Mandari Insight

2010/0478

Fortschreibung des Schulentwicklungsplans Allgemein bildende Schulen 2011 - 2016 der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 27.10.2010

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

anlage 1

9.6 MB

Ansehen

2010/0478

32.2 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 1

419070 Zeichen

Dezernat IV 
Schulamt 
Planungsreferat   
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan 
Allgemein bildende Schulen 2011 – 2016 
Wissenschaftsstadt Darmstadt

Inhaltsverzeichnis 
 
 
Seite 
 
1. Kommunale Ausgangssituation      5  
 
1.1 Potentiale der Stadtentwicklung     6 
 
Entwicklungsperspektiven des Wohnungsbaus 
Gewerbliche Entwicklungsperspektiven 
 
1.2 Demografische Entwicklung      8 
 
Monitoring der Bevölkerungsentwicklung 
Grundlagen und Prognose der Bevölkerungsentwicklung Darmstadts 
Aktuelle Trends der Schülerzahlentwicklung 
Methoden der Bevölkerungsvorausberechnung 
Ergebnisse: Entwicklung der Gesamtbevölkerung Darmstadts 
 
 
2. Gesetzliche Ausgangslage/Rahmenbedingungen    21 
 
Aufstellung von Schulentwicklungsplänen  
Schulorganisationsmaßnahmen - Auflagen / Erlasse des Hessischen  
Kultusministeriums  
Klassenhöchst- und Mindestwerte 
Inklusion 
 
 
3. Qualitative Schulentwicklung       26 
 
Detailplanungen in den Schulformen 
 
3.1 Grundschulen        27 
 
Vorlaufkurse 
 
3.1.1  Grundschulen  in Darmstadt     28 
 
3.1.2  Besondere Organisationsformen/   29 
- maßnahmen 
 
Vorklassen-Eingangsstufen-Flexibler Schulanfang
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
1

Seite 
 
3.2 Förderstufen        33 
 
3.3 Weiterführende Schulen  (Sekundarstufe I)    33 
 
3.3.1  Haupt- und Realschulen     3 4  
 
3.3.2 Gesamtschulen       3 4  
(Kooperative und Integrierte Gesamtschulen) 
 
3.3.3  Förderschulen      3 9  
 
3.3.4  Gymnasien       5 0  
 
3.4 Schulen für Erwachsene       54 
 
3.5 Maßnahmenplanung – Zusammenfassung    56 
 
4. Mediale Ausstattung und Versorgung     57 
 
4.1 IT-Bereich         5 8  
 
4.2 Medienzentren        5 9  
 
4.3 Stadt- und Kreisbildstelle      6 0  
 
 
5. Weitere schulformübergreifende Angebote und Planungen  61 
 
5.1 Ganztagsschulentwicklung      6 2  
 
5.1.1  Familienfreundliche Schule    62 
 
5.1.2  Grundschulen      6 2  
 
5.1.3  Weiterführende Schulen     6 4  
 
5.2 Internationale Be gegnungsschule     66 
 
5.3 Ausbau der Schulso zialarbeit      68 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
2

Seite 
 
6. Quantitative Schulentwicklung       70 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich,       72 
Räumliche Situation, Erlasse und Anträge,  
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HSchG 
Schülerzahlentwicklung Schuljahr 2003/2004 – 2009/2010 
Prognose/Trendfortschreibung Schuljahr 2010/2011 – 2015/2016 
Methodenerläuterung des Amtes für Wirtschaft und Stadtentwicklung 74
 
 
6.1 Grundschulen        79 
 
 A n d e r s e n s c h u l e         8 4  
 A s t r i d - L i n d g r e n - S c h u l e        8 7  
 Bessunger Schule        9 0  
 Christian-Morgenstern-Schule      94 
 E l l y - H e u s s - K n a p p - S c h u l e        9 7  
 Erich Kästner-Schule       100 
 F r a n k e n s t e i n s c h u l e        1 0 3  
 F r i e d r i c h - E b e r t - S c h u l e        1 0 6  
 Georg-August-Zinn-Schule      109 
 G o e t h e s c h u l e         1 1 2  
 H e i n r i c h - H e i n e - S c h u l e        1 1 5  
 Heinrich-Hoffmann-Schule      118 
 Käthe-Kollwitz-Schule       121 
 L u d w i g - S c h w a m b - S c h u l e        1 2 4  
 M o r n e w e g s c h u l e         1 2 8  
 Schillerschule        132 
 W i l h e l m - B u s c h - S c h u l e        1 3 5  
 W i l h e l m - H a u f f - S c h u l e        1 3 8  
 
6.2 Gesamtschulen; Hau pt- und Realschule    141 
 
 Bernhard-Adelung-Schule, IGS      150 
 Erich Kästner-Schule, IGS      153 
 Gutenbergschule, KGS       156 
 M o r n e w e g s c h u l e ,  I G S        1 6 3  
 Stadtteilschule Arheilgen, KGS      166 
 Wilhelm-Leuschner-Schule, H+R      174 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
3

Seite 
 
6 . 3  F ö r d e r s c h u l e n         179 
 
 Christoph-Graupner-Schule      180 
 Ernst-Elias-Niebergall-Schule      184 
 H e r d e r s c h u l e         1 8 9  
 Mühltalschule        193 
 
6 . 4  G y m n a s i e n          196 
 
 Abendgymnasium        204 
 Bertolt-Brecht-Schule       205 
 Eleonorenschule        208 
 G e o r g - B ü c h n e r - S c h u l e        2 1 2  
 Justus-Liebig-Schule       216 
 Lichtenbergschule       220 
 Ludwig-Georgs-Gymnasium      224 
 Viktoriaschule        228 
 
6.5 Allgemeinbildende Schulen  in Freier Trägerschaft  231 
 
 Edith-Stein-Schule       233 
 Freie-Montessori-Schule       235 
 Freie-Christliche-Schule       238 
 F r e i - C o m e n i u s - S c h u l e        2 4 1  
 Freie Waldorfschule       243 
 Schulzentrum-Marienhöhe      246 
 
7 .  A n h a n g           247 
 
Aufstellung barrierefreier Schulen       248 
Satzung über Schulbezirke in der Stadt Darmstadt    249 
Nachrückende Geburtenjahrgänge in den Grundschulen   253 
Schulvereinbarung Stadt Darmstadt / Landkreis Darmstadt-Dieburg 257 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
4

Seite 
 
1. Kommunale Ausgangssituation 
 
1.1 Potentiale der Stadtentwicklung     6 
 
Entwicklungsperspektiven des Wohnungsbaus 
Gewerbliche Entwicklungsperspektiven 
 
1.2 Demografische Entwicklung      8 
 
Monitoring der Bevölkerungsentwicklung 
Grundlagen und Prognose der Bevölkerungsentwicklung Darmstadts 
Aktuelle Trends der Schülerzahlentwicklung 
Methoden der Bevölkerungsvorausberechnung 
Ergebnisse: Entwicklung der Gesamtbevölkerung Darmstadts 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
5

1. Kommunale Ausgangssituation 
1.1 Potenziale der Stadtentwicklung1 
 
Entsprechend den aktuellen Projektionen der Einwohnerentwicklung ist davon auszugehen, 
dass Darmstadt bis über den Zeithorizont 2020 eine wachsende Stadt sein wird. Es wird mit 
Zuwächsen sowohl im Bereich des Wohnungsmarktes als auch im Bereich der gewerblichen 
Entwicklung gerechnet. Die hierfür benötigten städtebaulichen Entwicklungspotenziale sind in 
Darmstadt begrenzt: Angesichts der Siedlungsbeschränkungszone durch die Lärmemission des 
Flughafens Frankfurt im Norden sowie vielfacher naturräumlicher Restriktionen im übrigen 
Stadtgebiet sind praktisch keine Wachstumsmöglichkeiten im Außenbereich vorhanden. 
Künftige Entwicklungen müssen zwangsläufig innerhalb der bestehenden Siedlungsfläche 
stattfinden. Flächenumnutzung und Stadtumbau sind somit Schwerpunkt und zentrale Aufgabe 
der Stadtentwicklung. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat diese Herausforderung 
angenommen und setzt auf das Leitbild „Wachstum im Bestand“. 
 
Entscheidend ist dabei, ob und in welchem Umfang die notwendigen Flächenpotenziale 
mobilisiert werden können. Zentraler Schwerpunkt der künftigen Flächenmobilisierung wird die 
zivile Umnutzung militärischer Flächen sein. Hieraus ergeben sich umfangreiche Perspektiven 
für die künftige städtebauliche Entwicklung: Innerhalb des Darmstädter Stadtgebietes befinden 
sich rund 314 ha militärisch genutzte Flächen. Davon werden etwa 122 ha als innerstädtische 
Konversionsflächen angesehen. Diese Flächen befinden sich überwiegend in städtebaulich 
integrierten Lagen und weisen eine gute Erreichbarkeit zur City auf. Eigentümerin der Flächen 
ist die Bundesrepublik Deutschland. Die Verwaltung und Vermarktung erfolgt durch die 
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA). 
 
Stadt und BIMA haben sich darauf verständigt, die Entwicklung der Flächen in enger 
Abstimmung zu voranzutreiben, bevor eine Veräußerung an neue Eigentümer, bzw. Entwickler 
erfolg. Zentrales Steuerungsinstrument zur Sicherung städtebaulicher Ziele ist die kommunale 
Planungshoheit. 
Entwicklungsperspektiven des Wohnungsbaus 
 
Darmstadt ist aufgrund seines attraktiven Ausbildungs- und Arbeitsplatzangebotes sowie der 
hohen Lebensqualität ein begehrter und nachgefragter Wohnstandort. Neben der Wirtschafts- 
und Beschäftigungsentwicklung wirken sich vor allem die demografischen Rahmenbedingungen 
auf die Nachfrage nach Wohnraum aus. 
 
Auf dem Darmstädter Wohnungsmarkt ist praktisch kein Leerstand bekannt. Zudem deutet der 
aktuelle Wert der Wohnungsversorgungsquote darauf hin, dass die Lage auf dem lokalen  
Wohnungsmarkt angespannt ist. Angesichts wachsender Wohnflächenansprüche sowie der 
anhaltenden Nachfrage ist darauf zu achten, dass ein entsprechendes Wohnraumangebot 
abgedeckt werden kann. Nach derzeitiger Sachlage wäre hierfür ist eine nahezu komplette 
Mobilisierung der vorhandenen Flächenpotenziale im Stadtgebiet erforderlich. Durch 
Nachverdichtungen und Baulückenschließungen im Bestand könnten zusätzlich jährlich rund 
150 Wohneinheiten hinzukommen. 
 
                                                 
1 Textbeitrag von Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Herrn Kai Hartmann 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
6

Das derzeitige wohnungsbaupolitische Ziel der Wissenschaftsstadt Darmstadt sieht eine 
jährliche Realisierung von 500 bis 600 Wohnungen im Stadtgebiet vor. Schwerpunkt der 
städtebaulichen Umgestaltung werden die Flächen der südlichen Konversionsareale sein. Auf 
den Flächen der Cambrai-Fritsch-Kaserne, der Jefferson- und Lincoln-Village sollen 
bedarfsgerechte neue Wohngebiete entstehen. Entsprechende Planungen sind bereits im 
Gange. Als ein erster Schritt wurde das 3,3 ha große ehemalige militärische Wohngebiet der 
St. Barbara-Siedlung von einer Entwicklungsgesellschaft erworben. Die bestehenden 
Wohngebäude befinden sich derzeit in der Vermarktung. 
 
Zur spezifischen Nachfragesituation in Darmstadt liefern die Einschätzungen des Instituts 
Wohnen und Umwelt (IWU) von 2008 orientierende Aussagen. Die potenzielle Nachfrage wurde 
dort nach relevanten Kerngruppen, nämlich nach Immobilien im hochwertigen/hochpreisigen 
Segment, familienorientierter Reihenhausbebauung, "frei finanziertem" Geschosswohnungsbau 
und nach gefördertem Wohnungsbau differenziert betrachtet. Der  "frei finanzierte" 
Geschosswohnungsbau hat mit rund 50% den höchsten Anteil am Gesamtnachfragevolumen in 
Darmstadt. 
Gewerbliche Entwicklungsperspektiven 
 
Darmstadt gehört zu den wirtschaftsstärksten Städten Deutschlands. In Hessen hatte in den 
vergangenen Jahren nur Frankfurt am Main eine noch höhere Wirtschaftskraft. Diesen 
überdurchschnittlichen Wert verdankt Darmstadt seiner wachstumsstarken Wirtschaftsstruktur 
mit ihrem hohen Anteil an innovativen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen. Deren 
Herausbildung wurde durch die zentrale Verkehrslage und die zahlreichen wissenschaftlichen 
Einrichtungen mit technisch-naturwissenschaftlicher Ausrichtung begünstigt. 
Die gewerblichen Entwicklungsperspektiven einer Kommune hängen neben dem lokal 
verfügbaren Flächenangebot auch von externen ökonomischen Einflüssen ab. Hierzu zählen 
z.B. unternehmensinterne Standortentscheidungen sowie allgemeine 
Konjunkturschwankungen. Im Vergleich zum Wohnungsmarkt lassen sich gewerbliche 
Entwicklungsperspektiven daher vergleichsweise schwerer prognostizieren. Beide Segmente 
unterliegen jedoch einer permanenten gegenseitigen Wechselwirkung. 
Im Stadtgebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt befinden sich eine Vielzahl gewerblicher 
Entwicklungsflächen mit unterschiedlichen Nutzungsperspektiven und -horizonten. Das 
Realisierungspotential für gewerbliche Umnutzungen und Neuplanungen beläuft sich innerhalb 
des Stadtgebietes auf rund 120 h. 
Schwerpunkt der gewerblichen Entwicklung ist der Westen des Stadtgebietes: In der so 
genannten Weststadt befinden sich rund 80% der Gewerbeflächenpotenziale. Dieser Bereich 
entwickelt sich zunehmend zu einem attraktiven Stadtraum für Produktion und 
Dienstleistungen.  
Dort bieten u.a. auch die beiden Konversionsareale Kelley-Barracks und Nathan-Hale-Depot 
neue Chancen. 
Das Zentrum hochwertiger gewerblicher Entwicklungen bildet das Europäische Viertel: Hier 
konnten erfolgreiche Projekte wie das „TZ-Rhein-Main“ und das „TIZ“ (Technologie und 
Innovationszentrum Darmstadt), sowie perspektivisch die Expansion von ESOC und EUMETSAT 
realisiert werden. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
7

1.2 Die demografische Entwicklung Darmstadts2 
 
Einführung 
Die Aufarbeitung der neuesten demografischen Entwicklung Darmstadts anhand aktueller 
Bevölkerungsdaten ist für die Schulentwicklungsplanung von großer Bedeutung. Nicht nur die 
aktuellen Datengrundlagen zu Geburten und Schülerzahlentwicklung sind hierbei festzustellen, 
auch die Beobachtung wesentlicher Trends der demografischen Entwicklung wird immer 
wichtiger. Durch die exakte Beobachtung der Bevölkerungsentwicklung können mittelfristige 
Prognosen erstellt werden, die jährlich mit der realen Entwicklung in der Stadt abgeglichen 
werden können. Diese Monitoring genannte statistische Zahlenanalyse und Trendfeststellung 
ist die Daten-Grundlage, auf der dann moderne Schulentwicklungsplanung aufbauen und 
zeitgemäße Planungsansätze projektieren kann. Eine kurze Darstellung des Darmstädter 
Bevölkerungsmonitorings, der regionalen Bevölkerungsentwicklung und der Gewinnung der 
Datengrundlagen für die Schulentwicklungsplanung werden vorgestellt; und eine Analyse der 
gegenwärtigen demografischen Trends in der Region Darmstadt führt dann zu einer 
wissenschaftlich abgesicherten Prognose zur weiteren Bevölkerungs- und 
Schülerzahlenentwicklung für die Wissenschaftsstadt. 
 
