Mandari Insight

V/0821/2007

Konzernabschluss 2006 der Stadtwerke Münster GmbH

Vorlagen 10.10.2007

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften, Sitzung am 23.10.2007, TOP 4.1

Anlage 2: Anhang Konzernabschluss 2006

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1: Aufsichtsratvorlage Konzernabschluss 2006

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2: Anhang Konzernabschluss 2006

43429 Zeichen

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006  
und Konzernlagebericht

Konzernbilanz der Stadtwerke Münster GmbH zum 31.12.2006 
Stand Stand Stand Stand Stand Stand 
31.12.2006 31.12.2006 31.12.2005 31.12.2006 31.12.2006 31.12.2005 
Aktivseite € € € Passivseite € € €
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Gezeichnetes Kapital 51.200.000,00 51.200.000,00 
Konzessionen und ähnliche Rechte 1.662.279,11 1.517.420,54 II. Kapitalrücklage 72.874.482,16 72.842.336,61 
III. Gewinnrücklagen 
II. Sachanlagen 1. Rücklage für eigene Anteile 44.749,85 -,- 
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2. andere Gewinnrücklagen 38.411.608,78 30.103.068,86 
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1 09.774.144,96 114.304.101,02 IV. Bilanzgewinn 551.958,06 7.971.042,15 
2. Verteilungsanlagen 91.884.879,60 95.769.516,98 V. Ausgleichsposten für An teile anderer Gesellschafter 1.233.325,71 1.209.651,7 1 
3. sonstige technische Anlagen und Maschinen 82.290.8 31,28 76.154.870,00 164.316.124,56 163.326.099,33 
4. Fahrzeuge für Personenverkehr 5.830.017,00 4.806.44 6,00 
5. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattun g 8.995.318,11 8.367.300,90 
6. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.713.7 78,38 35.221.041,40 B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 3.789.462,78 3.789.462,78 
311.488.969,33 334.623.276,30 
III. Finanzanlagen 
1. Beteiligungen 144.551,48 390.181,01 C. Empfangene Ertragszuschüsse 41.304.513,39 45.930.900,87 
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.529.27 7,61 1.328.143,70 
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein 
Beteiligungsverhältnis besteht 1.017.500,00 1.165.000 ,00 
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 37.104.700,00 42.30 0.810,00 
5. sonstige Ausleihungen 2.285.994,10 2.405.895,94 
43.082.023,19 47.590.030,65 1. Rückstellungen für Pens ionen und 
ähnliche Verpflichtungen 16.266.645,00 14.554.182,00 
356.233.271,63 383.730.727,49 2. Steuerrückstellungen 12.274.637,78 9.797.372,32 
3. sonstige Rückstellungen 106.561.269,05 91.996.901,5 0 
135.102.551,83 116.348.455,82 
B. Umlaufvermögen E. Verbindlichkeiten 
I. Vorräte 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 94.40 3.290,84 102.582.252,66 
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.415.496,19 3.195. 249,66 2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.965 .565,72 85.106,69 
2. unfertige Leistungen 478.621,23 163.540,55 3. Verbindlichkeiten aus Lieferu ngen und Leistungen 31.859.519,28 47.109.466,97 
3. Waren 5.468,59 197.972,88 4. Verbindlichkeiten gegenüber dem  Gesellschafter 110.586,12 681.707,94 
4. Emissionsrechte 1,50 7.055,03 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehm en, mit denen 
4.899.587,51 3.563.818,12 ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.033.602,26 11.872.420,42 
6. sonstige Verbindlichkeiten 7.428.080,93 6.322.065,6 0 
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände - davon aus Steuern  €  4.638.105,50 
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.582. 311,94 38.119.142,52                     ( i. Vj.  €  3.008.119,46 )
2. Forderungen gegen den Gesellschafter 1.149.108,81 2 .401.858,58 - davon im Rahmen der 
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein   sozialen Sicherheit  €  357,20 
Beteiligungsverhältnis besteht 2.866.567,08 5.967.690 ,23                        ( i. Vj. €  1.490.051,99 )
4. sonstige Vermögensgegenstände 13.897.645,92 10.407. 713,03 144.800.645,15 168.653.020,28 
49.495.633,75 56.896.404,36 
III. Wertpapiere 
1. eigene Anteile von einbezogenen Tochterunternehme n 85.696,00 -,- 
2. sonstige Wertpapiere 48.179.812,58 5.000,00 
48.265.508,58 5.000,00 
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 31.733.857,93 54.365.936,46 
134.394.587,77 114.831.158,94 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 328.890,17 248.994,90 F. Rechnungsabgrenzungsposten 1.643.451,86 762.942,25 
490.956.749,57 498.810.881,33 490.956.749,57 498.810.881,33 
Vermerk:  Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 36.142.282,01 37.581.572,89 
D. Rückstellungen

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Stadtwerke Münster GmbH 
für das Geschäftsjahr 2006 (01.01. - 31.12.) 
2006 2006 2005 
€ € €
1. Umsatzerlöse 415.198.644,93 362.981.629,93 
abzüglich darin enthaltene Energiesteuer -28.274.931,68 -21.879.468,15 
386.923.713,25 341.102.161,78 
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 315.080,68 -46.221,59 
3. andere aktivierte Eigenleistungen 2.345.983,38 3.204.360,30 
4. sonstige betriebliche Erträge 47.772.501,08 40.153.161,84 
5. Materialaufwand 
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für 
bezogene Waren 193.693.400,20 155.932.515,98 
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 52.079.846,77 45.766.443,06 
245.773.246,97 201.698.959,04 
6. Personalaufwand 
a) Löhne und Gehälter 52.716.287,33 55.953.125,12 
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für 
Unterstützung 18.001.669,68 17.180.715,40 
davon für Altersversorgung  €  6.951.090,44 70.717.957,01 73.133.840,52 
                                   ( i.Vj. €  6.117.619,13)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des 
Anlagevermögens und Sachanlagen 38.852.539,80 30.851.003,27 
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 
a) Konzessionsabgaben 17.213.735,02 17.118.175,36 
b) übrige betriebliche Aufwendungen 33.409.177,05 19.680.330,98 
50.622.912,07 36.798.506,34 
9. Erträge aus Beteiligungen 276.920,50 142.251,60 
10. Erträge aus anderen Wertpapieren 
und  Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.551.148,34 1.403.032,62 
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.768.467,20 1.855.547,54 
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.285.798,53 367.412,49 
13. Aufwendungen  aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.716.989,84 710.665,13 
14. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 64.828,77 113.241,03 
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.423.973,15 5.313.873,02 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 26.625.225,83 39.053.275,31 
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9.170.641,61 13.204.971,16 
18. sonstige Steuern 929.535,45 388.483,20 
19. Jahresüberschuss 16.525.048,77 25.459.820,95 
20. Verlustvortrag -889.676,95 -735.116,70 
21. Vorabgewinnausschüttung -7.000.000,00 -1.000.000,00 
22. Einstellung in andere Gewinnrücklagen -8.200.000,00 -15.680.000,00 
23. Entnahme aus andere Gewinnrücklagen 44.749,85 -,- 
24. Entnahme aus Minderheitenanteil andere Gewinnrücklagen 40.946,15 -,- 
25. Einstellung in Rücklage für eigene Anteile -44.749,85 -,- 
26. Einstellung in Minderheitenanteil Rücklage für eigene Anteile -40.946,15 -,- 
27. Entnahme aus Minderheitenanteil Bilanzgewinn 116.586,24 -,- 
28. Einstellung in Minderheitenanteil Bilanzgewinn -,- -73.662,10 
29. Bilanzgewinn 551.958,06 7.971.042,15

Anhang zum Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH 
für das Geschäftsjahr 2006 (1.1.-31.12.) 
 
