Mandari Insight

2743/2016

Programm RRX-Außenäste

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 31.01.2017

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 14.02.2017, TOP 10.18

Anlage 3: Auszug Bezirksvertretung Innenstadt 15.09.2016

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 6 - Auszug Bezirksvertretung Lindenthal 06.02.2017

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Anlage 2: Planausschnitt Fußgängerunterführung

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Anlage 1: Lageplan_Bf_Köln_Süd_Variante_1c

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Anlage 8 - Auszug Verkehrsausschuss 14.02.2017

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Anlage 7 - Auszug Bezirksvertretung Innenstadt 09.02.2017

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Anlage 4: Auszug Bezirksvertretung Lindenthal 06.10.2016

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Anlage 5 - Auszug aus Verkehrsausschuss 31.01.2017

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Anlage 3: Auszug Bezirksvertretung Innenstadt 15.09.2016

1655 Zeichen

Anlage 3 
Auszug aus dem Beschlussprotokoll über die Sitzung der 
Bezirksvertretung Innenstadt am 15.09.2016 
 
3.14 Programm RRX-Außenäste  
Umbau Bahnhof Süd 
2743/2016 
Beschluss, geändert: 
Die Bezirksvertretung 1 empfiehlt folgenden geänderten Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss begrüßt, dass die DB Station&Service AG im Rahmen des 
Bahnhofsumbaus Köln-Süd einen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen 
einrichten will, lehnt jedoch den vorliegenden Entwurf unter den Gesichtspunkten der 
kundenfreundlichen Erschließung, der Sicherheit und der Kriminalprävention ab.  
Er fordert die DB Station&Service AG auf, den Zugang zur Zülpicher Straße deutlich 
zu vergrößern und einen zusätzlichen Ausgang zur Moselstraße zur Vermeidung von 
Angsträumen sowie zur Verbesserung der Evakuierungsmöglichkeiten zeitgleich im 
Zuge der Gesamtmaßnahme herzustellen. Eine städtische Kostenübernahme der 
Planungs-, Ausbau- und Unterhaltskosten für den zusätzlichen Ausgang zur 
Moselstraße wird abgelehnt. 
Die Verwaltung wird aufgefordert, neben den von der DB vorgesehenen 
Maßnahmen an der Bahnhofsseite zur Zülpicher Straße auch Verbesserungen 
auf der Bahnhofsseite Richtung Luxemburger Straße vorzunehmen. Mit der 
gleichen Argumentation wie an der Zülpicher Straße und zusätzlich zur 
Verbesserung der Umsteigesituation zum Barbarossaplatz soll auch an der 
Seite Luxemburger Straße ein Durchstich des vorhandenen Personentunnels 
zur Moselstraße vorgenommen werden. Zusätzlich soll geprüft werden, ob sich 
in diesem Personentunnel ebenfalls ein barrierefreier Zugang zu allen 
Bahnsteigen realisieren lässt. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.

