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V/0510/2007

Wolbeck - Umgestaltung des Marktplatzes

Vorlagen 07.08.2007

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Südost, Sitzung am 11.09.2007, TOP 5.1

Anlage 2b

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Anlage 2a

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Anlage 2c

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Anlage 4

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Anlage 1

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Berichtsvorlage

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Anlage 2b

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Anlage 2a

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Anlage 2c

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Anlage 4

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           Anlage 4 
Zusammenfassung der bisherigen Beschlüsse zur Umgestaltung des Wolbecker Marktplatzes  
und Anträge auf Städtebaufördermittel  
 
Der Marktplatzbereich zwischen Berler Kamp und am Steintor soll nach Fertigstellung der 
Umgehungsstraße städtebaulich neu geordnet werden. Dabei soll auch der Kreuzungsbereich Franz – 
von –Waldeck – Straße/ Am Berler Kamp und Hiltruper Straße umgebaut werden. Hierzu hat die 
Verwaltung Ende 2001 im Stadtplanungsamt, heute Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, 
Verkehrsplanung, drei Alternativen zur Umgestaltung des Marktplatzes und der Straßenkreuzung Am 
Berler Kamp/ Hiltruper Straße erarbeitet und in einer Bürgerversammlung am 14. 02. 2002 den 
Wolbecker Bürgern vorgestellt.  
 
In der Vorlage 972/ 2002  an die Bezirksvertretung Münster Südost, Beratung am 14.01.2003 und den 
Planungsausschuss, Beratung am 23. 01.2003, wurde den verkehrstechnischen  Entwürfen zur 
Umgestaltung Wolbeck – Mitte zugestimmt. Eine der Varianten zur Umgestaltung der Kreuzung sieht 
den Umbau zu einem Kreisel vor. 
 
Im Impulsprogramm Münster – Wolbeck  „Stadtteile in Bewegung“ vom April 2003 ist die 
städtebauliche Gestaltung des Marktplatzbereiches zwischen Berler Kamp und Am Steintor als eine 
von 9 Maßnahmen zur Ortsentwicklung aufgeführt. Die Realisierungsperspektive wurde damals als 
mittelfristig eingestuft. 
 
Das Impulsprogramm mündete in der Vorlage 124/2003 
an den Haupt – und Finanzausschuss und 
wurde in der Sitzung der Bezirksvertretung Münster– Südost am 25.03.2003, der Sitzung des 
Ausschusses für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr am 27.03.2003 und der 
Sitzung des Haupt – und Finanzausschusses am 02.04.2003 beschlossen: 
Punkt 1 
Das Impulsprogramm für den Stadtteil Münster – Wolbeck wird als handlungsleitende Grundlage für 
die weitere Stadtteilentwicklung sowie als Orientierungsrahmen zur Bildung einer inhaltlichen, 
zeitlichen und finanziellen Prioritätensetzung zur Kenntnis genommen. 
Die Verwaltung wird beauftragt, 
2.1. einen Entwurf zur städtebaulichen Umgestaltung  des Wolbecker Marktplatzes im Bereich 
Hiltruper Straße, zwischen den Straßen Am Berler Kamp und Am Steintor einschließlich des Knotens 
Hiltruper Straße/ Am Berler Kamp zu erarbeiten und den zuständigen parlamentarischen Gremien zur 
Entscheidung vorzulegen, 
2.2 zur Realisierung der städtebaulichen Planung ge m. Zf. 2.1 Landesfördermittel einzuwerben 
und die Maßnahmen in das Investitionsprogramm der Stadt aufzunehmen. 
 
Seit dem Jahr 2002 beantragt die Verwaltung Fördermittel in Höhe von 786.329,00 € für die 
Umgestaltung des Marktplatzes (große Lösung) vom Land NRW. Der Regionalrat der 
Bezirksregierung Münster setzte die Maßnahme auf die Prioritätenliste B. 
 