 
I. Konsolidierungskreis 
In den Konzernabschluss wurden die folgenden Gesellschaften, an denen die Stadtwerke 
Münster GmbH die Mehrheit der Stimmrechte hält, nach den Grundsätzen der Vollkonso- 
lidierung einbezogen. Sämtliche Angaben erfolgen zum 31.12.2006: 
 
Name/Sitz 
       Anteil in %  Eigenkapital T€  
Als verbundene Unternehmen wurden einbezogen: 
items GmbH, Münster        52      1.896 
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH, Münster  1 00         100 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH, Münster             100         247 
Westfälische Bauindustrie GmbH, Münster        99    31.057  
 
Als Gemeinschaftsunternehmen nach den Grundsätzen der anteilmäßigen Konsolidierung 
wurde einbezogen: 
 
Name/Sitz 
       Anteil in %  Eigenkapital T€  
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH, Münster      50       2.520  
 
Als assoziierte Unternehmen wurden einbezogen: 
 
Name/Sitz 
       Anteil in %  Eigenkapital T€  
Energiehandelsgesellschaft West mbH, Münster     29       5.600  
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven      3 5    30.424  
Nederlands-Duitse Internet Exchange B.V., 
Enschede, Niederlande        50  ./.    568    
 
Darüber hinaus sind die Stadtwerke Münster GmbH an folgenden Unternehmen beteiligt: 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH,  Borkum *)  4 9,9        110 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co KG, 
  Münster *)            25 
 
Diese Gesellschaften (*) wurden gemäß § 311.Abs. 2 HGB nicht einbezogen, weil deren 
Einfluss - auch zusammengefasst - auf die Vermögens -, Finanz- und Ertragslage des 
Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. Die Beurteilung erfolgte in Berücksichtigung 
der jeweiligen Jahresabschlüsse und der nur sehr ge ring ausgeprägten Konzernverflech- 
tungen.

II. Konsolidierungsmethoden und Konzernabschlussstichtag 
Die im Zeitpunkt der erstmaligen Erstellung eines K onzernabschlusses als Tochtergesell- 
schaft einbezogene Westfälische Bauindustrie GmbH, die als Gemeinschaftsunternehmen 
anteilmäßig konsolidierte Westfälische Fernwärmever sorgung GmbH sowie die als asso- 
ziiertes Unternehmen einbezogene FMO Flughafen Müns ter/Osnabrück GmbH wurden 
mit dem 31.12.1997 einheitlich auf den ersten Konze rnabschlussstichtag konsolidiert. Bei 
Gesellschaften, die später erworben oder gegründet wurden, erfolgt die Verrechnung auf 
den Erwerbs- oder Gründungszeitpunkt. 
 
Der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden  Anteile an einem in den Kon- 
zernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurde  nach der Buchwertmethode 
gemäß § 301 Abs. 1, Nr. 1 HGB mit dem auf diese Ant eile entfallenden Betrag des Eigen- 
kapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Hiervo n abweichend wurden der Beteili- 
gungsbuchwert und das anteilige Eigenkapital der zu m 31.12.2005 erstmals in den Kon- 
zernabschluss einbezogenen Stadtwerke Münster Netzg esellschaft mbH gemäß § 301 
Abs.1 Nr.2 HGB nach der Neubewertungsmethode mitein ander verrechnet. Hierbei ent- 
sprachen die Zeitwerte den Buchwerten in der Eröffn ungsbilanz des Tochterunterneh- 
mens. 
 
Die für Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen aufgr und von Gewinnthesaurierungen 
vor Erstkonsolidierung entstandenen passiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonso- 
lidierung werden unter dem Passivposten B. ausgewie sen. Forderungen und Verbindlich- 
keiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den konsolidierten Unternehmen wur- 
den verrechnet. 
Die in den Konzernabschluss zu übernehmenden Vermög ensgegenstände , die auf Liefe- 
rungen oder Leistungen zwischen den in den Konzerna bschluss einbezogenen Unter- 
nehmen beruhen, wurden um enthaltene Zwischengewinne bereinigt. 
Wesentliche Beteiligungen aus dem Kreis der assozii erten Unternehmen wurden gemäß  
§ 312 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 HGB nach der Buchwertmethode angesetzt. 
 
 
III. Angaben zur Form der Darstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 
Entsprechend § 265 Abs. 5 HGB über die weitere Untergliederung der Posten wurde die 
Darstellung der Sachanlagen um die Posten  
-     Verteilungsanlagen 
- Fahrzeuge für Personenverkehr, 
die Darstellung der Vorräte um den Posten 
- Emissionsrechte 
erweitert. 
Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2006 (1.1. - 31.12.) wurde nach 
dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

IV. Erläuterungen zu Posten von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 
 
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
Soweit Ansatzwahlrechte ausgeübt wurden, sind diese  bei den Angaben zu Posten der 
Bilanz erläutert. 
Für die at-equity einbezogene N-Dix wurde der nach niederländischem Recht  aufgestellte 
und geprüfte Jahresabschlusses  unverändert übernommen. 
Die at-equitiy einbezogene FMO Flughafen Münster-Os nabrück GmbH hat in dem von ihr 
aufgestellten und geprüften Teilkonzernabschluss te ilweise abweichende Bewertungsme- 
thoden angewandt. Die immateriellen Vermögensgegens tände und Sachanlagen wurden 
linear abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs - und Betriebsstoffe erfolgte zu An- 
schaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertpr inzips. Auf Umbewertungen im 
Konzernabschluss wurde in Anwendung des § 312 Abs. 5 HGB verzichtet, da die Auswir- 
kungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung 
sind. 
Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sach anlagen sind zu Anschaffungs- 
oder Herstellungskosten bewertet worden. Eigene Lei stungen sind entsprechend der 
steuerlichen Aktivierungspflicht in den Wertansatz einbezogen. Zuschüsse werden von 
den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt.
 Den planmäßigen Abschreibungen 
liegen die in den steuerlichen Abschreibungstabelle n vorgegebenen Nutzungsdauern 
zugrunde, wobei alle Anlagenzugänge - soweit zuläss ig - zunächst degressiv abgeschrie- 
ben wurden, mit 
Übergang zur linearen Methode.  
Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden voll abgeschr ieben. Von den Finanzanlagen wer- 
den die sonstigen Ausleihungen, bei denen es sich u m unverzinsliche und niedrig verzins- 
liche Darlehen handelt, gemäß BFH-Urteil vom 30.11. 1988 und dem BMF-Schreiben vom 
17.01.1990 zum Nennwert bewertet. Die übrigen Finan zanlagen werden zu Anschaf- 
fungskosten abzüglich vorgenommener Wertberichtigun gen ausgewiesen. Soweit die 
Gründe für die Wertberichtigungen zum Bilanzstichta g nicht mehr bestehen, ist entspre- 
chend § 280 Abs. 1 HGB zugeschrieben worden. 
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Berü cksichtigung von Abschreibungen ge- 
mäß § 253 Abs. 3 HGB zu fortgeschriebenen, durchsch nittlichen Anschaffungswerten 
oder zum niedrigeren Tagespreis bewertet. Die Bewertung der Brenn- und Treibstoffvorrä- 
te erfolgt nach einem Verbrauchsfolgeverfahren (Las t-in-first-out), da so das tatsächliche 
Verbrauchsverhalten zutreffender dargestellt wird. 
Die Bewertung der unfertigen Leistungen entspricht der der selbsterstellten Anlagen. 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung des er- 
kennbaren Ausfallrisikos bewertet. 
Die bis einschließlich 2002 empfangenen Ertragszusc hüsse werden auf den Altbestand 
mit 5 % des Ursprungswertes aufgelöst. Im 20. Jahr nach Zugang wird der Abgang unter- 
stellt und der verbliebene Ursprungswert vollständi g aufgelöst. Die Zugänge werden ab 
dem 01.01.2003 direkt gegen die Positionen des Anlagevermögens verrechnet und wirken 
sich entsprechend den dort geltenden Nutzdauern abschreibungsmindernd aus. 
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpf lichtungen  sind aufgrund der Richt- 
tafeln 2005 G zum versicherungsmathematisch ermitte lten Barwert angesetzt. Der Ver- 
pflichtungsumfang wurde mit einem Rechnungszinsfuß von 4 % - der Entwicklung der 
Kapitalmarktzinsen entsprechend - ermittelt. Bei de n übrigen Rückstellungen sind alle 
erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Für die im Rahmen der Konsolidierung zu berücksicht igenden latenten Steuern konnte 
aufgrund des regionalen Schwerpunkts des Konzerns e in einheitlicher Ertragsteuersatz 
zugrunde gelegt werden. 
Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. 
 
