2016/0268
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2015 (18. Beteiligungsbericht)
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2016/0268
4257 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
30.08.2016
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Rechtsamt -
Stadtwirtschaftskoordina
tion
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2016/0268
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2015
(18. Beteiligungs bericht)
Vorlage vom: 29.08.2016
Beschlussvorschlag :
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2015
(18. Beteiligungsbericht) wird zur Kenntnis genommen.
Anlagen: Beteiligungsbericht_GJ_2015_fin al
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 29.08.2016
1. Rechtsgrundlage
Der vorliegende 18. Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2015 wurde von der HEAG
Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) in
Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Rechtsamt Stadtwirtschafts-
koordination – erstellt.
Gemäß § 123 a der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) hat die Gemeinde zur Information der
Gemeindevertretung in der Öffentlichkeit jährlich einen Bericht über ihre Beteiligungen an
Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts zu erstellen, an denen sie mindestens 20
Prozent mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist.
Der vorliegende Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2015 entspricht inhaltlich den
Anforderungen des § 123 a HGO.
2. Inhalt und Aufbau
Die Anzahl der Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist im Berichtsjahr 2015 im
Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Diese im Bericht vorgestellten Beteiligungen
haben im vergangen Jahr insgesamt 8.019 Menschen beschäftigt und eine Gesamtleistung von
insgesamt 2.243 Mio. EUR erbracht. Das Gesamtinvestitionsvolumen lag bei 162 Mio. EUR.
Wie auch in den Vorjahren werden die Gesellschaften beginnend mit dem HEAG Konzern und
den jeweiligen Teilkonzernen dargestellt. Hierauf folgen die einzelnen Gesellschaften nach
Geschäftsfeld. Die Einführungsseiten der acht Geschäftsfelder zeigen die wesentlichen
Gütesiegel, Zertifizierungen bzw. Auszeichnungen, gehen auf wissenschaftliche Kooperationen
ein und stellen die unternehmensübergreifenden Geschäftsfeldziele dar.
Bei den einzelnen berichteten Unternehmen werden unverändert zunächst auf einer
Übersichtsseite die wesentlichen Daten, wie beispielsweise die Adresse, der Unternehmens -
zweck, die Beteiligungsverhältnisse, Organe der Gesellschaft und die Geschäftsführung
benannt. Dem folgen, soweit verfügbar, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie
ausgewählte Kennzahlen der letzten drei Geschäftsjahre. Der Bericht zur wirtschaftlichen Lage
des Unternehmens ist nach folgenden Kriterien gegliedert: Geschäftslage, Absatz, Jahres -
ergebnis, Ausschüttung, Investitionen, Finanzierung, Risiken und Ausblick. Weiterhin ist die
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft genannt, die den Jahresabschluss geprüft und den
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
- 4 -
Das Poster „Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ wurde für den Bericht 2015 neu
aufgelegt und liegt diesem bei. Gleichzeitig wurde die kostenlose „Beteiligungsbericht -App“
weiterentwickelt – sie verfügt zusätzlich auch über eine Archiv-Funktion. Anhand dieser kann
der Beteiligungsbericht auch auf mobilen Endgeräten gelesen werden. Abgerufen werden kann
die App über die Homepage der HEAG unter www.heag.de oder über den QR-Code auf der
Titelseite des Beteiligungsberichts.
Der Vorstand der HEAG wird diesen Beteiligungsbericht in der Sitzung des Magistrats
vorstellen.
Darmstadt, den 29.08.2016
Jochen Partsch
Oberbürgermeister
Anlage
anlage 1
1153427 Zeichen
Zum App Download
Beteiligungsbericht der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Geschäftsjahr 2015
Die Lincoln-Siedlung
Im Jahr 1954 wurde mit dem Bau der „Lin-
coln Family Housing“ , dem größten Woh n-
komplex der US -Streitkräfte in Darmstadt
begonnen. Auf dem Gelände entstanden 33
Gebäudezeilen, die den US -Soldaten und I h-
ren Familien eine neue Heimat boten. Auf
dem Areal wurden auch soziale Einrichtungen
wie Kindergärten und Schulen errichtet.
Mit dem Abzug der US -Soldaten im Jahr
2008 stand die Siedlung viele Jahre leer. Am
29. Juli 2014 wurde das Gelände nach langen
Verhandlungen mit der Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben (BImA), an die BVD New
Living GmbH & Co. KG, eine 100 -prozentige
Tochter der bauverein AG verkauft. Nun konn-
te die Entwicklung und damit auch die Vision
von einer wirtschaftlich starken, vielfältigen,
kulturell reichhaltigen und ökologisch orie n-
tierten Konversionsfläche beginnen.
In den kommenden Jahren wird das
244.000 m² große Gelände in enger Abstim-
mung mit der Stadt in ein modernes, viels ei-
tig genut ztes, urbanes Areal mit Wohnraum
für circa 3.000 Menschen verwandelt werden.
Nach einer Umbauphase ist die Inbetrie b-
nahme der bereits vorhandenen Kindertages-
stätte geplant. Parallel dazu sieht der Bebau-
ungsplan vor, die Siedlung auch um Neubau-
ten zu erweitern. Geplant ist ein weiterer Kin-
dergarten sowie Flächen für Läden und
Dienstleistungen rund um den Quartiersplatz.
Zudem soll auf einem Teil der Siedlungsflä-
che Platz für Sonderwohnformen und Sozial-
wohnungen geschaffen werden.
Ein Mobilitätskonzept, welches das Stadtpla-
nungsamt entwickelt, rundet das Konzept der
Siedlung ab. Dies ist notwendig, da neben
den bestehenden auch zahlreiche neue Woh-
nungen entstehen, welche das Verkehrsau f-
kommen in der Siedlung erhöhen werden.
Geplant sind neben einer verbesserten
Verkehrsanbindung unter anderem auch die
Einrichtung einer neuen Straßenbahn -
haltestelle und die Öffnung / Verbindung der
Rad- und Fußwege zu nahestehnden
Stadtvierteln. Ziel ist es, d en Kfz-Verkehr im
gesammten Lincoln Areal zu minimieren.
VORWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist
ein attraktiver Ort zum Wohnen. Sie ist
zentral gelegen, von Grünflächen umg e-
ben, kulturell vielseitig und mit ihren 15
Partnerstädten weltoffen.
Diese Weltoffenheit zeigte sich im Jah r
2015 insbesondere auch, als die Stadt
durch den Zuzug der Flüchtlinge vor b e-
sondere Herausforderungen gestellt
wurde. Um die Flüchtlingszuweisung des
Landes meistern zu können, arbeiteten
die Unternehmen der Stad twirtschaft
eng mit der Stadt zusammen. Besonders
deutlich wurde die Zusammenarbeit der
Unternehmen bei der Planung der No t-
unterkünfte für die Flüchtlinge. Sowohl
in den Kell ey-Barracks als auch in der
Lincoln-Siedlung konnten innerhalb kü r-
zester Zeit Notunterkünfte für eine
Großzahl asylsuchender Menschen ein-
gerichtet werden. In diesem Zu sammen-
hang zeigte sich Darmstadt von seiner
herzlichsten Seite. Neben den Notunte r-
künften wu rden alle Neuankömmlinge
mit einem großen Willkommensfest b e-
grüßt. An dieser Stelle möchte ich mich
ganz her zlich bei allen Helferinnen und
Helfern bedanken.
Im Jahr 2016 nahm die Bevölkerungs-
zahl der Wissenschaftsstadt Darmstadt
zu und erreichte mit 158.050 gemeld e-
ten Einwohnern ihren bisherigen Höchs t-
stand. Um die Lage am Wohnung smarkt
zu entspannen, muss Darmstadt die In-
nenentwicklung der Stadt verstärken.
Großes Potential bieten dabei die Ko n-
versionsflächen der ehem aligen US -
Stützpunkte. Das Bild der Vorderseite
des Beteiligungsberichtes zeigt die Lin-
coln-Siedlung. Für die bauliche Entwick-
lung der Konversionsfläche ist seit 2014
die BVD New Living GmbH & Co. KG,
eine 100-prozentige Tochter der bauve r-
ein AG verantwortlich. Hier werden n e-
ben den bereits fertiggestellten Studen-
tenwohnungen in den kommenden Ja h-
ren Sozial-, Miet-, Eigentumswohnungen
und „besondere Woh nformen“ wie
das Mehrgenerationenwohnen entstehen.
Durch die unterschiedl iche Nutzung des
Areals, soll die angespan nte Wohnraum-
situation in der Region verbessert wer-
den.
Bereits zum 18. Mal legt die Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt einen Beteil i-
gungsbericht vor .
Der Be teiligungsbe-
richt ermöglicht Leserinnen und Lesern
einen transparenten Einblick in die D a-
seinsvorsorge der 125 unmittelbaren
und mittelbaren Beteiligungen der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt. Ich lade Sie
herzlich dazu ein, sich über die Beteil i-
gungen der Sta dt zu informieren und
sich aktiv in der Kommunalpolitik einz u-
bringen.
Sollten Sie Anregungen zu dem Beteili-
gungsbericht 2015 haben, können Sie
auf die U nternehmen, die politischen
Vertreter oder auf mich zukommen .
Gerne können Sie uns aber auch Ihre
Rückmeldung über unsere App oder die
in diesem Bericht beiliegende Feedback-
Karte geben.
Mein herzlicher Dan k gilt allen Mitarbei-
terinnen und Mit arbeiter in den Betei li-
gungsunternehmen, den Mitgliedern der
Geschäftsleitungen und Aufsichtsgrem i-
en. Ihre engagierte Arbeit ermöglicht
den Erfolg der Darmstädter Stadtwir t-
schaft.
Darmstadt, im September 2016
Jochen Partsch
Oberbürgermeister
Beteiligungsbericht der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Geschäftsjahr 2015
VORWORT DES HEAG-VORSTANDS
Die HEAG als Führungsgesellschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt und Mutterge-
sellschaft der ENTEGA AG, der HEAG mobilo GmbH und der bauverein AG leistet be-
reits seit 1912 einen unerlässlichen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Die U nternehmen
des HEAG -Konzerns beeinflussen das Leben in Darmstadt und der Region. Die er-
brachten Leistungen erfüllen nicht nur die hohen Qualitätsstandards für die Bürgerin-
nen und Bürger der Stadt Darmstadt , sondern sind auch wichtiger Baustein für einen
attraktiven Wohn-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort.
In 2016 blickt die HEAG auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Im Vordergrund stand die
Überarbeitung der Stadtwirtschaftsstrategie . Hier wurden unter Abwägung der unte r-
nehmerischen und kommunalen Ziele, vor allem im Hinblick auf die D aseinsvorsorge,
die städtischen Globalziele und deren Operationalisierung für die jeweiligen Geschäfts-
felder ermittelt. Wichtige Projekte darüber hinaus waren die Veröffentlichung des
Klimaberichts im Jahr 2015 sowie die Vorstellung des Produkt broschüre, das seit
Frühjahr 2016 den Bürgerinnen und Bürgern die Leistungsvielfalt der Darmstädter
Stadtwirtschaft aufzeigt. Im Fokus stand auch der Anteilserwerb der Klinikum Darm-
stadt GmbH an der Marienhospital Darmstadt gGmbH und der St. Rochus gemeinnüt-
zige GmbH. Die Umbenennung der HEAG Südhessischen Energie AG (HSE) in die E N-
TEGA AG wurde ebenfalls im Jahr 2015 vollzogen. Neben dem 15jährigen Bestehen
der Waldspirale gab es noch ein weiteres Jubiläum zu feiern. Das Jazzinstitut, welches
die größte öffentliche Jazzsammlung Europas beherbergt, feierte sein 25jähriges Jubi-
läum.
Der vorliegende Beteiligungsbericht zeigt die wirtschaftliche Situation der Beteiligu n-
gen im Detail. Der Beteiligungsbericht dient als Informationsgrundlage, mit der sich
interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Gesamtüberblick über die wirtschaftliche
Lage der Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft verschaffen können. In di e-
sem Jahr werden im Beteiligungsbericht 12 5 Unternehmen der Wissenschaftsstad t
Darmstadt berichtet. Im Jahr 2015 haben die im Folgenden vorgestellten Beteiligu n-
gen insgesamt 8.161 Personen beschäftigt sowie eine Gesamtleistung von 2.168 Mio.
EUR erzielt. Sie alle zusammen haben ein I nvestitionsvolumen von 217 Mio. EUR ge-
leistet und weisen eine Bilanzsumme von 4.4 93 Mio. EUR auf. Diese Kennzahlen zei-
gen den Rahmen der starken Darmstädter Stadtwirtschaft.
VORWORT DES HEAG-VORSTANDS
Bei der Einzelbetrachtung der Beteiligungen wird deutlich , welche Beiträge jedes U n-
ternehmen des Darmstädter Stadtkonzerns leistet. Jahr für Jahr erwirtschaften zah l-
reiche der 125 Unternehmen einen positiven Ergebnisbeitrag. Dieser ermöglicht es,
vorhandene Mittel in Bereichen einzusetzen, die strukturbedingt ein negatives Erge b-
nis vorweisen, jedoch aufgrund ihrer besonderen Bedeutung für die Bevölkerung u n-
verzichtbar sind.
Hierzu zählen be i-
spielsweise die Leis-
tungen des Öffentl i-
chen Personennahve r-
kehrs, die Dienstleis-
tungen der Gesund-
heitsversorgung sowie kulturelle Angebote in Darmstadt. Seit Jahrzehnten werden die-
se zu guten Teilen durch die Überschüsse der Geschäftsfelder Energie & Wasser, Im-
mobilien, Telekommunikation & IT sowie der Sparkasse ermöglicht.
VORWORT DES HEAG-VORSTANDS
Die HEAG steht den Unternehmen der Stadtwirtschaft als Beteiligungsmanagement
und zentraler Ansprechpartner für alle beteiligungsrelevanten Themen und Fragen zur
Seite. Wichtige Aufgaben liegen in der standortorientierten Steuerung und Begleitung
der Beteiligungen sowie der Vernetzung an zentraler Stelle. Die HEAG hebt Synergien
in der Stadtwirtschaft, berät als zentrale interne Unternehmens - und Personalber a-
tung die Beteiligungen, entwickelt Leitlinien, schafft Transparenz und entwickelt das
Beteiligungsportfolio nachhaltig weiter. Für die Dien stleistungsorientierung wurde die
HEAG mit dem Zertifikat „ServiceQualität Deutschland“ ausgezeichnet.
Neu im diesjährigen Beteiligungsbericht sind unter anderem Kennzahlen zur Messung
von Nachhaltigkeit. Die Kennzahlen sollen zu einer verantwortungsvollen, nachhaltigen
und zukunftsweisenden Unternehmensführung beitragen.
Unser Ziel ist, die vorhandenen Leistungen der Stadtwirtschaft kontinuierlich zu ver-
bessern und weiterzuentwickeln. Die enge Zusammenarbeit mit den verantwortlichen
der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Beteiligungen bilden hierbei die Basis des
Erfolgs der Darmstädter Stadtwirtschaft. Daher möchten wir uns an dieser Stelle bei
allen Beschäftigten und Geschäftsleitungsmitgliedern im Stadtkonzern für die gute
Zusammenarbeit und das entgegengebracht e Vertrauen bedanken. Mit Projekten wie
dem Klimabericht, dem Produkthandbuch und dem Tag der Stadtwirtschaft ve rfolgen
wir stets das Ziel einer transparenten und zukunftsorientierten Stadtwirtschaft.
Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend Dr. Markus Hoschek
INHALTSVERZEICHNIS
Die Bedeutung der Darmstädter Kommunalwirtschaft 1
Rechtsformen städtischer Unternehmen 2
Geltungsbereich 4
Veränderungen gegenüber dem Vorjahr 8
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 10
Darmstädter Beteiligungskodex 13
Frauenenteile innerhalb des Stadtkonzerns 15
Finanz-, Leistungs- und Wirkungsziele 16
Die Geschäftsfelder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Geschäftsfeldübersicht 17
Zahlenspiegel 18
HEAG-Konzern
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 28
Darmstadt (HEAG)
HEAG-Konzern 35
Teilkonzern bauverein AG 40
Teilkonzern ENTEGA AG 44
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 48
Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 52
Geschäftsfeld Energie & Wasser
Überblick über das Geschäftsfeld 56
citiworks AG 58
Effizienz:Klasse GmbH 62
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 66
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 70
ENTEGA AG 72
ENTEGA Energie AG 78
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 82
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 86
ENTEGA NATURpur AG 88
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 92
ENTEGA Netz AG 96
ENTEGA Regenerativ GmbH 100
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 104
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 108
Global Tech I Offshore Wind GmbH 112
Hessenwasser GmbH & Co. KG 116
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH KG 120
HSE Energie France SAS 122
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 126
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 130
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 132
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 136
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 138
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 142
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 144
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 148
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 150
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 154
HSE Windpark Schlüchtern GmbH 156
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 160
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 164
Parc éolien Baudignécourt SAS (Frankreich) 168
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS (Frankreich) 172
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS (Frankreich) 176
Piecki Sp. z o.o. (Polen) 180
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 184
WEO GmbH & Co. KG 188
WEO Verwaltungs GmbH 192
Geschäftsfeld Immobilien
Überblick über das Geschäftsfeld 194
bauverein AG 196
BVD Freiberg GmbH 202
BVD Gewerbe GmbH 204
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 208
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 212
bvd Mittelhessen GmbH 216
BVD New Living GmbH & Co. KG 222
BVD Südhessen GmbH 226
BVD Verwaltungs-GmbH 230
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 232
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 236
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 238
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 242
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach 246
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH i.L. 250
HEAG Wohnbau GmbH 254
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 258
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 262
ImmoSelect GmbH 264
Institut Wohnen und Umwelt GmbH 268
Stadtbau Freiberg GmbH 272
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg / Sachsen mbH 276
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 280
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 284
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 286
Geschäftsfeld Mobilität
Überblick über das Geschäftsfeld 290
DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 292
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 298
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 300
HEAG mobilo GmbH 302
HEAG mobiServ GmbH 308
HEAG mobiTram GmbH & Co KG 312
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 316
Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) 318
Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales
Überblick über das Geschäftsfeld 322
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 324
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 328
Emilia Seniorenresidenz GmbH 332
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 336
Klinikum Catering Service GmbH 340
Klinikum Darmstadt GmbH 344
Marienhospital Darmstadt gGmbH 348
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 352
Sanitätshaus am Klinikum GmbH 356
SOPHIA Hessen GmbH 360
SSG Starkenburg Service GmbH 364
Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. 368
und des LaDaDi
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit
Überblick über das Geschäftsfeld 372
Centralstation Veranstaltungs-GmbH 374
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 378
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 382
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 386
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 390
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT
Überblick über das Geschäftsfeld 394
COUNT+CARE GmbH & Co. KG 396
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 400
ENTEGA Medianet GmbH 402
Medianet Breitband GmbH & Co. KG 406
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 410
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH 412
PEB Breitband GmbH & Co. KG 416
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 420
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser
Überblick über das Geschäftsfeld 422
ARGE Kilb/DED 424
ARGE Meinhardt/DED 428
awaTech GmbH 432
biolog GmbH 436
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 440
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 444
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 448
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 452
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 456
MW-Mayer GmbH 458
Orgabo GmbH 462
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 466
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 470
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 474
Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement
Überblick über das Geschäftsfeld 480
HEAG Versicherungsservice GmbH 482
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 486
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 490
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 494
Anhang
Darmstädter Beteiligungskodex – Empfehlungen und Abweichungserläuterungen 497
aller abgegebenen Entsprechenserklärungen für das Geschäftsjahr 2015
Erläuterung der Kennzahlen 549
Leistungsbeziehungen mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt 554
Übersicht der Wirtschaftsprüfer 2015 556
Quellenverzeichnis 559
Kenntnisnahme städtische Gremien
Magistrat: 07.09.2016
Haupt- und Finanzausschuss: 22.09.2016
Stadtverordnetenversammlung: 29.09.2016
BEDEUTUNG DER DARMSTÄDTER KOMMUNALWIRTSCHAFT
Artikel 28 Abs. 2 Grundgesetz garantiert Gemeinden das Recht, im Rahmen der G e-
setze alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft in eigener Verantwortung, also
durch Selbstverwaltung, zu regeln . Diese verfassungsmäßig normierte Selbstverwa l-
tungsgarantie räumt den Kommunen neben der Personal- , Finanz- und Vermögensho-
heit insbesondere auch die Organisationshoheit ein, d. h. das Recht zu entscheiden,
auf welche Art und Weise die Erfüllung der Aufgaben erfolgen soll.
Nach § 121 Abs. 1 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) darf sich eine Gemeinde
wirtschaftlich betätigen, wenn
der öffentliche Zweck die Betätigung rechtfertigt,
die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur Leis-
tungsfähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtlichen Bedarf steht und
der Zweck nicht ebenso gut und wirtschaftlich durch einen privaten Dritten erfüllt
wird oder erfüllt werden kann.
Dies entspricht dem Subsidiaritätsprinzip. Soweit Tätigkeiten vor dem 1. April 2 004
ausgeübt wurden, sind sie ohne die in Satz 1, dritte Aufzählung genannte Einschrän-
kung zulässig.
Als wirtschaftliche Betätigung gelten gem. § 121 Abs. 2 HGO nicht Tätigkeiten
zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist,
auf den Gebieten des Bildungs -, Gesundheits- und Sozialwesens, der Kultur, des
Sports, der Erholung, der Abfall- und Abwasserbeseitigung sowie
zur Deckung des Eigenbedarfs.
Für das kommunalpolitische Ziel, die Versorgung der Bevölkerung im Sinn der D a-
seinsvorsorge in vollem Umfang zu gewährleisten und dabei die finanziellen Belastu n-
gen der Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Wirtschaft so niedrig wie
möglich zu ha lten, hat d ie Wissenschaftsstadt Darmstadt einen Teil ihrer vielfältigen
Aufgaben an Unternehmen verschied ener Rechtsformen übertragen, die ihr entweder
in vollem Umfang gehören oder an denen sie zusammen mit Anderen beteiligt ist.
Es sind hierfür leistungsfähige Beteiligungen erforderlich, die bei der Aufgabenerfü l-
lung dem ökologi schen, technischen und wirts chaftlichen Strukturwandel gewachsen
sind und über die unternehmensbezogenen Ziele hinaus im Interesse der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt bei der Verwirklichung nachstehender allgemeiner Ziele tätig
werden, wie zum Beispiel bei der
Verbesserung der öffentlichen Rahmenbedingungen und Unterstützung der
strukturpolitischen Ziele der Stadt
Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen
Förderung des Umweltschutzes
Unterstützung der sozialen und kulturellen Aufgaben der Wissenschaftsstadt
Darmstadt.
Der vorliegende B eteiligungsbericht bietet mit den beigefügten Beteiligungsübersich-
ten einen Überblick über das Beteiligungsportfolio der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Im Einzelnen sind zu den Beteiligungen sowohl allgemeine Informationen als auch
betriebs- und finanzwirtschaftliche Daten der Jahre 20 13-2015 zusammengetragen,
die ein Bild der wirtschaftlichen und finanziellen Lage vermitteln.
- 1 -
RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN
Wie andere Kommunen auch, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt vielfältige Aufg a-
ben der Daseinsvorsorge zu erfüllen und zahlreiche öffentliche Dienstleistungen zu
erbringen. Viele dieser Aufgaben werden außerhalb der „ normalen“ Verwaltungsstruk-
tur der Ämter und Dezernate durch besondere organisatorische Einheiten erbracht.
Die Rechtsformen dieser „Unternehmen der Stadt“ sind höchst unterschiedlich, um
haftungsrelevanten und steuerlichen Anforderungen zu entsprechen. Bei allen Rechts-
formen bleibt jedoch eine kommunalrechtliche Verantwortung und Haftung, insbeso n-
dere dann, wenn es sich um die Übertragung von kommunalen Tätigkeiten handelt
oder wenn die Stadt Weisungen erteilt hat. Nachstehend erfolgen Hinweise zu den
wichtigsten Unternehmensformen.
Regiebetriebe
Regiebetriebe gehören zur unmittelbaren Kommunalverwaltung und sind rechtlich un-
selbständige Anstalten des öffentlichen Rechts. Sie sind am ehesten mit der „klass i-
schen Ämterstruktur“ vergleichbar, denn sie sind weder rechtlich, noch organisat o-
risch, noch wirtschaftlich selbständig. Sie werden aufgrund verwaltungsinterner A n-
ordnungen geschaffen und haben den gleichen rechtlichen Status wie jede andere
Dienststelle innerhalb der Stadt. Regiebetriebe sind eine organisatorische Einheit in-
nerhalb des Haushaltes. Sie dienen der Erfüllung von Aufgaben im Rahmen gesetzlich
festgelegter oder freiwillig übernommener Aufgaben des Verwaltungstr ägers. Über die
Regiebetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird in dem vorliegenden Beteil i-
gungsbericht nicht berichtet.
Eigenbetriebe
Eigenbetriebe sind Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit, die – obwohl Teil
der Gemeindeverwaltung – über eine vom Gemeindehaushalt getrennte, eigene Wir t-
schaftsführung, (Planung, Buchführung und Rechnungslegung sowie über eine eigene
Personalwirtschaft) verfügen. Damit unterscheiden sie sich klar von den vorgenannten
Regiebetrieben. Finanzwirtschaftlich gelten sie als Sondervermögen der Kommune. An
der Spitze des Eigenbetriebes steht eine Betriebsleitung. Dienstvorgesetzter aller B e-
schäftigten des Eigenbetriebes ist der Oberbürgermeister. An wichtigen Entscheidu n-
gen ist neben der kommunalen Verwaltungsspitze in der Regel die Betriebskommiss i-
on zu beteiligen. Rechtliche Grundlage ist das Hessische Eigenbetriebsg esetz in der
Fassung vom 09.06.1989, zuletzt geändert durch Gesetz vom 16.12.2011.
Zweckverbände
Zweckverbände sind eine häufige Konstruktion, um kommunale Zusammenarbeit zu
organisieren, etwa wenn sektor enbezogene Aufgaben (z. B. im Ge sundheitsamt) zu
lösen oder langfristige Regelungen (etwa in der Regio nalplanung) umzusetzen sind.
Ebenso wie Eigenbetriebe gehören sie zu den öffentlich -rechtlichen Unternehmen s-
formen (Körperschaften des öffentlichen Rechts). Anders als beim Eigenbetrieb ist die
Stadt hier jedoch nicht Träger, sondern Mitglied.
Kapitalgesellschaften
Die Stadt kann unter Beachtung der Vorschriften der §§ 121 ff HGO auch Beteiligu n-
gen an privatrechtlichen Unternehmen eingehen. Privatrechtliche Unternehmen einer
Gemeinde sind in der Regel Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder
Aktiengesellschaften (AG). Eine Aktiengesellschaft soll die Gemeinde nur erric hten,
übernehmen, wesentlich erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentli che
Zweck des Unternehmens nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt werden
- 2 -
RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN
kann (§ 122 Abs. 3 HGO). Daher ist die Anzahl der in dieser Rechtsform geführten Be-
teiligungen mit einer Anzahl von sechs im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Unter-
nehmen gering (vgl. Grafik). Aufgrund der weitestgehenden Einflussmöglichkeiten der
Kommune ist die GmbH unter den Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
mit Abstand die gebräuchlichste Form. Durch Festlegungen des Gesellschaftsvertr a-
ges, durch die Besetzung des Aufsichtsrates und durch das Weisungs recht der Gesell-
schafterversammlung gegenüber der Geschäftsführung kann die Stadt direkt Einfluss
ausüben. Insgesamt ist die Wisse nschaftsstadt Darmstadt mittelbar und unmittelbar
an 77 Unternehmen, die in der Rechtsform der GmbH geführt werden, beteiligt (vgl.
Grafik).
Personengesellschaften
Die Beteiligung an einer Personengesellschaft (Kommanditgesellschaft/ KG) durch die
Stadt ist möglich, wenn als voll haftender Gesellschafter (Komplementär) eine GmbH
eingesetzt wird und somit faktisch eine Haftungsbeschränkung gegeben ist. In diesem
Fall handelt es sich um die Rechtsform einer GmbH & Co. KG. Hier leistet die Ko m-
plementär GmbH keine Einlage und beschränkt sich auf die Übernahme der G e-
schäftsführung sowie auf die persönliche, faktisch aber begrenzte Haftung. Möglich ist
ebenfalls eine Beteiligung als Kommanditistin bei der Kommanditgesellschaft.
Weitere Rechtsformen
Daneben gibt es für Kommunen noch weitere Möglichkeiten, spezielle Recht sformen
für Ihre Betätigung zu wählen. Als Beispiel sind Stiftungen und Anstalten des öffentl i-
chen Rechts (z.B. die Stadt - und Kreis- Sparkasse Darmstadt) oder langfristige Ar-
beitsgemeinschaften (ARGE) zu nennen. Eine mögliche privatrechtliche Organisation s-
form ist ferner die eines rechtsfähigen Vereins. Über Stiftungen und Vereine der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt wird jedoch aufgrund von § 123a, Abs. 1 HGO in dem vor-
liegenden Beteiligungsbericht nicht berichtet.
Rechtsformen in der Stadtwirtschaft zum 31.12.2015
* vier Gesellschaften aus Frankreich, eine Gesellschaft aus Polen, die Sparkasse sowie zwei Arbeitsgemeinschaften
*
Summe Berichtsumfang
Eigenbetrieb
weitere
Zweckverband
GmbH
AG
Personengesellschaft
- 3 -
GELTUNGSBEREICH
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfüllt die Anforderungen
des § 123a Hessische Gemeindeordnung. Es werden alle Unternehmen in einer Priva t-
rechtsform berichtet, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt zu mindestens
20 Prozent beteiligt ist.
Die Berichte der einzelnen Beteiligungen enthalten Angaben über
den Gegenstand des Unternehmens,
den Stand der Erfüllung des öffentlichen Zwecks durch das Unternehmen,
die Beteiligungsverhältnisse,
die Besetzung der Organe und deren Vergütung,
die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung,
Kennzahlen zu Bilanz, Gewinn - und Verlustrechung (inklusive Bankverbindlich -
keiten, die Hinweise zu Kreditaufnahmen enthalten) sowie Personalkennzahlen
die wirtschaftliche Lage , gegebenenfalls mit Informationen über Kapitalzufü h-
rungen und -entnahmen durch die Gemeinde.
Die Vergütung der Mitglieder der Geschäftsleitungen sowie der Aufsichtsorgane wer-
den sowohl in Summe je Organ als auch personalisiert ausgewiesen. In der Regel setzt
sich die Vergütung der Geschäftsleitung aus einem fixen und einem zielorientierten
variablen Bestandteil zusammen. Maßgeblich für die Ermittlung der Bezüge sind die
im Geschäftsjahr geleisteten Zahlungen, die Angaben nach § 285 Abs. 9 HGB sind zu
Grunde zu leg en. Die Mitglieder der Aufsichtsorgane werden mit einem Stand zum
31.12.2015 ausgewiesen. Die Darstellung der Vergütung erfolgt entsprechend. Aus
diesem Grund kann es zu Abweichungen zu den Werten in den Prüfberichten der G e-
sellschaften kommen. Die ausgewiesenen Bezüge setzten sich zusammen aus Grun d-
vergütung und Sitzungsgeld.
Die Bürgschaften und Zuschüsse der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind in einer g e-
sonderten Übersicht unter dem Abschnitt „Leistungsbeziehungen mit der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt“ am Ende des Berichts aufgeführt.
Für die im Folgenden aufgeführten Unternehmen wurde eine komprimierte Darstellung
gewählt bzw. vollständig auf die Berichterstattung verzichtet.
a) Unternehmen, die als Komplementäre fungieren ( Verwaltungsgesellschaften ohne
operatives Geschäft)
Komplementärgesellschaften
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH
BVD Freiberg GmbH
BVD Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH
Darmstädter Sportstätten Verwaltungs-GmbH
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
- 4 -
GELTUNGSBEREICH
Komplementärgesellschaften
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
WEO Verwaltungs GmbH
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs GmbH
b) Unternehmen, bei denen aus wettbewerb srechtlichen Gründen eine vollständige
Veröffentlichung nicht zielführend ist:
Gesellschaft
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
c) Unternehmen, bei denen aufgrund eines eingeleiteten Schutzschirmverfahrens auf
eine Einbeziehung gem. § 296 Abs. 1 Nr. 1 bzw. 2 HGB verzichtet wurde:
Gesellschaft
St. Rochus Krankenhaus gemeinnützige GmbH
d) Unternehmen, die dieses Jahr nicht in den Beteiligungsbericht aufgenommen
wurden:
Gesellschaft
Begründung
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH i.L. kein operatives Geschäft
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG kein operatives Geschäft
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH kein operatives Geschäft
ENTEGA STEAG Wärme GmbH kein operatives Geschäft
ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG kein operatives Geschäft
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH kein operatives Geschäft
Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG kein operatives Geschäft
- 5 -
GELTUNGSBEREICH
Gesellschaft
Begründung
Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsge-
sellschaft mbH kein operatives Geschäft
HSE Beteiligungs-GmbH kein operatives Geschäft
HSE AVG Beteiligungs-GmbH i.L. kein operatives Geschäft
e) Unternehmen, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt mittel - bzw. unmittel-
bar eine Beteiligung geringer als 20 % hält und daher nicht berichtet werden:
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt
Bayerische Rhöngas GmbH Gasversorgung Unterfranken
GmbH 4,89 %
cesah GmbH Centrum für Sa-
tellitennavigation Hessen Wissenschaftsstadt Darmstadt 10,00 %
EW Medien und Kongresse
GmbH ENTEGA AG 5,06 %
Fernwärmeversorgung Och-
senfurt GmbH
Gasversorgung Unterfranken
GmbH 3,25 %
FrankfurtRheinMain Corporati-
on Chicago
Frankfurt RheinMain GmbH
Intern. Marketing of the Region 2,00 %
Frankfurt RheinMain GmbH
Intern. Marketing of the Region Wissenschaftsstadt Darmstadt 2,00 %
Frankfurt Ticket Rhein-Main
GmbH
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Marketing GmbH 1,92 %
GasLINE CP Customer Projects
GmbH
GasLINE Telekomm.mbH & Co.
KG 1,77 %
GasLINE Telekomm. mbH ENTEGA AG 1,77 %
GasLINE Telekomm. mbH &
Co. KG ENTEGA AG 1,77 %
Gasversorgung Miltenberg
Bürgstadt GmbH
Gasversorgung Unterfranken
GmbH 3,25 %
Gasversorgung Unterfranken
GmbH ENTEGA AG 9,77 %
Gemeinschaftskraftwerk
Irsching GmbH ENTEGA AG 7,96 %
Gemeinnützige Kulturfonds
Frankfurt RheinMain GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 8,33 %
Gernsheimer Hafenbetriebs-
Gesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 16,00 %
Holzenergie Odenwald GmbH &
Co. KG i.L. ENTEGA AG 15,83 %
Kulturregion Frankfurt RheinMain-
gemeinnützige Gesellschaft mit
beschränkter Haftung
Wissenschaftsstadt Darmstadt 4,38%
Netzeigentumsgesellschaft Mör-
felden-Walldorf GmbH & Co. KG ENTEGA AG 18,57%
Netzeigentumsgesellschaft Mör-
felden-Walldorf Verwaltungs-GmbH ENTEGA AG 18,57%
- 6 -
GELTUNGSBEREICH
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt
Kurgesellschaft Bad König
GmbH ENTEGA AG 0,04 %
Nassauische Heimstätte Woh-
nungs- u. Entwicklungs GmbH bauverein AG 0,69 %
Neue Wohnraumhilfe gemein-
nützige Gesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 12,20 %
Rhein-Main-Verkehrsverbund
GmbH
Wissenschaftsstadt
Darmstadt 2,78 %
Stadtwerke Langen Immobilien
GmbH Stadtwerke Langen GmbH 8,84 %
Stadtwerke Langen GmbH ENTEGA AG 8,84 %
SWM Wind Havelland GmbH &
Co. KG ENTEGA Regenerativ GmbH 11,06 %
Unternehmensgesellschaft Ver-
kehrsverbund Rhein-Neckar
GmbH
Nahverkehr-Service GmbH
(NVS) 0,44 %
Wasserverband Hessisches
Ried Wissenschaftsstadt Darmstadt Abh. von Was-
serverbrauch
Wasserverband Modaugebiet Wissenschaftsstadt Darmstadt 11,68 %
Wasserverband Schwarzbach-
gebiet-Ried Wissenschaftsstadt Darmstadt
26,00 %
Zweckverband Tierkörperbesei-
tigung Hessen Süd Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,58%
8KU GmbH ENTEGA AG 11,06 %
IVM GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 3,11 %
Energiegenossenschaft Darm-
stadt-Dieburg eG ENTEGA Regenerativ GmbH 4,42 %
WEITERE HINWEISE
Aufgrund der Darstellung in TEUR im weiteren Verlauf des Berichts können sich
Rundungsdifferenzen ergeben. Die Firmierung der Unternehmen im B eteiligungs-
bericht wird zum Stand 30.06.2016 ausgewiesen.
Die Stadt - und Kreis -Sparkasse Darmstadt wird in dem Geschäftsfeld Weitere
Aktivitäten aufgeführt. Eine Einbeziehung in die im Folgenden dargestellten Grafi-
ken sowie Geschäftsfeldspezifika wurde nicht vorgenommen.
Die in den Einführungsseiten dargestellten Embleme unter der Rubrik Auszeich-
nung sowie die vorgestellten Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen
stellen einen Auszug der vorhandenen Aktivitäten dar. Die Definition „ Auszeich-
nung“ im oben genannten Zus ammenhang umfasst sowohl Zertifikate, Gütesiegel
und Qualitätsstandards, als auch Merkmale, die das jeweilige Geschäftsfeld hi n-
sichtlich der Qualität der Leistungserbringung bzw. des Angebotsspektrums aus-
zeichnen, dies kann auch Kooperationen und Netzwerke umfassen.
- 7 -
Erwerb der Anteile an: Erwerb der Anteile durch: alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
Marienhospital Darmstadt gGmbH Klinikum Darmstadt GmbH 0,00% 90,00%
St. Rochus Krankenhaus gemeinnützige GmbHKlinikum Darmstadt GmbH 0,00% 90,00%
Veräußerung der Anteile an: (ehemaliger) Anteilseigner: alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) ENTEGA AG 15,00% 0,00%
Bioenergie Aschaffenburg GmbH Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) 100,00% 0,00%
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 87,50%
HEAG Versicherungsservice-GmbH ENTEGA AG 100,00% 95,00%
HEAG Versicherungsservice-GmbH HEA G mobilo GmbH 95,00% 90,00%
HEAG Versicherungsservice-GmbH Klinikum Darmstadt GmbH 90,00% 85,00%
HEAG Versicherungsservice-GmbH W issenschafts- und Kongresszentrum
Darmstadt GmbH & Co. KG 85,00% 80,00%
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf
GmbH & Co. KG ENTEGA AG 42,02% 20,97%
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf
Verwaltungs-GmbH ENTEGA AG 42,02% 20,97%
Parc éolien Chermisey SAS ENTEGA AG 100,00% 0,00%
Parc éolien le Charmois SAS ENTEGA AG 100,00% 0,00%
Parc éolien Montafilant SAS ENTEGA AG 100,00% 0,00%
SüdW estStrom Südwestdeutsche
Stromhandels GmbH Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) 5,77% 0,00%
W ohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co.
Nordhessen KG bvd Mittelhessen GmbH 94,00% 0,00%
neu gegründete Gesellschaft Anteilseigner
Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co.
KG Wissenschaftsstadt Darmstadt
Darmstädter Stadtentwicklungs
Verwaltungsgesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt
ENTEGA STEAG Wärme GmbH ENTEGA AG
ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KGENTEGA AG
ENTEGA W indpark Hausfirste Verwaltungs-
GmbH ENTEGA AG
ehemalige Gesellschaft bisheriger Anteilseigner Begründung ehemaliger
Prozentsatz
BV D Heimbau GmbH & Co. KG bauverein AG Verschmelzung 100,00%
ENTEGA Energie Verwaltungs-GmbH HSE Beteiligungs-GmbH Verschmelzung auf
ENTEGA Energie GmbH 100,00%
HSE W asserversorgung Groß-Rohrheim GmbHENTEGA AG Verschmelzung auf
ENTEGA AG 100,00%
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg
GmbH i.L. ENTEGA AG Liquidation/wurde
gelöscht 100,00%
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar
Verwaltungs-GmbH HSE Netz AG Verschmelzung 100,00%
Gesellschaft Begründung
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf
GmbH & Co. KG Mittelbare Anteilsquote der Wissenschaftsstadt Darmstadt < 20 %
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf
Verwaltungs-GmbH Mittelbare Anteilsquote der Wissenschaftsstadt Darmstadt < 20 %
Änderungen des Berichtsumfangs
100,00%
100,00%
100,00%
Nicht mehr bestehende Gesellschaften
100,00%
49,00%
VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR
Anteilserwerbe
Anteilsveräußerungen
Prozentsatz
Neugründungen
- 8 -
bisherige Firma
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH
ENTEGA GmbH & Co. KG
ENTEGA Verwaltungs GmbH
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG.
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
HSE NATURpur Energie GmbH
HSE Netz AG
HSE Regenerativ GmbH
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
HSE Windpark Erksdorf GmbH
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft
Südhessen mbH
NATURpur Institut für Klima- und
Umweltschutz gemeinnützige GmbH
bisherige Rechtsform neue Rechtsform Anteilseigner Prozentsatz
ENTEGA GmbH & Co. KG ENTEGA Energie GmbH HSE Beteiligungs-GmbH 100,00%
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar
GmbH & Co. KG
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-
Neckar GmbH ENTEGA Netz AG 100,00%
neue Firma
ENTEGA Gebäudetechnik Verwalungs-GmbH
Änderung der Firma
ENTEGA Energie GmbH & CO. KG
VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR
Rechtsformwechsel
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
ENTEGA NATURpur AG
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Netz AG
ENTEGA Energie Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG.
ENTEGA Regenerativ GmbH
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Emilia Seniorenresidenz GmbH
ENTEGA AG
Entwicklung ausgewählter Kerngrößen des Stadtkonzerns in Geschäftsfeldsicht1
Energie &
Wasser Immobilien Mobilität Gesundheit
& Soziales
Kultur &
Freizeit
Telekomm-
unikation &
IT
Entsorgung
& Abwasser
Beteiligungs-
management Summe
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 79 79 15 16 2 8 17 1 217
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.385 1.396 192 330 151 132 211 696 4.493
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.450 180 89 185 9 108 143 4 2.168
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 11 -5 -32 -10 -5 6 9 -14 -40
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20% aus Sicht der Stadt 43 30 8 13 5 8 14 4 125
Anzahl der Beschäftigten 2.027 573 722 3.143 319 432 911 34 8.161
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 52 71 11 8 2 8 10 0,5 163
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.409 1.442 180 310 68 125 199 719 4.452
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.477 228 87 208 8 114 108 4 2.234
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) -15 12 -28 -9 0 4 1 -11 -46
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20% aus Sicht der Stadt 47 30 8 11 5 8 14 4 127
Anzahl der Beschäftigten 2.142 556 690 3.005 306 461 824 35 8.019
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 67 16 9 12 3 5 8 22 142
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.584 1.371 182 393 71 47 240 725 4.613
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.867 178 81 217 7 43 117 4 2.514
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 5 19 -28 -20 -13 1 0 -14 -50
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20% aus Sicht der Stadt 49 27 8 11 5 7 15 5 127
Anzahl der Beschäftigten 2.700 516 622 3.036 288 120 673 57 8.012
Geschäftsjahr 2015 2
Geschäftsjahr 2014 2
Geschäftsjahr 2013
1 Die Werte der abgebildeten Tabelle ergeben sich aus den Konzern bzw. Unternehmensangaben der jeweiligen G eschäftsjahre
und entsprechen den in den jeweiligen Beteiligungsberichten veröffentlichten Kerngrafiken (Vorwort des Vorstandes) . Nachträg-
lich eingetretene Änderungen wurden der Berechnungsgrundalge zu einem späteren Zeitpunkt nicht zugrunde gelegt.
2 Durch die Verabschiedung der Stadtwirtschaftsstrategie 2020 in 2015 wurde die Zuordnung der Unternehmen zu den G e-
schäftsfeldern neu geordnet. Die neue Zuordnung der Unternehmen wurde im Rahmen des Beteiligungsberichts auf das G e-
schäftsjahr 2014 und 2015 angewandt.
- 9 -
DIE BETEILIGUNGEN DER WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Die folgende Übersichte zeigt alle unmittelbaren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt auf.
Übersicht der Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden
Beteiligungsübersicht der direkten städtischen Beteiligungen
- 10 -
Eigenbetriebe
Eigenbetrieb Kulturinstitute
der Stadt Darmstadt
Kapital:
Eigenbetriebe
Eigenbetrieb für kommunale
Aufgaben und
Dienstleistungen (EAD)
Kapital:
Eigenbetrieb Bürgerhäuser
und Märkte der
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
Kapital:
Eigenbetrieb Bäder der
Stadt Darmstadt
Kapital:
Eigenbetrieb Darmstädter
Werkstätten und
Wohneinrichtungen
Kapital:
17.000 TEUR
1.000 TEUR
Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
48.533 TEUR
7,72 %
Kapital:
Anteile:
48.533 TEUR
11,74 %
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
75 TEUR
33,33 %
25 TEUR
50,00 %
202 TEUR
100,00 %
0 TEUR
50,00 %
Kapital:
Anteile:
0 TEUR
50,00 %
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
Eigenbetrieb
Immobilienmanagement der
Wissenschaftsstadt
Darmstadt (IDA)
Kapital:
15.500 TEUR
10.000 TEUR
HEAG HEAG
biolog GmbH
Darmstädter Entsorgungs- und
Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
ARGE Meinhardt/DED
ARGE Kilb/DED
Darmstädter Recycling Zentrum
GmbH (DRZ GmbH)
awaTech GmbH
HEAG
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Landkreis Darmstadt-Dieburg
Kapital:
Anteile:
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Landkreis Darmstadt-Dieburg
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Landkreis Darmstadt-Dieburg
- Müllabfuhr-Zweckv. Odenwald (MZVO)
DADINA - Darmstadt-Dieburger
Nahverkehrsorganisation
Zweckverband Verwaltungsverband für das
Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi
ZAS Zweckverband Abfallverwertung
Südhessen
SAVAG Südhessische Abfall-
Verwertungs GmbH
Mitgliedschaften in Zweck-
und Wasserverbänden
Die Höhe der Mitgliedschaften in den Zweck-
verbänden bemisst sich auf Basis einzelner
Parameter, die jährlich differieren. Daher werden
im Folgenden keine Mitgliedschaftsanteile
ausgewiesen.
48.533 TEUR
32,79 %
52 TEUR
25,00 %
M M
M
8.000 TEUR
6.200 TEUR
Kapital:
Anteile:
48.533 TEUR
3,89 %
HEAG M
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
-Landkreis Darmstadt-Dieburg
- Weitere
Wasserverband Hessisches Ried
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
Wasserverband Modaugebiet
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
Wasserverband Schwarzbachgebiet-Ried
- 11 -
Direkte Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
33.000 TEUR
100,00 %
100 TEUR
90,00 %
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
15 TEUR
12,20 %
234 TEUR
3,11 %
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
155 TEUR
16,00 %
26 TEUR
100,00 %
50 TEUR
100,00 %
26 TEUR
1,92 %
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
10,00 %
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
48.533 TEUR
38,85 %
25 TEUR
100,00 %
100 TEUR
100,00 %
5.120 TEUR
5,01 %
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
200 TEUR
40,00 %
100 TEUR
100,00 %
30 TEUR
4,79 %
Kapital:
Anteile:
120 TEUR
16,66 %
Kapital:
Anteile:
10.000 US-$
100,00 %
Kapital:
Anteile:
250 TEUR
2,00 %
Kapital:
Anteile:
184.185 TEUR
5,86 %
bauverein AG
cesah GmbH Centrum für
Satellitennavigation Hessen
FrankfurtRheinMain GmbH International
Marketing of the Region
FrankfurtRhineMain
Corporation Chicago
Gemeinnützige Kulturfonds
Franfurt RheinMain GmbH
Gernsheimer
Hafenbetriebsgesellschaft mbH
Unterstützungseinrichtung der
Firma Gernsheimer
Hafenbetriebsgesellschaft mbH
Darmstädter Stadtentwicklungs
GmbH & CO. KG
HEAG
Institut Wohnen und Umwelt
GmbH
ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und
Mobilitätsmanagement Region Frankfurt
Rhein-Main)
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
25 TEUR
70,00 %
50 TEUR
25,00 %
25 TEUR
100,00 %
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
26 TEUR
50,00 %
50 TEUR
25,00 %
Darmstädter gemeinnützige
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Gesundheits- und Pflege-
berufe DA–GG GmbH M
Gesundheits- und Pflege-
berufe DA-GG GmbH
SSG Starkenburg Service
GmbH
Klinikum Catering
Service GmbH
Medizinisches
Versorgungszentrum am Klinikum
Darmstadt GmbH
KulturRegion Frankfurt RheinMain-
gemeinnützige GmbH
Neue Wohnraumhilfe gGmbH
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungs GmbH & Co. KG
HEAG Wohnbau GmbH
WDB Wissenschaftsstadt
Darmstadt Verwaltungs GmbH
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Marketing GmbH
Frankfurt Ticket RheinMain
GmbH
Wissenschafts- und Kongresszentrum
Darmstadt GmbH & Co. KG
Wissenschafts- und Kongresszentrum
Darmstadt Verwaltungs-GmbH
M
Kapital:
Anteile:
125 TEUR
2,78 %
Rhein-Main-Verkehrsverbund
GmbH (RMV)
Kapital:
Anteile:
105 TEUR
100,00 %
Emilia Seniorenresidenz
GmbH
Direkte Beteiligungen
Kapital = gezeichnetes Kapital
Beteiligungsgesellschaft 1. Grades
Beteiligungsgesellschaft 2. Grades
Beteiligungsgesellschaft 3. Grades
Beteiligungsgesellschaft 4. Grades
Mehrfachbeteiligung
Stand: 31.12.2015
M
Legende
M
M
Kapital:
Anteile:
26 TEUR
0,59 %
Kapital:
Anteile:
63 TEUR
0,48 %
HEAG mobiBus
GmbH & Co. KG
HEAG mobiBus
Verwaltungs-GmbH
M
M
Trägerschaft:
60,00 %
Stadt- und Kreis-Sparkasse
Darmstadt
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
50,00 %
Sanitätshaus am Klinikum
GmbH
Kapital:
Anteile:
8.000 TEUR
100,00 %
Klinikum Darmstadt GmbH
M
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
Darmstädter Sportstätten
Verwaltungs-GmbH
Kapital:
Anteile:
200 TEUR
100,00 %
Darmstädter Sportstätten GmbH
& Co. KG
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
100 %
Centralstation
Veranstaltungs-GmbH
Kapital:
Anteile:
Darmstädter Stadtentwicklungs
Verwaltungs-GmbH
25 TEUR
100,00 %
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
90,00 %
Marienhospital Darmstadt gGmbH
Kapital:
Anteile:
St. Rochus Krankenhaus GmbH
Kapital:
Anteile:
10 TEUR
8,33 %
Gemeinnützige Kulturfonds
Frankfurt RheinMain GmbH
Kapital:
Anteile
1,3 TEUR
4,38 %
Kulturregion Frankfurt
RheinMain-gemeinnützige
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung
25 TEUR
90,00 %
- 12 -
DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich zur weiteren Verbesserung von Unterne h-
mensleitung, -steuerung und - transparenz in 2012 entschlossen, einen "Darmstädter
Beteiligungskodex" zu erarbeiten. Mit der Einführung des Kodex zählt Darmstadt zu
den ersten Kommunen in Hessen, die diese Herausforderung angenommen und umge-
setzt haben.
Bei der Ausarbeitung des Darmstädter Beteiligungskodex im Sinne eines Public Co r-
porate Governance Kodex ging es darum, die kommunalen Anforderungen herausz u-
stellen. Der Kodex soll das Vertrauen der Öffentlich keit in Entscheidungen von Politik,
Verwaltung, Beteiligungsmanagement und kommunalen Beteiligungsunternehmen
weiter erhöhen.
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung der Wissenschafts stadt Dar m-
stadt haben den Darmstädter Beteiligungskodex im Jahr 2012 mit der Maßgabe b e-
schlossen, dass die Regelungen für die Mehrheitsbeteiligungen (> 50 %) der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt zu einer einheitlichen Handlungsleitlinie werden. Mit der
Überarbeitung des Kodex in 2014 wurden neue Entwicklungen der Public Co rporate
Governance berücksichtigt, z. B. Compliance und gleichberechtigte Berücksich tigung
von Frauen und Männern.
Als Beteiligung im Sinne des Darmstädter Beteiligungskodex werden neben den Per-
sonen- und Kapitalgesellschaften, wie GmbH & Co. KG bzw. GmbH und AG, auch die
Eigenbetriebe als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Zweck-
verbände, an denen die Wissenschaftsstadt Dar mstadt gemeinsam mit maximal einer
weiteren Gebiets körperschaft beteiligt ist, gesehen. Diese Definition ist unabhängig
von der juristischen Definition einer Beteiligung.
Von den im Beteiligungsbericht dargestellten 126 Beteiligungen (einschließlich Stadt-
und Kreis-Sparkasse Darmstadt) fallen 98 Beteiligungen in den Geltungsbereich des
Beteiligungskodex. Darüber hinaus wenden zwei Beteiligungen auf freiwilliger Basis
den Darmstädter Beteiligungskodex an.
Von den 100 Beteiligungen haben 81 eine Entsprechenserklärung abgegeben. Weitere
6 Beteiligungen haben die Abgabe einer Entsprechenserklärung angekündigt.
- 13 -
DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX
Die 13 Beteiligungen, die den Darmstädter Beteiligungskodex nicht anwenden, befin-
den sich in Liquidation bzw. in der Insolvenz, haben ihren Sitz außerhalb von Dar m-
stadt oder deren jeweilige Gesellschafter haben der Anwendung des Kodex nicht zuge-
stimmt.
Die Empfehlungen1 aus dem Darmstädter Beteiligungskodex werden von den Beteili-
gungen zu hohen Anteilen erfüllt. Dies zeigt die Auswertung der 81 (Vorjahr: 84) abge-
gebenen Entsprechenserklärungen:
Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Erfüllungsgrad der Empfehlungen ve rbessert.
96 % der Beteiligungen (Vorjahr: 93 %) erfüllen mehr als 75 % der Empfehlungen.
Im Anhang ist der vollständige Darmstädter Beteiligungskode x mit den einzelnen
Empfehlungen und zusätzlich den Erläuterungen bei vorliegenden Abweichungen dar-
gestellt.
1 Je nach Rechtsform und Gesellschaftszweck gibt es bis zu 83 Empfehlungen.
- 14 -
FRAUENANTEILE INNERHALB DES STADTKONZERNS
Anteil Frauen in Geschäftsleitungen
Summe aller besetzten
Geschäftsleitungspositionen:
202 (Vj.:212)
Anteil männlich:
84,2% (Vj.: 80,7% )
Anteil weiblich:
15,8% (Vj.: 19,3% )
84,2%
1 5,8%
Anteil Frauen in Aufsichtsgremien
Summe aller besetzten
Positionen in Aufsichtsgremien:
417 (Vj.: 393)
Anteil männlich:
40,8% (Vj.: 55% )
Anteil weiblich:
59,2% (Vj.: 45% )
40,8%
59,2%
Anteil Frauen an Gesamtbelegschaft (inkl. Auszubildende)
Summe Beschäftigte 1:
8.161 (Vj.: 7.394)
Anteil männlich:
52,5% (Vj.: 50,9% )
Anteil weiblich:
47,5% (Vj.: 49,1% )
52,5%
47,5%
1Die Summe der dargestellten Beschäftigten bezieht sich auf die zur Verfügung gestellten Beschäftigtenzahlen, bei
denen eine Unterteilung der Geschlechter vorgenommen wurde. Die Gesamtsumme der Beschäftigten des Stadtko n-
zerns inkl. Auszubildende beläuft sich auf 8.161 (Vj.: 7.954) Personen.
- 15 -
FINANZ-, LEISTUNGS- UND WIRKUNGSZIELE
Die folgenden Kennzahlen ausgewählter Unternehmen werden durch die jeweiligen
Gesellschaften quartalsweise gegenüber dem Beteiligungsmanagement der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt (HEAG) berichtet und für Steuerungszwecke verwendet.
Gesellschaft Kerngröße 1 Kerngröße 2 Kerngröße 3 Kerngröße 4
HEAG ROCE Beschäftigte
Beteiligungsmanagment Verschuldungsgrad HEAG Prognostizierte
Ausschüttung
HEAG-Konzern ROCE Beschäftigte Auszubildende Investitonen in imm.
Sachanlagevermögen
Teilkonzern E N TE GA AG ROCE Anlagendeckungsgrad II
Teilkonzern
Verschuldungsgrad
Teilkonzern Beschäftigte
ENTEGA AG ROCE Anlagendeckungsgrad II
ENT EGA
Verschuldungsgrad
ENT EGA Beschäftigte
ENTEGA Netz AG ROCE Stromnetz Gasnetz Strom-Hausanschlüsse
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ROCE Haftungsquote Beschäftigte
ENTEGA Regenerativ GmbH ROCE Regenerative
Erzeugungskapaz.
Anlagevermögen ENTEGA
Regenerativ Beschäftigte
ENTEGA Medianet GmbH ROCE Gasfasernetz Kundenverträge Beschäftigte
ENT EGA Energie GmbH ROCE Stromkunden Verträge Gaskunden Verträge Beschäftigte
COU NT+CARE GmbH & Co. KG ROCE Beschäftigte
citiworks AG ROCE Bürgschaftsauslastung Beschäftigte
Teilkonzern bauverein AG EK-Quote Wohnungsleerstandsquote Ergebnis BVD Gewerbe Ergebnis HEAG Wohnbau
GmbH
bauverein AG Eigenkapitalrendite Wohnungsleerstandsquote Mieterprivatisierung Fluktuation
(Neuvermietung)
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH Adj. Jahresüberschuss Wertzuwachs durch
Fördermittel
vermiedene CO 2-
Emissionen
Fahrgäste HEAG-Bus und
-Straßenbahn
HEAG mobilo GmbH Kostendeckungs-grad Nf-Quote
Straßenbahnhaltestelle
Fremdüberwachung
Leitstelle Mitarbeiter Infrastruktur
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG ROCE Betriebsleistung Fahrgäste mobiBus
HEAG mobiServ GmbH ROCE Umsatz je Mitarbeiter Verkaufte Dieselmenge Mitarbeiter Buswerkstatt
HEAG mobiTram Gmbh & Co. KG ROCE Betriebsleistung
Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) ROCE Betriebsleistung Mitarbeiter
Omnibusbetrieb Fahrgäste NVS
Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) Kostendeckungsgrad DB aus Drittmitteln Anzahl betreuter Projekte Beschäftigte
Klinikum Darmstadt GmbH Kostendeckungsgrad Auslastung Case Mix Fallzahl
Zweckverband Gesundheitsamt Kostendeckungsgrad Medizinische
Untersuchungen Belehrungen IfSG
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und
Dienstleistungen (EAD) Kostendeckungsgrad Gebühren am Umsatz Qualitätsnote Sauberkeit Verwertungs-Beseitigungs-
Quote
ZAS Zweckverband Abfallverwertung
Südhessen Angelieferte Müllmenge davon: EAD davon: Riedwerke davon: Abfälle zur
Verwertung
DADINA Kostendeckungsgrad Entwicklung Fahrgastzahl Pünktlichkeit Zufriedenheit
Wissenschafts- u. Kongresszentrum
Darmstadt GmbH & Co. KG Kostendeckungsgrad Beschäftigte Veranstaltungen Besucher
Eigenbetrieb Kulturinstitute Kostendeckungsgrad Beschäftigte Ausleihungen
Stadtbibliothek
Eintrittserlöse
Mathildenhöhe
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing
GmbH Kostendeckungsgrad
- 16 -
GESCHÄFTSFELDER DER STADTWIRTSCHAFT
- 17 -
2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
44,13% 139 1 25 40 150 0 0 - -100,6%
88,45% 562.858 2.719 17.650 20.711 81.826 0 17 6,6% -
200.000
41 0 16,2%88,45% 61.057-
88,45% 328.997 -11.150 20.000 8.883
1.025 1.068 5.163 0
88,45% 0 2 25 32
-
33 0 0 7,4% -
- 88,45% 648 64 1.000 3.055 3.523 0 0 2,6%
0
ENTEGA NATURpur AG
13
citiworks AG
3.309
0 8
131.425 22
6,7%
-
Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH - - 175.301 -6.675 8.000 47.597 309.936 16 2784 -2,0% -
312.802 60
- 62,6%
8,0%
49.099 15
213
1.238 101 4.106 14.852 0 211 19,7%
-
100
-105,1%28.469
66.34388,45% -23.231
400.058 1
134
713
2.798.961
An dieser Stelle werden Werte aus den jeweiligen Teilkonzernabschlüssen verwendet.
34.738
18.435 1.592.228
694.599
161.723
0
-
-
3,1%
-38.220
108
-49,6% -
120 -7,1%
-10.622
3.600
156.899
88 2136
642.828
Anteil der
Wissenschaftsstadt Da
rmstadt
- 88,45%
-
-
-
-
94,99% - 48.533
48.533
146.278
184.185
10.752
146.278
134.175
328.867
-
-366
16.669
-
- -
-
34
30
3004
-
3,9% -
1,6%
-5,0%
-
-
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
988.850
88,45%-
-31.914
1.584.040
248.130
1.752.491
74.015
Effizienz:Klasse GmbH -
88,45% 0
400.085 386ENTEGA AG
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH -
706
1.185.074
26.0000
-
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH - 28.452
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH
ENTEGA Netz AG
Teilkonzern bauverein AG
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
40
HEAG Konzern
Teilkonzern ENTEGA AG
88,45% -0 0
Geschäftsfeld Energie & Wasser
- 18 -
2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
0 6,2%
1.390 8.358 0
-
3.261 572 1
-
- 88,45% 71 -130 3.932 2.944 12.420
- 88,45% 5.762 1.267 10.929 12.196 39.800 0
6.778
1.145 -114 1.000 -393 8.393 0
0
0
-8.087 100 - 94.406 3 0 -4,1% -
0 1,7% -
- 88,45%
15.671
4.300 21.016 0 0 7,0%
-
25
-
- 79,60% 988 182 100 1.923 6.652 0 0 5,9% -
27 35 0 0 6,2% -
0
88,45%
88,45% 3.217 81 150 6.632 26.805 0 0 2,3%
0
-
0
2,4%
0
0 2,1%
- 88,45% 1.194 246
0
- 88,45% 0
-
- 88,45% 0 7 25 32 40
-
0
0 6,4% -
25
151.941
20,1%
2.012 195 60 4.059 13.736 0 0 5,2%
10.198
7,6% -
27
-
- 88,45% 0 2 25
0
0
-1.313
541 13.202
27 30 0 0 7,3% -
0
-
0
- 88,45% 0 2 25
-
2
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
- 43,34% 17.714 -194
270
88,45%
2
-289
- 88,45%
88,45%
- 88,45%
2.000
29
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
2.21488,45%
00
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
-
-42
1.296
3,3%
-7,6%
-
0
-Parc éolien Baudignécourt SAS
(Frankreich) -
1.856
158.333 0 0 -0,1% -
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
(Frankreich)
- 77,39%
Piecki sp. z o.o. (Polen)
Ausweis erfolgt in Polnischen Zloty
HSE Energie France SAS (Frankreich)
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
ENTEGA Regenerativ GmbH
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
(Frankreich)
2.975
1.000
7.645
27 29
25
4,6%
- 19 -
2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
- 22,02%
WEO Verwaltungs GmbH - 29,48% 0 4 25 36 47 0 0 - -
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI.
Betriebs KG - - 8.060 -547 200 - 49.858 0 0 3,7% -
- 24,12% 0 3 31 71 77 0 0 4,3% -
- 24,12% 74.373 4.595 16.500 43.422 116.384 12 385 6,5% -
27.698
- 65,45% 24.209 770 1.534 2.324 11.231 2 33 10,9%
1 196 28,7% -
1.872.138108.616
- 88,45% 1.069.726 -45.160 6.953 295.440
- 66,25% 790 96 100 1.035 3.324 0 0 5,7% -
-
-92.749
0 2,3% -
ENTEGA Energie GmbH
-
20.049 0
1.500
306.024
29.793
-
-
- - - -
0
-
0,9%0 93
726
2
1.500
5.120
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
- - -
-
bauverein AG
720
29,48% 41 -610
-4.845
91,92%
68,82%
0
0
7,9%
10
0
0
87
WEO GmbH & Co. KG
100
25
8.800
15.885
- 4.496
bvd Mittelhessen GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co.
Freiberg KG
-
-
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
3.714
88,89%
BVD Gewerbe GmbH
HEAG Wohnbau GmbH
68,82%
- 88,45%
5,86%
282
6.868
10.892
13.251
15.937
-1.440
184.185
25
HSE Beteiligungs-GmbH -
36
3,7%
7,3%
-610 23.135 0
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
5,1%
27
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
88,36%
92,36%
Hessenwasser GmbH & Co. KG
Global Tech I GmbH
-BVD New Living GmbH & Co. KG 95,31%
95,31%
BVD Freiberg GmbH
959
- 2.039
0
0
24.190
-
-
120.427
10.000 27.208
1.000
-4.356
5.651
800.697
5
-
-
7,3%
13
2,8%
-
-
-
98,4%
595
17.038
32.847
-
-
0
0
0
0
79
9,7%
0
188
Geschäftsfeld Immobilien
- 20 -
2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
400
-
7,7%
3,9%
4.926 2 2 - 77,6%
22,2%
-
-
6
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG
-
33.000
ImmoSelect GmbH 26
10.000
30
200
20.452
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der
Wissenschaftsstadt Darmstadt -
40,00%
100,00% - 650 -239 3.326
- 88,45%
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH
& Co. KG -6.322-
-
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 100,00% -
42,8%
-49,7%
-
-
-86,9%207
2,9%
25
154,0%
8,2%
-
-
0 -67,0%
-
0
35
00
0
16
42
2
-
0
2,5%
0
-
-
-
--
0
0
1.883
171.929
39
012.808 0
0
70
62.490
16.080
25
25
-
154
26 39 0
101.96486,83% 15.584
214.288
2.344200-2.545
128100
31
577 0
-
88,45%-
-90,00%
-
0-
-
215
0
0
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt
Verwaltungs-GmbH
BVD Südhessen GmbH
0
100,00%
487
538
-47
52
2
-
586
2.600
2.312
0
-
52,00%
-
0
25.330
76
4.961
7064
1
63.018
0
4.466
-7.510
Stadtbau Freiberg GmbH
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der
Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
GVD Grundstücksentwickungs- und Verwertungs-
gesellschaft mbH i.L.
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
Gemeinnützige Baugesellschaft
Erbach mbH
45,26% 22.740
BVD Verwaltungs-GmbH
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG
GmbH & Co. Südhessen KG
957
-
87,56%
95,31%
95,31%
0
95,31%
-252
168
686
-
324.887
-
-
-13.318
8.212
126.481
3.087
0 -13 25
3.068
5
452
0
-
-
-
45,26%
Städtische Wohnungsgesellschaft
Freiberg/Sa. mbH
35.289
134
0
0
38
0
6,8%
5,5%
413
14
69,5%
-
-0
0
-113,7%
221.094
93.393
0
0
0
- 21 -
2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
-
0
-32.421
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
-
-
-77,2%
22,8%
10,2%
32,2%
10
463
-
-
-
-
3,3%
-
-
11
-
96
-
-108,6%
-99,3%
-
-84,2%
25
-
0,3%
-25 3,3%
263
-4,9%
6
8
19,0%
6,2%
118
168
19
0
0
0
0
7,9%
3,3%
-
198
0
0
-99,6%
1
37
2047
-
-
0
0
128
0,6%
553
7.173
-
8.950
6.135
50,00%
16.344
50
23.039
8
0
38.597
100,00%
967
0
70,29% 148.871
2.733
32
31
161.257
2.264
33
8.591
444
-534
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und
Wohneinrichtungen
Klinikum Darmstadt GmbH
1.873
-
106
2557
-
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-
GmbH
0
-5.956
411
-
- 335
84925
27
-
10.752
63
25
-
178
3.135
1
25.763
1.237 0
278.014
- 50,00%
-
- 20.166
2
-
1.371
50
553
-
50
70,29%
1
94
32.989
70,29%
100,00%
100,00%
-244-
26
252
0
0
31
0
-12,2%-146
1.066
217
29.853
14.234
100
412
25
0
14
-
0
0
-
218
46
8.000
26
12.983 -3.049
Gesundheits- und Pflegeberufe DA - GG GmbH
Bildungszentrum für Gesundheit - Mathildenhöhe
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum
Darmstadt GmbH ( MVZ)
120
1.000
- 3.939
-
25.612
3.533
HEAG mobilo GmbH
Sanitätshaus am Klinikum GmbH
Klinikum Catering Service GmbH
Emilia Seniorenresidenz GmbH
SSG Starkenburg Service GmbH
37,50%
100,00%
Marienhospital Darmstadt gGmbH
1.537
20.804
485
-166
1
-
69,46%
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
HEAG mobiServ GmbH
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 70,29%
56.155
-
39.978-
28.882
70,29%
0,59%
90,00%
70,00%
- 16.167
32
69,62%
4.698
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
0,48%
0
11.232 -0
Geschäftsfeld Mobilität
Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales
- 22 -
2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
-
-26,1%
-
8,2% -
-101,3%
-
45,9%0
0 13 - -100,0%
15.500
25
k.A. k.A. k.A.
25
17.000
1.500
4.600
25
169
25
k.A.
-
25
-3.059
84.608
-
-5,0%
0
-
4
-63,6%
22
29,6%
65
-57,4%
-
3,2%
0
-
0
0
2,5%0
0
-0
2 -
-
72
29
2.865
36
k.A.
52.946
-722
26325
3.055
2.161
0
544
Zweckverband Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt
und den Landkreis Darmstadt-Dieburg
0
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft
mbH
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
-
ENTEGA Medianet GmbH
-
-3.596Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
50
-
0
0
0
-
95,31%
666
122
243
k.A.
470
87
k.A.
24
0
- 88,45%
3
23,00%
31
191
1
0
114
0
13.681
0
0
-
63.125-
-1
-
-
563
1
219
25
11.001
-46,5%
0
9
0 8,1%
-
3184.795
27
29
k.A.
69.765
2.161-109
88,45%
45,11%
-
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt
Darmstadt
-
48.199
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH
45,11%
4.017
94,99%
-
32.083
100,00% - 911
Centralstation Veranstaltungs-GmbH - 100,00%
2.359
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
k.A.
-
SOPHIA Hessen GmbH
COUNT+CARE GmbH & Co. KG
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH
Medianet Breitband GmbH & Co. KG
-
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gGmbH
PEB Breitband GmbH & Co. KG
1.801
2.539
-119
- 88,45% 1.152 -1.524
-316
- 66,25%
66,25% 0 2
-
-
400 75.194
38
72.469 4
-48,0%
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT
- 23 -
2015
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
-
-
647
0
-
9,5%
121,6%
-100,0%
132,7%
0
0
25
-
-
100
0
-
0 1.505
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs-GmbH
793 k.A. -
-9,1%
-
-0
10
11.494
1
137,5%
0
0
4
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-GmbH
& Co. KG
100,00%
361
45
358
-
22,20%
HEAG Versicherungsservice GmbH
4,6%
-
32,1%4
60.204
212
-
256
k.A.
8
k.A.
-
-
-
103,4%
2
0
0
k.A.
1
k.A.
2023.697
4.536
- 60,00% k.A.
2.178
75
25 229104
1.563
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH
(DED GmbH)
55
192
-770
50,00%
36.200
0
4
0,9%
-
k.A.
-
100,00%
25,65%
- 50.400
50,00% 1.926
-- 54
k.A.
- 100,0%
- 222
-
75.786
1
132
4.599
0
0
0
1.158
182
0
20 -
281
19,1%
16,4%
0
1.519
- 50,00%
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH
(DRZ GmbH)
awaTech GmbH
-
- 0
-
17.180
8.036
2544
-
12,7%
k.A.
0
56.305
30
0 24,6%
0
1.140 34
-
15.925
k.A.
0 -
k.A.
27
25
Südwestdeutsche Rohrleitungsba
u GmbH
88,45%
16
-
88,45%HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
2
-
- 33.565
100,00%
1.030
-
4.239
49
2
254 110
-
7
- 93,93% 18 14 25
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
23.757
34 59
40.187
633
9
56
1.807
7,9%
286
20
366391
-
84,02%
-
1.235
1.539
MW-Mayer GmbH
biolog GmbH
4.412
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
Orgabo GmbH
33,33%
ARGE Meinhardt / DED
0
-
624
ARGE Kilb / DED
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und
Dienstleistungen (EAD)
24
50,00%-
84,02%
0
156
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser
Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement
- 24 -
- 25 -
Konzern
- 27 -
HEAG
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 2000 sowie info@heag.de
sowie http://www.heag.de
Gründung: 15.04.1912
Handelsregister: HRB 1059, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung des Beteiligungsmanagements für die
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Das Unternehmen ist diesbezüglich insbesondere für alle
mittelbaren und unmittelbaren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und, soweit
rechtlich möglich, für Eigenbetriebe und Mitgliedschaften der Wissenschaftsstadt Darmstadt in
Zweckverbänden zuständig. Ferner nimmt es die Holdingfunktion für Unternehmen
unterschiedlicher Rechtsformen durch die Beteiligung, den Erwerb, das Halten und die Verwaltung
und Verwertung anderer Unternehmen sowie von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere solcher
Unternehmen, deren Geschäftszweck die Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser, Wärme,
Anlagenbau, Wohnungswirtschaft, Entsorgung, Telekommunikation, IT und Verkehr ist, wahr.
Daneben kann das Unternehmen die Verwaltung und den Erwerb von Grundstücken,
grundstücksgleichen Rechten und anderen Vermögensgegenständen zu diesem Zweck vornehmen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 94,99%
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 5,01%
Beteiligungen
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 100,00%
ENTEGA AG 93,22%
bauverein AG 85,42%
HEAG Versicherungsservice GmbH 80,00%
HEAG mobilo GmbH 74,00%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Vorstand
Name, Vorname Position Vergütung
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 315 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 315 TEUR
Bezüge des Vorstandes
Im Geschäftsjahr 2015 betrugen die Bezüge des Vorstandes 630 TEUR.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 9,3 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 1. stv. Vorsitzender 7,1 TEUR
Stövesand, Margit 2. stv. Vorsitzende 7,1 TEUR
Metzger, Dagmar Stadtverordnete 3. stv. Vorsitzende 7,9 TEUR
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter Mitglied 6,1 TEUR
Arnemann, Ralf Mitglied 6,1 TEUR
Erb, Hans-Werner Mitglied 5,9 TEUR
Franz, Peter Stadtverordneter Mitglied 7,3 TEUR
Fürst, Hans Stadtverordneter Mitglied 6,1 TEUR
Gläser, Heinz Mitglied 5,9 TEUR
Habich, Silke Mitglied 7,3 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 6,1 TEUR
- 28 -
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Pakleppa, Ulrich Mitglied 6,1 TEUR
Perkuhn, Göran Mitglied 6,1 TEUR
Pörtner, Birgit Stadtverordnete Mitglied 6,1 TEUR
Seidler, Sabine Mitglied 6,1 TEUR
Speiser, Ronald Mitglied 6,0 TEUR
Wüst, Rainer Mitglied 6,0 TEUR
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich in 2015 auf 118,6 TEUR.
- 29 -
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 626.230 624.612 623.054
Immaterielle Vermögensgegenstände 18 17 43
Sachanlagen 10.697 10.198 9.688
Finanzanlagen 615.515 614.397 613.322
Umlaufvermögen 93.130 87.237 67.249
Vorräte 0 0 28
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 67.835 56.629 41.895
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 25.295 30.608 25.326
Rechnungsabgrenzungsposten 1.047 1.034 994
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 2.649 4.086 3.303
Summe Aktiva 723.056 716.969 694.599
Passiva
Eigenkapital 400.689 400.814 400.058
Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Kapitalrücklagen 329.445 329.445 329.445
Gewinnrücklage 20.442 20.442 19.942
Bilanzergebnis 2.269 2.394 2.138
Rückstellungen 14.530 14.094 15.189
Verbindlichkeiten 307.664 301.893 279.184
Rechnungsabgrenzungsposten 172 169 168
Summe Passiva 723.056 716.969 694.599
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 3.805 3.872 3.600
Umsatzerlöse 3.805 3.872 3.600
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 146 1.132 219
Betriebsleistung 3.952 5.003 3.819
Betriebsaufwand -6.652 -5.967 -6.603
Materialaufwand -783 -764 -721
Personalaufwand -3.687 -3.134 -3.165
Abschreibungen -530 -525 -523
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.653 -1.544 -2.194
Betriebsergebnis -2.701 -964 -2.784
Finanzergebnis 4.242 1.471 2.496
Erträge aus Beteiligungen 27.236 23.915 26.383
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 120 238 41
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 220 591 157
Abschreibungen auf Finanzanlagen -155 -8 -54
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.384 -10.469 -11.234
Aufwendungen aus Verlustübernahme -12.796 -12.796 -12.796
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.541 507 -288
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -17 64 -13
Sonstige Steuern -57 -58 -65
Jahresergebnis 1.467 513 -366
- 30 -
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 110,4% 110,3% 108,9%
Anlagenintensität 86,6% 87,1% 89,7%
Abschreibungsquote 0,1% 0,1% 0,1%
Investitionen (TEUR) 21.619 495 556
Investitionsquote 3,5% 0,1% 0,1%
Liquidität 3. Grades 293,9% 310,9% 419,9%
Eigenkapital (TEUR) 400.689 400.814 400.058
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 48.533 48.533 48.533
Eigenkapitalquote 55,4% 55,9% 57,6%
Bankverbindlichkeiten 278.429 276.169 265.826
Veränderung Verschuldung 5.651 -5.771 -22.709
Verschuldungsgrad 80,5% 78,9% 73,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 38,6% 13,3% -10,2%
Return on Investment (ROI) 0,2% 0,1% -0,1%
Eigenkapitalrentabilität 0,4% 0,1% -0,1%
Gesamtkapitalrentabilität 1,6% 1,5% 1,6%
Materialintensität 19,8% 15,3% 18,9%
Rohertrag (TEUR) 3.023 3.108 2.879
EBIT (TEUR) 11.860 10.393 10.843
EBITDA (TEUR) 12.390 10.918 11.366
ROCE 1,7% 1,6% 1,6%
Personal
Personalintensität 93,3% 62,6% 82,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 16 17 16
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 20 17 18
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 36 34 34
Frauenanteil Beschäftigte 55,6% 50,0% 52,9%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 1 0
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 0,0% -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 9
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 7
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42 42 43
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 100 90 93
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 27,8% 27,8%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 31 -
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die anspruchsvollen Rahmenbedingungen für die öffentliche Wirtschaft sowie die Größe und
Komplexität des kommunalen Beteiligungsportfolios machen ein effektives Beteiligungsmanagement
erforderlich. Auf Ebene der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist das Referat Stadtwirtschaftskoordination
Ansprechpartner für die Belange des Beteiligungsmanagements und K ommunikationsschnittstelle zur
HEAG. Die HEAG ist mit der Ausführung des Beteiligungsmanagements für die Wissenschaftsstadt
Darmstadt betraut und dient als Ansprechpartner für alle städtischen Beteiligungen.
Auch im Jahr 2015 hat die HEAG folgende Aufgaben und Dienstleistungen erbracht:
- Steuerung der Töchter (als strategische Managementholding)
- Verankerung der städtischen Ziele bei den Beteiligungen durch Vorschläge für Zielvereinba -
rungen für die oberste Führungsebene der Stadtwirtschaft
- Begleitung der städtischen Beteiligungen bei der Umsetzung des umfassenden Darmstäd -
ter Beteiligungskodex. Für das Geschäftsjahr 2015 wurde dem Darmstädter Beteiligungsko -
dex durch den HEAG-Aufsichtsrat und den HEAG-Vorstand entsprochen. Die Entsprechens-
erklärung kann unter www.heag.de eingesehen werden.
- Erarbeitung von Richtlinienempfehlungen, z. B. für den Bereich Risikomanagement
- Interne Unternehmensberatung der Stadtwirtschaft im Sinne einer internen Personalbera-
tung
- Personalsuche für die erste Führungsebene der städtischen Beteiligungen und Erstellung
von Geschäftsleitungsverträgen
- Erstellung des Beteiligungsberichts der Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Regelmäßige Berichterstattung zur wirtschaftlichen Situation ausgewählter Beteiligungen
an den Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Bereitstellung einer Konzerndatenbank
- Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei der Erstellung des Gesamtabschlus-
ses
- Wahrnehmung von Querschnittsfunktionen, z.B. Buchhaltungs- und Personaldienstleistun-
gen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und Unternehmen der Stadtwirtschaft
- Betreuung der kommunalen Mandatsträger in Aufsichtsgremien
- HEAG-Cash-Management und Finanzierungsberatung im Konzern
Wesentliche Projekte 2015 waren:
- Abschluss der Überarbeitung, Beschluss und Umsetzung der Stadtwirtschaftsstrategie
- Erstellung des ersten Klimaberichts der Darmstädter Stadtwirtschaft für die Wissenschafts-
stadt Darmstadt
- Durchführung des zweiten „Symposium Stadtleben“ gemeinsam mit TU Darmstadt und
Hochschule Darmstadt
- Durchführung des 7. Stadtwirtschaftsforums
- Ausweitung des Beratungsangebots für junge Unternehmensgründerinnen und Gründer, u.a.
durch eine Online-Plattform
- Entwicklung des ersten Produkthandbuchs der Unternehmen der Darmstädter Stadtwirt-
schaft
- Teilnahme an der Netzwerkinitiative „DAs Effizienznetzwerk“ zur Erfüllung der Vorgaben der
EU-Energieeffizienzrichtlinie und Durchführung des Energieaudits nach dem am 21. April
2015 in Kraft getretenen novellierten Energiedienstleistungsgesetz.
- Vorbereitung der Fusion der HEAG BKK und der BKK Linde zum 01. Januar 2016
- Weiterentwicklung der Entsprechenserklärung zum Darmstädter Beteiligungskodex
- Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei dem Aufbau der Darmstädter Sport -
stätten GmbH & Co. KG und bei Gründung und Aufbau der Darmstädter Stadtentwick lungs
GmbH & Co. KG
- Verankerung von Nachhaltigkeit in der täglichen Arbeit durch die Umsetzung der HEAG
Nachhaltigkeitsleitsätze und Abgabe der Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhal -
tigkeitskodex (abrufbar unter www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de)
- Interimistische Leitung des Eigenbetriebs Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt
Darmstadt (IDA) durch Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend
- Erarbeitung eines Wissensmanagement-Konzepts für die Stadtwirtschaft und Einführung
von Komponenten bei der HEAG (teilweise in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt)
- Kooperation mit dem Gründungszentrum HIGHEST der Technischen Universität Darmstadt
- Schulpatenschaften mit der Erich-Kästner- und der Herderschule in Darmstadt
- 32 -
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Organisation und Durchführung einer unternehmensübergreifenden Informationsveranstal-
tung zu den Themen BilRUG und GoBD
- Organisation und Durchführung einer Schulung zum Europäischen Beihilferecht für kom -
munale Mandatsträger und Geschäftsführer
In der Erfüllung ihrer zahlreichen Aufgaben ist die HEAG ganz dem Dienstleistungsgedanken
verpflichtet und hat dafür bereits mehrfach das Zertifikat „ServiceQualität Deutschland“ erhalten. Dies
würdigt die Ziele der HEAG, Transparenz durch Information zu schaffen, Abläufe zu beschleunigen und
gemeinsame Projekte zu initiieren.
In den Umsatzerlösen von 3.600 TEUR (Vorjahr: 3.872 TEUR) sind im Wesentlichen die Erlöse a us
Vermietung von 1.921 TEUR (Vorjahr: 1. 919 TEUR) und die Umlagen der Verwaltungskosten für die
HEAG BKK und die HEAG PZK enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträge von 219 TEUR
(Vorjahr: 1.132 TEUR) werden insbesondere die periodenfremden Erträge aus der Auflösung von
Rückstellungen mit 98 TEUR (Vorjahr: 987 TEUR) und die Erträge aus dem Programm HEAG
Rad & Tat von 77 TEUR (Vorjahr: 74 TEUR) ausgewiesen. Die Beteiligungserträ ge von 26.383 TEUR
(Vorjahr: 23.915 TEUR) enthalten im Wesentlichen die phasengleich bilanzierten Dividenden der
bauverein AG mit 11.231 TEUR (Vorjahr: 21.524 TEUR) und der ENTEGA AG (vormals: HEAG
Südhessische Energie AG [HSE]) mit 15.151 TEUR (Vorjahr: 2.391 TEUR). Der jährlich zu
übernehmende Verlust der HEAG mobilo GmbH ist aufgrund des im Jahr 1995 mit der
Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt -Dieburg geschlossenen Vert rages auf
12.782 TEUR begrenzt. Für das Jahr 2015 wird ein Jahresfehlbetrag von 366 TEU R
(Vorjahr: Jahresüberschuss 513 TEUR) ausgewiesen. Die Bilanzsumme der HEAG ist im Jahr 2015 von
716.969 TEUR auf 694.599 TEUR gesunken.
Die Minderung resultiert im Wesentlichen auf der Aktivseite aus dem Rückgang der sonstigen
Vermögensgegenstände durch geringerer Steuererstattungsansprüche und auf der Passivseite aus der
planmäßigen Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der Auszahlung der
passivierten 2. Tranche der Dividende für das Geschäftsjahr 2015. Das Eigenkapital beträgt
400.058 TEUR, sodass sich eine Eigenkapitalquote von 57,6 % (Vorjahr: 55,9 %) ergibt. Der
Bilanzgewinn beträgt 2.138 TEUR (Vorjahr: 2.394 TEUR). Zum Jahresende lagen keine
bestandsgefährdenden Risiken vor. Die HEAG bleibt die primäre Ansprechpartnerin der
Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Beteiligungen in allen Fragen des Beteiligungsmanagements.
Das Jahr 2016 wird geprägt sein durch die Umsetzung der in der Stadtwirtschaftsstrategie 2020
festgehaltenen Maßnahmen und Projekte. Am 10. September 2016 findet der zweite Tag der
Darmstädter Stadtwirtschaft statt. An diesem Tag präsentieren sich zahlreiche Unternehmen der
Stadtwirtschaft in der Darmstädter Innenstadt den Bürgerinnen und Bürgern. Die im Jahr 2015
begonnene Umstellung der Geschäftsberichtserstattung der HEAG im Sinne des „Integrated
Reporting“ wird ausgeweitet. Durch die Übertragung der Personalabteilung von der HEAG mobilo
GmbH auf die HEAG wird eine stärkere Bündelung der Personaldienstleistungen realisiert. Für die
Geschäftsjahre 2016 und 2017 werden Ausschüttungen der ENTEGA AG und der bauverein AG von
jährlich zusammen rd. 26 Mio. EUR erwartet. Die strukturbedingt negativen Ergebnisse der HEAG
mobilo GmbH wirken sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages in Verbindung mit dem
Verlustbegrenzungsvertrag mit jähr lich 12,8 Mio. EUR auf das Ergebn is der HEAG aus. Für die
Geschäftsjahre 2016 und 2017 sind Ausschüttungen der HEAG von rd. 0,4 Mio. EUR pro Jahr zu
erwarten.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Die Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 33 -
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Gewinnausschüttungen der HEAG an die Wissenschaftsstadt Darmstadt
Für die Geschäftsjahre 2004 bis 201 5 zahlte die HEAG Dividenden in Höhe von insgesamt
115,5 Mio. EUR an die Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Die Dividenden f ür das Geschäftsjahr 201 2 wurden bzw. werden in zwei Tranchen ausgeschüttet. Die
erste Tranche wurde in 2013 ausgezahlt (12.175 TEUR), die zweite Tranche wurde in 2015
ausgezahlt.
Entwicklung der HEAG-Dividende für die Geschäftsjahre 2004 – 2015 (inkl. Kapitalertragsteuer)
Anteilseigner der HEAG
Wissenschaftsstadt Darmstadt 94,99 % 900.000 Stückaktien
davon: Eigenbetrieb Kulturinstitute 32,79 % 310.718 Stückaktien
davon: Eigenbetrieb Bäder 7,72 % 73.170 Stückaktien
davon: Eigenbetrieb Bürgerhäuser 11,74 % 111.195 Stückaktien
davon: BgA Vivarium 3,89 % 036.842 Stückaktien
davon: BgA Kindertagesstätten 38,85 % 368.075 Stückaktien
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 5,01 % 47.504 Vorzugsaktien
- 34 -
HEAG-Konzern
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 2.119.807 2.108.305 2.011.642
Immaterielle Vermögensgegenstände 13.669 8.446 5.882
Sachanlagen 1.753.818 1.729.028 1.632.158
Finanzanlagen 352.320 370.831 373.602
Umlaufvermögen 848.615 753.170 754.474
Vorräte 65.582 97.439 62.243
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 343.649 311.145 323.426
Wertpapiere 150 150 0
Liquide Mittel 439.234 344.436 368.805
Rechnungsabgrenzungsposten 14.061 20.242 20.220
Aktive Latente Steuern 3.030 8.740 8.737
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 5.163 6.700 3.888
Summe Aktiva 2.990.676 2.897.157 2.798.961
Passiva
Eigenkapital 176.778 150.934 156.899
Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Kapitalrücklagen 329.445 329.445 329.445
Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital -236.651 -261.991 -256.946
Anteil anderer Gesellschafter 35.451 34.947 35.867
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 1.036 0 0
Sonderposten 653 612 532
Empfangene Investitionszuschüsse 92.745 86.404 85.592
Rückstellungen 529.473 562.076 623.952
Verbindlichkeiten 2.109.605 2.013.413 1.851.283
Rechnungsabgrenzungsposten 60.273 61.151 60.308
Passive latente Steuern 20.113 22.567 20.395
Summe Passiva 2.990.676 2.897.157 2.798.961
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 2.090.868 1.836.806 1.752.491
Umsatzerlöse 2.065.237 1.782.652 1.756.905
Bestandsveränderungen 18.444 44.980 -15.453
Andere aktivierte Eigenleistungen 7.187 9.174 11.039
Sonstige betriebliche Erträge 110.229 111.442 86.370
Betriebsleistung 2.201.097 1.948.248 1.838.861
Betriebsaufwand -2.142.794 -1.839.683 -1.743.096
Materialaufwand -1.633.008 -1.387.732 -1.320.760
Personalaufwand -222.582 -201.465 -201.804
Abschreibungen -116.467 -93.955 -79.371
Sonstige betriebliche Aufwendungen -170.737 -156.531 -141.161
Betriebsergebnis 58.303 108.565 95.765
Finanzergebnis -71.284 -72.787 -87.029
Erträge aus Beteiligungen 6.745 5.200 2.850
Erträge aus Gewinnabführung 146 6 252
Erträge aus anderen Finanzanlagen 11.347 12.290 14.242
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.660 7.880 2.883
Abschreibungen auf Finanzanlagen -188 -3.528 -1.664
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -97.850 -94.505 -105.473
Aufwendungen aus Verlustübernahme -144 -130 -119
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -12.981 35.778 8.736
Außerordentliches Ergebnis 0 -33.771 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -24.148 -24.053 -14.879
Sonstige Steuern -3.768 -3.972 -4.479
Ergebnisübernahme 16.398 17.302 19.638
Jahresergebnis -24.499 -8.716 9.016
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HEAG-Konzern
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 78,3% 74,5% 75,1%
Anlagenintensität 70,9% 72,8% 71,9%
Abschreibungsquote 5,5% 4,5% 3,9%
Investitionen 92.749 128.833 134.443
Investitionsquote 4,38% 6,11% 6,68%
Liquidität 3. Grades 101,5% 90,1% 94,2%
Eigenkapital (TEUR) 176.778 150.934 156.899
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 48.533 48.533 48.533
Eigenkapitalquote 5,9% 5,2% 5,6%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 1.280.204 1.209.570 1.120.173
Veränderung Verschuldung (TEUR) -52.035 -96.192 -162.130
Verschuldungsgrad >1000% >1000% >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -2,0% -1,4% -0,6%
Return on Investment (ROI) -1,4% -0,9% -0,4%
Eigenkapitalrentabilität -23,1% -17,2% -6,8%
Gesamtkapitalrentabilität 1,9% 2,4% 3,4%
Materialintensität 74,2% 71,2% 71,8%
Rohertrag (TEUR) 457.860 449.074 431.731
EBIT (TEUR) 76.397 125.931 112.990
EBITDA (TEUR) 192.864 219.886 192.361
ROCE 2,6% 3,4% 5,0%
Personal
Personalintensität 10,1% 10,3% 11,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - -
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - -
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2.942 2.934 2.885
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 121 115 119
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 73 66 67
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
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Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Bereinigt um Mehrfachbeteiligungen werden unter der HEAG 100 Beteiligungen des insgesamt 150
Beteiligungen umfassenden Portfolios der Wissenschaftsstadt Darmstadt gebündelt. Im ENTEGA -
Konzern zählen hierzu 70 Beteiligungen, die bauverein AG hält 20 Beteiligungen und die HEAG mobilo
GmbH (HEAG mobilo) ist Anteilseignerin von sechs Beteiligungen. Außerdem ist die HEAG an der
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH und der HEAG Versicherungsservice GmbH
direkt beteiligt.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden im HEAG -Konzern Umsatzerlöse von 1.757 Mio. EUR erwirtschaftet.
Die Verminderung der Gesamtleistung von 1.837 Mio. EUR auf 1.752 Mio. EUR ist überwiegend auf
das Absinken von Handelsumsätzen im Energiebereich sowie geringere Leistungen im Zusammenhang
mit der Entwicklung der Konversionsflächen im Immobilienbereich zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich im Geschäftsjahr um 25 Mio. EUR auf
86 Mio. EUR. Diese Position beinhaltet die Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagen von
16 Mio. EUR (Vorjahr: 28 Mio. EUR), die zum großen Teil aus Netzabgängen im Energiebereich und
der Veräußerung von Liegenschaften im Immobilienbereich resultieren. Weiterhin sind hier
16 Mio. EUR aus dem Abgang der Beteiligung an der Aschaffenburger Versorgungs- GmbH sowie der
Endkonsolidierung der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG (HEGEMAG) und
von drei französischen Windparks enthalten. Im Vorjahr waren 18 Mio. EUR aus dem Abgang von
Beteiligungen an der Gasversorgung Unterfranken GmbH und der Stadtwerke Freiberg AG sowie der
Endkonsolidierung einer französischen Solarparkgesellschaft enthalten. Rückläufig waren die Erträge
aus der Auflösung von Rückstellungen mit 21 Mio. EUR (Vorjahr: 37 Mio. EUR).
Der Materialaufwand verringerte sich im Berichtsjahr vorrangig durch die reduzierten
Handelsaktivitäten im Energiebereich sowie aufgrund geringerer Aufwendungen für die Entwicklung
von Konversionsflächen im Immobilienbereich im Vergleich zum Vorjahr auf 1.321 Mio. EUR. Für eine
marktbezogene Risikovorsorge für langfristige Strombezugsverträge ist ein Betrag von
37 Mio. EUR (Vorjahr: 25 Mio. EUR) im Materialaufwand enthalten. Das Rohergebnis ist von
561 Mio. EUR auf 518 Mio. EUR gesunken.
Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr mit 202 Mio. EUR im Vorjahresvergleich nahezu konstant.
Aufwendungen aus Tarifsteigerungen gleichen sich mit dem leicht rückläufigen Personalstand aus. Die
Abschreibungen sind im Geschäftsjahr von 94 Mio. EUR auf 79 Mio. EUR zurückgegangen. Dies
resultiert überwiegend aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf Energieerzeugungsanlagen im
Vorjahr sowie aus niedrigeren planmäßigen Abschreibungen aufgrund der Endkonsolidierung der drei
französischen Windparks. Unter anderem durch Einsparungen aus der Umsetzung der Maßnahmen
der Vorwärtsstrategie im Energiebereich und aufgrund von Sondereffekten aus der Rü ckstellungs-
bildung für rechtliche Risiken im Vorjahr konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf
141 Mio. EUR gesenkt werden. Im Zusammenhang mit den vorgenannten Effekten verringerte sich das
Betriebsergebnis im HEAG-Konzern von 109 Mio. EUR auf 96 Mio. EUR.
Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 14 Mio. EUR auf minus 87 Mio. EUR
verschlechtert. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen höhere Aufwendungen durch den Rückgang
des Zinssatzes für die Abzinsung der Pensionsrückstellun gen. Die Aufwendungen aus der
Rückstellungsbildung für Maßnahmen zur Restrukturierung im Energiebe reich führten im Vorjahr zu
einem außerordentlichen Aufwand von 34 Mio. EUR. Der Rückgang der Steuern vom Einkommen und
vom Ertrag von 24 Mio. EUR auf 15 Mio. EUR ist vorrangig das Ergebnis von weiteren steuerlichen
Optimierungen im Energiebereich. Für das Jahr 2015 wird ein Jahresüberschuss von 9 Mio. EUR
ausgewiesen (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 9 Mio. EUR).
Die Bilanzsumme des HEAG -Konzerns verringerte sich im Geschäftsjahr von 2.897 Mio. EUR um
3,4 % auf 2.799 Mio. EUR. Überwiegend durch die Endkonsolidierung der HEGEMAG sowie der
französischen Windparks ist der Rückgang der Sachanla gen um 97 Mio. EUR zu erklären. Das
Umlaufvermögen ist mit 754 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. Der Verminde rung
der Vorräte stehen witterungsbedingt höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im
Energiebereich und eine Erhöhung der flüssigen Mittel gegenüber . Das Konzerneigenkapital erhöhte
sich vor allem du rch den Jahres überschuss von 9 Mio. EUR abzüglich der überwiegend an
Minderheitsgesellschafter ausgezahlten Dividenden.
Die Rückstellungen werden zum Bilanzstichtag mit 624 Mio. EUR ausgewiesen und liegen damit um
62 Mio. EUR höher als im Vorjahr. Wesentliche Zuführungen betreffen die Pensionsrückstellungen
aufgrund des gesunkenen Zinssatzes für die Ermittlung der Abzinsung sowie drohende Verluste aus
langfristigen Strombezugsverträgen im Energiebereich. Die Verbindlichkeiten sind im Berichtsjahr vo n
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HEAG-Konzern
HEAG-Konzern
2.013 Mio. EUR auf 1.851 Mio. EUR zurückgegangen. Die Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten haben sich vorrangig durch die Endkonsolidierung der HEGEMAG und der
französischen Windparks reduziert. Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen so wie aus
Lieferungen und Leistungen weisen stichtagsbedingt niedrigere Werte aus. Der Rückgang der
sonstigen Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf die Auszahlung der passivierten zweiten Tranche
der Dividende für das Geschäftsjahr 2012 an die Wissenschaftsstadt Darmstadt durch die HEAG sowie
die Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Kreditgebern zurückzuführen.
Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt im Geschäftsjahr eine zahlungswirksame Erhöhung des
Finanzmittelfonds von 30 Mio. EUR. Dem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von
100 Mio. EUR und aus der Investitionstätigkeit von 45 Mio. EUR steht ein negativer Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit von 115 Mio. EUR gegenüber. Der Schwerpunkt der Auszahlungen für
Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in das Sachanlagevermögen liegt bei der
Netzinfrastruktur und regenerativen Erzeugungsanlagen im Ener giebereich, bei dem Erwerb von
Liegenschaften und der Errichtung von Gebäuden im Immobilienbereich sowie im Verkehrsbereich bei
Infrastrukturmaßnahmen und der Beschaffung von Omnibussen. Die Auszahlungen für Investitionen in
Finanzanlagen betreffen unter anderem die Auszahlung für weitere Ausleihungen an den Offshore -
Windpark Global Tech I. Daneben ergaben sich Einzahlungen aus Abgängen bei den Sachanlagen im
Wesentlichen durch Netzabgänge im Ener giebereich und die Ver äußerung von Liegenschaften im
Immobilienbereich sowie aus Einzahlungen aus der Veräußerung von Beteiligungen sowie aus
Abgängen aus dem Konsolidierungskreis.
Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich vorrangig durch die Auszahlungen für
die Tilgung von Krediten, die die Neuaufnahmen von Darlehen deutlich übersteigen, sowie aus den
gezahlten Zinsen. Die gezahlten Dividenden enthalten mit 11 Mio. EUR die Auszahlung der zweiten
Tranche der Dividende für das Geschäftsjahr 2012 durch die HEAG an die Wissenschaftsstadt
Darmstadt. Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Management-
und Kon trollsysteme zu begrenzen. Die Gestaltung des Risikomanagements innerhalb des HEAG -
Konzerns trägt den gesetzlichen Anforderungen des Gesetzes zur Kontro lle und Transparenz im
Unternehmensbereich (KonTraG) Rechnung.
Es werden Risiken in Risikokategorien eingeteilt und mit eine r Eintr ittswahrscheinlichkeit und
Schadenshöhe bewertet. Neben der regelmäßigen Berichterstattung, die quartalsweise dem
Aufsichtsrat vorgelegt wird, gibt es auch für unerwartete Risiken eine Berichtspflicht. Die wesentlichen
Risiken des Energiebereichs zu m Jahresende beziehen sich auf den Bereich der regulierten
Energienetze und die auf die Rentabilität des Gasturbinenkraftwerks und der Ge meinschaftskraftwerk
Irsching GmbH sowie das Ergebnispotenzial langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestaltungen
von Marktdesign und Marktpreisniveau. Daneben bestehen allgemeine Markt- und Betriebsrisiken
sowie erzeugungs- , bezugs - und ab satzseitige Chancen und Risiken aufgrund der künftigen
Preisentwicklung auf den Energiemärkten sowie der Umsetzung der strategische n Ausrichtung des
Energiebereichs. Neben den üblichen Risiken im Bereich der Wohnungswirtschaft gibt es im
Immobilienbereich unternehmerische Risiken im Zusammenhang mit der Konversion der Lincoln-
Siedlung in Darmstadt. Keine dieser Risiken erscheinen für sich oder in ihrem Zusammenhang als
unternehmensgefährdend.
Die Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres 2015 durch die Wirtschaftsprüfungs -
gesellschaft Deloitte & Touche GmbH hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein
uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften im HEAG -Konzern
angewendet.
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Teilkonzern bauverein AG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 872.174 907.359 856.323
Immaterielle Vermögensgegenstände 633 527 378
Sachanlagen 852.274 888.335 833.442
Finanzanlagen 19.267 18.497 22.503
Umlaufvermögen 115.503 116.434 131.726
Vorräte 17.302 51.859 30.565
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 46.381 42.044 40.891
Wertpapiere 150 150 0
Liquide Mittel 51.670 22.382 60.270
Rechnungsabgrenzungsposten 977 884 801
Aktive Latente Steuern 0 0 0
Summe Aktiva 988.654 1.024.677 988.850
Passiva
Eigenkapital 322.985 313.845 312.802
Gezeichnetes Kapital 184.185 184.185 184.185
Kapitalrücklagen 29.702 29.702 29.702
Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital 108.482 99.341 98.308
Anteil anderer Gesellschafter 616 617 607
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 0 0 0
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 38.892 38.422 44.144
Verbindlichkeiten 621.748 665.693 625.709
Rechnungsabgrenzungsposten 1.451 3.010 3.384
Passive latente Steuern 3.577 3.706 2.813
Summe Passiva 988.654 1.024.677 988.850
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 135.647 179.875 134.175
Umsatzerlöse 127.997 144.049 132.879
Bestandsveränderungen 7.032 34.968 64
Andere aktivierte Eigenleistungen 618 859 1.233
Sonstige betriebliche Erträge 16.985 14.480 16.909
Betriebsleistung 152.632 194.355 151.085
Betriebsaufwand -111.985 -153.618 -113.036
Materialaufwand -75.020 -114.406 -71.292
Personalaufwand -12.660 -13.142 -14.433
Abschreibungen -17.364 -17.730 -18.068
Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.940 -8.340 -9.243
Betriebsergebnis 40.647 40.737 38.049
Finanzergebnis -15.089 -16.781 -17.547
Erträge aus Beteiligungen 891 767 170
Erträge aus Gewinnabführung 146 5 252
Erträge aus anderen Finanzanlagen 340 312 423
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 133 224 184
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -20
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -16.456 -17.958 -18.437
Aufwendungen aus Verlustübernahme -144 -130 -119
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 25.557 23.956 20.502
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -493 -871 -559
Sonstige Steuern -2.934 -3.100 -3.274
Jahresergebnis 22.130 19.985 16.669
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Teilkonzern bauverein AG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 99,2% 99,5% 101,8%
Anlagenintensität 88,2% 88,6% 86,6%
Abschreibungsquote 2,0% 2,0% 2,1%
Investitionen 15.867 58.235 60.216
Investitionsquote 1,82% 6,42% 7,03%
Liquidität 3. Grades 97,3% 101,0% 118,9%
Eigenkapital (TEUR) 322.985 313.845 312.802
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 184.185 184.185 184.185
Eigenkapitalquote 32,7% 30,6% 31,6%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 521.806 567.989 535.540
Veränderung Verschuldung (TEUR) -6.598 43.944 -39.984
Verschuldungsgrad 206,1% 226,5% 216,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 16,3% 11,1% 12,4%
Return on Investment (ROI) 2,2% 2,0% 1,7%
Eigenkapitalrentabilität 6,9% 6,4% 5,3%
Gesamtkapitalrentabilität 3,9% 3,7% 3,6%
Materialintensität 49,2% 58,9% 47,2%
Rohertrag (TEUR) 60.626 65.469 62.883
EBIT (TEUR) 41.880 41.690 38.775
EBITDA (TEUR) 59.244 59.420 56.843
ROCE 4,3% 4,1% 3,9%
Personal
Personalintensität 8,3% 6,8% 9,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 101 97 101
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 98 93 102
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 199 190 203
Frauenanteil Beschäftigte 49,2% 48,9% 50,2%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 3
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 6 4 7
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 8 6 10
Frauenanteil Auszubildende 75,0% 66,7% 70,0%
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 45 44
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 61 67 68
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
Anzahl verwaltete Wohnungen 19 19.544 17.353
Wohnungsleerstandsquote 3,0% 3,0% 3,1%
Anzahl Mietprivatisierung 128 147 91
Ertrag Mietprivatisierung (TEUR) 12.138 10.404 7.288
Aufwand Instandhaltung u. Modernisierung (TEUR) 29.502 29.757 27.419
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern bauverein AG verwendet.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
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Teilkonzern bauverein AG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die bauverein AG ist als Spartenobergesellschaft gleichzeitig Muttergesellschaft des
immobilienwirtschaftlichen Teilkonzerns der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Kerngeschäftsfelder
der Unternehmensgruppe der bauverein AG umfassen die Vermietung von Wohn- und
Gewerbeeinheiten sowie das Bauträgergeschäft mit ergänzenden Dienstleistungen, die von operativ
tätigen Tochtergesellschaften der bauverein AG ausgeführt werden.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die BVD Heimbau GmbH & Co. KG im Wege der Gesamtrechts-
nachfolge auf die alleinige Kommanditistin bauverein AG übergegangen (Anwachsung). F erner wurde
in der Unternehmensgruppe der Verkauf der mittelhessischen Bestände mit 2.100 Wohneinheiten
zum 30.04.2015 realisiert und hieraus ein Ertrag aus Kostenerstattungen in Höhe von 2.085 TEUR
erzielt. Zur weiteren Fokussierung der Geschäftsaktivität en auf den südhessischen Raum wurde mit
den Verhandlungen über den Verkauf der Freiberger Beteiligungen begonnen und eine
Absichtserklärung zwischen der Stadt Freiberg, der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg/ Sa.
mbH und der bauverein AG abgeschlossen und die Bewertung der Beteiligungen vorgenommen.
Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse konnten Erträge aus Zuschreibungen von 5.327,1 TEUR
bereits im Jahresabschluss 2015 verzeichnet wer den. Der Teilkonzern hat das Geschäftsjahr 2015
mit einem Konzernjahresüberschuss von 16.669 TEUR, im Vorjahr von 19.985 TEUR abgeschlossen
und liegt damit um 3.316 TEUR unter dem Vorjahr.
Das Rohergebnis aus der Hausbewirtschaftung lag um 20.390 TEUR unter der Planung 2015, dies
resultierte im Wesentlichen aus dem Verkauf der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co.
Nordhessen KG zum 30.04.2015 sowie aus niedrigeren Bestandserhöhungen als geplant. Dafür fiel
das Rohergebnis für Verkaufstätigkeit um 17.432 TEUR höher aus als geplant. Hierfür waren
niedrigere Aufwendungen und höhere Bestandsveränderungen als geplant verantwortlich. Die
Konzernbilanzsumme ist von 1.024 .677 TEUR auf 988.850 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2015
gesunken. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bi lanzsumme beträgt nun 86,6 %
(Vorjahr: 88,6 %) %. Die Eigenkapitalquote des Teilkonzerns ist gegenüber dem Vorjahr auf 31,63 %
(Vorjahr 30,63 %) auf Grund des Jahresüberschusse s und einer geplanten Einstellung einer Rücklage
für sozialen Wohnungsbau erhöht.
Der Teilkonzern wird derzeit mit Eigenkapital der Aktionäre sowie durch Darlehen von
Kreditinstituten und anderen Kreditgebern finanziert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
erhöhte sich im Geschäftsjahr 2015 auf 66.345 TEUR.
Im Rahmen des begrenzten unternehmerischen Handelns ist die bauverein AG mit ihren
Tochtergesellschaften gleichermaßen mit Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt es, mit
Risiken verantwortungsvoll umzugehen, sie möglichst zu minimieren und gleichzeitig die Chancen zu
nutzen. Das gelingt nur, wenn man diese kontinuierlich identifiziert, bewertet und überwacht. Daher
wird bei der bauverein AG ein systematisches, auf die Besonderheiten der Immobilienwirtschaft
abgestimmtes Risikofrühwarnsystem eingesetzt.
Die bauverein AG erstellt einen eigenen CSR -Bericht. Der Konzern konzentriert sich klar auf die
Kernregion Darmstadt bzw. Südhessen. Um auch künftig gute Ergebnisse abliefern zu können und
gut aufgestellt zu sein, ist die Konzerngruppe bauverein AG dabei, sich neu aufzustellen: Altes wird
auf den Prüfstand gestellt, neue Geschäftsfelder sondiert und strategisch die Weichen dafür gestellt,
dass die Konzerngruppe bauverein AG auch künftig wachsen kann und auf Veränderungen am Markt
vorbereitet ist. Begleitet wird der Neuausrichtungsprozess durch regelmäßig stattfindende
Strategieworkshops.
Für das Jahr 2016 geht die integrierte Unternehmensplanung des Teilkonzerns von einem
Konzernjahresüberschuss von rund 21,2 Mio. EUR aus.
Die Prüfung des Konzernjahresabschlusses zum 31.12.2015 der bauverein AG durch Deloitte &
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften im Teilkonzern bau-
verein AG angewendet.
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Teilkonzern ENTEGA AG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 1.113.843 1.069.123 1.024.901
Immaterielle Vermögensgegenstände 11.858 7.349 5.473
Sachanlagen 769.951 712.032 672.433
Finanzanlagen 332.034 349.742 346.995
Umlaufvermögen 610.133 509.546 521.181
Vorräte 23.872 19.996 23.147
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 234.359 206.214 231.384
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 351.902 283.336 266.650
Rechnungsabgrenzungsposten 12.154 18.519 18.123
Aktive Latente Steuern 12.477 15.691 28.023
Summe Aktiva 1.748.607 1.612.879 1.592.228
Passiva
Eigenkapital 83.734 59.184 74.015
Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Kapitalrücklagen 105.336 105.336 105.336
Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital -180.451 -197.069 -183.038
Anteil anderer Gesellschafter 12.571 4.639 5.439
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 1.480 367 0
Sonderposten 653 612 532
Empfangene Investitionszuschüsse 92.357 86.016 85.204
Rückstellungen 401.926 437.363 494.956
Verbindlichkeiten 1.111.774 973.075 882.216
Rechnungsabgrenzungsposten 56.683 56.262 55.305
Summe Passiva 1.748.607 1.612.879 1.592.228
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 1.936.213 1.616.177 1.584.040
Umsatzerlöse 1.914.028 1.608.441 1.592.669
Bestandsveränderungen 13.990 1.429 -17.084
Andere aktivierte Eigenleistungen 8.195 6.307 8.455
Sonstige betriebliche Erträge 96.308 88.491 54.290
Betriebsleistung 2.032.521 1.704.668 1.638.330
Betriebsaufwand -1.975.849 -1.613.358 -1.573.500
Materialaufwand -1.554.060 -1.255.666 -1.237.817
Personalaufwand -175.893 -153.340 -166.293
Abschreibungen -87.833 -62.223 -50.040
Sonstige betriebliche Aufwendungen -158.063 -142.129 -119.350
Betriebsergebnis 56.672 91.310 64.830
Finanzergebnis -41.077 -42.474 -39.311
Erträge aus Beteiligungen 6.956 3.549 3.647
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 10.567 11.353 13.442
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.690 7.101 2.363
Abschreibungen auf Finanzanlagen -182 -3.639 -6.032
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -67.108 -60.838 -52.731
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 15.595 48.836 25.519
Außerordentliches Ergebnis 2.118 -35.130 -2.280
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -15.220 -23.651 -3.904
Sonstige Steuern -728 -473 -900
Jahresergebnis 1.765 -10.418 18.435
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Teilkonzern ENTEGA AG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 59,1% 49,5% 49,9%
Anlagenintensität 63,7% 66,3% 64,4%
Abschreibungsquote 7,9% 5,8% 4,9%
Investitionen 73.131 62.329 88.292
Investitionsquote 6,57% 5,83% 8,61%
Liquidität 3. Grades 98,5% 82,1% 84,1%
Eigenkapital (TEUR) 83.734 59.184 74.015
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 146.278 146.278 146.278
Eigenkapitalquote 4,8% 3,7% 4,6%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 448.703 335.237 281.520
Veränderung Verschuldung (TEUR) -25.168 -138.699 -90.859
Verschuldungsgrad >1000% >1000% >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,1% -0,6% 1,2%
Return on Investment (ROI) 0,1% -0,6% 1,2%
Eigenkapitalrentabilität 2,1% -17,6% 24,9%
Gesamtkapitalrentabilität 3,9% 3,1% 4,5%
Materialintensität 76,5% 73,7% 75,6%
Rohertrag (TEUR) 382.153 360.511 346.223
EBIT (TEUR) 74.195 106.212 81.919
EBITDA (TEUR) 162.028 168.435 131.959
ROCE 6,1% 5,3% 8,0%
Personal
Personalintensität 8,7% 9,0% 10,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1.550 1.589 1.518
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 668 559 528
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2.218 2.148 2.046
Frauenanteil Beschäftigte 30,1% 26,0% 25,8%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 91 - 74
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 14 - 16
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 105 k.A. 90
Frauenanteil Auszubildende 13,3% - 17,8%
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 76 - 78
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
Durchgeleitete Menge Strom (GWh) 3.744 9.100 8.800
Durchgeleitete Menge Gas (GWh) 7.121 4.300 4.700
Abgesetzte Menge Wärme (GWh) 209 231 262
Abgesetzte Menge Trinkwasser (Mio. m³) 14 13 14
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern ENTEGA AG verwendet.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
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Teilkonzern ENTEGA AG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Der ENTEGA-Konzern ist einer der führenden Energie - und Infrastrukturdienstleister Südhessens und
mit seiner Tochtergesellschaft ENTEGA Energie GmbH einer der größten Ökostrom anbieter in
Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern gehören die umweltschonende Energieerzeugung, der Bau und
Betrieb von Infrastruktur - und Energieerzeugungsanlagen, der Betrieb von Energie - und
Trinkwassernetzen, die Abfallentsorgung und Ab wasserreinigung, Telekommunikationsdienst -
leistungen und Energiedatenmanagement, der Vertrieb von Energie und Trinkwasser sowie die
Bereitstellung von Energieeffizienzlösungen.