Weil deshalb in absehbarer Zeit nicht mit einer Bewilligung von Städtebaufördermittel zu rechnen war, 
stellte die Bezirksvertretung Münster – Südost  in ihrer Sitzung  am 05.12.2006 , Punkt 5.2 der 
Tagesordnung (A-S/0013/2006) den Antrag: 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, eine konkrete Pl anung für die Umgestaltung des Marktplatzes 
in Wolbeck zu entwickeln. 
2. Diese Planung sollte enthalten: einen kleinen Gr ünbereich als Ruhezone an der westlichen 
Seite (am Ziegenbock – Denkmal) mit Bänken und Bäumen, eine Entfernung der Glas-
Container, einen sternförmigen Informationsstand mit Vitrinen und eine Nutzungserlaubnis 
eines Teils der öffentlichen Fläche für die Eisdiele. 
3. Finanziert wird die Maßnahme aus Mitteln der Bezir ksvertretung Südost. Eine finanzielle 
Beteiligung durch Sponsoren soll ermöglicht werden. 
 
Bisherige Anträge auf Städtebauförderungsmittel zur Umgestaltung des Wolbecker 
Marktplatzes 
Auf der Grundlage der in der Bürgerversammlung am 14.02.2002 den Wolbecker Bürgern 
vorgestellten und von der Bezirksvertretung Münster-Südost am 14.01.2003 sowie vom 
Planungsausschuss am 23.01.2003 beschlossenen verkehrstechnischen Entwürfe zur Umgestaltung

2 
des Wolbecker Marktplatzes hat die Verwaltung in den Jahren 2002 bis 2006 jeweils jährlich einen 
Antrag auf Förderung dieser Maßnahme (große Lösung) mit Mitteln aus dem 
Stadterneuerungsprogramm des Landes NRW gestellt. 
Das zuständige Landesministerium für Bauen und Verkehr (MBV) hat diese Maßnahme jedoch bisher 
nicht in das entsprechende Stadterneuerungsprogramm NRW aufgenommen. 
Die Chancen auf Förderung dieser Maßnahme haben sich aktuell nicht verbessert, da die auf 
Landesebene für die Förderung von Stadterneuerungsmaßnahmen zur Verfügung stehenden 
Finanzmittel künftig als Komplementärfördermittel bei der Gewährung von Bundesmitteln im Rahmen 
von Stadterneuerungsmaßnahmen bereitgestellt werden sollen. Für die Gewährung von 
entsprechenden Bundesmitteln ist allerdings ein sog. Gebietsbezug gem. Baugesetzbuch (BauGB) als 
städtebauliche Sanierungsmaßnahme (§ 136 ff. BauGB), als städtebauliche Entwicklungsmaßnahme 
(§ 165 ff. BauGB), als Stadtumbaumaßnahme (§ 171a  und b BauGB) oder als Maßnahme der 
Sozialen Stadt (§ 171e BauGB) einschlägige Voraussetzung. 
In der Vorlage V/0298/2007 „Förderung von Stadterneuerungsprojekten - Sachstand und Anträge für 
das Programmjahr 2008“ an den Hauptausschuss (Beratung und Beschluss am 13.06.2007) hatte die 
Verwaltung zwar vorgeschlagen, erneut einen Antrag auf Städtebauförderungsmittel für die 
Umgestaltung bzw. Neugestaltung des Stadtteilzentrums Wolbeck- Mitte zu stellen, jedoch auch 
bereits in der Begründung zu dieser Vorlage deutlich hervorgehoben, dass die Verwaltung prüft, wie 
für die in den Jahren 2002 bis 2006 stets beantragte Maßnahme der Umgestaltung des Wolbecker 
Marktplatzes nunmehr ein entsprechender Gebietsbezug ggf. stadtverträglich hergestellt werden 
könnte. 
Anfang Juli d. J. hat die Verwaltung die Städtebauförderanträge der Stadt Münster für das 
Programmjahr 2008 über die Bezirksregierung Münster beim Land NRW eingereicht und gleichzeitig 
mitgeteilt, dass die Anträge für die Maßnahmen „Umgestaltung / Neugestaltung des Stadtteilzentrums 
Wolbeck- Mitte“ sowie „Umbau und Erweiterung des Westpreußischen Landesmuseums im 
Baudenkmal Drostenhof Wolbeck“ in diesem Jahr nicht wiederholt werden, da ein Gebietsbezug für 
die Umgestaltung bzw. Neugestaltung des Stadtteilzentrums Wolbeck- Mitte kurzfristig nicht 
hergestellt werden kann und die vom MBV für den Umbau und die Erweiterung des Drostenhofes 
geforderte Klärung einer Förderung durch andere Fördergeber des Landes NRW noch nicht 
abschließend erfolgt ist. 
 
