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0085/2019

Sachstandsbericht MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, Stand 03.01.2019

Mitteilung Ausschuss 18.01.2019

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Nächste Beratung: Unterausschuss Kulturbauten, Sitzung am 19.03.2019, TOP 3.1.1

MiQua_Projektstatusbericht_20190103

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MiQua_Projektstatusbericht_20190103

11572 Zeichen

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 03.01.2019
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Rathausplatz
Bauherr: Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit: Juli 2008 bis heute
Bauzeit: 2014 - 2020
2. Termine
Meilensteine: Stand Ausschreibung + Vergabe:
Stahlbetonarbeiten bis 10/2019 Ausbaugewerke (Lese-LV-Erstellung) in Vorbereitung
Stahlbau (Montage Rautentragwerk) ab 01/2019 26.09.2018
Zimmer- und Holzbauarbeiten ab 05/2019 Rohbau- und Abbrucharbeiten Maßnahme MPZ (Vergabe) in 01/2019
Baudichtigkeit 06/2019 Trockenbauarbeiten MPZ (Vergabe) in 01/2019
Ausbau Museum ab 06/2019 Raumlufttechnik MPZ (Vergabe) in 01/2019
Bauliche Übergabe des Gebäudes 4Q/2020 Maler- und Lackierarbeiten (fachtechnische Prüfung) in 01/2019
Nutzungsbeginn 2Q/2021 Heizung- und Sanitärtechnik (fachtechnische Prüfung) in 01/2019
Dämmung technischer Anlagen (fachtechnische Prüfung) in 01/2019
Kältetechnik MPZ (Submission) in 01/2019
Estricharbeiten MPZ (Submission) in 01/2019
Auszug Steuerungsterminplan (Stand: 10/2018):
Platz- und Landschaftsbauarbeiten (Beauftragung) 
Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 24.01.2019 / Ausschuss Kunst und Kultur am 29.01.2019 / Lenkungskreis Politik am 11.02.2019 / 
Unterausschuss Kulturbauten am xx.xx.2019
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes 
Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten 
jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, 
unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang 
Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten 
jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil des "MiQua. LVR-
Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln".
MiQua_Projektstatusbericht_20190103.xlsx 07.01.2019 1 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 03.01.2019
Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 24.01.2019 / Ausschuss Kunst und Kultur am 29.01.2019 / Lenkungskreis Politik am 11.02.2019 / 
Unterausschuss Kulturbauten am xx.xx.2019
3. Kosten
Letzter Sachstand Kosten gemäß Ratsbeschluss Juli 2011 (WHL): Verteilung Anteile 2011
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 37,473 Mio. € BGF: 13.966 m²
Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 14,300 Mio. € BRI: 68.290 m³
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 51,773 Mio. €
Kostenberechnung gemäß Optimierung III 2015: Sachstand Optimierung III 2015 (GW)
Baukosten 37,777 Mio. € D
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 28,878 Mio. € BGF: 10.277 m²
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € BRI: 51.562 m³
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 61,578 Mio. €
Nachtragskostenberechnung 2017: Sachstand Nachtragskostenberechnung 2017 
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € D
Summe Entscheidungsvorlagen 1,138 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 44,300 Mio. €
7,039 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. €
1,750 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 77,000 Mio. €
1,890 Mio. €
∑ 73,395 Mio. €
zzgl. Risikoaufschlag 5% 3,670 Mio. €
∑ 77,000 Mio. €
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen …) Restabwicklung
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren
8 Bauablauf gemäß Terminplanfortschreibung
9 Erneuerung Abdichtung/Betonsanierung Decke Prätorium
-8,595 Mio. €
18,400 Mio. €
9,805 Mio. €
6,827 Mio. €
18,400 Mio. €
15,422 Mio. €
Mehrkosten während der Projektdurchführung 
(03/2017)
Mehrkosten Spanischer Bau (Museumspädagogik 
+ Sicherheitszentrale)
Weitere prognostizierte Mehrkosten (grobe 
Kostenschätzung)
Hinweis: möglicher Kostensatz wegen Projektzeitverlängerung (aus Risikobudget)
