Mandari Insight

0029/2022/5

Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 26. September 2022

Mitteilung Ausschuss 21.10.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 25.10.2022, TOP 9.1

Anlage 1 - Projektstatusbericht

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - Projektstatusbericht

10444 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 24.10.2022 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 25.10.2022
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Rathausplatz
Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit: Juli 2008 bis heute
Bauzeit: 2014 - 2024
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld 
mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, 
ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum 
im Archäologischen Quartier Köln".
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss 09/2008     ✓ AB 02.2 - Trockenbauarbeiten MiQua (Veröffentlichung) in Kürze
Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011     ✓ EB 01.2 - Stahlbau MiQua (Phase 2 Submission) 26.09.2022
Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017     ✓ RB 12 - Kiesaufschüttung Praetorium MiQua (Beauftragung) 12.07.2022
Baugenehmigung 01/2014     ✓
Baubeginn 07/2015    ✓
Stahlbetonarbeiten (Ende) 06/2021    ✓
Fertigstellung Bau 09/2024
Nutzungsbeginn 03/2025
Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 11/2021):
26.09.2022
03
Stand:
Index:
Datum Fertigstellung und Nutzungsbeginn sind überholt; 
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
zzg. Bauzeit für Änderung der 
technischen Anlagen für die 
vorzeitige Inbetriebnahme 
(Umplanung und Terminplan in 
Bearbeitung) 
1 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 24.10.2022 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 25.10.2022 26.09.2022
03
Stand:
Index:
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28%
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten 37,777 Mio. €
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47%
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53%
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. €
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58%
zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42%
Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. €
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. €
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. €
Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73%
zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27%
Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100%
Prognose Gesamtkostensituation:
Stand 20.09.2022
Zahlungsstand= 64,339 Mio. €
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen 
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen z.B. Neuausschreibung Gewerk Stahlbau) 
8 Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf durch Kündigung Gewerk Stahlbau - Zeitverzug) 
9 Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine)
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und 
bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
37,473 Mio. €
14,300 Mio. €
51,773 Mio. €
28,878 Mio. €
61,578 Mio. €
32,700 Mio. €
127,000 Mio. €
44,300 Mio. €
32,700 Mio. €
77,000 Mio. €
93,300 Mio. €
33,700 Mio. €
Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 101,661 Mio. €
115,0 €
11,6 €
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
120,0
140,0
Σ 127,0 Mio. €
64,339
101,661
Zahlungsstand
Verfügt
Gesamt = Projekt + Risiko
Risiko
Projektkosten
2 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 24.10.2022 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 25.10.2022 26.09.2022
03
Stand:
Index:
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen 
Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 wurden in der 
Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 
127,0 Mio. € belaufen. Die Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in 
neuen Terminen und Kosten niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich 
daraus ergebenden Mehrkosten werden derzeit von Projektleitung und Projektsteuerung analysiert und bewertet. 
Es sollten im Jahr 2022 sukzessive die Ausbaugewerke für den Neubaubereich ausgeschrieben werden, sofern die Ausführungstermine sicher 
feststehen. Aufgrund der Kündigung des Gewerkes Stahlbau im Dezember 2021, werden derzeit die Auswirkungen auf die bestehenden Verträge der 
Firmen sowie auf die noch auszuschreibenden Gewerke für den Neubau-Bereich geprüft. Die Phase 1 (Abgabe der Teilnahmeanträge) der 
Neuvergabe der Stahlbauarbeiten wurde abgeschlossen. Die Phase 2 (Angebotsabgabe) läuft derzeit. Die Submission für die Phase 2 findet am 
26.09.2022 statt. Mit der Terminierung der weiteren Ausschreibungen und Vergaben von Ausbau- und Ausstellungsgewerken wird bis zur 
