V/0230/2026
Wirtschaftsplan 2026 der citeq
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Beschlussvorlage
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V/0230/2026 V/0230/2026 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Wirtschaftsplan 2026 der citeq Beratungsfolge 22.04.2026 Betriebsausschuss der citeq Vorberatung 12.05.2026 Ausschuss für Personal, Sicherheit und Ordnung Vorberatung 19.05.2026 Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen, Liegenschaften und Digitali- sierung Vorberatung 20.05.2026 Hauptausschuss Vorberatung 20.05.2026 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der als Anlage beigefügte Wirtschaftsplan der citeq für das Jahr 2026 wird genehmigt. II. Finanzielle Auswirkungen: Die Finanzierung erfolgt aus dem städtischen Haushalt, durch Abrechnung gegenüber den Koopera- tionspartnern im Rahmen der Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung und Abrechnung gegenüber KDN- Partnern. Die zusätzlich zum Haushalt 2026/2027 der Stadt Münster bereitgestellten Finanzmittel konnten nicht mehr im Wirtschaftsplan der citeq verarbeitet werden. Sie werden dementsprechend die Ergebnisse verbessern. Begründung: Der als Anlage vorgelegte Wirtschaftsplan der citeq, bestehend aus dem Erfolgsplan, dem Finanz - und Vermögensplan sowie der Stellenübersicht, basiert auf den Ergebnissen des Jahres 2025 sowie den vorläufigen Ergebnissen und Erkenntnissen des laufenden Jahres. Er weist ein Gesamtvolumen von ca. 64 Mio. € bei einem planmäßigen Jahresfehlbetrag von 1. 675.220 € aus. Daher sind gleich- zeitig auch Maßnahmen aufgelistet, mit deren Umsetzung die citeq ihren Anteil zur Ergebnisstabilität beitragen wird. citeq 15.04.2026 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Dominik Telefon: 0251 492-1811 Dominik@citeq.de - 2 - V/0230/2026 Wesentliche Veränderungen gegenüber dem letztjährigen Wirtschaftsplan haben sich in folgenden Positionen ergeben: • Gesamtleistung und • Materialaufwendungen. Diese sind im Wirtschaftsplan detailliert erläutert. In der mittelfristigen Betrachtung weist der Wirtschaftsplan der citeq in den Jahren 2026 bis 2030 negative Jahresergebnisse aus. Die citeq verfolgt in ihren Aktivitäten auch im Jahr 2026 zwei wesentliche Ziele: kundenorientierte und -zentrierte Dienstleistungen mit angemessen hoher IT-Sicherheit. Die Rahmenbedingungen entwickeln sich leider schwierig. Der hohe Digitalisierungsdruck trifft auf fortschreitenden Fachkräftemangel und zum Teil schwierige finanzielle und rechtliche Hemmnisse. Hinzu kommt die zum Teil dramatische Entwicklung der Gefährdungslage für deutsche Verwaltungen durch Cyber-Angriffe. Die citeq hat sich bei der Aufstellung des Wirtschaftsplans an der Höhe der im städtischen Haushalt für die Jahre 2026 bis 2030 bereitgestellten konsumtiven Mittel, sowie an den geplanten Umsatzerlö- sen mit den ÖrV -Verwaltungen und KDN-Partnern orientiert. Dies führt zu einer spürbaren Fokussie- rung auf die strategisch-zentralen Vorhaben. Dabei ist eine Reihe von wichtigen, auf den Bürgernutzen gerichteten Projekten für die weitere Digita- lisierung der Stadt Münster, bei gleichzeitiger Berücksichtigung der stadtweiten Maßnahmen zur Fi- nanzstabilität, in diesem Wirtschaftsplan enthalten. Dazu zählen z.B. die bedarfsorientierte Bereitstellung von Microsoft 365 im Rahmen zahlreicher Akti- vitäten im Handlungsfeld New Work, die Umsetzung weiterer OZG-Anforderungen sowie die weiterhin beschleunigte Einführung der Allgemeinen E -Akte in der Stadt Münster und die Entwicklung von Fachakten nach individuellen Bedürfnissen der Fachämter. Auch für das Projekt zur Migration auf die neue Softwareversion der SAP S/4HANA sind Mittel im städtischen Haushalt bereitgestellt worden. Gleichzeitig berücksichtigt der Wirtschaftsplan auch die derzeit bekannten laufenden Kosten für die bereits eingeführten EfA-Leistungen (EfA = Einer -für-Alle), mit denen Bürgerservices nach dem On- linezugangsgesetz (OZG) angeboten werden. Für viele OZG -Leistungen sind die Betriebskosten für die Folgejahre noch nicht sicher planbar. Schließlich wird die citeq abermals ihre Anstrengungen verstärken, neben dem Ausbau ihres Leis- tungsportfolios Kosten senkende Maßnahmen und Projekte durchzuführen, so z.B. durch Verstärkung im Lizenzmanagement, den Ausbau prozessunterstützender Funktionen der eingesetzten IT - Servicemanagementlösung und die Ablösung eingesetzter Software durch zwischenzeitlich im Markt angebotene kostengünstigere Lösungen. Vor dem Hintergrund z.T. überproportional gestiegener und auch weiterhin steigender IT-Kosten, wie z.B. Lizenzwandlung von Kauf auf Miete und Wartungskostensteigerungen hat die citeq den Wirt- schaftsplan unter Einbeziehung neuer Handlungsoptionen gerechnet. So werden Teile der in den Finanzanlagen enthaltenen stillen Reserven ergebniswirksam aufgelöst. Auch Maßnahmen zur Kapi- talherabsetzung sind in den Plan eingeflossen. Im Jahr 2025 hat die citeq ihr Leistungsangebot im Bereich der Digitalisierung deutlich ausbauen können. Hinzu kommt eine dauerhaft gestiegene Nachfrage in den Bestandsprodukten sowohl von Seiten der Ämter und Einrichtungen der Stadt Münster wie auch der kommunalen Kunden der citeq. Der deutliche Aufgabenzuwachs im Betrieb sowie die weitere Zunahme von Digitalisierungsprojekten und Umsetzung von Maßnahmen aus der Finanzstabilität lassen sich nur teilweise durch Maßnahmen wie Automatisierung, Leistungen externer Partner und Kooperationen mit anderen kommunalen IT - Dienstleistern kompensieren. - 3 - V/0230/2026 Daher schlägt die citeq vor, mit dem Wirtschaftsplan 2026 insgesamt 21 unbefristete Stellen einzu- richten. Dabei handelt es sich um 20 neue Stellen und die Umwandlung einer bereits befristet einge- richteten Stelle. Fünf der neu einzurichtenden Stellen sind unmittelbar Maßnahmen der Weiterentwicklung der citeq bzw. der Kostenoptimierung zuzuordnen und weisen eine Amortisation von zwei (Lizenzmanagement, InnoLab) bis fünf Jahren (Identity Management, Business Development) auf. Die weiteren Stellen basieren auf einem Mehrbedarf aufgrund gestiegener Leistungsmengen (z.B. Einkauf, SER -Doxis, Servicedesk). Nach dem erfolgreichen Abschluss des Zukunftsprozesses wird die citeq die Ämter und Einrichtungen der Stadt Münster und die Kooperationspartner im Rahmen der Öffentlich -rechtlichen Vereinbarung (ÖrV) auf dem Weg zur Digitalen Verwaltung mit ihren Leistungen auch weiterhin kundenorientiert und zielgerichtet unterstützen. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die citeq personell auch in die Lage versetzt wird die gewünschten Leistungen zu erbringen und dass insbesondere der finanzi- elle Aufwand für den laufenden IT-Betrieb durch die allgemeine Marktentwicklung und hier insbeson- dere durch die stark steigenden Preise für Hardware, Software sowie Wartungs- und Dienstleistungen beeinflusst wird. Bei allen Überlegungen zur Umsetzung und Realisierung von Digitalisierungslösungen sind außer- dem zunehmend die Aspekte der IT-Sicherheit zu berücksichtigen. Die Verwaltungen werden mit zu- nehmender Digitalisierung auch der kritischen Infrastrukturen immer abhängiger von einer funktionie- renden IT. Damit kommt der citeq für die Stadt Münster und die Kooperationspartner im Münsterland eine zentrale Rolle als kompetenter und sich diesen Anforderungen stellender IT-Dienstleister zu. I. V. gez. Wolfgang Heuer Stadtrat Anlage: Wirtschaftsplan citeq 2026
2026-01-01_Wirtschaftsplan citeq 2026
63282 Zeichen
Wirtschaftsplan
Geschäftsjahr 2026
Impressum
Herausgeberin
Stadt Münster - citeq
Redaktion
Joachim Dominik
Tel: 0251/492-18 11
Fax: 0251/492-77 10
E-Mail: dominik@citeq.de
http://www.citeq.de
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Wirtschaftsplan 2026
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung ...................................................................................................................................................... 4
1.1 Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan ......................................................................................................... 4
1.2 Geplante Maßnahmen zur Ergebnisstabilisierung ................................................................................... 5
1.3 Rechtsgrundlagen ..................................................................................................................................... 8
2 Erfolgsplan der citeq ..................................................................................................................................11
2.1 Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster.................................................................................................12
2.2 Teilerfolgsplan – Bereich Medienentwicklungsplan (MEP) ....................................................................13
2.3 Teilerfolgsplan – Bereich Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV) ......................................................14
3 Vermögensplan der citeq ..........................................................................................................................18
3.1 Kapitalflussrechnung der citeq ...............................................................................................................18
3.2 Investitionen ............................................................................................................................................19
4 Handlungsfelder der citeq .........................................................................................................................21
4.1 Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für Bürger*innen und Unternehmen ...................................21
4.2 Ausweitung der Dokumentenmanagementsysteme ...............................................................................21
4.3 Microsoft 365 ..........................................................................................................................................22
4.4 New Work ...............................................................................................................................................22
4.5 S/4HANA ................................................................................................................................................22
4.6 Weiterentwicklung und strategische Ausrichtung der citeq ....................................................................22
4.7 Produktentwicklung und Kostenoptimierung ..........................................................................................23
5 Stellenübersicht 2026 der citeq ................................................................................................................24
5.1 Personal ..................................................................................................................................................24
5.2 Stellenvermehrungen..............................................................................................................................24
5.2.1 Umwandlung bereits befristet eingerichteter Stellen im Jahr 2025 .................................................25
5.2.2 Zusätzliche neue Stellen ..................................................................................................................25
5.3 Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen ....................................................................25
5.4 Zahlenmäßige Zusammenfassung und Stellenübersichten ...................................................................26
5.5 Einzelaufstellungen.................................................................................................................................27
5.5.1 Stellenwertanpassung an die Eingruppierung .................................................................................27
5.5.2 Stellenvermehrung – Umwandlung bisher befristet eingerichteter Stellen ......................................27
5.5.3 Stellenvermehrung – Neueinrichtung von Stellen ...........................................................................27
5.5.4 Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen – ..........................................................29
6 Organigramm der citeq ..............................................................................................................................30
4
1 Einleitung
1.1 Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan
Der vorgelegte Wirtschaftsplan 202 6 stellt die von der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq ins-
gesamt zu erbringenden und geplanten Leistungen sowie die dafür notwendigen Ressourcen dar.
