Mandari Insight

A-N/0031/2009

III. Nordtangente, Ausstieg jetzt (Zusammenfassung der Anträge A-N/0029/2009 und A-N/0030/2009)

Antrag an die BV Nord 08.12.2009

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Nord, Sitzung am 08.12.2009, TOP 5.3

Antrag BV Nord

· application/pdf

Ansehen

A_N_0031_2009_III_Nordtangente_Ausstieg_jetzt_Zus_Fassung

· application/pdf

Ansehen

Antrag BV Nord

547 Zeichen

Bezirksverwaltung Münster-Nord 08.12.2009 
 492 16 02 
 
 
 
 
Amt über Dezernent 
 
 
Bezirksverwaltung Münster-Nord I 
(federführend) 
 
 
 
 
 
Anregung/Antrag lfd. Nr. A-N/0031/2009 der/des Frau Sharife Abdul Wahed  in der 
Bezirksvertretung Münster-Nord 
„III. Nordtangente, Ausstieg jetzt (gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion, Fraktion Bündnis 
90/Die Grünen und Die Linke“ 
 
 
 
 
Auf Ziffer 9, Absatz 3, Satz 2 der Geschäftsanweisung über die Zusammenarbeit mit den 
Bezirksvertretungen (VHb B 10.16) nehme ich Bezug. 
 
 
 
 
 
 
 
Temme

A_N_0031_2009_III_Nordtangente_Ausstieg_jetzt_Zus_Fassung

3402 Zeichen

SPD-Fraktion 
in der BV Münster Nord 
 
 
 
      
  
              3. Dez. 2009 
 
III. Nordtangente, Ausstieg jetzt 
Vorrang für BürgerInnen und Umweltschutz 
(Zusammenfassung der Anträge A-N/0029/2009 und A-N/0030/2009) 
Antrag  
 
Die Bezirksvertretung möge beschließen:  
 
1. Die „Trasse“ der III. Nordtangente (Entlastungss traße Nord) wird aus dem Flächennutzungs- 
plan (FNP) gestrichen. Das hierzu erforderliche Änd erungsverfahren ist unter gleichzeitiger 
Einstellung aller Planungen für die III. Nordtangen te unverzüglich 
 einzuleiten. Der BV ist ein- 
mal jährlich über den Fortgang/Stand des Verfahrens zu berichten. 
2. Es wird geprüft, wie im Planungsbereich die wert vollen und geschützten Landschaftsbestand- 
teile als ökologischer Schutzraum ausgeweitet, ggf.  höher gestuft, und noch besser in das 
Biotopverbundnetz eingebunden werden können. 
3. Statt den Autoverkehr im Plangebiet mit neuen St raßen weiter zu erhöhen, soll die Verkehrs- 
belastung reduziert werden. Dazu sind entsprechende  BürgerInnen-Beteiligungsmög-
lichkeiten, z. B. durch BürgerInnenversammlungen, z u gewährleisten, um hierdurch die Mög- 
lichkeit zu schaffen, gezielt Vorschläge einzubringen. 
 
Begründung 
 
Zu 1. 
Auf der Grundlage der seit einigen Monaten vorliege nden Umweltverträglichkeitsstudie bleibt keine 
andere Möglichkeit, als die weitere Planung einzustellen und den FNP entsprechend zu ändern. 
Die durch die Studie aufgezeigten und belegten Konf liktpotentiale zwischen Steinfurter Straße und 
Schifffahrter Damm sind zu gravierend und so gut wi e flächendeckend in dem angeblich zur Verfü- 
gung stehenden Korridor vorhanden (Seite 69 ff. und  Karte 8, Raumwiderstand/Konfliktschwerpunkte 
der Studie). Nicht nur Natur und Landschaft werden sehr stark beeinträchtigt bzw. zerstört, sondern 
auch das Wohnumfeld mit seiner intakten und notwend igen Erholungsfunktion wird für die Menschen 
zwischen Kinderhaus und Coerde verloren gehen. 
 
Zu 2. und 3. 
Heute fließen über Königsberger Straße und Edelbach etwa 13.000 Fahrzeuge täglich. Ohne den Bau 
der Nordtangente geht das erstellte Gutachten für das Jahr 2015 von 16.500 PKW und LKW aus. Wird 
die III. Nordtangente gebaut, sollen dagegen jeden Tag 21.400 bis 24.600 Fahrzeuge durch Coerde 
rollen - das sind mindestens 60 Prozent mehr als heute und 30 bis 50 Prozent mehr als ohne die 
Nordtangente. Unter den Folgen werden auch diejenigen leiden, die sich heute noch, etwa als An- 
wohnerInnen der Königsberger Straße, eine Entlastung erhoffen. Denn die Nordtangente müsste zwi- 
schen hohem Heckenweg und Kanalstraße als Hochstraße gebaut werden. Damit wäre eine weite 
Ausbreitung von Lärm und Abgasen unvermeidlich. Gleichzeitig verliert Coerde ein wichtiges Naher- 
holungsgebiet. Nicht nur Natur und Landschaft werden sehr stark beeinträchtigt bzw. zerstört, sondern 
auch das Wohnumfeld mit seiner intakten und notwendigen Erholungsfunktion wird für die Menschen 
verloren gehen. Auf der Grundlage der vorliegenden Umweltverträglichkeitsstudie ist daher die weitere 
Planung einzustellen und der FNP entsprechend zu ändern. Ziel muss es zukünftig vielmehr sein, 
bereits vorhandene ökologische Schutzräume auszuweiten und die Verkehrsbelastung weiter zu re- 
duzieren. 
 
Frese     Möller      Siewering 
Igelbrink                                  Rosenau  
Lamken         Guddorf  
Langela            
Urbscheit 
Wiitte

Beratungsverlauf (1)

08.12.2009 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 5.3 Antrag Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (8)

  • Steinfurter Straße
  • Königsberger Straße
  • Hochstraße
  • Schifffahrter Damm
  • Heckenweg
  • Kanalstraße
  • Kinderhaus
  • Edelbach

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
A-N/0031/2009
Typ
Antrag an die BV Nord
Datum
08.12.2009
Erstellt
06.10.2020 14:37