AN/0603/2019
Antrag der SPD-Fraktion: Sozialen Arbeitsmarkt für Porz nutzen
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2019-04-18 BV-Antrag Sozialen Arbeitsmarkt für Porz nutzen
3983 Zeichen
Gleichlautend: Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Herrn Bezirksbürgermeister Henk van Benthem Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz Friedrich-Ebert-Ufer 64 -70 51143 Köln -Porz fon 0221. 221 97303 fax 0221. 221 97304 mail SPD-BV7@stadt -koeln.de web www.porzspd.de Köln-Porz, 30.04.2019 Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 16.05.2019 hier: Sozialen Arbeitsmarkt für Porz nutzen Die BV beauftragt die Verwaltung, das von der Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH (KGAB) vorgelegte „Konzept zur Serviceoffensive Sauberkeit und Sicherheit in Köln“ auch für den Stadtbezirk Porz umzusetzen. Konkret sind hierbei folgende Schritte umzusetzen: 1. Das Bürgeramt Porz nutzt das neue Regelinstrument des Bundes für den allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt „MitArbeit“ nach § 16i SGB II als Serviceoffensive für mehr Sauberkeit und Sicherheit im Stadtbezirk. 2. Die Verwaltung schließt mit der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförde- rung (KGAB) den dazu erforderlichen Vertrag für den Einsatz von zunächst drei Mitarbeiter*innen des KölnService. 3. Der Stadtbezirk 7 orientiert sich dabei an dem erfolgreichen Modellprojekt des Stadtteilservice im Bezirk Lindenthal, der bereits seit dem 1.12.17 mit drei Mitarbeiter*innen der KGAB beim dortigen Bürgeramt eingesetzt ist. 4. Die Aufgabe der drei neuen Mitarbeiter*innen sollen Tätigkeiten umfassen, die dazu dienen, den öffentlichen Raum sauberer und sicherer zu machen. Dies umfasst beispielsweise die Aufnahme von Defiziten im Stadtbild, das schnelles Entfernen von kleineren Müllflächen, das Säubern von Grünflä- chen, den Einsatz als Schülerlotsen oder die Präsenz im öffentlichen Raum zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls. 5. Die Arbeitsplätze sollen eine tarifliche Bezahlung umfassen und auf Nach- haltigkeit und Weiterbeschäftigung ausgelegt sein. Dies umfasst eine Er- möglichung einer dauerhaften Teilhabe der vormals Langzeitarbeitslosen am Arbeitsmarkt. 6. In Anschluss an die vorgesehene Befristung der Arbeitsverträge soll eine Evaluation des Programms vorgenommen werden. 7. Ziel muss es sein, nach Ablauf der Befristung des Programms bzw. der Förderung für die drei Mitarbeiter*innen alle Voraussetzungen zu schaffen, um einen Rückfall in die Arbeitslosigkeit zu verhindern, ggf. auch durch geeignete dauerhafte Stellen bei der Stadt Köln oder ihren städtischen Ge- sellschaften. 8. Bei positiver Evaluation ist das Aufgabenfeld auf Tätigkeiten als Platzwarte und Hallenwarte zu erweitern. Begründung: Mit dem Gesetz zur Schaffung neuer Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose soll bun- desweit ein öffentlich geförderter Arbeitsmarkt mit individuellen Unterstützungs- und Betreuungsmöglichkeiten geschaffen werden. Das Gesetz sieht eine Förderung der Personalkosten von anfangs 100% des Tariflohns vor. Für den Stadtbezirk Porz bietet sich mit dem neuen Regelinstrument „MitArbeit“ nach § 16i SGB II die Chance für eine Serviceoffensive in den relevanten Bereichen Sau- berkeit und Sicherheit. Gerade das Erscheinungsbild des Stadtbezirks in Bezug auf Sauberkeit des öffentli- chen Raums und der Grünflächen sowie die Präsenz von städtischen Mitarbeitern und damit die subjektive Sicherheit können durch die Nutzung des Programms gestärkt werden. Mit der KGAB als 100%iger Tochter der Stadt Köln kann das Projekt mit dem Ziel um- gesetzt werden, die soziale Teilhabe und Arbeitsmarktintegration für langzeitarbeitslo- se Kölnerinnen und Kölner möglichst dauerhaft umzusetzen und sozialversicherungs- pflichtige Beschäftigung zu erreichen. Sie hält mit dem KölnService bereits heute die erforderliche Infrastruktur, insbesondere bezüglich der an ein behördlich anerkanntes Sicherheitsunternehmen gerichteten Anforderungen bereit. Dr. Simon Bujanowski Lutz Tempel Fraktionsvorsitzender stellv. Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Friedrich-Ebert-Ufer 64
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0603/2019
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 02.05.2019
- Erstellt
- 02.05.2019 10:56