best case: ca. 370T € / worst case: ca. 1,5 Mio. € 
61,578 Mio. €
73,395 Mio. € 77,000 Mio. €
32,743 Mio. €
0,000 Mio. €
20,000 Mio. €
40,000 Mio. €
60,000 Mio. €
80,000 Mio. €
100,000 Mio. €
Kostenberechnung Opt. III 2015 Kosten exkl. 5% Risikoaufschlag Kostenprognose inkl. 5% Risikoaufschlag Zahlungsstand (01/2019)
Kostenbericht (in Mio. €) - Stand 03.01.2019
MiQua_Projektstatusbericht_20190103.xlsx 07.01.2019 2 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 03.01.2019
Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 24.01.2019 / Ausschuss Kunst und Kultur am 29.01.2019 / Lenkungskreis Politik am 11.02.2019 / 
Unterausschuss Kulturbauten am xx.xx.2019
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende: planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko
Bewertung als "mittleres Risiko". 
Auf Grundlage der Entwicklungen im Gesamtprojekt wurden in den letzten Wochen die Auswirkungen verschiedener Themen auf den Gesamtablauf 
intensiv überprüft und die gesamte Terminplanung überarbeitet und angepasst. 
Bei Beachtung aller bisherigen Projekterfahrungen kann ein Zeitrahmen präsentiert werden, der alle aktuell bekannten Verzögerungen und Risiken 
berücksichtigt. Die bauliche Fertigstellung und Übergabe des MiQua an den LVR ist für das vierte Quartal 2020 terminiert. Anschließend ist ein Zeitraum 
von ca. 6 Monaten vorgesehen, in dem die Themen Klima-Einregulierung/-Monitoring, Probeläufe für den späteren Betrieb, etc. durchgeführt werden. 
Aktuell liegen die Arbeiten des Stahlbetons hinter dem geplanten Zeitplan zurück. Eine Optimierung der Folgearbeiten wird derzeit erarbeitet (z.B. 
Vorziehen Sandentnahme, Entkopplung kritischer Weg / unkritischer Weg, Entkopplung aufgehendes Bauwerk und Platz, Kompensation durch neue 
Bohrpfähle anstelle der Wandscheibe 3, Optimierung Bauablauf). 
Bewertung als „mittleres Risiko" da durch evtl. berechtigte Nachtragsansprüche seitens der Firmen das Kostenbudget belastet werden könnte. 
Mit Stand vom 29.03.2017 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat sowie 
Rechnungsprüfungsamt erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf ca. 77,0 Mio. €. 
Am 11.07.2017 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 15,42 Mio. € beschlossen, sodass die Gesamtaufwendungen des 
Projektes MiQua sich auf 77,0 Mio. € belaufen.
Als möglichen Kostensatz wegen der Projektzeitverlängerung ergibt sich im best case ein Wert i.H.v. 375 T€ und im worst case ein Wert i.H.v. ca. 1,5 
Mio. €, der durch das Risikobudget abgedeckt ist. 
Es haben seit Beginn des Jahres 2018 mit allen bereits beauftragten Firmen entsprechende Abstimmungen und Firmengespräche stattgefunden, in 
denen über die Thematik der Bauzeitverschiebung und daraus resultierenden Nachtragsansprüchen gesprochen wurde. Derzeit sind wir bzgl. der 
Nachtragsforderungen in Abstimmung und werden diese seitens der Bauleitungen, der Projektleitung der Stadt Köln und der Projektsteuerung intensiv 
prüfen. Die Summe der bisher vorliegenden, ungeprüften Nachträge aus Bauzeitverschiebungen beträgt ca. 1,9 Mio. € (brutto). 
Bewertung als "planmäßiges Risiko" aufgrund der Tatsache, dass die Umplanungen bzgl. Parcoursführung, Sicherheit etc. 
mittlerweile in fast allen Planungsdisziplinen eingearbeitet und berücksichtigt wurden bzw. aktuell in die Planungsgrundlagen eingearbeitet werden. 
Aufgrund der aktuellen Parcoursplanung müssen an einigen Stellen die archäologischen Befunde (z.B. Mauerwerksteile) mittels statischer 
Unterfangungen abgestützt werden. Diese sind in enger Abstimmung mit den Archäologen zu planen. Der genaue Umfang dieser Maßnahmen ergibt 
sich erst nach der Entfernung der Sandverfüllung und Fertigstellung des Betondeckels. 
Die Ausführungsplanung der Ausstellungsarchitektur liegt mit Stand vom 31.07.2018 vom LVR sowie vom Bauherrn freigegeben vor. Die 
Ausführungsplanung der Objektplanung liegt vor. Am 15.10.2018 wurde die Ausführungsplanung der TGA den Projektbeteiligten vom Fachplaner TGA 
vorgestellt. Aufgrund der frühzeitigen Beauftragung der Prüfsachverständigen, konnte diese Planung bereits mit den späteren Prüfern des Neubaus 
