Mandari Insight

V/0951/2018

Einsatz von Open Source Software

Vorlagen 23.10.2018

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Betriebsausschuss der citeq, Sitzung am 15.11.2018, TOP 4.4

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

2018_06_25_A-R_0043_2018_Auf Open Source Software umsteigen

· application/pdf

Ansehen

Anlage A

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

9908 Zeichen

V/0951/2018 
V/0951/2018 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Einsatz von Open Source Software 
Ratsantrag A-R/0043/2018 "Auf Open Source Software umsteigen" 
 
Beratungsfolge 
 
   15.11.2018 Betriebsausschuss der citeq Entscheidung 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die Stadt Münster setzt Open Source Software ein, wenn der Einsatz aufgrund der gestellten 
Anforderungen möglich und wirtschaftlich vertretbar ist. Eine vollständige oder auch nur sehr 
weitgehende Umstellung der technischen Infrastruktur auf Open Source Software ist nach 
derzeitigem Stand aber nicht durchführbar, da die bestehenden Anforderungen in den Bere i-
chen Fachverfahren, Betriebs systeme und Office -Anwendungen nur zum Teil  durch Open 
Source Software abgedeckt werden können. 
 
2. Der Ratsantrag Nr. A-R/0043/2018 „Auf Open Source Software umsteigen“ ist damit erledigt.  
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Keine.  
 
 
Begründung: 
 
Der Einsatz von Open Source Software ist ein erklärtes Ziel der citeq bei Auswahlprozessen für neue 
oder zu ersetzende Software - oder Hardwarelösungen. Die Umstellung des Redaktionssystems auf 
TYPO3, der Einsatz von Thin Clients auf Basis von Linux für die Telearbeit sowie die verstärkter Nut-
zung von Linux als Serverbetriebssystem zeugen von der systematischen Verfolgung dieses Zieles. 
 
Hierzu prüft die citeq laufend die Möglichkeiten der Ausweitung des Einsatzes von Open Source 
Software. Hinsichtlich der technischen I nfrastruktur, auf die sich dieser Einsatz beziehen kann, ist zu 
unterscheiden zwischen den Bereichen Betriebssysteme von Clients und Servern, fachspezifischen 
Softwareprodukten sowie Office-Anwendungen. 
 
Dominierendes Betriebssystem für die PC-Clients bei der Stadt Münster ist Microsoft Windows. Grund 
für die vorherrschende Stellung von Windows ist, dass der überwiegende Teil der bei der Stadt Müns-
ter eingesetzten fachspezifischen Softwareprodukte (>500 Produkte) nur auf Basis von Windows -
citeq 
 
29.10.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Naschert 
Telefon: 492-1831 
Naschert@citeq.de

- 2 - 
V/0951/2018 
systemen zur Verfügung steht. Erst mit einer zunehmenden Migration der Bestandssoftware zu Web - 
oder Cloud -Diensten, die für den Betrieb als alleinige Voraussetzungen einen Browser benötigen, 
ergeben sich mittel - und langfristig Möglichkeiten des großflächigeren Ersatzes vo n Windows durch 
Open Source Betriebssysteme im Client-Bereich.  
 
Obwohl die Ausschreibungen für Fachanwendungen keinesfalls Open Source Produkte ausschließen 
oder Kriterien beinhalten, die Open Source Produkten den Ausschreibungserfolg erschweren, ist seit  
Jahren keineswegs ein Trend dahingehend erkennbar, dass bei Ausschreibungen für fachspezifische 
Softwareprodukte verstärkt Open Source Produkte angeboten würden. Im Gegenteil: Würde man sich 
im Rahmen einer Ausschreibung ausschließlich auf Open Source Pro dukte festlegen, wäre vielmehr 
zu befürchten, dass die heute vorhandenen Auswahlmöglichkeiten zwischen mehreren Lösungen 
erheblich eingeschränkt und für einige der heutigen Softwareprodukte gar keine Lösung angeboten 
werden würde. Fortgeschritten ist der E insatz von Open Source Software allein im Bereich der GIS -
Systeme (Geographischen Informationssysteme). 
 