Der Erfolgsplan der citeq ist zur differenzierten Darstellung der Kundenbereiche „Stadt Münster – Ver-
waltung (MS)“, „Stadt Münster - Medienentwicklungsplan (MEP)“ sowie „Öffentlich-rechtliche Verein-
barung (ÖrV)“ in drei Teilerfolgspläne gegliedert.
Der Leistungsumfang wird bestimmt durch die von den jeweiligen Abnehmenden vorgegebenen finan-
ziellen Rahmenbedingungen. Konkret zuständig sind die Ämter der Stadt Münster für die Stadt Müns-
ter, das Amt für Schule und Weiterbildung für den MEP und die jeweils leistungsabnehmenden Kom-
munen für die ÖrV, vertreten durch ihre verantwortlichen Personen im Zentralausschuss der citeq.
Die abschließende Synchronisation des Wirtschaftsplans der citeq mit dem Ansatz im städtischen
Haushalt beinhaltet erstmalig folgende optionale Handlungsmöglichkeit, von der im Rahmen des vor-
liegenden Wirtschaftsplans Gebrauch gemacht werden kann:
Die Finanzanlagen der citeq, die der Rückdeckung der Verpflichtungen aus Pensions - und Beihilfe-
Rückstellungen dienen, enthalten zum Stand 31.12.2025 stille Reserven, d.h. der Marktwert der Fi-
nanzanlagen übersteigt signifikant ihren Buchwert bzw. die Verpflichtungen aus Pensions- und Beihil-
ferückstellungen. Davon werden planerisch jährlich zwei Mio. € durch Veräußerung von Fondsanteilen
als Anschubfinanzierung zum Aufbau von Produktentwicklungen innerhalb der citeq ergebniswirksam
aufgelöst. Gleichzeitig ist die unmittelbare Wiederanlage des durch die Veräußerung erzielten Zuflus-
ses liquider Mittel unterstellt. Die hierdurch erzielten sonstigen betrieblichen Erträge dienen aus-
schließlich der vorgenannten Anschubfinanzierung von Produktenwicklungen und entlaste n in glei-
chem Umfang den Finanzierungsbedarf im städtischen Haushalt. Die Planung unterstellt – basierend
auf der bislang positiven Wertentwicklung der Finanzanlagen – eine fortgesetzt stabile Marktwertent-
wicklung über den Planungszeitraum, so dass eine Absicherung der Pensionsverpflichtungen gege-
ben sein wird. Die Neubewertung dieser Handlungsoption auf jährlicher Basis ist grundsätzlich im
Hinblick auf die Marktentwicklung erforderlich, um Stand und Verwendbarkeit der stillen Reserven für
das jeweils folgende Jahr auszuloten.
Für die Ermittlung des handelsrechtlichen Jahresergebnisses der citeq für den Jahresabschluss wird
das Jahresergebnis der ÖrV regelmäßig im Bilanzgewinn der citeq neutralisiert und als Verbindlichkeit
(im Überschussfall) oder Forderung (im Fehlbetragsfall) dargestellt. Dies wird analog auch im Wirt-
schaftsplan umgesetzt.
Der Vermögensplan der citeq wird nur konsolidiert, d.h. nicht nach Kundenbereichen gegliedert, dar-
gestellt, da die citeq in ihrer Finanzbuchhaltung keine Geschäftsbereiche eingerichtet hat.
Erlöse
Die citeq erzielt Erlöse aus den Dienstleistungen in den Bereichen
• MS für die Ämter und Einrichtungen (einschließlich der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen
und des Jobcenters) der Stadt Münster,
• MEP für die Schulen der Stadt Münster und
• ÖrV in interkommunaler Zusammenarbeit für die Stadt Münster, die Kooperationspartner und
öffentlich-rechtliche Kunden.
5
Aufwendungen
Den Erlösen der einzelnen Bereiche stehen Aufwendungen gegenüber, die entweder direkt oder indi-
rekt die Ergebnisse der Bereiche beeinflussen.
Personalaufwendungen werden über Arbeitszeitaufzeichnungen auf die einzelnen Bereiche verrech-
net und bilden noch vor den Materialaufwendungen den größten Aufwandsbereich. Die Hochrechnun-
gen für die Personalaufwendungen der citeq - dazu zählen auch die Berechnungen für die Pensions-,
Beihilfe– und Altersteilzeitrückstellungen - erfolgen durch das Personal - und Organisationsamt der
Stadt Münster.
Die Materialaufwendungen haben vor allem durch Wartungs-, Unterhaltungs- und Mietaufwendungen
für Hard- und Software sowie eingekaufte Dienstleistungen einen wesentlichen Einfluss auf die Ein-
zelergebnisse der Bereiche. Dazu zählen auch die Querschnittsleistungen der Ämter /Einrichtungen
der Stadt Münster für die citeq.
Weitere Material- und sonstige betriebliche Aufwandspositionen haben indirekten Einfluss auf die Ein-
zelergebnisse. Dazu zählen insbesondere die Gebäudemietaufwendungen.
Die Abschreibungen umfassen die Wertminderungen von Vermögensgegenständen in den Bereichen.
Die Zinsen beinhalten im Wesentlichen den Zinsanteil für Pensions- und Beihilferückstellungen.
1.2 Geplante Maßnahmen zur Ergebnisstabilisierung
Die citeq weist in ihrem Wirtschaftsplan 2026 einen geplanten Fehlbetrag von Höhe von - 1.675.220 €
aus. Ihre Leistungen stellt die citeq der Stadt Münster gegen kostendeckend kalkulierte Leistungsent-
gelte zur Verfügung. Die Kosten zur Bereitstellung der IT-Leistungen haben sich in den vergangenen
Jahren deutlich erhöht. Die Steigerungen sind vor allem auf externe Faktoren zurückzuführen, darun-
ter:
• Anhaltende Preiserhöhungen bei Hard- und Softwarekomponenten seitens der Hersteller
bzw. Anbieter,
• Zunehmende Umstellung von Kauf- auf Mietlizenzmodelle, die mit höheren laufenden Kosten
verbunden sind,
• Personalkostensteigerungen sowohl für tariflich Beschäftigte als auch für Beamte und Ver-
sorgungsempfänger,
• Erhöhter Aufwand im Bereich der IT-Sicherheit,
• Kontinuierliche (und nachvollziehbare) Steigerungen im Bereich der Verwaltungskostener-
stattung für Leistungen, die seitens der Ämter der Stadt Münster für die citeq erbracht wer-
den.
Trotz intensiver Bemühungen um Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen können diese ex-
ternen Einflüsse nicht vollständig kompensiert werden. Die im Haushaltsplan der Stadt Münster für
2026/2027 veranschlagten Finanzmittel zur Bezahlung der Leistungsentgelte der citeq sind vollständig
als Erlöse eingeplant. Die Planung sieht vor, das geplante Delta zu den Aufwendungen der citeq über
die Herabsetzung des Kapitals und die ergebniswirksame Auflösung stiller Reserven auszugleichen.
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Die IT-Kosten der Stadt Münster sind laut überörtlicher Prüfung der Gemeindeprüfungsanstalt NRW
(gpa NRW) aus den Jahren 2024/2025 im interkommunalen Vergleich der 23 kreisfreien Städte deut-
lich unterdurchschnittlich sowohl gemessen an der Einwohnerzahl wi e auch an der Anzahl der mit
Informationstechnik ausgestatteten Mitarbeitenden.
Die Leistungen der citeq werden nachweislich im interkommunalen Vergleich sehr kostengünstig er-
bracht. Dies ist einerseits auf die kostensenkenden Effekte der interkommunalen Zusammenarbeit im
Rahmen der öffentlich -rechtlichen Vereinbarung mit den 28 kommu nalen Partnern zurückzuführen,
andererseits aber auch das Ergebnis einer kontinuierlichen Effizienzsteigerung und Kostenreduzie-
rung, z.B. aufgrund von Automatisierungslösungen im Rahmen des Anwendungsbetriebs. In den fol-
genden Jahren, möglichst schon ab 2026, sind weitere derartige Maßnahmen geplant, die hinsichtlich
ihres Wirkungsgrads noch näher spezifiziert werden müssen:
Erneuerung des IT-gestützten Identity Managements in der Stadt Münster
Die citeq beabsichtigt das bisherige Verfahren zum Management der digitalen Identitäten von Mitar-
beitenden und ihrer Rechte und Rollen zu erneuern. Ein Vorprojekt aus dem Jahr 2025 hat ergeben,
dass der Markt zwischenzeitlich Lösungen anbietet, die sowohl kostengün stiger sind als auch eine
höhere Abdeckung der insbesondere für das IT -Controlling sinnvollen Funktionen abdecken. Ange-
sichts des tiefen Integrationsgrads des Identity Managements in die städtische IT-Infrastruktur bedarf
es eines mehrjährigen Migrationspr ojektes. Die Amortisationsdauer beträgt zwischen drei und fünf
Jahren. Der Lebenszyklus des Produktes liegt bei mindestens acht Jahren.
