0394/2024
Entwicklungsbereich Hallen Kalk, hier: Machbarkeitsstudie Halle 71 als Grundlage der weiteren Bearbeitung
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Anlage 2 Kurzfassung Machbarkeitsstudie Halle 71
16031 Zeichen
2023 raumwerk.architekten HALLE 71 | KALK Machbarkeitsstudie Dokumentation September 2023 raumwerk.architekten, Köln 2023 raumwerk.architekten In der vorliegenden Machbarkeitsstudie wer- den mögliche zukünftige Nutzungsvorschläge für die Halle 71 auf dem Gelände der Hallen Kalk, ehemals Klöckner Humboldt Deutz AG, im Stadtteil Köln-Kalk aufgezeigt. Als Ziel der Studie gilt es, auf Grundlage der für die Hal - le 71 bisher erarbeiteten Eckpunkte, in un - terschiedlichen Szenarien darzustellen, wie dieser zentrale Bereich in Bezug auf die Ge - samtentwicklung der Hallen Kalk, kurzfristig einer nachhaltigen Nutzung zugeführt wer - den kann. Neben einer Darstellung mögli - cher Nutzungen ist das daraus resultierende Betreiber*innen-Modell und dessen Wirt - schaftlichkeit ausschlaggebend für eine ab - schließende Bewertung. Es werden Vorschlä- ge gemacht, wie die Halle 71 unter Einbezug der geplanten umliegenden Nutzungen be - spielt werden kann und welche Form der Be- wirtschaftung dementsprechend sinnvoll ist. Die Ergebnisse der Studie werden in einem abschließenden Fazit zusammengefasst und bewertet. Die Analyse der Grundlagen, die Dokumentation der Bedarfe seitens DOMiD, die Bestandsaufnahme der Halle 71, der er - arbeitete Kostenbaukasten zum baulichen Umgang mit der Halle, erste Entwurfsvarian - ten in Zusammenhang mit den Betreiber*in - nen-Modellen, mögliche Varianten für den Kopfbau sowie Kosten und Wirtschaftlich - keitsberechnungen sind im Anhang der Stu - die zu finden. 00 AUFGABE Vorwort 3MACHBARKEITSSTUDIE - HALLE 71 KALK 2023 raumwerk.architekten Arbeitspaket 1: • Analyse u. Grundlagenermittlung Arbeitspaket 2: Ermittlung baulicher Zustand und Kosten • Ermittlung baulicher Zustand • Maßnahmen Trennung Hallen 70/71 • Kosten für erstmalige Herstellung ver- schiedener baulicher Zustände • Empfehlung baulicher Umgang hinsicht- lich Bausubstanz/Wirtschaftlichkeit Arbeitspaket 3: Analyse Betreiber*innen nach Varianten • Analyse kapazitive u. rechtliche Voraussetzungen Arbeitspaket 4: Erstellung von Nutzungskonzepten mit Be- treiber*innen-Modellen Arbeitspaket 5: Bewertung der Gesamtkonzeptionen Arbeitspaket 6: Gesamtkoordination u. Dokumentation 00 AUFGABE Arbeitspakete 4MACHBARKEITSSTUDIE - HALLE 71 KALK 2023 raumwerk.architekten 01 ANALYSE UND GRUNDLAGENERMITTLUNG Grundlagen • Bebauungsplan Wiersbergstraße (2015) • Machbarkeitsstudie Hallen Kalk: Werkstattverfahren (2017), Werkstattgespräche 1+2 (2019) • Gutachten zum Denkmalwert Maschinen- fabrik Klöckner-Humboldt-Deutz Kalk (2009) • Statikprüfbefund Hallen 70 u. 71 (2018) • Gutachten zur Gebäudetrennung Halle 70 u. 71 (2022) • Gutachten zur Schadstoffsanierung Halle 70 (2022) • Fachgutachten zu den lokalklimatischen Auswirkungen, Hallen Kalk (2019) • Bestandsaufnahme Halle 71 (März 2023) • Stakeholdergespräch mit DOMiD gGmbH (März 2023) • Bedarfsabfrage VISION e.V. (März 2023) • Integriertes Handlungskonzept Starke Veedel - Starkes Köln (2015) (siehe Anhang) 7MACHBARKEITSSTUDIE - HALLE 71 KALK 2023 raumwerk.architekten 02 BAULICHER ZUSTAND Bestand Halle 71 GSPublisherVersion 99.81.98.99 raumwerk.architekten 470 Machbarkeitsstudie Halle 71 Kalk Gesamtbestand M 1_750 1:750 24.08.2023 DIN-A3 ih 14,20 2,00 17,90 14,50 13,10 9,50 0,00 7,20 