2009/0140
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Bilanz per 31.12.2007 / Verwendung des Jahresergebnisses
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Eigenbetrieb „Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen“ Betriebskommission der „Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen‘“, 12. Dezember 2008 VORLAGE zur Beschlussfassung, 12. Dezember 2008 Betreff: Genehmigung des Jahresabschluss 2007, Übertragung des Gewinns 2007 auf das Folgejahr 2008 Nach der Vorstellung des Jahresabschlusses 2007 durch die WITAG-Revision AG in der Betriebskommissionssitzung vom 04.Dezember 2008 und der heuti- gen Zusendung der Bilanz 2007 soll schriftlich die Genehmigung des Jahres- abschlusses 2007 und die Übertragung des Jahresgewinns 2007 auf das Folge- jahr 2008 beschlossen werden. BESCHLUSS: Als Mitglied der Betriebskommission bin ich mit dem Jahresabschluss 2007 und der Übertragung des Gewinns 2007 auf das Jahr 2008: einverstanden / nicht einverstanden (das nicht Zutreffende bitte durchstreichen) Datum Unterschrift BK-Mitglied AKTENVERMERK: 7 (von 10) Mitglieder der Betriebskommission haben den Beschluss zurück geschickt, alle 7 sind mit dem Beschluss einver- standen. Somit ist A Vorlage mit der erforderlichen Mehrheit beschlossen. 02.März 2009 .£- > AN LEE Heinrich Mühl 1. Betriebsleiter Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Darmstadt Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2007 und des Lageberichtes für das Wirtschaftsjahr 2007 BILANZ Anlage _1 Blatt Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen AKTIVA A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Il. Sachanlagen 1. Grundstücke und grundstücks- gleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 2. Maschinen und maschinelle Anlagen 3. Betriebs- und Geschäftsaus- stattung 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2. Waren Il. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen \ 2. Forderungen an die Kosten- träger nach SGB 3. Forderungen an die Wissen- schaftsstadt Darmstadt 4. sonstige Vermögensgegenstände Ill. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiro- guthaben, Guthaben bei Kreditinstituten C. Rechnungsabgrenzungsposten zum 31. Dezember 2007 31.12.2007 Euro Euro 15.198,00 11.004.630,00 271.450,09 153.041,78 0,00 11.429.121,87 21.640,84 14.453,32 36.094,16 162.321,45 513.896,27 59.612,31 33.931,03 769.761,06 6.108.449,99 10.189,83 18.368.814,91 31.12.2006 Euro Euro 0,00 11.126.129,00 302.823,00 175.811,78 0,00 11.604.763,78 18.693,99 19.987,78 38.681,77 162.201,38 470.695,59 295.931,34 46.407,34 975.235,65 4.876.868,38 39.722,79 17.535.272,37 BILANZ Anlage 1 Blatt Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen PASSIVA A. Eigenkapital I. Stammkapital Il. Rücklagen 1. allgemeine Rücklage Ill. Gewinn / Verlust 1. Gewinnvortrag 2. Jahresgewinn B. Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen zur Finanzierung des Anlagevermögens C. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. sonstige Rückstellungen D. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 41.352,43 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen \ - davon mit einer Restlaufzeit ı bis zu einem Jahr Euro 84.547,04 3. Verbindlichkeiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 81.396,69 4. sonstige Verbindlichkeiten - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 72.793,97 - davon aus Steuern Euro 39.138,56 - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 23.799,89 zum 31. Dezember 2007 31.12.2007 Euro Euro 1.000.000,00 11.893.253,16 746.820,76 606.561,02 1.353.381,78 2.047.176,45 438.732,00 834.062,02 1.272.794,02 563.471,80 84.547,04 81.396,69 72.793,97 802.209,50 18.368.814,91 301.535,38 445.285,38 746.820,76 2.129.067,92 393.218,00 581.789,04 975.007,04 . 