Mandari Insight

1930/2021

Projektanträge im Rahmen des vierten Antragsdurchlaufs des Verfügungsfonds für das Gebiet „Soziale Stadt“ „Humboldt/Gremberg und Kalk“

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 27.05.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 10.06.2021, TOP 8.1.8

Anlage 4

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Ansehen

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteilig. (BV 3, 5 + 8)

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 3

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Anlage 2

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Anlage 1

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Ansehen

Anlage 4

8125 Zeichen

Stadt Köln ö Starke Veedel - Starkes Köln

Die Oberbürgermeisterin Antrag au Zuwendungen

Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds

Willy-Brandt-Platz 2

50679 Köln Telefon 0221 /221-30809
Telefax 0221 / 221-28493

E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Stephan Strache

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner
Familienname Vorname

Straße und Hausnummer Postleitzahl

Telefonnummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse

Projekttitel

Die Kalk-Mülheimer Straße aus Deinen Augen (anlässlich StraßenGold)

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
M Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

[__] Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

M/]| Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
01.07.2021 05.09.2021

Seite 1 von 4

Beschreibung des Projektes
(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)

-

Seite 2 von 4

Kosten des Projektes

Art der Kosten bitte detailliert darstellen - Kosten in Euro
Kamera, Kleinbildfilme, Entwicklung & Abzüge. 700.-

Prints 500,-

Info- und Werbematerial 100,-
Summe der Kosten (inkl. Mehrwertsteuer) 1300,-

Einnahmen des Projektes

Beiträge oder Spenden =
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen E

Summe der Einnahmen =

Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 1300;-
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie)

Seite 3 von 4

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn

Höhe des beantragten Abschlags
Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.

Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers

Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname

EEE 4 —

Geldinstitut

IBAN

BIC

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.

Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen
Daten einverstanden bin.

Link zur Datenschutzerklärung

Köln, 29.04.2021

Ort und Datum Unterschrift der Antragstellerin oder des
Antragstellers

Seite 4 von 4

Beschreibung des Projektes

Das Projekt „Die Kalk-Mülheimer Straße aus Deinen Augen“ besteht aus zwei Aktionen:
1. einem partizipatorischen Projekt
2. meiner fotografischen Annäherung an die Kalk-Mülheimer Straße

1. Mit Hilfe vorhanderer Strukturen und Organisationen werden innerhalb Kalks 25
TeilnehmerInnen die ihre (subjektive) Sicht auf die Kalk-Mülheimer Straße dokumentieren und
anschließend mit einer breiteren Öffentlichkeit teilen wollen gesucht. Ab dem 1. Juli 2021 geht
dafür eine analoge „Point & Shoot“ Kamera unter den TeilnehmerInnen auf Reisen. Nach
vorheriger (coronakonformer) Einweisung in Technik und Konzept, bekommt jeder von ihnen die
Kamera für zwei Tage inklusive einem 12er Kleinbild-Farbfilm in Farbe geliehen. Die Reduzierung
auf 12 mögliche Aufnahmen stärkt die Wertigkeit und lässt die Teilnehmer mehr Ansprüche an
Motiv und Bildkompensation stellen. Das Nutzen einer analogen Kamera anstelle von
Einwegkameras geschieht aus Aspekten der Nachhaltigkeit (Müllvermeidung, Verwendung bereits
vorhandener Ressourcen) und der Wertigkeit des Equipments sowie der Ergebnisse. Nach
Entwicklung des Films wählt jeder Teilnehmer im Austausch mit mir fünf favorisierte Fotos. Aus
diesen fünf Fotos wählt anschließend eine Jury ihre Favoritenbilder (mindestens ein Foto je
Teilnehmer) welche anlässlich StraßenGold auf der Kalk-Mülheimer Straße (im Idealfalle an einem
Ort im Kausalzusammenhang zum Foto) in EG Fenstern von Wohnungen und/oder Geschäften
coronakonform ausgestellt werden. Diese Jury soll ebenfalls die Diversität des Projektes
wiederspiegeln: in ihr sind mindestens zwei Anwohner der Kalk-Mülheimer Straße, ein Vertreter
des Bürgerhaus Kalks, ein Vertreter der Stiftung KalkGestalten sowie mindestens eine Person mit
Fotografiebackground vertreten. Unter allen ausgestellten Bildern wählt die Jury ihre Favoriten.
Diese sowie das Bild, welches das Besuchervoting am Tag von StraßenGold gewinnt werden bei
StraßenGold bepreist und in Kooperation mit KalkKunst dort nochmals ausgestellt. Für die
Ausstellung anlässlich StraßenGold wird ein Flyer mit weiterführenden Infos zur „Kunstroute“
entlang der ausgestellten Bilder konzipiert.