Monitoring der Bevölkerungsentwicklung 
Seit 1998 wächst Darmstadts Bevölkerung jedes Jahr, im Dezember 2009 wurde mit 142.237 
Personen die historisch höchste, jemals erreichte Einwohnerzahl in der Stadt registriert. Diese 
außergewöhnliche Entwicklung wird von der Zahlengrundlage her durch das kleinräumige 
Bevölkerungsmonitoring zwar beobachtet, ist aber alleine noch nicht die Erklärung für diese 
ungewöhnliche Wachstumsphase. Dies vor allem zu einer Zeit, da sich die ersten deutlichen 
Auswirkungen der demografischen Entwicklung nur einige Kilometer weiter, im Landkreis 
Darmstadt-Dieburg, bereits abzeichnen. Andererseits hat in Südhessen z.B. die Großstadt 
Frankfurt am Main eine ähnliche positive Bevölkerungsentwicklung zu verzeichnen, andere 
Großstädte jedoch sowie mittelgroße Städte in Hessen und insbesondere Kommunen in 
anderen Teilen der Bundesrepublik stagnieren oder schrumpfen derzeit bereits. Von daher 
muss ein Bevölkerungsmonitoring sich der richtigen Grundlagen versichern, um in die Lage zu 
kommen, realistische Prognosen der zukünftigen demografischen Entwicklung abzugeben. 
 
Diese Grundlagen sind statistischer Art, da sie die Geburtenzahlen, die Zahl der Sterbefälle 
sowie die Zahlen der Zu- und Fortzüge festhalten. Von besonderer Bedeutung ist die 
kleinräumige Beobachtung dieser Entwicklungen, weil nur dann auch für die einzelnen 
Schulbezirke die richtigen Datengrundlagen zur Verfügung stehen. Es ist offensichtlich, dass 
dies derzeit in Hessen nur in Großstädten möglich ist, die eine kleinräumige Gliederung ihrer 
Stadtbezirke bzw. Statistischen Bezirke vorgenommen haben; für Landkreise stehen, wenn 
überhaupt, diese Grunddaten im günstigsten Fall auf Gemeindeebene zur Verfügung.  
Während die Großstädte in Hessen zeitnah auf eigene, kleinräumige Datenauswertungen 
zurückgreifen können, sind die Landkreise zumeist auf die Daten und Analysen des Hessischen 
Statistischen Landesamtes
3 angewiesen. Der Vorteil der hessischen Großstädte liegt zum einen  
in der eigenen, kleinräumigen Datenbasis für die jeweilige Stadt sowie in der zeitnahen Analyse 
der Bevölkerungs- und Schülerzahlenentwicklung auf der anderen Seite. 
                                                 
2 Textbeitrag von Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Herrn Günter Bachmann 
3 Ulrike Schedding-Kleis, Hessisches Statistisches Landesamt, Voraussichtliche Entwicklung der Zahlen der Schüler und 
Schulentlassenen der allgemeinbildenden Schulen bis 2020, in: Hessisches Statistisches Landesamt (Hrg.), Staat und 
Wirtschaft in Hessen, Heft 5 von 2009, Wiesbaden 2009, S. 71-78 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
8

Grafik 1: Vorausberechnung der Bevölkerungsentwicklung in Hessen von 2006 bis 2025, Quelle: 
HSL, Bevölkerung in Hessen 2050, Wiesbaden 2008 
Neben den derzeit aktuellen Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen 
Bundesamtes
4 sind eine größere Anzahl von neueren Studien über die zukünftige 
demografische Entwicklung der Bundesrepublik insgesamt und des Landes Hessen erschienen. 
Insbesondere dem Hessischen Statistischen Landesamt5 und der HessenAgentur6 ist es zu 
verdanken, dass nun auch für Hessen auf der Ebene der Kreise und kreisfreien Städte aktuelle 
und differenzierte Daten zur demografischen Entwicklung vorliegen. Je nach Datengrundlage, 
Erkenntnis und Erscheinungszeitpunkt der jeweiligen Untersuchung ergeben sich etwas 
                                                 
4 Statistisches Bundesamt, Bevölkerung Deutschlands bis 2050, 11. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, 
Wiesbaden 2007 
5 Hessisches Statistisches Landesamt, Bevölkerung in Hessen 2050. Ergebnisse der regionalisierten 
Bevölkerungsvorausberechnung bis 2025 auf der Basis 01.01.2007, Wiesbaden 2008. Die 10. koordinierte 
Bevölkerungsvorausberechnung findet sich unter Hessisches Statistisches Landesamt, Bevölkerung in Hessen 2050. 
Die demografische Entwicklung in Hessen bis 2050, Präsentation in der Enquete-Kommission „Demografischer 
Wandel“,  Wiesbaden 2004 
6 Uwe van den Busch, Bevölkerungsvorausschätzung für die hessischen Landkreise und kreisfreien Städte. Eine 
Projektion für den Zeitraum von 2007 bis 2030 und eine Trendfortschreibung bis 2050, HessenAgentur GmbH, Report 
Nr. 720, Wiesbaden 2007 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
9

unterschiedliche Sichtweisen auf die demografische Zukunft Darmstadts. 
Die wesentlichen methodischen und statistischen Grundlagen des Darmstädter 
Bevölkerungsmonitorings wurden im 2008 veröffentlichten Demografiebericht7 der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammen getragen. Dort werden auch wesentliche 
Entwicklungstendenzen der Metropolregionen und Verdichtungsräume in Deutschland 
vorgestellt, die demografischen Analysen des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung 
für die Städte und Regionen in Deutschland erläutert sowie die aktuellen 
Entwicklungstendenzen in der Region Rhein-Main eingeordnet. Dabei ist offensichtlich, dass in 
vielen Regionen Deutschlands die demografische Entwicklung dazu führt, dass die Zahl der 
Geburten zurück geht, die Zahl älterer Menschen – teils drastisch – ansteigt und Dörfer, 
manchmal ganze Stadtteile oder Städte veröden. Auch die Veröffentlichungen des Hessischen 
Statistischen Landesamtes zur demografischen Entwicklung in Hessen und der Region werden 
dort ausführlich dargestellt und kommentiert. 
Verblüffend sind die Analysen des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung
8 für viele 
dadurch, dass hier demografische und wirtschaftliche Trends in Kombination betrachtet 
werden: demografisch „prosperierende“ Städte in Deutschland zeichnen sich durch mehrere 
Faktoren aus. Diese sind vor allem 
- stabile wirtschaftliche Entwicklung mit hohem oder sehr hohem Dienstleistungsanteil an 
der Wirtschaftsleistung der Stadt 
- hoher Anteil an modernen High Tech-Firmen  
- Universitäten und Hochschulen mit ingenieursnahen Studienangeboten. 
Diese Kategorien treffen sehr gut auch auf Darmstadt zu und sind ein erster Erklärungsansatz 
für die positive demografische Entwicklung in der Stadt. Nach der Darstellung der wesentlichen 
Grundlagen und Prognosen der Bevölkerungsentwicklung in der Wissenschaftsstadt wird im 
Ausblick die Analyse dieser positiven Entwicklung noch tief greifender erfolgen. 
 
Grafik 2 Bevölkerungsentwicklung in Darmstadt 
 
                                                 
7 Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Demografiebericht – Perspektiven für die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, Darmstadt 2008 
8 Siehe z. B. Sturm, Gabriele & Meyer, Katrin (2008). „hin und her“ oder „hin und weg“ – zur Ausdifferenzierung 
großstädtischer Wohnsuburbanisierung. In: BBR (Hrg.), Informationen zur Raumentwicklung, Heft 3.2008,  Bonn 
2008, Seite 229-243. Die beste Zusammenstellung demografischer Daten bietet die CD INKAR vom Bundesamt für 
Bauwesen und Raumordnung. Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (Hrg.), CD INKAR “Indikatoren und Karten 
zur Raumentwicklung”, Ausgabe 2009 (siehe auch www.bbr.bund.de). 
1 25.000   
1 30.000   
1 35.000   
1 40.000   
1 45.000   
1 50.000   
1 960 1 965 1 970 1 975 1 980 1 985 1 990 1 995 2000 2005
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
10

Grundlagen und Prognose der Bevölkerungsentwicklung Darmstadts 
Für viele Jahrzehnte der demografischen Forschung war die „Schlüsselzahl“ der 
Bevölkerungsentwicklung die Zahl der Geburten im Verhältnis zu den Sterbefällen. Starkes 
Bevölkerungswachstum war mit der Zahl steigender Geburten aufs Engste verknüpft; fielen die 
Geburtenzahlen, so sank auch – ggf. mit gewisser zeitlicher Verzögerung - die Zahl der 
Bevölkerung in einer Region oder Stadt. Diese enge Verknüpfung von Geburtenentwicklung und 
Bevölkerungszahl ist heute durch die vom Umfang her viel bedeutendere 
Wanderungsbewegung
9 in die Städte, ggf. auch aus den Städten in andere Regionen, abgelöst 
worden.  
 
Darmstadt ist dafür ein gutes Beispiel: die Zahl der Geburten betrug in Darmstadt 2.166 
Geburten im Jahr 1964, in 1977 waren es nur noch 1.103 neugeborene Kinder, in den 
achtziger Jahren gab es ca. 1.200 Geburten pro Jahr, in den Neunzigern etwa 1.300 und seit 
dem neuen Jahrhundert seit 2000 rund 1.400 Geburten. In den Jahren 2007 und 2008 wurde 
fast die „magische“ Grenze von 1.500 Geburten erreicht, ein Wert, der zuletzt 1971 von 
statistischer Seite zu vermelden war. Während jedoch seit 1971 der Trend bei den Geburten 
deutlich nach unten zeigte, ist der Trend zu einer höheren Geburtenzahl in Darmstadt seit 
1995 bis 2010 unverkennbar. Durch die geburtenstarken Jahrgänge der Elterngeneration, die 
selbst in den Sechzigern geboren wurden, ist auch der Zuwachs an Neugeborenen in 
Darmstadt gegen Ende der neunziger Jahre verständlich.  
 
Während die aktuelle Zahl der Geburten im Vergleich zu den 1980er Jahren einen Unterschied 
von ca. 300 Kindern pro Jahr ausmacht, ist der positive Zuwanderungssaldo nach Darmstadt 
beispielsweise in 2003 mit 1.297 Personen oder 1.220 Personen in 2007 bedeutsamer als die 
Veränderung der Geburtenzahlen. Als erstes besonderes Resultat der langfristigen 
Bevölkerungsbeobachtung Darmstadts kann festgehalten werden, dass die Geburtenzahlen 
alleine noch keine Grundlage für die Schulentwicklungsplanung sind, sondern sehr genau die 
Zuwanderung nach Darmstadt beobachtet werden muss, insbesondere unter jungen Familien 
mit Kindern. Durch die starke Zuwanderung junger Familien nach Darmstadt in den letzten 
Jahren ergeben sich zusätzliche Bedarfe durch neu zugezogene Schulkinder. Dies kann vorher 
schlecht abgeschätzt werden, wenn man nicht eine genaue Betrachtung der Zuwanderung in 
der Prognose
10 vorgenommen und berücksichtigt hat. Von daher kann die Schulkinderzahl in 
bestimmten Jahren durch Zuwanderung sogar höher sein als die Zahl der Geburten in einem 
Jahrgang. 
 
Aktuelle Trends der Schülerzahlenentwicklung 
Die Analyse der zugrunde liegenden strukturellen Entwicklung der Bevölkerungszahl wird durch 
das Verhältnis von Geburten zu Sterbefällen, die Wanderungsbewegung mit Zu- und Fortzügen 
sowie der Abschätzung des derzeitigen und zukünftig absehbaren Potentials an 
Wohnbautätigkeit bestimmt. Zusammen ergeben diese Datenerhebungen, neuen Auswertungen 
und Analysen eine aktualisierte Bevölkerungsvorausberechnung, die realistische Möglichkeiten 
der weiteren Bevölkerungsentwicklung Darmstadts abbilden und prognostizieren kann. 
Grundlegende Daten für die weitere städtische Kindergarten- und Schulentwicklungsplanung 
oder Altenhilfeplanung z. B. können somit ermittelt werden. Eine weitere positive 
                                                 
9 Die Wanderungsbewegung definiert sich über die Zuzüge in eine Stadt sowie die Wegzüge aus einer Stadt, die 
positive oder negative Wanderungsbilanz ergibt sich aus der Zahl der Zuzüge minus der Wegzüge. 
10 Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Demografiebericht – Perspektiven für die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, Darmstadt 2008 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
11

demografische Entwicklung für Darmstadt ist durch den US-Streitkräfteabzug aus der Stadt 
und durch die neuen Potentiale der Wohnbebauung auf den zurück gelassenen 
Konversionsflächen absehbar; erste Abschätzungen wurden im Demografiebericht vorgestellt. 
 
Tabelle 1 Geburten in Darmstadt von 1960 bis 2007 
Jahr Geburtenzahl 
1960 1.995 
1965 2.080 
1970 1.577 
1975 1.174 
1980 1.213 
1985 1.133 
1990 1.436 
1995 1.256 
2000 1.337 
2005 1.418 
2007 1.490 
 
 
Geburten in Darmstadt 
Eine der wesentlichen Grundlagen der weiteren Darmstädter Bevölkerungsentwicklung ist die 
so genannte natürliche Bevölkerungsentwicklung. Diese besteht aus zwei Komponenten: der 
Anzahl der Geburten und Sterbefälle pro Jahr, immer bezogen auf die räumliche Gliederung, 
hier natürlich das Stadtgebiet Darmstadts. Durch Zu- und Abwanderung können sich diese 
Werte jedoch von Jahr zu Jahr und im langfristigen Trend deutlich ändern, wie bereits 
dargestellt.  
 
Kulturelle, soziale und psychologische Trends in der Gesellschaft und die gesellschaftliche 
Akzeptanz von Kindern können die Geburtenrate nach oben oder unten verändern, Pillenknick 
und Baby-Boomer sind gängige Ausdrücke für diese Entwicklungen. Weitere wichtige Faktoren 
für die Zahl der Geburten sind die wirtschaftliche Entwicklung, aktuelle Arbeitsmarkttendenzen 
wie die Möglichkeit von Teilzeitarbeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, für Frauen 
wie für Männer. Die gesellschaftliche Unterstützung von Familien mit Kindern ist für die 
künftige Entwicklung der Geburtenzahl ebenfalls von nicht unerheblicher Bedeutung. 
 
Auch in der Wissenschaftsstadt Darmstadt streben Frauen, ähnlich wie im bundesdeutschen 
Trend, zuerst eine Ausbildung an, bevor dann die neue Lebensphase mit eigenen Kindern 
beginnt und sich dadurch das Alter des „Mutter-Werdens“ in eine spätere Phase des weiblichen 
Lebenszyklusses verschiebt. Für die weitere Stadtentwicklung, insbesondere unter dem Aspekt 
der Kinderbetreuung in Kindergarten oder Schule, ist diese Kenntnis von enormer Bedeutung 
für weitere Planungsprozesse. 
 
Saldo bei Geburten- und Sterbeüberschuss 
Die wesentliche neue Erkenntnis ist, dass durch die steigende Zahl der Geburten und die 
zurückgehende Zahl der Sterbefälle als langfristige Trends insgesamt die Bilanz der 
natürlichen Darmstädter Bevölkerungsentwicklung seit 2005 positiv ist. 
War der Saldo zwischen Geburten und Sterbefällen in den siebziger Jahren noch mit ca. 500 
Personen im negativen Bereich, so z.B. in 1975 mit -565 Personen, sank dieser Saldo auf 
0
500
1. 0 0 0
1. 5 0 0
2.000
2.500
1 960 1 965 1 970 1 975 1 980 1 985 1 990 1 995 2000 2005
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
12

einen Wert um ca. -400 Personen Mitte der Achtziger und ca. -200 Personen Mitte der 
Neunziger. Seit der Jahrtausendwende sank der Saldobetrag auf ca. -100 Personen, um dann 
in 2005 ins Positive zu kippen. Erstmals seit vielen Jahrzehnten liegt die Zahl der Geburten in 
Darmstadt über der Zahl der Sterbefälle; dies gilt für die Jahre 2005 bis 2009 in Folge.  
Dieser Trend hat sich nun deutlich durchgesetzt und zu einem Geburtenüberschuss in 
Darmstadt beigetragen. Dies bedeutet, dass - jenseits der positiven Salden durch die 
Wanderungsbewegungen - sich Darmstadts Bevölkerung auch durch die natürliche 
Bevölkerungsveränderung stabilisiert und vergrößert, wenn auch im kleineren Maßstab. Dies 
ist um so bemerkenswerter, als in vielen, wenn nicht den meisten Großstädten Deutschlands, 
die Bevölkerungszuwächse der letzten Jahre sich nahezu ausschließlich durch die positive 
Wanderungsbilanz verändern, in den seltensten Fällen auch durch die natürliche 
Bevölkerungsentwicklung, wie dies nun in Darmstadt zusätzlich der Fall ist.  
 
