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Erreicht die Stadt Köln Ihre Klimaschutzziele ?

Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HA) 3233/2017 vom 09.11.2017

Stand: Am 14.11.2017 im Rat beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • Plakat Klimakonferenz

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    0 Kl DEHOGA Energieägentur NRW Handwerkskammer ii ü ne KölnAgend Kölner Stadt-Anzeiger „ NETZWERK .ı. an. BONN verbraucherzentrale BE Rhein — ® nergie
  • Rahmenkonzept SmartCity Cologne

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    Entwurf, 26.07.2017 + Handlungsfelder Ziele Leitbild RAHMENKONZEPT SMARTC ITY COLOGNE Was ist SmartCity Cologne und welche Ziele werden verfolgt? SmartCity Cologne ist eine in 2011 gestartete Initiative der Stadt Köln und der RheinEnergie für ein lebenswertes, klimafreundliches, nachhaltiges und innovatives Köln. SmartCity Cologne ist eine Querschnittsaufgabe, berührt viele Lebensbereiche der Stadt Köln und verfolgt daher einen ganzheitlichen, integrierten Ansatz. Die Initiative bündelt und vernetzt Konzepte, Strategien, Planungen, Aktivitäten und Akteure stadtweit. Sie entwickelt, erprobt und evaluiert neue Ideen und zukunftsweisende Technologien, die Köln lebenswerter machen. SmartCity Cologne ist zugleich eine Koordinierungs- und Kommunikations- plattform für unterschiedliche Projekte zum Klimaschutz, zur Energie - und Verkehrswende sowie für mehr Energieeffizienz. Dabei werden die Mög- lichkeiten der Digitalisierung genutzt sowie technische und soziale Inno- vationen vorangetrieben. Dadurch sollen auch neue Geschäftsmodelle entwickelt werden. Die Initiative macht die Aktivitäten und Projekte sich t- bar und erlebbar. SmartCity Cologne setzt a uf Kooperation. Jeder kann sich einbringen : Bür- gerinnen und Bürger, Vereine und Netzwerke, Unternehmen, Wissenschaft, Politik, Institutionen, Verbände und Initiativen. Sie sind als Ideengeber, Investor, Umse t- zungs-, Forschungs-, Medien-, Netzwerkpartner, Berater oder einfach als interessierte und informierte Person gefragt. SmartCity Cologne verfolgt das Leitbild eines nachhaltigen, zukunftsfähigen Köln s. SmartCity Cologne ist ein strategisches Querschnittsziel der Stadt Köln und der RheinEnergie, Teil der kom munalen Nachhaltigkeitsaktivitäten und wichtig er Baustein einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung. SmartCity Cologne leistet einen wichtigen Beitrag für eine wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige Umsetzung der Energiewende. SmartCity Colo gne ist zudem ein bedeutendes Handlungsfeld für die Unternehmen im Stadtwerkekonzern im Rahmen des Einflusses der Digitalisierung auf Aufgaben der Daseinsvorsorge. Daten bieten ein großes Potential für den Aufbau von neuen wirtschaftlichen Geschäftsfeldern . Die Initiative trägt somit insgesamt zur Sicherung der Lebensgrundlagen für heutige und kommende Generationen bei. Fünf Ziele untersetzen das Leitbild : Lebenswert! SmartCity Cologne steigert die Lebens- und Aufenthaltsqualität in Köln als attraktiven Woh n-, Freizeit- und Arbeitsort für alle Menschen. Innovativ! SmartCity Cologne verlässt ausgetretene Pfade