Im Bereich der Server-Infrastruktur setzt die citeq in mehreren Bereichen  bereits das Open Source 
Betriebssystem Linux in verschiedenen Distributionen ein, da nach dem Prinzip vorgegangen wird, 
Open Source einzusetzen, wenn dies nach den Vorgaben der zu betreibenden Fachanwendungen 
möglich ist. Auch im Server -Bereich ist jedoch zu konstatieren, dass nicht alle Anforderungen über 
Open Source abgedeckt werden können. 
 
Auch der Ersatz von Microsoft Office durch Open Office ist von der citeq bereits des Öfteren vor dem 
Hintergrund der hohen Lizenzkosten und der bestehenden Herstellerabhängigkeit untersucht worden. 
Es ist allerdings festzustellen , dass Microso ft Office zu einem De -facto-Standard in den Bereichen 
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation geworden ist. Diese Vormachtstellung wurde 
durch die Aufspaltung des Open Office Projektes (in OpenOffice und Libre Office) und die damit ei n-
hergehenden langsameren Weiterentwicklung, noch weiter verstärkt. 
 
Das in der Verwaltung der Stadt Münster langjährig aufgebaute Wissen in der Benutzung von Micr o-
soft Office (Word, Excel, Outlook, PowerPoint), das vorhandene komplexe Vorlagenwesen, der D a-
tenaustausch mit anderen Behörden und die Vielzahl an Fachverfahren mit Anbindung an Office b e-
dingen einen enormen Migrationsaufwand.  
 
Folgende Handlungsnotwendigkeiten und Konsequenzen würden sich bei der Migration auf Open 
Office für die Stadt Münster ergeben: 
 
 Die aktuell eingesetzten Vorlagen werden zurzeit zentral von der citeq für die Textverarbe i-
tung Microsoft Word bereitgestellt, ebenso sind in den Fachämtern und für eine Reihe von 
fachspezifischen Softwareprodukten spezielle Vorlagen erstellt worden. Ein großer Teil dieser 
Vorlagen basiert auf der Programmiersprache VBA (Visual Basic for Applications), die nur für 
Microsoft Office verfügbar ist. Zwar existiert für Open Office die Erweiterung Apache OpenO f-
fice Basic als Interpreter, eine einfache Migration bestehender Vorlagen ist durch OpenOffice 
Basic nicht gegeben. Sämtliche Vorlagen mit programmierten Komponenten müss ten mit er-
heblichem Aufwand neu konzipiert und – weil nicht an allen Arbeitsplätzen auf Microsoft Office 
verzichtet werden kann – doppelt gepflegt werden, um einen Parallelbetrieb von Open Office 
und Microsoft Office zu ermöglichen.  
 
 Die zentralen fachspezifischen Softwareprodukte SAP und Infoma und eine Reihe weiterer 
Fachanwendungen sind  in einem hohen Maße an Microsoft-Office gebunden. Ein Ersatz 
durch Open Office wäre nur mit  Einbußen in den zur Verfügung stehenden Funktionalitäten 
möglich. Zudem ergibt sich aus Sicht der Anwendungsbetreuung für diese Verfahren die Prob-
lematik, dass die citeq bei ihrer interkommunalen Zusammenarbeit beide Office-Welten unter-
stützen müsste, da eher nicht davon ausgegangen werden kann, dass sich alle ÖrV-
Partnerverwaltungen einheitlich für die Umstellung auf Open Office entscheiden werden. Ne-
ben diesen beiden zentralen Systemen werden aus einer Vielzahl von Anwendungen Dateien 
in verschiedenen Formaten exportiert. In jedem Einzelfall sind die auf Microsoft Office basi e-

- 3 - 
V/0951/2018 
renden Dateioperationen der Fachverfahren neu zu testen, ob sie mit Open Office weiterhin 
erfolgreich möglich sind. Ist VBA in den Vorlagen enthalten, so ist auch hier eine vollständige 
Neuprogrammierung erforderlich. Der Gesamt-Mehraufwand wäre in jedem Fall erheblich! 
 
