1399/2021
Sportentwicklungsplanung - Modellprojekt „Innovation durch öffentliche Sportangebote“
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/52/520 Vorlagen-Nummer 15.04.2021 1399/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 26.04.2021 Jugendhilfeausschuss 27.04.2021 Sportausschuss 29.04.2021 Sportentwicklungsplanung - Modellprojekt "Innovation durch öffentliche Sportangebote" Im Juni 2020 wurde im Sportpark Müngersdorf ein mobiler Pumptrack aufgebaut. Dieses besondere Sportangebot reiht sich in das Modellprojekt der Sportentwicklungsplanung „Innovation durch öffentli- che Sportangebote- das Sportlabor“ ein, welches unter der Dachmarke „Kölle Aktiv“ umgesetzt wird. Dieser Pumptrack war zunächst eine freundliche Leihgabe der schweizerischen Firma ALLEGRA Movement GmbH, die ihre Produkte auf der FSB Messe im November 2019 vorgestellt hat. Das Sportamt hat das Angebot gerne angenommen, um den öffentlichen Raum mit neuen und nied- rigschwelligen Bewegungsangeboten weiter zu erschließen. Begleitet wurde dieses Projekt von der Deutschen Sporthochschule. Studierende haben von Mitte Juni bis Mitte September 2020 unter der Leitung von Dr. Stefan Siebert aus dem Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung Messungen und Befragungen zur Frequentierung und Nutzerverhalten durchgeführt. Durch die Evaluation des Projektes konnte die Zusammenarbeit mit der Sporthochschu- le, wie im Gutachten der Sportentwicklungsplanung auch bei diesem Projekt empfohlen, in anderen Stadtbezirken noch weiter ausgebaut und verstärkt werden. Die Ergebnisse dieser sportwissenschaftlichen Untersuchung haben die Verwaltung der Stadt Köln darin bestärkt, den Pumptrack, sowie ein weiteres Modell, welches temporär aufgebaut werden soll, zu erwerben. Damit kommt die Verwaltung auch dem Wunsch aus der Politik nach, niedrigschwellige Angebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen und treibt die Umsetzung der Sportentwicklungs- planung weiter voran. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick: - auf dem Pumptrack wurde in den drei Monaten des Untersuchungszeitraumes eine Gesamtstrecke von insgesamt 21.120 Kilometern zurückgelegt. Dies entspricht etwas mehr als eine halbe Erdum- rundung auf dem Äquator. - Die durchschnittliche Rundenzahl pro Tag lag bei 3483 Runden. Dies entspricht einer Strecken- länge von 227 Kilometern. - An keinem Tag im gesamten Untersuchungszeitraum blieb der Pumptrack unbesucht. - Im Durchschnitt waren rund 10 Besucher*innen gleichzeitig am Pumptrack. - 81 % der Besucher*innen waren männlich, 19 % weiblich. 2 - Die Hauptnutzergruppe waren mit einem Anteil von 60 % Kinder. - Zu 40 % wurden Scooter genutzt, zu 33 % Fahrräder und zu 27 % Skate- bzw. Longboards. - Die Besucher*innen kamen zu 88 % aus dem Stadtgebiet Kölns, 12 % von außerhalb. - 27 % der Besucher*innen verbringen zwei bis zweieinhalb Stunden pro Besuch am Pumptrack. - Draußen aktiv zu sein und Erlebnisse zu haben sind die Hauptgründe für die Attraktivität des Pumptracks. - Für dauerhaft bleibende Pumptracks in Köln wünschen sich 45 % der Besucher*innen den glei- chen Fahrbelag wie er im Pilotprojekt genutzt wurde, weitere 43 % wünschen sich einen Pumptrack aus Asphalt. Anlage Gez. Voigtsberger
Pilotprojekt Pumptrack Ergebnisbericht
106594 Zeichen
Pilotprojekt –
Pumptrack in Köln
Ergebnisbericht
Stefan Siebert, Nina Ehlen, Lukas Schmidt
Das Pilotprojekt Pumptrack in Köln ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Sportamt
der Stadt Köln und dem Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung der Deut-
schen Sporthochschule Köln. So wurde die DSHS Köln im Rahmen der Sportentwick-
lungsplanung der Stadt Köln mit dem Besuchermonitoring der temporären Pumptrack-
anlage beauftragt. Der vorliegende Bericht legt die Ergebnisse des Projektes dar.
Projektlaufzeit:
Mai 2020 bis Oktober 2020
Projektleitung:
Dr. Stefan Siebert (Sporthochschule Köln , Institut für Outdoor S port und Umweltfo r-
schung)
Projektmitarbeiter:
Nina Ehlen, Lukas Schmidt ( Studierende des Bachelors tudiengangs Sport- und Bew e-
gungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport)
Bei der Datenerhebung unterstützten:
Pauline Block, Marie Breie r, Miriam Lücke, Frederic Rommelmann (Studierende des
Bachelorstudiengangs Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport)
Gisbert Eggenstein, Marco Fuchs, Svea Lüdorff (Studierende des Bachelorstudiengangs
Sport und Leistung).
Quellenhinweis:
für die Verwendung von Ergebnissen bitten wir folgende Quellenangabe zu verwen-
den:
Siebert, S., Ehlen, N., Schmidt, L. (2020). Pilotprojekt Pumptrack in Köln. Ergebnisbe-
richt. Köln: Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Outdoor Sport und Umweltfor-
schung.
Kurz und knapp II
Kurz und knapp
auf dem Pumptrack wurde in den drei Monaten des Untersuchungszeitraumes
eine Gesamtstrecke von insgesamt 21.120 Kilometern zurückgelegt. Dies ent-
spricht etwas mehr als eine halbe Erdumrundung auf dem Äquator.
Die durchschnittliche Rundenzahl pro Tag lag bei 3483 Runden. Dies entspricht
einer Streckenlänge von 227 Kilometern.
An keinem Tag im gesamten Untersuch ungszeitraum blieb der Pumptrack un-
besucht.
Im Durchschnitt waren rund 10 Besucher*innen gleichzeitig am Pumptrack.
81 % der Besucher*innen waren männlich, 19 % weiblich.
Die Hauptnutzergruppe waren mit einem Anteil von 60 % Kinder.
Zu 40 % wurden Scooter genutzt, zu 33 % Fahrräder und zu 27 % Skate - bzw.
Longboards.
Die Besucher*innen kamen zu 88 % aus dem Stadtgebiet Kölns , 12 % von a u-
ßerhalb.
27 % der Besucher*innen verbringen zwei bis zweieinhalb Stunden pro Besuch
am Pumptrack.
Draußen aktiv zu sein und Erlebnisse zu haben sind die Hau ptgründe für die
Attraktivität des Pumptracks.
88 % der Besucher*innen finden es gut , dass der Pumptrack von allen Rol l-
sportgeräten genutzt werden darf.
Für dauerhaft bleibende Pumtracks in Köln wünschen sich 45 % der Bes u-
cher*innen den gleichen Fahrbelag wie er im Pilotprojekt genutzt wurde, wei-
tere 43 % wünschen sich einen Pumptrack aus Asphalt.
Inhaltsverzeichnis III
Inhaltsverzeichnis
Kurz und knapp ................................................................................................................. II
Inhaltsverzeichnis ............................................................................................................. III
Abbildungsverzeichnis ...................................................................................................... VI
1 Einleitung ................................................................................................................. 1
2 Das Pilotprojekt Pumptrack ..................................................................................... 2
2.1 Der modulare Pumptrack .......................................................................... 2
2.2 Datenerhebung .......................................................................................... 3
2.2.1 Frequentierung der Pumptrack-Anlage ...................................... 3
2.2.2 Ermittlung der Besucherstruktur ................................................ 4
2.2.3 Besucherbefragung ..................................................................... 6
2.3 Datenauswertung und Ergebnisdarstellung .............................................. 7
3 Ergebnisse ................................................................................................................ 8
3.1 Frequentierung der Pumptrack-Anlage ..................................................... 8
3.1.1 Frequentierung insgesamt und im Tagesdurchschnitt ............... 8
3.1.2 Frequentierung an den einzelnen Wochentagen ....................... 9
3.1.3 Vergleich der durchschnittlichen Frequentierung zwischen
Wochenendtagen und Tagen unter der Woche ....................... 10
3.1.4 Vergleich der durchschnittlichen Frequentierung zwischen
Schulzeit und Ferienzeit ............................................................ 11
3.1.5 Vergleich der durchschnittlichen Frequentierung vor, während
und nach den Sommerferien ..................................................... 12
3.1.6 Frequentierung an Wochenendtagen und Tagen unter der
Woche aufgeteilt nach Schulzeit und Ferienzeit ....................... 13
3.1.7 Frequentierung im Tagesverlauf ............................................... 14
3.1.8 Frequentierung zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr ................... 15
3.1.9 Vergleich der Frequentierung im Tagesverlauf zwischen
Wochenendtagen und Tagen unter der Woche ....................... 16
3.1.10 Vergleich der Frequentierung im Tagesverlauf zwischen
Ferienzeit und Schulzeit (nur an Wochentagen) ....................... 17
3.2 Besucher*innenstruktur .......................................................................... 18
3.2.1 Durchschnittliche Besucher*innenzahl ..................................... 18
Inhaltsverzeichnis IV
3.2.2 Aufteilung der Besucher*innen in Aktive mit Rollsportgerät,
Passive mit Rollsportgerät und Zuschauer*innen ..................... 19
3.2.3 Geschlechterverteilung der aktiven Besucher*innen mit
Rollsportgerät ............................................................................ 20
3.2.4 Altersspezifische Unterschiede der aktiven Besucher*innen mit
Rollsportgerät ............................................................................ 21
3.2.5 Verteilung der aktiven Besucher*innen auf die einzelnen
Rollsportgeräte .......................................................................... 22
3.3 Ergebnisse der Befragung ........................................................................ 24
3.3.1 Fragen zu Kenntnis, Erreichbarkeit und Einzugsgebiet des
Pumptracks ................................................................................ 24
3.3.2 Fragen zur Nutzung des Pumptracks ......................................... 30
3.3.3 Feedback zum aktuellen Pumptrack ......................................... 34
3.3.4 Fragen nach Anregungen und Wünschen für einen dauerhaft
bleibenden Pumptrack .............................................................. 38
3.3.5 Allgemeine Fragen zu den Besucher*innen und ihrem
Bewegungsverhalten ................................................................. 40
4 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen .............................. 47
4.1 Akzeptanz der Pumptrackanlage ............................................................. 47
4.2 Diversität, Inklusion und sportliche Vielfalt ............................................ 49
4.3 Bewegungsförderung und Gesundheit ................................................... 51
4.4 Anregungen für permanente Pumptrackanlagen ................................... 53
4.5 Umsetzungsbeispiele aus anderen Städten ............................................ 55
Literaturverzeichnis ......................................................................................................... 59
Anhang ............................................................................................................................ 60
Tafel mit Verhaltensregeln und Sicherheitshinweisen .......................................... 60
Aufforderung zur Teilnahme an der Befragung .................................................... 61
Auflistung der freien Antwortmöglichkeiten ......................................................... 62
Freie Antworten auf die Frage: Warum ist dieser Pumptrack für dich
attraktiv? (insgesamt 46 Angaben) ........................................... 62
Freie Antworten auf die Frage: Wie findest Du es, dass dieser Pumptrack
von allen Rollsportgeräten genutzt werden darf? (insgesamt 26
Angaben) ................................................................................... 64
Freie Antworten auf die Frage: Gibt es etwas, das dich an dem
Pumptrack stört? (insgesamt 160 Angaben) ............................. 65
Abbildungsverzeichnis V
Freie Antworten auf die Frage: Hast du noch Anregungen und Wünsche
für einen dauerhaft bleibenden Pumptrack? (insgesamt 292
Angaben) ................................................................................... 70
Abbildungsverzeichnis VI
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Der modulare Pumptrack der Firma Allegra Tourismus - Modell World
Cup. .......................................................................................................................... 2
Abbildung 2: Positionierung der Induktionsschleife zur Ermittlung der Frequentierung
des Pumptracks........................................................................................................ 3
Abbildung 3: Beobachtungsbogen zur Erfassung der Besucherstruktur. ......................... 4
Abbildung 4: Beispielhafte Darstellung der Leserichtung der Kuchendiagramme. .......... 7
Abbildung 5: Frequentierung des Pumptracks an den einzelnen Wochentagen. ............ 9
Abbildung 6: Vergleich zwischen der Frequentierung an Wochenendtagen und an
Tagen unter der Woche. ........................................................................................ 10
Abbildung 7: Frequentierung des Pumptracks im Vergleich von Schulzeit (n = 49 Tage)
und Ferienzeit (n = 44 Tage). ................................................................................. 11
Abbildung 8: Durchschnittliche Frequentierung des Pumptracks vor (n = 16 Tage),
während (n = 44 Tage) und nach den Sommerferien (n = 33 Tage). ..................... 12
Abbildung 9: Vergleich der durchschnittlichen Frequentierung zwischen
Wochenendtagen und Tagen unter der Woche aufgeteilt nach Schulzeit
(dunkelblau) und Ferienzeit (hellblau). ................................................................. 13
Abbildung 10: Durchschnittliche gefahrene Rundenzahl pro Stunde im Tagesverlauf. . 14
Abbildung 11: Anzahl Tage, an denen zwischen 22 Uhr und 6 Uhr mindestens eine
Runde zur jeweiligen Stunde auf dem Pumptrack gefahren wurde. .................... 15
Abbildung 12: Vergleich der Frequentierung im Tagesverlauf zwischen
Wochenendtagen (dunkelblau) und Tagen unter der Woche (hellblau). ............. 16
Abbildung 13: Vergleich der Frequentierung im Tagesverlauf zwischen Ferienzeit
(hellblau) und Schulzeit (dunkelblau) (nur an Wochentagen). ............................. 17
Abbildung 14: Aufteilung der Besucher in Aktive mit Rollsportgerät, Passive mit
Rollsportgerät und Zuschauer*innen. ................................................................... 19
Abbildung 15: Geschlechtsspezifische Unterschiede der aktiven Besucher*innen mit
Rollsportgerät. ....................................................................................................... 20
Abbildung 16: Altersspezifische Unterschiede der aktiven Besucher*innen mit
Rollsportgerät. ....................................................................................................... 21
Abbildungsverzeichnis VII
Abbildung 17: Verteilung der Besucher*innen auf die einzelnen Rollsportgeräte. ....... 22
Abbildung 18: Die einzelnen Fahrradkategorien im Detail. ............................................ 23
Abbildung 19: Antworten auf die Frage: Wie hast Du von diesem Pumptrack erfahren?
(n = 207 Antworten). ............................................................................................. 24
Abbildung 20: Antworten auf die Frage: Wie erreichst Du meistens den Pumptrack? (n
= 220 Antworten) ................................................................................................... 25
Abbildung 21: Antworten auf die Frage: Wie viele Minuten brauchst Du meistens, um
zum Pumptrack zu kommen? (n = 217 Antworten) .............................................. 26
Abbildung 22: Herkunft der Umfrageteilnehmer aufgeteilt nach innerhalb/außerhalb
von Köln (n = 215 Antworten). .............................................................................. 27
Abbildung 23: Herkunft der Umfrageteilnehmer außerhalb Kölns im Detail (n = 25
Antworten)............................................................................................................. 28
Abbildung 24: Herkunft der Umfrageteilnehmer innerhalb Kölns im Detail (n = 190
Antworten)............................................................................................................. 29
Abbildung 25: Antworten auf die Frage: Wie oft kommst Du in der Regel zum
Pumptrack? (n = 166 Antworten) .......................................................................... 30
Abbildung 26: Antworten auf die Frage: Wie viel Zeit verbringst Du hier an einem
gewöhnlichen Tag? (n = 215 Antworten) .............................................................. 31
Abbildung 27: Antworten auf die Frage: Hast Du Dich hier auf dem Pumptrack schon
einmal verletzt? (n = 219) ...................................................................................... 32
Abbildung 28: Antworten auf die Frage nach der Art der Verletzung (n = 62)............... 33
Abbildung 29: Antworten auf die Frage: Warum ist dieser Pumptrack für Dich attraktiv?
