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2855/2023

Neuwahl des Theaterbeirats 2023 bis 2026

Beschlussvorlage Ausschuss 06.09.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 26.09.2023, TOP 4.4

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 2 Auswahlkriterien Theaterbeirat

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Anlage 1 Vitae Beiratsmitglieder

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

549 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/41/41/23 
 
 
Vorlagen-Nummer 
2855/2023
Stand: 13.12.2023 
Sachstandsbericht  
Neuwahl des Theaterbeirats 2023 bis 2026 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Kunst und Kultur ernennt für die Amtsperiode 01.01.2023 bis 31.12.2026 
folgende Theaterbeirät*innen: 
 
Dr. Sascha Förster 
Sevgi Demirkaya 
Marguerite Windblut 
Dorothea Marcus 
Helmut Wenderoth 
Dietmar Kobboldt. 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
 
Nächste Schritte: 
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:

Beschlussvorlage Ausschuss

2259 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/41/41/23 
 
Vorlagen-Nummer 
 2855/2023 
Freigabedatum 
 06.09.2023 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Neuwahl des Theaterbeirats 2023 bis 2026  
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Kunst und Kultur ernennt für die Amtsperiode 01.01.2023 bis 31.12.2026 
folgende Theaterbeirät*innen: 
 
Dr. Sascha Förster 
Sevgi Demirkaya 
Marguerite Windblut 
Dorothea Marcus 
Helmut Wenderoth 
Dietmar Kobboldt. 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 26.09.2023

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Der Rat hat am 01.02.2001 (DS-Nr. 1992/00) im Rahmen der Verabschiedung des Theaterför-
derkonzepts die Einrichtung eines Theaterbeirats beschlossen. Der Beirat hat die Funktion, 
die Verwaltung bei der jährlichen Vergabe der Projektfördermittel sowie bei der Vergabe der 
vierjährigen Konzeptionsförderung und der mehrjährigen Projektförderung im Bereich der 
freien und privaten Theater zu beraten. 
 
Eine Amtsperiode des Theaterbeirats beträgt vier Jahre. Im Anschluss daran ist die einmalige 
Wiederwahl einzelner Beiratsmitglieder möglich, sofern eine Rotation von mindestens drei 
Beiratsmitgliedern nach vier Jahren umgesetzt wird. 
 
Zum 01.01.2023 ist durch das Ende der Amtsperiode die Neuwahl des Theaterbeirats notwen-
dig geworden. 
 
Die Verwaltung schlägt folgende Personen als stimmberechtigte Mitglieder vor: 
 
Dr. Sascha Förster (Wiederwahl) 
Sevgi Demirkaya 
Marguerite Windblut (als Kinder- und Jugendtheaterexpert*in). 
 
Der Verein für Darstellende Künste Köln e.V. als Interessensvertretung der freien Theater, En-
sembles ohne eigene Spielstätte sowie der Einzelkünstler*innen hat mittels eines gemeinsam 
mit der freien Szene durchgeführten Voting-Verfahrens als stimmberechtigte Mitglieder fol-
gende Personen vorgeschlagen: 
 
Dorothea Marcus (Wiederwahl)  
Helmut Wenderoth (als Kinder- und Jugendtheaterexpert*in, Wiederwahl) 
Dietmar Kobboldt. 
 
Alle Personen haben ihre Bereitschaft zur Mitwirkung im Theaterbeirat erklärt. 
 
Anlagen 
 
Anlage 1: Vitae Beiratsmitglieder

Anlage 2 Auswahlkriterien Theaterbeirat

921 Zeichen

Auswahlkriterien für die Besetzung des Theaterbeirates 
 
Die Kriterien für die Wahl der Mitglieder des Theaterbeirats sind im Theaterförderkonzept 
unter Punkt 6 „Vergabeform“ festgelegt. Dort werden folgende Kriterien genannt: 
 
- Als Beiratsmitglieder können nur Personen mit ausgewiesener fachlicher Eignung im 
beruflichen Kontext ernannt werden. 
- Es können nur solche Personen in den Theaterbeirat berufen werden, die nicht in 
Interessenskonflikt geraten können, z. B. durch Mitgliedschaft in einem Kölner 
Theater oder eines seiner Gremien. Dementsprechend können nur Personen zu 
Beiratsmitgliedern berufen werden, bei denen sichergestellt ist, dass sekundäre 
Interessen persönlicher oder institutioneller Art die primären Interessen der 
Beiratstätigkeit nicht gefährden. 
- Jeweils eine Person der Kandidaten-Vorschläge von Verwaltung und Theaterszene 
soll den Schwerpunkt Kinder- und Jugendtheater haben.

Anlage 1 Vitae Beiratsmitglieder

8492 Zeichen

1 
 
Dr. Sascha Förster, geboren 1986, studierte Theaterwissenschaft, Publizistik und 
Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. 
Bis 2021 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Studiengangskoordinator am Institut für 
Medienkultur und Theater und an der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität 
zu Köln und promovierte an selbiger Universität mit einer Arbeit über „Zeitgeist und die 
Szenen der Imagination“.  
Seit Juni 2021 ist Sascha Förster Institutsleiter des Theatermuseums & Dumont-Lindemann-
Archivs der Landeshauptstadt Düsseldorf und dort auch gewähltes Mitglied des Rates der 
Künste Düsseldorf.  
 