604.435,15 56.631,37 85.755,75 44.301,22 791.123,49 17.535.272,37 31.12.2006 Euro Euro 1.000.000,00 11.893.253,16 10. 11: 12: 13. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen vom 01.01.2007 bis 31.12.2007 Erlöse aus Kostensätzen Umsatzerlöse Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen und Zuschüssen zur Finanzierung des Anlagevermögens sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs- stoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -davon für behinderte Werkstattbeschäftigte Euro 2.732.643,27 i.Vj. Euro 2.530.707,86 Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -davon für Altersversorgung Euro 288.414,13 Abschreibungen a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sonstige betriebliche Aufwendungen sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Sonstige Steuern Jahresgewinn Geschäftsjahr Euro Euro 7.165.589,61 898.343,52 -5.534,46 81.891,47 219.817,73 29.723,05 2.742.368,16 2.772.091,21 2.962.646,76 969.547,63 3.932.194,39 236.387,28 986.968,50 192.343,80 16.538,21 1.711,06 606.561,02 Anlage _2 Vorjahr Euro 6.718.524,02 776.206,07 5.000,21 89.223,90 234.354,11 33.248,16 2.548.062,31 2.581.310,47 2.981.703,73 989.092,42 3.970.796,15° 234.223,79 692.067,48 121.348,63 19.258,96 1.714,71 445.285,38 Anlage 4 Blatt 1 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 Lagebericht Anschrift: Schreberweg 2 Träger des Eigenbetriebes: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt Gründung: Mit Wirkung vom 01.01.2005 wurden die bisherigen Be- triebszweige Unterabschnitt 4330 „Darmstädter Werk- stätten für Behinderte“ und Unterabschnitt 4335 Wohn- einrichtung „Kurt-Jahn-Anlage“ zu einem neu gegründe- ten Eigenbetrieb als Sondervermögen der Wissen- schaftsstadt Darmstadt zusammengeführt. Die Darmstädter Werkstätten für Menschen mit Behinde- rungen bestehen bereits seit 1968. 1968 Gründung der Werkstatt für Menschen mit geistiger Behinderung 1981 Eröffnung einer Zweigwerkstatt für Menschen mit psychischer Erkrankung „Darmstädter Werkstatt für berufliche Rehabilitation“ 1981 Eröffnung des Wohnheimes „Kurt-Jahn-Anlage“ Zweck und Aufgabe: Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit den Be- hinderteneinrichtungen Hauptwerkstatt im Schreberweg 2 Zweigstelle im Heimstättenweg 99 Wohneinrichtung „Kurt-Jahn-Anlage“ mit den Außen- wohngruppen und dem Betreuten Wohnen ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke gemäß der AO. Anlage 4 Blatt 2 Werkstätten Die Werkstätten sind nach & 136 Abs. 1 SGB IX Einrichtungen zur Teilhabe und zur Eingliederung in das Arbeitsleben, um den behinderten Menschen eine angemesse- ne berufliche Bildung und eine Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemesse- nen Arbeitsentgelt anzubieten. Das gesetzliche Ziel der Werkstätten ist es, durch berufliche Bildung die Leistungs- fähigkeit der Menschen mit Behinderungen zu entwickeln, zu erhöhen oder wieder zu gewinnen und dabei die Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Werkstätten unter- liegen einer gesetzlichen Aufnahmeverpflichtung und haben allen behinderten Er- wachsenen offen zu stehen, sofern freie Plätze vorhanden sind und die Kostenfrage geklärt ist. Die behinderten Menschen haben einen Rechtsanspruch auf die beson- deren berufsfördernden Leistungen und einen „arbeitnehmerähnlichen Status“. In Werkstattverträgen werden die einzelnen Regelungen festgelegt. Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen bietet Menschen mit geistiger Behinderung und Menschen mit psychischer Erkrankung nach der Schulzeit die Möglichkeit im Alter bis 65 Jahre einer geregelten Beschäftigung nach- zugehen. : Die ersten beiden Jahre in der Werkstatt sind eine Art Ausbildung (Eingangsverfah- ren und Berufsbildungsbereich), in denen Kenntnisse und Fertigkeiten aus der Werkstattarbeit vermittelt werden. Gleichzeitig sind in dieser Zeit Neigungen und Stärken der zu betreuenden Menschen festzustellen. Nach dem Berufsbildungsbereich erfolgt ein Wechsel in den so genannten Arbeits- bereich. Die Verdienstmöglichkeiten liegen hier je nach Leistungsvermögen und un- ter Beachtung sozialer Komponenten zwischen 100,00 € und 500,00 € monatlich. Zur Deutschen Rentenversicherung werden einheitliche Abgaben je behinderte Mit- arbeiterin oder Mitarbeiter: in Höhe von 80 % des Durchschnittverdienstes eines deutschen Arbeitnehmers, 'Bezugsgrößen: 2005 = 1.932,00 € / 2006 + 2007 = 1.960,00 € / 2008 = 1.988,00 € monatlich entrichtet. Daraus erhalten behinderte Werkstattbeschäftigte nach 20 Jahren Zugehörigkeit eine Erwerbsunfähigkeitsrente. Anlage 4 Blatt 3 Tagesförderstätte Die Tagesförderstätte, eine Einrichtung für schwerst- und mehrfach behinderte Men- schen, hat 12 Betreuungsplätze und wurde unter dem Dach der Werkstatt im Schre- berweg im Jahr 1990 eingerichtet. Die Tagesförderstätte bietet den pflegebedürftigen schwerst- und mehrfach behin- derten Menschen Hilfen bei der Kommunikation und Gruppenfähigkeit, sie leitet zur Selbständigkeit im lebenspraktischen Bereich an und übt die Verbesserung der Mo- torik. Darüber hinaus werden kreative Übungen wie Malen und Werken, Formen und Bauen sowie Musizieren durchgeführt, um den schwerst- und mehrfach behinderten Menschen Geborgenheit, liebevolle Zuwendung und mehr Lebensqualität zu geben. Ziel ist hier die Weiterentwicklung der Gesamtpersönlichkeit. Wohneinrichtungen Die Wohneinrichtungen „Kurt-Jahn-Anlage“, mit Außenwohngruppen und Betreutem Wohnen sollen Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit bieten, unter Anleitung von Fachpersonal aus unterschiedlichen Berufsgruppen ein weitgehend eigenständiges Leben zu führen. Im Wohnbereich mit dem stationären Wohnen in der „Kurt-Jahn-Anlage“ mit 76 Plät- zen, in einer Außenwohngruppe mit 4 Plätzen und im Betreuten Wohnen mit 10 an- erkannten Plätzen soll Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit gegeben werden, ihren Privatbereich selbst zu gestalten und weitgehend nach eigenen Vor- stellungen zu leben. Ein Einzug erfolgt hauptsächlich dann, wenn Angehörige verstorben sind oder al- tersbedingt oder auch berufsbedingt, wenn die notwendige Betreuung nicht mehr gewährleistet werden kann.,Ein Verbleib bis zum Lebensende ist vorgesehen. Der stationäre Wohnbereich gliedert sich in Wohnen mit gleichzeitigem Arbeiten in der Werkstatt in Wohnen - Altersheim (ohne zu arbeiten) inWohnen - Pflegeeinrichtung Anlage 4 Blatt 4 Ab dem 01.01.2005 regelt das SGB XII die Sozialhilfe und hat damit das bisher gel- tende Bundessozialhilfegesetz abgelöst. In wieweit das neue Gesetz für Menschen mit Behinderungen von besonderer Bedeutung ist, wird zukünftig von Interesse sein. In den Werkstätten waren folgende Plätze belegt: 31.12.06 | 31.12.07 Plätze im Eingangs- und Berufsbildungsbereich | | Plätze im Arbeitsbereich | | Plätze in der Tagesförderstätte | | Außenarbeitsplätze | 264 | 284 Werkstattbeschäftigte insgesamt Die Einrichtungen finanzieren sich hauptsächlich durch die Kostensätze der überört- lichen Sozialhilfeträger. Die Leistungen der Eingliederung der Menschen mit Behin- derungen und die Aufwendungen sind in verschiedenen Leistungsgesetzen geregelt und im Rahmenvertrag vereinbart. Die Leistungs- oder Kostensätze werden prospektiv gezahlt und betragen für das Jahr 2006 und 2007: Hauptwerkstatt Hauptwerkstatt Reha-Werkstatt Arbeits- Tagesförderstätte Arbeitsbereich bereich kalendertäglich kalendertäglich kalendertäglich Hilfebed. | Betrag € Betrag € Betrag € gruppe 2006/2007 2006/2007 2006/2007 29,84 | 23,54 | 24,61 45,33 |33,77 |34,17 35,24 | 35,20 HBG 4 60,84 |44,01 144,56 45,76 | 45,80 HBG 5 | 71,69 : |51,18 |51,84 53,13 | 53,22 Wohneinrichtung