Auch das Geschäftsjahr 2015 war für den ENTEGA -Konzern von einer zunehmenden
Wettbewerbsintensität im Energievertrieb und der negativen Entwicklung der Erzeugerpreise für Strom
geprägt, entsprechend konsequent wurde die bereits im Jahr 2013 begonnene Vorwärtsstrategie auch
2015 weiterverfolgt. Alle Geschäftsfelder haben die Maßnahmenumsetzung aktiv vorangetrieben. So
konnten von den insgesamt rund 300 definierten Maßnahmen 195 bis Ende des Jahres 2015
umgesetzt werden. Die für dieses Jahr vorgesehenen Ziele der Vorwärtsstrategie sind vollumfänglich
erreicht und in den wesentlichen Geschäftsfeldern sogar übertroffen worden. Die Vorwärtsstrategie hat
einen wesentlichen Anteil an der insgesamt positiven Ergebnisentwicklung im ENTEGA -Konzern. Neben
der Vorwärtsstrategie wurde im Geschäftsfeld Netze die Umsetzung des im Geschäftsjahr 2014
begonnenen Projekts „Große Netzgesellschaft“ weiter vorangetrieben. Schwerpunkte lagen hier in der
Optimierung der operativen Prozesse sowie des Lagerbereichs. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden
Betriebsteile der e -netz Südhessen GmbH & Co. KG zum 1. August 2 015 auf die ENTEGA AG sowie
zum 1. September 2015 auf die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. übertragen. Im
Geschäftsfeld Erzeugung wurde auch im Jahr 2015 der Bereich der regenerativen Energieerzeugung
weiter ausgebaut. Hier hat der Konzern zum Ende des Jahres insgesamt Erzeugungskapazitäten von
etwa 250 MW elektrischer Leistung in Bau bzw. Betrieb. Beim weiteren Ausbau der regenerativen
Energien legt der ENTEGA -Konzern seinen Schwerpunkt auf die Windenergie sowohl in der Region als
auch bundesweit. Dazu konnte die ENTEGA Regenerativ GmbH die Baugenehmigung für den Windpark
Hausfirste im Kaufunger Wald in Nordhessen erhalten und hat mit bauvorbereitenden Maßnahmen
begonnen. Demgegenüber wurden mit Wirkung zum 01.01.2015 u.a. alle Anteile an den französisch en
Windparkgesellschaften Parc éolien Le Charmois S.A.S., Parc éolien Montafilant S.A.S. und Parc éolien
Chermisey S.A.S. veräußert. Des Weiteren wurde mit der Umsetzung einer einheitlichen
Markenarchitektur für den ENTEGA -Konzern begonnen, deren Kern die weitestgehend
konzernübergreifende Nutzung der Marke ENTEGA ist. In diesem Rahmen wurde neben der ENTEGA
AG auch bei zahlreichen Tochterunternehmen die Firmierung entsprechend angepasst bzw. die
Anpassung für das Jahr 2016 vorbereitet. Im Geschäftsfeld Ver trieb ist es im Geschäftsjahr 2015
gelungen, sich in einem mehr als herausfordernden Marktumfeld nicht nur erfolgreich zu behaupten,
sondern darüber hinaus die Voraussetzungen für auch in der Zukunft überdurchschnittliche
Ergebnisse zu schaffen. So konnte die ENTEGA Energie GmbH einen Jahresüberschuss von 45,2 Mio.
EUR (Vorjahr: 18,2 Mio. EUR) erwirtschaften. Dies gelingt unter anderem durch eine weitere
Fokussierung und Stärkung der bereits seit 2013 eingeschlagenen Strategie der Konzentration auf das
Stammgebiet (Rhein-Main-Neckar-Gebiet). Im Jahr 2015 konnte beim Stromabsatz die an Endkunden
gelieferte Menge gegenüber dem Vorjahresniveau erneut leicht auf 6,3 Mrd. kWh gesteigert werden
(Vorjahr 6,2 Mrd. kWh). Der Gasabsatz an Endkunden hat sich auf 4,3 Mr d. kWh erhöht, nachdem im
Vorjahr aufgrund des sehr milden ersten Quartals nur 3,9 Mrd. kWh abgesetzt wurden. Im
Großhandelsbereich wurden die Mengen indes weiter planmäßig reduziert von 2,8 Mrd. kWh auf 2,5
Mrd. kWh im Bereich Strom und von 0,4 Mrd. kWh auf 0,3 Mrd. kWh im Bereich Gas. Der
Wasserabsatz liegt mit 13,5 Mio. m³ leicht über dem Niveau des Vorjahres (+1,4 %). Der
Wärmeabsatz fällt mit 261,6 Mio. kWh deutlich höher aus als im Vorjahr (231,2 Mio. kWh), was wie
auch bei Gasabsatz und -einspeisung in erster Linie auf die ungewöhnlich warme Witterung im Jahr
2014 zurückzuführen ist. Der ENTEGA-Konzern generierte im Geschäftsjahr 2015 eine Gesamtleistung
(Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen) von 1.584,0 Mio. EUR (- 2,0
%). Im Vergleich zum Vorjahr ist hier zunächst die negative Bestandsveränderung an unfertigen
Leistungen hervorzuheben, die sich in Höhe von 15,5 Mio. EUR aus der Fertigstellung eines für die
Gemeinde Fürth erstellten Glasfasernetzes ergibt. Die korrespondierende Erhöhung der Umsätze aus
dem Verkauf des Glasfasernetzes wird allerdings an anderer Stelle überkompensiert, so dass diese im
Vergleich zu 2014 insgesamt um 15,7 Mio. EUR bzw. 1,0 % niedriger ausfallen. Neben den
weggefallenen Umsätzen der französischen Windparks von 5,5 Mio. EUR liegt dieser Rückgang
insbesondere im Absinken der Handelsumsätze um 30,2 Mio. EUR begründet. Die Umsätze im
Endkundenvertrieb von Strom und Gas konnten trotz gesunkener Preise durch die Steigerung des
Absatzes leicht um 5,2 M io. EUR gesteigert werden. Die Umsätze aus dem Betrieb der Netze
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Teilkonzern ENTEGA AG
entwickelten sich analog den Mengen leicht rückläufig (- 2,6 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen
Erträge in Höhe von 54,3 Mio. EUR (Vorjahr 88,5 Mio. EUR) sind in beiden Jahren stark von
Einmaleffekten geprägt. Insgesamt ist das Niveau entlastender Einmaleffekte rückläufig. In beiden
Jahren sind hier die Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagen in Höhe von 8,1 Mio. EUR (Vorjahr
19,6 Mio. EUR) hervorzuheben, die jeweils im Wesentlichen aus Netzabgängen resultieren. Des
Weiteren sind in dieser Position Erträge von 11,9 Mio. EUR aus der Veräußerung der drei
französischer Windparks und der Beteiligung an der Aschaffenburger Versorgungs -GmbH enthalten.
Im Vorjahr fielen hier 19,1 Mio. EUR aus dem Abgang an der Gasversorgung Unterfranken GmbH, der
Stadtwerke Freiberg AG und der französischen Solarparkgesellschaft Future Energy Pissos No. 5 SARL
an. Ein weiterer Grund für den Rückgang ist schließlich das Absinken der Erträge aus der Auflösung
von Rückstellungen von 33,3 Mio. EUR im Jahr 2014 auf nunmehr 19,4 Mio. EUR. Annähernd
proportional zur Gesamtleistung verminderte sich der Materialaufwand um 17,9 Mio. EUR bzw. 1,4 %
auf 1.237,8 Mio. EUR. Der Materialaufwand enthält einen belastenden Sondereffekt aus der Zuführung
zur notwendigen marktbezogenen Risikovorsorge für langfristige Strombezugsverträge von 37,3 Mio .
EUR (Vorjahr 24,7 Mio. EUR). Der Rohertrag sank damit im Jahresvergleich um 14,3 Mio. EUR bzw.
4,0 % auf 346,2 Mio. EUR. Im ENTEGA -Konzern belaufen sich die Personalaufwendungen des
Geschäftsjahres 2015 auf insgesamt 166,3 Mio. EUR (+8,4 %). Während sich die durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl von 2. 148 auf 2.046 um 4, 8 % verringerte, ist der Anstieg des Aufwands im
Wesentlichen auf das Absinken des Zinssatzes für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen
zurückzuführen. Das EBIT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor sonstigen Zinserträgen
und Aufwendungen) als maßgeblicher finanzieller Leistungsindikator des ENTEGA -Konzerns liegt mit
75,9 Mio. EUR um 26,0 % unter dem Vorjahreswert von 102,6 Mio. EUR. Der Rückgang des EBIT ist
überwiegend durch den Wegfall entlastender Einmaleffekte in den sonstigen betrieblichen Erträgen
verursacht. Die Konzern-umsatzerlöse werden sich im Geschäftsjahr 2016 voraussichtlich auf rund 1,6
Mrd. EUR belaufen. Während für das EBIT ein leichter Rückgang erwartet wird, soll das Jahr 2016
letztlich mit einem Jahresüberschuss auf dem Niveau des Jahres 2015 abschließen.
In Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ist der Konzern grundsätzlich Ausfallrisiken
hinsichtlich der von uns gehaltenen Unternehmensbeteiligungen und der Ausleihungen und
Forderungen an Beteiligungsunternehmen sowie Zinsrisiken hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus
Darlehen ausgesetzt. Die wirtschaftliche Entwicklung und Risikolage der Unternehmensbeteiligungen,
insbesondere der Beteiligung an der Global Tech I Offshore Wind GmbH und an anderen
Minderheitsbeteiligungen wird fortlaufend überwacht. Eventuell notwendige Steuerungsmaßnahmen
werden frühzeitig ergriffen. Das Zinsänderungsrisiko für den variabel verzinslichen Teil der
Schuldscheindarlehen wird ebenfalls fortlaufend überwacht und gegebenenfalls durch
Sicherungsmaßnahmen gemindert. Zudem bestehen Wertänderungsstromrisiken aus dem Strom - und
Gasbezug für getätigte Absatzgeschäfte, die durch den Abschluss von Forwardgeschäften für Strom,
Gas und Emissionszertifikate sowie Strom -, Kohle-, Gas- und Öl-Swaps im Rahmen der Beschaffung
minimiert werden. Weiterhin gelten Mengenlimits für offene Positionen innerhalb der Portfolien.
Liquiditäts- und Ausfallrisiken aus diesen Geschäften begegnet der Konzern durch ein zentrales
Portfoliomanagement, Aufrechnungsvereinbarungen und Auswahl von solventen Handelspartnern.
Neben allgemeinen Markt - und Betriebsrisiken bestehen erzeugungs- , bezugs - und absatzseitige
Chancen wie auch Risiken aufgrund der künftig en Preisentwicklung auf den Energiemärkten sowie der
Umsetzung der strategischen Ausrichtung des ENTEGA -Konzerns. Wesentliche Risiken betreffen
hierbei insbesondere den Bereich der regulierten Energienetze und die auf die Rentabilität des GTKW
und der GKI sowie das Ergebnispotenzial langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestaltungen von
Marktdesign und Marktpreisniveau. Weitere regulatorische Chancen und Risiken können sich aus
Änderungen gesetzlicher Anforderungen an Energieunternehmen ergeben. Den Anforderungen des
„Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung
zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Dem
Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Un ternehmen bestandsgefährdend sind und
nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften Teilkonzern ENTEGA
AG angewendet.
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Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 95.599 93.151 93.572
Immaterielle Vermögensgegenstände 708 994 611
Sachanlagen 85.163 83.617 85.667
Finanzanlagen 9.728 8.540 7.294
Umlaufvermögen 62.679 62.589 68.122
Vorräte 3.957 4.932 6.041
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 49.581 49.901 49.708
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 9.141 7.756 12.373
Rechnungsabgrenzungsposten 63 35 29
Aktive Latente Steuern 0 0 0
Summe Aktiva 158.341 155.775 161.723
Passiva
Eigenkapital 33.261 34.232 34.738
Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Kapitalrücklagen 22.237 22.237 22.236
Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital 272 1.243 1.750
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 0 0 0
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 52.497 52.344 52.067
Verbindlichkeiten 70.615 67.489 73.466
Rechnungsabgrenzungsposten 1.968 1.710 1.452
Summe Passiva 158.341 155.775 161.723
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 42.908 47.493 49.099
Umsatzerlöse 42.297 46.215 47.956
Bestandsveränderungen 4 560 423
Andere aktivierte Eigenleistungen 606 718 720
Sonstige betriebliche Erträge 3.397 4.376 3.623
Betriebsleistung 46.305 51.868 52.721
Betriebsaufwand -70.798 -75.817 -77.459
Materialaufwand -23.737 -26.151 -27.197
Personalaufwand -31.887 -33.491 -34.389
Abschreibungen -9.256 -9.785 -10.068
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.918 -6.391 -5.804
Betriebsergebnis -24.493 -23.949 -24.737
Finanzergebnis -3.987 -4.893 -7.053
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 437 372 310
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 89 101 99
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -241
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.513 -5.366 -7.221
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -28.480 -28.842 -31.790
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3 -3 -3
Sonstige Steuern -199 -272 -121
Ergebnisübernahme 29.180 30.085 32.421
Jahresergebnis 498 968 507
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Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 106,1% 108,0% 115,1%
Anlagenintensität 60,4% 59,8% 57,9%
Abschreibungsquote 9,7% 10,5% 10,8%
Investitionen 8.782 10.490 14.570
Investitionsquote 9,19% 11,26% 15,57%
Liquidität 3. Grades 114,1% 117,1% 129,6%
Eigenkapital (TEUR) 33.261 34.232 34.738
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.752 10.752 10.752
Eigenkapitalquote 21,0% 22,0% 21,5%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 31.266 30.175 37.184
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.881 -3.126 5.977
Verschuldungsgrad 376,1% 355,1% 365,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -66,8% -61,3% -65,0%
Return on Investment (ROI) -18,1% -18,7% -19,7%
Eigenkapitalrentabilität -86,2% -85,1% -91,9%
Gesamtkapitalrentabilität -15,3% -15,2% -15,3%
Materialintensität 51,3% 50,4% 51,6%
Rohertrag (TEUR) 19.171 21.342 21.902
EBIT (TEUR) -24.056 -23.577 -24.427
EBITDA (TEUR) -14.799 -13.793 -14.359
Kostendeckungsgrad 62,2% 64,5% 62,6%
Personal
Personalintensität 68,9% 64,6% 65,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 512 574 598
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 79 90 96
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 591 664 694
Frauenanteil Beschäftigte 13,4% 13,6% 13,8%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 15 13 15
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 6 4 4
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 21 17 19
Frauenanteil Auszubildende 28,6% 23,5% 21,1%
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 48 47 46
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 52 49 48
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
Anzahl Straßenbahntriebwagen 48 48 48
Anzahl Straßenbahnbeiwagen 30 30 30
Anzahl Omnibusse 85 103 107
Fahrgäste in Mio. 41,5 45,0 45,1
Nutzungsquote je Einwohner 115,0 115,0 115,0
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern HEAG mobilo GmbH verwendet.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
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Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Der HEAG Verkehrskonzern als führender Verkehrs - und Infrastrukturdienstleister im öffentlichen
Personennahverkehr im Raum Südhessen hat in den letzten Jahren sein Mobilitätsportfolio,
insbesondere durch Kooperationen in den Bereichen Carsharing und Mietfa hrräder, erweitert. Das
Leistungsspektrum umfasst Straßenbahn- und Omnibusverkehrsleistungen in Darmstadt, in weiten
Teilen des Landkreises Darmstadt-Dieburg und an der nördlichen Bergstraße sowie die Instandhaltung
der Gleisanlagen, den Betrieb der Straßenbahn- und Omnibuswerkstatt, den Vertrieb von Fahrscheinen
und das Verkehrsmanagement der Leitstelle. Das moderne Verkehrsmanagement überwacht und lenkt
fast alle lokalen ÖPNV -Linien in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt -Dieburg und sorgt damit für
einen unternehmensübergreifenden möglichst reibungslosen Linienbetrieb in der Region.
Die Wirtschaftlichkeit des HEAG Verkehrskonzerns entwickelte sich 2015 besser als geplant. Dennoch
belastet die sogenannte „Zinsschmelze“ das wirtschaftliche Ergebnis des HEA G Verkehrskonzerns. Die
Bewertung von Pensionsrückstellungen führt durch das niedrige Zinsniveau zu höheren bilanziellen
Aufwendungen. 2015 war der bisher höchste Aufwand durch die Zinsschmelze zu verzeichnen.
Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an Gleis- u nd Fahrleitungsanlagen sind unausweichlich und
sind sowohl betrieblich als auch finanziell spürbar. Trotz zahlreicher Streckenerneuerungen in den
vergangenen Jahren ist ein Drittel der Gleisanlagen älter als 30 Jahre und mehr als die Hälfte älter als
20 Ja hre alt. Notreparaturmaßnahmen sind technische Grenzen gesetzt und können allenfalls
punktuell durchgeführt werden. 2015 wurden die Bauarbeiten auf der Heidelberger Landstraße
(Rasengleis) weitestgehend abgeschlossen. Außerdem wurden weitere Maßnahmen umgesetzt, wie
zum Beispiel Pflasterinstandsetzungen und die Erneuerung der Weichen und Gleisanlagen an der
Haltestelle Maulbeerallee.
Baumaßnahmen verzögerten sich in der jüngsten Vergangenheit immer wieder durch notwendige
Untersuchungen der Böden auf Kampf mittelrückstände. Die Risiken durch die Alterung sogenannter
Blindgänger aus den Weltkriegen sind gewachsen. Daher bestehen anspruchsvollere Vorgaben für die
Sondierung der Böden. Dies führt zu Mehrkosten. Je nach Lage und Bodenbeschaffenheit sind
unterschiedliche Untersuchungsmethoden anzuwenden, bis hin zu einzelnen Bohrungen in geringem
Abstand voneinander, deren Durchführung erhebliche Zeit in Anspruch nehmen kann. Zeitraubend sind
Verdachtsfälle, wenn sich beispielsweise Metallteile im Boden befinden. Die Bauabläufe sind gestört,
und es entstehen, wie z.B. beim Neubau der Nahverkehrsspur in der Bismarckstraße, zusätzliche
Kosten. Selbst einfache Pflasterarbeiten im Gleisbereich können angesichts der vorgeschriebenen
Sondierungen künftig deutlich aufwändiger werden als bisher.
Verglichen mit anderen Städten sind die Fahrpreise in Darmstadt und der Region deutlich niedriger als
anderorts. Erfreulicherweise setzt sich die bereits seit einigen Jahren zu verzeichnende deutlich
positive Entwicklung bei den F ahrgästen und Fahrkartenverkäufen weiter fort, so dass sich ein
Zuwachs bei den Umsatzerlösen ergibt. Mit dazu beigetragen hat der Abschluss einer Reihe neuer Job -
Ticketverträge mit Großkunden. Moderne Doppelstockbusse mit mehr Platz und Komfort bringen se it
Ende 2014 spürbare Fahrgastzuwächse auf der AirLiner -Linie. Dies ist die innovativste und
wirtschaftlichste Lösung, um das hohe Fahrgastaufkommen auf der Flughafenlinie zu bewältigen. Die
Schnellbuslinie zum Frankfurter Flughafen wurde vom Fachmagazin „ Regionalverkehr“ zu einer der
zehn besten ÖPNV-Linien in Deutschland gewählt.
Die Buslinien zwischen Darmstadt und Weiterstadt werden seit März 2014 durch die HEAG mobiBus
betrieben. In diesem Jahr werden erstmalig die vollen Erträge und Aufwendungen wirksam, aus
diesem Grund steigen insbesondere die Umsatzerlöse und Personalaufwendungen. Der Anstieg des
Materialaufwands resultiert aus der Instandhaltung von Gleisanlagen und Gebäuden. Mit der
Auslieferung neuer Omnibusse entfallen die Fahrzeuganmietkosten für das Weiterstädter Linienbündel.
Dies und die geringeren Aufwendungen für die Behebung von drittverursachten Schadensfällen sind
ursächlich für den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen.
Im Finanzergebnis sind die Aufwendungen aus der Zinsschmelze in Zusammenhang mit der
Bewertung von Pensionsrückstellungen in Höhe von 4,0 Mio. EUR enthalten. Das strukturbedingt
negative Jahresergebnis des HEAG Verkehrskonzerns beträgt unter Berücksichtigung der
vorgezogenen Aufwendungen aus der Zinsschmelze minus 31,9 Mio. EUR.
- 50 -
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
Die Investitionen in H öhe von 14,6 Mio. EUR führen zu einem Anstieg der Sachanlagen und
immateriellen Vermögensgegenstände . Dabei stellt die Beschaffung von 20 Omnibussen eine
wesentliche Investitionsmaßnahme im Jahr 2015 dar. Ein Großteil dieser Fahrzeuge war für den
Betrieb des Weiterstädter Linienbündels erforderlich. Das Finanzanlagevermögen sank durch die
planmäßige Tilgung des gestundeten Mehrbetrags aus dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
(BilMoG) 2010. Diese Zahlungen sowie die vorgezogenen Aufwendungen aus der Zinsschmelze des
Vorjahres wurden in einem zweckgebundenen Pensionsfonds zur Ausfinanzierung von
Altersversorgungsleistungen angelegt. Die Einlagen des Fonds wurden gemäß der Bilanzierungs-
vorgaben mit den Verpflichtungen aus Pensionsrückstellungen saldiert.
Die Verbindlichkeiten betreffen überwiegend die Finanzierung der Straßenbahnen vom Typ ST14, des
Omnibusfuhrparks sowie Zusagen zur Förderung von Infrastrukturprojekten, deren Umsetzung noch
bevorsteht.
Der RMV hat 2015 eine verbundweite Fahrgasterhebung durchgeführt, die als Grundlage für die neue
Einnahmeaufteilung der Jahre ab 2016 dienen wird. Die Ergebnisse aus dieser Zählung liegen noch
nicht vor. Die letzte RMV -Erhebung aus dem Jahr 2010 brachte dem HEAG Verkehrskonzern
Erlöseinbußen von mehreren Millionen EUR, da beim Nutzerverhalten Verschiebungen zum
Regionalverkehr festgestellt wurden.
Nachhaltiges Handeln hat im HEAG V erkehrskonzern große Bedeutung. Seit 2008 fahren die
Straßenbahnen in Darmstadt ausschließlich mit Ökostrom. Zwei Jahre später wurde die Versorgung
der Betriebsanlagen ebenfalls auf Ökostrom umgestellt, und es wurde eine Photovoltaik -Anlage auf
dem Dach de r Omnibusabstellhalle auf dem Betriebshof Böllenfalltor installiert. Eine weitere Anlage
wurde Ende 2011 auf dem Dach des Straßenbahndepots in Darmstadt -Kranichstein in Betrieb
genommen. Seit Anfang 2012 werden die Betriebsgebäude mit klimaneutralem Erdgas beheizt.
Für den Erfolg des HEAG Verkehrskonzerns sind engagierte und motivierte Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter unerlässlich. Einen erheblichen Einfluss auf Leistungsbereitschaft und -fähigkeit haben
dabei nicht nur die Arbeitsbedingungen, sondern auch das Arbeitsklima. Der demografische Wandel
und die damit einhergehenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt erfordern eine angepasste
Personalstrategie. Themen, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und das
Gesundheitsmanagement rücken daher stärker in den Fokus. Der HEAG Verkehrskonzern beschäftigte
zum 31. Dezember 2015 insgesamt 727 Mitarbeiter, darunter 23 Auszubildende. Als Verkehrs - und
Infrastrukturdienstleister sichert der HEAG Verkehrskonzern die Mobilität der Menschen in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt, im Landkreis Darmstadt- Dieburg und an der nördlichen Bergstraße.
Mit der prognostizierten positiven Bevölkerungsentwicklung im Verkehrsgebiet ist mit einer steigenden
Nachfrage im ÖPNV zu rechnen. Angesichts eines wachsenden Umweltbewusstseins werden Busse
und Bahnen zudem weiter an Bedeutung gewinnen. Vor dem Hintergrund des demographischen
Wandels passt der HEAG Verkehrskonzern seine ÖPNV -Leistungen an die Mobilitätsanforderungen
älterer Menschen an.
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden wirk same
Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei werden
sowohl Eintrittswahrscheinlichkeit als auch Schadenshöhe bewertet. Eingeleitete Maßnahmen werden
auf ih re Wirksamkeit überprüft. Die im Geschäftsjahr vorgenommenen Analysen haben keine
bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt. Damit war keine Veränderung der Unternehmens-
ausrichtung notwendig.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungs-vermerk erteilt
hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften im Teilkonzern HEAG
mobilo GmbH angewendet.
- 51 -
Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen - - 190.695
Immaterielle Vermögensgegenstände - - 5.292
Sachanlagen - - 177.025
Finanzanlagen - - 8.378
Umlaufvermögen - - 117.094
Vorräte - - 7.282
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - - 96.784
Wertpapiere - - 20
Liquide Mittel - - 13.008
Rechnungsabgrenzungsposten - - 2.147
Aktive Latente Steuern - - 0
Summe Aktiva - - 309.936
Passiva
Eigenkapital - - 47.597
Gezeichnetes Kapital - - 8.000
Kapitalrücklagen - - 75.081
Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital - - -36.468
Anteil anderer Gesellschafter - - 984
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung - - 0
Sonderposten - - 88.014
Rückstellungen - - 27.162
Verbindlichkeiten - - 147.132
Rechnungsabgrenzungsposten - - 31
Summe Passiva - - 309.936
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung - - 175.301
Umsatzerlöse - - 174.778
Bestandsveränderungen - - 523
Andere aktivierte Eigenleistungen - - 0
Sonstige betriebliche Erträge - - 36.540
Betriebsleistung - - 211.841
Betriebsaufwand - - -217.086
Materialaufwand - - -45.016
Personalaufwand - - -128.493
Abschreibungen - - -11.178
Sonstige betriebliche Aufwendungen - - -32.399
Betriebsergebnis - - -5.245
Finanzergebnis - - -1.105
Erträge aus Beteiligungen - - 951
Erträge aus Gewinnabführung - - 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen - - 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - - 14
Abschreibungen auf Finanzanlagen - - -800
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - - -1.270
Aufwendungen aus Verlustübernahme - - 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - - -6.350
Außerordentliches Ergebnis - - 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - - -324
Sonstige Steuern - - -1
Jahresergebnis - - -6.675
- 52 -
Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 - - 51,4%
Anlagenintensität - - 61,5%
Abschreibungsquote - - 5,9%
Investitionen - - 15.995
Investitionsquote - - 8,39%
Liquidität 3. Grades - - 94,5%
Eigenkapital (TEUR) - - 47.597
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - 8.000
Eigenkapitalquote - - 15,4%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) - - 44.532
Veränderung Verschuldung (TEUR) - - 147.132
Verschuldungsgrad - - 264,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - - -3,8%
Return on Investment (ROI) - - -2,2%
Eigenkapitalrentabilität - - -14,0%
Gesamtkapitalrentabilität - - -1,7%
Materialintensität - - 21,2%
Rohertrag (TEUR) - - 130.285
EBIT (TEUR) - - -4.294
EBITDA (TEUR) - - 6.884
ROCE - - -2,0%
Personal
Personalintensität - - 60,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - -
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - -
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - - 2.678
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - -. 106
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - 46
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
Fälle - - 37.281
Case Mix - - 40.950
Case Mix Index - - 1,1
Verweildauer - - 5,9
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH verwendet.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 53 -
Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist in den Krankenhausplan des Landes Hessen aufgenommen. M it
insgesamt 25 Fachabteilungen und Instituten (hier ist auch ein Medizinsiches Versorgungszentrum
enthalten) zählt sie zu den Krankenhäusern der höchsten Versorgungsst ufe. Des Weiteren ist die
Klinikum Darmstadt GmbH als Perinatalzentrum, als onkologisches Schwerpunktkrankenhaus und in
enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Heimdialyse als Dialysezentrum anerkannt. Darüber
hinaus besteht am Klinikum Darmstadt ein Institut für Notfallmedizin, das die ambulante notärztliche
Versorgung im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt sicherstellt. Des W eiteren wird eine
Krankenpflegeschule in Kooperation mit dem Bildungszentrum für Gesundheit Mathildenhöhe
betrieben.
Die Klinikum Darmstadt GmbH hat mit Datum vom 28.07.2015 das Altenheim Emilstraße und den
Pflege- und Wohnbereich Lilienpalais mit wirtschaftlicher Wirkung zu m 01.Januar 2015 an die Emilia
Seniorenresidenz GmbH, Darmstadt, im Wege der Ausgliederung zur Aufnahme übertragen. Mit
wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2015 übernahm die Klinikum Darmstadt GmbH je 90% der
Geschäftsanteile der Marienhospital gGmbH und der St. Rochus Krankenhaus gGmbH, Dieburg.
Der Konzern befindet sich in einem umfassenden Restrukturierungsprozeß, mit dem in 2010
begonnen und der kontinuierlich fortgeführt w ird. Umfassende Maßnahmen wurden ergriffen, in deren
Mittelpunkt die Realisierung des Zentralen Neubaus in der Darmstädter Innenstadt und damit die
Zusammenführung der beiden bestehenden Klinik -Standorte steht. Im Geschäftsjahr wurden in
Summe 15.995 TEUR investiert. Die Bilanzsumme beträgt im Geschäftsjahr 309.936 TEUR. Das
Anlagevermögen hat sich auf 190.695 TEUR erhöht. Das Umlaufvermögen weist einen Wert von
117.094 TEUR aus.
Das Geschäftsjahr schließt mit einem negativen Jahresergebnis in Höhe von 6. 675 TEUR ab. Die
Geschäftsführung sieht derzeit keine akut bestandsgefährde nden Risiken. Die Finanzierung der
zukünftigen Investitionsprojekte wurde mit den entsprechenden Gremien abgestimmt.
Der Konzern ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen
Generationen bewusst und hält daher eine eigene Abteilung für Klinikökologie und Umweltschutz vor.
Der Konzern hat sich die Gewährleistung einer konstant hohen Qualität der medizinischen
Dienstleistung bei geringstmöglicher Umweltbelastung zum Ziel gesetzt und zu diesem Zweck
Umweltrichtlinien erlassen.
Für das Jahr 2016 sind für das Klinikum Darmstadt Umsatzerlöse in Höhe von 168,1 Mio EUR und ein
Jahresergebnis von -4,7 Mio EUR geplant. Im Bereich Marienhospital wird für das Geschäftsjahr 2016
bei steigender Auslastung mit einer Zunahme der Umsatzerlöse im niedrigen zweistelligen
Prozentbereich gerechnet. Der Bereich Altenheim plant für das Geschäftsjahr 2016 bei steigender
Auslastung und steigenden Umsatzerlösen im mittleren einstelligen Prozentbereich ein leicht
verbessertes Jahresergebnis.
Für di e Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte &
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte
Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften im Teilkonzern Klinikum
Darmstadt GmbH angewendet.
- 54 -
- 55 -
Geschäftsfeld Energie & Wasser
ENTEGA AG
Beteiligungsgesellschaften der ENTEGA AG, u.a.:
Ziele im Geschäftsfeld
Der ENTEGA -Konzern ist einer der führenden Energie - und Infra-
strukturdienstleister und über seine Vertriebsmarke ENTEGA einer
der größten Anbieter von Ökostrom und klimaneutralem Erdgas.
Darüber hinaus investiert die ENTEGA in erneuerbare Energien mit
dem Ziel, den Verbrauch seiner privaten Ökostromkunden aus
selbst gemanagten Anlagen zu decken. Ein weiterer Schwerpunkt
sind moderne Energiedienstleistungen, mit denen die Kunden ih-
ren Energieverbrauch senken können.
Mit seinen Geschäftsfeldern Erzeugung, Handel, Netze, Vertrieb,
öffentlich-rechtliche Betriebsführung und Shared Services deckt
der Konzern die gesamte Wertschöpfungskette einer nachhaltigen
Energieversorgung und modernen Daseinsvorsorge ab.
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen
Die ENTEGA beteiligt sich an nationalen und internationalen Fo r-
schungsprojekten. Ein neues Projekt widmet sich z. B. der Ent-
wicklung von Handelsplattformen für Speicherdienstleistungen.
Darüber hinaus kooperiert das Unternehmen mit der TU Dar m-
stadt und der Hochschule Darmstadt und finanziert das ENTEGA
NATURpur Institut die Stiftungsprofessur für Geothermie an der
TU Darmstadt. Mit der Hand werkskammer Frankfurt Rhein -Main
und weiteren Partnern hat die ENTEGA mit der Effizienz:Klasse ein
Beratungshaus für energieeffizientes Bauen und Sanieren ins L e-
ben gerufen.
citiworks AG
Count+Care GmbH & Co. KG
Effizienz:Klasse GmbH
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
ENTEGA Energie GmbH
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
ENTEGA Medianet GmbH
ENTEGA NATURpur AG
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
ENTEGA Netz AG
ENTEGA Regenerativ GmbH und Töchter
ENTEGA STEAG Wärme GmbH
Global Tech I Offshore Wind GmbH
Hessenwasser GmbH & Co. KG
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
Auszeichnungen *
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Energie & Wasser
- 56 -
- 57 -
citiworks AG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 404 3000 sowie
http://www.citiworks.de
Gründung: 18.07.2000
Handelsregister: HRB 91126, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Energie und der Handel mit Energie und
Energiederivaten sowie alle mit diesem Gegenstand in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen.
Der
Unternehmensgegenstand schließt insbesondere die gewerbsmäßige Anschaffung und
Veräußerung von Energie und Energiederivaten an Energiebörsen entweder im eigenen Namen für
eigene Rechnung oder als Dienstleistung für Dritte ein.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Vorstand
Name, Vorname Position Vergütung
Brunner, Dr. Marko Mitglied k.A.
Stewens, Christian Mitglied k.A.
Bezüge des Vorstandes
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise Vorsitzende k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael 1. stv. Vorsitzender k.A.
Förster, Albrecht Mitglied k.A.
Gey, Frank Mitglied k.A.
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Schiffmann, Ilka Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates
Im Geschäftsjahr 2015 beliefen sich die Bezüge des Aufsichtsrats auf 7 TEUR.
- 58 -
citiworks AG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 1.991 912 587
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.644 746 469
Sachanlagen 186 166 118
Finanzanlagen 161 0 0
Umlaufvermögen 94.602 87.701 81.206
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 68.940 80.350 63.149
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 25.663 7.352 18.057
Rechnungsabgrenzungsposten 10 20 33
Summe Aktiva 96.603 88.633 81.826
Passiva
Eigenkapital 18.832 19.228 20.711
Gezeichnetes Kapital 17.650 17.650 17.650
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 102 175 311
Bilanzergebnis 1.080 1.403 2.751
Rückstellungen 5.812 6.046 6.715
Verbindlichkeiten 71.959 63.359 54.400
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 96.603 88.633 81.826
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 941.587 602.492 562.858
Umsatzerlöse 941.587 602.492 562.858
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 3.281 1.903 1.177
Betriebsleistung 944.868 604.395 564.035
Betriebsaufwand -943.336 -602.032 -560.459
Materialaufwand -936.317 -595.636 -555.284
Personalaufwand -1.736 -1.400 -1.654
Abschreibungen -807 -1.079 -354
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.476 -3.917 -3.167
Betriebsergebnis 1.532 2.363 3.576
Finanzergebnis -304 -448 -306
Erträge aus Beteiligungen 18 9 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 132 14 119
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -454 -471 -426
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.228 1.915 3.270
Außerordentliches Ergebnis -12 -194 -12
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -151 -265 -537
Sonstige Steuern -12 -1 -2
Jahresergebnis 1.053 1.455 2.719
- 59 -
citiworks AG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 977,8% >1000% >1000%
Anlagenintensität 2,1% 1,0% 0,7%
Abschreibungsquote 40,6% 118,3% 60,3%
Investitionen (TEUR) 85 161 56
Investitionsquote 4,3% 17,7% 9,5%
Liquidität 3. Grades 122,6% 127,5% 134,5%
Eigenkapital (TEUR) 18.832 19.228 20.711
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 17.650 17.650 17.650
Eigenkapitalquote 19,5% 21,7% 25,3%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -57.720 -8.600 -8.960
Verschuldungsgrad 413,0% 361,0% 295,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,1% 0,2% 0,5%
Return on Investment (ROI) 1,1% 1,6% 3,3%
Eigenkapitalrentabilität 5,6% 7,6% 13,1%
Gesamtkapitalrentabilität 1,6% 2,2% 3,8%
Materialintensität 99,1% 98,6% 98,4%
Rohertrag (TEUR) 5.270 6.856 7.574
EBIT (TEUR) 1.550 2.372 3.576
EBITDA (TEUR) 2.357 3.451 3.930
ROCE 3,5% 3,8% 6,6%
Personal
Personalintensität 0,2% 0,2% 0,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 13 11 10
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 4 5 7
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 17 16 17
Frauenanteil Beschäftigte 23,5% 31,3% 41,2%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 1
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 2
Altersdurchschnitt Beschäftigte 37 39 40
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 87 97
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 40,0% 40,0% 33,3%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 60 -
citiworks AG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die citiworks AG betreibt den Handel mit Energie und Energiederivaten sowie alle mit diesem
Gegenstand in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen. Der Unternehmensgegenstand schließt
insbesondere die gewerbsmäßige Anschaffung und Veräußerung von Energie und Energiederivaten an
Energiebörsen entweder im eigenen Namen und auf eigene Rechnung oder als Dienstleistung für Dritte
ein. Im Jahr 2015 hat citiworks ein Stromportfolio mit einer Menge von 8,948 TWh und ein
Gasportfolio von 4,888 TWh bewirtschaftet. Im Stromsegment bedeutet dies einen Rückgang von 3,2%
gegenüber 2014, was vor allem aus geringeren OTC -Handelsmengen resultiert. Im Gasbereich ergab
sich dagegen ein Zuwachs von 8,4%, der auf einen höheren Absatz zurückzuführen ist. Im Berichtsjahr
beliefen sich die Umsatzerlöse auf insgesamt 562,9 Mio. EUR (Vorjahr: 602,5 Mio. EUR). Sie betreffen
mit 555,7 Mio. EUR (Vorjahr: 595,3 Mio. EUR) überwiegend den Strom- und Gashandel. Wesentlicher
Grund für den Rückgang waren gesunkene Preise für Strom und Gas im Lieferjahr 201 5 gegenüber
dem Vorjahr.
Insgesamt konnte im Geschäftsjahr 2015 ein Jahresüberschuss von 2,7 Mio. EUR gegenüber
1,5 Mio. EUR im Jahr 2014 erwirtschaftet werden. Für das Jahr 2016 rechnen wir bei weiter sinkenden
Umsätzen im Handelsbereich insgesamt mit Umsätzen von rund 460 Mio. EUR und einem positiven
Ergebnis auf dem Niveau der Vorjahre.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontro llsystemen wird
Rechnung getragen. Das Risikomanagement ist dahingehend ausgerichtet, die Geschäftsentwicklung
und die Lage des Unternehmens systematisch und laufend beurteilen zu können. Das
Risikomanagement der citiworks fokussiert insbesondere auf: Mark tpreisrisiken aus der Beschaffung
und Kraftwerksbewirtschaftung (Mengen- und Preisrisiken), Kontrahentenrisiken und Operative Risiken
im Geschäftsbetrieb.
Die jeweiligen Risiken werden kontinuierlich erfasst, nach einheitlichen Kriterien bewertet und
gegenüber den relevanten Gremien berichtet. Die Basis der Risikosteuerung bildet ein regelmäßiges
Reporting. Dieses stellt eine durchgängige Transparenz sicher. Dem Vorstand sind danach keine
Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete
Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte und Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk e rteilt
haben.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 61 -
Effizienz:Klasse GmbH
Anschrift: Hindenburgstraße 1, 64295
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 360360 sowie www.effizienz-
klasse.de
Gründung: 01.04.2014
Handelsregister: HRB 93270 Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung und die Vermittlung von Dienstleistungen auf den
Gebieten der Energie, der Energieeffizienz und der Wasserversorgung, sowie die Vermittlung von
Planungs-, Sanierungs-, Errichtungs- und Modernisierungsleistungen an Gebäuden und technischen
Anlagen sowie die Vermittlung von Handelsgeschäften und Verträgen für Dritte in diesen Bereichen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Untern ehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Handwerkskammer Rhein-Main 51,00%
ENTEGA AG 49,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Jung, Ludwig Geschäftsführer k.A.
Stang, Norbert Geschäftsführer k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 62 -
Effizienz:Klasse GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen - k.A. 3
Immaterielle Vermögensgegenstände - k.A. 3
Sachanlagen - k.A. 0
Finanzanlagen - k.A. 0
Umlaufvermögen - k.A. 147
Vorräte - k.A. 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - k.A. 25
Wertpapiere - k.A. 0
Liquide Mittel - k.A. 123
Rechnungsabgrenzungsposten - k.A. 0
Summe Aktiva - k.A. 150
Passiva
Eigenkapital - k.A. 40
Gezeichnetes Kapital - k.A. 25
Kapitalrücklagen - k.A. 0
Gewinnrücklage - k.A. 0
Bilanzergebnis - k.A. 15
Rückstellungen - k.A. 14
Verbindlichkeiten - k.A. 96
Rechnungsabgrenzungsposten - k.A. 0
Summe Passiva - k.A. 150
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung - k.A. 139
Umsatzerlöse - k.A. 139
Bestandsveränderungen - k.A. 0
Andere aktivierte Eigenleistungen - k.A. 0
Sonstige betriebliche Erträge - k.A. 0
Betriebsleistung - k.A. 139
Betriebsaufwand - k.A. -139
Materialaufwand - k.A. -28
Personalaufwand - k.A. -41
Abschreibungen - k.A. -1
Sonstige betriebliche Aufwendungen - k.A. -69
Betriebsergebnis - k.A. 1
Finanzergebnis - k.A. 0
Erträge aus Beteiligungen - k.A. 0
Erträge aus Gewinnabführung - k.A. 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen - k.A. 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - k.A. 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen - k.A. 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - k.A. 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme - k.A. 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - k.A. 1
Außerordentliches Ergebnis - k.A. 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - k.A. 0
Sonstige Steuern - k.A. 0
Jahresergebnis - k.A. 1
- 63 -
Effizienz:Klasse GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 - k.A. >1000%
Anlagenintensität - k.A. 1,8%
Abschreibungsquote - k.A. 25,9%
Investitionen (TEUR) - k.A. 3
Investitionsquote - k.A. 108,3%
Liquidität 3. Grades - k.A. 133,6%
Eigenkapital (TEUR) - k.A. 40
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - k.A. 25
Eigenkapitalquote - k.A. 26,5%
Bankverbindlichkeiten - k.A. 0
Veränderung Verschuldung - k.A. 69
Verschuldungsgrad - k.A. 277,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - k.A. 0,4%
Return on Investment (ROI) - k.A. 0,4%
Eigenkapitalrentabilität - k.A. 1,4%
Gesamtkapitalrentabilität - k.A. 0,5%
Materialintensität - k.A. 20,0%
Rohertrag (TEUR) - k.A. 111
EBIT (TEUR) - k.A. 1
EBITDA (TEUR) - k.A. 1
Kostendeckungsgrad - k.A. -100,6%
Personal
Personalintensität - k.A. 29,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A. 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A. 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - k.A. 0
Frauenanteil Beschäftigte - k.A. -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A. 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A. 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - k.A. 0
Frauenanteil Auszubildende - k.A. -
Mitarbeiter in Teilzeit - k.A. -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - k.A. -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - k.A. -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - k.A. -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - k.A. 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 64 -
Effizienz:Klasse GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2015 wurde nicht zur Verfügung
gestellt.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 65 -
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701-5050 sowie http://www.e-netz-
suedhessen.de/
Gründung: 29.06.2005
Handelsregister: HRA 6401, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, der Bau, der Betrieb und die Wartung von
Erzeugungsanlagen aller Art einschließlich Heizwerken, Transportsysteme für Energie, Fernwärme,
Wasser, Abwasser, die Herstellung von sanitären Anlagen, Brunnenbauanlag
en, Pumpwerken,
Rohrleitungen, Fernleitungen, Grundwasserabsenkungen und Baureifmachung von Grundstücken.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Kalisch, Reinhard
Wortmeier, Maik
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
Verwaltungsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Niedermaier, Andreas Vorsitzender k.A.
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise 1. stv. Vorsitzende k.A.
Noller, Ralf 2. stv. Vorsitzender k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied k.A.
Behr, Iris Stadträtin Mitglied k.A.
Dindorf, Ralf Mitglied k.A.
Ehinger, Bernd Mitglied k.A.
Heinz, Thomas Mitglied k.A.
Krenzke, Manuel Stadtverodneter Mitglied k.A.
Lehrian, Claudia Mitglied k.A.
Sturm, René Mitglied k.A.
Wenzel, Dieter Stadtrat a.D. Mitglied k.A.
Bezüge des Verwaltungsrates
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betrugen im Jahr 2015 29 TEUR.
- 66 -
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 13.750 30.522 44.125
Immaterielle Vermögensgegenstände 14 174 418
Sachanlagen 13.679 30.295 43.682
Finanzanlagen 57 53 25
Umlaufvermögen 106.230 122.661 87.300
Vorräte 9.068 8.711 9.438
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 91.811 100.561 67.441
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 5.351 13.390 10.421
Rechnungsabgrenzungsposten 0 18.809 0
Summe Aktiva 119.979 171.992 131.425
Passiva
Eigenkapital 34.233 20.033 8.883
Kapitalanteile 20.000 20.000 20.000
Rücklagen 13.953 13.953 13.953
Bilanzergebnis 279 -13.920 -25.070
Empfangene Investitionszuschüsse 0 5.243 5.860
Rückstellungen 70.938 113.862 104.114
Verbindlichkeiten 14.808 32.855 12.567
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 119.979 171.992 131.425
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 111.933 214.461 328.997
Umsatzerlöse 110.749 220.276 325.758
Bestandsveränderungen 1.085 -7.456 -2.032
Andere aktivierte Eigenleistungen 99 1.642 5.271
Sonstige betriebliche Erträge 7.035 9.026 18.701
Betriebsleistung 118.968 223.488 347.698
Betriebsaufwand -115.773 -218.257 -355.987
Materialaufwand -41.942 -145.640 -286.443
Personalaufwand -56.791 -50.112 -50.762
Abschreibungen -1.918 -1.875 -2.304
Sonstige betriebliche Aufwendungen -15.122 -20.630 -16.478
Betriebsergebnis 3.194 5.231 -8.290
Finanzergebnis -2.424 -2.227 -2.034
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 11 2 2
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 66 194 150
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -2 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.502 -2.422 -2.186
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 770 3.003 -10.324
Außerordentliches Ergebnis -144 -15.555 -241
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -215 -1.245 0
Sonstige Steuern -132 -124 -585
Jahresergebnis 279 -13.920 -11.150
- 67 -
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 459,8% 179,6% 106,5%
Anlagenintensität 11,5% 17,7% 33,6%
Abschreibungsquote 14,0% 6,1% 5,2%
Investitionen (TEUR) 1.918 8.387 22.041
Investitionsquote 13,9% 27,5% 50,0%
Liquidität 3. Grades 187,2% 109,6% 111,1%
Eigenkapital (TEUR) 34.233 20.033 8.883
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 20.000 20.000 20.000
Eigenkapitalquote 28,5% 11,6% 6,8%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0
Veränderung Verschuldung (TEUR) 927 18.046 -20.288
Verschuldungsgrad 250,5% 758,5% >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,2% -6,5% -3,4%
Return on Investment (ROI) 0,2% -8,1% -8,5%
Eigenkapitalrentabilität 0,8% -69,5% -125,5%
Gesamtkapitalrentabilität 2,3% -6,7% -6,8%
Materialintensität 35,3% 65,2% 82,4%
Rohertrag (TEUR) 69.991 68.822 42.554
EBIT (TEUR) 3.205 5.233 -8.288
EBITDA (TEUR) 5.124 7.107 -5.984
ROCE 6,4% -26,7% -49,6%
Personal
Personalintensität 47,7% 22,4% 14,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 694 655 553
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 64 68 63
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 758 723 616
Frauenanteil Beschäftigte 8,4% 9,4% 10,2%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 80 77 74
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 13 15 16
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 93 92 90
Frauenanteil Auszubildende 14,0% 16,3% 17,8%
Mitarbeiter in Teilzeit - - 27
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 130
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45 47 43
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 18 25 23
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 18,2% 20,0% 25,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 68 -
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Das Geschäftsmodell der e -netz Südhessen GmbH & Co. KG umfasst den zuverlässigen Betrieb und
die innovative Weiterentwicklung der Verteilnetze für Strom und Erdgas in der Wissenschaftsstadt
Darmstadt und zahlreichen weiteren Kommunen in Südhessen. Dies umfasst auch die Planung und
Projektierung sowie den Bau von Netzen und netztechnischen Anlagen für den eigenen Netzbetrieb
und den externer Kunden (sonstige Netzbetreiber, Kommunen, Industrie und Gewerbe). Das
Dienstleistungsspektrum beinhaltet zudem die Einrichtung von Netzanschlüssen sowie die kommunale
Baulanderschließung, die Planung sowie den Bau u nd Betrieb von Straßenbeleuchtungs - und
Verkehrssignalanlagen sowie sonstige herstellerunabhängige Dienstleistungen für Industrie und
Gewerbe im Bereich Anlagenbau und Betriebsführung. Die Geschäftsführung der e -netz Südhessen
GmbH & Co. KG hat im Berichts jahr die Umsetzung der im Geschäftsjahr 2014 begonnenen Projekte
"Vorwärtsstrategie" und "Große Netzgesellschaft" mit dem Ziel vorangetrieben, eine strategische
Ausrichtung mit Einspar - und Wachstumspotenzialen im Geschäftsfeld Netze festzulegen. Damit
einher geht die Fortsetzung bei der Optimierung der operativen Prozesse sowie des Lagerbereichs.
Die Umsatzerlöse in der Sparte Gasverteilung und sonstige Aktivitäten Gas belaufen sich auf
insgesamt 53,4 Mio. EUR (Vorjahr: 26,4 Mio. EUR), in der Sparte Elektrizitätsverteilung sind Umsätze
in Höhe von 229,4 Mio. EUR (Vorjahr: 104,4 Mio. EUR) erzielt worden. Die Umsatzerlöse aus dem
nicht regulierten Geschäft belaufen sich im Berichtsjahr auf 43,0 Mio. EUR (Vorjahr: 90,8 Mio. EUR).
Die anderen aktivierten Eigenleistungen in Höhe von 5,3 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR) enthalten
die in den Anlagen der Strom - und Gasverteilung zu aktivierenden Eigenleistungen der Gesellschaft.
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge von 9.026 Mio. EUR auf 18.701 Mio. EUR resultiert im
Wesentlichen aus einem Anstieg der Erträge aus Arbeitnehmerüberlassung. Die Material-
aufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung ist von 64,7 % auf 82,4 % gestiegen. Grund hierfür
ist im Wesentlichen die ganzjährige Erfüllung der Netz betreiberfunktion im Berichtsjahr im Vergleich
zum Vorjahr. Der Materialaufwand besteht im Wesentlichen aus dem Materialverbrauch, Aufwen -
dungen für EEG - und KWKG -Einspeisevergütungen an dezentrale Erzeuger, energiewirtschaftlichen
Umlagen, Aufwendungen aus der Beschaffung von Verlustenergie, Pachtentgelten für das Elektrizitäts-
und Gasnetz der ENTEGA Netz AG (vormals HSE Netz AG), Netzentgelten an vorgelagerte
Netzbetreiber, Aufwendungen für lnstandhaltungsarbeiten, Betriebsführung und weiteren
Aufwendungen aus Dienstleistungsverträgen. Die Mitarbeiteranzahl (ohne Auszubildende) der e -netz
Südhessen GmbH & Co. KG ist von durchschnittlich 723 Mitarbeitern im Vorjahr um insgesamt 107
Mitarbeiter bzw. 17,4 % auf 616 Mitarbeiter gesunken. Der Personalaufwand i st im Geschäftsjahr um
rd. 1,8 % auf 50,8 Mio. EUR gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich
zum Vorjahr von 20,6 Mio. EUR um 4,2 Mio. EUR bzw. 20,1 % auf 16,5 Mio. EUR gesunken. Gründe
hierfür sind im Wesentlichen einmalige Zuführungen zu den Rückstellungen im Vorjahr in
Zusammenhang mit einem neu abgeschlossenen Tarifvertrag. Unter Berücksichtigung des
Finanzergebnisses, des außerordentlichen Aufwands und Steueraufwands verbleibt ein
Jahresfehlbetrag von 11,2 Mio. EUR.
Für das Jahr 2016 wird vor dem Hintergrund vorgegebener Erlösobergrenzen mit einem Umsatz von
rund 350,1 Mio. EUR und einem Jahresfehlbetrag von rund 11,9 Mio. EUR gerechnet, auch weil sich
ein Großteil der positiven Auswirkungen der Restrukturierungsmaßnahmen voraussichtlich erst ab
dem Jahr 2017 einstellen wird. Für das Geschäftsjahr 2016 plant die e -netz Südhessen GmbH & Co.
KG mit Investitionen von 31,7 Mio. EUR, die im Wesentlichen auf Strom - und Gasnetze entfallen. Den
Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden
können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt
haben.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 69 -
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 7010
Gründung: 28.06.2005
Handelsregister: HRB 6812, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der e-netz Südhessen GmbH & Co. KG.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Kalisch, Reinhard Mitglied k.A.
Wortmeier, Maik Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 8 8 8
Eigenkapital (TEUR) 108 108 108
Bilanzsumme (TEUR) 122 120 120
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 70 -
- 71 -
ENTEGA AG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 7010 sowie info@entega.de
sowie http://www.entega.ag/
Gründung: 01.01.2003
Handelsregister: HRB 5151, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung mit Energie und Wasser sowie Entsorgung
einschließlich des Baus, Betriebs und der sonstigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art
einschließlich Heizwerken, von Transportsystemen für Energie, Wasser und Abwasser, die Planung,
Baureifmachung, Einrichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten und
Grundstücken in allen Rechts- und Nutzungsformen sowie die Erbringung von Dienstleistungen in
diesen Bereichen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es be steht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG 93,22%
Landkreis Darmstadt-Dieburg und Gemeinden 5,12%
HEAG Pensionszuschusskasse VVaG 1,20%
Sonstige 0,46%
Beteiligungen
citiworks AG 100,00%
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 100,00%
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 100,00%
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 100,00%
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 100,00%
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 100,00%
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 100,00%
ENTEGA Medianet GmbH 100,00%
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 100,00%
ENTEGA Netz AG 100,00%
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00%
ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 100,00%
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 100,00%
HSE AVG Beteiligungs-GmbH i.L. 100,00%
HSE Beteiligungs-GmbH 100,00%
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 100,00%
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 100,00%
MW-Mayer GmbH 95,00%
Count+Care Verwaltungs-GmbH 74,90%
Count+Care GmbH & Co. KG 74,90%
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 74,90%
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 74,00%
Effizienz:Klasse GmbH 49,00%
ENTEGA STEAG Wärme GmbH 49,00%
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 29,00%
Hessenwasser GmbH & Co. KG 27,27%
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 27,27%
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 25,10%
Global Tech I Offshore Wind GmbH 24,90%
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH & Co. KG 20,97%
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf Verwaltungs-GmbH 20,97%
Holzenergie Odenwald GmbH & Co. KG i.L. 17,90%
- 72 -
ENTEGA AG
8KU GmbH 12,50%
Gasversorgung Unterfranken GmbH 11,05%
Stadtwerke Langen GmbH 10,00%
Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH 9,00%
EW Medien und Kongresse GmbH 5,70%
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00%
GasLINE Telekomm.mbH 2,00%
GasLINE Telekomm.mbH & Co. KG 2,00%
Kurgesellschaft Bad König GmbH 0,05%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Beirat
Vorstand
Name, Vorname Position Vergütung
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise Vorsitzende 469 TEUR
Förster, Albrecht Mitglied 84 TEUR
Niedermaier, Andreas Mitglied 344 TEUR
Bezüge des Vorstandes
Die im Berichtsjahr für den Vorstand angefallenen Gesamtbezüge betrugen 1.297 TEUR. Diese
beinhalten auch Vergütungen von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 15,6 TEUR
Noller, Ralf 1. stv. Vorsitzender 11,6 TEUR
Reißer, Rafael Bürgermeister 2. stv. Vorsitzender 10,6 TEUR
Angerer, Manfred 3. stv. Vorsitzender 11,6 TEUR
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter Mitglied 6,6 TEUR
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 9,5 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied 7,5 TEUR
Congdon, Michael Mitglied 6,6 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied 6,6 TEUR
Gerland, Axel Mitglied 7,6 TEUR
Gläser, Heinz Mitglied 6,3 TEUR
Hanke, Dirk Mitglied 6,3 TEUR
Heinz, Thomas Mitglied 6,5 TEUR
Kiendl, Heinrich Mitglied 7,6 TEUR
Lehrian, Claudia Mitglied 6,6 TEUR
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied 7,6 TEUR
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Mitglied 6,3 TEUR
Storck, Ralf Mitglied 6,6 TEUR
Thomas, Helge Mitglied 7,6 TEUR
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied 6,6 TEUR
Bezüge des Aufsichtsrates
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats entstanden im Geschäftsjahr 2015 Aufwendungen in Höhe von
146 TEUR. Diese beinhalten auch Vergütungen von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.
- 73 -
ENTEGA AG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 828.056 928.042 898.000
Immaterielle Vermögensgegenstände 242 158 159
Sachanlagen 136.169 128.849 126.184
Finanzanlagen 691.644 799.035 771.658
Umlaufvermögen 348.400 302.298 285.912
Vorräte 13.336 12.384 7.933
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 307.925 243.221 256.432
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 27.139 46.693 21.548
Rechnungsabgrenzungsposten 948 638 576
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 2.513 2.614 585
Summe Aktiva 1.179.917 1.233.592 1.185.074
Passiva
Eigenkapital 283.469 399.343 400.085
Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Kapitalrücklagen 105.336 105.336 105.336
Gewinnrücklage 44.110 44.110 44.110
Bilanzergebnis -12.255 103.619 104.361
Sonderposten 259 305 372
Empfangene Investitionszuschüsse 14.916 15.691 15.109
Rückstellungen 215.610 213.830 274.824
Verbindlichkeiten 629.509 589.901 494.579
Rechnungsabgrenzungsposten 0 113 105
Passive latente Steuern 36.155 14.410 0
Summe Passiva 1.179.917 1.233.592 1.185.074
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 586.573 337.075 328.867
Umsatzerlöse 584.853 337.402 329.102
Bestandsveränderungen 1.720 -327 -259
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 24
Sonstige betriebliche Erträge 43.582 196.464 35.202
Betriebsleistung 630.156 533.540 364.069
Betriebsaufwand -720.965 -438.559 -441.046
Materialaufwand -584.387 -337.319 -335.721
Personalaufwand -32.003 -31.228 -44.100
Abschreibungen -35.468 -10.327 -8.553
Sonstige betriebliche Aufwendungen -69.107 -59.685 -52.672
Betriebsergebnis -90.810 94.980 -76.977
Finanzergebnis 119.158 10.606 76.671
Erträge aus Beteiligungen 53.367 27.155 13.380
Erträge aus Gewinnabführung 76.817 50.139 68.339
Erträge aus anderen Finanzanlagen 12.924 13.452 15.474
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.885 4.814 3.557
Abschreibungen auf Finanzanlagen -6 -57.862 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -34.828 -26.971 -24.079
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 -120 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 28.349 105.587 -306
Außerordentliches Ergebnis 3.394 -4.826 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -43.859 15.305 3.789
Sonstige Steuern -151 -192 -175
Jahresergebnis -12.267 115.873 3.309
- 74 -
ENTEGA AG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 71,8% 65,0% 68,1%
Anlagenintensität 70,2% 75,2% 75,8%
Abschreibungsquote 4,3% 1,1% 1,0%
Investitionen (TEUR) 30.488 291.936 30.274
Investitionsquote 3,7% 31,5% 3,4%
Liquidität 3. Grades 65,3% 50,4% 51,2%
Eigenkapital (TEUR) 283.469 399.343 400.085
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 146.278 146.278 146.278
Eigenkapitalquote 24,0% 32,4% 33,8%
Bankverbindlichkeiten 245.044 131.864 127.770
Veränderung Verschuldung -98.033 -39.608 -95.321
Verschuldungsgrad 316,1% 208,8% 196,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -2,1% 34,4% 1,0%
Return on Investment (ROI) -1,0% 9,4% 0,3%
Eigenkapitalrentabilität -4,3% 29,0% 0,8%
Gesamtkapitalrentabilität 1,9% 11,6% 2,3%
Materialintensität 92,7% 63,2% 92,2%
Rohertrag (TEUR) 2.186 -244 -6.854
EBIT (TEUR) 52.299 185.606 20.216
EBITDA (TEUR) 87.767 195.933 28.769
ROCE 2,4% 14,5% 3,1%
Personal
Personalintensität 5,1% 5,9% 12,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 157 167 235
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 151 146 151
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 308 313 386
Frauenanteil Beschäftigte 49,0% 46,6% 39,1%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 53
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 77
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42 43 45
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 100 114
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 50,0% 33,3%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 15,0% 10,0% 10,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 75 -
ENTEGA AG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Der ENTEGA -Konzern wird vom Mutterunternehmen ENTEGA AG geführt. Hier sind alle zentralen
Querschnittsaufgaben wie zum Beispiel Energiebeschaffung und Energieerzeugung, Kommunikation,
Recht, Finanz - und Rechnungswesen, Einkauf, Personalverwaltung und die öffentlich -rechtliche
Betriebsführung zusammengefasst.
Auch das Geschäftsjahr 2015 war für die ENTEGA AG von einer zunehmenden Wettbewerbsintensität
im Energievertrieb und der negativen Entwicklung der Erzeugerpreise für Strom geprägt, was sich
weiterhin belastend auf bereits getätigte Investitionen und langfristige Stromlieferverträge auswirkt.
Insgesamt reduzierten sich die Umsatzerlöse der ENTEGA AG um 8,3 Mio. EUR bzw. 2,5 % auf
329,1 Mio. EUR. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf konzerninterne Handelsumsätze für Strom,
Gas und CO2 -Zertifikate zurückzuführen, die im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Mio. EUR niedriger
ausfielen. Diese Entwicklung ist in erster Linie preisgetrieben, während der Stromabsatz von
2,8 Mrd. kWh auf 2,7 Mrd. kWh nur leicht sank und der Gasabsatz von 3,0 Mrd. kWh auf 3,3 Mr d. kWh
sogar anstieg. Die Umsätze in anderen Geschäftsbereichen zeigen ein im Jahresvergleich stabiles
Niveau.
Die sonstigen betrieblichen Erträge waren im Geschäftsjahr 2014 stark von Einmaleffekten aus
Anpassungen im Beteiligungsportfolio geprägt. So ergab sich insbesondere aus der Einbringung der
Beteiligung an der ENTEGA Energie GmbH in die HSE Beteiligungs- GmbH und weiterer Bereinigungen
des Beteiligungsportfolios im Vorjahr ein einmaliger Ertrag von 147,2 Mio. EUR. Daneben fielen
Erträge aus Rückstellungsauflösungen im Berichtsjahr um 25,6 Mio. EUR niedriger aus als im Vorjahr.
Somit sanken die sonstigen betrieblichen Erträge im Jahresvergleich insgesamt deutlich von
196,5 Mio. EUR auf 35,2 Mio. EUR. Entgegen des niedrigeren Niveaus an konzerninternen Strom - und
Gaslieferungen verringerte sich der Materialaufwand nur leicht um 1,6 Mio. EUR bzw. 0,5 %. Dies ist
im Wesentlichen auf den Aufwand aus Strombezug zurückzuführen, der aufgrund der weiteren
Zuführung zur Rückstellung für langfristige Strombezugsverträge in Summe um 8,1 Mio. EUR anstieg.
Die Personalaufwendungen zeigen im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des gesunkenen Zinssatzes zur
Abzinsung von Pensionsrückstellungen und der Übernahme von Mitarbeitern der e -netz Südhessen
GmbH & Co. KG einen Anstieg von 12,9 Mio. EUR bzw. 41,2 %.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 52,7 Mio. EUR haben sich zum Vorjahr (59,7 Mio. EUR)
spürbar verringert, was vor allem auf gesunkene Beratungsaufwendungen und die Belastung für
Vorsorge für rechtliche Risiken im Vorjahr zurückzuführen ist. Das Finanzergebnis fällt mit
76,7 Mio. EUR (Vorjahr: 10,6 Mio. EUR) deutlich höher aus, wobei im Geschäftsjahr 2014
Abschreibungen von 57,9 Mio. EUR auf Beteiligungen das Finanzergebnis gemindert hatten. Weitere
Verbesserungen ergaben sich aus höheren Beteiligungserträgen und gesunkenen Aufwendungen für
verzinsliches Fremdkapital.
Das EBIT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Zinserträgen und -aufwendungen) fällt
somit vor allem durch den Wegfall der Sondereffekte aus dem Beteiligungsportfolio mit 20,2 Mio. EUR
entsprechend niedriger aus als im Vorjahr (1 85,6 Mio. EUR). Die außerordentlichen Aufwendungen
beinhalteten im Vorjahr die Zuführung zu Rückstellungen für geplante Restrukturierungsmaßnahmen
und liegen 2015 wieder bei null. Auch in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag war im Vorjahr
mit der ertragswirksamen Auflösung der passiven latenten Steuer von 21,7 Mio. EUR ein positiver
Effekt enthalten, der im Jahr 2015 mit 14,4 Mio. EUR deutlich geringer ausfällt. Insgesamt sank der
Steuerertrag um 11,5 Mio. EUR bzw. 75,2 % auf 3,8 Mio. EUR.
Letztlich überwiegt im Vergleich zum Vorjahr der Wegfall der einmaligen Erträge aus der Anpassung
des Beteiligungsportfolios, so dass die ENTEGA AG das Geschäftsjahr 2015 mit einem
Jahresüberschuss von 3,3 Mio. EUR bzw. unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr
mit einem Bilanzgewinn von 104,4 Mio. EUR abschließt.
Im Einzelabschluss der ENTEGA AG erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2016, dass bei
Umsätzen von annähernd 300 Mio. EUR und einem leicht steigenden EBIT ein ausgeglichenes
Jahresergebnis erreicht wird. Auch dieses Jahresergebnis wird durch die Risikovorsorge für
langfristige Strombezugsverträge geprägt sein. Der Schwerpunkt der Investitio nen wird auch im Jahr
2016 in den Wasser - und Wärmenetzen sowie den Ausleihungen liegen, allerdings jeweils in
geringerem Umfang als im Jahr 2015.
- 76 -
ENTEGA AG
Neben allgemeinen Markt - und Betriebsrisiken bestehen erzeugungs- , bezugs - und absatzseitige
Chancen wie auch Risiken aufgrund der künftigen Preisentwicklung auf den Energiemärkten sowie der
Umsetzung der strategischen Ausrichtung des ENTEGA -Konzerns. Wesentliche Risiken betreffen
hierbei insbesondere den Bereich der regulierten Energienetze und die auf die Rent abilität des GTKW
und der GKI sowie das Ergebnispotenzial langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestaltungen von
Marktdesign und Marktpreisniveau. Weitere regulatorische Chancen und Risiken können sich aus
Änderungen gesetzlicher Anforderungen an Energieunternehmen ergeben.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden
können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 77 -
ENTEGA Energie GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64289
Darmstadt
Kontakt: 0800/ 4800 888 sowie
kundenservice@entega.de sowie
http://www.entega.de
Gründung: 07.07.2003
Handelsregister: HRA 6993, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Energie sowie die Erbringung von
Dienstleistungen in diesem Bereich. Wesentliches Ziel ist die Sicherstellung der allgemeinen
Energieversorgung im Rhein-Main-Neckar Raum.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Beteiligungs-GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Beirat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Gey, Frank Mitglied k.A.
Schmidt, Helmut Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beirat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise Vorsitzende k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied k.A.
Fuchs, Sonja Mitglied k.A.
Heckmann, Andreas Stadtverordneter Mitglied k.A.
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Ozimec, Ana-Marija Mitglied k.A.
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied k.A.
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied k.A.
Storck, Ralf Mitglied k.A.
Zissel, Jörg Mitglied k.A.
Bezüge des Beirates
Zu den Bezügen des Beirats wurden keine Angaben gemacht.
- 78 -
ENTEGA Energie GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 3.075 2.311 1.913
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.620 953 311
Sachanlagen 1.442 1.312 1.564
Finanzanlagen 13 46 38
Umlaufvermögen 150.942 281.672 285.618
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 32.430 173.822 175.798
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 118.513 107.850 109.820
Rechnungsabgrenzungsposten 76 8.140 7.909
Summe Aktiva 154.094 292.123 295.440
Passiva
Eigenkapital 23.368 45.881 27.698
Gezeichnetes Kapital 6.952 6.953 6.953
Kapitalrücklagen 7.303 20.692 20.745
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 9.113 18.236 0
Rückstellungen 33.184 63.493 56.280
Verbindlichkeiten 97.542 182.749 211.462
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 154.094 292.123 295.440
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 499.534 1.066.374 1.069.726
Umsatzerlöse 499.534 1.066.374 1.069.726
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 6.446 15.005 14.125
Betriebsleistung 505.980 1.081.379 1.083.851
Betriebsaufwand -495.777 -1.057.976 -1.038.699
Materialaufwand -433.609 -984.946 -967.371
Personalaufwand -10.831 -15.613 -15.800
Abschreibungen -613 -1.254 -1.057
Sonstige betriebliche Aufwendungen -50.723 -56.163 -54.471
Betriebsergebnis 10.203 23.404 45.152
Finanzergebnis -697 86 50
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 367 716 697
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.064 -630 -647
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.506 23.490 45.202
Außerordentliches Ergebnis -29 -4.065 -29
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -356 -1.179 -2
Sonstige Steuern -7 -10 -11
Ergebnisabführung 0 0 -45.160
Jahresergebnis 9.113 18.236 0
- 79 -
ENTEGA Energie GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 970,6% >1000% >1000%
Anlagenintensität 2,0% 0,8% 0,6%
Abschreibungsquote 19,9% 54,3% 55,3%
Investitionen (TEUR) 2.213 196 689
Investitionsquote 72,0% 8,5% 36,0%
Liquidität 3. Grades 121,5% 118,5% 110,7%
Eigenkapital (TEUR) 23.368 45.881 27.698
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 6.952 6.953 6.953
Eigenkapitalquote 15,2% 15,7% 9,4%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -13.481 85.207 28.714
Verschuldungsgrad 559,4% 536,7% 966,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,8% 1,7% 4,2%
Return on Investment (ROI) 5,9% 6,2% 15,3%
Eigenkapitalrentabilität 39,0% 39,7% 163,0%
Gesamtkapitalrentabilität 6,6% 6,5% 15,5%
Materialintensität 85,7% 91,1% 89,3%
Rohertrag (TEUR) 65.925 81.428 102.355
EBIT (TEUR) 10.203 23.404 45.152
EBITDA (TEUR) 10.816 24.658 46.209
ROCE 13,3% 13,3% 28,7%
Personal
Personalintensität 2,1% 1,4% 1,5%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 59 93 89
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 89 115 107
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 148 208 196
Frauenanteil Beschäftigte 60,1% 55,3% 54,6%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 41
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 22
Altersdurchschnitt Beschäftigte 41 43 44
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 75 81
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - - 30,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 80 -
ENTEGA Energie GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die ENTEGA Energie GmbH ist einer der erfolgreichsten Ökostromanbieter Deutschlands und betreibt
neben dem Vertrieb von nachhaltig erzeugter Energie auch die Erbringung innovativer Dienstleistungen
in diesem Bereich. Die im Jahr 2014 eingeschlagene Strategie zur Konzentration auf das Stammgebi et
(Rhein-Main-Neckar-Gebiet) wurde im Jahr 2015 fortgeführt. Zielsetzung ist weiterhin die
Stabilisierung bzw. der Ausbau der Marktanteile, was nur durch die kontinuierliche Reduzierung der
Kündigungen und die Steigerung der Akquisen im Grundversorgungsgebiet erfolgen kann. Zum
01.01.2015 konnte die ENTEGA Energie GmbH die Stromtarife über die gesunkene Umlage hinaus
senken, sodass die Kunden bis zu fünf Prozent einsparen konnten. Des Weiteren wurden Mitte des
Jahres 24-Monats-Produkte mit Treuebonus für Bestandskunden angeboten. Die damit einhergehende
Annäherung der Preise an das Marktniveau führte leider nicht zu einer signifikanten Reduzierung der
Kundenabwanderung im internen Gebiet. Dennoch konnte der Kundenbindungsindex nochmals um
fast 3 % -Punkte gesteigert werden und liegt mit 78,5% über dem Bundesdurchschnitt (73 %).
Verbesserungen zeigen sich hier besonders in der Region Südhessen. Zusätzlich zu dem weiterhin
zunehmenden Wettbewerbsdruck sind auch die Mengenrisiken angestiegen. ln 2015 war dies im
Gassegment zum einen durch den warmen Winter spürbar, zum anderen durch die Reduzierung des
Verbrauchs aufgrund der von Kunden vorgenommenen Energieeffizienzmaßnahmen. Um die
Auswirkungen dieser Entwicklungen langfristig zu kompensieren, ist die ENTEGA Energie GmbH im
Jahr 2015 erfolgreich in den Energiedienstleistungsbereich eingestiegen. Hierfür wurden drei
Massenkundenprodukte als Mietmodelle am Markt etabliert.
Der Gasabsatz im Geschäftskundensegment ist in 2015 erstmals wieder leicht (auf 2,1 Mrd. kW h)
gestiegen. Dieser Trend zeigt sich in beiden Sparten und Segmenten. Insgesamt belief sich der
Gasabsatz auf 4,6 Mrd. kWh (Vorjahr : 4,1 Mrd. kWh) und der Stromabsatz auf 6,5 Mrd. kWh
(Vorjahr: 6,2 Mrd. kWh). Im Geschäftsjahr 2015 erzielte die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von
1.069,7 Mio. EUR (Vorjahr 1.066,4 Mio. EUR). Hiervon entfallen 856,7 Mio. EUR auf die Sparte Strom
und 213,2 Mio. EUR auf die Sparte Gas. Den Erlösen stehen insgesamt Materialaufwendungen in
Höhe von 967,4 Mio. EUR (Vorjahr : 984,9 Mio. EUR) gegenüber, sodass sich eine
Materialaufwandsquote von 89,3% (Vorjahr : 91,1%) ergibt. Die sonstigen betrieblichen Erträge
betragen insgesamt 14,1 Mio. EUR (Vorjahr: 15,0 Mio. EUR). Die wesentlichen Posten sind Erträge aus
der Auflösung von Rückstellungen (6,0 Mio. EUR) sowie Erträge aus Mahnungen (2,5 Mio. EUR),
Erträge aus bereits ausgebuchten Forderungen (1,6 Mio. EUR) und Erträge aus Schadensersatz
(2,4 Mio. EUR). Erträge aus Nebengeschäften und sonstige Erträge sind in Höhe von 1,6 Mio. EUR
angefallen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird vor allem vom annähernd
konstanten Personalaufwand von 15,8 Mio. EUR (Vorjahr : 15,6 Mio. EUR) sowie den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen geprägt, die durch Sparmaßnahmen, die im Wesentlichen in den
Bereichen IT und Marketing durchgeführt wurden, sowie durch Optimierung des
Forderungsmanagements zurückgegangen sind. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen um 3,0% auf 54,5 Mio. EUR. In Summe wurde ein Jahresüberschuss vor
Gewinnabführung von 45,2 Mio. EUR (Vorjahr: Jahresüberschuss von 18,2 Mio. EUR) erwirtschaftet.
Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2016 bei leicht steigenden Umsätzen ein Rückgang des
Jahresüberschusses vor Gewinnabführung im größeren einstelligen Millionenbereich erwartet, für die
nachfolgenden Jahre dann durch die weitere Steigerung der Effizienz in allen Bereichen der ENTEGA
Energie GmbH eine Stabilisierung des Jahresergebnisses. Den Anforderungen des „Gesetzes zur
Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum
Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der
Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend
sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermer k erteilt haben.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 81 -
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 970 2000 sowie
http://www.entega.de
Gründung: 30.05.2005
Handelsregister: HRA 7196, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Heizungsbau - und Sanitärgeschäftes, die
Herstellung und Errichtung von sanitären und elektrischen Anlagen, der Ein - und Verkauf von Koch-,
Warmwasser-, Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und Klimaanlagen und sanitären Anlagen, die Installation
von solchen Anlagen sowie die Errichtung von Anlagen zur Trinkwassererhaltung sowie die
Erbringung von Dienstleistungen und Durchführung von Projekten in diesen Bereichen sowie die
Inbetriebsetzung von Zählern und die Durchführung von Zählerwechseln.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Frischat, Dr. Steffen
Scherrer, Martin
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 82 -
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 410 352 500
Immaterielle Vermögensgegenstände 111 68 32
Sachanlagen 296 281 465
Finanzanlagen 2 2 2
Umlaufvermögen 19.497 13.514 14.352
Vorräte 3.865 2.994 4.166
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 13.703 8.502 8.218
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.929 2.018 1.967
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 19.906 13.866 14.852
Passiva
Eigenkapital 2.569 2.867 4.106
Kapitalanteile 101 101 101
Rücklagen 3.345 3.345 3.345
Bilanzergebnis -877 -579 660
Rückstellungen 4.968 5.299 5.788
Verbindlichkeiten 12.369 5.700 4.959
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 19.906 13.866 14.852
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 35.412 37.697 38.220
Umsatzerlöse 40.037 37.330 38.564
Bestandsveränderungen -4.625 367 -344
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 573 685 935
Betriebsleistung 35.986 38.381 39.155
Betriebsaufwand -36.332 -37.405 -37.476
Materialaufwand -18.391 -20.311 -21.446
Personalaufwand -13.517 -12.794 -12.401
Abschreibungen -168 -142 -125
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.256 -4.158 -3.505
Betriebsergebnis -346 976 1.679
Finanzergebnis -163 -207 -194
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4 7 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -167 -214 -194
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -509 769 1.486
Außerordentliches Ergebnis -1 -438 -1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -215
Sonstige Steuern -29 -32 -31
Jahresergebnis -539 298 1.238
- 83 -
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 708,1% 919,4% 900,8%
Anlagenintensität 2,1% 2,5% 3,4%
Abschreibungsquote 41,0% 40,5% 24,9%
Investitionen (TEUR) 153 96 297
Investitionsquote 37,4% 27,3% 59,4%
Liquidität 3. Grades 114,6% 127,1% 138,7%
Eigenkapital (TEUR) 2.569 2.867 4.106
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 101 101 101
Eigenkapitalquote 12,9% 20,7% 27,6%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0
Veränderung Verschuldung (TEUR) 8.507 -6.669 -741
Verschuldungsgrad 674,9% 383,6% 261,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1,5% 0,8% 3,2%
Return on Investment (ROI) -2,7% 2,2% 8,3%
Eigenkapitalrentabilität -21,0% 10,4% 30,2%
Gesamtkapitalrentabilität -1,9% 3,7% 9,6%
Materialintensität 51,1% 52,9% 54,8%
Rohertrag (TEUR) 17.021 17.386 16.775
EBIT (TEUR) -346 976 1.679
EBITDA (TEUR) -178 1.119 1.804
ROCE -3,4% 7,4% 19,7%
Personal
Personalintensität 37,6% 33,3% 31,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 162 211 191
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 19 21 20
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 181 232 211
Frauenanteil Beschäftigte 10,5% 9,1% 9,5%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 7
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 25
Altersdurchschnitt Beschäftigte 39 40 41
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 84 -
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG folgt im Jahr 2015 konsequent ihrem Weg zum
schlanken TGA -Dienstleister, der Fokus liegt auf dem Kerngeschäft der technischen Gebäude -
ausrüstung. Dazu zählen die Gewerke Heizung, Sanitär, Klima, Lüftung, Kälte sowie Mess- , Steuer- und
Regeltechnik.
Die warme Witterung zu Jahresbeginn führte bereits im 1. Quartal 2015 zu einer guten Auslastung, die
sich durch einen hohen Auftragsbestand in den letzten drei Quartalen 2015 fortführte. Speziell durch
Aufträge in Großprojekten war eine dauerhafte Grundauslastung sichergestellt. D ie Betriebsleistung
hat sich im Jahresvergleich zu 2014 um 2,0 % auf 3 9.115 TEUR in 2015 verbessert, was im
Wesentlichen auf die gute Unternehmensentwicklung zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen
Erträge sind im Wesentlichen aufgrund von Rückstellungsauflösungen gegenüber dem Vorjahr um
250 TEUR gestiegen. Der Materialaufwand entwickelte sich in Korrelation mit der Betriebsleistung, die
Materialaufwandsquote liegt bei 54,8 % (Vorjahr: 5 2,9 %). Der Personalaufwand sinkt durch den
Rückgang des Perso nalbestandes um 3,1 % gegenüber dem Vorjahr. Der sonstige betriebliche
Aufwand enthält im Wesentlichen Kosten für Fuhrpark, Miete, Energie, IT, Versicherungen,
Verwaltungskosten sowie Arbeitnehmerüberlassung im Konzern. Insgesamt konnte die Gesellschaft
einen Gewinn von 1.238 TEUR ausweisen.
Die Geschäftsführung erwartet in 2016 auch aufgrund der guten Auftragslage eine Steigerung der
Betriebsleistung sowie einen positiven Jahresüberschuss. Den Anforderungen des „Gesetzes zur
Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum
Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der
Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend
sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
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ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 970 2000 sowie http://entega.de
Gründung: 20.05.2005
Handelsregister: HRB 9493, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die
Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,
insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG in Darmstadt.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Frischat, Dr. Steffen Mitglied k.A.
Scherrer, Martin Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2
Eigenkapital (TEUR) 34 29 32
Bilanzsumme (TEUR) 43 37 33
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 86 -
- 87 -
ENTEGA NATURpur AG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 3403
Gründung: 29.04.1999
Handelsregister: HRB 7496, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen,
insbesondere aus Wasserkraft, Wind, Biogas, Biomasse, Geothermie und Sonne sowie aus Kraft -
Wärme-Kopplungsanlagen einschließlich Dienstle istungen auf diesem Gebiet. Dies umfasst
insbesondere auch die Erzeugung mittels Errichtung entsprechender eigener Anlagen oder der
Beteiligung an solchen, sowie die Beschaffung und Vermarktung, einschließlich des Baus, Betriebs
und der sonstigen Nutzung von Transportsystemen für Energien sowie die Errichtung, Betreuung,
Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorg e. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Vorstand
Name, Vorname Position Vergütung
Horn, Markus Mitglied k.A.
Bezüge des Vorstandes
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Vorsitzender k.A.
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL 1. stv. Vorsitzende k.A.
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise 2. stv. Vorsitzende k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied k.A.
Heinz, Thomas Mitglied k.A.
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates
Zu den Bezügen des Aufsichtsrats wurden keine Angaben gemacht.
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ENTEGA NATURpur AG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 3.526 3.255 3.083
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 3.526 3.255 3.083
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 425 348 418
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 26 76 95
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 399 272 323
Rechnungsabgrenzungsposten 24 23 22
Summe Aktiva 3.975 3.626 3.523
Passiva
Eigenkapital 2.946 2.992 3.055
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklagen 1.550 1.550 1.550
Gewinnrücklage 796 796 796
Bilanzergebnis -400 -354 -290
Rückstellungen 104 48 50
Verbindlichkeiten 925 586 417
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 3.975 3.626 3.523
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 589 606 648
Umsatzerlöse 589 606 648
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 4 51 4
Betriebsleistung 593 657 652
Betriebsaufwand -563 -566 -560
Materialaufwand -220 -226 -227
Personalaufwand -1 -2 -5
Abschreibungen -271 -271 -272
Sonstige betriebliche Aufwendungen -71 -67 -56
Betriebsergebnis 30 91 92
Finanzergebnis -54 -45 -28
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -54 -45 -28
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -24 46 64
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -19 46 64
- 89 -
ENTEGA NATURpur AG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 84,1% 92,6% 100,0%
Anlagenintensität 88,7% 89,8% 87,5%
Abschreibungsquote 7,7% 8,3% 8,8%
Investitionen (TEUR) 1 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 42,1% 56,9% 95,1%
Eigenkapital (TEUR) 2.946 2.992 3.055
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000
Eigenkapitalquote 74,1% 82,5% 86,7%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 110 -338 -169
Verschuldungsgrad 34,9% 21,2% 15,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -3,2% 7,6% 9,8%
Return on Investment (ROI) -0,5% 1,3% 1,8%
Eigenkapitalrentabilität -0,6% 1,5% 2,1%
Gesamtkapitalrentabilität 0,9% 2,5% 2,6%
Materialintensität 37,1% 34,4% 34,8%
Rohertrag (TEUR) 369 380 421
EBIT (TEUR) 30 91 92
EBITDA (TEUR) 301 362 364
ROCE 0,9% 2,6% 2,6%
Personal
Personalintensität 0,1% 0,2% 0,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 55,6% 33,3% 33,3%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 90 -
ENTEGA NATURpur AG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die ENTEGA NATURpur AG (NATURpur) setzt die Schwerpunkte ihrer Geschäftstätigkeit auf die
Errichtung von regenerativen Energieerzeugungsanlagen, insbesondere im Bereich der Photovoltaik,
sowie auf anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung.
Die installierte Leistung aller Photovoltaikanlagen der NATURpur beträgt 1.564 kWp. Mittlerweile
bestehen insgesamt 130 solcher Erzeugungsanlagen in insgesamt 54 Kommunen. Vor dem
Hintergrund der Kompetenzen des ENTEGA- Konzerns im Geschäftsfeld Erzeugung bedient sich die
NATURpur nicht eigener Mitarbeiter, sondern bezieht Dienstleistungen von ENTEGA -
Konzernunternehmen. Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2015 Umsatzerlöse in Höhe von 648 TEUR
(Vorjahr: 606 TEUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit steigt von 46 TEUR im Vorjahr
auf 64 TEUR in 2015. Unter Berücksichtigung des Verlustvortrags aus dem Vorjahr sinkt der
Bilanzverlust auf -290 TEUR (Vorjahr: -354 TEUR). Das geplante Investitionsvolumen liegt bei jährlich
rund 100 TEUR.
Der Vorstand erwartet sowohl für das Jahr 2016 als auch das Folgejahr 2017 Umsätze und ein
Jahresergebnis aus dem Betrieb der bestehenden PV -Anlagen auf dem Niveau des Geschäftsjahres
2015. Aus ökologischer Verantwortung und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus, wird sich die
NATURpur weiter aktiv an der Energieversorgung der Zukunft in der Region beteiligen. Da aufgrund
der veränderten Rahmenbedingungen weitere Investitionen auf Basis der Einspeisung nach EEG
zunehmend schwieriger realisierbar erscheinen, wurde das Geschäftsmodell der NATURpur
hinsichtlich der Verpachtung von Photovoltaikanlagen an Gebäudebesitzer weiterentwickelt. Am
30.10.2015 konnte die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Lichtenbergschule in Darmstadt
(Leistung 65,78 kWp) als eine der ersten größeren Anlagen in Südhessen nach diesem
Betreibermodell in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Betrieb genommen
werden.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und zur Anwendung von Kontrollsystemen
wurde Rechnung getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 91 -
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1060 sowie
info@naturpur-institut.de sowie
http://www.naturpur-institut.de/
Gründung: 2008
Handelsregister: HRB 87149, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes, insbesondere der
Wissenschaft und interdisziplinären Forschung zum nachhaltigen Umweltschutz sowie zur
Energieeffizienz und zu den regenerativen Energien, der Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler
Brennstoffe unter ökologischen Gesichtspunkten, des nachhaltigen Schutzes der Natur und der
Bewahrung einer lebenswerten Umwelt insbesondere unter Berücksichtigung des Klimawandels und
des nachhaltigen Klimaschutzes. Soweit sich aus unmittelbarer Forschung Erkenntnisse über die
Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler Brennstoffe unter ökologischen Gesichtspunkten ergeben,
werden diese der Allgemeinheit vollständig und unverzüglich zur Verfügung gestellt. (…)
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 100,00%
Beteiligungen
ENTEGA NATURpur AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Kuratorium
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Send, Matthias W. Vorsitzender 0 TEUR
Fenn, Bernhard Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft.
- 92 -
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 27.343 25.339 25.339
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 0
Finanzanlagen 27.343 25.339 25.339
Umlaufvermögen 907 3.091 2.849
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 443 293 293
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 464 2.798 2.556
Rechnungsabgrenzungsposten 1 1 281
Summe Aktiva 28.251 28.431 28.469
Passiva
Eigenkapital 28.221 28.413 28.452
Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000
Kapitalrücklagen 2.333 2.333 2.333
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -112 80 119
Rückstellungen 8 3 2
Verbindlichkeiten 22 15 14
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 28.251 28.431 28.469
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 0 0 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 1
Betriebsleistung 0 0 1
Betriebsaufwand -1.811 -667 -773
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.811 -667 -773
Betriebsergebnis -1.811 -667 -772
Finanzergebnis 908 858 811
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 934 856 811
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 2 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen -26 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -903 191 40
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -903 191 40
- 93 -
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 103,2% 112,1% 112,3%
Anlagenintensität 96,8% 89,1% 89,0%
Abschreibungsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% >1000%
Eigenkapital (TEUR) 28.221 28.413 28.452
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26.000 26.000 26.000
Eigenkapitalquote 99,9% 99,9% 99,9%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 5 -8 0
Verschuldungsgrad 0,1% 0,1% 0,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - - -
Return on Investment (ROI) -3,2% 0,7% 0,1%
Eigenkapitalrentabilität -3,2% 0,7% 0,1%
Gesamtkapitalrentabilität -3,2% 0,7% 0,1%
Materialintensität - - 0,0%
Rohertrag (TEUR) 0 0 0
EBIT (TEUR) -878 189 39
EBITDA (TEUR) -878 189 39
Kostendeckungsgrad -52,3% -128,7% -105,1%
Personal
Personalintensität - - 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 94 -
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Zweck der ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ist die Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes,
insbesondere von Forschung und Entwicklung in den Bereichen Erneuerbare Energien und
Energieeffizienz sowie die Anregung zum öffentlichen Diskurs über die Themen Klim aschutz und
nachhaltige Energieversorgung. Die Ergebnisse stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden die Kooperationen mit der Technischen Universität Darmstadt (TUD)
und der Hochschule Darmstadt (HDA) fortgeführt. Es erfolgte die Fortführung der Umsetzungsphase
weiterer angebahnter Projekte. Die Vermögenslage wird auf der Aktivseite dominiert durch die
Wertpapiere des Anlagevermögens, die 77,1 % (Vorjahr: 77,3 %) der Bilanzsumme ausmachen. Das
Umlaufvermögen umfasst im Wesentlichen Zinsabgrenzungen und liquide Mittel. Die Gesellschaft
finanziert sich unverändert nahezu ausschließlich über Eigenkapital mit einer Eigenkapitalquote von
99,9 % (Vorjahr: 99,9 %). Gemäß dem Zweck der Gesellschaft werden die Zinserträge vollständig zur
Förderung gemeinnütziger Projekte genutzt. Wesentliche Aufwendungen des Geschäftsjahres stehen
im Zusammenhang mit der Förderung der vorgenannten Hochschulen. Das Geschäftsjahr 2015
schließt mit einem Jahresüberschuss von 40 TEUR (Vorjahr: 19 1 TEUR). Bezogen auf das Eigenkapital
am Beginn des Geschäftsjahres erzielte das Institut mit seinem Finanzergebnis eine Rendite von
2,9 %.
Für das Jahr 2016 wird dem Gesellschaftszweck entsprechend ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.
Es sind keine Investitionen geplant. Risiken für die Gesellschaft bestehen aus dem
Vermögensmanagement der Kapitaleinlage. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mittels einer
konservativen Gestaltung des Anlageportfolios. Die Anlage erfolgt in rentenähnliche Papiere mit
positiven Ratings sowie in Fonds, die für die risikoarme Anlage von Stiftungsvermögen konzipiert sind.
Die Geschäftsführung wird dem Verm ögensmanagement weiter erhöhte Aufmerksamkeit widmen und
ggf. Anpassungen vornehmen.
Der Geschäftsführung sind keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind
und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellsc haft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegebe n.
- 95 -
ENTEGA Netz AG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293
Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 01.07.2007
Handelsregister: HRB 86706, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist das Halten, Verwalten und Verpachten von Eigentum an
Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt ei nen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 100,00%
Beteiligungen
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Vorstand
Name, Vorname Position Vergütung
Kalisch, Reinhard Mitglied k.A.
Röhl, Lars Mitglied k.A.
Bezüge des Vorstandes
Die Bezüge des Vorstandes beliefen sich im Geschäftsjahr 2015 auf 12 TEUR.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender k.A.
Noller, Ralf 1. stv. Vorsitzender k.A.
Reißer, Rafael Bürgermeister 2. stv. Vorsitzender k.A.
Angerer, Manfred 3. stv. Vorsitzender k.A.
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter Mitglied k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied k.A.
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied k.A.
Congdon, Michael Mitglied k.A.
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied k.A.
Gerland, Axel Mitglied k.A.
Gläser, Heinz Mitglied k.A.
Hanke, Dirk Mitglied k.A.
Heinz, Thomas Mitglied k.A.
Kiendl, Heinrich Mitglied k.A.
Lehrian, Claudia Mitglied k.A.
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied k.A.
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Mitglied k.A.
Storck, Ralf Mitglied k.A.
Thomas, Helge Mitglied k.A.
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder betrugen für das Geschäftsjahr 2015 in Summe 24 TEUR.
- 96 -
ENTEGA Netz AG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 590.467 535.233 509.686
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.646 2.504 2.363
Sachanlagen 577.592 529.078 506.323
Finanzanlagen 10.229 3.651 1.000
Umlaufvermögen 176.237 159.705 128.658
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 88.402 68.344 44.306
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 87.835 91.360 84.351
Rechnungsabgrenzungsposten 4.962 4.723 4.484
Summe Aktiva 771.665 699.661 642.828
Passiva
Eigenkapital 281.130 248.130 248.130
Gezeichnetes Kapital 200.000 200.000 200.000
Kapitalrücklagen 81.130 48.130 48.130
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 0 0 0
Empfangene Investitionszuschüsse 82.456 74.759 74.030
Rückstellungen 9.524 1.697 556
Verbindlichkeiten 398.555 375.075 320.113
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 771.665 699.661 642.828
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 69.741 69.894 66.343
Umsatzerlöse 69.741 69.894 66.343
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 1.259 1.206 1.791
Betriebsleistung 71.001 71.100 68.134
Betriebsaufwand -36.712 -33.313 -30.087
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand -80 -12 -12
Abschreibungen -32.257 -29.655 -27.827
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.375 -3.647 -2.248
Betriebsergebnis 34.289 37.787 38.047
Finanzergebnis -12.673 -20.606 -14.760
Erträge aus Beteiligungen 8 2 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.265 6.993 5.063
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -6.579 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -19.946 -21.022 -19.823
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 21.616 17.181 23.287
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 53.349 0 0
Sonstige Steuern -39 -42 -56
Ergebnisabführung -74.926 -17.139 -23.231
Jahresergebnis 0 0 0
- 97 -
ENTEGA Netz AG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 47,6% 46,4% 48,7%
Anlagenintensität 76,5% 76,5% 79,3%
Abschreibungsquote 5,5% 5,5% 5,5%
Investitionen (TEUR) 41.479 21.253 13.376
Investitionsquote 7,0% 4,0% 2,6%
Liquidität 3. Grades 200,1% 281,3% >1000%
Eigenkapital (TEUR) 281.130 248.130 248.130
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 200.000 200.000 200.000
Eigenkapitalquote 36,4% 35,5% 38,6%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 8.931 -23.480 -54.962
Verschuldungsgrad 174,5% 182,0% 159,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 107,4% 24,5% 35,0%
Return on Investment (ROI) 9,7% 2,4% 3,6%
Eigenkapitalrentabilität 26,7% 6,9% 9,4%
Gesamtkapitalrentabilität 12,3% 5,5% 6,7%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag (TEUR) 69.741 69.894 66.343
EBIT (TEUR) 34.297 37.789 38.047
EBITDA (TEUR) 66.554 67.444 65.875
ROCE 12,4% 5,5% 6,7%
Personal
Personalintensität 0,1% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 3 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 3 0 0
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 55 - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 15,0% 10,0% 10,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 98 -
ENTEGA Netz AG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Gesellschaftszweck der ENTEGA Netz AG ist das Halten, Verwalten und Verpachten von Eigentum an
Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften. Die
ENTEGA Netz AG ist Eigentümerin von Strom - und Gasnetzen in 64 südhessischen Kommunen, für die
der Netzbetrieb an die Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH verpachtet ist. Die VNB
ihrerseits verpachtet die Netze an die e-netz Südhessen GmbH & Co. KG.
Im Geschäftsjahr 2015 hat die ENTEGA Netz AG 13,4 Mio. EUR in das Sachanlagevermögen investiert.
Mit Wirkung zum 31. Dezember 2015 kaufte die ENTEGA Netz AG das Stromnetz der Stadt Gernsheim
in Höhe von 1,7 Mio. EUR von der EWR GmbH. Mit Wirkung zum 0 1.01.2015 verkaufte die ENTEGA
Netz AG das Stromnetz der Kommune Mörfelden -Walldorf an die ENTEGA AG, welche mit der Mainova
AG und der Stadt Mörfelden -Walldorf die Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden- Walldorf GmbH Co. &
KG zum Betrieb der Strom- und Gasnetze gründete.
Am 03.08. 2015 hat Fitch Ratings den laufenden Rating -Prozess mit der veröffentlichten Bestätigung
der Ratingnote BBB- (Ausblick: stabil) abgeschlossen. Mit Presseveröffent lichung vom 24.09.2015 hat
Moody‘s die Ratingnote Baa3 (Ausblick: stabil) ebenfalls bestätigt. Beide Ratings berücksichtigen die
solide Geschäftsentwicklung sowie die stabile Finanzierungsstruktur der ENTEGA Netz AG und
würdigen unter anderem den Einfluss der mittelfristigen Ergebnis- und Verschuldungssituation der
Muttergesellschaft und des Konzerns auf die Ratingnote.
Die Umsätze der Gesellschaft aus Pachtentgelten und der Auflösung vereinnahmter Ertragszuschüsse
verringern sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Rückgangs des Anlagevermögens um
3,6 Mio. EUR auf 66,3 Mio. EUR.
Die Zinserträge des Geschäftsjahres resultieren in Höhe von 4,8 Mio. EUR aus einem an die ENTEGA
AG gewährten Darlehen sowie in Höhe von 0,3 Mio. EUR aus Zinserträgen aus den besicherten Kont en.
Im Berichtsjahr fielen unverändert Zinsaufwendungen aus der Anleihe in Höhe von 19,8 Mio. EUR an.
Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beläuft sich auf 23,2 Mio. EUR und wird aufgrund des
Ergebnisabführungsvertrages vollständig an die ENTEGA AG abgeführt.
Der Ausblick der ENTEGA Netz AG wird weitgehend bestimmt durch den bestehenden langfristigen
Pachtvertrag sowie die dreißigjährige Finanzierung über eine Anleihe. Für das Geschäftsjahr 2016 geht
der Vorstand von einer stabilen Umsatz - und Ergebnisentwicklung aus. Die Investitionen ins Strom -
und Gasnetz für das Jahr 2016 belaufen sich voraussichtlich auf 28,2 Mio. EUR. Den Anforderungen
des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung
zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Dem
Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und
nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.
Die P rüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt
hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 99 -
ENTEGA Regenerativ GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1071 sowie
http://www.entega.ag/geschaeftsfelde
r/erzeugung/windenergie/
Gründung: 18.02.1981
Handelsregister: HRB 2812, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und der Betrieb von Kraftwerken im Bereich der
erneuerbaren Energien, der Verkauf des erzeugten Stromes bzw. Einspeisung des erzeugten
Stromes nach dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare -Energien-Gesetz -
EEG), die Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit zusammenhängende
Tätigkeiten.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Un ternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 100,00%
Beteiligungen
HSE Energie France SAS 100,00%
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 100,00%
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 100,00%
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 100,00%
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 100,00%
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 100,00%
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 100,00%
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 100,00%
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 100,00%
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 100,00%
HSE Windpark Schlüchtern GmbH 100,00%
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 90,00%
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 87,50%
Piecki Sp. z o.o. 49,00%
WEO GmbH & Co. KG 33,33%
SWM Wind Havelland Holding GmbH & Co. KG 12,50%
Energiegenossenschaft Darmstadt-Dieburg eG 5,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Böß, Guido Mitglied k.A.
Horn, Markus Mitglied k.A.
Setz, Dr. Natalie Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 100 -
ENTEGA Regenerativ GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 86.960 77.018 70.578
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 60 183 129
Finanzanlagen 86.900 76.835 70.449
Umlaufvermögen 23.274 22.638 15.703
Vorräte 75 771 7.549
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 23.186 20.700 7.000
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 13 1.167 1.155
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 37 8.125
Summe Aktiva 110.234 99.693 94.406
Passiva
Eigenkapital 8.611 0 0
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklagen 9.953 9.953 9.953
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -1.443 -10.091 -18.178
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 37 8.125
Rückstellungen 20 21 705
Verbindlichkeiten 101.603 99.672 93.700
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 110.234 99.693 94.406
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 5.235 695 6.778
Umsatzerlöse 22.586 0 0
Bestandsveränderungen -17.351 695 6.778
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 186 1.945 160
Betriebsleistung 5.421 2.641 6.938
Betriebsaufwand -5.046 -1.126 -7.504
Materialaufwand -4.708 -588 -5.630
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 -15 -20
Sonstige betriebliche Aufwendungen -339 -523 -1.855
Betriebsergebnis 374 1.515 -566
Finanzergebnis -1.076 -10.163 -7.522
Erträge aus Beteiligungen 2.977 1.516 2.583
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 701 701 647
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 618 593 98
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -8.056 -6.554
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.371 -4.917 -4.296
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -702 -8.648 -8.088
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 1
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -702 -8.648 -8.087
- 101 -
ENTEGA Regenerativ GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 9,9% 0,0% 0,0%
Anlagenintensität 78,9% 77,3% 74,8%
Abschreibungsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Investitionen (TEUR) 6.560 138 2.663
Investitionsquote 7,5% 0,2% 3,8%
Liquidität 3. Grades 22,9% 22,7% 16,6%
Eigenkapital (TEUR) 8.611 0 0
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100
Eigenkapitalquote 7,8% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -12.053 -1.931 -5.971
Verschuldungsgrad >1000% - -
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -13,4% <-1000% -119,3%
Return on Investment (ROI) -0,6% -8,7% -8,6%
Eigenkapitalrentabilität -8,1% - -
Gesamtkapitalrentabilität 4,2% -3,7% -4,0%
Materialintensität 86,8% 22,3% 81,1%
Rohertrag (TEUR) 527 107 1.148
EBIT (TEUR) 4.052 3.731 2.664
EBITDA (TEUR) 4.052 3.746 2.683
ROCE 4,2% -3,7% -4,1%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 33,3% 33,3%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 102 -
ENTEGA Regenerativ GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Der Hauptgeschäftszweck der ENTEGA Regenerativ GmbH ist die Planung und der Betrieb von
Kraftwerken im Bereich der erneuerbaren Energien sowie die Beteiligung an Gesellschaften, die
Kraftwerke betreiben und den erzeugten Strom verkaufen bzw. einspeisen.
Die ENTEGA Regenerativ GmbH hat im Berichtsjahr 2015 ihren Fokus weiterhi n auf die Entwicklung
und die Realisierung von regionalen Erneuerbare -Energien-Projekten (EE-Projekten) sowie auf eine
zielgerichtete Portfoliooptimierung gerichtet. In diesem Zusammenhang der nationalen
Refokussierung fand im April 2015 das Closing für den Verkaufprozess der drei französischen
Windparks Parc éolien Montafilant SAS, Parc éolien Chermisey SAS sowie Parc éolien Le Charmois
SAS, die Beteiligungen der HSE Energie France SAS, Straßburg/Frankreich waren, statt. Diese drei
französischen Gesellschaften wurden mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. 01.2015 an ein verbundenes
Unternehmen des Schweizer Unternehmens re:cap global investors AG, Zug/Schweiz, veräußert.
Die ENTEGA Regenerativ GmbH konzentrierte sich auch im Geschäftsjahr 2015 auf die
Eigenentwicklung von EE -Projekten. So konnte im Berichtsjahr ein regionaler Windparkstandort
gemeinsam mit der Energiegenossenschaft Untermain e.G. in Mainbullau (Bayern) gesichert werden.
Die Genehmigung zur Errichtung eines Windparks mit zehn Windenergieanlagen im Kaufunger Wald
wurde der ENTEGA Regenerativ GmbH im Oktober 2015 vom Regierungspräsidium Kassel erteilt,
woraufhin die Bauarbeiten am Standort in Nordhessen noch in 2015 begonnen haben. In diesem
Zusammenhang wurden die Tochtergesellschaften ENT EGA Windpark Hausfirste Verwaltungs- GmbH
sowie die ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG zur Leitung der operativen Tätigkeiten
gegründet. Die Inbetriebnahme der ersten Anlagen wird Ende 2016 erwartet. Insgesamt umfasst das
Bestandsportfolio der Gesellschaften, an denen die ENTEGA Regenerativ GmbH beteiligt ist, zum Ende
des Jahres 2015 Erzeugungskapazitäten von ca. 150 MW, womit insgesamt rund 90.000 Haushalte
mit Ökostrom versorgt werden können.
Die Ertragslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die Ertragssituation der in Betrieb
befindlichen Windenergie- und Photovoltaikanlagen. Die Erträge aus den Beteiligungen stiegen im Jahr
2015 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund überdurchschnittlicher Sonneneinstrahlung sowie guter
Windverhältnisse um ca. 1,1 Mio. EUR. Sondereffekte in Form einer Wertberichtigung der Beteiligung
an der Piecki Sp. z o.o. in Höhe von 5,3 Mio. EUR sowie der Beteiligung an der SWM Wind Havelland
Holding GmbH & Co. KG in Höhe von 1,2 Mio. EUR beeinträchtigen das Jahresergebnis der ENTEGA
Regenerativ GmbH. Hintergrund der notwendigen Wertberichtigung der Piecki Sp. z o.o. sind die
anhaltend niedrigen Preise für Grünzertifikate in Polen. Die Beteiligung an der SWM Wind Havelland
Holding GmbH & Co. KG wurde abgewertet, da die pr ognostizierten Winderträge nicht nachhaltig
erzielt werden können, die ursprünglich auf Basis von Gutachten geschätzt wurden. Aufgrund dieser
Umstände wird auch in diesem Jahr ein Jahresfehlbetrag von 8,1 Mio. EUR (Vorjahr: 8,6 Mio. EUR) bei
der ENTEGA Regenerativ GmbH ausgewiesen.
Die Liquidität der Gesellschaft ist trotz des vereinfachten Cash- Flows von -1,5 Mio. EUR jederzeit
gesichert durch ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten im Konzernverbund. Für das Geschäftsjahr
2016 wird mit Umsatzerlösen von 18,1 Mio. EUR und mit einem Jahresüberschuss von 11,4 Mio. EUR
gerechnet, was hauptsächlich auf geplante Verkäufe von Anteilen an bestehenden
Projektgesellschaften zurückzuführen ist. Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und
Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der
Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine
Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete
Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 103 -
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Anschrift: Darmstädter Straße 25, 68647 Biblis
Kontakt: 06151/ 701 8022
Gründung: 18.12.2003
Handelsregister: HRB 62205, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Unternehmenszweck ist die Gewinnung, der Bezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung und der
Transport von Wasser zum Zwecke der Versorgung der Bevölkerung einschließlich des Baus,
Betriebs und der sonstigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art und von Transportsystemen
für Wasser. Die GmbH kann alle mit der Wasserversorgung zusammenhängenden Geschäfte und
Maßnahmen einschließlich der Planung und Beratung vornehmen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unt ernehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 74,90%
Gemeinde Biblis 25,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Allmrodt, Uwe Mitglied 0 TEUR
Grüger, Martin Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge von der Gesellschaft.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Niedermaier, Andreas Vorsitzender k.A.
Kusicka, Felix stv. Vorsitzender k.A.
Fenn, Bernhard Mitglied k.A.
Ritzert, Herbert Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Bezüge für die Aufsichtsratsmitglieder beliefen sich in 2015 auf 2 TEUR.
- 104 -
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 3.267 3.177 3.134
Immaterielle Vermögensgegenstände 50 49 48
Sachanlagen 3.217 3.128 3.086
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 234 190 190
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 197 146 169
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 37 43 22
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 3.501 3.367 3.324
Passiva
Eigenkapital 1.013 1.001 1.035
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklagen 839 839 839
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 74 63 96
Empfangene Investitionszuschüsse 369 364 358
Rückstellungen 23 61 70
Verbindlichkeiten 2.066 1.908 1.832
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuern 29 32 29
Summe Passiva 3.501 3.367 3.324
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 741 745 790
Umsatzerlöse 741 745 790
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 45 0 1
Betriebsleistung 786 745 791
Betriebsaufwand -594 -561 -558
Materialaufwand -394 -357 -353
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -156 -160 -159
Sonstige betriebliche Aufwendungen -44 -44 -46
Betriebsergebnis 192 184 232
Finanzergebnis -98 -97 -89
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -98 -97 -89
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 94 87 143
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -19 -24 -47
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 74 63 96
- 105 -
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 31,0% 31,5% 33,0%
Anlagenintensität 93,3% 94,4% 94,3%
Abschreibungsquote 4,8% 5,0% 5,1%
Investitionen (TEUR) 137 70 129
Investitionsquote 4,2% 2,2% 4,1%
Liquidität 3. Grades 11,2% 9,6% 10,0%
Eigenkapital (TEUR) 1.013 1.001 1.035
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100
Eigenkapitalquote 28,9% 29,7% 31,1%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -92 -159 -76
Verschuldungsgrad 245,5% 236,3% 221,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 10,0% 8,4% 12,2%
Return on Investment (ROI) 2,1% 1,9% 2,9%
Eigenkapitalrentabilität 7,4% 6,3% 9,3%
Gesamtkapitalrentabilität 4,9% 4,7% 5,6%
Materialintensität 50,1% 48,0% 44,7%
Rohertrag (TEUR) 348 387 436
EBIT (TEUR) 192 184 232
EBITDA (TEUR) 348 344 392
ROCE 5,0% 4,8% 5,7%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 25,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 106 -
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Der Wasserabsatz der ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH lag im Berichtsjahr mit
342 Tsd. m 3 ca. auf dem Vorjahresniveau (324 Tsd. m 3). Die Entwicklung der Wasserabgabe ist mit
einem überwiegenden Anteil an Haushalts und Kleingewerbekunden weitgehend konjunkturunabhängig
und im Wesentlichen witterungsbedingt. Neben Erneuerungen von Hausanschlüssen und
Neuanschlüssen in Baulücken wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Trinkwasserle itungen und
Hausanschlüsse in der Schillerstraße und Lessingstraße in Biblis altersbedingt erneuert.
Im Geschäftsjahr 2015 hat die ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH durch den Verkauf von
Trinkwasser Umsatzerlöse in Höhe von 790 TEUR (Vorjahr: 745 TEUR) erwirtschaftet.
Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen den Wasserbezug, technische und kaufmännische
Dienstleistungsentgelte im Rahmen der Betriebsführung sowie Aufwendungen für Betrieb und
Instandhaltung des Trinkwassernetzes. Die Materialaufwandsqu ote liegt bezogen auf die
Gesamtleistung mit 44, 7 % leicht unter dem Vorjahresniveau von 48 %, was durch einen geringeren
Aufwand für die Beseitigung von Rohrbrüchen und durch die höheren Umsatzerlöse bedingt ist.
Das Finanzergebnis beinhaltet im Wesentlichen den Zinsaufwand für langfristige Darlehen der
Gesellschafterin ENTEGA AG. Das Geschäftsjahr 2015 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe
von 96 TEUR (Vorjahr: 63 TEUR). Die Gesellschaft beschäftigte auch im Jahr 2015 kein eigenes
Personal; die technische und kaufmännische Betriebsführung erfolgt durch die ENTEGA AG. Die
Gesellschaft rechnet für das Jahr 2016 unter der Voraussetzung eines konstanten Wasserabsatzes mit
einem stabilen Ergebnis. Die Einhaltung der Trinkwasserverordnung wird dur ch entsprechende
Kontrollen und Qualitätssicherungsmaßnahmen durch den Betriebsführer ENTEGA AG gewährleistet.