21,95 10,98 Aussteifung Aussteifung 5,12 5,51 3,48 3,35 5,64 3,32 1,51 4,16 1,60 1,77 1,80 6,40 74 5 ,66 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 6,95 7,16 3,80 1,80 17,90 11,00 13,10 14,70 14,70 9,50 0,00 5,60 5,00 6,80 1,40 5,00 3,50 3,30 6,80 1,40 1,40 4,00 6,80 2,80 Anbau Anbau Anbau 0,00 14,80 17,90 11,00 13,15 10,98 21,95 13,10 9,50 10,98 21,9517,90 13,90 10,70 0,00 6,30 5,30 8,60 21,95 10,98 9,50 14,30 13,10 13,90 17,90 10,70 0,00 5,30 8,60 6,30 10,98 21,95 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 8,99 5,66 8,94 9,04 8,96 6,83 5,51 5,12 -1,00 -1,50 ±0,00 -0,5 -0,5 -0,4 -0,2 -0,4 -0,1 -0,5 +6,0 +6,0 SchoƩĞƌ SchoƩĞƌ SchoƩĞƌ Tor Tor Tor Tor Tor Tor Tor Einbau Einbau Einbau Betonpfeiler Aussteifung Aussteifung Aussteifung Aussteifung Aussteifung Aussteifung Aussteifung Aussteifung Stahltragwerk SchoƩĞƌ 6.900m² SchoƩĞƌ 4 3 567891112 13 14 15 16 17 1819 19a21a22b 23a 24a 2526 10 2 1 20 21b 22 22a 23 24 4 3 567891112 13 14 15 16 17 18192526 2 1 20 22 23 24 A B C A BCA B C A B C 19a21a22b 23a24a 21b22a 10 Steckbrief: • ca. 7.000 m² Grundfläche • Baujahr: 1913-1916 • ehem. Nutzung: Fertigungs- u. Montage- halle (ab 1990 Anlagen Zementindustrie) • Aufbau Halle 71: Stahlfachwerk, zwei- schiffig, stützenfrei überspannt mit Stahlfachwerkträgern, Mittelzone sat- teldachförmiger Aufsatz mit Verglasung, Backsteinfassaden • uneingeschränkte Umnutzung möglich (Statikprüfbericht) GSPublisherVersion 103.88.97.99 r a u m w e r k . a r c h i t e k t e n 470 Studie Halle 71 Kalk Maßstab und Nordpfeil 750 1:750 19.09.2023 lp 0 10 50 8MACHBARKEITSSTUDIE - HALLE 71 KALK 2023 raumwerk.architekten 03 ANALYSE VARIANTEN + BETREIBER*INNEN Ergebnis GSPublisherVersion 83.89.97.99 470 Studie Halle 71 Kalk Ergebnis Betreiber*innen-Modelle 1:500 30.08.2023 lp raumwerk.architekten raumwerk.architekten DOMiDexterne*r Partner*in Halle 71 Halle 70 driƩĞ*r Entwickler*in DOMiD Halle 71 Halle 70 Stadt DOMiD Halle 71 Halle 70 Halle 71 Halle 70 DOMiD DOMiD GSPublisherVersion 83.89.97.99 470 Studie Halle 71 Kalk Ergebnis Betreiber*innen-Modelle 1:500 30.08.2023 lp raumwerk.architekten raumwerk.architekten DOMiDexterne*r Partner*in Halle 71 Halle 70 driƩĞ*r Entwickler*in DOMiD Halle 71 Halle 70 Stadt DOMiD Halle 71 Halle 70 Halle 71 Halle 70 DOMiD DOMiD GSPublisherVersion 83.89.97.99 470 Studie Halle 71 Kalk Betreiber*innen-Modelle 1:500 30.08.2023 lp raumwerk.architekten raumwerk.architekten DOMiD externe *r Partner * in Halle 71 Halle 70 dri ƩĞ *r Entwickler * in DOMiD Halle 71 Halle 70 Stadt DOMiD Halle 71 Halle 70 Halle 71 Halle 70 DOMiD DOMiD GSPublisherVersion 83.89.97.99 470 Studie Halle 71 Kalk Betreiber*innen-Modelle 1:500 30.08.2023 lp raumwerk.architekten raumwerk.architekten DOMiDexterne*r Partner*in Halle 71 Halle 70 driƩĞ*r Entwickler*in DOMiD Halle 71 Halle 70 Stadt DOMiD Halle 71 Halle 70 Halle 71 Halle 70 DOMiD DOMiD A1 A2 B C • Varianten A1 seitens DOMiD aus finan- ziellen Gründen nicht umsetzbar • Bereitschaft zur Kooperation mit Dritten (Variante A2) seitens DOMiD vorhanden, jedoch ohne Finanzierungsmöglichkeit • Variante A2 und B können prinzipiell als identisch bewertet werden, wobei Vari- ante B nur mit städtebaulichem Vertrag im Sinne des Gemeinwohls und der Be- lange DOMiD´s umsetzbar wäre • Variante C kann wie Variante A2 als part- nerschaftliche Entwicklung mit DOMiD bewertet werden B und C verbleiben als mögliche Betreiber*innen-Varianten B 15MACHBARKEITSSTUDIE - HALLE 71 KALK 2023 raumwerk.architekten 04 