(n = 221 Antworten; Mehrfachnennung möglich) ................................................ 34
Abbildung 30: Antworten auf die Frage: Wie findest Du es, dass dieser Pumptrack von
allen Rollsportgeräten genutzt werden darf? (n = 220) ........................................ 35
Abbildung 31: Antworten auf die Frage: Gibt es etwas, das Dich an diesem Pumptrack
stört? (n = 160 Antworten) .................................................................................... 36
Abbildung 32: Antworten auf die Frage: Fährst Du noch auf anderen Pumptracks oder
Dirtparks in Köln? (n = 220 Antworten) ................................................................. 37
Abbildung 33: Antworten auf die Frage: Wenn Du Dich für einen Untergrund für einen
dauerhaft bleibenden Pumptrack entscheiden dürftest, welchen Fahrbelag
würdest Du Dir wünschen? (n = 209) .................................................................... 38
Abbildungsverzeichnis VIII
Abbildung 34: Antworten auf die Frage: Welche sonstigen Anregungen und Wünsche
hättest Du für einen dauerhaft bleibenden Pumptrack? (n = 292 Antworten,
Mehrfachnennung möglich) .................................................................................. 39
Abbildung 35: Antworten auf die Frage: Wie kommst Du meistens zur Schule/zur
Uni/zur Arbeit? (n = 143 Antworten) .................................................................... 40
Abbildung 36: Antworten auf die Frage: An wie vielen Tagen pro Woche treibst Du
Sport im Verein? (n = 113 Antworten) .................................................................. 41
Abbildung 37: Antworten auf die Frage: An wie vielen Tagen pro Woche betreibst Du
andere Sportarten außer Pumptrack fahren? (n = 162) ........................................ 42
Abbildung 38: Antworten auf die Frage nach dem Alter (n = 214). ................................ 43
Abbildung 39: Antworten auf die Frage nach dem Geschlecht (n = 219). ...................... 44
Abbildung 40: Antworten auf die Frage: Auf welche Schule gehst Du? (n = 94
Antworten)............................................................................................................. 45
Abbildung 41: Antworten auf die Frage: Welcher Tätigkeit gehen Sie/gehst Du nach? (n
= 101) ..................................................................................................................... 46
Abbildung 42: In Freiburg errichtete Pumptrackanlage (Bildquelle: www.freiburg.de) 56
Abbildung 43: Pumptrack in Mettingen (NRW) (Bildquelle: www.pumptrack.de). ....... 57
Abbildung 44: Pumptrack im österreichischen Mittersill (Bildquelle
www.pumptrack.com). .......................................................................................... 58
1 Einleitung 1
1 Einleitung
Pumptracks sind eine moderne Art von Sportanlagen im urbanen Freiraum, die mit
unterschiedlichsten Rollsportger äten genutzt werden. So werden Pumptracks gleic h-
ermaßen mit Fahrrädern, Scootern, Skate- und Longboards und anderen Rollsportgerä-
ten befahren. Pumptracks erfreuen sich bereits in vielen deutschen aber auch interna-
tionalen Städten und Gemeinden großer Belie btheit1. Dass diesbezüglich in Kölns
Sportlandschaft ein Defizit besteht, wurde auf dem ersten Treffen der Arbeitsgemei n-
schaft Trendsport, zu dem das Sportamt der Stadt Köln am 10.09.2019 geladen hatte,
von unterschiedlichen Interessensvertretern in Impulsvorträgen herausgearbeitet.
In Folge des Treffens wurde seitens des Sportam tes Köln der Kontakt zur Firma Allegra
Tourismus hergestellt, die Pumptracks in modularer Bauweise vertreibt, welche auch
für eine temporäre Nutzung im öffentlichen Raum freigegeben sind. Die Firma zeigte
sich interessiert, die Pilotphase durch die kostenlose Leihgabe eines Pumptracks zu
unterstützen. Als Voraussetzung der Leihgabe sollte eine wissenschaftliche Begleitung
des Projektes erfolgen. So entstand das Kooperationsprojekt zw ischen dem Sportamt
Köln und der Deutschen Sporthochschule Köln. Ziel des Projektes war die Gesamtev a-
luation der Pilotphase, inklusive Analyse der Frequentierung der Anlage, Ermittlung der
Besucherstruktur und Befragung der Nutzer*innen. Weiterhin hatte da s Projekt das
ausdrückliche Ziel, Studierende im Rahm en der forschungsgeleiteten Lehre in die D a-
tenerhebung einzubeziehen.
Nach coronabedingten Verzögerungen – der Pumptrack sollte ursprünglich bereits A n-
fang April in Betrieb gehen – wurde die Anlage letztendlich am 3. Juni offiziell eröffnet.
Im folgenden Bericht sollen das methodische Vorgehen der wissenschaftlichen Begle i-
tung, die daraus resultierenden Ergebnisse sowie deren Interpretation und Handlung s-
empfehlungen vorgestellt werden.
1 Siehe dazu auch: www.pumptrack.de, oder www.velosolutions.com/pumptracks/
2 Das Pilotprojekt Pumptrack 2
2 Das Pilotprojekt Pumptrack
2.1 Der modulare Pumptrack
Für das Pilotprojekt kam ein Pum ptrack der Firma Allegra Tourismus zum Einsatz. Es
handelte sich um das Modell World Cup mit einer Streckenlänge von 65,2 Me tern. Der
Pumptrack kann in fünf verschiedenen Layouts aufgebaut werden. In Rahmen des Pr o-
jekts wurde das Layout wie in Abbildung 1 dargest ellt aufgebaut. Der Pumptrack b e-
steht aus einzelnen vorgefertigten Modulen und kann somit zu einem späteren Zei t-
punkt wieder abgebaut und an einem anderen Ort verwendet werden. Der Pumptrack
ist TÜV -geprüft und verfügt über die nötigen Sicherheitszertifikate für die Inbetrie b-
nahme im öffentlichen Raum. Am Pum ptrack selbst wurden an mehre ren Stellen T a-
feln mit Verhaltensregeln und Sicherheitshinweisen angebracht (siehe Anhang).
Abbildung 1: Der modulare Pumptrack der Firma Allegra Tourismus - Modell World Cup.
2 Das Pilotprojekt Pumptrack 3
Der Pumptrack befindet sich seit der Pilotphase im Sportpark Müngersdorf direkt n e-
ben der Haltestelle Rheinenergiestadion. Der Platz erwies sich als günstig, da er zum
einen für die gesamte Projektzeit verfügbar war und zum anderen eine verkehrstechni-
sche Anbindung durch die Bahnlinie und die angrenzenden Parkplatzflächen gegeben
war. Die Fläche besteht aus einem Schotterbelag und ist v on hohen, schattenspenden-
den Bäumen umrahmt.
2.2 Datenerhebung
2.2.1 Frequentierung der Pumptrack-Anlage
Um Aussagen über die Frequentierung der Anlage treffen zu können, wurde am
Pumptrack Messtechnik zur Besuchererfassung der Firma Eco -Counter ( www.eco-
compteur.com) installiert. Das System erfasst mittels Induktionsschleife (siehe Abbi l-
dung) die gefahrenen Runden aller Besucher.
In die Auswertung fließen die Daten im Zeitraum vom 13. Juni 2020 bis 13. September
2020 ein. Dies entspricht genau drei Monate, beziehungsweise 93 Messtage.
Abbildung 2: Positionierung der Induktionsschleife zur Ermittlung der Frequentierung des Pumptracks.
2 Das Pilotprojekt Pumptrack 4
2.2.2 Ermittlung der Besucherstruktur
Die Besucherstruktur wurde mittels verdeckter Beobachtung ermittelt. Diese erfolgte
vom 29. Juni 2020 bis 18. Juli 2020, was einem Zeitrahmen von drei Wochen en t-
spricht. In dieser Zeit fanden insgesamt 36 Beobachtungstermine statt. Diese verteilten
sich zu gleichen Teilen auf Wochenendtagen sowie auf Tage unter der Woche. Ebenso
verteilten sich die Beobachtungstermine zu gleichen Teilen um die Mittagszeit (11 bis
13 Uhr), am Nachmittag (14 bis 17 Uhr) und in den Abendstunden (18 bis 21 Uhr). Zu
jedem der 36 Beobachtungstermin e wurden innerhalb 30 Minuten drei mal die en t-
sprechenden Messwerte (siehe Abbildung Beobachtungsbogen) protokolliert. Somit
entstand ein D atensatz mit insgesamt 108 Beobachtungsreihen. Wegen vorherrschen-
der Starkregenfälle an einem Beobachtungstermin flossen insgesamt drei Beobach-
tungsreihen nicht in die Auswertung mit ein. Entsprechend wurden 105 Beobachtungs-
reihen für die Auswertung berücksichtigt.
Abbildung 3: Beobachtungsbogen zur Erfassung der Besucherstruktur.
2 Das Pilotprojekt Pumptrack 5
Mit Hilfe des Beobachtungsbogens (siehe Abbildung) wurden d ie Kriterien anwesende
Personen (insgesamt), Aktive mit Rollgerät, Passive mit Rollgerät, Anzahl Zuschauer,
Altersstruktur, Geschlecht sowie verwendetes Rollsportgerät zu ermitteln. Die B e-
zeichnung Aktive mit Rollsportgerät beschreibt dabei diejenigen Besu cher, die zum
Zeitpunkt der Erhebung gerade aktiv auf dem Pumtrack fu hren. Passive mit Rollspor t-
gerät hingegen sind solche Besucher, die zwar mit Rollsportgerät am Pumptrack sind,
aber gerade eine Pause machen. Zuschauer sind ohne entsprechendes Rollsportg erät
anwesend.
Für die Unterscheidung der einzelnen Rollsportgeräte wurde das Beobachterteam vor
der Untersuchung mit einer entsprechenden Präsentation geschult.
Die Altersstruktur wurde durch die Angabe der jeweiligen Anzahl von Kindern, Jugen d-
lichen und Erwachsenen ermittelt. Die Einteilung der Altersgruppen erfolgte nach dem
Schema der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder - und Jugendschutz e.V. (www.
www.jugendschutz-aktiv.de). Demnach gelten Personen bis zum vollendeten 13. L e-
bensjahr als Kinder. Jugendlich sind Personen zwischen dem 14. und 17. Lebensjahr
und Erwachsene entsprechend 18 Jahre und älter. Die Einteilung erfolgte dabei durch
die rein optische Bewertung des Alters durch den Beobachter. Es ist fest zuhalten, dass
diese Methode nicht immer frei von Fehleinschätzungen ist, da der optische Eindruck
des Alters durchaus täuschen kann. Dennoch bietet diese Methode eine gute Gesam t-
einschätzung der Besucherstruktur und wird international angewendet (vgl.
www.activelivingresearch.org).
2 Das Pilotprojekt Pumptrack 6
2.2.3 Besucherbefragung
Um weitere Informationen über die Besucher des Pumptrack zu erhalten, die nicht
über die Beobachtung zu ermitteln waren, wurde zusätzlich eine Befragung durchg e-
führt. Die Befragung wurde am 13. Juli 202 0 gestartet und endete am 15. September
2020.
Aufgrund der vorherrschenden Corona-Bestimmungen während des Untersuchung s-
zeitraumes wurde nicht, wie ursprünglich geplant, eine direkte Befragung der Besucher
vorgenommen. Stattdessen wurde eine Online -Befragung durchgeführt. Diese wurde
durch Aushänge am Pumptrack verbreitet (siehe Anhang) . Über einen QR -Code auf
dem Aushang, der von den B esucher*innen mittels Smartph one eingescannt werden
konnte, wurden die Umfrageteilnehmer direkt zum Online-Fragebogen geleitet.
Um Ergebnisverzerrungen zu vermeiden, wurde auf eine zusätzliche Streuung der O n-
line-Befragung in sozialen Netzwerken verzichtet. Dies hätte zur Folge haben kö nnen,
dass Personen an der Umfrage teilnehmen, die den Pumptrack in Köln Junkersdorf gar
nicht besucht haben. Zudem wurde die Teil nahme auf eine Befragung pro Person b e-
schränkt. Dadurch wurde gewährleistet, dass einzelne Personen nicht mehrfach an der
Befragung teilnehmen.
Der Fragebogen wurde durch eine Eingangsfrage bezüglich des Alters des Um frageteil-
nehmers z ielgruppengerecht formuliert. So wurden Erwachsene mit „Sie“ angeredet,
Jugendliche und Schüler mit „Du“. Für Kinder unter sechs Jahren wurde eine eigene
Version des Fragebogens zur Verfügung gestellt, die durch ein Elternteil, beziehung s-
weise eine Begleitperson ausgefüllt werden konnte. Grundsätzlich wurden Kinder über
den Aushang darauf hingewiesen, ihre Eltern zu fragen, ob sie an der Befragung tei l-
nehmen dürfen. Insgesamt konnten durch die Online-Befragung 222 vollständig ausge-
füllte Fragebögen in die Auswertung einfließen.
2 Das Pilotprojekt Pumptrack 7
2.3 Datenauswertung und Ergebnisdarstellung
Die Auswertung der Daten erfolgte in Microsoft Excel. Die Ergebnisse sind meist in Mit-
telwerten oder Prozentangaben dargestellt. Auf eine Angabe vor Streuungsmaßen
wurde verzichtet.
Die verwendeten Kuchend iagramme sind wie in Abbildung 4 zu lesen: Die jeweils
oberste Kategorie in der Legende (im Beispiel „Dirtbike/BMX“) beginnt bei 12 Uhr. Alle
weiteren folgen im Uhzeigersinn.
Abbildung 4: Beispielhafte Darstellung der Leserichtung der Kuchendiagramme.
33%
33%
21%
8%
5%
Dirtbike/BMX
Kinder-/Jugendrad
MTB
Laufrad
Stadtrad
3 Ergebnisse 8
3 Ergebnisse
3.1 Frequentierung der Pumptrack-Anlage
Im Folgenden werden die Ergebnisse der Rundenzählungen dargestellt. Die Runde n-
zählungen stehen dabei stellvertretend für die Frequentierung der Anlage. In die Au s-
wertungen fließen die Daten vom Zeitraum 13. Juni 2020 bis 13. September 2020 ein
(93 Tage).
3.1.1 Frequentierung insgesamt und im Tagesdurchschnitt
Insgesamt wurden an den 93 Messtagen 323 .919 Runden auf dem Pumptrack gefa h-
ren. Dies entspricht, bei einer Streckenlänge des Pumptracks von 65,2 Metern , einer
Gesamtstrecke von 21.120 Kilometern. Somit fuhren alle Besucher zusammen in den
drei Monaten etwas mehr als ein halbes Mal um den Äquator (Länge Äquator: 40.075
Kilometer).
Die durch schnittliche Rundenzahl pro Tag lag bei 3483 Runden. Dies entspricht einer
Streckenlänge von 227 Kilometern.
Die Streuung der tatsächlichen Rundenzahlen pro Tag ist jedoch relativ groß. So wurde
die geringste Rundenzahl pro Tag mit 320 gemessen (8. Juli; e ntspricht 21 Kilometer).
Die höchste Rundenzahl wurde am 20. Juni mit 8935 Runden erziehlt. Dies entspricht
einer Streckenlänge von 583 Kilometern an einem Tag. Diese Streuung ist mit We t-
tereinflüssen sowie Unterschieden im Besucheraufkommen einzelner Woch entage zu
erklären (siehe unten).
An keinem Tag des gesamten Untersuchungszeitraumes blieb der Pumptrack unbe-
sucht.
3 Ergebnisse 9
3.1.2 Frequentierung an den einzelnen Wochentagen
Abbildung 5 zeigt die Frequentierung des Pumptracks im Wochenverlauf. Es zeigt sich,
dass der Sonntag der Tag ist, an dem der Pumptrack am stärksten frequentiert ist, g e-
folgt vom Samstag und dem Montag. Der Donnerstag ist der Wochentag, an dem der
Pumptrack im Durchschnitt am wenigsten frequentiert ist.
