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0874/2026

Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Herrn Scholz (Die Linke) aus der Sitzung des KuK vom 12.03.2026 betreffen "Bericht und Planung Kulturelle Bildung "

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 24.04.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 07.05.2026, TOP 10.6

Anlage 2: Gesamtkonzept KUBIK_2021

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Anlage 1: Präsentation zum Bericht Kulturelle Bildung 2026

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Anlage 2: Gesamtkonzept KUBIK_2021

145733 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin
Kulturelle Bildung
Kommunales  
Gesamtkonzept III
Kulturelle Bildung in Köln (KuBiK)

Kontakt
Amt für Schulentwicklung 
Kulturelle Bildung 
Beatrix Jankowski 
Telefon 0221 / 221-26764 
beatrix.jankowski@stadt-koeln.de 
Mit Beiträgen von:
 – Astrid Bardenheuer, Leitung artothek Köln 
 – Dr. Tilmann Fischer, Leitung Rheinische Musikschule Köln
 – Lilo Gennies, Amt für Schulentwicklung, Leitung der Schulsozialarbeit
 – Thomas Gläßer, Offene Jazz Haus Schule
 – Dr. Matthias Hamann, Leitung Museumsdienst Köln
 – Susanne Kieselstein, Museumsdienst Köln, Kulturelle Vermittlung,  
Bildung und Kommunikation 
 – Christian Kockhans, Kunstlehrer Gesamtschule Rodenkirchen
 – Manuel Moser, COMEDIA Theater Köln, Leitung Theater für Junges Publikum am COMEDIA 
 – Julia Müller, Museumsdienst Köln, Leitung Schulprojekte 
 – Benjamin Thele, Kulturamt der Stadt Köln, Referent für Kulturelle Teilhabe
 – Timm Therre, Amt für Integration und Vielfalt, Mitarbeiter schulische Bildung  
im Kommunalen Integrationszentrum
 – Franziska Sörgel, Amt für Schulentwicklung, Kulturelle Bildung
 – Leonie Wilkening, Amt für Schulentwicklung, Kulturelle Bildung
 – Ingeburg Zimmermann, Leitung Jugend-Kunstschule Rodenkirchen
Dank an alle Autoren und Autorinnen dieser Ausgabe!
Die Oberbürgermeisterin
Amt für Schulentwicklung 
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Satz und Druck
rheinsatz, Köln
13-US/40/08.2021

Inhalt
 Seite 3
Inhalt
1 Vorab  .......................................................................................................................... 4
2 Kommunale Querschnittsaufgabe  ............................................................................... 7
2.1 Entwicklung Kultureller Bildung in Köln  .................................................................... 8
2.2 Etablierung der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung (KuBiK)  ............................... 9
3 Koordinierung und szenische Vernetzung  ...................................................................  11
3.1 Entwicklung bestehender Strukturen  .......................................................................  11
3.2 Museumsdienst Köln  ...............................................................................................  13
3.3 Kulturamt der Stadt Köln – Referat Kulturelle Teilhabe  .............................................  15
3.4 Kulturelle Bildung im Kommunalen Integrationszentrum   ........................................  18
4 Förderfelder und Projekte der Koordinierungsstelle KuBiK  ..........................................  21
4.1 Kulturrucksack  ......................................................................................................... 21
4.2 Kultur und Schule   .................................................................................................... 23
4.3 Interdisziplinäre Juryarbeit   ......................................................................................  24
4.4 Gedichte dichten  .....................................................................................................  25
4.5 Kulturstrolche   .........................................................................................................  26
4.6 Musenkuss Köln  .......................................................................................................  27
5 Erweiterung des Aktionsradius – Outreach  .................................................................. 32
5.1 Museumsdienst Köln – Entwicklungen im Outreach  ................................................. 32
5.2 artothek – Raum für junge Kunst  .............................................................................  33
5.3 Museumsdienst Köln und artothek – Outreach  ........................................................  35
5.4 Rheinische Musikschule – Outreach  .........................................................................  36
6 Kommunikationsstrukturen und Kulturelle Bildungsketten  ......................................... 38
6.1 Aspekte Kultureller Bildung im Amt für Kinder, Jugend und Familie  ..........................  38
6.2 Kulturelle Bildung in der Kita  ....................................................................................  39
6.3 Kulturelle Bildung in Schule  ...................................................................................... 39
6.4 Bedeutung Kultureller Bildung in der Schulsozialarbeit  .............................................  40
7 Kooperationen mit Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen  ....................................... 42
7.1 Modelle des COMEDIA Theaters für Junges Publikum  ...............................................  42
7.2 Beispiel der Jugend-Kunstschule  Rodenkirchen  ........................................................  44
7.3 Kulturelle Schulprojekte der Offenen Jazz Haus Schule  .............................................  46
8 Konkrete Handlungsschritte 2022 – 2024  .................................................................... 49
Anlage 1: Anbieter*innen auf Musenkuss (www.musenkuss-koeln.de)  ............................  51
Quellen  ............................................................................................................................  54

Seite 4
Kommunales Gesamtkonzept III
1	 Vorab
Als Auftrag aus dem Rat der Stadt Köln an die 
Verwaltung entstand 2012 das Kommunale 
Gesamtkonzept Kulturelle Bildung in Köln 
(KuBiK) amts- und dezernatsübergreifend in 
Federführung durch das Kulturdezernat und in 
enger Abstimmung zwischen dem Museums-
dienst Köln, dem Amt für Schulentwicklung 
und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie. 
Dieses erste Gesamtkonzept Kulturelle Bildung 
in Köln stellt die Grundlage dar und ist nach 
wie vor gültig. Regelmäßige Fortschreibungen 
dokumentieren Weiterentwicklungen, Her-
ausforderungen und neue Perspektiven. Die 
vorliegende 2. Fortschreibung von 2021 kon-
zentriert sich auf die Entwicklungen ab dem 
Zeitraum 2018. Erreichtes, aber auch Hand-
lungsbedarfe sowie mittelfristige Ziele werden 
aufgezeigt. Dieses Konzept hat den Anspruch, 
alle Menschen in Köln zu erreichen und Ihnen 
die Möglichkeit zu geben, selbstbestimmt 
aktiv und passiv am kulturellen Leben teilzu-
nehmen (vgl. KEP 2019, S. 50).
2009 hatte Köln die Weichen gestellt. Mit 
Beschluss des Rates der Stadt Köln im Februar 
2009 wurde das Themenfeld Kulturelle Bildung 
als ein Schwerpunkt künftigen kommunalen 
kultur- und bildungspolitischen Handelns 
definiert. Das erste Kölner Gesamtkonzept 
Kulturelle Bildung von 2012 nennt den Be-
schluss eine konsequente Weiterentwicklung 
und Konkretisierung der im Leitbild Köln 2020 
formulierten Ziele (S. 8ff). Dort sind Kulturelle 
Bildung und ihre Ziele direkt oder in den defi-
nierten Handlungsfeldern 1, 3 und 4 nachfol-
gend auszugsweise genannt, die unverändert 
Gültigkeit haben und sich auch im Konzept 
2021 wiederfinden. 
Auszug aus dem Leitbild Köln 2020
Im Handlungsfeld 1: „Bildung und Erziehung 
sind Schlüsselfunktionen für individuelle Le-
benschancen und selbstbestimmtes Handeln 
sowie für das Wohlergehen und den Erfolg 
der Stadt insgesamt. Sie sind ein wichtiger 
Rohstoff für die Zukunft und reichen von der 
Früherziehung über die Schulbildung, Hoch-
schulbildung, Qualifizierung und berufliche 
Bildung bis zur Weiterbildung. [...] Mit Investi-
tionen in hochwertige Bildungsangebote will 
Köln den gesamtgesellschaftlich beobachtba-
ren Bildungsdefiziten aktiv begegnen.“
Das Handlungsfeld 3 formuliert: „Eine funktio-
nierende Stadtgesellschaft nimmt die Heraus-
forderungen des demografischen Wandels, der 
Zuwanderung, des Umbaus der Sozialsysteme 
und des zunehmenden Wettbewerbs in der 
Wirtschaft an. […] Nicht tolerante Gleichgül-
tigkeit, sondern respektvolles Miteinander und 
eigenverantwortliches Handeln, verbunden 
mit dem Mut zur Zivilcourage sind die Wert-
haltungen, die Köln als emanzipierte Stadt in 
Zukunft prägen. Köln setzt hier einen Kontra-
punkt zu gesellschaftlichen Trends.“
Aus dem Handlungsfeld 4 des Leitbilds Köln 
2020: „Kunst und Kultur sind unverzichtbare 
Bestandteile der gesellschaftlichen Grund-
versorgung und bieten Lebensqualität für 
alle Menschen in Köln. Köln investiert in die 
kulturelle Bildung und etabliert diese in allen 
Bereichen mit gesellschaftlicher Relevanz 
im Sinne eines lebenslangen Lernens. […] 
Das vielseitige Angebot von Kunst und Kultur 
richtet sich an den Bedürfnissen aller aus. Köln

1 Vorab
 Seite 5
garantiert allen den Zugang zu kulturellen An-
geboten. Das vielseitige Kulturangebot ist Aus-
druck der unterschiedlichen ethnischen und 
historischen Prägungen.“ (Konzept 2012, S. 9)
Die Fortschreibung des Konzepts für Kulturelle 
Bildung in Köln 2021 legt seinen Fokus in erster 
Linie auf Kinder und Jugendliche, versteht 
Kulturelle Bildung gleichwohl als einen lebens-
langen Prozess, als „Werkstatt für Entwicklung 
und für Wissen, sowie als Ort für Diversity und 
Vielfalt“ (KEP 2019, S. 49). Kulturelle Bildung 
soll für alle Menschen in der Stadt erlebbar 
sein, gleich welcher sozialer oder ethnischer 
Herkunft. Lebenslanges Lernen ist immer noch 
zu sehr von Bildungsmilieu und familiärer 
Prägung abhängig und die Teilhabe dadurch 
ungleich. Daher müssen die Ziele kultureller 
Bildung in unmittelbarem Zusammenhang mit 
sozialer Partizipation stehen, in Abhängigkeit 
der jeweils anzusprechenden Zielgruppe. „Die 
Zukunftsfähigkeit einer Stadt zeigt sich auch 
in der kontinuierlichen Investition in Kunst und 
Kultur […] die Stadt wächst und will ihr Wachs-
tum mit Kunst und Kultur gestalten und unter-
schiedliche Bevölkerungsgruppen integrieren. 
Die Ziele sind ein größeres Kulturangebot und 
die Umsetzung des Anspruchs, für alle den Zu-
gang zu Kunst und Kultur möglich zu machen“ 
(KEP 2019, S. 63). 
Kulturelle Bildung spiegelt als dynamischer 
Prozess Veränderungen in der Gesellschaft. 
Auch die mittlerweile über 1 ½ Jahre dauernde 
Corona-Pandemie geprägt von Einschränkun-
gen, Phasen des Lockdowns und fehlender 
Planungssicherheit hat bei Kunstschaffen-
den und in allen Kultureinrichtungen Spuren 
hinterlassen und die Folgen sind längst nicht 
absehbar. Kreative Alternativen und digitale 
Angebote wurden entwickelt, aber nicht alle 
Aufführungen, Ausstellungen, Kurse oder 
Veranstaltungen sind digitalisierbar oder 
erreichen als digitales Format ihre Zielgruppe. 
Umso mehr ist es für Akteur*innen notwen-
dig, neue kulturelle Wege zu erschließen und 
veränderte persönliche Erfahrungen einzube-
ziehen. Die Gesellschaft befindet sich in einem 
mittlerweile gewaltigen Veränderungsprozess. 
Flüchtlingskrise, Globalisierung, Klimawandel 
und die Corona-Pandemie stellen die Stadt-
gesellschaft vor große Herausforderungen. In 
den Erfordernissen für die Kulturelle Bildung 
spiegeln sich die vielfältigen Schnittmengen zu 
Politischer Bildung, Umweltbildung, zu Inter-
kulturalität, Digitalisierung, Medienbildung, 
Partizipation und Inklusion. Angebote der 
Kulturellen Bildung können Orientierung ge-
ben und Prozesse eröffnen. Kulturelle Bildung 
weckt Neugier, fördert Respekt voreinander 
und vor anderen kulturellen Traditionen und 
stärkt damit auch die eigene Identität (vgl. KEP 
2019, S. 49). Neue Bedarfe und Ziele müssen 
formuliert werden.
Eingeflossen in das Konzept sind daher auch 
gesellschafts- und bildungspolitische Entwick-
lungen und Abhandlungen. Hier sind die UN 
Behindertenrechtskonvention von 2008, der 
15. Kinder- und Jugendbericht der Bundes-
regierung (Bundesministerium für Familie, 
Senioren, Frauen und Jugend, 2017) sowie der 
10. Kinder- und Jugendbericht NRW von 2016 
zu nennen. 
Das Thema Digitalisierung benötigt kein eige-
nes Kapitel mehr. Digitale Formate sind mitt-
lerweile Standard und eine eigene Ausdrucks-
form geworden, als künstlerisches Format 
auch schon lange vor der Corona-Pandemie. 
Digital Konzipiertes und digitalisierte Ange-
bote finden sich mittlerweile in allen künst-

Seite 6
Kommunales Gesamtkonzept III
lerischen Sparten und Lebensbereichen und 
werden daher thematisch einzelnen Kapiteln 
zugeordnet. Ein Fazit der coronabedingten 
Einschränkungen ist, dass virtuelle Angebote 
jederzeit und überall verfügbar sein sollten und 
ihre Akzeptanz hoch ist, aber nicht analoge 
Veranstaltungen und die realen Orte ersetzen 
können. 
Allen in Köln lebenden Menschen soll eine 
aktive Teilhabe an Kunst und Kultur ermöglicht 
werden. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, Kunst 
und Kultur gezielt zu den Menschen und in die 
Sozialräume zu bringen. Die verstärkte Dezen-
tralisierung und sozialräumliche Umsetzung 
von Angeboten der Kulturellen Bildung erleich-
tern zudem eine chancengerechte Gestaltung 
und eine Verbesserung der Bildungschancen. 
Kulturelle Bildung erfüllt eine wichtige gestal-
terische, soziale und integrative Funktion in 
der Stadtgesellschaft. Kulturelle Quartiersent-
wicklung in einer Großstadt mit vielen zuge-
wanderten Menschen stärkt den sozialen Zu-
sammenhalt. Zudem sind kurze Wege wichtig. 
Die Bedeutung und die Chancen von Dezent-
ralisierung und sozialräumlicher Umsetzung 
von Angeboten der Kulturellen Bildung werden 
immer stärker in den Blick genommen. 
Was meint „Kultur“ konkret? Ernst Cassirer 
definierte in den 1920er Jahren in seiner Philo-
sophie der symbolischen Formen den Begriff 
als die Summe aller Formen, vom Mythos über 
die Kunst, Technik, Sprache; Geschichte bis zur 
Wissenschaft, mit denen die Menschen von 
jeher ihren Existenzweisen Ausdruck verliehen 
haben. Über Kultur verfügt demnach, wer in 
der Lage ist, symbolische Formen zu artikulie-
ren oder sie doch wenigstens zu entschlüsseln. 
Kultur bedeutet danach nichts Abgrenzendes 
oder Ausgrenzendes, sondern eine demokrati-
sche Form und Lebensweise, Denken, Wissen 
und Erfahrungen zu formulieren (vgl. E. Cas-
sirer, Philosophie der symbolischen Formen, 
Berlin 1923). Bereits Ernst Cassirer denkt also 
das Handlungsfeld in Mehrdimensionalität, 
wenn er Kulturelle Bildung beschreibt.

2 Kommunale Querschnittsaufgabe
 Seite 7
2	 Kommunale	Querschnittsaufgabe
Allein die Mehrdimensionalität des Handlungs-
feldes Kulturelle Bildung impliziert bereits, das 
Thema als kommunale Querschnittsaufgabe 
zu identifizieren. Auch steht die methodische 
Vielfalt der Kulturellen Bildung mit ihren un-
terschiedlichen Zielgruppen, vielseitigen und 
kreativen Ansätzen und Projekten für die Ein-
ordnung als kommunale Querschnittsaufgabe 
(vgl. KEP 2019, S. 28).
Der Rat für Kulturelle Bildung analysiert 2014 
in seiner 2. Publikation die individuellen und 
strukturellen Voraussetzungen für die Teilhabe 
an Kultureller Bildung. Ziel Kultureller Bildung 
ist ihm zufolge die Versorgung der Gesellschaft 
mit Kunst und Kultur, Voraussetzung dazu ist 
die Gestaltung und Eröffnung der Zugänge, 
um Teilhabe überhaupt erst zu ermöglichen. 
Das wichtigste Ziel Kultureller Bildung ist es 
demnach, allen Menschen eine Allgemeinbil-
dung in den wichtigsten Künsten und Kultur-
techniken zu vermitteln. Diese Bildung und 
heranführende Teilhabe an Musik, Bildender 
Kunst, Theater, Tanz, Literatur, anderen Medi-
en beginnt im Elementarbereich, setzt sich in 
der gesamten Schullaufbahn fort und schließt 
letztlich alle Altersgruppen ein (vgl. Schön, 
dass Ihr da seid. Kulturelle Teilhabe und Zu-
gänge, hrsg. vom Rat für Kulturelle Bildung, 
2014, S. 12f).
Analog zum Handlungsfeld 1 des Kölner Leit-
bilds 2020 ergänzt der Deutsche Städtetag: 
Bildung zielt darauf, den Menschen zu einem 
selbstverantwortlichen und selbstbestimmten 
Leben zu befähigen. Dies betreffe sowohl die 
persönliche und berufliche wie auch die ge-
sellschaftliche Perspektive. Bildung, und damit 
Kulturelle Bildung, ist also gerichtet auf die 
Vermittlung von Wissen und Erkenntnissen, 
von (Handlungs-)Kompetenzen und Fertigkei-
ten, emotionaler Kompetenz und die Fähigkeit 
zur Selbstreflektion. Indem sich die Lebens-
lagen, die Bezugswelten und die vielfältigen 
Anforderungen des Menschen im Laufe seines 
Lebens verändern, sind Bildungsprozesse nie 
vollständig abgeschlossen („Lebensbegleiten-
des Lernen“). 
Als Folge von Migration und globalen Kom-
munikationssystemen vermischen sich un-
terschiedliche Lebensformen und -stile. Die 
Kulturelle Bildung in Köln wird mit der Heraus-
forderung konfrontiert, die vielfältigen kultu-
rellen Prägungen unterschiedlicher Kulturkrei-
se als buntes Charakteristikum einer Großstadt 
begreifbar zu machen und zusammenzubrin-
gen. Bedingungen dafür sind neue Perspekti-
ven, neue Schwerpunkte und ein erweiterter 
Handlungsrahmen, der alle Lebensbereiche 
umfasst.
Bildungsprozesse umfassen neben der kogni-
tiven immer auch die soziale, emotionale und 
kreative Dimension. Die grundlegenden Kul-
turtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen 
und im 21. Jahrhundert auch Medienkompe-
tenz gehören ebenso dazu wie historisch-poli-
tisches Bewusstsein und ästhetisch-musisches 
Vermögen. Die im Zusammenhang mit Zu-
kunftsszenarien häufig verwendeten Begriff-
lichkeiten wie „Wissensgesellschaft“ oder 
„Informationsgesellschaft“ greifen in diesem 
Sinne zu kurz und reduzieren Bildung auf einen 
kognitiven Teilaspekt. Kulturelle Bildung soll in 
diesem Sinne alle Menschen, unabhängig von

Seite 8
Kommunales Gesamtkonzept III
Herkunft und sozialem Status, dazu befähigen, 
sich mit Kunst, Kultur und Alltag auseinan-
derzusetzen, rezeptiv wie auch durch eigene 
künstlerisch-kreative Betätigung. Kulturelle 
Bildung begründet somit Teilhabe und Partizi-
pation am gesamten Leben einer Gesellschaft. 
Sie ist ein Grundrecht und konstitutiver Be-
standteil unserer demokratischen Staats- und 
Gesellschaftsordnung (vgl. Positionspapier 
Deutscher Städtetag, 2019, S. 6f).
Ziel ist weiterhin, dass Kulturelle Bildung ein 
gemeinsames und übergreifendes Thema 
in der Stadt wird, um nachhaltig wirken zu 
können. Kultur-, Bildungs-, Jugend-, Stadt-
entwicklungs- und Sozialpolitik müssen das 
Thema gleichermaßen und gemeinschaftlich 
vertreten und Akzente aus ihrer jeweiligen 
Perspektive setzen. Kulturelle Bildung wird 
Stadtthema. „Das setzt voraus, dass sich die In-
stitutionen öffnen für neue Ansätze und so den 
Weg bereiten für eine neue Perspektive […]“ 
(KEP 2019, S. 49).
2.1	 Entwicklung	Kultureller	Bildung	in	Köln
Bei der Stadtverwaltung Köln ist Kulturelle 
Bildung als Querschnittsthema in verschiede-
nen Verantwortungsbereichen verortet, die 
unterschiedliche Ansätze verfolgen. So werden 
z.B. im Kulturdezernat Zugänge zu Kunst und 
Kultur ermöglicht. Produktionen und Ausstel-
lungen werden mit Kindern, Jugendlichen und 
Erwachsenen reflektiert und häufig in kreatives 
Gestalten umgesetzt. In den anderen Dezer-
naten, so z.B. im Dezernat Bildung, Jugend 
und Sport orientieren sich die Projekte an der 
Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und 
Erwachsenen und ermöglichen die Erfahrung 
und Auseinandersetzung mit Kunst und Kul-
tur. Hier liegt der Fokus zudem stärker auf der 
Persönlichkeitsentwicklung. Übereinstimmend 
in den Herangehensweisen sind der Bildung-
saspekt und der Ansatz, Kulturelle Bildung als 
lebenslangen Prozess zu begreifen. Es werden 
niederschwellige und generationsübergreifen-
de Zugänge zu Kunst und Kultur geschaffen. 
Kulturelle Bildung in der Arbeit mit Kindern 
und Jugendlichen ist im Amt für Kinder, Ju-
gend und Familie ein wichtiger und gesetz-
lich geregelter Aspekt im KJHG und SGB VIII. 
Im Amt für Schulentwicklung werden z.B. 
für Schüler*innen des Offenen Ganztags 
Kunst- und Kulturprojekte lanciert, während 
die Schulsozialarbeit die Möglichkeiten Kul-
tureller Bildung für die Unterstützung von 
Schüler*innen nutzt. Das Amt für Integration 
und Vielfalt beteiligt sich an Kooperationen 
zu Projekten z.B. für Menschen mit Fluchter-
fahrung oder mehrsprachlichem Hintergrund. 
Stadtbibliothek und Volkshochschule sorgen 
als spartenübergreifende Anbieter für eine 
breite Angebotspalette von Inhalten und 
Methoden der kulturellen Bildung. Sie nehmen 
als klassische außerschulische Lernorte alle 
Altersgruppen in den Fokus, gestalten neue 
Lernorte und entwickeln wegweisende digitale 
Formate. So werden in den städtischen Insti-
tutionen, die Kulturelle Bildung im Programm 
haben, unterschiedliche Ansätze und Schwer-
punkte entwickelt. Neben der Förderung von 
Schlüsselkompetenzen und Entwicklung der 
Persönlichkeit stehen die Vermittlung von 
Wissen sowie Verständnis und Annäherung an 
Kunst und Kultur nebeneinander im Zentrum. 
Das Kulturamt konzentriert sich neben der 
Förderung von Kunstschaffenden auf Kulturelle 
Teilhabe als niederschwellige Basis Kultureller 
Bildung und nimmt dabei z.B. Inklusion und Di-
versität in den Fokus. Der Museumsdienst Köln