NUTZUNGSKONZEPTE + BETREIBER *INNEN-MODELLE 3-Teilung: Forum + Themenpark + Kopfbau 1) 1) Zug änge und Durchgang Halle 71 2) Gliederung Halle 71: Forum: 1.750 m² Themenpark: 2.800 m² Kopfbau: 1.500 m² bauliche u. nutzungsspezifische Gliederung der 210 m langen Halle 2) 19MACHBARKEITSSTUDIE - HALLE 71 KALK 2023 raumwerk.architekten Forum: Eingang/Vorplatz DOMiD, Außengastronomie, multifunktionale Aktionsfläche, Marktplatz, Ausstellungsfläche, Wasserspiel, Licht Themenpark: Grünzone mit Aktiv- und Ruhebereichen, Spiel u. Sportangebote, Wasserflächen, Sitz- möglichkeiten, Lange Tafel, Klima erlebbar machen Kopfbau: Vermietbare Einheiten, Kreativwirtschaft/ FabLab/Gründungszentrum evtl. gemeinsam mit Studierenden der TH u./o. Gründer*in- nen aus dem Quartier als Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Ar- beitslose, Frauen aus dem Quartier Mischung aus Öffentlichkeit u. Institutionellem 04 NUTZUNGSKONZEPTE + BETREIBER*INNEN-MODELLE 3-Teilung: Forum + Themenpark + Kopfbau 20MACHBARKEITSSTUDIE - HALLE 71 KALK 2023 raumwerk.architekten GSPublisherVersion 103.88.97.99 470 S tudie Halle 71 Kalk Grundriss Konzept Final 1:1000 19.09.2023 lp raumwerk.architektenraumwerk.architekten PŇĂŶnjƐƚĞůlĞ 1.000m² Dillenbur ger Straße DOMiD Kita FreiŇćĐŚĞ 1.000m² Wohnen/Gewerbe/Kita Arbeiten/ Gewerbe Wohnen Wohnen/Gewerbe VIII VII VIII VIII VIII V VII II III AkƟǀŝ ĞƌƵŶŐ Passage 18 6 5 4 3 2 178910111213141516171919a21a22b23a24a2526 VISION e.V. FreiŇćĐŚĞ 500 m² Beach-Volleyball B ouleMulƟsporƞeld autofreie Passage wünschenswert Wohnen Wohnen/Gewerbe Arbeiten/ Gewerbe VISION e.V./ Gewerbe Erhalt histor. Fassade Fußweg von Haltestelle Trimbornstr. H repräsentaƟǀĞƌ Zugang Bezug zu OƩŵĂƌͲWŽŚůͲWůĂƚnj wünschenswert Osthof mit Zugang zu den Hallen Magistrale öīĞŶƚů͘ƵƌĐŚŐĂŶŐ Osthof KreaƟŽnszentrum Zirkus Kulturhof Veedelshalle Abenteuerhalle KopĩĂƵ 1.500m² GF (190.0 00 Besucher*innen/Jahr) Forum + Vorplatz DOMiD 1.750m² GF Grünzone Zugang wünschenswert Anlieferung DOMiD D63 D65 66 6360 öīĞŶƚů͘WĂƐsĂŐĞ Osthof wünschenswert AkƟǀ u. Ruhebereiche B Q Haupt- eingang DOMiD Bl ickachse QuarƟĞƌ Ankommen Besucher*innen Eingang D OMiD Veranstaltung Archiv/Verwaltung Gastronomie + Außenbereich Veranstaltung Themenpark 2.800m² GF 300m² 600m² raumwerk.architektenraumwerk.architektenGrundriss • Ei ne Magistrale als öffentl. Durchgang u. Verbindung Osthof (Achse 7-9) • Vorschlag zusätzl. Durchgang Neubaufeld in Verlängerung Magistrale • Haupteingang DOMiD in Verlängerung Passage Neubaufeld (Achse 18-19) • repräsentativer Zugang Halle 71 von Norden (Park) • flexibel bespielbare Aktionsfläche (Forum) • Vorplatz DOMiD in Halle 71 • Grünzone mit Aktiv- u. Ruhezonen (Spiel u. Sport) • Kopfbau südliches Hallendrittel als Blickpunkt • Aktivierung Passage EG-Zone Neubaufeld GSPublisherVersion 83.89.97.99 470 S tudie Halle 71 Kalk Betreiber*innen-Modelle 1:500 30.08.2023 lp raumwerk.architektenraumwerk.architekten DOMiDe xterne*r Partner*in Halle 71 Halle 70 driƩĞ*r Entwickler*in DOMiD Halle 71 Halle 70 Stadt D OMiD Halle 71 Halle 70 Halle 71 Halle 7 0 DOMiDDOMiD Betreiber*innen-Varianten: B C GSPublisherVersion 83.89.97.99 470 Studie Halle 71 Kalk Betreiber*innen-Modelle 1:500 30.08.2023 lp raumwerk.architektenraumwerk.architekten DOMiDexterne*r Partner*in Halle 71 Halle 70 driƩĞ*r Entwickler*in DOMiD Halle 71 Halle 70 Stadt DOMiD Halle 71 Halle 70 Halle 71 Halle 70 DOMiDDOMiD GSPublisherVersion 102.88.97.99 raum w erk.archit e kt e n470 Studie Halle 71 Kalk Pikto