Durch den Factoringvertrag mit der ENTEGA Energie GmbH wird das Forderungsausfallrisiko aus dem
Wasserverkauf übertragen.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt haben.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 107 -
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110 ENTEGA AG,
64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 03.11.2011
Handelsregister: HRB 91227, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Errichtung. Betriebsführung und Finanzierung von
Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie und deren Vertrieb sowie der Erwerb und die
Verwaltung von Kapitalbeteiligungen von Eigentums- , Finanzierungs- oder Betriebsgesellschaften
solcher Anlagen. Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den
Gesellschaftszweck zu fördern.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt ei nen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 87,50%
Stadtwerke Langen GmbH 12,50%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Käsler-Simmons, Yvonne Mitglied k.A.
Sperling, Julia Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 108 -
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 10.129 9.591 9.053
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 10.129 9.591 9.053
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 967 847 1.144
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 221 225 39
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 746 622 1.106
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 11.096 10.438 10.198
Passiva
Eigenkapital 178 110 2.975
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklagen 151 151 2.746
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 2 -66 204
Rückstellungen 49 64 163
Verbindlichkeiten 10.869 10.264 7.060
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 11.096 10.438 10.198
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 1.192 1.076 1.296
Umsatzerlöse 1.192 1.076 1.296
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 10 0 2
Betriebsleistung 1.202 1.076 1.298
Betriebsaufwand -769 -792 -758
Materialaufwand -33 -30 -37
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -538 -538 -538
Sonstige betriebliche Aufwendungen -198 -224 -183
Betriebsergebnis 433 284 540
Finanzergebnis -365 -350 -175
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19 17 13
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -384 -367 -188
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 68 -66 366
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -21 -1 -96
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 47 -68 270
- 109 -
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 82,5% 80,2% 110,1%
Anlagenintensität 91,3% 91,9% 88,8%
Abschreibungsquote 5,3% 5,6% 5,9%
Investitionen (TEUR) 0 0 1
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 35,3% 30,9% 493,6%
Eigenkapital (TEUR) 178 110 2.975
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25
Eigenkapitalquote 1,6% 1,1% 29,2%
Bankverbindlichkeiten 8.181 7.586 6.991
Veränderung Verschuldung -190 -605 -3.204
Verschuldungsgrad >1000% >1000% 242,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4,0% -6,3% 20,8%
Return on Investment (ROI) 0,4% -0,6% 2,6%
Eigenkapitalrentabilität 26,6% -61,2% 9,1%
Gesamtkapitalrentabilität 3,9% 2,9% 4,5%
Materialintensität 2,8% 2,8% 2,8%
Rohertrag (TEUR) 1.159 1.046 1.260
EBIT (TEUR) 433 284 540
EBITDA (TEUR) 971 821 1.078
ROCE 3,9% 2,9% 4,6%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 100,0% 100,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 110 -
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung,
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang
Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme bestimmt.
Das Geschäftsjahr 2015 ist das dritte volle Betriebsjahr. Die drei Windenergieanlagen mit einer
elektrischen Leistung von zusammen 6,9 MW erzeugten im Jahr 2015 insgesamt rund 13,2 Mio. kWh
Strom. Der erzeugte Strom wurde in das örtliche Verteilnetz eingespeist und gemäß EEG sowie der
darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen
Windenergieanlagen. Die Anlagendeckung beträgt 32,9 % (Vorjahr: 1,1 %). Das Sachanlagevermögen
in Höhe von ca. 9.053 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 88,8 % (Vorjahr: 91,9 %) zur Bilanzsumme
der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital sowie Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten, verbundene Unternehmen und Gesellschaftern 97,8 % (Vorjahr: 99,1 %) der
Bilanzsumme ausmachen. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über
Eigenkapital und langfristige Darlehen finanziert. Bedingt durch die Umwandlung des
Gesellschafterdarlehens in die Kapitalrücklage beläuft sich die Eigenkapitalquo te auf 29,2 % nach
1,1 % im Vorjahr.
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um
ca. 20,6 % auf ca. 1.296 TEUR gestiegen. Grund hierfür ist, dass das Windjahr 2015 besser war als
2014. Den Umsätzen stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche
Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber.
Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 270 TEUR ab.
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 13,2 Mio. kWh produzieren. Aus den hieraus
resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2016 konstante Umsätze und einen
Jahresüberschuss von 260 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2016 wird eine Beteiligung weiterer
Gesellschafter an der Gesellschaft geprüft.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 111 -
Global Tech I Offshore Wind GmbH
Anschrift: Am Sandtorkai 62, 20457 Hamburg
Kontakt: sowie http://www.globaltechone.de
Gründung: 06.06.2008
Handelsregister: HRB 117586, Amtsgericht Hamburg
Darstellung Unternehmenszweck
Unternehmenszweck ist die Entwicklung, Errichtung, der Betrieb und die Vermarktung von Offshore -
Windparks und von dafür bestimmten Anlagen, ferner das Halten und Verwalten von Beteiligungen
im Bereich erneuerbare Energien, insbesondere im Bereich der Windenergie. Der Gegenstand des
Unternehmens der Gesellschaft kann von der Gesellschaft selbst oder durch
Beteiligungsunternehmen verfolgt werden.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen er füllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Weitere Unternehmen 50,20%
ENTEGA AG 24,90%
Stadtwerke München GmbH 24,90%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Podbielski, Jan Mitglied k.A.
Schmeer, Detlef Mitglied k.A.
Steindam, Hendrik Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 112 -
Global Tech I Offshore Wind GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 1.609.492 1.655.732 1.634.575
Immaterielle Vermögensgegenstände 151.094 150.310 145.845
Sachanlagen 1.458.398 1.505.422 1.488.730
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 146.074 169.213 66.274
Vorräte 0 412 824
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 53.371 55.109 33.956
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 92.703 113.692 31.494
Rechnungsabgrenzungsposten 4.215 71 5.992
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 66.554 72.548 165.297
Summe Aktiva 1.826.336 1.897.564 1.872.138
Passiva
Eigenkapital 0 0 0
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -67.554 -73.548 -166.297
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 66.554 72.548 165.297
Sonderposten 280.317 280.317 280.317
Rückstellungen 88.944 61.147 48.469
Verbindlichkeiten 1.457.075 1.556.101 1.543.352
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 1.826.336 1.897.564 1.872.138
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 0 2.778 108.616
Umsatzerlöse 0 2.778 108.616
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 131.860 398.759 61.568
Betriebsleistung 131.860 401.537 170.184
Betriebsaufwand -70.730 -303.606 -150.364
Materialaufwand 0 -2.850 -6.670
Personalaufwand -6.898 -8.957 -7.324
Abschreibungen -221 -125.911 -87.992
Sonstige betriebliche Aufwendungen -63.610 -165.888 -48.378
Betriebsergebnis 61.131 97.930 19.821
Finanzergebnis -86.737 -103.923 -109.010
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16 349 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -86.753 -104.272 -109.011
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -25.606 -5.993 -89.189
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1 0 -3.590
Sonstige Steuern -1 -2 31
Jahresergebnis -25.608 -5.994 -92.749
- 113 -
Global Tech I Offshore Wind GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 59,2% 57,0% 52,3%
Anlagenintensität 88,1% 87,3% 87,3%
Abschreibungsquote 0,0% 7,6% 5,4%
Investitionen (TEUR) 579.119 175.000 69
Investitionsquote 36,0% 10,6% 0,0%
Liquidität 3. Grades 24,6% 25,1% 9,0%
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 953.425 943.639 855.622
Veränderung Verschuldung 654.912 99.026 -12.749
Verschuldungsgrad 973,6% >1000% 996,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - -215,8% -85,4%
Return on Investment (ROI) -1,4% -0,3% -5,0%
Eigenkapitalrentabilität - - -
Gesamtkapitalrentabilität 3,3% 5,2% 0,9%
Materialintensität 0,0% 0,7% 3,9%
Rohertrag (TEUR) 0 -72 101.947
EBIT (TEUR) 61.131 97.930 19.821
EBITDA (TEUR) 61.352 223.842 107.813
ROCE 3,6% 5,4% 0,9%
Personal
Personalintensität 5,2% 2,2% 4,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 51 - 65
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 34 - 28
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 85 102 93
Frauenanteil Beschäftigte 40,0% - 30,1%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 5 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 8 k.A. k.A.
Frauenanteil Auszubildende 37,5% - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 5
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 7
Altersdurchschnitt Beschäftigte 37 - 36
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 74 88 79
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 114 -
Global Tech I Offshore Wind GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Der Offshore -Windpark Global Tech I (GT I) liegt ca. 180 km in nordwestlicher Richtung vor
Bremerhaven und besteht aus 80 Windenergieanlagen der 5 -Megawatt-Klasse und hat somit eine
Anschlussleistung von insgesamt 400 Megawatt.
Der Bau des Offshore Windparks GT I ist abgeschlossen. Die elektrische und mechanische
Inbetriebnahme aller Windenergieanlagen wurde im Sommer 2015 abgeschlossen und die
nachgelagerte Testphase weitgehend im Zeitraum bis September durchgeführt; seither befindet sich
der Park mit allen Anlagen am Netz. Der Testbetrieb wurde bis auf eine temporär defekte Anlage für
die übrigen 79 Anlagen erfolgreich in 2015 abgeschlossen. Seit 1. Januar 2016 haben alle 80 Wind -
energieanlagen den Testbetrieb erfolgreich beendet. Parallel wurde die Betriebsführung für den
Gesamtwindpark und das Netz von der Leitwarte in Hamburg übernommen und die erforderlichen
Steuerungssysteme aktiviert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten Umsatzerlöse und sonstige
betriebliche Erträge in Höhe von rund 170,2 Mio. E UR generiert werden. Da in 2015 keine neuen
Kompensationsansprüche gem. § 17e EnWG aus der Verzögerung des Netzanschlusses mehr geltend
gemacht wurden und die Inbetriebnahmetätigkeiten noch bis in den Sommer 2015 hinein andauerten,
liegen die Erträge deutlich unter den Erträgen des Vorjahres (401,5 Mio. EUR).
Wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hatten wie auch in den
Vorjahren die Aufwendungen für Zinsen und Avalprovisionen. Der Zinsaufwand setzt sich zusammen
aus Zinsen in Höhe von 57,4 Mio. EUR (2014: 61,0 Mio. EUR) für die Inanspruchnahme der
Fremdkapitalkreditlinien und 47,7 Mio. EUR (2014: 37,2 Mio. EUR) für die Inanspruchnahme der
Gesellschafterdarlehen sowie Avalprovisionen in Höhe von 3,9 Mio. EUR (2014: 6,1 M io. EUR). Die GTI
weist in 2015 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 9 2,7 Mio. EUR auf (2014: 6,0 Mio. EUR). Hier wirkt
sich insbesondere aus, dass im Gegensatz zu 2014 in 2015 keine Kompensationsansprüche
gegenüber der TenneT aus der Verzögerung der Inbetri ebnahme geltend gemacht werden konnten und
im Gegenzug durch die verzögerte Inbetriebnahme nur ca. ein Drittel der im regulären Betrieb
erwarteten Umsatzerlöse erzielt werden konnten. GT I plant für 2016 Erlöse in einer Größenordnung
von ca. 280 Mio. EUR. Auch für 2016 wird ein Jahresfehlbetrag erwartet, weil sich der Zinsaufwand
immer noch auf hohem Niveau bewegt, die Abschreibungen erstmals in voller Höhe zum Tragen
kommen und auch der Erlöshochlauf erst im II. Quartal 2016 beendet sein wird. Mittelfristig wird sich
die Lage durch die fortschreitende Tilgung der Fremdmittel- und Gesellschafterdarlehen entspannen.
ln 2016 wird für die Darlehen aus der Bankenfinanzierung der Schuldendienst in voller Höhe aus
eigener Kraft geleistet werden können. Außerdem werden die in 2015 aufgelaufenen Defizite bei den
Reservekonten zur Jahresmitte 2016 in voller Höhe ausgeglichen. Darüber hinaus wird das ergänzende
Contingent Loan der finanzierenden Banken in 2016 weitgehend getilgt werden. Allerdings erfolgt auch
in 2016 in Übereinstimmung mit der bisherigen Planung kein Schuldendienst für die
Gesellschafterdarlehen mit der Folge, dass eine weitere Thesaurierung aufgelaufener Zinsen erfolgen
wird.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 20 15 erfolgte durch die
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers, welche den uneingeschränkten Bestäti -
gungsvermerk erteilt hat.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 115 -
Hessenwasser GmbH & Co. KG
Anschrift: Taunusstraße 100, 64521 Groß-Gerau
Kontakt: 069/ 254 900 sowie info@hessenwasser.de
sowie http://www.hessenwasser.de
Gründung: 19.12.2003
Handelsregister: HRA 53394, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Wassergewinnung, der Wasserbezug sowie die Aufbereitung,
die Speicherung, der Transport u. die Lieferung an Gesellschafterkunden u. sonstige Dritte sowie
Entsorgung von Abwasser. Zu diesem Zweck kann sie eigene Anlagen zur Wassergewinnung, zum
Transport u. zur Abwasserentsorgung betreiben. Die Gesellschaft kann insbesondere Anlagen u.
Einrichtungen aller Art, die den genannten Zwecken zu dienen geeignet sind, erwerben, errichten u.
betreiben, alleine oder gemeinsam mit anderen, für eigene oder fremde Rechnung. Sie kann auch
alle sonstigen mit dem Beschaffungs-
und Transportbereich zusammenhängenden Geschäfte u.
Maßnahmen einschließlich der Aufgaben der Abwasserreinigung sowie des Betriebs von
Entwässerungsanlagen sowie Planung u. Beratung auf allen diesen Gebieten übernehmen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Mainova AG 36,30%
ENTEGA AG 27,27%
ESWE Versorgungs-AG 18,20%
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau 18,20%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Abke, Wulf
Bezüge der Geschäftsführung
Der Vertreter der Geschäftsführung erhält seine Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 116 -
Hessenwasser GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 99.081 98.623 100.408
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.226 2.580 3.523
Sachanlagen 96.553 95.738 96.536
Finanzanlagen 302 305 348
Umlaufvermögen 13.807 14.763 15.745
Vorräte 56 56 56
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 11.930 10.687 10.608
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.821 4.020 5.081
Rechnungsabgrenzungsposten 269 282 231
Summe Aktiva 113.158 113.668 116.384
Passiva
Eigenkapital 41.227 41.276 43.422
Kapitalanteile 16.500 16.500 16.500
Rücklagen 22.327 22.327 22.327
Bilanzergebnis 2.401 2.450 4.595
Sonderposten 0 1.443 1.395
Rückstellungen 8.763 8.201 8.482
Verbindlichkeiten 62.980 62.581 62.940
Rechnungsabgrenzungsposten 187 167 145
Summe Passiva 113.158 113.668 116.384
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 71.913 72.137 74.373
Umsatzerlöse 71.223 71.331 73.526
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 690 806 847
Sonstige betriebliche Erträge 10.730 11.822 12.378
Betriebsleistung 82.643 83.959 86.751
Betriebsaufwand -76.784 -78.943 -79.210
Materialaufwand -37.776 -38.968 -39.354
Personalaufwand -25.676 -26.292 -26.766
Abschreibungen -8.246 -8.472 -8.106
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.085 -5.211 -4.985
Betriebsergebnis 5.860 5.016 7.541
Finanzergebnis -2.605 -2.204 -1.946
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 5 4 4
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4 195 125
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.614 -2.403 -2.075
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.255 2.812 5.595
Außerordentliches Ergebnis -41 -41 -41
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -553 -145 -776
Sonstige Steuern -260 -176 -182
Jahresergebnis 2.401 2.450 4.595
- 117 -
Hessenwasser GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 90,2% 93,8% 99,5%
Anlagenintensität 87,6% 86,8% 86,3%
Abschreibungsquote 8,3% 8,6% 8,1%
Investitionen (TEUR) 7.662 8.422 11.588
Investitionsquote 7,7% 8,5% 11,5%
Liquidität 3. Grades 58,6% 75,4% 105,1%
Eigenkapital (TEUR) 41.227 41.276 43.422
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 16.500 16.500 16.500
Eigenkapitalquote 36,4% 36,3% 37,3%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 46.537 49.046 53.988
Veränderung Verschuldung (TEUR) -3.019 -400 360
Verschuldungsgrad 174,5% 172,2% 165,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,3% 3,4% 6,2%
Return on Investment (ROI) 2,1% 2,2% 3,9%
Eigenkapitalrentabilität 5,8% 5,9% 10,6%
Gesamtkapitalrentabilität 4,4% 4,3% 5,7%
Materialintensität 45,7% 46,4% 45,4%
Rohertrag (TEUR) 34.138 33.169 35.019
EBIT (TEUR) 5.864 5.020 7.545
EBITDA (TEUR) 14.111 13.492 15.651
ROCE 5,1% 4,8% 6,5%
Personal
Personalintensität 31,1% 31,3% 30,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - 277
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 88
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 389 361 365
Frauenanteil Beschäftigte - - 24,1%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 - 12
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 - 8
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 13 20
Frauenanteil Auszubildende - - 40,0%
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 14 13
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 118 -
Hessenwasser GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Für die Hessenwasser GmbH & Co. KG sind die Erträge aus der Trinkwasserabgabe aufgrund der
witterungsbedingten Mehrabgabe deutlich von 70.857 TEUR auf 72.683 TEUR angestiegen. Die
nutzbare Wasserabgabemenge lag mit 105.907.409 m3 über dem Vorjahresniveau
(Vorjahr: 102.403.335 m³). Die Wasserbezugskosten verhielten sich in etwa proportional zu den
Erträgen und stiegen von 18.599 TEUR im Geschäftsjahr 2014 auf 19.100 TEUR im Geschäftsjahr
2015. Die Investitionen in immaterielle Anlagen, Sach - und Finanzanlagen betrugen im Jahr 2015
11.588 TEUR (Vorjahr: 8.422 TEUR). Diese wurden im Wesentlichen aus dem Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit sowie durch Investitionszuschüsse finanziert. Insgesamt ist das Jahresergebnis
nach Steuern gegenüber dem Vorjahr um 2.146 TEUR auf 4.595 TEUR gestiegen.
Für das Jahr 2016 rechnet die Hessenwasser mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von
5.900 TEUR. Voraussetzung hierfür ist neben der weiterhin strikten Umsetzung eines
Effizienzverbesserungsprogramms das Eintreten der in der Planung angenommenen sonstigen
Rahmenbedingungen. Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im
Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von
Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt,
die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen
adäquat gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch
PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, welche den
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 119 -
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Taunusstraße 100, 64521 Groß-Gerau
Kontakt: 069/ 254 900 sowie info@hessenwasser.de
sowie http://www.hessenwasser.de
Gründung: 24.07.2003
Handelsregister: HRB 54935, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die
Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften. Die
Gesellschaft ist insbesondere berufen, bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma
Hessenwasser GmbH & Co. KG die Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin
einzunehmen und deren Geschäfte zu führen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Mainova AG 36,33%
ENTEGA AG 27,27%
ESWE Versorgungs-AG 18,17%
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau 18,17%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Abke, Wulf Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsleitung erhielt im Berichtszeitraum keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Alsheimer, Dr. Constantin Vorsitzender k.A.
Niedermaier, Andreas stv. Vorsitzender k.A.
Pschiebl, Michael stv. Vorsitzender k.A.
Abram, Matthias Mitglied k.A.
Breidenbach, Norbert Mitglied k.A.
Ehrhardt, Willi Mitglied k.A.
Hanke, Thomas Mitglied k.A.
Hertel, Isolde Mitglied k.A.
Jung, Annerose Mitglied k.A.
Klinger, Dr. Julia Mitglied k.A.
Lechner-Befard, Jürgen Mitglied k.A.
Lipinski, Artur Mitglied k.A.
Oschinski, Hans-Joachim Mitglied k.A.
Schodlok, Ralf Mitglied k.A.
Tollebeek, Torsten Mitglied k.A.
Will, Thomas Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Jahr 2015 Bezüge in Höhe von 40,235 TEUR.
- 120 -
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 3 3 3
Eigenkapital (TEUR) 65 68 71
Bilanzsumme (TEUR) 70 73 77
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 121 -
HSE Energie France SAS
Anschrift: 9, Place Kléber , 67000 Strasbourg,
Frankreich
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 24.09.2010
Handelsregister: 524 803 616 R.C.S. Strasbourg
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand der Firma sowohl in Frankreich als auch in allen anderen Ländern ist die Konzipierung
und Entwicklung und der Betrieb sowie der Verkauf von Energieproduktionsanlagen auf der
Grundlage von Geothermie, Wasser, Wind und Sonne sowie der Handel und Weiterverkauf des
produzierten Stroms aus erneuerbaren Energien.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00%
Beteiligungen
Parc éolien Baudignécourt SAS 100,00%
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 100,00%
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Hauptversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Böss, Guido Mitglied k.A.
Häuser, Florian Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 122 -
HSE Energie France SAS
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 25.925 25.670 12.058
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 0
Finanzanlagen 25.925 25.670 12.058
Umlaufvermögen 68 26 362
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 23 3 315
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 45 22 47
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 25.993 25.695 12.420
Passiva
Eigenkapital 3.101 3.074 2.944
Gezeichnetes Kapital 3.932 3.932 3.932
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -831 -858 -988
Rückstellungen 10 10 10
Verbindlichkeiten 22.883 22.612 9.466
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 25.993 25.695 12.420
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 64 82 71
Umsatzerlöse 64 82 71
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 100
Betriebsleistung 64 82 170
Betriebsaufwand -90 -99 -128
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -90 -99 -128
Betriebsergebnis -25 -17 42
Finanzergebnis -10 -10 -171
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 594 594 176
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -603 -603 -347
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -35 -27 -129
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1 -1 -1
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -36 -27 -130
- 123 -
HSE Energie France SAS
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 12,0% 12,0% 24,4%
Anlagenintensität 99,7% 99,9% 97,1%
Abschreibungsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,3% 0,1% 3,8%
Eigenkapital (TEUR) 3.101 3.074 2.944
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 3.932 3.932 3.932
Eigenkapitalquote 11,9% 12,0% 23,7%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 608 -271 -13.146
Verschuldungsgrad 738,3% 736,0% 321,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -56,3% -33,2% -183,9%
Return on Investment (ROI) -0,1% -0,1% -1,0%
Eigenkapitalrentabilität -1,2% -0,9% -4,4%
Gesamtkapitalrentabilität 2,2% 2,2% 1,7%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag (TEUR) 64 82 71
EBIT (TEUR) -25 -17 42
EBITDA (TEUR) -25 -17 42
ROCE 2,2% 2,2% 1,7%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - nein
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 124 -
HSE Energie France SAS
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Gesellschaft HSE Energie France SAS (Frankreich) wurde im September 2010 gegründet. Der Sitz
der Gesellschaft liegt in Strasbourg, Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die ENTEGA Regenerativ
GmbH.
Hauptzweck der Gesellschaft ist die Konzipierung, die Errichtung und der Betrieb sowie der Verkauf
von Energieproduktionsanlagen im Bereich der erneuerbaren Energien sowie der Handel und
Weiterverkauf des produzierten Stroms aus erneuerbaren Energien. Des Weiteren übt sie alle
finanziellen, kommerziellen und industriellen Geschäfte sowie mit beweglichen und unbeweglichen
Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind,
die Erweiterung und Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen.
Die Aktivseite der Bilanz der HSE Energie France SAS ist geprägt durch die Anteile an den
Projektgesellschaften und langfristigen Ausleihungen zur Finanzierung derselben. Die Aktivseite hat
sich durch den Verkauf der drei französischen Windparks Parc éolien Montafilant SAS, Parc éolien
Chermisey SAS sowie Parc éolien Le Charmois SAS entsprechend reduziert. Diese drei französischen
Gesellschaften wurden mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1.01.2015 an ein verbundenes Unternehmen
des Schweizer Unternehmens re:cap global investors AG, Zug/Schweiz, veräußert.
Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über Eigenkapital sowie langfristigen Darlehen der
ENTEGA Regenerativ GmbH. Die Gesellschaft ist mit einem angemessenen Finanzrahmen
ausgestattet. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch EY,
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk
erteilt haben.
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen.
- 125 -
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
Anschrift: c/o Gut Helmeringen, Helmeringen 43, 89415
Lauingen, Donau
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: HRA 17176, Amtsgericht München
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur
Stromgewinnung, insbesondere in Lauingen, mit dem Ziel den erzeugten Strom zu verkaufen. Die
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich
zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Biehle, Patrick
Heim, Matthias
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 126 -
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 21.853 20.487 19.179
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 21.853 20.487 19.179
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 1.368 1.728 1.700
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 182 147 141
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.186 1.581 1.560
Rechnungsabgrenzungsposten 160 149 137
Summe Aktiva 23.381 22.363 21.016
Passiva
Eigenkapital 3.947 4.103 4.300
Kapitalanteile 1 1 1
Rücklagen 3.727 3.727 3.727
Bilanzergebnis 219 375 572
Rückstellungen 38 24 103
Verbindlichkeiten 19.396 18.236 16.613
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 23.381 22.363 21.016
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 2.931 3.050 3.261
Umsatzerlöse 2.931 3.050 3.261
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 1 0
Betriebsleistung 2.931 3.051 3.261
Betriebsaufwand -1.641 -1.653 -1.710
Materialaufwand -149 -141 -161
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.366 -1.366 -1.366
Sonstige betriebliche Aufwendungen -126 -146 -183
Betriebsergebnis 1.290 1.398 1.551
Finanzergebnis -1.017 -949 -881
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3 2 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.020 -951 -882
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 273 449 670
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -54 -72 -96
Sonstige Steuern 0 -2 -2
Jahresergebnis 219 375 572
- 127 -
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 106,7% 107,8% 108,9%
Anlagenintensität 93,5% 91,6% 91,3%
Abschreibungsquote 6,3% 6,7% 7,1%
Investitionen (TEUR) 0 0 58
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,3%
Liquidität 3. Grades >1000% 609,9% >1000%
Eigenkapital (TEUR) 3.947 4.103 4.300
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1 1 1
Eigenkapitalquote 16,9% 18,3% 20,5%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 19.360 17.977 16.594
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.385 -1.160 -1.623
Verschuldungsgrad 492,4% 445,1% 388,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 7,5% 12,3% 17,6%
Return on Investment (ROI) 0,9% 1,7% 2,7%
Eigenkapitalrentabilität 5,6% 9,1% 13,3%
Gesamtkapitalrentabilität 5,3% 5,9% 6,9%
Materialintensität 5,1% 4,6% 4,9%
Rohertrag (TEUR) 2.782 2.908 3.100
EBIT (TEUR) 1.290 1.398 1.551
EBITDA (TEUR) 2.656 2.763 2.917
ROCE 5,3% 5,9% 7,0%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 128 -
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung,
Finanzierung und zum Betrieb von Photovoltaik-Anlagen (PV). Daher sind die Rahmenbedingungen der
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung r egelnde Gesetz für den Vorrang
Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt.
Im Geschäftsjahr 2015 hat die PV -Anlage insgesamt 10,2 GWh (Vorjahr 9,5 GWh) Solarstromerzeugt
und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. Der eingespeiste St rom wird gemäß EEG sowie zukünftig
der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen PV-
Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 19. 179 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 91,3 %
(Vorjahr: 91,6 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital und
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 99,3 % (Vorjahr: 98,7 %) der Bilanzsumme ausmachen.
Die langfristige n Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und ein
langfristiges Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 20,5 % nach 18,3 % im
Vorjahr.
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund
höherer Sonneneinstrahlung um 6,9 % auf 3.26 1 TEUR gestiegen. Den Umsätzen stehen im
Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die
Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr
mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 572 TEUR (Vorjahr: 375 TEUR) ab.
Die PV-Anlage wird in den Folgejahren bei einer im langjährigen Mittel liegenden Sonneneinstrahlung
eine jährliche elektrische Arbeit von zirka 10,0 GWh produzieren. Aus den hieraus resultierenden
Einspeiseerlösen werden für 2016 konstante Umsätze in Höhe von 3.200 TEUR und einen
Jahresüberschuss von 400 TEUR erwartet.
Das Zinsänderungs- und Liquiditätsrisiko für den variabel verzinslichen Teil eines Bankdarlehens wird
durch Sicherungsmaßnahmen in Form eines Swap-Geschäfts gemanagt.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontr ollsystemen wird
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
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HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 02.11.2009
Handelsregister: HRB 88576, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder
Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Biehle, Patrick Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2
Eigenkapital (TEUR) 32 32 27
Bilanzsumme (TEUR) 41 40 29
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 130 -
- 131 -
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 29.12.2009
Handelsregister: HRA 84355, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur
Stromgewinnung, insbesondere in Leiwen, mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu verkaufen. Die
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich
zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Biehle, Patrick
Heim, Matthias
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 132 -
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 8.421 7.892 7.329
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 8.421 7.892 7.329
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 752 795 1.014
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 68 40 67
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 684 755 948
Rechnungsabgrenzungsposten 294 14 14
Summe Aktiva 9.467 8.701 8.358
Passiva
Eigenkapital 1.399 1.144 1.390
Kapitalanteile 0 0 0
Rücklagen 1.365 1.365 1.365
Bilanzergebnis 34 -221 25
Rückstellungen 20 49 22
Verbindlichkeiten 8.048 7.508 6.946
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 9.467 8.701 8.358
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 1.016 1.167 1.194
Umsatzerlöse 1.016 1.167 1.194
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 40 20 26
Betriebsleistung 1.056 1.186 1.220
Betriebsaufwand -666 -798 -684
Materialaufwand -45 -177 -70
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -529 -529 -529
Sonstige betriebliche Aufwendungen -92 -92 -85
Betriebsergebnis 390 388 536
Finanzergebnis -351 -602 -286
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4 3 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -355 -605 -287
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 39 -214 250
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6 -8 -4
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 34 -221 246
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HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 108,9% 105,8% 109,6%
Anlagenintensität 88,9% 90,7% 87,7%
Abschreibungsquote 6,3% 6,7% 7,2%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 256,3% 228,5% 313,3%
Eigenkapital (TEUR) 1.399 1.144 1.390
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 0 0 0
Eigenkapitalquote 14,8% 13,1% 16,6%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 7.775 7.210 6.644
Veränderung Verschuldung (TEUR) -490 -540 -562
Verschuldungsgrad 576,8% 660,7% 501,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,3% -19,0% 20,6%
Return on Investment (ROI) 0,4% -2,5% 2,9%
Eigenkapitalrentabilität 2,4% -19,3% 17,7%
Gesamtkapitalrentabilität 4,1% 4,4% 6,4%
Materialintensität 4,2% 15,0% 5,8%
Rohertrag (TEUR) 971 989 1.123
EBIT (TEUR) 390 388 536
EBITDA (TEUR) 919 917 1.065
ROCE 4,1% 4,4% 6,4%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
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HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung,
Finanzierung und zum Betrieb von Photovoltaik -Anlage -Anlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen
der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang
Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt.
Im Geschäftsjahr 2015 hat die Photovoltaik -Anlage insgesamt 3,7 GWh (Vorjahr 3,6 GWh) Solarstrom
erzeugt und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. Der eingespeiste Strom wird gemäß EEG sowie der
darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. Bezüglich der überplanmäßigen Degradation von
Modulen konnte die Gesellschaft mit dem Modulhersteller 2014 eine Kulanzregelung über den
Austausch minderwertiger Module erzielen, wobei der Hersteller die Module kostenfrei liefert und die
Montagekosten zu Lasten der Gesellschaft gehen. Der Modulaustausch wurde im Geschäftsjahr
erfolgreich abgeschlossen.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen PV -
Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 7.329 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 87,7 %
(Vorjahr: 7.8 92 TEUR bzw. 90,7 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der
Passivseite das Eigenkapital und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9 6,1 %
(Vorjahr: 96,0 %) der Bilanzsumme ausmachen. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit
fristenkongruent über Eigenkapital und ein langfristiges Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote
beläuft sich auf 16, 6 % nach 13,1 % im Vorjahr. Die Ums ätze aus Einspeiseerlösen sind im
Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund höherer Sonneneinstrahlung sowie der
Performanceverbesserung durch den Austausch minderwertiger Module um 2,3 % auf 1.194 TEUR
gestiegen. Den Umsätzen stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche
Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber.
Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 246 TEUR
(Vorjahr: -221 TEUR) ab. D ie PV -Anlage wird in den Folgejahren bei einer im langjährigen Mittel
liegenden Sonneneinstrahlung eine jährliche elektrische Arbeit von ca. 3,7 GWh produzieren. Aus den
hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2016 Umsätze von 1.160 TEUR u nd einen
Jahresüberschuss von 157 TEUR.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 135 -
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 02.11.2009
Handelsregister: HRB 88575, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art
tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Biehle, Patrick Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2
Eigenkapital (TEUR) 32 32 27
Bilanzsumme (TEUR) 40 40 29
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 136 -
- 137 -
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 13.06.2000 / Eintritt HSE: 07.10.2010
Handelsregister: HRA 84367, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur
Stromgewinnung, insbesondere in Thüngen, mit dem Ziel den erzeugten Strom zu verkaufen. Die
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich
zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Biehle, Patrick
Heim, Matthias
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
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HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 41.139 38.660 36.180
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 41.139 38.660 36.180
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 3.798 4.120 3.425
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 237 261 113
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.561 3.859 3.313
Rechnungsabgrenzungsposten 489 208 195
Summe Aktiva 45.426 42.988 39.800
Passiva
Eigenkapital 13.313 13.196 12.196
Kapitalanteile 12.729 12.729 10.929
Rücklagen 0 0 0
Bilanzergebnis 584 466 1.267
Rückstellungen 147 216 306
Verbindlichkeiten 31.846 29.576 27.298
Rechnungsabgrenzungsposten 120 0 0
Summe Passiva 45.426 42.988 39.800
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 5.291 5.397 5.762
Umsatzerlöse 5.291 5.397 5.762
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 120 11
Betriebsleistung 5.291 5.517 5.773
Betriebsaufwand -3.144 -3.388 -3.170
Materialaufwand -212 -462 -231
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -2.481 -2.481 -2.481
Sonstige betriebliche Aufwendungen -451 -445 -458
Betriebsergebnis 2.146 2.129 2.603
Finanzergebnis -1.464 -1.599 -1.193
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15 11 3
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.479 -1.610 -1.196
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 682 530 1.409
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -98 -63 -143
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 584 466 1.267
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HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 109,7% 110,5% 109,0%
Anlagenintensität 90,6% 89,9% 90,9%
Abschreibungsquote 6,0% 6,4% 6,9%
Investitionen (TEUR) 0 3 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% 899,2%
Eigenkapital (TEUR) 13.313 13.196 12.196
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 12.729 12.729 10.929
Eigenkapitalquote 29,3% 30,7% 30,6%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 31.825 29.531 27.223
Veränderung Verschuldung (TEUR) -2.301 -2.269 -2.278
Verschuldungsgrad 241,2% 225,8% 226,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 11,0% 8,6% 22,0%
Return on Investment (ROI) 1,3% 1,1% 3,2%
Eigenkapitalrentabilität 4,4% 3,5% 10,4%
Gesamtkapitalrentabilität 4,5% 4,8% 6,2%
Materialintensität 4,0% 8,4% 4,0%
Rohertrag (TEUR) 5.078 4.934 5.531
EBIT (TEUR) 2.146 2.129 2.603
EBITDA (TEUR) 4.627 4.610 5.084
ROCE 4,6% 4,9% 6,2%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
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HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung,
Finanzierung und zum Betrieb von Photovoltaik -Freiflächenanlage. Daher sind die Rahmen-
bedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den
Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt.
Im Geschäftsjahr 2015 hat die Photovoltaik- Anlage insgesamt 20,3 GWh (Vorjahr 19,0 GWh)
Solarstrom erzeugt und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. De r eingespeiste Strom wird gemäß
EEG sowie der darin seit November 2015 enthaltenen Direktvermarktung vergütet.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen PV -
Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 36. 180 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 90,9 %
(Vorjahr: 89,9 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital und
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 99,0 % (Vorjahr: 99,4 %) der Bilanzsumme ausmachen.
Die langfristig en Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und ein
langfristiges Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich fast unverändert auf 30,6 %.
Die Liquidität der Gesellschaft ist jederzeit gesichert. Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im
Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund höherer Sonneneinstrahlung um 6,8 % auf
5.762 TEUR gestiegen. Den Umsätzen stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und
sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende
Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in
Höhe von 1.267 TEUR (Vorjahr: 466 TEUR) ab.
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit wurden 2014 und 2015 alle Kessel der 31 Transfor matoren im
PV-Park erneuert. Anschließend wurden die technischen Voraussetzungen für die Direktvermarktung
des Stroms geschaffen und der PV -Park zur Direktvermarktung angemeldet. Seit November 2015 wird
nun der im PV-Park erzeugte Strom direkt vermarktet. Die PV-Anlage wird in den Folgejahren bei einer
im langjährigen Mittel liegenden Sonneneinstrahlung eine jährliche elektrische Arbeit von
ca. 19,0 GWh produzieren. Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2016
Umsätze von 5.400 TEUR und einen Jahresüberschuss von 1.100 TEUR.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getragen. Der Geschä ftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 141 -
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 08.09.2010
Handelsregister: HRB 89209, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Biehle, Patrick Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2
Eigenkapital (TEUR) 31 33 27
Bilanzsumme (TEUR) 39 42 35
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 142 -
- 143 -
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
Anschrift: Fliederweg 3a, 64823 Groß-Umstadt
Kon
takt: 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: HRA 84106, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb von Windkraftanlagen zur
Stromgewinnung. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte
vorzunehmen, welche geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu
fördern. Sie ist berechtigt, sich zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
EN
TEGA Regenerativ GmbH 90,00%
Energiegenossenschaft Odenwald e.G. 10,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Karsten, Till
Käsler-Simmons, Yvonne
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 144 -
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 6.773 6.381 5.988
Immaterielle Vermögensgegenstände 242 228 214
Sachanlagen 6.530 6.153 5.774
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 618 559 622
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 125 137 160
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 492 422 462
Rechnungsabgrenzungsposten 50 46 42
Summe Aktiva 7.440 6.986 6.652
Passiva
Eigenkapital 1.852 1.799 1.923
Kapitalanteile 100 100 100
Rücklagen 1.640 1.640 1.640
Bilanzergebnis 111 59 182
Rückstellungen 85 80 60
Verbindlichkeiten 5.504 5.107 4.669
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 7.440 6.986 6.652
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 977 972 988
Umsatzerlöse 977 972 988
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 2
Betriebsleistung 977 972 990
Betriebsaufwand -623 -635 -621
Materialaufwand -42 -42 -48
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -393 -393 -393
Sonstige betriebliche Aufwendungen -188 -200 -180
Betriebsergebnis 354 336 369
Finanzergebnis -239 -222 -206
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4 4 2
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -244 -226 -208
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 114 114 162
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3 -55 20
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 111 59 182
- 145 -
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 108,1% 107,1% 109,0%
Anlagenintensität 91,0% 91,3% 90,0%
Abschreibungsquote 5,8% 6,2% 6,6%
Investitionen (TEUR) 0 1 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 506,7% 368,3% 495,5%
Eigenkapital (TEUR) 1.852 1.799 1.923
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100
Eigenkapitalquote 24,9% 25,8% 28,9%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 5.467 5.035 4.604
Veränderung Verschuldung (TEUR) -461 -397 -439
Verschuldungsgrad 301,8% 288,3% 246,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 11,4% 6,1% 18,5%
Return on Investment (ROI) 1,5% 0,8% 2,7%
Eigenkapitalrentabilität 6,0% 3,3% 9,5%
Gesamtkapitalrentabilität 4,8% 4,1% 5,9%
Materialintensität 4,3% 4,4% 4,9%
Rohertrag (TEUR) 935 930 940
EBIT (TEUR) 354 336 369
EBITDA (TEUR) 747 729 762
ROCE 4,8% 4,1% 5,9%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 146 -
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung,
Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die
Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz
für den Vorrang Erneuerba rer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. Die zwei
Windenergieanlagen mit einer elektrischen Leistung von insgesamt vier Megawatt erzeugten im
Geschäftsjahr 2015 ca. 10,05 Mio. kWh Strom. Dieser wurde in das örtliche Verteilnetz eingespeist
und gemäß EEG sowie der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen
Windenergieanlagen. Die Anlagendeckung beträgt 32,1 % (Vorjahr: 28,2 %). Das Sachanlagevermög en
in Höhe von 5,8 Mio. EUR trägt auf der Aktivseite mit 86,8 % (Vorjahr: 88,1 %) zur Bilanzsumme der
Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 9 9,1 % (Vorjahr: 98,9 %) der Bilanzsumme ausmachen. Die langfristigen
Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und ein langfristiges Darlehen
finanziert. Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr
2014 um ca. 16 TEUR gestiegen. Den Um sätzen stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen
und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende
Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in
Höhe von 182 TEUR (Vorjahr: 59 TEUR) ab. Grund für die Abweichung zum Vorjahr 2014 trotz
ähnlicher Windverhältnisse und Ausgaben ist die erhöhte Steuerbelastung durch den Anteilsverkauf an
die Energiegenossenschaft Starkenburg eG, Heppenheim.
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 9,7 Mio. kWh produzieren. Aus den
resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2016 konstante Umsätze und einen
Jahresüberschuss von rund 130 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2016 wird eine Beteiligung weiterer
Gesellschafter an der Gesellschaft geprüft. Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und
Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der
Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine
Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete
Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 147 -
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 22.12.2009
Handelsregister: HRB 88474, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dien en.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Karsten, Till Mitglied k.A.
Käsler-Simmons, Yvonne Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 6 6 7
Eigenkapital (TEUR) 31 31 32
Bilanzsumme (TEUR) 47 46 40
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 148 -
- 149 -
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 02.07.2012
Handelsregister: HRA 7204, Amtsgericht Wetzlar
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen zur
Stromgewinnung, insbesondere in Haiger, mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu verkaufen. Die
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich
zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Heim, Matthias
Lemes, Zijad
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 150 -
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 27.857 26.100 24.292
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 27.857 26.100 24.292
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 2.353 2.618 2.301
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 727 516 512
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.626 2.102 1.790
Rechnungsabgrenzungsposten 253 235 212
Summe Aktiva 30.464 28.953 26.805
Passiva
Eigenkapital 6.936 6.550 6.632
Kapitalanteile 150 150 150
Rücklagen 6.450 6.450 6.450
Bilanzergebnis 336 -50 32
Rückstellungen 75 187 281
Verbindlichkeiten 23.452 22.215 19.892
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 30.464 28.953 26.805
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 2.392 3.028 3.217
Umsatzerlöse 2.392 3.028 3.217
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 278 5 0
Betriebsleistung 2.670 3.033 3.217
Betriebsaufwand -1.634 -2.532 -2.638
Materialaufwand -24 -115 -218
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.211 -1.821 -1.822
Sonstige betriebliche Aufwendungen -399 -597 -597
Betriebsergebnis 1.036 501 580
Finanzergebnis -661 -551 -521
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 35 20
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -661 -586 -541
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 375 -50 58
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -25 0 23
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 349 -50 81
- 151 -
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 107,5% 107,0% 108,7%
Anlagenintensität 91,4% 90,1% 90,6%
Abschreibungsquote 4,3% 7,0% 7,5%
Investitionen (TEUR) 29.037 64 14
Investitionsquote 104,2% 0,2% 0,1%
Liquidität 3. Grades 443,2% 256,8% 569,9%
Eigenkapital (TEUR) 6.936 6.550 6.632
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 150 150 150
Eigenkapitalquote 22,8% 22,6% 24,7%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 22.997 21.383 19.769
Veränderung Verschuldung (TEUR) 23.448 -1.237 -2.323
Verschuldungsgrad 339,2% 342,0% 304,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 14,6% -1,6% 2,5%
Return on Investment (ROI) 1,1% -0,2% 0,3%
Eigenkapitalrentabilität 5,0% -0,8% 1,2%
Gesamtkapitalrentabilität 3,3% 1,9% 2,3%
Materialintensität 0,9% 3,8% 6,8%
Rohertrag (TEUR) 2.367 2.913 2.999
EBIT (TEUR) 1.036 501 580
EBITDA (TEUR) 2.247 2.322 2.402
ROCE 3,4% 1,9% 2,3%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 152 -
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung,
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang
Erneuerbarer Energien (EEG) bestimmt.
Die Windenergieanlagen mit einer Leistung von zusammen 13,8 Megawatt (MW) erzeugten im
Geschäftsjahr 2015 insgesamt 33,0 GWh Strom (Vorjahr: 31,0 GWh), der in das örtliche Verteilnetz
eingespeist und gemäß EEG vergütet wurde. Nachdem im Juni und Juli Haupt komponenten an zwei
Anlagen durch den Hersteller kostenfrei für die Gesellschaft repariert wurden, fiel in der Folge
aufgrund eines Montagefehlers eine Anlage für den Rest des Jahres aus. Neben Witterungseinflüssen
in den Wintermonaten erklärt dies weitestgehend die gegenüber dem planmäßigen Regelbetrieb von
39,3 GWh niedrigere Stromproduktion in 2015.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen
Windenergieanlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 24. 292 TEUR trägt auf der Aktivseite mit
90,6 % (Vorjahr: 90,1 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite
Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 98,5 % (Vorjahr: 96,5 %) der
Bilanzsumme ausmachen. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über
Eigenkapital und langfristige Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 24, 7 %
(Vorjahr: 22,6 %).
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund
höherer Winderträge um 6,2 % auf rund 3.217 TEUR gestiegen. Den Umsätzen stehen im
Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen so wie durch die
Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr
mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 81 TEUR (Vorjahr: -50 TEUR) ab.
Die Windenergieanlagen werden mit zunehmender Optimierung der Steuerung sowie der
witterungsbedingten Verfügbarkeit in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 39,3 GWh produzieren. Aus den hieraus
resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2016 Umsätze von 3.800 TEUR und einen
Jahresüberschuss von 500 TEUR.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getrage n. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 153 -
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 02.07.2012
Handelsregister: HRB 91335, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Lemes, Zijad Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 k.A. 0
Jahresergebnis (TEUR) 2 k.A. 2
Eigenkapital (TEUR) 28 k.A. 27
Bilanzsumme (TEUR) 32 k.A. 30
Investitionen (TEUR) 0 k.A. 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 k.A. 0
- 154 -
- 155 -
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 08.01.2009
Handelsregister: HRB 88668, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Errichtung, Betriebsführung und Finanzierung von
Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien und deren Vertrieb sowie der Erwerb und die
Verwaltung von Kapitalbeteiligungen von Eigentums- , Finanzierungs- oder Betriebsgesellschaften
solcher Anlagen. Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den
Gesellschaftszweck zu fördern.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zwec k im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Häuser, Florian Mitglied k.A.
Westhäuser, Anne Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 156 -
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 13.874 13.061 12.219
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 21 13
Sachanlagen 13.874 13.040 12.206
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 1.221 1.053 1.375
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 98 371 326
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.122 682 1.049
Rechnungsabgrenzungsposten 162 152 142
Summe Aktiva 15.256 14.266 13.736
Passiva
Eigenkapital 3.930 3.864 4.059
Gezeichnetes Kapital 60 60 60
Kapitalrücklagen 3.877 3.877 3.877
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -7 -73 122
Rückstellungen 168 160 165
Verbindlichkeiten 11.159 10.242 9.512
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 15.256 14.266 13.736
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 2.254 1.825 2.012
Umsatzerlöse 2.254 1.825 2.012
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 4 8 315
Betriebsleistung 2.258 1.833 2.327
Betriebsaufwand -1.325 -1.360 -1.538
Materialaufwand -58 -60 -68
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -834 -838 -842
Sonstige betriebliche Aufwendungen -433 -462 -627
Betriebsergebnis 934 473 789
Finanzergebnis -569 -532 -500
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6 5 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -575 -537 -502
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 365 -59 289
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -69 -8 -94
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 295 -66 195
- 157 -
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 95,3% 94,8% 96,7%
Anlagenintensität 90,9% 91,6% 89,0%
Abschreibungsquote 6,0% 6,4% 6,9%
Investitionen (TEUR) 0 25 0
Investitionsquote 0,0% 0,2% 0,0%
Liquidität 3. Grades 60,0% 56,0% 71,5%
Eigenkapital (TEUR) 3.930 3.864 4.059
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 60 60 60
Eigenkapitalquote 25,8% 27,1% 29,5%
Bankverbindlichkeiten 9.292 8.523 7.753
Veränderung Verschuldung -1.367 -917 -730
Verschuldungsgrad 288,2% 269,2% 238,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 13,1% -3,6% 9,7%
Return on Investment (ROI) 1,9% -0,5% 1,4%
Eigenkapitalrentabilität 7,5% -1,7% 4,8%
Gesamtkapitalrentabilität 5,7% 3,3% 5,1%
Materialintensität 2,6% 3,3% 2,9%
Rohertrag (TEUR) 2.196 1.765 1.944
EBIT (TEUR) 934 473 789
EBITDA (TEUR) 1.768 1.311 1.632
ROCE 5,8% 3,3% 5,2%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 158 -
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die HSE Windpark Schlüchtern GmbH ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung,
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang
Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme bestimmt.
Die Windenergieanlagen mit einer elektrisc hen Leistung von zehn Megawatt erzeugten bis zum
31.12.2015 insgesamt 20,3 Mio. kWh Strom. Der erzeugte Strom wurde in das örtliche Verteilnetz
eingespeist und gemäß EEG sowie der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. Damit liegt die
erzeugte Energiemenge über dem Niveau des Vorjahres von 18,2 Mio. kWh. Die Vermögenslage der
Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen Windenergieanlagen. Die
Anlagendeckung beträgt 33,2 % (Vorjahr: 29,6 %). Das Sachanlagevermögen in Höhe vo n
12.219 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 89,0 % (Vorjahr: 91,6 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft
bei, während auf der Passivseite Eigenkapital sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und
Gesellschaftern 97,7 % (Vorjahr: 98,3 %) der Bilanzsum me ausmachen. Die Eigenkapitalquote beläuft
sich zum Jahresabschluss 2015 auf 29, 5 % nach 27,1 % im Vorjahr. Die langfristigen
Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und langfristige Darlehen
finanziert.
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des
überdurchschnittlichen Windangebots um 10,2 % auf 2.012 TEUR gestiegen. Den Umsätzen stehen im
Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die
Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr
mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 195 TEUR ab.
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von ca. 20,0 Mio. kWh produzieren.
Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2016 Umsätze in Höhe von
ca. 2.000 TEUR und einen Jahresüberschuss von ca. 100 TEUR. Es si nd keine Investitionen für das
Jahr 2016 geplant.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 159 -
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
Anschrift: An der Hasselbach 426, 64739 Höchst
im Odenwald
Kontakt: 06163/ 71 27 35
Gründung: 27.10.1982
Handelsregister: HRB 70368, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb eines Heizkraftwerks in
Breuberg/ Odenwald. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck
unmittelbar oder mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und
sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 74,00%
Pirelli Deutschland AG 26,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Beirat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Deuker, Joachim Mitglied k.A.
Gauger, Frank Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beirat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise Vorsitzende 0 TEUR
Frischat, Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR
Ripper, Gerd Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Beirates
Die Beiratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütung von der Gesellschaft.
- 160 -
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 5.366 7.095 7.487
Immaterielle Vermögensgegenstände 174 137 91
Sachanlagen 5.192 6.958 7.396
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 4.069 3.708 3.717
Vorräte 727 365 209
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.703 2.678 2.836
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 640 665 672
Rechnungsabgrenzungsposten 25 26 27
Summe Aktiva 9.461 10.828 11.231
Passiva
Eigenkapital 2.326 2.324 2.324
Gezeichnetes Kapital 1.534 1.534 1.534
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 20 20 20
Bilanzergebnis 772 771 770
Sonderposten 394 307 160
Rückstellungen 800 510 595
Verbindlichkeiten 5.941 7.687 8.152
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 9.461 10.828 11.231
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 24.498 25.882 24.209
Umsatzerlöse 24.468 25.781 24.184
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 30 101 25
Sonstige betriebliche Erträge 310 226 520
Betriebsleistung 24.808 26.108 24.729
Betriebsaufwand -23.387 -24.678 -23.385
Materialaufwand -19.419 -20.379 -19.136
Personalaufwand -2.231 -2.390 -2.534
Abschreibungen -1.205 -1.429 -1.277
Sonstige betriebliche Aufwendungen -532 -479 -438
Betriebsergebnis 1.421 1.430 1.344
Finanzergebnis -327 -353 -261
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 200 1 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -528 -354 -262
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.094 1.077 1.084
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -322 -307 -313
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 771 770 770
- 161 -
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 46,3% 77,6% 73,2%
Anlagenintensität 56,7% 65,5% 66,7%
Abschreibungsquote 22,5% 20,1% 17,0%
Investitionen (TEUR) 3.394 3.158 2.202
Investitionsquote 63,2% 44,5% 29,4%
Liquidität 3. Grades 61,8% 74,0% 66,5%
Eigenkapital (TEUR) 2.326 2.324 2.324
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.534 1.534 1.534
Eigenkapitalquote 24,6% 21,5% 20,7%
Bankverbindlichkeiten 0 3.000 2.966
Veränderung Verschuldung -541 1.746 465
Verschuldungsgrad 278,8% 338,5% 367,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,1% 3,0% 3,2%
Return on Investment (ROI) 8,2% 7,1% 6,9%
Eigenkapitalrentabilität 33,2% 33,1% 33,1%
Gesamtkapitalrentabilität 13,7% 10,4% 9,2%
Materialintensität 78,3% 78,1% 77,4%
Rohertrag (TEUR) 5.080 5.503 5.073
EBIT (TEUR) 1.421 1.430 1.344
EBITDA (TEUR) 2.626 2.859 2.621
ROCE 16,0% 11,4% 10,9%
Personal
Personalintensität 9,0% 9,2% 10,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 32 32 33
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 1 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 33 33 33
Frauenanteil Beschäftigte 3,0% 3,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 9
Altersdurchschnitt Beschäftigte 44 45 46
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 72 77
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 33,3%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - nein
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 162 -
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Industriekraftwerk Breuberg GmbH ist Eigentümerin und Betreiberin eines Heizkraftwerkes in
Breuberg zur ausschließlichen Dampf - und Stromversorgung des dortigen Industriestandorts.
Aufgrund des höheren Produktionsvolumens und infolge einer im Vergleich zum Vorjahr wieder
gestiegenen Verfügbarkeit der Gasturbine verbesserte sich die Stromerzeugung um
0,6 % au f etwas mehr als 75 GWh. Rückläufig war mit -2 % hingegen die Dampf - und
Wärmeproduktion auf 240.000 Tonnen. Die gedämpfte Nachfrage resultierte aus der milden Witterung
in den Wintermonaten sowie der durch mehrere Projekte erreichten Effizienzsteigerung b ei dem
Industriekunden.
Auf Basis des mit dem Kunden zum 1. Januar 2014 neu abgeschlossenen Pachtvertrages wird eine
stabile jährliche Garantiedividende aus dem operativen Kraftwerksbetrieb im Berichtsjahr erreicht. Die
auf einem separaten Liefervertrag b asierende Energiedienstleistung für eine Technische
Nachverbrennungsanlage des Kunden führt zu einem Zusatzumsatz von 46 TEUR, aus dem eine
geringe Zusatzdividende generiert wird. Aufgrund der insgesamt geringeren Energieeigenerzeugung
gehen die Brennstoff lieferungen um 1,1 % gegenüber 2014 zurück, während die
Zusatzstromlieferungen um 1,1 % ansteigen. Realisierte Preisrückgänge sowohl beim Zusatzstrom als
auch bei den Brennstoffen führen allerdings zu einem Umsatzrückgang um 6,2 %. Diesem stehen
geringere Einsparungen bei den Betriebsstoffkosten gegenüber, sodass ein um 7,8 % niedrigerer
Rohertrag ausgewiesen wird. Unter Berücksichtigung der in den übrigen Erlös- und Kostenpositionen
enthaltenen Veränderungen ergibt sich ein gegenüber dem Vorjahr nahezu unv erändertes Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Das Geschäftsjahr 2015 schließt mit einem Jahresüberschuss in
Höhe von 770 TEUR.
Die Investitionen im Geschäftsjahr 2015 betrugen 2.202 TEUR und liegen damit um 30 % unter dem –
durch das Großprojekt Gasturbinen -Optimierungen geprägten – Vorjahresniveau. Größte
Einzelinvestition mit 1.556 TEUR stellt der ungeplante Austausch der Gasturbine dar, der ursprünglich
erst für das Jahr 2017 vorgesehen war.
Für das Jahr 2016 und das Folgejahr werden entsprechend der vertraglich geregelten
Kapitalverzinsung Umsätze und Ergebnisse auf dem Niveau des Jahres 2015 erwartet. Positive
Grundlage hierfür ist, dass sich die Nachfrage nach den Produkten des Industriekunden auf hohem
Niveau stabilisiert hat. Dies wird bei der Gesellschaft auch eine Konstanz in den Energielieferungen
bewirken.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Das Unternehmen wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an.
- 163 -
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG
Anschrift: Querfurter Straße 28, 06279 Obhausen -
Esperstedt
Kontakt:
Gründung:
Handelsregister: HRA 3239
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 33,33%
N-ERGIE Regenerativ GmbH 33,33%
Stadtwerke Leipzig GmbH 33,33%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
WEO Verwaltungs GmbH vertreten durch:
Musick, Torsten
Nickel, Oliver
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 164 -
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 45.390 41.599 37.807
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 45.390 41.599 37.807
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 4.696 3.598 3.821
Vorräte 0 0 46
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.550 1.568 1.370
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.145 2.031 2.406
Rechnungsabgrenzungsposten 1.033 1.110 1.046
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.695 6.637 7.183
Summe Aktiva 55.814 52.944 49.858
Passiva
Eigenkapital 0 0 0
Kapitalanteile 200 200 200
Rücklagen 0 0 2.200
Bilanzergebnis -4.895 -6.837 -9.583
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.695 6.637 7.183
Rückstellungen 1.013 750 393
Verbindlichkeiten 54.253 51.672 48.968
Rechnungsabgrenzungsposten 548 522 496
Summe Passiva 55.814 52.944 49.858
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 7.457 6.676 8.060
Umsatzerlöse 7.457 6.676 8.060
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 110 172 359
Betriebsleistung 7.567 6.848 8.419
Betriebsaufwand -6.087 -6.257 -6.665
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -3.792 -3.792 -3.792
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.296 -2.466 -2.873
Betriebsergebnis 1.480 591 1.754
Finanzergebnis -2.489 -2.413 -2.324
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 77 51 13
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.566 -2.463 -2.337
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.009 -1.821 -570
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -765 -120 24
Sonstige Steuern -18 0 0
Jahresergebnis -1.793 -1.941 -547
- 165 -
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 94,5% 95,4% 96,4%
Anlagenintensität 81,3% 78,6% 75,8%
Abschreibungsquote 8,4% 9,1% 10,0%
Investitionen (TEUR) k.A. k.A. k.A.
Investitionsquote - - -
Liquidität 3. Grades 38,0% 28,2% 29,5%
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 200 200 200
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 42.914 39.677 36.428
Veränderung Verschuldung (TEUR) 54.253 -2.581 -2.704
Verschuldungsgrad - - -
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -24,0% -29,1% -6,8%
Return on Investment (ROI) -3,2% -3,7% -1,1%
Eigenkapitalrentabilität - - -
Gesamtkapitalrentabilität 1,4% 1,0% 3,6%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag (TEUR) 7.457 6.676 8.060
EBIT (TEUR) 1.480 591 1.754
EBITDA (TEUR) 5.272 4.383 5.546
ROCE 1,4% 1,0% 3,7%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe k.A. k.A. 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe k.A. k.A. 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 166 -
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG befasst sich mit der Errichtung und dem Betrieb
von Windkraftanlagen an dem Standort Obhausen, Ortsteil Esperstedt. Zum 31. Dezember 2015
besteht der Windpark aus 16 Anlagen. Die elektrische Energie des Windparks wird über das
gesellschaftseigene Umspannwerk Querfurter Platte in das Netz der MITNETZ eingespeist.
Das Ergebnis der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG wird im Wesentlichen durch die
Umsatzerlöse insbesondere durch das vorherrschende Windaufkommen bestimmt. Das
Windaufkommen 2015 war im bundesweiten Vergleich durchschnittlich, die erwarteten Umsatzziele
der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG konnten annähernd erreicht werden. Auf der
technischen Seite des Geschäftsverlaufs der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG ist
insbesondere der Austausch von Hauptgetrieben an zwei Windenergieanlagen
(FL 631 und FL 635) im Juni 2015 hervorzuheben. Insgesamt fiel die Position Großreparaturen, vor
allem durch die beiden Tausche der Hauptgetriebe, höher als im prognostizierten Rahmen aus.
Im Umsatz sind ausschließlich die Erlöse entsprechend dem Unternehmensgegenstand enthalten. Die
sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen die Grundstückserträge (26 TEUR),
Versicherungsentschädigungen (185 TEU R) und Entschädigungsleistungen für Netzsicherungs-
maßnahmen (114 TEUR). Die Abschreibung des Anlagevermögens erfolgte linear in Höhe von
3.792 TEUR. Die s onstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für
Reparaturen und Wartun g (1.486 TEUR) sowie Pachtaufwendungen (621 TEUR). Die
Zinsaufwendungen verringerten sich insbesondere durch planmäßige Tilgungen um 126 TEUR. Die
Wirtschaftlichkeitsberechnungen für die Windparkanlagen ergeben langfristig einen positiven Barwert.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewe ndet.
- 167 -
Parc éolien Baudignécourt SAS
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza, Bât. C, Rue
du Pré Long , 35770 Vern-sur-Seiche
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: 479 677 619 R.C.S. Rennes,
Frankreich
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Böss, Guido Mitglied k.A.
Häuser, Florian Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach §286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 168 -
Parc éolien Baudignécourt SAS
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 16.293 15.079 13.864
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 16.293 15.079 13.864
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 1.243 1.342 1.493
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 536 247 313
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 707 1.095 1.179
Rechnungsabgrenzungsposten 384 337 314
Summe Aktiva 17.921 16.757 15.671
Passiva
Eigenkapital -603 -1.024 -1.313
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -1.603 -2.024 -2.313
Rückstellungen 97 131 165
Verbindlichkeiten 18.427 17.650 16.820
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 17.921 16.757 15.671
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 1.962 2.000 2.214
Umsatzerlöse 1.962 2.000 2.214
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 5 1
Betriebsleistung 1.962 2.005 2.214
Betriebsaufwand -1.683 -1.636 -1.766
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.214 -1.214 -1.214
Sonstige betriebliche Aufwendungen -469 -421 -552
Betriebsergebnis 279 369 448
Finanzergebnis -702 -675 -619
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 2 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -704 -676 -620
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -424 -305 -171
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -101 -102 -105
Sonstige Steuern -16 -13 -13
Jahresergebnis -540 -421 -289
- 169 -
Parc éolien Baudignécourt SAS
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 81,6% 80,1% 78,9%
Anlagenintensität 90,9% 90,0% 88,5%
Abschreibungsquote 7,5% 8,1% 8,8%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 26,9% 28,7% 31,6%
Eigenkapital (TEUR) -603 -1.024 -1.313
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000
Eigenkapitalquote -3,4% -6,1% -8,4%
Bankverbindlichkeiten 13.894 13.104 12.254
Veränderung Verschuldung -524 -777 -830
Verschuldungsgrad -3072,0% -1736,7% -1293,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -27,5% -21,0% -13,1%
Return on Investment (ROI) -3,0% -2,5% -1,8%
Eigenkapitalrentabilität - - -
Gesamtkapitalrentabilität 0,9% 1,5% 2,1%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag (TEUR) 1.962 2.000 2.214
EBIT (TEUR) 279 369 448
EBITDA (TEUR) 1.493 1.584 1.663
ROCE 0,9% 1,5% 2,1%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - nein
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 170 -
Parc éolien Baudignécourt SAS
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Gesellschaft Parc éolien Baudignécourt SAS (Frankreich) wurde im Dezember 2009 gegründet.
Gesellschafter ist zu 100% die HSE Energie France SAS (Frankreich), die ein Unternehmen der
ENTEGA Regenerativ-Gruppe ist.
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „Baudignécourt“ in
Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen Geschäfte sowie
mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen Gegenstand
zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Unternehmens zu
unterstützen.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin wesentlich geprägt durch die Errichtung der
Windenergieanlagen, welche in 2011 den Regelbetrieb aufgenommen haben. Das Sachanlage -
vermögen i. H. v. 13.864 TEUR trägt rund 90 % zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei. Die
Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. Das Anlagevermögen de r Gesellschaft ist
fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert.
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 24.400 MWh produziert. Aus den
hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch EY,
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk
erteilt haben.
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen.
- 171 -
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza, Bât. C, Rue
du Pré Long , 35770 Vern-sur-Seiche
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 27.10.2009
Handelsregister: 517 729 505 R.C.S. Rennes,
Frankreich
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Böss, Guido Mitglied k.A.
Häuser, Florian Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 172 -
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 8.424 7.776 7.128
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 8.424 7.776 7.128
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 1.083 950 1.076
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 135 101 274
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 948 848 802
Rechnungsabgrenzungsposten 223 229 190
Summe Aktiva 9.730 8.955 8.393
Passiva
Eigenkapital -52 -279 -393
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -1.052 -1.279 -1.393
Rückstellungen 80 100 123
Verbindlichkeiten 9.703 9.133 8.664
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 9.730 8.955 8.393
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 1.139 1.028 1.145
Umsatzerlöse 1.139 1.028 1.145
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 121 8 0
Betriebsleistung 1.260 1.035 1.145
Betriebsaufwand -839 -841 -868
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -648 -648 -648
Sonstige betriebliche Aufwendungen -191 -193 -220
Betriebsergebnis 421 194 277
Finanzergebnis -358 -340 -310
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -359 -341 -311
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 63 -146 -33
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -74 -75 -76
Sonstige Steuern -7 -5 -5
Jahresergebnis -18 -226 -114
- 173 -
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 90,8% 88,8% 88,1%
Anlagenintensität 86,6% 86,8% 84,9%
Abschreibungsquote 7,7% 8,3% 9,1%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 52,0% 46,3% 50,9%
Eigenkapital (TEUR) -52 -279 -393
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000
Eigenkapitalquote -0,5% -3,1% -4,7%
Bankverbindlichkeiten 7.700 7.180 6.674
Veränderung Verschuldung -475 -570 -470
Verschuldungsgrad -18677,2% -3312,5% -2235,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1,6% -22,0% -10,0%
Return on Investment (ROI) -0,2% -2,5% -1,4%
Eigenkapitalrentabilität - - -
Gesamtkapitalrentabilität 3,5% 1,3% 2,3%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag (TEUR) 1.139 1.028 1.145
EBIT (TEUR) 421 194 277
EBITDA (TEUR) 1.069 842 925
ROCE 3,5% 1,3% 2,4%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - nein
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 174 -
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Gesellschaft Parc éolien La Lande de Carmoise SAS (Frankreich) wurde im Oktober 2009
gegründet. Der Sitz der Gesellschaft liegt in Vern -sur-Seiche, Frankreich. Gesellschafter ist zu 100%
die HSE Energie France SAS (Frankreich), die ein Unternehmen der HSE Regenerativ-Gruppe ist.
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „La Lande de Carmoise“ in
Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen Geschäfte sowie
mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen Gegenstand
zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Unternehmens zu
unterstützen.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin wesentlich geprägt durch die errichteten
Windenergieanlagen, welche in 2011 den Regelbetrieb aufgenommen haben. Das Sachanlagever -
mögen i. H. v. 7.128 TEUR trägt rund 85 % zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei. Die Gesellschaft
finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist
fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert.
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 12.500 MWh produziert. Aus den
hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch EY,
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk
erteilt haben.
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen.
- 175 -
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza, Bât. C, Rue
du Pré Long , 35770 Vern-sur-Seiche
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 08.04.2008
Handelsregister: 503 569 493 R.C.S. Rennes,
Frankreich
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Böss, Guido Mitglied k.A.
Häuser, Florian Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 176 -
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 13.407 12.389 11.371
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 13.407 12.389 11.371
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 1.098 1.187 1.531
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 254 179 450
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 844 1.007 1.081
Rechnungsabgrenzungsposten 344 326 300
Summe Aktiva 14.849 13.902 13.202
Passiva
Eigenkapital 687 583 541
Gezeichnetes Kapital 2.000 2.000 2.000
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -1.313 -1.417 -1.459
Rückstellungen 92 118 146
Verbindlichkeiten 14.070 13.201 12.515
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 14.849 13.902 13.202
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 1.703 1.766 1.856
Umsatzerlöse 1.703 1.766 1.856
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 61 11 0
Betriebsleistung 1.764 1.777 1.856
Betriebsaufwand -1.289 -1.264 -1.315
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.018 -1.018 -1.018
Sonstige betriebliche Aufwendungen -271 -246 -297
Betriebsergebnis 475 513 541
Finanzergebnis -543 -515 -472
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 2 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -545 -516 -473
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -68 -1 69
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -97 -98 -100
Sonstige Steuern -6 -5 -11
Jahresergebnis -171 -104 -42
- 177 -
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 92,3% 92,7% 94,2%
Anlagenintensität 90,3% 89,1% 86,1%
Abschreibungsquote 7,6% 8,2% 9,0%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 44,3% 49,0% 61,4%
Eigenkapital (TEUR) 687 583 541
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 2.000 2.000 2.000
Eigenkapitalquote 4,6% 4,2% 4,1%
Bankverbindlichkeiten 11.684 10.897 10.166
Veränderung Verschuldung -736 -869 -686
Verschuldungsgrad >1000% >1000% >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -10,1% -5,9% -2,3%
Return on Investment (ROI) -1,2% -0,8% -0,3%
Eigenkapitalrentabilität -24,9% -17,9% -7,8%
Gesamtkapitalrentabilität 2,5% 3,0% 3,3%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag (TEUR) 1.703 1.766 1.856
EBIT (TEUR) 475 513 541
EBITDA (TEUR) 1.493 1.531 1.559
ROCE 2,5% 3,0% 3,3%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - nein
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 178 -
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Gesellschaft Parc éolien Les Douves des Epinettes SAS (Frankreich) wurde im April 2008
gegründet. Gesellschafter ist zu 100% die HSE Energie France SAS (Frankreich), die ein Unternehmen
der ENTEGA Regenerativ-Gruppe ist.
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „Les Douves des Epinettes“
in Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen Geschäfte sowie
mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen Gegenstand
zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Unternehmens zu
unterstützen.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin wesentlich geprägt durch die Errichtung der
Windenergieanlagen, welche in 2011 den Regelbetrieb aufgenommen haben. Das Sachanlagever -
mögen i. H. v. 11.371 TEUR trägt rund 86 % zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei. Die Gesellschaft
finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist
fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert.
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 20 .400 MWh produziert. Aus den
hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch EY,
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg, welche den une ingeschränkten Bestätigungsvermerk
erteilt haben.
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen.
- 179 -
Piecki Sp. z o.o.
Anschrift: Ul. Wybreze Kosciuszkowskie 41,
00_347 Warschau, Polen
Kontakt: 06151/ 701 1071
Gründung: 24.01.2008 / Erwerb: 21.12.2010
Handelsregister: HRS Nummer: 0000 297 596
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand der Gesellschaftstätigkeit ist die Entwicklung und der Betrieb von Windparks, was die
folgenden Tätigkeiten umfasst: die Erzeugung von elektrischer Energie, die Durchleitung von
elektrischer Energie, der Vertrieb von elektrischer Energie, der Verkauf von elektrischer Energie,
Arbeiten verbunden mit der Errichtung von Übermittlungsrohrleitungen und Verteilungsnetzwerken,
Vorbereitungsarbeiten zur Durchführung von Bauarbeiten an der
Baustelle, Durchführung von
Bauprojekten verbunden mit der Errichtung von Gebäuden, Bauarbeiten verbunden mit der
Errichtung sonstiger Land - und Wasseringenieurobjekte, anderswo nicht genannt, Tätigkeit im
Bereich des Ingenieurwesens und damit verbundene technische Beratung sowie Durchführung von
Fertigungsarbeiten am Bau.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
RWE Renewables Polska Sp. z o.o. 51,00%
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Lemeš, Dr. Zijad Mitglied k.A.
Schneider, Roman Mitglied k.A.
Weite, Uwe Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 180 -
Piecki Sp. z o.o.
Bilanz (TPLN) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 160.547 151.101 141.770
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 106
Sachanlagen 160.547 151.101 141.664
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 13.476 10.204 16.248
Vorräte 3.995 1.968 2.300
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 7.446 2.753 3.922
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2.035 5.483 10.027
Rechnungsabgrenzungsposten 9 0 0
Summe Aktiva 174.336 161.613 158.333
Passiva
Eigenkapital 168.316 155.910 151.941
Gezeichnetes Kapital 8.260 7.750 7.645
Kapitalrücklagen 156.113 146.474 144.490
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 3.943 1.685 -194
Rückstellungen 3.207 3.398 4.058
Verbindlichkeiten 2.813 2.305 2.334
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 174.336 161.613 158.333
Gewinn- und Verlustrechnung (TPLN) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 20.885 19.236 17.714
Umsatzerlöse 20.885 19.236 17.714
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 213 117 217
Betriebsleistung 21.098 19.353 17.931
Betriebsaufwand -16.501 -17.518 -17.665
Materialaufwand -6.969 -8.068 -8.212
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -9.493 -9.445 -9.452
Sonstige betriebliche Aufwendungen -39 -4 -1
Betriebsergebnis 4.597 1.835 266
Finanzergebnis 263 252 193
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 263 254 193
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -2 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.860 2.087 459
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -917 -402 -653
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 3.943 1.685 -194
- 181 -
Piecki Sp. z o.o.
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 104,8% 103,2% 107,2%
Anlagenintensität 92,1% 93,5% 89,5%
Abschreibungsquote 5,9% 6,3% 6,7%
Investitionen (TPLN) 0 0 18
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 223,9% 178,9% 254,2%
Eigenkapital (TPLN) 168.316 155.910 151.941
davon Gezeichnetes Kapital (TPLN) 8.260 7.750 7.645
Eigenkapitalquote 96,5% 96,5% 96,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 1.163 -508 29
Verschuldungsgrad 3,6% 3,7% 4,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 18,9% 8,8% -1,1%
Return on Investment (ROI) 2,3% 1,0% -0,1%
Eigenkapitalrentabilität 2,3% 1,1% -0,1%
Gesamtkapitalrentabilität 2,3% 1,0% -0,1%
Materialintensität 33,0% 41,7% 45,8%
Rohertrag (TPLN) 13.917 11.167 9.502
EBIT (TPLN) 4.597 1.835 266
EBITDA (TPLN) 14.090 11.280 9.718
ROCE 2,3% 1,1% -0,1%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 182 -
Piecki Sp. z o.o.
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Piecki SP z o.o. mit Sitz in Polen wurde Anfang des Jahres 2008 gegründet. Der Erwerb durch die
HSE Regenerativ GmbH erfolgte Ende des Jahres 2010. Unternehmensgegenstand ist die
Stromerzeugung, die Stromverteilung, die Stromübertragung und der Stromvertrieb.
Im Geschäft sjahr 2015 hat die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 17.714 TPLN
(Vorjahr: 19.236 TPLN) erzielt. Dem stehen im Wesentlichen Abschreibungen in Höhe von
9.442 TPLN, Fremdleistungen in Höhe von 6.507 TPLN sowie Steuern und Gebühren in Höhe von
1.487 TPLN gegenüber. Der Jahresüberschuss belief sich auf -194 TPLN nach 1.685 TPLN im Vorjahr.
Die Gesellschaft zahlte keine Vergütung an die Geschäftsführer. In der Gesellschaft gibt es keinen
Aufsichtsrat.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Sp. Z o.o., welche, nach polnischem Recht,
den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen.
- 183 -
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 404 2000 sowie info@vnb-
rmn.de sowie http://www.vnb-rmn.de
Gründung: 25.05.2007
Handelsregister: HRB 94613, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gesellschaftszweck ist der Bau, der Betrieb, die Wartung und der Ausbau von Strom - und
Gasversorgungsnetzen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die
geeignet erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu dienen. Die
Gesellschaft kann sich hierbei anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche
Unternehmen gründen, e rwerben, pachten oder verpachten sowie Interessensgemeinschafts - und
Unternehmensverträge schließen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Netz AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Kalisch, Reinhard Mitglied k.A.
Wortmeier, Maik Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 184 -
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 24.181 276 237
Immaterielle Vermögensgegenstände 310 0 0
Sachanlagen 23.838 276 237
Finanzanlagen 32 0 0
Umlaufvermögen 55.765 11.263 4.926
Vorräte 279 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 34.930 9.088 1.041
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 20.556 2.176 3.885
Rechnungsabgrenzungsposten 73 10 0
Summe Aktiva 80.018 11.549 5.163
Passiva
Eigenkapital -188 3.821 1.068
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.025
Kapitalrücklagen 9.000 9.000 2
Gewinnrücklage 197 197 0
Bilanzergebnis -10.386 -6.377 41
Empfangene Investitionszuschüsse 5.396 0 0
Rückstellungen 45.502 3.872 3.611
Verbindlichkeiten 29.309 3.856 484
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 80.018 11.549 5.163
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 311.111 197.061 61.057
Umsatzerlöse 310.865 196.992 61.057
Bestandsveränderungen 246 68 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 8.115 24.605 1.084
Betriebsleistung 319.226 221.665 62.142
Betriebsaufwand -314.853 -206.222 -61.582
Materialaufwand -271.954 -197.806 -61.059
Personalaufwand -10.102 -4.898 0
Abschreibungen -545 -237 -38
Sonstige betriebliche Aufwendungen -32.251 -3.281 -485
Betriebsergebnis 4.373 15.443 560
Finanzergebnis -419 161 -103
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 2 3 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 133 2.137 32
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -554 -1.979 -134
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.954 15.604 457
Außerordentliches Ergebnis -92 -178 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.649 -11.372 -360
Sonstige Steuern -79 -45 -56
Jahresergebnis -4.865 4.009 41
- 185 -
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 23,7% >1000% 450,0%
Anlagenintensität 30,2% 2,4% 4,6%
Abschreibungsquote 2,3% 85,9% 16,2%
Investitionen (TEUR) 20.847 8.546 0
Investitionsquote 86,2% 3098,2% 0,0%
Liquidität 3. Grades 80,9% 145,7% 120,3%
Eigenkapital (TEUR) -188 3.821 1.068
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.025
Eigenkapitalquote -0,2% 33,1% 20,7%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -17.116 -25.453 -3.372
Verschuldungsgrad -42553,4% 202,3% 383,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1,6% 2,0% 0,1%
Return on Investment (ROI) -6,1% 34,7% 0,8%
Eigenkapitalrentabilität - 104,9% 3,8%
Gesamtkapitalrentabilität -5,4% 51,9% 3,4%
Materialintensität 85,2% 89,2% 98,3%
Rohertrag (TEUR) 39.157 -745 -1
EBIT (TEUR) 4.375 15.446 560
EBITDA (TEUR) 4.921 15.683 598
ROCE -13,4% 78,3% 16,2%
Personal
Personalintensität 3,2% 2,2% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 85 42 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 15 7 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 100 49 0
Frauenanteil Beschäftigte 15,0% 14,3% -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47 47 -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 100 -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 186 -
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH pachtet die der Strom - und Gas-versorgung
dienenden Anlagen und Einrichtungen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt und zahlreichen weiteren
Kommunen in Südhessen von der ENTEGA Netz AG. Die Geschäftstä tigkeit der VNB besteht im
Weiteren ausschließlich in der Unterverpachtung dieser Anlagen an die e -netz Südhessen GmbH & Co.
KG. Auf Grund der Übertragung des operativen Netzbetriebs von der Verteilnetzbetreiber Rhein -Main-
Neckar GmbH auf die e -netz Südhessen GmbH & Co. KG zur Mitte des Geschäftsjahr 2014 sind die
Zahlen des Berichtsjahres mit den Zahlen des Vorjahres nur eingeschränkt vergleichbar.
Der Rückgang der Bilanzsumme um 55,3 % im Vergleich zum Vorjahr auf 5,2 Mio. EUR ist im
Wesentlichen auf verringerte Forderungen und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag zu -rückzuführen.
Das Umlaufvermögen sinkt im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Mio. bzw. 56,3 % auf 4,9 Mio. EUR und
macht zum Bilanzstichtag 95,4 % (Vorjahr: 97,5 %) der Bilanzsumme aus. Die Entwicklung resultiert
in der Hauptsache aus einem Rückgang der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen.
Dieser resultierte im Wesentlichen aus der vollständigen Übertragung des operativen Geschäfts auf die
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG im Geschäftsjahr 2014. Ebenso ist der Rückgang der
Verbindlichkeiten gegenüber ver bundenen Unternehmen im Wesentlichen aus der vollständigen
Übertragung des operativen Geschäfts auf die e- netz Südhessen GmbH & Co. KG im Geschäftsjahr
2014 entstanden.
Die Umsatzerlöse resultieren im Berichtsjahr fast ausschließlich aus der Unterverpachtung der Strom -
und Gasnetzanlagen an die e -netz Südhessen GmbH & Co. KG und betragen im Geschäftsjahr 2015
61,1 Mio. EUR (Vorjahr: 197,0 Mio. EUR). Im Vorjahr waren darin noch Umsätze aus Netzentgelten
enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 24,6 Mio. EUR um 95,6 % bzw. um
23,5 Mio. EUR auf 1,1 Mio. EUR zurückgegangen. Der Rückgang im Vorjahresvergleich ist im
Wesentlichen bedingt durch ein malige Erträge aus der Realisie rung der Ansprüche aus den
Regulierungskontensalden für die 1. und 2. Regulierungsperiode der Sparten Strom und Gas in Höhe
von 19,9 Mio. EUR sowie sonstigen Erträgen in Höhe von rd. 4,0 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2014.Die
Materialaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung unter Berücksichtigung der sonstigen
betrieblichen Erträge ist auf 98,3 % (Vorjahr: 89,2 %) gestiegen. Der Materialaufwand enthält im
Wesentlichen Aufwendungen für Pachtentgelte für das Elektrizitäts - und Gasnetz der ENTEGA Netz AG.
Im Ge schäftsjahr ist kein Personalaufwand mehr angefallen (Vorjahr: 4,9 Mio. EUR), da die
Gesellschaft kein Personal mehr beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von
0,5 Mio. EUR (Vorjahr: 3,3 Mio. EUR) setzen sich im Wesentlichen aus Miet aufwand und
Leasinggebühren, Aufwendungen aus Beiträgen, Gebühren und Abgaben, Aufwendungen aus
Beratungs-, Prüfungs - und Anwaltskosten und aus Aufwendungen aus Ve rsicherungen zusam men.
Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und Steueraufwands verble ibt ein aus -geglichenes
Jahresergebnis.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaß -nahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankf urt am Main, welche den uneinge schränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 187 -
WEO GmbH & Co. KG
Anschrift: Am Plärrer 43 c/o N-ERGIE Aktiengesellschaft,
90429 Nürnberg
Kontakt: -
Gründung: 10.11.2010
Handelsregister: HRA 15639, Amtsgericht Nürnberg
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Windenergieanlagen, der Verkauf des erzeugten
Stromes bzw. die Einspeisung des erzeugten Stromes nach dem Gesetz für den Vorrang
Erneuerbarer Energien (Erneuerbare -Energien-Gesetz - EEG) oder im Wege der Direktvermarktung,
die Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit zusammenhängende Tätigkeiten.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 33,33%
N-ERGIE Regenerativ GmbH 33,33%
Stadtwerke Leipzig GmbH 33,33%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
WEO Verwaltungs GmbH vertreten durch:
Dahlke, Dr. Kay
Nietzer, Martin
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 188 -
WEO GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 17.230 15.430 15.730
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 0
Finanzanlagen 17.230 15.430 15.730
Umlaufvermögen 4.124 3.731 3.073
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3.911 2.073 1.440
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 213 1.658 1.634
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 3.328 4.331
Summe Aktiva 21.355 22.489 23.135
Passiva
Eigenkapital 0 0 -610
Kapitalanteile -1.222 -3.353 -4.356
Rücklagen 25 25 25
Bilanzergebnis 1.197 0 -610
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 3.328 4.331
Rückstellungen 20 10 116
Verbindlichkeiten 21.335 22.479 23.628
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 21.355 22.489 23.135
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 0 40 41
Umsatzerlöse 0 40 41
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 39 0 0
Betriebsleistung 39 40 41
Betriebsaufwand -92 -103 -82
Materialaufwand 0 -4 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -92 -99 -82
Betriebsergebnis -53 -63 -41
Finanzergebnis -1.339 -588 -568
Erträge aus Beteiligungen 6 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 559 560 571
Abschreibungen auf Finanzanlagen -765 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.139 -1.148 -1.139
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.392 -651 -610
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -80 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -1.392 -732 -610
- 189 -
WEO GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 0,0% -3,9%
Anlagenintensität 80,7% 68,6% 68,0%
Abschreibungsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 19,3% 16,6% 12,9%
Eigenkapital (TEUR) 0 0 -610
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) -1.222 -3.353 -4.356
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% -2,6%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0
Veränderung Verschuldung (TEUR) 1.033 1.144 1.149
Verschuldungsgrad - - -3895,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - < - 1.000% < - 1.000%
Return on Investment (ROI) -6,5% -3,3% -2,6%
Eigenkapitalrentabilität - - -
Gesamtkapitalrentabilität -1,2% 1,9% 2,3%
Materialintensität 0,0% 10,6% 0,0%
Rohertrag (TEUR) 0 36 41
EBIT (TEUR) -47 -63 -41
EBITDA (TEUR) -47 -63 -41
ROCE -1,2% 1,9% 2,3%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 190 -
WEO GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Geschäftstätigkeit der WEO GmbH & Co. KG ist der Betrieb von Windenergieanlagen, der Verkauf
des erzeugten Stroms bzw. die Einspeisung des erzeugten Stroms nach dem EEG oder im Wege der
Direktvermarktung, die Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit
zusammenhängende Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist die einzige Kommanditistin der JWP Jade
Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG mit einer Hafteinlage in Höhe von 200 T EUR.
Dementsprechend ist der wirtschaftliche Geschäftsverlauf unmittelbar vom Ergebnis der JWP Jade
Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG abhä ngig. Bezüglich dieser Abhängigkeit ist der
Geschäftsverlauf dieser Gesellschaft wie auch der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG für
2015 als befriedigend einzuschätzen.
Das Ergebnis der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG wird im Wesentlichen durch die
Umsatzerlöse insbesondere durch das vorherrschende Windaufkommen bestimmt. Das
Windaufkommen 2015 war im bundesweiten Vergleich durchschnittlich, die erwarteten Umsatzziele
der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG konnten annähernd erreicht werden. Auf der
technischen Seite des Geschäftsverlaufs der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG ist
insbesondere der Austausch von Hauptgetrieben an zwei Windenergieanlagen (FL 631 und FL 635) im
Juni 2015 hervorzuheben. Insgesamt fiel die Position Großreparaturen, vor allem durch die beiden
Tausche der Hauptgetriebe, höher als im prognostizierten Rahmen aus.
Die sonstigen betrieblichen Erträge von 41 TEUR (Vorjahr: 40 TEUR) beinhalten die
Dienstleistungspauschale der Windparkgesellschaft. Dem stehen hauptsächlich sonstige betriebliche
Aufwendungen aus den Aufwandserstattungen der WEO Verwaltungs- GmbH für die Geschäftsführung
und aus sonstigen Fremdleistungen von 63 TEUR ( Vorjahr: 68 TEUR) sowie Rechts- und
Beratungskosten von 4 TEUR (Vorjahr: 18 TEUR) und Jahresabschlusskosten von 10 TEUR
(Vorjahr: 12 TEUR) entgegen. Daneben sind im negativen Jahresergebnis von 609 TEUR insbesondere
Zinsaufwendungen von1.139 TEUR (Vo rjahr: 1.148 TEUR) sowie Zinserträge in Höhe von 571 TEUR
(Vorjahr: 559 TEUR) enthalten.
Die Bilanzsumme stieg zum Bilanzstichtag um 1.143 TEUR auf 23.732 TEUR und beinhaltet auf der
Aktivseite überwiegend Finanzanlagen von 15.718 TEUR (66,2 %). Die Passivseite wird im
Wesentlichen von den Verbindlichkeiten gegenüber den Kommanditisten von 23.542 TEUR (99,2 %)
geprägt. Zum Geschäftsjahresende 2015 besteht ein nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter
Verlustanteil der Kommanditisten in Höhe von 4.941 TEUR. Die bilanzielle Überschuldung ist vor
allem darauf zurückzuführen, dass in der Anfangsphase der Betriebszeit der Windenergieanlagen der
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG deren Ergebnisse durch höhere Zinsaufwendungen
belastet wurden. Diese w erden sich erst in den Folgejahren voraussichtlich durch die Tilgung der
Darlehensverbindlichkeiten vermindern und die bilanzielle Überschuldung abgebaut werden. Nach
Ende des Geschäftsjahres wurden keine Risiken oder Vorgänge von besonderer Bedeutung iden tifiziert,
die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens- , Finanz - und Ertragslage
wesentlich beeinträchtigen.
Nach den bisherigen Planungen wird für das Geschäftsjahr 2016 mit einem negativen Jahresergebnis
gerechnet. Das Finanzierungsmodell sieht mittelfristig noch keine positiven Jahresergebnisse vor.
Langfristig werden jedoch positive Jahresergebnisse erwartet. Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen für
die Windparkanlagen der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG ergeben langfr istig einen
positiven Barwert. Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im
Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von
Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt,
die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen
adäquat gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 191 -
WEO Verwaltungs GmbH
Anschrift: Reinhardstraße 46, 10117 Berlin
Kontakt:
Gründung: 18.08.2010
Handelsregister: HRB 168637
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist es, als Komplementärin die Geschäftsführung und die
Verwaltung des Betriebsvermögens der WEO GmbH & Co. KG und weiterer Windpark -Gesellschatten
zu übernehmen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Regenerativ GmbH 33,33%
N-ERGIE Regenerativ GmbH 33,33%
Stadtwerke Leipzig GmbH 33,33%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Musick, Torsten Mitglied k.A.
Nickel, Oliver Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 3 5 4
Eigenkapital (TEUR) 28 32 36
Bilanzsumme (TEUR) 91 36 47
Investitionen (TEUR) k.A. k.A. k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 192 -
- 193 -
Geschäftsfeld Immobilien
bauverein AG
Beteiligungsgesellschaften der bauverein AG
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG (darmstadtium)
Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA)
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG
Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG
Ziele im Geschäftsfeld
Das Geschäftsfeld Immobilien bietet ein breit gefächertes Angebot
an Wohn- , Gewerbe- und Nutzflächen zum Leben und Arbeiten.
Gebäude für die städtischen Organisationseinheiten werden zur
Verfügung gestellt und auch betrieben.
Ziel der Unternehmen ist es, die Weiterentwicklung des Immob i-
lien-Portfolios durch ein nachhaltiges Portfoliomanagement sicher-
zustellen und durch Einführung eines stadtkonzernweiten Flä-
chenmanagements die bestehenden städtischen Gewerbe - und
Nutzflächen zu optimieren. D urch eine kontinuierliche Sanierung
kommunaler Liegenschaften soll eine Verbesserung der Gebäude -
substanz erreicht werden. Das Geschäftsfeld beteiligt sich an zahl-
reichen Projekten wie z.B. dem Energiesparprojekt " Effin". Seiner
sozialen Verantwortung kommt das Geschäfts feld u.a. durch sein
Engagement in den Bereichen Mehrgenerationen -Wohnen, betreu-
tes Wohnen (Angebot von seniorenspezifischen Dienstleistungen)
sowie energieeffiziente Sanierungen nach.
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen
2011 und 2013 ließ die bauverein AG als eines der ersten deut-
schen Unternehmen eine strukturierte, wissenschaftlich begleitete
Stakeholder-Befragung von der TU Darmstadt durchführen. Die
Ergebnisse bilden eine hervorragende Grundlage, um die Zufrie-
denheit der Stakeholder durch Information und Einbindung sowie
durch eine Anpassung von Unternehmensstrategien weiter zu ver-
bessern. Die nächste Befragung ist bereits in Planung.
Auszeichnungen *
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Immobilien
Green Building Award
Bauherren-
preis
- 194 -
- 195 -
bauverein AG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 281 50 sowie
http://www.bauvereinag.de
Gründung: 08.10.1864
Handelsregister: HRB 1261, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand der Gesellschaft ist vorrangig die Wohnungsversorgung breiter Schichten der
Bevölkerung. Die Gesellschaft orientiert sich dabei an dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, dem
kostengünstigen Bauen und der Sozialverträglichkeit sowie an den Zielen der Stadtentwicklung
Darmstadts. Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts -
und Nutzungsformen. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städteba us
und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und
veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG 85,42%
bauverein AG 8,72%
Wissenschaftsstadt Darmstadt 5,86%
Beteiligungen
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH 100,00%
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 100,00%
bvd Mittelhessen GmbH 100,00%
BVD New Living GmbH & Co. KG 100,00%
BVD Südhessen GmbH 100,00%
BVD Verwaltungs-GmbH 100,00%
ImmoSelect GmbH 100,00%
SOPHIA Hessen GmbH 100,00%
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 99,90%
bvd Gewerbe GmbH 94,99%
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach 94,79%
BVD Freiberg GmbH 50,00%
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 50,00%
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 49,00%
bauverein AG 8,72%
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH 0,75%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Vorstand
Name, Vorname Position Vergütung
Wegerich, Sybille Mitglied 280,5 TEUR
Bezüge des Vorstandes
Die Vergütung des Vorstandes (inklusive der im Geschäftsjahr 2015 ausgeschiedenen Vorstandsmit -
glieder) betrug im Geschäftsjahr 2015 insgesamt 459,4 TEUR.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Vorsitzender 10,5 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 1. stv. Vorsitzender 9,8 TEUR
Klein-Obeth, Monika 2. stv. Vorsitzende 6,0 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete 3. stv. Vorsitzende 8,1 TEUR
- 196 -
bauverein AG
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat 4. stv. Vorsitzender 7,7 TEUR
Akdeniz, Barbara Stadträtin Mitglied 5,2 TEUR
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 6,7 TEUR
Beller, Rita Stadträtin Mitglied 6,7 TEUR
Diefenbach, Yvonne Mitglied 4,8 TEUR
Engeldrum, Andreas Mitglied 4,7 TEUR
Franz, Andreas Mitglied 6,4 TEUR
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 7,3 TEUR
Kissel, Markus Mitglied 6,9 TEUR
Klett, Helmut Stadtverordneter Mitglied 5,2 TEUR
Sturm, Anna-Maria Stadtverordnete Mitglied 5,2 TEUR
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf
101,2 TEUR.
- 197 -
bauverein AG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 626.562 688.766 710.174
Immaterielle Vermögensgegenstände 462 414 322
Sachanlagen 464.428 504.806 558.757
Finanzanlagen 161.672 183.546 151.094
Umlaufvermögen 88.526 55.962 89.474
Vorräte 37.037 37.024 34.910
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 11.828 8.323 18.024
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 39.661 10.615 36.540
Rechnungsabgrenzungsposten 1.498 1.395 1.049
Summe Aktiva 716.587 746.123 800.697
Passiva
Eigenkapital 316.040 304.834 306.024
Gezeichnetes Kapital 184.185 184.185 184.185
Kapitalrücklagen 29.702 29.702 29.702
Gewinnrücklage 73.055 67.947 80.042
Bilanzergebnis 29.099 23.000 12.095
Rückstellungen 32.969 31.837 39.588
Verbindlichkeiten 366.541 407.979 453.158
Rechnungsabgrenzungsposten 1.036 1.473 1.927
Summe Passiva 716.587 746.123 800.697
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 117.919 122.657 120.427
Umsatzerlöse 119.277 121.211 121.279
Bestandsveränderungen -1.977 587 -2.085
Andere aktivierte Eigenleistungen 618 859 1.233
Sonstige betriebliche Erträge 13.712 12.178 18.916
Betriebsleistung 131.631 134.835 139.342
Betriebsaufwand -113.228 -116.658 -114.265
Materialaufwand -83.626 -85.423 -81.050
Personalaufwand -11.092 -11.737 -12.479
Abschreibungen -12.918 -13.326 -14.446
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.592 -6.173 -6.291
Betriebsergebnis 18.404 18.177 25.077
Finanzergebnis 4.656 3.311 2.471
Erträge aus Beteiligungen 1.306 1.810 983
Erträge aus Gewinnabführung 11.355 10.765 12.607
Erträge aus anderen Finanzanlagen 879 796 839
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 123 216 180
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -20
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8.862 -10.138 -11.991
Aufwendungen aus Verlustübernahme -144 -138 -126
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 23.060 21.488 27.548
Außerordentliches Ergebnis 0 0 142
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -448 -738 -519
Sonstige Steuern -2.684 -2.858 -2.981
Jahresergebnis 19.929 17.893 24.190
- 198 -
bauverein AG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 98,8% 94,0% 98,6%
Anlagenintensität 87,4% 92,3% 88,7%
Abschreibungsquote 2,1% 1,9% 2,0%
Investitionen (TEUR) 22.878 84.570 79.377
Investitionsquote 3,7% 12,3% 11,2%
Liquidität 3. Grades 91,6% 57,4% 90,6%
Eigenkapital (TEUR) 316.040 304.834 306.024
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 184.185 184.185 184.185
Eigenkapitalquote 44,1% 40,9% 38,2%
Bankverbindlichkeiten 284.248 323.135 372.287
Veränderung Verschuldung -9.703 41.437 45.179
Verschuldungsgrad 126,7% 144,8% 161,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 16,9% 14,6% 20,1%
Return on Investment (ROI) 2,8% 2,4% 3,0%
Eigenkapitalrentabilität 6,3% 5,9% 7,9%
Gesamtkapitalrentabilität 4,0% 3,8% 4,5%
Materialintensität 63,5% 63,4% 58,2%
Rohertrag (TEUR) 34.293 37.234 39.377
EBIT (TEUR) 31.800 31.410 39.380
EBITDA (TEUR) 44.717 44.736 53.826
ROCE 4,5% 4,2% 5,1%
Personal
Personalintensität 8,4% 8,7% 9,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 93 88 92
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 84 76 85
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 177 164 177
Frauenanteil Beschäftigte 47,5% 46,3% 48,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 3
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 6 4 8
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 8 6 11
Frauenanteil Auszubildende 75,0% 66,7% 72,7%
Mitarbeiter in Teilzeit - - 17
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 20
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45 44 43
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 60 69 66
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 50,0% 100,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 46,7% 46,7% 46,7%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 199 -
bauverein AG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die bauverein AG ist als Spartenobergesellschaft gleichzeitig Muttergesellschaft des
immobilienwirtschaftlichen Teilkonzer ns der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Kerngeschäftsfelder
der Unternehmensgruppe der bauverein AG umfassen die Vermietung von Wohn - und Gewerbe-
einheiten sowie das Bauträgergeschäft mit ergänzenden Dienstleistungen, die von operativ tätigen
Tochtergesellschaften der bauverein AG ausgeführt werden.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die BVD Heimbau GmbH & Co. KG im Wege der
Gesamtrechtsnachfolge auf die alleinige Kommanditistin bauverein AG übergegangen (Anwachsung).
Ferner wurde der Verkauf der mittelhes sischen Bestände mit 2.100 Wohneinheiten zum 30.04.2015
realisiert und hieraus ein Ertrag aus Kostenerstattungen in Höhe von 2.085 TEUR erzielt. Zur weiteren
Fokussierung der Geschäftsaktivitäten auf den südhessischen Raum wurde mit den Verhandlungen
über den Verkauf der Freiberger Beteiligungen begonnen und eine Absichtserklärung zwischen der
Stadt Freiberg, der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg/ Sa. mbH und der bauverein AG
abgeschlossen und die Bewertung der Beteiligungen vorgenommen. Aufgrund der vorliegenden
Erkenntnisse konnten Erträge aus Zuschreibungen von 5.327,1 TEUR bereits im Jahresabschluss
2015 verzeichnet werden.
Die bauverein AG hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss von 24.190 TEUR, im
Vorjahr von 17.893 TEUR abgeschlossen und liegt damit um 6.297 TEUR über dem Vorjahr. Das
Rohergebnis aus der Hausbewirtschaftung lag mit 50.363 TEUR gegenüber 2014 um 3.377 TEUR
höher. Dies resultierte im Wesentlichen aus niedrigeren Instandhaltungskosten in Höhe von
2.081 TEUR. Die Netto -Istmieten verringerten sich gegenüber 2014 um 3.177 TEUR. Ursächlich für
die niedrigen Netto -Sollmieten in Höhe von 3.182 TEUR war im Wesentlichen der Verkauf der
mittelhessischen Bestände zum 30.4.2015.
Die Bilanzsumme ist von 746.123 TEUR in 2014 auf 800.697 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2015
gestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt nun
88,7 % (VJ: 92,3 %) %. Die Eigenkapitalquote der bauverein AG ist gegenüber dem Vorjahr auf 38,2 %
(Vorjahr 40,9 %) auf Grund hoher Investitionen gesunken. Die bauverein AG wird durch Darlehen von
Kreditinstituten und anderen Kreditgebern finanziert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf 21.686 TEUR.
Im Rahmen des begrenzten unternehmeris chen Handelns ist die bauverein AG gleichermaßen mit
Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt es, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen, sie
möglichst zu minimieren und gleichzeitig die Chancen zu nutzen. Das gelingt nur, wenn man diese
kontinuierlich identifiziert, bewertet und überwacht. Daher wird bei der bauverein AG ein
systematisches, auf die Besonderheiten der Immobilienwirtschaft abgestimmtes Risikofrühwarnsystem
eingesetzt. Die bauverein AG erstellt einen eigenen-Bericht zur Corporate Social Responsibility (CSR).
Die bauverein AG konzentriert sich klar auf die Kernregion Darmstadt bzw. Südhessen. Um auch
künftig gute Ergebnisse abliefern zu können und gut aufgestellt zu sein, ist die
bauverein AG dabei, sich neu aufzustellen: Altes wird auf den Prüfstand gestellt, neue Geschäftsfelder
sondiert und strategisch die Weichen dafür gestellt, dass die bauverein AG auch künftig wachsen kann
und auf Veränderungen am Markt vorbereitet ist. Begleitet wird der Neuausrichtungsprozess durch
regelmäßig sta ttfindende Strategieworkshops. Für das Jahr 2016 geht die integrierte
Unternehmensplanung von einem Jahresüberschuss von rund 18,0 bis 19,0 Mio. EUR aus.
Die Prüfung des Konzernjahresabschlusses zum 31.12.2015 der bauverein AG durch Deloitte &
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde abgegeben.
- 200 -
- 201 -
BVD Freiberg GmbH
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 03.02.2006
Handelsregister: HRB 85031, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme der persönlichen Haftung und Verwaltung der
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG und die Beschäftigung mit anderen damit in
Zusammenhang stehenden Angelegenheiten. Die Aufnahme einer anderen Geschäftstätigkeit ist
ausgeschlossen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 50,00%
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Gunkel, Marcus Mitglied 0 TEUR
Runge, Tom-Hendrik Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2
Eigenkapital (TEUR) 27 27 27
Bilanzsumme (TEUR) 35 35 36
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 202 -
- 203 -
bvd Gewerbe GmbH
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 11, 64289
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 2815 292 sowie
gewerbe@bauvereinag.de sowie
http://www.bvd-gewerbe.de
Gründung: 15.06.1950
Handelsregister: HRB 1195, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender
Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere änliche Gesellschaften zu übernehmen oder sich
an ihnen zu beteiligen. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des
Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 94,99%
HEAG Wohnbau GmbH 5,01%
Beteiligungen
HEAG Wohnbau GmbH 94,99%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Müller, Jürgen Mitglied 137 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 137 TEUR.
- 204 -
bvd Gewerbe GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 28.311 28.264 28.212
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 1.005 958 906
Finanzanlagen 27.306 27.306 27.306
Umlaufvermögen 2.320 2.564 1.581
Vorräte 82 169 173
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.464 1.425 1.130
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 774 970 278
Rechnungsabgrenzungsposten 0 1 0
Summe Aktiva 30.632 30.829 29.793
Passiva
Eigenkapital 12.152 12.969 13.251
Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500
Kapitalrücklagen 31.154 31.154 10.459
Gewinnrücklage 1.010 1.010 1.010
Bilanzergebnis -21.512 -20.695 282
Rückstellungen 1.028 845 844
Verbindlichkeiten 17.452 17.015 15.699
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 30.632 30.829 29.793
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 1.037 899 959
Umsatzerlöse 1.138 812 955
Bestandsveränderungen -102 87 4
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 392 337 29
Betriebsleistung 1.428 1.236 988
Betriebsaufwand -1.425 -1.311 -1.310
Materialaufwand -803 -597 -576
Personalaufwand -406 -456 -440
Abschreibungen -58 -53 -52
Sonstige betriebliche Aufwendungen -158 -205 -242
Betriebsergebnis 4 -75 -322
Finanzergebnis 908 928 645
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 1.708 1.719 1.419
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -800 -790 -774
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 912 854 323
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2 0 0
Sonstige Steuern -50 -37 -41
Jahresergebnis 863 816 282
- 205 -
bvd Gewerbe GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 81,1% 83,6% 83,9%
Anlagenintensität 92,4% 91,7% 94,7%
Abschreibungsquote 0,2% 0,2% 0,2%
Investitionen (TEUR) 0 5.315 0
Investitionsquote 0,0% 18,8% 0,0%
Liquidität 3. Grades 30,3% 35,7% 25,8%
Eigenkapital (TEUR) 12.152 12.969 13.251
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.500 1.500 1.500
Eigenkapitalquote 39,7% 42,1% 44,5%
Bankverbindlichkeiten 10.821 10.670 10.405
Veränderung Verschuldung -727 -437 -1.316
Verschuldungsgrad 152,1% 137,7% 124,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 83,3% 90,8% 29,4%
Return on Investment (ROI) 2,8% 2,6% 0,9%
Eigenkapitalrentabilität 7,1% 6,3% 2,1%
Gesamtkapitalrentabilität 5,4% 5,2% 3,5%
Materialintensität 56,2% 48,3% 58,3%
Rohertrag (TEUR) 233 302 383
EBIT (TEUR) 1.712 1.644 1.098
EBITDA (TEUR) 1.770 1.697 1.150
ROCE 5,7% 5,4% 3,7%
Personal
Personalintensität 28,4% 36,9% 44,5%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1 2 2
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 4 4 3
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 5 6 5
Frauenanteil Beschäftigte 80,0% 66,7% 60,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42 42 42
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 76 88
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 206 -
bvd Gewerbe GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die bvd Gewerbe GmbH bewirtschaftet 14 sonstige Mieteinheiten und ein Parkhaus mit 410 Stell-
plätzen in zwei eigenen Liegenschaften in Darmstadt. Darüber hinaus verwaltet sie im Geschäftsjahr
2015 im Rahmen von Geschäftsbesorgungsverträgen 299 Gewerbeeinheiten der bauverein AG und
8 Gewerbeeinheiten der bvd Heimbau GmbH & Co. KG. Des Weiteren hat die bvd Gewerbe GmbH einen
Geschäftsbesorgungsvertrag mit der HEAG für die Betreuung der Schlossgarage mit 615 PKW -
Stellplätzen und einer Gewerbeeinheit geschlossen. Der Kaufvertrag vom 22.12.2012, über den
Verkauf der Bahngalerie Darmstadt, wurde 2014 vollständig rückabgewickelt und im Geschäftsjahr
2015 erfolgte die Auslagenerstattung an den Käufer. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2015
mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 282 TEUR ab. Dieser hat sich gegenüber dem Vorjahr um
534 TEUR verringert. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 1.036 TEUR auf 29.793 TEUR
gesunken. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme be trägt nunmehr 44,5 %. Das
Betriebsergebnis hat sich um 247 TEUR zum Vorjahr auf -322 TEUR im Geschäftsjahr 2015
verschlechtert. Der Betriebsaufwand ist um 1 TEUR auf 1.310 TEUR gesunken. Im Geschäftsjahr 2015
hat sich das Anlagevermögen um die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 52 TEUR auf
insgesamt 28.212 TEUR vermindert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft
sich auf 94,7 % (Vorjahr: 91,7 %). Das Anlagevermögen besteht mit 27.306 TEUR im Wesentlichen
aus der Beteiligung an der HEAG Wohnbau GmbH. Innerhalb des Umlaufvermögens ist der
Finanzmittelbestand gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Sondertilgung des bestehenden Darlehens
um 691 TEUR auf 278 TEUR gesunken. Die Forderungen resultieren im Wesentlichen aus Forderungen
gegenüber verbundenen Unternehmen, d.h. der Gewinnabführung 2015 abzüglich Zinsen für Darlehen.
Der Rückgang um 295 TEUR auf 1.130 TEUR resultiert im Wesentlichen aus der geringeren
Gewinnabführung der HEAG Wohnbau. Der Anteil der Forderungen und der sonstigen
Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme beläuft sich auf 3,8 % (Vorjahr: 4,6 %). Das
Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr damit insgesamt um 983 TEUR auf 1.581 TEUR
gesunken.
Investitionen fanden im Geschäftsjahr 2015 nicht statt. Die Gesellschaft wird im Wesentlichen durch
Darlehen von Kreditinstituten und anderen Kreditgebern finanziert. Der Cashflow – unter
Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der Rückstellungen und der Abschreibungen
– beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf 333 TEUR. Im vorigen Geschäftsjahr betrug er 687 TEUR. Es
bestehen die im Immobiliengeschäft üblichen Geschäftsrisiken (Mietausfallrisiko, Leerstandsrisiko).
Die Wettbewerbsrisiken auf dem gewerblichen Immobilienmarkt beeinflussen die Entwicklung des
Leerstandes sowie Bewirtschaftungsfähigkeit der eigenen Immobilien. Des Weiteren bestehen
Liquiditätsrisiken im Zusammenhang mit den Tilgungsverpflichtungen der bestehenden
Darlehensverbindlichkeiten. Die Gesellschaft wird insbesondere aufgrund der geplanten
Gewinnabführungen ihrer Tochter HEAG Wohnbau GmbH in der Lage sein, ihren Tilgungs-
verpflichtungen auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. Weitere Risiken sind derzeit
nicht ersichtlich. Wesentliche Auswirkungen auf die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
ergeben sich zum Bilanzstichtag nicht. Auf Basis der Planungsprämissen für 2016 wird das
Rohergebnis aus der Hausbewirtschaftung rund 132 TEUR und aus anderen Lieferungen und
Leistungen 183 TEUR betragen. Das sonstige betriebliche Ergebnis wird voraussichtlich bei -
142 TEUR, die planmäßigen Abschreibung en bei -52 TEUR, die Personalkosten bei - 435 TEUR, das
Finanzergebnis bei - 713 TEUR und die Gewinnabführung bei 1.371 TEUR liegen. Die integrierte
Unternehmensplanung der Gesellschaft geht für 2016 von einem Jahresüberschuss von rd. 344 TEUR
aus. Mit dem anvisierten Jahresüberschuss wird eine Eigenkapitalrendite von 2,5 % und eine
Gesamtkapitalrendite von 3,5 % angestrebt. Unter Berücksichtigung des erwarteten Jahresüberschuss
im Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 344 TEUR wird sich die Eigenkapitalquote auf 46,0 % erhöhen.
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der bvd Gewerbe GmbH durch die Deloitte &
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 207 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 03.02.2006
Handelsregister: HRA 83012 Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung eines Wohnungsbestands von
930 Wohnungen in Freiberg -Friedeburg in Sachsen. Die Gesellschaft stellt eine sozial
verantwortbare Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung sicher.
Genehmigungspflichtige Tätigkeiten gemäß § 34c Gewerbeordnung werden nicht ausgeübt. Die
Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen berechtigt, die den Gegenstand
des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar fördern bzw. zu fördern geeignet sind.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 50,00%
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
BVD Freiberg GmbH vertreten durch:
Gunkel, Marcus
Runge, Tom-Hendrik
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 208 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 15.909 15.610 15.312
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 15.909 15.610 15.312
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 2.082 1.812 1.644
Vorräte 1.193 1.119 1.094
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 16 18 34
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 873 674 516
Rechnungsabgrenzungsposten 83 83 83
Summe Aktiva 18.073 17.505 17.038
Passiva
Eigenkapital 6.147 6.540 6.868
Kapitalanteile 1.500 1.500 1.500
Rücklagen 4.647 5.040 5.368
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 938 908 890
Verbindlichkeiten 10.988 10.056 9.280
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 18.073 17.505 17.038
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 3.887 3.766 3.714
Umsatzerlöse 3.850 3.840 3.739
Bestandsveränderungen 37 -74 -25
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 65 109 112
Betriebsleistung 3.952 3.875 3.826
Betriebsaufwand -2.674 -2.703 -2.748
Materialaufwand -1.905 -1.905 -1.948
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -299 -299 -299
Sonstige betriebliche Aufwendungen -471 -499 -501
Betriebsergebnis 1.278 1.172 1.077
Finanzergebnis -211 -182 -150
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16 5 2
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -227 -187 -152
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.067 990 928
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisabführung -534 -495 -464
Jahresergebnis 534 495 464
- 209 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 68,3% 66,2% 64,4%
Anlagenintensität 88,0% 89,2% 89,9%
Abschreibungsquote 1,9% 1,9% 2,0%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 28,9% 25,2% 22,9%
Eigenkapital (TEUR) 6.147 6.540 6.868
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.500 1.500 1.500
Eigenkapitalquote 34,0% 37,4% 40,3%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 4.725 3.787 2.996
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.087 -932 -776
Verschuldungsgrad 194,0% 167,6% 148,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 27,5% 26,3% 25,0%
Return on Investment (ROI) 5,9% 5,7% 5,4%
Eigenkapitalrentabilität 17,4% 15,1% 13,5%
Gesamtkapitalrentabilität 7,2% 6,7% 6,3%
Materialintensität 48,2% 49,2% 50,9%
Rohertrag (TEUR) 1.982 1.861 1.766
EBIT (TEUR) 1.278 1.172 1.077
EBITDA (TEUR) 1.577 1.471 1.376
ROCE 8,2% 7,7% 7,3%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 210 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG wurde in 2006 im Zuge der Vergleichsverhandlungen
zwischen der bauverein AG, Darmstadt und der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH
gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eines Wohnungsbestandes von 930
Wohnungen in Freiberg-Friedeburg in Sachsen.
