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KDigital 6/2024

Sachstand zum Breitband- und Digitalisierungsinfrastrukturausbau in der Städteregion Aachen

Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung 08.11.2024

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Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (Sachstand zum Breitband- und Digitalisierungsinfrastrukturausbau in der Städteregion Aachen)

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Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (GlasfaserAtlas)

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Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (Sachstand zum Breitband- und Digitalisierungsinfrastrukturausbau in der Städteregion Aachen)

3291 Zeichen

Seite 1 von 2 
Sitzungsvorlage Kommission 
Digitalisierung 
- öffentlich - 
KDigital 6/2024 
Dezernat 
Regionalplanung, 
Braunkohlenplanung, 
Geschäftsstelle 
Ansprechperson Herr Lars Kleinsteu-
ber 
Telefon 0241-51982128 
BEZIRKSREGIERUNG 
Köln 
 
 
Datum 25.10.2024 
 
Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion 
Kommission für Digitalisierung 08.11.2024 4. zur Kenntnis 
 
TOP: 
Sachstand zum Breitband- und Digitalisierungsinfrastrukturausbau in der Städteregion Aa-
chen 
 
Beschlussvorschlag: 
Die Kommission für Digitalisierung des Regionalrates nimmt den Bericht zur Kenntnis.  
 
 
Erläuterungen: 
In der StädteRegion Aachen gibt es seit Anfang der 2010er Jahre Bemühungen den Ausbau der 
Breitbandinfrastrukturen zu unterstützen. So wurden bspw. ab 2016 im Rahmen einer Landesförde-
rung Personalstellen für Breitband-, später Gigabitkoordinationen geschaffen. 
Neben den diversen Förderprojekten im Rahmen des „Weißen Flecken“ (3 Kommunen, 2600 Adres-
sen) Programms und der künftigen „Grauen Flecken“ (3 Kommunen 350 Adressen) wird durch die 
Gigabitkoordination vor allem der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau in den regionsangehörigen 
Kommunen gesteuert.  
 
Diese Bemühungen werden nun in einem umfassenden Bericht als „Glasfaseratlas der StädteRe-
gion Aachen“ gebündelt, beschrieben und analysiert. Ziel des Glasfaseratlasses ist die Darstellung 
der IST-Versorgungsstände im Rahmen der verschiedenen Technologien bezogen auf die regions-
angehörigen Kommunen, sowie die Darstellung der zukünftigen Glasfaserperspektive und mögliche 
Problemstellungen. Darüber hinaus wird hierdurch ein interkommunaler Vergleich und eine Gesamt-
perspektive der StädteRegion ermöglicht. 
 
Als zentrale Botschaft des Atlasses kann die überaus positive Entwicklung der Glasfaserversorgung 
in der Region verstanden werden. Eine regionsweite Glasfaserversorgung von zukünftig bis zu 
rund 80 Prozent zeigt die Erfolge einer zentral koordinierten Struktur- und Regionalentwicklung im 
Bereich der digitalen Infrastrukturen und kann somit als Erfolgsnachweis der Gigabitkoordination der 
StädteRegion Aachen gesehen werden. 
 
Gleichzeitig zeigt der Atlas auch die kommunal durchaus unterschiedlichen Entwicklungen auf, wel-
che nicht zuletzt auf individuelle kommunale Herausforderungen und Problemlagen zurückzu -
führen sind. Ebenso zeigen die Daten auch die Notwendigkeit von weiteren Förderprojekten um die 
gesetzten Ziele zur Glasfaserversorgung bis 2030 (Ziel der Bundesregierung) zu erreichen. Diese

Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung KDigital 6/2024 Seite 2 von 2 
Zielerreichung ist folglich von weiteren Faktoren wie der Bereitschaft zur Übernahme der Eigenan -
teile bei den Kommunen und den Rahmenbedingungen der Förderung abhängig. 
 
Der Glasfaseratlas wird in Form eines Berichtes als Anlage dieser Vorlage beigefügt. Eine Präsen -
tation der zentralen Inhalte und Ergebnisse erfolgt in der Ausschusssitzung. 
 
Das Kartenmaterial des Atlasses ist im Rahmen des Geoportals öffentlich und interaktiv einsehbar 
und wird regelmäßig aktualisiert. Die derzeit abgebildeten Daten beziehen sich auf den Stichtag 
31.07.2024. Diese werden in Zukunft ebenfalls regelmäßig aktualisiert und im kommenden Jahr 
adressgenau einsehbar gemacht. 
 
 
Anlage(n): 
1. GlasfaserAtlas

Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (GlasfaserAtlas)

69790 Zeichen

Glasfaseratlas
der StädteRegion Aachen

Begriffe, welche in diesem Text 
kursiv gedruckt sind, verweisen auf Erklärungen im 
Glossar und können ab Seite 44 gefunden werden. In der digitalen Version verlinken 
die Begriffe direkt auf die Erklärungen im Glossar. 
 
Die aktuellen Daten dieses Glasfaseratlasses beruhen auf freiwilligen Datenmeldun-
gen der Telekommunikationsunternehmen, Markterkundungsverfahren aus den Jah-
ren 2017, 2023 und 2024, sowie der Datenlage des Breitbandatlasses des Bundes  
und des Kompetenzzentrums GigabitNRW.  
Alle verwendeten Daten basieren auf dem Stand zum 30.07.2024.  Die verwendeten 
Abbildungen sind als schematische Darstellungen zu verstehen und somit u.a. ohne 
Anspruch auf Maßstabstreue. 
Weitere Informationen zu den Projekten und zur laufend aktualisierten digitalen Ein-
sicht der dargestellten Karten finden Sie auf der Homepage der Gigabitkoordination. 
https://www.staedteregion-aachen.de/de/navigation/staedteregion/breitbandausbau

Inhaltsverzeichnis 
 
1. Einführung ................................ ................................ ..................  4 
Entwicklung der Telekommunikationsnetze .............................. 4 
Geschichte des Glasfaserausbaus .............................................. 7 
Funktionsweise der Glasfasertechnik ......................................... 9 
Netzebenen ............................................................................ 11 
2. Ausgangslage StädteRegion Aachen ................................ ............  12 
3. Alsdorf  ................................ ................................ ...................  16 
4. Baesweiler ................................ ................................ .................  20 
5. Eschweiler ................................ ................................ .................  24 
6. Herzogenrath ................................ ................................ ............  29 
7. Monschau ................................ ................................ .................  33 
8. Roetgen  ................................ ................................ ...................  35 
9. Simmerath ................................ ................................ ................  37 
10. Stolberg  ................................ ................................ ...................  39 
11. Würselen ................................ ................................ ...................  44 
12. Aachen  ................................ ................................ ...................  49 
13. Ausblick und Erläuterungen ................................ .......................  51 
14. Glossar  ................................ ................................ ...................  56 
15. Abbildungsverzeichnis ................................ ...............................  58

1. Einführung 
Entwicklung der Telekommunikationsnetze 
Der Ursprung des deutschen Festnetzes lässt sich bis in das 19. Jahrhundert zu-
rückverfolgen, als die ersten Telegrafenleitungen zwis chen Städten installiert wur-
den, um die Kommunikation zu verbessern. Diese frühen Systeme waren jedoch be-
grenzt und dienten hauptsächlich staatlichen und militärischen Zwecken. Erst mit 
der Erfindung des Telefons durch Alexander Graham Bell im späten 19. J ahrhundert 
begann die Telekommunikation im Festnetz auch für die breite Öffentlichkeit zu-
gänglich zu werden. 
Die Deutsche Reichspost spielte eine entscheidende Rolle in der Entwicklung des 
deutschen Telekommunikationsnetzes. Sie übernahm die Verantwortung für den 
Ausbau und Betrieb des Telefonsystems, welches  sich schnell über das Land aus-
breitete. In den frühen Jahren war das Telefonnetz noch vergleichsweise einfach 
strukturiert und beschränkte sich hauptsächlich auf städtische Gebiete. Doch mit 
der Zeit wuchs die Nachfrage nach Telefonanschlüssen, was zu einem stetigen Aus-
bau des Netzes führte. 
Während des 20. J ahrhunderts erlebte die Telekommunikation in Deutschland eine 
Reihe von technologischen Fortschritten und Veränderungen. Die Entwicklung  von 
automatisierten Vermittlungsstellen und die Digitalisierung des Telefonnetzes in 
den 1980er und 1990er Jahren verbe sserten die Effizienz und Kapazität des Netzes 
erheblich. Dies ermöglichte eine schnellere und zuverlässigere Kommunikation über 
weite Entfernungen. 
Die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes in den 1990er Jahren hatte 
ebenfalls einen großen Einfluss auf die Entwicklung des deutschen Festnetzes. Neue 
Telekommunikationsunternehmen traten in den Markt ein und sorgten für mehr 
Wettbewerb. Dies führte zu Innovationen bei den Dienstleistungen und zu einer 
Senkung der Preise für die Verbraucher. Gleichzeitig investierten die Unternehmen 
verstärkt in den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur, um mit dem stei-
genden Bedarf an Telekommunikationsdiensten Schritt zu halten. 
Die ersten Telefonnetze in Deutschland wurden über Kupferdrahtleitungen verlegt, 
die Telefonie in Form von analoger Technologie unterstützten. Diese Kupferleitun-
gen wurden später für den Betrieb von 
ISDN-Diensten verwendet, die eine digitale 
Datenübertragung ermöglichten.

Das Prinzip der Übertragung über Kupferleitungen basiert auf der Modulation von 
elektrischen Signalen, um Sprach- oder Dateninformationen zu transportieren. 
Eine wichtige Entwicklung im Zusammenhang mit Kupferleitungen war die Einfüh-
rung von 
DSL (Digital Subscriber Line). DSL nutzt die vorhandenen Kupferleitungen, 
um digitale Datenübertragungen zu ermöglichen, ohne dass zusätzliche Infrastruk-
tur benötigt wird. Dies wird durch die Technik der Frequenzmultiplexierung erreicht, 
wobei verschiedene Frequenzbereiche innerhalb des Kupferkabels für verschiede ne 
Zwecke verwendet werden. Die Bandbreite des Kupferkabels wird aufgeteilt, wobei 
ein Teil für den Download und ein anderer Teil für den Upload reserviert wird. Durch 
diese Bandaufteilung können gleichzeitig Sprach- und Datenübertragungen durch-
geführt werden. 
Darüber hinaus ist ein wirtschaftlicher Grundsatz im Zusammenhang mit der Nut-
zung von Kupferleitungen für Breitbanddienste das Prinzip des Shared-Mediums. Bei 
einem Shared-Medium-Netzwerk teilen sich mehrere Benutzer denselben Übertra-
gungskanal, was z u potenziellen Engpässen und Leistungseinbußen führen kann, 
insbesondere wenn viele Benutzer gleichzeitig das Netzwerk nutzen.  
Um die Leistung von Breitbanddiensten über Kupferleitungen  insbesondere in den 
Verteilnetzen zu verbessern, wurden hybride Techn ologien, wie Vectoring einge-
führt. Vectoring ist eine Technologie, die entwickelt wurde, um die Leistung von 
Breitbanddiensten über Kupferleitungen zu verbessern, insbesondere in stark ge-
nutzten Gebieten. Diese Technologie spielt eine wichtige Rolle in der  Optimierung 
der Übertragungsgeschwindigkeiten und der Stabilität von Breitbandverbindungen 
über das bestehende Kupfernetzwerk. 
Das Hauptziel des Vectorings besteht darin, Interferenzen und Störungen in Kupfer-
leitungen zu minimieren, die die Übertragungsgeschwindigkeiten beeinträchtigen 
können. Kupferleitungen sind anfällig für verschiedene Arten von Störungen, die 
durch die Überlagerung von Signalen von benachbarten Leitungen verursacht wer-
den können, sowie anderen elektromagnetischen Störungen, die die Si gnalqualität 
beeinträchtigen können. Dies kann man sich in etwa wie die Rauschunterdrückung 
von Mikrofonen vorstellen.