Wanderungsbewegungen   
Die langjährigen Trends der Bevölkerungsentwicklung Darmstadts lassen sich in einer kurzen 
Beschreibung zusammenfassen: seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges stieg die 
Einwohnerzahl Darmstadts von knapp unter 100.000 Einwohnern auf über 141.000 Personen 
bis Mitte der siebziger Jahre, um dann abzusinken und Mitte der Achtziger einen vorläufigen 
Tiefststand mit ca. 132.000 Einwohnern zu erreichen. Die politischen Veränderungen in 
Europa, die insbesondere in Osteuropa zum Auseinanderfallen der UdSSR und der Auflösung 
Jugoslawiens führten, lösten erhebliche Wanderungsbewegungen aus. Diese Faktoren führten 
zu einem neuen Höchststand der Einwohnerzahl Darmstadts mit ca. 140.000 Einwohnern in 
1992. Die Einwohnerzahl Darmstadts sank darauf hin wieder bis 1998 auf ca. 
135.000 Personen.  
 
Grafik 3  Wanderungsbilanz in Darmstadt von 1980 bis 2007  
 
 
 
 
Seit 1998 ist die Einwohnerzahl Darmstadts wieder im Steigen begriffen und am Ende des 
Jahres 2009 wurde die jemals höchste Einwohnerzahl festgestellt. Aus der Analyse des 
Demografieberichts geht hervor, dass die Stadt Darmstadt insbesondere für junge Leute in der 
Altersgruppe zwischen 15 und 35 Jahren attraktiv ist und diese Gruppe aufgrund ihres 
Lebenszyklusses – aus Ausbildungs- oder Beschäftigungsgründen – zuzieht. Nach der 
-1.500
-1.000
-500
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
1980 1985 1990 1995 2000 2005
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
13

Lebenszyklus-Phase der Familiengründung und der beruflichen Etablierung ziehen Familien mit 
kleinen Kindern nicht mehr wie früher aus der Stadt fort, sondern versuchen, günstigen 
Wohnraum in der Wissenschaftsstadt zu finden. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist der Ernst 
Ludwig-Park in der Heimstättensiedlung oder das Europaviertel in der Waldkolonie.  
 
Grafik 4 Geburten- und Sterbesaldo 
 
 
 
Im Folgenden soll die eigene Bevölkerungsvorausberechnung der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt vorgestellt werden, die auf der Basis aktueller Daten, moderner demografischer 
Theorien und zeitgemäßer statistischer Methodik beruht. Vor allem die weitere quantitative 
Entwicklung der Altersgruppen bis zum Jahr 2025 ist für die städtische Entwicklung von 
höchstem Interesse.  
Methoden der Bevölkerungsvorausberechnung  
Bevölkerungsvorausberechnungen sind keine Prognosen, denn das Ziel ist nicht etwa die 
exakte, prinzipiell nicht mögliche Vorhersage der zukünftigen Bevölkerungszahl von Darmstadt. 
Die aufwändige Berechnung zeigt vielmehr, welche Bevölkerungsentwicklung unter 
Berücksichtigung verschiedener, wahrscheinlich eintretender Annahmen realistisch erwartet 
werden kann. Sie berücksichtigt daher nur Faktoren, die in die Modelle eingegangen sind und 
zeigt die Richtung und das erwartbare ungefähre Ausmaß der weiteren Entwicklung an. 
Professionelle Bevölkerungsvorausberechnungen sind deshalb realistische „Szenarien“ 
möglicher Entwicklungen unter definierten Modellannahmen. Die Annahmen beziehen sich in 
der Regel auf die weitere Entwicklung der Geburtenzahlen, der Sterblichkeit und der 
Wanderungen (Zu- und Fortzüge aus Darmstadt).  
Wie aus den bisherigen Analysen hervorgeht, ist die Bedeutung der Wanderungsbewegung für 
die zukünftige Darmstädter Entwicklung entscheidend. Um Annahmen über die Wanderungen 
der nächsten 15 Jahre zu treffen, wurde das Wanderungsverhalten der letzten 15 Jahre 
differenziert analysiert und eingearbeitet. Darmstadt hatte in der Zeit von 1993 bis 2007 einen 
durchschnittlichen jährlichen Wanderungsgewinn von 409 Personen. Dies ist eine 
außerordentlich hohe durchschnittliche Zuwanderung in die Wissenschaftsstadt; in den letzten 
fünf Jahren lag dieser Wert sogar noch höher. Für die weitere Betrachtung werden die 
-800
-600
-400
-200
0
200
400
600
800
1. 0 0 0
1 960 1 965 1 970 1 975 1 980 1 985 1 990 1 995 2000 2005
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
14

Wanderungen analog der Entwicklung der Jahre 1993 – 2007 nach Geschlecht und 
Altersstruktur zugrunde gelegt: Es wird somit angenommen, dass z.B. starke Zuzüge bzw. 
Fortzüge in den gleichen Altersgruppen erfolgen, die auch in den letzten 15 Jahren dominant 
waren. 
Für eine realistische Modellbildung werden 3 Varianten der Wanderungsbewegung 
angenommen: 
Variante 1:  Der jährliche Wanderungsgewinn beträgt 200 Personen und ist in den folgenden 
Diagrammen als grüne Linie dargestellt. 
Variante 2:  Jährlich werden 400 Zuzüge me hr als Fortzüge angenommen, Darmstadts 
Wanderungsgewinn beträgt jährlich 400 Personen und ist durch die rote Farbe 
erkennbar. 
Variante 3:  Jährlich werden 600 Zuzüge mehr als Fortzüge angenommen, der 
Wanderungsgewinn ist jährlich gleich 600 Personen und wird in den Diagrammen in 
blauer Farbe wiedergegeben 
Die Variante 2 ergibt für die weitere Entwicklung Darmstadts bis 2025 die realistischsten 
Ergebnisse, die Varianten 1 und 3 sind die Alternativrechnungen für eine stärkere 
Zuwanderung (Variante 3) oder eine schwächere Zuwanderung (Variante 1). Innerhalb dieser 
„Bandbreite“ wird sich nach derzeitigem Wissensstand die weitere Entwicklung Darmstadts 
vollziehen. Die jährliche Weiterberechnung der Altersgruppen und der Gesamteinwohnerzahl 
beruht auf den jeweiligen Ergebnissen des Vorjahres unter Einbeziehung der Geburten, der 
Sterbefälle und der Wanderungsbewegung. 
Ergebnisse: Entwicklung der Gesamtbevölkerung Darmstadts 
Bei den drei Annahmen wird in der Variante 1 im Jahr 2025 die Bevölkerungszahl Darmstadts 
141.131 Personen betragen. Dies bedeutet, dass selbst bei einer Abschwächung der positiven  
Wanderungsbewegung die gegenwärtige Bevölkerungszahl Darmstadts mehr oder weniger 
konstant bleiben wird. Die Variante 1 wurde mit einem Ansatz von 200 Personen durch 
Zuwanderungsgewinn pro Jahr berechnet, und trotzdem wird die Zahl der Einwohnerinnen und 
Einwohner in dieser Variante bis 2025 stabil bleiben.  
Bei Variante 2 ergibt sich für 2025 bereits 145.197 Personen und bei Variante 3 eine 
kontinuierliche Erhöhung auf 149.262 Personen. Die „mittlere“ Variante 2 ist die Variante, die 
als am realistischsten angesehen wird und die die künftigen Schülerzahlen am besten abbildet. 
Der zeitliche Verlauf der Bevölkerungsvorausberechnung – unter diesen vorsichtig gewählten 
Annahmen – ist im Schaubild für die drei verschiedenen Varianten dargestellt. In der Grafik ist 
erkennbar, dass bei Variante 3 ein sehr deutlicher Bevölkerungszuwachs in Darmstadt zu 
verzeichnen ist, bei Variante 2 ein leichter, stetiger Zuwachs bis zum Jahr 2025. Nur bei 
Variante 1 ist mit einer gleich bleibend stabilen Bevölkerungsentwicklung in Darmstadt zu 
rechnen. Allerdings ist die Variante 1 relativ unwahrscheinlich, da zu niedrige Ansätze gewählt 
wurden, die aber deutlich die Untergrenze einer möglichen Szenario-Entwicklung aufzeigen. 
Insgesamt ist davon auszugehen, dass nach einer Fortschreibung der Trends der letzten Jahre 
die Bevölkerungszahl Darmstadts in den nächsten Jahren bis 2025 sogar deutlich höher als 
zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen wird. Der höchste Stand der Bevölkerungszahl in 
Darmstadt lag als bisheriger „Rekord“ im Jahre 1972 bei 142.133 Einwohnern; bereits zum 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
15

Dezember 2009 wurde diese Einwohnerzahl übertroffen, wie bei Variante 3 vorausberechnet. 
Dies verweist auf die Tatsache, dass die Variante 2 gegenwärtig die reale Entwicklung etwas 
„unterschätzt“, die Variante 3 die reale Entwicklung etwas „überschätzt“. Die reale 
demografische Entwicklung der Bevölkerungszahl Darmstadts insgesamt vollzieht sich aktuell 
im Szenario zwischen Variante 2 (rote Linie) und Variante 3 (blaue Linie). 
 
Entwicklung und Veränderung der Bevölkerung nach Altersgruppen 
 
Neben der weiteren Entwicklung der Gesamtzahl der Darmstädter Bevölkerung bis 2025 ist für 
städtische und andere Planungen die Entwicklung spezifischer Altersgruppen von größter 
Bedeutung. Darin liegt auch die Besonderheit der hier vorgestellten 
Bevölkerungsvorausberechnung, da andere Studien zwar die zukünftige Gesamtbevölkerung 
vorausberechnen, die Aussagen zu den Altersgruppen aber häufig mangels differenzierter 
Daten fehlen. 
 
Tabelle 2 Einwohnerzahl bis 2007 und Bevölkerungsvorausberechnung bis 2025 
 2007 2010 2015 2020 2025 
+ 200 141.058 141.314 141.519 141.462 141.131 
+ 400 141.058 141.923 143.213 144.319 145.197 
+ 600 141.058 142.533 144.907 147.175 149.262 
 
130.000
132.000
134.000
136.000
138.000
140.000
142.000
144.000
146.000
148.000
150.000
1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 2017 2019 2021 2023 2025
Einwohnerzahl                                     Jährlicher Wanderungsfaktor:
200 400 600
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
16

Altersgruppe 0 bis unter 3 Jahre 
Bei der Entwicklung der Bevölkerung in der Altersgruppe 0 bis unter 3 Jahre fällt die 
unterschiedliche Entwicklung in den drei Varianten deutlich auf. Die Variante 2 zeigt eine sehr 
stabile Phase bis 2025. In der Variante 1 sinkt die Kinderzahl sehr langsam, um erst gegen 
2025 in eine etwas stabilere Phase mit etwa 200 Kindern weniger als heute zu kommen.  
Tabelle 3 Entwicklung der Bevölkerung in  der Altersgruppe 0 bis unter 3 Jahre 
Jährlicher 
Wanderungsfaktor Jahr 
+ 200 + 400 + 600 
2007 4.128 4.128 4.128 
2010 4.085 4.107 4.128 
2015 4.053 4.134 4.216 
2020 3.979 4.115 4.250 
2025 3.935 4.105 4.276 
In der Variante 3 ist die Kinderzahl in dieser Altersgruppe stets leicht steigend, bis 2025 
erhöht sich die Zahl der Kinder um etwa 150. Hier wird deutlich, welch große Bedeutung die 
Wanderung – in erster Linie der Zuzug von jungen Frauen und jungen Familien in die 
Wissenschaftsstadt – hat.  
Altersgruppe 3 bis unter 6 Jahre  
Bei der Entwicklung der Bevölkerung in der Altersgruppe 3 bis unter 6 Jahre ist bei allen drei 
Varianten die Entwicklung relativ ähnlich wie bei der soeben vorgestellten Altersklasse. In der 
„Standard“-Variante 2 stabilisiert sich die Zahl der Kinder bis 2025 auf leicht höherem Niveau; 
in Variante 1 ist ein fast vernachlässigbarer Rückgang der Kinder in dieser Altersgruppe bis 
2025 möglich. In Variante 3 wird die Zahl der Kinder in der Altersgruppe 3 bis unter 6 Jahre 
bis 2025 um etwa 250 Kinder zunehmen.  
Tabelle 4 Entwicklung der Bevölkerung in  der Altersgruppe 3 bis unter 6 Jahre 
Jährlicher 
Wanderungsfaktor Jahr 
+ 200 + 400 + 600 
2007 3.826 3.826 3.826 
2010 3.934 3.950 3.967 
2015 3.881 3.942 4.003 
2020 3.833 3.953 4.074 
2025 3.760 3.928 4.096 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
17

Altersgruppe 6 bis unter 15 Jahre  
Eine völlig andere Entwicklung als in den beiden soeben dargestellten Altersgruppen der 
Vorschulkinder ergibt sich bei der weiteren Entwicklung der Bevölkerung in der Altersgruppe 6 
bis unter 15 Jahre: Hier ist in allen drei Varianten, wenn auch unterschiedlich ausgeprägt, 
vorerst mit einem weiteren Zuwachs zu rechnen. 
Tabelle 5 Entwicklung der Bevölkerung in  der Altersgruppe 6 bis unter 15 Jahre 
Jährlicher 
Wanderungsfaktor Jahr 
+ 200 + 400 + 600 
2007 10.858 10.858 10.858 
2010 11.172 11.202 11.233 
2015 11.344 11.442 11.541 
2020 11.409 11.629 11.848 
2025 11.236 11.624 12.012 
 
Die Schülerzahlen werden auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen; einzig in der – 
eher unwahrscheinlichen - Variante 1 wird nach dem Höhepunkt im Jahr 2020 sich die Zahl 
langsam bis 2025 vermindern. In Variante 2 werden die Schülerzahlen bis 2025 um circa 
700 Kinder zunehmen, in Variante 3 um mehr als 1.000 Kinder.  
Die Entwicklung ist generell sehr stark von der Wanderungsbewegung geprägt, wobei in allen 
drei Varianten bis 2020 mit teilweise stark steigenden Schülerinnen- und Schülerzahlen zu 
rechnen ist. Insbesondere die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen in dieser Altersgruppe 
muss in den kommenden Jahren per statistischen Monitoring genau beobachtet werden, um zu 
einer verlässlichen Schulentwicklungsplanung beizutragen.  
Altersgruppe 15 bis unter 20 Jahre  
Recht stabil ist die Entwicklung der Bevölkerung in der Altersgruppe von 15 bis unter 20 Jahre 
bis etwa zum Jahr 2012; danach wird sich in allen drei Varianten eine Steigerung der 
Bevölkerungszahl dieser Altersgruppe ergeben. Hierbei spielt die Wanderungsbewegung keine 
so bedeutsame  Rolle mehr, da in dieser Altersgruppe (bzw. bei den Eltern) die Zu- bzw. 
Fortzüge nicht so dominierend sind. Die Veränderungen, die ab circa 2013 einen Zuwachs in 
diesen Jahrgängen erwarten lassen, beruhen hauptsächlich auf dem Nachrücken der 
unterschiedlich starken Geburtsjahrgänge. So wird die Anzahl der Jugendlichen in der 
Altersgruppe 15 bis unter 20 Jahre von derzeit 6.372 in 2007 voraussichtlich um 400 bis 600 
Personen bis 2025 steigen. Bis 2025 werden in der ersten Variante  6.798, in der zweiten 
Variante 6.927 und in der dritten 7.056 Jugendliche errechnet. Diese Daten sind für die 
weitere Berufsschulplanung wichtig, aber auch für die Zahl der Ausbildungsplätze in 
Darmstadt.  
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
18

Tabelle 6 Entwicklung der Bevölkerung in  der Altersgruppe 15 bis unter 20 Jahre 
Jährlicher 
Wanderungsfaktor Jahr 
+ 200 + 400 + 600 
2007 6.372 6.372 6.372 
2010 6.208 6.231 6.254 
2015 6.622 6.671 6.719 
2020 6.656 6.736 6.815 
2025 6.798 6.927 7.056 
 
 
Ausblick 
Seit der Wiedervereinigung haben insbesondere die innerdeutschen Wanderungsbewegungen 
zu großen regionalen Unterschieden geführt, die keineswegs beendet sind, wie viele Bürger- 
meister in ostdeutschen Städten, aber auch in anderen, westlichen Bundesländern feststellen 
müssen. In vielen Fällen verstärken sich durch die Abwanderung von Bevölkerungsteilen die 
ohnehin schon bestehenden Unterschiede in Bevölkerungszahl, Altersstruktur, Geburtenrate, 
Wirtschaftskraft, Beschäftigung und sozialer Ungleichheit weiter.  
 