2 Kommunale Querschnittsaufgabe
 Seite 9
bietet – in vielfältiger Programmgestaltung – 
Zugänge zu Produktionen und Ausstellungen 
der städtischen Museen. Die Vermittlungsan-
gebote richten sich nicht nur auf die ständigen 
Sammlungen, sie begleiten und vermitteln 
gleichermaßen Sonderausstellungen in den 
Ausstellungshäusern. Themenbezogene Ange-
bote kreativen Gestaltens ermöglichen außer-
dem ein vertieftes Verständnis und Reflexion. 
Eine Verbindung zwischen diesen unterschied-
lichen Ansätzen und Akteur*innen schafft die 
Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung über 
die Gremienarbeit, Pilotprojekte wie die „Kul-
turstrolche“ und die Plattform für Kulturelle 
Bildung Musenkuss Köln. Neben den städti-
schen Institutionen bieten dort freie Kulturein-
richtungen und Künstler*innen kreative For-
mate für Menschen jeden Alters in Köln an. 
Die Stadt Köln weist einen hohen Bevölke-
rungsanteil von Menschen mit Migrationshin-
tergrund auf. Laut den aktuellen Zahlen des 
Amtes für Stadtentwicklung und Statistik für 
2020 sind dies 40% der Stadtgesellschaft (Im 
Ausland geboren und ohne deutschen Pass, 
Eingebürgerte und Aussiedler, Kinder und Ju-
gendliche mit deutschem Pass und mindestens 
einem Elternteil mit ausländischen Wurzeln). 
Entsprechend hoch ist der Anteil von Kindern 
und Jugendlichen mit unterschiedlichem 
ethnischem und soziodemografischem Hinter-
grund. In einigen Kölner Grundschulen lernen 
zeitweise Kinder mit bis zu 20 verschiedenen 
Herkunftssprachen gleichzeitig. Daraus ergibt 
sich zwangsläufig ein hoher Anspruch an die 
Stadtgesellschaft und an notwendige Investiti-
onen in (Kulturelle) Bildung und Erziehung.
2.2	 Etablierung	der	Koordinierungsstelle	
Kulturelle	Bildung	(KuBiK)
Der Rat der Stadt Köln hatte in seiner Sitzung 
vom 10.02.2009 die Verwaltung mit der Erar-
beitung eines Gesamtkonzepts zur kulturellen 
Bildung für Kinder und Jugendliche in Köln 
beauftragt. Gleichzeitig hatte der Rat für die 
Umsetzung des Ratsauftrags und der Gesamt-
koordination des Themas „Kulturelle Bildung“ 
der Freigabe einer Personalstelle zugestimmt. 
Als wichtigste Handlungsfelder wurden damals 
identifiziert und gelten auch 2021:
 – Beteiligung der Akteur*innen Kultureller 
Bildung in Köln in einer interdisziplinären 
Facharbeitsgruppe zum Austausch und 
Aufbau eines Netzwerks (à Grundlage für 
den Facharbeitskreis Musenkuss),
 – Entwicklung, Etablierung und Weiterent-
wicklung einer Internetplattform für freie 
und institutionelle Anbieter Kultureller 
Bildung (à Musenkuss-Köln),
 – Erstellung eines Marketingkonzeptes KuBiK,
 – Jährliche Veranstaltungen zu Kultureller 
Bildung, 
 – Förderung eigener Projekte und Kooperati-
onsprojekte,
 – Ämterübergreifende Steuerungsgruppe zur 
Umsetzung und Weiterentwicklung Kultu-
reller Bildung in Köln.
In der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung 
bündeln sich alle notwendigen Handlungsebe-
nen, über die Gremien wurde ein Netzwerk von 
beteiligten Akteur*innen Kultureller Bildung 
geschaffen. Die Koordinierungsstelle setzt in-
haltliche und thematische Schwerpunkte, hält 
den Kontakt mit der lokalen Kulturszene und 
bindet diese in die Entwicklung der Angebote 
zur kulturellen Bildung ein. Intendiert sind Aus-

Seite 10
Kommunales Gesamtkonzept III
tausch und Zusammenarbeit der freien Szene 
und der institutionellen Szene Kölns. Ziel ist 
es, die Angebotsvielfalt in Köln zu erhalten und 
Angebote innerhalb der Institutionen mitein-
ander abzustimmen, aber auch neue Heraus-
forderungen anzunehmen und Lösungen zu 
finden. 
Um diese Anforderungen erfüllen zu können, 
wurde die Koordinierungsstelle Kulturelle 
Bildung im Herbst 2019 auf 2 Vollzeit- und 2 
Teilzeitstellen aufgestockt. 
Aufgabenfelder sind z.B.
 – Weiterführung der konzeptionellen Ansätze 
für kulturelle Kinder- und Jugendbildung 
mit dem Ziel, das Gesamtkonzept für Köln 
prozessorientiert fortzuschreiben,
 – Entwicklung von Strukturen der Koopera-
tion zwischen Verwaltung, kommunalen 
Diensten, Schulen, freier Kulturszene und 
Trägern der freien Jugendhilfe,
 – Koordinierung und Steuerung von Netz-
werken,
 – Projektsteuerung, Projekt- und Prozes-
sevaluierung, Qualitätsmanagement und 
Benchmarking,
 – Akquirierung von Dritt- und Fördermitteln 
und Entwicklung eines ämterübergreifen-
den Konzeptes zur Förderung von Projekten 
kultureller Kinder und Jugendbildung durch 
diese Mittel,
 – Organisation, Koordination und Evaluation 
des Projektes „Kulturrucksack“,
 – Organisation, Koordination und Evaluation 
des Projektes „Kultur und Schule“, 
 – Organisation, Koordination und Evaluation 
des Projektes „Kulturstrolche“, 
 – Redaktionelle Betreuung der Plattform für 
Kulturelle Bildung musenkuss-koeln.de, 
einschließlich Koordination und Steuerung,
 – Erstellung von Rats- und Ausschussvorlagen 
sowie Berichterstattung an diverse Gremi-
en in Verwaltung und Politik und
 – Öffentlichkeitsarbeit.

3 Koordinierung und szenische Vernetzung
 Seite 1 1
3	 Koordinierung	und	szenische	Vernetzung
3.1	 Entwicklung	bestehender	Strukturen
Über Projekte und kontinuierliche Gremienar-
beit, beispielsweise mit dem interkommunalen 
Steuerkreis zu Weiterentwicklung von Musen-
kuss, hat sich die Koordinierungsstelle KuBiK 
in den vergangenen Jahren über die Stadt Köln 
hinaus nachhaltig vernetzt und damit grundle-
gende Voraussetzungen geschaffen, das The-
ma Kulturelle Bildung in der Stadtgesellschaft 
und über die Stadtgrenzen hinaus zu stärken. 
Die Verzahnung von Akteur*innen Kultureller 
Bildung gelingt zunehmend durch neue Ange-
botsformate wie „Kulturstrolche“ und verbes-
serte Vermittlungsstrukturen. 
Steuerungsgruppe
Die Steuerungsgruppe Kulturelle Bildung setzt 
sich amts- und dezernatsübergreifend aus 
dem Amt für Schulentwicklung, dem Amt 
für Kinder, Jugend und Familie, dem Amt für 
Weiterbildung, dem Kulturamt und dem Mu-
seumsdienst Köln zusammen und begleitet 
entsprechend dem Auftrag aus dem Rat den 
Umsetzungsprozess und die Weiterentwick-
lung des Konzeptes Kulturelle Bildung in Köln. 
Eine gemeinsame Arbeitsplanung, die Fest-
legung von Zielen und Schwerpunkten sowie 
Fragen der Qualitätssicherung sind Bestandtei-
le der Treffen. 
Koordinierungsstelle 
Kulturelle Bildung – K uBiK 
Dezernat IV 
Amt für Schulentwicklung  
F re ie Sz e ne   
Sc h ul e n 
B e zir ks j uge ndpfl ege 
S t adtb ibli o the k K ult ur amt 
Amt f ür 
In t egr a ti on  
und V ie lf alt 
In t e r disziplinäre r 
Ar be itskre is 
Mu s e nk u s s -Köln 
V olkshoc hs c h ul e 
In t e r k omm un al e r 
S t e ue r kre is Mu s e nk u s s 
Amt f ür K inde r , 
Juge nd und F amilie 
Mu s e umsdie ns t Köln 
Rhe inis c he 
Mu siks c h ul e 
O ff e ne J a zz H a u s 
Sc h ul e 
C OMEDIA The ate r 
Minis t e r ium f ür K ult ur 
und W is s e ns c h a f t 
Ar be its s t e ll e 
K ult ure ll e Bildung 
NR W 
B e zir ksregie r ung Köln 
K ult ur s e kre t ar i a t 
NR W 
Z e n tr um f ür 
M e hr s pr ac hi gk e it und 
Mi gr a ti on (ZM I) 
ar t o the k
Juge nd -K uns t Sc h ul e  
R ode nkirc he n 
SK S ti f t ung 
K ult ur 
Lit e r a t ur h a u s 
jfc 
M edie n z e n tr um 
A t e lie r Ar ti g 
L ande s bür o T an z 
NR W 
Die szenische Vernetzung der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung im Jahr 2021:  
Den inneren Kreis bilden die Protagonisten aus Steuerungskreis KuBiK, Facharbeitskreis Musenkuss und dem 
interkommunalen Steuerkreis Musenkuss. Partner*innen laufender und geplante Kooperationen finden sich im 
äußeren Kreis.

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Kommunales Gesamtkonzept III
Der Steuerkreis ist nicht statisch und wurde 
2018 um die Stadtbibliothek und die Rheini-
sche Musikschule vergrößert und inhaltlich 
um gemeinsame Projekte erweitert. 2019 
wurde die Zusammenarbeit mit dem Kom-
munalen Integrationszentrum im Amt für 
Integration und Vielfalt intensiviert und der 
Steuerungskreis so um die so wichtigen Aspek-
te Diversität, Mehrsprachigkeit, Antirassismus, 
Antisemitismus und Interkulturalität ergänzt. 
Die Federführung liegt bei der Koordinierungs-
stelle Kulturelle Bildung im Amt für Schulent-
wicklung.
Aus Teilnehmenden der Steuerungsgruppe 
für Kulturelle Bildung hat sich 2019 eine Ar-
beitsgruppe formiert, die sich aus der Koordi-
nierungsstelle Kulturelle Bildung, Kulturamt, 
Museumsdienst Köln, Volkshochschule, Amt 
für Kinder, Jugend und Familie und dem Kom-
munalen Integrationszentrum zusammensetzt 
und konkrete Projekte wie z.B. eine gemeinsa-
me Veranstaltung entwickelt, coronabedingt 
leider noch lückenhaft mit zeitlich großen 
Pausen. Auch wenn die Anzahl der kooperie-
renden Dienststellen unter dem Leitbegriff der 
Kulturellen Bildung beträchtlich gewachsen ist, 
bleibt die strukturelle Verankerung Kultureller 
Bildung eine gemeinsame städtische Aufgabe 
und ein gesamtpolitisches Handlungsfeld. 
Handlungsbedarf
Es bedarf daher einer noch stärkeren Ver-
netzung über den Steuerkreis für Kulturelle 
Bildung hinaus. Ein regelmäßiger Austausch 
im Rahmen eines Jour Fixe muss neben den 
städtischen Institutionen und der Freien Szene 
alle Akteur*innen Kultureller Bildung in Köln, 
auch Stiftungen und Vertreter*innen des Städ-
tetags, einschließen und ebenfalls die städ-
tischen Bereiche Stadtentwicklung, Soziales, 
Umwelt und Sport integrieren. Nur so können 
alle Aspekte der anspruchsvollen Querschnitts-
aufgabe berücksichtigt und notwendige Syner-
gien gebildet werden (vgl. KEP 2019, S. 50).
Vorbild ist hier die Landeshauptstadt Mün-
chen. Eine zentrale, sparten- und institutions-
übergreifende Austauschplattform Kultureller 
Bildung in München ist das Koordinierungs-
forum Kultureller Bildung (KOFO). 1 bis 2 Mal 
im Jahr setzen sich Vertreter*innen aus den 
Bereichen Kultur, Bildung und Soziales, Insti-
tutionen, Freie Träger, Stiftungen, etablierte 
Einzelakteur*innen, Kommunal- und Landes-
verwaltung zusammen und tauschen sich zu 
aktuellen Belangen, Kooperationsmöglichkei-
ten und neuen Aspekten Kultureller Bildung 
aus. 
Auch für die Kulturelle Bildung in Köln bedeu-
tet dieser erweiterte Kreis ein wichtiges Dis-
kussionsforum, um die kommunale Position 
kritisch und konstruktiv mit Vertreter*innen 
aus der Praxis zu diskutieren und weiterzuent-
wickeln.
Perspektive
Ein kontinuierlicher weiterer Ausbau der Ko-
operationen innerhalb der Stadt und die Aus-
dehnung auf Landes- und Bundesebene über 
die Musenkuss-Kommunen Düsseldorf und 
München hinaus sind die nächsten folgerichti-
gen Schritte. Ebenso interessant für Köln sind 
europäische Programme Kultureller Bildung 
z.B. in den Niederlanden oder London, die sehr 
niederschwellig angelegt sind und spannende 
Ansätze verfolgen. So bietet das jährlich in

3 Koordinierung und szenische Vernetzung
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London stattfindende diverse und interkultu-
relle „Imagine Children‘s Festival“ ein breites 
Spektrum an attraktiven kreativen Formaten 
für Kinder jeden Alters, für Jugendliche und 
Familien. 
Facharbeitskreis Musenkuss
Der Facharbeitskreis Musenkuss erfüllt meh-
rere Funktionen. Einerseits wird durch seine 
Besetzung ein Querschnitt der Sparten auf 
Musenkuss gewährleistet. Über den inter-
disziplinären Facharbeitskreis zu Musenkuss 
werden andererseits freie Kultureinrichtungen 
mit künstlerisch-kultureller Ausrichtung sowie 
kulturpädagogische Einrichtungen und freie 
Kunstschaffende eingebunden und aktiv in 
eine regelmäßige Reflexion über den Umset-
zungsprozess und die Weiterentwicklung des 
Konzepts Kultureller Bildung involviert. 
Kulturelle Teilhabe ist der erste Schritt, eine 
Voraussetzung und somit Teil Kultureller Bil-
dung. Das neue Referat im Kulturamt ergänzt 
die Handlungsfelder der Koordinierungsstelle 
KuBiK u.a. um den Fokus auf niederschwel-
lige Zugänge zu Kunst und Kultur aus Sicht 
von Kunstschaffenden und Rezipient*innen. 
Die Verbesserung der Teilhabe am kulturel-
len Angebot und Unterstützung von Kunst-
schaffenden schließt einen Diskurs über die 
Rezeption des gesamtstädtischen Angebots 
und das Verhältnis von Kunstschaffenden und 
Rezipient*innen ein. Dieser Diskurs ist für die 
Weiterentwicklung von Kultureller Bildung in 
der Stadtgesellschaft von großer Bedeutung. 
Konkret sind auch über die Plattform Musen-
kuss Köln Fortbildungsangebote und Veran-
staltungen für die verschiedenen Zielgruppen 
denkbar.
Die Entwicklung der Kulturellen Bildung in 
Köln ist ohne den Museumsdienst Köln nicht 
denkbar. Diese städtische Institution ist für die 
Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung daher 
ein besonders wichtiger Partner zur Gestaltung 
und Weiterentwicklung Kultureller Bildung in 
Köln. Die Zusammenarbeit hat sich weit über 
eine gemeinsame Tätigkeit im Steuerungskreis 
Kulturelle Bildung hinaus entwickelt. Ein regel-
mäßiger fachlicher Austausch, die Konzeption 
eines gemeinsamen Modellprojektes sowie 
nicht zuletzt die Entwicklung neuer Themen 
sind Produkte einer sehr konstruktiven und 
kreativen Kooperation. 
3.2	 Museumsdienst	Köln
Profil
Als verlässlicher Partner begleitet der Muse-
umsdienst Köln die Besucher*innen der Kölner 
Museen seit über 50 Jahren. Das engagierte 
Team verantwortet das Bildungsangebot in 
den neun Museen der Stadt Köln und küm-
mert sich um das Marketing des Museumss-
tandortes. Seit der Gründung 1966 zählt der 
Museumsdienst zu den wichtigsten Bildungs-
institutionen in der Kulturstadt Köln und ist die 
drittgrößte museumspädagogische Einrich-
tung in der Bundesrepublik. 
Zum Portfolio des Museumsdienstes gehören 
zielgruppenspezifische Programme für das 
Publikum der Museen und ihrer Ausstellungen, 
digitale Angebote sowie Projekte außerhalb 
der Museen im Stadtraum. Die Vermittlungsar-
beit basiert auf den Beständen der städtischen 
Museen. Sie bieten Schätze von der Vorge-
schichte bis in die Gegenwart, von lokalen

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Kommunales Gesamtkonzept III
Objekten über international renommierte 
Kunst- und Designikonen bis zu außereuropäi-
schen Sammlungen.
Die zweite Aufgabe des Museumsdienstes ist 
es, eine derart reiche städtische Museumsland-
schaft nach außen zu tragen und zu vermark-
ten. Der Museumsdienst Köln verantwortet 
übergreifend Marketing sowie Medien- und 
Öffentlichkeitsarbeit für den Museumsstand-
ort. Dazu dient die Dachmarke „museenko-
eln“, mit der Printmedien und digitale Produk-
te verbunden sind. Für Nachhaltigkeit sorgen 
kontinuierliche Publikumsbefragungen, die der 
Museumsdienst ebenfalls organisiert.
Beide Aufgaben sind die zwei Seiten der glei-
chen Medaille, denn im Kern geht es immer 
um das Publikum. Das Team des Museums-
dienstes richtet seine Programme an dessen 
Interessen aus, an gesellschaftlich relevanten 
Themen und an aktuellen Trends – bei An-
geboten für Familien mit Kleinkindern, Kin-
dergarten- und Schulgruppen ebenso wie für 
erwachsene Gäste, touristische Gruppen oder 
Hochaltrige und Mitmenschen mit Behinde-
rung. So spiegeln sich in den Formaten des 
Museumsdienstes Vielfalt und Interessen einer 
urbanen Stadtgesellschaft und die Zusammen-
setzung des internationalen Publikums in Köln.
Die dritte Säule entsteht im Rahmen eines 
großen Reformprojekts – „Museen, Menschen, 
Medien“. Dabei entsteht ein Shared Service 
Center, eine neue Abteilung, in der wir zu-
künftig die Museen bei Verwaltungsaufgaben 
und Digitalisierungsvorhaben unterstützen. 
Bereits jetzt begleiten wir Vergabeverfahren, 
Datenschutzprozesse und die Einführung von 
IT-Anwendungen.
Schließlich sind wir als Museumsdienst Teil 
eines Netzwerks zur Kulturellen Bildung in Köln 
(KuBiK), arbeiten konstruktiv im Lenkungskreis 
zur Steuerung von Gesamtprozessen und zur 
Vergabe von Fördermitteln und unterstützen 
produktiv die Koordinierungsstelle für Kultu-
relle Bildung im Amt für Schulentwicklung der 
Stadt Köln.
Entdecken, Erleben, Wohlfühlen, Auftanken 
und Lernen: Personale Angebote im Museum
Unser Programm vor Ort in den Museen rich-
tet sich an den vielfältigen Interessen der 
Besucher*innen aus. Mal stehen Entdecken 
und Erleben, mal Wohlfühlen und Auftanken 
im Mittelpunkt. Und die meisten Gäste kom-
men, um Neues zu lernen und Altes wieder 
aufzufrischen. Dabei richtet sich das Angebot 
an die gesamte Bevölkerung. 
Wir konzipieren und organisieren zusammen 
mit den Museen öffentliche und buchbare 
Veranstaltungen für alle Altersgruppen, vom 
Vorschulkind bis zum altersweisen Menschen. 
Dabei sind nicht nur Führungen im Ange-
bot. Bei vielen Gelegenheiten können die 
Besucher*innen selbst aktiv werden und spie-
lerische, experimentelle, handwerkliche oder 
kreative und künstlerische Zugänge erproben 
und vertiefen. 
Zu diesen Formaten zählen Werkstätten für 
Kindergärten und Schulklassen, Kurse für 
Kinder, Jugendliche und Erwachsene an den 
Wochenenden, abends oder in den Ferien, 
offene Ateliers zu Ausstellungen oder Events 
und Geburtstage für Kinder. Zwar waren die 
Museen 2020 über Monate hinweg geschlos-
sen, aber hinter den Kulissen geht die Arbeit

3 Koordinierung und szenische Vernetzung
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natürlich weiter. Und so konnten wir das ge-
samte Portfolio der Vermittlungsangebote 
umstrukturieren und auf die Coronabedingun-
gen ausrichten. 
Digitale Vermittlung: für zuhause und 
unterwegs
Um auch in Zeiten, in denen die Museen ge-
schlossen sind, ansprechende und zeitgemäße 
Bildungs- und Vermittlungsformate anbieten 
zu können, haben wir in Zusammenarbeit mit 
den Museen der Stadt Köln mit der Konzeption 
und Produktion digitaler Angebote für zuhause 
und unterwegs begonnen. Sie regen die Phan-
tasie von Jung und Alt an und laden ein, aktiv 
und kreativ zu werden.
Das Konzept sieht vor, in allen Museen Ange-
bote zu schaffen, die verschiedene Zielgrup-
pen ansprechen und mit vielfältigen Methoden 
einen breiten Zugang zu schaffen. Das Jahr 
2020 markiert deshalb den Auftakt zu einer 
umfassenden und planerischen Produktion 
von digitalen Inhalten. Sie werden gut erreich-
bar auf www.museenkoeln.de/portal/digital 
bereitgestellt.
Mediale Vermittlung: zwischen Hands On 
und kreativem Schreiben
Gerne nutzen Museumsgäste Ausstellungstex-
te, Audioguides und andere digitale Präsen-
tationen, Handreichungen, Kinderführer und 
ähnliches. Bei Bedarf entwickeln wir daher Ver-
mittlungsmedien für Dauer- und Sonderaus-
stellungen oder koordinieren die Abstimmung 
mit externen Dienstleistern. Dabei beraten wir 
die Museen zu Fragen der Barrierefreiheit.
Eine Besonderheit der Kölner Museumspä-
dagogik stellen die museumsdidaktischen 
Sammlungen dar. In sechs Museen können 
Besucher originale Artefakte oder Repliken, 
die der Museumsdienst verwaltet, anfassen, 
in die Hand nehmen oder anziehen und da-
mit auch über den Tastsinn wahrnehmen. Die 
Objekte eignen sich insbesondere für inklusive 
 Angebote. 
Der zweimalige Lockdown und die auch an-
sonsten schwierigen Rahmenbedingungen 
führten 2020 zu einer Verstärkung der digita-
len Angebote. 
Outreach: Die Museen kommen zu den 
Menschen
Das Projekt museenkoeln IN DER BOX schlägt 
Brücken zwischen den Museen und dem Stadt-
raum durch Bildungsarbeit, die direkt vor Ort 
in den Stadtvierteln stattfindet. Ein mobiles 
Museum – ein Bus voller Objekte, Repliken 
und Fotos, mit Ausstellungs- und Vermitt-
lungstechnik – fährt zu Schulen und anderen 
sozialen Orten und lädt dort zur praktischen 
Auseinandersetzung mit kulturellen Themen 
ein. So kommen die Museen zu den Menschen 
vor Ort. 
3.3	 Kulturamt	der	Stadt	Köln	–	
Referat	Kulturelle	Teilhabe
Im September 2018 wurde im Kulturamt der 
Stadt Köln das neue Referat für Kulturelle 
Teilhabe eingerichtet. Anlass hierfür war die 
Feststellung, dass das Angebot der Kölner 
Kunst- und Kulturszene im bundesdeutschen 
Vergleich enorm ist, jedoch die Diversität de-

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Kommunales Gesamtkonzept III
rer, die sie produzieren als auch derer, welche 
sie rezipieren, nicht die Vielfalt der Stadtge-
sellschaft abbilden. Die Schaffung des neuen 
Referates ermöglicht es dem Kulturamt, eine 
Vielzahl gesellschaftlich relevanter Themen 
aus einem neuen Blickwinkel zu beleuchten 
und mehr Kulturelle Teilhabe, sowohl für 
Produzierende als auch für Rezipierende, zu 
ermöglichen. Daher ist es vordringliches Ziel, 
allen Bürger*innen der Stadt Köln – unabhän-
gig von Herkunft, sexueller Orientierung und 
geschlechtlicher Identität, Bildungsstand, Alter 
oder Behinderung und Einkommen – die Teil-
habe am kulturellen Angebot unserer Stadt zu 
ermöglichen. Gleichsam soll auch ein allgemei-
ner Diskurs über die gesamtstädtische Rezep-
tion von Kunst und Kultur sowie das Verhältnis 
zwischen Kunstschaffenden und Kunstrezipien-
ten stimuliert werden. Vor diesem Hintergrund 
versteht sich das Referat für Kulturelle Teilhabe 
nicht als weitere Fördereinheit, die sich neben 
den Spartenreferaten einordnet, sondern als 
Einheit, welche die anderen Referate gewisser-
maßen vertikal durchkreuzt und in allen Spar-
ten mehr Teilhabe ermöglichen soll. 
Spricht man über das Ermöglichen Kultureller 
Teilhabe, so zeigt sich, dass auch heute noch 
eine Vielzahl an Barrieren den Besuch von Kul-
turveranstaltungen erschwert beziehungswei-
se verhindert. Es gilt daher nachhaltige, aber 
vor allem auch effiziente Lösungen zur Um-
setzung von Vorhaben zur Verbesserung der 
sensorischen Barrierefreiheit zu entwickeln, 
welche möglichst flächendeckend die Szene 
beeinflussen können. Mögliche Ansätze sollten 
spartenübergreifend gedacht und unter Nut-
zung von Synergieeffekten geplant werden. 
Ziel potenzieller Maßnahmen soll sein, mit ver-
schiedenen Hilfsmitteln Barrieren im Rahmen 
der Rezeptionssituation abzubauen, aber auch, 
hinsichtlich der Berücksichtigung von Bedar-
fen verschiedenster Gruppen, im Rahmen des 
künstlerischen Produktionsprozesses zu sensi-
bilisieren. Hierzu können beispielsweise auch 
Projekte zählen, welche sich dem Aufbau einer 
technischen Infrastruktur oder der Konzentra-
tion von Fachwissen, aber ebenso der Erstel-
lung von Beratungsangeboten widmen. 
Auch das Thema Ausbildung nimmt eine 
zentrale Position im Bereich der Kulturellen 
Teilhabe ein. Hinsichtlich Menschen mit ei-
ner Behinderung ist Qualifizierung in diesem 
Zusammenhang als Vorstufe und Wegbe-
reitung für die Öffnung institutionalisierter 
Ausbildungsgänge zu sehen. Wichtig ist an 
dieser Stelle noch einmal zu betonen, dass der 
Erkenntnisgewinn solcher Vorhaben bidirektio-
nal sein sollte. Das bedeutet, dass nicht nur die 
Lernenden etwas für ihre berufliche Zukunft 
mitnehmen, sondern auch Lehrende aus Kunst 
und Kultur eine Bereicherung für ihre eigene 
künstlerische Arbeit erfahren. Auch Vorhaben, 
welche sich mit der Identifizierung von Talen-
ten beschäftigen sollen stimuliert werden. Dies 
sollte sich vordringlich als Vorbereitung für den 
Zugang zur eigentlichen Ausbildung vollziehen 
und die Voraussetzungen für die Schaffung 
einer Etablierung eines institutionellen Ausbil-
dungsganges erfüllen.
Bei Künstler*innen mit Migrationshintergrund 
ist die Bedarfslage anders. Sie bringen häufig 
eine profunde Ausbildung aus ihren Heimat-
ländern mit, sind aber gänzlich unvertraut mit 
den Strukturen der hiesigen Kulturlandschaft 
sowie der Kulturförderpraxis. Gestärkt wer-
den sollen daher gezielt Strukturen, die eben 
diesen Künstler*innen bei ihrem Start in der 
Kölner Kunst- und Kulturszene Hilfestellung 
geben und/oder ihnen eine Plattform bieten.