2. Juli und August 2021 nähere ich mich der Kalk-Mülheimer Straße fotografisch und führe damit
meine Arbeiten aus dem August 2020 fort. Ging es 2020 „nur“ um das Portrait einer Straße
anlässlich des von mir initierten Projektes Straßen aus Zucker, steht nun die Verwurzelung dieser
Straße in den Sozialraum, das Veedel, Kalk, im Interesse meines fotografischen Schaffens. Dafür
möchte ich mich Reise-Metaphorik bedienen. Ich lasse mich treiben, um den Puls der Straße zu
finden und versuche mitsamt meiner Kamera den dort lebenden und arbeitenden Menschen eine
Stimme/ein Bild zu verleihen. Bei StraßenGold soll die Essenz von 20 - 30 Aufnahmen meiner
Reise über die Kalk-Mülheimer Straße coronakonform ebenfalls dezentral in EG-Fenstern
präsentiert werden. Die Fotos wirken als Einzelbild. In Gesamtheit fügen sie sich zu (m)einem
ee lven Portrait der Straße und zeigen die Verwurzelung dieses Mikrokosmos in den Stadtteil
öln Kalk.

Beide Aktionen entstehen in enger Zusammenarbeit, Austausch und Kooperation mit dem
Bürgerhaus Kalk sowie der Stiftung KalkGestalten mit samt KalkKunst.

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen
werden?

Mein ausdrücklicher Wunsch ist es für das partizipatorische Projekt ein möglichst heterogene
Teilnehmerschar zu haben (Alter, Geschlecht, Nationalität und Bildung). Einziges Kriterum ist der
Bezug zum Sozialraum. Hier ist Sozialraum im Sinne der eigenen Realität, der eigenen
Nachbarschaft definiert.

Bei der anschließenden Ausstellung der entstandenen Fotos anlässlich StraßenGold weitert sich
der Kreis der davon besonders Angesprochenen: im Idealfalle zieht es Kreise, dass Kunst- und
Fotografieinteressierte aus dem Kölner Stadtgebiet und Umland sich dafür interessieren.

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum
erreichen?

Das medial leider primär negativ gefärbte Bild der Kalk-Mülheimer Straße soll hinterfragt und
idealerweise positiviert werden. Den TeilnehmerInnen des Projekt wird dafür Öffentlichkeit
gegegeben und ihre Wahrnehmung der Straße gestärkt. Durch das intensive Beschäftigen mit
dem Sozialraum Kalk-Mülheimer Straße wird diese von den TeilnehmerInnen aber auch von den
Besuchern der Ausstellung nochmals facettenreicher und intensiver wahrgenommen. Im Idealfall
werden Klischees und Vorurteile widerlegt, die Identifikation mit der Straße und dem Sozialraum
gestärkt.

Das den TeilnehmerInnen entgegengebrachte Vertrauen und die ihnen gebotene Öffentlichkeit
stärkt das Gefühl gesehen gewerden und lässt sie zeitgleich selbst genauer hinblicken.

Fotografie ermöglicht mir immer durch das intensive Beschäftigen mit einem Ort, diesen
nochmals losgelöst von meinem bisherigen Eindruck wahrzunehmen und dabei Neues und
oftmals auch unheimlich Schönes zu entdecken. Ich hoffe ein wenig davon, an Besucher von
StraßenGold und v.a. TeilnehmerInnen des Projekts weitergeben zu können. Ich wünsche mir,
dass Fotografie eine Brücke bauen und Positives transportieren kann.

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteilig. (BV 3, 5 + 8)

1666 Zeichen

Hinweise zum Ausfüllen der Anlage 
Anlage „Öffentlichkeitsbeteiligung“ 
VARIANTE 1 
 
Beteiligungsstufe Ausgestaltung 
(wesentliche Beteiligungsformate) 
☐ Information  
☐ Anhörung / Beratung  
☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung  
VARIANTE 2 
 
☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der 
nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. 
☐ Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: 
Beteiligungsstufe Ausgestaltung 
(wesentliche Beteiligungsformate) 
☐ Information  
☐ Anhörung / Beratung  
☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung  
☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich vorgeschrieben. 
☐ Folgende Form des Verfahrens ist vorgeschrieben: 
 
☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der 
nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. 
☐ Ein spezielles Verfahren ist nicht vorgeschrieben. 
Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: 
 
☐ Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird vorgeschlagen.