Einige Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte – wie Rhein-Main, München, Düsseldorf, Köln 
oder Stuttgart – erzielen derzeit Wanderungsgewinne, während Regionen mit bereits niedriger 
Bevölkerungsdichte wie z.B. Gemeinden und Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern 
zusätzlich hohe Wanderungsverluste verkraften müssen
11. Viele Regionen mit ohnehin hoher 
Beschäftigtenquote, niedrigerer Arbeitslosigkeit und relativ stabilen Einkommenslagen konnten 
seit etwa 1994 zusätzlich einen Bevölkerungszuwachs durch Zuwanderung und 
Wirtschaftswachstum vermelden. Die Auswirkungen der Wanderungsbewegung sind deshalb 
quantitativ weit bedeutsamer als die "natürlichen" Veränderungen der Bevölkerungszahl einer 
Stadt durch Geburten oder Sterbefälle. Da sich Zu- und Fortzüge oft nicht ausgleichen, 
beeinflusst die Wanderung die Bevölkerungsdichte in den verschiedenen Regionen 
Deutschlands deutlich.  
 
Durch die Wanderungsbewegung ergeben sich somit auch in der Zukunft erhebliche 
Auswirkungen nicht nur für den regionalen Arbeitsmarkt, sondern auch für Unternehmen, 
Immobilieneigentümer, den Einzelhandel, die sozialen Sicherungssysteme etc. So wird sich 
nicht nur das regionale Arbeitsplatzangebot, sondern auch die Nachfrage nach Baugrund, 
Immobilien und sozialer Infrastruktur wie U3-Versorgung, Kindergärten und die gesamte 
„Schullandschaft“ regional unterschiedlich entwickeln. Bereits heute sind Bevölkerung, 
Altersstruktur, Einkommen, Bildungschancen und Arbeitslosigkeit innerhalb Deutschlands 
keineswegs gleich verteilt. Bevölkerungszuwachs oder -rückgang ist deshalb spätestens seit 
Mitte der Neunziger Jahre ein wichtiger Indikator für die Zukunftsfähigkeit einer Region oder 
Stadt geworden. 
                                                 
11 Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (Hrg.), CD INKAR “Indikatoren und Karten zur Raumentwicklung”, 
Ausgabe 2009 (siehe auch www.bbr.bund.de) 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
19

Darmstadts Perspektiven hinsichtlich der weiteren demografischen Entwicklung sind – im 
bundesweiten Vergleich – äußerst positiv. Neben den bereits vorgestellten Entwicklungen 
bezüglich der positiven Geburtenrate sowie des positiven Zuwanderungssaldos kommen die 
relativ stabile Arbeitsmarktsituation, die hohe Zahl moderner und modernster Unternehmen, 
Betriebe und Forschungseinrichtungen sowie die enormen Potentiale der Konversionsflächen 
für die weitere Wohnbebauung in Zukunft noch mehr zur Geltung.  
Diverse demografische Analysen zu Beginn des aktuellen Jahrhunderts, wie z. B. des 
Hessischen Statistischen Landesamtes, führten noch zu der Feststellung, dass sich die 
demografische Entwicklung im Landkreis Darmstadt-Dieburg positiver entwickeln wird als in 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Diese Studien sind nun Makulatur, da durch verschiedene 
wichtige Faktoren bei der Bevölkerungsentwicklung im Landkreis eine deutliche Zäsur der 
Suburbanisierung festgestellt werden kann. Seit 2004/2005 haben sich wesentliche Trends der 
demografischen Entwicklung in der Region Darmstadt umgekehrt: wie in einigen Studien belegt 
wurde, ist durch höhere Mobilitätskosten, durch familienfreundliche und günstige 
Wohnbebauung in Darmstadt, durch das Bildungsangebot, insbesondere der Gymnasien, und 
die Nähe zu Arbeits- oder Ausbildungsplatz eine Kombination von Motiven zusammen 
gekommen, die ein „Ende der Suburbanisierung“ und ein „Trend zurück in die Stadt“ als 
historische Wegscheide markieren.
12 
 
Dies hat erhebliche Konsequenzen für Darmstadts Schulentwicklungsplanung. Nicht nur muss 
von steigenden Schülerzahlen in der Wissenschaftsstadt ausgegangen werden, wie oben 
ausführlich dargestellt, die die Schulplanung vor die Aufgabe stellt, in kürzeren Zeitphasen auf 
die demografische Entwicklung zu reagieren. Das innerstädtische Monitoring der 
Bevölkerungsentwicklung wird als Grundlage noch wichtiger für die Schulentwicklungsplanung; 
eine Zusammenarbeit zwischen Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Wissenschaftsstadt zur 
Herausarbeitung der gemeinsamen demografischen Grunddaten sowie einer regional 
abgestimmten Schulentwicklungsplanung im Sinne der kommenden Schülergeneration noch 
wichtiger und wünschenswerter. 
 
                                                 
12 Dies wird durch Analysen des Deutschen Instituts für Urbanistik (difu), des Bundesamtes für Bauwesen und 
Raumordnung (Innerstädtische Raumbeobachtung des BBR), durch Studien des Stadtforschers Professor H. 
Häussermann und des Darmstädter Instituts für Wohnen und Umwelt belegt. In der Bundesrepublik insgesamt kann 
diese kontrovers geführte wissenschaftliche Diskussion nicht für alle Regionen ein Ende der Suburbanisierung 
feststellen, für die Region Rhein-Main jedoch sind diese Analysen sehr zutreffend. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
20

2. Gesetzliche Ausgangslage/Rahmenbedingungen     
 
Aufstellung von Schulentwicklungsplänen  
Schulorganisationsmaßnahmen - Auflagen / Erlasse des Hessischen  
Kultusministeriums  
Klassenhöchst- und Mindestwerte 
Inklusion 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
21

2. Gesetzliche Ausgangslage/Rahmenbedingungen 
 
Das Hessische Schulgesetz (HSchG) regelt die Aufstellung von Schulentwicklungsplänen durch 
den Schulträger in §145.  
 
Schulentwicklungsplanung ist die Analyse des gegenwärtigen und des künftigen räumlichen 
und organisatorischen Bedarfs von Schule. Konsequenzen für bauliche und organisatorische 
Maßnahmen sind abzuleiten, um die bedarfsgerechte und effiziente Versorgung von Schulen 
mit Räumen und Ausstattung sowie den Einsatz des Personals zu ermöglichen. 
Schulentwicklungsplanung umfasst von daher neben einer qualitativen Beschreibung des 
vorhandenen und geplanten Schulangebotes auch die Analyse statistischer Daten als Basis zur 
Entwicklung und Erhalt eines umfassenden und ausgewogenen Bildungsangebotes im 
Zuständigkeitsbereich des Schulträgers.  
Schulentwicklungsplanung zeigt auch die Bildungsbedürfnisse auf, die durch eigene Schulen 
für das Gebiet des Schulträgers nicht sinnvoll befriedigt werden können. Er enthält sowohl die 
langfristige Zielplanung als auch die Durchführungsmaßnahmen unter Angabe der Rangfolge 
ihrer Verwirklichung. Bei der Trendfortschreibung der Schülerzahlentwicklung Sekundarstufe I 
+ II sind die Darmstädter Schulen in freier Trägerschaft (Privatschulen) berücksichtigt. Ebenso 
ist der Plan in seiner Endversion mit den benachbarten Schulträgern, insbesondere auch dem 
Landkreis Darmstadt-Dieburg, mit anderen Fachplanungen, vorrangig auch mit der 
Jugendhilfeplanung, abgestimmt. (Vgl. § 145, Abs. 1-7 HSchG) 
Anträgen auf die Errichtung, Änderung oder Aufhebung einer Schule kann das 
Kultusministerium nach § 146 nur dann zustimmen, wenn diese ihre Grundlage in einem 
bereits genehmigten Schulentwicklungsplanes haben. Schulentwicklungspläne sind innerhalb 
von 5 Jahren fortzuschreiben, soweit dies erforderlich ist. 
 
Bei der Maßnahmenplanung wurde berücksichtigt: 
 die zum jeweiligen Entscheidungszeitpunkt bestehenden demografischen, regionalen und 
pädagogischen Gegebenheiten 
 die Verordnung über die Festlegung der Anzahl und der Größe der Klassen, Gruppen und 
Kurse in allen Schulformen 
 die Erreichbarkeit der Schulen aufgrund der verkehrlichen Situation 
 der Investitionsbedarf im Hinblick auf Raumkapazitäten 
 die auf den Schulstandort bezogenen Traditionen. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, als Schulträger und zugleich Jugendhilfeträger, versteht 
Schulentwicklungsplanung als eine Standort- und Versorgungsplanung, um ein regional 
ausgeglichenes, bedarfsgerechtes und leistungsfähiges Bildungsangebot in der Stadt zu 
entwickeln und darüber ein qualifiziertes Bildungs- und Abschlussangebot zu sichern und zu 
gewährleisten. Dies impliziert eine qualitative Schulentwicklungs- und Bildungsplanung, die auf 
quantitativen Betrachtungen basiert und den demografischen Wandel berücksichtigt.  
 
Die letzte Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes allgemein bildende Schulen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde am 14.2.2006 von der Stadtverordnetenversammlung 
beschlossen und am 6.3.2006 dem Kultusministerium zu Genehmigung vorgelegt. Gleichzeitig 
wurde die Zustimmung zu verschiedenen Organisationsmaßnahmen nach § 146 HSchG 
beantragt. Die Genehmigung dieses Planes erfolgt mit Erlass vom 30.Januar 2007 unter 
folgenden Auflagen: 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
22

Schulorganisationsmaßnahmen 
Auflagen/Erlasse des Hessischen Kultusministeriums 
 
 
 Zur Sicherstellung dauerhaft eine sinnvolle Organisationsgröße zu gewährleisten, sind 
gemäß § 143 Abs. 1 die Zuschnitte der Grundschulen zu überprüfen. 
 Die Diesterwegschule ist vollständig aufzuheben. 
 
Klassenhöchst- und Mindestwerte
13 
 
Gemäß der Verordnung über die Feststellung der Anzahl und der Größe von Klassen, Gruppen 
und Kurse sind folgende Klassenhöchst- und Mindestwerte festgelegt: 
 
Schulform Schülermindestzahlen Schülerhöchstzahlen 
Vorklassen 10 20 
Eingangsstufe/Grundschule 13 25 
Hauptschule 13 25 
Realschule 16 30 
Gymnasium/Sek.I 16 30 
IGS 14 27 
Schule für Erziehungshilfe/ 
Schule für Lernhilfe 
8 16 
Schule für Sehbehinderte/ 
Sprachheilschule 
6 12 
Schule für Hörgeschädigte/ 
Schule für Blinde 
5 10 
Schule für Praktisch Bildbare 
Schule für Körperbehinderte 
Schule für Kranke 
4 8 
 
 
Inklusion 
 
Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, 
Behindertenrechtskonvention/BRK, gilt seit Ende März 2009 auch in Deutschland. Die 
Vertragsstaaten haben sich dazu verpflichtet, nach den Prinzipien Selbstbestimmung, Teilhabe 
und Inklusion, gesellschaftliche Bedingungen zu schaffen, die niemanden ausschließen und die 
Bedürfnisse von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen berücksichtigen. 
In Artikel 24 anerkennen die Vertragsstaaten das Recht von Menschen mit Behinderungen auf 
Bildung und verpflichten sich, ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen zu 
verwirklichen, damit sichergestellt werden kann, dass Menschen mit Behinderung vom 
allgemeinen Bildungssystem nicht ausgeschlossen werden. Das bedeutet, dass behinderte 
Kinder im Regelfall mit nicht behinderten Kindern gemeinsam an allgemeinen Schulen 
unterrichtet werden sollen. 
 
 
                                                 
13 Auszug aus: Verordnung über die Feststellung der Anzahl und der Größe von Klassen, Gruppen und Kurse in allen 
Schulformen, vom 3. Dezember 1992, zuletzt geändert durch Gesetz vom 5. Juni 2008 (GVBL. I S. 759) 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
23

„Inklusion“ nimmt im Gegensatz zur „Integration“ das System in den Blick und fordert dessen 
Anpassung an den Bedarf und die Individualität der betroffenen Schüler/innen. 
Die Verwirklichung eines inklusiven Bildungswesens begreift der Schulträger als zentrale 
Herausforderung und wird sich den damit verbundenen Veränderungen stellen. 
 
Den gesetzlichen Auftrag zur Umsetzung von Inklusion aufnehmend, plant die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt als kommunaler Schulträger und zuständig für die äußere 
Schulverwaltung als ersten Schritt 
 am Schulstandort der Ludwig-Schwamb-Schule durch räumliche und pädagogische 
Verlagerung der Grundstufe der Mühltalschule, z.Zt. Förderschule für Lernhilfe, ein 
„Inklusives Schulangebot Grundschule“ aufzubauen.  
Das gemeinsame Unterrichten und die Aufnahme der derzeitigen Förderschüler/innen der 
Mühltalschule/Grundstufe, die sämtliche aus den örtlichen Grundschulbezirken stammen, wird 
sukzessive umgesetzt. Das vorhanden räumliche Angebot wird entsprechend der 
pädagogischen Anforderungen angepasst. Die Strukturen und erforderlichen Kooperationen für 
eine Fortführung des Angebotes in der Sekundarstufe I sollen in den kommenden Jahren 
geschaffen werden, so dass ein durchgängiges inklusives Schulangebot für die Schüler/innen 
besteht. Bereits vorhandene Kooperationen und Angebote von Jugendhilfeträgern, die im 
Rahmen der Stadtteilarbeit erfolgreich geschaffen wurden, sollen ausgebaut und unterstützend 
eingesetzt werden. 
 
Der Schulträger wird darüber hinaus, im Rahmen seiner Zuständigkeiten Initiativen 
Darmstädter Schulen darin unterstützen, die notwendigen Bedingungen zur Umsetzung 
„Inklusiver Schulangebote“ zu realisieren.  
Im Rahmen des HSchG §§ 137 ff ist der Schulträger (Stadt Darmstadt) für die „äußere 
Schulverwaltung“ (Bereitstellung der Schulgebäude, Ausstattung der Räume, personelle 
Ausstattung der Schulsekretariate, Schülerbeförderung und Schulentwicklungsplanung) 
zuständig. Das Staatliche Schulamt für den Landkreis Darmstadt – Dieburg und die Stadt 
Darmstadt ist zuständig für die „innere Schulverwaltung“ (Versorgung der Schulen mit 
Lehrkräften, Beratung von Schüler/innen, Eltern und Lehrkräften). Die konzeptionelle Arbeit 
zum Thema Inklusion wurde im zuständigen Staatlichen Schulamt für den Landkreis 
Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt mit der Einrichtung eines „Inklusionsbeirates“ 
und ersten Arbeitssitzungen sowie der Strukturierung erster, inklusiver Schritte begonnen. Der 
Schulträger – vertreten durch Schulamt und Jugendhilfe - ist an diesem Prozess beteiligt. Ziel 
und Ergebnis dieses Planungsauftrages ist die Erarbeitung einer „Konzeption zur Umsetzung 
der Inklusion“.  
Das beinhaltet u.a.  
 die Entwicklung inklusiver Strukturen und Lernmethoden und die entsprechende 
Vorbereitung der Lehrkräfte auf diese neuen Anforderungen 
 den Aufbau von Kooperationsstrukturen und -methoden zwischen Regelschullehrerinnen 
und -lehrern mit Förderschulen, Heilpädagogen, Sozialpädagogen, Psychologen, 
Jugendhilfe u.a.m. 
 die Überprüfung und Anpassung der räumlichen Rahmenbedingungen sowie die sukzessive 
Schaffung notwendiger Barrierefreiheit, wo in den Schulen möglich und noch nicht 
hergestellt. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
24

Im Rahmen des in der Umsetzung befindlichen Schulbausanierungsprogramms hat die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt bereits in der Vergangenheit großen Wert auf die Herstellung 
weitgehendster Schaffung von Barrierefreiheit gelegt. Selbstverständlich wird das bei den 
zukünftigen Maßnahmen weiterhin im Fokus stehen. Bei Neubaumaßnahme gilt das im 
Übrigen als Standard. Eine vollständige Inklusion wird jedoch noch weit mehr bauliche 
Anforderungen hervorrufen als das Thema der Barrierefreiheit. Diesen Aufgaben wird sich die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen ihrer Möglichkeiten stellen. 
14 
 
Auf Landesebene wird derzeit die Überarbeitung der Schulgesetzgesetzgebung im Hinblick auf 
Inklusion vorbereitet. Der Entwurf zur Änderung des Hessischen Schulgesetzes liegt derzeit 
dem Hessischen Städtetag zur Stellungnahme vor. 
 