2. Angaben zu Posten der Bilanz  
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anl age gezeigt. Es wurden außer- 
planmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB in Höhe von 2.174 T€ auf die 
Beteiligung an der FMO Flughafen Münster /Osnabrück  GmbH, in Höhe von 80 T€ auf die 
Beteiligung der Stadtwerke Münster GmbH an der WLE,  Westfälische Landeseisenbahn 
GmbH, sowie in Höhe von 1.205 T€ auf Wertpapiere de s Anlage- und Umlaufvermögens 
vorgenommen.  
Die den Stadtwerke Münster GmbH unentgeltlich zuget eilten Emissionsrechte nach § 9 
TE HG i.V. mit §§ 7 und 14 ZuG sind mit dem Wert von 1 €  ausgewiesen. 
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i st auch der abgegrenzte Verbrauch 
zwischen Ablese- und Bilanzstichtag enthalten, der mit den aufgelaufenen Abschlagszah- 
lungen saldiert wurde.  
Die Forderungen gegen den Gesellschafter betreffen im wesentlichen Forderungen aus 
Lieferungen und Leistungen, Kostenerstattungen und sonstige Forderungen. 
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten als w esentliche Posten Forderungen 
aus Überzahlungen von Steuern und Schadensersatzansprüche.  
Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 500 T € eine Restlaufzeit von mehr 
als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstig en Vermögensgegenstände haben 
alle Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. 
Das gezeichnete Kapital der Stadtwerke Münster GmbH  beträgt unverändert 51.200.000 
€. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidie rung hat eigenkapitalähnlichen Cha- 
rakter. 
In den Steuerrückstellungen sind die latenten Steuern mit 3,7 Mio. € berücksichtigt. 
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlic hen Rückstellungen für unterlassene 
Instandhaltungen (11,4 Mio. €), Rückbau des HKW Haf en (2,1 Mio. €), für Urlaubsansprü- 
che und Gleitzeitguthaben der Mitarbeiter (1,5 Mio.  €), für Entsorgungsverpflichtungen 
(6,4 Mio. €), für bestehende Altersteilzeitverpflic htungen (17,1 Mio. €) sowie Ausgleichs- 
leistungen an die Partner der Verkehrsgemeinschaft Münsterland (22,2 Mio. € nach Ver- 
rechnung mit geleisteten Anzahlungen von 15,0 Mio. €). 
 
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im wesent lichen Steuern, erhaltene Sicherheits- 
leistungen sowie Überzahlungen aus der Verbrauchsabrechnung.

Davon mit einer Restlauf- 
zeit Restlaufzeit 
 
Bilanzpositionen 
Konzernbi- 
lanz 
31.12.2006  
in T€ 
bis 1 
 Jahr 
1 bis 5  
Jahre 
mehr als  
5 Jahre  
bis 1 Jahr  
Vorjahr 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 94.403  4.843  33.106  56.454  8.873  
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.966  1.966  -,- -,- 85  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  31.859  31.010  849  -,- 46.804  
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 111  111  -,- -,- 682  
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit           
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.034  9.034  -,- -,- 11.872  
Sonstige Verbindlichkeiten 7.428  6.678  750  -,- 5.572  
  144.801  53.642  34.705  56.454  73.888  
 
Durch Grundpfandrechte gesicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht. 
 
3. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 
Von den Umsatzerlösen (ohne Ökosteuer) entfallen 34 8,6 Mio. € auf den Versorgungsbe- 
reich, 26,8 Mio. € auf den Verkehrsbereich und 10,5  Mio. € auf andere Bereiche.  Die Be- 
steuerung von Erdgas ist mit dem Energiesteuergeset z ab 01.08.2006 analog zur Besteu- 
erung von Strom geregelt. Die Steuer entsteht nunme hr mit der Abgabe an Letztverbrau- 
cher und ist Bestandteil der Umsatzerlöse, von dene n sie offen abgesetzt wird. Bis zum 
31.07.2006 war das bezogene Erdgas bereits mit Mine ralölsteuer belastet. Durch diese 
Änderungen ist die Vergleichbarkeit der Umsatzerlös e und der Materialaufwendungen 
zum Vorjahr eingeschränkt. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. Erträge aus dem Abgang von Gegens- 
tänden des Finanzanlagevermögens (8,2 Mio. €), Ertr äge aus der Auflösung von Rück- 
stellungen (8,5 Mio. €) Pacht- und Mieteinnahmen, A usgleichszahlungen nach dem KWK 
- Gesetz, Entgelte für die Vergärung von Bio-Abfäll en, übrige periodenfremde Erträge (1,2 
Mio. €) sowie verschiedene Kostenerstattungen.  
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neben der Konzessionsabgabe 
(17,2 Mio. €) die Einzelwertberichtigungen auf Ford erungen (1,3 Mio. €) sowie verschie- 
dene periodenfremde Aufwendungen (5,5 Mio. €).  
 
4. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung 
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Kassenbest änden und Guthaben bei Kreditinsti- 
tuten (31.734 TEUR) sowie den sonstigen Wertpapiere n des Umlaufvermögens (48.180 
TEUR) zusammen. Die sonstigen Wertpapiere beinhalte n kurzfristig veräußerbare Inha- 
berschuldverschreibungen und Geldmarktfondsanteile.  Auf die anteilmäßig konsolidierte 
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH entfallen Gut haben bei Kreditinstituten in Hö- 
he von 972 TEUR.

