V/0821/2007
Konzernabschluss 2006 der Stadtwerke Münster GmbH
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Anlage 2: Anhang Konzernabschluss 2006
43429 Zeichen
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006
und Konzernlagebericht
Konzernbilanz der Stadtwerke Münster GmbH zum 31.12.2006
Stand Stand Stand Stand Stand Stand
31.12.2006 31.12.2006 31.12.2005 31.12.2006 31.12.2006 31.12.2005
Aktivseite € € € Passivseite € € €
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Gezeichnetes Kapital 51.200.000,00 51.200.000,00
Konzessionen und ähnliche Rechte 1.662.279,11 1.517.420,54 II. Kapitalrücklage 72.874.482,16 72.842.336,61
III. Gewinnrücklagen
II. Sachanlagen 1. Rücklage für eigene Anteile 44.749,85 -,-
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2. andere Gewinnrücklagen 38.411.608,78 30.103.068,86
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1 09.774.144,96 114.304.101,02 IV. Bilanzgewinn 551.958,06 7.971.042,15
2. Verteilungsanlagen 91.884.879,60 95.769.516,98 V. Ausgleichsposten für An teile anderer Gesellschafter 1.233.325,71 1.209.651,7 1
3. sonstige technische Anlagen und Maschinen 82.290.8 31,28 76.154.870,00 164.316.124,56 163.326.099,33
4. Fahrzeuge für Personenverkehr 5.830.017,00 4.806.44 6,00
5. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattun g 8.995.318,11 8.367.300,90
6. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.713.7 78,38 35.221.041,40 B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 3.789.462,78 3.789.462,78
311.488.969,33 334.623.276,30
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 144.551,48 390.181,01 C. Empfangene Ertragszuschüsse 41.304.513,39 45.930.900,87
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.529.27 7,61 1.328.143,70
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 1.017.500,00 1.165.000 ,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 37.104.700,00 42.30 0.810,00
5. sonstige Ausleihungen 2.285.994,10 2.405.895,94
43.082.023,19 47.590.030,65 1. Rückstellungen für Pens ionen und
ähnliche Verpflichtungen 16.266.645,00 14.554.182,00
356.233.271,63 383.730.727,49 2. Steuerrückstellungen 12.274.637,78 9.797.372,32
3. sonstige Rückstellungen 106.561.269,05 91.996.901,5 0
135.102.551,83 116.348.455,82
B. Umlaufvermögen E. Verbindlichkeiten
I. Vorräte 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 94.40 3.290,84 102.582.252,66
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.415.496,19 3.195. 249,66 2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.965 .565,72 85.106,69
2. unfertige Leistungen 478.621,23 163.540,55 3. Verbindlichkeiten aus Lieferu ngen und Leistungen 31.859.519,28 47.109.466,97
3. Waren 5.468,59 197.972,88 4. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 110.586,12 681.707,94
4. Emissionsrechte 1,50 7.055,03 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehm en, mit denen
4.899.587,51 3.563.818,12 ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.033.602,26 11.872.420,42
6. sonstige Verbindlichkeiten 7.428.080,93 6.322.065,6 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände - davon aus Steuern € 4.638.105,50
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.582. 311,94 38.119.142,52 ( i. Vj. € 3.008.119,46 )
2. Forderungen gegen den Gesellschafter 1.149.108,81 2 .401.858,58 - davon im Rahmen der
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein sozialen Sicherheit € 357,20
Beteiligungsverhältnis besteht 2.866.567,08 5.967.690 ,23 ( i. Vj. € 1.490.051,99 )
4. sonstige Vermögensgegenstände 13.897.645,92 10.407. 713,03 144.800.645,15 168.653.020,28
49.495.633,75 56.896.404,36
III. Wertpapiere
1. eigene Anteile von einbezogenen Tochterunternehme n 85.696,00 -,-
2. sonstige Wertpapiere 48.179.812,58 5.000,00
48.265.508,58 5.000,00
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 31.733.857,93 54.365.936,46
134.394.587,77 114.831.158,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 328.890,17 248.994,90 F. Rechnungsabgrenzungsposten 1.643.451,86 762.942,25
490.956.749,57 498.810.881,33 490.956.749,57 498.810.881,33
Vermerk: Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 36.142.282,01 37.581.572,89
D. Rückstellungen
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Stadtwerke Münster GmbH
für das Geschäftsjahr 2006 (01.01. - 31.12.)
2006 2006 2005
€ € €
1. Umsatzerlöse 415.198.644,93 362.981.629,93
abzüglich darin enthaltene Energiesteuer -28.274.931,68 -21.879.468,15
386.923.713,25 341.102.161,78
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 315.080,68 -46.221,59
3. andere aktivierte Eigenleistungen 2.345.983,38 3.204.360,30
4. sonstige betriebliche Erträge 47.772.501,08 40.153.161,84
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für
bezogene Waren 193.693.400,20 155.932.515,98
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 52.079.846,77 45.766.443,06
245.773.246,97 201.698.959,04
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 52.716.287,33 55.953.125,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung 18.001.669,68 17.180.715,40
davon für Altersversorgung € 6.951.090,44 70.717.957,01 73.133.840,52
( i.Vj. € 6.117.619,13)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen 38.852.539,80 30.851.003,27
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Konzessionsabgaben 17.213.735,02 17.118.175,36
b) übrige betriebliche Aufwendungen 33.409.177,05 19.680.330,98
50.622.912,07 36.798.506,34
9. Erträge aus Beteiligungen 276.920,50 142.251,60
10. Erträge aus anderen Wertpapieren
und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.551.148,34 1.403.032,62
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.768.467,20 1.855.547,54
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.285.798,53 367.412,49
13. Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.716.989,84 710.665,13
14. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 64.828,77 113.241,03
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.423.973,15 5.313.873,02
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 26.625.225,83 39.053.275,31
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9.170.641,61 13.204.971,16
18. sonstige Steuern 929.535,45 388.483,20
19. Jahresüberschuss 16.525.048,77 25.459.820,95
20. Verlustvortrag -889.676,95 -735.116,70
21. Vorabgewinnausschüttung -7.000.000,00 -1.000.000,00
22. Einstellung in andere Gewinnrücklagen -8.200.000,00 -15.680.000,00
23. Entnahme aus andere Gewinnrücklagen 44.749,85 -,-
24. Entnahme aus Minderheitenanteil andere Gewinnrücklagen 40.946,15 -,-
25. Einstellung in Rücklage für eigene Anteile -44.749,85 -,-
26. Einstellung in Minderheitenanteil Rücklage für eigene Anteile -40.946,15 -,-
27. Entnahme aus Minderheitenanteil Bilanzgewinn 116.586,24 -,-
28. Einstellung in Minderheitenanteil Bilanzgewinn -,- -73.662,10
29. Bilanzgewinn 551.958,06 7.971.042,15
Anhang zum Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH
für das Geschäftsjahr 2006 (1.1.-31.12.)
I. Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss wurden die folgenden Gesellschaften, an denen die Stadtwerke
Münster GmbH die Mehrheit der Stimmrechte hält, nach den Grundsätzen der Vollkonso-
lidierung einbezogen. Sämtliche Angaben erfolgen zum 31.12.2006:
Name/Sitz
Anteil in % Eigenkapital T€
Als verbundene Unternehmen wurden einbezogen:
items GmbH, Münster 52 1.896
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH, Münster 1 00 100
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH, Münster 100 247
Westfälische Bauindustrie GmbH, Münster 99 31.057
Als Gemeinschaftsunternehmen nach den Grundsätzen der anteilmäßigen Konsolidierung
wurde einbezogen:
Name/Sitz
Anteil in % Eigenkapital T€
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH, Münster 50 2.520
Als assoziierte Unternehmen wurden einbezogen:
Name/Sitz
Anteil in % Eigenkapital T€
Energiehandelsgesellschaft West mbH, Münster 29 5.600
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 3 5 30.424
Nederlands-Duitse Internet Exchange B.V.,
Enschede, Niederlande 50 ./. 568
Darüber hinaus sind die Stadtwerke Münster GmbH an folgenden Unternehmen beteiligt:
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH, Borkum *) 4 9,9 110
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co KG,
Münster *) 25
Diese Gesellschaften (*) wurden gemäß § 311.Abs. 2 HGB nicht einbezogen, weil deren
Einfluss - auch zusammengefasst - auf die Vermögens -, Finanz- und Ertragslage des
Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. Die Beurteilung erfolgte in Berücksichtigung
der jeweiligen Jahresabschlüsse und der nur sehr ge ring ausgeprägten Konzernverflech-
tungen.
II. Konsolidierungsmethoden und Konzernabschlussstichtag
Die im Zeitpunkt der erstmaligen Erstellung eines K onzernabschlusses als Tochtergesell-
schaft einbezogene Westfälische Bauindustrie GmbH, die als Gemeinschaftsunternehmen
anteilmäßig konsolidierte Westfälische Fernwärmever sorgung GmbH sowie die als asso-
ziiertes Unternehmen einbezogene FMO Flughafen Müns ter/Osnabrück GmbH wurden
mit dem 31.12.1997 einheitlich auf den ersten Konze rnabschlussstichtag konsolidiert. Bei
Gesellschaften, die später erworben oder gegründet wurden, erfolgt die Verrechnung auf
den Erwerbs- oder Gründungszeitpunkt.
Der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an einem in den Kon-
zernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurde nach der Buchwertmethode
gemäß § 301 Abs. 1, Nr. 1 HGB mit dem auf diese Ant eile entfallenden Betrag des Eigen-
kapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Hiervo n abweichend wurden der Beteili-
gungsbuchwert und das anteilige Eigenkapital der zu m 31.12.2005 erstmals in den Kon-
zernabschluss einbezogenen Stadtwerke Münster Netzg esellschaft mbH gemäß § 301
Abs.1 Nr.2 HGB nach der Neubewertungsmethode mitein ander verrechnet. Hierbei ent-
sprachen die Zeitwerte den Buchwerten in der Eröffn ungsbilanz des Tochterunterneh-
mens.
Die für Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen aufgr und von Gewinnthesaurierungen
vor Erstkonsolidierung entstandenen passiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonso-
lidierung werden unter dem Passivposten B. ausgewie sen. Forderungen und Verbindlich-
keiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den konsolidierten Unternehmen wur-
den verrechnet.
Die in den Konzernabschluss zu übernehmenden Vermög ensgegenstände , die auf Liefe-
rungen oder Leistungen zwischen den in den Konzerna bschluss einbezogenen Unter-
nehmen beruhen, wurden um enthaltene Zwischengewinne bereinigt.
Wesentliche Beteiligungen aus dem Kreis der assozii erten Unternehmen wurden gemäß
§ 312 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 HGB nach der Buchwertmethode angesetzt.
III. Angaben zur Form der Darstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Entsprechend § 265 Abs. 5 HGB über die weitere Untergliederung der Posten wurde die
Darstellung der Sachanlagen um die Posten
- Verteilungsanlagen
- Fahrzeuge für Personenverkehr,
die Darstellung der Vorräte um den Posten
- Emissionsrechte
erweitert.
Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2006 (1.1. - 31.12.) wurde nach
dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
IV. Erläuterungen zu Posten von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Soweit Ansatzwahlrechte ausgeübt wurden, sind diese bei den Angaben zu Posten der
Bilanz erläutert.
Für die at-equity einbezogene N-Dix wurde der nach niederländischem Recht aufgestellte
und geprüfte Jahresabschlusses unverändert übernommen.
Die at-equitiy einbezogene FMO Flughafen Münster-Os nabrück GmbH hat in dem von ihr
aufgestellten und geprüften Teilkonzernabschluss te ilweise abweichende Bewertungsme-
thoden angewandt. Die immateriellen Vermögensgegens tände und Sachanlagen wurden
linear abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs - und Betriebsstoffe erfolgte zu An-
schaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertpr inzips. Auf Umbewertungen im
Konzernabschluss wurde in Anwendung des § 312 Abs. 5 HGB verzichtet, da die Auswir-
kungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung
sind.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sach anlagen sind zu Anschaffungs-
oder Herstellungskosten bewertet worden. Eigene Lei stungen sind entsprechend der
steuerlichen Aktivierungspflicht in den Wertansatz einbezogen. Zuschüsse werden von
den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt.
Den planmäßigen Abschreibungen
liegen die in den steuerlichen Abschreibungstabelle n vorgegebenen Nutzungsdauern
zugrunde, wobei alle Anlagenzugänge - soweit zuläss ig - zunächst degressiv abgeschrie-
ben wurden, mit
Übergang zur linearen Methode.
Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden voll abgeschr ieben. Von den Finanzanlagen wer-
den die sonstigen Ausleihungen, bei denen es sich u m unverzinsliche und niedrig verzins-
liche Darlehen handelt, gemäß BFH-Urteil vom 30.11. 1988 und dem BMF-Schreiben vom
17.01.1990 zum Nennwert bewertet. Die übrigen Finan zanlagen werden zu Anschaf-
fungskosten abzüglich vorgenommener Wertberichtigun gen ausgewiesen. Soweit die
Gründe für die Wertberichtigungen zum Bilanzstichta g nicht mehr bestehen, ist entspre-
chend § 280 Abs. 1 HGB zugeschrieben worden.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Berü cksichtigung von Abschreibungen ge-
mäß § 253 Abs. 3 HGB zu fortgeschriebenen, durchsch nittlichen Anschaffungswerten
oder zum niedrigeren Tagespreis bewertet. Die Bewertung der Brenn- und Treibstoffvorrä-
te erfolgt nach einem Verbrauchsfolgeverfahren (Las t-in-first-out), da so das tatsächliche
Verbrauchsverhalten zutreffender dargestellt wird.
