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1042/2022

MonitoringStadtNaturParke Ossendorf und Vogelsang

Mitteilung Ausschuss 28.03.2022

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Anlage 1 Zwischenbericht_2021_StadtNaturParke

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 Zwischenbericht_2021_StadtNaturParke

14794 Zeichen

1 
 
 
   
 
 
24/03/2022  
 
 
 
NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln 
Volker Unterladstetter 
 
Monitoring 
StadtNaturParke 
Ossendorf und 
Vogelsang 
2021

2 
 
Zusammenfassung 
Die Naturschutzstation hat durch die Kölner Grünstiftung den Auftrag erhalten, die Umstellung der 
Parkanlagen in Ossendorf und Vogelsang gemäß dem StadtNaturpark-Konzept fachlich zu begleiten. 
Im Rahmen des Monitorings wurden die Flächen während der Vegetationszeit 2021 insgesamt 
siebenmal begangen. 
Das Monitoring hat zum einen das Ziel, die Maßnahmen zu dokumentieren und ihre Umsetzung 
fachlich zu bewerten. Zum anderen sollen anhand der Monitoringbefunde Empfehlungen für die 
Fertigstellungs- und Entwicklungspflege formuliert werden. Das Monitoring umfasst daher neben der 
Arbeit im Gelände auch die Kommunikation mit der begleitenden Fachbehörde und dem mit der 
Umsetzung betrauten Auftragnehmer (Firma Courth).  
Die Anlage der Wiesenflächen erfolgte größtenteils 2018/19. Im Jahr 2021 befanden sich demnach alle 
Flächen in der fortgesetzten Entwicklungsphase. Der folgende Zwischenbericht gibt einen kurzen 
Überblick über die Entwicklung der Flächen im Projektjahr 2021. Aus Krankheitsgründen des 
Sachbearbeiters ist er etwas kürzer gehalten als die Vorjahresberichte.

3 
 
1. Lage der Projektflächen  
Die Projektflächen befinden sich in den zwei Kölner Grünräumen Bürgerpark (Ossendorf) und Sieben-
Hügel-Park inklusive angrenzender Grünflächen (Vogelsang). Während die Projektflächen im 
StadtNaturpark Vogelsang allesamt ehemalige Rasenflächen sind, die am Projektbeginn umgewandelt 
wurden, gab es im StadtNaturpark Ossendorf bereits vor Projektbeginn Wiesenflächen, zum Beispiel 
die 2016 in Kooperation zwischen Grünflächenamt und NABU Köln angelegte „Bürgerwiese“, oder der 
„Salbeihügel“ nördlich des zentralen Unterstands. Solche Bestandsflächen sollen im Rahmen des 
Projekts durch geeignete Pflegemaßnahmen in ihrer Wertigkeit stabilisiert bzw. weiterentwickelt 
werden. Hinzu gesellen sich 10 (11 mit dem einjährigen Blühstreifen im Sieben-Hügel-Park) neu 
angelegte Flächen, die in den kommenden Jahren zu artenreichen Graslandbeständen entwickelt 
werden sollen. Tabelle 1 listet die Projektflächen auf, Abbildung 3 und Abbildung 4 verorten die 
Flächen räumlich innerhalb der StadtNaturparke. 
Code Name Übertragungsmethode Zeitpunkt der Anlage Zielbiotop 
1S Ossendorf Böschung Nord Einsaat Regio-Saatgut Spätherbst 2018 Halbtrockenrasen 
2S Ossendorf Wiese Einsaat Regio-Saatgut Hochsommer 2019 Magere Glatthaferwiese 
3S Ossendorf Böschung Süd Einsaat Regio-Saatgut Frühsommer 2019 Magere Glatthaferwiese 
4M Ossendorf MGÜ-Streifen Mahdgutübertragung Hochsommer 2019 Magere Glatthaferwiese 
O-Bü Bürgerwiese Einsaat Regio-Saatgut Zeitiges Frühjahr 2016 Magere Glatthaferwiese 
O-Sa Salbeihügel - - Salbei-Glatthaferwiese 
O-Tr Trockene Böschung - - Halbtrockenrasen 
O-Wa Waldhügel - - Halbtrockenrasen 
5M Vogelsang MGÜ Mahdgutübertragung Hochsommer 2019 Magere Glatthaferwiese 
6S Vogelsang Wiese Goldammerweg Einsaat Regio-Saatgut Hochsommer 2019 Typische Glatthaferwiese 
7S Sieben-Hügel-Park Dreieckswiese Einsaat Regio-Saatgut Hochsommer 2019 Typische Glatthaferwiese 
8S Sieben-Hügel-Park Große Wiese Einsaat Regio-Saatgut Spätherbst 2018 Typische Glatthaferwiese 
9S Sieben-Hügel-Park Blühstreifen Einsaat Regio-Saatgut Spätherbst 2018 Einjähriger Ackerwildkrautsaum 
10M Sieben-Hügel-Park MGÜ Mahdgutübertragung Hochsommer 2019 Typische Glatthaferwiese 
11S Sieben-Hügel-Park Hochstaudensaum Einsaat Regio-Saatgut Spätsommer 2019 Mehrjähriger Hochstaudensaum 
Tabelle 1: Übersicht der Projektflächen, der Übertragungsmethode, des Zeitpunkts der Anlage sowie des anvisierten Zielbiotops. 
 