Beschlussvorlage Rat

12022 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/15/151 
151/3 
Vorlagen-Nummer 
 2743/2016 
Freigabedatum 
31.01.2017 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Programm RRX-Außenäste 
Umbau Bahnhof Süd 
Beschlussorgan 
Verkehrsausschuss Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Rat begrüßt, dass die DB Station&Service AG im Rahmen des Bahnhofsumbaus Köln-Süd einen 
barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen einrichten will. Er beauftragt die Verwaltung, mit der DB 
AG eine in einem 2. Bauabschnitt nachgelagerte zusätzliche Erschließung durch einen Durchstich 
des Fußgängertunnels bis zur Moselstraße herzustellen. 
Die Stadt Köln übernimmt den Anteil von voraussichtlich rd. 2,125 Mio. € (incl. Planungskosten) für 
Planung und Bau des Durchstichs. Der Rat beauftragt die Verwaltung, mit der DB Station&Service 
AG eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung über den beidseitigen barrierefreien Zugang zu 
den Bahnsteigen des Südbahnhofs abzuschließen, welche auch die anteiligen Kosten für die Unter-
haltung des Bauwerkes umfassen wird. Entsprechende Aufwendungen (Aktiver Rechnungsabgren-
zungsposten -ARAP-) bzw. Finanzmittel werden im Hpl.-Entwurf 2018ff budgetneutral berücksichtigt. 
Die Verwaltung wird beauftragt, beim NVR eine Förderung der zusätzlichen Erschließung gemäß 
ÖPNVG NRW zu beantragen. 
Alternative: 
Der Rat lehnt eine städtische Kostenübernahme der Planungs-, Ausbau- und Unterhaltskosten für 
den zusätzlichen Ausgang zur Moselstraße ab. Die DB Station&Service AG wird im Rahmen des 
Bahnhofsumbaus Köln-Süd lediglich einen einseitigen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen ein-
richten.   
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 06.10.2016 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 15.09.2016 
Verkehrsausschuss 31.01.2017 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 06.02.2017 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.02.2017 
Finanzausschuss 13.02.2017 
Rat 14.02.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   rd. 2.125 Mio € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja bis zu       90 % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2022 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.      5.000  € 
c) bilanzielle Abschreibungen   28.333,33 € ARAP ab 
Aktivierung € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:      
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
Die Verwaltung hatte die Vorlage nach den Sitzungen der Bezirksvertretungen und bevor sie, wie 
ursprünglich geplant, dem Verkehrsausschuss in seiner Sitzung am 08.11.2016 zur Beschlussfas-
sung vorgelegt wurde, zurückgezogen.  
Das Zurückziehen der Vorlage ist in Neuerungen hinsichtlich des Projektsachstands begründet, die 
sich unter anderem auch aus den Beschlüssen der Bezirksvertretungen Innenstadt und Lindenthal 
ergeben haben. 
So haben sowohl die Bezirksvertretung Innenstadt am 15.09.2016 (TOP 3.14) als auch die Bezirks-
vertretung Lindenthal am 06.10.2016 (TOP 9.2.1) die ursprüngliche Beschlussvorlage geändert be-
schlossen.  
Neben der Aufforderung an die DB AG, den Zugang zur Zülpicher Straße deutlich zu vergrößern und 
einen zusätzlichen Ausgang zur Moselstraße zur Vermeidung von Angsträumen sowie zur Verbesse-
rung der Evakuierungsmöglichkeiten zeitgleich im Zuge der Gesamtmaßnahme herzustellen, wie es 
der Beschlussvorschlag der Verwaltung unter Verzicht auf eine Kostenbeteiligung seitens der Stadt 
Köln vorgesehen hat, haben die Bezirksvertretungen Änderungen beschlossen, zu denen die Verwal-
tung nach Prüfung und Abstimmung mit dem NVR und der DB AG nun wie folgt Stellung nimmt: 
1. Direkter Zugang von der Zülpicher Straße zu den Bahnsteigen am Bahnhof Köln-Süd 
In einem Schreiben der DB Netz AG vom 13.06.2016, das dem NVR vorliegt, wird zum Zustand 
der Eisenbahnüberführung (EÜ) Zülpicher Straße Folgendes ausgeführt: 
„Die Eisenbahnüberführung „Zülpicher Straße“ aus dem Jahre 1886 ist als Stahlbogenbrücken mit 
oben liegender, aufgeständerter Fahrbahnplatte und aus massiven Widerlagern konstruiert, die

3 
Widerlager bestehen durchgehend aus Ziegelmauerwerk mit Fugenmaterial und unbewehrtem 
Beton. Die Widerlager bestehen aus einem vorderen Sporn und einem hinterem Sporn, welcher 
der Stützlinie des Stahlbogens folgt.  
 
Für die Herstellung der neuen Treppenanlage an der Zülpicher Straße muss ein Teil der Widerla-
ger zurückgebaut werden. Durch den Rückbau der Widerlager reduziert sich die Auflagerfläche 
der Widerlager. Da die über 100 Jahre alten Betonwiderlager durchbohrt und teilweise abgebro-
chen werden müssen, wäre die Standsicherheit der Widerlager und damit des gesamten Brü-
ckenbauwerks nicht mehr gewährleistet. 
 
Bei der Ausarbeitung der Vorplanung (des zusätzlichen Treppenzugangs zum Bahnsteig) hat sich 
ergeben, dass der in der Aufgabenstellung vorgesehene Neubau eines Treppenzugangs aus der 
EÜ Zülpicher Straße auf Bahnsteig 1/2 aus statischer und aus konstruktiver Sicht nicht realisier-
bar ist.“ 
 
Der NVR konstatiert aus diesen Ausführungen der DB Netz AG, dass sich die DB Netz im Rah-
men der Vorplanung sehr wohl aktiv mit dem Bau eines direkten Treppenzugangs von der Zülpi-
cher Straße aus befasst hat, diese Planungsvariante aber aus den o. g. statischen und konstrukti-
ven Gründen verwerfen musste. 
 
2. Weiterer Zugang zu den Bahnsteigen von der Luxemburger Straße 
Wie unter Punkt 1 erwähnt, sind praktisch alle Eisenbahnüberführungen des westlichen Eisen-
bahnrings um die Kölner Innenstadt Ende des 19. Jahrhunderts gebaut worden und nähern sich 
dem Ende ihrer physischen Lebensdauer. Teilweise entsprechen diese Brückenbauwerke nicht 
mehr den verkehrlichen Anforderungen des 21. Jahrhunderts hinsichtlich der Dimensionierung der 
Brückenbauwerke. Dies haben die Stadt Köln und die DB Netz AG auch für die EÜ Luxemburger 
Straße erkannt. Das Brückenbauwerk wird vsl. ab 2023 einschließlich der Widerlager und der 
Überbauten erneuert und in seinen Dimensionen (lichte Weite und lichte Höhe) erweitert. Hierbei 
ist es auch möglich, in die neuen Widerlager an der Westseite der Luxemburger Straße weitere 
Treppenaufgänge und Aufzüge einzubauen. Damit würde eine direkte Umsteigemöglichkeit zwi-
schen den Regionalzügen und der Stadtbahnlinie 18 geschaffen werden, wenn im Bereich des 
Brückenbauwerks noch eine Stadtbahnhaltestelle angelegt werden würde. Die Verwaltung wird 
sich im Rahmen der weiteren Abstimmungen mit der DB AG und dem NVR im Zuge des Neubaus 
der EÜ Luxemburger Str. für einen direkten Zugang von der Luxemburger Str. zu den Bahnstei-
gen einsetzen. 
 