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem
Jahresüberschuss (vor Ergebnisbeteiligung des atypisch stillen Gesellschafters) von 928 TEUR
abgeschlossen, im Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 990 TEUR. Das Betriebsergebnis
(Ergebnis vor Zinsen) belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf 1.077 TEUR nach 1.172 TEUR im Vorjahr.
Bei den Instandhaltungskosten war ein Anstieg von 94 TEUR auf nunmehr 651 TEUR (das sind rund
12,65 EUR je m²) zu verzeichnen. Innerhalb des Betriebsergebnisses gingen die Umsatzerlöse um rd.
100 TEUR auf 3.740 TEUR zurück und der Betriebsaufwand stieg um 46 TEUR auf 2.748 TEUR. Die
Bilanzsumme hat sich um 466 TEUR auf 17.038 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2015 verringert. Der
Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 89,9 % (Vorjahr 89,2 %). Der
Cashflow nach Gutschriften auf das Gewinnrücklagenkonto der atypisch stillen Gesellschafterin beläuft
sich im Geschäftsjahr 2015 auf 1.252 TEUR, im Vorjahr 1.315 TEUR. Die Zahlungsfähigkeit war im
Geschäftsjahr 2015 jederzeit gewährleistet. Für das folgende Geschäftsjahr wird erneut ein
Überschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und ein in etwa gleichbleibender
Jahresüberschuss erwartet. Die geplante Finanz - und Ertragslage wird es der Gesellschaft
ermöglichen, die eingegangenen Verbindlichkeiten zu erfüllen, so dass keine weiteren
Kapitalmaßnahmen seitens der Gesellschafter erforderlich sein werden. Die Liquidität des
Unternehmens ist ausreichend gesichert. Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG ist
ausschließlich in Freiberg -Friedeburg als Vermieterin von eigenen Immobilien tätig. Die geplanten
Umsätze bewegen sich auf gleichbleibendem Mietniveau. Im Rahmen einer wohnungswirtschaftlichen
Analyse wurde aufgezeigt, dass Investitionsmaßnahmen und höhere Instandhaltungsaufwendungen
erforderlich werden. Im Jahr 2016 sollen diesbezügli ch erste kurzfristige Maßnahmen umgesetzt
sowie mittelfristige Maßnahmen konkret vorbereitet werden. Ende 2015 wurde eine Absichtserklärung
über einen möglichen Rückerwerb der im Eigentum der bauverein AG befindlichen Geschäftsanteile
der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH (SWG), der BVD Immobilien GmbH &Co.
Freiberg KG sowie der BVD Freiberg GmbH durch die Stadt Freiberg von den Gesellschaftsvertretern
unterzeichnet.
Die Stadt Freiberg beabsichtigt , die Beteiligung der bauverein AG am Stammkapital der SWG allein
oder zusammen mit einem noch zu benennenden Dritten zu erwerben. Dieser Erwerb soll
wirtschaftlich auf den 01.01.2016 wirken. Die SWG beabsichtigt überdies, sämtliche
Kommanditanteile der BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG sowie 50 % der Geschäftsanteile mit
einer Stammeinlage von 13 TEUR an der BVD Freiberg GmbH zu erwerben.
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Freiberg reduzieren sich im Wesentlichen auf die
Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Wohnimmobilien. Es wird nicht mit einem
deutlichen Zinsanstieg gerechnet, so dass wesentliche Risiken derzeit nicht erkennbar sind. Die
Leerstandsentwicklung wird auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
durch die Bavaria Revisions- und Treuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
Dresden, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk
erteilt.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 211 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: info@bvd-postsiedlung.de
Gründung: 09.07.1998
Handelsregister: HRA 83386, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Entwicklung, Verwaltung und Vermietung von
Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, insbesondere der Wohngebäude in Darmstadt-
Bessungen, Moltkestraße 3 -14, Oppenheimer Straße 1, 2, 3 -19, Binger Straße 1 -23 und 2 -16. Die
Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Rechtshandlungen berechtigt, die geeignet sind, den
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 99,90%
HEAG Wohnbau GmbH 0,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
BVD Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen
Gunkel, Marcus
Nogueira Perez, German
Schorr, Klaus-Peter
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 212 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 25.803 27.891 27.400
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 25.803 27.891 27.400
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 1.830 2.024 5.378
Vorräte 1.356 1.334 1.377
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 65 304 586
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 409 387 3.414
Rechnungsabgrenzungsposten 68 84 70
Summe Aktiva 27.701 29.999 32.847
Passiva
Eigenkapital 15.063 15.289 15.885
Kapitalanteile 100 100 100
Rücklagen 17.106 17.106 17.106
Bilanzergebnis -2.143 -1.917 -1.322
Rückstellungen 287 249 10
Verbindlichkeiten 11.962 12.940 15.516
Rechnungsabgrenzungsposten 389 1.520 1.437
Summe Passiva 27.701 29.999 32.847
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 1.512 1.813 2.039
Umsatzerlöse 1.549 1.836 1.995
Bestandsveränderungen -37 -23 44
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 26 84 157
Betriebsleistung 1.538 1.898 2.196
Betriebsaufwand -1.115 -1.274 -1.280
Materialaufwand -702 -718 -679
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -386 -498 -547
Sonstige betriebliche Aufwendungen -26 -58 -54
Betriebsergebnis 423 623 916
Finanzergebnis -400 -256 -269
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -401 -256 -269
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 23 367 647
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -13 -92 18
Sonstige Steuern -44 -48 -69
Jahresergebnis -33 226 595
- 213 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 101,2% 98,1% 111,6%
Anlagenintensität 93,1% 93,0% 83,4%
Abschreibungsquote 1,5% 1,8% 2,0%
Investitionen (TEUR) 6.435 2.616 55
Investitionsquote 24,9% 9,4% 0,2%
Liquidität 3. Grades 153,8% 182,1% 642,4%
Eigenkapital (TEUR) 15.063 15.289 15.885
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100
Eigenkapitalquote 54,4% 51,0% 48,4%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 11.060 12.078 14.689
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.312 978 2.576
Verschuldungsgrad 83,9% 96,2% 106,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -2,2% 12,5% 29,2%
Return on Investment (ROI) -0,1% 0,8% 1,8%
Eigenkapitalrentabilität -0,2% 1,5% 3,7%
Gesamtkapitalrentabilität 1,3% 1,6% 2,6%
Materialintensität 45,6% 37,9% 30,9%
Rohertrag (TEUR) 810 1.095 1.360
EBIT (TEUR) 423 623 916
EBITDA (TEUR) 810 1.121 1.463
ROCE 1,4% 1,8% 2,8%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 214 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG hält Erbbaurechte mit insgesamt 98 Wohnungen
und 2 Gewerbeeinheiten sowie Grundstücke mit 220 Wohnungen nebst zugehörigen Parkplätzen.
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem
Jahresüberschuss von 595 TEUR abgeschlossen.
Das Betriebsergebnis hat sich um 293 TEUR auf 916 TEUR im Geschäftsjahr 2015 verbessert.
Innerhalb des Betriebsergebnisses haben sich die Umsatzerlöse um 159 TEUR auf 1.995 TEUR
erhöht. Dies resultiert aus der Fertigstellung und den Bezug von 60 großmodernisierten Wohnungen,
welche im Vergleich zum Vorjahr in 2015 durchgängig vermietet waren. Die sonstigen betrieblichen
Erträge si nd um 73 TEUR auf 157 TEUR gestiegen, da hier im Wesentlichen Rückstellungen für
unterlassene Instandhaltung und für erbrachte Bauleistungen aufgelöst wurden, bei denen mit einer
Inanspruchnahme nicht mehr zu rechnen ist. Die Aufwendungen aus Hausbewirtschaftung sind um
40 TEUR auf 679 TEUR aufgrund geringerer Instandhaltungskosten gesunken. Die Abschreibungen
haben sich um 49 TEUR aufgrund der Nachlaufkosten für die Großmodernisierung erhöht. Des
Weiteren sind die Zinsaufwendungen um 13 TEUR gestiegen, da die Gesellschaft im Geschäftsjahr
2015 zwei neue Bankdarlehen aufgenommen hat. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2015 beträgt
48,4 % und verringert sich damit um 2,6 % im Wesentlichen aufgrund des Anstiegs der
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Die Bilanzsumme erhöht sich zum Bilanzstichtag 31.12.2015 um 2.848 TEUR (9,5 %) auf
32.847 TEUR. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 49 1 TEUR verringert. Dabei
beliefen sich die Anlagenzugänge auf 55 TEUR, die planmäßigen Abschreibungen au f 547 TEUR. Der
Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich zum 31.12.2015 auf 83,4 %
(Vorjahr 93,0 %). Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3.354 TEUR auf
5.378 TEUR erhöht. Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus der Auszahlung von zwei Darlehen für
die Revalutierung von durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen.
Die bauverein AG ist zu 99,9 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert die Finanzierung der
Gesellschaft. Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Darmstadt reduzieren sich im Wesentlichen auf
die Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes der Immobilien. Ein Leerstandrisiko beim
Wohnungsbestand der Gesellschaft in Darmstadt ist derzeit nicht ersichtlich.
Die geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, ihren Verpflichtungen au s
den eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. Für das Geschäftsjahr 2016 wird mit einer
Verbesserung des Jahresergebnisses und einem Anstieg der Umsatzerlöse aus der
Hausbewirtschaftung gegenüber 2015 gerechnet, da u.a. mit notariellem Vertrag vom 12.02.2016 die
Gesellschaft Grundbesitz von der Klinikum Darmstadt GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung zum
01.01.2016 erworben hat. Weiterhin fallen geplante Erlöse aus dem Verkauf von Erbbaurechten für
das Grundstück Oppenheimer Straße 7-19 an.
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung
KG durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 215 -
bvd Mittelhessen GmbH
Anschrift: Wingert 18, 35396 Gießen
Kontakt: 0641-9790380 sowie info@bvd-
mittelhessen.de
Gründung: 31.10.2011
Handelsregister: HRB 7918, Amtsgericht Gießen
Darstellung Unternehmenszweck
Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten in Mittelhessen und die Durchführung aller damit im
Zusammenhang stehender Geschäfte. Die
Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche
Gesellschaften zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Backmund, Stefan Mitglied 120 TEUR
Riedel, Volker Mitglied 5 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 125 TEUR.
- 216 -
bvd Mittelhessen GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 18.824 18.839 32
Immaterielle Vermögensgegenstände 4 2 0
Sachanlagen 24 31 31
Finanzanlagen 18.796 18.805 0
Umlaufvermögen 2.071 1.312 5.619
Vorräte 9 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 403 685 850
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.659 627 4.770
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 20.896 20.151 5.651
Passiva
Eigenkapital 18.087 18.087 87
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklagen 18.062 18.062 62
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 429 458 595
Verbindlichkeiten 2.379 1.447 4.863
Rechnungsabgrenzungsposten 0 159 106
Summe Passiva 20.896 20.151 5.651
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 866 875 726
Umsatzerlöse 857 884 726
Bestandsveränderungen 9 -9 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 7 16 5.355
Betriebsleistung 873 891 6.081
Betriebsaufwand -672 -689 -1.219
Materialaufwand -5 -31 -3
Personalaufwand -559 -501 -665
Abschreibungen -14 -36 -38
Sonstige betriebliche Aufwendungen -94 -121 -514
Betriebsergebnis 201 203 4.861
Finanzergebnis 1.408 1.279 -16
Erträge aus Beteiligungen 1.407 1.294 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 2
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -17 -18
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.609 1.481 4.845
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern -1 -1 -1
Ergebnisabführung -1.608 -1.481 -4.845
Jahresergebnis 0 0 0
- 217 -
bvd Mittelhessen GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 98,1% 98,1% >1000%
Anlagenintensität 90,1% 93,5% 0,6%
Abschreibungsquote 0,1% 0,2% 118,9%
Investitionen (TEUR) 42 50 37
Investitionsquote 0,2% 0,3% 116,5%
Liquidität 3. Grades 85,5% 87,2% 112,6%
Eigenkapital (TEUR) 18.087 18.087 87
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25
Eigenkapitalquote 86,6% 89,8% 1,5%
Bankverbindlichkeiten 2 1 0
Veränderung Verschuldung 895 -933 3.417
Verschuldungsgrad 15,5% 11,4% >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 185,5% 169,2% 667,7%
Return on Investment (ROI) 7,7% 7,3% 85,7%
Eigenkapitalrentabilität 8,9% 8,2% >1000%
Gesamtkapitalrentabilität 7,7% 7,4% 86,0%
Materialintensität 0,5% 3,4% 0,1%
Rohertrag (TEUR) 862 844 722
EBIT (TEUR) 1.608 1.497 4.861
EBITDA (TEUR) 1.621 1.533 4.899
ROCE 7,9% 7,7% 98,4%
Personal
Personalintensität 64,0% 56,3% 10,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 5 5 5
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 4 5
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 8 9 10
Frauenanteil Beschäftigte 37,5% 44,4% 50,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47 46 47
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 56 66
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 218 -
bvd Mittelhessen GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die bvd Mittelhessen GmbH wurde am 31.10.2011 unter der Fa. BVD Nordhessen GmbH gegründet.
Am 15.10.2012 wurde der Name der Gesellschaft geände rt und laute t jetzt bvd Mittelhessen GmbH;
Sitz der Gesellschaft ist nunmehr Gießen. Zwischen der bvd Mittelhessen GmbH und deren alleinigen
Gesellschafterin bauverein AG, Darmstadt, wurde mit Datum vom 19.12.2011 ein Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung ab 01.01.2012 und einer Laufzeit von fünf Jahren geschlossen.
Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 09.01.2012.
Mit Vertrag vom 21.12.2011 erwarb die bvd Mittelhessen GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung zum
01.04.2012 einen noch nic ht eingezahlten Kommanditanteil von 94,0 % des Kommanditkapitals von
10 TEUR an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG. Die Eintragung ins
Handelsregister erfolgte am 21.06.2012. Daneben hat die Gesellschaft mit Vertrag vom 27.04.2012
eine stille Beteiligung an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG mit einer
vollständig erbrachten Einlage von 9.900 TEUR mit Wirkung zum 31.03.2012 erworben. Die bauverein
AG ist zu 100,0 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunternehmen die Finanzierung
der Gesellschaft. Die bvd Mittelhessen GmbH hat im Jahr 2015 einen Jahresüberschuss vor
Gewinnabführung von 4.844,5TEUR, dies ist eine Erhöhung zum Vorjahr um 3.363,9 TEUR. Die
Gesellschaft nimmt als Kommanditistin der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co.
Nordhessen KG eine Holdingfunktion war und ist damit mittelbar deren Chancen und Risiken
ausgesetzt.
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG ist Eigentümer von Grundbesitz
und Wohngebäuden in den Regionen Alsfeld, Gießen, Lauterbach und Nidda mit insgesamt 2.100
Wohn- und 3 Gewerbeeinheiten, w elche im Rahmen eines Geschäftsbesorgungs- und
Generalmietvertrages von der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG der
bauverein AG zur langfristigen Nutzung mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2026 überlassen wurden. Die
bauverein AG hat zum 3 1.12.2017 ein Ankaufsrecht zu einem festgelegten Preis. Bei den zur
Finanzierung der Liegenschaften abgeschlossenen Darlehensverträgen wurde das Risiko von
steigenden Zinsen in der Mietperiode bis 31.12.2017 weitgehend abgesichert.
Die bvd Mittelhessen GmbH hat am 29.12.2014 einen Vertrag über den Verkauf und die Abtretung
eines Kommanditanteils an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG mit
einer Hafteinlage von 9,4 TEUR und damit einer Beteiligung von 94 % zu einem Verka ufspreis von
150 TEUR abgeschlossen. Daneben wurde eine Änderung des Vertrages über eine atypisch stille
Beteiligung am Handelsgewerbe der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG
vorgenommen. Es ergab sich hieraus, dass auch nach dem Übergang der Kommanditbeteiligung auf
den Erwerber die stille Gesellschaft weiter bestand, jedoch mit Ausnahme des verbleibenden
Immobilienbestands und der Restfinanzierungen. Die bvd Mittelhessen GmbH war danach weiterhin
als atypisch stille Gesellschafterin am Vermögen, am Ergebnis sowie an den stillen Reserven des
Inhabers, mit Ausnahme des verbleibenden Immobilienbestands und der Restfinanzierung wie ein
Gesamthänder und zwar in Höhe des Beteiligungsverhältnisses beteiligt. Mit dieser Übertragung des
wirtschaftlichen Eigentums an dem verbleibenden Immobilienbestand von dem atypisch stillen
Gesellschafter auf den Inhaber wurde eine Gegenleistung von 54.450,0 TEUR festgelegt. Für die bvd
Mittelhessen GmbH führte der zuvor genannte Verkauf von 929 Wohnungen an die 6 Erwerber und die
Veräußerung des wirtschaftlichen Eigentums an dem verbliebenen Immobilienbestand an den Inhaber
des Handelsgeschäfts zu einer vollständigen Veräußerung aller Immobilien, die in der Beteiligung als
atypisch stille Gesellschafterin gehalten wurden. Danach wurde die stille Beteiligung aufgelöst. Die
Veräußerungen wurden mit wirtschaftlicher Wirkung zum 30. April 2015 vollzogen. Aus den Asset -
Deals und dem Share -Deal resultierte insgesamt ein Veräußerungspreis von 92,3 Mio. EUR und ein
Veräußerungsertrag von 5,2 Mio. EUR. Von dem Verkaufspreis sind der Gesellschaft selbst
26,3 Mio. EUR zugeflossen. Die Differenz von 66 Mio. EUR wurde entweder direkt oder indirekt über
die bauverein AG für die Tilgung von Darlehen verwendet. Von den 26,3 Mio. E UR wurden 3,5 Mio.
EUR an die bauverein AG für veräußerte Mietereinbauten weitergereicht.
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG hat zudem eine
Aufhebungsvereinbarung zum Geschäftsbesorgungs- und Generalmietvertrag vom 23.12.2001
geschlossen. Der Geschäftsbesorgungs- und Asset Management Vertrag vom 22.12.2011 zwischen der
bauverein AG und der bvd Mittelhessen GmbH wird einvernehmlich zum Vollzugssticht ag am
30.04.2015 aufgehoben.
- 219 -
bvd Mittelhessen GmbH
Die bvd Mittelhessen GmbH hat mit den Erwerbern der Teilportfolien jeweils einen
Geschäftsbesorgungs- und Hausmeisterdienstleistungsvertrag für die Zeit vom 01.05.2015 bis
31.12.2017 über die Verwaltung der 2.100 Wohn- und 3 Gewerbeeinheiten nebst Garagen und
Abstellplätzen in Mittelhessen abgeschlossen.
Die ab dem 01.05.2015 geschlossenen Geschäftsbesorgungsverträge beinhalten jeweils ein
Sonderkündigungsrecht. Es besteht bei Übernahme aller kaufmännischen Mitarbeiter der bvd
Mittelhessen GmbH in die Verwaltungsgesellschaft der neuen Eigentümer ein außerordentliches
Kündigungsrecht des Geschäftsbesorgungsvertrags. Diese Option wurde zum 28.10.2015 von allen
Gesellschaften wahrgenommen. Die bvd Mittelhessen GmbH hat mit den fünf kaufmännischen
Mitarbeitern zum Stichtag 31.12.2015 einvernehmlich Aufhebungsverträge geschlossen. Alle fünf
Mitarbeiter haben mit Wirkung zum 01.01.2016 neue Anstellungsverträge bei der WEVATO GmbH
geschlossen, die ebenfalls ab dem 01.01.2016 die Verwaltung der 2.100 Wohnungen und
3 Gewerbeeinheiten verantwortet. Die Hausmeisterdienstle istung ist hiervon nicht betroffen, diese wird
weiterhin mit 4 gewerblichen Mitarbeitern von der bvd Mittelhessen GmbH bis zum 31.12.2017
weitergeführt. Der Wirtschaftsplan 2016 der bvd Mittelhessen GmbH geht auf Grund der reduzierten
Dienstleistung von einem Jahresergebnis von 22,0 TEUR aus.
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der bvd Mittelhessen GmbH durch die Deloitte &
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 220 -
- 221 -
BVD New Living GmbH & Co. KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/28150
Gründung: 15.06.2007
Handelsregister: HRA 83603, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung und
von Bevölkerungsgruppen und die dazu notwendigen lnfrastrukturmaßnahmen. Die Gesellschaft
orientiert sich dabei an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit, dem kostengünstigen Bauen und der
Sozialverträgl
ichkeit. Die Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen
berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens mittelbar oder unmittelbar fördern bzw. zu
fördern geeignet sind.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
BVD Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen
Gunkel, Marcus
Nogueira Perez, German
Schorr, Klaus-Peter
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Wegerich, Sybille Vorsitzende 0,5 TEUR
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter stv. Vorsitzender 0,5 TEUR
Backmund, Stefan Mitglied 0,5 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0,5 TEUR
Kosub, Katrin Stadtverordnete Mitglied 0,5 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0,5 TEUR
Zuschke, Cornelia Stadträtin Mitglied 0,5 TEUR
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Mitglieder des Aufsichtrats erhielten in 2015 Bezüge in Höhe von 3,5 TEUR.
- 222 -
BVD New Living GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 3 2 2
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 3 2 2
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 13.617 48.691 27.206
Vorräte 12.682 46.931 25.947
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 513 799
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 934 1.247 460
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 13.619 48.693 27.208
Passiva
Eigenkapital 186 9.280 10.000
Kapitalanteile 1 8.800 8.800
Rücklagen 650 650 650
Bilanzergebnis -465 -170 550
Rückstellungen 1.315 3.619 10.950
Verbindlichkeiten 12.118 35.794 6.257
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 13.619 48.693 27.208
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 9.154 56.698 15.937
Umsatzerlöse 0 22.449 36.921
Bestandsveränderungen 9.154 34.249 -20.984
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 3 0 30
Betriebsleistung 9.157 56.698 15.967
Betriebsaufwand -9.105 -55.508 -14.417
Materialaufwand -9.088 -55.004 -13.699
Personalaufwand 0 0 -152
Abschreibungen 0 -4 -4
Sonstige betriebliche Aufwendungen -17 -501 -562
Betriebsergebnis 51 1.189 1.550
Finanzergebnis -352 -815 -564
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 1 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -352 -816 -565
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -301 374 986
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -79 -265
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -301 296 720
- 223 -
BVD New Living GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% >1000%
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Abschreibungsquote 17,2% 178,9% 203,3%
Investitionen (TEUR) 0 3 3
Investitionsquote 0,0% 137,7% 173,7%
Liquidität 3. Grades 101,4% 178,1% 184,4%
Eigenkapital (TEUR) 186 9.280 10.000
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1 8.800 8.800
Eigenkapitalquote 1,4% 19,1% 36,8%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 12.075 2.452
Veränderung Verschuldung (TEUR) 8.335 23.675 -29.537
Verschuldungsgrad >1000% 424,7% 172,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -3,3% 0,5% 4,5%
Return on Investment (ROI) -2,2% 0,6% 2,6%
Eigenkapitalrentabilität -161,9% 3,2% 7,2%
Gesamtkapitalrentabilität 0,4% 2,3% 4,7%
Materialintensität 99,3% 97,0% 85,8%
Rohertrag (TEUR) 66 1.694 2.238
EBIT (TEUR) 51 1.189 1.550
EBITDA (TEUR) 52 1.193 1.554
ROCE 0,6% 2,5% 7,9%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 1,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - - 42,9%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 224 -
BVD New Living GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die BVD New Living GmbH & Co.KG wurde am 15.06.2007 gegründet. Gegenstand des Unternehmens
ist die Wohnungsversorgung breiter Bevölkerungsschichten und Gruppen sowie die Durchführung aller
damit im Zusammenhang stehender Geschäfte.
Die BVD New Living GmbH & Co. KG hat in Darmstadt-Kranichstein zwei Bauträgermaßnahmen mit
insgesamt 66 Wohnungen errichtet. Zum Bilanzstichtag 31.12.2015 waren sämtliche Wohnungen
veräußert. Daneben hat die Gesellschaft mit Kaufvertrag vom 29.07.2014 das Konversionsgelände
Lincoln-Siedlung in Darmstadt, zum Zwecke der Entwicklung und anschließender Vermarktung,
erworben. Das Gelände hat eine Gesamtgröße von 243.399 m² und ist mit 33 Mehrfamilienhäuser n,
zwei Kindergärten, zwei Schulen, sowie mehreren Zweckbauten bebaut. Davon sind mit Kaufvertra g
vom 23.12.2014 drei Gebäude mit insgesamt 54 Wohnungen nebst der noch zu vermessenden
Grundstücksteilfläche von rd. 16.191 m² an die bauverein AG veräußert worden. Per protokolliertem
Kaufvertrag vom 26.03.2015 wurden weitere Teilflächen mit rd. 73.000 m² zum 01.04.2015 an die
bauverein AG übergeben.
Die BVD New Living GmbH & Co. KG hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss von
720 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 296 TEUR. Das
Betriebsergebnis hat sich um 3 61 TEUR auf 1.550 TEUR im Geschäftsjahr 2015 erhöht. Die
Betriebsleistung ist dabei um 40.731 TEUR auf 15.967 TEUR gesunken. Innerhalb der
Betriebsleistung erhöhten sich im Wesentlichen die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Grundstücken
auf 36.641 TEUR (im Vorjahr 22.391 TEUR). Dies betrifft die Veräußerung der restlichen
Bauträgerobjekte sowie der Baufelder B3 und B4 der Lincoln -Siedlung. Gegenüber dem Vorjahr ist die
Bestandsveränderung mit -20.984 TEUR um 55.233 TEUR geringer ausgefallen, was zur
Verminderung des Betriebsergebnisses geführt hat. Der Betriebsaufwand ist um 41.091 TEUR im
Vergleich zum Vorjahr auf 14.417 TEUR gesunken. Dies ist insbesondere auf gesunkene
Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke zurückzuführen, da in dieser Position im Vorjahr de r Kaufpreis
für das Lincoln -Areal enthalten war. Der Anstieg des Finanzergebnisses ist auf den Rückgang der
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie auf die Tilgung des Darlehens bei der bauverein AG
zurückzuführen. Die Bilanzsumme beträgt infolg e der Veräußerungen und der damit verbundenen
Verminderung der Grundstücke mit unfertigen und fertigen Bauten zum Bilanzstichtag 27.208 TEUR
(im Vorjahr 48.693 TEUR). Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Das
Umlaufvermögen ist hauptsächlich aufgrund der Verminderung der unfertigen Leistungen sowie des
Finanzmittelbestandes um 21.484 TEUR auf 27.206 TEUR gesunken. Die bauverein AG ist zu 100 %
an der Gesellschaft beteiligt und sichert die Finanzierung der Gesellschaft.
Die Risiken des Geschäftsmodells bestehen insbesondere in Baukostensteigerungen und de n hohen
Grundstückpreisen in Darmstadt. Ein Abschwächen der Nachfrage nach Grundstücken in Darmstadt
ist nicht zu erwarten. Die im Bestand der Gesellschaft verbliebenen Grundstücke in der Lincoln-
Siedlung sollen verkauft werden, wobei sich lediglich auf einem Teil der Baufelder noch alte
Bestandsgebäude befinden. Auf den übrigen Flächen wurden die Wohnblöcke abgebrochen.
Für das Geschäftsjahr 2016 wird aufgrund weiterer gepla nter Verkäufe eine Verbesserung des
Jahresergebnisses auf 6.280 TEUR erwartet. Die geplante Finanz - und Ertragslage wird es der
Gesellschaft ermöglichen, ihren Verpflichtungen auf die eingegangenen Verbindlichkeiten
nachzukommen.
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der BVD New Living GmbH & Co. KG durch die
Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, ist beendet und hat zu keinen
Einwendungen geführt. Es wird ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erwartet.
Der Darms tädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 225 -
BVD Südhessen GmbH
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151-28150
Gründung: 31.10.2011
Handelsregister: HRB 90610, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit im Zusammenhang
stehenden Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ähn liche Gesellschaften zu
übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 100,00%
Beteiligungen
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 94,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Gunkel, Marcus Mitglied 0 TEUR
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge.
- 226 -
BVD Südhessen GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 122.092 118.928 118.384
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 0
Finanzanlagen 122.092 118.928 118.384
Umlaufvermögen 3.207 4.583 8.097
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 1.320 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.207 3.263 8.097
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 125.299 123.511 126.481
Passiva
Eigenkapital 93.393 93.393 93.393
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklagen 93.368 93.368 93.368
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 7 11 8
Verbindlichkeiten 31.899 30.107 33.080
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 125.299 123.511 126.481
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 0 0 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 4
Betriebsleistung 0 0 4
Betriebsaufwand -26 -22 -21
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -26 -22 -21
Betriebsergebnis -26 -22 -18
Finanzergebnis 9.628 9.302 7.528
Erträge aus Beteiligungen 10.222 9.975 8.211
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 700 569 497
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen -177 -150 -112
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.116 -1.092 -1.068
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.602 9.280 7.510
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisabführung -9.602 -9.280 -7.510
Jahresergebnis 0 0 0
- 227 -
BVD Südhessen GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 100,3% 102,3% 102,2%
Anlagenintensität 97,4% 96,3% 93,6%
Abschreibungsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 112,4% 248,8% 147,8%
Eigenkapital (TEUR) 93.393 93.393 93.393
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25
Eigenkapitalquote 74,5% 75,6% 73,8%
Bankverbindlichkeiten 29.052 28.277 27.611
Veränderung Verschuldung -2.698 -1.792 2.973
Verschuldungsgrad 34,2% 32,2% 35,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - - -
Return on Investment (ROI) 7,7% 7,5% 5,9%
Eigenkapitalrentabilität 10,3% 9,9% 8,0%
Gesamtkapitalrentabilität 8,6% 8,4% 6,8%
Materialintensität - - 0,0%
Rohertrag (TEUR) 0 0 0
EBIT (TEUR) 10.896 10.522 8.690
EBITDA (TEUR) 10.896 10.522 8.690
ROCE 8,6% 8,4% 6,8%
Personal
Personalintensität - - 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 228 -
BVD Südhessen GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Gesellschaft hält einen Kommanditanteil von 94,0% des Kommanditkapitals von 10 TEUR an der
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG. Daneben besitz t die Gesellschaft eine
stille Beteiligung an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG mit einer
Einlage von 32.400 TEUR.
Zwischen der BVD Südhessen GmbH und deren alleinigen Gesellschafterin bauverein AG, Darmstadt,
wurde mit Datum vom 19.12.2011 ein Beherrschungs - und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung ab
01.01.2012 und eine Laufzeit von fünf Jahren geschlossen; die Eintragung im Handelsregister erfolgte
am 11.01.2012.
Die Gesellschaft hat das Jahr 2015 mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von
7.510 TEUR abgeschlossen. Dies bedeutet eine Ergebnisminderung gegenüber 2014 von 1.769 TEUR.
Die BVD Südhessen GmbH hat ihre Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgesetzt.
Die Gesellschaft erzielte aus ihrer Beteiligung an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co.
Südhessen KG einen Ertrag in Höhe von 8.211 TEUR, der um 1.765 TEUR unter dem Ertrag des
Vorjahres liegt, und Zinsen aus einer Ausleihung in Höhe von 497 TEUR. Im abgelaufenen
Geschäftsjahr sind Ausleihungen in Höhe von 432 TEUR zurückgeführt worden.
Investitionen fanden im Geschäftsjahr 2015 nicht statt. Zur Finanzierung der stillen Beteiligung hat die
BVD Südhessen GmbH im Jahr 2012 ein Darlehen von 30.000 TEUR aufgenommen, die Restschuld
zum Jahresende 2015 beträgt 27.611 TEUR. Das Darlehen hat eine Zinsfestschreibung bis
30.12.2026 und ist durch eine Bürgschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt abgesichert, die dafür
eine jährliche Avalprovision in Höhe von 0,57 % der Bürgschaftssumme zum 01.01.2015 im laufenden
Geschäftsjahr erhält. Die Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 3.639 TEUR
auf 5.469 TEUR gestiegen. Die Steigerung beruht im Wesentlichen auf der Verbindlichkeit aus
Gewinnabführung gegenüber der Gesellschafterin der bauverein AG, Darmstadt, in Höhe von
5.010 TEUR. Im Vorjahr bestand eine Forderung gegen die Gesellschafterin aus der
Zurverfügungstellung von Liquidität.
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses vor Gewinnabführung, der
Veränderungen der Rückstellungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf
7.619 TEUR. Im vorigen Geschäftsjahr betrug er 9.434 TEUR. Auf Basis der Planungsprämissen für
das Jahr 2016 werden Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 10.3 03 TEUR erwartet. Die integrierte
Unternehmensplanung der Gesellschaft geht für 2016 von einem Jahresüberschuss vor
Gewinnabführung von 9.516 TEUR aus. Die Gesellschaft nimmt als Kommanditistin der
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG eine Holdingfunktion war und ist damit
mittelbar deren Chancen und Risiken ausgesetzt.
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG ist Eigentümer von Grundbesitz und
Wohngebäuden in Südhessen mit insgesamt 4.339 Wohneinheiten welche im Rahmen eine s
Geschäftsbesorgungs- und Generalmietvertrages von der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH &
Co. Südhessen KG der bauverein AG zur langfristigen Nutzung mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2026
überlassen wurden. Die bauverein AG hat zum 31.12.2017 ein Ankaufsrecht zu einem festgelegten
Preis. Bei den zur Finanzierung der Liegenschaften abgeschlossenen Darlehensverträgen wurde das
Risiko von steigenden Zinsen in der Mietperiode bis 31.12.2017 weitgehend abgesichert. Zum
31.12.2026 hat die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG ein Andienungsrecht
dieser Bestände an die bauverein AG zu einem festgelegten Preis.
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der BVD Südhessen GmbH durch die Deloitte &
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 229 -
BVD Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: info@bvd-verwaltung.de
Gründung: 15.11.2001
Handelsregister: HRB 8577, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gesellschaftszweck ist die Verwaltung eigener und fremder Vermögenswerte. Die Gesellschaft ist
berechtigt, die persönliche Haftung, die Geschäftsführung und Verwaltung von
Kommanditgesellschaften im Bereich der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zu übernehmen,
andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen, zu gründen oder sich an ihnen zu beteiligen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Mitglied 0 TEUR
Gunkel, Marcus Mitglied 0 TEUR
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR
Schorr, Klaus-Peter Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 3 3 14
Eigenkapital (TEUR) 53 53 64
Bilanzsumme (TEUR) 62 59 70
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 230 -
- 231 -
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG
Anschrift: Luisenplatz 5A, 64283 Darmstadt
Kontakt:
Gründung: 11.04.2014
Handelsregister: HRA 85232, Darmstädter Landgericht
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Umbau und der Betrieb des Böllenfalltorstadions in
Darmstadt. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar
diesem Zweck zu dienen geeignet sind.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH
vertreten durch:
Burhenne, Rainer
Drach, Klaus
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR
Nissen, Jes Peter Stadtrat Mitglied 0 TEUR
Pörtner, Birgit Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Reißer, Rafael Bürgermeister Mitglied 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge.
- 232 -
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen - - 3.464
Immaterielle Vermögensgegenstände - - 2
Sachanlagen - - 3.462
Finanzanlagen - - 0
Umlaufvermögen - - 1.447
Vorräte - - 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - - 1.204
Wertpapiere - - 0
Liquide Mittel - - 243
Rechnungsabgrenzungsposten - - 15
Summe Aktiva - - 4.926
Passiva
Eigenkapital - - 3.087
Kapitalanteile - - 3.326
Rücklagen - - 0
Bilanzergebnis - - -239
Empfangene Investitionszuschüsse - - 260
Rückstellungen - - 3
Verbindlichkeiten - - 1.576
Rechnungsabgrenzungsposten - - 0
Summe Passiva - - 4.926
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung - - 650
Umsatzerlöse - - 650
Bestandsveränderungen - - 0
Andere aktivierte Eigenleistungen - - 0
Sonstige betriebliche Erträge - - 180
Betriebsleistung - - 831
Betriebsaufwand - - -1.070
Materialaufwand - - -301
Personalaufwand - - 0
Abschreibungen - - -277
Sonstige betriebliche Aufwendungen - - -492
Betriebsergebnis - - -239
Finanzergebnis - - 0
Erträge aus Beteiligungen - - 0
Erträge aus Gewinnabführung - - 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen - - 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - - 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen - - 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - - 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme - - 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - - -239
Außerordentliches Ergebnis - - 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - - 0
Sonstige Steuern - - 0
Jahresergebnis - - -239
- 233 -
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 - - 89,1%
Anlagenintensität - - 70,3%
Abschreibungsquote - - 8,0%
Investitionen (TEUR) - - 1.537
Investitionsquote - - 44,4%
Liquidität 3. Grades - - 91,6%
Eigenkapital (TEUR) - - 3.087
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - 3.326
Eigenkapitalquote - - 62,7%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) - - 0
Veränderung Verschuldung (TEUR) - - 1.576
Verschuldungsgrad - - 59,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - - -36,8%
Return on Investment (ROI) - - -4,9%
Eigenkapitalrentabilität - - -7,7%
Gesamtkapitalrentabilität - - -4,9%
Materialintensität - - 36,2%
Rohertrag (TEUR) - - 350
EBIT (TEUR) - - -239
EBITDA (TEUR) - - 38
Kostendeckungsgrad - - 77,6%
Personal
Personalintensität - - 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe -. - 2
Frauenanteil Beschäftigte - - 50,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - - 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - 45
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - - 14,3%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 234 -
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Darmstädter Sportstätten GmbH und Co. KG wurde im April 2014 gegründet. Der
Gesellschaftszweck ist der Umbau und der Betrieb der Gesamtanlage „Stadion am Böllenfalltor “,
sowie die Errichtung, der Umbau und der Betrieb weiterer Sportstätten im Stadtgebiet der
Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse von 650 TEUR erzielt. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2015
einen Fehlbetrag von 239 TEUR aus. Der Verlust wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 1.537 TEUR getätigt. Die Liquidität der
Gesellschaft war in 2015 jederzeit gewährleistet.
Der Jahresabschluss wird von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Zum jetzigen
Zeitpunkt sind der Jahresabschluss und die Prüfung dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die
vorliegenden Jahresabschlusszahlen 2015 sind vorläufig.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts nicht abgegeben.
- 235 -
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH
Anschrift: Luisenplatz 5A, 64283 Darmstadt
Kontakt:
Gründung: 11.04.2014
Handelsregister: HRB 93267, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb un die Verwaltung von Beteiligungen sowie die
Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften. Die
Gesellschaft ist insbesondere berufen, bei der "Darmstädter Sportstätten GmbH & Co KG" die
Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu
führen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Burhenne, Rainer Mitglied 0 TEUR
Drach, Klaus Mitglied 70 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 70 TEUR.
Übersicht 2013 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung (TEUR) - - 0
Jahresergebnis (TEUR) - - -13
Eigenkapital (TEUR) - - 5
Bilanzsumme (TEUR) - - 39
Investitionen (TEUR) - - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) - - 0
- 236 -
- 237 -
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 133 162 sowie
ebk@darmstadt.de sowie
http://www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Die Versammlungsstätten Orangerie, Justus- Liebig-Haus, das Bürgermeister -Pohl-Haus Wixhausen,
das Bürgerhaus Zum Goldnen Löwen Arheilgen, der Ernst-Ludwig-Saal in Eberstadt und der Bereich
"Messen und Märkte" (Organisation und Veranstaltung von Jahrmärkten, Flohmärkten,
Wochenmärkten, Weihnachtsmärkte...) werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit
(Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der
Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und
Nebengeschäfte betreiben. Der Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandssc hutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position Vergütung
Breidert, Walter 1. Betriebsleitung -
Käppler, Ilke Kfm. Betriebsleitung -
Bezüge der Betriebsleitung
Die Betriebsleitung erhält ihre Bezüge im Jahr 2015 im Rahmen der Tätigkeit in der Kernverwal-
tung.
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender 0 TEUR
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Crook, Sabine Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Fuck, Walter Personalrat Mitglied 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR
Opitz, Stefan Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Schneider, Uwe Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied 0 TEUR
Umberti, Santi Stadtverordneter Stadtverordneter 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Mitglieder der Betriebskommission erhielten in 2015 keine Bezüge.
- 238 -
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Bilanz (TEUR) 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 48.074 47.777 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 8.974 8.677 0
Finanzanlagen 39.100 39.100 0
Umlaufvermögen 6.578 6.670 0
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 517 5.570 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 6.061 1.100 0
Rechnungsabgrenzungsposten 11 12 0
Summe Aktiva 54.663 54.459 0
Passiva
Eigenkapital 42.368 42.297 0
Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 0
Kapitalrücklagen 0 40.470 0
Gewinnrücklage 41.861 0 0
Bilanzergebnis -7.492 -6.173 0
Sonderposten 42 37 0
Rückstellungen 1.360 1.440 0
Verbindlichkeiten 10.893 10.685 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 54.663 54.459 0
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 600 593 577
Umsatzerlöse 600 593 577
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 79 69 770
Betriebsleistung 679 662 1.347
Betriebsaufwand -2.961 -2.896 -2.577
Materialaufwand -653 -574 -542
Personalaufwand -1.049 -1.132 -1.091
Abschreibungen -416 -399 -348
Sonstige betriebliche Aufwendungen -842 -791 -596
Betriebsergebnis -2.282 -2.234 -1.229
Finanzergebnis 1.237 -193 1.229
Erträge aus Beteiligungen 1.504 0 1.359
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 86 116 35
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -354 -309 -165
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.045 -2.427 0
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern -9 -9 0
Jahresergebnis -1.054 -2.436 0
- 239 -
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kennzahlen* im Überblick 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 103,9% 103,7% -
Anlagenintensität 87,9% 87,7% -
Abschreibungsquote 0,9% 0,8% -
Investitionen (TEUR) 457 102 29
Investitionsquote 1,0% 0,2% -
Liquidität 3. Grades 141,3% 137,3% -
Eigenkapital (TEUR) 42.368 42.297 0
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 8.000 8.000 -
Eigenkapitalquote 77,5% 77,7% -
Bankverbindlichkeiten 6.572 6.156 0
Veränderung Verschuldung -717 -208 -10.685
Verschuldungsgrad 29,0% 28,8% -
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -175,9% -410,7% 0,0%
Return on Investment (ROI) -1,9% -4,5% -
Eigenkapitalrentabilität -2,5% -5,8% -
Gesamtkapitalrentabilität -1,3% -3,9% -
Materialintensität 96,3% 86,7% 40,2%
Rohertrag (TEUR) -54 19 36
EBIT (TEUR) -778 -2.234 130
EBITDA (TEUR) -361 -1.835 478
Kostendeckungsgrad -87,0% -30,1% -113,7%
Personal
Personalintensität 154,7% 171,0% 80,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 12 16 14
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 11 11 11
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 23 27 25
Frauenanteil Beschäftigte 47,8% 40,7% 44,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 6
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 8
Altersdurchschnitt Beschäftigte 53 56 55
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 42 44
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 25,0% 18,2% 18,2%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 240 -
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Im Geschäftsjahr 2015 wurden bei den durch den Eigenbetrieb verwalteten Versammlungsstätten und
Bürgerhäusern Orangerie, Justus- Liebig-Haus, Bürgermeister -Pohl-Haus Wixhausen, Bürgerzentrum
Zum Goldnen Löwen Arheilgen und Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt insgesamt Einnahmen aus Mieten und
Pachten von 338 TEUR erzielt. Der Haushaltsansatz von 306 TEUR konnte somit deutlich
überschritten werden. Die Mehreinnahmen lagen insbesondere begründet in der Anhebung der
Mietpreise zum 1. Januar 2015 um ca. 10 %. Bei der Versa mmlungsstätte Orangerie, dem deutlich
einnahmestärksten Objekt, betrugen die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung 165 TEUR
gegenüber 152 TEUR im Jahr 2014. Im Justus -Liebig-Haus betrugen die Mieteinnahmen 62 TEUR im
Jahr 2015 gegenüber 57 TEUR im Jahr 2014. Im Bürgermeister -Pohl-Haus Wixhausen betrugen die
Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung 55 TEUR gegenüber 43 TEUR im Jahr 2014. Die
deutlichen Mehreinnahmen begründen sich in der Kostenerstattung für die Nutzung des
Bürgermeister-Pohl-Hauses als Flüchtlingsnotaufnahmeeinrichtung von Oktober bis Dezember 2015.
Im gut besuchten Bürgerhaus Zum Goldnen Löwen Arheilgen konnten Mieteinnahmen von 29 TEUR
gegenüber 26 TEUR im Jahr 2014 erzielt werden. Im Ernst -Ludwig-Saal in Eberstadt war mit 27 TEUR
im Jahr 2015 gegenüber 22 TEUR im Jahr 2014 eine Einnahmesteigerung zu verzeichnen.
Die Abteilung Messen und Märkte ist dem Eigenbetrieb seit 1997 zugeordnet und insbesondere
zuständig für die Vergabe des Messplatzes Alsfelder Straße, sowie für die Durchführu ng der
Kerbveranstaltungen in Arheilgen, Bessungen, Eberstadt, Martinsviertel und Wixhausen. Die
Gesamtmieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2015 aus dem Veranstaltungsbetrieb Messplatz und
Marktplatz sowie den Beschickereinnahmen aus den Kirchweihen belaufen sich auf 272 TEUR
gegenüber den Gesamtmieteinnahmen aus dem Jahr 2014 von 270 TEUR.
Im Jahr 2015 wurden Investitionen von 31.500 EUR vorgenommen gegenüber Investitionen von
121 TEUR im Jahr 2014. Diese Investitionen im Jahr 2015 wurden getätigt für Brand -
schutzmaßnahmen im Bürgermeister -Pohl-Haus in Wixhausen (21 TEUR), Abschlussarbeiten
Beschallungsalarmierungsanlage im Justus- Liebig-Haus(5,600 TEUR) und Inventaransc haffungen
Justus-Liebig-Haus (4,900 TEUR). Der Eigenbetrieb beschäftigte zum 31. Dezember 2015 insgesamt
25 Mitarbeiter/innen, davon zwei Beamte.
Zur Risikobewertung ist festzustellen, dass der Eigenbetrieb auf eine seit Jahren gute bis sehr gute
Auslastung in den Versammlungsstätten und Bürgerhäusern und auch im Bereich Messen und Märkte
verweisen kann und bei dem von der Betriebsleitung erwarteten Fortbestand kein Marktrisiko und
dadurch auch kein unternehmensstrategisches Risiko zu befürchten ist. Der seit Jahren recht stete
Personalbestand garantiert die notwendige Betriebsqualität und verhindert ein leistungs-
wirtschaftliches Risiko. Ein Persona lrisiko wird absehbar nicht erwartet. Im Rahmen der
Finanzwirtschaft und Investitionen werden absehbar keine Finanzrisiken erwartet. Eine Änderung der
rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingung ist nicht vorgesehen und somit ist auch ein
rechtliches Risiko nicht erkennbar.
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2013 wurde durch die Firma Deloitte und Touche durchgeführt.
Die Prüfungen der Geschäftsjahre 2014 und 2015 durch die Firma Deloitte und Touche sind noch
nicht abgeschlossen, es handelt sich daher bei den Angaben um vorläufige Daten (2014) bzw. um die
Planwerte (2015). Es wird mit der Erteilung eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks
gerechnet.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 241 -
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Anschrift: Bessunger Straße 125, 64295
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 132 645 sowie
http://www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.2008
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck des Eigenbetriebs ist die bedarfsgerechte Versorgung der Organisationseinheiten und
Dienststellen der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Grundstücken, Gebäuden und Räumen unter
Berücksichtigung des Bedarfs des jeweiligen Nutzers und Darlegung der Vollkosten sowie die
Verwaltung stadteigener und angemieteter Immobilien. Im Rahmen der sachgerechten
Bewirtschaftung von Liegenschaften wird der Betrieb insbesondere in folgenden Bereichen tätig: An-
und Verkauf von Grundstücks (- teilen), Bestellung, Rücknahme und Erwerb von Erbbaurechten, Ver -
und Anmietung und Verpachtung von Grundstücken, Gebäuden, Räumen, …
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position Vergütung
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael 1. Betriebsleitung 0 TEUR
Lisowski, Joachim Techn. Betriebsleitung 121 TEUR
Bezüge der Betriebsleitung
Die Bezüge der Betriebsleitung beliefen sich in 2015 auf 121 TEUR. Diese beinhalten auch
Vergütungen von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Beppler, Gernot Personalrat Mitglied 0 TEUR
Fürst, Hans Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR
Kosub, Katrin Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR
Rittmannsperger, Jürgen Mitglied 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR
Schwaßmann, Dr. Helena Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR
Zuschke, Cornelia Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
- 242 -
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Bilanz (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 322.497 302.592 310.706
Immaterielle Vermögensgegenstände 202 198 189
Sachanlagen 322.295 302.394 310.518
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 28.144 26.618 12.595
Vorräte 762 1.524 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 26.299 23.445 8.387
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.083 1.648 4.208
Rechnungsabgrenzungsposten 858 1.177 1.586
Summe Aktiva 351.499 330.387 324.887
Passiva
Eigenkapital 225.131 222.811 214.288
Gezeichnetes Kapital 10.000 10.000 10.000
Kapitalrücklagen 243.838 213.850 218.645
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -28.706 -1.038 -14.357
Sonderposten 2.450 2.632 3.572
Rückstellungen 18.260 19.730 20.180
Verbindlichkeiten 105.657 85.214 86.847
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 351.499 330.387 324.887
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 49.490 35.398 35.289
Umsatzerlöse 49.490 35.398 35.289
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 8.501 21.467 3.601
Betriebsleistung 57.991 56.865 38.891
Betriebsaufwand -50.315 -54.041 -48.699
Materialaufwand -27.279 -24.190 -25.308
Personalaufwand -10.551 -10.507 -10.848
Abschreibungen -10.384 -8.101 -8.393
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.101 -11.243 -4.150
Betriebsergebnis 7.676 2.824 -9.809
Finanzergebnis -3.849 -3.664 -3.145
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 350 374 361
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.199 -4.038 -3.506
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.827 -841 -12.954
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern -259 -198 -364
Jahresergebnis 3.568 -1.038 -13.318
- 243 -
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 101,0% 102,1% 98,3%
Anlagenintensität 91,7% 91,6% 95,6%
Abschreibungsquote 3,2% 2,7% 2,7%
Investitionen (TEUR) 12.683 10.896 16.353
Investitionsquote 3,9% 3,6% 5,3%
Liquidität 3. Grades 120,7% 140,7% 79,0%
Eigenkapital (TEUR) 225.131 222.811 214.288
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.000 10.000 10.000
Eigenkapitalquote 64,0% 67,4% 66,0%
Bankverbindlichkeiten 90.182 74.707 78.464
Veränderung Verschuldung -11.445 -20.444 1.634
Verschuldungsgrad 56,0% 48,2% 51,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 7,2% -2,9% -37,7%
Return on Investment (ROI) 1,0% -0,3% -4,1%
Eigenkapitalrentabilität 1,6% -0,5% -6,2%
Gesamtkapitalrentabilität 2,2% 0,9% -3,0%
Materialintensität 47,0% 42,5% 65,1%
Rohertrag (TEUR) 22.211 11.208 9.981
EBIT (TEUR) 7.676 2.824 -9.809
EBITDA (TEUR) 18.060 10.925 -1.415
Kostendeckungsgrad -126,5% -114,5% -86,9%
Personal
Personalintensität 18,2% 18,5% 27,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 150 150 149
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 58 58 58
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 208 208 207
Frauenanteil Beschäftigte 27,9% 27,9% 28,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 23
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 42
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 51 52
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 23,1% 21,4% 23,1%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 244 -
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Der Eige nbetrieb Immobilienmanagement (IDA) wurde zum 01. 01.2008 gegründet. Nach den
Vorschriften der Hessischen Gemeindeordnung in Verbindung mit dem Hessischen Eigenbetriebs-
gesetz wird der Eigenbetrieb IDA ohne eigene Rechtspersönlichkeit als Sondervermö gen der
Wissenschaftsstadt Darmstadt gemäß den Bestimmungen der Betriebssatzung geführt.
Gegenstand des Eigenbetriebes Immobilienmanagement ist die Versorgung aller städtischen
Organisationseinheiten mit Immobilien und die Verwaltung dieser und angemieteter Obje kte. Der
Eigenbetrieb Immobilienmanagement errichtet, bewirtschaftet und verwaltet Bauten. Er erledig t
ebenfalls alle Grundstücksgeschäfte und die Abwicklung von Erbbaurechten.
Die im Berichtsjahr durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken auf gezeigt
und nicht zu einer veränderten Ausrichtung des Unternehmens geführt. Die Liquidität des
Eigenbetriebes war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert.
Die Dienstvereinbarung zur flexiblen Arbeitszeit wurde eingehalten.
Die Betriebskommission hat in der Sitzung im September 2015 die Leitsätze zur Nachhaltigkeit
behandelt und zur Kenntnis genommen. Im Jahr 2015 wurden der Betriebskommission die Jahres-
abschlüsse 2010 bis 2012 zur Beschlussfassung vorgelegt.
Prägend für das Jahr 2015 und für die Folgejahre wird die Flüchtlingsproblematik mit der bau lichen
Herstellung bzw. Inbetriebnahme der Jeffer son-Siedlung und die Anmietung verschiedener kleinerer
und größerer Liegenschaften sein.
In der Sitzung im Februar 2016 wurde der Jahresabschluss 2013 vorgelegt, in der Sitzung im August
2016 wurde der Jahresabschluss 2014 der Betriebskommission zur Beschlussfassung vorgelegt. Die
Prüfungen des Wirtschaftsprüfers zum Jahresabschluss 2015 beginnen im August 2016.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 245 -
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach
Anschrift: Siemensstraße 20, 64293 Darmstadt
Kontakt: info@GBG-erbach.de
Gründung: 20.09.1920
Handelsregister: HRB 8281, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts - und
Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Die Gesellschaft kann außerdem
alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus, und der Infrastruktur anfallenden
Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte
ausgeben. Sie kann Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten,
soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen. Die
Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern diese dem Gesellschaftszweck
unmittelbar oder mittelbar dienlich sind.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Untern ehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 94,79%
Stadt Erbach 3,52%
Sparkasse Odenwaldkreis 1,69%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Schmitzer, Günther Mitglied 4,8 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 4,8 TEUR.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Wegerich, Sybille Vorsitzende k.A.
Buschmann, Harald stv. Vorsitzender k.A.
Engelhardt, Claus Mitglied k.A.
Gunkel, Marcus Mitglied k.A.
Ihrig, Karlheinz Mitglied k.A.
Wörner, Franz-Peter Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich in 2015 auf 1,15 TEUR in Summe.
- 246 -
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 2.934 2.843 2.751
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 2.934 2.843 2.751
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 2.030 2.108 2.209
Vorräte 370 370 343
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 92 33 40
Wertpapiere 150 150 0
Liquide Mittel 1.418 1.555 1.826
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 4.964 4.950 4.961
Passiva
Eigenkapital 3.012 3.025 3.068
Gezeichnetes Kapital 154 154 154
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 2.574 2.734 2.747
Bilanzergebnis 285 138 168
Rückstellungen 45 32 17
Verbindlichkeiten 1.892 1.876 1.855
Rechnungsabgrenzungsposten 14 17 20
Summe Passiva 4.964 4.950 4.961
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 1.005 998 957
Umsatzerlöse 944 998 978
Bestandsveränderungen 60 0 -21
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 101 11 9
Betriebsleistung 1.106 1.009 966
Betriebsaufwand -764 -828 -748
Materialaufwand -563 -594 -556
Personalaufwand -3 -6 -6
Abschreibungen -92 -91 -91
Sonstige betriebliche Aufwendungen -106 -136 -95
Betriebsergebnis 342 181 218
Finanzergebnis -2 -3 -6
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7 6 2
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9 -9 -8
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 340 178 212
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -37 -21 -26
Sonstige Steuern -19 -19 -19
Jahresergebnis 285 138 168
- 247 -
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 143,7% 147,7% 153,1%
Anlagenintensität 59,1% 57,4% 55,5%
Abschreibungsquote 3,1% 3,2% 3,3%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 276,3% 287,2% 303,2%
Eigenkapital (TEUR) 3.012 3.025 3.068
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 154 154 154
Eigenkapitalquote 60,7% 61,1% 61,8%
Bankverbindlichkeiten 1.203 1.174 1.144
Veränderung Verschuldung -10 -17 -20
Verschuldungsgrad 64,8% 63,6% 61,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 28,3% 13,8% 17,5%
Return on Investment (ROI) 5,7% 2,8% 3,4%
Eigenkapitalrentabilität 9,5% 4,6% 5,5%
Gesamtkapitalrentabilität 5,9% 3,0% 3,5%
Materialintensität 50,9% 58,9% 57,5%
Rohertrag (TEUR) 442 404 401
EBIT (TEUR) 342 181 218
EBITDA (TEUR) 434 272 309
ROCE 6,5% 3,3% 3,9%
Personal
Personalintensität 0,3% 0,6% 0,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 0,0% 0,0% 16,7%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 248 -
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die G emeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach ( seit 20.01.2016 GBGE Baugesellschaft mit
beschränkter Haftung Erbach , im Folgenden GBGE) hat auf den von ihr erworbenen Grundstücken
insgesamt 205 Wohnungen nebst 156 Garagen und Einstellplätzen errichtet. Die GBGE hat das
Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss von 168 TEUR abgeschlossen (im Vorjahr
138 TEUR). Im Wesentlichen ist die positive Abweichung zum Vorjahr auf einen Rückgang der
sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund geringerer Zuführungen zu Wertberichtigungen bzw.
Abschreibungen auf Forderungen im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückzuführen.
Das Betriebsergebnis ist gege nüber dem Vorjahr von 181 TEUR auf 218 TEUR im Geschäftsjahr 2015
gestiegen. Innerhalb des Betriebsergebnisses sind die Umsatzerlöse aus abgerechneten
Betriebskosten sowie die Abgrenzung der Betriebskosten um jeweils 20 TEUR gesunken. Der
Betriebsaufwand h ingegen hat sich aufgrund gesunkener Instandhaltungskosten sowie Wertbe -
richtigungen auf Forderungen insgesamt von 828 TEUR auf 748 TEUR im Wirtschaftsjahr 2015
verringert. Das Eigenkapital beträgt 3.068 TEUR (Vorjahr: 3.025 TEUR) und führt zu einer
Eigenkapitalquote von 61, 8 % (Vorjahr 61,1 %). Die Bilanzsumme hat sich zum Bilanzstichtag
31.12.2015 um 11 TEUR auf 4.961 TEUR erhöht. Das Anlagevermögen hat sich von 2.843 TEUR auf
2.751 TEUR vermindert; dies resultiert aus den Abschreibungen in Höhe von 91 TEUR. Der Anteil des
Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 55,5 % (Vorjahr: 57,4 %).
Die Gesellschaft wird durch langfristige Bankverbindlichkeiten finanziert. Der Cashflow - unter
Zugrundelegung des Jahresüberschusses, Abschreibungen und Abnahme der Rückstellungen - beläuft
sich im Geschäftsjahr 2015 auf 244 TEUR (Vorjahr: 216 TEUR). Die bauverein AG ist zu 94,79 % an
der Gesellschaft beteiligt.
Die für das Geschäftsjahr 2016 geplante Finanz - und Ertragslage wird es der Gesellschaft
ermöglichen, ihrer Tilgungsverpflichtung auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. Es
wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 189 TEUR gerechnet, der a ufgrund höherer
Umsatzerlöse leicht über dem Jahresüberschuss im abgelaufenen Geschäftsjahr liegt.
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Erbach reduzieren sich im Wesentlichen auf die Entwicklung
des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Der zeit ist eine wesentliche Erhöhung des
Leerstandrisikos nicht ersichtlich.
Die GBGE wird dem Erscheinungsbild ihrer Immobilien und der Zufriedenheit ihrer Mieter auch
zukünftig deutliche Aufmerksamkeit schenken und daher in diesem Bereich weiterhin Invest itionen
tätigen. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die die Vermögens- , Finanz- und Ertragslage
der Gesellschaft nachhaltig beeinflussen können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der Gemeinnützigen Baugesellschaft mbH
Erbach durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH i.L.
Anschrift: Havelstraße 7 a, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 130 1490 sowie mail@gvd-
darmstadt.de
Gründung: 2002
Handelsregister: HRB 8611, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand der Gesellschaft ist insbesondere der Erwerb, die Entwicklung, die Erschließung, die
Bebauung, die Veräußerung und die Verwaltung der Ernst -Ludwig-Kaserne sowie der St. -Barbara-
Siedlung bzw. evtl. anderer Grundstücke in Darmstadt sowie die gesamte Projektleitung der
jeweiligen Konversionsmaßnahme.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 52,00%
BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH 16,00%
KUB Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH 16,00%
Umweltplanung Bullermann Schneble GmbH 16,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Bullermann, Martin Mitglied 0 TEUR
Wrenger, Rainer Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsleitung erhielt im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Zuschke, Cornelia Stadträtin Vorsitzende k.A.
Kuhnert, Jan stv. Vorsitzender k.A.
Busch, Gerhard Stadtrat Mitglied k.A.
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied k.A.
Liman, Heinrich Mitglied k.A.
Morr, Gaby Mitglied k.A.
Pakleppa, Ulrich Mitglied k.A.
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Mitglied k.A.
Rudnick, Alexander Mitglied k.A.
Scharfenberg, Dieter Mitglied k.A.
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied k.A.
Schneble, Helmut Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Bezüge des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2015 beliefen sich auf 1,8 TEUR.
- 250 -
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH i.L.
Bilanz (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 0
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 1.201 1.151 215
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 29 13 45
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.172 1.138 170
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 1.201 1.151 215
Passiva
Eigenkapital 1.044 967 70
Gezeichnetes Kapital 30 30 30
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 1.014 937 40
Rückstellungen 144 164 106
Verbindlichkeiten 14 19 39
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 1.201 1.151 215
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 0 0 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 33 17 3
Betriebsleistung 33 17 3
Betriebsaufwand -101 -89 -49
Materialaufwand -60 -59 -19
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -41 -30 -30
Betriebsergebnis -68 -72 -46
Finanzergebnis 6 2 2
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6 2 2
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -62 -71 -44
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13 0 -3
Sonstige Steuern -14 -6 0
Jahresergebnis -64 -77 -47
- 251 -
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH i.L.
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 - - -
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Abschreibungsquote - - -
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote - - -
Liquidität 3. Grades 760,5% 625,6% 148,2%
Eigenkapital (TEUR) 1.044 967 70
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 30 30 30
Eigenkapitalquote 86,9% 84,0% 32,5%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -49 6 20
Verschuldungsgrad 15,1% 19,0% 207,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - - -
Return on Investment (ROI) -5,3% -6,6% -21,8%
Eigenkapitalrentabilität -6,1% -7,9% -67,0%
Gesamtkapitalrentabilität -5,3% -6,6% -21,8%
Materialintensität 181,0% 353,1% 669,0%
Rohertrag (TEUR) -60 -59 -19
EBIT (TEUR) -68 -72 -46
EBITDA (TEUR) -67 -72 -46
ROCE -6,1% -7,9% -67,0%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 16,7% 16,7% 16,7%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 252 -
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH i.L.
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Konversion der Flächen Ernst -Ludwig-Park mit ehemaligem Performance Art Center und St.-
Barbara-Siedlung ist bis auf die Fortführung der Grundwassersanierung im Ernst -Ludwig-Park und die
Abrechnung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für die GVD abgeschlossen.
Die Gesellschafter haben beschlossen, die Gesellschaft zu liquidiere n. Die noch über einen längeren
Zeitraum zu betreibende Grundwassersanierung wird auf eine von der Wissenschaftsstadt Darmstadt
noch zu benennende Gesellschaft übertragen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ( Bima)
wurde gebeten, die eingereichten Abrechnungsunterlagen beschleunigt zu prüfen.
Die GVD Grundstückentwicklungs - und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH i. L. hat im
Geschäftsjahr bis 30.09. 2015 einen Jahresfehlbetrag von 21 TEUR erzielt.
Die Eigenkapitalquote, gemessen an der Bilanzsumme, hat sich von 85% zum 31.12.2014 auf 35%
zum 30.09.2015 verringert.
Die Geschäftsführung wird dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Empfehlung an die Gesellschafter -
versammlung auszusprechen, den Jahresfehlbetrag von 21 TEUR auf neue Rechnung vorz utragen.
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 30.09.2015 der GVD mbH i. L. durch die FALK & Co. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Steuerberatungsgesellschaft ist noch nicht abgeschlossen.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde nicht abgegeben, da sich das Unternehmen in Liquidation befindet.
- 253 -
HEAG Wohnbau GmbH
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 4, 64289
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 2815 755 sowie
info@heagwohnbau.de sowie
http://www.heagwohnbau.de
Gründung: 08.01.1991
Handelsregister: HRB 4747, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender
Geschäfte. Die Gesellschaft kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des
Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Die Gesellschaft ist
berechtigt, andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen ode r sich an ihnen zu beteiligen.
Weiterer Gegenstand ist die Vermittlung des Abschlusses von Verträgen über Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume oder Wohnräume oder der Nachweis einer
Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge. Die Gesel lschaft ist berechtigt, andere ähnliche
Gesellschaften zu gründen, zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 12
1 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bvd Gewerbe GmbH 94,99%
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 5,01%
Beteiligungen
bvd Gewerbe GmbH 5,01%
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 0,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Backmund, Stefan Mitglied 5 TEUR
Riedel, Volker Mitglied 114 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Jahr 2015 auf 119 TEUR.
- 254 -
HEAG Wohnbau GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 15.595 15.180 13.816
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 9.550 9.135 8.770
Finanzanlagen 6.045 6.045 5.045
Umlaufvermögen 4.402 4.593 6.234
Vorräte 926 1.006 947
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 609 406 402
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2.867 3.181 4.885
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 19.998 19.774 20.049
Passiva
Eigenkapital 10.892 10.892 10.892
Gezeichnetes Kapital 5.120 5.120 5.120
Kapitalrücklagen 5.676 5.676 5.676
Gewinnrücklage 84 84 84
Bilanzergebnis 12 12 12
Rückstellungen 1.490 1.325 1.447
Verbindlichkeiten 7.616 7.557 7.710
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 19.998 19.774 20.049
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 4.433 4.691 4.496
Umsatzerlöse 4.472 4.610 4.556
Bestandsveränderungen -39 81 -59
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 277 69 37
Betriebsleistung 4.711 4.759 4.533
Betriebsaufwand -2.977 -2.987 -3.049
Materialaufwand -1.593 -1.753 -1.487
Personalaufwand -597 -441 -692
Abschreibungen -433 -424 -428
Sonstige betriebliche Aufwendungen -354 -369 -442
Betriebsergebnis 1.733 1.772 1.483
Finanzergebnis 95 67 72
Erträge aus Beteiligungen 13 8 8
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 329 330 325
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -246 -271 -261
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.829 1.839 1.555
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4 -4 -4
Sonstige Steuern -96 -96 -112
Ergebnisabführung -1.729 -1.739 -1.440
Jahresergebnis 0 0 0
- 255 -
HEAG Wohnbau GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 77,4% 79,4% 88,3%
Anlagenintensität 78,0% 76,8% 68,9%
Abschreibungsquote 2,8% 2,8% 3,1%
Investitionen (TEUR) 0 0 64
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,5%
Liquidität 3. Grades 55,5% 59,5% 79,4%
Eigenkapital (TEUR) 10.892 10.892 10.892
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 5.120 5.120 5.120
Eigenkapitalquote 54,5% 55,1% 54,3%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 127 -59 153
Verschuldungsgrad 83,6% 81,5% 84,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 39,0% 37,1% 32,0%
Return on Investment (ROI) 8,6% 8,8% 7,2%
Eigenkapitalrentabilität 15,9% 16,0% 13,2%
Gesamtkapitalrentabilität 9,9% 10,2% 8,5%
Materialintensität 33,8% 36,8% 32,8%
Rohertrag (TEUR) 2.840 2.938 3.009
EBIT (TEUR) 2.075 2.110 1.816
EBITDA (TEUR) 2.508 2.534 2.244
ROCE 11,2% 11,5% 9,7%
Personal
Personalintensität 12,7% 9,3% 15,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 2
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 7 7 9
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 9 9 11
Frauenanteil Beschäftigte 77,8% 77,8% 81,8%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 2
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 2
Frauenanteil Auszubildende - - 100,0%
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47 49 45
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 49 53
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 256 -
HEAG Wohnbau GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Wie in den Vorjahren ist die HEAG Wohnbau GmbH (im Weiteren Wohnbau) in der
Immobilienwirtschaft und den Immobiliendienstleistungen tätig. Die Immobilienwirtschaft umfasst das
Kerngeschäftsfeld Wohnimmobilien (die Bewirtschaftung eigener und fremder Mietwohnungen) , die
Bewirtschaftung eigener und fremder Gewerbeimmobilien sowie die Bewirtschaftung von fü nf fremden
Studentenwohnheimen. Neben der Bewirtschaftung von rund 3.500 Wohneinheiten, widmet sich die
Wohnbau in erster Linie der Entwicklung von bedürfnisgerechten Dienstleistungen für Mieter und für
Eigentümer mit großen oder kleinen Immobilienbestände n sowie neuartige n Wohnkonzepten. Zum
31.12.2015 umfasste der eigene Immobilienbestand der Wohnbau 510 Mietwohnungen,
71 Mansarden und 4 Gewerbeeinheiten mit einer Wohn- und Nutzfläche von 36.054,77 m². Darüber
hinaus bewirtschaftete die Wohnbau für die ba uverein AG, die HEAG Holding AG –
Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt, die HEAG Pensionszuschusskasse VVaG
(HEAG PZK) und Sonstige im Rahmen von Geschäftsbesorgungs- und Verwalterverträgen insgesamt
878 fremde Mietwohnungen, fünf fremde Studentenwohnheime mit 585 Studentenwohnplätzen,
106 weitere Wohnplätze in 33 fremden Studentenwohnungen, 30 fremde Gewerbeeinheiten sowie
462 fremde Garagen und Stellplätze. Zum 31.12. 2015 verwaltete die Wohnbau nach dem
Wohnungseigentumsgesetz für 57 Eigentümergemeinschaften insgesamt 1.452 Wohnungen,
13 Gewerbeeinheiten sowie 81 Garagen und Stellplätze.
Die Wohnbau erwirtschaftete im Jahr 2015 Umsatzerlöse von 4.555,6 TEUR (Vorjahr 4.610 TEUR).
Die Reduzierung der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus den im Jahr 2015 niedrigeren
Umsatzerlösen aus der Hausbewirtschaftung aufgrund der Änderung des Abrechnungszeitraums der
Heizkosten und der Umstellung auf eine kalenderjährliche Abrechnungsweise, die zu einer
Verringerung der abzurechnenden Heizkost en aus dem Vorjahr geführt hat. Das Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (1.555 TEUR) ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dies resultiert,
bei nahezu unverändertem Rohergebnis, im Wesentlichen aus gestiegenen Personalaufwendungen, da
im Geschäftsjahr zwei neue Mitarbeiterinnen eingestellt wurden. Die Bilanzsumme ist leicht um
275 TEUR auf 20.049 TEUR angestiegen. Auf der Aktivseite der Bilanz hat sich das Anlagevermögen
im Wesentlichen um die Abschreibungen in Höhe von 428 TEUR und um eine Sondertilgung bei den
Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 1.000 TEUR auf 13.81 5 TEUR verringert
(Vorjahr 15.179 TEUR). Das Anlagevermögen ist mit einem einzigen Darlehen in Höhe von 4.000 TEUR
zinsgünstig finanziert. Innerhalb des Umlaufvermögens haben sich die unfertigen Leistungen um
insgesamt 59 TEUR verringert. Die flüssigen Mittel sind um 1.703 TEUR gestiegen. Die Forderungen
haben sich um 4 TEUR auf 402 TEUR verringert und resultieren im Wesentlichen aus Forderungen
gegen verbundene Unternehmen. Auf der Passivseite der Bilanz verfügt die Wohnbau zum 31 .12.2015
über zum Vorjahr unverändertes Eigenkapital von 10.892 TEUR. Der Anteil des Eigenkapitals am
Gesamtkapital betrug 54,33 % nach 55,08 % im Vorjahr. Der Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit beträgt 2.204 TEUR nach 2.054 TEUR im Vorjahr. Aufgrund der aktuellen
Nachfragesituation sowie der geringen Leerstands- und Mietausfallquote sieht die Wohnbau für das
Kerngeschäft keine wesentlichen bestandsgefährdenden Risiken sowie sonstige Risiken mit
wesentlichem Einfluss auf die Vermögens- , Finanz - oder Ertragslage. Im politischen und rechtlichen
Umfeld werden in den nächsten zwei Jahren keine gravierenden Veränderungen erwartet. Für die
Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sind ein weiterhin niedriges Zinsniveau sowie steigende
Baupreise, Mieten und Energiekosten erkennbar. Die Wohnbau geht für 2016 von einer unverändert
positiven Ertragslage aus. Der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit wird auch in Zukunft die
Bewirtschaftung der Wohnungsbe stände sein. Für die folgenden zwei Geschäftsjahre erwartet die
Wohnbau Umsatzerlöse von 4.74 1TEUR und 4.826 TEUR sowie Jahresergebn isse vor
Ergebnisabführung von 1.486 TEUR und 1.658 TEUR. Die erwarteten Ergebnisse sind – unter
Berücksichtigung der Sicherung der außenstehenden Gesellschafter (Ausgleichzahlung an den
Minderheitsgesellschafter) – aufgrund des bestehenden Beherrschungs - und
Gewinnabführungsvertrages an die bvd Gewerbe GmbH, Darmstadt, abzuführen.
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. 12.2015 der Wohnbau durch die Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde
ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 257 -
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt:
Gründung: 30.09.1993
Handelsregister: HRA 6228, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Unternehmenszweck ist die Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in
allen Rechts - und Nutzungsformen, insbesondere die Errichtung eines Wohnparks im Stadtteil
Kranichstein der Stadt Darmstadt, zu dem auch die Errichtung eines Seniorenstifts gehört.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Niedermaier, Andreas
Sprenger, Thomas
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 258 -
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 6.777 5.663 4.554
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 6.777 5.663 4.554
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 37 37 37
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 37 37 37
Rechnungsabgrenzungsposten 172 169 166
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.681 8.589 8.051
Summe Aktiva 15.666 14.459 12.808
Passiva
Eigenkapital 0 0 0
Kapitalanteile 20.452 20.452 20.452
Rücklagen 0 0 0
Bilanzergebnis -29.133 -29.041 -28.503
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.681 8.589 8.051
Rückstellungen 11 465 480
Verbindlichkeiten 15.656 13.994 12.327
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 15.666 14.459 12.808
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 2.600 2.600 2.600
Umsatzerlöse 2.600 2.600 2.600
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 2.600 2.600 2.600
Betriebsaufwand -1.587 -2.051 -1.583
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.113 -1.113 -1.109
Sonstige betriebliche Aufwendungen -474 -937 -473
Betriebsergebnis 1.013 549 1.017
Finanzergebnis -719 -458 -466
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -719 -458 -466
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 293 92 552
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -13
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 293 92 538
- 259 -
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 174,2% 164,8% 149,6%
Anlagenintensität 43,3% 39,2% 35,6%
Abschreibungsquote 16,4% 19,7% 24,4%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 1,0% 0,7% 0,6%
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 20.452 20.452 20.452
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 11.806 9.333 6.815
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.415 -1.661 -1.667
Verschuldungsgrad - - -
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 11,3% 3,5% 20,7%
Return on Investment (ROI) 1,9% 0,6% 4,2%
Eigenkapitalrentabilität - - -
Gesamtkapitalrentabilität 6,5% 3,8% 7,8%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag (TEUR) 2.600 2.600 2.600
EBIT (TEUR) 1.013 549 1.017
EBITDA (TEUR) 2.126 1.663 2.127
ROCE 6,5% 3,9% 8,2%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 260 -
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die HSE Wohnpark GmbH & Co. KG ist Eigentümerin einer als Seniorenwohnanlage genutzten
Immobilie in Darmstadt -Kranichstein, die an eine Betreibergesellschaft verpachtet ist. Die
Verpachtung der Wohnanlage ist mindestens bis zum Jahr 2017 gesichert. Die Geschäftsführung
erfolgt durch die Komplementärin HSE Wohnpark Verwaltungs- GmbH, Darmstadt. Kommanditistin ist
die ENTEGA AG (vormals: HEAG Südhessische Energie AG (HSE)). Die Gesellschaft beschäftigt kein
eigenes Personal.
Die Gesellschaft verfügt nahezu ausschließlich über Anlagevermögen, das sich entsprechend den
planmäßigen Abschreibungen verändert hat und 35,6 % (Vorjahr: 39,2 %) der Bilanzsumme
ausmacht. Die degressiven Abschreibungen aus den Vorjahren sind im Wesentlichen der Grund für den
entstandenen Verlust des Eigenkapitals. Das Anlagevermögen ist über ein langfristiges Darlehen eines
Kreditinstituts mit Laufzeit bis 2018 finanziert, das im Geschäftsjahr 2015 planmäßig weiter getilgt
wurde.
Das kurz- bis mittelfristige Fremdkapital ist unter Berücksichtigung der künftigen Einzahlungen durch
die Pachteinnahmen sowie durch kurz - bis mittelfristig zu realisierende Vermögensgegenstände
gedeckt. Der von der Kommanditistin gewährte Finanzrahmen wurde im Berichtsjahr von 5.000 TEUR
auf 8.000 TEUR aufgestockt und wird der Gesellschaft auch künftig zur Verfügung stehen, so dass die
Liquidität stets gesichert ist.
Die Umsatzerlöse waren mit 2.600 TEUR gegenüber dem Vorjahr unverändert und resultieren aus
Pachteinnahmen. Auch die Abschreibungen und Zinsaufwendungen haben sich nur unwesentlich
verändert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen aufgrund einer im Jahr
2014 gebildeten Rückstellung um 464 TEUR im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das Geschäftsjahr
schloss mit einem Jahresüberschuss von 538 TEUR.
Für das Geschäftsjahr 2016 sind keine Änderungen der Geschäftstätigkeit beabsichtigt, so dass sich
die Umsätze und das Jahresergebnis auf dem Niveau des Jahres 2015 bewegen werden.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung g etragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgt e durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 261 -
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 04.10.1993
Handelsregister: HRB 5176, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung des Wohnparks Kranichstein sowie die
Übernahme der persönlichen Haftung (Komplementär des Wohnparks) und der Geschäftsführung.
Die Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern dies dem Gesellschaftszweck
mittelbar oder unmittelbar dienlich ist.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Sprenger, Thomas Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1
Eigenkapital (TEUR) 29 30 31
Bilanzsumme (TEUR) 38 38 39
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 262 -
- 263 -
ImmoSelect GmbH
Anschrift: Soderstraße 14, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 397 790 sowie
mail@immoselect.com sowie
http://www.immoselect.com
Gründung: 25.10.2001
Handelsregister: HRB 8409, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und die
Vermietung von gewerblich nutzbaren Objekten, sowie der Vertrieb von Immobilien im Hinblick auf
die Schaffung von breitgestreutem Eigentum für weite Kreise der Bevölkerung im Rahmen der
öffentlichen Daseinsvorsorge.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR
Sander, Alexander Mitglied 106,4 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 106,4 TEUR.
- 264 -
ImmoSelect GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 25 21 11
Immaterielle Vermögensgegenstände 4 12 8
Sachanlagen 21 9 4
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 296 337 402
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 83 43 7
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 213 294 394
Rechnungsabgrenzungsposten 2 0 0
Summe Aktiva 323 358 413
Passiva
Eigenkapital 76 76 76
Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Kapitalrücklagen 24 24 24
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 26 26 26
Rückstellungen 18 209 49
Verbindlichkeiten 230 73 289
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 323 358 413
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 455 641 487
Umsatzerlöse 455 641 487
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 23 35 175
Betriebsleistung 478 676 662
Betriebsaufwand -331 -672 -410
Materialaufwand -139 -169 -118
Personalaufwand -57 -362 -175
Abschreibungen -6 -16 -10
Sonstige betriebliche Aufwendungen -130 -125 -107
Betriebsergebnis 146 5 252
Finanzergebnis 0 0 0
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 146 5 252
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisabführung -146 -5 -252
Jahresergebnis 0 0 0
- 265 -
ImmoSelect GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 305,0% 362,6% 677,1%
Anlagenintensität 7,7% 5,8% 2,7%
Abschreibungsquote 22,6% 78,2% 92,5%
Investitionen (TEUR) 9 129 1
Investitionsquote 36,3% 618,4% 9,0%
Liquidität 3. Grades 119,7% 119,4% 119,1%
Eigenkapital (TEUR) 76 76 76
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26 26 26
Eigenkapitalquote 23,4% 21,2% 18,3%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 26 -157 216
Verschuldungsgrad 327,5% 372,6% 445,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 32,0% 0,7% 51,7%
Return on Investment (ROI) 45,1% 1,3% 61,0%
Eigenkapitalrentabilität 192,7% 6,0% 333,1%
Gesamtkapitalrentabilität 45,2% 1,3% 61,0%
Materialintensität 29,0% 25,0% 17,8%
Rohertrag (TEUR) 316 472 369
EBIT (TEUR) 146 5 252
EBITDA (TEUR) 152 21 263
ROCE 50,7% 3,6% 69,5%
Personal
Personalintensität 12,0% 53,5% 26,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1 2 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 1 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2 3 2
Frauenanteil Beschäftigte 50,0% 33,3% 50,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 30 38 34
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 121 88
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 266 -
ImmoSelect GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die ImmoSelect GmbH ist hauptsächlich für die Vermarktung von Beständen der bauverein AG und
ihren Tochtergesellschaften in Darmstadt und Umgebung als Makler tätig. Sie übernimmt auch für
Kapitalanleger die Suche nach geeigneten Mietern für die Immobilien.
Zwischen der ImmoSelect GmbH und deren alleinigen Gesellschafterin bauverein AG, Darmstadt,
besteht ein Gewinnabführungsvertrag, der im Jahr 2013 mit einer Laufzeit von fünf Jahren
abgeschlossen wurde. Das Geschäftsjahr war von einer durchschnittlichen, gegenüber den Vorjahren
leicht reduzierten, Vertriebstätigkeit geprägt. Die Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr 2015 im
Rahmen ihres Kerngeschäftes für die bauverein AG insgesamt 8 Kaufverträge aus dem
Mieterprivatisierungsprogramm 2003, 23 Kaufverträge aus dem Programm 2008 und 3 übrige
Kaufverträge ergebniswirksam abgeschlossen. Aus Bauträgerrestanten der bauverein AG wurden 11
und für die BVD New Living GmbH & Co. KG 6 Wohnungskaufverträge ergebniswirksam
abgeschlossen. Für die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG wurden
5 Kaufverträge abgeschlossen. Für private Eigentümer wurden 2 Kaufvertragsabschlüsse
herbeigeführt. Die Gesellschaft unterstützte außerdem die bauverein AG und die BVD New Living
GmbH & Co. KG im Rahmen der Vertriebssteuerung in kleinerem Umfang.
Die Gesellschaft hat das Jahr 2015 mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 252 TEUR
abgeschlossen. Das Betriebsergebnis hat sich um 247 TEUR zu m Vorjahr auf 252 TEUR im
Geschäftsjahr 2015 erhöht. Die Erhöhung des Jahresüberschusses bzw. des Betriebsergebnisses
hängt wesentlich (164 TEUR) mit der Auflösung von Rückstellungen für Personalkosten im Kontext mit
der Prüfung von Sozialversicherungsbeit rägen zusammen. Der Betriebsaufwand ist um 261 TEUR auf
410 TEUR gesunken. Die Umsatzerlöse sind um 154 TEUR auf 487 TEUR gesunken. Die deutliche
Abnahme der Personalaufwendungen ist auf die Bildung der oben genannten Rückstellungen im
Vorjahr zurückzuführen.
Investitionen fanden im Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 648 TEUR statt. Die Gesellschaft wird
konzernintern finanziert. Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses vor
Gewinnabführung, der Veränderungen der langfristigen Rückstellungen und der Abschreibung - beläuft
sich im Geschäftsjahr 2015 auf 262 TEUR gegenüber 21 TEUR im Vorjahr. Die bauverein AG ist zu
100% an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Gesellschafterin die Auftragslage.
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist weiter hin auf sehr hohem Niveau. Hauptverantwortlich hierfür
bleiben weiterhin das günstige Zinsniveau und die mangelnden, gleichermaßen sicheren
Anlagealternativen auf dem Kapitalmarkt. Auf Basis der Planungsprämissen für 2016 werden
Umsatzerlöse in Höhe von 41 4 TEUR erwartet. Die integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft
geht für 2016 von einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von rd. 43 TEUR aus.
Die Risiken für die Gesellschaft beschränken sich derzeitig auf unerwartete Reduzierungen innerhalb
der Vertriebsvolumina der bauverein AG bei einem weiterhin sehr günstigen Verkäufermarkt und einer
großen Nachfrage nach Immobilien. Gravierende oder bestandsgefährdende Risiken bestehen für die
Gesellschaft weder in rechtlicher noch in wirtschaftlicher Hinsicht.
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der ImmoSelect GmbH durch die Deloitte &
Touche GmbH, Wirschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, ist beendet und hat zu keinen
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 267 -
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
Anschrift: Rheinstraße 65, 64295 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 290 40 sowie info@iwu.de
sowie http://www.iwu.de
Gründung: 1971
Handelsregister: HRB 1649, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung. Die Gesellschaft soll
durch wissenschaftliche Forschungen und Beratung in interdisziplinärer Zusammenarbeit die
gegenwärtigen und zukünftigen Formen des Wohnens und der Umwelt untersuchen,
Forschungsergebnisse und Reformvorschläge für Politik, Bürger und Wirtschaft unterbreiten, um
insbesondere eine nachhaltige Verbesserung der Lebensverhältnisse förderungswürdiger und
benachteiligter Menschen zu erreichen. Außerdem soll die effiziente, sozialverträgliche Nutzung von
Energie und Umwelt sowie deren Auswirkungen erforscht werden. (…)
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im R ahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Land Hessen 60,00%
Wissenschaftsstadt Darmstadt 40,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Institutskonferenz
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Meyer, Dr. Monika Mitglied 115,2 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 115,2 TEUR.
- 268 -
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 430 355 299
Immaterielle Vermögensgegenstände 16 7 17
Sachanlagen 388 322 257
Finanzanlagen 26 26 26
Umlaufvermögen 1.161 1.427 2.022
Vorräte 21 226 29
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 234 116 357
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 907 1.085 1.636
Rechnungsabgrenzungsposten 16 24 22
Summe Aktiva 1.607 1.805 2.344
Passiva
Eigenkapital 200 200 200
Gezeichnetes Kapital 200 200 200
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 0 0 0
Sonderposten 404 329 274
Rückstellungen 235 205 215
Verbindlichkeiten 767 1.072 1.655
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 1.607 1.805 2.344
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 2.229 1.319 2.312
Umsatzerlöse 2.879 1.606 1.193
Bestandsveränderungen -650 -287 1.119
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 63 85 200
Betriebsleistung 2.292 1.404 2.512
Betriebsaufwand -5.390 -3.979 -5.058
Materialaufwand -2.094 -731 -1.882
Personalaufwand -2.425 -2.499 -2.415
Abschreibungen -115 -113 -104
Sonstige betriebliche Aufwendungen -756 -636 -657
Betriebsergebnis -3.098 -2.575 -2.546
Finanzergebnis 1 1 0
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.097 -2.574 -2.545
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisübernahme 3.097 2.574 2.545
Jahresergebnis 0 0 0
- 269 -
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 46,5% 56,4% 66,8%
Anlagenintensität 26,7% 19,6% 12,8%
Abschreibungsquote 26,7% 31,7% 34,8%
Investitionen (TEUR) 76 38 49
Investitionsquote 17,7% 10,6% 16,4%
Liquidität 3. Grades 115,8% 111,8% 108,1%
Eigenkapital (TEUR) 200 200 200
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 200 200 200
Eigenkapitalquote 12,4% 11,1% 8,5%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -1.090 305 583
Verschuldungsgrad 316,5% 396,1% 568,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -139,0% -195,2% -110,1%
Return on Investment (ROI) -192,8% -142,6% -108,6%
Eigenkapitalrentabilität <-1000% <-1000% <-1000%
Gesamtkapitalrentabilität -192,8% -142,6% -108,6%
Materialintensität 91,4% 52,1% 74,9%
Rohertrag (TEUR) 134 588 430
EBIT (TEUR) -3.098 -2.575 -2.546
EBITDA (TEUR) -2.984 -2.462 -2.441
Kostendeckungsgrad -42,5% -35,3% -49,7%
Personal
Personalintensität 105,8% 178,0% 96,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 24 24 23
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 16 15 15
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 40 39 38
Frauenanteil Beschäftigte 40,0% 38,5% 39,5%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 50 50 51
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 64 64
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 270 -
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Der Institut Wohnen und Umwelt GmbH werden werden in einem jährlich neu definierten Umfang
Mittel und Ressourcen von den Gesellschaftern zur Verfügung gestellt. Daneben nimmt das Institut an
nationalen und internationalen Forschungsprojekten teil und untersucht auftragsbezogen
Fragestellungen von allgemeinem Interesse aus den o. a. Bereichen. Mit 2.495 TEUR liegt der
Auftragsbestand deutlich (+ 170%) über dem Vorjahresniveau.
Der Betriebsaufwand lag im Jahr 2015 bei 5.058 TEUR und damit 1.079 TEUR über dem Vorjahr. Die
Bilanzsumme belief sich auf 2.344 TEUR und war damit 538 TEUR höher als im Jahr 2014. Auf Grund
der gewählten Unternehmensstruktur kann abschlusstechnisch kein Jahresergebnis entstehen. Sich
buchungstechnisch ergebende Gewinne oder Verluste werden über ein Ausgleichpostenkonto für
Zuschüsse ausgeglichen. Dieser Posten beträgt zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahrs
1.493 TEUR und ist als Verbindlichkeit aus sonstigen Zuwendungen innerhalb der sonstigen
Verbindlichkeiten ausgewiesen (Vorjahr 998 TEUR). Die Änderung um rund 495 TEUR hat den Ergeb -
nisausgleich reduziert. Das IWU ist ein gemeinnütziges Unternehmen ohne Gewinnerzielungsabsicht.
Die Gesamtinvestitionen lagen mit rund 48 TEUR etwa 29% über dem Vorjahr. Hier zehren wir noch von
den Erneuerungs - und Ersatzinvestitionen der Jahre 2011 und 2012. Die zahlungswirksamen
Aufwendungen und Investitionen in Höhe von insgesamt 4.974 TEUR wurden durch die institutionelle
Förderung des Landes Hessen mit 1.500 TEUR, die Förderung der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit
240 TEUR, Einnahmen aus Projekten in Höhe von 3.767 TEUR und sonstige Einnahmen (18 TEUR)
finanziert. Der Kassenbestand erhöhte sich um 551 TEUR auf 1.636 TEUR.
Rund 80% unserer Aufträge kommen aus dem öffentlichen Bereich. Die gesetzlich geforderte
Konsolidierung der öffentlichen Haushalte kann uns dabei doppelt treffen. Neben einer zu
befürchtenden Reduzierung der Fördermittel, ist auch ein Rückgang öffentlicher Forschungsaufträge
zu befürchten.
Die Mehrheit unserer Forschungsprojekte beschäftigt sich mit Ressourcenschonung und CO 2-
Minderung. Das Bürogebäude genügt dem Passivhausstandard. Alle eingesetzten elektrischen und
elektronischen Geräte weisen eine sehr hohe Energieeffizienz auf. Flexible Arbeitszeiten und das
Angebot von Teilzeitarbeit erleichtern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Die langfristig und strategisch angelegten Entscheidungen der Gesellschafter – Erhöhung der
institutionelle Förderung für das IWU durch das Land Hessen, Kostentragung der Büroräume durch die
Wissenschaftsstadt Darmstadt - stellen sicher, dass auch in Zukunft Grundlagenforschung im IWU
betrieben werden kann. Dies ist auch in dem für 2016 a ufgestellten und bereits verabschiedeten
Haushaltsplan manifestiert.
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2014 durch den Wirtschaftsprüfer Dr. Drewes, Büdingen, wurde im
Mai 2015 im Institut durchgeführt. Der Prüfungsbericht vom 22. Mai 2015 liegt den Gesellschaftern vor.
Auf der Gesellschafterversammlung vom 16. Juli 2015 wurde der Jahresabschluss 2014 festgestellt und
die Geschäftsführung entlastet. Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Wirtschafts-
prüfungsgesellschaft Dr. Drewes geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 271 -
Stadtbau Freiberg GmbH
Anschrift: Beuststraße 1, 09599 Freiberg
Kontakt: 03731/ 3960 0 sowie
http://www.stadtbau.net
Gründung: 11.12.1990
Handelsregister: HRB 6393, Amtsgericht Chemnitz
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand der Gesellschaft ist die Bewirtschaftung, Verwaltung, Betreuung und Errichtung von
Bauten in allen Rechts - und Nutzungsformen. Die Gesellschaft kann als Sanierungsträger
entsprechend dem
Baugesetzbuch tätig werden. Sie kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft,
des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben,
belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. Bei der Bereitstellung von Mietwohnungen
sollen in angemessener Weise soziale Belange berücksichtigt werden. Die Gesellschaft kann
Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche
und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Krumpfer, Andrea Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wird von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Reuter, Holger Mitglied 0 TEUR
Runge, Tom-Hendrik Mitglied 0 TEUR
Wegerich, Sybille Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten keine Bezüge von der Gesellschaft.
- 272 -
Stadtbau Freiberg GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 784 707 629
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 784 707 629
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 1.173 1.213 1.243
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 72 48 47
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.101 1.165 1.196
Rechnungsabgrenzungsposten 12 12 11
Summe Aktiva 1.970 1.931 1.883
Passiva
Eigenkapital 400 400 452
Gezeichnetes Kapital 400 400 400
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 0 0 52
Rückstellungen 866 892 916
Verbindlichkeiten 703 639 515
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 1.970 1.931 1.883
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 537 543 586
Umsatzerlöse 537 543 586
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 4 3 9
Betriebsleistung 541 545 595
Betriebsaufwand -458 -465 -521
Materialaufwand -105 -94 -105
Personalaufwand -148 -195 -239
Abschreibungen -78 -78 -78
Sonstige betriebliche Aufwendungen -126 -99 -99
Betriebsergebnis 84 80 74
Finanzergebnis -26 -24 -22
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 2 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -28 -25 -23
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 58 56 52
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisabführung -58 -56 0
Jahresergebnis 0 0 52
- 273 -
Stadtbau Freiberg GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 131,9% 137,3% 151,9%
Anlagenintensität 39,8% 36,6% 33,4%
Abschreibungsquote 9,9% 11,0% 12,4%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 125,4% 126,2% 134,0%
Eigenkapital (TEUR) 400 400 452
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 400 400 400
Eigenkapitalquote 20,3% 20,7% 24,0%
Bankverbindlichkeiten 634 570 503
Veränderung Verschuldung -97 -64 -124
Verschuldungsgrad 392,0% 382,4% 316,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 10,7% 10,4% 8,8%
Return on Investment (ROI) 2,9% 2,9% 2,8%
Eigenkapitalrentabilität 14,4% 14,1% 11,5%
Gesamtkapitalrentabilität 4,4% 4,2% 4,0%
Materialintensität 19,4% 17,2% 17,6%
Rohertrag (TEUR) 432 449 481
EBIT (TEUR) 84 80 74
EBITDA (TEUR) 162 158 152
ROCE 7,8% 7,9% 7,7%
Personal
Personalintensität 27,4% 35,7% 40,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 4 5
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 6 5 6
Frauenanteil Beschäftigte 83,3% 80,0% 83,3%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 20
Altersdurchschnitt Beschäftigte 41 45 48
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 39 40
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 100,0% 100,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 0,0% 0,0% 33,3%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - nein
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 274 -
Stadtbau Freiberg GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa chsen mbH (SWG) hält 100 % (400 TEUR ) am
Stammkapital der Stadtbau Freiberg GmbH. Zwischen der S tädtischen Wohnungsgesellschaft
Freiberg/Sachsen mbH und der Stadtbau Freiberg GmbH besteht seit 2002 ein Gewinnabführungs-
und Beherrschungsvertrag. Dieser Vertrag wurde zum 31.12.2014 beendet und ein neuer
Beherrschungsvertrag mit Wirksamkeit zum 01.01.2015 geschlossen.
Das Haupt- und Kerngeschäft der Gesellschaft ist die Sanierungsträgertätigkeit. Im Auftrag der Stadt
Freiberg ist sie für das Sanierungsgebiet "Freiberger Altstadt" und weitere Fördergebiete tätig. Die
Stadtbau Freiberg GmbH verwaltet di e bereitgestellten Fördermittel und berät in diesem
Zusammenhang Grundstückseigentümer sowie die Stadt Freiberg. Darüber hinaus werden auch
Sanierungsträgerleistungen für die Stadt Ostritz für das Fördergebiet „Marienthal“ erbracht.
Die Gesellschaft bewirtschaftet zwei eigene Wohngebietsparkhäuser im Stadtteil Freiberg -Friedeburg.
Die Zukunft dieser Parkhäuser steht in einem engen Zusammenhang mit der Entwicklung im
Wohngebiet Friedeburg. Die Planungen gehen davon aus, dass ein Bedarf zum Betrieb dieser
Parkhäuser noch weit in das nächste Jahrzehnt bestehen wird.
Das Geschäftsjahr 2015 schloss mit einem Ergebnis von 5 2 TEUR ab. Die Umsatzerlöse aus der
Vermietung der Parkhäuser sind infolge der abgeschlossenen Verträge stabil bei 287 TEUR geblieben.
Im Kerngeschäft der Sanierungsträgertätigkeit ist der Umsatz mit 300 TEUR gegenüber dem Vorjahr
(256 TEUR) gestiegen.
Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 452 TEUR . Den Vermögensgegenständen des
Anlagevermögens, die nahezu vollständig dur ch die Buchwerte der beiden Parkhäuser nebst Grund
und Boden und Außenanlagen geprägt sind, in Höhe von 629 TEUR stehen die mittel- bis langfristig
finanzierten Bankverbindlichkeiten in Höhe von 503 TEUR gegenüber. Die Verminderung des
Anlagevermögens um 78 TEUR resultiert aus planmäßigen Abschreibungen.
Zum Bilanzstichtag 31.12.2015 verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel von 1.196 TEUR. Die
Liquidität war in 2015 vollständig und ist mittelfristig nach den derzeitigen Planungen gesichert.
Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die zukünftige Städtebauförderung haben sich in den
letzten beiden Jahren verstetigt. Sowohl die Bundesregierung als auch das Land Sachsen haben sich
ausdrücklich zur Städtebauförderung bekannt. Die Bundesregierung hat beschlossen, die
Bundesmittel für Städtebauförderung von 700 Mio. EUR jährlich bereitzustellen und insbesondere das
Förderprogramm „Soziale Stadt“ weiter fortzuentwickeln.
In Bezug auf das Geschäftsfeld Parkhausbewirtschaftung sind die Rahmenbedingungen unverändert.
Die Stellplatznachfrage ist unmittelbar von der Gesamtentwicklung des Wohngebiets abhängig. Die
beiden wesentlichen Wohnungseigentümer im Wohngebiet Friedeburg planen derzeit keine
Verringerung des Wohnungsbestandes durch Abrissmaßnahmen. Auch die Schaffung zusätzlicher
Stellplatzkapazitäten im Gebiet ist derzeit nicht vorgesehen. Für das Geschäftsjahr 2016 wird mit
konstanten Umsatzerlösen in den Bereichen Parkhausvermietung und einem Umsatzrückgang bei der
Sanierungsträgertätigkeit von 17 TEUR gerechnet.
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der Stadtbau Freiberg GmbH durch die Bavaria
Treu AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein
uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet .
- 275 -
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
Anschrift: Beuststraße 1, 09599 Freiberg
Kontakt: 03731/ 368 403 sowie
http://www.wohnungsgesellschaft.de
Gründung: Juni 1992
Handelsregister: HRB 6251, Amtsgericht Chemnitz
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck der Gesellschaft ist es, im Rahmen ihrer kommunalen Aufgabenstellung vorrangig eine sozial
verantwortliche Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung
sicherzustellen, die
kommunale Siedlungspolitik und Maßnahmen zur Infrastruktur zu unterstützen und städtebauliche
Entwicklungs-
und Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Die Gesellschaft errichtet, betreut,
bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime
und Eigentumswohnungen. (…)
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht B estandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Stadt Freiberg 51,00%
bauverein AG 49,00%
Beteiligungen
Stadtbau Freiberg GmbH 100,00%
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG 94,00%
BVD Freiberg GmbH 50,00%
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Beirat
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Runge, Tom-Hendrik Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach §286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Reuter, Holger Vorsitzender k.A.
Wegerich, Sybille 1. stv. Vorsitzende k.A.
Böttcher, Dr. Arnd Mitglied k.A.
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied k.A.
Gunkel, Marcus Mitglied k.A.
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Mitglied k.A.
Kretzer-Braun, Dr. Ruth Mitglied k.A.
Licht, Annette Mitglied k.A.
Schmitzer, Günther Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich in 2015 auf 9,9 TEUR.
- 276 -
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 134.960 131.847 156.723
Immaterielle Vermögensgegenstände 78 59 35
Sachanlagen 131.489 128.304 153.107
Finanzanlagen 3.393 3.485 3.581
Umlaufvermögen 15.026 14.594 15.080
Vorräte 7.991 7.304 7.140
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 274 229 486
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 6.760 7.061 7.454
Rechnungsabgrenzungsposten 171 148 126
Summe Aktiva 150.157 146.589 171.929
Passiva
Eigenkapital 62.358 62.859 63.018
Gezeichnetes Kapital 16.080 16.080 16.080
Kapitalrücklagen 2.902 3.501 4.050
Gewinnrücklage 42.201 42.201 42.201
Bilanzergebnis 1.175 1.077 686
Rückstellungen 6.580 5.759 4.979
Verbindlichkeiten 81.211 77.965 103.929
Rechnungsabgrenzungsposten 8 6 4
Summe Passiva 150.157 146.589 171.929
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 24.012 22.618 22.740
Umsatzerlöse 24.336 23.306 22.903
Bestandsveränderungen -325 -688 -162
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 1.194 1.388 1.237
Betriebsleistung 25.206 24.006 23.977
Betriebsaufwand -20.578 -19.635 -20.239
Materialaufwand -12.585 -11.713 -12.013
Personalaufwand -2.316 -2.130 -2.340
Abschreibungen -4.428 -4.346 -4.435
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.248 -1.445 -1.451
Betriebsergebnis 4.628 4.372 3.738
Finanzergebnis -3.254 -3.103 -2.934
Erträge aus Beteiligungen 301 301 301
Erträge aus Gewinnabführung 58 56 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 87 92 97
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50 46 30
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.750 -3.598 -3.362
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.374 1.269 804
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -198 -191 -116
Sonstige Steuern -1 -1 -1
Jahresergebnis 1.175 1.077 686
- 277 -
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 92,9% 93,5% 95,7%
Anlagenintensität 89,9% 89,9% 91,2%
Abschreibungsquote 3,3% 3,3% 2,8%
Investitionen (TEUR) 2.567 1.618 1
Investitionsquote 1,9% 1,2% 0,0%
Liquidität 3. Grades 60,6% 62,5% 68,6%
Eigenkapital (TEUR) 62.358 62.859 63.018
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 16.080 16.080 16.080
Eigenkapitalquote 41,5% 42,9% 36,7%
Bankverbindlichkeiten 62.787 60.180 86.738
Veränderung Verschuldung -3.633 -3.246 25.964
Verschuldungsgrad 140,8% 133,2% 172,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4,9% 4,8% 3,0%
Return on Investment (ROI) 0,8% 0,7% 0,4%
Eigenkapitalrentabilität 1,9% 1,7% 1,1%
Gesamtkapitalrentabilität 3,3% 3,2% 2,4%
Materialintensität 49,9% 48,8% 50,1%
Rohertrag (TEUR) 11.426 10.905 10.727
EBIT (TEUR) 5.074 4.821 4.136
EBITDA (TEUR) 9.502 9.167 8.571
ROCE 3,6% 3,5% 2,5%
Personal
Personalintensität 9,2% 8,9% 9,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 13 14 16
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 28 26 26
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 41 40 42
Frauenanteil Beschäftigte 68,3% 65,0% 61,9%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 2 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 3 3 k.A.
Frauenanteil Auszubildende 66,7% 66,7% -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 1
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 14
Altersdurchschnitt Beschäftigte 44 45 44
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 53 50 56
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 30,0% 30,0% 44,4%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - nein
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 278 -
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Der Unternehmensgegenstand der Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH (SWG) ist es
vorrangig, eine sozial verantwortliche Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung
sicherzustellen. Neben der Bewirtschaftung des Wohnungsbestandes ist die Gesellschaft u. a. noch in
den Geschäftsfeldern WEG-Verwaltung und Dienstleistung für andere Wohnungsunternehmen tätig. Die
SWG ist das größte kommunale Wohnungsunternehmen im Landkreis Mittelsachsen. In Freiberg ist
die Gesellschaft mit 5.778 (im Vorjahr 5.795) eigenen, angemieteten und für Dritte verwalteten
Wohnungen und Gewerbeeinheiten die größte Anbieterin von Wohnraum und Marktführerin.
Insgesamt war das Jahr 2015 durch eine verhaltene Nachfrage am Wohnungsmarkt geprägt. Ein
Anstieg der Nachfrage ist in den Segmenten der Flüchtlingsunterbringung und dem Studentenwohnen
zu verzeichnen. Davon konnte die SWG profitieren und die Leerstandsquote gegenüber dem Vorjahr
senken. Trotz der schwierigeren Rahmenbedingungen konnte das Geschäftsjahr 2015 mit einem
positiven Jahresergebnis von 686,4 TEUR abgeschlossen und die gesetzten Ziele für 2015 weitgehend
erreicht werden.
Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 36,7 % gegenüber 42,9 % im Vorjahr. Die
Veränderung der Quote resultiert vorrangig aus der Erhöhung der Bilanzsumme im Zusammenhang
mit dem Erwerb des Immobilienportfolios des Fonds II.
Die Bilanzstruktur ist unverändert durch ein branchentypisches hohes Immobilienvermögen geprägt
und bildet den branchentypischen Charakter eines anlagenintensiven Wohnungsunternehmens in den
neuen Bundesländern ab. So beträgt der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumm e 91,2 %.
Das Ziel der Entschuldung der Gesellschaft wurde auch im Berichtsjahr zielstrebig weiter verfolgt.
Durch Tilgungen aus laufender Liquidität konnten die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten im Berichtsjahr um 3.201,7 T EUR gemindert werden. Für die Finanzierung des
Kaufpreises des Immobilienportfolios des Fonds II wurden Kreditaufnahmen in Höhe von
29.870,0 TEUR getätigt. Der aus der laufenden Geschäftstätigkeit generierte Cashflow nach DVFA/SG
veränderte sich nur geringfügig gegenüber dem Vorjahr und beträgt 4.652,4 TEUR. Der Cashflow
beträgt rund das 1,5-fache der planmäßigen Darlehenstilgungen.
Seit dem 01.01.2007 ist die bauverein AG, Darmstadt, mit 49 % an der Städtischen
Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH beteiligt. E nde 2014 wurde der Oberbürgermeister vom
Stadtrat der Stadt Freiberg ermächtigt, mit der bauverein AG Verhandlungen über einen möglichen
Rückerwerb der im Darmstädter Eigentum befindlichen Geschäftsanteile der SWG zu führen und die
erforderlichen Schritte einzuleiten. Nach mehreren Verhandlungsrunden und einer mittlerweile
durchgeführten Unternehmensbewertung wurde am 26.11.2015 eine Absichtserklärung (Letter of
Intent (LOI)) über den geplanten Erwerb von Geschäftsanteilen an der SWG durch die Stadt Freiber g
von der bauverein AG von den Gesellschaftervertretern unterzeichnet. Dieser Erwerb soll wirtschaftlich
auf den 01.01.2016 wirken.
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der Städtische Wohnungsgesellschaft
Freiberg/Sa. mbH durch die Bavaria Treu AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, hat zu keinen
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 279 -
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Anschrift: Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 780 60 sowie info@darmstadtium.de
sowie http://www.darmstadtium.de
Gründung: 04.02.2004
Handelsregister: HRA 7067, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb eines Wissenschafts- und
Kongresszentrums für Tagungen und Veranstaltungen wissenschaftlicher, kultureller, politischer,
gesellschaftlicher und kommerzieller Art in Darmstadt.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Beteiligungen
Centralstation Veranstaltungs-GmbH 100,00%
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Wöhler, Lars Mitglied 162,5 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich für das Geschäftsjahr 2015 auf 162,5 TEUR.
- 280 -
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 67.365 65.397 61.560
Immaterielle Vermögensgegenstände 79 107 118
Sachanlagen 67.286 65.265 61.415
Finanzanlagen 0 25 26
Umlaufvermögen 1.547 1.042 869
Vorräte 13 21 25
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 773 717 524
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 762 305 320
Rechnungsabgrenzungsposten 26 76 61
Summe Aktiva 68.938 66.516 62.490
Passiva
Eigenkapital 30.736 28.152 25.330
Kapitalanteile 33.000 33.000 33.000
Rücklagen 21.601 22.176 23.092
Bilanzergebnis -23.865 -27.024 -30.762
Rückstellungen 250 221 253
Verbindlichkeiten 37.898 38.113 36.886
Rechnungsabgrenzungsposten 53 29 21
Summe Passiva 68.938 66.516 62.490
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 3.761 4.160 4.466
Umsatzerlöse 3.761 4.160 4.466
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 224 263 214
Betriebsleistung 3.985 4.424 4.680
Betriebsaufwand -8.640 -8.999 -9.317
Materialaufwand -439 -536 -521
Personalaufwand -1.868 -1.943 -1.941
Abschreibungen -4.033 -4.037 -4.178
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.299 -2.484 -2.678
Betriebsergebnis -4.655 -4.575 -4.637
Finanzergebnis -1.669 -1.653 -1.619
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 2 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.670 -1.655 -1.620
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -6.324 -6.229 -6.257
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern -210 -54 -65
Jahresergebnis -6.534 -6.283 -6.322
- 281 -
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 100,2% 99,4% 99,2%
Anlagenintensität 97,7% 98,3% 98,5%
Abschreibungsquote 6,0% 6,2% 6,8%
Investitionen (TEUR) 1.837 2.157 439
Investitionsquote 2,7% 3,3% 0,7%
Liquidität 3. Grades 113,5% 70,5% 63,1%
Eigenkapital (TEUR) 30.736 28.152 25.330
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 33.000 33.000 33.000
Eigenkapitalquote 44,6% 42,3% 40,5%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 36.785 36.855 35.761
Veränderung Verschuldung (TEUR) -184 215 -1.227
Verschuldungsgrad 124,3% 136,3% 146,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -173,7% -151,0% -141,6%
Return on Investment (ROI) -9,5% -9,4% -10,1%
Eigenkapitalrentabilität -21,3% -22,3% -25,0%
Gesamtkapitalrentabilität -7,1% -7,0% -7,5%
Materialintensität 11,0% 12,1% 11,1%
Rohertrag (TEUR) 3.322 3.624 3.945
EBIT (TEUR) -4.655 -4.575 -4.637
EBITDA (TEUR) -621 -539 -460
Kostendeckungsgrad 38,7% 41,5% 42,8%
Personal
Personalintensität 46,9% 43,9% 41,5%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 18 18 14
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 22 20 20
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 40 38 34
Frauenanteil Beschäftigte 55,0% 52,6% 58,8%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 2 1 1
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 2 1 1
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 0,0% 0,0 %
Mitarbeiter in Teilzeit - - 5
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 9
Altersdurchschnitt Beschäftigte 37 40 33
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 55 64 77
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0 % 0,0 % 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 282 -
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Das Jahr 2015 war trotz gesunkener Besucherzahlen von Zuwachs geprägt – mit einem Umsatzplus
von 7,3% und knapp 7,5% mehr Veranstaltungen gegenüber 2014 endete das Geschäftsjahr
erfolgreich. Das darmstadtium erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 knapp 4,5 Mio. Euro Umsatz
(VJ: 4,2 Mio. EUR). Das operative Ergebnis (ohne Abschreibungen, ohne Finanzergebnis) war mit
einem Verlust von 728 TEUR geplant. Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung sowie höheren
sonstigen betrieblichen Erträgen konnte das operative Ergebnis um 203 TEUR gegenüber dem
Planansatz verbessert werden. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat zur Absicherung der Liquidität
eine Ausgleichszahlung in Höhe von 3.500 TEUR in 2015 gewährt. Durch den weiteren Ausbau der
Alleinstellungsmerkmale Inform ations- und Kommunikationstechnologie, Multifunktionalität sowie
Konnektivität, konnte die Marktstellung des darmstadtiums weiter gefestigt werden. Unterstützt wird
diese Festigung durch die verbesserte Erreichbarkeit des internationalen Flughafens Frankfu rt Rhein-
Main. Seit Dezember 2015 verbindet der AirLiner das Kongresszentrum mit Terminal 1&2 direkt via
Busshuttle. Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr um 459 TEUR
auf 333 TEUR vermindert. Die Investitionen, insbesondere für den Saal ferrum, führen zu einem
erhöhten, jedoch gegenüber dem Vorjahr reduzierten Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in
Höhe von 43 9 TEUR. Einzahlungen der Gesellschafterin in Höhe von 3.500 TEUR (VJ: 3.699 TEUR),
Auszahlungen für planmäßige Tilgungen von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von
1.094 TEUR (VJ: 1.121 TEUR) und Zinszahlungen in Höhe von 1.619 TEUR (VJ: 1.655 TEUR) führen
insgesamt zu einem Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit von 787 TEUR. Der Fortbestand der
Gesellschaft hängt davon ab, dass Ausgleichszahlungen über das Geschäftsjahr 2015 hinaus gewährt
werden. Der öffentliche Betrauungsakt hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2024. Eine verbindliche
Auskunft wurde von Seiten des Finanzamtes Darmstadt erstellt. Das Geschäftsjahr schließt mit einem
negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 6,3 Mio. EUR (VJ: 6,2 Mio. EUR) und
einem Jahresfehlbetrag von 6,3 Mio. EUR (VJ: 6,3 Mio. EUR) ab. Ausschlaggebend hierfür waren ein
verbessertes Rohergebnis durch gestiegene Umsätze, eine verbesserte Materialquote. Geringere
sonstige betriebliche Erträge, höhere Abschreibungen und höhere sonstige betriebliche Aufwendungen
wirkten gegenläufig. Die Personalkosten blieben auf Vorjahresniveau. Umsatzerlöse, Personal - und
sonstige betriebliche Aufwendungen stellen die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren des
darmstadtiums dar. Der Umsatz lag 7,3% über dem Vorjahr und 6,7% über dem Planansatz. Die
sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Schadenersatzleistungen, Erträge aus der
Weiterberechnung an die Tochtergesellschaft und periodenfremde Erträge. Die Mitarbeiterzahl blieb in
2015 weitgehend konstant. Rückstellungen für Resturlaub, Überstunden, ausstehende Rechnungen
und unterlassene Instandhaltungen wurden gebildet. Innerhalb der sonstigen betrieblichen
Aufwendungen sind Verluste aus Schadensfällen und Abgänge aus dem Anlagevermögen ausgewiesen.