und geht neue Wege, entwickelt frische Ideen, treibt Veränderungen voran und unterstützt Forschung und Entwicklung. Wettbewerbsfähig! SmartCity Cologne fördert Innovationen und zukunftsweisende Technologien, die nachhaltig sind und Wirtschaft und Wissenschaft in Entwurf, 26.07.2017 ökonomisch • Wirtschaftsförderung • Kooperationsförderung • Innovationsförderung • zukunftsfähige Wirtschaftsstruktur • Marketing / Image • Unternehmensansiedlung • Arbeitsplatzschaffung • Existenzgründung ökologisch • klimafreundliche Stadtentwicklung und Mobilität • Luftreinhaltung • Energieverbrauch senken • Energieeffizienzsteigerung • Rohstoffe sparen • Erneuerbare Energien • Temperaturmilderung (Hitzeinsel) • Überflutungsverringerung (Starkregen) sozial • Teilhabe • Integration • Zusammenhalt • Gesundheit • Lebensqualität • Aufenthaltsqualität • Familienfreundlichkeit • Sicherheit Köln stärken. Resilient! SmartCity Cologne fördert Klimaschutz und Klimaanpassung fü r ein klimaresilientes Köln, welches widerstandsfähiger gegenüber Extremwetter und Klimaänderungen ist. Umweltgerecht! SmartCity Cologne setzt sich für eine gesundheitsfördernde Umwelt aller Menschen ein, die auch kommenden Generationen in Köln zu Gute kommt SmartCity Cologne ist in acht Handlungsfeldern aktiv, die folgende Handlungsziele haben:  Gebäude & Wohnen: SmartCity Cologne fördert energieeffiziente, klimaaktive Stadtquartiere mit hohen ökologischen Qualitäten in nachhaltigen Gebäuden.  Energie: SmartCity Cologne fördert bezahlbaren, klimaneutralen Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien und verbraucht nicht mehr Energie , als vor Ort erzeugt und gespeichert wird.  Mobilität: SmartCity Cologne setzt auf alternative Antriebe, verfolgt multimodale Mobilitätsangebote, fördert den Umweltverbund und Sharing -Lösungen, verbessert den Verkehrsfluss, reduziert Parksuchverkehre und schafft verkehrsberuhigte Bereiche.  Wirtschaft: SmartCity Cologne schafft ein kreatives Milieu für patentierte Innovationen, generiert neue Wertschöpfung, profiliert Köln als Standort für SmartCity -Lösungen und unterstützt Startups und Nachhaltigkeitsaktivitäten in Unternehmen.  Klima & Umwelt: SmartCity Cologne unterstützt das Erreichen der städtischen Klimaschutzziele, fördert Klimaanpassung und senkt Umweltbelastungen auf ein Minimum für ein intaktes natürliches Ökosystem.  Gesundheit & Sicherheit: SmartCity Cologne fördert die Verkehrssicherheit, steigert die Luftqualität, senkt Risiken für Gesundheit, Leben und Infrastrukturen bei Hitze, Starkregen und Überschwemmungen und fördert das allgemeine Wohlbefinden.  IKT & Daten: SmartCity Cologne informiert Bürgerinnen und Bürger crossmedial, transparent und aktuell, unterstützt die Schaffung von infrastrukturellen Voraussetzungen für eine digitale Teilhabe, setzt auf digitale Services und sichert den Datenschutz.  