V/0091/2016
Alverskirchener Straße - Haltestelle „Am Tiergarten“ in Wolbeck
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Anlage 1
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197 rot-weiße Tafel + ZZ 1024-14 + VZ 205 entfernen CL VZ 283-20 NN SA ufstellen DIS sr a - = \ >. Grenzmarkierung entfernen Zufahrt z. Zt. nicht aktiv nach Anlage E1 = = 27] 2 rot markieren —_ 2> zz IQ > \ S IQ | Eu Ü III wall-Wartehalle FR 1.75x 4.80 NS Fahrradanlehnbügel Systemskizze zur Haltestelle "Am Tiergarten" ‚Anlage STADT R Emma 1.) Alverskirchen - Münster (grüne Linie) : Reg. Nr. Fahrgastwechsel an der Fahrbahnrandhaltestelle an der Alverskirchener Straße 2) Münster - Alverskirchen (blaue Linie) : Amtfür 5 ang keine Veränderungen gegenüber Bestand Verkehrsplanung Datum Name 3.) Münster - Münster (rote Linie) Bearbeitet |Sep. 2015 |Kuhn .) Münster - Münster (rote Linie) : . n " " IS: hnet|Sep. 2015 |Kuhı Einfahrt über den gemeinsamen Geh-/ Radweg, Ausstieg der Fahrgäste, Weiterfahrt zur Pausenposition, Haltestelle" Am Tiergarten ano En un Weiterfahrt zur Einstiegshaltestelle ( Fahrbahnrandhaltestelle an der Alverskirchener Straße) verkehrstechnischer Entwurf Plotdatum 02.02.2016
Beschlussvorlage
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V/0091/2016 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Alverskirchener Straße - Haltestelle „Am Tiergarten„ in Wolbeck Planungsbeschluss Beratungsfolge 12.04.2016 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung 13.04.2016 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der Planung zum barrierefreien Ausbau der Haltestelle „Am Tiergarten“ wird auf der Grundlage des verkehrstechnischen Entwurfs vom September 2015 (Anlage 1) zugestimmt. II. Finanzielle Auswirkungen: Es wird zur Kenntnis genommen, dass der Stadt Münster Baukosten in Höhe von ca. 303.000 € ent- stehen. Dem gegenüber stehen Einnahmen in Höhe von ca. 20.800 €. Zusätzliche Folgekosten fallen nicht an, da es sich um eine Ersatzinvestition handelt. Die v.g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: Teilfinanzplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1201 Bereitstellung von Verkehr s- flächen und –anlagen Investitionsmaßnah- me 0007 Verkehrsflächen, Neubau und Erneuerung Auszahlungen 2017 26.000 Barrierefreier Aus- bau der Haltestel- len 2017 237.000 Bauliche Erhaltung und Umbau (Fahr- bahn und Neben- anlagen) 2017 17.000 Änderung der Be- leuchtung 2017 23.000 Ingenieurleistun- gen, Nebenkosten Vorlagen-Nr.: V/0091/2016 Auskunft erteilt: Herr Witt Ruf: 492 61 57 E-Mail: Witt@stadt-muenster.de Datum: 09.02.2016 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0091/2016 Einzahlungen 2017 20.800 ÖPNV-Förderung für barrierefreien Ausbau der Halte- stellen; 80% Saldo 282.200 Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 2016 bei der o. g Pro- duktgruppe veranschlagt. Begründung: Zur o.g. Haltestelle gibt es bereits eine abgestimmte und beschlossene Lösung. Die dazugehörige Vorlage V/0959/2014 mit einer Umbausumme von 167.400 € wurde am 17.03.2015 der Bezirksvertre- tung Münster-Südost vorgestellt. Im Zuge der Ausbauplanung wurde festgestellt, dass der beschlos- sene Vorentwurf baulich und technisch nicht ohne weiteres umsetzbar sei. Aus diesem Grund wurde die Planung optimiert und weicht deshalb vom beschlossenen Vorentwurf ab. Da es sich um eine neue Variante bzw. um eine neue Führung der Nebenanlagen handelt, ist ein neuer Beschluss der BV Südost und des Planungsausschusses nötig. Anlass: Die Haltestelle „Am Tiergarten“ liegt an der Alverskirchener Straße (Stadtteil Wolbeck) und wird von der Linie 22, R 22 und N 82 angefahren. Sie besteht aus drei Haltepositionen, davon eine Betriebs- haltestelle. Problematisch ist die Lage der Betriebshaltestelle. Hier werden die Busse für eine längere Pause (ca. 30 min am Tag und ca. 15 min in der Nacht) abgestellt. Die Betriebshaltestelle blockiert eine zurzeit inaktive Grundstückszufahrt. Anwohner der Straße „Im Bilskamp“ beantragen die Verlegung der im September 2012 eingerichteten Betriebshaltestelle, weil sie sich durch die abgestellten Busse gestört fühlen (Lärmbelästigung, zuge- parkte Zufahrten, fehlender Parkraum in der Straße). Zusätzlich möchte ein Anwohner seine zweite Grundstückszufahrt wieder reaktivieren und deshalb muss die Betriebshaltestelle verlegt werden. Im Rahmen der Radrevision zur Alverskirchener Straße wurden im Sommer 2012 Mängel im Bereich der Haltestelle „Am Tiergarten“ festgestellt. Um Synergieeffekte zu nutzen, sollen diese gemeinsam mit der Optimierung der Haltepositionen und den damit verbundenen Bauarbeiten behoben werden. Der Einmündungsbereich Am Tiergarten / Alverskirchener Straße ist sehr großzügig gestaltet. Im Einmündungsbereich ist eine