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V/0727/2018

Antrag an den Rat A-R/0035/2017 "Ein Kulturleitpfad für Münster" und Antrag an den Betriebsausschuss Münster Marketing "Münster Marketing stärken, Kräfte bündeln"

Vorlagen 13.08.2018

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Münster Marketing, Sitzung am 11.12.2018, TOP 11

Anlage A

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Beschlussvorlage

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Antrag Grüne und CDU: Münster Marketing stärken, Kräfte bündeln

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A-R_0035_2017_Kulturleitpfad

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Anlage A

1318 Zeichen

Anlage A zur V/0727/2018 
 
 
 
Kurzüberblick 
 
Bearbeitungsstand und Erledigung des Antrasg an den Rat A-R/0035/2017 „Ein Kulturleitpfad für 
Münster“ und des Antrags an den Betriebsausschuss Münster Marketing „Münster Marketing 
stärken, Kräfte bündeln“ 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 
Beide Anträge befassen sich mit der Erarbeitung eines Kommunikationskonzeptes, um Münster 
als digital-analogen Erlebnisraum zu gestalten, zu kommunizieren und für Gäste und Bewoh-
ner/innen gleichermaßen erlebbar zu machen. Die Gesamtstrategie der Stadt Münster zum The-
ma Digitalisierung befindet sich derzeit in Erarbeitung.  
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja x Nein   
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig frei-
willig 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Keine

Beschlussvorlage

6220 Zeichen

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V/0727/2018 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Antrag an den Rat A-R/0035/2017 "Ein Kulturleitpfad für Münster" und Antrag an den 
Betriebsausschuss Münster Marketing "Münster Marketing stärken, Kräfte bündeln" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   11.12.2018 Betriebsausschuss Münster Marketing Entscheidung 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die Ausführungen in der Begründung zum Arbeitsstand und den Rahmenbedingungen der 
Antragsinhalte werden zur Kenntnis genommen. 
 
2. Beide Anträge werden somit unter Berücksichtigung der beschriebenen Arbeitsstände und 
Rahmenbedingungen bearbeitet und sind somit erledigt. 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
keine 
 
Begründung: 
 
Die gemeinsamen Anträge der CDU -Ratsfraktion und der Fraktion Bündnis 90/die Grünen/GAL A -
R/0035/2017 „Ein Kulturleitpfad für Münster“ und der Antrag an den Betriebsausschuss Münster Ma r-
keting “Münster Marketing stärken, Kräfte bündeln“ befassen sich inhaltlich mit der Erarbeitung eines 
Kommunikationskonzeptes, um Münster als digital-analogen Erlebnisraum zu entwickeln, zu komm u-
nizieren und für Gäste und Bewohnerinnen und Bewohner gleichermaßen erlebbar zu machen. 
 
Der Ant rag A -R/0035/2017 wurde in der Ratssitzung am 12.07.2017 an den Betriebsausschuss 
Münster Marketing verwiesen. Der Antrag “Münster Marketing stärken, Kräfte bündeln“ wurde im B e-
triebsausschuss Münster Marketing am 20.06.2017 eingebracht. 
 
Beide Anträge zie len inhaltlich darauf ab, die bislang wesentlich analoge Kommunikation der Stadt 
und des Stadtmarketings den veränderten Informationsbedürfnissen der Gäste und der Bewohneri n-
nen und Bewohner anzupassen. Dazu gehört ganz zentral ein Verständnis von “Stadt“,  das sich nicht 
auf städtische Dienstleistungen beschränkt. Das Nutzerinteresse bezieht sich auf alle Angebote in der 
Stadt, ganz gleich, wer der Anbieter ist. Diesem Anspruch gilt es in Zukunft zu genügen. 
Münster Marketing 
 
30.11.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Spinnen 
Telefon: 492 27 00 
spinnen@stadt-muenster.de

- 2 - 
Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. 
Der Eigenbetrieb Münster Marketing hat inzwischen  große Teile seiner Kommunikation so verändert 
und angepasst, dass die Nutzerinnen und Nutzer, die inzwischen überwiegend digital und über sozi a-
le Netze kommunizieren, erreicht werden. Mehr noch: dass sie mit der Stadt im dauernden Dialog 
sind, dass sie mitsprechen und gehört werden. 
 
