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0190/2021

Masterplan Dezernat V

Mitteilung Ausschuss 27.05.2021

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20200217-Session-Anlage1-Vision

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Mitteilung Ausschuss

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20200217-Session-Anlage1-Vision

2794 Zeichen

ANLAGE 1: Masterplan des Dezernats V, Soziales, Umwelt, Gesundheit und Wohnen 
Vision des Dezernats V  
In dieser Vision sind die übergreifenden Zielsetzungen sowie die Grundhaltungen des Dezernats 
beschrieben, die in den strategischen Zielen, den Strategien und den zur Erreichung dieser Zielsetzung 
eingesetzten Prozessen und Projekten zugrunde liegen bzw. berücksichtigt werden.  
 Menschen leben in Köln mit hoher Lebensqualität  hinsichtlich sozialer, gesundheitlicher und 
umweltbezogener Belange. Sie beteiligen sich ihren Wünschen und Bedürfnissen entsprechend am 
gesellschaftlichen Leben.  
 In lebendigen Quartieren der Vielfalt mit je eigenem Profil wohnen, arbeiten und begegnen sich 
Menschen und übernehmen gemeinsam Verantwortung. Ihnen gelingen gesellschaftliche Teilhabe 
und gesellschaftliches Miteinander weitgehend unabhängig von ihrer persönlichen Situation. 
Hierdurch wird Vielfalt  als Stärke erlebt. 
 Das Dezernat V ist dem Gemeinwohl verpflichtet und unterstützt mit seinen Leistungen und 
Angeboten in den Bereichen Gesundheit, Arbeit, Wohnen, Existenzsicherung, Pflege, Umwelt und 
Verbraucherschutz sowie der Abfallwirtschaft das Leben vieler Menschen und die Arbeit von 
Organisationen in Köln. Deshalb ist es als innovativer Akteur in die Stadtentwicklung  einbezogen. 
 Hilfen zielen zuerst auf die Stärkung der Selbsthilfe  und sind so nah wie möglich in den direkten 
Lebensbezügen der Menschen organisiert. Verwaltung und beauftragte Träger sind sozialräumlich 
ausgerichtet und arbeiten vertrauensvoll zusammen. Das Dezernat ist dem Prinzip der Subsidiarität  
verpflichtet, d.h. aufeinander abgestimmt Verantwortung zu übernehmen.  
 Eine strukturierte und verbindliche Steuerungslogik  richtet die Arbeit des Dezernats an 
gesetzlichen Grundlagen, an neuen Herausforderungen und politischen Entscheidungen aus. Die 
interne Steuerung ist mit den notwendigen Ressourcen  zu hinterlegen. Wesentliche Ziele, 
Strategien, Ergebnisse und Wirkungen werden verfolgt und transparent dargestellt. 
Pro Handlungsfeld ist eine handlungsfeldspezifische Vision definiert. Davon abgeleitet sind strategische 
Ziele als Zustände bzw. Ergebnisse  formuliert. Strategische Ziele beschreiben damit das „ WAS “ (erreicht 
werden soll). Grundsätzlich wird angestrebt auch für strategische Ziele Maßstäbe (u.a. Kennzahlen) zu 
deren Erreichung zu formulieren.  
Unterhalb der strategischen Ziele ordnen sich die Strategien  ein, die beschreiben, „ WIE “ auf die 
strategischen Ziele hingearbeitet werden soll. Auf dieser Ebene endet der Masterplan, da die 
Ausformulierung von konkreten Prozessen, Projekten oder Maßnahmen im Rahmen der Fachplanungen 
erfolgen. Für diese sind dann operative Ziele zu definieren, die u.a. mit Hilfe von Kennzahlen und verfolgt 
werden.

Mitteilung Ausschuss

36654 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/V/3 
 
Vorlagen-Nummer  27.05.2021 
 0190/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 27.05.2021 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 04.06.2021 
Gesundheitsausschuss 08.06.2021 
Stadtentwicklungsausschuss 17.06.2021 
 
Masterplan Dezernat V 
Dezernat V hat mit der Mitteilung 0411/2020 sein integriertes Managementkonzept vorgestellt. Hand-
lungsleitend für die Zielsetzung ist der Masterplan des Dezernats V, in dem die strategischen Zielset-
zungen und Strategien, mit denen die Ziele erreicht werden sollen, beschrieben sind.  
Im Jahr 2020 wurden die Zielsetzungen überprüft und mit den Zielsetzungen der Nachhaltigkeitsziele 
(SDGs, Sustainable Development Goals) abgeglichen und z. T. angepasst.  
In dieser Vorlage werden die Veränderungen und die strategische Zielsetzungen inkl. anzustrebender 
Zielwerte (Kennzahlen) beschrieben  
I. Das Steuerungsverständnis im Dezernat V 
Ausgehend von in Qualitätsmanagementsystemen anerkannten Steuerungsverfahren, wie z. B. dem 
sog. PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act; vgl. Deming) wurde für das Dezernat V ein konkreter, auf 
die besonderen Aufgabenstellungen des Dezernats zugeschnittener Steuerungskreislauf entwickelt.  
Die Steuerung erfolgt in den folgenden Phasen:  
 
(vgl. Mitteilung 0411/2020).