3 Koordinierung und szenische Vernetzung
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Weiterhin soll es Aufgabe des Referats für 
Kulturelle Teilhabe sein, die auf lokaler Ebene 
vorhandenen Strukturen zu stärken und so ge-
meinsam mit den Kunstschaffenden der Freien 
Szene im Rahmen ihrer Projekte finanzielle Teil-
habebarrieren weiter abzubauen. Damit soll 
ein Anreiz geschaffen werden, das kostenfreie 
Gesamtangebot von Karten, aber vor allem 
auch die Vielfalt des Gesamtangebotes zu 
erweitern, ohne Kulturschaffende finanziell zu 
belasten. Um die Rezipient*innen-Vielfalt bei 
Kunst- und Kulturveranstaltungen zu erhöhen, 
müssen schon im Vorfeld des Kulturbesuches 
Dinge beachtet werden. Hierzu sollen gezielt 
solche Vorhaben unterstützt werden, die sich 
mit neuen Formen der Zielgruppenanspra-
che befassen oder bereits aktive Ansätze zur 
Verbesserung selbiger bieten. Diese Maßnah-
men können sowohl auf die Stärkung neuer 
Netzwerke, als auch auf die Verbesserung 
des Marketings von Kulturakteuren abzielen. 
Besonders wünschenswert ist die Etablierung 
langfristiger Strukturen, welche die Entwick-
lung eines gezielten und nachhaltigen Au-
dience Development für die jeweiligen Sparten 
ermöglichen. Es sollen insbesondere solche 
Projekte gestärkt werden, die neue Formen 
der Vermittlung beziehungsweise neue Wege 
der Publikumsansprache aufzeigen. Neben der 
monetären Unterstützung solcher Initiativen 
plant das Kulturamt zukünftig den bereits 
begonnenen Prozess von Netzwerkveranstal-
tungen und -treffen zu intensivieren und so 
gezielt Impulse für neue Zusammenschlüsse 
zu geben. Bereits etablierte Informationspor-
tale soll die Möglichkeit gegeben werden die 
barrierefreien Rezipierbarkeit ihres Informati-
onsangebotes auszubauen.
Um eine gleichmäßige Versorgung des Stadt-
gebietes mit einem vielfältigen Kunst- und 
Kulturangebot zu gewährleisten, gilt es Kunst- 
und Kulturschaffende darin zu bestärken neue 
Orte innerhalb des Stadtgebietes als Spielorte 
zu erobern. Auch hier sollen gezielt neue Netz-
werke gestärkt werden, aber auch Formate, 
welche sich durch eine besondere Mobilität 
innerhalb des Stadtgebietes auszeichnen. 
Bereits jetzt zeichnen sich vielversprechende 
Kollaborationen zwischen der Kölner Kultur-
szene und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen 
ab. Dieser Trend soll unterstützt werden und 
den Akteur*innen die Möglichkeit gegeben 
werden, ihre Zusammenarbeit zu vertiefen.
Neben der Ansprache verschiedener Ziel-
gruppen ist auch der Inhalt beziehungsweise 
das Gezeigte von hoher Bedeutung für die 
Erreichung von Zielgruppen. Nicht alle Kul-
turschaffenden haben gleichermaßen die 
Erfahrung oder die Möglichkeit, die Zielgruppe 
oder, anders gesagt, das potenzielle Publikum 
während der Genese einzelner Produktionen 
miteinzubeziehen, beziehungsweise deren 
Bedürfnisse zu kennen. Dies hat zur Folge, 
dass vielfach ein hermetisch abgeschlossener 
ästhetisch-akademischer Diskurs das Ver-
ständnis erschwert oder teilweise gänzlich 
verhindert. Wenn Erzähltes oder Gezeigtes, 
nicht nur auf Grund verschiedener Barrieren, 
nicht mehr verstanden werden kann oder aber 
wenig Verbindung zur Lebenswirklichkeit der 
Zuschauenden hat, kann man beinahe von Kul-
tureller Teilhabe im verkehrten Sinne sprechen. 
Kultur nimmt in diesem Falle nicht mehr am 
Leben der Menschen teil. Daher sollen gezielt 
auch solche Formate unterstützt werden, 
die den Dialog zwischen Künstler*innen und 
deren Werken mit dem Publikum zum Thema 
haben, respektive Formate zur Erforschung der 
Kommunikation zwischen selbigen. Wichtig ist 
hierbei, nicht lediglich das bereits existierende

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Kommunales Gesamtkonzept III
Publikum einzubeziehen, sondern gezielt auch 
zu versuchen, mit den Nicht-Besucher*innen 
in den Dialog zu treten.
Neben Projekten, die sich strukturell oder kon-
zeptionell mit dem Thema Kulturelle Teilhabe 
beschäftigen, sollen auch gezielt weiterhin 
künstlerische Projekte gefördert werden, 
welche sich inhaltlich-ästhetisch dezidiert mit 
den zuvor lokalisierten Themenbereichen be-
schäftigen. 
Über allem steht das Ziel für mehr Akzeptanz 
zu werben sowie das Bewusstsein zu schärfen, 
welchen großen Gewinn eine vielfältige Ge-
sellschaft und vor allem auch eine vielfältige 
Kulturlandschaft für uns bedeuten.
3.4	 Kulturelle	Bildung	im	Kommunalen	
Integrationszentrum	
Das Kommunale Integrationszentrum Köln (KI 
Köln) gibt es seit dem 1. August 2013. In Nord-
rhein-Westfalen existieren zurzeit 54 Kommu-
nale Integrationszentren, deren kommunale 
Anbindungen und Aufgaben sich voneinander 
unterscheiden.
Hier in Köln gehört das KI Köln zum Amt für 
Integration und Vielfalt im Dezernat Oberbür-
germeisterin.
Das KI Köln ist nicht nur städtische Verwal-
tungseinheit, sondern wird auch vom Land 
Nordrhein-Westfalen gefördert, sowohl vom 
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge 
und Integration als auch vom Ministerium für 
Schule und Bildung. 
In der Metropolregion Köln ist Kultur ein wich-
tiger Bestandteil des öffentlichen und städti-
schen Lebens: die Museen mit ihren wichtigen 
Sammlungsbeständen, das reichhaltige An-
gebot in der darstellenden Kunst und Musik 
sowie eine kreative und innovative freie Szene.
Die integrative Kraft von Kunst und Kultur of-
fenbart sich darin, jenseits der deutschen Spra-
che Bilder zu schaffen, Emotionen zu wecken 
und Gemeinschaftssinn zu stärken. 
Der Schwerpunkt des KI Kölns liegt in der Stei-
gerung der kulturellen Teilhabe, der Förderung 
der Mehrsprachigkeit, der Stärkung der Reprä-
sentanz und des Empowerments von People of 
Color (PoC), Migrant*innen und intersektional 
marginalisierter Menschen. Darüber hinaus 
beteiligt sich das KI Köln natürlich auch am 
rassismuskritischen Diskurs und der interkultu-
rellen Öffnung der Kölner Kulturszene.
Perspektivisch möchte sich das KI Köln im Be-
reich Integration durch Kultur noch stärker in 
der Vernetzung bspw. auch mit Akteur*innen 
aus dem Bereich Sport engagieren. Der Abbau 
von Zugangsbarrieren und die Diskussion bzw. 
der gleichberechtigtere Austausch zum Kunst- 
und Kulturbegriff sind weitere Aspekte.
Angebote für Geflüchtete und 
Neuzugewanderte
Durch das Landesprogramm KOMM AN NRW 
fördert das KI Köln gezielt ehrenamtlich orga-
nisierte Angebote und Aktivitäten für Geflüch-
tete und Neuzugewanderte von Vereinen bzw. 
Initiativen: z.B. ArtAsyl e.V., CAT Cologne e.V.-
Borderless TV, Kulturfrauen c/o Bürgerzentrum

3 Koordinierung und szenische Vernetzung
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Ehrenfeld e.V. Kulturkinder e.V., SPHS gGmbH 
und KUMBIG e.V. – das Kulturgetriebe e.V.
Mit Eltern des Programmes „Starke Netzwer-
ke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ 
wurde gemeinsam vom KI Köln eine Kunst-
tour mit IN VIA – Katholischer Verband für 
Mädchen- und Frauensozialarbeit Köln e.V. in 
Ausstellungen der Alten Feuerwache und der 
Sammlung der Museen begleitet. 
Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote 
Eine enge Zusammenarbeit besteht mit den 
Kultureinrichtungen der Stadt Köln, insbeson-
dere mit dem Museumsdienst, den Museen 
der Stadt Köln, der Stadtbibliothek, dem Kul-
turamt und dem Schauspiel Köln.
Im Bereich schulische Integration bie-
tet das KI Köln regelmäßig Veranstaltun-
gen für Schüler*innen, Lehrer*innen und 
Schulsozialarbeiter*innen der Deutschförder-
gruppen und internationalen Förderklassen an. 
Die Stadtteilbibliothek Kalk zeigte 
Pädagog*innen, wie die elektronische Tagtool-
Wand einzigartige Möglichkeiten des Experi-
mentierens im Unterricht oder als außerschu-
lisches Angebot genutzt werden kann. Hier 
können Jugendliche mit Tablets gleichzeitig 
und gemeinsam an großflächigen Grafiken, 
Graffitis und Animationen arbeiten und diese 
abspeichern, aber auch Musik kann eine Rolle 
beim Erforschen verschiedener Animations-
prinzipien spielen.
In der Stadtteilbibliothek Haus Balchem konn-
ten sich Schüler*innen der Deutschfördergrup-
pen der Südstadtschulen und der Integrierten 
Gesamtschule Innenstadt in Kooperation mit 
dem KI Köln in MINT Workshops (Mathematik, 
Informatik, Naturwissenschaften und Technik) 
erproben und stellten Artefakte zum „Hei-
mat“- Begriff her.
Ins Rote Haus des Schauspiels Kölns lud The-
aterpädagoge und Regisseur Bassam Ghazi 
ein und führte durch das Schauspiel im Depot 
Köln Mülheim. Im Anschluss wurde gemein-
sam über Diversität in Schule und im Theater 
diskutiert.
Mehrsprachigkeit
Während der Zeit des Lockdowns erarbeite-
ten das Museum Ludwig, das KI Köln und das 
Zentrum für Mehrsprachigkeit (ZMI) Möglich-
keiten, vielen Kölner*innen die Sammlung des 
Museums trotzdem zugänglich zu machen. 
So entstand das gemeinsame Social-Media-
Film-Projekt „Durch die Sammlung mit…“: 
Kölner*innen schildern in ihrer jeweiligen 
Herkunftssprache Eindrücke von ihrem Muse-
umsbesuch. Sie sprechen auf einer persönli-
chen Ebene über die von ihnen ausgewählten 
Kunstwerke und erläutern, was ihnen aufgefal-
len ist oder welche Erinnerungen sie mit dem 
Gesehenen verknüpfen. Das kann neben beruf-
licher Inspiration und Freude auch Rassismus, 
Ungleichheit und Ausgrenzung sein.
Link:  
https://www.museum-ludwig.de/de/be-
such/online-angebote/durch-die-samm-
lung-mit.html 
Darüber hinaus fördert das KI Köln und das ZMI 
im Bereich der schulischen Bildung und durch 
Kooperationen bspw. mit dem Museumsdienst

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Kommunales Gesamtkonzept III
weitere Angebote zur Mehrsprachigkeit im 
Bereich der Kulturellen Bildung.
Antidiskriminierung und Rassismuskritik
Mit „Let’s talk about Queerness“ – folgte ein 
weiteres Projekt zur Sonderausstellung „Andy 
Warhol Now“ im Museum Ludwig. Junge 
Künstler*innen des Projekts iJuLa – intersek-
tionale Jugend Labore im Veedel von ROOTS 
& ROUTES Cologne e. V. haben sich von War-
hols Biografie und seiner „Factory“ inspirieren 
lassen und kurze Filmclips zu den Themen 
„Coming out“, „Safer Spaces“ und „Gender“ 
gedreht. In Interviews teilen sie Ansichten und 
persönliche Erfahrungen und ergänzen diese 
durch Einblicke in ihr eigenes künstlerisches 
Schaffen.
Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit 
mit ROOTS & ROUTES Cologne e. V. (RRCGN), 
dem Museumsdienst und dem KI Köln.
Link:  
https://www.museum-ludwig.de/de/aus-
stellungen/rueckblick/2021/andy-warhol-
now.html 
Über die Antirassismusmittel der Stadt Köln 
wurde vorbereitend zur Sonderausstellung 
„RESIST! Die Kunst des Widerstands“ im 
Rautenstrauch-Joest-Museum der rassismus-
kritische Guide „Unser Kopf ist rund, damit 
das Denken die Richtung wechseln kann“ vom 
In-Haus e.V. gefördert. 
Link:  
https://ihaus.org/wp-content/
uploads/201 1/1 1/%E2%80%9EUnser-Kopf-
ist-rund-damit-das-Denken-die-Richtung-
wechseln-kann%E2%80%9C.pdf 
Ebenfalls über die Antirassismusmittel ge-
fördert wurde der „ver|lern|raum“ des 
Museumdienstes. Das Projekt-Team von 
„ver|lern|raum“ führte digitale Werkbetrach-
tungen zur Sammlung des Museum Ludwig 
mit empowernden Teilen von und für PoC 
(People of Color) sowie Reflexionsräume für 
weiße Personen durch. Nach einer kurzen ge-
meinsamen Einführung erfolgten zwei parallel 
laufende Werkbesprechungen zu Arbeiten von 
PoC -Künstler*innen.

4 Förderfelder und Projekte der Koordinierungsstelle KuBiK
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4	 Förderfelder	und	Projekte	der	Koordinierungsstelle	KuBiK
Die Bedeutung und Entwicklung eigener 
Projekte und Kooperationsvorhaben werden 
bereits im Konzept von 2012 hervorgehoben. 
Projekte mit Modellcharakter sollen moti-
vieren, Kulturelle Bildung interkulturell zu 
begreifen und chancengerecht zu gestalten, 
aber auch dazu dienen, Kulturelle Bildung als 
lebenslangen Prozess zu verstehen. Über die 
Entwicklung konkreter Projekte in den einzel-
nen Kunstsparten können zudem Austausch, 
Reflexion, eine gegenseitige Unterstützung 
verbessert und eine Qualitätssteigerung der 
Angebote erreicht werden.
Derzeit fehlt es zwar noch an einer eigenen 
Förderschiene, doch werden in der Koordinie-
rungsstelle Landesprogramme umgesetzt. Seit 
2012 wird das Landesprojekt NRW „Kulturruck-
sack“ mit einem städtischen Eigenanteil von 
20% kofinanziert und mit einer eigenen Kölner 
Richtlinie umgesetzt. 
Seit 2019 ist ebenfalls das Landesförderpro-
gramm „Kultur und Schule“ in der Koordinie-
rungsstelle Kulturelle Bildung verortet. Auch 
an diesem Programm beteiligt sich die Stadt 
Köln mit einem Eigenanteil von 20%.
Ein gemeinsames Vorhaben der Koordinie-
rungsstelle mit dem Museumsdienst Köln ist 
das „Kulturstrolche“-Programm des Kultur-
sekretariats NRW. Es wird coronabedingt nun 
seit Sommer 2021 an einer Kölner Grundschule 
aufgebaut, um das Konzept für Köln zu testen. 
Die Datenbank für Kulturelle Bildung Musen-
kuss-Köln hat sich im Lauf der letzten Jahre zu 
einem besonderen Beispiel interkommunaler 
Zusammenarbeit mit den Landeshauptstädten 
Düsseldorf und München entwickelt. Die Platt-
form wurde über die Jahre gemeinsam weiter-
entwickelt, auch der 2021 /2022 anstehende 
Relaunch ist ein Kooperationsprojekt. 
4.1	 Kulturrucksack
Das Programm fördert Angebote der kultu-
rellen Bildung speziell für 10–14-Jährige; eine 
Altersgruppe, die sich mit Schulwechsel und 
Pubertät in einem besonders sensiblen Le-
bensabschnitt befindet. Angebote Kultureller 
Bildung sind ein wichtiges Instrument, um Kin-
der und Jugendliche auch aus bildungsfernen 
Schichten an Kunst und Kultur heranzuführen.
Die Ausrichtung des Landesprogramms NRW 
konzentriert sich in Köln auf Kinder und Ju-
gendliche in schwierigen Lebenssituationen 
in den ausgewiesenen Sozialräumen. Diese 
Stadtquartiere werden von der Bezirksjugend-
pflege identifiziert, immer wieder aktualisiert 
und angepasst. Die Anbindung der Projekte 
Kultureller Bildung an die Jugendzentren hat 
dabei die wichtige Funktion, Kinder und Ju-
gendlichen auch außerhalb der Schule zu errei-
chen. Meist ist die Jugendeinrichtung mit einer 
pädagogischen Komponente in das jeweilige 
„Kulturrucksack“-Projekt involviert. Immer ist 
ein rezeptives Angebot Bestandteil des Ange-
bots, das möglichst während der Laufzeit des 
Projektes themenadäquat stattfinden sollte. 
Im Jahr finden bisher ca. 50 Projekte statt, die 
insgesamt ca. 1000 Kinder und Jugendliche 
erreichen.

Seite 22
Kommunales Gesamtkonzept III
Das Landesförderprogramm „Kulturrucksack“ 
NRW wird seit 2012 mit einer eigenen Kölner 
Richtlinie in der Koordinierungsstelle Kulturelle 
Bildung umgesetzt. Köln war damals eine der 
Pilotkommunen für das Programm. 
Durchgeführt werden die Projekte seit 2019 
nicht nur von Kultureinrichtungen in kommu-
naler und freier Trägerschaft, sondern auch 
von Einzelkünstler*innen, die eine künstleri-
sche Qualifikation sowie Projekterfahrungen 
nachweisen können. 
Die „Kulturrucksack“-Projekte umfassen alle 
Kunstsparten. 2020 haben Kinder und Jugend-
liche zum Beispiel Musikvideos, Trickfilme und 
Filme über das eigene Viertel gedreht, Mär-
chenfiguren angefertigt, sich künstlerisch mit 
Bienen auseinandergesetzt, Vogelhäuschen 
gebaut, eine Wand im Ehrenfelder Leo-Amann-
Park durch Graffitikunst verschönert, eigene 
Kleidungsstücke entworfen, Theaterstücke 
entwickelt und die Welt des afrikanischen 
Trommelns kennengelernt. 
Im Kulturrucksack-Jahr 2020 fand darüber 
hinaus das erste Mal ein rein digitales Projekt 
statt. Anhand von Tutorials wurden Kinder und 
Jugendliche angeleitet, Mangas zu zeichnen. 
Im Rahmen des rezeptiven Angebots haben 
Kinder und Jugendliche in den vergangenen 
Jahren beispielsweise an Führungen und Work-
shops in Museen teilgenommen und verschie-
dene Tanz-, Theater- und Filmvorstellungen 
besucht.
Trotz der coronabedingten Einschränkungen 
konnten 2020 noch 37 Projekte unter Beach-
tung der Corona-Schutzmaßnahmen erfolg-
reich realisiert werden.
Für die Kölner Anbieter*innen der „Kulturruck-
sack“- Projekte wird mittlerweile eine jährliche 
Veranstaltung angeboten, die neben aktuellen 
Informationen Kunstschaffenden auch Ver-
netzungsmöglichkeiten untereinander bietet, 
allerdings 2020 bedingt durch die Corona-Pan-
demie ausfallen musste. 
Handlungsbedarf
Eine Hürde für Kunstschaffende in Köln bildet 
der immer noch umfangreiche Projektantrag, 
der daher für 2022 noch einmal vereinfacht 
werden soll, um den Zugang zu dem Pro-
gramm zu erleichtern und nicht eine Bewer-
bung aufgrund von Formalien zu verhindern. 
Perspektive
Zudem sollte der „Kulturrucksack“ als Kunst- 
und Kulturprojekt in Kooperation mit Jugend-
einrichtungen in der Stadt sichtbarer werden. 
In Köln wird das Landesprogramm in Jugend-
zentren der Sozialräume durchgeführt, also in 
Stadtvierteln mit einer oft problembeladenen 
Bevölkerungsstruktur. Über die Angebote des 
Landesprogramms NRW „Kulturrucksack“ 
werden so auch Kinder und Jugendliche er-
reicht, die noch nie in einem Museum waren 
oder den Kölner Dom gesehen haben. Über 
einen jährlichen Preis für das beste Projekt 
wird das Programm weiter aufgewertet und 
für die Kultureinrichtungen und Kunstschaf-
fenden entsteht ein zusätzlicher Anreiz, sich 
gemeinsam mit einer Jugendeinrichtung für 
ein Kulturrucksackprojekt zu bewerben. Eine 
Jury wählt zum Abschluss eines Jahres aus den 
fotografisch oder filmisch gut dokumentierten 
Berichten das beste Projekt aus.