Übersicht 2500 1:2500 18.09.2023 lp DOMiD Forum Themen- P ark Kopf- bau DOMiD Forum Themen- P ark Kopf- b au DOMiD Themen- Park Kopf- b auForum DOMiD T hemen- Park Kopf- bau DOMiD T hemen- Park Kopf- bau DOMiD Themen- Park Kopf- bau DOMiD Themen- Park Kopf- bau DOMiD Themen- Park Kopf- bau Forum Forum F orum Forum Forum 04 NUTZUNGSKONZEPTE + B ETREIBER*INNEN-MODELLE 3-Teilung: Forum + Themenpark + Kopfbau GSPublisherVersion 119.88.96.99 raum w erk.architekten 470 Studie Halle 71 Kalk Maßstab und Nordpfeil 1000 1:1000 05.10.2023 lp 0 1 0 50 21MACHBARKEITSSTUDIE - HALLE 71 KALK 2023 raumwerk.architekten 05 BEWERTUNG UND FAZITDie Typologie der Halle bietet viel Potential für unterschiedliche zukünftige Nutzungen. • städtebaulich prägendes Gebäudeensemble • prägende Gebäudekubatur mit erhaltens- werten Schmuckfassaden • aus statischer Sicht ist eine uneinge- schränkte Nachnutzung möglich Die Lage der Halle zwischen Neubaufeld, Park und DOMiD bietet einen guten Aus - gangspunkt für eine städtebauliche An - kunfts- und Verteilerfunktion. • Verknüpfung zum Grünzug im Norden • Positive Ausstrahlung der Halle 71 auf das geplante gegenüberliegende Neubaufeld • Halle 71 als Entrée für DOMiD • Durchgang/Durchfahrt zum Osthof • Trittstein zum und für´s Quartier Eine räumliche Verbindung zwischen DOMiD und Halle 71 stellt eine Bereicherung für beide Seiten dar. • 190.000 DOMiD-Besucher*innen pro Jahr frequentieren „zwangsläufig“ Halle 71 • Selbstverständliche Mischung des Museums- publikums mit Quartiersbewohner*innen • Gemeinsame Veranstaltungen und Festi- vals und damit gute Verankerung und Ak- zeptanz für DOMiD im Quartier Programmatische 3-Teilung zur Gliederung der 210 m langen Halle: Ankommen – Bleiben – Teil davon sein. • Im Norden: Forum mit nutzungsneutraler Aktionsfläche unter einem großen Dach, gleichzeitig Entrée für DOMiD; Märkte, Festivals, open air-Museum, Stadtteilfes- te, etc.: „Hier ist immer etwas anderes los“ • In der Mitte: öffentlich zugängliches grünes Quartierswohnzimmer mit hoher Aufenthaltsqualität und Sportangeboten, Verknüpfung mit dem zukünftig immer mehr in den Fokus rückenden Thema „Mi- kroklima in der Stadt“ (z.B. Didaktik/Versuchslabor) • Im Süden: Kopfbau mit quartiersgerechter Nutzung: z.B. Kita (sinnvolle, aber öffent - lich eingeschränkte Nutzung) oder besser Kreativ Hub mit Nutzungsvielfalt und klein- teiligen bezahlbaren Flächenangeboten für Kunst, Design, Forschung, Kultur, etc. Ergebnis Analyse der Betreiber*innen-Mo- delle: Die Varianten A1 und A2 sind nicht umsetzbar. Die Varianten B und C werden weiter gedacht, wobei sich Variante C als eindeutig zu empfehlendes Modell heraus- stellt. • A1 DOMiD|DOMiD: Für DOMiD ist aus fi - nanziellen und kapazitären Gründen eine Entwicklung der Halle 71 nicht vorstellbar. • A2 externe*r Partner*in|DOMID: Eine exter- ne Partnerschaft zur Entwicklung der Halle 71 steht momentan nicht zur Verfügung. • Die Varianten A1 und A2 wurden daher nicht vertiefend betrachtet und entfallen für die weitere Untersuchung. • Variante B (Drittentwickler*in|DOMID): als Grundlage zur unabhängigen Entwicklung sind Ziele als vertragliche Voraussetzung festzulegen (Städtebaulicher Vertrag). Eine kontextunabhängige Entwicklung würde der Quartiersrelevanz, die der Halle 71 im Rah- men des Werkstattverfahrens zugesprochen wurde, widersprechen. Ob sich unter diesen Umständen ein*e Entwickler*in finden lässt, wird im Rahmen der Studie kritisch gesehen. • Variante C (Stadt Köln|DOMiD): Im