V. Angaben zum Jahresergebnis 
Die Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung schließt ab mit einem Jahresüberschuss von 
16,5 Mio. €. Aus den verschiedenen an den jeweilige n Einzelergebnissen bemessenen 
Gewinnausschüttungen der Konzerngesellschaften, die  in Summe über dem Konzerner- 
gebnis lagen, ergibt sich ein Konzernverlustvortrag  von 0,9 Mio. €. In die anderen Ge- 
winnrücklagen wurden 8,2 Mio. € eingestellt und 7,0  Mio. € als Vorabgewinn ausgeschüt- 
tet.  Unter Berücksichtigung der Minderheitenanteil e am Bilanzgewinn (0,1 Mio.€) ergibt 
sich ein Konzern - Bilanzgewinn von 0,6 Mio. €. 
 
 
VI. Vermerke 
Der Bilanzvermerk betrifft zwölf Bürgschaften zugun sten der FMO Flughafen Münster-
Osnabrück GmbH, drei Patronatserklärungen und zwei Bürgschaften zugunsten der E- 
nergiehandelsgesellschaft West mbH sowie eine Bürgs chaft zugunsten der Windkraft 
Nordseeheilbad Borkum GmbH. Der Bilanzvermerk berüc ksichtigt die Höhe der Bürg- 
schaftsvaluta per 31.12.2006. 
 
VII. Ergänzende Angaben 
 
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 
Die Bestellverpflichtungen im Investitionsbereich b eliefen sich zum 31.12.2006 auf 14,8 
Mio. €. Aus Leasing-Verträgen mit einer Laufzeit zw ischen 1 und 5 Jahren resultieren 
jährliche Verpflichtungen von 782 T€. Bei einer Toc htergesellschaft bestehen Entschädi- 
gungsverpflichtungen aus Erbbaurechtsverträgen in Höhe von 20,1 Mio. €. 
 
2. Zusammensetzung der Organe, Aufwendungen für Organe 
Die Geschäftsführung besteht aus: 
Dr.-Ing. Norbert Ohlms, Dr. Werner Spickenheuer. 
Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind in der Anlage genannt. 
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen 314 T€. Für die frühere Geschäftsfüh- 
rung und ihre Hinterbliebenen wurden 98 T€ an Pensi onen aufgewendet. Für sie beste- 
hen Pensionsrückstellungen von 647 T€.  
Die Aufwendungen für den Aufsichtsrat betrugen 1.39 9,20 €. Arbeitnehmer können nach 
den in einer Betriebsanweisung festgelegten Kriteri en Darlehn erhalten. Arbeitnehmerver- 
treter haben vor oder während Ihrer Tätigkeit als M itglieder des Aufsichtsrates  aufgrund 
dieser Betriebsvereinbarung Darlehn erhalten; deren  Wert  betrug zum 31.12.2006  
48.096,19 € bei Zinssätzen von 0,5 % bis 2,5 %. Im Geschäftsjahr 2006 wurden 3.761,75 
€ getilgt. Lohn- und Gehaltsvorschüsse waren zum 31 .12.2006 nicht zu bilanzieren; die 
zum 31.12.2005 ausgewiesenen Vorschüsse von  250 € wurden im Geschäftsjahr 2006 
zurückgezahlt. 
 
3. Belegschaft 
Von der durchschnittlichen Zahl der Arbeitnehmer (1 287) waren 633 Lohnempfänger und 
654 Gehaltsempfänger. Davon waren bei dem Gemeinsch aftsunternehmen Westfälische 
Fernwärmeversorgung GmbH 7 Arbeitnehmer beschäftigt   (5 Lohnempfänger und 2 Ge- 
haltsempfänger), die zu 50% in die durchschnittlich e Zahl der Arbeitnehmer eingerechnet 
sind.

Die Gesellschaft ist Mitglied der Kommunalen Zusatz versorgungskasse Westfalen-Lippe 
(ZKW). Zweck der Anstalt ist es, den Arbeitnehmern im Wege privatrechtlicher Versiche- 
rung eine zusätzliche Alters- und Hinterbliebenenve rsorgung zu gewähren. Die Gesell- 
schaft hat sich bei Begründung der Mitgliedschaft v erpflichtet, alle Arbeitnehmer zu versi- 
chern, die nach dem Tarifvertrag über die Versorgun g der Arbeitnehmer kommunaler 
Verwaltungen und Betriebe (Vers. TV-G) zu versicher n sind.  Der derzeitige Umlagesatz 
beträgt 4,5 % + 2,5% Sanierungsgeld und wird von de r Gesellschaft allein getragen. Die 
Summe der versicherungspflichtigen Löhne und Gehält er für das Jahr 2006 beträgt rd. 
45,3 Mio.€.  Zur Abdeckung der aus  einer möglichen Unterdeckung  der ZKW folgenden 
Verpflichtungen wurden Rückstellungen von 7.350 T€ gebildet. 
 
Münster, am 03.09.2007 
Stadtwerke Münster GmbH 
 
Dr. Ohlms Dr. Spickenheuer

Organe der Gesellschaft  
 
 
Gesellschafter 
 
Stadt Münster zu 100 % 
 
 
Aufsichtsrat 
 
Stefan Weber Werner Frenzel 
Vorsitzender des Aufsichtsrates (ab 13.09.2006) Arb eitnehmervertreter, Kaufm. Angestellter 
Ratsmitglied, Selbständiger EDV-Berater  
   
  Inge Jachmann 
Hans-Winfried Welter Sachkundige Bürgerin (ab 02.09.2006) 
Vorsitzender des Aufsichtsrates (bis 01.09.2006) Ar chitektin 
Sprachlehrer  
 
  Dr. Michael Jung 
Heinz Röhricht Ratsmitglied, Historiker 
1. Stellvertretender Vorsitzender,  
Arbeitnehmervertreter,  
Freigestellter Betriebsratsvorsitzender Dieter Maag er 
  Ratsmitglied, 
  Heizungs- und Lüftungssanitärmeister 
Joachim Tonn  
2. Stellvertretender Vorsitzender (ab 25.10.2006)  
Ratsmitglied, Kaufm. Angestellter Antonio Machado 
  Arbeitnehmervertreter, Lagerist 
 
Rudolf Klein  
2. Stellvertretender Vorsitzender (bis 25.10.2006) Andreas Nicklas 
Ratsmitglied, Systemanalytiker  Ratsmitglied, Recht sanwalt 
   
   
Susanne Bachg (bis 12.06.2006)  Carsten Peters 
Arbeitnehmervertreterin, Kaufm. Angestellte Ratsmit glied, Geschäftsführer 
   
   
Frank Baumann Michael Weidekamp 
Ratsmitglied, Online-Designer Arbeitnehmervertreter , Techn. Angestellter 
   
   
Helga Bickeböller Rolf Wischer 
Stadtkämmerin  Arbeitnehmervertreter, 
  Freigestelltes Betriebsratsmitglied 
   
Andrea Bleckmann (ab 12.06.2006)  
Arbeitnehmervertreterin, Kaufm. Angestellte  
  Geschäftsführung 
   
Wilhelm Breitenbach Dr.-Ing. Norbert Ohlms 
Ratsmitglied, Lehrer  
  Dr. Werner Spickenheuer  
   