Zur Optimierung werden bspw. spezielle Algorithmen, die in den Vermittlungsstellen 
implementiert sind, genutzt. Durch die Analyse der Störungen und die Ausgabe von 
Gegenphasen-Signalen können diese Störungen teilweise oder vollständig aufgeho-
ben werden, was zu einer signifikanten Verbesserung der Signalqualität und Über-
tragungsgeschwindigkeiten führt.  
Der entscheidende Aspekt der Vectoring Netze ist allerdings die hybride Gestaltung 
der Netzinfrastruktur. So bleiben hier die Kupferkabel bis in s Haus erhalten, jedoch 
wurden die Hauptverbindungstrassen von den Hauptverteilern und Vermittlungs-
stellen bis zu den  Verteilerkästen ( KVZ) durch Glasfaserleitungen ersetzt. Daher 
nennt man diesen Ansatz auch Fiber to the Curb oder Fiber to the Cabinet (FTTC). 
Die Einführung von Vectoring hat die Breitbandlandschaft in Deutschland maßgeb-
lich beeinflusst. Insbesondere in ländlichen Gebieten, in denen der Ausbau von 
Glasfasernetzen kostspielig und zeitauf wändig ist, hat Vectoring es den Telekom-
munikationsanbietern ermöglicht, schnelle Breitbanddienste über vorhandene Kup-
ferleitungen bereitzustellen. Vectoring hat dabei als Brückentechnologie in den letz-
ten Jahrzehnten zur Stabilisierung und Steigerung der Datenübertagungsraten ge-
führt und so bspw. durch die Corona -Pandemie geholfen. 
FTTC ermöglicht derzeit 
je nach Anbindung (Qualität und Art des Kabels, Entfernung vom KVZ) maximal zwi-
schen 100 und 250 Mbit/s .

Geschichte des Glasfaserausbaus 
Die Regierung von Bundeskanzler Helmut Schmidt  (SPD) formulierte bereits 1982 
weitreichende Glasfaserpläne: "Sobald die technischen Voraussetzungen vorliegen, 
wird die Deutsche Bundespost aufgrund eines langfristigen Investitions- und Finan-
zierungsplanes den zügigen Aufbau eines integrierten Breitbandglasfasernetzes 
vornehmen" (Bundesarchiv Aktenzeichen B 136/51074).  
Bundespostminister Kurt Gscheidle  (SPD) legte dem Bundeskabinett einige Wochen 
später einen 30-Jahres-Plan vor. Ab dem Jahr 1985 sollte die Bundespost in jedem 
Jahr ein Dreißigstel des Bundesgebiets (alte Bundesländer) mit Glasfaser ausrüsten. 
"Für den Ausbau ist bei einem jährlichen Investitionsvolumen von drei Milliarden 
Mark ein Zeitraum von 30 Jahren zu veranschlagen", erklärte Gscheidle. Diesem Plan 
zufolge hätte die Bundesrepublik somit bis zum Jahr 2015 flächendeckend mit Glas-
faser ausgestattet werden sollen, wobei gleichzeitig die alten (analogen) Kupfernet-
ze hätten entfernt werden sollen. E ntsprechende Modellprojekte insbesondere zur 
Verbindung von Metropolregionen oder unternehmerischer „Großabnehmer“ wurden 
ab 1984 begonnen, jedoch bereits  1988 u.a. aufgrund eines umfassenden Politik-
wechsels beendet. 
Kanzler Helmut Kohl (CDU) hatte bereits nach seinem Amtsantritt 1982 die Pläne der 
Vorgängerregierung revidiert . Seine Regierung stoppte die genannten Planungen 
zum flächendeckenden Glasfaserausbau. Zu ihren Prioritäten gehörte stattdessen 
der Aufbau von Netzen für das Kabelfernsehen , um eine Etablierung privater Sender 
zu ermöglichen.  
Nach dem Regierungswechsel im Oktober 1982 wurde der Errichtung flächende-
ckender Breitbandkabel -Verteilnetze i n Kupferkoaxialtechnik eine hohe Priorität 
eingeräumt. Mit 24 bis 35 theoretisch nutzbaren Fernseh - und etwa 40 Hörfunkka-
nälen bot das Kupferkoaxialkabel im Breitbandnetz eine Übertragungskapazität, die 
ein vielfältiges Programmangebot ermöglichte. Der dam alige Bundespostminister 
Christian Schwarz -Schilling (CDU) äußerte 1983 sehr deutlich: „Um die Nachfrage 
nach Kabelanschlüssen zu verstärken, kann es nicht nur um eine Verbesserung der 
Bild- und Tonqualität gehen, sondern um das Angebot von mehr Programmen “ – 
gemeint waren in erster Linie private Anbieter.

Mit dem Prioritätenwechsel förderte die Bundesrepublik den Ausbau von Koaxialka-
belnetzen auch finanziell. Gleichzeitig war dieser Bereich aufgrund des hohen Kun-
denpotenzials für den nun liberalisierten Markt in den 90er Jahren lukrativ, während 
auf der anderen Seite durch diese Voraussetzungen auch für die Kund_innen ein 
Kabelfernsehanschluss oftmals günstiger war als ein Satellitenanschluss.  
Das Grundprinzip der Koaxialkabeltechnik beruht auf der Übert ragung von elektri-
schen Signalen über den Innenleiter eines abgeschirmten Kupferkabels. Die Ab-
schirmung des Koaxialkabels dient dazu, die Signalintegrität zu erhalten, indem sie 
äußere Störungen und elektromagnetische Interferenzen abschirmt. Koaxialkabel 
können Fernsehprogramme, Internetdaten oder Telefonsignale übertragen. Die Koa-
xialkabeltechnik ermöglicht eine effiziente Übertragung großer Datenmengen über 
große Entfernungen und wird daher häufig in Wohngebieten und städtischen Gebie-
ten eingesetzt, in d enen eine Vielzahl von Benutzern bedient werden muss. Sie ba-
siert somit auf der Kupferkabeltechnologie, bietet jedoch seit jeher erhebliche Vor-
teile gegenüber dieser. Trotz aller Geschwindigkeits - und Verfügbarkeitsverbesse-
rungen der letzten Jahrzehnte (bs pw. dem Update auf das hinter ihr liegende 
DOCSIS 3.1 System oder der Aufrüstung zum HFC – Hybrid Fiber Cable, analog der 
Vectoring Technologie) steht die Koaxialkabelinfrastruktur der Glasfasertechnik in 
fast allen Aspekten nach. HFC ermöglicht auf dem neuesten Stand heute einen theo-
retischen Maximalwert von bis zu 1 Gbit/s (bis zu 10Gbit/s bei DOCSIS 4.0). 
Nach der Liberalisierung des Marktes und Marktkonsolidierungen der vergangenen 
Jahre befindet sich das 
HFC Netz in Deutschland i m Besitz und Betrieb eines einzi-
gen Telekommunikationsunternehmens und verschiedener regionaler Anbieter. Die 
HFC Netze bedienen dabei einen Großteil des Mehrfamilienhaussegmentes, in dem 
aufgrund von Rahmenverträgen der Wohnungswirtschaften und Eigentümergesell-
schaften im Zusammenhang mit der Inhouse Verkabelung (
Netzebenen, siehe Seite 
10) eine Art zweistufiges Monopol besteht. Ein flächiger Ausbau der Netze wird mit 
dieser Technologie seit längerem  nicht weiterverfolgt. Die Zukunft des Netzes er-
scheint vor dem H intergrund der aktuellen Entwicklungen zum Wegfall des Neben-
kostenprivilegs und dem Boom für IP-TV ungewiss.   
Durch die staatliche Forcierung und die politischen Leitentscheidungen der 80er und 
90er Jahre wurden insbesondere die Netze basierend auf DSL/VDSL (Vectoring und 
Super Vectoring) und Koaxialkabel ausgebaut. Die Glasfaserinfrastruktur ist daher 
deutschlandweit ins Hintertreffen geraten.

Hierdurch liegt die heutige Glasfaserversorgung in der Bundesrepublik bei lediglich 
20% aller Haushalte (in NRW bei 35%). Erst in den vergangenen Jahren (insbesondere 
nach der Corona-Pandemie 2020) ist ein Umschwung im Telekommunikationsmarkt 
zu bemerken, welcher sich ausschließlich auf den Ausbau der G lasfaserinfrastruktu-
ren fokussiert. Auch vor dem Hintergrund anderer Faktoren (Energieverb rauch etc.) 
wird es in Zukunft mehr flächendeckende Netze mit FTTH/B geben, was absehbar zu 
einer Abschaltung der anderen bestehenden Netze führen kann und wird.  
Funktionsweise der Glasfasertechnik 
Glasfaserkabel sind Lichtwellenleiter. In einem Glasfaserkabel sind viele Lichtwellen-
leiter aus Kunststoff - oder Quarzglas gebündelt. Das Kabel besteht aus drei Kom-
ponenten: Einem inneren Kern, der Daten als optische Lichtsignale transportiert, 
einem Mantel um den Glasf aserkern, der den Austritt des Lichts verhindert und ei-
nem Außenmantel aus Kunststoff, der die sensible Glasfaserleitung schützt. Im Ge-
gensatz zu Kupferleitungen, die elektrische Signale übertragen, transportieren Glas-
faserkabel Daten in Form von Licht. 
Der größte Vorteil von Glasfaser ist die nahezu unbegrenzte Leistungsfähigkeit der 
Internetverbindung durch die geringere Dämpfung. Im Vergleich zu Kupferleitungen 
ermöglichen Glasfaserkabel deutlich höhere Datenübertragungsraten (theoretisch 
Lichtgeschwindigkeit). Nicht nur können größere Datenpakete in gleicher Zeit ver-
schickt werden, auch die Latenz sinkt – also die Übertragungszeit der Datenpakete. 
Diese ist insbesondere für neue Technologien wie das Internet of Things relevant, 
welches immer größere Datenmengen produziert , die übertragen und verarbeitet 
werden müssen. Zudem führen höhere Auflösungen bei Videos und Bildern zu grö-
ßeren Dateigrößen und damit zu einem höheren Datenvolumen. Weitere Vorteile von 
Glasfaser gegenüber Kupfer sind eine geringere St öranfälligkeit, Skalierbarkeit und 
eine Klimafreundlichkeit. Glasfaserkabel sind folglich aufgrund des Übertragungs-
mediums, insbesondere gegen elektromagnetische Störungen und auch andere phy-
sische Einflüsse (bspw. Wassereinbruch oder Temperatur) ausfallsicherer.  
Positive Nebeneffekte: Glasfaseranschlüsse wirken sich positiv auf die Wertsteige-
rung einer Immobilie aus. Glasfasertechnik ist ressourcenschonend und verbraucht 
für die Datenübertragung 17-mal weniger Energie als ein Kupfernetz.

