V/0441/2013
Fahrradfahren in Münster: "Runder Tisch Radverkehr" einrichten sowie Modellprojekte "Velorouten" planen und umsetzen
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage_3_Vorlage _V_0441_2013
4676 Zeichen
! ! !
!
!
!!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!!
!
!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!!
!
!
!
!
!
!
! ! ! ! !
!
!
!!!
!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!! !
!
!
!
!
!
!
!
!
!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
! ! ! !
!
! ! !
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
! ! ! !
! ! ! ! ! ! !
!
! ! ! ! ! ! ! ! !
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!!!!!
!!
!
!
!
!
!!
!!
!!
!
!
! !
!
!
!
!
!
!
! !
!!
!!!!!!!
!!!
!
!
!
!!!!!!!!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
! !
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!!!
!
!
!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!!
!
!
!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
! !
!!
! !
! ! ! !
!
!
!
!
! ! !
!
!
!
!
! !
!
!
!
!!
!
!!
!
!
!
!
!
!
!
!!!
!
!!!!!
!
!
!
!
!
!
!
!
ú
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
44
4
ú ú ú ú
4
4
4
44
4
4
44
4
4
44
4
ú
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
44
44
4ú
ú
4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4
4
4
4
4
4 4
úú
úúúúúúú
ú
4 4 4 4
ú
ú
ú
444
4444444
44
44
4 4 4 4 4 44
úúú
4
4
4 4 4 4
44
4
4
ú
4 4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
ú ú ú ú ú ú
4
ú ú
44
4
ú
ú
4
44
44 4 4 4 4
4
4
4
4
444
44
4 4
44
úú
úú
ú
úú
úú
úú
úú
44
4444
4
444444
444 4
úú
úúúúúúúú
444
úú
ú
4
4
4
4
4 4
4
4
4
4 4 4
4 44
44
4444
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
444
4
4
úú
ú
44
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
44
4
4
4 4 4
444ú
ú
4444
úú
ú
4
4
4
ú
ú
4
4 4
4 4 4 4 4
ú
úú
ú
4 4 4
44
ú
ú
ú
4
4
4
4
ú
ú
444
4
ú
ú
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4 4 4 4 4 4 4 4
4 4 4
4
4
4 4 4
4
4 4
ú
4
444
ú úú
4
4
ú ú ú ú ú ú
ú
ú
ú
4 4 4 44 4 4 4 44 4 4 4 4 4 4 4 4
4
44
444
4
4
úú
444
4
ú
4
44
4
ú
úú
ú
ú
4
4
4
4
4
4
ú
ú
ú
4
ú ú
4
úú
ú
4
4
44 4 4 4
!Á
!Á
!Á
!Á !Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á !Á
!Á
!Á
9
8
7
6
54
3
2
1
30
29
2827
26
25
24
23
22
21
20
19
18
17 16
15
14
13
12
11
10
Greven
Senden
Telgte
Münster
Nottuln
Ostbevern
Ascheberg
Havixbeck
Altenberge
Everswinkel
Sendenhorst
Drensteinfurt
Brock
Darup
Roxel
Gelmer
Gimbte
Sprakel
Hiltrup
Wolbeck
Herbern
Handorf
Sudmühle
Rinkerode
Walstedde
Albachten
Bösensell
Nienberge
Albersloh
Hohenholte
Westbevern
Amelsbüren
Davensberg
Appelhülsen
Schapdetten
Schmedehausen
Alverskirchen
Ottmarsbocholt
Westbevern-Vadrup
B 5
4
B 51
K 1
L 793
L
585
K 18
K 39
L 510
L 520
K 1
3
K 3
L
811
K 4
L 551
L 586
L 529
L 844
B 58
K 67
K 53
K 22
L 588
B 219
K 33
B 525
K 31
K 21
K 16
K 51
K 17
L 884
B 235
K 7
K 36
L 555
K 30
L 850
K 36
L 588
K 3
L 586
L 551
B 219
K 3
B 58
K 1
7
K 13
L 529 L 811
K 7
Geodaten © OpenStreetMap und Mitwirkende, CC BY-SA
0246 1
Kilometer1:50.000
Te x t
20 km
Distanz zur Prom
enade MS
15 km
Distanz zur Prom
enade MS
±
!Á Transferpunkte
Transferlinie 3km
Verkehrswege
Hauptverkehrsstr mit sep. Radweg
Hauptverkehrsstr mit Mehrzweckstreifen
Hauptverkehrsstr mit Bankette
Hauptverkehrsstr o. Radweg/MZSt./Bankette
Nebenstraße
Wirtschaftweg asphaltiert
Feldweg/ Waldweg
Schadensbild
keine Schäden
geringe Schäden
44444444 teilweise Schäden
úúúúúú mittlere Schäden
úú úú úú úú starke Schäden
Verkehrsaufkommen
!! !! !! !! !
