AN/1229/2025
Ersetzungsantrag zu 8.1.2
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Ersetzungsantrag zu 8.1.2
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen CDU-Fraktion SPD-Fraktion Lothar Müller / Die Linke Prof. Dr. Klaus Reinartz / FDP in der Bezirksvertretung Lindenthal Klettenberg Sülz Lindenthal Braunsfeld Müngersdorf Junkersdorf Marsdorf Weiden Lövenich Widdersdorf Frau Bezirksbürgermeisterin Cornelia Weitekamp Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Köln, 29. August 2025 Verbesserung der Sicherheitslage im Bereich des Rosengartens Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgenden Antrag der Jugendvertretung als Ersetzungsantrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal am 1.9.2025 zu setzen: Die Bezirksvertretung Lindenthal beauftragt die Verwaltung mit der Verbesserung der Sicherheitslage und des subjektiven Sicherheitsgefühls im Bereich des Rosengartens zwischen Rautenstrauchkanal und Clarenbachkanal. Dazu schlägt die Bezirksvertretung folgende Maßnahmen vor: 1. Die Helligkeit der Beleuchtung soll verbessert werden, sei es durch die Wartung der vorhandenen Laternen, sei es durch das Aufstellen neuer Beleuchtungskörper. 2. Aufstellung einer oder mehrerer Notrufsäulen oder alternativ die Aufstellung eines Schildes mit Verweis auf Polizeinotruf. 3. Anbringung von Reflektionsstreifen z.B. an Mülleimern und Stromkästen. 4. Sicherstellung der Sauberkeit. 5. Kürzung und dem folgend regelmäßiges Schneiden der Büsche und Hecken für bessere Einsicht in den Rosengarten. Begründung: Der Rosengarten bei den Lindenthaler Kanälen ist für Lindenthaler Verhältnisse außergewöhnlich stark von Kriminalität betroffen. Die Lage des Rosengartens zwischen APG und LFS sowie die Tanzkurse der Tanzschule van Hasselt, die von vielen SuS aus Lindenthal während des 9. Jahrgangs besucht werden, machen dieses Problem für die Jugendlichen in Lindenthal relevant. Besonders Drogenhandel und -konsum sowie Raubüberfälle sind ein Problem. Die Drogen werden im Rosengarten nicht zuletzt auch an Jugendliche verkauft. Fast jede Schülerin und jeder Schüler kennt jemanden, der schon einmal unter Androhung von Gewalt Smartphone, Geld oder Markenjacke an Kriminelle herausgeben musste. Auch hier sind der hintere Karl-Schwering-Platz, die Kanäle und vor allem der Rosengarten die Tatorte. Des Weiteren ist das subjektive Sicherheitsgefühl äußerst schlecht. Beleuchtung ist kaum vorhanden, was gerade bei den abendlich stattfindenden Tanzkursen zum Problem wird. Da sich im näheren Umkreis keine nennenswerten Alternativen befinden, halten sich viele Jugendliche dennoch im Rosengarten und Umgebung auf. Dort sind sie den oben genannten Gefahren ausgesetzt, ein nicht weiter akzeptabler Zustand. gez. Ute Ackermann gez. Svenja Führer gez. Friedhelm Hilgers Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN CDU-Fraktion SPD-Fraktion gez. Lothar Müller/ Die Linke gez. Klaus Reinartz / FDP
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1229/2025
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 01.09.2025
- Erstellt
- 01.09.2025 07:17