VARIANTE 3 
 
X Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen, weil: 
Grund Begründung 
☐ Dringlichkeitsentscheidung  
☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung hat 
bereits stattgefunden. 
 
☐ Der Gestaltungsspielraum ist nicht 
ausreichend. 
 
☐ Eine Verfahrensverlängerung 
erzeugt schwerwiegende 
Nachteile. 
 
X Sonstiges Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist im Rahmen der 
Umsetzung von durch den Verfügungsfonds 
unterstützten Projekten nicht vorgesehen. 
Sollte der Platz zur Skizzierung der Ausgestaltung der Öffentlichkeitsbeteiligung oder zur Begründung, weshalb 
keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen wird, nicht ausreichen, fügen Sie bitte ein zusätzliches Blatt bei.

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

7965 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/15 
152/1 
Vorlagen-Nummer 
 1930/2021 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Projektanträge im Rahmen des vierten Antragsdurchlaufs des Verfügungsfonds für das Gebiet 
„Soziale Stadt„ „Humboldt/Gremberg und Kalk“ 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Kalk beschließt  
 
 dem Antrag von Frau Melina Zügner und Frau Lucia Dregger auf Zuwendungen aus dem Verfü-
gungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Die mo-
bile Stempelwerkstatt für Humboldt/Gremberg und Kalk“ in der beantragten Höhe von 3.990,00 € 
brutto, 
 
 dem Antrag des Kinderschutzbund Köln – Sozialraumkoordination Kalk/Humboldt-Gremberg auf 
Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und 
Kalk“ für das Projekt „Auf Entdeckungstour – Großes Equipment für kleine Forscher“ in der bean-
tragten Höhe von 3.615,92 € brutto 
 
 dem Antrag von Herrn Sefa Tanik auf Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-
Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Interkulturelles Elterncafé“ in der 
beantragten Höhe von 450,00 € brutto  
 
 dem Antrag von Herrn Stephan Strache auf Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das So-
ziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Die Kalk-Mülheimer Straße aus 
Deinen Augen“ in der beantragten Höhe von 1300,00 € brutto  
 
 
statt zu geben. 
 
Beschlussalternative  
 
Die Bezirksvertretung Kalk beschließt, dass für die vier Anträge oder für einen einzelnen Antrag keine 
Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und 
Kalk“ bereitgestellt werden.  
 
 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 10.06.2021

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  120.000,00 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 84.000,00  70 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Die Stadt Köln hat sich mit Ratsbeschluss vom 20.12.2016 (Vorlage Nr. 2899/2016) für die Durchfü h-
rung des Leitkonzepts „Starke Veedel – Starkes Köln“ entschieden. Mit dem Programm „Starke Ve e-
del - Starkes Köln“ steht die Stärkung der Stadtquartiere mit besonderem Förderbedarf sowie die 
nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der in diesen Quartieren lebenden Menschen im F o-
kus. Die Aktivierung der in dem Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger ist daher ein entsche i-
dender Baustein für die erfolgreiche Umsetzung von „Starke Veedel – Starkes Köln“.  
Mit dem Beschluss des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes im Sozialraum „Humboldt/Gremberg 
und Kalk“ am 28.09.2017 (Vorlage Nr. 2488/2017) wurde die Grundlage g eschaffen, um Zuwendun-
gen aus dem Städtebauförderprogramm zu beantragen. Der Förderantrag zur Maßnahme 0.0.1 „Büro 
für Quartiersmanagement und Aktivierung“ wurde mit Zuwe ndungsbescheid vom 30.09.2019 durch 
den Fördermittelgeber positiv beschieden.  
Der Verfügungsfonds ist eine Teilmaßnahme des „Büros für Quartiersmanagement und Aktivierung“. 
Für den Sozialraum „Humboldt/Gremberg und Kalk“ stehen im Bewilligungszeitraum 2020 -2023 Zu-
wendungen aus dem Verfügungsfonds mit einem Gesamtvolumen von 120.000,00 € brutto zur Verfü-
gung. Die maximale Zuwendungshöhe pro Projektantrag wird auf 4.999,00 Euro netto begrenzt.