Intensivierung des Lizenzmanagements
Die Aufgaben des Lizenzmanagements werden aktuell in den jeweiligen Produktbereichen der citeq
wahrgenommen. Eine übergeordnete und spezialisierte Klammerfunktion ist nicht vorhanden. Die Ein-
richtung einer entsprechenden Stelle ist aus Gründen der Rechtssicherheit dringend erforderlich, ver-
spricht nach einschlägigen Praxisberichten aber auch entsprechende Einsparungen mindestens in
Höhe der eigenen Personalkosten durch Effizienzgewinne bei der Lizenznutzung.
Ausbau des IT-Servicemanagements
In den vergangenen Jahren hat die citeq mit dem sogenannten citracker die Software zur Unterstüt-
zung der IT-Serviceprozesse weiter ausgeweitet. Ein wichtiger Meilenstein wurde Anfang 2026 mit der
Bereitstellung des Shop-Systems für alle Ämter und Einrichtungen der Stadt Münster erreicht. Dieses
erleichtert die Bestellung aus dem Servicekatalog der citeq und weist hinsichtlich der nachfolgenden
technischen und buchhalterischen Umsetzung hohe Automatisierungsanteile auf. Für den weiteren
funktionalen Ausbau müssen nun die kapazitativen und organisatorischen Rahmenbedingungen ge-
setzt werden.
Zusätzlich baut die citeq derzeit organisatorisch das Team IT-Servicemanagement aus. Es bietet den
Kundinnen und Kunden über den Service Desk zentrale IT-Services über den gesamten Servicekata-
log. Dies führt zu Entlastungen in den Fachteams, der erleichter ten Zuordnung neuer Supportaufga-
ben (z.B. im Bereich KI) sowie der effizienteren Ausgestaltung der Servicezeiten. Darüber hinaus er-
bringt das Team koordinierende und unterstützende Aufgaben in der Zusammenarbeit zwischen citeq
und den IT-Koordinationen in den Ämtern und Einrichtungen.
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Neuorganisation der Kundenberatung und Einführung der Funktion Business Development
Als weitere Stufe der kundenzentrierten Ausrichtung der citeq wird der Aufgabenbereich der überge-
ordneten Kundenberatung im Sinne einer vertrieblichen Ausrichtung aus der bisherigen Organisation
herausgelöst und um eine Stelle verstärkt. Dies ist mit der neuen Aufgabe verbunden, Kundenbedarfe
frühzeitig im gesamten Kundenkreis der citeq zu erkennen und im Sinne eines Service-Brokers nach
Lösungsangeboten im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit (z.B. Leistungsaustausch im
KDN) zu suchen. Dies trägt auch den kommenden Entwicklungen zentralisierte Serviceangebote i n
Nordrhein-Westfalen Rechnung. Auf diese Weise kann die citeq ihren Leistungskatalog bedarfsge-
recht und kostengünstig mit einem angemessen hohen Sourcing-Anteil ausbauen. Die Kunden erhal-
ten deutlich schneller und ggf. standardisiert den Zugriff auf die Lösungen. Für die citeq wird dies mit
einer Umsatzsteigerung und höherer Effizienz verbunden sein.
Aufbau neuer Beratungs- und Betriebsangebote im Umfeld von KI und RPA
Mit der Option, über den gezielten Abbau der stillen Reserven aus den Fondsanlagen, ist es der citeq
nun möglich, neue Beratungs- und Betriebsangebote aufzubauen. Hier sind vor allem Betriebs-, Ent-
wicklungs- und Beratungsleistungen in den Bereichen KI und RPA (Robotics Process Automation)
vielversprechend. Damit entstehen sowohl für die citeq (Umsatzsteigerung und positive Wirkung auf
die eigenen Prozesse und Angebote) als auch für die Kunden finanziell bewertbare Mehrwerte.
Die dargestellten Maßnahmen werden hinsichtlich ihrer positiven Wirkung auf die Kostenentwicklung
näher präzisiert und in das Projektportfolio, das Controlling und das regelmäßige Berichtswesen der
citeq aufgenommen.
Darüber hinaus ist zu erwarten, dass folgende Entwicklungen zu einer nachhaltigen Reduzierung der
aktuell geplanten Fehlbeträge führen werden:
Konsolidierung der kommunalen IT in NRW sowie Intensivierung der Zusammenarbeit im
Münsterland
Nach aktuellem Planungsstand wird die kommunale IT-Landschaft in NRW in den nächsten fünf bis
zehn Jahren umfassend zu Gunsten zentraler, standardisierter und verpflichtend zu nutzenden IT-
Services konsolidiert. Diese Maßnahme verspricht neben anderen positiven Effekten auch eine er-
hebliche Kosteneinsparung.
Hinzu kommen positive Effekte, die durch die Vertiefung der Zusammenarbeit der kommunalen IT-
Dienstleister im Münsterland deutlich schneller erzielt werden können.
Effizienzsteigernde Maßnahmen im Rahmen der IT-Steuerung in der Stadt Münster
Im Jahr 2026 werden innerhalb der Stadt Münster die Methoden und Prozesse der IT-Steuerung
deutlich erweitert. Mit dem neu entwickelten Prozess des Anforderungsmanagements wird das Pro-
jekt- und Maßnahmenportfolio der IT innerhalb der Stadt Münster deutlich stärker auf die strategi-
schen Ziele der Stadt sowie auf die Wirtschaftlichkeit (sog. digitale Rendite) ausgerichtet. In den vom
Rat beschlossenen Maßnahmen der Finanzstabilität sind bereits vielversprechende Digitalisierungs-
projekte enthalten.
Bewertungsrechtliche Spielräume
Schließlich macht die citeq – im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften – von sich bietenden
Aktivierungswahlrechten im Bereich der Anschaffungs- oder Herstellungskosten von immateriellen
Vermögensgegenständen Gebrauch, um eine über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilte
Ergebnisbelastung sicherzustellen bzw. Ergebnissprünge zu vermeiden.
8
1.3 Rechtsgrundlagen
Rechtsgrundlage für die Erste llung des Wirtschaftsplans ist die Eigenbetriebsverordnung (EigVO
NRW) in der gültigen Fassung.
Gemäß § 14 EigVO NRW hat der Eigenbetrieb vor Beginn eines jeden Wirtschaftsjahres einen Wirt-
schaftsplan aufzustellen. Dieser besteht aus dem Erfolgsplan, dem Vermögensplan und der Stellen-
übersicht.
Der Erfolgsplan enthält gem. § 15 EigVO NRW sämtliche voraussehbaren Erträge und Aufwendungen
des Wirtschaftsjahres. Darüber hinaus werden auch die mittelfristigen Ansätze für die vier folgenden
Jahre angezeigt.
Der Vermögensplan stellt gem. § 16 EigVO NRW alle voraussehbaren Ein- und Auszahlungen sowie
die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen des Wirtschaftsjahres, die sich aus Investitionen (Er-
neuerung, Erweiterung, Veräußerung) und aus der Kreditwirtschaft der eigenbetriebsähnlichen Ein-
richtung ergeben, dar. Die Darstellung erfolgt in Form einer Kapitalflussrechnung, die aus de r Plan-
GuV-Rechnung und der Planbilanz hergeleitet ist.
Die Stellenübersicht enthält gem. § 17 EigVO NRW die im Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen für
die tariflichen Beschäftigten einschließlich der Angaben zur Stellenbewertung und Eingruppierung der
Stelleninhaber*innen. Beamte*innen, die bei der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung beschäftigt wer-
den, sind im Stellenplan der Gemeinde zu führen und in der Stellenübersicht der citeq nur nachrichtlich
anzugeben.
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Erfolgsplan 2026 der citeq
Erträge EURO
Umsatzerlöse -54.570.530
Sonstige betriebliche Erträge -2.143.920
Zinsen und ähnliche Erträge 0
Summe Erträge -56.714.450
Aufwendungen EURO
Materialaufwand 24.223.960
Personalaufwand 24.357.050
Abschreibungen 6.058.890
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.970.980
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (Kreditmarkt) 1.744.600
Steuern 34.190
Summe Aufwendungen 58.389.670
Planmäßiger Jahresfehlbetrag 1.675.220
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Vermögensplan 2026 der citeq
Kapitalflussrechnung EURO
Periodenergebnis -1.675.220
+ Abschreibungen 6.058.890
+/- Veränderung Pensionsrückstellungen 911.480
+/- Veränderung sonstige Rückstellungen 25.000
+/- Veränderung Vorräte, Forderungen & sonstige Vermögensgegenstände, Aktive Rech-
nungsabgrenzungsposten 6.859.143
+/- Veränderung Verbindlichkeiten, Sonderposten aus öffentlichen Zuschüssen, Passive
Rechnungsabgrenzungsposten -4.288.336
= Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 7.890.957
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle- und Sach-Anlagevermögen -6.135.700
-/+ Auszahlungen für Investitionen/Einzahlungen aufgrund von Desinvestitionen in das
Finanz Anlagevermögen 618.970
= Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -5.516.730
- Ergebnisabführung an die Stadt Münster 0
= Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit 0
Zahlungswirksame Veränderung Finanzmittelfonds ( Cash-Flows) 2.374.227
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -2.867.735
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode -493.508
Münster, den 01.04.2026
gez.
Nauendorff
Betriebsleiter
gez.
Heuer
Stadtrat
gez.