 Da Open Office keine Komponente für die Kollaboration beinhaltet, wäre für diesen Einsatz-
zweck eine Alternative zu finden. Im Falle eines Umstiegs auf denkbare Open Source Koop e-
rationslösungen wie z. B.  Thunderbird wäre auch die derzeitige Lösung für die  E-Mail-
Archivierung auszutauschen. 
 
 Auch bezüglich der Barrierefreiheit der erstellten Dokumente bietet Microsoft Office erhebliche 
Vorteile gegenüber Open Office.  
 
Für den Office-Bereich ist abschließend festzustellen, dass ein Umstieg auf Open Office zwar Einspa-
rungen von Lizenzkosten ermöglicht, diesen aber ein extrem hoher Aufwand im Umstieg und im la u-
fenden Betrieb und zusätzlich auch noch funktionale und strategische Nachteile gegenüberstehen. Im 
Zweckverband der kommunalen Datenzentralen NRW (KDN) wurde in diesem Zusammenhang für 
alle KDN -Mitglieder (fast alle Kommunen in NRW) festg estellt, dass im Vorfeld einer Office -
Umstellung zunächst Anstrengungen unternommen werden müssen, um möglichst viele der komm u-
nalen fachspezifischen Softwareprodukte  über Browser -Technologien bereitstellen zu können und 
damit von Microsoft Office zu entko ppeln. Ist dieser Zustand erreicht, kann der Aufwand für die Abl ö-
sung von Microsoft Office auf ein wirtschaftlich vertretbares Maß reduziert werden. Insofern wird dem 
im Antrag geforderten Migrationsweg entsprochen.  
 
Hinsichtlich der weiteren in der Ratsv orlage aufgeführten Beschlusspunkte ist festzustellen, dass d er 
Bezug aus einer vertrauenswürdigen Quelle Grundvoraussetzung für den Einsatz von Software bei 
der Stadt Münster ist. Für Open Source Software gilt dies ebenso wie für sonstige Softwareprodukte . 
Hinsicht der im Ratsantrag genannten Creative Commons Lizenz ist zu beachten, dass die von der 
gemeinnützigen Organisation (Creative Commons) erteilten Lizenzen große Unterschiede aufweisen. 
Eine genaue Einzelfallprüfung ist beim Einsatz von Open Source Software immer erforderlich. 
 
Auch für fachspezifische Softwareprodukte ist bereits jetzt in den Ausschreibungen die Quellcodehi n-
terlegung als Kriterium gefordert. Die Identifikation von Sicherheitslücken durch Analyse des Quel l-
codes ist wirtschaftlich aufgrund des enormen Aufwandes nicht leistbar. Auch das BSI führt keine 
Prüfungen von einzelnen Softwareprodukten auf Grundlage von hinterlegten Quellcodes durch. Die 
Quellcodehinterlegung dient in erster Linie dem Zweck, bei Insol venz des Herstellers die getätigte 
Softwareinvestition zu sichern. 
 
Grundsätzlich ist hinsichtlich des Softwareeinsatzes festzuhalten, dass unabhängig von der Art der 
Lizenzierung immer das von der citeq aufgebaute Information Security Management System  (ISMS) 
greift. Die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelte Vorgehenswe i-
se zum Identifizieren und Umsetzen von Sicherheitsmaßnahmen der unternehmenseigenen Inform a-
tionstechnik (IT-Grundschutz) ist die verbindliche Grundlage d es ISMS. Durch die Einhaltung dieser 
Verfahren und Regeln innerhalb der Stadt Münster werden die elementaren Schutzziele Vertraulich-
keit, Verfügbarkeit und Integrität sichergestellt.  
 
