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1198/2026

Kooperation mit dem Deutschen Institut für Urbanistik zur Einrichtung einer „Koordinationsstelle Kommunale Ressourceneffizienz"

Mitteilung Ausschuss 16.06.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 18.06.2026, TOP 7.7

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1: Factsheet Koordinationsstellen Kommunale Ressourceneffizienz

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Mitteilung Ausschuss

4800 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/VIII/2 
 
Vorlagen-Nummer 16.06.2026 
 1198/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 18.06.2026 
 
Kooperation mit dem Deutschen Institut für Urbanistik zur Einrichtung einer 
„Koordinationsstelle Kommunale Ressourceneffizienz" 
1. Hintergrund 
 
Das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) führt im Zeitraum von Juni 2026 bis einschließlich 
Mai 2028 das Projekt „Koordinationsstellen: Kommunale Ressourceneffizienz – Vernetzung 
und Qualifizierung (KoKommRess)“ durch. Das Projekt wird über die Nationale Klimaschutzini-
tiative des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit 
(BMUKN) (FKZ: 67KF0217) gefördert.  
Ziel des Projekts ist es, bundesweit fünf Koordinationsstellen zu identifizieren bzw. zu entwi-
ckeln, die den kommunalen Akteuren helfen, die laufenden Aktivitäten im Ressourcen- und 
Klimaschutz sichtbarer zu machen, zu intensivieren und als lokales Netzwerk strukturell zu 
verankern. Koordinationsstellen sind somit Netzwerke, in denen Know-how im Themenfeld 
Ressourcen- und Klimaschutz aufgebaut und gebündelt wird. Nach Möglichkeit knüpfen sie 
dabei an vorhandene Strukturen an. 
Für dieses Projekt wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem difu und der Stadt 
Köln, vertreten durch das Dezernat VIII, geschlossen. Eine finanzielle oder förderrechtliche 
Verpflichtung der Stadt Köln gegenüber dem difu oder dem Fördermittelgeber entsteht hier-
durch nicht. 
 
2. Sachstand 
 
Seit Ende 2025 steht die Koordinationsstelle Klimaschutz der Stadt Köln (VIII-2) in fachlich -
inhaltlich engem Austausch mit dem difu im Themenbereich Kommunaler Ressourcenschutz. 
Im ersten Quartal 2026 wurde die Stadt Köln, vertreten durch das Dezernat VIII, angefragt, als 
eine von deutschlandweit fünf „Koordinationsstellen Kommunaler Ressourcenschutz (Ko-
KommRess)“ zu agieren. 
Eine Kooperationsvereinbarung für das Projekt wurde im Mai 2026 abgeschlossen. 
In der Stadt Köln knüpft die KoKommRess dabei an vorhandene Strukturen und Aktivitäten, 
wie zum Beispiel an verwaltungsintern etablierte Praxisforen, an. Somit können bei der Ver-
netzung und Qualifizierung zum Querschnittsthema Ressourcenschutz organisatorische Sy-
nergien und bereits vorhandene Abläufe genutzt werden. 
 
3. Zielsetzung 
 
Die Ausrufung des Klimanotstandes mit dem Ratsbeschluss 2019 (2081/2019) zeigt auf, dass 
der Klimaschutz eine der drängendsten Aufgaben unserer Zeit darstellt und hohe Priorität ge-
nießen sollte. Mit der Erstellung des Gutachtens „Köln Klimaneutral 2035“ hat die Stadtverwal-
tung diese Aufgabe in ein Handlungskonzept übersetzt.  Das Ziel der Stadt Köln, Klimaschutz

2 
 
zu fördern und umzusetzen und hier eine Vorbildfunktion einzunehmen, wird durch das Pro-
jekt „KoKommRess“ im Bereich Kommunaler Ressourcenschutz unterstützt. 
 