Ulrich Eisenack  
Ratsmitglied, Ltd. Regierungsdirektor

E n t w i c k l u n g   d e s   A n l a g e v e r m ö g e n s     -    A n l a g e   z u m   A n h a n g 
A n s c h a f f u n g s  -  u n d   H e r s t e l l u n g s k o s t e n 
            Wertentwicklung Vor Abrechnung von Zuschüssen Erhaltene Zuschüsse 
Stand Zugänge Abgänge 
Umbu- 
chungen Stand Stand Zugänge Abgänge 
Umbu- 
chungen Stand Stand Zugänge Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen Stand Stand Stand 
Posten des 01.01.2006 2006 2006 2006 31.12.2006 01.01.200 6 2006 2006 2006 31.12.2006 01.01.2006 2006 2006 2006 2006 31 .12.2006 31.12.2006 31.12.2005 
Anlagevermögens T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle 
Vermögensgegenstände 
Konzessionen 
und ähnliche Rechte 21.445 606 7 349 22.393 2.855 - - - 2.855 17.073 pA 702 5 1 - 17.87 6 1.662 1.517 
gA 105 
II. Sachanlagen 
1. Grundstücke, grundstücks-
gleiche Rechte und Bauten 
einschließlich der Bauten auf 234.349 47 4.615 878 230.659 9.034 - - - 9.034 111.011 pA 5.713 4.482 15 406 111.851 109.774 114.304 
fremden Grundstücken 
2. Verteilungsanlagen 572.531 9.289 1.708 4.167 584.279 27.380 5.637 - - 33.017 449 .381 pA 10.936 1.628 -15 - 459.377 91.885 95.770 
gA 703 
3. Sonstige technische Anlagen 
und Maschinen 187.078 756 41.973 21.784 167.645 14.588 - - - 14.588 96.335 p A 16.374 41.942 -1 - 70.766 82.291 76.155 
4. Fahrzeuge für Personenverkehr 32.465 3.164 2.351 - 33.278 12.562 790 - - 13.352 15.097 pA 1.3 43 2.344 - - 14.096 5.830 4.806 
5. Andere Anlagen, Betriebs- und 
Geschäftsausstattung 62.602 2.741 1.673 969 64.639 2.252 249 - - 2.501 51.983 pA 2.8 51 1.588 - 229 53.143 8.995 8.367 
gA 126 
6. Geleistete Anzahlungen und 
Anlagen im Bau 39.589 5.640 - -28.147 17.082 4.368 - - - 4.368 - - - - - - 12.714 3 5.221 
1.128.614 21.637 52.320 -349 1.097.582 70.184 6.676 - - 76.8 60 723.807 pA 37.217 51.984 -1 635 709.233 311.489 334.623 
gA 829 
38.046 
III. Finanzanlagen 
1. Beteiligungen 1.798 80 245 - 1.633 - - - - - 1.408 apA 80 - - - 1.488 145 390 
2. Beteiligungen an 
assoziierten Unternehmen 9.913 3.853 - - 13.766 - - - - - 8.585 E 2.717 - - E 65 11.237 2.529 1 .328 
3. Ausleihungen an Unternehmen, 
mit denen ein Beteiligungsver- 
hältnis besteht 1.165 - 148 - 1.017 - - - - - - - - - - - 1.017 1.165 
4. Wertpapiere des 
Anlagevermögens 42.365 22.487 26.503 - 38.349 - - - - - 64 apA 1.195 15 - - 1.244 37 .105 42.301 
5. Sonstige Ausleihungen 2.406 256 376 - 2.286 - - - - - - - - - - - 2.286 2.406 
57.647 26.676 27.272 - 57.051 - - - - - 10.057 apA 1.275 15 - - 13. 969 43.082 47.590 
E 2.717 E 65 
Gesamt 1.207.706 48.919 79.599 0 1.177.026 73.039 6.676 - - 79.715 7 50.937 pA 37.919 52.004 0 635 741.078 356.233 383.730 
gA 934 E 65 
apA 1.275 
E 2.717 
42.845 Erläuterung der Abkürzungen :
pA = planmäßige Abschreibungen 
gA = geringwertige Anlagegüter /Vollabschreibung gem.  § 6 Abs. 2 EStG 
apA = außerplanmäßige Abschreibungen 
E =
Equity-Fortschreibung 
A b s c h r e i b u n g e n  /  W e r t b e r i c h t i g u n g e n B u c h w e r t e

K o n z e r n 
Gezeichnetes 
Kapital 
Kapital- 
rücklage 
erwirtschaftetes 
Konzerneigenkapital 
Kumuliertes übriges 
Konzernergebnis Eigenkapital Minderheiten- 
kapital 
Kumuliertes übriges 
Konzernergebnis Eigenkapital Konzerneigenkapital 
€ € € € € €
Stand 31. Dezember 2004 51.200.000,00 72.807.199,62 17.463.327,36 5.283.814,14 146.754.341,12 977.577,54 17.908,28 995.485,82 147.749. 826,94 
         Konzern- 
        Jahresüberschuss 2005 - - 25.172.995,31 - 25.172.995,31 286.825,64 - 286.825,64 2 5.459.820,95 
         Übriges 
         Konzernergebnis 2005 - - - - - - - - -
Konzern- 
gesamtergebnis 2005 - - - - 25.172.995,31 - - 286.825,64 25.459.820,95 
Einstellungen 2005 - 35.136,99 - - 35.136,99 34.199,32 - 34.199,32 69.336,31 
Entnahmen 2005 - - - - - - - - -
Ausschüttung 2005 - - -9.846.025,80 - -9.846.025,80 -106.859,07 - -106.859,0 7 -9.952.884,87 
Stand 31. Dezember 2005 51.200.000,00 72.842.336,61 32.790.296,87 5.283.814,14 162.116.447,62 1.191.743,43 17.908,28 1.209.651,71 163. 326.099,33 
         Konzern- 
        Jahresüberschuss 2006 - - 16.346.114,53 - 16.346.114,53 178.934,24 - 178.934,24 1 6.525.048,77 
         Übriges 
         Konzernergebnis 2006 - - - - - - - - -
Konzern- 
gesamtergebnis 2006 - - 16.346.114,53 - 16.346.114,53 178.934,24 - 178.934,24 1 6.525.048,77 
Einstellungen 2006 - 32.145,55 44.749,85 - 76.895,40 40.946,15 - 40.946,15 117 .841,55 
Entnahmen 2006 - - -44.749,85 - -44.749,85 -40.946,15 - -40.946,15 -85.696 ,00 
Ausschüttung 2006 - - -15.411.908,85 - -15.411.908,85 -155.260,24 - -155.260 ,24 -15.567.169,09 
Stand 31.Dezember 2006 51.200.000,00 72.874.482,16 33.724.502,55 5.283.814,14 163.082.798,85 1.215.417,43 17.908,28 1.233.325,71 164. 316.124,56 
M u t t e r u n t e r n e h m e n M i n d e r h e i t e n g e s e l l s c h a f t e r
Konzern-Eigenkapitalspiegel der Stadtwerke Münster GmbH für die Geschäftsjahre 2005 und 2006 (01.01. - 31.12.) 
Entwicklung 
Posten