Politik & Verwaltung: SmartCity Cologne sichert die politische Unterstützung, um Investitionen für neue Leuchtturmprojekte zu tätigen, die Vorbildfunktion der Stadt Köln und RheinEnergie zu stärken sowie SmartCity -Aktivitäten unter Kölnerinnen und Kölner bekannt und für ihren Lebensalltag relevant zu machen. Den Handlungsfeldern werden messbare Indikatoren zugeordnet (siehe Seite 5). Welche Wirkungen entfaltet SmartCity Cologne? SmartCity Cologne entfaltet in allen Nachhaltigkeitsdimensionen positive Effekte. Die Initiati- Entwurf, 26.07.2017 ve trägt zu einem klimaresilienten Köln bei, hält zu einem schonenden Umgang mit Ressou r- cen an, schärft das Umweltbewusstsein und fördert Wohlbefinden und Gesundheit der Kö l- nerinnen und Kölner. Innovationen und zukunftsweisende Technologien heben Potentiale für neue Wertschöpfung und machen die Kölner Wirtschaft wettbewerbsfähiger. Was und wie bewegt SmartCity Cologne? SmartCity Cologne trägt zum Gemeinwohl bei, leistet Beiträge zur Daseinsvorsorge und u n- terstützt den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für heutige und kommende Generat i- onen. Die Initiative entwickelt Visionen und gestalte t Veränderungsprozesse. Sie schafft Rahmenbedingungen, setzt Impulse und Orientierungsmarken für eine flexible und offene Vernetzung von Akteuren und Aktivitäten. Sie realisiert Demonstrationsprojekte und Pilotvor- haben, teste t Innovationen und zukunftsweisende Technologien. SmartCity schafft Erfah- rungswerte – für übertragbare, skalierbare Anwendungen und Lösungen – vom Straßenzug über das Veedel bis zur Gesamtstadt. SmartCity bedeutet integriert denken und handeln. Die Möglichkeiten der Digitalisierung werden genutzt. Alle werden mitgenommen , nicht nur die „digital natives“. SmartCity Cologne berücksichtigt soziale Aspekte und Prozesse. Technol o- gie ist Mittel zum Zweck, die passende Anwendungsfälle und Umsetzungsmodelle finden muss. SmartCity setzt auf offene Schnittstellen, auf Technologien und Daten, die miteinander kommunizieren. Dadurch bleibt die Initiative flexibel und handlungsfähig. SmartCity bedeutet auch regional zu denken. Die Entwicklung eines smarten Köln wird gemessen, verglichen und gesteuert. Die Initiative gewinnt Investoren und unterstützt die Fördermittelakquise. SmartCity Cologne verbessert die Zusammenarbeit und Abstimmung – untereinander und in der Stadtgesellschaft. Was macht ein SmartCity-Projekt aus? Projekte in SmartCity Cologne verfolgen unsere Ziele, einen integrierten Ansatz und lassen sich den Handlungs feldern zuordnen. Sie haben das Potential, als p i- lot- und modellhafte Leuchttürme und Blaupausen flächenhaft umgesetzt zu werden. Projekte berücksichtigen die spe- zifischen Bedarfe und Herausforderungen in Köln, sind skalierbar und entfalten messbar eine positive Wirkung in Bezug auf Klima, Umwelt und Energie, die wir t- schaftlich betrachtet in einem angeme s- senen Verhältnis zum Aufwand steht. Pro- jekte kommen dem Lebens - und Wirt- schaftsstandort Köln insgesamt zu Gute . Vor allem bieten sie Potential zur Entwick- lung kreativer Lösungen und neuer nach- haltiger Geschäftsmodelle und generieren wirtschaftliche Rückflüsse. Sie ermögl i- chen eine breite Beteiligung der Akteure in der Sta dtgesellschaft, insbesondere der Bürgerinnen und Bürger. Entwurf, 26.07.2017 Welche Projekte sind Teil von SmartCity Cologne? Entwurf, 26.07.2017 Gebäude & Wohnen Frei- / Grünflächen Flächenverbrauch / -versieglung Gebäudebegrünung Nachhaltige, zertifizierte Gebäude