3. Dimensionierung der Aufzüge 
Die geplanten Aufzüge an der Zülpicher Straße werden so dimensioniert, dass Sie auch für den 
Transport von Rollatoren und Fahrrädern geeignet sind. 
 
4. Vergrößerung der Dimensionierung des geplanten Zugangs von der Zülpicher Straße 
Nach Ansicht des NVR als Bewilligungsbehörde hat die DB Station & Service den Zugang in aus-
reichender Breite unter Zugrundelegung des Grundsatzes der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit 
dimensioniert. Die Dimensionen entsprechen den üblichen Maßen für Bahnsteigzugänge. Sie 
werden in dieser Größenordnung von der Bauaufsichtsbehörde der DB AG, dem Eisenbahnbun-
desamt, auch genehmigt. Eine notwendige Umplanung hätte die Folge einer Verschiebung des 
Baus der barrierefreien Erschließung um mehrere Jahre. Zur Betriebsaufnahme des RRX in 2019 
würde damit kein barrierefreier Zugang zu den Bahnsteigen zur Verfügung stehen. Für den Fall, 
dass die Stadt Köln eine größere Breite des Zugangs wünscht, müsste diese als Veranlasserin 
die Kosten tragen. Aus diesen Gründen ist aus Sicht der Verwaltung eine Verbreiterung nicht zu 
empfehlen.   
5. Weiterer barrierefreier Zugang von der Moselstraße zum Haupteingang Otto-Fischer-Straße 
Ob neben den barrierefreien Zugängen an der Zülpicher Straße (Punkt 1) und Luxemburger Stra-
ße (Punkt 2) noch ein weiterer barrierefreier Zugang notwendig ist, ist von DB Station & Service 
und der Stadt Köln nach Fertigstellung zusätzlicher Zugänge von der Luxemburger Straße zu klä-
ren. Dies ist nicht Gegenstand der in dieser Vorlage zur Entscheidung anstehenden Planung.

4 
Neben den erweiterten Beschlüssen der Bezirksvertretungen ergeben sich Neuerungen hinsichtlich 
der Sachlage, wie sie in der Begründung zum ursprünglichen Beschlussvorschlag dargestellt wurden, 
vor allem auch aus den weiteren Verhandlungen mit der DB AG: 
 Die Verwaltung hält die in der Begründung zum ursprünglichen Beschlussvorschlag dargelegte 
Position aufrecht, dass ein Durchstich, der einen barrierefreien Zugang zum Bahnhof auch von 
der Moselstraße ermöglicht, aus den in der Begründung dargelegten Gründen notwendig ist. Eine 
Verpflichtung zur Kostenübernahme lehnt die DB AG jedoch weiterhin ab. 
 Allerdings konnte mit dem NVR in weiteren Gesprächen vereinbart werden, dass eine Förderung 
der Kosten nach ÖPNVG NRW mit grds. 90 % der zuwendungsfähigen Bauausgaben geprüft 
wird. Sowohl die verkehrliche Bedeutung des Vorhabens als auch die Anhebung der zur Verfü-
gung stehenden Fördertöpfe auf Seiten des NVR lassen eine realistische Fördermöglichkeit er-
kennen. Nach Auskunft der DB AG ist zum jetzigen Zeitpunkt keine Projekterweiterung mehr mög-
lich, ohne dass sowohl Baubeginn als auch Fertigstellung des Bauvorhabens zeitlich negativ be-
einflusst würden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, den Durchstich zur Moselstraße als nachlau-
fenden, zeitlich entkoppelten 2. Bauabschnitt zu realisieren. Ein Bau könnte nach grober Schät-
zung 2021 realisiert werden; diese Tendenz muss allerdings noch mit den umliegenden Arbeiten 
harmonisiert werden. 
 Die ursprünglich genannten Kosten für den Tunneldurchstich beliefen sich unter Berücksichtigung 
aller Synergien durch den zusammenhängenden Bau im Zuge der Hauptmaßnahme auf 1,535 
Mio. Euro. Diese Kosten erhöhen sich einer Grobkostenschätzung zufolge durch den separaten 
Bauabschnitt auf 1,925 Mio Euro (nicht nominalisiert), da Mehrkosten durch separate Planungs-
leistungen, Sicherungsleistungen, Baustelleneinrichtung, Ausbildung der konstruktiven Anbindung 
an den ersten Bauabschnitt u.ä. anfallen. Unter Berücksichtigung der Nominalisierung ist somit 
bei einem angenommenen Bau im Jahr 2021 insgesamt mit Kosten iHv 2,125 Mio. € zu rechnen. 
Die Unterhaltungskosten für Beleuchtung und Reinigung betragen nach derzeitiger Schätzung rd. 
5000,- € jährlich. 
 Die geplanten baulichen Umsetzungen werden am Eigentum und auf Grund und Boden der DB 
AG vorgenommen. Somit geht auch der zukünftige Durchstich in das Anlagevermögen der DB AG 
über. Die Stadt Köln wird im Rahmen der weiteren Verhandlungen mit der DB AG darauf hinwir-
ken, dass der Durchstich in städtischen Besitz übergeht. Sollte dies nicht möglich sein, wird die 
Stadt Köln mit der DB AG (neben den Vereinbarungen über die Planung, den Bau und die Unter-
haltung) auch eine Vereinbarung über eine sogenannte „Gegenleistungsverpflichtung“ abschlie-
ßen. Die Gegenleistung der DB AG für die Finanzierung der Maßnahme durch die Stadt Köln wird 
dann unter anderem die öffentliche Widmung des Durchstiches beinhalten. 
 