Zwischen dem am stärksten (Sonntag , Ø 4927 Runden ) und dem am wenigsten fr e-
quentierten Wochentag (D onnerstag, Ø 2852 Runden ) liegt immerhin ein Un terschied
von 2075 gefahrenen Runden, was einem Streckenunterschied von 135 Kilometern
entspricht.
Abbildung 5: Frequentierung des Pumptracks an den einzelnen Wochentagen.
3586
3083 3121 2852 2985
3700
4927
0
1000
2000
3000
4000
5000
6000Ø Anzahl Runden
3 Ergebnisse 10
3.1.3 Vergleich der durchschnittlichen Frequentierung zwischen
Wochenendtagen und Tagen unter der Woche
Auch der Vergleich der durchschnittlichen Rundenzahlen aller Wochenendtage mit
dem Durchschnitt aller Tage unter der Woche zeigt, dass die Frequentierung am W o-
chenende höher ist (Ø 1188 Runden). Umgerechnet werden an Wochenendtagen rund
77,5 Kilometer mehr auf dem Pumptrack zurückgelegt als an Tagen unter der Woche.
Abbildung 6: Vergleich zwischen der Frequentierung an Wochenendtagen und an Tagen unter der
Woche.
3125
4313
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
4000
4500
5000
unter der Woche Wochenende
Ø Anzahl Runden pro Tag
3 Ergebnisse 11
3.1.4 Vergleich der durchschnittlichen Frequentierung zwischen Schulzeit
und Ferienzeit
Der Vergleich der Frequentierung zwischen Schulzeit (n = 49 Tage) u nd Ferienzeit (n =
44 Tage) zeigt, dass der Pumptrack in der Ferienzeit etwas mehr besucht war, als wä h-
rend der Schulzeit. Eine detaillierte Auswertung der Schul- und Ferienzeiten des Unter-
suchungszeitraumes findet sich in der darauf folgenden Grafik (Abb. 7).
Abbildung 7: Frequentierung des Pumptracks im Vergleich von Schulzeit (n = 49 Tage) und Ferienzeit (n =
44 Tage).
3204
3758
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
4000
Schulzeit Ferienzeit
Ø Anzahl Runden pro Tag
3 Ergebnisse 12
3.1.5 Vergleich der durchschnittlichen Frequentierung vor, während und
nach den Sommerferien
Die detailliertere Auflösung der Untersuchungstage vor den Sommerferien (n = 16 T a-
ge), während der Sommerferien (n = 44 Tage) und nach den Sommerferien (n = 33 T a-
ge) zeigt, dass die höchste Frequentierung in der Phase vor den Sommerferien erreicht
wurde. Die geringste Frequentierung zeigt sich nach den Sommerferien. Auch wenn die
Grafik zunächst suggeriert, dass das Interesse am Pumptrack im gesamten Unters u-
chungszeitraum stetig nachgelassen hat, ist diese r Verlauf vielmehr durch folgende
Umstände zu erklären: an den Tagen vor den Sommerferien wurde die neue Attraktion
„Pumptrack in Köln“ sehr stark medial beworben. Das Besuchera ufkommen war
dadurch an diesen Tagen sehr hoch. In der Ferienzeit hat sich das Besucheraufkommen
auf ein normales Maß eingependelt. Nach den Fe rien zeigt sich das Besucheraufko m-
men, auch durch die jahreszeitlich bedingte frühere Dunkelheit, rückläufig. Um Te n-
denzen des Besucheraufkommens zwischen Ferienzeiten und Schulzeiten genauer au f-
zuzeigen, sollte zukünftig ein kompletter Jahreszyklus analysiert werden.
Abbildung 8: Durchschnittliche Frequentierung des Pumptracks vor (n = 16 Tage), während (n = 44 Tage)
und nach den Sommerferien (n = 33 Tage).
5776
3758
2005
0
1000
2000
3000
4000
5000
6000
7000
vor Sommerferien während Sommerferien nach Sommerferien
Ø Anzahl Runden pro Tag
3 Ergebnisse 13
3.1.6 Frequentierung an Wochenendtagen und Tagen unter der Woche
aufgeteilt nach Schulzeit und Ferienzeit
Die Abbildung 9 zeigt, dass der Pumptrack während der Schulzeit unter der Woche
deutlich weniger frequentiert ist (Ø 2610 Runden am Tag), als unter der Woche in der
Ferienzeit (Ø 3657 Runden am Tag ). Der Unterschied beträgt umgerechnet rund 68
Kilometer am Tag.
Der Blick auf die Aufteilung am Wochenende zeigt, dass hier während der Schulzeit
durchschnittlich mehr auf dem Pum ptrack gefahren wird (Ø 4528 Runden am Tag), als
während der Ferienzeit (Ø 4313 Runden am Tag). Die s könnte bedeuten, dass gerade
während der Schulzeit die täglichen Verpflichtungen (Schule, Arbeit) den Besuch des
Pumptracks einschränken, dieser Bewegungsmangel jedoch zumindest teilweise am
Wochenende kompensiert wird.
Abbildung 9: Vergleich der durchschnittlichen Frequentierung zwischen Wochenendtagen und Tagen
unter der Woche aufgeteilt nach Schulzeit (dunkelblau) und Ferienzeit (hellblau).
2610
4528
3657
4313
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
4000
4500
5000
unter der Woche Wochenende
Ø Anzahl Runden pro Tag
Schulzeit Ferienzeit
3 Ergebnisse 14
3.1.7 Frequentierung im Tagesverlauf
Die Aufschlüsselung der Frequentierung des Pumptrack im Tagesverlauf zeigt, dass die
Hauptaktivität zwischen 8.00 Uhr und 9.00 Uhr beginnt. Die meisten Rundenzahlen im
Durchschnitt aller Wochentage werden im Zeitraum zwischen 17.00 Uhr und 18.00 Uhr
erreicht. Die in dieser Stunde absolvierte Runde nzahl (Ø 478,5 Runden) entspricht e i-
ner zurückgelegten Strecke von 31,2 Kilometern. Nach 18 Uhr nimmt die Frequenti e-
rung des Pumptracks kontinuierlich ab.
Abbildung 10: Durchschnittliche gefahrene Rundenzahl pro Stunde im Tage sverlauf.
7,1
2,5
4,9
0,3
0,2
0,2
0,6
1,5
20,2
43,5
99,1
200,0
239,1
225,8
286,7
367,7
450,2
478,5
374,1
295,5
205,9
124,1
41,0
14,2
0 100 200 300 400 500 600
0:00 bis 1:00 Uhr
1:00 bis 2:00 Uhr
2:00 bis 3:00 Uhr
3:00 bis 4:00 Uhr
4:00 bis 5:00 Uhr
5:00 bis 6:00 Uhr
6:00 bis 7:00 Uhr
7:00 bis 8:00 Uhr
8:00 bis 9:00 Uhr
9:00 bis 10:00 Uhr
10:00 bis 11:00 Uhr
11:00 bis 12:00 Uhr
12:00 bis 13:00 Uhr
13:00 bis 14:00 Uhr
14:00 bis 15:00 Uhr
15:00 bis 16:00 Uhr
16:00 bis 17:00 Uhr
17:00 bis 18:00 Uhr
18:00 bis 19:00 Uhr
19:00 bis 20:00 Uhr
20:00 bis 21:00 Uhr
21:00 bis 22:00 Uhr
22:00 bis 23:00 Uhr
23:00 bis 0:00 Uhr
Ø Anzahl Runden pro Stunde
Uhrzeit
3 Ergebnisse 15
3.1.8 Frequentierung zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr
Um Aussagen darüber treffen zu können, inwiefern der Pumptrack zur nächtlichen
Ruhestörung von Anwohnern beitragen könnte, wurde die Zeit z wischen 22.00 Uhr
und 6.00 Uhr separat ausgewertet. Die Abbildung zeigt, an wievielen Tagen im gesa m-
ten Untersuchungszeitraum (n = 93 Tage) mindestens eine Runde in der entspreche n-
den Stunde auf dem Pumptrack gefahren wurde. Es zeigt sich, dass im Zeitraum zw i-
schen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr an insgesamt 55 T agen mindestens eine Runde auf
dem Pumptrack gefahren wurde. An insgesamt 35 Tagen wurde noch zwischen 23.00
Uhr und 0.00 Uhr mindestens eine Runde gefahren. Zwischen 0.00 Uhr und 1.00 Uhr
immerhin noch an 23 Tage n, was rund 25% des gesamten Untersuchunsgz eitraumes
entspricht.2
Abbildung 11: Anzahl Tage, an denen zwischen 22 Uhr und 6 Uhr mindestens eine Runde zur jeweiligen
Stunde auf dem Pumptrack gefahren wurde.
2 Es sei hier angemerkt, dass für die Pilotphase keine Hinweisschilder mit Nutzungszeite n angebracht
wurden, da keine Anwohner in der unmittelbaren Umgebung des Standorts wohnen. Laut Au s-
sage des Sportamts Köln sind auch während des gesamten Untersuchungszeitraumes keine B e-
schwerden hinsichtlich nächtlicher Ruhestörung eingegangen.
55
35
23
14
11
5
2
3
0 10 20 30 40 50 60
22:00 bis 23:00 Uhr
23:00 bis 0:00 Uhr
0:00 bis 1:00 Uhr
1:00 bis 2:00 Uhr
2:00 bis 3:00 Uhr
3:00 bis 4:00 Uhr
4:00 bis 5:00 Uhr
5:00 bis 6:00 Uhr
Anzahl Tage, an denen mindestens eine Runde gefahren wurde
Uhrzeit
3 Ergebnisse 16
3.1.9 Vergleich der Frequentierung im Tagesverlauf zwischen
Wochenendtagen und Tagen unter der Woche
Abbildung 12 zeigt die Frequentierung im Tagesverlauf im Vergleich zwischen W o-
chenendtagen und Tagen unter Woche. Es ze igt sich, dass der Pumptrack am Woche n-
ende gerade im Zeitraum zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr deu tlich höher freque n-
tiert ist als unter der Woche. Die Frequentierung ist in diesen Stunden teilweise mehr
als doppelt so hoch wie unter der Woche. Ab 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr zeigt sich hing e-
gen eine höhere Frequentierung an Tagen unter der Woche. Entsprechend ist an Tagen
unter der Woche die höchste Frequentierung im Zeitraum zwischen 17.00 Uhr und
18.00 Uhr (hellblau schraffiert). Am Wochenende hingegen ist die höchste Aktivitiät
bereits zwischen 15.00 Uhr und 16.00 Uhr zu finden (dunkelblau schraffiert).
Abbildung 12: Vergleich der Frequentierung im Tagesverlauf zwischen Wochenendtagen (dunkelblau)
und Tagen unter der Woche (hellblau).
0 100 200 300 400 500 600
7:00 bis 8:00 Uhr
8:00 bis 9:00 Uhr
9:00 bis 10:00 Uhr
10:00 bis 11:00 Uhr
11:00 bis 12:00 Uhr
12:00 bis 13:00 Uhr
13:00 bis 14:00 Uhr
14:00 bis 15:00 Uhr
15:00 bis 16:00 Uhr
16:00 bis 17:00 Uhr
17:00 bis 18:00 Uhr
18:00 bis 19:00 Uhr
19:00 bis 20:00 Uhr
20:00 bis 21:00 Uhr
21:00 bis 22:00 Uhr
22:00 bis 23:00 Uhr
23:00 bis 0:00 Uhr
Ø Anzahl Runden pro Stunde
Uhrzeit
Ø Anzahl Runden Wochenende Ø Anzahl Runden unter der Woche
3 Ergebnisse 17
3.1.10 Vergleich der Frequentierung im Tagesverlauf zwischen Ferienzeit
und Schulzeit (nur an Wochentagen)
Abbildung 13 vergleicht die Frequentierung an Wochentagen zwischen Schul - und Fe-
rienzeit. Es zeigt sich, dass in der Ferienzeit auch unter der Woche bereits zwischen
11.00 Uhr und 16.00 Uhr sehr hoh e Aktivität am Pumptrack anzutreffen ist. W ährend
der Schulzeit hingegen, beginnt die Hauptaktivität erst gegen 15.00 Uhr. Aber auch in
den Abendstunden zwischen 17.00 Uhr und 22.00 Uhr ist die Frequentierung während
der Ferienzeit höher als während der Schulzeit.
Sowohl während der Schulzeit, als auch in der F erienzeit ist die Frequentierung des
Pumptracks unter der Woche zwischen 17.00 Uhr und 18.00 Uhr am höchsten (schra f-
fierte Balken).
Abbildung 13: Vergleich der Frequentierung im Tagesverlauf zwischen Ferienzeit (hellblau) und Schulzeit
(dunkelblau) (nur an Wochentagen).
0 200 400 600
7:00 bis 8:00 Uhr
8:00 bis 9:00 Uhr
9:00 bis 10:00 Uhr
10:00 bis 11:00 Uhr
11:00 bis 12:00 Uhr
12:00 bis 13:00 Uhr
13:00 bis 14:00 Uhr
14:00 bis 15:00 Uhr
15:00 bis 16:00 Uhr
16:00 bis 17:00 Uhr
17:00 bis 18:00 Uhr
18:00 bis 19:00 Uhr
19:00 bis 20:00 Uhr
20:00 bis 21:00 Uhr
21:00 bis 22:00 Uhr
22:00 bis 23:00 Uhr
23:00 bis 0:00 Uhr
Ø Anzahl Runden pro Stunde
Uhrzeit
Ø Anzahl Runden Schulzeit (nur unter der Woche) Ø Anzahl Runden Ferienzeit (nur unter der Woche)
3 Ergebnisse 18
3.2 Besucher*innenstruktur
Die im Folgenden aufgeführten Ergebnisse zur Besucher *innenstruktur wurden auf
Grundlage der in Kapitel 2.2 beschriebenen verdeckten Beobachtung durchgeführt.
Der Datensatz umfasste insgesamt 105 Beobachtungsreihen aus 36 Beobachtungste r-
minen.
3.2.1 Durchschnittliche Besucher*innenzahl
Die durchschnittlich berechnete Besucher *innenzahl aus allen 105 Beobachtungsrei-
hen beträgt im exak ten Wert 9,62 Besucher*innen. Gerundet waren demnach im
Durchschnitt 10 Besucher*innen gleichzeitig am Pumptrack.
Die tatsächliche Anzahl an Besucher*innen zeigte über alle Beobachtungstermine j e-
doch große Schwankungen. So wurden an insgesamt acht der 105 Beobachtungsreihen
(entspricht rund 7,7 %) gar keine Besucher*innen notiert. Am meisten Besucher*innen
wurden da gegen am Sonntag, den 5. Juli um 16.15 Uhr notiert. Zu diesem Beobac h-
tungszeitpunkt waren insgesamt 42 Besucher*innen gleichzeitig am Pumptrack.
Im folgenden Kapitel wird eine detailliertere Betrachtung der Besucher*innen in Aktive
mit Rollsportgerät, Passive mit Rollsportgerät und Zuschauer vorgenommen.
3 Ergebnisse 19
3.2.2 Aufteilung der Besucher*innen in Aktive mit Rollsportgerät, Passive
mit Rollsportgerät und Zuschauer*innen
Zur besseren Verans chaulichung der Gesamtbesucher*innenzahl wurde zusätzlich e r-
mittelt, wie viele Personen zum jeweiligen Beobachtungszeitpunkt gerade aktiv auf
dem Pumptrack fahren (= Aktive mit Rollsportgerät), wie viele zwar mit Rollsportgerät
am Pumptrack sind, aber gera de Pause machen (= Passive mit Rollsportgerät) und wie
viele Besucher*innen ohne Rollsportgerät anwesend sind (= Zuschauer*innen).
Die Verteilung zeigt, dass im Durchschnitt 37 % der Besucher*innen aktiv am Fahren ist
(entspricht im Durchschnitt 3,6 Person en; Streuung ± 2,6 Personen). Weitere rund 37
% sind jeweils gerade am Pause machen (Ø 3,5 Personen; ± 3,3 Personen). Weitere 26
% (Ø 2,5 Personen; ± 3,9 Personen) sind lediglich Zuschauer*innen.