Tagesstruktur kalendertäglich Betrag € Wohneinrichtung Wohnbereich kalendertäglich Betrag € Hiffebed. gruppe 2006/2007 2006/2007 HBG 1 38,11 40,98 8,79 HBG2 142,91 45,81 HBG3 [58,92 61,93 HBG 4 4,94 78,06 | 37,41 HBG 5 86,16 89,36 46,14 Anlage _ 4 Blatt 5 Die Unterschiede bei den beiden Werkstätten erklären sich aufgrund der verschie- denen Stellenanteile der Fachkräfte für berufliche Integration. Nicht in den Leistungssätzen der Sozialleistungsträger enthalten sind die Aufwands- erstattungen für Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung; diese werden nach Aufwand gesondert als so genannter „durchlaufender Posten“ von den Kostenträ- gern und den Bund/Land-Anteile erstattet. Für 2008 ist eine Erhöhung der Leistungssätze um 2,64 % vorgesehen. Die Fahrtkosten für die Hin- und Rückfahrt der behinderten Werkstattbeschäftigten werden ebenfalls prospektiv gezahlt. Im Jahr 2007 war hier ein Überhang der Ein- nahmen zu verzeichnen. An Personal waren zum 31.12.2007 in der gesamten Einrichtung 115 Kräfte in Voll- und Teilzeit beschäftigt. Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt: 2006: 2007: Löhne und Gehälter 2.981.703,73 € 2.962.646,76 € Soziale Abgaben und Auf- wendungen für Altersver- sorgung und Unterstützung 989.092,42 € 969.547,63 € 3.970.796,15 € 3.932.194,39 € Die Entwicklung der Umsatzerlöse im Arbeitsbereich stellte sich in den letzten Jah- ren wie folgt dar: 2005: 798.760,92€ 2006: 776.206,07€ 2007: 898.343,52 € Die Auftragslage im Arbeitsbereich ist recht gut. Im Jahr 2007 konnte eine Umsatz- steigerung von rd. 15,7 % erzielt werden. Die Hauptaufgabe der Werkstätten ist die Betreuung und Förderung der Menschen mit Behinderungen, um ihnen durch berufliche Bildung zu helfen, ihre Leistungsfä- higkeit zu entwickeln, zu erhöhen oder wieder zu gewinnen. Der Arbeitsbereich dient hauptsächlich der Beschäftigung, auch mit dem Ziel der Eingliederung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Werkstätten, sowohl die Hauptwerkstatt im Schreberweg 2 als auch die Zweig- stelle, die Reha-Werkstatt im Heimstättenweg 99, sind bereits seit 1999 noch DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Einmal im Jahr findet ein Audit statt: im Jahr 2007 am 22.02.2007 und zuletzt am 18.02.2008. Anlage 4 Blatt 6 Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. Der Eigenbetrieb war zu je- der Zeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das Stammkapital beträgt unverändert 1.000.000,00 EUR. Die Rücklagen entwickelten sich wie folgt: Stand 01.01. Zuführung Entnahme Stand 31.12. EUR EUR EUR EUR Werkstätten 8.513.426,54 0,00 0,00 8.513.426,54 Wohneinrichtung .3.379.826,62 0,00 0.00 3.379.826,62 11.893.253,16 0,00 0,00 11.893.253,16 Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Gewinn von 606.561,02 EUR erwirtschaf- tet. Voraussichtliche Entwicklung Sowohl die Werkstätten als auch die Wohneinrichtung sind belegt. Vor allem im Be- reich der psychisch kranken Menschen ist ein Anstieg zu erwarten, ebenfalls in den Werkstatt- und Wohnheimbereichen. Die Verhandlungen mit dem Landeswohlfahrtsverband waren erfolgreich, so dass seit dem 01.08.2007 der Reha-Werkstatt nunmehr 100 anerkannte Werkstattplätze zur Verfügung stehen. Hier sind Dach-Sanierungsmaßnahmen mit Kosten von rd. 220.000,- € geplant, die bereits 2007 buchungsmäßig eingestellt wurden. Voraussichtlich kann erst 2008/2009 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Auch in der Hauptwerkstatt im Schreberweg ist eine Erweiterung um 50 Arbeitsplät- ze vorgesehen. Die Verhandlungen mit den Kostenträgern wurden aufgenommen. Das Sanierungsvorhaben in der „Kurt-Jahn-Anlage“ - die Bäder rollstuhlgerecht und nach dem neuen technischen Standard herzurichten - wurden in 2007 für vier Bäder realisiert. Weiterer erheblicher Sanierungsbedarf besteht in Sachen