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3877/2018

Verkehr und Logistik - Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2017

Mitteilung Ausschuss 17.01.2019

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Pegel_Köln_Arbeitsmarkt_01_2019

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Pegel_Köln_Arbeitsmarkt_01_2019

28668 Zeichen

1 
 
Verkehr und Logistik-Wirtschaft 
Beschäftigungsentwicklung in Köln und im 
Regionalvergleich 2008 bis 2015 
Pegel Köln 1/2019 
Verkehr und Logistik – 
Beschäftigungsentwicklung in Köln und im 
Regionalvergleich 2008 bis 2017

Pegel Köln – 1/2019 
Verkehr und Logistik – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2017 
2

Pegel Köln – 1/2019 
Verkehr und Logistik – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2017 
3 
 
Zum Inhalt des Pegel 
 
 In Köln hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Branchenkomplex 
Verkehr und Logistik zwischen 2008 und 2017  von rund 28  300 um 7  400 auf rund 35  700 
Beschäftigte um ein Viertel erhöht (+26 Prozent). 
 Mit einem Branchenanteil von 38 Prozent  an der gesamten Verkehrs - und Logistikbranche  
dominiert der Bereich L andverkehr und Pipelines: Dort waren 2017 rund 13  700 Personen  
sozialversicherungspflichtig beschäftigt. An zweiter Stelle folgt der Bereich Lagerei un d sonstige 
Verkehrsdienstleistungen mit 12 500 Arbeitsplätzen und einem Branchenanteil von 35 Prozent. 
 Innerhalb d er Verkehrs - und Logistikwirtschaft  gab es zwischen Mitte 2008 und 2017 den 
höchsten absoluten Beschäftigtenzuwachs in der Br anche Lagerei und sonstige Verkehrsdienst -
leistungen. Dort erhöhte sich die Beschäftigtenzahl um fast 4  000 auf rund 12  500 Arbeitsplätze 
(+46,8%). 
 Mit Beschäftigungssteigerungen von jeweils rund 3 600 Arbeitsplätzen konnten auch der Bereich 
Landverkehr und Pipelines m it 13  700 Arbeitsplätzen (+35,8%) sowie die Post-, Kurier - und 
Expressdienste mit 7 800 Arbeitsplätzen (+85,2%) deutlich zulegen. 
 Der Beschäftigungszuwachs in Köln zwischen 2008 und 2017  (+26,3%) liegt etwa gleichauf mit 
Berlin (+26,1%) und wird lediglich von Leipzig (+30,9%) übertroffen. 
 Der Bereich Lagerei und sonstige Verkehrsdienstleistungen besitzt in Köln einen hohen Stellen -
wert: Mit einem Beschäftigungsplus von 46,8 Prozent liegt Köln deutlich über den 
Beschäftigungszuwächsen von Bund (+7,3%) und NR W (+6,4%). Lediglich Leipzig verzeichnete 
mit 66,5 Prozent eine noch höhere Beschäftigungszunahme.  
 Im Bereich Landverkehr und Pipelines b elegt Köln mit einem Beschäftigungsp lus von 35,8 
Prozent ebenfalls den zweiten Platz hinter Frankfurt (+46,3%). 
 Mit einer Beschäftigungszunahme von 85,2 Prozent nimmt Köln im Bereich der Post-, Kurier- und 
Expressdienste die Spitzenposition in Deutschland ein.

Pegel Köln – 1/2019 
Verkehr und Logistik – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2017 
4 
 