4 Förderfelder und Projekte der Koordinierungsstelle KuBiK
 Seite 23
4.2	 Kultur	und	Schule	
Bereits seit dem Schuljahr 2006/2007 wird das 
Landesförderprogramm „Kultur und Schule“ 
im Amt für Schulentwicklung umgesetzt, an 
dem sich die Stadt Köln mit einem kommuna-
len finanziellen Eigenanteil in Höhe von 20% 
beteiligt. 2019 wurde diese Aufgabe der Koor-
dinierungsstelle Kulturelle Bildung zugeordnet.
Das Landesprogramm fördert die Durchfüh-
rung von außerunterrichtlichen Projekten von 
Künstler*innen in allgemeinbildenden und 
berufsbildenden Schulen. Für die Dauer eines 
Schuljahres schaffen Schüler*innen kreative 
Werke, wodurch das schulische Lernen um die 
Begegnung mit Kunst und Kultur ergänzt wird. 
In begründeten Fällen sind auch Angebote in 
Form eines Blockprojektes möglich.
Die Schüler*innen können sich frei für oder 
gegen die Teilnahme an einem konkreten Pro-
jekt entscheiden. Eine Projektgruppe besteht 
in der Regel aus 12 bis 25 Teilnehmenden. Die 
Projektteilnahme ist für die Schüler*innen 
kostenfrei.
Förderungsfähig sind Projekte aus allen 
künstlerischen Sparten. Durch die Förde-
rung des Landesprogramms erhalten Kölner 
Schüler*innen zum Beispiel die Möglichkeit, 
Tanz- und Theaterstücke zu entwickeln, Ge-
dichte sowie Kurzgeschichten zu verfassen, 
Filme zu produzieren, mit Instrumenten zu 
musizieren und sich künstlerisch mit verschie-
denen Materialien wie Beton, Holz und Ton 
auseinanderzusetzen.
Die Projekte werden von professionellen und 
qualifizierten Kunstschaffenden aus Köln und 
dessen Umland durchgeführt. Die Künstlerin-
nen und Künstler sind bei ihrer ersten Teilnah-
me am Landesprogramm verpflichtet, an einer 
Fortbildungsmaßnahme teilzunehmen, die aus 
vier jeweils eintägigen Seminaren besteht. Die-
se Seminare informieren über die konkreten 
Arbeitsbedingungen im schulischen Alltag und 
vermitteln die Grundlagen der Angebotsent-
wicklung und Didaktik.
Nach der Fortbildungsteilnahme gehören die 
Künstlerinnen und Künstler zu einem Künstler-
pool, der Schulen für die Suche nach geeigne-
ten Kunstschaffenden zur Verfügung steht.
Projekte, die sich an Kinder im Primarbereich 
wenden oder die an Schulen mit einem hohen 
Anteil von Schüler*innen mit Migrationshin-
tergrund bzw. an inklusiv arbeitenden Schulen 
stattfinden, werden vorrangig gefördert. Seit 
dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2019/2020 
stellt die Corona-Pandemie die Umsetzung des 
Landesprogramms in Köln vor große Her-
ausforderungen. Durch die coronabedingten 
Einschränkungen in den Schulen musste eine 
Vielzahl der Kölner „Kultur und Schule“-Pro-
jekte der Schuljahre 2019/2020 und 2020/2021 
zeitweise unterbrochen bzw. abgebrochen 
werden. Einige Projekte konnten hingegen 
digital fortgeführt werden.
Für das Schuljahr 2021 /2022 wurden 51 Pro-
jekte bewilligt. Im Rahmen dieser Projekte 
werden beispielsweise Kunstwerke aus Beton, 
Treibholz, Ton und „Müll“ wie alten Zeitungen, 
Stoffresten sowie Plastikdeckeln entstehen. 
Es wird im Schuljahr 2021 /2022 zudem eine 
Druck-Werkstatt, ein Mal- und Zeichen-Atelier 
sowie eine Näh-AG angeboten werden. Ein 
Film zum Thema Vorurteile soll produziert 
werden. Darüber hinaus werden Schüler*innen 
Tanz- und Theaterstücke, unter anderem

Seite 24
Kommunales Gesamtkonzept III
anhand von Kinderbuchvorlagen, entwickeln 
und sich hierbei mit den Themen Eigenliebe, 
Identitätsfindung, Überwindung von Ängsten 
und Vielfalt auseinandersetzen. Zum Thema 
Identitäten wird es außerdem ein Literaturan-
gebot geben. Auch Musikangebote werden im 
Schuljahr 2021 /2022 stattfinden.
An dem Landesprogramm beteiligen sich im 
Schuljahr 2021 /2022 14 Grundschulen, 4 För-
derschulen, 4 Hauptschulen, 3 Realschulen, 3 
Gesamtschulen, 7 Gymnasien und 2 Berufskol-
legs der Stadt Köln.
Um den Aspekt des lebensbegleitenden Ler-
nens zu stärken und das Interesse an Kunst und 
Kultur zu vertiefen, werden in Köln auch gezielt 
weiterführende Schulen und auch Berufskol-
legs angesprochen, sich an dem Programm 
„Kultur und Schule“ zu beteiligen. 
4.3	 Interdisziplinäre	Juryarbeit	
Die Mittel für die Landesprogramme „Kultur-
rucksack“ und „Kultur und Schule“ werden 
jährlich neu vergeben. Um Projektmittel zu 
erhalten, müssen die Anträge von Kulturein-
richtungen und Kunstschaffenden, bei „Kultur 
und Schule“ von den durchführenden Schulen 
jedes Jahr neu gestellt werden. Über die Verga-
be der Mittel entscheidet bei beiden Projekten 
eine jeweils interdisziplinär aufgestellte Jury. 
Kulturrucksack
Für den „Kulturrucksack“ setzt sich die Jury aus 
der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung, 
dem Museumsdienst, dem Amt für Kinder, 
Jugend und Familie und der Bezirksjugendpfle-
ge zusammen und wird seit 2019 durch das 
Kulturamt verstärkt. Die intensive Prüfung der 
eingereichten Projekte aus unterschiedlicher 
fachlicher Expertise öffnet den eigenen Blick 
und lässt neue Perspektiven entstehen. Da 
die Kulturrucksackprojekte in erster Linie in 
Jugendeinrichtungen der Kölner Sozialräume 
stattfinden, werden über die fachlichen Diskus-
sionen Probleme und Bedarfe in den Stadtvier-
teln deutlich genannt und erkennbar. Durch 
die interdisziplinäre Besetzung der Jury mit 
Mitgliedern aus den Bereichen Bildung, Jugend 
und Kultur und deren aktiver Begleitung im 
Programm wird die fachübergreifende stadt-
interne Vernetzung und der Aspekt kultureller 
Bildung als Querschnittsaufgabe deutlich.
Handlungsbedarf
Die Jugendlichen sind über die Jugendeinrich-
tungen in die Planung von Projekten involviert. 
Allerdings besteht die Absicht, Vertreter*innen 
der Zielgruppe in die Jury zu integrieren, um 
den Kindern und Jugendlichen mehr Mitspra-
che zu ermöglichen und die Projekte stärker 
an ihren Wünschen auszurichten. Dieses 
Vorhaben musste aufgrund der Corona-Ein-
schränkungen auf die Zeit nach der Pandemie 
und Jurysitzungen als Präsenzveranstaltungen 
verschoben werden.
Kultur und Schule
Die Jury für die „Kultur und Schule“ Vorhaben 
ist durch Vorgaben des Landes streng regle-
mentiert. Sie setzt sich aus zwei Künstlerinnen 
bzw. Künstlern unterschiedlicher Sparten, 
einem Mitglied mit schulfachlichem Hinter-
grund, einem Mitglied aus dem Bereich der

4 Förderfelder und Projekte der Koordinierungsstelle KuBiK
 Seite 25
kulturellen Jugendbildung und einem vom 
Ministerium für Kultur und Wissenschaft be-
nanntem Mitglied mit kulturfachlichem Hin-
tergrund zusammen. Die Kölner Jury bestand 
zuletzt aus je einer Künstlerin der Sparten 
Bildende Kunst und Neue Medien bzw. Musik 
und Schauspiel, einer Mitarbeiterin aus dem 
Schulamt für die Stadt Köln, einer Kollegin aus 
dem Museumsdienst und einem Kollegen aus 
der Bezirksregierung Köln. 
4.4	 Gedichte	dichten
Wieder in Zusammenarbeit mit dem Zentrum 
für Mehrsprachigkeit und Integration (ZMI) 
und dem Schulamt für die Stadt Köln fand 
2019/2020 eine 2. Auflage des generativen 
Gedichtwettbewerbs dieses Mal mit sechs 
rechtsrheinischen Grundschulen statt. In die-
ser Runde fokussierte sich der Wettbewerb auf 
Grundschulen in Kalk und Mülheim, die nach 
dem Demek-Konzept arbeiten. Für die Schu-
len, die in Bezirken mit hohem Migrationsan-
teil liegen, sollte es einen eigenen Wettbewerb 
geben. Besonders schön war, dass die abschlie-
ßenden Lesungen und die Preisverleihung in 
den Stadtteilbibliotheken Köln-Kalk und Köln-
Mülheim stattfinden konnten. Vor den Lesun-
gen fanden jeweils kleine Führungen durch 
die Bibliotheken statt, die in den Quartieren 
auch eine wichtige Funktion als Treffpunkt für 
Kinder und Jugendliche haben. 
DemeK ist ein Unterrichtskonzept der Arbeits-
stelle Migration der Bezirksregierung Köln, 
das Schüler*innen beim Erwerb der deutschen 
Sprache unterstützt, indem es z.B. poetische 
Texte wie Gedichte, Reime und Lieder dazu 
nutzt, um die sprachlichen und grammati-
schen Fähigkeiten der Schüler*innen zu för-
dern.
Sechs Grundschulen hatten sich im Schuljahr 
2019/2020 an dem Wettbewerb beteiligt und 
selbstverfasste Gedichte ihrer Schüler*innen 
der 3. und 4. Klassen eingereicht.
Als Vorlage für ihre Gedichte dienten den 
Schüler*innen die Verse des bekannten Gra-
fikers, Malers, Illustrators und Autors Frantz 
Wittkamp. Die Schüler*innen konnten ihre 
Gedichte in Deutsch oder in ihrer Herkunfts-
sprache verfassen.
Für die teilnehmenden Schulen wurden zwei 
Veranstaltungen in den Stadtteilbibliotheken 
Köln-Kalk und Köln-Mülheim durchgeführt, 
im Rahmen derer, die von der Jury ausgewähl-
ten besten Gedichte von den Kindern selbst 
präsentiert wurden. Moderiert hatte wieder 
der Autor Frantz Wittkamp selbst. Die Kinder 
verfolgten begeistert die Gedichtlesungen.
Die Chancen eines solchen Projektes liegen in 
der Verbesserung der Ausdrucksfähigkeit in 
der deutschen Sprache und der Herkunftsspra-
che im Beziehungsaufbau zu beiden Sprachen. 
Grammatikkenntnisse werden spielerisch 
gestärkt und langfristig Bildungschancen ver-
bessert. Sprachbildung ist für Kinder anderer 
Herkunftssprachen als Deutsch von besonde-
rer Bedeutung, sowohl für Vater- und Mutter-
sprache als auch für Deutsch, oft wird keine 
der Sprachen mehr richtig beherrscht.
Vor allem aber soll der Umgang mit den Versen 
Spaß an Sprache und Literatur vermitteln. Eine 
Neuauflage dieses Projektes wird nach Corona 
angestrebt.

Seite 26
Kommunales Gesamtkonzept III
4.5	 Kulturstrolche	
Eine Kooperation der Koordinierungsstelle 
Kulturelle Bildung mit dem Museumsdienst 
Köln sind die „Kulturstrolche“. Dieses Pro-
gramm des Kultursekretariats NRW richtet 
sich an Grundschulkinder ab dem 2. Jahr-
gang. Innerhalb von drei Jahren werden von 
den Kindern mindestens sechs Kunstsparten 
„durchstrolcht“, kennengelernt und erlebt. 
Dazu zählen Musik, Tanz, Theater, bildende 
Kunst, Geschichte, Medien und Literatur. Jedes 
Modul enthält rezeptive und produktive Antei-
le. Kulturelle Vielfalt und Digitalisierung fließen 
als Querschnittsthemen mit ein.
Die Website der „Kulturstrolche“ beschreibt 
den Anspruch des Programms wie folgt: „Die 
„Kulturstrolche“ begegnen nicht nur dem 
traditionellen, westlich geprägten Kulturbe-
griff, sondern erfahren, dass Kultur vielschich-
tig gestaltet ist und sie im alltäglichen Leben 
stets umgibt. Dazu gehört auch, dass sie nicht 
nur etablierte Kulturinstitutionen besuchen, 
sondern genauso mit freien Künstler*innen 
und Kulturvereinen in Kontakt kommen. So 
lernen sie zum Beispiel nicht nur die Abläufe 
eines Stadttheaters kennen, sondern erleben, 
dass Theater auch ohne Bühne funktioniert 
oder erfahren den Klang von westafrikanischer 
Djembé und arabischer Oud genauso wie Cello 
und Klavier“ (Website „Kulturstrolche“).
Köln konnte aufgrund der coronabeding-
ten Einschränkungen und Lockdownphasen 
erst ein Jahr später als geplant im Schuljahr 
2020/21 das Pilotprojekt „Kulturstrolche“ an 
einer rechtsrheinischen Grundschule in Köln-
Buchheim starten. Der 2. Jahrgang lernte 
so erst 2021 kurz vor den Sommerferien die 
unterschiedlichen Kölner Museen kennen. Die 
Kinder bauten aus Schuhkartons eigene kleine 
Museen für besondere Schätze. Der 3. Jahr-
gang wird nach den Sommerferien den Weg 
eines Bildes vom Entstehungsprozess im Ateli-
er bis zur Wand im Museum nachverfolgen und 
nachbilden. Der nächste Schritt des Moduls ist 
die Frage: „Wie kommt ein Bild zu mir?“ In die-
sem Kontext besuchen die Kinder die artothek. 
Dort wird es für sie einen Workshop geben. Sie 
lernen die Arbeit der artothek kennen und dür-
fen sich ein Bild ausleihen, zu dem sie später 
in der Schule arbeiten. Darauf aufbauend ist 
für den 3. Jahrgang auch eine Übung Kreatives 
Schreiben zu Bildern der artothek geplant, als 
spannender Spartenmix von Bildender Kunst 
und Literatur. 
Perspektive
Die nächsten Projekte 2022-2024 werden im 
Theaterbereich mit dem COMEDIA Theater 
und dem Schauspiel Köln geplant, für die Lite-
ratur soll unter anderem das junge Literatur-
haus Ziel einer Literaturerkundung werden. Für 
das Modul Musik ist mit der Rheinischen Mu-
sikschule ein Workshop oder Mitmachkonzert 
vorgesehen, das Volksmusik und Instrumente 
aus Herkunftsländern der Grundschulkinder 
thematisieren soll. Das „Kulturstrolche“- Pro-
gramm soll auf andere Schulen in den Kölner 
Sozialräumen ausgedehnt werden – sofern die 
finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

4 Förderfelder und Projekte der Koordinierungsstelle KuBiK
 Seite 27
4.6	 Musenkuss	Köln
Die Plattform im Jahr 2021 
Aktueller Stand 
Seit dem Launch und offiziellen Start im Januar 
2015 bietet die Plattform www.musenkuss-
koeln.de einen ästhetischen und funktionalen 
Rahmen für die Außenkommunikation Kultu-
reller Bildung der Stadt Köln. Unterstützt durch 
eine feste Redaktion innerhalb der Koordinie-
rungsstelle Kulturelle Bildung stellen exter-
ne Anbieter ihre Angebote ein. Ergänzende 
Informationen zur Kulturellen Bildung, Links 
und aktuelle Ausschreibungsfristen und För-
dermöglichkeiten werden von der Koordinie-
rungsstelle veröffentlicht. Musenkuss ist damit 
der Empfangsbereich Kultureller Bildung, in 
dem ein Empfangsschalter besetzt ist, infor-
melle Begegnungen der Akteur*innen möglich 
sind, Informationen vorgehalten werden und 
eine reiche Ausstattung mit Bildern und leichte 
Handhabung eine unkomplizierte Einstim-
mung auf die Angebote ermöglicht.
Entsprechend anpassungsfähig hat sich das 
Tool seit seiner Einführung erwiesen und muss 
Flexibilität und Belastbarkeit auch für die Auf-
gaben der Zukunft gewährleisten. 
Im Blick zurück hat sich die Zahl der Anbie-
ter bei etwa 100 eingespielt, die sich in etwa 
20:80 in kommunale Einrichtungen und An-
bieter der freien Szene aufteilen und saisonal 
abhängig rund 300 Angebote einstellen. Die 
Möglichkeiten der Plattform werden je nach 
Sparte unterschiedlich wahrgenommen. 
Sparten, die vorher schon eigene Netzwerke 
und Plattformen gebildet hatten (Theater und 
Museen zum Beispiel) sind anders engagiert 
als Akteur*innen, die neue Formen anbieten 
oder strukturell loser organisiert sind (Film, 
Tanz, neue Medien). Die Angebotsstruktur 
wird auch dynamisch gehalten von den jewei-
ligen Ansprechpartner*innen in den Häusern, 
zu denen über die Redaktion eine enge Ver-
bindung besteht. Grundsätzlich ist es auch für 
Einzelkünstler*innen möglich, einzelne, ge-
prüfte Projekte dort vorzustellen. Diese Mög-
lichkeit wird noch wenig genutzt.
Corona
In der Pandemie war eine kurzfristige Informa-
tion über die aktuell gültigen Bedingungen im 
Kulturbereich nötig. Über die Startseite von 
Musenkuss konnte der aktuelle Stand für alle 
300 Angebote kommuniziert werden, was den 
Anbieter*innen die Mühe ersparte, jedes An-
gebot einzeln anzupassen. Die Startseite ist in 
den ersten Wochen der Pandemie daher sehr 
schnell von einer Bildergalerie in eine redakti-
onelle Seite mit Textinhalten und Themenka-
cheln umgewandelt worden. Weitere positive 
Effekte für den Pandemiebetrieb waren:
 – Die jeweiligen Hilfen und Förderprogram-
me verschiedener Träger (Bund, Land, 
Kommune, EU, Spartenverbände) für den 
Kulturbereich stehen seitdem zentral abruf-
bar auf der Startseite.
 – Kurzfristig mögliche oder abgesagte Festi-
vals, Wettbewerbe oder Veranstaltungen 
können prominent und unbürokratisch 
kommuniziert werden. Über die Startseite 
sind auch singuläre Verweise auf Initiativen 
möglich, die den obligatorischen Aufnah-
meprozess für Musenkuss-Partner nicht 
durchlaufen haben.

Seite 28
Kommunales Gesamtkonzept III
Digitale Angebote rückten in der Praxis der 
Kulturellen Bildung nach vorne. Die Plattform-
struktur erleichterte die Zugänglichkeit in 
mehrfacher Hinsicht:
 – Das Auffinden digitaler Angebote als Such-
ergebnis ist mit einem Klick möglich. 
 – Die Zugänglichkeit über die Verlinkung auf 
diverse Formen von digitalen Services ist 
von der Plattform aus für Anbieter komfor-
tabel zu gestalten.
 – Tipps und Tutorials zur Durchführung von 
Online-Angeboten können gebündelt wer-
den und sind über einen Klick erreichbar.
 – Die Bewerbung dieser Angebote ist durch 
das Teilen oder Verlinken der Angebote 
ebenfalls erleichtert. 
Der persönliche, pro aktiv gestaltete Kontakt 
zu den Akteur*innen spielte gleichwohl wäh-
rend der gesamten belastenden Situation eine 
große Rolle.
Interkommunale Anbindung
Dem interkommunalen Netzwerk Musenkuss 
kam in der Pandemiezeit eine besondere 
Bedeutung zu. Die digital stattfindenden An-
gebote der Kommunen konnten leicht zusam-
mengelegt werden und das Spektrum für die 
Nutzer*innen enorm erweitern. 
Das Netzwerk besteht aus den Landeshaupt-
städten München und Düsseldorf sowie der 
Stadt Köln und seine Aufgabe ist es, die Ent-
wicklung der Plattform zu koordinieren.
Die Pandemiephase wurde von den Netzwerk-
kommunen einerseits dazu genutzt, notwen-
dige Anpassungen „unter der Motorhaube“ 
vorzunehmen, um Vorgaben zu Datenschutz 
und Barrierefreiheit zu erfüllen. Andererseits 
konnte die Entwicklung der Bedarfe Kultureller 
Bildungseinrichtungen ganz grundsätzlich in 
den Blick genommen werden, was in 2021 /22 
in einem Relaunchvorhaben des gesamten 
Auftrittes umgesetzt wird. Die Möglichkeiten 
der digitalen Entwicklung und Anschlussfä-
higkeit spielen darin eine ebenso große Rolle, 
wie die Anforderungen an verbesserte Teilha-
be und Zugänglichkeit zu Kultureller Bildung. 
Kultursensible Sprache und Bebilderung 
werden in diesem Zusammenhang von allen 
Akteur*innen mitgedacht.
Entwicklung: Neue Dienste und Services der 
Plattform seit 2018
Teilhabe und Barrierefreiheit
Die Transparenz und die Ermutigung zur Zu-
gänglichkeit von Kulturellen Bildungsangebo-
ten waren vom Start an ein wichtiger Bestand-
teil der Plattform Musenkuss. Von zwei Seiten 
wurde die Fähigkeit der Seite in dieser Hinsicht 
ausgebaut: 
Der kommunale Diskurs im Vorfeld des För-
derkonzeptes Kulturelle Teilhabe verstärkte die 
Vernetzung mit den aktiven Akteur*innen und 
gab Anstöße zur inhaltlichen Entwicklung. 
Die Forderungen der nationalen und EU-Richt-
linien zur Barrierefreiheit von Software wurden 
konsequent und fristgerecht umgesetzt.
Anreize zu Kollaboration und Kooperation 
Die 100 Anbieter auf Musenkuss werden nur 
sehr lose durch die Klammer der Plattform

4 Förderfelder und Projekte der Koordinierungsstelle KuBiK
 Seite 29
zusammengehalten. Es war ein Anliegen, die 
Kooperation und Vernetzung zwischen den 
sehr heterogenen Anbietern zu erleichtern. 
Darunter fallen folgende Maßnahmen: 
Die Archivierung gelungener Projekte Kulturel-
ler Bildung und der Wissenstransfer innerhalb 
der Akteur*innen waren bislang zu großen 
Teilen informell organisiert. Mit einer Projekt-
galerie erweiterte Musenkuss die Sicht auf die 
Kulturelle Bildung in der Stadt: Nicht mehr nur 
„nach vorne“ durch den Veranstaltungskalen-
der, sondern auch im Nachhinein durch die 
Einrichtung einer Galerie gelungener Projekte. 
Voraussetzung für die Aufnahme ist, neben 
Qualitätsaspekten, die Bereitschaft, Know How 
und Erfahrungen auf Anfrage zu teilen und 
eine/n Ansprechpartner*in zu stellen.
Ein Partner-Logo als optische Verbindung der 
Akteur*innen wurde gestaltet und kostenlos 
zur Verwendung in Print- und Digitalmedien 
zur Verfügung gestellt.
Die begleitenden Schulungen wurden erwei-
tert um Themen mit externen Referenten. 
Bislang fanden jährlich Refresh-Schulungen 
über die Plattformsoftware selbst statt. 2021 
wurde das Angebot erweitert um eine Video-
sprechstunde mit einem Film-Experten zum 
Thema „Videos für die Kulturelle Bildung“. Die 
Sprechstunde fand ganztätig über Zoom statt, 
brachte über das Thema Videoproduktion sehr 
verschiedene Sparten ins Gespräch und fand 
großen Anklang. 
Sehr willkommen ist den Anbietern der frei-
en Szene auch die Verknüpfung mit anderen 
Diensten, die in der Regeln nur kommunalen 
Stellen vorbehalten sind. Folgende zwei Aktio-
nen der Öffentlichkeitsarbeit wurden demnach 
sehr gut aufgenommen: Die Veröffentlichung 
ihrer digitalen Angebote über die Seite stadt-
koeln.de auf deren Corona-Sonderseite und 
eine Aktionswoche „Kultur“ des offiziellen 
Instagram-Accounts der Stadt.
Perspektiven und Pläne für die Plattform 
Musenkuss
Für den lebendigen Betrieb einer Plattform 
greifen zwei Räder ineinander: Die Beteiligung 
und Vernetzung der Anbieter und eine gute, 
zeitgemäße Software. In beiden Bereichen 
werden sich in naher Zukunft Entwicklungen 
ergeben und beiden wird daher in den nächs-
ten Jahren das Augenmerk gelten. Da die Platt-
form nur wirksam sein kann, wenn sie bekannt 
ist, spielen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit 
als drittes Handlungsfeld ebenfalls eine wich-
tige Rolle.
Beteiligung
Dass wir in einer Informationsgesellschaft 
leben, ist ein oft zitierter Satz. Doch die Pan-
demie hat gezeigt, wie wertvoll zielgerichtete 
Information zur richtigen Zeit ist. Fachnews-
letter und Informationsdienste haben ihren 
hohen Wert bewiesen und Musenkuss plant, 
den bestehenden internen Newsletter an 
die Anbieter zu ergänzen durch eine weite-
re, regelmäßige Information zur Kulturellen 
Bildung. Die Partnerkommune München des 
interkommunalen Netzwerkes hat gute Erfolge 
damit, allerdings arbeitet sie mit einer eigenen 
personellen Ausstattung dafür. 
Die Verankerung im Querschnitt der Sparten 
ist seit Beginn der Plattform durch eine inter-