Je nach Netzebene des Glasfaseranschlusses werden auch hier unterschiedliche Ab-
kürzungen verwendet, welche unter FTTX subsummiert werden. FTTB - Fiber to the 
Building, FTTH – Fiber to the Home und auch FTTD – Fiber to t he Desk, wenn die 
Netzebene 4 bis zur Wohnung (FTTH) bzw. bis in die Nutzerräume (FTTD) erschlos-
sen wird. 
Auch bei der Glasfasertechnik gibt es zwei „Schulen“ bei der Anbindung :  
Zum einen ein sogenanntes ( Gigabit) Passive Optical Network ( PON/GPON). Dies ist 
eine passive Glasfaserleitungstechnik , welche ähnlich wie beim Kupfer auf dem 
Shared Medium Prinzip in der Netzebene 3 funktioniert. Hierüber sind derzeit Band-
breiten bis 2,5 Gbit/s im Downstream und 1,5 Gbit/s im Upstream möglich. Die For-
schung arbeitet daran, auch hier mehr zu ermöglichen. 
Zum anderen gibt es sogenannte Point -to-Point Verbindungen (P2P) bzw. Active 
Optical Network ( AON). In der Punkt -zu-Punkt-Netzstruktur eines aktiven Glasfa-
sernetzes erhält jeder Teilnehmer eine eigene Glasfaser, die an einem Zugangskno-
ten terminiert wird. Die beiden Methoden unterscheiden sich im Ergebnis u.a. in der 
Anzahl der möglichen Teilnehmer auf einer Leitung und den möglichen Datenraten.  
Grundsätzlich werden auf Glasfaserleitungen symmetrische Datenverbindungen 
möglich. Im Privatkundenbereich werden derzeit in der Regel Downloadraten bis 1  
Gbit/s angeboten, während im Geschäftskundenbereich Raten bis zu 10  Gbit/s be-
reits üblich sind und für besondere Fälle auch mehr angeboten werden kann. Die 
Forschung hat bereits gezeigt, dass auch beim Lichtwellenleiter unterschiedliche 
Frequenzbänder erschlossen werden können, welche über verschiedene Eigenschaf-
ten („Farben“ und Kapazitäten) verfügen. So ist  es Forschenden gelungen, bereits 
Geschwindigkeiten von bis zu 301  
Tbit/s zu erreichen, also  das 4,5 Millionenfache 
einer durchschnittlichen VDSL Leitung. Dies zeigt, dass Glasfaser die Telekommuni-
kationstechnik sein wird, welche uns die nächsten Jahrzehnte sicher, flexibel und 
ausbaufähig begleiten wird.

Netzebenen 
Die Unterteilung der Netzebenen stammt ursprünglich aus dem Kabelfernsehnetz. 
Die erste Netzebene bildet das Rückgrat des Telekommunikationsnetzes und be-
steht aus Datenzentren, die als zentrale Knotenpunkte für die Verarbeitung, Spei-
cherung und Verteilung von Daten dienen. Hier sind die großen Server und Rechen-
zentren von Diensteanbietern, Webhosts und Datenbanken zu verorten. 
Die zweite Netzebene, auch als Backbone bezeichnet, umfasst die hochleistungsfä-
higen Übertragungswege, die Datenzentren, Internetknotenpunkte und größere 
Netzwerkknoten miteinander verbinden. Diese Ebene bildet das Kernnetzwerk, das 
für die Übertragung großer Datenmengen über weite Strecken zuständig ist. Glasfa-
ser ist hier bereits der Standard, neben weiteren Funk- oder Satellitenanbindungen. 
Die Netzebene 3 enthält das regionale/lo kale Verteilnetz bis zum Hausübergabe-
punkt. An dieser Stelle findet der in diesem Bericht  thematisierte Glasfaserausbau 
statt, der in den Kommunen sichtbar ist. 
Die Netzebene 4, auch als Hausnetz oder letzte Meile bezeichnet, führt vom Haus-
übergabepunkt zu m Anschlussverstärker, Verteiler oder optischen Netzabschluss. 
Von dort aus werden entweder in Baum- oder Sternstruktur die Signale zu den ein-
zelnen Wohnungsanschlüssen bzw. Zimmeranschlüssen über die Netze der Ebene 
vier bis hin zu den Anschlussdosen geleitet.  
Die fünfte und letzte Netzebene umfasst die Endgeräte der Nutzer, wie Smartpho-
nes, Tablets, PCs und andere vernetzte Geräte, die über das Zugangsnetz mit dem 
Telekommunikationsnetzwerk verbunden sind. Diese Ebene ist für die direkte Inter-
aktion mit den Die nsten und Anwendungen verantwortlich, die über das Netzwerk 
bereitgestellt werden. Oftmals wird diese Ebene auch synonym für einige Aspekte 
der Ebene vier verwendet, nämlich alles, was hinter der Anschlussdose in der Woh-
nung geschieht.

2. Ausgangslage StädteRegion Aachen 
In der StädteRegion Aachen gibt es seit Anfang der 2010er Jahre  Bemühungen, den 
Ausbau der Breitbandinfrastrukturen zu unterstützen. So wurden bspw. ab 2016 im 
Rahmen einer Landesförderung Personalstellen für Breitband -, später Gigabitkoor-
dinationen geschaffen. Eine solche Stelle gibt es bei der Stadt Aachen (zuständig für 
das Gebiet der kreisfreien Stadt Aachen) und eine bei der StädteRegion  Aachen (in 
der Zuständigkeit für die neun Altkreisk ommunen). Die Arbeit findet dabei in enger 
Kooperation mit den kommunalen Verantwortlichen statt. 
Auch die ersten Förderprogramme zur Umsetzung des Breitbandausbaus starteten 
zu diesem Zeitpunkt. So gab es seit 2016 insgesamt 14 Förderprojekte  (auch in Ei-
genregie der Kommunen) im Gebiet der StädteRegion Aachen. Zentralstes Projekt ist 
dabei das Flächenprojekt unter Führung der StädteRegion in den Kommunen Herzo-
genrath, Alsdorf und Würselen. Hierbei wurden rund 2 .500 Adressen mit Glasfaser 
erschlossen, welche vorher mit unter 30  
Mbit/s im Downloadbereich unterversorgt 
waren.  
Über die diversen Förderprojekte und den eigenwirtschaftlichen Ausbau ist es dar-
über hinaus gelungen , alle Gewerbegebiete und fast alle schulischen Einrichtungen 
in der Region mit Glasfaser anzubinden. Insgesamt wurden bei allen Förderprojek-
ten im Altkreisgebiet rund 3.600 Adressen ausgebaut. 
Die aktuellen Daten dieses Glasfaseratlasses beruhen auf freiwilligen Datenmeldun-
gen der TKU, Markterkundungsverfahren aus den Jahren 2017, 2023 und 2024 so-
wie der Datenlage des Breitbandatlasses des Bundes  und des Kompetenzzentrums 
GigabitNRW. 
Die städteregionalen Kommunen sind bereits überproportional stark mit Vectoring 
Technologie ausgebaut (>90%), welche in der Regel Geschwindigkeiten zwischen 
100 und 250 
Mbit/s im Download ermöglichen. Darüber hinaus sind bereits 56% der 
Adressen mit HFC Kabelnetzen versorgt. Somit ist die klassische Breitbandversor-
gung mit rund 77% aller Adressen bereits weit fortgeschritten.  
Diese und alle weiteren in diesem Bericht genannten Zahlen verstehen sich Homes 
passed und nicht Homes connected und bedeuten insofern, dass eine grundsätzli-
che Anschlussmöglichkeit mit den genannten Technologien in unmittelbarer Nähe 
besteht und – sofern nicht im Erstausbau geschehen – jederzeit in Verantwortung 
der Grundstückseigentümer_innen nachgeholt werden kann.

Über einen Glasfaseranschluss verfügen aktuell rund 27% der Adressen im Altkreis-
gebiet – im Stadtgebiet Aachen sind es derzeit rund 23%. Bei den Glasfaseranschlüs-
sen ist ein kommunal sehr unterschiedliches Bild zu zeichnen: Während Roetgen mit 
einer Glasfaserquote von rund 98% an der Spitze der regionsangehörigen Kommu-
nen steht, bildet die Stadt Stolberg mit rund 8% verfügbaren Glasfaseranschlüssen 
das Schlusslicht der Region.  
Durch die gezi elte Steuerung und Initiierung von eigenwirtschaftlichen Ausbauab-
sichten kann bereits eine deutlich positive Entwicklung für die perspektivische Ver-
sorgung mit Glasfaseranschlüssen für nahezu die gesamte Region gezeichnet wer-
den. Im Rahmen des Neutralitätsgebots und der vorherrschenden Anbietervielfalt 
sind dabei viele unterschiedliche Telekommunikationsunternehmen (TKU) in der Re-
gion aktiv. Als entsprechende Player sind hier zu nennen: NetAachen, RelAix, Deut-
sche Telekom, Unsere Grüne Glasfaser, Deutsche Glasfaser und Vodafone.  
 
