AN/0319/2018
Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und von Herrn Einzelvertreter Schuster (Deine Freunde), betr.: Unterstützende Maßnahmen zur Luftreinhaltung, Teil 1
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Gem. Antrag nach § 3 (DF BV4)
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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Fraktion der Bezirksvertretung 4 Stadtbezirk Ehrenfeld Harald Schuster DEINE FREUNDE in der Bezirksvertretung 4 Herrn Bezirksbürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Josef Wirges Henriette Reker Venloer Str. 419 - 421 Hist. Rathaus 50825 Köln 50667 Köln Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0319/2018 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 19.03.2018 Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und von Herrn Einzelvertreter Schuster (Deine Freunde), betr.: Unterstützende Maßnahmen zur Luftreinhaltung, Teil 1 Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie der Einzelmandatsträger von DEINE FREUNDE stellen folgenden Antrag für die Sitzung der Bezirksvertretung Eh- renfeld am 19. März 2019. Beschluss Die Verwaltung wird beauftragt, das Maßnahmenpaket „Radverkehrskonzept Ehren- feld“ so zu gestalten, dass im Jahre 2025 mindestens 40 % der Wege im Stadtbezirk Ehrenfeld mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Als Zwischenziel werden bis zum Jahr 2020 25 % Anteil für den Stadtbezirk erreicht. Über den Erfolg der realisierten Maßnahmen bis zum Jahr 2025 wird jährlich informiert. Zusätzlich zu den rein plane- rischen Maßnahmen sollen kommunikative und werbliche Interventionen realisiert werden und relevante Zielgruppen wie Schüler*innen, Pendler*innen oder Einzel- händler*innen direkt adressiert werden. - 2 - Begründung Luftreinhaltung erfordert konzentrierte und konzertierte Maßnahmen: Die Förderung des Radverkehrs ist die wesentliche Säule. Fahrradfahren ist nicht nur gesund, son- dern toxisch unbedenklich. Der Stadtbezirk Ehrenfeld hat gute Startbedingungen: So hat der Stadtteil Ehrenfeld bereits heute einen Radverkehrsanteil von 27 %. Ein internationaler Vergleich zeigt aber: Es ist viel mehr möglich. Amsterdam und Kopenhagen setzen sich Ziele von 60 %, Groningen gar von 70 %. Auch Köln will gesamtstädtisch für den Umweltver- bund bereits 2025 66 % erreichen. Kurzfristig sind nur im Radverkehr so schnelle Zuwächse möglich. Damit diese Ziele auch akzeptiert und neue Zielgruppen angesprochen werden kön- nen, sollen werbliche Maßnahmen an relevante Zielgruppen gerichtet werden. Eine regelmäßige Evaluation soll den Erfolg der einzelnen Maßnahmen im Rahmen des Radverkehrskonzepts Ehrenfeld messen und eventuell geeignete Korrekturinstru- mente entwickeln. Unverzichtbar ist zudem, dass das Radverkehrskonzept Ehrenfeld sich konsequent an der Vision „Null Verkehrstote“ („Vision Zero“) orientiert. Schweden, Norwegen, die Schweiz, die Niederlande und Großbritannien sind Vorreiter von „Vision Zero“. Un- fallvermeidung wird dann zur politischen und planerischen Aufgabe, weil menschli- che Fehler, die im Verkehr passieren, in die Planung vorab einbezogen und vermie- den werden. Mit freundlichen Grüßen Christiane Martin Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Harald Schuster DEINE FREUNDE
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0319/2018
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 BV4 (DF)
- Datum
- 01.03.2018
- Erstellt
- 01.03.2018 09:26