A-N/0030/2009
Keine III. Nordtangente - Vorrgang für BürgerInnen- und Umweltschutz
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
A-N-0030-2009.Nordtangente
2312 Zeichen
DIE LINKE in der BV Münster Nord
22. November 2009
Antrag
Keine III. Nordtangente - Vorrang für BürgerInnen- und Umweltschutz
Die Bezirksvertretung möge beschließen:
1. Es wird unverzüglich ein Planänderungsverfahren für die sog. III. Nordtangente eingeleitet.
2. Die Planung wird beendet die Trasse aus dem Flächennutzungsplan (FNP)
gestrichen.
3. Es wird geprüft, wie im Planungsbereich die wertvollen und geschützten Landschaftsbestandteile als
ökologischer Schutzraum ausgeweitet, ggf. höher gestuft, und noch besser in das Biotopverbundnetz
eingebunden werden können.
4. Statt den Autoverkehr im Plangebiet mit neuen Straßen weiter zu erhöhen, soll die
Verkehrsbelastung reduziert werden. Dazu sind entsprechende BürgerInnen-Beteiligungsmöglichkeiten, z.
B. durch BürgerInnenversammlungen, zu gewährleisten, um hierdurch die Möglichkeit zu schaffen, gezielt
Vorschläge einzubringen.
Begründung
Heute fließen über Königsberger Straße und Edelbach etwa 13.000 Fahrzeuge täglich. Ohne den Bau
der Nordtangente geht das erstellte Gutachten für das Jahr 2015 von 16.500 PKW und LKW aus. Wird die
III. Nordtangente gebaut, sollen dagegen jeden Tag 21.400 bis 24.600 Fahrzeuge durch Coerde rollen -
das sind mindestens 60 Prozent mehr als heute und 30 bis 50 Prozent mehr als ohne die Nordtangente.
Unter den Folgen werden auch diejenigen leiden, die sich heute noch, etwa als AnwohnerInnen der
Königsberger Straße, eine Entlastung erhoffen. Denn die Nordtangente müsste zwischen hohem
Heckenweg und Kanalstraße als Hochstraße gebaut werden. Damit wäre eine weite Ausbreitung von
Lärm und Abgasen unvermeidlich. Gleichzeitig verliert Coerde ein wichtiges Naherholungsgebiet. Nicht
nur Natur und Landschaft werden sehr stark beeinträchtigt bzw. zerstört, sondern auch das Wohnumfeld
mit seiner intakten und notwendigen Erholungsfunktion wird für die Menschen verloren gehen. Auf der
Grundlage der vorliegenden Umweltverträglichkeitsstudie ist daher die weitere Planung einzustellen und
der FNP entsprechend zu ändern. Ziel muss es zukünftig vielmehr sein, bereits vorhandene ökologische
Schutzräume auszuweiten und die Verkehrsbelastung weiter zu reduzieren.
Stephan Siewering
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgezogen
Zur SitzungOrte (5)
- Königsberger Straße
- Hochstraße
- Heckenweg
- Kanalstraße
- Edelbach
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- A-N/0030/2009
- Typ
- Antrag an die BV Nord
- Datum
- 30.11.2009
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37