2006/0190
Umfrage des Deutschen Städtetages zum Krankenstand -Ergebnis 2004-
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Insgesamt:Kategorie 1-3 TageKategorie 4-42 TageKategorie ab 43 TageFür die Richtigkeit:I.A.gez.: MüllerQuote1 Stadt Darmstadt Quote1 Städte insg.|1 Quote gibt den prozentualen Anteil der Krankentage an der Summe der "Gesamtkalendertage" (Zahl der Beschäftigten X 365) anÿ"¼îïËÌr bbcichnentÓ
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2006/0190
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Wissenschaftsstadt Darmstadt Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: an den Magistrat Beteiligt vor Dezernat II Amt: Hauptamt- Personalabteilung zur Kenntnis zur Beschlussfassung Magistrats- beschlussfassung: Vorlage-Nr. 2006/0190 Magistratsbeschluss-Nr. an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Internet ja nein Tagesordnung I II Verteiler: OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Betreff: Umfrage des Deutschen Städtetages zum Krankenstand -Ergebnis 2004- Vorlage vom: 06.03.2006 Beschlussvorschlag: 1. Der Magistrat nimmt Kenntnis vom Umfrageergebnis des Deutschen Städtetages zum Krankenstand in den Mitgliedstädten. 2. Die Umfrage ist der Personalvertretung zur Kenntnisnahme weiterzuleiten. Anlagen: Anschreiben des DST Umfrageergebnis 2004 DST Ergebnistabelle -Gegenüberstellung der Daten- Beschluss des Magistrats vom 2 ... Der Deutsche Städtetag hat im letzten Jahr zum zweiten Mal in den Mitgliedstädten eine Umfrage über den Krankenstand des abgelaufenen Jahres (2004) erhoben. Das Ergebnis dieser Umfrage liegt nun vor und ist differenziert der beiliegenden Anlage 2 zu entnehmen. Zum besseren Überblick wurden die Einzelwerte der Stadt Darmstadt und die vom Deutschen Städtetag erhobenen Durchschnittswerte 2004 und 2003 in der beiliegenden Tabelle (Anlage 3) dargestellt. Die Gegenüberstellung zeigt, dass die Beamtinnen und Beamten in der Kategorie 2 um 0,47 % über dem Durchschnitt liegen und in der Kategorie 3 der Durchschnittswert der Angestellten um 2,79 % erhöht ist. Die Arbeiterinnen und Arbeiter liegen in allen 3 Kategorien über dem Durchschnitt, jedoch in allen Fällen weniger als 8 %. Diesem Ergebnis ist der Vergleich der Beschäftigtenzahlen gegenüberzustellen, der ergibt, dass die Stadt Darmstadt 4 % mehr Arbeiterinnen und Arbeiter und entsprechend weniger Beamtinnen, Beamte und Angestellte beschäftigt. Insofern relativieren sich die Durchschnittswerte in allen Beschäftigtengruppen. Auch die separat erhobenen Krankheitszeiten der Auszubildenden liegen in den Kategorien 1 und 2 unter dem Durchschnitt, in der Kategorie 3 leicht (unter 1 %) darüber. Ein Vergleich mit den Vorjahresdaten ist im Ausbildungsbereich nicht möglich, da der Deutsche Städtetag für das Jahr 2004 überwiegend unvollständige Daten der Auszubildenden erhielt und die Zahlen daher nicht erfasst wurden. Beim Vergleich der Krankenquote insgesamt ist festzustellen, dass die Quote der Städte insgesamt leicht angestiegen ist, wogegen die Quote bei der Stadt Darmstadt von 5,69 auf 5,25 gesunken ist Das Umfrageergebnis ist der Personalvertretung zur Kenntnisnahme weiterzuleiten. Darmstadt, den 6. März 2006 II/110-4 Wolfgang Glenz Bürgermeister