 
Abbildung 1: Glasfaserversorgung (Juli 2024) Abbildung 2: Glasfaserversorgung perspektivisch

Aufgrund der umfassenden Tätigkeiten der Gigabitkoordination und der kommuna-
len Verantwortlichen konnten daher Ausbauzusagen für über 54 .000 Adresspunkte 
in den neun regionsangehörigen Kommunen gesichert werden. Hierdurch würden i n 
Kombination mit allen bisherigen Maßnahmen rund 7 3.000 Glasfaseranschlüsse 
(von insgesamt 90.000 Adressen in den Altkreiskommunen) realisiert.  
Weitere 6.600 Adressen wären im Rahmen der „Graue Flecken“ Förderung förderfä-
hig. Die Städte Stolberg und Eschweiler haben sich, aufgrund der hohen Eigenantei-
le, bereits gegen eine Förderung ihrer förderfähigen Adressen entschieden. Daher 
liegen für rund 15.800 Adressen (in allen neun Kommunen) derzeit noch keine Aus-
bauperspektiven vor.  
In den Kommunen Baesweiler, Alsdorf, Herzogenrath, Würselen, Roetgen und Sim-
merath befinden sich rund 760 förderfähige Adressen, welche mit einem gemeinsa-
men Förderantrag unter Koordination der StädteRegion ausgebaut werden sollen.  
Berücksichtigt man diese Adressen, kann die Glasfaserquote durch die Kombination 
von eigenwirtschaftlichem und geförderten Ausbau  in der Region von rund 27% auf 
ca. 82% gesteigert werden. Können auch die letztgenannten förderfähigen Adressen 
nicht ausge baut werden , beläuft sich die perspektivische Glasfaserquote auf rund 
77,5%.  
 
  
0
10000
20000
30000
40000
50000
60000
70000
80000
IST Perspektive
0,00%
10,00%
20,00%
30,00%
40,00%
50,00%
60,00%
70,00%
80,00%
90,00%
Glasfaseranschlüsse Glasfaserquote
0,00%
10,00%
20,00%
30,00%
40,00%
50,00%
60,00%
70,00%
80,00%
90,00%
IST Ohne Graue Flecken Perspektive
Abbildung 4: Entwicklung der Glasfaser-
quote in der StädteRegion 
Abbildung 3: Entwicklung der Glasfaser-
anschlüsse in der StädteRegion

Abbildung 5: Gestaffelte Entwicklung der Glasfaserquote in der StädteRegion mit allen förderfähigen Adressen 
 
 
 
 
 
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
StädteRegion Aachen
Glasfaserquote
IST Perspektive Förderfähig Kein Ausbau

3. Alsdorf 
Die Stadt Alsdorf hat sich seinerzeit als eine der ersten Kommunen den gemeinsa-
men Bemühungen rund um den Breitbandausbau unter der Federführung der Städ-
teRegion angeschlossen. Das Stadtgebiet ist dabei auch vor dem begonnenen Glas-
faserausbau überdurchschnittlich gut über Vectoring versorgt gewesen. Derzeit sind 
daher rund 98% der Adressen mit bis zu 100 Mbit/s und mehr als 87% mit bis zu 
250 Mbit/s versorgt. 
In den letzten Jahren haben die Bürger_innen und Gewerbetreibenden in Alsdorf be-
sonders von den regionalen TKU NetAachen und RelAix profitiert. Darüber hinaus 
hat das interkommunale 
„Weiße Flecken“ Projekt unter Führung der StädteRegion mit 
rund 1 .900 Adressen erheblich zum heutigen Stand der Glasfaserversorgung bei -
getragen.  
Mit einer Glasfaserversorgung von mehr als 20% liegt die Stadt Alsdorf derzeit  (Juli 
2024) knapp unter dem Durchschnitt der städteregionalen Kommunen. 
 
 
Abbildung 6: Alsdorf; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024)

Neben dem Abschluss des „Weiße Flecken“ Projektes und den Ausbaubestrebungen 
der regionalen TKU hat sich im Jahr 2023 die Deutsche Telekom für einen großflä-
chigen Ausbau des Stadtgebietes mit FTTH/B entschieden. In Kooperation mit Stadt 
und StädteRegion werden derzeit fast 12 .000 Adressen mit Glasfaser erschlossen. 
Hierbei sind leider vermehrt Adressen von einem Doppelausbau bzw. dem Überbau 
bestehender Glasfaseranschlüsse betroffen. Daher lässt die Zahl der auszubauenden 
Adressen keine Rückschlüsse auf „neue“ Glasfaseranschlüsse zu. Dennoch macht die 
Glasfaserversorgung im Stadtgebiet durch dieses Vorhaben einen großen Sprung 
nach vorne.  
Die Glasfaserquote steigt damit perspektivisch auf knapp 93%.  
 
Abbildung 7: Alsdorf; Glasfaser Im Bau 
 
Die HFC Versorgung in Alsdorf ist ebenfalls hoch. So gelten bislang mehr als 62%  
der Adressen als HFC versorgt . Dies führt in Kombination mit den bestehenden 
Glasfaseranschlüssen (teilweise Dopplungen) zu einer Quote von rund 81% gigabit-
fähig versorgten Adressen. Nach Abschluss des Telekom -Ausbaus wird sich diese 
Versorgung auf knapp 99% erhöhen. Dies entspricht einer echten Vollversorgung.

Abbildung 8: Alsdorf; HFC Verfügbarkeit 
Nach Abschluss des bisher angekündigten und im Bau befindlichen Glasfaseraus-
baus verbleiben im Stadtgebiet Alsdorf noch knapp 980 Adressen ohne bekannte 
Glasfaserausbaupläne. 
Aus den vorliegenden Daten zur Gigabitversorgung über Glasfaser - und HFC-Netze 
ergibt sich ein Potenzial von rund 100 Adressen, welche im Rahmen des „Graue Fle-
cken“ Programms förderfähig wären. Es wird angestrebt , diese Adressen, abhängig 
von der Bereitschaft der Kommune, in einen neuen kommunalen oder interkommu-
nalen Förderantrag unter Regie der StädteRegion zu bringen. 
Neben den förderfähigen Adressen verbleiben somit rund 880 Adressen, welche oh-
ne eigenwirtschaftliche Bemühungen nicht für Glasfaseranschlüsse vorgesehen sind. 
Diese Adressen befinden sich hauptsächlich in den Stadtteilen Broicher Siedlung, 
Zopp und Ofden,  sowie im Bere ich der Gewerbeansiedlungen in Neuweiler. Die Gi-
gabitkoordination befindet sich für diese Adressen derzeit in Gesprächen mit ver-
schiedenen TKU. Die letztgenannten Adressen sind jedoch alle bereits mit 
HFC und 
somit gigabitfähig versorgt. Wird die „Graue Flecken“  Förderung in Anspruch ge-
nommen und umgesetzt , steigt die Glasfaserquote daher auf knapp 94%, während 
die Quote der gigabitfähig versorgten Adressen an die runden 100% stieße.

Abbildung 9: Alsdorf; Graue Flecken und Gebiete ohne Ausbauperspektive 
 
Abbildung 10: Alsdorf; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser und HFC (Juli 2024)

4. Baesweiler 
In der Stadt Baesweiler startete  bereits früh der eigenwirtschaftliche  Glasfaseraus-
bau. So wurden bereits zwischen 2017 und 2019 die Ortslagen Loverich, Floverich , 
Bettendorf und Puffendorf durch die Deutsche Glasfaser erschlossen. Das Stadtge-
biet ist darüber hinaus fast flächendeckend mit FTTC aufgerüstet worden und kann 
so eine Abdeckung mit bis zu 100 Mbit/s für rund 98% der Adressen und bis zu 250 
Mbit/s für knapp 70% aller Adressen in den Ortslagen verzeichnen.  
Der Glasfaserausbau wurde auch seitens der Stadtverwaltung forciert. Daher wurden 
im Rahmen des Sonderaufrufs im 
„Weiße Flecken“ Programm alle Schulen im Stadt-
gebiet mit Glasfaser erschlossen. 
Darüber hinaus ist das Stadtgebiet durch die Ausbaubemühungen der NetAachen 
geprägt. Nach der Corona -Pandemie folgte sodann der eigenwirtschaftliche Glasfa-
serausbau im Stadtzentrum durch die GlasfaserPlus, ein Tochterunternehmen der 
Telekom. 
Mit einer Glasfaserquote von derzeit rund 46% aller Adressen im Stadtgebiet gehört 
Baesweiler zu den TOP 3 im Vergleich der städteregionalen Kommunen.  
 
Abbildung 11: Baesweiler; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024)

Nachdem der eigenwirtschaftliche Ausbau im Zentrum der Stadt als technisch abge-
schlossen betrachtet werden kann, verbleibt noch eine Vielzahl an unversorgten Ad-
ressen in Setterich, Oidtweiler und Teilen der Innenstadt -Randlagen (siehe Abbil-
dung 9). In Kooperation von Stadt und StädteRegion konnte mit der Firma West-
Connect ein na mhafter Akteur für eine Ausbauzusage gewonnen werden, welcher 
bislang noch nicht in der Region aktiv ist. Die E.ON Tochter plant nach Abstimmun-
gen mit den Beteiligten den Ausbau von weiteren knapp 4 .600 Adressen. Die end-
gültige Abstimmung hierzu läuft derzeit. Mit einem Beginn der Vorvermarktung (mit 
oder ohne Quote) und einem potenziellen Baubeginn kann zwischen Q3 2024 und 
Q2 2025 gerechnet werden. Hierdurch kann der Glasfaserausbau vervollständigt 
werden. 
Durch dieses Ausbauvorhaben stiege die Glasfaserquote in Baesweiler auf rund 99%. 
Daher kann an dieser Stelle zukünft ig von einer flächendeckenden Vollversorgung 
gesprochen werden. 
 
 
Abbildung 12: Baesweiler; Glasfaserausbau angekündigt

Insbesondere die Kerngebiete der Innenstadtbereiche und der Ortslage Setterich 
sind darüber hinaus bereits mit HFC Kabelnetzen versorgt. Jedoch kann hier nicht 
von einer flächendeckenden Versorgung gesprochen werden. Mit 
rund 49% liegt die 
HFC-Quote im unteren Mittelfeld des städteregionalen Vergleichs.  
In Kombination mit dem Glasfaserausbau liegt die Quote der gigabitfähig versorgten 
Adressen insgesamt bei derzeit 72% . Inkludiert man hier ebenfalls die genannten 
Ausbauankündigungen, so wird diese Quote zukünftig auf bis zu 99,7%  steigen. 
Auch dies entspricht einer künftigen Vollversorgung. 
Nach Abschluss aller genannten Ausbaupläne verbleiben im Stadtgebiet noch ca. 21 
Adressen ohne bekannte Ausbauzusagen. Von diesen Adressen sind voraussichtlich 
17 im Rahmen des 
„Graue Flecken“ Programms förderfähig. Es wird angestrebt diese 
Adressen, abhängig von der Bereitschaft der Kommune, in einen neuen kommunalen 
oder interkommunalen Förderantrag unter Regie der StädteRegion zu bringen. Die 
Glasfaserquote stiege damit auf rund 99,9% , die Gigabit-Versorgung auf nahezu 
100%.  
Darüber hinaus verb leiben noch 4 nicht förderfähige Adressen, welche allerdings 
bereits über ein HFC Netz potenziell gigabitfähig versorgt sind. Sicherlich können 
diese Adressen zukünftig im Rahmen von Lückenschlüssen und Einzelanschlüssen 
eigenwirtschaftlich oder privat finanziert ebenfalls erschlossen werden. 
 