unter 1.000 Kfz/Tag
1.000 bis 3.000 Kfz/Tag
3.000 bis 7.000 Kfz/Tag
7.000 bis 10.000 Kfz/Tag
10.000 Kfz/Tag und mehr
Breite Radweg /MZSt
!! !! !! ! 0,8 - 1,0
1,1 - 1,3
1,4 - 1,6
1,7 - 1,9
2,0 - 2,2
2,3 - 2,5
Schienenwege
Gemeindegrenzen
Übriges Wegenetz
Siedlungsflächen
Inneres Radwegenetz Münster
Radweg
Radweg, beidseitig
Komb. Geh-/Radweg
Komb. Geh-/Radweg, beidseitig
Fahrradstraße
Radfahr-/Schutzstreifen
Radfahr-/Schutzstreifen, beidseitig
Sonstiger Radweg
Innere Siedlungsflächen MS
MS-Promenade
Strassen
Inhaltliche Bearbeitung
Ansprechpartnerkreis Stadtregion Münster
Christoph Rövekamp (Altenberge), Klaus van Roje (Ascheberg),
Ute Homann (Drensteinfurt), Norbert Reher (Everswinkel),
Klaus Dieter Kotz-Lörper (Greven), Monika Böse (Havixbeck),
Isabell Schultz u. Detlef Weigt (Münster), Stefan Fuchte (Nottuln),
Helena Wala (Ostbevern), Klaus Stephan (Senden),
Katja Usunov, (Sendenhorst) und Reinhold Ginski (Telgte)
Stadtregion Münster - Interkommunale Anschlüsse im Radwegenetz
Kategorie A
Kategorie B
Kategorie C
Kategorie D
Qualitätskategorien für die Bewertung
Gut ausgebaute Wegeverbindung mit hoher
Nutzungsqualität (geringer / kein Handlungsbedarf)
Gut ausgebaute Wegeverbindung mit eingeschränkter
Nutzungsqualität (geringer / mittlerer Handlungsbedarf)
Zufriedenstrellende Wegeverbindung mit geringfügigen und punktuellen
Defiziten im Ausbau und in der Nutzungsqualität (mittlerer Handlungsbedarf)
Wegeverbindung mit strukturellem
Optimierungsbedarf (hoher Handlungsbedarf)
Stand: 5. Juni 2013
Technische Bearbeitung:
Geschäftsstelle Ansprechpartnerkreis
Stadtregion Münster
Detlef Weigt
Te xt
Anlage 2 zur Vorlage
Stadtregionale Zusammenarbeit
in der Stadtregion Münster
Anlage_1_Vorlage _V_0441_2013
1618 Zeichen
Der ASSVW möge beschließen:
Der ASSVW richtet einen Runden Tisch Fahrradverkehr ein. Der
Runde Tisch setzt sich aus VertreterInnen aller Fraktionen und
Gruppen des Rates und der Fachverwaltung zusammen. Hinzu
kommen die Verbände und Experten ( ADFC, VCD...) und die
Polizei, um den Runden Tisch um weitere Expertise zu verstärken.
Ziel des Runden Tisches ist es, zur Weiterentwicklung des
Fahrradverkehrs beizutragen, hierzu weitere Vorschläge zu prüfen
und zu erarbeiten.
Begründung:
Zwar ist Münster 2012 wieder ADFC- Fahrradhauptstadt geworden.
Jedoch mit dem Hinweis, dass die anderen Kommunen in vielen
Bereichen aufgeholt haben und Münster nicht mehr die
unangefochtene Spitzenstellung inne hat. In punkto
Entwicklungsdynamik belegt Münster sogar den letzten Platz. Dies
sollte Ansporn und Motivation sein, die Verkehrssituation für die
RadfahrerInnen weiter zu verbessern und an der stetigen
Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes nach den Kriterien
Komfort, Sicherheit, Schnelligkeit zu arbeiten.
Auch der Lärmaktionsplan hat weitere Vorschläge gemacht. Diese
und weitere Vorschläge sollen im Arbeitskreis besprochen und für
Entscheidungen der Ratsgremien vorbereitet werden.