Dazu einige ausgewählte Beispiele: 
Im touristischen Marketing und inzwischen auch weit darüber hinaus adressieren wir die Menschen 
inzwischen zum großen Teil über die sozialen Netzwerke. Wir sind dazu übergegangen, die ganz 
persönlichen Stadtimpressionen und Stadterlebnisse der einzelnen aufzugreifen und sie an andere 
weiterzugeben und zu teilen. Diese Form der Kommunikation, die den Nutzern und Besuchern zuhört 
und ihre Wahrnehmungen und Bilder allen zugänglich macht, hat auch  Eingang in unsere Printpr o-
dukte gefunden: die Münster-Bilder sind zum größten Teil Bilder von Besucherinnen und Besuchern, 
von Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt, die diese zum Beispiel auf Instagram gepostet haben. 
 
Mit organisierten Bloggerreisen und  sogenannten „Instawalks“ (Stadtbesuche von Instagrammern) 
erreichen wir eine junge, authentische Kommunikation mit großen Reichweiten. Inzwischen kooperi e-
ren wir mit einem beachtlichen Netzwerk, das uns große, überregionale bis internationale Resonanz 
beschert und auch die örtliche Bloggerszene und die Instagrammer aus Münster aktiv einbezieht. 
 
Das sind nur einige wenige Belege für die inzwischen fast komplett veränderte Kommunikation über 
die Stadtqualitäten. Wir arbeiten für jedes größere Projekt - egal ob es die Weihnachtsmärkte sind, 
das Projekt „Frieden.Europa“ oder die „MünsterZukünfte“ - ein eigenes Kommunikationskonzept, das 
sich ganz wesentlich auf die Kommunikation über die sozialen Medien, über direktes Mailing, aber 
auch über ganz analoge Sichtbarkeit im öffentlichen Raum bezieht. 
 
Die Basis für diese Arbeit ist die Website von Münster Marketing, die inzwischen im „Responsive  
Webdesign“ umgesetzt ist. Die Darstellung passt sich somit an das jeweils benutzte Endgerät an. Sie 
ist die Eintrittskarte in die digitale Informationswelt. 
 
Auch die Verständigung mit den wichtigsten Akteuren in der Stadt gerade auch außerhalb der Stad t-
verwaltung (Handel, Gastronomie, Kultur, touristischer Service etc.) ist in vollem Gange. Allerdings 
hat sich gezeigt, dass eine Insellösung für diese Facette des Stadtlebens allein und isoliert keinen 
Sinn macht. Erfahrungen aus anderen Städten belegen, da ss Einzellösungen wie Stadt -Apps oder 
digitale Tourismusführer, die nicht in eine stadtweite Gesamtstrategie eingebettet sind, immer auch 
Einzellösungen bleiben und lediglich kurzfristige Effekte in Bezug auf Nutzerzahlen und konkrete 
Mehrwerte erzielen. I n der Folge entsteht ein unkontrollierter Flickenteppich an Insel - und Einzellö-
sungen, der die Nutzbarkeit der Stadt durch ihre Bürgerinnen und Bürger eher erschwert anstatt e i-
nen praktischen Zugang zu den unterschiedlichen Bereichen städtischen Lebens zu ermöglichen. Es 
ist kein Wunder, dass von allen verfügbaren Apps 98 % niemals heruntergeladen werden. 
 
Kulturleitpfad für Münster: 
Die im Antrag an den Betriebsausschuss Münster Marketing beschriebene Beschilderung von Kultu r-
einrichtungen wird fortwährend weiterentwickelt. So ist festzustellen, dass eine solche Beschilderung 
im Rahmen der touristischen Ausschilderung (kleine braune Schilder im Straßenraum) bereits in Te i-
len besteht. Unter anderem sind die Kunsthalle Münster, die Villa ten Hompel, das Lepramuseum und 
das Heimatmuseum bereits ausgeschildert. Die Ausweitung der touristischen Beschilderung wird im 
Rahmen von Aus- und Umbaumaßnahmen im Stadtgebiet und dem damit einhergehenden Austausch 
von Straßenschildern fortlaufend geprüft und entsprechend vorgenommen.  
 