Abbildung 13: Baesweiler; HFC versorgt  Abbildung 14: Baesweiler; Graue Flecken und 
Gebiete ohne Ausbauperspektive

Abbildung 15: Baesweiler; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser und HFC (Juli 2024)

5. Eschweiler 
Die Stadt Eschweiler ist in ihren Bemühungen rund um den Glasfaserausbau größ-
tenteils eigenständig unterwegs, jedoch im steten Austausch mit der Gigabitkoordi-
nation und erfährt daher die gewünschte städteregionale Unterstützung. Die allge-
meine Versorgung der Adressen im Stadtgebiet ist über die Vectoring -Technologie 
bereits weit vorangeschritten. So verfügen potenziell bereits mehr als 97% der Ad-
ressen über mindestens 100  Mbit/s und auch 93% der Adressen können mit bis zu 
250 Mbit/s im Internet aktiv werden. 
Die Stadt hat in der Vergangenheit mehrere Förderprojekte im Rahmen der „Weiße 
Flecken“ durchgeführt und damit neben Privathaushalten insbesondere mehrere Ge-
werbegebiete und Schulen im Stadtgebiet mit Glasfaser erschlossen.  Teile dieser 
Projekte befinden sich derzeit noch im Bau und werden daher noch nicht zur Glasfa-
serverfügbarkeit gerechnet.  
Darüber hinaus arbeitet die Stadt seit einigen Jahren in enger Kooperation mit der 
Deutschen Glasfaser im Hinblick auf den eigenwirtschaftlichen Ausbau. Darüber 
hinaus versorgen NetAachen und RelAix in weiteren Gebieten. Die 
Glasfaserquote 
beträgt derzeit rund 13% und liegt damit im unteren Mittelfeld des städteregionalen 
Vergleichs. 
 
Abbildung 16: Eschweiler; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024)

Ebenso findet derzeit ein eigenwirtschaftlicher Ausbau der Deutschen Telekom statt. 
Diese ersetzt die größtenteils gestörten Kupferleitungen in den von der Flut 2021 
betroffenen Gebieten. Darüber hinaus befinden sich weitere Adressen vorangegan-
gener Vermarktungen und der Förderprojekte noch im Bau. Insgesamt befinden sich 
unternehmens- und projektübergreifend derzeit rund 2.350 Adressen im Ausbau.  
 
Abbildung 17: Eschweiler; Glasfaser im Bau 
Nachdem nun alle Vorvermarktungen der Deutschen Glasfaser im Stadtgebiet Esch-
weiler erfolgreich abgeschlossen  sind, werden weitere Ausbaugebiete für den Start 
der Bautätigkeiten erwartet. Darunter fallen rund 4 .900 zusätzliche Adressen im E-
schweiler Süden.  
Die Glasfaserquote im Stadtgebiet kann durch diese Ausbauvorhaben auf rund 59% 
gesteigert werden. Damit befindet sich die Stadt im perspektivischen Vergleich zu-
nächst auf dem vorletzten Platz der städteregionalen Kommunen.  
Eine HFC Versorgung  besteht in Eschweiler besonders in den Kerngebieten der 
Stadt. Mehr als 72%  der Adressen können derzeit über diese Koaxialkabeltechnik 
versorgt werden. Damit belegt die Stadt Platz 2 im städteregionalen Vergleich der 
HFC Versorgung.

Abbildung 18: Eschweiler; Glasfaserausbau angekündigt     Abbildung 19: Eschweiler; HFC versorgt

Als gigabitfähig versorgt können in Kombination mit den bestehenden Glasfaseran-
schlüssen daher derzeit rund 83% der Adressen gelten. Bei Realisierung der beste-
henden Ausbauabsichten und Abschluss der aktuellen Ausbauarbeiten wird die 
Quote der gigabitfähigen Anschlüsse auf knapp 95% erhöht und liegt damit zukünf-
tig im Durchschnitt der regionsangehörigen Kommunen. 
Nach Abschluss der genannten Ausbauplanungen verbleiben noch mehr als 6 .200 
Adressen ohne Glasfaserperspektive. Von diesen sind jedoch rund 5 .400 Adressen 
bereits mit der HFC- Technik potenziell gigabitfähig versorgt. Diese fallen somit 
auch aus jeglichen Förderschemen heraus. Im Stadtgebiet verbleiben somit fast 760 
Adressen, welche im Sinne des  „Graue Flecken“ Programms förderfähig sind. Die 
Stadt Eschweiler hat hierzu im Herbst 2023 ein Markterkundungsverfahren durchge-
führt und sich im Anschluss gegen die Initiierung eines Förderantrages entschieden. 
Hintergrund dessen ist vor allem der hohe kommunale Eigenanteil (20%) , welcher 
durch die verringerte Kofinanzierung des Landes NRW seit 2023 einzuka lkulieren 
ist. A n dieser Stelle besteht das Risiko eines dauerhaft ausbleibenden Ausbaus 
durch die Nicht-Förderung hingewiesen.  
Abbildung 20: Eschweiler; Graue Flecken und Gebiete ohne Ausbauperspektive

Abbildung 21: Eschweiler; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser und HFC

6. Herzogenrath 
Auch die Stadt Herzogenrath hat sich früh an den städteregionalen Aktivitäten zum 
Glasfaserausbau beteiligt. Neben vereinzelten Ausbauaktivitäten der RelAix u nd 
NetAachen, hat das Stadtgebiet ansonsten bisher vor allem vom FTTC Ausbau profi-
tiert. So werden derzeit mehr als 94% der Adressen mit mindestens 100  Mbit/s an-
gebunden, während rund 86% der Adressen bis zu 250 Mbit/s erhalten können. 
Im Rahmen des interkommunalen „Weiße Flecken“ Projektes unter Führung der Städ-
teRegion wurden in Herzogenrath bislang mehr als 600 Adressen gefördert mit 
Glasfaser ausgebaut. Darüber hinaus haben vereinzelte eigenwirtschaftliche Aus-
baubemühungen zu insgesamt rund 1 .700 Glasfaseranschlüssen im Stadtgebiet 
beigetragen.  
Damit liegt die Glasfaserquote in Herzogenrath bei derzeit knapp 13% und damit im 
unteren Mittelfeld des städteregionalen Vergleichs. 
 
 
Abbildung 22: Herzogenrath; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024)

Auf Initiative der StädteRegion ist es gelungen eine Kooperation mit der „Unsere-
GrüneGlasfaser“ (UGG) zu entwickeln, welche gemeinsam mit den kommunalen Ver-
antwortlichen in den Beginn von Baumaßnahmen im Q3 2024 mündet. Nach einer 
abgeschlossenen Vermarktungsphase wird die UGG noch im Herbst 2024 mit dem 
Bau von knapp 12.900 Adressen im Stadtgebiet beginnen.  
Mit diesem Ausbau steigt die Glasfaserquote in Herzogenrath auf mehr als 99% und 
liegt damit auf dem Niveau einer Vollversorgung.  
Mit rund 72% HFC versorgten  Adressen liegt Herzogenrath darüber hinaus auf Platz 
3 der regionsangehörigen Kommunen. Insgesamt betrachtet bestehen daher derzeit 
gigabitfähige Adressen im Umfang von rund 82% der Gesamtadressen. Nach Ab-
schluss des anlaufenden Ausbaus kann eine Gigabitfähigkeit bei mehr als 99%  der 
Adressen attestiert werden. 
Nach Abschluss der genannten Arbeiten verbleiben nach aktuellem Kenntnisstand 
noch etwas mehr als 40 Adressen ohne Ausbauperspektive. Diese Randlagen sind 
jedoch im Sinne des 
„Graue Flecken“ Programmes förderfähig. Es ist auch hier beab-
sichtigt, diese Adressen, abhängig von der Bereitschaft der Kommune, in einen neu-
en kommunalen oder interkommunalen Förderantrag unter Regie der StädteRegion 
zu bringen. Somit ergäbe sich eine 
Glasfaserquote von annähernd 100%. 
 
Abbildung 23: Herzogenrath; Glasfaser im Bau

Abbildung 24: Herzogenrath; HFC versorgt    Abbildung 25: Herzogenrath; potenzielle Graue Flecken

Abbildung 26: Herzogenrath; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser und HFC

7. Monschau 
Die Stadt Monschau ist in Angelegenheiten des Glasfaserausbaus größtenteils 
selbstständig aktiv. Dabei zeigte sich in der Vergangenheit oftmals die schwierige 
Topographie und geographische Lage am südlichen Ende der StädteRegion und so-
mit mitten in der Eif el als Hindernis für viele TKU. Dennoch sind auch hier Maßnah-
men zur 
FTTC Versorgung getroffen worden , durch die inzwischen rund 83% der 
Adressen mit mindestens 100  Mbit/s surfen können, aber  bei nur knapp 50% der 
Adressen bis zu 250 Mbit/s  an Brandbreite ermöglicht wird. Dies ist im städteregi-
onalen und auch deutschlandweiten Vergleich deutlich unterdurchschnittlich. 
Die Stadt wurde daraufhin aktiv und hat bereits im Sonderaufruf des „Weiße Flecken“ 
Programms das Gewerbegebiet Imgenbroich vorgesehen. Aufgrund eines andauern-
den Rechtsstreits ist dieser Ausbau allerdings weiterhin in der Schwebe und die Ad-
ressen sind noch nicht versorgt.  
Trotz aller beschriebenen Widrigkeiten wurde die Deutsche Glasfaser in den Ortstei-
len Imgenbroich, Konzen und Höfen aktiv. Dort hat sie mit rund 1 .500 Anschlüssen 
für die derzeitige Glasfaserquote von knapp 29% gesorgt. Die Stadt Monschau liegt 
damit im städteregionalen Vergleich im Mittelfeld.  
 