2 
 
In den verschiedenen Phasen sind unterschiedliche Aufgaben zu erledigen:  
1. Analyse der Ausgangssituation 
Ausgangspunkt des strategischen Planungs- und Steuerungsprozesses ist die Analyse der Lebensla-
ge der Kölner Bevölkerung in ihren unterschiedlichen Dimensionen z. B. der gesundheitlichen Situati-
on, der Wohnsituation, dem Bildungs- und Ausbildungsstand, etc.  
Zur Klärung der Ausgangssituation gehört – neben der Analyse der Lebenslage – auch die Analyse 
der vorhandenen Angebote, Maßnahmen und Einrichtungen sozialer Infrastruktur, also die Klärung 
der Fragen: Was ist schon da? Für wen wird was angeboten? Wo wird für wen was angeboten?  
Um zukünftig den vorhandenen Bestand sozialer Infrastruktur1. besser auswerten zu können, wird 
derzeit an einer gesamtstädtisch vereinheitlichten Erfassung von Bestandsdaten gearbeitet (vgl. VV-
Vorlage 1221/2019). Dabei geht es auch darum, steuerungsrelevante Informationen z. B. über die Art 
des Angebots, über die Zielgruppen, den Ort und die Reichweite des Angebots, etc. verwaltungsein-
heitlich abzubilden.  
2. Ziele/Strategien 
Von der oben skizzierten Ist-Analyse ausgehend gilt es dann, unter Berücksichtigung der strategi-
schen Ziele der Stadt ( Masterplan Soziales Köln, Kölner Perspektiven 2030), in einem ämter- und 
dezernatsübergreifenden Prozess zu entscheiden, welche Ziele für bestimmte Räume oder für be-
stimmte Zielgruppen erreicht werden sollen. Außerdem sind Strategien festzulegen, wie diese Ziele 
erreicht werden können.  
3. Bedarfsermittlung 
Aufbauend auf den beiden vorhergehenden Schritten sind dann in einem dritten Schritt konkrete Be-
darfe zu ermitteln. Hier ist u.a. zu klären, was über die bereits vorhandene soziale Infrastruktur hinaus 
benötigt wird bzw. welche Anpassungen erforderlich sind, um die vereinbarten Ziele zu erreichen. 
Referenzpunkte für die Bedarfsermittlung sind die in Schritt 1 ermittelten Problemlagen und der Be-
stand sozialer Infrastruktur sowie die in Schritt 2 definierten Ziele/Strategien. 
4. Planung von Maßnahmen 
In diesem Schritt beginnt die konkrete, bedarfsgerechte Planung von Leistungen und Angeboten und 
der benötigten Ressourcen. Wichtig ist, dass die Fachplanung integriert, d. h. ämterübergreifend und 
sozialräumlich sowie auf Zielgruppen bezogen erfolgt.   
5. Umsetzung von Maßnahmen und 6. Controlling/Evaluation 
Im fünften und sechsten Schritt werden die geplanten Leistungen und Angebote umgesetzt und nach 
der Umsetzung im Hinblick auf die angestrebten Ziele bewertet. 
 
II. Masterplan  
 
Der Masterplan des Dezernats V gliedert sich in die Gesamtstrategie der Stadt, die Kölner Perspekti-
ven 2030+ ein und konkretisiert deren Handlungsempfehlung 8, Stadt-Leben.  
 
Handlungsleitende Prinzipien 
 
                                                
1 Von dieser Bestandserfassung sollen zukünftig neben der Fachverwaltung auch die professionellen Akteure vor Ort und schließ-
lich auch die Bürgerinnen und Bürger profitieren. Z. B. können sie nach bestimmten Angeboten in der Nähe ihres Wohnortes su-
chen. Die Bestandsaufnahme Sozialer Infrastruktur ist in der Entwurfsfassung für den verwaltungsinternen Gebrauch in der Produk-
tivsetzung und wird zunächst im Bereich Senior innen und Senioren und für die Sozialraumgebiete des Programms Lebenswerte 
Veedel erprobt.

3 
 
Dem Masterplan vorangestellt ist die übergreifende Vision des Dezernats V, in der die handlungslei-
tenden Prinzipien beschrieben sind (vgl. Anlage 1):  
 
- Lebensqualität der Menschen  
- Quartiere der Vielfalt 
- Gemeinwohlverpflichtung 
- Stärkung der Selbsthilfe  
- transparente Darstellung der Ergebnisse und Wirkungen.  
 
Handlungsfelder 
 
Das Dezernat V hat - darauf aufbauend - die für eine strategische Steuerung notwendigen strategi-
schen Ziele geschärft. Auf dieser Basis der handlungsleitenden Prinzipien wurden die aktuell in den 
Ämtern und Dienststellen des Dezernats V verfolgten strategischen Zielsetzungen und Strategien im 
„Masterplan für das Dezernat V“ – in Anlehnung an die wesentlichen Lebenslagenbereiche - sechs 
Handlungsfeldern zugeordnet: 
 
- Einkommen 
- Beschäftigung 
- Gesundheit 
- soziale, gesellschaftliche und politische Einbindung 
- Umwelt 
- Wohnen. 
 
Die Entscheidung, die Handlungsfelder nicht nach Zuständigkeiten der Ämter und Dienststellen zu 
gliedern, sondern nach Lebenslagenbereichen, soll unterstreichen, dass die Kölner Bürgerinn*innen 
im Mittelpunkt des Verwaltungshandelns stehen und dieses Handeln auf die Verbesserung von Le-
bensbedingungen und Teilhabechancen in den jeweiligen Lebenslagenbereichen ausgerichtet ist.  
Handlungsfeldspezifische Vision 
 
Pro Handlungsfeld ist – anknüpfend an die Lebenslagenlogik – darüber hinaus je eine handlungs-
feldspezifische Vision definiert. Von diesen Visionen werden strategische Ziele als Zustände be-
schrieben, die erreicht werden sollen.  
 
Strategische Ziele  
 
Strategische Ziele beschreiben, „was“ erreicht werden soll. Um bewerten zu können, ob die Ziel-
setzung erreicht wurde, werden zudem Maßstäbe wie z.B. Kennzahlen formuliert, die im Verlauf re-
gelmäßig überprüft werden können und damit auch als Steuerungsgrößen dienen.  
 
Strategien 
 
Unterhalb der strategischen Ziele ordnen sich die Strategien ein, die beschreiben, „wie“ auf die 
strategischen Ziele hingearbeitet werden soll. Auf dieser Ebene endet der Masterplan, da die Aus-
formulierung von konkreten Prozessen, Projekten oder Maßnahmen im Rahmen des Verwaltungs-
handelns bzw. von Fachplanungen erfolgen.  
 