Klimaschutz- siedlungen Energie Primärenergiebedarf Stromverbrauch Wärmeverbrauch Erneuerbare Energien im Bereich Strom Erneuerbare Energien im Bereich Wärme Stromkosten Heizkosten Mobilität Modal split Pkw-Dichte Ladeinfrastruktur für alternative Antriebe Fahrzeuge mit alternativen Antrieben Sharing-Angebote Multimodale Mobilstationen Stau Wirtschaft Patente Unternehmen / Arbeitskräfte Nachhaltigkeit, Zertifzierung in Unternehmen Aus- und Existenz- gründungen Klima & Umwelt CO2-Ausstoß Luftschadstoff- belastung Lärmbelastung Hitzebelastung Hochwasser / Überschwemmungen durch Starkregen Abfallaufkommen Abfallrecycling Wasserqualität Biodiversität Umweltalarm Gesundheit & Sicherheit Unfälle zu Fuß und per Rad Autounfälle Gesundheitliche Folgen wegen Luftschadstoffen Beschwerden bei Hitze Folgen bei Hochwasser / Überschwemmungen IKT & Daten Freies öffentliches WLAN Offene Daten Echtzeitdaten Breitbandversorgung "Grüne" Rechenzentren Digitale Angebote / Services Politik & Verwaltung Besuche der SmartCity- Internetseite Likes auf Facebook zu SmartCity Cologne Follower auf Twitter zu SmartCity Cologne Ausgaben für SmartCity-Aktivitäten Akquirierte Fördermittel SmartCity-Projekte Klimaexpo.NRW- Projekte in SmartCity Cologne Woran kann ein smartes Köln erkannt und gemessen werden? Entwurf, 26.07.2017 Wer macht bei SmartCity Cologne mit? Wo kann ich mehr erfahren? Und wie kann ich mitmachen? Kontakt und Ansprechpartner Dr. Barbara Möhlendick, Stadt Köln Christian Remacly, RheinEnergie AG f +49 221/221 29023 f +49 221/178 2070 m barbara.moehlendick@stadt-koeln.de c.remacly@rheinenergie.com Axel Lauterborn, RheinEnergie AG f +49 221/178 4262 m a.lauterborn@rheinenergie.com Weitere Informationen unter www.smartcity-cologne.de
  • Veranstaltungen_erklimadasmal

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    Veranstaltungsübersicht #erklimadasmal Datum Veranstaltung Mo., 30.10.2017und Di., 21.11.2017 Der Wärme folgen im Fernwärmetunnel, Frank Straube, RheinEnergie AG, Führung, Deutz Do., 2.11.2017 Weltweit erstes energieautarkes Mehrfamilienhaus, Rudolf Klapper, Verbraucherzentrale NRW Energieberatung Köln, Vortrag, Innenstadt Fr., 3.11.2017 EkoZet, Energie-Kompetenz-Zentrum im Rhein-Erft-Kreis, Rudolf Klapper, Verbraucherzentrale NRW Energieberatung Köln, Führung, Kerpen Mo., 6.11.2017 Der KlimaPark, Brigitte Jantz, Netzwerk e.V ., Führung, Bilderstöcken Di., 7.11.2017 Umweltwirtschaft in der Region Köln/Bonn, Christian Vossler, IHK Köln, Vortrag, Innenstadt Klimaschutz in Köln durch innovative Mobilitätskonzepte bei Neubauvorhaben, Ralph Herbertz, KölnAgenda, Exkursion, Innenstadt Mi., 8.11.2017 Exkursion zum REWE Green Building-Supermarkt: Blick hinter die Kulissen; Ökologie und Ökonomie sind keine Gegensätze, REWE, Köln-Lövenich Do., 9.11.2017 LED-Lampentausch, Rudolf Klapper, Verbraucherzentrale NRW Energieberatung Köln, Infostand, Stadthaus Deutz Mo., 13.11.2017 und Di., 14.11.2017 Erstes klimaneutrales ICE-Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn, Jeff Roy Liem, EA.NRW, Besichtigung, Nippes Mo., 13.11.2017 Energieeffizientes Bauen und Wohnen, Willibert Schmitz, Handwerkskammer Köln, Besichtigung, Ossendorf Mo., 13.11.2017 