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2016/0268

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2015 (18. Beteiligungsbericht)

Magistratsvorlage 29.08.2016

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2016/0268

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
30.08.2016 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Rechtsamt - 
Stadtwirtschaftskoordina
tion 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2016/0268 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2015  
(18. Beteiligungs bericht) 
 
Vorlage vom: 29.08.2016  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2015  
(18. Beteiligungsbericht) wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
 
Anlagen: Beteiligungsbericht_GJ_2015_fin al 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 29.08.2016 
 
 
 
1. Rechtsgrundlage 
 
Der vorliegende 18. Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2015 wurde von der HEAG 
Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) in 
Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Rechtsamt Stadtwirtschafts-
koordination – erstellt.  
 
Gemäß § 123 a der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) hat die Gemeinde zur Information der 
Gemeindevertretung in der Öffentlichkeit jährlich einen Bericht über ihre Beteiligungen an 
Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts zu erstellen, an denen sie mindestens 20 
Prozent mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist.  
 
Der vorliegende Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2015 entspricht inhaltlich den 
Anforderungen des § 123 a HGO. 
 
 
 
2. Inhalt und Aufbau  
 
Die Anzahl der Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist im Berichtsjahr 2015 im 
Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Diese im Bericht vorgestellten Beteiligungen 
haben im vergangen Jahr insgesamt 8.019 Menschen beschäftigt und eine Gesamtleistung von 
insgesamt 2.243 Mio. EUR erbracht. Das Gesamtinvestitionsvolumen lag bei 162 Mio. EUR.  
 
Wie auch in den Vorjahren werden die Gesellschaften beginnend mit dem HEAG Konzern und 
den jeweiligen Teilkonzernen dargestellt. Hierauf folgen die einzelnen Gesellschaften nach 
Geschäftsfeld. Die Einführungsseiten der acht Geschäftsfelder zeigen die wesentlichen 
Gütesiegel, Zertifizierungen bzw. Auszeichnungen, gehen auf wissenschaftliche Kooperationen  
ein und stellen die unternehmensübergreifenden Geschäftsfeldziele dar.  
 
Bei den einzelnen berichteten Unternehmen werden unverändert zunächst auf einer 
Übersichtsseite die wesentlichen Daten, wie beispielsweise die Adresse, der Unternehmens -
zweck, die Beteiligungsverhältnisse, Organe der Gesellschaft und die Geschäftsführung 
benannt. Dem folgen, soweit verfügbar, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie 
ausgewählte Kennzahlen der letzten drei Geschäftsjahre. Der Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
des Unternehmens ist nach folgenden Kriterien gegliedert: Geschäftslage, Absatz, Jahres -
ergebnis, Ausschüttung, Investitionen, Finanzierung, Risiken und Ausblick. Weiterhin ist die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft genannt, die den Jahresabschluss geprüft und den 
Bestätigungsvermerk erteilt hat.

- 4 - 
Das Poster „Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ wurde für den Bericht 2015 neu 
aufgelegt und liegt diesem bei. Gleichzeitig wurde die kostenlose „Beteiligungsbericht -App“ 
weiterentwickelt – sie verfügt zusätzlich auch über eine Archiv-Funktion. Anhand dieser kann 
der Beteiligungsbericht auch auf mobilen Endgeräten gelesen werden. Abgerufen werden kann 
die App über die Homepage der HEAG unter www.heag.de oder über den QR-Code auf der 
Titelseite des Beteiligungsberichts. 
 
Der Vorstand der HEAG wird diesen Beteiligungsbericht in der Sitzung des Magistrats 
vorstellen.  
 
 
Darmstadt, den 29.08.2016 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister 
 
Anlage

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Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2015

Die Lincoln-Siedlung 
Im Jahr 1954 wurde mit dem Bau der „Lin-
coln Family Housing“ , dem größten Woh n-
komplex der US -Streitkräfte in Darmstadt 
begonnen. Auf dem Gelände entstanden 33 
Gebäudezeilen, die den US -Soldaten und I h-
ren Familien eine neue Heimat boten.  Auf 
dem Areal wurden auch soziale Einrichtungen 
wie Kindergärten und Schulen errichtet. 
 
 
 
Mit dem Abzug der US -Soldaten im Jahr  
2008 stand die Siedlung viele Jahre leer. Am 
29. Juli 2014 wurde das Gelände nach langen 
Verhandlungen mit der Bundesanstalt für 
Immobilienaufgaben (BImA), an die BVD New 
Living GmbH & Co. KG, eine 100 -prozentige 
Tochter der bauverein AG verkauft. Nun konn-
te die Entwicklung und damit auch die Vision 
von einer wirtschaftlich starken, vielfältigen,  
kulturell reichhaltigen und ökologisch orie n-
tierten Konversionsfläche beginnen. 
 
 
In den kommenden Jahren wird das    
244.000 m² große Gelände in enger Abstim-
mung mit der Stadt in ein modernes, viels ei-

tig genut ztes, urbanes Areal mit Wohnraum 
für circa 3.000 Menschen verwandelt werden.  
Nach einer Umbauphase ist die Inbetrie b-
nahme der bereits vorhandenen Kindertages-
stätte geplant. Parallel dazu sieht der Bebau-
ungsplan vor, die Siedlung auch um Neubau-
ten zu erweitern. Geplant ist  ein weiterer Kin-
dergarten sowie Flächen für Läden  und 
Dienstleistungen rund um den Quartiersplatz. 
Zudem soll auf einem Teil der Siedlungsflä-
che Platz für Sonderwohnformen und Sozial-
wohnungen geschaffen werden. 
 
Ein Mobilitätskonzept, welches das Stadtpla-
nungsamt entwickelt, rundet das Konzept der 
Siedlung ab. Dies ist notwendig, da neben 
den bestehenden auch zahlreiche neue Woh-
nungen entstehen, welche  das Verkehrsau f-
kommen in der Siedlung  erhöhen werden. 
Geplant sind neben einer verbesserten 
Verkehrsanbindung unter anderem auch die 
Einrichtung einer neuen Straßenbahn -
haltestelle und die Öffnung / Verbindung der 
Rad- und Fußwege  zu nahestehnden 
Stadtvierteln. Ziel ist es, d en Kfz-Verkehr im 
gesammten Lincoln Areal zu minimieren.

VORWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt  ist 
ein attraktiver Ort zum Wohnen.  Sie ist 
zentral gelegen, von Grünflächen umg e-
ben, kulturell vielseitig und mit ihren 15 
Partnerstädten weltoffen.  
 
Diese Weltoffenheit zeigte sich im Jah r 
2015 insbesondere auch, als die Stadt 
durch den Zuzug der Flüchtlinge vor b e-
sondere Herausforderungen gestellt 
wurde. Um die Flüchtlingszuweisung des 
Landes meistern zu können, arbeiteten  
die Unternehmen der Stad twirtschaft 
eng mit der Stadt zusammen. Besonders 
deutlich wurde die Zusammenarbeit der 
Unternehmen bei der Planung der No t-
unterkünfte für die  Flüchtlinge. Sowohl 
in den Kell ey-Barracks als auch in der 
Lincoln-Siedlung konnten innerhalb kü r-
zester Zeit Notunterkünfte  für eine 
Großzahl asylsuchender Menschen ein-
gerichtet werden. In diesem Zu sammen-
hang zeigte sich  Darmstadt von seiner 
herzlichsten Seite. Neben den Notunte r-
künften wu rden alle Neuankömmlinge 
mit einem großen Willkommensfest b e-
grüßt. An dieser Stelle möchte ich mich 
ganz her zlich bei allen  Helferinnen und 
Helfern bedanken. 
 
Im Jahr  2016 nahm die Bevölkerungs-
zahl der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
zu und erreichte mit 158.050 gemeld e-
ten Einwohnern ihren bisherigen Höchs t-
stand. Um die Lage am Wohnung smarkt 
zu entspannen, muss Darmstadt die In-
nenentwicklung der Stadt verstärken. 
Großes Potential bieten dabei die Ko n-
versionsflächen der ehem aligen US -
Stützpunkte. Das Bild der Vorderseite 
des Beteiligungsberichtes zeigt die Lin-
coln-Siedlung. Für die bauliche Entwick-
lung der Konversionsfläche ist seit 2014 
die BVD New Living GmbH & Co. KG, 
eine 100-prozentige Tochter der bauve r-
ein AG verantwortlich. Hier werden n e-
ben den bereits fertiggestellten Studen-
tenwohnungen in den kommenden Ja h-
ren Sozial-, Miet-, Eigentumswohnungen 
und „besondere Woh nformen“ wie 
das Mehrgenerationenwohnen entstehen. 
Durch die unterschiedl iche Nutzung des 
Areals, soll die angespan nte Wohnraum-
situation in der Region verbessert wer-
den. 
Bereits zum 18. Mal legt die Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt einen Beteil i-
gungsbericht vor .
 Der Be teiligungsbe-
richt ermöglicht Leserinnen und Lesern 
einen transparenten Einblick in die D a-
seinsvorsorge der 125 unmittelbaren 
und mittelbaren Beteiligungen der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt. Ich lade Sie 
herzlich dazu ein, sich über die Beteil i-
gungen der Sta dt zu informieren und 
sich aktiv in der Kommunalpolitik einz u-
bringen. 
Sollten Sie Anregungen zu dem Beteili-
gungsbericht 2015 haben, können  Sie 
auf die U nternehmen, die politischen 
Vertreter oder auf mich zukommen . 
Gerne können Sie uns aber auch  Ihre 
Rückmeldung über unsere App oder die 
in diesem Bericht beiliegende Feedback-
Karte geben. 
Mein herzlicher Dan k gilt allen Mitarbei-
terinnen und Mit arbeiter in den Betei li-
gungsunternehmen, den Mitgliedern der 
Geschäftsleitungen und Aufsichtsgrem i-
en. Ihre engagierte  Arbeit ermöglicht 
den Erfolg der Darmstädter Stadtwir t-
schaft. 
 
Darmstadt, im September 2016 
 
 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister

Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2015

VORWORT DES HEAG-VORSTANDS 
 
Die HEAG als Führungsgesellschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt  und Mutterge-
sellschaft der ENTEGA AG, der HEAG mobilo GmbH und der bauverein AG leistet be-
reits seit 1912 einen unerlässlichen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Die U nternehmen 
des HEAG -Konzerns beeinflussen das Leben in Darmstadt und der Region. Die er-
brachten Leistungen erfüllen nicht nur die hohen Qualitätsstandards für die Bürgerin-
nen und Bürger der Stadt Darmstadt , sondern sind auch wichtiger Baustein für einen 
attraktiven Wohn-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. 
 
In 2016 blickt die HEAG auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Im Vordergrund stand die 
Überarbeitung der Stadtwirtschaftsstrategie . Hier wurden unter Abwägung der unte r-
nehmerischen und kommunalen Ziele, vor allem im Hinblick auf die D aseinsvorsorge, 
die städtischen Globalziele und deren Operationalisierung für die jeweiligen Geschäfts-
felder ermittelt. Wichtige Projekte darüber hinaus waren die Veröffentlichung des 
Klimaberichts im Jahr 2015 sowie die Vorstellung des Produkt broschüre, das seit 
Frühjahr 2016 den Bürgerinnen und Bürgern die Leistungsvielfalt der Darmstädter 
Stadtwirtschaft aufzeigt. Im Fokus stand auch der Anteilserwerb der Klinikum Darm-
stadt GmbH an der Marienhospital Darmstadt gGmbH und der St. Rochus gemeinnüt-
zige GmbH. Die Umbenennung der HEAG Südhessischen Energie AG (HSE) in die E N-
TEGA AG wurde  ebenfalls im Jahr 2015 vollzogen. Neben dem 15jährigen Bestehen 
der Waldspirale gab es noch ein weiteres Jubiläum zu feiern. Das Jazzinstitut, welches 
die größte öffentliche Jazzsammlung Europas beherbergt, feierte sein 25jähriges Jubi-
läum.  
 
Der vorliegende Beteiligungsbericht zeigt die wirtschaftliche Situation der Beteiligu n-
gen im Detail. Der Beteiligungsbericht dient als Informationsgrundlage, mit der sich 
interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Gesamtüberblick über die wirtschaftliche 
Lage der Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft verschaffen können. In di e-
sem Jahr werden im Beteiligungsbericht 12 5 Unternehmen der Wissenschaftsstad t 
Darmstadt berichtet. Im Jahr 2015 haben die im Folgenden vorgestellten Beteiligu n-
gen insgesamt 8.161 Personen beschäftigt sowie eine Gesamtleistung von 2.168 Mio. 
EUR erzielt. Sie alle zusammen haben ein I nvestitionsvolumen von 217 Mio. EUR ge-
leistet und weisen eine Bilanzsumme von 4.4 93 Mio. EUR auf. Diese Kennzahlen zei-
gen den Rahmen der starken Darmstädter Stadtwirtschaft.

VORWORT DES HEAG-VORSTANDS 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bei der Einzelbetrachtung der Beteiligungen wird deutlich , welche Beiträge jedes U n-
ternehmen des Darmstädter Stadtkonzerns leistet. Jahr für Jahr erwirtschaften zah l-
reiche der 125 Unternehmen einen positiven Ergebnisbeitrag. Dieser ermöglicht es, 
vorhandene Mittel in Bereichen einzusetzen, die strukturbedingt ein negatives Erge b-
nis vorweisen, jedoch aufgrund ihrer besonderen Bedeutung für die Bevölkerung u n-
verzichtbar sind.  
Hierzu zählen be i-
spielsweise die Leis-
tungen des Öffentl i-
chen Personennahve r-
kehrs, die Dienstleis-
tungen der Gesund-
heitsversorgung sowie kulturelle Angebote in Darmstadt. Seit Jahrzehnten werden die-
se zu guten Teilen durch die Überschüsse der Geschäftsfelder Energie  & Wasser, Im-
mobilien, Telekommunikation & IT sowie der Sparkasse ermöglicht.

VORWORT DES HEAG-VORSTANDS 
 
Die HEAG steht den Unternehmen der Stadtwirtschaft als Beteiligungsmanagement 
und zentraler Ansprechpartner für alle beteiligungsrelevanten Themen und Fragen zur 
Seite. Wichtige Aufgaben liegen in der standortorientierten Steuerung und Begleitung 
der Beteiligungen sowie der Vernetzung an zentraler Stelle. Die HEAG hebt Synergien 
in der Stadtwirtschaft, berät als zentrale interne Unternehmens - und Personalber a-
tung die Beteiligungen, entwickelt Leitlinien, schafft Transparenz und entwickelt das 
Beteiligungsportfolio nachhaltig weiter. Für die Dien stleistungsorientierung wurde die 
HEAG mit dem Zertifikat „ServiceQualität Deutschland“ ausgezeichnet. 
 
Neu im diesjährigen Beteiligungsbericht sind unter anderem Kennzahlen zur Messung 
von Nachhaltigkeit. Die Kennzahlen sollen zu einer verantwortungsvollen, nachhaltigen 
und zukunftsweisenden Unternehmensführung beitragen. 
 
Unser Ziel ist, die vorhandenen Leistungen der Stadtwirtschaft kontinuierlich zu ver-
bessern und weiterzuentwickeln. Die enge Zusammenarbeit mit den verantwortlichen 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Beteiligungen bilden hierbei die Basis des 
Erfolgs der Darmstädter Stadtwirtschaft. Daher möchten wir uns an dieser Stelle bei 
allen Beschäftigten und Geschäftsleitungsmitgliedern im Stadtkonzern für die gute 
Zusammenarbeit und das entgegengebracht e Vertrauen bedanken. Mit Projekten wie 
dem Klimabericht, dem Produkthandbuch und dem Tag der Stadtwirtschaft ve rfolgen 
wir stets das Ziel einer transparenten und zukunftsorientierten Stadtwirtschaft.  
 
 
 
 
 
 
 
Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend    Dr. Markus Hoschek

INHALTSVERZEICHNIS 
 
Die Bedeutung der Darmstädter Kommunalwirtschaft 1 
 
Rechtsformen städtischer Unternehmen 2 
 
Geltungsbereich 4 
 
Veränderungen gegenüber dem Vorjahr 8 
 
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 10 
 
Darmstädter Beteiligungskodex 13 
 
Frauenenteile innerhalb des Stadtkonzerns 15 
 
Finanz-, Leistungs- und Wirkungsziele 16 
 
Die Geschäftsfelder der Wissenschaftsstadt Darmstadt   
 
Geschäftsfeldübersicht 17 
Zahlenspiegel 18 
 
 
HEAG-Konzern 
 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 28 
Darmstadt (HEAG) 
HEAG-Konzern 35 
Teilkonzern bauverein AG 40 
Teilkonzern ENTEGA AG 44 
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 48 
Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 52 
 
 
Geschäftsfeld Energie & Wasser  
 
Überblick über das Geschäftsfeld 56 
     citiworks AG 58 
     Effizienz:Klasse GmbH 62 
     e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 66 
     e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 70 
     ENTEGA AG 72 
     ENTEGA Energie AG 78 
     ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 82 
     ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 86 
     ENTEGA NATURpur AG 88 
     ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 92 
     ENTEGA Netz AG 96 
     ENTEGA Regenerativ GmbH 100 
     ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 104 
     ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 108 
     Global Tech I Offshore Wind GmbH 112 
     Hessenwasser GmbH & Co. KG 116 
     Hessenwasser Verwaltungs-GmbH KG 120 
     HSE Energie France SAS 122 
     HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 126

HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 130 
     HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 132 
     HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 136 
     HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 138 
     HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 142 
     HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 144 
     HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 148 
     HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 150 
     HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 154 
     HSE Windpark Schlüchtern GmbH 156 
     Industriekraftwerk Breuberg GmbH 160 
     JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 164 
     Parc éolien Baudignécourt SAS (Frankreich) 168 
     Parc éolien La Lande de Carmoise SAS (Frankreich) 172 
     Parc éolien les Douves des Epinettes SAS (Frankreich) 176 
     Piecki Sp. z o.o. (Polen) 180 
     Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 184 
     WEO GmbH & Co. KG 188 
     WEO Verwaltungs GmbH 192 
 
 
Geschäftsfeld Immobilien 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 194 
     bauverein AG 196 
     BVD Freiberg GmbH 202 
     BVD Gewerbe GmbH 204 
     BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 208 
     BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 212 
     bvd Mittelhessen GmbH 216 
     BVD New Living GmbH & Co. KG 222 
     BVD Südhessen GmbH 226 
     BVD Verwaltungs-GmbH 230 
     Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 232 
     Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 236 
     Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 238 
     Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 242 
     Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach 246 
     GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH i.L. 250 
     HEAG Wohnbau GmbH 254 
     HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 258 
     HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 262 
     ImmoSelect GmbH 264 
     Institut Wohnen und Umwelt GmbH 268 
     Stadtbau Freiberg GmbH 272 
     Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg / Sachsen mbH 276 
     Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 280 
     Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 284 
     Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 286 
 
 
Geschäftsfeld Mobilität 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 290 
     DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 292 
     HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 298

HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 300 
     HEAG mobilo GmbH 302 
     HEAG mobiServ GmbH 308 
     HEAG mobiTram GmbH & Co KG 312 
     HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 316 
     Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) 318 
 
 
Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 322 
     Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 324 
     Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 328 
     Emilia Seniorenresidenz GmbH  332 
     Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 336 
     Klinikum Catering Service GmbH 340 
     Klinikum Darmstadt GmbH 344 
     Marienhospital Darmstadt gGmbH 348 
     Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 352 
     Sanitätshaus am Klinikum GmbH 356 
     SOPHIA Hessen GmbH 360 
     SSG Starkenburg Service GmbH 364 
     Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. 368 
     und des LaDaDi  
 
 
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 372 
     Centralstation Veranstaltungs-GmbH 374 
     Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 378 
     Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 382 
     HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 386 
     Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 390 
 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 394 
     COUNT+CARE GmbH & Co. KG 396 
     COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 400 
     ENTEGA Medianet GmbH 402 
     Medianet Breitband GmbH & Co. KG 406 
     Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 410 
     Odenwald-INTRANET ODINET GmbH 412 
     PEB Breitband GmbH & Co. KG  416 
     PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 420 
 
 
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 422 
     ARGE Kilb/DED 424 
     ARGE Meinhardt/DED 428 
     awaTech GmbH 432 
     biolog GmbH 436 
     Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 440

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 444 
     Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 448 
     ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 452 
     ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 456 
     MW-Mayer GmbH 458 
     Orgabo GmbH 462 
     OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 466 
     Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 470 
     ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 474 
 
 
Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 480 
     HEAG Versicherungsservice GmbH 482 
     Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 486 
     WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 490 
     WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 494 
 
 
Anhang 
 
Darmstädter Beteiligungskodex – Empfehlungen und Abweichungserläuterungen 497 
aller abgegebenen Entsprechenserklärungen für das Geschäftsjahr 2015  
 
Erläuterung der Kennzahlen 549 
 
Leistungsbeziehungen mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt 554 
 
Übersicht der Wirtschaftsprüfer 2015 556 
 
Quellenverzeichnis 559 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kenntnisnahme städtische Gremien 
Magistrat: 07.09.2016 
Haupt- und Finanzausschuss: 22.09.2016 
Stadtverordnetenversammlung: 29.09.2016

BEDEUTUNG DER DARMSTÄDTER KOMMUNALWIRTSCHAFT  
 
Artikel 28 Abs. 2 Grundgesetz garantiert Gemeinden das Recht, im Rahmen der G e-
setze alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft in eigener Verantwortung, also 
durch Selbstverwaltung, zu regeln . Diese verfassungsmäßig normierte Selbstverwa l-
tungsgarantie räumt den Kommunen neben der Personal- , Finanz- und Vermögensho-
heit insbesondere auch die Organisationshoheit ein, d. h. das Recht zu entscheiden, 
auf welche Art und Weise die Erfüllung der Aufgaben erfolgen soll.  
 
Nach § 121 Abs. 1 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) darf sich eine Gemeinde 
wirtschaftlich betätigen, wenn  
 der öffentliche Zweck die Betätigung rechtfertigt, 
 die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur Leis-
tungsfähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtlichen Bedarf steht und 
 der Zweck nicht ebenso gut und wirtschaftlich durch einen privaten Dritten erfüllt 
wird oder erfüllt werden kann. 
 
Dies entspricht dem Subsidiaritätsprinzip. Soweit Tätigkeiten vor dem 1. April 2 004 
ausgeübt wurden, sind sie ohne die in Satz  1, dritte Aufzählung  genannte Einschrän-
kung zulässig.  
 
Als wirtschaftliche Betätigung gelten gem. § 121 Abs. 2 HGO nicht Tätigkeiten 
 zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, 
 auf den Gebieten des Bildungs -, Gesundheits- und Sozialwesens, der Kultur, des 
Sports, der Erholung, der Abfall- und Abwasserbeseitigung sowie 
 zur Deckung des Eigenbedarfs. 
 
Für das kommunalpolitische Ziel, die Versorgung der Bevölkerung im Sinn der D a-
seinsvorsorge in vollem Umfang zu gewährleisten und dabei die finanziellen Belastu n-
gen der Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Wirtschaft so niedrig wie 
möglich zu ha lten, hat d ie Wissenschaftsstadt Darmstadt einen Teil ihrer vielfältigen 
Aufgaben an Unternehmen verschied ener Rechtsformen übertragen, die ihr entweder 
in vollem Umfang gehören oder an denen sie zusammen mit Anderen beteiligt ist. 
 
Es sind hierfür leistungsfähige Beteiligungen erforderlich, die bei der Aufgabenerfü l-
lung dem ökologi schen, technischen und wirts chaftlichen Strukturwandel gewachsen 
sind und über die unternehmensbezogenen Ziele hinaus im Interesse der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt bei der Verwirklichung nachstehender allgemeiner Ziele tätig 
werden, wie zum Beispiel bei der 
 
 Verbesserung der öffentlichen Rahmenbedingungen und Unterstützung der 
strukturpolitischen Ziele der Stadt 
 Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen 
 Förderung des Umweltschutzes 
 Unterstützung der sozialen und kulturellen Aufgaben der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt. 
 
Der vorliegende B eteiligungsbericht bietet mit den beigefügten Beteiligungsübersich-
ten einen Überblick über das Beteiligungsportfolio der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Im Einzelnen sind zu den Beteiligungen sowohl allgemeine Informationen als auch 
betriebs- und finanzwirtschaftliche Daten der Jahre 20 13-2015 zusammengetragen, 
die ein Bild der wirtschaftlichen und finanziellen Lage vermitteln.  
- 1 -

RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN 
 
Wie andere Kommunen auch, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt vielfältige Aufg a-
ben der Daseinsvorsorge zu erfüllen und zahlreiche öffentliche Dienstleistungen zu 
erbringen. Viele dieser Aufgaben werden außerhalb der „ normalen“ Verwaltungsstruk-
tur der Ämter und Dezernate durch besondere organisatorische Einheiten erbracht. 
Die Rechtsformen dieser „Unternehmen der Stadt“ sind höchst unterschiedlich, um 
haftungsrelevanten und steuerlichen Anforderungen zu entsprechen. Bei allen Rechts-
formen bleibt jedoch eine kommunalrechtliche Verantwortung und Haftung, insbeso n-
dere dann, wenn es sich um die Übertragung von kommunalen Tätigkeiten handelt 
oder wenn die Stadt Weisungen erteilt hat. Nachstehend erfolgen Hinweise zu den 
wichtigsten Unternehmensformen. 
 
Regiebetriebe 
 
Regiebetriebe gehören zur unmittelbaren Kommunalverwaltung und sind rechtlich un-
selbständige Anstalten des öffentlichen Rechts. Sie sind am ehesten mit der „klass i-
schen Ämterstruktur“ vergleichbar, denn sie sind weder rechtlich, noch organisat o-
risch, noch wirtschaftlich selbständig. Sie werden aufgrund verwaltungsinterner A n-
ordnungen geschaffen und haben den gleichen rechtlichen Status wie jede andere 
Dienststelle innerhalb der Stadt. Regiebetriebe sind eine organisatorische Einheit in-
nerhalb des Haushaltes. Sie dienen der Erfüllung von Aufgaben im Rahmen gesetzlich 
festgelegter oder freiwillig übernommener Aufgaben des Verwaltungstr ägers. Über die 
Regiebetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird in dem vorliegenden Beteil i-
gungsbericht nicht berichtet. 
 
Eigenbetriebe 
 
Eigenbetriebe sind Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit, die – obwohl Teil 
der Gemeindeverwaltung – über eine vom Gemeindehaushalt getrennte, eigene Wir t-
schaftsführung, (Planung, Buchführung und Rechnungslegung sowie über eine eigene 
Personalwirtschaft) verfügen. Damit unterscheiden sie sich klar von den vorgenannten 
Regiebetrieben. Finanzwirtschaftlich gelten sie als Sondervermögen der Kommune. An 
der Spitze des Eigenbetriebes steht eine Betriebsleitung. Dienstvorgesetzter aller B e-
schäftigten des Eigenbetriebes ist der Oberbürgermeister. An wichtigen Entscheidu n-
gen ist neben der kommunalen Verwaltungsspitze in der Regel die Betriebskommiss i-
on zu beteiligen. Rechtliche Grundlage ist das Hessische Eigenbetriebsg esetz in der 
Fassung vom 09.06.1989, zuletzt geändert durch Gesetz vom 16.12.2011.  
 
Zweckverbände 
 
Zweckverbände sind eine häufige Konstruktion, um kommunale Zusammenarbeit zu 
organisieren, etwa wenn sektor enbezogene Aufgaben  (z. B. im Ge sundheitsamt) zu 
lösen oder langfristige Regelungen (etwa in der Regio nalplanung) umzusetzen sind. 
Ebenso wie Eigenbetriebe gehören sie zu den öffentlich -rechtlichen Unternehmen s-
formen (Körperschaften des öffentlichen Rechts). Anders als beim Eigenbetrieb ist die 
Stadt hier jedoch nicht Träger, sondern Mitglied. 
 
Kapitalgesellschaften 
 
Die Stadt kann unter Beachtung der Vorschriften der §§ 121 ff HGO auch Beteiligu n-
gen an privatrechtlichen Unternehmen eingehen. Privatrechtliche Unternehmen einer 
Gemeinde sind in der Regel Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder 
Aktiengesellschaften (AG).  Eine Aktiengesellschaft soll die Gemeinde nur erric hten, 
übernehmen, wesentlich erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentli che 
Zweck des Unternehmens nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt werden 
 
 
- 2 -

RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN 
 
kann (§ 122 Abs. 3 HGO). Daher ist die Anzahl der in dieser Rechtsform geführten Be- 
teiligungen mit einer Anzahl von sechs im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Unter-
nehmen gering (vgl. Grafik). Aufgrund der weitestgehenden Einflussmöglichkeiten der 
Kommune ist die GmbH unter den Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
mit Abstand die gebräuchlichste Form. Durch Festlegungen des Gesellschaftsvertr a-
ges, durch die Besetzung des Aufsichtsrates und durch das Weisungs recht der Gesell-
schafterversammlung gegenüber der Geschäftsführung kann die Stadt direkt Einfluss 
ausüben. Insgesamt ist die Wisse nschaftsstadt Darmstadt mittelbar und unmittelbar 
an 77 Unternehmen, die in der Rechtsform der GmbH geführt werden, beteiligt (vgl. 
Grafik). 
 
Personengesellschaften 
 
Die Beteiligung an einer Personengesellschaft (Kommanditgesellschaft/ KG) durch die 
Stadt ist möglich, wenn als voll haftender Gesellschafter (Komplementär) eine GmbH 
eingesetzt wird und somit faktisch eine Haftungsbeschränkung gegeben ist. In diesem 
Fall handelt es sich um die Rechtsform einer GmbH & Co. KG. Hier leistet die Ko m-
plementär GmbH keine Einlage und beschränkt sich auf die Übernahme der G e-
schäftsführung sowie auf die persönliche, faktisch aber begrenzte Haftung. Möglich ist 
ebenfalls eine Beteiligung als Kommanditistin bei der Kommanditgesellschaft. 
 
Weitere Rechtsformen 
 
Daneben gibt es für Kommunen noch weitere Möglichkeiten, spezielle Recht sformen 
für Ihre Betätigung zu wählen. Als Beispiel sind Stiftungen und Anstalten des öffentl i-
chen Rechts  (z.B. die Stadt - und Kreis- Sparkasse Darmstadt)  oder langfristige Ar-
beitsgemeinschaften (ARGE) zu nennen. Eine mögliche privatrechtliche Organisation s-
form ist ferner die eines rechtsfähigen Vereins. Über Stiftungen und Vereine der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt wird jedoch aufgrund von § 123a, Abs. 1 HGO in dem vor-
liegenden Beteiligungsbericht nicht berichtet. 
 
Rechtsformen in der Stadtwirtschaft zum 31.12.2015 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
* vier Gesellschaften aus Frankreich, eine Gesellschaft aus Polen, die Sparkasse sowie zwei Arbeitsgemeinschaften  
* 
Summe Berichtsumfang 
Eigenbetrieb 
weitere 
Zweckverband 
GmbH 
AG 
Personengesellschaft 
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GELTUNGSBEREICH 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfüllt die Anforderungen 
des § 123a Hessische Gemeindeordnung. Es werden alle Unternehmen in einer Priva t-
rechtsform berichtet, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt zu mindestens 
20 Prozent beteiligt ist. 
  
Die Berichte der einzelnen Beteiligungen enthalten Angaben über 
 
 den Gegenstand des Unternehmens, 
 den Stand der Erfüllung des öffentlichen Zwecks durch das Unternehmen, 
 die Beteiligungsverhältnisse,  
 die Besetzung der Organe und deren Vergütung, 
 die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung,  
 Kennzahlen zu Bilanz, Gewinn - und Verlustrechung (inklusive Bankverbindlich -
keiten, die Hinweise zu Kreditaufnahmen enthalten) sowie Personalkennzahlen 
 die wirtschaftliche Lage , gegebenenfalls  mit Informationen über Kapitalzufü h-
rungen und -entnahmen durch die Gemeinde. 
 
Die Vergütung der Mitglieder der Geschäftsleitungen sowie der Aufsichtsorgane  wer-
den sowohl in Summe je Organ als auch personalisiert ausgewiesen. In der Regel setzt 
sich die Vergütung der Geschäftsleitung aus einem fixen und einem  zielorientierten 
variablen Bestandteil zusammen. Maßgeblich für die Ermittlung der Bezüge sind die 
im Geschäftsjahr geleisteten Zahlungen, die Angaben nach § 285 Abs. 9 HGB sind zu 
Grunde zu leg en. Die Mitglieder der Aufsichtsorgane werden mit einem Stand zum 
31.12.2015 ausgewiesen. Die Darstellung der Vergütung erfolgt entsprechend. Aus 
diesem Grund kann es zu Abweichungen zu den Werten in den Prüfberichten der G e-
sellschaften kommen. Die ausgewiesenen Bezüge setzten sich zusammen aus Grun d-
vergütung und Sitzungsgeld.  
 
Die Bürgschaften und Zuschüsse der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind in einer g e-
sonderten Übersicht unter dem Abschnitt „Leistungsbeziehungen mit der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt“ am Ende des Berichts aufgeführt. 
 
 
Für die im Folgenden aufgeführten Unternehmen wurde eine komprimierte Darstellung 
gewählt bzw. vollständig auf die Berichterstattung verzichtet. 
 
a) Unternehmen, die als Komplementäre fungieren ( Verwaltungsgesellschaften ohne 
operatives Geschäft) 
 
 
Komplementärgesellschaften 
 
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 
BVD Freiberg GmbH  
BVD Verwaltungs-GmbH  
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 
Darmstädter Sportstätten Verwaltungs-GmbH 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 
- 4 -

GELTUNGSBEREICH 
 
 
Komplementärgesellschaften 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH  
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH  
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH  
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
WEO Verwaltungs GmbH 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs GmbH 
 
b) Unternehmen, bei denen aus wettbewerb srechtlichen Gründen eine vollständige 
Veröffentlichung nicht zielführend ist: 
 
 
Gesellschaft 
 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
 
c) Unternehmen, bei denen aufgrund eines eingeleiteten Schutzschirmverfahrens auf 
eine Einbeziehung gem. § 296 Abs. 1 Nr. 1 bzw. 2 HGB verzichtet wurde: 
 
 
Gesellschaft 
 
St. Rochus Krankenhaus gemeinnützige GmbH 
 
d) Unternehmen, die  dieses Jahr nicht in den Beteiligungsbericht aufgenommen 
wurden: 
 
 
Gesellschaft 
 
Begründung 
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH i.L. kein operatives Geschäft 
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG kein operatives Geschäft 
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH kein operatives Geschäft 
ENTEGA STEAG Wärme GmbH kein operatives Geschäft 
ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG kein operatives Geschäft 
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH kein operatives Geschäft 
Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG kein operatives Geschäft 
- 5 -

GELTUNGSBEREICH 
 
 
Gesellschaft 
 
Begründung 
Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsge-
sellschaft mbH kein operatives Geschäft 
HSE Beteiligungs-GmbH kein operatives Geschäft 
HSE AVG Beteiligungs-GmbH i.L. kein operatives Geschäft 
 
e) Unternehmen, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt mittel - bzw. unmittel-
bar eine Beteiligung geringer als 20 % hält und daher nicht berichtet werden: 
 
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt 
Bayerische Rhöngas GmbH Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 4,89 % 
cesah GmbH Centrum für Sa-
tellitennavigation Hessen Wissenschaftsstadt Darmstadt 10,00 % 
EW Medien und Kongresse 
GmbH ENTEGA AG 5,06 % 
Fernwärmeversorgung Och-
senfurt GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 3,25 % 
FrankfurtRheinMain Corporati-
on Chicago 
Frankfurt RheinMain GmbH 
Intern. Marketing of the Region 2,00 % 
Frankfurt RheinMain GmbH 
Intern. Marketing of the Region Wissenschaftsstadt Darmstadt 2,00 % 
Frankfurt Ticket Rhein-Main 
GmbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH 1,92 % 
GasLINE CP Customer Projects 
GmbH 
GasLINE Telekomm.mbH & Co. 
KG 1,77 % 
GasLINE Telekomm. mbH ENTEGA AG 1,77 % 
GasLINE Telekomm. mbH & 
Co. KG ENTEGA AG 1,77 % 
Gasversorgung Miltenberg 
Bürgstadt GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 3,25 % 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH ENTEGA AG 9,77 % 
Gemeinschaftskraftwerk 
Irsching GmbH ENTEGA AG 7,96 % 
Gemeinnützige Kulturfonds 
Frankfurt RheinMain GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 8,33 % 
Gernsheimer Hafenbetriebs-
Gesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 16,00 % 
Holzenergie Odenwald GmbH & 
Co. KG i.L. ENTEGA AG 15,83 % 
Kulturregion Frankfurt RheinMain-
gemeinnützige Gesellschaft mit 
beschränkter Haftung 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 4,38% 
Netzeigentumsgesellschaft Mör-
felden-Walldorf GmbH & Co. KG ENTEGA AG 18,57% 
Netzeigentumsgesellschaft Mör-
felden-Walldorf Verwaltungs-GmbH ENTEGA AG 18,57% 
- 6 -

GELTUNGSBEREICH 
 
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt 
Kurgesellschaft Bad König 
GmbH ENTEGA AG 0,04 % 
Nassauische Heimstätte Woh-
nungs- u. Entwicklungs GmbH bauverein AG 0,69 % 
Neue Wohnraumhilfe gemein-
nützige Gesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 12,20 % 
Rhein-Main-Verkehrsverbund  
GmbH 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 2,78 % 
Stadtwerke Langen Immobilien 
GmbH Stadtwerke Langen GmbH 8,84 % 
Stadtwerke Langen GmbH ENTEGA AG 8,84 % 
SWM Wind Havelland GmbH & 
Co. KG ENTEGA Regenerativ GmbH 11,06 % 
Unternehmensgesellschaft Ver-
kehrsverbund Rhein-Neckar 
GmbH 
Nahverkehr-Service GmbH 
(NVS) 0,44 % 
Wasserverband Hessisches 
Ried Wissenschaftsstadt Darmstadt Abh. von Was-
serverbrauch 
Wasserverband Modaugebiet Wissenschaftsstadt Darmstadt 11,68 % 
Wasserverband Schwarzbach-
gebiet-Ried Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
26,00 % 
 
Zweckverband Tierkörperbesei-
tigung Hessen Süd Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,58% 
8KU GmbH ENTEGA AG 11,06 % 
IVM GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 3,11 % 
Energiegenossenschaft Darm-
stadt-Dieburg eG ENTEGA Regenerativ GmbH 4,42 % 
 
WEITERE HINWEISE 
 
 Aufgrund der Darstellung in TEUR im weiteren Verlauf des Berichts können sich 
Rundungsdifferenzen ergeben. Die Firmierung der Unternehmen im B eteiligungs-
bericht wird zum Stand 30.06.2016 ausgewiesen. 
 
 Die Stadt - und Kreis -Sparkasse Darmstadt wird in dem Geschäftsfeld Weitere  
Aktivitäten aufgeführt. Eine Einbeziehung in die im Folgenden dargestellten Grafi-
ken sowie Geschäftsfeldspezifika wurde nicht vorgenommen. 
 
 Die in den Einführungsseiten dargestellten Embleme unter der Rubrik Auszeich-
nung sowie die vorgestellten Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
stellen einen Auszug der vorhandenen Aktivitäten dar.  Die Definition „ Auszeich-
nung“ im oben genannten Zus ammenhang umfasst sowohl Zertifikate, Gütesiegel 
und Qualitätsstandards, als auch Merkmale, die das jeweilige Geschäftsfeld hi n-
sichtlich der Qualität der Leistungserbringung bzw. des Angebotsspektrums aus-
zeichnen, dies kann auch Kooperationen und Netzwerke umfassen. 
- 7 -

Erwerb der Anteile an: Erwerb der Anteile durch: alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
Marienhospital Darmstadt gGmbH Klinikum Darmstadt GmbH 0,00% 90,00%
St. Rochus Krankenhaus gemeinnützige GmbHKlinikum Darmstadt GmbH 0,00% 90,00%
Veräußerung der Anteile an: (ehemaliger) Anteilseigner: alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) ENTEGA AG 15,00% 0,00%
Bioenergie Aschaffenburg GmbH Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) 100,00% 0,00%
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 87,50%
HEAG Versicherungsservice-GmbH ENTEGA AG 100,00% 95,00%
HEAG Versicherungsservice-GmbH HEA G mobilo GmbH 95,00% 90,00%
HEAG Versicherungsservice-GmbH Klinikum Darmstadt GmbH 90,00% 85,00%
HEAG Versicherungsservice-GmbH W issenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG 85,00% 80,00%
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf 
GmbH & Co. KG ENTEGA AG 42,02% 20,97%
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf 
Verwaltungs-GmbH ENTEGA AG 42,02% 20,97%
Parc éolien Chermisey SAS ENTEGA AG 100,00% 0,00%
Parc éolien le Charmois SAS ENTEGA AG 100,00% 0,00%
Parc éolien Montafilant SAS ENTEGA AG 100,00% 0,00%
SüdW estStrom Südwestdeutsche 
Stromhandels GmbH Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) 5,77% 0,00%
W ohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Nordhessen KG bvd Mittelhessen GmbH 94,00% 0,00%
neu gegründete Gesellschaft Anteilseigner
Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. 
KG Wissenschaftsstadt Darmstadt
Darmstädter Stadtentwicklungs 
Verwaltungsgesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt
ENTEGA STEAG Wärme GmbH ENTEGA AG
ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KGENTEGA AG
ENTEGA W indpark Hausfirste Verwaltungs-
GmbH ENTEGA AG
ehemalige Gesellschaft bisheriger Anteilseigner Begründung ehemaliger 
Prozentsatz
BV D Heimbau GmbH & Co. KG bauverein AG Verschmelzung 100,00%
ENTEGA Energie Verwaltungs-GmbH HSE Beteiligungs-GmbH Verschmelzung auf 
ENTEGA Energie GmbH 100,00%
HSE W asserversorgung Groß-Rohrheim GmbHENTEGA AG Verschmelzung auf 
ENTEGA AG 100,00%
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg 
GmbH i.L. ENTEGA AG Liquidation/wurde 
gelöscht 100,00%
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar 
Verwaltungs-GmbH HSE Netz AG Verschmelzung 100,00%
Gesellschaft Begründung
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf 
GmbH & Co. KG Mittelbare Anteilsquote der Wissenschaftsstadt Darmstadt < 20 %
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf 
Verwaltungs-GmbH Mittelbare Anteilsquote der Wissenschaftsstadt Darmstadt < 20 %
Änderungen des Berichtsumfangs
100,00%
100,00%
100,00%
Nicht mehr bestehende Gesellschaften
100,00%
49,00%
VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR
Anteilserwerbe
Anteilsveräußerungen
Prozentsatz
Neugründungen
 
- 8 -

bisherige Firma
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH
ENTEGA GmbH & Co. KG
ENTEGA Verwaltungs GmbH
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG.
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
HSE NATURpur Energie GmbH
HSE Netz AG
HSE Regenerativ GmbH
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
HSE Windpark Erksdorf GmbH
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft 
Südhessen mbH
NATURpur Institut für Klima- und 
Umweltschutz gemeinnützige GmbH
bisherige Rechtsform neue Rechtsform Anteilseigner Prozentsatz
ENTEGA GmbH & Co. KG ENTEGA Energie GmbH HSE Beteiligungs-GmbH 100,00%
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar 
GmbH & Co. KG
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-
Neckar GmbH ENTEGA Netz AG 100,00%
neue Firma
ENTEGA Gebäudetechnik Verwalungs-GmbH
Änderung der Firma
ENTEGA Energie GmbH & CO. KG
VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR
Rechtsformwechsel
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
ENTEGA NATURpur AG
ENTEGA  Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Netz AG
ENTEGA Energie Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG.
ENTEGA Regenerativ GmbH
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Emilia Seniorenresidenz GmbH
ENTEGA AG
 
  
Entwicklung ausgewählter Kerngrößen des Stadtkonzerns in Geschäftsfeldsicht1 
 
Energie & 
Wasser Immobilien Mobilität Gesundheit 
& Soziales
Kultur & 
Freizeit
Telekomm-
unikation & 
IT
Entsorgung 
& Abwasser
Beteiligungs-
management Summe
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 79 79 15 16 2 8 17 1 217
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.385 1.396 192 330 151 132 211 696 4.493
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.450 180 89 185 9 108 143 4 2.168
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 11 -5 -32 -10 -5 6 9 -14 -40
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%  aus Sicht der Stadt 43 30 8 13 5 8 14 4 125
Anzahl der Beschäftigten 2.027 573 722 3.143 319 432 911 34 8.161
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 52 71 11 8 2 8 10 0,5 163
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.409 1.442 180 310 68 125 199 719 4.452
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.477 228 87 208 8 114 108 4 2.234
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) -15 12 -28 -9 0 4 1 -11 -46
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%  aus Sicht der Stadt 47 30 8 11 5 8 14 4 127
Anzahl der Beschäftigten 2.142 556 690 3.005 306 461 824 35 8.019
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 67 16 9 12 3 5 8 22 142
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.584 1.371 182 393 71 47 240 725 4.613
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.867 178 81 217 7 43 117 4 2.514
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 5 19 -28 -20 -13 1 0 -14 -50
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%  aus Sicht der Stadt 49 27 8 11 5 7 15 5 127
Anzahl der Beschäftigten 2.700 516 622 3.036 288 120 673 57 8.012
Geschäftsjahr 2015 2
Geschäftsjahr 2014 2
Geschäftsjahr 2013
 
 
1 Die Werte der abgebildeten Tabelle ergeben sich aus den Konzern bzw. Unternehmensangaben der jeweiligen G eschäftsjahre 
und entsprechen den in den jeweiligen Beteiligungsberichten veröffentlichten Kerngrafiken (Vorwort des Vorstandes) . Nachträg-
lich eingetretene Änderungen wurden der Berechnungsgrundalge zu einem späteren Zeitpunkt nicht zugrunde gelegt.  
2 Durch die Verabschiedung der Stadtwirtschaftsstrategie 2020 in 2015 wurde die Zuordnung der Unternehmen zu den G e-
schäftsfeldern neu geordnet. Die neue Zuordnung der Unternehmen wurde im Rahmen des Beteiligungsberichts auf das G e-
schäftsjahr 2014 und 2015 angewandt. 
- 9 -

DIE BETEILIGUNGEN DER WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT 
 
Die folgende Übersichte zeigt alle unmittelbaren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt auf. 
 
 
 Übersicht der Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden 
 Beteiligungsübersicht der direkten städtischen Beteiligungen 
 
- 10 -

Eigenbetriebe 
 
 
 
 
 
Eigenbetrieb Kulturinstitute 
der Stadt Darmstadt 
 
 
 
 
Kapital: 
Eigenbetriebe 
 
 
 
 
 
Eigenbetrieb für kommunale 
Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD) 
 
 
Kapital: 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser 
und Märkte der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
 
Kapital: 
Eigenbetrieb Bäder der 
Stadt Darmstadt 
 
 
 
Kapital: 
 Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und 
Wohneinrichtungen 
 
 
Kapital: 
 
 
 
 
 
17.000 TEUR 
 
 
 
 
 
1.000 TEUR 
Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
  
 
 
Kapital:           
Anteile: 
 
 
 
Kapital:            
Anteile: 
 
 
 
48.533 TEUR 
7,72 % 
 
 
 
Kapital:            
Anteile:                      
 
 
 
48.533 TEUR 
11,74 % 
  
 
 
Kapital:                   
Anteile:                    
 
 
 
Kapital:      
Anteile: 
 
 
 
Kapital:    
Anteile:        
 
 
 
Kapital:         
Anteile:       
 
 
 
75 TEUR 
33,33 % 
 
 
 
25 TEUR 
50,00 % 
 
 
 
202 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
0 TEUR 
50,00 % 
 
 
 
Kapital:    
Anteile:        
 
 
 
0 TEUR 
50,00 % 
  
 
 
Kapital:  
Anteile:            
 
 
 
25 TEUR 
100,00 % 
Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (IDA) 
 
Kapital:          
 
 
 
 
 
15.500 TEUR 
 
 
 
 
 
10.000 TEUR 
HEAG HEAG 
biolog GmbH 
 Darmstädter Entsorgungs- und 
Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
ARGE Meinhardt/DED 
ARGE Kilb/DED 
Darmstädter Recycling Zentrum 
GmbH (DRZ GmbH) 
awaTech GmbH 
 HEAG 
  
 
 
 
Mitglieder: 
- Wissenschaftsstadt Darmstadt 
- Landkreis Darmstadt-Dieburg 
 
 
 
 
 
Kapital:                  
Anteile: 
 
 
 
Mitglieder: 
- Wissenschaftsstadt Darmstadt 
- Landkreis Darmstadt-Dieburg 
 
 
 
 
Mitglieder: 
- Wissenschaftsstadt Darmstadt 
- Landkreis Darmstadt-Dieburg 
- Müllabfuhr-Zweckv. Odenwald (MZVO)  
DADINA - Darmstadt-Dieburger 
Nahverkehrsorganisation 
Zweckverband Verwaltungsverband für das 
Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi 
ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen 
 SAVAG Südhessische Abfall-
Verwertungs GmbH  
Mitgliedschaften in Zweck- 
und Wasserverbänden 
 
 
 
 
 
Die Höhe der Mitgliedschaften in den Zweck-
verbänden bemisst sich auf Basis einzelner 
Parameter, die jährlich differieren. Daher werden 
im Folgenden keine Mitgliedschaftsanteile 
ausgewiesen. 
 
 
 
48.533 TEUR 
32,79 % 
 
 
 
52 TEUR 
25,00 % 
M M 
M 
 
 
 
 
 
8.000 TEUR 
 
 
 
 
 
6.200 TEUR 
 
 
 
Kapital:            
Anteile:                      
 
 
 
48.533 TEUR 
3,89 % 
HEAG M 
  
 
 
 
 
Mitglieder: 
- Wissenschaftsstadt Darmstadt 
-Landkreis Darmstadt-Dieburg 
- Weitere 
 
 
 
Wasserverband Hessisches Ried 
Mitglieder: 
- Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Wasserverband Modaugebiet 
  
 
Mitglieder: 
- Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
Wasserverband Schwarzbachgebiet-Ried  
- 11 -

Direkte Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
  
 
 
Kapital:  
Anteile: 
  
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
33.000 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
100 TEUR 
90,00 % 
 
 
 
Kapital:                       
Anteile: 
 
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
15 TEUR 
12,20 % 
 
 
 
234 TEUR 
3,11 % 
  
 
 
Kapital:               
Anteile: 
  
 
 
Kapital:                       
Anteile: 
 
 
 
Kapital:               
Anteile:               
  
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
155 TEUR 
16,00 % 
 
 
 
26 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
50 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
26 TEUR 
1,92 % 
  
 
 
Kapital:                       
Anteile: 
 
 
 
25 TEUR 
10,00 % 
 
 
 
Kapital:         
Anteile:           
 
 
 
Kapital:               
Anteile: 
 
 
 
Kapital:  
Anteile:  
 
 
 
Kapital:             
Anteile: 
 
 
 
48.533 TEUR 
38,85 % 
 
 
 
25 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
100 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
5.120 TEUR 
5,01 % 
  
 
 
Kapital:               
Anteile:                         
 
 
 
Kapital:             
Anteile: 
 
 
 
Kapital:                  
Anteile: 
 
 
 
200 TEUR 
40,00 % 
 
 
 
100 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
30 TEUR 
4,79 % 
  
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
120 TEUR 
16,66 % 
 
 
 
Kapital:          
Anteile:                   
 
 
 
10.000 US-$ 
100,00 % 
 
 
 
Kapital:                   
Anteile: 
 
 
 
250 TEUR 
2,00 % 
 
 
 
Kapital:                       
Anteile: 
 
 
 
184.185 TEUR 
5,86 % 
bauverein AG 
cesah GmbH Centrum für 
Satellitennavigation Hessen 
FrankfurtRheinMain GmbH International 
Marketing of the Region 
 FrankfurtRhineMain 
Corporation Chicago 
Gemeinnützige Kulturfonds 
Franfurt RheinMain GmbH 
Gernsheimer 
Hafenbetriebsgesellschaft mbH 
 Unterstützungseinrichtung der 
Firma Gernsheimer 
Hafenbetriebsgesellschaft mbH 
Darmstädter Stadtentwicklungs 
GmbH & CO. KG 
HEAG 
Institut Wohnen und Umwelt 
GmbH 
ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und 
Mobilitätsmanagement Region Frankfurt 
Rhein-Main)  
 
 
 
Kapital:         
Anteile:       
  
 
 
Kapital:         
Anteile: 
  
 
 
Kapital:         
Anteile: 
 
 
 
Kapital: 
Anteile: 
 
 
 
25 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
25 TEUR 
70,00 % 
 
 
 
50 TEUR 
25,00 % 
 
 
 
25 TEUR 
100,00 % 
  
 
 
Kapital:         
Anteile: 
 
 
 
Kapital:               
Anteile: 
 
 
 
26 TEUR 
50,00 % 
 
 
 
50 TEUR 
25,00 % 
 Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
 Gesundheits- und Pflege-
berufe DA–GG GmbH M 
 Gesundheits- und Pflege-
berufe DA-GG GmbH 
 SSG Starkenburg Service 
GmbH 
 Klinikum Catering 
Service GmbH 
 Medizinisches 
Versorgungszentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH 
KulturRegion Frankfurt RheinMain- 
gemeinnützige GmbH 
Neue Wohnraumhilfe gGmbH 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Beteiligungs GmbH & Co. KG 
  HEAG Wohnbau GmbH 
WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH 
 Frankfurt Ticket RheinMain 
GmbH 
Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG 
Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt Verwaltungs-GmbH 
M 
 
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
125 TEUR 
2,78 % 
Rhein-Main-Verkehrsverbund 
GmbH (RMV) 
 
 
 
Kapital:              
Anteile: 
 
 
 
105 TEUR 
100,00 % 
Emilia Seniorenresidenz 
GmbH 
Direkte Beteiligungen 
 
 
 
 
 
 
 
Kapital = gezeichnetes Kapital  
 
     Beteiligungsgesellschaft 1. Grades 
 
     Beteiligungsgesellschaft 2. Grades 
 
     Beteiligungsgesellschaft 3. Grades 
 
     Beteiligungsgesellschaft 4. Grades 
 
     Mehrfachbeteiligung 
 
Stand: 31.12.2015 
M 
Legende 
M 
M 
 
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
26 TEUR 
0,59 % 
  
 
 
Kapital:               
Anteile:                         
 
 
 
63 TEUR 
0,48 % 
HEAG mobiBus  
GmbH & Co. KG 
HEAG mobiBus  
Verwaltungs-GmbH   
M 
M 
 
 
 
 
Trägerschaft: 
 
 
 
 
60,00 % 
Stadt- und Kreis-Sparkasse 
Darmstadt 
 
 
 
Kapital: 
Anteile: 
 
 
 
25 TEUR 
50,00 % 
 Sanitätshaus am Klinikum 
GmbH 
 
 
 
Kapital:                          
Anteile: 
 
 
                
8.000 TEUR 
100,00 % 
Klinikum Darmstadt GmbH 
M 
  
 
 
Kapital:               
Anteile:                         
 
 
 
25 TEUR 
100,00 % 
Darmstädter Sportstätten 
Verwaltungs-GmbH 
 
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
200 TEUR 
100,00 % 
Darmstädter Sportstätten GmbH 
& Co. KG 
  
 
 
Kapital:               
Anteile: 
 
 
 
25 TEUR 
100 % 
Centralstation 
Veranstaltungs-GmbH 
 
 
 
Kapital:             
Anteile: 
Darmstädter Stadtentwicklungs 
Verwaltungs-GmbH 
 
 
 
 25 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
Kapital:               
Anteile: 
 
 
 
25 TEUR 
90,00 % 
 Marienhospital Darmstadt gGmbH 
 
 
 
Kapital:               
Anteile: 
 St. Rochus Krankenhaus GmbH 
 
 
 
Kapital: 
Anteile: 
 
 
 
10 TEUR 
8,33 % 
Gemeinnützige Kulturfonds 
Frankfurt RheinMain GmbH 
 
 
 
Kapital: 
Anteile 
 
 
 
1,3 TEUR 
4,38 % 
Kulturregion Frankfurt 
RheinMain-gemeinnützige 
Gesellschaft mit beschränkter 
Haftung 
 
 
 
25 TEUR 
90,00 % 
- 12 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich zur weiteren Verbesserung von Unterne h-
mensleitung, -steuerung und - transparenz in 2012 entschlossen, einen "Darmstädter 
Beteiligungskodex" zu erarbeiten. Mit der Einführung des Kodex zählt Darmstadt zu 
den ersten Kommunen in Hessen, die diese Herausforderung angenommen und umge-
setzt haben.  
 
Bei der Ausarbeitung des Darmstädter Beteiligungskodex im Sinne eines Public Co r-
porate Governance Kodex ging es darum, die kommunalen Anforderungen herausz u-
stellen. Der Kodex soll das Vertrauen der Öffentlich keit in Entscheidungen von Politik, 
Verwaltung, Beteiligungsmanagement und kommunalen Beteiligungsunternehmen 
weiter erhöhen. 
 
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung der Wissenschafts stadt Dar m-
stadt haben den Darmstädter Beteiligungskodex im Jahr 2012 mit der Maßgabe b e-
schlossen, dass die Regelungen für die Mehrheitsbeteiligungen  (> 50 %) der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt zu einer einheitlichen Handlungsleitlinie werden. Mit der 
Überarbeitung des Kodex in 2014 wurden neue Entwicklungen der Public Co rporate 
Governance berücksichtigt, z. B. Compliance und gleichberechtigte Berücksich tigung 
von Frauen und Männern.  
 
Als Beteiligung im Sinne des Darmstädter Beteiligungskodex werden neben den  Per-
sonen- und Kapitalgesellschaften, wie GmbH & Co. KG bzw. GmbH und AG, auch die 
Eigenbetriebe als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Zweck-
verbände, an denen die Wissenschaftsstadt Dar mstadt gemeinsam mit maximal einer 
weiteren Gebiets körperschaft beteiligt ist, gesehen. Diese Definition ist unabhängig 
von der juristischen Definition einer Beteiligung. 
 
Von den im Beteiligungsbericht dargestellten 126 Beteiligungen (einschließlich Stadt- 
und Kreis-Sparkasse Darmstadt) fallen 98 Beteiligungen in den Geltungsbereich des 
Beteiligungskodex. Darüber hinaus wenden zwei Beteiligungen auf freiwilliger Basis 
den Darmstädter Beteiligungskodex an. 
 
 
 
Von den 100 Beteiligungen haben 81 eine Entsprechenserklärung abgegeben. Weitere 
6 Beteiligungen haben die Abgabe einer Entsprechenserklärung angekündigt. 
 
 
 
- 13 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
Die 13 Beteiligungen, die den Darmstädter Beteiligungskodex nicht anwenden, befin-
den sich in Liquidation bzw. in der Insolvenz, haben ihren Sitz außerhalb von Dar m-
stadt oder deren jeweilige Gesellschafter haben der Anwendung des Kodex nicht zuge-
stimmt.  
 
Die Empfehlungen1 aus dem Darmstädter Beteiligungskodex werden von den Beteili-
gungen zu hohen Anteilen erfüllt. Dies zeigt die Auswertung der 81 (Vorjahr: 84) abge-
gebenen Entsprechenserklärungen: 
 
 
 
Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Erfüllungsgrad der Empfehlungen ve rbessert. 
96 % der Beteiligungen (Vorjahr: 93 %) erfüllen mehr als 75 % der Empfehlungen. 
 
Im Anhang ist der vollständige Darmstädter Beteiligungskode x mit den einzelnen 
Empfehlungen und zusätzlich den Erläuterungen bei vorliegenden Abweichungen dar-
gestellt. 
 
 
 
 
 
1 Je nach Rechtsform und Gesellschaftszweck gibt es bis zu 83 Empfehlungen. 
- 14 -

FRAUENANTEILE INNERHALB DES STADTKONZERNS 
 
  Anteil Frauen in Geschäftsleitungen 
 
Summe aller besetzten
Geschäftsleitungspositionen:
202 (Vj.:212)
Anteil männlich:
84,2%  (Vj.: 80,7% )
Anteil weiblich:
15,8%  (Vj.: 19,3% )
84,2%
1 5,8%
 
 
Anteil Frauen in Aufsichtsgremien 
 
Summe aller besetzten
 Positionen in Aufsichtsgremien:
417 (Vj.: 393)
Anteil männlich:
40,8%  (Vj.: 55% )
Anteil weiblich:
59,2%  (Vj.: 45% )
40,8%
59,2%
 
 
Anteil Frauen an Gesamtbelegschaft (inkl. Auszubildende) 
 
Summe Beschäftigte 1:
8.161 (Vj.: 7.394)
Anteil männlich:
52,5%  (Vj.: 50,9% )
Anteil weiblich:
47,5%  (Vj.: 49,1% )
52,5%
47,5%
 
 
1Die Summe der dargestellten Beschäftigten bezieht sich auf die zur Verfügung gestellten Beschäftigtenzahlen, bei 
denen eine Unterteilung der Geschlechter vorgenommen wurde. Die Gesamtsumme der Beschäftigten des Stadtko n-
zerns inkl. Auszubildende beläuft sich auf 8.161 (Vj.: 7.954) Personen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 15 -

FINANZ-, LEISTUNGS- UND WIRKUNGSZIELE 
 
Die folgenden Kennzahlen ausgewählter Unternehmen werden durch die jeweiligen 
Gesellschaften quartalsweise gegenüber dem Beteiligungsmanagement der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt (HEAG) berichtet und für Steuerungszwecke verwendet. 
 
Gesellschaft Kerngröße 1 Kerngröße  2 Kerngröße  3 Kerngröße  4
HEAG ROCE Beschäftigte 
Beteiligungsmanagment Verschuldungsgrad HEAG Prognostizierte 
Ausschüttung
HEAG-Konzern ROCE Beschäftigte Auszubildende Investitonen in imm. 
Sachanlagevermögen
Teilkonzern E N TE GA AG ROCE Anlagendeckungsgrad II 
Teilkonzern
Verschuldungsgrad 
Teilkonzern Beschäftigte
ENTEGA AG ROCE Anlagendeckungsgrad II 
ENT EGA
Verschuldungsgrad 
ENT EGA Beschäftigte
ENTEGA Netz AG ROCE Stromnetz Gasnetz Strom-Hausanschlüsse
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ROCE Haftungsquote Beschäftigte
ENTEGA Regenerativ GmbH ROCE Regenerative 
Erzeugungskapaz.
Anlagevermögen ENTEGA 
Regenerativ Beschäftigte
ENTEGA Medianet GmbH ROCE Gasfasernetz Kundenverträge Beschäftigte
ENT EGA Energie GmbH ROCE Stromkunden Verträge Gaskunden Verträge Beschäftigte
COU NT+CARE GmbH  & Co. KG ROCE Beschäftigte
citiworks AG ROCE Bürgschaftsauslastung Beschäftigte
Teilkonzern bauverein AG EK-Quote Wohnungsleerstandsquote Ergebnis BVD Gewerbe Ergebnis HEAG Wohnbau 
GmbH
bauverein AG Eigenkapitalrendite Wohnungsleerstandsquote Mieterprivatisierung Fluktuation 
(Neuvermietung)
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH Adj. Jahresüberschuss Wertzuwachs durch 
Fördermittel
vermiedene CO 2-
Emissionen
Fahrgäste HEAG-Bus und   
-Straßenbahn
HEAG mobilo GmbH Kostendeckungs-grad Nf-Quote 
Straßenbahnhaltestelle
Fremdüberwachung 
Leitstelle Mitarbeiter Infrastruktur
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG ROCE Betriebsleistung Fahrgäste mobiBus
HEAG mobiServ GmbH ROCE Umsatz je Mitarbeiter Verkaufte Dieselmenge Mitarbeiter Buswerkstatt
HEAG mobiTram Gmbh & Co. KG ROCE Betriebsleistung
Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) ROCE Betriebsleistung Mitarbeiter 
Omnibusbetrieb Fahrgäste NVS
Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) Kostendeckungsgrad DB aus Drittmitteln Anzahl betreuter Projekte Beschäftigte
Klinikum Darmstadt GmbH Kostendeckungsgrad Auslastung Case Mix Fallzahl 
Zweckverband Gesundheitsamt Kostendeckungsgrad Medizinische 
Untersuchungen Belehrungen IfSG
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD) Kostendeckungsgrad Gebühren am Umsatz Qualitätsnote Sauberkeit Verwertungs-Beseitigungs-
Quote
ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen Angelieferte Müllmenge davon: EAD davon: Riedwerke davon: Abfälle zur 
Verwertung
DADINA Kostendeckungsgrad Entwicklung Fahrgastzahl Pünktlichkeit Zufriedenheit
Wissenschafts- u. Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG Kostendeckungsgrad Beschäftigte Veranstaltungen Besucher
Eigenbetrieb Kulturinstitute Kostendeckungsgrad Beschäftigte Ausleihungen 
Stadtbibliothek
Eintrittserlöse 
Mathildenhöhe
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing 
GmbH Kostendeckungsgrad
 
- 16 -

GESCHÄFTSFELDER DER STADTWIRTSCHAFT 
 
 
- 17 -

2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
44,13% 139 1 25 40 150 0 0 - -100,6%
88,45% 562.858 2.719 17.650 20.711 81.826 0 17 6,6% -
200.000
41 0 16,2%88,45% 61.057-
88,45% 328.997 -11.150 20.000 8.883
1.025 1.068 5.163 0
88,45% 0 2 25 32
-
33 0 0 7,4% -
- 88,45% 648 64 1.000 3.055 3.523 0 0 2,6%
0
ENTEGA NATURpur AG
13
citiworks AG
3.309
0 8
131.425 22
6,7%
-
Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH - - 175.301 -6.675 8.000 47.597 309.936 16 2784 -2,0% -
312.802 60
- 62,6%
8,0%
49.099 15
213
1.238 101 4.106 14.852 0 211 19,7%
-
100
-105,1%28.469
66.34388,45% -23.231
400.058 1
134
713
2.798.961
An dieser Stelle werden Werte aus den jeweiligen Teilkonzernabschlüssen verwendet.
34.738
18.435 1.592.228
694.599
161.723
0
-
-
3,1%
-38.220
108
-49,6% -
120 -7,1%
-10.622
3.600
156.899
88 2136
642.828
Anteil der
Wissenschaftsstadt Da
rmstadt
- 88,45%
-
-
-
-
94,99% - 48.533
48.533
146.278
184.185
10.752
146.278
134.175
328.867
-
-366
16.669
-
- -
-
34
30
3004
-
3,9% -
1,6%
-5,0%
-
-
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
988.850
88,45%-
-31.914
1.584.040
248.130
1.752.491
74.015
Effizienz:Klasse GmbH -
88,45% 0
400.085 386ENTEGA AG
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH -
706
1.185.074
26.0000
-
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH - 28.452
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH
ENTEGA Netz AG
Teilkonzern bauverein AG
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
40
HEAG Konzern
Teilkonzern ENTEGA AG
88,45% -0 0
Geschäftsfeld Energie & Wasser 
- 18 -

2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
0 6,2%
1.390 8.358 0
-
3.261 572 1
-
- 88,45% 71 -130 3.932 2.944 12.420
- 88,45% 5.762 1.267 10.929 12.196 39.800 0
6.778
1.145 -114 1.000 -393 8.393 0
0
0
-8.087 100 - 94.406 3 0 -4,1% -
0 1,7% -
- 88,45%
15.671
4.300 21.016 0 0 7,0%
-
25
-
- 79,60% 988 182 100 1.923 6.652 0 0 5,9% -
27 35 0 0 6,2% -
0
88,45%
88,45% 3.217 81 150 6.632 26.805 0 0 2,3%
0
-
0
2,4%
0
0 2,1%
- 88,45% 1.194 246
0
- 88,45% 0
-
- 88,45% 0 7 25 32 40
-
0
0 6,4% -
25
151.941
20,1%
2.012 195 60 4.059 13.736 0 0 5,2%
10.198
7,6% -
27
-
- 88,45% 0 2 25
0
0
-1.313
541 13.202
27 30 0 0 7,3% -
0
-
0
- 88,45% 0 2 25
-
2
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
- 43,34% 17.714 -194
270
88,45%
2
-289
- 88,45%
88,45%
- 88,45%
2.000
29
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
2.21488,45%
00
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
-
-42
1.296
3,3%
-7,6%
-
0
-Parc éolien Baudignécourt SAS
(Frankreich) -
1.856
158.333 0 0 -0,1% -
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
(Frankreich)
- 77,39%
Piecki sp. z o.o. (Polen)
Ausweis erfolgt in Polnischen Zloty
HSE Energie France SAS (Frankreich)
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
ENTEGA Regenerativ GmbH
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
(Frankreich)
2.975
1.000
7.645
27 29
25
4,6%
- 19 -

2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
- 22,02%
WEO Verwaltungs GmbH - 29,48% 0 4 25 36 47 0 0 - -
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. 
Betriebs KG - - 8.060 -547 200 - 49.858 0 0 3,7% -
- 24,12% 0 3 31 71 77 0 0 4,3% -
- 24,12% 74.373 4.595 16.500 43.422 116.384 12 385 6,5% -
27.698
- 65,45% 24.209 770 1.534 2.324 11.231 2 33 10,9%
1 196 28,7% -
1.872.138108.616
- 88,45% 1.069.726 -45.160 6.953 295.440
- 66,25% 790 96 100 1.035 3.324 0 0 5,7% -
-
-92.749
0 2,3% -
ENTEGA Energie GmbH
-
20.049 0
1.500
306.024
29.793
-
-
- - - -
0
-
0,9%0 93
726
2
1.500
5.120
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
- - -
-
bauverein AG
720
29,48% 41 -610
-4.845
91,92%
68,82%
0
0
7,9%
10
0
0
87
WEO GmbH & Co. KG
100
25
8.800
15.885
- 4.496
bvd Mittelhessen GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co.
 Freiberg KG
-
-
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
3.714
88,89%
BVD Gewerbe GmbH
HEAG Wohnbau GmbH
68,82%
- 88,45%
5,86%
282
6.868
10.892
13.251
15.937
-1.440
184.185
25
HSE Beteiligungs-GmbH -
36
3,7%
7,3%
-610 23.135 0
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
5,1%
27
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
88,36%
92,36%
Hessenwasser GmbH & Co. KG
Global Tech I GmbH
-BVD New Living GmbH & Co. KG 95,31%
95,31%
BVD Freiberg GmbH
959
- 2.039
0
0
24.190
-
-
120.427
10.000 27.208
1.000
-4.356
5.651
800.697
5
-
-
7,3%
13
2,8%
-
-
-
98,4%
595
17.038
32.847
-
-
0
0
0
0
79
9,7%
0
188
Geschäftsfeld Immobilien 
- 20 -

2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
400
-
7,7%
3,9%
4.926 2 2 - 77,6%
22,2%
-
-
6
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG
-
33.000
ImmoSelect GmbH 26
10.000
30
200
20.452
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt -
40,00%
100,00% - 650 -239 3.326
- 88,45%
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH 
& Co. KG -6.322-
-
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 100,00% -
42,8%
-49,7%
-
-
-86,9%207
2,9%
25
154,0%
8,2%
-
-
0 -67,0%
-
0
35
00
0
16
42
2
-
0
2,5%
0
-
-
-
--
0
0
1.883
171.929
39
012.808 0
0
70
62.490
16.080
25
25
-
154
26 39 0
101.96486,83% 15.584
214.288
2.344200-2.545
128100
31
577 0
-
88,45%-
-90,00%
-
0-
-
215
0
0
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt 
Verwaltungs-GmbH
BVD Südhessen GmbH
0
100,00%
487
538
-47
52
2
-
586
2.600
2.312
0
-
52,00%
-
0
25.330
76
4.961
7064
1
63.018
0
4.466
-7.510
Stadtbau Freiberg GmbH
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
GVD Grundstücksentwickungs- und Verwertungs-
gesellschaft mbH i.L.
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
Gemeinnützige Baugesellschaft 
Erbach mbH
45,26% 22.740
BVD Verwaltungs-GmbH
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG
GmbH & Co. Südhessen KG
957
-
87,56%
95,31%
95,31%
0
95,31%
-252
168
686
-
324.887
-
-
-13.318
8.212
126.481
3.087
0 -13 25
3.068
5
452
0
-
-
-
45,26%
Städtische Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sa. mbH
35.289
134
0
0
38
0
6,8%
5,5%
413
14
69,5%
-
-0
0
-113,7%
221.094
93.393
0
0
0
- 21 -

2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
-
0
-32.421
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
-
-
-77,2%
22,8%
10,2%
32,2%
10
463
-
-
-
-
3,3%
-
-
11
-
96
-
-108,6%
-99,3%
-
-84,2%
25
-
0,3%
-25 3,3%
263
-4,9%
6
8
19,0%
6,2%
118
168
19
0
0
0
0
7,9%
3,3%
-
198
0
0
-99,6%
1
37
2047
-
-
0
0
128
0,6%
553
7.173
-
8.950
6.135
50,00%
16.344
50
23.039
8
0
38.597
100,00%
967
0
70,29% 148.871
2.733
32
31
161.257
2.264
33
8.591
444
-534
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
Klinikum Darmstadt GmbH
1.873
-
106
2557
-
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-
GmbH
0
-5.956
411
-
- 335
84925
27
-
10.752
63
25
-
178
3.135
1
25.763
1.237 0
278.014
- 50,00%
-
- 20.166
2
-
1.371
50
553
-
50
70,29%
1
94
32.989
70,29%
100,00%
100,00%
-244-
26
252
0
0
31
0
-12,2%-146
1.066
217
29.853
14.234
100
412
25
0
14
-
0
0
-
218
46
8.000
26
12.983 -3.049
Gesundheits- und Pflegeberufe DA - GG GmbH 
Bildungszentrum für Gesundheit - Mathildenhöhe
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH ( MVZ)
120
1.000
- 3.939
-
25.612
3.533
HEAG mobilo GmbH
Sanitätshaus am Klinikum GmbH
Klinikum Catering Service GmbH
Emilia Seniorenresidenz GmbH
SSG Starkenburg Service GmbH
37,50%
100,00%
Marienhospital Darmstadt gGmbH
1.537
20.804
485
-166
1
-
69,46%
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
HEAG mobiServ GmbH
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 70,29%
56.155
-
39.978-
28.882
70,29%
0,59%
90,00%
70,00%
- 16.167
32
69,62%
4.698
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
0,48%
0
11.232 -0
Geschäftsfeld Mobilität 
Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales 
- 22 -

2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
-
-26,1%
-
8,2% -
-101,3%
-
45,9%0
0 13 - -100,0%
15.500
25
k.A. k.A. k.A.
25
17.000
1.500
4.600
25
169
25
k.A.
-
25
-3.059
84.608
-
-5,0%
0
-
4
-63,6%
22
29,6%
65
-57,4%
-
3,2%
0
-
0
0
2,5%0
0
-0
2 -
-
72
29
2.865
36
k.A.
52.946
-722
26325
3.055
2.161
0
544
Zweckverband Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt 
und den Landkreis Darmstadt-Dieburg
0
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft 
mbH
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
-
ENTEGA Medianet GmbH
-
-3.596Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
50
-
0
0
0
-
95,31%
666
122
243
k.A.
470
87
k.A.
24
0
- 88,45%
3
23,00%
31
191
1
0
114
0
13.681
0
0
-
63.125-
-1
-
-
563
1
219
25
11.001
-46,5%
0
9
0 8,1%
-
3184.795
27
29
k.A.
69.765
2.161-109
88,45%
45,11%
-
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
-
48.199
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH 
45,11%
4.017
94,99%
-
32.083
100,00% - 911
Centralstation Veranstaltungs-GmbH - 100,00%
2.359
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
k.A.
-
SOPHIA Hessen GmbH
COUNT+CARE GmbH & Co. KG
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH
Medianet Breitband GmbH & Co. KG
-
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gGmbH
PEB Breitband GmbH & Co. KG
1.801
2.539
-119
- 88,45% 1.152 -1.524
-316
- 66,25%
66,25% 0 2
-
-
400 75.194
38
72.469 4
-48,0%
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit 
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT 
- 23 -

2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
-
-
647
0
-
9,5%
121,6%
-100,0%
132,7%
0
0
25
-
-
100
0
-
0 1.505
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs-GmbH
793 k.A. -
-9,1%
-
-0
10
11.494
1
137,5%
0
0
4
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-GmbH 
& Co. KG
100,00%
361
45
358
-
22,20%
HEAG Versicherungsservice GmbH
4,6%
-
32,1%4
60.204
212
-
256
k.A.
8
k.A.
-
-
-
103,4%
2
0
0
k.A.
1
k.A.
2023.697
4.536
- 60,00% k.A.
2.178
75
25 229104
1.563
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH 
(DED GmbH)
55
192
-770
50,00%
36.200
0
4
0,9%
-
k.A.
-
100,00%
25,65%
- 50.400
50,00% 1.926
-- 54
k.A.
- 100,0%
- 222
-
75.786
1
132
4.599
0
0
0
1.158
182
0
20 -
281
19,1%
16,4%
0
1.519
- 50,00%
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH 
(DRZ GmbH)
awaTech GmbH
-
- 0
-
17.180
8.036
2544
-
12,7%
k.A.
0
56.305
30
0 24,6%
0
1.140 34
-
15.925
k.A.
0 -
k.A.
27
25
Südwestdeutsche Rohrleitungsba
u GmbH
88,45%
16
-
88,45%HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
2
-
- 33.565
100,00%
1.030
-
4.239
49
2
254 110
-
7
- 93,93% 18 14 25
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG  
23.757
34 59
40.187
633
9
56
1.807
7,9%
286
20
366391
-
84,02%
-
1.235
1.539
MW-Mayer GmbH
biolog GmbH
4.412
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
Orgabo GmbH
33,33%
ARGE Meinhardt / DED
0
-
624
ARGE Kilb / DED
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD)
24
50,00%-
84,02%
0
156
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement 
- 24 -

- 25 -

Konzern

- 27 -

HEAG 
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 2000 sowie info@heag.de 
sowie http://www.heag.de 
Gründung: 15.04.1912 
Handelsregister:  HRB 1059, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung des Beteiligungsmanagements für die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Das Unternehmen ist diesbezüglich insbesondere für alle 
mittelbaren und unmittelbaren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und, soweit 
rechtlich möglich, für Eigenbetriebe und Mitgliedschaften der Wissenschaftsstadt Darmstadt in 
Zweckverbänden zuständig. Ferner nimmt es die Holdingfunktion für Unternehmen 
unterschiedlicher Rechtsformen durch die Beteiligung, den Erwerb, das Halten und die Verwaltung 
und Verwertung anderer Unternehmen sowie von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere solcher 
Unternehmen, deren Geschäftszweck die Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser, Wärme, 
Anlagenbau, Wohnungswirtschaft, Entsorgung, Telekommunikation, IT und Verkehr ist, wahr. 
Daneben kann das Unternehmen die Verwaltung und den Erwerb von Grundstücken, 
grundstücksgleichen Rechten und anderen Vermögensgegenständen zu diesem Zweck vornehmen.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 94,99% 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 5,01% 
   
Beteiligungen   
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 100,00% 
ENTEGA AG 93,22% 
bauverein AG 85,42% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 80,00% 
HEAG mobilo GmbH 74,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 315 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 315 TEUR 
   
Bezüge des Vorstandes 
Im Geschäftsjahr 2015 betrugen die Bezüge des Vorstandes 630 TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 9,3 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer 1. stv. Vorsitzender 7,1 TEUR 
Stövesand, Margit  2. stv. Vorsitzende 7,1 TEUR 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete 3. stv. Vorsitzende 7,9 TEUR 
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter Mitglied 6,1 TEUR 
Arnemann, Ralf  Mitglied 6,1 TEUR 
Erb, Hans-Werner  Mitglied 5,9 TEUR 
Franz, Peter Stadtverordneter Mitglied 7,3 TEUR 
Fürst, Hans Stadtverordneter Mitglied 6,1 TEUR 
Gläser, Heinz  Mitglied 5,9 TEUR 
Habich, Silke  Mitglied 7,3 TEUR 
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 6,1 TEUR 
- 28 -

HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Pakleppa, Ulrich  Mitglied 6,1 TEUR 
Perkuhn, Göran  Mitglied 6,1 TEUR 
Pörtner, Birgit Stadtverordnete Mitglied 6,1 TEUR 
Seidler, Sabine  Mitglied 6,1 TEUR 
Speiser, Ronald  Mitglied 6,0 TEUR 
Wüst, Rainer  Mitglied 6,0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich in 2015 auf 118,6 TEUR. 
  
- 29 -

HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 626.230 624.612 623.054 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 18 17 43 
   Sachanlagen 10.697 10.198 9.688 
   Finanzanlagen 615.515 614.397 613.322 
Umlaufvermögen 93.130 87.237 67.249 
   Vorräte 0 0 28 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 67.835 56.629 41.895 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 25.295 30.608 25.326 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.047 1.034 994 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 2.649 4.086 3.303 
Summe Aktiva 723.056 716.969 694.599 
Passiva    
Eigenkapital 400.689 400.814 400.058 
   Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533 
   Kapitalrücklagen 329.445 329.445 329.445 
   Gewinnrücklage 20.442 20.442 19.942 
   Bilanzergebnis 2.269 2.394 2.138 
Rückstellungen 14.530 14.094 15.189 
Verbindlichkeiten 307.664 301.893 279.184 
Rechnungsabgrenzungsposten 172 169 168 
Summe Passiva 723.056 716.969 694.599 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 3.805 3.872 3.600 
   Umsatzerlöse 3.805 3.872 3.600 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 146 1.132 219 
Betriebsleistung 3.952 5.003 3.819 
Betriebsaufwand -6.652 -5.967 -6.603 
   Materialaufwand -783 -764 -721 
   Personalaufwand -3.687 -3.134 -3.165 
   Abschreibungen -530 -525 -523 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.653 -1.544 -2.194 
Betriebsergebnis -2.701 -964 -2.784 
Finanzergebnis 4.242 1.471 2.496 
   Erträge aus Beteiligungen 27.236 23.915 26.383 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 120 238 41 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 220 591 157 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -155 -8 -54 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.384 -10.469 -11.234 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme -12.796 -12.796 -12.796 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.541 507 -288 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -17 64 -13 
Sonstige Steuern -57 -58 -65 
Jahresergebnis 1.467 513 -366 
- 30 -

HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 110,4% 110,3% 108,9% 
Anlagenintensität 86,6% 87,1% 89,7% 
Abschreibungsquote  0,1% 0,1% 0,1% 
Investitionen (TEUR) 21.619 495 556 
Investitionsquote 3,5% 0,1% 0,1% 
Liquidität 3. Grades 293,9% 310,9% 419,9% 
Eigenkapital (TEUR) 400.689 400.814 400.058 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 48.533 48.533 48.533 
Eigenkapitalquote 55,4% 55,9% 57,6% 
Bankverbindlichkeiten 278.429 276.169 265.826 
Veränderung Verschuldung 5.651 -5.771 -22.709 
Verschuldungsgrad 80,5% 78,9% 73,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 38,6% 13,3% -10,2% 
Return on Investment (ROI) 0,2% 0,1% -0,1% 
Eigenkapitalrentabilität 0,4% 0,1% -0,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 1,6% 1,5% 1,6% 
Materialintensität 19,8% 15,3% 18,9% 
Rohertrag (TEUR) 3.023 3.108 2.879 
EBIT (TEUR) 11.860 10.393 10.843 
EBITDA (TEUR) 12.390 10.918 11.366 
ROCE 1,7% 1,6% 1,6% 
Personal    
Personalintensität 93,3% 62,6% 82,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 16 17 16 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 20 17 18 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 36 34 34 
Frauenanteil Beschäftigte 55,6% 50,0% 52,9% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 1 0 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 0,0% - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 9 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 7 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42 42 43 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  100 90 93 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 27,8% 27,8% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
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HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
Die anspruchsvollen Rahmenbedingungen für die öffentliche Wirtschaft sowie die Größe und 
Komplexität des kommunalen Beteiligungsportfolios machen ein effektives Beteiligungsmanagement 
erforderlich. Auf Ebene der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist das Referat Stadtwirtschaftskoordination 
Ansprechpartner für die Belange des Beteiligungsmanagements und K ommunikationsschnittstelle zur 
HEAG. Die HEAG ist mit der Ausführung des Beteiligungsmanagements für die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt betraut und dient als Ansprechpartner für alle städtischen Beteiligungen. 
Auch im Jahr 2015 hat die HEAG folgende Aufgaben und Dienstleistungen erbracht:  
  -  Steuerung der Töchter (als strategische Managementholding) 
  -  Verankerung der städtischen Ziele bei den Beteiligungen durch Vorschläge für Zielvereinba - 
     rungen für die oberste Führungsebene der Stadtwirtschaft 
  -  Begleitung der städtischen Beteiligungen bei der Umsetzung des umfassenden Darmstäd - 
     ter Beteiligungskodex. Für das Geschäftsjahr 2015 wurde dem Darmstädter Beteiligungsko - 
     dex durch den HEAG-Aufsichtsrat und den HEAG-Vorstand entsprochen. Die Entsprechens- 
     erklärung kann unter www.heag.de eingesehen werden. 
  -  Erarbeitung von Richtlinienempfehlungen, z. B. für den Bereich Risikomanagement 
  -  Interne Unternehmensberatung der Stadtwirtschaft im Sinne einer internen Personalbera- 
     tung 
  -  Personalsuche für die erste Führungsebene der städtischen Beteiligungen und Erstellung  
     von Geschäftsleitungsverträgen 
  -  Erstellung des Beteiligungsberichts der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
  -  Regelmäßige Berichterstattung zur wirtschaftlichen Situation ausgewählter Beteiligungen  
     an den Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
  -  Bereitstellung einer Konzerndatenbank 
  -  Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei der Erstellung des Gesamtabschlus- 
     ses 
  -  Wahrnehmung von Querschnittsfunktionen, z.B. Buchhaltungs- und Personaldienstleistun- 
     gen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und Unternehmen der Stadtwirtschaft  
  -  Betreuung der kommunalen Mandatsträger in Aufsichtsgremien 
  -  HEAG-Cash-Management und Finanzierungsberatung im Konzern 
     Wesentliche Projekte 2015 waren: 
  -  Abschluss der Überarbeitung, Beschluss und Umsetzung der Stadtwirtschaftsstrategie  
  -  Erstellung des ersten Klimaberichts der Darmstädter Stadtwirtschaft für die Wissenschafts- 
     stadt Darmstadt  
  -  Durchführung des zweiten „Symposium Stadtleben“ gemeinsam mit TU Darmstadt und  
     Hochschule Darmstadt 
  -  Durchführung des 7. Stadtwirtschaftsforums 
  -  Ausweitung des Beratungsangebots für junge Unternehmensgründerinnen und Gründer, u.a. 
     durch eine Online-Plattform  
  -  Entwicklung des ersten Produkthandbuchs der Unternehmen der Darmstädter Stadtwirt- 
     schaft 
  -  Teilnahme an der Netzwerkinitiative „DAs Effizienznetzwerk“ zur Erfüllung der Vorgaben der  
     EU-Energieeffizienzrichtlinie und Durchführung des Energieaudits nach dem am 21. April  
     2015 in Kraft getretenen novellierten Energiedienstleistungsgesetz. 
  -  Vorbereitung der Fusion der HEAG BKK und der BKK Linde zum 01. Januar 2016 
  -  Weiterentwicklung der Entsprechenserklärung zum Darmstädter Beteiligungskodex 
  -  Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei dem Aufbau der Darmstädter Sport - 
     stätten GmbH & Co. KG und bei Gründung und Aufbau der Darmstädter Stadtentwick lungs 
     GmbH & Co. KG 
  -  Verankerung von Nachhaltigkeit in der täglichen Arbeit durch die Umsetzung der HEAG  
     Nachhaltigkeitsleitsätze und Abgabe der Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhal - 
     tigkeitskodex (abrufbar unter www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de) 
  -  Interimistische Leitung des Eigenbetriebs Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt  
     Darmstadt (IDA) durch Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend 
  -  Erarbeitung eines Wissensmanagement-Konzepts für die Stadtwirtschaft und Einführung 
     von Komponenten bei der HEAG (teilweise in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt) 
  -  Kooperation mit dem Gründungszentrum HIGHEST der Technischen Universität Darmstadt 
  -  Schulpatenschaften mit der Erich-Kästner- und der Herderschule in Darmstadt 
 
 
- 32 -

HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
  -  Organisation und Durchführung einer unternehmensübergreifenden Informationsveranstal- 
     tung zu den Themen BilRUG und GoBD 
  -  Organisation und Durchführung einer Schulung zum Europäischen Beihilferecht für kom - 
     munale Mandatsträger und Geschäftsführer 
In der Erfüllung ihrer zahlreichen Aufgaben ist die HEAG ganz dem Dienstleistungsgedanken 
verpflichtet und hat dafür bereits mehrfach das Zertifikat „ServiceQualität Deutschland“ erhalten. Dies 
würdigt die Ziele der HEAG, Transparenz durch Information zu schaffen, Abläufe zu beschleunigen und 
gemeinsame Projekte zu initiieren.  
In den Umsatzerlösen von 3.600 TEUR (Vorjahr: 3.872 TEUR) sind im Wesentlichen die Erlöse a us 
Vermietung von 1.921 TEUR (Vorjahr: 1. 919 TEUR) und die Umlagen der Verwaltungskosten für die 
HEAG BKK und die HEAG PZK enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträge von 219 TEUR 
(Vorjahr: 1.132 TEUR) werden insbesondere die periodenfremden Erträge aus der Auflösung von 
Rückstellungen mit 98 TEUR (Vorjahr: 987 TEUR) und die Erträge aus dem Programm HEAG  
Rad & Tat von 77 TEUR (Vorjahr: 74 TEUR) ausgewiesen.  Die Beteiligungserträ ge von 26.383 TEUR 
(Vorjahr: 23.915 TEUR) enthalten im Wesentlichen die phasengleich bilanzierten Dividenden der 
bauverein AG mit 11.231 TEUR (Vorjahr: 21.524 TEUR) und der ENTEGA AG (vormals: HEAG 
Südhessische Energie AG [HSE]) mit 15.151 TEUR (Vorjahr: 2.391 TEUR).  Der jährlich zu 
übernehmende Verlust der HEAG mobilo GmbH ist  aufgrund des im Jahr 1995 mit der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt -Dieburg geschlossenen Vert rages auf 
12.782 TEUR begrenzt. Für das Jahr 2015 wird ein Jahresfehlbetrag von 366 TEU R 
(Vorjahr: Jahresüberschuss 513 TEUR) ausgewiesen. Die Bilanzsumme der HEAG ist im Jahr 2015 von 
716.969 TEUR auf 694.599 TEUR gesunken.  
Die Minderung resultiert im Wesentlichen auf der Aktivseite aus dem Rückgang der sonstigen 
Vermögensgegenstände durch geringerer Steuererstattungsansprüche und auf der Passivseite aus der 
planmäßigen Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der Auszahlung der 
passivierten 2. Tranche der Dividende für das Geschäftsjahr 2015.  Das Eigenkapital beträgt 
400.058 TEUR, sodass sich eine Eigenkapitalquote von 57,6 % (Vorjahr: 55,9 %) ergibt.  Der 
Bilanzgewinn beträgt 2.138 TEUR (Vorjahr: 2.394 TEUR).  Zum Jahresende lagen keine 
bestandsgefährdenden Risiken vor. Die HEAG bleibt die primäre Ansprechpartnerin der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Beteiligungen in allen Fragen des Beteiligungsmanagements. 
Das Jahr 2016 wird geprägt sein durch die Umsetzung der in der Stadtwirtschaftsstrategie 2020 
festgehaltenen Maßnahmen und Projekte. Am 10. September 2016 findet der zweite Tag der 
Darmstädter Stadtwirtschaft statt. An diesem Tag präsentieren sich zahlreiche Unternehmen der 
Stadtwirtschaft in der Darmstädter Innenstadt den Bürgerinnen und Bürgern. Die im Jahr 2015 
begonnene Umstellung der Geschäftsberichtserstattung der HEAG im Sinne des „Integrated 
Reporting“ wird  ausgeweitet. Durch die Übertragung der Personalabteilung von der HEAG mobilo 
GmbH auf die HEAG wird eine stärkere Bündelung der Personaldienstleistungen realisiert.  Für die 
Geschäftsjahre 2016 und 2017 werden Ausschüttungen der ENTEGA AG und der bauverein  AG von 
jährlich zusammen rd. 26 Mio. EUR erwartet. Die strukturbedingt negativen Ergebnisse der HEAG 
mobilo GmbH wirken sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages in Verbindung mit dem 
Verlustbegrenzungsvertrag mit jähr lich 12,8 Mio. EUR auf das Ergebn is der HEAG aus. Für die 
Geschäftsjahre 2016 und 2017 sind Ausschüttungen der HEAG von rd. 0,4 Mio. EUR pro Jahr zu 
erwarten.  
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Die Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
  
- 33 -

HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Gewinnausschüttungen der HEAG an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
Für die Geschäftsjahre 2004 bis 201 5 zahlte die HEAG Dividenden in Höhe von insgesamt 
115,5 Mio. EUR an die Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Die Dividenden f ür das Geschäftsjahr 201 2 wurden bzw. werden in zwei Tranchen ausgeschüttet. Die 
erste Tranche wurde in 2013 ausgezahlt (12.175 TEUR), die zweite Tranche wurde in 2015 
ausgezahlt. 
 
Entwicklung der HEAG-Dividende für die Geschäftsjahre 2004 – 2015 (inkl. Kapitalertragsteuer) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anteilseigner der HEAG 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt  94,99 %  900.000  Stückaktien 
 
davon: Eigenbetrieb Kulturinstitute  32,79 %  310.718  Stückaktien 
davon:  Eigenbetrieb Bäder     7,72 %    73.170  Stückaktien 
davon: Eigenbetrieb Bürgerhäuser  11,74 %  111.195  Stückaktien 
davon: BgA Vivarium      3,89 %  036.842  Stückaktien 
davon: BgA Kindertagesstätten  38,85 %  368.075  Stückaktien 
 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt   5,01 %    47.504  Vorzugsaktien 
 
 
 
 
- 34 -

HEAG-Konzern 
 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 2.119.807 2.108.305 2.011.642 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 13.669 8.446 5.882 
   Sachanlagen 1.753.818 1.729.028 1.632.158 
   Finanzanlagen 352.320 370.831 373.602 
Umlaufvermögen 848.615 753.170 754.474 
   Vorräte 65.582 97.439 62.243 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 343.649 311.145 323.426 
   Wertpapiere 150 150 0 
   Liquide Mittel 439.234 344.436 368.805 
Rechnungsabgrenzungsposten 14.061 20.242 20.220 
Aktive Latente Steuern 3.030 8.740 8.737 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 5.163 6.700 3.888 
Summe Aktiva 2.990.676 2.897.157 2.798.961 
Passiva    
Eigenkapital 176.778 150.934 156.899 
   Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533 
   Kapitalrücklagen 329.445 329.445 329.445 
   Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital -236.651 -261.991 -256.946 
   Anteil anderer Gesellschafter 35.451 34.947 35.867 
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 1.036 0 0 
Sonderposten 653 612 532 
Empfangene Investitionszuschüsse 92.745 86.404 85.592 
Rückstellungen 529.473 562.076 623.952 
Verbindlichkeiten 2.109.605 2.013.413 1.851.283 
Rechnungsabgrenzungsposten 60.273 61.151 60.308 
Passive latente Steuern 20.113 22.567 20.395 
Summe Passiva 2.990.676 2.897.157 2.798.961 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 2.090.868 1.836.806 1.752.491 
   Umsatzerlöse 2.065.237 1.782.652 1.756.905 
   Bestandsveränderungen 18.444 44.980 -15.453 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 7.187 9.174 11.039 
Sonstige betriebliche Erträge 110.229 111.442 86.370 
Betriebsleistung 2.201.097 1.948.248 1.838.861 
Betriebsaufwand -2.142.794 -1.839.683 -1.743.096 
   Materialaufwand -1.633.008 -1.387.732 -1.320.760 
   Personalaufwand -222.582 -201.465 -201.804 
   Abschreibungen -116.467 -93.955 -79.371 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -170.737 -156.531 -141.161 
Betriebsergebnis 58.303 108.565 95.765 
Finanzergebnis -71.284 -72.787 -87.029 
   Erträge aus Beteiligungen 6.745 5.200 2.850 
   Erträge aus Gewinnabführung 146 6 252 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 11.347 12.290 14.242 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.660 7.880 2.883 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -188 -3.528 -1.664 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -97.850 -94.505 -105.473 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme -144 -130 -119 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -12.981 35.778 8.736 
Außerordentliches Ergebnis 0 -33.771 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -24.148 -24.053 -14.879 
Sonstige Steuern -3.768 -3.972 -4.479 
Ergebnisübernahme 16.398 17.302 19.638 
Jahresergebnis -24.499 -8.716 9.016 
- 35 -
- 35 -

HEAG-Konzern 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 78,3% 74,5% 75,1% 
Anlagenintensität 70,9% 72,8% 71,9% 
Abschreibungsquote  5,5% 4,5% 3,9% 
Investitionen 92.749 128.833 134.443 
Investitionsquote 4,38% 6,11% 6,68% 
Liquidität 3. Grades 101,5% 90,1% 94,2% 
Eigenkapital (TEUR) 176.778 150.934 156.899 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 48.533 48.533 48.533 
Eigenkapitalquote 5,9% 5,2% 5,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 1.280.204 1.209.570 1.120.173 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -52.035 -96.192 -162.130 
Verschuldungsgrad >1000% >1000% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -2,0% -1,4% -0,6% 
Return on Investment (ROI) -1,4% -0,9% -0,4% 
Eigenkapitalrentabilität -23,1% -17,2% -6,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 1,9% 2,4% 3,4% 
Materialintensität 74,2% 71,2% 71,8% 
Rohertrag (TEUR) 457.860 449.074 431.731 
EBIT (TEUR) 76.397 125.931 112.990 
EBITDA (TEUR) 192.864 219.886 192.361 
ROCE 2,6% 3,4% 5,0% 
Personal    
Personalintensität 10,1% 10,3% 11,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2.942 2.934 2.885 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 121 115 119 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  73 66 67 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
    
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 36 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
Bereinigt um Mehrfachbeteiligungen werden unter der HEAG 100 Beteiligungen des insgesamt 150 
Beteiligungen umfassenden Portfolios der Wissenschaftsstadt Darmstadt gebündelt. Im ENTEGA -
Konzern zählen hierzu 70 Beteiligungen, die bauverein AG hält 20 Beteiligungen und die HEAG mobilo 
GmbH (HEAG mobilo) ist Anteilseignerin von sechs Beteiligungen. Außerdem ist die HEAG an der 
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH und der HEAG Versicherungsservice GmbH 
direkt beteiligt. 
Im Geschäftsjahr 2015 wurden im HEAG -Konzern Umsatzerlöse von 1.757 Mio. EUR erwirtschaftet. 
Die Verminderung der Gesamtleistung von 1.837 Mio. EUR auf 1.752 Mio. EUR ist überwiegend auf 
das Absinken von Handelsumsätzen im Energiebereich sowie geringere Leistungen im Zusammenhang 
mit der Entwicklung der Konversionsflächen im Immobilienbereich zurückzuführen.  
Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich im Geschäftsjahr um 25 Mio. EUR auf  
86 Mio. EUR. Diese Position beinhaltet die Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagen von 
16 Mio. EUR (Vorjahr: 28 Mio. EUR), die zum großen Teil aus Netzabgängen im Energiebereich und 
der Veräußerung von Liegenschaften im Immobilienbereich resultieren. Weiterhin sind hier  
16 Mio. EUR aus dem Abgang der Beteiligung an der Aschaffenburger Versorgungs- GmbH sowie der 
Endkonsolidierung der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG (HEGEMAG) und 
von drei französischen Windparks enthalten. Im Vorjahr waren 18 Mio. EUR aus dem Abgang von 
Beteiligungen an der Gasversorgung Unterfranken GmbH und der Stadtwerke Freiberg AG sowie der 
Endkonsolidierung einer französischen Solarparkgesellschaft enthalten. Rückläufig waren die Erträge 
aus der Auflösung von Rückstellungen mit 21 Mio. EUR (Vorjahr: 37 Mio. EUR).  
Der Materialaufwand verringerte sich im Berichtsjahr vorrangig durch die reduzierten 
Handelsaktivitäten im Energiebereich sowie aufgrund geringerer Aufwendungen für die Entwicklung 
von Konversionsflächen im Immobilienbereich im Vergleich zum Vorjahr auf 1.321 Mio. EUR. Für eine 
marktbezogene Risikovorsorge für langfristige Strombezugsverträge ist ein Betrag von  
37 Mio. EUR (Vorjahr: 25 Mio. EUR) im Materialaufwand enthalten. Das Rohergebnis ist von 
561 Mio. EUR auf 518 Mio. EUR gesunken. 
Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr mit 202 Mio. EUR im Vorjahresvergleich nahezu konstant. 
Aufwendungen aus Tarifsteigerungen gleichen sich mit dem leicht rückläufigen Personalstand aus. Die 
Abschreibungen sind im Geschäftsjahr von 94 Mio. EUR auf 79 Mio. EUR zurückgegangen. Dies 
resultiert überwiegend aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf Energieerzeugungsanlagen im 
Vorjahr sowie aus niedrigeren planmäßigen Abschreibungen aufgrund der Endkonsolidierung der drei 
französischen Windparks.  Unter anderem durch Einsparungen aus der Umsetzung der Maßnahmen 
der Vorwärtsstrategie im Energiebereich und aufgrund von Sondereffekten aus der Rü ckstellungs-
bildung für rechtliche Risiken im Vorjahr konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf  
141 Mio. EUR gesenkt werden. Im Zusammenhang mit den vorgenannten Effekten verringerte sich das 
Betriebsergebnis im HEAG-Konzern von 109 Mio. EUR auf 96 Mio. EUR. 
Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 14 Mio. EUR auf minus 87 Mio. EUR 
verschlechtert. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen höhere Aufwendungen durch den Rückgang 
des Zinssatzes für die Abzinsung der Pensionsrückstellun gen. Die Aufwendungen aus der 
Rückstellungsbildung für Maßnahmen zur Restrukturierung im Energiebe reich führten im Vorjahr zu 
einem außerordentlichen Aufwand von 34 Mio. EUR.  Der Rückgang der Steuern vom Einkommen und 
vom Ertrag von 24 Mio. EUR auf 15 Mio.  EUR ist vorrangig das Ergebnis von weiteren steuerlichen 
Optimierungen im Energiebereich.  Für das Jahr 2015 wird ein Jahresüberschuss von 9 Mio. EUR 
ausgewiesen (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 9 Mio. EUR). 
Die Bilanzsumme des HEAG -Konzerns verringerte sich im Geschäftsjahr von 2.897 Mio. EUR um  
3,4 % auf 2.799 Mio. EUR.  Überwiegend durch die Endkonsolidierung der HEGEMAG sowie der 
französischen Windparks ist der Rückgang der Sachanla gen um 97 Mio. EUR zu erklären. Das 
Umlaufvermögen ist mit 754 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. Der Verminde rung 
der Vorräte stehen witterungsbedingt höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im 
Energiebereich und eine Erhöhung der flüssigen Mittel gegenüber . Das Konzerneigenkapital erhöhte 
sich vor allem du rch den Jahres überschuss von 9 Mio. EUR abzüglich der überwiegend an 
Minderheitsgesellschafter ausgezahlten Dividenden. 
Die Rückstellungen werden zum Bilanzstichtag mit 624 Mio. EUR ausgewiesen und liegen damit um 
62 Mio. EUR höher als im Vorjahr. Wesentliche Zuführungen betreffen die Pensionsrückstellungen 
aufgrund des gesunkenen Zinssatzes für die Ermittlung der Abzinsung sowie drohende Verluste aus 
langfristigen Strombezugsverträgen im Energiebereich.  Die Verbindlichkeiten sind im Berichtsjahr vo n 
- 37 -
HEAG-Konzern

HEAG-Konzern 
2.013 Mio. EUR auf 1.851 Mio. EUR zurückgegangen. Die Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten haben sich vorrangig durch die Endkonsolidierung der HEGEMAG und der 
französischen Windparks reduziert. Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen so wie aus 
Lieferungen und Leistungen weisen stichtagsbedingt niedrigere Werte aus. Der Rückgang der 
sonstigen Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf die Auszahlung der passivierten zweiten Tranche 
der Dividende für das Geschäftsjahr 2012 an die Wissenschaftsstadt Darmstadt durch die HEAG sowie 
die Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Kreditgebern zurückzuführen. 
Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt im Geschäftsjahr eine zahlungswirksame Erhöhung des 
Finanzmittelfonds von 30 Mio. EUR. Dem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von  
100 Mio. EUR und aus der Investitionstätigkeit von 45 Mio. EUR steht ein negativer Cashflow aus der 
Finanzierungstätigkeit von 115 Mio. EUR gegenüber. Der Schwerpunkt der Auszahlungen für 
Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in das Sachanlagevermögen liegt bei der 
Netzinfrastruktur und regenerativen Erzeugungsanlagen im Ener giebereich, bei dem Erwerb von 
Liegenschaften und der Errichtung  von Gebäuden im Immobilienbereich sowie im Verkehrsbereich bei 
Infrastrukturmaßnahmen und der Beschaffung von Omnibussen. Die Auszahlungen für Investitionen in 
Finanzanlagen betreffen unter  anderem die Auszahlung für weitere Ausleihungen an den Offshore -
Windpark Global Tech I. Daneben ergaben sich Einzahlungen aus Abgängen bei den Sachanlagen im 
Wesentlichen durch Netzabgänge im Ener giebereich und die Ver äußerung von Liegenschaften im 
Immobilienbereich sowie aus Einzahlungen aus der Veräußerung von Beteiligungen sowie aus 
Abgängen aus dem Konsolidierungskreis. 
Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich vorrangig durch die Auszahlungen für 
die Tilgung von Krediten, die die Neuaufnahmen von Darlehen deutlich übersteigen, sowie aus den 
gezahlten Zinsen. Die gezahlten Dividenden enthalten mit  11 Mio. EUR die Auszahlung der zweiten 
Tranche der Dividende für das Geschäftsjahr 2012 durch die HEAG an die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt. Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz  geeigneter Management- 
und Kon trollsysteme zu begrenzen. Die Gestaltung des Risikomanagements innerhalb des HEAG -
Konzerns trägt den gesetzlichen Anforderungen des Gesetzes zur Kontro lle und Transparenz im 
Unternehmensbereich (KonTraG) Rechnung. 
Es werden Risiken in Risikokategorien eingeteilt und mit eine r Eintr ittswahrscheinlichkeit und 
Schadenshöhe bewertet. Neben der regelmäßigen Berichterstattung, die quartalsweise dem 
Aufsichtsrat vorgelegt wird, gibt es auch für unerwartete Risiken eine  Berichtspflicht. Die wesentlichen 
Risiken des Energiebereichs zu m Jahresende beziehen sich auf den Bereich der regulierten 
Energienetze und die auf die Rentabilität des Gasturbinenkraftwerks und der Ge meinschaftskraftwerk 
Irsching GmbH sowie das Ergebnispotenzial langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestaltungen 
von Marktdesign und Marktpreisniveau.  Daneben bestehen allgemeine Markt- und Betriebsrisiken 
sowie erzeugungs- , bezugs - und ab satzseitige Chancen und Risiken aufgrund der künftigen 
Preisentwicklung auf den Energiemärkten sowie der Umsetzung der strategische n Ausrichtung des 
Energiebereichs. Neben den üblichen Risiken im Bereich der Wohnungswirtschaft gibt es im 
Immobilienbereich unternehmerische Risiken im Zusammenhang mit der Konversion der Lincoln-
Siedlung in Darmstadt.  Keine dieser Risiken erscheinen für sich oder in ihrem Zusammenhang als 
unternehmensgefährdend. 
Die Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres 2015 durch die Wirtschaftsprüfungs -
gesellschaft Deloitte & Touche GmbH hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein 
uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften im HEAG -Konzern 
angewendet.
 
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Teilkonzern bauverein AG 
 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 872.174 907.359 856.323 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 633 527 378 
   Sachanlagen 852.274 888.335 833.442 
   Finanzanlagen 19.267 18.497 22.503 
Umlaufvermögen 115.503 116.434 131.726 
   Vorräte 17.302 51.859 30.565 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 46.381 42.044 40.891 
   Wertpapiere 150 150 0 
   Liquide Mittel 51.670 22.382 60.270 
Rechnungsabgrenzungsposten 977 884 801 
Aktive Latente Steuern 0 0 0 
Summe Aktiva 988.654 1.024.677 988.850 
Passiva    
Eigenkapital 322.985 313.845 312.802 
   Gezeichnetes Kapital 184.185 184.185 184.185 
   Kapitalrücklagen 29.702 29.702 29.702 
   Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital 108.482 99.341 98.308 
   Anteil anderer Gesellschafter 616 617 607 
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 0 0 0 
Sonderposten 0 0 0 
Rückstellungen 38.892 38.422 44.144 
Verbindlichkeiten 621.748 665.693 625.709 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.451 3.010 3.384 
Passive latente Steuern 3.577 3.706 2.813 
Summe Passiva 988.654 1.024.677 988.850 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 135.647 179.875 134.175 
   Umsatzerlöse 127.997 144.049 132.879 
   Bestandsveränderungen 7.032 34.968 64 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 618 859 1.233 
Sonstige betriebliche Erträge 16.985 14.480 16.909 
Betriebsleistung 152.632 194.355 151.085 
Betriebsaufwand -111.985 -153.618 -113.036 
   Materialaufwand -75.020 -114.406 -71.292 
   Personalaufwand -12.660 -13.142 -14.433 
   Abschreibungen -17.364 -17.730 -18.068 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.940 -8.340 -9.243 
Betriebsergebnis 40.647 40.737 38.049 
Finanzergebnis -15.089 -16.781 -17.547 
   Erträge aus Beteiligungen 891 767 170 
   Erträge aus Gewinnabführung 146 5 252 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 340 312 423 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 133 224 184 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -20 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -16.456 -17.958 -18.437 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme -144 -130 -119 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 25.557 23.956 20.502 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -493 -871 -559 
Sonstige Steuern -2.934 -3.100 -3.274 
Jahresergebnis 22.130 19.985 16.669 
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Teilkonzern bauverein AG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 99,2% 99,5% 101,8% 
Anlagenintensität 88,2% 88,6% 86,6% 
Abschreibungsquote  2,0% 2,0% 2,1% 
Investitionen 15.867 58.235 60.216 
Investitionsquote 1,82% 6,42% 7,03% 
Liquidität 3. Grades 97,3% 101,0% 118,9% 
Eigenkapital (TEUR) 322.985 313.845 312.802 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 184.185 184.185 184.185 
Eigenkapitalquote 32,7% 30,6% 31,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 521.806 567.989 535.540 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -6.598 43.944 -39.984 
Verschuldungsgrad 206,1% 226,5% 216,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 16,3% 11,1% 12,4% 
Return on Investment (ROI) 2,2% 2,0% 1,7% 
Eigenkapitalrentabilität 6,9% 6,4% 5,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,9% 3,7% 3,6% 
Materialintensität 49,2% 58,9% 47,2% 
Rohertrag (TEUR) 60.626 65.469 62.883 
EBIT (TEUR) 41.880 41.690 38.775 
EBITDA (TEUR) 59.244 59.420 56.843 
ROCE 4,3% 4,1% 3,9% 
Personal    
Personalintensität 8,3% 6,8% 9,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 101 97 101 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 98 93 102 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 199 190 203 
Frauenanteil Beschäftigte 49,2% 48,9% 50,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 3 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 6 4 7 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 8 6 10 
Frauenanteil Auszubildende 75,0% 66,7% 70,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 45 44 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  61 67 68 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen    
Anzahl verwaltete Wohnungen 19 19.544 17.353 
Wohnungsleerstandsquote 3,0% 3,0% 3,1% 
Anzahl Mietprivatisierung 128 147 91 
Ertrag Mietprivatisierung (TEUR) 12.138 10.404 7.288 
Aufwand Instandhaltung u. Modernisierung (TEUR) 29.502 29.757 27.419 
 
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern bauverein AG verwendet. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts. 
   
  
- 41 -

Teilkonzern bauverein AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
Die bauverein AG ist als Spartenobergesellschaft gleichzeitig Muttergesellschaft des 
immobilienwirtschaftlichen Teilkonzerns der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Kerngeschäftsfelder 
der Unternehmensgruppe der bauverein AG umfassen die Vermietung von Wohn- und 
Gewerbeeinheiten sowie das Bauträgergeschäft mit ergänzenden Dienstleistungen, die von operativ 
tätigen Tochtergesellschaften der bauverein AG ausgeführt werden. 
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die BVD Heimbau GmbH & Co. KG im Wege der Gesamtrechts-
nachfolge auf die alleinige Kommanditistin bauverein AG übergegangen (Anwachsung). F erner wurde 
in der Unternehmensgruppe der Verkauf der mittelhessischen Bestände mit  2.100 Wohneinheiten 
zum 30.04.2015 realisiert und hieraus ein Ertrag aus Kostenerstattungen in Höhe von 2.085 TEUR 
erzielt. Zur weiteren Fokussierung der Geschäftsaktivität en auf den südhessischen Raum wurde mit 
den Verhandlungen über den Verkauf der Freiberger Beteiligungen begonnen und eine 
Absichtserklärung zwischen der Stadt Freiberg, der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg/ Sa. 
mbH und der bauverein AG abgeschlossen und die Bewertung der Beteiligungen vorgenommen. 
Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse konnten Erträge aus Zuschreibungen von 5.327,1 TEUR 
bereits im Jahresabschluss 2015 verzeichnet wer den. Der Teilkonzern hat das Geschäftsjahr 2015 
mit einem Konzernjahresüberschuss von 16.669 TEUR, im Vorjahr von 19.985 TEUR abgeschlossen 
und liegt damit um 3.316 TEUR unter dem Vorjahr.  
Das Rohergebnis aus der Hausbewirtschaftung lag um 20.390 TEUR unter der Planung 2015, dies 
resultierte im Wesentlichen aus dem Verkauf der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Nordhessen KG zum 30.04.2015 sowie aus  niedrigeren Bestandserhöhungen als geplant. Dafür fiel 
das Rohergebnis für Verkaufstätigkeit um 17.432  TEUR höher aus als geplant. Hierfür waren 
niedrigere Aufwendungen und höhere Bestandsveränderungen als geplant verantwortlich. Die 
Konzernbilanzsumme ist von 1.024 .677 TEUR auf 988.850 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2015 
gesunken. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bi lanzsumme beträgt nun 86,6 %  
(Vorjahr: 88,6 %) %. Die Eigenkapitalquote des Teilkonzerns ist gegenüber dem Vorjahr auf 31,63 % 
(Vorjahr 30,63 %) auf Grund des Jahresüberschusse s und einer geplanten Einstellung einer Rücklage 
für sozialen Wohnungsbau erhöht.  
Der Teilkonzern wird derzeit mit Eigenkapital der Aktionäre sowie durch Darlehen von 
Kreditinstituten und anderen Kreditgebern finanziert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 
erhöhte sich im Geschäftsjahr 2015 auf 66.345 TEUR. 
Im Rahmen des begrenzten unternehmerischen Handelns ist die bauverein AG mit ihren 
Tochtergesellschaften gleichermaßen mit Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt es, mit 
Risiken verantwortungsvoll umzugehen, sie möglichst zu minimieren und gleichzeitig die Chancen zu 
nutzen. Das gelingt nur, wenn man diese kontinuierlich identifiziert, bewertet und überwacht. Daher 
wird bei der bauverein AG ein systematisches, auf die Besonderheiten der Immobilienwirtschaft 
abgestimmtes Risikofrühwarnsystem eingesetzt.  
Die bauverein AG erstellt einen eigenen CSR -Bericht. Der Konzern konzentriert sich klar auf die 
Kernregion Darmstadt bzw. Südhessen. Um auch künftig gute Ergebnisse abliefern zu können und 
gut aufgestellt zu sein, ist die Konzerngruppe bauverein AG dabei, sich neu aufzustellen: Altes wird 
auf den Prüfstand gestellt, neue Geschäftsfelder sondiert und strategisch die Weichen dafür gestellt, 
dass die Konzerngruppe bauverein AG auch künftig wachsen kann und auf Veränderungen am Markt 
vorbereitet ist. Begleitet wird der Neuausrichtungsprozess durch regelmäßig stattfindende 
Strategieworkshops. 
Für das Jahr 2016 geht die integrierte Unternehmensplanung des Teilkonzerns von einem 
Konzernjahresüberschuss von rund 21,2 Mio. EUR aus.  
Die Prüfung des Konzernjahresabschlusses zum 31.12.2015 der bauverein AG durch Deloitte & 
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften im Teilkonzern bau-
verein AG angewendet.
 