Für die sechs Handlungsfelder des Dezernats V wurden zudem die Bezüge zu den Nachhaltigkeits-
zielen der Vereinten Nationen hergestellt (Sustainable Development Goals, SDG). Damit wurde eine 
wichtige Vorarbeit zur Weiterentwicklung des Wirkungsorientierten Haushalts in Richtung des Nach-
haltigkeitshaushalts geleistet. Die Zielsetzungen sind außerdem im Zielsystem der Stadtstrategie Köl-
ner Perspektiven 2030+ verankert bzw. anschlussfähig. 
Zur Bewertung der Entwicklung der strategischen Zielsetzungen wurden zudem Zielwerte bzw. Ziel-
Kennzahlen definiert, die von der Stadtverwaltung, hier vor allem vom Dezernat V, beeinflusst werden 
können. Mit dieser Methode wird verdeutlicht, dass bestimmte Zielsetzungen nur durch das Zusam-
menwirken verschiedener Verwaltungseinheiten erreicht werden können.  
In der folgenden Tabelle sind die Visionen, die strategischen Zielsetzungen und die Kennzahlen zur 
Bewertung der Zielerreichung aus Prozessen und Projekten enthalten (für das Jahr 2021). Diese

4 
 
Kennzahlen geben Hinweise auf die Beiträge zur Zielerreichung. Hier wird unterschieden nach Bei-
trägen durch Prozesse und Projekte für die Stadtgesellschaft und Beiträgen zu den sog. „Befähigern“2 
(verwaltungsintern), die zur Zielerreichung notwendig sind (z.B. ist zur Umsetzung bestimmter Ver-
waltungsvorgänge in einer gesetzten Zeit die notwendige Infrastruktur notwendig wie zum Beispiel die 
Arbeitsumgebung/IT, die personellen Ressourcen). Die über Amts- und teilweise auch Dezernats-
grenzen hinweg reichende Ausrichtung an Handlungsfeldern in den Lebenslagen legt außerdem not-
wendige übergreifende prozessorientierte Vorgehensweise nahe. In den folgenden Tabellen sind die 
Informationen nach Handlungsfeldern zusammengefasst:  
 
1. Handlungsfeld Einkommen 
 
Vision: Alle Menschen sind materiell abgesichert3 
 
Strategisches Ziel: Unterstützungsbedürftige sind bedarfsgerecht im richtigen Sozialsys-
tem (E1)4 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
Leistungsberechtigte mit laufenden Leistungen außerhalb von Ein-
richtungen 3. und 4. Kapitel SGB XII und SGB II pro 1.000 Ein-
wohner*innen (E1_I1) 
Stärkung rechtskreisübergrei-
fende Verwaltung (S1_E) 
 
Sozialraumorientierte Verwal-
tung und Leistungserbringung 
(S2_E) 
 
Strategisches Ziel: Menschen in akuten materiellen Notlagen ist sofort und angemessen 
geholfen (E2)5 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
Armutsgefährdungsquote (Quelle Benchmarking), bundesweiter 
Wert im Vergleich zum Ergebnis Stadt Köln (E2_I1) 
Stärkung rechtskreisübergrei-
fende Verwaltung (S1_E) 
 
Strategisches Ziel: Menschen sind bei der Überwindung von Hilfebedürftig-
keit/Armutsrisiken/Armutsgefährdung unterstützt (E3)6 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
Kinderarmut: Anteil der Bevölkerung unter 15 Jahren erhält - selbst 
oder indirekt durch die Bedarfsgemeinschaft - Sozialgeld nach 
SGB II (E3_I1) 
Zielgruppengerechte Aktivie-
rungsangebote und Maßnah-
men (S3_E) 
Altersarmut: Leistungsempfänger*innen Grundsicherung im Alter 
nach SGB XII (E3_I2) 
Maßnahmen zur Förderung der 
Selbsthilfepotentiale (S4_E) 
 
Strategisches Ziel: Existenzsicherung ist im Sinne der Bürger*innen zukunftssicher auf-
gestellt (E4)7 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
Fallzahl 3. Kapitel SGB XII: Bedarfsgemeinschaften mit Hilfe zum 
Lebensunterhalt (3. Kapitel SGB XII - Menschen im Alter unterhalb 
der Altersgrenze, die vorübergehend nicht mehr als 3 Stunden tgl. 
arbeiten können; E4_I1.1)  
Stärkung Infrastruktur und Ar-
beitsumgebung (S5_E) 
Fallzahl 4. Kapitel SGB XII: Bedarfsgemeinschaften mit Grund-
                                                
2 Befähiger-Kriterien „befassen sich mit den Management- und Steuerungspraktiken einer Organisation, den so genannten Befähi-
gern (Enablers). Diese bestimmen die Tätigkeiten einer Organisation und die Art und Weise, wie sie ihre Aufgaben erfüllt, um die 
gewünschten Ergebnisse zu erzielen.“ (vgl. Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS), Sektion III 
– Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation, Wien, 2020 
3 SDG 1: Armut in jeder Form und überall beenden 
4 SDG 1.3.1: Den nationalen Gegebenheiten entsprechende Sozialschutzsysteme und -maßnahmen für alle umsetzen, einschließ-
lich eines Basisschutzes. 
5 SDG 1.3.2: Bis 2030 eine breite Versorgung der Armen und Schwachen erreichen 
6 vgl. SDG 1.3.2, ebenda 
7 SDG 1.3.1: Den nationalen Gegebenheiten entsprechende Sozialschutzsysteme und -maßnahmen für alle umsetzen, einschließ-
lich eines Basisschutzes.

5 
 
Strategisches Ziel: Existenzsicherung ist im Sinne der Bürger*innen zukunftssicher auf-
gestellt (E4)7 
sicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (4. Kapitel SGB XII - 
Menschen im Alter oberhalb der Altersgrenze oder Menschen im 
Alter unterhalb der Altersgrenze, die dauerhaft nicht mehr als 3 
Stunden tgl. arbeiten können; E4_I1.2) 
Fallzahl Asylbewerber-Leistungsgesetz: Fallzahl mit Leistungen 
nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG; E4_I1.3) 
Fallzahl Eingliederungshilfe: Fallzahl mit Leistungen der Eingliede-
rungshilfe im Zuständigkeitsbereich des örtlichen Trägers Stadt 
Köln (E4_I1.4) 
Befähiger-Kennzahlen  
Am Jahresende beträgt die Stellenbesetzungsquote 95% (E4_BI1) Aufbau eines strategischen 
Personalmanagements (S6_E) 
 