gez. Carsten Peters
Christine Schulz
Helga Bennink
Reinhard Scholz
Bündnis 90/Die Grünen/GAL
Ratsfraktion Münster
Windthorststr. 7
48143 Münster
Fon 0251 / 8 99 58 10
Fax 0251 / 8 99 58 15
ratsfraktion@ gruene-muenster.de
www.gruene-muenster.de
Antrag:
Runder Tisch Fahrradverkehr
Münster muss Fahrradhauptstadt
bleiben
7. März 2013
Beschlussvorlage
19325 Zeichen
V/0441/2013 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Fahrradfahren in Münster: "Runder Tisch Radverkehr" einrichten sowie Modellprojekte "Velo- routen" planen und umsetzen Beratungsfolge 19.09.2013 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, in der 2. Jahreshälfte 2013 einen „Runder Tisch Radve r- kehr“ in Fortführung bisheriger Erfahrungsgespräche mit dem ADFC unter Einbeziehung weiterer Münsteraner Akteure einzurichten. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, die „Gasselstiege“ (zwischen Wilkinghege und York-Ring) sowie die „Gleistrasse“ (zwischen York-Ring und Zentrum-Nord) als Modellprojekte „Velo- routen“ zu erarbeiten. 3. Die Anträge "Runder Tisch Radverkehr - Münster muss Fahrradhauptst adt bleiben" an den ASSVW und "Den Radverkehr der Zukunft ermöglichen - "Fahrradschnellstraßen" (ADFC) für Münster" an den Rat (A-R/0040/2011) der Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Gr ü- nen / GAL sind damit erledigt. II. Finanzielle Auswirkungen: Zu 1: Für die ggf. zu Beginn erforderliche externe Moderation eines „Runden Tischs Radverkehr“ en t- stehen im Jahr 2013 geschätzte Kosten in Höhe von ca. 5.000, - €, die dem laufenden Budget ent- nommen werden. Aufwendungen Produktgruppe Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen 1202 Verkehrsplanung Zeile Aufwand 16 Sonstige ordentliche Aufwen- dungen 2013 5.000,00 € Vorlagen-Nr.: V/0441/2013 Auskunft erteilt: Herr Milde Ruf: 492-6150 E-Mail: Milde@stadt-muenster.de Datum: 28.08.2013 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0441/2013 Zudem entstehen für die Bearbeitung des „Runden Tischs Radverkehr“ ausgehend von einem Jahr Personalaufwendungen in Höhe von ca. 7.500 €. Anschließend wird der Aufwand vorau s- sichtlich deutlich sinken und kann als laufendes Geschäft der Verwaltung betrachtet werden. Zu 2: Für die Prüfung beider möglicher Modellprojekte „Velorouten“ Gasselstiege und Gleistrasse (s.u.) einschließlich einer Entwurfsplanung sowie Kostenschätzung entstehen Personalaufwendu ngen in Höhe von insgesamt ca. 12.500,- € (jeweils ca. 6.250,- €). Begründung: ADFC-Fahrradklimatest 2012 Nach den Jahren 1988, 1991, 2003 und 2005 wurde im Jahr 2012 der Fahrradklimatest vom All - gemeinen Deutschen Fahrradclub zum fünften Mal durchgeführt. Dabei bewerten die Nutzer die Fahrradfreundlichkeit ihrer Kommune an Hand eines Fragebogens mit bis zu 27 Einzelfragen mit Schulnoten von 1 bis 6. Die Beurteilung stellt insofern eine subjektive Momentaufnahme dar, we l- che bei entsprechender Anzahl von Teilnehmern (gesamt: ca. 80.000) durchaus ein objektives Bild aus Nutzersicht wiedergibt. Da die Fragen im Verlauf der Testserie variiert wurden, sind die E r- gebnisse nur bedingt vergleichbar. Aus den Einzelergebnissen lassen sich jedoch Handlungserfor- dernisse ableiten. 1988, für das k eine Einzelergebnisse mehr vorliegen, lag Münster hinter Erlangen auf Platz 2 von 62 Städten. 1991, 2003 (Note: 1,88) und 2005 (Note: 2,05) belegte Münster jeweils den 1. Platz von bis zu 208 Teilnehmerstädten. Beim aktuellen Fahrradklimatest 2012 belegt M ünster wiede- rum den 1. Platz (Note: 2,61) in der Städtekategorie größer 200.000 Einwohner. Die stetig steigende Anzahl der Teilnehmerstädte zeigt einerseits die bundesweit zunehmende Bedeutung des Radverkehrs sowie den hohen Stellenwert des Fahrradklimatests. Aber auch, dass viele Städte nach dem Vorbild der Fahrradstadt Münster enorme Anstrengungen unternehmen, ihre Fahrradfreundlichkeit vor Ort kontinuierlich zu verbessern. Da in Münster in Sachen Radverkehr bereits ein hohes Niveau