Fal - le einer Entwicklung der Halle 71 durch die Stadt Köln wären Förderungen zur Projektfinanzierung möglich (z.B Städte- bauförderung, KfW-Förderung für Kom- munen etc.). Die Entwicklung zu einem quatiersbezogenen öffentlichen Stadtbau- stein erscheint räumlich und inhaltlich be- sonders sinnvoll. Bei der Betrachtung der Gesamtwirtschaft - lichkeit aller drei Hallenbereiche ist eine Ren- dite von ca. 3 % vorstellbar. Diese Betrachtung beinhaltet die reinen Baukosten ohne Grund- stück. Der südliche Kopfbau kann im Sinne der Wirtschaftlichkeit einen positiven Beitrag leisten. Einer Gemeinwohlorientierung sollte dabei unbedingt Vorzug gegenüber der Ren- ditemaximierung gegeben werden. Weitere Empfehlungen: • Zusätzliche Öffnung des Neubaufeldes im Bereich der Passage zum Osthof (Durchgang zum Park) • Bauvolumen des Neubaufelds bei gleicher Bebauungsdichte auflockern, um eine bessere Durchlüftung und Belichtung für Halle 71 zu ermöglichen • Passage zwischen Halle 71 und Neubau- feld weitgehend autofrei entwickeln • Passage in Teilen aufweiten und in der Brei- te differenzieren (die bisherige Planung sieht eine durchgehende Breite von nur 14 m bei einer geschlossenen Bebauung mit Höhen zwischen 22 m und 26 m vor) • Anregung für Stellplatzlösung: Öffentliche Tiefgarage unter Passage mit Stellplätzen für Halle 71 + DOMiD. Von dort aus Zu - fahrten zu den verschiedenen Tiefgaragen im Neubaufeld Weitere Untersuchung der Bausubstanz: • Weiterführung statische Untersuchungen • Gutachten zur Schadstoffsanierung (liegt nur für Halle 70 vor und wurde in der vor- liegenden Studie auf Halle 71 übertragen) • konzeptabhängige kritische Prüfung der Notwendigkeit der Brandwand zwischen Halle 70/71 im weiteren Verfahren Offene Fragen: • Prüfung Stellplatzbedarf für Halle 71 u. DOMiD • Prüfung baulicher Zuschüsse: KfW / Städteb- auförderung / Förderung regenerative Energien • Prüfung betriebliche Zuschüsse: Zuschuss für Ateliermiete (Stadt Köln), Drittmittel für Forschung (Mikroklima) • Prüfung, Möglichkeit einer in Teilen ge- werblichen Entwicklung = Baukosten netto) 32MACHBARKEITSSTUDIE - HALLE 71 KALK
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
1395 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
IX/151/2
Vorlagen-Nummer
0394/2024
Stand: 02.09.2025
Sachstandsbericht
Entwicklungsbereich Hallen Kalk Hier: Machbarkeitsstudie Halle 71 als Grundlage der
weiteren Bearbeitung
Beschluss:
Der Rat beauftragt die Verwaltung unter Berücksichtigung des Nutzungskonzepts mit der Prü-
fung, ob Städtebaufördermittel zur baulichen Umsetzung in Anspruch genommen werden kön-
nen.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Die Verwaltung konnte die Prüfung mit folgendem Ergebnis abschließen:
Die Halle 71 ist Teil des Integrierten Plans, der als städtebauliches Konzept gemäß §1 Absatz
6 Nr. 11 BauGB 2019 beschlossen wurde. Das zuständige Ministerium hat darauf hingewie-
sen, dass im Falle der Hallen Kalk aufgrund des integrierten Plans eine
förderrechtliche Gesamtbetrachtung erfolgen muss, d.h. eine Förderung von Teilflächen ist
nur dann möglich, wenn sich für das Gesamtareal eine unrentierliche Entwicklung abzeichnet.
Diese Perspektive kann aufgrund des aktuellen Planungsstandes des Gesamtprojektes Hallen
Kalk mit weiteren Teilflächen derzeit nicht aufgezeigt werden. Eine Berücksichtigung der Halle
71 im Kontext des ISEKs Kalker Mitte ist damit derzeit förderrechtlich nicht absehbar (Förder-
antragsstellung 2026 oder 2027).