I. V.  
 
gez.  
 
Wolfgang Heuer 
Stadtrat

2018_06_25_A-R_0043_2018_Auf Open Source Software umsteigen

5609 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. : A-R/0043/2018

Alternative

für
Deutschland

AfD-Ratsgruppe im Rat der Stadt Münster Leostraße 16 48153 Münster

Antrag

Auf Open Source Software umsteigen

Der Rat der Stadt Münster möge beschließen:

1. Die Stadt Münster und alle mehrheitlich in ihrem Besitz befindlichen Unternehmen stellen
ihre technische Infrastruktur auf Open Source Software (OSS) um.

2. Voraussetzung für den Einsatz von OSS ist, dass sie mit einer OSI kompatiblen oder unter
einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht werden. }

3. Die Stadt Münster verpflichtet ihre Vertragspartner beim Kauf von Softwareprodukten, alle
Komponenten der Software offen zu legen. Der Vertragspartner muss der Stadt Münster bei
der Sicherheitsüberprüfung der Produkte durch Bereitstellung von Musterexemplaren,
Produktunterlagen und Erläuterung der Produktkonstruktion unterstützen.

4. Die Stadt Münster verpflichtet ihre Vertragspartner beim Bezug von Software, den
Quellcode der verwendeten Software einschließlich der Historie des Codes, offen zu legen.
Der Stadt Münster ist ferner das Recht einzuräumen, diesen Quellcode selbst oder durch
fachlich versierte Dritte, insbesondere durch das BSI, überprüfen zu lassen.

Begründung:

In der öffentlichen Verwaltung ist der Einsatz von Microsoft-Produkten heute der Standard.
Dies gilt sowohl für das Betriebssystem. Hier sind die Produktversionen Windows 7.0 bis
Windows 10.X auf den meisten Rechnern installiert.

Windows dominiert ebenfalls den Markt für Software-Anwendungen in der öffentlichen
Verwaltung. Dies durch die Produkte aus dem Office-Bereich. Diese umfassen eine größere
Menge an einzelnen Programmen für bestimmte Zwecke. Microsoft fasst mehrere
Komponenten zu Programmpaketen für bestimmte Zielgruppen zusammen. Gewöhnlich
enthält aber jedes Programmpaket ein Textverarbeitungsprogramm (Word), ein Programm
zur Tabellenkalkulation (Excel), ein Datenverarbeitungsprogramm (Access), ein
multimediales Präsentationsprogramm (PowerPoint) und einen auf Windows basierenden
Web-Browser. Microsoft bietet ergänzend eine Reihe weiterer Programme an.

Alle diese Programme haben jedoch eines gemeinsam. Der Käufer erwirbt nur eine Lizenz
der entsprechenden Software. Er erhält von Microsoft nur den maschinenenlesbaren
Programmcode für die erworbenen Produkte. Nicht jedoch den maschinenengeschriebenen
Quellcode der entsprechenden Software.

Nur wer diesen kennt, weiß wie die entsprechende Software arbeitet. Und ob sie über
Backdoors in der Software (Hintertüren in der Software) verfügt. Über die sie geheime
Informationen abgreift und an den Hersteller oder einem im Ausland befindlichen
Geheimdienst weiterleitet.

Dieses Risiko gibt es bei Open Source Software nicht. Zudem können Fachleute den
Programmcode auf Schwachstellen untersuchen. Hierdurch können Angriffe auf den
Anwender durch Hacker verhindert werden. Dies erhöht die Sicherheit in der Anwendung der
Produkte. .

Herstellerunabhängigkeit, mehr Sicherheit und Transparenz sind die Vorteile beim Umstieg
auf OS-Software. Damit diese Vorteile realisiert werden, ist es erforderlich, dass die
Produkte unter einer OSI-kompatiblen oder einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht
werden.