3 
Grundlage für die Vergabe der Fördermittel aus dem Verfügungsfonds bildet eine kommunale Richtli-
nie, die auf Basis der Förderrichtlinie „Stadterneuerung 2008“ des Landes NRW erstellt und von der 
Bezirksvertretung Kalk, beschlossen wurde (Vorlage Nr.1445/2020).  
Über die Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds entscheidet die Bezirksvertretung 
Kalk nach einer Vorprüfung der Anträge durch ein Fachgremium, das aus dem Quartiersmanage-
ment, je einer/einem Sozialraumkoordinator*in für die Räume Humboldt/Gremberg und Kalk, der Be-
zirksjugendpflege sowie je einer Vertreterin/eines Vertreters des Interkulturellen Dienstes und des 
Bürgeramtes Kalk gebildet wird.  
In der gesamten Projektlaufzeit sind 10 Antragsdurchläufe vorgesehen.  
Im Rahmen des zum 29.04.2021 beendeten vierten Antragsdurchlaufes wurden sechs Anträge als 
grundsätzlich förderfähig an das Fachgremium weitergeleitet. Das Antragsvolumen der förderfähigen 
Anträge belief sich im vierten Durchgang auf 14.947,43 € brutto.  
Der Antrag „Fassadengestaltung/Bemalung mit Kindern“ von Frau Nina Marxen für die Verschöne-
rung einer Wand im Breuerpark wird seitens des Fachgremiums zunächst zurückgestellt, bis ein Ge-
samtkonzept für den Park aufgestellt ist. 
Der Antrag „Ich erinnere mich noch daran“ von Herrn Geremia Carrara für jeweils ein Konzert für die 
Bewohner der Pflegeeinrichtungen DemenzWG „Bei uns zo Huss“, Remscheider Straße 28, und Jo-
hanniter-Stift Köln-Kalk, Kapellenstraße 52, wird aufgrund einer Doppelförderung abgelehnt. Herr 
Carrara hat für ein identisches Projekt an der DemenzWG „Bei uns zo Huss“ bereits bezirksorientierte 
Mittel eingeworben. Ihm wird nahe gelegt, seinen Antrag dementsprechend abzuändern, sodass sich 
das Projekt lediglich auf den Johanniter-Stift Köln-Kalk bezieht.  
Somit werden der Bezirksvertretung Kalk vier Anträge mit einer beantragten und förderfähigen Ge-
samtsumme von 9.355,92 € brutto vorgelegt.

4 
 
Aus dem Beratungsgremium ergeht die Empfehlung an die Bezirksvertretung Kalk, die vier 
eingegangenen Projekte in der beantragten Höhe zu bewilligen: 
 
 Summe 10.565,92 € 7.862,12 € 9.355,92 € 1.210,00 € 
Antragsteller*in Projekt Gesamtpro-
jektkosten 
brutto 
Beantragte  
Förderung 
netto (Brut-
towert abzgl. 
19% MwSt) 
Beantragte  
Förderung 
brutto 
 
Eigenanteil 
brutto 
(vom Antrag-
steller zu tragen) 
Melina Zügner und 
Lucia Dregger 
Die mobile Stempelwerk-
statt für Hum-
boldt/Gremberg und Kalk 
3.990,00 € 3.352,94 € 3.990,00 € 0,00 € 
Kinderschutzbund 
Köln – Sozialraum-
koordination 
Kalk/Humboldt-
Gremberg 
Auf Entdeckungstour – 
Großes Equipment für klei-
ne Forscher 
4.825,92 € 3.038,59 € 3.615,92 € 1.210,00 € 
Sefa Tanik Interkulturelles Elterncafé 450,00 € 378,15 € 450,00 € 0,00 € 
Stephan Strache Die Kalk-Mülheimer Straße 
aus Deinen Augen 
1.300,00 € 1.092,44 € 1.300,00 € 0,00 € 
 
Finanzen 
Es sind zehn Antragsdurchläufe mit einer jeweiligen Fördersumme von 12.000,00 € brutto vorgese-
hen. 
Der vierte Antragsdurchlauf endete zum 29.04.2021. Fördermittel, die aus der vorhergehenden An-
tragsrunde in Höhe von 9.674,84 € brutto nicht beantragt bzw. bewilligt wurden, wurden in die vierte 
Antragsphase übertragen, so dass insgesamt 21.674,84 € brutto zur Verfügung stehen. 
Die vier fristgerecht beantragten Projekte umfassen ein Gesamtvolumen von 9.355,92 € brutto. Die 
nicht ausgeschöpften Fördermittel werden in die folgenden Antragsdurchläufe übertragen. 
Die Finanzierung der förderfähigen Gesamtkosten der Maßnahme erfolgt aus dem Teilergebnisplan 
0902 – Stadtentwicklung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen.  
 
