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AN/0320/2019

„Fridays For Future“ – Solidarität mit den Kölner Schüler*innen

Parteilos Antrag nach § 3 11.03.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 21.03.2019, TOP 2.3

Bunt Antrag nach § 3

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Bunt Antrag nach § 3

2798 Zeichen

An den Vorsitzenden des 
Ausschusses Umwelt und Grün 
Herrn Rafael Struwe 
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
 
 
Thomas Hegenbarth 
Lisa Gerlach 
Rathaus - Spanischer Bau 
50667 Köln 
Tel.: +49 (221) 221 - 25541 
Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de 
Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 11.03.2019 
 
AN/0320/2019 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für Umwelt und Grün 21.03.2019 
 
„Fridays For Future“ – Solidarität mit den Kölner Schüler*innen 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
sehr geehrte Herr Vorsitzender,  
 
die Antragsteller bitten Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung der kommenden Sitzung aufzu-
nehmen: 
 
Der Ausschuss für Umwelt und Grün möge beschließen: 
 
1. Der Ausschuss für Umwelt und Grün appelliert an die nordrhein -westfälische Landesregierung, 
Schüler*innen, die an Demonstrationen im Rahmen der „Fridays for Future“ -Bewegung teilneh-
men möchten, nicht mit Disziplinarmaßnahmen zu bestrafen.  
 
2. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, einen Klima-Notfallplan für die Stadt Köln und Umgebung 
zu erarbeiten und den Klimanotstand auszurufen. Junge Erwachsene und Jugendliche sollen ak-
tiv an diesem Prozess beteiligt werden. Vorstellbar sind des Weiteren spezielle Angebot e im 
Rahmen des Tags der Jugend oder ein Thementag im Rathaus im Rahmen der Maßnahme 
„Kommunikations-und Öffentlichkeitsarbeit“ der Beschlussvorlage „Köln KlimaAktiv 2022“. 
 
 
Begründung: 
 
Am 15.03.2019 rufen junge Menschen in Köln zum Schulstreik im Rahmen von #fridaysforfuture auf, 
um für einen besseren Klimaschutz zu demonstrieren. Das Engagement ist begrüßenswert und soll-
te nicht dazu führen, dass Strafen für Schulversäumnisse verhängt werden. Wissenschaftler*innen 
warnen seit Jahren vor den Folgen des menschengemachten Klimawandels. Die Sorgen und politi-

- 2 - 
 
schen Wünsche der Schüler*innen und Aktivist*innen sollten daher mehr als ernst genommen und 
ihr politisch-gesellschaftliches Interesse gefördert werden.  
Viele Förderprogramme der politischen Ebene, z. B . „Demokratie leben!“, arbeiten seit Jahren d a-
ran, dass sich mehr Menschen politisch einbringen und beteiligen. Bestrafungen von Schüler*innen, 
die genau dies tun, konterkarieren diese Programme.  
 
Den an den Protesten teilnehmenden Schüler*innen ist es ei n Anliegen, dass sie den versäumten 
Unterricht nachholen können. Es wäre daher eine Aufgabe für die Schulen, Ersatzunterricht zu e r-
möglichen. Aufgrund des Schüler*innenstreiks erklärten in den vergangenen Wochen Städte wie 
London, Vancouver, Basel und Los Angeles den Klimanotstand und damit, die Eindämmung des 
Klimawandels als prioritär anzuerkennen. 
 
 
 
gez. Thomas Hegenbarth    gez. Lisa Hanna Gerlach

Beratungsverlauf (1)

21.03.2019 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 2.3 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0320/2019
Typ
Parteilos Antrag nach § 3
Datum
11.03.2019
Erstellt
11.03.2019 12:05