Sonnendeck - PV-Anlagen über Autobahnen
Gem. Antrag nach § 3 (FDP/KSG) AN/1897/2021 vom 16.09.2021
Stand: Am 25.11.2021 im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün endgültig abgelehnt.
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Gem. Antrag nach § 3 (FDP) Version Rat 16.09.2021
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Linke-Fraktion im Rat der Stadt Köln FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion-Fraktion im Rat der Stadt Köln An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 06.09.2021 AN/1897/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 16.09.2021 Sonnendeck - PV-Anlagen über Autobahnen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die antragstellenden Fraktionen bitten Sie darum, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Ratssitzung am 16. September 2021 zu setzen. Beschluss: 1) Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, den Einsatz von Photovoltaikanlagen an, neben und über Autobahnen zu prüfen. Hierzu sind dem Rat alle rechtlichen, techni- schen und finanziellen Gesichtspunkte darzulegen. 2) Hierfür ist in geeigneten Formaten der Austausch mit allen relevanten Akteur*innen zu suchen. Dazu gehören u.a. die Autobahn GmbH, das Bundes- und Landesverkehrsministeri- um NRW, die RheinEnergie AG, das technische Dezernat der Kolpingstadt Kerpen, das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme sowie weitere von der Verwaltung auszuwäh- lende Kompetenzträger*innen aus dem Bereich der Forschung und Entwicklung der Photo- voltaiktechnologie. 3) Ein besonderer Fokus soll sich den Aspekten einer PV-Überdachung widmen unter der Maßgabe einer möglichst ressourcenschonenden Bauart. Bereits erprobte, ausfahrbare „PV- Jalousie-Systeme“ über Kläranlagen unter dem Einsatz von flexiblen Stahlseiltragelementen und wetterabhängiger Algorithmus-Steuerung dienen hier als Vorbild. 4) Der Rat der Stadt Köln bittet um eine Erläuterung des Bundesverkehrsministeriums ob, und wenn ja auf welchen Teilabschnitten des Kölner Autobahnrings der Roll-Out eines Ober- leitungssystems für elektrifizierte Lastkraftwagen geplant ist. 5) Die Ergebnisse und Vorschläge für weitere Prozessschritte mögen zu Beginn des zweiten Quartals 2022 vorgelegt werden. Begründung: Der Raum für großflächige Photovoltaikanlagen auf Kölner Stadtgebiet ist begrenzt. Die - 2 - Ausbaurate von PV-Anlagen auf Dächern privater und öffentlicher Gebäude sowie auf alternativen Freiflächen ist abhängig von zahlreichen, lokal bedingten und kleinteiligen Parametern und kann in dem bisherigen Zuwachs nicht zufriedenstellend sein. Die A uto- bahn ist eine der größten zusammenhängenden und versiegelten Flächen auf Kölner Stadtgebiet. Der ökonomische Wirkungsgrad von Photovoltaik -Anlagen profitiert bei möglichst großen Systemeinheiten in Kombination mit einem einheitlichen Wartungssys- tem. Als Betroffene wie auch Nutznießerin der Autobahn -Infrastruktur kann und möchte die Stadt Köln mit dieser Initiative die Möglichkeit einer multifunktionaleren und nachhaltige- ren Nutzung dieses Guts erörtern und die Bereitschaft für mögliche Testanwendungen artikulieren. In der sich wandelnden Landschafts - und Strukturwandelregion „Rheinisches Revier“ kommt Köln als viertgrößte Stadt der Bundesrepublik eine besondere Verantwortung zu. An den Kölner Autobahnkreuzen, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Braunk ohlere- vieren, treffen sich die akuten Herausforderungen der regionalen „Energiewende“ mit trans-europäischen Verkehrsströmen. Die großflächig versiegelten Flächen der Autobahn bieten sich einer Mehrfachnutzung an und sind dringend, im Sinne des Klimanotst andes, für eine regenerative Stromerzeu- gung in Betracht zu ziehen. Mit freundlichen Grüßen Gez. Michael Weisenstein Ulrich Breite Linke-Fraktionsgeschäftsführer FDP-Fraktionsgeschäftsführer Michael Hock Fraktion-Fraktionsgeschäftsführer -
Anlage 1 Vorabauszug Rat 16.09.2021
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Geschäftsführung Rat Frau Lange Telefon: (0221) 221-22058 Fax : (0221) 221-26570 E-Mail: maria.lange@stadt-koeln.de Datum: 16.09.2021 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 10. Sitzung des Rates vom 16.09.2021 öffentlich 3.1.9 Antrag der Fraktionen Die Linke., FDP und Die FRAKTION betreffend "Sonnendeck - PV-Anlagen über Autobahnen" AN/1897/2021 Beschluss: Der Antrag wird zur Entscheidung in den zuständigen Fachausschuss Klima, Umwelt und Grün verwiesen. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen Die Linke, FDP und Die FRAKTION zugestimmt. -