Abbildung 14: Aufteilung der Besucher in Aktive mit Rollsportgerät, Passive mit Rollsportgerät und Z u-
schauer*innen.
37%
37%
26%
Aktive mit Rollsportgerät
Passive mit Rollsportgerät
Zuschauer*innen
3 Ergebnisse 20
3.2.3 Geschlechterverteilung der aktiven Besucher*innen mit
Rollsportgerät
Abbildung 15 zeigt die durch die Beobachtung ermittelte Geschlechterverteilung der
Besucher*innen des Pumptracks. Aufgeführt sind hier nur diejenigen Besucher*innen,
die zu den Beobachtungszeitpunkten gerade aktiv fahren (= Aktive mit Rollsportgerät).
Die Verteilung zeigt, dass 19 % der aktiven Besucher*innen weiblich waren. 81 % w a-
ren männlich. Diese Verteilung deckt sich in etwa mit der Geschlechterverteilung der
Umfrageteilnehmer (siehe Kapitel 3.3.5).
Abbildung 15: Geschlechtsspezifische Unterschiede der aktiven Besucher*innen mit Rollsportgerät.
81%
19%
männlich
weiblich
3 Ergebnisse 21
3.2.4 Altersspezifische Unterschiede der aktiven Besucher*innen mit
Rollsportgerät
Die über die Beobachtung erfasste Altersstruktur zeigt, dass der überwiegende Teil der
Besucher*innen Kinder sind (60 %). 14 % sind Jugendliche und weitere 26 % sind Er-
wachsene.3
Abbildung 16: Altersspezifische Unterschiede der aktiven Besucher*innen mit Rollsportgerät .
3 Bei der Interpretation gilt zu beachten, dass die Kategorie „Jugendliche“ nur eine Altersspanne von vier
Jahren abdeckt, die der Kategorie „Kinder“ eine Spanne von vierzehn Jahren. Zudem ist nicht
immer eindeutig zu erkennen, welcher Kategorie ein Besucher zuzuord nen ist. Siehe dazu auch
Kapitel 2.2.
60%
26%
14%
Kinder
Erwachsene
Jugendliche
3 Ergebnisse 22
3.2.5 Verteilung der aktiven Besucher*innen auf die einzelnen
Rollsportgeräte
Die Besucher*innen des Pumptracks wurden auch dahingehend u ntersucht, mit we l-
chem Rollsportgerät sie auf dem Pumptrack aktiv sind.
40 % der Besucher*innen sind mit einem Scooter auf dem Pumptrack aktiv. 33 % sind
mit dem Fahrrad aktiv, 27 % mit dem Skate- oder Longboard. Nur 1 % ist mit Inlinesk a-
tes oder Rollschuhen am Pumptrack.
Es zeigte sich sehr früh, dass die aktuelle Version des Pumptrack s für Rollstuhlfahrer
nicht geeignet ist. Entsprechend lag der Anteil an Rollstuhlfahrern bei 0 %.
Abbildung 17: Verteilung der Besucher*innen auf die einzelnen Rollsportgeräte.
40%
33%
27%
1% 0%
Scooter
Fahrräder (alle)
Skate-/Longboard
Inlineskates
Rollstuhlfahrer
3 Ergebnisse 23
Abbildung 18 zeigt eine detailliertere Aufteilung der einzelnen Fahrradkategorien.
33 % der am Pumptrack beobachteten Fahrräder waren Dirtbikes oder BMX -Räder.
Ebenso 33 % waren Kinder -, bzw. Jugendräder. Mountainbikes waren mit 21 % vertre-
ten. Laufräder für Klei nkinder machen 8 % der genutzen Fahrräder aus. Immerhin 8 %
waren mit einem ganz normalen Stadtrad am Pumptrack.
Abbildung 18: Die einzelnen Fahrradkategorien im Detail.
33%
33%
21%
8%
5%
Dirtbike/BMX
Kinder-/Jugendrad
MTB
Laufrad
Stadtrad
3 Ergebnisse 24
3.3 Ergebnisse der Befragung
Im Folgenden werden die Auswertungen zur Besucherbefragung dargestellt. Insgesamt
nahmen 222 Besucher*innen an der Befragung teil.
3.3.1 Fragen zu Kenntnis, Erreichbarkeit und Einzugsgebiet des
Pumptracks
Wie hast Du von diesem Pumptrack erfahren?
Die meisten Besucher*innen (41 %) haben vom Pumptrack über Freunde erfahren und
weitere 37 % einfach zufällig, z.B. im Vorbeigehen, oder von der Straßenbahn aus. Wei-
tere 12 % erfuhren vom Pumptrack aus der Presse. Soziale Medien spielten mit 10 %
eine eher untergeordnete Rolle bei der Inkenntnisnahme des neuen Sportan gebotes
im Stadtgebiet.
Abbildung 19: Antworten auf die Frage: Wie hast Du von diesem Pumptrack erfahren? (n = 207 Antwor-
ten).
41%
37%
12%
10%
Freunde
Zufällig
Presse
Soziale Medien
3 Ergebnisse 25
Wie erreichst Du meistens den Pumptrack?
Die überwiegende Mehrheit, näm lich 61 % der Besucher*Innen, erreicht den
Pumptrack mit dem Fahrrad. Immerhin 17 % besuchen ihn aber auch mit dem Auto,
weitere 11 % mit Bus oder Bahn. Zu Fuß (5 %) oder direkt mit dem Skateboard (3 %)
oder Scooter (2 %) wird der Weg zum Pumptrack eher selten zurückgelegt.
Abbildung 20: Antworten auf die Frage: Wie erreichst Du meistens den Pumptrack? (n = 220 Antworten)
61% 17%
11%
5%
3% 2% 1%
Fahrrad
Auto
Bus, Bahn
Zu Fuß
Skateboard
Scooter
Sonstige
3 Ergebnisse 26
Wie viele Minuten brauchst Du meistens, um zum Pumtrack zu kommen?
Die meisten Besucher*innen des Pumptracks nehmen eine Anreisedauer von bis zu 20
Minuten in Kauf. Dabei ist der Pumptrack aber nur für 12 % der Besucher*innen in 1
bis 5 Minuten erreichbar. 23 % wenden für die Anreise 6 bis 10 Minuten auf, weiter e
22 % 11 bis 15 Minuten. Für 21 % der Besucher*innen dauert die Anreise sogar 16 bis
20 Minuten. Zusammengefasst wenden 23% der Besucher*innen mehr als 20 Minuten
für die Anreise auf, von denen 8 % sogar eine Anreise von mehr als eine halbe Stunde
in Kauf nehmen um auf dem Pumptrack zu fahren.
Abbildung 21: Antworten auf die Frage: Wie viele Minuten brauchst Du meistens, um zum Pumptrack zu
kommen? (n = 217 Antworten)
12%
22%
22%
21%
6%
9%
8%
1-5 Minuten
6-10 Minuten
11-15 Minuten
16-20 Minuten
21-25 Minuten
26-30 Minuten
> 30 Minuten
3 Ergebnisse 27
Wo wohnst Du? - Aufteilung nach innerhalb/außerhalb Kölns
Die grobe Aufteilung des Einzugsgebietes zeigt, dass insgesamt 88 % der Bes u-
cher*innen direkt aus Köln kommen. 12 % reisen aber auch von außerhalb an um das
Angebot zu nutzen.
Abbildung 22: Herkunft der Umfrageteilnehmer aufgeteilt nach innerhalb/außerhalb von Köln (n = 215
Antworten).
88%
12%
Innerhalb von Köln
Außerhalb von Köln
3 Ergebnisse 28
Wo wohnst Du? – Herkunft der Besucher*innen von außerhalb Kölns
68 % der Besucher*innen die den Pumptrack von außerhalb Kölns besuchen, kommen
aus dem Rhein -Erft-Kreis. Weitere 12 % kommen aus dem Rhein-Sieg-Kreis. Der Rest 4
teilt sich mit jeweils 4 % auf Mettmann, Bitburg-Prüm, Vulkaneifel. Ein(e) Besucher*in
kam aus Berlin5.
Abbildung 23: Herkunft der Umfrageteilnehmer außerhalb Kölns im Detail (n = 25 Antworten).
4 Es soll darauf hingewiesen werden, dass diese Teilauswertung lediglich auf Grundlage von 25 Personen
erfolgt und deshalb die Ergebnisse im einstelligen Prozentbereich wenig aussagekräftig sind, da
sie jeweils nur durch einen Umfrageteilnehmer repräsentiert werden.
5 Es ist davon auszugehen, dass die Person aus Berlin nicht den Besuch des Pumptracks als Primäre I n-
tention des Aufenthalts in Köln hatte.
68%
12%
4%
4%
4%
4% 4%
Rhein-Erft-Kreis
Rhein-Sieg-Kreis
Leverkusen
Mettmann
Bitburg-Prüm
Vulkaneifel
Berlin
3 Ergebnisse 29
Wo wohnst Du? – Herkunft der Besucher*innen innerhalb Kölns
Die meisten Besucher*innen kommen aus Junkersdorf (16 %) und Müngersdorf (13 % ),
also dem direkten Umfeld der Pumptrackanlage. Die Grafik ziegt jedoch auch, dass sich
das Einzugsgebiet auf wei ter entfernte Stadtteile wie Ehrenfeld (8 %), Widdersdorf (8
%), Lindenthal (8 %) und Neustadt-Süd (5 %) aufteilt.
Abbildung 24: Herkunft der Umfrageteilnehmer innerhalb Kölns im Detail (n = 190 Antworten).
16%
13%
8%
8%
8%
6%
6%
5%
5%
4%
3%
2%
2%
2%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
0% 5% 10% 15% 20%
Junkersdorf
Müngersdorf
Ehrenfeld
Widdersdorf
Lindenthal
Lövenich
Weiden
Braunsfeld
Neustadt-Süd
Sülz
Altstadt-Süd
Nippes
Raderberg
Altstadt-Nord
Kalk
Neuehrenfeld
Neustadt-Nord
Pesch
Riehl
Zollstock
Bayenthal
Bickendorf
Bilderstöckchen
Bocklemünd
Brück
Heimersdorf
Humboldt-Gremberg
Niehl
Poll
Vogelsang
3 Ergebnisse 30
3.3.2 Fragen zur Nutzung des Pumptracks
Wie oft in der Woche kommst Du in der Regel zum Pumptrack?
27 % der Umfrageteilnehmer*innen waren zum Zeitpunkt Ihrer Befragung erstmalig
am Pumptrack. Die meisten Besucher*innen (44 %) gaben jedoch an, ein - bis zweimal
pro Woche am P umptrack zu fahren. Weitere 21 % besuchen ihn sogar drei - bis vier-
mal pro Woche. Jeweils 4 % geben an , fünf- bis sechsmal pro Woche, oder sogar tä g-
lich den Pumptrack zu besuchen.
Abbildung 25: Antworten auf die Frage: Wie oft kommst Du in der Regel zum Pumptrack? (n = 166
Antworten)
27%
44%
21%
4% 4%
Erstes Mal
1-2 Mal
3-4 Mal
5-6 Mal
Meist täglich
3 Ergebnisse 31
Wie viel Zeit verbringst Du hier an einem gewöhnlichen Tag?
Mehr als ein V iertel der Besucher*innen des Pumptracks (27 %) gibt an, den
Pumptrack an einem gewöhnlichen Tag für zwei bis zweieinhalb Stunden zu besuchen.
22 % besuchen ihn für gewöhnlich für eine bis eineinhalb Stunden und weitere 13 %
für eineinhalb bis zwei Stunden. 19 % geben sogar an, den Pumptrack für mehr als drei
Stunden zu besuchen. Besuchszeiten von unterhalb einer Stunde sind hingegen selte-
ner.
Abbildung 26: Antworten auf die Frage: Wie viel Zeit verbringst Du hier an einem gewöhnlichen Tag? (n =
215 Antworten)
4%
7%
22%
13% 27%
8%
19%
< 0,5 Stunde
0,5-1 Stunde
1-1,5 Stunden
1,5-2 Stunden
2-2,5 Stunden
2,5-3 Stunden
> 3 Stunden
3 Ergebnisse 32
Hast Du Dich hier auf dem Pumptrack schon einmal verletzt?
Auf die Frage, ob sie sich s chon einmal auf dem Pumptrack verletzt haben, antworten
28 % mit ja. Insgesamt 72% haben sich jedoch noch nie auf dem Pumptrack verletzt.
Abbildung 27: Antworten auf die Frage: Hast Du Dich hier auf dem Pumptrack schon einmal verletzt? (n =
219)
72%
28%
nein
ja
3 Ergebnisse 33
Welche Verletzungen?
Von den 62 Umfrageteilnehmer *innen, die sich auf dem Pumptrack schon einmal ve r-
letzt haben, geben 82 % an, sich Schürfwunden zugezogen zu haben. Blaue Flecken (8
%) und Prellungen (3 %) kommen bereits weitaus selte ner vor. Eine Person gab jedoch
auch an, sich eine Gehirnerschütterung zugezogen zu haben und eine Person hat sich
die Bänder überdehnt.
Abbildung 28: Antworten auf die Frage nach der Art der Verletzung (n = 62).
82%
8%
3% 3% 2% 2%
Schürfwunden
Blaue Flecken
Prellung
Sonstiges
Mittlere Gehirnerschütterung
Bänder überdehnt
3 Ergebnisse 34
3.3.3 Feedback zum aktuellen Pumptrack
Warum ist dieser Pumptrack für Dich attraktiv?
Die Frage, warum der Pumptrack für die Besucher attraktiv sei, begründen insgesamt
98 % (Kategorien trifft eher zu und trifft voll zu zusammengefasst) der Befragten damit,
dass der Pumptrack ihnen die Möglichkeit bietet, draußen aktiv zu sein. 95 % der B e-
fragten bietet der Pumptrack ein Erlebnis und für weitere 85 % bietet der Pumptrack
persönliche Erfolgserlebnisse. Körperliche Fitness (78 %), Gemeinschaft (62 %) und die
Nähe zum Wohnort (60 %) sind weitere Gründe für die Attraktivität des Pumptracks.
Neben den im Diagramm aufgeführten Antwortkategorien bestand bei dieser Frage
auch die Möglichkeit einer freien Antwort. Die Rückmeldungen dazu sind unter „son s-
tige Angaben“ dem Anhang zu entnehmen.
Abbildung 29: Antworten auf die Frage: Warum ist dieser Pumptrack für Dich attraktiv? (n = 221 Antwor-
ten; Mehrfachnennung möglich)
Draußen aktiv
Erlebnis
Erfolgserlebnis
Körperliche Fitness
Anspruchsvoll
Gemeinschaft
Nähe Wohnort
Freunde treffen
Trifft voll zu Trifft eher zu
98%
95%
85%
78%
73%
62%
60%
49%
3 Ergebnisse 35
Wie findest Du es, dass dieser Pumptrack von allen Rollsportgeräten genutzt werden
darf?
Die überwiegende Mehrheit, nämlich 88 % der Befragten, finden es gut, dass der
Pumptrack von allen Rollsportgeräten genutzt werden darf. Lediglich 12 % finden das
nicht gut.
Bei Beantwortung der Frage mit „finde ich nicht gut“, konnten zudem die Gründe dafür
angegeben werden. Die Ergebnisse dazu sind dem Anhang zu entnehmen.
Abbildung 30: Antworten auf die Frage: Wie findest Du es, dass dieser Pumptrack von allen Rollsportge-
räten genutzt werden darf? (n = 220)
88%
12%
Gut
Nicht gut
3 Ergebnisse 36
Gibt es etwas, was Dich an diesem Pumptrack stört?
Die Frage danach, ob an dem Pumptrack etwas stört, konnte frei beantwortet werden.
Die genauen Aussagen der Befragten sind dem Anhang zu entnehmen. Zusammeng e-
fasst in Kategorien ergibt sich folgendes Bild:
38 % und damit der Großteil der Aussagen, beziehen sich darauf, dass der Pumptrack
insgesamt zu klein, bzw. die Strecke zu kurz sei. Entsprechend beziehen sich auch 14 %
der Antworten konkret darauf, dass der Pumptrack zu voll sei. 15 % der Rückmeldu n-
gen beziehen sich auf die Standfläche und Umgebung 6 des Pumptracks. Weitere 14 %
betreffen den Pumptrack selbst7.