Sofern sich die Vorraussetzungen ändern (z.B. neues Konzept seitens des Landes NRW zur Stärkung 
von Zentren und Stadtteilzentren) kann selbstverständlich ein neuer Antrag auf Förderung von 
Stadterneuerungsmaßnahmen gestellt werden. Derzeit ist allerdings das angestrebte Landeskonzept 
vom MBV noch nicht weiter konkretisiert worden.

Anlage 1

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Berichtsvorlage

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V/0510/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Wolbeck - Umgestaltung des Marktplatzes 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
11.09.2007 Bezirksvertretung Münster-Südost Bericht 
 
 
 
Bericht: 
 
 
Bericht über die geplante Umgestaltung des Marktplatzes in Wolbeck 
 
Stadträumliche Situation und Ziele 
Der Marktplatz in Wolbeck liegt an der Kreuzung der Straßen Hiltruper Straße/Am Berler Kamp und Von 
Waldeck Straße; er nimmt eine städtebauliche Gelenkfunktion zwischen dem historischen „Wigbold“ und 
den weiter südwestlich gelegenen Wohnbereichen Wolbecks wahr. Dieser zugedachten Funktion kommt 
das heutige baulich–räumliche Ensemble jedoch nicht nach. Verschiedene städtebauliche Mängel haben 
bisher eine positivere Entwicklung des vorhandenen Platzbereichs und der umliegenden Bebauungsstruk-
turen verhindert. 
 
Hauptsächlich wird der Platz heute mit ca. 26 markierten Parkplätzen als Parkplatz genutzt.(Anlage 1) Zur 
Belebung des Platzes trägt der mittwochs stattfindende Markt und die italienische Eisdiele, Hiltruper Straße 
Nr. 2, bei. Zum Geh- und Radweg hin wird der Platz von einem Pflanzstreifen und einer etwas größeren 
Grünfläche abgetrennt. Zur Straße hingewandt steht die Ziegenbockplastik, das Wahrzeichen Wolbecks. 
Gesäumt wird der Platz sowohl von Wohnbebauung, als auch von Geschäfts– und Dienstleistungsgebäu-
den. 
 
Das Ziel künftiger Planung für diesen Bereich liegt in der gestalterischen Aufwertung des Marktplatzes und 
der räumlichen Einfassung zum Straßenraum hin. 
 
 
Vorschläge zur Umgestaltung und Empfehlung 
Drei Vorschläge zur Verbesserung des Erscheinungsbildes des Marktplatzes legt die Verwaltung nun neu-
erlich vor.(Anlagen 2 und 2a bis 2c) Im Gegensatz zu den Entwürfen vom Dezember 2001, die die Grund-
lage für Förderanträge der nachfolgenden Jahre waren, handelt es sich dabei um drei Vorschläge für eine 
„kleine Lösung“ zur Umgestaltung des Platzes. Gleichwohl sieht der Vorschlag 3 eine umfangreichere Um-
gestaltung vor, die aber für die gesamte Platzsituation eine erheblich größere gestalterische Aufwertung 
bedeutet. Die Bordsteinführung und die Aufteilung in Gehweg, Radweg und Platzfläche bleiben wie heute 
erhalten. Bei allen drei Vorschlägen ist die Durchführung des Marktes weiterhin möglich. Die Altglas–
Vorlagen-Nr.: 
V/0510/2007 
Auskunft erteilt: 
Frau  Lahn 
Ruf: 
492 61 46 
E-Mail: 
Lahn@stadt-muenster.de 
Datum: 
08.08.2007 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0510/2007 
 
Container müssen auf dem Platz verbleiben, werden aber durch eine Hecke, bzw. ein begrüntes Gitter 
eingefasst. Ein Behindertenparkplatz und zwei Taxistände sind vor dem Haus Nr. 4 vorgesehen. 
Sollte nach Fertigstellung der Umgehungsstraße die Kreuzung Hiltruper Straße/Am Berler Kamp und Von 
Waldeck Straße zu einem Kreisel umgebaut werden, würde nur bei Vorschlag 3 der Platz erhalten bleiben 
können. (siehe eingestrichelter Kreisel in Vorschlag 1 bis 3, Anlage 2a bis 2c) 
 
Da die Umsetzung einer „große Lösung“ zur Umgestaltung des Marktplatzes (Stand 2001) wegen der ge-
änderten Förderbedingungen (siehe Anlage 4) in den nächsten Jahren unwahrscheinlich ist, soll versucht 
werden, von den drei vorgestellten Lösungen, diejenige umzusetzen, die die beste Aufenthaltsqualität und 
Gestaltung bietet (Anlage 2c). 
 