Zwischen 2005 und 2013 war er Mitglied des Theaterkollektivs Dramazone (u.a. 
Publikumspreise des ARENA-Festivals und des Thüringer Theaterpreises für „Wenn du mich 
rettest...“, Kooperation mit den Treibstoff Theatertagen Basel für „Schlagerliederabend“).  
In Köln ko-kuratierte er die Ausstellungen „Raum-Maschine Theater“ und „A Party for Will!“ 
(beide im Museum für Angewandte Kunst) und kooperierte von 2013 bis 2020 regelmäßig 
mit der studiobühneköln (Reflexionen bei „theaterszene europa“ und als Juror für die 
Regiewettbewerbe). 
In Düsseldorf leitete er verschiedene Ausstellungen zu theaterhistorischen Themen sowie 
zur Freien Theaterszene (u.a. zum Impulse-Festival) und stärkt am Theatermuseum den 
Stellenwert der Freien Darstellenden Künste im Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm 
sowie in den Sammlungen. Darüber hinaus setzt er sich für die diversitätsorientierte und –
sensible Weiterentwicklung des Kulturbetriebs ein. 
 
 
Sevgi Demirkaya, geboren 1966, studierte Wirtschaftswissenschaften in Wuppertal sowie 
Mediendesign und Medieninformatik in Bergisch Gladbach. Sie arbeitete in Köln zunächst als 
selbständige Beraterin für Unternehmen mit deutsch-türkischer Klientel, entwickelte 
Ethnomarketing-Konzepte und engagierte sich immer wieder mit interkulturellen Projekten für 
die deutsch-türkische Community.  
Ihre Leidenschaft für Kunst, Kultur und Kreativität führte sie in den Vorstand des 
Kulturbunker Mülheim e. V., wo sie seit 2016 die Programmleitung übernommen hat. Ihr 
Motiv war und ist es, den Kulturbunker inhaltlich neu auszurichten und als wichtigen Kulturort 
mit eigenem künstlerischen Profil zu etablieren. 
Mit dem Kulturbunker führte sie bereits zahlreiche kulturelle Projekte durch wie unter 
anderem das „Mülheimer Heimatministerium“, welches die verschiedenen Heimatbegriffe 
und kulturellen Prägungen der Mülheimer*innen in verschiedenen Formaten künstlerisch 
verarbeitete. 
 
Sevgi Demirkaya ist in verschiedenen Gremien und Verbänden aktiv. In der Funktion als 
Vorständin des Dachverband Soziokultur NRW gehört sie der Vergabejury für Fördergelder 
an und wirkt im Verband der Bürgerzentren in Köln „Kölner Elf“ in verschiedenen 
Arbeitsgruppen für inhaltliche Ausrichtung und neue Finanzierungsstrukturen mit. 
Ihr Bestreben in der Kulturarbeit ist es, niedrigschwellige kulturelle Angebote zuverlässig zu 
ermöglichen und damit das Fundament für eine vielfältige demokratische Gesellschaft zu 
legen. 
 
 
Marguerite Windblut (Pronomen Sie*er) wurde 1986 in Eisenach/Thüringen geboren und ist 
seit 2002 mit dem Theater in Kontakt. Nach einer Ausbildung in Theaterpädagogik an der FH 
Ottersberg, die mit einer „Underground-Fassung“ von Christa Wolfs Roman „Kein Ort. 
Nirgends.“ endete, ging Sie*er für viele Jahre an verschiedene Stadttheater. Stationen waren 
unter anderem das Theater Paderborn und zuletzt fast 6 Jahre in der Leitung der 
Theaterpädagogik am Schauspiel Essen. Marguerite hat während der Zeit in Paderborn auch 
als Teil der Jury des NRW Festivals für die freien Kinder - und Jugendtheater „Spielarten“ 
mitgewirkt.

2 
 
Darüber hinaus gilt Marguerites Schwerpunkt unter anderem dem Theater für die 
Allerkleinsten; hier entwickelte Sie*er in Paderborn ein umfangreiches Kita-
Kooperationsnetzwerk sowie eigene Produktionen mit Menschen ab 3+ Jahren als 
Spieler*innen auf der Bühne. Am Schauspiel Essen folgten Regiearbeiten für Produktionen 
für ein sehr junges Publikum. 
Neben einem gewissen Fokus für das Theater für die Allerkleinsten spricht und forscht 
Marguerite gern im Bereich Diskriminierungssensibilisierung für LGBTIQA+-Themen und ist 
hiermit auch als Referent*in tätig.  
Ab Mai 2023 ist Marguerite freiberuflich in Köln lebend und dauerhaft Teil der Marabu-
Theaterfamilie in der Brotfabrik Bonn sowie als Dramaturg*in, Ausstatter*in, 
Produktionsleitung und Regie in vielen Bereichen unterwegs. 
 