Abbildung 27: Monschau; Glasfaserverfügbarkeit und Weiße Flecken (Juli 2024)

Eine Versorgung mit HFC gibt es in Monschau, wie auch den anderen 
städteregionalen Eifelkommunen, bislang nicht. Ein zukünftiger Erstausbau dieser 
Technologie kann als ausgeschlossen betrachtet werden. Somit entspricht die Quote 
der gigabitfähigen Anschlüsse der Glasfaserquote. 
Weitere eigenwirtschaftliche Bestrebungen konnten aufgrund der schwierigen 
Gegebenheiten in der Vergangenheit n icht erfolgreich initiert werden. Daher 
entschloss sich die Stadt Monschau an der 
„Graue Flecken“ Förderung teilzunehmen. 
Hierzu hat sie bereits vorläufige Förderbescheide von Bund und Land erhalten. Nach 
Abschluss des Vergabeverfahrens befindet man sich nun in der Konkretisiserung der 
Förderanträge, bevor anschließend der geförderte Ausbau beginnen kann. Nach 
Abschluss des Förderprojektes sollte die 
Glasfaserquote dann bei nahezu 100%  
liegen, sofern auch das Projekt im Gewerbegebiet Imgenbroich umgesetzt wird oder 
die Adressen anderweitig erschlossen werden.  
 
 
 
Abbildung 28: Monschau; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser inkl. förderfähiger Adressen

8. Roetgen 
In der Gemeinde Roetgen hat bereits früh und umfassend der eigenwirtschaftliche 
Ausbau des Glasfasernetzes begonnen. So wurden viele Ortslagen bereits durch die 
Deutsche Glasfaser ausgebaut und auch fast alle weiteren kamen im Laufe derzeit in 
den Genuss des Ausbaus. Allerdings bestehen noch Erschließunglücken in prinzipiell 
versorgten Gebieten bspw. für Baulücken, welche aktuelle in die Erschließung gehen. 
Die derzeitige Quote zur Glasfaserversorgung in Roetgen liegt bei 97,6% und damit 
auf dem Spitzenplatz der städteregionalen Kommunen. 
Ein HFC Bestandsnetz gibt es in Roetgen, ebenso wie in den beiden anderen regi-
onsangehörigen Eifelkommunen, nicht.  
Im Rahmen des 
„Graue Flecken“ Programms werden somit etwas mehr als 70 Adres-
sen förderfähig. Es ist auch hier beabsichtigt, diese Adressen, abhängig von der Be-
reitschaft der Kommune, in einen neuen kommunalen oder interkommunalen  För-
derantrag unter Regie der StädteRegion zu bringen. Somit ergäbe sich eine Glasfa-
serquote von annähernd 100%.  
 
Abbildung 29: Roetgen; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser inkl. förderfähiger Adressen

Abbildung 30: Roetgen; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024)  Abbildung 31: Roetgen; potenzielle Graue Flecken

9. Simmerath 
Auch in der Gemeinde Simmerath hat der eigenwirtschaftliche  Glasfaserausbau 
schon früh begonnen. Die Kommune gehörte somit gemeinsam mit Roetgen lange 
zu den Spitzenreitern in der Region und auch in überregionalen Betrachtungen. Wie 
in der Nachbarkommune, ist auch hier die Deutsche Glasfaser etappenweise in den 
unterschiedlichen Ortslagen aktiv geworden.  
Die Quote der derzeit verfügbaren Glasfaseranbindung liegt bei rund 83% und somit 
auf Platz zwei im Vergleich der regionsangehörigen Kommunen.  
Nach erfolgreicher Vorvermarktung befinden sich nun die letzten Ortslagen im Aus-
bau. Anschließend wird die 
Glasfaserquote auf ca. 95% steigen. Durch den Rückzug 
der Deutschen Glasfaser aus den Ortslagen Dedenborn, Seifenauel, Hirschrott ver-
bleiben aktuell noch etwa 320 Adressen ohne die Möglichkeit eines Glasfaseran-
schlusses. Diese Adressen wären im Sinne des „Graue Flecken“ Programms förderfä-
hig. Es ist auch hier beabsichtigt, diese Adressen, abhängig von der Bereitschaft der 
Kommune, in einen neuen kommunalen oder interkommunalen Förderantrag unter 
Regie der StädteRegion zu bringen. Somit ergäbe sich eine 
Glasfaserquote von an-
nähernd 100%. Eine HFC Versorgung besteht in Simmerath nicht. 
 
Abbildung 32: Simmerath; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024)         
Abbildung 33: Simmerath; Gesamtverfügbarkeit (rechts)

Abbildung 34: Simmerath; Glasfaser im Bau   Abbildung 35: Simmerath; potenzielle Graue Flecken

10. Stolberg 
Die Stadt Stolberg ist in ihren Bemühungen rund um den Glasfaserausbau größten-
teils eigenständig unterwegs, jedoch im steten Austausch mit der Gigabitkoordinati-
on und erfährt daher die gewünschte städteregionale Unterstützung. Die allgemeine 
Versorgung der Adressen im Stadtgebiet ist über die Vectoring -Technologie durch-
schnittlich ausgebaut . So verfügen potenziell bereits mehr als 9 3% der Adressen 
über mindestens 100  
Mbit/s und auch 87 % der Adressen können mit bis zu 250  
Mbit/s im Internet aktiv werden. 
Die Stadt hat in der Vergangenheit mehrere Förderprojekte im Rahmen der „Weiße 
Flecken“ durchgeführt und damit neben Privathaushalten insbesondere mehrere Ge-
werbegebiete und Schulen im Stadtgebiet mit Glasfaser erschlossen. Dabei wurde 
u.a. der Stadtteil Werth gefördert mit Vectoring ausgebaut.  
Darüber hinaus versorgen NetAachen und RelAix in weiteren Gebieten. Die Glasfa-
serquote beträgt derzeit knapp 8% und liegt damit auf dem letzten Platz des städte-
regionalen Vergleichs. 
 
Abbildung 36: Stolberg; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024)

Derzeit findet ein eigenwirtschaftlicher Ausbau der Deutschen Telekom statt. Diese 
ersetzt die größtenteils gestörten Kupferleitungen in den von der Flut 2021 be-
troffenen Gebieten. Auch die Ausbaubemühung der NetAachen werden aktuell fort-
gesetzt. Insgesamt befinden sich unternehmens - und projektübergreifend derzeit 
rund 2.400 Adressen im Ausbau. 
  
Abbildung 37: Stolberg; Glasfaser im Bau 
 
Darüber hinaus sind weitere Gebiete (bspw. Donnerberg, Velau -Steinfurt, Atsch, 
Teile der Innenstadt) im Umfang von bis zu 3 .600 Adressen konkret für einen Aus-
bau unter Erreichung einer Vorvermarktungsquote in Vorbereitung. Gespräche über 
den eigenwirtschaftlichen Ausbau mit und ohne Vorvermarktungsquoten weiterer 
Stadtteile laufen derzeit, können aber noch nicht konkret fixiert werden. 
Nach Abschluss der derzeit im Bau befindlichen Adressen kann eine Quote von bis 
zu 24% erreicht werden. Sollte das, schon konkreter geplante, Projekt in der Vor-
vermarktung ebenfalls er folgreich verlaufen, stiege die Glasfaserquote auf bis zu 
44% aller Adressen im Stadtgebiet.

Abbildung 38: Stolberg; potenzielle Vorvermarktung     Abbildung 39: Stolberg; HFC versorgt

Eine HFC Versorgung besteht in weiten Teilen der S tadt. Knapp 87% der A dressen 
können d erzeit über diese K oaxialkabeltechnik ve rsorgt w erden. D amit b elegt d ie 
Stadt Platz 1 im städteregionalen Vergleich der HFC Versorgung. 
Als gigabitfähig versorgt können in Kombination mit den bestehenden Glasfaseran-
schlüssen daher d erzeit rund 88% der Adressen gelten. Bei Realisierung der beste-
henden Ausbauabsichten und A bschluss d er a ktuellen Ausbauarbeiten wird d ie 
Quote der gigabitfähigen Anschlüsse auf bis zu 90% erhöht und liegt damit zukünf-
tig deutlich unter dem Durchschnitt der regionsangehörigen Kommunen. 
Nach Abschluss der genannten Ausbauplanungen verbleiben noch mehr als 8.9 60 
Adressen ohne Glasfaserperspektive. Von diesen sind jedoch rund 7.330 Adressen 
bereits mit der HFC- Technik potenziell gigabitfähig versorgt. Diese fallen somit 
auch aus jeglichen Förderschemen heraus.  Im Stadtgebiet verbleiben somit rund  
1.600 Adressen, welche im Sinne des  „Graue Flecken“ Programms förderfähig sind. 
Die Stadt Stolberg hat hierzu im Herbst 2023 ein Markterkundungsverfahren durch-
geführt und sich im Anschluss gegen die Initiierung eines Förderantrages 
entschie-den. Hintergrund dessen ist vor allem der hohe kommunale Eigenanteil 
(20%), wel-cher durch die verringerte Kofinanzierung des Landes NRW seit 2023 
einzukalkulie-ren ist. An dieser Stelle besteht das Risiko eines dauerhaft 
ausbleibenden Ausbaus durch die Nicht-Förderung hingewiesen. 
Abbildung 40: Stolberg; potenzielle Graue Flecken und Gebiete ohne Ausbauzusagen

Abbildung 41: Stolberg; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser und HFC

11. Würselen 
Auch die Stadt Würselen hat sich früh an den städteregionalen Aktivitäten zum Glas-
faserausbau beteiligt. Neben Ausbauaktivitäten der RelAix und NetAachen, hat das 
Stadtgebiet ansonsten bisher vor allem vom FTTC Ausbau profitiert. So werden der-
zeit mehr als 9 7% der Adressen mit mindestens 100  
Mbit/s angebunden, während 
allerdings nur rund 60% der Adressen bis zu 250 Mbit/s erhalten können. 
Im Rahmen des interkommunalen „Weiße Flecken“ Projektes unter Führung der Städ-
teRegion wurden in Würselen einige wenige Adressen gefördert mit Glasfaser aus-
gebaut. Darüber hinaus haben mehrere eigenwirtschaftliche Ausbaubemühungen zu 
insgesamt rund 2.900 Glasfaseranschlüssen im Stadtgebiet beigetragen.  
Auch ein Teil des laufenden Telekom Ausbaus kann bereits als abgeschlo ssen be-
wertet werden. Damit liegt die Glasfaserquote in Würselen bei derzeit knapp 29% 
und somit im Mittelfeld des städteregionalen Vergleichs. 
 
 
Abbildung 42: Würselen; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024)

Neben dem Abschluss des „Weiße Flecken“ Projektes und den Ausbaubestrebungen 
der regionalen TKU hat sich im Jahr 2023 die Deutsche Telekom für einen großflä-
chigen Ausbau des Stadtgebietes mit FTTH/B  entschieden. In Kooperation mit Stadt 
und StädteRegion werden derzeit fast 5.000 Adressen, insbesondere im Kernbereich 
der Stadt, mit Glasfaser erschlossen. Einige dieser Adressen sind bereits baulich und 
technisch abschließend fertiggestellt, während bei rund 3 .000 Adressen noch vom 
Baustatus ausgegangen werden kann. 
 