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Teilkonzern ENTEGA AG 
 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.113.843 1.069.123 1.024.901 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 11.858 7.349 5.473 
   Sachanlagen 769.951 712.032 672.433 
   Finanzanlagen 332.034 349.742 346.995 
Umlaufvermögen 610.133 509.546 521.181 
   Vorräte 23.872 19.996 23.147 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 234.359 206.214 231.384 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 351.902 283.336 266.650 
Rechnungsabgrenzungsposten 12.154 18.519 18.123 
Aktive Latente Steuern 12.477 15.691 28.023 
Summe Aktiva 1.748.607 1.612.879 1.592.228 
Passiva    
Eigenkapital 83.734 59.184 74.015 
   Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278 
   Kapitalrücklagen 105.336 105.336 105.336 
   Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital -180.451 -197.069 -183.038 
   Anteil anderer Gesellschafter 12.571 4.639 5.439 
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 1.480 367 0 
Sonderposten 653 612 532 
Empfangene Investitionszuschüsse 92.357 86.016 85.204 
Rückstellungen 401.926 437.363 494.956 
Verbindlichkeiten 1.111.774 973.075 882.216 
Rechnungsabgrenzungsposten 56.683 56.262 55.305 
Summe Passiva 1.748.607 1.612.879 1.592.228 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 1.936.213 1.616.177 1.584.040 
   Umsatzerlöse 1.914.028 1.608.441 1.592.669 
   Bestandsveränderungen 13.990 1.429 -17.084 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 8.195 6.307 8.455 
Sonstige betriebliche Erträge 96.308 88.491 54.290 
Betriebsleistung 2.032.521 1.704.668 1.638.330 
Betriebsaufwand -1.975.849 -1.613.358 -1.573.500 
   Materialaufwand -1.554.060 -1.255.666 -1.237.817 
   Personalaufwand -175.893 -153.340 -166.293 
   Abschreibungen -87.833 -62.223 -50.040 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -158.063 -142.129 -119.350 
Betriebsergebnis 56.672 91.310 64.830 
Finanzergebnis -41.077 -42.474 -39.311 
   Erträge aus Beteiligungen 6.956 3.549 3.647 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 10.567 11.353 13.442 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.690 7.101 2.363 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -182 -3.639 -6.032 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -67.108 -60.838 -52.731 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 15.595 48.836 25.519 
Außerordentliches Ergebnis 2.118 -35.130 -2.280 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -15.220 -23.651 -3.904 
Sonstige Steuern -728 -473 -900 
Jahresergebnis 1.765 -10.418 18.435 
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Teilkonzern ENTEGA AG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 59,1% 49,5% 49,9% 
Anlagenintensität 63,7% 66,3% 64,4% 
Abschreibungsquote  7,9% 5,8% 4,9% 
Investitionen 73.131 62.329 88.292 
Investitionsquote 6,57% 5,83% 8,61% 
Liquidität 3. Grades 98,5% 82,1% 84,1% 
Eigenkapital (TEUR) 83.734 59.184 74.015 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 146.278 146.278 146.278 
Eigenkapitalquote 4,8% 3,7% 4,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 448.703 335.237 281.520 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -25.168 -138.699 -90.859 
Verschuldungsgrad >1000% >1000% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,1% -0,6% 1,2% 
Return on Investment (ROI) 0,1% -0,6% 1,2% 
Eigenkapitalrentabilität 2,1% -17,6% 24,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,9% 3,1% 4,5% 
Materialintensität 76,5% 73,7% 75,6% 
Rohertrag (TEUR) 382.153 360.511 346.223 
EBIT (TEUR) 74.195 106.212 81.919 
EBITDA (TEUR) 162.028 168.435 131.959 
ROCE 6,1% 5,3% 8,0% 
Personal    
Personalintensität 8,7% 9,0% 10,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1.550 1.589 1.518 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 668 559 528 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2.218 2.148 2.046 
Frauenanteil Beschäftigte 30,1% 26,0% 25,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 91 - 74 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 14 - 16 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 105 k.A. 90 
Frauenanteil Auszubildende 13,3% - 17,8% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  76 - 78 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen    
Durchgeleitete Menge Strom (GWh) 3.744 9.100 8.800 
Durchgeleitete Menge Gas (GWh) 7.121 4.300 4.700 
Abgesetzte Menge Wärme (GWh) 209 231 262 
Abgesetzte Menge Trinkwasser (Mio. m³) 14 13 14 
 
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern ENTEGA AG verwendet. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts. 
   
  
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Teilkonzern ENTEGA AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der ENTEGA-Konzern ist einer der führenden Energie - und Infrastrukturdienstleister Südhessens und 
mit seiner Tochtergesellschaft ENTEGA Energie GmbH einer der  größten Ökostrom anbieter in 
Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern gehören die umweltschonende Energieerzeugung, der  Bau und 
Betrieb von Infrastruktur - und Energieerzeugungsanlagen, der Betrieb von Energie - und 
Trinkwassernetzen, die Abfallentsorgung und Ab wasserreinigung, Telekommunikationsdienst -
leistungen und Energiedatenmanagement, der Vertrieb von Energie und Trinkwasser sowie die 
Bereitstellung von Energieeffizienzlösungen. 
 
Auch das Geschäftsjahr 2015 war für den ENTEGA -Konzern von einer zunehmenden 
Wettbewerbsintensität im Energievertrieb und der negativen Entwicklung der Erzeugerpreise für Strom 
geprägt, entsprechend konsequent wurde die bereits im Jahr 2013 begonnene Vorwärtsstrategie auch 
2015 weiterverfolgt. Alle Geschäftsfelder haben die Maßnahmenumsetzung aktiv vorangetrieben. So 
konnten von den insgesamt rund 300 definierten Maßnahmen 195 bis Ende des Jahres 2015 
umgesetzt werden. Die für dieses Jahr vorgesehenen Ziele der Vorwärtsstrategie sind vollumfänglich 
erreicht und in den wesentlichen Geschäftsfeldern sogar übertroffen worden. Die Vorwärtsstrategie hat 
einen wesentlichen Anteil an der insgesamt positiven Ergebnisentwicklung im ENTEGA -Konzern. Neben 
der Vorwärtsstrategie wurde im Geschäftsfeld Netze die Umsetzung des im Geschäftsjahr 2014 
begonnenen Projekts „Große Netzgesellschaft“ weiter vorangetrieben. Schwerpunkte lagen hier in der 
Optimierung der operativen Prozesse sowie des Lagerbereichs. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden 
Betriebsteile der e -netz Südhessen GmbH & Co. KG zum 1. August 2 015 auf die ENTEGA AG sowie 
zum 1. September 2015 auf die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. übertragen. Im 
Geschäftsfeld Erzeugung wurde auch im Jahr 2015 der Bereich der regenerativen Energieerzeugung 
weiter ausgebaut. Hier hat der Konzern zum Ende des Jahres insgesamt Erzeugungskapazitäten von 
etwa 250 MW elektrischer Leistung in Bau bzw. Betrieb. Beim weiteren Ausbau der regenerativen 
Energien legt der ENTEGA -Konzern seinen Schwerpunkt auf die Windenergie sowohl in der Region als 
auch bundesweit. Dazu konnte die ENTEGA Regenerativ GmbH die Baugenehmigung für den Windpark 
Hausfirste im Kaufunger Wald in Nordhessen erhalten und hat mit bauvorbereitenden Maßnahmen 
begonnen. Demgegenüber wurden mit Wirkung zum 01.01.2015 u.a. alle Anteile an den französisch en 
Windparkgesellschaften Parc éolien Le Charmois S.A.S., Parc éolien Montafilant S.A.S. und Parc éolien 
Chermisey S.A.S. veräußert. Des Weiteren wurde mit der  Umsetzung einer einheitlichen 
Markenarchitektur für den ENTEGA -Konzern begonnen, deren Kern die weitestgehend 
konzernübergreifende Nutzung der Marke ENTEGA ist. In diesem Rahmen wurde neben der ENTEGA 
AG auch bei zahlreichen Tochterunternehmen die Firmierung entsprechend angepasst bzw. die 
Anpassung für das Jahr 2016 vorbereitet. Im Geschäftsfeld Ver trieb ist es im Geschäftsjahr 2015 
gelungen, sich in einem mehr als herausfordernden Marktumfeld nicht nur erfolgreich zu behaupten, 
sondern darüber hinaus die Voraussetzungen für auch in der Zukunft überdurchschnittliche 
Ergebnisse zu schaffen. So konnte die ENTEGA Energie GmbH einen Jahresüberschuss von 45,2 Mio. 
EUR (Vorjahr: 18,2 Mio. EUR) erwirtschaften. Dies gelingt unter anderem durch eine weitere 
Fokussierung und Stärkung der bereits seit 2013 eingeschlagenen Strategie der Konzentration auf das 
Stammgebiet (Rhein-Main-Neckar-Gebiet). Im Jahr 2015 konnte beim Stromabsatz die an Endkunden 
gelieferte Menge gegenüber dem Vorjahresniveau erneut leicht auf 6,3 Mrd. kWh gesteigert werden 
(Vorjahr 6,2 Mrd. kWh). Der Gasabsatz an Endkunden hat sich auf 4,3 Mr d. kWh erhöht, nachdem im 
Vorjahr aufgrund des sehr milden ersten Quartals nur 3,9 Mrd. kWh abgesetzt wurden. Im 
Großhandelsbereich wurden die Mengen indes weiter planmäßig reduziert von 2,8 Mrd. kWh auf 2,5 
Mrd. kWh im Bereich Strom und von 0,4 Mrd. kWh auf 0,3 Mrd. kWh im Bereich Gas. Der 
Wasserabsatz liegt mit 13,5 Mio. m³ leicht über dem Niveau des Vorjahres (+1,4 %). Der 
Wärmeabsatz fällt mit 261,6 Mio. kWh deutlich höher aus als im Vorjahr (231,2 Mio. kWh), was wie 
auch bei Gasabsatz und -einspeisung in erster Linie auf die ungewöhnlich warme Witterung im Jahr 
2014 zurückzuführen ist. Der ENTEGA-Konzern generierte im Geschäftsjahr 2015 eine Gesamtleistung 
(Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen) von 1.584,0 Mio. EUR (- 2,0 
%). Im Vergleich zum Vorjahr ist hier zunächst die negative Bestandsveränderung an unfertigen 
Leistungen hervorzuheben, die sich in Höhe von 15,5 Mio. EUR aus der Fertigstellung eines für die 
Gemeinde Fürth erstellten Glasfasernetzes ergibt. Die korrespondierende Erhöhung der Umsätze aus 
dem Verkauf des Glasfasernetzes wird allerdings an anderer Stelle überkompensiert, so dass diese im 
Vergleich zu 2014 insgesamt um 15,7 Mio. EUR bzw. 1,0 % niedriger ausfallen. Neben den 
weggefallenen Umsätzen der französischen Windparks von 5,5 Mio. EUR liegt dieser Rückgang 
insbesondere im Absinken der Handelsumsätze um 30,2 Mio. EUR begründet. Die Umsätze im 
Endkundenvertrieb von Strom und Gas konnten trotz gesunkener Preise durch die Steigerung des 
Absatzes leicht um  5,2 M io. EUR gesteigert werden. Die Umsätze aus dem Betrieb der Netze 
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Teilkonzern ENTEGA AG 
entwickelten sich analog den Mengen leicht rückläufig (- 2,6 Mio. EUR).  Die sonstigen betrieblichen 
Erträge in Höhe von 54,3 Mio. EUR (Vorjahr 88,5 Mio. EUR) sind in beiden Jahren stark von 
Einmaleffekten geprägt. Insgesamt ist das Niveau entlastender Einmaleffekte rückläufig. In beiden 
Jahren sind hier die Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagen in Höhe von 8,1 Mio. EUR (Vorjahr 
19,6 Mio. EUR) hervorzuheben, die jeweils im Wesentlichen aus  Netzabgängen resultieren. Des 
Weiteren sind in dieser Position Erträge von 11,9 Mio. EUR aus der Veräußerung der drei  
französischer Windparks und der Beteiligung an der Aschaffenburger Versorgungs -GmbH enthalten. 
Im Vorjahr fielen hier 19,1 Mio. EUR aus dem Abgang an der Gasversorgung Unterfranken GmbH, der 
Stadtwerke Freiberg AG und der französischen Solarparkgesellschaft Future Energy Pissos No. 5 SARL 
an. Ein weiterer Grund für den Rückgang ist schließlich das Absinken der Erträge aus der Auflösung 
von Rückstellungen von 33,3 Mio. EUR im Jahr 2014 auf nunmehr 19,4 Mio. EUR. Annähernd 
proportional zur Gesamtleistung verminderte sich der Materialaufwand um 17,9 Mio. EUR bzw. 1,4 % 
auf 1.237,8 Mio. EUR. Der Materialaufwand enthält einen belastenden Sondereffekt aus der Zuführung 
zur notwendigen marktbezogenen Risikovorsorge für langfristige Strombezugsverträge von 37,3 Mio . 
EUR (Vorjahr 24,7 Mio. EUR). Der Rohertrag sank damit im Jahresvergleich um 14,3 Mio. EUR bzw. 
4,0 % auf 346,2 Mio. EUR. Im ENTEGA -Konzern belaufen sich die Personalaufwendungen des 
Geschäftsjahres 2015 auf insgesamt 166,3 Mio. EUR (+8,4 %). Während sich  die durchschnittliche 
Mitarbeiteranzahl von 2. 148 auf 2.046 um 4, 8 % verringerte, ist der Anstieg des Aufwands im 
Wesentlichen auf das Absinken des Zinssatzes für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen 
zurückzuführen. Das EBIT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor sonstigen Zinserträgen 
und Aufwendungen) als maßgeblicher finanzieller Leistungsindikator des ENTEGA -Konzerns liegt mit 
75,9 Mio. EUR um 26,0 % unter dem Vorjahreswert von 102,6 Mio. EUR. Der Rückgang des EBIT ist 
überwiegend durch den Wegfall entlastender Einmaleffekte in den sonstigen betrieblichen Erträgen 
verursacht. Die Konzern-umsatzerlöse werden sich im Geschäftsjahr 2016 voraussichtlich auf rund 1,6 
Mrd. EUR belaufen. Während für das EBIT ein leichter Rückgang erwartet wird, soll das Jahr 2016 
letztlich mit einem Jahresüberschuss auf dem Niveau des Jahres 2015 abschließen. 
 
In Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ist der Konzern grundsätzlich Ausfallrisiken 
hinsichtlich der von uns gehaltenen Unternehmensbeteiligungen und der Ausleihungen und 
Forderungen an Beteiligungsunternehmen sowie Zinsrisiken hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus 
Darlehen ausgesetzt. Die wirtschaftliche Entwicklung und Risikolage der Unternehmensbeteiligungen, 
insbesondere der Beteiligung an der Global Tech I Offshore Wind GmbH und an anderen 
Minderheitsbeteiligungen wird fortlaufend überwacht. Eventuell notwendige Steuerungsmaßnahmen 
werden frühzeitig ergriffen. Das Zinsänderungsrisiko für den variabel verzinslichen Teil der 
Schuldscheindarlehen wird ebenfalls fortlaufend überwacht und gegebenenfalls durch 
Sicherungsmaßnahmen gemindert. Zudem bestehen Wertänderungsstromrisiken aus dem Strom - und 
Gasbezug für getätigte Absatzgeschäfte, die durch den Abschluss von Forwardgeschäften für Strom, 
Gas und Emissionszertifikate sowie Strom -, Kohle-, Gas- und Öl-Swaps im Rahmen der Beschaffung 
minimiert werden. Weiterhin gelten Mengenlimits für offene Positionen innerhalb der Portfolien. 
Liquiditäts- und Ausfallrisiken aus diesen Geschäften begegnet der Konzern durch ein zentrales 
Portfoliomanagement, Aufrechnungsvereinbarungen und Auswahl von solventen Handelspartnern.  
Neben allgemeinen Markt - und Betriebsrisiken bestehen erzeugungs- , bezugs - und absatzseitige 
Chancen wie auch Risiken aufgrund der künftig en Preisentwicklung auf den Energiemärkten sowie der 
Umsetzung der strategischen Ausrichtung des ENTEGA -Konzerns. Wesentliche Risiken betreffen 
hierbei insbesondere den Bereich der regulierten Energienetze und die auf die Rentabilität des GTKW 
und der GKI sowie das Ergebnispotenzial langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestaltungen von 
Marktdesign und Marktpreisniveau. Weitere regulatorische Chancen und Risiken können sich aus 
Änderungen gesetzlicher Anforderungen an Energieunternehmen ergeben. Den Anforderungen des 
„Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung 
zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Dem 
Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Un ternehmen bestandsgefährdend sind und 
nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche 
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften Teilkonzern ENTEGA 
AG angewendet. 
 
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Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 
 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 95.599 93.151 93.572 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 708 994 611 
   Sachanlagen 85.163 83.617 85.667 
   Finanzanlagen 9.728 8.540 7.294 
Umlaufvermögen 62.679 62.589 68.122 
   Vorräte 3.957 4.932 6.041 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 49.581 49.901 49.708 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 9.141 7.756 12.373 
Rechnungsabgrenzungsposten 63 35 29 
Aktive Latente Steuern 0 0 0 
Summe Aktiva 158.341 155.775 161.723 
Passiva    
Eigenkapital 33.261 34.232 34.738 
   Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752 
   Kapitalrücklagen 22.237 22.237 22.236 
   Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital 272 1.243 1.750 
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 0 0 0 
Sonderposten 0 0 0 
Rückstellungen 52.497 52.344 52.067 
Verbindlichkeiten 70.615 67.489 73.466 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.968 1.710 1.452 
Summe Passiva 158.341 155.775 161.723 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 42.908 47.493 49.099 
   Umsatzerlöse 42.297 46.215 47.956 
   Bestandsveränderungen 4 560 423 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 606 718 720 
Sonstige betriebliche Erträge 3.397 4.376 3.623 
Betriebsleistung 46.305 51.868 52.721 
Betriebsaufwand -70.798 -75.817 -77.459 
   Materialaufwand -23.737 -26.151 -27.197 
   Personalaufwand -31.887 -33.491 -34.389 
   Abschreibungen -9.256 -9.785 -10.068 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.918 -6.391 -5.804 
Betriebsergebnis -24.493 -23.949 -24.737 
Finanzergebnis -3.987 -4.893 -7.053 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 437 372 310 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 89 101 99 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -241 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.513 -5.366 -7.221 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -28.480 -28.842 -31.790 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3 -3 -3 
Sonstige Steuern -199 -272 -121 
Ergebnisübernahme 29.180 30.085 32.421 
Jahresergebnis 498 968 507 
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Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 106,1% 108,0% 115,1% 
Anlagenintensität 60,4% 59,8% 57,9% 
Abschreibungsquote  9,7% 10,5% 10,8% 
Investitionen 8.782 10.490 14.570 
Investitionsquote 9,19% 11,26% 15,57% 
Liquidität 3. Grades 114,1% 117,1% 129,6% 
Eigenkapital (TEUR) 33.261 34.232 34.738 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.752 10.752 10.752 
Eigenkapitalquote 21,0% 22,0% 21,5% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 31.266 30.175 37.184 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.881 -3.126 5.977 
Verschuldungsgrad 376,1% 355,1% 365,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -66,8% -61,3% -65,0% 
Return on Investment (ROI) -18,1% -18,7% -19,7% 
Eigenkapitalrentabilität -86,2% -85,1% -91,9% 
Gesamtkapitalrentabilität -15,3% -15,2% -15,3% 
Materialintensität 51,3% 50,4% 51,6% 
Rohertrag (TEUR) 19.171 21.342 21.902 
EBIT (TEUR) -24.056 -23.577 -24.427 
EBITDA (TEUR) -14.799 -13.793 -14.359 
Kostendeckungsgrad 62,2% 64,5% 62,6% 
Personal    
Personalintensität 68,9% 64,6% 65,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 512 574 598 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 79 90 96 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 591 664 694 
Frauenanteil Beschäftigte 13,4% 13,6% 13,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 15 13 15 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 6 4 4 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 21 17 19 
Frauenanteil Auszubildende 28,6% 23,5% 21,1% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 48 47 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  52 49 48 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen    
Anzahl Straßenbahntriebwagen 48 48 48 
Anzahl Straßenbahnbeiwagen 30 30 30 
Anzahl Omnibusse 85 103 107 
Fahrgäste in Mio. 41,5 45,0 45,1 
Nutzungsquote je Einwohner 115,0 115,0 115,0 
 
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern HEAG mobilo GmbH verwendet. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts. 
   
  
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Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der HEAG Verkehrskonzern als führender Verkehrs - und Infrastrukturdienstleister im öffentlichen 
Personennahverkehr im Raum Südhessen hat in den letzten Jahren sein Mobilitätsportfolio, 
insbesondere durch Kooperationen in den Bereichen Carsharing und Mietfa hrräder, erweitert. Das 
Leistungsspektrum umfasst Straßenbahn- und Omnibusverkehrsleistungen in Darmstadt, in weiten 
Teilen des Landkreises Darmstadt-Dieburg und an der nördlichen Bergstraße sowie die Instandhaltung 
der Gleisanlagen, den Betrieb der Straßenbahn- und Omnibuswerkstatt, den Vertrieb von Fahrscheinen 
und das Verkehrsmanagement der Leitstelle. Das moderne Verkehrsmanagement überwacht und lenkt 
fast alle lokalen ÖPNV -Linien in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt -Dieburg und sorgt damit für 
einen unternehmensübergreifenden möglichst reibungslosen Linienbetrieb in der Region.  
 
Die Wirtschaftlichkeit des HEAG Verkehrskonzerns entwickelte sich 2015 besser als geplant. Dennoch 
belastet die sogenannte „Zinsschmelze“ das wirtschaftliche Ergebnis des HEA G Verkehrskonzerns. Die 
Bewertung von Pensionsrückstellungen führt durch das niedrige Zinsniveau zu höheren bilanziellen 
Aufwendungen. 2015 war der bisher höchste Aufwand durch die Zinsschmelze zu verzeichnen. 
 
Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an Gleis- u nd Fahrleitungsanlagen sind unausweichlich und 
sind sowohl betrieblich als auch finanziell spürbar. Trotz zahlreicher Streckenerneuerungen in den 
vergangenen Jahren ist ein Drittel der Gleisanlagen älter als 30 Jahre und mehr als die Hälfte älter als 
20 Ja hre alt. Notreparaturmaßnahmen sind technische Grenzen gesetzt und können allenfalls 
punktuell durchgeführt werden. 2015 wurden die Bauarbeiten auf der Heidelberger Landstraße 
(Rasengleis) weitestgehend abgeschlossen. Außerdem wurden weitere Maßnahmen umgesetzt, wie 
zum Beispiel Pflasterinstandsetzungen und die Erneuerung der Weichen und Gleisanlagen an der 
Haltestelle Maulbeerallee. 
 
Baumaßnahmen verzögerten sich in der jüngsten Vergangenheit immer wieder durch notwendige 
Untersuchungen der Böden auf Kampf mittelrückstände. Die Risiken durch die Alterung sogenannter 
Blindgänger aus den Weltkriegen sind gewachsen. Daher bestehen anspruchsvollere Vorgaben für die 
Sondierung der Böden. Dies führt zu Mehrkosten. Je nach Lage und Bodenbeschaffenheit sind 
unterschiedliche Untersuchungsmethoden anzuwenden, bis hin zu einzelnen Bohrungen in geringem 
Abstand voneinander, deren Durchführung erhebliche Zeit in Anspruch nehmen kann. Zeitraubend sind 
Verdachtsfälle, wenn sich beispielsweise Metallteile im Boden befinden. Die Bauabläufe sind gestört, 
und es entstehen, wie z.B. beim Neubau der Nahverkehrsspur in der Bismarckstraße, zusätzliche 
Kosten. Selbst einfache Pflasterarbeiten im Gleisbereich können angesichts der vorgeschriebenen 
Sondierungen künftig deutlich aufwändiger werden als bisher.  
 
Verglichen mit anderen Städten sind die Fahrpreise in Darmstadt und der Region deutlich niedriger als 
anderorts. Erfreulicherweise setzt sich die bereits seit einigen Jahren zu verzeichnende deutlich 
positive Entwicklung bei den F ahrgästen und Fahrkartenverkäufen weiter fort, so dass sich ein 
Zuwachs bei den Umsatzerlösen ergibt. Mit dazu beigetragen hat der Abschluss einer Reihe neuer Job -
Ticketverträge mit Großkunden. Moderne Doppelstockbusse mit mehr Platz und Komfort bringen se it 
Ende 2014 spürbare Fahrgastzuwächse auf der AirLiner -Linie. Dies ist die innovativste und 
wirtschaftlichste Lösung, um das hohe Fahrgastaufkommen auf der Flughafenlinie zu bewältigen. Die 
Schnellbuslinie zum Frankfurter Flughafen wurde vom Fachmagazin „ Regionalverkehr“ zu einer der 
zehn besten ÖPNV-Linien in Deutschland gewählt. 
 
Die Buslinien zwischen Darmstadt und Weiterstadt werden seit März 2014 durch die HEAG mobiBus  
betrieben. In diesem Jahr werden erstmalig die vollen Erträge und Aufwendungen wirksam, aus 
diesem Grund steigen insbesondere die Umsatzerlöse und Personalaufwendungen. Der Anstieg des 
Materialaufwands resultiert aus der Instandhaltung von Gleisanlagen und Gebäuden. Mit der 
Auslieferung neuer Omnibusse entfallen die Fahrzeuganmietkosten für das Weiterstädter Linienbündel. 
Dies und die geringeren Aufwendungen für die Behebung von drittverursachten Schadensfällen sind 
ursächlich für den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. 
 
 
Im Finanzergebnis sind die Aufwendungen aus der Zinsschmelze in Zusammenhang mit der 
Bewertung von Pensionsrückstellungen in Höhe von 4,0 Mio. EUR enthalten. Das strukturbedingt 
negative Jahresergebnis des HEAG Verkehrskonzerns beträgt unter Berücksichtigung der 
vorgezogenen Aufwendungen aus der Zinsschmelze minus 31,9 Mio. EUR.  
 
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Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 
Die Investitionen in H öhe von 14,6  Mio. EUR führen zu einem Anstieg der Sachanlagen und 
immateriellen Vermögensgegenstände . Dabei stellt die  Beschaffung von 20 Omnibussen eine 
wesentliche Investitionsmaßnahme im Jahr 2015 dar. Ein Großteil dieser Fahrzeuge war für den 
Betrieb des Weiterstädter Linienbündels erforderlich. Das Finanzanlagevermögen sank durch die 
planmäßige Tilgung des gestundeten Mehrbetrags aus dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz 
(BilMoG) 2010. Diese Zahlungen sowie die vorgezogenen Aufwendungen aus der Zinsschmelze des 
Vorjahres wurden in einem zweckgebundenen Pensionsfonds zur Ausfinanzierung von 
Altersversorgungsleistungen angelegt. Die Einlagen des Fonds wurden gemäß der Bilanzierungs-
vorgaben mit den Verpflichtungen aus Pensionsrückstellungen saldiert.  
 
Die Verbindlichkeiten betreffen überwiegend die Finanzierung der Straßenbahnen vom Typ ST14, des 
Omnibusfuhrparks sowie Zusagen zur Förderung von Infrastrukturprojekten, deren Umsetzung noch 
bevorsteht. 
Der RMV hat 2015 eine verbundweite Fahrgasterhebung durchgeführt, die als Grundlage für die neue 
Einnahmeaufteilung der Jahre ab 2016 dienen wird. Die Ergebnisse aus dieser Zählung  liegen noch 
nicht vor. Die letzte RMV -Erhebung aus dem Jahr 2010 brachte dem HEAG Verkehrskonzern 
Erlöseinbußen von mehreren Millionen EUR, da beim Nutzerverhalten Verschiebungen zum 
Regionalverkehr festgestellt wurden. 
 
Nachhaltiges Handeln hat im HEAG V erkehrskonzern große Bedeutung. Seit 2008 fahren die 
Straßenbahnen in Darmstadt ausschließlich mit Ökostrom. Zwei Jahre später wurde die Versorgung 
der Betriebsanlagen ebenfalls auf Ökostrom umgestellt, und es wurde eine Photovoltaik -Anlage auf 
dem Dach de r Omnibusabstellhalle auf dem Betriebshof Böllenfalltor installiert. Eine weitere Anlage 
wurde Ende 2011 auf dem Dach des Straßenbahndepots in Darmstadt -Kranichstein in Betrieb 
genommen. Seit Anfang 2012 werden die Betriebsgebäude mit klimaneutralem Erdgas  beheizt.  
 
Für den Erfolg des HEAG Verkehrskonzerns sind engagierte und motivierte Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter unerlässlich. Einen erheblichen Einfluss auf Leistungsbereitschaft und -fähigkeit haben 
dabei nicht nur die Arbeitsbedingungen, sondern auch das Arbeitsklima. Der demografische Wandel 
und die damit einhergehenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt erfordern eine angepasste 
Personalstrategie. Themen, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und das 
Gesundheitsmanagement rücken daher stärker  in den Fokus. Der HEAG Verkehrskonzern beschäftigte 
zum 31. Dezember 2015 insgesamt 727 Mitarbeiter, darunter 23 Auszubildende. Als Verkehrs - und 
Infrastrukturdienstleister sichert der HEAG Verkehrskonzern die Mobilität der Menschen in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, im Landkreis Darmstadt- Dieburg und an der nördlichen Bergstraße. 
Mit der prognostizierten positiven Bevölkerungsentwicklung im Verkehrsgebiet ist mit einer steigenden 
Nachfrage im ÖPNV zu rechnen. Angesichts eines wachsenden Umweltbewusstseins werden Busse 
und Bahnen zudem weiter an Bedeutung gewinnen. Vor dem Hintergrund des demographischen 
Wandels passt der HEAG Verkehrskonzern seine ÖPNV -Leistungen an die Mobilitätsanforderungen 
älterer Menschen an.  
 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden wirk same 
Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei werden 
sowohl Eintrittswahrscheinlichkeit als auch Schadenshöhe bewertet. Eingeleitete Maßnahmen werden 
auf ih re Wirksamkeit überprüft. Die im Geschäftsjahr vorgenommenen Analysen haben keine 
bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt. Damit war keine Veränderung der Unternehmens-
ausrichtung notwendig.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche 
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungs-vermerk erteilt 
hat.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften im Teilkonzern HEAG 
mobilo GmbH angewendet.
 
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Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 
 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen - - 190.695 
   Immaterielle Vermögensgegenstände - - 5.292 
   Sachanlagen - - 177.025 
   Finanzanlagen - - 8.378 
Umlaufvermögen - - 117.094 
   Vorräte - - 7.282 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - - 96.784 
   Wertpapiere - - 20 
   Liquide Mittel - - 13.008 
Rechnungsabgrenzungsposten - - 2.147 
Aktive Latente Steuern - - 0 
Summe Aktiva - - 309.936 
Passiva    
Eigenkapital - - 47.597 
   Gezeichnetes Kapital - - 8.000 
   Kapitalrücklagen - - 75.081 
   Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital - - -36.468 
   Anteil anderer Gesellschafter - - 984 
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung - - 0 
Sonderposten - - 88.014 
Rückstellungen - - 27.162 
Verbindlichkeiten - - 147.132 
Rechnungsabgrenzungsposten - - 31 
Summe Passiva - - 309.936 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung - - 175.301 
   Umsatzerlöse - - 174.778 
   Bestandsveränderungen - - 523 
   Andere aktivierte Eigenleistungen - - 0 
Sonstige betriebliche Erträge - - 36.540 
Betriebsleistung - - 211.841 
Betriebsaufwand - - -217.086 
   Materialaufwand - - -45.016 
   Personalaufwand - - -128.493 
   Abschreibungen - - -11.178 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen - - -32.399 
Betriebsergebnis - - -5.245 
Finanzergebnis - - -1.105 
   Erträge aus Beteiligungen - - 951 
   Erträge aus Gewinnabführung - - 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen - - 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - - 14 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen - - -800 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen - - -1.270 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme - - 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - - -6.350 
Außerordentliches Ergebnis - - 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - - -324 
Sonstige Steuern - - -1 
Jahresergebnis - - -6.675 
- 52 -

Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - 51,4% 
Anlagenintensität - - 61,5% 
Abschreibungsquote  - - 5,9% 
Investitionen - - 15.995 
Investitionsquote - - 8,39% 
Liquidität 3. Grades - - 94,5% 
Eigenkapital (TEUR) - - 47.597 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - 8.000 
Eigenkapitalquote - - 15,4% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) - - 44.532 
Veränderung Verschuldung (TEUR) - - 147.132 
Verschuldungsgrad - - 264,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - - -3,8% 
Return on Investment (ROI) - - -2,2% 
Eigenkapitalrentabilität - - -14,0% 
Gesamtkapitalrentabilität - - -1,7% 
Materialintensität - - 21,2% 
Rohertrag (TEUR) - - 130.285 
EBIT (TEUR) - - -4.294 
EBITDA (TEUR) - - 6.884 
ROCE - - -2,0% 
Personal    
Personalintensität - - 60,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - - 2.678 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - -. 106 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - 46 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen    
Fälle - - 37.281 
Case Mix - - 40.950 
Case Mix Index - - 1,1 
Verweildauer - - 5,9 
 
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH verwendet. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts. 
   
  
- 53 -

Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist in den Krankenhausplan des Landes Hessen aufgenommen. M it 
insgesamt 25 Fachabteilungen und Instituten (hier ist auch ein Medizinsiches Versorgungszentrum 
enthalten) zählt sie zu den Krankenhäusern der höchsten Versorgungsst ufe. Des Weiteren  ist die 
Klinikum Darmstadt GmbH als Perinatalzentrum, als onkologisches Schwerpunktkrankenhaus und in 
enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Heimdialyse als Dialysezentrum anerkannt. Darüber 
hinaus besteht am Klinikum Darmstadt ein Institut für Notfallmedizin, das die ambulante notärztliche 
Versorgung im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt sicherstellt. Des W eiteren wird eine 
Krankenpflegeschule in Kooperation mit dem Bildungszentrum für Gesundheit Mathildenhöhe 
betrieben.  
 
Die Klinikum Darmstadt GmbH hat mit Datum vom 28.07.2015 das Altenheim Emilstraße und den 
Pflege- und Wohnbereich Lilienpalais mit wirtschaftlicher Wirkung zu m 01.Januar 2015 an die Emilia 
Seniorenresidenz GmbH, Darmstadt, im Wege der Ausgliederung zur Aufnahme übertragen.  Mit 
wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2015 übernahm die Klinikum Darmstadt GmbH je 90% der 
Geschäftsanteile der Marienhospital gGmbH und der St. Rochus Krankenhaus gGmbH, Dieburg. 
 
Der Konzern befindet sich in einem umfassenden Restrukturierungsprozeß, mit dem in 2010 
begonnen und der kontinuierlich fortgeführt w ird. Umfassende Maßnahmen wurden ergriffen, in deren 
Mittelpunkt die Realisierung  des Zentralen Neubaus in der Darmstädter Innenstadt und damit die 
Zusammenführung der beiden bestehenden Klinik -Standorte steht.  Im Geschäftsjahr wurden in 
Summe 15.995 TEUR investiert. Die Bilanzsumme beträgt im Geschäftsjahr 309.936 TEUR. Das 
Anlagevermögen hat sich auf 190.695 TEUR erhöht. Das Umlaufvermögen weist einen Wert von 
117.094 TEUR aus.  
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem negativen Jahresergebnis in Höhe von 6. 675 TEUR ab.  Die 
Geschäftsführung sieht derzeit keine akut bestandsgefährde nden Risiken. Die Finanzierung der 
zukünftigen Investitionsprojekte wurde mit den entsprechenden Gremien abgestimmt.  
 
Der Konzern ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen 
Generationen bewusst und hält daher eine eigene Abteilung für Klinikökologie und Umweltschutz vor. 
Der Konzern hat sich die Gewährleistung einer konstant hohen Qualität der medizinischen 
Dienstleistung bei geringstmöglicher Umweltbelastung zum Ziel gesetzt und zu diesem Zweck 
Umweltrichtlinien erlassen. 
 
Für das Jahr 2016 sind für das Klinikum Darmstadt Umsatzerlöse in Höhe von 168,1 Mio EUR und ein 
Jahresergebnis von -4,7 Mio EUR geplant. Im Bereich Marienhospital wird für das Geschäftsjahr 2016 
bei steigender Auslastung mit einer Zunahme der Umsatzerlöse im niedrigen zweistelligen 
Prozentbereich gerechnet. Der Bereich Altenheim plant für das Geschäftsjahr 2016 bei steigender 
Auslastung und steigenden Umsatzerlösen im mittleren einstelligen Prozentbereich ein leicht 
verbessertes Jahresergebnis. 
 
Für di e Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & 
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften im Teilkonzern Klinikum
Darmstadt GmbH angewendet.
 
- 54 -

- 55 -

Geschäftsfeld Energie & Wasser 
 
 ENTEGA AG 
 Beteiligungsgesellschaften der ENTEGA AG, u.a.: 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Der ENTEGA -Konzern ist einer der führenden Energie - und Infra-
strukturdienstleister und über seine Vertriebsmarke ENTEGA einer 
der größten Anbieter von Ökostrom und klimaneutralem Erdgas. 
Darüber hinaus investiert die ENTEGA in erneuerbare Energien mit 
dem Ziel, den Verbrauch seiner privaten Ökostromkunden aus 
selbst gemanagten Anlagen zu decken. Ein weiterer Schwerpunkt 
sind moderne Energiedienstleistungen, mit denen die Kunden ih-
ren Energieverbrauch senken können. 
 
Mit seinen Geschäftsfeldern Erzeugung, Handel, Netze, Vertrieb, 
öffentlich-rechtliche Betriebsführung und Shared Services deckt 
der Konzern die gesamte Wertschöpfungskette einer nachhaltigen 
Energieversorgung und modernen Daseinsvorsorge ab. 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
Die ENTEGA beteiligt sich an nationalen und internationalen Fo r-
schungsprojekten. Ein neues Projekt widmet sich z. B. der Ent-
wicklung von Handelsplattformen für Speicherdienstleistungen. 
Darüber hinaus kooperiert das Unternehmen mit der TU Dar m-
stadt und der Hochschule Darmstadt und finanziert das ENTEGA 
NATURpur Institut die Stiftungsprofessur für Geothermie an der 
TU Darmstadt. Mit der Hand werkskammer Frankfurt Rhein -Main 
und weiteren Partnern hat die ENTEGA mit der Effizienz:Klasse ein 
Beratungshaus für energieeffizientes Bauen und Sanieren ins L e-
ben gerufen. 
 
 citiworks AG 
 Count+Care GmbH & Co. KG 
 Effizienz:Klasse GmbH 
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
 ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
 ENTEGA Energie GmbH 
 ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
 ENTEGA Medianet GmbH 
 ENTEGA NATURpur AG 
 ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
 ENTEGA Netz AG 
 ENTEGA Regenerativ GmbH und Töchter 
 ENTEGA STEAG Wärme GmbH 
 Global Tech I Offshore Wind GmbH 
 Hessenwasser GmbH & Co. KG 
 Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Auszeichnungen * 
 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Energie & Wasser 
- 56 -

- 57 -

citiworks AG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 404 3000 sowie 
http://www.citiworks.de 
Gründung: 18.07.2000 
Handelsregister:  HRB 91126, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Energie und der Handel mit Energie und 
Energiederivaten sowie alle mit diesem Gegenstand in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen. 
Der 
Unternehmensgegenstand schließt insbesondere die gewerbsmäßige Anschaffung und 
Veräußerung von Energie und Energiederivaten an Energiebörsen entweder im eigenen Namen für 
eigene Rechnung oder als Dienstleistung für Dritte ein. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Brunner, Dr. Marko Mitglied k.A. 
Stewens, Christian Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Vorstandes 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise  Vorsitzende k.A. 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  1. stv. Vorsitzender k.A. 
Förster, Albrecht  Mitglied k.A. 
Gey, Frank  Mitglied k.A. 
Niedermaier, Andreas  Mitglied k.A. 
Schiffmann, Ilka  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Im Geschäftsjahr 2015 beliefen sich die Bezüge des Aufsichtsrats auf 7 TEUR. 
  
- 58 -

citiworks AG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.991 912 587 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 1.644 746 469 
   Sachanlagen 186 166 118 
   Finanzanlagen 161 0 0 
Umlaufvermögen 94.602 87.701 81.206 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 68.940 80.350 63.149 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 25.663 7.352 18.057 
Rechnungsabgrenzungsposten 10 20 33 
Summe Aktiva 96.603 88.633 81.826 
Passiva    
Eigenkapital 18.832 19.228 20.711 
   Gezeichnetes Kapital 17.650 17.650 17.650 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 102 175 311 
   Bilanzergebnis 1.080 1.403 2.751 
Rückstellungen 5.812 6.046 6.715 
Verbindlichkeiten 71.959 63.359 54.400 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 96.603 88.633 81.826 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 941.587 602.492 562.858 
   Umsatzerlöse 941.587 602.492 562.858 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 3.281 1.903 1.177 
Betriebsleistung 944.868 604.395 564.035 
Betriebsaufwand -943.336 -602.032 -560.459 
   Materialaufwand -936.317 -595.636 -555.284 
   Personalaufwand -1.736 -1.400 -1.654 
   Abschreibungen -807 -1.079 -354 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.476 -3.917 -3.167 
Betriebsergebnis 1.532 2.363 3.576 
Finanzergebnis -304 -448 -306 
   Erträge aus Beteiligungen 18 9 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 132 14 119 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -454 -471 -426 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.228 1.915 3.270 
Außerordentliches Ergebnis -12 -194 -12 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -151 -265 -537 
Sonstige Steuern -12 -1 -2 
Jahresergebnis 1.053 1.455 2.719 
- 59 -

citiworks AG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 977,8% >1000% >1000% 
Anlagenintensität 2,1% 1,0% 0,7% 
Abschreibungsquote  40,6% 118,3% 60,3% 
Investitionen (TEUR) 85 161 56 
Investitionsquote 4,3% 17,7% 9,5% 
Liquidität 3. Grades 122,6% 127,5% 134,5% 
Eigenkapital (TEUR) 18.832 19.228 20.711 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 17.650 17.650 17.650 
Eigenkapitalquote 19,5% 21,7% 25,3% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -57.720 -8.600 -8.960 
Verschuldungsgrad 413,0% 361,0% 295,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,1% 0,2% 0,5% 
Return on Investment (ROI) 1,1% 1,6% 3,3% 
Eigenkapitalrentabilität 5,6% 7,6% 13,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 1,6% 2,2% 3,8% 
Materialintensität 99,1% 98,6% 98,4% 
Rohertrag (TEUR) 5.270 6.856 7.574 
EBIT (TEUR) 1.550 2.372 3.576 
EBITDA (TEUR) 2.357 3.451 3.930 
ROCE 3,5% 3,8% 6,6% 
Personal    
Personalintensität 0,2% 0,2% 0,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 13 11 10 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 4 5 7 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 17 16 17 
Frauenanteil Beschäftigte 23,5% 31,3% 41,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 1 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 2 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 37 39 40 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 87 97 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 40,0% 40,0% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 60 -

citiworks AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die citiworks AG betreibt den Handel mit Energie und Energiederivaten sowie alle mit diesem 
Gegenstand in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen. Der Unternehmensgegenstand schließt 
insbesondere die gewerbsmäßige Anschaffung und Veräußerung von Energie und Energiederivaten an 
Energiebörsen entweder im eigenen Namen und auf eigene Rechnung oder als Dienstleistung für Dritte 
ein. Im Jahr 2015 hat citiworks ein Stromportfolio mit einer Menge von 8,948 TWh und ein 
Gasportfolio von 4,888 TWh bewirtschaftet. Im Stromsegment bedeutet dies einen Rückgang von 3,2% 
gegenüber 2014, was vor allem aus geringeren OTC -Handelsmengen resultiert. Im Gasbereich ergab 
sich dagegen ein Zuwachs von 8,4%, der auf einen höheren Absatz zurückzuführen ist. Im Berichtsjahr 
beliefen sich die Umsatzerlöse auf insgesamt 562,9 Mio. EUR (Vorjahr: 602,5 Mio. EUR). Sie betreffen 
mit 555,7 Mio. EUR (Vorjahr: 595,3 Mio. EUR) überwiegend den Strom- und Gashandel. Wesentlicher 
Grund für den Rückgang waren gesunkene Preise für Strom und Gas im Lieferjahr 201 5 gegenüber 
dem Vorjahr. 
 
Insgesamt konnte im Geschäftsjahr 2015 ein Jahresüberschuss von 2,7 Mio. EUR gegenüber  
1,5 Mio. EUR im Jahr 2014 erwirtschaftet werden. Für das Jahr 2016 rechnen wir bei weiter sinkenden 
Umsätzen im Handelsbereich insgesamt  mit Umsätzen von rund 460 Mio. EUR und einem positiven 
Ergebnis auf dem Niveau der Vorjahre. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontro llsystemen wird 
Rechnung getragen. Das Risikomanagement ist dahingehend ausgerichtet, die Geschäftsentwicklung 
und die Lage des Unternehmens systematisch und laufend beurteilen zu können. Das 
Risikomanagement der citiworks fokussiert insbesondere auf: Mark tpreisrisiken aus der Beschaffung 
und Kraftwerksbewirtschaftung (Mengen- und Preisrisiken), Kontrahentenrisiken und Operative Risiken 
im Geschäftsbetrieb. 
 
Die jeweiligen Risiken werden kontinuierlich erfasst, nach einheitlichen Kriterien bewertet und 
gegenüber den relevanten Gremien berichtet. Die Basis der Risikosteuerung bildet ein regelmäßiges 
Reporting. Dieses stellt eine durchgängige Transparenz sicher. Dem Vorstand sind danach keine 
Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete 
Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte und Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk e rteilt 
haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 61 -

Effizienz:Klasse GmbH 
Anschrift: Hindenburgstraße 1, 64295 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 360360 sowie www.effizienz-
klasse.de 
Gründung: 01.04.2014 
Handelsregister:  HRB 93270 Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung und die Vermittlung von Dienstleistungen auf den 
Gebieten der Energie, der Energieeffizienz und der Wasserversorgung, sowie die Vermittlung von 
Planungs-, Sanierungs-, Errichtungs- und Modernisierungsleistungen an Gebäuden und technischen 
Anlagen sowie die Vermittlung von Handelsgeschäften und Verträgen für Dritte in diesen Bereichen.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Untern ehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Handwerkskammer Rhein-Main 51,00% 
ENTEGA AG 49,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Jung, Ludwig Geschäftsführer k.A. 
Stang, Norbert Geschäftsführer k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 62 -

Effizienz:Klasse GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen - k.A. 3 
   Immaterielle Vermögensgegenstände - k.A. 3 
   Sachanlagen - k.A. 0 
   Finanzanlagen - k.A. 0 
Umlaufvermögen - k.A. 147 
   Vorräte - k.A. 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - k.A. 25 
   Wertpapiere - k.A. 0 
   Liquide Mittel - k.A. 123 
Rechnungsabgrenzungsposten - k.A. 0 
Summe Aktiva - k.A. 150 
Passiva    
Eigenkapital - k.A. 40 
   Gezeichnetes Kapital - k.A. 25 
   Kapitalrücklagen - k.A. 0 
   Gewinnrücklage - k.A. 0 
   Bilanzergebnis - k.A. 15 
Rückstellungen - k.A. 14 
Verbindlichkeiten - k.A. 96 
Rechnungsabgrenzungsposten - k.A. 0 
Summe Passiva - k.A. 150 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung - k.A. 139 
   Umsatzerlöse - k.A. 139 
   Bestandsveränderungen - k.A. 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen - k.A. 0 
Sonstige betriebliche Erträge - k.A. 0 
Betriebsleistung - k.A. 139 
Betriebsaufwand - k.A. -139 
   Materialaufwand - k.A. -28 
   Personalaufwand - k.A. -41 
   Abschreibungen - k.A. -1 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen - k.A. -69 
Betriebsergebnis - k.A. 1 
Finanzergebnis - k.A. 0 
   Erträge aus Beteiligungen - k.A. 0 
   Erträge aus Gewinnabführung - k.A. 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen - k.A. 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - k.A. 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen - k.A. 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen - k.A. 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme - k.A. 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - k.A. 1 
Außerordentliches Ergebnis - k.A. 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - k.A. 0 
Sonstige Steuern - k.A. 0 
Jahresergebnis - k.A. 1 
- 63 -

Effizienz:Klasse GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - k.A. >1000% 
Anlagenintensität - k.A. 1,8% 
Abschreibungsquote  - k.A. 25,9% 
Investitionen (TEUR) - k.A. 3 
Investitionsquote - k.A. 108,3% 
Liquidität 3. Grades - k.A. 133,6% 
Eigenkapital (TEUR) - k.A. 40 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - k.A. 25 
Eigenkapitalquote - k.A. 26,5% 
Bankverbindlichkeiten - k.A. 0 
Veränderung Verschuldung - k.A. 69 
Verschuldungsgrad - k.A. 277,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - k.A. 0,4% 
Return on Investment (ROI) - k.A. 0,4% 
Eigenkapitalrentabilität - k.A. 1,4% 
Gesamtkapitalrentabilität - k.A. 0,5% 
Materialintensität - k.A. 20,0% 
Rohertrag (TEUR) - k.A. 111 
EBIT (TEUR) - k.A. 1 
EBITDA (TEUR) - k.A. 1 
Kostendeckungsgrad - k.A. -100,6% 
Personal    
Personalintensität - k.A. 29,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A. 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A.  0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - k.A. 0 
Frauenanteil Beschäftigte - k.A. - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A. 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A. 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - k.A. 0 
Frauenanteil Auszubildende - k.A. - 
Mitarbeiter in Teilzeit - k.A. - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - k.A. - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - k.A. - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - k.A. - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - k.A. 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 64 -

Effizienz:Klasse GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2015 wurde nicht zur Verfügung 
gestellt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
- 65 -

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701-5050 sowie http://www.e-netz-
suedhessen.de/ 
Gründung: 29.06.2005 
Handelsregister:  HRA 6401, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, der Bau, der Betrieb und die Wartung von 
Erzeugungsanlagen aller Art einschließlich Heizwerken, Transportsysteme für Energie, Fernwärme, 
Wasser, Abwasser, die Herstellung von sanitären Anlagen, Brunnenbauanlag
en, Pumpwerken, 
Rohrleitungen, Fernleitungen, Grundwasserabsenkungen und Baureifmachung von Grundstücken.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Verwaltungsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Kalisch, Reinhard   
    Wortmeier, Maik   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
Verwaltungsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Niedermaier, Andreas  Vorsitzender k.A. 
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise  1. stv. Vorsitzende k.A. 
Noller, Ralf  2. stv. Vorsitzender k.A. 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied k.A. 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied k.A. 
Dindorf, Ralf  Mitglied k.A. 
Ehinger, Bernd  Mitglied k.A. 
Heinz, Thomas  Mitglied k.A. 
Krenzke, Manuel Stadtverodneter Mitglied k.A. 
Lehrian, Claudia  Mitglied k.A. 
Sturm, René  Mitglied k.A. 
Wenzel, Dieter Stadtrat a.D. Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Verwaltungsrates 
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betrugen im Jahr 2015 29 TEUR. 
  
- 66 -

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 13.750 30.522 44.125 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 14 174 418 
   Sachanlagen 13.679 30.295 43.682 
   Finanzanlagen 57 53 25 
Umlaufvermögen 106.230 122.661 87.300 
   Vorräte 9.068 8.711 9.438 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 91.811 100.561 67.441 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 5.351 13.390 10.421 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 18.809 0 
Summe Aktiva 119.979 171.992 131.425 
Passiva    
Eigenkapital 34.233 20.033 8.883 
   Kapitalanteile 20.000 20.000 20.000 
   Rücklagen 13.953 13.953 13.953 
   Bilanzergebnis 279 -13.920 -25.070 
Empfangene Investitionszuschüsse 0 5.243 5.860 
Rückstellungen 70.938 113.862 104.114 
Verbindlichkeiten 14.808 32.855 12.567 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 119.979 171.992 131.425 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 111.933 214.461 328.997 
   Umsatzerlöse 110.749 220.276 325.758 
   Bestandsveränderungen 1.085 -7.456 -2.032 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 99 1.642 5.271 
Sonstige betriebliche Erträge 7.035 9.026 18.701 
Betriebsleistung 118.968 223.488 347.698 
Betriebsaufwand -115.773 -218.257 -355.987 
   Materialaufwand -41.942 -145.640 -286.443 
   Personalaufwand -56.791 -50.112 -50.762 
   Abschreibungen -1.918 -1.875 -2.304 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -15.122 -20.630 -16.478 
Betriebsergebnis 3.194 5.231 -8.290 
Finanzergebnis -2.424 -2.227 -2.034 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 11 2 2 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 66 194 150 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -2 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.502 -2.422 -2.186 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 770 3.003 -10.324 
Außerordentliches Ergebnis -144 -15.555 -241 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -215 -1.245 0 
Sonstige Steuern -132 -124 -585 
Jahresergebnis 279 -13.920 -11.150 
- 67 -

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 459,8% 179,6% 106,5% 
Anlagenintensität 11,5% 17,7% 33,6% 
Abschreibungsquote  14,0% 6,1% 5,2% 
Investitionen (TEUR) 1.918 8.387 22.041 
Investitionsquote 13,9% 27,5% 50,0% 
Liquidität 3. Grades 187,2% 109,6% 111,1% 
Eigenkapital (TEUR) 34.233 20.033 8.883 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 20.000 20.000 20.000 
Eigenkapitalquote 28,5% 11,6% 6,8% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 927 18.046 -20.288 
Verschuldungsgrad 250,5% 758,5% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,2% -6,5% -3,4% 
Return on Investment (ROI) 0,2% -8,1% -8,5% 
Eigenkapitalrentabilität 0,8% -69,5% -125,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,3% -6,7% -6,8% 
Materialintensität 35,3% 65,2% 82,4% 
Rohertrag (TEUR) 69.991 68.822 42.554 
EBIT (TEUR) 3.205 5.233 -8.288 
EBITDA (TEUR) 5.124 7.107 -5.984 
ROCE 6,4% -26,7% -49,6% 
Personal    
Personalintensität 47,7% 22,4% 14,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 694 655 553 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 64 68 63 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 758 723 616 
Frauenanteil Beschäftigte 8,4% 9,4% 10,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 80 77 74 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 13 15 16 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 93 92 90 
Frauenanteil Auszubildende 14,0% 16,3% 17,8% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 27 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 130 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45 47 43 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  18 25 23 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 18,2% 20,0% 25,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 68 -

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Geschäftsmodell der e -netz Südhessen GmbH & Co. KG umfasst den zuverlässigen Betrieb und 
die innovative Weiterentwicklung der Verteilnetze für Strom und Erdgas in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und zahlreichen weiteren Kommunen in Südhessen. Dies umfasst auch die Planung und 
Projektierung sowie den Bau von Netzen und netztechnischen Anlagen für den eigenen Netzbetrieb 
und den externer Kunden (sonstige Netzbetreiber, Kommunen, Industrie und Gewerbe). Das 
Dienstleistungsspektrum beinhaltet zudem die Einrichtung von Netzanschlüssen sowie die kommunale 
Baulanderschließung, die Planung sowie den Bau u nd Betrieb von Straßenbeleuchtungs - und 
Verkehrssignalanlagen sowie sonstige herstellerunabhängige Dienstleistungen für Industrie und 
Gewerbe im Bereich Anlagenbau und Betriebsführung. Die Geschäftsführung der e -netz Südhessen 
GmbH & Co. KG hat im Berichts jahr die Umsetzung der im Geschäftsjahr 2014 begonnenen Projekte 
"Vorwärtsstrategie" und "Große Netzgesellschaft" mit dem Ziel vorangetrieben, eine strategische 
Ausrichtung mit Einspar - und Wachstumspotenzialen im Geschäftsfeld Netze festzulegen. Damit 
einher geht die Fortsetzung bei der Optimierung der operativen Prozesse sowie des Lagerbereichs.  
 
Die Umsatzerlöse in der Sparte Gasverteilung und sonstige Aktivitäten Gas belaufen sich auf  
insgesamt 53,4 Mio. EUR (Vorjahr: 26,4 Mio. EUR), in der Sparte Elektrizitätsverteilung sind Umsätze 
in Höhe von 229,4 Mio. EUR (Vorjahr: 104,4 Mio. EUR) erzielt worden. Die Umsatzerlöse aus dem 
nicht regulierten Geschäft belaufen sich im Berichtsjahr auf 43,0 Mio. EUR (Vorjahr: 90,8 Mio. EUR). 
Die anderen aktivierten Eigenleistungen in Höhe von 5,3 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR) enthalten 
die in den Anlagen der Strom - und Gasverteilung zu aktivierenden Eigenleistungen der Gesellschaft. 
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge von 9.026 Mio. EUR auf 18.701 Mio.  EUR resultiert im 
Wesentlichen aus einem Anstieg der Erträge aus Arbeitnehmerüberlassung. Die Material-
aufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung ist von 64,7 % auf 82,4 % gestiegen. Grund hierfür 
ist im Wesentlichen die ganzjährige Erfüllung der Netz betreiberfunktion im Berichtsjahr im Vergleich 
zum Vorjahr. Der Materialaufwand besteht im Wesentlichen aus dem Materialverbrauch, Aufwen -
dungen für EEG - und KWKG -Einspeisevergütungen an dezentrale Erzeuger, energiewirtschaftlichen 
Umlagen, Aufwendungen aus der Beschaffung von Verlustenergie, Pachtentgelten für das Elektrizitäts- 
und Gasnetz der ENTEGA Netz AG (vormals HSE Netz AG), Netzentgelten an vorgelagerte 
Netzbetreiber, Aufwendungen für lnstandhaltungsarbeiten, Betriebsführung und weiteren 
Aufwendungen aus Dienstleistungsverträgen. Die Mitarbeiteranzahl (ohne Auszubildende) der e -netz 
Südhessen GmbH & Co. KG ist von durchschnittlich 723 Mitarbeitern im Vorjahr um insgesamt 107 
Mitarbeiter bzw. 17,4 % auf 616 Mitarbeiter gesunken. Der Personalaufwand i st im Geschäftsjahr um 
rd. 1,8 % auf 50,8 Mio. EUR gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich 
zum Vorjahr von 20,6 Mio. EUR um 4,2 Mio. EUR bzw. 20,1 % auf 16,5 Mio. EUR gesunken. Gründe 
hierfür sind im Wesentlichen einmalige Zuführungen zu den Rückstellungen im Vorjahr in 
Zusammenhang mit einem neu abgeschlossenen Tarifvertrag. Unter Berücksichtigung des 
Finanzergebnisses, des außerordentlichen Aufwands und Steueraufwands verbleibt ein 
Jahresfehlbetrag von 11,2 Mio. EUR.  
 
Für das Jahr 2016 wird vor dem Hintergrund vorgegebener Erlösobergrenzen mit einem Umsatz von 
rund 350,1 Mio. EUR und einem Jahresfehlbetrag von rund  11,9 Mio. EUR gerechnet, auch weil sich 
ein Großteil der positiven Auswirkungen der Restrukturierungsmaßnahmen voraussichtlich erst ab 
dem Jahr 2017 einstellen wird. Für das Geschäftsjahr 2016 plant die e -netz Südhessen GmbH & Co. 
KG mit Investitionen von 31,7 Mio. EUR, die im Wesentlichen auf Strom - und Gasnetze entfallen. Den 
Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 69 -

e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 7010     
Gründung: 28.06.2005 
Handelsregister:  HRB 6812, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der e-netz Südhessen GmbH & Co. KG. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kalisch, Reinhard Mitglied k.A. 
Wortmeier, Maik Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 8 8 8 
Eigenkapital (TEUR) 108 108 108 
Bilanzsumme (TEUR) 122 120 120 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 70 -

- 71 -

ENTEGA AG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 7010 sowie info@entega.de 
sowie http://www.entega.ag/ 
Gründung: 01.01.2003 
Handelsregister:  HRB 5151, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung mit Energie und Wasser sowie Entsorgung 
einschließlich des Baus, Betriebs und der sonstigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art 
einschließlich Heizwerken, von Transportsystemen für Energie, Wasser und Abwasser, die Planung, 
Baureifmachung, Einrichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten und 
Grundstücken in allen Rechts- und Nutzungsformen sowie die Erbringung von Dienstleistungen in 
diesen Bereichen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es be steht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG 93,22% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg und Gemeinden 5,12% 
HEAG Pensionszuschusskasse VVaG 1,20% 
Sonstige 0,46% 
   
Beteiligungen   
citiworks AG 100,00% 
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 100,00% 
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 100,00% 
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 100,00% 
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ENTEGA Medianet GmbH 100,00% 
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 100,00% 
ENTEGA Netz AG 100,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 100,00% 
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 100,00% 
HSE AVG Beteiligungs-GmbH i.L. 100,00% 
HSE Beteiligungs-GmbH 100,00% 
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 100,00% 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 100,00% 
MW-Mayer GmbH 95,00% 
Count+Care Verwaltungs-GmbH 74,90% 
Count+Care GmbH & Co. KG 74,90% 
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 74,90% 
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 74,00% 
Effizienz:Klasse GmbH 49,00% 
ENTEGA STEAG Wärme GmbH 49,00% 
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 29,00% 
Hessenwasser GmbH & Co. KG 27,27% 
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 27,27% 
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 25,10% 
Global Tech I Offshore Wind GmbH 24,90% 
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH & Co. KG 20,97% 
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf Verwaltungs-GmbH 20,97% 
Holzenergie Odenwald GmbH & Co. KG i.L. 17,90% 
- 72 -

ENTEGA AG 
8KU GmbH 12,50% 
Gasversorgung Unterfranken GmbH 11,05% 
Stadtwerke Langen GmbH 10,00% 
Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH 9,00% 
EW Medien und Kongresse GmbH 5,70% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00% 
GasLINE Telekomm.mbH 2,00% 
GasLINE Telekomm.mbH & Co. KG 2,00% 
Kurgesellschaft Bad König GmbH 0,05% 
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
Beirat 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise Vorsitzende 469 TEUR 
Förster, Albrecht Mitglied 84 TEUR 
Niedermaier, Andreas Mitglied 344 TEUR 
   
Bezüge des Vorstandes 
Die im Berichtsjahr für den Vorstand angefallenen Gesamtbezüge betrugen 1.297 TEUR. Diese 
beinhalten auch Vergütungen von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.  
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 15,6 TEUR 
Noller, Ralf  1. stv. Vorsitzender 11,6 TEUR 
Reißer, Rafael Bürgermeister 2. stv. Vorsitzender 10,6 TEUR 
Angerer, Manfred  3. stv. Vorsitzender 11,6 TEUR 
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter Mitglied 6,6 TEUR 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied 9,5 TEUR 
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied 7,5 TEUR 
Congdon, Michael  Mitglied 6,6 TEUR 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied 6,6 TEUR 
Gerland, Axel  Mitglied 7,6 TEUR 
Gläser, Heinz  Mitglied 6,3 TEUR 
Hanke, Dirk  Mitglied 6,3 TEUR 
Heinz, Thomas  Mitglied 6,5 TEUR 
Kiendl, Heinrich  Mitglied 7,6 TEUR 
Lehrian, Claudia  Mitglied 6,6 TEUR 
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied 7,6 TEUR 
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Mitglied 6,3 TEUR 
Storck, Ralf  Mitglied 6,6 TEUR 
Thomas, Helge  Mitglied 7,6 TEUR 
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied 6,6 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats entstanden im Geschäftsjahr 2015 Aufwendungen in Höhe von 
146 TEUR. Diese beinhalten auch Vergütungen von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.  
  
- 73 -

ENTEGA AG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 828.056 928.042 898.000 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 242 158 159 
   Sachanlagen 136.169 128.849 126.184 
   Finanzanlagen 691.644 799.035 771.658 
Umlaufvermögen 348.400 302.298 285.912 
   Vorräte 13.336 12.384 7.933 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 307.925 243.221 256.432 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 27.139 46.693 21.548 
Rechnungsabgrenzungsposten 948 638 576 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 2.513 2.614 585 
Summe Aktiva 1.179.917 1.233.592 1.185.074 
Passiva    
Eigenkapital 283.469 399.343 400.085 
   Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278 
   Kapitalrücklagen 105.336 105.336 105.336 
   Gewinnrücklage 44.110 44.110 44.110 
   Bilanzergebnis -12.255 103.619 104.361 
Sonderposten 259 305 372 
Empfangene Investitionszuschüsse 14.916 15.691 15.109 
Rückstellungen 215.610 213.830 274.824 
Verbindlichkeiten 629.509 589.901 494.579 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 113 105 
Passive latente Steuern 36.155 14.410 0 
Summe Passiva 1.179.917 1.233.592 1.185.074 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 586.573 337.075 328.867 
   Umsatzerlöse 584.853 337.402 329.102 
   Bestandsveränderungen 1.720 -327 -259 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 24 
Sonstige betriebliche Erträge 43.582 196.464 35.202 
Betriebsleistung 630.156 533.540 364.069 
Betriebsaufwand -720.965 -438.559 -441.046 
   Materialaufwand -584.387 -337.319 -335.721 
   Personalaufwand -32.003 -31.228 -44.100 
   Abschreibungen -35.468 -10.327 -8.553 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -69.107 -59.685 -52.672 
Betriebsergebnis -90.810 94.980 -76.977 
Finanzergebnis 119.158 10.606 76.671 
   Erträge aus Beteiligungen 53.367 27.155 13.380 
   Erträge aus Gewinnabführung 76.817 50.139 68.339 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 12.924 13.452 15.474 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.885 4.814 3.557 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -6 -57.862 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -34.828 -26.971 -24.079 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 -120 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 28.349 105.587 -306 
Außerordentliches Ergebnis 3.394 -4.826 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -43.859 15.305 3.789 
Sonstige Steuern -151 -192 -175 
Jahresergebnis -12.267 115.873 3.309 
- 74 -

ENTEGA AG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 71,8% 65,0% 68,1% 
Anlagenintensität 70,2% 75,2% 75,8% 
Abschreibungsquote  4,3% 1,1% 1,0% 
Investitionen (TEUR) 30.488 291.936 30.274 
Investitionsquote 3,7% 31,5% 3,4% 
Liquidität 3. Grades 65,3% 50,4% 51,2% 
Eigenkapital (TEUR) 283.469 399.343 400.085 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 146.278 146.278 146.278 
Eigenkapitalquote 24,0% 32,4% 33,8% 
Bankverbindlichkeiten 245.044 131.864 127.770 
Veränderung Verschuldung -98.033 -39.608 -95.321 
Verschuldungsgrad 316,1% 208,8% 196,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -2,1% 34,4% 1,0% 
Return on Investment (ROI) -1,0% 9,4% 0,3% 
Eigenkapitalrentabilität -4,3% 29,0% 0,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 1,9% 11,6% 2,3% 
Materialintensität 92,7% 63,2% 92,2% 
Rohertrag (TEUR) 2.186 -244 -6.854 
EBIT (TEUR) 52.299 185.606 20.216 
EBITDA (TEUR) 87.767 195.933 28.769 
ROCE 2,4% 14,5% 3,1% 
Personal    
Personalintensität 5,1% 5,9% 12,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 157 167 235 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 151 146 151 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 308 313 386 
Frauenanteil Beschäftigte 49,0% 46,6% 39,1% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 53 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 77 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42 43 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 100 114 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 50,0% 33,3% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 15,0% 10,0% 10,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 75 -

ENTEGA AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der ENTEGA -Konzern wird vom Mutterunternehmen ENTEGA AG geführt. Hier sind alle zentralen 
Querschnittsaufgaben wie zum Beispiel Energiebeschaffung und Energieerzeugung, Kommunikation, 
Recht, Finanz - und Rechnungswesen, Einkauf, Personalverwaltung und die öffentlich -rechtliche 
Betriebsführung zusammengefasst. 
 
Auch das Geschäftsjahr 2015 war für die ENTEGA AG von einer zunehmenden Wettbewerbsintensität 
im Energievertrieb und der negativen Entwicklung der Erzeugerpreise für Strom geprägt, was sich 
weiterhin belastend auf bereits getätigte Investitionen und langfristige Stromlieferverträge auswirkt.  
Insgesamt reduzierten sich die Umsatzerlöse der ENTEGA AG um 8,3 Mio. EUR bzw. 2,5 % auf  
329,1 Mio. EUR. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf konzerninterne Handelsumsätze für Strom, 
Gas und CO2 -Zertifikate zurückzuführen, die im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Mio. EUR niedriger 
ausfielen. Diese Entwicklung ist in erster Linie preisgetrieben, während der Stromabsatz von  
2,8 Mrd. kWh auf 2,7 Mrd. kWh nur leicht sank und der Gasabsatz von 3,0 Mrd. kWh auf 3,3 Mr d. kWh 
sogar anstieg. Die Umsätze in anderen Geschäftsbereichen zeigen ein im Jahresvergleich stabiles 
Niveau. 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge waren im Geschäftsjahr 2014 stark von Einmaleffekten aus 
Anpassungen im Beteiligungsportfolio geprägt. So ergab sich insbesondere aus der  Einbringung der 
Beteiligung an der ENTEGA Energie GmbH in die HSE Beteiligungs- GmbH und weiterer Bereinigungen 
des Beteiligungsportfolios im Vorjahr ein einmaliger Ertrag von 147,2 Mio. EUR. Daneben fielen 
Erträge aus Rückstellungsauflösungen im Berichtsjahr um  25,6 Mio. EUR niedriger aus als im Vorjahr. 
Somit sanken die sonstigen betrieblichen Erträge im Jahresvergleich insgesamt deutlich von  
196,5 Mio. EUR auf 35,2 Mio. EUR.  Entgegen des niedrigeren Niveaus an konzerninternen Strom - und 
Gaslieferungen verringerte sich der Materialaufwand nur leicht um 1,6 Mio. EUR bzw. 0,5 %. Dies ist 
im Wesentlichen auf den Aufwand aus Strombezug zurückzuführen, der aufgrund der weiteren 
Zuführung zur Rückstellung für langfristige Strombezugsverträge in Summe um 8,1 Mio. EUR anstieg.  
Die Personalaufwendungen zeigen im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des gesunkenen Zinssatzes zur 
Abzinsung von Pensionsrückstellungen und der Übernahme von Mitarbeitern der e -netz Südhessen 
GmbH & Co. KG einen Anstieg von 12,9 Mio. EUR bzw. 41,2 %. 
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 52,7 Mio. EUR haben sich zum Vorjahr  (59,7 Mio. EUR) 
spürbar verringert, was vor allem auf gesunkene Beratungsaufwendungen und die Belastung für 
Vorsorge für rechtliche Risiken im Vorjahr zurückzuführen ist.  Das Finanzergebnis fällt mit 
76,7 Mio. EUR (Vorjahr: 10,6 Mio. EUR) deutlich höher aus, wobei im Geschäftsjahr 2014 
Abschreibungen von 57,9 Mio. EUR auf Beteiligungen das Finanzergebnis gemindert hatten. Weitere 
Verbesserungen ergaben sich aus höheren Beteiligungserträgen und gesunkenen Aufwendungen für 
verzinsliches Fremdkapital. 
 
Das EBIT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Zinserträgen und -aufwendungen) fällt 
somit vor allem durch den Wegfall der Sondereffekte aus dem Beteiligungsportfolio mit 20,2 Mio. EUR 
entsprechend niedriger aus als im Vorjahr (1 85,6 Mio. EUR). Die außerordentlichen Aufwendungen 
beinhalteten im Vorjahr die Zuführung zu Rückstellungen für geplante Restrukturierungsmaßnahmen 
und liegen 2015 wieder bei null. Auch in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag war im Vorjahr 
mit der ertragswirksamen Auflösung der passiven latenten Steuer von 21,7 Mio. EUR ein positiver 
Effekt enthalten, der im Jahr 2015 mit 14,4 Mio. EUR deutlich geringer ausfällt. Insgesamt sank der 
Steuerertrag um 11,5 Mio. EUR bzw. 75,2 % auf 3,8 Mio. EUR. 
 
Letztlich überwiegt im Vergleich zum Vorjahr der Wegfall der einmaligen Erträge aus der  Anpassung 
des Beteiligungsportfolios, so dass die ENTEGA AG das Geschäftsjahr 2015 mit  einem 
Jahresüberschuss von 3,3 Mio. EUR bzw. unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr 
mit einem Bilanzgewinn von 104,4 Mio. EUR abschließt. 
 
Im Einzelabschluss der ENTEGA AG erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2016, dass bei 
Umsätzen von annähernd 300 Mio. EUR und einem leicht steigenden EBIT ein ausgeglichenes 
Jahresergebnis erreicht wird. Auch dieses Jahresergebnis wird durch die Risikovorsorge für 
langfristige Strombezugsverträge geprägt sein. Der Schwerpunkt der Investitio nen wird auch im Jahr 
2016 in den Wasser - und Wärmenetzen sowie den Ausleihungen liegen, allerdings jeweils in 
geringerem Umfang als im Jahr 2015. 
 
- 76 -

ENTEGA AG 
Neben allgemeinen Markt - und Betriebsrisiken bestehen erzeugungs- , bezugs - und absatzseitige 
Chancen wie auch Risiken aufgrund der künftigen Preisentwicklung auf den  Energiemärkten sowie der 
Umsetzung der strategischen Ausrichtung des ENTEGA -Konzerns. Wesentliche Risiken betreffen 
hierbei insbesondere den Bereich der regulierten Energienetze und die auf die Rent abilität des GTKW 
und der GKI sowie das Ergebnispotenzial langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestaltungen von 
Marktdesign und Marktpreisniveau. Weitere regulatorische Chancen und Risiken können sich aus 
Änderungen gesetzlicher Anforderungen an Energieunternehmen ergeben. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche 
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
 
- 77 -

ENTEGA Energie GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64289 
Darmstadt 
 
Kontakt: 0800/ 4800 888 sowie 
kundenservice@entega.de sowie 
http://www.entega.de 
Gründung: 07.07.2003 
Handelsregister:  HRA 6993, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Energie sowie die Erbringung von 
Dienstleistungen in diesem Bereich. Wesentliches Ziel ist die Sicherstellung der allgemeinen 
Energieversorgung im Rhein-Main-Neckar Raum. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HSE Beteiligungs-GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Beirat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gey, Frank Mitglied k.A. 
Schmidt, Helmut Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
Beirat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise  Vorsitzende k.A. 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied k.A. 
Fuchs, Sonja  Mitglied k.A. 
Heckmann, Andreas Stadtverordneter Mitglied k.A. 
Niedermaier, Andreas  Mitglied k.A. 
Ozimec, Ana-Marija  Mitglied k.A. 
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied k.A. 
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied k.A. 
Storck, Ralf  Mitglied k.A. 
Zissel, Jörg  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Beirates 
Zu den Bezügen des Beirats wurden keine Angaben gemacht. 
  
- 78 -

ENTEGA Energie GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 3.075 2.311 1.913 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 1.620 953 311 
   Sachanlagen 1.442 1.312 1.564 
   Finanzanlagen 13 46 38 
Umlaufvermögen 150.942 281.672 285.618 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 32.430 173.822 175.798 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 118.513 107.850 109.820 
Rechnungsabgrenzungsposten 76 8.140 7.909 
Summe Aktiva 154.094 292.123 295.440 
Passiva    
Eigenkapital 23.368 45.881 27.698 
   Gezeichnetes Kapital 6.952 6.953 6.953 
   Kapitalrücklagen 7.303 20.692 20.745 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 9.113 18.236 0 
Rückstellungen 33.184 63.493 56.280 
Verbindlichkeiten 97.542 182.749 211.462 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 154.094 292.123 295.440 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 499.534 1.066.374 1.069.726 
   Umsatzerlöse 499.534 1.066.374 1.069.726 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 6.446 15.005 14.125 
Betriebsleistung 505.980 1.081.379 1.083.851 
Betriebsaufwand -495.777 -1.057.976 -1.038.699 
   Materialaufwand -433.609 -984.946 -967.371 
   Personalaufwand -10.831 -15.613 -15.800 
   Abschreibungen -613 -1.254 -1.057 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -50.723 -56.163 -54.471 
Betriebsergebnis 10.203 23.404 45.152 
Finanzergebnis -697 86 50 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 367 716 697 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.064 -630 -647 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.506 23.490 45.202 
Außerordentliches Ergebnis -29 -4.065 -29 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -356 -1.179 -2 
Sonstige Steuern -7 -10 -11 
Ergebnisabführung 0 0 -45.160 
Jahresergebnis 9.113 18.236 0 
- 79 -

ENTEGA Energie GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 970,6% >1000% >1000% 
Anlagenintensität 2,0% 0,8% 0,6% 
Abschreibungsquote  19,9% 54,3% 55,3% 
Investitionen (TEUR) 2.213 196 689 
Investitionsquote 72,0% 8,5% 36,0% 
Liquidität 3. Grades 121,5% 118,5% 110,7% 
Eigenkapital (TEUR) 23.368 45.881 27.698 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 6.952 6.953 6.953 
Eigenkapitalquote 15,2% 15,7% 9,4% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -13.481 85.207 28.714 
Verschuldungsgrad 559,4% 536,7% 966,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 1,8% 1,7% 4,2% 
Return on Investment (ROI) 5,9% 6,2% 15,3% 
Eigenkapitalrentabilität 39,0% 39,7% 163,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,6% 6,5% 15,5% 
Materialintensität 85,7% 91,1% 89,3% 
Rohertrag (TEUR) 65.925 81.428 102.355 
EBIT (TEUR) 10.203 23.404 45.152 
EBITDA (TEUR) 10.816 24.658 46.209 
ROCE 13,3% 13,3% 28,7% 
Personal    
Personalintensität 2,1% 1,4% 1,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 59 93 89 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 89 115 107 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 148 208 196 
Frauenanteil Beschäftigte 60,1% 55,3% 54,6% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 41 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 22 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 41 43 44 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 75 81 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - - 30,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 80 -

ENTEGA Energie GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die ENTEGA Energie GmbH ist einer der erfolgreichsten Ökostromanbieter Deutschlands und betreibt 
neben dem Vertrieb von nachhaltig erzeugter Energie auch die Erbringung innovativer Dienstleistungen 
in diesem Bereich. Die im Jahr 2014 eingeschlagene Strategie zur Konzentration auf das Stammgebi et 
(Rhein-Main-Neckar-Gebiet) wurde im Jahr 2015 fortgeführt. Zielsetzung ist weiterhin die 
Stabilisierung bzw. der Ausbau der Marktanteile, was nur durch die kontinuierliche Reduzierung der  
Kündigungen und die Steigerung der Akquisen im Grundversorgungsgebiet erfolgen kann.  Zum 
01.01.2015 konnte die ENTEGA Energie GmbH die Stromtarife über die gesunkene  Umlage hinaus 
senken, sodass die Kunden bis zu fünf Prozent einsparen konnten. Des Weiteren wurden Mitte des 
Jahres 24-Monats-Produkte mit Treuebonus für Bestandskunden  angeboten. Die damit einhergehende 
Annäherung der Preise an das Marktniveau führte leider nicht zu einer signifikanten Reduzierung der 
Kundenabwanderung im internen Gebiet. Dennoch konnte der Kundenbindungsindex nochmals um 
fast 3 % -Punkte gesteigert werden und liegt mit 78,5% über dem Bundesdurchschnitt (73 %). 
Verbesserungen zeigen sich hier besonders in der Region Südhessen.  Zusätzlich zu dem weiterhin 
zunehmenden Wettbewerbsdruck sind auch die Mengenrisiken angestiegen. ln 2015 war dies im  
Gassegment zum einen durch den warmen Winter spürbar, zum anderen durch die Reduzierung des 
Verbrauchs aufgrund der von Kunden vorgenommenen Energieeffizienzmaßnahmen. Um die 
Auswirkungen dieser Entwicklungen langfristig  zu kompensieren, ist die ENTEGA Energie GmbH im 
Jahr 2015 erfolgreich in den Energiedienstleistungsbereich eingestiegen. Hierfür wurden drei 
Massenkundenprodukte als Mietmodelle am Markt etabliert. 
 
Der Gasabsatz im Geschäftskundensegment ist in 2015 erstmals wieder leicht (auf 2,1 Mrd. kW h) 
gestiegen. Dieser Trend zeigt sich in beiden Sparten und Segmenten. Insgesamt belief sich der 
Gasabsatz auf 4,6 Mrd.  kWh (Vorjahr : 4,1 Mrd. kWh) und der Stromabsatz auf 6,5 Mrd.  kWh 
(Vorjahr: 6,2 Mrd. kWh). Im Geschäftsjahr 2015 erzielte die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 
1.069,7 Mio. EUR (Vorjahr 1.066,4 Mio. EUR). Hiervon entfallen 856,7 Mio. EUR auf die Sparte Strom 
und  213,2 Mio. EUR auf die Sparte Gas. Den Erlösen stehen insgesamt Materialaufwendungen in 
Höhe von 967,4 Mio. EUR (Vorjahr : 984,9 Mio. EUR) gegenüber, sodass sich eine 
Materialaufwandsquote von 89,3% (Vorjahr : 91,1%) ergibt.  Die sonstigen betrieblichen Erträge 
betragen insgesamt 14,1 Mio. EUR (Vorjahr: 15,0 Mio. EUR). Die wesentlichen Posten sind Erträge aus 
der Auflösung von Rückstellungen (6,0 Mio. EUR) sowie Erträge aus Mahnungen (2,5 Mio. EUR), 
Erträge aus bereits ausgebuchten Forderungen (1,6 Mio. EUR) und Erträge aus Schadensersatz  
(2,4 Mio. EUR). Erträge aus Nebengeschäften und sonstige Erträge sind in Höhe von 1,6 Mio. EUR 
angefallen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird vor allem vom annähernd 
konstanten Personalaufwand von 15,8 Mio. EUR (Vorjahr : 15,6 Mio. EUR) sowie den sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen geprägt, die durch Sparmaßnahmen, die im Wesentlichen in den 
Bereichen IT und Marketing durchgeführt wurden, sowie durch Optimierung des 
Forderungsmanagements zurückgegangen sind. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen um 3,0% auf 54,5 Mio. EUR.  In Summe wurde ein Jahresüberschuss vor 
Gewinnabführung von 45,2 Mio. EUR (Vorjahr: Jahresüberschuss von 18,2 Mio. EUR) erwirtschaftet.  
 
Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2016 bei leicht steigenden Umsätzen ein Rückgang des 
Jahresüberschusses vor Gewinnabführung im größeren einstelligen Millionenbereich erwartet, für die 
nachfolgenden Jahre dann durch die weitere Steigerung der Effizienz in allen Bereichen der ENTEGA 
Energie GmbH eine Stabilisierung des Jahresergebnisses. Den Anforderungen des „Gesetzes zur 
Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum 
Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der 
Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend 
sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche AG 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermer k erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
- 81 -

ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 970 2000 sowie 
http://www.entega.de 
Gründung: 30.05.2005 
Handelsregister:  HRA 7196, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Heizungsbau - und Sanitärgeschäftes, die 
Herstellung und Errichtung von sanitären und elektrischen Anlagen, der Ein - und Verkauf von Koch-, 
Warmwasser-, Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und Klimaanlagen und sanitären Anlagen, die Installation 
von solchen Anlagen sowie die Errichtung von Anlagen zur Trinkwassererhaltung sowie die 
Erbringung von Dienstleistungen und Durchführung von Projekten in diesen Bereichen sowie die 
Inbetriebsetzung von Zählern und die Durchführung von Zählerwechseln. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Frischat, Dr. Steffen   
    Scherrer, Martin   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
  
- 82 -

ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 410 352 500 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 111 68 32 
   Sachanlagen 296 281 465 
   Finanzanlagen 2 2 2 
Umlaufvermögen 19.497 13.514 14.352 
   Vorräte 3.865 2.994 4.166 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 13.703 8.502 8.218 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.929 2.018 1.967 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 19.906 13.866 14.852 
Passiva    
Eigenkapital 2.569 2.867 4.106 
   Kapitalanteile 101 101 101 
   Rücklagen 3.345 3.345 3.345 
   Bilanzergebnis -877 -579 660 
Rückstellungen 4.968 5.299 5.788 
Verbindlichkeiten 12.369 5.700 4.959 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 19.906 13.866 14.852 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 35.412 37.697 38.220 
   Umsatzerlöse 40.037 37.330 38.564 
   Bestandsveränderungen -4.625 367 -344 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 573 685 935 
Betriebsleistung 35.986 38.381 39.155 
Betriebsaufwand -36.332 -37.405 -37.476 
   Materialaufwand -18.391 -20.311 -21.446 
   Personalaufwand -13.517 -12.794 -12.401 
   Abschreibungen -168 -142 -125 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.256 -4.158 -3.505 
Betriebsergebnis -346 976 1.679 
Finanzergebnis -163 -207 -194 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4 7 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -167 -214 -194 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -509 769 1.486 
Außerordentliches Ergebnis -1 -438 -1 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -215 
Sonstige Steuern -29 -32 -31 
Jahresergebnis -539 298 1.238 
- 83 -

ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 708,1% 919,4% 900,8% 
Anlagenintensität 2,1% 2,5% 3,4% 
Abschreibungsquote  41,0% 40,5% 24,9% 
Investitionen (TEUR) 153 96 297 
Investitionsquote 37,4% 27,3% 59,4% 
Liquidität 3. Grades 114,6% 127,1% 138,7% 
Eigenkapital (TEUR) 2.569 2.867 4.106 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 101 101 101 
Eigenkapitalquote 12,9% 20,7% 27,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 8.507 -6.669 -741 
Verschuldungsgrad 674,9% 383,6% 261,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -1,5% 0,8% 3,2% 
Return on Investment (ROI) -2,7% 2,2% 8,3% 
Eigenkapitalrentabilität -21,0% 10,4% 30,2% 
Gesamtkapitalrentabilität -1,9% 3,7% 9,6% 
Materialintensität 51,1% 52,9% 54,8% 
Rohertrag (TEUR) 17.021 17.386 16.775 
EBIT (TEUR) -346 976 1.679 
EBITDA (TEUR) -178 1.119 1.804 
ROCE -3,4% 7,4% 19,7% 
Personal    
Personalintensität 37,6% 33,3% 31,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 162 211 191 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 19 21 20 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 181 232 211 
Frauenanteil Beschäftigte 10,5% 9,1% 9,5% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 7 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 25 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 39 40 41 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 84 -

ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Die ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG folgt im Jahr 2015 konsequent ihrem Weg zum 
schlanken TGA -Dienstleister, der Fokus liegt auf dem Kerngeschäft der technischen Gebäude -
ausrüstung. Dazu zählen die Gewerke Heizung, Sanitär, Klima, Lüftung, Kälte sowie Mess- , Steuer- und 
Regeltechnik. 
 
Die warme Witterung zu Jahresbeginn führte bereits im 1. Quartal 2015 zu einer guten Auslastung, die 
sich durch einen hohen Auftragsbestand in den letzten drei Quartalen 2015 fortführte. Speziell durch 
Aufträge in Großprojekten war eine dauerhafte Grundauslastung sichergestellt.  D ie Betriebsleistung 
hat sich im Jahresvergleich zu 2014 um 2,0 % auf 3 9.115 TEUR in 2015  verbessert, was im 
Wesentlichen auf die gute Unternehmensentwicklung zurückzuführen ist.  Die sonstigen betrieblichen 
Erträge sind im Wesentlichen aufgrund von Rückstellungsauflösungen gegenüber dem Vorjahr um  
250 TEUR gestiegen. Der Materialaufwand entwickelte sich in Korrelation mit der Betriebsleistung, die 
Materialaufwandsquote liegt bei 54,8 % (Vorjahr: 5 2,9 %). Der Personalaufwand sinkt durch den 
Rückgang des Perso nalbestandes um 3,1 % gegenüber dem Vorjahr.  Der sonstige betriebliche 
Aufwand enthält im Wesentlichen Kosten für Fuhrpark, Miete, Energie, IT, Versicherungen, 
Verwaltungskosten sowie Arbeitnehmerüberlassung im Konzern.  Insgesamt konnte die Gesellschaft 
einen Gewinn von 1.238 TEUR ausweisen. 
 
Die Geschäftsführung erwartet in 2016 auch aufgrund der guten Auftragslage eine Steigerung der 
Betriebsleistung sowie einen positiven Jahresüberschuss.  Den Anforderungen des „Gesetzes zur 
Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum 
Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der 
Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend 
sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche  
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
- 85 -

ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 970 2000    sowie  http://entega.de 
Gründung: 20.05.2005 
Handelsregister:  HRB 9493, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, 
insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der 
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG in Darmstadt. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Frischat, Dr. Steffen Mitglied k.A. 
Scherrer, Martin Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 34 29 32 
Bilanzsumme (TEUR) 43 37 33 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 86 -

- 87 -

ENTEGA NATURpur AG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701 3403 
Gründung: 29.04.1999 
Handelsregister:  HRB 7496, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen, 
insbesondere aus Wasserkraft, Wind, Biogas, Biomasse, Geothermie und Sonne sowie aus Kraft -
Wärme-Kopplungsanlagen einschließlich Dienstle istungen auf diesem Gebiet. Dies umfasst 
insbesondere auch die Erzeugung mittels Errichtung entsprechender eigener Anlagen oder der 
Beteiligung an solchen, sowie die Beschaffung und Vermarktung, einschließlich des Baus, Betriebs 
und der sonstigen Nutzung von Transportsystemen für Energien sowie die Errichtung, Betreuung, 
Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorg e. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Horn, Markus Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Vorstandes 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Vorsitzender k.A. 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL 1. stv. Vorsitzende k.A. 
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise  2. stv. Vorsitzende k.A. 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied k.A. 
Heinz, Thomas  Mitglied k.A. 
Niedermaier, Andreas  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Zu den Bezügen des Aufsichtsrats wurden keine Angaben gemacht. 
  
- 88 -

ENTEGA NATURpur AG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 3.526 3.255 3.083 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 3.526 3.255 3.083 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 425 348 418 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 26 76 95 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 399 272 323 
Rechnungsabgrenzungsposten 24 23 22 
Summe Aktiva 3.975 3.626 3.523 
Passiva    
Eigenkapital 2.946 2.992 3.055 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000 
   Kapitalrücklagen 1.550 1.550 1.550 
   Gewinnrücklage 796 796 796 
   Bilanzergebnis -400 -354 -290 
Rückstellungen 104 48 50 
Verbindlichkeiten 925 586 417 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 3.975 3.626 3.523 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 589 606 648 
   Umsatzerlöse 589 606 648 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 4 51 4 
Betriebsleistung 593 657 652 
Betriebsaufwand -563 -566 -560 
   Materialaufwand -220 -226 -227 
   Personalaufwand -1 -2 -5 
   Abschreibungen -271 -271 -272 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -71 -67 -56 
Betriebsergebnis 30 91 92 
Finanzergebnis -54 -45 -28 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -54 -45 -28 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -24 46 64 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -19 46 64 
- 89 -

ENTEGA NATURpur AG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 84,1% 92,6% 100,0% 
Anlagenintensität 88,7% 89,8% 87,5% 
Abschreibungsquote  7,7% 8,3% 8,8% 
Investitionen (TEUR) 1 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 42,1% 56,9% 95,1% 
Eigenkapital (TEUR) 2.946 2.992 3.055 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000 
Eigenkapitalquote 74,1% 82,5% 86,7% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 110 -338 -169 
Verschuldungsgrad 34,9% 21,2% 15,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -3,2% 7,6% 9,8% 
Return on Investment (ROI) -0,5% 1,3% 1,8% 
Eigenkapitalrentabilität -0,6% 1,5% 2,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,9% 2,5% 2,6% 
Materialintensität 37,1% 34,4% 34,8% 
Rohertrag (TEUR) 369 380 421 
EBIT (TEUR) 30 91 92 
EBITDA (TEUR) 301 362 364 
ROCE 0,9% 2,6% 2,6% 
Personal    
Personalintensität 0,1% 0,2% 0,8% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 55,6% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 90 -

ENTEGA NATURpur AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die ENTEGA NATURpur AG (NATURpur) setzt die Schwerpunkte ihrer Geschäftstätigkeit auf die 
Errichtung von regenerativen Energieerzeugungsanlagen, insbesondere im Bereich der Photovoltaik, 
sowie auf anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung. 
 
Die installierte Leistung aller Photovoltaikanlagen der NATURpur beträgt 1.564 kWp. Mittlerweile 
bestehen insgesamt 130 solcher Erzeugungsanlagen in insgesamt 54 Kommunen.  Vor dem 
Hintergrund der Kompetenzen des ENTEGA- Konzerns im Geschäftsfeld Erzeugung bedient sich die 
NATURpur nicht eigener Mitarbeiter, sondern bezieht Dienstleistungen von ENTEGA -
Konzernunternehmen. Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2015 Umsatzerlöse in Höhe von 648 TEUR 
(Vorjahr: 606 TEUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit steigt von 46 TEUR im Vorjahr 
auf 64 TEUR in 2015. Unter Berücksichtigung des Verlustvortrags aus dem Vorjahr sinkt der 
Bilanzverlust auf -290 TEUR (Vorjahr: -354 TEUR). Das geplante Investitionsvolumen liegt bei jährlich 
rund 100 TEUR. 
 
Der Vorstand erwartet sowohl für das Jahr 2016 als auch das Folgejahr 2017 Umsätze und ein 
Jahresergebnis aus dem Betrieb der bestehenden PV -Anlagen auf dem Niveau des Geschäftsjahres 
2015. Aus ökologischer Verantwortung und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus, wird sich die 
NATURpur weiter aktiv an der Energieversorgung der Zukunft in der Region beteiligen. Da aufgrund 
der veränderten Rahmenbedingungen weitere Investitionen auf Basis der Einspeisung nach EEG 
zunehmend schwieriger realisierbar erscheinen, wurde das Geschäftsmodell der NATURpur 
hinsichtlich der Verpachtung von Photovoltaikanlagen an Gebäudebesitzer weiterentwickelt. Am 
30.10.2015 konnte die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Lichtenbergschule in Darmstadt 
(Leistung 65,78 kWp) als eine der ersten größeren Anlagen in Südhessen nach diesem 
Betreibermodell in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Betrieb genommen 
werden.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“  
hinsichtlich der  Verpflichtung zum Risikomanagement und zur Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 91 -

ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701 1060 sowie 
info@naturpur-institut.de sowie 
http://www.naturpur-institut.de/ 
Gründung: 2008 
Handelsregister:  HRB 87149, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes, insbesondere der 
Wissenschaft und interdisziplinären Forschung zum nachhaltigen Umweltschutz sowie zur 
Energieeffizienz und zu den regenerativen Energien, der Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler 
Brennstoffe unter ökologischen Gesichtspunkten, des nachhaltigen Schutzes der Natur und der 
Bewahrung einer lebenswerten Umwelt insbesondere unter Berücksichtigung des Klimawandels und 
des nachhaltigen Klimaschutzes. Soweit sich aus unmittelbarer Forschung Erkenntnisse über die 
Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler Brennstoffe unter ökologischen Gesichtspunkten ergeben, 
werden diese der Allgemeinheit vollständig und unverzüglich zur Verfügung gestellt. (…)  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Beteiligungen   
ENTEGA NATURpur AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Kuratorium 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Send, Matthias W. Vorsitzender 0 TEUR 
Fenn, Bernhard Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft. 
   
  
- 92 -

ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 27.343 25.339 25.339 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 27.343 25.339 25.339 
Umlaufvermögen 907 3.091 2.849 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 443 293 293 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 464 2.798 2.556 
Rechnungsabgrenzungsposten 1 1 281 
Summe Aktiva 28.251 28.431 28.469 
Passiva    
Eigenkapital 28.221 28.413 28.452 
   Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000 
   Kapitalrücklagen 2.333 2.333 2.333 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -112 80 119 
Rückstellungen 8 3 2 
Verbindlichkeiten 22 15 14 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 28.251 28.431 28.469 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 0 0 0 
   Umsatzerlöse 0 0 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 1 
Betriebsleistung 0 0 1 
Betriebsaufwand -1.811 -667 -773 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.811 -667 -773 
Betriebsergebnis -1.811 -667 -772 
Finanzergebnis 908 858 811 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 934 856 811 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 2 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -26 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -903 191 40 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -903 191 40 
- 93 -

ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 103,2% 112,1% 112,3% 
Anlagenintensität 96,8% 89,1% 89,0% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% >1000% 
Eigenkapital (TEUR) 28.221 28.413 28.452 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26.000 26.000 26.000 
Eigenkapitalquote 99,9% 99,9% 99,9% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 5 -8 0 
Verschuldungsgrad 0,1% 0,1% 0,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - - - 
Return on Investment (ROI) -3,2% 0,7% 0,1% 
Eigenkapitalrentabilität -3,2% 0,7% 0,1% 
Gesamtkapitalrentabilität -3,2% 0,7% 0,1% 
Materialintensität - - 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 0 0 0 
EBIT (TEUR) -878 189 39 
EBITDA (TEUR) -878 189 39 
Kostendeckungsgrad -52,3% -128,7% -105,1% 
Personal    
Personalintensität - - 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 94 -

ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Zweck der ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ist die Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes, 
insbesondere von Forschung und Entwicklung in den Bereichen Erneuerbare Energien und 
Energieeffizienz sowie die Anregung zum öffentlichen Diskurs über die Themen Klim aschutz und 
nachhaltige Energieversorgung. Die Ergebnisse stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung.  
 
Im Geschäftsjahr 2015 wurden die Kooperationen mit der Technischen Universität Darmstadt (TUD) 
und der Hochschule Darmstadt (HDA) fortgeführt. Es erfolgte die Fortführung der Umsetzungsphase 
weiterer angebahnter Projekte. Die Vermögenslage wird auf der Aktivseite dominiert durch die 
Wertpapiere des Anlagevermögens, die 77,1 % (Vorjahr: 77,3 %) der Bilanzsumme ausmachen. Das 
Umlaufvermögen umfasst im Wesentlichen Zinsabgrenzungen und liquide Mittel. Die Gesellschaft 
finanziert sich unverändert nahezu ausschließlich über Eigenkapital mit einer Eigenkapitalquote von 
99,9 % (Vorjahr: 99,9 %). Gemäß dem Zweck der Gesellschaft werden die Zinserträge vollständig zur 
Förderung gemeinnütziger Projekte genutzt. Wesentliche Aufwendungen des Geschäftsjahres stehen 
im Zusammenhang mit der Förderung der vorgenannten Hochschulen.  Das Geschäftsjahr 2015 
schließt mit einem Jahresüberschuss von 40 TEUR (Vorjahr: 19 1 TEUR). Bezogen auf das Eigenkapital 
am Beginn des Geschäftsjahres erzielte das Institut mit seinem Finanzergebnis eine Rendite von 
2,9 %. 
 
Für das Jahr 2016 wird dem Gesellschaftszweck entsprechend ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. 
Es sind keine Investitionen geplant.  Risiken für die Gesellschaft bestehen aus dem 
Vermögensmanagement der Kapitaleinlage. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mittels einer 
konservativen Gestaltung des Anlageportfolios. Die Anlage erfolgt in rentenähnliche Papiere mit 
positiven Ratings sowie in Fonds, die für die risikoarme Anlage von Stiftungsvermögen konzipiert sind.  
Die Geschäftsführung wird dem Verm ögensmanagement weiter erhöhte Aufmerksamkeit widmen und 
ggf. Anpassungen vornehmen. 
 
Der Geschäftsführung sind keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind 
und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellsc haft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegebe n. 
 
- 95 -

ENTEGA Netz AG 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: - 
Gründung: 01.07.2007 
Handelsregister:  HRB 86706, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist das Halten, Verwalten und Verpachten von Eigentum an 
Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt ei nen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Beteiligungen   
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kalisch, Reinhard Mitglied k.A. 
Röhl, Lars Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Vorstandes 
Die Bezüge des Vorstandes beliefen sich im Geschäftsjahr 2015 auf 12 TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender k.A. 
Noller, Ralf  1. stv. Vorsitzender k.A. 
Reißer, Rafael Bürgermeister 2. stv. Vorsitzender k.A. 
Angerer, Manfred  3. stv. Vorsitzender k.A. 
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter Mitglied k.A. 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied k.A. 
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied k.A. 
Congdon, Michael  Mitglied k.A. 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied k.A. 
Gerland, Axel  Mitglied k.A. 
Gläser, Heinz  Mitglied k.A. 
Hanke, Dirk  Mitglied k.A. 
Heinz, Thomas  Mitglied k.A. 
Kiendl, Heinrich  Mitglied k.A. 
Lehrian, Claudia  Mitglied k.A. 
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied k.A. 
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Mitglied k.A. 
Storck, Ralf  Mitglied k.A. 
Thomas, Helge  Mitglied k.A. 
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder betrugen für das Geschäftsjahr 2015 in Summe 24 TEUR. 
  
- 96 -

ENTEGA Netz AG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 590.467 535.233 509.686 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2.646 2.504 2.363 
   Sachanlagen 577.592 529.078 506.323 
   Finanzanlagen 10.229 3.651 1.000 
Umlaufvermögen 176.237 159.705 128.658 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 88.402 68.344 44.306 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 87.835 91.360 84.351 
Rechnungsabgrenzungsposten 4.962 4.723 4.484 
Summe Aktiva 771.665 699.661 642.828 
Passiva    
Eigenkapital 281.130 248.130 248.130 
   Gezeichnetes Kapital 200.000 200.000 200.000 
   Kapitalrücklagen 81.130 48.130 48.130 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Empfangene Investitionszuschüsse 82.456 74.759 74.030 
Rückstellungen 9.524 1.697 556 
Verbindlichkeiten 398.555 375.075 320.113 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 771.665 699.661 642.828 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 69.741 69.894 66.343 
   Umsatzerlöse 69.741 69.894 66.343 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.259 1.206 1.791 
Betriebsleistung 71.001 71.100 68.134 
Betriebsaufwand -36.712 -33.313 -30.087 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand -80 -12 -12 
   Abschreibungen -32.257 -29.655 -27.827 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.375 -3.647 -2.248 
Betriebsergebnis 34.289 37.787 38.047 
Finanzergebnis -12.673 -20.606 -14.760 
   Erträge aus Beteiligungen 8 2 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.265 6.993 5.063 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -6.579 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -19.946 -21.022 -19.823 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 21.616 17.181 23.287 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 53.349 0 0 
Sonstige Steuern -39 -42 -56 
Ergebnisabführung -74.926 -17.139 -23.231 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 97 -

ENTEGA Netz AG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 47,6% 46,4% 48,7% 
Anlagenintensität 76,5% 76,5% 79,3% 
Abschreibungsquote  5,5% 5,5% 5,5% 
Investitionen (TEUR) 41.479 21.253 13.376 
Investitionsquote 7,0% 4,0% 2,6% 
Liquidität 3. Grades 200,1% 281,3% >1000% 
Eigenkapital (TEUR) 281.130 248.130 248.130 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 200.000 200.000 200.000 
Eigenkapitalquote 36,4% 35,5% 38,6% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 8.931 -23.480 -54.962 
Verschuldungsgrad 174,5% 182,0% 159,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 107,4% 24,5% 35,0% 
Return on Investment (ROI) 9,7% 2,4% 3,6% 
Eigenkapitalrentabilität 26,7% 6,9% 9,4% 
Gesamtkapitalrentabilität 12,3% 5,5% 6,7% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 69.741 69.894 66.343 
EBIT (TEUR) 34.297 37.789 38.047 
EBITDA (TEUR) 66.554 67.444 65.875 
ROCE 12,4% 5,5% 6,7% 
Personal    
Personalintensität 0,1% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 3 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 3 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 55 - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 15,0% 10,0% 10,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 98 -

ENTEGA Netz AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Gesellschaftszweck der ENTEGA Netz AG ist das Halten, Verwalten und Verpachten von Eigentum an 
Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften. Die 
ENTEGA Netz AG ist Eigentümerin von Strom - und Gasnetzen in 64 südhessischen Kommunen, für die 
der Netzbetrieb an die Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH verpachtet ist. Die VNB 
ihrerseits verpachtet die Netze an die e-netz Südhessen GmbH & Co. KG. 
 
Im Geschäftsjahr 2015 hat die ENTEGA Netz AG 13,4 Mio. EUR in das Sachanlagevermögen investiert.  
Mit Wirkung zum 31. Dezember 2015 kaufte die ENTEGA Netz AG das Stromnetz der Stadt Gernsheim 
in Höhe von 1,7 Mio. EUR von der EWR GmbH. Mit Wirkung zum 0 1.01.2015 verkaufte die ENTEGA 
Netz AG das Stromnetz der Kommune Mörfelden -Walldorf an die ENTEGA AG, welche mit der Mainova 
AG und der Stadt Mörfelden -Walldorf die Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden- Walldorf GmbH Co. & 
KG zum Betrieb der Strom- und Gasnetze gründete. 
 
Am 03.08. 2015 hat Fitch Ratings den laufenden Rating -Prozess mit der veröffentlichten Bestätigung 
der Ratingnote BBB- (Ausblick: stabil) abgeschlossen. Mit Presseveröffent lichung vom 24.09.2015 hat 
Moody‘s die Ratingnote Baa3 (Ausblick: stabil) ebenfalls bestätigt. Beide Ratings berücksichtigen die 
solide Geschäftsentwicklung sowie die stabile Finanzierungsstruktur der ENTEGA Netz AG und 
würdigen unter anderem den Einfluss der mittelfristigen Ergebnis- und Verschuldungssituation der 
Muttergesellschaft und des Konzerns auf die Ratingnote. 
 
Die Umsätze der Gesellschaft aus Pachtentgelten und der Auflösung vereinnahmter Ertragszuschüsse 
verringern sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Rückgangs des Anlagevermögens um  
3,6 Mio. EUR auf 66,3 Mio. EUR. 
 
Die Zinserträge des Geschäftsjahres resultieren in Höhe von 4,8 Mio. EUR aus einem an die ENTEGA 
AG gewährten Darlehen sowie in Höhe von 0,3 Mio. EUR aus Zinserträgen aus den besicherten Kont en. 
Im Berichtsjahr fielen unverändert Zinsaufwendungen aus der Anleihe in Höhe von 19,8 Mio. EUR an.  
Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beläuft sich auf 23,2 Mio. EUR und wird aufgrund des 
Ergebnisabführungsvertrages vollständig an die ENTEGA AG abgeführt.  
 
Der Ausblick der ENTEGA Netz AG wird weitgehend bestimmt durch den bestehenden langfristigen 
Pachtvertrag sowie die dreißigjährige Finanzierung über eine Anleihe. Für das Geschäftsjahr 2016 geht 
der Vorstand von einer stabilen Umsatz - und Ergebnisentwicklung aus. Die Investitionen ins Strom - 
und Gasnetz für das Jahr 2016 belaufen sich voraussichtlich auf  28,2 Mio. EUR.  Den Anforderungen 
des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung 
zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Dem 
Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und 
nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
 
Die P rüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
- 99 -

ENTEGA Regenerativ GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701 1071 sowie 
http://www.entega.ag/geschaeftsfelde
r/erzeugung/windenergie/ 
Gründung: 18.02.1981 
Handelsregister:  HRB 2812, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und der Betrieb von Kraftwerken im Bereich der 
erneuerbaren Energien, der Verkauf des erzeugten Stromes bzw. Einspeisung des erzeugten 
Stromes nach dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare -Energien-Gesetz - 
EEG), die Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit zusammenhängende 
Tätigkeiten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Un ternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Beteiligungen   
HSE Energie France SAS 100,00% 
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 100,00% 
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 100,00% 
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 100,00% 
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 100,00% 
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 100,00% 
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 100,00% 
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 100,00% 
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 100,00% 
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 100,00% 
HSE Windpark Schlüchtern GmbH 100,00% 
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 90,00% 
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 87,50% 
Piecki Sp. z o.o. 49,00% 
WEO GmbH & Co. KG 33,33% 
SWM Wind Havelland Holding GmbH & Co. KG 12,50% 
Energiegenossenschaft Darmstadt-Dieburg eG 5,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Böß, Guido Mitglied k.A. 
Horn, Markus Mitglied k.A. 
Setz, Dr. Natalie Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 100 -

ENTEGA Regenerativ GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 86.960 77.018 70.578 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 60 183 129 
   Finanzanlagen 86.900 76.835 70.449 
Umlaufvermögen 23.274 22.638 15.703 
   Vorräte 75 771 7.549 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 23.186 20.700 7.000 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 13 1.167 1.155 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 37 8.125 
Summe Aktiva 110.234 99.693 94.406 
Passiva    
Eigenkapital 8.611 0 0 
   Gezeichnetes Kapital 100 100 100 
   Kapitalrücklagen 9.953 9.953 9.953 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -1.443 -10.091 -18.178 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 37 8.125 
Rückstellungen 20 21 705 
Verbindlichkeiten 101.603 99.672 93.700 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 110.234 99.693 94.406 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 5.235 695 6.778 
   Umsatzerlöse 22.586 0 0 
   Bestandsveränderungen -17.351 695 6.778 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 186 1.945 160 
Betriebsleistung 5.421 2.641 6.938 
Betriebsaufwand -5.046 -1.126 -7.504 
   Materialaufwand -4.708 -588 -5.630 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 -15 -20 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -339 -523 -1.855 
Betriebsergebnis 374 1.515 -566 
Finanzergebnis -1.076 -10.163 -7.522 
   Erträge aus Beteiligungen 2.977 1.516 2.583 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 701 701 647 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 618 593 98 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -8.056 -6.554 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.371 -4.917 -4.296 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -702 -8.648 -8.088 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 1 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -702 -8.648 -8.087 
- 101 -

ENTEGA Regenerativ GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 9,9% 0,0% 0,0% 
Anlagenintensität 78,9% 77,3% 74,8% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 6.560 138 2.663 
Investitionsquote 7,5% 0,2% 3,8% 
Liquidität 3. Grades 22,9% 22,7% 16,6% 
Eigenkapital (TEUR) 8.611 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 7,8% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -12.053 -1.931 -5.971 
Verschuldungsgrad >1000% - - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -13,4% <-1000% -119,3% 
Return on Investment (ROI) -0,6% -8,7% -8,6% 
Eigenkapitalrentabilität -8,1% - - 
Gesamtkapitalrentabilität 4,2% -3,7% -4,0% 
Materialintensität 86,8% 22,3% 81,1% 
Rohertrag (TEUR) 527 107 1.148 
EBIT (TEUR) 4.052 3.731 2.664 
EBITDA (TEUR) 4.052 3.746 2.683 
ROCE 4,2% -3,7% -4,1% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 102 -

ENTEGA Regenerativ GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Hauptgeschäftszweck der ENTEGA Regenerativ GmbH ist die Planung und der Betrieb von 
Kraftwerken im Bereich der erneuerbaren Energien sowie die Beteiligung an Gesellschaften, die 
Kraftwerke betreiben und den erzeugten Strom verkaufen bzw. einspeisen. 
 
Die ENTEGA Regenerativ GmbH hat im Berichtsjahr 2015 ihren Fokus weiterhi n auf die Entwicklung 
und die Realisierung von regionalen Erneuerbare -Energien-Projekten (EE-Projekten) sowie auf eine 
zielgerichtete Portfoliooptimierung gerichtet. In diesem Zusammenhang der nationalen 
Refokussierung fand im April 2015 das Closing für den Verkaufprozess der drei französischen 
Windparks Parc éolien Montafilant SAS, Parc éolien Chermisey SAS sowie Parc éolien Le Charmois 
SAS, die Beteiligungen der HSE Energie France SAS, Straßburg/Frankreich waren, statt. Diese drei 
französischen Gesellschaften wurden mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. 01.2015 an ein verbundenes 
Unternehmen des Schweizer Unternehmens re:cap global investors AG, Zug/Schweiz, veräußert.  
 
Die ENTEGA Regenerativ GmbH konzentrierte sich auch im Geschäftsjahr 2015 auf die 
Eigenentwicklung von EE -Projekten. So konnte im Berichtsjahr ein regionaler Windparkstandort 
gemeinsam mit der Energiegenossenschaft Untermain e.G. in Mainbullau (Bayern) gesichert werden. 
Die Genehmigung zur Errichtung eines Windparks mit zehn Windenergieanlagen im Kaufunger Wald 
wurde der ENTEGA Regenerativ GmbH im Oktober 2015 vom Regierungspräsidium Kassel erteilt, 
woraufhin die Bauarbeiten am Standort in Nordhessen noch in 2015 begonnen haben. In diesem 
Zusammenhang wurden die Tochtergesellschaften ENT EGA Windpark Hausfirste Verwaltungs- GmbH 
sowie die ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG zur Leitung der operativen Tätigkeiten 
gegründet. Die Inbetriebnahme der ersten Anlagen wird Ende 2016 erwartet. Insgesamt umfasst das 
Bestandsportfolio der Gesellschaften, an denen die ENTEGA Regenerativ GmbH beteiligt ist, zum Ende 
des Jahres 2015 Erzeugungskapazitäten von ca. 150 MW, womit insgesamt rund 90.000 Haushalte 
mit Ökostrom versorgt werden können. 
 
Die Ertragslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die Ertragssituation der in Betrieb 
befindlichen Windenergie- und Photovoltaikanlagen. Die Erträge aus den Beteiligungen stiegen im Jahr 
2015 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund überdurchschnittlicher Sonneneinstrahlung sowie guter 
Windverhältnisse um ca. 1,1 Mio. EUR. Sondereffekte in Form einer Wertberichtigung der Beteiligung 
an der Piecki Sp. z o.o. in Höhe von 5,3 Mio. EUR sowie der Beteiligung an der SWM Wind Havelland 
Holding GmbH & Co. KG in Höhe von 1,2 Mio. EUR beeinträchtigen das Jahresergebnis der ENTEGA 
Regenerativ GmbH. Hintergrund der notwendigen Wertberichtigung der Piecki Sp. z o.o. sind die 
anhaltend niedrigen Preise für Grünzertifikate in Polen. Die Beteiligung an der SWM Wind Havelland 
Holding GmbH & Co. KG wurde abgewertet, da die pr ognostizierten Winderträge nicht nachhaltig 
erzielt werden können, die ursprünglich auf Basis von Gutachten geschätzt wurden.  Aufgrund dieser 
Umstände wird auch in diesem Jahr ein Jahresfehlbetrag von 8,1 Mio. EUR (Vorjahr: 8,6 Mio. EUR) bei 
der ENTEGA Regenerativ GmbH ausgewiesen.  
 
Die Liquidität der Gesellschaft ist trotz des vereinfachten Cash- Flows von -1,5 Mio. EUR jederzeit 
gesichert durch ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten im Konzernverbund. Für das Geschäftsjahr 
2016 wird mit Umsatzerlösen von 18,1 Mio. EUR und mit einem Jahresüberschuss von 11,4 Mio. EUR 
gerechnet, was hauptsächlich auf geplante Verkäufe von Anteilen an bestehenden 
Projektgesellschaften zurückzuführen ist. Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und 
Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der 
Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine 
Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete 
Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 103 -

ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Anschrift: Darmstädter Straße 25, 68647 Biblis 
 
Kontakt: 06151/ 701 8022 
Gründung: 18.12.2003 
Handelsregister:  HRB 62205, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmenszweck ist die Gewinnung, der Bezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung und der 
Transport von Wasser zum Zwecke der Versorgung der Bevölkerung einschließlich des Baus, 
Betriebs und der sonstigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art und von Transportsystemen 
für Wasser. Die GmbH kann alle mit der Wasserversorgung zusammenhängenden Geschäfte und 
Maßnahmen einschließlich der Planung und Beratung vornehmen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unt ernehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 74,90% 
Gemeinde Biblis 25,10% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Allmrodt, Uwe Mitglied 0 TEUR 
Grüger, Martin Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge von der Gesellschaft. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Niedermaier, Andreas  Vorsitzender k.A. 
Kusicka, Felix  stv. Vorsitzender k.A. 
Fenn, Bernhard  Mitglied k.A. 
Ritzert, Herbert  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Bezüge für die Aufsichtsratsmitglieder beliefen sich in 2015 auf 2 TEUR. 
  
- 104 -

ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 3.267 3.177 3.134 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 50 49 48 
   Sachanlagen 3.217 3.128 3.086 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 234 190 190 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 197 146 169 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 37 43 22 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 3.501 3.367 3.324 
Passiva    
Eigenkapital 1.013 1.001 1.035 
   Gezeichnetes Kapital 100 100 100 
   Kapitalrücklagen 839 839 839 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 74 63 96 
Empfangene Investitionszuschüsse 369 364 358 
Rückstellungen 23 61 70 
Verbindlichkeiten 2.066 1.908 1.832 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Passive latente Steuern 29 32 29 
Summe Passiva 3.501 3.367 3.324 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 741 745 790 
   Umsatzerlöse 741 745 790 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 45 0 1 
Betriebsleistung 786 745 791 
Betriebsaufwand -594 -561 -558 
   Materialaufwand -394 -357 -353 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -156 -160 -159 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -44 -44 -46 
Betriebsergebnis 192 184 232 
Finanzergebnis -98 -97 -89 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -98 -97 -89 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 94 87 143 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -19 -24 -47 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 74 63 96 
- 105 -

ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 31,0% 31,5% 33,0% 
Anlagenintensität 93,3% 94,4% 94,3% 
Abschreibungsquote  4,8% 5,0% 5,1% 
Investitionen (TEUR) 137 70 129 
Investitionsquote 4,2% 2,2% 4,1% 
Liquidität 3. Grades 11,2% 9,6% 10,0% 
Eigenkapital (TEUR) 1.013 1.001 1.035 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 28,9% 29,7% 31,1% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -92 -159 -76 
Verschuldungsgrad 245,5% 236,3% 221,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 10,0% 8,4% 12,2% 
Return on Investment (ROI) 2,1% 1,9% 2,9% 
Eigenkapitalrentabilität 7,4% 6,3% 9,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,9% 4,7% 5,6% 
Materialintensität 50,1% 48,0% 44,7% 
Rohertrag (TEUR) 348 387 436 
EBIT (TEUR) 192 184 232 
EBITDA (TEUR) 348 344 392 
ROCE 5,0% 4,8% 5,7% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 25,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 106 -

ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Wasserabsatz der ENTEGA  Wasserversorgung Biblis GmbH lag im Berichtsjahr mit 
342 Tsd. m 3 ca. auf dem Vorjahresniveau (324 Tsd. m 3). Die Entwicklung der Wasserabgabe ist mit 
einem überwiegenden Anteil an Haushalts und Kleingewerbekunden weitgehend konjunkturunabhängig 
und im Wesentlichen witterungsbedingt. Neben Erneuerungen von Hausanschlüssen und 
Neuanschlüssen in Baulücken wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Trinkwasserle itungen und 
Hausanschlüsse in der Schillerstraße und Lessingstraße in Biblis altersbedingt erneuert.  
 