Bedeutung des Kölner Verkehrs- und Logistikstandorts 
Die Wirtschaft Kölns ist in hohem Maße von Logistik1 und Handel geprägt, denn durch seine zentrale 
und verkehrsgünstige Lage  ist Köln seit jeher einer der bedeutendsten Warenumschlagplätze und  
Verkehrsknoten in Deutschland und Europa . Bekannte Handelsunternehmen haben hier ihren Sitz 
und stehen in einer engen Wertschöpfungsbeziehung zu zahlreichen Logistikdienstleistern. 
Für den Wirtschaftsstandort Köln ist daher eine effiziente und funktionsfähige Logistikwirtschaft von 
besonderer Relevanz, denn sie ist, gemessen an der Beschäftigtenzahl, durch ein starkes Wachstum 
geprägt und stellt mit einem Branchenanteil von sieben Prozent  den drittgrößten Wirtschaftszweig 
dar. Damit ist sie für den wirtschaftlichen Erfolg aller lokalen Unternehmen von großer Bedeutung. 
Die Logistikwirtschaft  versorgt die ansäss igen Industrie - und Han delsunternehmen zuverlässig mit 
Waren und Gütern und transportiert die lokal erzeugten Pro dukte – ebenso zuverlässig – zu 
Abnehmern in aller Welt. In ihrer Verteilungsfunktion obliegt der Logistikwirtschaft damit zugleich die 
flächendeckende Versorgung der städtischen Bevölkerung. 
Zudem ist eine möglichst ungehinderte Mobilität der Bürger in einer wachsenden Stadt wie Köln eine 
zentrale Aufgabenstellung für die künftige Stadtent wicklung: Erwerbstätige  müssen jeden Tag zur 
Arbeit, Kinder und Jugendliche in die Schule, Einkäufe müssen erledigt und die Hin - und Rückwege 
zu Sport, Kultur oder Freunden zurückgelegt werden.  Hinzu kommt der gesamte Wi rtschaftsverkehr, 
der in der Stadt anfällt: Von der Belieferung der Läden und Supermärkte über Post und  Kurierdienste 
bis zum Materialtransport für die Industrie. 
Aufgrund dieser vielfältigen Mobilitätswünsche besteht das übergeordnete  Ziel daher darin, alle 
Bevölkerungsgruppen möglichst uneingeschränkt an der Gesellscha ft teilhaben zu lassen, indem sie 
die zentralen städtischen Einrichtungen  aus allen Wohngebieten in angemessener Zeit und mit 
vertretbaren Kosten erreichen können. Außerdem  müssen die Firmen und zentralen Einrichtungen 
der Stadt bedarfsgerecht mit Waren aller Art beliefert werden können. 
Köln mit solider Logistikinfrastruktur 
Mit seiner exzellenten Anbindung über die Verkehrsträger Straße, Schiene, Luft und Wasser bietet 
der Standort Köln beste Voraussetzungen für die logistische Warenversorgung. Gleichzeitig ist die 
Region ein bedeutendes Verteilzentrum im Hinterland der ZARA -Seehäfen mit einem gro ßen 
Absatzmarkt für die in den Häfen umge schlagenen Güter. Wichtige Eckpfeiler der Kölner Logistik -
infrastruktur sind das Güterverkehrszentrum (GVZ) Eif eltor, Deutsch lands wichtigster Umschlag -
bahnhof für den kombinierten Ladungsverkehr (KLV), der Containerterminal mit Gleisanschluss im 
Chemiepark Hürth-Knapsack und das im Juni 2015 eröffnete Terminal Nord der HGK in Köln-Niehl. 
Auch d er deutschlandweit a uf dem dritten und europaweit au f dem sechsten Platz der Fracht flug-
häfen rangierende Köln Bonn Airport  ist von überregionaler Bedeutung für die Logistik . Ein Fünftel 
des deutschen Luftfrachtaufkommens wird hier umges chlagen. In 130 Unternehmen  verschiedenster 
Branchen arbeiten hier insgesamt rund 15 000 Menschen und weitere 24 000 Arbeitsplätze sind von 
ihm abhängig . Infolge des Nachtflugbetriebs und eines ausreichenden Flächenangebots haben 
globale Logistikdienstleister hier beste Standortvorteile. 
Die Möglichkeiten, Wissenschaft und Praxis zu vernetzen sowie qualifizierte Arbeitskräfte zu 
rekrutieren, sind wesentliche Standortfaktoren der Region. Zahlreiche Hochschulen bieten den 
Studienschwerpunkt „Logistik“ an. Das EHI Retail Institute, das Institut für Handelsforschung (IFH) mit 
Sitz in Köln und das ange schlossene E -Commerce Center (ECC)  vervollständigen die 
wissenschaftliche Infrastruktur des Verkehrs - und Logistikstandorts Köln und bieten wissenschaftlich 
fundierte Erkenntnisse über Zukunftsthemen im Handel. Die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft 
und Politik wird regional durch den Logistikregion Rheinland e. V. gefördert. 
                                                                 
1 Die Logistik umfasst die integrierte Planung, Steuerung, Abwicklung und Kontrolle des gesamten Güterflusses und den 
damit verbundenen Informationsprozessen. Sie optimiert den Prozess vom Lieferanten bis zum Kunden, indem sie die 
Prozessabläufe abstimmt, systemübergreifend steuert und die Schnittstellen bei der Beschaffung, der Produktion und dem 
Vertrieb als eine logistische Kette betrachtet. Logistik beinhaltet, das richtige Gut, in der richtigen Menge und Qualität, am 
richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für den richtigen Kunden und zu den richtigen Kosten bereitzustellen. Siehe auch unter: 
http://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/facts/Glossar/02-Strukturwandel-und-Innovation/Logistik.html, aufgerufen am 
23.07.2018