 
Anlagen 
1. Projektantrag „Die mobile Stempelwerkstatt für Humboldt/Gremberg und Kalk“ 
2. Projektantrag „Auf Entdeckungstour – Großes Equipment für kleine Forscher“ 
3. Projektantrag „Interkulturelles Elterncafé“ 
4. Projektantrag „Die Kalk-Mülheimer Straße aus Deinen Augen“

Anlage 3

5581 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln

Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen
‚Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds
Willy-Brandt-Platz 2

20019 Kalh Telefon 0221 / 221-30809

Telefax 0221 / 221-28493
E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Sefa Tanik

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner

Familienname Vorname
SEE ED

Straße und Hausnummer Postleitzahl

Telefonnummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse
REED

Projekttitel

Interkulturelles Elterncafe

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

[_] Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

® Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
01.07.2021 31.09.2021

Seite 1 von 4

Beschreibung des Projektes

(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)
Das Interkulturelle Elterncafe soll Eltern und Kindern in Kalk einen Begegnungs- und =]
Erlebnisraum bieten. Wöchentlich soll sich eine Gruppe in den Räumlichkeiten des
Caritasverbandes in Köln Kalk treffen können, um gemeinsam einen Raum zu
erschaffen: Für Austausch zu verschiedensten Themen, vor allem natürlich rund um
Kinder und Erziehung, mit besonderem Augenmerk auf die unterschiedlichen Herkünfte
der Teilnehmer*innen. Dabei ist der Organisator des Cafes offen für
Themenanregungen seitens der Teilnehmer*innen. Es ist geplant, dass hier auch
Vorträge bzw. vorbereitete Inputs, beispielsweise zum Schulsystem oder zu gesunder
Ernährung gegeben werden können. Neben den offenen Austausch soll es aber vor
allem für die Kinder die Möglichkeit geben, miteinander zu spielen. Dafür stehen in den
Räumlichkeiten Bastelmaterial, Spiele und Bücher zur Verfügung. Zusätzlich zu diesen
Treffen soll es den Teilnehmer*innen des Projektes monatlich ermöglicht werden,
gemeinsam einen Ausflug zu machen, für den Gelder beantragt werden

Die Gruppentreffen finden 2021 aufgrund der pandemischen Situation in den Marien
Arcaden in Kalk statt. Dem Caritasverband stehen dort größere Räumlichkeiten für die
Gruppenarbeit zur Verfügung, damit in jedem Fall geltende Hygienemaßnahmen,
Mindestabstände und aktuelle Vorschriften eingehalten werden können.

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?
Das Interkulturelle Elterncafe soll allen interessierten Eltern und Kindern im
Sozialraum Kalk offenstehen. Hierbei soll auch eine mögliche Sprachbarriere keine
Rolle spielen, es ist wirklich jede*r angesprochen, der Kinder hat und Lust hat, sich mit
anderen Elternzu verbinden bzw. zu bestimmten Themen auszutauschen. Geworben
wird für das Elterncafe mit Flyern, die im Sozialraum verteilt werden und auch den
Social-Media Kanälen des Caritasverbandes Köln

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)

Das Interkulturelle Elterncafe ist eine Maßnahme zur Stärkung des
Zusammenhaltes bzw. der Nachbarschaftlichkeit im Sozialraum Kalk. Da es allen
Interessierten offensteht, bietet es einen Begegnungsraum für Eltern, die sich
vernetzen und austauschen können. Menschen in der gleichen Lebenssituation zu
treffen und kennenzulernen, trägt aktiv dazu bei, sich in der Nachbarschaft zuhause zu
fühlen. Durch die Ausflüge wird der sich bildende Zusammenhalt noch weiter

gestärkt. Weiterhin ist das Interkulturelle Elterncaf€ eine Maßnahme zur Stärkung

der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der Eltern im Sozialraum: Durch den
Austauschund die Inputs zu Themen, die insbesondere die Kinder betreffen, wird die
Kompetenz der Eltern gestärkt. Die Menschen finden hier Hilfe, wertvolle Tipps und
Informationen, die sie im Umgang mit ihren Kindern stärken können.