TEUR TEUR TEUR 
Jahresüberschuss 16.525 25.460 -8.935 
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4 2.845 31.684 11.161 
Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens - 700 -885 185 
Zunahme der Rückstellungen 23.756 6.033 17.723 
Erträge aus der Auflösung von Baukostenzuschüssen -4 .626 -4.800 174 
Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -9.694 -17.665 7.971 
Abnahme (im Vorjahr Zunahme)  der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen 
und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder 
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 5.903 -10.868 16.771 
Abnahme (im Vorjahr Zunahme) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder 
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.766 2.447 -4.213 
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 72.243 31.406 40.837 
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.832 2.027 -195 
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -39.664 -55.190 15.526 
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen 
Anlagevermögens 2 0 2
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -606 -381 -225 
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 35.079 23.112 11.967 
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -26.676 -23.922 -2.754 
Einzahlungen aus Zuschüssen 6.676 7.959 -1.283 
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -23.357 -46.395 23.038 
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 32 35 -3 
Auszahlung an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -15.567 -9.909 -5.658 
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -8.179 -6.959 -1.220 
Einzahlungen aus der Begebung von sonstigen Ausleihungen 376 280 96 
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -23.338 -16.553 -6.785 
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 2 5.548 -31.542 57.090 
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 54.366 85.908 -31.542 
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 79.914 54.366 25.548 
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Kassenbeständen, den Guthaben bei Kreditinstituten und den sonstigen 
Wertpapieren des Umlaufvermögens zusammen. Die sonstigen Wertpapiere beinhalten kurzfristig veräußerbare 
Inhaberschuldverschreibungen  und Geldmarktfondsanteile. 
Konzern-Kapitalflussrechnung der Stadtwerke Münster GmbH 
Veränderung 
für das Geschäftsjahr 2006 (01.01. - 31.12.) 
2006 2005

Konzernlagebericht der Stadtwerke Münster GmbH 
für das Geschäftsjahr 2006 (1.1.-31.12.) 
 
Geschäft und Rahmenbedingungen 
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Bunde srepublik Deutschland sowie insbe- 
sondere in dem für unser Absatzgebiet maßgebenden W irtschaftsraum Münster haben sich 
in 2006 erstmalig nach mehreren Jahren der Stagnati on leicht belebt.  Bei unterschiedlicher 
Entwicklung der einzelnen Branchen konnte eine wach sende Nachfrage nach unseren Pro- 
dukten in allen Geschäftsbereichen verzeichnet werd en. Dieser positive Effekt wurde aller- 
dings im Wärmemarkt durch die gegenüber dem langfri stigen Mittel relativ milden Außen- 
temperaturen kompensiert.   
Der zum Teil extreme Anstieg der Preise an den inte rnationalen Rohstoffmärkten hat auch 
die Beschaffungsmärkte unseres Unternehmens stark b eeinflusst. Die Börsenpreise für 
Strom sowie die Weltmarktpreise für Öl und Dieselkr aftstoffe verteuerten unsere Beschaf- 
fungskosten für Strom und Gas, die Erzeugungskosten in unseren Heizkraftwerken sowie die 
Leistungserstellung im Verkehrsbereich.  
Auch im Geschäftsjahr 2006 wurde die planmäßige Mar kterschließung in bestehenden und 
neuen Geschäftsfeldern weiter vorangetrieben und du rch konsequente benchmarkorientierte 
Kontrolle der Geschäftsprozesse Kostensenkungspotentiale ermittelt und effektiv umgesetzt. 
Die Investitionen im Konzern lagen auf weiterhin ho hem Niveau. Neben dem planmäßigen 
Ausbau und der Verdichtung der Energie- und Wassern etze ist die Übernahme der Straßen- 
beleuchtung der Stadt Münster zum 01.01.2006 sowie die Inbetriebnahme einer weiteren 
Gaseinspeisung in Drensteinfurt – Rinkerode zur Abs icherung der Gasversorgung im Stadt- 
gebiet Münster zu nennen. Für das Ende 2005 fertigg estellte Gas- und Dampfturbinenheiz- 
kraftwerk folgte im Jahr 2006 die erste Bewährungsp robe. Dabei konnte die GuD – Anlage 
die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllen. 
Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsja hr 2006 weist mit 26,6 Mio. € ein um 
12,4 Mio. € niedrigeres Ergebnis der gewöhnlichen G eschäftstätigkeit aus. Diese Entwick- 
lung ist wesentlich durch die Realisierung eines Ve räußerungsgewinns bei Wertpapieren des 
Anlagevermögens entstanden, der nicht das hohe Nive au des vorigen Geschäftsjahres er- 
reichte. 
Die wirtschaftliche Lage und Entwicklung des Konzer ns Stadtwerke Münster GmbH kann für 
das Geschäftsjahr 2006 insgesamt noch als gut bezeichnet werden. 
Mit der Gründung der Stadtwerke Münster Netzgesells chaft mbH haben die Stadtwerke be- 
reits in 2005 die Vorgaben des zweiten Gesetzes zur  Neuregelung des Energiewirtschafts- 
rechtes vom 07.07.2005 vorzeitig umgesetzt. Die Net zgesellschaft hat fristgemäß die Anträ- 
ge zur Festsetzung der Strom- und Gasnetzentgelte b ei den zuständigen Regulierungsbe- 
hörden gestellt. Entscheidungen der Regulierungsbehörden wurden in 2006 nicht getroffen. 
Der Geschäftsverlauf des Jahres 2006 war insbesonde re in den Energieversorgungsberei- 
chen durch weiterhin stark steigende Preise insbeso ndere auf den Beschaffungsmärkten 
geprägt, die nur teilweise an die Kunden durch Prei s- und Tarifanpassungen im Strom- und 
Wärmemarkt weitergegeben werden konnten. In einigen  Bereichen gelang es außerdem, die 
abgesetzten Mengen zu steigern. Im Wärmemarkt wurde  diese positive Absatzentwicklung 
durch die im langfristigen Mittel relativ milden Au ßentemperaturen kompensiert. Dement- 
sprechend stiegen die Umsatzerlöse im Konzern um 45 ,8 Mio. € (13,4 %) gegenüber dem 
Vorjahr. Hauptträger dieser Entwicklung war der Ver sorgungsbereich mit um 45,3 Mio. € ge- 
stiegenen Umsatzerlösen. Auch im Verkehrsbereich konnten die Umsatzerlöse leicht  um 0,2 
Mio. €,  bei den IT-Leistungen 0,3 Mio. € gesteigert werden.  
Erträge aus dem Verkauf von Wertpapieren des Anlage vermögens in Höhe von 8,2 Mio. € 
sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 8,5 Mio € führten neben 
Anderen zu einer Erhöhung der sonstigen betrieblich en Erträge um 7,6 Mio. € auf 47,8 Mio. 
€. Die notwendigen Demontagearbeiten am HKW Hafen f ür die nicht mehr benötigten Altan-