erreicht worden ist , haben die Punkte „Alle fahren Rad“, „Erreichbarkeit Stadtzentrum“, „geöffnete Einbahnstraßen in Gegenric h- tung“ und „Wegweisung“ nach wie vor eine gute Bewertung. Demgegenüber hat Münster in den Kategorien „Stellenwert des Radverkehrs“ (Falschparker auf R adwegen, Ampelschaltung, Winter- dienst), „Sicherheit beim Radfahren“ (Konflikte mit Kfz, Hindernisse auf Radwegen, Fahrraddie b- stahl, fahren auf Radwegen, Radfahrstreifen und im Mischverkehr) sowie „Komfort beim Radfa h- ren“ (Breite und Oberfläche der Radwege, Abstellanlagen und Führung an Baustellen) schlechtere Bewertungen erhalten als 2003 bzw. 2005. Dies betrifft insbesondere auch die Bewertung beim Fahrraddiebstahl (5,19). Aufgrund der hohen Anzahl von Fahrraddiebstählen (2012 ca. 4.600 p. a. und einer Aufklärungsquote von ca. 8 %) ist dies insbesondere für die Betroffenen nachvollziehbar, allerdings relativiert sich dieser Wert etwas in Anbetracht eines Fahrradbestandes von ca. 500.000 Rädern. Erfreulicherweise ist der Trend bei den Fahrraddiebstählen rückläufig. Diese Ergebnisse des Fahrradklimatests sind Ansporn für die Stadt, die schwächer bewerteten Kategorien zu analysieren, um die Ergebnisse weiter zu verbessern, auch wenn sich seit dem Jahr 2005 bei den genannten Kategorien einiges getan hat: Radweg e wurden im Zusammenhang mit Straßenneubauten (z. B. Robert -Bosch-Straße, Austermannstraße, Hansestraße, Ostmarkstraße) und als selbständige Radwege neu gebaut und damit Netzlücken geschlossen (z. B. Gartenstraße, Gievenbecker Reihe, Gleistrasse im Bereich Germania) bzw. Optimierungen wurden geschaffen (z. B. Querung Promenade Neutor, Rampe Hoher Heckenweg, Radfahrstreifen Hafenstraße) und Fahrradstraßen neu eingerichtet (Kanalpromenade, Schmeddingstraße, Waldeyer Straße). Mit Unterstützung der Stadt wurden 6 Bürgerradwege an Landesstraßen und 2 Bürgerradwege an Kreisstraßen auf den Weg gebracht. - 3 - V/0441/2013 Zu 1: Die Verwaltung hatte bereits in den Jahren 2012 und 2013 Kontakt zum ADFC in Sachen „Runder Tisch Radverkehr“ und ein gemeinsames Vorgehen zur Weiterentwickl ung des Radverkehrs in Münster vereinbart. Begleitend wurde in der Sitzung des ASSVW am 07.03.2013 der Antrag „Run - der Tisch Radverkehr – Münster muss Fahrradhauptstadt bleiben“ von der Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen / GAL (Anlage 1) gestellt. In dem Gespräch mit dem ADFC bestand Einvernehmen, dass • ein runder „Tisch Radverkehr“ z. B. als regelmäßiger Erfahrungsaustausch u. a. mit VCD, Polizei, Stadtwerke sinnvoll ist und in der 2. Jahreshälfte mit dem Ziel eingerichtet werden soll, um Erfahrungen, Meinungen, Ideen sowie ggf. gemeinsame Positionen zur Weiterent- wicklung des Fahrradverkehrs in Münster zu erarbeiten, • in Sachen „Radverkehr“, belegt durch den aktuellen Fahrradklimatest, in Münster bereits ein hohes Niveau erreicht wurde (Kategorien: Alle fahren Rad, Erreichbarkeit Stadtzentrum, geöffnete Einbahnstraßen, Wegweisung), der Fahrradklimatest allerdings auch zu recht De- fizite aufzeigt (Kategorien: Stellenwert des Radverkehr s, Sicherheit, Komfort beim Rad fah- ren, Fahrraddiebstahl, mediale Darstellung), • Stadt und ADFC sich als gemeinschaftliche Partner verstehen, um das „Fahrradkl ima“ in Münster noch weiter zu verbessern, • der erneute 1. Platz im Fahrradklimatest 2012 gleichsam Ansporn ist, sich insbeso ndere in den „kritischen“ Kategorien zu verbessern, damit Münster weiterhin die Vorreiterro lle in Sa- chen Radverkehr behalten kann. Der „Runde Tisch Radverkehr“ soll unter Federführung des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtpla - nung, Verkehrsplanung eingerichtet und durchgeführt werden. Er soll in Fortführung der bisherigen regelmäßigen Gespräche mit dem ADFC weitere Münsteraner Radve rkehrs-Akteure (z. B. VCD, Polizei, Stadtwerke) einbeziehen und als Erfahrungsaustausch, Meinungsaustausch und Ideen - börse dienen sowie ggf. auch gemeinsame Positio nen