Im Geschäftsjahr 2015 hat die ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH durch den Verkauf von 
Trinkwasser Umsatzerlöse in Höhe von 790 TEUR (Vorjahr: 745 TEUR) erwirtschaftet. 
 
Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen den Wasserbezug, technische und kaufmännische 
Dienstleistungsentgelte im Rahmen der Betriebsführung sowie Aufwendungen für Betrieb und 
Instandhaltung des Trinkwassernetzes. Die Materialaufwandsqu ote liegt bezogen auf die 
Gesamtleistung mit 44, 7 % leicht unter dem Vorjahresniveau von 48  %, was durch einen geringeren 
Aufwand für die Beseitigung von Rohrbrüchen und durch die höheren Umsatzerlöse bedingt ist.  
 
Das Finanzergebnis beinhaltet im Wesentlichen den Zinsaufwand für langfristige Darlehen der 
Gesellschafterin ENTEGA AG. Das Geschäftsjahr 2015 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe 
von 96 TEUR (Vorjahr: 63 TEUR).  Die Gesellschaft beschäftigte auch im Jahr 2015 kein eigenes 
Personal; die technische und kaufmännische Betriebsführung erfolgt durch die ENTEGA AG.  Die 
Gesellschaft rechnet für das Jahr 2016 unter der Voraussetzung eines konstanten Wasserabsatzes mit 
einem stabilen Ergebnis.  Die Einhaltung der Trinkwasserverordnung wird dur ch entsprechende 
Kontrollen und Qualitätssicherungsmaßnahmen durch den Betriebsführer ENTEGA AG gewährleistet.  
Durch den Factoringvertrag mit der ENTEGA Energie GmbH wird das Forderungsausfallrisiko aus dem 
Wasserverkauf übertragen.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche  
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 107 -

ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110 ENTEGA AG, 
64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 03.11.2011 
Handelsregister:  HRB 91227, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Errichtung. Betriebsführung und Finanzierung von 
Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie und deren Vertrieb sowie der Erwerb und die 
Verwaltung von Kapitalbeteiligungen von Eigentums- , Finanzierungs- oder Betriebsgesellschaften 
solcher Anlagen. Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den 
Gesellschaftszweck zu fördern. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt ei nen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 87,50% 
Stadtwerke Langen GmbH 12,50% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Käsler-Simmons, Yvonne Mitglied k.A. 
Sperling, Julia Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 108 -

ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 10.129 9.591 9.053 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 10.129 9.591 9.053 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 967 847 1.144 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 221 225 39 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 746 622 1.106 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 11.096 10.438 10.198 
Passiva    
Eigenkapital 178 110 2.975 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 151 151 2.746 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 2 -66 204 
Rückstellungen 49 64 163 
Verbindlichkeiten 10.869 10.264 7.060 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 11.096 10.438 10.198 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 1.192 1.076 1.296 
   Umsatzerlöse 1.192 1.076 1.296 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 10 0 2 
Betriebsleistung 1.202 1.076 1.298 
Betriebsaufwand -769 -792 -758 
   Materialaufwand -33 -30 -37 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -538 -538 -538 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -198 -224 -183 
Betriebsergebnis 433 284 540 
Finanzergebnis -365 -350 -175 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19 17 13 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -384 -367 -188 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 68 -66 366 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -21 -1 -96 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 47 -68 270 
- 109 -

ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 82,5% 80,2% 110,1% 
Anlagenintensität 91,3% 91,9% 88,8% 
Abschreibungsquote  5,3% 5,6% 5,9% 
Investitionen (TEUR) 0 0 1 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 35,3% 30,9% 493,6% 
Eigenkapital (TEUR) 178 110 2.975 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 1,6% 1,1% 29,2% 
Bankverbindlichkeiten 8.181 7.586 6.991 
Veränderung Verschuldung -190 -605 -3.204 
Verschuldungsgrad >1000% >1000% 242,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 4,0% -6,3% 20,8% 
Return on Investment (ROI) 0,4% -0,6% 2,6% 
Eigenkapitalrentabilität 26,6% -61,2% 9,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,9% 2,9% 4,5% 
Materialintensität 2,8% 2,8% 2,8% 
Rohertrag (TEUR) 1.159 1.046 1.260 
EBIT (TEUR) 433 284 540 
EBITDA (TEUR) 971 821 1.078 
ROCE 3,9% 2,9% 4,6% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 100,0% 100,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 110 -

ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der 
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme bestimmt.  
 
Das Geschäftsjahr 2015 ist  das dritte volle Betriebsjahr. Die drei Windenergieanlagen mit einer 
elektrischen Leistung von zusammen 6,9 MW  erzeugten im Jahr 2015 insgesamt rund 13,2 Mio. kWh 
Strom. Der erzeugte Strom wurde in das örtliche Verteilnetz eingespeist und gemäß EEG sowie der 
darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet.  
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen 
Windenergieanlagen. Die Anlagendeckung beträgt 32,9 % (Vorjahr: 1,1 %). Das Sachanlagevermögen 
in Höhe von ca. 9.053 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 88,8 % (Vorjahr: 91,9 %) zur Bilanzsumme 
der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital sowie Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten, verbundene Unternehmen und Gesellschaftern 97,8 % (Vorjahr: 99,1 %) der 
Bilanzsumme ausmachen. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über 
Eigenkapital und langfristige Darlehen finanziert. Bedingt durch die Umwandlung des 
Gesellschafterdarlehens in die Kapitalrücklage beläuft sich die Eigenkapitalquo te auf 29,2 % nach  
1,1 % im Vorjahr. 
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um  
ca. 20,6 % auf ca. 1.296  TEUR gestiegen. Grund hierfür ist, dass das Windjahr  2015 besser war als 
2014. Den Umsätzen stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche 
Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. 
Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 270 TEUR ab.  
 
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 13,2 Mio. kWh produzieren.  Aus den hieraus 
resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2016 konstante Umsätze und einen 
Jahresüberschuss von 260 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2016 wird eine Beteiligung weiterer 
Gesellschafter an der Gesellschaft geprüft. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 111 -

Global Tech I Offshore Wind GmbH 
Anschrift: Am Sandtorkai 62, 20457 Hamburg 
 
Kontakt:  sowie http://www.globaltechone.de 
Gründung: 06.06.2008 
Handelsregister:  HRB 117586, Amtsgericht Hamburg 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmenszweck ist die Entwicklung, Errichtung, der Betrieb und die Vermarktung von Offshore -
Windparks und von dafür bestimmten Anlagen, ferner das Halten und Verwalten von Beteiligungen 
im Bereich erneuerbare Energien, insbesondere im Bereich der Windenergie. Der Gegenstand des 
Unternehmens der Gesellschaft kann von der Gesellschaft selbst oder durch 
Beteiligungsunternehmen verfolgt werden. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen er füllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Weitere Unternehmen 50,20% 
ENTEGA AG 24,90% 
Stadtwerke München GmbH 24,90% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Podbielski, Jan Mitglied k.A. 
Schmeer, Detlef Mitglied k.A. 
Steindam, Hendrik Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 112 -

Global Tech I Offshore Wind GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.609.492 1.655.732 1.634.575 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 151.094 150.310 145.845 
   Sachanlagen 1.458.398 1.505.422 1.488.730 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 146.074 169.213 66.274 
   Vorräte 0 412 824 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 53.371 55.109 33.956 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 92.703 113.692 31.494 
Rechnungsabgrenzungsposten 4.215 71 5.992 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 66.554 72.548 165.297 
Summe Aktiva 1.826.336 1.897.564 1.872.138 
Passiva    
Eigenkapital 0 0 0 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -67.554 -73.548 -166.297 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 66.554 72.548 165.297 
Sonderposten 280.317 280.317 280.317 
Rückstellungen 88.944 61.147 48.469 
Verbindlichkeiten 1.457.075 1.556.101 1.543.352 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 1.826.336 1.897.564 1.872.138 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 0 2.778 108.616 
   Umsatzerlöse 0 2.778 108.616 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 131.860 398.759 61.568 
Betriebsleistung 131.860 401.537 170.184 
Betriebsaufwand -70.730 -303.606 -150.364 
   Materialaufwand 0 -2.850 -6.670 
   Personalaufwand -6.898 -8.957 -7.324 
   Abschreibungen -221 -125.911 -87.992 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -63.610 -165.888 -48.378 
Betriebsergebnis 61.131 97.930 19.821 
Finanzergebnis -86.737 -103.923 -109.010 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16 349 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -86.753 -104.272 -109.011 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -25.606 -5.993 -89.189 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1 0 -3.590 
Sonstige Steuern -1 -2 31 
Jahresergebnis -25.608 -5.994 -92.749 
- 113 -

Global Tech I Offshore Wind GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 59,2% 57,0% 52,3% 
Anlagenintensität 88,1% 87,3% 87,3% 
Abschreibungsquote  0,0% 7,6% 5,4% 
Investitionen (TEUR) 579.119 175.000 69 
Investitionsquote 36,0% 10,6% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 24,6% 25,1% 9,0% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten 953.425 943.639 855.622 
Veränderung Verschuldung 654.912 99.026 -12.749 
Verschuldungsgrad 973,6% >1000% 996,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - -215,8% -85,4% 
Return on Investment (ROI) -1,4% -0,3% -5,0% 
Eigenkapitalrentabilität - - - 
Gesamtkapitalrentabilität 3,3% 5,2% 0,9% 
Materialintensität 0,0% 0,7% 3,9% 
Rohertrag (TEUR) 0 -72 101.947 
EBIT (TEUR) 61.131 97.930 19.821 
EBITDA (TEUR) 61.352 223.842 107.813 
ROCE 3,6% 5,4% 0,9% 
Personal    
Personalintensität 5,2% 2,2% 4,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 51 - 65 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 34 - 28 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 85 102 93 
Frauenanteil Beschäftigte 40,0% - 30,1% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 5  - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 8 k.A. k.A. 
Frauenanteil Auszubildende 37,5% - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 5 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 7 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 37 - 36 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  74 88 79 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 114 -

Global Tech I Offshore Wind GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Offshore -Windpark Global Tech I (GT  I) liegt ca. 180  km in nordwestlicher Richtung vor 
Bremerhaven und besteht aus 80 Windenergieanlagen der 5 -Megawatt-Klasse und hat somit eine 
Anschlussleistung von insgesamt 400 Megawatt.  
 
Der Bau des Offshore Windparks GT I ist abgeschlossen. Die elektrische  und mechanische 
Inbetriebnahme aller Windenergieanlagen wurde im Sommer 2015 abgeschlossen und die 
nachgelagerte Testphase weitgehend im Zeitraum bis September durchgeführt; seither befindet sich 
der Park mit allen Anlagen am Netz. Der Testbetrieb wurde bis auf eine temporär defekte Anlage für 
die übrigen 79 Anlagen erfolgreich in 2015 abgeschlossen. Seit  1. Januar  2016 haben alle 80 Wind -
energieanlagen den Testbetrieb erfolgreich beendet. Parallel wurde die Betriebsführung für den 
Gesamtwindpark und das Netz von der Leitwarte in Hamburg übernommen und die erforderlichen 
Steuerungssysteme aktiviert.  Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten Umsatzerlöse und sonstige 
betriebliche Erträge in Höhe von rund 170,2 Mio. E UR generiert werden. Da in 2015 keine neuen 
Kompensationsansprüche gem. § 17e EnWG aus der Verzögerung des Netzanschlusses mehr geltend 
gemacht wurden und die Inbetriebnahmetätigkeiten noch bis in den Sommer 2015 hinein andauerten, 
liegen die Erträge deutlich unter den Erträgen des Vorjahres (401,5 Mio. EUR).  
 
Wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hatten wie auch  in den 
Vorjahren die Aufwendungen für Zinsen und Avalprovisionen. Der Zinsaufwand setzt sich zusammen 
aus Zinsen in Höhe von 57,4 Mio. EUR (2014: 61,0 Mio. EUR) für die Inanspruchnahme der 
Fremdkapitalkreditlinien und 47,7 Mio. EUR (2014: 37,2 Mio. EUR) für die Inanspruchnahme der 
Gesellschafterdarlehen sowie Avalprovisionen in Höhe von 3,9 Mio. EUR (2014: 6,1 M io. EUR). Die GTI 
weist in 2015 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 9 2,7 Mio. EUR auf (2014: 6,0  Mio. EUR). Hier wirkt 
sich insbesondere aus, dass im Gegensatz zu 2014 in 2015 keine Kompensationsansprüche 
gegenüber der TenneT aus der Verzögerung der Inbetri ebnahme geltend gemacht werden konnten und 
im Gegenzug durch die verzögerte Inbetriebnahme nur ca. ein Drittel der im regulären Betrieb 
erwarteten Umsatzerlöse erzielt werden konnten. GT  I plant für 2016 Erlöse in einer Größenordnung 
von ca. 280 Mio. EUR. Auch für 2016 wird ein Jahresfehlbetrag erwartet, weil sich der Zinsaufwand 
immer noch auf hohem Niveau bewegt, die Abschreibungen erstmals in voller Höhe zum Tragen 
kommen und auch der Erlöshochlauf erst im II. Quartal 2016 beendet sein wird. Mittelfristig wird sich 
die Lage durch die fortschreitende Tilgung der Fremdmittel- und Gesellschafterdarlehen entspannen. 
ln 2016 wird für die Darlehen aus der Bankenfinanzierung der Schuldendienst in voller Höhe aus 
eigener Kraft geleistet werden können. Außerdem werden die in 2015 aufgelaufenen Defizite bei den 
Reservekonten zur Jahresmitte 2016 in voller Höhe ausgeglichen. Darüber hinaus wird das ergänzende 
Contingent Loan der finanzierenden Banken in 2016 weitgehend getilgt werden. Allerdings erfolgt auch 
in 2016 in Übereinstimmung mit der bisherigen Planung kein Schuldendienst für die 
Gesellschafterdarlehen mit der Folge, dass eine weitere Thesaurierung aufgelaufener Zinsen erfolgen 
wird. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 20 15 erfolgte durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers, welche den uneingeschränkten Bestäti -
gungsvermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
- 115 -

Hessenwasser GmbH & Co. KG 
Anschrift: Taunusstraße 100, 64521 Groß-Gerau 
 
Kontakt: 069/ 254 900 sowie info@hessenwasser.de 
sowie http://www.hessenwasser.de 
Gründung: 19.12.2003 
Handelsregister:  HRA 53394, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Wassergewinnung, der Wasserbezug sowie die Aufbereitung, 
die Speicherung, der Transport u. die Lieferung an Gesellschafterkunden u. sonstige Dritte sowie 
Entsorgung von Abwasser. Zu diesem Zweck kann sie eigene Anlagen zur Wassergewinnung, zum 
Transport u. zur Abwasserentsorgung betreiben. Die Gesellschaft kann insbesondere Anlagen u. 
Einrichtungen aller Art, die den genannten Zwecken zu dienen geeignet sind, erwerben, errichten u. 
betreiben, alleine oder gemeinsam mit anderen, für eigene oder fremde Rechnung. Sie kann auch 
alle sonstigen mit dem Beschaffungs- 
und Transportbereich zusammenhängenden Geschäfte u. 
Maßnahmen einschließlich der Aufgaben der Abwasserreinigung sowie des Betriebs von 
Entwässerungsanlagen sowie Planung u. Beratung auf allen diesen Gebieten übernehmen.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Mainova AG 36,30% 
ENTEGA AG 27,27% 
ESWE Versorgungs-AG 18,20% 
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau 18,20% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Abke, Wulf   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Der Vertreter der Geschäftsführung erhält seine Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
- 116 -

Hessenwasser GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 99.081 98.623 100.408 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2.226 2.580 3.523 
   Sachanlagen 96.553 95.738 96.536 
   Finanzanlagen 302 305 348 
Umlaufvermögen 13.807 14.763 15.745 
   Vorräte 56 56 56 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 11.930 10.687 10.608 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.821 4.020 5.081 
Rechnungsabgrenzungsposten 269 282 231 
Summe Aktiva 113.158 113.668 116.384 
Passiva    
Eigenkapital 41.227 41.276 43.422 
   Kapitalanteile 16.500 16.500 16.500 
   Rücklagen 22.327 22.327 22.327 
   Bilanzergebnis 2.401 2.450 4.595 
Sonderposten 0 1.443 1.395 
Rückstellungen 8.763 8.201 8.482 
Verbindlichkeiten 62.980 62.581 62.940 
Rechnungsabgrenzungsposten 187 167 145 
Summe Passiva 113.158 113.668 116.384 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 71.913 72.137 74.373 
   Umsatzerlöse 71.223 71.331 73.526 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 690 806 847 
Sonstige betriebliche Erträge 10.730 11.822 12.378 
Betriebsleistung 82.643 83.959 86.751 
Betriebsaufwand -76.784 -78.943 -79.210 
   Materialaufwand -37.776 -38.968 -39.354 
   Personalaufwand -25.676 -26.292 -26.766 
   Abschreibungen -8.246 -8.472 -8.106 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.085 -5.211 -4.985 
Betriebsergebnis 5.860 5.016 7.541 
Finanzergebnis -2.605 -2.204 -1.946 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 5 4 4 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4 195 125 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.614 -2.403 -2.075 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.255 2.812 5.595 
Außerordentliches Ergebnis -41 -41 -41 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -553 -145 -776 
Sonstige Steuern -260 -176 -182 
Jahresergebnis 2.401 2.450 4.595 
- 117 -

Hessenwasser GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 90,2% 93,8% 99,5% 
Anlagenintensität 87,6% 86,8% 86,3% 
Abschreibungsquote  8,3% 8,6% 8,1% 
Investitionen (TEUR) 7.662 8.422 11.588 
Investitionsquote 7,7% 8,5% 11,5% 
Liquidität 3. Grades 58,6% 75,4% 105,1% 
Eigenkapital (TEUR) 41.227 41.276 43.422 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 16.500 16.500 16.500 
Eigenkapitalquote 36,4% 36,3% 37,3% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 46.537 49.046 53.988 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -3.019 -400 360 
Verschuldungsgrad 174,5% 172,2% 165,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 3,3% 3,4% 6,2% 
Return on Investment (ROI) 2,1% 2,2% 3,9% 
Eigenkapitalrentabilität 5,8% 5,9% 10,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,4% 4,3% 5,7% 
Materialintensität 45,7% 46,4% 45,4% 
Rohertrag (TEUR) 34.138 33.169 35.019 
EBIT (TEUR) 5.864 5.020 7.545 
EBITDA (TEUR) 14.111 13.492 15.651 
ROCE 5,1% 4,8% 6,5% 
Personal    
Personalintensität 31,1% 31,3% 30,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - 277 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 88 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 389 361 365 
Frauenanteil Beschäftigte - - 24,1% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 - 12 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 - 8 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 13 20 
Frauenanteil Auszubildende - - 40,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 14 13 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 118 -

Hessenwasser GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Für die Hessenwasser GmbH & Co. KG sind die Erträge aus der Trinkwasserabgabe aufgrund der 
witterungsbedingten Mehrabgabe deutlich von 70.857 TEUR auf 72.683 TEUR angestiegen. Die 
nutzbare Wasserabgabemenge lag mit 105.907.409 m3 über dem Vorjahresniveau  
(Vorjahr: 102.403.335 m³).  Die Wasserbezugskosten verhielten sich in etwa proportional zu den 
Erträgen und stiegen von 18.599 TEUR im Geschäftsjahr 2014 auf 19.100 TEUR im Geschäftsjahr 
2015. Die Investitionen in immaterielle Anlagen, Sach - und Finanzanlagen betrugen im Jahr 2015 
11.588 TEUR (Vorjahr: 8.422 TEUR). Diese wurden im Wesentlichen aus dem Cashflow aus laufender 
Geschäftstätigkeit sowie durch Investitionszuschüsse finanziert.  Insgesamt ist das Jahresergebnis 
nach Steuern gegenüber dem Vorjahr um 2.146 TEUR auf 4.595 TEUR gestiegen. 
 
Für das Jahr 2016 rechnet die Hessenwasser mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 
5.900 TEUR. Voraussetzung hierfür ist neben der weiterhin strikten Umsetzung eines 
Effizienzverbesserungsprogramms das Eintreten der in der Planung angenommenen sonstigen 
Rahmenbedingungen. Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im 
Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von 
Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, 
die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch 
PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
- 119 -

Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Taunusstraße 100, 64521 Groß-Gerau 
 
Kontakt: 069/ 254 900  sowie  info@hessenwasser.de  
sowie  http://www.hessenwasser.de 
Gründung: 24.07.2003 
Handelsregister:  HRB 54935, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften. Die 
Gesellschaft ist insbesondere berufen, bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma 
Hessenwasser GmbH & Co. KG die Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin 
einzunehmen und deren Geschäfte zu führen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck  im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Mainova AG 36,33% 
ENTEGA AG 27,27% 
ESWE Versorgungs-AG 18,17% 
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau 18,17% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Abke, Wulf Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsleitung erhielt im Berichtszeitraum keine Vergütung durch die Gesellschaft.  
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Alsheimer, Dr. Constantin  Vorsitzender k.A. 
Niedermaier, Andreas  stv. Vorsitzender k.A. 
Pschiebl, Michael  stv. Vorsitzender k.A. 
Abram, Matthias  Mitglied k.A. 
Breidenbach, Norbert  Mitglied k.A. 
Ehrhardt, Willi  Mitglied k.A. 
Hanke, Thomas  Mitglied k.A. 
Hertel, Isolde  Mitglied k.A. 
Jung, Annerose  Mitglied k.A. 
Klinger, Dr. Julia  Mitglied k.A. 
Lechner-Befard, Jürgen  Mitglied k.A. 
Lipinski, Artur  Mitglied k.A. 
Oschinski, Hans-Joachim  Mitglied k.A. 
Schodlok, Ralf  Mitglied k.A. 
Tollebeek, Torsten  Mitglied k.A. 
Will, Thomas  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Jahr 2015 Bezüge in Höhe von 40,235 TEUR.  
 
- 120 -

Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 3 3 3 
Eigenkapital (TEUR) 65 68 71 
Bilanzsumme (TEUR) 70 73 77 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 121 -

HSE Energie France SAS 
Anschrift: 9, Place Kléber , 67000 Strasbourg, 
Frankreich 
 Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 24.09.2010 
Handelsregister:  524 803 616 R.C.S. Strasbourg 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Firma sowohl in Frankreich als auch in allen anderen Ländern ist die Konzipierung 
und Entwicklung und der Betrieb sowie der Verkauf von Energieproduktionsanlagen auf der 
Grundlage von Geothermie, Wasser, Wind und Sonne sowie der  Handel und Weiterverkauf des 
produzierten Stroms aus erneuerbaren Energien. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Beteiligungen   
Parc éolien Baudignécourt SAS 100,00% 
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 100,00% 
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Hauptversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Böss, Guido Mitglied k.A. 
Häuser, Florian Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 122 -

HSE Energie France SAS 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 25.925 25.670 12.058 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 25.925 25.670 12.058 
Umlaufvermögen 68 26 362 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 23 3 315 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 45 22 47 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 25.993 25.695 12.420 
Passiva    
Eigenkapital 3.101 3.074 2.944 
   Gezeichnetes Kapital 3.932 3.932 3.932 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -831 -858 -988 
Rückstellungen 10 10 10 
Verbindlichkeiten 22.883 22.612 9.466 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 25.993 25.695 12.420 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 64 82 71 
   Umsatzerlöse 64 82 71 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 100 
Betriebsleistung 64 82 170 
Betriebsaufwand -90 -99 -128 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -90 -99 -128 
Betriebsergebnis -25 -17 42 
Finanzergebnis -10 -10 -171 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 594 594 176 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -603 -603 -347 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -35 -27 -129 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1 -1 -1 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -36 -27 -130 
- 123 -

HSE Energie France SAS 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 12,0% 12,0% 24,4% 
Anlagenintensität 99,7% 99,9% 97,1% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 0,3% 0,1% 3,8% 
Eigenkapital (TEUR) 3.101 3.074 2.944 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 3.932 3.932 3.932 
Eigenkapitalquote 11,9% 12,0% 23,7% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 608 -271 -13.146 
Verschuldungsgrad 738,3% 736,0% 321,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -56,3% -33,2% -183,9% 
Return on Investment (ROI) -0,1% -0,1% -1,0% 
Eigenkapitalrentabilität -1,2% -0,9% -4,4% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,2% 2,2% 1,7% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 64 82 71 
EBIT (TEUR) -25 -17 42 
EBITDA (TEUR) -25 -17 42 
ROCE 2,2% 2,2% 1,7% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 124 -

HSE Energie France SAS 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft HSE Energie France SAS (Frankreich) wurde im September 2010 gegründet. Der Sitz 
der Gesellschaft liegt in Strasbourg, Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die ENTEGA Regenerativ 
GmbH. 
 
Hauptzweck der Gesellschaft ist die Konzipierung, die Errichtung und der Betrieb sowie der Verkauf 
von Energieproduktionsanlagen im Bereich der erneuerbaren Energien sowie der Handel und 
Weiterverkauf des produzierten Stroms aus erneuerbaren Energien. Des Weiteren übt sie alle 
finanziellen, kommerziellen und industriellen Geschäfte sowie mit beweglichen und unbeweglichen 
Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, 
die Erweiterung und Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen. 
 
Die Aktivseite der Bilanz der HSE Energie France SAS ist geprägt durch die Anteile an den 
Projektgesellschaften und langfristigen Ausleihungen zur Finanzierung derselben. Die Aktivseite hat 
sich durch den Verkauf der drei französischen Windparks Parc éolien Montafilant SAS, Parc éolien 
Chermisey SAS sowie Parc  éolien Le Charmois SAS entsprechend reduziert. Diese drei französischen 
Gesellschaften wurden mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1.01.2015 an ein verbundenes Unternehmen 
des Schweizer Unternehmens re:cap global investors AG, Zug/Schweiz, veräußert. 
 
Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über Eigenkapital sowie langfristigen Darlehen der 
ENTEGA Regenerativ GmbH. Die Gesellschaft ist mit einem angemessenen Finanzrahmen 
ausgestattet. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch EY, 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex  ausgenommen. 
 
- 125 -

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 
Anschrift: c/o Gut Helmeringen, Helmeringen 43, 89415 
Lauingen, Donau 
 Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071 
Gründung: 23.12.2009 
Handelsregister:  HRA 17176, Amtsgericht München 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere in Lauingen, mit dem Ziel den erzeugten Strom zu verkaufen. Die 
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet 
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich 
zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Biehle, Patrick   
    Heim, Matthias   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
- 126 -

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 21.853 20.487 19.179 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 21.853 20.487 19.179 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.368 1.728 1.700 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 182 147 141 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.186 1.581 1.560 
Rechnungsabgrenzungsposten 160 149 137 
Summe Aktiva 23.381 22.363 21.016 
Passiva    
Eigenkapital 3.947 4.103 4.300 
   Kapitalanteile 1 1 1 
   Rücklagen 3.727 3.727 3.727 
   Bilanzergebnis 219 375 572 
Rückstellungen 38 24 103 
Verbindlichkeiten 19.396 18.236 16.613 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 23.381 22.363 21.016 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 2.931 3.050 3.261 
   Umsatzerlöse 2.931 3.050 3.261 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 1 0 
Betriebsleistung 2.931 3.051 3.261 
Betriebsaufwand -1.641 -1.653 -1.710 
   Materialaufwand -149 -141 -161 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1.366 -1.366 -1.366 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -126 -146 -183 
Betriebsergebnis 1.290 1.398 1.551 
Finanzergebnis -1.017 -949 -881 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3 2 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.020 -951 -882 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 273 449 670 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -54 -72 -96 
Sonstige Steuern 0 -2 -2 
Jahresergebnis 219 375 572 
- 127 -

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 106,7% 107,8% 108,9% 
Anlagenintensität 93,5% 91,6% 91,3% 
Abschreibungsquote  6,3% 6,7% 7,1% 
Investitionen (TEUR) 0 0 58 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,3% 
Liquidität 3. Grades >1000% 609,9% >1000% 
Eigenkapital (TEUR) 3.947 4.103 4.300 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapitalquote 16,9% 18,3% 20,5% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 19.360 17.977 16.594 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.385 -1.160 -1.623 
Verschuldungsgrad 492,4% 445,1% 388,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 7,5% 12,3% 17,6% 
Return on Investment (ROI) 0,9% 1,7% 2,7% 
Eigenkapitalrentabilität 5,6% 9,1% 13,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,3% 5,9% 6,9% 
Materialintensität 5,1% 4,6% 4,9% 
Rohertrag (TEUR) 2.782 2.908 3.100 
EBIT (TEUR) 1.290 1.398 1.551 
EBITDA (TEUR) 2.656 2.763 2.917 
ROCE 5,3% 5,9% 7,0% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 128 -

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Photovoltaik-Anlagen (PV). Daher sind die Rahmenbedingungen der 
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung r egelnde Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Im Geschäftsjahr 2015 hat die PV -Anlage insgesamt 10,2 GWh (Vorjahr 9,5 GWh) Solarstromerzeugt 
und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. Der eingespeiste St rom wird gemäß EEG sowie zukünftig 
der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen PV-
Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 19. 179 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 91,3 % 
(Vorjahr: 91,6 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite  Eigenkapital und 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 99,3 % (Vorjahr: 98,7 %) der  Bilanzsumme ausmachen. 
Die langfristige n Vermögensgegenstände sind damit  fristenkongruent über Eigenkapital und ein 
langfristiges Darlehen finanziert. Die  Eigenkapitalquote beläuft sich auf 20,5 % nach 18,3 % im 
Vorjahr. 
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr  aufgrund 
höherer Sonneneinstrahlung um 6,9 % auf 3.26 1 TEUR gestiegen. Den Umsätzen  stehen im 
Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die 
Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt  schließt das Geschäftsjahr 
mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 572 TEUR (Vorjahr: 375 TEUR) ab. 
 
Die PV-Anlage wird in den Folgejahren bei einer im langjährigen Mittel liegenden Sonneneinstrahlung 
eine jährliche elektrische Arbeit von zirka  10,0 GWh produzieren. Aus den hieraus resultierenden 
Einspeiseerlösen werden für 2016 konstante Umsätze in Höhe von 3.200 TEUR und einen 
Jahresüberschuss von 400 TEUR erwartet. 
 
Das Zinsänderungs- und Liquiditätsrisiko für den variabel verzinslichen Teil eines Bankdarlehens wird 
durch Sicherungsmaßnahmen in Form eines Swap-Geschäfts gemanagt. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontr ollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 129 -

HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071     
Gründung: 02.11.2009 
Handelsregister:  HRB 88576, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder 
Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Biehle, Patrick Mitglied k.A. 
Heim, Matthias Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 32 32 27 
Bilanzsumme (TEUR) 41 40 29 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 130 -

- 131 -

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 29.12.2009 
Handelsregister:  HRA 84355, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere in Leiwen, mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu verkaufen. Die 
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet 
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich 
zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Biehle, Patrick   
    Heim, Matthias   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
  
- 132 -

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 8.421 7.892 7.329 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 8.421 7.892 7.329 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 752 795 1.014 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 68 40 67 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 684 755 948 
Rechnungsabgrenzungsposten 294 14 14 
Summe Aktiva 9.467 8.701 8.358 
Passiva    
Eigenkapital 1.399 1.144 1.390 
   Kapitalanteile 0 0 0 
   Rücklagen 1.365 1.365 1.365 
   Bilanzergebnis 34 -221 25 
Rückstellungen 20 49 22 
Verbindlichkeiten 8.048 7.508 6.946 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 9.467 8.701 8.358 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 1.016 1.167 1.194 
   Umsatzerlöse 1.016 1.167 1.194 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 40 20 26 
Betriebsleistung 1.056 1.186 1.220 
Betriebsaufwand -666 -798 -684 
   Materialaufwand -45 -177 -70 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -529 -529 -529 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -92 -92 -85 
Betriebsergebnis 390 388 536 
Finanzergebnis -351 -602 -286 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4 3 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -355 -605 -287 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 39 -214 250 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6 -8 -4 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 34 -221 246 
- 133 -

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 108,9% 105,8% 109,6% 
Anlagenintensität 88,9% 90,7% 87,7% 
Abschreibungsquote  6,3% 6,7% 7,2% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 256,3% 228,5% 313,3% 
Eigenkapital (TEUR) 1.399 1.144 1.390 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 0 0 0 
Eigenkapitalquote 14,8% 13,1% 16,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 7.775 7.210 6.644 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -490 -540 -562 
Verschuldungsgrad 576,8% 660,7% 501,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 3,3% -19,0% 20,6% 
Return on Investment (ROI) 0,4% -2,5% 2,9% 
Eigenkapitalrentabilität 2,4% -19,3% 17,7% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,1% 4,4% 6,4% 
Materialintensität 4,2% 15,0% 5,8% 
Rohertrag (TEUR) 971 989 1.123 
EBIT (TEUR) 390 388 536 
EBITDA (TEUR) 919 917 1.065 
ROCE 4,1% 4,4% 6,4% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 134 -

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Solarpark Leiwen GmbH &  Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Photovoltaik -Anlage -Anlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen 
der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang  
Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Im Geschäftsjahr 2015 hat die Photovoltaik -Anlage insgesamt 3,7 GWh (Vorjahr 3,6 GWh) Solarstrom 
erzeugt und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. Der eingespeiste Strom wird gemäß EEG sowie der 
darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. Bezüglich der überplanmäßigen Degradation von 
Modulen konnte die Gesellschaft mit dem Modulhersteller 2014 eine Kulanzregelung über den 
Austausch minderwertiger Module erzielen, wobei der Hersteller die Module kostenfrei liefert und die 
Montagekosten zu Lasten der Gesellschaft gehen. Der Modulaustausch wurde im Geschäftsjahr 
erfolgreich abgeschlossen. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen PV -
Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 7.329 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 87,7 % 
(Vorjahr: 7.8 92 TEUR bzw. 90,7 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der 
Passivseite das Eigenkapital und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9 6,1 % 
(Vorjahr: 96,0 %) der Bilanzsumme ausmachen. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit 
fristenkongruent über Eigenkapital und ein langfristiges Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote 
beläuft sich auf 16, 6 % nach 13,1 % im Vorjahr. Die Ums ätze aus Einspeiseerlösen sind im 
Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund höherer Sonneneinstrahlung sowie der 
Performanceverbesserung durch den Austausch minderwertiger Module  um 2,3 % auf 1.194 TEUR 
gestiegen. Den Umsätzen stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche 
Aufwendungen sowie  durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. 
Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 246 TEUR  
(Vorjahr: -221 TEUR) ab.  D ie PV -Anlage wird in den Folgejahren bei einer im langjährigen Mittel 
liegenden Sonneneinstrahlung eine jährliche elektrische Arbeit von ca. 3,7 GWh produzieren. Aus den 
hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2016 Umsätze von 1.160 TEUR u nd einen 
Jahresüberschuss von 157 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
- 135 -

HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071     
Gründung: 02.11.2009 
Handelsregister:  HRB 88575, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art 
tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Biehle, Patrick Mitglied k.A. 
Heim, Matthias Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 32 32 27 
Bilanzsumme (TEUR) 40 40 29 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 136 -

- 137 -

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 13.06.2000 / Eintritt HSE: 07.10.2010 
Handelsregister:  HRA 84367, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere in Thüngen, mit dem Ziel den erzeugten Strom zu verkaufen. Die 
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet 
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich 
zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Biehle, Patrick   
    Heim, Matthias   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
- 138 -

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 41.139 38.660 36.180 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 41.139 38.660 36.180 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 3.798 4.120 3.425 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 237 261 113 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 3.561 3.859 3.313 
Rechnungsabgrenzungsposten 489 208 195 
Summe Aktiva 45.426 42.988 39.800 
Passiva    
Eigenkapital 13.313 13.196 12.196 
   Kapitalanteile 12.729 12.729 10.929 
   Rücklagen 0 0 0 
   Bilanzergebnis 584 466 1.267 
Rückstellungen 147 216 306 
Verbindlichkeiten 31.846 29.576 27.298 
Rechnungsabgrenzungsposten 120 0 0 
Summe Passiva 45.426 42.988 39.800 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 5.291 5.397 5.762 
   Umsatzerlöse 5.291 5.397 5.762 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 120 11 
Betriebsleistung 5.291 5.517 5.773 
Betriebsaufwand -3.144 -3.388 -3.170 
   Materialaufwand -212 -462 -231 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -2.481 -2.481 -2.481 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -451 -445 -458 
Betriebsergebnis 2.146 2.129 2.603 
Finanzergebnis -1.464 -1.599 -1.193 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15 11 3 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.479 -1.610 -1.196 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 682 530 1.409 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -98 -63 -143 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 584 466 1.267 
- 139 -

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 109,7% 110,5% 109,0% 
Anlagenintensität 90,6% 89,9% 90,9% 
Abschreibungsquote  6,0% 6,4% 6,9% 
Investitionen (TEUR) 0 3 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% 899,2% 
Eigenkapital (TEUR) 13.313 13.196 12.196 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 12.729 12.729 10.929 
Eigenkapitalquote 29,3% 30,7% 30,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 31.825 29.531 27.223 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -2.301 -2.269 -2.278 
Verschuldungsgrad 241,2% 225,8% 226,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 11,0% 8,6% 22,0% 
Return on Investment (ROI) 1,3% 1,1% 3,2% 
Eigenkapitalrentabilität 4,4% 3,5% 10,4% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,5% 4,8% 6,2% 
Materialintensität 4,0% 8,4% 4,0% 
Rohertrag (TEUR) 5.078 4.934 5.531 
EBIT (TEUR) 2.146 2.129 2.603 
EBITDA (TEUR) 4.627 4.610 5.084 
ROCE 4,6% 4,9% 6,2% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 140 -

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Photovoltaik -Freiflächenanlage. Daher sind die Rahmen-
bedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den 
Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Im Geschäftsjahr 2015 hat die Photovoltaik- Anlage insgesamt 20,3 GWh (Vorjahr 19,0 GWh) 
Solarstrom erzeugt und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. De r eingespeiste Strom wird gemäß 
EEG sowie der darin seit November 2015 enthaltenen Direktvermarktung vergütet.  
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen PV -
Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 36. 180 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 90,9 % 
(Vorjahr: 89,9 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital und 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 99,0 % (Vorjahr: 99,4 %) der Bilanzsumme ausmachen. 
Die langfristig en Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und ein 
langfristiges Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich fast unverändert auf 30,6 %. 
 
Die Liquidität der Gesellschaft ist jederzeit gesichert.  Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im 
Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund höherer Sonneneinstrahlung um 6,8 % auf 
5.762 TEUR gestiegen. Den Umsätzen stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und 
sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende 
Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in 
Höhe von 1.267 TEUR (Vorjahr: 466 TEUR) ab. 
 
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit wurden 2014 und 2015 alle Kessel der 31 Transfor matoren im 
PV-Park erneuert. Anschließend wurden die technischen Voraussetzungen für die Direktvermarktung 
des Stroms geschaffen und der PV -Park zur Direktvermarktung angemeldet. Seit November 2015 wird 
nun der im PV-Park erzeugte Strom direkt vermarktet. Die PV-Anlage wird in den Folgejahren bei einer 
im langjährigen Mittel liegenden Sonneneinstrahlung eine jährliche elektrische Arbeit von 
ca. 19,0 GWh produzieren. Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2016 
Umsätze von 5.400 TEUR und einen Jahresüberschuss von 1.100 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschä ftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 141 -

HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071     
Gründung: 08.09.2010 
Handelsregister:  HRB 89209, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte 
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Biehle, Patrick Mitglied k.A. 
Heim, Matthias Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 31 33 27 
Bilanzsumme (TEUR) 39 42 35 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 142 -

- 143 -

HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Anschrift: Fliederweg 3a, 64823 Groß-Umstadt 
Kon
takt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 23.12.2009 
Handelsregister: HRA 84106, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb von Windkraftanlagen zur 
Stromgewinnung. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte 
vorzunehmen, welche geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu 
fördern. Sie ist berechtigt, sich zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
EN
TEGA Regenerativ GmbH 90,00% 
Energiegenossenschaft Odenwald e.G. 10,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
 
Karsten, Till 
 
Käsler-Simmons, Yvonne 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
- 144 -

HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 6.773 6.381 5.988 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 242 228 214 
   Sachanlagen 6.530 6.153 5.774 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 618 559 622 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 125 137 160 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 492 422 462 
Rechnungsabgrenzungsposten 50 46 42 
Summe Aktiva 7.440 6.986 6.652 
Passiva    
Eigenkapital 1.852 1.799 1.923 
   Kapitalanteile 100 100 100 
   Rücklagen 1.640 1.640 1.640 
   Bilanzergebnis 111 59 182 
Rückstellungen 85 80 60 
Verbindlichkeiten 5.504 5.107 4.669 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 7.440 6.986 6.652 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 977 972 988 
   Umsatzerlöse 977 972 988 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 2 
Betriebsleistung 977 972 990 
Betriebsaufwand -623 -635 -621 
   Materialaufwand -42 -42 -48 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -393 -393 -393 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -188 -200 -180 
Betriebsergebnis 354 336 369 
Finanzergebnis -239 -222 -206 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4 4 2 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -244 -226 -208 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 114 114 162 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3 -55 20 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 111 59 182 
- 145 -

HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 108,1% 107,1% 109,0% 
Anlagenintensität 91,0% 91,3% 90,0% 
Abschreibungsquote  5,8% 6,2% 6,6% 
Investitionen (TEUR) 0 1 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 506,7% 368,3% 495,5% 
Eigenkapital (TEUR) 1.852 1.799 1.923 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 24,9% 25,8% 28,9% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 5.467 5.035 4.604 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -461 -397 -439 
Verschuldungsgrad 301,8% 288,3% 246,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 11,4% 6,1% 18,5% 
Return on Investment (ROI) 1,5% 0,8% 2,7% 
Eigenkapitalrentabilität 6,0% 3,3% 9,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,8% 4,1% 5,9% 
Materialintensität 4,3% 4,4% 4,9% 
Rohertrag (TEUR) 935 930 940 
EBIT (TEUR) 354 336 369 
EBITDA (TEUR) 747 729 762 
ROCE 4,8% 4,1% 5,9% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 146 -

HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Windpark Binselberg GmbH &  Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, 
Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die 
Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz 
für den Vorrang Erneuerba rer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt.  Die zwei 
Windenergieanlagen mit einer elektrischen Leistung von insgesamt vier Megawatt erzeugten im 
Geschäftsjahr 2015 ca. 10,05 Mio. kWh Strom. Dieser wurde in das örtliche Verteilnetz eingespeist 
und gemäß EEG sowie der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen 
Windenergieanlagen. Die Anlagendeckung beträgt 32,1 % (Vorjahr: 28,2 %). Das Sachanlagevermög en 
in Höhe von 5,8 Mio. EUR trägt auf der Aktivseite mit 86,8 % (Vorjahr: 88,1 %) zur Bilanzsumme der 
Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten 9 9,1 % (Vorjahr: 98,9 %) der Bilanzsumme ausmachen. Die langfristigen 
Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und ein langfristiges Darlehen 
finanziert. Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr 
2014 um ca. 16 TEUR gestiegen. Den Um sätzen stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen 
und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende 
Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in 
Höhe von 182 TEUR (Vorjahr: 59 TEUR) ab. Grund für die Abweichung zum Vorjahr 2014 trotz 
ähnlicher Windverhältnisse und Ausgaben ist die erhöhte Steuerbelastung durch den Anteilsverkauf an 
die Energiegenossenschaft Starkenburg eG, Heppenheim. 
 
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 9,7 Mio. kWh produzieren. Aus den 
resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2016 konstante Umsätze und einen 
Jahresüberschuss von rund 130 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2016 wird eine Beteiligung weiterer 
Gesellschafter an der Gesellschaft geprüft.  Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und 
Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der  
Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine 
Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete 
Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 147 -

HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071     
Gründung: 22.12.2009 
Handelsregister:  HRB 88474, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte 
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dien en. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Karsten, Till Mitglied k.A. 
Käsler-Simmons, Yvonne Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 6 6 7 
Eigenkapital (TEUR) 31 31 32 
Bilanzsumme (TEUR) 47 46 40 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 148 -

- 149 -

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 02.07.2012 
Handelsregister:  HRA 7204, Amtsgericht Wetzlar 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere in Haiger, mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu verkaufen. Die 
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet 
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich 
zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Heim, Matthias   
    Lemes, Zijad   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
  
- 150 -

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 27.857 26.100 24.292 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 27.857 26.100 24.292 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 2.353 2.618 2.301 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 727 516 512 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.626 2.102 1.790 
Rechnungsabgrenzungsposten 253 235 212 
Summe Aktiva 30.464 28.953 26.805 
Passiva    
Eigenkapital 6.936 6.550 6.632 
   Kapitalanteile 150 150 150 
   Rücklagen 6.450 6.450 6.450 
   Bilanzergebnis 336 -50 32 
Rückstellungen 75 187 281 
Verbindlichkeiten 23.452 22.215 19.892 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 30.464 28.953 26.805 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 2.392 3.028 3.217 
   Umsatzerlöse 2.392 3.028 3.217 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 278 5 0 
Betriebsleistung 2.670 3.033 3.217 
Betriebsaufwand -1.634 -2.532 -2.638 
   Materialaufwand -24 -115 -218 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1.211 -1.821 -1.822 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -399 -597 -597 
Betriebsergebnis 1.036 501 580 
Finanzergebnis -661 -551 -521 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 35 20 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -661 -586 -541 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 375 -50 58 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -25 0 23 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 349 -50 81 
- 151 -

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 107,5% 107,0% 108,7% 
Anlagenintensität 91,4% 90,1% 90,6% 
Abschreibungsquote  4,3% 7,0% 7,5% 
Investitionen (TEUR) 29.037 64 14 
Investitionsquote 104,2% 0,2% 0,1% 
Liquidität 3. Grades 443,2% 256,8% 569,9% 
Eigenkapital (TEUR) 6.936 6.550 6.632 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 150 150 150 
Eigenkapitalquote 22,8% 22,6% 24,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 22.997 21.383 19.769 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 23.448 -1.237 -2.323 
Verschuldungsgrad 339,2% 342,0% 304,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 14,6% -1,6% 2,5% 
Return on Investment (ROI) 1,1% -0,2% 0,3% 
Eigenkapitalrentabilität 5,0% -0,8% 1,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,3% 1,9% 2,3% 
Materialintensität 0,9% 3,8% 6,8% 
Rohertrag (TEUR) 2.367 2.913 2.999 
EBIT (TEUR) 1.036 501 580 
EBITDA (TEUR) 2.247 2.322 2.402 
ROCE 3,4% 1,9% 2,3% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 152 -

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der 
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (EEG) bestimmt. 
 
Die Windenergieanlagen mit einer Leistung von zusammen 13,8 Megawatt (MW) erzeugten im 
Geschäftsjahr 2015 insgesamt 33,0 GWh Strom (Vorjahr: 31,0 GWh), der in das örtliche Verteilnetz 
eingespeist und gemäß EEG vergütet wurde. Nachdem im Juni und Juli Haupt komponenten an zwei 
Anlagen durch den Hersteller kostenfrei für die Gesellschaft repariert wurden, fiel in der Folge 
aufgrund eines Montagefehlers eine Anlage für den Rest des Jahres aus. Neben Witterungseinflüssen 
in den Wintermonaten erklärt dies weitestgehend die gegenüber dem planmäßigen Regelbetrieb von 
39,3 GWh niedrigere Stromproduktion in 2015. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen 
Windenergieanlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 24. 292 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 
90,6 % (Vorjahr: 90,1 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite 
Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 98,5 % (Vorjahr: 96,5 %) der 
Bilanzsumme ausmachen. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über 
Eigenkapital und langfristige Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 24, 7 % 
(Vorjahr: 22,6 %). 
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund 
höherer Winderträge um 6,2 % auf rund 3.217 TEUR gestiegen. Den Umsätzen stehen im 
Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen so wie durch die 
Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 
mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 81 TEUR (Vorjahr: -50 TEUR) ab. 
 
Die Windenergieanlagen werden mit zunehmender Optimierung der Steuerung sowie der 
witterungsbedingten Verfügbarkeit in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 39,3 GWh produzieren. Aus den hieraus 
resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2016 Umsätze  von 3.800 TEUR und einen 
Jahresüberschuss von 500 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getrage n. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
 
 
- 153 -

HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071     
Gründung: 02.07.2012 
Handelsregister:  HRB 91335, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte 
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Heim, Matthias Mitglied k.A. 
Lemes, Zijad Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 k.A. 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 k.A. 2 
Eigenkapital (TEUR) 28 k.A. 27 
Bilanzsumme (TEUR) 32 k.A. 30 
Investitionen (TEUR) 0 k.A. 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 k.A. 0 
 
- 154 -

- 155 -

HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 
Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 08.01.2009 
Handelsregister:  HRB 88668, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Errichtung, Betriebsführung und Finanzierung von 
Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien und deren Vertrieb sowie der Erwerb und die 
Verwaltung von Kapitalbeteiligungen von Eigentums- , Finanzierungs- oder Betriebsgesellschaften 
solcher Anlagen. Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den 
Gesellschaftszweck zu fördern. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zwec k im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Häuser, Florian Mitglied k.A. 
Westhäuser, Anne Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 156 -

HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 13.874 13.061 12.219 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 21 13 
   Sachanlagen 13.874 13.040 12.206 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.221 1.053 1.375 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 98 371 326 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.122 682 1.049 
Rechnungsabgrenzungsposten 162 152 142 
Summe Aktiva 15.256 14.266 13.736 
Passiva    
Eigenkapital 3.930 3.864 4.059 
   Gezeichnetes Kapital 60 60 60 
   Kapitalrücklagen 3.877 3.877 3.877 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -7 -73 122 
Rückstellungen 168 160 165 
Verbindlichkeiten 11.159 10.242 9.512 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 15.256 14.266 13.736 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 2.254 1.825 2.012 
   Umsatzerlöse 2.254 1.825 2.012 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 4 8 315 
Betriebsleistung 2.258 1.833 2.327 
Betriebsaufwand -1.325 -1.360 -1.538 
   Materialaufwand -58 -60 -68 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -834 -838 -842 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -433 -462 -627 
Betriebsergebnis 934 473 789 
Finanzergebnis -569 -532 -500 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6 5 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -575 -537 -502 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 365 -59 289 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -69 -8 -94 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 295 -66 195 
- 157 -

HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 95,3% 94,8% 96,7% 
Anlagenintensität 90,9% 91,6% 89,0% 
Abschreibungsquote  6,0% 6,4% 6,9% 
Investitionen (TEUR) 0 25 0 
Investitionsquote 0,0% 0,2% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 60,0% 56,0% 71,5% 
Eigenkapital (TEUR) 3.930 3.864 4.059 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 60 60 60 
Eigenkapitalquote 25,8% 27,1% 29,5% 
Bankverbindlichkeiten 9.292 8.523 7.753 
Veränderung Verschuldung -1.367 -917 -730 
Verschuldungsgrad 288,2% 269,2% 238,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 13,1% -3,6% 9,7% 
Return on Investment (ROI) 1,9% -0,5% 1,4% 
Eigenkapitalrentabilität 7,5% -1,7% 4,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,7% 3,3% 5,1% 
Materialintensität 2,6% 3,3% 2,9% 
Rohertrag (TEUR) 2.196 1.765 1.944 
EBIT (TEUR) 934 473 789 
EBITDA (TEUR) 1.768 1.311 1.632 
ROCE 5,8% 3,3% 5,2% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 158 -

HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Windpark Schlüchtern GmbH ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der 
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme bestimmt.  
 
Die Windenergieanlagen mit einer elektrisc hen Leistung von zehn Megawatt erzeugten bis zum 
31.12.2015 insgesamt 20,3 Mio. kWh Strom. Der erzeugte Strom wurde in das örtliche Verteilnetz 
eingespeist und gemäß EEG sowie der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. Damit liegt die 
erzeugte Energiemenge über dem Niveau des Vorjahres von 18,2 Mio. kWh. Die Vermögenslage der 
Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen Windenergieanlagen. Die 
Anlagendeckung beträgt 33,2 % (Vorjahr: 29,6 %). Das Sachanlagevermögen in Höhe vo n 
12.219 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 89,0 % (Vorjahr: 91,6 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft 
bei, während auf der Passivseite Eigenkapital sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und 
Gesellschaftern 97,7 % (Vorjahr: 98,3 %) der Bilanzsum me ausmachen. Die Eigenkapitalquote beläuft 
sich zum Jahresabschluss 2015 auf 29, 5 % nach 27,1 % im Vorjahr. Die langfristigen 
Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und langfristige Darlehen 
finanziert. 
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des 
überdurchschnittlichen Windangebots um 10,2 % auf 2.012 TEUR gestiegen. Den Umsätzen stehen im 
Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche  Aufwendungen sowie durch die 
Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 
mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 195 TEUR ab.  
 
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von ca. 20,0 Mio. kWh produzieren.  
 
Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2016 Umsätze in Höhe von  
ca. 2.000 TEUR und einen Jahresüberschuss von ca. 100 TEUR. Es si nd keine Investitionen für das 
Jahr 2016 geplant. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
- 159 -

Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Anschrift: An der Hasselbach 426, 64739 Höchst 
im Odenwald 
 Kontakt: 06163/ 71 27 35 
Gründung: 27.10.1982 
Handelsregister:  HRB 70368, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb eines Heizkraftwerks in 
Breuberg/ Odenwald. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck 
unmittelbar oder mittelbar  zu dienen bestimmt sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und 
sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 74,00% 
Pirelli Deutschland AG 26,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Beirat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Deuker, Joachim Mitglied k.A. 
Gauger, Frank Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
Beirat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise  Vorsitzende 0 TEUR 
Frischat, Dr. Steffen  Mitglied 0 TEUR 
Ripper, Gerd  Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Beirates 
Die Beiratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütung von der Gesellschaft.  
  
- 160 -

Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 5.366 7.095 7.487 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 174 137 91 
   Sachanlagen 5.192 6.958 7.396 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 4.069 3.708 3.717 
   Vorräte 727 365 209 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.703 2.678 2.836 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 640 665 672 
Rechnungsabgrenzungsposten 25 26 27 
Summe Aktiva 9.461 10.828 11.231 
Passiva    
Eigenkapital 2.326 2.324 2.324 
   Gezeichnetes Kapital 1.534 1.534 1.534 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 20 20 20 
   Bilanzergebnis 772 771 770 
Sonderposten 394 307 160 
Rückstellungen 800 510 595 
Verbindlichkeiten 5.941 7.687 8.152 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 9.461 10.828 11.231 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 24.498 25.882 24.209 
   Umsatzerlöse 24.468 25.781 24.184 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 30 101 25 
Sonstige betriebliche Erträge 310 226 520 
Betriebsleistung 24.808 26.108 24.729 
Betriebsaufwand -23.387 -24.678 -23.385 
   Materialaufwand -19.419 -20.379 -19.136 
   Personalaufwand -2.231 -2.390 -2.534 
   Abschreibungen -1.205 -1.429 -1.277 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -532 -479 -438 
Betriebsergebnis 1.421 1.430 1.344 
Finanzergebnis -327 -353 -261 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 200 1 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -528 -354 -262 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.094 1.077 1.084 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -322 -307 -313 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 771 770 770 
- 161 -

Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 46,3% 77,6% 73,2% 
Anlagenintensität 56,7% 65,5% 66,7% 
Abschreibungsquote  22,5% 20,1% 17,0% 
Investitionen (TEUR) 3.394 3.158 2.202 
Investitionsquote 63,2% 44,5% 29,4% 
Liquidität 3. Grades 61,8% 74,0% 66,5% 
Eigenkapital (TEUR) 2.326 2.324 2.324 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.534 1.534 1.534 
Eigenkapitalquote 24,6% 21,5% 20,7% 
Bankverbindlichkeiten 0 3.000 2.966 
Veränderung Verschuldung -541 1.746 465 
Verschuldungsgrad 278,8% 338,5% 367,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 3,1% 3,0% 3,2% 
Return on Investment (ROI) 8,2% 7,1% 6,9% 
Eigenkapitalrentabilität 33,2% 33,1% 33,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 13,7% 10,4% 9,2% 
Materialintensität 78,3% 78,1% 77,4% 
Rohertrag (TEUR) 5.080 5.503 5.073 
EBIT (TEUR) 1.421 1.430 1.344 
EBITDA (TEUR) 2.626 2.859 2.621 
ROCE 16,0% 11,4% 10,9% 
Personal    
Personalintensität 9,0% 9,2% 10,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 32 32 33 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 1 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 33 33 33 
Frauenanteil Beschäftigte 3,0% 3,0% 0,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 9 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 44 45 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 72 77 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 162 -

Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Industriekraftwerk Breuberg GmbH ist Eigentümerin und Betreiberin eines Heizkraftwerkes in 
Breuberg zur ausschließlichen Dampf - und Stromversorgung des dortigen Industriestandorts. 
Aufgrund des höheren Produktionsvolumens und infolge einer im Vergleich zum Vorjahr wieder 
gestiegenen Verfügbarkeit der Gasturbine verbesserte sich die Stromerzeugung um  
0,6 % au f etwas mehr als 75 GWh. Rückläufig war mit -2 % hingegen die Dampf - und 
Wärmeproduktion auf 240.000 Tonnen. Die gedämpfte Nachfrage resultierte aus der milden Witterung 
in den Wintermonaten sowie der durch mehrere Projekte erreichten Effizienzsteigerung b ei dem 
Industriekunden. 
 
Auf Basis des mit dem Kunden zum 1. Januar 2014 neu abgeschlossenen Pachtvertrages wird eine 
stabile jährliche Garantiedividende aus dem operativen Kraftwerksbetrieb im Berichtsjahr erreicht. Die 
auf einem separaten Liefervertrag b asierende Energiedienstleistung für eine Technische 
Nachverbrennungsanlage des Kunden führt zu einem Zusatzumsatz von 46 TEUR, aus dem eine 
geringe Zusatzdividende generiert wird. Aufgrund der insgesamt geringeren Energieeigenerzeugung 
gehen die Brennstoff lieferungen um 1,1 % gegenüber 2014 zurück, während die 
Zusatzstromlieferungen um 1,1 % ansteigen. Realisierte Preisrückgänge sowohl beim Zusatzstrom als 
auch bei den Brennstoffen führen allerdings zu einem Umsatzrückgang um 6,2 %. Diesem stehen 
geringere Einsparungen bei den Betriebsstoffkosten gegenüber, sodass ein um 7,8 % niedrigerer 
Rohertrag ausgewiesen wird. Unter Berücksichtigung der in den übrigen Erlös- und Kostenpositionen 
enthaltenen Veränderungen ergibt sich ein gegenüber dem Vorjahr nahezu unv erändertes Ergebnis der 
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Das Geschäftsjahr 2015 schließt mit einem Jahresüberschuss in 
Höhe von 770 TEUR. 
 
Die Investitionen im Geschäftsjahr 2015 betrugen 2.202 TEUR und liegen damit um 30 % unter dem – 
durch das Großprojekt Gasturbinen -Optimierungen geprägten – Vorjahresniveau. Größte 
Einzelinvestition mit 1.556 TEUR stellt der ungeplante Austausch der Gasturbine dar, der ursprünglich 
erst für das Jahr 2017 vorgesehen war. 
 
Für das Jahr 2016 und das Folgejahr werden entsprechend der vertraglich geregelten 
Kapitalverzinsung Umsätze und Ergebnisse auf dem Niveau des Jahres 2015 erwartet. Positive 
Grundlage hierfür ist, dass sich die Nachfrage nach den Produkten des Industriekunden auf hohem 
Niveau stabilisiert hat. Dies wird bei der Gesellschaft auch eine Konstanz in den Energielieferungen 
bewirken. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat.  
 
Das Unternehmen wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an. 
 
- 163 -

JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 
Anschrift: Querfurter Straße 28, 06279 Obhausen - 
Esperstedt 
 Kontakt:  
Gründung:  
Handelsregister:  HRA 3239 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt  einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 33,33% 
N-ERGIE Regenerativ GmbH 33,33% 
Stadtwerke Leipzig GmbH 33,33% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
WEO Verwaltungs GmbH vertreten durch:   
    Musick, Torsten   
    Nickel, Oliver   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
  
- 164 -

JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 45.390 41.599 37.807 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 45.390 41.599 37.807 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 4.696 3.598 3.821 
   Vorräte 0 0 46 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.550 1.568 1.370 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 3.145 2.031 2.406 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.033 1.110 1.046 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.695 6.637 7.183 
Summe Aktiva 55.814 52.944 49.858 
Passiva    
Eigenkapital 0 0 0 
   Kapitalanteile 200 200 200 
   Rücklagen 0 0 2.200 
   Bilanzergebnis -4.895 -6.837 -9.583 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.695 6.637 7.183 
Rückstellungen 1.013 750 393 
Verbindlichkeiten 54.253 51.672 48.968 
Rechnungsabgrenzungsposten 548 522 496 
Summe Passiva 55.814 52.944 49.858 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 7.457 6.676 8.060 
   Umsatzerlöse 7.457 6.676 8.060 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 110 172 359 
Betriebsleistung 7.567 6.848 8.419 
Betriebsaufwand -6.087 -6.257 -6.665 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -3.792 -3.792 -3.792 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.296 -2.466 -2.873 
Betriebsergebnis 1.480 591 1.754 
Finanzergebnis -2.489 -2.413 -2.324 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 77 51 13 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.566 -2.463 -2.337 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.009 -1.821 -570 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -765 -120 24 
Sonstige Steuern -18 0 0 
Jahresergebnis -1.793 -1.941 -547 
- 165 -

JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 94,5% 95,4% 96,4% 
Anlagenintensität 81,3% 78,6% 75,8% 
Abschreibungsquote  8,4% 9,1% 10,0% 
Investitionen (TEUR) k.A. k.A. k.A. 
Investitionsquote - - - 
Liquidität 3. Grades 38,0% 28,2% 29,5% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 200 200 200 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 42.914 39.677 36.428 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 54.253 -2.581 -2.704 
Verschuldungsgrad - - - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -24,0% -29,1% -6,8% 
Return on Investment (ROI) -3,2% -3,7% -1,1% 
Eigenkapitalrentabilität - - - 
Gesamtkapitalrentabilität 1,4% 1,0% 3,6% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 7.457 6.676 8.060 
EBIT (TEUR) 1.480 591 1.754 
EBITDA (TEUR) 5.272 4.383 5.546 
ROCE 1,4% 1,0% 3,7% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe k.A. k.A. 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe k.A. k.A. 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 166 -

JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die JWP Jade Windpark GmbH &  Co. VI. Betriebs KG befasst sich mit der Errichtung und dem Betrieb 
von Windkraftanlagen an dem Standort  Obhausen, Ortsteil Esperstedt. Zum 31. Dezember 2015 
besteht der Windpark aus 16 Anlagen. Die elektrische Energie des Windparks wird über das 
gesellschaftseigene Umspannwerk Querfurter Platte in das Netz der MITNETZ eingespeist.  
 
Das Ergebnis der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG wird im Wesentlichen durch die 
Umsatzerlöse insbesondere durch das vorherrschende Windaufkommen bestimmt. Das 
Windaufkommen 2015 war im bundesweiten Vergleich durchschnittlich, die erwarteten Umsatzziele 
der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG konnten annähernd erreicht werden. Auf der 
technischen Seite des Geschäftsverlaufs der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG ist 
insbesondere der Austausch von Hauptgetrieben an zwei Windenergieanlagen  
(FL 631 und FL 635) im Juni 2015 hervorzuheben. Insgesamt fiel die Position Großreparaturen, vor 
allem durch die beiden Tausche der Hauptgetriebe, höher als im prognostizierten Rahmen aus. 
 
Im Umsatz sind ausschließlich die Erlöse entsprechend dem Unternehmensgegenstand enthalten. Die 
sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen die Grundstückserträge (26 TEUR), 
Versicherungsentschädigungen (185 TEU R) und Entschädigungsleistungen für Netzsicherungs-
maßnahmen (114 TEUR). Die Abschreibung des Anlagevermögens erfolgte linear in Höhe von  
3.792 TEUR. Die s onstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für 
Reparaturen und Wartun g (1.486 TEUR) sowie Pachtaufwendungen (621 TEUR). Die 
Zinsaufwendungen verringerten sich insbesondere durch planmäßige Tilgungen um 126 TEUR.  Die 
Wirtschaftlichkeitsberechnungen für die Windparkanlagen ergeben langfristig einen positiven Barwert.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die  für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche 
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewe ndet. 
 
- 167 -

Parc éolien Baudignécourt SAS 
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza, Bât. C, Rue 
du Pré Long , 35770 Vern-sur-Seiche 
 Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 23.12.2009 
Handelsregister:  479 677 619 R.C.S. Rennes, 
Frankreich 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von 
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur 
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HSE Energie France SAS 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Böss, Guido Mitglied k.A. 
Häuser, Florian Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach §286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 168 -

Parc éolien Baudignécourt SAS 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 16.293 15.079 13.864 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 16.293 15.079 13.864 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.243 1.342 1.493 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 536 247 313 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 707 1.095 1.179 
Rechnungsabgrenzungsposten 384 337 314 
Summe Aktiva 17.921 16.757 15.671 
Passiva    
Eigenkapital -603 -1.024 -1.313 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -1.603 -2.024 -2.313 
Rückstellungen 97 131 165 
Verbindlichkeiten 18.427 17.650 16.820 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 17.921 16.757 15.671 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 1.962 2.000 2.214 
   Umsatzerlöse 1.962 2.000 2.214 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 5 1 
Betriebsleistung 1.962 2.005 2.214 
Betriebsaufwand -1.683 -1.636 -1.766 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1.214 -1.214 -1.214 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -469 -421 -552 
Betriebsergebnis 279 369 448 
Finanzergebnis -702 -675 -619 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 2 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -704 -676 -620 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -424 -305 -171 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -101 -102 -105 
Sonstige Steuern -16 -13 -13 
Jahresergebnis -540 -421 -289 
- 169 -

Parc éolien Baudignécourt SAS 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 81,6% 80,1% 78,9% 
Anlagenintensität 90,9% 90,0% 88,5% 
Abschreibungsquote  7,5% 8,1% 8,8% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 26,9% 28,7% 31,6% 
Eigenkapital (TEUR) -603 -1.024 -1.313 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000 
Eigenkapitalquote -3,4% -6,1% -8,4% 
Bankverbindlichkeiten 13.894 13.104 12.254 
Veränderung Verschuldung -524 -777 -830 
Verschuldungsgrad -3072,0% -1736,7% -1293,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -27,5% -21,0% -13,1% 
Return on Investment (ROI) -3,0% -2,5% -1,8% 
Eigenkapitalrentabilität - - - 
Gesamtkapitalrentabilität 0,9% 1,5% 2,1% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 1.962 2.000 2.214 
EBIT (TEUR) 279 369 448 
EBITDA (TEUR) 1.493 1.584 1.663 
ROCE 0,9% 1,5% 2,1% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 170 -

Parc éolien Baudignécourt SAS 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft Parc éolien Baudignécourt SAS (Frankreich) wurde im Dezember 2009 gegründet. 
Gesellschafter ist zu 100% die HSE Energie France SAS (Frankreich), die ein Unternehmen der 
ENTEGA Regenerativ-Gruppe ist. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „Baudignécourt“ in 
Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen Geschäfte sowie 
mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen Gegenstand 
zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Unternehmens zu 
unterstützen. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin wesentlich geprägt durch die Errichtung der 
Windenergieanlagen, welche in 2011 den Regelbetrieb aufgenommen haben. Das Sachanlage -
vermögen i. H. v. 13.864 TEUR trägt rund 90 % zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei. Die 
Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen.  Das Anlagevermögen de r Gesellschaft ist 
fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 24.400 MWh produziert. Aus den 
hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch EY, 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen.  
 
 
- 171 -

Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza, Bât. C, Rue 
du Pré Long , 35770 Vern-sur-Seiche 
 Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 27.10.2009 
Handelsregister:  517 729 505 R.C.S. Rennes, 
Frankreich 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von 
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur 
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HSE Energie France SAS 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Böss, Guido Mitglied k.A. 
Häuser, Florian Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 172 -

Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 8.424 7.776 7.128 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 8.424 7.776 7.128 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.083 950 1.076 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 135 101 274 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 948 848 802 
Rechnungsabgrenzungsposten 223 229 190 
Summe Aktiva 9.730 8.955 8.393 
Passiva    
Eigenkapital -52 -279 -393 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -1.052 -1.279 -1.393 
Rückstellungen 80 100 123 
Verbindlichkeiten 9.703 9.133 8.664 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 9.730 8.955 8.393 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 1.139 1.028 1.145 
   Umsatzerlöse 1.139 1.028 1.145 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 121 8 0 
Betriebsleistung 1.260 1.035 1.145 
Betriebsaufwand -839 -841 -868 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -648 -648 -648 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -191 -193 -220 
Betriebsergebnis 421 194 277 
Finanzergebnis -358 -340 -310 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -359 -341 -311 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 63 -146 -33 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -74 -75 -76 
Sonstige Steuern -7 -5 -5 
Jahresergebnis -18 -226 -114 
- 173 -

Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 90,8% 88,8% 88,1% 
Anlagenintensität 86,6% 86,8% 84,9% 
Abschreibungsquote  7,7% 8,3% 9,1% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 52,0% 46,3% 50,9% 
Eigenkapital (TEUR) -52 -279 -393 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000 
Eigenkapitalquote -0,5% -3,1% -4,7% 
Bankverbindlichkeiten 7.700 7.180 6.674 
Veränderung Verschuldung -475 -570 -470 
Verschuldungsgrad -18677,2% -3312,5% -2235,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -1,6% -22,0% -10,0% 
Return on Investment (ROI) -0,2% -2,5% -1,4% 
Eigenkapitalrentabilität - - - 
Gesamtkapitalrentabilität 3,5% 1,3% 2,3% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 1.139 1.028 1.145 
EBIT (TEUR) 421 194 277 
EBITDA (TEUR) 1.069 842 925 
ROCE 3,5% 1,3% 2,4% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 174 -

Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft Parc éolien La Lande de Carmoise SAS (Frankreich) wurde im Oktober 2009 
gegründet. Der Sitz der Gesellschaft liegt in Vern -sur-Seiche, Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% 
die HSE Energie France SAS (Frankreich), die ein Unternehmen der HSE Regenerativ-Gruppe ist. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „La Lande de Carmoise“ in 
Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen Geschäfte sowie 
mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen Gegenstand 
zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Unternehmens zu 
unterstützen. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin wesentlich geprägt durch die errichteten 
Windenergieanlagen, welche in 2011 den Regelbetrieb aufgenommen haben. Das Sachanlagever -
mögen i. H. v. 7.128  TEUR trägt rund 85 % zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei. Die Gesellschaft 
finanziert sich über langfristige Bankdarlehen.  Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist 
fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 12.500  MWh produziert. Aus den 
hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch EY, 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
 
- 175 -

Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza, Bât. C, Rue 
du Pré Long , 35770 Vern-sur-Seiche 
 Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 08.04.2008 
Handelsregister:  503 569 493 R.C.S. Rennes, 
Frankreich 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von 
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur 
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HSE Energie France SAS 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Böss, Guido Mitglied k.A. 
Häuser, Florian Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 176 -

Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 13.407 12.389 11.371 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 13.407 12.389 11.371 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.098 1.187 1.531 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 254 179 450 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 844 1.007 1.081 
Rechnungsabgrenzungsposten 344 326 300 
Summe Aktiva 14.849 13.902 13.202 
Passiva    
Eigenkapital 687 583 541 
   Gezeichnetes Kapital 2.000 2.000 2.000 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -1.313 -1.417 -1.459 
Rückstellungen 92 118 146 
Verbindlichkeiten 14.070 13.201 12.515 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 14.849 13.902 13.202 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 1.703 1.766 1.856 
   Umsatzerlöse 1.703 1.766 1.856 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 61 11 0 
Betriebsleistung 1.764 1.777 1.856 
Betriebsaufwand -1.289 -1.264 -1.315 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1.018 -1.018 -1.018 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -271 -246 -297 
Betriebsergebnis 475 513 541 
Finanzergebnis -543 -515 -472 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 2 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -545 -516 -473 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -68 -1 69 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -97 -98 -100 
Sonstige Steuern -6 -5 -11 
Jahresergebnis -171 -104 -42 
- 177 -

Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 92,3% 92,7% 94,2% 
Anlagenintensität 90,3% 89,1% 86,1% 
Abschreibungsquote  7,6% 8,2% 9,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 44,3% 49,0% 61,4% 
Eigenkapital (TEUR) 687 583 541 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 2.000 2.000 2.000 
Eigenkapitalquote 4,6% 4,2% 4,1% 
Bankverbindlichkeiten 11.684 10.897 10.166 
Veränderung Verschuldung -736 -869 -686 
Verschuldungsgrad >1000% >1000% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -10,1% -5,9% -2,3% 
Return on Investment (ROI) -1,2% -0,8% -0,3% 
Eigenkapitalrentabilität -24,9% -17,9% -7,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,5% 3,0% 3,3% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 1.703 1.766 1.856 
EBIT (TEUR) 475 513 541 
EBITDA (TEUR) 1.493 1.531 1.559 
ROCE 2,5% 3,0% 3,3% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 178 -

Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft Parc éolien Les Douves des Epinettes SAS (Frankreich) wurde im April 2008 
gegründet. Gesellschafter ist zu 100% die HSE Energie France SAS (Frankreich), die ein Unternehmen 
der ENTEGA Regenerativ-Gruppe ist. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „Les  Douves des Epinettes“ 
in Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen Geschäfte sowie 
mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen Gegenstand 
zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Unternehmens zu 
unterstützen. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin wesentlich geprägt durch die Errichtung der 
Windenergieanlagen, welche in 2011 den Regelbetrieb aufgenommen haben. Das Sachanlagever -
mögen i. H. v. 11.371 TEUR trägt rund 86 % zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei. Die Gesellschaft 
finanziert sich über langfristige Bankdarlehen.  Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist 
fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 20 .400 MWh produziert. Aus den 
hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch EY, 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg, welche den une ingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
 
 
- 179 -

Piecki Sp. z o.o. 
Anschrift: Ul. Wybreze Kosciuszkowskie 41, 
00_347 Warschau, Polen 
 Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 24.01.2008 / Erwerb: 21.12.2010 
Handelsregister:  HRS Nummer: 0000 297 596 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaftstätigkeit ist die Entwicklung und der Betrieb von Windparks, was die 
folgenden Tätigkeiten umfasst: die Erzeugung von elektrischer Energie, die Durchleitung von 
elektrischer Energie, der Vertrieb von elektrischer Energie, der Verkauf von elektrischer Energie, 
Arbeiten verbunden mit der Errichtung von Übermittlungsrohrleitungen und Verteilungsnetzwerken, 
Vorbereitungsarbeiten zur Durchführung von Bauarbeiten an der  
Baustelle, Durchführung von 
Bauprojekten verbunden mit der Errichtung von Gebäuden, Bauarbeiten verbunden mit der 
Errichtung sonstiger Land - und Wasseringenieurobjekte, anderswo nicht genannt, Tätigkeit im 
Bereich des Ingenieurwesens und damit verbundene technische Beratung sowie Durchführung von 
Fertigungsarbeiten am Bau. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
RWE Renewables Polska Sp. z o.o. 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Lemeš, Dr. Zijad Mitglied k.A. 
Schneider, Roman Mitglied k.A. 
Weite, Uwe Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 180 -

Piecki Sp. z o.o. 
Bilanz (TPLN)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 160.547 151.101 141.770 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 106 
   Sachanlagen 160.547 151.101 141.664 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 13.476 10.204 16.248 
   Vorräte 3.995 1.968 2.300 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 7.446 2.753 3.922 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2.035 5.483 10.027 
Rechnungsabgrenzungsposten 9 0 0 
Summe Aktiva 174.336 161.613 158.333 
Passiva    
Eigenkapital 168.316 155.910 151.941 
   Gezeichnetes Kapital 8.260 7.750 7.645 
   Kapitalrücklagen 156.113 146.474 144.490 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 3.943 1.685 -194 
Rückstellungen 3.207 3.398 4.058 
Verbindlichkeiten 2.813 2.305 2.334 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 174.336 161.613 158.333 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TPLN) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 20.885 19.236 17.714 
   Umsatzerlöse 20.885 19.236 17.714 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 213 117 217 
Betriebsleistung 21.098 19.353 17.931 
Betriebsaufwand -16.501 -17.518 -17.665 
   Materialaufwand -6.969 -8.068 -8.212 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -9.493 -9.445 -9.452 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -39 -4 -1 
Betriebsergebnis 4.597 1.835 266 
Finanzergebnis 263 252 193 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 263 254 193 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -2 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.860 2.087 459 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -917 -402 -653 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 3.943 1.685 -194 
- 181 -

Piecki Sp. z o.o. 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 104,8% 103,2% 107,2% 
Anlagenintensität 92,1% 93,5% 89,5% 
Abschreibungsquote  5,9% 6,3% 6,7% 
Investitionen (TPLN) 0 0 18 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 223,9% 178,9% 254,2% 
Eigenkapital (TPLN) 168.316 155.910 151.941 
davon Gezeichnetes Kapital (TPLN) 8.260 7.750 7.645 
Eigenkapitalquote 96,5% 96,5% 96,0% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 1.163 -508 29 
Verschuldungsgrad 3,6% 3,7% 4,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 18,9% 8,8% -1,1% 
Return on Investment (ROI) 2,3% 1,0% -0,1% 
Eigenkapitalrentabilität 2,3% 1,1% -0,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,3% 1,0% -0,1% 
Materialintensität 33,0% 41,7% 45,8% 
Rohertrag (TPLN) 13.917 11.167 9.502 
EBIT (TPLN) 4.597 1.835 266 
EBITDA (TPLN) 14.090 11.280 9.718 
ROCE 2,3% 1,1% -0,1% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 182 -

Piecki Sp. z o.o. 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Piecki SP z o.o.  mit Sitz in Polen wurde Anfang des Jahres 2008 gegründet. Der Erwerb durch die 
HSE Regenerativ GmbH erfolgte Ende des Jahres 2010. Unternehmensgegenstand ist die 
Stromerzeugung, die Stromverteilung, die Stromübertragung und der Stromvertrieb.  
 
Im Geschäft sjahr 2015 hat die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 17.714 TPLN  
(Vorjahr: 19.236 TPLN) erzielt. Dem stehen im Wesentlichen Abschreibungen in Höhe von  
9.442 TPLN, Fremdleistungen in Höhe von 6.507 TPLN sowie Steuern und Gebühren in Höhe von 
1.487 TPLN gegenüber. Der Jahresüberschuss belief sich auf -194 TPLN nach 1.685 TPLN im Vorjahr. 
Die Gesellschaft zahlte keine Vergütung an die Geschäftsführer. In der Gesellschaft gibt es keinen 
Aufsichtsrat. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Sp. Z o.o., welche, nach polnischem Recht, 
den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen.  
 
- 183 -

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 404 2000 sowie info@vnb-
rmn.de sowie http://www.vnb-rmn.de 
Gründung: 25.05.2007 
Handelsregister:  HRB 94613, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gesellschaftszweck ist der Bau, der Betrieb, die Wartung und der Ausbau von Strom - und 
Gasversorgungsnetzen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die 
geeignet erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu dienen. Die 
Gesellschaft kann sich hierbei anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche 
Unternehmen gründen, e rwerben, pachten oder verpachten sowie Interessensgemeinschafts - und 
Unternehmensverträge schließen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Netz AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kalisch, Reinhard Mitglied k.A. 
Wortmeier, Maik Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 184 -

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 24.181 276 237 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 310 0 0 
   Sachanlagen 23.838 276 237 
   Finanzanlagen 32 0 0 
Umlaufvermögen 55.765 11.263 4.926 
   Vorräte 279 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 34.930 9.088 1.041 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 20.556 2.176 3.885 
Rechnungsabgrenzungsposten 73 10 0 
Summe Aktiva 80.018 11.549 5.163 
Passiva    
Eigenkapital -188 3.821 1.068 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.025 
   Kapitalrücklagen 9.000 9.000 2 
   Gewinnrücklage 197 197 0 
   Bilanzergebnis -10.386 -6.377 41 
Empfangene Investitionszuschüsse 5.396 0 0 
Rückstellungen 45.502 3.872 3.611 
Verbindlichkeiten 29.309 3.856 484 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 80.018 11.549 5.163 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 311.111 197.061 61.057 
   Umsatzerlöse 310.865 196.992 61.057 
   Bestandsveränderungen 246 68 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 8.115 24.605 1.084 
Betriebsleistung 319.226 221.665 62.142 
Betriebsaufwand -314.853 -206.222 -61.582 
   Materialaufwand -271.954 -197.806 -61.059 
   Personalaufwand -10.102 -4.898 0 
   Abschreibungen -545 -237 -38 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -32.251 -3.281 -485 
Betriebsergebnis 4.373 15.443 560 
Finanzergebnis -419 161 -103 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 2 3 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 133 2.137 32 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -554 -1.979 -134 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.954 15.604 457 
Außerordentliches Ergebnis -92 -178 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.649 -11.372 -360 
Sonstige Steuern -79 -45 -56 
Jahresergebnis -4.865 4.009 41 
- 185 -

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 23,7% >1000% 450,0% 
Anlagenintensität 30,2% 2,4% 4,6% 
Abschreibungsquote  2,3% 85,9% 16,2% 
Investitionen (TEUR) 20.847 8.546 0 
Investitionsquote 86,2% 3098,2% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 80,9% 145,7% 120,3% 
Eigenkapital (TEUR) -188 3.821 1.068 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.025 
Eigenkapitalquote -0,2% 33,1% 20,7% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -17.116 -25.453 -3.372 
Verschuldungsgrad -42553,4% 202,3% 383,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -1,6% 2,0% 0,1% 
Return on Investment (ROI) -6,1% 34,7% 0,8% 
Eigenkapitalrentabilität - 104,9% 3,8% 
Gesamtkapitalrentabilität -5,4% 51,9% 3,4% 
Materialintensität 85,2% 89,2% 98,3% 
Rohertrag (TEUR) 39.157 -745 -1 
EBIT (TEUR) 4.375 15.446 560 
EBITDA (TEUR) 4.921 15.683 598 
ROCE -13,4% 78,3% 16,2% 
Personal    
Personalintensität 3,2% 2,2% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 85 42 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 15 7 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 100 49 0 
Frauenanteil Beschäftigte 15,0% 14,3% - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47 47 - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 100 - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 186 -

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH pachtet die der Strom - und Gas-versorgung 
dienenden Anlagen und Einrichtungen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt und zahlreichen weiteren 
Kommunen in Südhessen von der ENTEGA Netz AG. Die Geschäftstä tigkeit der VNB besteht im 
Weiteren ausschließlich in der Unterverpachtung dieser Anlagen an die e -netz Südhessen GmbH & Co. 
KG. Auf Grund der Übertragung des operativen Netzbetriebs von der Verteilnetzbetreiber Rhein -Main-
Neckar GmbH auf die e -netz Südhessen GmbH & Co. KG zur Mitte des Geschäftsjahr 2014 sind die 
Zahlen des Berichtsjahres mit den Zahlen des Vorjahres nur eingeschränkt vergleichbar.  
 
Der Rückgang der Bilanzsumme um 55,3 % im Vergleich zum Vorjahr auf 5,2 Mio. EUR ist im 
Wesentlichen auf verringerte Forderungen und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag zu -rückzuführen. 
Das Umlaufvermögen sinkt im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Mio. bzw. 56,3 % auf 4,9 Mio. EUR und 
macht zum Bilanzstichtag 95,4 % (Vorjahr: 97,5 %) der Bilanzsumme aus. Die Entwicklung resultiert 
in der Hauptsache aus einem Rückgang der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. 
Dieser resultierte im Wesentlichen aus der vollständigen Übertragung des operativen Geschäfts auf die 
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG im  Geschäftsjahr 2014. Ebenso ist der Rückgang der 
Verbindlichkeiten gegenüber ver bundenen Unternehmen im Wesentlichen aus der vollständigen 
Übertragung des operativen Geschäfts auf die  e- netz Südhessen GmbH & Co. KG im Geschäftsjahr 
2014 entstanden. 
 
Die Umsatzerlöse resultieren im Berichtsjahr fast ausschließlich aus der Unterverpachtung der Strom - 
und Gasnetzanlagen an die e -netz Südhessen GmbH & Co. KG und betragen im  Geschäftsjahr 2015 
61,1 Mio. EUR (Vorjahr: 197,0 Mio. EUR). Im Vorjahr waren darin noch Umsätze aus  Netzentgelten 
enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 24,6 Mio. EUR um 95,6 % bzw. um  
23,5 Mio. EUR auf 1,1 Mio. EUR zurückgegangen. Der Rückgang im Vorjahresvergleich ist im 
Wesentlichen bedingt durch ein malige Erträge aus der Realisie rung der Ansprüche aus den 
Regulierungskontensalden für die 1. und 2. Regulierungsperiode der Sparten Strom und Gas in Höhe 
von 19,9 Mio. EUR sowie sonstigen Erträgen in Höhe von rd. 4,0 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2014.Die 
Materialaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung unter Berücksichtigung der sonstigen 
betrieblichen Erträge ist auf 98,3 % (Vorjahr: 89,2 %) gestiegen. Der Materialaufwand enthält im 
Wesentlichen Aufwendungen für Pachtentgelte für das Elektrizitäts - und Gasnetz der ENTEGA Netz AG. 
Im Ge schäftsjahr ist kein Personalaufwand mehr angefallen (Vorjahr: 4,9 Mio. EUR), da die 
Gesellschaft kein Personal mehr beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 
0,5 Mio. EUR (Vorjahr: 3,3 Mio. EUR) setzen sich im Wesentlichen aus Miet aufwand und 
Leasinggebühren, Aufwendungen aus Beiträgen, Gebühren und Abgaben, Aufwendungen aus 
Beratungs-, Prüfungs - und Anwaltskosten und aus Aufwendungen aus Ve rsicherungen zusam men. 
Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und Steueraufwands verble ibt ein aus -geglichenes 
Jahresergebnis. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaß -nahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankf urt am Main, welche den uneinge schränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
 
- 187 -

WEO GmbH & Co. KG 
Anschrift: Am Plärrer 43 c/o N-ERGIE Aktiengesellschaft, 
90429 Nürnberg 
 Kontakt: - 
Gründung: 10.11.2010 
Handelsregister:  HRA 15639, Amtsgericht Nürnberg 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Windenergieanlagen, der Verkauf des erzeugten 
Stromes bzw. die Einspeisung des erzeugten Stromes nach dem Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (Erneuerbare -Energien-Gesetz - EEG) oder im Wege der Direktvermarktung, 
die Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit zusammenhängende Tätigkeiten.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 33,33% 
N-ERGIE Regenerativ GmbH 33,33% 
Stadtwerke Leipzig GmbH 33,33% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
WEO Verwaltungs GmbH vertreten durch:   
    Dahlke, Dr. Kay   
    Nietzer, Martin   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
  
- 188 -

WEO GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 17.230 15.430 15.730 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 17.230 15.430 15.730 
Umlaufvermögen 4.124 3.731 3.073 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3.911 2.073 1.440 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 213 1.658 1.634 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 3.328 4.331 
Summe Aktiva 21.355 22.489 23.135 
Passiva    
Eigenkapital 0 0 -610 
   Kapitalanteile -1.222 -3.353 -4.356 
   Rücklagen 25 25 25 
   Bilanzergebnis 1.197 0 -610 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 3.328 4.331 
Rückstellungen 20 10 116 
Verbindlichkeiten 21.335 22.479 23.628 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 21.355 22.489 23.135 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 0 40 41 
   Umsatzerlöse 0 40 41 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 39 0 0 
Betriebsleistung 39 40 41 
Betriebsaufwand -92 -103 -82 
   Materialaufwand 0 -4 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -92 -99 -82 
Betriebsergebnis -53 -63 -41 
Finanzergebnis -1.339 -588 -568 
   Erträge aus Beteiligungen 6 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 559 560 571 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -765 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.139 -1.148 -1.139 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.392 -651 -610 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -80 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -1.392 -732 -610 
- 189 -

WEO GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 0,0% -3,9% 
Anlagenintensität 80,7% 68,6% 68,0% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 19,3% 16,6% 12,9% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 -610 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) -1.222 -3.353 -4.356 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% -2,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 1.033 1.144 1.149 
Verschuldungsgrad - - -3895,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - < - 1.000% < - 1.000% 
Return on Investment (ROI) -6,5% -3,3% -2,6% 
Eigenkapitalrentabilität - - - 
Gesamtkapitalrentabilität -1,2% 1,9% 2,3% 
Materialintensität 0,0% 10,6% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 0 36 41 
EBIT (TEUR) -47 -63 -41 
EBITDA (TEUR) -47 -63 -41 
ROCE -1,2% 1,9% 2,3% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 190 -

WEO GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Geschäftstätigkeit der WEO GmbH & Co. KG ist der Betrieb von Windenergieanlagen, der Verkauf 
des erzeugten Stroms bzw. die Einspeisung des erzeugten Stroms nach dem EEG oder im Wege der 
Direktvermarktung, die Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit 
zusammenhängende Tätigkeiten.  Die Gesellschaft ist  die einzige Kommanditistin der JWP Jade 
Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG mit einer Hafteinlage in Höhe von 200 T EUR. 
Dementsprechend ist der wirtschaftliche Geschäftsverlauf unmittelbar vom Ergebnis der JWP Jade 
Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG abhä ngig. Bezüglich dieser Abhängigkeit ist der 
Geschäftsverlauf dieser Gesellschaft wie auch der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG für 
2015 als befriedigend einzuschätzen.  
 
Das Ergebnis der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG wird im Wesentlichen durch die 
Umsatzerlöse insbesondere durch das vorherrschende Windaufkommen bestimmt. Das 
Windaufkommen 2015 war im bundesweiten Vergleich durchschnittlich, die erwarteten Umsatzziele 
der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG konnten annähernd erreicht werden. Auf der 
technischen Seite des Geschäftsverlaufs der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG ist 
insbesondere der Austausch von Hauptgetrieben an zwei Windenergieanlagen (FL 631 und FL 635) im 
Juni 2015 hervorzuheben. Insgesamt fiel die Position Großreparaturen, vor allem durch die beiden 
Tausche der Hauptgetriebe, höher als im prognostizierten Rahmen aus. 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge von 41 TEUR (Vorjahr:  40 TEUR) beinhalten die 
Dienstleistungspauschale der Windparkgesellschaft. Dem stehen hauptsächlich sonstige betriebliche 
Aufwendungen aus den Aufwandserstattungen der WEO Verwaltungs- GmbH für die Geschäftsführung 
und aus sonstigen Fremdleistungen von 63 TEUR ( Vorjahr: 68 TEUR) sowie Rechts- und 
Beratungskosten von 4 TEUR (Vorjahr:  18 TEUR) und Jahresabschlusskosten von 10 TEUR  
(Vorjahr: 12 TEUR) entgegen. Daneben sind im negativen Jahresergebnis von 609 TEUR insbesondere 
Zinsaufwendungen von1.139 TEUR (Vo rjahr: 1.148 TEUR) sowie Zinserträge in Höhe von 571 TEUR 
(Vorjahr: 559 TEUR) enthalten. 
 
Die Bilanzsumme stieg zum Bilanzstichtag um 1.143 TEUR auf 23.732 TEUR und beinhaltet auf der 
Aktivseite überwiegend Finanzanlagen von 15.718 TEUR (66,2 %). Die Passivseite wird im 
Wesentlichen von den Verbindlichkeiten gegenüber den Kommanditisten von 23.542 TEUR (99,2 %) 
geprägt. Zum Geschäftsjahresende 2015 besteht ein nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter 
Verlustanteil der Kommanditisten in Höhe von 4.941 TEUR. Die bilanzielle Überschuldung ist vor 
allem darauf zurückzuführen, dass in der Anfangsphase der Betriebszeit der Windenergieanlagen der 
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG deren Ergebnisse durch höhere Zinsaufwendungen  
belastet wurden. Diese w erden sich erst in den Folgejahren voraussichtlich durch die Tilgung der 
Darlehensverbindlichkeiten vermindern und die bilanzielle Überschuldung abgebaut werden.  Nach 
Ende des Geschäftsjahres wurden keine Risiken oder Vorgänge von besonderer Bedeutung iden tifiziert, 
die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens- , Finanz - und Ertragslage 
wesentlich beeinträchtigen. 
 
Nach den bisherigen Planungen wird für das Geschäftsjahr 2016 mit einem negativen Jahresergebnis 
gerechnet. Das Finanzierungsmodell sieht mittelfristig noch keine positiven Jahresergebnisse vor. 
Langfristig werden jedoch positive Jahresergebnisse erwartet. Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen für 
die Windparkanlagen der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG ergeben langfr istig einen 
positiven Barwert.  Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im 
Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von 
Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, 
die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche 
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
- 191 -

WEO Verwaltungs GmbH 
Anschrift: Reinhardstraße 46, 10117 Berlin 
 Kontakt:  
Gründung: 18.08.2010 
Handelsregister:  HRB 168637 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist es, als Komplementärin die Geschäftsführung und die 
Verwaltung des Betriebsvermögens der WEO GmbH & Co. KG und weiterer Windpark -Gesellschatten 
zu übernehmen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 33,33% 
N-ERGIE Regenerativ GmbH 33,33% 
Stadtwerke Leipzig GmbH 33,33% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Musick, Torsten Mitglied k.A. 
Nickel, Oliver Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 3 5 4 
Eigenkapital (TEUR) 28 32 36 
Bilanzsumme (TEUR) 91 36 47 
Investitionen (TEUR) k.A. k.A. k.A. 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 192 -

- 193 -

Geschäftsfeld Immobilien 
 
 bauverein AG  
 Beteiligungsgesellschaften der bauverein AG 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG (darmstadtium) 
 Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA) 
 HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
 Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
 Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
Ziele im Geschäftsfeld 
Das Geschäftsfeld Immobilien bietet ein breit gefächertes Angebot 
an Wohn- , Gewerbe- und Nutzflächen zum Leben und Arbeiten. 
Gebäude für die städtischen Organisationseinheiten werden zur 
Verfügung gestellt und auch betrieben.  
Ziel der Unternehmen ist es, die Weiterentwicklung des Immob i-
lien-Portfolios durch ein nachhaltiges Portfoliomanagement sicher-
zustellen und durch Einführung eines stadtkonzernweiten Flä-
chenmanagements die bestehenden städtischen Gewerbe - und 
Nutzflächen zu optimieren. D urch eine kontinuierliche Sanierung 
kommunaler Liegenschaften soll  eine Verbesserung der Gebäude -
substanz erreicht werden. Das Geschäftsfeld beteiligt sich an zahl-
reichen Projekten wie z.B. dem Energiesparprojekt  " Effin". Seiner 
sozialen Verantwortung kommt das Geschäfts feld u.a. durch sein 
Engagement in den Bereichen Mehrgenerationen -Wohnen, betreu-
tes Wohnen (Angebot von seniorenspezifischen Dienstleistungen) 
sowie energieeffiziente Sanierungen nach. 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
2011 und 2013 ließ die bauverein AG als eines der ersten deut-
schen Unternehmen eine strukturierte, wissenschaftlich begleitete 
Stakeholder-Befragung von der TU Darmstadt durchführen. Die 
Ergebnisse bilden eine hervorragende Grundlage, um die Zufrie-
denheit der Stakeholder durch Information und Einbindung sowie 
durch eine Anpassung von Unternehmensstrategien weiter zu ver-
bessern. Die nächste Befragung ist bereits in Planung.  
 
Auszeichnungen * 
 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Immobilien 
 
Green Building Award 
Bauherren- 
preis 
- 194 -

- 195 -

bauverein AG 
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 281 50 sowie 
http://www.bauvereinag.de 
Gründung: 08.10.1864 
Handelsregister:  HRB 1261, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist vorrangig die Wohnungsversorgung breiter Schichten der 
Bevölkerung. Die Gesellschaft orientiert sich dabei an dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, dem 
kostengünstigen Bauen und der  Sozialverträglichkeit sowie an den Zielen der Stadtentwicklung 
Darmstadts. Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts - 
und Nutzungsformen. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städteba us 
und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und 
veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG 85,42% 
bauverein AG 8,72% 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 5,86% 
   
Beteiligungen   
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH 100,00% 
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 100,00% 
bvd Mittelhessen GmbH 100,00% 
BVD New Living GmbH & Co. KG 100,00% 
BVD Südhessen GmbH 100,00% 
BVD Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ImmoSelect GmbH 100,00% 
SOPHIA Hessen GmbH 100,00% 
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 99,90% 
bvd Gewerbe GmbH 94,99% 
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach 94,79% 
BVD Freiberg GmbH 50,00% 
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 50,00% 
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 49,00% 
bauverein AG 8,72% 
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH 0,75% 
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wegerich, Sybille Mitglied 280,5 TEUR 
   
Bezüge des Vorstandes 
Die Vergütung des Vorstandes (inklusive der im Geschäftsjahr 2015 ausgeschiedenen Vorstandsmit -
glieder) betrug im Geschäftsjahr 2015 insgesamt 459,4 TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Vorsitzender 10,5 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  1. stv. Vorsitzender 9,8 TEUR 
Klein-Obeth, Monika  2. stv. Vorsitzende 6,0 TEUR 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete 3. stv. Vorsitzende 8,1 TEUR 
- 196 -

bauverein AG 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat 4. stv. Vorsitzender 7,7 TEUR 
Akdeniz, Barbara Stadträtin Mitglied 5,2 TEUR 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 6,7 TEUR 
Beller, Rita Stadträtin Mitglied 6,7 TEUR 
Diefenbach, Yvonne  Mitglied 4,8 TEUR 
Engeldrum, Andreas  Mitglied 4,7 TEUR 
Franz, Andreas  Mitglied 6,4 TEUR 
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 7,3 TEUR 
Kissel, Markus  Mitglied 6,9 TEUR 
Klett, Helmut Stadtverordneter Mitglied 5,2 TEUR 
Sturm, Anna-Maria Stadtverordnete Mitglied 5,2 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf  
101,2 TEUR.  
  
- 197 -

bauverein AG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 626.562 688.766 710.174 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 462 414 322 
   Sachanlagen 464.428 504.806 558.757 
   Finanzanlagen 161.672 183.546 151.094 
Umlaufvermögen 88.526 55.962 89.474 
   Vorräte 37.037 37.024 34.910 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 11.828 8.323 18.024 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 39.661 10.615 36.540 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.498 1.395 1.049 
Summe Aktiva 716.587 746.123 800.697 
Passiva    
Eigenkapital 316.040 304.834 306.024 
   Gezeichnetes Kapital 184.185 184.185 184.185 
   Kapitalrücklagen 29.702 29.702 29.702 
   Gewinnrücklage 73.055 67.947 80.042 
   Bilanzergebnis 29.099 23.000 12.095 
Rückstellungen 32.969 31.837 39.588 
Verbindlichkeiten 366.541 407.979 453.158 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.036 1.473 1.927 
Summe Passiva 716.587 746.123 800.697 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 117.919 122.657 120.427 
   Umsatzerlöse 119.277 121.211 121.279 
   Bestandsveränderungen -1.977 587 -2.085 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 618 859 1.233 
Sonstige betriebliche Erträge 13.712 12.178 18.916 
Betriebsleistung 131.631 134.835 139.342 
Betriebsaufwand -113.228 -116.658 -114.265 
   Materialaufwand -83.626 -85.423 -81.050 
   Personalaufwand -11.092 -11.737 -12.479 
   Abschreibungen -12.918 -13.326 -14.446 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.592 -6.173 -6.291 
Betriebsergebnis 18.404 18.177 25.077 
Finanzergebnis 4.656 3.311 2.471 
   Erträge aus Beteiligungen 1.306 1.810 983 
   Erträge aus Gewinnabführung 11.355 10.765 12.607 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 879 796 839 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 123 216 180 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -20 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8.862 -10.138 -11.991 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme -144 -138 -126 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 23.060 21.488 27.548 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 142 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -448 -738 -519 
Sonstige Steuern -2.684 -2.858 -2.981 
Jahresergebnis 19.929 17.893 24.190 
- 198 -

bauverein AG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 98,8% 94,0% 98,6% 
Anlagenintensität 87,4% 92,3% 88,7% 
Abschreibungsquote  2,1% 1,9% 2,0% 
Investitionen (TEUR) 22.878 84.570 79.377 
Investitionsquote 3,7% 12,3% 11,2% 
Liquidität 3. Grades 91,6% 57,4% 90,6% 
Eigenkapital (TEUR) 316.040 304.834 306.024 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 184.185 184.185 184.185 
Eigenkapitalquote 44,1% 40,9% 38,2% 
Bankverbindlichkeiten 284.248 323.135 372.287 
Veränderung Verschuldung -9.703 41.437 45.179 
Verschuldungsgrad 126,7% 144,8% 161,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 16,9% 14,6% 20,1% 
Return on Investment (ROI) 2,8% 2,4% 3,0% 
Eigenkapitalrentabilität 6,3% 5,9% 7,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,0% 3,8% 4,5% 
Materialintensität 63,5% 63,4% 58,2% 
Rohertrag (TEUR) 34.293 37.234 39.377 
EBIT (TEUR) 31.800 31.410 39.380 
EBITDA (TEUR) 44.717 44.736 53.826 
ROCE 4,5% 4,2% 5,1% 
Personal    
Personalintensität 8,4% 8,7% 9,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 93 88 92 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 84 76 85 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 177 164 177 
Frauenanteil Beschäftigte 47,5% 46,3% 48,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 3 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 6 4 8 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 8 6 11 
Frauenanteil Auszubildende 75,0% 66,7% 72,7% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 17 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 20 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45 44 43 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  60 69 66 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 50,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 46,7% 46,7% 46,7% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 199 -

bauverein AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die bauverein AG ist als Spartenobergesellschaft gleichzeitig Muttergesellschaft des 
immobilienwirtschaftlichen Teilkonzer ns der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Kerngeschäftsfelder 
der Unternehmensgruppe der bauverein AG umfassen die Vermietung von Wohn - und Gewerbe-
einheiten sowie das Bauträgergeschäft mit ergänzenden Dienstleistungen, die von operativ tätigen 
Tochtergesellschaften der bauverein AG ausgeführt werden. 
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die BVD Heimbau GmbH & Co. KG im Wege der 
Gesamtrechtsnachfolge auf die alleinige Kommanditistin bauverein AG übergegangen (Anwachsung). 
Ferner wurde der Verkauf der mittelhes sischen Bestände mit 2.100 Wohneinheiten zum 30.04.2015 
realisiert und hieraus ein Ertrag aus Kostenerstattungen in Höhe von 2.085 TEUR erzielt. Zur weiteren 
Fokussierung der Geschäftsaktivitäten auf den südhessischen Raum wurde mit den Verhandlungen 
über den Verkauf der Freiberger Beteiligungen begonnen und eine Absichtserklärung zwischen der 
Stadt Freiberg, der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg/ Sa. mbH und der bauverein AG 
abgeschlossen und die Bewertung der Beteiligungen vorgenommen. Aufgrund der vorliegenden 
Erkenntnisse konnten Erträge aus Zuschreibungen von 5.327,1 TEUR bereits im Jahresabschluss 
2015 verzeichnet werden. 
 
Die bauverein AG hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss von 24.190 TEUR, im 
Vorjahr von 17.893 TEUR abgeschlossen und liegt damit um 6.297 TEUR über dem Vorjahr. Das 
Rohergebnis aus der Hausbewirtschaftung lag mit 50.363 TEUR gegenüber 2014 um 3.377 TEUR 
höher. Dies resultierte im Wesentlichen aus niedrigeren Instandhaltungskosten in Höhe von  
2.081 TEUR.  Die Netto -Istmieten verringerten sich gegenüber 2014 um 3.177 TEUR. Ursächlich für 
die niedrigen Netto -Sollmieten in Höhe von 3.182 TEUR war im Wesentlichen der Verkauf der 
mittelhessischen Bestände zum 30.4.2015. 
 
Die Bilanzsumme ist von 746.123 TEUR in 2014 auf 800.697 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2015 
gestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt nun  
88,7 % (VJ: 92,3 %) %. Die Eigenkapitalquote der bauverein AG ist gegenüber dem Vorjahr auf 38,2 % 
(Vorjahr 40,9 %) auf Grund hoher  Investitionen gesunken. Die bauverein AG wird durch Darlehen von 
Kreditinstituten und anderen Kreditgebern finanziert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 
belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf 21.686 TEUR. 
 
Im Rahmen des begrenzten unternehmeris chen Handelns ist die bauverein AG gleichermaßen mit 
Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt es, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen, sie 
möglichst zu minimieren und gleichzeitig die Chancen zu nutzen. Das gelingt nur, wenn man diese 
kontinuierlich identifiziert, bewertet und überwacht. Daher wird bei der bauverein AG ein 
systematisches, auf die Besonderheiten der Immobilienwirtschaft abgestimmtes Risikofrühwarnsystem 
eingesetzt. Die bauverein AG erstellt einen eigenen-Bericht zur Corporate Social Responsibility (CSR). 
 
Die bauverein AG konzentriert sich klar auf die Kernregion Darmstadt bzw. Südhessen. Um auch 
künftig gute Ergebnisse abliefern zu können und gut aufgestellt zu sein, ist die  
bauverein AG dabei, sich neu aufzustellen: Altes wird auf den Prüfstand gestellt, neue Geschäftsfelder 
sondiert und strategisch die Weichen dafür gestellt, dass die bauverein AG auch künftig wachsen kann 
und auf Veränderungen am Markt vorbereitet ist. Begleitet wird der Neuausrichtungsprozess durch 
regelmäßig sta ttfindende Strategieworkshops.  Für das Jahr 2016 geht die integrierte 
Unternehmensplanung von einem Jahresüberschuss von rund 18,0 bis 19,0 Mio. EUR aus.  
 
Die Prüfung des Konzernjahresabschlusses zum 31.12.2015 der bauverein AG durch Deloitte & 
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde abgegeben. 
 
 
- 200 -

- 201 -

BVD Freiberg GmbH 
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt 
 Kontakt: -     
Gründung: 03.02.2006 
Handelsregister:  HRB 85031, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme der persönlichen Haftung und Verwaltung der 
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG und die Beschäftigung mit anderen damit in 
Zusammenhang stehenden Angelegenheiten. Die Aufnahme einer anderen Geschäftstätigkeit ist 
ausgeschlossen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 50,00% 
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 50,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gunkel, Marcus Mitglied 0 TEUR 
Runge, Tom-Hendrik Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 27 27 27 
Bilanzsumme (TEUR) 35 35 36 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 202 -

- 203 -

bvd Gewerbe GmbH 
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 11, 64289 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 2815 292 sowie 
gewerbe@bauvereinag.de sowie 
http://www.bvd-gewerbe.de 
Gründung: 15.06.1950 
Handelsregister:  HRB 1195, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von 
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender 
Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere änliche Gesellschaften zu übernehmen oder sich 
an ihnen zu beteiligen. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des 
Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 94,99% 
HEAG Wohnbau GmbH 5,01% 
   
Beteiligungen   
HEAG Wohnbau GmbH 94,99% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Müller, Jürgen Mitglied 137 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 137 TEUR. 
   
  
- 204 -

bvd Gewerbe GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 28.311 28.264 28.212 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 1.005 958 906 
   Finanzanlagen 27.306 27.306 27.306 
Umlaufvermögen 2.320 2.564 1.581 
   Vorräte 82 169 173 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.464 1.425 1.130 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 774 970 278 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 1 0 
Summe Aktiva 30.632 30.829 29.793 
Passiva    
Eigenkapital 12.152 12.969 13.251 
   Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500 
   Kapitalrücklagen 31.154 31.154 10.459 
   Gewinnrücklage 1.010 1.010 1.010 
   Bilanzergebnis -21.512 -20.695 282 
Rückstellungen 1.028 845 844 
Verbindlichkeiten 17.452 17.015 15.699 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 30.632 30.829 29.793 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 1.037 899 959 
   Umsatzerlöse 1.138 812 955 
   Bestandsveränderungen -102 87 4 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 392 337 29 
Betriebsleistung 1.428 1.236 988 
Betriebsaufwand -1.425 -1.311 -1.310 
   Materialaufwand -803 -597 -576 
   Personalaufwand -406 -456 -440 
   Abschreibungen -58 -53 -52 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -158 -205 -242 
Betriebsergebnis 4 -75 -322 
Finanzergebnis 908 928 645 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 1.708 1.719 1.419 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -800 -790 -774 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 912 854 323 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2 0 0 
Sonstige Steuern -50 -37 -41 
Jahresergebnis 863 816 282 
- 205 -

bvd Gewerbe GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 81,1% 83,6% 83,9% 
Anlagenintensität 92,4% 91,7% 94,7% 
Abschreibungsquote  0,2% 0,2% 0,2% 
Investitionen (TEUR) 0 5.315 0 
Investitionsquote 0,0% 18,8% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 30,3% 35,7% 25,8% 
Eigenkapital (TEUR) 12.152 12.969 13.251 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.500 1.500 1.500 
Eigenkapitalquote 39,7% 42,1% 44,5% 
Bankverbindlichkeiten 10.821 10.670 10.405 
Veränderung Verschuldung -727 -437 -1.316 
Verschuldungsgrad 152,1% 137,7% 124,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 83,3% 90,8% 29,4% 
Return on Investment (ROI) 2,8% 2,6% 0,9% 
Eigenkapitalrentabilität 7,1% 6,3% 2,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,4% 5,2% 3,5% 
Materialintensität 56,2% 48,3% 58,3% 
Rohertrag (TEUR) 233 302 383 
EBIT (TEUR) 1.712 1.644 1.098 
EBITDA (TEUR) 1.770 1.697 1.150 
ROCE 5,7% 5,4% 3,7% 
Personal    
Personalintensität 28,4% 36,9% 44,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1 2 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 4 4 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 5 6 5 
Frauenanteil Beschäftigte 80,0% 66,7% 60,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42 42 42 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 76 88 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 206 -

bvd Gewerbe GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die bvd Gewerbe GmbH bewirtschaftet 14 sonstige Mieteinheiten und ein Parkhaus mit 410 Stell-
plätzen in zwei  eigenen Liegenschaften in Darmstadt. Darüber hinaus verwaltet sie im Geschäftsjahr 
2015 im Rahmen von Geschäftsbesorgungsverträgen 299 Gewerbeeinheiten der bauverein AG und 
8 Gewerbeeinheiten der bvd Heimbau GmbH & Co. KG. Des Weiteren hat die bvd Gewerbe GmbH einen 
Geschäftsbesorgungsvertrag mit der HEAG für die Betreuung der Schlossgarage mit 615 PKW -
Stellplätzen und einer Gewerbeeinheit geschlossen. Der Kaufvertrag vom 22.12.2012, über den 
Verkauf der Bahngalerie Darmstadt, wurde 2014 vollständig rückabgewickelt und im Geschäftsjahr 
2015 erfolgte die Auslagenerstattung an den Käufer.  Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr  2015 
mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 282  TEUR ab. Dieser  hat sich gegenüber dem Vorjahr um 
534 TEUR verringert. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 1.036 TEUR auf 29.793 TEUR 
gesunken. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme be trägt nunmehr 44,5  %. Das 
Betriebsergebnis hat sich um 247 TEUR zum Vorjahr auf -322 TEUR im Geschäftsjahr 2015 
verschlechtert. Der Betriebsaufwand ist um 1 TEUR auf 1.310 TEUR gesunken.  Im Geschäftsjahr 2015 
hat sich das Anlagevermögen um die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 52  TEUR auf 
insgesamt 28.212  TEUR vermindert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft 
sich auf 94,7 % (Vorjahr: 91,7 %). Das Anlagevermögen besteht mit 27.306  TEUR im Wesentlichen 
aus der Beteiligung an der HEAG  Wohnbau GmbH. Innerhalb des Umlaufvermögens ist der 
Finanzmittelbestand gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Sondertilgung des bestehenden Darlehens 
um 691 TEUR auf 278 TEUR gesunken. Die Forderungen resultieren im Wesentlichen aus Forderungen 
gegenüber verbundenen Unternehmen, d.h. der Gewinnabführung 2015 abzüglich Zinsen für Darlehen. 
Der Rückgang um 295  TEUR auf 1.130  TEUR resultiert im Wesentlichen aus der  geringeren 
Gewinnabführung der HEAG Wohnbau. Der Anteil der Forderungen und der sonstigen 
Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme beläuft sich auf 3,8  % (Vorjahr: 4,6 %). Das 
Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr damit insgesamt um 983 TEUR auf 1.581  TEUR 
gesunken. 
 