Seite 30
Kommunales Gesamtkonzept III
disziplinäre Facharbeitsgruppe gewährleistet. 
Hierüber können noch verstärkt die Bedarfe 
abgefragt werden. Im Falle der genannten Vi-
deosprechstunde ergab sich das Format aus ei-
ner gezielten Bedarfsabfrage. Weitere Themen 
sind denkbar, wichtig ist aber stets, dass sie im 
Bedarf und der Alltagsarbeit der Akteur*innen 
verankert sind und so viel Interaktion wie mög-
lich zulassen: Untereinander, mit den externen 
Referent*innen und mit der Verwaltung. 
Eine stabile Verankerung im Querschnitt der 
Verwaltung wird auf anderer Ebene von einem 
ämterübergreifenden Steuerungskreis gewähr-
leistet. Das Thema Musenkuss wird dort eben-
falls mitgedacht.
Eine andere Perspektive zur verstärkten Inter-
aktion mit den Anbieterinstitutionen können 
Maßnahmen zur kultursensiblen Qualitätssi-
cherung sein. Ein Konzept hierfür ist in Arbeit. 
Ausgangspunkt dafür ist der Leitfaden für eine 
wertschätzende Kommunikation, den die 
Stadt Köln im Januar 2021 verbindlich veröf-
fentlicht hat. Der Austausch der Verwaltung 
mit den Akteur*innen wird in ihm so gestaltet, 
dass Barrieren hinsichtlich Sprache, Diversität, 
Integration und kultureller Vielfalt in der Kom-
munikation mitgedacht werden. Prozesse der 
Qualitätssicherung der 300 Bestandsangebote 
daraufhin auszurichten ist eines der Ziele der 
Plattform.
Softwareentwicklung
Der komplette technische Relaunch der Seite 
ist nötig geworden, da der ursprünglich 2010 
in Düsseldorf programmierte Code nach 10 
Jahren Betrieb veraltet ist. Natürlich bietet eine 
solche technische Überarbeitung die Chancen, 
neue Bedarfe an Optik, Kommunikation und 
Verlinkung mit anderen Formaten aufzugrei-
fen. Bezahlbar wird dies durch die gemeinsa-
me Finanzierung dreier Kommunen unter der 
Führung der Landeshauptstadt Düsseldorf als 
Inhaberin der Wort- Bildmarke Musenkuss. 
Von Ende 2021 bis 2022 ist der Umbau ge-
plant. Die reibungslose Datenübernahme und 
eine gute Unterstützung und Kommunikation 
mit den Akteur*innen werden die Fokuspunkte 
dieser Aktion sein. Die gute Zusammenarbeit 
der Netzwerkpartner und eine vertragliche 
Erneuerung der Netzwerkidee der drei Kom-
munen stützen das Projekt von anderer Seite 
sehr positiv ab.
Konsens der Neugestaltung ist ebenfalls ein 
kompletter Verzicht auf Dienste, die ihre Ser-
ver außerhalb der EU haben – sofern die DS-
GVO hier überhaupt noch Spielräume zulässt.
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Flexibilität wird die wichtigste Eigenschaft 
für die Sichtbarmachung der Plattform und 
ihrer 100 Kulturinstitute werden. So wie die 
Bewerbung über Flyer auf Präsenzveranstal-
tungen eingebrochen ist durch die Reihe der 
Lockdowns 2020/21, so ist die Messbarkeit 
der Klickzahlen schwierig geworden durch die 
Einführung verstärkter Tracking-Barrieren. 
Andererseits tun sich auch neue Möglichkeiten 
auf. Zum Beispiel konnte Musenkuss verstärkt 
öffentliche Werbefläche nutzen, da andere 
Veranstaltungswerbung nicht in Anspruch ge-
nommen wurde. Gut war, dass schon frühzeitig 
entsprechende Werbemittel bereit lagen, die 
spontan eingesetzt wurden. Optisch fanden

4 Förderfelder und Projekte der Koordinierungsstelle KuBiK
 Seite 31
sie so viel Anklang, dass Anbieter die Plakate 
anfragten, um sie bei sich selbst aufhängen 
zu dürfen. Ein Multiplikationseffekt, der allein 
auf hochwertige künstlerische Gestaltung 
zurückzuführen ist und qua Verwaltung nicht 
zu erreichen gewesen wäre. Dieser richtungs-
weisende Weg wird mindestens während der 
Pandemiezeiten eine feste Event- und Jahres-
planung ersetzen. Er besteht aus Beauftragung 
von Musenkuss-Künstler*innen, Erstellung 
hochwertiger Werbemittel und spontanem 
Einsatz auf Veranstaltungen, Online-Konferen-
zen, Social-Media-Aktionen oder Stadtinforma-
tionskampagnen.
Auch neue Altersgruppen und Kooperationen 
mit Interessensverbänden ergaben sich aus 
den Zwängen des Lockdowns und Online-Kon-
ferenzen zu Querschnittsthemen wie Video-
moderation und technische Handhabung von 
Konferenztools. Diese Zufallskooperationen 
ersetzen nicht gezielte Netzwerkveranstaltun-
gen, ergänzen sie aber auf ungeahnte Weise.
Die Verknüpfung über die Online-Portale der 
Stadt Köln und die Instagram-Redaktion ist 
auf personeller Ebene schon gut gelungen 
und wird anlassbezogen ebenfalls erweitert 
 werden.
Das tragfähige Fundament von Musenkuss ist 
und bleibt der hohe ästhetische Anspruch der 
Seite, das Engagement der Akteur*innen und 
die hohe Qualität der Angebote Kultureller Bil-
dung von Künstler*innen und Kulturinstituten 
der Stadt Köln.

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Kommunales Gesamtkonzept III
5	 Erweiterung	des	Aktionsradius	–	Outreach
Mit Angeboten dahin gehen, wo die Menschen 
leben, die vielleicht eher bildungsfern und 
kulturfern sind und Wege in die Stadt vermei-
den: Outreach beinhaltet die Ausweitung von 
Angeboten Kultureller Bildung auf alle Alters-
gruppen im Sinne lebenslangen Lernens und 
des Rechts auf gesellschaftliche bzw. kulturelle 
Teilhabe. In diesem Kontext steht auch die 
Erschließung neuer Bildungsräume. Kulturelle 
Bildungsangebote an ungewöhnlichen und un-
erwarteten Orten erreichen über eine anfängli-
che Irritation den Abbau von Hemmschwellen. 
Dezentrale Präsentations- und Aufführungsor-
te dienen zudem als Werbung für Kulturelle Bil-
dung und die zentralen Kunst- und Kulturorte.
Die Stadtbibliothek und die Volkshochschule 
Köln verzeichnen in normalen Jahren Millionen 
von Besuchern. Kinder, Jugendliche, Familien 
und ältere Menschen besuchen und nutzen 
die Zentralen am Neumarkt, jedoch gewinnen 
auch die Stadtteilbibliotheken und Volkshoch-
schulen in den Stadtvierteln an Bedeutung. 
Kurze Wege und passgenaue Angebote ziehen 
die Besucher*innen und Kursteilnehmenden 
an. Köln als eine wachsende Stadt braucht 
zunehmend Orte, die auch als Treffpunkte 
identitätsstiftend sind und für die Menschen in 
den Vierteln eine Relevanz besitzen. 
Auch Räume für Kunst und Kultur sollten in 
den Stadtvierteln geschaffen werden. Im Pla-
nungsbereich ist das Amt für Stadtentwicklung 
gefragt, diese Räume bei Konzepten als ge-
staltbare Fläche zu berücksichtigen. Das Amt 
für Kinder, Jugend und Familie ist schon einen 
Schritt voraus und plant die Umsetzung von 
„Cultural Points“ für Kinder und Jugendliche. 
Dahinter verbergen sich mobiler Raum oder 
Raum in Jugendeinrichtungen, die bereitge-
stellt werden sollen, und den sich Kinder und 
Jugendliche aneignen können.
5.1	 Museumsdienst	Köln	–	Entwicklungen	
im	Outreach
Mit dem Ausbau des Outreachbereiches fo-
kussiert sich der Museumsdienst Köln auf 
bisher nicht oder wenig berücksichtigte Besu-
chergruppen. Eine aufsuchende Kulturarbeit 
ermöglicht es, Museumsinhalte mit starkem 
Bezug zur Lebenswelt der diversen Zielgruppen 
zu vermitteln.
Weiterführende Schulen im Kölner Umfeld 
können ab September 2021 den Museumsbus 
Köln buchen und kostenfrei an einer Muse-
umsführung teilnehmen. Das Projekt wird in 
Zusammenarbeit mit der Museumsschule Köln 
durchgeführt.
An Kölner Grundschulen finden in den Schul-
ferien regelmäßig kostenfreie Workshops 
im Rahmen der Offenen Ganztagsbetreuung 
statt, die mit einem Museumsbesuch ver-
knüpft werden. 2021 wurde das Angebot für 
Schulen und für den offenen Ganztag erwei-
tert. Aufsuchende Angebote können nun auch 
während der Schulzeit oder im Rahmen der 
Nachmittagsbetreuung gebucht werden. 
Im Rahmen der Förderung über das Landespro-
gramm „kinderstark – NRW schafft Chancen“ 
konnte für den Schulbereich ein Klassensatz Ta-
blets angeschafft werden, der ab Herbst 2021

5 Erweiterung des Aktionsradius – Outreach
 Seite 33
im Outreach zu Einsatz kommen wird. Eben-
falls für den Herbst 2021 ist die Umsetzung 
eines aufsuchenden Schulprojekts im Rahmen 
des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in 
Köln“ geplant.
2022 soll der Outreach auf den Bereich Kinder-
tagesstätten ausgeweitet werden.
Als Erweiterung des Bereiches Outreach starte-
te 2019 das Projekt museenkoeln IN DER BOX, 
das zur Auseinandersetzung mit Museums-
inhalten und -objekten außerhalb der Kölner 
Museen einlädt. 
2020 wurde eine Mobile Ausstellung zum 
Thema Wohnen in Köln fertiggestellt, die 
ab Herbst 2021 verschiedene Bezirke in und 
um Köln bereisen wird. Vor Ort finden Work-
shops, Führungen und offene Angebote für 
verschiedenen Zielgruppen wie Seniorinnen 
und Senioren, Schulklassen oder Familien statt, 
die mit Hilfe von partizipativen Methoden und 
Prinzipien des erforschenden Lernens Muse-
umsinhalte näherbringen.
Um auch während der coronabedingten Schlie-
ßungen und Einschränkungen ein diverses 
Zielpublikum zu erreichen, wurde 2020/21 der 
Bereich digitaler Outreach sukzessive ausge-
baut. Über die Website www.museenkoeln.
de können zahlreiche Tutorials und Filme für 
Kinder und Familien heruntergeladen werden, 
außerdem Informationsmaterial und Arbeits-
blätter speziell für Lehrkräfte und Schulklassen.
5.2	 artothek	–	Raum	für	junge	Kunst
Einmal Kunst, bitte! 
Kulturelle Bildung mit Bildausleihe
Die „artothek – Raum für junge Kunst“ ist eine 
städtische Einrichtung, in der zeitgenössische 
Kunst wie Bücher in einer Bibliothek ausgelie-
hen werden kann. 1973 gegründet und heute 
dem Kulturamt zugehörig, hat die artothek 
in den 48 Jahren ihres Bestehens eine eigene 
Sammlung von derzeit über 1.500 ausleihba-
ren Kunstwerken internationaler und Kölner 
Künstler zusammengetragen. Dazu gehören 
bekannte Größen wie Gerhard Richter, Rose-
marie Trockel, Martin Kippenberger, moderne 
Klassiker wie Roy Lichtenstein, Andy Warhol 
und Niki de Saint Phalle sowie Newcomer. Der 
überwiegende Teil der Ausleihe besteht aus ge-
rahmten Werken in verschiedenen Stilrichtun-
gen, Techniken und Formaten und aus einigen 
Skulpturen und Objekten. 
Die artothek bietet einen einfachen, unkompli-
zierten Zugang zu Kunst. Besuchende können 
Kunstwerke ins eigene Umfeld mitnehmen, 
d.h. ausleihen und den täglichen Umgang mit 
ihnen erleben. Niedrige Kosten für die Auslei-
he und eine obligatorische Versicherung der 
Werke machen dies noch attraktiver.
Parallel zur Ausleihe zeigt die artothek Ausstel-
lungen mit junger Kunst in unterschiedlichen 
Medien. Malerei, Zeichnung, Fotografie und 
Skulptur sind genauso vertreten wie media-
le Künste und Rauminstallationen. Aktuelle 
Themen und Entwicklungen finden darin eine 
konkrete Form und laden zur Auseinanderset-
zung ein.

Seite 34
Kommunales Gesamtkonzept III
Seit ihrer Gründung ist die artothek mit ihrer 
hochwertigen Ausleihe und den Ausstellun-
gen zum aktuellen Kunstgeschehen ein Inst-
rument, um die Distanz des Publikums zur zeit-
genössischen Kunst zu verringern, um Brücken 
zu schlagen und Begeisterung zu entfachen. 
Alleinstellungsmerkmal der artothek im Ver-
gleich mit anderen Kulturinstitutionen ist die 
Möglichkeit, lange Kontakt zu einem Kunst-
werk im gewohnten Umfeld zu haben. Dabei 
spielt es keine Rolle, ob es sich um Schule, Kin-
dergarten oder das eigene Zuhause handelt. In 
der vielfältigen Sammlung findet jede*r, egal 
welchen Alters ein Kunstwerk, das ihn oder sie 
unmittelbar anspricht. Aufbauend auf dieser 
ersten, selbst bestimmten Beziehung werden 
im Rahmen der Kulturellen Bildungsangebote 
weitere Handlungsschritte in unterschiedli-
chen Medien wie Sprache, Bild, Objekt usw. 
entwickelt. 
Seit 2015 geht die artothek mit speziellen An-
geboten zur Kulturellen Bildung auf die Kölner 
Bürger*innen zu. Besonders in der Zusam-
menarbeit mit Kindergärten und Schulen wird 
ein junges Publikum angesprochen und damit 
schon sehr früh das Fundament für einen freien 
und wertschätzenden Umgang mit Kunst ge-
legt. Hierzu bietet die artothek Fortbildungen 
für Erzieher*innen und Lehrer*innen an, in de-
nen anhand konkreter Beispiele die Einbindung 
von Kunstbetrachtung und künstlerischem 
Arbeiten im Lebensalltag dargestellt wird. Das 
mehrjährige Kunst(vermittlungs)projekt der 
Kindertagesstätte Papperlapapp e. V. mit der 
artothek wurde im Bundeswettbewerb für 
kulturelle Bildungspartnerschaften „Mixed Up“ 
2018 ausgezeichnet. 
Auch beim jährlichen „Türöffnertag“ der Sen-
dung mit der Maus beteiligte sich die artothek 
mit einem Kunstworkshop für Kinder zwischen 
4 und 10 Jahren. Die angebotenen Workshops 
in Kleingruppen von jeweils 10 Kindern sind 
sehr gefragt und verhelfen sowohl den Kindern 
wie auch den Eltern zu einem ersten persönli-
chen Kontakt mit Kunst und Kunstausleihe.
Mit mehreren Gymnasien in Köln werden in 
der Mittel- und Oberstufe regelmäßige Kunst-
projekte realisiert, in denen die Schüler*innen 
Kunstwerke für 10 Wochen ausleihen und 
zu diesen im Unterricht Kunstwerke, Kunst-
betrachtung oder Texte erarbeiten. In einer 
Kooperationspartnerschaft erhielt das Apostel-
gymnasium einen kleinen Sammlungsbestand 
der artothek, um damit auch eigenständig 
innerhalb der Schule Ausstellungsprojekte zu 
realisieren.
Digitale und analoge Formate können bei 
Bedarf gebucht und Museumspädagogen zur 
Unterstützung hinzugezogen werden. Ergän-
zend gibt es die Möglichkeit Materialkoffer 
für Elementarstufe oder Primarstufe zu leihen 
zusammen mit Projektvorschlägen und Ar-
beitsmaterialien. 
Der artothek ist es ein großes Anliegen, sowohl 
den individuellen Zugang zu Kunstwerken, wie 
auch die persönliche Reaktion darauf so offen 
wie möglich zu gestalten. Die Erfahrung des 
bewussten Sehens, die mit unserem Angebot 
und unserer Unterstützung gestärkt und wei-
terentwickelt wird, bildet den Grundstock für 
einen kompetenten Umgang mit zeitgenössi-
scher Kunst.

5 Erweiterung des Aktionsradius – Outreach
 Seite 35
Formate der Kulturellen Bildung in der 
artothek:
 – Fortbildungen für Erzieher*innen in der 
Elementarstufe, für Lehrer*innen in der 
Primarstufe und Sekundarstufe I und II
 – Projektangebote für Gruppen mit 90mi-
nütigem Workshop in der artothek und 
anschließender Kunstausleihe (z.B. Schul-
klassen)
 – Praktische Workshops in der artothek (z.B. 
„Türöffnertag“ der Sendung mit der Maus)
 – Ausstellungsbezogene Führungen, Künst-
lergespräche, Talks
 – Lesungen und Konzerte zu Ausstellungen.
5.3	 Museumsdienst	Köln	und	artothek	–	
Outreach
In buchbaren Workshops kommen nicht nur 
die Kölner Museen in die Klassenräume. Die 
aufsuchende Museumsarbeit eignet sich in 
ähnlicher Weise auch für die kulturelle Bil-
dungs- und Vermittlungsarbeit der artothek. 
Das Angebot im Outreach artothek gilt nicht 
nur für Schulen (Primarstufe und Sek1) im 
Kölner Stadtgebiet, es wendet sich gleicher-
maßen an berufstätige Menschen sofern als 
Gruppe organisiert oder strukturiert, und auch 
an Menschen nach dem Renteneintritt, also die 
Altersgruppe 60+. 
Somit wurde eine Bandbreite an unterschied-
lichen Workshop-Einheiten entwickelt, mit 
denen der Museumsdienst Köln nicht nur die 
aufsuchende Museumsarbeit für alle städti-
schen Museen ausbaute, sondern auch für die 
artothek Köln. 
Der Workshop „Wenn die Kunst kommt…“ 
fällt in den Fachbereich der aufsuchenden 
Vermittlungsarbeit. Es entstand ein Work-
shop für Schüler*innen der Primarstufe. Aus-
gesuchte, extra vorab zusammengestellte 
Kunstwerke der artothek können entliehen 
werden, um sich dann anschließend vor Ort 
damit zu befassen. Im täglichen Umgang wird 
die Kunst so hautnah erlebbar. Das Kunstwerk 
zieht mit dem Vorgang der Ausleihe für 6 bis 
10 Wochen in den Klassenraum ein. Bei einer 
Terminbuchung wird der dazu konzipierte 
Workshop vor Ort, also in der Klasse, durch 
eine/n Museumspädagog*in mit gebucht. Im 
Anschluss an den Workshop erhält die Klasse 
zusätzlich ein umfangreiches Methodenheft, 
das weitere Anregungen und Ideen enthält, 
wie man sich nun weiter kreativ mit dem 
Kunstwerk beschäftigen kann.
Darüber hinaus wurden in Zusammenarbeit 
von Museumsdienst Köln und artothek bei-
spielgebende Workshop-Module entwickelt, 
in denen der Vermittlungsschwerpunkt an der 
Schnittstelle „Kunstbegegnung und Literatur“ 
liegt. Die kreative Bearbeitungsform im Work-
shop ist das Kreative Schreiben. 
Nachfolgend aufgeführte Workshops sind spä-
testens ab dem 2. Halbjahr 2021 als buchbare 
Angebote verfügbar:
1. „Kunst, ja bitte – 60 +“. Der Pilot-Workshop 
wurde in Kooperation mit dem Bürgerhaus 
Stollwerck und einer dort kontinuierlich be-
stehenden Seniorinnengruppe entwickelt und 
mit Erfolg durchgeführt. Mit dem Ziel einer 
nachhaltigen Kulturvermittlung vor Ort ent-
standen die 3 Workshop-Module „Kreatives 
und Biographisches Schreiben zu Kunstwerken 
der artothek“. Die jeweiligen Einheiten sind 
mit 120 Minuten getaktet und können einzeln 
oder im Paket (3 Module) gebucht werden, da 
sie als Baukastensystem angelegt sind.

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Kommunales Gesamtkonzept III
2. „Kunst, ja bitte – Outreach-WS-Schule/ 
Sek1“ wurde durch die fruchtbare Zusam-
menarbeit mit dem Montessori Gymnasium 
in Köln-Ehrenfeld möglich. Im Rahmen der 
sogenannten Differenzierungsstufe wurde im 
ersten HJ 2020 ergänzend zu den Unterrichts-
fächern Deutsch und Kunst der Workshop im 
Kreativen Schreiben realisiert. Das Angebot 
kann gleichsam wahlweise mit 1-3 Workshop-
Modulen gebucht werden. Die Anknüpfungs-
punkte an den Fachunterricht Deutsch und 
Kunst erfolgte über Impulse aus dem Kreativen 
Schreiben. Bildbezogene Literaturbeispiele und 
die sehr konkrete Bezugnahme der Schreiban-
regungen auf die von den Jugendlichen entlie-
henen Kunstwerke der artothek ermöglichte 
eine vertiefende Vermittlungsarbeit. 
3. Coronabedingt wurde ein weiterer, gleichna-
miger Workshop „Kunst, ja bitte – Outreach-
WS“– nun digital – mit der gleichen Schule und 
einer neuen Klasse in der Differenzierungsstufe 
(Kl. 7-8) entwickelt. Unter Anwendung eines 
herkömmlichen digitalen Video-Konferenzpro-
gramms fanden die Workshop-Module statt. 
Aufgrund der damit verbundenen besonderen 
Herausforderung/en wurden die einzelnen 
Workshop-Meetings in kleineren Zeiteinhei-
ten, nämlich zwischen 45 und max. 60 Minuten 
umgesetzt. Andere digitale Vermittlungsme-
dien, die den Transfer der kreativen Schreibim-
pulse digital als Bild-, Video und oder Audioda-
teien ermöglichten, unterstützen die digitale 
Arbeitsweise und führten zu einer gelungenen 
Vermittlungsarbeit.
Damit ist das digitale Vermittlungsmodul 
„Kreatives Schreiben“ /Outreach-Schule/ Sek1 
entstanden und kann zukünftig und nachhaltig 
angeboten werden. Es ist nicht nur im Kontext 
eines Differenzierungskurses Deutsch-Kunst 
nutzbar, sondern auch im Fachbereich Kunst 
und/oder Deutsch.
Ein anderes Projekt, ein gemeinsames Vorha-
ben des Museumsdienstes und der Koordinie-
rungsstelle Kulturelle Bildung, wird mit der 
artothek im Herbst 2021 erstmalig stattfinden. 
Das schon beschriebene „Kulturstrolche“-
Projekt an der Grundschule Alte Wipperfürther 
Straße in Köln Buchheim bezieht die artothek 
in das Kennenlernen und die Auseinanderset-
zung mit Bildender Kunst ein. Thema ist: „wie 
kommt ein Bild zu mir?“. Zunächst werden die 
Lehrer*innen des 2. und 3. Jahrgangs in die Ar-
beit mit Bildern der artothek eingeführt. Im 2. 
Schritt lernen die Kinder die artothek kennen, 
leihen sich ein Kunstwerk für die Klasse aus. 
Im 3. Schritt wird ein Workshop in der Schule 
zu dem Bild stattfinden. Die Schüler*innen 
leben mit dem Kunstwerk im Schulalltag und 
produzieren im 4. Schritt eigene Versionen der 
ausgeliehenen Arbeit oder schaffen etwas ganz 
Neues. Auch dieses Pilotprojekt soll verstetigt 
werden.
5.4	 Rheinische	Musikschule	–	Outreach
2019 begann die Rheinische Musikschule 
mit der Einführung eines Outreach Projekts 
für die Kölner Stadtbezirke Chorweiler und 
Kalk. Beide Stadtteile zeichnen sich durch 
einen überdurchschnittlich hohen Anteil an 
Empfänger*innen von Leistungen nach dem 
SGB II aus und dadurch, dass es dort noch kei-
ne Regionalschulen oder Repräsentanzen der 
Rheinischen Musikschule gibt, so dass auch das 
Angebot an musikalischer Bildung in beiden 
Stadtbezirken als unterdurchschnittlich einge-
stuft werden kann.