formulieren. Diese Treffen sollen regelmä - ßig, mindestens zwei Mal jährlich stattfinden und hierüber dem Planungsausschuss berichtet wer - den. Für die konstituierende Sitzung sowie die Erstbegleitung ist ggf. eine externe Moderation sinnvoll. Hierfür wurden bei der Produktgruppe 1202 Verkehrsplanung Mittel in Höhe von 5.000,- € zunächst für das Haushaltsjahr 2013 gebunden. Zu 2. Die Expertise „Mobilität Münster / Münsterland 2050“ (2010, s. Vorlage V/0625/2010) atte stiert der Stadtregion ein geschätztes E -Bike-Potenzial von 8 % am Modal -Split des Pendle rverkehrs. Dies geht einher mit der fachlichen Diskussion, künftig Städte verbindende Radschnellwege zu erric h- ten, da mit Unterstützung durch den Elektromotor die Pendlerreichweiten auf rd. 20 km Entfernung ausgeweitet werden können und hierfür schnell zu befahrende „Infrastrukturen“ geschaffen werden sollten. Deren Attribute sind z. B. Geradlinigkeit, Kreuzungsfreiheit, Breiten von 4 m bis 4,5 m, h o- hes gleichmäßiges Geschwindigkeitsniveau sowie Vorfahrtsbe rechtigung. D iese Planungsvorg a- ben können nur außerhalb der historisch sehr dicht bebauten Stadtbereiche Münsters umgesetzt werden. Vor allem die mit dem 2. Tangentenring (Entfernung zum Stadtzentrum ca. 2 km – 3 km) beginnende kompakte Kernstadt mit der historisch gew achsenen Altstadt Münsters weist häufig enge Straßenquerschnitte mit unmittelbar angrenzender Bebauu ng auf. Flächen für eine „Durc h- bindung“ von Radschnellwegen mittels z. B. Verbreiterung der bestehenden Radverkehr sanlagen stehen hier nicht zur Verfügung. Zumal bereits heute bei über 400.000 täglichen Radfahrten of t- mals eine erschließungsfunktionale und damit auch flächenbezogene Ko nkurrenz zum MIV, zum ÖPNV aber auch zum Fußverkehr besteht. - 4 - V/0441/2013 Um für Münster und die angrenzende Stadtregion eine über die heut ige Verbindungsqualität deut- lich hinausgehende zügige, komfortable und möglichst umwegfreie Erreichbarkeit der Kernstadt und angrenzender Räume mit hohen Arbeitsplatzaufkommen (z. B. Zentrum Nord) erzielen zu können, sind kreative und praktikable Lösungsan sätze gefordert. Beispielsweise, indem abhängig von Nachfragepotenzialen ein Teilnetz stadtregionaler Rad(schne ll)wege im Zulauf auf das Stad t- gebiet Münsters mit einem fortführenden Teilnetz „Velorouten“ ( z. B. hochwertigere Fahrradstr a- ßen, s. u.) innerort s verknüpft werden. Hie rbei steht weniger das mit Radschnellwegen oftmals assoziierte Merkmal „Geschwindigkeit“ im Vordergrund, als vielmehr die Aspekte Komfort, Ve r- kehrssicherheit sowie möglichst unterbrechungs - und umwegarme Linienführung. Dies relativie rt aus Sicht der Verwaltung die Bedeutung der Radschnellwege als ein für Deutschland neues plane- risches Instrument im Sortiment der Radverkehrsplanung (z. B . Hochbordradwege, Radfahrstre i- fen, Schutzstreifen, Fahrbahnführung). Ausgehend von den bisherigen Planungen unterscheidet die Verwaltung hierbei zwei Akti onsebe- nen: Ebene 1: Radverkehr in der Stadtregion Bereits im Jahre 2011 hat im Rahmen der stadtregionalen Zusammenarbeit eine intensive fachl i- che Auseinandersetzung mit dem Thema der großräumigen Ve rbesserung des Fahrradverkehrs stattgefunden. Diese Diskussion seit 2011 über die Entwicklungsmöglichkeiten des Alltagsradve r- kehrs in der Stadtregion, insbesondere vor dem Hintergrund der wachsenden Verbreitung von E - Bikes in Deutschland (Verkauf: 2010: 20 0.000, 2012: 380.000) sowie der damit verbundenen Reichweitenverlängerung, führten zu der Schlussfolgerung, dass die Stadtregion Münster in den auf Münster gerichteten Korridoren teilweise über wesentliche Verlagerungspotenziale zum Ve r- kehrsmittel Rad verf ügt. Die Realisierbarkeit der Potenziale wird insbesondere auch durch die Qualität der Radverkehrs-Alltagsnetze bestimmt. Eine Ersteinschätzung, durchgeführt von Vertretern der Stadt Münster, der im Ansprechpartne r- kreis der Stadtregion vertretenen Nachbar gemeinden sowie der WWU