Brandschutz. Anlage 4 Blatt hi Hinweis auf Risiken der zukünftigen Entwicklung Auf Grund des weiter steigenden Kostendrucks im Gesundheitswesen rechnen wir kurz- bis mittelfristig nicht mit größeren Umsatzsteigerungen bei den Kostensätzen. Obwohl für die kommenden beiden Jahre eine Steigerung um 2,64 % vorgesehen ist, reicht diese kaum aus, um die steigenden Personal-, Energie- und sonstigen Kosten zu decken. Das erfordert weitere Anstrengungen, um Kosten einzusparen. Da bei den angespannten öffentlichen Haushalten in naher Zukunft keine Besserung zu erwarten ist, müssen die vorhandenen Finanz- und Sachmittel absolut effektiv, wirtschaftlich und innovativ eingesetzt werden, um das Bestmögliche zu erreichen. Die Schere zwischen Einnahmen und Leistungsentgelten und den notwendigen Ausgaben ist in den letzten Jahren immer größer geworden. Diese Entwicklung be- trifft alle unsere Angebote. Für sämtliche Einrichtungen besteht das Risiko der sin- kenden Fördermittel und gleichzeitig erhöhter Qualitätsanforderungen des Gesetz- gebers ohne entsprechende Kostenabdeckung. Steigende Energiekosten und ver- stärkte gesetzliche Auflagen, wie z.B. im Bereich des Brandschutzes, sind weitere Risiken, denen wir zukünftig ausgesetzt sein werden. Was die Risiken betrifft, so sind diese in den nächsten Jahren hauptsächlich im poli- tischen und tariflichen Bereich zu sehen. Dazu benötigen wir rechtliche Rahmenbe- dingungen. Während im Jahre 2007 das „Persönliche Budget“ eine Ermessensleistung ist, hat ab dem Jahre 2008 jeder behinderte Mensch einen Rechtsanspruch darauf. Das „Persönliche Budget“ soll den Menschen mit Behinderungen ein selbst bestimmtes Leben und eine bessere gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Konkret heißt dies: Entgegen der bisherigen Praxis - die Kostenträger zahlen an die Werkstätten - er- halten behinderte Menschen die für sie bestimmte Summe und können selbst aus- wählen, wo und wie sie sich z. B. ihren Werkstatt- bzw. Wohnheimplatz „einkaufen“. Egal wie viele Menschen mit Behinderungen das „Persönliche Budget“ in Anspruch nehmen, wir müssen unser Leistungsangebot definieren, Konzepte und Leistungs- prozesse entwickeln und uns noch stärker auf die Interessen unserer Werkstatt- beschäftigten einstellen, denn auch Werkstätten für Menschen mit Behinderungen werden auf dem Markt vermehrt um ihre „internen Kunden“ werben müssen. In unseren verschiedenen Bereichen haben sich bislang noch keine Interessenten für das Persönliche Budget gemeldet. Trotzdem werden wir darauf vorbereitet sein. Anlage 4 Blatt 8 Um diesen Herausforderungen zu begegnen, die eine Einführung des „Persönlichen Budget“ mit sich bringt, braucht es sicher Mut, Innovationsbereitschaft und Ideen- reichtum, denn fertige Konzepte gibt es nicht. Insbesondere auch deshalb, weil die Kostensätze in den Werkstätten bisher haupt- sächlich eine Verbindung zu Personalschlüsseln, Gehaltsentwicklungen und Investi- tionsaufwendungen hatten. Diese Faktoren sind zwar eine sehr gute Indikatorenleis- tung in Bezug auf die Kosten, stellen aber nur einen geringen Zusammenhang mit der Qualität der Reha-Dienstleistungen einer Werkstatt für Menschen mit Behinde- rungen dar. Ein finanzielles Risiko ist die Altersteilzeit. Um die finanzielle Belastung des Eigenbe- triebs zu mindern, ist gemäß Magistratsbeschluss vom 25.01.2006 die Altersteilzeit erst nach Vollendung des 60. Lebensjahres möglich. Die Entwicklung der Rückstel- lung ist im Anhang dargestellt. Ein Risikofrüherkennungssysttem wurde im Rahmen des Qualitäts- managementsystems installiert, damit eine gefährdende Entwicklung früh erkannt werden kann. Rechtliche und wirtschaftliche bestandsgefährdende Potentiale und sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertrags- lage — innerhalb und außerhalb der Einrichtungen - sollen