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3595/2018

Sachstandsbericht MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, Stand 26.10.18

Mitteilung Ausschuss 08.11.2018

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Nächste Beratung: Unterausschuss Kulturbauten, Sitzung am 26.11.2018, TOP 3.1.1

MiQua_Projektstatusbericht_20181026

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MiQua_Projektstatusbericht_20181026

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MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 26.10.2018
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Rathausplatz
Bauherr: Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit: Juli 2008 bis heute
Bauzeit: 2014 - 2020
2. Termine
Meilensteine: Stand Ausschreibung + Vergabe:
Grundsteinlegung 28.06.2018 Ausbaugewerke (Lese-LV-Erstellung) in Vorbereitung
Stahlbetonarbeiten bis 08/2019 in Kürze
Stahlbau (Montage Rautentragwerk) ab 01/2019 Rohbau- und Abbrucharbeiten Maßnahme MPZ (Submission) 11.10.2018
Zimmer- und Holzbauarbeiten ab 05/2019 Sanitärtechnik MPZ (Veröffentlichung) in Kürze
Baudichtigkeit 06/2019 Raumlufttechnik MPZ (Veröffentlichung) in Kürze
Ausbau Museum ab 06/2019 Heizung/Kältetechnik MPZ (Veröffentlichung) in Kürze
Bauliche Übergabe des Gebäudes 4Q/2020 Dämmung MPZ (Veröffentlichung) in Kürze
Nutzungsbeginn 2Q/2021 Trockenbauarbeiten MPZ (Veröffentlichung) in Kürze
Auszug Steuerungsterminplan (Stand: 10/2018):
Platz- und Landschaftsbauarbeiten (Beauftragung) 
Sachstandsbericht für den Ausschuss Kunst und Kultur am 13.11.2018 / Lenkungskreis Verwaltung am 23.11.2018 / Unterausschuss Kulturbauten am 26.11.2018 
/ Lenkungskreis Politik am 03.12.2018 
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes 
Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten 
jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, 
unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang 
Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten 
jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil des "MiQua. LVR-
Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln".
MiQua_Projektstatusbericht_20181026.xlsx 30.10.2018 1 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 26.10.2018
Sachstandsbericht für den Ausschuss Kunst und Kultur am 13.11.2018 / Lenkungskreis Verwaltung am 23.11.2018 / Unterausschuss Kulturbauten am 26.11.2018 
/ Lenkungskreis Politik am 03.12.2018 
3. Kosten
Letzter Sachstand Kosten gemäß Ratsbeschluss Juli 2011 (WHL): Verteilung Anteile 2011
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 37,473 Mio. € BGF: 13.966 m²
Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 14,300 Mio. € BRI: 68.290 m³
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 51,773 Mio. €
Kostenberechnung gemäß Optimierung III 2015: Sachstand Optimierung III 2015 (GW)
Baukosten 37,777 Mio. € D
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 28,878 Mio. € BGF: 10.277 m²
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € BRI: 51.562 m³
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 61,578 Mio. €
Nachtragskostenberechnung 2017: Sachstand Nachtragskostenberechnung 2017 
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € D
Summe Entscheidungsvorlagen 1,138 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 44,300 Mio. €
7,039 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. €
1,750 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 77,000 Mio. €
1,890 Mio. €
∑ 73,395 Mio. €
zzgl. Risikoaufschlag 5% 3,670 Mio. €
∑ 77,000 Mio. €
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen …) Restabwicklung
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren
8 Bauablauf gemäß Terminplanfortschreibung
9 Erneuerung Abdichtung/Betonsanierung Decke Prätorium
Weitere prognostizierte Mehrkosten (grobe 
Kostenschätzung)
Hinweis: möglicher Kostensatz wegen Projektzeitverlängerung (aus Risikobudget)
best case: ca. 370T € / worst case: ca. 1,5 Mio. € 
-8,595 Mio. €
18,400 Mio. €
9,805 Mio. €
6,827 Mio. €
18,400 Mio. €
15,422 Mio. €
Mehrkosten während der Projektdurchführung 
(03/2017)
Mehrkosten Spanischer Bau (Museumspädagogik 
+ Sicherheitszentrale)
61,578 Mio. €
73,395 Mio. € 77,000 Mio. €
31,726 Mio. €
0,000 Mio. €
20,000 Mio. €
40,000 Mio. €
60,000 Mio. €
80,000 Mio. €
100,000 Mio. €
Kostenberechnung Opt. III 2015 Kosten exkl. 5% Risikoaufschlag Kostenprognose inkl. 5% Risikoaufschlag Zahlungsstand (10/2018)
Kostenbericht (in Mio. €) - Stand 26.10.2018