Abbildung 31: Antworten auf die Frage: Gibt es etwas, das Dich an diesem Pumptrack stört? (n = 160
Antworten)
6 Beispielantworten: „Es fehlt ein glatter Untergrund um den Pumptra ck herum.“, oder „Rollsplitt neben
der Strecke, bei Stürzen nicht praktisch.“
7 Beispielantworten: „Keine unterschiedlichen Schwierigkeiten“, „Zu wenig Diversität (verschiedene
Varianten schwer/mittel/leicht/mehr graden, längere hügel etc)“ oder „Eine weit ere Bahn wäre
super dann könnten Fahrrad und Board getrennt fahren und weniger Unfälle passieren“.
38%
15%
14%
14%
6%
6%
5% 2%
Zu kurz/ zu klein
Standfläche und Umgebung
Zu voll
Den Track betreffend
Benehmen der Nutzer
Sonstiges
Leider nur temporär
Lage
3 Ergebnisse 37
Fährst Du noch auf anderen Pumptracks oder Dirtparks in Köln?
Insgesamt 29 % der Befragten gab en an, auch noch auf anderen Pumptracks in Köln zu
fahren8. 71 % besuchen jedoch nur die Anlage, auf die sich die Befragung bezieht.
Abbildung 32: Antworten auf die Frage: Fährst Du noch auf anderen Pumptracks oder Dirtparks in Köln?
(n = 220 Antworten)
8 Es sei darauf hingewiesen, dass es in Köln selbst keine weitere offizielle Anlage gibt. Es befinden sich
jedoch mehrere inoffizielle Anlagen in den Grünanlagen im Kölner Stadtgebiet.
29%
71%
Ja
Nein
3 Ergebnisse 38
3.3.4 Fragen nach Anregungen und Wünschen für einen dauerhaft
bleibenden Pumptrack
Wenn Du Dich für einen Untergrund für einen dauerhaft bleibenden Pumptrack
entscheiden dürftest, welchen Fahrbelag würdest Du Dir wünschen?
Zur Frage, für welchen Fahrbelag sich di e Besucher für einen dauerhaft bleibenden
Pumptrack entscheiden würden, wurde n den Befragten Beispielbilder zu verschied e-
nen Optionen gezeigt.
45 % der Befragten wünschen sich einen dauerhaft bleibenden Pumptrack hinsichtlich
des Fahrbelages genau so, wie ihn die Anlage des Pilotprojektes hatte. Fast genau so
viele (43 %) wünschen sich hingegen einen Pumptrack mit einem Fahrbelag aus A s-
phalt. Dirt (11 %) und Schotter (1 %) steht eher weniger auf der Wunschliste der Bes u-
cher.
Abbildung 33: Antworten auf die Frage: Wenn Du Dich für einen Untergrund für einen dauerhaft bleiben-
den Pumptrack entscheiden dürftest, welchen Fahrbelag würdest Du Dir wünschen? (n = 209)
45%
43%
11% 1%
So wie jetzt
Asphalt
Dirt
Schotter
3 Ergebnisse 39
Welche sonstigen Anregungen und Wünsche hättest Du für einen dauerhaft bleibenden
Pumptrack?
Die Frage nach sonstigen Anregungen und Wünschen konnte frei beantwortet werden.
Die genauen Aussagen der Be fragten sind dem Anhang zu entnehmen. Zusammeng e-
fasst ließen sich folgende Kategorien bilden: 19 % der Anregungen und Wünsche betra-
fen die Umgebung des Pumptracks, wovon sich viele davon auf das Fehlen von Sitzg e-
legenheiten bezogen. 16 % wünschen sich eine n größeren und/ oder längeren
Pumptrack. Weitere 14 % beziehen sich auf die Art der Hindernisse, die ein dauerhaft
bleibender Pumptrack bieten sollte. Jeweils 10 % beziehen sich auf den Untergrund
und darauf, dass mehrere unterschiedliche Bahnen gewünscht s ind. 9 % der Wünsche
und Anregungen beziehen sich auf den Ort eines dauerhaften Pumptracks 9. Außerdem
sind die Breite des Pumptracks, Kinderfreundlichkeit und dass er weiter für alle nutzbar
ist, Wünsche und Anregungen für einen dauerhaften Pumptrack.
Abbildung 34: Antworten auf die Frage: Welche sonstigen Anregungen und Wünsche hättest Du für ei-
nen dauerhaft bleibenden Pumptrack? (n = 292 Antworten, Mehrfachnennung möglich)
9 Beispielantworten: „Auch so eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr “, „Schöner Platz im
Schatten“, „Im Grünen“ oder „Im Grüngürtel, weg von der Straße“.
19%
16%
14%
10%
10%
9%
7%
6%
4% 3% 2%
Umgebung
Trackgröße und -länge
Art der Hindernisse
Mehrere Bahnen
Untergrund
Ort
Genauso/ mehr
Trackbreite
Sonstiges
Kinderfreundlichkeit
Für alle nutzbar
3 Ergebnisse 40
3.3.5 Allgemeine Fragen zu den Besucher*innen und ihrem
Bewegungsverhalten
Wie kommst Du meistens zur Schule/zur Uni/zur Arbeit?
Mehr als die Hälfte (57 %) der Besucher des Pumptracks fahren mit dem Fahrrad zur
Schule, Uni oder Arbeit. Weitere 21 % gehen dort hin zu Fuß und 13 % nutzen den Bus
oder die Bahn. Weniger als 10 % nutzen das Auto oder ein motorisiertes Zweirad.
Abbildung 35: Antworten auf die Frage: Wie kommst Du meistens zur Schule/zur Uni/zur Arbeit? (n = 143
Antworten)
57%
21%
13%
8% 1%
Fahrrad
zu Fuß
Bus/Bahn
Auto
Mofa, Roller, Motorrad
3 Ergebnisse 41
Bist Du in einem Sportverein aktiv? An wie vielen Tagen pro Woche treibst Du Sport im
Verein? (Falls vorherige Antwort mit ja beantwortet)
Die Frage danach, ob die Besucher*innen in einem Sportverein aktiv sind, beantwort e-
ten 73% der Kinder und Schüler mit ja. Bei den Erwachsenen waren dies nur 35 %.
Die weitere Frage danach , wie oft sie in der Woche Sport im Verein betreiben , wurde
für alle Besucher , die einen Verein aufsuchen , gesamt ausgewertet. Demnach treiben
rund die Hälfte (51 %) ein- bis zweimal pro Woche Sport im Verein. 38 % sogar drei- bis
viermal.
Abbildung 36: Antworten auf die Frage: An wie vielen Tagen pro Woche treibst Du Sport im Verein? (n =
113 Antworten)
51%
38%
7%
2% 2%
1-2 Mal
3-4 Mal
5-6 Mal
Täglich
Nicht wöchentlich
3 Ergebnisse 42
Betreibst Du außer Pumptrack fahren noch andere Sportarten außerhalb eines Vereins
oder der Schule? An wie vielen Tagen pro Woche betreibst Du diese Sportarten? (Falls
vorherige Antwort mit ja beantwortet)
66% der befragten Kinder und Schüler*innen gaben an, neben dem Pumptrack fahren
auch noch andere Sportarten außerhalb des Vereins und der Schule zu betreiben. Bei
den Erwachsenen waren dies sogar 91 %.
Insgesamt betrachtet betreiben die meisten Befragten (42 %) ein - bis zweimal pro Wo-
che Sport außerhalb des Vereins und Schule. 28 % betätigen sich drei- bis vier mal
sportlich pro Woche und 20 % sogar fünf- bis sechsmal.
Abbildung 37: Antworten auf die Frage: An wie vielen Tagen pro Woche betreibst Du andere Sportarten
außer Pumptrack fahren? (n = 162)
42%
28%
20%
7%
4%
1-2 Mal
3-4 Mal
5-6 Mal
Täglich
Nicht wöchentlich
3 Ergebnisse 43
Wie alt bist Du?
Das Durchschnittsalter der an der Befragung teilnehmenden Bes ucher*innen lag bei
acht Jahren.
Die Grafik zeigt, dass ein Großteil der Befragten, nämlich 35%, im Kindesalter zwischen
sechs und zehn Jahren alt ist. Weiterhin ist die Gr uppe der 21- bis 25-jährigen mit 17 %
stark an der Umfrage beteiligt. Die s liegt sicherlich auch an der hohen Frequentierung
des Pumptrack s durch Studierende (siehe Frage „Welcher Tätgkeit gehst Du nach?“ ).
Alle anderen Altersgruppen bewegen sich zwischen 3 % und 8 %.
Abbildung 38: Antworten auf die Frage nach dem Alter (n = 214).
8%
35%
8%
4%
17%
8%
5%
3% 4% 3% 3%
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
40%
1-5 6-10 11-15 16-20 21-25 26-30 31-35 36-40 41-45 46-50 51+
3 Ergebnisse 44
Dein Geschlecht?
Die Umfrageteilnehmer waren zu 82 % männlich und zu 17 % weiblich. Ein Prozent der
Umfrageteilnehmer gab zudem an, divers zu sein.
Diese Verteilung deckt sich sehr gut mit den Ergebnissen der Beobachtung (siehe Kapi-
tel 3.2).
Abbildung 39: Antworten auf die Frage nach dem Geschlecht (n = 219).
82%
17%
1%
männlich
weiblich
divers
3 Ergebnisse 45
Auf welche Schule gehst Du?
Die Grundschule (65 %) ist der meistgenannte Schultyp, den die befragten Schulkinder
angeben, gefolgt vom Gymnasium (29 %). Gesamtschüler (3 %), Förderschüler (2 %)
sowie Realschüler (1 %) sind kaum vertreten. Hauptschüler nahmen gar nicht an der
Befragung teil.
Abbildung 40: Antworten auf die Frage: Auf welche Schule gehst Du? (n = 94 Antworten)
65%
29%
3% 2% 1% 0%
Grundschule
Gymnasium
Gesamtschule
Förderschule
Realschule
Hauptschule
3 Ergebnisse 46
Welcher Tätgkeit gehst Du nach?
Die meisten (48 %) der erwachsenen Umfrageteilnehmer gaben an, Studenten*innen
zu sein. Weitere 33 % sind Angestellte, gefolgt von 10 % Selbständigen. Auszubildende
und Beamte sind mit jeweils 4 % vertreten.
Abbildung 41: Antworten auf die Frage: Welcher Tätigkeit gehen Sie/gehst Du nach? (n = 101)
48%
33%
10%
4% 4% 1%
Studierende
Angestellte
Selbstständige
Auszubildende
Beamt*innen
Sonstiges
4 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen 47
4 Interpretation der Ergebnisse und
Handlungsempfehlungen
4.1 Akzeptanz der Pumptrackanlage
Frequentierung des Pumptracks
Die erhobenen Daten zur Frequentierung der Anlage zeigen, dass der Pumptrack sehr
gut angenommen wurde. So wurden über den gesamten Untersuchungszeitraum von
drei Monaten insgesamt 323 .919 Runden auf dem Pumptrack gefahren. Dies en t-
spricht, bei einer Streckenlänge des Pumptracks von 65,2 Metern, einer Gesamtstrecke
von 21.120 Kilometern. Zur besseren Einordnung: Hersteller von permanenten, aspha l-
tierten Pumptracks werben damit, dass die durchschittliche jährliche Fahrleistung auf
Ihren Anlagen rund 33.500 Kilo meter beträgt (vgl. Scheumann & Siebdrath, ohne Ja h-
reszahl, S. 73) . Entsprechend wurden im Rahmen des Kölner Pilotprojketes Zweidrittel
dieser Jahresleistung bereits in drei Monaten erreicht. Auch die über die 93 Unters u-
chungstage errechnete durchschnittli che Fahrleistung von 227 Kilometer pro Tag
spricht für eine hohe Auslastung des Pumptracks. Die tatsächliche Fahrleistung pro Tag
variierte zwischen 320 Runden am 8. Juli , an diesem T ag herrschte Starkregen in Köln,
und 8935 Runden am 20. Juni. Letzter Wer t entspricht einer zurückgelegten Wegstr e-
cke von 583 Kilometern an einem Tag. Festzuhalten ist außerdem, dass der Pumptrack
an keinem Tag des gesamten Untersuchungszeitraumes unbesucht blieb. Durch die
Beobachtung konnte ermittelt werden, dass den Pumptrack durchschnittlich 10 Perso-
nen gleichzeit besuch ten. Zu Stoßzeiten lagen die Besucherzahlen jedoch teilweise
höher. So wurden an einem Beobachtungstermin 42 Besucher gezählt.
Die oben b eschriebenen Ergebnisse sprechen für eine sehr hohe Au slastung des
Pumptracks während der Pilotphase. Die direkten Rückmeldungen der Umfragetei l-
nehmer*innen lassen sogar vermuten, dass die Pumptrackanlage, zumindest zeitweise,
überlastet war. So lassen sich die meisten Antworten der Umfrageteilnehmer*innen
4 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen 48
(38 % der Rückmeldu ngen) auf die Frage „ Gibt es etwas, das Dich an diesem
Pumptrack stört?“ der Kategorie „Der Pumptrack ist zu klein/zu kurz“ zuordnen 10. Wei-
tere 14 % - und somit die dritthäufigste Antwortkategorie – bezieht sich darauf, dass
der Pumptrack „zu voll“ sei.
Die genauere Analyse der Frequentierungsdaten zeigt, dass der Pumptrack sowohl am
Wochenende, als auch unter der Woche gut besucht ist. Wobei die Frequentierung am
Wochenende etwas höher ist. Dies liegt vor allem daran, dass gerade während der
Schulzeit der Zeitraum unter der Woche zwischen 12 Uhr und 17 Uhr weniger freque n-
tiert ist als am Wochenende.
Einzugsgebiet der Besucher*innen
Ein weiteres Indiz für eine hohe Akzeptanz des Pumptracks zeigt das Einzugsgebiet der
Besucher*innen. Zwar kommen 88 % der Besuc her*innen aus dem Kölner Stadtgebiet,
aber entsprechend auch 12 % von außerhalb. Auch innerhalb Köln s zeigt sich das Ei n-
zugsgebiet über viele Stadtteile verteilt. Zwar geben die meisten Umfrageteilne h-
mer*innen an, aus Junkersdorf (16 %) und Müngersdorf (13 %) zu kommen, also dem
direkten Umfeld der Pumptrackanlage. Aber auch entfernte Stadtteile wie Ehrenfeld (8
%), Widdersdorf (8 %), Lindenthal (8 %) und Neustadt-Süd (5 %) sind noch relativ stark
verteten. Entsprechend geben auch 21 % der Besucher*innen an , 16 bis 20 Minuten
für die Anfahrt zum Pumptrack in Kauf zu nehmen. Nur für 12 % ist der Pumptrack i n-
nerhalb von fünf Minuten erreichbar und s omit dem direkten Wohnumfeld zuzuor d-
nen. Die Anreise erfolgt dabei überwiegend (zu 61 %) mit dem Fahrrad.
Die Ergebnisse zur Frequentierung, aber auch die zum Einzugsgebiet der Anlage legen
nahe, dass auch mehrere Pumptrackanlagen übers gesa mte Stadtgebiet verteilt, in
Köln Anklang finden würden. So wäre es vorstellbar, wie in anderen deutschen Gro ß-
städten, eine groß e, permanente Anlage zentral im Stadtgebiet Kölns zu err ichten.
10 Es sei anzumerken, dass die Umfrageteilnehmer*innen vollkom men frei Antworten konnten und die
Antworten erst im Nachhinein zu Kategorien gebündelt wurden.
4 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen 49
Weiterhin könnten mehrere kleine Anlagen – wie die im Pilotprojekt genutzte – in de-
zentralen Stadtteilen errichtet, den weiteren Bedarf besser abdecken.