Nächste Schritte:
-
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
-
Beschlussvorlage Rat
11302 Zeichen
Dezernat, Dienststelle IX/151/2 Vorlagen-Nummer 0394/2024 Freigabedatum 04.03.2024 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Entwicklungsbereich Hallen Kalk Hier: Machbarkeitsstudie Halle 71 als Grundlage der weiteren Bearbeitung Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat nimmt das Ergebnis der Machbarkeitsstudie zur Halle 71 zur Kenntnis. Der Rat beauftragt die Verwaltung unter Berücksichtigung des Nutzungskonzepts mit der Prü- fung, ob Städtebaufördermittel zur baulichen Umsetzung in Anspruch genommen werden kön- nen. Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.03.2024 Ausschuss Kunst und Kultur 12.03.2024 Stadtentwicklungsausschuss 14.03.2024 Rat 21.03.2024 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: 1. Anlass und Ziel Das Gelände des Unternehmens Klöckner Humboldt Deutz AG prägte jahrzehntelang als aufstrebender Produktionsstandort des Maschinenbaus den Stadtteil Köln-Kalk. In Folge des wirtschaftlichen Strukturwandels wurde Ende der 1990er Jahre die Nutzung der Werkshallen durch das Unternehmen aufgegeben. Für einzelne Hallen wurden Nachnutzungen gefunden, andere wurden abgebrochen. Heute weist das Gelände aufgrund von Mindernutzung zahlreiche städtebauliche Missstände auf. Das Areal be- findet sich in städtischer Hand und stellt durch seine Nähe zur Kalker Hauptstraße ein großes Potential für die städtebauliche Entwicklung im Kalker Süden dar. Das Gesamtprojekt „Hallen Kalk“ besteht aus mehreren ehemaligen Hallenstrukturen, Grundstücken sowie Gebäudeteilen, diese sind - Kulturhallen am Ottmar-Pohl-Platz - Neubaufeld (derzeit unbebautes Grundstück) - Halle 71 - Halle 70 („DOMID“) - Gebäudekomplex „Osthof“ (siehe hierzu auch Anlage 1 Übersicht Hallen Kalk – Hallenbeschriftung) Die Halle 71 stellt ein Schlüsselprojekt für die Weiterentwicklung des Gebäudebe- stands dar. Ziel der beauftragten Machbarkeitsstudie war es, auf Grundlage der für die Halle 71 bisher erarbeiteten Eckpunkte im Rahmen der im Jahr 2019 geführten Werk- stattgespräche in unterschiedlichen Szenarien darzustellen, wie dieser zentrale Be- reich in Bezug auf die Gesamtentwicklung der Hallen Kalk einer nachhaltigen Nutzung zugeführt werden kann. Neben einer Darstellung möglicher Nutzungen waren das dar- aus resultierende Betreibermodell und dessen Wirtschaftlichkeit darzustellen. Als Ergebnis der Werkstattgespräche wurde der 2019 vom Rat beschlossene Inte- grierte Plan (Vorlagen Nr.: 2646/2019), als Entwicklungsgrundlage für das Areal der Hallen Kalk festgelegt, wobei den Kern der Planung die Entwicklung der Hallen 70 und 71 darstellt. Hier wurde die besondere Raumwirkung durch die Größenverhältnisse und die sichtbare Tragkonstruktion der Hallen erkannt. Auch wenn diese nicht unter Denkmalschutz stehen, sollen die Hallen als städtebaulich prägende und identitätsstif- tende Großstrukturen erhalten bleiben. Im Rahmen der Werkstattgespräche wurde eine Entwicklung der Halle 71 als öffentlich zugängliche und flexibel nutzbare Freiluft- halle, die Halle 70 mit der Intention das „Haus der Einwanderungsgesellschaft“ aufzu- nehmen, als Großstruktur konzipiert. Die Einbindung der Halle 70 in die Untersuchung im Rahmen der Machbarkeitsstudie nimmt hier nicht zuletzt aufgrund des baulichen Zusammenhangs mit der Halle 71 eine wichtige Rolle ein. Die DOMiD gGmbH beab- sichtigt in der Halle 70 ein bundesweit einmaliges Museum zur Geschichte und Gegen- wart der Migration in Deutschland zu eröffnen. Das Bauvorhaben und der Betrieb sol- len durch den Bund, das Land NRW und die Stadt Köln finanziell unterstützt werden, 3 die DOMID gGmbH ist als künftiger Nutzer der Halle 70 vorgesehen. Es ist beabsich- tigt das Grundstück per Erbbaurecht an die DOMiD gGmbH zu übertragen und den Eingangsbereich des Museums in der Halle 71 zu verorten. 