Da die Verwaltung nach wie vor der Auffassung ist, dass die lediglich einseitige barrierefreie Er-
schließung über das Universitätsgelände nicht in ausreichendem Maße die Anforderungen erfüllt, 
welche die Stadt an eine nutzerfreundliche Erschließung stellt und gleichzeitig nunmehr eine Förder-
würdigkeit gemäß ÖPNVG NRW durch den Zuwendungsgeber gesehen wird, schlägt die Verwaltung 
dem Verkehrsausschuss vor, dem geänderten Beschlussvorschlag zu folgen 
Finanzierung:  
 
Die Aufwendungen (ARAP) bzw. Finanzmittel in Höhe von 2,125 Mio. € werden entsprechend 
budgetneutral im Haushaltsplanentwurf 2018 ff berücksichtigt.

Anlage 6 - Auszug Bezirksvertretung Lindenthal 06.02.2017

3969 Zeichen

Anlage 6 
 
 
Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 
Herr Wagener 
Telefon:  (0221) 221-93313  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  steffen.wagener1@stadt-koeln.de 
Datum: 06.02.2017 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 21. Sitzung der Bezirksvertretung 
Lindenthal vom 06.02.2017 
öffentlich 
9.2.3 Programm RRX-Außenäste  
Umbau Bahnhof Süd 
2743/2016 
Beschluss: 
Der Rat begrüßt, dass die DB Station&Service AG im Rahmen des Bahnhofsumbaus 
Köln-Süd einen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen einrichten will. Er beauf-
tragt die Verwaltung, mit der DB AG eine in einem 2. Bauabschnitt nachgelagerte 
zusätzliche Erschließung durch einen Durchstich des Fußgängertunnels bis zur Mo-
selstraße herzustellen. 
Die Stadt Köln übernimmt den Anteil von voraussichtlich rd. 2,125 Mio. € (incl. Pla-
nungskosten) für Planung und Bau des Durchstichs. Der Rat beauftragt die Verwal-
tung, mit der DB Station&Service AG eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung 
über den beidseitigen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen des Südbahnhofs 
abzuschließen, welche auch die anteiligen Kosten für die Unterhaltung des Bauwer-
kes umfassen wird. Entsprechende Aufwendungen (Aktiver Rechnungsabgren-
zungsposten -ARAP-) bzw. Finanzmittel werden im Hpl.-Entwurf 2018ff budgetneut-
ral berücksichtigt. Die Verwaltung wird beauftragt, beim NVR eine Förderung der zu-
sätzlichen Erschließung gemäß ÖPNVG NRW zu beantragen. 
Ergänzender Beschluss der Bezirksvertretung Lindenthal: 
Die Bezirksvertretung Lindenthal beschließt die Einrichtung eines ständigen Arbeits-
kreises zur Verbesserung der Fahrgastfreundlichkeit und der barrierefreien Gestal-
tung des Bahnhofs Süd. Dieser Arbeitskreis wird die drei wichtigen anstehenden 
Aufgaben betreuen:

1. Die zeitnahen Realisierung des 2. Bauabschnitts mit der Verbindung zur Mosel-
straße/Zülpicher Str.  
2. Den barrierefreien Umbau des zweiten bereits vorhandenen Tunnels mit einem 
Durchstich zur Moselstraße / Luxemburger Str.  
3. Verbesserung der KVB-Haltestelle Dasselstr. der Linie 9 und die neue KVB Halte-
stelle der Linie 18. 
Als Mitglieder dieses Arbeitskreises sind DB AG Station&Service, NVR, KVB, Stadt-
verwaltung, Mitglieder aus BV1 und BV3, Fahrgastverbände wie VCD und Pro Bahn, 
Zentrum Selbstbestimmtes Leben, Universität zu Köln und Asta der Universität ein-
zuladen.    
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig mit Ergänzung beschlossen 
Nicht anwesend: Herr Dr. Rother