Durch das Verschieben des Parkstreifens wird der Platz in Parkplatz und Aufenthaltsfläche gegliedert. Die 
Platzfläche ist größer als bei 1 und 2 und entspricht zusammen mit der Möblierung, Pflasterung und der 
Neupflanzung zweier Bäume eher einem „Dorfplatz“ als die Vorschläge 1 und 2 es tun. 
 
 
Kosten und Finanzierung:
 
Für die Neugestaltung des Marktplatzes entstehen Baukosten in Höhe von 41.000,00 Euro. Circa 5.000,00 
Euro für die Vitrinenanlage und Planungskosten in Hö he von ca. 4.000,00 Euro. Folgekosten entstehen 
nicht. 
 
Die oben genannten Kosten wären wie folgt zu finanzieren: 
Im Entwurf
 zum Haushaltsplan 2008 ist unter der Bezeichnung Hiltruper Str./ Wolbeck-Marktplatz unter der 
Haushaltsstelle 6304.950. neu 0.9 die Maßnahme mit einem Betrag von 50.000,00 Euro angemeldet. 
 
• Die finanzielle Beteiligung durch Sponsoren ist wünschenswert. 
• Beiträge nach dem KAG oder BauGB können nicht erhoben werden. 
• Städtebaufördermittel können nicht mehr beantragt werden. Der nach BauGB zu definieren-
de Gebietsbezug kann nicht hergestellt werden. 
 
Der Ausbau kann nur dann erfolgen, wenn die notwendigen Voraussetzungen, vor allem die Mittelbereit-
stellung durch den Rat, erfüllt sind. 
 
Neben einer Neugestaltung des Marktplatzes spielt auch die verkehrsräumliche Situation eine Rolle. So 
soll nach Fertigstellung der Umgehungsstraße auch der Kreuzungsbereich Hiltruper Straße/Am Berler 
Kamp und von Waldeck Straße umgebaut werden. Planungen dazu wurden den politischen Gremien vor-
gestellt, Anträge auf Städtebaufördermittel für die Umgestaltung wurden seit 2002 gestellt. (siehe Anlage 4 
„Zusammenfassung der bisherigen Beschlüsse zur Umgestaltung des Wolbecker Marktplatzes“.) 
Anfang Juli d. J. hat die Verwaltung die Städtebauförderanträge der Stadt Münster für das Programmjahr 
2008 über die Bezirksregierung Münster beim Land NRW eingereicht und gleichzeitig mitgeteilt, dass der 
Antrag für die Maßnahme „Umgestaltung/Neugestaltung des Stadtteilzentrums Wolbeck- Mitte“ in diesem 
Jahr nicht wiederholt wird, da insbesondere ein Gebietsbezug für die Umgestaltung bzw. Neugestaltung 
des Stadtteilzentrums Wolbeck- Mitte kurzfristig nicht hergestellt werden kann. 
Somit wird dieses Jahr der Förderantrag für die „Umgestaltung/Neugestaltung des Stadtteilzentrums Wol-
beck- Mitte“ für das Programmjahr 2008 nicht wiederholt. 
 
Sollte dennoch eine Umgestaltung und gestalterische Aufwertung des Marktplatzes erfolgen, so muss die 
Stadt Münster die Maßnahme aus eigenen Mitteln finanzieren und/oder es finden sich Sponsoren, die be-
reit sind, die Umgestaltung ganz oder zu einem Teil zu finanzieren. 
 
Aus diesen Gründen schlägt die Verwaltung vor, dem Antrag der Bezirksvertretung Münster – Südost  
(A-S/0013/2006) zu folgen und die Verwaltung zu beauftragen, die für den Vorschlag 3 zur Umgestaltung 
des Marktplatzes (Stand Juni 2007) erforderlichen Mittel in den Haushalt 2008 einzustellen. 
 
