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AN/1098/2017

Expressbusse statt PKW – Busspur auf dem Clevischen Ring

Die Linke. Anfrage nach § 4 07.08.2017

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 05.09.2017, TOP 1.1

Linke Anfrage nach § 4

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Linke Anfrage nach § 4

2928 Zeichen

Rathaus, Spanischer Bau 
 50667 Köln 
Postanschrift: 
Postfach 103564 · 50475 Köln 
Tel: 0221/221-27840 · Fax: 0221/221-27841 
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand 
 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 07.08.2017 
AN/1098/2017 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Verkehrsausschuss 05.09.2017 
 
Expressbusse statt PKW – Busspur auf dem Clevischen Ring 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, 
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Wolter, 
die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung 
des Verkehrsausschusses zu nehmen: 
Der Clevische Ring ist der Ort in Köln, der mit Stickstoffdioxid am meisten belastet ist. In 2016 
wurden dort im Jahresmittel 63 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Die Messungen in 
den Vorjahren lagen ebenfalls über 60 Mikrogramm. 
Eine wirkliche Reduzierung von Stickstoffdioxid und anderer Schadstoffe kann nur durch eine 
Verringerung des Motorisierten Individualverkehrs (MIV), insbesondere von Diesel-PKW erreicht 
werden. Hierfür müssen wir Autofahrer dazu bewegen, vom eigenen PKW auf den ÖPNV 
umzusteigen. 
Die KVB wird in den kommenden Jahren die Zahl ihrer Elektrobusse deutlich erhöhen. Die RVK 
plant, zusätzliche Busse einzusetzen, die mit Wasserstoff fahren. Diese Busse können auch für 
den extrem mit Schadstoffen belasteten Clevischen Ring zur Abhilfe beitragen. Aber auch 
moderne Elektrobusse oder Wasserstoffbusse sind keine attraktive Alternative, wenn sie hinter 
den PKW im täglichen Stau stehen. 
Die Antwort auf dieses Problem sind Busspuren und eng getaktete Expresslinien auf diesen 
Spuren.

Auf dem Clevischen Ring gibt es derzeit pro Tag 30.000 Verkehrsbewegungen. Sie werden über je 
zwei Fahrspuren pro Richtung abgewickelt, an Kreuzungen über zusätzliche Abbiegespuren. 
In diesem Zusammenhang stellt DIE LINKE die folgenden Fragen: 
1. Wenn jeweils eine Spur pro Fahrtrichtung zu einer Busspur umfunktioniert wird, um 
wie viele Fahrzeuge müsste der Verkehr am Clevischen Ring reduziert werden, um 
ihn auf den verbleibenden Spuren abzuwickeln? Welcher Anzahl an Personen 
entspricht diese Reduzierung? 
2. In welcher Taktung müssten Expressbusse auf den einzurichtenden Busspuren 
verkehren, um die Anzahl an Fahrgästen zu befördern, die sich aus der 
Beantwortung zu Frage 1 ergibt? 
3. Was sind die Quell- und Zielgebiete der Verkehre auf dem Clevischen Ring und was 
wären demnach sinnvolle Linienführungen für Expressbusse? 
4. An welchen Standorten (z.B. Mülheimer Autobahnzubringer?) könnte die Schaffung 
von Park+Ride-Anlagen sinnvoll sein, um Umsteigemöglichkeiten für den 
Pendlerverkehr aus dem Umland in die Expresslinien zu erreichen? 
Wir bitten darum, die Beantwortung dieser Anfrage auch der Bezirksvertretung Mülheim zur 
Verfügung zu stellen. 
Mit freundlichen Grüßen 
gez. 
Michael Weisenstein 
Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

05.09.2017 Verkehrsausschuss
TOP 1.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1098/2017
Typ
Die Linke. Anfrage nach § 4
Datum
07.08.2017
Erstellt
07.08.2017 16:09