Das Betriebsergebnis des Jahres 2015 ist zwischenzeitlich signifikant unter dem Niveau, das von den
vorliegenden Gutachten zur Betriebsführung des darmstadtiums als mögliche unterste Grenze des
operativen Betriebsverlustes prognostiziert wurde.
Stetige neue Maßnahmen tragen zur Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit bei und sind Teil
unserer ökologischen und sozialen Verantwortung. Das darmstadtium war auch eines der ersten
Kongresszentren Deutschlands, das bereits 2011 mit dem internationalen „Green Globe“ -
Nachhaltigkeitszertifikat für seine Umweltschutzmaßnahmen und Nachhaltigkeit ausgezeic hnet wurde
und nimmt seither regelmäßig Optimierungen vor, die bei der verbesserten Kriterienerfüllung sichtbar
werden. Für die kommenden Jahre kann mit einer weiteren Verbesserung des operativen Ergebnisses
gerechnet werden. In 2016 beträgt der Ausgleichs betrag zur Erfüllung von Gemeinwohlinteressen laut
Wirtschaftsplan 3,5 Mio. EUR. Eine eventuelle mit der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung
einhergehende Buchungszurückhaltung oder Stornos von Veranstaltungen können dem Grunde nach
nicht ausgeschlossen werden. Gleichsam bietet eine positive wirtschaftliche Entwicklung die Chance,
hiervon durch die Generierung neuer Kunden und Umsätze zu partizipieren. Die Gesellschaft
untersucht systematisch die Risiken aller Bereiche. Ergebnisabweichungen werden analysiert und,
soweit notwendig, entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Der in der Aufsichtsratssitzung vom
30.11.2015 der WKD Verwaltungs- GmbH genehmigte Wirtschaftsplan 2016 weist Umsatzerlöse in
Höhe von 4,3 Mio. EUR aus. Der Jahresfehlbetrag wird voraussichtlich 6,5 Mio. EUR betragen. Die
Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Falk GmbH & Co KG Frankfurt hat zu keinen
Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 283 -
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 780 60 sowie
info@darmstadtium.de sowie
http://www.darmstadtium.de
Gründung: 04.02.2004
Handelsregister: HRB 9073, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung
der Firma Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 90,00%
Technische Universität Darmstadt 10,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Wöhler, Lars Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Verwaltungs-GmbH.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Prömel, Prof. Dr. Hans Jürgen stv. Vorsitzender 0 TEUR
Efinger, Dr. Manfred Mitglied 0 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR
Seidler, Sabine Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2
Eigenkapital (TEUR) 124 126 128
Bilanzsumme (TEUR) 130 132 134
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 284 -
- 285 -
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 20.12.2001
Handelsregister: HRA 84670, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Verwaltung sowie die Veräußerung von Gebäuden
bzw. Wohnungen in der Region von Südhessen. Die Gesellschaft stellt eine sozial verantwortbare
Wohnungsversorgung für breite Bevölkerungskreise sicher.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
BVD Südhessen GmbH 94,00%
PERXIS Beteiligungsgesellshaft mbH 6,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
BVD Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen
Gunkel, Marcus
Nogueira Perez, German
Schorr, Klaus-Peter
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH vertreten durch:
Gunkel, Marcus
Lamers, Klaus
Rosendahl, Harald
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 286 -
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 228.636 224.208 220.418
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 228.636 224.208 220.418
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 3.797 314 675
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3.518 121 675
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 279 192 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 232.433 224.522 221.094
Passiva
Eigenkapital 101.867 100.656 101.964
Kapitalanteile 0 0 0
Rücklagen 102.419 100.656 102.418
Bilanzergebnis -552 0 -454
Rückstellungen 787 0 0
Verbindlichkeiten 129.779 123.865 119.130
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 232.433 224.522 221.094
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 15.512 15.604 15.584
Umsatzerlöse 15.512 15.604 15.584
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 2.968 2.406 481
Betriebsleistung 18.481 18.011 16.065
Betriebsaufwand -3.883 -4.030 -3.890
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -3.364 -3.351 -3.358
Sonstige betriebliche Aufwendungen -519 -679 -532
Betriebsergebnis 14.598 13.980 12.175
Finanzergebnis -4.374 -4.140 -3.963
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.374 -4.140 -3.963
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 10.224 9.840 8.212
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 137 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 10.224 9.977 8.212
- 287 -
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 94,2% 94,2% 94,8%
Anlagenintensität 98,4% 99,9% 99,7%
Abschreibungsquote 1,5% 1,5% 1,5%
Investitionen (TEUR) 0 386 0
Investitionsquote 0,0% 0,2% 0,0%
Liquidität 3. Grades 22,2% 2,4% 5,5%
Eigenkapital (TEUR) 101.867 100.656 101.964
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - -
Eigenkapitalquote 43,8% 44,8% 46,1%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 113.500 110.616 106.951
Veränderung Verschuldung (TEUR) -6.061 -5.914 -4.736
Verschuldungsgrad 128,2% 123,1% 116,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 65,9% 63,9% 52,7%
Return on Investment (ROI) 4,4% 4,4% 3,7%
Eigenkapitalrentabilität 10,0% 9,9% 8,1%
Gesamtkapitalrentabilität 6,3% 6,3% 5,5%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag (TEUR) 15.512 15.604 15.584
EBIT (TEUR) 14.598 13.980 12.175
EBITDA (TEUR) 17.962 17.331 15.533
ROCE 6,3% 6,3% 5,5%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 288 -
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG, Darmstadt ist Eigentümerin von
diversen bebauten Grundstücken in der Region von Südhessen mit dazugehörenden 4.339 Wohnungen
mit einer gesamten Wohnfläche von 273.389 m², die sie von der bauverein AG, Darmstadt,
Rechtsnachfolger durch Ve rschmelzung der HEGEMAG GmbH, Darmstadt, im Wege einer s ale-and-
lease-back-Transaktion erworben hat und an diese als gewerblichen Zwischenmieter langfristig im
Rahmen eines Geschäftsbesorgungs- und Generalmietvertrages bis zum 31.12.2026 vermietet.
Für 2015 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 8.212 TEUR (im Vorjahr 9.977 TEUR) ausgewiesen.
Der Rückgang des Jahresergebnisses um 1.765 TEUR resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen
sonstigen betrieblichen Erträgen aus Objektverkäufen (481 TEUR, im Vorjahr 2.406 TEUR).
Gegenläufig verminderten sich die Zinsaufwendungen aufgrund planmäßiger und außerplanmäßiger
Tilgungen um 177 TEUR auf 3.963 TEUR sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
insbesondere aufgrund geringerer Provisionszahlungen für die Vermittlung von Objektverkäufen
(532 TEUR, im Vorjahr 679 TEUR). Zudem wurde im Geschäftsjahr 2014 eine Gewerbe -
steuerrückstellung für den Veranlagungszeitraum 2012 in Höhe von 137 TEUR aufgelöst.
Die Bilanzsumme verringert sich um 3.428 TEUR (1,5 %) auf 221.094 TEUR. Der Anteil des
Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 99,7 % (im Vorjahr 99,9 %). Das
Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 362 TEUR erhöht, was im Wesentlichen einem
Anstieg der Forderungen geschuldet ist. Die Sachanlagen sind im Wesentlichen durch Eigenkapital und
langfristiges Fremdkapital finanziert. Die Finanzierung entspricht der Laufzeit des Mietvertrags.
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der Rückstellungen
und der Abschr eibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf 11.570 TEUR. Im vorherigen
Geschäftsjahr betrug er 12.541 TEUR.
Sollte 2026 der Andienungspreis über dem Marktpreis liegen, so wird die Gesellschaft die Objekte an
die bauverein AG andienen. Wir gehen davo n aus, dass auch zu diesem Zeitpunkt die bauverein AG,
insbesondere aufgrund des kommunalen Hintergrunds, in der Lage ist, den Ankaufspreis zu zahlen.
Das Risiko eines Instandhaltungsstaus bei den Wohnobjekten ist durch vertragliche Vereinbarungen,
wonach die bauverein AG Instandhaltungs- und Modernisierungspflichten hat, in ein Bonitätsrisiko der
bauverein AG transferiert worden. Die Zinssätze für die Fremdfinanzierungsmittel sind überwiegend
mittelfristig fest vereinbart. Sich nach dem Zinsfestschreibungs zeitraum ergebende Änderungen im
Zinsaufwand der Gesellschaft werden vertragsgemäß durch angepasste Mieten von der bauverein AG
getragen. Ein Zinsänderungsrisiko besteht insoweit nicht.
Für 2016 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 10.303 TEUR erwartet, der über dem
Jahresüberschuss von 2015 liegt. Dies resultiert aus geplanten höheren Erlösen aus dem Verkauf von
Objekten sowie niedrigeren Zinsaufwendungen. Abweichungen von den Planzahlen werden sich
aufgrund von geplanten aber noch nicht realisierten Ver käufen aus dem Portfolio ergeben. Im
Nachgang werden sich unter anderem die Miete wie auch die Zinsaufwendungen reduzieren.
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH &
Co. Südhessen KG durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim,
hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 289 -
Geschäftsfeld Mobilität
HEAG mobilo GmbH
Beteiligungsgesellschaften der HEAG mobilo GmbH:
DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
Integriertes Verkehrsmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH
Rhein-Main-Verkehrsbund GmbH (RMV)
Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (URN)
Ziele im Geschäftsfeld
Im Geschäftsfeld Mobilität werden ein Großteil der ÖPNV -
Leistungen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Region
erbracht. Das Nahverkehrsangebot ermöglicht den Menschen Mobi-
lität und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig ist die Mobilität
mit Bussen und Bahnen gut für den Klimaschutz und stärkt die
lokalen Nachhaltigkeitsbestrebungen. Um den ÖPNV -Anteil am G e-
samtverkehr weiter zu erhöhen, soll d ie bestehende Infrastruktur
erhalten sowie qualitativ und quantitativ ausgebaut (z.B. Verbesse-
rung der Barrierefreiheit) und an die Erfordernisse der Stadten t-
wicklung angepasst werden. Auch die Fahrgastinformation soll wei-
ter entwickelt werden mit dynamisc hen Informationen in Fahrze u-
gen, an Haltestellen und per Smartphone- App. Der Ausbau der E-
Mobilität und die Verknüpfung mit anderen Mobilitätsformen sollen
die Attraktivität des ÖPNV langfristig sichern. Die Koordination der
Nahverkehrsleistungen und die Abstimmung mit dem RMV erfolgen
durch die DADINA sowie die Wissenschaftsstadt Darmstadt.
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
HEAG mobiServ GmbH
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Kooperationen
„Die Initiative "Damit Deutschland vorne bleibt" rückt die Finanzie-
rung der Verkehrsinfrastruktur in den Fokus. Im Rahmen von Fo r-
schungsvorhaben will die HEAG mobilo die Erfordernisse für den
Einsatz von Elektrobussen in Darmstadt ermitteln. Im Bereich Ve r-
kehrsplanung arbeitet die HEAG mobilo mit der Technischen Un i-
versität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt zusammen.
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Mobilität
Auszeichnungen *
- 290 -
- 291 -
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
Anschrift: bahnGALERIE, Europaplatz 1, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 360 510 sowie
info@dadina.de sowie
http://www.dadina.de
Gründung: 01.07.1997
Handelsregister: keine Eintragung
Darstellung Unternehmenszweck
Aufgabe des Zweckverbandes ist die Wahrnehmung der öffentlichen Interessen im lokalen
öffentlichen Personennahverkehr im Zuständigkeitsbereich seiner
Mitglieder. Ihm obliegt die
Organisation des lokalen ÖPNV und die Koordination des lokalen ÖPNV mit den Stadtverkehren im
ÖPNV. Soweit nichts anderes vereinbart wird, bleiben die Stadtverkehre in der Zuständigkeit der
Städte und Gemeinden. Die Mitglieder des Verbandes stimmen die von ihnen veranlassten
Stadtverkehre mit dem Ziel einer Integration in den lokalen ÖPNV mit dem Verband ab.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Zweckverbandsvorstand
Verbandsversammlung
Fahrgastbeirat
Städte- und Gemeindebeirat
Zweckverbandsvorstand
Name, Vorname Position Vergütung
Fleischmann, Christel Vorsitzender -
Zuschke, Cornelia stv. Vorsitzende -
Handschuh, Heiko Mitglied -
Streicher-Eickhoff, Marianne Mitglied -
Wegel, Hans Mitglied -
Wucherpfennig, Dagmar Mitglied -
Bezüge des Zweckverbandsvorstandes
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstandes erhielten im Geschäftsjahr 2015 eine Aufwandsent -
schädigung. Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
Verbandsversammlung
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Ludwig, Alexander Vorsitzender -
Crook, Sabine Stadtverordnete Mitglied -
De Stefano, Andre Stadtverordneter Mitglied -
Freund, Boris Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied -
Gernhardt, Florian Stadtverordneter Mitglied -
Hoffie, Klaus-Jürgen Mitglied -
Kirchhöfer, Gudrun Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied -
Klein, Rudolf Stadtrat Mitglied -
Koch, Patrick Mitglied -
Kosub, Katrin Stadtverordnete Mitglied -
Krämer, Christiane Mitglied -
Krist, Aron Mitglied -
Opitz, Stefan Stadtverordneter Mitglied -
Rupprecht, Reinhard Mitglied -
- 292 -
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
Schlipf-Traup, Claudia Mitglied -
Schuchmann, Uwe Mitglied -
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied -
Wagner, Holger Mitglied -
Bezüge der Verbandsversammlung
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr 2015 eine Aufwandsentschädi-
gung. Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
- 293 -
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
Bilanz (TEUR) 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 1.239 1.159 324
Immaterielle Vermögensgegenstände 300 277 7
Sachanlagen 939 882 317
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 22.486 23.346 29.518
Vorräte 0 0 663
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 22.128 22.895 27.881
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 358 451 974
Rechnungsabgrenzungsposten 57 11 11
Summe Aktiva 23.782 24.516 29.853
Passiva
Eigenkapital 0 2.143 1.371
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 0 2.143 1.371
Sonderposten 12 4 4
Rückstellungen 2.769 310 553
Verbindlichkeiten 21.002 22.036 27.925
Rechnungsabgrenzungsposten 0 22 0
Summe Passiva 23.782 24.516 29.853
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 37.917 39.505 39.978
Umsatzerlöse 37.917 39.505 39.978
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 957 411 596
Betriebsleistung 38.874 39.916 40.574
Betriebsaufwand -38.829 -38.397 -40.788
Materialaufwand -20 -187 -25
Personalaufwand -564 -598 -597
Abschreibungen -498 -80 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -37.747 -37.532 -40.166
Betriebsergebnis 46 1.519 -214
Finanzergebnis -46 -43 -30
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 2 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -48 -45 -31
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 1.476 -244
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 0 1.476 -244
- 294 -
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
Kennzahlen* im Überblick 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% >1000%
Anlagenintensität 5,2% 4,7% 1,1%
Abschreibungsquote 40,2% 6,9% 0,0%
Investitionen (TEUR) 606 174 14
Investitionsquote 48,9% 15,0% 4,3%
Liquidität 3. Grades 230,2% 317,9% 219,0%
Eigenkapital (TEUR) 0 2.143 1.371
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - -
Eigenkapitalquote 0,0% 8,7% 4,6%
Bankverbindlichkeiten 14.000 15.002 15.002
Veränderung Verschuldung -2.604 1.035 5.888
Verschuldungsgrad >1000% >1000% >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0% 3,7% -0,6%
Return on Investment (ROI) 0,0% 6,0% -0,8%
Eigenkapitalrentabilität - 68,9% -17,8%
Gesamtkapitalrentabilität 0,2% 6,2% -0,7%
Materialintensität 0,1% 0,5% 0,1%
Rohertrag (TEUR) 37.897 39.317 39.953
EBIT (TEUR) 46 1.519 -214
EBITDA (TEUR) 543 1.599 -214
Kostendeckungsgrad -100,2% -104,1% -99,6%
Personal
Personalintensität 1,5% 1,5% 1,5%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 4 4 5
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 5 4
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 9 9 9
Frauenanteil Beschäftigte 55,6% 55,6% 44,4%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 1 1
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 1 1
Frauenanteil Auszubildende 100,0% 100,0% 100,0%
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 39 41 -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 56 60 60
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 37,5% 50,0% 50,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 15,0% 15,0% 30,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 295 -
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die DADINA finanziert sich über eine Umlage gegenüber dem Landkreis Darmstadt- Dieburg und der
Stadt Darmstadt. Dadurch schließt die DADINA mit einem betriebswirtschaftlich ausgeglichenen
Ergebnis ab. Über den Abgleich der abgerechneten Umlage mit der gepla nten Umlage ist es möglich,
die wirtschaftliche Entwicklung der DADINA zu beurteilen.
Im Jahr 2015 stellte sich eine Konsolidierung der Finanzierungssituation ein. Während die Vorjahre für
die Finanzierung der DADINA- Verkehre mit relevanten Risiken verbunden waren, da ein maßgeblicher
Vertragspartner wegen Insolvenz ausgefallen war, gab es im Jahr 2015 keine gravierenden Probleme
bei der Finanzierung der Buslinien. Die Forderungen gegenüber dem insolventen Unternehmen wurden
zu 75 % abgeschrieben, was Ausw irkungen auf die Umlage gegenüber den Gebietskörperschaften
hatte. Da bei den Verkehren der HEAG mobiBus deutliche Mehreinnahmen zu verzeichnen waren,
konnte im Rahmen der für das Abrechnungsjahr 2014 vereinbarten Revision der Vergütung des
Verkehrsvertrages mit der HEAG mobiBus eine Reduzierung des Zuschusses erreicht werden. Durch
unterschiedliche Verteilungsschlüssel profitiert die Stadt Darmstadt etwas mehr als der Landkreis
Darmstadt-Dieburg vom reduzierten Zuschuss an die HEAG mobiBus, während der Lan dkreis
Darmstadt-Dieburg durch die Insolvenz stärker belastet wird. Generell ist festzustellen, dass die
Umlage an die Gebietskörperschaften sich im Rahmen des beschlossenen Wirtschaftsplans bewegen
wird.
Es war geplant, die im Jahr 2014 nach der Insolvenz der Firma HAV von der Firma StadtLandBus
übernommenen Verkehre der Linienbündel „Darmstadt / Ober -Ramstadt“ (Linien K56 und K58) und
„Reinheim“ (Linien K55, K57 und K85) ab dem Fahrplanjahr 2017 an die Firma StadtLandBus aus
Reinheim direkt zu vergeben. Auf Grund eines Einspruchs der DB Busverkehr Hessen wurde die
Vergabe beklagt. Im Ergebnis entschied das Oberlandesgericht Frankfurt, dass die Direktvergabe nicht
zulässig wäre. Die Verkehre sollen jetzt europaweit ausgeschrieben werden. Die Vergab e soll zum
Fahrplanjahr 2018 erfolgen.
Sehr erfreulich stellt sich weiterhin die Einnahmensituation dar. Die testierten Fahrgeldeinnahmen der
DADINA sind zwischen 2014 und 2015 von 39,3 Mio. EUR auf 42,4 Mio. EUR, d.h. um ca. 7,9 %
gestiegen. Dies ist auc h im bundesweiten Vergleich ein sehr gutes Ergebnis. Weiterhin ist eine
Verlagerung des Verkaufs zur DADINA (Stadt), bei welcher die HEAG mobilo die maßgebliche
Vertriebsorganisation ist, zu beobachten. Die testierten Einnahmen sind dort von 34,7 Mio. EUR auf
37,5 Mio. EUR gestiegen, d.h. um ca. 8,2 %. Auch bei der DADINA (Landkreis) konnte eine Steigerung
festgestellt werden. Hier sind die testierten Einnahmen von 4,6 Mio. EUR auf 4,9 Mio. EUR
angewachsen.
Seit dem Jahr 2015 gibt es innerhalb der Stadt Da rmstadt (Tarifzone 4001) einen Stadttarif, welcher
tariflich etwas höher als der normale Tarif der Preisstufe 1 liegt. Es hat sich gezeigt, dass die
Einführung der Stadtpreisstufe zu keinen nennenswerten Fahrgastverlusten geführt hat. Die in den
Vorjahren eingeführten Zielgruppen spezifischen Tarifangebote wie die 9 -Uhr-Karte, das MobiTick oder
die ab 2013 angebotene Jahreskarte für ältere Menschen (65plus -Karte) finden steigende Akzeptanz.
Im Jahr 2015 wurde das Angebot mit der Einführung einer 65plus -Monatskarte ergänzt. Die seitherige
Seniorenmonatskarte der DADINA wurde in das RMV-Angebot überführt.
Planerisch wurde das im Juni 2016 auslaufende Linienbündel „Ried“ der Linien K59, K60, K62
überarbeitet. Durch den Landkreis Groß -Gerau wurde die Linie K62 mittels einer europaweiten
Ausschreibung vergeben, sie wird ab Juni 2016 unter der neuen Liniennummer 40 geführt. Die Linien
K59 und K60 wurden zusammen mit dem Linien P und PE der HEAG mobiBus grundlegend
umstrukturiert und werden ab Juni 2016 im Rahmen einer Direktvergabe von der HEAG mobiBus
bedient. Dabei entfällt dann die Linie K59, während die Linie K60 einen neuen Fahrtweg und erweiterte
Fahrplanzeiten erhält.
Da die DADINA keine Fahrzeuge und Verkehrseinrichtungen betreibt, werden keine größeren
Investitionen getätigt. Durch Vorgaben bei der Neuvergabe von Busverkehren wird eine
umweltfreundliche Flottenstruktur bei den Busunternehmen erreicht. Die DADINA berät die Städte und
Gemeinden bei der Modernisierung der Haltestelleninfrastruktur. So wurde im Jahr 2015 die
Modernisierung diverser Haltestellen im Landkreis Darmstadt- Dieburg fertig gestellt und es wurde ein
Programm zum Ausbau von Bike -and-Ride - Anlagen an Haltestellen im Landkreis Darmstadt- Dieburg
gestartet. Auf Initiative des RMV wird für die Folgejahre angestrebt, Fahrradboxen zur Nutzung mit
- 296 -
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
Pedelecs zu errichten. Die Nutzer der Pedelecs können dann die Fahrräder sicher abstellen und
während der Verweildauer der Fahrräder in der Box den Akku aufladen.
Das betriebliche Mobilitätsmanagement wurde in Zusammenarbeit mit dem ivm Frankfurt und der IHK
Darmstadt forciert. Es wurden mehrere Workshops zur Beratung von Kommunen und Unternehmen für
eine umweltfreundliche Mobilität der Mitarbeiter durchgeführt. Neu dazugekommen sind im Jahr 2015
Organisationen wie die Arbeiterwohlfahrt oder die entega. Die sog. „Coachings“ finden eine gute
Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Der Raum Südhessen hat in den letzten Jahren im Bereich des
Mobiltätsmanagement auch bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Im Jahr 2016 wird die
bundesweite Veranstaltung „DECOMM“, in welcher innovative Ansätze des Mobilitätsmanagement
diskutiert werden, in Darmstadt stattfinden.
Für eine nachhaltige Entwicklung des ÖPNV -Angebotes im Gebiet der DADINA ist es sehr wichtig, dass
die Mittelzuteilung des Landes Hessen und die Regionalisierungsmittel des Bundes erhöht werden. Im
September 2015 konnte eine Erhöhung der Zuschussmittel seitens des Bundes erreicht werden.
Zusammen mit einer Erhöhung des Verteilungsschlüssels zu Gunsten des Landes Hessen war davon
auszugehen, dass der RMV ab 2016 deutlich höhere Mittelzuweisungen erhält. Da die Neuregelung für
die neuen Bundesländer zu niedrigeren Zuschüssen geführt hätte, stellten sich diese Länder gegen
den Kompromiss. Daher ist die genaue Hö he der Zuschussmittel noch offen. Dennoch hat der RMV für
das Jahr 2016 zusätzliche Zugleistungen bestellt, was auch im DADINA -Gebiet zu
Angebotsverbesserungen geführt hat.
Um für die Diskussionen eine fachliche Grundlage zu definieren, wirkte die DADINA in einer
Arbeitsgruppe des RMV mit, welche mit der Zielsetzung initiiert wurde, den Verwendungsnachweis
transparenter zu gestalten. Es wird angestrebt, das Projekt im Jahr 2016 zum Abschluss zu bringen
und dann im Rahmen der neu zu verhandelnden Verträge zwischen dem RMV und dem Land Hessen
eine erhöhte Mittelzuweisung an die lokale Ebene zu erreichen.
Die DADINA sieht sich bereits durch Ihr Aufgabengebiet als Organisation mit hohem ökologischem
Anspruch, da eine Verlagerung von Verkehren auf dem ÖPNV dem Umweltschutz dient. Um den ÖPNV
an sich umweltfreundlicher zu gestalten, verlangt die DADINA im Nahverkehrsplan, den
Vergabeunterlagen und den Verkehrsverträgen von den Verkehrsunternehmen die Stellung möglichst
umweltfreundlicher Fahrzeuge. Hierdurch eng agiert sich die DADINA für einen umweltfreundlichen
Verkehr und sieht sich als Teil der Prozesskette einer zukunftsfähigen, multimodalen Mobilität.
Zurzeit wird der Jahresabschluss 2014 noch von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte &
Touche geprüft, so dass noch kein geprüfter Jahresabschluss für die Jahre 2014 und 2015 vorliegen.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts -
jahr 2015
wurde abgegeben.
- 297 -
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4900 sowie
http://www.heagmobibus.de
Gründung: 01.01.1989
Handelsregister: HRA 4709, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Stadt -, Vorort - und Regionalverkehrsdiensten,
einschließlich des Schülerverkehrs, mit Kraftfahrzeugen im Linienverkehr. Die Gesellschaft wird
nach erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird ein e angemessene
Verzinsung des eingesetzten Kapitals angestrebt. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen
gleicher Art übernehmen und vertreten und Beteiligungen daran erwerben. Sie kann
Zweigniederlassungen errichten.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH 99,04%
Landkreis Darmstadt-Dieburg 0,48%
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,48%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Steinmetz, Ralf
Weiland, Doris
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 16.513 19.584 20.804
Jahresergebnis (TEUR) 347 759 412
Eigenkapital (TEUR) 2.363 3.121 3.533
Bilanzsumme (TEUR) 9.965 11.243 14.234
Investitionen (TEUR) 0 3 6
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 145 190 198
- 298 -
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die HEAG mobiBus GmbH & Co. KG (HEAG mobiBus) ist eine Tochtergesellschaft der HEAG mobilo
GmbH (HEAG mobilo). An der Gesellschaft sind außerdem die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der
Landkreis Darmstadt-Dieburg beteiligt, die stimmrechtlich die Mehrheit besitzen. Die HEAG mobiBus
erbringt Omnibusverkehrsleistungen auf dem Gebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt, des
Landeskreises Darmstadt -Dieburg sowie im Landkreis Groß-Gerau. Für alle Linien besteht eine
Vereinbarung über die Vergabe einer Dienstleistungskonzession. Um Fahrgästen einen besseren
Service zu bieten, hält der AirLiner, die Schnellbuslinie zum Frankfurter Flughafen, nun auch am
Luisenplatz und an der Haltestelle "Kongresszentrum". Seit Anschaffung von Doppelstockbussen gibt
es auf dieser Linie spürbare Fahrgastzuwächse. Auch in der Fachpre sse findet die Linie ein positives
Echo. So wurde der AirLiner im Magazin "Regionalverkehr" als eine der zehn besten ÖPNV -Linien
Deutschlands ausgezeichnet. Mit der Verlängerung des AirLiners bis in die Darmstädter Innenstadt
entstehen jährlich zusätzliche Kosten in Höhe von zirka 100 TEUR pro Jahr. Hiervon übernehmen das
Darmstadtium, das Welcome Hotel und die Darmstadt Marketing GmbH zusammen zirka ein Viertel,
den Rest trägt die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Omnibuslinen zwischen Darmstadt und
Weiterstadt werden seit 1. März 2014 von der HEAG mobiBus betrieben. Daher waren im Vorjahr für
dieses Linienbündel nur Umsatzerlöse für zehn Monate enthalten. Der Rückgang der sonstigen
betrieblichen Erträge resultiert aus höheren Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen im
Vorjahr. Neben dem leistungsbedingt höheren Personalstand sind auch die planmäßigen
Tarifanhebungen verantwortlich für den Anstieg des Personalaufwandes. Der planmäßige Anstieg der
Abschreibungen resultiert aus der Beschaffung neuer Omnibusse im Rahmen der Übernahme der
Weiterstädter Linien und die Beschaffung der Doppeldeckerbusse für die Airliner -Linie. Die HEAG
mobiBus schließt das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresergebnis von 412 TEUR ab. Die HEAG
mobiBus investierte 5.928 TEUR im Wesentlichen in die Beschaffung neuer Omnibusse. Die hohe
Investitionstätigkeit und der damit verbundene Anstieg des Anlagevermögens sowie der Anstieg der
Flüssigen Mittel bei gleichzeitig geringerem Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
führen zu einer höheren Bilanzsumme. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme steigt
somit zum Bilanzstichtag auf 72,2 %. Die Passivseite ist im Wesentlichen durch den Anstieg des
Eigenkapitals und der Verbindlichkeiten durch die Aufnahme von Darlehen zur Finanzierung der
Investitionen beeinflusst. Mit der Zuführung des positiven Jahresergebnisses zu den Kapitalrücklagen
steigt das Eigenkapital. Bei gleichzeitig deutlich gestiegener Bilanzsumme sinkt jedoch die
Eigenkapitalquote auf 24,8 %. Die Laufze it des nach zähen Verhandlungen im April 2014 zwischen
dem Landesverband Hessischer Omnibusunternehmen (LHO) und der Gewerkschaft Ver.di
geschlossenen Tarifvertrages endete am 31. März 2016. Mögliche Tarifsteigerungen wurden in der
Planung berücksichtigt. Auch der Manteltarif steht zur Verhandlung.
Die HEAG mobiBus übernimmt zum 01.01.2016 das Geschäftsfeld Miet - und Gelegenheitsverkehr von
der Nahverkehr-Service GmbH ( NVS). Dies beeinflusst entsprechend die Aufwendungen und Erträge.
Die HEAG mobiBus hat mit der Fortführung der Direktvergabe ab Fahrplanwechsel 2016/2017 die
Sicherheit, dass die Linienleistungen bis 2026 erhalten bleiben. Unter Berücksichtigung der
investitionsbedingt höheren Abschreibungen wird für das Geschäftsjahr 2016 ein Jahresübersch uss
von 274 TEUR erwartet. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang
mit Risiken sind wirksame Steuerungs - und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent
weiterentwickelt werden. Dabei werden – unter Berücksichtigung definierter Risikokategorien –
Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Die eingeleiteten Maßnahmen werden auf ihre
Wirksamkeit hin überprüft. Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken
Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagement für die HEAG mobiBus wird vom Gesellschafter
übernommen. Besondere Ausfall- , Preisänderungs- oder Liquiditätsrisiken bestehen nicht. Die im Be -
richtsjahr durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt bzw. zu
keiner v eränderten Ausrichtung des Unternehmens geführt. Der Jahresabschluss wurde von der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft.
Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. Der Darmstädter Beteiligungskodex wird
angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des
Beteiligungsberichts abgegeben.
- 299 -
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4900 sowie
http://www.heagmobibus.de
Gründung: 15.12.1989
Handelsregister: HRB 4569, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiBus GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft wird nach
erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird eine angemessene Verzinsung des
eingesetzten Kapitals angestrebt.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH 98,82%
Landkreis Darmstadt-Dieburg 0,59%
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,59%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Steinmetz, Ralf Mitglied 0 TEUR
Weiland, Doris Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1
Eigenkapital (TEUR) 30 31 32
Bilanzsumme (TEUR) 31 33 33
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 300 -
- 301 -
HEAG mobilo GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4000 sowie
info@heagmobilo.de sowie
http://www.heagmobilo.de
Gründung: 29.12.1989
Handelsregister: HRB 4441, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Unternehmensgegenstand ist die Beförderung von Personen im öffentlichen Personennahverkehr.
Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die
der genannte
Gesellschaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer
Unternehmen bedienen, an anderen Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben
oder errichten oder pachten.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz nach § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG 74,00%
Landkreis Darmstadt-Dieburg 26,00%
Beteiligungen
HEAG mobiServ GmbH 100,00%
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 100,00%
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 100,00%
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 100,00%
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 99,04%
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 98,82%
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Kalbfuss, Matthias Vorsitzender 235 TEUR
Dirmeier, Michael Mitglied 200 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 435 TEUR.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Schüßler, Ellen Stadtverordnete Vorsitzende 6 TEUR
Trautmann, Reinhold 1. stv. Vorsitzender 5 TEUR
Schellhaas, Klaus Peter Landrat 2. stv. Vorsitzender 5 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 3. stv. Vorsitzender 5 TEUR
Schmidt, Walter Stadtverordneter 4. stv. Vorsitzender 5 TEUR
Jourdan, Hartwig Stadtverordneter 5. stv. Vorsitzender 5 TEUR
Busch, Gerhard Stadtrat Mitglied 4 TEUR
Fleischmann, Christel Kreisbeigeordneter Mitglied 4 TEUR
Korndörfer, Karl Mitglied 4 TEUR
Pizzichetti, Antonio Mitglied 4 TEUR
Thierolf, Axel Mitglied 4 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied 4 TEUR
- 302 -
HEAG mobilo GmbH
Weidner, Felix Stadtverordneter Mitglied 4 TEUR
Yilmaz, Ümit Mitglied 4 TEUR
Zuschke, Cornelia Stadträtin Mitglied 4 TEUR
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Bezüge für die Mitglieder des Aufsichtsrats beliefen sich in 2015 auf 73 TEUR. Diese beinhalten
auch die Vergütung von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.
- 303 -
HEAG mobilo GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 93.836 89.217 85.399
Immaterielle Vermögensgegenstände 704 992 610
Sachanlagen 78.731 75.555 73.644
Finanzanlagen 14.400 12.670 11.145
Umlaufvermögen 56.319 57.208 63.445
Vorräte 3.549 4.513 5.606
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 47.291 46.031 47.042
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 5.480 6.664 10.797
Rechnungsabgrenzungsposten 62 34 27
Summe Aktiva 150.217 146.459 148.871
Passiva
Eigenkapital 32.989 32.989 32.989
Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Kapitalrücklagen 22.237 22.237 22.237
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 49.266 49.414 49.177
Verbindlichkeiten 65.994 62.346 65.253
Rechnungsabgrenzungsposten 1.968 1.710 1.452
Summe Passiva 150.217 146.459 148.871
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 51.337 54.357 56.155
Umsatzerlöse 50.739 53.108 55.007
Bestandsveränderungen -9 530 428
Andere aktivierte Eigenleistungen 606 718 720
Sonstige betriebliche Erträge 3.453 4.410 3.975
Betriebsleistung 54.790 58.767 60.130
Betriebsaufwand -80.310 -84.198 -85.967
Materialaufwand -42.628 -46.017 -48.631
Personalaufwand -25.187 -25.038 -25.179
Abschreibungen -7.761 -8.098 -7.835
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.733 -5.045 -4.321
Betriebsergebnis -25.520 -25.431 -25.837
Finanzergebnis -3.474 -4.405 -6.524
Erträge aus Beteiligungen 26 27 27
Erträge aus Gewinnabführung 82 142 166
Erträge aus anderen Finanzanlagen 555 464 376
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 81 111 121
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -241
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.219 -5.149 -6.973
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -28.994 -29.836 -32.361
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2 -2 -2
Sonstige Steuern -183 -247 -57
Ergebnisübernahme 29.180 30.085 32.421
Jahresergebnis 0 0 0
- 304 -
HEAG mobilo GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 105,6% 107,9% 116,7%
Anlagenintensität 62,5% 60,9% 57,4%
Abschreibungsquote 8,3% 9,1% 9,2%
Investitionen (TEUR) 7.254 7.071 8.457
Investitionsquote 7,7% 7,9% 9,9%
Liquidität 3. Grades 114,5% 117,9% 132,9%
Eigenkapital (TEUR) 32.989 32.989 32.989
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.752 10.752 10.752
Eigenkapitalquote 22,0% 22,5% 22,2%
Bankverbindlichkeiten 29.320 27.232 31.145
Veränderung Verschuldung -859 -3.648 2.908
Verschuldungsgrad 355,4% 344,0% 351,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -56,8% -55,3% -57,7%
Return on Investment (ROI) -19,4% -20,5% -21,8%
Eigenkapitalrentabilität -88,5% -91,2% -98,3%
Gesamtkapitalrentabilität -16,6% -17,0% -17,1%
Materialintensität 77,8% 78,3% 80,9%
Rohertrag (TEUR) 8.708 8.339 7.524
EBIT (TEUR) -24.856 -24.798 -25.268
EBITDA (TEUR) -17.095 -16.701 -17.433
Kostendeckungsgrad -73,0% -75,3% -77,2%
Personal
Personalintensität 46,0% 42,6% 41,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 340 354 371
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 66 73 77
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 406 427 448
Frauenanteil Beschäftigte 16,3% 17,1% 17,2%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 11 12 13
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 3 2
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 16 15 15
Frauenanteil Auszubildende 31,3% 20,0% 13,3%
Mitarbeiter in Teilzeit - - 39
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 116
Altersdurchschnitt Beschäftigte 49 48 47
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 60 57 54
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 13,3% 13,3% 13,3%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 305 -
HEAG mobilo GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Zu den Aufgaben der HEAG mobilo GmbH als führendes ÖPNV-Infrastrukturunternehmen in Südhessen
gehört der Betrieb und die Instandhaltung von Straßenbahnanlagen, das Verkehrsmanagement und
der Vertrieb von Fahrscheinen. Darüber hinaus sorgt die Straßenbahnwerkstatt für die Wartung und
Instandhaltung der Straßenbahnen. Der Bereich Gleisinfrastruktur umfasst den Betrieb des
Straßenbahnnetzes, dessen Instandhaltung sowie die Planung von notwendigen
Streckenerweiterungen. Unternehmensübergreifend sorgt die Verkehrsleitstelle für einen möglichst
reibungslosen Linienbetrieb in der Region und überwacht insbesondere die Pünktlichkeit und
Anschlüsse der Busse und Bahnen. Zudem werden umfangreiche Daten zur Qualitätsüberwachung
gespeichert, und es wird eine umfassende und aktuelle Fahrgastinformation angeboten. Das dich te
Vertriebsnetz ermöglicht den Fahrgästen einen einfachen Fahrkartenerwerb. Dazu zählen das
Kundenzentrum am Luisenplatz, eine Beteiligung an der RMV -Mobilitätszentrale am Darmstädter
Hauptbahnhof sowie die Betreuung zahlreicher privater Verkaufsstellen und rund 120 Fahr -
kartenautomaten an Haltestellen. Bund und Länder haben sich am 24. September 2015 zur Zukunft
der Nahverkehrs finanzierung geeinigt: Die Regionalisierungsmittel für den Schienenpersone -
nnahverkehr werden demnach von heute rund 7,4 Mrd. EUR auf 8 Mrd. EUR pro Jahr aufgestockt, die
jährliche Dynamisierung dieser Mittel steigt auf 1,8 % (vormals 1,5%). Außerdem sollen Zuschüsse für
Bauvorhaben des ÖPNV mit zuwendungsfähigen Kosten über 50 Mio. EUR auch nach 2019 weiter
gezahlt werden. Mit der a lleinigen Fortführung der GVFG-Mittel lässt sich laut dem Verband Deutscher
Verkehrsunternehmen (VDV) der Sanierungsstau von über vier Mrd. EUR bei den kommunalen ÖPNV -
Infrastrukturen allerdings nicht auflösen. Es müssen nun noch die Entflechtungsmittel be darfsgerecht
erhöht und über 2019 zweckgebunden fortgeführt werden. Denn die Finanzierung von
Infrastrukturprojekten mit zuwendungsfähigen Kosten unter 50 Mio. EUR ist noch immer nicht
gesichert. Dies trifft viele kommunale Unternehmen wie die HEAG mobilo, die aufgrund ihrer Größe
fast ausschließlich Maßnahmen unter 50 Mio. EUR haben. Außerdem gibt es noch keine Regelung
über die Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen, um den Sanierungsstau abzubauen.
Die Novelle des Erneuerbare -Energien-Gesetzes (EEG) wurde am 27. Juni 2014 verabschiedet. Zweck
dieses Gesetzes ist es, insbesondere im Interesse des Klima - und Umweltschutzes eine nachhaltige
Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der
Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, fossile
Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom
aus erneuerbaren Energien zu fördern. Bisher profitierten stromintensive Unternehmen und
Schienenbahnen wie die HEAG mobilo von einer Ausnahmeregelung. Diese zahlten eine reduzierte
EEG-Umlage für den Fahrstrom. Mit der Novelle reduziert sich der Vorteil für diese Unternehmen.
Schienenbahnen müssen seit 2015 20 % des regulären Satzes zahlen. Laut VDV sind von der
Neuregelung mehr als 70 große Schienenbahnunternehmen betroffen, deren zu zahlende EEG -Umlage
für den Verbrauch von Fahrstrom von 80 Mio. EUR (2014) auf rund 150 Mio. EUR stieg. Die HEAG
mobilo verzeichnet einen Anstieg von 84 %.
Nach Abschluss der Arbeiten zur Erneuerung der Ver - und Entsorgungsleitungen und Kanäle begannen
die Wissenschaftsstadt Darmstadt und HEAG mobilo im März 2015 mit dem Neubau im westlichen
Bereich der Bismarckstraße in Darmstadt. Dort wird der Verkehrsraum neu geordnet und eine vom
Autoverkehr abgesetzte ÖPNV-Trasse sowie die neue barrierefreie Haltestelle „Kirschenallee“ errichtet.
Die Bauarbeiten gestalteten sich im letzten Jahr aufgrund größerer Probleme im Baugrund und
erhöhter Anforderungen an die Kampfmittelfreiheit schwierig. In diesem Bereich waren intensive
Bodensondierungen mit Bohrungen bis zu einer Tiefe von 5 Metern in einem engen Raster erforderlich.
In den Sommerferien erfolgten abschließende Bauarbeiten am Rasengleis in der Heidelberger
Landstraße, der barrierefreier Ausbau von drei Haltestellen in unserem Streckennetz sowie eine
Anpassung der Fahrleitung auf dem Betriebshof Frankenstein in Darmstadt -Eberstadt. Darüber hinaus
wurden 2015 zwei weitere Straßenbahnhaltestellen barrierefre i ausgebaut. Damit folgt die HEAG
mobilo der Verpflichtung aus dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG), nachdem bis 1. Januar 2022
– bis auf begründete Ausnahmen – der ÖPNV vollständig barrierefrei zugänglich sein soll. Derzeit sind
71 % der Straßenbahnhaltestellen barrierefrei. Der Anstieg der Umsatzerlöse um 1,9 Mio. EUR
gegenüber 2014 ist auf die höhere Leistungen der Tochtergesellschaften sowie höhere Erlösen aus
Baumaßnahmen und dem RMV -Einnahmeaufteilungsverfahren (EAV) zurückzuführen. Das Vorjahr war
durch periodenfremde Erlöse aus dem EAV 2013 geprägt. Der Materialaufwand ist durch die
umfangreichen Baumaßnahmen und dem Entgelt für die Erstellung der Straßenbahnverkehrs-
leistungen beeinflusst. Diese sind ursächlich für den Anstieg um 2,6 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr.
Der Personalaufwand ist durch den Tarifabschluss vom Frühjahr 2014 sowie gegenläufige
- 306 -
HEAG mobilo GmbH
Sondereffekte bei den Altersvorsorgeaufwendungen beeinflusst. Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen liegen unter dem Vorjahresniveau. Diese Position w ar 2014 durch höhere
Abschreibungen auf Forderungen beeinflusst. Wie auch im Vorjahr ist der Zinsaufwand durch den
gesunkenen Zinsfuß bei der Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen belastet. Hierdurch stiegen die
Zinsen um 1,8 Mio. EUR. Das strukturbedin gt negative Ergebnis vor Verlustübernahme beträgt -
32,4 Mio. EUR und ist erheblich durch Instandhaltungsmaßnahmen geprägt. Die HEAG mobilo
investierte 2015 8, 4 Mio. EUR in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Die
Investitionen betrafen dabei Infrastrukturmaßnahmen, wie der Ausbau der Bismarckstraße, der
barrierefreie Ausbau von Haltestellen sowie Anlagen zur Fahrgastinformation und
Fahrscheinverkaufssysteme. Unter Berücksichtigung der Investitionen, der erhaltenen Zuschüsse und
der Abschreibungen sank das Sachanlagevermögen. Der Rückgang der Finanzanlagen resultiert aus
der planmäßigen Tilgung von Ausleihungen. Aufgrund des geringeren Anlagevermögens und der
gesunkenen Forderungen aus zugesagten Zuschüssen stieg die Bilanzsumme. Der Anstieg der
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, bedingt durch die Aufnahme eines Darlehens zur
Finanzierung der Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen sowie der Anstieg der Verbindlichkeiten aus
Fahrgeldeinnahmen bei gleichzeitig geringeren Verbindlichkeit en aus noch nicht erhaltenen
Zuschüssen führten auf der Passivseite zu einer deutlich höheren Bilanzsumme.
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken setzt die HEAG
mobilo wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme ein, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei
werden sowohl Eintrittswahrscheinlichkeit als auch Schadenshöhe bewertet. Eingeleitete Maßnahmen
werden auf ihre Wirksamkeit überprüft. Die im Geschäftsjahr vorgenommenen Analysen haben keine
bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt. Damit war keine Veränderung der Unternehmens-
ausrichtung notwendig. Instandhaltungen an den Strecken und der Zinsaufwand im Zusammenhang
mit der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgung werden das wirtschaftliche Ergebnis 2016
belasten. Mit den geplanten aufwandsrelevanten Maßnahmen erwarten wir Kostensteigerungen beim
Materialaufwand in Höhe von 6 %. Demgegenüber steht eine geplante Steigerung der Umsatzerlöse für
2016 von 10 %. Hiervon resultieren vier Prozentpunkte aus der gemäß Bilanzrechtsumsetzungsgesetz
geforderten Umgliederung von den sonstigen betrieblichen Erträgen zu den Umsatzerlösen. Unter
Berücksichtigung der beschriebenen Einflüsse erwartet die HEAG mobilo 2016 ein strukturbedingt
negatives Ergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von - 36,5 Mio. EUR. Nachhaltiges Handeln hat im
HEAG Verkehrskonzern große Bedeutung. Seit 2008 fahren die Straßenbahnen in Darmstadt
ausschließlich mit Ökostrom. Zwei Jahre später wurde die Versorgung der Betriebsanlagen ebenfalls
auf Ökostr om umgestellt, und es wurde eine Photovoltaik -Anlage auf dem Dach der
Omnibusabstellhalle auf dem Betriebshof Böllenfalltor installiert. Eine weitere Anlage wurde Ende
2011 auf dem Dach des Straßenbahndepots in Darmstadt -Kranichstein in Betrieb genommen. S eit
Anfang 2012 werden die Betriebsgebäude mit klimaneutralem Erdgas beheizt.
Die HEAG mobilo beschäftigte zum 31. Dezember 2015 insgesamt 472 Mitarbeiter, darunter 18
Auszubildende. 2015 haben sieben junge Menschen eine Ausbildung bei der HEAG mobilo be gonnen.
Vier Auszubildende, die 2015 ihre Ausbildung abgeschlossen haben, wurden in ein befristetes
Arbeitsverhältnis übernommen.
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 307 -
HEAG mobiServ GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4455 sowie
info@heagmobiserv.de sowie
http://www.heagmobiserv.de
Gründung: 08.12.2004
Handelsregister: HRB 9369, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck des Unternehmens ist der Betrieb einer Kraftfahrzeug -Werkstatt nebst Tankstelle und
Waschanlage sowie die Erbringung von weiteren Dienstleistungen und Nebengeschäften im Kfz -
Bereich.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Dirmeier, Michael Mitglied 0 TEUR
Kalbfuss, Matthias Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 308 -
HEAG mobiServ GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 124 175 189
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 1 0
Sachanlagen 122 174 189
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 718 741 877
Vorräte 286 318 353
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 311 219 198
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 122 204 326
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 843 916 1.066
Passiva
Eigenkapital 553 553 553
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklagen 453 453 453
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 27 49 54
Verbindlichkeiten 263 315 459
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 843 916 1.066
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 3.746 4.989 4.698
Umsatzerlöse 3.755 4.934 4.693
Bestandsveränderungen -10 55 5
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 1 3 2
Betriebsleistung 3.747 4.992 4.700
Betriebsaufwand -3.666 -4.851 -4.497
Materialaufwand -2.987 -3.954 -3.563
Personalaufwand -224 -401 -399
Abschreibungen -33 -33 -37
Sonstige betriebliche Aufwendungen -421 -462 -498
Betriebsergebnis 81 141 203
Finanzergebnis 1 1 -2
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -2
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 82 142 201
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 -35
Ergebnisabführung -82 -142 -166
Jahresergebnis 0 0 0
- 309 -
HEAG mobiServ GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 444,8% 315,1% 292,6%
Anlagenintensität 14,8% 19,1% 17,7%
Abschreibungsquote 26,8% 19,0% 19,4%
Investitionen (TEUR) 29 85 50
Investitionsquote 23,3% 48,4% 26,5%
Liquidität 3. Grades 247,8% 203,7% 170,9%
Eigenkapital (TEUR) 553 553 553
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100
Eigenkapitalquote 65,6% 60,3% 51,8%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 177 52 145
Verschuldungsgrad 52,4% 65,8% 92,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,2% 2,9% 3,5%
Return on Investment (ROI) 9,7% 15,5% 15,5%
Eigenkapitalrentabilität 14,8% 25,7% 30,0%
Gesamtkapitalrentabilität 9,7% 15,5% 15,8%
Materialintensität 79,7% 79,2% 75,8%
Rohertrag (TEUR) 759 1.035 1.135
EBIT (TEUR) 81 141 203
EBITDA (TEUR) 114 175 239
ROCE 11,9% 18,7% 19,0%
Personal
Personalintensität 6,0% 8,0% 8,5%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 6 12 11
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 6 12 11
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 4 2 2
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 1
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 4 2 3
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 0,0% 33,3%
Mitarbeiter in Teilzeit - - 1
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 1
Altersdurchschnitt Beschäftigte 30 29 29
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 22 29 28
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 310 -
HEAG mobiServ GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Fahrzeuginstandhaltung der Omnibusse sowie der LKW und PKW sind Aufgabe der HEAG
mobiServ und werden zum weit überwiegenden Teil für die HEAG mobilo, HEAG mobiBus GmbH & Co.
KG, Nahverkehr -Service GmbH (NVS) und andere Unternehmen des HEAG -Konzerns erbracht. Seit
Ende 2012 sinkt der Dieselpreis stetig. Im Durchschnitt lag der Dieselpreis auf dem Niveau vom
Herbst 2009 und damit um mehr als 15 Cent unter dem Vorjahresniveau. Für die HEAG mobiServ hat
dies keine wesentlichen Ergebnisauswirkungen, da es sich bei dem Verkauf von Dieselkraftstoffen für
das Unternehmen um ein Geschäft mit geringem Margenaufschlag handelt. Die Umsatzerlöse sanken
im Vergleich zum Vorjahr um 241 TEUR. Wesentlichen Einfluss hat der gesunkene Dieselpreis und
damit verbunden geringerer Umsatz bei ähnlicher Absatzmenge. Diese Entwicklung zieht einen
geringeren Materialaufwand und einen Rückgang der Materialaufwandsquote nach sich. Die HEAG
mobiServ schließt das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von
166 TEUR ab. Investitionen in Höhe von 50 TEUR in das Anlagevermögen führen zu einem Anstieg des
Anlagevermögens auf 189 TEUR. Ursächlich für das höhere Umlaufvermögen sind stichtagsbedingt
höhere Vorräte und ein deutlicher Anstieg der liquiden Mittel. Aus der Entwicklung des Anlage - und
Umlaufvermögens resultiert eine im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Bilanzsumme. Auf der
Passivseite sind im Wesentlichen stichtagsbezogen höhere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen zu verzeichnen. Die Arbeitgebervereinigung öffentlicher Nahverkehrsunternehmen e. V.
(AVN) und die Gewerkschaft Ver .di schlossen Anfang Mai 2014 einen Tarifvertrag. Dieser ist erstmals
zum 30. Juni 2016 kündbar. Mögliche Tarifsteigerungen wurden in der Planung berücksichtigt
Infolge der Verjüngung des Omnibusfuhrparks und der weiteren geplanten Neuanschaffungen seitens
der NVS und der HEAG mobiBus werden rückläufige Werkstattaufträge erwartet. Für das Geschäftsjahr
2016 wird mit einer Dieselpreissteigerung von 3 % gerechnet. Für die Umsatzerlöse erwartet die HEAG
mobiServ, bedi ngt durch die Dieselpreissteigerung und die Entwicklung der Werkstatt -leistungen,
einen leichten Anstieg von 2,5 %. Dem gegenüber steht ein um 3,5 % höherer Materialaufwand.
Daneben wird ein Anstieg des Personalaufwandes um 13,9 % infolge von Tarifsteigerungen und der
geplanten Übernahme von Auszubildenden erwartet. Unter Berücksichtigung der genannten
Entwicklung erwarten wir für den gesamten auf die HEAG mobiBus übertragenen Geschäftsbetrieb
2016 ein Jahresergebnis von 94 TEUR.
Für 2016 ist die Verschme lzung der HEAG mobiServ mit der HEAG mobiBus geplant. Mit der
Verschmelzung übernimmt die HEAG mobiBus alle Aufgaben der HEAG mobiServ. Damit verbunden ist
auch die Übernahme des Personals.
Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Um gang mit Risiken sind
wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei
werden – unter Berücksichtigung definierter Risikokategorien – Eintrittswahrscheinlichkeit und
Schadenshöhe bewertet. Die eingeleiteten Maßnahmen werden auf ihre Wirksamkeit hin überprüft.
Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken Berichterstattungspflicht.
Das Risikomanagement für die HEAG mobiServ wird vom Gesellschafter übernommen. Wesentliche
Ausfall- oder Liquiditätsrisiken liegen nicht vor. Da Preissteigerungen bei der Treibstoffbeschaffung an
die Kunden weitergereicht werden, besteht insoweit kein Risiko. Die im Berichtsjahr durchgeführten
Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt bzw . zu keiner veränderten
Ausrichtung des Unternehmens geführt. Das Unternehmen beschäftigte 2015 im Durchschnitt
14 Mitarbeiter, darunter 3 Auszubildende.
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeb en.
- 311 -
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4242 sowie
info@heagmobitram.de sowie
http://www.heagmobitram.de
Gründung: 08.12.2004
Handelsregister: HRA 7158, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck der Gesellschaft ist die Beförderung von Personen im Straßenbahnverkehr. Die Gesellschaft
kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen
geeignet sind. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, an
anderen Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder errichten oder pachten.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Dirmeier, Michael
Dittrich, Holger
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 312 -
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 0
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 92 94 94
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 90 93 90
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2 1 4
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 92 94 94
Passiva
Eigenkapital 50 50 50
Kapitalanteile 50 50 50
Rücklagen 0 0 0
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 10 10 10
Verbindlichkeiten 32 34 34
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 92 94 94
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 26.615 27.888 28.882
Umsatzerlöse 26.615 27.888 28.882
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 26.615 27.889 28.882
Betriebsaufwand -26.588 -27.861 -28.855
Materialaufwand -26.565 -27.838 -28.832
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -24 -23 -23
Betriebsergebnis 26 27 27
Finanzergebnis 0 0 0
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 26 27 27
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 26 27 27
- 313 -
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 - - -
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Abschreibungsquote - - -
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote - - -
Liquidität 3. Grades 219,7% 213,0% 213,6%
Eigenkapital (TEUR) 50 50 50
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 50 50 50
Eigenkapitalquote - - -
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0
Veränderung Verschuldung (TEUR) 1 2 0
Verschuldungsgrad 83,6% 88,5% 88,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,1% 0,1% 0,1%
Return on Investment (ROI) 28,9% 28,8% 28,8%
Eigenkapitalrentabilität 53,0% 54,4% 54,2%
Gesamtkapitalrentabilität 28,9% 28,8% 28,8%
Materialintensität 99,8% 99,8% 99,8%
Rohertrag (TEUR) 50 50 50
EBIT (TEUR) 26 27 27
EBITDA (TEUR) 26 27 27
ROCE 32,4% 32,3% 32,2%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weib
lich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0
- 314 -
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die HEAG mobiTram GmbH & Co. KG (HEAG mobiTram ) gehört als Tochtergesellschaft der HEAG
mobilo GmbH (HEAG mobilo) zur Nahverkehrssparte des HEAG -Konzerns. Auf der Grundlage eines
Verkehrsleistungsvertrags erbringt die HEAG mobiTram Straßenbahnverkehrsleistungen für die HEAG
mobilo.
Das Jahresergebnis 2015 der HEAG mobiTram ist im Wesentlichen beeinflusst durch Umsatzerlöse
aus Verkehrsleistungen in Höhe von 28.882 TEUR. Den Erlösen stehen 28.832 TEUR Aufwendungen
aus bezogenen Leistungen gegenüber. Die HEAG mobiTram schloss das Geschäftsjahr 2015 mit einen
Jahresüberschuss von 27 TEUR ab.
Die Aktivseite der Bilanz besteht im Wesentlichen aus Forderungen gegen die HEAG mobilo in Höhe
von 90 TEUR. Dem gegenüber stehen auf der Passivseite das Eigenkapital in unveränderter Höhe,
Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Das Unternehmen verfügt über kein Anlagevermögen.
Durch die vertraglichen Regelungen mit der HEAG mobilo erwarten wir für das Geschäftsjahr 2016
einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse und des Materialaufwandes von jeweils rund 3,6 % bei einem
Jahresergebnis in Höhe von 26 TEUR.
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken setzen wir
wirksame Steuerungs - und Kontrollsysteme ein, die wir permanent weiterentwickeln. Dabei werden
Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Eingeleitete Maßnahmen überprüfen wir auf
ihre Wirksamkeit. Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken eine
Berichterstattungspflicht. Aufgrund der Ausgestaltung des Verkehrsleistungsvertrages hat die HEAG
mobiTram weder ein nennenswertes Verlustrisiko noch eine nennenswerte Gewinnchance. Der Bestand
bzw. die weitere Entwicklung ist vom Fortbestand des Verkehrsleistungsvertrages abhängig.
Anhaltspunkte für eine Kündigung oder Veränderung liegen nicht vor. Die im Geschäftsjahr
vorgenommenen Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt. Damit war eine
veränderte Ausrichtung des Unternehmens nicht notwendig.
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteilig ungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 315 -
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4242 sowie
info@heagmobitram.de sowie
http://www.heagmobitram.de
Gründung: 29.12.2004
Handelsregister: HRB 9362, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck der Gesellschaft ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiTram GmbH & Co. KG.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Dirmeier, Michael Mitglied 0 TEUR
Dittrich, Holger Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1
Eigenkapital (TEUR) 29 30 31
Bilanzsumme (TEUR) 30 32 32
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 316 -
- 317 -
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4800 sowie info@nvs-
busreisen.de sowie http://www.nvs-
busreisen.de
Gründung: 08.12.1997
Handelsregister: HRB 24904, Amtsgereicht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Organisation und Durchführung von öffentlichem
Personen-Nahverkehr (ÖPNV). Ziel des Unternehmens ist die wirtschaftliche Erstellung von ÖPNV -
Leistungen und eine bessere Kapazitätsauslastung der Gesellschaft. Die Gesellschaft kann alle
Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet
sind. Sie kann Zweigniederlassun
gen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen
Unternehmen beteiligen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es b esteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH 100,00%
Beteiligungen
Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH 0,61%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Dirmeier, Michael Mitglied 0 TEUR
Kalbfuss, Matthias Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
- 318 -
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 2.120 1.802 1.554
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 2.120 1.801 1.554
Finanzanlagen 1 1 1
Umlaufvermögen 1.166 1.226 1.177
Vorräte 67 29 28
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 671 709 398
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 428 488 751
Rechnungsabgrenzungsposten 1 1 1
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 16 0 0
Summe Aktiva 3.303 3.029 2.733
Passiva
Eigenkapital 0 193 411
Gezeichnetes Kapital 120 120 120
Kapitalrücklagen 2.500 2.500 2.500
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -2.636 -2.427 -2.209
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 16 0 0
Rückstellungen 1.694 1.525 1.300
Verbindlichkeiten 1.609 1.310 1.022
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 3.303 3.029 2.733
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 3.199 3.425 3.939
Umsatzerlöse 3.176 3.451 3.949
Bestandsveränderungen 23 -26 -9
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 438 388 495
Betriebsleistung 3.637 3.813 4.434
Betriebsaufwand -3.326 -3.460 -4.115
Materialaufwand -1.238 -1.347 -1.598
Personalaufwand -1.149 -1.258 -1.356
Abschreibungen -420 -337 -356
Sonstige betriebliche Aufwendungen -519 -518 -805
Betriebsergebnis 311 353 319
Finanzergebnis -159 -141 -99
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 2
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -160 -142 -101
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 153 212 220
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern -2 -2 -2
Jahresergebnis 150 209 218
- 319 -
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 10,7% 26,4%
Anlagenintensität 64,2% 59,5% 56,9%
Abschreibungsquote 19,8% 18,7% 22,9%
Investitionen (TEUR) 2 19 167
Investitionsquote 0,1% 1,1% 10,7%
Liquidität 3. Grades 35,3% 43,2% 50,7%
Eigenkapital (TEUR) 0 193 411
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 120 120 120
Eigenkapitalquote 0,0% 6,4% 15,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -257 -298 -289
Verschuldungsgrad - >1000% 564,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4,7% 6,1% 5,5%
Return on Investment (ROI) 4,6% 6,9% 8,0%
Eigenkapitalrentabilität - 108,2% 53,0%
Gesamtkapitalrentabilität 9,4% 11,6% 11,7%
Materialintensität 34,0% 35,3% 36,0%
Rohertrag (TEUR) 1.961 2.078 2.341
EBIT (TEUR) 311 353 319
EBITDA (TEUR) 731 690 675
ROCE 20,9% 23,8% 22,8%
Personal
Personalintensität 31,6% 33,0% 30,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 33 32 35
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 2 2
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 35 34 37
Frauenanteil Beschäftigte 5,7% 5,9% 5,4%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 18
Altersdurchschnitt Beschäftigte 48 51 51
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 37 37
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - nein
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 320 -
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Nahverkehr -Service GmbH erbringt seit Dezember 2010 Omnibusverkehrsleistungen im
Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) an der Bergstraße. Neben dem Hauptgeschäftsfeld
Personennahverkehr bietet die NVS auch Leistungen im Gelegenheitsverkehr an.
Zum Fahrplanwechsel 2014/2015 wurden Leistungen der Linien NB und K50/52 zusammengefasst.
Die Neukonzeption brachte die Linien K50, K51 und K52 hervor. Die NVS fährt nun diese drei Linien
im Auftrag der HEAG mobiBus. Dies führt zu einer Leistungssteigerung bei der NVS. Die Umsatzerlöse
stiegen um 498 TEUR gegenüber dem Vorjahr an. Ursächlich hierfür ist die Neukonzeption der Linien
K50/52 und die Übernahme eines umfangreichen Schienenersatzverkehrs im Rahmen der
Gleissanierung an der Heidelberger Landstraße in Darmstadt -Eberstadt. Der Anstieg der sonstigen
betrieblichen Erträge ist auf höhere Erträge aus Schadensfällen zurückzuführen. Trotz des gesunkenen
Dieselpreises steigt der Material- aufwand deutlich über das Vorjahresniveau, ausschlaggebend hierfür
sind die höheren Verkehrsleistungen. Der höhere Mitarbeiterstand und die planmäßigen
Tarifsteigerungen auf Basis des Tarifvertrages vom April 2014 sind ursächlich für die Entwicklung des
Personalaufwandes. Die höhere Investitionstätigkeit im Berichtsjahr führt e zu einem Anstieg der
Abschreibungen. Der Rückgang des Zinsaufwandes ist auf geringere Aufwendungen aus der Aufzinsung
der Drohverlustrückstellung sowie geringere Zinsaufwendungen für das Darlehen der Gesellschafterin,
HEAG mobilo GmbH, zurückzuführen. Vor Verrechnung mit dem Verlustvortrag schließt die NVS das
Geschäftsjahr 2015 mit einem Ergebnis in Höhe von 218 TEUR ab.
Die NVS investierte 167 TEUR in Sachanlagevermögen und hier im Wesentlichen in die Beschaffung
von Omnibussen. Das Anlagevermögen sank infolge der die Investitionen übersteigenden planmäßigen
Abschreibungen. Der Anstieg des Umlaufvermögens resultiert im Wesentlichen aus einem
stichtagsbezogenen höheren Bestand an Forderungen gegenüber der HEAG mobilo und einem höheren
Bestand an Flüssigen Mitteln. Auf der Passivseite ist ein Rückgang der Rückstellungen und der
Verbindlichkeiten zu verzeichnen. Ursächlich hierfür ist die planmäßige Teilauflösung der
Drohverlustrückstellung für das Linienbündel „Nördliche Bergstraße“ sowie bei den Verbindlichkeiten
die planmäßige Tilgung des zur Finanzierung von Omnibussen aufgenommenen Darlehens gegenüber
der Gesellschafterin, HEAG mobilo GmbH. Der Jahresüberschuss wurde mit dem bestehenden
Verlustvortrag aus dem Vorjahr verrechnet. Die NVS trennt sich zum 01.01.2016 vom Geschäftsfeld
Miet- und Gelegenheitsverkehr. Das Geschäftsfeld wird dann von der HEAG mobiBus übernommen. Die
Laufzeit des nach zähen Verhandlungen im April 2014 zwischen dem LHO und der Gewerkschaft
Ver.di geschlossenen Tarifvertrages endet am 31. März 2016. Mögliche Tarifsteigerungen wurden in
der Planung berücksichtigt. Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die NVS geringere Umsatz erlöse
aufgrund des Übergangs der Miet- und Gelegenheitsverkehrs zur HEAG mobiBus und einem geringeren
Volumen im Schienenersatzverkehr. Unter Berücksichtigung des erwarteten leichten
Dieselpreisanstieges sowie des zu erwartenden neuen Tarifabschluss im LHO sowie der
Neutralisierung des Ergebnisses für das Linienbündel „Nördliche Bergstraße“ durch die
Drohverlustrückstellung ist für das Jahr 2016 – bei einem Umsatzrückgang von 15,5 % - ein
Jahresüberschuss von 152 TEUR geplant. Die NVS beschäftigte 2015 im Durchschnitt 37 Mitarbeiter.
Die NVS ist insbesondere aufgrund der fortschreitenden Intensivierung des Wettbewerbs einer Vielzahl
von Risiken ausgesetzt, die in den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgeführt sind. Zur
frühzeitigen Erkennung, zur Bewert ung und zum konsequenten Umgang mit Risiken sind wirksame
Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiter entwickelt werden. Dabei werden -
unter Berücksichtigung definierter Risikokategorien – Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe
bewertet. Die eingeleiteten Maßnahmen werden auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Neben der
regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken Berichterstattungspflicht.
Die im Geschäftsjahr vorgenommenen Analysen haben keine bestands- gefährdenden Risiken
aufgezeigt. Jedoch bestehen Risiken, die das Unternehmen näher beobachtet, um Maßnahmen
einleiten zu können.
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 321 -
Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales
Klinikum Darmstadt GmbH
Beteiligungsgesellschaften der Klinikum Darmstadt GmbH, u.a.:
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Zweckverband Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Da.-Di.
Ziele im Geschäftsfeld
Innerhalb des Geschäftsfeldes Gesundheit leistet das Klinikum
Darmstadt als wachsender Gesundheitsdienstleister und als
Krankenhaus der Maximalversorgung einen herausgehobenen Bei-
trag zur medizinischen Versorgung der Menschen in Südhessen.
Daneben umfasst das Geschäftsfeld den Betrieb von Behinder-
tenwerkstätten, von Schwimmbädern sowie die Altenpflege.
Ziel des Geschäftsfelds ist es, die Krankenhausversorgung auf
hohem Niveau zu sichern und weiter auszubauen. Gleiches gilt für
die Altenpflege und die Behindertenwerkstätten.
Darüber hinaus
gilt es jedoch auch, Kosten zu senken und d amit die Wirtschaf t-
lichkeit zu verbessern . Ziel des Eigenbetriebs Werkstätten und
Wohneinrichtungen ist es, ein selbst bestimmtes und modernes
Leben von Menschen mit Behinderung zu organisieren und zu
ermöglichen.
Kooperationen
Das Geschäftsfeld Gesundheit unterhält zahlreiche Kooperationen,
u.a. zu der TU Darmstadt, der Evangelischen Fachhochschule
Darmstadt, sowie zu den Universitäten Frankfurt, Heidelberg und
Mannheim. Themenschwerpunkte sind u.a. „Haptische Sensoren“,
die gemeinsame Durchführung von Vorlesungen und Unters u-
chungen sowie die Bereitstellung des Angebots des praktischen
Jahres für Medizinstudenten (Akademisches Lehrkrankenhaus).
Auszeichnungen *
Marienhospital Darmstadt gGmbH
SSG Starkenburg Service GmbH
Klinikum Catering Service GmbH
Emilia Seniorenresidenz GmbH
Sanitätshaus am Klinikum GmbH
Medizinisches Versorgungszentrum am
Klinikum Darmstadt GmbH (MVZ)
Darmstädter gemeinnützige Kinderkliniken-
betriebs-GmbH
Gesundheits- und Pflegeberufe DA – GG
GmbH Bildungszentrum für Gesundheit
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Gesundheit & Soziales
- 322 -
- 323 -
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Anschrift: Dieburger Straße 31, 64287
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 40 20 sowie
mail@kinderkliniken.de sowie
http://www.kinderkliniken.de
Gründung: 16.07.1996
Handelsregister: HRB 6557, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Die Gesellschaft beteiligt sich an der Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Pflegepersonal. Die
Gesellschaft dient der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens. Gesellschaftszweck des
Unternehmens ist der Betrieb von medizinischen Fachabteilungen im Auftrag und im Namen der
Gesellschafter und unter Wahrung der bei den Gesellschaftern verbleibenden Versorgungsvert räge,
insbesondere die Zusammenfassung der pädiatrischen Fachabteilungen einschließlich
sozialpädiatrischer und Intensivbehandlung ohne operative Eingriffe an Kindern unter dem Namen
"Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret".
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH 50,00%
Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt 50,00%
Beteiligungen
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 25,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Lettgen, Dr. med. Bernhard Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 324 -
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 3.803 3.732 3.659
Immaterielle Vermögensgegenstände 4 3 1
Sachanlagen 1.658 1.543 1.415
Finanzanlagen 2.142 2.187 2.243
Umlaufvermögen 17.983 20.074 22.095
Vorräte 298 354 295
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.135 4.954 5.095
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 13.550 14.766 16.705
Rechnungsabgrenzungsposten 5 2 8
Summe Aktiva 21.791 23.809 25.763
Passiva
Eigenkapital 11.880 14.294 16.167
Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Kapitalrücklagen 102 102 102
Gewinnrücklage 9.325 11.365 14.166
Bilanzergebnis 2.428 2.801 1.873
Sonderposten 1.610 1.515 1.352
Rückstellungen 1.637 1.499 1.536
Verbindlichkeiten 6.663 6.501 6.708
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 21.791 23.809 25.763
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 22.894 24.524 25.612
Umsatzerlöse 23.082 24.471 25.667
Bestandsveränderungen -188 52 -54
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 1.311 1.444 1.854
Betriebsleistung 24.205 25.967 27.467
Betriebsaufwand -21.784 -23.608 -25.652
Materialaufwand -3.825 -4.130 -4.302
Personalaufwand -14.828 -16.144 -17.639
Abschreibungen -393 -428 -454
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.738 -2.905 -3.257
Betriebsergebnis 2.421 2.359 1.815
Finanzergebnis 91 62 72
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100 90 78
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9 -28 -5
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.512 2.421 1.887
Außerordentliches Ergebnis -80 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern -4 -7 -14
Jahresergebnis 2.428 2.414 1.873
- 325 -
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 312,4% 383,0% 441,8%
Anlagenintensität 17,5% 15,7% 14,2%
Abschreibungsquote 10,3% 11,5% 12,4%
Investitionen (TEUR) 431 313 331
Investitionsquote 11,3% 8,4% 9,0%
Liquidität 3. Grades 216,7% 250,9% 268,0%
Eigenkapital (TEUR) 11.880 14.294 16.167
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26 26 26
Eigenkapitalquote 54,5% 60,0% 62,8%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -686 -162 207
Verschuldungsgrad 79,9% 64,9% 58,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 10,6% 9,8% 7,3%
Return on Investment (ROI) 11,1% 10,1% 7,3%
Eigenkapitalrentabilität 20,4% 16,9% 11,6%
Gesamtkapitalrentabilität 11,2% 10,3% 7,3%
Materialintensität 15,8% 15,9% 15,7%
Rohertrag (TEUR) 19.069 20.393 21.310
EBIT (TEUR) 2.421 2.359 1.815
EBITDA (TEUR) 2.814 2.788 2.269
ROCE 12,3% 11,1% 7,9%
Personal
Personalintensität 61,3% 62,2% 64,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 21 24 24
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 121 139 143
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 142 163 167
Frauenanteil Beschäftigte 85,2% 85,3% 85,6%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 0 1
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 0 1
Frauenanteil Auszubildende 100,0% - 100,0%
Mitarbeiter in Teilzeit - - 110
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 42 -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 104 99 105
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 326 -
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs- GmbH, „Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin
Margaret“ ist für die Region Südhessen und darüber hinaus der einzige Anbieter von voll- und
teilstationären pädiatrischen, neonatologischen und kinder - und jungendpsychosoma tischen
Leistungen. Die pädiatrische und psychosomatische Versorgung erfolgt a uf dem Gelände der Stiftung
Alice-Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt in zwei Gebäuden, die in 2007 und 2011 in Betrieb
genommen wurden (Standort Stiftstraße). Die neonatologische Versorgung erfolgt auf dem Gelände
und den Gebäuden des Klinikum Darmstadt GmbH (Standort Grafenstraße). Mit der Fertigstellung des
2. Bau abschnitts am Standort Stiftstraße konnte ab dem 01.04.2011 der Kinderärztliche Notdienst
der niedergelassenen Kinderärzte Darmstadts in den Räumlichkeiten der Kinderkliniken in Betrieb
genommen werden.
Die Kinderkliniken betreiben zusätzlich gemeinsam mit weiteren Krankenhäusern eine
Krankenpflegeschule, in der unter anderem 40 Ausbildungsplätze für Gesundheits- und
Kinderkrankenpflegerinnen und –krankenpfleger vorhanden sind. Die weiteren K rankenhäuser sind das
Alice-Hospital Darm stadt, das Klinikum Darmstadt, die Kreisklinik Groß -Gerau und s eit 2015 das
AGAPLESION Elisabethenstift. Die gemeinsame Krankenpflegeschule firmiert unter dem Namen
„Gesundheits- und Pflegeberufe Darmstadt – Groß-Gerau GmbH, BZG Bildungszentrum für Gesundheit
Mathildenhöhe“. Die stationären und ambulanten Fallzahlen entwickelten sich von 32.538 in 2014 auf
30.652 in 2015. Die betrieblichen Erträge setzen sich zusammen aus den allgem einen
Krankenhausleistungen, am bulanten Leistungen und Wahlleistungen, die zusammen mit der
Veränderung des Bestands an un- fertigen Leistungen sowie den Materialaufwendungen einen
Rohertrag von 22.269 TEUR ergeben (Vorjahr: 21.067 TEUR). Das Geschäftsjahr 2015 schließt mit
einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.
87
3 TEUR (Vorjahr: 2.414 TEUR) ab.
Es werden kurz- und mittelfristig nicht benöt
igt
e Mittel zum größten Teil sicherheits- und zinsorientiert
in Tages- und Festgeldern sowie in verzinslichen Wertpapieren ohne Kursrisiko investiert. Die
Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Da die Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs- GmbH
nicht als eigenständiges Krankenhaus im Krankenhausplan aufgenommen ist, werden der Gesellschaft
vom Land Hessen unmittelbar keine Fördermittel zur Verfügung gestellt. Zur Finanzierung der
Investitionskosten werden der Gesell schaft anteilige pauschale Fördermittel durch die Gesellschafte r
zur Verfügung gestellt. Im Ge schäftsjahr 2015 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in
Höhe von 331 TEUR (Vorjahr: 313 TEUR) getätigt, wovon ein Betrag von 214 TEUR gefördert ist.
Die Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Ma
rga
ret müssen sich als Wirtschaftsbetrieb im
unternehmerischen Handeln und in den Chancen und Risiken im Wettbewerb am Gesund heitsmarkt
positionieren. Unmittelbare Risiken, die den Bestand der Darmstädter Kinderkliniken gefährden
könnten, bestehen derzeit nicht.
Die Geschäftsführung geht davon aus, dass in den Jahren 2016 und 2017 die Belegung weiterhin
gehalten wird und mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis gerechnet werden kann. Die Prüfung des
Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 ist zum Zeitpunkt der Fertigstellung des
Beteiligungsberichts noch nicht abgeschlossen, daher handelt es sich bei den dargestellten Werten der
Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung um vorläufige Angaben. Es wird mit der Er -teilung eines
uneingeschränkten Bestätigungsvermerks – wie in den Vorjahren – gerechnet. Für die Prüfung des
Jahresabschlusses 2015 wurde die Solidaris Revisions GmbH Wirtschaftsprüfung s- und
Steuerberatungsgesellschaft bestellt.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 327 -
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Anschrift: Schreberweg 2, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 97700 sowie
wfb@darmstadt.de sowie
http://www.darmstaedter-
werkstaetten.de
Gründung: 1968
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit ihren Behinderteneinrichtungen (Werkstatt für
geistig behinderte Menschen, Zweigwerkstatt für psychisch kranke Menschen "Werkstatt für
berufliche Rehabilitation", Wohneinrichtungen für geistig Behinderte "Kurt- Jahn-Anlage" mit
Außenwohngruppe und Betreutem Wohnen) ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im
Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Dieser Satzungszweck wird
verwirklicht insb. durch die Unterhaltung der Werkstätten für behinderte Menschen. Der Betrieb
wird als Eigenbetrieb entsprechend den Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der
Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und
Nebengeschäfte betreiben.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position Vergütung
Preisher, Martina Mitglied 65 TEUR
Bezüge der Betriebsleitung
Die Bezüge der Betriebsleitung beliefen sich in 2015 auf 65 TEUR.
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Akdeniz, Barbara Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Böck, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Busch, Gerhard Stadtrat Mitglied 0 TEUR
Egner, Inge Personalrätin Mitglied 0 TEUR
Eppich, Axel Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Gernhardt, Florian Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Mayer, Peter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR
Vorbach, Dr. med. Ernst Ullrich Mitglied 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR
Wieber, Gerd Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Mitglieder der Betriebskommission erhielten im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge.
- 328 -
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Bilanz (TEUR) 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 11.351 11.459 10.969
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 11.351 11.459 10.969
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 9.404 9.223 9.193
Vorräte 45 45 45
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.281 1.398 1.416
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 8.079 7.781 7.732
Rechnungsabgrenzungsposten 8 11 3
Summe Aktiva 20.762 20.693 20.166
Passiva
Eigenkapital 16.571 16.706 16.344
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklagen 11.893 11.893 11.893
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 3.678 3.813 3.451
Sonderposten 1.595 1.528 1.465
Rückstellungen 1.383 1.383 1.464
Verbindlichkeiten 1.213 1.077 892
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 20.762 20.693 20.166
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 8.511 8.594 8.950
Umsatzerlöse 8.511 8.594 8.950
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 412 368 392
Betriebsleistung 8.923 8.962 9.342
Betriebsaufwand -8.993 -9.226 -9.339
Materialaufwand -2.954 -3.019 -3.118
Personalaufwand -4.609 -4.793 -5.001
Abschreibungen -264 -273 -256
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.166 -1.141 -964
Betriebsergebnis -70 -264 3
Finanzergebnis 79 30 1
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 94 43 66
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15 -14 -65
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9 -234 5
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern -2 -2 -4
Jahresergebnis 7 -236 1
- 329 -
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Kennzahlen* im Überblick 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 146,0% 150,8% 153,9%
Anlagenintensität 54,7% 55,4% 54,4%
Abschreibungsquote 2,3% 2,4% 2,3%
Investitionen (TEUR) 76 109 42
Investitionsquote 0,7% 1,0% 0,4%
Liquidität 3. Grades 362,3% 488,3% 504,4%
Eigenkapital (TEUR) 16.571 16.706 16.344
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000
Eigenkapitalquote 79,8% 80,7% 81,1%
Bankverbindlichkeiten 0 570 534
Veränderung Verschuldung 232 -136 -184
Verschuldungsgrad 26,4% 25,0% 24,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,1% -2,7% 0,0%
Return on Investment (ROI) 0,0% -1,1% 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0% -1,4% 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,1% -1,1% 0,3%
Materialintensität 33,1% 33,7% 33,4%
Rohertrag (TEUR) 5.557 5.575 5.832
EBIT (TEUR) -70 -264 3
EBITDA (TEUR) 194 9 259
ROCE 0,1% -1,2% 0,3%
Personal
Personalintensität 51,7% 53,5% 53,5%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 37 38 38
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 71 73 80
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 108 111 118
Frauenanteil Beschäftigte 65,7% 65,8% 67,8%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 67
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 39
Altersdurchschnitt Beschäftigte 50 51 49
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 43 42
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 23,1% 23,1% 16,7%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 330 -
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Zweck und Aufgabe des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen (EDW) ist
die Betreuung von Menschen mit Behinderungen. Mit den drei Betriebsteilen: Werkstatt für Menschen
mit Behinderungen (WfbM 1), Werkstatt für berufliche Rehabilitation (WfbM 2) und dem Bereich
Wohnen ( Stationär („Kurt-Jahn -Anlage“), Ambulant (Betreutes Wohnen)) werden ausschließlich und
unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung verfolgt. Die Einnahmen für Betreuung
(Kostensatzerlöse) machen 90% der Umsatzerlöse aus.
Im Geschäftsjahr 2015 konnte die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 4% gesteigert
werden. Im Bereich der Werkstattgruppen wird der Umsatz überwiegend mit Dienstleistungen
(Aktenvernichtung, Konfektionierung, Sortierarbeiten etc.) erwirtschaftet. Die Werkstatterlöse sind
leicht unter dem Vorjahresniveau, es gab für die Beschäftigten in 2015 trotzdem eine akzeptable
Arbeitsauslastung. Der EDW erwirtschaftet in 2015 ein ausgeglichenes Jahresergebnis und somit
besser als geplant.
Größter Aufwandsfaktor sind die Pers onalkosten, die rund 55 % von der Gesamtleistung ausmachen.
Im Materialaufwand werden die Aufwendungen für die Betreuung der Menschen mit Behinde rungen
ausgewiesen. Ausschüttungen gibt es beim Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und
Wohneinrichtungen nicht. Die Jahresüberschüsse der Vorjahre verblieben beim EDW und wurden gem.
Beschluss der EDW -Betriebskommission, Magistrat und Stadtverordnetenversammlung der
Wissenschaftsstadt Darmstadt auf das jeweilige Folgejahr übertragen. Im Rahmen der
Geschäftstätigkeit wurden in 2015 weiterhin übliche Instandhaltungs - und Ersatzinvestitionen getätigt.
Für die Folgejahre ist als Großprojekt die Dezentralisierung der Wohneinrichtung „Kurt -Jahn-Anlage“
zu erwähnen. Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen finanziert sich aus
eigenen Mitteln/Ergebnissen. Noch vorhandene „Alt -Darlehen“ werden kontinuierlich getilgt, eine
Aufnahme von neuen Darlehen ist zurzeit weder notwendig noch vorgesehen.
Im Werkstattbereich könnten verstärkt Kunden/Firmen dazu übergehen, fachlich einfachere Arbeiten
wieder selbst zu erledigen. Es gilt hier also ein großes Spektrum an verschiedenen Arbeiten
anzubieten. In dem Kerngeschäft des EDW, der Betreuung und Förderung der Menschen mit
Behinderungen, ist zu befürchten, dass die so genannten Kostenträger (wie z.B.
Landeswohlfahrtsverband) die Mittel (Kostensätze) nicht in dem Maße erhöhen, oder sogar kürzen, wie
vergleichbar die Sachkosten und der Personalaufwand steigen.
Durch die verstärkte Nutzung von dienstlichen E -Bikes und Fahrrädern und dem ÖPNV tragen wir zu
einer umweltverträglicheren Arbeits- und Lebensweise bei. Ganz gezielt setzen wir das auch ein, um
bei unseren Klientinnen und Klienten eine Sensibilisierung für Umweltthemen und eine Bereitschaft für
die Veränderung von Lebensweisen zu erreichen. Wenn alte Fahrzeuge ersetzt werden müssen, achten
wir auf den Einsatz neuer e missionsarmer Modelle. Wir werben bei unseren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern für die Nutzung des Jobtickets. In Zeiten knapper werdender Mittel wird es eine
besondere Herausforderung sein, die einerseits höheren Anforderungen an die Betreuung und die
damit verbundene Notwendigkeit von (noch besser) qualifiziertem Personal in Einklang mit den
betriebswirtschaftlichen Voraussetzung zu bringen.
Die Jahresabschlussprüfung 2014 soll im Juni 2016 abgeschlossen werden. Die
Jahresabschlussprüfung 2015 wird letztmalig von Deloitte & Touche GmbH, Mannheim durchgeführt
und soll im Anschluss an den Jahresabschluss 2014 im Juni 2016 begonnen werden.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde abgegeben.
- 331 -
Emilia Seniorenresidenz GmbH
Anschrift: Emilstraße 1, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 5055 sowie http://emilia-
seniorenresidenz.de/startseite/
Gründung: 27.03.1995
Handelsregister: HRB 6379, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens sind die Errichtung und der Betrieb eines oder mehrere Altenheime,
insbesondere der Altenheime "Emilstraße" und "Lilienpalais", sowie alle hiermit zusammen -
hängenden Tätigkeiten.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH 100,00%
Beteiligungen
SSG Starkenburg Service GmbH 100,00%
Klinikum Catering Service GmbH 70,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
- 332 -
Emilia Seniorenresidenz GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 43 43 6.123
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 6.080
Finanzanlagen 43 43 43
Umlaufvermögen 808 737 2.451
Vorräte 0 0 13
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 586 553 908
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 222 183 1.529
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 17
Summe Aktiva 850 779 8.591
Passiva
Eigenkapital 828 765 3.135
Gezeichnetes Kapital 105 105 106
Kapitalrücklagen 0 0 2.903
Gewinnrücklage 720 720 720
Bilanzergebnis 3 -60 -594
Sonderposten 0 0 1.000
Rückstellungen 10 12 571
Verbindlichkeiten 13 2 3.871
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 14
Passive latente Steuern 0 0 0
Summe Passiva 850 779 8.591
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 0 0 7.173
Umsatzerlöse 0 0 7.173
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 6 1 459
Betriebsleistung 6 1 7.632
Betriebsaufwand -31 -64 -8.021
Materialaufwand 0 0 -2.521
Personalaufwand 0 0 -4.052
Abschreibungen 0 0 -307
Sonstige betriebliche Aufwendungen -31 -64 -1.142
Betriebsergebnis -25 -63 -390
Finanzergebnis 22 0 -145
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22 0 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -145
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3 -63 -534
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -3 -63 -534
- 333 -
Emilia Seniorenresidenz GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% 51,2%
Anlagenintensität 5,0% 5,5% 71,3%
Abschreibungsquote 0,0% 0,0% 5,0%
Investitionen (TEUR) 0 0 74
Investitionsquote 0,0% 0,0% 1,2%
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% 55,2%
Eigenkapital (TEUR) 828 765 3.135
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 105 105 106
Eigenkapitalquote 97,3% 98,2% 36,5%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -851 -11 3.869
Verschuldungsgrad 2,7% 1,8% 150,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - - -7,4%
Return on Investment (ROI) -0,4% -8,0% -6,2%
Eigenkapitalrentabilität -0,4% -8,2% -17,0%
Gesamtkapitalrentabilität -0,4% -8,0% -4,5%
Materialintensität 0,0% 0,0% 33,0%
Rohertrag (TEUR) 0 0 4.653
EBIT (TEUR) -25 -63 -390
EBITDA (TEUR) -25 -63 -82
ROCE -0,4% -8,2% -4,9%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 53,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 21
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 98
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 119
Frauenanteil Beschäftigte - - 82,4%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 3
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 6
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 9
Frauenanteil Auszubildende - - 66,7%
Mitarbeiter in Teilzeit - - 87
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 48
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - 48
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - 32
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 334 -
Emilia Seniorenresidenz GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Bis zum 31. Dezember 2014 beschränkte sich die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auf ihre
Funktion als Holdinggesellschaft. Bis zum 14. August firmierte die Gesellschaft unter Krankenhaus -
Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH. Unter diesem Datum wurde die neue Firma „Emilia
Seniorenresidenz GmbH“ im Handelsregister eingetragen.
Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01 .01.2015 hat die Gesellschaft die Alten - und Pflegeheime
„Emilstraße“ und „Lilienpalais“ als Gesamtheit im Wege der Ausgliederung als aufnehmender
Rechtsträger von ihrer alleinigen Gesellschafterin Klinikum Darmstadt GmbH übernommen. Das
gezeichnete Kapital wurde im Zusammenhang mit der Ausgliederung um 1.000 EUR erhöht.
Ausgliederung und Kapitalerhöhung wur den am 14. August im Handelsregister eingetragen. Im
Geschäftsjahr 2015 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 7.17 3 TEUR erzielt. Das Jahresergebnis beträgt
-534 T EUR. Im Berichtsjahr 2015 wurden Investitionen in Höhe von
74 TEUR getätigt. Durch die Übernahme de r Alten- und Pflegeheime „E milstraße“ und „Lilienpalais“
belief sich die Summe der Investitionen insgesamt auf 12.800 TEUR.
Die Gesellschaft trägt die für einen Betreiber von Alten- und Pflegeheimen die üblichen Risiken.
Operative Risiken der Leistungserbringung (Zufriedenheit der Bewohner und Angehörigen, Qualität,
Hygiene, Sicherheit) sind die Erreichung einer angemessenen Auslastung, das Risiko der nachteiligen
Preisentwicklung auf Beschaffungs- und Personalkosten auf der einen und Pflege - u nd
Investitionskostensätze auf der anderen Seite.
Die Emilia Seniorenresidenz GmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der
Gesellschaft und zukünftigen Generationen bewusst und orientiert sich dabei an den Leitlinien der
Muttergesellschaft, der Klinikum Darmstadt GmbH.
Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2016 bei steigender Auslastung und steigenden
Umsatzerlösen im mittleren einstelligen Prozentbereich ein leicht verbessertes Jahresergebnis.
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte &
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte
Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 335 -
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit
Anschrift: Dieburger Straße 31, 64287
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 402-40 50 sowie
arndt.blessing@alice-hospital.de
Gründung: 01.03.2008
Handelsregister: HRB 86658, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Die Gesellschaft dient der Förderung von Bildung und Erziehung und des öffentlichen
Gesundheitswesens. Gegenstand des Unternehmens ist die Aus- , Fort - und Weiterbildung von
Personen für Gesundheits- und Pflegeberufe zum Zweck der Sicherung von qualifiziertem Personal
für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Dazu dient
insbesondere die Zusammenführung der Krankenpflegeschulen der Kreisklinik Groß -Gerau GmbH,
der Klinikum Darmstadt GmbH, der Alice -Schwesternschaft vom Roten Kreuz Darmstadt e.V. in
Zusammenarbeit mit der Stiftung Alice -Hospital vom Roten Kreuz und der Darmst ädter
gemeinnützigen Kinderklinikenbetriebs-GmbH "Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret".
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Alice-Care gemeinnützige GmbH 25,00%
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 25,00%
Klinikum Darmstadt GmbH 25,00%
Kreisklinik Groß-Gerau GmbH 24,00%
AGAPLESION ELISABETHENSTIFT Medizinisches Versorgungszentrum
gemeinnützige GmbH
1,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Koch, Markus Mitglied k.A.
Niemeier, Anette Irmgard Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 336 -
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit
Bilanz (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 178 152 135
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 178 152 135
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 266 276 308
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 184 182 95
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 82 94 213
Rechnungsabgrenzungsposten 1 2 1
Summe Aktiva 445 429 444
Passiva
Eigenkapital 89 133 178
Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 35 39 83
Bilanzergebnis 4 43 46
Sonderposten 170 142 120
Rückstellungen 5 15 11
Verbindlichkeiten 181 140 134
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 445 429 444
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 453 504 553
Umsatzerlöse 453 504 553
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 40 32 27
Betriebsleistung 493 537 580
Betriebsaufwand -484 -493 -534
Materialaufwand -151 -132 -125
Personalaufwand -183 -228 -280
Abschreibungen -31 -31 -26
Sonstige betriebliche Aufwendungen -120 -102 -102
Betriebsergebnis 9 43 46
Finanzergebnis 0 0 0
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9 43 46
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 9 43 46
- 337 -
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 50,1% 87,3% 132,2%
Anlagenintensität 39,9% 35,4% 30,4%
Abschreibungsquote 17,2% 20,7% 19,2%
Investitionen (TEUR) 3 6 9
Investitionsquote 1,7% 3,6% 6,7%
Liquidität 3. Grades 143,3% 177,9% 211,9%
Eigenkapital (TEUR) 89 133 178
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 50 50 50
Eigenkapitalquote 20,0% 30,9% 40,1%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -110 -40 -6
Verschuldungsgrad 195,4% 146,4% 115,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,0% 8,6% 8,3%
Return on Investment (ROI) 2,1% 10,1% 10,3%
Eigenkapitalrentabilität 10,3% 32,8% 25,6%
Gesamtkapitalrentabilität 2,1% 10,1% 10,3%
Materialintensität 30,7% 24,7% 21,6%
Rohertrag (TEUR) 302 372 428
EBIT (TEUR) 9 43 46
EBITDA (TEUR) 40 75 72
Kostendeckungsgrad -101,9% -108,8% -108,6%
Personal
Personalintensität 37,1% 42,4% 48,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 3 3 3
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 5 8
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 8 8 11
Frauenanteil Beschäftigte 62,5% 62,5% 72,7%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 8
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43 44 -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 28 25
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 338 -
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Am 1. März 2008 erfolgte die Gründung der Gesundheits- und Pflegeberufe DA-GG GmbH
Bildungszentrum für Gesundheit – Mathildenhöhe durch die Kreisklinik Groß -Gerau GmbH und die
Alice-Care GmbH, ein Tochterunternehmen der Stiftung Alice -Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt
und der Alice-Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V.. In 2011 wurden die Klinikum Darmstadt GmbH
und die Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs- GmbH (eine Tochtergesellschaft der
Stiftung Alice -Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt und der Klinikum Darmstadt GmbH) als
Gesellschafter beteiligt. Im Jah r 2015 hat die Kreisklinik Groß -Gerau einen Anteil ihres
Gesellschaftsanteils an das AGAPLESION Elisabethenstift GmbH verkauft. Zum 31.12.2015 bestehen
folgende Beteiligungsverhältnisse: Alice -Care gGmbH 25 %, Kreisklinik Groß- Gerau GmbH 24 %,
Klinikum Darmstadt GmbH 25 %, Darmstädter gem. Kinderklinikenbetriebs- GmbH 25 % und
AGAPLESION Elisabethenstift GmbH 1 %.
Die Gesellschaft dient der Förderung von Bildung und Erziehung und des öffentlichen
Gesundheitswesens. Gegenstand des Unternehmens ist die Aus-, Fort- und Weiterbildung von
Personen für Gesundheits- und Pflegeberufe zum Zweck der Sicherung von qualifiziertem Personal für
Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Dazu dient
insbesondere die Zusammenführung der Krankenpflegeschulen der Kreisklinik Groß - Gerau GmbH, der
Klinikum Darmstadt GmbH, der Alice Schwesternschaft vom Roten Kreuz Darmstadt e.V. in
Zusammenarbeit mit der Stiftung Alice -Hospital vom Roten Kreuz und der Darmstädter
gemeinnützigen Kinderklinikenbetriebs-GmbH „Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret“.
Die jetzigen Räumlichkeiten in der Dieburger Straße wurden zum 1. Oktober 2010 bezogen. Im Jahr
2015 betrugen die Umsatzerlöse 5 53 TEUR (Vorjahr 5 04 TEUR). Der Materialaufwand sank von
132 TEUR in 2014 auf 125 TEUR in 2015. Investitionen wurden in Höhe von 9 TEUR getätigt. Das
Jahresergebnis liegt bei 46 TEUR (Vorjahr 43 TEUR).
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 ist zum Zeitpunkt der Fertigstellung
des Beteiligungsberichts noch nicht endgültig fertig gestellt, daher handelt es sich bei den
dargestellten Werten um vorläufige Angaben. Es wird mit der Erteilung eines uneingeschränkten
Bestätigungsvermerks gerechnet. Die Prüfung erfolgt durch die Solidaris Revisions- GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Freiburg / Breisgau.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange wendet.
- 339 -
Klinikum Catering Service GmbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 5000
Gründung: 05.10.2006
Handelsregister: HRB 85432, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen jeder Art, vorwiegend
gegenüber den Einrichtungen des Klinikums Darmstadt, der Stadt Darmstadt und ähnlich
zweckgerichteter Einrichtungen, insbesondere die Betriebsführung der Speiseversorgung gegenüber
Patienten, Bewohnern der Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern des Klinikums Darmstadt.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst - und Versorgungsleistungen für das
Klinikum Darmstadt – als einer Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens – geht, dient die
Gesellschaft der Deckung des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des
§ 121 HGO gegeben.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Emilia Seniorenresidenz GmbH 70,00%
Sodexo Cafeteria Services GmbH 30,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
- 340 -
Klinikum Catering Service GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 44 32 128
Immaterielle Vermögensgegenstände 1 0 6
Sachanlagen 44 32 122
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 849 756 833
Vorräte 79 45 28
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 653 470 459
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 117 241 346
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 5
Summe Aktiva 893 788 967
Passiva
Eigenkapital 222 277 335
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 197 252 310
Rückstellungen 72 86 88
Verbindlichkeiten 600 425 544
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 893 788 967
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 6.869 5.696 6.135
Umsatzerlöse 6.869 5.696 6.135
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 80 58 68
Betriebsleistung 6.949 5.755 6.203
Betriebsaufwand -6.961 -5.674 -6.135
Materialaufwand -4.137 -3.542 -3.891
Personalaufwand -2.171 -1.520 -1.692
Abschreibungen -12 -13 -14
Sonstige betriebliche Aufwendungen -642 -600 -538
Betriebsergebnis -12 80 68
Finanzergebnis 1 0 0
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -12 81 68
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -25 -11
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -12 56 57
- 341 -
Klinikum Catering Service GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 501,3% 867,7% 261,1%
Anlagenintensität 4,9% 4,1% 13,3%
Abschreibungsquote 26,9% 39,6% 11,1%
Investitionen (TEUR) 18 0 110
Investitionsquote 40,7% 1,3% 85,8%
Liquidität 3. Grades 126,4% 148,1% 131,9%
Eigenkapital (TEUR) 222 277 335
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25
Eigenkapitalquote 24,8% 35,2% 34,6%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -290 -174 119
Verschuldungsgrad 303,2% 184,1% 188,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -0,2% 1,0% 0,9%
Return on Investment (ROI) -1,3% 7,1% 5,9%
Eigenkapitalrentabilität -5,2% 20,1% 17,1%
Gesamtkapitalrentabilität -1,3% 7,1% 5,9%
Materialintensität 59,5% 61,5% 62,7%
Rohertrag (TEUR) 2.732 2.154 2.244
EBIT (TEUR) -12 80 68
EBITDA (TEUR) 0 93 82
ROCE -2,0% 11,7% 10,2%
Personal
Personalintensität 31,2% 26,4% 27,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 101 38 30
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 106 70 64
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 207 108 94
Frauenanteil Beschäftigte 51,2% 64,8% 68,1%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 2
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 2
Frauenanteil Auszubildende 0,0 % 0,0 % 0,0%
Mitarbeiter in Teilzeit - - 31
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 5
Altersdurchschnitt Beschäftigte 37 42 45
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 14 18
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 342 -
Klinikum Catering Service GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Am 05. Oktober 2006 erfolgte die Gründung der Klinikum Catering Service GmbH (KCS). Gegenstand
des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen jeder Art vorwiegend gegenüber den
Einrichtungen der Klinikum Darmstadt GmbH, der Stadt Darmstadt und ähnlich zweckgerichteter
Einrichtungen, insbesondere die Betriebsführung der Speisenversorgung gegenüber Patienten,
Bewohnern der Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern der Klinikum Darmstadt GmbH.
Gesellschafter sind die Emilia Seniorenresidenz GmbH (70%) und die Sodexo Services GmbH (30%).
Im Vorjahr wurde das Kapital zu 70 % von der Krankenhaus- Dienstleistungsgesellschaft Südhessen
mbH gehalten. Am 14. August 2015 ist diese Gesellschaft auf Emilia Seniorenresidenz GmbH
umfirmiert worden. Im Geschäftsjahr 2015 ergaben sich keine Änderungen in der Geschäftsführung.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden die Umsatzerlöse von 6.135 TEUR größtenteils aus dem
Dienstleistungsvertrag mit der Klinikum Darmstadt GmbH erzielt. Diese sind in die Erlöse durch die
vereinbarten Vergütungen je Beköstigungstag, den Kasinobetrieb, die Gästebewirtung sowie die
Bewirtschaftung des Kiosks zu unterteilen. Die Erhöhung der Erlöse gegenüber dem Vorjahr ergibt sich
im Wesentlichen durch die neu hinzu gekommene Verpflegungsversorgung des S t. Rochus
Krankenhauses, die Speiseversorgung von Flüchtlingen und die Umsätze der beiden neuen Cafés im
St. Rochus Krankenhaus und in der Medizinischen Klinik.
Die Kosten für Lebensmittel sind entsprechend den höheren Umsatzerlösen gestiegen und betragen
2.198 T EUR. Die Kosten für Leiharbeiter, die unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen
ausgewiesen werden, betragen 1.341 T EUR. Diese beinhalten insbesondere
Personalkostenerstattungen an die Klinikum Darmstadt GmbH. Die Zunahme der Aufwendungen für
bezogene Leistungen ist auf die höhere Leistungserbringung zurückzuführen. Die Erhöhung des
Personalaufwandes auf 1.692 T EUR ist im Wesentlichen durch die Verlagerung von gestelltem
Personal durch Anstellung als eigenes Personal entstanden. Weitere nennenswerte Aufwendungen sind
Mieten und Pachten in Höhe von 67 T EUR, Kosten für Instandhaltungen von 167 TEUR , Kosten für
Geschirr mit 96 T EUR sowie Kosten für sonstigen Wirtschaftsbedarf, Reinigungs- und
Desinfektionsmittel in Höhe von 180 T EUR. Im Geschäftsjahr 2015 wurden Investitionen in Höhe von
110 TEUR getätigt. Die Abschreibungen belaufen sich auf 14 TEUR.
Der Jahresüberschuss liegt mit 57 T EUR auf dem erwarteten Niveau. Da die Dienstleistungsverträge
weiterhin bestehen, rechnen wir für 2016 mit einem leicht positiven Ergebnis, ähnlich dem
Jahresergebnis für 2015. Aufgrund sinkender Sätze für Beköstigungstage werden lt. Wirtschaftsplan
für 2016 Umsatzerlöse und ein Jahresergebnis leicht unter dem Niveau von 2015 erwartet. Zusätzlich
wird durch die Überna hme der Speisenversorgung des Marienhospitals Darmstadt ab März 2016 das
Jahresergebnis positiv beeinflusst. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschluss des
Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. Insgesamt sieht die Geschäftsführ ung keine
bestandsgefährdenden Risiken.
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte &
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte
Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 343 -
Klinikum Darmstadt GmbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 0 sowie
http://www.klinikum-darmstadt.de
Gründung: zum 01.01.2009
Handelsregister: HRB 88278, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Unternehmensgegenstand ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere durch
die ambulante, teilstationäre und stationäre Versorgung der Bevölkerung durch den Betrieb von
Krankenhäusern sowie die Förderung der Altenhilfe, insbesondere durch den Betrieb von Heimen
und Einrichtungen der Altenhilfe, die ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege von alten
Menschen einschließlich deren sozialen und kulturellen Betreuung un
d das Angebot von
Wohngelegenheiten, vor allem des betreuten Wohnens. (…)
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Beteiligungen
Emilia Seniorenresidenz GmbH 100,00%
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 100,00%
Marienhospital Darmstadt gGmbH 90,00%
St. Rochus Krankenhaus gemeinnützige GmbH 90,00%
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 50,00%
Sanitätshaus am Klinikum GmbH 50,00%
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 25,00%
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 261 TEUR
Maurer, Clemens Mitglied 279 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 540 TEUR.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender 0 TEUR
Schmidt, Peter Stadtrat stv. Vorsitzender 0 TEUR
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Faust, Georg Mitglied 0 TEUR
Goldschmidt, Prof. Dr. Andreas Mitglied 0 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Lang, Werner Mitglied 0 TEUR
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Richter, Gabriele Mitglied 0 TEUR
Tesar, Marikka Mitglied 0 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied 0 TEUR
Wirth, Dr. Harald Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge.
- 344 -
Klinikum Darmstadt GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 154.349 149.838 163.888
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.423 2.821 2.469
Sachanlagen 151.374 146.554 141.240
Finanzanlagen 551 464 20.179
Umlaufvermögen 118.635 127.098 112.008
Vorräte 6.118 6.385 6.991
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 107.575 102.694 95.788
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 4.942 18.019 9.229
Ausgleichsposten nach dem KHG 0 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 327 637 2.118
Summe Aktiva 273.311 277.574 278.014
Passiva
Eigenkapital 45.182 38.353 38.597
Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 8.000
Kapitalrücklagen 72.495 71.031 75.081
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -35.312 -40.678 -44.484
Sonderposten 78.852 73.918 75.349
Rückstellungen 25.707 25.538 24.296
Verbindlichkeiten 123.519 139.715 139.755
Rechnungsabgrenzungsposten 51 50 17
Summe Passiva 273.311 277.574 278.014
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 151.412 162.506 161.257
Umsatzerlöse 151.614 162.473 160.725
Bestandsveränderungen -202 34 532
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 103.223 38.466 44.577
Betriebsleistung 254.636 200.972 205.834
Betriebsaufwand -271.091 -207.845 -209.593
Materialaufwand -58.150 -56.862 -56.840
Personalaufwand -110.001 -114.119 -113.112
Abschreibungen -11.438 -10.608 -10.126
Sonstige betriebliche Aufwendungen -91.502 -26.256 -29.515
Betriebsergebnis -16.455 -6.873 -3.759
Finanzergebnis -627 -922 -1.892
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 145
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21 22 39
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -800
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -648 -944 -1.276
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -17.082 -7.795 -5.651
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -77
Sonstige Steuern -355 116 -228
Jahresergebnis -17.438 -7.679 -5.956
- 345 -
Klinikum Darmstadt GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 44,0% 56,3% 54,2%
Anlagenintensität 56,5% 54,0% 58,9%
Abschreibungsquote 7,4% 7,1% 6,2%
Investitionen (TEUR) 11.641 7.143 30.844
Investitionsquote 7,5% 4,8% 18,8%
Liquidität 3. Grades 93,8% 106,6% 98,5%
Eigenkapital (TEUR) 45.182 38.353 38.597
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 8.000 8.000 8.000
Eigenkapitalquote 16,5% 13,8% 13,9%
Bankverbindlichkeiten 17.307 39.946 43.627
Veränderung Verschuldung 69.524 16.196 40
Verschuldungsgrad 250,8% 290,1% 286,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -11,5% -4,7% -3,7%
Return on Investment (ROI) -6,4% -2,8% -2,1%
Eigenkapitalrentabilität -38,6% -20,0% -15,4%
Gesamtkapitalrentabilität -6,1% -2,4% -1,7%
Materialintensität 22,8% 28,3% 27,6%
Rohertrag (TEUR) 93.262 105.644 104.417
EBIT (TEUR) -16.455 -6.873 -3.614
EBITDA (TEUR) -5.018 3.735 6.511
Kostendeckungsgrad -94,2% -97,1% -99,3%
Personal
Personalintensität 43,2% 56,8% 55,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 443 460 444
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1604 1640 1498
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2047 2100 1942
Frauenanteil Beschäftigte 78,4% 78,1% 77,1%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 38 37 23
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 118 126 82
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 156 163 105
Frauenanteil Auszubildende 75,6% 77,3% 78,1%
Mitarbeiter in Teilzeit - - 979
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 420
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45 43 43
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 50 50 55
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 16,7% 25,0% 25,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 346 -
Klinikum Darmstadt GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist in den Krankenhausplan des Landes Hessen aufgenommen. Mit
insgesamt 25 Fachabteilungen und Instituten (hier ist auch ein Medizini sches Versorgungszentrum
enthalten) zählt sie zu den Krankenhäusern der höchsten Versorgungsstufe. Des Weiteren ist die
Klinikum Darmstadt GmbH als Perinatalzentrum, als onkologisches Schwerpunktkrankenhaus und in
enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Heimdialyse als Dialysezentrum anerkannt. Darüber
hinaus besteht am Klinikum Darmstadt ein Institut für Notfallmedizin, das die ambulante notärztliche
Versorgung im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt sicherstellt.
Des Weiteren wird eine Krankenpflegeschule in Kooperation mit dem Bildungszentrum für Gesundheit
Mathildenhöhe betrieben. Die Klinikum Darmstadt GmbH hat mit Datum vom 28.07.2015 das
Altenheim Emilstraße und den Pflege - und Wohnbereich Lilienpalais mit wirtschaftlicher Wirkung zum
01.Januar 2015 an die Emilia Seniorenresidenz GmbH, Darmstadt, im Wege der Ausgliederung zur
Aufnahme übertragen. Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2015 übernahm die Klinikum
Darmstadt GmbH je 90% der Geschäftsanteile der Marienhospital gGmbH und der St. Rochus
Krankenhaus gGmbH Dieburg. Das Klinikum Darmstadt befindet sich in einem umfassenden
Restrukturierungsprozeß, mit dem in 2010 begonnen wurde und der kontinuierlich fortgeführt wurde.
Umfassende Maßnahmen wurden ergriffen, in deren Mittelpunkt die Realisierung des Zentralen
Neubaus in der Darmstädter Innenstadt und damit die Zusammenführung der beiden bestehenden
Klinik-Standorte steht.
Im Geschäftsjahr wurden in Summe 30.844 TEUR investiert. Die Bilanzsumme beträgt im
Geschäftsjahr 278.014 TEUR. Das Anlagevermögen hat sich auf 163.888 TEUR erhöht. Das
Umlaufvermögen weist einen Wert von 112.008 TEUR aus. Das Geschäftsjahr schließt mit einem
negativen Jahresergebnis in Höhe von 5.956 TEUR ab. Die Geschäftsführung sieht derzeit keine akut
bestandsgefährdende Risiken. Die Finanzierung der zukünftigen Investitionsprojekte wurde mit den
entsprechenden Gremien abgestimmt.
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft
und zukünftigen Generationen bewusst und hält daher eine eigene Abteilung für Klinikökologie und
Umweltschutz vor. Das Klinikum hat sich die Gewährleistung einer konstant hohen Qualität der
medizinischen Dienstleistung bei geringstmöglicher Umweltbelastung zum Ziel gesetzt und zu diesem
Zweck Umweltrichtlinien erlassen. Für das Jahr 2016 sind Umsatzerlöse in Höhe von 168,1 Mio . EUR
und ein Jahresergebnis von -4,7 Mio. EUR geplant.
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte &
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte
Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Die Entsprechenserklärung der Kl inikum
Darmstadt GmbH wird für das Geschäftsjahr 2015 nur von der Geschäftsführung der Gesellschaft
abgegeben, da der Aufsichtsrat der Abgabe der Entsprechenserklärung nicht mehr rechtzeitig
zustimmen konnte.
- 347 -
Marienhospital Darmstadt gGmbH
Anschrift: Martinspfad 72, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151-406-0 sowie
info@marienhospital-darmstadt.de
sowie http://www.marienhospital-
darmstadt.de/
Gründung: 11.05.2015
Handelsregister: HRB 94202, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke.
Zweck der Körperschaft ist die Förderung des
öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen
Gesundheitspflege, der Erziehung und Bildung sowie der Wohlfahrtspflege. Die Satzungszwecke
werden verwirklicht insbesondere durch die ambulante, teilstationäre und stationäre Versorgung der
Bevölkerung d urch den Betrieb von Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen sowie die Aus-,
Fort- und Weiterbildung von Personen für Gesundheits- und Pflegeberufe.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsv orsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH 90,00%
Kongregation der Schwestern zur göttlichen Vorsehung 10,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Beirat
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Geschäftsführer 0 TEUR
Maurer, Clemens Geschäftsführer 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft.