Investitionen fanden im Geschäftsjahr 2015 nicht statt. Die Gesellschaft wird im Wesentlichen durch 
Darlehen von Kreditinstituten und anderen Kreditgebern finanziert. Der Cashflow – unter 
Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der Rückstellungen und der Abschreibungen 
– beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf 333  TEUR. Im vorigen Geschäftsjahr betrug er 687 TEUR.  Es 
bestehen die im Immobiliengeschäft üblichen Geschäftsrisiken (Mietausfallrisiko, Leerstandsrisiko). 
Die Wettbewerbsrisiken auf dem gewerblichen Immobilienmarkt beeinflussen die Entwicklung des 
Leerstandes sowie Bewirtschaftungsfähigkeit der eigenen Immobilien. Des Weiteren bestehen 
Liquiditätsrisiken im Zusammenhang mit den Tilgungsverpflichtungen der bestehenden 
Darlehensverbindlichkeiten. Die Gesellschaft wird insbesondere aufgrund der geplanten 
Gewinnabführungen ihrer Tochter HEAG Wohnbau GmbH in der Lage sein, ihren Tilgungs-
verpflichtungen auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. Weitere Risiken sind derzeit 
nicht ersichtlich. Wesentliche Auswirkungen auf die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft 
ergeben sich zum Bilanzstichtag nicht.  Auf Basis der Planungsprämissen für 2016 wird das 
Rohergebnis aus der Hausbewirtschaftung rund 132  TEUR und aus anderen Lieferungen und 
Leistungen 183 TEUR betragen. Das sonstige betriebliche Ergebnis wird voraussichtlich bei -
142 TEUR, die planmäßigen Abschreibung en bei -52 TEUR, die Personalkosten bei - 435 TEUR, das 
Finanzergebnis bei - 713 TEUR und die Gewinnabführung bei 1.371 TEUR liegen. Die integrierte 
Unternehmensplanung der Gesellschaft geht für 2016 von einem Jahresüberschuss von rd. 344 TEUR 
aus. Mit dem anvisierten Jahresüberschuss wird eine Eigenkapitalrendite von 2,5 % und eine 
Gesamtkapitalrendite von 3,5 % angestrebt. Unter Berücksichtigung des erwarteten Jahresüberschuss 
im Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 344 TEUR wird sich die Eigenkapitalquote auf 46,0 % erhöhen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der bvd Gewerbe GmbH durch die Deloitte &  
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
 
 
- 207 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt 
 Kontakt: - 
Gründung: 03.02.2006 
Handelsregister:  HRA 83012 Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und  die Verwaltung eines Wohnungsbestands von 
930 Wohnungen in Freiberg -Friedeburg in Sachsen. Die Gesellschaft stellt eine sozial 
verantwortbare Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung sicher. 
Genehmigungspflichtige Tätigkeiten gemäß § 34c Gewerbeordnung werden nicht ausgeübt. Die 
Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen berechtigt, die den Gegenstand 
des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar fördern bzw. zu fördern geeignet sind.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 50,00% 
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 50,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
BVD Freiberg GmbH vertreten durch:   
    Gunkel, Marcus   
    Runge, Tom-Hendrik   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
  
- 208 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 15.909 15.610 15.312 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 15.909 15.610 15.312 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 2.082 1.812 1.644 
   Vorräte 1.193 1.119 1.094 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 16 18 34 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 873 674 516 
Rechnungsabgrenzungsposten 83 83 83 
Summe Aktiva 18.073 17.505 17.038 
Passiva    
Eigenkapital 6.147 6.540 6.868 
   Kapitalanteile 1.500 1.500 1.500 
   Rücklagen 4.647 5.040 5.368 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 938 908 890 
Verbindlichkeiten 10.988 10.056 9.280 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 18.073 17.505 17.038 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 3.887 3.766 3.714 
   Umsatzerlöse 3.850 3.840 3.739 
   Bestandsveränderungen 37 -74 -25 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 65 109 112 
Betriebsleistung 3.952 3.875 3.826 
Betriebsaufwand -2.674 -2.703 -2.748 
   Materialaufwand -1.905 -1.905 -1.948 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -299 -299 -299 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -471 -499 -501 
Betriebsergebnis 1.278 1.172 1.077 
Finanzergebnis -211 -182 -150 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16 5 2 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -227 -187 -152 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.067 990 928 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisabführung -534 -495 -464 
Jahresergebnis 534 495 464 
- 209 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 68,3% 66,2% 64,4% 
Anlagenintensität 88,0% 89,2% 89,9% 
Abschreibungsquote  1,9% 1,9% 2,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 28,9% 25,2% 22,9% 
Eigenkapital (TEUR) 6.147 6.540 6.868 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.500 1.500 1.500 
Eigenkapitalquote 34,0% 37,4% 40,3% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 4.725 3.787 2.996 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.087 -932 -776 
Verschuldungsgrad 194,0% 167,6% 148,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 27,5% 26,3% 25,0% 
Return on Investment (ROI) 5,9% 5,7% 5,4% 
Eigenkapitalrentabilität 17,4% 15,1% 13,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 7,2% 6,7% 6,3% 
Materialintensität 48,2% 49,2% 50,9% 
Rohertrag (TEUR) 1.982 1.861 1.766 
EBIT (TEUR) 1.278 1.172 1.077 
EBITDA (TEUR) 1.577 1.471 1.376 
ROCE 8,2% 7,7% 7,3% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 210 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG wurde in 2006 im Zuge der Vergleichsverhandlungen 
zwischen der bauverein AG, Darmstadt und der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH 
gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eines Wohnungsbestandes von 930 
Wohnungen in Freiberg-Friedeburg in Sachsen.  
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem 
Jahresüberschuss (vor Ergebnisbeteiligung des atypisch stillen Gesellschafters) von 928  TEUR 
abgeschlossen, im Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 990  TEUR. Das Betriebsergebnis 
(Ergebnis vor Zinsen) belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf 1.077  TEUR nach 1.172 TEUR im Vorjahr. 
Bei den Instandhaltungskosten war ein Anstieg von 94  TEUR auf nunmehr 651  TEUR (das sind rund 
12,65 EUR je m²) zu verzeichnen. Innerhalb des Betriebsergebnisses gingen die Umsatzerlöse um rd. 
100 TEUR auf 3.740  TEUR zurück und der Betriebsaufwand stieg um 46  TEUR auf 2.748 TEUR. Die 
Bilanzsumme hat sich um 466  TEUR auf 17.038 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2015 verringert. Der 
Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 89,9  % (Vorjahr 89,2  %). Der 
Cashflow nach Gutschriften auf das Gewinnrücklagenkonto der atypisch stillen Gesellschafterin beläuft 
sich im Geschäftsjahr 2015 auf 1.252  TEUR, im Vorjahr 1.315  TEUR. Die Zahlungsfähigkeit war im 
Geschäftsjahr 2015 jederzeit gewährleistet. Für das folgende Geschäftsjahr wird erneut ein 
Überschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und ein in etwa gleichbleibender 
Jahresüberschuss erwartet. Die geplante Finanz - und Ertragslage wird es der Gesellschaft 
ermöglichen, die eingegangenen Verbindlichkeiten zu erfüllen, so dass keine weiteren 
Kapitalmaßnahmen seitens der Gesellschafter erforderlich sein werden. Die Liquidität des 
Unternehmens ist ausreichend gesichert.  Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG ist 
ausschließlich in Freiberg -Friedeburg als Vermieterin von eigenen Immobilien tätig. Die geplanten 
Umsätze bewegen sich auf gleichbleibendem Mietniveau. Im Rahmen einer wohnungswirtschaftlichen 
Analyse wurde aufgezeigt, dass Investitionsmaßnahmen und höhere Instandhaltungsaufwendungen 
erforderlich werden. Im Jahr 2016 sollen diesbezügli ch erste kurzfristige Maßnahmen umgesetzt 
sowie mittelfristige Maßnahmen konkret vorbereitet werden. Ende 2015 wurde eine Absichtserklärung 
über einen möglichen Rückerwerb der im Eigentum der bauverein AG befindlichen Geschäftsanteile 
der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH (SWG), der BVD Immobilien GmbH &Co. 
Freiberg KG sowie der BVD Freiberg GmbH durch die Stadt Freiberg von den Gesellschaftsvertretern 
unterzeichnet.  
 
Die Stadt Freiberg beabsichtigt , die Beteiligung der bauverein AG am Stammkapital der SWG allein 
oder zusammen mit einem noch zu benennenden Dritten zu erwerben. Dieser Erwerb soll 
wirtschaftlich auf den 01.01.2016 wirken. Die SWG beabsichtigt überdies, sämtliche 
Kommanditanteile der BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG sowie 50 % der Geschäftsanteile mit 
einer Stammeinlage von 13 TEUR an der BVD Freiberg GmbH zu erwerben. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Freiberg reduzieren sich im Wesentlichen auf die 
Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Wohnimmobilien. Es wird nicht mit einem 
deutlichen Zinsanstieg gerechnet, so dass wesentliche Risiken derzeit nicht erkennbar sind. Die 
Leerstandsentwicklung wird auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der BVD Immobilien GmbH &  Co. Freiberg KG 
durch die Bavaria Revisions- und Treuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, 
Dresden, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk 
erteilt.  
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
- 211 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt 
 Kontakt: info@bvd-postsiedlung.de 
Gründung: 09.07.1998 
Handelsregister:  HRA 83386, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Entwicklung, Verwaltung und Vermietung von 
Grundstücken und grundstücksgleichen  Rechten, insbesondere der Wohngebäude in Darmstadt-
Bessungen, Moltkestraße 3 -14, Oppenheimer Straße 1, 2, 3 -19, Binger Straße 1 -23 und 2 -16. Die 
Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Rechtshandlungen berechtigt, die geeignet sind, den 
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 99,90% 
HEAG Wohnbau GmbH 0,10% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
BVD Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen   
    Gunkel, Marcus   
    Nogueira Perez, German   
    Schorr, Klaus-Peter   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
  
- 212 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 25.803 27.891 27.400 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 25.803 27.891 27.400 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.830 2.024 5.378 
   Vorräte 1.356 1.334 1.377 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 65 304 586 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 409 387 3.414 
Rechnungsabgrenzungsposten 68 84 70 
Summe Aktiva 27.701 29.999 32.847 
Passiva    
Eigenkapital 15.063 15.289 15.885 
   Kapitalanteile 100 100 100 
   Rücklagen 17.106 17.106 17.106 
   Bilanzergebnis -2.143 -1.917 -1.322 
Rückstellungen 287 249 10 
Verbindlichkeiten 11.962 12.940 15.516 
Rechnungsabgrenzungsposten 389 1.520 1.437 
Summe Passiva 27.701 29.999 32.847 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 1.512 1.813 2.039 
   Umsatzerlöse 1.549 1.836 1.995 
   Bestandsveränderungen -37 -23 44 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 26 84 157 
Betriebsleistung 1.538 1.898 2.196 
Betriebsaufwand -1.115 -1.274 -1.280 
   Materialaufwand -702 -718 -679 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -386 -498 -547 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -26 -58 -54 
Betriebsergebnis 423 623 916 
Finanzergebnis -400 -256 -269 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -401 -256 -269 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 23 367 647 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -13 -92 18 
Sonstige Steuern -44 -48 -69 
Jahresergebnis -33 226 595 
- 213 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 101,2% 98,1% 111,6% 
Anlagenintensität 93,1% 93,0% 83,4% 
Abschreibungsquote  1,5% 1,8% 2,0% 
Investitionen (TEUR) 6.435 2.616 55 
Investitionsquote 24,9% 9,4% 0,2% 
Liquidität 3. Grades 153,8% 182,1% 642,4% 
Eigenkapital (TEUR) 15.063 15.289 15.885 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 54,4% 51,0% 48,4% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 11.060 12.078 14.689 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.312 978 2.576 
Verschuldungsgrad 83,9% 96,2% 106,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -2,2% 12,5% 29,2% 
Return on Investment (ROI) -0,1% 0,8% 1,8% 
Eigenkapitalrentabilität -0,2% 1,5% 3,7% 
Gesamtkapitalrentabilität 1,3% 1,6% 2,6% 
Materialintensität 45,6% 37,9% 30,9% 
Rohertrag (TEUR) 810 1.095 1.360 
EBIT (TEUR) 423 623 916 
EBITDA (TEUR) 810 1.121 1.463 
ROCE 1,4% 1,8% 2,8% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 214 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG hält Erbbaurechte mit insgesamt 98 Wohnungen 
und 2 Gewerbeeinheiten sowie Grundstücke mit 220 Wohnungen nebst zugehörigen Parkplätzen.  
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem 
Jahresüberschuss von 595 TEUR abgeschlossen. 
 
Das Betriebsergebnis hat sich um 293  TEUR auf 916  TEUR im Geschäftsjahr 2015 verbessert. 
Innerhalb des Betriebsergebnisses haben sich die Umsatzerlöse um 159  TEUR auf 1.995  TEUR 
erhöht. Dies resultiert aus der Fertigstellung und den Bezug von 60 großmodernisierten Wohnungen, 
welche im Vergleich zum Vorjahr in 2015 durchgängig vermietet waren. Die sonstigen betrieblichen 
Erträge si nd um 73  TEUR auf 157  TEUR gestiegen, da hier im Wesentlichen Rückstellungen für 
unterlassene Instandhaltung und für erbrachte Bauleistungen aufgelöst wurden, bei denen mit einer 
Inanspruchnahme nicht mehr zu rechnen ist. Die Aufwendungen aus Hausbewirtschaftung sind um 
40 TEUR auf 679  TEUR aufgrund geringerer Instandhaltungskosten gesunken. Die Abschreibungen 
haben sich um 49  TEUR aufgrund der Nachlaufkosten für die Großmodernisierung erhöht. Des 
Weiteren sind die Zinsaufwendungen um 13  TEUR gestiegen, da die Gesellschaft im Geschäftsjahr 
2015 zwei neue Bankdarlehen aufgenommen hat. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2015 beträgt 
48,4 % und verringert sich damit um 2,6  % im Wesentlichen aufgrund des Anstiegs der 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 
 
Die Bilanzsumme erhöht sich zum Bilanzstichtag 31.12.2015 um 2.848 TEUR  (9,5 %) auf 
32.847 TEUR. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 49 1 TEUR verringert. Dabei 
beliefen sich die Anlagenzugänge auf 55  TEUR, die planmäßigen Abschreibungen au f 547 TEUR. Der 
Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich zum 31.12.2015 auf 83,4  % 
(Vorjahr 93,0  %). Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3.354  TEUR auf 
5.378 TEUR erhöht. Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus der Auszahlung von zwei Darlehen für 
die Revalutierung von durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen.  
 
Die bauverein AG ist zu 99,9 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert die Finanzierung der 
Gesellschaft. Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Darmstadt reduzieren sich im Wesentlichen auf 
die Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes der Immobilien. Ein Leerstandrisiko beim 
Wohnungsbestand der Gesellschaft in Darmstadt ist derzeit nicht ersichtlich. 
 
Die geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, ihren Verpflichtungen au s 
den eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. Für das Geschäftsjahr 2016 wird mit einer 
Verbesserung des Jahresergebnisses und einem Anstieg der Umsatzerlöse aus der 
Hausbewirtschaftung gegenüber 2015 gerechnet, da u.a. mit notariellem Vertrag vom 12.02.2016 die 
Gesellschaft Grundbesitz von der Klinikum Darmstadt GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung zum 
01.01.2016 erworben hat. Weiterhin fallen geplante Erlöse aus dem Verkauf von Erbbaurechten für 
das Grundstück Oppenheimer Straße 7-19 an. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung 
KG durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
 
- 215 -

bvd Mittelhessen GmbH 
Anschrift: Wingert 18, 35396 Gießen 
 
Kontakt: 0641-9790380 sowie info@bvd-
mittelhessen.de 
Gründung: 31.10.2011 
Handelsregister:  HRB 7918, Amtsgericht Gießen 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von 
Immobilien und sonstigen Objekten in Mittelhessen und die Durchführung aller damit im 
Zusammenhang stehender Geschäfte. Die 
Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche 
Gesellschaften zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Backmund, Stefan Mitglied 120 TEUR 
Riedel, Volker Mitglied 5 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 125 TEUR. 
   
  
- 216 -

bvd Mittelhessen GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 18.824 18.839 32 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 4 2 0 
   Sachanlagen 24 31 31 
   Finanzanlagen 18.796 18.805 0 
Umlaufvermögen 2.071 1.312 5.619 
   Vorräte 9 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 403 685 850 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.659 627 4.770 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 20.896 20.151 5.651 
Passiva    
Eigenkapital 18.087 18.087 87 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 18.062 18.062 62 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 429 458 595 
Verbindlichkeiten 2.379 1.447 4.863 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 159 106 
Summe Passiva 20.896 20.151 5.651 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 866 875 726 
   Umsatzerlöse 857 884 726 
   Bestandsveränderungen 9 -9 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 7 16 5.355 
Betriebsleistung 873 891 6.081 
Betriebsaufwand -672 -689 -1.219 
   Materialaufwand -5 -31 -3 
   Personalaufwand -559 -501 -665 
   Abschreibungen -14 -36 -38 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -94 -121 -514 
Betriebsergebnis 201 203 4.861 
Finanzergebnis 1.408 1.279 -16 
   Erträge aus Beteiligungen 1.407 1.294 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 2 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -17 -18 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.609 1.481 4.845 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -1 -1 -1 
Ergebnisabführung -1.608 -1.481 -4.845 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 217 -

bvd Mittelhessen GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 98,1% 98,1% >1000% 
Anlagenintensität 90,1% 93,5% 0,6% 
Abschreibungsquote  0,1% 0,2% 118,9% 
Investitionen (TEUR) 42 50 37 
Investitionsquote 0,2% 0,3% 116,5% 
Liquidität 3. Grades 85,5% 87,2% 112,6% 
Eigenkapital (TEUR) 18.087 18.087 87 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 86,6% 89,8% 1,5% 
Bankverbindlichkeiten 2 1 0 
Veränderung Verschuldung 895 -933 3.417 
Verschuldungsgrad 15,5% 11,4% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 185,5% 169,2% 667,7% 
Return on Investment (ROI) 7,7% 7,3% 85,7% 
Eigenkapitalrentabilität 8,9% 8,2% >1000% 
Gesamtkapitalrentabilität 7,7% 7,4% 86,0% 
Materialintensität 0,5% 3,4% 0,1% 
Rohertrag (TEUR) 862 844 722 
EBIT (TEUR) 1.608 1.497 4.861 
EBITDA (TEUR) 1.621 1.533 4.899 
ROCE 7,9% 7,7% 98,4% 
Personal    
Personalintensität 64,0% 56,3% 10,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 5 5 5 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 4 5 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 8 9 10 
Frauenanteil Beschäftigte 37,5% 44,4% 50,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47 46 47 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 56 66 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 218 -

bvd Mittelhessen GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die bvd Mittelhessen GmbH wurde am 31.10.2011 unter der Fa. BVD Nordhessen GmbH gegründet. 
Am 15.10.2012 wurde der Name  der Gesellschaft geände rt und laute t jetzt bvd Mittelhessen GmbH; 
Sitz der Gesellschaft ist nunmehr Gießen. Zwischen der bvd Mittelhessen GmbH und deren alleinigen 
Gesellschafterin bauverein AG, Darmstadt, wurde mit Datum vom 19.12.2011 ein Beherrschungs- und 
Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung ab 01.01.2012 und einer Laufzeit von fünf Jahren geschlossen. 
Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 09.01.2012. 
 
Mit Vertrag vom 21.12.2011 erwarb die bvd Mittelhessen GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung zum 
01.04.2012 einen noch nic ht eingezahlten Kommanditanteil von 94,0  % des Kommanditkapitals von 
10 TEUR an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG. Die Eintragung ins 
Handelsregister erfolgte am 21.06.2012. Daneben hat die Gesellschaft mit Vertrag vom 27.04.2012 
eine stille Beteiligung an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG mit einer 
vollständig erbrachten Einlage von 9.900  TEUR mit Wirkung zum 31.03.2012 erworben.  Die bauverein 
AG ist zu 100,0 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunternehmen die Finanzierung 
der Gesellschaft.  Die bvd Mittelhessen GmbH hat im Jahr 2015 einen Jahresüberschuss vor 
Gewinnabführung von 4.844,5TEUR, dies ist eine Erhöhung zum Vorjahr um 3.363,9  TEUR. Die 
Gesellschaft nimmt als Kommanditistin der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Nordhessen KG eine Holdingfunktion war und ist damit mittelbar deren Chancen und Risiken 
ausgesetzt. 
 
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG ist Eigentümer von Grundbesitz 
und Wohngebäuden in den Regionen Alsfeld, Gießen, Lauterbach und Nidda mit insgesamt 2.100 
Wohn- und 3 Gewerbeeinheiten, w elche im Rahmen eines Geschäftsbesorgungs- und 
Generalmietvertrages von der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG der 
bauverein AG zur langfristigen Nutzung mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2026 überlassen wurden. Die 
bauverein AG hat zum 3 1.12.2017 ein Ankaufsrecht zu einem festgelegten Preis. Bei den zur 
Finanzierung der Liegenschaften abgeschlossenen Darlehensverträgen wurde das Risiko von 
steigenden Zinsen in der Mietperiode bis 31.12.2017 weitgehend abgesichert.  
 
Die bvd  Mittelhessen GmbH hat am 29.12.2014 einen Vertrag über den Verkauf und die Abtretung 
eines Kommanditanteils an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG mit 
einer Hafteinlage von 9,4 TEUR und damit einer Beteiligung von 94 % zu einem Verka ufspreis von  
150 TEUR abgeschlossen. Daneben wurde eine Änderung des Vertrages über eine atypisch stille 
Beteiligung am Handelsgewerbe der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG 
vorgenommen. Es ergab sich hieraus, dass auch nach dem Übergang  der Kommanditbeteiligung auf 
den Erwerber die stille Gesellschaft weiter bestand, jedoch mit Ausnahme des verbleibenden 
Immobilienbestands und der Restfinanzierungen. Die bvd Mittelhessen GmbH war danach weiterhin 
als atypisch stille Gesellschafterin am Vermögen, am Ergebnis sowie an den stillen Reserven des 
Inhabers, mit Ausnahme des verbleibenden Immobilienbestands und der Restfinanzierung wie ein 
Gesamthänder und zwar in Höhe des Beteiligungsverhältnisses beteiligt. Mit dieser Übertragung des 
wirtschaftlichen Eigentums an dem verbleibenden Immobilienbestand von dem atypisch stillen 
Gesellschafter auf den Inhaber wurde eine Gegenleistung von 54.450,0 TEUR festgelegt. Für die bvd 
Mittelhessen GmbH führte der zuvor genannte Verkauf von 929 Wohnungen an die 6 Erwerber und die 
Veräußerung des wirtschaftlichen Eigentums an dem verbliebenen Immobilienbestand an den Inhaber 
des Handelsgeschäfts zu einer vollständigen Veräußerung aller Immobilien, die in der Beteiligung als 
atypisch stille Gesellschafterin gehalten wurden. Danach wurde die stille Beteiligung aufgelöst. Die 
Veräußerungen wurden mit wirtschaftlicher Wirkung zum 30. April 2015 vollzogen. Aus den Asset -
Deals und dem Share -Deal resultierte insgesamt ein Veräußerungspreis von 92,3 Mio. EUR und ein 
Veräußerungsertrag von 5,2 Mio. EUR. Von dem Verkaufspreis sind der Gesellschaft selbst 
26,3 Mio. EUR zugeflossen. Die Differenz von 66  Mio. EUR wurde entweder direkt oder indirekt über 
die bauverein AG für die Tilgung von Darlehen verwendet. Von den 26,3 Mio. E UR wurden 3,5 Mio. 
EUR an die bauverein AG für veräußerte Mietereinbauten weitergereicht. 
 
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG hat zudem eine 
Aufhebungsvereinbarung zum Geschäftsbesorgungs- und Generalmietvertrag vom 23.12.2001 
geschlossen. Der Geschäftsbesorgungs- und Asset Management Vertrag vom 22.12.2011 zwischen der 
bauverein AG und der bvd Mittelhessen GmbH wird einvernehmlich zum Vollzugssticht ag am 
30.04.2015 aufgehoben. 
 
- 219 -

bvd Mittelhessen GmbH 
Die bvd Mittelhessen GmbH hat mit den Erwerbern der Teilportfolien jeweils einen 
Geschäftsbesorgungs- und Hausmeisterdienstleistungsvertrag für die Zeit vom 01.05.2015 bis 
31.12.2017 über die Verwaltung der 2.100 Wohn- und 3 Gewerbeeinheiten nebst Garagen und 
Abstellplätzen in Mittelhessen abgeschlossen.  
 
Die ab dem 01.05.2015 geschlossenen Geschäftsbesorgungsverträge beinhalten jeweils ein 
Sonderkündigungsrecht. Es besteht bei Übernahme aller kaufmännischen Mitarbeiter der bvd 
Mittelhessen GmbH in die Verwaltungsgesellschaft der neuen Eigentümer ein außerordentliches 
Kündigungsrecht des Geschäftsbesorgungsvertrags. Diese Option wurde zum 28.10.2015 von allen 
Gesellschaften wahrgenommen. Die bvd Mittelhessen GmbH hat mit den fünf kaufmännischen 
Mitarbeitern zum Stichtag 31.12.2015 einvernehmlich Aufhebungsverträge geschlossen. Alle fünf 
Mitarbeiter haben mit Wirkung zum 01.01.2016 neue Anstellungsverträge bei der WEVATO GmbH 
geschlossen, die ebenfalls ab dem 01.01.2016 die Verwaltung der 2.100 Wohnungen und  
3 Gewerbeeinheiten verantwortet. Die Hausmeisterdienstle istung ist hiervon nicht betroffen, diese wird 
weiterhin mit 4 gewerblichen Mitarbeitern von der bvd Mittelhessen GmbH bis zum 31.12.2017 
weitergeführt. Der Wirtschaftsplan 2016 der bvd Mittelhessen GmbH geht auf Grund der reduzierten 
Dienstleistung von einem Jahresergebnis von 22,0 TEUR aus. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der bvd Mittelhessen GmbH durch die Deloitte & 
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
- 220 -

- 221 -

BVD New Living GmbH & Co. KG 
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/28150 
Gründung: 15.06.2007 
Handelsregister:  HRA 83603, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung und 
von Bevölkerungsgruppen und die dazu notwendigen lnfrastrukturmaßnahmen. Die Gesellschaft 
orientiert sich dabei an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit, dem kostengünstigen Bauen und der 
Sozialverträgl
ichkeit. Die Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen 
berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens mittelbar oder unmittelbar fördern bzw. zu 
fördern geeignet sind. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
BVD Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen   
    Gunkel, Marcus   
    Nogueira Perez, German   
    Schorr, Klaus-Peter   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Wegerich, Sybille  Vorsitzende 0,5 TEUR 
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter stv. Vorsitzender 0,5 TEUR 
Backmund, Stefan  Mitglied 0,5 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0,5 TEUR 
Kosub, Katrin Stadtverordnete Mitglied 0,5 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0,5 TEUR 
Zuschke, Cornelia Stadträtin Mitglied 0,5 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtrats erhielten in 2015 Bezüge in Höhe von 3,5 TEUR. 
  
- 222 -

BVD New Living GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 3 2 2 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 3 2 2 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 13.617 48.691 27.206 
   Vorräte 12.682 46.931 25.947 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 513 799 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 934 1.247 460 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 13.619 48.693 27.208 
Passiva    
Eigenkapital 186 9.280 10.000 
   Kapitalanteile 1 8.800 8.800 
   Rücklagen 650 650 650 
   Bilanzergebnis -465 -170 550 
Rückstellungen 1.315 3.619 10.950 
Verbindlichkeiten 12.118 35.794 6.257 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 13.619 48.693 27.208 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 9.154 56.698 15.937 
   Umsatzerlöse 0 22.449 36.921 
   Bestandsveränderungen 9.154 34.249 -20.984 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 3 0 30 
Betriebsleistung 9.157 56.698 15.967 
Betriebsaufwand -9.105 -55.508 -14.417 
   Materialaufwand -9.088 -55.004 -13.699 
   Personalaufwand 0 0 -152 
   Abschreibungen 0 -4 -4 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -17 -501 -562 
Betriebsergebnis 51 1.189 1.550 
Finanzergebnis -352 -815 -564 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -352 -816 -565 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -301 374 986 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -79 -265 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -301 296 720 
- 223 -

BVD New Living GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% >1000% 
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  17,2% 178,9% 203,3% 
Investitionen (TEUR) 0 3 3 
Investitionsquote 0,0% 137,7% 173,7% 
Liquidität 3. Grades 101,4% 178,1% 184,4% 
Eigenkapital (TEUR) 186 9.280 10.000 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1 8.800 8.800 
Eigenkapitalquote 1,4% 19,1% 36,8% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 12.075 2.452 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 8.335 23.675 -29.537 
Verschuldungsgrad >1000% 424,7% 172,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -3,3% 0,5% 4,5% 
Return on Investment (ROI) -2,2% 0,6% 2,6% 
Eigenkapitalrentabilität -161,9% 3,2% 7,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,4% 2,3% 4,7% 
Materialintensität 99,3% 97,0% 85,8% 
Rohertrag (TEUR) 66 1.694 2.238 
EBIT (TEUR) 51 1.189 1.550 
EBITDA (TEUR) 52 1.193 1.554 
ROCE 0,6% 2,5% 7,9% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 1,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - - 42,9% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 224 -

BVD New Living GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die BVD New Living GmbH &  Co.KG wurde am 15.06.2007 gegründet. Gegenstand des Unternehmens 
ist die Wohnungsversorgung breiter Bevölkerungsschichten und Gruppen sowie die Durchführung aller 
damit im Zusammenhang stehender Geschäfte.  
 
Die BVD New Living GmbH & Co. KG hat in Darmstadt-Kranichstein zwei Bauträgermaßnahmen mit 
insgesamt 66 Wohnungen errichtet. Zum Bilanzstichtag 31.12.2015 waren sämtliche Wohnungen 
veräußert. Daneben hat die Gesellschaft mit Kaufvertrag vom 29.07.2014 das Konversionsgelände 
Lincoln-Siedlung in Darmstadt, zum Zwecke der Entwicklung und anschließender Vermarktung, 
erworben. Das Gelände hat eine Gesamtgröße von 243.399  m² und ist mit 33 Mehrfamilienhäuser n, 
zwei Kindergärten, zwei Schulen, sowie mehreren Zweckbauten bebaut. Davon sind mit Kaufvertra g 
vom 23.12.2014 drei Gebäude mit insgesamt 54 Wohnungen nebst der noch zu vermessenden 
Grundstücksteilfläche von rd. 16.191 m² an die bauverein AG veräußert worden. Per protokolliertem 
Kaufvertrag vom 26.03.2015 wurden weitere Teilflächen mit rd. 73.000 m² zum 01.04.2015 an die 
bauverein AG übergeben. 
 
Die BVD New Living GmbH & Co. KG hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss von 
720 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 296  TEUR. Das 
Betriebsergebnis hat sich um 3 61 TEUR auf 1.550 TEUR im Geschäftsjahr 2015 erhöht. Die 
Betriebsleistung ist dabei um 40.731  TEUR auf 15.967  TEUR gesunken. Innerhalb der 
Betriebsleistung erhöhten sich im Wesentlichen die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Grundstücken 
auf 36.641  TEUR (im Vorjahr 22.391  TEUR). Dies betrifft die Veräußerung der restlichen 
Bauträgerobjekte sowie der Baufelder B3 und B4 der Lincoln -Siedlung. Gegenüber dem Vorjahr ist die 
Bestandsveränderung mit -20.984 TEUR um 55.233  TEUR geringer ausgefallen, was zur 
Verminderung des Betriebsergebnisses geführt hat. Der Betriebsaufwand ist um 41.091  TEUR im 
Vergleich zum Vorjahr auf 14.417  TEUR gesunken. Dies ist  insbesondere auf gesunkene 
Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke zurückzuführen, da in dieser Position im Vorjahr de r Kaufpreis 
für das Lincoln -Areal enthalten war. Der Anstieg des Finanzergebnisses ist auf den Rückgang der 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie auf die Tilgung des Darlehens bei der bauverein AG 
zurückzuführen. Die Bilanzsumme beträgt infolg e der Veräußerungen und der damit verbundenen 
Verminderung der Grundstücke mit unfertigen und fertigen Bauten zum Bilanzstichtag 27.208  TEUR 
(im Vorjahr 48.693 TEUR). Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Das 
Umlaufvermögen ist hauptsächlich aufgrund der Verminderung der unfertigen Leistungen sowie des 
Finanzmittelbestandes um 21.484  TEUR auf 27.206  TEUR gesunken. Die bauverein AG ist zu 100 % 
an der Gesellschaft beteiligt und sichert die Finanzierung der Gesellschaft. 
 
Die Risiken des Geschäftsmodells bestehen insbesondere in Baukostensteigerungen und de n hohen 
Grundstückpreisen in Darmstadt. Ein Abschwächen der Nachfrage nach Grundstücken in Darmstadt 
ist nicht zu erwarten. Die im Bestand der Gesellschaft verbliebenen Grundstücke in der Lincoln-
Siedlung sollen verkauft werden, wobei sich lediglich auf einem Teil der Baufelder noch alte 
Bestandsgebäude befinden. Auf den übrigen Flächen wurden die Wohnblöcke abgebrochen.  
 
Für das Geschäftsjahr 2016 wird aufgrund weiterer gepla nter Verkäufe eine Verbesserung des 
Jahresergebnisses auf 6.280  TEUR erwartet. Die geplante Finanz - und Ertragslage wird es der 
Gesellschaft ermöglichen, ihren Verpflichtungen auf die eingegangenen Verbindlichkeiten 
nachzukommen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der BVD New Living GmbH & Co. KG durch die 
Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, ist beendet und hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Es wird ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erwartet.  
 
Der Darms tädter Beteiligungskodex wird angewendet.  Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
 
- 225 -

BVD Südhessen GmbH 
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt 
 Kontakt: 06151-28150 
Gründung: 31.10.2011 
Handelsregister:  HRB 90610, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von 
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit im Zusammenhang 
stehenden Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ähn liche Gesellschaften zu 
übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 100,00% 
   
Beteiligungen   
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 94,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gunkel, Marcus Mitglied 0 TEUR 
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge. 
   
  
- 226 -

BVD Südhessen GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 122.092 118.928 118.384 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 122.092 118.928 118.384 
Umlaufvermögen 3.207 4.583 8.097 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 1.320 0 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 3.207 3.263 8.097 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 125.299 123.511 126.481 
Passiva    
Eigenkapital 93.393 93.393 93.393 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 93.368 93.368 93.368 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 7 11 8 
Verbindlichkeiten 31.899 30.107 33.080 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 125.299 123.511 126.481 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 0 0 0 
   Umsatzerlöse 0 0 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 4 
Betriebsleistung 0 0 4 
Betriebsaufwand -26 -22 -21 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -26 -22 -21 
Betriebsergebnis -26 -22 -18 
Finanzergebnis 9.628 9.302 7.528 
   Erträge aus Beteiligungen 10.222 9.975 8.211 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 700 569 497 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -177 -150 -112 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.116 -1.092 -1.068 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.602 9.280 7.510 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisabführung -9.602 -9.280 -7.510 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 227 -

BVD Südhessen GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 100,3% 102,3% 102,2% 
Anlagenintensität 97,4% 96,3% 93,6% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 112,4% 248,8% 147,8% 
Eigenkapital (TEUR) 93.393 93.393 93.393 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 74,5% 75,6% 73,8% 
Bankverbindlichkeiten 29.052 28.277 27.611 
Veränderung Verschuldung -2.698 -1.792 2.973 
Verschuldungsgrad 34,2% 32,2% 35,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - - - 
Return on Investment (ROI) 7,7% 7,5% 5,9% 
Eigenkapitalrentabilität 10,3% 9,9% 8,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 8,6% 8,4% 6,8% 
Materialintensität - - 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 0 0 0 
EBIT (TEUR) 10.896 10.522 8.690 
EBITDA (TEUR) 10.896 10.522 8.690 
ROCE 8,6% 8,4% 6,8% 
Personal    
Personalintensität - - 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 228 -

BVD Südhessen GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft hält einen Kommanditanteil von 94,0% des Kommanditkapitals von 10 TEUR an der 
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG. Daneben besitz t die Gesellschaft eine 
stille Beteiligung an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG mit einer 
Einlage von 32.400 TEUR. 
 
Zwischen der BVD Südhessen GmbH und deren alleinigen Gesellschafterin bauverein AG, Darmstadt, 
wurde mit Datum vom 19.12.2011 ein Beherrschungs - und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung ab 
01.01.2012 und eine Laufzeit von fünf Jahren geschlossen;  die Eintragung im Handelsregister erfolgte 
am 11.01.2012. 
 
Die Gesellschaft hat das Jahr 2015 mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 
7.510 TEUR abgeschlossen. Dies bedeutet eine Ergebnisminderung gegenüber 2014 von 1.769  TEUR. 
Die BVD Südhessen GmbH hat ihre Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgesetzt. 
Die Gesellschaft erzielte aus ihrer Beteiligung an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Südhessen KG einen Ertrag in Höhe von 8.211  TEUR, der um 1.765  TEUR unter dem Ertrag des 
Vorjahres liegt, und Zinsen aus einer Ausleihung in Höhe von 497  TEUR. Im abgelaufenen 
Geschäftsjahr sind Ausleihungen in Höhe von 432 TEUR zurückgeführt worden.  
 
Investitionen fanden im Geschäftsjahr 2015 nicht statt. Zur Finanzierung der stillen Beteiligung hat die 
BVD Südhessen GmbH im Jahr 2012 ein Darlehen von 30.000  TEUR aufgenommen, die Restschuld 
zum Jahresende 2015 beträgt 27.611  TEUR. Das Darlehen hat eine Zinsfestschreibung bis 
30.12.2026 und ist durch eine Bürgschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt abgesichert, die dafür 
eine jährliche Avalprovision in Höhe von 0,57 % der Bürgschaftssumme zum 01.01.2015 im laufenden 
Geschäftsjahr erhält. Die Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 3.639  TEUR 
auf 5.469  TEUR gestiegen. Die Steigerung beruht im Wesentlichen auf der Verbindlichkeit aus 
Gewinnabführung gegenüber der Gesellschafterin der bauverein AG, Darmstadt, in Höhe von 
5.010 TEUR. Im Vorjahr bestand eine Forderung gegen die Gesellschafterin aus der 
Zurverfügungstellung von Liquidität.  
 
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses vor Gewinnabführung, der  
Veränderungen der Rückstellungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf 
7.619 TEUR. Im vorigen Geschäftsjahr betrug er 9.434  TEUR. Auf Basis der Planungsprämissen für 
das Jahr 2016 werden Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 10.3 03 TEUR erwartet. Die integrierte 
Unternehmensplanung der Gesellschaft geht für 2016 von einem Jahresüberschuss vor 
Gewinnabführung von 9.516  TEUR aus. Die Gesellschaft nimmt als Kommanditistin der 
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG eine Holdingfunktion war und ist damit 
mittelbar deren Chancen und Risiken ausgesetzt. 
 
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG ist Eigentümer von Grundbesitz und 
Wohngebäuden in Südhessen mit insgesamt 4.339 Wohneinheiten welche im Rahmen eine s 
Geschäftsbesorgungs- und Generalmietvertrages von der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & 
Co. Südhessen KG der bauverein AG zur langfristigen Nutzung mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2026 
überlassen wurden. Die bauverein AG hat zum 31.12.2017 ein Ankaufsrecht zu einem festgelegten 
Preis. Bei den zur Finanzierung der Liegenschaften abgeschlossenen Darlehensverträgen wurde das 
Risiko von steigenden Zinsen in der Mietperiode bis 31.12.2017 weitgehend abgesichert. Zum 
31.12.2026 hat die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG ein Andienungsrecht 
dieser Bestände an die bauverein AG zu einem festgelegten Preis. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der BVD Südhessen GmbH durch die Deloitte & 
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
 
 
- 229 -

BVD Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt 
 Kontakt: info@bvd-verwaltung.de     
Gründung: 15.11.2001 
Handelsregister:  HRB 8577, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gesellschaftszweck ist die Verwaltung eigener und fremder Vermögenswerte. Die Gesellschaft ist 
berechtigt, die persönliche Haftung, die Geschäftsführung und Verwaltung von 
Kommanditgesellschaften im Bereich der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zu übernehmen, 
andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen, zu gründen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz  gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Mitglied 0 TEUR 
Gunkel, Marcus Mitglied 0 TEUR 
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR 
Schorr, Klaus-Peter Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 3 3 14 
Eigenkapital (TEUR) 53 53 64 
Bilanzsumme (TEUR) 62 59 70 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 230 -

- 231 -

Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Anschrift: Luisenplatz 5A, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt:  
Gründung: 11.04.2014 
Handelsregister:  HRA 85232, Darmstädter Landgericht 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Umbau und der Betrieb des Böllenfalltorstadions in 
Darmstadt. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar 
diesem Zweck zu dienen geeignet sind. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 
vertreten durch: 
  
    Burhenne, Rainer   
    Drach, Klaus   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0 TEUR 
Nissen, Jes Peter Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Pörtner, Birgit Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Reißer, Rafael Bürgermeister Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge. 
  
- 232 -

Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen - - 3.464 
   Immaterielle Vermögensgegenstände - - 2 
   Sachanlagen - - 3.462 
   Finanzanlagen - - 0 
Umlaufvermögen - - 1.447 
   Vorräte - - 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - - 1.204 
   Wertpapiere - - 0 
   Liquide Mittel - - 243 
Rechnungsabgrenzungsposten - - 15 
Summe Aktiva - - 4.926 
Passiva    
Eigenkapital - - 3.087 
   Kapitalanteile - - 3.326 
   Rücklagen - - 0 
   Bilanzergebnis - - -239 
Empfangene Investitionszuschüsse - - 260 
Rückstellungen - - 3 
Verbindlichkeiten - - 1.576 
Rechnungsabgrenzungsposten - - 0 
Summe Passiva - - 4.926 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung - - 650 
   Umsatzerlöse - - 650 
   Bestandsveränderungen - - 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen - - 0 
Sonstige betriebliche Erträge - - 180 
Betriebsleistung - - 831 
Betriebsaufwand - - -1.070 
   Materialaufwand - - -301 
   Personalaufwand - - 0 
   Abschreibungen - - -277 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen - - -492 
Betriebsergebnis - - -239 
Finanzergebnis - - 0 
   Erträge aus Beteiligungen - - 0 
   Erträge aus Gewinnabführung - - 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen - - 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - - 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen - - 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen - - 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme - - 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - - -239 
Außerordentliches Ergebnis - - 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - - 0 
Sonstige Steuern - - 0 
Jahresergebnis - - -239 
- 233 -

Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - 89,1% 
Anlagenintensität - - 70,3% 
Abschreibungsquote  - - 8,0% 
Investitionen (TEUR) - - 1.537 
Investitionsquote - - 44,4% 
Liquidität 3. Grades - - 91,6% 
Eigenkapital (TEUR) - - 3.087 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - 3.326 
Eigenkapitalquote - - 62,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) - - 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) - - 1.576 
Verschuldungsgrad - - 59,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - - -36,8% 
Return on Investment (ROI) - - -4,9% 
Eigenkapitalrentabilität - - -7,7% 
Gesamtkapitalrentabilität - - -4,9% 
Materialintensität - - 36,2% 
Rohertrag (TEUR) - - 350 
EBIT (TEUR) - - -239 
EBITDA (TEUR) - - 38 
Kostendeckungsgrad - - 77,6% 
Personal    
Personalintensität - - 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe -. - 2 
Frauenanteil Beschäftigte - - 50,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - - 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - - 14,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 234 -

Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Darmstädter Sportstätten GmbH und Co. KG wurde im April 2014 gegründet. Der 
Gesellschaftszweck ist der Umbau und der Betrieb der Gesamtanlage „Stadion am Böllenfalltor “, 
sowie die Errichtung, der Umbau und der Betrieb weiterer Sportstätten im Stadtgebiet der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt.  
 
Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse von 650 TEUR erzielt. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2015 
einen Fehlbetrag von 239 TEUR aus. Der Verlust wird auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 1.537 TEUR getätigt. Die Liquidität der 
Gesellschaft war in 2015 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Zum jetzigen 
Zeitpunkt sind der Jahresabschluss und die Prüfung dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die 
vorliegenden Jahresabschlusszahlen 2015 sind vorläufig. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts nicht abgegeben. 
 
- 235 -

Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 
Anschrift: Luisenplatz 5A, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt:  
Gründung: 11.04.2014 
Handelsregister:  HRB 93267, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb un die Verwaltung von Beteiligungen sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften. Die 
Gesellschaft ist insbesondere berufen, bei der "Darmstädter Sportstätten GmbH & Co KG" die 
Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu 
führen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Burhenne, Rainer Mitglied 0 TEUR 
Drach, Klaus Mitglied 70 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 70 TEUR. 
   
 
Übersicht  2013 2014 vorl. 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) - - 0 
Jahresergebnis (TEUR) - - -13 
Eigenkapital (TEUR) - - 5 
Bilanzsumme (TEUR) - - 39 
Investitionen (TEUR) -  - 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) - - 0 
 
- 236 -

- 237 -

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 133 162 sowie 
ebk@darmstadt.de sowie 
http://www.darmstadt.de 
Gründung: 01.01.1991 
Handelsregister:  - 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Versammlungsstätten Orangerie, Justus- Liebig-Haus, das Bürgermeister -Pohl-Haus Wixhausen, 
das Bürgerhaus Zum Goldnen Löwen Arheilgen, der Ernst-Ludwig-Saal in Eberstadt und der Bereich 
"Messen und Märkte" (Organisation und Veranstaltung von Jahrmärkten, Flohmärkten, 
Wochenmärkten, Weihnachtsmärkte...) werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit 
(Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der 
Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und 
Nebengeschäfte betreiben. Der Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandssc hutz gemäß § 121 Abs. 
1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Stadtverordnetenversammlung 
Magistrat 
 
Betriebsleitung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Breidert, Walter 1. Betriebsleitung - 
Käppler, Ilke Kfm. Betriebsleitung - 
   
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Betriebsleitung erhält ihre Bezüge im Jahr 2015 im Rahmen der Tätigkeit in der Kernverwal-
tung. 
   
Betriebskommission 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender 0 TEUR 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Crook, Sabine Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Fuck, Walter Personalrat Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0 TEUR 
Opitz, Stefan Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Schneider, Uwe Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR 
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Umberti, Santi Stadtverordneter Stadtverordneter 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhielten in 2015 keine Bezüge. 
  
- 238 -

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bilanz (TEUR)  2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 48.074 47.777 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 8.974 8.677 0 
   Finanzanlagen 39.100 39.100 0 
Umlaufvermögen 6.578 6.670 0 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 517 5.570 0 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 6.061 1.100 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 11 12 0 
Summe Aktiva 54.663 54.459 0 
Passiva    
Eigenkapital 42.368 42.297 0 
   Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 0 
   Kapitalrücklagen 0 40.470 0 
   Gewinnrücklage 41.861 0 0 
   Bilanzergebnis -7.492 -6.173 0 
Sonderposten 42 37 0 
Rückstellungen 1.360 1.440 0 
Verbindlichkeiten 10.893 10.685 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 54.663 54.459 0 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 600 593 577 
   Umsatzerlöse 600 593 577 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 79 69 770 
Betriebsleistung 679 662 1.347 
Betriebsaufwand -2.961 -2.896 -2.577 
   Materialaufwand -653 -574 -542 
   Personalaufwand -1.049 -1.132 -1.091 
   Abschreibungen -416 -399 -348 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -842 -791 -596 
Betriebsergebnis -2.282 -2.234 -1.229 
Finanzergebnis 1.237 -193 1.229 
   Erträge aus Beteiligungen 1.504 0 1.359 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 86 116 35 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -354 -309 -165 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.045 -2.427 0 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -9 -9 0 
Jahresergebnis -1.054 -2.436 0 
- 239 -

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Kennzahlen* im Überblick 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 103,9% 103,7% - 
Anlagenintensität 87,9% 87,7% - 
Abschreibungsquote  0,9% 0,8% - 
Investitionen (TEUR) 457 102 29 
Investitionsquote 1,0% 0,2% - 
Liquidität 3. Grades 141,3% 137,3% - 
Eigenkapital (TEUR) 42.368 42.297 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 8.000 8.000 - 
Eigenkapitalquote 77,5% 77,7% - 
Bankverbindlichkeiten 6.572 6.156 0 
Veränderung Verschuldung -717 -208 -10.685 
Verschuldungsgrad 29,0% 28,8% - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -175,9% -410,7% 0,0% 
Return on Investment (ROI) -1,9% -4,5% - 
Eigenkapitalrentabilität -2,5% -5,8% - 
Gesamtkapitalrentabilität -1,3% -3,9% - 
Materialintensität 96,3% 86,7% 40,2% 
Rohertrag (TEUR) -54 19 36 
EBIT (TEUR) -778 -2.234 130 
EBITDA (TEUR) -361 -1.835 478 
Kostendeckungsgrad -87,0% -30,1% -113,7% 
Personal    
Personalintensität 154,7% 171,0% 80,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 12 16 14 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 11 11 11 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 23 27 25 
Frauenanteil Beschäftigte 47,8% 40,7% 44,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 6 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 8 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 53 56 55 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 42 44 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 25,0% 18,2% 18,2% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 240 -

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Im Geschäftsjahr 2015 wurden bei den durch den Eigenbetrieb verwalteten Versammlungsstätten und 
Bürgerhäusern Orangerie, Justus- Liebig-Haus, Bürgermeister -Pohl-Haus Wixhausen, Bürgerzentrum 
Zum Goldnen Löwen Arheilgen und Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt insgesamt Einnahmen aus Mieten und 
Pachten von 338 TEUR erzielt. Der Haushaltsansatz von 306 TEUR konnte somit deutlich 
überschritten werden. Die Mehreinnahmen lagen insbesondere begründet in der Anhebung der 
Mietpreise zum  1. Januar 2015 um ca. 10 %.  Bei der Versa mmlungsstätte Orangerie, dem deutlich 
einnahmestärksten Objekt, betrugen die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung 165 TEUR 
gegenüber 152 TEUR im Jahr 2014. Im Justus -Liebig-Haus betrugen die Mieteinnahmen 62 TEUR im 
Jahr 2015 gegenüber 57 TEUR im Jahr 2014. Im Bürgermeister -Pohl-Haus Wixhausen betrugen die 
Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung 55 TEUR gegenüber 43 TEUR im Jahr 2014. Die 
deutlichen Mehreinnahmen begründen sich in der Kostenerstattung für die Nutzung des 
Bürgermeister-Pohl-Hauses als Flüchtlingsnotaufnahmeeinrichtung von Oktober bis Dezember 2015.  
Im gut besuchten Bürgerhaus Zum Goldnen Löwen Arheilgen konnten Mieteinnahmen von 29 TEUR 
gegenüber 26 TEUR im Jahr 2014 erzielt werden. Im Ernst -Ludwig-Saal in Eberstadt war mit 27 TEUR 
im Jahr 2015 gegenüber 22 TEUR im Jahr 2014 eine Einnahmesteigerung zu verzeichnen.  
 
Die Abteilung Messen und Märkte ist dem Eigenbetrieb seit 1997 zugeordnet und insbesondere 
zuständig für die Vergabe des Messplatzes Alsfelder Straße, sowie für die Durchführu ng der 
Kerbveranstaltungen in Arheilgen, Bessungen, Eberstadt, Martinsviertel und Wixhausen. Die 
Gesamtmieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2015 aus dem Veranstaltungsbetrieb Messplatz und 
Marktplatz sowie den Beschickereinnahmen aus den Kirchweihen belaufen sich auf 272 TEUR 
gegenüber den Gesamtmieteinnahmen aus dem Jahr 2014 von 270 TEUR.  
 
Im Jahr 2015 wurden Investitionen von 31.500 EUR vorgenommen gegenüber Investitionen von 
121 TEUR im Jahr 2014. Diese Investitionen im Jahr 2015 wurden getätigt für Brand -
schutzmaßnahmen im Bürgermeister -Pohl-Haus in Wixhausen (21 TEUR), Abschlussarbeiten 
Beschallungsalarmierungsanlage im Justus- Liebig-Haus(5,600 TEUR) und Inventaransc haffungen 
Justus-Liebig-Haus (4,900 TEUR). Der Eigenbetrieb beschäftigte zum 31. Dezember 2015 insgesamt 
25 Mitarbeiter/innen, davon zwei Beamte.  
 
Zur Risikobewertung ist festzustellen, dass der Eigenbetrieb auf eine seit Jahren gute bis sehr gute 
Auslastung in den Versammlungsstätten und Bürgerhäusern und auch im Bereich Messen und Märkte 
verweisen kann und bei dem von der Betriebsleitung erwarteten Fortbestand kein Marktrisiko und 
dadurch auch kein unternehmensstrategisches Risiko zu befürchten ist. Der seit Jahren recht stete 
Personalbestand garantiert die notwendige Betriebsqualität und verhindert ein leistungs-
wirtschaftliches Risiko. Ein Persona lrisiko wird absehbar nicht erwartet. Im Rahmen der 
Finanzwirtschaft und Investitionen werden absehbar keine Finanzrisiken erwartet. Eine Änderung der 
rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingung ist nicht vorgesehen und somit ist auch ein 
rechtliches Risiko nicht erkennbar. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2013 wurde durch die Firma Deloitte und Touche durchgeführt. 
Die Prüfungen der Geschäftsjahre 2014 und 2015 durch die Firma Deloitte und Touche sind noch 
nicht abgeschlossen, es handelt sich daher bei den Angaben um vorläufige Daten (2014) bzw. um die 
Planwerte (2015). Es wird mit der Erteilung eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks 
gerechnet. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
- 241 -

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Anschrift: Bessunger Straße 125, 64295 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 132 645 sowie 
http://www.darmstadt.de 
Gründung: 01.01.2008 
Handelsregister:  - 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck des Eigenbetriebs ist die bedarfsgerechte Versorgung der Organisationseinheiten und 
Dienststellen der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Grundstücken, Gebäuden und Räumen unter 
Berücksichtigung des Bedarfs des jeweiligen Nutzers und Darlegung der Vollkosten sowie die 
Verwaltung stadteigener und angemieteter Immobilien. Im Rahmen der sachgerechten 
Bewirtschaftung von Liegenschaften wird der Betrieb insbesondere in folgenden Bereichen tätig: An- 
und Verkauf von Grundstücks (- teilen), Bestellung, Rücknahme und Erwerb von Erbbaurechten, Ver - 
und Anmietung und Verpachtung von Grundstücken, Gebäuden, Räumen, … 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Stadtverordnetenversammlung 
Magistrat 
 
Betriebsleitung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael 1. Betriebsleitung 0 TEUR 
Lisowski, Joachim Techn. Betriebsleitung 121 TEUR 
   
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Bezüge der Betriebsleitung beliefen sich in 2015 auf 121 TEUR. Diese beinhalten auch 
Vergütungen von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind. 
   
Betriebskommission 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Beppler, Gernot Personalrat Mitglied 0 TEUR 
Fürst, Hans Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0 TEUR 
Kosub, Katrin Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Nogueira Perez, German  Mitglied 0 TEUR 
Rittmannsperger, Jürgen  Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Schwaßmann, Dr. Helena Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR 
Zuschke, Cornelia Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge. 
  
- 242 -

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 322.497 302.592 310.706 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 202 198 189 
   Sachanlagen 322.295 302.394 310.518 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 28.144 26.618 12.595 
   Vorräte 762 1.524 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 26.299 23.445 8.387 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.083 1.648 4.208 
Rechnungsabgrenzungsposten 858 1.177 1.586 
Summe Aktiva 351.499 330.387 324.887 
Passiva    
Eigenkapital 225.131 222.811 214.288 
   Gezeichnetes Kapital 10.000 10.000 10.000 
   Kapitalrücklagen 243.838 213.850 218.645 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -28.706 -1.038 -14.357 
Sonderposten 2.450 2.632 3.572 
Rückstellungen 18.260 19.730 20.180 
Verbindlichkeiten 105.657 85.214 86.847 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 351.499 330.387 324.887 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 49.490 35.398 35.289 
   Umsatzerlöse 49.490 35.398 35.289 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 8.501 21.467 3.601 
Betriebsleistung 57.991 56.865 38.891 
Betriebsaufwand -50.315 -54.041 -48.699 
   Materialaufwand -27.279 -24.190 -25.308 
   Personalaufwand -10.551 -10.507 -10.848 
   Abschreibungen -10.384 -8.101 -8.393 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.101 -11.243 -4.150 
Betriebsergebnis 7.676 2.824 -9.809 
Finanzergebnis -3.849 -3.664 -3.145 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 350 374 361 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.199 -4.038 -3.506 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.827 -841 -12.954 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -259 -198 -364 
Jahresergebnis 3.568 -1.038 -13.318 
- 243 -

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 101,0% 102,1% 98,3% 
Anlagenintensität 91,7% 91,6% 95,6% 
Abschreibungsquote  3,2% 2,7% 2,7% 
Investitionen (TEUR) 12.683 10.896 16.353 
Investitionsquote 3,9% 3,6% 5,3% 
Liquidität 3. Grades 120,7% 140,7% 79,0% 
Eigenkapital (TEUR) 225.131 222.811 214.288 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.000 10.000 10.000 
Eigenkapitalquote 64,0% 67,4% 66,0% 
Bankverbindlichkeiten 90.182 74.707 78.464 
Veränderung Verschuldung -11.445 -20.444 1.634 
Verschuldungsgrad 56,0% 48,2% 51,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 7,2% -2,9% -37,7% 
Return on Investment (ROI) 1,0% -0,3% -4,1% 
Eigenkapitalrentabilität 1,6% -0,5% -6,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,2% 0,9% -3,0% 
Materialintensität 47,0% 42,5% 65,1% 
Rohertrag (TEUR) 22.211 11.208 9.981 
EBIT (TEUR) 7.676 2.824 -9.809 
EBITDA (TEUR) 18.060 10.925 -1.415 
Kostendeckungsgrad -126,5% -114,5% -86,9% 
Personal    
Personalintensität 18,2% 18,5% 27,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 150 150 149 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 58 58 58 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 208 208 207 
Frauenanteil Beschäftigte 27,9% 27,9% 28,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 23 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 42 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 51 52 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 23,1% 21,4% 23,1% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 244 -

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Eige nbetrieb Immobilienmanagement (IDA) wurde zum 01. 01.2008 gegründet. Nach den 
Vorschriften der Hessischen Gemeindeordnung in Verbindung mit dem Hessischen Eigenbetriebs-
gesetz wird der Eigenbetrieb IDA ohne eigene Rechtspersönlichkeit als Sondervermö gen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt gemäß den Bestimmungen der Betriebssatzung geführt. 
 
Gegenstand des Eigenbetriebes Immobilienmanagement ist die Versorgung aller städtischen 
Organisationseinheiten mit Immobilien und die Verwaltung dieser und angemieteter Obje kte. Der 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement errichtet, bewirtschaftet und verwaltet Bauten. Er erledig t 
ebenfalls alle Grundstücksgeschäfte und die Abwicklung von Erbbaurechten. 
 
Die im Berichtsjahr  durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken  auf gezeigt 
und nicht zu einer veränderten Ausrichtung des Unternehmens geführt. Die Liquidität des 
Eigenbetriebes war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. 
 
Die Dienstvereinbarung zur flexiblen Arbeitszeit wurde eingehalten. 
 
Die Betriebskommission hat in der Sitzung im September 2015 die Leitsätze  zur Nachhaltigkeit 
behandelt und zur Kenntnis genommen.  Im Jahr 2015 wurden der Betriebskommission die Jahres-
abschlüsse 2010 bis 2012 zur Beschlussfassung vorgelegt. 
 
Prägend für das Jahr 2015 und für die Folgejahre wird die Flüchtlingsproblematik mit der bau lichen 
Herstellung bzw. Inbetriebnahme der Jeffer son-Siedlung und die Anmietung verschiedener kleinerer 
und größerer Liegenschaften sein. 
 
In der Sitzung im Februar 2016 wurde der Jahresabschluss 2013 vorgelegt, in der Sitzung im August 
2016 wurde der Jahresabschluss 2014 der Betriebskommission zur Beschlussfassung vorgelegt. Die 
Prüfungen des Wirtschaftsprüfers zum Jahresabschluss 2015 beginnen im August 2016. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet.  Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
- 245 -

Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach 
Anschrift: Siemensstraße 20, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: info@GBG-erbach.de 
Gründung: 20.09.1920 
Handelsregister:  HRB 8281, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts - und 
Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Die Gesellschaft kann außerdem 
alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus, und der Infrastruktur anfallenden 
Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte 
ausgeben. Sie kann Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, 
soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen. Die 
Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern diese dem Gesellschaftszweck 
unmittelbar oder mittelbar dienlich sind. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Untern ehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 94,79% 
Stadt Erbach 3,52% 
Sparkasse Odenwaldkreis 1,69% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Schmitzer, Günther Mitglied 4,8 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 4,8 TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Wegerich, Sybille  Vorsitzende k.A. 
Buschmann, Harald  stv. Vorsitzender k.A. 
Engelhardt, Claus  Mitglied k.A. 
Gunkel, Marcus  Mitglied k.A. 
Ihrig, Karlheinz  Mitglied k.A. 
Wörner, Franz-Peter  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich in 2015 auf 1,15 TEUR in Summe. 
  
- 246 -

Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 2.934 2.843 2.751 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 2.934 2.843 2.751 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 2.030 2.108 2.209 
   Vorräte 370 370 343 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 92 33 40 
   Wertpapiere 150 150 0 
   Liquide Mittel 1.418 1.555 1.826 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 4.964 4.950 4.961 
Passiva    
Eigenkapital 3.012 3.025 3.068 
   Gezeichnetes Kapital 154 154 154 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 2.574 2.734 2.747 
   Bilanzergebnis 285 138 168 
Rückstellungen 45 32 17 
Verbindlichkeiten 1.892 1.876 1.855 
Rechnungsabgrenzungsposten 14 17 20 
Summe Passiva 4.964 4.950 4.961 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 1.005 998 957 
   Umsatzerlöse 944 998 978 
   Bestandsveränderungen 60 0 -21 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 101 11 9 
Betriebsleistung 1.106 1.009 966 
Betriebsaufwand -764 -828 -748 
   Materialaufwand -563 -594 -556 
   Personalaufwand -3 -6 -6 
   Abschreibungen -92 -91 -91 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -106 -136 -95 
Betriebsergebnis 342 181 218 
Finanzergebnis -2 -3 -6 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7 6 2 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9 -9 -8 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 340 178 212 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -37 -21 -26 
Sonstige Steuern -19 -19 -19 
Jahresergebnis 285 138 168 
- 247 -

Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 143,7% 147,7% 153,1% 
Anlagenintensität 59,1% 57,4% 55,5% 
Abschreibungsquote  3,1% 3,2% 3,3% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 276,3% 287,2% 303,2% 
Eigenkapital (TEUR) 3.012 3.025 3.068 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 154 154 154 
Eigenkapitalquote 60,7% 61,1% 61,8% 
Bankverbindlichkeiten 1.203 1.174 1.144 
Veränderung Verschuldung -10 -17 -20 
Verschuldungsgrad 64,8% 63,6% 61,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 28,3% 13,8% 17,5% 
Return on Investment (ROI) 5,7% 2,8% 3,4% 
Eigenkapitalrentabilität 9,5% 4,6% 5,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,9% 3,0% 3,5% 
Materialintensität 50,9% 58,9% 57,5% 
Rohertrag (TEUR) 442 404 401 
EBIT (TEUR) 342 181 218 
EBITDA (TEUR) 434 272 309 
ROCE 6,5% 3,3% 3,9% 
Personal    
Personalintensität 0,3% 0,6% 0,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 0,0% 0,0% 16,7% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 248 -

Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die G emeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach ( seit 20.01.2016 GBGE Baugesellschaft mit 
beschränkter Haftung Erbach , im Folgenden GBGE) hat auf den von ihr erworbenen Grundstücken 
insgesamt 205 Wohnungen nebst 156 Garagen und Einstellplätzen errichtet.  Die GBGE hat das 
Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss von 168  TEUR abgeschlossen (im Vorjahr 
138 TEUR). Im Wesentlichen ist die positive Abweichung zum Vorjahr auf einen Rückgang der 
sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund geringerer Zuführungen zu Wertberichtigungen bzw. 
Abschreibungen auf Forderungen im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückzuführen.  
 
Das Betriebsergebnis ist gege nüber dem Vorjahr von 181  TEUR auf 218 TEUR im Geschäftsjahr 2015 
gestiegen. Innerhalb des Betriebsergebnisses sind die Umsatzerlöse aus abgerechneten 
Betriebskosten sowie die Abgrenzung der Betriebskosten um jeweils 20  TEUR gesunken. Der 
Betriebsaufwand h ingegen hat sich aufgrund gesunkener Instandhaltungskosten sowie Wertbe -
richtigungen auf Forderungen insgesamt von 828  TEUR auf 748  TEUR im Wirtschaftsjahr 2015 
verringert. Das Eigenkapital beträgt 3.068  TEUR (Vorjahr: 3.025  TEUR) und führt zu einer 
Eigenkapitalquote von 61, 8 % (Vorjahr 61,1  %). Die Bilanzsumme hat sich zum Bilanzstichtag 
31.12.2015 um 11  TEUR auf 4.961  TEUR erhöht. Das Anlagevermögen hat sich von 2.843  TEUR auf 
2.751 TEUR vermindert; dies resultiert aus den Abschreibungen in Höhe von 91  TEUR. Der Anteil des 
Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 55,5 % (Vorjahr: 57,4 %). 
 
Die Gesellschaft wird durch langfristige Bankverbindlichkeiten finanziert. Der Cashflow - unter 
Zugrundelegung des Jahresüberschusses, Abschreibungen und Abnahme der Rückstellungen - beläuft 
sich im Geschäftsjahr 2015 auf 244  TEUR (Vorjahr: 216  TEUR). Die bauverein AG ist zu 94,79 % an 
der Gesellschaft beteiligt. 
 
Die für das Geschäftsjahr 2016 geplante Finanz - und Ertragslage wird es der Gesellschaft 
ermöglichen, ihrer Tilgungsverpflichtung auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. Es 
wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 189  TEUR gerechnet, der a ufgrund höherer 
Umsatzerlöse leicht über dem Jahresüberschuss im abgelaufenen Geschäftsjahr liegt.  
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Erbach reduzieren sich im Wesentlichen auf die Entwicklung 
des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Der zeit ist eine wesentliche Erhöhung des 
Leerstandrisikos nicht ersichtlich. 
 
Die GBGE wird dem Erscheinungsbild ihrer Immobilien und der Zufriedenheit ihrer Mieter auch 
zukünftig deutliche Aufmerksamkeit schenken und daher in diesem Bereich weiterhin Invest itionen 
tätigen. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die die Vermögens- , Finanz- und Ertragslage 
der Gesellschaft nachhaltig beeinflussen können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der Gemeinnützigen Baugesellschaft mbH 
Erbach durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.

GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH i.L. 
Anschrift: Havelstraße 7 a, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 130 1490 sowie mail@gvd-
darmstadt.de 
Gründung: 2002 
Handelsregister:  HRB 8611, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist insbesondere der Erwerb, die Entwicklung, die Erschließung, die 
Bebauung, die Veräußerung und die Verwaltung der Ernst -Ludwig-Kaserne sowie der St. -Barbara-
Siedlung bzw. evtl. anderer Grundstücke in Darmstadt sowie die gesamte Projektleitung der 
jeweiligen Konversionsmaßnahme. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 52,00% 
BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH 16,00% 
KUB Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH 16,00% 
Umweltplanung Bullermann Schneble GmbH 16,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Bullermann, Martin Mitglied 0 TEUR 
Wrenger, Rainer Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsleitung erhielt im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Zuschke, Cornelia Stadträtin Vorsitzende k.A. 
Kuhnert, Jan  stv. Vorsitzender k.A. 
Busch, Gerhard Stadtrat Mitglied k.A. 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied k.A. 
Liman, Heinrich  Mitglied k.A. 
Morr, Gaby  Mitglied k.A. 
Pakleppa, Ulrich  Mitglied k.A. 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Mitglied k.A. 
Rudnick, Alexander  Mitglied k.A. 
Scharfenberg, Dieter  Mitglied k.A. 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied k.A. 
Schneble, Helmut  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Bezüge des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2015 beliefen sich auf 1,8 TEUR. 
  
- 250 -

GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH i.L. 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0 0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.201 1.151 215 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 29 13 45 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.172 1.138 170 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 1.201 1.151 215 
Passiva    
Eigenkapital 1.044 967 70 
   Gezeichnetes Kapital 30 30 30 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 1.014 937 40 
Rückstellungen 144 164 106 
Verbindlichkeiten 14 19 39 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 1.201 1.151 215 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 0 0 0 
   Umsatzerlöse 0 0 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 33 17 3 
Betriebsleistung 33 17 3 
Betriebsaufwand -101 -89 -49 
   Materialaufwand -60 -59 -19 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -41 -30 -30 
Betriebsergebnis -68 -72 -46 
Finanzergebnis 6 2 2 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6 2 2 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -62 -71 -44 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13 0 -3 
Sonstige Steuern -14 -6 0 
Jahresergebnis -64 -77 -47 
- 251 -

GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH i.L. 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - - 
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  - - - 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote - - - 
Liquidität 3. Grades 760,5% 625,6% 148,2% 
Eigenkapital (TEUR) 1.044 967 70 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 30 30 30 
Eigenkapitalquote 86,9% 84,0% 32,5% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -49 6 20 
Verschuldungsgrad 15,1% 19,0% 207,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - - - 
Return on Investment (ROI) -5,3% -6,6% -21,8% 
Eigenkapitalrentabilität -6,1% -7,9% -67,0% 
Gesamtkapitalrentabilität -5,3% -6,6% -21,8% 
Materialintensität 181,0% 353,1% 669,0% 
Rohertrag (TEUR) -60 -59 -19 
EBIT (TEUR) -68 -72 -46 
EBITDA (TEUR) -67 -72 -46 
ROCE -6,1% -7,9% -67,0% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 16,7% 16,7% 16,7% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 252 -

GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH i.L. 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Konversion der Flächen Ernst -Ludwig-Park mit ehemaligem Performance Art Center und St.-
Barbara-Siedlung ist bis auf die Fortführung der Grundwassersanierung im Ernst -Ludwig-Park und die 
Abrechnung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für die GVD abgeschlossen.  
 
Die Gesellschafter haben beschlossen, die Gesellschaft zu liquidiere n. Die noch über einen längeren 
Zeitraum zu betreibende Grundwassersanierung wird auf eine von der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
noch zu benennende Gesellschaft übertragen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ( Bima) 
wurde gebeten, die eingereichten Abrechnungsunterlagen beschleunigt zu prüfen. 
 
Die GVD Grundstückentwicklungs - und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH i. L. hat im 
Geschäftsjahr bis 30.09. 2015 einen Jahresfehlbetrag von 21 TEUR erzielt.  
 
Die Eigenkapitalquote, gemessen an der Bilanzsumme, hat sich von 85% zum 31.12.2014 auf 35% 
zum 30.09.2015 verringert. 
 
Die Geschäftsführung wird dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Empfehlung an die Gesellschafter -
versammlung auszusprechen, den Jahresfehlbetrag von 21 TEUR auf neue Rechnung vorz utragen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 30.09.2015 der GVD mbH i. L. durch die FALK & Co. GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Steuerberatungsgesellschaft ist noch nicht abgeschlossen.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde nicht abgegeben, da sich das Unternehmen in Liquidation befindet. 
 
- 253 -

HEAG Wohnbau GmbH 
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 4, 64289 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 2815 755 sowie 
info@heagwohnbau.de sowie 
http://www.heagwohnbau.de 
Gründung: 08.01.1991 
Handelsregister:  HRB 4747, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von 
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender 
Geschäfte. Die Gesellschaft kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des 
Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Die Gesellschaft ist 
berechtigt, andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen ode r sich an ihnen zu beteiligen. 
Weiterer Gegenstand ist die Vermittlung des Abschlusses von Verträgen über Grundstücke, 
grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume oder Wohnräume oder der Nachweis einer 
Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge. Die Gesel lschaft ist berechtigt, andere ähnliche 
Gesellschaften zu gründen, zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 12
1 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bvd Gewerbe GmbH 94,99% 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 5,01% 
   
Beteiligungen   
bvd Gewerbe GmbH 5,01% 
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 0,10% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Backmund, Stefan Mitglied 5 TEUR 
Riedel, Volker Mitglied 114 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Jahr 2015 auf 119 TEUR. 
   
  
- 254 -

HEAG Wohnbau GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 15.595 15.180 13.816 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 9.550 9.135 8.770 
   Finanzanlagen 6.045 6.045 5.045 
Umlaufvermögen 4.402 4.593 6.234 
   Vorräte 926 1.006 947 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 609 406 402 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2.867 3.181 4.885 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 19.998 19.774 20.049 
Passiva    
Eigenkapital 10.892 10.892 10.892 
   Gezeichnetes Kapital 5.120 5.120 5.120 
   Kapitalrücklagen 5.676 5.676 5.676 
   Gewinnrücklage 84 84 84 
   Bilanzergebnis 12 12 12 
Rückstellungen 1.490 1.325 1.447 
Verbindlichkeiten 7.616 7.557 7.710 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 19.998 19.774 20.049 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 4.433 4.691 4.496 
   Umsatzerlöse 4.472 4.610 4.556 
   Bestandsveränderungen -39 81 -59 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 277 69 37 
Betriebsleistung 4.711 4.759 4.533 
Betriebsaufwand -2.977 -2.987 -3.049 
   Materialaufwand -1.593 -1.753 -1.487 
   Personalaufwand -597 -441 -692 
   Abschreibungen -433 -424 -428 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -354 -369 -442 
Betriebsergebnis 1.733 1.772 1.483 
Finanzergebnis 95 67 72 
   Erträge aus Beteiligungen 13 8 8 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 329 330 325 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -246 -271 -261 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.829 1.839 1.555 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4 -4 -4 
Sonstige Steuern -96 -96 -112 
Ergebnisabführung -1.729 -1.739 -1.440 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 255 -

HEAG Wohnbau GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 77,4% 79,4% 88,3% 
Anlagenintensität 78,0% 76,8% 68,9% 
Abschreibungsquote  2,8% 2,8% 3,1% 
Investitionen (TEUR) 0 0 64 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,5% 
Liquidität 3. Grades 55,5% 59,5% 79,4% 
Eigenkapital (TEUR) 10.892 10.892 10.892 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 5.120 5.120 5.120 
Eigenkapitalquote 54,5% 55,1% 54,3% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 127 -59 153 
Verschuldungsgrad 83,6% 81,5% 84,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 39,0% 37,1% 32,0% 
Return on Investment (ROI) 8,6% 8,8% 7,2% 
Eigenkapitalrentabilität 15,9% 16,0% 13,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 9,9% 10,2% 8,5% 
Materialintensität 33,8% 36,8% 32,8% 
Rohertrag (TEUR) 2.840 2.938 3.009 
EBIT (TEUR) 2.075 2.110 1.816 
EBITDA (TEUR) 2.508 2.534 2.244 
ROCE 11,2% 11,5% 9,7% 
Personal    
Personalintensität 12,7% 9,3% 15,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 7 7 9 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 9 9 11 
Frauenanteil Beschäftigte 77,8% 77,8% 81,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 2 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 2 
Frauenanteil Auszubildende - - 100,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47 49 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 49 53 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 256 -

HEAG Wohnbau GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Wie in den Vorjahren ist die HEAG Wohnbau GmbH (im Weiteren Wohnbau) in der 
Immobilienwirtschaft und den Immobiliendienstleistungen tätig. Die Immobilienwirtschaft umfasst das 
Kerngeschäftsfeld Wohnimmobilien (die Bewirtschaftung eigener und fremder Mietwohnungen) , die 
Bewirtschaftung eigener und fremder Gewerbeimmobilien sowie die Bewirtschaftung von fü nf fremden 
Studentenwohnheimen. Neben der Bewirtschaftung von rund 3.500 Wohneinheiten, widmet sich die 
Wohnbau in erster Linie der Entwicklung von bedürfnisgerechten Dienstleistungen für Mieter und für 
Eigentümer mit großen oder kleinen Immobilienbestände n sowie neuartige n Wohnkonzepten. Zum 
31.12.2015 umfasste der eigene Immobilienbestand der Wohnbau 510 Mietwohnungen,  
71 Mansarden und 4 Gewerbeeinheiten mit einer Wohn- und Nutzfläche von 36.054,77 m². Darüber 
hinaus bewirtschaftete die Wohnbau für die ba uverein AG, die HEAG Holding AG – 
Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt, die HEAG Pensionszuschusskasse VVaG 
(HEAG PZK) und Sonstige im Rahmen von Geschäftsbesorgungs- und Verwalterverträgen insgesamt 
878 fremde Mietwohnungen, fünf fremde Studentenwohnheime mit 585 Studentenwohnplätzen,  
106 weitere Wohnplätze in 33 fremden Studentenwohnungen, 30 fremde Gewerbeeinheiten sowie  
462 fremde Garagen und Stellplätze. Zum 31.12. 2015 verwaltete die Wohnbau nach dem 
Wohnungseigentumsgesetz für 57 Eigentümergemeinschaften insgesamt 1.452 Wohnungen,  
13 Gewerbeeinheiten sowie 81 Garagen und Stellplätze. 
 
Die Wohnbau erwirtschaftete im Jahr 2015 Umsatzerlöse von 4.555,6 TEUR (Vorjahr 4.610 TEUR). 
Die Reduzierung der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus den im Jahr 2015 niedrigeren 
Umsatzerlösen aus der Hausbewirtschaftung aufgrund der Änderung des Abrechnungszeitraums der 
Heizkosten und der Umstellung auf eine kalenderjährliche Abrechnungsweise, die zu einer 
Verringerung der abzurechnenden Heizkost en aus dem Vorjahr geführt hat. Das Ergebnis der 
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (1.555 TEUR) ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dies resultiert, 
bei nahezu unverändertem Rohergebnis, im Wesentlichen aus gestiegenen Personalaufwendungen, da 
im Geschäftsjahr zwei neue Mitarbeiterinnen eingestellt wurden.  Die Bilanzsumme ist leicht um  
275 TEUR auf 20.049 TEUR angestiegen. Auf der Aktivseite der Bilanz hat sich das Anlagevermögen 
im Wesentlichen um die Abschreibungen in Höhe von 428  TEUR und um eine Sondertilgung bei den 
Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 1.000 TEUR auf 13.81 5 TEUR verringert 
(Vorjahr 15.179 TEUR). Das Anlagevermögen ist mit einem einzigen Darlehen in Höhe von 4.000  TEUR 
zinsgünstig finanziert. Innerhalb des Umlaufvermögens haben sich die unfertigen Leistungen um 
insgesamt 59 TEUR verringert. Die flüssigen Mittel sind um 1.703 TEUR gestiegen. Die Forderungen 
haben sich um 4 TEUR auf 402 TEUR verringert und resultieren im Wesentlichen aus Forderungen 
gegen verbundene Unternehmen. Auf der Passivseite der Bilanz verfügt die Wohnbau zum 31 .12.2015 
über zum Vorjahr unverändertes Eigenkapital von 10.892 TEUR. Der Anteil des Eigenkapitals am 
Gesamtkapital betrug 54,33 % nach 55,08 % im Vorjahr. Der Cashflow aus laufender 
Geschäftstätigkeit beträgt 2.204 TEUR nach 2.054 TEUR im Vorjahr.  Aufgrund der aktuellen 
Nachfragesituation sowie der geringen Leerstands- und Mietausfallquote sieht die Wohnbau für das 
Kerngeschäft keine wesentlichen bestandsgefährdenden Risiken sowie sonstige Risiken mit 
wesentlichem Einfluss auf die Vermögens- , Finanz - oder Ertragslage. Im politischen und rechtlichen 
Umfeld werden in den nächsten zwei Jahren keine gravierenden Veränderungen erwartet. Für die 
Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sind ein weiterhin niedriges Zinsniveau sowie steigende 
Baupreise, Mieten und Energiekosten erkennbar. Die Wohnbau geht für 2016 von einer unverändert 
positiven Ertragslage aus. Der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit wird auch in Zukunft die 
Bewirtschaftung der Wohnungsbe stände sein. Für die folgenden zwei Geschäftsjahre erwartet die 
Wohnbau Umsatzerlöse von 4.74 1TEUR und 4.826 TEUR sowie Jahresergebn isse vor 
Ergebnisabführung von 1.486 TEUR und 1.658  TEUR. Die erwarteten Ergebnisse sind – unter 
Berücksichtigung der Sicherung der außenstehenden Gesellschafter (Ausgleichzahlung an den 
Minderheitsgesellschafter) – aufgrund des bestehenden Beherrschungs - und 
Gewinnabführungsvertrages an die bvd Gewerbe GmbH, Darmstadt, abzuführen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. 12.2015 der Wohnbau durch die Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde 
ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
 
- 257 -

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt:  
Gründung: 30.09.1993 
Handelsregister:  HRA 6228, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmenszweck ist die Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in 
allen Rechts - und Nutzungsformen, insbesondere die Errichtung eines Wohnparks im Stadtteil 
Kranichstein der Stadt Darmstadt, zu dem auch die Errichtung eines Seniorenstifts gehört.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Niedermaier, Andreas   
    Sprenger, Thomas   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
  
- 258 -

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 6.777 5.663 4.554 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 6.777 5.663 4.554 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 37 37 37 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 37 37 37 
Rechnungsabgrenzungsposten 172 169 166 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.681 8.589 8.051 
Summe Aktiva 15.666 14.459 12.808 
Passiva    
Eigenkapital 0 0 0 
   Kapitalanteile 20.452 20.452 20.452 
   Rücklagen 0 0 0 
   Bilanzergebnis -29.133 -29.041 -28.503 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.681 8.589 8.051 
Rückstellungen 11 465 480 
Verbindlichkeiten 15.656 13.994 12.327 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 15.666 14.459 12.808 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 2.600 2.600 2.600 
   Umsatzerlöse 2.600 2.600 2.600 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 2.600 2.600 2.600 
Betriebsaufwand -1.587 -2.051 -1.583 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1.113 -1.113 -1.109 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -474 -937 -473 
Betriebsergebnis 1.013 549 1.017 
Finanzergebnis -719 -458 -466 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -719 -458 -466 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 293 92 552 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -13 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 293 92 538 
- 259 -

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 174,2% 164,8% 149,6% 
Anlagenintensität 43,3% 39,2% 35,6% 
Abschreibungsquote  16,4% 19,7% 24,4% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 1,0% 0,7% 0,6% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 20.452 20.452 20.452 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 11.806 9.333 6.815 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.415 -1.661 -1.667 
Verschuldungsgrad - - - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 11,3% 3,5% 20,7% 
Return on Investment (ROI) 1,9% 0,6% 4,2% 
Eigenkapitalrentabilität - - - 
Gesamtkapitalrentabilität 6,5% 3,8% 7,8% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 2.600 2.600 2.600 
EBIT (TEUR) 1.013 549 1.017 
EBITDA (TEUR) 2.126 1.663 2.127 
ROCE 6,5% 3,9% 8,2% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 260 -

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Wohnpark GmbH & Co. KG ist Eigentümerin einer als Seniorenwohnanlage genutzten 
Immobilie in Darmstadt -Kranichstein, die an eine Betreibergesellschaft verpachtet ist. Die 
Verpachtung der Wohnanlage ist mindestens bis zum Jahr 2017 gesichert. Die Geschäftsführung 
erfolgt durch die Komplementärin HSE Wohnpark Verwaltungs- GmbH, Darmstadt. Kommanditistin ist 
die ENTEGA AG (vormals: HEAG  Südhessische Energie AG (HSE)). Die Gesellschaft beschäftigt kein 
eigenes Personal. 
 
Die Gesellschaft verfügt nahezu ausschließlich über Anlagevermögen, das sich entsprechend den 
planmäßigen Abschreibungen verändert hat und 35,6 % (Vorjahr: 39,2 %) der Bilanzsumme 
ausmacht. Die degressiven Abschreibungen aus den Vorjahren sind im Wesentlichen der Grund für den 
entstandenen Verlust des Eigenkapitals. Das Anlagevermögen ist über ein langfristiges Darlehen eines 
Kreditinstituts mit Laufzeit bis 2018 finanziert, das im Geschäftsjahr 2015 planmäßig weiter getilgt 
wurde. 
 
Das kurz- bis mittelfristige Fremdkapital ist unter Berücksichtigung der künftigen Einzahlungen durch 
die Pachteinnahmen sowie durch kurz - bis mittelfristig zu realisierende Vermögensgegenstände  
gedeckt. Der von der Kommanditistin gewährte Finanzrahmen wurde im Berichtsjahr von 5.000 TEUR 
auf 8.000 TEUR aufgestockt und wird der Gesellschaft auch künftig zur Verfügung stehen, so dass die 
Liquidität stets gesichert ist. 
 
Die Umsatzerlöse waren mit 2.600 TEUR gegenüber dem Vorjahr unverändert und resultieren aus 
Pachteinnahmen. Auch die Abschreibungen und Zinsaufwendungen haben sich nur unwesentlich 
verändert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen aufgrund einer im Jahr 
2014 gebildeten Rückstellung um 464 TEUR im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das Geschäftsjahr 
schloss mit einem Jahresüberschuss von 538 TEUR. 
 
Für das Geschäftsjahr 2016 sind keine Änderungen der Geschäftstätigkeit beabsichtigt, so dass sich 
die Umsätze und das Jahresergebnis auf dem Niveau des Jahres 2015 bewegen werden.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung g etragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgt e durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 261 -

HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: -     
Gründung: 04.10.1993 
Handelsregister:  HRB 5176, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung des Wohnparks Kranichstein sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung (Komplementär des Wohnparks) und der Geschäftsführung. 
Die Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern dies dem Gesellschaftszweck 
mittelbar oder unmittelbar dienlich ist. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A. 
Sprenger, Thomas Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 29 30 31 
Bilanzsumme (TEUR) 38 38 39 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 262 -

- 263 -

ImmoSelect GmbH 
Anschrift: Soderstraße 14, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 397 790 sowie 
mail@immoselect.com sowie 
http://www.immoselect.com 
Gründung: 25.10.2001 
Handelsregister:  HRB 8409, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und die 
Vermietung von gewerblich nutzbaren Objekten, sowie der Vertrieb von Immobilien im Hinblick auf 
die Schaffung von breitgestreutem Eigentum für weite Kreise der Bevölkerung im Rahmen der 
öffentlichen Daseinsvorsorge. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR 
Sander, Alexander Mitglied 106,4 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 106,4 TEUR. 
   
  
- 264 -

ImmoSelect GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 25 21 11 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 4 12 8 
   Sachanlagen 21 9 4 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 296 337 402 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 83 43 7 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 213 294 394 
Rechnungsabgrenzungsposten 2 0 0 
Summe Aktiva 323 358 413 
Passiva    
Eigenkapital 76 76 76 
   Gezeichnetes Kapital 26 26 26 
   Kapitalrücklagen 24 24 24 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 26 26 26 
Rückstellungen 18 209 49 
Verbindlichkeiten 230 73 289 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 323 358 413 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 455 641 487 
   Umsatzerlöse 455 641 487 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 23 35 175 
Betriebsleistung 478 676 662 
Betriebsaufwand -331 -672 -410 
   Materialaufwand -139 -169 -118 
   Personalaufwand -57 -362 -175 
   Abschreibungen -6 -16 -10 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -130 -125 -107 
Betriebsergebnis 146 5 252 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 146 5 252 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisabführung -146 -5 -252 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 265 -

ImmoSelect GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 305,0% 362,6% 677,1% 
Anlagenintensität 7,7% 5,8% 2,7% 
Abschreibungsquote  22,6% 78,2% 92,5% 
Investitionen (TEUR) 9 129 1 
Investitionsquote 36,3% 618,4% 9,0% 
Liquidität 3. Grades 119,7% 119,4% 119,1% 
Eigenkapital (TEUR) 76 76 76 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26 26 26 
Eigenkapitalquote 23,4% 21,2% 18,3% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 26 -157 216 
Verschuldungsgrad 327,5% 372,6% 445,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 32,0% 0,7% 51,7% 
Return on Investment (ROI) 45,1% 1,3% 61,0% 
Eigenkapitalrentabilität 192,7% 6,0% 333,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 45,2% 1,3% 61,0% 
Materialintensität 29,0% 25,0% 17,8% 
Rohertrag (TEUR) 316 472 369 
EBIT (TEUR) 146 5 252 
EBITDA (TEUR) 152 21 263 
ROCE 50,7% 3,6% 69,5% 
Personal    
Personalintensität 12,0% 53,5% 26,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1 2 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2 3 2 
Frauenanteil Beschäftigte 50,0% 33,3% 50,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 30 38 34 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 121 88 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 266 -

ImmoSelect GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die ImmoSelect GmbH ist hauptsächlich für die Vermarktung von Beständen der bauverein AG und 
ihren Tochtergesellschaften in Darmstadt und Umgebung als Makler tätig. Sie übernimmt auch für 
Kapitalanleger die Suche nach geeigneten Mietern für die Immobilien.  
 
Zwischen der ImmoSelect GmbH und deren alleinigen Gesellschafterin bauverein AG, Darmstadt, 
besteht ein Gewinnabführungsvertrag, der im Jahr 2013 mit einer Laufzeit von fünf Jahren 
abgeschlossen wurde. Das Geschäftsjahr war von einer durchschnittlichen, gegenüber den Vorjahren 
leicht reduzierten, Vertriebstätigkeit geprägt. Die Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr 2015 im 
Rahmen ihres Kerngeschäftes für die bauverein AG insgesamt 8  Kaufverträge aus dem 
Mieterprivatisierungsprogramm 2003, 23 Kaufverträge aus dem Programm 2008 und 3 übrige 
Kaufverträge ergebniswirksam abgeschlossen. Aus Bauträgerrestanten der bauverein AG wurden 11 
und für die BVD New Living GmbH & Co. KG 6 Wohnungskaufverträge ergebniswirksam 
abgeschlossen. Für die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG wurden  
5 Kaufverträge abgeschlossen. Für private Eigentümer wurden 2 Kaufvertragsabschlüsse 
herbeigeführt. Die Gesellschaft unterstützte außerdem die bauverein AG und die BVD New Living 
GmbH & Co. KG im Rahmen der Vertriebssteuerung in kleinerem Umfang. 
 
Die Gesellschaft hat das Jahr 2015 mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 252  TEUR 
abgeschlossen. Das Betriebsergebnis hat sich um 247  TEUR zu m Vorjahr auf 252  TEUR im 
Geschäftsjahr 2015 erhöht. Die Erhöhung des Jahresüberschusses bzw. des Betriebsergebnisses 
hängt wesentlich (164 TEUR) mit der Auflösung von Rückstellungen für Personalkosten im Kontext mit 
der Prüfung von Sozialversicherungsbeit rägen zusammen. Der Betriebsaufwand ist um 261  TEUR auf 
410 TEUR gesunken. Die Umsatzerlöse sind um 154  TEUR auf 487  TEUR gesunken. Die deutliche 
Abnahme der Personalaufwendungen ist auf die Bildung der oben genannten Rückstellungen im 
Vorjahr zurückzuführen.  
 
Investitionen fanden im Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 648  TEUR statt.  Die Gesellschaft wird 
konzernintern finanziert. Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses vor 
Gewinnabführung, der Veränderungen der langfristigen Rückstellungen und der Abschreibung - beläuft 
sich im Geschäftsjahr 2015 auf 262  TEUR gegenüber 21  TEUR im Vorjahr.  Die bauverein AG ist zu 
100% an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Gesellschafterin die Auftragslage.  
 
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist weiter hin auf sehr hohem Niveau. Hauptverantwortlich hierfür 
bleiben weiterhin das günstige Zinsniveau und die mangelnden, gleichermaßen sicheren 
Anlagealternativen auf dem Kapitalmarkt.  Auf Basis der Planungsprämissen für 2016 werden 
Umsatzerlöse in Höhe von 41 4 TEUR erwartet. Die integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft 
geht für 2016 von einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von rd. 43 TEUR aus.  
 
Die Risiken für die Gesellschaft beschränken sich derzeitig auf unerwartete Reduzierungen innerhalb 
der Vertriebsvolumina der bauverein AG bei einem weiterhin sehr günstigen Verkäufermarkt und einer 
großen Nachfrage nach Immobilien. Gravierende oder bestandsgefährdende Risiken bestehen für die 
Gesellschaft weder in rechtlicher noch in wirtschaftlicher Hinsicht. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der ImmoSelect GmbH durch die Deloitte & 
Touche GmbH, Wirschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, ist beendet und hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
 
- 267 -

Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
Anschrift: Rheinstraße 65, 64295 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 290 40 sowie info@iwu.de 
sowie http://www.iwu.de 
Gründung: 1971 
Handelsregister:  HRB 1649, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung. Die Gesellschaft soll 
durch wissenschaftliche Forschungen und Beratung in interdisziplinärer Zusammenarbeit die 
gegenwärtigen und zukünftigen Formen des Wohnens und der Umwelt untersuchen, 
Forschungsergebnisse und Reformvorschläge für Politik, Bürger und Wirtschaft unterbreiten, um 
insbesondere eine nachhaltige Verbesserung der Lebensverhältnisse förderungswürdiger und 
benachteiligter Menschen zu erreichen. Außerdem soll die effiziente, sozialverträgliche Nutzung von 
Energie und Umwelt sowie deren Auswirkungen erforscht werden. (…) 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im R ahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Land Hessen 60,00% 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 40,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Institutskonferenz 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Meyer, Dr. Monika Mitglied 115,2 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 115,2 TEUR. 
   
  
- 268 -

Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 430 355 299 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 16 7 17 
   Sachanlagen 388 322 257 
   Finanzanlagen 26 26 26 
Umlaufvermögen 1.161 1.427 2.022 
   Vorräte 21 226 29 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 234 116 357 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 907 1.085 1.636 
Rechnungsabgrenzungsposten 16 24 22 
Summe Aktiva 1.607 1.805 2.344 
Passiva    
Eigenkapital 200 200 200 
   Gezeichnetes Kapital 200 200 200 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Sonderposten 404 329 274 
Rückstellungen 235 205 215 
Verbindlichkeiten 767 1.072 1.655 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 1.607 1.805 2.344 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 2.229 1.319 2.312 
   Umsatzerlöse 2.879 1.606 1.193 
   Bestandsveränderungen -650 -287 1.119 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 63 85 200 
Betriebsleistung 2.292 1.404 2.512 
Betriebsaufwand -5.390 -3.979 -5.058 
   Materialaufwand -2.094 -731 -1.882 
   Personalaufwand -2.425 -2.499 -2.415 
   Abschreibungen -115 -113 -104 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -756 -636 -657 
Betriebsergebnis -3.098 -2.575 -2.546 
Finanzergebnis 1 1 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.097 -2.574 -2.545 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisübernahme 3.097 2.574 2.545 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 269 -

Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 46,5% 56,4% 66,8% 
Anlagenintensität 26,7% 19,6% 12,8% 
Abschreibungsquote  26,7% 31,7% 34,8% 
Investitionen (TEUR) 76 38 49 
Investitionsquote 17,7% 10,6% 16,4% 
Liquidität 3. Grades 115,8% 111,8% 108,1% 
Eigenkapital (TEUR) 200 200 200 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 200 200 200 
Eigenkapitalquote 12,4% 11,1% 8,5% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -1.090 305 583 
Verschuldungsgrad 316,5% 396,1% 568,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -139,0% -195,2% -110,1% 
Return on Investment (ROI) -192,8% -142,6% -108,6% 
Eigenkapitalrentabilität <-1000% <-1000% <-1000% 
Gesamtkapitalrentabilität -192,8% -142,6% -108,6% 
Materialintensität 91,4% 52,1% 74,9% 
Rohertrag (TEUR) 134 588 430 
EBIT (TEUR) -3.098 -2.575 -2.546 
EBITDA (TEUR) -2.984 -2.462 -2.441 
Kostendeckungsgrad -42,5% -35,3% -49,7% 
Personal    
Personalintensität 105,8% 178,0% 96,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 24 24 23 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 16 15 15 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 40 39 38 
Frauenanteil Beschäftigte 40,0% 38,5% 39,5% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 50 50 51 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 64 64 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 270 -

Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Institut Wohnen und Umwelt GmbH werden werden in einem jährlich neu definierten Umfang 
Mittel und Ressourcen von den Gesellschaftern zur Verfügung gestellt. Daneben nimmt das Institut an 
nationalen und internationalen Forschungsprojekten teil und untersucht auftragsbezogen 
Fragestellungen von allgemeinem Interesse aus den o. a. Bereichen. Mit 2.495 TEUR liegt der 
Auftragsbestand deutlich (+ 170%) über dem Vorjahresniveau.  
 
Der Betriebsaufwand lag im Jahr 2015 bei 5.058 TEUR und damit 1.079 TEUR über dem Vorjahr. Die 
Bilanzsumme belief sich auf 2.344 TEUR und war damit 538 TEUR höher als im Jahr 2014. Auf Grund 
der gewählten Unternehmensstruktur kann abschlusstechnisch kein Jahresergebnis entstehen. Sich 
buchungstechnisch ergebende Gewinne oder Verluste werden über ein Ausgleichpostenkonto für 
Zuschüsse ausgeglichen. Dieser Posten beträgt zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahrs 
1.493 TEUR und ist als Verbindlichkeit aus sonstigen Zuwendungen innerhalb der sonstigen 
Verbindlichkeiten ausgewiesen (Vorjahr 998 TEUR). Die Änderung um rund 495 TEUR hat den Ergeb -
nisausgleich reduziert. Das IWU ist ein gemeinnütziges Unternehmen ohne Gewinnerzielungsabsicht.  
 
Die Gesamtinvestitionen lagen mit rund 48 TEUR etwa 29% über dem Vorjahr. Hier zehren wir noch von 
den Erneuerungs - und Ersatzinvestitionen der Jahre 2011 und 2012.  Die zahlungswirksamen 
Aufwendungen und Investitionen in Höhe von insgesamt 4.974 TEUR wurden durch die institutionelle 
Förderung des Landes Hessen mit 1.500 TEUR, die Förderung der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit 
240 TEUR, Einnahmen aus Projekten in Höhe von 3.767 TEUR und sonstige Einnahmen (18 TEUR) 
finanziert. Der Kassenbestand erhöhte sich um 551 TEUR auf 1.636 TEUR. 
 
Rund 80% unserer Aufträge kommen aus dem öffentlichen Bereich. Die gesetzlich geforderte 
Konsolidierung der öffentlichen Haushalte kann uns dabei doppelt treffen. Neben einer zu 
befürchtenden Reduzierung der Fördermittel, ist  auch ein Rückgang öffentlicher Forschungsaufträge 
zu befürchten.  
 
Die Mehrheit unserer Forschungsprojekte beschäftigt sich mit Ressourcenschonung und CO 2-
Minderung. Das Bürogebäude genügt dem Passivhausstandard. Alle eingesetzten elektrischen und 
elektronischen Geräte weisen eine sehr hohe Energieeffizienz auf. Flexible Arbeitszeiten und das 
Angebot von Teilzeitarbeit erleichtern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.  
 
Die langfristig und strategisch angelegten Entscheidungen der Gesellschafter – Erhöhung der 
institutionelle Förderung für das IWU durch das Land Hessen, Kostentragung der Büroräume durch die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt - stellen sicher, dass auch in Zukunft Grundlagenforschung im IWU 
betrieben werden kann. Dies ist auch in dem für 2016 a ufgestellten und bereits verabschiedeten 
Haushaltsplan manifestiert.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2014 durch den Wirtschaftsprüfer Dr. Drewes, Büdingen, wurde im 
Mai 2015 im Institut durchgeführt. Der Prüfungsbericht vom 22. Mai 2015 liegt den Gesellschaftern vor. 
Auf der Gesellschafterversammlung vom 16. Juli 2015 wurde der Jahresabschluss 2014 festgestellt und 
die Geschäftsführung entlastet. Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Wirtschafts-
prüfungsgesellschaft Dr. Drewes geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
- 271 -

Stadtbau Freiberg GmbH 
Anschrift: Beuststraße 1, 09599 Freiberg 
 
Kontakt: 03731/ 3960 0 sowie 
http://www.stadtbau.net 
Gründung: 11.12.1990 
Handelsregister:  HRB 6393, Amtsgericht Chemnitz 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Bewirtschaftung, Verwaltung, Betreuung und Errichtung von 
Bauten in allen Rechts - und Nutzungsformen. Die Gesellschaft kann als Sanierungsträger 
entsprechend dem 
Baugesetzbuch tätig werden. Sie kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, 
des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, 
belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. Bei der Bereitstellung von Mietwohnungen 
sollen in angemessener Weise soziale Belange berücksichtigt werden. Die Gesellschaft kann 
Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche 
und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Krumpfer, Andrea Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wird von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Reuter, Holger  Mitglied 0 TEUR 
Runge, Tom-Hendrik  Mitglied 0 TEUR 
Wegerich, Sybille  Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten keine Bezüge von der Gesellschaft. 
  
- 272 -

Stadtbau Freiberg GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 784 707 629 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 784 707 629 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.173 1.213 1.243 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 72 48 47 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.101 1.165 1.196 
Rechnungsabgrenzungsposten 12 12 11 
Summe Aktiva 1.970 1.931 1.883 
Passiva    
Eigenkapital 400 400 452 
   Gezeichnetes Kapital 400 400 400 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 52 
Rückstellungen 866 892 916 
Verbindlichkeiten 703 639 515 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 1.970 1.931 1.883 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 537 543 586 
   Umsatzerlöse 537 543 586 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 4 3 9 
Betriebsleistung 541 545 595 
Betriebsaufwand -458 -465 -521 
   Materialaufwand -105 -94 -105 
   Personalaufwand -148 -195 -239 
   Abschreibungen -78 -78 -78 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -126 -99 -99 
Betriebsergebnis 84 80 74 
Finanzergebnis -26 -24 -22 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 2 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -28 -25 -23 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 58 56 52 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisabführung -58 -56 0 
Jahresergebnis 0 0 52 
- 273 -

Stadtbau Freiberg GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 131,9% 137,3% 151,9% 
Anlagenintensität 39,8% 36,6% 33,4% 
Abschreibungsquote  9,9% 11,0% 12,4% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 125,4% 126,2% 134,0% 
Eigenkapital (TEUR) 400 400 452 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 400 400 400 
Eigenkapitalquote 20,3% 20,7% 24,0% 
Bankverbindlichkeiten 634 570 503 
Veränderung Verschuldung -97 -64 -124 
Verschuldungsgrad 392,0% 382,4% 316,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 10,7% 10,4% 8,8% 
Return on Investment (ROI) 2,9% 2,9% 2,8% 
Eigenkapitalrentabilität 14,4% 14,1% 11,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,4% 4,2% 4,0% 
Materialintensität 19,4% 17,2% 17,6% 
Rohertrag (TEUR) 432 449 481 
EBIT (TEUR) 84 80 74 
EBITDA (TEUR) 162 158 152 
ROCE 7,8% 7,9% 7,7% 
Personal    
Personalintensität 27,4% 35,7% 40,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 4 5 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 6 5 6 
Frauenanteil Beschäftigte 83,3% 80,0% 83,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 20 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 41 45 48 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 39 40 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 0,0% 0,0% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 274 -

Stadtbau Freiberg GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa chsen mbH (SWG) hält 100 % (400 TEUR ) am 
Stammkapital der Stadtbau Freiberg GmbH. Zwischen der S tädtischen Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sachsen mbH und der Stadtbau Freiberg GmbH besteht seit 2002 ein Gewinnabführungs- 
und Beherrschungsvertrag. Dieser Vertrag wurde zum 31.12.2014 beendet und ein neuer 
Beherrschungsvertrag mit Wirksamkeit zum 01.01.2015 geschlossen. 
 
Das Haupt- und Kerngeschäft der Gesellschaft ist die Sanierungsträgertätigkeit. Im Auftrag der Stadt 
Freiberg ist sie für das Sanierungsgebiet "Freiberger Altstadt" und weitere Fördergebiete tätig. Die 
Stadtbau Freiberg GmbH verwaltet di e bereitgestellten Fördermittel und  berät in diesem 
Zusammenhang Grundstückseigentümer sowie  die Stadt Freiberg. Darüber hinaus werden auch 
Sanierungsträgerleistungen für die Stadt Ostritz für das Fördergebiet „Marienthal“ erbracht.  
 
Die Gesellschaft bewirtschaftet zwei eigene Wohngebietsparkhäuser im Stadtteil Freiberg -Friedeburg. 
Die Zukunft dieser Parkhäuser steht in einem engen Zusammenhang mit der Entwicklung im 
Wohngebiet Friedeburg. Die Planungen gehen davon aus, dass ein Bedarf zum Betrieb dieser 
Parkhäuser noch weit in das nächste Jahrzehnt bestehen wird. 
 
Das Geschäftsjahr 2015 schloss mit einem Ergebnis von 5 2 TEUR  ab. Die Umsatzerlöse aus der 
Vermietung der Parkhäuser sind infolge der abgeschlossenen Verträge stabil bei 287 TEUR geblieben. 
Im Kerngeschäft der Sanierungsträgertätigkeit ist der Umsatz mit 300 TEUR gegenüber dem Vorjahr 
(256 TEUR) gestiegen. 
 
Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 452 TEUR . Den Vermögensgegenständen des 
Anlagevermögens, die nahezu vollständig dur ch die Buchwerte der beiden Parkhäuser nebst Grund 
und Boden und Außenanlagen geprägt sind, in Höhe von 629 TEUR  stehen die mittel- bis langfristig 
finanzierten Bankverbindlichkeiten in Höhe von 503 TEUR gegenüber. Die Verminderung des 
Anlagevermögens um 78 TEUR resultiert aus planmäßigen Abschreibungen. 
 
Zum Bilanzstichtag 31.12.2015 verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel von 1.196 TEUR. Die 
Liquidität war in 2015 vollständig und ist mittelfristig nach den derzeitigen Planungen gesichert.  
 
Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die zukünftige Städtebauförderung haben sich in den 
letzten beiden Jahren verstetigt. Sowohl die Bundesregierung als auch das Land Sachsen haben sich 
ausdrücklich zur Städtebauförderung bekannt. Die Bundesregierung hat beschlossen, die 
Bundesmittel für Städtebauförderung von 700 Mio. EUR jährlich bereitzustellen und insbesondere das 
Förderprogramm „Soziale Stadt“ weiter fortzuentwickeln. 
 
In Bezug auf das Geschäftsfeld Parkhausbewirtschaftung sind die Rahmenbedingungen unverändert. 
Die Stellplatznachfrage ist unmittelbar von der Gesamtentwicklung des Wohngebiets abhängig. Die 
beiden wesentlichen Wohnungseigentümer im Wohngebiet Friedeburg planen derzeit keine 
Verringerung des Wohnungsbestandes durch Abrissmaßnahmen. Auch die Schaffung zusätzlicher 
Stellplatzkapazitäten im Gebiet ist derzeit nicht vorgesehen.  Für das Geschäftsjahr 2016 wird mit 
konstanten Umsatzerlösen in den Bereichen Parkhausvermietung und einem Umsatzrückgang bei der 
Sanierungsträgertätigkeit von 17 TEUR gerechnet. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der Stadtbau Freiberg GmbH durch die Bavaria 
Treu AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein 
uneingeschränkter  Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet . 
 
- 275 -

Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 
Anschrift: Beuststraße 1, 09599 Freiberg 
 
Kontakt: 03731/ 368 403 sowie 
http://www.wohnungsgesellschaft.de 
Gründung: Juni 1992 
Handelsregister:  HRB 6251, Amtsgericht Chemnitz 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist es, im Rahmen ihrer kommunalen Aufgabenstellung vorrangig eine sozial 
verantwortliche Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung  
sicherzustellen, die 
kommunale Siedlungspolitik und Maßnahmen zur Infrastruktur zu unterstützen und städtebauliche 
Entwicklungs- 
und Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Die Gesellschaft errichtet, betreut, 
bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime 
und Eigentumswohnungen. (…) 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht B estandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Stadt Freiberg 51,00% 
bauverein AG 49,00% 
   
Beteiligungen   
Stadtbau Freiberg GmbH 100,00% 
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG 94,00% 
BVD Freiberg GmbH 50,00% 
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 50,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
Beirat 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Runge, Tom-Hendrik Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach §286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Reuter, Holger  Vorsitzender k.A. 
Wegerich, Sybille  1. stv. Vorsitzende k.A. 
Böttcher, Dr. Arnd  Mitglied k.A. 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied k.A. 
Gunkel, Marcus  Mitglied k.A. 
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Mitglied k.A. 
Kretzer-Braun, Dr. Ruth  Mitglied k.A. 
Licht, Annette  Mitglied k.A. 
Schmitzer, Günther  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich in 2015 auf 9,9 TEUR. 
  
- 276 -

Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 134.960 131.847 156.723 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 78 59 35 
   Sachanlagen 131.489 128.304 153.107 
   Finanzanlagen 3.393 3.485 3.581 
Umlaufvermögen 15.026 14.594 15.080 
   Vorräte 7.991 7.304 7.140 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 274 229 486 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 6.760 7.061 7.454 
Rechnungsabgrenzungsposten 171 148 126 
Summe Aktiva 150.157 146.589 171.929 
Passiva    
Eigenkapital 62.358 62.859 63.018 
   Gezeichnetes Kapital 16.080 16.080 16.080 
   Kapitalrücklagen 2.902 3.501 4.050 
   Gewinnrücklage 42.201 42.201 42.201 
   Bilanzergebnis 1.175 1.077 686 
Rückstellungen 6.580 5.759 4.979 
Verbindlichkeiten 81.211 77.965 103.929 
Rechnungsabgrenzungsposten 8 6 4 
Summe Passiva 150.157 146.589 171.929 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 24.012 22.618 22.740 
   Umsatzerlöse 24.336 23.306 22.903 
   Bestandsveränderungen -325 -688 -162 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.194 1.388 1.237 
Betriebsleistung 25.206 24.006 23.977 
Betriebsaufwand -20.578 -19.635 -20.239 
   Materialaufwand -12.585 -11.713 -12.013 
   Personalaufwand -2.316 -2.130 -2.340 
   Abschreibungen -4.428 -4.346 -4.435 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.248 -1.445 -1.451 
Betriebsergebnis 4.628 4.372 3.738 
Finanzergebnis -3.254 -3.103 -2.934 
   Erträge aus Beteiligungen 301 301 301 
   Erträge aus Gewinnabführung 58 56 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 87 92 97 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50 46 30 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.750 -3.598 -3.362 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.374 1.269 804 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -198 -191 -116 
Sonstige Steuern -1 -1 -1 
Jahresergebnis 1.175 1.077 686 
- 277 -

Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 92,9% 93,5% 95,7% 
Anlagenintensität 89,9% 89,9% 91,2% 
Abschreibungsquote  3,3% 3,3% 2,8% 
Investitionen (TEUR) 2.567 1.618 1 
Investitionsquote 1,9% 1,2% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 60,6% 62,5% 68,6% 
Eigenkapital (TEUR) 62.358 62.859 63.018 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 16.080 16.080 16.080 
Eigenkapitalquote 41,5% 42,9% 36,7% 
Bankverbindlichkeiten 62.787 60.180 86.738 
Veränderung Verschuldung -3.633 -3.246 25.964 
Verschuldungsgrad 140,8% 133,2% 172,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 4,9% 4,8% 3,0% 
Return on Investment (ROI) 0,8% 0,7% 0,4% 
Eigenkapitalrentabilität 1,9% 1,7% 1,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,3% 3,2% 2,4% 
Materialintensität 49,9% 48,8% 50,1% 
Rohertrag (TEUR) 11.426 10.905 10.727 
EBIT (TEUR) 5.074 4.821 4.136 
EBITDA (TEUR) 9.502 9.167 8.571 
ROCE 3,6% 3,5% 2,5% 
Personal    
Personalintensität 9,2% 8,9% 9,8% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 13 14 16 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 28 26 26 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 41 40 42 
Frauenanteil Beschäftigte 68,3% 65,0% 61,9% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 2 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 3 3 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende 66,7% 66,7% - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 1 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 14 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 44 45 44 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  53 50 56 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 30,0% 30,0% 44,4% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 278 -

Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Unternehmensgegenstand der Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH (SWG) ist es 
vorrangig, eine sozial verantwortliche Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung 
sicherzustellen. Neben der Bewirtschaftung des Wohnungsbestandes ist die Gesellschaft u. a. noch in 
den Geschäftsfeldern WEG-Verwaltung und Dienstleistung für andere Wohnungsunternehmen tätig. Die 
SWG ist das größte kommunale Wohnungsunternehmen im Landkreis Mittelsachsen. In Freiberg ist 
die Gesellschaft mit 5.778 (im Vorjahr 5.795) eigenen, angemieteten und für Dritte verwalteten 
Wohnungen und Gewerbeeinheiten die größte Anbieterin von Wohnraum und Marktführerin.   
 
Insgesamt war das Jahr 2015 durch eine verhaltene Nachfrage am Wohnungsmarkt geprägt. Ein 
Anstieg der Nachfrage ist in den Segmenten der Flüchtlingsunterbringung und dem Studentenwohnen 
zu verzeichnen. Davon konnte die SWG profitieren und die Leerstandsquote gegenüber dem Vorjahr 
senken. Trotz der schwierigeren Rahmenbedingungen konnte das Geschäftsjahr 2015 mit einem 
positiven Jahresergebnis von 686,4 TEUR abgeschlossen und die gesetzten Ziele für 2015 weitgehend 
erreicht werden.  
 
Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 36,7 % gegenüber 42,9 % im Vorjahr. Die 
Veränderung der Quote resultiert vorrangig aus der Erhöhung der Bilanzsumme im Zusammenhang 
mit dem Erwerb des Immobilienportfolios des Fonds II. 
 
Die Bilanzstruktur  ist unverändert durch ein branchentypisches hohes Immobilienvermögen geprägt 
und bildet den branchentypischen Charakter eines anlagenintensiven Wohnungsunternehmens in den 
neuen Bundesländern ab. So beträgt der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumm e 91,2 %. 
Das Ziel der Entschuldung der Gesellschaft wurde auch im Berichtsjahr zielstrebig weiter verfolgt. 
Durch Tilgungen aus laufender Liquidität konnten die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten im Berichtsjahr um 3.201,7 T EUR gemindert werden. Für die Finanzierung des 
Kaufpreises des Immobilienportfolios des Fonds II wurden Kreditaufnahmen in Höhe von  
29.870,0 TEUR getätigt. Der aus der laufenden Geschäftstätigkeit generierte Cashflow nach DVFA/SG 
veränderte sich nur geringfügig gegenüber dem Vorjahr und beträgt 4.652,4 TEUR. Der Cashflow 
beträgt rund das 1,5-fache der planmäßigen Darlehenstilgungen. 
 
Seit dem 01.01.2007 ist die bauverein AG, Darmstadt, mit 49 % an der Städtischen 
Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH beteiligt. E nde 2014 wurde der Oberbürgermeister vom 
Stadtrat der Stadt Freiberg ermächtigt, mit der bauverein AG Verhandlungen über einen möglichen 
Rückerwerb der im Darmstädter Eigentum befindlichen Geschäftsanteile der SWG zu führen und die 
erforderlichen Schritte einzuleiten. Nach mehreren Verhandlungsrunden und einer mittlerweile 
durchgeführten Unternehmensbewertung wurde am 26.11.2015 eine Absichtserklärung  (Letter of 
Intent (LOI)) über den geplanten Erwerb von Geschäftsanteilen an der SWG durch die Stadt Freiber g 
von der bauverein AG von den Gesellschaftervertretern unterzeichnet. Dieser Erwerb soll wirtschaftlich 
auf den 01.01.2016 wirken.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der Städtische Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sa. mbH durch die Bavaria Treu AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
- 279 -

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Anschrift: Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 780 60 sowie info@darmstadtium.de 
sowie http://www.darmstadtium.de 
Gründung: 04.02.2004 
Handelsregister:  HRA 7067, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb eines Wissenschafts- und 
Kongresszentrums für Tagungen und Veranstaltungen wissenschaftlicher, kultureller, politischer, 
gesellschaftlicher und kommerzieller Art in Darmstadt. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Beteiligungen   
Centralstation Veranstaltungs-GmbH 100,00% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wöhler, Lars Mitglied 162,5 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich für das Geschäftsjahr 2015 auf 162,5 TEUR.  
   