Münster führte zu dem E r- gebnis, dass die Mehrheit der 30 untersuchten Wegeverbindungen baulich und hinsichtlich der Nutzungsqualität keine oder nur geringfügige Mängel aufweisen. Bei zehn Wegeverbindungen wurde ein Optimierungsbedar f festgestellt (s. Anlage 3). Im Zuge einer detaillierten Analyse wu r- den die Verbindungen anhand eines Kriterienkataloges einer Bewertung unterzogen, um Priorit ä- ten für die weitere Ausarbeitung bilden zu können. Dieser Sachstand wurde im April 2013 mit Ve r- tretern des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs erörtert. Hinsichtlich erforderlicher bzw. mögl i- cher Verbesserungen zur Stärkung des Alltagsradverkehrs findet derzeit die Auswertung statt. A n- schließend sollen in bilateralen Gesprächen zwischen den Gemeinden konkrete Maßnahmen, zu- nächst auf Arbeitsebene, vorabgestimmt werden (s. hierzu auch Vorlage V/0369/2013 "Stadtregi o- nale Zusammenarbeit in der Stadtregion Münster: Rückblick, Sachstand und Perspektiven"). Ebene 2: Stadtgebiet Münster Die Flächenstadt Münster weist einen Radius von über 10 km auf. Über ein Fünftel der Münster a- ner Bürgerinnen und Bürger nutzt selbst bei diesen Reisedistanzen täglich das Fahrrad, gestützt auf ein dichtes, rd. 420 km langes Radwegenetz sowie ergänzt durch touristische bzw. l and- und fortwirtschaftliche Wege. Um die „Fahrradströme“ aus den Stadtteilen in den Kernstadtbereich s o- wie innerstädtisch qualitativ hochwertiger führen zu können, wäre eine neue, münsteraner Form der Fahrradstraßen denkbar, die im weiteren „Velorouten“ g enannt werden. Dies bedeutet z. B. einen Querschnitt von ca. 3 m im Mischverkehr (zu Fuß gehen und Radfahren) sowie in kleineren Teilabschnitten bzw. Kreuzungsbereichen die nachrangige Zulassung von Kfz -Verkehr (nur E r- schließungsverkehre). Mögliche wesentl iche Merkmale einer Veloroute im Vergleich zum Ra d- schnellweg und zur Fahrradstraße sind in der nachfolgenden Tabelle von der Verwaltung vergle i- chend dargestellt: - 5 - V/0441/2013 Tabelle: Qualitätsmerkmale Fahrradstraße - Veloroute – Radschnellweg im Vergleich Qualitätsmerkmale Fahrradstraße Veloroute Radschnellweg StVO Fahrradstraße Keine Festlegung Radweg Fahrbahnbreite Zweirichtungsradweg >= 3,5 m > = 3,0 m > = 4,0 m Oberflächengestaltung Schwarzdecke Schwarzdecke Schwarzdecke Andere Verkehre zulässig ja ja nein Fußgänger zulässig Auf Gehweg ja nein Bevorrechtigung an Knoten / Priorisierung durch Lichtsi g- nalanlagen („Grüne Welle“ Radverkehr, Bsp. Kopenh a- gen) möglich nein, nur im nac h- geordneten Netz weitestgehend ja Planfreie Führung nein nein weitestgehend ja Freihalten von Einbauten (Ausnahme Querungshilfen für den Fußverkehr) ja ja ja Regelmäßige Unterhaltung, einschließlich Reinigung und Winterdienst ja ja ja Mindestlänge nicht vorgegeben nicht vorgegeben ja, 5 km Begleitende Einrichtungen z.B.: Fahrradwegweisung Informationstafeln zu Korr i- dorzielen Beleuchtung Rastplätze mit Abstellanlagen Luftstationen wünschenswert wünschenswert wünschenswert ca. - Kosten je km geschätzt (Neubau ohne Grunderwerb, Entwässerung, Beleuchtung, Beschilderung) geringfügig, nur Schilder und Ma r- kierung 200.000,- € (ohne Ingenieu r- bauwerke, z. B. Brücken) (Quelle: Tiefbauamt) 0,5 – 2 Mio € (mit Ingenieurba u- werken, z.B. Brücken) (Quelle: difu, Forschung Radverkehr, 1-4/2010) Stadt Münster unter Berücksichtigung difu, Forschung Radverkehr, ERA 2010, 1-4/2010, MBWSV NRW, AK Rad- schnellwege, 17.01.2013, StVO 04/2013 Hierbei wird deutlich, dass alleine die geschätzten Herstellungskosten bei Neubau einer „Veloro u- te“ erhebliche Haushaltsmittel erfordern. Hinzu kommen im Wesentlichen die zusätzlichen Au f- wendungen für den regelmäßigen Betrieb und die Unterhaltung (auch bei vorhandenen Trassen) wegen der höheren Anforderungen an die Verkehrssicherheit bei Velorouten gegenüber Wir t- schaftswegen sowie ggf. Kosten für erforderlichen Grunderwerb, Beleuchtung, Bes childerung, Entwässerung