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AN/0183/2023

Schutz und Angebote für Kinder und Jugendliche im Karneval

SPD Anfrage nach § 4 25.01.2023

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 31.01.2023, TOP 6.2.1

SPD Anfrage nach § 4

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SPD Anfrage nach § 4

3491 Zeichen

An den Vorsitzenden des  
Jugendhilfeausschusses 
Herrn Dr. Heinen 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 25.01.2023 
 
AN/0183/2023 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Jugendhilfeausschuss 31.01.2023 
 
Schutz und Angebote für Kinder und Jugendliche im Karneval 
Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die SPD -Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Ju-
gendhilfeausschusses am 31.01.2023 zu setzen. 
Ob der Karneval, insbesondere der 11.11., auf die Römer und Germanen zu-
rückgeht oder seinen Ursprung in der christlichen Fastenzeit hat, mag umstrit-
ten sein. Unbestritten ist jedoch, dass sic h der Karneval, wie wir ihn kennen, 
gewandelt hat. 
Kinder und Jugendliche kennen heute überwiegend weder die geschichtli-
chen noch die traditionellen Hintergründe und sehen zum Teil den Karneval 
nur noch als große Feier und unkontrolliertes Kostümfest,  gepaart mit teilwei-
se massiven Alkoholkonsum und den daraus verbundenen Folgen. Dieser 
Eindruck verfestigt sich zumindest, wenn man die Ereignisse rund um das 
Kwartier Latäng anlässlich der Sessionseröffnung am 11.11. des vergange-
nen Jahres und das Geschehen d es Straßenkarnevals in den vorangegange-
nen Sessionen beurteilt. 
 
Diesen negativen Entwicklungen gilt es mit Nachdruck und allen Kräften mit 
den Akteur*innen der Stadtgesellschaft entgegenzuwirken. Dies kann jedoch 
nur gelingen, wenn wir bereits in jungen J ahren mit Präventionsmaßnahmen 
beginnen. Das gilt maßgeblich für die gezielt für Kinder und Jugendliche ent-
wickelten Karnevalsangebote an den tollen Tagen. 
 
Vor diesem Hintergrund fragt die SPD Fraktion: 
 
1. Wie können alternative Karnevalsveranstaltungen und  -konzepte, 
die auf die Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendli-
chen zugeschnitten sind, beispielhaft ausgebaut werden? Dabei

- 2 - 
 
sollte durchaus auf bewährte (frühere) Angebote, wie das Escher 
Zelt oder KölleAlarm geschaut werden, die als gute Beis piele und 
Angebote für Kinder und Jugendliche vermehrt ihren Platz haben 
sollten. 
 
2. Wie können erfolgreiche Kampagnen, wie „Keine Kurzen für Kurze“, 
weiter ausgebaut, an aktuelle Entwicklungen und Trends angepasst 
und durch geeignete Angebote ergänzt werden? 
 
3. Welche Angebote werden insbesondere für die Schüler*innen der 
5. und 6. Jahrgangsstufe von den Schulen und/oder anderen Ein-
richtungen der Kinder - und Jugendarbeit geschaffen (z.B. angeord-
nete schulische Karnevalsfeiern an Weiberfastnacht), um Jugendli-
chen einen geschützten Rahmen zum Feiern in einem vertrauten 
und unterstützenden Umfeld zu bieten? 
 
4. Wie können städtische Kommunikations - und Social -Media-Kanäle 
dazu beitragen, positive Botschaften über den Karneval und seine 
Traditionen zu verbreiten und e in verantwortungsbewusstes Feier-
verhalten gerade bei den jungen Kölner*innen zu vermitteln und zu 
fördern? 
 
5. Können für die nächste Session über z.B. Veedels - und Bürgerver-
eine bei der Entwicklung und Durchführung von Karnevalsveran-
staltungen für Kinder und  Jugendliche mit lokalem Bezug finanziell 
unterstützt und gefördert werden? 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
gez. Mike Homann  
Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

31.01.2023 Jugendhilfeausschuss
TOP 6.2.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0183/2023
Typ
SPD Anfrage nach § 4
Datum
25.01.2023
Erstellt
25.01.2023 14:49