lagen, einschließlich der Rauchgasreinigungsanlage,  wurden im Berichtsjahr fortgesetzt und 
werden nunmehr voraussichtlich 2008 abgeschlossen.  
Die Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen stiegen um 2,0 Mio. € 
auf 2,7 Mil. € im wesentlichen in Folge der Bewertu ng der in 2006 erfolgten Kapitalerhöhung 
der FMO Flughafen Münster / Osnabrück GmbH. 
Der Konzern – Jahresüberschuss verminderte sich in der Folge um 8,9 Mio. € auf 16,5 Mio. 
€. 
Die Entwicklung der Liquidität des Konzern ist in d er als Anlage beigefügten Kapitalfluss- 
rechnung dargestellt. Die Fähigkeit des Konzerns, s eine Zahlungsverpflichtung zu erfüllen, 
war jederzeit gegeben. Das Eigenkapital wurde durch die Einstellung in die anderen Gewinn- 
rücklagen (8,2 Mio.€) gestärkt; die Eigenkapitalquo te stieg um 0,7%-Punkte auf 33,5%. Der 
Anlagendeckungsgrad (Anteil des durch Eigenkapital finanzierten Anlagevermögens) erhöh- 
te sich in der Folge wieder von 42,6% auf 46,1%. Di e weiterhin gute Bonität spiegelt sich 
auch in der Einstufung der Kreditwürdigkeit des Mut terunternehmens in unabhängigen Ra- 
tings.  
Das Anlagevermögen des Konzerns hat sich durch die einsetzenden Abschreibungen auf die 
hohen Investitionen des Vorjahres (GuD – Anlage, St raßenbeleuchtung)  um 27,5 Mio. € 
vermindert. Demgegenüber stieg das Umlaufvermögen i nsbesondere durch den Aufbau der 
Position Wertpapiere  bei weiterhin investitionsbed ingter Rückführung der liquiden Mittel um 
19,6 Mio. € auf 134,4 Mio. €. Die Verbindlichkeiten  gegenüber Kreditinstituten konnten um 
weitere 8,2 Mio. € auf 94,4 Mio. € reduziert werden . Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen 
und Leistungen konnten trotz der gestiegenen Preise  auf den Beschaffungsmärkten für E- 
nergie um 15,3 Mio. € auf 31,8 Mio. € reduziert wer den maßgeblich aufgrund der Abrech- 
nung des Investitionsprojektes GuD - Anlage. Insges amt ging die Bilanzsumme um 7,8 Mio. 
€ auf 491,0 Mio. € zurück. Unter Berücksichtigung d er schwierigen wirtschaftlichen Situation 
des Berichtsjahres auf den Energiemärkten kann die Vermögens- und Finanzlage als solide 
bezeichnet werden. 
 
Nachtragsbericht  
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des  Geschäftsjahres 2006, die eine 
maßgebliche Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- od er Vermögenslage des Konzerns ge- 
habt hätten, waren nicht zu verzeichnen. 
 
Chancen und Risiken 
Im Rahmen des bei der Konzernmutter angesiedelten B eteiligungscontrollings werden die 
Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen erfasst u nd angemessen berücksichtigt. Die 
verantwortlichen Vertreter der Stadtwerke Münster G mbH in den zuständigen Organen der 
Beteiligungsgesellschaften (Gesellschafterversammlu ngen, Beiräte und Aufsichtsräte) erör- 
tern regelmäßig in den vorgenannten Gremien die wes entlichen Aspekte des Risikomana- 
gements für das betroffene Unternehmen und ihre Aus wirkungen auf andere Konzerngesell- 
schaften. Die Ergebnisse dieser Erörterungen werden  regelmäßig in den Sitzungen des Auf- 
sichtsrates der Muttergesellschaft Stadtwerke Münst er GmbH in zusammengefasster Form 
im laufenden Risikobericht der Geschäftsführung dargestellt. 
Das gesamte Risikomanagement wird durch die interne  Revision der Stadtwerke auf Funkti- 
onsfähigkeit und Angemessenheit überprüft. Bei den operativen Beteiligungsgesellschaften 
wurde die interne Revision der Stadtwerke Münster G mbH beauftragt, ein Risikocontrolling 
durchzuführen. 
Entwicklungen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, 
Finanz- und Ertragslage der Beteiligungsunternehmen  oder der Muttergesellschaft wesent- 
lich zu beeinträchtigen, sind nach unserer Einschät zung derzeit nicht zu erkennen. Beste- 
henden Risiken wird durch bilanzielle Vorsorge oder  durch den Abschluss entsprechender 
Versicherungen begegnet.

Als Hauptrisiken werden die sich abzeichnenden Verä nderungen in den liberalisierten Ener- 
giemärkten, insbesondere die noch nicht absehbaren Preisrisiken aus der weiteren Festset- 
zung der Netzentgelte für Strom und Gas sowie die F orderungen der Regulierungsbehörden 
zur eigentumsrechtlichen Entflechtung der Netze gesehen. 
Die zukünftig wirtschaftlich tragbare Entwicklung d es öffentlichen Personennahverkehrs wird 
durch die angekündigte weitere Reduzierung von Ausg leichsleistungen des Landes Nord- 
rhein – Westfalen für die gemeinwirtschaftlichen Le istungen des öffentlichen Personennah- 
verkehrs bestimmt. Ebenso stellt die damit verbunde ne Einschränkung des steuerlichen 
Querverbundes zu Lasten des öffentlichen Personenna hverkehrs ein zurzeit noch nicht ab- 
schätzbares Risiko dar. 
Ebenso sieht die Geschäftsführung die Änderung des Ordnungsrahmens für die kommunale 
Versorgungs- und Verkehrswirtschaft durch die Novel lierung der Gemeindeordnung NW un- 
ter der Zielsetzung „Privat vor Staat“ als kritisch  für die weitere Entwicklung des Unterneh- 
mens an. 
Diese Risiken werden einzeln und kumulativ als nicht bestandsgefährdend eingeschätzt. 
Im Rahmen der Quartalsberichterstattung wurde dem A ufsichtsrat und der Gesellschafterin 
der Stadtwerke Münster GmbH regelmäßig berichtet.  
Die Entwicklung der Strompreise wirkt sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit der Gas- und 
Dampfturbinen-Anlage aus. Die mittelfristig möglich e differenzierte Entwicklung der Energie- 
preise kann aber auch die Wirtschaftlichkeit der GuD-Anlage belasten. 
Die liberalisierten Energiemärkte bieten neben den Risiken auch die Chance, die bereits in 
den zurückliegenden Geschäftsjahren begonnene spürb are Ausweitung des Energieabsat- 
zes über das ursprüngliche Versorgungsgebiet Stadt Münster deutlich auszuweiten. 
 
 
Ausblick 
Die Anlageninvestitionen werden weiter auf einem an gemessen hohen Niveau liegen. In 
2007 wird die Fertigstellung des  Wärmespeichers an der GuD – Anlage erwartet. 
Bei der FMO Flughafen Münster / Osnabrück GmbH ist nach einem in 2007 erwarteten posi- 
tiven Beschluss zum Ausbau der Start- und Landebahn  eine weitere Eigenkapitalzuführung 
der Gesellschafter vorgesehen. 
Die Stadtwerke Münster GmbH beteiligen sich an zwei  Projekten zur Beteiligung an neuen 
Steinkohlekraftwerken, um neben den eigenen gasbasi erten Erzeugungskapazitäten eine 
angemessene Risikostreuung zu erreichen.  
Die Geschäftsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr  2007 wird annähernd stabil erwartet. 
Bei nicht abschätzbaren Entwicklungen der Preise au f den Beschaffungsmärkten sowie der 
Entscheidungen der Regulierungsbehörde und dem sich  verschärfenden Wettbewerbsdruck 
bei Strom und Gas ist ein weiterer Margenverlust tr otz intensiver Rationalisierungsbemühun- 
gen in den Energiesparten nicht auszuschließen. Das  Ergebnis des laufenden Geschäftsjah- 
res 2007 wird ebenso wie die folgenden Jahre deshal b voraussichtlich unter dem Ergebnis 
des Vorjahres liegen.  
 
