V/0510/2007
Wolbeck - Umgestaltung des Marktplatzes
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Anlage 2b
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Anlage 2a
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Anlage 2c
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Anlage 4
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1
Anlage 4
Zusammenfassung der bisherigen Beschlüsse zur Umgestaltung des Wolbecker Marktplatzes
und Anträge auf Städtebaufördermittel
Der Marktplatzbereich zwischen Berler Kamp und am Steintor soll nach Fertigstellung der
Umgehungsstraße städtebaulich neu geordnet werden. Dabei soll auch der Kreuzungsbereich Franz –
von –Waldeck – Straße/ Am Berler Kamp und Hiltruper Straße umgebaut werden. Hierzu hat die
Verwaltung Ende 2001 im Stadtplanungsamt, heute Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung,
Verkehrsplanung, drei Alternativen zur Umgestaltung des Marktplatzes und der Straßenkreuzung Am
Berler Kamp/ Hiltruper Straße erarbeitet und in einer Bürgerversammlung am 14. 02. 2002 den
Wolbecker Bürgern vorgestellt.
In der Vorlage 972/ 2002 an die Bezirksvertretung Münster Südost, Beratung am 14.01.2003 und den
Planungsausschuss, Beratung am 23. 01.2003, wurde den verkehrstechnischen Entwürfen zur
Umgestaltung Wolbeck – Mitte zugestimmt. Eine der Varianten zur Umgestaltung der Kreuzung sieht
den Umbau zu einem Kreisel vor.
Im Impulsprogramm Münster – Wolbeck „Stadtteile in Bewegung“ vom April 2003 ist die
städtebauliche Gestaltung des Marktplatzbereiches zwischen Berler Kamp und Am Steintor als eine
von 9 Maßnahmen zur Ortsentwicklung aufgeführt. Die Realisierungsperspektive wurde damals als
mittelfristig eingestuft.
Das Impulsprogramm mündete in der Vorlage 124/2003
an den Haupt – und Finanzausschuss und
wurde in der Sitzung der Bezirksvertretung Münster– Südost am 25.03.2003, der Sitzung des
Ausschusses für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr am 27.03.2003 und der
Sitzung des Haupt – und Finanzausschusses am 02.04.2003 beschlossen:
Punkt 1
Das Impulsprogramm für den Stadtteil Münster – Wolbeck wird als handlungsleitende Grundlage für
die weitere Stadtteilentwicklung sowie als Orientierungsrahmen zur Bildung einer inhaltlichen,
zeitlichen und finanziellen Prioritätensetzung zur Kenntnis genommen.
Die Verwaltung wird beauftragt,
2.1. einen Entwurf zur städtebaulichen Umgestaltung des Wolbecker Marktplatzes im Bereich
Hiltruper Straße, zwischen den Straßen Am Berler Kamp und Am Steintor einschließlich des Knotens
Hiltruper Straße/ Am Berler Kamp zu erarbeiten und den zuständigen parlamentarischen Gremien zur
Entscheidung vorzulegen,
2.2 zur Realisierung der städtebaulichen Planung ge m. Zf. 2.1 Landesfördermittel einzuwerben
und die Maßnahmen in das Investitionsprogramm der Stadt aufzunehmen.
Seit dem Jahr 2002 beantragt die Verwaltung Fördermittel in Höhe von 786.329,00 € für die
Umgestaltung des Marktplatzes (große Lösung) vom Land NRW. Der Regionalrat der
Bezirksregierung Münster setzte die Maßnahme auf die Prioritätenliste B.
Weil deshalb in absehbarer Zeit nicht mit einer Bewilligung von Städtebaufördermittel zu rechnen war,
stellte die Bezirksvertretung Münster – Südost in ihrer Sitzung am 05.12.2006 , Punkt 5.2 der
Tagesordnung (A-S/0013/2006) den Antrag:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, eine konkrete Pl anung für die Umgestaltung des Marktplatzes
in Wolbeck zu entwickeln.