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Straße des 17. Juni 112, D-10623 Berlin; Postfach 12 03 15, D-10593 Berlin x Telefon +49 30 37711-0 Telefax +49 30 37711-999 Avenue des Nerviens 9 – 31, B-1040 Bruxelles x Telefon +32 2 74016-20 Telefax +32 2 74016-21 Lindenallee 13 – 17, D-50968 Köln ; Postfach 51 06 20, D-50942 Köln x Telefon +49 221 3771-0 Telefax +49 221 3771-128 Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn Konto 30 202 154 (BLZ 370 501 98) x Internet: http://www.staedtetag.de Postfach 51 06 20 50942 Köln Lindenallee 13 - 17 50968 Köln An die a) unmittelbaren Mitgliedstädte b) Landesverbände c) außerordentlichen Mitglieder - Personaldezernenten - 16.01.2006/sue Telefon +49 221 3771-0 Durchwahl 3771-1 20 Telefax +49 221 3771-1 81 E-Mail birgitt.collisi@staedtetag.de Bearbeitet von Birgitt Collisi Aktenzeichen 11.40.33 Umdruck-Nr. D 4008 2. Umfrage zum Krankenstand in den Mitgliedstädten – Ergebnisse 2004 Sehr geehrte Damen und Herren, das Präsidium des Deutschen Städtetages hat sich im November 2001 dafür ausgesprochen, jährlich den Krankenstand bei den unmittelbaren Mitgliedstädten auf der Grundlage eines ein- heitlichen Kriterienkataloges (Anlage 1) zu erfassen. Nachdem den Städten ein ausreichender zeitlicher Vorlauf eingeräumt worden war, ist erstmals 2004 die Umfrage für das Jahr 2003 durchgeführt worden. Jetzt liegen die Ergebnisse der 2. Umfrage vor. Erfasst wurden im Jahr 2005 die Daten für das Jahr 2004. Danach ist die Krankenquote gegenüber dem Jahr 2004 leicht angestiegen. Die Ergebnisse im Einzelnen sind der beigefügten Anlage 2 zu entnehmen. Leider hat sich die Auswertung der Umfrageergebnisse erheblich verzögert. Ein großer Teil der zurückgesandten Fragenbogen war nur unvollständig ausgefüllt, bzw. die erfassten Daten wa- ren in sich unschlüssig. Um dennoch ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten, waren viele Rückfragen in den Städten erforderlich, was zu erheblichen Verzögerungen führte. Wir bitten insoweit um Verständnis für die verspätete Mitteilung der Umfrageergebnisse. Anfang April werden wir die Fragebogen für die 3. Umfrage zum Krankenstand in den Mit- gliedstädten verschicken. Nachdem nunmehr nochmals zahlreiche Zweifelsfragen bei der Be- arbeitung der Fragenbogen im unmittelbaren Kontakt mit den Mitgliedstädten geklärt worden sind, hoffen wir, dass wir die Ergebnisse für das Jahr 2005 dann schneller präsentieren können. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Birgitt Collisi Anlagen
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Straße des 17. Juni 112, D-10623 Berlin; Postfach 12 03 15, D-10593 Berlin x Telefon +49 30 37711-0 Telefax +49 30 37711-999
Avenue des Nerviens 9 – 31, B-1040 Bruxelles x Telefon +32 2 74016-20 Telefax +32 2 74016-21
Lindenallee 13 – 17, D-50968 Köln ; Postfach 51 06 20, D-50942 Köln x Telefon +49 221 3771-0 Telefax +49 221 3771-128
Bankverbindung: Stadtsparkasse Köln Konto 30 202 154 (BLZ 370 501 98) x Internet: http://www.staedtetag.de
Postfach 51 06 20
50942 Köln
Lindenallee 13 - 17
50968 Köln
An die
a) unmittelbaren Mitgliedstädte
b) Landesverbände
c) außerordentlichen Mitglieder
05.01.2006/sue
Telefon +49 221 3771-0
Durchwahl 3771-1 20
Telefax +49 221 3771-1 81
E-Mail
birgitt.collisi@staedtetag.de
Bearbeitet von
Birgitt Collisi
Aktenzeichen
11.40.33
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2. Umfrage des DST zum Krankenstand in den Mitgliedstädten
Ergebnisse 2004
Die wesentlichen Ergebnisse vorab:
Der DST hat die Umfrage zum Krankenstand zum zweiten Mal durchgeführt und damit den
Krankenstand in den Mitgliedstädten für das Jahr 2004 ermittelt. Von den 219 unmittelbaren
Mitgliedstädten haben sich 173 Städte an der Umfrage beteiligt. Bei der Bewertung dieser Zah-
len im Vergleich zu den von den Krankenkassen veröffentlichten Zahlen ist zu berücksichti-
gen, dass die Umfrage des DST auch die Krankmeldungen ohne ärztliches Attest erfasst.