Zeller
Stadtdirektorin/Stadtkämmerin
11
2 Erfolgsplan der citeq
Gesellschaft: citeq citeq
Nr. Angaben in EURO Plan
2025
Plan
2026
Plan
2027
Plan
2028
Plan
2029
Plan
2030
1 Umsatzerlöse 54.308.850 54.570.530 57.409.500 56.086.030 54.530.840 54.280.430
2 Bestandsveränderungen, aktivierte
Eigenleistungen 0 0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 140.000 2.143.920 2.143.920 2.143.920 2.143.920 2.143.920
4 Gesamtleistung 54.448.850 56.714.450 59.553.420 58.229.950 56.674.760 56.424.350
5 Materialaufwand 20.049.150 24.223.960 24.695.800 23.938.800 22.985.990 23.029.000
6 Personalaufwand 23.763.080 24.357.050 26.131.930 25.463.200 25.739.200 25.944.560
7 Abschreibungen 6.510.030 6.058.890 6.411.150 6.313.550 5.150.940 4.656.400
8 sonstige betriebliche Aufwendun-
gen 1.669.020 1.970.980 2.032.030 1.937.330 1.951.820 1.938.500
9 Ergebnis vor Zinsen und Steu-
ern 2.457.570 103.570 282.510 577.070 846.810 855.890
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 0 0 0 0 0 0
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 1.631.150 1.744.600 1.801.540 1.858.530 1.858.190 1.859.370
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit 826.420 -1.641.030 -1.519.030 -1.281.460 -1.011.380 -1.003.480
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) 826.420 -1.641.030 -1.519.030 -1.281.460 -1.011.380 -1.003.480
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 39.400 33.400 33.400 33.400 33.400 33.400
18 sonstige Steuern 790 790 790 790 790 790
19 Jahresüberschuss / Jahresfehl-
betrag 786.230 -1.675.220 -1.553.220 -1.315.650 -1.045.570 -1.037.670
12
2.1 Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster
Gesellschaft: citeq Münster
Nr. Angaben in EURO Plan
2025
Plan
2026
Plan
2027
Plan
2028
Plan
2029
Plan
2030
1 Umsatzerlöse 19.033.560 19.713.610 21.415.240 21.319.470 19.877.290 19.144.940
2 Bestandsveränderungen, aktivierte
Eigenleistungen 0 0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 140.000 2.143.920 2.143.920 2.143.920 2.143.920 2.143.920
4 Gesamtleistung 19.173.560 21.857.530 23.559.160 23.463.390 22.021.210 21.288.860
5 Materialaufwand 7.609.760 10.256.530 10.687.580 10.275.500 9.028.990 8.825.850
6 Personalaufwand 6.887.040 8.616.250 9.264.990 9.105.570 9.009.500 8.889.500
7 Abschreibungen 2.660.940 3.323.080 3.632.610 3.924.820 3.548.180 3.128.810
8 sonstige betriebliche. Aufwendun-
gen 625.170 811.750 915.530 839.980 845.340 822.770
9 Ergebnis vor Zinsen und Steu-
ern 1.390.650 -1.150.080 -941.550 -682.480 -410.800 -378.070
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 0 0 0 0 0 0
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 615.920 658.760 680.260 701.780 701.650 702.100
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit 774.730 -1.808.840 -1.621.810 -1.384.260 -1.112.450 -1.080.170
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) 774.730 -1.808.840 -1.621.810 -1.384.260 -1.112.450 -1.080.170
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 760 900 900 900 900 900
18 sonstige Steuern 430 430 430 430 430 430
19 Jahresüberschuss /Jahresfehl-
betrag 773.540 -1.810.170 -1.623.140 -1.385.590 -1.113.780 -1.081.500
13
2.2 Teilerfolgsplan – Bereich Medienentwicklungsplan (MEP)
Gesellschaft: citeq MEP
Nr. Angaben in EURO Plan
2025
Plan
2026
Plan
2027
Plan
2028
Plan
2029
Plan
2030
1 Umsatzerlöse 4.457.270 3.646.460 3.910.490 3.974.600 4.098.800 4.133.690
2 Bestandsveränderungen, aktivierte
Eigenleistungen 0 0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0 0
4 Gesamtleistung 4.457.270 3.646.460 3.910.490 3.974.600 4.098.800 4.133.690
5 Materialaufwand 661.370 636.680 680.180 709.980 744.490 775.750
6 Personalaufwand 2.237.280 1.922.670 2.054.530 2.004.010 2.049.530 2.090.100
7 Abschreibungen 1.268.560 653.780 801.900 883.680 928.470 914.660
8 sonstige betriebliche Aufwendun-
gen 141.880 153.480 154.330 152.630 153.770 154.920
9 Ergebnis vor Zinsen und Steu-
ern 148.180 279.850 219.550 224.300 222.540 198.260
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 0 0 0 0 0 0
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 135.390 144.800 149.530 154.260 154.230 154.330
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit 12.790 135.050 70.020 70.040 68.310 43.930
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) 12.790 135.050 70.020 70.040 68.310 43.930
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 0 0 0 0 0 0
18 sonstige Steuern 100 100 100 100 100 100
19 Jahresüberschuss / Jahresfehl-
betrag 12.690 134.950 69.920 69.940 68.210 43.830
14
2.3 Teilerfolgsplan – Bereich Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV)
Gesellschaft: citeq ÖrV
Nr. Angaben in EURO Plan
2025
Plan
2026
Plan
2027
Plan
2028
Plan
2029
Plan
2030
1 Umsatzerlöse 30.818.020 31.210.460 32.083.770 30.791.960 30.554.750 31.001.800
2 Bestandsveränderungen, aktivierte
Eigenleistungen 0 0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0 0
4 Gesamtleistung 30.818.020 31.210.460 32.083.770 30.791.960 30.554.750 31.001.800
5 Materialaufwand 11.778.020 13.330.750 13.328.040 12.953.320 13.212.510 13.427.400
6 Personalaufwand 14.638.760 13.818.130 14.812.410 14.353.620 14.680.170 14.964.960
7 Abschreibungen 2.580.530 2.082.030 1.976.640 1.505.050 674.290 612.930
8 sonstige betriebliche Aufwendun-
gen 901.970 1.005.750 962.170 944.720 952.710 960.810
9 Ergebnis vor Zinsen und Steu-
ern 918.740 973.800 1.004.510 1.035.250 1.035.070 1.035.700
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 0 0 0 0 0 0
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 879.840 941.040 971.750 1.002.490 1.002.310 1.002.940
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit 38.900 32.760 32.760 32.760 32.760 32.760
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) 38.900 32.760 32.760 32.760 32.760 32.760
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 38.640 32.500 32.500 32.500 32.500 32.500
18 sonstige Steuern 260 260 260 260 260 260
19 Jahresüberschuss /Jahresfehl-
betrag 0 0 0 0 0 0
15
Umsatzerlöse
Im Vergleich zum Plan 2025 steigen die Umsatzerlöse der citeq insgesamt um ca. 0,3 Mio.€. Die Um-
satzerlöse in den einzelnen Teilwirtschaftsplänen werden im Folgenden differenziert dargestellt.
Die IT-Leistungen der citeq für die Ämter und Einrichtungen der Stadt Münster werden über die Teil-
wirtschaftspläne MS und ÖrV erbracht und zentral über Mietpreise und Pauschalen durch den städti-
schen Haushalt finanziert. Vor dem Hintergrund der Entwicklung der Bedarfsanforderungen und der
Beschaffungsmarktsituation bedarf die Finanzierung einer nachhaltigen Betrachtung.
Bezüglich der Finanzierung des MEP hat der Rat der Stadt Münster den Bericht „Themenbezogene
Neuausrichtung des MEP für Schulen Trägerschaft der Stadt Münster “ zur Kenntnis genommen und
im Grundsatz die dort beschriebenen Leitlinien für die Jahre 2024 bis 2028 beschlossen. Die einzelnen
Umsetzungsbeschlüsse werden, mit Blick auf deren Finanzierbarkeit, sukzessive getroffen.
➢ Die insgesamt auf die Stadt Münster entfallenden Umsatzerlöse entfallen auf die Bereiche Ämter
Stadt Münster und Münster ÖrV. Aufgrund notwendiger Preissteigerungen in beiden Bereichen
steigen die geplanten Umsatzerlöse Stadt Münster im Vergleich zum Plan 2025 um ca. 0,7 Mio.€.
➢ Im Bereich MEP sinken die Umsatzerlöse gegenüber dem Plan 2025 um ca. 0,8 Mio.€. Zurückzu-
führen ist dies vornehmlich auf ein neues Preismodell für die Fachanwendung Time for Kids ab
dem Planjahr 2026. Hinzu kommen Einsparungen aufgrund des Einsatzes von MS 2024 anstatt
der im Vorjahr unterstellten M365-Lösung.
➢ Im Bereich ÖrV steigen die Umsatzerlöse insgesamt um ca. 0,4 Mio.€ gegenüber dem Plan 2025.
Dies ist vor allem begründet durch geplante Preiserhöhungen über zentrale Produkte aufgrund
von Personal - und Wartungskosten steigerungen sowie Investitionen in das Migrationsprojekt
S/4HANA.
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge bleiben, soweit seriös planbar, im Vergleich zum letztjährigen Wirt-
schaftsplan stabil. Die Zuwendung des Landes NRW für die Breitbandkoordination bleibt unverändert.
Gleiches gilt für die Zuwendung des Landes NRW für die Mobilfunkkoordination. Hinzu kommen im
vorliegenden Wirtschaftsplan erstmalig sonstige betriebliche Erträge von jährlich 2 Mio. € aus der ge-
planten Veräußerung von Finanzanlagen (s. hierzu auch den Gliederungspunkt 1.1).
Materialaufwand
Korrespondierend zur Ausweitung der Umsatzerlöse steigt der Materialaufwand gegenüber dem Plan
2025 um ca. 4,2 Mio.€. Hauptursächlich für den Anstieg sind die vermehrte Umwandlung von Soft-
warelizenz- in Mietmodelle sowie erhebliche Wartungskostenerhöhungen für zahlreiche Fachanwen-
dungen.
Die bereits im Vorjahr erwähnte Umstellung im Lizenzierungs- und Pflegemodell der Virtualisierungs-
infrastruktur ist im vorliegenden Wirtschaftsplan berücksichtigt. Gleichzeitig enthält dieser Wirtschafts-
plan, soweit bekannt, erstmalig Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Rechenzentrum DMO.
Der Materialaufwand setzt sich zusammen aus:
➢ Aufwendungen für Hilfs - und Betriebsstoffe und für bezogene Waren, z. B.: Hilfsstoffe, Strom,
Treibstoffe.