abgestimmt werden. Hierdurch können spätere Unstimmigkeiten im Prozess der Abnahme und Inbetriebnahme vermieden werden. Die 
Ausführungsplanung wurde noch einmal vom Inbetriebnahmemanagement seitens Drees & Sommer geprüft und die Rückmeldungen an den 
Fachplaner kommuniziert. Zum Ende des Jahres wurden die bereits beauftragten Baufirmen darüber informiert, dass die Ausführungsplanung für die 
Erstellung der Werk- und Montageplanungen im Januar 2019 verteilt werden. Auf Basis der Ausführungsplanung der Ausstellungsarchitektur wurde das 
Brandschutzkonzept, das Evakuierungskonzept sowie die Entrauchungssimulation überarbeitet und liegt mit Stand 19.09.2018 vor. Ebenso wurde in 
enger Abstimmung mit dem LVR das Sicherheitskonzept letzmalig überarbeitet und liegt mir Stand 02.10.2018 vor. Das Konzept zur Barrierefreiheit lag 
bereits zum Ende September aktualisiert und abgestimmt vor. 
Im Bereich der Maßnahme Museumpädagogisches Zentrum (MPZ) wurde am 22.03.2018 der Bauantrag eingereicht. Aktuell befindet man sich in der 
Ausführungsplanung. Die Leistungsverzeichnisse aller Gewerke liegen vor und wurden fast alle bereits veröffentlicht bzw. sogar schon submittiert. 
Aufgrund von statisch notwendigen Planungsänderungen der Leitungsführungen der TGA durch den Spanischen Bau vom Basement ins Dachgeschoss, 
muss noch einmal eine Tektur zum Bauantrag eingereicht werden. Die Baugenehmigung wurde zum Ende des Jahres 2018 ausgestellt. 
Bewertung als "mittleres Risiko" aufgrund von Verzögerungen bei den Stahlbetonarbeiten. 
Zuletzt wurde am 12.12.2018 das Deckenfeld 7 betoniert und der Ringschluss im Bereich der Achse AE hergestellt. Somit ergibt sich auf dem kritischen 
Weg die SItuation, dass mit dem Aufstellen des Rautentragwerks des Stahlbaus begonnen werden kann. Im Bereich der Wandscheibe 3 wurde im 
Dezember 2018 als Optimierung eine Bohrpfahlwand anstatt der Wandscheibe 3 erstellt. Die Arbeiten hierzu sind bereits abgeschlossen. Der Beginn 
der Sandentnahme im Bereich des Deckenfeldes 2 hat am 03.12.2018 begonnen. Die kommenden Arbeiten im Bereich der Stahlbetonarbeiten sind die 
Herstellung der Deckenfelder 5 + 6 inkl. Aufzug Achse AE sowie die Herstellung der Deckenfelder 8 - 11. Parallel zur Herstellung der Deckenfelder im 
Bereich 8 - 11 laufen dann die Bautätigkeiten des aufgehenden Museumsbaus. Der neue Bauzaun wurde im Juni/Juli 2018 koplett aufgestellt. Die 
grafische Darstellung wurde im Dezember noch einmal, im Zuge des neuen Corporate Designs des LVRs, aktualisiert. Die Arbeiten im Bereich des 
Innenhofes des Spanischen Baus (Rückbau des Pflasters und Sanierung der Abdichtungslage, gglfs. Betonsanierungsmaßnahmen) haben, als 
notwendige Maßnahme im Vorfeld der Sanierung des Prätoriums, im Juli 2018 begonnen. Die Finanzierung dieser Maßnahme läuft nicht über das 
Budget der MiQua, sondern wird über die Bauunterhaltung der Gebäudewirtschaft finanziert. Ob sich diese Sanierungsarbeiten auch auf die 
Spannbetonkonstruktion oberhalb des Praetoriums ausweiten, kann erst nach Abdeckung der Fläche (Pflaster und alte Abdichtung) beurteilt werden. 
Diese Untersuchungen laufen derzeit in Kooperation mit Herrn Dr. Siebert von der TH Köln. Es liegen noch keine detaillierten Erkenntnisse vor, in 
welchem Umfang eine Betonsanierung erforderlich wird. 
Die Bauausführung der Maßnahme MPZ wird im Januar 2019 erfolgen. 
MiQua_Projektstatusbericht_20190103.xlsx 07.01.2019 3 von 3

Mitteilung Ausschuss

487 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 18.01.2019 
 0085/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Unterausschuss Kulturbauten  
Ausschuss Kunst und Kultur 29.01.2019 
 
Sachstandsbericht MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln,  
Stand 03.01.2019 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, 
Stand: 3. Januar 2019, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

29.01.2019 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.03.2019 Unterausschuss Kulturbauten
TOP 3.1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0085/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
18.01.2019
Erstellt
08.01.2019 14:34