AN/0833/2025
Sichere Wege zu Kita in der Zugasse und Grundschule Zwirnerstraße, gem. Antrag B90/Die Grünen, SPD, Die Linke, KlimaFreunde und Die Partei
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Gem. Antrag nach § 3 (Grüne BV1)
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B90/Die Grünen SPD Die Linke KlimaFreunde Die Partei Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0833/2025 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 26.06.2025 Sichere Wege zu Kita in der Zugasse und Grundschule Zwirnerstraße Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Sehr geehrte Herren, wir bitten Sie folgenden Tagesordnungspunkt auf die kommende Sitzung der BV Innenstadt zu nehmen: Die Bezirksvertretung möge wie folgt beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt, die verkehrliche Situation in der Zugasse so zu gestalten, dass Kinder den Trude-Herr-Park, die angrenzende Kindertagesstätte sowie die Grund- schule Zwirnerstraße sicher erreichen können. Hierzu sind folgende Maßnahmen umzusetzen bzw. zu prüfen: 1. Lieferverkehr sicher gestalten Es ist eine geeignete Fläche zum Be- und Entladen auszuweisen, um zu verhindern, dass Lieferfahrzeuge entlang der Häuserzeile halten und dabei den Gehweg blockie- ren sowie Fußgänger*innen – insbesondere Kinder – gefährden. 2. Querungsmöglichkeit verbessern Die Querungssituation an der Ecke Zwirnerstraße/Zugasse ist durch geeignete Maß- nahmen – z. B. den Rückbau der dortigen Fahrradabstellanlagen – gemäß dem Pro- gramm Freie Ecken so zu gestalten, dass Kinder sicher und barrierefrei die Straßen- seiten wechseln können. - 2 - 3. Parksituation gegenüber Zwirnerstraße 21 neu ordnen, Rettungsweg sichern Die Parksituation entlang der Wagenhalle im als verkehrsberuhigter Bereich (um- gangssprachlich „Spielstraße“) ausgewiesenen Abschnitt ist so neu zu ordnen und zu markieren, dass keine Gefährdung durch ein- oder ausparkende Fahrzeuge entsteht. Dabei ist darauf zu achten, dass 1. die für verkehrsberuhigte Bereiche vorgeschriebene Aufenthaltsfunktion über- wiegt, 2. das absolute Parkverbot eindeutig beschildert wird, 3. die Zugänglichkeit der Rettungswege für Schule und Kita sichergestellt ist. 4. Fahrradabstellanlagen schaffen und ausbauen Zur Kompensation der in Punkt 2 ggf. entfallenden Abstellanlagen sind anstelle von PKW-Abstellanlagen Fahrradabstellmöglichkeiten zu schaffen – auch für Lastenrä- der. Die bestehenden Abstellanlagen am Kita-Eingang sowie an beiden Zugängen zum Trude-Herr-Park sind bedarfsgerecht zu erweitern. 5. Den Zugang zum Trude-Herr-Park barrierefrei gestalten Am mittleren Zugang stehen Schildpfosten, die den Gehwegbereich gefährlich veren- gen. Diese sind zu entfernen oder so zu versetzen, dass die Barrierefreiheit gewähr- leistet ist. 6. Blumenkübel weiterhin dulden Die derzeit auf dem Gehweg platzierten Blumenkübel – insbesondere vor dem Grundstück Zugasse 17–19, die wegen eingeschränkter Barrierefreiheit vom Ord- nungsamt bemängelt wurden – sind bis zur Umsetzung einer verkehrlichen Neuord- nung bzw. zur Erarbeitung einer praxisgerechten Lösung weiterhin zu dulden. Denn seit inzwischen 30 Jahren verhindern sie wirksam das gefährliche Gehwegpar- ken in diesem Abschnitt. Die beigefügten Fotos belegen deutlich, dass das linkssei- tige absolute Halteverbot außerhalb der Zonen, die mit Blumenkübeln abgesichert sind, nicht eingehalten wird. Bei der Bewertung ist zu berücksichtigen, dass zwei Laternenmasten den Gehweg bereits heute erheblich bis gefährlich verengen – auf 1,20 m bzw. nur 1,00 m (in Höhe des Grundstücks Nr. 37). Dem Eindruck eines Messens mit zweierlei Maß gegenüber privaten Begrünungsinitiativen ist entgegenzutreten. 7. Praxisgerechte Lösung Die Verwaltung wird gebeten, unter den örtlichen Gegebenheiten eine praktikable Lö- sung zu entwickeln, die das sichere und rechtlich zulässige Aufstellen von Blumenkü- beln in diesem Straßenabschnitt dauerhaft ermöglicht. Eine solche Lösung sollte als Modell für zahlreiche Straßen im Stadtgebiet dienen, in denen schmale Gehwege regelmäßig einen Zielkonflikt erzeugen, denn einerseits ist Barrierefreiheit sicherzustellen, andererseits müssen Maßnahmen getroffen werden, um Gehwege vor widerrechtlichem Parken zu schützen. Im Unterschied zu Pollern tragen Pflanzkübel nicht nur zur Gefahrenabwehr bei, son- dern verbessern zusätzlich das Mikroklima und bieten Schutz vor sommerlicher Über- hitzung. Begründung: - 3 - Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Die Sicherheit auf Schulwegen muss daher ein zentrales Anliegen für eine kinderfreundliche Stadt mit dem Siegel kinderfreundli- che Kommune sein. Die aktuelle Situation in der Zugasse und im Bereich der Grundschule Zwirnerstraße weist erhebliche Sicherheitsdefizite auf, die dringend behoben werden müs- sen. Die anhängenden Fotos zeigen die Situation eindringlich. Julie Cazier Tim Cremer Michael Scheffer B90/Die Grünen SPD Die Linke Dr. Verena-Leila Holzer Henke Sabine Kader KlimaFreunde Die Partei
Anlage 1
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Anlage Fotos zu 1: Gefährliches Gehwegparken trotz absoluten Halteverbot zu 2: Schlechte Querungsmöglichkeit, gefährliches Parken zu 3: ReFungswege nicht zugänglich, das Parken überwiegt, staF der vorgeschriebenen AufenthaltsfunkIon zu 5: Nicht barrierefrei aufgestellte Schildpfosten, Engstelle zu 6: Engstelle Laternenmast Karte
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Zwirnerstraße 21
- Zugasse 17
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AN/0833/2025
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 BV1 (Grüne)
- Datum
- 11.06.2025
- Erstellt
- 10.06.2025 22:21