- 348 -
Marienhospital Darmstadt gGmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 18.605
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 76
Sachanlagen 0 0 18.529
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 0 0 2.804
Vorräte 0 0 174
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 2.416
Wertpapiere 0 0 20
Liquide Mittel 0 0 195
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 6
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0 1.625
Summe Aktiva 0 0 23.039
Passiva
Eigenkapital 0 0 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 25
Kapitalrücklagen 0 0 1.037
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 0 0 -2.687
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0 1.625
Sonderposten 0 0 11.665
Rückstellungen 0 0 1.677
Verbindlichkeiten 0 0 9.697
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 1
Summe Passiva 0 0 23.039
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 0 0 12.983
Umsatzerlöse 0 0 13.005
Bestandsveränderungen 0 0 -22
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 2.686
Betriebsleistung 0 0 15.669
Betriebsaufwand 0 0 -18.656
Materialaufwand 0 0 -4.133
Personalaufwand 0 0 -10.206
Abschreibungen 0 0 -1.524
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 0 -2.793
Betriebsergebnis 0 0 -2.986
Finanzergebnis 0 0 -55
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -55
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 0 -3.042
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 -8
Jahresergebnis 0 0 -3.049
- 349 -
Marienhospital Darmstadt gGmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 - - 4,9%
Anlagenintensität - - 80,8%
Abschreibungsquote - - 8,2%
Investitionen (TEUR) 0 0 591
Investitionsquote - - 3,2%
Liquidität 3. Grades - - 26,8%
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - 25
Eigenkapitalquote - - 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 905
Veränderung Verschuldung 0 0 9.697
Verschuldungsgrad - - 325,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - - -23,5%
Return on Investment (ROI) - - -13,2%
Eigenkapitalrentabilität - - <-1000%
Gesamtkapitalrentabilität - - -13,0%
Materialintensität - - 26,4%
Rohertrag (TEUR) 0 0 8.851
EBIT (TEUR) 0 0 -2.986
EBITDA (TEUR) 0 0 -1.462
Kostendeckungsgrad - - -84,2%
Personal
Personalintensität - - 65,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - 32
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 185
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - - 217
Frauenanteil Beschäftigte - - 85,3%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - - 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 115
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 65
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - 45
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - 47
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 350 -
Marienhospital Darmstadt gGmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Gesellschaft wurde mit Eintragung in das Handelsregister am 11. 05.2015 errichtet. Die
Gesellschaft übernahm mit Übertr agungsvertrag vom 12. Mai 2015 den Geschäftsbetrieb
Marienhospital Darmstadt von ihrem Gesellschafter Kongregation der Schwestern der Göttlichen
Vorsehung Prov inz Emmanuel von Ketteler, e.V. Nach dem Willen der Vertragsparteien wurde die
Übertragung mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2015 vorgenommen.
Mit Anteilskauf und Abtretungsvertrag vom 27. Mai 2015 erwarb die Klinikum Darmstadt GmbH 90 %
der Anteile an der Gesellschaft. Die Anteile gingen im September 2015 auf die Klinikum Darmstadt
GmbH übe r. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Im
Geschäftsjahr 2015 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 13.005 TEUR erzielt.
Das Jahresergebnis beträgt -3.049 TEUR. Im Berichtsjahr 2015 wurden Investitionen in Höhe von
591 TEUR getätigt. Die Gesellschaft unterliegt den üblichen Branchenrisiken. Die Marienhospital
Darmstadt gGmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und
zukünftigen Generationen bewusst und orientiert sich dabei an den Leitlinien der Muttergesellschaft,
der Klinikum Darmstadt GmbH. Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2016 bei steigender
Auslastung mit einer Zunahme der Umsatzerlöse im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Das
Jahresergebnis 2015 war durch Sondereffekte in Hö he von 1.353 TEUR beeinflusst. Ohne
Berücksichtigung dieser Sondereffekte rechnet die Gesellschaft mit einem leicht verbesserten
Jahresergebnis.
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte &
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte
Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 konnte bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben werden.
- 351 -
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH
Anschrift: Grafenstraße 13, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 0 sowie
http://www.klinikum-darmstadt.de
Gründung: 12.07.2012
Handelsregister: HRB 91386, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne von §
95 SGB V als fachübergreifend ärztlich geleitete Einrichtung, insbesondere zur Sicherstellung der
vertragsärztlichen ambulanten Versorgung sowie zur Ausübung der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten
unter Berücksichtigung ärztlichen Berufsrechtes, vertragsärztlicher Vorschriften und des
Grundsatzes der freien Arztwahl. Weitere Versorgungsformen stehen der Gesellschaft offen, soweit
sie rechtlich zulässig sind.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Mall, Prof. Dr. Gerhard Mitglied 0 TEUR
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
- 352 -
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 21 50 248
Immaterielle Vermögensgegenstände 20 49 39
Sachanlagen 0 1 209
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 1.132 1.035 691
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.027 847 552
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 105 188 138
Rechnungsabgrenzungsposten 0 2 1
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 100 150 297
Summe Aktiva 1.253 1.238 1.237
Passiva
Eigenkapital 0 0 0
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -125 -175 -322
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 100 150 297
Rückstellungen 16 13 13
Verbindlichkeiten 1.237 1.225 1.224
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 1.253 1.238 1.237
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 1.444 1.545 1.537
Umsatzerlöse 1.444 1.545 1.537
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 10 19 39
Betriebsleistung 1.455 1.564 1.576
Betriebsaufwand -1.583 -1.613 -1.722
Materialaufwand -388 -480 -587
Personalaufwand -669 -700 -697
Abschreibungen -5 -9 -25
Sonstige betriebliche Aufwendungen -520 -424 -413
Betriebsergebnis -129 -49 -146
Finanzergebnis 0 -1 -1
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -1 -1
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -129 -50 -147
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -1 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -129 -51 -146
- 353 -
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 0,0% 0,0%
Anlagenintensität 1,7% 4,0% 20,1%
Abschreibungsquote 24,8% 18,6% 10,0%
Investitionen (TEUR) 26 38 223
Investitionsquote 124,8% 76,3% 89,8%
Liquidität 3. Grades 90,4% 83,6% 55,8%
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 1.047 -12 -1
Verschuldungsgrad - - -
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -8,9% -3,3% -9,5%
Return on Investment (ROI) -10,3% -4,1% -11,8%
Eigenkapitalrentabilität - - -
Gesamtkapitalrentabilität -10,3% -4,0% -11,8%
Materialintensität 26,7% 30,7% 37,2%
Rohertrag (TEUR) 1.056 1.065 950
EBIT (TEUR) -129 -49 -146
EBITDA (TEUR) -123 -40 -121
ROCE -11,5% -4,2% -12,2%
Personal
Personalintensität 46,0% 44,8% 44,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 8 9 10
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 10 11 9
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 18 20 19
Frauenanteil Beschäftigte 55,6% 55,0% 47,4%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 19
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 6
Altersdurchschnitt Beschäftigte 50 52 51
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 35 37
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 354 -
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Gründung der Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH (MVZ) erfolgte
zum 28. August 2012. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Medizinischen
Versorgungszentrums im Sinne von § 95 SGB V als fachübergreifend ärztlich geleitete Einrichtung,
insbesondere zur Sicherstellung der vertragsärztlichen ambulanten Versorgung sowie zur Ausübung
der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten unter Berücksichtigung ärz tlichen Berufsrechtes,
vertragsärztlicher Vorschriften und des Grundsatzes der freien Arztwahl.
Die Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmst adt GmbH ist eine hundertprozen tige
Tochtergesellschaft der Klinikum Darmstadt GmbH, Darmstadt. Es wurde im Geschäftsjahr 2015 ein
Jahresfehlbetrag von 146 TEUR (Vorjahr : 51 TEUR) erzielt. Die Umsatzerlöse von 1.537 TEUR
(Vorjahr: 1.545 TEUR) resultieren in Höhe von 1.237 TEUR (Vorjahr 1.180 TEUR) aus der ambulanten
Versorgung von Patienten und in Höhe von 265 TEUR (Vorjahr: 365 TEUR) aus Konsiliarleistungen der
Ärzte der MVZ für die Klinikum Darmstadt GmbH.
Die Bilanzsumme beträgt 1.237 TEUR. Im Geschäftsjahr 2015 wurden Investitionen in Höhe von
223 TEUR (Vorjahr 38 TEUR) getätigt. Das Ergebnis der gewöh nlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich
nach Steuern auf - 147 TEUR (Vorjahr -50 TEUR). Aus Sicht der MVZ bestehen zurzeit keine
bedeutenden Marktrisiken. Insgesamt sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden
Risiken.
Die Geschäftsführung sieht die Chancen der Gesellschaft im derzeitigen Hausarzt - und Fach -
ärztemangel, weshalb die MVZ in Kooperation mit der Klinikum Darmstadt GmbH und nieder -
gelassenen Ärzten in sich geschlossene Versorgungsangebote schaffen kann. Die Medizinische
Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH ist sich der ökologischen Verantwortung
gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen Generationen bewusst und orientiert sich dabei an den
Leitlinien der Muttergesellschaft, der Klinikum Darmstadt GmbH.
Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet die Geschäftsführung aufgrund steigender Behandlungsfälle sowie
eines bereits erfolgten Zukaufs von 0,5 Kassensitzen mit Umsatzerlösen von
ca. 1.660 TEUR. Aufgrund steigender Personalaufwendungen und bezogener Leistungen wird für 2016
ein Jahresfehlbetrag von rd. 130 TEUR prognostiziert.
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte &
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte
Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Ge -
schäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 355 -
Sanitätshaus am Klinikum GmbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 0 sowie
http://www.klinikum-darmstadt.de
Gründung: 22.12.2011
Handelsregister: HRB 90841, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb eines Sanitätshauses im Fachärztezentrum am Klinikum
Darmstadt GmbH.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH 50,00%
Sanitätshaus Fritsch GmbH & Co. KG 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Fritsch, Björge Mitglied k.A.
Maurer, Clemens Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 356 -
Sanitätshaus am Klinikum GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 20 14 12
Immaterielle Vermögensgegenstände 5 2 0
Sachanlagen 15 13 12
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 296 239 222
Vorräte 117 103 92
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 179 133 115
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1 3 15
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 24 19 17
Summe Aktiva 340 272 252
Passiva
Eigenkapital 0 0 0
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -49 -44 -42
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 24 19 17
Rückstellungen 10 11 8
Verbindlichkeiten 330 261 244
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 340 272 252
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 571 569 485
Umsatzerlöse 544 570 491
Bestandsveränderungen 26 -1 -6
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 37 43 10
Betriebsleistung 608 612 494
Betriebsaufwand -606 -605 -490
Materialaufwand -195 -236 -170
Personalaufwand -216 -187 -170
Abschreibungen -5 -6 -5
Sonstige betriebliche Aufwendungen -190 -175 -146
Betriebsergebnis 2 8 4
Finanzergebnis -3 -3 -2
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 2
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4 -4 -4
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2 5 2
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -2 4 2
- 357 -
Sanitätshaus am Klinikum GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,9% 0,0% 0,0%
Anlagenintensität 5,9% 5,3% 5,0%
Abschreibungsquote 25,7% 40,4% 38,1%
Investitionen (TEUR) 12 0 k.A.
Investitionsquote 60,3% 1,1% -
Liquidität 3. Grades 87,2% 87,7% 88,3%
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 180 -69 -17
Verschuldungsgrad - - -
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -0,3% 0,8% 0,5%
Return on Investment (ROI) -0,5% 1,6% 0,9%
Eigenkapitalrentabilität - - -
Gesamtkapitalrentabilität 0,7% 3,2% 2,4%
Materialintensität 32,2% 38,6% 34,4%
Rohertrag (TEUR) 375 333 315
EBIT (TEUR) 2 8 4
EBITDA (TEUR) 7 13 9
ROCE 0,9% 4,3% 3,3%
Personal
Personalintensität 35,5% 30,6% 34,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 2 -
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 2 -
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe k.A. 4 k.A.
Frauenanteil Beschäftigte - 50,0% -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe k.A. k.A. k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 41 -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 47 -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 358 -
Sanitätshaus am Klinikum GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Das Sanitätshaus am Klinikum Darmstadt GmbH wurde am 22.12.2011 gegründet. Die Eintragung in
das Handelsregister erfolgte am 24.02.2012. Gegens tand des Unternehmens ist der Betrieb eines
Sanitätshauses im Fachärztezentrum am Klinikum Darmstadt GmbH. Gesellschafter sind die Klinikum
Darmstadt GmbH und das Sanitätshaus Fritsch GmbH & Co. KG zu jeweils 50%.
Die Umsatzerlöse betrugen in 2015 491 TEU R, in 2014 waren es 570 TEUR. Der Jahresüberschuss
beträgt 2 TEUR gegenüber 4 TEUR in 2014.
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 erfolgt durch die WPH Hofbauer & Maier GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft. Zum jetzigen Zeitpunkt sind der
Jahresabschluss und die Prüfung dieses Berichts noch nicht abgeschlossen.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 359 -
SOPHIA Hessen GmbH
Anschrift: Rheinstraße 67, 64295 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 780 500 sowie info@sophia-
hessen.de sowie http://www.sophia-
hessen.de
Gründung: 26.01.2009
Handelsregister: HRB 87720, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung, Organisation und Koordination von
Dienstleistungen im Bereich der sozialen Personenbetreuung und Hilfe im Alltag, insbesondere
auch unter der Wort-Bildmarke "SOPHIA", sowie Erbringung komplementärer Dienste im Bereich des
Wohnens im Bundesland Hessen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die dem
Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zwe ck auch andere Unternehmen
gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Volkers, Franz Mitglied 2,4 TEUR
Wagner, Daniela Mitglied 4,8 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2015 auf 7,2 TEUR.
- 360 -
SOPHIA Hessen GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 11 7 5
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 0 0
Sachanlagen 9 7 5
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 241 244 257
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 187 159 157
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 54 85 100
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 252 252 263
Passiva
Eigenkapital 25 25 25
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 15 15 16
Verbindlichkeiten 213 212 222
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 252 252 263
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 104 114 122
Umsatzerlöse 104 114 122
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 1 1 4
Betriebsleistung 105 115 126
Betriebsaufwand -241 -238 -237
Materialaufwand -25 -29 -33
Personalaufwand -115 -120 -122
Abschreibungen -26 -14 -9
Sonstige betriebliche Aufwendungen -74 -75 -73
Betriebsergebnis -136 -123 -111
Finanzergebnis -7 -7 -8
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7 -7 -8
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -144 -130 -119
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisübernahme 144 130 119
Jahresergebnis 0 0 0
- 361 -
SOPHIA Hessen GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 226,1% 356,5% 457,3%
Anlagenintensität 4,4% 2,8% 2,1%
Abschreibungsquote 235,5% 197,3% 159,4%
Investitionen (TEUR) 13 10 7
Investitionsquote 117,6% 142,6% 128,0%
Liquidität 3. Grades 105,9% 107,7% 108,0%
Eigenkapital (TEUR) 25 25 25
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25
Eigenkapitalquote 9,9% 9,9% 9,5%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 2 -1 10
Verschuldungsgrad 909,6% 906,7% 951,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -138,8% -114,9% -97,4%
Return on Investment (ROI) -57,0% -51,8% -45,2%
Eigenkapitalrentabilität -575,1% -521,9% -475,3%
Gesamtkapitalrentabilität -54,0% -48,9% -42,3%
Materialintensität 24,1% 25,4% 26,5%
Rohertrag (TEUR) 78 84 89
EBIT (TEUR) -136 -123 -111
EBITDA (TEUR) -110 -109 -103
ROCE -58,9% -53,1% -48,0%
Personal
Personalintensität 110,1% 104,2% 97,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 3 3
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 4 4
Frauenanteil Beschäftigte 75,0% 75,0% 75,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47 47 -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 30 30
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 362 -
SOPHIA Hessen GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die SOPHIA Hessen GmbH wurde am 26.01.2009 g egründet und bietet seit dem 1.06.2009
Dienstleistungen im Bereich der sozialen Personenbetreuung mit Hilfe eines modernen und
innovativen Betreuungskonzepts „Hausnotruf“ an. Die SOPHIA Hessen GmbH ist Franchisenehmer der
SOPHIA living network GmbH als Nachfolgerin der SOPHIA Holding GmbH, Bamberg, die bundesweit
Lizenzen vergibt. Die SOPHIA Hessen GmbH ist berechtigt, Teilnehmerverträge und
Unterfranchiseverträge in ganz Hessen abzuschließen.
Die bauverein AG ist seit 01.01.2012 alleinige Gesellschafterin. Seit 2009 besteht zwischen ihr u nd
der SOPHIA Hessen GmbH ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit einer Grundlaufzeit
bis 31.12.2013. Die Laufzeit verlängerte sich nunmehr um ein weiteres Jahr bis 31.12.2016. Die
SOPHIA Hessen GmbH hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Ergebnis vor Verlustübernahme von -
119 TEUR (im Vorjahr -131 TEUR) abgeschlossen. D er Rohertrag konnte gegenüber dem Vorjahr um
5 TEUR auf 89 TEUR gesteigert werden. Dabei ist die Betriebsleistung um 11 TEUR auf 126 TEUR
gestiegen. Der Betriebsaufwand verringert e sich um 1 TEUR auf 237 TEUR. Die Bilanzsumme ist
gegenüber dem Vorjahr um 11 TEUR auf 263 TEUR angestiegen. Das Anlagevermögen beträgt
vermindert um die planmäßigen Abschreibungen 5 TEUR zum 31.12.2015. Die Investitionen in das
Sachanlagevermögen betruge n im Geschäftsjahr 7 TEUR. Der Anteil des Anlagevermögens an der
Bilanzsumme beläuft sich auf 2,1 % (im Vorjahr 2,8 %). Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber
dem Vorjahr um 13 TEUR auf 257 TEUR erhöht.
Das von der Gesellschafterin eingebrachte Eigenkapital wird zur Finanzierung der Gesellschaft
herangezogen. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr um 0,4 % auf 9,5 % gesunken. Durch
einen Darlehensvertrag mit dem Mutterunternehmen bauverein AG ist die Liquidität des
Unternehmens ausreichend gesichert. Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses,
der Veränderung der Rückstellungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf
-109 TEUR (im Vorjahr -116 TEUR). Die SOPHIA Hessen GmbH erwirtschaftet ihre Erträge aus den
sogenannten Teilnehmerbeiträgen, d.h. durch Einnahmen aus dem direkten Vertrieb ihrer Produkte
sowie durch Vergabe von Subfranchiselizenzen. Zum 31.12.2015 waren insgesamt 350 Teilnehmer
(im Vorjahr 297 Teilnehmer) an das SOPHIA-System angeschlossen. Die Anzahl der Teilnehmer konnte
somit um 17,8 % gesteigert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam erneut kein Abschluss eines
Subfranchisevertrages mit dem Einstieg eines weiteren Wohnungsunternehmens zustande. Von
weiteren Abschlüssen von Franchise- Verträgen mit anderen Wohnungsunternehmen wird kurzfristig
nicht ausgegangen, da das Franchise-Konzept bundesweit immer weniger Akzeptanz erfährt.
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die SOPHIA Hessen GmbH aufgrund von höheren
Teilnehmerzahlen steigende Umsatzerlöse auf rd. 142 TEUR. In diesem Zusammenhang wird mit einer
leichten Verminderung des Ergebnisses vor Verlustübernahme in 2016 gerechnet.
Die Gesellschaft hat ein zukunftsfähiges Produkt, d as sich an dem zukünftigen Nachfrageverhalten der
„jungen Senioren“ orientiert. Während sich die Generation der heute über 80jährigen weit weniger mit
modernen Kommunikationsmitteln beschäftigt hat, wird die nächste Generation stetig höhere
Ansprüche an eine moderne Kommunikation im Zeitraum der Pfleg ebedürftigkeit stellen. Es wird ein
Nachfrageanstieg der kommenden Generation der über 80jährigen erwartet, so dass mittelfristig auch
Kooperationen mit kleineren Wohnungsgesellschaften in Hessen möglich werden. Der Beherrschungs-
und Gewinnabführungsvertrag mit de r bauverein AG kann nunmehr zum 31.12.2016 gekündigt
werden. Eine Kündigung seitens der bauverein AG als Gesellschafter wäre bestandsgefährdend für die
Gesellschaft. Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine mögliche Kündigung.
Die Prüfung des Jahresabschlu sses zum 31.12.2015 der SOPHIA Hessen GmbH durch die Deloitte &
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 363 -
SSG Starkenburg Service GmbH
Anschrift: Grafenstr. 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 5055
Gründung: 08.08.2001
Handelsregister: HRB 8296, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für das
Klinikum Darmstadt, die Stadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen. Die Serviceleistungen
können allgemeine Dienstleistungen, Versorgungsleistungen und medizinisch -technische Leistungen
sowie die Führung der Wirtschafts- und Versorgungsbereiche des Klinikums Darmstadt im Namen,
nach Anweisung und für Rechnung des Klinikums Darmstadt umfassen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst - u. Versorgungsleistungen für das
Klinikum Darmstadt als Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens geht, dient die
Gesellschaft der Deckung des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des
§ 121 HGO gegeben.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Emilia Seniorenresidenz GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
- 364 -
SSG Starkenburg Service GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 196 263 340
Immaterielle Vermögensgegenstände 11 8 4
Sachanlagen 185 255 336
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 6.626 4.088 1.923
Vorräte 80 95 76
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5.997 157 276
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 550 3.836 1.570
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 1
Summe Aktiva 6.823 4.351 2.264
Passiva
Eigenkapital 720 841 849
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 695 816 824
Rückstellungen 1.140 574 518
Verbindlichkeiten 4.963 2.937 896
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuern 0 0 0
Summe Passiva 6.823 4.351 2.264
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 19.887 11.411 11.232
Umsatzerlöse 19.887 11.411 11.232
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 986 34 13
Betriebsleistung 20.873 11.445 11.245
Betriebsaufwand -21.012 -11.321 -11.233
Materialaufwand -14.878 -5.283 -5.159
Personalaufwand -5.345 -5.328 -5.539
Abschreibungen -26 -43 -58
Sonstige betriebliche Aufwendungen -763 -666 -477
Betriebsergebnis -139 124 12
Finanzergebnis 0 3 1
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 3 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -139 127 12
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7 -4 -4
Sonstige Steuern -1 -1 0
Jahresergebnis -132 121 8
- 365 -
SSG Starkenburg Service GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 366,9% 319,8% 249,7%
Anlagenintensität 2,9% 6,0% 15,0%
Abschreibungsquote 13,0% 16,5% 17,0%
Investitionen (TEUR) 171 110 135
Investitionsquote 87,2% 41,8% 39,7%
Liquidität 3. Grades 108,6% 116,5% 135,9%
Eigenkapital (TEUR) 720 841 849
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25
Eigenkapitalquote 10,5% 19,3% 37,5%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 2.643 -2.026 -2.040
Verschuldungsgrad 848,0% 417,5% 166,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -0,7% 1,1% 0,1%
Return on Investment (ROI) -1,9% 2,8% 0,4%
Eigenkapitalrentabilität -18,4% 14,4% 1,0%
Gesamtkapitalrentabilität -1,9% 2,8% 0,4%
Materialintensität 71,3% 46,2% 45,9%
Rohertrag (TEUR) 5.009 6.128 6.073
EBIT (TEUR) -139 124 12
EBITDA (TEUR) -113 167 70
ROCE -2,6% 3,3% 0,6%
Personal
Personalintensität 25,6% 46,6% 49,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 81 101 107
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 145 151 156
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 226 252 263
Frauenanteil Beschäftigte 64,2% 59,9% 59,3%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 1 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 3 2 k.A.
Frauenanteil Auszubildende 66,7% 50,0% -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 127
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 62
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43 43 44
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 23 21 21
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 366 -
SSG Starkenburg Service GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Gründung der SSG Starkenburg Service GmbH – nachfolgend „SSG“ genannt - erfolgte zum
8.08.2001. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für
das Klinikum Darmstadt, die Stadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen, wobei diese
Serviceleistungen allgemeine Dienstleistungen, Versorgungsleistungen, medizinisch -technische und
betriebstechnische Leistungen sowie auch die Führung von Wirtschafts- und Versorgungsbereichen
umfassen können. Die SSG Starkenburg Service GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft
der Emilia Seniorenresidenz GmbH (ehemals Krankenhaus- Dienstleistungsgesellschaft Südhessen
mbH), Darmstadt. Die Krankenhaus- Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH wurde am
14.08.2015 auf Emilia Seniorenresidenz GmbH umfirmiert. Im Geschäftsjahr 2015 ergaben sich keine
Änderungen in der Geschäftsführung.
Die Umsatzerlöse der SSG sind im Gesch äftsjahr auf 11.232 TEUR gesunken und liegen somit leicht
unter Vorjahresniveau. Der Rückgang der Umsätze resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung
des Leistungsumfangs. Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt
5.539 TEUR erhöht. Dies ist im Wesentlichen durch die Erhöhung der Anzahl von Beschäftigten
begründet. Als größte Aufwandsposition nach den Personalkosten sind Aufwendungen für bezogene
Leistungen angefallen, die sich auf 4.909 TEUR verringert haben. Diese beinhalten insbesondere
Personalkostenweiterbelastungen der Klinikum Darmstadt GmbH. Die Materialaufwendungen für Roh -,
Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich auf 250 TEUR vermindert, dafür sind die bezogenen Leistungen
auf 531 TEUR gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf 477 TEUR wegen
geringerer Verwaltungskostenumlagen von der Klinikum Darmstadt GmbH gesunken.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden Investitionen in Höhe von 135 getätigt. Die Abschreibungen belaufen
sich auf 58 TEUR. Der Jahresüberschuss liegt mit 8 TEUR unter dem erwarteten Ergebnis. Wesentliche
Ursache der Ergebnisverschlechterung gegenüber dem Vorjahr ist der Rückgang der Erlöse, die auch
unter den erwarteten Umsätzen geblieben sind. Außerdem ist das positive Jahr esergebnis wegen
höherer Personalaufwendungen geringer als erwartet ausgefallen. Die SSG wird weiterhin
hauptsächlich ihre Dienstleistungen für die Klinikum Darmstadt Gruppe erbringen. Durch die
Vergrößerung der Klinikum Darmstadt Gruppe um das Marienhospital und das St. Rochus
Krankenhaus wird eine zusätzliche positive Ergebnisentwicklung erwartet. Darüber hinaus ist eine
Umsatzsteigerung mit Dienstleistungen für andere Unternehmen geplant. Die Erbringung der
Dienstleistungen für andere Unternehmen soll we iter ausgebaut werden. Wir rechnen, bei
voraussichtlich höherem Preis- und Mengenniveau, für das Jahr 2016 mit einem leichten Anstieg der
Umsatzerlöse und einem leicht besserem Jahresergebnis gegenüber 2015. Vorgänge von besonderer
Bedeutung, die nach dem Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. Insgesamt
sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken.
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte &
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte
Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 367 -
Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi
Anschrift: Niersteiner Straße 3, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 3309-0 sowie
http://www.gesundheitsamt-dadi.de
Gründung: 01.01.1950
Handelsregister: keine Eintragung
Darstellung Unternehmenszweck
Die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt- Dieburg haben für ihre Gebiete einen
Zweckverband für ein gemeinsames Gesundheitsamt gebildet. Er hat die Aufgaben des öffentlichen
Gesundheitsdienstes zu erfüllen und dessen Kosten zu tragen. Der Verband führt den Namen
"Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg". Er ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und berechtigt, Beamte hauptamtlich
anzustellen. Sitz des Verbandes ist Darmstadt.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Zweckverbandsvorstand
Verbandsversammlung
Zweckverbandsvorstand
Name, Vorname Position Vergütung
Reißer, Rafael Vorsitzender -
Lück, Rosemarie stv. Vorsitzende -
Gantzert, Ludwig Mitglied -
Göbel, Dr. Matthias Mitglied -
Kins, Wilhelm Mitglied -
Mayer, Peter Mitglied -
Bezüge des Zweckverbandsvorstandes
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstandes erhielten im Geschäftsjahr eine
Aufwandsentschädigung. Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
Verbandsversammlung
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Yilmaz, Fatma Stadtverordnete Vorsitzende -
Keil, Marita Kreistagsabgeordnete stv. Vorsitzende -
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied -
Coutandin, Gabriele Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Dahms, Angelika Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Duda-Staniczek, Wolfgang Mitglied -
Fricke, Thorsten Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Heilmann, Sabine Stadtverordnete Mitglied -
Krämer, Christiane Mitglied -
Krenzke, Manuel Stadtverodneter Mitglied -
Krist, Aron Mitglied -
Pauker-Buß, Gabriele Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Schäfer-Baab, Renate Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Schmitt, Dorothee Stadtverordnete Mitglied -
Schüßler, Ellen Stadtverordnete Mitglied -
Stetter, Waldemar Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Bezüge der Verbandsversammlung
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung.
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
- 368 -
Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi
Bilanz (TEUR) vorl. 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 0
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 0 0 0
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 0 0 0
Passiva
Eigenkapital 0 0 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 0 0 0
Verbindlichkeiten 0 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) vorl. 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 584 605 666
Umsatzerlöse 584 605 666
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 309 359 387
Betriebsleistung 893 963 1.053
Betriebsaufwand -4.418 -4.313 -4.074
Materialaufwand -540 -478 -307
Personalaufwand -3.642 -3.614 -3.527
Abschreibungen -51 -92 -103
Sonstige betriebliche Aufwendungen -185 -129 -137
Betriebsergebnis -3.525 -3.350 -3.021
Finanzergebnis -42 -40 -39
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -43 -40 -39
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.567 -3.390 -3.059
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisübernahme 3.356 3.293 3.286
Jahresergebnis -211 -97 227
- 369 -
Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi
Kennzahlen* im Überblick vorl. 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 - - -
Anlagenintensität - - -
Abschreibungsquote - - -
Investitionen (TEUR) 7 22 101
Investitionsquote - - -
Liquidität 3. Grades - - -
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - -
Eigenkapitalquote - - -
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 0 0 0
Verschuldungsgrad - - -
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -610,5% -560,7% -459,2%
Return on Investment (ROI) - - -
Eigenkapitalrentabilität - - -
Gesamtkapitalrentabilität - - -
Materialintensität 60,4% 49,6% 29,1%
Rohertrag (TEUR) 44 127 359
EBIT (TEUR) -3.525 -3.350 -3.021
EBITDA (TEUR) -3.473 -3.258 -2.917
Kostendeckungsgrad -20,4% -22,6% -26,1%
Personal
Personalintensität 407,6% 375,2% 334,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 16 15 18
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 54 55 54
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 70 70 72
Frauenanteil Beschäftigte 77,1% 78,6% 75,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 40
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 33
Altersdurchschnitt Beschäftigte 53 53 52
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 52 49
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 25,0% 16,7% 16,7%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 62,5% 62,5% 62,5%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 370 -
Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Aufgabe des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt
und des Landkreises Darmstadt- Dieburg“ besteht in der Erfüllung des öffentlichen
Gesundheitsdienstes. Hierzu zählen die Förderung und der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung.
Grundlage für das Handeln des öffentlichen Gesundheitsdienstes ist das Hessische Gesetz für den
öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD). Hierin werden die Aufgaben exakt umrissen. Mitglied bzw.
Gewährsträger des Zweckverbandes sind die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis
Darmstadt-Dieburg. Der Jahresabschluss des Gesundheitsamtes für 2015 liegt zum Zeitpunkt der
Fertigstellung des Beteiligungsberichtes noch nicht in der Endfassung vor, daher handelt es sich bei
den aufgeführten Daten des Geschäftsjahres 2015 um vorläufige Jahresabschlusszahlen. Die
aufgeführten Daten der Geschäftsjahre 2013 und 2014 wurden bisher noch nicht geprüft. Die
Bilanzdaten für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 konnten ebenfalls noch nicht konkretisiert werden.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 konnte das Gesundheitsamt einen Jahresüberschuss in Höhe von
227 TEUR erzielen. Dies ist hauptsächlich in einem Rückgang bei den Personalaufwendungen
begründet. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 387 TEUR sind hauptsächlich durch die
Zusatzleistungen geprägt, die das Gesundheitsamt von den Verbandsmitgliedern für die
Aufrechterhaltung des Angebots der AIDS -Beratung sowie der sozialpsychiatrischen Beratung und
Koordination erhält. Diese Leistungsangebote wurden im Rahmen von zeitlich begrenzten Projekten
des Landes Hessen und des Bundes ins Leben gerufen. Um die nach Auslaufen der Projekte bereits
etablierten und stark genutzten Angebote nicht einstellen zu müssen, beschlossen die
Verbandsmitglieder durch zusätzliche Zuwendungen, die weitere Existenz der Dienstleistungen zu
sichern. Bei den Aufwendungen für Fremdinstandhaltung und für bezogene Leistungen in Höhe von
307 TEUR handelt es sich mit 13,6 % um Restzahlungen und Auszahlung des Sicherungseinbehalts
für die Sanierung der sanitären Anlagen und Leitungen im Gesundheitsamt. Die Kosten für die
Unterhaltsreinigung haben einen Anteil von 16,7 %, die Absonderungskosten, sowie die Aufwendungen
für Honorare an externe Sprachexperten, Ärzte und die Ernährungsberaterin haben einen Anteil von
14,0 % und für Laborleistungen wurden 7,5 % aufgewendet. Für Büromaterial und –ausstattung, sowie
Geschäftsbedarf wurden 14,6 %, für Instandhaltung des Gebäudes un d der Außenanlagen wurden
4,6 % ausgegeben und die Energiekosten betrugen 13,4 %. Die restlichen 15,6 % entfielen auf weitere
kleinere Positionen, die nicht weiter ins Gewicht fallen.
Bei der Position „Ergebnisübernahme“ in Höhe von 3.286 TEUR handelt es sich allein um die durch
die beiden Zweckverbandsmitglieder an das Gesundheitsamt geleistete Verbandsumlage. Der Anteil
der Wissenschaftsstadt Darmstadt beträgt 1.131 TEUR. Im Berichtszeitraum ist seit der Einführung
der Doppik als bestandsgefährdendes Risiko die Auflösung von Rückstellungen zu nennen, die
mittelbar zu einer Verringerung des Finanzmittelbestandes führt. Dies war allein in 2015 ein Betrag in
Höhe von 33 TEUR. Nachdem bereits für das Geschäftsjahr 2014 die Gesamtumlage der
Verbandsmitglieder Wissenschaftsstadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt -Dieburg um 63 TEUR
gesenkt wurde, konnte diese für das Geschäftsjahr 2015 nochmals um weitere 7 TEUR gesenkt
werden, trotz Tarifsteigerungen in Höhe von insgesamt 5,4 % in den Jahren 2014 und 2015.
Die Prüfung des Jahresabschlusses des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das
Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt- Dieburg“ für das Jahr 2015
wird von dem Revisionsamt des Landkreises Darmstadt- Dieburg, nach Prüfung der Haushalts jahre
2010 bis 2014, durchgeführt. Der erste doppische Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009, wurde
in 2016 abschließend geprüft, so dass die weiteren Abschlüsse nun nachgeholt werden sollen.
Auch wenn die Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Mehrheits beteiligung an dem Zweckver band hat,
wird dennoch der Darmstädter Beteiligungskodex angewendet. Der Darmstädter Beteiligungskodex
wird angewendet. Die Entsprechenserklärung für das Geschäfts- jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung
des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 371 -
Auszeichnungen *
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Centralstation Veranstaltungs-GmbH
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Märkte)
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt Rhein Main GmbH
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Kulturregion Frankfurt Rhein Main GmbH
Staatstheater (über den städtischen Haushalt) bezuschusst:
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen
Im Forschungsprojekt inDAgo - einem Zusammenschluss von
Darmstadt Marketing, HEAG mobilo, Fraunhofer IGD, TU Dar m-
stadt, User Interface Design GmbH und traffic information
mangament GmbH, wurde eine intelligente Verknüpfung verschie-
dener Techniken und Funktionen erforscht, um älteren Menschen
im Alltag zu helfen, damit sie möglichst lange mobil sein können.
Ziele im Geschäftsfeld
Ziel dieses Geschäftsfelds ist, die kulturelle Vielfalt in Darm stadt
zu erhalten, nach Möglichkeit weiter auszubauen und diese den
Bürgerinnen und Bürgern zu kostengünstigen Preisen anzubieten.
Insgesamt werden die Entwicklung der aktuellen Strukturen hin zu
einem übergreifenden Kulturmanagement sowie die Verankerung
eines Kulturmarketingkonzeptes angestrebt.
Die Kulturinstitute betreiben auch weiterhin Kulturförderung in
Form von Zuschüssen an öffentlich -rechtliche und privatrechtliche
Einrichtungen. Das Angebot von Märkten, Messen und sonstigen
Veranstaltungen wird um geeignete Veranstaltungen erweitert.
Die Wissenschaftsstadt D armstadt Marketing GmbH schärft das
Profil Darmstadts in Zusammenarbeit mit Darmstädter Unterne h-
men sowie wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen als
Wissenschafts- und Jugendstilstadt und etabliert sie als beliebtes
Ausflugsziel über die Grenzen Hessens hinaus.
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Kultur & Freizeit
- 372 -
- 373 -
Centralstation Veranstaltungs-GmbH
Anschrift: Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 7809 900 sowie
info@centralstation-darmstadt.de
sowie http://www.centralstation-
darmstadt.de/
Gründung: 01.01.2014
Handelsregister: HRB 93116, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung von Kultur und Kunst in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Gesellschaft erfüllt ihren Zweck mit der Durchführung von
Konzert- und Theaterveranstaltungen und sonstigen Darbietungen aus den Bereichen der Musik,
Literatur und darstellender Kunst in dem Gebäude und auf dem Vorplatz der HEAG Halle B. Mit den
Veranstaltungen des Unternehmens soll in Darmstadt ein Kulturmittelpunkt von überregionaler
Bedeutung in der Region Rhein-Main-Neckar erhalten und weiterentwickelt werden.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Wöhler, Lars Vorsitzender 0 TEUR
Heinigk, Maike Mitglied 80,5 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vergütung für die Geschäftsführung belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf 80,5 TEUR.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 1. stv. Vorsitzender 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR
Hünnekens, Prof. Dr. Ludger Mitglied 0 TEUR
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR
Kraft, Otmar Mitglied 0 TEUR
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Milewski, Sabine Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge.
- 374 -
Centralstation Veranstaltungs-GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen - 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände - 0 0
Sachanlagen - 0 0
Finanzanlagen - 0 0
Umlaufvermögen - 544 540
Vorräte - 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - 383 458
Wertpapiere - 0 0
Liquide Mittel - 161 82
Rechnungsabgrenzungsposten - 4 3
Summe Aktiva - 547 544
Passiva
Eigenkapital - 24 24
Gezeichnetes Kapital - 25 25
Kapitalrücklagen - 0 0
Gewinnrücklage - 0 0
Bilanzergebnis - -1 -1
Rückstellungen - 165 128
Verbindlichkeiten - 269 389
Rechnungsabgrenzungsposten - 89 3
Summe Passiva - 547 544
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung - 1.229 1.801
Umsatzerlöse - 1.229 1.801
Bestandsveränderungen - 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen - 0 0
Sonstige betriebliche Erträge - 1.008 1.199
Betriebsleistung - 2.236 3.000
Betriebsaufwand - -2.237 -3.001
Materialaufwand - -768 -1.150
Personalaufwand - -648 -749
Abschreibungen - 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen - -821 -1.102
Betriebsergebnis - 0 -1
Finanzergebnis - 0 0
Erträge aus Beteiligungen - 0 0
Erträge aus Gewinnabführung - 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen - 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen - 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme - 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 0 -1
Außerordentliches Ergebnis - 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 0 0
Sonstige Steuern - 0 0
Jahresergebnis - -1 -1
- 375 -
Centralstation Veranstaltungs-GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 - - -
Anlagenintensität - 0,0% 0,0%
Abschreibungsquote - - -
Investitionen (TEUR) - 0 0
Investitionsquote - - -
Liquidität 3. Grades - 125,4% 104,5%
Eigenkapital (TEUR) - 24 24
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - 25 25
Eigenkapitalquote - 4,4% 4,4%
Bankverbindlichkeiten - 0 0
Veränderung Verschuldung - 269 120
Verschuldungsgrad - >1000% >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - -0,1% 0,0%
Return on Investment (ROI) - -0,1% -0,1%
Eigenkapitalrentabilität - -2,6% -2,9%
Gesamtkapitalrentabilität - -0,1% -0,1%
Materialintensität - 34,3% 38,3%
Rohertrag (TEUR) - 461 651
EBIT (TEUR) - 0 -1
EBITDA (TEUR) - 0 -1
Kostendeckungsgrad - -100,0% -100,0%
Personal
Personalintensität - 29,0% 25,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 12 6
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 5 6
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - 17 12
Frauenanteil Beschäftigte - 29,4% 50,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 1 1
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - 1 1
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0 %
Mitarbeiter in Teilzeit - - 6
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 44 34
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 36 58
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - 50,0% 50,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - 44,4% 44,4%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 376 -
Centralstation Veranstaltungs-GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Ziel der Centralstation ist es, nach außen das Image des denkmalgeschützten Kulturwerkes HEAG
Halle B positiv zu festigen sowie das vielfältige Kulturprogramm in seiner wesentlichen und bis dato
im Rhein- Main-Gebiet bekannten Vielfalt zu halten und den Bekanntheitsgrad insbesond ere
überregional weiter auszubauen. Um die Einnahmesituation weiter zu festigen, wurden die jeweiligen
Bereiche analysiert und erste Maßnahmen ergriffen (z.B. neue Direktmarketingtools, Diversifikation
der Ticketanbieter, Anzeigenstreuung, etc.). Es wurden erfolgreiche Gespräche mit den
Hauptsponsoren geführt, die auch für die kommenden Jahre ihr Engagement zugesagt haben.
Kontakte zu neuen Sponsoren wurden aufgenommen und führten zu positiven Abschlüssen. Zudem
wurden Gespräche mit Darmstädter Stiftungen u nd Projektförderern geführt, die weiterhin für
projektbezogene Förderungen zur Verfügung stehen. Für förderungswürdige Kulturprojekte, die nur
mit zusätzlichen Geldern finanziert werden können und für die der Etat der Centralstation nicht
ausreicht, kooper iert die Centralstation sehr eng mit dem gemeinnützigen Verein Kulturfreunde
Centralstation e.V . Investitionen im Bereich Veranstaltungstechnik ermöglichten der Centralstation,
ihren Firmenkunden dauerhaft besseres Equipment und eine verbesserte Expertise zu stabilen Preisen
anzubieten. Zudem wird die Centralstation nunmehr auch als Eventlocation in den Mittelpunkt gestellt
und beworben dies auf unterschiedlichen Ebenen wie der Programmzeitung, auf diversen Online -
Plattformen sowie über das cross selling mit dem darmstadtium. Zielsetzung ist, die Belebung des
Firmenkundengeschäfts in der Centralstation weiter voranzubringen. Eine Fortsetzung der
Kostenoptimierung wurde vollzogen. Hierbei sind die Kosten strukturiert analysiert und weitere
Einsparungen erzielt worden. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt überlässt der Centralstation
Veranstaltungs-GmbH die HEAG Halle B unentgeltlich zur Nutzung. Für Unterhaltungs- ,
Instandsetzungs- und Ersatzbeschaffungsmaßnahmen erstattet die Wissenschaftsstadt Darmstadt
über den Eigenbetrieb Kultur bis zu 170 TEUR jährlich. Zusätzlich stehen für die Erneuerung von
Licht- und Tontechnik für die Dauer von 5 Jahren (2015 -2019) 65 TEUR jährlich zur Verfügung. Für
das Jahr 2015 standen zudem 100 TEUR zur Durchführung dringend notwendi ger und
kulturdenkmalerhaltender Sanierungsarbeiten zur Verfügung, die auch ausgeschöpft wurden. Das
Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
283 TEUR (VJ: 176 TEUR), Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 137 TEUR
(VJ: 181 TEUR) und liquiden Mitteln 82 TEUR (VJ: 161 TEUR). Verbindlichkeiten bestehen
insbesondere aus Lieferungen und Leistungen 160 TEUR (VJ: 206 TEUR) und Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe 50 TEUR (VJ: 19 TEUR) mit einer Restlaufzeit von
weniger als einem Jahr. Unter den erhaltenen Anzahlungen sind Ticketeinnahmen für die Folgejahre in
Höhe von 134 TEUR (VJ: 89 TEUR) ausgewiesen. Die gebildeten Rückstellungen dienen zur
Absicherung von Urlaub, Mehrarbeit, Prämien für Zielerreichung, Jahresabschluss sowie ausstehenden
Rechnungen. Durch die Ausgleichszahlungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt war die Liquidität im
Berichtszeitraum gesichert. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2015 betragen insgesamt
1.801 TEUR, davon ent fallen 1.030 TEUR auf Ticketerlöse, 117 TEUR auf das Fremdkundengeschäft,
256 TEUR auf die Erlöse aus Produktionen, 136 TEUR auf die Erlöse aus Servicegebühren und
210 TEUR auf Pachterlöse der Gastronomie. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten ein en
Betriebskostenzuschuss in Höhe von 475 TEUR. Die Materialaufwendungen betragen 1.150 TEUR ,
bestehend u.a. aus Gagen für die Künstler, Übernachtungsaufwendungen, Reisekosten,
Produktionskosten sowie Spielleitungen. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 13 (VJ: 14)
Mitarbeiter, davon 1 (VJ: 1) Auszubildender und 6 (VJ: 6) Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt.
Veranstaltungsbedingt kommen Minijobber zum Einsatz. Innerhalb der sonstigen betrieblichen
Aufwendungen werden Aufwendungen ausgewiesen, die zur Weiterberechnung an die
Wissenschaftsstadt Darmstadt in Höhe von 264 TEUR bestimmt sind. Die Aufwendungen enthalten
Tauschgeschäfte aus der Anzeigenwerbung in Höhe von 127 TEUR. Das Geschäftsjahr schließt mit
einem Jahresfehlbetrag von 687 EUR ab. Die Central station macht ein möglichst breit angelegtes
Kulturprogramm. Der Erfolg einer Veranstaltung kann durch unerwartete Konkurrenzveranstaltungen,
unvorhergesehene Wetterumschwünge, Fußballereignisse o.ä. Dinge negativ beeinflusst werden. Der
öffentliche Betrauungsakt hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2024. Eine verbindliche Auskunft wurde von
Seiten des Finanzamtes Darmstadt erteilt. Der Fortbestand der Gesellschaft hängt davon ab, dass
Ausgleichszahlungen von der Wissenschaftsstadt Darmstadt über das Geschäftsja hr 2015 hinaus
gewährt werden.
Die Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Falk GmbH & Co KG Frankfurt hat zu keinen
Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 konnte bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben werden.
- 377 -
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151 / 132 974 sowie
sportamt@darmstadt.de sowie
http://www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Das Nordbad, das Schul - und Trainingsbad, das Bezirksbad Bessungen, der Woog, das Mühltalbad
Eberstadt und das Arheilger Mühlchen werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit
(Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Für das
Jugendstilbad besteht ein Betriebsführungsvertrag mit einem privaten Betreiber. Der Eigenbetrieb
kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und
Nebengeschäfte betreiben. Der Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nich t zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position Vergütung
Konradt, Beate Kfm. Betriebsleitung -
Bezüge der Betriebsleitung
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs bezieht in 2015 ihre Bezüge im Rahmen ihrere Tätigkeit in
der Kernverwaltung.
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Beller, Rita Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Böck, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Busch, Birgit Personalrat Mitglied 0 TEUR
Crook, Sabine Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Egner, Inge Personalrätin Mitglied 0 TEUR
Mohr, Melanie Mitglied 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR
Schmidt, Walter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Sperling, Christopher Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Töns, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
- 378 -
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Bilanz (TEUR) 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 47.460 46.584 46.054
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 4
Sachanlagen 24.234 23.358 22.823
Finanzanlagen 23.226 23.226 23.226
Umlaufvermögen 16.450 16.638 17.041
Vorräte 5 3 3
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 15.707 16.275 16.499
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 738 360 539
Rechnungsabgrenzungsposten 12 6 31
Summe Aktiva 63.922 63.228 63.125
Passiva
Eigenkapital 47.480 47.656 48.199
Gezeichnetes Kapital 17.000 17.000 17.000
Kapitalrücklagen 48.381 33.132 30.942
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -17.901 -2.475 257
Sonderposten 1.315 1.291 1.269
Rückstellungen 1.639 1.578 1.313
Verbindlichkeiten 13.489 12.702 12.345
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 63.922 63.228 63.125
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 4.034 3.679 4.017
Umsatzerlöse 4.034 3.679 4.017
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 86 75 98
Betriebsleistung 4.121 3.754 4.114
Betriebsaufwand -7.691 -7.791 -7.919
Materialaufwand -3.914 -4.146 -4.068
Personalaufwand -2.228 -2.114 -2.432
Abschreibungen -960 -933 -933
Sonstige betriebliche Aufwendungen -588 -598 -485
Betriebsergebnis -3.570 -4.037 -3.804
Finanzergebnis 700 -326 239
Erträge aus Beteiligungen 990 0 658
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 306 217 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -596 -543 -419
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.870 -4.362 -3.565
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern -24 -25 -32
Jahresergebnis -2.893 -4.388 -3.596
- 379 -
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Kennzahlen* im Überblick 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 126,4% 127,9% 128,3%
Anlagenintensität 74,2% 73,7% 73,0%
Abschreibungsquote 2,0% 2,0% 2,0%
Investitionen (TEUR) 33 57 403
Investitionsquote 0,1% 0,1% 0,9%
Liquidität 3. Grades 630,5% 699,6% 610,9%
Eigenkapital (TEUR) 47.480 47.656 48.199
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 17.000 17.000 17.000
Eigenkapitalquote 74,3% 75,4% 76,4%
Bankverbindlichkeiten 12.041 11.384 10.351
Veränderung Verschuldung -809 -787 -357
Verschuldungsgrad 34,8% 32,9% 31,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -71,7% -119,3% -89,5%
Return on Investment (ROI) -4,5% -6,9% -5,7%
Eigenkapitalrentabilität -6,1% -9,2% -7,5%
Gesamtkapitalrentabilität -3,6% -6,1% -5,0%
Materialintensität 95,0% 110,4% 98,9%
Rohertrag (TEUR) 120 -467 -52
EBIT (TEUR) -2.580 -4.037 -3.146
EBITDA (TEUR) -1.620 -3.104 -2.213
Kostendeckungsgrad -76,3% -54,8% -63,6%
Personal
Personalintensität 54,1% 56,3% 59,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 32 32 34
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 26 26 28
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 58 58 62
Frauenanteil Beschäftigte 44,8% 44,8% 45,2%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 3 3 3
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 3 3 3
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46 46 45
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 37 35 37
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 100,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 41,7% 41,7% 46,2%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 380 -
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Aufstellung und Umsetzung des Wirtschaftsplanes standen aufgrund der weiterhin angespannten
finanziellen Situation des städtischen Gesamthaushaltes weiterhin unter restriktiver Grundausrichtung.
Die Besucherzahlen in den Freibädern lagen 2015 mit 476.000 Besuchern um 162.000 Badegäste
(+ 34 %) aufgrund der sehr günstigen Wetterbedingungen erfreulicherweise erheblich über dem
Vorjahresergebnis von 314.000 Badegästen.
Die Hallenbäder wurden 2015 von rund 325.000 Badegästen (Öffentlichkeit, Schulen und Verei ne)
besucht, das ist gegenüber dem Vorjahr (308.000) eine Steigerung um über 17.000 Besuchern
(+ 6%). Der Trend verstärkter Nachfragen aus dem Umland setzt sich fort. Im Jugendstilbad waren
mit 222.000 Badegästen rund 7.000 Besucher (-3%)weniger als im Vor jahr zu verzeichne n. Die
Nachfrage bleibt aber insgesamt auf hohem Niveau.
Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert, da höhere Umsatzerlöse erzielt
wurden und eine Dividendenausschüttung der HEAG erfolgte.
Im Finanzhaushalt wurden nur unerhebliche Investitionen getätigt. Die anstehenden investiven
Projekte Neubau Nordbad und Baulich -Technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades wurde n in
Abstimmung mit dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement planerisch weiter vorbereitet. D ie
Anpassung der Finanzierung für den Neubau Nordbad steht noch aus. Das Projekt Baulich -Technische
Sanierung des Eberstädter Mühltalbades wurde aus finanziellen Gründen nach 2017 verschoben. Die
Gewässersanierung Großer Woog bestehend aus dem Bau einer Vo rsperre, Maßnahmen des
Hochwasserschutzes (Schiebersanierung) und Entschlammung wurde planerisch vorbereitet.
Die wesentlichen Risiken im laufenden Betrieb liegen weiterhin bei den technisch veralteten
Hallenbädern Nordbad und Schul - und Trainingsbad , im hohen Aufwand für Energie sowie der
Instandhaltung der technischen Anlagen. Die Tragfähigkeit des Daches im Nordbad muss weiterhin
gutachterlich überwacht und durch Instandsetzungsmaßnahmen gesichert werden.
Die Struktur der Eintrittspreise in den städtischen Bädern ist generell nicht darauf ausgelegt, dass
eine Kostendeckung zu erwarten ist. Eine strukturelle Unterdeckung wird in Kauf genommen, um das
breitgefächerte Sport- und Gesundheitsangebot mit überregionaler Bedeutung anbieten zu können.
Für 201 6 stehen im Eigenbetrieb Bäder die Beauftragung des Planungsteams zur Umsetzung des
Neubaus Nordbad und die erforderliche Anpassung der Finanzierung an. Als Projekt mit 2. Priorität ist
die Baulich -Technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades (Abschluss der Vorplanung,
Kostenprognose, Bürgerbeteiligungsverfahren) weiter zu verfolgen.
Für die Gewässersanierung Großer Woog wurde eine intensive Bürgerinformation zur Transparenz
dieser Maßnahme im April 2016 durchgeführt. Die Umsetzung ist für den Zeitraum September 2016
bis Mai 2017 geplant.
Die Prüfungen des Geschäftsjahres 201 5 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche
GmbH wurden noch nicht abgeschlossen. Es handelt sich daher bei den in der Gewinn - und
Verlustrechnung dargelegten Werten um vorläufige Daten. Es wird jedoch mit der Erteilung eines
uneingeschränkten Bestätigungsvermerkes gerechnet. Bei den für 201 5 ausgewiesenen Werten
handelt es sich ebenfalls um vorläufige Werte.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 381 -
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 13 33 34 sowie
http://www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Das Institut Mathildenhöhe, der Hochzeitsturm, das Museum der Künstlerkolonie Darmstadt (Ernst -
Ludwig-Haus), das Haus Deiters, die Akademie für Tonkunst, die Halle B (Centralstation), die
Volkshochschule, die Stadtbibliothek, das Haus Glückert, das Haus Olbrich, das Multikulturelle
Zentrum Bessunger Knabenschule, das Literaturhaus, das Atelierhaus Darmstadt, der
Künstlerbahnhof Wixhausen und das Georg -Moller-Haus werden als ein Betrieb ohne eigene
Rechtspersöhnlichkeit (Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes
geführt. Dem Eigenbetrieb obliegt auch die Förderung von Literatur, Theater und Musik. Der
Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck fördernden und ihn wirtschaftlich berührenden Hilfs-
und Nebengeschäfte betreiben.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeite
n gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position Vergütung
Hünnekens, Prof. Dr. Ludger 1. Betriebsleitung -
Baum, Bernhard Kfm. Betriebsleitung -
Bezüge der Betriebsleitung
Die Betriebsleitung erhielt ihre Bezüge im Geschäftsjahr 2015 im Rahmen ihrer Tätigkeit in der
Kernverwaltung.
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Fuck, Walter Personalrat Mitglied 0 TEUR
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR
Seidler, Sabine Mitglied 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
- 382 -
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Bilanz (TEUR) vorl. 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 72.384 72.745 73.275
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.785 2.710 2.630
Sachanlagen 24.715 25.152 25.761
Finanzanlagen 44.884 44.884 44.884
Umlaufvermögen 5.116 12.328 11.303
Vorräte 70 70 70
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.756 11.900 10.691
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 290 358 542
Rechnungsabgrenzungsposten 29 34 30
Summe Aktiva 77.529 85.107 84.608
Passiva
Eigenkapital 62.463 69.829 69.765
Gezeichnetes Kapital 15.500 15.500 15.500
Kapitalrücklagen 84.721 92.221 92.472
Gewinnrücklage -32.412 -37.758 -37.891
Bilanzergebnis -5.346 -133 -316
Sonderposten 65 117 166
Rückstellungen 4.734 5.469 5.432
Verbindlichkeiten 10.267 9.692 9.245
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 77.529 85.107 84.608
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) vorl. 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 3.972 2.619 2.359
Umsatzerlöse 3.972 2.619 2.359
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 3.313 11.953 8.778
Betriebsleistung 7.285 14.572 11.137
Betriebsaufwand -16.802 -15.523 -15.210
Materialaufwand -4.827 -2.862 -2.591
Personalaufwand -7.927 -8.350 -8.377
Abschreibungen -1.243 -1.103 -1.127
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.805 -3.207 -3.115
Betriebsergebnis -9.517 -951 -4.073
Finanzergebnis 4.175 782 3.513
Erträge aus Beteiligungen 4.809 1.375 3.883
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39 9 3
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -674 -601 -373
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -5.342 -169 -560
Außerordentliches Ergebnis 0 38 246
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern -4 -2 -2
Jahresergebnis -5.346 -133 -316
- 383 -
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kennzahlen* im Überblick vorl. 2013 vorl. 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 104,1% 113,0% 110,5%
Anlagenintensität 93,4% 85,5% 86,6%
Abschreibungsquote 1,7% 1,5% 1,5%
Investitionen (TEUR) 890 1.615 2.031
Investitionsquote 1,2% 2,2% 2,8%
Liquidität 3. Grades 242,6% 441,2% 328,6%
Eigenkapital (TEUR) 62.463 69.829 69.765
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 15.500 15.500 15.500
Eigenkapitalquote 80,6% 82,0% 82,5%
Bankverbindlichkeiten 9.500 8.580 7.451
Veränderung Verschuldung -5.161 -575 -447
Verschuldungsgrad 24,1% 21,9% 21,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -134,6% -5,1% -13,4%
Return on Investment (ROI) -6,9% -0,2% -0,4%
Eigenkapitalrentabilität -8,6% -0,2% -0,5%
Gesamtkapitalrentabilität -6,0% 0,6% 0,1%
Materialintensität 66,3% 19,6% 23,3%
Rohertrag (TEUR) -855 -244 -232
EBIT (TEUR) -4.708 424 -190
EBITDA (TEUR) -3.464 1.527 937
Kostendeckungsgrad -75,2% -106,9% -101,3%
Personal
Personalintensität 108,8% 57,3% 75,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 78 77 76
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 139 140 143
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 217 217 219
Frauenanteil Beschäftigte 64,1% 64,5% 65,3%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 6 4 -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 6 4 k.A.
Frauenanteil Auszubildende 100,0% 100,0% -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 49 50 50
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 36 38 38
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 50,0% 41,7% 41,7%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 384 -
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Stärken des Eigenbetriebs Kulturinstitute liegen im vielfältigen Angebot von kulturellen öffentlichen
Veranstaltungen und in der Breite von geförderten kulturellen Projekten im privatrechtlich
organisierten Bereich. Überregional anerkannte Kulturinstitute der Literatur, der darstellenden und
bildenden Kunst und der Musik sind Markenzeichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Mit einer auf
alle Bürgerinnen und Bürger ausgerichteten Kulturpolitik setzt die Stadt Darmstadt mit ihrem
Eigenbetrieb auf ein Zusammenwirken verschiedener Teilnehmer an den kulturellen Projekten und
unterstützt dieses durch weitreichende Kulturförderung.
Zusammen mit weiteren Kultureinrichtungen, Kulturvereinen, Initiativen und einer freien Kulturszene
wird versucht, ein breites Spektrum zu erreichen. Um diesem Ziel, auch in Hinblick auf die
Daseinsvorsorge Rechnung zu tragen, besteht der Eigenbetrieb aus verschiedenen Betriebszweigen.
Die dafür erforderlichen Mittel kann der Eigenbetrieb aber nicht in ausreichendem Maße selbst
erwirtschaften, weshalb er auf Zuweisungen aus dem städtischen Kernhaushal t angewiesen ist.
Insofern bestimmte, wie auch bereits in den vorangegangenen Jahren, die finanzielle Situation des
städtischen Haushaltes die Planungen des Eigenbetriebs für 2015. Die städtischen Vorgaben zur
Haushaltskonsolidierung galten somit auch für den Eigenbetrieb, wonach vorgesehene
Mehraufwendungen durch Einsparungen oder Mehrerträge zu kompensieren sind. Darüber hinaus galt
für die Haushaltsabwicklung eine Einsparvorgabe von 10% bei den etatisierten Mitteln für Sach- und
Dienstleistungen bzw. 20% bei den Zuschüssen. Diesen Einsparungen auf der Aufwandsseite standen
allerdings auch Mindereinnahmen auf der Ertragsseite gegenüber, da wie in den Vorjahren weder die
Stadtbibliothek noch die Musikschule der Akademie für Tonkunst, die Volkshochschule oder das
Institut Mathildenhöhe einschließlich Museum Künstlerkolonie die geplanten Umsätze erzielen konnte.
Auch bei den Ausschüttungen blieben die Erträge mit rd. 1,4 Mio. TEUR unter den Planansätzen.
Bereits mit Blick auf die Bewerbung des Ensembles „Mathildenhöhe“ zum UNESCO -Weltkulturerbe
wurden die beiden Immobilien „Haus Glückert“ und „Haus Olbrich“ vom Eigenbetrieb
Immobilienmanagement Darmstadt übernommen und dafür das „Alte Pädagog“ abgegeben. Nach
Aus- bzw. Umzug der Mieter dieser Häuser sowie des H auses Deiters, ist für die folgenden Jahre eine
umfassende Sanierung und Neubelegung unter Berücksichtigung der Vorgaben im Rahmen der
Bewerbung zum Weltkulturerbe vorgesehen.
Begonnen wurde in 2015 mit der Vorbereitung der Sanierungsmaßnahme „Georg -Moller-Haus“, wofür
insgesamt rd. 2,4 Mio. TEUR zur Verfügung stehen. Hieran beteiligt sich der Miteigentümer, die
Freimaurerloge, zu 20 %. Schwerpunkt der Sanierung sind die Vorgaben zum Brandschutz,
behindertengerechte Nutzungsmöglichkeiten und energetische Maßnahmen zur Minimierung des
Energieverbrauchs. Die Baumaßnahme wurde im März 2016 begonnen und soll bis Februar 2017
abgeschlossen sein.
Gegenüber der ursprünglichen Planung konnte die Sanierungsmaßnahme „Mathildenhöhe“ in 2015
nicht so weitergeführt werden, dass eine Eröffnung in 2016 erfolgen kann. Ursache hierfür waren die
notwendigen, neuen Abstimmungen im Rahmen der Bewerbung zum Weltkulturerbe. Im Ergebnis ist
festzuhalten, dass nunmehr mit entsprechenden Umplanungen hinsichtlich der Fenster und Fassaden
eine Fortführung erfolgen kann und dass auch wieder ein Café sowie ein neuer Zwischenbau in die
Baumaßnahme aufgenommen wurden. Zusam men mit der kompletten Erneuerung der Haustechnik
wurden dafür zusätzliche Mittel von 7,2 Mio. TEUR bewilligt. Die Wiedereröffnung wird sich dadurch
aber in den Herbst 2018 verschieben.
Unter der Prämisse eines Verlustausgleiches durch den Kernhaushalt de r Wissenschaftsstadt
Darmstadt sieht die Betriebsleitung insgesamt keine bestandsgefährdeten Risiken. Gleichwohl ist
anzumerken, dass die angespannte Finanzlage der Stadt auch in den folgenden Jahren die
wirtschaftliche Lage des Eigenbetriebs beeinflussen wird.
Für 2015 liegt ein geprüfter Jahresabschluss noch nicht vor. Abschließend ist anzumerken, dass der
Darmstädter Beteiligungskodex ab dem Geschäftsjahr 2012 angewendet wird. Eine
Entsprechenserklärung für 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 385 -
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: Kulturfreunde@heag.de
Gründung: 19.12.2002
Handelsregister: HRB 8838, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die
Förderung von Kunst und Kultur.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Bachmann, Iris Mitglied 6 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vergütung für die Geschäftsführung belief sich in 2015 auf 6 TEUR.
Verwaltungsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Verwaltungsrates
Die Verwaltungsratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge.
- 386 -
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 1.041 1.887 1.779
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 0
Finanzanlagen 1.041 1.887 1.779
Umlaufvermögen 1.234 383 382
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5 21 21
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.229 362 362
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 2.275 2.270 2.161
Passiva
Eigenkapital 2.271 2.270 2.161
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklagen 2.000 2.000 2.000
Gewinnrücklage 206 209 111
Bilanzergebnis 40 36 25
Rückstellungen 0 0 0
Verbindlichkeiten 3 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 2.275 2.270 2.161
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 0 0 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 0 0 0
Betriebsaufwand -64 -61 -49
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand -3 -8 -8
Abschreibungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -61 -54 -41
Betriebsergebnis -64 -61 -48
Finanzergebnis 68 60 -60
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 19 30 38
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 49 30 10
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -108
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5 -1 -109
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 5 -1 -109
- 387 -
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 218,3% 120,3% 121,5%
Anlagenintensität 45,7% 83,1% 82,3%
Abschreibungsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% >1000%
Eigenkapital (TEUR) 2.271 2.270 2.161
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25
Eigenkapitalquote 99,8% 100,0% 100,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 3 -3 0
Verschuldungsgrad 0,2% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - - -
Return on Investment (ROI) 0,2% -0,1% -5,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,2% -0,1% -5,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,2% -0,1% -5,0%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag (TEUR) 0 0 0
EBIT (TEUR) -44 -32 -11
EBITDA (TEUR) -44 -32 -11
ROCE 0,2% -0,1% -5,0%
Personal
Personalintensität >1.000% >1.000% >1.000%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 33,3%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - nein
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 388 -
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH ist eine 100% -ige Beteiligungsgesellschaft
der HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), Darm -
stadt, zur Förderung von Kunst und Kultur. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO).
In diesem Jahr erfolgte die Förderung von Kunst und Kultur mit rd. 36 TEUR. Das Eigenkapital der
Gesellschaft ist in mündelsicheren Geldanlag en angelegt. Die Gewinnrücklagen (freie Rücklage i. S.
des § 58 Nr. 7 AO) beträgt rd. 111 TEUR. In den Jahren 2016 und 2017 wird die Förderung von Kunst
und Kultur mit voraussichtlich rd. 25 TEUR bzw. 18 TEUR erfolgen.
Mit Schreiben des Regierungspräsidiu ms Darmstadt vom 21. Oktober 2013 wurde die Gesellschaft ab
dem Geschäftsjahr 2013 für insgesamt drei Jahre von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss
und Lagebericht entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten
Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufzustellen und prüfen zu lassen. Für diesen Zeitraum wird
das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Prüfung des Jahresabschlusses
beauftragt.
Der Jahresabschluss 2014 wurde durch das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt geprüft.
Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde am 21. September 2015 erteilt. Die Prüfung für die
Jahresabschlusszahlen 2015 ist zum Zeitpunkt dieses Berichtes noch nicht abgeschlossen. Die
vorliegenden Jahresabschlusszahlen 2015 sind vorläufig.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 389 -
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Anschrift: Luisenplatz 5, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 134 530 sowie
information@darmstadt.de sowie
http://www.darmstadt-marketing.de
Gründung: 18.07.2006
Handelsregister: HRB 85249, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Unternehmensgegenstand ist die Koordination, Durchführung und Umsetzung von Aktivitäten und
Maßnahmen des Stadt- und Touristikmarketings in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dazu
gehören insbesondere die Erarbeitung von grundlegenden Marketingstrategien, die
Konzeptionierung, Anregung und Durchführung von Maßnahmen zur Image - und Stadtwerbung, die
Koordination von öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen privater und öffentlicher Unternehmen
sowie der Stadt, die touristische Vermarktung der Destination Darmstadt, in Kooperation mit dem
Darmstadt Citymarketing e. V. und dessen Gremien die Übernahme von operativen Aufgaben für
das Citymarketing, Kooperation mit den Gewerbevereinen sowie deren fachliche Betreuung und
Beratung im Stadtmarketing sowie die Beteiligung an übergreifenden Werbemaßnahmen der
Region.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Das einsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Beteiligungen
Frankfurt Ticket RheinMain GmbH 1,92%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Herdel, Anja Mitglied 95,8 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge der Geschäftsleitung beliefen sich im Geschäftsjahr 2015 auf 95,8 TEUR.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Schäven, Birgit Mitglied 0 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtsrates
An den Aufsichtsrat wurden im Berichtsjahr keine Bezüge geleistet.
- 390 -
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 50 36 70
Immaterielle Vermögensgegenstände 25 13 57
Sachanlagen 20 23 14
Finanzanlagen 5 0 0
Umlaufvermögen 324 407 381
Vorräte 61 19 22
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 75 74 56
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 188 314 303
Rechnungsabgrenzungsposten 23 26 19
Summe Aktiva 397 469 470
Passiva
Eigenkapital 150 100 9
Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Kapitalrücklagen 7.816 8.600 9.454
Gewinnrücklage -6.696 -7.716 -8.773
Bilanzergebnis -1.020 -834 -722
Rückstellungen 81 144 224
Verbindlichkeiten 167 226 237
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 397 469 470
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 370 773 911
Umsatzerlöse 330 708 1.090
Bestandsveränderungen 41 64 -180
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 107 50 61
Betriebsleistung 478 823 971
Betriebsaufwand -1.500 -1.654 -1.694
Materialaufwand -391 -545 -593
Personalaufwand -685 -674 -699
Abschreibungen -21 -25 -17
Sonstige betriebliche Aufwendungen -403 -410 -385
Betriebsergebnis -1.022 -831 -723
Finanzergebnis 3 -3 1
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3 2 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -5 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.019 -834 -722
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern -1 0 0
Jahresergebnis -1.020 -834 -722
- 391 -
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 302,3% 277,2% 13,1%
Anlagenintensität 12,5% 7,7% 14,9%
Abschreibungsquote 42,4% 68,8% 23,8%
Investitionen (TEUR) 22 16 57
Investitionsquote 44,4% 44,4% 81,2%
Liquidität 3. Grades 131,1% 110,1% 82,7%
Eigenkapital (TEUR) 150 100 9
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 50 50 50
Eigenkapitalquote 37,8% 21,3% 2,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -61 59 11
Verschuldungsgrad 164,9% 370,1% >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -275,5% -107,9% -79,3%
Return on Investment (ROI) -256,9% -177,8% -153,5%
Eigenkapitalrentabilität -680,5% -835,7% <-1000%
Gesamtkapitalrentabilität -256,9% -177,8% -153,5%
Materialintensität 81,8% 66,3% 61,0%
Rohertrag (TEUR) -21 227 318
EBIT (TEUR) -1.022 -831 -723
EBITDA (TEUR) -1.001 -806 -706
Kostendeckungsgrad -32,0% -50,0% -57,4%
Personal
Personalintensität 143,4% 81,9% 72,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 15 17 17
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 15 17 17
Frauenanteil Beschäftigte 100,0% 100,0% 100,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 4 5
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 5 4 5
Frauenanteil Auszubildende 100,0% 100,0% 100,0%
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 44 44 45
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 34 32 32
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 33,3%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 392 -
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Mit Eintragung im Handelsregister am 27. 06 2014 ist die Gesellschaft ab dem 1.01. 2015 zu einem
Geschäftsjahr zurückgekehrt, das dem Kalenderjahr entspricht. Für den Zeitraum vom 1. Juli 2014 bis
zum 31. Dezember 2014 wurde deshalb ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Insofern sind die im
Lagebericht dargestellten Vorjahreswerte nicht vergleichbar. Die Gesellschaft schloss für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2015 mit einem Fehlbetrag von 525 TEUR ab (Jahresfehlbetrag
1.07.2014 bis 31. 12.2014 betrug 223 TEUR). Die Gesellschaft erhielt zur Durchführung des
Gesellschaftszwecks bis zum 31. Dezember 2015 einen Zuschuss in Höhe von 500 TEUR von der
Gesellschafterin zur Stärkung des Eigenkapitals.
Das Investitionsvolumen lag für das Geschäftsjahr 1. 01.2015 bis 31.12.2015 bei 57 TEUR
(Rumpfgeschäftsjahr 1.7. -31.12.2014 bei 6 TEUR) und entfällt auf immaterielle Vermögensgegen-
stände (54 TEUR) und auf Geringwertige Wirtschaftsgüter (3 TEUR). Der Anstieg der Umsatzerlöse ist
auf die Übernahme der Werberechte von der Stadt Darmstadt zu - rückzuführen und spiegelt sich bei
den Umsätzen aus der Plakatierung wider.
Die im Anlagevermögen ausgewiesene Beteiligung an der Frankfurt Ticket Rhein Main GmbH (5 TEUR)
wurde bereits in Vorjahren auf einen Erinnerungswert abgewertet. Aufgrund der regionalen Bedeutung
der Gesellschaft und der derzeitigen Verhandlungen mit der Stadt Frankfurt wurde beschlossen, dass
die Beteiligung an Frankfurt Ticket Rhein Main aufrechterhalten wird und der Kreis der Gesellschafter
erweitert werden soll. Die Stadt Frankfurt sicherte als Hauptgesellschafter die FTRM GmbH finanziell
ab. Zum Bestand der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH gehören keine Grundstücke. Die
Geschäftsräume werden angemietet. Die für die Durchführung der Gesellschaftszwecke notwendige
Liquidität wurde im Wesentlichen durch den Zuschuss der Gesellschafterin (500 TEUR) sichergestellt.
Seit Januar 2014 ist die Darmstadt Marketing GmbH für die Abwicklung der Werberechte auf
öffentlichem Grund zuständig. Durch Verzögerungen bei der Standortfindung für Werbeträger h at die
Fa. Ströer für 2015 die fixen Werbeträgerentgelte nicht vollständig ausbezahlt. Die Entgelte wurden
per Mahnbescheid eingefordert. Zur Erhaltung der Liquidität musste die Gesellschafterin 200 TEUR
als Zwischenfinanzierung bereitstellen. Im Rahmen des Gesamtvertrages mit der Ströer Medien GmbH
wurde auch die Werbung in den Straßenbahnwartehallen vergeben. Die Wartehallen sind Eigentum der
HEAG Mobilo. Ein Ver trag zwi schen der Darmstadt Marketing GmbH und der HEAG Mobilo ist in
Abstimmung, so dass die Einnahmen aus der Werbung in den Straßenbahnwartehallen in 2016
weitergeleitet werden können.
Das touristische Kerngeschäft ist bislang weiter im Aufwärtstrend. Einbrüche in diesem Segment
durch den demographischen Wandel zeichnen sich langfristig, voraussichtlich ab dem Jahr 2020, ab.
Maßnahmen zur Gegensteuerung werden derzeit entwickelt. Auf Basis einer bundesweiten
Kulturstudie, erste Teilveröffentlichung im März 2015 und im Herbst 2016 Gesamtpublikation, werden
geeignete Maßnahmen mit den Anbietern in Darmstadt aufgebaut und umgesetzt. Das Unternehmen
wurde bzgl. der beihilferechtlichen Problematik nach Artikel 107 Abs. 1 des Vertra ges über die
Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) zugunsten öffentlicher Unternehmen mit Beschluss der
Stadtverordnetenversammlung am 19.12.2013 zur Durchfüh rung der satzungsgemä ßen Aufgaben
betraut. Der Betrauungsakt stellt die zukünftigen Zahlungen auf eine rechtliche Basis und gilt bis
2022.
Im Wirtschaftsjahr 2015 wird ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 525 TEUR erwartet, der durch die
Patronatsvereinbarung mit der Stadt Darmstadt (1.100 TEUR) abgesichert ist.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Herrn Prof. Dr. Michael
Drewes, Wirtschaftsprüfer, Budenheim, welcher den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt
hat.
Der Darmstädter Bet
eiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. Mit Aufsichtsrats-
beschluss vom 3. März 2015 wird die Compliancerichtlinie im Unternehmen angewendet. Darmstadt
Marketing hat sich am Klimabericht der Darmstädter Stadtwirtschaft beteiligt.
- 393 -
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen
Das Geschäftsfeld Telekommunikation unterhält Kooperationen
u.a. zu Gesellschaften des Stadtkonzerns, zur Wissenschaftsstadt
Darmstadt, TU Darmstadt und zu weiteren kommunalen Unte r-
nehmen und Stadtwerken. Ein Beispiel stellt die Zusammenarbeit
mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Klinikum Darmstadt
GmbH sowie der bauverein AG (SOPHIA Hessen GmbH) dar.
Ziele im Geschäftsfeld
Die ENTEGA Medianet und ihre Tochtergesellschaften sowie die
COUNT & CARE GmbH & Co. KG repräsentieren das Geschäftsfeld
Telekommunikation & IT . Die ENTEGA Medianet vermarktet m o-
derne Informations- und Telekommunikationsprodukte an regional
ansässige Geschäftskunden. Außerdem ist sie Spezialist für den
Ausbau von Breitbandnetzen sowie deren Betrieb und Vermar k-
tung. Die daraus resultierende enge Kooperation mit Städten, G e-
meinden und Landkreisen, bietet d er ENTEGA Medianet neue O p-
tionen zur Positionierung als bedeutendes Telekommunikationsun-
ternehmen mit einem regionalen Schwerpunkt in Südhessen.
Die COUNT+CARE GmbH & Co. KG bietet als erfahrener Mess- und
Abrechnungsdienstleister alle Geschäftsprozesse vo m Messstel-
lenbetrieb über die Abrechnung bis zum Forderungsmanagement
sowie die dazugehörigen unterstützenden IT -Systeme – modular
oder auf Wunsch als vollintegriertes Rundum-sorglos-Paket.
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT
ENTEGA Medianet GmbH
Beteiligungsgesellschaften der ENTEGA Medianet GmbH:
Medianet Breitband GmbH & Co. KG
PEB Breitband GmbH & Co. KG
Odenwald Intranet (ODINET) GmbH
COUNT+CARE GmbH & Co. KG
Auszeichnungen *
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Telekommunikation & IT
- 394 -
- 395 -
Count+Care GmbH & Co. KG
Anschrift: Rheinallee 41, 55118 Mainz
Kontakt: 06151/ 404 6000 sowie
http://www.countandcare.de
Gründung: 26.06.2002
Handelsregister: HRB 42043, Amtsgericht Mainz
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von abwicklungsorientierten Dienstleistungen,
insbesondere in den Bereichen Zählerdatenermittlung, Energiedatenmanagement, Abrechnung und
Forderungsmanagement sowie die Erbringung von Dienstleistungen in dem Bereich der
Datenverarbeitung. Ziel ist die effiziente und marktpreisorientierte Sicherstellung dieser
Dienstleistungen insbesondere für die Gesellschafter sowie die mit ihnen verbundenen Unternehmen
und Körperschaften.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 74,90%
Stadtwerke Mainz AG 25,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Count+Care Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Abert, Volker
da Torre Suárez, José David
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 396 -
Count+Care GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 16.153 12.153 9.516
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.579 2.430 1.608
Sachanlagen 11.568 9.721 7.908
Finanzanlagen 6 2 0
Umlaufvermögen 44.283 54.973 62.845
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 16.547 23.605 19.521
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 27.736 31.368 43.324
Rechnungsabgrenzungsposten 1.739 2.115 2.833
Summe Aktiva 62.176 69.240 75.194
Passiva
Eigenkapital 11.001 11.001 11.001
Kapitalanteile 400 400 400
Rücklagen 10.601 10.601 10.601
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 39.771 47.761 52.169
Verbindlichkeiten 11.403 10.478 12.025
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 62.176 69.240 75.194
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 84.240 78.729 72.469
Umsatzerlöse 84.240 78.729 72.469
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 2.819 5.585 2.303
Betriebsleistung 87.059 84.314 74.773
Betriebsaufwand -81.819 -68.765 -67.546
Materialaufwand -11.839 -7.169 -9.220
Personalaufwand -35.104 -26.424 -27.730
Abschreibungen -10.488 -8.301 -6.720
Sonstige betriebliche Aufwendungen -24.387 -26.871 -23.876
Betriebsergebnis 5.240 15.549 7.227
Finanzergebnis -910 -813 -682
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 23 65 169
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 148 134 110
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.082 -1.011 -962
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.329 14.736 6.545
Außerordentliches Ergebnis -91 -8.048 -91
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.630 -3.308 -1.649
Sonstige Steuern -6 -4 -10
Jahresergebnis 2.602 3.376 4.795
- 397 -
Count+Care GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 170,2% 236,6% 329,2%
Anlagenintensität 26,0% 17,6% 12,7%
Abschreibungsquote 64,9% 68,3% 70,6%
Investitionen (TEUR) 4.732 4.430 4.221
Investitionsquote 29,3% 36,5% 44,4%
Liquidität 3. Grades 127,7% 135,8% 143,3%
Eigenkapital (TEUR) 11.001 11.001 11.001
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 400 400 400
Eigenkapitalquote 17,7% 15,9% 14,6%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0
Veränderung Verschuldung (TEUR) -2.902 -925 1.546
Verschuldungsgrad 465,2% 529,4% 583,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,1% 4,3% 6,6%
Return on Investment (ROI) 4,2% 4,9% 6,4%
Eigenkapitalrentabilität 23,7% 30,7% 43,6%
Gesamtkapitalrentabilität 5,9% 6,3% 7,7%
Materialintensität 13,6% 8,5% 12,3%
Rohertrag (TEUR) 72.400 71.560 63.249
EBIT (TEUR) 5.263 15.614 7.396
EBITDA (TEUR) 15.752 23.916 14.115
ROCE 19,2% 23,2% 29,6%
Personal
Personalintensität 40,3% 31,3% 37,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 236 218 203
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 146 130 115
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 382 348 318
Frauenanteil Beschäftigte 38,2% 37,4% 36,2%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 30
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 40
Altersdurchschnitt Beschäftigte 41 43 44
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 398 -
Count+Care GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Count+Care GmbH & Co. KG erbringt abwicklungsorientierte Dienstleistungen insbesondere in den
Bereichen Zählerdatenermittlung, Energiedatenmanagement, Abrechnung und Forderungsmanage -
ment sowie IT -Dienstleistungen. Im Berichtsja hr hat sich die Count+Care auf ihre Kernkompetenzen
als Shared -Service-Dienstleister konzentriert und die wirtschaftlichen Zielvorgaben ihrer
Mutterunternehmen erfüllt. Übergeordnete Zielsetzung des Unternehmens im Jahr 2015 war eine
weitere Kostenoptimierung der Sach - und Personalkosten im Rahmen der Vorgaben aus der
Vorwärtsstrategie, verbunden mit einer Steigerung der Effizienz. Zur Aufrechterhaltung der
Leistungsfähigkeit wurde ergänzend seitens der Geschäftsführung die interne Kommunikation durch
regelmäßige Informationen und das Abhalten von Mitarbeiterveranstaltungen gestärkt.
Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,3 Mio. EUR bzw. 8,0%
verringert, was auf geringere Projekt - und Produktumsätze im Geschäftsjahr 2015 mit bestehenden
Kunden sowie auf die Beendigung eines Kundenvertrages zum 30. Juni 2015 zurückzuführen ist. Die
sonstigen betrieblichen Erträge fallen hingegen aufgrund des Wegfalls von Sondereffekten niedriger
aus als im Vorjahr.
Die Materialaufwendungen sind um 28,6% höher als im Vorauszeitraum, ebenso haben sich die
Personalaufwendungen um 4,9% gegenüber dem Vorjahr erhöht, was in der Zuführung zu
Personalrückstellungen begründet liegt. Der Personalbestand sank im Jahresdurchschnitt von 348 im
Jahr 2014 auf 318 Beschäftigte in 2015. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit rund
23,9 Mio. EUR um rund 3,0 Mio. EUR unter 2014.
Unter Berücksichtigung der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung erwartet die Geschäftsführung für das
Geschäftsjahr 2016 einen weiteren Rückgang des Umsatzes im niedrigen einstelligen Prozentbereich
sowie einen unterproportionalen Rückgang der Kosten, sodass der Jahresüberschuss sich
voraussichtlich bei 3,2 Mio. EUR und damit unter der Höhe des Jahres 2015 einstellen wird. Die
Investitionen für das Jahr 2016 sind mit 6,0 Mio. EUR veranschlagt.
Die Count+Care wird ihre Rolle als Shared Service -Dienstleister für die ENTEGA AG und der
Stadtwerke Mainz AG schärfen und ihre Organisation und die Prozesse weiter verschlanken.
Den Anforde rungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für da s
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt
hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 399 -
Count+Care Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Rheinallee 41, 55118 Mainz
Kontakt: 06151/ 404 6000 sowie
http://www.countandcare.de/
Gründung: 09.08.2013
Handelsregister: HRB 44868, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens und Beteiligung als
persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der COUNT+GARE GmbH & Co. KG und
die Führung deren Geschäfte. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen,
die dem
Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 74,90%
Stadtwerke Mainz AG 25,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Abert, Volker Mitglied k.A.
da Torre Suárez, José David Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 0 2 2
Eigenkapital (TEUR) 25 27 29
Bilanzsumme (TEUR) 33 36 31
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 400 -
- 401 -
ENTEGA Medianet GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 2900 sowie
https://www.entega-medianet.de/
Gründung: 10.06.1996
Handelsregister: HRB 6424, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Unternehmensgegenstand ist das Planen, Errichten, Betreiben und Vermarkten eines vor allem in
der Region Südhessen gelegenen Übertragungsnetzes zu Telekommunikationszwecken und das
Entwickeln und Vermarkten von Telekommunikationsdienstleistungen. Das Unternehmen betreibt
den Daten- und Informationsaustausch auch zwischen kommunalen Einrichtungen und wird damit
auch im Interesse der Bürger der Stadt Darmstadt tätig. Die Gesellschaft k ann alle Geschäfte
betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie
kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen
beteiligen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unter nehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 100,00%
Beteiligungen
Medianet Breitband GmbH & Co. KG 100,00%
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 100,00%
PEB Breitband GmbH & Co. KG 51,00%
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH 26,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Beirat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Gey, Frank Mitglied k.A.
Nickel, Markus Mitglied k.A.
Schmidt, Thomas Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beirat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise Vorsitzende k.A.
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Mitglied k.A.
Heinz, Wolfgang Stadtverordneter Mitglied k.A.
Krämer, Frank Mitglied k.A.
Niedermaier, Axel Mitglied k.A.
Noller, Ralf Mitglied k.A.
Ott, Rüdiger Mitglied k.A.
Sperling, Christopher Stadtverordneter Mitglied k.A.
Töns, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied k.A.
Bezüge des Beirates
Zu den Bezügen des Beirats wurden keine Angaben gemacht.
- 402 -
ENTEGA Medianet GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 32.637 33.076 36.407
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.090 3.563 3.090
Sachanlagen 26.647 26.124 26.056
Finanzanlagen 1.900 3.388 7.261
Umlaufvermögen 10.798 19.196 16.308
Vorräte 360 135 -124
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 7.581 14.040 11.127
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2.857 5.021 5.304
Rechnungsabgrenzungsposten 136 297 231
Summe Aktiva 43.571 52.568 52.946
Passiva
Eigenkapital 12.411 12.793 13.681
Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500
Kapitalrücklagen 9.316 9.316 9.316
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 1.595 1.976 2.865
Empfangene Investitionszuschüsse 137 121 104
Rückstellungen 4.363 5.544 6.594
Verbindlichkeiten 21.909 29.578 27.887
Rechnungsabgrenzungsposten 2.874 3.060 3.111
Passive latente Steuern 1.877 1.472 1.568
Summe Passiva 43.571 52.568 52.946
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 30.904 30.482 32.083
Umsatzerlöse 30.702 30.613 31.716
Bestandsveränderungen 145 -225 191
Andere aktivierte Eigenleistungen 58 95 176
Sonstige betriebliche Erträge 210 326 240
Betriebsleistung 31.114 30.808 32.323
Betriebsaufwand -27.517 -26.640 -27.811
Materialaufwand -13.330 -11.738 -12.338
Personalaufwand -7.883 -7.874 -7.702
Abschreibungen -4.006 -3.924 -3.852
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.298 -3.104 -3.918
Betriebsergebnis 3.597 4.168 4.512
Finanzergebnis -930 -592 -296
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 94 3 56
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36 301 226
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.060 -896 -578
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.668 3.576 4.216
Außerordentliches Ergebnis -59 -787 -13
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.007 -807 -1.333
Sonstige Steuern -7 -6 -6
Jahresergebnis 1.595 1.976 2.865
- 403 -
ENTEGA Medianet GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 44,8% 121,2% 113,4%
Anlagenintensität 74,9% 62,9% 68,8%
Abschreibungsquote 12,3% 11,9% 10,6%
Investitionen (TEUR) 3.824 2.874 3.311
Investitionsquote 11,7% 8,7% 9,1%
Liquidität 3. Grades 44,9% 245,3% 236,8%
Eigenkapital (TEUR) 12.411 12.793 13.681
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.500 1.500 1.500
Eigenkapitalquote 28,5% 24,3% 25,8%
Bankverbindlichkeiten 0 25.000 25.000
Veränderung Verschuldung 2.121 7.669 -1.691
Verschuldungsgrad 251,1% 310,9% 287,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 5,2% 6,5% 8,9%
Return on Investment (ROI) 3,7% 3,8% 5,4%
Eigenkapitalrentabilität 12,9% 15,4% 20,9%
Gesamtkapitalrentabilität 6,1% 5,5% 6,5%
Materialintensität 42,8% 38,1% 38,2%
Rohertrag (TEUR) 17.574 18.745 19.744
EBIT (TEUR) 3.692 4.171 4.569
EBITDA (TEUR) 7.698 8.095 8.421
ROCE 7,6% 6,9% 8,2%
Personal
Personalintensität 25,3% 25,6% 23,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 70 65 67
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 50 48 47
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 120 113 114
Frauenanteil Beschäftigte 41,7% 42,5% 41,2%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 16
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 11
Altersdurchschnitt Beschäftigte 40 41 42
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 70 68
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 50,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - - 11,1%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 404 -
ENTEGA Medianet GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Das Produktportfolio der ENTEGA Medianet GmbH (Medianet) reicht von Internet - und Sprachdiensten
für den Privat- und Businessbereich, Bereitstellung und Wartung von Telefonanlagen jeder
Größenordnung über gemanagte Services und Netzwerke (VPN) mit integrierten Sicherheitskonzepten,
Virtualisierungskonzepten bis hin zu Hosting -, Kollokations- und Rechenzentrumsdienstleistungen.
Über Netz - und Kooperationspartner realisiert Medianet auch bundeswe ite Projekte. Medianet
übernimmt außerdem für ihre Kunden und Kooperationspartner die Betriebsführung komplexer Netze.
Aufgrund des von der Bundesregierung initiierten Breitbandausbaus hat Medianet begonnen, Projekte
in diesem Bereich mit den Kommunen und Kreisen im Versorgungsgebiet umzusetzen. Medianet hat
bereits im Jahr 2011 die Ausschreibung für die Betriebsführung des Netzes im Odenwaldkreis
gewonnen und den Auftrag für die langfristige Betriebsführung erhalten. Das von den Kommunen über
eine eigene Gesellschaft (Brenergo Gesellschaft für Breitband und regenerative Energien mbH)
errichtete, etwa 300 km lange Glasfasernetz, ist seit August 2012 vollständig verfügbar. Medianet
kann über dieses Netz als Betriebsführer ca. 40.000 Haushalte erreichen. Für die Nutzung des Netzes
zahlt Medianet einen Pachtzins an die Eigentümergesellschaft. Durch die Vermarktung der Medianet
Produkte im Odenwaldkreis werden zum Jahresende 2015 bereits ca. 7.150 Kunden versorgt. Der
Marktanteil liegt aktuell bei rund 15 %. Im Jahr 2012 ist Medianet außerdem mit der Betriebsführung
eines weiteren Breitbandnetzes an der Bergstraße beauftragt worden. Zehn Kommunen im Bereich
Bergstraße/Odenwald haben sich zusammengeschlossen und ein flächendeckendes Netz errichtet.
Über dieses Netz sind ca. 40.000 Haushalte zu erreichen. Seit Dezember 2014 ist die Errichtung des
Netzes abgeschlossen. Durch die Vermarktung der Produkte in diesem Breitbandgebiet konnten im
Jahr 2015 ca. 3.800 Kunden bereits angeschlossen werden. Der Marktanteil liegt bei rund 9 %.
Im Jahr 2015 wurde die Ausschreibung für die Errichtung des Breitbandnetzes in Darmstadt -
Wixhausen gewonnen. Die Errichtung des Netzes erfolgt im Laufe des Jahres 2016. Das
Gesamtpotential an anzubindenden Haushalten liegt bei ca. 3.000. Die Umsätze der Medianet stiegen
um 1,1 Mio. EUR auf 31,7 Mio. EUR; dabei verbesserte sich das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr
von 19,1 Mio. EUR auf 20,0 Mio. EUR . Dieser Steigerungs -effekt wirkt sich im Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 0 ,6 Mio. EUR auf 4,2 Mio. EUR aus. Der Jahresüberschuss
steigerte sich um 45 % auf 2,9 Mio. EUR.
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die Medianet ein Wachstum der Umsätze im mittleren
einstelligen Prozentbereich, insbesondere bei den Standardprodukten im P rivatkundenbereich
aufgrund weiteren Kundenwachstums in den Breitbandgebieten. Im Bereich des Jahresüberschusses
wird mit einer Steigerung im unteren zweistelligen Prozentbereich gerechnet. Mittelfristig wird in den
Breitbandgebieten ein Marktanteil von 25 % angestrebt.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen
wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach kein e Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 405 -
Medianet Breitband GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Str. 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 13.12.2012
Handelsregister: HRA 84923 , Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Glasfasernetzen und ähnlichen
Telekommunikationsnetzen. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte
vorzunehmen, welche geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu
fördern. Sie ist berechtigt, sich zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Medianet GmbH 100,00%
Beteiligungen
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH vertreten
durch:
Nickel, Markus
Schmidt, Thomas
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 406 -
Medianet Breitband GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 1.505 1.801 1.732
Immaterielle Vermögensgegenstände 135 498 473
Sachanlagen 1.345 1.278 1.234
Finanzanlagen 25 25 25
Umlaufvermögen 1.407 1.002 1.323
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 388 329 499
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.018 673 824
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 2.911 2.803 3.055
Passiva
Eigenkapital 270 687 563
Kapitalanteile 1.700 3.200 4.600
Rücklagen 25 25 25
Bilanzergebnis -1.455 -2.538 -4.062
Rückstellungen 9 4 6
Verbindlichkeiten 2.632 2.111 2.486
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 2.911 2.803 3.055
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 459 743 1.152
Umsatzerlöse 459 743 1.152
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 459 743 1.152
Betriebsaufwand -1.233 -1.720 -2.569
Materialaufwand -849 -1.356 -2.048
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -70 -157 -187
Sonstige betriebliche Aufwendungen -314 -206 -334
Betriebsergebnis -774 -976 -1.417
Finanzergebnis -35 -106 -107
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -35 -106 -107
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -809 -1.083 -1.524
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -809 -1.083 -1.524
- 407 -
Medianet Breitband GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 17,9% 38,1% 32,5%
Anlagenintensität 51,7% 64,3% 56,7%
Abschreibungsquote 4,7% 8,7% 10,8%
Investitionen (TEUR) 994 454 117
Investitionsquote 66,1% 25,2% 6,8%
Liquidität 3. Grades 53,2% 47,3% 53,1%
Eigenkapital (TEUR) 270 687 563
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.700 3.200 4.600
Eigenkapitalquote 9,3% 24,5% 18,4%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0
Veränderung Verschuldung (TEUR) 1.046 -521 374
Verschuldungsgrad 978,7% 307,9% 442,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -176,3% -145,6% -132,3%
Return on Investment (ROI) -27,8% -38,6% -49,9%
Eigenkapitalrentabilität -299,9% -157,5% -270,6%
Gesamtkapitalrentabilität -26,6% -34,8% -46,4%
Materialintensität 184,9% 182,4% 177,9%
Rohertrag (TEUR) -390 -612 -897
EBIT (TEUR) -774 -976 -1.417
EBITDA (TEUR) -704 -819 -1.230
ROCE -26,7% -34,9% -46,5%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 408 -
Medianet Breitband GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Das Ziel der Medianet Breitband GmbH & Co. KG ist es, der ENTEGA Medianet GmbH die Beteiligung
an Breitbandprojekten in der Region Südhessen zu ermöglichen. Dabei hat die Breitband KG die
Aufgabe der Finanzierung des Ausbaus der Breitbandangebote und der Bereitstellung von Technik für
den Betrieb dieser Breitbandnetze. Durch d ie Einnahmen aus den Breitbandprojekten wird bei der
Medianet mit einem erheblichen Kundenzuwachs sowohl im Privat- als auch im Geschäftskunden -
bereich gerechnet.
Die Breitband KG erhält für den Betrieb der Breitbandnetze pro Kunde von der Medianet ein
vertraglich vereinbartes Entgelt, woraus durch einen gestiegenen Kundenstamm Umsätze von
1.152 TEUR im Geschäftsjahr 2015 (Vorjahr: 743 TEUR) resultieren.
Auf der Aufwandseite stiegen die Materialaufwendungen weitestgehend proportional im Verhältnis zu
den Umsatzerlösen aufgrund von Vorlaufkosten im Vorjahr an. In den sonstigen betrieblichen
Aufwendungen stiegen die Marketingmaßnahmen um 123 TEUR. Durch die Fertigstellung der
Investition in die Technik der Netze stiegen im Geschäftsjahr 2015 die Abschreibungen auf 187 TEUR
(Vorjahr: 157 TEUR) leicht an, die Zinsaufwendungen blieben mit 107 TEUR nahezu konstant.
Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.524 TEUR
(Vorjahr: 1.083 TEUR), dabei wurde der Planjahresfehlbetrag von 1.329 TEUR um 195 TEUR durch
höhere Verrechnung überschritten.
Das Datenvolumen in Deutschland nimmt entsprechend den Entwicklungen der Vorjahre w eiter zu, so
dass leistungsstarke Netze benötigt werden. Aus diesem Grund und aufgrund der Vorgaben der
Bundesregierung zur Förderung des Breitbandausbaus wird erwartet, dass sich auch in den nächsten
Jahren der Ausbau weiterer Breitbandprojekte in der Region Südhessen fortsetzen wird.
Aufgrund der Anlaufverluste wird für das Geschäftsjahr 2016 von einem niedrigeren Jahresfehlbetrag
von ca. 1.219 TEUR ausgegangen. Für das Geschäftsjahr 2017 wird mit einem weiteren deutlichen
Anstieg der Umsätze geplant sowie einem stetigen Sinken des Jahresfehlbetrags ab diesem Zeitpunkt.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontroll- systemen
wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 409 -
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Anschrift: Frankfurter Str. 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 13.12.2012
Handelsregister: HRB 91987, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der
Firma Medianet Breitband GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die
dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Medianet Breitband GmbH & Co. KG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Nickel, Markus Mitglied 0 TEUR
Schmidt, Thomas Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer erhalten keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 0 1 1
Eigenkapital (TEUR) 25 27 27
Bilanzsumme (TEUR) 27 28 29
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 410 -
- 411 -
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH
Anschrift: Marktplatz 1, 64711 Erbach
Kontakt: 06062/ 943 370 sowie
kontakt@odinet.de sowie
http://www.odinet-online.de
Gründung: 20.12.2002
Handelsregister: HRB 71411, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist das Planen, Errichten, Auf - u. Ausbauen und Betreiben eines
Systems der Informations- und Kommunikationsinfrastruktur und dessen Vermarktung sowie
Beratung der kommunalen Einrichtungen und Bereitstellung aller zweckdienlichen
Systemleistungen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 12 1 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH 74,00%
ENTEGA Medianet GmbH 26,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Walther, Jürgen Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 412 -
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen k.A k.A k.A
Immaterielle Vermögensgegenstände k.A k.A k.A
Sachanlagen k.A k.A k.A
Finanzanlagen k.A k.A k.A
Umlaufvermögen k.A k.A k.A
Vorräte k.A k.A k.A
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände k.A k.A k.A
Wertpapiere k.A k.A k.A
Liquide Mittel k.A k.A k.A
Rechnungsabgrenzungsposten k.A k.A k.A
Summe Aktiva k.A k.A k.A
Passiva
Eigenkapital k.A k.A k.A
Gezeichnetes Kapital k.A k.A k.A
Kapitalrücklagen k.A k.A k.A
Gewinnrücklage k.A k.A k.A
Bilanzergebnis k.A k.A k.A
Rückstellungen k.A k.A k.A
Verbindlichkeiten k.A k.A k.A
Rechnungsabgrenzungsposten k.A k.A k.A
Summe Passiva k.A k.A k.A
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung k.A k.A k.A
Umsatzerlöse k.A k.A k.A
Bestandsveränderungen k.A k.A k.A
Andere aktivierte Eigenleistungen k.A k.A k.A
Sonstige betriebliche Erträge k.A k.A k.A
Betriebsleistung k.A k.A k.A
Betriebsaufwand k.A k.A k.A
Materialaufwand k.A k.A k.A
Personalaufwand k.A k.A k.A
Abschreibungen k.A k.A k.A
Sonstige betriebliche Aufwendungen k.A k.A k.A
Betriebsergebnis k.A k.A k.A
Finanzergebnis k.A k.A k.A
Erträge aus Beteiligungen k.A k.A k.A
Erträge aus Gewinnabführung k.A k.A k.A
Erträge aus anderen Finanzanlagen k.A k.A k.A
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge k.A k.A k.A
Abschreibungen auf Finanzanlagen k.A k.A k.A
Zinsen und ähnliche Aufwendungen k.A k.A k.A
Aufwendungen aus Verlustübernahme k.A k.A k.A
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit k.A k.A k.A
Außerordentliches Ergebnis k.A k.A k.A
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag k.A k.A k.A
Sonstige Steuern k.A k.A k.A
Jahresergebnis k.A k.A k.A
- 413 -
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 k.A k.A k.A
Anlagenintensität k.A k.A k.A
Abschreibungsquote k.A k.A k.A
Investitionen (TEUR) k.A k.A k.A
Investitionsquote k.A k.A k.A
Liquidität 3. Grades k.A k.A k.A
Eigenkapital (TEUR) k.A k.A k.A
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) k.A k.A k.A
Eigenkapitalquote k.A k.A k.A
Bankverbindlichkeiten k.A k.A k.A
Veränderung Verschuldung k.A k.A k.A
Verschuldungsgrad k.A k.A k.A
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität k.A k.A k.A
Return on Investment (ROI) k.A k.A k.A
Eigenkapitalrentabilität k.A k.A k.A
Gesamtkapitalrentabilität k.A k.A k.A
Materialintensität k.A k.A k.A
Rohertrag (TEUR) k.A k.A k.A
EBIT (TEUR) k.A k.A k.A
EBITDA (TEUR) k.A k.A k.A
ROCE k.A k.A k.A
Personal
Personalintensität k.A k.A k.A
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich k.A k.A k.A
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich k.A k.A k.A
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe k.A k.A k.A
Frauenanteil Beschäftigte k.A k.A k.A
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich k.A k.A k.A
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich k.A k.A k.A
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe k.A k.A k.A
Frauenanteil Auszubildende k.A k.A k.A
Mitarbeiter in Teilzeit k.A k.A k.A
Arbeitnehmer über 55 Jahre k.A k.A k.A
Altersdurchschnitt Beschäftigte k.A k.A k.A
Personalaufwand je Beschäftigte(r) k.A k.A k.A
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung k.A k.A k.A
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom k.A k.A k.A
Bezug klimaneutrales Gas k.A k.A k.A
Dienstfahrräder für Beschäftigte k.A k.A k.A
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte k.A k.A k.A
E-Learning-Angebote für Beschäftigte k.A k.A k.A
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A k.A k.A
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 414 -
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2015 wurde nicht zur Verfügung
gestellt.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 415 -
PEB Breitband GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 07.05.2004
Handelsregister: HRA 7083, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck der Gesellschaft ist die Projektentwicklung sowie die Errichtung und der Betrieb von
Glasfasernetzen und ähnlichen Telekommunikationsnetzen sowie die Beratung hierzu.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Medianet GmbH 51,00%
Klenk & Sohn GmbH 49,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH vertreten durch:
Klenk, Udo
Nickel, Markus
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 416 -
PEB Breitband GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 33 33 33
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 0
Finanzanlagen 33 33 33
Umlaufvermögen 581 671 210
Vorräte 82 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 78 31 54
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 421 640 155
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 614 704 243
Passiva
Eigenkapital 48 104 191
Kapitalanteile 96 169 169
Rücklagen 33 33 33
Bilanzergebnis -81 -98 -11
Rückstellungen 18 4 15
Verbindlichkeiten 548 596 37
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 614 704 243
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 11.683 3.957 2.539
Umsatzerlöse 1 89 18.088
Bestandsveränderungen 11.682 3.868 -15.549
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 9
Betriebsleistung 11.683 3.957 2.548
Betriebsaufwand -11.718 -3.974 -2.451
Materialaufwand -11.684 -3.947 -2.427
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -34 -27 -24
Betriebsergebnis -35 -17 97
Finanzergebnis 0 0 -1
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -1
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -35 -17 95
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -8
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -35 -17 87
- 417 -
PEB Breitband GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 145,5% 314,4% 578,3%
Anlagenintensität 5,4% 4,7% 13,6%
Abschreibungsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 102,7% 111,8% 405,4%
Eigenkapital (TEUR) 48 104 191
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 96 169 169
Eigenkapitalquote 7,8% 14,7% 78,7%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0
Veränderung Verschuldung (TEUR) 541 48 -559
Verschuldungsgrad >1000% 578,7% 27,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -0,3% -0,4% 3,4%
Return on Investment (ROI) -5,7% -2,4% 35,9%
Eigenkapitalrentabilität -72,9% -16,3% 45,6%
Gesamtkapitalrentabilität -5,7% -2,4% 36,4%
Materialintensität 100,0% 99,8% 95,3%
Rohertrag (TEUR) -1 10 112
EBIT (TEUR) -35 -17 97
EBITDA (TEUR) -35 -17 97
ROCE -5,9% -13,7% 45,9%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 418 -
PEB Breitband GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die PEB Breitband GmbH & Co. KG (PEB) ist die gesellschaftsrechtliche Basis der Zusammenarbeit
zwischen der ENTEGA Medianet GmbH und der Klenk & Sohn GmbH. Sie hat die Aufgabe der
Umsetzung des Ausbaus von Breitbandprojekten einschließlich der Planung, der Betriebsführung und
der Vermarktung der Netze. Sie ermöglicht den Gesellschaftern eine gemeinsame Beteiligung an
Ausschreibungen. Im Dezember 2014 hat die PEB Breitband KG mit der Kommune Heppenheim den
Bau und die Inbetriebnahme des Breitbandnetzes an der Bergstraße abgeschlossen. Das
Breitbandnetz an der Bergstraße befindet sich jetzt in der Betriebs - und Vermarktungsphase durch die
ENTEGA Medianet GmbH.
Das zu erstellende Breitbandnetz wurde im Jahr 2015 nach Fertigstellung an die IKbit
Interkommunales Breitbandnetz, Eigenbetrieb der Gemeinde Fürth, (im Folgenden "IKBIT' genannt)
übertragen. Nach Übertragung des Netzes an die IKbit und der Abrechnung der unfertigen Leistungen
von 15.549 TEUR mit den erhaltenen Anzahlungen, dienten die erzielten Umsatzerlöse von
18.088 TEUR u.a. zum Ausgleich der vergangenen Jahresfehlbeträge. Insgesamt schließt das
Geschäftsjahr 2015 unter Berücksichtigung der Verwaltungsaufwendungen mit einem
Jahresüberschuss in Höhe von 87 TEUR.
Das Datenvolumen in Deutschland nimmt entsprechend der Entwicklungen der Vorjahre weiter zu, so
dass leistungsstarke Netze benötigt werden. Aus diesem Grund und aufgrund der Vorgaben der
Bundesregierung zur Förderung des Breitbandausbaus wird erwartet, dass sich auch in den nächsten
Jahren der Ausbau weiterer Breitbandprojekte in der Region Südhessen fortsetzen wird. Die
Finanzierung der PEB mit Eigen- und Fremdmitteln durch die Gesellschafter ist auch in Zukunft
gesichert. Für das Jahr 2016 wird aufgrund erhoffter Kundenzuwächse mit einem Anstieg der
Umsatzerlöse auf ca. 400 TEUR und einem Jahresüberschuss von 3 T€ gerechnet, da die Bauphase
abgeschlossen ist und sich die Gesellschaft voraussichtlich auch weiterhin in der Betriebsführungs-
und Vermarktungsphase befinden wird.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesel lschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgeg eben.
- 419 -
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 05.05.2004
Handelsregister: HRB 9135, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der
Firma PEB Breitband GmbH & Co. KG.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Medianet GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Klenk, Udo Mitglied k.A.
Nickel, Markus Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 0 1 1
Eigenkapital (TEUR) 34 35 36
Bilanzsumme (TEUR) 36 37 38
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 420 -
- 421 -
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Beteiligungsgesellschaften des EAD:
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
Ziele im Geschäftsfeld
Die strategischen Ziele innerhalb des Geschäftsfelds gliedern sich
unter anderem in die Bereiche Abfallentsorgung, Straßenreinigung
und -unterhaltung, Kanalbetrieb, Abwasserreinigung, sowie in die
durch den ZAS erbrachten Leistungen.
Bei der Abfallentsorgung nutzen der EAD und seine Tochterunter-
nehmen Wachstumschancen insbesondere in den Segmenten g e-
werbliche Abfälle und Containerdienste. Ziel ist es, die stoffliche
Verwertung aus Abfällen langfristig auszubauen.
Die Ziele der Bereiche Abwasserreinigung und Kanalbetrieb orie n-
tieren sich an der Maßgabe, die Leistungen für die Bürgerinnen
und Bürger weiterhin kostengünstig anbieten zu können.
Der ZAS verfügt über hoch spezialisierte Anlagen und die Möglich-
keit, die bei der Verbrennung entstehende Abwärme weiter zu nu t-
zen und auch zu vertreiben. Die Sicherung der Auslastung des
Müllheizkraftwerks wird forciert. Weiter werden die Möglichkeiten
zur Optimierung von Stoffströmen genutzt.
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen
Mit dem Fachbereich Abwassertechnik der TU Darmstadt nimmt
die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG und die ENTEGA
AG am Projekt "ESiTI" teil. Untersucht wird, wie aus Kläranlagen
Energie gewonnen und genutzt werden kann. Gemeinsam mit der
TU Darmstadt arbeitet der EAD regelmäßig an Projekten, die sich
mit innovativen Lösungsansätzen der Abfallbeseitigung befassen.
ARGE Meinhardt/ DED
ARGE Kilb/DED
awaTech GmbH
biolog GmbH
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs-GmbH (DED)
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
Auszeichnungen *
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Entsorgung & Abwasser
- 422 -
- 423 -
ARGE Kilb / DED
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: April 2011
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Reinigungs- und Entsorgungsdienstleistungen
für Autobahnraststätten.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 50,00%
Kilb Städtereinigung GmbH 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Hofmann, Bernd Mitglied 0 TEUR
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR
Meinhardt, Frank-Steffen Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsleitung erhielt im Geschäftsjahr 2015 keine Vergütung.
- 424 -
ARGE Kilb / DED
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 0
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 53 77 54
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 51 39 44
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3 38 10
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 53 77 54
Passiva
Eigenkapital 0 0 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 0 0 0
Verbindlichkeiten 53 77 54
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 53 77 54
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 168 229 222
Umsatzerlöse 168 229 222
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 168 229 222
Betriebsaufwand -168 -229 -222
Materialaufwand -161 -218 -214
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -7 -11 -8
Betriebsergebnis 0 0 0
Finanzergebnis 0 0 0
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 0 0
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 0 0 0
- 425 -
ARGE Kilb / DED
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 - - -
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Abschreibungsquote - - -
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote - - -
Liquidität 3. Grades 100,0% 100,0% 100,0%
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - -
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 52 24 -23
Verschuldungsgrad - - -
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0% 0,0% 0,0%
Return on Investment (ROI) 0,0% 0,0% 0,0%
Eigenkapitalrentabilität - - -
Gesamtkapitalrentabilität 0,0% 0,0% 0,0%
Materialintensität 95,8% 95,2% 96,6%
Rohertrag (TEUR) 7 11 8
EBIT (TEUR) 0 0 0
EBITDA (TEUR) 0 0 0
Kostendeckungsgrad -100,0% -100,0% -100,0%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 33,3% 33,3%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 426 -
ARGE Kilb / DED
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
In 2015 wurden Umsatzerlöse von 222 TEUR erzielt.
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2015 ein neutrales Ergebnis von 0 TEUR aus.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden keine Investitionen getätigt.
Die Liquidität der ARGE war in 2015 jederzeit gewährleistet.
Der Geschäftsumfang der ARGE umfasst ausschließlich die Reinigungsdienstleistungen an
Autobahnrastplätzen für diverse Ämter für Straßen und Verkehrswesen in der Region Südhessen.
Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts abgeschlossen. Die vorliegenden Jahresabschlusszahlen
2015 sind endgültig.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 427 -
ARGE Meinhardt/DED
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 2004
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen zur Entsorgung von Abfällen
jeglicher Art.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 50,00%
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR
Meinhardt, Frank-Steffen Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge.