5 Erweiterung des Aktionsradius – Outreach
 Seite 37
Grundlage für das Outreach Konzept sind 
Kooperationen mit Kitas und Schulen in den 
beiden Stadtbezirken. Bei der Auswahl der Ko-
operationspartner spielt räumliche Nähe eine 
ausschlaggebende Rolle. Die Grundschulen 
liegen in der Nähe der teilnehmenden Kitas, 
die Grundschulen wiederum liegen im Einzugs-
gebiet der teilnehmenden weiterführenden 
Schulen. Auf diese Weise werden durchgängi-
ge musikalische Bildungsbiografien möglich. 
Ein weiteres Merkmal des Outreach Projekts ist 
die Einbeziehung der großen Institutionen des 
städtischen Musiklebens (Gürzenich Orchester, 
Philharmonie etc.), um so Grundlagen für eine 
kulturelle Teilhabe in diesen Bezirken zu legen.
Leider fielen weite Teile der Implementierung 
des Outreach Konzepts der Corona Pandemie 
zum Opfer. Zwar konnte die Rheinische Musik-
schule Ihren Unterricht durch neu entwickelte 
Online-Formate weitgehend aufrechterhalten. 
Die Kooperationen mit Kitas und Grundschu-
len hingegen – und damit fast der gesamte 
Start des Outreach Projekts – kamen während 
der Pandemie fast vollständig zum Erliegen. 
Lediglich an den weiterführenden Schulen 
konnte in vielen Fällen mit Online-Formaten 
die musikalische Bildung aufrechterhalten 
werden.
Ein Beispiel für die Kreativität, die durch die 
neuen online Formate ermöglicht wurde, ist 
der sogenannte „Coronauten-Song“, der von 
den Schüler*innen der Trude Herr Gesamt-
schule Köln gemeinsam mit Dozent*innen der 
Rheinischen Musikschule während der Home-
schooling-Phasen komponiert und aufgenom-
men wurde. In der Presse stieß die Veröffentli-
chung des Projekts auf reges Interesse.
https://www.youtube.com/
watch?v=ffYJeShEbiQ

Seite 38
Kommunales Gesamtkonzept III
6	 Kommunikationsstrukturen	und	Kulturelle	Bildungsketten
6.1	 Aspekte	Kultureller	Bildung	im	Amt	für	
Kinder,	Jugend	und	Familie
Kulturelle Bildung zählt im Kinder- und Jugend-
hilferecht zu den Pflichtaufgaben kommunaler 
Jugendarbeit (SGB VIII, § 1 1(3)). Kulturelle 
Kinder- und Jugendarbeit versteht sich als An-
regung und Förderung von kreativer, sinnlicher 
Auseinandersetzung mit der Umwelt und der 
eigenen Lebenswelt von
Kindern und Jugendlichen. Sie soll ihnen er-
möglichen, sich durch Sprache, Musik, Be-
wegung, Kleidung u. a. m. auszudrücken und 
damit Selbstbewusstsein und Persönlichkeits-
entwicklung zu fördern. Wichtiger Grundsatz 
der Kinder- und Jugendkulturarbeit ist die 
partizipative und prozesshafte Gestaltung von 
Angeboten. Angebote und Orte der kulturellen 
Kinder- und Jugendarbeit sind vielfältig. Sie 
finden vor allem in der Familie, in Institutionen 
wie zum Beispiel Jugendzentren beziehungs-
weise Freizeitstätten, sozio-kulturellen Zent-
ren, in Projekten, im Stadtraum oder anderen 
kulturell relevanten Orten statt (Kulturelle Teil-
habe und Zugänge, hrsg. vom Rat für Kulturel-
le Bildung, 2014, Zusammenfassung, S. 10). 
Als ein wichtiger Teilbereich des Handlungs-
feldes „Jugendarbeit“ fördert die kulturelle 
Bildung die künstlerisch-mediale Entwicklung 
von Kindern und Jugendlichen mit verschiede-
nen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkei-
ten, z.B. in den Bereichen Akrobatik, Bildende 
Kunst, Literatur, Medien, Musik, Spiel, Tanz 
und Theater. Hiermit leistet sie einen wichtigen 
Beitrag zur individuellen und sozialen Entwick-
lung junger Menschen. Die kulturpädagogi-
schen Facheinrichtungen in Köln verfügen über 
entsprechende Fachkompetenz, angemessene 
Fachräume sowie eine geeignete Ausstattung.
Zielgruppe sind Kinder, Jugendliche und jun-
ge Erwachsene im Alter von 6 bis 27 Jahren. 
Die Angebote finden in außerunterrichtlichen 
Kontexten statt, sind vornehmlich sozialräu-
mlich verortet und richten sich insbesondere 
an Kinder und Jugendliche in benachteiligten 
Lebenslagen.
Die Öffnungszeiten richten sich generell nach 
den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgrup-
pen und sind nicht fest vorgegeben. In der 
Regel finden die Angebote in festen Grup-
penstrukturen statt. Die variable und breite 
Angebotspalette der Jugendkulturarbeit 
umfasst unter anderem die Angebotsformen 
Projekte, Kurse, mobile Angebote, Ferienan-
gebote, Workshops, Ausstellungen, Auffüh-
rungen sowie Qualifizierungsangebote für 
Multiplikator*innen. Die Angebote finden in 
verschiedenen Kooperationszusammenhän-
gen mit Schulen sowie Einrichtungen der Ju-
gend-, Sozial-, Bildungs- und Kulturarbeit statt.
Fördergrundlagen für die Offene Kinder- und 
Jugendarbeit sowie für die Arbeit der Kultur-
pädagogischen Facheinrichtungen sind die im 
Jahr 2015 vom Rat der Stadt Köln verabschie-
deten Richtlinien „Richtlinie zur Förderung 
der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA)“ 
(Ratsinformationssystem der Stadt Köln: 
1814/2015) sowie „Richtlinie zur Förderung 
kultur- und medienpädagogischer Fachein-

6 Kommunikationsstrukturen und Kulturelle Bildungsketten
 Seite 39
richtungen Köln“ (Ratsinformationssystem 
der Stadt Köln: 1815/2015). Hierin sind jeweils 
die Zielsetzungen, Leistungsbeschreibungen 
sowie das Förder- und Verwendungsnachweis-
verfahren der Offenen Kinder- und Jugend-
angebote sowie der Kulturpädagogischen 
Facheinrichtungen in Köln festgeschrieben. Die 
auf den jeweiligen Träger der freien Jugend-
hilfe übertragenen Aufgaben gemäß § 1 1 SGB 
VIII sowie das Zuwendungsverfahren wird per 
Zuwendungsvertrag geregelt.
Ab 2022 werden die Richtlinien zur Förderung 
der „Offenen Kinder und Jugendarbeit“ und die 
Richtlinie zur Förderung der „Kulturpädagogi-
schen Facheinrichtungen“ von differenzierten 
Förderprogrammen abgelöst (Kinder und 
Jugendförderplan 2021–2025, kulturpädagogi-
sche Facheinrichtungen, S. 71f).
6.2	 Kulturelle	Bildung	in	der	Kita
In Familie und Kita werden die Grundlagen 
Kultureller Bildung gelegt. Stichworte für die 
ästhetische Früherziehung sind u.a. Sinnesbil-
dung, Wahrnehmungsschulung, freies Spiel, 
aber auch der kreative Umgang mit Bildern, 
Tönen und Bewegung (Positionspapier 2019, 
S. 8). 
Beispielhaft für ästhetische Erziehung ist das 
Projekt der artothek mit der Kindertagesstätte 
Papperlapapp e. V. in Köln, das im Bundes-
wettbewerb „Mixed Up“ 2018 ausgezeichnet 
wurde. Eine Kitagruppe besucht die artothek 
und entscheidet sich gemeinsam aus einer 
vorher getroffenen Auswahl für ein Kunstwerk, 
das in den nächsten Wochen die Einrichtung 
schmücken und die Kinder im Alltag begleiten 
wird. Das Bild kann Anregung für Geschichten 
liefern, nachgestellt werden, zu Bastelaktionen 
anregen, zum Backen und Kochen motivieren 
und ein Vorbild für eigene Werke sein. So wird 
Kulturelle Bildung selbstverständlich gelebter 
Alltag.
6.3	 Kulturelle	Bildung	in	Schule
Fast nebenbei unterstützt die aktive Be-
schäftigung mit Kunst und Kultur die eigene 
Persönlichkeitsentwicklung und stärkt die 
sogenannten Schlüsselkompetenzen. Seine 
kreativen Potenziale zu entdecken und künst-
lerisch-ästhetische Ausdrucksformen zu ler-
nen, bedeutet eben auch, die Wahrnehmung 
zu differenzieren, zu eigenem Ausdruck und 
eigener Gestaltung zu kommen, neue persön-
liche Erfahrungsräume zu erschließen und die 
eigene Ausdrucksfähigkeit zu verbessern. „Das 
Gespür für künstlerische Qualität, der Mut 
zu eigenem künstlerischen Ausdruck und die 
Resistenz gegenüber manipulativ benutzten 
Bilderwelten können nur in einem lebendigen 
Dialog entstehen, der einerseits historische 
Entwicklungslinien aufnimmt und andererseits 
Offenheit für alle Facetten experimenteller 
künstlerischer Gestaltung fördert (Enquete 
Kommission Kultur in Deutschland 2007 , Deut-
scher Bundestag, Drucksache 16/700, S. 389).
Kulturelle Bildung ist essentieller Bestandteil 
des schulischen Bildungsauftrages und ent-
sprechend in den Schulgesetzen aller Länder 
verankert. Die Curricula der verschiedenen 
Schulformen weisen Inhalte und Ziele schu-
lischer Kultureller Bildung explizit aus. Dabei 
geht es nicht nur um die klassischen Fächer 
Kunst und Musik, sondern auch um außer-
unterrichtliche Arbeitsgemeinschaften, die 
Begegnung mit Künstler*innen und außer-

Seite 40
Kommunales Gesamtkonzept III
schulischen Lern- und Erlebnisorten. Trotz der 
institutionellen Verankerung ist die Situation 
Kultureller Bildung in den Schulen oft unzu-
reichend.
Der Deutsche Städtetag fordert die Länder 
auf, die Kulturelle Bildung in den Schulen zu 
stärken und ihr größeres Gewicht zu verleihen. 
Erforderlich ist eine Verankerung Kultureller 
Bildung in jedem Schulprogramm. Im Bereich 
der außerschulischen Kulturellen Bildung soll-
ten auf Länderebene gesetzliche Grundlagen 
zur nachhaltigen und strukturellen Förderung 
geschaffen werden, (Positionspapier Deutscher 
Städtetag, 2019, Zusammenfassung S. 5).
Außerschulische Angebote können und dür-
fen schulische Defizite nicht ersetzen. Die 
Verantwortung der Länder, musische und 
künstlerisch-ästhetische Bildung im Rahmen 
des Curriculums sicherzustellen, bleibt unver-
ändert bestehen, (Positionspapier Deutscher 
Städtetag 2019, S. 9).
Besondere Bedeutung kommt dem zuneh-
menden Ausbau von Ganztagsschulen bzw. 
ganztägiger Betreuung an Schulen zu. Der 
Ganztag eröffnet dem Städtetag zufolge für 
die Kulturelle Bildung neue Möglichkeiten. So 
könnten Kinder und Jugendliche aller Schich-
ten erreicht, soziale Selektion vermindert 
und kulturelle Teilhabe verbessert werden. 
Dies setzt aber voraus, dass auch im Offe-
nen Ganztag die Angebote tatsächlich allen 
Schüler*innen offen stehen, bzw. eine 100%ige 
Versorgung möglich ist. Immer noch sind es in 
der Regel Plätze für 70-80% der Schüler*innen. 
Eine wichtige Funktion bei der Implementie-
rung Kultureller Bildung in den Schulalltag und 
im Erlebnisraum einer Stadt nimmt die Schul-
sozialpädagogik ein. Sie muss künftig Teil jeder 
Schule werden (vgl. Positionspapier, Deutscher 
Städtetag 2019; S. 8). 
6.4	 Bedeutung	Kultureller	Bildung	in	der	
Schulsozialarbeit
Die Schulsozialarbeit in Köln umfasst zurzeit 
über 150 Stellen an Schulen aller Schulformen.
Um Kinder und Jugendliche zu erreichen, ist 
die Schule ein prädestinierter Ort, da diese hier 
(wenn die Corona-Phase weggedacht wird) die 
meiste Zeit ihres Lebens verbringen.
Als Jugendhilfeangebot in Schulen hat die 
Schulsozialarbeit einen Erziehungs- und 
Bildungsauftrag, der die Kulturelle Bildung 
impliziert. Sie ist zudem der UN-Kinderrechts-
konvention verpflichtet, wo Kindern und 
Jugendlichen das Recht auf vollen Zugang zum 
kulturellen Leben sowie auf eigene künstleri-
sche und kulturelle Betätigung zugesprochen 
wird.
Schulsozialarbeit sieht ihre Aufgabe darin, 
Schule in den Sozialraum und darüber hinaus 
zu öffnen, um andere Räume, andere Welten 
kennenlernen zu können oder, wie Karsten 
Speck es formuliert, „Ermöglichungsräume zu 
schaffen“.
Zu den konzeptionellen Grundlagen gehören 
Lernprozesse, die die Fähigkeit zu gemein-
schaftlichem Leben und ein Verständnis von 
Diversität fördern sowie einen Kontrapunkt zu 
Klischees und Diskriminierung setzten. 
Schulsozialarbeitende haben ihren Blick auf 
die Ressourcen, Fähigkeiten und Talente von 
Schüler*innen gerichtet und schärfen deren

6 Kommunikationsstrukturen und Kulturelle Bildungsketten
 Seite 41
Selbst- und Fremdwahrnehmung. So wird die 
Kooperation mit Bildungs-, Kunst- und Kultur-
schaffenden- und Räumen aus der Überzeu-
gung heraus angestrebt, dass den Künsten das 
Potential innewohnt, ästhetische Erfahrungs-
räume zu öffnen und die Selbst- und Weltver-
ständnisse von Subjekten zu berühren.
Kulturelle Bildung stellt in diesem Zusammen-
hang eine unverzichtbare Grundlage und ein 
Gegengewicht zum schulischen, mehr kog-
nitiven Lernen dar; sie betont das intuitive, 
informelle und nonformale Lernen. Dabei wird 
im Kontakt zu Kunst und Kultur die Analogie 
zu den Grundprinzipien der Schulsozialarbeit 
deutlich, die immer auf Freiwilligkeit beruht 
und niemals bewertet, also bewertungsfreie 
Angebote macht und sich auf die Ideen, Vor-
schläge und Wünsche der Kinder und Jugend-
lichen selber konzentriert, sie unmittelbar 
beteiligt.
Konkret begreift die Fachdienststelle Schul-
sozialarbeit im Amt für Schulentwicklung ihre 
Fachkräfte als Multiplikator*innen. So werden 
Begegnungen, Workshops, Seminare mit 
Kooperationspartner*innen aus der Kulturellen 
Bildung organisiert, zu denen gehören
 – Theater
 – Museen
 – Museumsdienst
 – Artothek
 – Malorte 
 – Ateliers
 – Tanzbüro
 – Tänzer*innen
 – Musiker*innen
 – Musikschulen
 – Philharmonie
 – Sportvereine
 – U. v. a.
Möglichkeiten der Finanzierung von kulturel-
len Angeboten, wie z.B. 180°-Drehung, „Kultur 
und Schule“ werden an die Fachkräfte vermit-
telt, genauso wie die digitale Angebotsplatt-
form Musenkuss.
Kulturelle Bildung ist immer Teil der Fachveran-
staltungen, wie Tagungen, Ringvorlesungen, 
Klausurtage; z.B. „digital-Künstlerisches“ Ring-
vorlesung 2021 „Schulsozialarbeit in „post“- 
analogen Zeiten oder ein Workshop auf dem 
Fachtag 2019 im Historischen Rathaus „Mehr 
möglich machen“: „Was hat Kulturelle Bildung 
mit Prävention zu tun?“
Eine strukturelle Verankerung von Kultureller 
Bildung in Schule ist ein angestrebtes Ziel, ist 
aber bislang nicht selbstverständlich.
Zitat Jane Eschment in der Dokumentation 
zum Fachtag „mehr möglich machen“: „Gera-
de die Vernetzung von Schule und Sozialraum 
auch im Sinne eines erweiterten Netzwerks mit 
lokalen Kunst- und Kulturräumen, freischaffen-
den Künstler*innen und Kulturpädagog*innen 
zu denken, kann den Raum Schule erweitern 
und Erfahrungsräume schaffen, in denen sich 
Kinder und Jugendliche als ästhetisch lernende 
Subjekte vielfältig ausprobieren können“ und 
ästhetische Bildung als selbstverständlichen 
Anteil Allgemeiner Bildung erfahren.

Seite 42
Kommunales Gesamtkonzept III
7	 Kooperationen	mit	Kitas,	Schulen	und	Jugendeinrichtungen
Freie Träger und freie Kunstschaffende können 
mit neuen Angeboten Kultureller und ästheti-
scher Bildung neue Räume und Möglichkeiten 
für Kunst und Kultur in Kita, Schule und in 
Jugendeinrichtungen erschließen und auch 
Schulprofile stärken. 
7.1	 Modelle	des	COMEDIA	Theaters	für	
Junges	Publikum
Außerschulische Lernorte im Rahmen der 
Kulturellen Bildung
Kooperationen mit Schulen, Kitas und Jugend-
einrichtungen gehören inzwischen zum festen 
Bestandteil der Planungen vieler Theater in 
NRW die für Junges Publikum produzieren. 
Schon seit vielen Jahren geht das COMEDIA 
Theater Köln hier führend voran und sucht 
den kontinuierlichen Austausch mit den 
Expert*innen in den Schulen und Einrichtun-
gen, aber auch mit den Mitarbeiter*innen 
des Schulamtes, des Kulturamtes und der 
 Verwaltung. 
Das Anerkennen der Unterschiedlichkeit der 
Institutionen und daraus folgernd das gemein-
same Entwickeln einer individuellen Koope-
rationsvereinbarung, zugeschnitten auf die 
Bedürfnisse des jeweiligen Partners, haben 
dazu geführt, dass inzwischen 10 Grundschu-
len und 8 weiterführende Schulen sowie einige 
Kitas und Jugendeinrichtungen feste Koopera-
tionsverträge mit dem Theater abgeschlossen 
haben.
Diese Vereinbarungen beinhalten Theaterbe-
suche, Workshops im Theater oder bei dem 
jeweiligen Partner, gemeinsame Projekte 
im Rahmen des Unterrichts, Unterstützung 
bei schulischen Kulturprojekten durch die 
Expert*innen des Theaters, Projektwochen 
und vieles mehr. 
Entgegen alter Gewohnheiten ist ein Theater-
besuch nicht nur im Rahmen des Literaturkur-
ses oder zu Weihnachten in den Lehrplan oder 
die Wochenplanung einer Einrichtung ein-
beziehbar. Die Bandbreite des Angebots, das 
ein Theaterhaus wie die COMEDIA inzwischen 
bietet, schafft Anknüpfungspunkte in nahezu 
jedem Bereich. 
Themenstücke zu den großen gesellschaft-
lichen Fragen, die Auseinandersetzung mit 
Naturwissenschaften, Nachhaltigkeit und 
Umweltfragen sind genauso Bestandteil des 
Spielplans wie Tanz, Musik und Literatur. 
Im Rahmen von Kooperationen mit Schulen, 
Kitas und Jugendeinrichtungen bietet das 
COMEDIA Theater als außerschulischer Lern-
partner immer die Verknüpfung von aktiver 
Rezeption und eigenem Handeln an. Die 
Mitarbeiter*innen unterstützen Lehrende und 
Lernende persönlich oder/und mit theaterpä-
dagogischem Material bei der Hinterfragung 
und Einordnung des Gesehenen. Sie ermög-
lichen in spielpraktischen Workshops – an-
hand der Themen und künstlerischen Mittel 
einer Inszenierung – an das eigene Erleben 
sowie den persönlichen Hintergrund und 
Alltag anzuknüpfen und fördern den eigenen 
künstlerischen Ausdruck. Hierdurch öffnen sie

7 Kooperationen mit Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen
 Seite 43
Zugänge zur und verschiedene Perspektiven 
auf die Kunst und ermöglichen eine direkte 
Begegnung zwischen Künstler*innen und 
Schüler*innen. 
Kooperationen mit Grundschulen
Die goldene Eintrittskarte
Die goldene Eintrittskarte bietet Grundschulen 
die Möglichkeit ihr kulturelles Profil zu schär-
fen. Mit regelmäßigen vergünstigten Theater-
besuchen, Nachgesprächen und kostenfreien 
Workshops wächst eine stabile und abwechs-
lungsreiche Partnerschaft zwischen der Schule 
und der COMEDIA. Lehrer*innen der Partner-
schulen erfahren früher Spieltermine, erhalten 
regelmäßig Materialhefte, werden in besonde-
rem Maße bei Festivals berücksichtigt und sind 
immer informiert über besondere Aktivitäten.
Kooperationen mit weiterführenden Schulen
Theaterkompliz*innen Gold/Silber/Bronze
Weiterführende Schulen haben die Möglich-
keit zu Kompliz*innen des Theaters für junges 
Publikum zu werden. Neben regelmäßigen 
Besuchen bei den Stücken und Performan-
ces erarbeitet die Schule oder Einrichtung 
gemeinsam mit dem Theater ein individuel-
les Paket an Workshops, Projekttagen oder 
einer Projektwoche, unterrichtsbegleiten-
dem Material oder Inputs von Theaterprofis 
(Theaterpädagog*innen, Regisseur*innen, 
Schauspieler*innen oder Musiker*innen), 
das dann während des Schuljahres zur Ver-
fügung steht und genutzt werden kann. Die 
Pädagog*innen und Künstler*innen genießen 
die spannenden Begegnungen und den regen 
Austausch mit dem Publikum, für das sie Thea-
ter machen. 
In Zusammenarbeit mit dem COMEDIA The-
ater hat das Albertus Magnus Gymnasium in 
Köln die Theater-Medienklassen entwickelt 
und gibt hier seit Jahren Abiturient*innen 
die Möglichkeit ihren Schwerpunkt auf die 
Kulturelle Bildung zu legen. Die Nachfrage 
nach Plätzen in diesem Zweig ist nach wie vor 
enorm. Neue vergleichbare Projekte des The-
aters mit anderen Schulen sind momentan in 
Vorbereitung.
Kooperationen mit Jugendeinrichtungen und 
Kitas
Individuelle Vereinbarungen und Ansprachen
Im Bereich der Jugendeinrichtungen und Kitas 
ist es aufgrund der Besonderheiten des Betrie-
bes wichtig, individuell nach Möglichkeiten der 
Vernetzung zu suchen.
Während Eingewöhnungsphasen an Kitas 
beispielsweise bestimmte Zeiträume für 
einen Theaterbesuch oder einen Besuch der 
Theaterpädagog*innen in der Kita ausschlie-
ßen, ist bei Jugendeinrichtungen oft die grö-
ßere Frage, wer die Angebote nutzen kann und 
wird und wer beispielsweise eine Gruppe zum 
Theater begleiten kann.
Eine kontinuierliche Vernetzungsarbeit mit 
allen genannten Partner*innen führt zu einer 
Winwin Situation für Alle, stärkt die Theater 
und die Kultur für Junges Publikum. Gleichzei-
tig bietet es Lehrenden und Erziehenden un-

Seite 44
Kommunales Gesamtkonzept III
endliche Möglichkeiten, die sie nutzen können, 
und das seit Jahren auch tun. 
Diese Arbeit wird durch Programme der Kom-
munen und des Landes unterstützt. Hier ist 
insbesondere der „Kulturrucksack“ zu erwäh-
nen, der die Möglichkeit bietet, gemeinsame 
Aktionen zu finanzieren. Aber auch das Pro-
gramm „Kultur macht stark“, die „Kulturstrol-
che“ oder diverse andere Projektförderungen, 
zum Beispiel beim Fonds Soziokultur, ermög-
lichen Dinge über den ‚normalen‘ Schulalltag 
hinaus.
Für das COMEDIA Theater liegt die Zukunft 
des Theaters für Junges Publikum, aber auch 
die Zukunft von Bildung und Schule, in einer 
Stärkung der Kulturellen Bildung, der außer-
schulischen Lernorte (von denen Theater nur 
einer unter vielen ist) und in Kooperationen auf 
Augenhöhe unter Einbindung aller Interessen 
und Bedürfnisse.
7.2	 Beispiel	der	Jugend-Kunstschule	
	Rodenkirchen
Frau Zimmermann, Initiatorin und fachliche 
Leiterin der Kultureinrichtung und Hans Kock-
hans, Kunstlehrer der Gesamtschule Rodenkir-
chen, berichten aus der Praxis: 
„Projekt – Jubiläums-Bildband „Der Park er-
wacht“, eine Idee aus der Zeit vor der Corona-
Zeitrechnung!
Das 30-jährige Jubiläum der Jugend-Kunst-
schule Rodenkirchen sollte ein Fest der beson-
deren Art sein, ein ganzes Jahr sollte gefeiert 
werden! 
Impulsgeber war der Vorgebirgspark mit all 
seiner Vielfalt, ein Objekt der Begierde! Kunst-
projekte von und mit Kindern und Jugendli-
chen sollten den Park erwachen lassen!
Als Team der Jugend-Kunstschule Rodenkir-
chen entwickelten wir 30 verschiedene Projek-
te für alle Altersstufen zum Thema „Der Park 
erwacht“! 
Was lag da näher, als das 30-jährige Jubiläum 
zum Anlass zu nehmen, die Kooperations-
Partner aus 30-jähriger Zusammenarbeit zum 
Mitmachen einzuladen.
Gedacht, getan! Die Einladung – Lust auf 
Kunst? – ging an alle Kooperations-Partner 
rechts und links vom Rhein.
Experimentierfreudige Gruppen aus Kita, 
Grundschule, Förderschule, Realschule, Ge-
samtschule, Offenem Ganztag konnten sich in 
der Zeit vom 26.04.2019 – 26.4.2020 für einen 
Tag oder einige Stunden auf das „Abenteuer 
Kunst“ einlassen. Unterstützung vom Team der 
Jugend-Kunstschule war zugesagt!
Die Verteilung der Projekte fand im Losverfah-
ren statt!
Projekt-Lose (ohne Nieten) gab es zu den 
Kunstsparten – Bildnerisches Gestalten – Male-
rei – Landart – Skulptur – Theater – Fotografie 
– Video – Trickfilm – Animation. 
Jede Gruppe bekam 4 Lose, aus denen 1 Los 
mit dem Projekt-Titel gezogen wurde.
Alle Projekte wurden dokumentiert und in dem 
Jubiläums-Bildband zusammengeführt.