  
- 280 -

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 67.365 65.397 61.560 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 79 107 118 
   Sachanlagen 67.286 65.265 61.415 
   Finanzanlagen 0 25 26 
Umlaufvermögen 1.547 1.042 869 
   Vorräte 13 21 25 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 773 717 524 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 762 305 320 
Rechnungsabgrenzungsposten 26 76 61 
Summe Aktiva 68.938 66.516 62.490 
Passiva    
Eigenkapital 30.736 28.152 25.330 
   Kapitalanteile 33.000 33.000 33.000 
   Rücklagen 21.601 22.176 23.092 
   Bilanzergebnis -23.865 -27.024 -30.762 
Rückstellungen 250 221 253 
Verbindlichkeiten 37.898 38.113 36.886 
Rechnungsabgrenzungsposten 53 29 21 
Summe Passiva 68.938 66.516 62.490 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 3.761 4.160 4.466 
   Umsatzerlöse 3.761 4.160 4.466 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 224 263 214 
Betriebsleistung 3.985 4.424 4.680 
Betriebsaufwand -8.640 -8.999 -9.317 
   Materialaufwand -439 -536 -521 
   Personalaufwand -1.868 -1.943 -1.941 
   Abschreibungen -4.033 -4.037 -4.178 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.299 -2.484 -2.678 
Betriebsergebnis -4.655 -4.575 -4.637 
Finanzergebnis -1.669 -1.653 -1.619 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 2 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.670 -1.655 -1.620 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -6.324 -6.229 -6.257 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -210 -54 -65 
Jahresergebnis -6.534 -6.283 -6.322 
- 281 -

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 100,2% 99,4% 99,2% 
Anlagenintensität 97,7% 98,3% 98,5% 
Abschreibungsquote  6,0% 6,2% 6,8% 
Investitionen (TEUR) 1.837 2.157 439 
Investitionsquote 2,7% 3,3% 0,7% 
Liquidität 3. Grades 113,5% 70,5% 63,1% 
Eigenkapital (TEUR) 30.736 28.152 25.330 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 33.000 33.000 33.000 
Eigenkapitalquote 44,6% 42,3% 40,5% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 36.785 36.855 35.761 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -184 215 -1.227 
Verschuldungsgrad 124,3% 136,3% 146,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -173,7% -151,0% -141,6% 
Return on Investment (ROI) -9,5% -9,4% -10,1% 
Eigenkapitalrentabilität -21,3% -22,3% -25,0% 
Gesamtkapitalrentabilität -7,1% -7,0% -7,5% 
Materialintensität 11,0% 12,1% 11,1% 
Rohertrag (TEUR) 3.322 3.624 3.945 
EBIT (TEUR) -4.655 -4.575 -4.637 
EBITDA (TEUR) -621 -539 -460 
Kostendeckungsgrad 38,7% 41,5% 42,8% 
Personal    
Personalintensität 46,9% 43,9% 41,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 18 18 14 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 22 20 20 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 40 38 34 
Frauenanteil Beschäftigte 55,0% 52,6% 58,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 2 1 1 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 2 1 1 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 0,0% 0,0 %
Mitarbeiter in Teilzeit - - 5 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 9 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 37 40 33 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  55 64 77 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0 % 0,0 % 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 282 -

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Jahr 2015 war trotz gesunkener Besucherzahlen von Zuwachs geprägt – mit einem Umsatzplus 
von 7,3% und knapp 7,5% mehr Veranstaltungen gegenüber 2014 endete das Geschäftsjahr 
erfolgreich. Das darmstadtium erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 knapp 4,5 Mio. Euro Umsatz 
(VJ: 4,2 Mio. EUR). Das operative Ergebnis (ohne Abschreibungen, ohne Finanzergebnis) war mit 
einem Verlust von 728 TEUR geplant. Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung sowie höheren 
sonstigen betrieblichen Erträgen konnte das operative Ergebnis um 203 TEUR gegenüber dem 
Planansatz verbessert werden. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat zur Absicherung der Liquidität 
eine Ausgleichszahlung in Höhe von 3.500 TEUR in 2015 gewährt. Durch den weiteren Ausbau der 
Alleinstellungsmerkmale Inform ations- und Kommunikationstechnologie, Multifunktionalität sowie 
Konnektivität, konnte die Marktstellung des darmstadtiums weiter gefestigt werden. Unterstützt wird 
diese Festigung durch die verbesserte Erreichbarkeit des internationalen Flughafens Frankfu rt Rhein-
Main. Seit Dezember 2015 verbindet der AirLiner das Kongresszentrum mit Terminal 1&2 direkt via 
Busshuttle. Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr um 459 TEUR 
auf 333 TEUR vermindert. Die Investitionen, insbesondere für den Saal ferrum, führen zu einem 
erhöhten, jedoch gegenüber dem Vorjahr reduzierten Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in 
Höhe von 43 9 TEUR. Einzahlungen der Gesellschafterin in Höhe von 3.500 TEUR (VJ: 3.699 TEUR), 
Auszahlungen für planmäßige Tilgungen von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 
1.094 TEUR (VJ: 1.121 TEUR) und Zinszahlungen in Höhe von 1.619 TEUR (VJ: 1.655 TEUR) führen 
insgesamt zu einem Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit von 787 TEUR. Der Fortbestand der 
Gesellschaft hängt davon ab, dass Ausgleichszahlungen über das Geschäftsjahr 2015 hinaus gewährt 
werden. Der öffentliche Betrauungsakt hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2024. Eine verbindliche 
Auskunft wurde von Seiten des Finanzamtes Darmstadt  erstellt. Das Geschäftsjahr schließt mit einem 
negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 6,3 Mio. EUR (VJ: 6,2 Mio. EUR) und 
einem Jahresfehlbetrag von 6,3 Mio. EUR (VJ: 6,3 Mio. EUR) ab. Ausschlaggebend hierfür waren ein 
verbessertes Rohergebnis durch gestiegene Umsätze, eine verbesserte Materialquote. Geringere 
sonstige betriebliche Erträge, höhere Abschreibungen und höhere sonstige betriebliche Aufwendungen 
wirkten gegenläufig. Die Personalkosten blieben auf Vorjahresniveau. Umsatzerlöse, Personal - und 
sonstige betriebliche Aufwendungen stellen die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren des 
darmstadtiums dar.  Der Umsatz lag 7,3% über dem Vorjahr und 6,7% über dem Planansatz. Die 
sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Schadenersatzleistungen, Erträge aus der 
Weiterberechnung an die Tochtergesellschaft und periodenfremde Erträge. Die Mitarbeiterzahl blieb in 
2015 weitgehend konstant. Rückstellungen für Resturlaub, Überstunden, ausstehende Rechnungen 
und unterlassene Instandhaltungen wurden gebildet. Innerhalb der sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen sind Verluste aus Schadensfällen und Abgänge aus dem Anlagevermögen ausgewiesen. 
Das Betriebsergebnis des Jahres 2015  ist zwischenzeitlich signifikant unter dem Niveau,  das von den 
vorliegenden Gutachten zur Betriebsführung des darmstadtiums als mögliche unterste Grenze des 
operativen Betriebsverlustes prognostiziert wurde.  
Stetige neue Maßnahmen tragen zur Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit bei und sind Teil 
unserer ökologischen und sozialen Verantwortung. Das darmstadtium war auch eines der ersten 
Kongresszentren Deutschlands, das bereits 2011 mit dem internationalen „Green Globe“ -
Nachhaltigkeitszertifikat für seine Umweltschutzmaßnahmen und Nachhaltigkeit ausgezeic hnet wurde 
und nimmt seither regelmäßig Optimierungen vor, die bei der verbesserten Kriterienerfüllung sichtbar 
werden. Für die kommenden Jahre kann mit einer weiteren Verbesserung des operativen Ergebnisses 
gerechnet werden. In 2016 beträgt der Ausgleichs betrag zur Erfüllung von Gemeinwohlinteressen laut 
Wirtschaftsplan 3,5 Mio. EUR. Eine eventuelle mit der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung 
einhergehende Buchungszurückhaltung oder Stornos von Veranstaltungen können dem Grunde nach 
nicht ausgeschlossen werden. Gleichsam bietet eine positive wirtschaftliche Entwicklung die Chance, 
hiervon durch die Generierung neuer Kunden und Umsätze zu partizipieren. Die Gesellschaft 
untersucht systematisch die Risiken aller Bereiche. Ergebnisabweichungen werden analysiert  und, 
soweit notwendig, entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Der in der Aufsichtsratssitzung vom 
30.11.2015 der WKD Verwaltungs- GmbH genehmigte Wirtschaftsplan 2016 weist Umsatzerlöse in 
Höhe von 4,3 Mio. EUR aus. Der Jahresfehlbetrag wird voraussichtlich 6,5 Mio. EUR betragen.  Die 
Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Falk GmbH & Co KG Frankfurt hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
 
- 283 -

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 780 60  sowie  
info@darmstadtium.de  sowie  
http://www.darmstadtium.de 
Gründung: 04.02.2004 
Handelsregister:  HRB 9073, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung 
der Firma Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 90,00% 
Technische Universität Darmstadt 10,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wöhler, Lars Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Verwaltungs-GmbH. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Prömel, Prof. Dr. Hans Jürgen  stv. Vorsitzender 0 TEUR 
Efinger, Dr. Manfred  Mitglied 0 TEUR 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Seidler, Sabine  Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge. 
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 124 126 128 
Bilanzsumme (TEUR) 130 132 134 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 284 -

- 285 -

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt 
 Kontakt: - 
Gründung: 20.12.2001 
Handelsregister:  HRA 84670, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Verwaltung sowie die Veräußerung von Gebäuden 
bzw. Wohnungen in der Region von Südhessen. Die Gesellschaft stellt eine sozial verantwortbare 
Wohnungsversorgung für breite Bevölkerungskreise sicher. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
BVD Südhessen GmbH 94,00% 
PERXIS Beteiligungsgesellshaft mbH 6,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
BVD Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen   
    Gunkel, Marcus   
    Nogueira Perez, German   
    Schorr, Klaus-Peter   
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH vertreten durch:   
    Gunkel, Marcus   
    Lamers, Klaus   
    Rosendahl, Harald   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
  
- 286 -

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 228.636 224.208 220.418 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 228.636 224.208 220.418 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 3.797 314 675 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3.518 121 675 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 279 192 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 232.433 224.522 221.094 
Passiva    
Eigenkapital 101.867 100.656 101.964 
   Kapitalanteile 0 0 0 
   Rücklagen 102.419 100.656 102.418 
   Bilanzergebnis -552 0 -454 
Rückstellungen 787 0 0 
Verbindlichkeiten 129.779 123.865 119.130 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 232.433 224.522 221.094 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 15.512 15.604 15.584 
   Umsatzerlöse 15.512 15.604 15.584 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 2.968 2.406 481 
Betriebsleistung 18.481 18.011 16.065 
Betriebsaufwand -3.883 -4.030 -3.890 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -3.364 -3.351 -3.358 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -519 -679 -532 
Betriebsergebnis 14.598 13.980 12.175 
Finanzergebnis -4.374 -4.140 -3.963 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.374 -4.140 -3.963 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 10.224 9.840 8.212 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 137 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 10.224 9.977 8.212 
- 287 -

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 94,2% 94,2% 94,8% 
Anlagenintensität 98,4% 99,9% 99,7% 
Abschreibungsquote  1,5% 1,5% 1,5% 
Investitionen (TEUR) 0 386 0 
Investitionsquote 0,0% 0,2% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 22,2% 2,4% 5,5% 
Eigenkapital (TEUR) 101.867 100.656 101.964 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - - 
Eigenkapitalquote 43,8% 44,8% 46,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 113.500 110.616 106.951 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -6.061 -5.914 -4.736 
Verschuldungsgrad 128,2% 123,1% 116,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 65,9% 63,9% 52,7% 
Return on Investment (ROI) 4,4% 4,4% 3,7% 
Eigenkapitalrentabilität 10,0% 9,9% 8,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,3% 6,3% 5,5% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 15.512 15.604 15.584 
EBIT (TEUR) 14.598 13.980 12.175 
EBITDA (TEUR) 17.962 17.331 15.533 
ROCE 6,3% 6,3% 5,5% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 288 -

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH &  Co. Südhessen KG, Darmstadt ist Eigentümerin von 
diversen bebauten Grundstücken in der Region von Südhessen mit dazugehörenden 4.339 Wohnungen 
mit einer gesamten Wohnfläche von 273.389 m², die sie von der bauverein AG, Darmstadt, 
Rechtsnachfolger durch Ve rschmelzung der HEGEMAG GmbH, Darmstadt, im Wege einer s ale-and-
lease-back-Transaktion erworben hat und an diese als gewerblichen Zwischenmieter langfristig im 
Rahmen eines Geschäftsbesorgungs- und Generalmietvertrages bis zum 31.12.2026 vermietet.  
 
Für 2015 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 8.212  TEUR (im Vorjahr 9.977  TEUR) ausgewiesen. 
Der Rückgang des Jahresergebnisses um 1.765  TEUR resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen 
sonstigen betrieblichen Erträgen aus Objektverkäufen (481  TEUR, im Vorjahr 2.406 TEUR). 
Gegenläufig verminderten sich die Zinsaufwendungen aufgrund planmäßiger und außerplanmäßiger 
Tilgungen um 177  TEUR auf 3.963  TEUR sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
insbesondere aufgrund geringerer Provisionszahlungen für die Vermittlung von Objektverkäufen 
(532 TEUR, im Vorjahr 679  TEUR). Zudem wurde im Geschäftsjahr 2014 eine Gewerbe -
steuerrückstellung für den Veranlagungszeitraum 2012 in Höhe von 137 TEUR aufgelöst. 
 
Die Bilanzsumme verringert sich um 3.428  TEUR (1,5 %) auf 221.094 TEUR. Der Anteil des 
Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 99,7  % (im Vorjahr 99,9 %). Das 
Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 362  TEUR erhöht, was im Wesentlichen einem 
Anstieg der Forderungen geschuldet ist. Die Sachanlagen sind im Wesentlichen durch Eigenkapital und 
langfristiges Fremdkapital finanziert. Die Finanzierung entspricht der Laufzeit des Mietvertrags.  
 
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der Rückstellungen 
und der Abschr eibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf 11.570  TEUR. Im vorherigen 
Geschäftsjahr betrug er 12.541 TEUR. 
 
Sollte 2026 der Andienungspreis über dem Marktpreis liegen, so wird die Gesellschaft die Objekte an 
die bauverein AG andienen. Wir gehen davo n aus, dass auch zu diesem Zeitpunkt die bauverein AG, 
insbesondere aufgrund des kommunalen Hintergrunds, in der Lage ist, den Ankaufspreis zu zahlen.  
Das Risiko eines Instandhaltungsstaus bei den Wohnobjekten ist durch vertragliche Vereinbarungen, 
wonach die bauverein AG Instandhaltungs- und Modernisierungspflichten hat, in ein Bonitätsrisiko der 
bauverein AG transferiert worden.  Die Zinssätze für die Fremdfinanzierungsmittel sind überwiegend 
mittelfristig fest vereinbart. Sich nach dem Zinsfestschreibungs zeitraum ergebende Änderungen im 
Zinsaufwand der Gesellschaft werden vertragsgemäß durch angepasste Mieten von der bauverein AG 
getragen. Ein Zinsänderungsrisiko besteht insoweit nicht. 
 
Für 2016 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 10.303  TEUR erwartet, der über dem 
Jahresüberschuss von 2015 liegt. Dies resultiert aus geplanten höheren Erlösen aus dem Verkauf von 
Objekten sowie niedrigeren Zinsaufwendungen. Abweichungen von den Planzahlen werden sich 
aufgrund von geplanten aber noch nicht realisierten Ver käufen aus dem Portfolio ergeben. Im 
Nachgang werden sich unter anderem die Miete wie auch die Zinsaufwendungen reduzieren.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & 
Co. Südhessen KG durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, 
hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
- 289 -

Geschäftsfeld Mobilität 
 
 HEAG mobilo GmbH 
 Beteiligungsgesellschaften der HEAG mobilo GmbH: 
 
 
 
 DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
 Integriertes Verkehrsmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH 
 Rhein-Main-Verkehrsbund GmbH (RMV) 
 Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (URN) 
 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
Im Geschäftsfeld Mobilität werden ein Großteil der ÖPNV -
Leistungen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Region 
erbracht. Das Nahverkehrsangebot ermöglicht den Menschen Mobi-
lität und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig ist die Mobilität 
mit Bussen und Bahnen gut für den Klimaschutz und stärkt die 
lokalen Nachhaltigkeitsbestrebungen. Um den ÖPNV -Anteil am G e-
samtverkehr weiter zu erhöhen, soll d ie bestehende Infrastruktur 
erhalten sowie qualitativ und quantitativ ausgebaut (z.B. Verbesse-
rung der Barrierefreiheit) und an die Erfordernisse der Stadten t-
wicklung angepasst werden. Auch die Fahrgastinformation soll wei-
ter entwickelt werden mit dynamisc hen Informationen in Fahrze u-
gen, an Haltestellen und per Smartphone- App. Der Ausbau der E-
Mobilität und die Verknüpfung mit anderen Mobilitätsformen sollen 
die Attraktivität des ÖPNV langfristig sichern. Die Koordination der 
Nahverkehrsleistungen und die Abstimmung mit dem RMV erfolgen 
durch die DADINA sowie die Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
 HEAG mobiServ GmbH 
 
 HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
 Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Kooperationen 
 
„Die Initiative "Damit Deutschland vorne bleibt" rückt die Finanzie-
rung der Verkehrsinfrastruktur in den Fokus. Im Rahmen von Fo r-
schungsvorhaben will die HEAG mobilo die Erfordernisse für den 
Einsatz von Elektrobussen in Darmstadt ermitteln. Im Bereich Ve r-
kehrsplanung arbeitet die HEAG mobilo mit der Technischen Un i-
versität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt zusammen. 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Mobilität 
Auszeichnungen * 
 
- 290 -

- 291 -

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Anschrift: bahnGALERIE, Europaplatz 1, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 360 510 sowie 
info@dadina.de sowie 
http://www.dadina.de 
Gründung: 01.07.1997 
Handelsregister:  keine Eintragung 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Aufgabe des Zweckverbandes ist die Wahrnehmung der öffentlichen Interessen im lokalen 
öffentlichen Personennahverkehr im Zuständigkeitsbereich seiner 
Mitglieder. Ihm obliegt die 
Organisation des lokalen ÖPNV und die Koordination des lokalen ÖPNV mit den Stadtverkehren im 
ÖPNV. Soweit nichts anderes vereinbart wird, bleiben die Stadtverkehre in der Zuständigkeit der 
Städte und Gemeinden. Die Mitglieder des Verbandes stimmen die von ihnen veranlassten 
Stadtverkehre mit dem Ziel einer Integration in den lokalen ÖPNV mit dem Verband ab.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Landkreis Darmstadt-Dieburg  
Wissenschaftsstadt Darmstadt  
   
Organe der Gesellschaft 
Zweckverbandsvorstand 
Verbandsversammlung 
Fahrgastbeirat 
Städte- und Gemeindebeirat 
 
Zweckverbandsvorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Fleischmann, Christel Vorsitzender - 
Zuschke, Cornelia stv. Vorsitzende - 
Handschuh, Heiko Mitglied - 
Streicher-Eickhoff, Marianne Mitglied - 
Wegel, Hans Mitglied - 
Wucherpfennig, Dagmar Mitglied - 
   
Bezüge des Zweckverbandsvorstandes 
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstandes erhielten im Geschäftsjahr 2015 eine Aufwandsent -
schädigung. Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.  
   
Verbandsversammlung 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Ludwig, Alexander  Vorsitzender - 
Crook, Sabine Stadtverordnete Mitglied - 
De Stefano, Andre Stadtverordneter Mitglied - 
Freund, Boris Kreistagsabgeordneter Mitglied - 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied - 
Gernhardt, Florian Stadtverordneter Mitglied - 
Hoffie, Klaus-Jürgen  Mitglied - 
Kirchhöfer, Gudrun Kreistagsabgeordnete Mitglied - 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied - 
Klein, Rudolf Stadtrat Mitglied - 
Koch, Patrick  Mitglied - 
Kosub, Katrin Stadtverordnete Mitglied - 
Krämer, Christiane  Mitglied - 
Krist, Aron  Mitglied - 
Opitz, Stefan Stadtverordneter Mitglied - 
Rupprecht, Reinhard  Mitglied - 
- 292 -

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Schlipf-Traup, Claudia  Mitglied - 
Schuchmann, Uwe  Mitglied - 
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied - 
Wagner, Holger  Mitglied - 
   
Bezüge der Verbandsversammlung 
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr 2015 eine Aufwandsentschädi-
gung. Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet. 
  
- 293 -

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Bilanz (TEUR)  2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.239 1.159 324 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 300 277 7 
   Sachanlagen 939 882 317 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 22.486 23.346 29.518 
   Vorräte 0 0 663 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 22.128 22.895 27.881 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 358 451 974 
Rechnungsabgrenzungsposten 57 11 11 
Summe Aktiva 23.782 24.516 29.853 
Passiva    
Eigenkapital 0 2.143 1.371 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 2.143 1.371 
Sonderposten 12 4 4 
Rückstellungen 2.769 310 553 
Verbindlichkeiten 21.002 22.036 27.925 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 22 0 
Summe Passiva 23.782 24.516 29.853 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 37.917 39.505 39.978 
   Umsatzerlöse 37.917 39.505 39.978 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 957 411 596 
Betriebsleistung 38.874 39.916 40.574 
Betriebsaufwand -38.829 -38.397 -40.788 
   Materialaufwand -20 -187 -25 
   Personalaufwand -564 -598 -597 
   Abschreibungen -498 -80 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -37.747 -37.532 -40.166 
Betriebsergebnis 46 1.519 -214 
Finanzergebnis -46 -43 -30 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 2 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -48 -45 -31 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 1.476 -244 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 0 1.476 -244 
- 294 -

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Kennzahlen* im Überblick 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% >1000% 
Anlagenintensität 5,2% 4,7% 1,1% 
Abschreibungsquote  40,2% 6,9% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 606 174 14 
Investitionsquote 48,9% 15,0% 4,3% 
Liquidität 3. Grades 230,2% 317,9% 219,0% 
Eigenkapital (TEUR) 0 2.143 1.371 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - - 
Eigenkapitalquote 0,0% 8,7% 4,6% 
Bankverbindlichkeiten 14.000 15.002 15.002 
Veränderung Verschuldung -2.604 1.035 5.888 
Verschuldungsgrad >1000% >1000% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,0% 3,7% -0,6% 
Return on Investment (ROI) 0,0% 6,0% -0,8% 
Eigenkapitalrentabilität - 68,9% -17,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,2% 6,2% -0,7% 
Materialintensität 0,1% 0,5% 0,1% 
Rohertrag (TEUR) 37.897 39.317 39.953 
EBIT (TEUR) 46 1.519 -214 
EBITDA (TEUR) 543 1.599 -214 
Kostendeckungsgrad -100,2% -104,1% -99,6% 
Personal    
Personalintensität 1,5% 1,5% 1,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 4 4 5 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 5 4 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 9 9 9 
Frauenanteil Beschäftigte 55,6% 55,6% 44,4% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 1 1 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 1 1 
Frauenanteil Auszubildende 100,0% 100,0% 100,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 39 41 - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  56 60 60 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 37,5% 50,0% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 15,0% 15,0% 30,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 295 -

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die DADINA finanziert sich über eine Umlage gegenüber dem Landkreis Darmstadt- Dieburg und der 
Stadt Darmstadt. Dadurch schließt die DADINA mit einem betriebswirtschaftlich ausgeglichenen 
Ergebnis ab. Über den Abgleich der abgerechneten Umlage mit der gepla nten Umlage ist es möglich, 
die wirtschaftliche Entwicklung der DADINA zu beurteilen. 
 
Im Jahr 2015 stellte sich eine Konsolidierung der Finanzierungssituation ein. Während die Vorjahre für 
die Finanzierung der DADINA- Verkehre mit relevanten Risiken verbunden waren, da ein maßgeblicher 
Vertragspartner wegen Insolvenz ausgefallen war, gab es im Jahr 2015 keine gravierenden Probleme 
bei der Finanzierung der Buslinien. Die Forderungen gegenüber dem insolventen Unternehmen wurden 
zu 75 % abgeschrieben, was Ausw irkungen auf die Umlage gegenüber den Gebietskörperschaften 
hatte. Da bei den Verkehren der HEAG mobiBus deutliche Mehreinnahmen zu verzeichnen waren, 
konnte im Rahmen der für das Abrechnungsjahr 2014 vereinbarten Revision der Vergütung des 
Verkehrsvertrages mit der HEAG mobiBus eine Reduzierung des Zuschusses erreicht werden. Durch 
unterschiedliche Verteilungsschlüssel profitiert die Stadt Darmstadt etwas mehr als der Landkreis 
Darmstadt-Dieburg vom reduzierten Zuschuss an die HEAG mobiBus, während der Lan dkreis 
Darmstadt-Dieburg durch die Insolvenz stärker belastet wird. Generell ist festzustellen, dass die 
Umlage an die Gebietskörperschaften sich im Rahmen des beschlossenen Wirtschaftsplans bewegen 
wird. 
 
Es war geplant, die im Jahr 2014 nach der Insolvenz der Firma HAV von der Firma StadtLandBus 
übernommenen Verkehre der Linienbündel „Darmstadt / Ober -Ramstadt“ (Linien K56 und K58) und 
„Reinheim“ (Linien K55, K57 und K85) ab dem Fahrplanjahr 2017 an die Firma StadtLandBus aus 
Reinheim direkt zu vergeben. Auf Grund eines Einspruchs der DB Busverkehr Hessen wurde die 
Vergabe beklagt. Im Ergebnis entschied das Oberlandesgericht Frankfurt, dass die Direktvergabe nicht 
zulässig wäre. Die Verkehre sollen jetzt europaweit ausgeschrieben werden. Die Vergab e soll zum 
Fahrplanjahr 2018 erfolgen. 
 
Sehr erfreulich stellt sich weiterhin die Einnahmensituation dar. Die testierten Fahrgeldeinnahmen der 
DADINA sind zwischen 2014 und 2015 von 39,3 Mio. EUR  auf 42,4  Mio. EUR, d.h. um ca. 7,9 % 
gestiegen. Dies ist auc h im bundesweiten Vergleich ein sehr gutes Ergebnis. Weiterhin ist eine 
Verlagerung des Verkaufs zur DADINA (Stadt), bei welcher die HEAG mobilo die maßgebliche 
Vertriebsorganisation ist, zu beobachten. Die testierten Einnahmen sind dort von 34,7  Mio. EUR auf 
37,5 Mio. EUR gestiegen, d.h. um ca. 8,2 %. Auch bei der DADINA (Landkreis) konnte eine Steigerung 
festgestellt werden. Hier sind die testierten Einnahmen von 4,6 Mio. EUR  auf 4,9 Mio. EUR  
angewachsen. 
 
Seit dem Jahr 2015 gibt es innerhalb der Stadt Da rmstadt (Tarifzone 4001) einen Stadttarif, welcher 
tariflich etwas höher als der normale Tarif der Preisstufe 1 liegt. Es hat sich gezeigt, dass die 
Einführung der Stadtpreisstufe zu keinen nennenswerten Fahrgastverlusten geführt hat. Die in den 
Vorjahren eingeführten Zielgruppen spezifischen Tarifangebote wie die 9 -Uhr-Karte, das MobiTick oder 
die ab 2013 angebotene Jahreskarte für ältere Menschen (65plus -Karte) finden steigende Akzeptanz. 
Im Jahr 2015 wurde das Angebot mit der Einführung einer 65plus -Monatskarte ergänzt. Die seitherige 
Seniorenmonatskarte der DADINA wurde in das RMV-Angebot überführt.  
 
Planerisch wurde das im Juni 2016 auslaufende Linienbündel „Ried“ der Linien K59, K60, K62 
überarbeitet. Durch den Landkreis Groß -Gerau wurde die Linie K62  mittels einer europaweiten 
Ausschreibung vergeben, sie wird ab Juni 2016 unter der neuen Liniennummer 40 geführt. Die Linien 
K59 und K60 wurden zusammen mit dem Linien P und PE der HEAG mobiBus grundlegend 
umstrukturiert und werden ab Juni 2016 im Rahmen einer Direktvergabe von der HEAG mobiBus 
bedient. Dabei entfällt dann die Linie K59, während die Linie K60 einen neuen Fahrtweg und erweiterte 
Fahrplanzeiten erhält. 
 
Da die DADINA keine Fahrzeuge und Verkehrseinrichtungen betreibt, werden keine größeren 
Investitionen getätigt. Durch Vorgaben bei der Neuvergabe von Busverkehren wird eine 
umweltfreundliche Flottenstruktur bei den Busunternehmen erreicht. Die DADINA berät die Städte und 
Gemeinden bei der Modernisierung der Haltestelleninfrastruktur. So wurde im Jahr 2015 die 
Modernisierung diverser Haltestellen im Landkreis Darmstadt- Dieburg fertig gestellt und es wurde ein 
Programm zum Ausbau von Bike -and-Ride - Anlagen an Haltestellen im Landkreis Darmstadt- Dieburg 
gestartet. Auf Initiative des RMV wird für die Folgejahre angestrebt, Fahrradboxen zur Nutzung mit 
- 296 -

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Pedelecs zu errichten. Die Nutzer der Pedelecs können dann die Fahrräder sicher abstellen und 
während der Verweildauer der Fahrräder in der Box den Akku aufladen. 
 
Das betriebliche Mobilitätsmanagement wurde in Zusammenarbeit mit dem ivm Frankfurt und der IHK 
Darmstadt forciert. Es wurden mehrere Workshops zur Beratung von Kommunen und Unternehmen für 
eine umweltfreundliche Mobilität der Mitarbeiter durchgeführt. Neu dazugekommen sind im Jahr 2015 
Organisationen wie die Arbeiterwohlfahrt oder die entega. Die sog. „Coachings“ finden eine gute 
Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Der Raum Südhessen hat in den letzten Jahren im Bereich des 
Mobiltätsmanagement auch bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Im Jahr 2016 wird die 
bundesweite Veranstaltung „DECOMM“, in welcher innovative Ansätze des Mobilitätsmanagement 
diskutiert werden, in Darmstadt stattfinden.  
 
Für eine nachhaltige Entwicklung des ÖPNV -Angebotes im Gebiet der DADINA ist es sehr wichtig, dass 
die Mittelzuteilung des Landes Hessen und die Regionalisierungsmittel des Bundes erhöht werden. Im 
September 2015 konnte eine Erhöhung der Zuschussmittel seitens des Bundes erreicht werden. 
Zusammen mit einer Erhöhung des Verteilungsschlüssels zu Gunsten des Landes Hessen war davon 
auszugehen, dass der RMV ab 2016 deutlich höhere Mittelzuweisungen erhält. Da die Neuregelung für 
die neuen Bundesländer zu niedrigeren Zuschüssen geführt hätte, stellten sich diese Länder gegen 
den Kompromiss. Daher ist die genaue Hö he der Zuschussmittel noch offen. Dennoch hat der RMV für 
das Jahr 2016 zusätzliche Zugleistungen bestellt, was auch im DADINA -Gebiet zu 
Angebotsverbesserungen geführt hat.  
 
Um für die Diskussionen eine fachliche Grundlage zu definieren, wirkte die DADINA  in einer 
Arbeitsgruppe des RMV mit, welche mit der Zielsetzung initiiert wurde, den Verwendungsnachweis 
transparenter zu gestalten. Es wird angestrebt, das Projekt im Jahr 2016 zum Abschluss zu bringen 
und dann im Rahmen der neu zu verhandelnden Verträge zwischen dem RMV und dem Land Hessen 
eine erhöhte Mittelzuweisung an die lokale Ebene zu erreichen. 
 
Die DADINA sieht sich bereits durch Ihr Aufgabengebiet als Organisation mit hohem ökologischem 
Anspruch, da eine Verlagerung von Verkehren auf dem ÖPNV dem  Umweltschutz dient. Um den ÖPNV 
an sich umweltfreundlicher zu gestalten, verlangt die DADINA im Nahverkehrsplan, den 
Vergabeunterlagen und den Verkehrsverträgen von den Verkehrsunternehmen die Stellung möglichst 
umweltfreundlicher Fahrzeuge. Hierdurch eng agiert sich die DADINA für einen umweltfreundlichen 
Verkehr und sieht sich als Teil der Prozesskette einer zukunftsfähigen, multimodalen Mobilität. 
 
Zurzeit wird der Jahresabschluss 2014 noch von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & 
Touche geprüft, so dass noch kein geprüfter Jahresabschluss für die Jahre 2014 und 2015 vorliegen. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts -
jahr 2015 
wurde abgegeben. 
 
- 297 -

HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 4900    sowie  
http://www.heagmobibus.de 
Gründung: 01.01.1989 
Handelsregister:  HRA 4709, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Stadt -, Vorort - und Regionalverkehrsdiensten, 
einschließlich des Schülerverkehrs, mit Kraftfahrzeugen im Linienverkehr. Die Gesellschaft wird 
nach erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird ein e angemessene 
Verzinsung des eingesetzten Kapitals angestrebt. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen 
gleicher Art übernehmen und vertreten und Beteiligungen daran erwerben. Sie kann 
Zweigniederlassungen errichten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG mobilo GmbH 99,04% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 0,48% 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,48% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Steinmetz, Ralf   
    Weiland, Doris   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 16.513 19.584 20.804 
Jahresergebnis (TEUR) 347 759 412 
Eigenkapital (TEUR) 2.363 3.121 3.533 
Bilanzsumme (TEUR) 9.965 11.243 14.234 
Investitionen (TEUR) 0 3 6 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 145 190 198 
 
  
- 298 -

HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HEAG mobiBus GmbH & Co. KG (HEAG mobiBus) ist  eine Tochtergesellschaft der HEAG mobilo 
GmbH (HEAG mobilo). An der Gesellschaft sind außerdem die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der 
Landkreis Darmstadt-Dieburg beteiligt, die stimmrechtlich die Mehrheit besitzen.  Die HEAG mobiBus 
erbringt Omnibusverkehrsleistungen auf dem Gebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt, des 
Landeskreises Darmstadt -Dieburg sowie im Landkreis Groß-Gerau. Für alle Linien besteht eine 
Vereinbarung über die Vergabe einer Dienstleistungskonzession. Um Fahrgästen einen besseren 
Service zu bieten, hält der AirLiner, die Schnellbuslinie zum Frankfurter Flughafen, nun auch am 
Luisenplatz und an der Haltestelle "Kongresszentrum". Seit Anschaffung von Doppelstockbussen gibt 
es auf dieser Linie spürbare Fahrgastzuwächse. Auch in der Fachpre sse findet die Linie ein positives 
Echo. So wurde der AirLiner im Magazin "Regionalverkehr" als eine der zehn besten ÖPNV -Linien 
Deutschlands ausgezeichnet. Mit der Verlängerung des AirLiners bis in die Darmstädter Innenstadt 
entstehen jährlich zusätzliche Kosten in Höhe von zirka 100 TEUR pro Jahr. Hiervon übernehmen das 
Darmstadtium, das Welcome Hotel und die Darmstadt Marketing GmbH zusammen zirka ein Viertel, 
den Rest trägt die Wissenschaftsstadt Darmstadt.  Die Omnibuslinen zwischen Darmstadt und 
Weiterstadt werden seit 1. März 2014 von der HEAG mobiBus betrieben. Daher waren im Vorjahr für 
dieses Linienbündel nur Umsatzerlöse für zehn Monate enthalten. Der Rückgang der sonstigen 
betrieblichen Erträge resultiert aus höheren Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen im 
Vorjahr. Neben dem leistungsbedingt höheren Personalstand sind auch die planmäßigen 
Tarifanhebungen verantwortlich für den Anstieg des Personalaufwandes. Der planmäßige Anstieg der 
Abschreibungen resultiert aus der Beschaffung neuer Omnibusse im Rahmen der Übernahme der 
Weiterstädter Linien und die Beschaffung der Doppeldeckerbusse für die Airliner -Linie. Die HEAG 
mobiBus schließt das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresergebnis von 412  TEUR ab. Die HEAG 
mobiBus investierte 5.928 TEUR im Wesentlichen in die Beschaffung neuer Omnibusse. Die hohe 
Investitionstätigkeit und der damit verbundene Anstieg des Anlagevermögens sowie der Anstieg der 
Flüssigen Mittel bei gleichzeitig geringerem Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 
führen zu einer höheren Bilanzsumme. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme steigt 
somit zum Bilanzstichtag auf 72,2 %. Die Passivseite ist im Wesentlichen durch den Anstieg des 
Eigenkapitals und der Verbindlichkeiten durch die Aufnahme von Darlehen zur Finanzierung der 
Investitionen beeinflusst. Mit der Zuführung des positiven Jahresergebnisses zu den Kapitalrücklagen 
steigt das Eigenkapital. Bei gleichzeitig deutlich gestiegener Bilanzsumme sinkt jedoch die 
Eigenkapitalquote auf 24,8 %.  Die Laufze it des nach zähen Verhandlungen im April 2014 zwischen 
dem Landesverband Hessischer Omnibusunternehmen (LHO) und der Gewerkschaft Ver.di 
geschlossenen Tarifvertrages endete am 31. März 2016. Mögliche Tarifsteigerungen wurden in der 
Planung berücksichtigt. Auch der Manteltarif steht zur Verhandlung.  
 
Die HEAG mobiBus übernimmt zum 01.01.2016 das Geschäftsfeld Miet - und Gelegenheitsverkehr von 
der Nahverkehr-Service GmbH ( NVS). Dies beeinflusst entsprechend die Aufwendungen und Erträge.  
Die HEAG mobiBus hat  mit der Fortführung der Direktvergabe ab Fahrplanwechsel 2016/2017 die 
Sicherheit, dass die Linienleistungen bis 2026 erhalten bleiben. Unter Berücksichtigung der 
investitionsbedingt höheren Abschreibungen wird für das Geschäftsjahr 2016 ein Jahresübersch uss 
von 274 TEUR erwartet.  Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang 
mit Risiken sind wirksame Steuerungs - und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent 
weiterentwickelt werden. Dabei werden – unter Berücksichtigung definierter Risikokategorien – 
Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Die eingeleiteten Maßnahmen werden auf ihre 
Wirksamkeit hin überprüft. Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken 
Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagement für die HEAG mobiBus wird vom Gesellschafter 
übernommen. Besondere Ausfall- , Preisänderungs- oder Liquiditätsrisiken bestehen nicht. Die im Be -
richtsjahr durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt bzw. zu 
keiner v eränderten Ausrichtung des Unternehmens geführt.  Der Jahresabschluss wurde von der 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft.  
Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.  Der Darmstädter Beteiligungskodex wird 
angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des 
Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 299 -

HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 4900    sowie  
http://www.heagmobibus.de 
Gründung: 15.12.1989 
Handelsregister:  HRB 4569, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende 
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiBus GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft wird nach 
erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird eine angemessene Verzinsung des 
eingesetzten Kapitals angestrebt. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG mobilo GmbH 98,82% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 0,59% 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,59% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Steinmetz, Ralf Mitglied 0 TEUR 
Weiland, Doris Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 30 31 32 
Bilanzsumme (TEUR) 31 33 33 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 300 -

- 301 -

HEAG mobilo GmbH 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 4000 sowie 
info@heagmobilo.de sowie 
http://www.heagmobilo.de 
Gründung: 29.12.1989 
Handelsregister:  HRB 4441, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist die Beförderung von Personen im öffentlichen Personennahverkehr. 
Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die 
der genannte 
Gesellschaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer 
Unternehmen bedienen, an anderen Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben 
oder errichten oder pachten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz nach § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG 74,00% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 26,00% 
   
Beteiligungen   
HEAG mobiServ GmbH 100,00% 
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 100,00% 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 100,00% 
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 100,00% 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 99,04% 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 98,82% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kalbfuss, Matthias Vorsitzender 235 TEUR 
Dirmeier, Michael Mitglied 200 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 435 TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Schüßler, Ellen Stadtverordnete Vorsitzende 6 TEUR 
Trautmann, Reinhold  1. stv. Vorsitzender 5 TEUR 
Schellhaas, Klaus Peter Landrat 2. stv. Vorsitzender 5 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  3. stv. Vorsitzender 5 TEUR 
Schmidt, Walter Stadtverordneter 4. stv. Vorsitzender 5 TEUR 
Jourdan, Hartwig Stadtverordneter 5. stv. Vorsitzender 5 TEUR 
Busch, Gerhard Stadtrat Mitglied 4 TEUR 
Fleischmann, Christel Kreisbeigeordneter Mitglied 4 TEUR 
Korndörfer, Karl  Mitglied 4 TEUR 
Pizzichetti, Antonio  Mitglied 4 TEUR 
Thierolf, Axel  Mitglied 4 TEUR 
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied 4 TEUR 
    
    
- 302 -

HEAG mobilo GmbH 
Weidner, Felix Stadtverordneter Mitglied 4 TEUR 
Yilmaz, Ümit  Mitglied 4 TEUR 
Zuschke, Cornelia Stadträtin Mitglied 4 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Bezüge für die Mitglieder des Aufsichtsrats beliefen sich in 2015 auf 73 TEUR. Diese beinhalten 
auch die Vergütung von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind. 
  
- 303 -

HEAG mobilo GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 93.836 89.217 85.399 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 704 992 610 
   Sachanlagen 78.731 75.555 73.644 
   Finanzanlagen 14.400 12.670 11.145 
Umlaufvermögen 56.319 57.208 63.445 
   Vorräte 3.549 4.513 5.606 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 47.291 46.031 47.042 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 5.480 6.664 10.797 
Rechnungsabgrenzungsposten 62 34 27 
Summe Aktiva 150.217 146.459 148.871 
Passiva    
Eigenkapital 32.989 32.989 32.989 
   Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752 
   Kapitalrücklagen 22.237 22.237 22.237 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 49.266 49.414 49.177 
Verbindlichkeiten 65.994 62.346 65.253 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.968 1.710 1.452 
Summe Passiva 150.217 146.459 148.871 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 51.337 54.357 56.155 
   Umsatzerlöse 50.739 53.108 55.007 
   Bestandsveränderungen -9 530 428 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 606 718 720 
Sonstige betriebliche Erträge 3.453 4.410 3.975 
Betriebsleistung 54.790 58.767 60.130 
Betriebsaufwand -80.310 -84.198 -85.967 
   Materialaufwand -42.628 -46.017 -48.631 
   Personalaufwand -25.187 -25.038 -25.179 
   Abschreibungen -7.761 -8.098 -7.835 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.733 -5.045 -4.321 
Betriebsergebnis -25.520 -25.431 -25.837 
Finanzergebnis -3.474 -4.405 -6.524 
   Erträge aus Beteiligungen 26 27 27 
   Erträge aus Gewinnabführung 82 142 166 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 555 464 376 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 81 111 121 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -241 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.219 -5.149 -6.973 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -28.994 -29.836 -32.361 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2 -2 -2 
Sonstige Steuern -183 -247 -57 
Ergebnisübernahme 29.180 30.085 32.421 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 304 -

HEAG mobilo GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 105,6% 107,9% 116,7% 
Anlagenintensität 62,5% 60,9% 57,4% 
Abschreibungsquote  8,3% 9,1% 9,2% 
Investitionen (TEUR) 7.254 7.071 8.457 
Investitionsquote 7,7% 7,9% 9,9% 
Liquidität 3. Grades 114,5% 117,9% 132,9% 
Eigenkapital (TEUR) 32.989 32.989 32.989 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.752 10.752 10.752 
Eigenkapitalquote 22,0% 22,5% 22,2% 
Bankverbindlichkeiten 29.320 27.232 31.145 
Veränderung Verschuldung -859 -3.648 2.908 
Verschuldungsgrad 355,4% 344,0% 351,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -56,8% -55,3% -57,7% 
Return on Investment (ROI) -19,4% -20,5% -21,8% 
Eigenkapitalrentabilität -88,5% -91,2% -98,3% 
Gesamtkapitalrentabilität -16,6% -17,0% -17,1% 
Materialintensität 77,8% 78,3% 80,9% 
Rohertrag (TEUR) 8.708 8.339 7.524 
EBIT (TEUR) -24.856 -24.798 -25.268 
EBITDA (TEUR) -17.095 -16.701 -17.433 
Kostendeckungsgrad -73,0% -75,3% -77,2% 
Personal    
Personalintensität 46,0% 42,6% 41,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 340 354 371 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 66 73 77 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 406 427 448 
Frauenanteil Beschäftigte 16,3% 17,1% 17,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 11 12 13 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 3 2 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 16 15 15 
Frauenanteil Auszubildende 31,3% 20,0% 13,3% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 39 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 116 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 49 48 47 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  60 57 54 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 13,3% 13,3% 13,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 305 -

HEAG mobilo GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Zu den Aufgaben der HEAG mobilo GmbH als führendes ÖPNV-Infrastrukturunternehmen in Südhessen 
gehört der Betrieb und die Instandhaltung von Straßenbahnanlagen, das Verkehrsmanagement und 
der Vertrieb von Fahrscheinen. Darüber hinaus sorgt die Straßenbahnwerkstatt für die Wartung und 
Instandhaltung der Straßenbahnen. Der Bereich Gleisinfrastruktur umfasst den Betrieb des 
Straßenbahnnetzes, dessen Instandhaltung sowie die Planung von notwendigen 
Streckenerweiterungen. Unternehmensübergreifend sorgt die Verkehrsleitstelle für einen möglichst 
reibungslosen Linienbetrieb in der Region und überwacht insbesondere die Pünktlichkeit und 
Anschlüsse der Busse und Bahnen. Zudem werden umfangreiche Daten zur Qualitätsüberwachung 
gespeichert, und es wird eine umfassende und aktuelle Fahrgastinformation angeboten. Das dich te 
Vertriebsnetz ermöglicht den Fahrgästen einen einfachen Fahrkartenerwerb. Dazu zählen das 
Kundenzentrum am Luisenplatz, eine Beteiligung an der RMV -Mobilitätszentrale am Darmstädter 
Hauptbahnhof sowie die Betreuung zahlreicher privater Verkaufsstellen und rund 120 Fahr -
kartenautomaten an Haltestellen. Bund und Länder haben sich am 24. September 2015 zur Zukunft  
der Nahverkehrs finanzierung geeinigt: Die Regionalisierungsmittel für den Schienenpersone -
nnahverkehr werden demnach von heute rund 7,4 Mrd. EUR auf 8 Mrd. EUR pro Jahr aufgestockt, die 
jährliche Dynamisierung dieser Mittel steigt auf 1,8 % (vormals 1,5%). Außerdem sollen Zuschüsse für 
Bauvorhaben des ÖPNV mit zuwendungsfähigen Kosten über 50 Mio. EUR auch nach 2019 weiter 
gezahlt werden. Mit der a lleinigen Fortführung der GVFG-Mittel lässt sich laut dem Verband Deutscher 
Verkehrsunternehmen (VDV) der Sanierungsstau von über vier Mrd. EUR bei den kommunalen ÖPNV -
Infrastrukturen allerdings nicht auflösen. Es müssen nun noch die Entflechtungsmittel be darfsgerecht 
erhöht und über 2019 zweckgebunden fortgeführt werden. Denn die Finanzierung von 
Infrastrukturprojekten mit zuwendungsfähigen Kosten unter 50  Mio. EUR ist noch immer nicht 
gesichert. Dies trifft viele kommunale Unternehmen wie die HEAG mobilo,  die aufgrund ihrer Größe 
fast ausschließlich Maßnahmen unter 50  Mio. EUR haben. Außerdem gibt es noch keine Regelung 
über die Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen, um den Sanierungsstau abzubauen.  
 
Die Novelle des Erneuerbare -Energien-Gesetzes (EEG) wurde am 27. Juni 2014 verabschiedet. Zweck 
dieses Gesetzes ist es, insbesondere im Interesse des Klima - und Umweltschutzes eine nachhaltige 
Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der 
Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, fossile 
Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom 
aus erneuerbaren Energien zu fördern. Bisher profitierten stromintensive Unternehmen und 
Schienenbahnen wie die HEAG mobilo von einer Ausnahmeregelung. Diese zahlten eine reduzierte 
EEG-Umlage für den Fahrstrom. Mit der Novelle reduziert sich der Vorteil für diese Unternehmen. 
Schienenbahnen müssen seit 2015 20  % des regulären Satzes zahlen. Laut VDV sind von der 
Neuregelung mehr als 70 große Schienenbahnunternehmen betroffen, deren zu zahlende EEG -Umlage 
für den Verbrauch von Fahrstrom von 80  Mio. EUR (2014) auf rund 150  Mio. EUR stieg. Die HEAG 
mobilo verzeichnet einen Anstieg von 84 %. 
 
Nach Abschluss der Arbeiten zur Erneuerung der Ver - und Entsorgungsleitungen und Kanäle begannen 
die Wissenschaftsstadt Darmstadt und HEAG mobilo im März 2015  mit dem Neubau im westlichen 
Bereich der Bismarckstraße in Darmstadt. Dort wird der Verkehrsraum neu geordnet und eine vom 
Autoverkehr abgesetzte ÖPNV-Trasse sowie die neue barrierefreie Haltestelle „Kirschenallee“ errichtet. 
Die Bauarbeiten gestalteten sich im letzten Jahr aufgrund größerer Probleme im Baugrund und 
erhöhter Anforderungen an die Kampfmittelfreiheit schwierig. In diesem Bereich waren intensive 
Bodensondierungen mit Bohrungen bis zu einer Tiefe von 5 Metern in einem engen Raster erforderlich.  
In den Sommerferien erfolgten abschließende Bauarbeiten am Rasengleis in der Heidelberger 
Landstraße, der barrierefreier Ausbau von drei Haltestellen in unserem Streckennetz sowie eine 
Anpassung der Fahrleitung auf dem Betriebshof Frankenstein in Darmstadt -Eberstadt. Darüber hinaus 
wurden 2015 zwei weitere Straßenbahnhaltestellen barrierefre i ausgebaut. Damit folgt die HEAG 
mobilo der Verpflichtung aus dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG), nachdem bis 1. Januar 2022 
– bis auf begründete Ausnahmen – der ÖPNV vollständig barrierefrei zugänglich sein soll. Derzeit sind 
71 % der Straßenbahnhaltestellen barrierefrei.  Der Anstieg der Umsatzerlöse um 1,9  Mio. EUR 
gegenüber 2014 ist auf die höhere Leistungen der Tochtergesellschaften sowie höhere Erlösen aus 
Baumaßnahmen und dem RMV -Einnahmeaufteilungsverfahren (EAV) zurückzuführen. Das Vorjahr war 
durch periodenfremde Erlöse aus dem EAV 2013 geprägt. Der Materialaufwand ist durch die 
umfangreichen Baumaßnahmen und dem Entgelt für die Erstellung der Straßenbahnverkehrs-
leistungen beeinflusst. Diese sind ursächlich für den Anstieg um 2,6  Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr. 
Der Personalaufwand ist durch den Tarifabschluss vom Frühjahr 2014 sowie gegenläufige 
- 306 -

HEAG mobilo GmbH 
Sondereffekte bei den Altersvorsorgeaufwendungen beeinflusst. Die sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen liegen unter dem Vorjahresniveau. Diese Position w ar 2014 durch höhere 
Abschreibungen auf Forderungen beeinflusst. Wie auch im Vorjahr ist der Zinsaufwand durch den 
gesunkenen Zinsfuß bei der Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen belastet. Hierdurch stiegen die 
Zinsen um 1,8  Mio. EUR. Das strukturbedin gt negative Ergebnis vor Verlustübernahme beträgt -
32,4 Mio. EUR und ist erheblich durch Instandhaltungsmaßnahmen geprägt.  Die HEAG mobilo 
investierte 2015 8, 4 Mio. EUR in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Die 
Investitionen betrafen dabei Infrastrukturmaßnahmen, wie der Ausbau der Bismarckstraße, der 
barrierefreie Ausbau von Haltestellen sowie Anlagen zur Fahrgastinformation und 
Fahrscheinverkaufssysteme. Unter Berücksichtigung der Investitionen, der erhaltenen Zuschüsse und 
der Abschreibungen sank das Sachanlagevermögen. Der Rückgang der Finanzanlagen resultiert aus 
der planmäßigen Tilgung von Ausleihungen. Aufgrund des geringeren Anlagevermögens und der 
gesunkenen Forderungen aus zugesagten Zuschüssen stieg die Bilanzsumme. Der Anstieg der  
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, bedingt durch die Aufnahme eines Darlehens zur 
Finanzierung der Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen sowie der Anstieg der Verbindlichkeiten aus 
Fahrgeldeinnahmen bei gleichzeitig geringeren Verbindlichkeit en aus noch nicht erhaltenen 
Zuschüssen führten auf der Passivseite zu einer deutlich höheren Bilanzsumme. 
 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken setzt die HEAG 
mobilo wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme ein, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei 
werden sowohl Eintrittswahrscheinlichkeit als auch Schadenshöhe bewertet. Eingeleitete Maßnahmen 
werden auf ihre Wirksamkeit überprüft. Die im Geschäftsjahr vorgenommenen Analysen haben keine 
bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt. Damit war keine Veränderung der Unternehmens-
ausrichtung notwendig.  Instandhaltungen an den Strecken und der Zinsaufwand im Zusammenhang 
mit der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgung werden das wirtschaftliche Ergebnis 2016 
belasten. Mit den geplanten aufwandsrelevanten Maßnahmen erwarten wir Kostensteigerungen beim 
Materialaufwand in Höhe von 6 %. Demgegenüber steht eine geplante Steigerung der Umsatzerlöse für 
2016 von 10 %. Hiervon resultieren vier Prozentpunkte aus der gemäß Bilanzrechtsumsetzungsgesetz 
geforderten Umgliederung von den sonstigen betrieblichen Erträgen zu den Umsatzerlösen. Unter 
Berücksichtigung der beschriebenen Einflüsse erwartet die HEAG mobilo 2016 ein strukturbedingt 
negatives Ergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von - 36,5 Mio. EUR. Nachhaltiges Handeln hat im 
HEAG Verkehrskonzern große Bedeutung. Seit 2008 fahren die Straßenbahnen in Darmstadt 
ausschließlich mit Ökostrom. Zwei Jahre später wurde die Versorgung der Betriebsanlagen ebenfalls 
auf Ökostr om umgestellt, und es wurde eine Photovoltaik -Anlage auf dem Dach der 
Omnibusabstellhalle auf dem Betriebshof Böllenfalltor installiert. Eine weitere Anlage wurde Ende 
2011 auf dem Dach des Straßenbahndepots in Darmstadt -Kranichstein in Betrieb genommen. S eit 
Anfang 2012 werden die Betriebsgebäude mit klimaneutralem Erdgas beheizt.  
 
Die HEAG mobilo beschäftigte zum 31. Dezember 2015 insgesamt 472 Mitarbeiter, darunter 18 
Auszubildende. 2015 haben sieben junge Menschen eine Ausbildung bei der HEAG mobilo be gonnen. 
Vier Auszubildende, die 2015 ihre Ausbildung abgeschlossen haben, wurden in ein befristetes 
Arbeitsverhältnis übernommen.  
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
 
- 307 -

HEAG mobiServ GmbH 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 4455 sowie 
info@heagmobiserv.de sowie 
http://www.heagmobiserv.de 
Gründung: 08.12.2004 
Handelsregister:  HRB 9369, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck des Unternehmens ist der Betrieb einer Kraftfahrzeug -Werkstatt nebst Tankstelle und 
Waschanlage sowie die Erbringung von weiteren Dienstleistungen und Nebengeschäften im Kfz -
Bereich. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG mobilo GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Dirmeier, Michael Mitglied 0 TEUR 
Kalbfuss, Matthias Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung. 
   
  
- 308 -

HEAG mobiServ GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 124 175 189 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 3 1 0 
   Sachanlagen 122 174 189 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 718 741 877 
   Vorräte 286 318 353 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 311 219 198 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 122 204 326 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 843 916 1.066 
Passiva    
Eigenkapital 553 553 553 
   Gezeichnetes Kapital 100 100 100 
   Kapitalrücklagen 453 453 453 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 27 49 54 
Verbindlichkeiten 263 315 459 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 843 916 1.066 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 3.746 4.989 4.698 
   Umsatzerlöse 3.755 4.934 4.693 
   Bestandsveränderungen -10 55 5 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1 3 2 
Betriebsleistung 3.747 4.992 4.700 
Betriebsaufwand -3.666 -4.851 -4.497 
   Materialaufwand -2.987 -3.954 -3.563 
   Personalaufwand -224 -401 -399 
   Abschreibungen -33 -33 -37 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -421 -462 -498 
Betriebsergebnis 81 141 203 
Finanzergebnis 1 1 -2 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -2 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 82 142 201 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 -35 
Ergebnisabführung -82 -142 -166 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 309 -

HEAG mobiServ GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 444,8% 315,1% 292,6% 
Anlagenintensität 14,8% 19,1% 17,7% 
Abschreibungsquote  26,8% 19,0% 19,4% 
Investitionen (TEUR) 29 85 50 
Investitionsquote 23,3% 48,4% 26,5% 
Liquidität 3. Grades 247,8% 203,7% 170,9% 
Eigenkapital (TEUR) 553 553 553 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 65,6% 60,3% 51,8% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 177 52 145 
Verschuldungsgrad 52,4% 65,8% 92,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 2,2% 2,9% 3,5% 
Return on Investment (ROI) 9,7% 15,5% 15,5% 
Eigenkapitalrentabilität 14,8% 25,7% 30,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 9,7% 15,5% 15,8% 
Materialintensität 79,7% 79,2% 75,8% 
Rohertrag (TEUR) 759 1.035 1.135 
EBIT (TEUR) 81 141 203 
EBITDA (TEUR) 114 175 239 
ROCE 11,9% 18,7% 19,0% 
Personal    
Personalintensität 6,0% 8,0% 8,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 6 12 11 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 6 12 11 
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% 0,0% 0,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 4 2 2 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 1 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 4 2 3 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 0,0% 33,3% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 1 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 1 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 30 29 29 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  22 29 28 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 310 -

HEAG mobiServ GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Fahrzeuginstandhaltung der Omnibusse sowie der LKW und PKW sind Aufgabe der HEAG 
mobiServ und werden zum weit überwiegenden Teil für die HEAG mobilo, HEAG mobiBus GmbH & Co. 
KG, Nahverkehr -Service GmbH (NVS) und andere Unternehmen des HEAG -Konzerns erbracht.  Seit 
Ende 2012 sinkt der Dieselpreis stetig.  Im Durchschnitt lag der Dieselpreis auf dem Niveau vom 
Herbst 2009 und damit um mehr als 15 Cent unter dem Vorjahresniveau. Für die HEAG mobiServ hat 
dies keine wesentlichen Ergebnisauswirkungen, da es sich bei dem Verkauf von Dieselkraftstoffen für 
das Unternehmen um ein Geschäft mit geringem Margenaufschlag handelt.  Die Umsatzerlöse sanken 
im Vergleich zum Vorjahr um 241  TEUR. Wesentlichen Einfluss hat der gesunkene Dieselpreis und 
damit verbunden geringerer Umsatz bei ähnlicher Absatzmenge. Diese Entwicklung zieht einen 
geringeren Materialaufwand und einen Rückgang der Materialaufwandsquote nach sich.  Die HEAG 
mobiServ schließt das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von 
166 TEUR ab. Investitionen in Höhe von 50 TEUR in das Anlagevermögen führen zu einem Anstieg des 
Anlagevermögens auf 189  TEUR. Ursächlich für das höhere Umlaufvermögen sind stichtagsbedingt 
höhere Vorräte und ein deutlicher Anstieg der liquiden Mittel. Aus der Entwicklung des Anlage - und 
Umlaufvermögens resultiert eine im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Bilanzsumme. Auf der 
Passivseite sind im Wesentlichen stichtagsbezogen höhere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen 
Unternehmen zu verzeichnen.  Die Arbeitgebervereinigung öffentlicher Nahverkehrsunternehmen e. V. 
(AVN) und die Gewerkschaft Ver .di schlossen Anfang Mai 2014 einen Tarifvertrag. Dieser ist erstmals 
zum 30. Juni 2016 kündbar. Mögliche Tarifsteigerungen wurden in der Planung berücksichtigt  
 
Infolge der Verjüngung des Omnibusfuhrparks und der weiteren geplanten Neuanschaffungen seitens 
der NVS und der HEAG mobiBus werden rückläufige Werkstattaufträge erwartet. Für das Geschäftsjahr 
2016 wird mit einer Dieselpreissteigerung von 3 % gerechnet. Für die Umsatzerlöse erwartet die HEAG 
mobiServ, bedi ngt durch die Dieselpreissteigerung und die Entwicklung der Werkstatt -leistungen, 
einen leichten Anstieg von 2,5  %. Dem gegenüber steht ein um 3,5  % höherer Materialaufwand. 
Daneben wird ein Anstieg des Personalaufwandes um 13,9  % infolge von Tarifsteigerungen und der 
geplanten Übernahme von Auszubildenden erwartet. Unter Berücksichtigung der genannten 
Entwicklung erwarten wir für den gesamten auf die HEAG mobiBus übertragenen Geschäftsbetrieb 
2016 ein Jahresergebnis von 94 TEUR.  
 
Für 2016 ist die Verschme lzung der HEAG mobiServ mit der HEAG mobiBus geplant. Mit der 
Verschmelzung übernimmt die HEAG mobiBus alle Aufgaben der HEAG mobiServ. Damit verbunden ist 
auch die Übernahme des Personals. 
 
Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Um gang mit Risiken sind 
wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei 
werden – unter Berücksichtigung definierter Risikokategorien – Eintrittswahrscheinlichkeit und 
Schadenshöhe bewertet. Die eingeleiteten Maßnahmen werden auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. 
Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken Berichterstattungspflicht. 
Das Risikomanagement für die HEAG mobiServ wird vom Gesellschafter übernommen. Wesentliche 
Ausfall- oder Liquiditätsrisiken liegen nicht vor. Da Preissteigerungen bei der Treibstoffbeschaffung an 
die Kunden weitergereicht werden, besteht insoweit kein Risiko. Die im Berichtsjahr durchgeführten 
Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt bzw . zu keiner veränderten 
Ausrichtung des Unternehmens geführt. Das Unternehmen beschäftigte 2015 im Durchschnitt 
14 Mitarbeiter, darunter 3 Auszubildende. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeb en. 
 
- 311 -

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 4242 sowie 
info@heagmobitram.de sowie 
http://www.heagmobitram.de 
Gründung: 08.12.2004 
Handelsregister:  HRA 7158, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Beförderung von Personen im Straßenbahnverkehr. Die Gesellschaft 
kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen 
geeignet sind. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, an 
anderen Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder errichten oder pachten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG mobilo GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Dirmeier, Michael   
    Dittrich, Holger   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
  
- 312 -

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0 0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 92 94 94 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 90 93 90 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2 1 4 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 92 94 94 
Passiva    
Eigenkapital 50 50 50 
   Kapitalanteile 50 50 50 
   Rücklagen 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 10 10 10 
Verbindlichkeiten 32 34 34 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 92 94 94 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 26.615 27.888 28.882 
   Umsatzerlöse 26.615 27.888 28.882 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 26.615 27.889 28.882 
Betriebsaufwand -26.588 -27.861 -28.855 
   Materialaufwand -26.565 -27.838 -28.832 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -24 -23 -23 
Betriebsergebnis 26 27 27 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 26 27 27 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 26 27 27 
- 313 -

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - - 
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  - - - 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote - - - 
Liquidität 3. Grades 219,7% 213,0% 213,6% 
Eigenkapital (TEUR) 50 50 50 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 50 50 50 
Eigenkapitalquote - - - 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 1 2 0 
Verschuldungsgrad 83,6% 88,5% 88,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,1% 0,1% 0,1% 
Return on Investment (ROI) 28,9% 28,8% 28,8% 
Eigenkapitalrentabilität 53,0% 54,4% 54,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 28,9% 28,8% 28,8% 
Materialintensität 99,8% 99,8% 99,8% 
Rohertrag (TEUR) 50 50 50 
EBIT (TEUR) 26 27 27 
EBITDA (TEUR) 26 27 27 
ROCE 32,4% 32,3% 32,2% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weib
lich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
0   
- 314 -

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HEAG mobiTram GmbH & Co. KG (HEAG mobiTram ) gehört als Tochtergesellschaft der HEAG 
mobilo GmbH (HEAG mobilo) zur Nahverkehrssparte des HEAG -Konzerns. Auf der Grundlage eines 
Verkehrsleistungsvertrags erbringt die HEAG mobiTram Straßenbahnverkehrsleistungen für die HEAG 
mobilo.  
 
Das Jahresergebnis 2015 der HEAG mobiTram ist im Wesentlichen beeinflusst durch Umsatzerlöse 
aus Verkehrsleistungen in Höhe von 28.882  TEUR. Den Erlösen stehen 28.832  TEUR Aufwendungen 
aus bezogenen Leistungen gegenüber. Die HEAG mobiTram schloss das Geschäftsjahr 2015 mit  einen 
Jahresüberschuss von 27 TEUR ab. 
 
Die Aktivseite der Bilanz besteht im Wesentlichen aus Forderungen gegen die HEAG mobilo  in Höhe 
von 90  TEUR. Dem gegenüber stehen auf der Passivseite das Eigenkapital in unveränderter Höhe, 
Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Das Unternehmen verfügt über kein Anlagevermögen.  
 
Durch die vertraglichen Regelungen mit der HEAG mobilo erwarten wir für das Geschäftsjahr 2016 
einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse und des Materialaufwandes von jeweils rund 3,6  % bei einem 
Jahresergebnis in Höhe von 26 TEUR. 
 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken setzen wir 
wirksame Steuerungs - und Kontrollsysteme ein, die wir permanent weiterentwickeln. Dabei werden 
Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Eingeleitete Maßnahmen überprüfen wir auf 
ihre Wirksamkeit. Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken eine 
Berichterstattungspflicht. Aufgrund der Ausgestaltung des Verkehrsleistungsvertrages hat die HEAG 
mobiTram weder ein nennenswertes Verlustrisiko noch eine nennenswerte Gewinnchance. Der Bestand 
bzw. die weitere Entwicklung ist vom Fortbestand des Verkehrsleistungsvertrages abhängig. 
Anhaltspunkte für eine Kündigung oder Veränderung liegen nicht vor. Die im Geschäftsjahr 
vorgenommenen Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt. Damit war eine 
veränderte Ausrichtung des Unternehmens nicht notwendig. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteilig ungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
 
 
- 315 -

HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 4242  sowie  
info@heagmobitram.de  sowie  
http://www.heagmobitram.de 
Gründung: 29.12.2004 
Handelsregister:  HRB 9362, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende 
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiTram GmbH & Co. KG. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG mobilo GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Dirmeier, Michael Mitglied 0 TEUR 
Dittrich, Holger Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 29 30 31 
Bilanzsumme (TEUR) 30 32 32 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 316 -

- 317 -

Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 4800 sowie info@nvs-
busreisen.de sowie http://www.nvs-
busreisen.de 
Gründung: 08.12.1997 
Handelsregister:  HRB 24904, Amtsgereicht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Organisation und Durchführung von öffentlichem 
Personen-Nahverkehr (ÖPNV). Ziel des Unternehmens ist die wirtschaftliche Erstellung von ÖPNV -
Leistungen und eine bessere Kapazitätsauslastung der Gesellschaft. Die Gesellschaft kann alle 
Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet 
sind. Sie kann Zweigniederlassun
gen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen 
Unternehmen beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es b esteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG mobilo GmbH 100,00% 
   
Beteiligungen   
Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH 0,61% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Dirmeier, Michael Mitglied 0 TEUR 
Kalbfuss, Matthias Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
  
- 318 -

Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 2.120 1.802 1.554 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 2.120 1.801 1.554 
   Finanzanlagen 1 1 1 
Umlaufvermögen 1.166 1.226 1.177 
   Vorräte 67 29 28 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 671 709 398 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 428 488 751 
Rechnungsabgrenzungsposten 1 1 1 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 16 0 0 
Summe Aktiva 3.303 3.029 2.733 
Passiva    
Eigenkapital 0 193 411 
   Gezeichnetes Kapital 120 120 120 
   Kapitalrücklagen 2.500 2.500 2.500 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -2.636 -2.427 -2.209 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 16 0 0 
Rückstellungen 1.694 1.525 1.300 
Verbindlichkeiten 1.609 1.310 1.022 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 3.303 3.029 2.733 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 3.199 3.425 3.939 
   Umsatzerlöse 3.176 3.451 3.949 
   Bestandsveränderungen 23 -26 -9 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 438 388 495 
Betriebsleistung 3.637 3.813 4.434 
Betriebsaufwand -3.326 -3.460 -4.115 
   Materialaufwand -1.238 -1.347 -1.598 
   Personalaufwand -1.149 -1.258 -1.356 
   Abschreibungen -420 -337 -356 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -519 -518 -805 
Betriebsergebnis 311 353 319 
Finanzergebnis -159 -141 -99 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 2 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -160 -142 -101 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 153 212 220 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -2 -2 -2 
Jahresergebnis 150 209 218 
- 319 -

Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 10,7% 26,4% 
Anlagenintensität 64,2% 59,5% 56,9% 
Abschreibungsquote  19,8% 18,7% 22,9% 
Investitionen (TEUR) 2 19 167 
Investitionsquote 0,1% 1,1% 10,7% 
Liquidität 3. Grades 35,3% 43,2% 50,7% 
Eigenkapital (TEUR) 0 193 411 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 120 120 120 
Eigenkapitalquote 0,0% 6,4% 15,0% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -257 -298 -289 
Verschuldungsgrad - >1000% 564,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 4,7% 6,1% 5,5% 
Return on Investment (ROI) 4,6% 6,9% 8,0% 
Eigenkapitalrentabilität - 108,2% 53,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 9,4% 11,6% 11,7% 
Materialintensität 34,0% 35,3% 36,0% 
Rohertrag (TEUR) 1.961 2.078 2.341 
EBIT (TEUR) 311 353 319 
EBITDA (TEUR) 731 690 675 
ROCE 20,9% 23,8% 22,8% 
Personal    
Personalintensität 31,6% 33,0% 30,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 33 32 35 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 2 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 35 34 37 
Frauenanteil Beschäftigte 5,7% 5,9% 5,4% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 18 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 48 51 51 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 37 37 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 320 -

Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Nahverkehr -Service GmbH erbringt seit Dezember 2010 Omnibusverkehrsleistungen im 
Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) an der Bergstraße. Neben dem Hauptgeschäftsfeld 
Personennahverkehr bietet die NVS auch Leistungen im Gelegenheitsverkehr an. 
 
Zum Fahrplanwechsel 2014/2015 wurden Leistungen der Linien NB und K50/52 zusammengefasst. 
Die Neukonzeption brachte die Linien K50, K51 und K52 hervor. Die NVS fährt nun diese drei Linien 
im Auftrag der HEAG mobiBus. Dies führt zu einer Leistungssteigerung bei der NVS. Die Umsatzerlöse 
stiegen um 498 TEUR gegenüber dem Vorjahr an. Ursächlich hierfür ist die Neukonzeption der Linien 
K50/52 und die Übernahme eines umfangreichen Schienenersatzverkehrs im Rahmen der 
Gleissanierung an der Heidelberger Landstraße in Darmstadt -Eberstadt. Der Anstieg der sonstigen 
betrieblichen Erträge ist auf höhere Erträge aus Schadensfällen zurückzuführen. Trotz des gesunkenen 
Dieselpreises steigt der Material- aufwand deutlich über das Vorjahresniveau, ausschlaggebend hierfür 
sind die höheren Verkehrsleistungen. Der höhere Mitarbeiterstand und die planmäßigen 
Tarifsteigerungen auf Basis des Tarifvertrages vom April 2014 sind ursächlich für die Entwicklung des 
Personalaufwandes. Die höhere Investitionstätigkeit im Berichtsjahr führt e zu einem Anstieg der 
Abschreibungen. Der Rückgang des Zinsaufwandes ist auf geringere Aufwendungen aus der Aufzinsung 
der Drohverlustrückstellung sowie geringere Zinsaufwendungen für das Darlehen der Gesellschafterin,  
HEAG mobilo GmbH, zurückzuführen. Vor Verrechnung mit dem Verlustvortrag schließt die NVS das 
Geschäftsjahr 2015 mit einem Ergebnis in Höhe von 218 TEUR ab. 
 
Die NVS investierte 167  TEUR in Sachanlagevermögen und hier im Wesentlichen in die Beschaffung 
von Omnibussen. Das Anlagevermögen sank infolge der die Investitionen übersteigenden planmäßigen 
Abschreibungen. Der Anstieg des Umlaufvermögens resultiert im Wesentlichen aus einem 
stichtagsbezogenen höheren Bestand an Forderungen gegenüber der HEAG mobilo und einem höheren 
Bestand an Flüssigen Mitteln. Auf der Passivseite ist ein Rückgang der Rückstellungen und der 
Verbindlichkeiten zu verzeichnen. Ursächlich hierfür ist die planmäßige Teilauflösung der 
Drohverlustrückstellung für das Linienbündel „Nördliche Bergstraße“ sowie bei den Verbindlichkeiten 
die planmäßige Tilgung des zur Finanzierung von Omnibussen aufgenommenen Darlehens gegenüber 
der Gesellschafterin, HEAG mobilo GmbH. Der  Jahresüberschuss wurde mit dem bestehenden 
Verlustvortrag aus dem Vorjahr verrechnet.  Die NVS trennt sich zum 01.01.2016 vom Geschäftsfeld 
Miet- und Gelegenheitsverkehr. Das Geschäftsfeld wird dann von der HEAG mobiBus übernommen. Die 
Laufzeit des nach zähen Verhandlungen im April 2014 zwischen dem LHO und der Gewerkschaft 
Ver.di geschlossenen Tarifvertrages endet am 31. März 2016. Mögliche Tarifsteigerungen wurden in 
der Planung berücksichtigt. Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die NVS geringere Umsatz erlöse 
aufgrund des Übergangs der Miet- und Gelegenheitsverkehrs zur HEAG mobiBus und einem geringeren 
Volumen im Schienenersatzverkehr. Unter Berücksichtigung des erwarteten leichten 
Dieselpreisanstieges sowie des zu erwartenden neuen Tarifabschluss im LHO sowie der 
Neutralisierung des Ergebnisses für das Linienbündel „Nördliche Bergstraße“ durch die 
Drohverlustrückstellung ist für das Jahr 2016 – bei einem Umsatzrückgang von 15,5  % - ein 
Jahresüberschuss von 152 TEUR geplant. Die NVS beschäftigte 2015 im Durchschnitt 37 Mitarbeiter. 
 
Die NVS ist insbesondere aufgrund der fortschreitenden Intensivierung des Wettbewerbs einer Vielzahl 
von Risiken ausgesetzt, die in den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgeführt sind. Zur 
frühzeitigen Erkennung, zur Bewert ung und zum konsequenten Umgang mit Risiken sind wirksame 
Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiter entwickelt werden. Dabei werden - 
unter Berücksichtigung definierter Risikokategorien – Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe 
bewertet. Die eingeleiteten Maßnahmen werden auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Neben der 
regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken Berichterstattungspflicht.  
 
Die im Geschäftsjahr vorgenommenen Analysen haben keine bestands- gefährdenden Risiken 
aufgezeigt. Jedoch bestehen Risiken, die das Unternehmen näher beobachtet, um Maßnahmen 
einleiten zu können. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
 
- 321 -

Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales 
 
 Klinikum Darmstadt GmbH 
 Beteiligungsgesellschaften der Klinikum Darmstadt GmbH, u.a.: 
 
 
 
 
 
 
 
 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
 Zweckverband Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Da.-Di.  
Ziele im Geschäftsfeld 
Innerhalb des Geschäftsfeldes Gesundheit leistet das Klinikum 
Darmstadt als wachsender Gesundheitsdienstleister und als 
Krankenhaus der Maximalversorgung einen herausgehobenen Bei-
trag zur medizinischen Versorgung der Menschen in Südhessen. 
Daneben umfasst das Geschäftsfeld den Betrieb von Behinder-
tenwerkstätten, von Schwimmbädern sowie die Altenpflege. 
Ziel des Geschäftsfelds ist es, die Krankenhausversorgung auf 
hohem Niveau zu sichern und weiter auszubauen. Gleiches gilt für 
die Altenpflege und die Behindertenwerkstätten. 
Darüber hinaus 
gilt es jedoch auch, Kosten zu senken und d amit die Wirtschaf t-
lichkeit zu verbessern . Ziel des Eigenbetriebs Werkstätten und 
Wohneinrichtungen ist es, ein selbst bestimmtes und modernes 
Leben von Menschen mit Behinderung zu organisieren und zu 
ermöglichen.  
Kooperationen 
 
Das Geschäftsfeld Gesundheit unterhält zahlreiche Kooperationen, 
u.a. zu der TU Darmstadt, der Evangelischen Fachhochschule 
Darmstadt, sowie zu den Universitäten Frankfurt, Heidelberg und 
Mannheim. Themenschwerpunkte sind u.a. „Haptische Sensoren“, 
die gemeinsame Durchführung von Vorlesungen und Unters u-
chungen sowie die Bereitstellung des Angebots  des praktischen 
Jahres für Medizinstudenten (Akademisches Lehrkrankenhaus). 
Auszeichnungen * 
 
 
 Marienhospital Darmstadt gGmbH 
 SSG Starkenburg Service GmbH 
 Klinikum Catering Service GmbH 
 Emilia Seniorenresidenz GmbH 
 Sanitätshaus am Klinikum GmbH  
 Medizinisches Versorgungszentrum am  
Klinikum Darmstadt GmbH (MVZ) 
  
 
 
 Darmstädter gemeinnützige Kinderkliniken-
betriebs-GmbH 
 Gesundheits- und Pflegeberufe DA – GG 
GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Gesundheit & Soziales 
 
- 322 -

- 323 -

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
Anschrift: Dieburger Straße 31, 64287 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 40 20 sowie 
mail@kinderkliniken.de sowie 
http://www.kinderkliniken.de 
Gründung: 16.07.1996 
Handelsregister:  HRB 6557, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft beteiligt sich an der Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Pflegepersonal. Die 
Gesellschaft dient  der Förderung des öffentlichen  Gesundheitswesens. Gesellschaftszweck des 
Unternehmens ist der Betrieb von medizinischen Fachabteilungen im Auftrag und im Namen der 
Gesellschafter und unter Wahrung der bei den Gesellschaftern verbleibenden Versorgungsvert räge, 
insbesondere die Zusammenfassung der pädiatrischen Fachabteilungen einschließlich 
sozialpädiatrischer und Intensivbehandlung ohne operative Eingriffe an Kindern unter dem Namen 
"Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret". 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Klinikum Darmstadt GmbH 50,00% 
Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt 50,00% 
   
Beteiligungen   
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 25,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Lettgen, Dr. med. Bernhard Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 324 -

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 3.803 3.732 3.659 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 4 3 1 
   Sachanlagen 1.658 1.543 1.415 
   Finanzanlagen 2.142 2.187 2.243 
Umlaufvermögen 17.983 20.074 22.095 
   Vorräte 298 354 295 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.135 4.954 5.095 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 13.550 14.766 16.705 
Rechnungsabgrenzungsposten 5 2 8 
Summe Aktiva 21.791 23.809 25.763 
Passiva    
Eigenkapital 11.880 14.294 16.167 
   Gezeichnetes Kapital 26 26 26 
   Kapitalrücklagen 102 102 102 
   Gewinnrücklage 9.325 11.365 14.166 
   Bilanzergebnis 2.428 2.801 1.873 
Sonderposten 1.610 1.515 1.352 
Rückstellungen 1.637 1.499 1.536 
Verbindlichkeiten 6.663 6.501 6.708 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 21.791 23.809 25.763 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 22.894 24.524 25.612 
   Umsatzerlöse 23.082 24.471 25.667 
   Bestandsveränderungen -188 52 -54 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.311 1.444 1.854 
Betriebsleistung 24.205 25.967 27.467 
Betriebsaufwand -21.784 -23.608 -25.652 
   Materialaufwand -3.825 -4.130 -4.302 
   Personalaufwand -14.828 -16.144 -17.639 
   Abschreibungen -393 -428 -454 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.738 -2.905 -3.257 
Betriebsergebnis 2.421 2.359 1.815 
Finanzergebnis 91 62 72 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100 90 78 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9 -28 -5 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.512 2.421 1.887 
Außerordentliches Ergebnis -80 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -4 -7 -14 
Jahresergebnis 2.428 2.414 1.873 
- 325 -

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 312,4% 383,0% 441,8% 
Anlagenintensität 17,5% 15,7% 14,2% 
Abschreibungsquote  10,3% 11,5% 12,4% 
Investitionen (TEUR) 431 313 331 
Investitionsquote 11,3% 8,4% 9,0% 
Liquidität 3. Grades 216,7% 250,9% 268,0% 
Eigenkapital (TEUR) 11.880 14.294 16.167 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26 26 26 
Eigenkapitalquote 54,5% 60,0% 62,8% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -686 -162 207 
Verschuldungsgrad 79,9% 64,9% 58,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 10,6% 9,8% 7,3% 
Return on Investment (ROI) 11,1% 10,1% 7,3% 
Eigenkapitalrentabilität 20,4% 16,9% 11,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 11,2% 10,3% 7,3% 
Materialintensität 15,8% 15,9% 15,7% 
Rohertrag (TEUR) 19.069 20.393 21.310 
EBIT (TEUR) 2.421 2.359 1.815 
EBITDA (TEUR) 2.814 2.788 2.269 
ROCE 12,3% 11,1% 7,9% 
Personal    
Personalintensität 61,3% 62,2% 64,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 21 24 24 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 121 139 143 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 142 163 167 
Frauenanteil Beschäftigte 85,2% 85,3% 85,6% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 0 1 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 0 1 
Frauenanteil Auszubildende 100,0% - 100,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 110 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 42 - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  104 99 105 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 326 -

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs- GmbH, „Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin 
Margaret“ ist für die Region Südhessen und darüber hinaus der einzige Anbieter von voll- und 
teilstationären pädiatrischen, neonatologischen und kinder - und jungendpsychosoma tischen 
Leistungen. Die pädiatrische und psychosomatische Versorgung erfolgt a uf dem Gelände der Stiftung 
Alice-Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt in zwei Gebäuden, die in 2007 und 2011 in Betrieb 
genommen wurden (Standort Stiftstraße). Die neonatologische Versorgung erfolgt auf dem Gelände 
und den Gebäuden des Klinikum Darmstadt GmbH (Standort Grafenstraße). Mit der Fertigstellung des 
2. Bau abschnitts am Standort Stiftstraße konnte ab dem 01.04.2011 der Kinderärztliche Notdienst 
der niedergelassenen Kinderärzte Darmstadts in den Räumlichkeiten der Kinderkliniken in Betrieb 
genommen werden. 
 
Die Kinderkliniken betreiben zusätzlich gemeinsam mit weiteren Krankenhäusern eine 
Krankenpflegeschule, in der unter anderem 40 Ausbildungsplätze für Gesundheits- und 
Kinderkrankenpflegerinnen und –krankenpfleger vorhanden sind. Die weiteren K rankenhäuser sind das 
Alice-Hospital Darm stadt, das Klinikum Darmstadt, die Kreisklinik Groß -Gerau und s eit 2015 das 
AGAPLESION Elisabethenstift. Die gemeinsame Krankenpflegeschule firmiert unter dem  Namen 
„Gesundheits- und Pflegeberufe Darmstadt – Groß-Gerau GmbH, BZG Bildungszentrum für Gesundheit 
Mathildenhöhe“. Die stationären und ambulanten Fallzahlen entwickelten sich von 32.538 in 2014 auf 
30.652 in 2015.  Die betrieblichen Erträge setzen sich zusammen aus den allgem einen 
Krankenhausleistungen, am bulanten Leistungen und Wahlleistungen, die zusammen mit der 
Veränderung des Bestands an un- fertigen Leistungen sowie den Materialaufwendungen einen 
Rohertrag von 22.269 TEUR ergeben (Vorjahr:  21.067 TEUR). Das Geschäftsjahr 2015 schließt mit 
einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.
87
3 TEUR (Vorjahr: 2.414 TEUR) ab. 
 
Es werden kurz- und mittelfristig nicht benöt
igt
e Mittel zum größten Teil sicherheits- und zinsorientiert 
in Tages- und Festgeldern sowie in verzinslichen Wertpapieren ohne Kursrisiko investiert. Die 
Liquiditätslage ist zufriedenstellend.  Da die Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs- GmbH 
nicht als eigenständiges Krankenhaus im Krankenhausplan aufgenommen ist, werden der Gesellschaft 
vom Land Hessen unmittelbar keine Fördermittel zur Verfügung gestellt. Zur Finanzierung der 
Investitionskosten werden der Gesell schaft anteilige pauschale Fördermittel durch die Gesellschafte r 
zur Verfügung gestellt. Im Ge schäftsjahr 2015 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in 
Höhe von 331 TEUR (Vorjahr: 313 TEUR) getätigt, wovon ein Betrag von 214 TEUR gefördert ist. 
 
Die Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Ma
rga
ret müssen sich als Wirtschaftsbetrieb im 
unternehmerischen Handeln und  in den Chancen und Risiken im Wettbewerb am Gesund heitsmarkt 
positionieren. Unmittelbare Risiken, die den Bestand der Darmstädter Kinderkliniken gefährden 
könnten, bestehen derzeit nicht. 
 
Die Geschäftsführung geht davon aus, dass in den Jahren 2016 und 2017 die Belegung weiterhin 
gehalten wird und mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis gerechnet werden kann. Die Prüfung des 
Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 ist zum Zeitpunkt der Fertigstellung des 
Beteiligungsberichts noch nicht abgeschlossen, daher handelt es sich bei den dargestellten Werten der 
Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung um vorläufige Angaben. Es wird mit der Er -teilung eines 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerks – wie in den Vorjahren – gerechnet. Für die Prüfung des 
Jahresabschlusses 2015 wurde die Solidaris Revisions GmbH Wirtschaftsprüfung s- und 
Steuerberatungsgesellschaft bestellt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
- 327 -

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Anschrift: Schreberweg 2, 64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 97700 sowie 
wfb@darmstadt.de sowie 
http://www.darmstaedter-
werkstaetten.de 
Gründung: 1968 
Handelsregister:  - 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit ihren Behinderteneinrichtungen (Werkstatt für 
geistig behinderte Menschen,  Zweigwerkstatt für  psychisch kranke Menschen "Werkstatt für 
berufliche Rehabilitation", Wohneinrichtungen für geistig Behinderte "Kurt- Jahn-Anlage" mit 
Außenwohngruppe und Betreutem Wohnen) ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im 
Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Dieser Satzungszweck wird 
verwirklicht insb. durch die Unterhaltung der Werkstätten für behinderte Menschen. Der Betrieb 
wird als Eigenbetrieb entsprechend den Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der 
Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und 
Nebengeschäfte betreiben. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 
1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Stadtverordnetenversammlung 
Magistrat 
 
Betriebsleitung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Preisher, Martina Mitglied 65 TEUR 
   
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Bezüge der Betriebsleitung beliefen sich in 2015 auf 65 TEUR. 
   
Betriebskommission 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Akdeniz, Barbara Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR 
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Böck, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Busch, Gerhard Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Egner, Inge Personalrätin Mitglied 0 TEUR 
Eppich, Axel Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Gernhardt, Florian Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Mayer, Peter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Vorbach, Dr. med. Ernst Ullrich  Mitglied 0 TEUR 
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR 
Wieber, Gerd  Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhielten im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge. 
  
- 328 -

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Bilanz (TEUR)  2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 11.351 11.459 10.969 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 11.351 11.459 10.969 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 9.404 9.223 9.193 
   Vorräte 45 45 45 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.281 1.398 1.416 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 8.079 7.781 7.732 
Rechnungsabgrenzungsposten 8 11 3 
Summe Aktiva 20.762 20.693 20.166 
Passiva    
Eigenkapital 16.571 16.706 16.344 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000 
   Kapitalrücklagen 11.893 11.893 11.893 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 3.678 3.813 3.451 
Sonderposten 1.595 1.528 1.465 
Rückstellungen 1.383 1.383 1.464 
Verbindlichkeiten 1.213 1.077 892 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 20.762 20.693 20.166 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 8.511 8.594 8.950 
   Umsatzerlöse 8.511 8.594 8.950 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 412 368 392 
Betriebsleistung 8.923 8.962 9.342 
Betriebsaufwand -8.993 -9.226 -9.339 
   Materialaufwand -2.954 -3.019 -3.118 
   Personalaufwand -4.609 -4.793 -5.001 
   Abschreibungen -264 -273 -256 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.166 -1.141 -964 
Betriebsergebnis -70 -264 3 
Finanzergebnis 79 30 1 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 94 43 66 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15 -14 -65 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9 -234 5 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -2 -2 -4 
Jahresergebnis 7 -236 1 
- 329 -

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Kennzahlen* im Überblick 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 146,0% 150,8% 153,9% 
Anlagenintensität 54,7% 55,4% 54,4% 
Abschreibungsquote  2,3% 2,4% 2,3% 
Investitionen (TEUR) 76 109 42 
Investitionsquote 0,7% 1,0% 0,4% 
Liquidität 3. Grades 362,3% 488,3% 504,4% 
Eigenkapital (TEUR) 16.571 16.706 16.344 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000 
Eigenkapitalquote 79,8% 80,7% 81,1% 
Bankverbindlichkeiten 0 570 534 
Veränderung Verschuldung 232 -136 -184 
Verschuldungsgrad 26,4% 25,0% 24,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,1% -2,7% 0,0% 
Return on Investment (ROI) 0,0% -1,1% 0,0% 
Eigenkapitalrentabilität 0,0% -1,4% 0,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,1% -1,1% 0,3% 
Materialintensität 33,1% 33,7% 33,4% 
Rohertrag (TEUR) 5.557 5.575 5.832 
EBIT (TEUR) -70 -264 3 
EBITDA (TEUR) 194 9 259 
ROCE 0,1% -1,2% 0,3% 
Personal    
Personalintensität 51,7% 53,5% 53,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 37 38 38 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 71 73 80 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 108 111 118 
Frauenanteil Beschäftigte 65,7% 65,8% 67,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 67 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 39 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 50 51 49 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 43 42 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 23,1% 23,1% 16,7% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 330 -

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Zweck und Aufgabe des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen (EDW) ist 
die Betreuung von Menschen mit Behinderungen.  Mit den drei Betriebsteilen: Werkstatt  für Menschen 
mit Behinderungen (WfbM 1), Werkstatt für berufliche Rehabilitation (WfbM 2)  und dem Bereich 
Wohnen ( Stationär („Kurt-Jahn -Anlage“), Ambulant (Betreutes Wohnen)) werden ausschließlich und 
unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung verfolgt.  Die Einnahmen für Betreuung 
(Kostensatzerlöse) machen 90% der Umsatzerlöse aus.  
 
Im Geschäftsjahr 2015 konnte die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 4% gesteigert 
werden. Im Bereich der Werkstattgruppen wird der Umsatz überwiegend mit Dienstleistungen 
(Aktenvernichtung, Konfektionierung, Sortierarbeiten etc.) erwirtschaftet. Die Werkstatterlöse sind 
leicht unter dem Vorjahresniveau, es gab für die Beschäftigten in 2015  trotzdem eine akzeptable 
Arbeitsauslastung. Der EDW erwirtschaftet in 2015 ein ausgeglichenes Jahresergebnis und somit 
besser als geplant. 
 
Größter Aufwandsfaktor sind die Pers onalkosten, die rund 55 % von der Gesamtleistung ausmachen. 
Im Materialaufwand werden die Aufwendungen für die Betreuung der Menschen mit Behinde rungen 
ausgewiesen. Ausschüttungen gibt es beim Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen nicht. Die Jahresüberschüsse der Vorjahre verblieben beim EDW und wurden gem. 
Beschluss der EDW -Betriebskommission, Magistrat und Stadtverordnetenversammlung der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt auf das jeweilige Folgejahr übertragen.  Im Rahmen der 
Geschäftstätigkeit wurden in 2015 weiterhin übliche Instandhaltungs - und Ersatzinvestitionen getätigt. 
Für die Folgejahre ist als Großprojekt die Dezentralisierung der Wohneinrichtung „Kurt -Jahn-Anlage“ 
zu erwähnen. Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen finanziert sich aus 
eigenen Mitteln/Ergebnissen. Noch vorhandene „Alt -Darlehen“ werden kontinuierlich getilgt, eine 
Aufnahme von neuen Darlehen ist zurzeit weder notwendig noch vorgesehen.  
 
Im Werkstattbereich könnten verstärkt Kunden/Firmen dazu übergehen, fachlich einfachere Arbeiten 
wieder selbst zu erledigen. Es gilt hier also ein großes Spektrum an verschiedenen Arbeiten 
anzubieten. In dem Kerngeschäft des EDW, der Betreuung und Förderung der Menschen mit 
Behinderungen, ist zu befürchten, dass die so genannten Kostenträger (wie z.B. 
Landeswohlfahrtsverband) die Mittel (Kostensätze) nicht in dem Maße erhöhen, oder sogar kürzen, wie 
vergleichbar die Sachkosten und der Personalaufwand steigen.  
 
Durch die verstärkte Nutzung von dienstlichen E -Bikes und Fahrrädern und dem ÖPNV tragen wir zu 
einer umweltverträglicheren Arbeits- und Lebensweise bei. Ganz gezielt setzen wir das auch ein, um 
bei unseren Klientinnen und Klienten eine Sensibilisierung für Umweltthemen und eine Bereitschaft für 
die Veränderung von Lebensweisen zu erreichen.  Wenn alte Fahrzeuge ersetzt werden müssen, achten 
wir auf den Einsatz neuer e missionsarmer Modelle. Wir werben bei unseren Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeitern für die Nutzung des Jobtickets.  In Zeiten knapper werdender Mittel wird es eine 
besondere Herausforderung sein, die einerseits höheren Anforderungen an die Betreuung und die 
damit verbundene Notwendigkeit von (noch besser) qualifiziertem Personal in Einklang mit den 
betriebswirtschaftlichen Voraussetzung zu bringen. 
 
Die Jahresabschlussprüfung 2014 soll im Juni 2016 abgeschlossen werden. Die 
Jahresabschlussprüfung 2015 wird letztmalig von Deloitte & Touche GmbH, Mannheim durchgeführt 
und soll im Anschluss an den Jahresabschluss 2014 im Juni 2016 begonnen werden.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde abgegeben. 
 
- 331 -

Emilia Seniorenresidenz GmbH 
Anschrift: Emilstraße 1, 64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 107 5055 sowie http://emilia-
seniorenresidenz.de/startseite/ 
Gründung: 27.03.1995 
Handelsregister:  HRB 6379, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens sind die Errichtung und der Betrieb eines oder mehrere Altenheime, 
insbesondere der Altenheime "Emilstraße" und "Lilienpalais", sowie alle hiermit zusammen -
hängenden Tätigkeiten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Klinikum Darmstadt GmbH 100,00% 
   
Beteiligungen   
SSG Starkenburg Service GmbH 100,00% 
Klinikum Catering Service GmbH 70,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
  
- 332 -

Emilia Seniorenresidenz GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 43 43 6.123 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 6.080 
   Finanzanlagen 43 43 43 
Umlaufvermögen 808 737 2.451 
   Vorräte 0 0 13 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 586 553 908 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 222 183 1.529 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 17 
Summe Aktiva 850 779 8.591 
Passiva    
Eigenkapital 828 765 3.135 
   Gezeichnetes Kapital 105 105 106 
   Kapitalrücklagen 0 0 2.903 
   Gewinnrücklage 720 720 720 
   Bilanzergebnis 3 -60 -594 
Sonderposten 0 0 1.000 
Rückstellungen 10 12 571 
Verbindlichkeiten 13 2 3.871 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 14 
Passive latente Steuern 0 0 0 
Summe Passiva 850 779 8.591 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 0 0 7.173 
   Umsatzerlöse 0 0 7.173 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 6 1 459 
Betriebsleistung 6 1 7.632 
Betriebsaufwand -31 -64 -8.021 
   Materialaufwand 0 0 -2.521 
   Personalaufwand 0 0 -4.052 
   Abschreibungen 0 0 -307 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -31 -64 -1.142 
Betriebsergebnis -25 -63 -390 
Finanzergebnis 22 0 -145 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22 0 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -145 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3 -63 -534 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -3 -63 -534 
- 333 -

Emilia Seniorenresidenz GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% 51,2% 
Anlagenintensität 5,0% 5,5% 71,3% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 5,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 74 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 1,2% 
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% 55,2% 
Eigenkapital (TEUR) 828 765 3.135 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 105 105 106 
Eigenkapitalquote 97,3% 98,2% 36,5% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -851 -11 3.869 
Verschuldungsgrad 2,7% 1,8% 150,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - - -7,4% 
Return on Investment (ROI) -0,4% -8,0% -6,2% 
Eigenkapitalrentabilität -0,4% -8,2% -17,0% 
Gesamtkapitalrentabilität -0,4% -8,0% -4,5% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 33,0% 
Rohertrag (TEUR) 0 0 4.653 
EBIT (TEUR) -25 -63 -390 
EBITDA (TEUR) -25 -63 -82 
ROCE -0,4% -8,2% -4,9% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 53,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 21 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 98 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 119 
Frauenanteil Beschäftigte - - 82,4% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 3 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 6 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 9 
Frauenanteil Auszubildende - - 66,7% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 87 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 48 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - 48 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - 32 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 334 -

Emilia Seniorenresidenz GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Bis zum 31. Dezember 2014 beschränkte sich die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auf ihre 
Funktion als Holdinggesellschaft. Bis zum 14. August firmierte die Gesellschaft unter Krankenhaus -
Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH. Unter diesem Datum wurde die neue Firma „Emilia 
Seniorenresidenz GmbH“ im Handelsregister eingetragen. 
 
Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01 .01.2015 hat die Gesellschaft die Alten - und Pflegeheime 
„Emilstraße“ und „Lilienpalais“ als Gesamtheit im Wege der Ausgliederung als aufnehmender 
Rechtsträger von ihrer alleinigen Gesellschafterin Klinikum Darmstadt GmbH übernommen. Das 
gezeichnete Kapital wurde im Zusammenhang mit der Ausgliederung um 1.000 EUR erhöht. 
Ausgliederung und Kapitalerhöhung wur den am 14. August im Handelsregister eingetragen.  Im 
Geschäftsjahr 2015 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 7.17 3 TEUR erzielt. Das Jahresergebnis beträgt 
-534 T EUR. Im Berichtsjahr 2015 wurden Investitionen in Höhe von  
74 TEUR getätigt. Durch die Übernahme de r Alten- und Pflegeheime „E milstraße“ und „Lilienpalais“  
belief sich die Summe der Investitionen insgesamt auf 12.800 TEUR. 
 
Die Gesellschaft trägt die für einen Betreiber von Alten- und Pflegeheimen die üblichen Risiken. 
Operative Risiken der Leistungserbringung (Zufriedenheit der Bewohner und Angehörigen, Qualität, 
Hygiene, Sicherheit) sind die Erreichung einer angemessenen Auslastung, das Risiko der nachteiligen 
Preisentwicklung auf Beschaffungs- und Personalkosten auf der einen und Pflege - u nd 
Investitionskostensätze auf der anderen Seite. 
 
Die Emilia Seniorenresidenz GmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der 
Gesellschaft und zukünftigen Generationen bewusst und orientiert sich dabei an den Leitlinien der 
Muttergesellschaft, der Klinikum Darmstadt GmbH.  
 
Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2016 bei steigender Auslastung und steigenden 
Umsatzerlösen im mittleren einstelligen Prozentbereich ein leicht verbessertes Jahresergebnis.  
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & 
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
 
- 335 -

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
Anschrift: Dieburger Straße 31, 64287 
Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 402-40 50 sowie 
arndt.blessing@alice-hospital.de 
Gründung: 01.03.2008 
Handelsregister:  HRB 86658, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft dient der Förderung von Bildung und Erziehung und des öffentlichen 
Gesundheitswesens. Gegenstand des Unternehmens ist die Aus- , Fort - und Weiterbildung von 
Personen für Gesundheits- und Pflegeberufe zum Zweck der Sicherung von qualifiziertem Personal 
für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Dazu dient 
insbesondere die Zusammenführung der Krankenpflegeschulen der Kreisklinik Groß -Gerau GmbH, 
der Klinikum Darmstadt GmbH, der Alice -Schwesternschaft vom Roten Kreuz Darmstadt e.V. in 
Zusammenarbeit mit der Stiftung Alice -Hospital vom Roten Kreuz und der Darmst ädter 
gemeinnützigen Kinderklinikenbetriebs-GmbH "Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret". 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Alice-Care gemeinnützige GmbH 25,00% 
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 25,00% 
Klinikum Darmstadt GmbH 25,00% 
Kreisklinik Groß-Gerau GmbH 24,00% 
AGAPLESION ELISABETHENSTIFT Medizinisches Versorgungszentrum 
gemeinnützige GmbH 
1,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Koch, Markus Mitglied k.A. 
Niemeier, Anette Irmgard Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 336 -

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 178 152 135 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 178 152 135 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 266 276 308 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 184 182 95 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 82 94 213 
Rechnungsabgrenzungsposten 1 2 1 
Summe Aktiva 445 429 444 
Passiva    
Eigenkapital 89 133 178 
   Gezeichnetes Kapital 50 50 50 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 35 39 83 
   Bilanzergebnis 4 43 46 
Sonderposten 170 142 120 
Rückstellungen 5 15 11 
Verbindlichkeiten 181 140 134 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 445 429 444 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 453 504 553 
   Umsatzerlöse 453 504 553 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 40 32 27 
Betriebsleistung 493 537 580 
Betriebsaufwand -484 -493 -534 
   Materialaufwand -151 -132 -125 
   Personalaufwand -183 -228 -280 
   Abschreibungen -31 -31 -26 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -120 -102 -102 
Betriebsergebnis 9 43 46 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9 43 46 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 9 43 46 
- 337 -

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 50,1% 87,3% 132,2% 
Anlagenintensität 39,9% 35,4% 30,4% 
Abschreibungsquote  17,2% 20,7% 19,2% 
Investitionen (TEUR) 3 6 9 
Investitionsquote 1,7% 3,6% 6,7% 
Liquidität 3. Grades 143,3% 177,9% 211,9% 
Eigenkapital (TEUR) 89 133 178 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 50 50 50 
Eigenkapitalquote 20,0% 30,9% 40,1% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -110 -40 -6 
Verschuldungsgrad 195,4% 146,4% 115,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 2,0% 8,6% 8,3% 
Return on Investment (ROI) 2,1% 10,1% 10,3% 
Eigenkapitalrentabilität 10,3% 32,8% 25,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,1% 10,1% 10,3% 
Materialintensität 30,7% 24,7% 21,6% 
Rohertrag (TEUR) 302 372 428 
EBIT (TEUR) 9 43 46 
EBITDA (TEUR) 40 75 72 
Kostendeckungsgrad -101,9% -108,8% -108,6% 
Personal    
Personalintensität 37,1% 42,4% 48,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 3 3 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 5 8 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 8 8 11 
Frauenanteil Beschäftigte 62,5% 62,5% 72,7% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 8 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43 44 - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 28 25 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 338 -

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Am 1. März 2008 erfolgte die Gründung der Gesundheits- und Pflegeberufe DA-GG GmbH 
Bildungszentrum für Gesundheit – Mathildenhöhe durch die Kreisklinik Groß -Gerau GmbH und die 
Alice-Care GmbH, ein Tochterunternehmen der Stiftung Alice -Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt 
und der Alice-Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V.. In 2011 wurden die Klinikum Darmstadt GmbH 
und die Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs- GmbH (eine Tochtergesellschaft der 
Stiftung Alice -Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt und der Klinikum Darmstadt GmbH) als 
Gesellschafter beteiligt. Im Jah r 2015 hat die Kreisklinik Groß -Gerau einen Anteil ihres 
Gesellschaftsanteils an das AGAPLESION Elisabethenstift GmbH verkauft. Zum 31.12.2015 bestehen 
folgende Beteiligungsverhältnisse: Alice -Care gGmbH 25 %, Kreisklinik Groß- Gerau GmbH 24 %, 
Klinikum Darmstadt GmbH 25 %, Darmstädter gem. Kinderklinikenbetriebs- GmbH 25 % und 
AGAPLESION Elisabethenstift GmbH 1 %. 
 
Die Gesellschaft dient der Förderung von Bildung und Erziehung und des öffentlichen 
Gesundheitswesens. Gegenstand des Unternehmens ist die Aus-, Fort- und Weiterbildung von 
Personen für Gesundheits- und Pflegeberufe zum Zweck der Sicherung von qualifiziertem Personal für 
Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Dazu dient 
insbesondere die Zusammenführung der Krankenpflegeschulen der Kreisklinik Groß - Gerau GmbH, der 
Klinikum Darmstadt GmbH, der Alice Schwesternschaft vom Roten Kreuz Darmstadt e.V. in 
Zusammenarbeit mit der Stiftung Alice -Hospital vom Roten Kreuz und der Darmstädter 
gemeinnützigen Kinderklinikenbetriebs-GmbH „Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret“. 
 
Die jetzigen Räumlichkeiten in der Dieburger Straße wurden zum 1. Oktober 2010 bezogen. Im Jahr 
2015 betrugen die Umsatzerlöse 5 53 TEUR (Vorjahr 5 04 TEUR). Der Materialaufwand sank von  
132 TEUR in 2014 auf 125 TEUR in 2015. Investitionen wurden in Höhe von 9 TEUR getätigt.  Das 
Jahresergebnis liegt bei 46 TEUR (Vorjahr 43 TEUR). 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 ist zum Zeitpunkt der Fertigstellung 
des Beteiligungsberichts  noch nicht endgültig fertig gestellt, daher handelt es sich bei den 
dargestellten Werten um vorläufige Angaben. Es wird mit der Erteilung eines uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerks gerechnet. Die Prüfung erfolgt durch die Solidaris Revisions- GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Freiburg / Breisgau. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange wendet. 
 
- 339 -

Klinikum Catering Service GmbH 
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 107 5000 
Gründung: 05.10.2006 
Handelsregister:  HRB 85432, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen jeder Art, vorwiegend 
gegenüber den Einrichtungen des Klinikums Darmstadt, der Stadt Darmstadt und ähnlich 
zweckgerichteter Einrichtungen, insbesondere die Betriebsführung der Speiseversorgung gegenüber 
Patienten, Bewohnern der Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern des Klinikums Darmstadt.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst - und Versorgungsleistungen für das 
Klinikum Darmstadt – als einer Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens – geht, dient die 
Gesellschaft der Deckung des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des 
§ 121 HGO gegeben. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Emilia Seniorenresidenz GmbH 70,00% 
Sodexo Cafeteria Services GmbH 30,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
  
- 340 -

Klinikum Catering Service GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 44 32 128 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 1 0 6 
   Sachanlagen 44 32 122 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 849 756 833 
   Vorräte 79 45 28 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 653 470 459 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 117 241 346 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 5 
Summe Aktiva 893 788 967 
Passiva    
Eigenkapital 222 277 335 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 197 252 310 
Rückstellungen 72 86 88 
Verbindlichkeiten 600 425 544 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 893 788 967 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 6.869 5.696 6.135 
   Umsatzerlöse 6.869 5.696 6.135 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 80 58 68 
Betriebsleistung 6.949 5.755 6.203 
Betriebsaufwand -6.961 -5.674 -6.135 
   Materialaufwand -4.137 -3.542 -3.891 
   Personalaufwand -2.171 -1.520 -1.692 
   Abschreibungen -12 -13 -14 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -642 -600 -538 
Betriebsergebnis -12 80 68 
Finanzergebnis 1 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -12 81 68 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -25 -11 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -12 56 57 
- 341 -

Klinikum Catering Service GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 501,3% 867,7% 261,1% 
Anlagenintensität 4,9% 4,1% 13,3% 
Abschreibungsquote  26,9% 39,6% 11,1% 
Investitionen (TEUR) 18 0 110 
Investitionsquote 40,7% 1,3% 85,8% 
Liquidität 3. Grades 126,4% 148,1% 131,9% 
Eigenkapital (TEUR) 222 277 335 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 24,8% 35,2% 34,6% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -290 -174 119 
Verschuldungsgrad 303,2% 184,1% 188,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -0,2% 1,0% 0,9% 
Return on Investment (ROI) -1,3% 7,1% 5,9% 
Eigenkapitalrentabilität -5,2% 20,1% 17,1% 
Gesamtkapitalrentabilität -1,3% 7,1% 5,9% 
Materialintensität 59,5% 61,5% 62,7% 
Rohertrag (TEUR) 2.732 2.154 2.244 
EBIT (TEUR) -12 80 68 
EBITDA (TEUR) 0 93 82 
ROCE -2,0% 11,7% 10,2% 
Personal    
Personalintensität 31,2% 26,4% 27,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 101 38 30 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 106 70 64 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 207 108 94 
Frauenanteil Beschäftigte 51,2% 64,8% 68,1% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 2 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 2 
Frauenanteil Auszubildende 0,0 % 0,0 % 0,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 31 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 5 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 37 42 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 14 18 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 342 -

Klinikum Catering Service GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Am 05. Oktober 2006 erfolgte die Gründung der Klinikum Catering Service GmbH (KCS). Gegenstand 
des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen jeder Art vorwiegend gegenüber den 
Einrichtungen der Klinikum Darmstadt GmbH, der Stadt Darmstadt und  ähnlich zweckgerichteter 
Einrichtungen, insbesondere die Betriebsführung der Speisenversorgung gegenüber Patienten, 
Bewohnern der Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern der Klinikum Darmstadt GmbH. 
Gesellschafter sind die Emilia Seniorenresidenz GmbH (70%) und die Sodexo Services GmbH (30%). 
Im Vorjahr wurde das Kapital zu 70 % von der Krankenhaus- Dienstleistungsgesellschaft Südhessen 
mbH gehalten. Am 14. August 2015 ist diese Gesellschaft auf Emilia Seniorenresidenz GmbH 
umfirmiert worden. Im Geschäftsjahr 2015 ergaben sich keine Änderungen in der Geschäftsführung. 
 
Im Geschäftsjahr 2015 wurden die Umsatzerlöse von 6.135 TEUR  größtenteils aus dem 
Dienstleistungsvertrag mit der Klinikum Darmstadt GmbH erzielt. Diese sind in die Erlöse durch die 
vereinbarten Vergütungen je Beköstigungstag, den Kasinobetrieb, die Gästebewirtung sowie die 
Bewirtschaftung des Kiosks zu unterteilen. Die Erhöhung der Erlöse gegenüber dem Vorjahr ergibt sich 
im Wesentlichen durch die neu hinzu gekommene Verpflegungsversorgung des S t. Rochus 
Krankenhauses, die Speiseversorgung von Flüchtlingen und die Umsätze der beiden neuen Cafés im 
St. Rochus Krankenhaus und in der Medizinischen Klinik. 
 
Die Kosten für Lebensmittel sind entsprechend den höheren Umsatzerlösen gestiegen und betragen  
2.198 T EUR. Die Kosten für Leiharbeiter, die unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen 
ausgewiesen werden, betragen 1.341 T EUR. Diese beinhalten insbesondere 
Personalkostenerstattungen an die Klinikum Darmstadt GmbH. Die Zunahme der Aufwendungen für 
bezogene Leistungen ist auf die höhere Leistungserbringung zurückzuführen. Die Erhöhung des 
Personalaufwandes auf 1.692 T EUR ist im Wesentlichen durch die Verlagerung von gestelltem 
Personal durch Anstellung als eigenes Personal entstanden. Weitere nennenswerte Aufwendungen sind 
Mieten und Pachten in Höhe von 67 T EUR, Kosten für Instandhaltungen von 167 TEUR , Kosten für 
Geschirr mit 96 T EUR sowie Kosten für sonstigen Wirtschaftsbedarf, Reinigungs- und 
Desinfektionsmittel in Höhe von 180 T EUR. Im Geschäftsjahr 2015 wurden Investitionen in Höhe von 
110 TEUR getätigt. Die Abschreibungen belaufen sich auf 14 TEUR. 
 
Der Jahresüberschuss liegt mit 57 T EUR auf dem erwarteten Niveau.  Da die Dienstleistungsverträge 
weiterhin bestehen, rechnen wir für 2016 mit einem leicht positiven Ergebnis, ähnlich dem 
Jahresergebnis für 2015. Aufgrund sinkender Sätze für Beköstigungstage werden lt. Wirtschaftsplan 
für 2016 Umsatzerlöse und ein Jahresergebnis leicht unter dem Niveau von 2015 erwartet. Zusätzlich 
wird durch die Überna hme der Speisenversorgung des Marienhospitals Darmstadt ab März 2016 das 
Jahresergebnis positiv beeinflusst. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschluss des 
Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. Insgesamt sieht die Geschäftsführ ung keine 
bestandsgefährdenden Risiken. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & 
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
 
- 343 -

Klinikum Darmstadt GmbH 
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 107 0 sowie 
http://www.klinikum-darmstadt.de 
Gründung: zum 01.01.2009 
Handelsregister:  HRB 88278, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere durch 
die ambulante, teilstationäre und stationäre Versorgung der Bevölkerung durch den Betrieb von 
Krankenhäusern sowie die Förderung der Altenhilfe, insbesondere durch den Betrieb von Heimen 
und Einrichtungen der Altenhilfe, die ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege von alten 
Menschen einschließlich deren sozialen und kulturellen Betreuung un
d das Angebot von 
Wohngelegenheiten, vor allem des betreuten Wohnens. (…) 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO  aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO  erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 
1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Beteiligungen   
Emilia Seniorenresidenz GmbH 100,00% 
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 100,00% 
Marienhospital Darmstadt gGmbH 90,00% 
St. Rochus Krankenhaus gemeinnützige GmbH 90,00% 
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 50,00% 
Sanitätshaus am Klinikum GmbH 50,00% 
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 25,00% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 261 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 279 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 540 TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender 0 TEUR 
Schmidt, Peter Stadtrat stv. Vorsitzender 0 TEUR 
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Faust, Georg  Mitglied 0 TEUR 
Goldschmidt, Prof. Dr. Andreas  Mitglied 0 TEUR 
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Lang, Werner  Mitglied 0 TEUR 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Richter, Gabriele  Mitglied 0 TEUR 
Tesar, Marikka  Mitglied 0 TEUR 
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Wirth, Dr. Harald  Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge. 
 
- 344 -

Klinikum Darmstadt GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 154.349 149.838 163.888 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2.423 2.821 2.469 
   Sachanlagen 151.374 146.554 141.240 
   Finanzanlagen 551 464 20.179 
Umlaufvermögen 118.635 127.098 112.008 
   Vorräte 6.118 6.385 6.991 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 107.575 102.694 95.788 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 4.942 18.019 9.229 
Ausgleichsposten nach dem KHG 0 0 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 327 637 2.118 
Summe Aktiva 273.311 277.574 278.014 
Passiva    
Eigenkapital 45.182 38.353 38.597 
   Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 8.000 
   Kapitalrücklagen 72.495 71.031 75.081 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -35.312 -40.678 -44.484 
Sonderposten 78.852 73.918 75.349 
Rückstellungen 25.707 25.538 24.296 
Verbindlichkeiten 123.519 139.715 139.755 
Rechnungsabgrenzungsposten 51 50 17 
Summe Passiva 273.311 277.574 278.014 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 151.412 162.506 161.257 
   Umsatzerlöse 151.614 162.473 160.725 
   Bestandsveränderungen -202 34 532 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 103.223 38.466 44.577 
Betriebsleistung 254.636 200.972 205.834 
Betriebsaufwand -271.091 -207.845 -209.593 
   Materialaufwand -58.150 -56.862 -56.840 
   Personalaufwand -110.001 -114.119 -113.112 
   Abschreibungen -11.438 -10.608 -10.126 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -91.502 -26.256 -29.515 
Betriebsergebnis -16.455 -6.873 -3.759 
Finanzergebnis -627 -922 -1.892 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 145 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21 22 39 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -800 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -648 -944 -1.276 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -17.082 -7.795 -5.651 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -77 
Sonstige Steuern -355 116 -228 
Jahresergebnis -17.438 -7.679 -5.956 
- 345 -

Klinikum Darmstadt GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 44,0% 56,3% 54,2% 
Anlagenintensität 56,5% 54,0% 58,9% 
Abschreibungsquote  7,4% 7,1% 6,2% 
Investitionen (TEUR) 11.641 7.143 30.844 
Investitionsquote 7,5% 4,8% 18,8% 
Liquidität 3. Grades 93,8% 106,6% 98,5% 
Eigenkapital (TEUR) 45.182 38.353 38.597 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 8.000 8.000 8.000 
Eigenkapitalquote 16,5% 13,8% 13,9% 
Bankverbindlichkeiten 17.307 39.946 43.627 
Veränderung Verschuldung 69.524 16.196 40 
Verschuldungsgrad 250,8% 290,1% 286,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -11,5% -4,7% -3,7% 
Return on Investment (ROI) -6,4% -2,8% -2,1% 
Eigenkapitalrentabilität -38,6% -20,0% -15,4% 
Gesamtkapitalrentabilität -6,1% -2,4% -1,7% 
Materialintensität 22,8% 28,3% 27,6% 
Rohertrag (TEUR) 93.262 105.644 104.417 
EBIT (TEUR) -16.455 -6.873 -3.614 
EBITDA (TEUR) -5.018 3.735 6.511 
Kostendeckungsgrad -94,2% -97,1% -99,3% 
Personal    
Personalintensität 43,2% 56,8% 55,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 443 460 444 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1604 1640 1498 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2047 2100 1942 
Frauenanteil Beschäftigte 78,4% 78,1% 77,1% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 38 37 23 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 118 126 82 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 156 163 105 
Frauenanteil Auszubildende 75,6% 77,3% 78,1% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 979 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 420 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45 43 43 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  50 50 55 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 16,7% 25,0% 25,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 346 -

Klinikum Darmstadt GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist in den Krankenhausplan des Landes Hessen aufgenommen. Mit 
insgesamt 25 Fachabteilungen  und Instituten (hier ist auch ein Medizini sches Versorgungszentrum 
enthalten) zählt sie zu den Krankenhäusern der höchsten Versorgungsstufe. Des Weiteren  ist die 
Klinikum Darmstadt GmbH als Perinatalzentrum, als onkologisches Schwerpunktkrankenhaus und in 
enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Heimdialyse als Dialysezentrum anerkannt. Darüber 
hinaus besteht am Klinikum Darmstadt ein Institut für Notfallmedizin, das die ambulante notärztliche 
Versorgung im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt sicherstellt.  
 
Des Weiteren wird eine Krankenpflegeschule in Kooperation mit dem Bildungszentrum für Gesundheit 
Mathildenhöhe betrieben. Die Klinikum Darmstadt GmbH hat mit Datum vom 28.07.2015 das 
Altenheim Emilstraße und den Pflege - und Wohnbereich Lilienpalais mit wirtschaftlicher Wirkung zum 
01.Januar 2015 an die Emilia Seniorenresidenz GmbH, Darmstadt, im Wege der Ausgliederung zur 
Aufnahme übertragen. Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2015 übernahm die Klinikum 
Darmstadt GmbH je 90% der Geschäftsanteile der Marienhospital gGmbH und der St. Rochus 
Krankenhaus gGmbH Dieburg. Das Klinikum Darmstadt befindet sich in einem umfassenden 
Restrukturierungsprozeß, mit dem in 2010 begonnen wurde und der kontinuierlich fortgeführt wurde. 
Umfassende Maßnahmen wurden ergriffen, in deren Mittelpunkt die Realisierung des Zentralen 
Neubaus in der Darmstädter Innenstadt und damit die Zusammenführung der beiden bestehenden 
Klinik-Standorte steht. 
 
Im Geschäftsjahr wurden in Summe 30.844 TEUR investiert. Die Bilanzsumme beträgt im 
Geschäftsjahr 278.014 TEUR. Das Anlagevermögen hat sich auf 163.888 TEUR erhöht. Das 
Umlaufvermögen weist einen Wert von 112.008 TEUR aus. Das Geschäftsjahr schließt mit einem 
negativen Jahresergebnis in Höhe von 5.956 TEUR ab. Die Geschäftsführung sieht derzeit keine akut 
bestandsgefährdende Risiken. Die Finanzierung der zukünftigen Investitionsprojekte wurde mit den 
entsprechenden Gremien abgestimmt.  
 
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft 
und zukünftigen Generationen bewusst und hält daher eine eigene Abteilung für Klinikökologie und 
Umweltschutz vor. Das Klinikum hat sich die Gewährleistung einer konstant hohen Qualität der 
medizinischen Dienstleistung bei geringstmöglicher Umweltbelastung zum Ziel gesetzt und zu diesem 
Zweck Umweltrichtlinien erlassen. Für das Jahr 2016 sind Umsatzerlöse in Höhe von 168,1 Mio . EUR 
und ein Jahresergebnis von -4,7 Mio. EUR geplant.  
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & 
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Die Entsprechenserklärung der Kl inikum 
Darmstadt GmbH wird für das Geschäftsjahr 2015 nur von der Geschäftsführung der Gesellschaft 
abgegeben, da der Aufsichtsrat der Abgabe der Entsprechenserklärung nicht mehr rechtzeitig 
zustimmen konnte.  
 
- 347 -

Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Anschrift: Martinspfad 72, 64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151-406-0 sowie 
info@marienhospital-darmstadt.de 
sowie http://www.marienhospital-
darmstadt.de/ 
Gründung: 11.05.2015 
Handelsregister:  HRB 94202, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. 
Zweck der Körperschaft ist die Förderung des 
öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen 
Gesundheitspflege, der Erziehung und Bildung sowie der Wohlfahrtspflege.  Die Satzungszwecke 
werden verwirklicht insbesondere durch die ambulante, teilstationäre und stationäre Versorgung der 
Bevölkerung d urch den Betrieb von Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen sowie die Aus-, 
Fort- und Weiterbildung von Personen für Gesundheits- und Pflegeberufe. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsv orsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Klinikum Darmstadt GmbH 90,00% 
Kongregation der Schwestern zur göttlichen Vorsehung 10,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Beirat 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Geschäftsführer 0 TEUR 
Maurer, Clemens Geschäftsführer 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft. 
   