Pegel Köln – 1/2019 
Verkehr und Logistik – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2017 
5 
 
Zahl Prozent
Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen 10.059 9.834 10.120 10.729 12.187 11.939 12.314 12.391 12.936 13.658 3.599 35,8
Schifffahrt 323 120 104 81 84 79 * * * * * *
Luftfahrt 5.184 4.908 4.159 4.094 4.058 1.961 2.075 1.831 1.827 1.765 -3.419 -66,0
Lagerei und sonstige Verkehrsdienstleistungen 8.490 8.160 8.051 8.434 7.554 11.667 11.640 12.107 12.309 12.460 3.970 46,8
Post-, Kurier- und Expressdienste 4.221 3.970 4.554 4.989 5.162 5.311 5.633 6.914 7.302 7.819 3.598 85,2
Verkehr und Lagerei insgesamt 28.277 26.992 26.988 28.327 29.045 30.957 31.662 33.243 34.374 35.702 7.425 26,3
Dienstleistungssektor insgesamt 378.062 379.559 382.141 394.934 407.013 419.518 432.223 442.699 458.291 473.013 94.951 25,1
Alle Branchen 457.652 459.702 463.323 476.655 488.107 499.024 512.224 522.249 538.112 553.442 95.790 20,9
Anteil am Dienstleistungssektor 7,5 7,1 7,1 7,2 7,1 7,4 7,3 7,5 7,5 7,5 0,1 0,9
Anteil an allen Branchen 6,2 5,9 5,8 5,9 6,0 6,2 6,2 6,4 6,4 6,5 0,3 4,4
2016 2017
  Veränderung     
2008-2017Verkehr und Lagerei (Logistik) 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Stadtentwicklungskonzept Logistik als Leitlinie für den Ausbau des Kölner Logistikstandorts 
In Köln stößt die vorhandene Verkehrsinfrastruktur größtenteils an ihren Kapazitäts- und Belastungs-
grenzen oder hat diese bereits überschrit ten („Sanierungsstau“). Auf der anderen Seite ist der 
Spielraum für Investitionen, aufgrund der angespannten städtischen Finanzlage, stark eingeschränkt. 
Dennoch bieten sich durch die zentrale Lage, die gute infrastrukturelle Anbindung, die diversifizierte 
Wirtschafts- und Bevölkerungsstruktur, das qualitativ hochwertige Ausbildungsangebot und das große 
Arbeitskräftepotenzial auch sehr gute Möglichkeiten, sich den be stehenden Herausforderungen zu 
stellen und eine nachhaltige Weiterentwicklung des Logistikstandortes voranzutreiben. 
Daher hat der Rat der Stadt  Köln 2010 die Verwaltung beauftragt, die notwendigen Schritte für ein 
regional ausger ichtetes Logistikkonzept einzuleiten, „das alle Verkehrsträger berücksichtigt und bei 
Inanspruchnahme des Verkehrsträgers Straße die damit einhergehenden Umwelt - und Verkehrs -
belastungen auf ein Minimum reduziert.“ 
Im Hinblick auf eine wachsenden Bevölkeru ng, eine weiter zunehmende internationale Arbeitsteilung 
und Digitalisierung aller Lebens - und Wirtschaftsbereiche und den damit verbundenen Änderungen 
des Konsumverhaltens und der Produktions - und Dis tributionssysteme, ist aus stadtentwicklungs -
politischer Sicht eine mög lichst reibungsarme Güterverkehrsab wicklung für den Wirtschafts - und 
Logistikstandort Köln sowie für die Bevölkerung von großer Bedeutung. 
Abgrenzung der Branche Verkehr und Logistik 
Zum Bereich Verkehr und Lagerei  (Logistik) gehören der Landverkehr (auf Straße und Schiene) 
einschließlich des Transports in Rohrfernleitungen  (Pipelines), die Schifff ahrt, die Luftfahrt, die  
Warenlagerei und Logistik sowie sonstige Dienstleistungen für den Verkehr (zum Beispiel Betrieb von 
Verkehrswegen, Bahnhöfen, Flughäfen sowie Post-, Kurier- und Expressdienste). 
Die L agerei umfasst Logistikdienstleistungen durch U nternehmen, die  Dienstleistungen für die 
verladende Wirtschaft erbringen. Verlader sind alle Industrie -, Handels - und Dienstleistungs -
unternehmen, die als Nachfrager und damit Auftraggeber von logistischen Dienstleistungen auftreten. 
Logistikunternehmen sind Betreiber einer Infrastruktur, die Prozesse und Strukturen zur 
raumzeitlichen Ver- und Entsorgung anbieten (z. B. Eifeltor). 
Tabelle 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bereich Verkehr und Logistik 2008 bis 2017  
Quelle: Bundesagentur für Arbeit – Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Überdurchschnittlicher Beschäftigungszuwachs in Kölner Verkehrs- und Logistikbranche 
Von 2008 bis 2017  hat sich in Köln die Zahl der sozialversicherungspfl ichtig Beschäftigten im 
Branchenkomplex Verkehr und Logistik  von rund 28  300 um 7 400 beziehungsweise gut ein Viertel  
(+26,3%) auf rund 35 700 Beschäftigte erhöht. Damit stieg die Branche mit etwa gleichem Tempo wie 
der gesamte Dienstleistungssektor (+25,1%) und lag über dem Beschäftigungswachstum  der Kölner 
Wirtschaft (+20,9%). Der Anteil der Branche Verkehr und Logistik an allen Branchen stieg von 6,2 auf 
6,5 Prozent (Tabelle 1).