Heute hat Microsoft ein Monopol in der öffentlichen Verwaltung. Dies ist nicht mehr
zeitgemäß. Denn es gibt bessere Produkte, die zudem kostenlos zur Verfügung stehen.
Problematisch ist vor allem, dass Microsoft ein US-amerikanisches Unternehmen ist. Es hat
seinen Hauptsitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington. Bekannt ist zudem eine enge
Zusammenarbeit mit den US-Behörden.

Damit ist davon auszugehen, dass die an Microsoft übermittelten Daten letztlich bei den US-
Geheimdiensten landen. Dabei handelt es sich um sensible Daten der Bürger. Ebenso
werden dadurch diesem Unternehmen Sachverhalte bekannt, die ihrer natur nach eigentlich
geheim bleiben müssen. Daher ist der weitere Einsatz von Microsoft-Produkten in der
öffentlichen Verwaltung aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu rechtfertigen. Letztlich kann
man Microsoft nicht vertrauen. Man weiß nicht, was er mit den erhaltenen Daten macht.
Daher ist eine weitere Zusammenarbeit unverantwortlich.

Open Source Software hingegen ist sicher. Die entsprechenden Probleme können hier nicht
auftreten. Der Anwendung entsprechender Produkte ist daher den Vorzug zu geben.

Zudem sind diese Produkte selbst in der Regel kostenlos verfügbar. Allein die
entsprechende Wartung und Pflege kostet Geld. Durch den Einsatz von OSS kann der
städtische Haushalt deutlich entlastet werden. München kalkuliert mit Kosten von 90
Millionen Euro für den Einsatz von Microsoft-Produkten.

Werden langfristig alle Microsoft-Produkte bei der Stadt Münster durch OS-Software ersetzt,
dann können bis zu 20 Millionen Euro an Ausgaben eingespart werden.

Andere Länder sind weiter. So nutzen etwa in Frankreich 15 von 22 Ministerien OSS. In
Schweden ist der Anteil von OSS von 2012 bis 2017 von 15 auf 20% gestiegen. Italien etwa
setzt schon immer auf OSS.

Die öffentliche Verwaltung steht in den nächsten Jahren vor einem Umbruch. Dem Umzug
von Client-Server-Anwendungen hin zu webbasierten Anwendungen unter Einschluss von
Cloud-Dienstleistungen. Diese Anwendungen arbeiten im Browser. Sie benötigen keine
Microsoft-Produkte mehr. Damit bietet sich die Möglichkeit sich aus der Umklammerung des
Software-Monopolisten Microsoft zu lösen.

Hierdurch kann der Wettbewerb im Bereich der Software für öffentliche Verwaltungen
gefördert werden. Vor allem aber wird dadurch die Datensouveranität der Stadt Münster
wiederhergestellt.

Martin Schiller
Richard Mol

AfD-Ratsgruppe

Anlage A

1315 Zeichen

Anlage A zur V/0951/2018 
Kurzüberblick 
 
Der Einsatz von Open Source Software wird bereits an geeigneten Stellen umgesetzt. In einigen 
Bereichen ist die Verwendung von Office-Produkten zwingend, um die komplette Funktionalität zu 
erhalten.  
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit der Entscheidung werden folgende Ziele erreicht:  
 
 Die Stadt Münster setzt weiterhin Office-Produkte ein, um wirtschaftlich zu handeln und 
voll funktionsfähig zu bleiben.  
 
 Der Ratsantrag A-R/0043/2018 wurde beantwortet.  
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja x Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig frei-
willig 
An den Rat der Stadt Münster wurde der Ratsantrag A-R/0043/2018 „Auf Open Software umstei-
gen“ eingereicht.  
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Keine.

Beratungsverlauf (1)

15.11.2018 Betriebsausschuss der citeq
TOP 4.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Leostraße 16

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0951/2018
Typ
Vorlagen
Datum
23.10.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37