 
Abbildung 1: Spätsommeraspekt mit Wildem Oregano und 
Königskerzen auf der ältesten Projektfläche O-Bü „Bürgerwiese“ 
(August 2021). 
 
Abbildung 2: Nachblüte auf der Projektfläche 8S im Vogelsanger 
Sieben-Hügel-Park mit gut entwickeltem Bestand von Hornklee 
und Flockenblume (August 2021).

4 
 
 
Abbildung 3: Kartographische Darstellung der Projektflächen im StadtNaturpark Ossendorf. Rot schraffiert = extensiv gepflegte 
Wiesenflächen, grün schraffiert = intensiv gepflegte Landschaftsrasen. Blaue bzw. grüne Teilflächen = Neuanlage von Wiesenflächen 
(nummeriert). S = Saatgutausbringung, M = Mahdgutübertragung. Karte: Amt für Landschaftspflege und Grünflächen. 
 
 
1S 2S 
3S 
4M 
O-Bü 
O-Tr 
O-Sa 
O-Wa

5 
 
 
 
Abbildung 4: Kartographische Darstellung der Projektflächen im StadtNaturpark Vogelsang (Teilbereiche Goldammerweg sowie Sieben-
Hügel-Park). Rot schraffiert = extensiv gepflegte Wiesenflächen, grün schraffiert = intensiv gepflegte Landschaftsrasen. Blaue bzw. grüne 
Teilflächen = Neuanlage von Wiesenflächen (nummeriert). S = Saatgutausbringung, M = Mahdgutübertragung. Karte: Amt für 
Landschaftspflege und Grünflächen. 
Es wurden sämtliche Flächen innerhalb der Vegetationszeit mehrfach begangen und auf das 
Vorkommen von Gefäßpflanzenarten kartiert. Auf der Basis der Beobachtungen im Gelände wurde 
Anfang Mai für alle Flächen eine Empfehlung des Mahdregimes erstellt und an die Auftraggeber 
sowie an den durchführenden Bewirtschafter (Fa. Courth) weitergegeben. Diese Empfehlungen 
entsprachen den im Jahr 2020 gegebenen Mahdempfehlungen, die sich für die Flächen bewährt hatten.  
  
5M 
6S 
7S 
8S 
9S 
10M 
11S

6 
 
3. Erfolgsbewertung 
Eine abschließende Bewertung der durchgeführten Maßnahmen zur Neuanlage von artenreichem 
Grünland kann im Normalfall erst nach einigen Jahren erfolgen, da die Vegetationsdynamik solcher 
Flächen gerade in den ersten Standjahren enorm ist. Wie im letzten Jahresbericht dargestellt, ist die 
Anlage der Neuflächen insgesamt fachgerecht erfolgt. Der hauptsächliche Steuerungsmechanismus im 
Anschluss an eine Neuanlage ist die Mahd der Flächen. Hier kann durch Häufigkeit und Zeitpunkt der 
Pflegeeingriffe – sowie in geringerem Maße durch die technische Ausführung – wesentlich auf die 
floristische Entwicklung der Flächen Einfluss genommen werden. 
 