Von der Umfrage erfasst wurden 302.478 Beschäftigte. Angefallen sind im Jahr 2004 in den
beteiligten Städten 5.780.915 Krankheitstage. Auf der Basis von 365 Kalendertagen ergibt sich
daraus eine durchschnittliche Krankenquote von 5,25. Gegenüber der Umfrage zum Kran-
kenstand im Jahr 2003 entspricht dies einem Anstieg um 0,37 von 4,88 auf 5,25. Nur bei den
Kurzzeiterkrankungen, d. h. in der Kategorie von 1 – 3 Krankentagen ist die Quote gegenüber
dem Jahr 2003 von 0,56 um 0,01 auf 0,55 gesunken. Bei allen längeren Erkrankungen ist die
Quote gestiegen.
1. Beteiligung
Der Fragebogen wurde an 219 unmittelbare Mitgliedstädte übersandt. 187 Mitgliedstädte ha-
ben auf die Anfrage geantwortet, was einer Rückäußerungsquote von 85,39 % entspricht. Von
- 2 -
den 187 Städten, die die Umfrage beantwortet haben, haben 173 Städte Daten nach dem Eck-
punktekatalog geliefert. Dies entspricht bezogen auf die 219 Mitgliedstädte einem Anteil von
79,00 %.
Nach den Angaben der Städte sind in die Erfassung einbezogen 302.478 Beschäftigte. Danach
erfasst die Umfrage im Jahr 2004 38.586 (12,75 %) weniger Beschäftigte als im Jahr 2003.
Dies erlaubt allerdings nicht den Rückschluss, dass in diesem Umfang auch Personal in den
Städten abgebaut wurde. Diese Annahme wäre nur dann richtig, wenn die Mitgliedstädte, die
sie sich 2004 an der Umfrage beteiligt haben, 100 % deckungsgleich mit den antwortenden
Städten des Vorjahres wären. Dies ist zwar weitgehend der Fall. Teilweise haben sich aber in
diesem Jahr auch Städte beteiligt, die für das Jahr 2003 noch keine Zahlen liefern konnten. Und
teilweise haben sich auch Städte, in diesem Jahr nicht erneut an der Umfrage beteiligt.
2. Anteil der Beschäftigten nach Geschlecht und Berufsgruppen
Von den 302.478 in die Erfassung einbezogenen Beschäftigten waren 55,7 % Frauen und
44,3 % Männer. In der weiteren Auswertung haben wir keine Differenzierung nach Geschlech-
tern vorgenommen. Diese Differenzierung sieht der vom Präsidium beschlossene Eckpunkte-
katalog nicht vor. Ziel der Eckpunkte war es, auf der Basis weniger Kriterien ein einfaches
Abfrageschema zu entwickeln, das von möglichst vielen Mitgliedstädten unter verschiedensten
Voraussetzungen (z. B. sowohl manuelle als auch technische Erfassung) umgesetzt werden
kann.
Anteil der Beschäftigten nach Geschlecht
55,7%
44,3%
Frauen Männer
Die Gesamtzahl der Beschäftigten von 302.478 verteilt sich zu 21,0 % auf die Gruppe der Be-
amten. Der Anteil der Angestellten beträgt 58,3 % und der Anteil der Arbeiter 20,8 % an der
Gesamtzahl der in die Erfassung einbezogenen Beschäftigten.
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Anteil der Beschäftigten nach Berufsgruppen
21,0%
58,3%
20,8%
Beamte Angestellten Arbeiter
3. Krankheitstage nach Einwohnergrößenklassen
Der vom Präsidium des DST am 6. November 2001 beschlossene Eckpunkte-Katalog (Anla-
ge), der der Umfrage zugrunde liegt, sieht eine Kategorisierung der angefallenen Krankheitsta-
ge in drei Kategorien vor: Kategorie 1 erfasst Kurzzeiterkrankung von 1 – 3 Tagen, Kategorie
2 Erkrankungen zwischen 4 – 42 Tagen und Kategorie 3 die Langzeiterkrankungen mit mehr
als 43 Tagen.
Bei einer nach Einwohnergrößenklassen differenzierenden Betrachtung der Krankheitstage in
den Kategorien 1 – 3 ergibt sich folgende Verteilung: 28,28 % aller Fehltage (absolut
1.634.888) sind in den Städten mit über 500.000 Einwohnern angefallen. In den Städten mit
200.000 bis 500.000 Einwohnern sind 28,12 % (1.625.869 absolut) der Fehltage angefallen.
20,19 % (absolut 1.116.920) der Fehltage entfallen auf Städte der Größenklasse 100.000 bis
unter 200.000 Einwohner. Auf Städte mit 50.000 bis unter 100.000 Einwohner entfallen 15,09
% (absolut 872.340) der Fehltage und 8,32 % (480.923) entfallen auf Städte der Größenklasse
unter 50.000 Einwohner.