                                                 
14 Im Anhang befindet sich eine Liste, die den Bestand  barrierefreier Erschließung und behindertenfreundlicher 
Einrichtungen an den städtischen Schulen wiedergibt. Anlage 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
25

Seite 
 
3. Qualitative Schulentwicklung  
 
Detailplanungen in den Schulformen 
 
3.1 Grundschulen        27  
 
Vorlaufkurse 
 
3.1.1  Grundschulen  in Darmstadt     28  
 
3.1.2  Besondere Organisationsformen/   29  
- maßnahmen 
 
Vorklassen-Eingangsstufen-Flexibler Schulanfang
 
 
3.2 Förderstufen        33 
 
3.3 Weiterführende Schulen  (Sekundarstufe I)    33  
 
3.3.1  Haupt- und Realschulen     34  
 
3.3.2 Gesamtschulen       34  
(Kooperative und Integrierte Gesamtschulen) 
 
3.3.3  Förderschulen      3 9   
 
3.3.4  Gymnasien       5 0   
 
3.4 Schulen für Erwachsene       54  
 
3.5 Maßnahmenplanung – Zusammenfassung    56 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
26

3. Qualitative Schulentwicklung 
 
3.1 Grundschulen 
 
Der Schulträger verfolgt im Bereich der Grundschulen gemäß §§ 17 – 20 HSchG das Ziel, den 
Schüler/innen ein wohnartnahes, möglichst ausgeglichenes Bildungsangebot anzubieten. 
 
Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) mit der Zielsetzung, der zentrale Beitrag 
zur Optimierung der Bildungschancen zu sein, will mit der Verknüpfung von Aktivitäten aller an 
Bildung beteiligter Personen und Institutionen, deren Wirksamkeit stärken. „Mit dem Bildungs- 
und Erziehungsplan soll eine Grundlage zur Verfügung gestellt werden, um jedes Kind in seinen 
individuellen Lernvoraussetzungen, seiner Persönlichkeit und seinem Entwicklungsstand 
anzunehmen, angemessen zu begleiten und zu unterstützen.“
15 
Der Schulträger unterstützt diese Zielsetzung ausdrücklich und wird insbesondere die 
Entwicklung von Konzepten zur Gestaltung von gelingenden Übergängen zwischen 
Kindergarten und Grundschule sowie zwischen Grundschule und weiter führender Schule 
unterstützen. 
 
Vorlaufkurse 
 
Die vorgezogene Schulanmeldung im März/April des Jahres, das dem Beginn der Schulpflicht 
und der Einschulung vorausgeht (§ 58 Abs. 1 Satz 2 Hessisches Schulgesetz) dient neben der 
Erledigung der Formalitäten bei der Anmeldung und der ersten Kontaktaufnahme mit der 
Schule auch dazu zu diesem frühen Zeitpunkt, den Entwicklungsstand der Kinder hinsichtlich 
ihrer kognitiven, motorischen, sozialen und sprachlichen Kompetenzen zu beschreiben, um 
Fördermaßnahmen (Vorlaufkurse) einleiten zu können. 
Nach erfolgter Schulanmeldung – noch vor Beginn der Schulpflicht – können 
Vorlaufkurse seitens der Schule lediglich als freiwillige Maßnahmen eingerichtet werden. 
Für den Fall, dass diese freiwilligen Maßnahmen zur Förderung der Sprachkompetenz nicht 
genutzt werden und das Kind zum Zeitpunkt der Einschulung nicht über die für den Eintritt in 
eine erste Klasse erforderliche Sprachkompetenz verfügen sollte, besteht die Möglichkeit der 
Zurückstellung für ein Jahr (§ 58 Abs. 5 Satz 1 und 2 Hessisches Schulgesetz). 
An einem Vorlaufkurs (10 bis 15 Wochenstunden) nehmen in der Regel 10 bis 15 Kinder teil. 
Vorlaufkurse können je nach Bedarf für eine einzelne Schule oder auch schulübergreifend 
eingerichtet werden. Die Durchführung von Vorlaufkursen an anderen Orten – z. B. 
Kindergärten – ist im Einvernehmen mit dem jeweiligen Träger der Einrichtung zulässig. Die 
Organisation liegt in den Händen der Grundschulleitung. Die Durchführung erfolgt durch 
Lehrkräfte oder Sozialpädagogen/innen. 
                                                 
15 Bildung von Anfang an, Hessischer Bildungs- + Erziehungsplan, Wiesbaden 2007 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
27

3.1.1 Grundschulen in Darmstadt 
 
Durch Satzung des Schulträgers16 ist gemäß § 143. Abs. 1 Hessisches Schulgesetz (HSchG) für 
jede Grundschule ein Schulbezirk zu bilden, dessen Zuschnitt jährlich zu überprüfen und, falls 
erforderlich, anzupassen ist. Dies geschieht in enger Abstimmung mit dem Staatlichen 
Schulamt und den jeweiligen Grundschulen. 
Die Schulbezirke wurden zuletzt geändert durch Satzung vom 29.1.2010, die am 9.2.2010 in 
Kraft getreten ist. Diese Änderung wird zum Schuljahr 2011/2012 wirksam, die 
Schulanmeldung erfolgte bereits im März 2010.   
Folgende Grundschulen sind von der Änderung der Schulbezirke betroffen: 
 
 Andersenschule 
 Bessunger Schule 
 Frankensteinschule 
 Goetheschule 
 Heinrich-Heine-Schule 
 Käthe-Kollwitz-Schule 
 Ludwig-Schwamb-Schule 
 Mornewegschule 
 
Diese Änderung ist bei der Datenzusammenstellung für den vorliegenden 
Schulentwicklungsplan, dessen Datengrundlage der 30.6.2009 ist, nicht eingerechnet. Die 
veränderten Prognosezahlen sind im Anhang „Nachrückende Geburtenjahrgänge“ ersichtlich. 
 
Die 18 Darmstädter Grundschulen in alphabetischer Reihenfolge. Ihre Besonderheiten und 
baulichen Rahmenbedingungen werden im Anschluss bei den Einzeldarstellungen der Schulen 
beschrieben. 
 
 Andersenschule 
 Astrid-Lindgren-Schule 
 Bessunger Schule 
 Christian-Morgenstern-Schule 
 Elly-Heuss-Knapp-Schule 
 Erich Kästner-Schule 
 Frankensteinschule 
 Friedrich-Ebert-Schule 
 Georg-August-Zinn-Schule 
 Goetheschule 
 Heinrich-Heine-Schule 
 Heinrich-Hoffmann-Schule 
 Käthe-Kollwitz-Schule 
 Ludwig-Schwamb-Schule 
 Mornewegschule 
 Schillerschule 
 Wilhelm-Busch-Schule 
 Wilhelm-Hauff-Schule 
 
                                                 
16 Aktuelle Fassung der Schulbezirkssatzung im Anhang 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
28

Die allgemeine Bevölkerungsentwicklung ist im Gegensatz zur bundesweit eher rückläufigen 
Entwicklung in Darmstadt positiv. Für den Bereich der Eingangsklassen an Grundschulen ist 
nach einem leichten Rückgang im Schuljahr 2009/2010 (1.242), ab dem Schuljahr 
2011/2012 (1.300) eine stetige Steigerung der Gesamt-Schülerzahl bis zum Schuljahr 
2014/2015 (1.478) festzustellen17  
 
Ab 2011 beträgt die Gesamt-Zügigkeit im Grundschulbereich 58 (optional 61) Züge, das 
entspricht einer Jahrgangsbreite von 1.450/1.525 Schüler/innen. Im Hinblick auf die 
steigende Zahl der Grundschüler/innen lässt sich die Frage nach der vorhandenen Kapazität 
und neu entstehenden Kapazitäten (Ausbau Frankensteinschule von 2 auf 3 Züge) für den 
gesamten Schulträgerbereich somit als ausreichend bewerten. An einzelnen Standorten werden 
die Zuschnitte der Schulbezirke dem sich verändernden Bedarf angepasst. 
 
Zudem umfasst das Schulangebot der „Schulen in freier Trägerschaft“ (Privatschulen) im 
Grundschulbereich 6 Züge was einer Schülerzahl pro Jahrgang von 150 Schüler/innen 
entspricht. Dies sind folgende privaten Schulen: 
 
Freie Christliche Schule (1 Zug) 
Freie Comenius Schule (1 Zug) 
Freie Montessori Schule (1 Zug) 
Freie Waldorfschule (2 Züge) 
Schulzentrum Marienhöhe (1 Zug) 
 
Die Aufnahme an diese Schulen erfolgt nicht ausschließlich aus dem Schulträgerbereich Stadt 
Darmstadt. Der Anteil Darmstädter Schüler/innen beträgt durchschnittlich 46,6 %.
18 
 
 
3.1.2 Besondere Organisationsformen / -maßnahmen 
 
Vorklassen 
In Vorklassen können Kinder nach § 18 Hessisches Schulgesetz aufgenommen werden, die 
schulpflichtig, jedoch körperlich, seelisch oder geistig noch nicht soweit entwickelt sind, um 
dem Unterricht in der ersten Klasse der regulären Grundschule folgen zu können und  
nach § 58 HSchG zurückgestellt sind. 
Im gesamten Schulträgerbereich sind 7 Vorklassen räumlich an folgenden Grundschulen 
eingerichtet: 
 
Astrid-Lindgren-Schule 
Christian-Morgenstern-Schule 
Elly-Heuss-Knapp-Schule 
Friedrich-Ebert-Schule 
Ludwig-Schwamb-Schule 
Schillerschule 
Wilhelm-Hauff-Schule. 
 
Durch die Festschreibung der Mindestgröße (10 Schüler), deren Einhaltung zunehmend strikt 
gehandhabt wird, kann es künftig in einzelnen Schuljahren zu einer Reduzierung der Anzahl 
der Vorklassen nach Absprache mit dem Staatlichen Schulamt kommen. Vorerst bleiben alle 
                                                 
17 Siehe 6. Quantitativer Teil  
18 Datenauswertung Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Statistik und Stadtforschung, 14.7.2010 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
29

Vorklassenstandorte räumlich aber erhalten, um flexibel handeln zu können und lange 
Anfahrtswege der Schüler/innen zu vermeiden.  
 
Eingangsstufen 
 
Nach § 18 Hessisches Schulgesetz können in die Eingangsstufe Kinder, die das 5. Lebensjahr 
bis zum 30.6. vollenden, aufgenommen werden. Innerhalb von 2 Schuljahren werden sie an die 
Lern- und Arbeitsformen der Grundschule herangeführt. Die Eingangsstufe ersetzt die 
Jahrgangsstufe 1 und ist Bestandteil der Grundschule. 
 
 Bessunger Schule  
 Goetheschule 
 
An diesen zwei Grundschulen, eine  im südlichen und eine im nördlichen Innenstadtbereich 
sind Eingangsstufen mit derzeit insgesamt 5 Zügen, künftig 4 Züge eingerichtet.  
Die Organisation von Eingangsstufe in Kombination mit Regelgrundschule an einem 
gemeinsamen Schulstandort hat sich als günstig und auch juristisch notwendig erwiesen.  
 
Ursprünglich war die Zielsetzung bei der Einführung der Eingangsstufen die bessere 
Fördermöglichkeit für Kinder aus bildungsfernen Familien. Dieser Ansatz ist bei der Vergabe 
der Schulplätze offenkundig in Vergessenheit geraten und wird in Abstimmung mit den 
zuständigen Dezernenten/innen des Staatlichen Schulamtes und den Schulleitungen der 
beiden Eingangsstufen thematisiert. 
 
Flexibler Schulanfang 
 
Der Flexible Schulanfang (§ 20 HSchG) ermöglicht Grundschulen, in den Jahrgangsstufen 1 
und 2 organisatorisch und curricular, den durch Stundentafel und Lehrplan gesetzten Rahmen 
zu verknüpfen. 
 
 Erich Kästner Schule 
Im Schulträgerbereich der Stadt Darmstadt wurde der Flexible Schulanfang an der Erich 
Kästner-Schule (Grundschule) im Stadtteil Kranichstein mit dem Schuljahr 2007/2008 
eingeführt. Ziel ist, diesen flexiblen Schulanfang möglichst in allen Stadtteilen anzubieten.  
Die Stadt Darmstadt unterstützt, dass weitere Grundschulen diese Möglichkeit, die  
durch die Änderung des Hessischen Schulgesetzes 2005 geschaffen wurde, nutzen und sich in 
diesem Sinne weiterentwickeln. 
 
 
Handlungsbedarf an Grundschulen
19 
 
 Frankensteinschule 
An der Frankensteinschule entspricht die räumliche Situation nicht mehr den pädagogischen 
Anforderungen, sodass derzeit im Rahmen des Konjunkturprogramms die bauliche Erweiterung 
vorgenommen wird. Der Schulbezirk der Frankensteinschule wurde in den letzten Jahren 
wiederholt den im Stadtteil steigenden Schülerzahlen angepasst und die Schulbezirksgrenze 
zur benachbarten Andersenschulen geändert. Da die Schülerzahlen mittlerweile auch im 
                                                 
19 Nachrückende Geburtenjahrgänge 16.7.2010 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
30

Schulbezirk der Andersenschule ansteigen, wird ein Ausgleich zwischen diesen beiden 
Schulbezirken künftig nicht mehr möglich sein. Ein Ausgleich mit den beiden anderen  
 
Schulbezirken im Stadtteil scheidet wegen der zu großen Entfernung und daraus 
resultierendem Schulweg von über 2 Kilometern aus. Der Anstieg im Schulbezirk der 
Andersenschule und der Frankensteinschule findet seine Ursache zum einen durch einen 
„Generationenwechsel“ im Einzugsgebiet der Andersenschule. 
 
 
Die aktuelle Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjahrgänge ergibt für die 
Andersenschule folgendes Bild: 
 
Schuljahr Jahrgangsstuf e 1 Jahrgangsstufe 2
 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4  
2010/2011 37 49 39 39 
2011/2012 53 37 49 39 
2012/2013 49 53 37 49 
 
Zum anderen im Schulbezirk der Frankensteinschule durch die Entwicklung des Baugebietes 
„Wolfhartweg“, die zusätzlich zum Bestand 240 Wohneinheiten schafft und der Vermarktung 
der Barbara Siedlung (Konversionsfläche), die nochmals etwa 50 zusätzliche Wohneinheiten 
umfasst. Hieraus resultiert ein künftiger Anstieg der Schüler/innen pro Jahrgang im Umfang 
von bis zu 11 Schüler/Innen, in der Prognose noch nicht enthalten sind. 
Die Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjahrgänge ergibt derzeit für die 
Frankensteinschule folgendes Bild:  
 
Schuljahr Jahrgangsstuf e 1 Jahrgangsstufe 2  Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4  
2010/2011 59 47 41 46 
2011/2012 42 59 47 41 
2012/2013 57 42 59 47 
 
Durch erneute Veränderungen der Schulbezirksgrenzen ist dieser Anstieg der Schülerzahlen 
nicht mehr aufzufangen. 
Die Erweiterung der Zügigkeit ist aus städtebaulichen Gründen nur an der Frankensteinschule 
möglich. 
 