Abbildung 5: Blütenpracht I: Die Mahdgutübertragungsfläche 
5M hat sich innerhalb von zwei Jahren zu einer vielfältigen 
mageren Glatthaferwiese entwickelt, in der zu unterschiedlichen 
Zeiten im Sommer jeweils bestimmte Arten dominieren. Vor der 
ersten Mahd waren dies Skabiosen-Flockenblume, Tauben-
Skabiose und Rapunzel-Glockenblume (Juni 2021). 
 
Abbildung 6: Blütenpracht II: Etwa 8 Wochen später zeigt 
dieselbe Fläche eine zarte Nachblüte. Hier kommen nun vor allem 
Moschus-Malve, Tausendgüldenkraut, Östlicher Bocksbart und 
erneut Tauben-Skabiose zur Geltung (August 2021). 
Als Grundlage für eine numerische Bewertung der durchgeführten Maßnahmen wurde 2021 eine 
Kartierung aller Gefäßpflanzenarten auf den Projektflächen durchgeführt. Die Kartierung erfolgte – 
wie für Grünlandkartierungen im Naturschutz allgemein üblich – nach den LANUV-Standards, d.h., 
es wurde eine halb-quantitative Skala benutzt, die Abundanz und Deckungsgrad der Pflanzenarten 
miteinander kombiniert und in einfache Häufigkeitsklassen übersetzt (s – selten, f – frequent, d – 
dominant; Suffix l – nur lokal). Die Ergebnisse der diesjährigen Kartierung sind als Exceldokument 
diesem Jahresbericht beigefügt. Für eine abschließende Bewertung ist es noch zu früh, allerdings 
werden in den folgenden Diagrammen einige erste Zahlen aus der Kartierung vorgestellt.

7 
 
 
Abbildung 7: Gesamtzahl an Zielarten (= angesäte Arten aus der Saatgutmischung) pro Fläche. Nicht dargestellt sind die MGÜ-Flächen, 
da hier keine genauen Daten zur Artenzusammensetzung des Spenderheus vorliegen. 
Abbildung 7 veranschaulicht, wie viele Zielarten pro Fläche 2021 im Vergleich zu den Vorjahren 
nachgewiesen werden konnten. Zielarten sind all jene Arten, die bewusst über die Ansaatmischung 
auf der Fläche ausgebracht worden sind. Vereinfacht gesagt gilt: Je höher die Anzahl der 
aufgefundenen Zielarten, desto erfolgreicher die Ansaat. Erfreulicherweise konnte 2021 auf allen 
Flächen eine Steigerung der Gesamtzahl von Zielarten festgestellt werden. 
Abbildung 8 zeigt den prozentualen Anteil der aufgefundenen Zielarten an der ausgebrachten 
Gesamtmischung. Das heißt, das Diagramm gibt Auskunft darüber, wie viele der angesäten Arten auf 
der Fläche als Pflanze nachgewiesen werden konnten. Auch hier zeigt sich die Steigerung, zum Teil 
sogar deutlich. Gute Flächen zeigten 2021 etwa 70% aller ausgebrachten Arten. Dabei ist zu 
berücksichtigen, dass es vor allem bei den Wildgräsern mitunter schwierig ist, alle Arten bei der 
Kartierung nachzuweisen, so dass die tatsächliche Zahl eventuell noch etwas höher liegen dürfte. 
35
32
28
24
13
21
33
23 24
30
2727
22
26
36
26
32 32
28
0
5
10
15
20
25
30
35
40
Gesamtzahl Zielarten
Gesamtzahl Zielarten 2017 Gesamtzahl Zielarten 2018 Gesamtzahl Zielarten 2019
Gesamtzahl Zielarten 2020 Gesamtzahl Zielarten 2021

8 
 
 
Abbildung 8: Prozentualer Anteil der nachgewiesenen Zielarten an der ausgebrachten Gesantmischung. Nicht dargestellt sind die MGÜ-
Flächen, da hier keine genauen Daten zur Artenzusammensetzung des Spenderheus vorliegen. 
Die Fläche 2S Ossendorf Wiese, die im letzten Jahr aufgrund der Trockenheit und einer verspäteten 
Einsaat besonders wenige Zielarten aufgewiesen hatte, zeigte sich 2021 ebenfalls schon deutlich 
artenreicher.  
 