Pegel Köln – 1/2019 
Verkehr und Logistik – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2017 
6 
 
Zahl Prozent
Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande 6.279 5.845 6.012 6.241 6.373 6.459 6.264 6.059 6.214 6.253 -26 -0,4
Güterbeförderung im Straßenverkehr 1.621 1.690 1.769 2.081 3.161 2.909 3.428 3.641 3.865 4.316 2.695 166,3
Umzugstransporte 38 53 67 87 52 83 114 115 125 122 84 221,1
Sonstiger Landverkehr 2.121 2.246 2.272 2.320 2.601 2.488 2.508 2.576 2.732 2.967 846 39,9
Landverkehr und Pipelines insgesamt 10.059 9.834 10.120 10.729 12.187 11.939 12.314 12.391 12.936 13.658 3.599 35,8
2016 2017
  Veränderung     
2008-2017Landverkehr und Pipelines 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Zahl Prozent
Lagerei 587 608 790 788 633 2.356 2.556 2.933 3.045 3.063 2.476 421,8
Betrieb von Parkhäusern und Parkplätzen 91 93 126 272 236 230 227 220 219 232 141 154,9
Betrieb von Flughäfen und Landeplätzen für Luftfahrzeuge 1.156 1.030 977 1.007 924 2.710 2.569 2.483 * 2.549 1.393 120,5
Spedition 5.767 5.546 5.236 5.455 4.555 4.989 4.681 4.751 4.733 4.603 -1.164 -20,2
Sonstige Verkehrsdienstleistungen 889 883 922 912 1.206 1.382 1.607 1.720 4.312 2.013 1.124 126,4
Lagerei und sonstige Verkehrsdienstleistungen insgesamt 8.490 8.160 8.051 8.434 7.554 11.667 11.640 12.107 12.309 12.460 3.970 46,8
2016 2017
  Veränderung     
2008-2017Lagerei und sonstige Verkehrsdienstleistungen 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Landverkehr, Lagerei und Spedition als Basis der Kölner Verkehrs- und Logistikwirtschaft 
Innerhalb der Verkehrs - und Logistikbranche waren zur Jahresmitte 2017 rund 13  700 Personen im 
Bereich Landverkehr und Rohrfernleitungen (Pipelines)  sozialversicherungspflichtig beschäftigt.  
Dieses Branchensegment  dominiert mit einem Anteil von 38  Prozent am gesamten 
Beschäftigungsvolumen den Bereich Verkehr und Logistik (Tabelle 2). 
Tabelle 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bereich Landverkehr und Pipelines 2008 bis 2017 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
An zweiter Stelle folgt der Bereich Lagerei und sonstige Verkehrsdienstleistungen  mit rund 12  500 
Arbeitsplätzen und einem Branchenanteil von 35 Prozent (Tabelle 3). Damit umfassen diese beiden  
Branchensegmente zusammengenommen fast drei Viertel  des gesamten Beschäf tigungsvolumens 
des Kölner Verkehrs- und Logistiksektors. 
Tabelle 3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bereich Lagerei und sonstige Verkehrsdienstleistungen  
                 2008 bis 2017 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Höchster Beschäftigungszuwachs bei Lagerei und sonstigen Verkehrsdienstleistungen 
Innerhalb der Verkehrs- und Logistikbranche gab es zwischen Mitte 2008 und 2017  den höchsten 
absoluten Beschäftigtenzuwachs in der Branche Lagerei und sonstige Verkehrsdienstleistungen . Die 
Beschäftigtenzahl in diesem Branchensegment erhöhte sich um fast 4 000 auf rund 12 500 (+46,8%). 
Auch d er Bereich Landverkehr und Trans port in Rohrfernlei tungen (Pipelines) konnte zulegen und 
verzeichnete einen Beschäftigungszuwachs von rund 3  600 Arbeitsplätzen. Dort ist die 
Beschäftigtenzahl um mehr als ein Drittel angestiegen. 
Mit einem Plus von ebenfalls rund 3 600 Arbeitsplätzen stieg die Beschäftigtenzahl im Bereich Post-, 
Kurier- und Expressdienste. Dies ist ein relativer Zuwachs von 85 Proze nt, was verdeutlicht, dass 
diese Branche am schnellsten wächst: Eine direkte Folge des Internethandels , der den Post-, Kurier- 
und Expressdiensten ein überdurchschnittliches Wachstum beschert hat. 
Im Bereich Landverkehr und Rohrfernleitungen ( Pipelines) verzeichneten die  Branchensegmente 
Güterbeförderung im  Straßenverkehr und Umzugstransporte zusammengenommen mit einem Plu s 
von rund 2 800 Arbeitsplätzen (+167,5%) die größte relative Beschäftigungszunahme (Tabelle 2). 
Mit einem B eschäftigungszuwachs von rund 2  500 Arbeitsplät zen (+421,8%) verzeichnete der 
Teilbereich Lagerei die Spitzenposition innerhalb der Branche  Lagerei und sonstige Verkehrsdienst -
leistungen (Tabelle 3). 
Der hohe Beschäftigungsrückgang in der Kölner Luftf ahrtbranche um zwei Drittel se it 2008 ( -3.400 
Arbeitsplätze) ist die Folge einer Änderung der wirtschaftssystematischen Zuordnung. Etwa die Hälfte 
der dortigen Beschäftigten wurde  ab 2013 d em Bereich Lagerei und sonstige Verkehrsdienst -
leistungen zugeordnet. Hiervon war insbesondere der Betrieb von Flughäfen und Landeplätzen für 
Luftfahrzeuge mit einem Zuwachs von rund 1 800 Mitarbeitern in 2013 betroffen.