Die Stadt Köln agiert durch das Projekt als eine von bundesweit fünf "Koordinationsstellen: 
Kommunale Ressourceneffizienz" und ist damit ein wichtiger Partner für das difu bei der Um-
setzung. Die Zusammenarbeit umfasst dabei folgende Aktivitäten: Die Stadt Köln findet für die 
Teilnahme am Projekt „KoKommRess“ ca. zehn kommunale Akteure, die im Themenfeld kom-
munaler Klima- und Ressourcenschutz aktiv sind. Das difu unterstützt die Stadt Köln bei der 
Akquise der Akteure. Die Stadt Köln übernimmt die Steuerung und Koordinierung dieser Ak-
teure.  
Das difu richtet in der Stadt Köln eine Workshopreihe mit bis zu drei Präsenzveranstaltungen 
aus, die voraussichtlich im Zeitraum von QIV/2026 bis QIV/2027 stattfinden. Vertreter*innen 
der Stadt Köln sowie der akquirierten Akteure nehmen an der Veranstaltungsreihe teil. Das 
difu übernimmt – in Abstimmung mit der Stadt Köln – die Organisation der einzelnen Veran-
staltungen, insbesondere deren inhaltliche Konzeption, Vorbereitung, Durchführung und 
Nachbereitung. Die Stadt Köln unterstützt das difu bei der Vorbereitung vor Ort.  
Im Rahmen des Projekts ist zudem eine überregionale Vernetzung der fünf Koordinationsstel-
len auf der Bundesebene geplant. In diesem Zusammenhang nimmt die Stadt Köln an einem 
regelmäßigen Online-Jour-Fixe (voraussichtlich jährlich) teil sowie an einem Netzwerktreffen 
mit allen Projektbeteiligten, das voraussichtlich im Jahr 2028 stattfinden wird. 
 
Die genannten Aktivitäten und Leistungen werden durch die Stadt Köln mit bestehendem Per-
sonal abgedeckt. Es werden keine weiteren Sach- oder sonstigen Kosten für die Stadt Köln 
anfallen. Das difu übernimmt die für die Durchführung der Veranstaltungen anfallenden Kos-
ten und ist verantwortlich für die Nachweispflichten der verwendeten Mittel gegenüber dem 
Zuwendungsgeber. 
 
Gez. Wolfgramm 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: Factsheet Koordinationsstellen Kommunale Ressourceneffizienz

Anlage 1: Factsheet Koordinationsstellen Kommunale Ressourceneffizienz

4495 Zeichen

Koordinationsstellen: Kommunale Ressourceneffizienz  
 
Kommunen als gestaltende Akteure beim Ressourcen- und 
Klimaschutz stärken 
 
Worum geht es? 
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) entwickelt in dem vom Bundesministerium 
für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) geförderten 
Projekt deutschlandweit fünf Koordinationsstellen. Die Koordinationsstellen sollen 
Kommunen helfen, die laufenden Aktivitäten im Klima- und Ressourcenschutz noch 
sichtbarer zu machen, zu intensivieren und als lokales Netzwerk strukturell zu veran-
kern. Ziel ist es, Maßnahmen an der Schnittstelle zwischen Ressourcen- und Klima-
schutz – wie z. B. nachhaltiges Bauen, Stromsparen und Energieeffizienz, Abfallver-
meidung, nachhaltige Beschaffung etc. – zu identifizieren, umzusetzen und zu ver-
stetigen. Die Koordinationsstellen sollen Know-how regional bündeln und lokal bei 
der Umsetzung von Maßnahmen zum Klima- und Ressourcenschutz unterstützen.  
Hintergrund 
Um das bundesweite Klimaschutzziel – Treibhausgasneutralität bis 2045 – zu errei-
chen, spielt der sparsame Umgang mit Rohstoffen und Energie in den Kommunen 
eine zentrale Rolle. In vielen Handlungsfeldern der Städte, Landkreise und Gemein-
den kann ein Beitrag zur Ressourceneffizienz und damit zum Klimaschutz geleistet 
werden. Diese Potenziale gilt es zu nutzen und Kommunen als handelnde Akteure 
mit ihren Möglichkeiten zur Gestaltung zu stärken.  
Das Projekt wird mit Förderung der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes mit 
einer Projektlaufzeit von Juni 2025 bis Mai 2028 durchgeführt. Die aufgebauten 
Strukturen und Netzwerke sollen darüber hinauswirken. 
Was sind Koordinationsstellen? 
Koordinationsstellen sind Netzwerke, in denen Know-how im Themenfeld Ressour-
cen- und Klimaschutz aufgebaut und gebündelt wird. Sie bestehen aus regionalen 
Vernetzungsstellen und lokalen Umsetzungspartnern und wirken somit auf zwei Ebe-
nen. Auf der regionalen Ebene erfolgt neben der Vernetzung ein Wissens- und Erfah-
rungsaustausch unter Beteiligung mehrerer Kommunen und Partner. Auf der lokalen 
Ebene geht es um die Umsetzung konkreter Maßnahmen, z.B. in einzelnen Kommu-
nen durch die Akteure vor Ort.  
Koordinationsstellen sind also nicht als neu einzurichtende (Personal-)Stelle z.B. in 
der Verwaltung zu verstehen, sondern als Netzwerkstruktur und Plattform der Zu-
sammenarbeit.