4.2 Diversität, Inklusion und sportliche Vielfalt
Altersstruktur
Die Altersstruktur der Besucher*innen wurde sowohl durch die Beobachtung, als auch
durch die Befragung erfasst. Die Ergebnisse der Beobachtung zeigen, dass die aktiven
Besucher*innen überwiegend (60 % ) durch Kinder repräsentiert werden. Dies war
durchaus erwartbar. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass mit 26 % ein hoher Teil E r-
wachsener den Pum ptrack besucht , um darauf zu fahren. Weitere 14 % wurden als
Jugendliche identifiziert 11. Auch der Blick auf die differenzierteren Ergebniss e der B e-
sucherbefragung zur Altersstruktur zeigen, dass gerade Kinder zwischen dem sechsten
und zehnten Lebensjahr am häufigsten vertreten waren (35 %). Aber auch Erwachsene
zwischen dem 21. und 25. Lebensjahr nutzen den Pumptrack überdurchschnittlich (17
% aller Umfrageteilnehmer*innen). Alle anderen Altersspannen sind mit Werten unter
zehn Prozent vertreten. Dafür erstreckt sich das Altersspektrum von der Gruppe der
Ein- bis Fünfjährigen (8 %) bis hoch zu den über Fünfzigjährigen. Die Ergebnisse zeigen
somit, dass es sich beim Pumptrack um eine Anlage handelt, auf der unterschiedlichste
Generationen ihrem Drang nach Bewegung nachgehen können.
Verwendete Rollsportgeräte
Über die Beobachtung sollte zu dem ermittelt werden, mit w elchen Rollsportgeräten
die Besucher*innen des Pumptracks aktiv sind. 40 % der Besucher*innen nutzen den
Pumptrack demnach mit dem Scooter, weitere 33 % mit dem Fahrrad und 27 % mit
11 Es sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass die Kategorie „Jugendliche“ nur eine Altersspanne
von vier Jahren (14- bis 18-Jährige) umfasst, was den gerin geren Anteil am gesamten Besuche r-
aufkommen erklärt.
4 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen 50
dem Skate- oder Longboard. Inlineskater sind nur mit 1 % vertreten. Die genauere B e-
trachtung der einzelne n verwendeten F ahrradkategorien zeigt , dass der Pumptrack
nicht nur mit speziellen Dirtbikes oder BMX -Rädern (zusammen 33 % der verwendeten
Fahrradtypen), sondern auch mit Kinder- und Jugendrädern (33 %) sowie mit normalen
Mountainbikes (21 %) befahren wir d. Sogar Laufräder für Kleinkinder sind mit 8 % v e-
treten. Dass dabei eine hohe Akzeptanz zwischen den einzelnen Sportnutzern vorha n-
den ist, zeigt das Ergebnis auf die Frage „ Wie findest Du es, dass dieser Pumptrack von
allen Rollsportgeräten genutzt werden darf?“. 88 % der Befragten beantwortete diese
Frage mit „gut“.
Ziel des Pilotprojektes Pumptrack war es jedoch, ein Angebt für alle Rollsportgeräte zu
schaffen, auch für Rollstuhlfahrer *innen. Sowohl die Ergebnisse der Beobachtung, als
auch der Befragung zeigen jedoch, dass der Pumptrack von Rollstuhlfahrer*innen nicht
besucht wurde. Persönliche R ücksprachen mit Rollstuhlfahrer*innen legen nahe, dass
die Bauweise der Anlage aus dem Pilotprojekt für die Nutzung mit dem Rollstuhl nicht
geeignet ist. Für die Nutzung mit dem Rollstuhl m üsste die Bahn breiter sein , die Wel-
len niedriger und die Überhöhung der Steilkurven moderater. Beispiele aus anderen
Städten zeigen jedoch, dass dies durchaus umsetzbar ist. So wurde in der s üdhessi-
schen Stadt Groß-Umstadt ein asphaltierter Pumptrack errichtet, der über einen sep a-
raten Übungstrack mit moderaten Wellen und Kurven speziell für Rollstuhlfah-
rer*innen und Laufräder verfügt (siehe Scheumann & Siebdrath, ohne Jahreszahl, S.
68). Um einen möglichen permanenten Pumptrack in Köln zu etablieren, der alle Rol l-
sportgeräte einbezieht, sollten gezielt Projekte anderer Städte analysiert sowie die
Wünsche und Vorstellungen von Rollstuhlfahrer*innen einbezogen werden.
Geschlechterverteilung
Weiterhin zeigen die Ergebnisse der Beoba chtung und der Befragung fast überei n-
stimmend, dass die Besucher*innen der Pumptrackanlage überwiegend männlich sind
(Beobachtung 81 %, Befragung 82 %). Demnach sind nur 17 % (Befragung) bis 19 %
(Beobachtung) weiblich. Eine Person gab in der Befragung an, divers zu sein. Grun d-
4 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen 51
sätzlich ist es nicht unüblich, dass die Geschlechterverteilung innerhalb einzelner
Sportarten nicht der V erteilung im Bundesdurchschnitt entspricht ( ca. 51 % weiblich,
49 % männlich). So liegt beispielsweise der Anteil weiblicher Kan utinnen bei ca. 34 %
(BMWI 2017), der Anteil weiblicher Mountainbikerinnen bei lediglich 10 % (Grapentin,
2018). Die genauen Gründe für die geringere Anzahl weiblicher Besucherinnen des
Pumptracks zu finden, war nicht Untersuchungsgegenstand des Pilotproje ktes. Breuer,
Joisten & Schmidt (2020) stellen jedoch fest, dass sich gerade weibliche Jugendliche im
Alltag zu wenig bewegen. Bezeichnend ist deshalb die Antwort einer Umfrageteilneh-
merin auf die Frage „Warum ist dieser Pumptrack für Dich attrak tiv?“: „[weil] ich die
Hoffnung habe, dass durch mehr Angebote auch mehr Frauen Lust bekommen zu sk a-
ten“ (siehe Anhang).
4.3 Bewegungsförderung und Gesundheit
Der vierte Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (Breuer, Joisten & Schmidt 2020)
stellt fest: Kinder und Jugendliche in Deutschland beweg en sich im Alltag zu w e-
nig. Demnach erfülle d ie Mehrheit der Heranw achsenden in Deutschland die Bew e-
gungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht, wonach drei - bis
17-jährige Mädchen und Jungen mi ndestens 60 Minuten pro Tag mäßig bis sehr a n-
strengende körperli che Aktivität ausüben sollten ( WHO 2010). Als erste Handlung s-
empfehlung fordern Breuer et al. (2020) deshalb, Bewegungsanreize im Alltag aus zu-
bauen sowie die Sport- und Bewegungsumwelt der Kinder und Jugendlichen attraktiver
zu gestalten, damit d eren Alltag wieder bewegungsaktiver wird . Im Rahmen des Pilo t-
projektes sollte deshalb auch ermittelt werden, inwiefern der Pumptrack dazu beitra-
gen kann, diese Forderungen zu erfüllen.
27 % der im Rahme n des Pilotprojektes befragten Kinder und Jugendlichen gaben an,
nicht in einem Sportverein aktiv zu sein. Bei den Erwachsenen waren dies sogar 65 %.
Diese Werte verdeutlichen die Relevanz von öffentichen Sportangeboten. Breuer et al.
(2020) empfehlen desh alb, auch angesichts steigender Kosten für Kinder - und Jugend-
sport, eine hinreichende Sicherstellung des öffentlichen Angebotes. Weiterhin konnte
4 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen 52
festgestellt werden, dass die meisten Besucher*innen (44 %) ein - bis zweimal pro Wo-
che am Pumptrack fahren. Weitere 21 % besuchen ihn sogar drei - bis viermal pro Wo-
che. Insgesamt 35 % der Besucher*innen verweilen dabei ein bis zwei Stunden am
Pumptrack. 27 % besuchen den Pumptrack sogar für zwei bis zweieinhalb Stunden pro
Tag und weitere 19 % verweilen dort pro B esuch länger als drei Stunden. Berücksich-
tigt man zudem, dass die meisten Besucher (61 %) mit dem Fahrrad zum Pumptrack
anreisen, so l ässt sich festhalten, dass dieser durchaus zum positiven Bewegungsver-
halten der Kinder und Jugendlichen aber auch der E rwachsenen beitr ägt. Einige der
Besucher*innen erfüllen demnach alleine durch ihre Besuche des Pumptracks einen
Großteil der Bewegungsempfehlungen der WHO. Nicht auszuschließen ist zudem, dass
sich durch die Nutzung des Pumptracks nachhaltig positive Effekte für die Alltagsmobi-
lität ergeben: Alle auf dem Pumptrack genutzten Sportgeräte sind grundsätzlich auch
als Verkehrsmittel im öffentlichen Nahverkehr einsetzbar. Der Pumptrack bietet dabei
die Möglichkeit, in einem spielerischen Rahmen die motorischen Fähig keiten zu erlan-
gen, um diese Fortbewegungsmittel auch sicher im Straßenverkehr einzusetzen.
Ein weiterer gesundheitsfördernder Aspekt liegt in den Standortwünschen (siehe A n-
hang) für eine dauerhafte Pumptrackanlage. So äußern mehrere Umfrageteilne h-
mer*innen auf die Frage „ Hast du noch Anregungen und Wünsche für einen dauerhaft
bleibenden Pumptrack? “, dass dieser „im Grünen“, „im Grüngürtel“, „im Schatten“
oder auch „im Wald“ errichtet werden sollte. In ihrem Bericht über „ Urban green
spaces and health“ schreibt die WHO (2016) der Zugänglichkeit und Nutzung von u r-
banen Grünflächen durch die Öffentlichkeit eine hohe Bedeutung zu. Dieser Bericht
fasst die verfügbaren Belege für die positiven E ffekte städtischer Grünflächen zusa m-
men, wie z. B. die Verbesserung d er psychischen Gesundheit, die Verringerung der
kardiovaskulären Morbidität und Mortalität, der Fettleibigkeit und des Risikos für Typ -
2-Diabetes. Zu den Mechanismen, die zu diesen gesundheitlichen Vorteilen führen,
gehören psychologische Entspannung und S tressabbau, erhöhte körperliche Akt ivität
sowie reduzierte Belastung durch Luftschadstof fe, Lärm und übermäßige Hitze. Diese
Aspekte sollten bei der Standortwahl für eine permanente Pumptrackanlage dringend
4 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen 53
berücksichtigt werden. Ziel der Stadt Köln sollt e es deshalb sein, die städtischen Grü n-
flächen durch offizielle Angebote auch für diese Nutzergruppe zugänglich zu machen.
Ebenso wie die gesundheitsfördernden Aspekte , wurde auch das Verletzungspotenzial
der Pumptrackanlage ermittelt. So gaben 72 % der Um frageteilnehmer*innen an, sich
noch nie auf dem Pumptrack verletzt zu haben. Diejenigen, die sich schon einmal ve r-
letzt haben, gaben an, Schürfwunden, blaue Flecken oder Prellungen (zusammen 92 %
der Verletzungen) davongetragen zu haben. Der überwiegende A nteil erleidet de m-
nach Bagatellverletzungen. Eine Person gab jedoch auch an, eine leichte Gehirner-
schütterung erlitten zu haben. Es ist d eshalb wichtig auch in Zukuft an der Pumptrack-
anlage kenntlich zu machen, dass für das Befahren ein Helm zwingend erforderlich ist.
4.4 Anregungen für permanente Pumptrackanlagen
Wie oben bereits beschrieben, wurden die Besucher*innen des Pumptracks auch d a-
nach befragt, welche Anregungen und Wünsche Sie für eine dauerhaft bleibende
Pumptrackanlage hätten . Dabei bezog sich eine Frage gezielt auf d en gewünschten
Fahrbahnbelag: 45 % wünschen sich demnach einen Pumptrack genau so wie er wä h-
rend des Pilotprojektes verwendet wurde. Weitere 43 % wünschen sich jedoch einen
Pumptrack aus Asphalt. Möglicherweise ließ en sich diese Nu tzer*innen von Anlagen
aus anderen Städten inspirieren. Asphaltpumptracks stellen aktuell die Standardlösung
für dauerhaft installierte Anlagen dar. Ein Pumptrack aus Dirt (Erde) wird nur von 12 %
der Befragten gewünscht, aus Brechsand/Schotter nur von ein em Prozent. Dies ist in
sofern n achvollziehbar, als dass diese Fahrbahnbeläge die Nutzergruppen der Skater
und Scooterfahrer ausschließen würde12.
Weiterhin konnten die Befragten in einer freien Antwortmöglichkeit Ihre Anregungen
und Wünsche äußern. Diese wurden bei der Auswertung zu thematis chen Kategorien
12 Es sei hier angemerkt, dass der Bedarf an speziellen Anlagen auch für Dirtbiker nicht Gegenstand der
vorliegenden U ntersuchung war. Die anhaltende Problematik durch illegale Anlagen für diese
Nutzergruppe in den Kölner Grünanlagen sollte dennoch separate Beachtung finden.
4 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen 54
zusammengefasst. Auf diese Kategorien soll im Folgenden nochmal kurz eingegangen
werden13.
Kategorie „Umgebung“ (19 % der Rückmeldungen)
Unter dieser Kategorie wurden alle Standortwünsche zusammengefaßt, d ie nicht u n-
mittelbar den Pumptrack selbst betreffen, sondern das Drumherum. Besonders häufig
wurde dabei der Bedarf an Sitzmöglichkeiten aber auch der Zugang zu Toiletten g e-
nannt. Beides ist sicherlich der Tatsache geschuldet, dass sich die Besucher*innen oft
mehrere Stunden am Pumptrack aufhalten und in dieser Zeit auch sicherlich mehrmals
Pause machen. Ebenso wurde der Bedarf an Mülleimern genannt sowie das Vorha n-
densein eines Wasserspenders.
Kategorien „Trackgröße und –Länge“ (16 %) und „Trackbreite“ (6 %)
Die Rückmeldungen beider Kategorien beziehen sich vor allem darauf, dass der
Pumptrack groß genug sein sollte, dass mehr Personen gleichzeitig fahren können.
Auch hier zeigt sich erneut das Potenzial einer größeren Anlage. Der Wunsch nach e i-
ner breitere n Fahrbahn wurde nicht näher beschrieben. Es liegt jedoch nahe, dass
dadurch eine bessere Überholbarkeit von langsameren Fahreren und somit insgesamt
mehr Sicherheit gegeben ist.
Kategorien „Art der Hindernisse“ (14 %) und „mehrere Bahnen“ (10 %)
Viele Rückmeldungen bezogen sich direkt auf die Art der Hindernisse, die ein perm a-
nenter Pumptrack haben sollte. Hier waren die Möglichkeiten des während der P i-
lotphase verwendeten Pumptracks begrenzt, da er aus standardisierten Modulen b e-
stand. Die Antworten der B efragten zeigen jedoch, dass sie sich hier mehr Variationen
wünschen, vor allem auch hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades. Dies wird auch durch
13 Alle Rückmeldungen zu den einzelnen Kategorien sind dem Anhang zu entnehmen.
4 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen 55
die Antworten der Kategorie „mehrere Bahnen deutlich“. Viele Besucher*innen wü n-
schen sich Bahnen mit unterschie dlichen Schwierigkeitsgraden, so dass alle Nu t-
zer*innen gleichermaßen auf Ihre Kosten kommen, ohne sich gegenseitig zu behi n-
dern. Diese Möglichkeit ist bei asphaltierten Pumptracks gegeben, wie die Umse t-
zungsbeispiele in Kapitel 4.5 zeigen.
4.5 Umsetzungsbeispiele aus anderen Städten
Im Folgenden sollen drei Beispiele verdeutlichen, wie in anderen Städten die Idee einer
dauerhaften Pumptrackanlage umgesetzt wurde. In den Beispielen lassen sich auch
viele Anregungen und Wünsche aus der Befragung des Kölner P ilotprojektes wieder-
finden (siehe nachfolgende Seiten).
4 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen 56
Freiburg
Der Pumptrack ist eine Anlage der Stadt Freiburg, verantwortlich für die Instandha l-
tung ist das Garten - und Tiefbauamt. Der Mountainbike Freiburg e.V. war in den g e-
samten Planungs - und Ents tehungsprozess miteingebunden. Gebaut wurde der
Pumptrack von der Firma pumptrack.de.
