1060/2024
Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Herrn Cremer aus der Sitzung des Hauptausschusses vom 15.01.2024 betreffend "Auswirkungen des Sessionauftaktes am 11.11.2023 auf den Inneren Grüngürtel" (0193/2024)
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Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HauptA)
4374 Zeichen
Dezernat, Dienststelle I/32/32/0 Vorlagen-Nummer 27.03.2024 1060/2024 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Hauptausschuss 15.04.2024 Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Herrn Cremer aus der Sitzung des Hauptausschusses vom 15.01.2024 betreffend "Auswirkungen des Sessionauftaktes am 11.11.2023 auf den Inneren Grüngürtel" (0193/2024) Herr Cremer erkundigt sich in der Sitzung am 15.01.2024 nach den Auswirkungen des Sessi- onsauftaktes am 11.11.2023 auf den Inneren Grüngürtel. Antwort der Verwaltung: Wie bereits zum Straßenkarneval 2023 wurde auch zum 11.11.2023 die Nutzung der Uni- Wiese zwischen Luxemburger Straße und Bachemer Straße im Zuge der Gefahrenabwehr als Aufenthalts- und Entlastungsfläche für die Feiernden, die nach Schließung der Zugänge in das Kwartier Latäng keinen Zutritt mehr erhalten konnten, genutzt. Um die Auswirkungen der Nutzung auf die Vegetation zu minimieren, wurden der genutzte Bereich mit Rasenschutzplat- ten versehen und die umliegenden Bereiche einschließlich der dortigen bewaldeten Flächen mit Zaunanlagen gegen den Zutritt der Feiernden gesichert. Ebenso wurden die auf dem Ge- lände und nicht innerhalb der gesperrten Bereiche befindlichen Bäume mit Baumschutz verse- hen. Insbesondere aufgrund der für die Feiernden sehr günstigen Wetterlage und der Situation, dass der 11.11.2023 auf einen Samstag fiel, wurde das „Kwartier Latäng“ an diesem Tag von einer sehr großen Anzahl von Feiernden besucht, so dass der Kernbereich der Zülpicher Straße bereits am Vormittag des 11.11.2023 ausgelastet war und folglich die Zugänge in das Viertel frühzeitig gesperrt werden mussten. Entsprechend den Planungen wurden die Feiern- den aus Richtung Süden über die Luxemburger Straße und aus Richtung Norden über die Lin- denstraße/Bachemer Straße in Richtung der Uni-Wiese beziehungsweise der dortigen Entlas- tungsfläche geführt. Insgesamt hielten sich dort mehrere zehntausend Feiernde auf, so dass sich die Nutzung der Uni-Wiese als zwingend notwendig und die Schutzmaßnahmen als sinn- voll erwiesen. Dies wurde ebenso im Nachgang durch die Mitteilungen und Einsatzberichte der Polizei, der Feuerwehr, der KVB AG sowie sämtlicher weiterer an den sicherheitstechni- schen Maßnahmen rund um den 11.11. beteiligten Stellen und Behörden bestätigt. Die Rasenflächen zwischen der Luxemburger Str. und der Zülpicher Str. wurden sehr stark beansprucht, sodass trotz Bodenplatten Wiesenflächen wiederhergestellt werden mussten. Die Schäden an den Rasenflächen entstanden einerseits durch Auf- und Abbauarbeiten und andererseits durch den hohen Nutzungsdruck während Karneval, sodass sich die Bodenplat- ten teilweise in die Wiesenflächen eindrückten. Gerade in Bereichen mit einem geringen Oberbodenaufbau waren die Schäden intensiver, da sich dort der Rasen nur langsam erholen kann. 2 Am Aachener Weiher und im Hiroshima Nagasaki Park waren keine Schutzmaßnahmen ge- plant. Am 11.11.2023 wurde die Grünanlage von Feiernden stark genutzt, sodass die Wiesen- und Waldflächen sowie der Weiher sehr stark vermüllt wurden. Die AWB hat mit hohem Per- sonaleinsatz die Fläche intensiv gereinigt. Zum Straßenkarneval 2024 wurden daher im Hiroshima-Nagasaki-Park drei große Bereiche mit Bauzäunen abgesperrt: Aachener Weiher: Die Wasserfläche wurde mit Bauzaunelementen eingezäunt. An der Uni- versitätsstr. wurde ein Bereich freigehalten, um die Verbindung für Wasservögel zu den Lin- denthaler Kanälen zu erhalten. Die Weiherpatin, die sich für die Wasservögel am Aachener Weiher einsetzt, wurde im Vorfeld der Absperrmaßnahmen eingebunden. Nach den Karne- valstagen musste deutlich weniger Müll aus dem Weiher beseitigt werden. Dies ist auf die deutlich geringere Frequentierung der Grünfläche und die Absperrung zurückzuführen. Waldflächen: Im Bereich der Universitätsstr. und zum Bahndamm wurden zwei weitere Berei- che eingezäunt. Diese beinhalteten die Waldflächen, den Kinderspielplatz und Teile der Wie- senflächen. Die abgesperrten Bereiche konnten gegen Vermüllung geschützt werden. Es musste keine Müllbeseitigung erfolgen. Rasenflächen: Die übrigen frei zugänglichen Rasenflächen wurden durch die Witterung in die- sem Jahr weniger frequentiert und durch diesen Umstand auch weniger vermüllt. gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1060/2024
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HA)
- Datum
- 27.03.2024
- Erstellt
- 20.03.2024 16:47