Seite 2 von 4

Kosten des Projektes

Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro

Juli; Abenteuerhallen Kalk (20x Eintritt und Zubehör a 12 Euro) 240,00

August: Lichtspiele Kalk (20x Eintritt und Popcorn a 10,50) 210,00

Summe der Kosten (inkl. Mehrwertsteuer) 450,00

Einnahmen des Projektes

Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen

Summe der Einnahmen

Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 450,00
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie)

Seite 3 von 4

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn

Höhe des beantragten Abschlags

Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.

Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers

Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname

EEE 4 —

Geldinstitut

IBAN

BIC

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.

Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen
Daten einverstanden bin.

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Köln, 26.04.2021

Ort und Datum

Antragfellers

Seite 4 von 4

Anlage 2

4806 Zeichen

Anlage zur Beschreibung des Projektes:   - Großes Equipment    Das Jahresschwerpunktthema 2020/2021 der Sozialraumkoordination ist die Kinder- und Jugendgesundheit. Rund um dieses Thema kreieren wir verschiedene Projekte für Bewohner der Sozialräume Kalk, Humboldt-Gremberg. Bei dem Projekt -ben wir verschiedene Ansätze. Wir möchten in Kooperation mit QuerWaldEin e.V., einem außerschulischer Bildungsanbieter, welcher insbesondere quer durch die Stadt aber auch jenseits davon haustürnahe Naturorte aufsucht und erlebbar macht, zwei Projekte realisieren:  Zwei Naturpädagogische Eltern-Kind Ausflüge  Nix wie raus ins Grüne! (ca. 10 Familien pro Termin)   Eine Fortbildung für Multiplikator*innen aus Kita/ Schule:  Praktische Einführung in die Urbane Naturpädagogik (max. 16 Teilnehmer*innen)  Beide Angebote werden über unsere breiten Netzwerke der Sozialraumkoordination gestreut beworben. Bei der Auswahl der Multiplikatoren und der Familien für die Ausflüge, achten wir auf ein ausgewogenes Teilnehmerverhältnis aus den beiden Sozialräumen Kalk und Humboldt-Gremberg. Die Anmeldung und Auswahl der Teilnehmer erfolgt über die Sozialraumkoordination. Bei der Umsetzung beider Projekte möchten wir, den von der Sozialraumkoordination Kalk/ Humboldt-Gremberg entwickelten FreiZeitPlan zum Einsatz bringen. Der FreiZeitPlan zeigt Familien naturnahe Orte, an denen man in Kalk und Umgebung seine Freizeit verbringen und Spannendes entdecken kann. Womit wir auch schon beim nächsten Verwebungspunkt wären, Bewegung. Es ist keine Überraschung, dass in der Pandemie insbesondere der Bewegungsradius von Kindern enorm eingeschränkt war/ist und dies zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Wir verfolgen mit diesem Projekt daher auch das Ziel, Familien und Kinder in Bewegung zu bringen und ihnen nebenbei noch Wissenswertes über die heimische Flora und Fauna mitzugeben. Mitgeben ist das richtige Stichwort, wir möchten den Familien und Kindern nicht nur lehrreiche Worte mitgeben, sondern die Familien und Multiplikatoren auch mit kleinen Forschersets ausstatten, um dadurch das Lernen mit allen Sinnen zu fördern und den Familien und Multiplikatoren die Möglichkeit geben, sich auch nach dem Aktionstag/ dem Fortbildungstag selbst aktiv auf Entdeckertour zu begeben. Mit den Familienausflügen befördern wir das Nachbarschaftliche Kennenlernen und Miteinander.