2. Handlungsfeld Beschäftigung 
 
Vision: Alle Menschen können am Arbeitsleben teilhaben8 
 
Strategisches Ziel: Erwerbsfähige sind dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt integriert 
(B1)9 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen Strategien 
100 Langzeitarbeitslose mit besonderen Vermittlungshemmnissen 
sind von KomProArbeit ergänzend unterstützt (B1_I1) 
Zielgruppengerechte Aktivie-
rung und Qualifizierung (S1_B) 
60 Langzeitarbeitslose mit besonderen Vermittlungshemmnissen 
sind in Kooperation mit dem Jobcenter, Amt 11 und KGAB in der 
Stadtverwaltung integriert und perspektivisch geeignet für den ers-
ten Arbeitsmarkt (SGB II, §16i; B1_I2) 
Übergangsmanagement mit 
Anbietern und Fachverwaltung 
(S2_B) 
Mehr als 37% der Menschen sind dauerhaft ohne Leistungsbezug 
(nachhaltig integriert; B1_I3) 
Zielgruppengerechte Aktivie-
rung und Qualifizierung (S1_B) 
 monatlich sind mind. 15 arbeitsmarktferne Jugendliche erreicht 
(B1_I4) 
Mind. 150 sehr arbeitsmarktferne Frauen (insbesondere auf Grund 
kultureller Hemmnisse) sind kontaktiert (B1_I5) 
Bei Qualifizierungsangeboten (beruflicher Weiterbildung) beträgt 
der Anteil der Frauen mind. 35% (B1_I6) 
Die Integration von schwerbehinderten Menschen ist um mind. 
8,9% zum tatsächlich erreichten Jahresendwert 2020 gesteigert 
(B1_I7) 
 
Strategisches Ziel: Drehtüreffekte werden vermieden (B2)10 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen Strategien 
Mind. 56% der Kund*innen im SGB II-Bezug sind in kontinuierli-
cher Beschäftigung (nachhaltig integriert = nach einer Integration 6 
Mon in SVB; B2_I1) 
Übergangsmanagement mit 
Anbietern und Fachverwaltung 
(S2_B) 
Lotsenmodell (S3_B) 
Instrumentarium zur Stabilisie-
rung bzw. Vermeidung von Ab-
brüchen für u25 (S4_B) 
 
Strategisches Ziel: Erstmalige Arbeitslosigkeit ist vermieden (B3)11 
                                                
8 SDG 8: Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige 
Arbeit für alle fördern  
9 SDG 8.5.1: Bis 2030 produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle Frauen und Männer, einschließlich junger 
Menschen und Menschen mit Behinderungen erreichen 
10 vgl. SDG 8.5.1, ebenda

6 
 
Strategisches Ziel: Erstmalige Arbeitslosigkeit ist vermieden (B3)11 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen Strategien 
monatlich werden mind.100 U25-Jährige Leistungsbeziehende 
durch aufsuchende Arbeit betreut (SGB II, §16h; B3_I1) 
Zielgruppengerechte Aktivie-
rung und Qualifizierung (S1_B) 
Besondere Konzepte für Men-
schen mit Integrationshemm-
nissen (S6_B) 
 
Strategisches Ziel: Berufliche Qualifizierung ist verbessert (B4)12 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen Strategien 
Förderung beruflicher Weiterbildung FbW - Ziel Berufsabschluss; 
mind. 860 Menschen im SGB II-Bezug haben an einer abschluss-
orientierten beruflichen Weiterbildung teilgenommen (FbW - Ao; 
B4_I1) 
Enge Begleitung und individuel-
ler Zuschnitt von Unterstüt-
zungsangeboten (S5_B) 
Zielgruppengerechte Aktivie-
rung und Qualifizierung (S1_B) 
 
Strategisches Ziel: Berufliche Perspektiven sind verbessert (B5)13 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen Strategien 
Mind. 37% der Menschen im SGB II-Bezug und in einer beruflichen 
Weiterbildung (FbW) - erreichen einen Berufsabschluss; B5_I1) 
Enge Begleitung und individuel-
ler Zuschnitt von Unterstüt-
zungsangeboten (S5_B) 
Zielgruppengerechte Aktivie-
rung und Qualifizierung (S1_B) 
 
 
3. Handlungsfeld Gesundheit 
 
Vision: Alle Menschen in Köln können gesund aufwachsen und leben14 
 
Strategisches Ziel: Eine hochwertige grundlegende medizinische (Grund-) Versorgung ist 
für alle Menschen erreichbar (G1)15 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
Durchführung von Regelbesichtigungen in den Apotheken (Anzahl 
der inspizierten Apotheken = 76/a; G1_I1.1) 
Schaffung gesundheitsfördern-
der Verhältnisse (S2_G) 
Krankenhaushygiene: 44 durchgeführte Begehungen/a (G1_I1.2) 
Heimhygiene: 96 durchgeführte Begehungen/a (G1_I1.3) 
Ergebnisse aus Projekten   
Wiederaufnahme der Schuleingangs-Untersuchungen: 80% der 
Schulanfänger*innen der Jahrgänge 2021/ 2022 sind bis Septem-
ber 2021 untersucht (G1_I2) 
Entwicklung und Stärkung von 
Gesundheitskompetenz (S4_G) 
Befähiger-Kennzahlen  
Gesundheitsamt ist organisational weiterentwickelt, Projektplan ist 
erstellt und Umsetzung begonnen (G1_BI2) 
Schaffung gesundheitsfördern-
der Verhältnisse (S2_G) 
Öffentliche Gesundheitsdienste Pakt (Stärkung der Gesundheits-
ämter) ist bis Ende 2021 zu 30% umgesetzt (G1_BI3) 
 
 
 
                                                                                                                                                                
11 SDG 8.6: Bis 2020 den Anteil junger Menschen, die ohne Beschäftigung sind und keine Schul- oder Berufsausbildung durchlau-
fen, erheblich verringern 
12 vgl. SDG 8.6, ebenda 
13 vgl. SDG 8.6, ebenda 
14 SDG 3: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern 
15 SDG 3.8.2: Zu Zugang zu hochwertigen grundlegenden Gesundheitsdiensten für alle erreichbar

7 
 
Strategisches Ziel: Menschen sind vor Gesundheitsgefahren geschützt; übertragbare 
Krankheiten sind bekämpft (G2)16 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
Beratungen Prostituiertenschutzgesetz §10: Plan 2021: mind. 700 
(G2_I1)  
Entwicklung und Stärkung von 
Gesundheitskompetenz (S4_G) 
Schaffung gesundheitsfördern-
der Verhältnisse (S2_G) 
Anzahl der Beratungen und Untersuchungen im Bereich sexuelle 
Gesundheit (STI) : Plan 2021: mind. 7.000 (G2_I2) 
durchschnittliche Inzidenz Covid-19 (G2_I3) 
Anzahl der im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie verstorbe-
nen Menschen (G2_I4) 
 