2. Diese Planung sollte enthalten: einen kleinen Gr ünbereich als Ruhezone an der westlichen
Seite (am Ziegenbock – Denkmal) mit Bänken und Bäumen, eine Entfernung der Glas-
Container, einen sternförmigen Informationsstand mit Vitrinen und eine Nutzungserlaubnis
eines Teils der öffentlichen Fläche für die Eisdiele.
3. Finanziert wird die Maßnahme aus Mitteln der Bezir ksvertretung Südost. Eine finanzielle
Beteiligung durch Sponsoren soll ermöglicht werden.
Bisherige Anträge auf Städtebauförderungsmittel zur Umgestaltung des Wolbecker
Marktplatzes
Auf der Grundlage der in der Bürgerversammlung am 14.02.2002 den Wolbecker Bürgern
vorgestellten und von der Bezirksvertretung Münster-Südost am 14.01.2003 sowie vom
Planungsausschuss am 23.01.2003 beschlossenen verkehrstechnischen Entwürfe zur Umgestaltung
2
des Wolbecker Marktplatzes hat die Verwaltung in den Jahren 2002 bis 2006 jeweils jährlich einen
Antrag auf Förderung dieser Maßnahme (große Lösung) mit Mitteln aus dem
Stadterneuerungsprogramm des Landes NRW gestellt.
Das zuständige Landesministerium für Bauen und Verkehr (MBV) hat diese Maßnahme jedoch bisher
nicht in das entsprechende Stadterneuerungsprogramm NRW aufgenommen.
Die Chancen auf Förderung dieser Maßnahme haben sich aktuell nicht verbessert, da die auf
Landesebene für die Förderung von Stadterneuerungsmaßnahmen zur Verfügung stehenden
Finanzmittel künftig als Komplementärfördermittel bei der Gewährung von Bundesmitteln im Rahmen
von Stadterneuerungsmaßnahmen bereitgestellt werden sollen. Für die Gewährung von
entsprechenden Bundesmitteln ist allerdings ein sog. Gebietsbezug gem. Baugesetzbuch (BauGB) als
städtebauliche Sanierungsmaßnahme (§ 136 ff. BauGB), als städtebauliche Entwicklungsmaßnahme
(§ 165 ff. BauGB), als Stadtumbaumaßnahme (§ 171a und b BauGB) oder als Maßnahme der
Sozialen Stadt (§ 171e BauGB) einschlägige Voraussetzung.
In der Vorlage V/0298/2007 „Förderung von Stadterneuerungsprojekten - Sachstand und Anträge für
das Programmjahr 2008“ an den Hauptausschuss (Beratung und Beschluss am 13.06.2007) hatte die
Verwaltung zwar vorgeschlagen, erneut einen Antrag auf Städtebauförderungsmittel für die
Umgestaltung bzw. Neugestaltung des Stadtteilzentrums Wolbeck- Mitte zu stellen, jedoch auch
bereits in der Begründung zu dieser Vorlage deutlich hervorgehoben, dass die Verwaltung prüft, wie
für die in den Jahren 2002 bis 2006 stets beantragte Maßnahme der Umgestaltung des Wolbecker
Marktplatzes nunmehr ein entsprechender Gebietsbezug ggf. stadtverträglich hergestellt werden
könnte.
Anfang Juli d. J. hat die Verwaltung die Städtebauförderanträge der Stadt Münster für das
Programmjahr 2008 über die Bezirksregierung Münster beim Land NRW eingereicht und gleichzeitig
mitgeteilt, dass die Anträge für die Maßnahmen „Umgestaltung / Neugestaltung des Stadtteilzentrums
Wolbeck- Mitte“ sowie „Umbau und Erweiterung des Westpreußischen Landesmuseums im
Baudenkmal Drostenhof Wolbeck“ in diesem Jahr nicht wiederholt werden, da ein Gebietsbezug für
die Umgestaltung bzw. Neugestaltung des Stadtteilzentrums Wolbeck- Mitte kurzfristig nicht
hergestellt werden kann und die vom MBV für den Umbau und die Erweiterung des Drostenhofes
geforderte Klärung einer Förderung durch andere Fördergeber des Landes NRW noch nicht
abschließend erfolgt ist.