Das Projekt trägt dazu bei, dass umfassende Thema praxisnah erlebbar zu machen und den Familien im Sozialraum direkt (durch die Eltern-Kind Ausflüge) und indirekt (über die Multiplikatoren) einen Haustür nahen Zugang zur Natur aufzuzeigen. Neben bekannten Grünflächen, wie dem Gremberger Wäldchen oder der nächsten Parkanlage sollen den Teilnehmern auch die neuen Naturerfahrungs- und Bewegungsräume rund um das Projekt Revitalisierung Westerwaldstraße, ein Projekt von Starke Veedel Starkes Köln, bekannt und zugänglich gemacht werden. Auch wenn aktuell erst ein Teil der Fläche zugänglich ist, so wird mit fortschreitenden Jahresverlauf weitere Bereiche fertiggestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Um die Familien und Multiplikatoren nicht nur mit schönen Worten auszustatten, möchten wir mit dem Geld aus dem Verfügungsfonds Materialien für kleine Forschersets zusammenstellen, die im Rahmen der Projekte ausgehändigt werden sollen. Die Forschersets bestehen dabei exemplarisch aus:  Diese Aufzählung ist exemplarisch und stellt noch nicht die endgültige Zusammenstellung dar, die nicht mit denselben aber ähnlichen Artikeln in ähnlicher Preisklasse erfolgen soll.  Alles zusammen gebündelt in einem praktischen Trekkingrucksack/ Beutel. Die Idee ist, die 16 Multiplikatoren mit einem Rucksack pro Institution mit Materialien für eine Kleingruppe von 20 Kindern auszustatten und für die Ausflüge mit den insgesamt 10 Familien kleine Turnbeutel mit reduzierteren Einzelsets zusammenzustellen. Sämtliche Angebote finden unter Einhaltung der zum Zeitpunkt der Durchführung geltenden Corona Vorschriften der Stadt Köln statt.

Kostenaufstellung detailliert: Rucksack Multiplikatoren  Artikel Stückpreis Anzahl pro Rucksack Preis gesamt  Rucksack Ca. 35 1 35 Becherlupe 3,09 10 30,9 Augenbinde 3,50 20  Spiegel 1,98 10  Sitzkissen 9,74 3 29,22 Bestimmungsbuch 14 1 14 Buch Spiele 4 1 4 Laminate Bodentiere 10stck ca. 4 6   Kosten 1 Rucksack:    Wunsch 16 Rucksäcke  3278,72     Turnbeutel Familien Gesamtanzahl  Turnbeutel 2,29 20 45,80 Becherlupe 3,09 20 61,80 Augenbinde 3,50 20 70 Löffel 2 20 40 Spiegel 1,98 20 39,60 Laminate Bodentiere 4 20 80              (1Turnbeutel)   (20 Turnbeutel)  Gesamtkosten für 16 Rucksäcke und 20 Turnbeutel:      Einnahmen   TN-Beitrag bei Multiplikatoren Fortbildung   16  TN max.  Sozialräumliche Mittel der Sozialraumkoordinationen Kalk und Humboldt-Gremberg Pro Sozialraum   Gesamteinnahmen

Anlage 1

6784 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln

Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen
Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds
Willy-Brandt-Platz 2

s0629 Köln Telefon 0221 /221-30809

Telefax 0221 / 221-28493
E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds
Humboldt/Gremberg und Kalk

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Melina Zügner und Lucia Dregger

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner

Familienname Vorname
Straße und Hausnummer Postleitzahl
Telefonnummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse
Projekttitel

Die mobile Stempelwerkstatt für Humboldt/Gremberg und Kalk

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
® Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
15.06.2021 30.11.2021

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Beschreibung des Projektes

(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden) B

Aufgrund der aktuellen Pläne der Stadt Köln und der Sozialraum-Koordination (wir
stehen im Austausch mit Herrn Tschechowski) kommendes Jahr mit der Aufwertung
des Ottmar-Pohl Platzes zu beginnen, haben die Antragstellerinnen sich die Frage
gestellt wie man die Anwohnerlnnen aktiv daran teilhaben lassen kann. Es entstand die
Idee einer mobilen Stempelwerkstatt. Dort können unter Anleitung von Fachkräften an
öffentlichen Plätzen in Kalk sowohl individuelle Stempel geschnitzt, als auch
vorhandene Stempel benutzt werden, welche auf Papier oder T-shirts gedruckt werden
können (siehe Anhang). Den AnwohnerInnen soll die Werkstatt als Sprachrohr dienen.
Es soll die Identifizierung mit dem Stadtviertel und das Kennenlernen der
Nachbarschaft fördern. Die Stempel sollen während der Dauer des Projekts über
verschiedene Projekttage (an 8 festgelegten Terminen) vor Ort gesammelt werden. Es
sollen möglichst unterschiedliche öffentliche Plätze bespielt werden (bspw.: Humboldt
Park, Stadtgarten Kalk, Kalk Markt, Bürgerpark, Breuer-Park, Gremberger Wäldchen),
um ein möglichst diverses Bild an Wünschen der AnwohnerInnen sammeln zu können.
Die Stempel können von Ort zu Ort getragen werden und von anderen
ProjektteilnehmerlInnen weiterentwickelt und ergänzt werden - so entstehen individuelle
Bildergeschichten zum Thema: "Meine Wünsche für das Viertel. Die zu dem Zeitpunkt
der Durchführung geltenden Corona-Vorschriften der Stadt Köln werden eingehalten.