I.V. 
gez. Denstorff 
Stadtbaurat 
 
Anlagen: 
Antrag an den Rat A-R/0035/2017 „Ein Kulturleitpfad für Münster“ und Antrag an den Betriebsaus-
schuss Münster Marketing „Münster Marketing stärken, Kräfte bündeln“

Antrag Grüne und CDU: Münster Marketing stärken, Kräfte bündeln

3637 Zeichen

Bündnis 90/Die Grünen/GAL CDU 
Ratsfraktion Münster Ratsfraktion Münster 
 
 
Antrag 
 20. Juni 2017 
 
MÜNSTER MARKETING STÄRKEN, KRÄFTE BÜNDELN 
 
Der Betriebsausschuss Münster Marketing möge beschließen: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, ein innovatives Kommunikationskonzept zu erarbeiten, 
mit dem Ziel, sowohl die Besucher*innen als auch die Bewohner*innen der Stadt, 
unter Berücksichtigung zeitgemäßer digitaler Medien einfach und umfassend über die 
Stadt Münster zu informieren, sei es durch eine Stadt -App oder andere digitale 
Formen der Information. Hierbei soll insbesondere der Kulturleitpfad zeitnah realisiert 
werden. 
 
2. Um bereits vorhandene Kräfte zu bündeln, wird die Verwaltung aufgefordert, sich mit 
den wichtigsten Akteuren in der Stadt über zeitgemäße Formen der Orientierung und 
der Information über die verschiedensten Stadtqualitäten wie Freizeit, Restaurants, 
Kultur, Mobilität zu verständigen und diese Aktivitäten im Rahmen eines zu 
erarbeitenden Kommunikationskonzeptes zu koordinieren.  
 
Begründung
: 
 
Münster Stadtmarketing ist schon von seiner Genese her auf die Beteiligung der Bürgerinnen 
und Bürger und der Repräsentanten der Wirtschaft, aber auch anderer wichtiger Institutionen 
aus Kultur, Wissenschaft, Vereinen und Verbänden ausgerichtet. Vor 15 Jahren hat der

integrierte Stadtentwicklungs-  und Stadtmarketing Prozess mit einer breiten Beteiligung aus 
der Bürgerschaft, unterstützt von einem einstimmigen Votum des Rates das Profil der Stadt 
Münster „Wissenschaft und Lebensart“ festgelegt. 
Anders als in vielen anderen Städten war und ist Münsters Stadtmarketing nicht in erster 
Linie auf die Zielgruppen von außen (Touristen, Investoren, Gäste jeder Art) ausgerichtet, 
sondern hat schon immer die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt als 
Voraussetzung für ein gutes Gelingen der Kommunikation nach innen wie nach außen 
angesehen. 
In den letzten Jahren hat die Digitalisierung auch die Ansprüche an ein modernes 
Stadtmarketing verändert: Dass man keine Außenkommunikation ohne inhaltliche Deckung 
durch die eigene Bevölkerung mehr betreiben kann, wird dabei auf eklatante Weise sichtbar. 
Die Kommunikation der Marketingorganisation wird durch die Aktivitäten und Kommentierung 
durch die Münsteranerinnen und Münsteraner in den sozialen Medien sofort torpediert, wenn 
die inhaltliche Ausrichtung der Botschaften nicht akzeptiert wird. Die Menschen sind zu 
selbstbewussten Mitgestaltern der Stadtkommunikation geworden. So schwierig und 
anspruchsvoll es auch sein mag, sich in dieser kaum steuerbaren Kommunikationssituation 
erfolgreich zu bewegen und konsistente Stadtbotschaften zu formulieren und zu 
kommunizieren, so viele Chancen liegen in der Artikulations-und Beteiligungsfreude der 
Stadtbewohner, die es künftig noch stärker zu nutzen gilt. 
Das Stadtmarketing soll auch weiterhin darin unterstürzt werden, die Bürgerinnen und Bürger 
und relevante Anspruchsgruppen der Stadt wie Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, aber auch 
die Stadtteile, den Sport, Integration und vor allem alle Aktivitäten im Bereich des 
ehrenamtlichen Bürgerengagements in ihre Kommunikation einzubeziehen. 
Das Stadtmarketing soll in allen Bemühungen begleitet werden, seine Kommunikation den 
Herausforderungen einer jungen, internationalen und vernetzten Stadt anzupassen. Dazu 
gehört die Ausstattung des öffentlichen Raums mit kostenlosem W-LAN ebenso wie die 
konsequente Anpassung des Internetauftritts von Münster Marketing und der gesamten Stadt 
an die Smartphone- Nutzung. 
 