Strategisches Ziel: Psychische Gesundheit und Wohlergehen sind gefördert (G3)17 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
Kindergesundheit: kindliche Adipositas Stichtagsprävalenz (Ein-
schulung) sinkt im Vergleich zum Vorjahr (G3_I2) 
Entwicklung und Stärkung von 
Gesundheitskompetenz (S4_G) 
Zahngesundheit steigt im Vergleich zum Vorjahr (Kinder mit natur-
gesundem Gebiss; G3_I3) 
Entwicklung und Stärkung von 
Gesundheitskompetenz (S4_G) 
Anzahl krisenpräventiver Angebote (Beratungen) des Sozialpsy-
chiatrischen Dienstes ist höher als die Anzahl von Interventionen 
(G3_I4) 
Zielgruppen- und setting-
spezifische Vorgehensweisen 
(S11_G) 
Ergebnisse aus Projekten  
Bearbeitung des Schwerpunktthemas Kinder- und Jugendgesund-
heit im Rahmen des Programms Lebenswerte Veedel – Bürger- 
und Sozialraumorientierung in Köln  
Zielgruppen- und setting-
spezifische Vorgehensweisen 
(S11_G) 
Befähiger-Kennzahlen  
SPZs sind gestärkt (2021 mehr personelle Ressourcen ggü. 2020; 
G3_I6) 
Sicherung der (kinder-) ärztli-
chen und zahnärztlichen 
Grundversorgung (inkl. ÖDG) 
insbesondere für Menschen mit 
Zugangshemmnissen18 (S3_G) 
 
Strategisches Ziel: Prävention und Behandlung des Suchtmittelmissbrauchs ist gestärkt 
(G4)19 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
Anzahl der Konsumvorgänge in Drogenkonsumräumen: 2019 = 
10765, 2020: 21371. Für 2021 Beobachtung der Entwicklung. 
(G4_I2) 
Zielgruppen- und setting-
spezifische Vorgehensweisen 
(S11_G) 
Ergebnisse aus Projekten   
Ein Drogenkonsumraum im Hauptgebäude im Gesundheitsamt mit 
12 Plätzen ist eingerichtet und in Betrieb genommen (G4_I1) 
Zielgruppen- und setting-
spezifische Vorgehensweisen 
(S11_G) Zwei Drogenkonsumräume im rechtsrheinischen sind zur Inbe-
triebnahme in Vorbereitung 
 
Strategisches Ziel: Die Angebote der ambulanten und stationären Versorgung sind quanti-
tativ ausgebaut und qualitativ weiterentwickelt (G5)20 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
Stationäre Palliativversorgung ist verbessert (Steigerung der Platz-
zahl gegenüber dem Vorjahr 2020 = 40; G1_I1)  
Sicherstellung ambulanter und 
stationärer Pflege (S14_G) 
ambulante Versorgung pflegebedürftiger Menschen ist im Ver-
gleich zum vorherigen APG-Bericht quantitativ ausgebaut 
Sicherstellung ambulanter und 
stationärer Pflege (S14_G) 
                                                
16 SDG 3.3.2: Bis 2030 andere übertragbare Krankheiten (neben Aids-, Tuberkulose- und Malariaepidemien, vernachlässigte Tro-
penkrankheiten, Hepatitis und durch Wasser übertragbare Krankheiten) bekämpfen 
17 vgl. SDG 3.4.2, ebenda 
18 Z.B. Wohnungslose, Suchtkranke, Menschen mit Behinderungen, Geflüchtete, Nichtversicherte 
19 SDG 3.5: Die Prävention und Behandlung des Substanzmissbrauchs, namentlich des Suchtstoffmissbrauchs und des schädli-
chen Gebrauchs von Alkohol, verstärken 
20 SDG 3.8.2: Zu Zugang zu hochwertigen grundlegenden Gesundheitsdiensten für alle erreichbar

8 
 
Strategisches Ziel: Die Angebote der ambulanten und stationären Versorgung sind quanti-
tativ ausgebaut und qualitativ weiterentwickelt (G5)20 
(G5_I3.1) 
Plätze der stationären Versorgung sind im Vergleich zum vorheri-
gen APG-Bericht quantitativ ausgebaut (G5_I3.2) 
Sicherstellung ambulanter und 
stationärer Pflege (S14_G) 
Tagespflegeplätze sind in 2021 um mindestens 43 Plätze ausge-
baut (G5_4.1) 
Sicherstellung ambulanter und 
stationärer Pflege (S14_G) 
in 2021 sind mind. 3 neue Tagespflegeeinrichtungen ausgebaut 
(G5_4.2) 
Sicherstellung ambulanter und 
stationärer Pflege (S14_G) 
Die Fachkräftesituation ist im Vergleich zum vorherigen Bericht zur 
örtlichen Planung (APG) verbessert (G5_I5) 
Sicherstellung ambulanter und 
stationärer Pflege (S14_G) 
Ergebnisse aus Projekten  
Zukunft der Pflege: Gemeinsam die Pflege in Köln zukunftssicher 
gestalten; Projektplan ist umgesetzt (G5_I6) 
Sicherstellung ambulanter und 
stationärer Pflege (S14_G) 
Es besteht eine kleinräumige Übersicht der ambulanten Palliativ-
versorgung (G1_I2) 
Sicherstellung ambulanter und 
stationärer Pflege (S14_G) 
 
4. Handlungsfeld soziale, gesellschaftliche und politische Einbindung. 
 
Vision: Alle Menschen beteiligen sich am gesellschaftlichen Leben 21 
 
Strategisches Ziel: Das soziale Mit- und Füreinander ist gestärkt (SGP1)22 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
Soziale Integration ist über Mentegra (Mentoringprogramm für ge-
flüchtete Frauen) gestärkt. 7 Tandems sind in Kooperation mit 16 
bis 31.12.2021 etabliert (SGP1_I1) 
Nachhaltige zielgruppenspezifi-
sche Angebote (S4_SGP) 
Die Anzahl der Nutzer/innen Köln-Pass liegt über dem Vorjahres-
wert mit Stichtag: 31.12.2020 (> 153.133; SGP1_I2) 
Ausbau und Weiterentwicklung 
von Aktivierung und Befähigung 
(S3_SGP) 
Ergebnisse aus Projekten   
Konzeptentwurf für quantitative Wirksamkeitsnachweise im Sinne 
differenzierter Verwendungsnachweise des aufzusetzenden För-
derprogramms "Dritte Orte" liegt vor (SGP1_I3) 
Förderung von Begegnung und 
Integration (S2_SGP) 
Förderung Bürgerschaftlichen 
Engagements (S1_SGP) 
 
