AN/0956/2018
Geplante GAG-Baumaßnahme in Merkenich 'In den Kämpen/Derichsweg'
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Anfrage (CDU BV6)
2838 Zeichen
CDU-FRAKTION in der Bezirksvertretung des Stadtbezirks 6 der Stadt Köln Gleichlautend Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Herrn Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0956/2018 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 21.06.2018 Geplante GAG-Baumaßnahme in Merkenich 'In den Kämpen/Derichsweg' Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, in Kürze beginnt die GAG ( eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt Köln) mit dem Bau von 38 Einfamilienhäusern und 38 Stellplätzen auf dem Grundstück der sogenannten „Eselswiese“, des ehemaligen Tennisplatzes ( In den Kämpen) und zwei früherer Grundstücke auf dem Derichsweg in Merkenich. Eine Bebauung in geplanter Weise wertet diese Lage sicher auf. Jedoch haben wir bei einem zu erwartenden Zuzug von rund 150 Personen (wenn man im Schnitt von vier Bewohnern pro Haus ausgeht) und durch den Wegfall der Parkmöglichkeiten im jetzigen Wendehammer noch einige Fragen an die Verwaltung: 1. Statistisch gesehen siedeln sich in dieser Art von Neubaugebieten überdurchschnittlich viele junge Familien mit Kindern an. Wie ist die momentane Auslastung und Prognose für Kindergarten- und Grundschulplätze sowie Plätze an weiterführenden Schulen im Umkreis? (wir bitten dabei auch die geplante Bebauung des ehemaligen Überhangsheimes Causemannstraße zu berücksichtigen). Falls es nicht genügend Plätze gibt, wie gedenkt die Stadt diese essenzielle Versorgung in Zukunft sicherstellen? 2. Die Parkplätze im Wendehammer „ In den Kämpen“ sind momentan immer voll belegt. Der Wegfall dieser Parkplätze für die Anwohner und die Annahme, dass die geplanten 38 Stellplätze nicht ausreichen, um den Bedarf an Parkplätzen der Bewohner des Neubaugebietes zu decken, und mangels Alternativen in der nahen Umgebung, verschärfen die Parkplatzsituation an dieser Stelle enorm. Welche Alternativen kann die Stadt für die Bürger an dieser Stelle anbieten? Wo kann öffentlicher Parkraum in der Nähe geschaffen werden? - 2 - 3. Die Nahversorgungssituation ist schon jetzt nicht ausreichend. Zwei Bäckereien, zwei Kioske und ein Penny Markt mit eingeschränkter Produktpalette reichen schon jetzt nicht aus, um die Versorgung der Bevölkerung vor Ort sicher zu stellen. Wie gedenkt die Stadt diese Versorgungslücke zu schließen? Ist die Ansiedlung eines Vollversorgers in der Nähe angedacht? Falls ja, wo und ab wann? Falls nein, wie kann das zeitnah im Ort bzw. am Ortsrand möglich gemacht werden, um eine optimale Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten? Mit freundlichen Grüßen Für die CDU-Fraktion Norbert Schott Rainer Stuhlweißenburg Fraktionsvorsitzender Stellv. Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0956/2018
- Typ
- Anfrage nach § 4 BV6 (CDU)
- Datum
- 14.06.2018
- Erstellt
- 13.06.2018 11:15