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AN/0561/2017

Gemischte Belegung des ehem. „Bonotel“ in Marienburg durch Flüchtlinge.

Antrag nach § 3 BV2 (FWK) 05.04.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 08.05.2017, TOP 8.1.3

Antrag nach § 3 (Ilg BV2)

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Sachstandsbericht BV

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Antrag nach § 3 (Ilg BV2)

2780 Zeichen

Herrn Bezirksbürgermeister 
Mike Homann  
Hauptstraße 85 
50996 Köln 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Hist. Rathaus 
50667 Köln 
In der Bezirksvertretung 
Rodenkirchen  
Torsten Ilg 
Bezirksrathaus Rodenkirchen 
Hauptstr. 85 
50996 Köln 
Tel: +49 (221) 84 66 688 
Mobil: +49 (172) 60 76 376 
Mail: toifan@icloud.com 
Eingang beim Bezirksbürgermeister:  
AN/0561/2017 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 08.05.2017 
 
Gemischte Belegung des ehem. „Bonotel„ in Marienburg durch Flüchtlinge. 
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
 
als Vertreter der FREIEN WÄHLER bitte ich Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der 
Sitzung der Bezirksvertretung von Rodenkirchen am 08.05.2017 zu setzen:  
 
Die Verwaltung wird gebeten, beim ehemaligen Gebäude „Bonotel“ in Marienburg, auf die 
geplante ausschließliche, und pauschale Belegung durch „allein reisende Männer“ zu ver-
zichten, und stattdessen darauf zu achten, dass die Bewohner mindestens zu 50% nicht 
muslimischen Glaubens sind, bzw. anderen Gruppen angehören. Diese sollten sich aus 
Christen, Atheisten, Mitgliedern anderer Glaubensgemeinschaften, besonders traumatisier-
ten Flüchtlingen (z.B. mit LGBTI-Hintergrund), Behinderten, kinderlosen Paaren, oder auch 
allein reisenden Frauen zusammensetzen. Frauen sollten ausdrücklich danach gefragt wer-
den, ob sie eine so gemischte Unterbringung wünschen. 
 
Begründung: 
 
Es ist inzwischen weitgehend unstrittig, dass große Gruppen "allein reisender männlicher 
Flüchtlinge vorwiegend muslimischen Glaubens", ein erhebliches Konfliktpotential mit sich 
bringen. Die Verwaltung empfiehlt in Ihrer Mitteilung vom 17.02.2016 (Nr. 0523/2016) eben-
falls die Unterbringung besonders traumarisierter Personen im Bonotel. Die Unterkunft ent-
spricht mit ihren geplanten 150 Plätzen nicht mehr den Kölner Leitlinien zur Flüchtlingsunter-
bringung. Deshalb drohen Konflikte und Gefahren durch Zusammenrottung großer homoge-
ner Gruppen von Männern, sowie mögliche terroristische Gefahren (siehe Fall in Porz). - 
 
Aus diesem Grund ist ein Übergewicht von Männern, die z.B. einer einzigen ethnischen oder 
religiösen Gruppe angehören, unbedingt zu vermeiden. Eine gemischte Form der Unterbrin-

- 2 - 
 
gung im Bonotel wäre auch für allein reisende Frauen und Flüchtlinge mit LGBTI-Hintergrund 
wünschenswert, zumal der "Hotel-Charakter" des Gebäudes erhalten geblieben ist. Es gibt 
abschließbare separate Appartements und keine Gemeinschaftsduschen. Was für Frauen 
und besonders traumatisierte Flüchtlinge (Christen, Homosexuelle usw.) die geforderte Si-
cherheit und Intimität gewährleisten würde. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
gez. Torsten Ilg

Sachstandsbericht BV

470 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
I/02/02-2 
 
___________________________ 
Vorlagen-Nummer 
 AN/0561/2017 
 Stand: 07.07.2022 
Sachstandsbericht  
Gemischte Belegung des ehem. „Bonotel„ in Marienburg durch Flüchtlinge. 
Beschluss der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 20.03.2017 
 
8.1.3 Gemischte Belegung des ehem. „Bonotel“ in Marienburg durch Flüchtlinge; 
Antrag von Herrn Ilg 
AN/0561/2017 
Herr Ilg zieht den Antrag zurück. 
 
Status    erledigt

Beratungsverlauf (1)

08.05.2017 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 8.1.3 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig zurückgezogen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Hauptstraße 85

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Details

Aktenzeichen
AN/0561/2017
Typ
Antrag nach § 3 BV2 (FWK)
Datum
05.04.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27