Die Bewertung der unfertigen Leistungen entspricht der der selbsterstellten Anlagen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung des er-
kennbaren Ausfallrisikos bewertet.
Die bis einschließlich 2002 empfangenen Ertragszusc hüsse werden auf den Altbestand
mit 5 % des Ursprungswertes aufgelöst. Im 20. Jahr nach Zugang wird der Abgang unter-
stellt und der verbliebene Ursprungswert vollständi g aufgelöst. Die Zugänge werden ab
dem 01.01.2003 direkt gegen die Positionen des Anlagevermögens verrechnet und wirken
sich entsprechend den dort geltenden Nutzdauern abschreibungsmindernd aus.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpf lichtungen sind aufgrund der Richt-
tafeln 2005 G zum versicherungsmathematisch ermitte lten Barwert angesetzt. Der Ver-
pflichtungsumfang wurde mit einem Rechnungszinsfuß von 4 % - der Entwicklung der
Kapitalmarktzinsen entsprechend - ermittelt. Bei de n übrigen Rückstellungen sind alle
erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Für die im Rahmen der Konsolidierung zu berücksicht igenden latenten Steuern konnte
aufgrund des regionalen Schwerpunkts des Konzerns e in einheitlicher Ertragsteuersatz
zugrunde gelegt werden.
Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.
2. Angaben zu Posten der Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anl age gezeigt. Es wurden außer-
planmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB in Höhe von 2.174 T€ auf die
Beteiligung an der FMO Flughafen Münster /Osnabrück GmbH, in Höhe von 80 T€ auf die
Beteiligung der Stadtwerke Münster GmbH an der WLE, Westfälische Landeseisenbahn
GmbH, sowie in Höhe von 1.205 T€ auf Wertpapiere de s Anlage- und Umlaufvermögens
vorgenommen.
Die den Stadtwerke Münster GmbH unentgeltlich zuget eilten Emissionsrechte nach § 9
TE HG i.V. mit §§ 7 und 14 ZuG sind mit dem Wert von 1 € ausgewiesen.
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i st auch der abgegrenzte Verbrauch
zwischen Ablese- und Bilanzstichtag enthalten, der mit den aufgelaufenen Abschlagszah-
lungen saldiert wurde.
Die Forderungen gegen den Gesellschafter betreffen im wesentlichen Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen, Kostenerstattungen und sonstige Forderungen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten als w esentliche Posten Forderungen
aus Überzahlungen von Steuern und Schadensersatzansprüche.
Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 500 T € eine Restlaufzeit von mehr
als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstig en Vermögensgegenstände haben
alle Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.
Das gezeichnete Kapital der Stadtwerke Münster GmbH beträgt unverändert 51.200.000
€. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidie rung hat eigenkapitalähnlichen Cha-
rakter.
In den Steuerrückstellungen sind die latenten Steuern mit 3,7 Mio. € berücksichtigt.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlic hen Rückstellungen für unterlassene
Instandhaltungen (11,4 Mio. €), Rückbau des HKW Haf en (2,1 Mio. €), für Urlaubsansprü-
che und Gleitzeitguthaben der Mitarbeiter (1,5 Mio. €), für Entsorgungsverpflichtungen
(6,4 Mio. €), für bestehende Altersteilzeitverpflic htungen (17,1 Mio. €) sowie Ausgleichs-
leistungen an die Partner der Verkehrsgemeinschaft Münsterland (22,2 Mio. € nach Ver-
rechnung mit geleisteten Anzahlungen von 15,0 Mio. €).
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im wesent lichen Steuern, erhaltene Sicherheits-
leistungen sowie Überzahlungen aus der Verbrauchsabrechnung.
Davon mit einer Restlauf-
zeit Restlaufzeit
Bilanzpositionen
Konzernbi-
lanz
31.12.2006
in T€
bis 1
Jahr
1 bis 5
Jahre
mehr als
5 Jahre
bis 1 Jahr
Vorjahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 94.403 4.843 33.106 56.454 8.873
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.966 1.966 -,- -,- 85
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.859 31.010 849 -,- 46.804
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 111 111 -,- -,- 682
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.034 9.034 -,- -,- 11.872
Sonstige Verbindlichkeiten 7.428 6.678 750 -,- 5.572
144.801 53.642 34.705 56.454 73.888
Durch Grundpfandrechte gesicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht.
3. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Von den Umsatzerlösen (ohne Ökosteuer) entfallen 34 8,6 Mio. € auf den Versorgungsbe-
reich, 26,8 Mio. € auf den Verkehrsbereich und 10,5 Mio. € auf andere Bereiche. Die Be-
steuerung von Erdgas ist mit dem Energiesteuergeset z ab 01.08.2006 analog zur Besteu-
erung von Strom geregelt. Die Steuer entsteht nunme hr mit der Abgabe an Letztverbrau-
cher und ist Bestandteil der Umsatzerlöse, von dene n sie offen abgesetzt wird. Bis zum
31.07.2006 war das bezogene Erdgas bereits mit Mine ralölsteuer belastet. Durch diese
Änderungen ist die Vergleichbarkeit der Umsatzerlös e und der Materialaufwendungen
zum Vorjahr eingeschränkt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. Erträge aus dem Abgang von Gegens-
tänden des Finanzanlagevermögens (8,2 Mio. €), Ertr äge aus der Auflösung von Rück-
stellungen (8,5 Mio. €) Pacht- und Mieteinnahmen, A usgleichszahlungen nach dem KWK
- Gesetz, Entgelte für die Vergärung von Bio-Abfäll en, übrige periodenfremde Erträge (1,2
Mio. €) sowie verschiedene Kostenerstattungen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neben der Konzessionsabgabe
(17,2 Mio. €) die Einzelwertberichtigungen auf Ford erungen (1,3 Mio. €) sowie verschie-
dene periodenfremde Aufwendungen (5,5 Mio. €).
4. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Kassenbest änden und Guthaben bei Kreditinsti-
tuten (31.734 TEUR) sowie den sonstigen Wertpapiere n des Umlaufvermögens (48.180
TEUR) zusammen. Die sonstigen Wertpapiere beinhalte n kurzfristig veräußerbare Inha-
berschuldverschreibungen und Geldmarktfondsanteile. Auf die anteilmäßig konsolidierte
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH entfallen Gut haben bei Kreditinstituten in Hö-
he von 972 TEUR.
