1915/2024
Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Kreuzung Olpener Str./Ostmerheimer Str. in Merheim, Aktenzeichen 145/23
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Anlage 2 Antwortschreiben
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Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung finden Sie unter www.stadt-koeln.de. Fragen zu den Dienstleistungen der Stadt Köln beantwortet Ihnen montags - freitags von 7 - 18 Uhr das Bürgertelefon unter der einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 0221/221-0 Seite 1/2 Stadt Köln, 02-1-4, 50605 Köln Bürgeramt Innenstadt Anregungen und Beschwerden an Rat und Bezirksvertretungen Bezirksrathaus Innenstadt Ludwigstraße 8, 50667 Köln www.stadt.koeln Auskunft Frau T: 0221 221- geschaeftsstelle-anregungen-beschwerden@stadt- koeln.de Sprechzeiten Montag bis Freitag : 08.00 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung Herrn Ihr Schreiben Mein Zeichen Datum 145/23 03.06.2024 Bürgereingabe nach § 24 GO– „Kreuzung Olpener Str./Ostmerheimer Str. in Merheim“, Aktenzeichen 145/23 B Sehr geehrter Herr , vielen Dank für Ihre im Betreff genannte Eingabe. Den Eingang bei der hiesigen Geschäfts- stelle hatte ich Ihnen bereits mit Schreiben vom 23.08.2023 bestätigt. Nachdem die Bearbei- tung leider längere Zeit in Anspruch genommen hat, teile ich Ihnen nachfolgend das Ergebnis der Prüfung der vorhandenen Lichtsignalanlage als Kreisverkehr durch das Amt für nachhal- tige Mobilitätsentwicklung mit: „Die Kreuzung Olpener Straße / Ostmerheimer Straße ist eine stark belastete Kreuzung mit rund 27.000 Kfz am Tag. Aufgrund der vorhanden Verkehrsbelastung sind für die Opener Straße für den Geradeausverkehr, die Linksabbieger und die Rechtsabbieger jeweils separate Fahrspuren im Kreuzungsbereich vorhanden. Auch die südliche Nebenrichtung der Ostmer- heimer Straße hat diese Spuraufteilung. Nur die Gegenrichtung hat zwei Fahrspuren. Die Vor- sortierung der Fahrspuren ist die Voraussetzung für eine leistungsfähige Signalregelung. Vorgaben für den Kreisverkehr: Für die Analyse wurde ein Kreisverkehr mit einem Durchmes- ser von 30 Meter unterstellt. Weiterhein sind für zu Fußgehende Mittelinseln und Zebrastreifen zur sicheren Querung der Opener Straße berücksichtigt worden. Auswertung: Die Kfz-Belastung auf der Opener Straße ist so hoch, dass die Einrichtung von Zebrastreifen über die Olpener Straße unzulässig und Querungshilfen nicht mehr möglich sind. Unabhängig davon wurde die Bewertung des Kreisverkehrs nach der Verkehrsqualität durchgeführt. Dabei wird die Verkehrsqualität in sechs Stufen von A bis F aufgrund der Warte- zeit ermittelt. (A sehr gute – keine Wartezeit -, B gut, C befriedigend, D ausreichend, E man- gelhaft und F ungenügend). Die Verkehrsqualität, die sich für den Kreisverkehr ergibt, ist mit „E“ als mangelhaft zu bezeichnen. Reümee: Die Überprüfung, ob anstelle der Lichtsignalanlage ein Kreisverkehr aus verkehrli- cher Sicht möglich ist, hat ergeben, dass aufgrund der Verkehrsbelastung keine sichere Que- Seite 2/2 rung für zu Fußgehende über die Olpener Straße möglich ist. Eine sichere Querung der Olpe- ner Straße für zu Fußgehende ist nur mittels einer Lichtsignalanlage gegeben. Des Weiteren hat der Kreisverkehr keine ausreichende Leistungsfähigkeit und stellt somit verkehrlich keine Alternative zur vorhandenen Lichtsignalanlage dar. Zukünftig soll die bestehende Lichtsignal- anlage erneuert werden. Mit dieser Änderung wird auch die Radverkehrsführung aktualisiert.“ Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen konnte. Sollten Sie noch fach- liche Fragen hierzu haben, können Sie sich gerne wenden an das Amt für nachhaltige Mobili- tät, Herrn unter der Telefonnummer: 0221/221- oder per E-Mail: nachhaltige-mobilitaets- entwicklung@stadt-koeln.de. Ihre Eingabe sowie dieses Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Kalk zur Kenntnis gegeben. Sollten Sie eine Beratung der Angelegenheit in der Bezirksvertretung wünschen, teilen Sie dies bitte der Geschäftsstelle für Anregungen und Beschwerden an Rat und Bezirksvertre- tung, geschaeftsstelle-anregungen-beschwerden@stadt-koeln.de mit. Für Ihr bürgerschaftliches Engagement danke ich Ihnen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag gez. Dr. Ulrich Höver
