AN/1698/2018
Moderne Mobilitätshäuser
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Gem. Änderungsantrag nach § 13 (SPD)
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SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln Gruppe BUNT im Rat der Stadt Köln An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 22.11.2018 AN/1698/2018 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 22.11.2018 Moderne Mobilitätshäuser Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller bitten Sie, folgenden Änderungsantrag zu TOP 3.1.1 in die Ta- gesordnung der Sitzung des Rates am 22.11.2018 aufzunehmen: Beschluss: Punkt 1 Satz 1 wird wie folgt ersetzt: Quartiersgaragen haben im Sinne moderner Mobilität künftig auch die Aufgabe von Mobilitätsstationen zu erfüllen. Die Verwaltung wird daher beauftragt, einen „Masterplan Mobilitätshäuser“ für alle Stadtteile zu erstellen. Absatz a) wird wie folgt geändert: Die Verwaltung soll aktiv auf städtische Unternehmen wie SWK, GAG, Bestands- halter und auch auf mögliche private Investoren und Betreiber zugehen. Wo dies möglich ist, sollen die Stadt und ihre Töchter die Mobilitätshäuser be- treiben. Um für private Investoren und Betreiber Planungssicherheit zu gewähr- leisten, ist festzulegen, mit welchen Zuschüssen (insbesondere aus Stellplatzab- lösemitteln) private Investoren und Betreiber rechnen können, um die notwendi- ge Planungssicherheit zu gewährleisten. Ebenso ist darzustellen, bei welchen Mietkonditionen eine hinreichende Akzeptanz von Quartiersgaragen durch An- wohnerInnen gegeben ist. Absatz b) wird um folgenden Satz ergänzt (Fettdruck): Zusammen mit der Standortfestlegung ist ein Verkehrskonzept zur Verkehrsop- timierung zu entwickeln und Maßnahmen zur Attraktivierung des Wohnumfeldes sowie einer Neuordnung des öffentlichen Raumes für den Umweltverbund vorzu- legen. Nicht mehr benötigte oberirdische Parkflächen, die nicht dem - 2 - Umweltverbund zugeschlagen werden, sind zu entsiegeln. Der konse- quente Verzicht auf allgemein verfügbaren Parkraum im unmittelbaren Umfeld des Standortes ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Akzeptanz von Mobilitätshäusern. Absatz c) wird wie folgt ergänzt (Fettdruck): Es wird eine Analyse zur Mitnutzung vorhandener Parkhäuser/Parkflächen durch die AnwohnerInnen (zeitliche Anmietung durch die Anwohner) erstellt. Hierbei sollen auch Möglichkeiten zur Öffnung von Kundenparkplätzen und – parkhäusern für Anwohnerinnen und Anwohner berücksichtigt werden. Die Möglichkeit der Mitnutzung von bereits vorhandenem, privatem Parkraum ist dabei vorrangig vor dem Neubau von Mobilitätshäusern zu betrachten. Neuer Absatz d) wird eingefügt: Für bestehende Quartiersgaragen mit einer unzureichenden Auslastung sucht die Verwaltung gemeinsam mit dem Betreiber nach geeigneten Modellen zur Erhö- hung der Auslastung. Neuer Absatz e) wird eingefügt: Weiterhin sind durch die Verwaltung in Zusammenarbeit mit KVB, Cowelio und anderen Betreibern der Mobilitätshäuser Konzepte zu entwickeln, wie und zu wel- chen Konditionen die Angebote für Kfz-, Motorrad- und Fahrradstellplätze im Sin- ne eines modernen Konzepts von Mobilitätshäusern ergänzt werden können. Dazu zählen insbesondere die Punkte: integrierte Carsharing-Angebote und -Stellplätze zukunftsfähige Ladestationen für E -Mobilität (Autos, Fahrräder, weitere E - Mobile) inklusive der nötigen Elektro-Infrastruktur umfassendes Angebot für den Radverkehr ( Fahrräder, E -Bikes, Lastenräder) mit Abstellmöglichkeiten (z.B. auch Fahrradverschläge), Ladeinfrastruktur (s.o.), Serviceangeboten (z.B. Reparaturständer, Luft, Werkzeug etc.) und Fahrradverleihdiensten weitere Dienstleistungen über Mobilitätsstationen Mikrologistik als Postdepot (Stichwort „letzte Meile“) Effiziente Raumnutzung durch zusätzliche integrierte Grün -, Aufenthalts- und Spielflächen, z. B. auf Dächern Angebote zur Begleitung von Menschen mit Einschränkungen Die Stadtverwaltung soll bei ihren Planungen einen ganzheitlichen stadtplaner i- schen Ansatz verfolgen. Dies beinhaltet auch eine Öffnung für Park & Ride bei Standorten in der Nähe von Stadtbahn- oder S-Bahnhaltestellen. - 3 - Begründung: Erfolgt mündlich Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke gez. Michael Weisenstein SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Fraktionsgeschäftsführer DIE LINKE gez. Thomas Hegenbarth Sprecher Ratsgruppe BUNT
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/1698/2018
- Typ
- Gem. Änderungsantrag (SPD)
- Datum
- 22.11.2018
- Erstellt
- 22.11.2018 12:25