V. Angaben zum Jahresergebnis
Die Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung schließt ab mit einem Jahresüberschuss von
16,5 Mio. €. Aus den verschiedenen an den jeweilige n Einzelergebnissen bemessenen
Gewinnausschüttungen der Konzerngesellschaften, die in Summe über dem Konzerner-
gebnis lagen, ergibt sich ein Konzernverlustvortrag von 0,9 Mio. €. In die anderen Ge-
winnrücklagen wurden 8,2 Mio. € eingestellt und 7,0 Mio. € als Vorabgewinn ausgeschüt-
tet. Unter Berücksichtigung der Minderheitenanteil e am Bilanzgewinn (0,1 Mio.€) ergibt
sich ein Konzern - Bilanzgewinn von 0,6 Mio. €.
VI. Vermerke
Der Bilanzvermerk betrifft zwölf Bürgschaften zugun sten der FMO Flughafen Münster-
Osnabrück GmbH, drei Patronatserklärungen und zwei Bürgschaften zugunsten der E-
nergiehandelsgesellschaft West mbH sowie eine Bürgs chaft zugunsten der Windkraft
Nordseeheilbad Borkum GmbH. Der Bilanzvermerk berüc ksichtigt die Höhe der Bürg-
schaftsvaluta per 31.12.2006.
VII. Ergänzende Angaben
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Bestellverpflichtungen im Investitionsbereich b eliefen sich zum 31.12.2006 auf 14,8
Mio. €. Aus Leasing-Verträgen mit einer Laufzeit zw ischen 1 und 5 Jahren resultieren
jährliche Verpflichtungen von 782 T€. Bei einer Toc htergesellschaft bestehen Entschädi-
gungsverpflichtungen aus Erbbaurechtsverträgen in Höhe von 20,1 Mio. €.
2. Zusammensetzung der Organe, Aufwendungen für Organe
Die Geschäftsführung besteht aus:
Dr.-Ing. Norbert Ohlms, Dr. Werner Spickenheuer.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind in der Anlage genannt.
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen 314 T€. Für die frühere Geschäftsfüh-
rung und ihre Hinterbliebenen wurden 98 T€ an Pensi onen aufgewendet. Für sie beste-
hen Pensionsrückstellungen von 647 T€.
Die Aufwendungen für den Aufsichtsrat betrugen 1.39 9,20 €. Arbeitnehmer können nach
den in einer Betriebsanweisung festgelegten Kriteri en Darlehn erhalten. Arbeitnehmerver-
treter haben vor oder während Ihrer Tätigkeit als M itglieder des Aufsichtsrates aufgrund
dieser Betriebsvereinbarung Darlehn erhalten; deren Wert betrug zum 31.12.2006
48.096,19 € bei Zinssätzen von 0,5 % bis 2,5 %. Im Geschäftsjahr 2006 wurden 3.761,75
€ getilgt. Lohn- und Gehaltsvorschüsse waren zum 31 .12.2006 nicht zu bilanzieren; die
zum 31.12.2005 ausgewiesenen Vorschüsse von 250 € wurden im Geschäftsjahr 2006
zurückgezahlt.
3. Belegschaft
Von der durchschnittlichen Zahl der Arbeitnehmer (1 287) waren 633 Lohnempfänger und
654 Gehaltsempfänger. Davon waren bei dem Gemeinsch aftsunternehmen Westfälische
Fernwärmeversorgung GmbH 7 Arbeitnehmer beschäftigt (5 Lohnempfänger und 2 Ge-
haltsempfänger), die zu 50% in die durchschnittlich e Zahl der Arbeitnehmer eingerechnet
sind.
Die Gesellschaft ist Mitglied der Kommunalen Zusatz versorgungskasse Westfalen-Lippe
(ZKW). Zweck der Anstalt ist es, den Arbeitnehmern im Wege privatrechtlicher Versiche-
rung eine zusätzliche Alters- und Hinterbliebenenve rsorgung zu gewähren. Die Gesell-
schaft hat sich bei Begründung der Mitgliedschaft v erpflichtet, alle Arbeitnehmer zu versi-
chern, die nach dem Tarifvertrag über die Versorgun g der Arbeitnehmer kommunaler
Verwaltungen und Betriebe (Vers. TV-G) zu versicher n sind. Der derzeitige Umlagesatz
beträgt 4,5 % + 2,5% Sanierungsgeld und wird von de r Gesellschaft allein getragen. Die
Summe der versicherungspflichtigen Löhne und Gehält er für das Jahr 2006 beträgt rd.
45,3 Mio.€. Zur Abdeckung der aus einer möglichen Unterdeckung der ZKW folgenden
Verpflichtungen wurden Rückstellungen von 7.350 T€ gebildet.
Münster, am 03.09.2007
Stadtwerke Münster GmbH
Dr. Ohlms Dr. Spickenheuer
Organe der Gesellschaft
Gesellschafter
Stadt Münster zu 100 %
Aufsichtsrat
Stefan Weber Werner Frenzel
Vorsitzender des Aufsichtsrates (ab 13.09.2006) Arb eitnehmervertreter, Kaufm. Angestellter
Ratsmitglied, Selbständiger EDV-Berater
Inge Jachmann
Hans-Winfried Welter Sachkundige Bürgerin (ab 02.09.2006)
Vorsitzender des Aufsichtsrates (bis 01.09.2006) Ar chitektin
Sprachlehrer
Dr. Michael Jung
Heinz Röhricht Ratsmitglied, Historiker
1. Stellvertretender Vorsitzender,
Arbeitnehmervertreter,
Freigestellter Betriebsratsvorsitzender Dieter Maag er
Ratsmitglied,
Heizungs- und Lüftungssanitärmeister
Joachim Tonn
2. Stellvertretender Vorsitzender (ab 25.10.2006)
Ratsmitglied, Kaufm. Angestellter Antonio Machado
Arbeitnehmervertreter, Lagerist
Rudolf Klein
2. Stellvertretender Vorsitzender (bis 25.10.2006) Andreas Nicklas
Ratsmitglied, Systemanalytiker Ratsmitglied, Recht sanwalt
Susanne Bachg (bis 12.06.2006) Carsten Peters
Arbeitnehmervertreterin, Kaufm. Angestellte Ratsmit glied, Geschäftsführer
Frank Baumann Michael Weidekamp
Ratsmitglied, Online-Designer Arbeitnehmervertreter , Techn. Angestellter
Helga Bickeböller Rolf Wischer
Stadtkämmerin Arbeitnehmervertreter,
Freigestelltes Betriebsratsmitglied
Andrea Bleckmann (ab 12.06.2006)
