AN/0084/2018
Dezentrale Carsharing-Stellplätze schaffen, Mobilitätswende voranbringen
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Bunt Anfrage nach § 4
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An den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Herrn Andreas Wolter An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker Thomas Hegenbarth Lisa Gerlach Rathaus - Spanischer Bau 50667 Köln Tel.: +49 (221) 221 - 25541 Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin:18.01.2018 AN/0084/2018 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 23.01.2018 Dezentrale Carsharing-Stellplätze schaffen, Mobilitätswende voranbringen Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragstellerbitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des nächsten Verkehrsaus- schusses zu setzen: Mit neuer Rahmengesetzgebung des Bundes schreitet der Prozess der gemeinsamen Nutzung von Kraftfahrzeugen in Deutschland immer weiter voran. Dabei stellt sich die Situation gegenwärtig so dar, dass neben den zentralen Stell platzgrundstücken der jeweiligen Anbieter auch die Bedingu n- gen für einzelne Stellplätze an öffentlichen Straßen geschaffen werden. Die Gesetzgebungskomp e- tenz des Bundes beschränkt sich jedoch auf vom Bund finanzierte und betriebene Straßen. De n- noch kann di e Bundesgesetzgebung als Vorbild dienen für entsprechende Landesgesetze und die Maßnahmen der Kommunen in ihrem Kompetenzbereich. Dies gilt insbesondere für die letztgenann- te Variante, nämlich die dezentralen Stellplätze sowie für private Kleinst -Carsharing-Anbieter, die sich etwa über Online -Plattformen, z. B. Drivy, organiseren. Die neue Rahmengesetzgebung des Bundes ist zum 1. September vergangenen Jahres inklusive eines neuen entsprechenden Ve r- kehrszeichens in Kraft getreten. In der Vorlage "Luftreinhal tung – Position der Stadt Köln zur For t- schreibung des Luftreinhalteplans“ wird Carsharing als eine flankierende Maßnahme angesehen. Wir fragen daher die Verwaltung der Stadt Köln: 1. Wie viele Ausweisungen einzelner dezentraler Stellplätze für die exklusi ve Nutzung durch Ca r- sharing-Anbieter an Straßen gibt es in Köln? (Dazu zählen sowohl Plätze, um Autos ansonsten stationsgebundener Anbieter an Straßen "abzugeben", als auch Plätze für Anbieter im sog. „free-floating“-Bereich, als auch Plätze für private Kl einstanbieter, die ihren persönlichen PKW verleihen.) - 2 - 2. Welche Anreize bietet die Stadt Köln zurzeit für Nutzer und Anbieter der gewerblichen Carsh a- ring-Angebote? 3. Wäre es rechtlich und finanziell möglich, privaten Kleinst -Carsharing-Anbietern die Kosten für Anwohnerparkausweise zu erlassen? 4. Welche weiteren Anreize könnte die Stadt anbieten, um private Kleinst -Carsharing-Anbieter zu fördern? gez. Thomas Hegenbarth gez. Lisa Hanna Gerlach
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0084/2018
- Typ
- Parteilos Anfrage nach § 4
- Datum
- 18.01.2018
- Erstellt
- 17.01.2018 20:51