3077/2021
Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 30. August 2021
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Mitteilung Ausschuss
489 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 03.09.2021 3077/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bauausschuss 06.09.2021 Ausschuss Kunst und Kultur 07.09.2021 Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 30. August 2021 Der Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM), Stand: 30. August 2021, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. gez. Greitemann
Anlage 1 - Sachstandsbericht
6999 Zeichen
Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 06.09.2021 und für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 07.09.2021, Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 1. Kerndaten des Projektes Standort: Köln, Roncalliplatz 4 Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Planungszeit: 2021 - 2023 Bauzeit: 2023 - 2026 Projektbeschreibung: 2. Termine Meilensteine: Planungsbeschluss (1767/ 2017) 07/2017 Beauftragung Projektsteuerung (PS) I/2021 Beauftragung Generalplanung (GP) II/2021 Baubeschluss Dombauhütte und Trafo I/2022 Einreichung Bauantrag III/2022 Baubeschluss Hauptmaßnahme I/2023 Baubeginn III/2023 Fertigstellung Bau III/2026 Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand August 2021 30.08.2021 02 Stand: Index: Das Römisch- Germanische Museum wurde 1974 fertiggestellt. Nach fast 50 Nutzungsjahren ist der Zustand von Gebäude und Haustechnik dringend sanierungsbedürftig und muss u.a. heutigen (Energie) Standards angepasst werden. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden dringend erforderliche Abdichtungsarbeiten auf dem Roncalliplatz (Dombauhütte und Domplateau) durchgeführt. Die Verwaltung des Museums ist zudem Teil des übergreifenden Konzepts der Historischen Mitte. Das Museumsgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Neubau, der auf einem Bunker aus dem Jahre 1940/41 gegründet wurde und mit diesem eine Gebäudeeinheit bildet. Ende 2016 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. 1 von 3 Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 06.09.2021 und für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 07.09.2021, Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 30.08.2021 02 Stand: Index: 3. Kosten Kostenschätzung gem. Kostenprognose Juli 2015 Generalsanierung RGM mit Nebenmaßnahmen Baukosten KG 200-600 26.833.128 € Baunebenkosten 7.720.782 € Gesamtsumme (brutto) 34.553.910 € Risikokosten 7.167.090 € Gesamtsumme incl. Risikokosten (brutto) 41.721.000 € Kosten gemäß Planungsbeschluss 11. Juli 2017 Planungskosten 4.500.000 € Finanzierungsanteil Stadt 100% 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen wegen zu hoher Angebotspreise oder fehlender Angebote) 8 Marktrisiko: Belastbarkeit der Kostenermittlung aus 2015 (Preisindexierung sowie Konkretisierung der Bedarfsanforderungen zzgl. Corona-Aufschlag) 9 Abbau und Einlagerung Exponate 10 Schnittstelle Verbindungsgang (technische Machbarkeit, Aufwand) 11 Ergebnisse Bestandsuntersuchungen 12 Statische Ertüchtigungen 13 Denkmalschutzauflagen 14 Urheberrecht, Röcke/ Renner Erben Baugrund (Schadstoffe, Ver- und Entsorgungsleitungen, Konstruktion der Bauteile im Untergrund, Dombauhütte, Trafostation, Tiefgarage) Derzeit wird das Risikomanagement aufgesetzt. Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 1) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: 2 von 3 Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 06.09.2021 und für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 07.09.2021, Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 30.08.2021 02 Stand: Index: 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Abschluss Leistungsphase 1 III/2021 offen Vorgezogener Baubeschluss Nebenmaßnahme Dombauhütte und Trafo I/2022 offen Legende planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Die Verfahren zur Beauftragung der Leistungen Projektsteuerung und Generalplanung sind abgeschlossen. Seit März 2021 liegt die Beauftragung vor. Ebenfalls beauftragt sind Sachverständige für Prüfstatik, Brandschutz und Bauphysik. Zur Zeit läuft das VgV-Verfahren für den BIM-Manager und den Baulogistiker. Somit sind alle derzeit erforderlichen Planer verfügbar. Projektstart war Anfang April. Das Projekt befindet sich nun auf Basis der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Leistungsphase 1, Grundlagenermittlung. Aktuelle Maßnahmen: Das Generalplanungsteam erarbeitet derzeit in enger Zusammenarbeit mit den Nutzenden des Museums die gestalterisch- konzeptionelle Grundidee der Ausstellungsplanung. Flächenbedarf, Flächenabhängigkeiten und spezifische Flächenanforderungen für das Raumprogramm werden hierfür ermittelt. Abstimmungen zwischen den Projekten RGM und Neubauten Historische Mitte haben bereits stattgefunden. Bauliche Schnittstellen sind benannt und werden in Abstimmung geklärt. Insbesondere die unterirdische Verbindung zwischen RGM und Stadtmuseum, als Teil des Neubaus Historische Mitte, wird derzeit auf ihre Machbarkeit untersucht. Die historischen Exponate Römische Hafenstrasse und Hafentor sind Teil des Austellungskonzeptes des RGM und bilden gleichzeitig die zentrale inhaltliche Verbindung der beiden Museen. Untersuchungen von Fassaden, Außenwandelementen und Dach sind geplant, um frühzeitig Erkenntnisse zu erforderlichen Sanierungsmaßnahmen zu erhalten und mit der Denkmalschutzbehörde abzustimmen. Das Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft, da die Fortschritte in der Planung der aktuellen Terminschiene entsprechen, jedoch noch einige bis dato ungeklärte Risiken bestehen Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. Da die Kostenprognose aus 2015 nicht fortgeschrieben wurde und die Kostenschätzung erst in den nächsten Planungsschritten vorliegen wird, kann derzeit keine belastbare Aussage zu Kosten getroffen werden. Erforderliche Anpassungen in Folge von Baupreisindex, Auflagen des Denkmalschutzes, weitgreifender Erneuerung der Ausstellungskonzeption, eine geplante Erweiterung der Ausstellungsfläche im Bunkergeschoss, zusätzlicher Maßnahmen wie die Abdichtung und Sanierung der Decke über der Dombauhütte und einer Trafostation sowie der Abdichtung des gesamten angrenzenden Bereichs über der Tiefgarage/Domplateau legen nahe, dass mit einer deutlichen Kostenfortschreibung zu rechnen ist. Die Rahmenterminplan der Projektsteuerung sowie die Planung der Planung des Generalplaners liegen vor . Die Bestandsuntersuchungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen, daher besteht noch keine Terminsicherheit hinsichtlich des Planungs- und Leistungsumfangs. Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet. Zwecks Sanierung der Decke der Dombauhütte und der Trafostation (vorgezogene Maßnahme) finden zur Zeit großflächige Bauteilöffnungen in Abstimmung mit einem Sachverständigen für Abdichtung statt. Wegen der Feuchteschäden in den Räumlichkeiten der Dombauhütte ist die Sanierung der Decke bereits für Sommer 2022 vorgesehen und erfordert einen vorgezogenen Baubeschluss. Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet. 3 von 3
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3077/2021
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 03.09.2021
- Erstellt
- 26.08.2021 07:30