Abbildung 9: Gesamtzahl aller Arten (= angesäter sowie spontan aufgelaufener Arten) pro Fläche. 
71,43
65,31
57,1453,33
28,89
46,67
67,35
51,11 53,33
66,67
60,0060,00
48,89
57,78
73,47
57,78
71,11 71,11
62,22
0
10
20
30
40
50
60
70
80
Prozent nachgewiesener Zielarten
Prozentzahl Zielarten 2017 Prozentzahl Zielarten 2018 Prozentzahl Zielarten 2019
Prozentzahl Zielarten 2020 Prozentzahl Zielarten 2021
75
62
52
35
21
39
13
80
33 36
28
46
17
35
44
31
47
31
83
41 40
47 51
22
37
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
Gesamtzahl Arten
Gesamtzahl Arten 2017 Gesamtzahl Arten 2018 Gesamtzahl Arten 2019
Gesamtzahl Arten 2020 Gesamtzahl Arten 2021

9 
 
Um auch die Mahdgutübertragungsflächen bewerten zu können, wurde darüber hinaus die 
Gesamtartenzahl der Einzelflächen ermittelt (für Ansaatflächen bedeutet das: Gesamtartenzahl = 
Zielarten plus spontan aufgelaufene Arten). Abbildung 9 präsentiert die Zahlen für die Projektflächen. 
Auch hier weisen alle Untersuchungsflächen eine steigende, zum Teil sogar deutlich steigende 
Pflanzenvielfalt auf. Die Höhe der Gesamtartenzahl bei den Pflanzenarten kann näherungsweise als 
Proxy für die gesamte biologische Vielfalt einer Fläche verstanden werden, da jede Pflanzenart mit 
einer ganzen Reihe von Tieren und Pilzen spezifische Interaktionen eingeht und dadurch die Existenz 
ihrer Interaktionspartner auf der Fläche erst ermöglicht. 
Nachfolgend werden einige Bildeindrücke von den unterschiedlichen Flächen präsentiert. 
 
Abbildung 10: Ältere Wiesenflächen wie O-Bü im Bürgerpark 
zeigen eine zunehmend ausdifferenzierte Flora und Fauna. Diese 
Fläche wurde wegen ihrer geringen Wüchsigkeit in den 
vergangenen Jahren nur jeweils einmal im Spätsommer gemäht… 
(Spätsommer 2021). 
 
Abbildung 11: …was eine besonders reichhaltige Insektenfauna 
zur Folge hatte. Neben vielen Tagfaltern und Heuschrecken fielen 
im Spätsommer vor allem zahlreiche Spinnennetze auf 
(Spätsommer 2021). 
  
 
Abbildung 12: Die unterschiedlichen Mahdrhythmen sorgen im 
Bürgerpark für eine abwechslungsreiche Wiesenlandschaft mit 
kurzen und langen Vegetationsbereichen. So können viele 
Insektenarten durch kleinräumige Migration zwischen den 
Flächen wechseln und ihre Entwicklungszyklen erfolgreich 
beenden (Hochsommer 2021). 
 
Abbildung 13: Ansaatfläche 3S im Bürgerpark nach der 
Sommermahd. Randlich ergeben sich hier zunehmend Probleme 
durch den invasiven Japanischen Knöterich. Hier sollte in den 
kommenden Jahren durch mehrmaliges Ausmähen der Bestand in 
seiner Ausbreitungstendenz zumindest eingedämmt werden 
(Spätsommer 2021).

10 
 
 
Abbildung 14: Nach der Sommermahd gelangen viele artenreiche 
Wiesen noch einmal zu einer Zweitbüte. Hier abgebildet ist die 
Salbeiwiese O-Sa im Bürgerpark. Zu sehen ist vor allem Hornklee, 
der für viele Sommerbienenarten wie etwa verschiedene 
Blattschneiderbienen eine wertvolle Nektar- und Pollenquelle 
darstellt (Spätsommer 2021). 
 
Abbildung 15: Auch die Ansaatfläche 1S im Bürgerpark zeigt im 
Hochsommer eine schöne Nachblüte. Durch die kürzere 
Vegetation nach der Sommermahd gelangen auch 
konkurrenzschwache Blütenpflanzen wie etwa das 
Tausendgüldenkraut oder der Mittlere Wegerich zur Blüte 
(August 2021). 
 
 
Abbildung 16: Üppiger Blühaspekt vor der Sommermahd auf der 
Wiese 6S neben Dingers Gartencenter. Neben der Wiesen-
Margerite setzt hier die Vogelwicke einen violetten Akzent. Sie 
erklimmt mithilfe ihrer Ranken hohe Nachbarpflanzen (Juni 
2021). 
 