- 428 -
ARGE Meinhardt/DED
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 0
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 509 467 182
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 329 337 99
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 180 129 83
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 509 467 182
Passiva
Eigenkapital 28 17 20
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 28 17 20
Rückstellungen 1 1 0
Verbindlichkeiten 480 449 162
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 509 467 182
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 1.481 1.543 1.926
Umsatzerlöse 1.481 1.543 1.926
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 1.481 1.543 1.926
Betriebsaufwand -1.452 -1.526 -1.906
Materialaufwand -1.448 -1.522 -1.902
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4 -4 -4
Betriebsergebnis 29 17 20
Finanzergebnis 0 0 0
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 29 17 20
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 28 17 20
- 429 -
ARGE Meinhardt/DED
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 - - -
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Abschreibungsquote - - -
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote - - -
Liquidität 3. Grades 105,9% 103,8% 112,2%
Eigenkapital (TEUR) 28 17 20
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - -
Eigenkapitalquote 5,6% 3,7% 10,9%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 204 -32 -287
Verschuldungsgrad >1000% >1000% 820,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,9% 1,1% 1,0%
Return on Investment (ROI) 5,6% 3,7% 10,9%
Eigenkapitalrentabilität 100,0% 100,0% 100,0%
Gesamtkapitalrentabilität 5,6% 3,7% 10,9%
Materialintensität 97,8% 98,6% 98,8%
Rohertrag (TEUR) 33 21 24
EBIT (TEUR) 29 17 20
EBITDA (TEUR) 29 17 20
ROCE 100,0% 9,5% 100,0%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 430 -
ARGE Meinhardt/DED
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Für das Geschäftsjahr 2015 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 1.926 TEUR erzielt.
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2015 ein Jahresüberschuss von 20 TEUR aus. Der Gewinn wird zu
gleichen Teilen an die beiden Gesellschafter ausgeschüttet.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden keine Investitionen getätigt.
Die Liquidität der ARGE war in 2015 jederzeit gewährleistet.
Der Geschäftsumfang der ARGE wird nach wie vor von den Umsätzen mit einem Darmstädter
Großunternehmen dominiert (97%).
Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts abgeschlossen. Die vorliegenden Jahresabschlusszahlen
2015 sind endgültig.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 431 -
awaTech GmbH
Anschrift: Robert-Bunsen-Str. 67-69, 64579
Gernsheim
Kontakt: 06258/ 903 990 sowie
info@awaTech.org sowie
http://www.awatech.org
Gründung: 23.01.1984
Handelsregister: HRB 54476, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Abwasserdienstleistungen (Kanalreinigung
und -notdienst, TV-Inspektion für Kanäle). Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Einsammlung
und Verwertung kommunaler und gewerblicher Nass- und Flüssigabfälle.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfül
lt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Bittner, Thomas Mitglied k.A.
Richter, Meik Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreieung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 432 -
awaTech GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 590 594 685
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 16 19
Sachanlagen 590 578 666
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 866 1.004 1.114
Vorräte 28 43 7
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 500 601 658
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 338 360 449
Rechnungsabgrenzungsposten 10 6 8
Summe Aktiva 1.466 1.604 1.807
Passiva
Eigenkapital 835 928 1.140
Gezeichnetes Kapital 202 202 202
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 632 725 937
Rückstellungen 144 135 204
Verbindlichkeiten 487 542 462
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 1.466 1.604 1.807
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 3.144 3.187 3.697
Umsatzerlöse 3.124 3.173 3.733
Bestandsveränderungen 20 15 -36
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 48 61 20
Betriebsleistung 3.192 3.248 3.717
Betriebsaufwand -3.000 -3.092 -3.402
Materialaufwand -318 -449 -640
Personalaufwand -1.308 -1.315 -1.351
Abschreibungen -180 -187 -222
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.194 -1.142 -1.189
Betriebsergebnis 192 156 314
Finanzergebnis -14 -10 -3
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 1 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15 -11 -3
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 178 146 311
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -50 -43 -88
Sonstige Steuern -10 -10 -11
Jahresergebnis 118 93 212
- 433 -
awaTech GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 141,5% 156,1% 166,4%
Anlagenintensität 40,2% 37,0% 37,9%
Abschreibungsquote 30,5% 31,4% 32,4%
Investitionen (TEUR) 160 191 313
Investitionsquote 27,1% 32,1% 45,7%
Liquidität 3. Grades 137,2% 148,3% 167,0%
Eigenkapital (TEUR) 835 928 1.140
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 202 202 202
Eigenkapitalquote 56,9% 57,8% 63,1%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -152 55 -80
Verschuldungsgrad 75,6% 72,9% 58,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,7% 2,9% 5,7%
Return on Investment (ROI) 8,0% 5,8% 11,7%
Eigenkapitalrentabilität 14,1% 10,0% 18,6%
Gesamtkapitalrentabilität 9,1% 6,5% 11,9%
Materialintensität 10,0% 13,8% 17,2%
Rohertrag (TEUR) 2.825 2.739 3.057
EBIT (TEUR) 192 156 314
EBITDA (TEUR) 372 343 536
ROCE 11,0% 7,8% 16,4%
Personal
Personalintensität 41,0% 40,5% 36,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 30 26 31
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 3 3
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 32 29 34
Frauenanteil Beschäftigte 6,3% 10,3% 8,8%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47 41 42
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 45 40
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 434 -
awaTech GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Gesellschaft wurde zum 01.01.2009 in die awaTech GmbH mit Sitz in Gernsheim umgewandelt.
Alleiniger Gesellschafter ist seit dem 01.01.2009 die DRZ GmbH. Die Geschäftsfelder der Gesellschaft
umfassen die Bereiche Kanalreinigung, Kanalinspektion, Flüssigtransporte und Industriereinigung.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden Umsatzerlöse von 3.733 TEUR erzielt. Darüber hinaus konnten
sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 20 TEUR verbucht werden.
Die awaTech weist zum 31.12.2015 ein Jahresüberschuss von 212 TEUR aus. Der Gewinn wird auf
neue Rechnung vorgetragen.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden für Sachanlagen und Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte,
Lizenzen Investitionen in Höhe von 313 TEUR getätigt.
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2015 jederzeit gewährleistet.
Der Jahresabschluss wurde von der WP Gesellschaft Klug & Engelhard GmbH aus Kriftel geprüft. Der
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 435 -
biolog GmbH
Anschrift: Auf der Hardt , 64572 Büttelborn
Kontakt: sowie http://www.biolog-gmbh.de
Gründung: 10. März 2008
Handelsregister: HRB 86794, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand der Gesellschaft ist die Einsammlung, Aufbereitung und Vergärung verwertbarer
organikhaltiger Abfälle jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit im Zusammenhang
stehenden Geschäfte und Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, nach Bedarf weitere
Aufgaben zu übernehmen und alle Rechtsgeschäfte zu tätigen, die den Gesellschaftzweck
unmittelbar oder mittelbar fördern. Die Gesellschaft kann sich zur Erledigung ihrer Aufgaben
geeigneter Dritter bedienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 33,33%
Jakob Becker Entsorgungs GmbH 33,33%
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 33,33%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Krause, Wolfgang Mitglied k.A.
Lettermann, Matthias Mitglied k.A.
Schmitz, Holger Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 436 -
biolog GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 1.411 1.440 1.272
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 1.411 1.440 1.272
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 427 293 291
Vorräte 12 19 13
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 308 184 270
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 107 91 8
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 168 325 0
Summe Aktiva 2.006 2.058 1.563
Passiva
Eigenkapital 0 0 366
Gezeichnetes Kapital 75 75 75
Kapitalrücklagen 0 0 300
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -243 -400 -9
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 168 325 0
Rückstellungen 29 32 32
Verbindlichkeiten 1.977 2.026 1.165
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 2.006 2.058 1.563
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 1.213 1.221 1.235
Umsatzerlöse 1.213 1.221 1.235
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 21 5 28
Betriebsleistung 1.234 1.226 1.263
Betriebsaufwand -1.176 -1.310 -1.406
Materialaufwand -662 -918 -980
Personalaufwand -96 -93 -126
Abschreibungen -169 -176 -197
Sonstige betriebliche Aufwendungen -249 -124 -102
Betriebsergebnis 58 -84 -143
Finanzergebnis -74 -73 -41
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -74 -73 -41
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -15 -157 -184
Außerordentliches Ergebnis 0 0 575
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -15 -157 391
- 437 -
biolog GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 0,0% 28,7%
Anlagenintensität 70,3% 70,0% 81,4%
Abschreibungsquote 12,0% 12,2% 15,5%
Investitionen (TEUR) 137 208 29
Investitionsquote 9,7% 14,4% 2,3%
Liquidität 3. Grades 21,3% 14,3% 24,3%
Eigenkapital (TEUR) 0 0 366
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 75 75 75
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 23,4%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -34 48 -861
Verschuldungsgrad - - 327,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1,3% -12,9% 31,6%
Return on Investment (ROI) -0,8% -7,6% 25,0%
Eigenkapitalrentabilität - - 106,8%
Gesamtkapitalrentabilität 2,9% -4,1% 27,6%
Materialintensität 53,7% 74,8% 77,6%
Rohertrag (TEUR) 551 304 255
EBIT (TEUR) 58 -84 -143
EBITDA (TEUR) 227 92 54
ROCE 3,1% -4,6% 32,1%
Personal
Personalintensität 7,8% 7,6% 10,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 3 3
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 1 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2 4 4
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% 25,0% 25,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 33 51 51
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 23 32
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 438 -
biolog GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Aufbereitungsanlage der biolog GmbH ging im Februar 2009 in Betrieb. Im Geschäftsjahr 2015
wurden 23.588 Tonnen verarbeitet bei einem Umsatzerlös von 1.235 TEUR. Die Anlage war im
gesamten Jahresverlauf voll ausgelastet.
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2015 einen Jahresüberschuss von 391 TEUR aus. Der Gewinn wird
auf neue Rechnung vorgetragen.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug - 184 TEUR. Das außerordentliche Ergebnis
betrug plus 575 TEUR und resultiert aus einem Forderungsverzicht aller Gesellschafter. Aufgrund der
anhaltenden schwierigen wirtschaftlichen Situation ist der Gesellschafter EAD mit Wirkung zum
31.12.2015 einvernehmlich ausgeschieden.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden für Betriebsanlagen und Anlagen im Bau, Investitionen in Höhe von
29 TEUR getätigt. Die Liquidität der Gesellschaft war in 2015 jederzeit gewährleistet.
Der Jahresabschluss wird von der WP Gesellschaft Klug & Engelhard aus Kriftel geprüft. Die Prüfung
ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden Jahresabschlusszahlen
2015 sind vorläufig.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 439 -
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 07.08.2003
Handelsregister: HRB 9020, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und Durchführung von Entsorgungs- und sonstigen
Dienstleistungen für Unternehmen im Großraum Darmstadt.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 100,00%
Beteiligungen
ARGE Kilb / DED 50,00%
ARGE Meinhardt/DED 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft keine Vergütung.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender 0 TEUR
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Fröhlich, Doris Mitglied 0 TEUR
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Nissen, Jes Peter Stadtrat Mitglied 0 TEUR
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtsrates
Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge.
- 440 -
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Bilanz (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 14 34 26
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 14 34 26
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 181 245 203
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 114 202 136
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 67 43 66
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 195 279 229
Passiva
Eigenkapital 69 95 104
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis 44 70 79
Rückstellungen 9 4 4
Verbindlichkeiten 118 181 122
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 195 279 229
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 608 766 624
Umsatzerlöse 608 766 624
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 1 0 0
Betriebsleistung 609 766 624
Betriebsaufwand -585 -744 -623
Materialaufwand -469 -547 -415
Personalaufwand -98 -174 -186
Abschreibungen -3 -6 -8
Sonstige betriebliche Aufwendungen -15 -17 -15
Betriebsergebnis 24 23 1
Finanzergebnis 14 9 10
Erträge aus Beteiligungen 14 9 10
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 39 32 11
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6 -5 -2
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 32 26 9
- 441 -
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 494,2% 278,7% 391,2%
Anlagenintensität 7,1% 12,2% 11,6%
Abschreibungsquote 21,0% 18,3% 28,7%
Investitionen (TEUR) 0 26 0
Investitionsquote 0,0% 76,3% 0,0%
Liquidität 3. Grades 143,3% 133,0% 161,4%
Eigenkapital (TEUR) 69 95 104
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25
Eigenkapitalquote 35,2% 34,0% 45,2%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -6 63 -59
Verschuldungsgrad 184,1% 194,3% 121,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 5,3% 3,4% 1,4%
Return on Investment (ROI) 16,6% 9,4% 3,8%
Eigenkapitalrentabilität 47,1% 27,6% 8,3%
Gesamtkapitalrentabilität 16,6% 9,4% 3,8%
Materialintensität 77,0% 71,3% 66,6%
Rohertrag (TEUR) 139 220 209
EBIT (TEUR) 38 32 11
EBITDA (TEUR) 41 38 18
ROCE 20,5% 11,4% 4,6%
Personal
Personalintensität 16,1% 22,7% 29,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 2
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2 2 2
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - - -
Frauenanteil Auszubildende 0 0 0
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 55 55 46
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 87 93
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 42,9% 33,3% 28,6%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 442 -
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
In 2015 wurden Umsatzerlöse für die Einsammlung von Leichtstoffverpackungen und Altglas im
Bereich der Stadt Darmstadt von 624 TEUR erzielt. Davon entfallen auf Dienstleistungen in der IT -
Beratung Erträge von 249 TEUR erzielt.
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2015 einen Jahresüberschuss von 9 TEUR aus. Der Gewinn wird auf
neue Rechnung vorgetragen. Im Geschäftsjahr 2015 wurden keine Investitionen getätigt. Die Liquidität
der DED GmbH war in 2015 jederzeit gewährleistet.
Der Jahresabschluss wird von der WP Gesellschaft Price WaterhouseCoopers geprüft. Die Prüfung ist
zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden Jahresabschlusszahlen
2015 sind vorläufig.
Das Unternehmen wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an.
- 443 -
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH)
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: drz-gmbh@darmstadt.de
Gründung: 16.08.2005
Handelsregister: HRB 9617, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Sortierung, das Recycling und die Umladung von Abfällen
und Abfallstoffen jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit in Zusammenhang stehenden
Geschäfte und Dienstleistungen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 50,00%
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00%
Beteiligungen
awaTech GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Krause, Wolfgang Mitglied 0 TEUR
Schmitz, Holger Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft keine Bezüge.
- 444 -
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH)
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 569 469 425
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 367 267 223
Finanzanlagen 202 202 202
Umlaufvermögen 703 788 733
Vorräte 77 70 65
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 378 276 387
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 248 442 280
Rechnungsabgrenzungsposten 5 0 0
Summe Aktiva 1.278 1.257 1.158
Passiva
Eigenkapital 210 237 281
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklagen 200 200 200
Gewinnrücklage 0 0 0
Bilanzergebnis -15 12 56
Rückstellungen 47 70 54
Verbindlichkeiten 1.021 950 823
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 1.278 1.257 1.158
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 3.461 3.393 4.536
Umsatzerlöse 3.461 3.393 4.536
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 19 0 0
Betriebsleistung 3.480 3.393 4.536
Betriebsaufwand -3.335 -3.304 -4.436
Materialaufwand -1.657 -2.344 -3.603
Personalaufwand -175 -181 -183
Abschreibungen -126 -120 -103
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.378 -660 -548
Betriebsergebnis 145 88 99
Finanzergebnis -40 -37 -27
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -40 -37 -28
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 105 52 72
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -19 -24 -27
Sonstige Steuern -1 -1 -1
Jahresergebnis 86 27 44
- 445 -
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH)
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 36,8% 50,5% 66,0%
Anlagenintensität 44,5% 37,3% 36,7%
Abschreibungsquote 22,1% 25,6% 24,2%
Investitionen (TEUR) 115 20 59
Investitionsquote 20,2% 4,3% 13,9%
Liquidität 3. Grades 65,9% 77,2% 83,5%
Eigenkapital (TEUR) 210 237 281
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25
Eigenkapitalquote 16,4% 18,8% 24,3%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -102 -71 -127
Verschuldungsgrad 509,5% 430,6% 312,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,5% 0,8% 1,0%
Return on Investment (ROI) 6,7% 2,2% 3,8%
Eigenkapitalrentabilität 41,0% 11,5% 15,6%
Gesamtkapitalrentabilität 9,9% 5,1% 6,2%
Materialintensität 47,6% 69,1% 79,4%
Rohertrag (TEUR) 1.804 1.049 933
EBIT (TEUR) 145 88 99
EBITDA (TEUR) 271 208 202
ROCE 11,7% 7,0% 7,9%
Personal
Personalintensität 5,0% 5,3% 4,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 4 3 2
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 3 2
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 6 4
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% 50,0% 50,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45 49 49
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 30 46
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 446 -
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH)
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
In 2015 wurden Umsatzerlöse von 4.536 TEUR erzielt.
Die DRZ weist zum 31.12.2015 ein Jahresüberschus s von 44 TEUR aus. Der Gewinn wird auf neue
Rechnung vorgetragen.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden 59 TEUR in Geschäfts - / Betriebsgebäude, Maschinen u. Anlagen, DV -
Anlagen und übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert.
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2015 jederzeit gewährleistet.
Die DRZ GmbH ist seit dem 01.01.2009 alleiniger Gesellschafter der awaTech GmbH mit Sitz in
Gernsheim. Die Geschäftsfelder dieser Gesellschaft umfassen die Bereiche Kanalreinigung,
Kanalinspektion, Flüssigtransporte und Industriereinigung.
Der Jahresabschluss wird von der WP Ge sellschaft Klug & Engelhard aus Kriftel geprüft. Der
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 447 -
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 13 46 000 sowie
ead@darmstadt.de sowie
http://www.ead.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1995
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Zweck des Eigenbetriebs ist die Tätigkeit in allen Angelegenheiten der Vermeidung, Verwertung und
Beseitigung von Abfällen für die Darmstädter
Bürgerschaft, die Darmstädter Betriebe/
Institutionen/ Dienstleistungsbereiche sowie auf öffentlichen Flächen und bei Einrichtungen der
Stadt, die Reinigung öffentlicher Straßen und Wege nach Maßgabe der Straßenreinigungssatzung,
die Durchführung der Straß enverkehrssicherungspflicht im Winter sowie der Betrieb der
Werkstätten und des Betriebshofes der Stadt Darmstadt (inkl. Unterhaltung, Wartung,
Neuanschaffung, Einsatzsteuerung der Schulbusse).
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Beteiligungen
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 100,00%
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 50,00%
Biolog GmbH 33,33%
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Fahrgastbeirat
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position Vergütung
Kleindiek, Sabine 1. Betriebsleitung 147,5 TEUR
Bezüge der Betriebsleitung
Die Vergütung der Betriebleitung belief sich in 2015 auf 147,5 TEUR.
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 0 TEUR
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Fröhlich, Doris Mitglied 0 TEUR
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Heldmann, Thomas Mitglied 0 TEUR
Keller, Ralf Mitglied 0 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Schebek, Prof. Dr. Lieselotte Mitglied 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR
Seidler, Sabine Mitglied 0 TEUR
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied 0 TEUR
Tramer, Thomas Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
- 448 -
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Bilanz (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 49.281 44.779 43.773
Immaterielle Vermögensgegenstände 43 120 106
Sachanlagen 45.937 41.496 41.128
Finanzanlagen 3.302 3.163 2.539
Umlaufvermögen 12.025 9.635 12.502
Vorräte 665 685 606
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 6.725 6.457 7.776
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 4.635 2.493 4.120
Rechnungsabgrenzungsposten 39 31 30
Summe Aktiva 61.345 54.445 56.305
Passiva
Eigenkapital 17.739 14.115 15.925
Gezeichnetes Kapital 6.200 6.200 6.200
Kapitalrücklagen 2.829 53 1.053
Gewinnrücklage 637 683 705
Bilanzergebnis 8.073 7.180 7.967
Rückstellungen 6.065 5.473 5.446
Verbindlichkeiten 36.800 34.857 34.667
Rechnungsabgrenzungsposten 740 0 268
Summe Passiva 61.345 54.445 56.305
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 49.266 49.371 50.400
Umsatzerlöse 49.206 49.349 50.351
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 60 22 49
Sonstige betriebliche Erträge 874 580 1.265
Betriebsleistung 50.140 49.951 51.665
Betriebsaufwand -50.538 -50.146 -51.036
Materialaufwand -20.893 -19.557 -19.838
Personalaufwand -22.645 -23.520 -24.641
Abschreibungen -3.751 -3.950 -3.845
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.249 -3.119 -2.713
Betriebsergebnis -398 -195 629
Finanzergebnis -763 -1.166 -1.196
Erträge aus Beteiligungen 498 0 450
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 153 145 110
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -532
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.414 -1.311 -1.225
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.161 -1.361 -568
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -77 -28 -145
Sonstige Steuern -60 -57 -57
Ergebnisübernahme 0 0 465
Jahresergebnis -1.298 -1.445 -305
- 449 -
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 101,3% 101,9% 110,2%
Anlagenintensität 80,3% 82,2% 77,7%
Abschreibungsquote 7,6% 8,8% 8,8%
Investitionen (TEUR) 2.811 2.377 3.465
Investitionsquote 5,7% 5,3% 7,9%
Liquidität 3. Grades 112,8% 109,2% 160,6%
Eigenkapital (TEUR) 17.739 14.115 15.925
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 6.200 6.200 6.200
Eigenkapitalquote 28,9% 25,9% 28,3%
Bankverbindlichkeiten 28.899 28.074 28.887
Veränderung Verschuldung -1.911 -1.943 -191
Verschuldungsgrad 245,8% 285,7% 253,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -2,6% -2,9% -1,5%
Return on Investment (ROI) -2,1% -2,7% -1,4%
Eigenkapitalrentabilität -7,3% -10,2% -4,8%
Gesamtkapitalrentabilität 0,2% -0,2% 0,8%
Materialintensität 41,7% 39,2% 38,4%
Rohertrag (TEUR) 28.373 29.814 30.562
EBIT (TEUR) 100 -195 1.079
EBITDA (TEUR) 3.851 3.755 4.924
ROCE 0,2% -0,3% 0,9%
Personal
Personalintensität 45,2% 47,1% 47,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 371 364 389
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 222 235 244
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 593 599 633
Frauenanteil Beschäftigte 37,4% 39,2% 38,5%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 9 8 8
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 10 7 6
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 19 15 14
Frauenanteil Auszubildende 52,6% 46,7% 42,9%
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46 46 46
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 37 38 38
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 46,2% 33,3% 38,5%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 450 -
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
In 2015 wurden Umsatzerlöse über alle Geschäftsbereiche von 50.351 TEUR erzielt. Darüber hinaus
konnten sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 1.265 TEUR verbucht werden.
Der EAD weist zum 31.12.2015 ein Jahresfehlbetrag von 305 TEUR aus. Der Verlust wird auf neue
Rechnung vorgetragen.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden insgesamt 3.465 TEUR investiert. Für Fahrzeugtechnik wurden
2.444 TEUR, für Container 332 TEUR ausgegeben. Der Restbetrag von 690 TEUR verteilt sich auf
Außenanlagen, Maschinen u. Anlagen, übrige B.G.A, Software und sonstiges.
Die Liquidität des Eigenbetriebs war in 2015 jederzeit gewährleistet.
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers geprüft.
Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden
Jahresabschlusszahlen 2015 sind vorläufig.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Gesch äfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 451 -
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4098
Gründung: 06.12.2004
Handelsregister: HRA 7149, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gesellschaftszweck ist die Abwasserbeseitigung des in dem Gebiet der Stadt Darmstadt anfallenden
Abwassers einschließlich des Baus, des Betriebes und der sonstigen Nutzung von technischen
Anlagen zur Abwasserreinigung sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich
ausschließlich für die Stadt Darmstadt. Die Abwasserbeseitigung umfasst insbesondere die
Abwasserreinigung (Behandeln von Abwasser), die Behandlung von Klärschlamm im
Zusammenhang mit der Abwasserreinigung sowie die Behandlung von Kanalsedimenten.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Beirat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH vertreten
durch:
Klinger, Dr. Julia
Bezüge der Geschäftsführung
Die Vertreterin der Geschäftsführung erhät ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
Beirat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender k.A.
Behr, Iris Stadträtin Mitglied k.A.
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied k.A.
Lehrian, Claudia Mitglied k.A.
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Nissen, Jes Peter Stadtrat Mitglied k.A.
Pakleppa, Ulrich Mitglied k.A.
Salber, Lothar Mitglied k.A.
Setz, Dr. Natalie Mitglied k.A.
Wagner, Prof. Dr. Martin Mitglied k.A.
Bezüge des Beirates
Die Bezüge des Beirats beliefen sich im Geschäftsjahr 2015 auf 1 TEUR.
- 452 -
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 55.332 54.386 52.750
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 10 27
Sachanlagen 55.332 54.376 52.723
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 3.532 3.675 4.306
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 284 1.443 2.301
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.249 2.232 2.005
Rechnungsabgrenzungsposten 1.315 0 0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.583 3.402 3.149
Summe Aktiva 63.762 61.463 60.204
Passiva
Eigenkapital 0 0 0
Kapitalanteile 110 110 110
Rücklagen 0 0 0
Bilanzergebnis -3.693 -3.512 -3.259
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.583 3.402 3.149
Rückstellungen 133 84 1.321
Verbindlichkeiten 5.139 3.571 2.229
Rechnungsabgrenzungsposten 53.689 53.089 52.089
Passive latente Steuern 4.802 4.720 4.566
Summe Passiva 63.762 61.463 60.204
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 17.120 16.677 17.180
Umsatzerlöse 17.120 16.677 17.180
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 435 480 446
Betriebsleistung 17.555 17.157 17.626
Betriebsaufwand -14.323 -14.428 -14.799
Materialaufwand -4.209 -4.068 -4.185
Personalaufwand 0 0 -1.324
Abschreibungen -2.931 -2.924 -2.987
Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.183 -7.436 -6.303
Betriebsergebnis 3.232 2.729 2.827
Finanzergebnis -2.687 -2.252 -2.253
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.687 -2.252 -2.253
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 545 477 575
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -315 -249 -267
Sonstige Steuern -46 -47 -54
Jahresergebnis 184 181 254
- 453 -
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 3,6% 0,0% 0,1%
Anlagenintensität 86,8% 88,5% 87,6%
Abschreibungsquote 5,3% 5,4% 5,7%
Investitionen (TEUR) 1.098 1.980 1.415
Investitionsquote 2,0% 3,6% 2,7%
Liquidität 3. Grades 108,5% 100,6% 122,9%
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 110 110 110
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 2.017 0 0
Veränderung Verschuldung (TEUR) -11.231 -1.569 -1.342
Verschuldungsgrad - - -
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,1% 1,1% 1,5%
Return on Investment (ROI) 0,3% 0,3% 0,4%
Eigenkapitalrentabilität - - -
Gesamtkapitalrentabilität 4,5% 4,0% 4,2%
Materialintensität 24,0% 23,7% 23,7%
Rohertrag (TEUR) 12.911 12.609 12.995
EBIT (TEUR) 3.232 2.729 2.827
EBITDA (TEUR) 6.163 5.652 5.815
Kostendeckungsgrad 103,2% 102,9% 103,4%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 7,5%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 55
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 56
Frauenanteil Beschäftigte - - 1,8%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - 1
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 15
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - 47
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 37,5% 30,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 454 -
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Das Jahr 2015 war in Bezug auf die Niederschlagsmenge ein sehr trockenes Jahr. Die
Niederschlagsmenge ist von 709 mm pro m² im Jahr 2014 auf 502 mm pro m² gesunken
(-29 %). Dies zeigt sich auch an der gereinigten Abwassermenge, diese ist gegenüber dem Vor jahr um
8 % von 14,9 Mio. m³ auf 13,7 Mio. m³ gesunken.
Der Faulschlamm (Trockensubstanzgehalt ca. 2,8 %), der als unvermeidbarer Rückstand bei der
biologischen Abwasserreinigung anfällt, hat sich um rund 4 % auf 129.997 m³
(Vorjahr: 135.908 m³) verringe rt. Dies ist auf geringere Zulaufschmutzfrachten zurückzuführen. Der
Gesamtstromverbrauch ist von 10,3 Mio. kWh im Jahr 2014 auf 9,6 Mio. kWh im Jahr 2015 gesunken.
Als wesentlichste Stromoptimierungsmaßnahme wirkt sich hier die Anschaffung eines neuen
Blockheizkraftwerks (BHKW) im Zentralklärwerk aus. Der Einsatz von CO -Substraten hat sich wie auch
schon in den Vorjahren positiv bemerkbar gemacht. Im Jahr 2015 wurden 5,5 Mio. kWh
(Vorjahr: 5,1 Mio. kWh) Strom aus Klär -/Erdgas für den Eigenverbrauch erzeugt . Die Investitionen
in das Anlagevermögen belaufen sich auf 1.415 TEUR und betreffen im Wesentlichen den Austausch
der Schlammentwässerungszentrifugen im Zentralklärwerk sowie das neue BHKW im Klärwerk Süd.
Die Umsatzerlöse in Höhe von 17.180 TEUR (Vorjahr: 16.677 TEUR) beinhalten im Wesentlichen die
Erträge aus der Betriebsführung der Klärwerke.
Die Ertragslage der Gesellschaft blieb im Jahresvergleich mit nur leicht gestiegenen Erträgen und
Aufwendungen stabil. Insgesamt konnte ein gegenüber dem Vorjahr leicht höherer Jahresüberschuss
von 254 TEUR erwirtschaftet werden. Für das Jahr 2016 geht die Geschäftsführung bei leicht
steigenden Umsätzen von einem Jahresüberschuss leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2015
aus. Darüber hinaus sieht die Planung für das Jahr 2016 Investitionsmaßnahmen in Höhe von
insgesamt 1,2 Mio. EUR vor.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen
wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, F rankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 455 -
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4098
Gründung: 06.12.2004
Handelsregister: HRB 9334, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Der Gesellschaftszweck ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Klinger, Dr. Julia Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2
Eigenkapital (TEUR) 27 27 27
Bilanzsumme (TEUR) 38 38 30
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 456 -
- 457 -
MW-Mayer GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 3250 sowie info@mw-
mayer.de sowie http://www.mw-
mayer.de
Gründung: 16.04.1986
Handelsregister: HRB 7147, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Rinden und
Erdenprodukten, von Bodenersatzprodukten und Brennstoffen aller Art, die Durchführung von
Wiederaufforstungen sowie die Entwicklung weiterer ähnlicher Produkte und die Entwicklung von
Aktivitäten, die dem Schutz der Umwelt dienen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. D ie
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 95,00%
Willi Mayer 5,00%
Beteiligungen
Orgabo GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Beirat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Ohland, Cornelius Mitglied 0 TEUR
Wagner, Klaus Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Beirat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Klinger, Dr. Julia Vorsitzende k.A.
Croissant, Barbara Mitglied k.A.
Jakob, Martin Mitglied k.A.
Müller, Nicole Mitglied k.A.
Bezüge des Beirates
Die Gesamtbezüge des Beirats beliefen sich in 2015 auf 1,4 TEUR.
- 458 -
MW-Mayer GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 758 760 665
Immaterielle Vermögensgegenstände 1 1 0
Sachanlagen 730 732 638
Finanzanlagen 28 28 28
Umlaufvermögen 981 1.187 1.497
Vorräte 63 58 70
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 562 632 668
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 356 498 758
Rechnungsabgrenzungsposten 19 15 16
Summe Aktiva 1.758 1.962 2.178
Passiva
Eigenkapital 280 441 633
Gezeichnetes Kapital 256 256 256
Kapitalrücklagen 204 204 204
Gewinnrücklage 104 104 104
Bilanzergebnis -283 -122 69
Sonderposten 12 8 5
Rückstellungen 491 510 698
Verbindlichkeiten 966 995 835
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuern 9 8 7
Summe Passiva 1.758 1.962 2.178
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 4.557 4.295 4.412
Umsatzerlöse 4.568 4.295 4.399
Bestandsveränderungen -11 0 13
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 67 195 169
Betriebsleistung 4.624 4.491 4.581
Betriebsaufwand -4.890 -4.314 -4.386
Materialaufwand -3.639 -3.173 -3.344
Personalaufwand -431 -423 -417
Abschreibungen -132 -114 -97
Sonstige betriebliche Aufwendungen -688 -604 -527
Betriebsergebnis -266 176 195
Finanzergebnis -13 -14 -2
Erträge aus Beteiligungen 0 0 13
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13 -14 -15
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -279 162 193
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 1 2
Sonstige Steuern -3 -3 -3
Jahresergebnis -283 161 192
- 459 -
MW-Mayer GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 102,9% 123,8% 155,3%
Anlagenintensität 43,1% 38,7% 30,5%
Abschreibungsquote 17,4% 15,0% 14,7%
Investitionen (TEUR) 19 121 8
Investitionsquote 2,5% 15,9% 1,2%
Liquidität 3. Grades 102,5% 118,2% 132,1%
Eigenkapital (TEUR) 280 441 633
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 256 256 256
Eigenkapitalquote 15,9% 22,5% 29,1%
Bankverbindlichkeiten 500 500 400
Veränderung Verschuldung 115 29 -160
Verschuldungsgrad 513,2% 341,0% 243,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -6,2% 3,7% 4,3%
Return on Investment (ROI) -16,1% 8,2% 8,8%
Eigenkapitalrentabilität -100,9% 36,4% 30,3%
Gesamtkapitalrentabilität -15,4% 8,9% 9,5%
Materialintensität 78,7% 70,7% 73,0%
Rohertrag (TEUR) 918 1.122 1.068
EBIT (TEUR) -266 176 208
EBITDA (TEUR) -135 290 306
ROCE -29,2% 16,5% 19,1%
Personal
Personalintensität 9,3% 9,4% 9,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 9 7
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 2 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 11 8
Frauenanteil Beschäftigte - 18,2% 12,5%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 50 51
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 38 52
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 50,0% 60,0% 75,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 460 -
MW-Mayer GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die MW-Mayer GmbH hat im Jahr 2015 mit 91.112 t an verwertete Mengen von Abfällen gegenüber
dem Vorjahr rd. 5 % weniger umgesetzt. Hier hat sich immer noch der Stillstand des Kraftwerks
Staudinger und der daraus resultierenden vollen Kompostierungsanlagen ausgewirkt. Während die
Mengen in den Bereichen Grün- , Baum - und Strauchschnitt gestiegen sind, hat die entsorgte
Klärschlammmenge abgenommen.
Eines der wichtigsten Kohlekraftwerke für MW -Mayer ist nach einem mehrmonatigen Stillstand im
Februar wieder in Betrieb genommen worden. Dies hat dazu geführt, dass die Verbrennungsmengen
gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen sind. Die Annahmemengen in Tannroda (Sachsen-Anhalt)
sind auf dem hohen Niveau des Vorjahres geblieben, während sie in Tagewerben aufgrund der
Preisanhebung der Buna -Halde (MDSE) und der daraus resultierenden Anpassung unserer
Annahmepreise deutlich zurückgegangen sind. Im Laufe des Jahres wurden erste Verkaufsgespräche
über die Kompostierungsanlage in Tagewerben geführt. Die Kompostierungsanlage in Leubingen
(Thüringen) wird weiterhin verpachtet. Die Vermarktung und der Ausbau von Biomassebrennstoffen
wurden vorangetrieben. Die Herstellung von Düngekomposten auf den eigenen Kompostanlagen soll
zukünftig die Reduzierung der Nachfrage im Bereich Landschaftsbau ausgleichen.
Die Umsatzerlöse stiegen im Jahresvergleich aufgrund von Preiseffekten um 103 TEUR bzw. 2,4 % auf
4.399 TEUR, parallel dazu stieg der Materialaufwand um 171 TEUR bzw. 5,4 % auf 3.344 TEUR. Der
deutliche Anstieg des Materialaufwands resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen
Entsorgungskosten und den daraus resultierenden höheren Entsorgungskostenrückstellungen. Die
sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um 27 TEUR auf 169 TEUR überwiegend aufgrund
geringerer Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (- 25 TEUR). Der Personalaufwand liegt mit
417 TEUR leicht unter dem Wert des Vorjahres (423 TEUR). Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen reduzierten sich um 77 TEUR auf 527 TEUR im Wesentlichen aufgrund geringerer
Beratungskosten (- 20 TEUR) und stark gesunkener Treibstoffkosten (- 40 TEUR). Das Finanzergebnis
hat sich durch das Beteiligungsergebnis der Orgabo GmbH (+13 TEUR) gegenüber dem Vorjahr um
12 TEUR auf -2 TEUR verbessert und durch den nahezu konstanten geringen Steueraufwand wurde ein
um 31 TEUR höheres Jahresergebnis in Höhe von +192 TEUR erwirtschaftet. Nach Abzug des
Verlustvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von 122 TEUR ergibt sich ein Bilanzgewinn von 69 TEUR.
Für das Jahr 2016 sind Investitionen in Höhe von 210 TEUR geplant. Schwerpunkt ist die
Neuanschaffung eines Radladers mit 180 TEUR. Für das Jahr 2016 und das Folgejahr werden positive
Jahresergebnisse auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2015 erwartet.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontroll- systemen wird
Rechnung getragen. Aus heutiger Sicht sind der Geschäftsführung keine die Vermögens -, Finanz- und
Ertragslage wesentlich beeinträchtigenden und bestands-gefährdenden Risiken bekannt.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 461 -
Orgabo GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 3260 sowie
info@orgabo.de sowie
http://www.orgabo.de
Gründung: 10.09.1986
Handelsregister: HRB 3810, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Erden, Substraten und
Bodenverbesserungsmitteln sowie der Handel mit und die Verwertung von organischen Reststoffen.
Die Gesellschaft kann andere Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet oder auf angrenzenden
Gebieten betätigen, gründen, erwerben, pachten oder vertreten und sich an solchen Unternehmen
auf jede Weise beteiligen sowie Unternehmensverträge schließen. (…)
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
MW-Mayer GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Ohland, Cornelius Mitglied k.A.
Wagner, Klaus Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 462 -
Orgabo GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 2 1 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 2 1 0
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 267 285 285
Vorräte 15 11 1
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 145 180 160
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 107 94 125
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 269 285 286
Passiva
Eigenkapital 105 108 132
Gezeichnetes Kapital 55 55 55
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 64 64 64
Bilanzergebnis -14 -11 13
Rückstellungen 12 6 20
Verbindlichkeiten 152 171 133
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 269 285 286
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 1.370 1.369 1.539
Umsatzerlöse 1.354 1.373 1.550
Bestandsveränderungen 15 -4 -10
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 3 1
Betriebsleistung 1.370 1.372 1.541
Betriebsaufwand -1.387 -1.369 -1.509
Materialaufwand -1.221 -1.209 -1.388
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1 -1 -1
Sonstige betriebliche Aufwendungen -164 -159 -120
Betriebsergebnis -17 3 32
Finanzergebnis 1 0 0
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -16 3 32
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3 0 -8
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -14 3 24
- 463 -
Orgabo GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% -
Anlagenintensität 0,6% 0,2% 0,0%
Abschreibungsquote 66,7% 200,2% -
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% -
Liquidität 3. Grades 162,9% 160,6% 186,0%
Eigenkapital (TEUR) 105 108 132
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 55 55 55
Eigenkapitalquote 39,1% 37,8% 46,3%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -48 19 -38
Verschuldungsgrad 155,7% 164,2% 116,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1,0% 0,2% 1,6%
Return on Investment (ROI) -5,1% 0,9% 8,5%
Eigenkapitalrentabilität -13,1% 2,5% 18,4%
Gesamtkapitalrentabilität -5,1% 0,9% 8,5%
Materialintensität 89,2% 88,1% 90,1%
Rohertrag (TEUR) 148 160 152
EBIT (TEUR) -17 3 32
EBITDA (TEUR) -16 4 33
ROCE -5,5% 1,0% 9,5%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 464 -
Orgabo GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Im Geschäftsjahr 2015 konnten rund 17.135 t Klärschlamm und 558 t Klärwerksreststoffe von den
Kläranlagen Darmstadt, Langen- Egelsbach und Heusenstamm entsorgt werden. Die Genehmigung
eines Misch - und Lagerplatzes am Standort Büttelborn in Zusammenarbeit mit der AWS Abfall-
Wirtschafts-Service GmbH hat sich weiterhin verzögert und konnte erst zum Ende des Jahres
umgesetzt werden. Daher wurde die Produktion der ORGABO -Grundmischung am Standort Mannheim
mit der Firma Rhenus fortgeführt. Die Herstellung und der Vertrieb von ORGABO-Produkten haben sich
gegenüber dem Vorjahr um 8 % auf 10.305 t im Berichtsjahr gesteigert.
Die Verwertung von Klärschlämmen und Kläranlagennebenprodukten ist gegenüber dem Vorjahr leicht
gestiegen. Im Geschäftsjahr 2015 übernahm die ORGABO -GmbH 12.690 t ( Vorjahr: 12.019 t)
Klärschlämme von den Kläranlagen Zentralklärwerk Darmstadt (100 % energetische Verwertung) und
Klärwerk Darmstadt-Eberstadt (rd. 20 % energetische und rd. 80% stoffliche Verwertung) der ENTEGA
Abwasserreinigung GmbH & Co. KG (vormals HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG). Auf die
Kläranlagen des Abwasserverbandes Langen- Egelsbach-Erzhausen und der Stadt Heusenstamm entfiel
eine Klärschlammmenge von 4.445 t ( Vorjahr: 3.375 t) teilentwässertem Schlamms (rd. 20 %
energetische und rd. 80 % stoffliche Verwertung).
Für die energetische und stoffliche Entsorgung der Klärschlämme zeichnete sich unverändert die
Muttergesellschaft MW -Mayer GmbH verantwortlich. Neben der Klärschlammentsorgung übernahm
das Unternehmen ca. 558 t Klärwerksnebenprodukte wie Sandfang - und Rechengut. Diese Reststoffe
wurden in Rekultivierungsvorhaben auf Deponien nach einer vorhergehenden Kompostierung durch
Partnerunternehmen verwertet. Die Umsatzerlöse stiegen im Jahresvergleich aufgrund von Preis- und
Mengeneffekten um 177 TEUR bzw. 12,9 % auf 1.550 TEUR, parallel dazu stieg der Materialaufwand
um 179 TEUR bzw. 14,8 % auf 1.388 TEUR. Der deutliche Anstieg des Materialaufwands resultiert im
Wesentlichen aus gestiegenen Entsorgungskosten und den nach wie vor hohen Produktionskosten am
Lagerort Mannheim. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um 2 TEUR. Die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen redu zierten sich um 39 TEUR auf 120 TEUR aufgrund geringerer
Personalüberlassungskosten (- 32 TEUR). Unter Berücksichtigung des gestiegenen Steueraufwands
(+7 TEUR) weist die Gesellschaft einen um 22 TEUR höheren Jahresüberschuss von 24 TEUR aus.
Nach Abzug des Verlustvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von 11 TEUR ergibt sich ein Bilanzgewinn
von 13 TEUR.
Die novellierte Düngemittelverordnung lässt für die Herstellung von ORGABO -Grundmischung sowie
deren Nebenprodukte noch genügend Spielraum, unser Substrat am Markt abzusetzen. Seit 2015
muss jedoch beim Einsatz von Klärschlämmen auf die niedrigeren Grenzwerte der neuen
Düngemittelverordnung Rücksicht genommen werden. Geeignete Schlämme können uns jedoch über
die Muttergesellschaft dauerhaft zur Verfügung gestell t werden. Für das Jahr 2016 sieht die Planung
die Produktion von ca. 9.000 t ORGABO vor. Die Umsatzprognose für 2016 beläuft sich auf
ca. 1.421 TEUR. Für das Jahr 2016 und Folgende gehen wir von einem Jahresüberschuss von
ca. 20 TEUR aus. Für das Jahr 2016 sind keine Investitionen geplant. Den Anforderungen des
„Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung
zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Der
Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend
sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch Deloitte & Touche
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 465 -
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
Anschrift: Werner-von-Siemens-Str. 33, 64711
Erbach
Kontakt: 06062/ 633 10 sowie
http://www.owas-gmbH.de
Gründung: 30.03.1994
Handelsregister: HRB 993, Amtsgericht Michelstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Unternehmenszweck ist die Erbringung von Laborleistungen im Umweltbereich, Durchführung von
Kontrollen entsprechend der Eigenkontrollverordnung und der Einleiterkontrolle, Übernahme von
Dienstleistungen des kommunalen Umweltschutzes.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. e
s besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA AG 29,00%
Stadtwerke Michelstadt GmbH 16,00%
Abwasserverband Mittlere Mümling 15,00%
Abwasserverband Bad König 10,00%
Abwasserverband Obere Gersprenz 10,00%
Abwasserverband Unterzent 10,00%
Odenwaldkreis 10,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Croissant, Barbara Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 466 -
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 17 13 k.A.
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 k.A.
Sachanlagen 17 13 k.A.
Finanzanlagen 0 0 k.A.
Umlaufvermögen 161 157 k.A.
Vorräte 0 0 k.A.
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 57 41 k.A.
Wertpapiere 0 0 k.A.
Liquide Mittel 104 116 k.A.
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 k.A.
Summe Aktiva 179 170 k.A.
Passiva
Eigenkapital 126 125 k.A.
Gezeichnetes Kapital 26 26 k.A.
Kapitalrücklagen 0 0 k.A.
Gewinnrücklage 49 64 k.A.
Bilanzergebnis 51 35 k.A.
Rückstellungen 30 31 k.A.
Verbindlichkeiten 24 15 k.A.
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 k.A.
Summe Passiva 179 170 k.A.
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 485 464 k.A.
Umsatzerlöse 485 464 k.A.
Bestandsveränderungen 0 0 k.A.
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 k.A.
Sonstige betriebliche Erträge 2 2 k.A.
Betriebsleistung 486 466 k.A.
Betriebsaufwand -443 -445 k.A.
Materialaufwand -231 -234 k.A.
Personalaufwand -167 -166 k.A.
Abschreibungen -6 -6 k.A.
Sonstige betriebliche Aufwendungen -38 -40 k.A.
Betriebsergebnis 43 20 k.A.
Finanzergebnis 0 0 k.A.
Erträge aus Beteiligungen 0 0 k.A.
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 k.A.
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 k.A.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 k.A.
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 k.A.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 k.A.
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 k.A.
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 44 20 k.A.
Außerordentliches Ergebnis 0 0 k.A.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -13 -6 k.A.
Sonstige Steuern 0 0 k.A.
Jahresergebnis 31 14 k.A.
- 467 -
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 717,8% 956,1% k.A.
Anlagenintensität 9,8% 7,7% k.A.
Abschreibungsquote 35,3% 43,2% k.A.
Investitionen (TEUR) 0 0 k.A.
Investitionsquote 0,0% 0,0% k.A.
Liquidität 3. Grades 302,2% 344,5% k.A.
Eigenkapital (TEUR) 126 125 k.A.
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26 26 k.A.
Eigenkapitalquote 70,2% 73,3% k.A.
Bankverbindlichkeiten 0 0 k.A.
Veränderung Verschuldung -22 -9 k.A.
Verschuldungsgrad 42,4% 36,5% k.A.
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 6,3% 3,1% k.A.
Return on Investment (ROI) 17,2% 8,4% k.A.
Eigenkapitalrentabilität 24,5% 11,4% k.A.
Gesamtkapitalrentabilität 17,2% 8,4% k.A.
Materialintensität 47,5% 50,3% k.A.
Rohertrag (TEUR) 254 230 k.A.
EBIT (TEUR) 43 20 k.A.
EBITDA (TEUR) 50 26 k.A.
ROCE 21,5% 10,3% k.A.
Personal
Personalintensität 34,4% 35,6% k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 4 k.A.
Frauenanteil Beschäftigte - - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - - k.A.
Mitarbeiter in Teilzeit - - k.A.
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 41 k.A.
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% k.A.
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 468 -
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2015 wurde nicht zur Verfügung
gestellt.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 469 -
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH
Anschrift: Intzestraße 14-16, 60314 Frankfurt
am Main
Kontakt: 069/ 9443 250 sowie info@swr-
gmbh.de sowie http://www.swr-
gmbh.de
Gründung: 1965
Handelsregister: HRB 8960, Amtsgericht Frankfurt am
Main
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens bilden der Bau, die Errichtung, der Betrieb, die Vermietung und
Verpachtung von Anlagen, die der Fortleitung von Energien und Energieträgern aller Art, auch von
Wasser und Abwasser dienen, sowie erforderlichenfalls deren Miete und Pacht, der Tief - und
Straßenbau, der Rohrleitungsbau (Gas, Trinkwasser, Fernwärme, Strom, Telekommunikation), die
Beteiligung an solchen und ähnlichen
Unternehmungen sowie die Erledigung aller den
Gesellschaftszwecken mittelbar oder unmittelbar dienenden Geschäfte, Entwicklungs- und
Forschungsarbeiten auf den vorgenannten Gebieten. Das Unternehmen kann auch
Zweigniederlassungen errichten.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Hochtief Construction AG 45,00%
Mainova AG 29,90%
ENTEGA AG 25,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Heesen, Dirk Mitglied k.A.
Herlitschke, Walter Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Otto, Stephan Vorsitzender k.A.
Birkner, Dr. Peter stv. Vorsitzender k.A.
Schenke, Dirk Mitglied k.A.
Wortmeier, Maik Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 470 -
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 3.454 3.609 3.878
Immaterielle Vermögensgegenstände 7 7 3
Sachanlagen 3.447 3.602 3.875
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen 6.889 7.650 7.576
Vorräte 1.109 1.867 1.997
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3.964 4.460 4.224
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.816 1.323 1.355
Rechnungsabgrenzungsposten 35 36 40
Summe Aktiva 10.378 11.295 11.494
Passiva
Eigenkapital 4.402 4.537 4.599
Gezeichnetes Kapital 1.030 1.030 1.030
Kapitalrücklagen 1.177 1.177 1.177
Gewinnrücklage 1.524 1.894 1.524
Bilanzergebnis 671 436 868
Rückstellungen 2.255 2.606 2.863
Verbindlichkeiten 3.721 4.151 4.033
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 10.378 11.295 11.494
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 20.410 20.006 23.757
Umsatzerlöse 19.152 18.956 17.851
Bestandsveränderungen 1.258 1.050 5.906
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 99 64 97
Betriebsleistung 20.509 20.070 23.854
Betriebsaufwand -19.715 -19.148 -22.891
Materialaufwand -9.928 -9.011 -11.411
Personalaufwand -8.173 -8.657 -9.277
Abschreibungen -570 -589 -659
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.044 -891 -1.545
Betriebsergebnis 794 922 962
Finanzergebnis -193 -193 -286
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 5 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -194 -198 -287
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 601 729 677
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -190 -245 -264
Sonstige Steuern -45 -48 -52
Jahresergebnis 366 436 361
- 471 -
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 203,5% 200,5% 191,7%
Anlagenintensität 33,3% 32,0% 33,7%
Abschreibungsquote 16,5% 16,3% 17,0%
Investitionen (TEUR) 620 754 945
Investitionsquote 17,9% 20,9% 24,4%
Liquidität 3. Grades 205,8% 188,5% 186,6%
Eigenkapital (TEUR) 4.402 4.537 4.599
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.030 1.030 1.030
Eigenkapitalquote 42,4% 40,2% 40,0%
Bankverbindlichkeiten 1.399 1.389 1.296
Veränderung Verschuldung -1.185 430 -119
Verschuldungsgrad 135,8% 148,9% 150,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,8% 2,2% 1,5%
Return on Investment (ROI) 3,5% 3,9% 3,1%
Eigenkapitalrentabilität 8,3% 9,6% 7,9%
Gesamtkapitalrentabilität 5,4% 5,6% 5,6%
Materialintensität 48,4% 44,9% 47,8%
Rohertrag (TEUR) 10.482 10.994 12.346
EBIT (TEUR) 794 922 962
EBITDA (TEUR) 1.364 1.511 1.621
ROCE 8,0% 8,9% 9,1%
Personal
Personalintensität 39,9% 43,1% 38,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 133 - 139
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 - 6
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 133 145 145
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% - 4,1%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 9 - 11
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 9 k.A. 11
Frauenanteil Auszubildende 0,0% - 0,0%
Mitarbeiter in Teilzeit - - 3
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 55
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46 - 45
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 58 60 59
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 0,0% 0,0% 0,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - nein
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - nein
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 472 -
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH ist spezialisiert auf die Erstellung von Gas- , Wasser -,
Kanal- und Fernwärmerohrleitungssystemen sowie dem Industrierohrleitungsbau. Das
Leistungsangebot umfasst weiterhin den Bau von Kabelkanallinien für die Deutsche Telekom, für
Energieversorgungsunternehmen sowie für verschiedene Anbieter aus dem Bereich der LWL -
Netzwerke.
Im Geschäftsjahr 2014 hat die SWR ihren Akquisitionsfokus auf ko mplexe, technisch anspruchsvolle
Bauvorhaben gelegt. Diese Bemühungen tragen inzwischen Früchte und lassen die SWR mit einen sehr
guten Auftragsbestand in das Jahr 2015 starten.
Der Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 2015 betrug 15.070 TEUR. Im Verlauf des Jahres
2015 konnten Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 16.415 TEUR angenommen werden. Somit
ergibt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2015 ein Auftragsbestand in Höhe von 7.728 TEUR. Das
Geschäftsjahr wurde mit einer B etriebsleistung von 23. 853 TEUR über dem Vorjahreswert von
20.006 TEUR abgeschlossen. Die SWR erreicht das sechste Jahr in Folge ein positives Ergebnis. Das
Nachsteuerergebnis ist von 436 TEUR auf 361 TEUR gesunken. Im Geschäftsjahr 2015 wurde
insgesamt 945 TEUR vor allem in technische Anlagen und Maschinen investiert.
Durch die kontinuierliche Überwachung der Arbeitsabläufe, das Projektcontrolling größerer
Baumaßnahmen und die monatliche Kontrolle über den „Stand der Bauten“ ist die Gesellschaft
jederzeit in der Lage, regulieren d einzugreifen. Aufgrund der unmittelbaren Einbindung der
Geschäftsführung in das operative Geschäft ist sichergestellt, dass Risiken, die einen negativen
Einfluss auf die Geschäftsfeldendwicklung haben, rechtzeitig erkannt werden. Die zu erkennende
leichte Steigerung der Investitionsbereitschaft der Energieversorger lässt die Gesellschaft optimistisch
auf 2016 schauen.
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat
gesteuert werden können.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die Treuhand Oldenburg
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oldenburg, welche den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 473 -
Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS)
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293
Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4090 sowie info@zas-
darmstadt.de sowie http://www.zas-
darmstadt.de
Gründung: 1974
Handelsregister: keine Eintragung
Darstellung Unternehmenszweck
Aufgabe des ZAS ist der Betrieb seiner Anlagen zur Abfallentsorgung im Verbandsbereich,
insbesondere des Müllheizkraftwerks in Darmstadt. Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann sich der
Verband Dritter bedienen. Die Pflicht zur Abfallentsorgung wird von den Verbandsmitgliedern nicht
auf den ZAS übertragen. Die Aufgaben des ZAS umfassen insbesondere auch die Einleitung und
Durchführung der erfor derlichen abfall- und immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren
für die Einrichtung neuer bzw. die Änderung bestehender ortsfester Abfallentsorgungsanlagen des
ZAS und die Durchführung der notwendigen Maßnahmen der Rekultivierung und Nachsorge für
verfüllte Deponien im Verbandsbereich, die Eigentum des ZAS sind.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Gemäß § 121
Abs. 2 HGO gilt die Abfallbeseitigung nicht als wirtschaftliche Betätigung.
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald (MZVO)
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
RVZ Rohstoff- und Verwertungs- Zentrum Südhessen GmbH 50,00%
SAVAG Südhessische Abfall-Verwertungs GmbH 25,00%
Organe der Gesellschaft
Zweckverbandsvorstand
Verbandsversammlung
Zweckverbandsvorstand
Name, Vorname Position Vergütung
Schellhaas, Klaus Peter Vorsitzender -
Schellenberg, André stv. Vorsitzender -
Verst, Günter stv. Vorsitzender -
Busch, Gerhard Mitglied -
Fleischmann, Christel Mitglied -
Kredel, Willi Mitglied -
Theiß, Georg Mitglied -
Wegel, Hans Mitglied -
Bezüge des Zweckverbandsvorstandes
Die Mitglieder des Zweckverbandvortsands erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung.
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
Verbandsversammlung
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter Mitglied -
Achilles, Dr. Albrecht Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Aslan, Yasemin Stadtverordnete Mitglied -
Battenberg, Renate Mitglied -
Freund, Boris Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Fröhlich, Doris Mitglied -
Handschuh, Heiko Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied -
Hartmann, Karl Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Helfmann, Carsten Kreistagsabgeordneter Mitglied -
- 474 -
Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS)
Herbst, Margrit Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Kirchhöfer, Gudrun Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied -
Krämer, Christiane Mitglied -
Raab, Georg Mitglied -
Reiter, Jürgen Mitglied -
Seiler, Hedwig Mitglied -
Sperling, Christopher Stadtverordneter Mitglied -
Sydow, Dr. Walter Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Völker, Sigrid Mitglied -
Volkmann, Hans Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Wucherpfennig, Dagmar Kreistagsvorsitzende Mitglied -
Bezüge der Verbandsversammlung
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung.
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
- 475 -
Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS)
Bilanz (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen 55.315 56.636 58.646
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.471 2.158 1.635
Sachanlagen 53.006 53.471 55.882
Finanzanlagen 838 1.007 1.129
Umlaufvermögen 16.453 19.432 17.139
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5.672 5.566 5.939
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 10.781 13.865 11.200
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 71.768 76.068 75.786
Passiva
Eigenkapital 32.691 34.051 40.187
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklagen 0 0 0
Gewinnrücklage 26.650 32.150 32.150
Bilanzergebnis 6.041 1.901 8.037
Rückstellungen 3.056 2.876 1.851
Verbindlichkeiten 36.021 39.141 33.747
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 71.768 76.068 75.786
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung 33.484 26.127 33.565
Umsatzerlöse 33.484 26.127 33.565
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 872 1.459 1.478
Betriebsleistung 34.356 27.586 35.042
Betriebsaufwand -27.001 -24.849 -26.084
Materialaufwand -21.328 -21.468 -22.563
Personalaufwand -8 -10 -9
Abschreibungen -3.451 -3.298 -3.451
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.215 -74 -62
Betriebsergebnis 7.355 2.737 8.958
Finanzergebnis -1.349 -956 -921
Erträge aus Beteiligungen 421 421 278
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54 60 60
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.824 -1.437 -1.259
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.006 1.781 8.037
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern -1 -1 -1
Jahresergebnis 6.005 1.780 8.036
- 476 -
Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS)
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 120,8% 113,4% 113,5%
Anlagenintensität 77,1% 74,5% 77,4%
Abschreibungsquote 6,2% 5,8% 5,9%
Investitionen (TEUR) 2.738 4.762 10.409
Investitionsquote 4,9% 8,4% 17,7%
Liquidität 3. Grades 332,0% 164,2% 186,0%
Eigenkapital (TEUR) 32.691 34.051 40.187
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - -
Eigenkapitalquote 45,6% 44,8% 53,0%
Bankverbindlichkeiten 34.121 30.181 26.385
Veränderung Verschuldung -9.881 3.120 -5.393
Verschuldungsgrad 119,5% 123,4% 88,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 17,9% 6,8% 23,9%
Return on Investment (ROI) 8,4% 2,3% 10,6%
Eigenkapitalrentabilität 18,4% 5,2% 20,0%
Gesamtkapitalrentabilität 10,9% 4,2% 12,3%
Materialintensität 62,1% 77,8% 64,4%
Rohertrag (TEUR) 12.156 4.659 11.002
EBIT (TEUR) 7.776 3.158 9.236
EBITDA (TEUR) 11.227 6.456 12.687
ROCE 11,5% 4,4% 12,7%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 6 6 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 3 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 8 9 0
Frauenanteil Beschäftigte 25,0% 33,3% -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43 46 -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - 1 -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 11,1% 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 36,4% 36,4% 45,5%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 477 -
Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS)
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Kreislaufwirtschaft befindet sich in einem steten Wandel und wird kontinuierlich sowohl
gesetzgeberisch als auch durch die Unternehmen selbst weiterentwickelt. Auf europäischer Ebene wird
das Kreislaufwirtschaftspaket diskutiert, auf nationaler Ebene befinden sich beispielsweise das
geplante Wertstoffgesetz sowie die Gewerbeabfallverordnung in intensiver Bearbeitung. In Summe
spielen die Müllverbrennungsanlagen eine wichtige Rolle in der deutschen Kreislaufwirtschaft. Sie
gewährleisten unter Einhaltung höchster Umweltstandards die Entsorgungssicherheit für bestehende
Siedlungsabfälle und stellen damit, insbesondere auch als Schadstoffsenken, einen wesentlichen
Grundpfeiler der modernen Kreislaufwirtschaft dar. Durch die Erzeugung und Bereitstellung von
Strom, Fernwärme und Prozessdampf vermindern sie darüber hinaus die Abhängigkeit von
Energieimporten.
Für das Jahr 2015 ist festzuhalten, dass alle Müllverbrennungsanlagen in Deutschland sehr gut
ausgelastet waren. Auch das Mü llheizkraftwerk in Darmstadt verfügte über eine hohe Auslastung. So
wurden insgesamt 226.350 Mg (Vorjahr: 222.650 Mg) entsorgt, wovon rd. 209.000 Mg im
Müllheizkraftwerk (MHKW) Darmstadt verbrannt wurden. Dies entspricht einer Auslastung von nahezu
100%. Durch das Müllheizkraftwerk konnte im abgelaufenen Jahr rd. 37,5 Mio. kWh umweltfreundlich
erzeugter Strom verkauft sowie 153.344 Mg Dampf in das Fernwärmenetz der E NTEGA AG eingespeist
werden.
Der Umsatz beträgt im Berichtsjahr 33.565 TEUR (Vorjahr: 26.127 TEUR). Davon entfallen 89% auf
die Verbrennungsentgelte und –gebühren, der Rest ist im Wesentlichen dem Strom- und Wärmeverkauf
zuzuordnen.
Das Jahr 2015 schließt für den ZAS mit einem voraussichtlichen Jahresgewinn in Höhe von
8.036 TEUR, welcher die Ausschüttung der ZAS -Tochtergesellschaft SAVAG in Höhe von 278 TEUR
einschließt. Im Jahr 2015 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 10.409 Mio. EUR
getätigt. Dabei wurden die Ausgaben zu großen Teilen für im Bau befindliche Anlagen ge nutzt. Für
Tilgungen wurden 3.771 TEUR verausgabt, diese konnten durch die Abschreibungen und aus dem
laufenden Geschäft heraus getätigt werden.
Der ZAS beschäftigt kein eigenes Personal. Mit der Betriebs- und Geschäftsführung ist die ENTEGA AG
beauftragt. Lediglich aufgrund rechtlicher Vorgaben entstanden bis einschließlich Oktober 2015 für
die Abrechnung der Gebühren und Entgelte aus Anlieferungen zum Müllheizkraftwerk
Personalaufwendungen für den ZAS für geringfügig Beschäftigte in Höhe von rd. 9 TEUR. Aufgrund
einer Änderung der HGO werden diese Tätigkeiten seit November wieder im Rahmen der
Geschäftsbesorgung von der ENTEGA AG übernommen.
Die für die Betriebsführung zuständige E NTEGA AG hat ein umfangreiches Qualitäts- und
Risikomanagementsystem. Sie hat sich einer Zertifizierung des Betriebs nach § 13 EfbV zu
Anerkennung als Entsorgungsbetrieb nach § 56 KrWG für das MHKW Darmstadt unterzogen und ist als
solcher zertifiziert. Die ENTEGA AG erfüllt die Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und
Transparenz im Unternehmensbereich“. Diesen wird hinsichtlich der Verpflichtung zum
Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen Rechnung getragen. Die Risiken werden
systematisch im Risikomanagementsystem der Entega AG aufgezeichnet und ihre Entwicklung
einschließlich der getroffenen Gegenmaßnahmen überwacht.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte durch die CONSULT +
CONCEPT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Pfungstadt. Der finale Bericht liegt noch nicht vor,
die Erteilung des uneingeschränkten Bestätigungsvermerks wurde angekündigt. Das Unternehmen
fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehrheitsbeteiligung der
Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der
Kodex wird daher nicht angewendet.
- 478 -
- 479 -
Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
HEAG Versicherungsservice GmbH
Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-GmbH & Co. KG
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt*
* keine Einbeziehung in die abgebildeten Grafiken
Ziele im Geschäftsfeld
Das Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement wird im Besonderen
durch di e HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt (HEAG) repräsentiert. Neben ihrer
Funktion als Führungsgesellschaft des HEAG -Konzerns mit ihren
fünf Tochterun ternehmen ENTEGA AG ( ENTEGA), bauverein AG,
HEAG mobilo GmbH, HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützi-
ge GmbH und HEAG Versicherungsservice GmbH, verantwortet sie
darüber hinaus das Beteiligungsmanagement der Wissenschaft s-
stadt Darmstadt. Dies stärkt Darmstadts Eigentümerfunktion in
der Stadtwirtschaft. Hierzu verbessert die HEAG stetig die Informa-
tion über die Beteiligungen und erhöht damit die Transparenz. Die
HEAG verzahnt Prozesse und richtet dabei alle Aktivitäten darauf
aus, die Stadtrendite zu steigern.
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen
Die HEAG unterhält Kooperationen mit den Darmstädter Hochsch u-
len. In Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt und der Hoch schule
Darmstadt veranstaltet die HEAG regelmäßig das Symposium
„Stadtleben“. Darüber hinaus kooperiert die HEAG mit dem Grü n-
derzentrum der TU Darmstad t (HIGHEST) und stärkt damit die
Gründungskultur in Darmstadt und der Region.
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Beteiligungsmanagement
Auszeichnungen *
- 480 -
- 481 -
HEAG Versicherungsservice GmbH
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt
Kontakt:
Gründung: 12.07.2013
Handelsregister: HRB 92347, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Die Gesellschaft nimmt die Aufgabe der Betreuung des Versicherungsportfolios nur für den
Eigenbedarf der Wisschenschaftsstadt Darmstadt und deren unmittelbaren und mittelbaren
Tochtergesellschaften wahr. Die Tätigkeit der Gesellschaft um fasst insbesondere die Überprüfung
und Feststellung des jeweiligen Versicherungsbedarfs sowie die Erbringung von
Beratungsdienstleistungen für die Stadt sowie die Gesellschaften des Stadtkonzerns im
Zusammenhang mit dem Abschluss von Versicherungsverträgen. Darüber hinaus übernimmt die
Gesellschaft die Bearbeitung städtischer Versicherungsfälle sowie die Beratung in und die
Betreuung von Versicherungsangelegenheiten der Stadt und der Gesellschaften des Stadtkonzerns.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unt ernehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG 80,00%
ENTEGA AG 5,00%
HEAG mobilo GmbH 5,00%
Klinikum Darmstadt GmbH 5,00%
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 5,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Krügel, Thomas Mitglied 0 TEUR
Rasch, Petra Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2015 0 TEUR.
- 482 -
HEAG Versicherungsservice GmbH
Bilanz (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Aktiva
Anlagevermögen - - 0
Immaterielle Vermögensgegenstände - - 0
Sachanlagen - - 0
Finanzanlagen - - 0
Umlaufvermögen - - 59
Vorräte - - 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - - 0
Wertpapiere - - 0
Liquide Mittel - - 59
Rechnungsabgrenzungsposten - - 0
Summe Aktiva - - 59
Passiva
Eigenkapital - - 34
Gezeichnetes Kapital - - 25
Kapitalrücklagen - - 0
Gewinnrücklage - - 0
Bilanzergebnis - - 9
Rückstellungen - - 2
Verbindlichkeiten - - 23
Rechnungsabgrenzungsposten - - 0
Summe Passiva - - 59
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 vorl. 2015
Gesamtleistung - - 18
Umsatzerlöse - - 18
Bestandsveränderungen - - 0
Andere aktivierte Eigenleistungen - - 0
Sonstige betriebliche Erträge - - 0
Betriebsleistung - - 18
Betriebsaufwand - - -4
Materialaufwand - - 0
Personalaufwand - - 0
Abschreibungen - - 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen - - -4
Betriebsergebnis - - 14
Finanzergebnis - - 0
Erträge aus Beteiligungen - - 0
Erträge aus Gewinnabführung - - 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen - - 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - - 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen - - 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - - 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme - - 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - - 14
Außerordentliches Ergebnis - - 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - - 0
Sonstige Steuern - - 0
Jahresergebnis - - 14
- 483 -
HEAG Versicherungsservice GmbH
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 vorl. 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 - - -
Anlagenintensität - - 0,0%
Abschreibungsquote - - -
Investitionen (TEUR) - - 0
Investitionsquote - - -
Liquidität 3. Grades - - 238,0%
Eigenkapital (TEUR) - - 34
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - 25
Eigenkapitalquote - - 58,0%
Bankverbindlichkeiten - - 0
Veränderung Verschuldung - - 23
Verschuldungsgrad - - 72,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - - 78,7%
Return on Investment (ROI) - - 23,6%
Eigenkapitalrentabilität - - 40,8%
Gesamtkapitalrentabilität - - 23,6%
Materialintensität - - 0,0%
Rohertrag (TEUR) - - 18
EBIT (TEUR) - - 14
EBITDA (TEUR) - - 14
ROCE - - 24,6%
Personal
Personalintensität - - 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - - 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - - 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - 50,0%
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - ja
Bezug klimaneutrales Gas - - ja
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - ja
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - ja
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - ja
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 484 -
HEAG Versicherungsservice GmbH
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Das Geschäftsjahr 2015 war geprägt von dem erfolgreichen Abschluss der europaweiten
Ausschreibung zur Suche eines gemeinsamen Versicherungsmaklers und dem Abschluss eines
Kooperationsvertrages mit dem ausgewählten Versicherungsmakler Marsh GmbH.
An die Auswahl des Maklers schloss sich die Tätigkeitsaufnahme, mit Übergabe der
Versicherungsverträge in Kopie an den Makler, Erhebung von Schadensstatistiken etc. an. Die
Ergebnisse dieser Arbeiten mündeten in einer umfangreichen Neuplatzierung der verschiedenen
Versicherungsportfolien sowie in Verhandlungen mit besitzenden Versicherern im Jahr 2015 für das
Jahr 2016, aus welchen letztlich erhebliche Einsparungen in den Aufwendungen für den
Versicherungsschutz bei den beteiligten Gesellschaftern resultierten.
Aufgrund der Bestrebung der Gesellschaft, die Aufwendungen für den Versicherungsschutz der
beteiligten Gesellschafterinnen möglichst gering zu halten, ist das Ergebnis durch die Beiträge der
Gesellschafter, die Rückstellung für die Prüfung des Jahresabschlusses sowie Beiträge für
Pflichtmitgliedschaften, insbesondere bei der Industrie - und Handelskammer Darmstadt, geprägt. Die
Finanzierung und Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres
gegeben.
Es ist festzustellen, dass zum Jahresende keine Risiken vorlagen, die bestandsgefährdende
Auswirkungen haben könnten.
Aufgrund des Abschlusses der Grundlagenvereinbarung und der Gesellschaftervereinbarung sowie der
gesellschaftsrechtlichen Beteiligung der HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der
Wissenschaftsstadt Darmstadt , ENTEGA AG (vormals HEAG Südhessische Energie AG (HSE)), HEAG
mobilo GmbH , Klinikum Darmstadt GmbH und Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt
GmbH & Co. KG erwartet die Geschäftsführung weiterhin positive Ergebnisse für die nächsten
Geschäftsjahre durch die zu leistenden Beiträge der beteiligten Gesellschaften.
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte &
Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichtes noch nicht abgeschlossen. Die
vorliegenden Jahresabschlusszahlen 2015 sind vorläufig.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das
Geschäftsjahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 485 -
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
Anschrift: Rheinstraße 10-12, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 28160 sowie info@sparkasse-
darmstadt.de sowie
http://www.sparkasse-darmstadt.de
Gründung: 28.10.1808
Handelsregister: HRA 6607, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Öffentlich-rechtliche Sparkasse, mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige
Anstalt des öffentlichen Rechts (§ 1 Abs. 2 der Satzung).
Erfüllung öffentlicher Zweck
Die Sparkasse hat die Aufgabe, als dem gemeinen Nutzen dienendes Wirtschaftsunternehmen, in
ihrem Geschäftsgebiet geld- und kreditwirtschaftliche Leistungen zu erbringen, insbesondere
Gelegenheit zur sicheren Anlage von Geldern zu geben (§ 2 Abs. 1 der Satzung). Die Sparkasse h at
das Sparen und die übrigen Formen der Vermögensbildung zu fördern und dient der Befriedigung
des örtlichen Kreditbedarfs unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitnehmer, des
Mittelstandes, der gewerblichen Wirtschaft und der öffentlichen Hand (§ 2 Abs. 2 der Satzung).
Trägerverhältnisse
Träger
Wissenschaftsstadt Darmstadt 60,00%
Landkreis Darmstadt-Dieburg 40,00%
Beteiligungen
HEAG 5,01%
weitere Unternehmen in der Sparkassenorganisation
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Verwaltungsrat
Vorstand
Name, Vorname Position Vergütung
Sellner, Georg Vorsitzender -
Scheidel, Roman stv. Vorsitzender -
Erb, Hans-Werner Mitglied -
Bezüge des Vorstandes
Die Vergütung des Vorstands betrug für das Geschäftsjahr 2015 in Summe 1.292 TEUR.
Verwaltungsrat
Name, Vorname Titel Position Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender -
Schellhaas, Klaus Peter Landrat stv. Vorsitzender -
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied -
Hafermehl, Reinhold Mitglied -
Heldmann, Thomas Mitglied -
Karl, Hans-Dieter Mitglied -
Klink, Petra Mitglied -
Mager, Philipp Mitglied -
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied -
Röder, Friedel Mitglied -
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied -
Steinacker, Thomas Mitglied -
Tengicki, Andreas Mitglied -
Wolff, Karin MdL Mitglied -
Wudy, Renate Mitglied -
Bezüge des Verwaltungsrates
Im Jahr 2015 betrugen die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder in Summe 85 TEUR.
- 486 -
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Barreserve 52.992 55.292 81.325
Forderungen
an Kreditinstituten 450.162 468.558 318.769
an Kunden 2.570.948 2.674.796 2.799.991
Schuldverschreibungen u.a.
festverzinsliche Wertpapiere 828.016 688.272 815.173
Aktien u. a. nicht festverzinslilche
Wertpapiere 76.984 126.694 128.072
Beteiligungen 40.372 40.319 39.090
Anteile an verbundenen Unternehmen 205 205 205
Treuhandvermögen 308 198 182
Immaterielle Anlagewerte 110 105 71
Sachanlagen 54.736 52.018 49.409
Sonst. Vermögensgegenstände 11.778 14.916 6.288
Rechnungsabgrenzungsposten 1.171 824 537
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrech. 8 33 7
Summe Aktiva 4.087.790 4.122.230 4.239.119
Passiva
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten 222.281 217.365 169.851
gegenüber Kunden 3.368.140 3.390.465 3.540.534
Verbriefte Verbindlichkeiten 74.815 61.375 55.595
Treuhandverbindlichkeiten 308 198 182
Sonst. Verbindlichkeiten 3.870 3.139 2.412
Rechnungsabgrenzungsposten 1.322 951 782
Rückstellungen 30.719 34.695 29.579
Sonderposten mit Rücklagenanteil - - -
Genussrechtskapital - - -
Fonds für allgemeine Bankrisiken 50.608 67.315 82.457
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital - - -
Kapitalrücklage - - -
Gewinnrücklage 319.727 330.727 341.727
Bilanzgewinn 16.000 16.000 16.000
Summe Passiva 4.087.790 4.122.230 4.239.119
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Zinsergebnis 82.913 81.008 78.152
Laufende Erträge 6.981 6.080 6.653
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen - - -
Provisionsergebnis 23.459 24.153 26.052
Nettoetrag/ -aufwand aus Finanzgeschäften 71 87 45
Sonstige betriebliche Erträge 5.559 5.352 5.824
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -62.971 -64.942 -64.839
Abschreibungen und Wertberichtigungen -3.687 -1.047 -3.752
Sonstige betriebl. Aufwendungen -4.746 -4.424 -4.242
Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken -15.988 -16.707 -15.142
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 31.591 29.560 28.751
Außerordentliches Ergebnis - - -
Steuern vom Einkommen und Ertrag -15.411 -13.374 -12.524
Sonstige Steuern -180 -186 -227
Jahresergebnis 16.000 16.000 16.000
- 487 -
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die Sparkasse Darmstadt ist eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt
des öffentlichen Rechts. Träger sind die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt -Dieburg. Sie
unterstützen die Sparkasse bei der Erfüllung ihrer Au fgaben mit der Maßgabe, dass ein Anspruch der
Sparkasse gegen die Träger oder eine sonstige Verpflichtung der Träger, der Sparkasse Mittel zur
Verfügung zu stellen, nicht besteht. Die Sparkasse haftet für ihre Verbindlichkeiten mit ihrem
gesamten Vermögen. Darüber hinaus ist die Sparkasse dem bundesweiten Sicherungssystem der
Deutschen Sparkassenorganisation und daneben dem Stützungsfonds des Sparkassen – und
Giroverbandes Hessen–Thüringen angeschlossen.
Die Bilanzsumme der Sparkasse Darmstadt erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 116.889 TEUR
(2,8 %) auf 4.239.119 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2015. Es wurde ein Bilanzgewinn von
16.000 TEUR erwirtschaftet. Das Kreditvolumen (inklusive Treuhandkredite und unwiderrufliche
Kreditzusagen) konnte im Ge schäftsjahr um 155.851 TEUR auf 3.078.230 TEUR gesteigert werden.
Das Volumen der Kredit - und Darlehensneuzusagen bewegte sich mit 476.125 TEUR auf dem hohen
Niveau des Vorjahres (Vorjahr 476.183 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden einschließlich
Eigenemissionen der Sparkasse erhöhten sich um 144.289 TEUR (4,2 %) auf 3.596.129 TEUR. Die
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich um 47.514 TEUR auf 169.851 TEUR
zum 31.12.2015. Nach dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes sollen aus dem
Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 von 16.000 TEUR 68,75 % der Sicherheitsrücklage zugeführt
und 31,25 % an die Träger zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke ausgeschüttet werden. Auf die
Stadt Darmstadt entfällt hiervon ein Anteil von 3/5, das sind brutto 3.000 TEUR.
Die Sicherheitsrücklage hat sich in 2015 von 330.727 TEUR auf 341.727 TEUR erhöht. Nach
Feststellung des Jahresabschlusses 2015 wird sich die Sicherheitsrücklage dann auf 352.727 TEUR
belaufen. Das entspricht einer Erhöhung v on 6,7 %. Daneben erfolgte im Geschäftsjahr 2015 eine
weitere Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 15.142 TEUR auf 82.457 TEUR.
Darüber hinaus verfügt die Sparkasse Darmstadt über umfangreiche ergänzende
Eigenkapitalbestandteile in Fo rm der Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB. Die Eigenkapitalquote
gem. CRR betrug zum Bilanzstichtag 31.12.2015 25,5 % und überschritt deutlich den
vorgeschriebenen Mindestwert von 8 %. Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse Darmstadt war aufgrund
einer ausgewogenen Liquiditätsplanung im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Unter
Berücksichtigung der erforderlichen Bewertungsmaßnahmen und einer weiteren Zuführung zu dem
Fonds für allgemeine Bankrisiken ergibt sich ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit i. H. v.
28.751 TEUR. Das bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vorjahresergebnis von 809 TEUR. Der
Zinsüberschuss hat sich um 2.857 TEUR, das sind 3,5 %, auf 78.152 TEUR im Geschäftsjahr 2015
vermindert. Der Zinsüberschuss war nach wie vor die bedeutendst e Ertragsquelle. Der
Provisionsüberschuss stieg um 1.899 TEUR auf 26.052 TEUR.
Zur Risikolage der Sparkasse Darmstadt ist auszuführen, dass das von der Sparkasse Darmstadt auf
Basis der Risikodeckungsmasse festgelegte Gesamtlimit im Jahr 2015 ausreichend war und zu keiner
Zeit überschritten wurde. Regelmäßig durchgeführte Berechnungen zeigen, dass die
Risikotragfähigkeit der Sparkasse auch für den Risikofall gegeben ist. Selbst bei Eintritt der darüber
hinausgehenden aE -Stresstests könnten die Risiken getr agen werden. Das
Risikomanagementverfahren entspricht der Risikolage und dem Risikogehalt der Sparkasse.
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die Sparkasse Darmstadt von der EZB keine Kurskorrektur in der
Geldpolitik und sich auf ein weiterhin niedriges Zinsniveau ein. Die Zinsprognose geht in den Jahren
2016 bis 2018 nur von leicht steigenden Marktzinsen in den mittleren und langen Laufzeitbänder n
aus. Die auf dieser Zinserwartung basierenden Bilanzstrukturszenarien sehen ein moderates
Wachstum im Kundengeschäft – sowohl auf der Aktiv – als auch auf der Passivseite – vor. Eine
Ausweitung des Eigengeschäftes wird nicht angestrebt. Dies führt im Ergebnis zu einem leichten
Bilanzsummenwachstum.
Die formulierte strategische Vorgabe für die Cost –Income–Ratio (CIR) von unter 60 % wird bei
Eintreffen der Prognosen 2016 knapp erreicht. Für 2016 wird ein unveränderter Bilanzgewinn
angestrebt. Die Prüfung des Jahresabschlusses der Sparkasse Darmstadt zum 31.12.2015 durch den
Sparkassen– und Giroverband Hessen –Thüringen hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde der
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. Die Sparkasse Darmstadt wendet den Darmstädter
Beteiligungskodex nicht an.
- 488 -
- 489 -
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
Anschrift: Luisenplatz 5 A, 64283 Darmstadt
Kontakt: WDB-KG@darmstadt.de
Gründung: 17. Mai 2005
Handelsregister: HRA 7195, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen der
Wissenschaftsstadt Darmstadt an anderen Unternehmen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Beteiligungen
HEAG Wohnbau GmbH 5,01%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH
vertreten durch:
Salber, Lothar
Bezüge der Geschäftsführung
Der Vertreter der Geschäftsführung erhält seine Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
- 490 -
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2013 2014 2015
Aktiva
Anlagevermögen 1.439 1.438 1.438
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 1 0 0
Finanzanlagen 1.438 1.438 1.438
Umlaufvermögen 72 75 81
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 21 21 21
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 51 55 60
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 1.510 1.514 1.519
Passiva
Eigenkapital 1.496 1.501 1.505
Kapitalanteile 100 100 100
Rücklagen 1.438 1.438 1.438
Bilanzergebnis -42 -37 -34
Rückstellungen 3 2 3
Verbindlichkeiten 11 11 12
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 1.510 1.514 1.519
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2013 2014 2015
Gesamtleistung 0 0 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 0 0 0
Betriebsaufwand -17 -16 -17
Materialaufwand -6 -6 -7
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -11 -10 -10
Betriebsergebnis -17 -16 -17
Finanzergebnis 21 21 21
Erträge aus Beteiligungen 21 21 21
Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4 5 4
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 4 5 4
- 491 -
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2013 2014 2015
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 104,0% 104,3% 104,6%
Anlagenintensität 95,2% 95,0% 94,7%
Abschreibungsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 498,9% 590,3% 558,5%
Eigenkapital (TEUR) 1.496 1.501 1.505
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100
Eigenkapitalquote 99,0% 99,2% 99,0%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0
Veränderung Verschuldung (TEUR) 0 0 1
Verschuldungsgrad 1,0% 0,8% 1,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität - - -
Return on Investment (ROI) 0,2% 0,3% 0,2%
Eigenkapitalrentabilität 0,3% 0,3% 0,2%
Gesamtkapitalrentabilität 0,2% 0,3% 0,2%
Materialintensität > 1.000% > 1.000% > 1.000%
Rohertrag (TEUR) -6 -6 -7
EBIT (TEUR) 4 5 4
EBITDA (TEUR) 4 5 4
Kostendeckungsgrad 122,4% 130,8% 121,6%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - - -
Mitarbeiter in Teilzeit - - -
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - -
Nachhaltigkeit
Bezug Ökostrom - - k.A.
Bezug klimaneutrales Gas - - k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 492 -
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
Bericht zur wirtschaftlichen Lage
Die WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG (WDB KG) wurde am
17. Mai 2005 gegründet. Komplementärgesellschaften sind die WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt -
Verwaltungs GmbH, Darmstadt, und die WDB Vermögensverwaltungs GmbH, Darmstadt,
Kommanditistin ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb
und die Verwaltung von Beteiligungen der Stadt Darmstadt an anderen Unternehmen.
Die wirtschaftliche Entwicklung der WDB KG wird durch die Ertragssituation der B eteiligungen
bestimmt. Seit dem 23. Juni 2005 hält die WDB KG eine Beteiligung von 5,01 % an der HEAG
Wohnbau GmbH im Wert von 1.438 TEUR. Risiken aus der Beteiligung an der HEAG Wohnbau GmbH,
die eine Abwertung der Beteiligung notwendig machen würden, sind aufgrund des positiven
Geschäftsverlaufs der HEAG Wohnbau GmbH derzeit nicht ersichtlich.
Mit Vertrag vom 18. August 2009 wurde der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen
der HEAG Wohnbau GmbH und der BVD Gewerbe GmbH in Bezug auf die Sich erung des
außenstehenden Gesellschafters, der WDB KG, angepasst. Der Ausgleich für die WDB KG als
außenstehender Gesellschafter wurde von 4 EUR auf 8 EUR je 100 EUR Geschäftsanteil erhöht.
Mit Schreiben des Regierungspräsidiums Darmstadt vom 18. August 2014 wurde die WDB KG ab dem
Geschäftsjahr 2014 für insgesamt drei Jahre von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und
Lagebericht entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten
Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufzustellen und prüfen zu lassen. Für diesen Zeitraum wird
das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Prüfung des Jahresabschlusses
beauftragt.
Der Materialaufwand enthält Aufwendungen für Geschäftsführungsleistungen durch die
Komplementärin WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH. Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen enthalten die Aufwendungen für die Haftungsübernahme sowie Beträge für die
Erstellung der Buchführung, des Jahresabschlusses, der Steuererklärungen der Ge sellschaft sowie die
Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses.
Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2015 setzt sich aus 100 TEUR Festkapital und 1.405 TEUR
variablen Kapitalanteilen, die die Stadt Darmstadt betreffen, zusammen. Der WDB KG können Ri siken
dann entstehen, wenn die von ihr gehaltenen Beteiligungen an Wert verlieren und voraussichtlich
dauernde Wertminderungen Abschreibungen der Beteiligungen notwendig machen. Zum heutigen
Zeitpunkt gibt es keine Anzeichen für einen Wertverlust bei der Beteiligung an der HEAG Wohnbau
GmbH.
Für die Folgejahre ist weiterhin mit positiven Ergebnissen zu rechnen. Vorgänge von besonderer
Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2015 eingetreten sind, gibt es nicht.
Die Prüfung des Jahresabschlusse s für das Geschäftsjahr 2015 erfolgt durch das Revisionsamt der
Wissenschaftsstadt Darmstadt, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet . Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2015 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
- 493 -
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH
Anschrift: Luisenplatz 5 A, 64283 Darmstadt
Kontakt: WDB-GmbH@darmstadt.de
Gründung: 17. Mai 2005
Handelsregister: HRB 9491, Amtsgericht Damstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist es, bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma WDB
Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG die Rechtsstellung einer persönlich
haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu führen.
Erfüllung öffentlicher Zweck
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position Vergütung
Salber, Lothar Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge.
Übersicht 2013 2014 2015
Gesamtleistung (TEUR) 6 6 7
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2
Eigenkapital (TEUR) 41 43 45
Bilanzsumme (TEUR) 44 45 49
Investitionen (TEUR) 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0
- 494 -
- 495 -
Anhang zum
Beteiligungsbericht der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Geschäftsjahr 2015
Darmstädter Beteiligungskodex
vom 13.09.2012
in der Fassung vom 16.10.2014
Entsprechungen und
Abweichungserläuterungen
aller abgegebenen
Entsprechenserklärungen
für das Geschäftsjahr 2015
Inhaltsübersicht
1. Teil: Präambel, Geltungsbereich und Ziele .......................................................... .499
A Präambel .....................................................................................................499
B Geltungsbereich ...........................................................................................500
C Ziele ............................................................................................................501
2. Teil: Entsprechenserklärung .............................................................................. .503
A Aufsichtsgremium ........................................................................................506
1 Zusammensetzung .......................................................................................507
2 Aufgaben und Zuständig
keiten ......................................................................508
3 Aufgaben und Zuständigkeiten des V
orsitzenden des Aufsichtsgremiums .......515
4 Interessenkonflikt .........................................................................................516
5 Vergütung ....................................................................................................519
B Geschäftsleitung ..........................................................................................520
1 Zusammensetzung .......................................................................................520
2 Auf
gaben und Zuständigkeiten ......................................................................524
3 Interessenkonflikt .........................................................................................534
4 Vergütung ....................................................................................................535
5 Führung .......................................................................................................541
C Rechnungslegung und Abschlussprüfung ......................................................545
- 498 -
1. Teil: Präambel, Geltungsbereich und Ziele
A Präambel
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfordern eine gute und verant-
wortungsvolle Unternehmensführung.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich zur weiteren Verbesserung der Unterne h-
mensleitung,
-steuerung und -transparenz entschlossen, eine Richtlinie unter dem Titel "Darmstäd-
ter Beteiligungskodex" zu erlassen.
Dieser ist als einer der wichtigsten Maßnahmen der am 17. Dezember 2009 von der
Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Stadtwirtschaftsstrategie und dem B e-
schluss vom 15. Mai 2007 zum Beteiligungsmanagement zu sehen. Zudem werden
die Anforderungen der Kommunalaufsicht und des Landesrechnungshofes berücksich-
tigt.
Zur Erarbeitung des vorliegenden Darmstädter Beteiligungskodex wurde ein Le n-
kungskreis - bestehend aus dem Beteiligungsdezernenten, dem Stadtwirtschaftskoo r-
dinator und Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung - eingerichtet, der die Inte-
ressen der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Sinne ihrer Bürgerinnen und Bürger ve r-
ankert hat. Der Kodex ist zudem mit den Fachdezernenten und den wesentlichen B e-
teiligungen abgestimmt. Der Darmstädter Beteiligungskodex wurde somit in einem
Dialog mit allen Beteiligten entwickelt. Die HEAG Holding AG - Beteiligungsmanage-
ment der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) war hierbei federführend tätig.
Der Darmstädter Beteiligungskodex orientiert sich an bereits bestehenden Regelwe r-
ken. Neben den OECD-Prinzipien, der Richtlinie 2006/46/EG vom 14. Juni 2006, dem
Deutschen Corporate Governance Kodex und den Grundsätze n für Bundesbeteiligun-
gen sind auch verschiedene Kodizes der Bundesländer und Kommunen berücksichtigt.
Während der De utsche Corporate Governance Kodex insbesondere das Vertrauen der
Anleger in eine gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung fördern will, steht
bei dem vorliegenden Kodex auch die besondere Verantwortung kommunaler Unter-
- 499 -
nehmen für ihre Bürgerinnen und Bürger bei der Wahrnehmung von Aufgaben der D a-
seinsvorsorge im Fokus . Der Kodex trägt den gesetzlichen Anforderungen an die
kommunale Wirtschaft Rechnung. Zu nennen sind insbesondere die Pflicht zur spar-
samen, vorsichtigen und wirtschaftlichen Haushaltsführung sowie die gestiegenen A n-
forderungen an Aufsichtsorgane bis hin zur Aufsichtsratshaftung.
Der Begriff Public Corporate Governance wird als Maßstab für gute Unternehmensfü h-
rung im Sinne von Unternehmensleitung und -steuerung in öffentlichen Unternehmen
sowie Transparenz dieser Unternehmen verstanden. Angestrebt wird eine Balance zwi-
schen u nternehmerischen, am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen orientierten
und den kommunalen, am Gemeinwohl ausgerichteten Zielen.
Nach der Stadtwirtschaftsstrategie ist der Darmstädter Beteiligungskodex eine konse-
quente Weiterentwicklung des Beteiligungsmanagements . Die Transparenz und Ver-
netzung der Beteiligu ngen werden ausgebaut, Chancenpotentiale können erschlossen
werden und die frühzeitige Identifikation und der Umgang mit Gefährdungspotentialen
werden erleichtert.
Der Kodex soll die Unternehmensführung positiv beeinflussen. So können mangelnde
Transparenz, fehlendes Risikobewusstsein und nachlässige Kontrolle komplexer wir t-
schaftlicher Zusammenhänge und Abhängigkeiten z. B. als Ursachen von Finanzmarkt-
und Wirtschaftskrisen identifiziert werden.
Mit der Überarbeitung des Beteiligungskodex in 2014 wurden neue Entwicklungen der
Public Corporate Governance berücksichtigt, z. B. Compliance und gleichberechtigte
Berücksichtigung von Frauen und Männern.
B Geltungsbereich
Als Beteiligung im Sinne des Darmstädter Beteiligungskodex werden neben den Pe r-
sonen- und Kapitalgesellschaften, wie GmbH & Co. KG bzw. GmbH und AG, auch die
Eigenbetriebe als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Zweck-
verbände, bei denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt gemeinsam mit maximal einer
weiteren Gebietskörperschaft Mitglied ist, gesehen. Diese Definition ist unabhängig
von der juristischen Definition einer Beteiligung.
- 500 -
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wirkt darauf hin, dass der Darmstädter Beteili-
gungskodex für die Beteiligungen der Stadtwirtschaft , an denen die Wissenschaft s-
stadt Darmstadt unmittelbar oder mittelbar mehr als 50 % der Anteile hält, eine ve r-
bindliche Grundlage darstellt.
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt, in denen bereits der Deutsche
Corporate Governa nce Kodex Anwendung findet, sollen dies em auch künftig folgen.
Darüber hinaus wird die Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex empfo hlen,
um die speziellen Anforderungen und Empfehlungen an kommunale Unternehmen im
Interesse der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu sichern.
Den Unternehmen der Stadtwirtschaft, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt
unmittelbar oder mittelbar zu 50 % oder weniger beteiligt ist, wird das Regelwerk zur
Anwendung empfohlen. Dies gilt insbesondere, wenn die Anteilsmehrheit in der Su m-
me Gebietskörperschaften zusteht.
Der Darmstädter Beteiligungskodex spiegelt die Willensbildung der Wissenschaft s-
stadt Darmstadt für ihre Stadtwirtschaft wider.
Die Empfehlungen des Darmstädter Beteiligungskodex sind durch die Verwendung des
Wortes "soll" gekennzeichnet und unter dem nachfolgenden Gliederungspunkt „En t-
sprechenserklärung“ aufgeführt. Die Beteiligungen können von den Empfehlungen ab-
weichen, sind aber verpflichtet, dies transparent zu machen und zu erläutern.
Der Darmstädter Beteiligungskodex verzichtet auf die Wiedergabe von Regelungen, die
als geltendes Recht ohnehin von den Unternehmen zu beachten sind. Hierzu wurde ein
ergänzendes „Handbuch zu den gesetzlichen Anforderungen an die Organe kommuna-
ler Unternehmen“ erarbeitet, das den Geschäftsleitungen der Beteiligungen und allen
kommunalen Mitgliedern der Aufsichtsgremien zur Verfügung steht.
C Ziele
Der Darmstädter Beteiligungskodex soll zu einer verantwortungsvollen, zielgerichteten
und nachhaltigen Unternehmensführung im Sinne von Unter nehmensleitung, -
steuerung und - transparenz anhalten . Dabei soll er die Umsetzung der Stadtwir t-
schaftsstrategie fördern.
- 501 -
Darüber hinaus werden insbesondere folgende Ziele verfolgt:
• Beschreibung der Anforderungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt an Beteili-
gungen der Stadtwirtschaft und ihren Organen, um
o die effiziente Erfüllung der städtischen Aufgaben zu gewährleisten und
o die Qualität in der Wahrnehmung der Aufsichtsmandate zu sichern.
• Unterstützung einer effizienten Zusammenarbeit zwischen dem Aufsichtsgre-
mium (z. B. dem Aufsicht srat) und der Geschäftsleitung (z. B. dem Vorstand
bzw. der Geschäftsführung).
• Förderung des Inform ationsflusses zwischen Beteiligungen der Stadtwirtschaft
und dem Beteiligungsmanagement.
• Steigerung von Transparenz und Vertrauen der Öffentlichkeit in Entscheidungen
von Politik, Verwaltung, Beteiligungsmanagement und Beteiligungsunterne h-
men.
- 502 -
2. Teil: Entsprechenserklärung
Die Entsprechenserklärung soll über den Stand der Umsetzung der nachstehenden
Empfehlungen für eine verantwortungsbewusste und nachhaltige Unternehmensfüh-
rung im Sinne von Unternehmens leitung, –steuerung und – transparenz Auskunft ge-
ben. Die Beteiligungen können von den Empfehlungen abweichen, haben dies jedoch
transparent zu machen und zu erläutern. In der jährlich von der Geschäftsleitung und,
sofern vorhanden, gemeinsam mit dem Aufsichtsgremium abzugebenden Entspr e-
chenserklärung ist zu bestätigen, dass den Empfehlungen des Darmstädter Beteil i-
gungskodex im vorangegangenen Berichtszeitraum entsprochen wurde bzw. mit B e-
gründung zu erläutern, in welchen Punkten hiervon abgew ichen wurde („comply or
explain“). Bei Erläuterung der Abweichung ist auch darüber zu informieren, ob künftig
eine Änderung angestrebt wird. Eine begründete Abweichung von einer Kodexempfeh-
lung kann im Interesse einer guten Unternehmensführung liegen.
Das Beteili gungsmanagement wird die Entsprechenserklärungen aller Bet eiligungen,
die ihm im Rahmen der jährlichen Berichterstattung für den Beteiligungsbericht von
den Unternehmen zu überlassen sind, auswerten, in komprimierter Form im Beteili-
gungsbericht veröffentlichen und im Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt im
Rahmen der Vorstellung des Beteili gungsberichts präsentieren. Die Veröffentlichung
umfasst nicht solche Erläuterungen zu Abweichungen vom Kodex, die seitens der Au s-
steller einer Entsprechenserklärung in dieser als im Unternehmensinteresse gehei m-
haltungsbedürftig gekennzeichnet sind. Den Unternehmen wird empfohlen, auf Nach-
frage die aktuelle Entsprechenserklärung zur Verfügung zu stellen bzw. auf ihrer
Homepage – soweit eine solche vorhanden ist – zu veröffentlichen.
- 503 -
Für den Inhalt der Entsprechenserklärungen sind die Beteiligungen allein verantwortlich.
Die HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt
(HEAG) hat die abgegebenen Entsprechenserklärungen für das Geschäftsjahr 201 5
ausgewertet und auf den Folgeseiten in komprimierter Form dargestellt.
Sofern alle Beteiligungen einer Empfehlung entsprochen haben, ist dies mit einem
gekennzeichnet. Sofern nicht alle Beteiligungen einer Empfehlung entsprochen haben,
ist dies mit () gekennzeichnet und jede Abweichung wird nachstehend erläutert.
Hinweis: Die Erläuterungen der Abweichung sind nicht immer identisch mit dem Wor t-
laut der Beteiligungen, da sinngemäß gleiche Antworten zusammengefasst wurden.
Die Entsprechenserklärung für das Geschäftsjahr 2015 wurde von den Mehrheitsbetei-
ligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in der Rechtsform von Kapital- und Perso-
nengesellschaften, den Eigenbetrieben sowie den Zweckverbänden abgegeben mit fo l-
genden Ausnahmen:
• Folgende Beteiligungen wenden den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an und
geben daher auch keine Entsprechenserklärung ab:
- bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH (nicht operativ tätig)
- BVD Freiberg GmbH
- BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH
- BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG (nicht operativ tätig)
- Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
- GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH i. L.
- HSE Energie France SAS
- Industriekraftwerk Breuberg GmbH
- Parc éolien Baudignécourt SAS
- Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
- Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
- Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
- St. Rochus Krankenhaus gemeinnützige GmbH (Insolvenzverfahren eröffnet)
- 504 -
• Die Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex wurde bzw. wird bei den nach-
folgend genannten Beteiligungen erst im Geschäftsjahr 2016 beschlossen. Die A b-
gabe der Entsprechenserklärung erfolgt daher erstmalig für das Geschäftsjahr
2016:
- Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG
- Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH
- ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG
- ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH
• Die Entsprechenserklärung w urde bei folgende n Beteiligungen bis zur Fertigste l-
lung des Beteiligungsberichts nicht abgegeben:
- Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG
- Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH
• Eine Entsprechenserklärung für folgende Beteiligung wird in diesem Jahr nur von
der Geschäftsleitung abgegeben, da das Aufsichtsgremium über die Entsprechens-
erklärung erst nach Fertigstellung des Beteiligungsberichts beschließen wird:
- Klinikum Darmstadt GmbH
- 505 -
A Aufsichtsgremium
Als Aufsichtsgremium gelten im Folgenden Aufsichtsrat, Verwaltungsrat, Betriebskommission und Zw eck-
verbandsversammlung.
Folgende Beteiligungen haben kein Aufsichtsgremium. Dementsprechend ist der A b-
schnitt A der Entsprechenserklärung für diese nicht relevant.
BVD Gewerbe GmbH BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung
KG
bvd Mittelhessen GmbH BVD Südhessen GmbH
BVD Verwaltungs-GmbH Count+Care GmbH & Co. KG
Count+Care Verwaltungs-GmbH Emilia Seniorenresidenz GmbH
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH ENTEGA Energie GmbH
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Medianet GmbH ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
ENTEGA Regenerativ GmbH ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
HEAG mobiServ GmbH HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH HEAG Versicherungsservice GmbH
HEAG Wohnbau GmbH HSE Beteiligungs-GmbH
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Schlüchtern GmbH HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH ImmoSelect GmbH
Klinikum Catering Service GmbH Marienhospital Darmstadt gGmbH
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft
mbH Medianet Breitband GmbH & Co. KG
Medizinisches Versorgungszentrum am Klini-
kum Darmstadt GmbH Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Orgabo GmbH PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
PEB Breitband GmbH & Co. KG SOPHIA Hessen GmbH
- 506 -
SSG Starkenburg Service GmbH Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-
Neckar GmbH
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteili-
gungs GmbH & Co. KG
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwal-
tungs GmbH
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darm-
stadt GmbH & Co. KG
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH &
Co. Südhessen KG
1 Zusammensetzung
1.1 Mitglieder des Aufsichtsgremiums sollen über die zur ordnungsgemäßen Wah r-
nehmung der Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Er-
fahrungen verfügen oder sich diese durch angebotene Schulungen und Inform a-
tionsveranstaltungen für Mitglieder von Aufsichtsgremien aneignen bzw. diese
vertiefen.
1.2 Dem Aufsichtsgremium sollen keine ehemaligen Mitglieder der Ges chäftsleitung
angehören. Falls davon abgewichen wird, dürfen ehemalige Mitglieder der
Geschäftsleitung frühestens 3 Jahre nach Beendigung ihrer
Geschäftsleitungstätigkeit dem Aufsichtsgremium angehören.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Ein Mitglied des Gremiums war nur kurze Zeit interimistisch in der Geschäftsleitung.
1.3 Bei der Zusammensetzung des Aufsichtsgremiums soll auf eine Beteiligung von
Frauen und Männern zu gleichen Anteilen hingewirkt werden.
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr keine Änderung der Zusammensetzung des Aufsichtsgremiums
statt, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen.
1.4 Insgesamt sollen von einem Mitglied des Aufsichtsgremiums maximal 5 Mandate
in Aufsichtsgremien unmittelbarer und mittelbarer Beteiligungen der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt wahrgenommen werden.
Ausnahme: Dezernenten und Dezernentinnen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und Vertre-
ter/innen des Beteiligungsmanagements sowie Vertreter/innen des Landkreises Darmstadt -
Dieburg.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt ; Eigenbetrieb
Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen; Klinikum Darmstadt GmbH
Ein Mitglied des Aufsichtsgremiums hat 6 Mandate wahrgenommen.
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
()
()
- 507 -
Kontrolle muss durch bestellende Gremien erfolgen. In 201 5 nahmen zwei Mitglieder 6
Mandate wahr.
• citiworks AG; ENTEGA NATURpur AG ; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; ENTEGA Was-
serversorgung Biblis GmbH
Hiervon wurde für die Vorstände der ENTEGA AG im Geschäftsjahr 2015 und auch z u-
künftig abgewichen, da diese aufgrund der Vielzahl von Tochtergesellschaften zur Wa h-
rung der Interessen des ENTEGA -Konzerns einer größeren Anzahl von Gremien angeh ö-
ren.
1.5 Sachverständige oder Auskunftspersonen sollen vom Vorsitzenden / der Vorsi t-
zenden des Aufsichtsgremiums nur zu einzelnen Gegenständen und auf den e r-
forderlichen Umfang beschränkt hinzugezogen werden.
Ausnahme: Teilnahme des Beteiligungs managements auf Wunsch des Beteiligungsdezernenten /
der Beteiligungsdezernentin und Prokuristen/Prokuristinnen, Bereichsleiter/innen und Juri s-
ten/Juristinnen o. a. des Unternehmens mit Zustimmung des Aufsichtsgremiums.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG; citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
Über die Teilnahme von Sachverständigen oder Auskunftspersonen entscheidet das Ple-
num.
1.6 Die Vertreterinnen/die Vertreter der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der
Stadtwirtschaft sollen ihr Mandat niederlegen, wenn sie das Amt, das Grundlage
für ihre Wahl oder Entsendung in das Überwachungsorgan war, nicht mehr
ausüben.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
Ein Mitglied ist nicht mehr Mitglied der Stadtverordnetenversammlung / des Magistrats.
Aufgrund seiner umfangreichen Expertise wurde von einer Abwahl abgesehen.
• HEAG mobilo GmbH
Ein Mitglied des Aufsichtsrats ist nicht mehr Mitglied der Stadtverordnetenversammlung.
2 Aufgaben und Zuständigkeiten
2.1 Die Satzung soll bestimmen, dass die Anteilseignerversammlung auch die Mit-
glieder des Aufsichtsgremiums entlasten soll (entsprechend AktG).
Ausnahme: Eigenbetriebe, Zweckverbände. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• BVD New Living GmbH & Co. KG
In der Satzung ist eine ausdrückliche Regelung nicht enthalten.
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH
Nicht im Gesellschaftsvertrag aufgeführt.
()
()
()
- 508 -
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
DADINA ist ein Zweckverband.
2.2 Das Aufsichtsgremium soll über eine Geschäftsordnung verfügen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD); Eigenbetrieb Bürge r-
häuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
k. A.
• Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Die Geschäftsordnung ist in der Satzung vorgegeben.
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Die Satzung enthält weitgehende Regelungen für den Aufsichtsrat.
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
Der Verwaltungsrat hat derzeit keine Geschäftsordnung, da eine Geschäftsordnung für das
freiwillige Aufsichtsgremium aus historischen Gründen und aus Gründen der guten Z u-
sammenarbeit nicht notwendig ist.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft ist eine Geschäftsord nung nicht er-
forderlich.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Eine Geschäftsordnung für den Vorstand soll erarbeitet werden.
• ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Aufgrund der Größe der Gesellschaft wird dies nicht für erforderlich gehalten.
• Klinikum Darmstadt GmbH
Der Aufsichtsrat kann sich gemäß §13 des Gesellschaftsvertrages eine Geschäftsordnung
geben.
• Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH
Aufgrund detaillierter Auflistung der Aufgaben des Aufsichtsrats nach § 9 des Gesell-
schaftsvertrages sowie der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder nicht erforderlich.
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH
Noch nicht vorhanden.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Bisher existiert keine Geschäftsordnung, die Entwicklung ist jedoch für die Zukunft g eplant.
()
- 509 -
2.3 Das Aufsichtsgremium soll der Geschäftsleitung eine Geschäftsordnung geben,
die insbesondere die Ressortzuständigkeiten einzelner Geschäftsleitungsmitglie-
der, die der Gesamtgeschäftsleitung vorbehaltenen Angelegenheiten sowie die er-
forderliche Beschlussmehrheit bei Geschäftsleitungsbeschlüssen (Einstimmigkeit
oder Mehrheitsbeschluss) regelt. Die Geschäftsleitung kann dazu dem Aufsicht s-
gremium ggf. einen Vorschlag unterbreiten.
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Die Geschäftsordnung ist in der Satzung vorgegeben.
• BVD New Living GmbH & Co. KG
Die Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung wird von der Gesellschafterversammlung e r-
lassen.
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Eine Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung ist aufgrund des Umfangs der Geschäftst ä-
tigkeit nicht vorgesehen.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft ist eine Geschäftso rdnung nicht er-
forderlich.
• ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Aufgrund der Größe der Gesellschaft wird dies nicht für erforderlich gehalten.
• Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH
Nicht notwendig, da nur ein Geschäftsführungsmitglied bestellt.
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH
Noch nicht vorhanden.
• Verwaltungsverband für das Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Dar m-
stadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Eine entsprechende Geschäftsordnung wird zurzeit erarbeitet.
2.4 Sofern nicht bereits die Satzung entsprechende Regelungen enthält, soll das
Aufsichtsgremium bestimmen, dass bestimmte Arten von Geschäften oder Maß-
nahmen, die die Vermögens -, Finanz - und Ertragslage des Unternehmens w e-
sentlich verändern oder verändern könn en, nur mit seiner vorherigen Zusti m-
mung vorgenommen werden dürfen. Der Zuständigkeitskatalog soll in der G e-
schäftsordnung der Geschäftsleitung festgelegt werden und in regelmäßigen A b-
ständen auf Zweckmäßigkeit und Praktikabilität überprüft werden.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich.
()
()
- 510 -
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Eine entsprechende Geschäftsordnung wird zurzeit erarbeitet.
2.5 Sofern nicht bereits die Satzung entsprechende Regelungen enthält, soll d as
Aufsichtsgremium unter Festlegung geeigneter Wertgrenzen für die jeweilige G e-
sellschaft in der Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung bestimmen, dass fol-
gende Geschäfte seiner vorherigen Zustimmung bedürfen:
1. Änderung der Grundsätze der Geschäftspolitik und wesentliche Änderung oder Erweiterung der
Geschäftsfelder, sofern nicht ohnehin geltendes Recht,
2. Verabschiedung der Unternehmensplanung bestehend aus einer Erfolgs-, Bilanz-, Investitions*-,
Kapitalfluss- sowie Personalplanung sowie wesentliche Änderungen der Unternehmensplanung,
3. Geplante Investitionen *, Desinvestitionen und Finanzierungsmaßnahmen ab einer Höhe von
____ EUR bedürfen zusätzlich der Einzelzustimmung des Aufsichtsrates,
4. Investitionen*, Desinvestitionen und Finanzierungsmaßnahmen ab einer Höhe von __ __ EUR ,
die nicht in den Planungen des Unternehmens enthalten sind,
5. Errichtung, Erwerb, Veräuß erung oder Auflösung von Unternehmen oder von Beteiligungen an
Unternehmen,
6. Abschluss, Änderung und Beendigung von Unternehmensverträgen im Sinne des § 291 ff. AktG
(Ausnahme Eigenbetrieb und Zweckverband),
7. Bestellung von Sicherheiten für Dritte, wie zum Beispiel Grundsicherheiten, Bürgschaften oder
Patronatserklärungen ab einer Höhe von ____ EUR,
8. Einleitung von Rechtsstreitigkeiten mit einem Gegenstandswert von über ____ EUR,
9. Verzicht auf fällige Ansprüche und Abschluss von Vergleichen ab einer Höhe von ____ EUR,
10. Erteilung von Prokuren und Generalvollmachten, z usätzlich bei einschlä gigen Beteiligungsver-
hältnissen,
11. Stimmabgabe in Gesellschafterversammlungen von unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungen, s o-
fern sie für die Gesellschaft oder die unmittelbare Beteiligung von wesentlicher Bedeutung
sind, (Ausnahme Zweckverband),
12. Aufstellung von strategisch relevanten Konzernrichtlinien.
*Zu den Investitionen zählen die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Finanzanlagen.
Dazu zählen auch die Gewährung von langfristigen Darlehen sowie Grundstücksgeschäfte.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Der ausführliche Bericht der Geschäftsleitung ist Bestandteil jeder Sitzung der Betrieb s-
kommission des EAD. Die Themen werden besprochen und protokolliert.
• ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG;
MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; citiworks AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Im ENTEGA-Konzern gilt ein in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat der ENTEGA AG entwi-
ckelter Zustimmungskatalog, der dem hier aufgeführten Katalog im W esentlichen ent-
spricht. Unternehmensspezifische Besonderheiten werden jeweils berücksichtigt.
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- 511 -
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich.
• bauverein AG
Finanzierungsmaßnahmen werden bereits bei den sonstigen Punkten berücksichtigt und
werden daher nicht gesondert aufgenommen
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Teilweise ist dies in der Geschäftsordnung für die Geschäftsführung enthalten, die meisten
Punkte liegen in der Zuständigkeit des Aufsichtsgremiums.
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Die Satzung enthält bereits einen abschließenden Katalog von Geschäftsvorgängen, die der
Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen. Einer weitergehende n Verlagerung der Zustä n-
digkeiten bedarf es aufgrund der Gesellschaftsstruktur nicht.
• BVD New Living GmbH & Co. KG
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft ist auf das Geschäftsfeld "Lincoln- Siedlung" ausgerichtet,
so dass nicht alle Punkte erfüllt werden.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Bisher wurden keine detaillierten Wertgrenzen festgelegt. Diese sollen jedoch in die G e-
schäftsordnung für die Geschäftsleitung eingearbeitet werden.
2.6 Je nach Unternehmensgegenstand und Lage de s Unternehmens soll das Au f-
sichtsgremium weitere zustimmungsbedürftige Geschäfte und Maßnahm en b e-
schließen. Handlungsmaxime ist hierbei, Risiken für das Unternehmen und – so-
weit möglich – auch für die Wissenschaftsstadt Darmstadt zum frühestmöglichen
Zeitpunkt zu erkennen und abzuwenden.
Hinweis: Wenn seitens der Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Hinweise vorliegen, dass ein Wider-
spruch gegeben ist, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• bauverein AG; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrats ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die
Risiken und das Wohl des Unternehmens. Der Aufsichtsrat kann dabei nicht gleichzeitig die
Risiken der Wissenschaftsstadt Darmstadt erkennen und abwenden.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Es sollen auch Risiken für den Landkreis Darmstadt -Dieburg erkannt und abgewendet wer-
den.
• MW-Mayer GmbH
Der Beirat beschließt nicht mehr.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
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- 512 -
Es sollen auch Risiken für den Landkreis Darmstadt -Dieburg erkannt und abgewendet wer-
den.
2.7 Das Aufsichtsgremium soll die Informations - und Berichtspflichten der G e-
schäftsleitung an das Aufsichtsgremium eindeutig festlegen.