- 4 -
Krankheitstage in den Kategorien 1 bis 3 nach
Einwohnergrößenklassen absolut
624035
796188
21 4641
16 13 78
87 7233
58 72 58
607289
439461
1 201 70
489085
307693
75562
265579
1 78461
36883
0
200000
400000
600000
800000
1000000
Gesamt 1.
Kategorie
Gesamt 2.
Kategorie
Gesamt 3.
Kategorie
Größenklasse
Krankentage
über 500000 über 200000 unt er 500000 ü be r 1 00000 u nte r 200000 über 50000 unter 1 00000 unt er 50000
Krankheitstage in den Kategorien 1 - 3 nach
Einwohnergrößenklassen in %
0
1 00000
200000
300000
400000
500000
600000
700000
800000
900000
1 000000
übe r 5 00000 übe r 200000 u nter
5 00000
ü ber 1 00000 u nter
200000
üb er 50 0 00 unt er
1 00000
unt er 50000
Größenklasse
Krankheitstage
Gesamt 1. Kat eg orie Gesamt 2. Kategorie G esam t 3. Ka te gorie
1 3,1 %
48,7 %
38,2 %
9,9 %
54,0 %
36,1 %
1 0,3 %
52,0 %
37,7 %
8,7 %
56,1 %
35 ,3 %
7,7 %
55,2 %
37,1 %
- 5 -
4. Krankheitstage nach Berufsgruppen
Die 302.478 in die Erfassung einbezogenen Beschäftigten haben im Jahr 2004 insgesamt
5.780.916 Krankheitstage verursacht. Bei der Betrachtung der Krankheitstage ist festzustellen,
dass der größte Anteil der Fehltage in allen Beschäftigtengruppen mit 3.035.374 in der 2. Ka-
tegorie, d. h. im Bereich zwischen 4 und 42 (52,51 %) Tagen angefallen ist, also im Bereich
der Fehlzeiten, für die eine ärztliche Krankschreibung erforderlich ist. Der Anteil der Fehltage
in der 3. Kategorie, d. h. 43 Tage und mehr beträgt 36,96 % an der Gesamtsumme der Fehltage
aller erfassten Beschäftigten. Der geringste Anteil der Fehltage entfällt auf die 1. Kategorie. In
der Kategorie der 1 – 3 Fehltage sind insgesamt 722.179 Fehltage angefallen, was einem Anteil
vom 10,53 % entspricht. In dieser Kategorie, in der Erkrankungen auch ohne ärztliches Attest
erfasst werden, wird mithin der geringste Produktivitätsausfall verursacht. Eine Differenzie-
rung der Fehltage in den drei Kategorien nach Beschäftigtengruppen ergibt folgendes Bild:
Kategorie 1
In der 1. Kategorie (1 – 3 Tage) sind insgesamt 608.634 Krankheitstage angefallen. Davon
entfallen 13,1 % (79.814 absolut) auf die Gruppe der Arbeiter. Auf die Gruppe der Beamten
entfallen 25,4 % (154.396 absolut) der Fehltage. In der größten Beschäftigtengruppe, nämlich
der Gruppe der Angestellten sind 374.424 Fehltage angefallen, was 61,5 % der Gesamtfehltage
in der 1. Kategorie entspricht.
1 - 3 Tage
25,4%
61,5%
13,1%
Beamte Angestellte Arbeiter
Kategorie 2
In der 2. Kategorie (4 – 42 Tage) sind insgesamt 3.035.374 Krankheitstage angefallen. Davon
entfallen 16,3 % (494.725 absolut) der Fehltage auf die Gruppe der Beamten. In der Beschäf-
tigtengruppe der Arbeiter sind 31,2 % (947.253 absolut) Fehltage und 52,5 % (1.593.391 abso-
lut) der Fehltage sind in der Gruppe der Angestellten angefallen.
- 6 -
4 - 42 Tage
16,3%
52,5%
31,2%
Beamte Angestellte Arbeiter
Kategorie 3
In der 3. Kategorie (43 Tage und mehr) sind insgesamt 2.136.908 Fehltage angefallen. Diese
entfallen zu 19,5 % (415.809 absolut) auf die Beschäftigtengruppe der Beamten. In der Gruppe
der Arbeiter sind 33,4 % (712.342 absolut) der Fehltage zu verzeichnen. Auf die Beschäftig-
tengruppe der Angestellten entfallen 47,2 % (1.006.927 absolut) der Fehltage insgesamt in die-
ser Kategorie.