Gem. Antrag nach § 3 (FDP)
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Linke-Fraktion im Rat der Stadt Köln FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion-Fraktion im Rat der Stadt Köln An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 06.09.2021 AN/1897/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 16.09.2021 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 07.10.2021 Sonnendeck - PV-Anlagen über Autobahnen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die antragstellenden Fraktionen bitten Sie darum, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Ratssitzung am 16. September 2021 zu setzen. Beschluss: 1) Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, den Einsatz von Photovoltaikanlagen an, neben und über Autobahnen zu prüfen. Hierzu sind dem Rat alle rechtlichen, techni- schen und finanziellen Gesichtspunkte darzulegen. 2) Hierfür ist in geeigneten Formaten der Austausch mit allen relevanten Akteur*innen zu suchen. Dazu gehören u.a. die Autobahn GmbH, das Bundes- und Landesverkehrsministeri- um NRW, die RheinEnergie AG, das technische Dezernat der Kolpingstadt Kerpen, das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme sowie weitere von der Verwaltung auszuwäh- lende Kompetenzträger*innen aus dem Bereich der Forschung und Entwicklung der Photo- voltaiktechnologie. 3) Ein besonderer Fokus soll sich den Aspekten einer PV-Überdachung widmen unter der Maßgabe einer möglichst ressourcenschonenden Bauart. Bereits erprobte, ausfahrbare „PV- Jalousie-Systeme“ über Kläranlagen unter dem Einsatz von flexiblen Stahlseiltragelementen und wetterabhängiger Algorithmus-Steuerung dienen hier als Vorbild. 4) Der Rat der Stadt Köln bittet um eine Erläuterung des Bundesverkehrsministeriums ob, und wenn ja auf welchen Teilabschnitten des Kölner Autobahnrings der Roll-Out eines Ober- leitungssystems für elektrifizierte Lastkraftwagen geplant ist. 5) Die Ergebnisse und Vorschläge für weitere Prozessschritte mögen zu Beginn des zweiten Quartals 2022 vorgelegt werden. Begründung: - 2 - Der Raum für großflächige Photovoltaikanlagen auf Kölner Stadtgebiet ist begrenzt. Die Ausbaurate von PV-Anlagen auf Dächern privater und öffentlicher Gebäude sowie auf alternativen Freiflächen ist abhängig von zahlreichen, lokal bedingten und kleinteiligen Parametern und kann in dem bisherige n Zuwachs nicht zufriedenstellend sein. Die Auto- bahn ist eine der größten zusammenhängenden und versiegelten Flächen auf Kölner Stadtgebiet. Der ökonomische Wirkungsgrad von Photovoltaik -Anlagen profitiert bei möglichst großen Systemeinheiten in Kombinatio n mit einem einheitlichen Wartungssys- tem. Als Betroffene wie auch Nutznießerin der Autobahn -Infrastruktur kann und möchte die Stadt Köln mit dieser Initiative die Möglichkeit einer multifunktionaleren und nachhaltige- ren Nutzung dieses Guts erörtern und di e Bereitschaft für mögliche Testanwendungen artikulieren. In der sich wandelnden Landschafts - und Strukturwandelregion „Rheinisches Revier“ kommt Köln als viertgrößte Stadt der Bundesrepublik eine besondere Verantwortung zu. An den Kölner Autobahnkreuzen, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Braunkohlere- vieren, treffen sich die akuten Herausforderungen der regionalen „Energiewende“ mit trans-europäischen Verkehrsströmen. Die großflächig versiegelten Flächen der Autobahn bieten sich einer Mehrfachnutzung an und sind dringend, im Sinne des Klimanotstandes, für eine regenerative Stromerzeu- gung in Betracht zu ziehen. Mit freundlichen Grüßen Gez. Michael Weisenstein Ulrich Breite Linke-Fraktionsgeschäftsführer FDP-Fraktionsgeschäftsführer Michael Hock Fraktion-Parteigeschäftsführer
Beratungsverlauf
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16.09.2021
TOP 3.1.9, Antrag / Anfrage. Ergebnis: verwiesen in nachfolgende Gremien (ohne Rücklauf) -
25.11.2021 zuletzt
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 2.3, Entscheidung. Ergebnis: endgültig abgelehnt
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