0002/2024/1
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 23. Februar 2024
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Anlage 1 - Projektstatusbericht
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MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Politik am 08.03.2024, den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 11.03.2024 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 12.03.2024 1. Kerndaten des Projektes Standort: Rathausplatz Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur Planungszeit: Juli 2008 bis heute Bauzeit: 2014 - 2024 Projektbeschreibung: Vor dem historischem Rathaus befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln". 2. Termine Meilensteine: Planungsbeschluss 09/2008 Ausbaugewerke MiQua (Veröffentlichung) 1. Halbjahr 2024 Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011 Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017 Baugenehmigung 01/2014 Baubeginn 07/2015 Stahlbetonarbeiten (Ende) 06/2021 Fertigstellung Bau 09/2024 Nutzungsbeginn 03/2025 Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 11/2021): 23.02.2024 04 Stand: Index: Datum Fertigstellung und Nutzungsbeginn sind überholt; Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk Stahlbau aktualisiert werden Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk Stahlbau aktualisiert werden zzgl. Bauzeit für Änderung der technischen Anlagen für die vorzeitige Inbetriebnahme des Praetoriums und MPZ (Umplanung und Terminplan in Bearbeitung) 1 von 3 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Politik am 08.03.2024, den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 11.03.2024 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 12.03.2024 23.02.2024 04 Stand: Index: 3. Kosten Ratsbeschluss Juli 2011: Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72% Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28% Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100% Kostenberechnung Opt. III 2015: Baukosten 37,777 Mio. € Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47% Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53% Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Juli 2017: Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. € Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58% zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42% Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Mai 2021: Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. € Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. € Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. € Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73% zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27% Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100% Prognose Gesamtkostensituation: 15.02.2024 Zahlungsstand= 79,214 Mio. € 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen z.B. Neuausschreibung Gewerk Stahlbau) 8 Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf durch Kündigung Gewerk Stahlbau - Zeitverzug) 9 Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine) Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: 37,473 Mio. € 14,300 Mio. € 51,773 Mio. € 28,878 Mio. € 61,578 Mio. € 32,700 Mio. € 127,000 Mio. € 44,300 Mio. € 32,700 Mio. € 77,000 Mio. € 93,300 Mio. € 33,700 Mio. € Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 114,443 Mio. € 115,0 € 11,6 € 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 120,0 140,0 Σ 127,0 Mio. € 79,214 114,443 Zahlungsstand Verfügt Gesamt = Projekt + Risiko Risiko Projektkosten 2 von 3 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Politik am 08.03.2024, den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 11.03.2024 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 12.03.2024 23.02.2024 04 Stand: Index: 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Legende planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 127,0 Mio. € belaufen. Die Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in neuen Terminen und Kosten niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich daraus ergebenden Mehrkosten werden - nach nun erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers - von Projektleitung und Projektsteuerung analysiert und bewertet. Die Haushaltsrechtliche Unterrichtung zu den Mehrkosten soll voraussichtlich im 1. Halbjahr 2024 in den Rat der Stadt Köln eingebracht werden. Die Terminierung der weiteren Ausschreibungen und Vergaben von Ausbau- und Ausstellungsgewerken wird derzeit auf Basis der aktuell vorliegenden Terminschiene des neuen Stahlbauers im Projektteam abgestimmt. Die Ausschreibung der Ausbaugewerke soll im 1. Halbjahr 2024 erfolgen. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und der Eintaktung der nachfolgenden Gewerke. Im Bereich der Archäologie laufen weiterhin die Vorbereitungen der Rohbauarbeiten des Parcourssteges im Bereich der Deckenfelder 5 bis 7. Es haben im Bereich des Durchbruchs der Apsis bereits erste Pilotbohrungen - im Vorfeld der baulichen Ausführung - stattgefunden . Analog erfolgt in diversen Bereichen der Ebene 00 weiterhin - in enger Abstimmung zwischen Bauleitung und Archäologie - die notwend igen Unterfangungsarbeiten. Im Gewerk Stahlbau laufen im Werk die Arbeiten der Fertigung des ausstehenden Stahlbaus der Bauabschnitte 3 und 4. Im November und Dezember wurden weitere Bauteile der Bauabschnitte 03 + 04 auf die Baustelle geliefert und montiert. Es folgten und folgen hierauf sukzessive weitere Anlieferungen in 2024. Die beigestellten Stahlbauteile des BA 3 und 4 wurden bereits im Werk der ARGE saniert. Ein Sanierungskonzept des Bestandes BA 1 und 2 wird zur Zeit erstellt. Für den Start der Sanierungsarbeiten wurde der Bauabschnitt 1 + 2 bereits durch den neuen Stahlbauer eingerüstet und es wurde mit ersten Arbeiten bereits begonnen. Der Abschluss der Mangelbehebung im MPZ und Praetorium inkl. Finalisierung aller nachlaufenden Ausbauarbeiten wird sich voraussichtlich verzögern, da eine Kündigung des Gewerkes Trockenbau vorliegt. Darüber hinaus wurde die Firma für die Gewerke Elektro- und Nachrichtentechik seitens der Stadt Köln gekündigt. Sowohl die Mängel im Praetorium als auch im MPZ wurden bei einer Zwischenbegehung des TÜV im Gewerk Elektro- und Nachrichtentechnik festgestellt. Bei einer weiteren Zwischenbegehung wurden Teile der Mängelbeseitigung erneut vom TÜV als unzureichend beurteilt. Außerdem sind durch das Öffnen von Deckenabschnitten weitere wesentliche Bestandsmängel gesichtet worden, die ebenfalls beseitigt werden müssen. Hierfür wurde seitens der Stadt Köln bereits eine Firma mit der Beseitigung der Bestandsmängel beauftragt. Ein Großteil dieser Bestandsmängel wurde bereits behoben. Die Sanierung der Decke des nördlichen Rathausplatzes wird in mehreren Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst aufrecht zu erhalten. Die Sanierungsarbeiten der Decke erstrecken sich voraussichtlich bis Ende des 1. Quartal 2024. Die angestrebte Herstellung des finalen Ausbauzustandes der Platzfläche in diesem Bereich wird zur Zeit durch die beteiligten Planungsbüros vorbereitet und geplant und soll noch im 1. Halbjahr 2024 abgeschlossen sein. Mit dem Start der Sanierung der Bronzewand konnte Mitte August 2023 begonnen werden. Die Sanierung ist bis auf die Abdichtungsarbeiten nahezug abgeschlossen. Weitere Informationen zum Projekt unter www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt- koeln/miqua-das-museum-im-quartier Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. Die Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in neuen Terminen und Kosten niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich daraus ergebenden Verzögerungen im Bau- und Projektablauf werden - nach nun erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers - in enger Abstimmung mit den Bauleitungen analysiert und bewertet. Der neue Terminplan ist Teil der Haushaltsrechtliche Unterrichtung zu den Mehrkosten und wird ebenfalls voraussichtlich im 1. Halbjahr 2024 bekannt gegeben. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Auswirkungen der Kündigung des Gewerkes Stahlbau auf die noch auszuschreibenden Gewerke im Bereich Ausbau + Ausstellung 3 von 3
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 11.03.2024 0002/2024/1 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bauausschuss 11.03.2024 Ausschuss Kunst und Kultur 12.03.2024 Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 23. Februar 2024 Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, Stand 23. Februar 2024, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0002/2024/1
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 11.03.2024
- Erstellt
- 16.01.2024 11:03