und sonstige begleitende Einrichtungen. Um möglichst zügig mit einem Modellprojekt „Veloroute“ beginnen zu können, welches auch die erforderlichen Nachfragepotenziale aufweist, schlägt die Verwaltung vor: • im „Bestand“ die Gasselstiege im Abschnitt zwischen Wilkinghege und York-Ring und • als „Neu- bzw. Ausbauprojekt“ die ehemalige und teilweise bereits ausgebaute „Gleistra s- se“ zwischen dem York-Ring und dem Zentrum-Nord auf ihre Eignung als „Veloroute“ einschließlich einer E ntwurfsplanung und Kostenschätzung be i- spielhaft zu prüfen. Die Bewertung des Fußgängerverkehrs auf diesen Routen wird ausdrücklich - 6 - V/0441/2013 mit in die Prüfung einbezogen. Für die Prüfung beider möglicher Modellprojekte entstehen geschätzte Personalaufwendungen in Höhe von insgesamt 12.500,- € (je 6250,- €). Zur konzeptionellen Aufbereitung der komplexen Thematik „Radschnellwege/Velorouten“ wurde, wie bereits im Planungsausschuss mündlich berichtet, Ende März 2012 beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ein Förderantrag „Machbarkeitsstudie zur Umset- zung von Radschnellwegen/Velorouten im Stadtgebiet Münster unter Einbeziehung der Stadtreg i- on“ gestellt. Dieser wurde mit der Begründung nicht auskömmlicher Mittelverfügbarkeit mit BMVBS-Schreiben vom 12.11.2012 abgelehnt. Hierzu erfolgte ebenfalls eine mündliche Mitteilung im Planungsausschuss am 06.12.2013. Gegenwärtig klärt das BMVBS die Möglichkeit, ob eine erneute Antragstellung im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans möglich ist. Ungeachtet des- sen wird die Verwaltung diese Thematik unter Berücksichtigung des Ratsantrages „Den Radve r- kehr der Zukunft ermöglichen – „Fahrradschnellstraßen“ (ADFC) für Münster“ (A-R/0040/2011) der Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen / GAL (Anlage 2) im Rahmen der beiden dargestellten Akti- onsebenen bearbeiten. Zu 3: Die Anträge "Runder Tisch Radverkehr - Münster muss Fahrradhauptstadt bleiben" und "Den Rad- verkehr der Zukunft ermöglichen - "Fahrradschnellstraßen" (ADFC) für Münster" (A -R/0040/2011) der Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen / GAL sind durch die Ausführungen zu den Beschlus s- punkten 1 und 2 erledigt. Weiterer Ausblick: Ungeachtet der in dieser Vorlage dargelegten Bestrebungen und Maßnahmen zur Qualitäts siche- rung und –steigerung im Radverkehr bea bsichtigt die Verwaltung, Mitte 2014 einen auf d ie Müns- teraner Situation fokussierten Mobilitätsworkshop durchzuführen. Allgeme ines Ziel dieses Wor k- shops soll ein „analytisch-konstruktiver Blick“ von Fachleuten und weiteren am Verkehrsgeschehen beteiligten Akteuren sein, um • Pozenziale für weitere Verbesserungen und nachhaltige Optimierungen im Bereich des umweltgerechten Verkehrs, insbesondere im Radverkehr identizifieren zu können und • die Bedeutung des umweltgerechten Verkehrs herauszustellen. Die Verwaltung wird den Gremien zu gegebener Zeit einen konkreten Vorschlag zur Durc hführung dieses Mobilitäts-Workshops zur Beratung und Entscheidung vorlegen. In Vertretung gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Anlage 1 Antrag an den ASSVW „Runder Tisch Radverkehr – Münster muss Fahrradhaupt- stadt bleiben“ vom 07.03.2013 der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL Anlage 2 Ratsantrag „Den Radverkehr der Zukunft ermöglichen – „Fahrradschnellstraßen“ (ADFC) für Münster (A-R/0040/2011) der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen /GAL Anlage 3 Stadtregion Münster – Interkommunale Anschlüsse im Radwegenetz - 7 - V/0441/2013
Anlage_2_Vorlage _V_0441_2013