2. Machbarkeitsstudie Halle 71 Die Machbarkeitsstudie wurde an das Kölner Büro raumwerk.architekten vergeben und zwischen Februar und September 2023 unter Einbezug der betroffenen Fachämter so- wie der DOMiD gGmbH bearbeitet. Im Ergebnis wird eine partnerschaftliche Entwick- lung der Halle 71 zwischen der Stadt Köln und der DOMiD gGmbH empfohlen. Die beste Voraussetzung hierfür ist gegeben, wenn das Eigentum sowie der Betrieb der Halle 71 bei der Stadt Köln verbleibt. Im Falle einer Entwicklung der Halle 71 durch die Stadt Köln könnte ein Teil der Projektfinanzierung ggf. über Förderzugänge (z.B. Städ- tebauförderung) erfolgen. Dies ist noch vertieft zu prüfen. Die Entwicklung der Halle 71 zu einem quartiersbezogenen, öffentlichen Stadtbaustein bietet räumlich und inhaltlich den größten Mehrwert. Die vorgeschlagenen Nutzungen entsprechen dem Integrierten Plan insoweit, dass die Halle 71 in großen Teilen öffentlich zugänglich und flexibel genutzt werden kann. Re- sultierend aus der städtebaulichen Analyse wird eine Dreiteilung der 200 Meter langen Halle vorgeschlagen, durch die die Vernetzung des Areals und die damit einhergehen- den Wegebeziehungen erfolgt. Die Halle 71 wird in drei Bereiche: Forum, Themenpark und Kopfbau gegliedert. In Verlängerung der Durchwegung des geplanten Neubaufel- des im Westen wird der Eingangsbereich für das Museum im nördlichen Bereich ange- ordnet. Im Süden wird eine breite Durchwegung zum Osthof vorgeschlagen. Die Um- setzung der im Integrierten Plan dargestellten zweiten Magistrale wurde geprüft., aber zu Gunsten nur einer, aber dafür breiteren Magistrale verworfen, da sie durch eine bessere Nutzbarkeit der Halle 70 aufgrund der Unterteilung in nur zwei getrennte Hal- lenbereiche und der Vermeidung zweier „Angsträume“ durch die Enge der zwei im In- tegrierten Plan vorgeschlagenen Durchwegungen überzeugt. Im nördlichen Bereich schlägt das Büro in enger Abstimmung mit dem Verein DOMiD ein „Forum“ vor, in dem ein repräsentativer Eingangsbereich für das zukünftige „Haus der Einwanderungsgesellschaft“ geschaffen wird. Die Eingangssituation setzt sich so- wohl baulich als auch konzeptionell mit dem Raum auseinander. Hierzu zählt die Aus- gestaltung der Eingangsfläche im Hinblick auf Maß, Überdachung, Mobiliar und Mate- rial ebenso wie die Anbindung an die vorgesehene Erschließung des Gesamtareals und die Verknüpfung zu weiteren Nutzungen innerhalb der Halle 71. Für den mittleren Teil der Halle 71 wird eine parkähnliche Nutzung vorgeschlagen. Vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt und dem sich wandelnden Klima, steht die Stadt Köln vor der Aufgabe, die grüne Infrastruktur weiter auszubauen und stadt- teilbezogene Handlungsmaßnahmen zu entwickeln. Qualitätsvolle Grünflächenentwicklung leistet dabei im Raum gleich eine Vielzahl von Beiträgen. Zunächst bieten Grünflächen den Bürger*innen Orte für die Naherholung, zur sozialen Interaktion und zur körperlichen Betätigung und steigern somit Wohlbefin- den und Lebensqualität. Des Weiteren sind sie von großer Bedeutung für die Erhal- tung der Biodiversität: sie dienen als Lebensraum für Pflanzen und Tiere und tragen zum Erhalt der ökologischen Vielfalt bei. Der Stadtteil Kalk gehört zu den dichtesten Stadteilen im gleichnamigen Bezirk, weist einen hohen Grad an Versiegelung und ei- nen geringen Anteil an Grün- und Freiflächen im Bestand auf. Dieses Defizit in der Grünraumversorgung und an Naherholungsangeboten wurde jüngst im Rahmen der Konkretisierung der Masterplan Stadtgrün im Bezirk Kalk bestätigt. In diesem Bereich ist aus klimatischen sowie Brandschutz und nutzungstechnischen Gründen ein Rückbau der Halle bis auf das Stahltragwerk sinnvoll. Ein hoher Anteil an extensiver Begrünung und vereinzelte Wasserflächen könnten die Kühlung des Areals 4 unterstützen und eine hohe Aufenthaltsqualität schaffen, die auch der vielfältigen sozi- alen Mischung der hier leben Menschen aus verschiedenen sozialen, kulturellen und ethnischen Hintergründen gerecht wird. Spiel, Sport und Begegnung ergänzen die vor- geschlagenen Nutzungen. Die Möglichkeiten in Parks, Grünflächen und auf öffentlichen Wegen Sport zu treiben, wird laut Gutachten der vom Rat der Stadt Köln beschlossenen Sportentwicklungspla- nung (Vorlagen-Nummer 0149/2019) von den Befragten in Kalk insgesamt als wenig zufriedenstellend beurteilt. Die Zufriedenheit der befragten Kalker Bürger*innen hin- sichtlich deren Chancen zur Teilhabe am Sport ist im Vergleich zu allen anderen Stadt- bezirken am geringsten ausgeprägt. Die Sportentwicklungsplanung empfiehlt die verstärkte Nutzung des öffentlichen Raums für Sport- und Bewegungsaktivitäten. Dabei stehen die Sozialräume bei der Schaffung