Pegel Köln – 1/2019 
Verkehr und Logistik – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2017 
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Köln mit dritthöchstem Branchenanteil im Regionalvergleich 
Im Regionalvergleich belegt Köln m it rund 35  700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im 
Bereich Verkehr und Logistik zur Jahresmitte 2017 mit deutlichem Abstand den vierten Platz hinter 
Hamburg (83 200 Beschäftigte), Frankfurt (79 000 Beschäftigte) und Berlin (71 300 Beschäftigte). 
Grafik 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bereich Verkehr und Logistik -  
               Städte- und Regionalvergleich: Anteile an gesamten Beschäftigungsvolumen in Prozent 2017  
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Gemessen am Beschäftigtenanteil des Bereichs Verkehr und Logistik  an allen Branchen  
(Branchenanteil) steht Köln (6,5%)  hinter dem Spitzenreiter Frankfur t (14,0%) und Hamburg (8,7%) 
an dritter  Stelle der Vergleichs städte ( Grafik 1 ). Damit liegt die Domstadt  über den Beschäftigten -
anteilen von NRW und dem Bundesgebiet (jeweils 5,3%). 
Hohe Beschäftigungsdynamik in der Kölner Verkehrs und Logistikbranche 
In Köln ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Be reich Verkehr und Logistik  
zwischen 2008 und 2017  um 26,3 Prozent angestiegen (Grafik 2 ). Damit liegt der Beschäftigungs -
zuwachs in Köln etwa gleichauf mit Berlin  (+26,1%) und wird lediglich von Leipzig (+30,9%) 
übertroffen. Außerdem liegt er höher als im Bundesgebiet und NRW (jeweils +20,8 %). 
Köln in den Bereichen Lagerei und Verkehrsdienstleistungen sowie Landverkehr und 
Pipelines jeweils an zweiter Stelle 
Der Bereich Lagerei und sonstige Verkehrsdienstleistungen  besitzt in Köln einen hohen Stellenwert 
im Bereich Verkehr und Logistik und das belegt die hohe Zuwachsrate bei der sozialversicherungs -
pflichtigen Beschäftigung: Mit einem Beschäftigungsplus von 46,8 Prozent liegt Köln deutlich über 
den Beschäftigungszuwächsen von Bund (+7,3%) und NRW (+6,4%). L ediglich Leipzig verzeichnete 
mit 66,5 Prozent eine noch höhere Beschäftigungszunahme (Grafik 3).