Hinweis: Siehe auch Abschnitt B Geschäftsleitung / 2.3. Liegt eine Geschäftsordnung für den Au f-
sichtsrat vor, wird diese Empfehlung als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Auch dies ergibt sich aus der Satzung.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszweckes und der Regelungen in der Satzung der Gesellschaft
nicht erforderlich.
2.8 Das Aufsichtsgremium soll die in der Regel schriftlich abzufassende n
Informationen und Berichte von der Geschäftsleitung einfordern, intensiv
würdigen, dazu in Sitzungen Stellung nehmen und in einen i ntensiven Dialog mit
der Geschäftsleitung treten.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
k. A.
2.9 Das Aufsichtsgremium soll im Rahmen seiner Überwachungsfunktion darauf
achten, dass die operativen Ziele, die d as Unternehmen verfolgt, den
strategischen Zielen der Wissenschaftsstadt Darmstadt nicht widersprechen,
soweit dem vorrangige Unternehmensinteressen nicht entgegenstehen.
Hinweis: Wenn seitens der Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Hinweise vorliegen, dass ein Wide r-
spruch gegeben ist, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrates ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf
die Interessen und das Wohl des Unternehmens.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); HEAG mobilo GmbH ; Verwa l-
tungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Dar m-
stadt-Dieburg
Die operativen Ziele sollen auch den strategischen Zielen des Landkreises Darmstadt-
Dieburg nicht widersprechen.
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- 513 -
2.10 Das Aufsichtsgremium soll sich - im Rahmen der gesetzli chen Möglichkeiten -
aktiv für die Umsetzung des Darmstädter Beteiligungskodex einsetzen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); Verwaltungsverband für das G e-
sundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Die Beteiligungsrichtlinie des Landkreises Darmstadt -Dieburg soll ebenfalls berücksic htigt
werden.
2.11 Jedes Mitglied des Aufsichtsgremiums soll in einem Geschäftsjahr mindestens
an der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsgremiums teilnehmen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Zwei Mi tglieder der Betriebskommission haben nicht an der Hälfte der Sitzungen teilg e-
nommen.
• ENTEGA Netz AG
Im Berichtsjahr hat Herr Landrat Klaus Peter Schellhaas an weniger als der Hälfte der Si t-
zungen teilnehmen können.
2.12 Sofern im Aufsichtsgremium Ausschüsse gebildet wurden, dienen diese der ef-
fektiven Vorbereitung der Aufsichtsgremiumssitzung und sollen keine Entschei-
dungskompetenz haben.
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfe h-
lung wird dann als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• HEAG mobilo GmbH
Der Personalausschuss beschließt Geschäftsführerverträge.
2.13 Ausschüsse sollen in der Aufsichtsgremiumssitzung über die Ausschussarbeit
berichten.
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nich t für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfeh-
lung wird dann als erfüllt angesehen.
2.14 Das Aufsichtsgremium soll gemeinsam mit der Geschäftsleitung für eine langfris-
tige Nachfolgeplanung sorgen.
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
Die Nachfolgeplanung wird mit den Gesellschaftern abgestimmt.
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- 514 -
3 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums
3.1 Der/Die Aufsichtsgremiumsvorsitzende soll mit der Geschäftsleitung und dem
Beteiligungsmanagement regelmäßig Kontakt halten und die Strategie, die G e-
schäftsentwicklung und das Risikomanagement des Unternehmens unter B e-
rücksichtigung der Stadtwirtschaftsstrategie beraten.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Der Aufsichtsratsvorsitzende ist, wie der gesamte Aufsichtsrat , gesetzlich dem Wohle des
Unternehmens verpflichtet.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Es soll ebenfalls Kontakt mit dem Beteiligungsmanagement des Landkreises Darmstadt-
Dieburg gehalten werden, um die strategischen Ziele des Landkreises zu berücksichtigen.
• HEAG mobilo GmbH
Ebenso sind die strategischen Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg zu beachten.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Es soll ebenfalls Kontakt mit dem Beteiligungsmanagement des Landkreises Darmstadt-
Dieburg gehalten werden, um die strategischen Ziele des Landkreises zu berücksichtigen.
3.2 Der/Die Aufsichtsgremiumsvorsitzende soll über wichtige Ereignisse, die für die
Beurteilung der Lage und Entwicklung sowie für die Leitung des Unternehmens
von wesentlicher Bedeutung sind, unverzüglich durch die Geschäftsleitung i n-
formiert werden. Der /Die Aufsichtsgremiumsvorsitzende soll sodann das Au f-
sichtsgremium unterrichten und erforderlichenfalls eine außerordentliche Au f-
sichtsgremiumssitzung einberufen.
3.3 Sofern das Aufsichtsgremium für die Bestellung der Mitglieder der Geschäftslei-
tung zuständig ist, soll im Vorfeld derartiger Entscheidungen eine Erörterung
des/der Aufsichtsgremiumsvorsitzenden mit dem Beteiligungsmanagement e r-
folgen.
Ausnahme: HEAG
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, d eren Aufsichtsgremium nicht für die B e-
stellung der Mitglieder der Geschäftsleitung zuständig ist. Die Empfehlung wird dann gleichwohl als
erfüllt angesehen.
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- 515 -
3.4 Sofern ein Personalausschuss vorhanden ist, soll d er/die Vorsitzende des Au f-
sichtsgremiums zugleich Vorsitzende/r dieses Ausschusses sein.
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfe h-
lung wird dann als erfüllt angesehen.
3.5 Den Vorsitz anderer Ausschüsse soll der/die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums
nicht übernehmen.
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfe h-
lung wird dann als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA AG
Im Berichtsjahr war der Aufsichtsratsvorsitzende Vorsitzender der sogenannten "Findung s-
kommission", eines Aufsichtsratsausschusses, der zur Vorbereitung der Entscheidungen
bzgl. der Nachbesetzung der Position des Finanzvorstandes eingerichtet wurde.
3.6 Der/Die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums soll dessen Mitglieder auf ihre Ve r-
schwiegenheitsverpflichtung und auf deren Einhaltung hinweisen.
3.7 Der/Die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums soll dafür Sorge tragen, dass es für
die im Aufsichtsgremium beschlossenen und noch nicht durchgeführte n Maß-
nahmen einmal jährlich einen Bericht über den Stand der Umsetzung gibt.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Die im Geschäftsjahr 201 5 beschlossenen Maßnahmen wurden bis spätestens März 201 6
durchgeführt.
3.8 Bei einem Wechsel des Aufsichtsgremiums soll der /die Vorsitzende des bisheri-
gen Aufsichtsgremiums das neue Gremium über gefasste und noch nicht durch-
geführte Beschlüsse informieren.
Hinweis: Hat im Geschäftsjahr kein Wechsel des Aufsichtsgremiums stattgefunden, wird die Em p-
fehlung als erfüllt angesehen.
4 Interessenkonflikt
Definition: Ein Interessenkonflikt kann entstehen, wenn ein Aufsichtsgremiumsmitglied
aufgrund persönlicher oder wirtschaftlicher Verbundenheit zu anderen Gesellschaften,
Unternehmen oder Personen in seiner Entscheidungs - und Handlungsfreiheit eing e-
schränkt oder beeinflussbar ist.
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4.1 Vertreter/innen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sollen bei ihren Entscheidu n-
gen die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats ein-
beziehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Ob dies so ist, wird seitens der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrats nicht geprüft.
• ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG;
MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; citiworks AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Generell ist bei diesem Punkt auf die vorrangig zu beachtenden Unternehmensinteressen
der Gesellschaft hinzuweisen.
• bauverein AG; BVD New Living GmbH & Co. KG
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrats ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die
Interessen und das Wohl des Unternehmens.
4.2 Aufsichtsgremiumsmitglieder sollen keine Organfunktion oder Beratungsaufg a-
ben bei wesentlichen Wettbewerbern des Unternehmens ausüben.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mbH Erbach; BVD New Living GmbH & Co. KG
Ob dies so ist, ist nicht bekannt.
4.3 Jedes Aufsichtsgremiumsmitglied soll Interessenkonflikte, insbesondere solche,
die aufgrund einer Beratung oder Organfunktion bei Kunden, Lieferanten, Kredit-
gebern oder sonstigen Geschäftspartnern entstehen können, dem /der Vorsitzen-
den des Aufsichtsgremiums gegenüber offen legen . Der/Die Vorsitzende info r-
miert bei Vorliegen eines Interessenkonflikts das Aufsichtsgremium.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA AG
Interessenkonflikte werden nach Ziffer 5.5.2 DCGK gegenüber dem Plenum offengelegt.
• ENTEGA Netz AG; citiworks AG; ENTEGA NATURpur AG;
Interessenskonflikte werden gegenüber dem Plenum offengelegt.
4.4 Das Aufsichtsgremium soll in seinem Bericht an die Anteilseignerversammlung
über aufgetretene Interessenko nflikte von Mitgliedern des Aufsichtsgremiums
und deren Behandlung informieren.
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
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Es gibt keine Verpflichtung zur Erstellung eines Berichts an die Anteilseigner. Somit kann
auch nicht über Interessenskonflikte informiert werden.
4.5 Ein Aufsichtsgremiumsmitglied soll in keiner geschäftlichen oder persönlichen
Beziehung zu der Beteiligung oder deren Geschäftsleitung stehen, die einen we-
sentlichen und nicht nur vorübergehenden Interessenkonflikt begründet.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Ist nicht bekannt.
• ENTEGA NATURpur AG ; e -netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer GmbH; Orgabo
GmbH; citiworks AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Diesem Punkt kann wegen der ENTEGA -Konzernstruktur und den damit verbundenen Ve r-
tretern im Aufsichtsrat grundsätzlich nicht entsprochen werden.
4.6 Wesentliche und nicht nur vorübergehende Interessenkonflikte in der Person e i-
nes Aufsichtsgremiumsmitglieds sollen zur Beendigung des Mandats führen.
Hinweis: Liegen keine Interessenkonflikte vor, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA NATURpur AG ; e -netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer GmbH; Orgabo
GmbH; citiworks AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Diesem Punkt kann wegen der ENTEGA -Konzernstruktur und den damit verbundenen Ve r-
tretern im Aufsichtsrat grundsätzlich nicht entsprochen werden.
4.7 Berater-, Kredit - und sonstige Dienstleistungsverträge eines Mitgliedes oder
ihm/ihr nahestehender Personen oder U nternehmen außerhalb der Stadtwirt-
schaft mit der Beteiligung bzw. einem verbundenen Unternehmen sollen nicht
abgeschlossen oder fortgesetzt werden. Über Ausnahmen soll das Aufsichtsgr e-
mium entscheiden.
Beispiele nahestehender Personen/Unt ernehmen: Familienangehörige und in häuslicher Gemei n-
schaft lebende Personen; Unternehmen, in denen ein Mitglied des Aufsichtsgremiums oder ein F a-
milienangehöriger wesentlicher Gesellschafter oder in leitender Funktion tätig ist.
Ausnahme: Hiervon ausgeno mmen sind Leistungen des täglichen Lebens, die das Aufsichtsgremi-
umsmitglied oder die ihm /ihr nahestehende Person oder Unternehmen zu Bedingungen erhält, die
die Beteiligung auch einer Vielzahl fremder Dritter gewährt. Gleiches gilt für die Gewährung solcher
Leistungen vom Aufsichtsgremiumsmitglied oder einer ihm /ihr nahestehende Person oder Unte r-
nehmen an die Beteiligung.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
Ein Mitglied hat als Arbeitnehmer ein zinsloses Arbeitgeberbaudarlehen erhalten.
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5 Vergütung
5.1 Die Vergütung der Aufsichtsgremiumsmitglieder soll individualisiert im Jahres-
abschluss und Beteiligungsbericht ausgewiesen werden.
Hinweis: Sofern die Mitglieder des Aufsichtsgremiums keine Vergütung erhalten, wird diese Emp-
fehlung als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA AG
Die Vergütung der Aufsichtsgremiumsmitglieder wird in der Entsprechenserklärung nach
DCGK individualisiert ausgewiesen.
• ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur AG; e- netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer
GmbH; Orgabo GmbH; citiworks AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Die Vergütung der Aufsichtsgremienmitglieder wird aktuell und auch zukünftig nicht indiv i-
dualisiert ausgewiesen.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Da nur Entschädigungen gemäß Entschädigungssatzung der DADINA gezahlt werden, wird
die Summe pauschal angegeben.
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten g emäß Gesellschaftsvertrag eine Aufwandsent-
schädigung, die durch Beschluss der Gesellschafterversammlung festgesetzt wird. B e-
schluss steht aus.
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Die Mitglieder der Betriebskommission des EAD erhalten keine Vergütung.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Da es sich nur um eine geringfügige Aufwandsentschädigung von 40,00 EUR je Sitzung
handelt, wird dies im Beteiligungsbericht nicht aufgeführt.
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- 519 -
B Geschäftsleitung
Sofern in der Beteiligung kein Aufsichtsgremium eingerichtet ist , nimmt die Gesellschafterve r-
sammlung die Aufgaben und Funktionen des Aufsichtsgremiums in Bezug auf die Geschäftslei-
tung wahr.
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsfü h-
rende Gesellschafterin an einer GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft selbst ist nicht operativ tätig .
Daher sind die Punkte 2.1 -2.7, 2.9 sowie der Abschnitt 5 für diese Verwaltungs- GmbH nicht
relevant.
Persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin der GmbH & Co. KG ist die en t-
sprechende Verwaltungs-GmbH. Die Geschäftsführer, welche für die Verwaltungs -GmbH b e-
stellt sind, sind auch als orga nschaftliche Vertreter in dieser GmbH & Co. KG tä tig. Daher sind
für diese GmbH & Co. KG die Abschnitte 1, 3 und 4 nicht relevant.
1 Zusammensetzung
1.1 Die Geschäftsleitung soll aus mindestens zwei Personen bestehen.
Einzelvertretungsbefugnis soll grundsätzlich nicht erteilt werden, es sei denn, es liegt ein begründe-
ter Einzelfall vor; dies gilt auch für die Erteilung einer Befreiung vom Verbot des Insich geschäfts
gem. § 181 BGB. Sofern bei Eigenbetrieben und nach den Kriterien des § 267 HGB kleinen Beteili-
gungsunternehmen aufgrund des Umfangs der Geschäftstätigkeit im Einzelfall nur eine Person für
die Geschäftsleitung bestellt wird, soll im Sinne des Vier -Augen-Prinzips entsprechend der Recht s-
form eine stellvertretende Geschäftsleitung bzw. ein/e Prokurist/in (gilt nicht für Eigenbetri ebe)
eingesetzt und im Innenverhältnis auf eine besondere Kontrolle der Geschäftsleitungstätigkeit
durch Aufsichtsgremium bzw. Gesellschafterversammlung geachtet werden.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
Aufgrund des Geschäftsumfangs und -volumens der Gesellschaft wird derzeit keine No t-
wendigkeit für eine weitere Besetzung gesehen, das Vier -Augen-Prinzip findet insbesondere
entsprechend der Konzernvorgaben Anwendung.
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Gemäß § 4 (2) der Betriebssatzung des EAD besteht die Betriebsleitung aus einem oder
mehreren Betriebsleitern.
• Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit und des Katalogs der Z u-
stimmung geregelt durch die in der Satzung festgeschriebene Geschäftsordnung. Das Vier -
Augen-Prinzip wird durch die Dienstanweisungen und erteilten Handlungsvollmachten g e-
währleistet.
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• HEAG Versicherungsservice GmbH
Die Geschäftsleitung besteht aus zwei Personen. Die Erteilung der Einzelvertretungsbefu g-
nis an einen der Geschäftsführer erschien ursprünglich erforderlich, da das Geschäftsm o-
dell möglicherweise eine Erlaubnis vorausgesetzt hätte, die die alleinige Vertretung durch
einen Volljuristen erforderlich gemacht hätte. Nachfolgend hat sich die Einzelvertretungsbe-
fugnis als sinnvoll erwiesen, da die Geschäftsführer räumlich getrennt tätig sind.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen satzungsmäßigen Geschäftsumfanges besteht die Geschäftsleitung nur
aus einer Person.
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH
Entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Wegen des Umfangs der Geschäftstätigkeit und der Zahl der Mitarbeiter ist dies bei der
DADINA nicht erforderlich.
• BVD Gewerbe GmbH
Die Geschäftsleitung erfolgt durch einen Geschäftsführer und einen Prokuristen.
• ENTEGA NATURpur AG
Aufgrund des Geschäftsumfangs und -volumens der Gesellschaft wird derzeit keine No t-
wendigkeit für eine weitere Besetzung gesehen, das Vier -Augen-Prinzip findet insbesondere
entsprechend der Konzernvorgaben Anwendung. Zudem sollen zwei Prokuristen ernannt
werden.
• ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalg esellschaft nach § 267 HGB. Die Geschäftsführung
besteht aus einer Person, darüber hinaus sind zwei Prokuristen eingesetzt. Gemäß Voll-
machtenregelung des ENTEGA-Konzerns gilt stets das 4-Augen-Prinzip.
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Es gibt einen Geschäftsführer und einen Prokuristen.
• Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH
Lars Wöhler wurde 2010 zum alleinigen Geschäftsführer bestellt, Verträge werden grund-
sätzlich von der jeweiligen Fachbereichsleitung (i.V.) mit unterzeichnet, Einsetzung Prok u-
rist/in in Klärung.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Nach § 267 Abs. 1 HGB treffen zwei der drei Kriterien nicht auf den Verwaltungsverband
zu, so dass dieser nach der Definition als kleine Gesellschaft bzw. Beteiligung zu bezeic h-
nen ist. Daher sind nur ein Geschäftsführer und eine Stellvertreterin eingesetzt.
1.2 Die Erstbestellung von Geschäft sleitungsmitgliedern soll auf 3 Jahre beschränkt
sein.
Ausnahme: Bereits vor Beginn des Geschäftsjahres bestehende Verträge. Die Empfehlung ist hier
als erfüllt anzusehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• HEAG Versicherungsservice GmbH
Der Geschäftsführer hatte im Jahr 2015 keinen Anstellungsvertrag, die Bestellung zum G e-
schäftsführer konnte daher jederzeit, ohne wirtschaftliche Nachteile für die Gesellschaft,
()
- 521 -
widerrufen werden. Der A nstellungsvertrag der Geschäftsführerin ist auf 3 Jahre begrenzt,
nach Ablauf dieser Frist ist eine Abberufung wiederum ohne wirtscha ftliche Nachteile für
die Gesellschaft, jederzeit möglich.
• e-netz Südhessen Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs- GmbH,
GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Verwaltungs- GmbH; BVD
Gewerbe GmbH
Bei diesem Punkt ist ein e Ausnahme zu erklären, da die Verträge der derzeitigen G e-
schäftsführer individuell ausgehandelt werden.
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH
Entfällt, weil der Geschäftsführer keinen Anstellungsvertrag hat und die Tätigkeit als B e-
diensteter der Stadt ausübt.
• HSE Windpark Binselberg Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH ; MW -
Mayer GmbH
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Bestellung jederzeit widerrufen
werden kann.
• Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaf tsstadt Darmstadt (IDA); Darmstadt-
Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing
GmbH
Es besteht ein unbefristeter Vertrag.
1.3 Bei einer neu abzuschließenden Verlängerung der Amtszeit von Geschäftslei-
tungsmitgliedern soll diese jeweils nur für höchstens 5 Jahre und höchstens ein
Jahr sowie spätestens 8 Monate vor Ablauf der Amtszeit erfolgen.
Ausnahme: Bereits bestehende unbefristete Verträge. Die Empfehlung ist hier als erfüllt anzusehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• e-netz Südhessen Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs -GmbH;
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs- GmbH; ENTEGA
Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Verträge der derzeitigen G e-
schäftsführer individuell ausgehandelt werden.
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH ; Eigenbetrieb Immobilienmanage-
ment der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Entfällt, siehe 1.2.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Es besteht ein unbefristeter Vertrag.
• MW-Mayer GmbH
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Bestellung der derzeitigen G e-
schäftsführer bei Einführung des Beteiligungskodex bereits erfolgt war. Die Bestellung kann
außerdem jederzeit widerrufen werden.
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1.4 Bei der Besetzung der Geschäftsleitung ist im Rahmen von fachlicher und sozia-
ler Eignung eine gleichberechtigte Berücksichtigung von Frauen und Männern
anzustreben.
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr keine Neu - bzw. Wiederbesetzung der Geschäftsleitung statt, wird
die Empfehlung als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
Aufgrund der Qualifikation der Herren Prof. Dr. Ahre nd und Dr. Hoschek sowie deren in den
vergangenen Jahren gewachsener Vernetzung und Kenntnis des Stadtwirtschaftskonzerns
wurden beide Vorstände für die Dauer von fünf Jahren wiederbestellt.
• ENTEGA AG
Für die ENTEGA AG gelten das Gesetz für die gleichber echtigte Teilhabe von Frauen und
Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst vom
06.03.2015 sowie Ziff. 5.1.2. DCGK. Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr eine Zielgröße
von 30 % für den Anteil von Frauen im Vorstand festgelegt.
• ENTEGA Medianet GmbH
Die Geschäftsführerin schied im November 2015 im gegenseitigen Einvernehmen aus der
Gesellschaft aus. Seither übernehmen die Geschäftsführer der ENTEGA Energie GmbH im
Nebenamt bis auf Weiteres ihre Funktion.
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Die Geschäftsführerin schied im November 2015 im gegenseitigen Einvernehmen aus der
Gesellschaft aus. Seither übernimmt ein Geschäftsführer der ENTEGA Energie GmbH im
Nebenamt bis auf Weiteres ihre Funktion.
1.5 Neuabschlüsse und Verlängerungen von Anstellungsverträgen mit Geschäftsle i-
tungsmitgliedern sollen nur erfolgen, wenn das jeweilige Geschäftsleitungsmit-
glied der Veröffentlichung seiner Bezüge zustimmt und dies vertraglich fixiert
wird.
Hinweis: Fanden im Geschäftsjahr keine Neuabschlüsse und/oder Verlängerungen von Anstellung s-
verträgen statt, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur AG ENTEGA Energie GmbH; e-netz Südhessen Ve r-
waltungs-GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; COUNT+CARE Verwaltungs -GmbH; EN-
TEGA Abwasserreinigung Verwaltungs- GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs- GmbH; HSE
Windpark Binselberg Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA Me-
dianet GmbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; ENTEGA Gebäudetechnik Ve r-
waltungs-GmbH; Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; HSE B eteiligungs-
GmbH; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
Bei diesem Punkt ist grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell
ausgehandelt werden.
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt; WDB Wissenschaftsstadt
Darmstadt Verwaltungs GmbH
Entfällt, da die Geschäftsleitung ihre Bezüge durch die Stadt Darmstadt erhält.
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1.6 Als Altersgrenze für Geschäftsleitungsmitglieder soll das gesetzliche Rentenein-
trittsalter eingehalten werden.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• bauverein AG; G BGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Verwaltungs-
GmbH; SOPHIA Hessen GmbH
Hier ist eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgehandelt werden.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Die Geschäftsleitung verfügt über hohe Kompetenzen im kulturellen Bereich.
2 Aufgaben und Zuständigkeiten
2.1 Die Geschäftsleitung soll bei ihren Entscheidungen die Beschlüsse der jeweiligen
Anteilseigner einbeziehen.
Hinweis: Wenn die Beschlüsse der Anteilseigner den Unternehmensinteressen nicht widersprechen,
wird die Empfehlung als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG ENTEGA NATURpur AG ; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH;
citiworks AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG; HSE
Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG; ENTEGA Was-
serversorgung Biblis GmbH ; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger GmbH
& Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH; HSE Windpark Binselberg
GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH ;
COUNT+CARE GmbH & Co. KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Gebäudetec h-
nik GmbH & Co. KG; PEB Breitband GmbH & Co. KG; Medianet Breitband GmbH & Co. KG;
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
Der Empfehlung wird generell entsprochen, soweit die Beschlüsse in die Gremienentsche i-
dungen der Gesellschaften einfließen. Bezüglich weiterer Beschlüsse der Anteilseigner ist
mangels Kenntnis der Gesellschaft eine Ausnahme zu erklären.
• bauverein AG; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe
GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Sü d-
hessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect
GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen
GmbH
Soweit die Entscheidungen in Beschlüssen der Anteilseigner gefasst werden, werden diese
berücksichtigt. Sofern die Beschlüsse anderweitig gefasst werden, erfolgt die Berücksicht i-
gung, soweit dies möglich und gesetzlich zulässig ist.
2.2 Die Ziele der jeweils gültigen Stadtwirtschaftsstrategie sollen verfolgt werden.
Hinweis: Wenn die Ziele keinen Widerspruch zu den Unternehmenszielen darstellen, wird die Em p-
fehlung als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA AG ; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NA TURpur Institut gGmbH ; e -netz Südhessen
GmbH & Co. KG; citiworks AG; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG ; ENTEGA Re-
()
()
()
- 524 -
generativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Leiwen GmbH &
Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH;
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG; PEB Breitband
GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH; HSE Windpark Bi n-
selberg GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schl üchtern
GmbH; ENTEGA Medianet GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG ; ENTEGA NATURpur AG;
ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; Medianet Breitband
GmbH & Co. KG; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH
Die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie werden in der E ntscheidungsfindung mitberücksich-
tigt.
• bauverein AG; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe
GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Sü d-
hessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect
GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG
Soweit die Ziele nicht dem Unternehmensinteresse und den gesetzlichen Vorschriften der
Gesellschaft widersprechen, werden diese in der Entscheidungsfindung mitberücksichtigt.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); Verwaltungsverband für das G e-
sundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Die Ziele der Beteiligungsstrategie des Landkreises Darmstadt -Dieburg sollen ebenfalls e r-
füllt werden.
2.3 Die Berichtspflicht gegenüber dem Aufsichtsgremium soll - sofern nicht ohnehin
zwingendes Recht - sich im Inhalt und Turnus bei allen Rechtsformen nach § 90
AktG richten. Diese soll Planung, Jahresabschluss, Quartals - und Risikobericht,
Berichte über unterjährige Geschäfte von wesentlicher Bedeutung und über die
Tochterunternehmen sowie Compliance umfassen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe GmbH; BVD Imm o-
bilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD
New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH &
Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH; HEAG Wohnbau GmbH
Der sich ergebende Aufwand steht nicht im Verhältnis zur operativ en Tätigkeit der Gesel l-
schaft. Die interne Planungssystematik und das Berichtswesen an die Gesellschafterve r-
sammlung werden allerdings den konzernüblichen Anforderungen gerecht.
• HEAG Versicherungsservice GmbH
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschl ossenen Grundlagenvereinbarung erwartet
die Gesellschaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung etc. ist daher
entbehrlich. Die durch die Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den
Gesellschafterinnen zu Gute.
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
Zum Gang der Geschäfte wird in jeder Sitzung des Aufsichtsgremium s berichtet. Soweit in
einem Geschäftsjahr nicht vierteljährlich, sondern nur halbjährlich eine Sitzung stattfindet,
ist eine Abweichung zu erklären. Dies war bei der Gesellschaft im Geschäftsjahr 201 5 der
Fall und wird voraussichtlich auch künftig so sein, so dass eine Abweichung zu erklären ist.
• ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
Die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG verfügt nicht über ein Aufsichtsgremium.
Der Gesellschafterin wird jedoch monatlich Bericht erstattet.
()
- 525 -
• ENTEGA Medianet GmbH; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Regenerativ GmbH; HSE Wind-
park Schlüchtern GmbH
Es erfolgt gemäß den Konzernvorgaben eine regelmäßige Berichterstattung an die Gesell-
schafterin ENTEGA AG. Dies war bei der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2015 der Fall und
wird voraussichtlich auch künftig so sein.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Es wird als ausreichend angesehen, dass die Quartalsberichte weiterhin von der Geschäf ts-
führung gegenüber dem Beteiligungsmanagement abgegeben werden.
• HEAG mobiServ GmbH; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG;
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Die Berichtspflicht wird gegenüber dem Aufsichtsrat des Mutterunternehmens, HEAG mo bi-
lo GmbH, erfüllt.
• HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH
Eine Berichterstattung findet an den Gesellschafter in den konzernüblichen Abständen
statt.
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG; M edianet Breitband
GmbH & Co. KG; PEB Breitband GmbH & Co. KG
Es gibt kein Aufsichtsgremium.
• HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
Es erfolgt gemäß den Konzernvorgaben eine regelmäßige Berichtserstattung an die Gesell-
schaften ENTEGA Regenerativ GmbH und Energiegenossenschaft Starkenburg. Dies war bei
der Gesellschaft 2015 der Fall und wird voraussichtlich auch zukünftig so sein.
• ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
Es erfolgt gemäß den Konzernvorgaben eine regelmäßige Berichtserstattung an die Gesell-
schaft ENTEGA Regenerativ GmbH. Dies war bei der Gesellschaft 201 5 der Fall und wird
voraussichtlich künftig g egenüber ENTEGA Regenerativ GmbH und Stadtwerke Langen
GmbH so sein.
2.4 Die Geschäftsleitung soll dem Beteiligungsmanagement nach Verabschiedung in
den Gremien ihre Fünfj ahresplanung zur Verfügung stellen. Dabei ist das erste
Planjahr quartalsscharf zu unterteilen.
Ausnahme: Eigenbetriebe und Zweckverbände. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; ENTEGA NATURpur
AG; e- netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer GmbH; Orgabo GmbH; citiworks AG;
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG;
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG; ENTEGA
Wasserversorgung Biblis GmbH HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger
GmbH & Co. KG ; Medianet Breitband GmbH & Co. KG; PEB Breitband GmbH & Co. KG;
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein- Main-Neckar GmbH; ENT EGA Medianet GmbH;
COUNT+CARE GmbH & Co. KG; HSE Windpark Schlüchtern GmbH ; ENTEGA Energie
GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
Die Planjahre werden aktuell und auch zukünftig nicht quartalsscharf dargestellt. Eine
quartalsscharfe Unterteilung ist momentan aus Konzernsicht nicht notwendig.
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Gewerbe GmbH; HEAG
Wohnbau GmbH ; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Südhessen GmbH;
()
- 526 -
bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSele ct GmbH; Wohnungs-
gesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH
Der sich ergebende Aufwand steht nicht im Verhältnis zur operativen Tätigkeit der Gesel l-
schaft. Die interne Planungssystematik und das Berichtswesen an die Gesellschafterve r-
sammlung werden allerdings den konzernüblichen Anforderungen gerecht.
• HEAG Versicherungsservice GmbH
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlossenen Grundlagenvereinbarung erwartet
die Gesellschaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Pla nung ist daher en t-
behrlich. Die durch die Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den G e-
sellschafterinnen zu Gute.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich.
• ENTEGA Regenerativ GmbH
Die Weitergabe der Planung erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA
AG. Die Planjahre werden aktuell und auch zukünftig nicht quartalsscharf dargestellt. Eine
quartalsscharfe Unterteilung ist aus Konzernsicht nicht notwendig.
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
Die quartalsscharfe Unterteilung für das erste Planjahr entfällt aufgrund des geringen U m-
fangs der Geschäftstätigkeit.
• HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
Die Weitergabe der Planung erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA
AG.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Dies erfolgt im Abschnitt "Finanzplan" des Wirtschaftsplans. Eine Unterteilung des ersten
Planjahres in Quartale erfolgt nicht.
2.5 Die Geschäftsleitung soll bis Mitte Dezember die folgenden Werte dem
Beteiligungsmanagement zur Verfügung stellen:
Trendplanung:
Verbale Zielsetzung für Folgejahr, 5 -Jahres-Planwerte zu Planungsprämissen,
Return On Capital Employed (ROCE) bzw. Kos tendeckungsgrad, Jahresergebnis,
Bilanzsumme, Eigenkapitalquote und Investitionsquote.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
ENTEGA AG ; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; ENTEGA NATURpur
AG; e- netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer GmbH; Orgabo GmbH; citiworks AG;
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG;
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG; ENTEGA
Wasserversorgung Biblis GmbH ; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE Windp ark Haiger
GmbH & Co. KG; Medianet Breitband GmbH & Co. KG; PEB Breitband GmbH & Co. KG;
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH;
ENTEGA Medianet GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG ; GBGE Baugesellschaft mit b e-
schränkter Haftung Erbach ; BVD Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; bauverein AG;
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen
GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH; Wohnungsgesellschaft H E-
GEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; S OPHIA Hessen GmbH ; ENTEGA Energie GmbH; E N-
TEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
()
- 527 -
Aktuell und auch zukünftig werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine
Anwendung aller Planungsmittel ist momentan aus Konzernsicht nicht notwendig. Die in-
terne Planungssystematik wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anfo r-
derungen der Gremien gerecht.
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD); Eigenbetrieb Bäder der
Stadt Darmstadt
Entfällt.
• HEAG Versicherungsservice GmbH
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlossenen Grundlagenvereinbarung erwartet
die Gesellschaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung ist daher ent-
behrlich. Die durch die Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den G e-
sellschafterinnen zu Gute.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich.
• ENTEGA Regenerativ GmbH
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. Aktuell
und auch zukünftig werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine Anwe n-
dung aller Planungsmittel ist aus Konzernsicht nicht notwendig. Die interne Planungssy s-
tematik wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anforderungen der Gr e-
mien gerecht.
• HEAG mobiServ GmbH; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG ;
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Nach Vorgaben des Beteiligungsmanagements wird die Trendplanung für den Teilkonzern
erstellt.
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
Die Trendplanung entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. Die no r-
male Ergebnisplanung wird im Dezember für das nachfolgende Geschäftsjahr vorgelegt.
• HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG.
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Nur teilweise zutreffend.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Die 5-Jahres-Planwerte sollen in Zukunft geplant werden.
2.6 Die Geschäftsleitung soll bis Mitte Dezember die folgenden Werte dem
Beteiligungsmanagement zur Verfügung stellen:
Szenarioplanung:
Verbale Zielsetzung für Folgejahr, szenariospezifische 5 -Jahres-Planwerte zu
Planungsprämissen, Return On Capital Employed (ROCE) bzw. Kostendeckung s-
grad, Jahresergebnis.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
()
- 528 -
• ENTEGA AG ; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; ENTEGA NATURpur
AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Gebäu-
detechnik GmbH & Co. KG; citiworks AG; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; HSE
Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE Solar-
park Thüngen GmbH & Co. KG; ENTEGA Wa sserversorgung Biblis GmbH ; HSE Wohnpark
GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG; Medianet Breitband GmbH & Co.
KG; PEB Breitband GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreib er (VNB) Rhein-Main- Neckar GmbH;
HSE Windpark Schlüchtern GmbH; ENTEGA Medianet GmbH ; COUNT+CARE GmbH & Co.
KG; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Gewerbe GmbH; HEAG
Wohnbau GmbH; bauverein AG; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Sü d-
hessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect
GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen
GmbH, ENTEGA Energie GmbH
Aktuell und auch zukünftig werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine
Anwendung aller Planungsmittel ist momentan aus Konzernsicht nicht notwendig. Die in-
terne Planungssystematik wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anfo r-
derungen der Gremien gerecht.
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD); Eigenbetrieb Bäder der
Stadt Darmstadt
Entfällt.
• HEAG Versicherungsservice GmbH
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlossenen Grundlagenvereinbarung erwartet
die Gesellschaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung ist daher ent-
behrlich. Die durch die Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den G e-
sellschafterinnen zu Gute. Es ist nicht ersichtlich, dass der Geschäftsumfang der Gesell-
schaft die Erarbeitung dieser Werte erforderlich macht.
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Szenarioplanung wird nicht angewendet.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich.
• ENTEGA Regenerativ GmbH
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. Aktuell
und auch zukünftig werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine Anwe n-
dung aller Planungsmittel ist aus Konzernsicht nicht notwendig. Die interne Planungssy s-
tematik wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anforderungen der Gr e-
mien gerecht.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Die Trendplanung wird für die DADINA als ausreichend erachtet.
• HEAG mobiServ GmbH; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG ;
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Nach Vorgaben des Beteiligungsmanagements wird die Szenarioplanung für den Teilko n-
zern erstellt.
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
Szenarioplanung entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit.
• HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG.
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Nur teilweise zutreffend.
- 529 -
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landk reises
Darmstadt-Dieburg
Die 5-Jahres-Planwerte sollen in Zukunft geplant werden.
2.7 Die Geschäftsleitung soll jeweils spätestens 6 Wochen nach Beginn jedes
Quartals dem Beteiligungsmanagement einen aussagekräftigen Quartalsbericht
zur Verfügung stelle n. Darin sollen eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie
unternehmensspezifische Kennzahlen – jeweils mit der entsprechenden
Hochrechnung und Kommentierung – enthalten sein.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkte r Haftung Erbach ; BVD Gewerbe GmbH ; HEAG
Wohnbau GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Südhessen GmbH;
BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG
GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH
Die Quartalszahlen der Tochterunternehmen werden weiterhin bei der bauverein AG zent ral
gesammelt und fließen dabei in die Berichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat der
bauverein AG ein und werden entsprechend der Absprache mit dem Beteiligungsmanag e-
ment über die Zurverfügungstellung von Kennzahlen dem Beteiligungsmanagement mitg e-
teilt.
• HEAG Versicherungsservice GmbH
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlossenen Grundlagenvereinbarung erwartet
die Gesellschaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung eines Quartalsb erichts ist daher
entbehrlich. Die durch die Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den
Gesellschafterinnen zu Gute. Es ist nicht ersichtlich, dass der Geschäftsumfang der Gesell-
schaft die Erarbeitung dieser Werte erforderlich macht.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich.
• ENTEGA Regenerativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG ; HSE Solarpark Lei-
wen GmbH & Co. KG ; HSE Solarpark Thüngen Gmb H & Co. KG ; HSE Windpark Haiger
GmbH & Co. KG; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Erksdorf
GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG.
• bauverein AG
Der Quartalsbericht wird dem Aufsichtsrat zur Verfügung gestellt. Aufgrund der bestehe n-
den Absprache mit dem Beteiligungsmanagement werden diesem die wesentlichen Ken n-
zahlen zur Verfügung gestellt. Hochrechnungen werden dabei für das 2. und 3. Quartal e r-
stellt.
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
Quartalsberichte entfallen aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit.
• Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH
Die Berichtserstattung der Gesellschaft erfolgt im Rahmen der im Konzern üblichen A b-
stände.
• Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Quartalsberichte entsprechend Eigenbetriebsgesetz.
()
- 530 -
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Wegen der vorläufigen Haushaltsführung werden Berichte 1., 2. und 3. Quartal sowie Jah-
resbericht einschließlich 4. Quartal erstellt.
• ENTEGA Energie GmbH
Quartalsberichte werden konsolidiert durch das Konzerncontrolling der ENTEGA AG dem
Beteiligungsmanagement zur Verfügung gestellt.
2.8 Die Geschäftsleitung stellt dem Beteiligu ngsmanagement ihre Jahres - und ggf.
Konzernabschlüsse bis spätestens zum 30. Juni des Folgejahres zur Verfügung.
Sollte bis zu diesem Zeitpunkt kein testierter Jahresabschluss vorliegen, sind
vorläufige Daten zu liefern.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA Regenerativ GmbH ; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG ; HSE Windpark
Binselberg Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüch-
tern GmbH
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG.
2.9 Die Geschäftsleitung soll für ein angemessenes Risikomanagement sorgen
(entsprechend AktG) und regelmäßig das Aufsichtsgremium darüber
informieren.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Immob ilien GmbH & Co.
Postsiedlung KG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH
& Co. KG ; ImmoSelect GmbH ; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen
KG; SOPHIA Hessen GmbH
Das Risikomanagement ist in das Risikomanagement der bauverein AG eingebunden, das
entsprechend an den Vorstand und Aufsichtsrat der bauverein AG berichtet.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich.
• HEAG mobiServ GmbH; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG;
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Die Berichtspflicht wird gegenüber dem Aufsichtsrat des Mutterunternehmens, HEAG mob i-
lo GmbH, erfüllt.
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
Entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit.
• ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
Die Gesellschaft hat kein Aufsichtsgremium. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagement-
system des ENTEGA-Konzerns eingebunden.
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Wird angestrebt.
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Der Risikobericht ist im Erstellungsprozess.
()
()
- 531 -
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Die Erstellung eines Risikomanagements ist ebenfalls in Zukunft geplant.
2.10 Die Geschäftleitung soll dem Beteiligungsmanagement rechtzeitig vor Vollzug
Informationen zu geplanten Veränderungen gemäß § 51 Ziffern 11 und 12 HGO
(Errichtung, Erweiterung, Übernahme und Veräußerung von wirtschaftlichen
Unternehmen sowie Beteiligung an diesen, Umwandlung der Rechtsform) zur
Prüfung und Weiterleitung an das Referat Stadtwirtschaftskoordination vorlegen.
Hinweis: Haben sich keine Änderungen oder Ergänzungen im Geschäftsjahr ergeben, wir d diese
Empfehlung als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Verwaltungs- GmbH; BVD
Gewerbe GmbH ; HEAG Wohnbau GmbH ; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG ;
BVD Südhessen GmbH ; bvd Mittelhessen GmbH ; BVD New Living GmbH & Co. KG ; Immo-
Select GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG ; SOPHIA Hes-
sen GmbH
Diese Informationen werden durch den Bereich Organisation und Recht der bauverein AG
weitergeleitet.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Die gleiche Regelung gilt auch für die Einbeziehung des Beteiligungsmanagements des
Landkreises Darmstadt-Dieburg.
2.11 Die Geschäftsleitung soll dafür Sorge tragen, dass
− die Vorgaben der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) beachtet werden.
− der Darmstädter Beteiligungskodex Anwendung findet , wenn die Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt unmittelbar oder mittelbar mehrheitlich beteiligt ist.
− bei Neugründungen unabhängig von der Rechtsform ein Aufsichtsgremium mit kommunalen
Mitgliedern entsprechend den Beteiligungsverhältnissen bei wirtschaftlich bedeutenden B e-
teiligungen, insbesondere bei einer Bilanzsumme über 50 Mio. EUR, eingerichtet wird.
Sofern ein Aufsichtsgremium nicht eingerichtet wird, soll jedenfalls sichergestellt sein, dass
Geschäfte dieser Gesellschaft, die nach Art und Umfang bei der Muttergesellschaft der Z u-
stimmung ihres Aufsichtsgremiums unterliegen würden, dem Aufsichtsgremium der Mutte r-
gesellschaft zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Dies umfasst zumindest die Fünfjahres-
planung der Gesellschaft sowie von der Planung abweichende Investitionen.
− sofern rechtlich durchführbar, von der Möglichkeit, Mitglieder der Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt in das Aufsicht sgremium zu entsenden, möglichst umfassend Gebrauch gemacht und
dies in den Satzungen der Unternehmen entsprechend festgesetzt wird. Dies gilt auch en t-
sprechend bei mittelbaren Mehrheitsbeteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der
Maßgabe, dass der/die Entsendeberechtigte das zwischengeschaltete Unternehmen ist.
()
()
- 532 -
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA AG ; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; e -netz Südhessen
Verwaltungs-GmbH; COUNT+CARE Verwaltungs -GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung Ve r-
waltungs-GmbH; ENTEGA Regenerativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG;
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs -GmbH; HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs- GmbH;
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH ; HSE
Wohnpark Verwaltungs- GmbH; HSE Windpark Haiger Verwaltungs- GmbH; HSE Windpark
Binselberg Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüch-
tern GmbH ; ENTEGA Medianet GmbH ; ENTEGA NATURpur AG ; citiworks AG ; e- netz Sü d-
hessen GmbH & Co. KG ; Medianet Breitband GmbH & Co. KG; PEB Breitband GmbH & Co.
KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH; HSE Windpark Binselberg GmbH
& Co. KG; COUNT+CARE GmbH & Co. KG ; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG;
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE Sol arpark Thüngen GmbH & Co. KG; HSE
Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG; ENTEGA Energie
GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs -
GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH
Auf den Vorrang der bundesrechtlichen Vorschriften wird hingewiesen. Gremienstrukturen
und Zustimmungskataloge sind im ENTEGA -Konzern im Einvernehmen mit dem Aufsicht s-
rat der ENTEGA festgelegt. Die Verteilung der Gremienpositionen im ENTEGA -Konzern ist
ebenfalls im Einve rnehmen mit dem Aufsichtsrat der ENTEGA unter Berücksichtigung der
Interessen der Gesellschaften und der Anteilseigner und der Mitbestimmung festgelegt.
• HEAG mobilo GmbH
Im Gesellschaftsvertrag ist keine Entsendung für Mitglieder der Wissenschaftsstadt Da rm-
stadt vorgesehen.
• bauverein AG
Diese Vorgaben werden erfüllt. Allerdings findet der Kodex in einigen Tochtergesellschaften
keine Anwendung, bei denen die wirtschaftlichen und strukturellen Voraussetzungen nicht
gegeben sind.
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft
mbH
Für das Geschäftsjahr 201 5 sowie auch zukünftig soll eine Entsprechenserklärung nach
dem Darmstädter Beteiligungskodex abgegeben werden. Es ist zudem nicht geplant , Betei-
ligungsunternehmen mit Aufsichtsratsgremien zu gründen.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Die Geschäftsleitung verpflichtet sich dazu, auch im gleichen Maße für die Interessen des
Landkreises Darmstadt-Dieburg Sorge zu tragen.
2.12 Sofern sich Änderungen oder Ergänzungen bei den Stammdaten, Organen,
Beteiligungen, Finanzdaten, gesellschaftsrechtlichen Verhältnissen oder
Verträgen, steuerlichen Verhältnissen sowie Gewinn - und Verlustrechnung und
Bilanz der drei letzten Geschäftsjahre ergeben, sollen diese dem
Beteiligungsmanagement unmittelbar mitgeteilt werden.
Hinweis: Haben sich keine Änderungen oder Ergänzungen im Geschäftsjahr ergeben , wird diese
Empfehlung als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Verwaltungs- GmbH; B VD
Gewerbe GmbH ; HEAG Wohnbau GmbH ; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG;
()
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BVD Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; Wo h-
nungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH
Derartige Mitteilungen erfolgen bereits, sofern die Änderungen in wesentlichen Umfang ein-
treten, durch Mitteilungen an die Gesellschafterversammlung , aber auch an den Aufsichts-
rat der bauverein AG sowie in Zusammenhang mit dem Risikomanagement.
• bauverein AG
Derartige Mitteilungen erfolgen bereits, sofern Änderungen in wesentlichem Umfang eintr e-
ten, durch Mitteilungen an den Aufsichtsrat, den Aufsichtsratsvorsitzenden sowie in Z u-
sammenhang mit dem Risikomanagement.
3 Interessenkonflikt
Definition: Ein Interessenkonflikt kann entstehen, wenn ein Geschäftsleitungs mitglied
aufgrund persönlicher oder wirtschaftlicher Verbundenheit zu anderen Gesellschaften,
Unternehmen oder Personen in seiner En tscheidungs- und Handlungsfreiheit eing e-
schränkt oder beeinflussbar ist.
3.1 Jedes Geschäftsleitungsmitglied soll Interessenkonflikte dem Aufsichtsgremium
gegenüber unverzüglich offen legen und die anderen Geschäftsleitungsmitglieder
hierüber informieren.
3.2 Geschäfte eines Geschäftsleitungsmitglieds oder ihm /ihr nahestehender Perso-
nen oder Unternehmen außerhalb der Stadtwirtschaft mit der Beteiligung bzw.
einem verbundenen Unternehmen sollen nicht abgeschlossen oder fortgesetzt
werden. Über Ausnahmen soll das Aufsichtsgremium entscheiden.
Beispiele nahestehender Personen/Unternehmen: Familienangehörige und in häuslicher Gemei n-
schaft lebende Personen; Unternehmen, in denen ein Mitglied der Geschäftsleitung oder ein Famili-
enmitglied wesentlicher Gesellschafter oder in leitender Funktion tätig ist.
Ausnahme: Hiervon ausgenommen sind Leistungen des täglichen Lebens, die das Geschäftsle i-
tungsmitglied oder die ihm /ihr nahestehende Person oder Unternehmen zu Bedingungen erhält,
die die Beteiligung auch einer Vielzahl fremder Dritter gewährt. Gleiches gilt für die Gewährung sol-
cher Leistungen vom Geschäftsleitungsmitglied oder einer ihm /ihr nahestehende Person oder U n-
ternehmen an die Beteiligung.
3.3 Geschäftsleitungsmitglieder sollen entgeltliche Nebentätigkeiten, insbe sondere
Aufsichtsratsmandate außerhalb des Unternehmens, nur mit Zustimmung des
Aufsichtsgremiums übernehmen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
()
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• GBGE Baugesellschaft mit besch ränkter Haftung Erbach ; BVD Verwaltungs- GmbH; BVD
Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; bauverein AG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mitte l-
hessen GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH
Entgeltliche Nebentätigkeiten werden nur offengelegt, sofern durch die Tätigkeit ein Int e-
ressenkonflikt droht.
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Hier: Genehmigung durch Fachdezernenten.
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt; Eigenbetrieb Bäder der
Stadt Darmstadt
Mitteilungspflicht besteht gegenüber dem Magistrat.
3.4 Die Wahrnehmung von Ehrenämtern oder sonstigen Nebentätigkeiten durch Ge-
schäftsleitungsmitglieder, die nicht vergütet werden, soll dem Aufsichtsgremium
gegenüber offen gelegt werden.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erba ch; BVD Verwaltungs- GmbH; BVD
Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; bauverein AG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mittel-
hessen GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH
Ehrenämter werden nur offengelegt, sofern durch das Ehrenamt ein Interessenkonflikt
droht.
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Hier: Genehmigung durch Fachdezernenten.
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt; Eigenbetrieb Bäder der
Stadt Darmstadt
Mitteilungspflicht besteht gegenüber dem Magistrat.
4 Vergütung
4.1 Im Anstellungsvertrag sollen die vom zuständigen Organ definierten Eckpunkte
für die Entlohnung der Geschäftsleitung festgelegt werden.
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine vertraglichen Änderungen vorgenommen, wird die Empfeh-
lung als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
Momentan gibt es für die Geschäftsführer keinen Anstellungsvertrag, da diese weitere
Funktionen im ENTEGA-Konzern ausüben.
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.
• ENTEGA WASSERVERSORGUNG BIBLIS GMBH
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft.
• HEAG Versicherungsservice GmbH
()
()
- 535 -
Die Vergütung der Geschäftsführerin wir d nicht von der Gesellschaft geleistet. Der G e-
schäftsführer hatte im Jahr 2015 keinen Anstellungsvertrag.
• ENTEGA NATURpur AG
Momentan gibt es für den Vorstand keinen Anstellungsvertrag, da der Vorstand weitere
Funktionen im ENTEGA-Konzern ausübt.
• ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
Die Geschäftsführerin hat keinen Anstellungsvertrag bei der Gesellschaft und erhält keine
Vergütung.
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH
Entfällt, weil der Geschäftsführer keinen Anstellungsvertrag hat und die Tätigkeit als B e-
diensteter der Stadt ausübt.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag.
• ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH ; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr -Service
GmbH (NVS); BVD Südhessen GmbH
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft.
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH ; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft
mbH
Es gibt keine Anstellungsverträge.
4.2 Die Vergütung der Geschäftsleitung soll neben fixen auch variable Vergütungsbe-
standteile mit einer entsprechenden schriftlichen Zielvereinbarung, die möglichst
messbare Ziele enthält, haben.
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine Vertragsänderungen vorgenommen, wird d ie Empfehlung
als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA NATURpur Institut gGmbH , ENTEGA NATURpur AG ; WDB Wissenschaftsstadt
Darmstadt Verwaltungs GmbH; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Siehe 4.1
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.
• HEAG Versicherungsservice GmbH
Die Vergütung der Geschäftsführerin wird nicht von der Gesellschaft geleistet. Der G e-
schäftsführer hatte im Jahr 2015 keinen Anstellungsvertrag.
• BVD Verwaltungs-GmbH, BVD Südhessen GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung.
• MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH
Es wird lediglich eine fixe Vergütung ausgezahlt, die grundsätzliche Vergütung mit fixem
und variablem Bestandteil wird über das Anstellungsverhältnis bei der ENTEGA AG gezahlt.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Die Vergütung ist einer Aufwandsentschädigung gleichzusetzen.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
()
- 536 -
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag.
• HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
Die Verträge werden individuell ausgehandelt.
• ImmoSelect GmbH
Hier ist eine Ausnahme bei Herrn Nogueira zu erklären, der keine Vergütung erhält.
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH ; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft
mbH
Es gibt keine Anstellungsverträge.
• HSE Windpark Binselberg Verwaltungs -GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH ; HSE
Windpark Schlüchtern GmbH
Es wird lediglich eine Haftungsentschädigung gezahlt.
• Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Die Betriebsleiterin ist Beamtin. Es gelten die einschlägigen Bestimmungen des Beso l-
dungsgesetzes.
• ENTEGA Netz AG
Die Vorstandsmitglieder sind hauptamtliche Bereichsleiter der Muttergesellschaft ENTEGA
AG. Für ihre Vorstandstätigkeit bei der ENTEGA Netz AG erhalten sie eine fixe Vergütung.
Eine variable Gehaltskomponente, die sich allerdings nicht zwangsläufig auf die ENTEGA
Netz AG bezieht, ist über den Anstellungsvertrag mit der Muttergesellschaft sichergestellt.
• ENTEGA Regenerativ GmbH
Die Geschäftsleitungsmitglieder sind hauptamtliche Bereichsleiter der Muttergesellschaft
ENTEGA AG. Für ihre Geschäftsführertätigkeit bei der ENTEGA Regenerativ GmbH erhalten
sie eine fixe Vergütung. Eine variable Gehaltskomponente, die sich allerdings nicht zwangs-
läufig auf die ENTEGA Regenerativ GmbH bezieht, ist über den Anstellungsvertrag mit der
Muttergesellschaft sichergestellt.
4.3 Die Zielvereinbarungen sollen auch Ziele im Sinne der Stadtwirtschaftsstrategie
enthalten.
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine vertraglichen Änderungen vorgenommen, wird die Empfeh-
lung als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA AG
Die Zielvereinbarungen werden vom Aufsichtsrat festgelegt, der sich dabei am vorrangigen
Unternehmensinteresse ausrichtet. Über die Vertreter der Stadt Darmstadt im Aufsichtsrat
ist sichergestellt, dass die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie hier mitberücksichtigt we r-
den.
• ENTEGA Netz AG
Bei diesem Punkt ist eine Abweichung zu erklären, da für die Vorstandsmitglied er der EN-
TEGA Netz AG keine Zielvereinbarung gilt.
• e-netz Südhessen Verwaltungs -GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Gebä u-
detechnik Verwaltungs-GmbH; citiworks AG; COUNT+CARE Verwaltungs- GmbH; ENTEGA
Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs- GmbH; PEB Breitband
Beteiligungsgesellschaft mbH; ENTEGA Medianet GmbH; ENTEGA Energie GmbH; HSE B e-
teiligungs-GmbH; HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs- GmbH; HSE Solarpark Leiwen Ve r-
()
- 537 -
waltungs-GmbH; HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs -GmbH; HSE Windpa rk Haiger Ver-
waltungs-GmbH
Es ist auf das vorrangige Unternehmensinteresse hinzuweisen. Vor diesem Hintergrund
enthalten Zielvereinbarungen die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie , soweit diese auch Zie-
le des Unternehmens sind.
• ENTEGA NATURpur Institut g GmbH; ENTEGA NATURpur AG ; WDB Wissenschaftsstadt
Darmstadt Verwaltungs GmbH; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Siehe 4.1
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.
• HEAG Versicherungsservice GmbH
Die Vergütung der Geschäftsführerin wird nicht von der Gesellschaft geleistet. Der G e-
schäftsführer hat keinen Anstellungsvertrag.
• BVD Verwaltungs-GmbH; BVD Südhessen GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich.
• ENTEGA Regenerativ GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Wind-
park Erksdorf GmbH
Die Entlohnung richtet sich nach den Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber ENTEGA AG, da
es sich um eine nebenamtliche Tätigkeit handelt.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag.
• ImmoSelect GmbH
Hier ist eine Ausnahme bei Herrn Nogueira zu erklären, der keine Vergütung erhält.
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Es gibt keine Anstellungsverträge.
• Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Ebenso sollen auch strategische Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg enthalten sein.
4.4 Die Vergütungsvereinbarung soll vorsehen, dass die Bezüge im Rahmen der g e-
setzlichen Möglichkeiten herabgesetzt werden können, wenn die Weitergewä h-
rung nach Lage der Gesellschaft unbillig wäre.
Hinweis: Gilt nur für Aktiengesellschaft, GmbH und GmbH & Co. KG. Für andere Rechtsformen ist
die Empfehlung als erfüllt anzusehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG, citiworks AG
Es ist eine Abweichung zu erklären, da dies die Vergütungsvereinbarung der Geschäftsle i-
tung nicht vorsieht. Allerdings gelten die entsprechenden Regelungen des Aktiengesetzes
ohnehin.
()
- 538 -
• ENTEGA Energie GmbH; e-netz Südhessen Verwaltungs- GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo
GmbH; BVD Gewerbe GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH; COUNT+CARE
Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs -GmbH; HEAG Wohnbau
GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs- GmbH; HSE Beteiligungs- GmbH; bvd Mittelhessen
GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH
Bei diesem Punkt ist grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell
ausgehandelt werden.
• ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; ENTEGA NATURpur AG ; WDB Wissenschaftsstadt
Darmstadt Verwaltungs GmbH; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Siehe 4.1.
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.
• HEAG Versicherungsservice GmbH
Die Vergütung der Geschäftsführerin wird nicht von der Gesellschaft geleistet. Der G e-
schäftsführer hatte im Jahr 2015 keinen Anstellungsvertrag.
• BVD Verwaltungs-GmbH; BVD Südhessen GmbH
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung.
• ENTEGA Regenerativ GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Wind-
park Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH
Die Vergütung richtet sich nach de n Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber ENTEGA AG. Bei
diesem Punkt ist grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell
ausgehandelt werden.
• HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs -GmbH; HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs- GmbH;
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
Die Geschäftsleitung arbeitet nicht auf Basis eines Geschäftsführeranstellungsvertrags. Die
Entlohnung richtet sich nach den Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber ENTEGA AG.
• ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft.
• Klinikum Darmstadt GmbH; Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt
GmbH; SSG Starkenburg Service GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Emilia Senioren-
residenz GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH
Wird noch zwischen der Geschäftsführung und dem Gesellschafter beraten.
• HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH
Ein Geschäftsführungsmitglied arbeitet auf Basis eines Geschäftsführeranstellungsve rtrags.
Die übrigen verbleibenden Geschäftsführer arbe iten nicht auf Basis eines Geschäftsführe r-
anstellungsvertrags. Die Entlohnung richtet sich nach den Vereinbarungen mit dem Arbeit-
geber ENTEGA AG.
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH ; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft
mbH
Es gibt keine Anstellungsverträge.
• Centralstation Veranstaltungs- GmbH; Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs -
GmbH
In der Vergütungsvereinbarung nicht enthalten.
• ENTEGA Medianet GmbH
Die Berücksichtigung der Lage der Gesellschaften erfolgt im Rahmen der Zielverei nbarun-
gen.
- 539 -
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag.
4.5 Die Einzelbezüge der Mitglieder der Geschäftsleitung (Gesamtjahresbrutto nach
den für die Aufstellung des Jahresabschlusses des Unternehmens relevante n
Rechtsnormen) sollen im Jahresabschluss und Beteiligungsbericht ausgewiesen
werden.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• ENTEGA AG
Die Bezüge werden in der Entsprechenserklärung nach DCGK individualisiert ausgewiesen.
• ENTEGA Netz AG; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA NATURpur AG; e- netz Südhessen Ve r-
waltungs-GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-
GmbH; citiworks AG; COUNT+CARE Verwaltungs- GmbH; HSE Solarpark Lauingen Verwa l-
tungs-GmbH; HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs -GmbH; HSE Solarpark Thüngen Verwa l-
tungs-GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs- GmbH; HSE Windpark Haiger Verwaltungs-
GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs- GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH;
HSE Windpark Schlüchtern GmbH; ENTEGA Medianet GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH; EN-
TEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Regenerativ GmbH
Eine Offenlegung der Einzelbezüge der Geschäftsleitung ist innerhalb des ENTEGA -
Konzerns nicht sinnvoll.
• ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs
GmbH; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Siehe 4.1.
• HEAG Versicherungsservice GmbH
Die Vergütung der Geschäftsführerin wird nicht von der Gesellschaft geleistet. Der G e-
schäftsführer hatte im Jahr 2015 keinen Anstellungsvertrag.
• ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft.
• Klinikum Darmstadt GmbH; Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt
GmbH; SSG Starkenburg Service GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Emilia Senioren-
residenz GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH
Das Gesamtjahresbrutto der Geschäftsleitung wird nur im Beteiligungsbericht ausgewiesen.
Im Jahresabschluss werden hierzu keine Angaben gemacht.
• HEAG mobiBus Verwaltungs- GmbH; HEAG mobiTram GmbH & Co . KG ; HEAG mobiTram
Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
Vergütungen werden beim Leitunternehmen des Verkehrskonzerns angegeben.
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH ; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft
mbH
Es gibt keine Anstellungsverträge.
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Entfällt.
• Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
()
- 540 -
Vom Grundsatz her wird der Ausweisung zugestimmt. Da aber nur anteilige Bezüge der
Geschäftsleitung bzw. über Verwaltungskostenerstatt ung im Jahresabschluss erscheinen,
ist eine Aussagekraft der Bezüge nicht gegeben.
5 Führung
Die Beteiligung hat kein eigenes Personal. Daher sind die Punkte 5.1, 5.2, 5.4 , 5.6, 5,7, 5.9 -
5.12 für diese nicht relevant.
Die Beteiligung hat kein operatives Geschäft. Daher ist der Abschnitt 5 für diese nicht relevant.
5.1 Die Geschäftsleitung soll ein Leitbild formulieren.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; MW-Mayer GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH &
Co. KG ; citiworks AG ; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; ENTEGA Medianet
GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG; ENTEGA Energie GmbH
Es gilt das Leitbild der Konzernmutter ENTEGA AG, die die Ziele der aktuell gültigen Stad t-
wirtschaftsstrategie berücksichtigt.
• Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH ; Klinikum Catering Ser-
vice GmbH; SSG Starkenburg Service GmbH ; Emilia Seniorenresidenz GmbH; Marienhosp i-
tal Darmstadt gGmbH
Das Leitbild stellt die Muttergesellschaft sicher.
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Es gelten die städtischen Vorgaben.
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH
Im Aufbau.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Ebenso sollen auch strategische Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg enthalten sein.
5.2 Die Geschäftsleitung soll jedem der Beschäftigten die Unternehmensziele vermit-
teln.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.
5.3 Das Unternehmen soll sich im Rahmen seiner Ziele am Gemeinwohl im Sinne
des Public Value orientieren.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
()
()
()
- 541 -
• ENTEGA AG ; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ; ENTEGA NATURpur
AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Gebäu-
detechnik GmbH & Co. KG; citiworks AG; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG ; EN-
TEGA Regenerativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG ; HSE Solarpark Leiwen
GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG ; ENTEGA Wasserversorgung Bib-
lis GmbH ; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG ; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG ; PEB
Breitband GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein- Main-Neckar GmbH ; HSE
Windpark Binselberg GmbH & Co. KG ; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH ; HSE Windpark
Schlüchtern GmbH ; ENTEGA Medianet GmbH ; COUNT+CARE GmbH & Co. KG ; ENTEGA
Energie GmbH
Es wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der Verwendung der aus Sicht der Gesellschaft
unbestimmten Formulierung vorsorglich eine Ausnahme erklärt wird. Es wird auf das vo r-
rangige Unternehmensinteresse hingewiesen.
5.4 Die Geschäftsleitung soll klare und messbare operative Zielvorgaben zur Umse t-
zung und Realisierung des Unternehmensgegenstands für die Beschäftigten des
Unternehmens und der Tochter -, Enkel- oder weiter nachgelagerten Beteili-
gungsgesellschaften definieren.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
k. A.
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Es gelten die städtischen Vorgaben.
5.5 Die Geschäftsleitung soll die Zusammenarbeit in der Stadtwirtschaft fördern, um
gemeinsam Synergien zu identifizieren und zu nutzen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA), Verwaltungsverband für das G e-
sundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Die Geschäftsführung soll auch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Darmstadt- Dieburg
fördern, um gemeinsame Synergien zu identifizieren und zu nutzen.
• Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Es gelten die städtischen Regelungen.
5.6 Die Geschäftsleitung soll ein betriebliches Vorschlagswesen einrichten und über
das Ergebnis dem Aufsichtsgremium berichten.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.
• ENTEGA AG
()
()
()
- 542 -
Die Gesellschaft hat zwar ein betriebliches Vorschlagswesen, im Aufsichtsrat wurde das E r-
gebnis des Vorschlagswesens aufgrund der Vielzahl der zu behandelnden Themen alle r-
dings nicht explizit berichtet.
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; MW-Mayer GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH &
Co. KG ; citiworks AG ; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; ENTEGA Medianet
GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG; ENTEGA Energie Gmbh
Es wird aktuell und auch zukünftig da s betriebliche Vorschlagswesen der Konzernmutter
ENTEGA AG genutzt.
• Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH
Hierfür ist das MVZ zu klein.
• ImmoSelect GmbH
Das Unternehmen hat einen Beschäftigten.
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt; Eige nbetrieb Bäder der
Stadt Darmstadt; Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt
(IDA); Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Es gelten die städtischen Vorgaben.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Aufgrund der kleinen Größe des Verwaltungsverbandes existiert kein betriebliches Vo r-
schlagswesen.
5.7 Die Geschäftsleitung soll eine gute Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmervertre-
tung zum Wohle des Unternehmens und der Beschäftigten praktizieren.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.
• BVD Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; ImmoSelect GmbH;
SOPHIA Hessen GmbH; Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG ;
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH
Das Unternehmen hat keine Arbeitnehmervertretung.
5.8 Es soll eine Richtlinie zur Compliance und/oder Antikorruption geben.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; bvd Mittelhessen GmbH
Es gilt die Antikorruptionsrichtlinie der bauverein AG.
5.9 Die Geschäftsleitung soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch geeigne-
te Maßnahmen wie Gleitzeitregelungen oder Teilzeitbeschäftigungen und geeig-
nete Kinderbetreuungsmöglichkeiten fördern.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
()
()
()
- 543 -
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Es gelten die städtischen Vorgaben.
5.10 Die Geschäftsleitung soll bei der Be setzung von Führungsfunktionen im Unte r-
nehmen im Rahmen von fachliche r und sozialer Eignung eine gleichberechtigte
Berücksichtigung von Frauen und Männern anstreben.
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr kein e Besetzung von Führungspositionen statt, wird die Empf eh-
lung als erfüllt angesehen.
5.11 Die Geschäftsleitung soll darauf hinwirken, dass bei allen Planungen und Proje k-
ten die Rechte von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden und der
jeweils zuständige Behindertenbeauftragte eingebunden wird.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• SSG Starkenburg Service GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Emilia Seniorenresidenz
GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH
Sicherstellung über die Muttergesellschaft Klinikum Darmstadt GmbH.
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Gewerbe GmbH ; HEAG
Wohnbau GmbH; bauverein AG; bvd Mittelhessen GmbH ; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hes-
sen GmbH
Es ist unklar, wer der jeweilige zuständige Behindertenbeauftragte im Rahmen dieser Vo r-
gabe ist.
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Es gelten die städtischen Vorgaben.
5.12 Die Geschäftsleitung soll die Gesundheit der Beschäftigten schützen, fördern und
für einen gesunden Lebensstil sensibilisieren.
5.13 Die Geschäftsleitung soll für einen effizienten und umweltgerechten Umgang mit
natürlichen Ressourcen Sorge tragen.
()
- 544 -
C Rechnungslegung und Abschlussprüfung
Sofern in der Beteiligung kein Aufsichtsgremium eingerichtet ist, nimmt die Gesellschafterversammlung
die Aufgaben und Funktionen des Aufsichtsgremiums in Bezug auf die Geschäftsleitung wahr.
1
1.1 Die Aufstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse sollen nach den Vorschriften
für große Kapitalgesellschaften erfolgen, es sei denn , es liegt eine Ausnahmeg e-
nehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt vor.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwa l-
tungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Dar m-
stadt-Dieburg" erfolgt die Rechnungsprüfung und somit auch die Prüfung der Jahresa b-
schlüsse durch das Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg.
1.2 Unabhängig vom Grad und der Höhe der Beteiligung sollen die Anteilseigner die
Rechte nach den §§ 53 und 54 HGrG zugunsten der Wissenschaftsstadt
Darmstadt in den Satzungen bzw. Gesellschaftsverträgen verankern.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH
Keine Verankerung in den Satzungen oder Gesellschaftsverträgen, jedoch Prüfung im Ra h-
men des Jahresabschlusses.
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)
Dies soll bei der nächsten Satzungsänderung erfolgen.
• Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Hierzu existiert zwar keine Festlegung, jedoch regeln die §§ 11 und 12 der Satzung die vo r-
zunehmenden Prüfungen der Revisionsämter der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg. Es wird angestrebt, dass die Rechte nach de n §§ 53 und 54 HGrG bei
der nächsten Satzungsänderung zugunsten der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg verankert werden.
()
()
- 545 -
1.3 Die Prüfung nach § 53 HGrG soll im Rahmen der Jahresabschlussprüfung erfol-
gen, es sei denn, es liegt eine Ausnahmegenehmigung des Regierungspräsidiums
Darmstadt vor.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwa l-
tungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Dar m-
stadt-Dieburg" erfolgt die Rechnungsprüfung und somit auch die Prüfung der Jahresa b-
schlüsse durch das Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg.
1.4 Die Feststellung des Jahresabschlusses soll innerhalb der ersten 8 Monate bei
Personen- und Kapitalgesellschaften erfolgen, innerhalb von 1 Jahr bei Eigenb e-
trieben und Zweckverbänden.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Ziel wird aktiv verfolgt.
• Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Die Jahresabschlussprüfung 2014 hat im November 2015 begonnen
• Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Aufgrund dessen, dass die geprüfte Eröffnungsbilanz von der Verbandsversammlung erst in
der Satzung am 13.12.2013 beschlossen wurde und die Jahresabschlüsse nun für die Ja h-
re 2009 bis 2014 zu erstellen sind, konnte der Jahresabschluss für 2015 noch nicht fe rtig
gestellt werden.
1.5 Das Aufsichtsgremium oder der/die Aufsichtsgremiumsvorsitzende sollen Prü-
fungsschwerpunkte für die Abschlussprüfung festlegen.
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• HEAG Versicherungsservice GmbH
Aufgrund des geringen Ausmaßes der Geschäftstätigkeit erschien bislang die Setzung von
Prüfungsschwerpunkten entbehrlich.
• GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; BVD Verwal tungs-GmbH; BVD
Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; ImmoSelect GmbH , SO-
PHIA Hessen GmbH ; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Südhessen
GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co.
Südhessen KG
Die Prüfungsschwerpunkte werden im Regelfall seitens des Prüfers aufgrund seines pflich t-
gemäßen Ermessens selber festgelegt.
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszweckes nicht erforderlich.
()
()
()
- 546 -
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH ; WDB Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt Beteiligungs GmbH & Co. KG; SSG Starkenburg Service GmbH ; Medizinisches Ve r-
sorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Emilia
Seniorenresidenz GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH
Ein Aufsichtsgremium ist nicht vorhanden.
• HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Siehe Punkt 1.6.
• Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Durch die Beauftragung einer neuen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in 2012 erfolgten o h-
nehin neue Schwerpunktfestsetzungen.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Aufgrund dessen, dass die geprüfte Eröffnungsbilanz von der Verbandsversammlung erst in
der Satzung am 13.12.2013 beschlossen wurde und die Jahresabschlüsse nun für die Ja h-
re 2009 bis 2014 zu erstellen sind, konnte der Jahresabschluss für 2015 noch nicht fe rtig
gestellt werden.
1.6 Nach 5 Jahren soll ein Wechsel der Wirtschaftsprüfungsgesellschaf t (nicht nur
des Prüfungsteams) erfolgen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
Entfällt, da die Prüfung durch das städtische Revisionsamt erfolgt.
• HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Die Gesellschaft wird zur Zeit aufgrund einer Sondergenehmigung des Regierungspräsid i-
ums Darmstadt durch das Revisionsamt des Wissenschaftsstadt Darmstadt geprüft.
• HEAG Holding AG; HEAG mobilo GmbH; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; Eigenbetrieb Im-
mobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA); HEAG mobiTram GmbH &
Co. KG; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS); SSG Starkenburg Service
GmbH; Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH; Klinikum Cat e-
ring Service GmbH; Klinikum Darmstadt GmbH; Emilia Seniorenresidenz GmbH
Der Wechsel der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erfolgt aufgrund der Bündelung im Stad t-
konzern in 2016.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreise s
Darmstadt-Dieburg
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwa l-
tungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Dar m-
stadt-Dieburg" erfolgt die Rechnungsprüfung und somit die Prüfung der Ja hresabschlüsse
durch das Revisionsamt des Landkreises Darmstadt- Dieburg. Ein Wechsel ist hier nicht
vorgesehen.
1.7 Bei dem Wechsel der Prüfungsgesellschaft sollen zur Auswahl der neuen Prü-
fungsgesellschaft mindestens 3 Angebote eingeholt werden.
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr kein Wechsel der Prüfungsgesellschaft statt, wird die Empfehlung
als erfüllt angesehen.
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei:
()
()
- 547 -
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH
Aufgrund des geringen Umfangs und der geringen Bede utung der Gesellschaft wurde der
Prüfungsauftrag wieder an die Prüfungsgesellschaft vergeben, die den Jahresabschluss b e-
reits in der Vergangenheit zuverlässig geprüft hat.
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus Verwa l-
tungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Siehe 1.6.
• Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises
Darmstadt-Dieburg
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwa l-
tungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Dar m-
stadt-Dieburg" erfolgt die Rechnungsprüfung und somit die Prüfung der Jahresabschlüsse
durch das Revisionsamt des Landkreises Darmstadt- Dieburg. Ein Wechsel ist hier nicht
vorgesehen.
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ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN
Erläuterungen zu den Positionen von Bilanz sowie Gewinn - und Verlustrechnung
(GuV) finden Sie in §§ 266 , 275 Handelsgesetzbuch (HGB) sowie im Internet un ter
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bilanz.html beziehungsweise unter
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/gewinn-und-verlustrechnung-guv.html.
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 =
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt Auskunft über die Deckung des Anlagevermögens
durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital (Pensionsrückstellungen + Ver-
bindlichkeiten ggü. Kreditinstitute). Je weiter der Deckungsgrad 2 über 100 % liegt,
umso mehr ist neben dem Anlagevermögen auch das Umlaufvermögen durch lan g-
fristiges Kapital finanziert und damit eine höhere Stabilität d es Unternehmens gege-
ben.
Anlagenintensität =
Als Verhältnis zwischen Anlagevermögen und Gesamtvermögen gibt die Kennzahl
Auskunft über die Kapitalbindung innerhalb eines Unternehmens. Je größer die
Kennzahl, desto mehr Kapital ist innerhalb des Anla gevermögens gebunden und je
höher sind die Fixkosten.
Abschreibungsquote =
Das Verhältnis zwischen den Abschreibungen eines Geschäftsjahres und dem Anlage-
vermögen lässt Schlüsse über den Erneuerungszyklus von Anlagegütern (z.B. M a-
schinen) und deren Nutzungsdauer zu. Je höher die Abschreibungsquote, desto eher
werden Anlagen nach Auslaufen der Abschreibungen weiterhin verwendet.
Eigenkapitalquote =
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals am Gesamt kapital
ist. Je höher die Eigenkapitalquote, umso höher ist die finanzielle Stabilität des U n-
ternehmens und die Unabhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern.
Investitionen =
Summe aus den Zugänge n zu Immateriellen Vermögensgegenständen, zu Sach-
anlagen sowie zu Finanzanlagen
Finanzielle Mittel werden u.a. dazu verwendet, um Anlagevermögen (Gegenstände,
die dem Geschäftsbetrieb auf Dauer dienen, beispielsweise Maschinen oder Betriebs-
und Geschäftsausstattung) zu beschaffen. Als Investitionen werden alle Zugänge des
Anlagevermögens ausgewiesen.
Investitionsquote =
Anlagevermögen
x 100
Bilanzsumme
Eigenkapital
x 100
Bilanzsumme
Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital
x 100
Anlagevermögen
Investitionen
x 100
Anlagevermögen
Abschreibungen
x 100
Anlagevermögen
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ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN
Diese Kennzahl gibt den prozentualen Anteil der Investitionen in das Anlagevermögen
wieder und ist somit eine Kennzahl, die einen Hinweis auf die Erneuerungsquote gibt.
Ist die Investitionsquote langfristig hoch, so lässt dies den Schluss zu, dass stä ndig
in neue Vermögensgegenstände investiert wird. Eine langfristig niedrige Investition s-
quote hingegen kann auf eine Überalterung der Anlagegüter hinweisen.
Liquidität 3. Grades =
Diese Kennzahl dient der Beurteilung der Zahlungsfähigkeit ( Liquidität) eines Unte r-
nehmens. Eine Liquidität 3. Grades von beispielsweise 150 % zeigt an, dass die
Summe aus liquiden Mitteln, kur zfristigen Forderungen und Vorräten ausreicht, um
150 % der kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken. Eine Liquidität 3. Grades ab
125 % gilt als empfehlenswert.
Veränderung der Verschuldung =
Differenz zwischen den Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres und denen des
Vorjahres
Die Veränderung der Verschuldung zeigt an, in welcher Höhe sich die V erbindlichkei-
ten gegenüber dem Vorjahr verändert haben.
Verschuldungsgrad =
Der Sonderposten mit Rücklageanteil (So.Po.) ist eine dem Eigenkapital nah zuzu-
ordnende Position aus dem Steuerrecht. Es handelt sich hierbei um einen Passivpos-
ten, der im Fall einer Auflösung das steu erliche Ergebnis erhöht. Daher um fasst der
Sonderposten mit Rücklageanteil Fremdkapitalanteile in Höhe der voraussichtli chen
Steuerschuld sowie Eigenkapitalanteile in Höhe des Differenzbetrages. Dieser Diff e-
renzbetrag kann als Rücklage betrachtet werden. Die Kennzahl gibt damit Aus kunft
über die Finanzierungsstruktur.
Gewinn- und Verlustrechnung
Betriebsergebnis =
Differenz zwischen der Summe aus allen Betriebserträgen und der Summe aus
allen Betriebsaufwendungen
Das Betriebsergebnis ist der Teil des Erfolgs, der nach Abzug aller betrieblich
bedingten Aufwendungen verbleibt. Es ist das auf den eigentlichen Betriebszweck
zurückzuführende Ergebnis.
Betriebsleistung =
Summe aus Gesamtleistung und sonstigen betrieblichen Erträgen
Die Betriebsleistung ist eine wesentliche Größe, die als Bezug für eine Reihe von
Kennzahlen verwendet wird (z.B. Personalintensität, Materialintensität, usw.).
(Bilanzsumme – Eigenkapital) + 30 % So.Po.
x 100
Eigenkapital + 70 % So.Po.
Umlaufvermögen
x 100
kurzfristige Verbindlichkeiten
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ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN
EBIT (earnings before interest and taxes) =
Summe aus Betriebsergebnis, Erträgen aus Beteiligungen, Erträgen aus Gewin n-
abführung, Erträgen aus anderen Finanzanlagen abzüglich Aufwendungen aus
Verlustübernahme
Hierbei handelt es sich um das Unternehmungsergebnis, bevor Steuern und Zinsen
hinzugerechnet bzw. abgezogen werden. Die Kennzahl EBIT wird vor allem verwen-
det, um die operative Ertragskraft eines Unternehmens
beurteilen zu können.
EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) =
Summe aus EBIT und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Ve r-
mögensgegenstände
Mit dem EBITDA wird das Betriebsergebnis ohne Verzerrungen durch Steuern, Zinsen
und Abschreibungen dargestellt. Diese Kennzahl ist also nicht nur um das außero r-
dentliche Ergebnis, Finanze rgebnis und Steuern bereinigt, sondern gegenüber dem
EBIT zusätzlich noch um die Abschreibungen. Die Ertragskennzahl EBITDA wird g e-
nutzt, um insbesondere Abschreibungen im Zusammenhang mit Patenten, Lizenzen
und dem Goodwill (Geschäfts- oder Firmenwert) aus der Betrachtung der Ertragskraft
eines Unternehmens zu eliminieren.
Eigenkapitalrentabilität =
Diese Kennzahl soll die Verzinsung des Eigenkapitals vor Ergebnisübernahme bzw. -
abführung zum Ausdruck bringen. Je h öher der Wert der Kennzahl, desto besser ist
die auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet Rendite.
Gesamtkapitalrentabilität =
Durch diese Kennzahl lassen sich die Verzinsung und die Effizienz des gesamten K a-
pitaleinsatzes vor Ergebnisübernahme bzw. -a bführung im Unternehmen errechnen.
Die Fremdkapitalzinsen werden dem Gewinn hinzugerechnet, da sie in der selben Pe-
riode angefallen sind, jedoch als Aufwand den Gewinn schmälern. Eine Gesamtkap i-
talrentabilität in Höhe von 10 % bedeutet, dass für 1 EUR Kapital, der dem Unte r-
nehmen zur Verfügung stand, im abgelaufenen Jahr 10 Cent erwirtschaftet wurden.
Gesamtleistung =
Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen sowie aktivierter
Eigenleistungen
Bestandsveränderungen geben die Änderung innerhalb des Vorratsvermögens ( u.a.
bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen) an, aktivierte Eigenleistungen (beispielsweise in
Form von selbst erstellte Anlagen) stellen einen Vermögensgegenstand dar. Die Ge-
samtleistung beschreibt daher den Wert , der durch die abgesetzten Produkte /
Dienstleistungen und die selbst erstellten Gütern innerhalb einer Periode geschaffen
wurde.
Jahresergebnis
x 100
Eigenkapital
Jahresergebnis + Fremdkapitalzinsen
x 100
Bilanzsumme
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ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN
Kostendeckungsgrad =
Hier wird die Summe aller Erträge (Gesamtleistung, sonstige betriebliche Erträge, Er-
träge aus Beteiligungen, Erträge aus Gewinnabführung, Erträge aus anderen Finan z-
anlagen und sonstige Zinsen und ähnliche Erträge) ins Verhältnis zu allen Aufwe n-
dungen (B etriebsaufwendungen, Abschreibungen auf Finanzanlagen, Aufwendungen
aus Verlustübernahmen, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie sonstige Steuern)
gesetzt. Liegt der Kostendeckungsgrad über 100 %, besteht Profitabilität. Liegt der
Kostendeckungsgrad jedoch unter 100 %, so entsteht eine Kostenunterdeckung (und
somit ein Zuschussbedarf).
Materialintensität =
Die Materialintensität spiegelt die Bedeutung des getätigten Materialeinsatzes wider.
Zur Erwirtschaftung von 1 EUR Betriebsleistung, wurden X EUR an Materialaufwen-
dungen eingesetzt. Eine hohe Quote lässt auf den Zukauf vieler Teile zur Produktion
eines Artikels schließen, eine niedrige Quote hingegen steht für eine hohe Eigene r-
zeugung.
Return On Capital Employed (ROCE) =
Im Unterschied zu der Gesamtkapitalrentabilität wird hier nur das langfristige Kapital
vor Ergebnisübernahme bzw. -abführung zur Berechnung der Rendite herangezogen.
Somit w erden mit dieser Kennzahl langfristige Positionen in Relation gesetzt und
dadurch kurzfristige Schwankungen der Rentabilität ausgeblendet. Der ROCE stellt
somit die Verzinsung des langfristig eingesetzten Kapitals dar. Je höher der Wert,
desto wirtschaftlicher arbeitet das Unternehmen.
Rohertrag =
Differenz zwischen Gesamtleistung und Materialaufwand
Der Rohertrag zeigt, welcher Betrag für die Begleichung aller übrigen Positionen ve r-
bleibt. Der Rohertrag stellt somit die einfachste Form eines Deckungsbeitrags dar.
Return on Investment (ROI) =
Der Return in Investment (ROI) ist eine Kenngröße für die Wirtschaftlichkeit einer I n-
vestition und beschreibt den Rückfluss des investierten Kapitals vor Ergebnisübe r-
nahme bzw.-abführung zurück in das Unternehmen. Zur Berechnung im Rahmen des
Beteiligungsberichts wurden die Umsatzerlöse aus der Gleichung rausgekürzt.
Jahresergebnis
x
Umsatzerlöse
Jahresergebnis + Zinsaufwendungen
x 100
Bilanzsumme – unverzinsliche Verb.
Materialaufwand
x 100
Betriebsleistung
Erträge
x 100
Aufwendungen
Umsatzerlöse
x 100
Bilanzsumme
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ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN
Umsatzrentabilität =
Diese Kennzahl lässt erkennen, wie viel das Unternehmen in Bezug auf 1 EUR Um-
satz vor Ergebnisübernahme bzw.-abführung verdient hat. Eine Umsatzrendite von 10
% bedeutet, dass mit jedem umgesetzten Euro ein Gewinn von 10 Cent erwirtschaftet
wurde.
Personal
Frauenanteil Beschäftigte =
Die Kennziffer gibt an, wie hoch der Anteil von Frauen an der Gesamtbelegschaft ist.
Personalintensität =
Mit jedem EUR Betriebsleistung sind durchschnittlich x EUR Personalaufwand ve r-
bunden. Je höher die Betriebsleistung bei gleichbleibenden Personalaufwendungen,
desto geringer fällt di e Quote aus. Verschlechtert sich diese Kennzahl, muss das
nicht zwangsläufig auf eine schlechtere Auslastung hindeuten.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich
x 100
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe
Personalaufwand
x 100
Betriebsleistung
Jahresergebnis
x 100
Gesamtleistung
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LEISTUNGSBEZIEHUNGEN
Konzessionsabgaben an die Wissenschaftsstadt Darmstadt
Konzessionsabgaben sind Entgelte, die ein Rechtsträger an einen öffentlich -rechtlichen
Rechtsträger für eingeräumte Konzessionen zahlt. Das städtische Versorg ungsunternehmen
ENTEGA AG (ENTEGA) zahlt Konzessionen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt dafür, dass
die Stadt dem Unternehmen das Recht einräumt, für die Verlegung und den Betrieb von Le i-
tungen, die der unmittelbaren Verso rgung von Endverbrauchern im Stadtgeb iet mit Strom,
Gas und Wasser dienen, öffentliche Wege zu nutzen.
TEUR 2013 2014 2015
Strom 6.971 6.564 6.037
%-Anteil 70% 71% 73%
Gas 398 410 234
%-Anteil 4% 4% 3%
Wasser1 2.641 2.276 2.0451
%-Anteil 26% 25% 25%
Summe der Abgaben der ENTEGA 10.010 9.250 8.316
%-Anteil 100% 100% 100%
1 Geschäftsjahr 201 5: Der Betrag enthält nur die geleisteten Abschlagszahlungen. Die Endabrechnung lag zum
Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht vor.
Ausschüttungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt
Ausschüttungen für die Geschäftsjahre in TEUR 2013 2014 2015
bauverein AG1 1.867 1.476 270
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen1 117 117 n.v.2
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt3 2.525 2.525 2.500
1 Brutto-Ausschüttungen
2 Für das Geschäftsjahr 2015 wurde durch die Verbandsversammlung des ZAS noch kein Gewinnverwendungsbe-
schluss gefasst
3 Kapitalertragsteuer ist im vorliegenden Fall nicht erstattungsfähig
Zuschüsse / Verlustausgleiche
Die nachfolgende Übersicht umfasst alle zweckgebundenen Zuschüsse der Wissenschafts-
stadt Darmstadt inkl. Verlustausgleiche.
TEUR 2013 2014 2015 1
Eigenbetrieb Bäder 3.236 4.564 3.853
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 700 2.365 740
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen
(EAD) 449 993 670
Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA) 10.455 10.050 499
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt 6.166 8.508 5.370
LEISTUNGSBEZIEHUNGEN
TEUR 2013 2014 2015 1
HEAG mobilo GmbH 13.286 13.956 16.244
Institut Wohnen und Umwelt GmbH 237 240 240
Klinikum Darmstadt GmbH 708 200 0
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 3.410 3.699 3.500
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 2 1.094 574 831
Summe 39.741 45.149 31.947
Veränderung gegenüber Vorjahr 2% 14% -29%
1 einige der Jahresabschlüsse liegen noch nicht in geprüfter Form vor, die Werte sind daher z.T. vorläufig
2 inkl. Darmstadt Citymarketing e.V.
Bürgschaftsübernahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Ende 2015 lagen die von der Wissenschaftsstadt Darmstadt insgesamt verbürgten Darle-
hen von Beteiligungsunternehmen bei 396.247 TEUR.
Bürgschaften wurden gegeben für:
- bauverein AG
- bvd Gewerbe GmbH
- BVD New Living GmbH & Co. KG
- HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
- HEAG mobilo GmbH
- HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
- Klinikum Darmstadt GmbH
- Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Beteiligung Jahr der
Erstprüfung
Bavaria Revisions- und Treuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft� �
BVD Freiberg GmbH 2012
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 2012
Stadtbau Freiberg GmbH 2012
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 2012
CONSULT & CONCEPT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH n.b.
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 2014
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 2011
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
bauverein AG 2011
BVD Gewerbe GmbH 2010
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 2011
bvd Mittelhessen GmbH 2012
BVD New Living GmbH & Co. KG 2012
BVD Südhessen GmbH 2012
BVD Verwaltungs-GmbH 2011
citiworks AG 2014
COUNT+CARE GmbH & Co. KG 2014
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 2014
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 2014
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 2014
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 2014
Effizienz:Klasse GmbH 2014
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 2012
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2012
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 2010
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2012
Emilia Seniorenresidenz GmbH 2010
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 2014
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 2014
ENTEGA AG 2010
ENTEGA Energie GmbH 2014
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 2013
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 2013
ENTEGA Medianet GmbH 2014
ENTEGA NATURpur AG 2014
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 2013
ENTEGA Netz AG 2014
ENTEGA Regenerativ GmbH 2013
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 2013
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 2013
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach 2011
HEAG 2010
HEAG-Konzern 2010
HEAG mobiBus GmbH & Co.KG 2010
HEAG mobilo GmbH 2010
HEAG mobiServ GmbH 2010
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 2010
HEAG Versicherungsservice GmbH 2013
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2015
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Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
HEAG Wohnbau GmbH 2010
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 2013
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 2013
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Windpark Schlüchtern GmbH 2013
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 2013
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 2013
ImmoSelect GmbH 2011
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 2014
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 2011
Klinikum Catering Service GmbH 2010
Klinikum Darmstadt GmbH 2010
Medianet Breitband GmbH & Co. KG 2014
Marienhospital Darmstadt GmbH 2015
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschhaft mbH 2015
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 2012
MW-Mayer GmbH 2013
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 2010
Orgabo GmbH 2014
PEB Breitband GmbH & Co. KG 2014
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 2014
SOPHIA Hessen GmbH 2011
SSG Starkenburg Service GmbH 2010
Teilkonzern bauverein AG 2011
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 2010
Teilkonzern ENTEGA AG 2011
Teilkonzern Klinikum 2010
Verteilnetzbetrieb (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 2014
WEO GmbH & Co. KG 2015
WEO Verwaltungs GmbH 2014
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 2012
CuraCommerz
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 2015
Ernst & Young GmbH (Frankreich)
HSE Energie France SAS 2010
Parc éolien Baudignécourt SAS 2011
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 2011
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 2011
FALK GmbH & Co KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Centralstation Veranstaltungs-GmbH 2014
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH 2008
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 2012
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 2012
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2015
- 557 -
Kanzlei Dr. Michael Drewes
Institut Wohnen und Umwelt GmbH 2011
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 2011
Klug & Engelhard GmbH Klug Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
awaTech GmbH 2008
biolog GmbH 2008
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 2006
KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Darmstädter Sportstätten GmbH & CO. KG 2014
Darmstädter Sportstätten Verwaltungs-GmbH 2014
PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs-GmbH (DED GmbH) 2011
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 2011
Global Tech I Offshore Wind GmbH 2011
Hessenwasser GmbH & Co. KG 2011
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 2011
PricewaterhouseCoopers AG (Polen)
Piecki Sp. Z o.o. 2008
Prüfungsgesellschaft des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt n.b.
Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 2010
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 2008
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 2008
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 2014
Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt DA und des Landkreis DA-DI 2008
Solidaris Revisions GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 2009
Gesundheits- und Pflegeberufe DA-GG GmbH 2012
Schüllermann & Partner AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2008
Treuhand Oldenburg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 2009
WPH Hofbauer & Maier GmbH
Sanitätshaus am Klinikum Darmstadt GmbH 2012
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2015
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QUELLENVERZEICHNIS
Rechtsquellen
Gesetz über die Grundsätze des Haushaltsrechts des Bundes und der Länder
(Haushaltsgrundsätzegesetz – HGrG) vom 19.08.1969, zuletzt geändert durch Ar-
tikel 1des Gesetzes vom 15.07.2013
Gesetz zur Regelung der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften in
Hessen (ÜPKKG) vom 22.12.1993, zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes
vom 08.03.2011
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG) vom 23.05.1949 , zule tzt
geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 11.07.2012
Hessisches Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) in der Fassung vom 09.06.1989, z u-
letzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 16.12.2011
Hessische Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom
07.03.2005, zuletzt geändert durch Artikel 18 des Gesetzes vom 27.05.2013
Verfassung des Landes Hessen (VerfHE) vom 01.12.1946, zuletzt geändert durch
Gesetz vom 29.04.2011
Berichtsgrundlagen der Gesellschaften
Jahresabschlüsse zum 31.12.2011, 31.12.2012 und 31.12.2013, Prüf-, Lage- so-
wie Geschäftsberichte der im Beteiligungsbericht dargestellten Unternehmen.
Literatur
Klaus Ade (Hrsg.), Handbuch kommunales Beteiligungsmanagement, Stutt gart,
2. Auflage 2005
Prof. Dr. Werner Hoppe (Autor)/ Prof. Dr. Michael Uechtritz/ Hans -Joachim Reck
(Hrsg.). Handbuch kommunale Unternehmen, Köln, 3. Auflage 2012
Dr. Michael Kaufmann / Tobias Tebben , Die Prüfung ko mmunaler Unternehmen
gemäß § 53 Abs. 1 HGrG, Düsseldorf, 2. Auflage 2012
Kuno Schedler/ Roland Müller/ Roger Sonderegger, Führung, Steuerung und Au f-
sicht von öffentlichen Unternehmen: Public Corporate Governance für die Praxis,
2. Auflage 2013
Dr. Beatrice Fabry/ Ursula Augusten (Hrsg.), Unternehmen der öffentlichen Hand,
Handbuch, 2. Auflage 2011
- 559 -
QUELLENVERZEICHNIS
Bild- und Textnachweise
Umschlag
Bild Titelseite
Lincoln-Siedlung: © Nikolaus Heiss
Bild Rückseite
Wohngebäude Lincoln-Siedlung: bauverein AG
Klappentext Umschlag Vorderseite
Bild 1: © Arthur Schönbein
Bild 2: bauverein AG
Bild 3: www.lincoln-siedlung.de/
Bild 4: © Claus Völker Fotografie
Text:
- Lincoln-Siedlung: www.lincoln-siedlung.de/lincoln-siedlung
- Wissenschaftsstadt Darmstadt:
https://www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-
stadtplanung/konversion/
- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
https://konversion-darmstadt.bundesimmobilien.de/__konversion-darmstadt
Geschäftsfeld Energie
Bild 1: © wasserhahn/Udo Kroener - Fotolia.com
Bild 2: ENTEGA AG (ENTEGA), Andreas Arnold
Bild 3: www.entega.ag
Bild 4: ENTEGA AG (ENTEGA)
Bild 5: www.entega.ag
Bild 6: ENTEGA AG (ENTEGA)
Geschäftsfeld Immobilien
Bild 1: Wissenschaftsstadt Darmstadt „Waldspirale“ Hundertwasserhaus,
Fotograf Alex Deppert
Bild 2: www.bauvereinag.de
Bild 3: Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010
Bild 4: Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010
Bild 5: bauverein AG
Bild 6: Titelseite Geschäftsbericht/ CSR-Report bauverein AG GJ 2013
Geschäftsfeld Mobilität
Bild 1: HEAG mobilo GmbH
Bild 2: HEAG mobilo GmbH
Bild 3: HEAG mobilo GmbH
Bild 4: HEAG mobilo GmbH
Bild 5: HEAG mobilo GmbH
Bild 6: HEAG mobilo GmbH
Geschäftsfeld Gesundheit
Bild 1: Klinikum Darmstadt GmbH
Bild 2: Klinikum Darmstadt GmbH
- 560 -
QUELLENVERZEICHNIS
Bild 3: Klinikum Darmstadt GmbH
Bild 4: Klinikum Darmstadt GmbH
Bild 5: HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts-
stadt Darmstadt (HEAG), Nikolaus Heiss
Bild 6: Klinikum Darmstadt GmbH
Geschäftsfeld Kultur & Kongresse
Bild 1: Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadtium, Ulrich Mathias
Bild 2: Wissenschaftsstadt Darmstadt, Hoetger-Relief, Ulrich Mathias
Bild 3: Wissenschaftsstadt Darmstadt, Orangerie, Ulrich Mathias
Bild 4: Wissenschaftsstadt Darmstadt, Liebighaus und Stadtmauer, Alex
Deppert
Bild 5: Wissenschaftsstadt Darmstadt, Staatstheater, Ulrich Mathias
Bild 6: HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts-
Stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar
Geschäftsfeld Telekommunikation
Bild 1: E NTEGA Medianet GmbH
Bild 2: E NTEGA Medianet GmbH
Bild 3: E NTEGA Medianet GmbH
Bild 4: E NTEGA Medianet GmbH
Bild 5: E NTEGA Medianet GmbH
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser
Bild 1: EAD, Christoph Rau (www.christoph-rau.de)
Bild 2: www.ead.darmstadt.de
Bild 3: www.krematorium-waldfrieden.de
Bild 4: www.zas-darmstadt.de
Bild 5: EAD, Christoph Rau (www.christoph-rau.de)
Geschäftsfeld Weitere Aktivitäten
Bild 1: © Zahnräder/arahan – Fotolia.com
Bild 2: © 2020, Two Thousand Twenty/Olivier Le Moal – Fotolia.com
Bild 3: © Dynamic Business Team/Fox – Fotolia.com
Bild 4: HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts-
stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar
Bild 5: © Netz/tom - Fotolia.com
Bild 6: HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts-
stadt Darmstadt (HEAG)
- 561 -
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2015 ist
CO2-neutral auf Recyclingpapier gedruckt, ermöglicht durch die ENTEGA.
Druck: ENTEGA Hausdruckerei
Bindung: Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
awaTech GmbH 100 %
ARGE Kilb / DED 50,00 %
Kilb Städtereinigung GmbH
ARGE Meinhard / DED 50,00 %
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG
biolog GmbH 33,33 %
Jakob Becker Entsorgungs GmbH
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG
Darmstädter Recycling Zentrum 50,00 %
GmbH (DRZ)
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG
Darmstädter Entsorgungs- und 100 %
Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
DADINA Darmstadt-Dieburger
Nahverkehrsorganisation
ZAS Zweckverband Abfallverwertung
Südhessen
Zweckverband Verwaltungsverband für das
Gesundheitsamt der Stadt DA und des
LaDaDi
Mitgliedschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Mitgliedschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt,
des Müllabfuhr-Zweckverbands Odenwald (MZVO)
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Mitgliedschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Institut Wohnen und Umwelt 40,00 %
GmbH
Land Hessen
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 60,00 %
Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 100 %
Beteiligungs GmbH & Co. KG
HEAG Wohnbau GmbH 5,01 %
BVD Gewerbe
Wissenschafts- und Kongress- 100 %
zentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Centralstation 100 %
Veranstaltungs-GmbH
HEAG Versicherungsservice GmbH 5 %
HEAG
ENTEGA AG
Klinikum Darmstadt
HEAG mobilo GmbH
Wissenschafts- und Kongress- 90,00 %
zentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH
Technische Universität Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100 %
Marketing GmbH
Darmstädter Sportstätten 100 %
GmbH & Co. KG
Darmstädter Sportstätten 100 %
Verwaltungsgesellschaft mbH
Klinikum Darmstadt GmbH 100 %
Emilia Seniorenresidenz GmbH 100 %
Medizinisches Versorgungszentrum 100 %
am Klinkum Darmstadt GmbH
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt
Darmstadt
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eigenbetrieb Immobilienmanagement
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
ENTEGA NATURpur AG 100 %
HEAG Kulturfreunde Darmstadt 100 %
gemeinnützige GmbH
HEAG Versicherungsservice GmbH 80 %
ENTEGA AG
HEAG mobil0o GmbH
Klinikum Darmstadt
Wissenschafts- u. Kongresszentrum Darmstadt
bauverein AG
HEAG
HEAG 85,42 %
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 6,01 %
Wissenschaftsstadt Darmstadt 5,86 %
bauVereint gemeinnützige 100 %
Gesellschaft mbH
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 100 %
BVD Heimbau GmbH & Co. KG 100 %
BVD Freiberg GmbH 50,00 %
Städtische
Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
BVD New Living GmbH & Co. KG 100 %
BVD Immobilien GmbH & Co. 99,90 %
Postsiedlung KG
HEAG Wohnbau GmbH
BVD Verwaltungs-GmbH 100 %GBGE Baugesellschaft mit 94,79 %
beschränkter Haftung Erbach
Stadt Erbach
Sparkasse Odenwaldkreis
BVD Gewerbe GmbH 94,99 %
HEAG Wohnbau GmbH
HEAG Wohnbau GmbH 94,99 %
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs
GmbH & Co. KG
BVD Gewerbe GmbH 5,01 %
bauverein AG
BVD Immobilien GmbH & Co. 0,10 %
Postsiedlung KG
bauverein AG
ImmoSelect GmbH 100 %
Städtische Wohnungsgesellschaft 49,00 %
Freiberg/Sachsen mbH
Stadt Freiberg
BVD Immobilien GmbH & Co. 50,00 %
Freiberg KG
Städtische
Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
SOPHIA Hessen GmbH 100 %
BIL Leasing GmbH & Co. 94,00 %
Objekte Freiberg KG
HVBFF Objekt Beteiligungs-GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. 50,00 %
Freiberg KG
bauverein AG
Stadtbau Freiberg GmbH 100 %
BVD Freiberg GmbH 50,00 %
bauverein AG
Wissenschaftsstadt Darmstadt 94,99 %
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 5,01 %
ENTEGA AG HEAG 93,22 %
Landkreis Darmstadt-Dieburg und Gemeinden 5,12 %
HEAG Pensionszuschusskasse VVaG 1,20 %
Sonstige 0,46 %
HEAG mobilo GmbH
HEAG 74,00 %
Landkreis Darmstadt-Dieburg 26,00 %
Beteiligungen der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 99,04 %
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Landkreis Darmstadt-Dieburg
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 98,82 %
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Landkreis Darmstadt-Dieburg
HEAG mobiServ GmbH 100 %
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 100 %
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 100 %
HEAG Versicherungsservice GmbH 5 %
HEAG
ENTEGA AG
Klinikum Darmstadt
Wissenschafts- u. Kongresszentrum Darmstadt
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 100 %
citiworks AG 100 %
Hessenwasser GmbH & Co. KG 27,27 %
ESWE Versorgungs-AG
Mainova AG
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 27,27 %
ESWE Versorgungs-AG
Mainova AG
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau
ENTEGA Abwasserreinigung 100 %
GmbH & Co. KG
ENTEGA Abwasserreinigung 100 %
Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Gebäudetechnik 100 %
GmbH & Co. KG
ENTEGA Gebäudetechnik 100 %
Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Energie GmbH 100 %
HSE Energie France SAS 100 %
(Frankreich)
HSE Solarpark Lauingen 100 %
GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Lauingen 100 %
Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Leiwen 100 %
GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Leiwen 100 %
Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Thüngen 100 %
GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Thüngen 100 %
Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Binselberg 90 %
GmbH & Co. KG
Energiegenossenschaft Starkenburg eG
HSE Windpark Binselberg 100 %
Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark 100 %
Schlüchtern GmbH
Piecki Sp. Z o.o. 49,00 %
RWE Renewables Polska Sp. Z o.o.
ENTEGA Regenerativ GmbH 100 %
HSE AVG Beteiligungs-GmbH i. L. 100,00 %
ENTEGA Netz AG 100 %
Verteilnetzbetreiber (VNB) 100 %
Rhein-Main-Neckar GmbH
Parc éolien Baudignécourt SAS 100 %
(Frankreich)
WEO Verwaltungs GmbH 33,33 %
Stadtwerke Leipzig GmbH
N-ERGIE Regenerativ GmbH
Parc éolien les Douves 100 %
des Epinettes SAS (Frankreich)
JWP Jade Windpark GmbH 33,33 %
& Co. Vl. Betriebs KG
Stadtwerke Leipzig GmbH
N-ERGIE Regenerativ GmbH
Parc éolien la lande 100 %
de Carmoise SAS (Frankreich)
e-netz Südhessen 100 %
GmbH & Co. KG
e-netz Südhessen 100 %
Verwaltungs-GmbH
HSE Wasserversorgung 74,90 %
Biblis GmbH
Gemeinde Biblis
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 100 %
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 100 %
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 74,00 %
Pirelli Deutschland AG
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 100 %
ENTEGA Medianet GmbH 100 %
Medianet Breitband 100 %
GmbH & Co. KG
Medianet Breitband 100 %
Beteiligungsgesellschaft mbH
PEB Breitband 100 %
Beteiligungsgesellschaft mbH
WEO GmbH & Co. KG 33,33 %
Stadtwerke Leipzig GmbH
N-ERGIE Regenerativ GmbH
PEB Breitband GmbH & Co. KG 51,00 %
Klenk und Sohn GmbH
Odenwald-INTRANET ODINET 26,00 %
GmbH
Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 87,5 %
Stadtwerke Langen GmbH
HSE Windpark Haiger 100 %
GmbH & Co. KG
HSE Windpark Haiger 100 %
Verwaltungs-GmbH
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben
und Dienstleistungen (EAD)
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten
und Wohneinrichtungen
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sanitätshaus am Klinikum GmbH 50,00 %
Sanitätshaus Fritsch GmbH & Co. KG
SSG Starkenburg Service GmbH 100 %
Gesundheits- u. Pflegeberufe 25,00 %
DA-GG GmbH Bildungszentrum
Alice-Care gemeinnützige GmbH
Klinikum Darmstadt GmbH
Kreisklinik Groß-Gerau
Klinikum Catering-Service 70,00 %
GmbH
Sodexho Catering Services GmbH
Darmstädter gemeinnützige 50,00 %
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt
Gesundheits- u. Pflegeberufe 25,00 %
DA-GG GmbH Bildungszentrum
Alice-Care gemeinnützige GmbH
Darmst. gemeinn. Kinderklinikenbetr. GmbH
Kreisklinik Groß-Gerau
Marienhospital Darmstadt 90,00 %
gGmbH
Kongregation der Schwestern der göttlichen Vorsehung
St. Rochus Krankenhaus 90,00 %
gemeinnützige GmbH
St. Rochus Stiftung Dieburg
HEAG Versicherungsservice GmbH 5 %
HEAG
ENTEGA AG
HEAG mobilo GmbH
Wissenschafts- u. Kongresszentrum Darmstadt
= Mehrfachbeteiligung
= Zuordnung Geschäftsfelder
Muttergesellschaft
weitere
Mitgesellschafter
Tochtergesellschaft Anteil der Muttergesellsch.
weitere
Mitgesellschafter
Das Poster des Beteiligungsberichts der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2015 ist CO2-neutral auf nachhaltig produziertem Papier gedruckt.
Wissenschaftsstadt Darmstadt
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 100 %
Verwaltungs GmbH
Darmstädter Stadtentwicklungs 100 %
GmbH & Co. KG
Darmstädter Stadtentwicklungs 100 %
Verwaltungsgesellschaft mbH
Energie & Wasser
Immobilien
Die Werte der abgebildeten Grafiken ergeben sich aus den Konzern- bzw. Unternehmensangaben des Beteiligungsberichts 2015.
Mobilität
Gesundheit & Soziales
Kultur & Freizeit
Telekommunikation & IT
Entsorgung & Abwasser
Beteiligungsmanagement
Geschäftsfelder
M
M
M
M
M M
M
M
M
M
MW-Mayer GmbH 95,00 %
Herr Willi Mayer
Orgabo GmbH 100 %
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau 25,10 %
GmbH
Hochtief Construction AG
Mainova AG
OWAS Odenwälder Wasser- und 29,00 %
Abwasser-Service GmbH
Stadtwerke Michelstadt, Kreisausschuss des Odenwald-
kreises, Abwasserverbände Mittlere Mümling,
Unterzent, Obere Gersprenz und Bad König
HSE Beteiligungs-GmbH 100 %
M
M
M
bvd Mittelhessen GmbH 100 %
BVD Südhessen GmbH 100 %
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 94,00 %
GmbH & Co. Südhessen KG
PERXIS Beteiligungsgesellschaft mbH
Darstellung von Beteiligungen, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt gemäß
Beteiligungsbericht mittelbar oder unmittelbar zu mindestens 20 % beteiligt ist.
Stand: 31. Dezember 2015
COUNT+CARE GmbH & Co. KG 74,90 %
Stadtwerke Mainz AG
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 74,90 %
Stadtwerke Mainz AG
ENTEGA STEAG Wärme GmbH 49,00 %
STEAG New Energies GmbH
ENTEGA AG
ENTEGA Windpark Hausfirste 100 %
GmbH & Co. KG
ENTEGA Windpark Hausfirste 100 %
Verwaltungs-GmbH
Global Tech I Offshore Wind GmbH 24,90 %
Axpo International S.A.
Stadtwerke München GmbH
weitere
Effizienz:Klasse GmbH 49,00 %
Handwerkskammer Rhein-Main
M
HEAG Versicherungsservice GmbH 5 %
HEAG
HEAG mobilo GmbH
Klinikum Darmstadt
Wissenschafts- u. Kongresszentrum Darmstadt
Ausgewählte Verantwortliche der Stadtwirtschaft
Prof. Dr. Klaus-Michael
Ahrend
Vorstand HEAG
Dr. Markus Hoschek
Vorstand HEAG
Andreas Niedermaier
Vorstand ENTEGA AG
Michael Dirmeier
Geschäftsführer
HEAG mobilo GmbH
Matthias Altenhein
Geschäftsführer Darmstadt-
Dieburger Nahverkehrs-
organisation (DADINA)
Clemens Maurer
Geschäftsführer Klinikum
Darmstadt GmbH
Dr. Marie-Luise
Wolff-Hertwig
Vorstandsvorsitzende
ENTEGA AG
Jochen Partsch
Oberbürgermeister und
Beteiligungsdezernent
Albrecht Förster
Vorstand ENTEGA AG
0
300
400
500
600
0
50
100
150
1.400
1.500
49
108 143185
89
180
1.450
∑ 2.168
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert)
700
200
100
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert)
∑ -40
-10
0
10
20
30
6 9
-10
-32
-5
11
-14
-5
-30
-20
∑ 8.161
2.027
34911
432
319
3.143 722
573
Anzahl der Beschäftigten
43
4
14
8
5
13
8
30
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%
∑ 125
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert)
∑ 217
2
17161516
79
0
10
20
30
40
50
60
70
80
79
8
1
90
0
200
400
600
800
1.000
1.200
1.400
1.600
211
696
330
151 132192
1.3961.385
∑ 4.493
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert)
Lars Wöhler
Geschäftsführer Wissen-
schafts- und Kongress zentrum
Darmstadt GmbH & Co. KG
Prof. Dr. Ludger Hünnekens
1. Betriebsleiter Eigenbetrieb
Kulturinstitute der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt
Anja Herdel
Geschäftsführerin Wissen-
schaftsstadt Darmstadt
Marketing GmbH
Dr. Julia Klinger
Geschaftsführerin Zweck-
verband Abfallverwertung
Südhessen (ZAS)
Martina Preisher
1. Betriebsleiterin Eigen be-
trieb Darmstädter Werk stätten
und Wohn einrichtungen
Sybille Wegerich
Vorstand bauverein AG
Die Stadtwirtschaft in Zahlen
Prof. Dr. med. Steffen
Gramminger
Geschäftsführer Klinikum
Darmstadt GmbH
Klaus Drach
Geschäftsführer Darmstädter
Sportstätten GmbH & Co. KG
Matthias Kalbfuss
Vorsitzender der
Geschäftsführung
HEAG mobilo GmbH
Sabine Kleindiek
1. Betriebsleiterin Eigenbetrieb
für kommunale Aufgaben und
Dienstleistungen (EAD)
Meike Heinigk
Geschäftsführerin Centralstation
Veranstaltungs-GmbH
Armin Niedenthal
Vorstand bauverein AG
M
M
M
M
M
Herausgeberin
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Rechtsamt
Stadtwirtschaftskoordination
Luisenplatz 5a
64283 Darmstadt
E-Mail rechtsamt@darmstadt.de
Internet www.darmstadt.de
Erstellt von
HEAG Holding AG –
Beteiligungsmanagement der
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
Im Carree 1
64283 Darmstadt
E-Mail stadtwirtschaft@heag.de
Internet www.heag.de
Beratungsverlauf (3)
Orte (36)
- Heidelberger Landstraße
- Bismarckstraße
- Frankfurter Straße 110
- Darmstädter Straße 25
- Taunusstraße 100
- Siemensstraße 20
- Bad Nauheimer Straße 11
- Moltkestraße 3
- Oppenheimer Straße 1
- Binger Straße 1
- Bessunger Straße 125
- Havelstraße 7a
- Soderstraße 14
- Rheinstraße 65
- Klappacher Straße 172
- Kirschenallee
- Dieburger Straße 31
- Emilstraße 1
- Grafenstraße 9
- Niersteiner Straße 3
- Dornheimer Weg 24
- Luisenplatz 5A
- Marktplatz 1
- Schlossgraben 1
- Europaplatz 1
- Schreberweg 2
- Martinspfad 72
- Sensfelderweg 33
- Auf der Hardt
- Alsfelder Straße
- Maulbeerallee
- Schillerstraße
- Lessingstraße
- Stiftstraße
- Waldspirale
- Im Carree 1
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2016/0268
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 29.08.2016
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00