  
- 348 -

Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0 0 18.605 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 76 
   Sachanlagen 0 0 18.529 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 0 0 2.804 
   Vorräte 0 0 174 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 2.416 
   Wertpapiere 0 0 20 
   Liquide Mittel 0 0 195 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 6 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0 1.625 
Summe Aktiva 0 0 23.039 
Passiva    
Eigenkapital 0 0 0 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 1.037 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 -2.687 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0 1.625 
Sonderposten 0 0 11.665 
Rückstellungen 0 0 1.677 
Verbindlichkeiten 0 0 9.697 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 1 
Summe Passiva 0 0 23.039 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 0 0 12.983 
   Umsatzerlöse 0 0 13.005 
   Bestandsveränderungen 0 0 -22 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 2.686 
Betriebsleistung 0 0 15.669 
Betriebsaufwand 0 0 -18.656 
   Materialaufwand 0 0 -4.133 
   Personalaufwand 0 0 -10.206 
   Abschreibungen 0 0 -1.524 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 0 -2.793 
Betriebsergebnis 0 0 -2.986 
Finanzergebnis 0 0 -55 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -55 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 0 -3.042 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 -8 
Jahresergebnis 0 0 -3.049 
- 349 -

Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - 4,9% 
Anlagenintensität - - 80,8% 
Abschreibungsquote  - - 8,2% 
Investitionen (TEUR) 0 0 591 
Investitionsquote - - 3,2% 
Liquidität 3. Grades - - 26,8% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - 25 
Eigenkapitalquote - - 0,0% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 905 
Veränderung Verschuldung 0 0 9.697 
Verschuldungsgrad - - 325,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - - -23,5% 
Return on Investment (ROI) - - -13,2% 
Eigenkapitalrentabilität - - <-1000% 
Gesamtkapitalrentabilität - - -13,0% 
Materialintensität - - 26,4% 
Rohertrag (TEUR) 0 0 8.851 
EBIT (TEUR) 0 0 -2.986 
EBITDA (TEUR) 0 0 -1.462 
Kostendeckungsgrad - - -84,2% 
Personal    
Personalintensität - - 65,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - 32 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 185 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe -  - 217 
Frauenanteil Beschäftigte - - 85,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - - 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 115 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 65 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - 47 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 350 -

Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft wurde mit Eintragung in das Handelsregister am 11. 05.2015 errichtet. Die 
Gesellschaft übernahm mit Übertr agungsvertrag vom 12. Mai 2015 den Geschäftsbetrieb 
Marienhospital Darmstadt von ihrem Gesellschafter Kongregation der Schwestern der Göttlichen 
Vorsehung Prov inz Emmanuel von Ketteler, e.V.  Nach dem Willen der Vertragsparteien wurde die 
Übertragung mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2015 vorgenommen. 
 
Mit Anteilskauf und Abtretungsvertrag vom 27. Mai 2015 erwarb die Klinikum Darmstadt GmbH 90  % 
der Anteile an der Gesellschaft. Die Anteile gingen im September 2015 auf die Klinikum Darmstadt 
GmbH übe r. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Im 
Geschäftsjahr 2015 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 13.005 TEUR erzielt. 
 
Das Jahresergebnis beträgt -3.049 TEUR. Im Berichtsjahr 2015 wurden Investitionen in Höhe von  
591 TEUR getätigt. Die Gesellschaft unterliegt den üblichen Branchenrisiken.  Die Marienhospital 
Darmstadt gGmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und 
zukünftigen Generationen bewusst und orientiert sich dabei an den Leitlinien der Muttergesellschaft, 
der Klinikum Darmstadt GmbH. Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2016 bei steigender 
Auslastung mit einer Zunahme der Umsatzerlöse im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Das 
Jahresergebnis 2015 war durch Sondereffekte in Hö he von  1.353 TEUR beeinflusst. Ohne 
Berücksichtigung dieser Sondereffekte rechnet die Gesellschaft mit einem leicht verbesserten 
Jahresergebnis. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & 
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 konnte bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben werden.  
 
- 351 -

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Anschrift: Grafenstraße 13, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 107 0 sowie 
http://www.klinikum-darmstadt.de 
Gründung: 12.07.2012 
Handelsregister:  HRB 91386, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne von § 
95 SGB V als fachübergreifend ärztlich geleitete Einrichtung,  insbesondere zur Sicherstellung der 
vertragsärztlichen ambulanten Versorgung sowie zur Ausübung der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten 
unter Berücksichtigung ärztlichen Berufsrechtes, vertragsärztlicher Vorschriften und des 
Grundsatzes der freien Arztwahl. Weitere Versorgungsformen stehen der Gesellschaft offen, soweit 
sie rechtlich zulässig sind. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Klinikum Darmstadt GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Mall, Prof. Dr. Gerhard Mitglied 0 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
  
- 352 -

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 21 50 248 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 20 49 39 
   Sachanlagen 0 1 209 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.132 1.035 691 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.027 847 552 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 105 188 138 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 2 1 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 100 150 297 
Summe Aktiva 1.253 1.238 1.237 
Passiva    
Eigenkapital 0 0 0 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -125 -175 -322 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 100 150 297 
Rückstellungen 16 13 13 
Verbindlichkeiten 1.237 1.225 1.224 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 1.253 1.238 1.237 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 1.444 1.545 1.537 
   Umsatzerlöse 1.444 1.545 1.537 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 10 19 39 
Betriebsleistung 1.455 1.564 1.576 
Betriebsaufwand -1.583 -1.613 -1.722 
   Materialaufwand -388 -480 -587 
   Personalaufwand -669 -700 -697 
   Abschreibungen -5 -9 -25 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -520 -424 -413 
Betriebsergebnis -129 -49 -146 
Finanzergebnis 0 -1 -1 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -1 -1 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -129 -50 -147 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -1 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -129 -51 -146 
- 353 -

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 0,0% 0,0% 
Anlagenintensität 1,7% 4,0% 20,1% 
Abschreibungsquote  24,8% 18,6% 10,0% 
Investitionen (TEUR) 26 38 223 
Investitionsquote 124,8% 76,3% 89,8% 
Liquidität 3. Grades 90,4% 83,6% 55,8% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 1.047 -12 -1 
Verschuldungsgrad - - - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -8,9% -3,3% -9,5% 
Return on Investment (ROI) -10,3% -4,1% -11,8% 
Eigenkapitalrentabilität - - - 
Gesamtkapitalrentabilität -10,3% -4,0% -11,8% 
Materialintensität 26,7% 30,7% 37,2% 
Rohertrag (TEUR) 1.056 1.065 950 
EBIT (TEUR) -129 -49 -146 
EBITDA (TEUR) -123 -40 -121 
ROCE -11,5% -4,2% -12,2% 
Personal    
Personalintensität 46,0% 44,8% 44,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 8 9 10 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 10 11 9 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 18 20 19 
Frauenanteil Beschäftigte 55,6% 55,0% 47,4% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 19 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 6 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 50 52 51 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 35 37 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 354 -

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gründung der Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH (MVZ) erfolgte 
zum 28. August 2012. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Medizinischen 
Versorgungszentrums im Sinne von § 95 SGB V als fachübergreifend ärztlich geleitete Einrichtung, 
insbesondere zur Sicherstellung der vertragsärztlichen ambulanten Versorgung sowie zur Ausübung 
der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten unter Berücksichtigung ärz tlichen Berufsrechtes, 
vertragsärztlicher Vorschriften und des Grundsatzes der freien Arztwahl.  
 
Die Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmst adt GmbH ist eine hundertprozen tige 
Tochtergesellschaft der Klinikum Darmstadt GmbH, Darmstadt.  Es wurde im Geschäftsjahr 2015  ein 
Jahresfehlbetrag von 146 TEUR  (Vorjahr : 51 TEUR) erzielt. Die Umsatzerlöse von 1.537 TEUR 
(Vorjahr: 1.545 TEUR) resultieren in Höhe von 1.237 TEUR (Vorjahr 1.180 TEUR) aus der ambulanten 
Versorgung von Patienten und in Höhe von 265 TEUR (Vorjahr: 365 TEUR) aus Konsiliarleistungen der 
Ärzte der MVZ für die Klinikum Darmstadt GmbH. 
 
Die Bilanzsumme beträgt 1.237 TEUR. Im Geschäftsjahr 2015 wurden Investitionen in Höhe von  
223 TEUR (Vorjahr 38 TEUR) getätigt. Das Ergebnis der gewöh nlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich 
nach Steuern auf - 147 TEUR (Vorjahr -50 TEUR). Aus Sicht der MVZ bestehen zurzeit keine 
bedeutenden Marktrisiken.  Insgesamt sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden 
Risiken. 
 
Die Geschäftsführung sieht die Chancen der Gesellschaft im derzeitigen Hausarzt - und Fach -
ärztemangel, weshalb die MVZ in Kooperation mit der Klinikum Darmstadt GmbH und nieder -
gelassenen Ärzten in sich geschlossene Versorgungsangebote schaffen kann.  Die Medizinische  
Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH ist sich der ökologischen Verantwortung 
gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen Generationen bewusst und orientiert sich dabei an den 
Leitlinien der Muttergesellschaft, der Klinikum Darmstadt GmbH.  
 
Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet die Geschäftsführung aufgrund steigender Behandlungsfälle sowie 
eines bereits erfolgten Zukaufs von 0,5 Kassensitzen mit Umsatzerlösen von  
ca. 1.660 TEUR. Aufgrund steigender Personalaufwendungen und bezogener Leistungen wird für 2016 
ein Jahresfehlbetrag von rd. 130 TEUR prognostiziert. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & 
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es  wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Ge -
schäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
- 355 -

Sanitätshaus am Klinikum GmbH 
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 107 0 sowie 
http://www.klinikum-darmstadt.de 
Gründung: 22.12.2011 
Handelsregister:  HRB 90841, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb eines Sanitätshauses im Fachärztezentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Klinikum Darmstadt GmbH 50,00% 
Sanitätshaus Fritsch GmbH & Co. KG 50,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Fritsch, Björge Mitglied k.A. 
Maurer, Clemens Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 356 -

Sanitätshaus am Klinikum GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 20 14 12 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 5 2 0 
   Sachanlagen 15 13 12 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 296 239 222 
   Vorräte 117 103 92 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 179 133 115 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1 3 15 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 24 19 17 
Summe Aktiva 340 272 252 
Passiva    
Eigenkapital 0 0 0 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -49 -44 -42 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 24 19 17 
Rückstellungen 10 11 8 
Verbindlichkeiten 330 261 244 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 340 272 252 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 571 569 485 
   Umsatzerlöse 544 570 491 
   Bestandsveränderungen 26 -1 -6 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 37 43 10 
Betriebsleistung 608 612 494 
Betriebsaufwand -606 -605 -490 
   Materialaufwand -195 -236 -170 
   Personalaufwand -216 -187 -170 
   Abschreibungen -5 -6 -5 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -190 -175 -146 
Betriebsergebnis 2 8 4 
Finanzergebnis -3 -3 -2 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 2 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4 -4 -4 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2 5 2 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -2 4 2 
- 357 -

Sanitätshaus am Klinikum GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 0,9% 0,0% 0,0% 
Anlagenintensität 5,9% 5,3% 5,0% 
Abschreibungsquote  25,7% 40,4% 38,1% 
Investitionen (TEUR) 12 0 k.A. 
Investitionsquote 60,3% 1,1% - 
Liquidität 3. Grades 87,2% 87,7% 88,3% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 180 -69 -17 
Verschuldungsgrad - - - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -0,3% 0,8% 0,5% 
Return on Investment (ROI) -0,5% 1,6% 0,9% 
Eigenkapitalrentabilität - - - 
Gesamtkapitalrentabilität 0,7% 3,2% 2,4% 
Materialintensität 32,2% 38,6% 34,4% 
Rohertrag (TEUR) 375 333 315 
EBIT (TEUR) 2 8 4 
EBITDA (TEUR) 7 13 9 
ROCE 0,9% 4,3% 3,3% 
Personal    
Personalintensität 35,5% 30,6% 34,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 2 - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 2 - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe k.A. 4 k.A. 
Frauenanteil Beschäftigte - 50,0% - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe k.A. k.A. k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 41 - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 47 - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 358 -

Sanitätshaus am Klinikum GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Sanitätshaus am Klinikum Darmstadt GmbH wurde am 22.12.2011 gegründet. Die Eintragung in 
das Handelsregister erfolgte am 24.02.2012. Gegens tand des Unternehmens ist der Betrieb eines 
Sanitätshauses im Fachärztezentrum am Klinikum Darmstadt GmbH. Gesellschafter sind die Klinikum 
Darmstadt GmbH und das Sanitätshaus Fritsch GmbH & Co. KG zu jeweils 50%. 
 
Die Umsatzerlöse betrugen in 2015 491 TEU R, in 2014 waren es 570 TEUR. Der Jahresüberschuss 
beträgt 2 TEUR gegenüber 4 TEUR in 2014.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 erfolgt durch die WPH Hofbauer & Maier GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft. Zum jetzigen Zeitpunkt sind der 
Jahresabschluss und die Prüfung dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
 
- 359 -

SOPHIA Hessen GmbH 
Anschrift: Rheinstraße 67, 64295 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 780 500 sowie info@sophia-
hessen.de sowie http://www.sophia-
hessen.de 
Gründung: 26.01.2009 
Handelsregister:  HRB 87720, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung, Organisation und Koordination von 
Dienstleistungen im Bereich der sozialen Personenbetreuung und Hilfe im Alltag, insbesondere 
auch unter der Wort-Bildmarke "SOPHIA", sowie Erbringung komplementärer Dienste im Bereich des 
Wohnens im Bundesland Hessen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die dem 
Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zwe ck auch andere Unternehmen 
gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Volkers, Franz Mitglied 2,4 TEUR 
Wagner, Daniela Mitglied 4,8 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 7,2 TEUR. 
   
  
- 360 -

SOPHIA Hessen GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 11 7 5 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 3 0 0 
   Sachanlagen 9 7 5 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 241 244 257 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 187 159 157 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 54 85 100 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 252 252 263 
Passiva    
Eigenkapital 25 25 25 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 15 15 16 
Verbindlichkeiten 213 212 222 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 252 252 263 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 104 114 122 
   Umsatzerlöse 104 114 122 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1 1 4 
Betriebsleistung 105 115 126 
Betriebsaufwand -241 -238 -237 
   Materialaufwand -25 -29 -33 
   Personalaufwand -115 -120 -122 
   Abschreibungen -26 -14 -9 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -74 -75 -73 
Betriebsergebnis -136 -123 -111 
Finanzergebnis -7 -7 -8 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7 -7 -8 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -144 -130 -119 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisübernahme 144 130 119 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 361 -

SOPHIA Hessen GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 226,1% 356,5% 457,3% 
Anlagenintensität 4,4% 2,8% 2,1% 
Abschreibungsquote  235,5% 197,3% 159,4% 
Investitionen (TEUR) 13 10 7 
Investitionsquote 117,6% 142,6% 128,0% 
Liquidität 3. Grades 105,9% 107,7% 108,0% 
Eigenkapital (TEUR) 25 25 25 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 9,9% 9,9% 9,5% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 2 -1 10 
Verschuldungsgrad 909,6% 906,7% 951,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -138,8% -114,9% -97,4% 
Return on Investment (ROI) -57,0% -51,8% -45,2% 
Eigenkapitalrentabilität -575,1% -521,9% -475,3% 
Gesamtkapitalrentabilität -54,0% -48,9% -42,3% 
Materialintensität 24,1% 25,4% 26,5% 
Rohertrag (TEUR) 78 84 89 
EBIT (TEUR) -136 -123 -111 
EBITDA (TEUR) -110 -109 -103 
ROCE -58,9% -53,1% -48,0% 
Personal    
Personalintensität 110,1% 104,2% 97,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 3 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 4 4 
Frauenanteil Beschäftigte 75,0% 75,0% 75,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47 47 - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 30 30 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 362 -

SOPHIA Hessen GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die SOPHIA Hessen GmbH wurde am 26.01.2009 g egründet und bietet seit dem 1.06.2009 
Dienstleistungen im Bereich der sozialen Personenbetreuung mit Hilfe eines modernen und 
innovativen Betreuungskonzepts „Hausnotruf“ an. Die SOPHIA Hessen GmbH ist Franchisenehmer der 
SOPHIA living network GmbH als Nachfolgerin der SOPHIA Holding GmbH,  Bamberg, die bundesweit 
Lizenzen vergibt. Die SOPHIA Hessen GmbH ist berechtigt, Teilnehmerverträge und 
Unterfranchiseverträge in ganz Hessen abzuschließen. 
 
Die bauverein AG ist seit 01.01.2012 alleinige Gesellschafterin. Seit 2009 besteht zwischen ihr u nd 
der SOPHIA Hessen GmbH ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit einer Grundlaufzeit 
bis 31.12.2013. Die Laufzeit verlängerte sich nunmehr um ein weiteres Jahr bis 31.12.2016.  Die 
SOPHIA Hessen GmbH hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Ergebnis vor Verlustübernahme von -
119 TEUR (im Vorjahr -131 TEUR) abgeschlossen. D er Rohertrag konnte gegenüber dem Vorjahr um 
5 TEUR auf 89  TEUR gesteigert werden. Dabei ist die Betriebsleistung um 11  TEUR auf 126  TEUR 
gestiegen. Der Betriebsaufwand verringert e sich um 1  TEUR auf 237  TEUR. Die Bilanzsumme ist 
gegenüber dem Vorjahr um 11  TEUR auf 263  TEUR angestiegen. Das Anlagevermögen beträgt 
vermindert um die planmäßigen Abschreibungen 5 TEUR zum 31.12.2015. Die Investitionen in das 
Sachanlagevermögen betruge n im Geschäftsjahr 7  TEUR. Der Anteil des Anlagevermögens an der 
Bilanzsumme beläuft sich auf 2,1  % (im Vorjahr 2,8  %). Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber 
dem Vorjahr um 13 TEUR auf 257 TEUR erhöht. 
 
Das von der Gesellschafterin eingebrachte Eigenkapital wird zur Finanzierung der Gesellschaft 
herangezogen. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr um 0,4  % auf 9,5 % gesunken. Durch 
einen Darlehensvertrag mit dem Mutterunternehmen bauverein AG ist die Liquidität des 
Unternehmens ausreichend gesichert.  Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, 
der Veränderung der Rückstellungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf 
-109 TEUR (im Vorjahr -116 TEUR). Die SOPHIA Hessen GmbH erwirtschaftet ihre Erträge  aus den 
sogenannten Teilnehmerbeiträgen, d.h. durch Einnahmen aus dem direkten Vertrieb ihrer Produkte 
sowie durch Vergabe von Subfranchiselizenzen. Zum 31.12.2015 waren insgesamt 350  Teilnehmer 
(im Vorjahr 297 Teilnehmer) an das SOPHIA-System angeschlossen. Die Anzahl der Teilnehmer konnte 
somit um 17,8 % gesteigert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam erneut kein Abschluss eines 
Subfranchisevertrages mit dem Einstieg eines weiteren Wohnungsunternehmens zustande. Von 
weiteren Abschlüssen von Franchise- Verträgen mit anderen Wohnungsunternehmen wird kurzfristig 
nicht ausgegangen, da das Franchise-Konzept bundesweit immer weniger Akzeptanz erfährt. 
 
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die SOPHIA Hessen GmbH aufgrund von höheren 
Teilnehmerzahlen steigende Umsatzerlöse auf rd. 142 TEUR. In diesem Zusammenhang wird mit einer 
leichten Verminderung des Ergebnisses vor Verlustübernahme in 2016 gerechnet.  
 
Die Gesellschaft hat ein zukunftsfähiges Produkt, d as sich an dem zukünftigen Nachfrageverhalten der 
„jungen Senioren“ orientiert. Während sich die Generation der heute über 80jährigen weit weniger mit 
modernen Kommunikationsmitteln beschäftigt hat, wird die nächste Generation stetig höhere 
Ansprüche an eine moderne Kommunikation im Zeitraum der Pfleg ebedürftigkeit stellen. Es wird ein 
Nachfrageanstieg der kommenden Generation der über 80jährigen erwartet, so dass mittelfristig auch 
Kooperationen mit kleineren Wohnungsgesellschaften in Hessen möglich werden.  Der Beherrschungs- 
und Gewinnabführungsvertrag mit de r bauverein AG kann nunmehr zum 31.12.2016 gekündigt 
werden. Eine Kündigung seitens der bauverein AG als Gesellschafter wäre bestandsgefährdend für die 
Gesellschaft. Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine mögliche Kündigung. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlu sses zum 31.12.2015 der SOPHIA Hessen GmbH durch die Deloitte & 
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird  angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
 
- 363 -

SSG Starkenburg Service GmbH 
Anschrift: Grafenstr. 9, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 107 5055 
Gründung: 08.08.2001 
Handelsregister:  HRB 8296, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für das 
Klinikum Darmstadt, die Stadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen. Die Serviceleistungen 
können allgemeine Dienstleistungen, Versorgungsleistungen und medizinisch -technische Leistungen 
sowie die Führung der Wirtschafts- und Versorgungsbereiche des Klinikums Darmstadt im Namen, 
nach Anweisung und für Rechnung des Klinikums Darmstadt umfassen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst - u. Versorgungsleistungen für das 
Klinikum Darmstadt als Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens  geht, dient die 
Gesellschaft der Deckung des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des 
§ 121 HGO gegeben. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Emilia Seniorenresidenz GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
  
- 364 -

SSG Starkenburg Service GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 196 263 340 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 11 8 4 
   Sachanlagen 185 255 336 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 6.626 4.088 1.923 
   Vorräte 80 95 76 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5.997 157 276 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 550 3.836 1.570 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 1 
Summe Aktiva 6.823 4.351 2.264 
Passiva    
Eigenkapital 720 841 849 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 695 816 824 
Rückstellungen 1.140 574 518 
Verbindlichkeiten 4.963 2.937 896 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Passive latente Steuern 0 0 0 
Summe Passiva 6.823 4.351 2.264 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 19.887 11.411 11.232 
   Umsatzerlöse 19.887 11.411 11.232 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 986 34 13 
Betriebsleistung 20.873 11.445 11.245 
Betriebsaufwand -21.012 -11.321 -11.233 
   Materialaufwand -14.878 -5.283 -5.159 
   Personalaufwand -5.345 -5.328 -5.539 
   Abschreibungen -26 -43 -58 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -763 -666 -477 
Betriebsergebnis -139 124 12 
Finanzergebnis 0 3 1 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 3 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -139 127 12 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7 -4 -4 
Sonstige Steuern -1 -1 0 
Jahresergebnis -132 121 8 
- 365 -

SSG Starkenburg Service GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 366,9% 319,8% 249,7% 
Anlagenintensität 2,9% 6,0% 15,0% 
Abschreibungsquote  13,0% 16,5% 17,0% 
Investitionen (TEUR) 171 110 135 
Investitionsquote 87,2% 41,8% 39,7% 
Liquidität 3. Grades 108,6% 116,5% 135,9% 
Eigenkapital (TEUR) 720 841 849 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 10,5% 19,3% 37,5% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 2.643 -2.026 -2.040 
Verschuldungsgrad 848,0% 417,5% 166,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -0,7% 1,1% 0,1% 
Return on Investment (ROI) -1,9% 2,8% 0,4% 
Eigenkapitalrentabilität -18,4% 14,4% 1,0% 
Gesamtkapitalrentabilität -1,9% 2,8% 0,4% 
Materialintensität 71,3% 46,2% 45,9% 
Rohertrag (TEUR) 5.009 6.128 6.073 
EBIT (TEUR) -139 124 12 
EBITDA (TEUR) -113 167 70 
ROCE -2,6% 3,3% 0,6% 
Personal    
Personalintensität 25,6% 46,6% 49,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 81 101 107 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 145 151 156 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 226 252 263 
Frauenanteil Beschäftigte 64,2% 59,9% 59,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 1 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 3 2 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende 66,7% 50,0% - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 127 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 62 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43 43 44 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  23 21 21 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 366 -

SSG Starkenburg Service GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gründung der SSG Starkenburg Service GmbH – nachfolgend „SSG“ genannt - erfolgte zum 
8.08.2001. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für 
das Klinikum Darmstadt, die Stadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen, wobei diese 
Serviceleistungen allgemeine Dienstleistungen, Versorgungsleistungen, medizinisch -technische und 
betriebstechnische Leistungen sowie auch die Führung von Wirtschafts- und Versorgungsbereichen 
umfassen können. Die SSG Starkenburg Service GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft 
der Emilia Seniorenresidenz GmbH (ehemals Krankenhaus- Dienstleistungsgesellschaft Südhessen 
mbH), Darmstadt. Die Krankenhaus- Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH wurde am 
14.08.2015 auf Emilia Seniorenresidenz GmbH umfirmiert. Im Geschäftsjahr 2015 ergaben sich keine 
Änderungen in der Geschäftsführung. 
 
Die Umsatzerlöse der SSG sind im Gesch äftsjahr auf 11.232 TEUR gesunken und liegen somit leicht 
unter Vorjahresniveau. Der Rückgang der Umsätze resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung 
des Leistungsumfangs.  Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 
5.539 TEUR erhöht. Dies ist im Wesentlichen durch die Erhöhung der Anzahl von Beschäftigten 
begründet. Als größte Aufwandsposition nach den Personalkosten sind Aufwendungen für bezogene 
Leistungen angefallen, die sich auf 4.909 TEUR verringert haben. Diese beinhalten insbesondere 
Personalkostenweiterbelastungen der Klinikum Darmstadt GmbH. Die Materialaufwendungen für Roh -, 
Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich auf 250 TEUR vermindert, dafür sind die bezogenen Leistungen 
auf 531 TEUR gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf 477 TEUR  wegen 
geringerer Verwaltungskostenumlagen von der Klinikum Darmstadt GmbH gesunken.  
 
Im Geschäftsjahr 2015 wurden Investitionen in Höhe von 135 getätigt. Die Abschreibungen belaufen 
sich auf 58 TEUR. Der Jahresüberschuss liegt mit 8 TEUR unter dem erwarteten Ergebnis. Wesentliche 
Ursache der Ergebnisverschlechterung gegenüber dem Vorjahr ist der Rückgang der Erlöse, die auch 
unter den erwarteten Umsätzen geblieben sind. Außerdem ist das positive Jahr esergebnis wegen 
höherer Personalaufwendungen geringer als erwartet ausgefallen.  Die SSG wird weiterhin 
hauptsächlich ihre Dienstleistungen für die Klinikum Darmstadt Gruppe erbringen. Durch die 
Vergrößerung der Klinikum Darmstadt Gruppe um das Marienhospital und das St. Rochus 
Krankenhaus wird eine zusätzliche positive Ergebnisentwicklung erwartet. Darüber hinaus ist eine 
Umsatzsteigerung mit Dienstleistungen für andere Unternehmen geplant. Die Erbringung der 
Dienstleistungen für andere Unternehmen soll we iter ausgebaut werden. Wir rechnen, bei 
voraussichtlich höherem Preis- und Mengenniveau, für das Jahr 2016 mit einem leichten Anstieg der 
Umsatzerlöse und einem leicht besserem Jahresergebnis gegenüber 2015.  Vorgänge von besonderer 
Bedeutung, die nach dem Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. Insgesamt 
sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & 
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
- 367 -

Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi 
Anschrift: Niersteiner Straße 3, 64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 3309-0 sowie 
http://www.gesundheitsamt-dadi.de 
Gründung: 01.01.1950 
Handelsregister:  keine Eintragung 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt- Dieburg haben für ihre Gebiete einen 
Zweckverband für ein gemeinsames Gesundheitsamt gebildet. Er hat die Aufgaben des öffentlichen 
Gesundheitsdienstes zu erfüllen und dessen Kosten zu tragen. Der Verband führt den Namen 
"Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg". Er  ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und berechtigt, Beamte hauptamtlich 
anzustellen. Sitz des Verbandes ist Darmstadt. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Landkreis Darmstadt-Dieburg  
Wissenschaftsstadt Darmstadt  
   
Organe der Gesellschaft 
Zweckverbandsvorstand 
Verbandsversammlung 
 
Zweckverbandsvorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Reißer, Rafael Vorsitzender - 
Lück, Rosemarie stv. Vorsitzende - 
Gantzert, Ludwig Mitglied - 
Göbel, Dr. Matthias Mitglied - 
Kins, Wilhelm Mitglied - 
Mayer, Peter Mitglied - 
   
Bezüge des Zweckverbandsvorstandes 
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstandes erhielten im Geschäftsjahr eine 
Aufwandsentschädigung. Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.  
   
Verbandsversammlung 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Yilmaz, Fatma Stadtverordnete Vorsitzende - 
Keil, Marita Kreistagsabgeordnete stv. Vorsitzende - 
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied - 
Coutandin, Gabriele Kreistagsabgeordnete Mitglied - 
Dahms, Angelika Kreistagsabgeordnete Mitglied - 
Duda-Staniczek, Wolfgang  Mitglied - 
Fricke, Thorsten Kreistagsabgeordneter Mitglied - 
Heilmann, Sabine Stadtverordnete Mitglied - 
Krämer, Christiane  Mitglied - 
Krenzke, Manuel Stadtverodneter Mitglied - 
Krist, Aron  Mitglied - 
Pauker-Buß, Gabriele Kreistagsabgeordnete Mitglied - 
Schäfer-Baab, Renate Kreistagsabgeordnete Mitglied - 
Schmitt, Dorothee Stadtverordnete Mitglied - 
Schüßler, Ellen Stadtverordnete Mitglied - 
Stetter, Waldemar Kreistagsabgeordneter Mitglied - 
   
Bezüge der Verbandsversammlung 
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. 
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet. 
  
- 368 -

Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi 
Bilanz (TEUR)  vorl. 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0 0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 0 0 0 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 0 0 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 0 0 0 
Passiva    
Eigenkapital 0 0 0 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 0 0 0 
Verbindlichkeiten 0 0 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 0 0 0 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) vorl. 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 584 605 666 
   Umsatzerlöse 584 605 666 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 309 359 387 
Betriebsleistung 893 963 1.053 
Betriebsaufwand -4.418 -4.313 -4.074 
   Materialaufwand -540 -478 -307 
   Personalaufwand -3.642 -3.614 -3.527 
   Abschreibungen -51 -92 -103 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -185 -129 -137 
Betriebsergebnis -3.525 -3.350 -3.021 
Finanzergebnis -42 -40 -39 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -43 -40 -39 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.567 -3.390 -3.059 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisübernahme 3.356 3.293 3.286 
Jahresergebnis -211 -97 227 
- 369 -

Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi 
Kennzahlen* im Überblick vorl. 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - - 
Anlagenintensität - - - 
Abschreibungsquote  - - - 
Investitionen (TEUR) 7 22 101 
Investitionsquote - - - 
Liquidität 3. Grades - - - 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - - 
Eigenkapitalquote - - - 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 0 0 0 
Verschuldungsgrad - - - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -610,5% -560,7% -459,2% 
Return on Investment (ROI) - - - 
Eigenkapitalrentabilität - - - 
Gesamtkapitalrentabilität - - - 
Materialintensität 60,4% 49,6% 29,1% 
Rohertrag (TEUR) 44 127 359 
EBIT (TEUR) -3.525 -3.350 -3.021 
EBITDA (TEUR) -3.473 -3.258 -2.917 
Kostendeckungsgrad -20,4% -22,6% -26,1% 
Personal    
Personalintensität 407,6% 375,2% 334,8% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 16 15 18 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 54 55 54 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 70 70 72 
Frauenanteil Beschäftigte 77,1% 78,6% 75,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 40 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 33 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 53 53 52 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 52 49 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 25,0% 16,7% 16,7% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 62,5% 62,5% 62,5% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 370 -

Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Aufgabe des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt 
und des Landkreises Darmstadt- Dieburg“ besteht in der Erfüllung des öffentlichen 
Gesundheitsdienstes. Hierzu zählen die Förderung und der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung.  
Grundlage für das Handeln des öffentlichen Gesundheitsdienstes ist das Hessische Gesetz für den 
öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD). Hierin werden die Aufgaben exakt umrissen. Mitglied bzw. 
Gewährsträger des Zweckverbandes sind die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis 
Darmstadt-Dieburg. Der Jahresabschluss des Gesundheitsamtes für 2015 liegt zum Zeitpunkt der 
Fertigstellung des Beteiligungsberichtes noch nicht in der  Endfassung vor, daher handelt es sich bei 
den aufgeführten Daten des Geschäftsjahres 2015 um vorläufige Jahresabschlusszahlen. Die 
aufgeführten Daten der Geschäftsjahre 2013 und 2014 wurden bisher noch nicht geprüft. Die 
Bilanzdaten für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 konnten ebenfalls noch nicht konkretisiert werden. 
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 konnte das Gesundheitsamt einen Jahresüberschuss in Höhe von 
227 TEUR erzielen. Dies ist hauptsächlich in einem Rückgang bei den Personalaufwendungen 
begründet. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 387 TEUR sind hauptsächlich durch die 
Zusatzleistungen geprägt, die das Gesundheitsamt von den Verbandsmitgliedern für die 
Aufrechterhaltung des Angebots der AIDS -Beratung sowie der sozialpsychiatrischen Beratung und 
Koordination erhält. Diese Leistungsangebote wurden im Rahmen von zeitlich begrenzten Projekten 
des Landes Hessen und des Bundes ins Leben gerufen. Um die nach Auslaufen der Projekte bereits 
etablierten und stark genutzten Angebote nicht einstellen zu müssen, beschlossen die 
Verbandsmitglieder durch zusätzliche Zuwendungen, die weitere Existenz der Dienstleistungen zu 
sichern. Bei den Aufwendungen für Fremdinstandhaltung und für bezogene Leistungen in Höhe von 
307 TEUR handelt es sich mit 13,6 % um Restzahlungen und Auszahlung des Sicherungseinbehalts 
für die Sanierung der sanitären Anlagen und Leitungen im Gesundheitsamt. Die Kosten für die 
Unterhaltsreinigung haben einen Anteil von 16,7 %, die Absonderungskosten, sowie die Aufwendungen 
für Honorare an externe Sprachexperten, Ärzte und die Ernährungsberaterin haben einen Anteil von 
14,0 % und für Laborleistungen wurden 7,5 % aufgewendet. Für Büromaterial und –ausstattung, sowie 
Geschäftsbedarf wurden 14,6 %, für Instandhaltung des Gebäudes un d der Außenanlagen wurden 
4,6 % ausgegeben und die Energiekosten betrugen 13,4 %. Die restlichen 15,6 % entfielen auf weitere 
kleinere Positionen, die nicht weiter ins Gewicht fallen. 
 
Bei der Position „Ergebnisübernahme“ in Höhe von 3.286 TEUR handelt es sich allein um die durch 
die beiden Zweckverbandsmitglieder an das Gesundheitsamt geleistete Verbandsumlage. Der Anteil 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt beträgt 1.131 TEUR.  Im Berichtszeitraum ist seit der Einführung 
der Doppik als bestandsgefährdendes Risiko die Auflösung von Rückstellungen zu nennen, die 
mittelbar zu einer Verringerung des Finanzmittelbestandes führt. Dies war allein in 2015 ein Betrag in 
Höhe von 33 TEUR.  Nachdem bereits für das Geschäftsjahr 2014 die Gesamtumlage der 
Verbandsmitglieder Wissenschaftsstadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt -Dieburg um 63 TEUR 
gesenkt wurde, konnte diese für das Geschäftsjahr 2015 nochmals um weitere 7 TEUR gesenkt 
werden, trotz Tarifsteigerungen in Höhe von insgesamt 5,4 % in den Jahren 2014 und 2015.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das 
Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt- Dieburg“ für das Jahr 2015 
wird von dem Revisionsamt des Landkreises Darmstadt- Dieburg, nach Prüfung der Haushalts jahre 
2010 bis 2014, durchgeführt. Der erste doppische Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009, wurde 
in 2016 abschließend geprüft, so dass die weiteren Abschlüsse nun nachgeholt werden sollen.  
 
Auch wenn die Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Mehrheits beteiligung an dem Zweckver band hat, 
wird dennoch der Darmstädter Beteiligungskodex angewendet.  Der Darmstädter Beteiligungskodex 
wird angewendet. Die Entsprechenserklärung für das Geschäfts- jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung 
des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
- 371 -

Auszeichnungen * 
 
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit 
 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
 Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Märkte) 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt Rhein Main GmbH 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
 Kulturregion Frankfurt Rhein Main GmbH 
 
 
 Staatstheater (über den städtischen Haushalt) bezuschusst: 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Im Forschungsprojekt inDAgo - einem  Zusammenschluss von 
Darmstadt Marketing, HEAG mobilo, Fraunhofer IGD, TU Dar m-
stadt, User Interface Design GmbH und traffic information 
mangament GmbH, wurde eine intelligente Verknüpfung verschie-
dener Techniken und Funktionen erforscht, um älteren Menschen 
im Alltag zu helfen, damit sie möglichst lange mobil sein können. 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Ziel dieses Geschäftsfelds ist, die kulturelle Vielfalt in Darm stadt 
zu erhalten, nach Möglichkeit weiter auszubauen und diese den 
Bürgerinnen und Bürgern zu kostengünstigen Preisen anzubieten.  
Insgesamt werden die Entwicklung der aktuellen Strukturen hin zu 
einem übergreifenden Kulturmanagement sowie die Verankerung 
eines Kulturmarketingkonzeptes angestrebt.  
Die Kulturinstitute betreiben auch weiterhin Kulturförderung in 
Form von Zuschüssen an öffentlich -rechtliche und privatrechtliche 
Einrichtungen. Das Angebot von Märkten, Messen und sonstigen 
Veranstaltungen wird um geeignete Veranstaltungen erweitert. 
Die Wissenschaftsstadt D armstadt Marketing GmbH schärft das 
Profil Darmstadts in Zusammenarbeit mit Darmstädter Unterne h-
men sowie wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen als 
Wissenschafts- und Jugendstilstadt und etabliert sie  als beliebtes 
Ausflugsziel über die Grenzen Hessens hinaus. 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Kultur & Freizeit 
- 372 -

- 373 -

Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Anschrift: Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 7809 900 sowie 
info@centralstation-darmstadt.de 
sowie http://www.centralstation-
darmstadt.de/ 
Gründung: 01.01.2014 
Handelsregister:  HRB 93116, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung von Kultur und Kunst in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt.  Die Gesellschaft erfüllt ihren Zweck mit der Durchführung von 
Konzert- und Theaterveranstaltungen und sonstigen Darbietungen aus den Bereichen der Musik, 
Literatur und darstellender Kunst in dem Gebäude und auf dem Vorplatz der HEAG Halle B. Mit den 
Veranstaltungen des Unternehmens soll in Darmstadt ein Kulturmittelpunkt von überregionaler 
Bedeutung in der Region Rhein-Main-Neckar erhalten und weiterentwickelt werden. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wöhler, Lars Vorsitzender 0 TEUR 
Heinigk, Maike Mitglied 80,5 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vergütung für die Geschäftsführung belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf 80,5 TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer 1. stv. Vorsitzender 0 TEUR 
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0 TEUR 
Hünnekens, Prof. Dr. Ludger  Mitglied 0 TEUR 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR 
Kraft, Otmar  Mitglied 0 TEUR 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Milewski, Sabine  Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge. 
  
- 374 -

Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen - 0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände - 0 0 
   Sachanlagen - 0 0 
   Finanzanlagen - 0 0 
Umlaufvermögen - 544 540 
   Vorräte - 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - 383 458 
   Wertpapiere - 0 0 
   Liquide Mittel - 161 82 
Rechnungsabgrenzungsposten - 4 3 
Summe Aktiva - 547 544 
Passiva    
Eigenkapital - 24 24 
   Gezeichnetes Kapital - 25 25 
   Kapitalrücklagen - 0 0 
   Gewinnrücklage - 0 0 
   Bilanzergebnis - -1 -1 
Rückstellungen - 165 128 
Verbindlichkeiten - 269 389 
Rechnungsabgrenzungsposten - 89 3 
Summe Passiva - 547 544 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung - 1.229 1.801 
   Umsatzerlöse - 1.229 1.801 
   Bestandsveränderungen - 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen - 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge - 1.008 1.199 
Betriebsleistung - 2.236 3.000 
Betriebsaufwand - -2.237 -3.001 
   Materialaufwand - -768 -1.150 
   Personalaufwand - -648 -749 
   Abschreibungen - 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen - -821 -1.102 
Betriebsergebnis - 0 -1 
Finanzergebnis - 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen - 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung - 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen - 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen - 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme - 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 0 -1 
Außerordentliches Ergebnis - 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 0 0 
Sonstige Steuern - 0 0 
Jahresergebnis - -1 -1 
- 375 -

Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - - 
Anlagenintensität - 0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  - - - 
Investitionen (TEUR) - 0 0 
Investitionsquote - - - 
Liquidität 3. Grades - 125,4% 104,5% 
Eigenkapital (TEUR) - 24 24 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - 25 25 
Eigenkapitalquote - 4,4% 4,4% 
Bankverbindlichkeiten - 0 0 
Veränderung Verschuldung - 269 120 
Verschuldungsgrad - >1000% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - -0,1% 0,0% 
Return on Investment (ROI) - -0,1% -0,1% 
Eigenkapitalrentabilität - -2,6% -2,9% 
Gesamtkapitalrentabilität - -0,1% -0,1% 
Materialintensität - 34,3% 38,3% 
Rohertrag (TEUR) - 461 651 
EBIT (TEUR) - 0 -1 
EBITDA (TEUR) - 0 -1 
Kostendeckungsgrad - -100,0% -100,0% 
Personal    
Personalintensität - 29,0% 25,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 12 6 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 5 6 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - 17 12 
Frauenanteil Beschäftigte - 29,4% 50,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 1 1 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - 1 1 
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0 % 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 6 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 44 34 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 36 58 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - 50,0% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - 44,4% 44,4% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 376 -

Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ziel der Centralstation ist es, nach außen das Image des denkmalgeschützten Kulturwerkes HEAG 
Halle B positiv zu festigen sowie das vielfältige Kulturprogramm in seiner wesentlichen und bis dato 
im Rhein- Main-Gebiet bekannten Vielfalt zu halten und den Bekanntheitsgrad insbesond ere 
überregional weiter auszubauen.  Um die Einnahmesituation weiter zu festigen, wurden die jeweiligen 
Bereiche analysiert und erste Maßnahmen ergriffen (z.B. neue Direktmarketingtools, Diversifikation 
der Ticketanbieter, Anzeigenstreuung, etc.). Es wurden  erfolgreiche Gespräche mit den 
Hauptsponsoren geführt, die auch für die kommenden Jahre ihr Engagement zugesagt haben. 
Kontakte zu neuen Sponsoren wurden aufgenommen und führten zu positiven Abschlüssen. Zudem 
wurden Gespräche mit Darmstädter Stiftungen u nd Projektförderern geführt, die weiterhin für 
projektbezogene Förderungen zur Verfügung stehen. Für förderungswürdige Kulturprojekte, die nur 
mit zusätzlichen Geldern finanziert werden können und für die der Etat der Centralstation nicht 
ausreicht, kooper iert die Centralstation sehr eng mit dem gemeinnützigen Verein Kulturfreunde 
Centralstation e.V . Investitionen im Bereich Veranstaltungstechnik ermöglichten der Centralstation, 
ihren Firmenkunden dauerhaft besseres Equipment und eine verbesserte Expertise zu stabilen Preisen 
anzubieten. Zudem wird die Centralstation nunmehr auch als Eventlocation in den Mittelpunkt gestellt 
und beworben  dies auf unterschiedlichen Ebenen wie der Programmzeitung, auf diversen Online -
Plattformen sowie über das cross selling mit dem darmstadtium. Zielsetzung ist, die Belebung des 
Firmenkundengeschäfts in der Centralstation weiter voranzubringen.  Eine Fortsetzung der 
Kostenoptimierung wurde vollzogen. Hierbei sind die Kosten strukturiert analysiert und weitere 
Einsparungen erzielt worden. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt überlässt der Centralstation 
Veranstaltungs-GmbH die HEAG Halle B unentgeltlich zur Nutzung. Für Unterhaltungs- , 
Instandsetzungs- und Ersatzbeschaffungsmaßnahmen erstattet die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
über den  Eigenbetrieb Kultur bis zu 170 TEUR jährlich. Zusätzlich stehen für die Erneuerung von 
Licht- und Tontechnik für die Dauer von 5 Jahren (2015 -2019) 65 TEUR jährlich zur Verfügung. Für 
das Jahr 2015 standen zudem 100 TEUR zur Durchführung dringend notwendi ger und 
kulturdenkmalerhaltender Sanierungsarbeiten zur Verfügung, die auch ausgeschöpft wurden.  Das 
Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
283 TEUR (VJ: 176 TEUR), Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 137 TEUR  
(VJ: 181 TEUR) und liquiden Mitteln 82 TEUR (VJ: 161 TEUR).  Verbindlichkeiten bestehen 
insbesondere aus Lieferungen und Leistungen 160 TEUR (VJ: 206 TEUR) und Verbindlichkeiten 
gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe 50 TEUR (VJ: 19 TEUR) mit einer Restlaufzeit von 
weniger als einem Jahr. Unter den erhaltenen Anzahlungen sind Ticketeinnahmen für die Folgejahre in 
Höhe von 134 TEUR (VJ: 89 TEUR) ausgewiesen.  Die gebildeten Rückstellungen dienen zur 
Absicherung von Urlaub, Mehrarbeit, Prämien für Zielerreichung, Jahresabschluss sowie ausstehenden 
Rechnungen. Durch die Ausgleichszahlungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt war die Liquidität im 
Berichtszeitraum gesichert.  Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2015 betragen insgesamt 
1.801 TEUR, davon ent fallen 1.030 TEUR auf Ticketerlöse, 117 TEUR auf das Fremdkundengeschäft, 
256 TEUR auf die Erlöse aus Produktionen, 136 TEUR auf die Erlöse aus Servicegebühren und  
210 TEUR auf Pachterlöse der Gastronomie. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten ein en 
Betriebskostenzuschuss in Höhe von 475 TEUR. Die Materialaufwendungen betragen 1.150 TEUR , 
bestehend u.a. aus Gagen für die Künstler, Übernachtungsaufwendungen, Reisekosten, 
Produktionskosten sowie Spielleitungen. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich  13 (VJ: 14) 
Mitarbeiter, davon 1 (VJ: 1) Auszubildender und 6 (VJ: 6) Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt. 
Veranstaltungsbedingt kommen Minijobber zum Einsatz. Innerhalb der sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen werden Aufwendungen ausgewiesen, die zur Weiterberechnung an die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt in Höhe von 264 TEUR bestimmt sind. Die Aufwendungen enthalten 
Tauschgeschäfte aus der Anzeigenwerbung in Höhe von 127 TEUR. Das Geschäftsjahr schließt mit 
einem Jahresfehlbetrag von 687 EUR ab. Die Central station macht ein möglichst breit angelegtes 
Kulturprogramm. Der Erfolg einer Veranstaltung kann durch unerwartete Konkurrenzveranstaltungen, 
unvorhergesehene Wetterumschwünge, Fußballereignisse o.ä. Dinge negativ beeinflusst werden. Der 
öffentliche Betrauungsakt hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2024. Eine verbindliche Auskunft wurde von 
Seiten des Finanzamtes Darmstadt erteilt. Der Fortbestand der Gesellschaft hängt davon ab, dass 
Ausgleichszahlungen von der Wissenschaftsstadt Darmstadt über das Geschäftsja hr 2015 hinaus 
gewährt werden. 
Die Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Falk GmbH & Co KG Frankfurt hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 konnte bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben werden.  
 
- 377 -

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151 / 132 974 sowie 
sportamt@darmstadt.de sowie 
http://www.darmstadt.de 
Gründung: 01.01.1991 
Handelsregister:  - 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Das Nordbad, das Schul - und Trainingsbad, das Bezirksbad Bessungen, der Woog, das Mühltalbad 
Eberstadt und das Arheilger Mühlchen werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit 
(Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Für das 
Jugendstilbad besteht ein Betriebsführungsvertrag mit einem privaten Betreiber. Der Eigenbetrieb 
kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und 
Nebengeschäfte betreiben. Der Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nich t zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 
1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Stadtverordnetenversammlung 
Magistrat 
 
Betriebsleitung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Konradt, Beate Kfm. Betriebsleitung - 
   
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs bezieht in 2015 ihre Bezüge im Rahmen ihrere Tätigkeit in 
der Kernverwaltung. 
   
Betriebskommission 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied 0 TEUR 
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Beller, Rita Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Böck, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Busch, Birgit Personalrat Mitglied 0 TEUR 
Crook, Sabine Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Egner, Inge Personalrätin Mitglied 0 TEUR 
Mohr, Melanie  Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Schmidt, Walter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Sperling, Christopher Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Töns, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge. 
  
- 378 -

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Bilanz (TEUR)  2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 47.460 46.584 46.054 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 4 
   Sachanlagen 24.234 23.358 22.823 
   Finanzanlagen 23.226 23.226 23.226 
Umlaufvermögen 16.450 16.638 17.041 
   Vorräte 5 3 3 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 15.707 16.275 16.499 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 738 360 539 
Rechnungsabgrenzungsposten 12 6 31 
Summe Aktiva 63.922 63.228 63.125 
Passiva    
Eigenkapital 47.480 47.656 48.199 
   Gezeichnetes Kapital 17.000 17.000 17.000 
   Kapitalrücklagen 48.381 33.132 30.942 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -17.901 -2.475 257 
Sonderposten 1.315 1.291 1.269 
Rückstellungen 1.639 1.578 1.313 
Verbindlichkeiten 13.489 12.702 12.345 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 63.922 63.228 63.125 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 4.034 3.679 4.017 
   Umsatzerlöse 4.034 3.679 4.017 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 86 75 98 
Betriebsleistung 4.121 3.754 4.114 
Betriebsaufwand -7.691 -7.791 -7.919 
   Materialaufwand -3.914 -4.146 -4.068 
   Personalaufwand -2.228 -2.114 -2.432 
   Abschreibungen -960 -933 -933 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -588 -598 -485 
Betriebsergebnis -3.570 -4.037 -3.804 
Finanzergebnis 700 -326 239 
   Erträge aus Beteiligungen 990 0 658 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 306 217 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -596 -543 -419 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.870 -4.362 -3.565 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -24 -25 -32 
Jahresergebnis -2.893 -4.388 -3.596 
- 379 -

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Kennzahlen* im Überblick 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 126,4% 127,9% 128,3% 
Anlagenintensität 74,2% 73,7% 73,0% 
Abschreibungsquote  2,0% 2,0% 2,0% 
Investitionen (TEUR) 33 57 403 
Investitionsquote 0,1% 0,1% 0,9% 
Liquidität 3. Grades 630,5% 699,6% 610,9% 
Eigenkapital (TEUR) 47.480 47.656 48.199 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 17.000 17.000 17.000 
Eigenkapitalquote 74,3% 75,4% 76,4% 
Bankverbindlichkeiten 12.041 11.384 10.351 
Veränderung Verschuldung -809 -787 -357 
Verschuldungsgrad 34,8% 32,9% 31,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -71,7% -119,3% -89,5% 
Return on Investment (ROI) -4,5% -6,9% -5,7% 
Eigenkapitalrentabilität -6,1% -9,2% -7,5% 
Gesamtkapitalrentabilität -3,6% -6,1% -5,0% 
Materialintensität 95,0% 110,4% 98,9% 
Rohertrag (TEUR) 120 -467 -52 
EBIT (TEUR) -2.580 -4.037 -3.146 
EBITDA (TEUR) -1.620 -3.104 -2.213 
Kostendeckungsgrad -76,3% -54,8% -63,6% 
Personal    
Personalintensität 54,1% 56,3% 59,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 32 32 34 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 26 26 28 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 58 58 62 
Frauenanteil Beschäftigte 44,8% 44,8% 45,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 3 3 3 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 3 3 3 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46 46 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  37 35 37 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 41,7% 41,7% 46,2% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 380 -

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Aufstellung und Umsetzung des Wirtschaftsplanes standen aufgrund der weiterhin angespannten 
finanziellen Situation des städtischen Gesamthaushaltes weiterhin unter restriktiver Grundausrichtung.  
 
Die Besucherzahlen in den Freibädern lagen 2015 mit 476.000  Besuchern um 162.000 Badegäste  
(+ 34 %) aufgrund der sehr günstigen Wetterbedingungen erfreulicherweise erheblich über dem 
Vorjahresergebnis von 314.000 Badegästen. 
Die Hallenbäder wurden 2015 von rund 325.000 Badegästen (Öffentlichkeit, Schulen und Verei ne) 
besucht, das ist gegenüber dem Vorjahr (308.000) eine Steigerung um über 17.000 Besuchern  
(+ 6%). Der Trend verstärkter Nachfragen aus dem Umland setzt sich fort. Im Jugendstilbad waren 
mit 222.000 Badegästen rund 7.000 Besucher (-3%)weniger als im Vor jahr zu verzeichne n. Die 
Nachfrage bleibt aber insgesamt auf hohem Niveau. 
 
Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert, da höhere Umsatzerlöse erzielt 
wurden und eine Dividendenausschüttung der HEAG erfolgte. 
 
Im Finanzhaushalt wurden nur unerhebliche Investitionen getätigt. Die anstehenden investiven 
Projekte Neubau Nordbad und Baulich -Technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades wurde n in 
Abstimmung mit dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement planerisch weiter vorbereitet. D ie 
Anpassung der Finanzierung für den Neubau Nordbad steht noch aus. Das Projekt Baulich -Technische 
Sanierung des Eberstädter Mühltalbades wurde aus finanziellen Gründen nach 2017 verschoben. Die 
Gewässersanierung Großer Woog bestehend aus dem Bau einer Vo rsperre, Maßnahmen des 
Hochwasserschutzes (Schiebersanierung) und Entschlammung wurde planerisch vorbereitet.  
 
Die wesentlichen Risiken im laufenden Betrieb liegen weiterhin bei den technisch veralteten 
Hallenbädern Nordbad und Schul - und Trainingsbad , im hohen Aufwand für Energie sowie der 
Instandhaltung der technischen Anlagen.  Die Tragfähigkeit des Daches im Nordbad muss weiterhin 
gutachterlich überwacht und durch Instandsetzungsmaßnahmen gesichert werden.  
 
Die Struktur der Eintrittspreise in den städtischen Bädern ist generell nicht darauf ausgelegt, dass 
eine Kostendeckung zu erwarten ist. Eine strukturelle Unterdeckung wird in Kauf genommen, um das 
breitgefächerte Sport- und Gesundheitsangebot mit überregionaler Bedeutung anbieten zu können.  
 
Für 201 6 stehen im Eigenbetrieb Bäder die Beauftragung des Planungsteams zur Umsetzung des 
Neubaus Nordbad und die erforderliche Anpassung der Finanzierung an. Als Projekt mit 2. Priorität ist 
die Baulich -Technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades (Abschluss der Vorplanung, 
Kostenprognose, Bürgerbeteiligungsverfahren) weiter zu verfolgen.  
Für die Gewässersanierung Großer Woog wurde eine intensive Bürgerinformation zur Transparenz 
dieser Maßnahme im April 2016 durchgeführt. Die Umsetzung ist für den Zeitraum September 2016 
bis Mai 2017 geplant.  
 
Die Prüfungen des Geschäftsjahres 201 5 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche 
GmbH wurden noch nicht abgeschlossen. Es handelt sich daher bei den in der Gewinn - und 
Verlustrechnung dargelegten Werten um vorläufige Daten. Es wird jedoch mit der Erteilung eines 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerkes gerechnet. Bei den für 201 5 ausgewiesenen Werten 
handelt es sich ebenfalls um vorläufige Werte. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
- 381 -

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 13 33 34 sowie 
http://www.darmstadt.de 
Gründung: 01.01.1991 
Handelsregister:  - 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Das Institut Mathildenhöhe, der Hochzeitsturm, das Museum der Künstlerkolonie Darmstadt (Ernst -
Ludwig-Haus), das Haus Deiters, die Akademie für Tonkunst, die Halle B (Centralstation), die 
Volkshochschule, die Stadtbibliothek, das Haus Glückert, das Haus Olbrich, das Multikulturelle 
Zentrum Bessunger Knabenschule, das Literaturhaus, das Atelierhaus Darmstadt, der 
Künstlerbahnhof Wixhausen und das Georg -Moller-Haus werden als ein Betrieb ohne eigene 
Rechtspersöhnlichkeit (Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes 
geführt. Dem Eigenbetrieb obliegt auch die Förderung von Literatur, Theater und Musik. Der 
Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck fördernden und ihn wirtschaftlich berührenden Hilfs- 
und Nebengeschäfte betreiben. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeite
n gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 
1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Stadtverordnetenversammlung 
Magistrat 
 
Betriebsleitung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Hünnekens, Prof. Dr. Ludger 1. Betriebsleitung - 
Baum, Bernhard Kfm. Betriebsleitung - 
   
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Betriebsleitung erhielt ihre Bezüge im Geschäftsjahr 2015 im Rahmen ihrer Tätigkeit in der 
Kernverwaltung. 
   
Betriebskommission 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Fuck, Walter Personalrat Mitglied 0 TEUR 
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0 TEUR 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Seidler, Sabine  Mitglied 0 TEUR 
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge. 
  
- 382 -

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bilanz (TEUR)  vorl. 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 72.384 72.745 73.275 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2.785 2.710 2.630 
   Sachanlagen 24.715 25.152 25.761 
   Finanzanlagen 44.884 44.884 44.884 
Umlaufvermögen 5.116 12.328 11.303 
   Vorräte 70 70 70 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.756 11.900 10.691 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 290 358 542 
Rechnungsabgrenzungsposten 29 34 30 
Summe Aktiva 77.529 85.107 84.608 
Passiva    
Eigenkapital 62.463 69.829 69.765 
   Gezeichnetes Kapital 15.500 15.500 15.500 
   Kapitalrücklagen 84.721 92.221 92.472 
   Gewinnrücklage -32.412 -37.758 -37.891 
   Bilanzergebnis -5.346 -133 -316 
Sonderposten 65 117 166 
Rückstellungen 4.734 5.469 5.432 
Verbindlichkeiten 10.267 9.692 9.245 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 77.529 85.107 84.608 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) vorl. 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 3.972 2.619 2.359 
   Umsatzerlöse 3.972 2.619 2.359 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 3.313 11.953 8.778 
Betriebsleistung 7.285 14.572 11.137 
Betriebsaufwand -16.802 -15.523 -15.210 
   Materialaufwand -4.827 -2.862 -2.591 
   Personalaufwand -7.927 -8.350 -8.377 
   Abschreibungen -1.243 -1.103 -1.127 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.805 -3.207 -3.115 
Betriebsergebnis -9.517 -951 -4.073 
Finanzergebnis 4.175 782 3.513 
   Erträge aus Beteiligungen 4.809 1.375 3.883 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39 9 3 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -674 -601 -373 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -5.342 -169 -560 
Außerordentliches Ergebnis 0 38 246 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -4 -2 -2 
Jahresergebnis -5.346 -133 -316 
- 383 -

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Kennzahlen* im Überblick vorl. 2013 vorl. 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 104,1% 113,0% 110,5% 
Anlagenintensität 93,4% 85,5% 86,6% 
Abschreibungsquote  1,7% 1,5% 1,5% 
Investitionen (TEUR) 890 1.615 2.031 
Investitionsquote 1,2% 2,2% 2,8% 
Liquidität 3. Grades 242,6% 441,2% 328,6% 
Eigenkapital (TEUR) 62.463 69.829 69.765 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 15.500 15.500 15.500 
Eigenkapitalquote 80,6% 82,0% 82,5% 
Bankverbindlichkeiten 9.500 8.580 7.451 
Veränderung Verschuldung -5.161 -575 -447 
Verschuldungsgrad 24,1% 21,9% 21,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -134,6% -5,1% -13,4% 
Return on Investment (ROI) -6,9% -0,2% -0,4% 
Eigenkapitalrentabilität -8,6% -0,2% -0,5% 
Gesamtkapitalrentabilität -6,0% 0,6% 0,1% 
Materialintensität 66,3% 19,6% 23,3% 
Rohertrag (TEUR) -855 -244 -232 
EBIT (TEUR) -4.708 424 -190 
EBITDA (TEUR) -3.464 1.527 937 
Kostendeckungsgrad -75,2% -106,9% -101,3% 
Personal    
Personalintensität 108,8% 57,3% 75,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 78 77 76 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 139 140 143 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 217 217 219 
Frauenanteil Beschäftigte 64,1% 64,5% 65,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 6 4 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 6 4 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende 100,0% 100,0% - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 49 50 50 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  36 38 38 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 50,0% 41,7% 41,7% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 384 -

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Die Stärken des Eigenbetriebs Kulturinstitute liegen im vielfältigen Angebot von kulturellen öffentlichen 
Veranstaltungen und in der Breite von geförderten kulturellen Projekten im privatrechtlich 
organisierten Bereich. Überregional anerkannte Kulturinstitute der Literatur, der darstellenden und 
bildenden Kunst und der Musik sind Markenzeichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt.  Mit einer auf 
alle Bürgerinnen und Bürger ausgerichteten Kulturpolitik setzt die Stadt Darmstadt mit ihrem 
Eigenbetrieb auf ein Zusammenwirken verschiedener Teilnehmer an den kulturellen Projekten und 
unterstützt dieses durch weitreichende Kulturförderung. 
 
Zusammen mit weiteren Kultureinrichtungen, Kulturvereinen, Initiativen und einer freien Kulturszene 
wird versucht, ein breites Spektrum zu erreichen. Um diesem Ziel, auch in Hinblick auf die 
Daseinsvorsorge Rechnung zu tragen, besteht der Eigenbetrieb aus verschiedenen Betriebszweigen.  
Die dafür erforderlichen Mittel kann der Eigenbetrieb aber nicht in ausreichendem Maße selbst 
erwirtschaften, weshalb er auf Zuweisungen aus dem städtischen Kernhaushal t angewiesen ist. 
Insofern bestimmte, wie auch bereits in den vorangegangenen Jahren, die finanzielle Situation des 
städtischen Haushaltes die Planungen des Eigenbetriebs für 2015. Die städtischen Vorgaben zur 
Haushaltskonsolidierung galten somit auch für den Eigenbetrieb, wonach vorgesehene 
Mehraufwendungen durch Einsparungen oder Mehrerträge zu kompensieren sind. Darüber hinaus galt 
für die Haushaltsabwicklung eine Einsparvorgabe von 10% bei den etatisierten Mitteln für Sach- und 
Dienstleistungen bzw. 20%  bei den Zuschüssen.  Diesen Einsparungen auf der Aufwandsseite standen 
allerdings auch Mindereinnahmen auf der Ertragsseite gegenüber, da wie in den Vorjahren weder die 
Stadtbibliothek noch die Musikschule der Akademie für Tonkunst, die Volkshochschule oder das 
Institut Mathildenhöhe einschließlich Museum Künstlerkolonie die geplanten Umsätze erzielen konnte.  
Auch bei den Ausschüttungen blieben die Erträge mit rd. 1,4 Mio. TEUR unter den Planansätzen.  
Bereits mit Blick auf die Bewerbung des Ensembles „Mathildenhöhe“ zum UNESCO -Weltkulturerbe 
wurden die beiden Immobilien „Haus Glückert“ und „Haus Olbrich“ vom Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement Darmstadt übernommen und dafür das „Alte Pädagog“ abgegeben. Nach 
Aus- bzw. Umzug der Mieter dieser Häuser sowie des H auses Deiters, ist für die folgenden Jahre eine 
umfassende Sanierung und Neubelegung unter Berücksichtigung der Vorgaben im Rahmen der 
Bewerbung zum Weltkulturerbe vorgesehen. 
 
Begonnen wurde in 2015 mit der Vorbereitung der Sanierungsmaßnahme „Georg -Moller-Haus“, wofür 
insgesamt rd. 2,4 Mio. TEUR zur Verfügung stehen. Hieran beteiligt sich der Miteigentümer, die 
Freimaurerloge, zu 20  %. Schwerpunkt der Sanierung sind die Vorgaben zum Brandschutz, 
behindertengerechte Nutzungsmöglichkeiten und energetische Maßnahmen zur Minimierung des 
Energieverbrauchs. Die Baumaßnahme wurde im März 2016 begonnen und soll bis Februar 2017 
abgeschlossen sein. 
 
Gegenüber der ursprünglichen Planung konnte die Sanierungsmaßnahme „Mathildenhöhe“ in 2015 
nicht so weitergeführt werden, dass eine Eröffnung in 2016 erfolgen kann. Ursache hierfür waren die 
notwendigen, neuen Abstimmungen im Rahmen der Bewerbung zum Weltkulturerbe. Im Ergebnis ist 
festzuhalten, dass nunmehr mit entsprechenden Umplanungen hinsichtlich der Fenster und Fassaden 
eine Fortführung erfolgen kann und dass auch wieder ein Café sowie ein neuer Zwischenbau in die 
Baumaßnahme aufgenommen wurden. Zusam men mit der kompletten Erneuerung der Haustechnik 
wurden dafür zusätzliche Mittel von 7,2 Mio. TEUR  bewilligt. Die Wiedereröffnung wird sich dadurch 
aber in den Herbst 2018 verschieben. 
 
Unter der Prämisse eines Verlustausgleiches durch den Kernhaushalt de r Wissenschaftsstadt 
Darmstadt sieht die Betriebsleitung insgesamt keine bestandsgefährdeten Risiken. Gleichwohl ist 
anzumerken, dass die angespannte Finanzlage der Stadt auch in den folgenden Jahren die 
wirtschaftliche Lage des Eigenbetriebs beeinflussen wird. 
 
Für 2015 liegt ein geprüfter Jahresabschluss noch nicht vor.  Abschließend ist anzumerken, dass der 
Darmstädter Beteiligungskodex ab dem Geschäftsjahr 2012 angewendet wird. Eine 
Entsprechenserklärung für 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 385 -

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: Kulturfreunde@heag.de 
Gründung: 19.12.2002 
Handelsregister:  HRB 8838, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des 
Abschnitts  "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die 
Förderung von Kunst und Kultur. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Verwaltungsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Bachmann, Iris Mitglied 6 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vergütung für die Geschäftsführung belief sich in 2015 auf 6 TEUR. 
   
Verwaltungsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0 TEUR 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Verwaltungsrates 
Die Verwaltungsratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge. 
  
- 386 -

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.041 1.887 1.779 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 1.041 1.887 1.779 
Umlaufvermögen 1.234 383 382 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5 21 21 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.229 362 362 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 2.275 2.270 2.161 
Passiva    
Eigenkapital 2.271 2.270 2.161 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 2.000 2.000 2.000 
   Gewinnrücklage 206 209 111 
   Bilanzergebnis 40 36 25 
Rückstellungen 0 0 0 
Verbindlichkeiten 3 0 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 2.275 2.270 2.161 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 0 0 0 
   Umsatzerlöse 0 0 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 0 0 0 
Betriebsaufwand -64 -61 -49 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand -3 -8 -8 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -61 -54 -41 
Betriebsergebnis -64 -61 -48 
Finanzergebnis 68 60 -60 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 19 30 38 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 49 30 10 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -108 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5 -1 -109 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 5 -1 -109 
- 387 -

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 218,3% 120,3% 121,5% 
Anlagenintensität 45,7% 83,1% 82,3% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% >1000% 
Eigenkapital (TEUR) 2.271 2.270 2.161 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 99,8% 100,0% 100,0% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 3 -3 0 
Verschuldungsgrad 0,2% 0,0% 0,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - - - 
Return on Investment (ROI) 0,2% -0,1% -5,0% 
Eigenkapitalrentabilität 0,2% -0,1% -5,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,2% -0,1% -5,0% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 0 0 0 
EBIT (TEUR) -44 -32 -11 
EBITDA (TEUR) -44 -32 -11 
ROCE 0,2% -0,1% -5,0% 
Personal    
Personalintensität >1.000% >1.000% >1.000% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 388 -

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH ist eine 100% -ige Beteiligungsgesellschaft 
der HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), Darm -
stadt, zur Förderung von Kunst und Kultur. Sie verfolgt ausschließlich  und unmittelbar gemeinnützige 
Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO).  
 
In diesem Jahr erfolgte die Förderung von Kunst und Kultur mit rd. 36 TEUR. Das Eigenkapital der 
Gesellschaft ist in mündelsicheren Geldanlag en angelegt. Die Gewinnrücklagen (freie Rücklage i. S. 
des § 58 Nr. 7 AO) beträgt rd. 111 TEUR.  In den Jahren 2016 und 2017 wird die Förderung von Kunst 
und Kultur mit voraussichtlich rd. 25 TEUR bzw. 18 TEUR erfolgen. 
 
Mit Schreiben des Regierungspräsidiu ms Darmstadt vom 21. Oktober 2013 wurde die Gesellschaft ab 
dem Geschäftsjahr 2013 für insgesamt drei Jahre von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss 
und Lagebericht entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten 
Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufzustellen und prüfen zu lassen. Für diesen Zeitraum wird 
das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Prüfung des Jahresabschlusses 
beauftragt. 
 
Der Jahresabschluss 2014 wurde durch das Revisionsamt  der Wissenschaftsstadt Darmstadt geprüft. 
Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde am 21. September 2015 erteilt. Die Prüfung für die 
Jahresabschlusszahlen 2015 ist zum Zeitpunkt dieses Berichtes noch nicht abgeschlossen. Die 
vorliegenden Jahresabschlusszahlen 2015 sind vorläufig. 
 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
- 389 -

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Anschrift: Luisenplatz 5, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 134 530 sowie 
information@darmstadt.de sowie 
http://www.darmstadt-marketing.de 
Gründung: 18.07.2006 
Handelsregister:  HRB 85249, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist die Koordination, Durchführung und Umsetzung von Aktivitäten und 
Maßnahmen des Stadt- und Touristikmarketings in der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dazu 
gehören insbesondere die Erarbeitung von grundlegenden Marketingstrategien, die 
Konzeptionierung, Anregung und Durchführung von Maßnahmen zur Image - und Stadtwerbung, die 
Koordination von öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen privater und öffentlicher Unternehmen 
sowie der Stadt, die touristische Vermarktung der Destination Darmstadt, in Kooperation mit dem 
Darmstadt Citymarketing e. V. und dessen Gremien die Übernahme von operativen Aufgaben für 
das Citymarketing, Kooperation mit den Gewerbevereinen sowie deren fachliche Betreuung und 
Beratung im Stadtmarketing sowie die Beteiligung an übergreifenden Werbemaßnahmen der 
Region. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Das einsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Beteiligungen   
Frankfurt Ticket RheinMain GmbH 1,92% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Herdel, Anja Mitglied 95,8 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsleitung beliefen sich im Geschäftsjahr 2015 auf 95,8 TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender 0 TEUR 
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Schäven, Birgit  Mitglied 0 TEUR 
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
An den Aufsichtsrat wurden im Berichtsjahr keine Bezüge geleistet. 
  
- 390 -

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 50 36 70 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 25 13 57 
   Sachanlagen 20 23 14 
   Finanzanlagen 5 0 0 
Umlaufvermögen 324 407 381 
   Vorräte 61 19 22 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 75 74 56 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 188 314 303 
Rechnungsabgrenzungsposten 23 26 19 
Summe Aktiva 397 469 470 
Passiva    
Eigenkapital 150 100 9 
   Gezeichnetes Kapital 50 50 50 
   Kapitalrücklagen 7.816 8.600 9.454 
   Gewinnrücklage -6.696 -7.716 -8.773 
   Bilanzergebnis -1.020 -834 -722 
Rückstellungen 81 144 224 
Verbindlichkeiten 167 226 237 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 397 469 470 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 370 773 911 
   Umsatzerlöse 330 708 1.090 
   Bestandsveränderungen 41 64 -180 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 107 50 61 
Betriebsleistung 478 823 971 
Betriebsaufwand -1.500 -1.654 -1.694 
   Materialaufwand -391 -545 -593 
   Personalaufwand -685 -674 -699 
   Abschreibungen -21 -25 -17 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -403 -410 -385 
Betriebsergebnis -1.022 -831 -723 
Finanzergebnis 3 -3 1 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3 2 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -5 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.019 -834 -722 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -1 0 0 
Jahresergebnis -1.020 -834 -722 
- 391 -

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 302,3% 277,2% 13,1% 
Anlagenintensität 12,5% 7,7% 14,9% 
Abschreibungsquote  42,4% 68,8% 23,8% 
Investitionen (TEUR) 22 16 57 
Investitionsquote 44,4% 44,4% 81,2% 
Liquidität 3. Grades 131,1% 110,1% 82,7% 
Eigenkapital (TEUR) 150 100 9 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 50 50 50 
Eigenkapitalquote 37,8% 21,3% 2,0% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -61 59 11 
Verschuldungsgrad 164,9% 370,1% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -275,5% -107,9% -79,3% 
Return on Investment (ROI) -256,9% -177,8% -153,5% 
Eigenkapitalrentabilität -680,5% -835,7% <-1000% 
Gesamtkapitalrentabilität -256,9% -177,8% -153,5% 
Materialintensität 81,8% 66,3% 61,0% 
Rohertrag (TEUR) -21 227 318 
EBIT (TEUR) -1.022 -831 -723 
EBITDA (TEUR) -1.001 -806 -706 
Kostendeckungsgrad -32,0% -50,0% -57,4% 
Personal    
Personalintensität 143,4% 81,9% 72,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 15 17 17 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 15 17 17 
Frauenanteil Beschäftigte 100,0% 100,0% 100,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 4 5 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 5 4 5 
Frauenanteil Auszubildende 100,0% 100,0% 100,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 44 44 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  34 32 32 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 392 -

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Mit Eintragung im Handelsregister am 27. 06 2014 ist die Gesellschaft ab dem 1.01. 2015 zu einem 
Geschäftsjahr zurückgekehrt, das dem Kalenderjahr entspricht. Für den Zeitraum vom 1. Juli  2014 bis 
zum 31. Dezember 2014 wurde deshalb ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Insofern sind die im 
Lagebericht dargestellten Vorjahreswerte nicht vergleichbar.  Die Gesellschaft schloss für die Zeit vom 
1. Januar bis 31. Dezember 2015 mit einem Fehlbetrag von  525 TEUR ab (Jahresfehlbetrag 
1.07.2014 bis 31. 12.2014 betrug 223 TEUR).  Die Gesellschaft erhielt zur Durchführung  des 
Gesellschaftszwecks bis zum 31. Dezember 2015 einen Zuschuss in Höhe von 500  TEUR von der 
Gesellschafterin zur Stärkung des Eigenkapitals. 
 
Das Investitionsvolumen lag für das Geschäftsjahr 1. 01.2015 bis 31.12.2015 bei 57 TEUR 
(Rumpfgeschäftsjahr 1.7. -31.12.2014 bei 6 TEUR) und entfällt auf immaterielle Vermögensgegen-
stände (54 TEUR) und auf Geringwertige Wirtschaftsgüter (3 TEUR).  Der Anstieg der Umsatzerlöse ist 
auf die Übernahme der Werberechte von der Stadt Darmstadt zu - rückzuführen und spiegelt sich bei 
den Umsätzen aus der Plakatierung wider. 
 
Die im Anlagevermögen ausgewiesene Beteiligung an der Frankfurt Ticket Rhein Main GmbH (5  TEUR) 
wurde bereits in Vorjahren auf einen Erinnerungswert abgewertet. Aufgrund der regionalen Bedeutung 
der Gesellschaft und der derzeitigen Verhandlungen mit der Stadt Frankfurt wurde beschlossen, dass 
die Beteiligung an Frankfurt Ticket Rhein Main aufrechterhalten wird und der Kreis der Gesellschafter 
erweitert werden soll. Die Stadt Frankfurt sicherte als Hauptgesellschafter die FTRM GmbH finanziell 
ab. Zum Bestand der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH gehören keine Grundstücke. Die  
Geschäftsräume werden angemietet. Die für die Durchführung der Gesellschaftszwecke notwendige 
Liquidität wurde im Wesentlichen durch den Zuschuss der Gesellschafterin (500 TEUR) sichergestellt. 
 
Seit Januar 2014 ist die Darmstadt Marketing GmbH für die Abwicklung der Werberechte auf 
öffentlichem Grund zuständig. Durch Verzögerungen bei der Standortfindung für Werbeträger h at die 
Fa. Ströer für 2015 die fixen Werbeträgerentgelte nicht vollständig ausbezahlt. Die Entgelte wurden 
per Mahnbescheid eingefordert. Zur Erhaltung der Liquidität musste die Gesellschafterin 200  TEUR 
als Zwischenfinanzierung bereitstellen. Im Rahmen des Gesamtvertrages mit der Ströer Medien GmbH 
wurde auch die Werbung in den Straßenbahnwartehallen vergeben. Die Wartehallen sind Eigentum der 
HEAG Mobilo. Ein Ver trag zwi schen der Darmstadt Marketing GmbH und der HEAG Mobilo ist in 
Abstimmung, so dass die Einnahmen aus der Werbung in den Straßenbahnwartehallen in 2016 
weitergeleitet werden können. 
 
Das touristische Kerngeschäft ist bislang weiter im Aufwärtstrend. Einbrüche in diesem Segment 
durch den demographischen Wandel zeichnen sich langfristig, voraussichtlich ab dem Jahr 2020, ab. 
Maßnahmen zur Gegensteuerung werden derzeit entwickelt. Auf Basis einer bundesweiten 
Kulturstudie, erste Teilveröffentlichung im März 2015 und im Herbst 2016 Gesamtpublikation, werden 
geeignete Maßnahmen mit den Anbietern in Darmstadt aufgebaut und umgesetzt.  Das Unternehmen 
wurde bzgl. der beihilferechtlichen Problematik nach  Artikel 107 Abs. 1 des Vertra ges über die 
Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) zugunsten öffentlicher Unternehmen mit Beschluss der 
Stadtverordnetenversammlung am 19.12.2013 zur Durchfüh rung der satzungsgemä ßen Aufgaben 
betraut. Der Betrauungsakt stellt die zukünftigen Zahlungen auf eine rechtliche Basis und gilt bis 
2022. 
 
Im Wirtschaftsjahr 2015 wird ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 525 TEUR erwartet, der durch die  
Patronatsvereinbarung mit der Stadt Darmstadt (1.100 TEUR) abgesichert ist. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Herrn Prof. Dr. Michael 
Drewes, Wirtschaftsprüfer, Budenheim, welcher den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
hat. 
 
Der Darmstädter Bet
 eiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. Mit  Aufsichtsrats-
beschluss vom 3. März 2015 wird die Compliancerichtlinie im Unternehmen angewendet. Darmstadt 
Marketing hat sich am Klimabericht der Darmstädter Stadtwirtschaft beteiligt. 
- 393 -

Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Das Geschäftsfeld Telekommunikation unterhält Kooperationen 
u.a. zu Gesellschaften des Stadtkonzerns, zur Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, TU Darmstadt und zu weiteren kommunalen Unte r-
nehmen und Stadtwerken. Ein Beispiel stellt die Zusammenarbeit 
mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Klinikum Darmstadt 
GmbH sowie der bauverein AG (SOPHIA Hessen GmbH) dar. 
Ziele im Geschäftsfeld  
 
Die ENTEGA Medianet und ihre Tochtergesellschaften sowie die 
COUNT & CARE GmbH & Co. KG repräsentieren das Geschäftsfeld 
Telekommunikation & IT . Die ENTEGA Medianet vermarktet m o-
derne Informations- und Telekommunikationsprodukte an regional 
ansässige Geschäftskunden. Außerdem ist sie Spezialist für den 
Ausbau von Breitbandnetzen sowie deren Betrieb und Vermar k-
tung. Die daraus resultierende enge Kooperation mit Städten, G e-
meinden und Landkreisen, bietet d er ENTEGA Medianet neue O p-
tionen zur Positionierung als bedeutendes Telekommunikationsun-
ternehmen mit einem regionalen Schwerpunkt in Südhessen. 
Die COUNT+CARE GmbH & Co. KG bietet als erfahrener Mess- und 
Abrechnungsdienstleister alle Geschäftsprozesse vo m Messstel-
lenbetrieb über die Abrechnung bis zum Forderungsmanagement 
sowie die dazugehörigen unterstützenden IT -Systeme – modular 
oder auf Wunsch als vollintegriertes Rundum-sorglos-Paket. 
 
 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT 
 
 ENTEGA Medianet GmbH 
 Beteiligungsgesellschaften der ENTEGA Medianet GmbH: 
 
 
 Medianet Breitband GmbH & Co. KG 
 PEB Breitband GmbH & Co. KG 
 Odenwald Intranet (ODINET) GmbH 
 COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Auszeichnungen * 
 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Telekommunikation & IT 
- 394 -

- 395 -

Count+Care GmbH & Co. KG 
Anschrift: Rheinallee 41, 55118 Mainz 
 
Kontakt: 06151/ 404 6000 sowie 
http://www.countandcare.de 
Gründung: 26.06.2002 
Handelsregister:  HRB 42043, Amtsgericht Mainz 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von abwicklungsorientierten Dienstleistungen, 
insbesondere in den Bereichen Zählerdatenermittlung, Energiedatenmanagement, Abrechnung und 
Forderungsmanagement sowie die Erbringung von Dienstleistungen in dem Bereich der 
Datenverarbeitung. Ziel ist die effiziente und marktpreisorientierte Sicherstellung dieser 
Dienstleistungen insbesondere für die Gesellschafter sowie die mit ihnen verbundenen Unternehmen 
und Körperschaften. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 74,90% 
Stadtwerke Mainz AG 25,10% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Count+Care Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Abert, Volker   
    da Torre Suárez, José David   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
  
- 396 -

Count+Care GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 16.153 12.153 9.516 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 4.579 2.430 1.608 
   Sachanlagen 11.568 9.721 7.908 
   Finanzanlagen 6 2 0 
Umlaufvermögen 44.283 54.973 62.845 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 16.547 23.605 19.521 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 27.736 31.368 43.324 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.739 2.115 2.833 
Summe Aktiva 62.176 69.240 75.194 
Passiva    
Eigenkapital 11.001 11.001 11.001 
   Kapitalanteile 400 400 400 
   Rücklagen 10.601 10.601 10.601 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 39.771 47.761 52.169 
Verbindlichkeiten 11.403 10.478 12.025 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 62.176 69.240 75.194 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 84.240 78.729 72.469 
   Umsatzerlöse 84.240 78.729 72.469 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 2.819 5.585 2.303 
Betriebsleistung 87.059 84.314 74.773 
Betriebsaufwand -81.819 -68.765 -67.546 
   Materialaufwand -11.839 -7.169 -9.220 
   Personalaufwand -35.104 -26.424 -27.730 
   Abschreibungen -10.488 -8.301 -6.720 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -24.387 -26.871 -23.876 
Betriebsergebnis 5.240 15.549 7.227 
Finanzergebnis -910 -813 -682 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 23 65 169 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 148 134 110 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.082 -1.011 -962 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.329 14.736 6.545 
Außerordentliches Ergebnis -91 -8.048 -91 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.630 -3.308 -1.649 
Sonstige Steuern -6 -4 -10 
Jahresergebnis 2.602 3.376 4.795 
- 397 -

Count+Care GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 170,2% 236,6% 329,2% 
Anlagenintensität 26,0% 17,6% 12,7% 
Abschreibungsquote  64,9% 68,3% 70,6% 
Investitionen (TEUR) 4.732 4.430 4.221 
Investitionsquote 29,3% 36,5% 44,4% 
Liquidität 3. Grades 127,7% 135,8% 143,3% 
Eigenkapital (TEUR) 11.001 11.001 11.001 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 400 400 400 
Eigenkapitalquote 17,7% 15,9% 14,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -2.902 -925 1.546 
Verschuldungsgrad 465,2% 529,4% 583,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 3,1% 4,3% 6,6% 
Return on Investment (ROI) 4,2% 4,9% 6,4% 
Eigenkapitalrentabilität 23,7% 30,7% 43,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,9% 6,3% 7,7% 
Materialintensität 13,6% 8,5% 12,3% 
Rohertrag (TEUR) 72.400 71.560 63.249 
EBIT (TEUR) 5.263 15.614 7.396 
EBITDA (TEUR) 15.752 23.916 14.115 
ROCE 19,2% 23,2% 29,6% 
Personal    
Personalintensität 40,3% 31,3% 37,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 236 218 203 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 146 130 115 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 382 348 318 
Frauenanteil Beschäftigte 38,2% 37,4% 36,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 30 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 40 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 41 43 44 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 398 -

Count+Care GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Count+Care GmbH & Co. KG erbringt abwicklungsorientierte Dienstleistungen insbesondere in den 
Bereichen Zählerdatenermittlung, Energiedatenmanagement, Abrechnung und Forderungsmanage -
ment sowie IT -Dienstleistungen. Im Berichtsja hr hat sich die Count+Care auf ihre Kernkompetenzen 
als Shared -Service-Dienstleister konzentriert und die wirtschaftlichen Zielvorgaben ihrer 
Mutterunternehmen erfüllt. Übergeordnete Zielsetzung des Unternehmens im Jahr 2015 war eine 
weitere Kostenoptimierung der Sach - und Personalkosten im Rahmen der Vorgaben aus der 
Vorwärtsstrategie, verbunden mit einer Steigerung der Effizienz. Zur Aufrechterhaltung der 
Leistungsfähigkeit wurde ergänzend seitens der Geschäftsführung die interne Kommunikation durch 
regelmäßige Informationen und das Abhalten von Mitarbeiterveranstaltungen gestärkt.  
 
Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,3 Mio. EUR bzw. 8,0% 
verringert, was auf geringere Projekt - und Produktumsätze im Geschäftsjahr 2015 mit bestehenden 
Kunden sowie auf die Beendigung eines Kundenvertrages zum 30. Juni 2015 zurückzuführen ist. Die 
sonstigen betrieblichen Erträge fallen hingegen aufgrund des Wegfalls von Sondereffekten niedriger 
aus als im Vorjahr. 
 
Die Materialaufwendungen sind um 28,6% höher als im Vorauszeitraum, ebenso haben sich die 
Personalaufwendungen um 4,9% gegenüber dem Vorjahr erhöht, was in der Zuführung zu 
Personalrückstellungen begründet liegt. Der Personalbestand sank im Jahresdurchschnitt von 348 im 
Jahr 2014 auf 318 Beschäftigte in 2015. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit rund 
23,9 Mio. EUR um rund 3,0 Mio. EUR unter 2014. 
 
Unter Berücksichtigung der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung erwartet die Geschäftsführung für das 
Geschäftsjahr 2016 einen weiteren Rückgang des Umsatzes im niedrigen einstelligen Prozentbereich 
sowie einen unterproportionalen Rückgang der Kosten, sodass der Jahresüberschuss sich 
voraussichtlich bei 3,2 Mio. EUR und damit unter der Höhe des Jahres 2015 einstellen wird. Die 
Investitionen für das Jahr 2016 sind mit 6,0 Mio. EUR veranschlagt. 
 
Die Count+Care wird ihre Rolle als Shared Service -Dienstleister für die ENTEGA AG und der 
Stadtwerke Mainz AG schärfen und ihre Organisation und die Prozesse weiter verschlanken.  
 
Den Anforde rungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für da s 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche  den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
 
- 399 -

Count+Care Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Rheinallee 41, 55118 Mainz 
 
Kontakt: 06151/ 404 6000    sowie  
http://www.countandcare.de/ 
Gründung: 09.08.2013 
Handelsregister:  HRB 44868, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens und Beteiligung als 
persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der COUNT+GARE GmbH & Co. KG und 
die Führung deren Geschäfte. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, 
die dem 
Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 74,90% 
Stadtwerke Mainz AG 25,10% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Abert, Volker Mitglied k.A. 
da Torre Suárez, José David Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 0 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 25 27 29 
Bilanzsumme (TEUR) 33 36 31 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 400 -

- 401 -

ENTEGA Medianet GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 2900 sowie 
https://www.entega-medianet.de/ 
Gründung: 10.06.1996 
Handelsregister:  HRB 6424, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist das Planen, Errichten, Betreiben und Vermarkten eines vor allem in 
der Region Südhessen gelegenen Übertragungsnetzes zu Telekommunikationszwecken und das 
Entwickeln und Vermarkten von Telekommunikationsdienstleistungen. Das Unternehmen betreibt 
den Daten- und Informationsaustausch auch zwischen kommunalen Einrichtungen und wird damit 
auch im Interesse der Bürger der Stadt Darmstadt tätig. Die Gesellschaft k ann alle Geschäfte 
betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie 
kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen 
beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unter nehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Beteiligungen   
Medianet Breitband GmbH & Co. KG 100,00% 
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 100,00% 
PEB Breitband GmbH & Co. KG 51,00% 
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH 26,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Beirat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gey, Frank Mitglied k.A. 
Nickel, Markus Mitglied k.A. 
Schmidt, Thomas Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
Beirat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise  Vorsitzende k.A. 
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen  Mitglied k.A. 
Heinz, Wolfgang Stadtverordneter Mitglied k.A. 
Krämer, Frank  Mitglied k.A. 
Niedermaier, Axel  Mitglied k.A. 
Noller, Ralf  Mitglied k.A. 
Ott, Rüdiger  Mitglied k.A. 
Sperling, Christopher Stadtverordneter Mitglied k.A. 
Töns, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Beirates 
Zu den Bezügen des Beirats wurden keine Angaben gemacht. 
  
- 402 -

ENTEGA Medianet GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 32.637 33.076 36.407 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 4.090 3.563 3.090 
   Sachanlagen 26.647 26.124 26.056 
   Finanzanlagen 1.900 3.388 7.261 
Umlaufvermögen 10.798 19.196 16.308 
   Vorräte 360 135 -124 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 7.581 14.040 11.127 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2.857 5.021 5.304 
Rechnungsabgrenzungsposten 136 297 231 
Summe Aktiva 43.571 52.568 52.946 
Passiva    
Eigenkapital 12.411 12.793 13.681 
   Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500 
   Kapitalrücklagen 9.316 9.316 9.316 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 1.595 1.976 2.865 
Empfangene Investitionszuschüsse 137 121 104 
Rückstellungen 4.363 5.544 6.594 
Verbindlichkeiten 21.909 29.578 27.887 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.874 3.060 3.111 
Passive latente Steuern 1.877 1.472 1.568 
Summe Passiva 43.571 52.568 52.946 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 30.904 30.482 32.083 
   Umsatzerlöse 30.702 30.613 31.716 
   Bestandsveränderungen 145 -225 191 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 58 95 176 
Sonstige betriebliche Erträge 210 326 240 
Betriebsleistung 31.114 30.808 32.323 
Betriebsaufwand -27.517 -26.640 -27.811 
   Materialaufwand -13.330 -11.738 -12.338 
   Personalaufwand -7.883 -7.874 -7.702 
   Abschreibungen -4.006 -3.924 -3.852 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.298 -3.104 -3.918 
Betriebsergebnis 3.597 4.168 4.512 
Finanzergebnis -930 -592 -296 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 94 3 56 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36 301 226 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.060 -896 -578 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.668 3.576 4.216 
Außerordentliches Ergebnis -59 -787 -13 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.007 -807 -1.333 
Sonstige Steuern -7 -6 -6 
Jahresergebnis 1.595 1.976 2.865 
- 403 -

ENTEGA Medianet GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 44,8% 121,2% 113,4% 
Anlagenintensität 74,9% 62,9% 68,8% 
Abschreibungsquote  12,3% 11,9% 10,6% 
Investitionen (TEUR) 3.824 2.874 3.311 
Investitionsquote 11,7% 8,7% 9,1% 
Liquidität 3. Grades 44,9% 245,3% 236,8% 
Eigenkapital (TEUR) 12.411 12.793 13.681 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.500 1.500 1.500 
Eigenkapitalquote 28,5% 24,3% 25,8% 
Bankverbindlichkeiten 0 25.000 25.000 
Veränderung Verschuldung 2.121 7.669 -1.691 
Verschuldungsgrad 251,1% 310,9% 287,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 5,2% 6,5% 8,9% 
Return on Investment (ROI) 3,7% 3,8% 5,4% 
Eigenkapitalrentabilität 12,9% 15,4% 20,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,1% 5,5% 6,5% 
Materialintensität 42,8% 38,1% 38,2% 
Rohertrag (TEUR) 17.574 18.745 19.744 
EBIT (TEUR) 3.692 4.171 4.569 
EBITDA (TEUR) 7.698 8.095 8.421 
ROCE 7,6% 6,9% 8,2% 
Personal    
Personalintensität 25,3% 25,6% 23,8% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 70 65 67 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 50 48 47 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 120 113 114 
Frauenanteil Beschäftigte 41,7% 42,5% 41,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 16 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 11 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 40 41 42 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 70 68 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 50,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - - 11,1% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 404 -

ENTEGA Medianet GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Produktportfolio der ENTEGA Medianet GmbH (Medianet) reicht von Internet - und Sprachdiensten 
für den Privat- und Businessbereich, Bereitstellung und Wartung von Telefonanlagen jeder 
Größenordnung über gemanagte Services und Netzwerke (VPN) mit integrierten Sicherheitskonzepten, 
Virtualisierungskonzepten bis hin zu Hosting -, Kollokations- und Rechenzentrumsdienstleistungen. 
Über Netz - und Kooperationspartner realisiert Medianet auch bundeswe ite Projekte. Medianet 
übernimmt außerdem für ihre Kunden und Kooperationspartner die Betriebsführung komplexer Netze.  
 
Aufgrund des von der Bundesregierung initiierten Breitbandausbaus hat Medianet begonnen, Projekte 
in diesem Bereich mit den Kommunen und  Kreisen im Versorgungsgebiet umzusetzen. Medianet hat 
bereits im Jahr 2011 die Ausschreibung für die Betriebsführung des Netzes im Odenwaldkreis 
gewonnen und den Auftrag für die langfristige Betriebsführung erhalten. Das von den Kommunen über 
eine eigene Gesellschaft (Brenergo Gesellschaft für Breitband und regenerative Energien mbH) 
errichtete, etwa 300 km lange Glasfasernetz, ist seit August 2012 vollständig verfügbar. Medianet 
kann über dieses Netz als Betriebsführer ca. 40.000 Haushalte erreichen. Für die Nutzung des Netzes 
zahlt Medianet einen Pachtzins an die Eigentümergesellschaft. Durch die Vermarktung der Medianet 
Produkte im Odenwaldkreis werden zum Jahresende 2015 bereits ca. 7.150 Kunden versorgt. Der 
Marktanteil liegt aktuell bei rund 15 %.  Im Jahr 2012 ist Medianet außerdem mit der Betriebsführung 
eines weiteren Breitbandnetzes an der Bergstraße beauftragt worden. Zehn Kommunen im Bereich 
Bergstraße/Odenwald haben sich zusammengeschlossen und ein flächendeckendes Netz errichtet. 
Über dieses Netz sind ca. 40.000 Haushalte zu erreichen. Seit Dezember 2014 ist die Errichtung des 
Netzes abgeschlossen. Durch die Vermarktung der Produkte in diesem Breitbandgebiet konnten im 
Jahr 2015 ca. 3.800 Kunden bereits angeschlossen werden. Der Marktanteil liegt bei rund 9 %.  
 
Im Jahr 2015 wurde die Ausschreibung für die Errichtung des Breitbandnetzes in Darmstadt -
Wixhausen gewonnen. Die Errichtung des Netzes erfolgt im Laufe des Jahres 2016. Das 
Gesamtpotential an anzubindenden Haushalten liegt bei ca. 3.000.  Die Umsätze der Medianet stiegen 
um 1,1 Mio. EUR auf 31,7 Mio. EUR; dabei verbesserte sich das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr 
von 19,1 Mio. EUR  auf 20,0 Mio. EUR . Dieser Steigerungs -effekt wirkt sich im Ergebnis der 
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 0 ,6 Mio. EUR auf 4,2 Mio. EUR aus. Der Jahresüberschuss 
steigerte sich um 45 % auf 2,9 Mio. EUR. 
 
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die Medianet ein Wachstum der Umsätze im mittleren 
einstelligen Prozentbereich, insbesondere bei den Standardprodukten im P rivatkundenbereich 
aufgrund weiteren Kundenwachstums in den Breitbandgebieten. Im Bereich des Jahresüberschusses 
wird mit einer Steigerung im unteren zweistelligen Prozentbereich gerechnet. Mittelfristig wird in den 
Breitbandgebieten ein Marktanteil von 25 % angestrebt.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach kein e Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
- 405 -

Medianet Breitband GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Str. 100, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: - 
Gründung: 13.12.2012 
Handelsregister:  HRA 84923 , Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Glasfasernetzen und ähnlichen 
Telekommunikationsnetzen. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte 
vorzunehmen, welche geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu 
fördern. Sie ist berechtigt, sich zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Medianet GmbH 100,00% 
   
Beteiligungen   
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH vertreten 
durch: 
  
    Nickel, Markus   
    Schmidt, Thomas   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
  
- 406 -

Medianet Breitband GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.505 1.801 1.732 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 135 498 473 
   Sachanlagen 1.345 1.278 1.234 
   Finanzanlagen 25 25 25 
Umlaufvermögen 1.407 1.002 1.323 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 388 329 499 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.018 673 824 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 2.911 2.803 3.055 
Passiva    
Eigenkapital 270 687 563 
   Kapitalanteile 1.700 3.200 4.600 
   Rücklagen 25 25 25 
   Bilanzergebnis -1.455 -2.538 -4.062 
Rückstellungen 9 4 6 
Verbindlichkeiten 2.632 2.111 2.486 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 2.911 2.803 3.055 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 459 743 1.152 
   Umsatzerlöse 459 743 1.152 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 459 743 1.152 
Betriebsaufwand -1.233 -1.720 -2.569 
   Materialaufwand -849 -1.356 -2.048 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -70 -157 -187 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -314 -206 -334 
Betriebsergebnis -774 -976 -1.417 
Finanzergebnis -35 -106 -107 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -35 -106 -107 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -809 -1.083 -1.524 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -809 -1.083 -1.524 
- 407 -

Medianet Breitband GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 17,9% 38,1% 32,5% 
Anlagenintensität 51,7% 64,3% 56,7% 
Abschreibungsquote  4,7% 8,7% 10,8% 
Investitionen (TEUR) 994 454 117 
Investitionsquote 66,1% 25,2% 6,8% 
Liquidität 3. Grades 53,2% 47,3% 53,1% 
Eigenkapital (TEUR) 270 687 563 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.700 3.200 4.600 
Eigenkapitalquote 9,3% 24,5% 18,4% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 1.046 -521 374 
Verschuldungsgrad 978,7% 307,9% 442,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -176,3% -145,6% -132,3% 
Return on Investment (ROI) -27,8% -38,6% -49,9% 
Eigenkapitalrentabilität -299,9% -157,5% -270,6% 
Gesamtkapitalrentabilität -26,6% -34,8% -46,4% 
Materialintensität 184,9% 182,4% 177,9% 
Rohertrag (TEUR) -390 -612 -897 
EBIT (TEUR) -774 -976 -1.417 
EBITDA (TEUR) -704 -819 -1.230 
ROCE -26,7% -34,9% -46,5% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 408 -

Medianet Breitband GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Ziel der Medianet Breitband GmbH & Co. KG ist es, der ENTEGA Medianet  GmbH die Beteiligung 
an Breitbandprojekten  in der Region Südhessen zu ermöglichen. Dabei hat die Breitband KG die 
Aufgabe der Finanzierung des Ausbaus der Breitbandangebote und der Bereitstellung von Technik für 
den Betrieb dieser Breitbandnetze. Durch d ie Einnahmen aus den Breitbandprojekten wird bei der 
Medianet mit einem erheblichen Kundenzuwachs sowohl im Privat- als auch im Geschäftskunden -
bereich gerechnet. 
 
Die Breitband KG erhält für den Betrieb der Breitbandnetze pro Kunde von der Medianet ein 
vertraglich vereinbartes Entgelt, woraus durch einen gestiegenen Kundenstamm Umsätze von  
1.152 TEUR im Geschäftsjahr 2015 (Vorjahr: 743 TEUR) resultieren. 
 
Auf der Aufwandseite stiegen die Materialaufwendungen weitestgehend proportional im Verhältnis zu 
den Umsatzerlösen aufgrund von Vorlaufkosten im Vorjahr an. In den sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen stiegen die Marketingmaßnahmen um 123 TEUR. Durch die Fertigstellung der 
Investition in die Technik der Netze stiegen im Geschäftsjahr 2015 die Abschreibungen auf 187 TEUR 
(Vorjahr: 157 TEUR) leicht an, die Zinsaufwendungen blieben mit 107 TEUR nahezu konstant.  
 
Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.524 TEUR 
(Vorjahr: 1.083 TEUR), dabei wurde der Planjahresfehlbetrag von 1.329 TEUR um 195 TEUR durch 
höhere Verrechnung überschritten. 
 
Das Datenvolumen in Deutschland nimmt entsprechend den Entwicklungen der Vorjahre w eiter zu, so 
dass leistungsstarke Netze benötigt werden. Aus diesem Grund und aufgrund der Vorgaben der 
Bundesregierung zur Förderung des Breitbandausbaus wird erwartet, dass sich auch in den nächsten 
Jahren der Ausbau weiterer Breitbandprojekte in der Region Südhessen fortsetzen wird. 
 
Aufgrund der Anlaufverluste wird für das Geschäftsjahr 2016 von einem niedrigeren Jahresfehlbetrag 
von ca. 1.219 TEUR ausgegangen. Für das Geschäftsjahr 2017 wird mit einem weiteren deutlichen 
Anstieg der Umsätze geplant sowie einem stetigen Sinken des Jahresfehlbetrags ab diesem Zeitpunkt.  
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontroll- systemen 
wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
- 409 -

Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Anschrift: Frankfurter Str. 100, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: -     
Gründung: 13.12.2012 
Handelsregister:  HRB 91987, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der 
Firma Medianet Breitband GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die 
dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Medianet Breitband GmbH & Co. KG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Nickel, Markus Mitglied 0 TEUR 
Schmidt, Thomas Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführer erhalten keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 0 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 25 27 27 
Bilanzsumme (TEUR) 27 28 29 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 410 -

- 411 -

Odenwald-INTRANET ODINET GmbH 
Anschrift: Marktplatz 1, 64711 Erbach 
 
Kontakt: 06062/ 943 370 sowie 
kontakt@odinet.de sowie 
http://www.odinet-online.de 
Gründung: 20.12.2002 
Handelsregister:  HRB 71411, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist das Planen, Errichten, Auf - u. Ausbauen und Betreiben eines 
Systems der Informations- und Kommunikationsinfrastruktur und dessen Vermarktung sowie 
Beratung der kommunalen Einrichtungen und Bereitstellung aller zweckdienlichen 
Systemleistungen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 12 1 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH 74,00% 
ENTEGA Medianet GmbH 26,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Walther, Jürgen Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 412 -

Odenwald-INTRANET ODINET GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen k.A k.A k.A 
   Immaterielle Vermögensgegenstände k.A k.A k.A 
   Sachanlagen k.A k.A k.A 
   Finanzanlagen k.A k.A k.A 
Umlaufvermögen k.A k.A k.A 
   Vorräte k.A k.A k.A 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände k.A k.A k.A 
   Wertpapiere k.A k.A k.A 
   Liquide Mittel k.A k.A k.A 
Rechnungsabgrenzungsposten k.A k.A k.A 
Summe Aktiva k.A k.A k.A 
Passiva    
Eigenkapital k.A k.A k.A 
   Gezeichnetes Kapital k.A k.A k.A 
   Kapitalrücklagen k.A k.A k.A 
   Gewinnrücklage k.A k.A k.A 
   Bilanzergebnis k.A k.A k.A 
Rückstellungen k.A k.A k.A 
Verbindlichkeiten k.A k.A k.A 
Rechnungsabgrenzungsposten k.A k.A k.A 
Summe Passiva k.A k.A k.A 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung k.A k.A k.A 
   Umsatzerlöse k.A k.A k.A 
   Bestandsveränderungen k.A k.A k.A 
   Andere aktivierte Eigenleistungen k.A k.A k.A 
Sonstige betriebliche Erträge k.A k.A k.A 
Betriebsleistung k.A k.A k.A 
Betriebsaufwand k.A k.A k.A 
   Materialaufwand k.A k.A k.A 
   Personalaufwand k.A k.A k.A 
   Abschreibungen k.A k.A k.A 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen k.A k.A k.A 
Betriebsergebnis k.A k.A k.A 
Finanzergebnis k.A k.A k.A 
   Erträge aus Beteiligungen k.A k.A k.A 
   Erträge aus Gewinnabführung k.A k.A k.A 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen k.A k.A k.A 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge k.A k.A k.A 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen k.A k.A k.A 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen k.A k.A k.A 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme k.A k.A k.A 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit k.A k.A k.A 
Außerordentliches Ergebnis k.A k.A k.A 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag k.A k.A k.A 
Sonstige Steuern k.A k.A k.A 
Jahresergebnis k.A k.A k.A 
- 413 -

Odenwald-INTRANET ODINET GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 k.A k.A k.A 
Anlagenintensität k.A k.A k.A 
Abschreibungsquote  k.A k.A k.A 
Investitionen (TEUR) k.A k.A k.A 
Investitionsquote k.A k.A k.A 
Liquidität 3. Grades k.A k.A k.A 
Eigenkapital (TEUR) k.A k.A k.A 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) k.A k.A k.A 
Eigenkapitalquote k.A k.A k.A 
Bankverbindlichkeiten k.A k.A k.A 
Veränderung Verschuldung k.A k.A k.A 
Verschuldungsgrad k.A k.A k.A 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität k.A k.A k.A 
Return on Investment (ROI) k.A k.A k.A 
Eigenkapitalrentabilität k.A k.A k.A 
Gesamtkapitalrentabilität k.A k.A k.A 
Materialintensität k.A k.A k.A 
Rohertrag (TEUR) k.A k.A k.A 
EBIT (TEUR) k.A k.A k.A 
EBITDA (TEUR) k.A k.A k.A 
ROCE k.A k.A k.A 
Personal    
Personalintensität k.A k.A k.A 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich k.A k.A k.A 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich k.A k.A k.A 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe k.A k.A k.A 
Frauenanteil Beschäftigte k.A k.A k.A 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich k.A k.A k.A 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich k.A k.A k.A 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe k.A k.A k.A 
Frauenanteil Auszubildende k.A k.A k.A 
Mitarbeiter in Teilzeit k.A k.A k.A 
Arbeitnehmer über 55 Jahre k.A k.A k.A 
Altersdurchschnitt Beschäftigte k.A k.A k.A 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  k.A k.A k.A 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung k.A k.A k.A 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  k.A k.A k.A 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A k.A k.A 
Dienstfahrräder für Beschäftigte k.A k.A k.A 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte k.A k.A k.A 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte k.A k.A k.A 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A k.A k.A 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 414 -

Odenwald-INTRANET ODINET GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2015 wurde nicht zur Verfügung 
gestellt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
- 415 -

PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: - 
Gründung: 07.05.2004 
Handelsregister:  HRA 7083, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Projektentwicklung sowie die Errichtung und der Betrieb von 
Glasfasernetzen und ähnlichen Telekommunikationsnetzen sowie die Beratung hierzu.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Medianet GmbH 51,00% 
Klenk & Sohn GmbH 49,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH vertreten durch:   
    Klenk, Udo   
    Nickel, Markus   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
  
- 416 -

PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 33 33 33 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 33 33 33 
Umlaufvermögen 581 671 210 
   Vorräte 82 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 78 31 54 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 421 640 155 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 614 704 243 
Passiva    
Eigenkapital 48 104 191 
   Kapitalanteile 96 169 169 
   Rücklagen 33 33 33 
   Bilanzergebnis -81 -98 -11 
Rückstellungen 18 4 15 
Verbindlichkeiten 548 596 37 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 614 704 243 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 11.683 3.957 2.539 
   Umsatzerlöse 1 89 18.088 
   Bestandsveränderungen 11.682 3.868 -15.549 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 9 
Betriebsleistung 11.683 3.957 2.548 
Betriebsaufwand -11.718 -3.974 -2.451 
   Materialaufwand -11.684 -3.947 -2.427 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -34 -27 -24 
Betriebsergebnis -35 -17 97 
Finanzergebnis 0 0 -1 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -1 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -35 -17 95 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -8 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -35 -17 87 
- 417 -

PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 145,5% 314,4% 578,3% 
Anlagenintensität 5,4% 4,7% 13,6% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 102,7% 111,8% 405,4% 
Eigenkapital (TEUR) 48 104 191 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 96 169 169 
Eigenkapitalquote 7,8% 14,7% 78,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 541 48 -559 
Verschuldungsgrad >1000% 578,7% 27,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -0,3% -0,4% 3,4% 
Return on Investment (ROI) -5,7% -2,4% 35,9% 
Eigenkapitalrentabilität -72,9% -16,3% 45,6% 
Gesamtkapitalrentabilität -5,7% -2,4% 36,4% 
Materialintensität 100,0% 99,8% 95,3% 
Rohertrag (TEUR) -1 10 112 
EBIT (TEUR) -35 -17 97 
EBITDA (TEUR) -35 -17 97 
ROCE -5,9% -13,7% 45,9% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 418 -

PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die PEB Breitband GmbH & Co. KG (PEB) ist die gesellschaftsrechtliche Basis der Zusammenarbeit 
zwischen der ENTEGA Medianet GmbH und der Klenk & Sohn GmbH. Sie hat die Aufgabe der 
Umsetzung des Ausbaus von Breitbandprojekten einschließlich der Planung, der Betriebsführung und 
der Vermarktung der Netze. Sie ermöglicht den Gesellschaftern eine gemeinsame Beteiligung an 
Ausschreibungen. Im Dezember 2014 hat die PEB Breitband KG mit der Kommune Heppenheim den 
Bau und die Inbetriebnahme des Breitbandnetzes an der Bergstraße abgeschlossen. Das 
Breitbandnetz an der Bergstraße befindet sich jetzt in der Betriebs - und Vermarktungsphase durch die 
ENTEGA Medianet GmbH. 
 
Das zu erstellende Breitbandnetz wurde im Jahr 2015 nach Fertigstellung an die IKbit 
Interkommunales Breitbandnetz, Eigenbetrieb der Gemeinde Fürth, (im Folgenden "IKBIT' genannt) 
übertragen. Nach Übertragung des Netzes an die IKbit und der Abrechnung der unfertigen Leistungen 
von 15.549 TEUR mit den erhaltenen Anzahlungen, dienten die erzielten Umsatzerlöse von 
18.088 TEUR u.a. zum Ausgleich der vergangenen Jahresfehlbeträge. Insgesamt schließt das 
Geschäftsjahr 2015 unter Berücksichtigung der Verwaltungsaufwendungen mit einem 
Jahresüberschuss in Höhe von 87 TEUR. 
 
Das Datenvolumen in Deutschland nimmt entsprechend der Entwicklungen der Vorjahre weiter zu, so 
dass leistungsstarke Netze benötigt werden. Aus diesem Grund und aufgrund der Vorgaben der 
Bundesregierung zur Förderung des Breitbandausbaus wird erwartet, dass sich auch in den nächsten 
Jahren der Ausbau weiterer Breitbandprojekte in der Region Südhessen fortsetzen wird. Die 
Finanzierung der PEB mit Eigen- und Fremdmitteln durch die Gesellschafter ist auch in Zukunft 
gesichert. Für das Jahr 2016 wird aufgrund erhoffter Kundenzuwächse mit einem Anstieg der 
Umsatzerlöse auf ca. 400 TEUR und einem Jahresüberschuss von 3 T€ gerechnet, da die Bauphase 
abgeschlossen ist und sich die Gesellschaft voraussichtlich auch weiterhin in der Betriebsführungs- 
und Vermarktungsphase befinden wird.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesel lschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgeg eben. 
 
- 419 -

PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: -     
Gründung: 05.05.2004 
Handelsregister:  HRB 9135, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist  die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der 
Firma PEB Breitband GmbH & Co. KG. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Medianet GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Klenk, Udo Mitglied k.A. 
Nickel, Markus Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 0 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 34 35 36 
Bilanzsumme (TEUR) 36 37 38 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 420 -

- 421 -

Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
 Beteiligungsgesellschaften des EAD: 
 
 
 
 
 ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
 HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
 OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
 ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Die strategischen Ziele innerhalb des Geschäftsfelds gliedern sich 
unter anderem in die Bereiche Abfallentsorgung, Straßenreinigung 
und -unterhaltung, Kanalbetrieb, Abwasserreinigung, sowie in die 
durch den ZAS erbrachten Leistungen. 
Bei der Abfallentsorgung nutzen der EAD und seine Tochterunter-
nehmen Wachstumschancen insbesondere in den Segmenten g e-
werbliche Abfälle und Containerdienste. Ziel ist es, die stoffliche 
Verwertung aus Abfällen langfristig auszubauen. 
Die Ziele der Bereiche Abwasserreinigung und Kanalbetrieb orie n-
tieren sich an der Maßgabe, die Leistungen für die Bürgerinnen 
und Bürger weiterhin kostengünstig anbieten zu können. 
Der ZAS verfügt über hoch spezialisierte Anlagen und die Möglich-
keit, die bei der Verbrennung entstehende Abwärme weiter zu nu t-
zen und auch zu vertreiben. Die Sicherung der Auslastung des 
Müllheizkraftwerks wird forciert. Weiter werden die Möglichkeiten 
zur Optimierung von Stoffströmen genutzt. 
 
 Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Mit dem Fachbereich Abwassertechnik der TU Darmstadt nimmt 
die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG und die ENTEGA 
AG am Projekt "ESiTI" teil. Untersucht wird, wie aus Kläranlagen 
Energie gewonnen und genutzt werden kann. Gemeinsam mit der 
TU Darmstadt arbeitet der EAD regelmäßig an Projekten, die sich 
mit innovativen Lösungsansätzen der Abfallbeseitigung befassen.  
 ARGE Meinhardt/ DED 
 ARGE Kilb/DED 
 awaTech GmbH 
 biolog GmbH 
 Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs-GmbH (DED) 
 Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 
 
Auszeichnungen * 
 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Entsorgung & Abwasser 
 
 
- 422 -

- 423 -

ARGE Kilb / DED 
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: - 
Gründung: April 2011 
Handelsregister:  - 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Reinigungs- und Entsorgungsdienstleistungen 
für Autobahnraststätten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 50,00% 
Kilb Städtereinigung GmbH 50,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Hofmann, Bernd Mitglied 0 TEUR 
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR 
Meinhardt, Frank-Steffen Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsleitung erhielt im Geschäftsjahr 2015 keine Vergütung. 
   
  
- 424 -

ARGE Kilb / DED 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0 0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 53 77 54 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 51 39 44 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 3 38 10 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 53 77 54 
Passiva    
Eigenkapital 0 0 0 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 0 0 0 
Verbindlichkeiten 53 77 54 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 53 77 54 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 168 229 222 
   Umsatzerlöse 168 229 222 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 168 229 222 
Betriebsaufwand -168 -229 -222 
   Materialaufwand -161 -218 -214 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -7 -11 -8 
Betriebsergebnis 0 0 0 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 0 0 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 425 -

ARGE Kilb / DED 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - - 
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  - - - 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote - - - 
Liquidität 3. Grades 100,0% 100,0% 100,0% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - - 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 52 24 -23 
Verschuldungsgrad - - - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,0% 0,0% 0,0% 
Return on Investment (ROI) 0,0% 0,0% 0,0% 
Eigenkapitalrentabilität - - - 
Gesamtkapitalrentabilität 0,0% 0,0% 0,0% 
Materialintensität 95,8% 95,2% 96,6% 
Rohertrag (TEUR) 7 11 8 
EBIT (TEUR) 0 0 0 
EBITDA (TEUR) 0 0 0 
Kostendeckungsgrad -100,0% -100,0% -100,0% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 426 -

ARGE Kilb / DED 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
In 2015 wurden Umsatzerlöse von 222 TEUR erzielt.  
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2015 ein neutrales Ergebnis von 0 TEUR aus. 
 
Im Geschäftsjahr 2015 wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Die Liquidität der ARGE war in 2015 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Geschäftsumfang der ARGE umfasst ausschließlich die Reinigungsdienstleistungen an 
Autobahnrastplätzen für diverse Ämter für Straßen und Verkehrswesen in der Region Südhessen.  
 
Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts abgeschlossen. Die vorliegenden Jahresabschlusszahlen 
2015 sind endgültig. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine  
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
- 427 -

ARGE Meinhardt/DED 
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: - 
Gründung: 2004 
Handelsregister:  - 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen zur Entsorgung von Abfällen 
jeglicher Art. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 50,00% 
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR 
Meinhardt, Frank-Steffen Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge. 
   