 
 Goetheschule 
Alle 3 Züge der Goetheschule sind als Eingangsstufe organisiert. Das bedeutet für alle 
Familien, die für ihr Kind die Eingangsstufe nicht wählen und für Familien, die mit einem 
schulpflichtigen Kind in den Schulbezirk ziehen, ein Ausweichen auf die benachbarten 
Grundschulen. Dies ist oft mit einem längeren Schulweg verbunden. 
Eine aktuelle juristische Überprüfung der Aufsichtsbehörde (Staatliches Schulamt) hat 
ergeben, dass schulpflichtige Schüler/innen auch an Eingangsstufen in das 2. Jahr der 
Eingangsstufe (E 2) aufzunehmen sind.  
Dies ist pädagogisch und organisatorisch schwierig, daher ist die Umwandlung einer 
Eingangsstufenklasse in eine Regelgrundschulklasse notwendig.  
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
31

 Mornewegschule 
An der Mornewegschule (Grundschule und Integrierte Gesamtschule) prüft der Schulträger, ob 
eine räumliche Trennung, durch die Verlagerung der Grundschule an den nahe gelegenen 
Schulstandort „Herrmannstraße 47“ (ehem. Außenstelle der Peter-Behrens-
Schule/Berufsschule) oder einen anderen, nahen Standort zu einer Stärkung der Grundschule 
führen kann. In einem ersten Schritt wird die Schaffung einer „Dependance“ erwogen. 
Hierdurch würde auch ein Ausbau der derzeitigen 3 Zügigkeit zu einer tragfähigen 4 Zügigkeit 
der stark angewählten IGS  Mornewegschule möglich. 
 
 
Resultierende Schulorganisatorische Maßnahmen im Grundschulbereich gemäß § 146 
HSchG: 
 
 Der Schulträger beantragt als schulorganisatorische Maßnahme die Umwandlung einer 
Eingangsstufenklasse in eine Regelgrundschulklasse zum Schuljahr 2012/2013 um allen 
Familien des Schulbezirks Goetheschule ein wohnortnahes Regel-Grundschulangebot 
vorhalten zu können.  
 
 Der Schulträger beantragt die dauerhafte Erhöhung der Zügigkeit an der Frankensteinschule 
von 2 auf 3 Züge zum Schuljahr 2011/2012. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
32

3.2 Förderstufen  
 
Die Förderstufe ist gemäß § 22 HSchG ein Bindeglied zwischen der Grundschule und der 
Jahrgangsstufe 7 der weiterführenden Schule. Den inhaltlichen Anforderungen der 
Jahrgangsstufen 5 + 6 wird durch ein differenzierendes Unterrichtsangebot entsprochen. Die 
Förderstufe dient der Orientierung und der Vorbereitung auf den Übergang in die Hauptschule, 
die Realschule, das Gymnasium oder die Gesamtschule. 
 
Im Schulträgerbereich besteht eine Förderstufe nur noch an der Stadtteilschule Arheilgen. 
Diese bleibt vorerst erhalten. (siehe Schulorganisatorische Maßnahme gemäß § 146 HSchG, 
Stadtteilschule Arheilgen) 
 
 
3.3 Weiterführende Schulen (Sekundarstufe I) 
 
Der Schulträger verfolgt im Bereich der weiterführenden Schulen gemäß § 22 – 28 HSchG den 
Anspruch ein möglichst vielfältiges Bildungsangebot zur Verfügung zu stellen, damit alle 
Schüler/innen einen ihrem Interesse und Leistungsvermögen entsprechenden Bildungsgang 
vorfinden. 
 
Zusätzlich zum im Anschluss beschriebenen städtischen Angebot umfasst das Schulangebot 
der „Schulen in freier Trägerschaft“ (Privatschulen) im Bereich der Sekundarstufe I 5-6 Züge in 
den Schulformen Haupt-, Real- und Gesamtschule (IGS): 
 
Freie Christliche Schule (1-2 Züge) 
Freie Comenius Schule (1 Zug) 
Freie Montessori Schule (1 Zug) 
Schulzentrum Marienhöhe (1-2 Züge) 
 
Die Aufnahme an diese Schulen erfolgt nicht ausschließlich aus dem Schulträgerbereich Stadt 
Darmstadt, erfahrungsgemäß werden zwischen 30 – 50 % der Schulplätze an Darmstädter 
Schüler/innen vergeben. 
 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
33

3.3.1 Haupt- und Realschulen – HSchG § 23 
 
Haupt- und Realschulen in Darmstadt 
 
Mit Erlass vom 30.1.2007 hat das Hessische Kultusministerium die Auflage erteilt, die 
Diesterwegschule (Haupt- und Realschule) aufzuheben. Dem ist der Schulträger mit Beginn des 
Schuljahres 2007/2008 gefolgt. Die endgültige Aufhebung erfolgte zum Ende des Schuljahres 
2009/2010. (Im Bereich der Grundschule Diesterwegschule wurden bereits ab dem Schuljahr 
2006/2007 durch Auflösung des Schulbezirks und Verlagerung an andere, benachbarte 
Grundschulen keine Eingangsklassen mehr gebildet. Die Grundschule war mit Ende des 
Schuljahres 2007/2008 komplett aufgelöst.) 
  
 Wilhelm-Leuschner-Schule 
 
Die Wilhelm-Leuschner-Schule als nunmehr einzige Haupt- und Realschule im 
Schulträgerbereich verfügte in der Vergangenheit über insgesamt tragfähige Schülerzahlen. 
Bei den Anmeldungen zum Schuljahr 2010/2011 ist ein erheblicher Rückgang im 
Hauptschulbereich festzustellen. Nach der Erstwahl für das Schuljahr 2010/2011 haben 
lediglich 9 Schüler/innen die Hauptschule als Schulform im gesamten Schulträgerbereich 
gewählt. Insgesamt ist die Wilhelm-Leuschner-Schule sehr gut nachgefragt und wird sich 
gemäß Trendfortschreibung bis zum Schuljahr 2015/2016 auf eine Gesamtschülerzahl von gut 
500 Schüler/innen einpendeln. 
Die Wilhelm-Leuschner-Schule bleibt Haupt- und Realschule für die Zeit dieses 
Schulentwicklungsplans. Der Schulträger plant die Verbesserung der räumlichen Situation der 
Verwaltung, im Bereich Mensa und Schüleraufenthalt sowie des Turnhallengebäudes und der 
Sanitäranlagen. 
 
 
3.3.2 Gesamtschulen (Kooperative und Integrierte Gesamtschulen) – HSchG §§ 26+ 27 
 
Die Sicherung eines vollständigen, wohnortnahen und ausgewogenen Bildungsangebotes mit 
der damit einhergehenden Vielfältigkeit und Gewährleistung der Wahlmöglichkeit zwischen G 8 
+ G 9, ist erklärtes Ziel des Schulträgers. Den Gesamtschulen kommt hierbei eine besondere 
Bedeutung zu, leisten diese durch die Aufnahme so genannter „Bildungsgangwechsler“ 
(Rückläufer vom Gymnasium) wichtige Integrationsaufgaben. 
Die besondere Bedeutung der Kooperativen und Integrierten Gesamtschulen als zweites 
Standbein neben den Gymnasien mit ihren verkürzten Bildungsgang G 8 wird auch von den 
Schulleitern der Gymnasien betont. Darüber hinaus wird eine engere Kooperation zwischen den 
Gymnasien und den Gesamtschulen von allen Seiten befürwortet und angestrebt. 
 
Integrierte Gesamtschulen/IGS in Darmstadt 
 
 Bernhard-Adelung-Schule 
 Erich Kästner-Schule 
 Mornewegschule 
Insgesamt gibt es im Schulträgerbereich drei Integrierte Gesamtschulen mit insgesamt 10 
Zügen, dies sind die Bernhard-Adelung-Schule, die Erich Kästner-Schule und die 
Mornewegschule. Die integrierten Gesamtschulen, die schulformübergreifend das komplette 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
34

Bildungsangebot der Mittelstufe/Sekundarstufe I abbilden, sind insgesamt sehr gut angefragt 
und verfügen über stabile Schülerzahlen. 
Die allgemein positive Bevölkerungswicklung wird gemäß der Trendfortschreibung20 ein 
Ansteigen der Schülerzahlen in dieser Schulform von derzeit (Schuljahr 2009/2010) 1.551 
Schüler/innen auf 1.734 Schüler/innen bis zum Schuljahr 2015/2016 mit sich bringen, das 
entspricht einem Zuwachs von 11,8 % (= 183 Schüler/innen). 
Die derzeitige Kapazität reicht dann nicht mehr aus (10 Züge in 6 Jahrgängen mit jeweils 27 
Schüler/innen = 1.620). 
Somit sind alle Standorte der Integrierten Gesamtschulen zu erhalten und darüber hinaus eine 
Kapazitätserweiterung zu prüfen.  
 
 
Kooperative Gesamtschulen/KGS in Darmstadt  
 
 Gutenbergschule 
 Stadtteilschule Arheilgen 
 
Beide Kooperativen Gesamtschulen – die Stadtteilschule Arheilgen und die Gutenbergschule - 
haben sich 2008 für G 9 (insgesamt 3 Züge gymnasial) entschieden. Die Trendfortschreibung 
für diese Schulform ergibt eine Schülerzahlentwicklung von derzeit (Schuljahr 2009/2010) 
1084 Schüler/innen auf 952 Schüler/innen im Schuljahr 2015/2016, was einen Rückgang von 
12,2 % (= 132 Schüler/innen) beschreibt. 
Die Schülerzahlen sind zwar in den Eingangsklassen der Kooperativen Gesamtschulen teilweise 
knapp an den Mindestzahlen, jedoch leisten diese Bildungsgänge durch die Aufnahme so 
genannter „Bildungsgangwechsler“ (insbesondere von G 8 nach G 9) wichtige 
Integrationsaufgaben. 
 
Die nicht zufrieden stellend nachgefragten Kooperativen Gesamtschulen, Stadtteilschule 
Arheilgen und Gutenbergschule, sind in ihrer Außenwirkung und Profilierung zu stärken. Dies 
kann nur in enger Zusammenarbeit von innerer und äußerer Schulverwaltung (Staatliches und 
Städtisches Schulamt) und nicht zuletzt der gesamten Schulgemeinde beider Schulen 
gelingen.  
 
 
Gutenbergschule 
 
Die Gutenbergschule soll in eine Integrierte Gesamtschule umgewandelt werden. Für den 
südlichen Schulträgerbereich soll zusätzlich eine gymnasiale Oberstufe perspektivisch 
angeboten werden.  
 
Für den Stadtteil Eberstadt, der durch expansive Stadtentwicklung (z. B. Baugebiet 
Wolfhartweg) an weiterer Attraktivität noch gewinnen wird, muss ein breites Bildungsangebot 
im Stadtteil gewährleistet sein.  
 
Die Trendfortschreibung bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt für die Gutenbergschule einen 
Rückgang der Schülerzahlen, die insbesondere aus dem Hauptschulbereich resultieren. 
Auffällig ist, dass die Schule in den vergangenen Schuljahren aus dem eigenen Stadtteil und 
                                                 
20 Datenzusammenstellung SEP, Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung/Statistik und Stadtforschung 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
35

dem gesamten Stadtgebiet beim Übergang von Jahrgang 4 nach Jahrgang 5 wenig nachgefragt 
wurde. 
 
Auf Grundlage der Daten von der „Zentralstelle Schule und Daten“ des Hessischen 
Kultusministeriums ergeben sich folgende Zahlen bei einer Gesamtaufnahmekapazität von 143 
Schulplätzen an der Gutenbergschule im Jahrgang 5: 
 
Schuljahr 2005/2006 2006/2007 2007/2008 2008/2009 2009/2010
 
Anmeldungen 
gesamt: 
76 90 93 82 71 
aus dem 
Stadtgebiet  
10 10 9 7 9 
aus dem Stadtteil  52 57 62 52 42 
aus Landkreis + 
Region 
14 23 22 23 20 
 
 
Die Anmeldungen aus dem Stadtteil Eberstadt verteilen sich auf folgende Schulzweige: 
 
aus Stadtteil  52 57 62 52 42 
H-Zweig 18 22 13 9 5 
R-Zweig 24 21 34 29 20 
G-Zweig 10 14 14 14 17 
 
 
Für den Schulträger Stadt Darmstadt ist die Integrierte Gesamtschule Gutenbergschule als 
ortsnahes Angebot der Sekundarstufe I im Hinblick auf den im Stadtteil gelegenen „sozialen 
Brennpunkt Eberstadt Süd“ von großer Bedeutung.  
Intensive Abstimmungsgespräche mit der Sozial- und Jugendhilfeplanung führten zu 
folgendem Ergebnis: 
 
 Der Schulstandort Gutenbergschule ist wichtig für den Stadtteil und muss erhalten bleiben. 
 Die Gutenbergschule ist in der derzeitigen Außenwirkung nicht tragfähig und attraktiv für 
Schüler/innen und Eltern. 
 Das Schulangebot ist dem Bedarf des Stadtteils besser anzupassen. 
 Auch für den nicht gymnasialen Schüleranteil in Eberstadt muss ein ortsnahes  
Angebot Sek. I vorgehalten werden, um die hohen Investitionen in investive und 
nichtinvestive Angebote im Rahmen der Unterstützung Jugendlicher in Schule und 
Ausbildung effektiv nutzen zu können.  
 
Die Gutenbergschule in Darmstadts größtem Stadtteil Eberstadt (22.000 Einwohner) gelegen, 
hat in ihrem unmittelbaren Einzugsbereich 4 Grundschulen mit insgesamt 10 Zügen. 
Aus Sicht des Schulträgers ist es daher unerlässlich im Stadtteil alle Bildungsgänge 
vorzuhalten und somit ein ausgewogenes Schulangebot zu bieten, insbesondere ein zu G 8 
alternatives, attraktives G 9 Angebot. 
 
Dem Ziel des Schulträgers, Erhalt der Vielfältigkeit des Bildungsangebots, insbesondere der 
Wahlmöglichkeit zwischen G8 und G9, soll die Gutenbergschule Rechnung tragen. Daher 
spricht sich der Schulträger für die Förderung der Gutenbergschule als Integrierte 
Gesamtschule mit gymnasialem G9-Bildungsgang aus. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
36

Die Gutenbergschule befindet sich seit Jahren in einem andauernden Sanierungsprozess. 
Neben der Errichtung eines Neubaus mit Aula und Klassenräumen wurden 2 der 4 
Schulaltbauten umfangreich saniert und inhaltlich umgestaltet. Im vergangenen Jahr wurde 
mit der Sanierung des Hauptgebäudes begonnen. Nach Abschluss dieser Sanierungsarbeiten 
und Beendigung der dadurch bedingten derzeitigen räumlichen Auslagerung des Unterrichts 
für die Jahrgangsstufen 7-10 werden die wichtigen, erst kürzlich neu geschaffenen 
Infrastruktureinrichtungen des Ganztagsbereiches (Mensa, Schülercafé usw.) dann auch den 
älteren Schülerinnen und Schülern wieder zur Verfügung stehen.  
Weiterhin befindet sich die Schule in einer Umbruchphase durch die Neubesetzung der 
Schulleitung und der damit einhergehenden Änderung des Schulprofils.  
Der Schulträger wird die Schule bei diesem schwierigen Prozess unterstützen und begleiten, 
insbesondere wird er durch die Schaffung neu sanierter Klassen- und Fachunterrichtsräume 
verbesserte Grundlagen für einen modernen Unterricht schaffen und damit die Attraktivität des 
Schulstandortes steigern. 
 
Die Kooperation mit allen Grundschulen des Stadtteils ist auszubauen und zu festigen, damit 
bereits in den Grundstufen eine Affinität der Schüler/innen und Eltern aus dem Stadtteil 
Eberstadt zum Angebot der Gutenbergschule als gut akzeptierte „Schule des Stadtteils“ 
geschaffen wird. 
Weiterhin haben die Schulleiter der tradierten Gymnasien ihre kollegiale Unterstützung 
zugesagt, um den aus ihrer Sicht unverzichtbaren G9 Standort als Alternative zu G8 
zukunftsfähig zu machen.  
 