Aufgaben regionale Vernetzungsstellen: 
• Verantwortlich für Steuerung und Koordinierung innerhalb der Region (sog. regio-
nale Cluster) 
• Bindeglied zu den lokalen Umsetzungspartnern 
• Vertreter in der bundesweiten Zusammenarbeit mit den vier weiteren regionalen 
Clustern 
Aufgaben lokale Umsetzungspartner: 
• Austausch mit dem regionalen Partner und den lokalen Partnern des Clusters 
• Entwicklung konkreter Maßnahmen 
• Teilnahme an der Werkstattreihe 
Zum Austausch der Multiplikatoren untereinander wird das Difu einen regelmäßigen 
Jour fixe (online) einrichten.  
Wie läuft das Projekt ab? 
Es wird es eine Werkstattreihe mit zwei bis drei Veranstaltungen durchgeführt, die 
voraussichtlich Mitte 2026 startet und an der die regionale Vernetzungsstelle und die 
jeweiligen Kommunen als lokale Umsetzungsstellen teilnehmen. Ziel ist es, in jedem 
regionalen Cluster ca. zehn Kommunen mit jeweils ca. zwei Teilnehmenden für die 
Veranstaltungsreihe zu gewinnen. Das Difu übernimmt die Vorbereitung, Durchfüh-
rung und Dokumentation der Veranstaltungen sowie den Netzwerkaufbau. 
Wie profitiert Ihre Kommune/Institution von der Teilnahme am Projekt? 
Wir unterstützen Sie dabei, das Thema kommunaler Ressourcen- und Klimaschutz 
noch stärker in das Blickfeld der Beteiligten vor Ort zu rücken. Sie werden Teil eines 
Netzwerks, das sowohl in Ihrer Region als auch darüber hinaus mit weiteren regiona-
len Clustern bundesweit in Erscheinung tritt. Wir bringen Sie mit anderen engagierten 
Kommunen und Institutionen in den Austausch und bieten Workshops zur Qualifizie-
rung an. Auf diese Weise unterstützen wir Sie dabei, die Sichtbarkeit Ihrer Aktivitäten 
im Themenfeld weiter zu erhöhen bzw. Ihr Engagement zu stärken und lokal Maß-
nahmen zum Klima- und Ressourcenschutz umzusetzen. Die Beteiligung am Projekt 
ist für alle Teilnehmenden kostenfrei. 
Kontakt 
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) 
Bereich Umwelt, Team Klima- und Ressourcenschutz 
Namen: Ulrike Vorwerk, Björn Weber, Maic Verbücheln, Paul Ratz 
Mail: KoKommRess@difu.de 
Telefon: 0221/34030817 
Internet: www.difu.de/19042

Beratungsverlauf (1)

18.06.2026 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1198/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
16.06.2026
Erstellt
23.04.2026 13:01