damit möglichst ausge- schaltet werden. Das Leitbild unserer Einrichtungen beschreibt die Ziele und die grundlegende Stra- tegie zur Umsetzung unseres Organisationshandelns. Unser Konzept zielt darauf ab, dem Menschen mit Behinderung die Dienstleistung anzubieten, die er benötigt und ein Höchstmaß an Sicherheit, Wohlbefinden und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Es geht darum, einen Gesamtüberblick über kritische Situationen und das fachliche Vorgehen zu erhalten, wobei die Qualität, die Sicherheit und die Wirtschaftlichkeit unserer Leistungen stets überwacht und optimiert werden. Beim praxisorientierten Risikomanagement werden die Ergebnisse genutzt und spe- ziell zur Abwendung, Vermeidung und Begrenzung der Risiken eingesetzt, um so die langfristige Existenz der Einrichtungen in einem zunehmenden Wettbe- werb zu sichern. Ab dem 1. Januar 2006 wurde der Eigenbetrieb auf kaufmännische Buchführung (Doppik) umgestellt. Damit ist es möglich, dass das betriebliche Rechnungswesen betriebswirtschaftlich relevante und quantitative Informationen über alle angefallenen und geplanten Geschäftsvorgänge und Ergebnisse zum Zwecke der innerbetriebli- chen Steuerung sowie zur Dokumentation und Rechenschaftslegung liefert. Anlage 4 Blatt 9 Damit verbunden sind die Bildung von Kostenstellen je nach Struktur und Aufgaben- stellung, die verursachungsgerechte Zuordnung von Kosten und Leistungen zu den Kostenstellen und die Nachprüfbarkeit der Überleitung aus der Buchhaltung. Nach- vollziehbare Gemeinkostenschlüssel für die Kostenstellenumlage und am Schluss die Umlage aller Kosten auf Endkostenstellen müssen noch ausgebaut werden. Somit steht im Rahmen des Controllings ein aussagekräftiges Berichtswesen zur Kosten- und Leistungsrechnung zur Verfügung. Die Ermittlung und der Ausweis der Arbeitsergebnisse nach $ 12 WVO (Werkstät- tenverordnung) wurde eingeführt, um entsprechende Arbeitsentgelte nach $ 138 Abs. 2 SGB IX im Umfang von mindestens 70 % des Arbeitsergebnisses und zur Bildung einer zum Ausgleich von Ertragsschwankungen notwendigen Rücklage so- wie für Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen zu schaffen und jährlich fortzufüh- ren. Darmstadt, im November 2008 Bea Heinrich Mühl 1. Betriebsleiter EN w & WITAG-REVISION Anlage 6 AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Blatt 1 Bestätigungsvermerk Wir haben den Jahresabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang — unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbe- triebs Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung des Eigenbetriebs liegen in der Ver- antwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grund- lage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach $ 317 HGB und $ 27 EigBGes Hessen unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Dar- stellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätig- keit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs sowie die Er- wartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachwei- se für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdar- stellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unse- re Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. 97 07225 ui Ww Ü WITAG-REVISION Anlage 6 AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Blatt Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ent- spricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den er- gänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre- chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs. Der Lagebe- richt steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Würzburg, den 25. November 2008 WITAG Revision Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mülferklein * * \ Pascu Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer 97 07225 1] w? WITAG-REVISION AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT E. Feststellungen zur Rechnungslegung I. 1; Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen Die Organisation der Buchführung, das interne rechnungslegungsbezogene Kontrollsys- tem, der Datenfluss und das Belegwesen ermöglichen die vollständige, richtige, zeitge- rechte und geordnete Erfassung und Buchung der Geschäftsvorfälle. Ein sachverständiger Dritter kann sich anhand der Buchführung in angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Lage des Eigenbetriebs verschaffen. Für die Finanzbuchhaltung wird das Softwareprogramm newsystem®kommunal Version 4.0 der Fa. INFOMA Software Consulting GmbH, Ulm, verwendet. Eine Zertifizierung dieses Softwareprogramms erfolgte durch die Sächsische Anstalt für kommunale Daten- verarbeitung (SAKD). Die Lohn- und Gehaltsabrechnungen werden durch einen externen Dienstleister im Auftrag der Stadt vorgenommen und an den Eigenbetrieb weitergeleitet. Die Anlagenbuchhaltung entspricht den Erfordernissen des Eigenbetriebsgesetzes (Form- blatt 4). Vorjahresabschluss In der Sitzung der Betriebskommission am 29. Mai 2008 wurde beschlossen, dem Ma- gistrat und der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den von uns geprüften und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 festzustellen. Der entsprechende Magistratsbeschluss erfolgte am 25. Juni 2008, die Stadtverordneten- versammlung fasste in ihrer Sitzung am 30. Juni 2008 den entsprechenden Beschluss. Die Offenlegung des Abschlusses zum 31. Dezember 2006 ist bislang noch nicht erfolgt. 97 07225 Seite 16 en 7°” Ye u | Ww ? WITAG-REVISION AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT 3. Jahresabschluss Der Jahresabschluss 2007 wurde nach den Vorschriften des Hessischen Eigenbetriebsge- setzes aufgestellt. Nach $ 22 EigBGes Hessen finden dabei die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften Anwendung, soweit sich aus dem EigBGes Hessen nichts anderes ergibt. Ansatz-, Ausweis- und Bilanzierungsvorschriften wurden beachtet. Der Anhang enthält alle erforderlichen Angaben. Zusätzlich enthält der Anhang die Ermitt- lung des Arbeitsergebnisses gemäß $ 12 Werkstättenverordnung. Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 ist ordnungs- gemäß aus ‘den Büchern und den weiteren erforderlichen Unterlagen des Eigenbetriebs entwickelt worden. Die Aufgliederung und Erläuterung aller Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlust- rechnung erfolgt im Erläuterungsteil (Anlage 8). 4. Lagebericht Der Lagebericht der Betriebsleitung entspricht den gesetzlichen Vorschriften; er steht im Einklang mit dem Jahresabschluss sowie mit den von uns bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Ei- genbetriebs. Unsere Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt, dass im Lagebericht die we- sentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. 97 07225 Seite 17 = w? WITAG-REVISION AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Gesamtaussage des Jahresabschlusses Wesentliche Bewertungsgrundlagen Die wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind im Anhang erläutert. Der Eigenbetrieb hat die im Vorjahr angewandten Bewertungsgrundsätze beibehalten. Zusammenfassende Beurteilung Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt. Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Erläuterungen zur Ertragslage sowie zur Vermö- gens- und Finanzlage. Weitere Aufgliederungen und Erläuterungen von ausgewählten Posten des Jahresabschlusses enthalten der Anhang sowie die Anlage 8 zu diesem Be- richt. Feststellungen zum Risikofrüherkennungssystem und zur Erweiterung des Prüfungsauftrags Durchführung der Prüfung Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß auch die Vorschriften des $ 53 Abs. 1 und 2 HGrG beachtet. Dementsprechend haben wir auch geprüft, ob die Geschäfte ordnungs- gemäß, d.h. mit der erforderlichen Sorgfalt und in Übereinstimmung mit den einschlägi- gen handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften der Betriebssatzung geführt worden sind und ob die Betriebsleitung Maßnahmen zur Einrichtung eines Risikofrüher- kennungssystems getroffen hat. 97 07225 Seite 18 —— un 1 Wr 9 © WITAG-REVISION AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT G. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht (Anlage 4) den folgenden un- eingeschränkten Bestätigungsvermerk mit Datum vom 25. November 2008 erteilt: „Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang — unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbe- triebs Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung des Eigenbetriebs liegen in der Ver- antwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grund- lage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach $ 317 HGB und $ 27 EigBGes Hessen unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Dar- stellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätig- keit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs sowie die Er- wartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachwei- se für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. 97 07225 Seite 21 Lu u nn 6) wr WITAG-REVISION AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdar- stellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unse- re Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ent- spricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den er- gänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre- chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs. Der Lagebe- richt steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“ 97 07225 Seite 22 | u Te | —] Wr? WITAG-REVISION AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT H. Schlussbemerkung Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprü- fungen (IDW PS 450). Zu dem von uns mit Datum vom 25. November 2008 erteilten uneingeschränkten Bestä- tigungsvermerk verweisen wir auf Abschnitt G. „Wiedergabe des Bestätigungsvermerks“. Würzburg, den 25. November 2008 WITAG Revision \ a Aktiengesellschaft a Ba 9, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft & LE Müllerklein Pascu Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer 97 07225 Seite 23
2009/0140
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 16.04.2009 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat V Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2009/0140 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Bilanz per 31.12.2007 / Verwendung des Jahresergebnisses Vorlage vom: 02.04.2009 Beschlussvorschlag: Der Magistrat genehmigt den von der WITAG-Revision AG, Würzburg geprüften Jahresabschluss per 31.12.2007 und beschließt den Jahresgewinn 2007 auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen. Anlagen: - Beschluss der Betriebskommission und Anlagen Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung: Die Betriebskommission der Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen hat mit der erforderlichen Mehrheit beschlossen, dass der von der Firma WITAG-Revision AG, Würzburg geprüfte Jahresabschluss 2007 genehmigt wird und dass der Jahresgewinn 2007 auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen wird. Darmstadt, 16.April 2009 Dezernat II Dezernat V i. V. Jochen Partsch Jochen Partsch Stadtrat Stadtrat Anlagen
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Orte (2)
- Schreberweg 2
- Heimstättenweg 99
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2009/0140
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 02.04.2009
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00