Gesamtfläche: 1.800 m², davon 1.100 m² asphaltiert.
Kosten inklusive Planung: 250.000 €
Abbildung 42: In Freiburg errichtete Pumptrackanlage (Bildquelle: www.freiburg.de)
Infos zum Projekt: https://www.freiburg.de/pb/1568664.html
https://www.mountainbike-freiburg.com/content/ein-
pumptrack-f%C3%BCr-freiburg
4 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen 57
Mettingen
Der Pumptr ack i n Mettingen (NRW) bietet die Möglich keit verschiedene „Lines“ zu
befahern und hat neben der Hauptanlage noch einen kleinen separaten Pumptrack für
Anfänger und Kinder mit Laufrädern. Die Hauptstrecke bietet unterschiedlichste H ü-
gelhöhen und Sprungmöglichkeiten.
Gesamtfläche: ca. 1200 m²
Streckenlänge: ca. 250 m
Abbildung 43: Pumptrack in Mettingen (NRW) (Bildquelle: www.pumptrack.de).
Infos zum Projekt:
http://www.betonlandschaften.de/projekt/ein-pumptrack-fuer-mettingen/
4 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen 58
Mittersill (Österreich)
Der Pumptrack im österereichischen Mittersill verfügt über einen separaten Laufrad-
track/Anfängertrack (im Bild im vorne rechts). Zusätzlich verfügt er über eine separate
Jumpline (im Hin tergrund), die auch den Ansprüchen von Fortgeschrittenen und Kö n-
nern gerecht wird.
Gesamtfläche: 2.500 m², davon 550 m² asphaltiert.
Abbildung 44: Pumptrack im österreichischen Mittersill (Bildquelle www.pumptrack.com).
Infos zum Projekt:
https://bikeaustria.com/de/pumptrack-mittersill/
Literaturverzeichnis 59
Literaturverzeichnis
BREUER, CH., JOISTEN, CH. & SCHMIDT, W. (2020). Vierter Deutscher Kinder- und Jugend-
sportbericht. Einleitung, Kernaussagen und Handlungsempfehlungen. Zugriff
am 15.12.2020 unter
https://www.researchgate.net/publication/344951360_Vierter_Deutscher_Kin
der-
_und_Jugendsportbericht_Einleitung_Kernaussagen_und_Handlungsempfehlun
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BUNDESMINISTERIUM F ÜR WIRTSCHAFT UND ENERGIE (BMWI, 2018). Wirtschaftsfaktor Ou t-
doorsport. Berlin: BMWI.
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for health. World Health Organization.
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https://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0005/321971/Urban-green-
spaces-and-health-review-evidence.pdf
Anhang 60
Anhang
Tafel mit Verhaltensregeln und Sicherheitshinweisen
Anhang 61
Aufforderung zur Teilnahme an der Befragung
Anhang 62
Auflistung der freien Antwortmöglichkeiten
Im Folgenden sind die Rückmeldungen der Besucher*innen zu den freien Antwortmö g-
lichkeiten aufgelistet. Die einzelnen Rückmeldungen wurden in Kategorien zusamme n-
gefasst. Die Antworten wurden so übernommen, wie sie von d en Umfrageteilnehmern
formuliert wurden. Eine Fehlerkorrektur fand nicht statt.
Freie Antworten auf die Frage: Warum ist dieser Pumptrack für dich
attraktiv? (insgesamt 46 Angaben)
Die freien Antworten ließen sich den Kategorien „Spaß“, „einzige Anlage in Köln“,
Techniktraining“ und „sonstige“ zusammenfassen.
Kategorie: Spaß
• Ein Spaß für Große und kleine die sich die Bahn teilen
• Weil es Spaß macht
• Bringt Spaß!
• Es macht Spaß
• es Spaß macht auf den Pumptrack zu fahren
• Spaß
• es Spaß macht.
• Es einfach echt Spaß macht und mit inline Skates mal was neues ist!
• Pumptracks einfach Ultra Spaß machen
• Hammer geil
• Leute, das ding ist der Wahnsinn
• Es extreeem Spaß macht!
• Es einfach Spaß macht mit den Skateboard immer schneller durch zu fahren
und das kleine Oberschenkelworkout hilft unter anderem als Training für das
Snowboarden. Die Technik kann dem Surfen helfen - Botton Turn Position z.B.
kann ein Trainingsziel sein.
• Unser Sohn liebt solche Anlagen
• Weil ich in den Flow kommen kann
Kategorie: Einzige Anlage in Köln
• Etwas endlich gibt es nicht in der Nähe
• Es gibt keine Alternativen
• Weil es der einzigste Parkuhr ist den ich kenne
Anhang 63
• Weil es sonst keine anderen Pumptracks in Köln gibt
• Weil es sonst keine anderen Pumptracks oder sonsti ges für Mountai n-
bikes/Dirtbikes in Köln gibt, was auch Spaß macht.
• So etwas gibt es bei uns nicht, daher die weite Anreise
• Es so eine Endlosschleife selten gibt.
• Einer der wenigen Pumptracks
Kategorie: Techniktraining
• Schult die Bewegungsabläufe auf dem Rad
• Weil er sich Tricks bei den Großen, Besseren anschauen kann.
• Techniktraining für mich und Sohn
• Allg. Verbesserung MTB Skills
Kategorie: Sonstiges
• Sollte dauerhaft aufgebaut bleiben
• Zu wenige dieser Art da sind!!!!!
• Mehr!
• eine sehr wichtige Einrichtung
• Der Pumptrack hier am Stadion ist einfach Müll und der P6 ist kaputt und macht
keinen Spaß mehr zu fahren
• er nicht wieder abgebaut werden soll!!
• der Untergrund besonders gut ist
• Köln einen permanenten Pumptrack braucht, so w ie es einen in Mettingen bei
Osnabrück gibt
• Ich die Hoffnung habe, dass durch mehr Angebote auch mehr Frauen Lust b e-
kommen zu skaten
• sollte in jeden Stadtteil zuganglich sein
Anhang 64
Freie Antworten auf die Frage: Wie findest Du es, dass dieser Pumptrack
von allen Rollsportgeräten genutzt werden darf? (insgesamt 26
Angaben)
Bei Beantwortung der Frage mit „Ich finde es nicht gut“ bestand zusätzlich die Mö g-
lichkeit der freien Antwort. Diese ließen sich den Kategorien „Skater betreffend“, „u n-
terschiedlichen Geschwindigkeiten“, „zu klein/zu voll“ und „sonstiges“ zuordnen.
Kategorie: Skater betreffend
für Skater es genug Skateparks gibt
Pumptrack ist für Bmx/Dirt bikes und bei pumptrack worldchampionschips gibt es auch
keine Skater oder Scooter fahrer
Wie überall zu viele Skateboardfahrer
Wäre cool, wenn es einen nur für Skateboard gäbe
Unfälle bei Skateboardfahrer oft mit dem unkontrollierten raus springen des Board ein-
her gehen-- Gefahr für Zuschauer und Kinder
Es gibt ja Skateparks die eher geeignet sind
Kategorie: Unterschiedliche Geschwindigkeiten
Verschiedene Geschwindigkeiten
die Geräte unterschiedliche Geschwindigkeiten haben
Es eine Rollerparade gab und man gar nicht mit dem BMX fahren konnte
Kleine kinder mit scootern oder normalen rädern nerven
Die anderen langsamer sind.
Man kann nicht so schnell fahren
Dadurch häufig ganz kleine Kinder fahren die häufig stürzen und die anderen aufhalten
unterschiedliche Geschwindigkeit
So viele Kinder fahren das man nicht richtig Gas geben kann
Man einfach nur ausgebremst wird.
Jedes Fahrzeug unterschiedlich schnell ist
Flow gestört wird
Kategorie: Zu klein/ zu voll
für Mountainbikes zu klein
Die anderen Fahrer behindern, und wir ihn nicht richtig nutzen können da der Pumptrack
ansich zu eng und zu schmal ist
Es dadurch oft zu voll ist
Anhang 65
Kategorie: Sonstiges
Fahrräder (außer BMX) eine Gefahr für die anderen Nutzer*innen darstelllen.
Fahrradfan
Macht Spaß
die meisten anderen Geräte außer Skateboards, den Pumptrack voll mit Steinen machen
und somit man öfter hinfliegt.
Ich mit Mitte 30 wieder angefangen hab zu Skaten
Freie Antworten auf die Frage: Gibt es etwas, das dich an dem Pumptrack
stört? (insgesamt 160 Angaben)
Bei Beantwortung der Frage mit „ Ja“ bestand zusätzlich die Möglichkeit der f reien
Antwort. Diese ließen sich den Kategorien „zu klein/zu Kurz“, „zu voll“, „leider nur
temporär“, „Standfläche und Umgebung “, „Benehmen der Nutzer*innen“, „den Track
betreffend“, „Lage“ und „sonstiges“ zuordnen.
Kategorie: Zu klein/ zu kurz
• zu klein.
• Könnte länger sein
• Zu klein für soviel Zulauf
• Könnte etwas länger sein damit nicht kein Stau entsteht
• Die Kürze der Strecke und die durch die Frequentierung bedingten Wartezeiten.
• Zu kurz
• Könnte größer sein
• zu kurz
• Strecke recht kurz
• zu kurz
• ..., daß er nicht noch länger und höher ist!
• Nicht groß genug.
• Viel zu kurz
• Viel zu schmal
• Die Strecke ist eng und kurz, Staus bilden sich schnell!
• Sollte länger u schwieriger sein
• Zu kurz
• Zu klein
• Sehr klein und kaum Ausweichmöglichkeiten
• Zu klein, ist ein BMX drin, kann man kaum starten da der andere bereits wieder
da ist...
• Zu eng und zu schmal für Bikes
• Dass er nicht sehr breit ist
Anhang 66
• Kurven zu klein vom Radius her
• Strecke und fahrbereit zu jlein
• Er ist ziemlich schmal
• Er ist generel sehr klein.
• Der Pumptrack wurde meiner Meinung nach für Scooter gebaut, da er für Dir t-
bikes oder Mountainbikes viel zu klein ist
• Man muss in jeder Kurve abbremsen weil man für die Kurve viel zu schnell ist.
• Es haben alle verbauten Teile (Pumps, Kurven...) eine zu kleine Größe um richtig
Spaß zu haben.
• Zu schmale Fahrspuhren, einige Kurven ungünstig, kein Coping, langsam treten
kanten zwischen den modulen hervor. Der Pumptrack sollte insgesamt länger
gezogen werden
• Könnte noch größer sein
• Er könnte deutlich breiter sein. Wie zB Eckenhagen
• Einen Ticken zu schmal
• Könnte breiter sein und Flat in der Kurve haben (gut für Anfänger)
• Zu klein
• Zu schmal
• Zu kurze Strecke
• kännte größer sein
• Zum BMX fahren sind die Bumps und der Table zu klein
• Könnte größer sein
• Er ist zu schmal
• Er ist zu klein :-)
• Viel zu schmale Fahrbahn.
• Zu schmal
• Er könnte größer sein
• Die breite
• Könnte länger sein
• Er ist etwas zu eng und zu klein, für die Masse an Nutzern
• Zu eng
• Zu kurz
• Er ist zu klein. Ein noch größerer Pumptrack wäre besser wenn man ihn daue r-
haft aufbauen sollte.
• zu klein und zu kurz
• zu schmall
• zu kurz
• Er könnte gerne größer sein
• Könnte noch größer sein oder eine zweite dazu
• Zu klein , zu schmal, keine guten sprünge
• könnte die Strecke mindestens die Hälfte von der aktuellen länger sein. Event u-
ell einen zweite Fahrbahn in Verbindung Außendrum.
• Er könnte ein wenig größer sein
• Der Pumptrack könnte noch etwas länger sein.
• die Fahrbahn könnte breiter sein.
Anhang 67
Kategorie: Zu voll
• Oft sehr voll
• Manchmal zu voll
• Ein bisschen viele sehr kleine Kinder, dadurch kaum Bewegung
• Dass es die einzige in der Nähe ist und damit sehr voll
• Zu viele Kinder die nur schnell fahren wollen und die „kleine“ nicht tolerieren
• Manchmal sind zu viele Kleine da, die ein flüssiges Fahren stören.
• Zu viele Fahrer in den Stoßzeiten
• Zu kleine Kinder
• Sehr stark frequentiert
• Mehrere Strecken, da zu viele Kinder
• Kein Durchgehendes Fahren möglich - ständiges Bremsen erforderlich!
• Sollte für Kinder unter 6Jahren nicht erlaubt sein.
• Zu viele Kleinkinder
• manchmal ist der Pumptrack zu voll
• Oft zu voll
• Wenn es manchmal zu voll ist
• wäre es schön, dass sich die Strecken in Köln verbreiten würden, damit es nicht
so voll ist
• Zu voll manchmal
• Er ist sehr voll
• Zu voll
• Es gibt zuviele Kleinkinder die den pumptrack blockieren.
• Vielen Kiddis
• Dass es so voll ist
Kategorie: Leider nur temporär
• Leider nur ein temporäres Angebot
• Dass er wieder abgebaut werden soll!!!
• Das er wieder abgebaut wird und hier in der Nähe kein anderer Track ist
• dass er nur in den Ferien steht.
• Dass es nur Temporär ist
• Dass er nur temporär ist
• dass er nicht permanent da stehen wird
• Dass er nur temporär ist
Kategorie: Standfläche und Umgebung
• Der Schotter ist für Roller nicht so gut geeignet
• Kein Teer drumherum
• Dreck auf der Bahn
Anhang 68
• Mit skateboard kann man nicht rein rollen
• Es könnte ein Besen bereitgestellt werden, um Steine zu entfernen, besond ers
nach Regen und nachdem Fahrräder auf dem Track waren
• Er ist schnell staubig, dadurch wird es rutschiger in den Kurven bei hoher G e-
schwindigkeit
• Dass der Innenraum nicht ebenfalls glatt ausgelegt ist, damit man dort ande r-
weitig herumfahren könnte
• Er ist nicht natürlich und damit tun Stürze mehr weh/sind geföhrlicher
• Es fehlt ein glatter untergrund um den pumptrack herum
• dreckiger Untergrund / Kieselsteine
• Kein guter Platz für Start/Finish
• Es wäre super gut wenn um den Pumptrack herum Guss -Beton wäre! Damit
man jederzeit vernünftig ein und aus rollen kann!
• Steine, da man auf den Skateboards eher stürzte
• Es wäre cool wenn rund herum asphaltiert wäre
• Viel dreck nach regen oder fahrrädern
• Zu viel Schotter drumherum, der leicht auf die Fahrbahn kommt und besonders
für Skateboards störend bis gefährlich sein kann
• Der Einstieg ist nicht besonders gut platziert. Nicht sehr einsteigerfreundlich.
• Umgebungsuntergrund
• Kies drum herum, hab mir ein bisschen die Arme geschreddert
• Beton Boden fehlt neben der Bahn
• Splitt/Schotter auf dem Track
• Rollsplitt neben der Strecke, bei Stürzen nicht praktisch
• Dass es auf Schotter steht und Steine auf die Fahrbahn kommen. Auf Bäume
sollte auch geachtet werden.
• Dreck und Laub. Dafür wäre ein Besen gut
Kategorie: Benehmen der Nutzer*innen
• Mangelnde Rücksichtnahme anderer Mitnutzer
• Dass die kleinen immer von den Großen vertrieben werden, da wären so Hal b-
zeiten toll: voll-30 die kleinen 30-00 die großen oder so
• Rücksichtslose Erwachsene, von denen sie fast umgefahren werden
• wenn zu viele Mountainbikes da sind und diese keine Rücksicht nehmen
• Alkohol und Zigaretten
• Leute lassen ihren Müll einfach liegen, evtl. weil Mülleimer voll
• Kinder, die den Verkehr auf dem Track extra aufhalten
• Es ist dreckig ausenherum
• Nur das manche sich nicht sozial verhalten
Anhang 69
Kategorie: Den Track betreffend
• Dadurch, dass es keine vorgegebene Richtung gibt, wird manchmal nicht in der
bevorzugten Richtung gefahren.