 
Abbildung 43: Würselen; Glasfaser im Bau 
 
Auch für die umliegenden Ortschaften Broichweiden, Weiden, Linden- Neussen, Eu-
chen, Bardenberg und Pley konnte auf Initiative der StädteRegion ein eigenwirt-
schaftlicher Ausbau vereinbart werden. Ähnlich wie in Herzog enrath wird hier die 
UGG aktiv sein und den Bürger_innen ein Ausbauangebot unterbreiten. Auf diesem 
Wege werden weitere rund 3.800 Adressen mit Glasfaser versorgt. 
Die Glasfaserquote steigt damit perspektivisch auf knapp 97%.

Abbildung 44: Würselen; Glasfaserausbau angekündigt 
 
Abbildung 45: Würselen; HFC versorgt

Die HFC Versorgung in Würselen ist mäßig und nur im Kernbereich vorhanden. So 
gelten bislang nur rund 41% der Adressen als HFC versorgt. Dies führt in Kombinati-
on mit den bestehenden Glasfaseranschlüssen (teilweise Dopplungen) zu einer Quo-
te von rund 54% gigabitfähig versorgten Adressen.  
Nach Abschluss der beiden eigenwirtschaftlichen Ausbauvorhaben wird sich diese 
gigabitfähige Versorgung auf knapp 99% erhöhen. Dies entspricht einer echten Voll-
versorgung. Aus der Differenz zu einer hundertprozentigen Versorgung ergeben 
sich in der Folge förderfähige Adressen für das „Graue Flecken“ Programm. 
Nach Abschluss des bisher angekündigten und im Bau befindlichen Glasfaseraus-
baus verbleiben im Stadtgebiet Würselen noch knapp 310 Adressen ohne bekannte 
Glasfaserausbaupläne. 
Aus den vorliegenden Daten zur Gigabitversorgung über Glasfaser - und 
HFC-Netze 
ergibt sich ein Potenzial von rund 120 Adressen, welche im Rahmen des „Graue Fle-
cken“ Programms förderfähig wären . Es wird angestrebt , diese Adressen, abhängig 
von der Bereitschaft der Kommune, in einen neuen kommunalen oder interkommu-
nalen Förderantrag unter Regie der StädteRegion zu bringen.  
Wird die „Graue Flecken“ Förderung in Anspruch genommen und umgesetzt , steigt 
die Glasfaserquote daher auf knapp 98%, während die Quote der gigabitfähig ver-
sorgten Adressen an die runden 100% stieße. 
Darüber hinaus verleiben noch rund 190 nicht förderfähige Adressen, welche aller-
dings bereits über ein 
HFC Netz potenziell gigabitfähig versorgt sind. Diese Adres-
sen befinden sich hauptsächlich in Randlagen, Einzellagen und im Norden des 
Stadtgebietes. Sicherlich können diese Adressen zukünftig im Rahmen von Lücken-
schlüssen und Einzelanschlüssen eigenwirtschaftlich oder privatfinanziert ebenfalls 
erschlossen werden. Gegebenenfalls können zu clusternde Adressagglomerationen 
auch im Rahmen von Sanierungsarbeiten der Versorgungsleitungen miterschlossen 
werden.

Abbildung 46: Würselen; potenzielle Graue Flecken und Gebiete ohne Ausbauzusagen 
 
Abbildung 47: Würselen; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser und HFC

12. Aachen 
Die Stadt Aachen hat in Sachen Gigabitförderung den Status einer kreisfreien Stadt. 
Daher beschäftigt die Stadt eine eigene Gigabitkoordination und führt eigenständig  
Förderprogramme wie im Rahmen des in 2024 abgeschlossenen „Weiße Flecken“-
Ausbaus durch.  
Die Stadt Aachen ist im Rahmen des Vectorings bereits überdurchschnittlich ver-
sorgt mit einer Verfügbarkeit von bis zu 250 Mbit/s bei mehr als 87% der Adressen. 
Auch bei den HFC Anschlüssen rangiert das Oberzentrum mit einer Quote von rund 
71% auf Platz drei im regionalen Vergleich. Die gigabitfähige Versorgung insgesamt 
liegt bei rund 79% aller Adressen im Stadtgebiet und damit allerdings im unteren 
Drittel der städteregionalen Kommun en. Dennoch entspricht dies einer guten flä-
chendeckenden Breitbandversorgung. 
Bei der Glasfaserversorgung liegt die Stadt Aachen mit rund 23% im Mittelfeld des 
regionalen Vergleichs. Für die 
„Graue Flecken“ Förderung gibt es ein Potenzial von 
bis 6.000 Adressen. Alleine mit einer Fördermaßnahme könnte die Glasfaserquote 
folglich auf rund 37% gesteigert werden. Die Quote der gigabitfähigen Anschlüsse 
insgesamt stiege dabei auf über 92%.  
Rund 28.500 Adressen im Stadtgebiet verfügen derzeit zwar über keinen Glasfaser-
anschluss, sind aber gigabitfähig versorgt. Inklusive der förderfähigen Adressen 
ergibt sich somit ein verbleibendes Glasfaserausbaupotenzial von rund 34. 500 Ad-
ressen. Derzeit befindet sich die Stadt Aachen in intensiven Gesprächen zum eigen-
wirtschaftlichen Ausbau. Laut Angaben der Stadt soll so zukünftig eine nahezu Voll-
versorgung im Stadtgebiet erreicht werden. Im Vergleich zu den Anrainerkommunen 
hat die Sta dt Aachen  mehr Zeitbedarf, da Tiefbauarbeiten durch archäologische 
Ausgrabungen und Besonderheiten, Denkmalschutz und weiteren Unvorhersehbar-
keiten intensiv geplant werden müssen. 
Da die Stadt Aachen als Ballungszentrum mit enormen Kundenpotenzialen für vi ele 
TKU attraktiv ist, werden alle ernsthaften Angebot e seitens der TKU genaustens ge-
prüft, um den bestmöglichen Glasfaserausbau für die Stadt Aachen erreichen zu 
können.

Abbildung 48: Aachen; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024)

13. Ausblick und Erläuterungen 
Während der Glasfaserausbau in der Region in der Anfangszeit (grob bis 
2019/2020) vor allem durch den geförderten Ausbau vorangetrieben wurde , 
hat der eigenwirtschaftliche Ausbau in den letzten Jahren immer weiter an 
Bedeutung gewonnen.  
Nachdem zu Beginn des kommunalen Engagements vor allem deutlich unter-
versorgte Adressen ausgebaut und daher nur geringe Anschlusszahlen reali-
siert wurden, beginnt nun im Großteil der Kommunen ein flächendeckender 
Roll-out. Damit wird insbesondere der, seit jeher proklamierte, Vorrang des 
marktwirtschaftlichen Geschehens auch realisiert. Dies ist insbesondere in 
einem umfassenden Strategiewechsel auf Seiten der TKU begründet, welcher 
durch Investorenstrategien im Rahmen der letzten Niedrigzinsphase eingelei-
tet wurde. Auch die Corona-Pandemie hat mit einem gesteigerten Bedarf und 
Kundeninteresse sicher einen Beitrag hierzu geleistet. So konnte ein Großteil 
der derzeitigen Ausbauankündigungen alleine in den Jahren 2023 -2024 ver-
einbart und vorbereitet werden.  
Nachdem die städteregionalen Kommunen bislang knapp unter dem landes-
weiten Durchschnitt der 
FTTH/B Versorgung lagen, finden nun eine ganze 
Reihe von Initialzündungen statt, welche zu einer zukünftig flächendecken-
den Glasfaserversorgung in der Region  führen werden. Dabei sind jedoch 
kommunale Unterschiede zu erkennen. Während einige Kommunen wie Roet-
gen, Baesweiler, Herzogenrath und Monschau zu echten Glasfaserkommunen 
werden, haben anderen Kommunen wie Eschweiler und Stolberg noch Poten-
zial für eine nachholende Entwicklung.  
In den meisten Kommunen wird eine nahezu 100%ige Glasfaser- oder min-
destens Gigabitversorgung - nur über die Teilnahme an der „Graue Flecken“ 
Förderung zu realisieren sein , w eshalb die Umsetzung auch unter Inkauf-
nahme der gestiegenen Eigenanteile notwendig sein wird. Ohne die Wahr-
nehmung der Förderung müssen sonst viele Adressen auf langfr istiger Per-
spektive ohne einen Glasfaseranschluss verbleiben und verlieren an Stand-
ortattraktivität.

Da viele der skizzierten Entwicklungen ihren Abschluss erst in der Zukunft 
finden werden, stehen u.a. mit der Vermarktung und dem Bau der Glasfaser-
netze noch zentrale Aufgaben für das Gelingen der Projekte an. Die Gigabit-
koordination wird die angelaufenen und neu zu initiierenden Projekten  daher 
intensiv weiterbegleiten und die Kommunen in der Umsetzung unterstützen. 
Insbesondere im geförderten Ausbau werden  für die erfolgreiche Umsetzung 
noch viele Arbeitsschritte im Rahmen des Förderregimes notwendig, welche 
von der Antragsstellung, Ausschreibung und Konkretisierung bis hin zur 
baulichen Umsetzung und Abrechnung reichen. 
Im Zuge des eigenwirtschaftlichen Ausbaus werden die Erhöhung der 
Homes 
connected Quote und die Erschließung der Netzebene 4 insbesondere im 
Mehrfamilienhaussegment zukünftig verstärkte Rollen spielen. Für die G i-
gabitkoordination steht dies unter dem Aspekt des in Anwendung bringen 
der organisierten Infrastrukturen als Basis für die standortsichernde Struk-
tur- und Regionalentwicklung. 
Da eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur darüber hinaus die Grundla-
ge für  ein funktionierendes, flächendeckendes und leistungsstarkes Mobil-
funknetz ist, wird die beschriebene positive Entwicklung auch eine engere 
Verzahnung mit den Mobilfunk - und Smart -Region-Themen der nächsten 
Jahre ermöglichen. 
Die in diesem Bericht dargeste llten Entwicklungen zeigen insofern gleichzei-
tig die weiteren Aufgaben und Handlungsfelder für die nähere Zukunft auf. 
Die Gigabitkoordination und damit verbundene Aufgabenfelder bleiben daher 
eine dauerhafte Aufgabe der StädteRegion Aachen.