➢ Aufwendungen für bezogene Leistungen: Aufwendungen der Fahrzeugunterhaltung, Aufwendun-
gen für die Unterhaltung immaterieller Vermögensgegenstände und der Betriebs- und Geschäfts-
ausstattung, Entsorgungs- und Leasingaufwendungen, Aufwendungen für Datenleitungen , Ver-
waltungskostenerstattungen sowie Porto für Produkte.
➢ Aufwendungen für die Miete und Wartung von Hard- und Software.
16
Personalaufwand
Der Personalaufwand setzt sich zusammen aus:
➢ Löhnen und Gehältern: Regelzahlungen, Sonderzuwendungen, vermögenswirksame Leistungen
sowie geldwerte Sachaufwendungen für Beamte und tariflich Beschäftigte sowie Dienstaufwen-
dungen für sonstige Beschäftigte und pauschalierte Steuern.
➢ Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung: Beiträge zu Ver-
sorgungskassen und zur gesetzlichen Sozialversicherung als auch Beihilfen, Unterstützungsleis-
tungen für Beamte, tariflich Beschäftigte sowie die Zuführung zu den Pensions- und Beihilferück-
stellungen, Versorgungsaufwendungen, Sonderzuwendungen und Beihilfen für Ruhestandsbe-
amte sowie die Beiträge zur Unfallversicherung für tariflich Beschäftigte.
Die Personalaufwendungen der citeq werden durch das Personal - und Organisationsamt der Stadt
Münster ermittelt. Der Personalaufwand wird im Vergl eich zum Plan 2025 um ca. 0,6 Mio.€ höher
ausfallen. Hauptursächlich hierfür sind diverse Schwankungen an verschiedenen Einzelpositionen,
die sich insgesamt nicht vollständig ausgleichen. So sind z.B. die Versorgungsaufwendungen und
Beihilfen um etwa 0,3 Mio.€ höher als im Plan 2025.
Bei der Berechnung der Pensions- und Beihilferückstellungen wurde eine Verzinsung von 5,00 % zu-
grunde gelegt. Die Altersteilzeitrückstellungen, sofern vorhanden, werden mit 1,17 % verzinst.
Abschreibungen
Bestandteil dieser Position sind die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (Soft-
ware), Fahrzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung (insbes. Infrastruktur und Hardware) und ge-
ringwertige Wirtschaftsgüter (GWG).
Die Abschreibungen liegen hinter dem Wirtschaftsplan 2025 um ca. 0,5 Mio.€ zurück. Das Investiti-
onsvolumen und dessen Verteilung auf die Bereiche und Anlagenklassen weichen nicht wesentlich
von dem des Vorjahrs ab (s. hierzu auch den Gliederungspunkt 3.2).
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Im Vergleich zum Plan 2025 steigen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um ca. 0,3 Mio.€.
Hierin enthalten sind u. a. Aufwendungen für Gebäudemiete und Fremdreinigung, Aufwendungen für
Fortbildung und Aufwendungen für Prüfung und Beratung.
Insbesondere höhere Aufwendungen für Fortbildung und geringwertige Betriebs- und Geschäftsaus-
stattung zeichnen für den Zuwachs gegenüber dem Vorjahr verantwortlich.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Die Vereinbarung zur Verzinsung der Forderungen aus Pensionsverpflichtungen wurde mit Wirkung
zum 31.12.2024 seitens der Stadt Münster gekündigt. Seit dem Jahr 2025 entfallen somit diese Zins-
erträge.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Der Zinsaufwand wird voraussichtlich auf dem Niveau des Wirtschaftsplans 2025 liegen. Diese Posi-
tion umfasst vor allem die Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensions - und Beihilferückstellun-
gen.
17
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / sonstige Steuern
Diese Position beinhaltet die Steuern vom Einkommen und Ertrag für Umsätze mit de m Betrieb ge-
werblicher Art sowie Kfz-Steuern. Der für das Jahr 2026 geplante Betrag entspricht in etwa dem des
Wirtschaftsplans 2025 der citeq.
Jahresfehlbetrag
Insgesamt wird sich planmäßig ein Jahresfehlbetrag für das Jahr 2026 in Höhe von 1.675.220 € erge-
ben, der sich wie folgt zusammensetzt:
➢ Der Teilbereich Münster wird demnach mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.810.170 € ab-
schließen.
➢ Der MEP-Bereich wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 134.950 € abschließen.
➢ Der ÖrV-Bereich wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 0 € abschließen (s. hierzu auch
Gliederungspunkt 1.1).
18
3 Vermögensplan der citeq
3.1 Kapitalflussrechnung der citeq
Die Kapitalflussrechnung der citeq ist abgeleitet aus den Plan-Gewinn- und Verlustrechnungen und den
Planbilanzen für die Planjahre. Aufsatzpunkt für das Planjahr 2026 sind die vorläufigen Bilanzwerte
zum 31.12.2025. Hinsichtlich der Entwicklung der Bilanzpositionen für die Folgejahre w erden Annah-
men auf Basis von Verknüpfungen in die Plan -Gewinn- und Verlustrechnungen bzw. Kennzahlen ge-
troffen.
Kapitalflussrechnung in EURO 2026 2027 2028 2029 2030
Periodenergebnis -1.675.220 -1.553.220 -1.315.650 -1.045.570 -1.037.670
+ Abschreibungen 6.058.890 6.411.150 6.313.550 5.150.940 4.656.400
+/- Veränderung Pensionsrückstellungen 911.480 912.510 -5.350 18.830 -16.280
+/- Veränderung sonstige Rückstellungen 25.000 25.000 25.000 25.000 25.000
+/- Veränderung Vorräte, Forderungen
& sonstige Vermögensgegenstände,
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
6.859.143 -250.000 -250.000 -250.000 -250.000
+/- Veränderung Verbindlichkeiten,
Sonderposten aus öffentlichen
Zuschüssen,
Passive Rechnungsabgrenzungsposten
-4.288.336 37.320 -65.083 -79.746 3.574
= Cash-Flow aus laufender
Geschäftstätigkeit 7.890.957 5.582.760 4.702.467 3.819.454 3.381.024
- Auszahlungen für Investitionen in das
immaterielle- und Sach-Anlagevermögen -6.135.700 -5.320.350 -3.846.270 -4.700.800 -3.036.740
-/+ Auszahlungen für Investitionen/Einzah
lungen aufgrund von Desinvestitionen in
das Finanz-Anlagevermögen
618.970 617.940 1.535.800 1.511.620 1.546.730
= Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -5.516.730 -4.702.410 -2.310.470 -3.189.180 -1.490.010
- Ergebnisabführung an die Stadt Münster 0 0 0 0 0
= Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit 0 0 0 0 0
Zahlungswirksame Veränderung
Finanzmittelfonds ( Cash-Flows) 2.374.227 880.350 2.391.997 630.274 1.891.014
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -2.867.735 -493.508 386.843 2.778.839 3.409.114
= Finanzmittelfonds am Ende der
Periode -493.508 386.843 2.778.839 3.409.114 5.300.128
19
3.2 Investitionen
Die bereichsbezogenen Investitionen der citeq sind nachfolgend wertmäßig je Anlagenklasse darge-
stellt:
Investitionen [T€] Anlagen-
klasse Münster MEP ÖrV Zentral
Software (SW) 13100 0 0 1.008 0
Verteilung Zentral 0 0 0 0
Gesamt SW 0 0 1.008 0
PKW 70000 0 0 0 0
Verteilung Zentral 0 0 0 0
Gesamt PKW 0 0 0 0
Technische Ausstattung 85100 610 100 0 0
Mobiliar inkl. DataCenter 85200
85300 0 0 0 0
Rechner-/Serversysteme 85510 1.278 489 0 1.257
Monitore 85520 196 137 0 0
Drucker, Plotter, Scanner 85530 48 46 0 0
Sonstige DV-Peripheriegeräte 85540 5 0 0 0
Router, Hub, Switch 85550 440 220 0 70
TK-Anlagen, Komponenten 85560
-85562 50 0 0 0
TK-Sonstige Endgeräte 0 0 0 0
GWG 85900 142 20 20
Zwischensumme BGA 2.769 1.012 20 1.327
Verteilung Zentral 756 312 259 -1.327
Gesamt BGA 3.525 1.324 279 0
Gesamt Investitionen 3.525 1.324 1.287 0
20
Investitionen - Inhalte
Die aufgeführten Investitionen sind im vorliegenden Wirtschaftsplan vollumfänglich berücksichtigt. Da-
bei handelt es sich im Schwerpunkt um Netzwerk- und Infrastrukturausbau sowie Reinvestitionen für
bereits vorhandene Server- und Rechnersysteme sowie die Ausstattung zusätzlicher Arbeitsplätze.
Im MEP-Bereich sind wesentliche Investitionen für die Betriebserhaltung der von der citeq bereitge-
stellten Systeme geplant. Aufgrund der in den vergangenen Jahren vorgenommene n Beschaffungen
über Fördermittel des Landes bzw. des Bundes und der Bereitstellung der Investitionsmittel im städt.
Haushalt für das Amt 40 haben sich hier Veränderungen ergeben. Die citeq betreibt die Geräte im
Auftrag des Amtes 40. Der Rat der Stadt Münster hat den Bericht „Themenbezogene Neuausrichtung
des MEP für Schulen in Trägerschaft der Stadt Münster“ im September 2024 mehrheitlich beschlossen.
Eine Umsetzung der dort beschriebenen Leitlinien soll je nach Haushaltslage über dedizierte Umset-
zungsbeschlüsse erfolgen.
Im ÖrV-Bereich sind wesentliche Investitionen für Fachanwendungen, vor allem SAP HCM Kommunal-
master, VOIS und Ideenmanagement geplant.
Das Investitionstableau stellt die geplanten Maßnahmen je Teilbereich in der Übersicht dar:
Bezeichnung Investitionen MS Investitionen MEP Investitionen ÖrV Investitionen Zentral
Software (SW)
• SAP S/4HANA für
Rechnungswesen
und HCM
• Ablösung Berto/Out-
putmanagement
• KM-StA Fiori Apps
• Ideenmanagement
• VOIS div. Module
• PKP-Erweiterung
KRZN
Kraftfahrzeuge
Technische Aus-
stattung
• Breitband-Ausbau
• WLAN-Ausbau inkl.