43 Tage und mehr
19,5%
47,2%
33,4%
Beamte Angestellte Arbeiter
- 7 -
5. Krankenstandsquote 2004
Die Gesamtzahl der im Jahr 2004 angefallenen Krankentage von 5.780.916 ergibt auf der Basis
von 365 Krankentagen eine Quote von 5,25. Diese Gesamtkrankenquote verteilt sich wie folgt
auf die drei Kategorien und die Beschäftigtengruppen:
Krankheitstage
absolut
Quote auf der
Basis von 365 Ka-
lendertagen
% Anteil auf der
Basis der
Krankheitstage
insgesamt
Kategorie 1:
Gesamtzahl 608634 0,55 10,53
Beamte 154396 0,67 25,37
Angestellte 374424 0,58 61,52
Arbeiter 79814 0,35 13,11
Kategorie 2:
Gesamtzahl 3035374 2,75 52,51
Beamte 494725 2,14 16,30
Angestellte 1593391 2,48 52,49
Arbeiter 947253 4,13 31,21
Kategorie 3:
Gesamtzahl 2136908 1,94 36,96
Beamte 415809 1,80 19,46
Angestellte 1006927 1,57 47,12
Arbeiter 712342 0,32 33,34
In einer Gegenüberstellung der Krankenquote in den drei Beschäftigtengruppen ergibt sich für
die Kategorien 1 – 3 folgendes Bild:
Kategorie 1
1 - 3 Tage
0,55
0,67
0,58
0,35
0,00
0,10
0,20
0,30
0,40
0,50
0,60
0,70
0,80
Gesamtzahl Beamte Angestellte Arbeiter
Quote
- 8 -
Kategorie 2
4 - 42 Tage
2,75
2,14
2,48
4,13
0,00
0,50
1,00
1,50
2,00
2,50
3,00
3,50
4,00
4,50
Gesamtzahl Beamte Angestellte Arbeiter
Quote
Kategorie 3
43 und mehr Tage
1,94 1,80
1,57
0,32
0,00
0,50
1,00
1,50
2,00
2,50
Gesamtzahl Beamte Angestellte Arbeiter
Quote
Die mit 0,55 niedrigste Quote liegt im Bereich der Kurzzeiterkrankungen, nämlich in der Kate-
gorie 1 – 3 Tage und mit 2,75 die höchste Quote im Bereich der krankheitsbedingten Ausfälle
zwischen 4 – und 42 Krankentagen. Bezogen auf die in der Beschäftigtengruppe der Arbeiter
erfassten Krankentage in der Kategorie 2, ist in dieser Beschäftigtengruppe mit 4,13 die mit
Abstand höchste Einzelquote angefallen.
- 9 -
In den Einwohnergrößenklassen ergibt sich folgende Verteilung der Krankenquote:
Quoten nach Größenklassen
6,08
5,36
4,91 4,74
4,40
0,00
1,00
2,00
3,00
4,00
5,00
6,00
7,00
Größenklassen
Quote
über 500000 über 200000 unter 500000 über 100000 unter 200000 über 50000 unter 100000 unter 50000
Die Auswertung der Krankenquote nach Größenklassen zeigt, dass der höchste Krankenstand
in den Städten der Größenklasse 1 (über 500.000 Einwohner) und der niedrigste in Städten der
Größenklasse 5 (unter 50.000 Einwohner) zu verzeichnen ist. Da davon auszugehen ist, dass
sich die Zahl der Verwaltungsmitarbeiter/-innen proportional zur Einwohnerzahl verringert, ist
festzustellen, dass der Krankenstand mit der Größe der Verwaltungen zunimmt.
6. Krankenstand bei den Auszubildenden
Bei den Auszubildenden sind im Jahr 2004 102.074 Fehltage angefallen, die sich folgenderma-
ßen auf die drei Kategorien verteilen
Krankheitstage der Auszubildenden
24,6%
61,9%
13,5%
Kategorie 1 - 3 Tage Kategorie 4 - 42 Tage Kategorie 43 und mehr
(absolut 25.139)
(absolut 63.201)
(absolut 13.734)
- 10 -
Dies entspricht einer durchschnittlichen Krankenquote von 2,78. Ein Vergleich zum Jahr 2003
ist nicht möglich, weil die im letzten Jahr übermittelten Zahlen nicht erfasst wurden, da sie
überwiegend unvollständig oder unplausibel übermittelt wurden.