  
- 428 -

ARGE Meinhardt/DED 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0 0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 509 467 182 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 329 337 99 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 180 129 83 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 509 467 182 
Passiva    
Eigenkapital 28 17 20 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 28 17 20 
Rückstellungen 1 1 0 
Verbindlichkeiten 480 449 162 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 509 467 182 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 1.481 1.543 1.926 
   Umsatzerlöse 1.481 1.543 1.926 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 1.481 1.543 1.926 
Betriebsaufwand -1.452 -1.526 -1.906 
   Materialaufwand -1.448 -1.522 -1.902 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -4 -4 -4 
Betriebsergebnis 29 17 20 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 29 17 20 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 28 17 20 
- 429 -

ARGE Meinhardt/DED 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - - 
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  - - - 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote - - - 
Liquidität 3. Grades 105,9% 103,8% 112,2% 
Eigenkapital (TEUR) 28 17 20 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - - 
Eigenkapitalquote 5,6% 3,7% 10,9% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung 204 -32 -287 
Verschuldungsgrad >1000% >1000% 820,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 1,9% 1,1% 1,0% 
Return on Investment (ROI) 5,6% 3,7% 10,9% 
Eigenkapitalrentabilität 100,0% 100,0% 100,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,6% 3,7% 10,9% 
Materialintensität 97,8% 98,6% 98,8% 
Rohertrag (TEUR) 33 21 24 
EBIT (TEUR) 29 17 20 
EBITDA (TEUR) 29 17 20 
ROCE 100,0% 9,5% 100,0% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 430 -

ARGE Meinhardt/DED 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Für das Geschäftsjahr 2015 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 1.926 TEUR erzielt. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2015 ein Jahresüberschuss von 20 TEUR aus. Der Gewinn wird zu 
gleichen Teilen an die beiden Gesellschafter ausgeschüttet. 
 
Im Geschäftsjahr 2015 wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Die Liquidität der ARGE war in 2015 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Geschäftsumfang der ARGE wird nach wie vor von den Umsätzen mit einem Darmstädter 
Großunternehmen dominiert (97%). 
 
Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts abgeschlossen. Die vorliegenden Jahresabschlusszahlen 
2015 sind endgültig. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
- 431 -

awaTech GmbH 
Anschrift: Robert-Bunsen-Str. 67-69, 64579 
Gernsheim 
 
Kontakt: 06258/ 903 990 sowie 
info@awaTech.org sowie 
http://www.awatech.org 
Gründung: 23.01.1984 
Handelsregister:  HRB 54476, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Abwasserdienstleistungen (Kanalreinigung 
und -notdienst, TV-Inspektion für Kanäle). Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Einsammlung 
und Verwertung kommunaler und gewerblicher Nass- und Flüssigabfälle. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfül
lt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Bittner, Thomas Mitglied k.A. 
Richter, Meik Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreieung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 432 -

awaTech GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 590 594 685 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 16 19 
   Sachanlagen 590 578 666 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 866 1.004 1.114 
   Vorräte 28 43 7 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 500 601 658 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 338 360 449 
Rechnungsabgrenzungsposten 10 6 8 
Summe Aktiva 1.466 1.604 1.807 
Passiva    
Eigenkapital 835 928 1.140 
   Gezeichnetes Kapital 202 202 202 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 632 725 937 
Rückstellungen 144 135 204 
Verbindlichkeiten 487 542 462 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 1.466 1.604 1.807 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 3.144 3.187 3.697 
   Umsatzerlöse 3.124 3.173 3.733 
   Bestandsveränderungen 20 15 -36 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 48 61 20 
Betriebsleistung 3.192 3.248 3.717 
Betriebsaufwand -3.000 -3.092 -3.402 
   Materialaufwand -318 -449 -640 
   Personalaufwand -1.308 -1.315 -1.351 
   Abschreibungen -180 -187 -222 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.194 -1.142 -1.189 
Betriebsergebnis 192 156 314 
Finanzergebnis -14 -10 -3 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 1 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15 -11 -3 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 178 146 311 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -50 -43 -88 
Sonstige Steuern -10 -10 -11 
Jahresergebnis 118 93 212 
- 433 -

awaTech GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 141,5% 156,1% 166,4% 
Anlagenintensität 40,2% 37,0% 37,9% 
Abschreibungsquote  30,5% 31,4% 32,4% 
Investitionen (TEUR) 160 191 313 
Investitionsquote 27,1% 32,1% 45,7% 
Liquidität 3. Grades 137,2% 148,3% 167,0% 
Eigenkapital (TEUR) 835 928 1.140 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 202 202 202 
Eigenkapitalquote 56,9% 57,8% 63,1% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -152 55 -80 
Verschuldungsgrad 75,6% 72,9% 58,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 3,7% 2,9% 5,7% 
Return on Investment (ROI) 8,0% 5,8% 11,7% 
Eigenkapitalrentabilität 14,1% 10,0% 18,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 9,1% 6,5% 11,9% 
Materialintensität 10,0% 13,8% 17,2% 
Rohertrag (TEUR) 2.825 2.739 3.057 
EBIT (TEUR) 192 156 314 
EBITDA (TEUR) 372 343 536 
ROCE 11,0% 7,8% 16,4% 
Personal    
Personalintensität 41,0% 40,5% 36,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 30 26 31 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 3 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 32 29 34 
Frauenanteil Beschäftigte 6,3% 10,3% 8,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47 41 42 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 45 40 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 434 -

awaTech GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft wurde zum 01.01.2009 in die awaTech GmbH mit Sitz in Gernsheim umgewandelt. 
Alleiniger Gesellschafter ist seit dem 01.01.2009 die DRZ GmbH. Die Geschäftsfelder der Gesellschaft 
umfassen die Bereiche Kanalreinigung, Kanalinspektion, Flüssigtransporte und Industriereinigung.  
 
Im Geschäftsjahr 2015 wurden Umsatzerlöse von 3.733 TEUR erzielt. Darüber hinaus konnten 
sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 20 TEUR verbucht werden. 
 
Die awaTech weist zum 31.12.2015 ein Jahresüberschuss von 212 TEUR aus. Der Gewinn wird auf 
neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2015 wurden für Sachanlagen und Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, 
Lizenzen Investitionen in Höhe von 313 TEUR getätigt. 
 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2015 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der WP Gesellschaft Klug & Engelhard GmbH aus Kriftel geprüft. Der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
- 435 -

biolog GmbH 
Anschrift: Auf der Hardt , 64572 Büttelborn 
 
Kontakt:  sowie http://www.biolog-gmbh.de 
Gründung: 10. März 2008 
Handelsregister:  HRB 86794, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Einsammlung, Aufbereitung und Vergärung verwertbarer 
organikhaltiger Abfälle jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit im Zusammenhang 
stehenden Geschäfte und Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, nach Bedarf weitere 
Aufgaben zu übernehmen und alle Rechtsgeschäfte zu tätigen, die den Gesellschaftzweck 
unmittelbar oder mittelbar fördern. Die Gesellschaft kann sich zur Erledigung ihrer Aufgaben 
geeigneter Dritter bedienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 33,33% 
Jakob Becker Entsorgungs GmbH 33,33% 
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 33,33% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Krause, Wolfgang Mitglied k.A. 
Lettermann, Matthias Mitglied k.A. 
Schmitz, Holger Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 436 -

biolog GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.411 1.440 1.272 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 1.411 1.440 1.272 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 427 293 291 
   Vorräte 12 19 13 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 308 184 270 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 107 91 8 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 168 325 0 
Summe Aktiva 2.006 2.058 1.563 
Passiva    
Eigenkapital 0 0 366 
   Gezeichnetes Kapital 75 75 75 
   Kapitalrücklagen 0 0 300 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -243 -400 -9 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 168 325 0 
Rückstellungen 29 32 32 
Verbindlichkeiten 1.977 2.026 1.165 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 2.006 2.058 1.563 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 1.213 1.221 1.235 
   Umsatzerlöse 1.213 1.221 1.235 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 21 5 28 
Betriebsleistung 1.234 1.226 1.263 
Betriebsaufwand -1.176 -1.310 -1.406 
   Materialaufwand -662 -918 -980 
   Personalaufwand -96 -93 -126 
   Abschreibungen -169 -176 -197 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -249 -124 -102 
Betriebsergebnis 58 -84 -143 
Finanzergebnis -74 -73 -41 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -74 -73 -41 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -15 -157 -184 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 575 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -15 -157 391 
- 437 -

biolog GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 0,0% 28,7% 
Anlagenintensität 70,3% 70,0% 81,4% 
Abschreibungsquote  12,0% 12,2% 15,5% 
Investitionen (TEUR) 137 208 29 
Investitionsquote 9,7% 14,4% 2,3% 
Liquidität 3. Grades 21,3% 14,3% 24,3% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 366 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 75 75 75 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 23,4% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -34 48 -861 
Verschuldungsgrad - - 327,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -1,3% -12,9% 31,6% 
Return on Investment (ROI) -0,8% -7,6% 25,0% 
Eigenkapitalrentabilität - - 106,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,9% -4,1% 27,6% 
Materialintensität 53,7% 74,8% 77,6% 
Rohertrag (TEUR) 551 304 255 
EBIT (TEUR) 58 -84 -143 
EBITDA (TEUR) 227 92 54 
ROCE 3,1% -4,6% 32,1% 
Personal    
Personalintensität 7,8% 7,6% 10,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 3 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2 4 4 
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% 25,0% 25,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 33 51 51 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 23 32 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 438 -

biolog GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Aufbereitungsanlage der biolog  GmbH ging im Februar 2009 in Betrieb. Im Geschäftsjahr 2015 
wurden 23.588 Tonnen verarbeitet bei einem Umsatzerlös von 1.235 TEUR. Die Anlage war im 
gesamten Jahresverlauf voll ausgelastet. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2015 einen Jahresüberschuss von 391 TEUR aus. Der Gewinn wird 
auf neue Rechnung vorgetragen.  
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug - 184 TEUR. Das außerordentliche  Ergebnis 
betrug plus 575 TEUR und resultiert aus einem Forderungsverzicht aller Gesellschafter. Aufgrund  der 
anhaltenden schwierigen wirtschaftlichen Situation ist der Gesellschafter EAD mit Wirkung zum 
31.12.2015 einvernehmlich ausgeschieden. 
 
Im Geschäftsjahr 2015 wurden für Betriebsanlagen und Anlagen im Bau, Investitionen in Höhe von 
29 TEUR getätigt. Die Liquidität der Gesellschaft war in 2015 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der WP Gesellschaft Klug & Engelhard aus Kriftel geprüft. Die Prüfung 
ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden Jahresabschlusszahlen 
2015 sind vorläufig. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
- 439 -

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: - 
Gründung: 07.08.2003 
Handelsregister:  HRB 9020, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und Durchführung von Entsorgungs- und sonstigen 
Dienstleistungen für Unternehmen im Großraum Darmstadt. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 100,00% 
   
Beteiligungen   
ARGE Kilb / DED 50,00% 
ARGE Meinhardt/DED 50,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft keine Vergütung. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender 0 TEUR 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Fröhlich, Doris  Mitglied 0 TEUR 
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Nissen, Jes Peter Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge. 
  
- 440 -

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 14 34 26 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 14 34 26 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 181 245 203 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 114 202 136 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 67 43 66 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 195 279 229 
Passiva    
Eigenkapital 69 95 104 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 44 70 79 
Rückstellungen 9 4 4 
Verbindlichkeiten 118 181 122 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 195 279 229 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 608 766 624 
   Umsatzerlöse 608 766 624 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1 0 0 
Betriebsleistung 609 766 624 
Betriebsaufwand -585 -744 -623 
   Materialaufwand -469 -547 -415 
   Personalaufwand -98 -174 -186 
   Abschreibungen -3 -6 -8 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -15 -17 -15 
Betriebsergebnis 24 23 1 
Finanzergebnis 14 9 10 
   Erträge aus Beteiligungen 14 9 10 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 39 32 11 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6 -5 -2 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 32 26 9 
- 441 -

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 494,2% 278,7% 391,2% 
Anlagenintensität 7,1% 12,2% 11,6% 
Abschreibungsquote  21,0% 18,3% 28,7% 
Investitionen (TEUR) 0 26 0 
Investitionsquote 0,0% 76,3% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 143,3% 133,0% 161,4% 
Eigenkapital (TEUR) 69 95 104 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 35,2% 34,0% 45,2% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -6 63 -59 
Verschuldungsgrad 184,1% 194,3% 121,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 5,3% 3,4% 1,4% 
Return on Investment (ROI) 16,6% 9,4% 3,8% 
Eigenkapitalrentabilität 47,1% 27,6% 8,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 16,6% 9,4% 3,8% 
Materialintensität 77,0% 71,3% 66,6% 
Rohertrag (TEUR) 139 220 209 
EBIT (TEUR) 38 32 11 
EBITDA (TEUR) 41 38 18 
ROCE 20,5% 11,4% 4,6% 
Personal    
Personalintensität 16,1% 22,7% 29,8% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2 2 2 
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% 0,0% 0,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - - - 
Frauenanteil Auszubildende 0 0 0
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 55 55 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 87 93 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 42,9% 33,3% 28,6% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 442 -

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
In 2015 wurden Umsatzerlöse für die Einsammlung von Leichtstoffverpackungen und Altglas im 
Bereich der Stadt Darmstadt von 624 TEUR erzielt. Davon entfallen auf Dienstleistungen in der IT -
Beratung Erträge von 249 TEUR erzielt. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2015 einen Jahresüberschuss von 9 TEUR aus. Der Gewinn wird auf 
neue Rechnung vorgetragen. Im Geschäftsjahr 2015 wurden keine Investitionen getätigt.  Die Liquidität 
der DED GmbH war in 2015 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der WP Gesellschaft Price WaterhouseCoopers geprüft. Die Prüfung ist 
zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden Jahresabschlusszahlen 
2015 sind vorläufig. 
 
Das Unternehmen wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an. 
 
- 443 -

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: drz-gmbh@darmstadt.de 
Gründung: 16.08.2005 
Handelsregister:  HRB 9617, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Sortierung, das Recycling und die Umladung von Abfällen 
und Abfallstoffen jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit in Zusammenhang stehenden 
Geschäfte und Dienstleistungen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 50,00% 
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00% 
   
Beteiligungen   
awaTech GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Krause, Wolfgang Mitglied 0 TEUR 
Schmitz, Holger Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft keine Bezüge. 
   
  
- 444 -

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 569 469 425 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 367 267 223 
   Finanzanlagen 202 202 202 
Umlaufvermögen 703 788 733 
   Vorräte 77 70 65 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 378 276 387 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 248 442 280 
Rechnungsabgrenzungsposten 5 0 0 
Summe Aktiva 1.278 1.257 1.158 
Passiva    
Eigenkapital 210 237 281 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 200 200 200 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -15 12 56 
Rückstellungen 47 70 54 
Verbindlichkeiten 1.021 950 823 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 1.278 1.257 1.158 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 3.461 3.393 4.536 
   Umsatzerlöse 3.461 3.393 4.536 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 19 0 0 
Betriebsleistung 3.480 3.393 4.536 
Betriebsaufwand -3.335 -3.304 -4.436 
   Materialaufwand -1.657 -2.344 -3.603 
   Personalaufwand -175 -181 -183 
   Abschreibungen -126 -120 -103 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.378 -660 -548 
Betriebsergebnis 145 88 99 
Finanzergebnis -40 -37 -27 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -40 -37 -28 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 105 52 72 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -19 -24 -27 
Sonstige Steuern -1 -1 -1 
Jahresergebnis 86 27 44 
- 445 -

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 36,8% 50,5% 66,0% 
Anlagenintensität 44,5% 37,3% 36,7% 
Abschreibungsquote  22,1% 25,6% 24,2% 
Investitionen (TEUR) 115 20 59 
Investitionsquote 20,2% 4,3% 13,9% 
Liquidität 3. Grades 65,9% 77,2% 83,5% 
Eigenkapital (TEUR) 210 237 281 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 16,4% 18,8% 24,3% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -102 -71 -127 
Verschuldungsgrad 509,5% 430,6% 312,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 2,5% 0,8% 1,0% 
Return on Investment (ROI) 6,7% 2,2% 3,8% 
Eigenkapitalrentabilität 41,0% 11,5% 15,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 9,9% 5,1% 6,2% 
Materialintensität 47,6% 69,1% 79,4% 
Rohertrag (TEUR) 1.804 1.049 933 
EBIT (TEUR) 145 88 99 
EBITDA (TEUR) 271 208 202 
ROCE 11,7% 7,0% 7,9% 
Personal    
Personalintensität 5,0% 5,3% 4,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 4 3 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 3 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 6 4 
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% 50,0% 50,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45 49 49 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 30 46 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 446 -

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
In 2015 wurden Umsatzerlöse von 4.536 TEUR erzielt. 
 
Die DRZ weist zum 31.12.2015 ein Jahresüberschus s  von 44 TEUR aus. Der Gewinn wird auf neue 
Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2015 wurden 59 TEUR in Geschäfts - / Betriebsgebäude, Maschinen u. Anlagen, DV -
Anlagen und übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert.  
 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2015 jederzeit gewährleistet. 
 
Die DRZ GmbH ist seit dem 01.01.2009 alleiniger Gesellschafter der awaTech GmbH mit Sitz in 
Gernsheim. Die Geschäftsfelder dieser Gesellschaft umfassen die Bereiche Kanalreinigung, 
Kanalinspektion, Flüssigtransporte und Industriereinigung. 
 
Der Jahresabschluss wird von der WP Ge sellschaft Klug  & Engelhard aus Kriftel geprüft. Der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
- 447 -

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 13 46 000 sowie 
ead@darmstadt.de sowie 
http://www.ead.darmstadt.de 
Gründung: 01.01.1995 
Handelsregister:  - 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck des Eigenbetriebs ist die Tätigkeit in allen Angelegenheiten der Vermeidung, Verwertung und 
Beseitigung von Abfällen für die Darmstädter 
Bürgerschaft, die Darmstädter Betriebe/ 
Institutionen/ Dienstleistungsbereiche sowie auf öffentlichen Flächen und bei Einrichtungen der 
Stadt, die Reinigung öffentlicher Straßen und Wege nach Maßgabe der Straßenreinigungssatzung, 
die Durchführung der Straß enverkehrssicherungspflicht im Winter sowie der Betrieb der 
Werkstätten und des Betriebshofes der Stadt Darmstadt (inkl. Unterhaltung, Wartung, 
Neuanschaffung, Einsatzsteuerung der Schulbusse). 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 
1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Beteiligungen   
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 100,00% 
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 50,00% 
Biolog GmbH 33,33% 
   
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Fahrgastbeirat 
Magistrat 
 
Betriebsleitung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kleindiek, Sabine 1. Betriebsleitung 147,5 TEUR 
   
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Vergütung der Betriebleitung belief sich in 2015 auf 147,5 TEUR. 
   
Betriebskommission 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied 0 TEUR 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Fröhlich, Doris  Mitglied 0 TEUR 
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Heldmann, Thomas  Mitglied 0 TEUR 
Keller, Ralf  Mitglied 0 TEUR 
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Schebek, Prof. Dr. Lieselotte  Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Seidler, Sabine  Mitglied 0 TEUR 
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied 0 TEUR 
Tramer, Thomas Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge. 
  
- 448 -

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 49.281 44.779 43.773 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 43 120 106 
   Sachanlagen 45.937 41.496 41.128 
   Finanzanlagen 3.302 3.163 2.539 
Umlaufvermögen 12.025 9.635 12.502 
   Vorräte 665 685 606 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 6.725 6.457 7.776 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 4.635 2.493 4.120 
Rechnungsabgrenzungsposten 39 31 30 
Summe Aktiva 61.345 54.445 56.305 
Passiva    
Eigenkapital 17.739 14.115 15.925 
   Gezeichnetes Kapital 6.200 6.200 6.200 
   Kapitalrücklagen 2.829 53 1.053 
   Gewinnrücklage 637 683 705 
   Bilanzergebnis 8.073 7.180 7.967 
Rückstellungen 6.065 5.473 5.446 
Verbindlichkeiten 36.800 34.857 34.667 
Rechnungsabgrenzungsposten 740 0 268 
Summe Passiva 61.345 54.445 56.305 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 49.266 49.371 50.400 
   Umsatzerlöse 49.206 49.349 50.351 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 60 22 49 
Sonstige betriebliche Erträge 874 580 1.265 
Betriebsleistung 50.140 49.951 51.665 
Betriebsaufwand -50.538 -50.146 -51.036 
   Materialaufwand -20.893 -19.557 -19.838 
   Personalaufwand -22.645 -23.520 -24.641 
   Abschreibungen -3.751 -3.950 -3.845 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.249 -3.119 -2.713 
Betriebsergebnis -398 -195 629 
Finanzergebnis -763 -1.166 -1.196 
   Erträge aus Beteiligungen 498 0 450 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 153 145 110 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -532 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.414 -1.311 -1.225 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.161 -1.361 -568 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -77 -28 -145 
Sonstige Steuern -60 -57 -57 
Ergebnisübernahme 0 0 465 
Jahresergebnis -1.298 -1.445 -305 
- 449 -

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 101,3% 101,9% 110,2% 
Anlagenintensität 80,3% 82,2% 77,7% 
Abschreibungsquote  7,6% 8,8% 8,8% 
Investitionen (TEUR) 2.811 2.377 3.465 
Investitionsquote 5,7% 5,3% 7,9% 
Liquidität 3. Grades 112,8% 109,2% 160,6% 
Eigenkapital (TEUR) 17.739 14.115 15.925 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 6.200 6.200 6.200 
Eigenkapitalquote 28,9% 25,9% 28,3% 
Bankverbindlichkeiten 28.899 28.074 28.887 
Veränderung Verschuldung -1.911 -1.943 -191 
Verschuldungsgrad 245,8% 285,7% 253,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -2,6% -2,9% -1,5% 
Return on Investment (ROI) -2,1% -2,7% -1,4% 
Eigenkapitalrentabilität -7,3% -10,2% -4,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,2% -0,2% 0,8% 
Materialintensität 41,7% 39,2% 38,4% 
Rohertrag (TEUR) 28.373 29.814 30.562 
EBIT (TEUR) 100 -195 1.079 
EBITDA (TEUR) 3.851 3.755 4.924 
ROCE 0,2% -0,3% 0,9% 
Personal    
Personalintensität 45,2% 47,1% 47,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 371 364 389 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 222 235 244 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 593 599 633 
Frauenanteil Beschäftigte 37,4% 39,2% 38,5% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 9 8 8 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 10 7 6 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 19 15 14 
Frauenanteil Auszubildende 52,6% 46,7% 42,9% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46 46 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  37 38 38 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 46,2% 33,3% 38,5% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 450 -

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
In 2015 wurden Umsatzerlöse über alle Geschäftsbereiche von 50.351 TEUR erzielt. Darüber hinaus 
konnten sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 1.265 TEUR verbucht werden.  
 
Der EAD weist zum 31.12.2015 ein Jahresfehlbetrag von 305 TEUR aus. Der Verlust wird auf neue 
Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2015 wurden insgesamt 3.465 TEUR investiert. Für Fahrzeugtechnik wurden 
2.444 TEUR, für Container 332 TEUR ausgegeben. Der Restbetrag von 690 TEUR verteilt sich auf 
Außenanlagen, Maschinen u. Anlagen, übrige B.G.A,  Software und sonstiges. 
 
Die Liquidität des Eigenbetriebs war in 2015 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers geprüft. 
Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden 
Jahresabschlusszahlen 2015 sind vorläufig. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Gesch äfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
- 451 -

ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701 4098 
Gründung: 06.12.2004 
Handelsregister:  HRA 7149, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gesellschaftszweck ist die Abwasserbeseitigung des in dem Gebiet der Stadt Darmstadt anfallenden 
Abwassers einschließlich des Baus, des Betriebes und der sonstigen Nutzung von technischen 
Anlagen zur Abwasserreinigung sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich 
ausschließlich für die Stadt Darmstadt. Die Abwasserbeseitigung umfasst insbesondere die 
Abwasserreinigung (Behandeln von Abwasser), die Behandlung von Klärschlamm im 
Zusammenhang mit der Abwasserreinigung sowie die Behandlung von Kanalsedimenten.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Beirat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH vertreten 
durch: 
  
    Klinger, Dr. Julia   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreterin der Geschäftsführung erhät ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
Beirat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender k.A. 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied k.A. 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied k.A. 
Lehrian, Claudia  Mitglied k.A. 
Niedermaier, Andreas  Mitglied k.A. 
Nissen, Jes Peter Stadtrat Mitglied k.A. 
Pakleppa, Ulrich  Mitglied k.A. 
Salber, Lothar  Mitglied k.A. 
Setz, Dr. Natalie  Mitglied k.A. 
Wagner, Prof. Dr. Martin  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Beirates 
Die Bezüge des Beirats beliefen sich im Geschäftsjahr 2015 auf 1 TEUR. 
  
- 452 -

ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 55.332 54.386 52.750 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 10 27 
   Sachanlagen 55.332 54.376 52.723 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 3.532 3.675 4.306 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 284 1.443 2.301 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 3.249 2.232 2.005 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.315 0 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.583 3.402 3.149 
Summe Aktiva 63.762 61.463 60.204 
Passiva    
Eigenkapital 0 0 0 
   Kapitalanteile 110 110 110 
   Rücklagen 0 0 0 
   Bilanzergebnis -3.693 -3.512 -3.259 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.583 3.402 3.149 
Rückstellungen 133 84 1.321 
Verbindlichkeiten 5.139 3.571 2.229 
Rechnungsabgrenzungsposten 53.689 53.089 52.089 
Passive latente Steuern 4.802 4.720 4.566 
Summe Passiva 63.762 61.463 60.204 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 17.120 16.677 17.180 
   Umsatzerlöse 17.120 16.677 17.180 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 435 480 446 
Betriebsleistung 17.555 17.157 17.626 
Betriebsaufwand -14.323 -14.428 -14.799 
   Materialaufwand -4.209 -4.068 -4.185 
   Personalaufwand 0 0 -1.324 
   Abschreibungen -2.931 -2.924 -2.987 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.183 -7.436 -6.303 
Betriebsergebnis 3.232 2.729 2.827 
Finanzergebnis -2.687 -2.252 -2.253 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.687 -2.252 -2.253 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 545 477 575 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -315 -249 -267 
Sonstige Steuern -46 -47 -54 
Jahresergebnis 184 181 254 
- 453 -

ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 3,6% 0,0% 0,1% 
Anlagenintensität 86,8% 88,5% 87,6% 
Abschreibungsquote  5,3% 5,4% 5,7% 
Investitionen (TEUR) 1.098 1.980 1.415 
Investitionsquote 2,0% 3,6% 2,7% 
Liquidität 3. Grades 108,5% 100,6% 122,9% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 110 110 110 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 2.017 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -11.231 -1.569 -1.342 
Verschuldungsgrad - - - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 1,1% 1,1% 1,5% 
Return on Investment (ROI) 0,3% 0,3% 0,4% 
Eigenkapitalrentabilität - - - 
Gesamtkapitalrentabilität 4,5% 4,0% 4,2% 
Materialintensität 24,0% 23,7% 23,7% 
Rohertrag (TEUR) 12.911 12.609 12.995 
EBIT (TEUR) 3.232 2.729 2.827 
EBITDA (TEUR) 6.163 5.652 5.815 
Kostendeckungsgrad 103,2% 102,9% 103,4% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 7,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 55 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 56 
Frauenanteil Beschäftigte - - 1,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 1 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 15 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - 47 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 37,5% 30,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 454 -

ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Das Jahr 2015 war in Bezug auf die Niederschlagsmenge ein sehr trockenes Jahr. Die 
Niederschlagsmenge ist von 709 mm pro m² im Jahr 2014 auf 502 mm pro m² gesunken  
(-29 %). Dies zeigt sich auch an der gereinigten Abwassermenge, diese ist gegenüber dem Vor jahr um 
8 % von 14,9 Mio. m³ auf 13,7 Mio. m³ gesunken. 
 
Der Faulschlamm (Trockensubstanzgehalt ca. 2,8 %), der als unvermeidbarer Rückstand bei der 
biologischen Abwasserreinigung anfällt, hat sich um rund 4 % auf 129.997 m³  
(Vorjahr: 135.908 m³) verringe rt. Dies ist auf geringere Zulaufschmutzfrachten zurückzuführen.  Der 
Gesamtstromverbrauch ist von 10,3 Mio. kWh im Jahr 2014 auf 9,6 Mio. kWh im Jahr 2015 gesunken. 
Als wesentlichste Stromoptimierungsmaßnahme wirkt sich hier die Anschaffung eines neuen 
Blockheizkraftwerks (BHKW) im Zentralklärwerk aus. Der Einsatz von CO -Substraten hat sich wie auch 
schon in den Vorjahren positiv bemerkbar gemacht. Im Jahr 2015 wurden 5,5 Mio. kWh  
(Vorjahr: 5,1 Mio. kWh) Strom aus Klär -/Erdgas für den Eigenverbrauch erzeugt . Die Investitionen 
in das Anlagevermögen belaufen sich auf 1.415  TEUR und betreffen im Wesentlichen den Austausch 
der Schlammentwässerungszentrifugen im Zentralklärwerk sowie das neue BHKW im Klärwerk Süd.  
Die Umsatzerlöse in Höhe von 17.180 TEUR (Vorjahr: 16.677 TEUR) beinhalten im Wesentlichen die 
Erträge aus der Betriebsführung der Klärwerke. 
 
Die Ertragslage der Gesellschaft blieb im Jahresvergleich mit nur leicht gestiegenen Erträgen und 
Aufwendungen stabil. Insgesamt konnte ein gegenüber dem Vorjahr leicht höherer Jahresüberschuss 
von 254 TEUR  erwirtschaftet werden. Für das Jahr 2016 geht die  Geschäftsführung bei leicht 
steigenden Umsätzen von einem Jahresüberschuss leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2015 
aus. Darüber hinaus sieht die Planung für das Jahr 2016 Investitionsmaßnahmen in Höhe von 
insgesamt 1,2 Mio. EUR vor. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“  
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, F rankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 455 -

ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701 4098     
Gründung: 06.12.2004 
Handelsregister:  HRB 9334, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Der Gesellschaftszweck ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Klinger, Dr. Julia Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 27 27 27 
Bilanzsumme (TEUR) 38 38 30 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 456 -

- 457 -

MW-Mayer GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 3250 sowie info@mw-
mayer.de sowie http://www.mw-
mayer.de 
Gründung: 16.04.1986 
Handelsregister:  HRB 7147, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Rinden und 
Erdenprodukten, von Bodenersatzprodukten und Brennstoffen aller Art, die Durchführung von  
Wiederaufforstungen sowie die Entwicklung weiterer ähnlicher Produkte und die Entwicklung von 
Aktivitäten, die dem Schutz der Umwelt dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. D ie 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 95,00% 
Willi Mayer 5,00% 
   
Beteiligungen   
Orgabo GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Beirat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ohland, Cornelius Mitglied 0 TEUR 
Wagner, Klaus Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
Beirat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Klinger, Dr. Julia  Vorsitzende k.A. 
Croissant, Barbara  Mitglied k.A. 
Jakob, Martin  Mitglied k.A. 
Müller, Nicole  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Beirates 
Die Gesamtbezüge des Beirats beliefen sich in 2015 auf 1,4 TEUR. 
  
- 458 -

MW-Mayer GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 758 760 665 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 1 1 0 
   Sachanlagen 730 732 638 
   Finanzanlagen 28 28 28 
Umlaufvermögen 981 1.187 1.497 
   Vorräte 63 58 70 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 562 632 668 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 356 498 758 
Rechnungsabgrenzungsposten 19 15 16 
Summe Aktiva 1.758 1.962 2.178 
Passiva    
Eigenkapital 280 441 633 
   Gezeichnetes Kapital 256 256 256 
   Kapitalrücklagen 204 204 204 
   Gewinnrücklage 104 104 104 
   Bilanzergebnis -283 -122 69 
Sonderposten 12 8 5 
Rückstellungen 491 510 698 
Verbindlichkeiten 966 995 835 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Passive latente Steuern 9 8 7 
Summe Passiva 1.758 1.962 2.178 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 4.557 4.295 4.412 
   Umsatzerlöse 4.568 4.295 4.399 
   Bestandsveränderungen -11 0 13 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 67 195 169 
Betriebsleistung 4.624 4.491 4.581 
Betriebsaufwand -4.890 -4.314 -4.386 
   Materialaufwand -3.639 -3.173 -3.344 
   Personalaufwand -431 -423 -417 
   Abschreibungen -132 -114 -97 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -688 -604 -527 
Betriebsergebnis -266 176 195 
Finanzergebnis -13 -14 -2 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 13 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13 -14 -15 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -279 162 193 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 1 2 
Sonstige Steuern -3 -3 -3 
Jahresergebnis -283 161 192 
- 459 -

MW-Mayer GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 102,9% 123,8% 155,3% 
Anlagenintensität 43,1% 38,7% 30,5% 
Abschreibungsquote  17,4% 15,0% 14,7% 
Investitionen (TEUR) 19 121 8 
Investitionsquote 2,5% 15,9% 1,2% 
Liquidität 3. Grades 102,5% 118,2% 132,1% 
Eigenkapital (TEUR) 280 441 633 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 256 256 256 
Eigenkapitalquote 15,9% 22,5% 29,1% 
Bankverbindlichkeiten 500 500 400 
Veränderung Verschuldung 115 29 -160 
Verschuldungsgrad 513,2% 341,0% 243,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -6,2% 3,7% 4,3% 
Return on Investment (ROI) -16,1% 8,2% 8,8% 
Eigenkapitalrentabilität -100,9% 36,4% 30,3% 
Gesamtkapitalrentabilität -15,4% 8,9% 9,5% 
Materialintensität 78,7% 70,7% 73,0% 
Rohertrag (TEUR) 918 1.122 1.068 
EBIT (TEUR) -266 176 208 
EBITDA (TEUR) -135 290 306 
ROCE -29,2% 16,5% 19,1% 
Personal    
Personalintensität 9,3% 9,4% 9,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 9 7 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 2 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 11 8 
Frauenanteil Beschäftigte - 18,2% 12,5% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 50 51 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 38 52 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 50,0% 60,0% 75,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 460 -

MW-Mayer GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die MW-Mayer GmbH hat im Jahr 2015 mit 91.112 t an verwertete Mengen von Abfällen gegenüber 
dem Vorjahr rd. 5 % weniger umgesetzt. Hier hat sich immer noch der Stillstand des Kraftwerks 
Staudinger und der daraus resultierenden vollen Kompostierungsanlagen ausgewirkt. Während die 
Mengen in den Bereichen Grün- , Baum - und Strauchschnitt gestiegen sind, hat die entsorgte 
Klärschlammmenge abgenommen. 
 
Eines der wichtigsten Kohlekraftwerke für MW -Mayer ist nach einem mehrmonatigen Stillstand im 
Februar wieder in Betrieb genommen worden. Dies hat dazu geführt, dass die Verbrennungsmengen 
gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen sind. Die Annahmemengen in Tannroda  (Sachsen-Anhalt) 
sind auf dem hohen Niveau des Vorjahres geblieben, während sie in Tagewerben aufgrund der 
Preisanhebung der Buna -Halde (MDSE) und der daraus resultierenden Anpassung unserer 
Annahmepreise deutlich zurückgegangen sind. Im Laufe des Jahres wurden erste Verkaufsgespräche 
über die Kompostierungsanlage in Tagewerben geführt. Die Kompostierungsanlage in Leubingen  
(Thüringen) wird weiterhin verpachtet.  Die Vermarktung und der Ausbau von Biomassebrennstoffen 
wurden vorangetrieben. Die Herstellung von Düngekomposten auf den eigenen Kompostanlagen soll 
zukünftig die Reduzierung der Nachfrage im Bereich Landschaftsbau ausgleichen.  
 
Die Umsatzerlöse stiegen im Jahresvergleich aufgrund von Preiseffekten um 103 TEUR bzw. 2,4 % auf 
4.399 TEUR, parallel dazu stieg der Materialaufwand um 171 TEUR bzw. 5,4 % auf 3.344 TEUR. Der 
deutliche Anstieg des Materialaufwands resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen 
Entsorgungskosten und den daraus resultierenden höheren Entsorgungskostenrückstellungen. Die 
sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um 27 TEUR auf 169 TEUR überwiegend aufgrund 
geringerer Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (- 25 TEUR). Der Personalaufwand liegt mit 
417 TEUR leicht unter dem Wert des Vorjahres (423 TEUR). Die sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen reduzierten sich um 77 TEUR auf 527 TEUR im Wesentlichen aufgrund geringerer 
Beratungskosten (- 20 TEUR) und stark gesunkener Treibstoffkosten (- 40 TEUR). Das Finanzergebnis 
hat sich durch das Beteiligungsergebnis der Orgabo GmbH (+13 TEUR) gegenüber dem Vorjahr um  
12 TEUR auf -2 TEUR verbessert und durch den nahezu konstanten geringen Steueraufwand wurde ein 
um 31 TEUR höheres Jahresergebnis in Höhe von +192 TEUR erwirtschaftet. Nach Abzug des 
Verlustvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von 122 TEUR ergibt sich ein Bilanzgewinn von 69 TEUR. 
 
Für das Jahr 2016 sind Investitionen in Höhe von 210 TEUR geplant. Schwerpunkt ist die 
Neuanschaffung eines Radladers mit 180 TEUR. Für das Jahr 2016 und das Folgejahr werden positive 
Jahresergebnisse auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2015 erwartet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontroll- systemen wird 
Rechnung getragen. Aus heutiger Sicht sind der Geschäftsführung keine die Vermögens -, Finanz- und 
Ertragslage wesentlich beeinträchtigenden und bestands-gefährdenden Risiken bekannt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte  & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
- 461 -

Orgabo GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 3260 sowie 
info@orgabo.de sowie 
http://www.orgabo.de 
Gründung: 10.09.1986 
Handelsregister:  HRB 3810, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Erden, Substraten und 
Bodenverbesserungsmitteln sowie der Handel mit und die Verwertung von organischen Reststoffen. 
Die Gesellschaft kann andere Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet oder auf angrenzenden 
Gebieten betätigen, gründen, erwerben, pachten oder vertreten und sich an solchen Unternehmen 
auf jede Weise beteiligen sowie Unternehmensverträge schließen. (…) 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
MW-Mayer GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ohland, Cornelius Mitglied k.A. 
Wagner, Klaus Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 462 -

Orgabo GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 2 1 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 2 1 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 267 285 285 
   Vorräte 15 11 1 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 145 180 160 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 107 94 125 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 269 285 286 
Passiva    
Eigenkapital 105 108 132 
   Gezeichnetes Kapital 55 55 55 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 64 64 64 
   Bilanzergebnis -14 -11 13 
Rückstellungen 12 6 20 
Verbindlichkeiten 152 171 133 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 269 285 286 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 1.370 1.369 1.539 
   Umsatzerlöse 1.354 1.373 1.550 
   Bestandsveränderungen 15 -4 -10 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 3 1 
Betriebsleistung 1.370 1.372 1.541 
Betriebsaufwand -1.387 -1.369 -1.509 
   Materialaufwand -1.221 -1.209 -1.388 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1 -1 -1 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -164 -159 -120 
Betriebsergebnis -17 3 32 
Finanzergebnis 1 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -16 3 32 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3 0 -8 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -14 3 24 
- 463 -

Orgabo GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% - 
Anlagenintensität 0,6% 0,2% 0,0% 
Abschreibungsquote  66,7% 200,2% - 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% - 
Liquidität 3. Grades 162,9% 160,6% 186,0% 
Eigenkapital (TEUR) 105 108 132 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 55 55 55 
Eigenkapitalquote 39,1% 37,8% 46,3% 
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 
Veränderung Verschuldung -48 19 -38 
Verschuldungsgrad 155,7% 164,2% 116,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -1,0% 0,2% 1,6% 
Return on Investment (ROI) -5,1% 0,9% 8,5% 
Eigenkapitalrentabilität -13,1% 2,5% 18,4% 
Gesamtkapitalrentabilität -5,1% 0,9% 8,5% 
Materialintensität 89,2% 88,1% 90,1% 
Rohertrag (TEUR) 148 160 152 
EBIT (TEUR) -17 3 32 
EBITDA (TEUR) -16 4 33 
ROCE -5,5% 1,0% 9,5% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 464 -

Orgabo GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Im Geschäftsjahr 2015 konnten rund 17.135 t Klärschlamm und 558 t Klärwerksreststoffe von den 
Kläranlagen Darmstadt, Langen- Egelsbach und Heusenstamm entsorgt werden. Die Genehmigung 
eines Misch - und Lagerplatzes am Standort Büttelborn in Zusammenarbeit mit der AWS Abfall-
Wirtschafts-Service GmbH hat sich weiterhin verzögert und konnte erst zum Ende des Jahres 
umgesetzt werden. Daher wurde die Produktion der ORGABO -Grundmischung am Standort Mannheim 
mit der Firma Rhenus fortgeführt. Die Herstellung und der Vertrieb von ORGABO-Produkten haben sich 
gegenüber dem Vorjahr um 8 % auf 10.305 t im Berichtsjahr gesteigert. 
 
Die Verwertung von Klärschlämmen und Kläranlagennebenprodukten ist gegenüber dem Vorjahr leicht 
gestiegen. Im Geschäftsjahr 2015 übernahm die ORGABO -GmbH 12.690 t ( Vorjahr: 12.019 t) 
Klärschlämme von den Kläranlagen Zentralklärwerk Darmstadt (100 % energetische Verwertung) und 
Klärwerk Darmstadt-Eberstadt (rd. 20 % energetische und rd. 80% stoffliche Verwertung) der ENTEGA 
Abwasserreinigung GmbH & Co. KG (vormals HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG). Auf die 
Kläranlagen des Abwasserverbandes Langen- Egelsbach-Erzhausen und der Stadt Heusenstamm entfiel 
eine Klärschlammmenge von 4.445 t ( Vorjahr: 3.375 t) teilentwässertem Schlamms (rd. 20 % 
energetische und rd. 80 % stoffliche Verwertung). 
 
Für die energetische und stoffliche Entsorgung der Klärschlämme zeichnete sich unverändert die 
Muttergesellschaft MW -Mayer GmbH verantwortlich. Neben der Klärschlammentsorgung übernahm 
das Unternehmen ca. 558 t Klärwerksnebenprodukte wie Sandfang - und Rechengut. Diese Reststoffe 
wurden in Rekultivierungsvorhaben auf Deponien nach einer vorhergehenden Kompostierung durch 
Partnerunternehmen verwertet. Die Umsatzerlöse stiegen im Jahresvergleich aufgrund von Preis- und 
Mengeneffekten um 177 TEUR bzw. 12,9 % auf 1.550 TEUR, parallel dazu stieg der Materialaufwand 
um 179 TEUR bzw. 14,8 % auf 1.388 TEUR. Der deutliche Anstieg des Materialaufwands resultiert im 
Wesentlichen aus gestiegenen Entsorgungskosten und den nach wie vor hohen Produktionskosten am 
Lagerort Mannheim.  Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um 2 TEUR. Die sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen redu zierten sich um 39 TEUR auf 120 TEUR aufgrund geringerer 
Personalüberlassungskosten (- 32 TEUR). Unter Berücksichtigung des gestiegenen Steueraufwands  
(+7 TEUR) weist die Gesellschaft einen um 22 TEUR höheren Jahresüberschuss von 24 TEUR aus. 
Nach Abzug des Verlustvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von 11 TEUR ergibt sich ein Bilanzgewinn 
von 13 TEUR. 
 
Die novellierte Düngemittelverordnung lässt für die Herstellung von ORGABO -Grundmischung sowie 
deren Nebenprodukte noch genügend Spielraum, unser Substrat am Markt abzusetzen. Seit 2015 
muss jedoch beim Einsatz von Klärschlämmen auf die niedrigeren Grenzwerte der neuen 
Düngemittelverordnung Rücksicht genommen werden. Geeignete Schlämme können uns jedoch über 
die Muttergesellschaft dauerhaft zur Verfügung gestell t werden. Für das Jahr 2016 sieht die Planung 
die Produktion von ca. 9.000 t ORGABO vor. Die Umsatzprognose für 2016 beläuft sich auf  
ca. 1.421 TEUR. Für das Jahr 2016 und Folgende gehen wir von einem Jahresüberschuss von  
ca. 20 TEUR aus. Für das Jahr 2016  sind keine Investitionen geplant.  Den Anforderungen des 
„Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung 
zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der 
Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend 
sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
 
- 465 -

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
Anschrift: Werner-von-Siemens-Str. 33, 64711 
Erbach 
 Kontakt: 06062/ 633 10 sowie 
http://www.owas-gmbH.de 
Gründung: 30.03.1994 
Handelsregister:  HRB 993, Amtsgericht Michelstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmenszweck ist die Erbringung von Laborleistungen im Umweltbereich, Durchführung von 
Kontrollen entsprechend der Eigenkontrollverordnung und der Einleiterkontrolle, Übernahme von 
Dienstleistungen des kommunalen Umweltschutzes. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. e
s besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 29,00% 
Stadtwerke Michelstadt GmbH 16,00% 
Abwasserverband Mittlere Mümling 15,00% 
Abwasserverband Bad König 10,00% 
Abwasserverband Obere Gersprenz 10,00% 
Abwasserverband Unterzent 10,00% 
Odenwaldkreis 10,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Croissant, Barbara Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 466 -

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 17 13 k.A. 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 k.A. 
   Sachanlagen 17 13 k.A. 
   Finanzanlagen 0 0 k.A. 
Umlaufvermögen 161 157 k.A. 
   Vorräte 0 0 k.A. 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 57 41 k.A. 
   Wertpapiere 0 0 k.A. 
   Liquide Mittel 104 116 k.A. 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 k.A. 
Summe Aktiva 179 170 k.A. 
Passiva    
Eigenkapital 126 125 k.A. 
   Gezeichnetes Kapital 26 26 k.A. 
   Kapitalrücklagen 0 0 k.A. 
   Gewinnrücklage 49 64 k.A. 
   Bilanzergebnis 51 35 k.A. 
Rückstellungen 30 31 k.A. 
Verbindlichkeiten 24 15 k.A. 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 k.A. 
Summe Passiva 179 170 k.A. 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 485 464 k.A. 
   Umsatzerlöse 485 464 k.A. 
   Bestandsveränderungen 0 0 k.A. 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 k.A. 
Sonstige betriebliche Erträge 2 2 k.A. 
Betriebsleistung 486 466 k.A. 
Betriebsaufwand -443 -445 k.A. 
   Materialaufwand -231 -234 k.A. 
   Personalaufwand -167 -166 k.A. 
   Abschreibungen -6 -6 k.A. 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -38 -40 k.A. 
Betriebsergebnis 43 20 k.A. 
Finanzergebnis 0 0 k.A. 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 k.A. 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 k.A. 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 k.A. 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 k.A. 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 k.A. 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 k.A. 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 k.A. 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 44 20 k.A. 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 k.A. 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -13 -6 k.A. 
Sonstige Steuern 0 0 k.A. 
Jahresergebnis 31 14 k.A. 
- 467 -

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 717,8% 956,1% k.A. 
Anlagenintensität 9,8% 7,7% k.A. 
Abschreibungsquote  35,3% 43,2% k.A. 
Investitionen (TEUR) 0 0 k.A. 
Investitionsquote 0,0% 0,0% k.A. 
Liquidität 3. Grades 302,2% 344,5% k.A. 
Eigenkapital (TEUR) 126 125 k.A. 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26 26 k.A. 
Eigenkapitalquote 70,2% 73,3% k.A. 
Bankverbindlichkeiten 0 0 k.A. 
Veränderung Verschuldung -22 -9 k.A. 
Verschuldungsgrad 42,4% 36,5% k.A. 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 6,3% 3,1% k.A. 
Return on Investment (ROI) 17,2% 8,4% k.A. 
Eigenkapitalrentabilität 24,5% 11,4% k.A. 
Gesamtkapitalrentabilität 17,2% 8,4% k.A. 
Materialintensität 47,5% 50,3% k.A. 
Rohertrag (TEUR) 254 230 k.A. 
EBIT (TEUR) 43 20 k.A. 
EBITDA (TEUR) 50 26 k.A. 
ROCE 21,5% 10,3% k.A. 
Personal    
Personalintensität 34,4% 35,6% k.A. 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - k.A. 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - k.A. 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 4 k.A. 
Frauenanteil Beschäftigte - - k.A. 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 k.A. 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 k.A. 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - k.A. 
Mitarbeiter in Teilzeit - - k.A. 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - k.A. 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - k.A. 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 41 k.A. 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% k.A. 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 468 -

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2015 wurde nicht zur Verfügung 
gestellt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
- 469 -

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 
Anschrift: Intzestraße 14-16, 60314 Frankfurt 
am Main 
 
Kontakt: 069/ 9443 250 sowie info@swr-
gmbh.de sowie http://www.swr-
gmbh.de 
Gründung: 1965 
Handelsregister:  HRB 8960, Amtsgericht Frankfurt am 
Main 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens bilden der Bau, die Errichtung, der Betrieb, die Vermietung und 
Verpachtung von Anlagen, die der Fortleitung von Energien und Energieträgern aller Art, auch von 
Wasser und Abwasser dienen, sowie erforderlichenfalls deren Miete und Pacht, der Tief - und 
Straßenbau, der Rohrleitungsbau (Gas, Trinkwasser, Fernwärme, Strom, Telekommunikation), die 
Beteiligung an solchen und ähnlichen 
Unternehmungen sowie die Erledigung aller den 
Gesellschaftszwecken mittelbar oder unmittelbar dienenden Geschäfte, Entwicklungs- und 
Forschungsarbeiten auf den vorgenannten Gebieten. Das Unternehmen kann auch 
Zweigniederlassungen errichten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Hochtief Construction AG 45,00% 
Mainova AG 29,90% 
ENTEGA AG 25,10% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Heesen, Dirk Mitglied k.A. 
Herlitschke, Walter Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Otto, Stephan  Vorsitzender k.A. 
Birkner, Dr. Peter  stv. Vorsitzender k.A. 
Schenke, Dirk  Mitglied k.A. 
Wortmeier, Maik  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
  
- 470 -

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 3.454 3.609 3.878 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 7 7 3 
   Sachanlagen 3.447 3.602 3.875 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 6.889 7.650 7.576 
   Vorräte 1.109 1.867 1.997 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3.964 4.460 4.224 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.816 1.323 1.355 
Rechnungsabgrenzungsposten 35 36 40 
Summe Aktiva 10.378 11.295 11.494 
Passiva    
Eigenkapital 4.402 4.537 4.599 
   Gezeichnetes Kapital 1.030 1.030 1.030 
   Kapitalrücklagen 1.177 1.177 1.177 
   Gewinnrücklage 1.524 1.894 1.524 
   Bilanzergebnis 671 436 868 
Rückstellungen 2.255 2.606 2.863 
Verbindlichkeiten 3.721 4.151 4.033 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 10.378 11.295 11.494 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 20.410 20.006 23.757 
   Umsatzerlöse 19.152 18.956 17.851 
   Bestandsveränderungen 1.258 1.050 5.906 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 99 64 97 
Betriebsleistung 20.509 20.070 23.854 
Betriebsaufwand -19.715 -19.148 -22.891 
   Materialaufwand -9.928 -9.011 -11.411 
   Personalaufwand -8.173 -8.657 -9.277 
   Abschreibungen -570 -589 -659 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.044 -891 -1.545 
Betriebsergebnis 794 922 962 
Finanzergebnis -193 -193 -286 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 5 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -194 -198 -287 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 601 729 677 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -190 -245 -264 
Sonstige Steuern -45 -48 -52 
Jahresergebnis 366 436 361 
- 471 -

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 203,5% 200,5% 191,7% 
Anlagenintensität 33,3% 32,0% 33,7% 
Abschreibungsquote  16,5% 16,3% 17,0% 
Investitionen (TEUR) 620 754 945 
Investitionsquote 17,9% 20,9% 24,4% 
Liquidität 3. Grades 205,8% 188,5% 186,6% 
Eigenkapital (TEUR) 4.402 4.537 4.599 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.030 1.030 1.030 
Eigenkapitalquote 42,4% 40,2% 40,0% 
Bankverbindlichkeiten 1.399 1.389 1.296 
Veränderung Verschuldung -1.185 430 -119 
Verschuldungsgrad 135,8% 148,9% 150,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 1,8% 2,2% 1,5% 
Return on Investment (ROI) 3,5% 3,9% 3,1% 
Eigenkapitalrentabilität 8,3% 9,6% 7,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,4% 5,6% 5,6% 
Materialintensität 48,4% 44,9% 47,8% 
Rohertrag (TEUR) 10.482 10.994 12.346 
EBIT (TEUR) 794 922 962 
EBITDA (TEUR) 1.364 1.511 1.621 
ROCE 8,0% 8,9% 9,1% 
Personal    
Personalintensität 39,9% 43,1% 38,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 133 - 139 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 - 6 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 133 145 145 
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% - 4,1% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 9 - 11 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 9 k.A. 11 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% - 0,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 3 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 55 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46 - 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  58 60 59 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 472 -

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH ist spezialisiert auf die Erstellung von Gas- , Wasser -, 
Kanal- und Fernwärmerohrleitungssystemen sowie dem Industrierohrleitungsbau. Das 
Leistungsangebot umfasst weiterhin den Bau von Kabelkanallinien für die Deutsche Telekom, für 
Energieversorgungsunternehmen sowie für verschiedene Anbieter aus dem Bereich der LWL -
Netzwerke. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 hat die SWR ihren Akquisitionsfokus auf ko mplexe, technisch anspruchsvolle 
Bauvorhaben gelegt. Diese Bemühungen tragen inzwischen Früchte und lassen die SWR mit einen sehr 
guten Auftragsbestand in das Jahr 2015 starten. 
 
Der Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 2015 betrug 15.070 TEUR. Im  Verlauf des Jahres 
2015 konnten Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 16.415 TEUR angenommen werden. Somit 
ergibt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2015 ein Auftragsbestand in Höhe von 7.728 TEUR.  Das 
Geschäftsjahr wurde mit einer B etriebsleistung von 23. 853 TEUR über dem Vorjahreswert von  
20.006 TEUR abgeschlossen.  Die SWR erreicht das sechste Jahr in Folge ein positives Ergebnis. Das 
Nachsteuerergebnis ist von 436 TEUR auf 361 TEUR gesunken.  Im Geschäftsjahr 2015 wurde 
insgesamt 945 TEUR vor allem in technische Anlagen und Maschinen investiert. 
 
Durch die kontinuierliche Überwachung der Arbeitsabläufe, das Projektcontrolling größerer 
Baumaßnahmen und die monatliche Kontrolle über den „Stand der Bauten“ ist die Gesellschaft 
jederzeit in der Lage, regulieren d einzugreifen. Aufgrund der unmittelbaren Einbindung der 
Geschäftsführung in das operative Geschäft ist sichergestellt, dass Risiken, die einen negativen 
Einfluss auf die Geschäftsfeldendwicklung haben, rechtzeitig erkannt werden.  Die zu erkennende 
leichte Steigerung der Investitionsbereitschaft der Energieversorger lässt die Gesellschaft optimistisch 
auf 2016 schauen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Treuhand Oldenburg 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oldenburg, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
- 473 -

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 
Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701 4090 sowie info@zas-
darmstadt.de sowie http://www.zas-
darmstadt.de 
Gründung: 1974 
Handelsregister:  keine Eintragung 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Aufgabe des ZAS ist der Betrieb seiner Anlagen zur Abfallentsorgung im Verbandsbereich, 
insbesondere des Müllheizkraftwerks in Darmstadt.  Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann sich der 
Verband Dritter bedienen. Die Pflicht zur Abfallentsorgung wird von den Verbandsmitgliedern nicht 
auf den ZAS übertragen. Die Aufgaben des ZAS umfassen insbesondere auch die Einleitung und 
Durchführung der erfor derlichen abfall- und immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren 
für die Einrichtung neuer bzw. die Änderung bestehender ortsfester Abfallentsorgungsanlagen des 
ZAS und die Durchführung der notwendigen Maßnahmen der Rekultivierung und Nachsorge für 
verfüllte Deponien im Verbandsbereich, die Eigentum des ZAS sind. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Gemäß § 121 
Abs. 2 HGO gilt die Abfallbeseitigung nicht als wirtschaftliche Betätigung. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Landkreis Darmstadt-Dieburg  
Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald (MZVO)  
Wissenschaftsstadt Darmstadt  
   
Beteiligungen   
RVZ Rohstoff- und Verwertungs- Zentrum Südhessen GmbH 50,00% 
SAVAG Südhessische Abfall-Verwertungs GmbH 25,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Zweckverbandsvorstand 
Verbandsversammlung 
 
Zweckverbandsvorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Schellhaas, Klaus Peter Vorsitzender - 
Schellenberg, André stv. Vorsitzender - 
Verst, Günter stv. Vorsitzender - 
Busch, Gerhard Mitglied - 
Fleischmann, Christel Mitglied - 
Kredel, Willi Mitglied - 
Theiß, Georg Mitglied - 
Wegel, Hans Mitglied - 
   
Bezüge des Zweckverbandsvorstandes 
Die Mitglieder des Zweckverbandvortsands erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. 
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet. 
   
Verbandsversammlung 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter Mitglied - 
Achilles, Dr. Albrecht Kreistagsabgeordneter Mitglied - 
Aslan, Yasemin Stadtverordnete Mitglied - 
Battenberg, Renate  Mitglied - 
Freund, Boris Kreistagsabgeordneter Mitglied - 
Fröhlich, Doris  Mitglied - 
Handschuh, Heiko Kreistagsabgeordneter Mitglied - 
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied - 
Hartmann, Karl Kreistagsabgeordneter Mitglied - 
Helfmann, Carsten Kreistagsabgeordneter Mitglied - 
- 474 -

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Herbst, Margrit Kreistagsabgeordnete Mitglied - 
Kirchhöfer, Gudrun Kreistagsabgeordnete Mitglied - 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied - 
Krämer, Christiane  Mitglied - 
Raab, Georg  Mitglied - 
Reiter, Jürgen  Mitglied - 
Seiler, Hedwig  Mitglied - 
Sperling, Christopher Stadtverordneter Mitglied - 
Sydow, Dr. Walter Kreistagsabgeordneter Mitglied - 
Völker, Sigrid  Mitglied - 
Volkmann, Hans Kreistagsabgeordneter Mitglied - 
Wucherpfennig, Dagmar Kreistagsvorsitzende Mitglied - 
   
Bezüge der Verbandsversammlung 
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. 
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet. 
  
- 475 -

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 55.315 56.636 58.646 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 1.471 2.158 1.635 
   Sachanlagen 53.006 53.471 55.882 
   Finanzanlagen 838 1.007 1.129 
Umlaufvermögen 16.453 19.432 17.139 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5.672 5.566 5.939 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 10.781 13.865 11.200 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 71.768 76.068 75.786 
Passiva    
Eigenkapital 32.691 34.051 40.187 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 26.650 32.150 32.150 
   Bilanzergebnis 6.041 1.901 8.037 
Rückstellungen 3.056 2.876 1.851 
Verbindlichkeiten 36.021 39.141 33.747 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 71.768 76.068 75.786 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung 33.484 26.127 33.565 
   Umsatzerlöse 33.484 26.127 33.565 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 872 1.459 1.478 
Betriebsleistung 34.356 27.586 35.042 
Betriebsaufwand -27.001 -24.849 -26.084 
   Materialaufwand -21.328 -21.468 -22.563 
   Personalaufwand -8 -10 -9 
   Abschreibungen -3.451 -3.298 -3.451 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.215 -74 -62 
Betriebsergebnis 7.355 2.737 8.958 
Finanzergebnis -1.349 -956 -921 
   Erträge aus Beteiligungen 421 421 278 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54 60 60 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.824 -1.437 -1.259 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.006 1.781 8.037 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -1 -1 -1 
Jahresergebnis 6.005 1.780 8.036 
- 476 -

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 120,8% 113,4% 113,5% 
Anlagenintensität 77,1% 74,5% 77,4% 
Abschreibungsquote  6,2% 5,8% 5,9% 
Investitionen (TEUR) 2.738 4.762 10.409 
Investitionsquote 4,9% 8,4% 17,7% 
Liquidität 3. Grades 332,0% 164,2% 186,0% 
Eigenkapital (TEUR) 32.691 34.051 40.187 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - - 
Eigenkapitalquote 45,6% 44,8% 53,0% 
Bankverbindlichkeiten 34.121 30.181 26.385 
Veränderung Verschuldung -9.881 3.120 -5.393 
Verschuldungsgrad 119,5% 123,4% 88,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 17,9% 6,8% 23,9% 
Return on Investment (ROI) 8,4% 2,3% 10,6% 
Eigenkapitalrentabilität 18,4% 5,2% 20,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 10,9% 4,2% 12,3% 
Materialintensität 62,1% 77,8% 64,4% 
Rohertrag (TEUR) 12.156 4.659 11.002 
EBIT (TEUR) 7.776 3.158 9.236 
EBITDA (TEUR) 11.227 6.456 12.687 
ROCE 11,5% 4,4% 12,7% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 6 6 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 3 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 8 9 0 
Frauenanteil Beschäftigte 25,0% 33,3% - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43 46 - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 1 - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 11,1% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 36,4% 36,4% 45,5% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 477 -

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Kreislaufwirtschaft befindet sich in einem steten Wandel und wird kontinuierlich sowohl 
gesetzgeberisch als auch durch die Unternehmen selbst weiterentwickelt. Auf europäischer Ebene wird 
das Kreislaufwirtschaftspaket diskutiert, auf nationaler Ebene befinden sich beispielsweise das 
geplante Wertstoffgesetz sowie die Gewerbeabfallverordnung in intensiver Bearbeitung. In Summe 
spielen die Müllverbrennungsanlagen eine wichtige Rolle in der deutschen Kreislaufwirtschaft. Sie 
gewährleisten unter Einhaltung höchster Umweltstandards die Entsorgungssicherheit für bestehende 
Siedlungsabfälle und stellen damit, insbesondere auch als Schadstoffsenken,  einen wesentlichen 
Grundpfeiler der modernen Kreislaufwirtschaft dar. Durch die Erzeugung und Bereitstellung von 
Strom, Fernwärme und Prozessdampf vermindern sie darüber hinaus die Abhängigkeit von 
Energieimporten.  
 
Für das Jahr 2015 ist festzuhalten, dass alle Müllverbrennungsanlagen in Deutschland sehr gut 
ausgelastet waren. Auch das Mü llheizkraftwerk in Darmstadt verfügte über eine hohe Auslastung. So 
wurden insgesamt 226.350 Mg (Vorjahr: 222.650 Mg) entsorgt, wovon rd. 209.000 Mg im 
Müllheizkraftwerk (MHKW) Darmstadt verbrannt wurden. Dies entspricht einer Auslastung von nahezu 
100%. Durch das Müllheizkraftwerk konnte im abgelaufenen Jahr rd. 37,5 Mio. kWh umweltfreundlich 
erzeugter Strom verkauft sowie 153.344 Mg Dampf in das Fernwärmenetz der E NTEGA AG eingespeist 
werden.  
 
Der Umsatz beträgt im Berichtsjahr 33.565 TEUR (Vorjahr: 26.127  TEUR). Davon entfallen 89% auf 
die Verbrennungsentgelte und –gebühren, der Rest ist im Wesentlichen dem Strom- und Wärmeverkauf 
zuzuordnen.  
 
Das Jahr 2015 schließt für den ZAS mit einem voraussichtlichen Jahresgewinn in Höhe von 
8.036 TEUR, welcher  die Ausschüttung der ZAS -Tochtergesellschaft SAVAG in Höhe von 278 TEUR 
einschließt. Im Jahr 2015 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 10.409 Mio. EUR 
getätigt. Dabei wurden die Ausgaben zu großen Teilen für im Bau befindliche Anlagen ge nutzt. Für 
Tilgungen wurden 3.771 TEUR verausgabt, diese konnten durch die Abschreibungen und aus dem 
laufenden Geschäft heraus getätigt werden. 
  
Der ZAS beschäftigt kein eigenes Personal. Mit der Betriebs- und Geschäftsführung ist die ENTEGA AG 
beauftragt. Lediglich aufgrund rechtlicher Vorgaben entstanden bis einschließlich Oktober 2015 für 
die Abrechnung der Gebühren und Entgelte aus Anlieferungen zum Müllheizkraftwerk 
Personalaufwendungen für den ZAS für geringfügig Beschäftigte in Höhe von rd. 9 TEUR.  Aufgrund 
einer Änderung der HGO werden diese Tätigkeiten seit November wieder im Rahmen der 
Geschäftsbesorgung von der ENTEGA AG übernommen.  
 
Die für die Betriebsführung zuständige E NTEGA AG hat ein umfangreiches Qualitäts- und 
Risikomanagementsystem. Sie hat sich einer Zertifizierung des Betriebs nach § 13 EfbV zu 
Anerkennung als Entsorgungsbetrieb nach § 56 KrWG für das MHKW Darmstadt unterzogen und ist als 
solcher zertifiziert. Die ENTEGA AG erfüllt die Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und 
Transparenz im Unternehmensbereich“. Diesen wird hinsichtlich der Verpflichtung zum 
Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen Rechnung getragen. Die Risiken werden 
systematisch im Risikomanagementsystem der Entega AG aufgezeichnet und ihre Entwicklung 
einschließlich der getroffenen Gegenmaßnahmen überwacht.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die CONSULT + 
CONCEPT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Pfungstadt. Der finale Bericht liegt noch nicht vor, 
die Erteilung des uneingeschränkten Bestätigungsvermerks wurde angekündigt.  Das Unternehmen 
fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehrheitsbeteiligung der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der 
Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
- 478 -

- 479 -

Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement 
 
 HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-GmbH & Co. KG 
 Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt* 
 
 
 
 
 
 
* keine Einbeziehung in die abgebildeten Grafiken  
 
Ziele im Geschäftsfeld 
Das Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement wird im Besonderen 
durch di e HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt (HEAG) repräsentiert. Neben ihrer 
Funktion als Führungsgesellschaft des HEAG -Konzerns mit ihren 
fünf Tochterun ternehmen ENTEGA AG ( ENTEGA), bauverein AG, 
HEAG mobilo GmbH, HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützi-
ge GmbH und HEAG Versicherungsservice GmbH, verantwortet sie 
darüber hinaus das Beteiligungsmanagement der Wissenschaft s-
stadt Darmstadt. Dies stärkt Darmstadts Eigentümerfunktion in 
der Stadtwirtschaft. Hierzu verbessert die HEAG stetig die Informa-
tion über die Beteiligungen und erhöht damit die Transparenz.  Die 
HEAG verzahnt Prozesse und richtet dabei alle Aktivitäten darauf 
aus, die Stadtrendite zu steigern. 
 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Die HEAG unterhält Kooperationen mit den Darmstädter Hochsch u-
len. In Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt und der Hoch schule 
Darmstadt veranstaltet die HEAG regelmäßig das Symposium 
„Stadtleben“. Darüber hinaus kooperiert die HEAG mit dem Grü n-
derzentrum der TU Darmstad t (HIGHEST) und stärkt damit die 
Gründungskultur in Darmstadt und der Region. 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Beteiligungsmanagement 
Auszeichnungen * 
 
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HEAG Versicherungsservice GmbH 
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt:  
Gründung: 12.07.2013 
Handelsregister:  HRB 92347, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft nimmt die Aufgabe der Betreuung des Versicherungsportfolios nur für den 
Eigenbedarf der Wisschenschaftsstadt Darmstadt und deren unmittelbaren und mittelbaren 
Tochtergesellschaften wahr. Die Tätigkeit der Gesellschaft um fasst insbesondere die Überprüfung 
und Feststellung des jeweiligen Versicherungsbedarfs sowie die Erbringung von 
Beratungsdienstleistungen für die Stadt sowie die Gesellschaften des Stadtkonzerns im 
Zusammenhang mit dem Abschluss von Versicherungsverträgen. Darüber hinaus übernimmt die 
Gesellschaft die Bearbeitung städtischer Versicherungsfälle sowie die Beratung in und die 
Betreuung von Versicherungsangelegenheiten der Stadt und der Gesellschaften des Stadtkonzerns.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unt ernehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG 80,00% 
ENTEGA AG 5,00% 
HEAG mobilo GmbH 5,00% 
Klinikum Darmstadt GmbH 5,00% 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 5,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Krügel, Thomas Mitglied 0 TEUR 
Rasch, Petra Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2015 0 TEUR. 
   
  
- 482 -

HEAG Versicherungsservice GmbH 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 vorl. 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen - - 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände - - 0 
   Sachanlagen - - 0 
   Finanzanlagen - - 0 
Umlaufvermögen - - 59 
   Vorräte - - 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - - 0 
   Wertpapiere - - 0 
   Liquide Mittel - - 59 
Rechnungsabgrenzungsposten - - 0 
Summe Aktiva - - 59 
Passiva    
Eigenkapital - - 34 
   Gezeichnetes Kapital - - 25 
   Kapitalrücklagen - - 0 
   Gewinnrücklage - - 0 
   Bilanzergebnis - - 9 
Rückstellungen - - 2 
Verbindlichkeiten - - 23 
Rechnungsabgrenzungsposten - - 0 
Summe Passiva - - 59 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015 
    Gesamtleistung - - 18 
   Umsatzerlöse - - 18 
   Bestandsveränderungen - - 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen - - 0 
Sonstige betriebliche Erträge - - 0 
Betriebsleistung - - 18 
Betriebsaufwand - - -4 
   Materialaufwand - - 0 
   Personalaufwand - - 0 
   Abschreibungen - - 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen - - -4 
Betriebsergebnis - - 14 
Finanzergebnis - - 0 
   Erträge aus Beteiligungen - - 0 
   Erträge aus Gewinnabführung - - 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen - - 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - - 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen - - 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen - - 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme - - 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - - 14 
Außerordentliches Ergebnis - - 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - - 0 
Sonstige Steuern - - 0 
Jahresergebnis - - 14 
- 483 -

HEAG Versicherungsservice GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - - 
Anlagenintensität - - 0,0% 
Abschreibungsquote  - - - 
Investitionen (TEUR) - - 0 
Investitionsquote - - - 
Liquidität 3. Grades - - 238,0% 
Eigenkapital (TEUR) - - 34 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - 25 
Eigenkapitalquote - - 58,0% 
Bankverbindlichkeiten - - 0 
Veränderung Verschuldung - - 23 
Verschuldungsgrad - - 72,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - - 78,7% 
Return on Investment (ROI) - - 23,6% 
Eigenkapitalrentabilität - - 40,8% 
Gesamtkapitalrentabilität - - 23,6% 
Materialintensität - - 0,0% 
Rohertrag (TEUR) - - 18 
EBIT (TEUR) - - 14 
EBITDA (TEUR) - - 14 
ROCE - - 24,6% 
Personal    
Personalintensität - - 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - - 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - - 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 484 -

HEAG Versicherungsservice GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Geschäftsjahr 2015 war geprägt von dem erfolgreichen Abschluss der europaweiten 
Ausschreibung zur Suche eines gemeinsamen Versicherungsmaklers und dem Abschluss eines 
Kooperationsvertrages mit dem ausgewählten Versicherungsmakler Marsh GmbH. 
 
An die Auswahl des Maklers schloss sich die Tätigkeitsaufnahme, mit Übergabe der 
Versicherungsverträge in Kopie an den Makler, Erhebung von Schadensstatistiken etc. an. Die 
Ergebnisse dieser Arbeiten mündeten in einer umfangreichen Neuplatzierung der verschiedenen 
Versicherungsportfolien sowie in Verhandlungen mit besitzenden Versicherern im Jahr 2015 für das 
Jahr 2016, aus welchen letztlich erhebliche Einsparungen in den Aufwendungen für den 
Versicherungsschutz bei den beteiligten Gesellschaftern resultierten. 
 
Aufgrund der Bestrebung der Gesellschaft, die Aufwendungen für den Versicherungsschutz der 
beteiligten Gesellschafterinnen möglichst gering zu halten, ist das Ergebnis durch die Beiträge der 
Gesellschafter, die Rückstellung für die Prüfung des Jahresabschlusses sowie Beiträge für 
Pflichtmitgliedschaften, insbesondere bei der Industrie - und Handelskammer Darmstadt, geprägt.  Die 
Finanzierung und Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres 
gegeben.  
 
Es ist festzustellen, dass zum Jahresende keine Risiken vorlagen, die bestandsgefährdende 
Auswirkungen haben könnten. 
 
Aufgrund des Abschlusses der Grundlagenvereinbarung und der Gesellschaftervereinbarung sowie der 
gesellschaftsrechtlichen Beteiligung der HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt , ENTEGA AG (vormals HEAG Südhessische Energie AG (HSE)), HEAG 
mobilo GmbH , Klinikum Darmstadt GmbH  und Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt 
GmbH & Co. KG  erwartet die Geschäftsführung weiterhin positive Ergebnisse für die nächsten 
Geschäftsjahre durch die zu leistenden Beiträge der beteiligten Gesellschaften. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & 
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichtes noch nicht abgeschlossen. Die 
vorliegenden Jahresabschlusszahlen 2015 sind vorläufig. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
- 485 -

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
Anschrift: Rheinstraße 10-12, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 28160  sowie  info@sparkasse-
darmstadt.de  sowie  
http://www.sparkasse-darmstadt.de 
Gründung: 28.10.1808 
Handelsregister:  HRA 6607, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Öffentlich-rechtliche Sparkasse, mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige 
Anstalt des öffentlichen Rechts (§ 1 Abs. 2 der Satzung). 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Die Sparkasse hat die Aufgabe, als dem gemeinen Nutzen dienendes Wirtschaftsunternehmen, in 
ihrem Geschäftsgebiet geld- und kreditwirtschaftliche Leistungen zu erbringen, insbesondere 
Gelegenheit zur sicheren Anlage von Geldern zu geben (§ 2 Abs. 1 der Satzung). Die Sparkasse h at 
das Sparen und die übrigen Formen der Vermögensbildung zu fördern und dient der Befriedigung 
des örtlichen Kreditbedarfs unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitnehmer, des 
Mittelstandes, der gewerblichen Wirtschaft und der öffentlichen Hand (§ 2 Abs. 2 der Satzung).  
   
Trägerverhältnisse 
Träger   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 60,00% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 40,00% 
   
Beteiligungen   
HEAG 5,01% 
weitere Unternehmen in der Sparkassenorganisation  
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Verwaltungsrat 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Sellner, Georg Vorsitzender - 
Scheidel, Roman stv. Vorsitzender - 
Erb, Hans-Werner Mitglied - 
   
Bezüge des Vorstandes 
Die Vergütung des Vorstands betrug für das Geschäftsjahr 2015 in Summe 1.292 TEUR. 
   
Verwaltungsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender - 
Schellhaas, Klaus Peter Landrat stv. Vorsitzender - 
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied - 
Hafermehl, Reinhold  Mitglied - 
Heldmann, Thomas  Mitglied - 
Karl, Hans-Dieter  Mitglied - 
Klink, Petra  Mitglied - 
Mager, Philipp  Mitglied - 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied - 
Röder, Friedel  Mitglied - 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied - 
Steinacker, Thomas  Mitglied - 
Tengicki, Andreas  Mitglied - 
Wolff, Karin MdL Mitglied - 
Wudy, Renate  Mitglied - 
   
Bezüge des Verwaltungsrates 
Im Jahr 2015 betrugen die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder in Summe 85 TEUR.  
 
- 486 -

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Barreserve 52.992  55.292  81.325 
Forderungen    
   an Kreditinstituten 450.162  468.558  318.769  
   an Kunden 2.570.948  2.674.796  2.799.991 
Schuldverschreibungen u.a.  
festverzinsliche Wertpapiere 828.016  688.272  815.173 
Aktien u. a. nicht festverzinslilche  
Wertpapiere 76.984  126.694  128.072 
Beteiligungen 40.372  40.319  39.090 
Anteile an verbundenen Unternehmen 205  205  205 
Treuhandvermögen 308  198  182 
Immaterielle Anlagewerte 110  105  71 
Sachanlagen 54.736  52.018  49.409 
Sonst. Vermögensgegenstände 11.778  14.916  6.288 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.171  824  537 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrech. 8  33  7 
Summe Aktiva 4.087.790  4.122.230  4.239.119  
Passiva    
Verbindlichkeiten    
   gegenüber Kreditinstituten 222.281  217.365  169.851 
   gegenüber Kunden 3.368.140  3.390.465  3.540.534 
   Verbriefte Verbindlichkeiten 74.815  61.375  55.595 
   Treuhandverbindlichkeiten 308  198  182 
   Sonst. Verbindlichkeiten 3.870  3.139  2.412 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.322  951  782 
Rückstellungen 30.719  34.695  29.579 
Sonderposten mit Rücklagenanteil - - - 
Genussrechtskapital - - - 
Fonds für allgemeine Bankrisiken 50.608  67.315  82.457 
Eigenkapital    
   Gezeichnetes Kapital - - - 
   Kapitalrücklage - - - 
   Gewinnrücklage 319.727  330.727  341.727 
   Bilanzgewinn 16.000  16.000  16.000 
Summe Passiva 4.087.790  4.122.230  4.239.119  
    Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Zinsergebnis 82.913  81.008  78.152 
Laufende Erträge 6.981  6.080  6.653 
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen - - - 
Provisionsergebnis 23.459  24.153  26.052 
Nettoetrag/ -aufwand aus Finanzgeschäften 71  87  45 
Sonstige betriebliche Erträge 5.559  5.352  5.824 
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -62.971  -64.942  -64.839 
Abschreibungen und Wertberichtigungen -3.687  -1.047  -3.752 
Sonstige betriebl. Aufwendungen -4.746  -4.424  -4.242 
Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken -15.988  -16.707  -15.142 
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 31.591  29.560  28.751 
Außerordentliches Ergebnis - - - 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -15.411  -13.374  -12.524 
Sonstige Steuern -180  -186  -227 
Jahresergebnis 16.000  16.000  16.000 
 
  
- 487 -

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Sparkasse Darmstadt ist eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt 
des öffentlichen Rechts. Träger sind die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt -Dieburg. Sie 
unterstützen die Sparkasse bei der Erfüllung ihrer Au fgaben mit der Maßgabe, dass ein Anspruch der 
Sparkasse gegen die Träger oder eine sonstige Verpflichtung der Träger, der Sparkasse Mittel zur 
Verfügung zu stellen, nicht besteht. Die Sparkasse haftet für ihre Verbindlichkeiten mit ihrem 
gesamten Vermögen. Darüber hinaus ist die Sparkasse dem bundesweiten Sicherungssystem der 
Deutschen Sparkassenorganisation und daneben dem Stützungsfonds des Sparkassen – und 
Giroverbandes Hessen–Thüringen angeschlossen. 
 
Die Bilanzsumme der Sparkasse Darmstadt erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 116.889 TEUR 
(2,8 %) auf 4.239.119 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2015. Es wurde ein Bilanzgewinn von  
16.000 TEUR erwirtschaftet. Das Kreditvolumen (inklusive Treuhandkredite und unwiderrufliche 
Kreditzusagen) konnte im Ge schäftsjahr um 155.851 TEUR auf 3.078.230 TEUR gesteigert werden. 
Das Volumen der Kredit - und Darlehensneuzusagen bewegte sich mit 476.125 TEUR auf dem hohen 
Niveau des Vorjahres (Vorjahr 476.183 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden einschließlich  
Eigenemissionen der Sparkasse erhöhten sich um 144.289 TEUR (4,2 %) auf 3.596.129 TEUR. Die 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich um 47.514 TEUR auf 169.851 TEUR 
zum 31.12.2015. Nach dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes sollen aus dem 
Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 von 16.000 TEUR 68,75 % der Sicherheitsrücklage zugeführt 
und 31,25 % an die Träger zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke ausgeschüttet werden. Auf die 
Stadt Darmstadt entfällt hiervon ein Anteil von 3/5, das sind brutto 3.000 TEUR. 
 
Die Sicherheitsrücklage hat sich in 2015 von 330.727 TEUR auf 341.727 TEUR erhöht. Nach 
Feststellung des Jahresabschlusses 2015 wird sich die Sicherheitsrücklage dann auf 352.727 TEUR 
belaufen. Das entspricht einer Erhöhung v on 6,7 %. Daneben erfolgte im Geschäftsjahr 2015 eine 
weitere Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 15.142 TEUR auf 82.457 TEUR. 
Darüber hinaus verfügt die Sparkasse Darmstadt über umfangreiche ergänzende 
Eigenkapitalbestandteile in Fo rm der Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB. Die Eigenkapitalquote 
gem. CRR betrug zum Bilanzstichtag 31.12.2015 25,5 % und überschritt deutlich den 
vorgeschriebenen Mindestwert von 8 %.  Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse Darmstadt war aufgrund 
einer ausgewogenen Liquiditätsplanung im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Unter 
Berücksichtigung der erforderlichen Bewertungsmaßnahmen und einer weiteren Zuführung zu dem 
Fonds für allgemeine Bankrisiken ergibt sich ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit i. H. v. 
28.751 TEUR. Das bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vorjahresergebnis von 809  TEUR. Der 
Zinsüberschuss hat sich um 2.857 TEUR, das sind 3,5 %, auf 78.152 TEUR im Geschäftsjahr 2015 
vermindert. Der Zinsüberschuss war nach wie vor die bedeutendst e Ertragsquelle. Der 
Provisionsüberschuss stieg um 1.899 TEUR auf 26.052 TEUR.  
Zur Risikolage der Sparkasse Darmstadt ist auszuführen, dass das von der Sparkasse Darmstadt auf 
Basis der Risikodeckungsmasse festgelegte Gesamtlimit im Jahr 2015 ausreichend war und zu keiner 
Zeit überschritten wurde. Regelmäßig durchgeführte Berechnungen zeigen, dass die 
Risikotragfähigkeit der Sparkasse auch für den Risikofall gegeben ist. Selbst bei Eintritt der darüber 
hinausgehenden aE -Stresstests könnten die Risiken getr agen werden. Das 
Risikomanagementverfahren entspricht der Risikolage und dem Risikogehalt der Sparkasse.  
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die Sparkasse Darmstadt von der EZB keine Kurskorrektur in der 
Geldpolitik und sich auf ein weiterhin niedriges Zinsniveau ein. Die Zinsprognose geht in den Jahren 
2016 bis 2018 nur von leicht steigenden Marktzinsen in den mittleren und langen Laufzeitbänder n 
aus. Die auf dieser Zinserwartung basierenden Bilanzstrukturszenarien sehen ein moderates 
Wachstum im Kundengeschäft – sowohl auf der Aktiv – als auch auf der Passivseite – vor. Eine 
Ausweitung des Eigengeschäftes wird nicht angestrebt. Dies führt im Ergebnis zu einem leichten 
Bilanzsummenwachstum. 
 
Die formulierte strategische Vorgabe für die Cost –Income–Ratio (CIR) von unter 60 % wird bei 
Eintreffen der Prognosen 2016 knapp erreicht. Für 2016 wird ein unveränderter Bilanzgewinn 
angestrebt. Die Prüfung des Jahresabschlusses der Sparkasse Darmstadt zum 31.12.2015 durch den  
Sparkassen– und Giroverband Hessen –Thüringen hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.  Die Sparkasse Darmstadt wendet den Darmstädter 
Beteiligungskodex nicht an. 
 
- 488 -

- 489 -

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Anschrift: Luisenplatz 5 A, 64283 Darmstadt 
 Kontakt: WDB-KG@darmstadt.de 
Gründung: 17. Mai 2005 
Handelsregister:  HRA 7195, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt an anderen Unternehmen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Beteiligungen   
HEAG Wohnbau GmbH 5,01% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
vertreten durch: 
  
    Salber, Lothar   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Der Vertreter der Geschäftsführung erhält seine Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
- 490 -

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2013 2014 2015 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.439 1.438 1.438 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 1 0 0 
   Finanzanlagen 1.438 1.438 1.438 
Umlaufvermögen 72 75 81 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 21 21 21 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 51 55 60 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 1.510 1.514 1.519 
Passiva    
Eigenkapital 1.496 1.501 1.505 
   Kapitalanteile 100 100 100 
   Rücklagen 1.438 1.438 1.438 
   Bilanzergebnis -42 -37 -34 
Rückstellungen 3 2 3 
Verbindlichkeiten 11 11 12 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 1.510 1.514 1.519 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015 
    Gesamtleistung 0 0 0 
   Umsatzerlöse 0 0 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 0 0 0 
Betriebsaufwand -17 -16 -17 
   Materialaufwand -6 -6 -7 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -11 -10 -10 
Betriebsergebnis -17 -16 -17 
Finanzergebnis 21 21 21 
   Erträge aus Beteiligungen 21 21 21 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4 5 4 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 4 5 4 
- 491 -

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 104,0% 104,3% 104,6% 
Anlagenintensität 95,2% 95,0% 94,7% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 498,9% 590,3% 558,5% 
Eigenkapital (TEUR) 1.496 1.501 1.505 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 99,0% 99,2% 99,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 0 0 1 
Verschuldungsgrad 1,0% 0,8% 1,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität - - - 
Return on Investment (ROI) 0,2% 0,3% 0,2% 
Eigenkapitalrentabilität 0,3% 0,3% 0,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,2% 0,3% 0,2% 
Materialintensität > 1.000% > 1.000% > 1.000% 
Rohertrag (TEUR) -6 -6 -7 
EBIT (TEUR) 4 5 4 
EBITDA (TEUR) 4 5 4 
Kostendeckungsgrad 122,4% 130,8% 121,6% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
- 492 -

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG (WDB KG) wurde am 
17. Mai 2005 gegründet. Komplementärgesellschaften sind die WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt -
Verwaltungs GmbH, Darmstadt, und die WDB Vermögensverwaltungs GmbH, Darmstadt, 
Kommanditistin ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb 
und die Verwaltung von Beteiligungen der Stadt Darmstadt an anderen Unternehmen.  
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der WDB KG wird durch die Ertragssituation der B eteiligungen 
bestimmt. Seit dem 23. Juni 2005 hält die WDB KG eine Beteiligung von 5,01 % an der HEAG 
Wohnbau GmbH im Wert von 1.438 TEUR. Risiken aus der Beteiligung an der HEAG Wohnbau GmbH, 
die eine Abwertung der Beteiligung notwendig machen würden, sind aufgrund des positiven 
Geschäftsverlaufs der HEAG Wohnbau GmbH derzeit nicht ersichtlich.  
 
Mit Vertrag vom 18. August 2009 wurde der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen 
der HEAG Wohnbau GmbH und der BVD Gewerbe GmbH in Bezug auf die Sich erung des 
außenstehenden Gesellschafters, der WDB KG, angepasst. Der Ausgleich für die WDB KG als 
außenstehender Gesellschafter wurde von 4 EUR auf 8 EUR je 100 EUR Geschäftsanteil erhöht.  
 
Mit Schreiben des Regierungspräsidiums Darmstadt vom 18. August 2014 wurde die WDB KG ab dem 
Geschäftsjahr 2014 für insgesamt drei Jahre von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und 
Lagebericht entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten 
Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufzustellen und prüfen zu lassen. Für diesen Zeitraum wird 
das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Prüfung des Jahresabschlusses 
beauftragt. 
 
Der Materialaufwand enthält Aufwendungen für Geschäftsführungsleistungen durch die 
Komplementärin WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH. Die sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen enthalten die Aufwendungen für die Haftungsübernahme sowie Beträge für die 
Erstellung der Buchführung, des Jahresabschlusses, der Steuererklärungen der Ge sellschaft sowie die 
Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses. 
 
Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2015 setzt sich aus 100 TEUR Festkapital und 1.405 TEUR 
variablen Kapitalanteilen, die die Stadt Darmstadt betreffen, zusammen.  Der WDB KG können Ri siken 
dann entstehen, wenn die von ihr gehaltenen Beteiligungen an Wert verlieren und voraussichtlich 
dauernde Wertminderungen Abschreibungen der Beteiligungen notwendig machen.  Zum heutigen 
Zeitpunkt gibt es keine Anzeichen für einen Wertverlust bei der Beteiligung an der HEAG Wohnbau 
GmbH. 
 
Für die Folgejahre ist weiterhin mit positiven Ergebnissen zu rechnen.  Vorgänge von besonderer 
Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2015 eingetreten sind, gibt es nicht.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusse s für das Geschäftsjahr 2015 erfolgt durch das Revisionsamt der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet . Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
- 493 -

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Anschrift: Luisenplatz 5 A, 64283 Darmstadt 
 Kontakt: WDB-GmbH@darmstadt.de     
Gründung: 17. Mai 2005 
Handelsregister:  HRB 9491, Amtsgericht Damstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist es, bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma WDB 
Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG die Rechtsstellung einer persönlich 
haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu führen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Salber, Lothar Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge. 
   
 
Übersicht  2013 2014 2015 
    
Gesamtleistung (TEUR) 6 6 7 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 41 43 45 
Bilanzsumme (TEUR) 44 45 49 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 494 -

- 495 -

Anhang zum 
Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2015

Darmstädter Beteiligungskodex 
vom 13.09.2012 
in der Fassung vom 16.10.2014 
 
 
 
Entsprechungen und 
Abweichungserläuterungen 
aller abgegebenen 
Entsprechenserklärungen  
für das Geschäftsjahr 2015

Inhaltsübersicht 
 
 
1. Teil: Präambel, Geltungsbereich und Ziele .......................................................... .499 
A Präambel .....................................................................................................499  
B Geltungsbereich ...........................................................................................500
C Ziele ............................................................................................................501
2. Teil: Entsprechenserklärung .............................................................................. .503 
A Aufsichtsgremium ........................................................................................506
1 Zusammensetzung .......................................................................................507  
2 Aufgaben und Zuständig
keiten ......................................................................508
3 Aufgaben und Zuständigkeiten des V
orsitzenden des Aufsichtsgremiums .......515 
4 Interessenkonflikt .........................................................................................516
5 Vergütung ....................................................................................................519
B  Geschäftsleitung ..........................................................................................520  
1 Zusammensetzung .......................................................................................520  
2 Auf
gaben und Zuständigkeiten ......................................................................524
3 Interessenkonflikt .........................................................................................534
4 Vergütung ....................................................................................................535  
5 Führung .......................................................................................................541
C Rechnungslegung und Abschlussprüfung ......................................................545  
 
 
- 498 -

1. Teil: Präambel, Geltungsbereich und Ziele 
 
A Präambel 
 
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfordern eine gute und verant-
wortungsvolle Unternehmensführung. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich zur weiteren Verbesserung der Unterne h-
mensleitung,  
-steuerung und -transparenz entschlossen, eine Richtlinie unter dem Titel "Darmstäd-
ter Beteiligungskodex" zu erlassen. 
 
Dieser ist als einer der wichtigsten Maßnahmen der am 17. Dezember 2009 von der 
Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Stadtwirtschaftsstrategie und dem B e-
schluss vom 15. Mai 2007 zum Beteiligungsmanagement zu sehen. Zudem werden 
die Anforderungen der Kommunalaufsicht und des Landesrechnungshofes berücksich-
tigt.  
 
Zur Erarbeitung des vorliegenden Darmstädter Beteiligungskodex wurde ein Le n-
kungskreis - bestehend aus dem Beteiligungsdezernenten, dem Stadtwirtschaftskoo r-
dinator und Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung - eingerichtet, der die Inte-
ressen der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Sinne ihrer Bürgerinnen und Bürger ve r-
ankert hat. Der Kodex ist zudem mit den Fachdezernenten und den wesentlichen B e-
teiligungen abgestimmt. Der Darmstädter Beteiligungskodex wurde somit in einem 
Dialog mit allen Beteiligten entwickelt. Die HEAG Holding AG - Beteiligungsmanage-
ment der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) war hierbei federführend tätig. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex orientiert sich an bereits bestehenden Regelwe r-
ken. Neben den OECD-Prinzipien, der Richtlinie 2006/46/EG vom 14. Juni 2006, dem 
Deutschen Corporate Governance Kodex und den Grundsätze n für Bundesbeteiligun-
gen sind auch verschiedene Kodizes der Bundesländer und Kommunen berücksichtigt.  
 
Während der De utsche Corporate Governance Kodex insbesondere das Vertrauen der 
Anleger in eine gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung fördern will, steht 
bei dem vorliegenden Kodex auch die besondere Verantwortung kommunaler Unter-
- 499 -

nehmen für ihre Bürgerinnen und Bürger bei der Wahrnehmung von Aufgaben der D a-
seinsvorsorge im Fokus . Der Kodex trägt den gesetzlichen Anforderungen an die 
kommunale Wirtschaft Rechnung. Zu nennen sind  insbesondere die Pflicht zur spar-
samen, vorsichtigen und wirtschaftlichen Haushaltsführung sowie die gestiegenen A n-
forderungen an Aufsichtsorgane bis hin zur Aufsichtsratshaftung.  
 
Der Begriff Public Corporate Governance wird als Maßstab für gute Unternehmensfü h-
rung im Sinne von Unternehmensleitung und -steuerung in öffentlichen Unternehmen 
sowie Transparenz dieser Unternehmen verstanden. Angestrebt wird eine Balance zwi-
schen u nternehmerischen, am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen orientierten 
und den kommunalen, am Gemeinwohl ausgerichteten Zielen.  
 
Nach der Stadtwirtschaftsstrategie ist der Darmstädter Beteiligungskodex eine konse-
quente Weiterentwicklung des Beteiligungsmanagements . Die Transparenz und Ver-
netzung der Beteiligu ngen werden ausgebaut, Chancenpotentiale können erschlossen 
werden und die frühzeitige Identifikation und der Umgang mit Gefährdungspotentialen 
werden erleichtert. 
 
Der Kodex soll die Unternehmensführung positiv beeinflussen. So können mangelnde 
Transparenz, fehlendes Risikobewusstsein und nachlässige Kontrolle komplexer wir t-
schaftlicher Zusammenhänge und Abhängigkeiten z. B. als Ursachen von Finanzmarkt- 
und Wirtschaftskrisen identifiziert werden. 
 
Mit der Überarbeitung des Beteiligungskodex in 2014 wurden neue Entwicklungen der 
Public Corporate Governance berücksichtigt, z. B. Compliance und gleichberechtigte  
Berücksichtigung von Frauen und Männern. 
 
B Geltungsbereich 
 
Als Beteiligung im Sinne des Darmstädter Beteiligungskodex werden neben den Pe r-
sonen- und Kapitalgesellschaften, wie GmbH & Co. KG bzw. GmbH und AG, auch die 
Eigenbetriebe als  Sondervermögen der  Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Zweck-
verbände, bei denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt gemeinsam mit maximal einer 
weiteren Gebietskörperschaft Mitglied ist, gesehen. Diese Definition ist unabhängig 
von der juristischen Definition einer Beteiligung. 
 
- 500 -

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wirkt darauf  hin, dass der Darmstädter Beteili-
gungskodex für die Beteiligungen der Stadtwirtschaft , an denen die Wissenschaft s-
stadt Darmstadt unmittelbar oder mittelbar mehr als 50 % der Anteile hält, eine ve r-
bindliche Grundlage darstellt.  
 
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt, in denen bereits der Deutsche 
Corporate Governa nce Kodex Anwendung findet, sollen dies em auch künftig folgen. 
Darüber hinaus wird die Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex empfo hlen, 
um die speziellen Anforderungen und Empfehlungen  an kommunale Unternehmen im 
Interesse der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu sichern. 
 
Den Unternehmen der Stadtwirtschaft, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
unmittelbar oder mittelbar zu 50 % oder weniger beteiligt ist, wird das Regelwerk zur 
Anwendung empfohlen. Dies gilt insbesondere, wenn die Anteilsmehrheit in der Su m-
me Gebietskörperschaften zusteht. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex spiegelt die Willensbildung der Wissenschaft s-
stadt Darmstadt für ihre Stadtwirtschaft wider.  
 
Die Empfehlungen des Darmstädter Beteiligungskodex sind durch die Verwendung des 
Wortes "soll" gekennzeichnet und unter dem nachfolgenden Gliederungspunkt „En t-
sprechenserklärung“ aufgeführt. Die Beteiligungen können von den Empfehlungen ab-
weichen, sind aber verpflichtet, dies transparent zu machen und zu erläutern. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex verzichtet auf die Wiedergabe von Regelungen, die 
als geltendes Recht ohnehin von den Unternehmen zu beachten sind. Hierzu wurde ein 
ergänzendes „Handbuch zu den gesetzlichen Anforderungen an die Organe kommuna-
ler Unternehmen“ erarbeitet, das den Geschäftsleitungen der Beteiligungen und allen 
kommunalen Mitgliedern der Aufsichtsgremien zur Verfügung steht. 
 
C Ziele 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex soll zu einer verantwortungsvollen, zielgerichteten 
und nachhaltigen Unternehmensführung im Sinne von Unter nehmensleitung, -
steuerung und - transparenz anhalten . Dabei soll er die Umsetzung der Stadtwir t-
schaftsstrategie fördern. 
- 501 -

Darüber hinaus werden insbesondere folgende Ziele verfolgt: 
• Beschreibung der Anforderungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt an Beteili-
gungen der Stadtwirtschaft und ihren Organen, um  
o die effiziente Erfüllung der städtischen Aufgaben zu gewährleisten und  
o die Qualität in der Wahrnehmung der Aufsichtsmandate zu sichern.  
• Unterstützung einer effizienten Zusammenarbeit zwischen dem Aufsichtsgre-
mium (z. B. dem Aufsicht srat) und der Geschäftsleitung (z. B. dem Vorstand 
bzw. der Geschäftsführung). 
• Förderung des Inform ationsflusses zwischen Beteiligungen der Stadtwirtschaft  
und dem Beteiligungsmanagement. 
• Steigerung von Transparenz und Vertrauen der Öffentlichkeit in Entscheidungen 
von Politik, Verwaltung, Beteiligungsmanagement und Beteiligungsunterne h-
men.  
- 502 -

2. Teil: Entsprechenserklärung 
 
Die Entsprechenserklärung soll über den Stand der Umsetzung der nachstehenden 
Empfehlungen für eine verantwortungsbewusste und nachhaltige Unternehmensfüh-
rung im Sinne von Unternehmens leitung, –steuerung und – transparenz Auskunft ge-
ben. Die Beteiligungen können von den Empfehlungen abweichen, haben dies jedoch 
transparent zu machen und zu erläutern. In der jährlich von der Geschäftsleitung und, 
sofern vorhanden, gemeinsam mit dem Aufsichtsgremium abzugebenden Entspr e-
chenserklärung ist zu bestätigen, dass den Empfehlungen des Darmstädter Beteil i-
gungskodex im vorangegangenen Berichtszeitraum entsprochen wurde bzw. mit B e-
gründung zu erläutern, in welchen Punkten hiervon abgew ichen wurde („comply or 
explain“). Bei Erläuterung der Abweichung ist auch darüber zu informieren, ob künftig 
eine Änderung angestrebt wird. Eine begründete Abweichung von einer Kodexempfeh-
lung kann im Interesse einer guten Unternehmensführung liegen. 
 
Das Beteili gungsmanagement wird die Entsprechenserklärungen aller Bet eiligungen, 
die ihm im Rahmen der jährlichen Berichterstattung für den Beteiligungsbericht von 
den Unternehmen zu überlassen sind, auswerten, in komprimierter Form im Beteili-
gungsbericht veröffentlichen und im Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt im 
Rahmen der Vorstellung des Beteili gungsberichts präsentieren. Die Veröffentlichung 
umfasst nicht solche Erläuterungen zu Abweichungen vom Kodex, die seitens der Au s-
steller einer Entsprechenserklärung in dieser als im Unternehmensinteresse gehei m-
haltungsbedürftig gekennzeichnet sind. Den Unternehmen wird empfohlen, auf Nach-
frage die aktuelle Entsprechenserklärung zur Verfügung zu stellen bzw. auf ihrer 
Homepage – soweit eine solche vorhanden ist – zu veröffentlichen. 
 
 
- 503 -

Für den Inhalt der Entsprechenserklärungen sind die Beteiligungen allein verantwortlich. 
 
Die HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(HEAG) hat die abgegebenen Entsprechenserklärungen für das Geschäftsjahr 201 5 
ausgewertet und auf den Folgeseiten in komprimierter Form dargestellt.  
Sofern alle Beteiligungen einer Empfehlung entsprochen haben, ist dies mit einem  
gekennzeichnet. Sofern nicht alle Beteiligungen einer Empfehlung entsprochen haben, 
ist dies mit () gekennzeichnet und jede Abweichung wird nachstehend erläutert.  
Hinweis: Die Erläuterungen der Abweichung sind nicht immer identisch mit dem Wor t-
laut der Beteiligungen, da sinngemäß gleiche Antworten zusammengefasst wurden. 
 
Die Entsprechenserklärung für das Geschäftsjahr 2015 wurde von den Mehrheitsbetei-
ligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in der Rechtsform von Kapital- und Perso-
nengesellschaften, den Eigenbetrieben sowie den Zweckverbänden abgegeben mit fo l-
genden Ausnahmen: 
 
• Folgende Beteiligungen wenden den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an und 
geben daher auch keine Entsprechenserklärung ab: 
- bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH (nicht operativ tätig) 
- BVD Freiberg GmbH 
- BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 
- BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG (nicht operativ tätig) 
- Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
- GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH i. L. 
- HSE Energie France SAS 
- Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
- Parc éolien Baudignécourt SAS 
- Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 
- Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 
- Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
- St. Rochus Krankenhaus gemeinnützige GmbH (Insolvenzverfahren eröffnet) 
 
 
- 504 -

• Die Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex wurde bzw. wird bei den nach-
folgend genannten Beteiligungen erst im Geschäftsjahr 2016 beschlossen. Die A b-
gabe der Entsprechenserklärung erfolgt daher erstmalig für das Geschäftsjahr 
2016: 
- Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
- Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH 
- ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 
- ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 
• Die Entsprechenserklärung w urde bei folgende n Beteiligungen bis zur Fertigste l-
lung des Beteiligungsberichts nicht abgegeben: 
- Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
- Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 
• Eine Entsprechenserklärung für folgende Beteiligung wird in diesem Jahr nur von 
der Geschäftsleitung abgegeben, da das Aufsichtsgremium über die Entsprechens-
erklärung erst nach Fertigstellung des Beteiligungsberichts beschließen wird:  
- Klinikum Darmstadt GmbH 
 
- 505 -

A Aufsichtsgremium 
 
Als Aufsichtsgremium gelten im Folgenden Aufsichtsrat, Verwaltungsrat, Betriebskommission und Zw eck-
verbandsversammlung. 
 
Folgende Beteiligungen haben  kein Aufsichtsgremium. Dementsprechend ist der A b-
schnitt A der Entsprechenserklärung für diese nicht relevant. 
 
BVD Gewerbe GmbH BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung 
KG 
bvd Mittelhessen GmbH BVD Südhessen GmbH 
BVD Verwaltungs-GmbH Count+Care GmbH & Co. KG 
Count+Care Verwaltungs-GmbH Emilia Seniorenresidenz GmbH 
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH ENTEGA Energie GmbH 
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Medianet GmbH ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
ENTEGA Regenerativ GmbH ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 
HEAG mobiServ GmbH HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH HEAG Versicherungsservice GmbH 
HEAG Wohnbau GmbH HSE Beteiligungs-GmbH 
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 
HSE Windpark Schlüchtern GmbH HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH ImmoSelect GmbH 
Klinikum Catering Service GmbH Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft 
mbH Medianet Breitband GmbH & Co. KG 
Medizinisches Versorgungszentrum am Klini-
kum Darmstadt GmbH Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Orgabo GmbH PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
PEB Breitband GmbH & Co. KG SOPHIA Hessen GmbH 
- 506 -

SSG Starkenburg Service GmbH Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-
Neckar GmbH 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteili-
gungs GmbH & Co. KG 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwal-
tungs GmbH 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darm-
stadt GmbH & Co. KG 
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & 
Co. Südhessen KG 
 
1 Zusammensetzung 
 
1.1 Mitglieder des Aufsichtsgremiums sollen über die zur ordnungsgemäßen Wah r-
nehmung der Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Er-
fahrungen verfügen oder sich diese durch angebotene Schulungen und Inform a-
tionsveranstaltungen für Mitglieder von Aufsichtsgremien aneignen bzw. diese 
vertiefen.  
 
1.2 Dem Aufsichtsgremium sollen keine ehemaligen Mitglieder der Ges chäftsleitung 
angehören. Falls davon abgewichen wird, dürfen ehemalige Mitglieder der 
Geschäftsleitung frühestens 3 Jahre nach Beendigung ihrer 
Geschäftsleitungstätigkeit dem Aufsichtsgremium angehören. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Ein Mitglied des Gremiums war nur kurze Zeit interimistisch in der Geschäftsleitung.  
 
1.3 Bei der Zusammensetzung des Aufsichtsgremiums soll auf eine Beteiligung von 
Frauen und Männern zu gleichen Anteilen hingewirkt werden. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr keine Änderung der Zusammensetzung des Aufsichtsgremiums 
statt, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
1.4 Insgesamt sollen von einem Mitglied des Aufsichtsgremiums maximal 5 Mandate 
in Aufsichtsgremien unmittelbarer und mittelbarer Beteiligungen der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt wahrgenommen werden. 
Ausnahme: Dezernenten und Dezernentinnen der Wissenschaftsstadt Darmstadt  und Vertre-
ter/innen des Beteiligungsmanagements sowie Vertreter/innen des Landkreises Darmstadt -
Dieburg. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt ; Eigenbetrieb 
Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen; Klinikum Darmstadt GmbH  
Ein Mitglied des Aufsichtsgremiums hat 6 Mandate wahrgenommen. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
 
 
()
 
()
 
- 507 -

Kontrolle muss durch bestellende Gremien erfolgen. In 201 5 nahmen zwei Mitglieder 6 
Mandate wahr.  
• citiworks AG; ENTEGA NATURpur AG ; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; ENTEGA Was-
serversorgung Biblis GmbH 
Hiervon wurde für die Vorstände der ENTEGA AG im Geschäftsjahr 2015 und auch z u-
künftig abgewichen, da diese aufgrund der Vielzahl von Tochtergesellschaften zur Wa h-
rung der Interessen des ENTEGA -Konzerns einer größeren Anzahl von Gremien angeh ö-
ren. 
 
1.5 Sachverständige oder Auskunftspersonen sollen vom Vorsitzenden / der Vorsi t-
zenden des Aufsichtsgremiums nur zu einzelnen Gegenständen und auf den e r-
forderlichen Umfang beschränkt hinzugezogen werden. 
Ausnahme: Teilnahme des Beteiligungs managements auf Wunsch des Beteiligungsdezernenten  / 
der Beteiligungsdezernentin  und Prokuristen/Prokuristinnen, Bereichsleiter/innen und Juri s-
ten/Juristinnen o. a. des Unternehmens mit Zustimmung des Aufsichtsgremiums. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG; citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Über die Teilnahme von Sachverständigen oder Auskunftspersonen entscheidet das Ple-
num. 
 
1.6 Die Vertreterinnen/die Vertreter der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der 
Stadtwirtschaft sollen ihr Mandat niederlegen, wenn sie das Amt, das  Grundlage 
für ihre Wahl oder Entsendung in das Überwachungsorgan war, nicht mehr 
ausüben. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Ein Mitglied ist nicht mehr Mitglied der Stadtverordnetenversammlung  / des Magistrats. 
Aufgrund seiner umfangreichen Expertise wurde von einer Abwahl abgesehen. 
 
• HEAG mobilo GmbH 
Ein Mitglied des Aufsichtsrats ist nicht mehr Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. 
 
2 Aufgaben und Zuständigkeiten 
 
2.1 Die Satzung soll bestimmen, dass die Anteilseignerversammlung auch die Mit-
glieder des Aufsichtsgremiums entlasten soll (entsprechend AktG). 
Ausnahme: Eigenbetriebe, Zweckverbände. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• BVD New Living GmbH & Co. KG 
In der Satzung ist eine ausdrückliche Regelung nicht enthalten. 
 
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Nicht im Gesellschaftsvertrag aufgeführt. 
()
 
()
 
()
 
- 508 -

• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
DADINA ist ein Zweckverband. 
 
2.2 Das Aufsichtsgremium soll über eine Geschäftsordnung verfügen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD); Eigenbetrieb Bürge r-
häuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
k. A. 
 
• Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Die Geschäftsordnung ist in der Satzung vorgegeben. 
 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Satzung enthält weitgehende Regelungen für den Aufsichtsrat. 
 
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Der Verwaltungsrat hat derzeit keine Geschäftsordnung, da eine Geschäftsordnung für das 
freiwillige Aufsichtsgremium aus historischen Gründen und aus Gründen der guten Z u-
sammenarbeit nicht notwendig ist.  
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft ist eine Geschäftsord nung nicht er-
forderlich. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Eine Geschäftsordnung für den Vorstand soll erarbeitet werden. 
 
• ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Aufgrund der Größe der Gesellschaft wird dies nicht für erforderlich gehalten.  
 
• Klinikum Darmstadt GmbH 
Der Aufsichtsrat kann sich gemäß §13 des Gesellschaftsvertrages eine Geschäftsordnung 
geben. 
 
• Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH 
Aufgrund detaillierter Auflistung der Aufgaben des Aufsichtsrats nach § 9 des Gesell-
schaftsvertrages sowie der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder nicht erforderlich. 
 
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Noch nicht vorhanden. 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Bisher existiert keine Geschäftsordnung, die Entwicklung ist jedoch für die Zukunft g eplant. 
 
()
 
- 509 -

2.3 Das Aufsichtsgremium soll der Geschäftsleitung eine Geschäftsordnung geben, 
die insbesondere die Ressortzuständigkeiten einzelner Geschäftsleitungsmitglie-
der, die der Gesamtgeschäftsleitung vorbehaltenen Angelegenheiten sowie die er-
forderliche Beschlussmehrheit bei Geschäftsleitungsbeschlüssen (Einstimmigkeit 
oder Mehrheitsbeschluss) regelt. Die Geschäftsleitung kann dazu dem Aufsicht s-
gremium ggf. einen Vorschlag unterbreiten. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Die Geschäftsordnung ist in der Satzung vorgegeben. 
 
• BVD New Living GmbH & Co. KG 
Die Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung wird von der Gesellschafterversammlung e r-
lassen. 
 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Eine Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung ist aufgrund des Umfangs der Geschäftst ä-
tigkeit nicht vorgesehen. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft ist eine Geschäftso rdnung nicht er-
forderlich. 
 
• ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Aufgrund der Größe der Gesellschaft wird dies nicht für erforderlich gehalten.  
 
• Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH 
Nicht notwendig, da nur ein Geschäftsführungsmitglied bestellt. 
 
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Noch nicht vorhanden. 
 
• Verwaltungsverband für das Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Dar m-
stadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg   
Eine entsprechende Geschäftsordnung wird zurzeit erarbeitet. 
 
2.4 Sofern nicht bereits die Satzung entsprechende Regelungen enthält, soll das 
Aufsichtsgremium bestimmen, dass bestimmte Arten von Geschäften oder Maß-
nahmen, die die Vermögens -, Finanz - und Ertragslage des Unternehmens w e-
sentlich verändern oder verändern könn en, nur mit seiner vorherigen Zusti m-
mung vorgenommen werden dürfen. Der Zuständigkeitskatalog soll in der G e-
schäftsordnung der Geschäftsleitung festgelegt werden und in regelmäßigen A b-
ständen auf Zweckmäßigkeit und Praktikabilität überprüft werden.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich. 
()
 
()
 
- 510 -

• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Eine entsprechende Geschäftsordnung wird zurzeit erarbeitet. 
 
2.5 Sofern nicht bereits die Satzung entsprechende Regelungen enthält, soll d as 
Aufsichtsgremium unter Festlegung geeigneter Wertgrenzen für die jeweilige G e-
sellschaft in der Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung bestimmen, dass fol-
gende Geschäfte seiner vorherigen Zustimmung bedürfen: 
 
1. Änderung der Grundsätze der Geschäftspolitik und wesentliche Änderung oder Erweiterung der 
Geschäftsfelder, sofern nicht ohnehin geltendes Recht, 
 
2. Verabschiedung der Unternehmensplanung bestehend aus einer Erfolgs-, Bilanz-, Investitions*-, 
Kapitalfluss- sowie Personalplanung sowie wesentliche Änderungen der Unternehmensplanung, 
 
3. Geplante Investitionen *, Desinvestitionen und Finanzierungsmaßnahmen ab einer Höhe von 
____ EUR bedürfen zusätzlich der Einzelzustimmung des Aufsichtsrates, 
 
4. Investitionen*, Desinvestitionen  und Finanzierungsmaßnahmen  ab einer Höhe von __ __ EUR , 
die nicht in den Planungen des Unternehmens enthalten sind,  
 
5. Errichtung, Erwerb, Veräuß erung oder Auflösung von Unternehmen oder von Beteiligungen an 
Unternehmen, 
 
6. Abschluss, Änderung und Beendigung von Unternehmensverträgen im Sinne des § 291 ff. AktG 
(Ausnahme Eigenbetrieb und Zweckverband), 
 
7. Bestellung von Sicherheiten für Dritte, wie zum  Beispiel Grundsicherheiten, Bürgschaften oder 
Patronatserklärungen ab einer Höhe von ____ EUR, 
 
8. Einleitung von Rechtsstreitigkeiten mit einem Gegenstandswert von über ____ EUR, 
 
9. Verzicht auf fällige Ansprüche und Abschluss von Vergleichen ab einer Höhe von ____ EUR, 
 
10. Erteilung von Prokuren und Generalvollmachten, z usätzlich bei einschlä gigen Beteiligungsver-
hältnissen,  
 
11. Stimmabgabe in Gesellschafterversammlungen von unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungen, s o-
fern sie für die Gesellschaft oder die unmittelbare Beteiligung von wesentlicher Bedeutung 
sind, (Ausnahme Zweckverband), 
 
12. Aufstellung von strategisch relevanten Konzernrichtlinien. 
 
*Zu den Investitionen zählen die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Finanzanlagen. 
Dazu zählen auch die Gewährung von langfristigen Darlehen sowie Grundstücksgeschäfte. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Der ausführliche Bericht der Geschäftsleitung ist Bestandteil jeder Sitzung der Betrieb s-
kommission des EAD. Die Themen werden besprochen und protokolliert. 
 
• ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; 
MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; citiworks AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH  
Im ENTEGA-Konzern gilt ein in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat der ENTEGA  AG entwi-
ckelter Zustimmungskatalog, der dem hier aufgeführten Katalog im W esentlichen ent-
spricht. Unternehmensspezifische Besonderheiten werden jeweils berücksichtigt. 
()
 
- 511 -

• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich. 
 
• bauverein AG 
Finanzierungsmaßnahmen werden bereits bei den sonstigen Punkten berücksichtigt und 
werden daher nicht gesondert aufgenommen  
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Teilweise ist dies in der Geschäftsordnung für die Geschäftsführung enthalten, die meisten 
Punkte liegen in der Zuständigkeit des Aufsichtsgremiums. 
 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Satzung enthält bereits einen abschließenden Katalog von Geschäftsvorgängen, die der 
Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen. Einer weitergehende n Verlagerung der Zustä n-
digkeiten bedarf es aufgrund der Gesellschaftsstruktur nicht. 
 
• BVD New Living GmbH & Co. KG 
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft ist auf das Geschäftsfeld "Lincoln- Siedlung" ausgerichtet, 
so dass nicht alle Punkte erfüllt werden. 
 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Bisher wurden keine detaillierten Wertgrenzen festgelegt. Diese sollen jedoch in die G e-
schäftsordnung für die Geschäftsleitung eingearbeitet werden. 
 
2.6 Je nach Unternehmensgegenstand und Lage de s Unternehmens soll das Au f-
sichtsgremium weitere zustimmungsbedürftige Geschäfte und Maßnahm en b e-
schließen. Handlungsmaxime ist hierbei, Risiken für das Unternehmen und – so-
weit möglich – auch für die Wissenschaftsstadt Darmstadt zum frühestmöglichen 
Zeitpunkt zu erkennen und abzuwenden. 
Hinweis: Wenn seitens der Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Hinweise vorliegen, dass ein Wider-
spruch gegeben ist, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• bauverein AG; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrats ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die 
Risiken und das Wohl des Unternehmens. Der Aufsichtsrat kann dabei nicht gleichzeitig die 
Risiken der Wissenschaftsstadt Darmstadt erkennen und abwenden. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es sollen auch Risiken für den Landkreis Darmstadt -Dieburg erkannt und abgewendet wer-
den. 
 
• MW-Mayer GmbH 
Der Beirat beschließt nicht mehr. 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
()
 
- 512 -

Es sollen auch Risiken für den Landkreis Darmstadt -Dieburg erkannt und abgewendet wer-
den. 
 
2.7 Das Aufsichtsgremium soll die Informations - und Berichtspflichten der G e-
schäftsleitung an das Aufsichtsgremium eindeutig festlegen.  
Hinweis: Siehe auch Abschnitt B Geschäftsleitung  / 2.3. Liegt eine Geschäftsordnung für den Au f-
sichtsrat vor, wird diese Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Auch dies ergibt sich aus der Satzung.  
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes und der Regelungen in der Satzung der Gesellschaft 
nicht erforderlich. 
 
2.8 Das Aufsichtsgremium soll die in der Regel schriftlich abzufassende n 
Informationen und Berichte von der Geschäftsleitung einfordern, intensiv 
würdigen, dazu in Sitzungen Stellung nehmen und in einen i ntensiven Dialog mit 
der Geschäftsleitung treten. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
k. A. 
 
