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AN/1575/2018

Koloniale Raubkunst zurückgeben

Parteilos Anfrage nach § 4 08.11.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 13.11.2018, TOP 11.3

Bunt Anfrage nach § 4

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Bunt Anfrage nach § 4

2289 Zeichen

An die Vorsitzende  
des Ausschusses Kunst und Kultur  
Frau Dr. Eva Bürgermeister 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
Thomas Hegenbarth 
Lisa Gerlach 
Rathaus - Spanischer Bau 
50667 Köln 
Tel.: +49 (221) 221 - 25541 
Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de 
Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 08.11.2018  
 
AN/1575/2018 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Kunst und Kultur 13.11.2018 
 
Koloniale Raubkunst zurückgeben 
 
Sehr geehrter Frau Vorsitzende, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die Antragsteller bitten sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Au s-
schusses Kunst und Kultur aufzunehmen: 
 
Ein neuer Leitfaden für Museen, u. a. vom Deutschen Museumsbund, gibt Hinweise, wie mit geraub-
ten Utensilien aus den Kolonialzeiten umgegangen werden kann. Auch in Kölner Museen befinden 
sich geraubte Stücke, die auf die Kolonialgeschichte zurückgehen. Das Kölner Rautenstrauch -
Joest-Museum hat vor wen igen Monaten einen Schädel eines Maoris an Vertreter*innen der ne u-
seeländischen Volksgruppe zurückgegeben. Die Übergabe verlief in Anerkennung der für die Maori -
Vertreter wichtigen Riten zur Ehrung des Toten. Das Te -Papa-Museum in Neuseeland hatte nach 
den Überresten geforscht und die Rückführung organisiert. An anderen Orten, etwa in Namibia, gibt 
es eine solche Forschung nach oft entwendeten Sammlungsstücken nicht oder viel weniger. En t-
sprechend seltener kommt es zu Forderungen nach Rückgabe. Daher wäre d ie Frage, ob Museen 
und andere Institutionen aktiv die Restitution vorantreiben könnten. 
 
  
Wir fragen daher die Verwaltung: 
  
1) Welche Schritte zur Rückgabe von in Kölner Museen einlagernden Kulturgütern und menschl i-
chen Überresten im Zusammenhang mit deuts chem und internationalem Kolonialismus wurden 
in den letzten zwei Jahren von Kölner Seite aus ergriffen?

- 2 - 
 
2) Wie steht die Kölner Museumslandschaft generell der Forderung gegenüber, der aus der Kol o-
nialzeit erwachsenden Verantwortung durch eine möglichst umfa ssende Rückgabe von nach 
Deutschland transferierten und nun in Museen einlagernden Gütern gerecht zu werden? 
 
 
gez. Thomas Hegenbarth    gez. Lisa Hanna Gerlach

Beratungsverlauf (1)

13.11.2018 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 11.3 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1575/2018
Typ
Parteilos Anfrage nach § 4
Datum
08.11.2018
Erstellt
08.11.2018 10:53