Münster, am 03.09.2007 
Stadtwerke Münster GmbH 
Dr. Ohlms    Dr. Spickenheuer

Anlage 1: Aufsichtsratvorlage Konzernabschluss 2006

4336 Zeichen

Seite 1 von 3 
 
 
Münster, 17.09.2007 
 
 
Vorlage an den Aufsichtsrat Nr. 32/2007 
 
 
Betreff 
 
Konzernabschluss 2006 der Stadtwerke Münster GmbH 
 
 
Berichterstatter 
 
Herr Dr. Ohlms 
Herr Dr. Spickenheuer 
 
Anlagen: 
  Konzernbilanz zum 31.12.2006 
 Konzerngewinn- und -verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2006 
 Konzernanhang 
 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2006 
 Prüfungsbericht einschließlich Bestätigungsvermerk des Abschl ussprüfers 
 
 
Antrag 
 
Der Aufsichtsrat wolle beschließen 
 
Der Gesellschafterversammlung wird folgender Beschluss zur Annahme empfohlen: 
 
Der Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH zum 31.12 .2006 sowie der Kon-
zernlagebericht für das Geschäftsjahr 2006 in der vorliege nden, vom Jahresabschluss-
prüfer KPMG Prüfungs- und Beratungsgesellschaft für den  Öffentlichen Sektor Aktien-
gesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, mit einem uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk vom 03.09.2007 testierten Fassung, wird  von der Stadt Münster 
als alleiniger Gesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH festgestellt.  
 
Begründung 
 
Die Stadtwerke Münster GmbH als Mutterunternehmen i. S . von § 290 HGB hat für das 
Geschäftsjahr 2006 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. 
 
Die gemäß §§ 294 HGB (Konsolidierungskreis) vom Mutterun ternehmen einbezogenen 
Tochterunternehmen sind verbundene Unternehmen i. S. von § 271 Abs. 2 HGB.

Seite 2 von 3 
 
Davon wurden gemäß §§ 300 ff. HGB voll konsolidiert: 
 
 
Vollkonsolidierte Unternehmen 
 
Eigenkapital 
am 31.12.2006 
T€ 
 Höhe des Anteils 
am Kapital 
am 31.12.2006 
% 
 
• items GmbH, Münster 1.896 52 
 
• Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH, Münster 100 100  
 
• Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH, Münster 247 100 
 
• Westfälische Bauindustrie GmbH, Münster 31.057 99 
 
Als Gemeinschaftsunternehmen  gemäß § 310 Abs. 1 HGB 
wurde anteilmäßig konsolidiert: 
 
• Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH, Münster 2.520 50 
 
Als assoziierte Unternehmen  gemäß § 311Abs. 1 HGB 
im Konzernabschluss berücksichtigt: 
 
• Energiehandelsgesellschaft West mbH, Münster 5.600 29  
 
• FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 30.424 35 
 
• Nederlands-Duitse Internet Exchange B.V.,  
 Enschede/Niederlande ./. 568 50 
 
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse 2006 sind von den je-
weiligen Abschlussprüfern geprüft und uneingeschränkt best ätigt worden. Die in den 
Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse folgen bis auf  die at-equity einbezo-
genen Nederlands-Duitse Internet Exchange B.V., Ensched e/Niederlande und die FMO 
Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven, in Bilanzierung  und Bewertung grund- 
sätzlich den von der Stadtwerke Münster GmbH angewandten Methoden. 
 
Sonstige Beteiligungen 
 
Die Stadtwerke Münster GmbH hält ferner Anteile an folgenden Unternehmen: 
 
 Höhe des Anteils 
am Kapital 
am 31.12.2006 
% 
 
• Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH, Borkum* 49,9 
 
• Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Mü nster* 25,0

Seite 3 von 3 
 
Aufgrund des maßgeblichen Einflusses der Stadtwerke Münste r GmbH wären die mit 
einem Stern gekennzeichneten Unternehmen nach § 311 Ab s. 1 HGB als assoziierte 
Unternehmen (Beteiligung ≥ 20 %) in den Konzernabschluss einzubeziehen. In Aus-
übung des Wahlrechts gemäß § 296 Abs. 2 HGB und § 311 A bs. 2 HGB ist die Einbe-
ziehung unterblieben, da sowohl die Unternehmen im Ei nzelfall als auch zusammen für 
die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen en tsprechenden Bildes der Ver-
mögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. 
 
Nähere Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung des Konzerns i m Jahr 2006 sind dem 
beigefügten Konzernlagebericht zu entnehmen. 
 
Der Konzernabschluss 2006 ist von der KPMG Prüfungs- und Beratungsgesellschaft für 
den Öffentlichen Sektor Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüf ungsgesellschaft, Düsseldorf, 
geprüft worden. Beanstandungen haben sich nicht ergebe n. Der uneingeschränkte Be- 
stätigungsvermerk wurde erteilt. 
 
Die Vorlage des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts a n den Aufsichtsrat er-
gibt sich aus § 52 GmbHG in Verbindung mit § 171 AktG, die Vorlage an die Gesell-
schafterversammlung erfolgt nach § 46 GmbHG. 
 
 
Stadtwerke Münster GmbH 
gez. Dr. Ohlms  gez. Dr. Spickenheuer

Beschlussvorlage

2193 Zeichen

V/0821/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Finanzen und Beteiligungen 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Konzernabschluss 2006 der Stadtwerke Münster GmbH 
 
Beratungsfolge 
 
 
23.10.2007 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Entscheidung
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
Der Vertreter der Stadt Münster in der Gesells chafterversammlung der Stadtwerke Münster GmbH 
wird ermächtigt folgenden Beschluss zu fassen: 
 
Der Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH zum 31.12.2006, der 
a)  in der Konzernbilanz 
  mit Aktiva und Passiva von 490.956.749,57 € 
 
b) in der Konzerngewinn- und -verlustrechnung 
bei Umsatzerlösen von  386.923.713,25 € 
mit einem Bilanzgewinn von 551.958,06 € 
abschließt, sowie der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2006 in der vorliegenden, vom 
Jahresabschlussprüfer KPMG Prüfungs- und Beratungsgesellschaft für den Öffentlichen Sektor 
AG mit einem Bestätigungsvermerk vom 03.09.2007 testierten Fassung, werden von der Stadt 
Münster als alleiniger Gesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH festgestellt. 
 
Begründung: 
Die Stadt Münster ist Alleingesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH. Gemäß § 12 des Ge-
sellschaftervertrages der Stadtwerke Münster GmbH unterliegen der Beschlussfassung der Ge-
sellschafterversammlung u. a. die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des 
Ergebnisses.  
Die Stadtwerke Münster GmbH ist als Mutterunternehmen i. S. von § 290 HGB verpflichtet, für das 
Geschäftsjahr 2005 einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Der Wirt-
schaftsprüfer hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.  
Einzelheiten zum Konzernabschluss 2006 können der als Anlage beigefügten Aufsichtsratsvorlage 
Nr. 32/2006 der Stadtwerke Münster GmbH entnommen werden. 
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH wird am 17.10.2007 über den Beschluss beraten. 
Über das Ergebnis wird mündlich berichtet. 
I. V. 
 
gez. 
Dr. Heinrichs 
Stadtrat 
 
Anlagen: 
Vorlage des Aufsichtsrates Nr. 32/2007 
  
Vorlagen-Nr.: 
V/0821/2007 
Auskunft erteilt: 
Herr  Deppe 
Ruf: 
492 20 20 
E-Mail: 
Deppe@stadt-muenster.de  
Datum: 
10.10.2007 
Öffentliche Beschlussvorlage

Beratungsverlauf (1)

23.10.2007 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0821/2007
Typ
Vorlagen
Datum
10.10.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37