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 
Herr Wagener 
Telefon:  (0221) 221-93313  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  steffen.wagener1@stadt-koeln.de 
Datum: 06.02.2017 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 21. Sitzung der Bezirksvertretung 
Lindenthal vom 06.02.2017 
öffentlich 
 Ergänzungsantrag zu Programm RRX-Außenäste Umbau Bahnhof Süd  
Gemeinsamer Antrag der CDU-Fraktion, Fraktion Bündnis 90/Die Grü-
nen, SPD-Fraktion,  
Lothar Müller / Die Linke, Wolfram Rother / FDP, Rolf Kremers / FWK 
AN/0235/2017 
 
Die Bezirksvertretung Lindenthal beschließt ergänzend: 
 
Die Bezirksvertretung Lindenthal beschließt die Einrichtung eines ständigen Arbeits-
kreis zur Verbesserung der Fahrgastfreundlichkeit und der barrierefreie Gestaltung 
des Bahnhofs Süd. Dieser Arbeitskreis wird die drei wichtigen anstehenden Aufga-
ben betreuen: 
 
1. Die zeitnahen Realisierung des 2. Bauabschnitts mit der Verbindung zur Mosel-
straße/Zülpicher Str.  
2. Den barrierefreien Umbau des zweiten bereits vorhandenen Tunnels mit einem 
Durchstich zur Moselstraße / Luxemburger Str.  
3. Verbesserung der KVB-Haltestelle Dasselstr. der Linie 9 und die neue KVB Halte-
stelle der Linie 18. 
 
Als Mitglieder dieses Arbeitskreises sind DB AG Station&Service, NVR, KVB, Stadt-
verwaltung, Mitglieder aus BV1 und BV3, Fahrgastverbände wie VCD und Pro Bahn, 
Zentrum Selbstbestimmtes Leben, Universität zu Köln und Asta der Universität ein-
zuladen.    
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig beschlossen 
 
Nicht anwesend: Herr Dr. Rother

Anlage 2: Planausschnitt Fußgängerunterführung

391 Zeichen

/I| LEI Gesamtlänge der Bahn
I 4j [Be Neue LSWim Bereich PU . n.

| ® 7 SRTEeenE LSW = Be

B2 Vorhandene Stüztwand

3 Personenunterführung run] j e J Wetterei
Eingangüber 1 Fee Moe:

Zülpicher Straße
I zuBstg. 2

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Re ns

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all! am ui!
NN —. [N iz

| offener Zugang zu Bstg.! \/ f Treppeneinhausung
/ /b über Züplicher Straße> „, I) / (Flachdach)
fi ıl E7 2/1675 ka, /Flügelwände/ nn _

Anlage 1: Lageplan_Bf_Köln_Süd_Variante_1c

3354 Zeichen

Sf Koln-Sud Varlanfe Ic

M 1:250 LEGENDE

Bestand
nachkonstruierf aus |vl,
Keine Vermessungsdaten)

Optional
eubau

Rückbau

DB-Grenze

Gesamtlange der Bahnsfeigdacher (Bsta. Z) | = 135,0 m die mo

Oberleitungsmast mit Mastnummer

Neue LSW Im Bereich PU

Beleuchtungsmast

| 33.00 | | 12.00 | | soo Überdachung

Treppe

Auffindestreifen (Aufs) / Leitstreifen (Ls)
5 A J RB S r N | & 7 | | 5 / / | Abzweigsfeld (Af} / Abschlussstreifen (Abs)
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Durchgehende LSW

Aufzugsschacht

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Strecke 2640 S

Personenunferfuhrung

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Rückbau) Sfreck

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Abschlussgeländer

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Projekt Anlage 8.2.1

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_ Planungsphase Vorplanung Strecke Bingen - Köln Maßstab
' Planbezeichnung/ . Bearbeitung CAD
Planinhalt Lageplan Planung, Variante 1c Strecken-Nr. 2630 Name(Druckschrit)
| | | Planart Technischer Lageplan Stations-km km 3,1+68 - | M.Schümann
U Plannummer A103002PLPO0O 03_ Bahnhofs-Nr. 03321
Planersteller Anschrift: Bauvorlageberechtigter (BVB) gemäß VV BAU / VV BAU-STE
DB Engineering & Consulting GmbH Freigabe der Ausführungsunterlagen gemäß Freigabeschreiben
L.TP-W-P KÖL(K)
Picassoplatz 1c, 50679 Köln yom Freigabe Nr.
Jan Reinicke
Name (Druckschrift) Unterschrift Name (Druckschrift) Unterschrift
Projektverantwortlicher als Vertreter der DE) NETZE Planersteller
Eisenbahnen des Bundes (EdB) Plan gleichgestellt mit Freigabe-Nr.
des Bauvorlageberechtigten vom
. . Christan Jüngling
H I n W e IS Name (Druckschrift) Unterschrift Name (Druckschrift) Unterschrift
Die Übereinstimmung mit der Bauausführung wird bestätigt
Der darges tellte Bestand wurde anhand von ‚Auftragnehmer Bauüberwacher Bahn (BÜB) gemäß VV BAUNVV BAU-STE
Bestandsdaten nachkonstrulerf. Eine
Vermessung liegt nicht vor.