Omnivista
• Breitband-Ausbau
StO-Anbindungen
Rechner-/ Server-
systeme
• Notebook statt PC
(mobile work)
• Dockingstations
• iPad 10,5“ und Rech-
nersysteme Neu- &
Reinvestitionen
• Ersatz-Server
• PC/Power-PC Neu- &
Reinvestitionen
• Notebooks Neu- und
Reinvestitionen
• Apple Mac mini Neu-
investition
• SAN CQ20
• VMO (Oracle-Server)
• VMWare-Server
• Datensicherung Spei-
cher
• Linux-Server
Monitore
• Monitore Neu- & Re-
investition
• DMS-Projekt Monitore
• Monitore Neu- und
Reinvestition
Drucker, Plotter,
Scanner
• Div. Neuausstattun-
gen Spezialdrucker
• DMS-Projekt Scanner
• Scanner
• Ersatz-USV
• Reinvestition Drucker
• Reinvestition Scanner
Sonstige DV-Peri-
pheriegeräte • Beamer
Router, Hubs,
Switches
• Access LAN-Ausbau
• LAN-Switche Nexans
• RZ Cisco Technik
• LAN-Ausbau
• WLAN-Ausbau • Fortinet Firewall
• Firewall-Checkpoint
TK-Anlagen, Kom-
ponenten
• Ausbau VoIP-System-
technik
• Ausbau TK-Technik
• Regelinvestitionen i-
PAD
• Bereitstellung HW/SW
• Bereitstellung
HW/SW
GWG (Selbständig
Nutzbare HW / SW
bis 800 € netto)
• iPhones
• VoIP Endgeräte
• Bereitstellung
HW/SW allgemein
• Bereitstellung HW/SW
allgemein
• Bereitstellung
HW/SW allgemein
21
4 Handlungsfelder der citeq
Im Jahr 2025 konnte die citeq einerseits im Rahmen der laufenden und finanzierten Programme und
Projekte deutliche Fortschritte in der Digitalisierung der Stadt Münster und ihrer ÖrV-Partner erreichen.
Gleichzeitig zwangen schwierige finanzielle und kapazitative Rahmenbedingungen zu einer deutlichen
Fokussierung und Priorisierung auf wesentliche Handlungsfelder. Dies sind vor allem die Bereitstellung
von Online-Diensten für Bürger*innen und Unternehmen sowie die Digitalisierung von internen Pro -
zessen.
Die citeq verfolgt in ihren Aktivitäten auch im Jahr 2026 zwei wesentliche Ziele: kundenorientierte und
-zentrierte Dienstleistungen mit angemessen hoher IT-Sicherheit. Die Rahmenbedingungen entwickeln
sich leider zunehmend schwierig. Der hohe Digitalisier ungsdruck trifft auf fortschreitenden Fachkräf -
temangel und schwierige finanzielle sowie rechtliche Hemmnisse. Hinzu kommt die zum Teil dramati -
sche Entwicklung der Gefährdungslage für deutsche Verwaltungen durch Cyber-Angriffe.
So trifft auch im Jahr 2026 ein mögliches und sinnvolles Handlungspotenzial in der kommunalen In -
formationstechnik auf begrenzte personelle und finanzielle Kapazitäten. Einige Schwerpunktthemen
des Jahres 2026 werden nachfolgend näher erläutert:
4.1 Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für Bürger*innen und Unternehmen
Für die Stadt Münster orientiert sich die citeq bei der Umsetzung von Bürgerservices gemäß Online -
zugangsgesetz (OZG) an der Strategie, bevorzugt Services über Online-Module der eingesetzten Fach-
verfahren (hier spielt die VOIS-Plattform eine übergeordnete strategische Rolle) und über EfA-Leistun-
gen umzusetzen. Ist keine dieser Alternativen verfügbar, werden digitale Formularassistenten für den
speziellen Anwendungsfall eingesetzt.
Mit den fokussierten OZG-Umsetzungsprogrammen hat die Stadt Münster in den vergangenen Jahren
eine Vielzahl an Leistungen für Bürgerinnen und Bürger digitalisiert. Die Nutzungszahlen der Online -
Services wachsen stetig. Gleichzeitig hat sich im Verlauf des Jahres 2025 eine gewisse Sättigung in
der Verfügbarkeit einsetzbarer und nutzenstiftender Online-Services eingestellt. Der Schwerpunkt der
Aktivitäten liegt daher im Jahr 2026 weniger in der Implementierung neuer Online -Services. Vielmehr
steht die Ausweitung von FISS (Flexibles Informations- und Service-System), mit dem Datenbank ge-
stützt strukturiert die Online-Leistungen der Stadt in den städtischen Webcontent integriert werden, im
Vordergrund. Dies spiegelt sich in deutlich einfacherer Auffindbarkeit der Online -Dienste für die Ziel -
gruppen sowie der erleichterten Bereitstellung der mit den städtischen Dienstleistungen verbundenen
Informationen sowohl in internen als auch in externen Prozessen und Systemen wider.
4.2 Ausweitung der Dokumentenmanagementsysteme
Die citeq stellt ihren kommunalen Kunden die beiden Dokumentenmanagementsysteme SER Doxis4
und d.velop documents zur Verfügung. Der Nutzungsgrad der Dokumentenmanagementsysteme
nimmt seit mehreren Jahren spürbar in allen Verwaltungen zu.
In der Stadt Münster erfolgt der Roll-Out von Doxis 4 zum einen über eine standardisierte, Produkt ori-
entierte allgemeine Verwaltungsakte, mit der jährlich mehrere hundert zusätzliche Arbeitsplätze an das
DMS angeschlossen werden können. Daneben werden sogenannte E-Fachakten individuell nach den
Bedürfnissen der Fachämter mit einer Schnittstelle zur jeweiligen Fachanwendung entwickelt.
Die DMS-Programme werden im Jahr 2026 fortgesetzt und weiter ausgebaut.
22
4.3 Microsoft 365
Die Stadt Münster hat in enger Zusammenarbeit mit einigen kommunalen Partnern der citeq bis Ende
2025 alle Verwaltungsarbeitsplätze auf Microsoft 365 umgestellt. Damit konnten deutliche Fortschritte
in der Digitalisierung der Arbeitsprozesse und der Zusamm enarbeit – hier insbesondere durch eine
methodische Verzahnung mit dem Transformationsprozess in der Stadt Münster - erzielt werden.
Nach den erfolgreichen Projekten rund um Microsoft 365 im Jahr 2025 entwickelt die citeq , auf Anre-
gung ihrer kommunalen Partner, derzeit ein Dienstleistungsportfolio, um zukünftig unterschiedliche Be-
ratungs- und Projektbedarfe bedienen zu können. Hinzu kommen weitergehende Projekte zum Ausbau
des Nutzungsgrads und Optimierung des Preis-/Leistungsverhältnisses dieser Technologie. Gleichzei-
tig bedarf es gezielter Lösungsszenarien zur Wahrung der digitalen Souveränität.
4.4 New Work
In den vergangenen drei Jahren konnte die citeq unterschiedliche Digitalisierungslösungen pilotieren
und bereitstellen, die nun zur Einführung von New -Work-Konzepten in der Stadt Münster orchestriert
zum Einsatz kommen. Neben den bereits erwähnten Digitali sierungsprogrammen sind dies beispiels-
weise der zunehmende Einsatz von VPN-Notebooks, Softphones und Software zur Raumbuchung im
Rahmen flexibler Raumnutzungskonzepte.
4.5 S/4HANA
Die Stadt Münster setzt gemeinsam mit der Stadt Hamm verwaltungsweit in nahezu allen wesentlichen
betriebswirtschaftlichen Aufgabenfeldern die Standardsoftware SAP -ERP ein. Die größten Anwen-
dungsfelder bilden innerhalb der Stadt Münster das Rechnungswesen und die Personalwirtschaft.
Mit S/4HANA hat die SAP eine grundlegend neue Softwareversion entwickelt. Die citeq muss ihre Sys-
teme bis spätestens 2027 auf S/4HANA umgestellt haben. Hierbei besteht das Ziel, neben der tech-
nisch-funktionalen Migration auch weitere Digitalisierungspotentiale von S/4HANA zu erschließen.
4.6 Weiterentwicklung und strategische Ausrichtung der citeq
Auch im Jahr 2026 wird die citeq konsequent den eingeschlagenen Weg hin zu einem kundenzentrier-
ten, strategisch agierenden Dienstleister fortsetzen. Die hierzu im Zukunftsprozess der citeq getroffe -
nen Weichenstellungen, insbesondere mit Wirkung auf die IT -Strategie- und -Steuerungsprozesse in
der Stadt Münster, werden weiter umgesetzt.
Daneben hat sich im Jahr 2025 sowohl der strategische Prozess zur Neuordnung der kommunalen IT
in NRW mit einem vom KDN beauftragten Organisationsgutachten, das durch ein von den kommunalen
Spitzenverbänden NRW beauftragtes Rechtsgutachten flankiert wurde, konkretisiert. Gemeinsa m mit
dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW wurde bereits
eine Lenkungsgruppe zur Umsetzung der weiteren Schritte gebildet. Es ist absehbar, dass in den Jah-
ren 2026 und 2027 die notwendigen Schritte für eine stärkere Zentralisierung von IT-Leistungen in NRW
eingeleitet werden.
Deutliche Weiterentwicklungen könnten sich auch in der Zusammenarbeit der kommunalen IT-Dienst-
leister im Münsterland ergeben. Gemeinsam mit dem Kreis Steinfurt und der KAAW hat die citeq in der
zweiten Jahreshälfte 2025 mit Unterstützung eines Beratungshauses eine strategische Diskussion zur
Vertiefung der Kooperation inhaltlich vorbereitet.