Arbeitnehmervertreterin, Kaufm. Angestellte
Geschäftsführung
Wilhelm Breitenbach Dr.-Ing. Norbert Ohlms
Ratsmitglied, Lehrer
Dr. Werner Spickenheuer
Ulrich Eisenack
Ratsmitglied, Ltd. Regierungsdirektor
E n t w i c k l u n g d e s A n l a g e v e r m ö g e n s - A n l a g e z u m A n h a n g
A n s c h a f f u n g s - u n d H e r s t e l l u n g s k o s t e n
Wertentwicklung Vor Abrechnung von Zuschüssen Erhaltene Zuschüsse
Stand Zugänge Abgänge
Umbu-
chungen Stand Stand Zugänge Abgänge
Umbu-
chungen Stand Stand Zugänge Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen Stand Stand Stand
Posten des 01.01.2006 2006 2006 2006 31.12.2006 01.01.200 6 2006 2006 2006 31.12.2006 01.01.2006 2006 2006 2006 2006 31 .12.2006 31.12.2006 31.12.2005
Anlagevermögens T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
Konzessionen
und ähnliche Rechte 21.445 606 7 349 22.393 2.855 - - - 2.855 17.073 pA 702 5 1 - 17.87 6 1.662 1.517
gA 105
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks-
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf 234.349 47 4.615 878 230.659 9.034 - - - 9.034 111.011 pA 5.713 4.482 15 406 111.851 109.774 114.304
fremden Grundstücken
2. Verteilungsanlagen 572.531 9.289 1.708 4.167 584.279 27.380 5.637 - - 33.017 449 .381 pA 10.936 1.628 -15 - 459.377 91.885 95.770
gA 703
3. Sonstige technische Anlagen
und Maschinen 187.078 756 41.973 21.784 167.645 14.588 - - - 14.588 96.335 p A 16.374 41.942 -1 - 70.766 82.291 76.155
4. Fahrzeuge für Personenverkehr 32.465 3.164 2.351 - 33.278 12.562 790 - - 13.352 15.097 pA 1.3 43 2.344 - - 14.096 5.830 4.806
5. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 62.602 2.741 1.673 969 64.639 2.252 249 - - 2.501 51.983 pA 2.8 51 1.588 - 229 53.143 8.995 8.367
gA 126
6. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau 39.589 5.640 - -28.147 17.082 4.368 - - - 4.368 - - - - - - 12.714 3 5.221
1.128.614 21.637 52.320 -349 1.097.582 70.184 6.676 - - 76.8 60 723.807 pA 37.217 51.984 -1 635 709.233 311.489 334.623
gA 829
38.046
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.798 80 245 - 1.633 - - - - - 1.408 apA 80 - - - 1.488 145 390
2. Beteiligungen an
assoziierten Unternehmen 9.913 3.853 - - 13.766 - - - - - 8.585 E 2.717 - - E 65 11.237 2.529 1 .328
3. Ausleihungen an Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsver-
hältnis besteht 1.165 - 148 - 1.017 - - - - - - - - - - - 1.017 1.165
4. Wertpapiere des
Anlagevermögens 42.365 22.487 26.503 - 38.349 - - - - - 64 apA 1.195 15 - - 1.244 37 .105 42.301
5. Sonstige Ausleihungen 2.406 256 376 - 2.286 - - - - - - - - - - - 2.286 2.406
57.647 26.676 27.272 - 57.051 - - - - - 10.057 apA 1.275 15 - - 13. 969 43.082 47.590
E 2.717 E 65
Gesamt 1.207.706 48.919 79.599 0 1.177.026 73.039 6.676 - - 79.715 7 50.937 pA 37.919 52.004 0 635 741.078 356.233 383.730
gA 934 E 65
apA 1.275
E 2.717
42.845 Erläuterung der Abkürzungen :
pA = planmäßige Abschreibungen
gA = geringwertige Anlagegüter /Vollabschreibung gem. § 6 Abs. 2 EStG
apA = außerplanmäßige Abschreibungen
E =
Equity-Fortschreibung
A b s c h r e i b u n g e n / W e r t b e r i c h t i g u n g e n B u c h w e r t e
K o n z e r n
Gezeichnetes
Kapital
Kapital-
rücklage
erwirtschaftetes
Konzerneigenkapital
Kumuliertes übriges
Konzernergebnis Eigenkapital Minderheiten-
kapital
Kumuliertes übriges
Konzernergebnis Eigenkapital Konzerneigenkapital
€ € € € € €
Stand 31. Dezember 2004 51.200.000,00 72.807.199,62 17.463.327,36 5.283.814,14 146.754.341,12 977.577,54 17.908,28 995.485,82 147.749. 826,94
Konzern-
Jahresüberschuss 2005 - - 25.172.995,31 - 25.172.995,31 286.825,64 - 286.825,64 2 5.459.820,95
Übriges
Konzernergebnis 2005 - - - - - - - - -
Konzern-
gesamtergebnis 2005 - - - - 25.172.995,31 - - 286.825,64 25.459.820,95
Einstellungen 2005 - 35.136,99 - - 35.136,99 34.199,32 - 34.199,32 69.336,31
Entnahmen 2005 - - - - - - - - -
Ausschüttung 2005 - - -9.846.025,80 - -9.846.025,80 -106.859,07 - -106.859,0 7 -9.952.884,87
Stand 31. Dezember 2005 51.200.000,00 72.842.336,61 32.790.296,87 5.283.814,14 162.116.447,62 1.191.743,43 17.908,28 1.209.651,71 163. 326.099,33
Konzern-
Jahresüberschuss 2006 - - 16.346.114,53 - 16.346.114,53 178.934,24 - 178.934,24 1 6.525.048,77
Übriges
Konzernergebnis 2006 - - - - - - - - -
Konzern-
gesamtergebnis 2006 - - 16.346.114,53 - 16.346.114,53 178.934,24 - 178.934,24 1 6.525.048,77
Einstellungen 2006 - 32.145,55 44.749,85 - 76.895,40 40.946,15 - 40.946,15 117 .841,55
Entnahmen 2006 - - -44.749,85 - -44.749,85 -40.946,15 - -40.946,15 -85.696 ,00
Ausschüttung 2006 - - -15.411.908,85 - -15.411.908,85 -155.260,24 - -155.260 ,24 -15.567.169,09
Stand 31.Dezember 2006 51.200.000,00 72.874.482,16 33.724.502,55 5.283.814,14 163.082.798,85 1.215.417,43 17.908,28 1.233.325,71 164. 316.124,56
M u t t e r u n t e r n e h m e n M i n d e r h e i t e n g e s e l l s c h a f t e r
Konzern-Eigenkapitalspiegel der Stadtwerke Münster GmbH für die Geschäftsjahre 2005 und 2006 (01.01. - 31.12.)