MiQua_Projektstatusbericht_20181026.xlsx 30.10.2018 2 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 26.10.2018
Sachstandsbericht für den Ausschuss Kunst und Kultur am 13.11.2018 / Lenkungskreis Verwaltung am 23.11.2018 / Unterausschuss Kulturbauten am 26.11.2018 
/ Lenkungskreis Politik am 03.12.2018 
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende: planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko
Bewertung als "mittleres Risiko". 
Auf Grundlage der Entwicklungen im Gesamtprojekt wurden in den letzten Wochen die Auswirkungen verschiedener Themen auf den Gesamtablauf 
intensiv überprüft und die gesamte Terminplanung überarbeitet und angepasst. 
Bei Beachtung aller bisherigen Projekterfahrungen kann ein Zeitrahmen präsentiert werden, der alle aktuell bekannten Verzögerungen und Risiken 
berücksichtigt. Die bauliche Fertigstellung und Übergabe des MiQua an den LVR ist für das vierte Quartal 2020 terminiert. Anschließend ist ein Zeitraum 
von ca. 6 Monaten vorgesehen, in dem die Themen Klima-Einregulierung/-Monitoring, Probeläufe für den späteren Betrieb, etc. durchgeführt werden. 
Aktuell liegen die Arbeiten des Stahlbetons hinter dem geplanten Zeitplan zurück. Eine Optimierung der Folgearbeiten wird derzeit erarbeitet (z.B. 
Vorziehen Sandentnahme, Entkopplung kritischer Weg / unkritischer Weg, Entkopplung aufgehendes Bauwerk und Platz, Kompensation durch neue 
Bohrpfähle anstelle der Wandscheibe 3, Optimierung Bauablauf). 
Bewertung als „mittleres Risiko" da durch evtl. berechtigte Nachtragsansprüche seitens der Firmen das Kostenbudget belastet werden könnte. 
Mit Stand vom 29.03.2017 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat sowie 
Rechnungsprüfungsamt erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf ca. 77,0 Mio. €. 
Am 11.07.2017 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 15,42 Mio. € beschlossen, sodass die Gesamtaufwendungen des 
Projektes MiQua sich auf 77,0 Mio. € belaufen.
Als möglichen Kostensatz wegen der Projektzeitverlängerung ergibt sich im best case ein Wert i.H.v. 375 T€ und im worst case ein Wert i.H.v. ca. 1,5 
Mio. €, der durch das Risikobudget abgedeckt ist. 
Es haben seit Beginn des Jahres 2018 mit allen bereits beauftragten Firmen entsprechende Abstimmungen und Firmengespräche stattgefunden, in 
denen über die Thematik der Bauzeitverschiebung und daraus resultierenden Nachtragsansprüchen gesprochen wurde. Derzeit sind wir bzgl. der 
Nachtragsforderungen in Abstimmung und werden diese seitens der Bauleitungen, der Projektleitung der Stadt Köln und der Projektsteuerung intensiv 
prüfen. Die Summe der bisher vorliegenden, ungeprüften Nachträge aus Bauzeitverschiebungen beträgt ca. 1,9 Mio. € (brutto). 
Bewertung als "planmäßiges Risiko" aufgrund der Tatsache, dass die Umplanungen bzgl. Parcoursführung, Sicherheit etc. 
mittlerweile in fast allen Planungsdisziplinen eingearbeitet und berücksichtigt wurden bzw. aktuell in die Planungsgrundlagen eingearbeitet werden. 
Aufgrund der aktuellen Parcoursplanung müssen an einigen Stellen die archäologischen Befunde (z.B. Mauerwerksteile) mittels statischer 
Unterfangungen abgestützt werden. Diese sind in enger Abstimmung mit den Archäologen zu planen. Der genaue Umfang dieser Maßnahmen ergibt 
sich erst nach der Entfernung der Sandverfüllung und Fertigstellung des Betondeckels. 
Die Ausführungsplanung der Ausstellungsarchitektur liegt mit Stand vom 31.07.2018 vom LVR sowie vom Bauherrn freigegeben vor. Die 
Ausführungsplanung der Objektplanung liegt vor. Am 15.10.2018 wurde die Ausführungsplanung der TGA den Projektbeteiligten vom Fachplaner TGA 
vorgestellt. Aufgrund der frühzeitigen Beauftragung der Prüfsachverständigen, konnte diese Planung bereits mit den späteren Prüfern des Neubaus 
abgestimmt werden. Hierdurch können spätere Unstimmigkeiten im Prozess der Abnahme und Inbetriebnahme vermieden werden. Die 
Ausführungsplanung wird nun noch einmal vom Inbetriebnahmemanagement seitens Drees & Sommer geprüft und die Rückmeldungen an den 
Fachplaner kommuniziert. Zum Ende des Jahres sollen die Unterlagen dann den Baufirmen für Ihre Erstellung der Werk- und Montageplanungen 
zugesendet werden. Auf Basis der Ausführungsplanung der Ausstellungsarchitektur wurde das Brandschutzkonzept, das Evakuierungskonzept sowie die 
Entrauchungssimulation überarbeitet und liegt mit Stand 19.09.2018 vor. Ebenso wurde in enger Abstimmung mit dem LVR das Sicherheitskonzept 
letzmalig überarbeitet und liegt mit Stand 02.10.2018 vor. Das Konzept zur Barrierefreiheit lag bereits zum Ende September aktualisiert und 