Das Splitten der Maßnahme in Einzelmaßnahmen würde die Kosten der Umgestaltung tendenziell erhö-
hen. Gleichwohl kann in 2007 beispielsweise die Vitrinenanlage, ca. 5.000,00 Euro, aus der Haushaltsstel-
le: 
HHSt. : 6304.950.0040.6 Baukosten Gestaltung von Ortsplätzen im Bezirk Münster – Südost 
finanziert werden. Auch kann die Maßnahme zum Teil durch Sponsoren finanziert werden.

3 
V/0510/2007 
 
Die Informationsvitrine soll die an der Hiltruper Straße im Grünstreifen stehenden Vitrinen ersetzen. Heute 
stehen dort drei Vitrinen, für die beim Amt für Liegenschaften ein Gestattungsvertrag abgeschlossen wur-
de. (Ein Schaukasten der AWO, zwei weitere von Parteien)  
Sollen alle Informationen in der neuen Vitrine gebündelt werden, muss die Zustimmung der Beteiligten 
herbeigeführt werden, die bestehenden Gestattungsverträge gekündigt und für die neue Anlage ein neuer 
Gestattungsvertrag beim Amt für Liegenschaften abgeschlossen werden. Dafür ist ein Gestattungsver-
tragspartner zu benennen, beispielsweise aus dem Bürgerforum Wolbeck. 
 
 
 
 
 
 
 
 
I. V. 
 
gez. 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlagen:
 
Anlage 1: Bestandsplan 
Anlage 2: Beschreibung der Vorschläge 1 - 3 
Anlage 2a Gestaltungsvorschlag 1 
Anlage 2b: Gestaltungsvorschlag 2 
Anlage 2c: Gestaltungsvorschlag 3 
Anlage 3: Skizze Vitrinenanlage      ( Pläne o. M.) 
Anlage 4:  Zusammenfassung der bisherigen Beschlüsse und Anträge auf Städtebaufördermittel

Anlage 2

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1 
           Anlage 2  
 
Beschreibung der Vorschläge 1 bis 3 
 
Vorschlag 1          zu Anlage 2a 
 
Im Bereich des Ziegenbockdenkmals soll eine Fläche gepflastert werden, auf der je zwei sich 
gegenüber liegende Bänke aufgestellt werden. Der Platz wird zum Gehweg hin durch den 
vorhandenen Grünstreifen abgetrennt. Um die sehr breite Einfahrt auf den Platz zu verengen, wird der 
Grünstreifen verlängert und die Baumreihe durch einen weiteren Baum ergänzt. Die Einfahrt bleibt 
aber breit genug, um von Rettungsfahrzeugen, Marktbeschickern und Müllfahrzeugen durchfahren zu 
werden. 
 
Ein begrünter Gitterzaun trennt die Parkplätze von dem Bereich ab, auf dem eine der Eisdiele 
zugewandte Bank und eine Vitrinenanlage stehen. Die Vitrinenanlage besteht aus drei beidseitig 
bestückbaren Tafeln, die sternförmig aufgestellt sind. Die Vitrinenanlage ersetzt die heute entlang des 
Gehweges aufgestellten Informationstafeln bis auf die Stadtinformationstafel mit Stadtplan.  
 
An der Stadtinformationstafel ist ein Durchgang auf den Platz vorgesehen, in dem 12 Fahrradständer 
angeordnet sind. 5 weitere Fahrradständer sollen im Anschluss an zwei Längsparkplätze aufgestellt 
werden, die an die Grünfläche grenzen. Die Grünfläche wird erweitert, um den kleinen Sitzplatz am 
Ziegenbockdenkmal einzufassen. 
 
In diese Grünfläche wird zur Franz–von–Waldeck–Straße gerichtet der Containerstandort eingelassen, 
der durch eine Hecke eingegrünt wird. 
 
Der Betreiber der Eisdiele kann mit einer Sondernutzungserlaubnis Tische und Stühle zur 
Außenbewirtung aufstellen. Die dafür vorgesehene Fläche kann durch Pflanzgefäße einfasst werden. 
Die Außengastronomie an dieser Stelle wird sehr zur Belebung des Platzes beitragen. (ebenso bei 
Vorschlag 2 und 3) 
Geschätzte Kosten:  21.000,00 Euro 
 
Stellplatzbilanz: 19 Parkplätze plus 1 Behinderten Parkplatz und zwei Taxistände. 
(Bestand: 26 markierte Parkplätze, davon 2 bis 3 als Taxistände genutzt.) 
 