Beauftragung des neuen Stahlbauers abgewartet. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und der 
Eintaktung der nachfolgenden Gewerke.  
Die Sandentnahme läuft derzeit im Bereich unter den Deckenfeldern 8 bis 11. Außerdem laufen in der Ebene 00, in enger Abstimmung mit den 
Archäologen, die Vorbereitungen der weiteren Durchbrüche und Parcoursstegerstellung. Es wurden die weiteren Durchbrüche im Bereich unter 
Deckel 1 bis 4 (zwischen Haus Bardowiek, Haus Koppe, Haus Nichols, Haus zum Golde) fertiggestellt. Im Bereich "Haus zum Golde" und im 
"Apsidensaal" wurde bereits mit der Erstellung der Unterfangungen begonnen. Im Bereich unter dem Deckel 1 bis 4 wurden mittlerweile weitere 
Parcoursstege des archäologischen Rundgangs im Bereich der Häuser Nussia, Himmelgeist und Aldenwater betoniert. Aufgrund der Kündigung des 
Vertrages mit dem Stahlbauunternehmer, kommt es in der Ausführung der Bauarbeiten in Bezug auf die Errichtung des Neubaus zu Verzögerungen, 
die nun seitens der Stadt Köln bewertet und neu aufgestellt werden. Im Bereich des 1. + 2. Bauabschnitts und unter Teilen des 3. Bauabschnitts 
unterhalb des Stahlbaus wurde das Schwerlastgerüst zurückgebaut und die Sandabsaugung in diesem Bereich vorgezogen, sodass mit den 
Vorarbeiten für die Unterfangung innerhalb der römischen Apsis begonnen werden konnte. 
Bei der weiteren Freilegung der Archäologie wurden in den bisher noch nicht ergrabenen Bereichen neue wertvolle Befunde gesichtet (z.B. Funde aus 
dem Pogrom von 1349 unter dem 1. BA des Stahlbaus, Teile des römischen Praetoriums vor der Rathauslaube), die nun in der Planung berücksichtigt 
werden. Es müssen hierfür z.B. Durchbrüche umgeplant werden, damit diese Neuentdeckungen in der Ausstellung angemessen präsentiert werden 
können. 
Im Prätorium müssen bei der technischen Gebäudeausrüstung mangelhafte Kabelverlegungen korrigiert und nachgearbeitet werden. Anschließend 
können die Trockenbau-, Estrich- und Putzarbeiten fertiggestellt sowie die Holzinnentüren und Stahlrahmentüren montiert werden. Es laufen parallel 
bereits Installationsarbeiten der Stromschienen sowie Reinigungs- und Sanierungsarbeiten unterhalb der denkmalgeschützten Praetoriumsdecke. 
Aufgrund von Verzögerungen in der Mängelbeseitigung durch die Elektrofirma können sich Verzögerungen in der Gesamtfertigstellung des 
Praetoriums ergeben. 
Im MPZ wurde der Großteil der Arbeiten abgeschlossen. Es folgen noch Feinmontagen der TGA und Elektroarbeiten für die Zutrittskontrolle. Die 
Ausführung der Restarbeiten und die Mängelbeseitigung wurden angemahnt. Die vorbereitenden Arbeiten für die Errichtung der neuen Rampe zum 
MPZ in der kleinen Budengasse wurden fertiggestellt. Die Fimen für die Erstellung der Rampe sind beauftragt. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten 
beim Naturstein verzögert sich die weitere Ausführung. 
Außerdem wurde im Juni mit den Arbeiten am 2. Bauabschnitt der Decke Prätorium auf dem nördlichen Rathausplatz begonnen. Diese werden in 
mehreren Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst aufrecht zu erhalten. Die Arbeiten erstrecken sich daher 
voraussichtlich bis Frühjahr 2023. Ein direkter Zugang zwischen Spanischer Bau und Rathauszugang an der Laube für die Politikfraktionen kann 
vorerst noch nicht sichergestellt werden, da die Fläche auf dem nördlichen Rathausplatz als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt werden muss.  
Weitere Informationen zum Projekt unter 
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt-
koeln/miqua-das-museum-im-quartier
Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. Die Kündigung 
des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in neuen Terminen und Kosten 
niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich daraus ergebenden 
Verzögerungen im Bau- und Projektablauf werden derzeit in enger Abstimmung mit den Bauleitungen analysiert und bewertet. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Auswirkungen der Kündigung des Gewerkes 
Stahlbau auf die noch auszuschreibenden Gewerke im Bereich Ausbau + Ausstellung
3 von 3

Mitteilung Ausschuss

503 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 21.10.2022 
 0029/2022/5 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 24.10.2022 
Ausschuss Kunst und Kultur 25.10.2022 
 
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) 
- Stand 26. September 2022 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, 
Stand 26. September 2022, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

24.10.2022 Bauausschuss
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.10.2022 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0029/2022/5
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
21.10.2022
Erstellt
08.09.2022 10:35