 
Dorothea Marcus, geboren 1969, Studium der Germanistik und Geschichte an der Freien 
Universität Berlin. Seit 1999 freiberufliche Kulturjournalistin und Theaterkritikerin erst in 
Freiburg, dann in Köln u.a. für „taz“, Deutschlandfunk, WDR, „Theater heute“, 
„nachtkritik.de“. War Jurorin des Kölner Theaterpreises, des NRW-Theatertreffens und des 
NRW-Jugendtheatertreffens „Westwind“. Von 2009 bis zu deren Ende 2014 war sie 
Chefredakteurin der Kölner Theaterzeitung „aKT“. Lehrauftrag „Schreiben über Tanz und 
Theater“ der Deutschen Sporthochschule in Köln im Studiengang „Tanz- und 
Bewegungskultur“. Von 2016 bis Anfang 2019 war Dorothea Marcus Mitglied in der Jury des 
Berliner Theatertreffens. Sie moderiert auch regelmäßig Podiumsdiskussionen über 
kulturelle Themen. Einer der Schwerpunkte ihrer Arbeit ist die interkulturelle Kulturarbeit, 
Reisen zu diesem Thema führten sie nach Burkina Faso, in den Iran, den Irak, nach Israel, 
Brasilien etc. 
 
 
Helmut Wenderoth, Jahrgang 1957, geboren in einem kleinen Dorf im Hunsrück, 
Rheinland-Pfalz, nach dem Abitur Studium der Germanistik und Theologie in Saarbrücken, 
später Dortmund, dort erste Student*innentheater-Erfahrungen, Mitarbeit in einer 
Theatergruppe in der Tradition des „odin teatrets“, Kindertheater PASTA BASTA, 
Theaterassoziation Frankfurt, Schauspielkurse national und international, Theaterprojekte in 
Italien, Mitarbeit bei DIE TRAUMTÄNZER Frankfurt, diverse freie Theaterproduktionen in 
Frankfurt und Dortmund und Krefeld. 
Seit 1991 beim Kinder- und Jugendtheaterzentrum der Stadt Krefeld, zunächst als 
Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge, seit 2005 im künstlerischen Leitungsteam.  
Langjähriger Sprecher des Arbeitskreises der Kinder- und Jugendtheater in NRW, 2012/2013 
Kurator des Theaterfestivals für Junges Publikum „Augenblick Mal!“. 
Bis Mai 2023 im Leitungsteam des Kresch-Theaters, Krefelder Schauspiel für Kinder und 
Jugendliche. 
 
„Lasst uns gemeinsam Politik poetisieren und Poesie politisieren, auch mit Theater. 
Kultivieren wir Kunst der Einmischung in das öffentliche Leben, mit dem Ziel bessere 
Lebensbedingungen für möglichst viele Menschen zu schaffen. Mit Poesie beschreiben, was 
ist, und zwar in einer Weise, die über die Realität hinausweist in eine Richtung, die aufzeigt, 
was einmal sein könnte.“ 
Im Theater für Kinder und Jugendliche sollten wir uns stets fragen, inwieweit wir Menschen, 
Dinge und Umstände zur Sprache bringen können, die an anderen Orten noch nicht zur 
Sprache gebracht werden oder noch keine Sprache haben. 
 
 
Dietmar Kobboldt (geb. 1957) ist noch bis zum 31.10.2023 Leiter der studiobühneköln, 
bevor er in den Ruhestand geht. Er leitet das Theater seit 2012 und war zuvor lange Jahre 
dessen Dramaturg und stellvertretender Leiter unter der Intendanz von Georg Franke. Im

3 
 
Rahmen der studiobühneköln arbeitete er darüber hinaus viele Jahre auch als 
Theaterpädagoge.  
Als freier Regisseur gründete er (und leitete bis 2009) die Gruppe c.t.201, mit der er zweimal 
den Kölner Theaterpreis gewann. Aber auch Arbeiten u.a. für das Theater im Bauturm oder 
das studiobuehne.ensemble wurden für diesen Preis nominiert.  
Er studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Philosophie an der 
Uni Köln (Magisterabschluss 1985). Schwerpunkt seiner experimentellen künstlerischen 
Arbeit war die Erforschung des Grenzbereiches zwischen Sprech- und Musiktheater. 
Er war fast zwei Jahrzehnte bis 2021 Vorsitzender der Kölner Theaterkonferenz e.V. (heute: 
Verein für Darstellende Künste Köln e.V.), gemeinsam mit Friederike van Duiven und Maria 
Spering Sprecher vom KulturnetzKöln und von 2020 bis 2022 geschäftsführender Vorstand 
im KulturNetzKöln e.V. zusammen mit Bettina Fischer und Lale Konuk. 
Von 2009 bis 2016 war er –zusammen mit Gerhardt Haag- Herausgeber der Theaterzeitung 
acT und bis 2022 Mitglied im Lenkungskreis der Kölner Kulturentwicklungsplanung.

Beratungsverlauf (1)

26.09.2023 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2855/2023
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
06.09.2023
Erstellt
04.09.2023 11:23