Mitteilung BV
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Dezernat, Dienststelle I/02/02-1 Vorlagen-Nummer 1915/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 8 (Kalk) 05.09.2024 Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Kreuzung Olpener Str./Ostmerheim er Str. in Merheim, Aktenzeichen 145/23 Die Bürgereingabe und das Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Kalk hiermit zur Kenntnis gegeben. Hinweis: Sofern eine Beschlussvorlage gewünscht wird, kann diese über die Geschäftsführung der Be- zirksvertretung mit einem entsprechenden Auszug aus der Niederschrift bei der Geschäfts- stelle für Anregungen und Beschwerden angefordert werden. Darüber hinaus steht es der Bezirksvertretung selbstverständlich frei - auch ohne Vorliegen einer Beschlussvorlage – die Petenten oder die Fachverwaltung zur Sitzung einzuladen und einen politischen Beschluss zu fassen. gez. Dr. Ulrich Höver
Anlage 1 Eingabe
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Von: Gesendet: Freitag, 18. August 2023 14:55 An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden <geschaeftsstelle-anregungen- beschwerden@stadt-koeln.de> Cc: Betreff: Kreuzung Olpener Str./Ostmerheimer Str. in Merheim Sehr geehrte Mitglieder der Bezirksvertretung Kalk, ich bin Anwohner der Kreuzung Olpener Str./Ostmerheimer Str. in Merheim. Wenn man tagtäglich entweder selbst diese Kreuzung passiert oder deren Verkehrsfluss beobachtet, drängt sich einem auf, wie problematisch diese Kreuzung momentan ist: Fußgänger:innen und Radfahrende werden durch die Auto-bevorzugende Ampelschaltung mit extra Linksabbieger benachteiligt der Autoverkehr wird kaum bedarfsgerecht geschaltet, während die einen warten ist auf der anderen Spur grün, ohne dass Autos fahren die Rettungswagen zur Einfahrt ins Krankenhaus sind oft behindert durch die Autos, die auf den verschiedenen Abbiegespuren warten und damit die Kreuzung verstopfen die ungünstige Einmündung Ostmerheimer Str./Kieskauler Weg führt nicht selten zu brenzligen Situationen bzw. Unfällen beim Abbiegen, da die Kreuzung schlecht einsehbar ist die Ampelanlage ist alt und überholungsbedürftig Im Sommer wird es auf der alsphaltierten Mitte unerträglich heiß, sodass sich die ganze Umgebung aufheizt und das Klima unerträglich macht Diese Punkte führten dazu, dass etwas an der Kreuzung getan werden sollte. Ein schlichter Austausch der Ampelanlage, wie dies momentan an vielen Orten im Stadtbezirk geschieht, löst hier die Probleme nicht. Vielmehr sollte meiner Einschätzung nach über eine Kreisverkehr-Lösung nachgedacht werden: Der Verkehr könnte besser fließen, da er bedarfsgerecht einfahren kann Fußgänger:innen und Radfahrende werden nicht mehr strukturell benachteiligt Rettungswagen und Busse haben bei großzügiger Kreisbahngestaltung ausreichend Platz und die Kreuzung kann viel leichter geräumt werden Die ungünstige Einmündungssituation wird entschärft Die Kreuzungsmitte kann begrünt werden, damit werden hohe Temperaturen vermieden und das Umgebungsklima erheblich verbessert Es spricht viel dafür, die Kreuzung in eine moderne Verkehrsform umzubauen, wie alle europäischen Nachbarn (bspw. Niederlande) das auch an sehr großen Kreuzungen erfolgreich tun. Eine klassische Ampelanlage ist hier nicht mehr zeitgemäß. Es wäre angebracht sich hier mit dieser Lösung zu befassen und diese zumindest zu beraten, denn schließlich können dort alle gewinnen. Mit freundlichen Grüßen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1915/2024
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 02.07.2024
- Erstellt
- 12.06.2024 10:23