Name (Druckschrift) Unterschrift Name (Druckschrift) Unterschrift
21.04.2016 19:52 marcschuemann@19.1s \\bku.db.de\db\DB_001\GLW_26\12_Projekte_TB\Aussenaeste_RRX\RRX6\02_VP\IB\Köln-Süd\Ausarbeitung\CAD\201604_RRX| Außenäste_|B_Bf_Köln_Süd.dwg / Draufsicht mit Leitsystem_V Ib

Anlage 8 - Auszug Verkehrsausschuss 14.02.2017

1543 Zeichen

Anlage 8 
 
 
Geschäftsführung  
Verkehrsausschuss 
Frau Krause 
Telefon:  (0221) 221-25909  
Fax       :  (0221) 221-24447 
E-Mail:  angela.krause@stadt-koeln.de 
Datum: 13.02.2017 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 24. Sitzung/4. Sondersitzung 
des Verkehrsausschusses vom 14.02.2017 
öffentlich 
1.1 Programm RRX-Außenäste  
Umbau Bahnhof Süd 
2743/2016 
 
Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss empfiehlt dem Rat wie folgt zu beschließen: 
 
Der Rat begrüßt, dass die DB Station&Service AG im Rahmen des Bahnhofsumbaus 
Köln-Süd einen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen einrichten will. Er beauf-
tragt die Verwaltung, mit der DB AG eine in einem 2. Bauabschnitt nachgelagerte 
zusätzliche Erschließung durch einen Durchstich des Fußgängertunnels bis zur Mo-
selstraße herzustellen. 
Die Stadt Köln übernimmt den Anteil von voraussichtlich rd. 2,125 Mio. € (incl. Pla-
nungskosten) für Planung und Bau des Durchstichs. Der Rat beauftragt die Verwal-
tung, mit der DB Station&Service AG eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung 
über den beidseitigen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen des Südbahnhofs 
abzuschließen, welche auch die anteiligen Kosten für die Unterhaltung des Bauwer-
kes umfassen wird. Entsprechende Aufwendungen (Aktiver Rechnungsabgren-
zungsposten -ARAP-) bzw. Finanzmittel werden im Hpl.-Entwurf 2018ff budgetneut-
ral berücksichtigt. Die Verwaltung wird beauftragt, beim NVR eine Förderung der zu-
sätzlichen Erschließung gemäß ÖPNVG NRW zu beantragen. 
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt

Anlage 7 - Auszug Bezirksvertretung Innenstadt 09.02.2017

2552 Zeichen

Anlage 7 
 
 
Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Herr Droske 
Telefon:  (0221) 221-91709  
Fax       :  (0221) 221-26592 
E-Mail:  ralf.droske@stadt-koeln.de 
Datum: 10.02.2017 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung 
Innenstadt vom 09.02.2017 
öffentlich 
3.17 Programm RRX-Außenäste  
Umbau Bahnhof Süd 
2743/2016 
 
 
Beschluss, geändert: 
Die Bezirksvertretung 1 empfiehlt folgenden Beschluss: 
 
Der Rat begrüßt, dass die DB Station&Service AG im R ahmen des Bahnhofsumbaus 
Köln-Süd einen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen einrichten will. Er beau f-
tragt die Verwa ltung, mit der DB AG eine in einem 2. Bauabschnitt nachgelagerte 
zusätzliche Erschließung durch einen Durchstich des Fußgängertunnels b is zur M o-
selstraße herzustellen. 
Die Stadt Köln übernimmt den Anteil von voraussichtlich rd. 2,125 Mio. € (incl. Pl a-
nungskosten) für Planung und Bau des Durchstichs. Der Rat beauftragt die Verwa l-
tung, mit der DB Station&Service AG eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung 
über den beidse itigen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen des Südbahnhofs 
abzuschließen, welche auch die anteiligen Kosten für die Unterhaltung des Bauwe r-
kes umfassen wird. Entsprechende Aufwendungen (Aktiver Rechnungsabgre n-
zungsposten -ARAP-) bzw. Finanzmittel werd en im Hpl. -Entwurf 2018ff budgetneu t-
ral berücksichtigt. Die Verwaltung wird beauftragt, beim NVR eine Förderung der z u-
sätzlichen Erschließung gemäß ÖPNVG NRW zu beantragen. 
 
Ergänzender Beschluss der Bezirksvertretung: 
 
Die Bezirksvertretung beschließt die  Einrichtung eines ständigen Arbeitskreises zur 
Verbesserung der Fahrgastfreundlichkeit und der barrierefreien Gestaltung des 
Bahnhofs Süd. Dieser Arbeitskreis wird die drei wichtigen anstehenden Aufgaben 
betreuen:

1. Die zeitnahen Realisierung des 2. Bau abschnitts mit der Verbindung zur Mose l-
straße/Zülpicher Str.  
2. Den barrierefreien Umbau des zweiten bereits vorhandenen Tunnels mit einem 
Durchstich zur Moselstraße / Luxemburger Str.  
3. Verbesserung der KVB-Haltestelle Dasselstr. der Linie 9 und die neue KVB Halt e-
stelle der Linie 18. 
 