Pegel Köln – 1/2019 
Verkehr und Logistik – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2017 
8 
 
Grafik 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bereich Verkehr und Logistik -  
               Regionalvergleich: Veränderungen 2008 bis 2017 in Prozent  
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Grafik 3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bereich Lagerei und sonstige Verkehrsdienstleistungen -  
               Regionalvergleich: Veränderungen 2008 bis 2017 in Prozent  
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Bei der Beschäftigungsentwicklung im Bereich Landverkehr und Pipelines belegt Köln mit einem Plus 
von 35,8 Prozent ebenfalls den zweiten Platz hinter Frankfurt (+46,3%) und liegt damit zwar im 
Bundesdurchschnitt (+36,0%), allerdings unter dem NRW-Durchschnitt (+41,4%), (Grafik 4).

Pegel Köln – 1/2019 
Verkehr und Logistik – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2017 
9 
 
Grafik 4: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bereich Landverkehr und Pipelines -  
               Regionalvergleich: Veränderungen 2008 bis 2017 in Prozent  
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Grafik 5: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bereich Post-, Kurier- und Expressdienste -  
               Regionalvergleich: Veränderungen 2008 bis 2017 in Prozent  
Quelle: Bundesagentur für Arbeit– Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Bei den Post-, Kurier- und Expressdiensten ist Köln im Regionalvergleich führend 
Mit einem Beschäftigungsplus von 85,2 Prozent im Bereich der Post-, Kurier - und Expressdienste 
belegt Köln noch weit vor Berlin (+45,8%) die Spitzenposition im Vergleich zu anderen  deutschen 
Großstädten (Grafik 5). Damit liegt Köln auch deutlich sowohl über dem Bundesdurchschnitt (+37,3%) 
wie über dem NRW-Durchschnitt (+34,1%). Diese hohen Beschäftigungszuwächse sind insbesondere 
auf die zunehmende  Bedeutung des Onlinehandels zurückzuführen.

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Verkehr und Logistik – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2017 
10 
 
Aktuelle Branchensituation und voraussichtliche Entwicklung im Verkehrs- und Logistiksektor 
Nach der aktuellen  Güter- und Personenverkehrsprognose des B undesamtes für Güterverkehr 2 
werden das Transportaufkommen in Deutschland  im laufenden Jahr um ein Prozent und  die 
Transportleistung um 1,4 Prozent  zulegen. Auch für 2019  stellt die Prognose weiteres Wac hstum in 
Aussicht. Dabei werden i m J ahr 2018  voraussichtlich alle Landverkehrsträger am Wachs tum 
teilhaben. Allerdings wird sich d as Wachstum im Straßen - sowie Schienengüterverkehr bis 2021 
deutlich abschwächen.  Auch für  die Bin nenschifffahrt werden leichte Rückgänge erwartet . 
Abschwächen dürf ten sich  zudem die Wachstumsraten im Luft - und Seeverke hr sowie im 
Kombinierten Eisenbahnverkehr. Beides wird sich jedoch weiterhin auf einem vergleichsweise hohen 
Niveau stabilisieren. 
Der aktuelle Logistik -Indikator des Ifo -Instituts3 signalisiert für 2018  eine leichte Abkühlung: Zum 
zweiten Mal in Folge beurteilen 4 000 befragte Entscheider  aus Industrie, Handel und L ogistik-
dienstleistung die aktuelle Lage zwar besser, allerdings sind d ie Geschäftserwartungen für die 
nächsten sechs Monate rückläufig. 
Gründe für den Stimmungsdämpfer in der deutschen Logis tikwirtschaft sind laut Ifo-Institut der Streit 
in der Regierungskoalition sowie  die Uneinigkeit in Europa , die aus nationalen Eigeninteressen und 
zunehmendem Protektionismus  resultiert. Der Zollstreit mit den Vereinigten Staaten,  der nahende  
EU-Austritt G roßbritanniens sowie weltweit zunehmende Han delshürden senden weitere negative 
Signale und bescheren der deutschen Industrie eine Auftragsflaute. Die Bestellungen für Transport- 
und Logistikdienstleistungen schrumpften zuletzt vier Monate in Folge. 
Hoffnung macht allerdings, dass  der private Konsum  im Zu ge steigender Löhne  steigt. Industrie, 
Handel un d Logistik -Dienstleister planen  weiterhin, Personal aufzubauen, was  die Menschen 
optimistisch und konsumfreudig stimmt. 
Fazit und Ausblick 
In den letzte n zehn Jahren  hat sich die Zahl der Arbeitsplätze  im Branchen komplex Verkehr und 
Logistik in Köln  um gut ein Viertel  auf rund 36  000 erhöht . Mit dieser prozentualen 
Beschäftigungszunahme liegt Köln auf gleicher Höhe mit Berlin und wird lediglich von Leipzig (+31%) 
übertroffen. 
Im Bereich Verkehr und Logistik arbeitet im Durchschnitt jeder 20. Beschäftigte und diese Branche 
wächst schneller als die Gesamtwirtschaft. Dieses Wachstum wird unter anderem durch die Post -, 
Kurier- und Expressdienste getriebe n. Deren Nachfrage spiegelt das veränderte Einkaufsverhalte n 
der Konsumenten wider, indem sich der Einzelhandel zunehmend auf das Internet verlagert. 
Hiervon konnten die Unternehmen au s der Logistikbranche  überdurchschnittlich profitieren, denn 
diese Entwicklung führt zu einem höheren Bedarf an Logistikdienstleistungen. Somit konnte auch der 
Kölner Logistikstandort stärker vom anhaltenden Beschäftigungsboom der letzten Jahre profitieren als 
die Gesamtwirtschaft, die lediglich um ein Fünftel zulegen konnte. 
Im Rahmen der internationalen Arbeitsteilung und eines veränderten, zunehmend internetbasierten 
Konsumverhaltens ä ndern sich die Güter - und Waren ströme auch innerhalb der Städte. Längst 
kaufen Unternehmen ihr Material weltweit ein und zwar immer dort, wo es besonders günstig ist. 
Zudem sind reine Transporteure  unter den Logistik -Unternehmen inzwischen schon eher die 
Ausnahme. Gefragt sind immer aufwändigere Systeme für Material - und Produk ttransporte in der 
Industrie und im Handel . D afür sorgt die Globalisierung ebens o wie der elektronische Handel.  Der 
                                                                 