7 Kooperationen mit Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen
 Seite 45
Der Jubiläums-Bildband „Der Park erwacht“ 
schauen, sehen, betrachten – ein Kaleidoskop 
der Ideen, ein bunter Wechsel der Eindrücke 
und Bilder“ – spiegelt den Park und die heutige 
Zusammenarbeit der Jugend-Kunstschule Ro-
denkirchen mit den Partnern aus Kita, Schule 
und Offenem Ganztag wider! Das Projekt zeigt 
vorbildliche Möglichkeiten für Prozesse der 
Schulentwicklung! 
Der Bildband könnte auch Treibstoff für positi-
ve Gedanken nach der Pandemie sein!“
Ingeburg Zimmermann, Initiatorin und fachli-
che Leiterin
PS: 368 Schüler*innen waren an dem Projekt 
beteiligt!
Der Park erwacht – Gesamtschule Roden-
kirchen mit der Jugendkunstschule 
Rodenkirchen
Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens im April 
2019 hat die Jugendkunstschule 30 Schulen 
und Einrichtungen aus diversen vorangegan-
genen Kooperationen eingeladen. Auch wir 
hatten das große Glück an einem Aktionstag 
im Atelier, welches sich im Vorgebirgspark 
befindet, teilnehmen zu dürfen.
Den 18 Schülerinnen und Schülern des Kunst-
kurses der Jahrgangsstufe 12 war vorab nur be-
kannt, dass man sich am letzten Mittwoch vor 
den Sommerferien morgens zur Jugendkunst-
schule begeben würde, wetterfeste Kleidung 
wünschenswert sei und dass alle etwas für ein 
gemeinsames Frühstück beisteuern sollten. 
Vor Ort wurde zunächst das Thema der Aktion 
„Der Park erwacht“ vorgestellt und mehrere 
Lose warteten auf die Teilnehmerinnen und 
Teilnehmer. Jedes Los stand für eine künstle-
rische Aktion, somit entschied der Zufall über 
das letztendliche Projekt bzw. das jeweilige 
Medium. Der begleitende Kunstlehrer Herr 
Kockhans zog das Los „parkgallery – der Park 
erwacht virtuell“. Die Schülerinnen und Schü-
ler hatten die Aufgabe den Vorgebirgspark als 
Spiel- bzw. Inszenierungsfläche zu nutzen und 
digital zu dokumentieren. Zur Seite standen 
ihnen dabei die Leiterin der Jugendkunstschu-
le, Frau Zimmermann, und drei Medienschaf-
fende mit ihrem Film- und Fotoequipment. 
Außerdem begleitete die Referendarin Sabrina 
Azizi den Kurs. 
Während der ersten Begehung der Parkanlage 
sprudelten zahlreiche Ideen, die anschließend 
beim gemeinsamen Frühstück vertieft wur-
den. Schnell bildeten sich Arbeitsgruppen, die 
ihre Konzepte vorstellten und anschießend in 
den Park stürmten, um diese zu verwirklichen. 
Bereits nach wenigen Minuten filmten die Ju-
gendlichen hinter Hecken oder standen bis zu 
den Knöcheln in einem Wasserbecken. 
Es zeigte sich eine unglaubliche Bandbreite an 
Arbeitsweisen. Die Bewegungen und Interak-
tionen von Tieren, Spiegelungen auf Oberflä-
chen und die Zerstörung der Natur wurden zu 
den zentralen Themen der einzelnen Gruppen-
arbeiten. Auch ein „Parkyeti“ trieb an diesem 
Vormittag sein Unwesen. Binnen weniger Stun-
den entstanden so eindrucksvolle Kunstwerke, 
die definitiv aus dem Rahmen des wöchentli-
chen Kunstunterrichts fallen. 
Am Ende des Aktionstages gab es seitens der 
Schülerinnen und Schülern nur positive Rück-

Seite 46
Kommunales Gesamtkonzept III
meldungen. Sie konnten sich frei entfalten, 
neue Ideen entwickeln und unmittelbar um-
setzen. So viel Freiheit entfacht die Kreativi-
tät, welche an diesem Tag mehr als spür- und 
sichtbar war. 
Jubiläums-Bildband unter https://www.
jugend-kunstschule-rodenkirchen.de zum 
Download.
7.3	 Kulturelle	Schulprojekte	der	Offenen	
Jazz	Haus	Schule
Profil
Initiiert und gegründet von Musiker*innen 
aus dem Kreis der Initiative Kölner Jazz Haus 
e.V., etablierte sich die Offene Jazz Haus 
Schule 1980 mit innovativen Bildungskonzep-
ten als freies Zentrum für Improvisierte und 
Populäre Musik Köln. Als in der freien Kölner 
Musikszene verankerte kulturpädagogische 
Facheinrichtung, Träger der freien Jugendhilfe 
und Bildungspartner von allgemeinbildenden 
Schulen, Kindertagesstätten, Jugendeinrich-
tungen oder Hochschulen ist die Offene Jazz 
Haus Schule heute einer der zentralen Akteure 
musikalischer Bildung in Köln. Ihr Angebot in 
den Bereichen Musikschule, Soziokultur und 
Akademie erreicht Menschen alle Altersstufen. 
Entwicklung Kultureller Schulprojekte der 
OJHS
Bereits 1987 beginnt die OJHS ihre dezentrale 
Arbeit in Kooperation mit allgemeinbilden-
den Schulen in einer Zusammenarbeit mit der 
Gesamtschule Holweide. Seitdem hat sich 
viel getan: Schule befindet sich nicht erst seit 
der Einführung des offenen und gebundenen 
Ganztages, der Einführung und des Scheiterns 
der Gemeinschaftsschule und von G8 in einer 
rasanten Entwicklung. Um die kulturelle Zu-
kunftsfähigkeit, Kreativität und Teilhabe, Fan-
tasie und die lebendige Auseinandersetzung 
mit kulturellen Inhalten und Traditionen in der 
gesamten Breite der Gesellschaft zu fördern, 
wurden zahlreiche öffentliche Programme wie 
„Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ 
und „Kultur und Schule“ ins Leben gerufen. 
Die Jazzhausschule stellt sich diesen Verän-
derungen und entwickelt in Kooperation mit 
verschiedenen Schulen passgenaue kulturelle 
Angebote und arbeitet gemeinsam mit ihren 
Partnerschulen daran, Kulturelle Bildung nicht 
nur als gelegentliches Zusatzangebot einzu-
richten, sondern sie in langfristigen Koopera-
tionen fest in allgemeinbildenden Schulen zu 
verankern. Ihr Ansatz ist dabei vom kreativen 
und gemeinsamen Musizieren von Anfang an, 
interdisziplinären Verknüpfungen mit anderen 
Kunstformen wie Tanz oder Theater, inklusiven 
künstlerisch-pädagogischen Konzeptionen 
und der nachhaltigen Denkweisen kultureller 
Schulentwicklung geprägt.
Seit 2020 fördert die Stadt Köln direkt drei kul-
turelle Schulentwicklungsmodelle der Offenen 
Jazz Haus Schule sowie die Grundschulkoope-
rationen der Jazzhausschule im Rahmen des 
Landesprogramm „Jedem Kind Instrumente, 
Tanzen, Singen“. 
MuProMandi
2008 brachten die Offene Jazz Haus Schule 
und die GGS Manderscheider Platz mit Mu-
ProMandi (Musikprofil Manderscheider Platz)

7 Kooperationen mit Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen
 Seite 47
ein modellhaftes Musikprofil mit Schwerpunkt 
„neue und improvisierte Musik“ auf den Weg, 
das sich bis heute – vom Kollegium, der Eltern-
schaft und dem Team der Offenen Jazz Haus 
Schule getragen – nachhaltig und innovativ 
entwickelt. Im Zentrum dieses Modellprojekts, 
das im Rahmen „Netzwerk Neue Musik“ der 
Kulturstiftung des Bundes initiiert und von 
2008 bis 201 1 gefördert wurde, stehen musika-
lisches Forschen und Gestalten in Improvisati-
on, Komposition, Ensemblespiel, Inszenierung 
und Performance. 
Das integrale Musikprofil an der GGS Man-
derscheider Platz, das ein außerhalb der 
Stundentafel umgesetztes „Experimentelles 
Klassenmusizieren“ mit Workshop-Projekten, 
Künstler*innenbesuchen und einem viel-
schichtigen elternfinanzierten Nachmittagsan-
gebot verbindet, hat sich gerade in der künst-
lerischen Arbeit mit heterogenen Gruppen 
zu einem über die Schule hinaus wirksamen 
Ideengenerator und Methodenlabor entwi-
ckelt. Die intensive Zusammenarbeit von 
Grundschullehrer*in und Musiker*in ermög-
licht eine hohe Verdichtung und Diversität 
musikalischer und musikpädagogischer Fähig-
keiten. 
KlangKörper 
Das Projekt „KlangKörper“ bringt im Rahmen 
einer langfristigen Profilbildung Musik und 
Tanz, Klang und Körper, Rhythmus und Bewe-
gung in die Grundschule Kunterbunt. „Klang-
Körper“ ermöglicht den Kindern der Schule die 
schöpferische Auseinandersetzung mit Klang 
und Bewegung, eröffnet kindgerechte Zugän-
ge zu den Kunstformen Musik und Tanz und 
lässt sie den eigenen Körper als differenziertes 
Medium von Ausdruck und Wahrnehmung 
entdecken. „KlangKörper“ eröffnet spieleri-
sche Zugänge und neue Räume für Lauschen 
und Kreativität, Körperlichkeit und Interaktion, 
die nach Möglichkeit bewusst auf die an der 
Schule vielfach vertretenen emotionalen und 
sozialen Entwicklungsverzögerungen einge-
hen. Die im Rahmen von „KlangKörper“ als 
Dozent*innen arbeitenden Tänzer*innen und 
Musiker*innen setzen dabei auf offene For-
men, in denen musikalische und tänzerische 
Elemente, Spiele und Übungen ineinander 
fließen und den Kindern viel Raum für eigene 
Ideen bieten.
Das Projekt an dieser unkonventionellen 
inklusiven Schule mit Familienklassen, die die 
Jahrgangsstufen 1-4 umfassen, zeichnet sich 
durch eine besonders enge Zusammenarbeit 
von Offener Jazz Haus Schule, Schule, Offe-
ner Ganztagsschule und Künstler*innenteam 
aus. Durch den intensiven Austausch konnten 
zahlreiche außergewöhnliche Formate entwi-
ckelt, erprobt und in vielen Fällen auch nach-
haltig etabliert werden. Dazu gehören u.a. eine 
Projektwoche mit Exkursionen in die profes-
sionelle kulturelle Landschaft Kölns, ein vorü-
bergehend die ganze Schule umkrempelnder 
künstlerischer Aktionstag, eine performativ-in-
teraktive Überraschungs-AG mit wechselnden 
Künstler*innen und der so niederschwellige 
wie innovative offene Geigenraum, der bereits 
zahlreichen Kindern die Annäherung an dieses 
Instrument, gemeinsames Musizieren und 
Üben ermöglicht hat. 
SPEM 
Mit dem „Schulprofil Populäre und Experimen-
telle Musik“ (SPEM) realisieren die Integrierte

Seite 48
Kommunales Gesamtkonzept III
Gesamtschule Köln Innenstadt (igis) und die 
Jazzhausschule seit dem Jahr 2019 erstmalig 
ein Musikprofil an einer Gesamtschule in Köln. 
Damit wird für die zahlreichen im Grundschul-
bereich von der Offenen Jazz Haus Schule 
durchgeführten Bildungsangebote eine wei-
terführende Anlaufstelle für musikbegeisterte 
Kinder und Jugendliche jenseits einer rein 
gymnasialen Schullaufbahn geschaffen. SPEM 
transponiert dabei Konzeptionen und Arbeits-
weisen aus den beiden Grundschulmodellen in 
den Kontext einer weiterführenden Schule und 
schafft dadurch Übergänge und Anschlüsse. 
Dem inklusiven Konzept der Schule – und dem 
Leitmotiv „Musik für alle“ – folgend, kombi-
niert das SPEM-Profil entgeltfreie musikalische 
Bildungsangebote für alle interessierten Kinder 
mit entgeltpflichtigen Differenzierungsange-
boten, deren Wahrnehmung durch Fördersti-
pendien unabhängig von ihren persönlichen 
und sozioökonomischen Voraussetzungen 
ebenfalls allen interessierten Kindern ermög-
licht wird. Die Verknüpfung von populärer 
und experimenteller Musik bietet einerseits 
starke Anknüpfungspunkte zur Lebenswelt 
der Schüler*innen und andererseits Raum für 
neue, horizonterweiternde, ästhetische Er-
fahrungen, die in Angebotsformen wie Musik-
AGs, freies Musizieren in den Mittagspausen, 
Projektwochen oder beim kreativen Klassen-
musizieren gewonnen werden. Seit dem Schul-
jahr 2019/20 fungiert die Jazzhausschule auch 
als Ganztagsträger der igis.
JeKits
Mit „JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, 
Singen“ werden die Weichen für die musika-
lisch-kulturelle Bildung an Grundschulen in 
Nordrhein-Westfalen neu gestellt. JeKits soll 
in enger Zusammenarbeit mit Musikschulen, 
Tanzinstitutionen und freien Bildungsträgern 
allen Kindern unabhängig von Bildungshin-
tergrund und sozialem Status einen Zugang 
zum Musizieren, Tanzen und Singen eröffnen. 
Mittlerweile nehmen 1 1 Kölner Grundschu-
len in Kooperation mit der Offenen Jazz Haus 
Schule am JeKits-Programm teil:
Schwerpunkt Instrumente
KGS Horststraße (Mülheim), GGS Kopernikus-
straße (Mülheim / Buchforst), KGS Lukasschule 
(Nippes / Bilderstöckchen), GGS Zwirnerstraße 
(Innenstadt / Altstadt Süd), KGS Vincenz-Statz 
(Ehrenfeld)
Schwerpunkt Singen
GGS Manderscheider Platz (Lindenthal / Sülz), 
KGS Michael-Ende-Grundschule (Ehrenfeld), 
GGS Stenzelbergstraße (Lindenthal / Kletten-
berg), GGS Nesselrodestraße (Nippes), Mon-
tessori Ferdinandstraße/Schulstraße (Deutz)
Schwerpunkt Tanzen
Schule Kunterbunt (Ehrenfeld / Bocklemünd-
Mengenich).

8 Konkrete Handlungsschritte 2022 – 2024
 Seite 49
8	 Konkrete	Handlungsschritte	2022	–	2024
Grundsätzlicher Handlungsbedarf
Der Koordinierungsstelle stehen keine ausrei-
chenden eigenen kommunalen Haushaltsmit-
tel zur Verfügung. Um den Bereich kulturelle 
Bildung zukunftsfähig und nachhaltig weiter-
zuentwickeln und die erkannten Bedarfe zu 
decken, sollte die finanzielle Ausstattung um 
Mittel für eigene Vorhaben sukzessive erhöht 
werden. 
Kontinuierlicher Fachaustausch zu 
Themenschwerpunkten
Die strategische Verankerung Kultureller 
Bildung in Kultur-, Bildungs-, Jugend, Stadtent-
wicklungs- und Sozialpolitik muss sich weiter-
entwickeln. Eine stärkere Vernetzung in der 
Stadt ist dazu notwendig. 2022 soll ein neues 
regelmäßiges Austauschformat (nach Münch-
ner Vorbild und Forderung aus dem KEP 2019) 
ins Leben gerufen werden.
Die Veranstaltung soll ab 2022 mindestens 
einmal im Jahr stattfinden. Eingeladen werden: 
 – Vertreter*innen aus Kultur, Bildung und 
Soziales,
 – Freie Träger,
 – Etablierte Einzelakteur*innen,
 – Stiftungen,
 – Städtetag,
 – Themenbezogen auch Vertreter*innen aus 
Stadtentwicklung, Soziales, Umwelt und 
Sport.
Die Planung erfolgt im Steuerungskreis Kultu-
relle Bildung im Herbst 2021 und entscheidet 
Details: 
 – Anzahl der Teilnehmer*innen, 
 – Zusammensetzung der Runde,
 – Festlegung der Themen, 
 – Themenabfrage vorab,
 – Termin und Ort einer ersten Runde 2022.
Themen der 1. Sitzung könnten sein:
 – Bestandsaufnahme,
 – Ermittlung von Bedarfen,
 – Kooperationsmöglichkeiten,
 – Aktuelles,
 – neue Aspekte Kultureller Bildung.
Möglichst in der 1. Jahreshälfte 2022 vor den 
Sommerferien sollte dieses neue Format 
 starten.
Einbezug der Freien Szene
Die Aktivitäten fokussieren sich auf regel-
mäßige Veranstaltungen zu Austausch und 
Information vor einem neuen Förderjahr des 
„Kulturrucksacks“ und den Facharbeitskreis 
Musenkuss, der in normalen Jahren halb-
jährlich tagt und seinen Mitgliedern offen 
steht. Im Anhang findet sich die aktuelle 
Liste der Anbieter*innen auf Musenkuss-Köln 
( Anlage 1).
Ein gezielter Aufbau neuer struktureller Ko-
operationen mit Akteur*innen der Kulturel-
len Bildung eröffnet sich ab 2022 über das 
„Kulturstrolche“-Programm des Kultursekre-

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Kommunales Gesamtkonzept III
tariats NRW. Ausdrücklicher Schwerpunkt des 
Konzeptes ist der Einbezug aktueller Kunst 
und Kultur in der Kommune und besonders 
auch der Austausch mit Kunstschaffenden. Die 
Kunst-Installationen auf dem Ebertplatz bieten 
sich als 1. Thema an und sind für 2022 geplant. 
Entwicklung eines Preises für das beste 
Kulturrucksack-Projekt
Eine interdisziplinäre und hochrangige Jury 
wählt nach Abschluss eines Förderjahres aus 
den fotografisch oder filmisch sehr gut doku-
mentierten Berichten das beste Projekt aus. 
Der Preis soll jährlich während einer Veranstal-
tung vergeben werden. Die fotografische oder 
filmische Dokumentation wird bei der Preis-
verleihung vorgeführt und dient zugleich als 
Anregung für Konzepte neuer Vorhaben.
Fachveranstaltungen zu wechselnden 
Themen
Als weiteres für die nächsten Jahre relevantes 
Format ist die Etablierung von kleineren Fach-
veranstaltungen geplant. So sind z.B. Fortbil-
dungen zu digitalen Vermittlungsformaten 
angedacht. Das neue Projekt soll aber auch ein 
Forum für die Darstellung Kultureller Bildung 
in Köln und Impulsgeber sein.
Bestandsaufnahme Akteur*innen Kulturelle 
Bildung in Köln
Nach dem Konzept ist vor dem Konzept. Zur 
Vorbereitung einer erweiterten Neuauflage 
des Gesamtkonzeptes Kulturelle Bildung von 
2012 ist wieder eine umfassende Bestandsauf-
nahme notwendig. Daher ist bereits für den 
Herbst 2021 die Entwicklung und Durchfüh-
rung einer Befragung geplant, die Freie Kunst- 
und Kulturinitiativen, die Kulturpädagogischen 
Einrichtungen und die städtischen Institutio-
nen umfasst. Je nach Art der Umsetzung folgt 
die Auswertung in der ersten oder zweiten 
Jahreshälfte 2022.
Die unterschiedlichen Teilstrategien, Ziele und 
Aufgaben Kultureller Bildung zu verknüpfen 
und im gesamtstädtischen Zusammenhang 
zu denken, bedeutet noch immer eine große, 
auch strukturell bedingte Herausforderung für 
alle Beteiligten: Menschen aller Generationen 
in ihrer Lebenswirklichkeit abzuholen und an 
Kunst und Kultur heranzuführen.

8 Konkrete Handlungsschritte 2022 – 2024
 Seite 51
Anlage	1:	Anbieter*innen	auf	Musenkuss	(www.musenkuss-koeln.de)
Anbieter*innen Kultureller Bildung auf MUSENKUSS Köln in kommunaler Trägerschaft
Institution Sparte
Archäologische Zone – Prätorium Zeit- und Kulturgeschichte
Artothek Bildende Kunst
Bürgerhaus Kalk Diverse
Gürzenich Orchester Köln Musik
Hänneschen Theater Stadtgeschichte und Brauchtum
Historisches Archiv Zeit- und Kulturgeschichte
Kölnisches Stadtmuseum Stadtgeschichte und Brauchtum
Museum für angewandt Kunst Köln (MAKK) Design
Museum für Ostasiatische Kunst Andere Kulturen
Museum Ludwig Bildende Kunst
Museum Schnütgen Zeit- und Kulturgeschichte
Museumsdienst Köln Diverse
NS-Dokumentationszentrum Zeit- und Kulturgeschichte
Oper Köln Musik
Rautenstrauch-Joest-Museum Andere Kulturen
Rheinische Musikschule Köln Musik
Römisch-Germanisches Museum Zeit- und Kulturgeschichte
Schauspiel Köln – Theater und Schule Theater
Stadtbibliothek Köln Literatur / Schreiben / Lesen
Tanzakademie der rheinischen Musikschule Köln Tanz und Bewegung
VHS Kulturelle Bildung Diverse
Wallraf-Richartz-Museum & Fundation Corboud Bildende Kunst
Anbieter*innen Kultureller Bildung auf MUSENKUSS Köln in anderer Trägerschaft
Institution Sparte
Akademie der Künste der Welt Bildende Kunst
Akademie för uns Kölsche Sproch/SK Stiftung Kultur Literatur / Schreiben / Lesen
Alte Feuerwache Mädchentreff Bildende Kunst
Altelier Artig Bildende Kunst
ArtAsyl Bildende Kunst
ARTRMX Bildende Kunst
Barnes Crossing Tanz und Bewegung
Bugs – Offene Kinder- und Jugendarbeit Diverse

Seite 52
Kommunales Gesamtkonzept III
Anbieter*innen Kultureller Bildung auf MUSENKUSS Köln in anderer Trägerschaft
Institution Sparte
Bürgerzentrum Deutz Diverse
Bürgerzentrum Engelshof Diverse
Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof Diverse
Büro für Konzertpädagogik Musik
Casamax Theater Theater
Cassiopeia Theater Theater
Circus ZappZarap Zirkus und Spiel
Comedia Theater Theater
Concerto Köln Musik
CVJM Köln Musik
DIN A 13 Tanzcompany Tanz und Bewegung
Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW Neue Medien / Film / Fotografie
DOMID e.V. Zeit- und Kulturgeschichte
Ensemble Confettissimo Musik
Ensemble Musikfabrik Musik
Filmbüro NW Neue Medien / Film / Fotografie
Girlspace Neue Medien / Film / Fotografie
internationale Photoszene Köln Neue Medien / Film / Fotografie
internationales Frauen* Film Fest Dortmund+Köln Neue Medien / Film / Fotografie
jfc medienzentrum Neue Medien / Film / Fotografie
Jugend- und Kulturzentrum Glashütte Bildende Kunst
Jugendeinrichtung Treffer Neue Medien / Film / Fotografie
Jugend-Kunstschule Rodenkirchen Bildende Kunst
Junges Theater Köln e.V. Theater
Juniorhouse Schauspielschule für Kinder & Jugendliche Theater
Karl Rahner Akademie Zeit- und Kulturgeschichte
Käthe Kollwitz Museum Köln Bildende Kunst
Kinder- und Jugendhaus Boltensternstraße Neue Medien / Film / Fotografie
Kinder- und Jugendzirkus Linoluckynelli Zirkus und Spiel
Kinderkulturkarawane Andere Kulturen
Kölner Graphikwerkstatt Bildende Kunst
Kölner Jugendwerkzentrum Diverse
Kölner Künstler Theater Theater
Kölner Philharmonie Musik
Kultcrossing Diverse

8 Konkrete Handlungsschritte 2022 – 2024
 Seite 53
Anbieter*innen Kultureller Bildung auf MUSENKUSS Köln in anderer Trägerschaft
Institution Sparte
Kulturarena Zirkusfabrik Zirkus und Spiel
Kulturbunker Köln Diverse
Kulturpiraten Basteln & Gestalten
Kunstmuseum Villa Zanders Bildende Kunst
Kunstpädagogisches Atelier im Jugend- und Gemein-
schaftszentrum Grengel
Bildende Kunst
Literaturhaus Köln / Junges Literaturhaus Literatur / Schreiben / Lesen
Mittwochsmaler – das Kölner Graffiti- und Jugendkunst-
projekt
Graffiti
MuKuTaThe – Werkstatt für Musik, Kunst, Tanz, Theater Diverse
music4everybody Musik
Musik-kids Musik
NakNak Kunstlabor im Geschwister Scholl-Haus Kunst
nrw landesbüro tanz Tanz und Bewegung
Offene Jazz Haus Schule Musik
OT Poll Neue Medien / Film / Fotografie
OT Werkstattstraße Tanz und Bewegung
Pelemele – Rock für Kinder Musik
pulk fiktion Theater
Raum13 Deutzer Zentralwerk der schönen Künste Bildende Kunst
Roots&Routes Cologne e.V. Musik
SK Stiftung Kultur Diverse
Sockenkonzerte Musik
Sommerblut Festival der Multipolarkultur Diverse
Tanzfaktur Tanz und Bewegung
Tanzimpulse Tanz und Bewegung
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln Tanz und Bewegung
Tanzstudio in der Marmeladenfabrik Tanz und Bewegung
Tanzwerkstatt BMM Tanz und Bewegung
Theater ImPuls Theater
Theaterakademie Köln Theater
Theaterpädagogisches Zentrum TPZAk Theater
TPZAK – Zirkus- und Artistikzentrum Köln Zirkus und Spiel
WDR Musikvermittlung Musik
ZAMUS – Zentrum für alte Musik Musik

Seite 54
Kommunales Gesamtkonzept III
Quellen
Im Text verwendete und benannte Quellen in 
Reihenfolge der Nennung
Kommunales Gesamtkonzept Kulturelle 
 Bildung in Köln (KUBIK) (2012)
Kommunales Gesamtkonzept II, Kulturelle 
Bildung in Köln (KUBIK) (2018)
Köln 2020 – Leitbild einer Stadt (2020)
Kulturentwicklungsplan für Köln (2009)
Kulturentwicklungsplanung Köln (2019) 
UN Behindertenrechtskonvention (2008) 
15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesre-
gierung (2017)
10. Kinder- und Jugendbericht NRW (2016)
E. Cassirer, Philosophie der symbolischen 
 Formen, Berlin 1923
F. Schiller, über die ästhetische Erziehung des 
Menschen, 1794
Schön, dass Ihr da seid. Kulturelle Teilhabe und 
Zugänge, hrsg. vom Rat für Kulturelle Bildung 
(2014)
A. Bamford, Der Wow-Faktor. Eine weltweite 
Analyse der Qualität künstlerischer Bildung, 
2010
Bildung und Kultur in der Stadt, Positions-
papier zur Kulturellen Bildung, Deutscher 
Städtetag (2019)
Kölner Statistische Nachrichten, Amt für Stadt-
entwicklung und Statistik, 10/2021 
Förderkonzept Kulturelle Teilhabe, Köln (2020)
Enquete Kommission Kultur in Deutschland, 
Deutscher Bundestag, Drucksache 16/700, 
(2007)
Kinder und Jugendförderplan 2021-2025, 
kulturpädagogische Facheinrichtungen, Köln 
(2021) 
Interkulturalität und Mehrsprachigkeit. Grund-
lagen und Handlungsfelder, Bezirksregierung 
Köln (2019)
M. Fuchs, Kulturelle Bildung, Grundlagen, 
 Praxis, Politik (2008)
Stadtstrategie – Kölner Perspektiven 2030+ 
(2020)
Kulturraum Kindheit und Jugend, Auf den 
Punkt II/III, Rat für Kulturelle Bildung, 2021 
Werkbuch 03, Kulturelle Bildung in Schule, 
Remscheid 201 1

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

12694 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/40/404 
 
Vorlagen-Nummer 24.04.2026 
 0874/2026 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 07.05.2026 
 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Herrn Scholz (Die Linke) aus der Sitzung 
des KuK vom 12.03.2026 betreffen "Bericht und Planung Kulturelle Bildung " 
In der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vom 12.03.2026 wurde zu 3.1 (Anfrage 
AN/0364/2026) als mündlicher Antrag von Herrn Scholz (Die Linke) ein Sachstand der Kultu-
rellen Bildung gewünscht. Vorangegangen waren eine Beantwortung einer schriftlichen An-
frage zur besseren Bewerbung für Angebote Kultureller Bildung (3385/2025) am 29.01.2026 
sowie ein Sachstandsbericht zu Förderungen der Kulturellen Bildung 3653/2025 am 
12.03.2026. Hierzu bat Herr Scholz die Verwaltung um weitergehende Informationen zur Vor-
lage in der nächsten Sitzung. 
 