Sofern sich die Vorraussetzungen ändern (z.B. neues Konzept seitens des Landes NRW zur Stärkung
von Zentren und Stadtteilzentren) kann selbstverständlich ein neuer Antrag auf Förderung von
Stadterneuerungsmaßnahmen gestellt werden. Derzeit ist allerdings das angestrebte Landeskonzept
vom MBV noch nicht weiter konkretisiert worden.
Anlage 1
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Berichtsvorlage
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V/0510/2007 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Wolbeck - Umgestaltung des Marktplatzes Beratungsfolge 11.09.2007 Bezirksvertretung Münster-Südost Bericht Bericht: Bericht über die geplante Umgestaltung des Marktplatzes in Wolbeck Stadträumliche Situation und Ziele Der Marktplatz in Wolbeck liegt an der Kreuzung der Straßen Hiltruper Straße/Am Berler Kamp und Von Waldeck Straße; er nimmt eine städtebauliche Gelenkfunktion zwischen dem historischen „Wigbold“ und den weiter südwestlich gelegenen Wohnbereichen Wolbecks wahr. Dieser zugedachten Funktion kommt das heutige baulich–räumliche Ensemble jedoch nicht nach. Verschiedene städtebauliche Mängel haben bisher eine positivere Entwicklung des vorhandenen Platzbereichs und der umliegenden Bebauungsstruk- turen verhindert. Hauptsächlich wird der Platz heute mit ca. 26 markierten Parkplätzen als Parkplatz genutzt.(Anlage 1) Zur Belebung des Platzes trägt der mittwochs stattfindende Markt und die italienische Eisdiele, Hiltruper Straße Nr. 2, bei. Zum Geh- und Radweg hin wird der Platz von einem Pflanzstreifen und einer etwas größeren Grünfläche abgetrennt. Zur Straße hingewandt steht die Ziegenbockplastik, das Wahrzeichen Wolbecks. Gesäumt wird der Platz sowohl von Wohnbebauung, als auch von Geschäfts– und Dienstleistungsgebäu- den. Das Ziel künftiger Planung für diesen Bereich liegt in der gestalterischen Aufwertung des Marktplatzes und der räumlichen Einfassung zum Straßenraum hin. Vorschläge zur Umgestaltung und Empfehlung Drei Vorschläge zur Verbesserung des Erscheinungsbildes des Marktplatzes legt die Verwaltung nun neu- erlich vor.(Anlagen 2 und 2a bis 2c) Im Gegensatz zu den Entwürfen vom Dezember 2001, die die Grund- lage für Förderanträge der nachfolgenden Jahre waren, handelt es sich dabei um drei Vorschläge für eine „kleine Lösung“ zur Umgestaltung des Platzes. Gleichwohl sieht der Vorschlag 3 eine umfangreichere Um- gestaltung vor, die aber für die gesamte Platzsituation eine erheblich größere gestalterische Aufwertung bedeutet. Die Bordsteinführung und die Aufteilung in Gehweg, Radweg und Platzfläche bleiben wie heute erhalten. Bei allen drei Vorschlägen ist die Durchführung des Marktes weiterhin möglich. Die Altglas– Vorlagen-Nr.: V/0510/2007 Auskunft erteilt: Frau Lahn Ruf: 492 61 46 E-Mail: Lahn@stadt-muenster.de Datum: 08.08.2007 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0510/2007 Container müssen auf dem Platz verbleiben, werden aber durch eine Hecke, bzw. ein begrüntes Gitter eingefasst. Ein Behindertenparkplatz und zwei Taxistände sind vor dem Haus Nr. 4 vorgesehen. Sollte nach Fertigstellung der Umgehungsstraße die Kreuzung Hiltruper Straße/Am Berler Kamp und Von Waldeck Straße zu einem Kreisel umgebaut werden, würde nur bei Vorschlag 3 der Platz erhalten bleiben können. (siehe