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AN/0365/2025

Anfrage der SPD-Fraktion "Geplanter Umzug des Kölner Jobcenters in das Büroensemble „Düx“ (Hochpunkt Strabag) an der Siegburger Straße"

Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates 19.03.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 01.04.2025, TOP 9.2.2

Anfrage SPD - Umzug Jobcenter

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Anfrage SPD - Umzug Jobcenter

3347 Zeichen

Gleichlautend:  
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Rathaus 
50667 Köln 
 
Frau Bezirksbürgermeisterin 
Sabine Stiller 
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 
51143 Köln 
 
SPD -Fraktion in der 
Bezirksvertretung Porz  
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 
51143 Köln-Porz 
fon 0221. 221 97303 
fax 0221. 221 97304 
mail 
SPD-BV7@stadt-koeln.de  
web www.porzspd.de   
 
 
 
 
     
 Köln-Porz, 14.03.2025 
 
Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 01.04.2025 
hier: Geplanter Umzug des Kölner Jobcenters in das Büroensemble 
„Düx“ (Hochpunkt Strabag) an der Siegburger Straße 
 
Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, 
 
wir bitten um Aufnahme der folgenden Anfrage in die Tagesordnung der nächsten 
Sitzung der Bezirksvertretung Porz: 
 
Der Presse (hier: Kölner Stadtanzeiger vom 13.03.2025, Seite 8, Wirtschaft, 
„Jobcenter streicht Standorte in Köln“) ist zu entnehmen, dass das Kölner Jobcenter 
die Zusammenlegung aller rechtsrheinischen Standorte an einem Standort in Deutz, 
unmittelbar an der Grenze zum Stadtbezirk Porz, plant. Hierfür wurde der sogenannte 
„Hochpunkt Strabag“ mit seinen 16 Stockwerken komplett angemietet, um 
Arbeitsplätze für 750 Beschäftigte zu schaffen. Der Hochhauskomplex soll als zentrale 
Anlaufstelle für die Kunden des Jobcenters dienen. 
In diesem Zusammenhang bittet die SPD-Fraktion die Verwaltung um die 
Beantwortung folgender Fragen: 
1.  Gibt es ein verkehrliches Konzept, dass die Verkehrsströme der 
Mitarbeitenden ebenso die der Kunden des Jobcenters analysiert und hieraus 
verkehrslenkende Maßnahmen ableitet? Falls ja, sollte diese den 
Bezirksvertretungen Porz und Innenstadt vorgestellt werden.

2.  Mit wie vielen Kunden, die das Jobcenter persönlich aufsuchen, rechnet das 
Jobcenter täglich, wie viele hiervon reisen erwartungsgemäß mit dem KfZ an 
und wie viele Parkplätze hält das Jobcenter für Kundenfahrzeuge vor? 
Gleiches gilt für die Beschäftigten des Jobcenters. 
 
3.  Sind die zu erwartenden Verkehrsströme der Strabag-Bauprojekte 
am Standort Siegburger Straße / Deutz in das Verkehrskonzept Deutzer 
Hafen mit eingeflossen und falls nein, inwieweit führt die Inbetriebnahme 
der Bürogebäude zu einer weiteren Verschärfung der prognostizierten 
Verkehrssituation? 
 
4.  Welche geeigneten Maßnahmen ergreift die Verwaltung, um 
Durchgangsverkehr auf der Siegburger Straße in Richtung Autobahnauffahrt 
A4 zu schützen und Schleichverkehre / Umfahrungen über den Rolshover 
Kirchweg, den Poller Kirchweg oder die Alfred-Schütte-Allee / Alt-Poll zu 
unterbinden? 
 
5.  Gibt es Vorstellungen, wie die zusätzliche Verkehrsströme zu lenken und 
abzuwickeln sind und werden die hierfür erforderlichen Maßnahmen bis zur 
Inbetriebnahme des Bürokomplexes umgesetzt sein? 
 
Wir gehen davon aus, dass das sowieso schon unzureichende Verkehrskonzept für den 
Ausbau des Deutzer Hafens die zu erwarteten Verkehrsströme der verschiedenen 
Strabag-Bauten nicht berücksichtigt und die Verkehrsbewegungen von mehr als 1.000 
Personen täglich fahrlässigerweise ignoriert. Es ist abzusehen, dass der Ortsteil Poll 
der Leidtragende des an der Stadtteilgrenze gelegenen Bauvorhaben sein wird und die 
in Poll lebenden Menschen die Folgen schlechter oder nicht durchdachter 
Verkehrskonzepte zu tragen haben. 
 
 
Jutta Komorowski      Bettina Jureck 
Fraktionsvorsitzender     Bezirksvertreterin

Beratungsverlauf (1)

01.04.2025 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 9.2.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0365/2025
Typ
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
Datum
19.03.2025
Erstellt
19.03.2025 12:07