 
Vorschlag 2 
         zu Anlage 2b 
Der Aufenthaltsbereich mit zwei Bänken, Papierkorb und Vitrinenanlage liegt an der südwestlichen 
Seite des Platzes. Anstelle der Grünfläche entsteht ein gepflasterter Bereich. Der kleine Platz öffnet 
sich zum Gehweg hin und ermöglicht sowohl einen großzügigen Einblick auf den Platz, als auch eine 
Durchlässigkeit für Passanten. Die vorhandenen Bäume erhalten Pflanzscheiben. 
 
Hinter der Hecke am Ziegenbockdenkmal sollen 20 Fahrradständer aufgestellt werden. 
 
An der Stadtinformationstafel ist ein weiterer Durchgang auf den Platz vorgesehen. In diesem 
Durchgang sollen die Container stehen, die von einem begrünten Gitter von den Parkplätzen 
abgetrennt werden. 
 
Wie in Vorschlag 1 wird der Grünstreifen verlängert und die Baumreihe um einen weiteren Baum 
ergänzt. Zwei Bänke stehen gegenüber der Eisdiele und sollen Sitzgelegenheit für ihre Gäste sein. 
Sie sind durch einen begrünten Gitterzaun von den Parkplätzen abgeschirmt. 
Geschätzte Kosten:  24.000,00 Euro

2 
Stellplatzbilanz: 17 Parkplätze plus 1 Behinderten Parkplatz und zwei Taxistände. 
(Bestand: 26 markierte Parkplätze, davon 2 bis 3 als Taxistände genutzt.) 
 
 
Vorschlag 3 
         zu Anlage 2c  
Im Vorschlag 3 werden die Parkplätze, die heute senkrecht zum Grünstreifen liegen, an die auf dem 
Platz quer verlaufende Rinne verlegt. So entsteht zwischen Grünstreifen und Senkrechtparkstreifen 
ein länglicher Platz. Die ehemalige, sich in der Mitte erweiternde Parkplatzfläche wird somit eingeengt 
und südlich davon wird ein neuer Platz gewonnen. Dieser soll in gerompeltem Betonsteinpflaster 
(10/10) gepflastert werden. Zwischen Senkrechtparkstreifen und Platz liegt ein Grünstreifen, in dem 
zwei neue Bäume gepflanzt sind. 
 
An den Senkrechtparkstreifen westlich angrenzend liegt der eingegrünte Containerstandort. 
 
Mit dem Rücken zum neuen Grünstreifen stehen drei Bänke mit Papierkörben. Vor dem Durchgang 
zum Parkplatz steht die Vitrinenanlage und verhindert so ein Befahren des Aufenthaltsbereiches. Zur 
Beleuchtung steht in dem Durchgang eine Straßenleuchte. (Typ Seitenaufsatzleuchte 4,5 m Lph 
Fabrikat Trilux) 
Zwischen Senkrechtparkstreifen und Einfahrt auf den Platz sind 2 x 10 Fahrradständer sich 
gegenüberliegend aufgestellt und durch eine kleine Hecke von einer zur Eisdiele gerichteten Bank 
abgeschirmt.  
Vom Gehweg aus sind zwei gepflasterte Durchgänge auf den Platz vorgesehen. Wie bei Vorschlag 1 
und 2 wird der vorhandene Grünstreifen verlängert und die Baumreihe um einen weiteren Baum 
ergänzt, um die breite Einfahrt auf den Platz einzuengen. 
Geschätzte Kosten:  46.000,00 Euro 
 
Stellplatzbilanz:  21 Parkplätze plus 1 Behinderten  Parkplatz und zwei Taxistände. 
(Bestand: 26 markierte Parkplätze, davon 2 bis 3 als Taxistände genutzt.)

Anlage 3

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Beratungsverlauf (1)

11.09.2007 Bezirksvertretung Münster-Südost
TOP 5.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Hiltruper Straße
  • Am Berler Kamp
  • Am Steintor
  • Umgehungsstraße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0510/2007
Typ
Vorlagen
Datum
07.08.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37