Dazu nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung: 
 
Im vorliegenden Bericht und der Präsentation in der Anlage 1 werden die gegenwärtigen Auf-
gaben, Pläne und Handlungsperspektiven der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung aufge-
zeigt. Eine vollumfängliche quantitative Bestandsaufnahme kann dies im Augenblick nicht 
sein. Da jedoch der Prozess zu einem neuen Gesamtkonzept, unterstützt von der Arbeitsstelle 
Kulturelle Bildung NRW, begonnen wurde, werden auch Erhebungen zu konkreten Hand-
lungszielen zu gegebener Zeit stattfinden. Diese Mitteilung dient daher zur Veranschaulichung 
des Standes der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung sowie als Gesprächsgrundlage für die 
Planungen zum Gesamtkonzept.  
 
Entwicklung der Handlungsfelder 
Die Verankerung der Kulturellen Bildung in der Verwaltungsstruktur geht auf den Ratsbe-
schluss 3429/2008 vom 10.02.2009 zurück. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Erar-
beitung eines Gesamtkonzepts zur Kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche in Köln. Die 
Fortschreibung dieses Gesamtkonzepts, primär aus Sicht der Kunst- und Künstlerförderung, 
ist nach wie vor der politische Hauptauftrag. (Siehe auch 3653/2025, Anlage „Steckbrief“)  
 
Kulturelle Bildung wird in verschiedenen Dienststellen geplant, gefördert oder durchgeführt. 
Seit dem Ratsbeschluss entwickelten sich die Handlungsfelder wie folgt bis zum heutigen 
Stand: 
 
Sechs Konzepte Kultureller Bildung wurden erstellt und eingereicht im Rahmen des Wett-
bewerbs kommunale Gesamtkonzepte. Drei davon (siehe Pokal-Symbol) wurden prämiert 
(2012, 2014 und 2021). Dies stellt eine Sonderförderung in Aussicht für das nächste prämierte 
Konzept (in Arbeit) über drei Jahre zu max. je 20.000 €. Das aktuelle Konzept von 2021 liegt 
als Anlage 2 dieser Mitteilung bei. 
 
Eine Plattform für Kulturelle Bildung als Idee gab es ebenfalls vor dem Ratsbeschluss.

2 
 
2014 wurde nach gemeinsamer Prüfung durch IV, VII und 13 die fertig entwickelte Lösung 
„Musenkuss“ übernommen. Mit dem Relaunch 2022 ist sie auf ein nachhaltiges Open-Source-
System umgestellt und Köln anteilig Beteiligte. Musenkuss ist ein interkommunales Kooperati-
onsprojekt zwischen den Städten München, Düsseldorf und Köln, die sich die Entwicklungs-
kosten teilen. Genutzt wird Musenkuss in Köln hauptsächlich von Multiplikator*innen wie Lehr-
kräften, Jugendeinrichtungen und anderen, die Programme Kultureller Bildung gestalten und 
nach Anbieter*innen aus vertrauenswürdiger Quelle suchen. 
 
Vor 2012 wurden kleinere Förderungen einzelner Vorhaben aus einem eigenen Budget zur 
Steuerung Kultureller Bildung eingesetzt. Mit den Landesförderprogrammen (siehe 3653/2025 
Sachstandsbericht Förderungen) können Kinder und Jugendliche intensiver unterstützt wer-
den. Mit dem Fonds KUBIK (Beschluss 2531/2022) hat die Stadt Köln seit 2022 ein eigenes 
Steuerungsinstrument für Kulturelle Bildung. 
 Kulturrucksack ab 2012 (Pilotkommune) 
 Kultur und Schule (seit 2018/2019 bei KUBIK) 
 Kulturstrolche von 2019 bis 2025 
 Fonds KUBIK seit 2022 
 
Personell enthielt der Ratsbeschluss eine Stelle zur Koordinierung des Gesamtkonzeptes. 
Über die Durchführung der Landesprogramme und für die Plattformredaktion kamen weitere 3 
Vollzeitäquivalente hinzu. Nach Neubewertungen und Fluktuation ist die Dienstelle seit März 
2026 wieder vollständig besetzt. 
 
Beteiligte der Kulturellen Bildung 
Kulturelle Bildung wird in Köln aus einer reichhaltigen Motivation und einer vielfältigen Szene 
heraus gestaltet, entwickelt und erlebbar. Das Büro KUBIK ist für all diese Akteure als Kon-
takt- und Koordinierungsstelle angelegt. Zu den verschiedenen Ebenen, auf denen Kulturelle 
Bildung gefördert, geleistet oder entwickelt wird hält es Kontakt. Die aktuellen Bezugsgruppen 
sind – nach Intensität der Zusammenarbeit:  
 
Eine etabliere Zusammenarbeit existiert innerhalb Kölns mit folgenden Bezugsgruppen: 
Wie in den meisten Kommunen NRWs bildet die Trias aus Bildung, Jugend und Kultur den ge-
meinsamen Kern. Im Schaubild sind dies die blau umrandeten fördernden Stellen Kultureller 
Bildung. Aus Ihnen sind alle Fachjurys zusammengesetzt (siehe Beschlüsse zum Juryent-
scheid Fonds KUBIK). Auf dieser Ebene wird regelmäßig und produktiv zusammengearbeitet. 
 
Anbieter*innen Kultureller Bildung können seit 2014 als Dienststelle, Verein, freie Formation 
oder Einzelkünstler*in am Netzwerk Musenkuss teilnehmen, das über einen Newsletter und 
ein Jahrestreffen den Austausch herstellt. Die spartenparitätische Facharbeitsgruppe für 
Qualität und Sichtbarkeit hat sich ebenfalls nach längerer Pause im Herbst 2025 wieder for-
miert und trifft sich nun zweimal jährlich. Sie besteht zu 80% aus Anbieter*innen der freien 
Szene. 
 
Der Steuerungskreis hat seit 2022 zunächst pandemiebedingt und anschließend aus perso-
nellen Gründen nicht mehr getagt und findet nun ab Mai 2026 wieder regelmäßig statt. Der 
Austausch mit den einzelnen Mitgliedern wurde auch in der Zwischenzeit kontinuierlich ge-
pflegt.  
 
Der Steuerungskreis beschließt Meilensteine wie die Plattform und die Ausgestaltung des 
Fonds KUBIK. Er findet auf Leitungsebene statt. Folgende Ämter und Dienststellen sind Mit-
glieder: 
 Amt für Schulentwicklung (Federführung) 
 Amt für Weiterbildung  
 Rheinische Musikschule Köln 
 Amt für Kinder, Jugend und Familie 
 Kulturamt  
 Kulturelle Infrastruktur, Strategie, Belange der freien Szene 
 Museumsdienst

3 
 
 Stadtbibliothek  
 Amt für Integration und Vielfalt 
 
Diese Stellen wurden für Ende Mai 2026 erneut eingeladen, um den Prozess der Neujustie-
rung auf gemeinsame Ziele und Instrumente im Rahmen eines neuen Gesamtkonzeptes aus-
zurichten. 
 
Der Aufbau weiterer gezielter Verbindungen mit Bezugsgruppen – die teilweise untereinan-
der Vernetzungsstrukturen haben – wird im Prozess der Neujustierung Kultureller Bildung eine 
große Rolle spielen. 
Je nach Zielsetzung werden auch Verbindungen sinnvoll sein, die bisher nicht oder nur lose 
eingebunden waren. (z. B. mehr sozialräumliche Orientierung, mehr Jugendbeteiligung, Ein-
bindung von Hochschulen u.a.) 
 
Priorität: Neues Gesamtkonzept Kulturelle Bildung 
Der Ratsbeschluss 2010 bleibt weiterhin handlungsleitende Grundlage, die Fortschreibung 
des Gesamtkonzeptes bildet somit weiterhin das Fundament der Koordinierungsstelle KUBIK. 
 
Der Landeswettbewerb Kommunale Gesamtkonzepte prämiert gelungene Konzeptionen mit 
Geldpreisen. Drei Mal konnte Köln bereits ein solches Budget zur Umsetzung von Sonder-
maßnahmen erhalten. Mit dem vierten prämierten Konzept erhält eine Kommune über maxi-
mal drei Jahre 20.000 € als strategische Förderung. Die Arbeitsstelle der Akademie für Kultu-
relle Bildung des Landes NRW bietet in diesem Prozess Begleitung und Moderation an. Im 
März 2026 hat ein Auftakttreffen zu dieser Kooperation stattgefunden und das vierte Kölner 
Gesamtkonzept wird in Begleitung der Arbeitsstelle für Kulturelle Bildung voraussichtlich bis 
August 2027 auf den Weg gebracht, um diese strategische Förderung für Köln zu gewinnen. 
Die Struktur dieses Konzeptes muss aus einer gemeinsam gefundenen Zielsetzung der Kern-
beteiligten (Jugend, Bildung, Kultur) bestehen und gemeinsam erarbeitet sein. Reine Textar-
beiten in Form von Bestandsaufnahmen werden den Ansprüchen an ein prämiertes Konzept 
nicht gerecht werden.  
Berichte über Zwischenstände und Austausch können gerne prozessbegleitend erfolgen.  
 
Handlungsleitende Zielsetzungen 
Bei der Konzepterstellung Kulturelle Bildung fließen auch Kulturentwicklungsplan und Stadt-
strategie „Kölner Perspektiven 2030+“ ein. In Vorbereitung auf die anstehende Konzepterstel-
lung wurden Ende 2025 aus diesen Grundlagenpapieren die übergeordneten Ziele mit Bezug 
zur Kulturellen Bildung geclustert und vorbereitende Fragen formuliert. Welche Anliegen aus 
dem vorliegenden Konzept umgesetzt wurden, wird in einer Bestandsaufnahme bis Ende 
2026 erfasst. Welche Strukturen bestehen und welche zusätzlich sinnvoll wären, wird mit dem 
Steuerungskreis 2026 erarbeitet. Eine Zusammenstellung und Priorisierung der wichtigsten 
Ziele erfolgt ebenfalls im Entwicklungsprozess mit den Mitgliedern des Steuerungskreises.  
 
Handlungsleitende Perspektiven 
Die vier extrahierten Perspektiven, aus denen sich Handlungsbedarfe für die Steuerung Kultu-
reller Bildung ableiten, lassen sich wie folgt formulieren: 
 
 Aus der Perspektive der individuellen Persönlichkeitsentwicklung sollte es im Idealfall 
möglich sein, in jeder Altersphase Einstiege in das Erlernen verschiedener Kunstsparten 
zu finden.  
 
 Für die Kunst- und Kulturszene in Köln wäre im Idealfall ein Unterstützungssystem in 
aufeinander aufbauenden Stufen und Kooperationsformen etabliert. 
 
 Stadträumlich gesehen wären die Angebote Kultureller Bildung spartengemischt und 
wohnortnah in allen Stadtteilen aus gleich gut verteilt. 
 
 Aus der Perspektive zukünftiger Bedarfe finden sich die Werte und Ziele der Stadtgesell-
schaft auch in den Strukturen Kultureller Bildung wieder.

4 
 
 
Auf dem Weg zum nächsten Gesamtkonzept wird in moderierten Workshops daraus ein multi-
perspektivisches Handlungskonzept entwickelt, das mit zeitlich koordinierten Maßnahmen hin-
terlegt ist. 
 
Sachstand: Förderprogramme 
Höhe und Reichweite der Förderungen wurde in der Mitteilung 3653/2025 „Sachstandsbericht 
Förderungen“ für 2025 dargestellt.  
Die Kinder und Jugendlichen über außerschulische Angebote zu erreichen, wird demnach be-
reits gut genutzt und gefördert. Die Nachfrage nach flexibler Unterstützung für Neues ist groß 
(siehe Juryentscheid Fonds KUBIK 0134/2026). Die Vergabe der Projekte erfolgt nach dem 
Prinzip der sozialindizierten Steuerung einerseits und der Förderung von Innovation anderer-
seits. 
 
Förderungen: Entwicklungen und Bedarfe  
Die sozialindizierte Steuerung findet in den Landesprogrammen noch keine passende Aus-
gestaltung. Beispielsweise können ganztätige Angebote hier nicht ohne Verpflegung gedacht 
werden und die dort aktiven Künstler*innen müssen spezifisch qualifiziert und begleitet wer-
den. 
Aus der kleinteiligen Projektförderung könnten durch Kooperationsmodelle und Schnittstel-
lenpflege Verbindungswege an die institutionelle Förderung gestaltet werden und nachhaltige 
Kooperationen unterstützt werden.  
Es kann mit den Erfahrungen der ämterübergreifenden Jury die Projektförderung aus dem 
Fonds KUBIK für aktuelle Bedarfe steuernd gestaltet werden. 
Über eine gute Verbindung zur Stabstelle Fördermittelmanagement wird langfristig die Mög-
lichkeit weiterer Mittelakquise vorbereitet. Dazu bedarf es der Sicherstellung kommunaler 
Eigenanteile. 
 
Erhalt, Entwicklung und Erweiterung von Förderinstrumenten bleibt weiterhin ein wichtiges 
Ziel, um Steuerungen vornehmen zu können.  
 
musenkuss-koeln.de 
Ausgehend von der Antwort auf die „Stellungnahme zu einem schriftlichen Antrag der Fraktio-
nen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt betreffend Bessere Bewerbung für Angebote der 
kulturellen Bildung" (AN/0861/2025) vom 29.01.2026 hat am 10. März nochmalig die Fachar-
beitsgruppe beraten. Das Ergebnis ist ein Paket an finanziell unaufwändigen Maßnahmen, die 
die Ressourcen der Akteure bündeln und das unter dem Titel „Sichtbarkeit 26“ zunächst die 
gegenseitigen redaktionellen Ressourcen online, offline und über social media nutzt. 
 
Für weitere Entwicklungs- und Expansionsziele der Plattform für Kulturelle Bildung wird im 
Rahmen des Gesamtkonzeptes Raum geschaffen werden. 
 
Mehr Sichtbarkeit der bereits jetzt mit großem Engagement geleisteten Kulturellen Bildung der 
vielfältigen Szene und gute, hochwertige Teilhabemöglichkeiten an Kunst und Kultur im ge-
samten Stadtgebiet Kölns werden bei diesen Überlegungen stets im Mittelpunkt stehen.  
 
Gez. Voigtsberger

Anlage 1: Präsentation zum Bericht Kulturelle Bildung 2026

6978 Zeichen

SachstandsberichtKulturelle BildungStand 7. Mai 2026Eine Information der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung für den Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln© Sandy Craus

Inhaltsverzeichnis
Eine Information der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung für den Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln
Seite3Die Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung: Handlungsfelder im Überblick4Entwicklung der Handlungsfelder5Schema: Beteiligte der Kulturelle Bildung6Priorität: Neue Gesamtkonzeption Kulturelle Bildung7Konzept: bisherige Zielsetzungen8Konzept: Perspektiven für Planung und Vernetzung9Förderungen: Profile der Förderschienen10Förderungen: Entwicklung und Bedarfe11Plattform: Aktuelles und Ausblicke12AbschlussDie verwendeten Abbildungen stammen aus Projektberichten der Kulturellen Bildung dürfen zu internen Berichtszwecken verwendet werden. Eine Veröffentlichung oder Vervielfältigung ist jedoch ausdrücklich nicht gestattet.

Koordinierungsstelle Kulturelle BildungHandlungsfelder im ÜberblickVernetzung zu Kultureller BildungKommunales Gesamtkonzept Kulturelle Bildung in KölnFörderschienenPlattform für Kulturelle Bildung1234
Eine Information der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung für den Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln

KUS1.0KUSKUSKUSEntwicklung der Handlungsfelder
Eine Information der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung für den Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt KölnFörde-rung2007 2009 20292026201220142018202120222011
Kon-zeptePlatt-formKUSVorarbeitenKonzept-förderung
Übergang zu IV
Expansion
Sichtbarkeit 262020
Einzelne1.02.0
AkquiseAus-stat-tungheuteKUSKUSKUSKUS
in PlanungKUS

Beteiligte der Kulturellen Bildung
Eine Information der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung für den Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt KölnKulturamtAmt für Kinder, Jugend und FamilieKulturpädagogische FacheinrichtungenStädtische Häuser und KlangkörperKultureinrichtungen/ Künstler*innenNRW-Stellen für Kulturelle BildungMinisterium für Kunst und Wissenschaft (MKW)Amt für SchulentwicklungSchule / OGSBezirksjugendpflegeJugendeinrichtungenInterkommunales Netzwerk
Plattform Kulturelle Bildung=bestehende Netzwerke
Kommunale Stellen
Landes-/ Bundesebene
Freie Akteurezivilgesellschaftliche Akteure

Eine Information der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung für den Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln
Priorität: Neue Gesamtkonzeption Kulturelle BildungSteuerungskreis Kulturelle Bildung: Nächstes Treffen Mai 2026. Letzte Sitzung 2022 (aus Personalgründen). Austausch auf Fachebene fand durchgehend statt.Festlegung aktueller Ziele Kultureller BildungProzessmoderation: Arbeitsstelle Kulturelle Bildung des Landes NRW (Auftakttreffen 11. März)Fertigstellung des Gesamtkonzeptes: August 2027 (geplant)Sachstände und durchlässige Kommunikation prozessbegleitend©Sandy Craus

Konzept: Bisherige Zielsetzungen
Eine Information der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung für den Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln
Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+Dezernats-strategie IVRatsbeschluss  3429/2008Gesamtkonzept KUBIK (2021)Kulturentwicklungs-plan (2019)
Was wurde umgesetzt?
Bestandsanalyse bis Ende 2026Weiße Flecken der Kulturellen Bildung in Zielgruppen, Bezirken und an SchulenMultiplikator*innen-NetzwerkMaßnahmenplanung für drei Jahre (gefördert)
Steuerungskreis Kulturelle Bildung (Ende Mai)
Moderierter Prozess
Welche Strukturen sind sinnvoll?
Welche Ziele sind vorrangig?

Konzept: Perspektiven für Planung und Vernetzung 
Eine Information der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung für den Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln
Monsterausstellung von ©Annette Grundmann 
Tanzcamp in Porz von ©NoLimitsIm Künstleratelier von ©Judith Ganz
Schattenforschung mit ©Ruth Spätling
Das ©Kulturbüdchen, Kalk
Perspektive Kunst und Kultur in Köln:Nachhaltige Strukturen für Initiativen und Institutionen schaffenPerspektive stadträumliche Entwicklung: bezirklich orientierte Steuerung wohnortnaher AngebotePerspektive Individuelle Entwicklung entlang der Bildungskette mit Fokus auf Kindern und JugendlichenPerspektive zukunftsgeleitete Bedarfe: Vielfalt, Nachhaltigkeit und Demokratiesicherung in Kulturelle Bildung überführen

Profile der FörderschienenKultur und Schule Fonds KUBIKKulturrucksack•Fürdie Altersgruppe 10 bis 14 Jahre•Format: Workshop, fortlaufend oder als Block + rezeptives Angebot•AntragKünstler*in mit Kooperationspartner (Träger der freien Jugendhilfe oder Schulsozialarbeit)•Frist: Herbst für das kommende Kalenderjahr, Restmittel werden unterjährig vergeben•Beachten: Muss in gemeinnützig organisierten, für die Zielgruppe erreichbarem Raum stattfinden• Maximale Fördersummepro Projekt 5.000 €, Honorar bis 60 € / Stunde
•Füralle allgemein- und berufsbildenden Schulen, bes. Grund- und Förderschulen•Format: Fortlaufendes Angebot über ein Schuljahr, Blockprojekte Ausnahme•Antragüber die Schule •Frist: jeweils 31. März, kein unterjähriger Einstieg möglich•Beachten: Pflichtschulung für die Künstler*innen• Höchste Fördersummepro Projekt  4.200 €, Honorar max. 3.300 €
•Fürdie Stadtgesellschaft•Format offen, nachhaltige Kooperation und rezeptives Angebot werden vorausgesetzt•Antragüber Kunstschaffende*n•Frist: Herbst/Winter für das Folgejahr, unterjährige Bezuschussung möglich•Beachten: Kleiner Fördertopf, nur besondere Projekte•Fördersummepro Projekt bis maximal 10.000 €  
Eine Information der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung für den Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln

Förderungen: Entwicklungen und Bedarfe
Eine Information der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung für den Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln
Entwicklungen
Bedarfe
Mehr Schulen suchen Unterstützung für feste Kooperationen mit Kulturinstituten
Mehr Antragstellende suchen längerfristige und zeitlich flexiblere Förderungen
Die Inhalte der Anträge umfassen zunehmend Entwicklungsvorhaben wie Metaprojekte und  Prototypentwicklung, auch städtischer Häuser
Anpassung der Landesprogramme an Sozialraum-Herausforderungen
Schnittstellenpflege der vorhandenen Förderungen
Vorhaben werden zunehmend in Sozialräumen geplant und bewilligt 
Akquise, sobald kommunale Eigenanteile finanzierbar sind  
Strategischer Einsatz des Fonds KUBIK

Plattform: Aktuelles und Ausblicke
Eine Information der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung für den Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln
Aktuell:Ausbau und Bewerbung der Plattform seit März wieder vollumfänglich möglichFacharbeitsgruppe forciert „Sichtbarkeit 26“ Nächste Schritte:Weiterentwicklung in inhaltlicher Hinsicht konform zur KonzeptentwicklungEntwicklung einer marketingbasierten Strategie für mehr Bekanntheit©Sandy Craus

DANKE!
Eine Information der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung für den Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln©Comedia Theater Köln

Mehr Informationen zu Kultureller Bildung in Köln
www.musenkuss-koeln.de
Eine Information der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung für den Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln

Beratungsverlauf (1)

07.05.2026 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 10.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0874/2026
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
24.04.2026
Erstellt
24.03.2026 17:00