von öffentlichen Bewegungsangeboten besonders im Blickpunkt. Potentiell nutzbare Freiräume sollten daher verstärkt als Flächen für Sport- und Bewegung gesi- chert und ertüchtigt werden, sofern es hierdurch nicht zu nachhaltigen Eingriffen in die Umwelt kommt. Im südlichen Bereich der Halle 71 wird ein Kopfbau innerhalb der bestehenden Gebäu- dekubatur vorgeschlagen. Für den mit ca. 1500 m² Grundfläche kleinsten Teil der Halle wurden im Rahmen der Studie Varianten hinsichtlich der Nutzung als auch der baulichen Umsetzung entwickelt. Favorisiert wird hier eine energetische Sanierung des Bestands im Bereich des Kopfbaus. Beispielhaft ist ein Kreativ Hub mit vermietbaren Atelier und Büroflächen sowie einem multifunktionalen Bühnen-/Ausstellungsbereich für die Bedarfe an Räumen für die Kreativwirtschaft mit Quartiersbezug dargestellt. Die Nutzung kann mit dem angrenzenden Hallenteil inhaltlich interagieren, gleichzeitig be- steht die Möglichkeit eines autarken Betriebs. 3. Förderung Voraussetzung für einen Zugang zur Städtebauförderung ist die Erstellung eines Inte- grierten Stadtentwicklungskonzeptes. Der Sozialraum Kalk weist multiple Herausforde- rungen und städtebauliche Missstände auf. Bereits im Rahmen des Projektes „Starke Veedel – Starkes Köln“ ist es gelungen, Projekte wie den Grünzug Westerwaldstraße mit Unterstützung der Europäischen Union (Europäischer Fonds für regionale Entwick- lung) in Verbindung mit Städtebaufördermitteln von Bund und Land umzusetzen. Für die unter 2. aufgeführten Vorschläge für eine Nutzung der Halle 71 kommt die Studie zu einem Ergebnis bezügl. Baukosten von rd. 16 Mio. Euro. Entsprechend der aktuel- len Städtebauförderrichtlinien prüft die Verwaltung, unter welchen Bedingungen die Halle 71 als Maßnahme in ein zukünftiges, neu zu beantragendes integriertes Stadt- entwicklungskonzept aufgenommen und die bauliche Umsetzung dementsprechend gefördert werden kann. Das Ergebnis der Prüfung wird der Politik mitgeteilt. 4. Trennung der Hallen 70 und 71 Im derzeitigen Zustand sind die Hallen 71 und 70 baulich miteinander verbunden. Für die Vergabe eines Erbbaurechtes für die Halle 70 ist die bauliche Trennung der Hallen notwendig. Aufgrund dessen beabsichtigt die Stadtverwaltung die Herstellung einer Trennwand in Abstimmung mit und durch die DOMiD gGmbH gegen eine gedeckelte Kostenerstattung. Dies wird im Rahmen der Vergabe des Erbbaurechts geregelt wer- den. Anlagen 1 Übersicht Hallen Kalk - Hallenbeschriftung 2 Kurzfassung Machbarkeitsstudie Halle 71
Anlage 1 Übersicht Hallen Kalk - Hallenbeschriftung
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Osthof Neubaufeld Kulturhallen 71 70
Anlage 0 Dringlichkeitsbegründung
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Anlage 0 zu Beschlussvorlage Nr. 0394/2024 Vorlagen-Nr. 0394/2024 Entwicklungsbereich Hallen Kalk Hier: Machbarkeitsstudie Halle 71 als Grundlage der weiteren Bearbeitung hier: Begründung der Dringlichkeit Die Machbarkeitsstudie wurde zwischen Februar und September 2023 unter Einbezug der be- troffenen Fachämter sowie der DOMiD gGmbH bearbeitet. Sie zeigt Möglichkeiten einer künfti- gen Nutzung der Halle 71 auf, mit deren Umsetzung die Verwaltung in dieser Vorlage beauf- tragt werden soll. Das weitere Vorgehen steht in engem Zusammenhang zur Entwicklung der Halle 70 durch die DOMiD gGmbH. Sowohl die Übernahme des Erbbaurechtes für das Grund- stück des zukünftigen „Hauses der Einwanderungsgesellschaft“ als auch die Herstellung des- sen Eingangsbereiches über die Halle 71 sind Grundvoraussetzung für den ersten Zuwen- dungsbescheid des Landes NRW für die DOMiD gGmbH. Um eine zeitlich parallele Entwick- lung der Halle 71 zur Realisierung des „Hauses der Einwanderungsgesellschaft“ zu ermögli- chen und keine Verzögerungen im Projektablauf der DOMiD gGmbH zu verursachen, ist die Beratung dieser Vorlage in der Ratssitzung am 21.03.2024 mit vorheriger Anhörung der Be- zirksvertretung 8 (Kalk) am 07.03.2024 erforderlich. Wir bitten um Behandlung der Vorlage trotz nicht fristgerechter Eingabe. Diese hat sich aufgrund von zeitaufwändigen verwaltungsinternen Abstimmungsprozessen verzögert.
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0394/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 04.03.2024
- Erstellt
- 24.01.2024 13:58