Stegerwaldsiedlung in Mülheim: klimagerechte Stadtentwicklung der Zukunft, Elisabeth Dürr, Stadt Köln, Besichtigung, Mülheim Di., 14.11.2017 Klima-Kids-Köln, Rudolf Klapper, Verbraucherzentrale NRW Energieberatung Köln, Vortrag, Innenstadt Wie sieht der Wald der Zukunft aus?, Markus Bouwman, Waldlabor Stadt Köln, Besichtigung, Lindenthal Mi., 15.11.2017 und Fr., 17.11.2017 Sprit sparen für‘s Klima, Brigitte Jantz, Netzwerk e.V ., Fahrtraining, Köln Do., 16.11.2017 Fortbildung zum neuen Experimentierkoffer „Neue Energien“ für Lehrkräfte, Elfgard Pfahlbusch, RheinEnergie AG, Seminar, Neuehrenfeld Do., 16.11.2017 Strom und Wärme aus Biogas – wie geht das?, Frank Straube, RheinEnergie AG, Besichtigung, Köln/Roggendorf Sa., 18.11.2017 Autofreie Siedlung Köln-Nippes, Ralph Herbertz, KölnAgenda Besichtigung Klima- und Artenschutz im Kölner Zoo, Ruth Dieckmann, Kölner Zoo, Besichtigung, Riehl Mo., 20.11.2017 Werksführung Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Niehl 3, Frank Straube, RheinEnergie AG, Niehl Mi., 22.11.2017 Wie kommt das Wasser in den Hahn? Frank Straube, RheinEnergie AG, Vero Dunkel, Wasserschule Köln, Führung, Wasserwerk Westhoven/Porz Do., 23.11.2017 Moderne Stadt: Ökologisches Wohnen im Sürther Feld, Besuch eines Forschungsprojekts Wärme aus Abwasser, Heinz Menda, Christian Grandel, Nico Peters, RheinEnergie AG, Tour, Rodenkirchen/Wahn Fr., 24.11.2017 Nachhaltige Stadtentwicklung in der Klimastaße, Christian Remacly, RheinEnergie AG, Besichtigung, Nippes Anmeldung unter erklimadasmal.de/veranstaltungen/
  • Beantwortung einer Anfrage (Rat)

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/V/7 09.11.2017 Vorlagen-Nummer 3233/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Rat 14.11.2017 Erreicht die Stadt Köln Ihre Klimaschutzziele ? Die Ratsgruppe GUT hat um Beantwortung folgender Fragen (AN/1345/2017) gebeten: 1. Wo steht Köln auf dem Weg zur Erreichung ihrer eigenen Klimaschutzziele? Welche Ziele hat sie sich gesetzt, wie ist der "Zwischenstand" – welche, der Europäischen Kommission zweijährlich zugesagten, Umsetzungsberichte gibt es? 2. Wie werden die eigenen Maßnahmen (Verwaltung & Stadtwerkekonzern) hinsichtlich Aufw and/ Nutzen überwacht und bewertet? 3. Können beschlossene Klimaschutzmaßnahmen erfolgreich und zügig umgesetzt werden? Stehen ausreichende Finanzen und Personal zur Verfügung? 4. Welchen Stellenwert haben Klimaschutzziele bei der Erstellung von Beschlussvorlage n? Warum wird in Abwägungsprozessen dem Klimaschutz nicht generell Vorrang eingeräumt? 5. Welche öffentlichen Veranstaltungen planen die Stadt Köln und weitere Kölner Organisationen parallel zur UN-Klimakonferenz COP23 in Bonn? Die Verwaltung antwortet hierzu: Zu 1) Die Stadt Köln hat sich durch ihre Mitgliedschaft im Klima -Bündnis der europäischen Städte e.V. seit 1993 verpflichtet, ihre gesamtstädtischen CO 2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 50% zu senken (Basisjahr 1990). Außerdem ist die Stadt Köln 20 08 dem europäischen Bürgermeisterkonvent beigetreten (“Covenant of Mayors“). Damit hat sie sich zusätzlich bis zum Jahr 2020 verpflichtet, die Energieeffizienz um mindestens 20% zu steigern (Basisjahr 2008) sowie den Anteil der Erneuerbaren Energien am g e- samtstädtischen Endenergieverbrauch auf mindestens 20% zu erhöhen (s.a. IKSK Energie 2012 Se i- te 9, http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf57/integriertes-klimaschutzkonzept- koeln_endbericht-energie-2012.pdf). Die Ende 2016 beauftragte Fortschreibung der gesamtstädtischen CO 2-Bilanz für die Jahre 2010 - 2015 durch das IFEU Institut hat sich durch Verschlechterungen bei der Datenbasis und Umstellu n- gen bei der Bilanzierungsmethode (bundesweite Vereinheitlichung mit dem BMU geförderten “Klim a- schutz-Planer“) verzögert. Der vorläufige Bilanz -Entwurf 2015 weist deshalb noch einige Unwägba r- keiten auf, um deren Klärung sich das IFEU Institut gegenwärtig bemüht. Sollte sich das Ergebnis im Weiteren bestätigen, dann wären der Endenergieverbrauch in den Teilbereichen Energie und Verkehr von 2008 bis 2015 um etwa 2,4% gestiegen, die CO 2-Emissonen hingegen um etwa 2% auf rund 10 Mio. Tonnen gesunken. Daraus ergäbe sich dann für 2015 gegenüber dem Startwert von 1990 eine 2 gesamtstädtische CO2-Minderung von etwa 17,6%. Unter Berücksichtigung der Bevölkerungsentwic k- lung der letzten Jahre ergäbe sich vereinfacht (pro -Kopf) bei den CO 2-Emissionen eine Abnahme gegenüber 1990 von etwa 23% bzw. etwa 6,4% gegenüber 2008 und beim Endenergieverbrauch gegenüber 2008 eine Abnahme von etwa 2,4%. Beim Anteil der Erneuerbaren Energien ergibt die vorläufige Bilanz für 2015 für den stromseitigen Endenergieverbrauch einen erneuerbaren Anteil von etwa 4,4% (überwiegend durch den biogenen Anteil der RMVA -Stromerzeugung), beim wärmeseitigen Endenergieverbrauch einen erneuerbaren Anteil von etwa 2,7% und für beide Teilbereiche in der Summe einen erneuerbaren An teil von etwa 3,2%. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass es u.a. wegen der Flächenkonkurrenzen und Abstand s- vorschriften bis 2020 keiner deutschen Großstadt gelingen wird, das 20% -Ziel innerhalb der Stad t- grenzen (territoriale Bilanz) zu erreichen. Außerde m ist anzumerken, dass die RheinEnergie AG a u- ßerhalb Kölns in größerem Umfang Ökostrom -Erzeugungsanlagen betreibt, und die Kölner Bü r- ger*innen wie auch Unternehmen über die EEG -Umlage anteilig den bundesweiten Ökostromanteil von über 32% im Jahr 2015 finanziert haben. Bei der Energieeffizienz liegen z.Zt. nur Werte für den Indikator “Primärenergieverbrauch“ vor (Ve r- brauch aller Primärenergieträger wie Braun - und Steinkohle, Mineralöl, Erdgas etc. mit dem Einspa r- ziel 20%). Daraus ergibt sich von 2008 bis 201 5 durch den Mehrverbrauch bei Industrie und verarbe i- tendem Gewerbe insgesamt eine Zunahme um etwa 2,4%, während die pro -Kopf-Betrachtung eine Abnahme um etwa 2,4% zeigt. Dies zeigt, dass bei der Energieeffizienz bzw. der Vermeidung von Energieverbrauch derzeit der größte Zielkonflikt besteht. Aus dem Beitritt zum europäischen Bürgermeisterkonvent resultieren die Verpflichtung zu Erstellung eines „Aktionsplans für nachhaltige Energie“ und eine regelmäßige Berichtspflicht. Den Aktionsplan hat der Rat am 02.02 .2010 beschlossen (siehe https://ratsinformation.stadt- koeln.de/to0050.asp?