Abbildung 49: Gestaffelte Übersicht der städteregionalen Kommunen
0% 20% 40% 60% 80% 100%
Alsdorf
Baesweiler
Eschweiler
Herzogenrath
Monschau
Roetgen
Simmerath
Stolberg
Würselen
Glasfaserquote
IST Perspektive Förderfähig

Abbildung 50: Alsdorf; Aufteilung der Glasfaserquote          
Abbildung 51: Baesweiler; Aufteilung der Glasfaserquote (rechts) 
 
 
 
Abbildung 52: Eschweiler; Aufteilung der Glasfaserquote         
Abbildung 53: Herzogenrath; Aufteilung der Glasfaserquote (rechts) 
  
20,77%
71,80%
0,79% 6,64%
Alsdorf
46,28%
53,45%
0,22% 0,05%
Baesweiler
13,31%
46,18%4,92%
35,59%
Eschweiler
12,61%
87,06%
0,33%
Herzogenrath

Abbildung 54: Roetgen; Aufteilung der Glasfaserquote          
Abbildung 55: Monschau; Aufteilung der Glasfaserquote (rechts) 
 
Abbildung 56: Simmerath; Aufteilung der Glasfaserquote        
Abbildung 57: Stolberg; Aufteilung der Glasfaserquote (rechts) 
 
Abbildung 58: Würselen; Aufteilung der Glasfaserquote  
28,88%
1,73%
69,39%
Monschau
97,67%
2,33%
Roetgen
82,70%
11,92%
5,38%
Simmerath
8,28%
35,87%
10,19%
45,66%
Stolberg
29,24%
67,63%
1,18%1,95%
Würselen

14. Glossar 
ISDN 
„Integrated Services Digital Network“ und bezeichnet einen digitalen Standard für 
Telefonnetze. Ins Deutsche übersetzt bedeutet der Begriff so  viel wie dienstinte-
griertes, digitales Netzwerk. 
DSL/VDSL 
Digital Subscriber Line (engl. für Digitaler Teilnehmeranschluss) b ezeichnet eine 
Reihe von Übertragungsstandards der Bitübertragungsschicht, bei der Daten über 
einfache Kupferleitungen wie die Teilnehmeranschlussleitung gesendet und emp-
fangen werden können. 
FTTH/B - FTTC 
Fiber tot he Home/Building – Glasfaser bis zum Gebäude oder bis in die Wohnung 
Fiber tot he Curb (Vectoring) – Glasfaser bis zum Verteilerkasten 
KVZ 
Der Kabelverzweiger (KV Z) ist ein Schaltschrank zur Kabelverteilung der Leitungen 
innerhalb eines Ortsnetzes, der Hauptkabel mit Verzweigungskabeln verbindet. 
HFC 
Hybrid Fiber Coax (HFC) ist eine Kurzbezeichnung für eine Technologie  für die  
Übertragung von analogen und digitalen Signalen. Dabei werden zur Verteilung der 
Signale im Regionalbereich Glasfaserstrecken verwendet, die bis in die Nähe der 
Haushalte führen. An den Endpunkten der Glasfasern werden die optischen Signale 
in elektrische gewandelt, die dann über Koaxialkabel in die einzelnen Haushalte ge-
führt werden. HFC -Netze werden für gewöhnlich auch als Kabelfernsehnetze be-
zeichnet. 
DOCSIS 
Data Over Cab le Service Interface Specification (DOCSIS) ist eine Spezifikation für 
Schnittstellen von Kabelmodems und dazugehörigen Peripheriegeräten. DOCSIS ist 
dabei ein Standard, der die Anforderungen für Datenübertragungen in einem Breit-
bandkabelnetz festlegt.

GPON/ AON 
Gigabit Passive Optical Network, ist eine shared- medium-Technologie auf Basis von 
passiven optischen Netzen (PON).  
In der Punkt-zu-Punkt-Netzstruktur eines aktiven Glasfasernetzes (AON) erhält je-
der Teilnehmer eine eigene Glasfaser, die an einem Zugangsknoten terminiert wird. 
Mbit/s – Gbit/s – Tbit/s 
Übertragungsgeschwindigkeit von Daten: Megabit/Gigabit/Terabit pro Sekunde 
„Weiße Flecken“ 
Das „Weiße Flecken“ Programm ist ein Förderprogramm  des Bundes im Rahmen der 
Richtlinie zur „Förderung zur Un terstützung des Breitbandausbaus in der Bundesre-
publik Deutschland“. Weiße Flecken" sind Adressen, die bisher eine Internetanbin-
dung von unter 30 Mbit/s haben und damit besonders schlecht versorgt sind sowie 
nicht mit Glasfaser erschlossene Gewerbegebiete, Krankenhäuser und Schulen. 
„Graue Flecken“ 
Im „Graue Flecken“-Programm nach der Gigabit-Richtline des Bundes 1.0 (hellgraue 
Flecken, bis 2023) sind Anschlüsse förderbar, welche über nicht mindestens 100 
Mbit/s verfügen. In der Regel erfolgt die Erschließung per FTTB für besonders entle-
gene Standorte sind ggf. Alternativtechnologien anwendbar.  Nach der Gigabit-
Richtline des Bundes 2.0  (dunkelgraue Flecken, seit 2023)  sind Anschlüsse förder-
bar, welche über nicht mindestens 200 Mbit/s symmetrisch bz w. 500 M/Bits im 
Download verfügen. Grundlage ist hier die Richtlinie „Förderung zur Unterstützung 
des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutsch-
land (1.0 bzw. 2.0)“. 
Homes passed / Homes connected 
Als Homes passed werden Adressen und Gebiete bezeichnet welche Grundsätzlich 
bspw mit Glasfaser erschlossen sind. Dabei kann es vorkommen, dass einige Ge-
bäude nicht vollständig erschlossen wurden (bspw. auf Wunsch der Eigentümerin), 
ein Anschluss aber prinzipiell auch nachträglich möglich wäre.  
Als Homes connected werden Adressen gewertet, welche über einen vollständigen 
Anschluss bspw. mit Glasfaser verfügen.

15. Abbildungsverzeichnis 
 
Abbildung 1: Glasfaserversorgung (Juli 2024) ........................................................ 13 
Abbildung 2: Glasfaserversorgung perspektivisch .................................................. 13 
Abbildung 3: Entwicklung der Glasfaseranschlüsse in der StädteRegion ................. 14 
Abbildung 4: Entwicklung der Glasfaserquote in der StädteRegion ......................... 14 
Abbildung 5: Gestaffelte Entwicklung der Glasfaserquote in der StädteRegion mit 
allen förderfähigen Adressen ................................................................................. 15 
Abbildung 6: Alsdorf; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024) ........................................ 16 
Abbildung 7: Alsdorf; Glasfaser Im Bau .................................................................. 17 
Abbildung 8: Alsdorf; HFC Verfügbarkeit ............................................................... 18 
Abbildung 9: Alsdorf; Graue Flecken und Gebiete ohne Ausbauperspektive ........... 19 
Abbildung 10: Alsdorf; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser und HFC (Juli 2024)..... 19 
Abbildung 11: Baesweiler; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024) ................................. 20 
Abbildung 12: Baesweiler; Glasfaserausbau angekündigt ....................................... 21 
Abbildung 13: Baesweiler; HFC versorgt   
Abbildung 14: Baesweiler; Graue Flecken und Gebiete ohne Ausbauperspektive .... 22 
Abbildung 15: Baesweiler; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser und HFC (Juli 2024) 23 
Abbildung 16: Eschweiler; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024) ................................. 24 
Abbildung 17: Eschweiler; Glasfaser im Bau ........................................................... 25 
Abbildung 18: Eschweiler; Glasfaserausbau angekündigt      
Abbildung 19: Eschweiler; HFC versorgt  .................................... 26 
Abbildung 20: Eschweiler; Graue Flecken und Gebiete ohne Ausbauperspektive .... 27 
Abbildung 21: Eschweiler; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser und HFC ................ 28 
Abbildung 22: Herzogenrath; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024) ............................ 29 
Abbildung 23: Herzogenrath; Glasfaser im Bau ...................................................... 30 
Abbildung 24: Herzogenrath; HFC versorgt     
Abbildung 25: Herzogenrath; potenzielle Graue Flecken ........................................ 31 
Abbildung 26: Herzogenrath; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser und HFC ........... 32 
Abbildung 27: Monschau; Glasfaserverfügbarkeit und Weiße Flecken (Juli 2024) .... 33 
Abbildung 28: Monschau; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser inkl. förderfähiger 
Adressen ............................................................................................................... 34 
Abbildung 29: Roetgen; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser inkl. förderfähiger 
Adressen ............................................................................................................... 35 
Abbildung 30: Roetgen; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024)   
Abbildung 31: Roetgen; potenzielle Graue Flecken  ................................. 36

Abbildung 32: Simmerath; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024)          
Abbildung 33: Simmerath; Gesamtverfügbarkeit (rechts)  ............................ 37 
Abbildung 34: Simmerath; Glasfaser im Bau    
Abbildung 35: Simmerath; potenzielle Graue Flecken ............................................ 38 
Abbildung 36: Stolberg; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024) .................................... 39 
Abbildung 37: Stolberg; Glasfaser im Bau .............................................................. 40 
Abbildung 38: Stolberg; potenzielle Vorvermarktung      
Abbildung 39: Stolberg; HFC versorgt  .......................................... 41 
Abbildung 40: Stolberg; potenzielle Graue Flecken und Gebiete ohne 
Ausbauzusagen ..................................................................................................... 42 
Abbildung 41: Stolberg; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser und HFC .................... 43 
Abbildung 42: Würselen; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024) ................................... 44 
Abbildung 43: Würselen; Glasfaser im Bau ............................................................. 45 
Abbildung 44: Würselen; Glasfaserausbau angekündigt ......................................... 46 
Abbildung 45: Würselen; HFC versorgt .................................................................. 46 
Abbildung 46: Würselen; potenzielle Graue Flecken und Gebiete ohne 
Ausbauzusagen ..................................................................................................... 48 
Abbildung 47: Würselen; Gesamtverfügbarkeit von Glasfaser und HFC................... 48 
Abbildung 48: Aachen; Glasfaserverfügbarkeit (Juli 2024) ...................................... 50 
Abbildung 49: Gestaffelte Übersicht der städteregionalen Kommunen ................... 53 
Abbildung 50: Alsdorf; Aufteilung der Glasfaserquote           
Abbildung 51: Baesweiler; Aufteilung der Glasfaserquote (rechts) .......................... 54 
Abbildung 52: Eschweiler; Aufteilung der Glasfaserquote          
Abbildung 53: Herzogenrath; Aufteilung der Glasfaserquote (rechts) ..................... 54 
Abbildung 54: Roetgen; Aufteilung der Glasfaserquote           
Abbildung 55: Monschau; Aufteilung der Glasfaserquote (rechts) .......................... 55 
Abbildung 56: Simmerath; Aufteilung der Glasfaserquote         
Abbildung 57: Stolberg; Aufteilung der Glasfaserquote (rechts) ............................. 55 
Abbildung 58: Würselen; Aufteilung der Glasfaserquote ........................................ 55

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08.11.2024 Kommission für Digitalisierung
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Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung
Datum
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Erstellt
25.10.2024 11:46