Strategisches Ziel: Menschen können Kultur und Freizeitangebote im Lebensumfeld inklu-
siv nutzen (SGP2)23 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
250.000 Besucher*innen städtischer Bürgerzentren (SGP2_I1) Förderung von Begegnung und 
Integration (S2_SGP) 
28.000 Stunden Raumvergaben städtischer Bürgerzentren 
(SGP2_I2) 
Förderung von Begegnung und 
Integration (S2_SGP) 
 
5. Handlungsfeld Umwelt 
 
Vision: Die Klima und umweltbezogene Lebensqualität ist für alle Menschen gut24 
 
Strategisches Ziel: Menschen sind weniger Lärm ausgesetzt (U1)25 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
                                                
21 SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen 
22 SDG 16.7: Dafür sorgen, dass die Entscheidungsfindung auf allen Ebenen bedarfsorientiert, inklusiv, partizipatorisch und re-
präsentativ ist 
23 vgl. SDG 16.7, ebenda 
24 SDG 15: Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, 
Wüstenbildung bekämpfen, Bodenverschlechterung stoppen und umkehren und den Biodiversitätsverlust stoppen 
25 SDG 11.6: Bis 2030 die von den Städten ausgehende Umweltbelastung pro Kopf senken, unter anderem mit besonderer Auf-
merksamkeit auf der Luftqualität und der kommunalen und sonstigen Abfallbehandlung

9 
 
Strategisches Ziel: Menschen sind weniger Lärm ausgesetzt (U1)25 
Relation Straßenlärmbelastete LNight > 60 dB(A) / Lnight > 55 
dB(A); 33 % in 2017 (40.004 EW / 122574 EW); Index kann alle 5 
Jahre neu ermittelt werden. Nächste Aktualisierung 2022 (U1_I1) 
Lärmaktionsplan (S1_U) 
 
Strategisches Ziel: Menschen können saubere Luft atmen (U2)26 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
Kriterien nach der Vereinbarung zwischen der Stadt Köln und der 
DUH hinsichtlich der Immission von Stickoxiden sind erfüllt (U2_I1) 
 
CO2 Ausstoß im Sektor Industrie: dauerhafte Reduktion um 1,1 
Mio t CO2-Äq/a bis 2030 gegenüber 2015 (U2_I2)  
Luftreinhalteplan (S2_U) 
KölnKlima Aktiv 2022 Maßnah-
menprogramm Klimaschutz 
(S11_U) 
Leitlinien zum Klimaschutz in 
der Umsetzung nicht-
städtischer Neubauvorhaben in 
Köln (S13_U) 
Klimarat (S19_U) 
CO2-Ausstoß im Sektor Mobilität: dauerhafte Reduktion um 1,2 
Mio t CO2-Äq/a bis 2030 gegenüber 2015(U2_I3)  
Ergebnisse aus Projekten   
Leitlinien zum Klimaschutz in der Umsetzung nicht-städtischer 
Neubauvorhaben in Köln sind in Kraft gesetzt (U2_I4) 
Leitlinien zum Klimaschutz in 
der Umsetzung nicht-
städtischer Neubauvorhaben in 
Köln (S13_U) 
Ein zusätzlicher landwirtschaftlicher Betrieb auf dem Gebiet der 
Stadt Köln, der nach Richtlinien des Öko-Landbaus wirtschaftet 
(U2_I5) 
Ernährungsstrategie (S18_U) 
Klimaneutrales Köln (S17_U) 
 
Strategisches Ziel: Hitzebelastung der Menschen sinkt (U4)27 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen Strategien 
Mind. 200 Anträge Grünhoch3 (U4_I1) Klimawandelvorsorgestrategie 
(S4_U) 
Erhöhung Klimaresilienz (S9_U) 
Mind. 1000 Anträge Altbausanierung und Energieeffizienz (U4_I2) Klimawandelvorsorgestrategie 
(S4_U) 
KölnKlima Aktiv 2022 Maßnah-
menprogramm Klimaschutz 
(S11_U) 
 
Strategisches Ziel: Menschen sind für Umweltschutz und Klimawandel sensibilisiert (U6)28 
Ergebnisse aus Projekten Strategien 
Betreiber- und Umsetzungskonzepte für kommunale Klimapartner-
schaften liegen vor, sind in Kraft gesetzt und werden umgesetzt 
(U6_I1) 
KölnKlima Aktiv 2022 Maßnah-
menprogramm Klimaschutz 
(S11_U) 
Anteil der (23) Naturschutzgebiete ist von aktuell 7,5 % der Ge-
samtfläche des Stadtgebietes auf 8,5% gesteigert (U6_I2) 
Arten-, Baumschutz; Boden-
diversität stärken (S7_U)  
 
Strategisches Ziel: CO2 Emissionen sind reduziert (U7)29 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
                                                
26 vgl. SDG 11.6, ebenda 
27 SDG 13.3: Die Aufklärung und Sensibilisierung sowie die personellen und institutionellen Kapazitäten im Bereich der Abschwä-
chung des Klimawandels, der Klimaanpassung, der Reduzierung der Klimaauswirkungen sowie der Frühwarnung verbessern 
28 vgl. SDG 13.3, ebenda 
29 vgl. SDG 11.6, ebenda

10 
 
Strategisches Ziel: CO2 Emissionen sind reduziert (U7)29 
CO2 Emissionen im Sektor Energie: dauerhafte Reduktion um 0,9 
Mio t CO2-Äq/a bis 2030 gegenüber 201530 (U7_I1) 
Luftreinhalteplan (S2_U) 
KölnKlima Aktiv 2022 Maßnah-
menprogramm Klimaschutz 
(S11_U) 
Leitlinien zum Klimaschutz in 
der Umsetzung nicht-
städtischer Neubauvorhaben in 
Köln (S13_U) 
Klimarat (S19_U) 
CO2-Ausstoß im Sektor Gebäude: dauerhafte Reduktion um 0,9 
Mio t CO2-Äq/a bis 2030 gegenüber 2015 (U7_I2) 
CO2-Ausstoß im Sektor Ernährung & Landwirtschaft: dauerhaft 
reduziert (U7_I3) 
Mind. 1000 Anträge Altbausanierung und Energieeffizienz (U7_I4) Klimawandelvorsorgestrategie 
(S4_U) 
KölnKlima Aktiv 2022 Maßnah-
menprogramm Klimaschutz 
(S11_U) 
 