Sperrfläche markiert, die von Kfz, die in Richtung Wolbeck-Mitte fahren, unbewusst überfahren wird. Der Ein- und Ausfahrbereich ist durch eine große Mittelinsel getrennt. Planung: Der Haltepunkt auf der Nordseite der Straße Im Bilskamp wird aufgelöst. Als Ersatz ist ein Halten am Fahrbahnrand entlang der Alverskirchener Straße geplant. Somit halten zukünftig alle Busse, die in Richtung Münster unterwegs sind, an der Alverskirchener Straße, was zu einer Entlastung des Bau- gebietes führen wird. Der Haltepunkt auf der Südseite der Straße Im Bilskamp bleibt weiterhin bestehen. Für die Buslinie 22 besteht im weiteren Verlauf der Grüninsel (ca. 30 m weiter) die Möglichkeit dort ihre Pause zu ma- chen. Die Betriebshaltestelle rückt somit weiter von der Bebauung ab und versperrt zukünftig keine Zufahrten mehr. Zum besseren Verständnis ist eine Systemskizze im Plan integriert. Beide Haltepunkte werden mit einem Auffindestreifen und einem 18 m langen Niederflurbusbordstein ausgestattet. Im Haltestellenbereich sind drei Fahrradanlehnbügel geplant. Der gemeinsame Geh- und Radweg entlang der Alverskirchener Straße ist mit einer Breite von 3,0 m geplant. Die westliche Zu- und Abfahrt wird den Bussen nur noch als Zufahrt dienen. Die überbreite östliche Einmündung wird zurückgebaut. Die gesamte Markierung und Beschilderung wird der neuen Verkehrsführung angepasst. Insgesamt werden 15 Bäume gefällt. Durch den Rückbau der östlichen Einmündung besteht aber die Möglichkeit neue Bäume zu pflanzen, was in der Ausführungsplanung des Tiefbauamtes konkretisiert - 3 - V/0091/2016 wird. Die Ersatzplanung erfolgt so schnell wie möglich. Zum Wegfall der Bäume hat das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit Bedenken geäußert und die Planung als einen erheblichen Eingriff in den etablierten Baumbestand bezeichnet. Fazit: Der Radweg entlang der Alverskirchener Straße soll in Zukunft als Veloroute gelistet werden. Ziel ist es den Pendlern und Radtouristen eine geradlinige, leicht zu verstehende und sichere Verbindung aus dem Umland anbieten zu können. Engstellen, häufiges Wechseln der Radverkehrsanlage und Hindernisse in Form von Fußgängern/Busfahrgästen sind alles Kontrapunkte, die bei der Umsetzung einer Veloroute minimiert werden sollten. Die geplante Führung im Haltestellenbereich wird für alle Verkehrsteilnehmer übersichtlicher und leichter zu verstehen sein. Somit wird die Sicherheit deutlich erhöht und die Gefahr der Kollision ge- senkt. Die aktuellen Beobachtungen zeigen, dass viele Radfahrer eher die gefährliche, aber dafür die gerad- linige Verbindung auf der Fahrbahn nutzen als den zu schmalen und kurvigen Radweg zwischen den Einmündungen. Dies erhöht erheblich das Unfallrisiko, entspricht aber dem Wunsch des Radfahrers so schnell wie möglich von A nach B zu kommen. Durch die Verlegung des Radweges an die Alvers- kirchener Straße entsteht eine geradlinige Verbindung und schließt somit die Lücke zwischen den Einmündungen. Aus den o.g. funktionalen Gründen wird aus Sicht des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung trotz der geäußerten Bedenken des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhal- tigkeit der neue Vorentwurf (Anlage 1) zur Beschlussfassung vorgelegt. Den Bedenken vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit kann nicht gefolgt werden, da in der Abwägung die Funktio- nalität und Sicherheit einer Verkehrsführung höher gewichtet werden als der Wegfall von 15 Bäumen. Reduktionsvariante: Die Haltepositionen werden nach den erforderlichen und politisch beschlossenen Standards barriere- frei ausgebaut. Als Kostenreduzierung bliebe nur ein gänzlicher Verzicht auf einen barrierefreien Ausbau, d. h. die Beibehaltung des vorhandenen Zustandes. Eine Verlegung der Betriebshaltestelle ist dennoch zwingend erforderlich. Kosten/Finanzierung: Der barrierefreie Ausbau der Bushaltestelle soll vorbehaltlich der Bereitstellung der Fördermittel durch das Land und des Eigenanteils der Stadt durch den Rat in 2017 erfolgen. Die Gesamtkosten für die bauliche Maßnahme betragen ca. 303.000 €. Im Zuge des Umbaus der Haltestelle werden Straßeninstandsetzungsmaßnahmen erfolgen. Die ge- planten Asphaltarbeiten (Vollausbau) wurden im Plan (Anlage 1, gelbe Fläche) kenntlich gemacht. Inwiefern es sich um eine KAG-Maßnahme handelt, muss durch das Tiefbauamt noch geprüft wer- den. i.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlage 1: Verkehrstechnischer Entwurf
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Alverskirchener Straße 2
- Am Tiergarten
- Im Bilskamp
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0091/2016
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 22.02.2016
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37