eingestrichelter Kreisel in Vorschlag 1 bis 3, Anlage 2a bis 2c) Da die Umsetzung einer „große Lösung“ zur Umgestaltung des Marktplatzes (Stand 2001) wegen der ge- änderten Förderbedingungen (siehe Anlage 4) in den nächsten Jahren unwahrscheinlich ist, soll versucht werden, von den drei vorgestellten Lösungen, diejenige umzusetzen, die die beste Aufenthaltsqualität und Gestaltung bietet (Anlage 2c). Durch das Verschieben des Parkstreifens wird der Platz in Parkplatz und Aufenthaltsfläche gegliedert. Die Platzfläche ist größer als bei 1 und 2 und entspricht zusammen mit der Möblierung, Pflasterung und der Neupflanzung zweier Bäume eher einem „Dorfplatz“ als die Vorschläge 1 und 2 es tun. Kosten und Finanzierung: Für die Neugestaltung des Marktplatzes entstehen Baukosten in Höhe von 41.000,00 Euro. Circa 5.000,00 Euro für die Vitrinenanlage und Planungskosten in Hö he von ca. 4.000,00 Euro. Folgekosten entstehen nicht. Die oben genannten Kosten wären wie folgt zu finanzieren: Im Entwurf zum Haushaltsplan 2008 ist unter der Bezeichnung Hiltruper Str./ Wolbeck-Marktplatz unter der Haushaltsstelle 6304.950. neu 0.9 die Maßnahme mit einem Betrag von 50.000,00 Euro angemeldet. • Die finanzielle Beteiligung durch Sponsoren ist wünschenswert. • Beiträge nach dem KAG oder BauGB können nicht erhoben werden. • Städtebaufördermittel können nicht mehr beantragt werden. Der nach BauGB zu definieren- de Gebietsbezug kann nicht hergestellt werden. Der Ausbau kann nur dann erfolgen, wenn die notwendigen Voraussetzungen, vor allem die Mittelbereit- stellung durch den Rat, erfüllt sind. Neben einer Neugestaltung des Marktplatzes spielt auch die verkehrsräumliche Situation eine Rolle. So soll nach Fertigstellung der Umgehungsstraße auch der Kreuzungsbereich Hiltruper Straße/Am Berler Kamp und von Waldeck Straße umgebaut werden. Planungen dazu wurden den politischen Gremien vor- gestellt, Anträge auf Städtebaufördermittel für die Umgestaltung wurden seit 2002 gestellt. (siehe Anlage 4 „Zusammenfassung der bisherigen Beschlüsse zur Umgestaltung des Wolbecker Marktplatzes“.) Anfang Juli d. J. hat die Verwaltung die Städtebauförderanträge der Stadt Münster für das Programmjahr 2008 über die Bezirksregierung Münster beim Land NRW eingereicht und gleichzeitig mitgeteilt, dass der Antrag für die Maßnahme „Umgestaltung/Neugestaltung des Stadtteilzentrums Wolbeck- Mitte“ in diesem Jahr nicht wiederholt wird, da insbesondere ein Gebietsbezug für die Umgestaltung bzw. Neugestaltung des Stadtteilzentrums Wolbeck- Mitte kurzfristig nicht hergestellt werden kann. Somit wird dieses Jahr der Förderantrag für die „Umgestaltung/Neugestaltung des Stadtteilzentrums Wol- beck- Mitte“ für das Programmjahr 2008 nicht wiederholt. Sollte dennoch eine Umgestaltung und gestalterische Aufwertung des Marktplatzes erfolgen, so muss die Stadt Münster die Maßnahme aus eigenen Mitteln finanzieren und/oder es finden sich Sponsoren, die be- reit sind, die Umgestaltung ganz oder zu einem Teil zu finanzieren. Aus diesen Gründen schlägt die Verwaltung vor, dem Antrag der Bezirksvertretung Münster – Südost (A-S/0013/2006) zu folgen und die Verwaltung zu beauftragen, die für den Vorschlag 3 zur Umgestaltung des Marktplatzes (Stand Juni 2007) erforderlichen Mittel in den Haushalt 2008 einzustellen. Das Splitten der Maßnahme in Einzelmaßnahmen würde die Kosten der Umgestaltung tendenziell erhö- hen. Gleichwohl kann in 2007 beispielsweise die Vitrinenanlage, ca. 5.000,00 Euro, aus der Haushaltsstel- le: HHSt. : 6304.950.0040.6 Baukosten Gestaltung von Ortsplätzen im Bezirk Münster – Südost finanziert werden. Auch kann die Maßnahme zum Teil durch Sponsoren finanziert werden. 