2.9 Das Aufsichtsgremium soll im Rahmen seiner Überwachungsfunktion darauf 
achten, dass die operativen Ziele, die d as Unternehmen verfolgt, den 
strategischen Zielen der Wissenschaftsstadt Darmstadt nicht widersprechen, 
soweit dem vorrangige Unternehmensinteressen nicht entgegenstehen. 
Hinweis: Wenn seitens der Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Hinweise vorliegen, dass ein Wide r-
spruch gegeben ist, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrates ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf 
die Interessen und das Wohl des Unternehmens. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); HEAG mobilo GmbH ; Verwa l-
tungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Dar m-
stadt-Dieburg   
Die operativen Ziele sollen auch den strategischen Zielen des Landkreises Darmstadt-
Dieburg nicht widersprechen. 
 
()
 
()
 
()
 
- 513 -

2.10 Das Aufsichtsgremium soll sich - im Rahmen der gesetzli chen Möglichkeiten - 
aktiv für die Umsetzung des Darmstädter Beteiligungskodex einsetzen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); Verwaltungsverband für das G e-
sundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg  
Die Beteiligungsrichtlinie des Landkreises Darmstadt -Dieburg soll ebenfalls berücksic htigt 
werden. 
 
2.11 Jedes Mitglied des Aufsichtsgremiums soll in einem Geschäftsjahr mindestens 
an der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsgremiums teilnehmen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Zwei Mi tglieder der Betriebskommission haben nicht an der Hälfte der Sitzungen teilg e-
nommen. 
 
• ENTEGA Netz AG 
Im Berichtsjahr hat Herr Landrat Klaus Peter Schellhaas an weniger als der Hälfte der Si t-
zungen teilnehmen können. 
 
2.12 Sofern im Aufsichtsgremium Ausschüsse gebildet wurden, dienen diese der ef-
fektiven Vorbereitung der Aufsichtsgremiumssitzung und sollen keine Entschei-
dungskompetenz haben. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfe h-
lung wird dann als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG mobilo GmbH 
Der Personalausschuss beschließt Geschäftsführerverträge. 
 
2.13 Ausschüsse sollen in der Aufsichtsgremiumssitzung über die Ausschussarbeit 
berichten. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nich t für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfeh-
lung wird dann als erfüllt angesehen. 
 
2.14 Das Aufsichtsgremium soll gemeinsam mit der Geschäftsleitung für eine langfris-
tige Nachfolgeplanung sorgen. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Die Nachfolgeplanung wird mit den Gesellschaftern abgestimmt. 
 
()
 
()
 
()
 
()
 
 
 
- 514 -

3 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums 
 
3.1 Der/Die Aufsichtsgremiumsvorsitzende soll mit der Geschäftsleitung und dem 
Beteiligungsmanagement regelmäßig Kontakt halten und die Strategie, die G e-
schäftsentwicklung und das Risikomanagement des Unternehmens unter B e-
rücksichtigung der Stadtwirtschaftsstrategie beraten. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Der Aufsichtsratsvorsitzende ist, wie der gesamte Aufsichtsrat , gesetzlich dem Wohle des 
Unternehmens verpflichtet. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es soll ebenfalls Kontakt mit dem Beteiligungsmanagement des Landkreises Darmstadt-
Dieburg gehalten werden, um die strategischen Ziele des Landkreises zu berücksichtigen. 
 
• HEAG mobilo GmbH 
Ebenso sind die strategischen Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg zu beachten. 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Es soll ebenfalls Kontakt mit dem Beteiligungsmanagement des Landkreises Darmstadt-
Dieburg gehalten werden, um die strategischen Ziele des Landkreises zu berücksichtigen. 
 
3.2 Der/Die Aufsichtsgremiumsvorsitzende soll über wichtige Ereignisse, die für die 
Beurteilung der Lage und Entwicklung sowie für die Leitung des Unternehmens 
von wesentlicher Bedeutung sind, unverzüglich durch die  Geschäftsleitung i n-
formiert werden. Der /Die Aufsichtsgremiumsvorsitzende soll sodann das Au f-
sichtsgremium unterrichten und erforderlichenfalls eine außerordentliche Au f-
sichtsgremiumssitzung einberufen. 
 
3.3 Sofern das Aufsichtsgremium für die Bestellung der Mitglieder der Geschäftslei-
tung zuständig ist, soll im Vorfeld derartiger Entscheidungen eine Erörterung 
des/der Aufsichtsgremiumsvorsitzenden mit dem Beteiligungsmanagement  e r-
folgen. 
Ausnahme: HEAG 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, d eren Aufsichtsgremium nicht für die B e-
stellung der Mitglieder der Geschäftsleitung zuständig ist. Die Empfehlung wird dann gleichwohl als 
erfüllt angesehen. 
 
 
 
 
 
()
 
- 515 -

3.4 Sofern ein Personalausschuss vorhanden  ist, soll d er/die Vorsitzende des Au f-
sichtsgremiums zugleich Vorsitzende/r dieses Ausschusses sein. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfe h-
lung wird dann als erfüllt angesehen. 
 
3.5 Den Vorsitz anderer Ausschüsse soll der/die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums 
nicht übernehmen. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfe h-
lung wird dann als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA AG 
Im Berichtsjahr war der Aufsichtsratsvorsitzende Vorsitzender der sogenannten "Findung s-
kommission", eines Aufsichtsratsausschusses, der zur Vorbereitung der Entscheidungen 
bzgl. der Nachbesetzung der Position des Finanzvorstandes eingerichtet wurde. 
 
3.6 Der/Die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums soll dessen Mitglieder auf ihre Ve r-
schwiegenheitsverpflichtung und auf deren Einhaltung hinweisen. 
 
3.7 Der/Die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums soll dafür Sorge tragen, dass es für 
die im Aufsichtsgremium beschlossenen und noch nicht durchgeführte n Maß-
nahmen einmal jährlich einen Bericht über den Stand der Umsetzung gibt. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Die im Geschäftsjahr 201 5 beschlossenen Maßnahmen wurden bis spätestens März 201 6 
durchgeführt. 
 
3.8 Bei einem Wechsel des Aufsichtsgremiums soll der /die Vorsitzende des bisheri-
gen Aufsichtsgremiums das neue Gremium über gefasste und noch nicht durch-
geführte Beschlüsse informieren. 
Hinweis: Hat im Geschäftsjahr kein Wechsel des Aufsichtsgremiums stattgefunden, wird die Em p-
fehlung als erfüllt angesehen. 
 
 
4 Interessenkonflikt 
Definition: Ein Interessenkonflikt kann entstehen, wenn ein Aufsichtsgremiumsmitglied 
aufgrund persönlicher oder wirtschaftlicher Verbundenheit zu anderen Gesellschaften, 
Unternehmen oder Personen in seiner Entscheidungs - und Handlungsfreiheit eing e-
schränkt oder beeinflussbar ist. 
 
 
 
 
 
()
 
 
 
()
 
- 516 -

4.1 Vertreter/innen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sollen bei ihren Entscheidu n-
gen die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung und  des Magistrats ein-
beziehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Ob dies so ist, wird seitens der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrats nicht geprüft. 
 
• ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; 
MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; citiworks AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Generell ist bei diesem Punkt auf die vorrangig zu beachtenden Unternehmensinteressen 
der Gesellschaft hinzuweisen. 
 
• bauverein AG; BVD New Living GmbH & Co. KG 
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrats ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die 
Interessen und das Wohl des Unternehmens. 
 
4.2 Aufsichtsgremiumsmitglieder sollen keine Organfunktion oder Beratungsaufg a-
ben bei wesentlichen Wettbewerbern des Unternehmens ausüben. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mbH Erbach; BVD New Living GmbH & Co. KG 
Ob dies so ist, ist nicht bekannt.  
 
4.3 Jedes Aufsichtsgremiumsmitglied soll Interessenkonflikte, insbesondere solche, 
die aufgrund einer Beratung oder Organfunktion bei Kunden, Lieferanten, Kredit-
gebern oder sonstigen Geschäftspartnern entstehen können, dem /der Vorsitzen-
den des  Aufsichtsgremiums gegenüber offen legen . Der/Die Vorsitzende info r-
miert bei Vorliegen eines Interessenkonflikts das Aufsichtsgremium. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA AG 
Interessenkonflikte werden nach Ziffer 5.5.2 DCGK gegenüber dem Plenum offengelegt. 
 
• ENTEGA Netz AG; citiworks AG; ENTEGA NATURpur AG;  
Interessenskonflikte werden gegenüber dem Plenum offengelegt. 
 
4.4 Das Aufsichtsgremium soll in seinem Bericht an die Anteilseignerversammlung 
über aufgetretene Interessenko nflikte von Mitgliedern des Aufsichtsgremiums 
und deren Behandlung informieren. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
()
 
()
 
()
 
()
 
- 517 -

Es gibt keine Verpflichtung zur Erstellung eines Berichts an die Anteilseigner. Somit kann 
auch nicht über Interessenskonflikte informiert werden. 
 
4.5 Ein Aufsichtsgremiumsmitglied soll in keiner geschäftlichen oder persönlichen 
Beziehung zu der Beteiligung oder deren Geschäftsleitung stehen, die einen we-
sentlichen und nicht nur vorübergehenden Interessenkonflikt begründet. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Ist nicht bekannt. 
 
• ENTEGA NATURpur AG ; e -netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer GmbH; Orgabo 
GmbH; citiworks AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Diesem Punkt kann wegen der ENTEGA -Konzernstruktur und den damit verbundenen Ve r-
tretern im Aufsichtsrat grundsätzlich nicht entsprochen werden. 
 
4.6 Wesentliche und nicht nur vorübergehende Interessenkonflikte in der Person e i-
nes Aufsichtsgremiumsmitglieds sollen zur Beendigung des Mandats führen. 
Hinweis: Liegen keine Interessenkonflikte vor, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA NATURpur AG ; e -netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer GmbH; Orgabo 
GmbH; citiworks AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Diesem Punkt kann wegen der ENTEGA -Konzernstruktur und den damit verbundenen Ve r-
tretern im Aufsichtsrat grundsätzlich nicht entsprochen werden. 
4.7 Berater-, Kredit - und sonstige Dienstleistungsverträge eines Mitgliedes oder 
ihm/ihr nahestehender Personen oder U nternehmen außerhalb der Stadtwirt-
schaft mit der Beteiligung  bzw. einem verbundenen Unternehmen sollen nicht 
abgeschlossen oder fortgesetzt werden. Über Ausnahmen soll das Aufsichtsgr e-
mium entscheiden. 
Beispiele nahestehender Personen/Unt ernehmen: Familienangehörige  und in häuslicher Gemei n-
schaft lebende Personen; Unternehmen, in denen ein Mitglied des Aufsichtsgremiums oder ein F a-
milienangehöriger wesentlicher Gesellschafter oder in leitender Funktion tätig ist.  
Ausnahme: Hiervon ausgeno mmen sind Leistungen des täglichen Lebens, die das Aufsichtsgremi-
umsmitglied oder die ihm /ihr nahestehende Person oder Unternehmen zu Bedingungen erhält, die 
die Beteiligung auch einer Vielzahl fremder Dritter gewährt. Gleiches gilt für die Gewährung solcher 
Leistungen vom Aufsichtsgremiumsmitglied oder einer ihm /ihr nahestehende Person oder Unte r-
nehmen an die Beteiligung. 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Ein Mitglied hat als Arbeitnehmer ein zinsloses Arbeitgeberbaudarlehen erhalten.  
 
 
()
 
()
 
()
 
- 518 -

5 Vergütung 
 
5.1 Die Vergütung der Aufsichtsgremiumsmitglieder soll individualisiert im Jahres-
abschluss und Beteiligungsbericht ausgewiesen werden. 
Hinweis: Sofern die Mitglieder des Aufsichtsgremiums keine Vergütung erhalten, wird diese Emp-
fehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA AG 
Die Vergütung der Aufsichtsgremiumsmitglieder wird in der Entsprechenserklärung nach 
DCGK individualisiert ausgewiesen. 
 
• ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur AG; e- netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer 
GmbH; Orgabo GmbH; citiworks AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Die Vergütung der Aufsichtsgremienmitglieder wird aktuell und auch zukünftig nicht indiv i-
dualisiert ausgewiesen. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Da nur Entschädigungen gemäß Entschädigungssatzung der DADINA gezahlt werden, wird 
die Summe pauschal angegeben. 
 
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten g emäß Gesellschaftsvertrag eine Aufwandsent-
schädigung, die durch Beschluss der Gesellschafterversammlung festgesetzt wird. B e-
schluss steht aus. 
 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Die Mitglieder der Betriebskommission des EAD erhalten keine Vergütung. 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Da es sich nur um eine geringfügige Aufwandsentschädigung von 40,00 EUR je Sitzung 
handelt, wird dies im Beteiligungsbericht nicht aufgeführt. 
()
 
- 519 -

B  Geschäftsleitung 
 
Sofern in der Beteiligung kein Aufsichtsgremium eingerichtet ist , nimmt die Gesellschafterve r-
sammlung die Aufgaben und Funktionen des Aufsichtsgremiums in Bezug auf die Geschäftslei-
tung wahr. 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsfü h-
rende Gesellschafterin an einer GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft selbst ist nicht operativ tätig . 
Daher sind die Punkte 2.1 -2.7, 2.9 sowie der Abschnitt 5 für diese Verwaltungs- GmbH nicht 
relevant. 
 
Persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin der GmbH & Co. KG ist die en t-
sprechende Verwaltungs-GmbH. Die Geschäftsführer, welche für die Verwaltungs -GmbH b e-
stellt sind, sind auch als orga nschaftliche Vertreter in dieser GmbH & Co. KG tä tig. Daher sind 
für diese GmbH & Co. KG die Abschnitte 1, 3 und 4 nicht relevant. 
 
1 Zusammensetzung 
 
1.1 Die Geschäftsleitung soll aus mindestens zwei Personen bestehen. 
Einzelvertretungsbefugnis soll grundsätzlich nicht erteilt werden, es sei denn, es liegt ein begründe-
ter Einzelfall vor; dies gilt auch für die Erteilung einer Befreiung vom Verbot des Insich geschäfts 
gem. § 181 BGB. Sofern bei Eigenbetrieben und nach den Kriterien des §  267 HGB kleinen Beteili-
gungsunternehmen aufgrund des Umfangs der Geschäftstätigkeit im Einzelfall nur eine Person für 
die Geschäftsleitung bestellt wird, soll im Sinne des Vier -Augen-Prinzips entsprechend der Recht s-
form eine stellvertretende Geschäftsleitung bzw. ein/e Prokurist/in (gilt nicht für Eigenbetri ebe) 
eingesetzt und im Innenverhältnis auf eine besondere Kontrolle der Geschäftsleitungstätigkeit 
durch Aufsichtsgremium bzw. Gesellschafterversammlung geachtet werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Aufgrund des Geschäftsumfangs und -volumens der Gesellschaft wird derzeit keine No t-
wendigkeit für eine weitere Besetzung gesehen, das Vier -Augen-Prinzip findet insbesondere 
entsprechend der Konzernvorgaben Anwendung. 
 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Gemäß § 4 (2) der Betriebssatzung des EAD besteht die Betriebsleitung aus einem oder 
mehreren Betriebsleitern. 
 
• Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit und des Katalogs der Z u-
stimmung geregelt durch die in der Satzung festgeschriebene Geschäftsordnung. Das Vier -
Augen-Prinzip wird durch die Dienstanweisungen und erteilten Handlungsvollmachten g e-
währleistet. 
()
 
- 520 -

• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Geschäftsleitung besteht aus zwei Personen. Die Erteilung der Einzelvertretungsbefu g-
nis an einen der Geschäftsführer erschien ursprünglich erforderlich, da das Geschäftsm o-
dell möglicherweise eine Erlaubnis vorausgesetzt hätte, die die alleinige Vertretung durch 
einen Volljuristen erforderlich gemacht hätte. Nachfolgend hat sich die Einzelvertretungsbe-
fugnis als sinnvoll erwiesen, da die Geschäftsführer räumlich getrennt tätig sind.  
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen satzungsmäßigen Geschäftsumfanges besteht die Geschäftsleitung nur 
aus einer Person. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Wegen des Umfangs der Geschäftstätigkeit und der Zahl der Mitarbeiter ist dies bei der 
DADINA nicht erforderlich. 
 
• BVD Gewerbe GmbH 
Die Geschäftsleitung erfolgt durch einen Geschäftsführer und einen Prokuristen. 
 
• ENTEGA NATURpur AG 
Aufgrund des Geschäftsumfangs und -volumens der Gesellschaft wird derzeit keine No t-
wendigkeit für eine weitere Besetzung gesehen, das Vier -Augen-Prinzip findet insbesondere 
entsprechend der Konzernvorgaben Anwendung. Zudem sollen zwei Prokuristen ernannt 
werden. 
 
• ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalg esellschaft nach § 267 HGB. Die Geschäftsführung 
besteht aus einer Person, darüber hinaus sind zwei Prokuristen eingesetzt. Gemäß Voll-
machtenregelung des ENTEGA-Konzerns gilt stets das 4-Augen-Prinzip. 
 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Es gibt einen Geschäftsführer und einen Prokuristen. 
 
• Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH 
Lars Wöhler wurde 2010 zum alleinigen Geschäftsführer bestellt, Verträge werden grund-
sätzlich von der jeweiligen Fachbereichsleitung (i.V.) mit unterzeichnet, Einsetzung Prok u-
rist/in in Klärung. 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Nach § 267 Abs. 1 HGB treffen zwei der drei Kriterien nicht auf den Verwaltungsverband 
zu, so dass dieser nach der Definition als kleine Gesellschaft bzw. Beteiligung zu bezeic h-
nen ist. Daher sind nur ein Geschäftsführer und eine Stellvertreterin eingesetzt. 
 
1.2 Die Erstbestellung von Geschäft sleitungsmitgliedern soll auf 3 Jahre beschränkt 
sein. 
Ausnahme: Bereits vor Beginn des Geschäftsjahres bestehende Verträge. Die Empfehlung ist hier 
als erfüllt anzusehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Der Geschäftsführer hatte im Jahr 2015 keinen Anstellungsvertrag, die Bestellung zum G e-
schäftsführer konnte daher jederzeit, ohne wirtschaftliche Nachteile für die Gesellschaft, 
()
 
- 521 -

widerrufen werden. Der A nstellungsvertrag der Geschäftsführerin ist auf 3 Jahre begrenzt, 
nach Ablauf dieser Frist ist eine Abberufung wiederum ohne wirtscha ftliche Nachteile für 
die Gesellschaft, jederzeit möglich. 
 
 
• e-netz Südhessen Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs- GmbH, 
GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung  Erbach; BVD Verwaltungs- GmbH; BVD 
Gewerbe GmbH 
Bei diesem Punkt ist ein e Ausnahme zu erklären, da die Verträge der derzeitigen G e-
schäftsführer individuell ausgehandelt werden. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt, weil der Geschäftsführer keinen Anstellungsvertrag hat und die Tätigkeit als B e-
diensteter der Stadt ausübt. 
 
• HSE Windpark Binselberg Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH ; MW -
Mayer GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Bestellung jederzeit widerrufen 
werden kann. 
 
• Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaf tsstadt Darmstadt (IDA); Darmstadt-
Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing 
GmbH 
Es besteht ein unbefristeter Vertrag. 
 
1.3 Bei einer neu abzuschließenden Verlängerung der Amtszeit von Geschäftslei-
tungsmitgliedern soll diese jeweils nur für höchstens 5 Jahre und höchstens ein 
Jahr sowie spätestens 8 Monate vor Ablauf der Amtszeit erfolgen. 
Ausnahme: Bereits bestehende unbefristete Verträge. Die Empfehlung ist hier als erfüllt anzusehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• e-netz Südhessen Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs -GmbH; 
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs- GmbH; ENTEGA 
Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Verträge der derzeitigen G e-
schäftsführer individuell ausgehandelt werden. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH ; Eigenbetrieb Immobilienmanage-
ment der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Entfällt, siehe 1.2. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es besteht ein unbefristeter Vertrag. 
 
• MW-Mayer GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Bestellung der derzeitigen G e-
schäftsführer bei Einführung des Beteiligungskodex bereits erfolgt war. Die Bestellung kann 
außerdem jederzeit widerrufen werden. 
 
()
 
- 522 -

1.4 Bei der Besetzung der Geschäftsleitung ist im Rahmen von fachlicher und sozia-
ler Eignung eine gleichberechtigte Berücksichtigung von Frauen und Männern 
anzustreben. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr keine Neu - bzw. Wiederbesetzung der Geschäftsleitung statt, wird 
die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Aufgrund der Qualifikation der Herren Prof. Dr. Ahre nd und Dr. Hoschek sowie deren in den 
vergangenen Jahren gewachsener Vernetzung und Kenntnis des Stadtwirtschaftskonzerns 
wurden beide Vorstände für die Dauer von fünf Jahren wiederbestellt. 
 
 
• ENTEGA AG 
Für die ENTEGA AG gelten das Gesetz für die gleichber echtigte Teilhabe von Frauen und 
Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst vom 
06.03.2015 sowie Ziff. 5.1.2. DCGK. Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr eine Zielgröße 
von 30 % für den Anteil von Frauen im Vorstand festgelegt. 
 
• ENTEGA Medianet GmbH 
Die Geschäftsführerin schied im November 2015 im gegenseitigen Einvernehmen aus der 
Gesellschaft aus. Seither übernehmen die Geschäftsführer der ENTEGA Energie GmbH im 
Nebenamt bis auf Weiteres ihre Funktion. 
 
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Die Geschäftsführerin schied im November 2015 im gegenseitigen Einvernehmen aus der 
Gesellschaft aus. Seither übernimmt ein Geschäftsführer der ENTEGA Energie GmbH im 
Nebenamt bis auf Weiteres ihre Funktion. 
 
1.5 Neuabschlüsse und Verlängerungen von Anstellungsverträgen mit Geschäftsle i-
tungsmitgliedern sollen nur erfolgen, wenn das jeweilige Geschäftsleitungsmit-
glied der Veröffentlichung  seiner Bezüge zustimmt und dies vertraglich fixiert 
wird. 
Hinweis: Fanden im Geschäftsjahr keine Neuabschlüsse und/oder Verlängerungen von Anstellung s-
verträgen statt, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur AG ENTEGA Energie GmbH; e-netz Südhessen Ve r-
waltungs-GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; COUNT+CARE Verwaltungs -GmbH; EN-
TEGA Abwasserreinigung Verwaltungs- GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs- GmbH; HSE 
Windpark Binselberg Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA Me-
dianet GmbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; ENTEGA Gebäudetechnik Ve r-
waltungs-GmbH; Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; HSE B eteiligungs-
GmbH; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Bei diesem Punkt ist grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell 
ausgehandelt werden. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt; WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt, da die Geschäftsleitung ihre Bezüge durch die Stadt Darmstadt erhält. 
()
 
()
 
- 523 -

1.6 Als Altersgrenze für Geschäftsleitungsmitglieder soll das gesetzliche Rentenein-
trittsalter eingehalten werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• bauverein AG; G BGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Verwaltungs-
GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Hier ist eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgehandelt werden.  
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Die Geschäftsleitung verfügt über hohe Kompetenzen im kulturellen Bereich.  
 
 
2 Aufgaben und Zuständigkeiten 
 
2.1 Die Geschäftsleitung soll bei ihren Entscheidungen die Beschlüsse der jeweiligen 
Anteilseigner einbeziehen. 
Hinweis: Wenn die Beschlüsse der Anteilseigner den Unternehmensinteressen nicht widersprechen, 
wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG ENTEGA NATURpur AG ; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; 
citiworks AG; ENTEGA  Regenerativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG; HSE 
Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG; ENTEGA Was-
serversorgung Biblis GmbH ; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger GmbH 
& Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH; HSE Windpark Binselberg 
GmbH & Co. KG; ENTEGA  Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH ; 
COUNT+CARE GmbH & Co.  KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Gebäudetec h-
nik GmbH & Co. KG; PEB Breitband GmbH & Co. KG; Medianet Breitband GmbH & Co. KG; 
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Der Empfehlung wird generell entsprochen, soweit  die Beschlüsse in die Gremienentsche i-
dungen der Gesellschaften einfließen. Bezüglich weiterer Beschlüsse der Anteilseigner ist 
mangels Kenntnis der Gesellschaft eine Ausnahme zu erklären. 
 
• bauverein AG; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe 
GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Sü d-
hessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect 
GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen 
GmbH 
Soweit die Entscheidungen in Beschlüssen der Anteilseigner gefasst werden, werden diese 
berücksichtigt. Sofern die Beschlüsse anderweitig gefasst werden, erfolgt die Berücksicht i-
gung, soweit dies möglich und gesetzlich zulässig ist. 
 
2.2 Die Ziele der jeweils gültigen Stadtwirtschaftsstrategie sollen verfolgt werden. 
Hinweis: Wenn die Ziele keinen Widerspruch zu den Unternehmenszielen darstellen, wird die Em p-
fehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA AG ; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NA TURpur Institut gGmbH ; e -netz Südhessen 
GmbH & Co. KG; citiworks AG; ENTEGA  Abwasserreinigung GmbH & Co. KG ; ENTEGA Re-
()
 
()
 
()
 
- 524 -

generativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Leiwen GmbH & 
Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; 
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG; PEB Breitband 
GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH; HSE Windpark Bi n-
selberg GmbH & Co. KG; ENTEGA  Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schl üchtern 
GmbH; ENTEGA Medianet GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG ; ENTEGA NATURpur AG; 
ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; Medianet Breitband 
GmbH & Co. KG; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH 
Die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie werden in der E ntscheidungsfindung mitberücksich-
tigt. 
 
• bauverein AG; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe 
GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Sü d-
hessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co.  KG; ImmoSelect 
GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Soweit die Ziele nicht dem Unternehmensinteresse und den gesetzlichen Vorschriften der 
Gesellschaft widersprechen, werden diese in der Entscheidungsfindung mitberücksichtigt.  
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); Verwaltungsverband für das G e-
sundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg  
Die Ziele der Beteiligungsstrategie des Landkreises Darmstadt -Dieburg sollen ebenfalls e r-
füllt werden. 
 
2.3 Die Berichtspflicht gegenüber dem Aufsichtsgremium soll - sofern nicht ohnehin 
zwingendes Recht - sich im Inhalt und Turnus bei allen Rechtsformen nach § 90 
AktG richten. Diese soll Planung, Jahresabschluss, Quartals - und Risikobericht, 
Berichte über unterjährige Geschäfte von wesentlicher Bedeutung  und über die 
Tochterunternehmen sowie Compliance umfassen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe GmbH; BVD Imm o-
bilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD 
New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & 
Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH; HEAG Wohnbau GmbH 
Der sich ergebende Aufwand steht nicht im Verhältnis zur operativ en Tätigkeit der Gesel l-
schaft. Die interne Planungssystematik und das Berichtswesen an die Gesellschafterve r-
sammlung werden allerdings den konzernüblichen Anforderungen gerecht.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschl ossenen Grundlagenvereinbarung erwartet 
die Gesellschaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung etc. ist daher 
entbehrlich. Die durch die Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den 
Gesellschafterinnen zu Gute. 
 
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Zum Gang der Geschäfte wird in jeder Sitzung des Aufsichtsgremium s berichtet. Soweit in 
einem Geschäftsjahr nicht vierteljährlich, sondern nur halbjährlich eine Sitzung stattfindet, 
ist eine Abweichung zu erklären. Dies war bei der Gesellschaft im Geschäftsjahr 201 5 der 
Fall und wird voraussichtlich auch künftig so sein, so dass eine Abweichung zu erklären ist. 
 
• ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG verfügt nicht über ein Aufsichtsgremium. 
Der Gesellschafterin wird jedoch monatlich Bericht erstattet. 
 
()
 
- 525 -

• ENTEGA Medianet GmbH; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA  Regenerativ GmbH; HSE Wind-
park Schlüchtern GmbH 
Es erfolgt gemäß den Konzernvorgaben eine regelmäßige Berichterstattung an die Gesell-
schafterin ENTEGA AG. Dies war bei der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2015 der Fall und 
wird voraussichtlich auch künftig so sein. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es wird als ausreichend angesehen, dass die Quartalsberichte weiterhin von der Geschäf ts-
führung gegenüber dem Beteiligungsmanagement abgegeben werden. 
 
• HEAG mobiServ GmbH; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; 
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Die Berichtspflicht wird gegenüber dem Aufsichtsrat des Mutterunternehmens, HEAG mo bi-
lo GmbH, erfüllt. 
 
• HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH  
Eine Berichterstattung findet an den Gesellschafter in den konzernüblichen Abständen 
statt. 
 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG; M edianet Breitband 
GmbH & Co. KG; PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Es gibt kein Aufsichtsgremium. 
 
• HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Es erfolgt gemäß den Konzernvorgaben eine regelmäßige Berichtserstattung an die Gesell-
schaften ENTEGA Regenerativ GmbH und Energiegenossenschaft Starkenburg. Dies war bei 
der Gesellschaft 2015 der Fall und wird voraussichtlich auch zukünftig so sein. 
 
• ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Es erfolgt gemäß den Konzernvorgaben eine regelmäßige Berichtserstattung an die Gesell-
schaft ENTEGA Regenerativ GmbH. Dies war bei der Gesellschaft 201 5 der Fall und wird 
voraussichtlich künftig g egenüber ENTEGA Regenerativ GmbH und Stadtwerke Langen 
GmbH so sein. 
 
2.4 Die Geschäftsleitung soll dem Beteiligungsmanagement nach Verabschiedung in 
den Gremien ihre Fünfj ahresplanung zur Verfügung stellen. Dabei ist das erste 
Planjahr quartalsscharf zu unterteilen. 
 Ausnahme: Eigenbetriebe und Zweckverbände. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; ENTEGA NATURpur 
AG; e- netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer GmbH; Orgabo GmbH; citiworks AG; 
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG; 
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG; ENTEGA 
Wasserversorgung Biblis GmbH HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger 
GmbH & Co. KG ; Medianet Breitband GmbH & Co. KG; PEB Breitband GmbH & Co. KG; 
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein- Main-Neckar GmbH; ENT EGA Medianet GmbH; 
COUNT+CARE GmbH & Co. KG; HSE Windpark Schlüchtern GmbH ; ENTEGA Energie 
GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
Die Planjahre werden aktuell und auch zukünftig nicht quartalsscharf dargestellt. Eine 
quartalsscharfe Unterteilung ist momentan aus Konzernsicht nicht notwendig. 
 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Gewerbe GmbH; HEAG 
Wohnbau GmbH ; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Südhessen GmbH; 
()
 
- 526 -

bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSele ct GmbH; Wohnungs-
gesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH 
Der sich ergebende Aufwand steht nicht im Verhältnis zur operativen Tätigkeit der Gesel l-
schaft. Die interne Planungssystematik und das Berichtswesen an die Gesellschafterve r-
sammlung werden allerdings den konzernüblichen Anforderungen gerecht.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlossenen Grundlagenvereinbarung erwartet 
die Gesellschaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Pla nung ist daher en t-
behrlich. Die durch die Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den G e-
sellschafterinnen zu Gute. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
• ENTEGA Regenerativ GmbH 
Die Weitergabe der Planung erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA 
AG. Die Planjahre werden aktuell und auch zukünftig nicht quartalsscharf dargestellt. Eine 
quartalsscharfe Unterteilung ist aus Konzernsicht nicht notwendig. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Die quartalsscharfe Unterteilung für das erste Planjahr entfällt aufgrund des geringen U m-
fangs der Geschäftstätigkeit. 
• HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Die Weitergabe der Planung erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA 
AG. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Dies erfolgt im Abschnitt "Finanzplan" des Wirtschaftsplans. Eine Unterteilung des ersten 
Planjahres in Quartale erfolgt nicht. 
 
2.5 Die Geschäftsleitung soll bis Mitte Dezember die folgenden Werte dem 
Beteiligungsmanagement zur Verfügung stellen: 
  Trendplanung: 
  Verbale Zielsetzung für Folgejahr, 5 -Jahres-Planwerte zu Planungsprämissen, 
Return On Capital Employed (ROCE) bzw. Kos tendeckungsgrad, Jahresergebnis, 
Bilanzsumme, Eigenkapitalquote und Investitionsquote. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
ENTEGA AG ; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; ENTEGA NATURpur 
AG; e- netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer GmbH; Orgabo GmbH; citiworks AG;  
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG; 
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG; ENTEGA 
Wasserversorgung Biblis GmbH ; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE Windp ark Haiger 
GmbH & Co. KG; Medianet Breitband GmbH & Co. KG; PEB Breitband GmbH & Co. KG; 
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH; 
ENTEGA Medianet GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG ; GBGE Baugesellschaft mit b e-
schränkter Haftung Erbach ; BVD Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; bauverein AG; 
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen 
GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH; Wohnungsgesellschaft H E-
GEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; S OPHIA Hessen GmbH ; ENTEGA Energie GmbH; E N-
TEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
()
 
- 527 -

Aktuell und auch zukünftig werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine 
Anwendung aller Planungsmittel ist momentan aus Konzernsicht nicht notwendig. Die in-
terne Planungssystematik wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anfo r-
derungen der Gremien gerecht. 
 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD); Eigenbetrieb Bäder der 
Stadt Darmstadt 
Entfällt. 
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlossenen Grundlagenvereinbarung erwartet 
die Gesellschaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung ist daher ent-
behrlich. Die durch die Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den G e-
sellschafterinnen zu Gute. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
• ENTEGA Regenerativ GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA  AG. Aktuell 
und auch zukünftig  werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine Anwe n-
dung aller Planungsmittel ist aus Konzernsicht nicht notwendig. Die interne Planungssy s-
tematik wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anforderungen der Gr e-
mien gerecht. 
 
• HEAG mobiServ GmbH; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG ; 
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Nach Vorgaben des Beteiligungsmanagements wird die Trendplanung für den Teilkonzern 
erstellt. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Die Trendplanung entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. Die no r-
male Ergebnisplanung wird im Dezember für das nachfolgende Geschäftsjahr vorgelegt. 
 
• HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Nur teilweise zutreffend. 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Die 5-Jahres-Planwerte sollen in Zukunft geplant werden. 
 
2.6 Die Geschäftsleitung soll bis Mitte Dezember die folgenden Werte dem 
Beteiligungsmanagement zur Verfügung stellen: 
  Szenarioplanung: 
  Verbale Zielsetzung für Folgejahr, szenariospezifische 5 -Jahres-Planwerte zu 
Planungsprämissen, Return On Capital Employed (ROCE) bzw. Kostendeckung s-
grad, Jahresergebnis.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
()
 
- 528 -

• ENTEGA AG ; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; ENTEGA NATURpur 
AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Gebäu-
detechnik GmbH & Co. KG; citiworks AG; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; HSE 
Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE Solar-
park Thüngen GmbH & Co. KG; ENTEGA Wa sserversorgung Biblis GmbH ; HSE Wohnpark 
GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG; Medianet Breitband GmbH & Co. 
KG; PEB Breitband GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreib er (VNB) Rhein-Main- Neckar GmbH; 
HSE Windpark Schlüchtern GmbH; ENTEGA  Medianet GmbH ; COUNT+CARE GmbH & Co. 
KG; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Gewerbe GmbH; HEAG 
Wohnbau GmbH; bauverein AG; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Sü d-
hessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect 
GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen 
GmbH, ENTEGA Energie GmbH 
Aktuell und auch zukünftig werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine 
Anwendung aller Planungsmittel ist momentan aus Konzernsicht nicht  notwendig. Die in-
terne Planungssystematik wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anfo r-
derungen der Gremien gerecht. 
 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD); Eigenbetrieb Bäder der 
Stadt Darmstadt 
Entfällt. 
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlossenen Grundlagenvereinbarung erwartet 
die Gesellschaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung ist daher ent-
behrlich. Die durch die Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den G e-
sellschafterinnen zu Gute. Es ist nicht ersichtlich, dass der Geschäftsumfang der Gesell-
schaft die Erarbeitung dieser Werte erforderlich macht. 
 
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Szenarioplanung wird nicht angewendet. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
• ENTEGA Regenerativ GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. Aktuell 
und auch zukünftig werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine Anwe n-
dung aller Planungsmittel ist aus Konzernsicht nicht notwendig. Die interne Planungssy s-
tematik wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anforderungen der Gr e-
mien gerecht. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Die Trendplanung wird für die DADINA als ausreichend erachtet. 
 
• HEAG mobiServ GmbH; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG ; 
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Nach Vorgaben des Beteiligungsmanagements wird die Szenarioplanung für den Teilko n-
zern erstellt. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Szenarioplanung entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. 
 
• HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Nur teilweise zutreffend. 
- 529 -

• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landk reises 
Darmstadt-Dieburg  
Die 5-Jahres-Planwerte sollen in Zukunft geplant werden. 
 
2.7 Die Geschäftsleitung soll jeweils spätestens 6 Wochen nach Beginn jedes 
Quartals dem Beteiligungsmanagement einen aussagekräftigen Quartalsbericht 
zur Verfügung stelle n. Darin sollen eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie 
unternehmensspezifische Kennzahlen – jeweils mit der entsprechenden 
Hochrechnung und Kommentierung – enthalten sein.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkte r Haftung Erbach ; BVD Gewerbe GmbH ; HEAG 
Wohnbau GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Südhessen GmbH; 
BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH 
Die Quartalszahlen der Tochterunternehmen werden weiterhin bei der bauverein AG zent ral 
gesammelt und fließen dabei in die Berichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat der 
bauverein AG ein und werden entsprechend der Absprache mit dem Beteiligungsmanag e-
ment über die Zurverfügungstellung von Kennzahlen dem Beteiligungsmanagement mitg e-
teilt.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlossenen Grundlagenvereinbarung erwartet 
die Gesellschaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung eines Quartalsb erichts ist daher 
entbehrlich. Die durch die Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den 
Gesellschafterinnen zu Gute. Es ist nicht ersichtlich, dass der Geschäftsumfang der Gesell-
schaft die Erarbeitung dieser Werte erforderlich macht. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
• ENTEGA Regenerativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG ; HSE Solarpark Lei-
wen GmbH & Co. KG ; HSE Solarpark Thüngen Gmb H & Co. KG ; HSE Windpark Haiger 
GmbH & Co. KG; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; ENTEGA  Windpark Erksdorf 
GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
• bauverein AG 
Der Quartalsbericht wird dem Aufsichtsrat zur Verfügung gestellt. Aufgrund der bestehe n-
den Absprache mit dem Beteiligungsmanagement werden diesem die wesentlichen Ken n-
zahlen zur Verfügung gestellt. Hochrechnungen werden dabei für das 2. und 3. Quartal e r-
stellt. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Quartalsberichte entfallen aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. 
 
• Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Die Berichtserstattung der Gesellschaft erfolgt im Rahmen der im Konzern üblichen A b-
stände. 
 
• Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Quartalsberichte entsprechend Eigenbetriebsgesetz. 
 
()
 
- 530 -

• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Wegen der vorläufigen Haushaltsführung werden Berichte 1., 2. und  3. Quartal sowie Jah-
resbericht einschließlich 4. Quartal erstellt. 
 
• ENTEGA Energie GmbH 
Quartalsberichte werden konsolidiert durch das Konzerncontrolling der ENTEGA AG dem 
Beteiligungsmanagement zur Verfügung gestellt. 
 
2.8 Die Geschäftsleitung stellt dem Beteiligu ngsmanagement ihre Jahres - und ggf. 
Konzernabschlüsse bis spätestens zum 30. Juni des Folgejahres zur Verfügung. 
Sollte bis zu diesem Zeitpunkt kein testierter Jahresabschluss vorliegen, sind 
vorläufige Daten zu liefern. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA Regenerativ GmbH ; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG ; HSE Windpark 
Binselberg Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüch-
tern GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
 
2.9 Die Geschäftsleitung soll für ein angemessenes Risikomanagement sorgen 
(entsprechend AktG)  und regelmäßig das Aufsichtsgremium darüber 
informieren. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Immob ilien GmbH & Co. 
Postsiedlung KG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH 
& Co. KG ; ImmoSelect GmbH ; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen 
KG; SOPHIA Hessen GmbH 
Das Risikomanagement ist in das Risikomanagement der bauverein AG eingebunden, das 
entsprechend an den Vorstand und Aufsichtsrat der bauverein AG berichtet.  
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
• HEAG mobiServ GmbH; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; 
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Die Berichtspflicht wird gegenüber dem Aufsichtsrat des Mutterunternehmens, HEAG mob i-
lo GmbH, erfüllt. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. 
 
• ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Die Gesellschaft hat kein Aufsichtsgremium. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagement-
system des ENTEGA-Konzerns eingebunden. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Wird angestrebt. 
 
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Der Risikobericht ist im Erstellungsprozess. 
()
 
()
 
- 531 -

• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Die Erstellung eines Risikomanagements ist ebenfalls in Zukunft geplant. 
 
2.10 Die Geschäftleitung soll dem Beteiligungsmanagement rechtzeitig vor Vollzug 
Informationen zu geplanten Veränderungen gemäß § 51 Ziffern 11 und 12 HGO 
(Errichtung, Erweiterung, Übernahme und Veräußerung von wirtschaftlichen 
Unternehmen sowie Beteiligung an diesen, Umwandlung der Rechtsform)  zur 
Prüfung und Weiterleitung an das Referat Stadtwirtschaftskoordination vorlegen. 
Hinweis: Haben sich keine Änderungen oder Ergänzungen im Geschäftsjahr ergeben, wir d diese 
Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Verwaltungs- GmbH; BVD 
Gewerbe GmbH ; HEAG Wohnbau GmbH ; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG ; 
BVD Südhessen GmbH ; bvd Mittelhessen GmbH ; BVD New Living GmbH & Co. KG ; Immo-
Select GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG ; SOPHIA Hes-
sen GmbH 
Diese Informationen werden durch den Bereich Organisation und Recht der bauverein AG 
weitergeleitet. 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Die gleiche Regelung gilt auch für die Einbeziehung des Beteiligungsmanagements des 
Landkreises Darmstadt-Dieburg. 
 
2.11 Die Geschäftsleitung soll dafür Sorge tragen, dass 
 
− die Vorgaben der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) beachtet werden.  
− der Darmstädter Beteiligungskodex  Anwendung findet , wenn die Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt unmittelbar oder mittelbar mehrheitlich beteiligt ist. 
− bei Neugründungen unabhängig von der Rechtsform ein Aufsichtsgremium mit kommunalen 
Mitgliedern entsprechend den Beteiligungsverhältnissen bei wirtschaftlich bedeutenden B e-
teiligungen, insbesondere bei einer Bilanzsumme über 50 Mio. EUR, eingerichtet wird.  
Sofern ein Aufsichtsgremium nicht eingerichtet wird, soll jedenfalls sichergestellt sein, dass 
Geschäfte dieser Gesellschaft, die nach Art und Umfang bei der Muttergesellschaft der Z u-
stimmung ihres Aufsichtsgremiums unterliegen würden, dem Aufsichtsgremium der Mutte r-
gesellschaft zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Dies umfasst zumindest die Fünfjahres-
planung der Gesellschaft sowie von der Planung abweichende Investitionen. 
− sofern rechtlich durchführbar, von der Möglichkeit, Mitglieder der Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt in das Aufsicht sgremium zu entsenden, möglichst umfassend Gebrauch gemacht und 
dies in den Satzungen der Unternehmen entsprechend  festgesetzt wird. Dies gilt auch en t-
sprechend bei mittelbaren Mehrheitsbeteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der 
Maßgabe, dass der/die Entsendeberechtigte das zwischengeschaltete Unternehmen ist. 
 
()
 
()
 
- 532 -

Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA AG ; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; e -netz Südhessen 
Verwaltungs-GmbH; COUNT+CARE Verwaltungs -GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung Ve r-
waltungs-GmbH; ENTEGA Regenerativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG; 
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs -GmbH; HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs- GmbH; 
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH ; HSE 
Wohnpark Verwaltungs- GmbH; HSE Windpark Haiger Verwaltungs- GmbH; HSE Windpark 
Binselberg Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüch-
tern GmbH ; ENTEGA Medianet GmbH ; ENTEGA NATURpur AG ; citiworks AG ; e- netz Sü d-
hessen GmbH & Co. KG ; Medianet Breitband GmbH & Co. KG; PEB Breitband GmbH & Co. 
KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH; HSE Windpark Binselberg GmbH 
& Co. KG; COUNT+CARE GmbH & Co. KG ; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; 
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE Sol arpark Thüngen GmbH & Co. KG; HSE 
Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG; ENTEGA Energie 
GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs -
GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH 
Auf den Vorrang  der bundesrechtlichen Vorschriften wird hingewiesen. Gremienstrukturen 
und Zustimmungskataloge sind im ENTEGA -Konzern im Einvernehmen mit dem Aufsicht s-
rat der ENTEGA festgelegt. Die Verteilung der Gremienpositionen im ENTEGA -Konzern ist 
ebenfalls im Einve rnehmen mit dem Aufsichtsrat der ENTEGA unter Berücksichtigung der 
Interessen der Gesellschaften und der Anteilseigner und der Mitbestimmung festgelegt. 
 
• HEAG mobilo GmbH 
Im Gesellschaftsvertrag ist keine Entsendung für Mitglieder der Wissenschaftsstadt Da rm-
stadt vorgesehen. 
 
• bauverein AG 
Diese Vorgaben werden erfüllt. Allerdings findet der Kodex in einigen Tochtergesellschaften 
keine Anwendung, bei denen die wirtschaftlichen und strukturellen Voraussetzungen nicht 
gegeben sind. 
 
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft 
mbH 
Für das Geschäftsjahr 201 5 sowie auch zukünftig soll eine Entsprechenserklärung nach 
dem Darmstädter Beteiligungskodex abgegeben werden. Es ist zudem nicht geplant , Betei-
ligungsunternehmen mit Aufsichtsratsgremien zu gründen. 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Die Geschäftsleitung verpflichtet sich dazu, auch im gleichen Maße für die Interessen des 
Landkreises Darmstadt-Dieburg Sorge zu tragen. 
 
2.12 Sofern sich Änderungen oder Ergänzungen bei den Stammdaten, Organen, 
Beteiligungen, Finanzdaten, gesellschaftsrechtlichen Verhältnissen oder 
Verträgen, steuerlichen Verhältnissen sowie Gewinn - und Verlustrechnung und 
Bilanz der drei letzten Geschäftsjahre ergeben, sollen diese dem 
Beteiligungsmanagement unmittelbar mitgeteilt werden.  
Hinweis: Haben sich keine Änderungen oder Ergänzungen im Geschäftsjahr ergeben , wird diese 
Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Verwaltungs- GmbH; B VD 
Gewerbe GmbH ; HEAG Wohnbau GmbH ; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; 
()
 
- 533 -

BVD Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; Wo h-
nungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH 
Derartige Mitteilungen erfolgen bereits, sofern die Änderungen in wesentlichen Umfang ein-
treten, durch Mitteilungen an die Gesellschafterversammlung , aber auch an den Aufsichts-
rat der bauverein AG sowie in Zusammenhang mit dem Risikomanagement. 
 
• bauverein AG 
Derartige Mitteilungen erfolgen bereits, sofern Änderungen in wesentlichem Umfang eintr e-
ten, durch Mitteilungen an den Aufsichtsrat, den Aufsichtsratsvorsitzenden sowie in Z u-
sammenhang mit dem Risikomanagement. 
 
 
3 Interessenkonflikt 
Definition: Ein Interessenkonflikt kann entstehen, wenn ein Geschäftsleitungs mitglied 
aufgrund persönlicher oder wirtschaftlicher Verbundenheit zu anderen Gesellschaften, 
Unternehmen oder Personen in seiner En tscheidungs- und Handlungsfreiheit eing e-
schränkt oder beeinflussbar ist. 
 
3.1 Jedes Geschäftsleitungsmitglied soll Interessenkonflikte dem Aufsichtsgremium  
gegenüber unverzüglich offen legen und die anderen Geschäftsleitungsmitglieder 
hierüber informieren. 
 
3.2 Geschäfte eines Geschäftsleitungsmitglieds oder ihm /ihr nahestehender Perso-
nen oder Unternehmen außerhalb der Stadtwirtschaft mit der Beteiligung bzw. 
einem verbundenen Unternehmen sollen nicht abgeschlossen oder fortgesetzt 
werden. Über Ausnahmen soll das Aufsichtsgremium entscheiden. 
Beispiele nahestehender Personen/Unternehmen: Familienangehörige und in häuslicher Gemei n-
schaft lebende Personen; Unternehmen, in denen ein Mitglied der Geschäftsleitung oder ein Famili-
enmitglied wesentlicher Gesellschafter oder in leitender Funktion tätig ist.  
Ausnahme: Hiervon ausgenommen sind Leistungen des täglichen Lebens, die das Geschäftsle i-
tungsmitglied oder die ihm /ihr nahestehende Person oder Unternehmen zu Bedingungen erhält, 
die die Beteiligung auch einer Vielzahl fremder Dritter gewährt. Gleiches gilt für die Gewährung sol-
cher Leistungen vom Geschäftsleitungsmitglied oder einer ihm /ihr nahestehende Person oder U n-
ternehmen an die Beteiligung. 
 
3.3 Geschäftsleitungsmitglieder sollen entgeltliche Nebentätigkeiten, insbe sondere 
Aufsichtsratsmandate außerhalb des Unternehmens, nur mit Zustimmung des 
Aufsichtsgremiums übernehmen.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
()
 
 
 
 
 
- 534 -

• GBGE Baugesellschaft mit besch ränkter Haftung Erbach ; BVD Verwaltungs- GmbH; BVD 
Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; bauverein AG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mitte l-
hessen GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Entgeltliche Nebentätigkeiten werden nur offengelegt, sofern durch die Tätigkeit ein Int e-
ressenkonflikt droht. 
 
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Hier: Genehmigung durch Fachdezernenten. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt; Eigenbetrieb Bäder der 
Stadt Darmstadt 
Mitteilungspflicht besteht gegenüber dem Magistrat. 
 
3.4 Die Wahrnehmung von Ehrenämtern oder sonstigen Nebentätigkeiten  durch Ge-
schäftsleitungsmitglieder, die nicht vergütet werden, soll dem Aufsichtsgremium 
gegenüber offen gelegt werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erba ch; BVD Verwaltungs- GmbH; BVD 
Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; bauverein AG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mittel-
hessen GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Ehrenämter werden nur offengelegt, sofern durch das Ehrenamt ein Interessenkonflikt 
droht. 
 
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Hier: Genehmigung durch Fachdezernenten. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt; Eigenbetrieb Bäder der 
Stadt Darmstadt 
Mitteilungspflicht besteht gegenüber dem Magistrat. 
 
 
4 Vergütung 
 
4.1 Im Anstellungsvertrag sollen die vom zuständigen Organ definierten Eckpunkte 
für die Entlohnung der Geschäftsleitung festgelegt werden. 
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine vertraglichen Änderungen vorgenommen, wird die Empfeh-
lung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Momentan gibt es für die Geschäftsführer  keinen Anstellungsvertrag, da diese weitere 
Funktionen im ENTEGA-Konzern ausüben. 
 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.  
• ENTEGA WASSERVERSORGUNG BIBLIS GMBH 
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
()
 
()
 
- 535 -

Die Vergütung der Geschäftsführerin wir d nicht von der Gesellschaft geleistet. Der G e-
schäftsführer hatte im Jahr 2015 keinen Anstellungsvertrag. 
 
• ENTEGA NATURpur AG 
Momentan gibt es für den Vorstand keinen Anstellungsvertrag, da der Vorstand weitere 
Funktionen im ENTEGA-Konzern ausübt. 
 
• ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
Die Geschäftsführerin hat keinen Anstellungsvertrag bei der Gesellschaft und erhält keine 
Vergütung. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt, weil der Geschäftsführer keinen Anstellungsvertrag hat und die Tätigkeit als B e-
diensteter der Stadt ausübt. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
• ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH ; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr -Service 
GmbH (NVS); BVD Südhessen GmbH 
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft. 
 
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH ; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft 
mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
4.2 Die Vergütung der Geschäftsleitung soll neben fixen auch variable Vergütungsbe-
standteile mit einer entsprechenden schriftlichen Zielvereinbarung, die möglichst 
messbare Ziele enthält, haben. 
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine Vertragsänderungen vorgenommen, wird d ie Empfehlung 
als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA NATURpur Institut gGmbH , ENTEGA NATURpur AG ; WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs GmbH; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Siehe 4.1 
 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin wird nicht von der Gesellschaft geleistet. Der G e-
schäftsführer hatte im Jahr 2015 keinen Anstellungsvertrag. 
 
• BVD Verwaltungs-GmbH, BVD Südhessen GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung. 
 
• MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH 
Es wird lediglich eine fixe Vergütung ausgezahlt, die grundsätzliche Vergütung mit fixem 
und variablem Bestandteil wird über das Anstellungsverhältnis bei der ENTEGA AG gezahlt.  
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Die Vergütung ist einer Aufwandsentschädigung gleichzusetzen. 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
()
 
- 536 -

Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
• HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
Die Verträge werden individuell ausgehandelt.  
 
• ImmoSelect GmbH 
Hier ist eine Ausnahme bei Herrn Nogueira zu erklären, der keine Vergütung erhält. 
 
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH ; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft 
mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
• HSE Windpark Binselberg Verwaltungs -GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH ; HSE 
Windpark Schlüchtern GmbH 
Es wird lediglich eine Haftungsentschädigung gezahlt. 
 
• Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Die Betriebsleiterin ist Beamtin. Es gelten die einschlägigen Bestimmungen des Beso l-
dungsgesetzes. 
 
• ENTEGA Netz AG 
Die Vorstandsmitglieder sind hauptamtliche Bereichsleiter der Muttergesellschaft ENTEGA 
AG. Für ihre Vorstandstätigkeit bei der  ENTEGA Netz AG erhalten sie eine fixe Vergütung. 
Eine variable Gehaltskomponente, die sich allerdings nicht zwangsläufig auf die ENTEGA 
Netz AG bezieht, ist über den Anstellungsvertrag mit der Muttergesellschaft sichergestellt. 
 
• ENTEGA Regenerativ GmbH 
Die Geschäftsleitungsmitglieder sind hauptamtliche Bereichsleiter der Muttergesellschaft 
ENTEGA AG. Für ihre Geschäftsführertätigkeit bei der ENTEGA Regenerativ GmbH erhalten 
sie eine fixe Vergütung. Eine variable Gehaltskomponente, die sich allerdings nicht  zwangs-
läufig auf die ENTEGA Regenerativ GmbH bezieht, ist über den Anstellungsvertrag mit der 
Muttergesellschaft sichergestellt. 
 
4.3 Die Zielvereinbarungen sollen auch Ziele im Sinne der Stadtwirtschaftsstrategie 
enthalten. 
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine vertraglichen Änderungen vorgenommen, wird die Empfeh-
lung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA AG 
Die Zielvereinbarungen werden vom Aufsichtsrat festgelegt, der sich dabei am vorrangigen 
Unternehmensinteresse ausrichtet. Über die Vertreter der Stadt Darmstadt im Aufsichtsrat 
ist sichergestellt, dass die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie hier mitberücksichtigt we r-
den. 
 
• ENTEGA Netz AG 
Bei diesem Punkt ist eine Abweichung zu erklären, da für die Vorstandsmitglied er der EN-
TEGA Netz AG keine Zielvereinbarung gilt. 
 
• e-netz Südhessen Verwaltungs -GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Gebä u-
detechnik Verwaltungs-GmbH; citiworks AG; COUNT+CARE Verwaltungs- GmbH; ENTEGA 
Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs- GmbH; PEB Breitband 
Beteiligungsgesellschaft mbH; ENTEGA Medianet GmbH; ENTEGA Energie GmbH; HSE B e-
teiligungs-GmbH; HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs- GmbH; HSE Solarpark Leiwen Ve r-
()
 
- 537 -

waltungs-GmbH; HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs -GmbH; HSE Windpa rk Haiger Ver-
waltungs-GmbH 
Es ist auf das vorrangige Unternehmensinteresse hinzuweisen. Vor diesem Hintergrund 
enthalten Zielvereinbarungen die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie , soweit diese auch Zie-
le des Unternehmens sind. 
 
 
• ENTEGA NATURpur Institut g GmbH; ENTEGA NATURpur AG ; WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs GmbH; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Siehe 4.1 
 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin wird nicht von der Gesellschaft geleistet. Der G e-
schäftsführer hat keinen Anstellungsvertrag. 
 
• BVD Verwaltungs-GmbH; BVD Südhessen GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
• ENTEGA Regenerativ GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Wind-
park Erksdorf GmbH 
Die Entlohnung richtet sich nach den Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber ENTEGA AG, da 
es sich um eine nebenamtliche Tätigkeit handelt. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
• ImmoSelect GmbH 
Hier ist eine Ausnahme bei Herrn Nogueira zu erklären, der keine Vergütung erhält. 
 
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
• Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg 
Ebenso sollen auch strategische Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg enthalten sein. 
 
4.4 Die Vergütungsvereinbarung soll vorsehen, dass die Bezüge im Rahmen der g e-
setzlichen Möglichkeiten herabgesetzt werden können, wenn die Weitergewä h-
rung nach Lage der Gesellschaft unbillig wäre.  
 Hinweis: Gilt nur für Aktiengesellschaft, GmbH und GmbH & Co. KG. Für andere Rechtsformen ist 
die Empfehlung als erfüllt anzusehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG, citiworks AG 
Es ist eine Abweichung zu erklären, da dies die Vergütungsvereinbarung der Geschäftsle i-
tung nicht vorsieht. Allerdings gelten die entsprechenden Regelungen des Aktiengesetzes 
ohnehin. 
 
()
 
- 538 -

• ENTEGA Energie GmbH; e-netz Südhessen Verwaltungs- GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo 
GmbH; BVD Gewerbe GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik  Verwaltungs-GmbH; COUNT+CARE 
Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs -GmbH; HEAG Wohnbau 
GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs- GmbH; HSE Beteiligungs- GmbH; bvd Mittelhessen 
GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Bei diesem Punkt ist grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell 
ausgehandelt werden. 
 
• ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; ENTEGA NATURpur AG ; WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs GmbH; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Siehe 4.1. 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin wird nicht von der Gesellschaft geleistet. Der G e-
schäftsführer hatte im Jahr 2015 keinen Anstellungsvertrag. 
 
• BVD Verwaltungs-GmbH; BVD Südhessen GmbH 
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung. 
 
• ENTEGA Regenerativ GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Wind-
park Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Die Vergütung richtet sich nach de n Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber ENTEGA AG. Bei 
diesem Punkt ist grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell 
ausgehandelt werden. 
 
• HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs -GmbH; HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs- GmbH; 
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 
Die Geschäftsleitung arbeitet nicht auf Basis eines Geschäftsführeranstellungsvertrags. Die 
Entlohnung richtet sich nach den Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber ENTEGA AG. 
 
• ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft.  
 
• Klinikum Darmstadt GmbH; Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt 
GmbH; SSG Starkenburg Service GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Emilia Senioren-
residenz GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Wird noch zwischen der Geschäftsführung und dem Gesellschafter beraten.  
 
• HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 
Ein Geschäftsführungsmitglied arbeitet auf Basis eines Geschäftsführeranstellungsve rtrags. 
Die übrigen verbleibenden Geschäftsführer arbe iten nicht auf Basis eines Geschäftsführe r-
anstellungsvertrags. Die Entlohnung richtet sich nach den Vereinbarungen mit dem Arbeit-
geber ENTEGA AG. 
 
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH ; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft 
mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
• Centralstation Veranstaltungs- GmbH; Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs -
GmbH 
In der Vergütungsvereinbarung nicht enthalten. 
 
• ENTEGA Medianet GmbH 
Die Berücksichtigung der Lage der Gesellschaften erfolgt im Rahmen der Zielverei nbarun-
gen. 
 
- 539 -

• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
4.5 Die Einzelbezüge der Mitglieder der Geschäftsleitung (Gesamtjahresbrutto nach 
den für die Aufstellung des Jahresabschlusses des Unternehmens relevante n 
Rechtsnormen) sollen im Jahresabschluss und Beteiligungsbericht ausgewiesen 
werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA AG 
Die Bezüge werden in der Entsprechenserklärung nach DCGK individualisiert ausgewiesen.  
 
 
• ENTEGA Netz AG; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA NATURpur AG; e- netz Südhessen Ve r-
waltungs-GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-
GmbH; citiworks AG; COUNT+CARE Verwaltungs- GmbH; HSE Solarpark Lauingen Verwa l-
tungs-GmbH; HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs -GmbH; HSE Solarpark Thüngen Verwa l-
tungs-GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs- GmbH; HSE Windpark Haiger Verwaltungs-
GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; 
HSE Windpark Schlüchtern GmbH; ENTEGA Medianet GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH; EN-
TEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Regenerativ GmbH 
Eine Offenlegung der Einzelbezüge der Geschäftsleitung ist innerhalb des ENTEGA -
Konzerns nicht sinnvoll. 
 
• ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs 
GmbH; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Siehe 4.1. 
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin wird nicht von der Gesellschaft geleistet. Der G e-
schäftsführer hatte im Jahr 2015 keinen Anstellungsvertrag. 
 
• ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft.  
 
• Klinikum Darmstadt GmbH; Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt 
GmbH; SSG Starkenburg Service GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Emilia Senioren-
residenz GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Das Gesamtjahresbrutto der Geschäftsleitung wird nur im Beteiligungsbericht ausgewiesen. 
Im Jahresabschluss werden hierzu keine Angaben gemacht.  
 
• HEAG mobiBus Verwaltungs- GmbH; HEAG mobiTram GmbH & Co . KG ; HEAG mobiTram 
Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
Vergütungen werden beim Leitunternehmen des Verkehrskonzerns angegeben.  
 
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH ; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft 
mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Entfällt. 
 
• Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
()
 
- 540 -

Vom Grundsatz her wird der Ausweisung zugestimmt. Da aber nur anteilige Bezüge der 
Geschäftsleitung bzw. über Verwaltungskostenerstatt ung im Jahresabschluss erscheinen, 
ist eine Aussagekraft der Bezüge nicht gegeben. 
 
 
5 Führung 
 
Die Beteiligung hat kein eigenes Personal. Daher sind die Punkte 5.1, 5.2, 5.4 , 5.6, 5,7, 5.9 - 
5.12 für diese nicht relevant. 
 
Die Beteiligung hat kein operatives Geschäft. Daher ist der Abschnitt 5 für diese nicht relevant.  
 
5.1 Die Geschäftsleitung soll ein Leitbild formulieren.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; MW-Mayer GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & 
Co. KG ; citiworks AG ; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; ENTEGA Medianet 
GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG; ENTEGA Energie GmbH 
Es gilt das Leitbild der Konzernmutter ENTEGA AG, die die Ziele der aktuell gültigen Stad t-
wirtschaftsstrategie berücksichtigt. 
 
• Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH ; Klinikum Catering Ser-
vice GmbH; SSG Starkenburg Service GmbH ; Emilia Seniorenresidenz GmbH; Marienhosp i-
tal Darmstadt gGmbH 
Das Leitbild stellt die Muttergesellschaft sicher.  
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
Es gelten die städtischen Vorgaben. 
 
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Im Aufbau. 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Ebenso sollen auch strategische Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg enthalten sein. 
 
5.2 Die Geschäftsleitung soll jedem der Beschäftigten die Unternehmensziele vermit-
teln.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
5.3 Das Unternehmen soll sich im Rahmen seiner Ziele am Gemeinwohl im Sinne 
des Public Value orientieren. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
()
 
()
 
()
 
- 541 -

• ENTEGA AG ; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; ENTEGA NATURpur 
AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Gebäu-
detechnik GmbH & Co. KG; citiworks AG; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG ; EN-
TEGA Regenerativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG ; HSE Solarpark Leiwen 
GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG ; ENTEGA Wasserversorgung Bib-
lis GmbH ; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG ; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG ; PEB 
Breitband GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein- Main-Neckar GmbH ; HSE 
Windpark Binselberg GmbH & Co. KG ; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH ; HSE Windpark 
Schlüchtern GmbH ; ENTEGA Medianet GmbH ; COUNT+CARE GmbH & Co. KG ; ENTEGA 
Energie GmbH 
Es wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der Verwendung der aus Sicht der Gesellschaft 
unbestimmten Formulierung vorsorglich eine Ausnahme erklärt wird. Es wird auf das vo r-
rangige Unternehmensinteresse hingewiesen. 
 
5.4 Die Geschäftsleitung soll klare und messbare operative Zielvorgaben zur Umse t-
zung und Realisierung des Unternehmensgegenstands für die Beschäftigten des 
Unternehmens und der Tochter -, Enkel- oder weiter nachgelagerten Beteili-
gungsgesellschaften definieren. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
k. A. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
Es gelten die städtischen Vorgaben. 
 
5.5 Die Geschäftsleitung soll die Zusammenarbeit in der Stadtwirtschaft fördern, um 
gemeinsam Synergien zu identifizieren und zu nutzen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA), Verwaltungsverband für das G e-
sundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg   
Die Geschäftsführung soll auch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Darmstadt- Dieburg 
fördern, um gemeinsame Synergien zu identifizieren und zu nutzen. 
 
• Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Es gelten die städtischen Regelungen. 
 
5.6 Die Geschäftsleitung soll ein betriebliches Vorschlagswesen einrichten und über 
das Ergebnis dem Aufsichtsgremium berichten.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
• ENTEGA AG 
()
 
()
 
()
 
- 542 -

Die Gesellschaft hat zwar ein betriebliches Vorschlagswesen, im Aufsichtsrat wurde das E r-
gebnis des Vorschlagswesens aufgrund der Vielzahl der zu behandelnden Themen alle r-
dings nicht explizit berichtet. 
 
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; MW-Mayer GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & 
Co. KG ; citiworks AG ; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; ENTEGA Medianet 
GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG; ENTEGA Energie Gmbh 
Es wird aktuell und auch zukünftig da s betriebliche Vorschlagswesen der Konzernmutter 
ENTEGA AG genutzt.  
 
• Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Hierfür ist das MVZ zu klein.  
 
• ImmoSelect GmbH 
Das Unternehmen hat einen Beschäftigten. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt; Eige nbetrieb Bäder der 
Stadt Darmstadt; Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(IDA); Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Es gelten die städtischen Vorgaben. 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Aufgrund der kleinen Größe des Verwaltungsverbandes existiert kein betriebliches Vo r-
schlagswesen. 
 
5.7 Die Geschäftsleitung soll eine gute Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmervertre-
tung zum Wohle des Unternehmens und der Beschäftigten praktizieren.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
• BVD Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; ImmoSelect GmbH; 
SOPHIA Hessen GmbH; Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG ; 
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Das Unternehmen hat keine Arbeitnehmervertretung. 
 
5.8 Es soll eine Richtlinie zur Compliance und/oder Antikorruption geben.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; bvd Mittelhessen GmbH 
Es gilt die Antikorruptionsrichtlinie der bauverein AG. 
 
5.9 Die Geschäftsleitung soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch geeigne-
te Maßnahmen wie Gleitzeitregelungen oder Teilzeitbeschäftigungen  und geeig-
nete Kinderbetreuungsmöglichkeiten fördern. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
()
 
()
 
()
 
- 543 -

Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
Es gelten die städtischen Vorgaben. 
 
5.10 Die Geschäftsleitung soll bei der Be setzung von Führungsfunktionen im Unte r-
nehmen im Rahmen von fachliche r und sozialer Eignung eine gleichberechtigte 
Berücksichtigung von Frauen und Männern anstreben. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr kein e Besetzung von Führungspositionen statt, wird die Empf eh-
lung als erfüllt angesehen. 
 
5.11 Die Geschäftsleitung soll darauf hinwirken, dass bei allen Planungen und Proje k-
ten die Rechte von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden und der 
jeweils zuständige Behindertenbeauftragte eingebunden wird. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• SSG Starkenburg Service GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Emilia Seniorenresidenz 
GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Sicherstellung über die Muttergesellschaft Klinikum Darmstadt GmbH. 
 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Gewerbe GmbH ; HEAG 
Wohnbau GmbH; bauverein AG; bvd Mittelhessen GmbH ; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hes-
sen GmbH 
Es ist unklar, wer der jeweilige zuständige Behindertenbeauftragte im Rahmen dieser Vo r-
gabe ist. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Es gelten die städtischen Vorgaben. 
 
5.12 Die Geschäftsleitung soll die Gesundheit der Beschäftigten schützen, fördern und 
für einen gesunden Lebensstil sensibilisieren.  
 
5.13 Die Geschäftsleitung soll für einen effizienten und umweltgerechten Umgang mit 
natürlichen Ressourcen Sorge tragen. 
 
 
 
 
 
()
 
 
 
- 544 -

C Rechnungslegung und Abschlussprüfung 
 
Sofern in der Beteiligung kein Aufsichtsgremium eingerichtet ist, nimmt die Gesellschafterversammlung 
die Aufgaben und Funktionen des Aufsichtsgremiums in Bezug auf die Geschäftsleitung wahr. 
1  
1.1 Die Aufstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse sollen  nach den Vorschriften 
für große Kapitalgesellschaften erfolgen, es sei denn , es liegt eine Ausnahmeg e-
nehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt vor. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwa l-
tungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Dar m-
stadt-Dieburg" erfolgt die Rechnungsprüfung und somit auch die Prüfung der Jahresa b-
schlüsse durch das Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg. 
 
1.2 Unabhängig vom Grad und der Höhe der Beteiligung sollen die Anteilseigner die 
Rechte nach den §§ 53 und 54 HGrG zugunsten der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt in den Satzungen bzw. Gesellschaftsverträgen verankern. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH 
Keine Verankerung in den Satzungen oder Gesellschaftsverträgen, jedoch Prüfung im Ra h-
men des Jahresabschlusses. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Dies soll bei der nächsten Satzungsänderung erfolgen. 
 
• Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg 
Hierzu existiert zwar keine Festlegung, jedoch regeln die §§ 11 und 12 der Satzung die vo r-
zunehmenden Prüfungen der Revisionsämter der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg. Es wird angestrebt, dass die Rechte nach de n §§ 53 und 54 HGrG bei 
der nächsten Satzungsänderung zugunsten der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg verankert werden. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
()
 
()
 
- 545 -

1.3 Die Prüfung nach § 53 HGrG soll im Rahmen der Jahresabschlussprüfung erfol-
gen, es sei denn, es liegt eine Ausnahmegenehmigung des Regierungspräsidiums 
Darmstadt vor. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes  "Verwaltungsverband für das Verwa l-
tungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Dar m-
stadt-Dieburg" erfolgt die Rechnungsprüfung und somit auch die Prüfung der Jahresa b-
schlüsse durch das Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg. 
 
1.4 Die Feststellung des Jahresabschlusses soll innerhalb der ersten 8 Monate bei 
Personen- und Kapitalgesellschaften erfolgen, innerhalb von 1 Jahr bei Eigenb e-
trieben und Zweckverbänden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Ziel wird aktiv verfolgt. 
 
• Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Die Jahresabschlussprüfung 2014 hat im November 2015 begonnen 
 
• Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg 
Aufgrund dessen, dass die geprüfte Eröffnungsbilanz von der Verbandsversammlung erst in 
der Satzung am 13.12.2013 beschlossen wurde und die Jahresabschlüsse nun für die Ja h-
re 2009 bis 2014 zu erstellen sind, konnte der Jahresabschluss für 2015 noch nicht fe rtig 
gestellt werden. 
 
1.5 Das Aufsichtsgremium oder  der/die Aufsichtsgremiumsvorsitzende sollen Prü-
fungsschwerpunkte für die Abschlussprüfung festlegen. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund des geringen Ausmaßes der Geschäftstätigkeit erschien bislang die Setzung von 
Prüfungsschwerpunkten entbehrlich. 
 
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Verwal tungs-GmbH; BVD 
Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; ImmoSelect GmbH , SO-
PHIA Hessen GmbH ; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Südhessen 
GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Südhessen KG 
Die Prüfungsschwerpunkte werden im Regelfall seitens des Prüfers aufgrund seines pflich t-
gemäßen Ermessens selber festgelegt. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes nicht erforderlich. 
 
()
 
()
 
()
 
- 546 -

• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH ; WDB Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt Beteiligungs GmbH & Co. KG; SSG Starkenburg Service GmbH ; Medizinisches Ve r-
sorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Emilia 
Seniorenresidenz GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Ein Aufsichtsgremium ist nicht vorhanden.  
 
• HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Siehe Punkt 1.6. 
 
• Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Durch die Beauftragung einer neuen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in 2012 erfolgten o h-
nehin neue Schwerpunktfestsetzungen. 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Aufgrund dessen, dass die geprüfte Eröffnungsbilanz von der Verbandsversammlung erst in 
der Satzung am 13.12.2013 beschlossen wurde und die Jahresabschlüsse nun für die Ja h-
re 2009 bis 2014 zu erstellen sind, konnte der Jahresabschluss für 2015 noch nicht fe rtig 
gestellt werden. 
 
1.6 Nach 5 Jahren soll ein Wechsel der Wirtschaftsprüfungsgesellschaf t (nicht nur 
des Prüfungsteams) erfolgen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Entfällt, da die Prüfung durch das städtische Revisionsamt erfolgt. 
 
• HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Die Gesellschaft wird zur Zeit aufgrund einer Sondergenehmigung des Regierungspräsid i-
ums Darmstadt durch das Revisionsamt des Wissenschaftsstadt Darmstadt geprüft. 
 
• HEAG Holding AG; HEAG mobilo GmbH; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; Eigenbetrieb Im-
mobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA); HEAG mobiTram GmbH & 
Co. KG; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS); SSG Starkenburg Service 
GmbH; Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH; Klinikum Cat e-
ring Service GmbH; Klinikum Darmstadt GmbH; Emilia Seniorenresidenz GmbH 
Der Wechsel der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erfolgt aufgrund der Bündelung im Stad t-
konzern in 2016. 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreise s 
Darmstadt-Dieburg  
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwa l-
tungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Dar m-
stadt-Dieburg" erfolgt die Rechnungsprüfung und somit die Prüfung der Ja hresabschlüsse 
durch das Revisionsamt des Landkreises Darmstadt- Dieburg. Ein Wechsel ist hier nicht 
vorgesehen. 
 
1.7 Bei dem Wechsel der Prüfungsgesellschaft sollen zur Auswahl der  neuen Prü-
fungsgesellschaft mindestens 3 Angebote eingeholt werden. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr kein Wechsel der Prüfungsgesellschaft statt, wird die Empfehlung 
als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
()
 
()
 
- 547 -

• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Aufgrund des geringen Umfangs und der geringen Bede utung der Gesellschaft wurde der 
Prüfungsauftrag wieder an die Prüfungsgesellschaft vergeben, die den Jahresabschluss b e-
reits in der Vergangenheit zuverlässig geprüft hat. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus Verwa l-
tungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Siehe 1.6. 
 
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg  
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwa l-
tungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Dar m-
stadt-Dieburg" erfolgt die Rechnungsprüfung und somit die Prüfung der Jahresabschlüsse 
durch das Revisionsamt des Landkreises Darmstadt- Dieburg. Ein Wechsel ist hier nicht 
vorgesehen. 
 
- 548 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
Erläuterungen zu den Positionen von Bilanz sowie Gewinn - und Verlustrechnung 
(GuV) finden Sie in §§ 266 , 275 Handelsgesetzbuch (HGB) sowie im Internet un ter 
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bilanz.html beziehungsweise  unter  
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/gewinn-und-verlustrechnung-guv.html. 
 
Bilanz 
 
 
 Anlagendeckungsgrad 2 =   
 
 
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt Auskunft über die Deckung des Anlagevermögens 
durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital (Pensionsrückstellungen +  Ver-
bindlichkeiten ggü. Kreditinstitute). Je weiter der Deckungsgrad 2 über 100 % liegt, 
umso mehr ist neben dem Anlagevermögen auch das Umlaufvermögen durch lan g-
fristiges Kapital finanziert und damit eine höhere Stabilität d es Unternehmens gege-
ben.  
 
 Anlagenintensität =  
 
 
Als Verhältnis zwischen Anlagevermögen und Gesamtvermögen gibt die Kennzahl 
Auskunft über die Kapitalbindung innerhalb eines Unternehmens. Je größer die 
Kennzahl, desto mehr Kapital ist innerhalb des Anla gevermögens gebunden und je 
höher sind die Fixkosten. 
 
 
 Abschreibungsquote =  
 
 
Das Verhältnis zwischen den Abschreibungen eines Geschäftsjahres und dem Anlage-
vermögen lässt Schlüsse über den Erneuerungszyklus von Anlagegütern (z.B. M a-
schinen) und deren Nutzungsdauer zu. Je höher die Abschreibungsquote, desto eher 
werden Anlagen nach Auslaufen der Abschreibungen weiterhin verwendet. 
 
 
 Eigenkapitalquote =  
 
 
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals am Gesamt kapital 
ist. Je höher die Eigenkapitalquote, umso höher ist die finanzielle Stabilität des U n-
ternehmens und die Unabhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern. 
 
 
 Investitionen = 
Summe aus den Zugänge n zu Immateriellen Vermögensgegenständen, zu Sach-
anlagen sowie zu Finanzanlagen 
 
Finanzielle Mittel werden u.a. dazu verwendet, um Anlagevermögen (Gegenstände, 
die dem Geschäftsbetrieb auf Dauer dienen, beispielsweise Maschinen oder Betriebs- 
und Geschäftsausstattung) zu beschaffen. Als Investitionen werden alle Zugänge des 
Anlagevermögens ausgewiesen. 
 
 
 Investitionsquote =  
Anlagevermögen 
     x 100 
Bilanzsumme 
Eigenkapital 
    x 100 
Bilanzsumme 
Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital  
       x 100 
Anlagevermögen 
Investitionen 
    x 100 
Anlagevermögen 
Abschreibungen 
        x 100 
Anlagevermögen 
- 549 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
Diese Kennzahl gibt den prozentualen Anteil der Investitionen in das Anlagevermögen 
wieder und ist somit eine Kennzahl, die einen Hinweis auf die Erneuerungsquote gibt. 
Ist die Investitionsquote langfristig hoch, so lässt dies den Schluss zu, dass stä ndig 
in neue Vermögensgegenstände investiert wird. Eine langfristig niedrige Investition s-
quote hingegen kann auf eine Überalterung der Anlagegüter hinweisen. 
 
 
 Liquidität 3. Grades =  
 
 
Diese Kennzahl dient der Beurteilung der Zahlungsfähigkeit ( Liquidität) eines Unte r-
nehmens. Eine Liquidität 3. Grades von beispielsweise 150 % zeigt an, dass die  
Summe aus liquiden Mitteln, kur zfristigen Forderungen und Vorräten ausreicht, um 
150 % der kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken. Eine Liquidität 3. Grades ab 
125 % gilt als empfehlenswert. 
 
 
 Veränderung der Verschuldung =  
Differenz zwischen den Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres und denen des 
Vorjahres  
 
Die Veränderung der Verschuldung zeigt an, in welcher Höhe sich die V erbindlichkei-
ten gegenüber dem Vorjahr verändert haben. 
 
 
 Verschuldungsgrad =  
 
 
Der Sonderposten mit Rücklageanteil (So.Po.) ist eine dem Eigenkapital nah  zuzu-
ordnende Position aus dem Steuerrecht. Es handelt sich hierbei um einen Passivpos-
ten, der im Fall einer Auflösung das steu erliche Ergebnis erhöht. Daher um fasst der 
Sonderposten mit Rücklageanteil Fremdkapitalanteile in Höhe der voraussichtli chen 
Steuerschuld sowie Eigenkapitalanteile in Höhe des Differenzbetrages. Dieser Diff e-
renzbetrag kann als Rücklage betrachtet werden. Die Kennzahl gibt damit Aus kunft 
über die Finanzierungsstruktur. 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
 
 Betriebsergebnis =   
Differenz zwischen der Summe aus allen Betriebserträgen und der Summe aus 
allen Betriebsaufwendungen 
 
Das Betriebsergebnis ist der  Teil des Erfolgs, der nach Abzug aller betrieblich 
bedingten Aufwendungen verbleibt. Es ist das auf den eigentlichen Betriebszweck  
zurückzuführende Ergebnis. 
 
 Betriebsleistung =  
Summe aus Gesamtleistung und sonstigen betrieblichen Erträgen 
 
Die Betriebsleistung ist eine wesentliche Größe, die als Bezug für eine Reihe von 
Kennzahlen verwendet wird (z.B. Personalintensität, Materialintensität, usw.).  
(Bilanzsumme – Eigenkapital) + 30 % So.Po. 
          x 100 
Eigenkapital + 70 % So.Po.  
Umlaufvermögen 
      x 100 
kurzfristige Verbindlichkeiten 
- 550 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 EBIT (earnings before interest and taxes) =  
Summe aus Betriebsergebnis, Erträgen aus Beteiligungen, Erträgen aus Gewin n-
abführung, Erträgen aus anderen Finanzanlagen abzüglich Aufwendungen aus 
Verlustübernahme 
 
Hierbei handelt es sich um das Unternehmungsergebnis, bevor Steuern und Zinsen 
hinzugerechnet bzw. abgezogen werden. Die Kennzahl EBIT wird vor allem verwen-
det, um die operative Ertragskraft eines Unternehmens
 beurteilen zu können. 
 
 EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) =  
Summe aus EBIT und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Ve r-
mögensgegenstände 
 
Mit dem EBITDA wird das Betriebsergebnis ohne Verzerrungen durch Steuern, Zinsen 
und Abschreibungen dargestellt. Diese Kennzahl ist also nicht nur um das außero r-
dentliche Ergebnis, Finanze rgebnis und Steuern bereinigt, sondern gegenüber dem 
EBIT zusätzlich noch um die Abschreibungen. Die Ertragskennzahl EBITDA wird g e-
nutzt, um insbesondere Abschreibungen im Zusammenhang mit Patenten, Lizenzen 
und dem Goodwill (Geschäfts- oder Firmenwert) aus der Betrachtung der Ertragskraft 
eines Unternehmens zu eliminieren. 
 
 
 Eigenkapitalrentabilität =  
 
 
Diese Kennzahl soll die Verzinsung des Eigenkapitals  vor Ergebnisübernahme bzw. -
abführung zum Ausdruck bringen. Je h öher der Wert der Kennzahl, desto besser ist 
die auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet Rendite. 
 
 
 Gesamtkapitalrentabilität =  
 
 
Durch diese Kennzahl lassen sich die Verzinsung und die Effizienz des gesamten K a-
pitaleinsatzes vor Ergebnisübernahme bzw. -a bführung im Unternehmen errechnen. 
Die Fremdkapitalzinsen werden dem Gewinn hinzugerechnet, da sie in der selben Pe-
riode angefallen sind, jedoch als Aufwand den Gewinn schmälern. Eine Gesamtkap i-
talrentabilität in Höhe von 10 % bedeutet, dass für 1 EUR Kapital, der dem Unte r-
nehmen zur Verfügung stand, im abgelaufenen Jahr 10 Cent erwirtschaftet wurden.  
 
 
 Gesamtleistung =  
Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen sowie aktivierter 
Eigenleistungen  
 
Bestandsveränderungen geben die Änderung innerhalb des Vorratsvermögens ( u.a. 
bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen) an, aktivierte Eigenleistungen (beispielsweise in 
Form von selbst erstellte Anlagen) stellen einen Vermögensgegenstand dar. Die Ge-
samtleistung beschreibt daher den Wert , der durch die abgesetzten Produkte / 
Dienstleistungen und die selbst erstellten Gütern innerhalb einer Periode geschaffen 
wurde.  
 
 
 
 
Jahresergebnis 
    x 100 
Eigenkapital 
Jahresergebnis + Fremdkapitalzinsen 
       x 100 
Bilanzsumme 
- 551 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
 Kostendeckungsgrad =  
 
 
Hier wird die Summe aller Erträge (Gesamtleistung, sonstige betriebliche Erträge, Er-
träge aus Beteiligungen, Erträge aus Gewinnabführung, Erträge aus anderen Finan z-
anlagen und sonstige Zinsen und ähnliche Erträge) ins Verhältnis zu allen Aufwe n-
dungen (B etriebsaufwendungen, Abschreibungen auf Finanzanlagen, Aufwendungen 
aus Verlustübernahmen, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie sonstige Steuern) 
gesetzt. Liegt der Kostendeckungsgrad über 100 %, besteht Profitabilität. Liegt der 
Kostendeckungsgrad jedoch unter 100 %, so entsteht eine Kostenunterdeckung (und 
somit ein Zuschussbedarf). 
 
 
 Materialintensität =  
 
 
Die Materialintensität spiegelt die Bedeutung des getätigten Materialeinsatzes wider. 
Zur Erwirtschaftung von 1 EUR Betriebsleistung, wurden X EUR an Materialaufwen-
dungen eingesetzt. Eine hohe Quote lässt auf den Zukauf vieler Teile zur Produktion 
eines Artikels schließen, eine niedrige  Quote hingegen steht für eine hohe Eigene r-
zeugung. 
 
 
 Return On Capital Employed (ROCE) =  
 
 
Im Unterschied zu der Gesamtkapitalrentabilität wird hier nur das langfristige Kapital 
vor Ergebnisübernahme bzw. -abführung zur Berechnung der Rendite herangezogen. 
Somit w erden mit dieser Kennzahl langfristige Positionen in Relation gesetzt und 
dadurch kurzfristige Schwankungen der Rentabilität ausgeblendet. Der ROCE stellt 
somit die Verzinsung des langfristig eingesetzten Kapitals dar. Je höher der Wert, 
desto wirtschaftlicher arbeitet das Unternehmen.  
 
 
 Rohertrag =  
Differenz zwischen Gesamtleistung und Materialaufwand 
 
Der Rohertrag zeigt, welcher Betrag für die Begleichung aller übrigen Positionen ve r-
bleibt. Der Rohertrag stellt somit die einfachste Form eines Deckungsbeitrags dar. 
 
 
 Return on Investment (ROI) =  
 
 
 
Der Return in Investment (ROI) ist eine Kenngröße für die Wirtschaftlichkeit einer I n-
vestition und beschreibt den Rückfluss des investierten Kapitals vor Ergebnisübe r-
nahme bzw.-abführung zurück in das Unternehmen. Zur Berechnung im Rahmen des 
Beteiligungsberichts wurden die Umsatzerlöse aus der Gleichung rausgekürzt. 
 
 
 
 
 
Jahresergebnis                          
                                 x 
Umsatzerlöse 
Jahresergebnis + Zinsaufwendungen 
            x 100 
Bilanzsumme – unverzinsliche Verb. 
Materialaufwand 
    x 100 
Betriebsleistung 
Erträge 
    x 100 
Aufwendungen 
Umsatzerlöse                          
                                       x 100               
Bilanzsumme 
- 552 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
Umsatzrentabilität =  
 
 
Diese Kennzahl lässt erkennen, wie viel das Unternehmen in Bezug auf 1 EUR  Um-
satz vor Ergebnisübernahme bzw.-abführung verdient hat. Eine Umsatzrendite von 10 
% bedeutet, dass mit jedem umgesetzten Euro ein Gewinn von 10 Cent erwirtschaftet 
wurde. 
 
 
Personal 
 
 
 Frauenanteil Beschäftigte =  
 
 
 
Die Kennziffer gibt an, wie hoch der Anteil von Frauen an der Gesamtbelegschaft ist.  
 
 
 
 Personalintensität =  
 
 
Mit jedem  EUR Betriebsleistung sind durchschnittlich x EUR Personalaufwand ve r-
bunden. Je höher die Betriebsleistung bei gleichbleibenden Personalaufwendungen, 
desto geringer fällt di e Quote aus. Verschlechtert sich diese Kennzahl, muss das 
nicht zwangsläufig auf eine schlechtere Auslastung hindeuten.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich  
      x 100 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 
Personalaufwand 
    x 100 
Betriebsleistung 
Jahresergebnis 
    x 100 
Gesamtleistung 
- 553 -

LEISTUNGSBEZIEHUNGEN  
          
Konzessionsabgaben an die Wissenschaftsstadt Darmstadt   
Konzessionsabgaben sind  Entgelte, die ein Rechtsträger an einen öffentlich -rechtlichen 
Rechtsträger für eingeräumte Konzessionen zahlt. Das städtische Versorg ungsunternehmen 
ENTEGA AG (ENTEGA) zahlt Konzessionen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt dafür, dass 
die Stadt dem Unternehmen das Recht einräumt, für die Verlegung und den Betrieb von Le i-
tungen, die der unmittelbaren Verso rgung von Endverbrauchern im Stadtgeb iet mit Strom, 
Gas und Wasser dienen, öffentliche Wege zu nutzen. 
          
TEUR   2013 2014 2015 
Strom   6.971 6.564 6.037 
%-Anteil     70% 71% 73% 
Gas   398 410 234 
%-Anteil   4% 4% 3% 
Wasser1   2.641 2.276 2.0451 
%-Anteil   26% 25% 25% 
Summe der Abgaben der ENTEGA   10.010 9.250 8.316 
%-Anteil   100% 100% 100% 
          
1 Geschäftsjahr 201 5: Der Betrag enthält nur die geleisteten Abschlagszahlungen. Die Endabrechnung lag zum  
   Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht vor.  
 
Ausschüttungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
     
Ausschüttungen für die Geschäftsjahre in TEUR 2013 2014 2015  
bauverein AG1 1.867 1.476 270  
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen1 117 117 n.v.2  
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt3 2.525 2.525 2.500  
1  Brutto-Ausschüttungen  
 2 Für das Geschäftsjahr 2015 wurde durch die Verbandsversammlung des ZAS noch kein Gewinnverwendungsbe-
schluss gefasst  
3 Kapitalertragsteuer ist im vorliegenden Fall nicht erstattungsfähig  
    
 
    
Zuschüsse / Verlustausgleiche         
         
Die nachfolgende Übersicht umfasst alle zweckgebundenen Zuschüsse der Wissenschafts-
stadt Darmstadt inkl. Verlustausgleiche.  
       TEUR   2013  2014 2015 1 
Eigenbetrieb Bäder    3.236 4.564 3.853 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte   700 2.365 740 
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen 
(EAD) 449 993 670 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA)   10.455 10.050 499 
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt   6.166 8.508 5.370

LEISTUNGSBEZIEHUNGEN  
     
TEUR   2013  2014 2015 1 
HEAG mobilo GmbH   13.286 13.956 16.244 
Institut Wohnen und Umwelt GmbH   237 240 240 
Klinikum Darmstadt GmbH   708 200 0 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 3.410 3.699 3.500 
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 2   1.094 574 831 
Summe    39.741 45.149 31.947 
Veränderung gegenüber Vorjahr   2% 14% -29% 
1 einige der Jahresabschlüsse liegen noch nicht in geprüfter Form vor, die Werte sind daher z.T. vorläufig 
2 inkl. Darmstadt Citymarketing e.V. 
 
Bürgschaftsübernahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt   
          
Ende 2015 lagen die von der Wissenschaftsstadt Darmstadt insgesamt verbürgten Darle-
hen von Beteiligungsunternehmen bei 396.247 TEUR. 
       Bürgschaften wurden gegeben für:      
- bauverein AG         
- bvd Gewerbe GmbH        
- BVD New Living GmbH & Co. KG 
- HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
- HEAG mobilo GmbH         
- HSE Wohnpark GmbH & Co. KG         
- Klinikum Darmstadt GmbH         
- Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
Bavaria Revisions- und Treuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft� �
BVD Freiberg GmbH 2012
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 2012
Stadtbau Freiberg GmbH 2012
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 2012
CONSULT & CONCEPT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH n.b.
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 2014
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 2011
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
bauverein AG 2011
BVD Gewerbe GmbH 2010
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 2011
bvd Mittelhessen GmbH 2012
BVD New Living GmbH & Co. KG 2012
BVD Südhessen GmbH 2012
BVD Verwaltungs-GmbH 2011
citiworks AG 2014
COUNT+CARE GmbH  & Co. KG 2014
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 2014
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 2014
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 2014
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 2014
Effizienz:Klasse GmbH 2014
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 2012
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2012
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 2010
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2012
Emilia Seniorenresidenz GmbH 2010
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 2014
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 2014
ENTEGA AG 2010
ENTEGA Energie GmbH 2014
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 2013
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 2013
ENTEGA Medianet GmbH 2014
ENTEGA NATURpur AG 2014
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 2013
ENTEGA Netz AG 2014
ENTEGA Regenerativ GmbH 2013
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 2013
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 2013
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach 2011
HEAG 2010
HEAG-Konzern 2010
HEAG mobiBus GmbH & Co.KG 2010
HEAG mobilo GmbH 2010
HEAG mobiServ GmbH 2010
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 2010
HEAG Versicherungsservice GmbH 2013
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2015
 
 
- 556 -

Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
HEAG Wohnbau GmbH 2010
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 2013
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 2013
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Windpark Schlüchtern GmbH 2013
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 2013
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 2013
ImmoSelect GmbH 2011
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 2014
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 2011
Klinikum Catering Service GmbH 2010
Klinikum Darmstadt GmbH 2010
Medianet Breitband GmbH & Co. KG 2014
Marienhospital Darmstadt GmbH 2015
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschhaft mbH 2015
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 2012
MW-Mayer GmbH 2013
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 2010
Orgabo GmbH 2014
PEB Breitband GmbH & Co. KG 2014
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 2014
SOPHIA Hessen GmbH 2011
SSG Starkenburg Service GmbH 2010
Teilkonzern bauverein AG 2011
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 2010
Teilkonzern ENTEGA AG 2011
Teilkonzern Klinikum 2010
Verteilnetzbetrieb (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 2014
WEO GmbH & Co. KG 2015
WEO Verwaltungs GmbH 2014
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 2012
CuraCommerz
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 2015
Ernst & Young GmbH (Frankreich)
HSE Energie France SAS 2010
Parc éolien Baudignécourt SAS 2011
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 2011
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 2011
FALK GmbH & Co KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Centralstation Veranstaltungs-GmbH 2014
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH 2008
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 2012
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 2012
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2015
 
 
 
- 557 -

Kanzlei Dr. Michael Drewes
Institut Wohnen und Umwelt GmbH 2011
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing  GmbH 2011
Klug & Engelhard GmbH Klug Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
awaTech GmbH 2008
biolog GmbH 2008
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 2006
KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Darmstädter Sportstätten GmbH & CO. KG 2014
Darmstädter Sportstätten Verwaltungs-GmbH 2014
PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs-GmbH (DED GmbH) 2011
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 2011
Global Tech I Offshore Wind GmbH 2011
Hessenwasser GmbH & Co. KG 2011
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 2011
PricewaterhouseCoopers AG (Polen)
Piecki Sp. Z o.o. 2008
Prüfungsgesellschaft des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt n.b.
Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 2010
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 2008
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 2008
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 2014
Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt DA und des Landkreis DA-DI 2008
Solidaris Revisions GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 2009
Gesundheits- und Pflegeberufe DA-GG GmbH 2012
Schüllermann & Partner AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2008
Treuhand Oldenburg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 2009
WPH Hofbauer & Maier GmbH
Sanitätshaus am Klinikum Darmstadt GmbH 2012
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2015
 
- 558 -

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Rechtsquellen 
 
 Gesetz über die Grundsätze des Haushaltsrechts des Bundes und der Länder 
(Haushaltsgrundsätzegesetz – HGrG) vom 19.08.1969, zuletzt geändert durch Ar-
tikel 1des Gesetzes vom 15.07.2013 
 
 Gesetz zur Regelung der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften in 
Hessen (ÜPKKG) vom 22.12.1993, zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes 
vom 08.03.2011 
 
 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland  (GG) vom 23.05.1949 , zule tzt 
geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 11.07.2012 
 
 Hessisches Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) in der Fassung vom 09.06.1989, z u-
letzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 16.12.2011 
 
 Hessische Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 
07.03.2005, zuletzt geändert durch Artikel 18 des Gesetzes vom 27.05.2013 
 
 Verfassung des Landes Hessen (VerfHE) vom 01.12.1946, zuletzt geändert durch 
Gesetz vom 29.04.2011 
 
 
Berichtsgrundlagen der Gesellschaften 
 
 Jahresabschlüsse zum 31.12.2011, 31.12.2012 und 31.12.2013, Prüf-, Lage- so-
wie Geschäftsberichte der im Beteiligungsbericht dargestellten Unternehmen. 
 
 
Literatur 
 
 Klaus Ade (Hrsg.), Handbuch kommunales Beteiligungsmanagement, Stutt gart,  
2. Auflage 2005 
 
 Prof. Dr. Werner Hoppe (Autor)/ Prof. Dr. Michael Uechtritz/ Hans -Joachim Reck 
(Hrsg.). Handbuch kommunale Unternehmen, Köln, 3. Auflage 2012  
 
 Dr. Michael Kaufmann / Tobias Tebben , Die Prüfung ko mmunaler Unternehmen 
gemäß § 53 Abs. 1 HGrG, Düsseldorf, 2. Auflage 2012 
 
 Kuno Schedler/ Roland Müller/ Roger Sonderegger, Führung, Steuerung und Au f-
sicht von öffentlichen Unternehmen: Public Corporate Governance für die Praxis, 
2. Auflage 2013 
 
 Dr. Beatrice Fabry/ Ursula Augusten (Hrsg.), Unternehmen der öffentlichen Hand, 
Handbuch, 2. Auflage 2011 
 
 
 
 
 
 
 
- 559 -

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Bild- und Textnachweise 
 
Umschlag  
 
 Bild Titelseite  
Lincoln-Siedlung: © Nikolaus Heiss 
 
 Bild Rückseite  
Wohngebäude Lincoln-Siedlung: bauverein AG 
 
 Klappentext Umschlag Vorderseite 
Bild 1:   © Arthur Schönbein 
Bild 2:   bauverein AG 
Bild 3:   www.lincoln-siedlung.de/ 
Bild 4:   © Claus Völker Fotografie 
Text: 
- Lincoln-Siedlung: www.lincoln-siedlung.de/lincoln-siedlung 
- Wissenschaftsstadt Darmstadt: 
https://www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-
stadtplanung/konversion/ 
- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben 
https://konversion-darmstadt.bundesimmobilien.de/__konversion-darmstadt 
 
Geschäftsfeld Energie 
 
 Bild 1:   © wasserhahn/Udo Kroener - Fotolia.com  
 Bild 2:   ENTEGA AG (ENTEGA), Andreas Arnold  
 Bild 3:  www.entega.ag 
 Bild 4:   ENTEGA AG (ENTEGA) 
 Bild 5:   www.entega.ag 
 Bild 6:   ENTEGA AG (ENTEGA) 
 
Geschäftsfeld Immobilien 
 
 Bild 1:   Wissenschaftsstadt Darmstadt „Waldspirale“ Hundertwasserhaus,     
Fotograf Alex Deppert 
 Bild 2:   www.bauvereinag.de 
 Bild 3:   Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010 
 Bild 4:   Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010 
 Bild 5:  bauverein AG 
 Bild 6:   Titelseite Geschäftsbericht/ CSR-Report bauverein AG GJ 2013 
 
Geschäftsfeld Mobilität 
 
 Bild 1:   HEAG mobilo GmbH 
 Bild 2:   HEAG mobilo GmbH 
 Bild 3:  HEAG mobilo GmbH 
 Bild 4:   HEAG mobilo GmbH 
 Bild 5:   HEAG mobilo GmbH 
 Bild 6:   HEAG mobilo GmbH 
 
Geschäftsfeld Gesundheit 
 
 Bild 1:   Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 2:   Klinikum Darmstadt GmbH 
- 560 -

QUELLENVERZEICHNIS 
 
 Bild 3:   Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 4:   Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 5:   HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
stadt Darmstadt (HEAG), Nikolaus Heiss 
 Bild 6:   Klinikum Darmstadt GmbH 
 
Geschäftsfeld Kultur & Kongresse 
 
 Bild 1:  Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadtium, Ulrich Mathias 
 Bild 2:   Wissenschaftsstadt Darmstadt, Hoetger-Relief, Ulrich Mathias 
 Bild 3:   Wissenschaftsstadt Darmstadt, Orangerie, Ulrich Mathias 
 Bild 4:   Wissenschaftsstadt Darmstadt, Liebighaus und Stadtmauer, Alex  
Deppert 
 Bild 5:   Wissenschaftsstadt Darmstadt, Staatstheater, Ulrich Mathias 
 Bild 6:   HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
Stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation 
 
 Bild 1:  E NTEGA Medianet GmbH  
 Bild 2:  E NTEGA Medianet GmbH 
 Bild 3:   E NTEGA Medianet GmbH 
 Bild 4:   E NTEGA Medianet GmbH 
 Bild 5:   E NTEGA Medianet GmbH 
 
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
 Bild 1:  EAD, Christoph Rau (www.christoph-rau.de) 
 Bild 2:   www.ead.darmstadt.de 
 Bild 3:   www.krematorium-waldfrieden.de 
 Bild 4:  www.zas-darmstadt.de 
 Bild 5:  EAD, Christoph Rau (www.christoph-rau.de) 
 
Geschäftsfeld Weitere Aktivitäten 
 
Bild 1:  © Zahnräder/arahan – Fotolia.com 
Bild 2:   © 2020, Two Thousand Twenty/Olivier Le Moal – Fotolia.com 
Bild 3:   © Dynamic Business Team/Fox – Fotolia.com 
 Bild 4:   HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar 
 Bild 5:   © Netz/tom - Fotolia.com 
 Bild 6:   HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
stadt Darmstadt (HEAG) 
- 561 -

Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2015 ist 
CO2-neutral auf Recyclingpapier gedruckt, ermöglicht durch die ENTEGA. 
 
Druck:  ENTEGA Hausdruckerei 
Bindung:  Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

awaTech GmbH 100 %
ARGE Kilb / DED 50,00 %
Kilb Städtereinigung GmbH
ARGE Meinhard / DED 50,00 %
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG
biolog GmbH 33,33 %
Jakob Becker Entsorgungs GmbH 
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG
Darmstädter Recycling Zentrum 50,00 %
GmbH (DRZ)
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG
Darmstädter Entsorgungs- und 100 %
Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
DADINA Darmstadt-Dieburger 
Nahverkehrsorganisation
ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen
Zweckverband Verwaltungsverband für das
Gesundheitsamt der Stadt DA und des 
LaDaDi
Mitgliedschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Mitgliedschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt,
des Müllabfuhr-Zweckverbands Odenwald (MZVO)
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Mitgliedschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Institut Wohnen und Umwelt 40,00 %
GmbH
Land Hessen
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 60,00 %
Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 100 %
Beteiligungs GmbH & Co. KG
HEAG Wohnbau GmbH 5,01 %
BVD Gewerbe
Wissenschafts- und Kongress- 100 %
zentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Centralstation  100 %
Veranstaltungs-GmbH 
HEAG Versicherungsservice GmbH 5 %
HEAG
ENTEGA AG
Klinikum Darmstadt
HEAG mobilo GmbH
Wissenschafts- und Kongress-  90,00 %
zentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH
Technische Universität Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt  100 %
Marketing GmbH 
Darmstädter Sportstätten 100 %
GmbH & Co. KG
Darmstädter Sportstätten 100 %
Verwaltungsgesellschaft mbH
Klinikum Darmstadt GmbH 100 %
Emilia Seniorenresidenz GmbH 100 %
Medizinisches Versorgungszentrum 100 %
am Klinkum Darmstadt GmbH
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt
Darmstadt
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eigenbetrieb Immobilienmanagement 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
ENTEGA NATURpur AG 100 %
HEAG Kulturfreunde Darmstadt 100 %
gemeinnützige GmbH
HEAG Versicherungsservice GmbH 80 %
ENTEGA AG
HEAG mobil0o GmbH
Klinikum Darmstadt
Wissenschafts- u. Kongresszentrum Darmstadt
bauverein AG
HEAG
HEAG 85,42 %
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 6,01 %
Wissenschaftsstadt Darmstadt 5,86 %
bauVereint gemeinnützige  100 %
Gesellschaft mbH
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 100 %
BVD Heimbau GmbH & Co. KG 100 %
BVD Freiberg GmbH 50,00 %
Städtische
Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
BVD New Living GmbH & Co. KG 100 %
BVD Immobilien GmbH & Co.  99,90 %
Postsiedlung KG
HEAG Wohnbau GmbH
BVD Verwaltungs-GmbH 100 %GBGE Baugesellschaft mit  94,79 %
beschränkter Haftung Erbach
Stadt Erbach
Sparkasse Odenwaldkreis
BVD Gewerbe GmbH 94,99 %
HEAG Wohnbau GmbH
HEAG Wohnbau GmbH 94,99 %
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs
GmbH & Co. KG
BVD Gewerbe GmbH 5,01 %
bauverein AG
BVD Immobilien GmbH & Co.  0,10 %
Postsiedlung KG
bauverein AG
ImmoSelect GmbH 100 %
Städtische Wohnungsgesellschaft  49,00 %
Freiberg/Sachsen mbH
Stadt Freiberg
BVD Immobilien GmbH & Co.  50,00 %
Freiberg KG
Städtische
Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
SOPHIA Hessen GmbH 100 %
BIL Leasing GmbH & Co.  94,00 %
Objekte Freiberg KG
HVBFF Objekt Beteiligungs-GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co.  50,00 %
Freiberg KG
bauverein AG
Stadtbau Freiberg GmbH 100 %
BVD Freiberg GmbH 50,00 %
bauverein AG
Wissenschaftsstadt Darmstadt  94,99 %
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 5,01 %
ENTEGA AG HEAG  93,22 %
Landkreis Darmstadt-Dieburg und Gemeinden 5,12 %
HEAG Pensionszuschusskasse VVaG 1,20 %
Sonstige 0,46 %
HEAG mobilo GmbH
HEAG 74,00 %
Landkreis Darmstadt-Dieburg  26,00 %
Beteiligungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 99,04 %
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Landkreis Darmstadt-Dieburg
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 98,82 %
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Landkreis Darmstadt-Dieburg
HEAG mobiServ GmbH 100 %
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 100 %
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 100 %
HEAG Versicherungsservice GmbH 5 %
HEAG
ENTEGA AG
Klinikum Darmstadt
Wissenschafts- u. Kongresszentrum Darmstadt
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 100 %
citiworks AG 100 %
Hessenwasser GmbH & Co. KG 27,27 %
ESWE Versorgungs-AG 
Mainova AG
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH  27,27 %
ESWE Versorgungs-AG 
Mainova AG
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau
ENTEGA Abwasserreinigung  100 %
GmbH & Co. KG
ENTEGA Abwasserreinigung  100 %
Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Gebäudetechnik 100 %
GmbH & Co. KG
ENTEGA Gebäudetechnik  100 %
Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Energie GmbH 100 %
HSE Energie France SAS 100 %
(Frankreich)
HSE Solarpark Lauingen  100 %
GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Lauingen  100 %
Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Leiwen  100 %
GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Leiwen  100 %
Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Thüngen  100 %
GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Thüngen  100 %
Verwaltungs-GmbH 
HSE Windpark Binselberg  90 %
GmbH & Co. KG
Energiegenossenschaft Starkenburg eG
HSE Windpark Binselberg  100 %
Verwaltungs-GmbH 
HSE Windpark  100 %
Schlüchtern GmbH 
Piecki Sp. Z o.o. 49,00 %
RWE Renewables Polska Sp. Z o.o.
ENTEGA Regenerativ GmbH 100 %
HSE AVG Beteiligungs-GmbH i. L. 100,00 %
ENTEGA Netz AG 100 %
Verteilnetzbetreiber (VNB)  100 %
Rhein-Main-Neckar GmbH
Parc éolien Baudignécourt SAS 100 %
(Frankreich)
WEO Verwaltungs GmbH 33,33 %
Stadtwerke Leipzig GmbH 
N-ERGIE Regenerativ GmbH
Parc éolien les Douves  100 %
des Epinettes SAS (Frankreich)
JWP Jade Windpark GmbH  33,33 %
& Co. Vl. Betriebs KG
Stadtwerke Leipzig GmbH 
N-ERGIE Regenerativ GmbH
Parc éolien la lande  100 %
de Carmoise SAS (Frankreich)
e-netz Südhessen 100 %
GmbH & Co. KG
e-netz Südhessen 100 %
Verwaltungs-GmbH 
HSE Wasserversorgung  74,90 %
Biblis GmbH
Gemeinde Biblis
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 100 %
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 100 %
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 74,00 %
Pirelli Deutschland AG
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 100 %
ENTEGA Medianet GmbH 100 %
Medianet Breitband  100 %
GmbH & Co. KG
Medianet Breitband  100 %
Beteiligungsgesellschaft mbH
PEB Breitband  100 %
Beteiligungsgesellschaft mbH
WEO GmbH & Co. KG 33,33 %
Stadtwerke Leipzig GmbH 
N-ERGIE Regenerativ GmbH
PEB Breitband GmbH & Co. KG 51,00 %
Klenk und Sohn GmbH
Odenwald-INTRANET ODINET 26,00 %
GmbH
Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 87,5 %
Stadtwerke Langen GmbH
HSE Windpark Haiger  100 %
GmbH & Co. KG
HSE Windpark Haiger  100 %
Verwaltungs-GmbH
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben 
und Dienstleistungen (EAD)
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten 
und Wohneinrichtungen
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sanitätshaus am Klinikum GmbH 50,00 %
Sanitätshaus Fritsch GmbH & Co. KG
SSG Starkenburg Service GmbH 100 %
Gesundheits- u. Pflegeberufe  25,00 %
DA-GG GmbH Bildungszentrum
Alice-Care gemeinnützige GmbH 
Klinikum Darmstadt GmbH
 Kreisklinik Groß-Gerau
Klinikum Catering-Service 70,00 %
GmbH
Sodexho Catering Services GmbH
Darmstädter gemeinnützige  50,00 %
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt
Gesundheits- u. Pflegeberufe  25,00 %
DA-GG GmbH Bildungszentrum
Alice-Care gemeinnützige GmbH
Darmst. gemeinn. Kinderklinikenbetr. GmbH
 Kreisklinik Groß-Gerau
Marienhospital Darmstadt   90,00 %
gGmbH
Kongregation der Schwestern der göttlichen Vorsehung 
St. Rochus Krankenhaus   90,00 %
gemeinnützige GmbH
St. Rochus Stiftung Dieburg
HEAG Versicherungsservice GmbH 5 %
HEAG
ENTEGA AG
HEAG mobilo GmbH
Wissenschafts- u. Kongresszentrum Darmstadt
=  Mehrfachbeteiligung
=  Zuordnung Geschäftsfelder
Muttergesellschaft 
weitere 
Mitgesellschafter
Tochtergesellschaft Anteil der Muttergesellsch.
weitere 
Mitgesellschafter
Das Poster des Beteiligungsberichts der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2015 ist CO2-neutral auf nachhaltig produziertem Papier gedruckt.
Wissenschaftsstadt Darmstadt
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 100 %
Verwaltungs GmbH
 
Darmstädter Stadtentwicklungs 100 %
GmbH & Co. KG
 
Darmstädter Stadtentwicklungs 100 %
Verwaltungsgesellschaft mbH
 
Energie & Wasser
Immobilien
Die Werte der abgebildeten Grafiken ergeben sich aus den Konzern- bzw. Unternehmensangaben des Beteiligungsberichts 2015.
Mobilität
Gesundheit & Soziales
Kultur & Freizeit
Telekommunikation & IT
Entsorgung & Abwasser
Beteiligungsmanagement
Geschäftsfelder
M
M
M
M
M M
M
M
M
M
MW-Mayer GmbH 95,00 %
Herr Willi Mayer
Orgabo GmbH 100 %
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau  25,10 %
GmbH
Hochtief Construction AG
Mainova AG
OWAS Odenwälder Wasser- und 29,00 %
Abwasser-Service GmbH
Stadtwerke Michelstadt, Kreisausschuss des Odenwald-
kreises, Abwasserverbände Mittlere Mümling,
Unterzent, Obere Gersprenz und Bad König
HSE Beteiligungs-GmbH 100 %
M
M
M
bvd Mittelhessen GmbH 100 %
BVD Südhessen GmbH 100 %
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG  94,00 %
GmbH & Co. Südhessen KG
PERXIS Beteiligungsgesellschaft mbH
Darstellung von Beteiligungen, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt gemäß 
Beteiligungsbericht mittelbar oder unmittelbar zu mindestens 20 % beteiligt ist.
Stand: 31. Dezember 2015
COUNT+CARE GmbH & Co. KG 74,90 %
Stadtwerke Mainz AG
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 74,90 %
Stadtwerke Mainz AG
ENTEGA STEAG Wärme GmbH 49,00 %
STEAG New Energies GmbH
ENTEGA AG 
ENTEGA Windpark Hausfirste 100 %
GmbH & Co. KG
ENTEGA Windpark Hausfirste 100 %
Verwaltungs-GmbH
Global Tech I Offshore Wind GmbH 24,90 %
Axpo International S.A.
Stadtwerke München GmbH
weitere
Effizienz:Klasse GmbH 49,00 %
 
Handwerkskammer Rhein-Main
M
HEAG Versicherungsservice GmbH 5 %
HEAG
HEAG mobilo GmbH
Klinikum Darmstadt
Wissenschafts- u. Kongresszentrum Darmstadt
Ausgewählte Verantwortliche der Stadtwirtschaft
Prof. Dr. Klaus-Michael 
Ahrend
Vorstand HEAG 
Dr. Markus Hoschek
Vorstand HEAG 
Andreas Niedermaier
Vorstand ENTEGA AG
Michael Dirmeier
Geschäftsführer 
HEAG mobilo GmbH
Matthias Altenhein
Geschäftsführer Darmstadt- 
Dieburger Nahverkehrs-
organisation (DADINA)
Clemens Maurer
Geschäftsführer Klinikum 
Darmstadt GmbH
Dr. Marie-Luise 
Wolff-Hertwig
Vorstandsvorsitzende 
ENTEGA AG
Jochen Partsch
Oberbürgermeister und 
Beteiligungsdezernent
Albrecht Förster
Vorstand ENTEGA AG
0
300
400
500
600
0
50
100
150
1.400
1.500
49
108 143185
89
180
1.450
∑ 2.168
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert)
700
200
100
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert)
∑ -40
-10
0
10
20
30
6 9
-10
-32
-5
11
-14
-5
-30
-20
∑ 8.161
2.027
34911
432
319
3.143 722
573
Anzahl der Beschäftigten
43
4
14
8
5
13
8
30
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%
∑ 125
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert)
∑ 217
2
17161516
79
0
10
20
30
40
50
60
70
80
79
8
1
90
0
200
400
600
800
1.000
1.200
1.400
1.600
211
696
330
151 132192
1.3961.385
∑ 4.493
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert)
Lars Wöhler
Geschäftsführer Wissen-
schafts- und Kongress zentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG
Prof. Dr. Ludger Hünnekens
1. Betriebsleiter Eigenbetrieb 
Kulturinstitute der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt
Anja Herdel
Geschäftsführerin Wissen-
schaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH
Dr. Julia Klinger
Geschaftsführerin Zweck-
verband Abfallverwertung 
Südhessen (ZAS)
Martina Preisher
1. Betriebsleiterin Eigen be-
trieb Darmstädter Werk stätten 
und Wohn einrichtungen
Sybille Wegerich 
Vorstand bauverein AG
Die Stadtwirtschaft in Zahlen
Prof. Dr. med. Steffen 
Gramminger
Geschäftsführer Klinikum 
Darmstadt GmbH
Klaus Drach
Geschäftsführer Darmstädter 
Sportstätten GmbH & Co. KG
Matthias Kalbfuss
Vorsitzender der 
Geschäftsführung 
HEAG mobilo GmbH
Sabine Kleindiek
1. Betriebsleiterin Eigenbetrieb 
für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD)
Meike Heinigk
Geschäftsführerin Centralstation 
Veranstaltungs-GmbH
Armin Niedenthal 
Vorstand bauverein AG
M
M
M
M
M

Herausgeberin 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Rechtsamt 
Stadtwirtschaftskoordination 
Luisenplatz 5a 
64283 Darmstadt 
 
E-Mail rechtsamt@darmstadt.de 
Internet www.darmstadt.de
 
 
 
Erstellt von 
 
HEAG Holding AG –  
Beteiligungsmanagement der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Im Carree 1 
64283 Darmstadt 
 
E-Mail stadtwirtschaft@heag.de 
Internet www.heag.de

Beratungsverlauf (3)

TOP 28
TOP 419
TOP 44 zur Kenntnis

Orte (36)

  • Heidelberger Landstraße
  • Bismarckstraße
  • Frankfurter Straße 110
  • Darmstädter Straße 25
  • Taunusstraße 100
  • Siemensstraße 20
  • Bad Nauheimer Straße 11
  • Moltkestraße 3
  • Oppenheimer Straße 1
  • Binger Straße 1
  • Bessunger Straße 125
  • Havelstraße 7a
  • Soderstraße 14
  • Rheinstraße 65
  • Klappacher Straße 172
  • Kirschenallee
  • Dieburger Straße 31
  • Emilstraße 1
  • Grafenstraße 9
  • Niersteiner Straße 3
  • Dornheimer Weg 24
  • Luisenplatz 5A
  • Marktplatz 1
  • Schlossgraben 1
  • Europaplatz 1
  • Schreberweg 2
  • Martinspfad 72
  • Sensfelderweg 33
  • Auf der Hardt
  • Alsfelder Straße
  • Maulbeerallee
  • Schillerstraße
  • Lessingstraße
  • Stiftstraße
  • Waldspirale
  • Im Carree 1

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Details

Vorlagen-Nr.
2016/0268
Typ
Magistratsvorlage
Datum
29.08.2016
Erstellt
29.09.2026 00:00