2 Bundesamt für Güterverkehr: Güter- und Personenverkehrsprognose für die Jahre 2018 bis 2021; siehe auch unter: 
https://www.bag.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/2018_4_05.html?nn=12716, aufgerufen am : 23.07.2018 
3 Der Logistik-Indikator wird vom ifo Institut im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik e.V. berechnet. Er geht aus den 
monatlichen Konjunkturumfragen für den Zeitraum ab 2005 hervor. Zur Ermittlung des Indikators werden mehr als 4.000 
Antworten von Anbietern von Logistikleistungen (60%) Güterverkehr (ohne Luftfracht); 40% Speditionen und Logistik) bzw. 
von Unternehmen aus den Bereichen des Verarbeitenden Gewerbes (66%) und des Handels (Großhandel: 17%; 
Einzelhandel: 17%) als Anwender von Logistikleistungen herangezogen. Der Gesamtindikator wird zu gleichen Teilen aus 
den Ergebnissen der Anbieter und der Anwender berechnet. 
Siehe auch unter: https://www.bvl.de/logistik-indikator/2-quartal-2018, aufgerufen am 23.07.2018

Pegel Köln – 1/2019 
Verkehr und Logistik – Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 2017 
11 
 
Regionalvergleich zeigt, dass  Köln beim Beschäftigungszuwachs bei den  Post-, Kurier  und 
Expressdiensten bundesweit vorne liegt. 
Um dem wachsenden Bedürfnis der Kölner Bürgerinnen und Bürger nach  einer zukunftsorientierten, 
menschengerechten und umweltverträglichen Verkehrsentwicklung Rechnung zu tragen, wurde 2014 
gemeinsam mit den städtischen Tochterunternehmen und unter Beteiligung von externen Experten 
sowie Vertretern von Verkehrsverbänden, P olizei, Gewerkschaftsbund und Wirtschaft ein Strategie -
papier zur Mobilitätsentwicklung unter dem Titel „Köln mobil 2025“ erarbeitet , welches die wesent -
lichen Rahmenbedingungen und Leitlinien für die Mobilität der Zukunft in Köln zusammenfasst. 
Vor diesem Hintergrund hat der Rat  der Stadt Köln 2016 als ersten Baustein des Stadt entwicklungs-
konzepts Logistik 4 Leitlinien und Handlungsempfehlungen besc hlossen, die dazu dienen , „die 
Verkehrsströme von der Straße so weit wie möglich auf umweltfreundlichere Transportmittel zu 
verlagern, den Lieferverkehr im Innenstadtbereich zu verringern und verträglic her zu gestalten, den 
kombinierten Verkehr zu stärken, die vorhandene Infrast ruktur durch telematische Anwen dungen 
leistungsfähiger zu machen und zugleic h in r egionaler Abstimmung drin gend benötigte Aus - und 
Neubaumaßnahmen zu identifizieren “. Die se Leitlinien und Handlungsempfehlungen sollen  als 
Grundlage für ein künftiges Handlungspr ogramm, das in enger Zusammenarbeit mit der 
Logistikwirtschaft erarbeitet werden soll, dienen. 
Wie aber sind die Entwicklungen in Köln und in Deutschland strukturiert? Sind sie Reaktionen auf 
neue Verhaltensmuster? Die Internetwirtschaft treibt bestimmte Segmente im Verkehr s- und 
Logistikbereich an. Das i ndividualisierte beziehungsweise haushaltsnahe Liefervolumen hat massiv 
zugenommen. Die Strukturverschiebungen, die durch den Internethandel bewirkt werden und die 
völlig neue Verhaltensmuster bewirkt haben, sind personalintensiv und haben das Wachstum dieser 