Entwicklung
Posten
TEUR TEUR TEUR
Jahresüberschuss 16.525 25.460 -8.935
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4 2.845 31.684 11.161
Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens - 700 -885 185
Zunahme der Rückstellungen 23.756 6.033 17.723
Erträge aus der Auflösung von Baukostenzuschüssen -4 .626 -4.800 174
Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -9.694 -17.665 7.971
Abnahme (im Vorjahr Zunahme) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 5.903 -10.868 16.771
Abnahme (im Vorjahr Zunahme) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.766 2.447 -4.213
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 72.243 31.406 40.837
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.832 2.027 -195
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -39.664 -55.190 15.526
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen
Anlagevermögens 2 0 2
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -606 -381 -225
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 35.079 23.112 11.967
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -26.676 -23.922 -2.754
Einzahlungen aus Zuschüssen 6.676 7.959 -1.283
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -23.357 -46.395 23.038
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 32 35 -3
Auszahlung an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -15.567 -9.909 -5.658
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -8.179 -6.959 -1.220
Einzahlungen aus der Begebung von sonstigen Ausleihungen 376 280 96
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -23.338 -16.553 -6.785
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 2 5.548 -31.542 57.090
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 54.366 85.908 -31.542
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 79.914 54.366 25.548
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Kassenbeständen, den Guthaben bei Kreditinstituten und den sonstigen
Wertpapieren des Umlaufvermögens zusammen. Die sonstigen Wertpapiere beinhalten kurzfristig veräußerbare
Inhaberschuldverschreibungen und Geldmarktfondsanteile.
Konzern-Kapitalflussrechnung der Stadtwerke Münster GmbH
Veränderung
für das Geschäftsjahr 2006 (01.01. - 31.12.)
2006 2005
Konzernlagebericht der Stadtwerke Münster GmbH
für das Geschäftsjahr 2006 (1.1.-31.12.)
Geschäft und Rahmenbedingungen
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Bunde srepublik Deutschland sowie insbe-
sondere in dem für unser Absatzgebiet maßgebenden W irtschaftsraum Münster haben sich
in 2006 erstmalig nach mehreren Jahren der Stagnati on leicht belebt. Bei unterschiedlicher
Entwicklung der einzelnen Branchen konnte eine wach sende Nachfrage nach unseren Pro-
dukten in allen Geschäftsbereichen verzeichnet werd en. Dieser positive Effekt wurde aller-
dings im Wärmemarkt durch die gegenüber dem langfri stigen Mittel relativ milden Außen-
temperaturen kompensiert.
Der zum Teil extreme Anstieg der Preise an den inte rnationalen Rohstoffmärkten hat auch
die Beschaffungsmärkte unseres Unternehmens stark b eeinflusst. Die Börsenpreise für
Strom sowie die Weltmarktpreise für Öl und Dieselkr aftstoffe verteuerten unsere Beschaf-
fungskosten für Strom und Gas, die Erzeugungskosten in unseren Heizkraftwerken sowie die
Leistungserstellung im Verkehrsbereich.
Auch im Geschäftsjahr 2006 wurde die planmäßige Mar kterschließung in bestehenden und
neuen Geschäftsfeldern weiter vorangetrieben und du rch konsequente benchmarkorientierte
Kontrolle der Geschäftsprozesse Kostensenkungspotentiale ermittelt und effektiv umgesetzt.
Die Investitionen im Konzern lagen auf weiterhin ho hem Niveau. Neben dem planmäßigen
Ausbau und der Verdichtung der Energie- und Wassern etze ist die Übernahme der Straßen-
beleuchtung der Stadt Münster zum 01.01.2006 sowie die Inbetriebnahme einer weiteren
Gaseinspeisung in Drensteinfurt – Rinkerode zur Abs icherung der Gasversorgung im Stadt-
gebiet Münster zu nennen. Für das Ende 2005 fertigg estellte Gas- und Dampfturbinenheiz-
kraftwerk folgte im Jahr 2006 die erste Bewährungsp robe. Dabei konnte die GuD – Anlage
die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsja hr 2006 weist mit 26,6 Mio. € ein um
12,4 Mio. € niedrigeres Ergebnis der gewöhnlichen G eschäftstätigkeit aus. Diese Entwick-
lung ist wesentlich durch die Realisierung eines Ve räußerungsgewinns bei Wertpapieren des
Anlagevermögens entstanden, der nicht das hohe Nive au des vorigen Geschäftsjahres er-
reichte.
Die wirtschaftliche Lage und Entwicklung des Konzer ns Stadtwerke Münster GmbH kann für
das Geschäftsjahr 2006 insgesamt noch als gut bezeichnet werden.
Mit der Gründung der Stadtwerke Münster Netzgesells chaft mbH haben die Stadtwerke be-
reits in 2005 die Vorgaben des zweiten Gesetzes zur Neuregelung des Energiewirtschafts-
rechtes vom 07.07.2005 vorzeitig umgesetzt. Die Net zgesellschaft hat fristgemäß die Anträ-
ge zur Festsetzung der Strom- und Gasnetzentgelte b ei den zuständigen Regulierungsbe-
hörden gestellt. Entscheidungen der Regulierungsbehörden wurden in 2006 nicht getroffen.
Der Geschäftsverlauf des Jahres 2006 war insbesonde re in den Energieversorgungsberei-
chen durch weiterhin stark steigende Preise insbeso ndere auf den Beschaffungsmärkten
geprägt, die nur teilweise an die Kunden durch Prei s- und Tarifanpassungen im Strom- und
Wärmemarkt weitergegeben werden konnten. In einigen Bereichen gelang es außerdem, die
abgesetzten Mengen zu steigern. Im Wärmemarkt wurde diese positive Absatzentwicklung
durch die im langfristigen Mittel relativ milden Au ßentemperaturen kompensiert. Dement-
sprechend stiegen die Umsatzerlöse im Konzern um 45 ,8 Mio. € (13,4 %) gegenüber dem
Vorjahr. Hauptträger dieser Entwicklung war der Ver sorgungsbereich mit um 45,3 Mio. € ge-
stiegenen Umsatzerlösen. Auch im Verkehrsbereich konnten die Umsatzerlöse leicht um 0,2
Mio. €, bei den IT-Leistungen 0,3 Mio. € gesteigert werden.
Erträge aus dem Verkauf von Wertpapieren des Anlage vermögens in Höhe von 8,2 Mio. €
sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 8,5 Mio € führten neben
Anderen zu einer Erhöhung der sonstigen betrieblich en Erträge um 7,6 Mio. € auf 47,8 Mio.
€. Die notwendigen Demontagearbeiten am HKW Hafen f ür die nicht mehr benötigten Altan-
lagen, einschließlich der Rauchgasreinigungsanlage, wurden im Berichtsjahr fortgesetzt und
werden nunmehr voraussichtlich 2008 abgeschlossen.
Die Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen stiegen um 2,0 Mio. €
auf 2,7 Mil. € im wesentlichen in Folge der Bewertu ng der in 2006 erfolgten Kapitalerhöhung
der FMO Flughafen Münster / Osnabrück GmbH.
Der Konzern – Jahresüberschuss verminderte sich in der Folge um 8,9 Mio. € auf 16,5 Mio.
€.