Als Mitglieder dieses Arbeitskreises sind DB AG Station&Service, NVR, KVB, Stad t-
verwaltung (inkl. Behindertenvertretung), Mitglieder aus BV1 und BV3, die  verkehrs-
politischen Sprecher der Ratsfraktionen, die Fahrgastverbände wie VCD und Pro 
Bahn, Zentrum Selbstbestimmtes Leben, Universität zu Köln und Asta der Universität 
einzuladen.    
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.

Anlage 4: Auszug Bezirksvertretung Lindenthal 06.10.2016

2023 Zeichen

Anlage 4 
Auszug aus dem Beschlussprotokoll über die Sitzung der 
Bezirksvertretung Lindenthal am 06.10.2016 
 
3.14 Programm RRX-Außenäste  
Umbau Bahnhof Süd 
2743/2016 
Beschluss, geändert: 
 
Die Bezirksvertretung Lindenthal fasst in Verbindung mit dem Ergänzungsantrag 
folgenden Beschluss: 
 
Der Verkehrsausschuss begrüßt, dass die DB Station&Service AG im Rahmen des 
Bahnhofsumbaus Köln-Süd einen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen 
einrichten will, lehnt jedoch den vorliegenden Entwurf unter den Gesichtspunkten der 
kundenfreundlichen Erschließung, der Sicherheit und der Kriminalprävention ab.  
 
Er fordert die DB Station&Service AG auf, den Zugang zur Zülpicher Straße deutlich 
zu vergrößern und einen zusätzlichen Ausgang zur Moselstraße zur Vermeidung von 
Angsträumen sowie zur Verbesserung der Evakuierungsmöglichkeiten zeitgleich im 
Zuge der Gesamtmaßnahme herzustellen. Eine städtische Kostenübernahme der 
Planungs-, Ausbau- und Unterhaltskosten für den zusätzlichen Ausgang zur 
Moselstraße wird abgelehnt. 
 
Ergänzend beschließt die Bezirksvertretung Lindenthal: 
 
1. Die Aufzüge sind ausreichend große dimensioniert für Fahrräder und 
Rollatoren.  
 
2. Einen direkten Treppenaufgang von der Zülpicher Straße zum Bahnsteig 
1 und 2. 
 
3. Einen weiterer barrierefreien Zugang von Moselstraße / Luxemburger Str  
zum Haupteingang Otto-Fischer-Str:   
 
Die Verwaltung wird aufgefordert, neben den von der DB vorgesehenen 
Maßnahmen an der Bahnhofsseite zur Zülpicher Straße auch 
Verbesserungen auf der Bahnhofsseite Richtung Luxemburger Straße 
vorzunehmen. Mit der gleichen Argumentation wie an der Zülpicher 
Straße und zusätzlich zur Verbesserung der Umsteigesituationen zur 
Linie 18 und zum Barbarossaplatz soll auch an der Seite Luxemburger 
Straße ein Durchstich des vorhandenen Personentunnels zur 
Moselstraße vorgenommen werden. Dieser neue Personentunnel wird 
barrierefrei ausgeführt und erhält Aufzüge zu den Bahnsteigen.  
       
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt

Anlage 5 - Auszug aus Verkehrsausschuss 31.01.2017

5095 Zeichen

Anlage 5 
 
 
Geschäftsführung  
Verkehrsausschuss 
Frau Krause 
Telefon:  (0221) 221-25909  
Fax       :  (0221) 221-24447 
E-Mail:  angela.krause@stadt-koeln.de 
Datum: 01.02.2017 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 23. Sitzung des 
Verkehrsausschusses vom 31.01.2017 
öffentlich 
5.6 Programm RRX-Außenäste  
Umbau Bahnhof Süd 
2743/2016 
Ausschussvorsitzender Wolter weist darauf hin, dass die Vorlage den hiesigen Aus-
schuss erst am frühen Nachmittag erreicht habe. Wie bereits vor Eintritt in die Ta-
gesordnung angesprochen, schlage er vor, die Vorlage in die Bezirksvertretungen zu 
geben und bei abweichenden Voten dieser eine Sondersitzung am 14.02.2017, 
14 Uhr, durchzuführen.  
 
RM dos Santos Herrmann signalisiert seitens der SPD-Fraktion Zustimmung zur 
Verwaltungsvorlage. Der nun geplante Umbau des Bahnhofs sei lange überfällig. Die 
DB hatte zwar anfangs andere Vorstellungen vom Umbau, insofern sei sie nun froh 
über die vorgestellte Lösung. Dennoch möchte sie die kritische Frage aufwerfen, ob 
dies wirklich eine kommunale Aufgabe sei; für eine gute Kooperation zwischen der 
DB und den Kommunen sei noch viel Luft nach oben. 
 
SE Blömer-Frerker sagt zu, die Neufassung dieser Vorlage in der Bezirksvertretung 
Lindenthal intensiv zu beraten. Ob diese jedoch ohne Änderungen zustimmen werde, 
bleibe abzuwarten. 
 
Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen begrüßt auch RM Hammer die Verwaltungs-
vorlage. Er äußert seine Hoffnung, dass die nun vorgestellte Lösung auch die ge-
plante Verlegung der Haltestelle der Linie 9 Richtung Uni-Mensa beschleunigen wer-
de.  
 
RM Weisenstein bittet um kurze Erläuterung, ob die Vorlage nun mit den Änderungs-
beschlüssen der Bezirksvertretungen deckungsgleich sei. Im Übrigen sei sicherlich 
auch das Votum des Finanzausschusses von wesentlicher Bedeutung für die Ent-
scheidungsfindung.

Seitens der FDP-Fraktion äußert RM Houben seinen ausdrücklichen Dank für die 
Beschlussvorlage.  
 
Vorsitzender Wolter merkt an, dass der Einwand von RM dos Santos Herrmann si-
cherlich berechtigt sei; er weist jedoch darauf hin, dass die nun vorgeschlagene gute 
Lösung die finanzielle Beteiligung der Stadt Köln rechtfertige. Auch andere Kommu-
nen hätten sich an der DB bereits die Zähne ausgebissen. Er sei nunmehr froh, dass 
hier nach fast 20 Jahren Diskussion Bewegung in das Projekt komme und halte den 
Beschlussvorschlag für alternativlos. 
 
Aus Sicht der mobilitätseingeschränkten Personen macht SE Fahlenbock deutlich, 
dass der Durchstich extrem wichtig sei. Genauso wichtig sei jedoch, dass auch der 
Einstieg in den RRX barrierefrei möglich sei.  
 
Frau Mauksch, Vertreterin des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik, erläutert 
kurz die wesentlichen Inhalte der vorliegenden Beschlussvorlage. Nicht die Planung 
oder die Gegebenheiten vor Ort hätten sich geändert, sondern die Absicht der Ver-
waltung, sich an der Finanzierung zu beteiligen. Eine andere Möglichkeit, einen 2. 
barrierefreien Zugang zu bekommen, sehe die Verwaltung nicht. Die Aussichten, die 
Fördermittel vom NVR zu erhalten, schätze sie als gut ein.  
 
Die Frage von SE Fahlenbock aufgreifend informiert RM Hammer ergänzend, dass lt. 
Internetrecherchen ein barrierefreier Einstieg möglich sei.  
 
RM Michel teilt für die CDU-Fraktion mit, dass diese der Vorlage zustimmen werde. 
Die Kritik von RM dos Santos Herrmann an der DB sei sicherlich nicht von der Hand 
zu weisen; dennoch sei auch seine Fraktion froh, dass sich hier nun die Chance auf 
Berücksichtigung der Kölner Belange biete.  
 
SE Graf bedankt sich zunächst für die ausführliche Stellungnahme der Verwaltung zu 
den BV-Beschlüssen. Er bittet jedoch zuvor um einen Sachstandsbericht zur Brü-
ckensanierung Zülpicher Straße.  
 
Herr Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, teilt mit, dass 
von Bahnseite absehbar sei, dass der barrierefreie Zugang noch vor der Brückensa-
nierung/Brückenneubau Zülpicher Straße erfolgen werde. Wann das Projekt Brücke 
angegangen werde, könne er derzeit nicht sagen. 
 
Abschließend berichtet BG Blome aus ihrem reichen Erfahrungsschatz in Verhand-
lungen mit der DB, insbesondere im Zusammenhang mit dem RRX. Die Bahn setze 
hier nun einen barrierefreien Zugang um, damit sehe sie ihre Aufgabe nach Recht 
und Gesetz als erfüllt an. Alle weitergehenden Wünsche und Forderungen der Kom-
munen stellen ein einseitiges Verlangen dar und müssen selbst finanziert werden. 
Dieser Begriff sei auch im Eisenbahnkreuzungsgesetz schriftlich niedergelegt. 
 
Da keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, schlägt Vorsitzender Wolter vor, die 
Vorlage ohne Votum – aber mit durchweg positiven Diskussionsbeiträgen – in die 
nachfolgenden Gremien zu geben. Ggf. werde dann am Tag der Ratssitzung eine 
Sondersitzung erfolgen. 
 
 Der Verkehrsausschuss verweist die Vorlage ohne Votum in die nachfolgenden 
Gremien und verzichtet auf Wiedervorlage, sofern die Bezirksvertretungen Innen-

stadt und Lindenthal uneingeschränkt zustimmen. Andernfalls findet eine Sonder-
sitzung des hiesigen Ausschusses am 14.02.2017, 14 Uhr statt.

Beratungsverlauf (6)

31.01.2017 Verkehrsausschuss
TOP 5.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
06.02.2017 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 9.2.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
09.02.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.17 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
13.02.2017 Finanzausschuss
TOP 12.20 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
14.02.2017 Verkehrsausschuss
TOP 1.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
14.02.2017 Rat
TOP 10.18 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2743/2016
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
31.01.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27