Branche erheblich gefördert. 
 
                                                                 
4 Stadtentwicklungskonzept Logistik 2016, siehe auch unter: https://ratsinformation.stadt-
koeln.de/getfile.asp?id=529734&type=do&, aufgerufen am 24.07.2018

Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Willy-Brandt-Platz 2 
50679 Köln 
 
Tel:  02 21 / 21-21882 
Fax: 02 21 / 221-21900 oder 28493 
 
E-Mail: stadtentwicklung.statistik@stadt-koeln.de 
Internet: http://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik 
Die Oberbürgermeisterin 
 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
 
 
ISSN 1869-0718  
 Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe 
 
13/15/350/1.19

Mitteilung Ausschuss

2135 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/15/153 
153/1 
Vorlagen-Nummer 17.01.2019 
 3877/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 24.01.2019 
 
Verkehr und Logistik - Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2008 bis 
2017 
Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik legt als Mitteilung einen statistischen Bericht zur Beschäf-
tigungsstruktur und -entwicklung in der Kölner Verkehrs- und Logistikbranche vor. Der Pegel 1/2019 
informiert außerdem über die Entw icklung der Beschäftigtenzahlen im Kölner Verkehrs - und L o-
gistiksektor im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten. 
Hierbei wird erkennbar, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Branche n-
komplex Verkehr und Logistik von 2008 bis 2017 um mehr als ein Viertel (+26,3%) auf rund 35  700 
Beschäftigte angestiegen ist. Dieser Zuwachs ist höher, wie der der Kölner Wirtschaft insgesamt, de-
ren Beschäftigung im selben Zeitraum um 20,9 Prozent wuchs. 
Den höchsten absoluten Beschäftigtenzuwachs innerhalb der Verkehrs- und Logistikbranche gab es 
zwischen Mitte 2008 und 2017 in der Branche Lagerei und sonstige Verkehrsdienstleistungen. Dort 
erhöhte sich die Beschäftigtenzahl um fast 4 000 auf rund 12 500 Arbeitsplätze (+46,8%). 
Mit Beschäftigungssteigerungen von jeweils rund 3  600 Arbeitsplätzen konnten auch der Bereich 
Landverkehr und Pipelines mit 13 700 Arbeitsplätzen (+35,8%) sowie die Post-, Kurier- und Express-
dienste mit 7 800 Arbeitsplätzen (+85,2%) deutlich zulegen. 
In Bereich Verkehr- und Logistik liegt der Beschäftigungszuwachs in Köln zwischen 2008 und 2017 
(+26,3%) etwa gleichauf mit Berlin (+26,1%) und wird lediglich von Leipzig (+30,9%) übertroffen. 
Köln nimmt mit einer Beschäftigungszunahme von 85,2 Prozent im Bereich der Post -, Kurier- und 
Expressdienste die Spitzenposition in Deutschland ein. 
Mit Beschäftigungszuwächsen von 46,8 Prozent im Bereich Lagerei und sonstige Verkehrsdienstleis-
tungen sowie im Bereich Landverkehr und Pipelines (+35,8%) belegt Köln jeweils den zweiten Platz 
unter den Vergleichsstädten. 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (1)

24.01.2019 Wirtschaftsausschuss
TOP 14.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3877/2018
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
17.01.2019
Erstellt
22.11.2018 12:08