Strategisches Ziel: Anteil an erneuerbaren Energien ist erhöht (U8)31 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen Strategien 
Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch 2021 0,4 PJ 
(U8_I1) 
SmartCity Cologne Strategie 
(S12_U) 
 Anteil des Stroms aus erneuerbaren Quellen am Bruttostromver-
brauch 2021 mind. 40,6% (Zuwachs von 2,6%/Jahr) (U8_I2) 
Fotovoltaik: GW mind. 1,1375 (U8_3) Klimarat (S19_U) 
 Solarthermische Anlagen: GW mind. 0,175 (U8_I4) 
Leistung durch erneuerbare Energien: GW  mind. 2,2375 (U8_I5) 
Windenergie: GW mind. 0,8125 (U8_I6) 
 
Strategisches Ziel: Energieverbrauch ist gesenkt (U9)32 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen Strategien 
Steigerung der Energieproduktivität um 10,5% (U9_I1) KölnKlima Aktiv 2022 Maßnah-
menprogramm Klimaschutz 
(S11_U) 
Endenergieverbrauch der privaten Haushalte pro EW: GJ <= 
26,1875 (U9_I2) 
Klimarat (S19_U) 
Endenergieverbrauch von Industrie pro EW: GJ <= 30,4125 
(U9_I3) 
Endenergieverbrauch von Gewerbe, Handel und Dienstleistungen 
pro EW: GJ <= 15,55 (U9_I4) 
Endenergieverbrauch des Verkehrs pro EW: GJ <= 31 (U9_I5) 
 
Strategisches Ziel: Abfälle sind vermieden (U10_1)33 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen Strategien 
Die Siedlungsabfallmenge pro Kopf ist ggü. dem Vorjahr um 
rd. 0,25 kg reduziert (U10_1_I1) 
Abfallwirtschaftskonzept 
(S15_U) 
 
Strategisches Ziel: Abfälle sind besser getrennt und verwertet (U10_2)34 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen Strategien 
                                                
30 Bei den Kennzahlen kann derzeit nur aus Bundesdaten auf Köln umgerechnet werden, da eine aktuelle CO2-Bilanz sowie eine 
Bilanz der Erzeugung erneuerbarer Energien nicht vorliegen. Daten werden erst ab April 2021 von einem wissenschaftlichen Institut 
berechnet und im Strategieprozess „Klimaneutrales Köln“ mit Maßnahmen zu einem Handlungsprogramm zusammengefasst. Köln 
ist nicht der Durchschnitt der Bundesrepublik, beispielsweise beim Anteil der Freiflächen oder Dachflächen für Photovoltaik. Dies 
betrifft die Kennzahlen U7_I1 bis U7_I4, U8_I1 bis U8_I6, U9_I1 bis U9_I5. 
31 SDG 13.2: Klimaschutzmaßnahmen in die nationalen Politiken, Strategien und Planungen einbeziehen 
32 Vgl. SDG 13.2, ebenda 
33 SDG 11.6: Bis 2030 die von den Städten ausgehende Umweltbelastung pro Kopf senken, unter anderem mit besonderer Auf-
merksamkeit auf der Luftqualität und der kommunalen und sonstigen Abfallbehandlung 
34 Vgl. SDG 11.6, ebenda

11 
 
Strategisches Ziel: Abfälle sind besser getrennt und verwertet (U10_2)34 
Die Restabfallmenge pro Kopf ist ggü. dem Vorjahr um 0,24 kg 
reduziert (U10_2_I1) 
Abfallwirtschaftskonzept 
(S15_U) 
 Der Anschlussgrad der Grundstücke an die Biotonne ist ggü. dem 
Vorjahr um rd. 2,2 % gesteigert (U10_2_I2) 
Der Anschlussgrad der Grundstücke an die Papiertonne ist ggü. 
dem Vorjahr um 0,36 % gesteigert (U10_2_I3) 
Der Anschlussgrad der Grundstücke an die Wertstofftonne ist ggü. 
dem Vorjahr um mind. 0,52 % gesteigert (U10_2_I4) 
Die Sammelmenge für Bio- und Grünabfall pro Kopf ist ggü. dem 
Vorjahr um rd. 1,04 kg gesteigert (U10_2_I5) 
Die Quote der stofflichen Verwertung für Siedlungsabfälle ist ggü. 
dem Vorjahr um 0,3 % gesteigert (U10_2_I6) 
 
Strategisches Ziel: Stadtsauberkeit ist verbessert (U11)35 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen Strategien 
Die Zahl der Beschwerden je 1.000 Einwohner ist ggü. dem Vor-
jahr rückläufig (2020: rd. 0,95; U11_I1) 
Abfallwirtschaftskonzept 
(S15_U)  
Die Befragten beurteilen den Sauberkeitszustand mind. mit gut 
(Note 2,0; 2020: befriedigend, Note 2,9; U11_I2) 
Befähiger-Kennzahlen 
85 % der zuständigkeitsgemäß bei V/6 eingehenden Beschwerden 
sind innerhalb von 14 Tagen abschließend bearbeitet. (Quote 
2020: 98 %) (U11_BI1) 
Abfallwirtschaftskonzept 
(S15_U) 
 
65 % der beschwerdebezogenen Sachverhalte sowie der Befunde 
aus freien Kontrollen sind innerhalb von 14 Tagen aufgeklärt. 
(Quote 2020: 97 %) (U11_BI2) 
 
Strategisches Ziel: Die Gebühren entwickeln sich moderat und die Kosten des Eigenbe-
triebs sind gedeckt (U12)36 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen Strategien 
Die durchschnittlichen Gebühren für Abfallentsorgung und Stra-
ßenreinigung weichen jeweils möglichst maximal um 0,2 % vom 
durchschnittlichen Verbraucherpreisindex ab. (U12_I1) 
Gebührenkalkulation inkl. Ge-
bührenprognose, kaufmänni-
sches Berichtswesen (Jahres-
abschluss, Wirtschaftsplan, 
Quartalsberichte, Risikoma-
nagement) (S16_U) 
Die jährlichen Gebühren für Abfallentsorgung und Straßenreini-
gung entwickeln sich jeweils möglichst auf dem Niveau der Preis-
gleitung (U12_I2) 
Verlust- und Gewinnvorträge aus einem Jahr sind nach spätestens 
fünf Jahren ausgeglichen (U12_I3) 
Kostenunter- und -überdeckungen aus einem Jahr sind nach spä-
testens vier Jahren ausgeglichen (U12_I4) 
 