23
4.7 Produktentwicklung und Kostenoptimierung
In den letzten Jahren sind deutliche Kostensteigerungen in allen Bereichen der IT-Infrastruktur zu ver-
zeichnen. Softwarehersteller verändern ihre Lizenzpolitik von Kauf - zu Mietlösungen. Dies ist in der
Regel mit deutlichen Preissteigerungen verbunden. Äh nlich ist die Verlagerung des Softwarebetriebs
in die eigene Cloud zu sehen. Kostensteigerungen sind jedoch auch im Bereich der Hardware an der
Tagesordnung.
Die citeq wird 2026 ihre Anstrengungen verstärken, neben dem Ausbau ihres Leistungsportfolios Ko-
sten senkende Maßnahmen und Projekte durchzuführen. Beispielhaft zu nennen ist die Einrichtung
ihres Innovationslabors, die Verstärkung im Bereich Lizenzmanagement, der Umstieg auf alternative
Lösungen für die Servervirtualisierung, der Ausbau der prozessunterstützenden Funktionen der einge-
setzten IT-Servicemanagementlösung und die Migration in eine neue Identity-Management-Software.
Die Finanzierung dieser Maßnahmen wird wie unter Gliederungspunkt 1.1 beschrieben erfolgen.
24
5 Stellenübersicht 2026 der citeq
5.1 Personal
Im letzten Jahr sich die personelle Situation in der citeq wieder deutlich verbessert. Nachdem zum
Wirtschaftsplan 2025 keine Neueinrichtung von Stellen erfolgte, konnten bis dahin noch freie Stellen
im Laufe des Jahres nach und nach besetzt werden. Die letzten Neueinstellungen spiegeln sich in der
Stellenübersicht noch nicht wider, da aufgrund langer Kündigungsfristen viele Personen erst im neuen
Jahr starten werden. Mit Hilfe optimierter Onboarding-Prozessen konnten die neuen Mitarbeitenden
verhältnismäßig schnell fachliche Verantwortung übernehmen.
Nichtsdestotrotz gestaltet sich die Personalgewinnung weiterhin schwierig. Gute IT-Fachkräfte können
aktuell am Markt teils mehr verdienen, oder werden mit attraktiven Rahmenbedingungen geworben.
Auch in der Stadtverwaltung und bei anderen Arbeitgebern des öffentlichen Dienstes werden vermehrt
attraktive IT-Stellen in den Ämtern eingerichtet, die interessant für das Bestandspersonal der citeq sind.
In diesem Bereich arbeiten citeq und Amt 10 weiterhin in einem gemeinsamen Stellenbewertungspro-
jekt daran, die Transparenz der Bewertung von IT-Stellen zu erhöhen. Insgesamt ist im IT-Markt jedoch
weiter mit Fluktuation zu rechnen. Daneben ist auch die citeq in den kommenden Jahren vom demo-
graphischen Wandel betroffen. Eine größere Anzahl an Mitarbeitenden wird in den Ruhestand bzw. in
Pension wechseln. Ein Teil der Fluktuation konnte durch die Übernahme von Auszubilden den auf die
freiwerdenden Stellen nahtlos abgefangen werden.
Auch im nächsten Jahr wird daher mindestens ein Auszubildender seine Ausbildung bei der citeq be-
ginnen. Eine weitere Ausschreibung für die Besetzung eines Ausbildungsplatzes in Kombination mit
dem dualen Studium mit Ausbildungsstart 2026 wird noch erfolgen. Bereits im Jahr 2025 sind drei neue
Auszubildende eingestellt worden. Durch die hohe Ausbildungsqualität zählt die citeq nach wie vor als
attraktiver Arbeitgeber. Dies ist sicherlich ein wichtiger Grund dafür, dass die IT-Fachkräfte sich in der
Regel dafür entscheiden, nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung ihr Beschäftigungsverhältnis
bei der citeq fortzuführen. Ein positiver Baustein hierbei ist die Möglichkeit, nach der Ausbildung einen
berufsbegleitenden Studiengang zu absolvieren. Zudem bietet die citeq auch allen Mitarbeitenden die
Möglichkeit des internen Wechsels, um einen Arbeitsplatz ausüben zu können, der die Interessen und
Stärken der Mitarbeitenden abdeckt, o hne die citeq verlassen zu müssen. Dieses Angebot haben im
letzten Jahr einige Mitarbeitende wahrgenommen und blieben der citeq so als zufriedene Mitarbeitende
erhalten.
Im Gesamtergebnis weist der Stellenplan eine Vermehrung von 21 Stellen aus.
5.2 Stellenvermehrungen
Zur Übernahme weiterer Aufgaben bzw. zur Ausweitung des Betriebs besteht bei der citeq zusätzlicher
Stellenbedarf. Insgesamt schlägt die citeq vor, 21 unbefristete Stellen mit dem Stellenplan 2026 einzu-
richten. Bei diesen Stellen handelt es sich um 20 neue Stellen und eine Umwandlung einer bereits
befristet eingerichteten Stelle.
Fünf der neu einzurichtenden Stellen sind unmittelbar Maßnahmen der Weiterentwicklung der citeq
bzw. der Kostenoptimierung zuzuordnen und weisen eine Amortisation von zwei (Lizenzmanagement,
InnoLab) bis vier Jahren (Identity Management, Business Development) auf. Die weiteren Stellen ba-
sieren auf einem Mehrbedarf aufgrund gestiegener Leistungsmengen (z.B. Einkauf, SER -Doxis, Ser-
vicedesk).
25
5.2.1 Umwandlung bereits befristet eingerichteter Stellen im Jahr 2025
Die citeq hatte bereits zum Wirtschaftsplan 2024 und 2025 einige der schon besetzten, zeitlich
befristet eingerichteten Projektstellen in unbefristete Stellen umgewandelt, um die dort eingesetzten
Mitarbeitenden unbefristet einstellen und sie damit dauerhaft an die citeq bzw. die Stadt Münster binden
zu können. Das Personal- und Organisationsamt stellt zur besseren Personalgewinnung auch auf bis-
her nur befristet eingerichteten Stellen Bewerbende unbefristet ein. Um auch diese Mitarbeitenden wei-
ter zu halten, sind di e entsprechenden Stellen sukzessive zu verstetigen, sofern die entsprechenden
Aufgaben dauerhaft anfallen. Die in diesem Jahr unbefristet einzurichtenden Stelle ist dem Aufgaben-
bereich Infoma Newsystem zugeordnet, hier ist die Verstetigung der Stelle auf Grund von Aufgabenzu-
wachs zwingend notwendig. Hierdurch ergeben sich für die citeq keine finanziellen Auswirkungen, da
der Personalaufwand bereits bei der Produktkalkulation eingeplant ist. Mit der unbefristeten Stellenein-
richtung wird aber eine dauerhafte Besetzung und die damit verbundene Qualität in der Leistungser-
bringung unterstützt bzw. ermöglicht.
Die Stellenzuordnung und Finanzierung ergibt sich aus der Einzelaufstellung „Stellenvermehrung –
Umwandlung bisher befristet eingerichteter Stellen“ unter Ziffer 5.5.2.
Zusätzliche neue Stellen durch Umwandlung befristeter Stellen = eine Stelle
5.2.2 Zusätzliche neue Stellen
Für das Jahr 2026 ist mit einer weiteren Ausweitung der Leistungen der citeq zu rechnen. Besonders
in den Themenbereichen IDM und ITSM ist eine Ausweitung der Leistungen geplant. Hierzu gehört
ebenso der Bereich Service-Management, dessen Ausweitung auch den IT-Koordinationen in den Äm-
tern helfen würde. Aber auch in anderen Bereichen der citeq, wie z. B. Kommunale Anwendungen, ist
aufgrund weiter steigender Zahlen von Nutzenden und Anwendungen ein Anstieg der Personalzahlen
geplant.
Die Stellenzuordnung und Finanzierung ergibt sich aus der Einzelaufstellung „Stellenvermehrung –
Neueinrichtung von Stellen“ unter Ziffer 5.5.3.
Für die verschiedenen Bereiche der citeq ergibt sich nachfolgender Stellenbedarf:
Bereich Anzahl Stellen
Bereich 0 1,0 EG11
Bereich 1 2,0 EG11; 1,0 EG08
Bereich 2 2,0 EG 11
Bereich 3 4,0 EG 11
Bereich 4 4,0 EG 11; 1,0 EG12
Bereich 5 1,0 EG13; 1,0 EG11; 3,0 EG9B
Zusätzliche neue Stellen = 20 Stellen
5.3 Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen
Unabhängig davon, dass bereits einige befristet eingerichtete Stellen in Planstellen umgewandelt
wurden, verbleiben noch wenige befristet eingerichtete Projektstellen in unterschiedlichen Teams der
citeq. Innerhalb der Tabellen unter Ziffer 5.5.4 sind die Aufgabenbereiche, Teamzuordnung, Stellen-
umfang, Entgeltgruppe, Befristung und Bemerkungen zur Finanzierung aufgeführt und erläutert. Drei
befristete Stellen im Bereich MEP werden wegfallen, drei neue üp-Positionen kommen im Bereich 3
hinzu.