Abbildung 17: Die Mahdgutübertragungsfläche 5M hat sich von 
allen Flächen am besten entwickelt und sorgt im Frühsommer mit 
einem Massenaspekt der seltenen Tauben-Skabiose für Aufsehen. 
Von dieser Fläche könnte in den kommenden Jahren wiederum 
artenreiches Spendermahdgut für die Impfung weiterer Flächen 
gewonnen werden (Juni 2021).

11 
 
 
Abbildung 18: Üppige Nachblüte der Tauben-Skabiose auf der 
Mahdgutübertragungsfläche 5M. Viele heute selten gewordene 
Wiesenpflanzen sind durchaus konkurrenzfähig und verbreiten 
sich bei geeigneter Pflege (Spätsommer 2021). 
 
Abbildung 19: Kontrast zwischen früh- und spät gemähten 
Flächen im Vogelsanger Sieben-Hügel-Park. Linkerhand der 
Hochstaudensaum 11S, der erst im September gemäht wird, 
damit die Saumarten genügend Zeit zum Versamen haben. 
Übergänge wie diese sind ökologisch besonders wertvoll, da sie 
den Wechsel vieler Tierarten zwischen den Flächen ermöglichen 
(August 2021). 
 
 
Abbildung 20: Blick in den Hochstaudensaum 11S im 
Spätsommer. Es blühen Wilde Möhre und verschiedene 
Königskerzen- und Distelarten. Die Ansaat der Saummischung 
kann als guter Erfolg bewertet werden. In einigen Jahren werden 
zunehmend Gräser und Wiesenblumen einwandern und die 
Sukzession zu einer Wiese einleiten (August 2021). 
 
Abbildung 21: Nachblüte auf der großen Wiese 8S im Sieben-
Hügel-Park. Vor allem die Flockenblume hat große Horste 
ausgebildet und blüht nach der Sommermahd erneut. Insgesamt 
ist der Kräuteranteil sichtbar hoch und die Ansaat damit gut 
gelungen. Auffällig ist die niedrige frischgrüne Vegetation im 
Vergleich zu den einmal im Spätsommer gemähten Flächen 
(August 2021). 
 
 
Fazit 
Das Projektjahr 2021 zeigte eine positive Entwicklung der angesäten 
Pflanzengemeinschaften mit einer klaren Tendenz zu steigender 
Pflanzenvielfalt. Durch die regelmäßigeren Niederschläge konnten sich 
2021 viele Wiesenblumen besser entfalten und Samen ausbilden. Damit 
bestehen gute Ausgangsbedingungen für die kommenden Jahre.

Mitteilung Ausschuss

1306 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/67/671 
 
Vorlagen-Nummer 
 1042/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 31.03.2022 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 04.04.2022 
 
MonitoringStadtNaturParke Ossendorf und Vogelsang 
Die Naturschutzstation hat durch die Kölner Grünstiftung den Auftrag erhalten, die Umstellung der Parkanlagen 
in Ossendorf und Vogelsang gemäß dem StadtNaturpark -Konzept fachlich zu begleiten. Im Rahmen des Moni-
torings wurden die Flächen während der Vegetationszeit 2021 insgesamt siebenmal begangen.  
 
Das Monitoring hat zum einen das Ziel, die Maßnahmen zu dokumentieren und ihre Umsetzung fachlich zu 
bewerten. Zum anderen sollen anhand der Monitoringbefunde Empfehlungen für die Fertigstellu ngs- und Ent-
wicklungspflege formuliert werden. Das Monitoring umfasst daher neben der Arbeit im Gelände auch die Kom-
munikation mit der begleitenden Fachbehörde und dem mit der Umsetzung betrauten Auftragnehmer (Firma 
Courth). 
 
Die Anlage der Wiesenflächen erfolgte größtenteils 2018/19. Im Jahr 2021 befanden sich demnach alle Flächen 
in der fortgesetzten Entwicklungsphase. Der folgende Zwischenbericht gibt einen kurzen Überblick über die 
Entwicklung der Flächen im Projektjahr 2021.  
 
Anlage Zwischenbericht

Beratungsverlauf (2)

31.03.2022 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.04.2022 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1042/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
28.03.2022
Erstellt
25.03.2022 09:46