3 V/0510/2007 Die Informationsvitrine soll die an der Hiltruper Straße im Grünstreifen stehenden Vitrinen ersetzen. Heute stehen dort drei Vitrinen, für die beim Amt für Liegenschaften ein Gestattungsvertrag abgeschlossen wur- de. (Ein Schaukasten der AWO, zwei weitere von Parteien) Sollen alle Informationen in der neuen Vitrine gebündelt werden, muss die Zustimmung der Beteiligten herbeigeführt werden, die bestehenden Gestattungsverträge gekündigt und für die neue Anlage ein neuer Gestattungsvertrag beim Amt für Liegenschaften abgeschlossen werden. Dafür ist ein Gestattungsver- tragspartner zu benennen, beispielsweise aus dem Bürgerforum Wolbeck. I. V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Anlage 1: Bestandsplan Anlage 2: Beschreibung der Vorschläge 1 - 3 Anlage 2a Gestaltungsvorschlag 1 Anlage 2b: Gestaltungsvorschlag 2 Anlage 2c: Gestaltungsvorschlag 3 Anlage 3: Skizze Vitrinenanlage ( Pläne o. M.) Anlage 4: Zusammenfassung der bisherigen Beschlüsse und Anträge auf Städtebaufördermittel
Anlage 2
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Anlage 2
Beschreibung der Vorschläge 1 bis 3
Vorschlag 1 zu Anlage 2a
Im Bereich des Ziegenbockdenkmals soll eine Fläche gepflastert werden, auf der je zwei sich
gegenüber liegende Bänke aufgestellt werden. Der Platz wird zum Gehweg hin durch den
vorhandenen Grünstreifen abgetrennt. Um die sehr breite Einfahrt auf den Platz zu verengen, wird der
Grünstreifen verlängert und die Baumreihe durch einen weiteren Baum ergänzt. Die Einfahrt bleibt
aber breit genug, um von Rettungsfahrzeugen, Marktbeschickern und Müllfahrzeugen durchfahren zu
werden.
Ein begrünter Gitterzaun trennt die Parkplätze von dem Bereich ab, auf dem eine der Eisdiele
zugewandte Bank und eine Vitrinenanlage stehen. Die Vitrinenanlage besteht aus drei beidseitig
bestückbaren Tafeln, die sternförmig aufgestellt sind. Die Vitrinenanlage ersetzt die heute entlang des
Gehweges aufgestellten Informationstafeln bis auf die Stadtinformationstafel mit Stadtplan.
An der Stadtinformationstafel ist ein Durchgang auf den Platz vorgesehen, in dem 12 Fahrradständer
angeordnet sind. 5 weitere Fahrradständer sollen im Anschluss an zwei Längsparkplätze aufgestellt
werden, die an die Grünfläche grenzen. Die Grünfläche wird erweitert, um den kleinen Sitzplatz am
Ziegenbockdenkmal einzufassen.
In diese Grünfläche wird zur Franz–von–Waldeck–Straße gerichtet der Containerstandort eingelassen,
der durch eine Hecke eingegrünt wird.
Der Betreiber der Eisdiele kann mit einer Sondernutzungserlaubnis Tische und Stühle zur
Außenbewirtung aufstellen. Die dafür vorgesehene Fläche kann durch Pflanzgefäße einfasst werden.
Die Außengastronomie an dieser Stelle wird sehr zur Belebung des Platzes beitragen. (ebenso bei
Vorschlag 2 und 3)
Geschätzte Kosten: 21.000,00 Euro
Stellplatzbilanz: 19 Parkplätze plus 1 Behinderten Parkplatz und zwei Taxistände.