 
Gez.  
Karin Reismann  Carsten Peters 
und Fraktion  und Fraktion

A-R_0035_2017_Kulturleitpfad

2585 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0035/2017 
 
 
 
 
 
Bündnis 90/Die Grünen/GAL CDU Ratsfraktion Münster  
Ratsfraktion Münster  
 
 
 
 
 Münster, 20. Juni 2017 
 
 
 
 
Antrag: Ein Kulturleitpfad für Münster 
 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
1)  Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Erschließung der Stadt als digital-realem 
Erlebnisraum für Gäste und Bürger vorzulegen, das alle bedeutsamen kulturellen 
Einrichtungen einschließt. 
 
2)  Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt, die Auffindbarkeit von wichtigen 
Kultureinrichtungen in Münster mit möglichst geringem Schilderaufwand zu verbessern. 
 
 
 
Begründung 
 
Einhellige Meinungen aus Fachkreisen heben die zune hmende Bedeutung der Digitalisierung in der 
Tourismusbranche hervor, die den Tourismusmarkt in den nächsten Jahrzehnten grundlegend 
verändern wird. Auch Münster muss die Herausforderu ngen des digitalen Wandels aktiv annehmen 
und die Vorteile der Digitalisierung der Branche fü r sich nutzen. Für ein umfangreiches Konzept zur 
Erschließung der Stadt als digitalen Erlebnisraum s prechen mehrere Gründe. Die Digitalisierung setzt 
sich in unterschiedlichen Bereichen mehr und mehr d urch. Die Gäste sind inzwischen gewohnt, 
europaweit digitale touristische Angebote in den St ädten zu nutzen. Diese Erwartungshaltung ist 
inzwischen selbstverständlich geworden. Digitale Se rvices zur richtigen Zeit und am richtigen Ort 
verbessern das analoge Freizeiterlebnis.  
Münster ist ein Kulturstandort mit überregionaler B edeutung. Eine wichtige Aufgabe der Stadt ist es, 
diese Attraktivität zu erhalten und zukunftsorienti ert weiter zu entwickeln. Zum umfangreichen 
Kulturangebot Münsters gehören freie Kultureinricht ungen, die ein attraktives Ziel mit modernen 
Angeboten im historischen Umfeld darstellen. Viele von ihnen liegen nicht zentral in der Innenstadt 
und sind bisher nicht ausgeschildert und von auswär tigen Gästen nicht sofort auffindbar (z. B. das 
Wolfgang-Borchert-Theater oder das Theater Pumpenha us). Mit der Prüfung sollen Überlegungen 
zur Optimierung der touristischen Wegweisung angest ellt und für die Einrichtungen der

umfangreichen Münsteraner Kulturszene geworben werden. Dabei soll auf einen möglichst geringen 
Aufwand geachtet werden. 
Zu einer gastfreundlichen Stadt gehört eine Service orientierung. Dies schließt eine aktive 
Vermarktung und Stärkung der Präsenz des kulturelle n Angebots in der Öffentlichkeit, um auf diese 
Weise regionale und überregionale Potentiale zu generieren.  
 
 
Gez. 
 
 
Gez. Stefan Weber Otto Reiners 
und Fraktion  und Fraktion

Beratungsverlauf (1)

11.12.2018 Betriebsausschuss Münster Marketing
TOP 11 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0727/2018
Typ
Vorlagen
Datum
13.08.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37