AN/0906/2025
KI-gestützte Assistenten zur Unterstützung in den Ämtern der Verwaltung
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Gem. Änderungsantrag nach § 13 (CDU)
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln An den Vorsitzenden des Digitalisierungsausschusses Manuel Froh An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 16.06.2025 AN/0906/2025 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Digitalisierungsausschuss 16.06.2025 KI-gestützte Assistenten zur Unterstützung in den Ämtern der Verwaltung Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die antragstellenden Fraktionen bitten Sie folgenden Änderungsantrag auf die Tagesordnung des Digitalisierungsausschusses am 16.06.2025 zu nehmen. Der einleitende Beschlusstext wird ersetzt durch: Der Digitalisierungsausschuss begrüßt und unterstützt ausdrücklich die bereits laufende Um- setzung der Verwaltung bzgl. des Aufbaus und des Einsatzes von KI-gestützten Assistenten zur Unterstützung bei der Einzelfallbearbeitung in den Ämtern der Stadtverwaltung Köln. Zudem wird der Beschluss durch die untenstehenden Ziff. 6 und 7 ergänzt. Die übri- gen Ziff. 1 bis 5 bleiben bestehen: 6. Ressourcenbedarf und Energieverbrauch 7. Agile Vorgehensweise, um Fortschritte durch KI-Assistenten schnellstmöglich in den Live- Betrieb zu bringen. Begründung: Die Verwaltung hat sich ehrgeizige Ziele für den digitalen Ausbau der Verwaltung gesetzt. Zahlreiche Dienstleistungen sind inzwischen online verfügbar, wie zum Beispiel die Wohn- sitzanmeldung, Urkundenbestellungen, Anwohnerparkausweise oder digitale Bauanträge. In - 2 - einschlägigen Digitalisierungsrankings (z.B. Bitkom Smart City Index) nimmt die Verwaltung bundesweit eine Spitzenposition ein. Diese Fortschritte sind anerkennenswert. Der digitale Wandel wird bislang richtigerweise überwiegend aus der Perspektive der Nutzer*innen ge- dacht. Die strukturelle Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung sollte jedoch die gleiche Bedeutung einnehmen, sind sie es doch, die tagtäglich mit komple- xen Rechtslagen, unübersichtlichen Regelwerken und hohem Entscheidungsdruck umgehen müssen. Hier könnte der gezielte Einsatz eines KI-basierten Assistenzsystems ansetzen - nicht als Automatismus, sondern als intelligentes Werkzeug zur Unterstützung bei der Recherche, Be- wertung und Anwendung rechtlicher und verwaltungsinterner Vorgaben. Die Prüfung soll zei- gen, ob ein solches System für verschiedene Fachämter - etwa in der Sozialverwaltung, im Bau- und Planungsrecht, in der Ausländerbehörde, im Jugendamt oder in der Ordnungsver- waltung - sinnvoll einsetzbar ist. Ziel ist es, die Verwaltung nicht nur für die Bürger*innen zugänglicher, sondern auch für die Mitarbeiter*innen handhabbarer und leistungsfähiger zu machen. Die Einführung eines sol- chen Assistenzsystems könnte zur Qualitätssicherung, zur Entlastung bei der Einzelfallbear- beitung und zur Attraktivität des öffentlichen Dienstes beitragen. Dabei sollen technische, da- tenschutzrechtliche und organisatorische Voraussetzungen ebenso geprüft werden wie mög- liche Förderkulissen. Vor dem Hintergrund erster Modellprojekte in NRW, u.a. Dormagen, erscheint eine struktu- rierte Prüfung auch für Köln geboten. Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz Grüne-Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0906/2025
- Typ
- Gem. Änderungsantrag (CDU)
- Datum
- 16.06.2025
- Erstellt
- 16.06.2025 15:01