3857 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0040/2011 Antrag Den Radverkehr der Zukunft ermöglichen – „Fahrradschnellstraßen“ (ADFC) für Münster Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: Die Verwaltung legt ein Konzept für die Einführung von Fahrradschnellstraßen für das Stadtgebiet Münster vor. Hierbei ist dem gestiegenen Anteil der Radfahrer am Modal Split und der steten Zunahme der Zahl von Pedelec- FahrerInnen Rechnung zu tragen. Dieses Konzept soll ausdrücklich mit der Maßgabe erstellt werden, dass der vorhandene Straßenraum ggf. zu Gunsten der ZweiradfahrerInnen neu aufgeteilt werden muss. Erfahrungen – soweit vorliegend – aus anderen Städten sind zu berücksichtigen. Durch schnelle Radverbindungen aus den Außenstadtteilen und dem näheren Umland sollen die stauträchtigen PendlerInnenströme zugunsten des umweltverträglichen Radverkehrs reduziert werden. Dies stellt einen wesentlichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz sowie zur Lebensqualität in der Stadt dar. Im Rahmen der Konzepterstellung sollen Anregungen aus der BürgerInnenschaft aufgegriffen und ggf. übernommen werden. Die Verwaltung führt zu dieser verkehrspolitischen Fragestellung ein öffentliches Hearing durch, in dem die diesbezüglichen Vorschläge und Konsequenzen darzustellen und zu diskutieren sind. Der Verkehrsentwicklungsplan 2020 ist entsprechend zu überprüfen und zu überarbeiten. Hierzu schlägt die Verwaltung ebenfalls ein bürgerInnenorientiertes Verfahren vor. Zum weiteren Vorgehen: Hierzu legt die Verwaltung in einem ersten Schritt detailliert dar, welche Veränderungen das Radverkehrskonzept sowie der Verkehrsentwicklungsplan der Stadt erfahren müssen, um das Elektro-Bike als urbanes Verkehrsmittel der Zukunft angemessen zu berücksichtigen. Der Bericht soll sich insbesondere zu folgenden Punkten äußern: Welche Chancen bietet das Elektro-Bike als neues Verkehrsmittel für längere Verkehrswege und vor allem für den Stadt-Umland-Verkehr? Welches Potential für die Verbesserung des Modal-Split in der Stadt und in der Region bietet das Elektro-Bike? Im Besonderen soll geprüft werden, inwieweit die stauträchtigen PendlerInnenströme des motorisierten Individualverkehrs zugunsten des Elektro-Bikes reduziert werden können. Welche zusätzlichen Infrastrukturangebote sind erforderlich und welche zusätzlichen Verkehrsflächen für Elektro-Bikes müssen mobilisiert werden, um die Entfaltung dieses urbanen Verkehrsmittels zu beschleunigen? Bündnis 90/Die Grünen/GAL Ratsfraktion Münster Windthorststr. 7 48147 Münster Fon: 0251 / 8 99 58 10 Fax: 0251 / 8 99 58 15 ratsfraktion@ gruene-muenster.de www.gruene -muenster.de 16. 5.2011 Welche neuen Anforderungen an Verkehrswege ergeben sich aus der steten Zunahme der Zahl von Pedelec-FahrerInnen? Muss im innerstädtischen Bereich der vorhandene Straßenraum an Engstellen zu Gunsten der schnellen Elektro-Biker neu aufgeteilt werden? Begründung: Auch in Münster ist eine stetige Zunahme schneller Radfahrer und Elektro-Bike- FahrerInnen zu registrieren. Eine verkehrstechnische Entwicklung, auf die Politik und Verwaltung reagieren müssen, wenn sie sie gestalten wollen. Mit dem Elektro- Bike beschleunigt sich der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad auch im gesamtstädtischen und im Regionalverkehr. Damit dieser verkehrs- und klimapolitisch extrem wichtigen Entwicklung rechtzeitig der Boden bereitet wird, müssen die neuen technischen und infrastrukturellen Anforderungen an die städtische Verkehrsplanung und den Verkehrsentwicklungsplan 2020 möglichst bald diskutiert werden. Dabei sollen die BürgerInnen der Stadt von Anfang an einbezogen werden. Ein öffentliches Hearing mit Beteiligung von Verkehrsexperten und Vertretern aus Städten mit Pedelec-Erfahrung soll ein erster Schritt dazu sein. gez. Hery Klas und Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (18)
- Windthorststraße 7
- Austermannstraße
- Hansestraße
- Ostmarkstraße
- Gartenstraße
- Schmeddingstraße
- York-Ring
- Robert-Bosch-Straße
- Gievenbecker Reihe
- Hoher Heckenweg
- Kanalpromenade
- Gasselstiege
- Wilkinghege
- Hafenstraße
- Promenade
- Neutor
- Brock
- Waldweg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0441/2013
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 06.06.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37