Durch diese Maßnahmen sowie die vom Schulträger vorgenommenen und noch weiter 
vorzunehmenden Investitionen in die Infrastruktur der Schule soll an diesem Schulstandort 
insbesondere der gymnasiale Bildungsgang weiterentwickelt und gestärkt werden. 
 
Der Schulträger beantragt daher nach eingehender Prüfung und Beratung die Umwandlung 
der Gutenbergschule von einer Kooperativen zu einer Integrierten Gesamtschule. Zusätzlich 
soll perspektivisch im südlichen Schulträgerbereich eine gymnasiale Oberstufe angeboten 
werden. 
 
Stadtteilschule Arheilgen 
Die Stadtteilschule Arheilgen mit derzeit nicht zufrieden stellenden Schülerzahlen, ist ein für 
den Schulträger wichtiges Angebot in Darmstadts nördlichem Stadtteil (17.000 Einwohner) als 
alternative Schulform, die alle Bildungsgänge der Mittelstufe/Sekundarstufe I anbietet. Die 
Kooperative Gesamtschule als zweites Standbein neben den Gymnasien mit ihren verkürzten 
Bildungsgang G 8 ist, als separates, attraktives Angebot G 9 von großer Bedeutung. Die 
Stadtteilschule Arheilgen, seit 3 Jahren unter neuer Schulleitung und seit diesem Schuljahr 
durch personelle Veränderungen im Schulleitungsteam gestärkt, bemüht sich nachvollziehbar 
und mit ersten Erfolgen um die Stärkung der Schule. So konnten die Anmeldezahlen zum 
Schuljahr 2010/2011 bei 16 Schulanmeldungen im Rahmen der Erstwahl in die gymnasiale 
Eingangsklasse auf 26 Anmeldungen durch intensive Beratungsgespräche gesteigert werden. 
Im Förderstufenbereich konnten die Anmeldezahlen mit 45 Schüler/innen relativ stabil 
gehalten werden. 
Die gesamte Schulgemeinde steht voll hinter dem Konzept einer Kooperativen Gesamtschule 
mit gymnasialer Eingangsklasse und ist überzeugt, dass der hessenweite Trend der verstärkten 
Anwahl von G 9 – Angeboten auch die Stadtteilschule erreichen wird.  
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
37

Der intensive Prozess zur Neuausrichtung der Schule folgt dem Leitsatz „Zeit zum Wachsen – 
Zeit zum Lernen“. 
Der Schulträger wird diesen Prozess unterstützen. Die bauliche Situation an der 
Stadtteilschule konnte bereits zu Beginn diesen Schuljahres, durch in Betriebnahme der neuen 
Mensa und eines neuen Fachraumtraktes (naturwissenschaftliche Räume und Arbeitslehre 
Räume) sowie eine Bibliothek erheblich verbessert werden. Im Laufe des Schuljahres wird dann 
mit dem Rückbau von Fachräumen zu Klassenräumen eine weitere Verbesserung der Schule 
erfolgen und deren bauliche und räumliche Attraktivität steigern. 
 
Die Stadtteilschule Arheilgen bleibt Kooperative Gesamtschule. Die bereits jetzt 
erkennbaren positiven Ansätze hinsichtlich der Stärkung der Schule werden vom 
Schulträger unterstützt und anerkannt. Für die Geltungsdauer dieses 
Schulentwicklungsplans soll die Schule Zeit und Raum für ihr Schulprofil und 
Schulprogramm erhalten und deshalb keine Organisationsänderung angestrebt werden. 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
38

3.3.3 Förderschulen 
 
§ 49 ff Hessisches Schulgesetz regelt den Anspruch auf Sonderpädagogische Förderung von 
Schüler/innen, die zur Gewährleistung ihrer körperlichen, sozialen, emotionalen, und 
kognitiven Entwicklung in der Schule sonderpädagogischer Hilfen bedürfen. 
Hierbei gilt Prävention und Integration vor Rehabilitation. 
Eine Sonderpädagogische Förderung kann in der Form des Gemeinsamen Unterrichts in der 
allgemeinen Schule oder in Förderschulen erfolgen. Die Förderschulen gliedern sich durch eine 
der allgemeinen Schule entsprechende Zielsetzung (lernzielgleich), diese sind: 
 
 Sprachheilschulen 
 Schulen für Körperbehinderte 
 Schulen für Hörgeschädigte 
 Schulen für Sehbehinderte 
 Schulen für Blinde 
 Schule für Kranke 
 Schulen für Erziehungshilfe 
 
und in Förderschulen mit einer von der allgemeinen Schule abweichenden Zielsetzung, dies 
sind: 
 
 Schulen für Lernhilfe 
 Schulen für Praktisch Bildbare. 
 
 
Insgesamt umfasst das Angebot im Schulträgerbereich der Stadt Darmstadt 4 Förderschulen 
mit nachstehendem Förderbereich: 
 
 Förderschule für Praktisch Bildbare mit Abteilung für körperbehindert Praktisch 
Bildbare 
- Christoph-Graupner-Schule 
 
Seit 1979 ist die Christoph-Graupner-Schule als Gebundene Ganztagsschule organisiert. 
Die Schüler/innen stammen überwiegend aus der Stadt Darmstadt, bis zu 30 Plätze 
werden an Schüler/innen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg gemäß Schulvereinbarung 
vergeben. Seit Jahren wird diese Zahl allerdings überschritten. Aktuell besuchen 35 
Schüler/innen aus dem Landkreis die Schule. 
Die Christoph-Graupner-Schule ist seit 2002 zudem Regionales Beratungs- und 
Förderzentrum für körperbehinderte Schüler/innen aus allgemein bildenden Schulen der 
Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg. 
 
 Förderschulen für Lernhilfe 
- Ernst-Elias-Niebergall-Schule 
- Mühltalschule 
 
Die Ernst-Elias-Niebergall-Schule ist zugleich Beratungs- und Förderzentrum der Stadt 
Darmstadt. Die Schüler/innen kommen aus dem gesamten Stadtgebiet und in geringer 
Anzahl aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
39

Die Mühltalschule im Stadtteil Eberstadt ist zentrales Einzugsgebiet der 
Kirchtannensiedlung, die mit dem Projekt "Hessische Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt" 
besonders gefördert wird. 
 
An der Mühltalschule bewegt sich die Gesamtschülerzahl seit Jahren mit ca. 50 
Schüler/innen am untersten Rand einer Organisationsgröße, die eine Differenzierung des 
Unterrichts und eine sinnvolle Unterrichts- und Erziehungsarbeit ermöglicht.  
Die extrem zurück gehenden Schülerzahlen, die die Trendfortschreibung aufzeigt, scheinen 
die Entwicklung der seitherigen Schülerzahlentwicklung fortzusetzen.  
Eine eigenständige Schule mit einer künftig anzunehmende Gesamtschülerzahl (Primar- + 
Sekundarstufe) von 28 Schüler/innen im Schuljahr 2013/2014 ist nicht vertretbar. 
Die räumliche Situation ist völlig unzureichend, die genutzten Pavillons sind in derart 
desolatem Zustand, dass eine weitere Beschulung dort nicht erfolgen kann.  
 
Der Schulträger beabsichtigt aus diesen Gründen die Aufgabe des Schulstandortes 
Mühltalschule in der Nussbaumallee und beantragt die Verlagerung der Grundstufe 
(Schuljahr 2009/2010: 9 Schüler/innen) an die benachbarte Ludwig-Schwamb-Schule zur 
Ausgestaltung des künftig „Inklusiven Schulangebotes“ im Grundschulbereich. Die beiden 
Grundschulen können hierbei auf eine bereits sehr enge Kooperation aufbauen. 
 
Die Mittel- und Hauptstufe (Schuljahr 2009/2010: 33 Schüler/innen) kann an die Ernst-
Elias-Niebergall-Schule verlagert werden. 
 
 Sprachheilschule 
- Herderschule 
Die Herderschule ist zentrale Sprachheilschule mit einer Abteilung für Hörgeschädigte für 
den Bereich Starkenburg. Neben den Schüler/innen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
werden hier zentral höhere Jahrgangsstufen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, dem 
Landkreis Groß-Gerau mit den Städten Kelsterbach und Rüsselsheim sowie dem 
Odenwaldkreis mit beschult. 
Die Herderschule hat ganz aktuell einen Entwurf „Kooperationsvereinbarung zu 
nachschulischer Betreuung“ mit dem Schulträger erörtert. Hintergrund ist die Einbindung 
der Herderschüler/innen in das soziale Gefüge ihrer Bezugsgrundschule, wodurch die 
Eingliederung in die Regelschule erleichtert wird. Mit einzelnen Grundschulen liegen schon 
sehr positive Erfahrungen vor. Nach Abstimmung mit dem Schuldezernat ist geplant, mit 
allen Grundschulen diese Kooperationsvereinbarung zu schließen. 
 
Förderschulformen ohne eigenständige Schule 
 
Schule für Körperbehinderte 
Eine eigenständige Schule für Körperbehinderte ist im Schulträgerbereich nicht eingerichtet.  
Die Schüler/innen mit Förderbedarf im Sinne der Schule für Körperbehinderte werden 
ambulant oder im gemeinsamen Unterricht in den allgemein bildenden Schulen und 
Förderschulen beschult. Mehrere allgemein bildende Schulen in zentraler Lage sind 
körperbehindertengerecht ausgebaut.  
Die Christian-Morgenstern-Schule (Grundschule) nimmt schwerpunktmäßig Schüler/innen in 
Darmstadt auf. 
Im Bereich der Lernhilfe wurde die benachbarte Ernst-Elias-Niebergall-Schule so ausgebaut, 
dass sie auch körperbehinderte Schülerinnen und Schüler aufnehmen kann. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
40

Körperbehinderte Schüler/innen mit zusätzlichem Förderbedarf „Praktisch Bildbar“ besuchen 
die Christoph-Graupner-Schule, die -wie oben beschrieben- gleichzeitig Beratungs- und 
Förderzentrum auch für diesen Bereich ist.  
Mit der Erich-Kästner-Schule, Schule für Körperbehinderte in Langen (Träger: Landkreis 
Offenbach) besteht eine langjährige Kooperation (allerdings ohne bindende vertragliche 
Vereinbarung) bezügliche der Aufnahme körperbehinderter Schüler/innen, deren Eltern die 
Aufnahme in eine entsprechende Förderschule wünschen. Im Schuljahr. 2009/10 besuchten 7 
Schüler/innen aus der Stadt Darmstadt die EKS. 
Das Beratungs- und Förderzentrum für Körperbehinderte der Christoph-Graupner-Schule 
arbeitet zusätzlich eng mit den nachfolgenden Einrichtungen zusammen:  
 Private Sonderschule für Körperbehinderte in Aschaffenburg 
Träger: Wohlfahrtsverband, Diakonisches Werk, Würzburg 
 Reha-Zentrum, Schule für Körperbehinderte in Neckargemünd 
Träger: Gemeinnützige GmbH, Neckargemünd 
 Private Peter-Josef-Briefs-Schule, Hochheim 
Träger: Josefs-Gesellschaft, Köln 
 Antoniushaus, Hochheim 
Träger: Josefs-Gesellschaft, Köln 
 Berufliche Schule für Körperbehinderte Edith-Stein, Hochheim 
Träger: Josefs-Gesellschaft, Köln 
 Zentrum für Körperbehinderte in Würzburg 
Träger: Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V., Würzburg 
 Karl-Preising-Schule, Private Schule für Körperbehinderte, Lernhilfe, Erziehungshilfe, 
Praktisch Bildbare, Hörgeschädigte, Sehbehinderte und Sprachheilschule. 
Träger: Waldeck/Frankenberg/Bathildisheim e.V. 
 
Darüber hinaus werden viele Kinder aus der Haupt- und Mittelstufe in speziellen Internaten 
betreut. 
 
 
Schule für Kranke 
Schüler/innen, die aufgrund einer Erkrankung für längere Zeit oder in regelmäßigen Abständen 
im Krankenhaus oder in ähnlichen Einrichtungen stationär oder teilstationär behandelt werden 
oder die Schule nicht besuchen können, erhalten nach den Regelungen des HSchG und der VO 
über die sonderpädagogische Förderung zum frühestmöglichen Zeitpunkt und in Abhängigkeit 
der personellen Ressourcen während dieser Zeit Unterricht. Dieser Unterricht soll ein Lernen 
mit Erfolg trotz Krankheit ermöglichen und die schulische Leistungsbereitschaft erhalten. In 
den Richtlinien für Unterricht und Erziehung kranker Schüler/innen 
21 werden die Aufgaben 
und Ziele für diese Schulform definiert.  
 
Der Unterricht für kranke Schüler/innen kann grundsätzlich  
 in der Schule für Kranke, 
 im Sonderunterricht als Krankenhausunterricht, 
 im Sonderunterricht als Hausunterricht oder 
 als gemeinsamer Unterricht 
erfolgen. 
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat mit Beschlussfassung vom 19.01.2005 
die Einrichtung einer Schule für Kranke als Abteilung an der Ernst-Elias-Niebergall-Schule 
                                                 
21 Vgl. Erlass Hessisches Kultusministerium vom 22.02.2002 – II B 1 – 170/36175 -15-. Quelle: www.hessiches-
kultusministerium.de  
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
41

beantragt, die das Hessische Kultusministerium mit Schreiben vom 9.3.2007 genehmigt hat. 
Inhaltlich handelt es sich um ein Kooperationsmodell zwischen der Stadt Darmstadt, dem 
Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Ernst-Elias-Niebergall-Schule sowie der Prinzessin Margret-
Klinik in Darmstadt. Grundlage bildet ein durch das Staatliche Schulamt für den Landkreis 
Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt entwickeltes, mit beiden Schulträgern und der 
Schule abgestimmtes Konzept, das sich an den Richtlinien des Hessischen Kultusministeriums 
orientiert. Hierbei soll die Schule für Kranke für die Stadt Darmstadt und den Landkreis 
Darmstadt-Dieburg folgende, sich zum Teil überschneidende Bereiche abdecken: 
 
 Unterricht in der Schule für Kranke an der Klinik in Darmstadt und dem Landkreis 
Darmstadt-Dieburg 
 Sonderunterricht als Hausunterricht 
 Gemeinsamer Unterricht 
 Beratung 
 Fortbildung  
Die räumliche Unterbringung des Unterrichts findet an der Klinik Prinzessin Margret statt. 
Die organisatorische Anbindung erfolgt als Abteilung an der Ernst-Elias-Niebergall-Schule, wo 
eine entsprechende bauliche Infrastruktur neu geschaffen wurde. 
 
 
Schule für Sehbehinderte, Schule für Blinde 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hält für diese Form der körperlichen Beeinträchtigung keine 
eigene schulische Einrichtung vor. Soweit eine Beschulung nicht im Gemeinsamen Unterricht 
unter Anwendung von entsprechenden Hilfsmitteln erfolgen kann, gibt es 
Kooperationsvereinbarungen zur Aufnahme der betroffenen Schüler/innen mit folgenden 
Schulen: 
 
 Herrmann-Herzog-Schule, Schule für Sehbehinderte mit Realschulklassen und 
sonderpädagogischem Beratungs- und Förderzentrum in Frankfurt, Träger ist die Stadt 
Frankfurt. 
 Staatliche Schule für Blinde und Sehbehinderte in Illvesheim, Träger ist das Land 
Baden-Württemberg 
 Johann-Peter-Schäfer-Schule, Zentrale hessische Schule mit Internat für 
Sehgeschädigte (Blinde und Sehbehinderte) in Friedberg. Die Schule ist überregionales 
Beratungs- und Förderzentrum. Träger ist der Landeswohlfahrtsverband Hessen 
 
 
Gemeinsamer Unterricht in der allgemeinen Schule 
§ 51 Hessisches Schulgesetz  
Schülerinnen und Schüler können in der allgemeinen Schule integrativ unterrichtet werden, 
wenn im Einzelfall der sonderpädagogische Förderbedarf festgestellt wird. Vorraussetzung ist, 
dass die Schulen über die personellen, räumlichen und sächlichen Möglichkeiten verfügen. In 
Grundschulen werden diese Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Nichtbehinderten  
unterrichtet. Auf Antrag der Eltern kann eine Weiterführung des gemeinsamen Unterrichts auch 
in der Sekundarstufe I erfolgen.  
Das Hessische Schulgesetz regelt in § 51 (Abs. 1-3) Form und Inhalt des gemeinsamen 
Unterrichts von Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf und ohne diesen 
Förderbedarf, als ein Angebot, das in der allgemeinen Schule und in enger Zusammenarbeit 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
42

mit der Förderschule durchzuführen ist. Beratung und Stellenzuweisung für den gemeinsamen 
Unterricht erfolgen durch das Staatliche Schulamt. 
Der gemeinsame Unterricht ist als integratives und teilintegratives Angebot definiert. 
Integrative Angebote zielen auf eine umfassende Eingliederung der Schülerinnen und Schüler 
mit sonderpädagogischem Förderbedarf der allgemeinen Schule ab, teilintegrative Angebote 
auf eine teilweise Eingliederung.  
Der Schulträger ist für die räumliche und sächliche Ausstattung an den jeweiligen Schulen 
zuständig. 
Das Angebot des gemeinsamen Unterrichts wird in Darmstadt seit dem Schuljahr 1990/91 an 
den Grundschulen realisiert und ist inzwischen an allen allgemein bildenden Schulen etabliert, 
ab dem Schuljahr 1995/96 auch in der Sekundarstufe I.  
 