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?

Durch Flyer,Poster und Socialmedia soll vor Ort an den jeweiligen Plätzen auf das
Angebot aufmerksam gemachen werden. Es wird vermutet, dass sich vor allem Kinder
und Jugendliche vom Angebot angesprochen fühlen, sodass diese besonders im Fokus
des Projekts stehen. Mit dem niederschwelligen Angebot sollen aber alle, sowohl
Kinder, Jugendliche, Eltern, Alleinstehende, ältere Menschen etc. individuell abgeholt,
begleitet und zu einer aktiven Stadtgestaltung aktiviert werden. Denn grundsätzlich sind
alle Anwohnerlnnen eingeladen an der mobilen Werkstatt kreativ zu werden. Die
Fachkräfte fördern Personen jeden Alters, unterstützen eine wertfreie, konstruktive
Zusammenarbeit untereinander und regen zu einem gemeinsamen Austausch über
eigene Ideen, Wünsche, Vorstellungen über das Leben in Kalk an. Am Ende des
Projektes soll ein Katalog (print+digital) mit den entstandenen Werken erstellt werden.

zE

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)

Das mobile Atelier bietet die Möglichkeit neue Kontakte zwischen BewohnerInnen
entstehen zu lassen und fördert Verbundenheit durch das gemeinsame Tun. Wenn
auch kein direkter Kontakt zwischen allen Teilnehmerinnen besteht - wird durch das
Gestalten und Sammeln von Stempeln Gemeinschaft und Zusammenhalt gefördert.
Das Projekt soll zur bewussten Beschäftigung mit dem Lebensraum motivieren, die
Möglichkeit geben, sich diesen mittels künstlerischer Techniken anzueignen. Durch das
gemeinsame Gestalten von verschiedenen Stempeln (Stempel werden zu Symbolen
von Wünschen und Anregungen für das Viertel) stärkt das den Zusammenhalt der
Bewohnerlnnen. Der erstellte Katalog (wird auch mithilfe eines QR-Codes digital
verbreitet und veröffentlicht) soll die Werke der AnwohnerInnen wertschätzen und auch
Menschen, die nicht dabei waren nachhaltig zu einer aktiven Partizipation ermutigen.

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Kosten des Projektes

Art der Kosten bitte detailliert darstellen

Materialkosten und Kosten für Ausbau der Stempelwerkstatt:

Kosten in Euro

- Hochdruckpresse / Stempelpresse 300,00
- Druckuntergrund wie: T-Shirts Blanko / Papiere / 350,00
- Hygienematerial 50,00
- Druckfarben, Linolzubehör, Stempelzubehör etc. 450,00

| Ehrenamtliche Tätigkeit 3 Fachkräfte jeweils 15€/h 8x & 7h 2.520,00
Druckkosten (Katalog/Sammlungen) | 250,00
Druckkosten (Werbeflyer/Informationsflyer und Poster) 70,00.
Summe der Kosten (inkl. Mehrwertsteuer) 3.990,00
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen
Summe der Einnahmen
Beantragtet Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 3990,00

(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie)

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Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn

Hiermit beantragen wir einen Vorschuss von 1150 Euro, damit Materialien und
Werkzeuge für die mobile Druckwerkstatt frühzeitig besorgt werden können.
Materialkosten: Hochdruckpresse, Druckuntergründe, Materialien und Hygienematerial.

Höhe des beantragten Abschlags 1150,00

Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.

Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers

Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname

|

Geldinstitut

IBAN

eu
[@}

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.

Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis

genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen
Daten einverstanden bin.
Link zur Datenschutzerklärung

Köln, 11.4.2021

Ort und Datum Unterschrift der Antra Ilerin oder des
Antragstellers

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Beratungsverlauf (1)

10.06.2021 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.1.8 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (8)

  • Remscheider Straße 28
  • Kapellenstraße 52
  • Kalk-Mülheimer Straße 1
  • Willy-Brandt-Platz 2
  • Westerwaldstraße
  • Straße 28
  • Straße 1
  • Markt

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
1930/2021
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
27.05.2021
Erstellt
20.05.2021 10:08