abgestimmt vor. 
Im Bereich der Maßnahme Museumpädagogisches Zentrum (MPZ) wurde am 22.03.2018 der Bauantrag eingereicht. Aktuell befindet man sich in der 
Ausführungsplanung und der Erstellung der ersten Leistungsverzeichnisse. Aufgrund von statisch notwendigen Planungsänderungen der 
Leitungsführungen der TGA durch den Spanischen Bau vom Basement ins Dachgeschoss, muss noch einmal eine Tektur zum Bauantrag eingereicht 
werden, was zu einer späteren Erteilung der Baugenehmigung führt. 
Bewertung als "mittleres Risiko" aufgrund von Verzögerungen bei den Stahlbetonarbeiten. 
Seit Beginn des Jahres 2018 laufen im Bereich der Deckenfelder 1 - 4 die Arbeiten des Gewerkes Stahlbetonarbeiten. Hier werden Deckenfelder 
hergestellt, in denen in drei Lagen technische Einbauteile verlegt sind (Elektroleerrohre, Bauteilaktivierung und Lüftungsleitungen). Bei den Arbeiten im 
Bereich des ersten Deckenfeldes befindet man sich nach einigen technischen Hindernissen und Mängeln in der Bauausführung im Verzug. Die 
Erkenntnisse des ersten Deckenfeldes sollen bei den weiteren Deckenfeldern zu einem optimierten Ablauf führen. Zuletzt wurden am 12.09.2018 sowie 
am 10.10.2018 die beiden Deckenfelder 3 + 4 betoniert. Aktuell wird der Ringschluss im Bereich der Achse AE hergestellt. Sobald hier die 
Bewehrungsarbeiten abgeschlossen wurden, wird das letzte Stück des Balkens AE betoniert. Somit ergibt sich auf dem kritischen Weg die SItuation, 
dass mit dem Aufstellen des Rautentragwerks des Stahlbaus begonnen werden kann. Parallel wird im Bereich vor der Laube das Deckenfeld 7 + 8 
bearbeitet. Die Herstellung der Deckenfelder in den Bereich 8 - 11 laufen dann parallel zu den Bautätigkeiten des aufgehenden Museumsbaus. Die 
Ausführung der Unterfangung des Betonkubus an der Ecke des Hansasaals wurde im Juli 2018 final und erfolgreich abgeschlossen. Durch die 
nachträglich errichtete Bohrpfahland in diesem Bereich, ändert sich der Bauablauf insofern, dass auf die Herstellung zweier Wandscheiben in diesem 
Bereich (urspüngiche Planung) verzichtet werden kann, da die Auflagerung des Deckenfeldes auf der Bohrpfahlwand möglich wird. Auch im Bereich der 
Wandscheibe 3 wird eine solche Optimierung hinsichtlich der Erstellung einer Bohrpfahlwand anstatt der Wandscheibe 3 aktuell geprüft. Der Beginn 
der Sandentnahme im Bereich des Deckenfeldes 2 ist aktuell für November 2018 vorgesehen. Die Arbeiten der Sanierung der Ecke am Historischen 
Rathaus wurden erfolgreich abgeschlossen. Der neue Bauzaun wurde im Juni/Juli 2018 koplett aufgestellt. Die grafische Darstellung wird sich 
voraussichtlich im November noch einmal, im Zuge des neuen Corporate Designs des LVRs, ändern. 
Die Arbeiten im Bereich des Innenhofes des Spanischen Baus (Rückbau des Pflasters und Sanierung der Abdichtungslage, gglfs. 
Betonsanierungsmaßnahmen) haben, als notwendige Maßnahme im Vorfeld der Sanierung des Prätoriums, im Juli 2018 begonnen. Die Finanzierung 
dieser Maßnahme läuft nicht über das Budget der MiQua, sondern wird über die Bauunterhaltung der Gebäudewirtschaft finanziert. Ob sich diese 
Sanierungsarbeiten auch auf die Spannbetonkonstruktion oberhalb des Praetoriums ausweiten, kann erst nach Abdeckung der Fläche (Pflaster und alte 
Abdichtung) beurteilt werden. Diese Untersuchungen laufen derzeit in Kooperation mit Herrn Dr. Siebert von der TH Köln. Es liegen noch keine 
detaillierten Erkenntnisse vor, in welchem Umfang eine Betonsanierung erforderlich wird. 
Der Beginn der Bauausführung der Maßnahme MPZ ab November 2018 wird sich verschieben, da erst später mit der Baugenehmigung gerechnet wird 
bzw. die Ausschreibungen und Beauftragungen der Firmen vollständig erfolgt sein müssen. 
MiQua_Projektstatusbericht_20181026.xlsx 30.10.2018 3 von 3

Mitteilung Ausschuss

495 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 08.11.2018 
 3595/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 13.11.2018 
Unterausschuss Kulturbauten 26.11.2018 
 
Sachstandsbericht MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, Stand 
26.10.18 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, 
Stand: 26. Oktober 2018, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

13.11.2018 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.11.2018 Unterausschuss Kulturbauten
TOP 3.1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3595/2018
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
08.11.2018
Erstellt
31.10.2018 11:00