__ktonr=74259 und http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/umwelt- tiere/klima/aktionsplan-zum-buergermeisterkonvent). Im Weiteren hat es keine Berichterstattung mehr gegeben. Eine Information ist für nächstes Jahr beabsichtigt. Zu 2) Die Stadt Köln nimmt seit Oktober 2013 am European Energy Award teil. Jährlich werden Energieb e- richte der Gebäudewirtschaft und der Museen erstellt. Für SmartCity Cologne wurde eine Strategie und ein Ziel- und Indikatorensystem für ein Monitoring entwickelt. (siehe Anlage). Die Einführung bzw. Umsetzung eines Maßnahmenmonitorings für den Klimaschutz und SmartCity Cologne ist für 2018 geplant, wenn die Stellen im Klimaschutz besetzt sind. Zu3) Mit Ratsbeschluss vom 20.12.2011 „Klimaschutzkonzept Köln -vorgezogenes Sofortmaßnahmenpro- gramm 2012 (Vorlagen Nr. 3272/2011) wurde bei Dezernat V die Koordinationsstelle Klimaschutz eingerichtet. Die Aufgabenstellung beinhaltete die strategische Ausrichtung des gesamtstädtischen Klimaschutzprozesses und die Initiierung und Koordinierung von Klimaschutzprojekten. Der operative/ fachlich orientierte Klimaschutz wurde beim Umwelt - und Verbraucherschutzamt angebunden. In 2017 erfolgte eine Neuausrichtung der Thematik Klimaschutz mit dem Ziel einer Bündelung der str a- tegischen und operativen Aufgaben in einer Organisationseinheit. Im August 2017 erfolgte die Aufg a- benverlagerung. Hierzu wurden 2,5 Stellen vom Umweltamt zur Koordinationsstelle Klimaschutz ve r- lagert, bei 1,5 Stellen läuft aktuell das Stellenbesetzungsverfahren. Zudem si nd für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen die zwei Ingenieurstellen, die mit Ratsbeschluss zum Klimaschutz in 2011 eingerichtet wurden, zur Besetzung mit Klimaschutzmanagern freizugeben. Bis zur Besetzung der Stellen und Einarbeitung der Stelleninhaber stehen keine ausreichenden Personalressourcen für den Klimaschutz zur Verfügung. Zu 4) Klimaschutz ist wichtig für die Zukunftssicherung der Stadt und damit Teil der Daseinsvorsorge. Die Verwaltung wird zunächst intern prüfen, wie in Abwägungsprozessen der Klimaschutz angemessen berücksichtigt werden kann und im Anschluss die Politik entsprechend beteiligen. Zu 5) a) Aktivitäten durch die RheinEnergie, Stadt Köln und andere 3 Es findet eine breit angelegte Kampagne unter dem Motto #erklimadasmal statt. In der Zeit vom 24.10. bis 13.11.2017 wurden die City -Lights für die Kampagne genutzt. Am 24.10.2017 fand ein Pressegespräch im Konferenzzentrum der RheinEnergie statt, am 26.10.2017 fand auf der MS RheinEnergie eine Veranstaltung mit Vorträgen und Diskussion en mit bekannten Gesichtern aus Politik, Wirtschaft und Kultur statt. Die Veranstaltungsübersicht und ein Plakat der Kampagne sind als Anlage beigefügt. b) Aktivitäten mit indigenen Völkern Im Oktober starte nach einem Empfang durch die Stadt Köln eine Bustour der Indigenen Völker zu den wichtigsten Europäischen Hautstädten von Köln aus. Am 4./5. November fand im Kölner Rathaus das Vorbereitungstreffen der indigenen Völker zur COP 23 statt. gez. Reker

Beratungsverlauf

  1. 14.11.2017

    Rat

    Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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