Die Entwicklung der Liquidität des Konzern ist in d er als Anlage beigefügten Kapitalfluss-
rechnung dargestellt. Die Fähigkeit des Konzerns, s eine Zahlungsverpflichtung zu erfüllen,
war jederzeit gegeben. Das Eigenkapital wurde durch die Einstellung in die anderen Gewinn-
rücklagen (8,2 Mio.€) gestärkt; die Eigenkapitalquo te stieg um 0,7%-Punkte auf 33,5%. Der
Anlagendeckungsgrad (Anteil des durch Eigenkapital finanzierten Anlagevermögens) erhöh-
te sich in der Folge wieder von 42,6% auf 46,1%. Di e weiterhin gute Bonität spiegelt sich
auch in der Einstufung der Kreditwürdigkeit des Mut terunternehmens in unabhängigen Ra-
tings.
Das Anlagevermögen des Konzerns hat sich durch die einsetzenden Abschreibungen auf die
hohen Investitionen des Vorjahres (GuD – Anlage, St raßenbeleuchtung) um 27,5 Mio. €
vermindert. Demgegenüber stieg das Umlaufvermögen i nsbesondere durch den Aufbau der
Position Wertpapiere bei weiterhin investitionsbed ingter Rückführung der liquiden Mittel um
19,6 Mio. € auf 134,4 Mio. €. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um
weitere 8,2 Mio. € auf 94,4 Mio. € reduziert werden . Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen konnten trotz der gestiegenen Preise auf den Beschaffungsmärkten für E-
nergie um 15,3 Mio. € auf 31,8 Mio. € reduziert wer den maßgeblich aufgrund der Abrech-
nung des Investitionsprojektes GuD - Anlage. Insges amt ging die Bilanzsumme um 7,8 Mio.
€ auf 491,0 Mio. € zurück. Unter Berücksichtigung d er schwierigen wirtschaftlichen Situation
des Berichtsjahres auf den Energiemärkten kann die Vermögens- und Finanzlage als solide
bezeichnet werden.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2006, die eine
maßgebliche Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- od er Vermögenslage des Konzerns ge-
habt hätten, waren nicht zu verzeichnen.
Chancen und Risiken
Im Rahmen des bei der Konzernmutter angesiedelten B eteiligungscontrollings werden die
Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen erfasst u nd angemessen berücksichtigt. Die
verantwortlichen Vertreter der Stadtwerke Münster G mbH in den zuständigen Organen der
Beteiligungsgesellschaften (Gesellschafterversammlu ngen, Beiräte und Aufsichtsräte) erör-
tern regelmäßig in den vorgenannten Gremien die wes entlichen Aspekte des Risikomana-
gements für das betroffene Unternehmen und ihre Aus wirkungen auf andere Konzerngesell-
schaften. Die Ergebnisse dieser Erörterungen werden regelmäßig in den Sitzungen des Auf-
sichtsrates der Muttergesellschaft Stadtwerke Münst er GmbH in zusammengefasster Form
im laufenden Risikobericht der Geschäftsführung dargestellt.
Das gesamte Risikomanagement wird durch die interne Revision der Stadtwerke auf Funkti-
onsfähigkeit und Angemessenheit überprüft. Bei den operativen Beteiligungsgesellschaften
wurde die interne Revision der Stadtwerke Münster G mbH beauftragt, ein Risikocontrolling
durchzuführen.
Entwicklungen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Beteiligungsunternehmen oder der Muttergesellschaft wesent-
lich zu beeinträchtigen, sind nach unserer Einschät zung derzeit nicht zu erkennen. Beste-
henden Risiken wird durch bilanzielle Vorsorge oder durch den Abschluss entsprechender
Versicherungen begegnet.
Als Hauptrisiken werden die sich abzeichnenden Verä nderungen in den liberalisierten Ener-
giemärkten, insbesondere die noch nicht absehbaren Preisrisiken aus der weiteren Festset-
zung der Netzentgelte für Strom und Gas sowie die F orderungen der Regulierungsbehörden
zur eigentumsrechtlichen Entflechtung der Netze gesehen.
Die zukünftig wirtschaftlich tragbare Entwicklung d es öffentlichen Personennahverkehrs wird
durch die angekündigte weitere Reduzierung von Ausg leichsleistungen des Landes Nord-
rhein – Westfalen für die gemeinwirtschaftlichen Le istungen des öffentlichen Personennah-
verkehrs bestimmt. Ebenso stellt die damit verbunde ne Einschränkung des steuerlichen
Querverbundes zu Lasten des öffentlichen Personenna hverkehrs ein zurzeit noch nicht ab-
schätzbares Risiko dar.
Ebenso sieht die Geschäftsführung die Änderung des Ordnungsrahmens für die kommunale
Versorgungs- und Verkehrswirtschaft durch die Novel lierung der Gemeindeordnung NW un-
ter der Zielsetzung „Privat vor Staat“ als kritisch für die weitere Entwicklung des Unterneh-
mens an.
Diese Risiken werden einzeln und kumulativ als nicht bestandsgefährdend eingeschätzt.
Im Rahmen der Quartalsberichterstattung wurde dem A ufsichtsrat und der Gesellschafterin
der Stadtwerke Münster GmbH regelmäßig berichtet.
Die Entwicklung der Strompreise wirkt sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit der Gas- und
Dampfturbinen-Anlage aus. Die mittelfristig möglich e differenzierte Entwicklung der Energie-
preise kann aber auch die Wirtschaftlichkeit der GuD-Anlage belasten.
Die liberalisierten Energiemärkte bieten neben den Risiken auch die Chance, die bereits in
den zurückliegenden Geschäftsjahren begonnene spürb are Ausweitung des Energieabsat-
zes über das ursprüngliche Versorgungsgebiet Stadt Münster deutlich auszuweiten.
Ausblick
Die Anlageninvestitionen werden weiter auf einem an gemessen hohen Niveau liegen. In
2007 wird die Fertigstellung des Wärmespeichers an der GuD – Anlage erwartet.
Bei der FMO Flughafen Münster / Osnabrück GmbH ist nach einem in 2007 erwarteten posi-
tiven Beschluss zum Ausbau der Start- und Landebahn eine weitere Eigenkapitalzuführung
der Gesellschafter vorgesehen.
Die Stadtwerke Münster GmbH beteiligen sich an zwei Projekten zur Beteiligung an neuen
Steinkohlekraftwerken, um neben den eigenen gasbasi erten Erzeugungskapazitäten eine
angemessene Risikostreuung zu erreichen.
Die Geschäftsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2007 wird annähernd stabil erwartet.
Bei nicht abschätzbaren Entwicklungen der Preise au f den Beschaffungsmärkten sowie der
Entscheidungen der Regulierungsbehörde und dem sich verschärfenden Wettbewerbsdruck
bei Strom und Gas ist ein weiterer Margenverlust tr otz intensiver Rationalisierungsbemühun-
gen in den Energiesparten nicht auszuschließen. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsjah-
res 2007 wird ebenso wie die folgenden Jahre deshal b voraussichtlich unter dem Ergebnis
des Vorjahres liegen.