6. Handlungsfeld Wohnen:  
 
Vision: Alle Bevölkerungsgruppen haben Zugang zu angemessenem und bezahlbarem Wohn-
raum 
 
Strategisches Ziel: Einkommensschwächere Menschen haben Zugang zu angemessenem 
und barrierearmem Wohnraum (W1)37 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
Neuschaffung geförderter Wohnraum: 1000/a (W1_I1) Förderung von sozialem Wohn-
raum (S3_W) 
                                                
35 Vgl. SDG 11.6, ebenda 
36 SDG 11.6:  
37 SDG 11.1.1: Bis 2030 den Zugang zu angemessenem, sicherem und bezahlbarem Wohnraum und zur Grundversorgung für alle 
sicherzustellen.

12 
 
Strategisches Ziel: Einkommensschwächere Menschen haben Zugang zu angemessenem 
und barrierearmem Wohnraum (W1)37 
Neuschaffung von preisgedämpftem Wohnraum (500 Wohnun-
gen/a, W1_I7) 
Baulandmanagement, Flächen-
bereitstellung, Einsatz städti-
scher Grundstücke (S2_W) 
Kooperatives Baulandmodell 
(S9_W) 
Beobachtung des Anteils der Fälle aus dem Kooperativen Bau-
landmodell an tatsächlich später geförderten Förderungen (W1_I8) 
Ergebnisse aus Projekten  
Intensivierung der Wohnungsaufsicht (Wohnraumschutzsatzung; 
W1_I9) 
Bestandserhalt durch Wohn-
raumschutz (S1_W) 
Befähiger-Kennzahlen  
durchschnittliche Dauer der Antragsbearbeitung Wohngeldanträge 
geringer als 8 Wochen (W1_Bl1) 
 
 
Strategisches Ziel: Menschen mit Wohnhemmnissen (inkl. vulnerable Gruppen) ist Woh-
nen ermöglicht (W2)38 
Ergebnis-Kennzahlen aus Prozessen  Strategien 
Jährlich sind 250 Wohnungen im Rahmen des bestehenden Beleg-
rechtsvertrages mit der GAG neu bezogen (W2_I1) 
Management von Belegrechts-
wohnungen (S4_W) 
Jährlich sind 750 Personen im Rahmen des bestehenden Beleg-
rechtsvertrages mit der GAG neu mit Wohnraum versorgt (W2_I2) 
Mehr als fünf Menschen in „housing first“ (W2_I3) Konzepte für Menschen mit 
speziellen Unterstützungsbe-
darfen (S6_W) 
Obdachlose mit Zukunft: Gebäude gefunden (W2_I4) Prävention von Wohnungslosig-
keit und Management von Hil-
fen für Obdachlose (S5_W) 
Ein drittes Frauenhauses ist mit 10 zusätzlichen Plätzen für Köln 
neu eingerichtet (W2_I5) 
Konzepte für Menschen mit 
speziellen Unterstützungsbe-
darfen (S6_W) 
2021 sind mehr als 20 Menschen in einem neuen niedrigschwelli-
gen Wohn- und Arbeitsprojekt (W2_I6) 
Konzepte für Menschen mit 
speziellen Unterstützungsbe-
darfen (S6_W) 
1500 Reserveplätze f. Flüchtlinge (Korridor zwischen 1250 und 
1750; W2_I7) 
Wohnraumversorgung von 
Flüchtlingen gemäß Leitlinien 
(S7_W) 
Ergebnisse aus Projekten  
Teilnahme am Programm „Erwerb und Verlängerung Bindungen“ 
durch das Land NRW (W2_I8) 
Management von Belegrechts-
wohnungen (S4_W) 
 
Strategisches Ziel: Segregation ist gemildert (W5)39 
Ergebnisse aus Projekten Strategien 
2021: Segregationsteilindex "günstiger Wohnraum" ist gebildet und 
ab 2022 anwendbar (Bau von gefördertem Wohnungsbau in 
NICHT benachteiligten Stadtteilen; Bau von preisgedämpften 
Wohnungen in NICHT benachteiligten Stadtteilen (W5_I1)  
Stadtentwicklungsplanung 
(S10_W) 
 
Strategisches Ziel: verantwortlicher Ressourcenverbrauch (W6)40 
Ergebnisse aus Projekten Strategien 
Konzept für nachhaltige Nutzung von Flächen für Wohnbebauung 
liegt vor (W6_I1) 
Stadtentwicklungsplanung 
(S10_W) 
 
                                                
38 SDG 11.1.1: Bis 2030 den Zugang zu angemessenem, sicherem und bezahlbarem Wohnraum und zur Grundversorgung für alle 
sicherzustellen. 
39 SDG 11.3.1: Bis 2030 die Verstädterung inklusiver und nachhaltiger gestalten. 
40 Vgl. SDG 11.3.1

13 
 
Strategisches Ziel: Neue Wohnformen sind entwickelt (W7)41 
Ergebnisse aus Projekten Strategien 
jährlich ein neues innovatives Wohnprojekt in Betrieb (W7_I1) Konzepte für Menschen mit 
speziellen Unterstützungsbe-
darfen (S6_W) 
 
Strategisches Ziel: Kölner Wohnquartiere sind insbesondere mit sozialer Infrastruktur ver-
sorgt (W9)42 
Ergebnisse aus Projekten Strategien 
Index "Soziale Infrastruktur" ist gebildet und ab 2022 anwendbar 
(dezernatsübergreifend; W9_I1) 
Stadtentwicklungsplanung 
(S10_W) 
 
 
Anlagen 
 
gez. Dr. Rau 
 
 
                                                
41 Vgl. SDG 11.3.1 
42 Vgl. SDG 11.3.1

Beratungsverlauf (4)

27.05.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
04.06.2021 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
08.06.2021 Gesundheitsausschuss
TOP 7.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.06.2021 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0190/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
27.05.2021
Erstellt
19.01.2021 13:57