7. Vergleich Krankenquote 2003 und 2004
Im Vergleich zum Jahr 2003 ist die Krankenquote 2004 von 4,88 auf 5,25 gestiegen, was ei-
nen Anstieg von 0,37 entspricht.
In der Einzelbetrachtung zeigt sich, dass der deutlichste Anstieg in der Kategorie 2 (4 – 42 Ta-
ge) zu verzeichnen ist, nämlich von 2,66 um 0,9 auf 2,75. Bei der Betrachtung der Beschäftig-
ten in dieser Kategorie hat die Quote bei der Gruppe der Arbeiter von 3,90 auf 4,13 am stärks-
ten zugenommen. Aber auch bei den Beamten stieg die Quote an von 1,96 im Jahr 2003 auf
2,14 im Jahr 2004. Einzig in der Beschäftigtengruppe der Angestellten ist die Quote um 0,03
leicht von 2,51 auf 2,48 gesunken.
Ebenfalls einen merklichen Anstieg der Krankenquote gab es in der Kategorie 3 bei den Lang-
zeiterkrankungen (43 und mehr Krankheitstage). Hier stieg die Quote um 0,28 von 1,66 im
Jahr 2003 auf 1,94 im Jahr 2004 an.
Krankenquote 2003
Krankheitstage Quote
Kategorie 1: 1 - 3 Krankheitstage
Gesamtzahl 683963 0,56
Beamte 220403 0,64
Angestellte 380853 0,57
Arbeiter 82707 0,36
Kategorie 2: 4 - 42 Krankheitstage
Gesamtzahl 3252325 2,66
Beamte 670419 1,96
Angestellte 1692198 2,51
Arbeiter 890338 3,90
Kategorie 3: 43 und mehr Krankheitstage
Gesamtzahl 2031719 1,66
Beamte 439804 1,28
Angestellte 947442 1,41
Arbeiter 644273 2,82
- 11 -
Krankenquote 2004
Krankheitstage Quote
Kategorie 1: 1 - 3 Krankheitstage
Gesamtzahl 608634 0,55
Beamte 154396 0,67
Angestellte 374424 0,58
Arbeiter 79814 0,35
Kategorie 2: 4 - 42 Krankheitstage
Gesamtzahl 3035374 2,75
Beamte 494725 2,14
Angestellte 1593391 2,48
Arbeiter 947253 4,13
Kategorie 3: 43 und mehr Krankheitstage
Gesamtzahl 2136908 1,94
Beamte 415809 1,80
Angestellte 1006927 1,57
Arbeiter 712342 0,32
In der grafischen Darstellung bildet sich der Vergleich der Krankenquote so ab:
Vergleich der Krankenquote 2003/2004
0,56
2,66
1,66
0,55
2,75
1,94
0,00
0,50
1,00
1,50
2,00
2,50
3,00
Kategorie 1 Kategorie 2 Kategorie 3
2003 2004
Bei der Interpretation der durch die Umfrage ermittelten Zahlen ist zu berücksichtigen, dass im
Unterschied zu den von den Krankenkassen regelmäßig veröffentlichten Zahlen auch die Fehl-
tage berücksichtigt sind, für die kein ärztliches Attest vorgelegt wird. Die von den Krankenkas-
sen ermittelten Zahlen basieren demgegenüber auf Rückmeldungen der Ärzte und erfassen nur
Krankmeldungen mit ärztlichen Attest.
- 12 -
8. Schlussbemerkung
Der leichte Anstieg der Krankenquote signalisiert, dass die Bemühungen um eine Professiona-
lisierung des städtischen Gesundheitsmanagements noch keinen flächendeckenden Erfolg
zeigt. Allerdings muss bei der Analyse der Umfrageergebnisse und dem Vergleich mit den
individuellen städtischen Zahlen die nivellierende Wirkung von durchschnittsbildenden Um-
frageergebnissen bedacht werden. Gleichwohl sollte die gestiegene Quote Anreiz sein, die je-
weiligen städtischen Zahlen sorgfältig zu analysieren.
Der DST wird die Umfrage mit der Erfassung des Krankenstandes 2005 im Frühjahr fortset-
zen. Bei einem dann über drei aufeinanderfolgende Jahre erfassten Krankenstand werden die
Ergebnisse einen noch aussagefähigeren Vergleich erlauben.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Birgitt Collisi
Anlage
- Eckpunkte
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2006/0190
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 06.03.2006
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00