(Bestand: 26 markierte Parkplätze, davon 2 bis 3 als Taxistände genutzt.)
Vorschlag 2
zu Anlage 2b
Der Aufenthaltsbereich mit zwei Bänken, Papierkorb und Vitrinenanlage liegt an der südwestlichen
Seite des Platzes. Anstelle der Grünfläche entsteht ein gepflasterter Bereich. Der kleine Platz öffnet
sich zum Gehweg hin und ermöglicht sowohl einen großzügigen Einblick auf den Platz, als auch eine
Durchlässigkeit für Passanten. Die vorhandenen Bäume erhalten Pflanzscheiben.
Hinter der Hecke am Ziegenbockdenkmal sollen 20 Fahrradständer aufgestellt werden.
An der Stadtinformationstafel ist ein weiterer Durchgang auf den Platz vorgesehen. In diesem
Durchgang sollen die Container stehen, die von einem begrünten Gitter von den Parkplätzen
abgetrennt werden.
Wie in Vorschlag 1 wird der Grünstreifen verlängert und die Baumreihe um einen weiteren Baum
ergänzt. Zwei Bänke stehen gegenüber der Eisdiele und sollen Sitzgelegenheit für ihre Gäste sein.
Sie sind durch einen begrünten Gitterzaun von den Parkplätzen abgeschirmt.
Geschätzte Kosten: 24.000,00 Euro
2
Stellplatzbilanz: 17 Parkplätze plus 1 Behinderten Parkplatz und zwei Taxistände.
(Bestand: 26 markierte Parkplätze, davon 2 bis 3 als Taxistände genutzt.)
Vorschlag 3
zu Anlage 2c
Im Vorschlag 3 werden die Parkplätze, die heute senkrecht zum Grünstreifen liegen, an die auf dem
Platz quer verlaufende Rinne verlegt. So entsteht zwischen Grünstreifen und Senkrechtparkstreifen
ein länglicher Platz. Die ehemalige, sich in der Mitte erweiternde Parkplatzfläche wird somit eingeengt
und südlich davon wird ein neuer Platz gewonnen. Dieser soll in gerompeltem Betonsteinpflaster
(10/10) gepflastert werden. Zwischen Senkrechtparkstreifen und Platz liegt ein Grünstreifen, in dem
zwei neue Bäume gepflanzt sind.
An den Senkrechtparkstreifen westlich angrenzend liegt der eingegrünte Containerstandort.
Mit dem Rücken zum neuen Grünstreifen stehen drei Bänke mit Papierkörben. Vor dem Durchgang
zum Parkplatz steht die Vitrinenanlage und verhindert so ein Befahren des Aufenthaltsbereiches. Zur
Beleuchtung steht in dem Durchgang eine Straßenleuchte. (Typ Seitenaufsatzleuchte 4,5 m Lph
Fabrikat Trilux)
Zwischen Senkrechtparkstreifen und Einfahrt auf den Platz sind 2 x 10 Fahrradständer sich
gegenüberliegend aufgestellt und durch eine kleine Hecke von einer zur Eisdiele gerichteten Bank
abgeschirmt.
Vom Gehweg aus sind zwei gepflasterte Durchgänge auf den Platz vorgesehen. Wie bei Vorschlag 1
und 2 wird der vorhandene Grünstreifen verlängert und die Baumreihe um einen weiteren Baum
ergänzt, um die breite Einfahrt auf den Platz einzuengen.
Geschätzte Kosten: 46.000,00 Euro
Stellplatzbilanz: 21 Parkplätze plus 1 Behinderten Parkplatz und zwei Taxistände.
(Bestand: 26 markierte Parkplätze, davon 2 bis 3 als Taxistände genutzt.)
Anlage 3
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1091,00 z IIYINY
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (4)
- Hiltruper Straße
- Am Berler Kamp
- Am Steintor
- Umgehungsstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0510/2007
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 07.08.2007
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37