• Keine unterschiedlichen Schwierigkeiten
• Kein Flow-Erlebnis durch Pumpen erlebbar.
• kein Gap
• Zu langweilig
• Dass er aus plastik ist
• Es gibt nicht so viele Sprünge.
• Man nur eine Line fahren kann.
• Zu wenig Diversität (verschiedene Varianten schwer/mittel/leicht/mehr graden,
längere hügel etc)
• Er bräuchte 2 Spuren
• Keine Abzweigungen
• Er könnte noch ausgebaut werden vom material her
• Eine weitere bahn wäre super dann könnten Fahrrad und board getrennt fa h-
ren und weniger Unfälle passieren
• 2 Varianten wären schön ein kurzer ein längerer
• Harte Abrisskanten, kein Notausstieg bei Fahrfehlern
• Keine Acht, also keine Kurvenwechsel
• Nur 1 Table
• Eine abstell -/Befestigungsmöglichkeit für Habdys/Kameras zum filmen -> alle
potentiellen Ablageflächen sind schräg
• Kann gerne jedes halbe Jahr Mal umgebaut werden
• wenig Abwechslung
• Ich fände irgendwann eine Erweiterung mit einigen Kreuzungen super, um
mehr Streckenvariationen zu haben. Auch ein Wasserspender wäre super!
• er könnte nicht als Modulversion sondern als feste BETONbauweise (Nicht Teer)
angelegt sein.
Kategorie: Lage
• Die Lage unmittelbar an der Straße
• Dass es nicht im Wald und wenig anspruchsvoll ist
• Der Autolärm
• Er ist viel zu weit weg vom Zentrum Kölns
Kategorie: Sonstiges
• ein Zweiter
• Das alle Altersk lassen und Fahrgeräte mit unterschiedlicher Geschwindigkeit
gleichzeitig fahren
Anhang 70
• Verletzungsgefahr relativ hoch
• Es fehlt ein Trinkwasserspender
• Zu wenig sitzmöglichkeiten
• Kein Licht in den Abendstunden
• Abend/Nacht-Beleuchtung könnte besser sein (e s wird nur die halbe Strecke
beleuchtet).
• Zu wenig Ausleuchtung Nachts
• Raum hatte man größer nutzen können, aber es ist so schon super!
Freie Antworten auf die Frage: Hast du noch Anregungen und Wünsche für
einen dauerhaft bleibenden Pumptrack? (insgesamt 292 Angaben)
Bei Beantwortung der Frage mit „Ja“ bestand zusätzlich die Möglichkeit der freien
Antwort. Diese ließen sich den Kategorien „mehrere Bahnen“, „Trackgröße und –
Länge“, „Trackbreite“, „Art der Hindernisse“, „Umgebung“, „Untergrund“, „Kinder-
freundlichkeit“ und „sonstiges“ zuordnen.
Kategorie: Mehrere Bahnen
• Verschiedene „Stufen“: Empfänger, Experte, Klein Kinder
• Strecke etwas anspruchsvoller/abwechslungsreicher
• Abwechslungsreich
• Mehrere Strecken
• alternative Routen
• Gerne etwas höheren Schwierigkeits-und Erlebnisgrad
• Verschiedene Schwierigkeitsstufen
• Alternative Ausstiege und Jumps
• Mehr Möglichkeiten/ abbiegen, springen
• Ein kleiner für die Kleinen und ein großer für die Großen
• mehr Strecken
• noch abwechslungsreicher
• Dass die Strecke alle paar Wochen geändert wird
• Mehr variation der strecken
• Mehrere Track
• Unterschiedliche Schwierigkeiten
• 2 lines
• Etwas vielfältiger Möglichkeiten eigene routen zu fahren, also so wie auf e i-
nem Asphalt treck
• wechselnde Elemente
• alternative routen wie im bild
• Mehr variations Möglichkeiten, nicht immer die gleich runde fahren
Anhang 71
• Mehr strecken
• Entweder sollte er für verschieden Skilllevel geeignet sein oder mehrere für
verschiedene Skills
• Verschiedene Schwierigkeitsgrade
• Abwechslung allgemein
• Mehrer Bahnen
• Verbindungen zwischen den bahnen um ausweichen zu können
• 2 nebeneinander mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden
• Wegstrecke sollte flexibel sein (Strekcenabschnitte kombinierbar)
• Ab und zu Umbau der Strecke
Kategorie: Trackgröße und -länge:
• Ggf länger/größer wäre sicher schön
• Groß soll er sein damit mehr gleichzeitig fahren können
• Größer
• Längere Strecke
• Deutlich längere Strecke oder mehrere Standorte!
• Bitte größer oder noch einen zusätzlich
• länger
• Länger
• Bisschen größer
• nur dass er dauerhaft bleibt und groß genug ist
• Sollte grösser sein und unterschiedliche Bahnen
• größer
• Ausreichend gross
• Länger
• Viel längere Strecke
• Größerer Umfang
• Groß genug sodass Platz für groß und klein ist
• Möglichst lang und breit
• Längere Strecke/ Alternativstrecke für Einsteiger und Fortgeschrittene
• Längere Strecke
• Längere Strecke
• Längere Strecke
• noch etwas größer bzw. länger
• ein bisschen größer
• Eine ausreichende Größe
• längere Strecke
• Er sollte viel länger sein
• Längere Strecken
• noch größer
• Groß genug, so dass Platz für alle ist
• Einen längeren Pumptrack
Anhang 72
• Weitläufiger mit mehreren variationen
• Längere strecke
• Größer
• Noch größer
• Etwas länger und anspruchsvoller
• Etwas größer
• Größer
• Längere Strecke (zweite Bahn Außendrum in Verbindung der inneren Bahn)
• Ein wenig größer
• Längere Strecke
• Längere größere
• Länger
• Länger
• Größer
• Natürlich gerne noch größer/ modularer
Kategorie: Trackbreite
• Breite mindestens 2 m
• Deutlich breiter
• Breitere Bahn
• Breiter
• Breiter
• breitere Bahn
• Nicht schmal
• Eine sehr viel breitere Fahrfläche
• Eine breitere Fahrbahn!
• Breitere Fahrbahn
• Breite mind. 1,5m
• Breiter
• Fahrbahn breiter
• Breiter
• Breiter
• Etwas breitere Fahrbahn
Kategorie: Trackveränderung
• Sprungschanzen (ev daneben)
• Tables
• Halfpipe
• Schwieriger
• Steilkurven
• Quartetpipe
Anhang 73
• mit Table und Gap
• Noch Rampen dazu
• Startrampe
• Schöne Hubbel
• Flowline
• Fester Untergrund um den Park
• Keine geraden Stellen
• Mehre Sprünge
• Eine Bowl am Ende wäre nicht schlecht.
• Mehr Steilkurven
• Corners mit coping
• Gute kurven
• Coping in den Kurven
• Mehr stellen zum springen
• Höher
• Mit Sprüngen im Pumptrack
• Gute Pumps
• Und mit Flyout zum Üben von Tricks
• Mehr doubbelpumps
• In einen Skatepark im Kölner Westen umgestalten. Das wäre großartig. Die A l-
ternative zur stadtwald Rampe fehlt nämlich. Großflächiger betonboden, paar
curbs rails und kleine quarters.
• Sprungschanze aus dem Track raus auf guten Boden
• Größere Pumps
• Eine jumpline wäre super!
• double Pumps zum Überspringen oder rollen
• Rail
• Runde bahn um die strecke zum üben
• 180° Holz Steilkurve
• Rails
• Mini ramp
• Überholmöglichkeiten
• Curb
• Der pumptrack bei Orthomol in Leverkusen war schön
• In den Boden eigelassen
• Siehe pumptrack in freiburg
• Holz
Kategorie: Umgebung
• Muss gepflegt / instand gehalten werden.
• Weniger staubige Umgebung
• Toiletten anbieten
• Mehr Sitzmöglichkeiten
Anhang 74
• Sitzgelegenheit anbei
• Mehr Mülleimer
• Ruhebänke
• Toiletten
• Urinal oder Dixiklo
• Webcam
• Mülltonnen leeren
• Parkmöglichkeiten
• Kalte getränke
• Essens Versorgung
• Ausreichend Sitzmöglichkeiten
• Erstehilfe kasten
• schöner gestaltete Umgebung
• Kleine Werkstatt für alle
• Kiosk
• Mülleimer
• Besen zum saubermachen
• Wasserspender
• Stoppuhr Funktion mit Wall of Fame (Bestzeiten werden in Ranking dargestellt)
• Wasserspender
• Beleuchtung
• Mehr Beleuchtung
• Trinkwasserspender in der Nähe
• Ein Kiosk mit Bier wäre Nice
• Licht für das fahren nach Sonnenuntergang
• Beleuchtung für Abends/Nachts
• Bessere Ausleuchtung für die Nacht
• Bänke
• Bessere Beleuchtung wenn’s dunkel ist
• Gute Beleuchtung nach Sonnenuntergang
• Wasserspender
• Sauberkeit
• Steinen, Ästen nicht die Möglichkeit bieten auf die Fahrbahn zu fallen
• Sitzmöglichkeiten
• Sitzmöglichkeiten
• Beleuchtung für abends
• Wasserspender
• Sitzbänke
• Ausreichend Mülleimer
• Gut gepflegt
• Bänke Tische
• Sitzmöglichkeiten drumrum
• Licht fur die dunklen tage
• Snack/getränkeautomat
Anhang 75
• Ein vor Ort bleibende Besen, mit dem man den Belag ab und zu mal sauber ke h-
ren kann auf Eigeninitiative
• Mülleimer
• Wartungsarbeiten in gewissen Abständen (Reperatur)
• Fläche drum herum alphaltieren
• Rauchverbot oder Raucherecke
• Überdachung
• Flat, glatter boden drumherum
• Rund herum asphaltieren
Kategorie: Untergrund
• einen Untergrund wie die aktuelle Pumptrackbahn
• echter Dirtpumptrack
• Dirt
• Der Untergrund sollte das Fahren mit allen Rollsportgeräten erlauben!
• asphalt
• Asphalt
• Untergrund nicht Schotter
• Brechsand
• Dirth
• Beton
• Schotter
• Guter Asphalt
• Eine Asphaltierte Fläche mit weiteren Skate-Obstacles
• Er sollte natürlich sein
• Glatter, gut zu fahrenden Boden wäre toll!
• ne asphaltierte Strecke, dann kann man auch tricks üben
• Beton
• Dirt
• Wenn aus asphalt, dann am liebsten aus sehr feinkörnigen, damit auch sportg e-
räte mit kleinen Rollen (Skates, Skateboard...) gut fahren können.
• Besser als Asphlat ist noch Beton. Gleiche Eigenschaften für Biker aber viel bes-
ser für Skater, INlineskater oder Scooterfahrer
• Skateboardtauglich
• Asphalt untergrund
• Asphaltuntergrund
• Asphaltfläche
• Für Rollschuhe also Teer
• Unbedingt auch für Skateboarder also kein Schotter
• Asphalt
• Pumptrack aus Asp halt ist auch bei etwas feuchtem Wetter, also auch im
Herbst/Frühling vermutlich befahrbar.
• Asphaltierter Boden neben dem Pumptrack
Anhang 76
• Schotter
Kategorie: Ort
• Es wäre wünschenswert, wenn es als Außenspiel Ort auch ein Außenerlebnis
sein würde an dem ma n sich auch im Wald befindet. Es gibt in Köln so viele
Möglichkeiten es grün zu gestalten. Bitte nutzt das (Dürenerstrasse RWE Nähe.
Beethovenpark. Adebauerweiher
• Auch so eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr
• Im Grünen
• Strecke in Hürth
• Mehr Pumptracks in Köln
• Eine Pumptrack in der Nähe
• Bei uns im Park aufstellen
• Schöner Platz im Schatten
• Oder noch einen in der Nähe z. B. Nordpark
• Ggf. Verknüpfung von Tagen/Uhrzeiten und bestimmten Sportgeräten
• Cooler zentraler Ort
• Schatten
• Zentral in der stadt
• Ein solches Gerät in Widdersdorf
• Auseherum etwas was stürze abfängt nicht ao wie der Schoter
• Wenn die Kosten für stationäre Anlage zu hoch sind, könnte der mobile Track
als Wandersystem für ganz Köln genutzt werden
• auch einen Pumptrack rechtsrheinisch
• Anbindung an Öpnv
• In der Nähe von Köln
• Zentraler Standort
• Lagetechnisch finde ich den Ort gut, bisschen raus, aber nicht zu weit! Einfach
mit dem Rad zu erreichen ist wichtig.
• Bitte bitte, ein dauerhafter Pumptrack an der Stelle oder in der Nähe wär
Hammer!
• Im Grüngürtel, weg von der Straße
• Gut zu erreichen
• Vielleicht würde er sich gut bei der Stadtwaldrampe passen
• Der Kölner Grüngürtel bietet die perfekte Voraussetzung um Pumptracks zu
bauen.
Kategorie: Genauso lassen/ mehr
Bitte erhalten sie das Angebot
Warum bleibt die Anlage nicht dauerhaft?
aktueller
Anhang 77
Er ist so super und stehenbleiben!
Aktueller
Dass sie bleibt! Rest egal! Immer wieder umstecken, wenn das möglich ist
der kleine wie der bestehende, der große aus dirt
Mehr davon
Hauptsache es würde einen geben
Gut so wie er ist.
Das die Pumptrackbahn hier bleibt
Bitte den Pumptrack stehen lassen am Stadion
Ihn möglichst bald zu bauen
Bitte schnell einen permanenten pumptrack bauen!
Wenn es in Köln 10 vo n diesen Anlagen geben würde, würden diese DEFINITIV
auch genutzt werden. Ich fahre selber seit 40 Jahren BMX und weiß seit all den Ja h-
ren, daß Bedarf da ist was solche Anlagen betrifft.
Genauso lassen damit alle Arten vom Skatern fahren können
Permanenter Standort
Dass wirklich ein Dauerhafter Pumtrack in Köln entsteht.
Mehr Angebote wären super damit man viele Dinge ausprobieren kann
Kategorie: Kinderfreundlichkeit
• Spezielle Zeiten für Kleinkinder
• Zeiten, die nur für Kinder reserviert sind.
• Unterschiedliche Zeiten für Altersklassen
• Ein Mindestalter festlegen (min. 14 Jahre)
• Ab 8 jahren
• Kindervariante
• Verbot für Kleinkinder.
• Mit Babytrack für Laufräder wie in Eckenhagen
Kategorie: für alle nutzbar
Auf jeden Fall auch weiterhin für Skater nutzbar
Für alle Sportgeräte
Kostenfrei
Es wäre schade, wenn die ganzen Kinder mit ihren Scootern nicht mehr fahren
konnten. Daher sollte es einen zweiten pumptrack mit einer glatten Oberfläche g e-
ben
Keine Kommerzialisierung: Nutzungsmöglichkeit für alle! Auch spontan
Frei zugänglich für alle
Von allen Geräten befahrbar
Anhang 78
Kategorie: Sonstiges
• Eventuell Verein gründen.
• Fahrtechnik Seminare anbieten.
• Angeleitete/geführte Freizeitangebote/Ferienspielangebote
• Mehrere Parcours wurden entfernt, warum?
• Dass alle einen Helm tragen
• Keine billige Lösung sondern hochwertige Lösung einer PROFESSIONELLEN Fi r-
ma wie zum Beispiel velosolution oder ähnliches
• Keine Skater, Scooter, Inline Skater erlauben
• Mehr Rücksichtnahme
• Am liebsten einen ganzen Skatepark
• Pumptracks sind geniale Anlagen, die von 3jährigen bis ins unendliche Alter
gefahren werden können.
• Direkt eine ganze Anlage daraus machen
• Der Dirt pumptrack sollte von den Nutzern selbst verändert /gebaut werden
dürfen
• Kinder und Jugendliche raus locken um Spaß & Sport im Grünen zu erleben!
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1399/2021
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 15.04.2021
- Erstellt
- 14.04.2021 13:01