Personalbedarf zeitlich befristete Projekte (verschiedene Teams) = fünf Projektstellen
26
5.4 Zahlenmäßige Zusammenfassung und Stellenübersichten
Der Gesamtstellenbestand der citeq stellt sich wie folgt dar:
2026 2025 Besetzte Stellen am 30.06.2025
Beamte 30,00 33,00 24,46
Tariflich Beschäftigte 259,28 237,28 209,92
insgesamt 289,28 270,28 234,38
Stellenübersicht der tariflich Beschäftigten
EntgGr Zahl der Stellen 2026 Veränderung Zahl der Stellen 2025 Besetzte Stellen am
30.06.2025
15 2,00 1,00 1,00 0,90
14 0,00 0,00 0,00 0,00
13 14,00 1,00 13,00 11,77
12 30,50 3,00 27,50 24,35
11 187,50 13,00 174,50 154,21
10 10,50 -0,78 11,28 10,31
3,78 3,78 0,00 0,00
09A 3,00 0,00 3,00 3,40
08 4,00 1,00 3,00 2,38
07 1,00 0,00 1,00 1,00
06 3,00 0,00 3,00 2,00
Summe 259,28 22,00 237,28 209,92
Nachrichtlich: Übersicht der Stellen für Beamte/innen
Besoldungsgruppe Zahl der Stellen 2026 Veränderung Zahl der Stellen 2025 Besetzte Stellen am
13.12.2025
B2 1,00 0,00 1,00 1,00
A15 3,00 -1,00 4,00 2,82
A13 1.EA 6,00 0,00 6,00 6,85
A12 14,00 -2,00 16,00 11,73
A11 6,00 0,00 6,00 4,42
Summe 30,00 -3,00 33,00 24,46
27
In der citeq befanden sich zum 30.09.2025 zehn Mitarbeitende in der Ausbildung. Im Ausbildungsjahr
2025 wurden drei neue Auszubildende eingestellt. Die Auszubildenden werden bereichsübergreifend
für die folgenden Berufsbilder ausgebildet:
• Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung
• Fachinformatiker/-in Systemintegration
• Fachinformatiker/-in für Daten- und Prozessanalyse
• Kaufleute für Digitalisierungsmanagement
5.5 Einzelaufstellungen
5.5.1 Stellenwertanpassung an die Eingruppierung
Arbeitsplatz-Nr.* Bewertung
bisher
Bewertung
künftig Stelle Aufgabengebiet
18.11.0014 E10 E9b 0,78 Buchhaltung
18.42.0003 A12 E11 1,00 DMS (Umwandlung E12 in Bearbeitung)
18.23.0204 E11 A11 1,00 SAP Personalwirtschaftliche Anwendungen
18.33.0002 A11 E11 1,00 IT-Endgeräte Service, Endgerätekonfigura-
tion, Reinvestitionsplanung
18.21.0006 E11 E12 1,0 Kreise und kreisangehörige Städte / Gemein-
den: Finanzen, Grundbesitzabgaben, Steuern
18.20.0002 E11 E12 1,0 Expert*in ERP Projekt- und Produktkoordi-
nation
18.50.0001 A15 E15 1,0 Bereichsleitung IT-Management und -Bera-
tung
18.03.0002 A12 E11 1,0 Projekte
5.5.2 Stellenvermehrung – Umwandlung bisher befristet eingerichteter Stellen
Arbeitsplatz-Nr.
Bewer-
tung
Stelle Aufgabengebiet
Schwerpunkt
Begründung
Finanzierung
18.21.0014 E11 1,0 Infoma Newsystem
Aufgrund von Aufgabenzuwachs soll diese
Stelle statt einer Neueinrichtung verstetigt wer-
den, die Finanzierung erfolgt durch Erlöse aus
der ÖrV
5.5.3 Stellenvermehrung – Neueinrichtung von Stellen
Stelle
Bewer-
tung
Stelle Aufgabengebiet
Schwerpunkt
Begründung
Finanzierung
18.0 E11 1,00 Kompensation Innolab
Zur Wahrnehmung der Aufgaben des Innolab,
welche von verschiedenen Personen innerhalb
der citeq wahrgenommen werden sollen, sollen
insgesamt 1,0 Stellenanteile zur Kompensation
eingerichtet werden, die Finanzierung erfolgt
durch die Stadt Münster
18.12.0003
18.12.0004
18.12.0005
E11
E11
E08
1,00
1,00
1,00
Lizenzmanagement
Einkauf
Verträge
18.23.0308 E11 1,00
SAP Personalwirtschaftliche
Anwendungen - Komponen-
ten
Erlöse ÖrV
28
Stelle
Bewer-
tung
Stelle Aufgabengebiet
Schwerpunkt
Begründung
Finanzierung
18.24.0205 E11 1,00
SAP Zentrale Dienste - Au-
tomatisierung
Geplante Erlöse durch Beauftragungen der ÖrV
18.31.0019 E11 1,00
Sachbearbeiter für das
Kommunalnetz/ Netz Kno-
ten Nord Münsterland
Finanzierung durch Münster und ÖrV
Derzeit errichten die kommunalen IT-Dienstleis-
ter in NRW im Rahmen eines KDN-Projektes
ein Glasfasernetz, an das alle kommunalen IT-
Dienstleister mit hoher Verfügbarkeit und Über-
tragungsrate angeschlossen wird. Die Finanzie-
rung erfolgt weitgehend durch den Wegfall von
gemieteten Netzverbindungen sowie durch die
Zentralisierung von Netzleistungen (z.B. Redu-
zierung der Anschlüsse an das Netz des Bun-
des Bundes). Die citeq wird einen der geplan-
ten Knotenpunkte („Netzknoten Nord“) betrei-
ben. Für die laufende Administration fallen ge-
gebenenfalls zusätzliche Aufgaben, finanziert
durch die Gemeinschaft der IT-Dienstleister, an.
18.33.0019
18.33.0022
E11 2,00
Betreuung und Weiterent-
wicklung der Medientechnik
der Stadt Münster
Finanzierung durch Stadt Münster
18.34.NNNN E11 1,00
Anwendungsbetreuung ci-
tracker
18.41.0019 E11 1,00
Anwendungsbetreuung und
-entwicklung (RIB FM, allge-
meine Softwareentwicklung)
Aufgrund steigender Nutzerzahlen hat sich in
den letzten Jahren der Aufwand für die Anwen-
dungsbetreuung und -entwicklung in diesem
Umfeld erhöht. Mit der Stelle wird ein bereits tä-
tiger Mitarbeiter abgesichert.
18.42.0007 E11 1,00
Betrieb / Ticket für die
AEAM Akte MS
Aufgrund steigender Nutzerzahlen hat sich in
den letzten Jahren der Aufwand für die Betreu-
ung erhöht
18.42.0008 E11 1,00
Anforderungs- & PM-Ma-
nagement DMS
18.42.0017 E11 1,00
Weiterentwicklung und Be-
trieb im Produkt DMS Doxis
Aufgrund gestiegener Anforderungen und den
stetigen Ausbau im Bereich Digitalisierung
steigt der Bedarf an DMS Lösungen und damit
der Arbeitsaufwand in diesem Aufgabenbereich
18.42.0022 E12 1,00 Experte d.3
Um den steigenden fachlichen Anforderungen
in den verschiedenen Themengebieten gerecht
zu werden, soll eine weitere Expertenstelle
etabliert werden
18.51.NNNN E13 1,00 Teamleitung ÖrV
Perspektivisch soll das Aufgabengebiet der Be-
treuung der ÖrV aus dem bestehenden Team
herausgelöst werden und ein eigenes Team
aufgebaut werden. Um dies zu realisieren, soll
bereits jetzt eine entsprechende Stelle einge-
richtet werden
18.53.0002
18.53.0003
18.53.0004
18.53.0005
E11
E9b
E9b
E9b
1,00
3,00
Servicedesk
Für den Aufbau des neuen Servicedesk sollen
zunächst 4,0 VZÄ eingerichtet werden
29
5.5.4 Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen –
Projekt (Team) AP-Nr. EntgGr Umfang Befristung bis Bemerkung
Medienentwicklungsplan
citeq@school (18.02)
Die Stellen wurden im Rahmen der
Ausstattung durch den Digitalpakt
zeitlich befristet eingerichtet, aber zu-
nächst nicht besetzt. Zwischenzeit-
lich hat sich gezeigt, dass die Stellen
werden nicht benötigt werden.
18.02.0015üp
18.02.0016üp
18.02.0017üp
E11
E11
E11
1,00
1,00
1,00
31.12.2025
Da die Stellen in ab-
sehbarer Zeit nicht für
den MEP benötigt wer-
den, sollen diese Stel-
len bereits zum Jah-
reswechsel wegfallen.
IT-Projekte (18.51)
Während der Corona-Pandemie und
zu Beginn des Ukraine-Kriegs waren
mehrere Stellen unbesetzt. Gleich-
zeitig forderten diese Entwicklungen
angepasste Arbeitsschwerpunkte
(z.B. Heimarbeitsplätze, mobile Aus-
stattungen etc.). Dies führte dazu,
dass verschiedene große IT-Projekte
wie unter anderem die Einführung
von Windows 11, die Einführung ei-
ner Lizenzmanagementsoftware so-
wie das Gesamtprojekt Microsoft 365
in den Ämtern zunächst zurückge-
stellt wurden und nun gebündelt be-
arbeitet werden müssen. Um ein
Auslaufen der Stelle zum Ende des
nächsten Jahres zu vermeiden, soll
diese über den Jahreswechsel ver-
längert werden.
18.51.0016üp E12 1,00 30.04.2026
Finanzierung: anteilige
Verrechnung MS und
ÖRV
Team Server 2 (18.34)
Für die Auswahl und Einführung ei-
nes neuen Identity Managements in-
nerhalb der Stadt Münster werden
befristet drei Stellen benötigt
18.34.NNNN
18.34.NNNN
18.34.NNNN
E11 3,00
31.12.2027 bzw.
Jahre ab Beset-
zung
Finanzierung: Münster
SAP-Rechnungswesen (18.22)
Projektleitung S4/HANA
Die Stadt Münster setzt in nahezu al-
len Ämtern und Einrichtungen Soft-
ware der Firma SAP zur Unterstüt-
zung der betriebswirtschaftlichen
Prozesse ein. Schwerpunkte bilden
das Rechnungswesen und die Per-
sonalwirtschaft. Beide Produkte wer-
den in intensiver interkommunaler
Zusammenarbeit betrieben und wei-
terentwickelt. Die technisch notwen-
dige Umstellung der gesamten SAP-
Infrastruktur muss bis 2027 abge-
schlossen sein, daher ist eine Ver-
längerung der Position notwendig.
18.22.0016üp E12 1,00
31.12.2027
(Stelle wurde in-
tern besetzt)
Finanzierung: anteilige
Verrechnung MS und
ÖrV
*Befristungszeitraum abhängig von der Stellenbesetzung
30
6 Organigramm der citeq
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- V/0230/2026
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 01.04.2026
- Erstellt
- 30.03.2026 11:30