Münster, am 03.09.2007
Stadtwerke Münster GmbH
Dr. Ohlms Dr. Spickenheuer
Anlage 1: Aufsichtsratvorlage Konzernabschluss 2006
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Seite 1 von 3 Münster, 17.09.2007 Vorlage an den Aufsichtsrat Nr. 32/2007 Betreff Konzernabschluss 2006 der Stadtwerke Münster GmbH Berichterstatter Herr Dr. Ohlms Herr Dr. Spickenheuer Anlagen: Konzernbilanz zum 31.12.2006 Konzerngewinn- und -verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2006 Konzernanhang Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2006 Prüfungsbericht einschließlich Bestätigungsvermerk des Abschl ussprüfers Antrag Der Aufsichtsrat wolle beschließen Der Gesellschafterversammlung wird folgender Beschluss zur Annahme empfohlen: Der Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH zum 31.12 .2006 sowie der Kon- zernlagebericht für das Geschäftsjahr 2006 in der vorliege nden, vom Jahresabschluss- prüfer KPMG Prüfungs- und Beratungsgesellschaft für den Öffentlichen Sektor Aktien- gesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 03.09.2007 testierten Fassung, wird von der Stadt Münster als alleiniger Gesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH festgestellt. Begründung Die Stadtwerke Münster GmbH als Mutterunternehmen i. S . von § 290 HGB hat für das Geschäftsjahr 2006 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Die gemäß §§ 294 HGB (Konsolidierungskreis) vom Mutterun ternehmen einbezogenen Tochterunternehmen sind verbundene Unternehmen i. S. von § 271 Abs. 2 HGB. Seite 2 von 3 Davon wurden gemäß §§ 300 ff. HGB voll konsolidiert: Vollkonsolidierte Unternehmen Eigenkapital am 31.12.2006 T€ Höhe des Anteils am Kapital am 31.12.2006 % • items GmbH, Münster 1.896 52 • Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH, Münster 100 100 • Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH, Münster 247 100 • Westfälische Bauindustrie GmbH, Münster 31.057 99 Als Gemeinschaftsunternehmen gemäß § 310 Abs. 1 HGB wurde anteilmäßig konsolidiert: • Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH, Münster 2.520 50 Als assoziierte Unternehmen gemäß § 311Abs. 1 HGB im Konzernabschluss berücksichtigt: • Energiehandelsgesellschaft West mbH, Münster 5.600 29 • FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 30.424 35 • Nederlands-Duitse Internet Exchange B.V., Enschede/Niederlande ./. 568 50 Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse 2006 sind von den je- weiligen Abschlussprüfern geprüft und uneingeschränkt best ätigt worden. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse folgen bis auf die at-equity einbezo- genen Nederlands-Duitse Internet Exchange B.V., Ensched e/Niederlande und die FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven, in Bilanzierung und Bewertung grund- sätzlich den von der Stadtwerke Münster GmbH angewandten Methoden. Sonstige Beteiligungen Die Stadtwerke Münster GmbH hält ferner Anteile an folgenden Unternehmen: Höhe des Anteils am Kapital am 31.12.2006 % • Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH, Borkum* 49,9 • Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Mü nster* 25,0 Seite 3 von 3 Aufgrund des maßgeblichen Einflusses der Stadtwerke Münste r GmbH wären die mit einem Stern gekennzeichneten Unternehmen nach § 311 Ab s. 1 HGB als assoziierte Unternehmen (Beteiligung ≥ 20 %) in den Konzernabschluss einzubeziehen. In Aus- übung des Wahlrechts gemäß § 296 Abs. 2 HGB und § 311 A bs. 2 HGB ist die Einbe- ziehung unterblieben, da sowohl die Unternehmen im Ei nzelfall als auch zusammen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen en tsprechenden Bildes der Ver- mögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. Nähere Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung des Konzerns i m Jahr 2006 sind dem beigefügten Konzernlagebericht zu entnehmen. Der Konzernabschluss 2006 ist von der KPMG Prüfungs- und Beratungsgesellschaft für den Öffentlichen Sektor Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüf ungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft worden. Beanstandungen haben sich nicht ergebe n. Der uneingeschränkte Be- stätigungsvermerk wurde erteilt. Die Vorlage des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts a n den Aufsichtsrat er- gibt sich aus § 52 GmbHG in Verbindung mit § 171 AktG, die Vorlage an die Gesell- schafterversammlung erfolgt nach § 46 GmbHG. Stadtwerke Münster GmbH gez. Dr. Ohlms gez. Dr. Spickenheuer
Beschlussvorlage
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V/0821/2007 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Finanzen und Beteiligungen Betrifft Konzernabschluss 2006 der Stadtwerke Münster GmbH Beratungsfolge 23.10.2007 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der Vertreter der Stadt Münster in der Gesells chafterversammlung der Stadtwerke Münster GmbH wird ermächtigt folgenden Beschluss zu fassen: Der Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH zum 31.12.2006, der a) in der Konzernbilanz mit Aktiva und Passiva von 490.956.749,57 € b) in der Konzerngewinn- und -verlustrechnung bei Umsatzerlösen von 386.923.713,25 € mit einem Bilanzgewinn von 551.958,06 € abschließt, sowie der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2006 in der vorliegenden, vom Jahresabschlussprüfer KPMG Prüfungs- und Beratungsgesellschaft für den Öffentlichen Sektor AG mit einem Bestätigungsvermerk vom 03.09.2007 testierten Fassung, werden von der Stadt Münster als alleiniger Gesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH festgestellt. Begründung: Die Stadt Münster ist Alleingesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH. Gemäß § 12 des Ge- sellschaftervertrages der Stadtwerke Münster GmbH unterliegen der Beschlussfassung der Ge- sellschafterversammlung u. a. die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des Ergebnisses. Die Stadtwerke Münster GmbH ist als Mutterunternehmen i. S. von § 290 HGB verpflichtet, für das Geschäftsjahr 2005 einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Der Wirt- schaftsprüfer hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Einzelheiten zum Konzernabschluss 2006 können der als Anlage beigefügten Aufsichtsratsvorlage Nr. 32/2006 der Stadtwerke Münster GmbH entnommen werden. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH wird am 17.10.2007 über den Beschluss beraten. Über das Ergebnis wird mündlich berichtet. I. V. gez. Dr. Heinrichs Stadtrat Anlagen: Vorlage des Aufsichtsrates Nr. 32/2007 Vorlagen-Nr.: V/0821/2007 Auskunft erteilt: Herr Deppe Ruf: 492 20 20 E-Mail: Deppe@stadt-muenster.de Datum: 10.10.2007 Öffentliche Beschlussvorlage
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0821/2007
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 10.10.2007
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37