Die Verteilung der Schülerzahlen bezogen auf die allgemeinen Schulen (Angebotsschulen) stellt 
sich für das Schuljahr 2010/2011 wie folgt dar: 
 
 
Schule Klassen Schülerzahl 
 
Grundschulen   
Astrid-Lindgren-Schule 1 1 
Bessunger Schule 1 1 
Christian-Morgenstern-Schule 3 7 
Elly-Heuss-Knapp-Schule 1 1 
Erich Kästner-Schule 2 4 
Friedrich-Ebert-Schule 1 2 
Georg-August-Zinn-Schule 1 1 
Heinrich-Heine-Schule 2 3 
Käthe-Kollwitz-Schule 3 6 
Ludwig-Schwamb-Schule 1 1 
Schillerschule 1 1 
Wilhelm-Hauff-Schule 3 8 
Summe 21 41 
 
Haupt-/Real-/Gesamtschulen   
Erich Kästner-Schule 5 7 
Gutenbergschule 3 5 
Mornewegschule 1 1 
Stadtteilschule Arheilgen 1 1 
Wilhelm-Leuschner-Schule 1 1 
Summe 11 15 
Gymnasien   
Ludwig-Georgs-Gymnasium 1 1 
Gesamt alle Schulformen 33 57 
(Daten-Quelle:  Staatliches Schulamt; Stand: Mai2010] 
 
Anmerkung: Neben den körperbehinderten Schüler/innen, welche im Rahmen des gemeinsamen Unterrichts mit 
Förderschullehrerstunden betreut werden, erhalten weitere 12 körperbehinderte Schüler/innen im gemeinsamen 
Unterricht keine Förderschullehrerstunden, werden aber über Schulassistenz und Begleitung zusätzlich durch das 
Beratungs- und Förderzentrum für Körperbehinderte betreut. 
 
Somit wird im Schuljahr 2010/11 voraussichtlich an 19 Darmstädter allgemeinen Schulen 
insgesamt in 33 Klassen gemeinsamer Unterricht durchgeführt werden. Hiermit ist ein 
deutlicher Anstieg seit Beginn der Einrichtung von Integrationsklassen zu verzeichnen. 
Die Weiterentwicklung ist unter dem Aspekt des „Inklusionsauftrages“ ein spannender Prozess. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
43

Handlungsbedarf an städtischen Förderschulen 
Nach Einschätzung des Staatlichen Schulamtes, das die Trendfortschreibung der 
Förderschulen für die kommenden Schuljahre erstellt hat, ist für die Ernst-Elias-Niebergall-
Schule und die Herderschule mit einem Rückgang der Schülerzahlen von ca. 14 % zu rechnen, 
für die Mühltalschule sogar mit einem Rückgang von fast 35 %.  
Für die Christoph-Graupner-Schule dagegen benennt die Trendfortschreibung einen Anstieg der 
Schülerzahlen von 4 % bis zum Schuljahr 2013/2014. Aufgrund der Umsetzung des 
Inklusionsgedankens, sind die Trendfortschreibungen allerdings unter Vorbehalt zu betrachten. 
 
Die Ernst-Elias-Niebergall-Schule wurde erst kürzlich baulich erweitert und dem aktuellen 
Bedarf an modernen Unterricht und Ganztagsangebote angepasst, daher besteht kein weiterer 
Handlungsbedarf, jedoch die Möglichkeit zur Aufnahme weiterer Schüler/innen 
 
Für die Herderschule, die vereinbarungsgemäß zentraler Schulstandort für Sprachheilschule 
mit Abteilung für Hörgeschädigte in der Region Starkenburg ist, existiert der Beschluss zur 
baulichen Erweiterung. Eine Kooperationsvereinbarung in Form einer öffentlich-rechtlichen 
Vereinbarung liegt im Entwurf vor und soll in den kommenden Wochen unterzeichnet werden. 
 
Die Christoph-Graupner-Schule wurde ursprünglich für eine Gesamtschülerzahl von 70 - 100 
Schüler/innen im Jahr 1978 (Erweiterung 1986) erbaut. Der seit Jahren zu verzeichnende 
Anstieg der Schülerzahlen auf nunmehr 123 Schüler/innen im Schuljahr 2009/2010 machte 
eine kontinuierliche Umwandlung von Fachräumen in Klassenräume notwendig. Bei einem 
weiteren Anstieg der Schülerzahlen ist somit von einer zunehmenden, räumlichen 
Verschlechterung auszugehen. Hier beabsichtigt der Schulträger im engen Dialog mit der 
Schule, dem Staatlichen Schulamt und dem Schulträger Landkreis Darmstadt-Dieburg künftige 
Entwicklungsschritte/Lösungsmöglichkeiten zu vereinbaren. 
Folgende Aspekte/Fragen sind hierbei von Bedeutung: 
 Möglichkeiten einer baulichen Erweiterung 
 Auswirkung von Inklusion 
 Pädagogisch sinnvolle Organisationsgröße (Kapazitätsbegrenzung) 
 Öffentlich rechtliche Vereinbarung
22  zur Aufnahme „Praktisch Bildbarer“ aus dem 
Landkreis Darmstadt-Dieburg in der Christoph-Graupner-Schule (z.Zt. bis zu 30 Plätze) 
 
Die Mühltalschule soll als eigenständiger Schulstandort perspektivisch aufgelöst werden. Diese 
Intension begründet sich aus folgenden Umständen und Rahmenbedingungen:  
 Rückläufigen Schülerzahlenentwicklung 
 Auftrag zur Inklusion 
 Hoher Sanierungsbedarf für das Schulgebäude der Mühltalschule, das durch einen Neubau 
ersetzt werden müsste 
Aufgrund der genannten Faktoren plant der Schulträger die perspektivische räumliche 
Verlagerung der Grundstufe an die benachbarte Ludwig-Schwamb-Schule zur Schaffung eines 
ersten Inklusiven Schulstandortes im Grundschulbereich. 
Bezüglich der aktuellen Mittel- und Hauptstufe der Mühltalschule ist an ein sukzessives 
Auslaufen des Angebotes am vorhanden Schulstandort gedacht (Moratorium für derzeitige 
Schüler/innen analog Diesterwegschule).  
                                                 
22 Öffentlich-rechtliche Vereinbarung zwischen Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg, 1997 im Anhang 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
44

Neue Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf Lernhilfe in der Mittel- und 
Hauptstufe aus dem Stadtteil Eberstadt sollen künftig unter 2 Alternativen wählen können: 
 Angebot einer Förderschule, hier steht die Ernst-Elias-Niebergall-Schule mit 
ausreichend neuen Schulräumen zur Verfügung (siehe oben). 
 Inklusive Beschulung im Stadtteil an der Gutenbergschule unter Beibehaltung und 
weiterem Ausbau vorhandener Kooperationen mit den angesiedelten Trägern der 
Jugendhilfe und sozialer Dienstleistungen am Standort Grenzallee (Näheres in den 
Einzelbeschreibungen der genannten Schulen). 
 
 
Private Förderschulen und Privatschulen mit integrativem Angebot 
 Christopherus-Schule Mühltal 
1987 wurde in Darmstadt die Christophorus-Schule errichtet, deren Standort seit 1996 in 
Mühltal ist. Trägerverein ist die Christophorus-Schule, Heilpädagogische Schule mit Werkstufe 
e.V. Die heilpädagogische Schule ist anthroposophisch ausgerichtet, in freier Trägerschaft und 
staatlich genehmigt als Schule besonderer pädagogischer Prägung für Kinder und Jugendliche 
mit Lernbehinderung, praktischer Bildbarkeit sowie Erziehungshilfe. Die Schule erhebt ein 
Schulgeld. 
 
 Freie Comenius-Schule  
Die Freie Comenius-Schule liegt im Stadtteil Kranichstein. Träger ist der Schulverein der 
Freien-Comenius-Schule e.V. Sie ist eine genehmigte Ersatzschule mit besonderer 
pädagogischer Prägung – in privater Trägerschaft. Die Schulform ist Integrierte Gesamtschule 
mit Grundstufe (1.-10. Schuljahr). 
Zur Konzeption der Schule gehört auch der integrative Unterricht von Kindern mit und ohne 
sonderpädagogischem Förderbedarf. 
 
Regionale Sonderpädagogische Beratungs- und Förderzentren als ergänzendes Angebot 
An der Ernst-Elias-Niebergall-Schule (Förderschule für Lernhilfe) und an der Christoph-
Graupner-Schule (Förderschule für Praktisch Bildbare und Körperbehinderte).sind regionale 
sonderpädagogische Beratungs- und Förderzentren eingerichtet.  
In diesem Sinne ist die Ernst-Elias-Niebergall-Schule beratend für alle Grundschulen und 
Sekundarstufe I-Schulen in ihrem Einzugsbereich zuständig. Der Aufgabenbereich umfasst die 
Beratung und ambulante Förderung von Schüler/innen mit Lernschwierigkeiten.  
 
Die Christoph-Graupner-Schule ist als regionales, sonderpädagogisches Beratungs- und 
Förderzentrum für Körperbehinderte für alle allgemein bildenden Schulen und Förderschulen 
im Schulträgerbereich des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt 
zuständig. Zu den Aufgaben des Beratungs- und Förderzentrums gehören die Beratung und 
Unterstützung von körperbehinderten Kindern und Jugendlichen mit spezifischem 
Förderbedarf in allgemeinen Schulen (Grundschule, Sek. I und II, Berufliche Schulen) und 
Förderschulen sowie derer Eltern, Lehrkräften und anderen Bezugspersonen. Die Schule 
arbeitet im Bezug auf die körperbehinderte Klientel im ambulanten Bereich und im 
gemeinsamen Unterricht. 
Der Beratungsbedarf ist seit Beginn kontinuierlich ansteigend. Im Schuljahr 2009/10 wurden 
insgesamt 123 Beratungen in der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg in 
Grundstufen, Sek. I und gymnasialen Oberstufen durchgeführt. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
45

12 allgemeine Schulen in Darmstadt und 32 allgemeine Schulen im Landkreis Darmstadt-
Dieburg wurden im Schuljahr 2009/10 durch das Beratungs- und Förderzentrum für 
Körperbehinderte in Bezug auf körperbehinderte Schüler/innen betreut. 
Beabsichtigte Maßnahmen im Bereich BFZ: 
 Bauliche Erweiterung des Verwaltungs- und Beratungsbereiches 
 Modifizierte Öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg 
auch für die Nutzung des Beratungs- und Förderzentrum für Körperbehinderte 
 
Über die Einrichtung einer Förderschule als sonderpädagogisches Beratungs- und 
Förderzentrum entscheidet das Kultusministerium im Benehmen mit dem Schulträger gemäß  
HSchG § 53: 
 
 Die Genehmigung erfolgte für die Ernst-Elias-Niebergall-Schule 
durch das Hessische Kultusministerium zum Schuljahr 1994/95 
 Die Genehmigung erfolgte für die Christoph-Graupner-Schule 
durch das Hessische Kultusministerium zum Schuljahr 2002/03 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
46

Schule für Erziehungshilfe23  
 
Einleitende Gedanken 
Im Bereich der Schulischen Erziehungshilfe ist eine enge Kooperation zwischen Schule und 
Jugendhilfe unerlässlich.  
Die an der Erziehung Beteiligten – Familie, Schule und Jugendhilfe – müssen das Kind in den 
Mittelpunkt stellen und sich an seiner konkreten Lebenswelt orientieren. 
 
Mit der Gründung des Zentrums für schulische Erziehungshilfe (ZfsE) im Jahr 2000 wurde in 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt der präventive Bereich forciert. Mit Hilfe schulischer und 
außerschulischer Unterstützungs- und Fördermaßnahmen soll gewährleistet werden, dass 
Kinder in der Allgemeinen Schule verbleiben können – anstatt zum Schüler einer Schule für  
Erziehungshilfe zu werden. Dieses Konzept entspricht dem Inklusionsgedanken, wonach „eine 
Schule für alle“ anzustreben ist, anstatt Besondere in Förderschulen zu beschulen. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfügt über keine öffentliche Schule für Erziehungshilfe. 
Durch die Schaffung der beiden Klassen für Erziehungshilfe – Schule am Geisberg und 
Tagesprojekt PETRA – wurden für Schüler/innen mit festgestelltem Förderbedarf im Sinne der 
Schule für Erziehungshilfe Angebote geschaffen. Kriterien für die Versorgung der betroffenen 
Schüler/innen sind die Beschulung innerhalb der Stadt Darmstadt, Erfüllung der Schulpflicht, 
schulische Elternarbeit, Verzicht auf Unterbringung der jeweiligen Kinder und Jugendlichen in 
stationären Jugendhilfeeinrichtungen sowie das Ziel der Rückführung in die Allgemeine Schule. 
 
Leitfaden des Staatlichen Schulamtes zur Schulischen Erziehungshilfe  
Der vom Staatlichen Schulamt im Oktober 2009 vorgelegte „Leitfaden zur schulischen 
Erziehungshilfe“ beschreibt die möglichen (schulischen) Interventionen in 3 Stufen: 
 
Stufe 1:    Prävention als Aufgabe der Allgemeinen Schule 
 
Stufe 2: Präventive Förderung der Allgemeinen Schule in Kooperation mit Beratungs- und 
Förderzentrum (BFZ) bzw. Zentrum für schulische Erziehungshilfe (ZfsE) 
 
Stufe 3: Sonderpädagogische Förderung nach der Feststellung eines 
sonderpädagogischen Förderbedarfes im Förderschwerpunkt sozialemotionale 
Entwicklung/Erziehungshilfe  
 
Kooperation Schule und Jugendhilfe 
Die Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe orientiert sich an diesem Leitfaden: 
 
Wenn die Maßnahmen der Allgemeinen Schule ausgeschöpft erscheinen, wenden sich 
Klassenlehrer/innen oder Eltern an das Zentrum für schulische Erziehungshilfe (ZfsE) bzw. das 
Beratungs- und Förderzentrum (BFZ). Das ZfsE ist für Schüler/innen der Klassen 1 bis 6 und 
das BFZ Ernst-Elias-Niebergall-Schule für die Schüler/innen ab Klassenstufe 7 zuständig. 
Der Kern der Arbeit im ZfsE ist die direkte Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe in 
einer Institution. Die präventive Arbeit hat das Ziel, dass die betreffenden 
verhaltensschwierigen Kinder in der Allgemeinen Schule verbleiben können.  
 
                                                 
23 Schulische Erziehungshilfe in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Textbeitrag des Jugendamtes; Herr Holger Reh 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
47

Die Aufgabenschwerpunkte des ZfsE sind: 
 Beratung von Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen 
 Ambulante schulische Betreuung von Schüler/innen 
 Vermittlung außerschulischer Hilfen. 
 
Die sonderpädagogische Förderung beginnt nach der Feststellung eines sonderpädagogischen 
Förderbedarfes durch das Staatliche Schulamt.  
Im Schulaufsichtsbereich der Stadt Darmstadt kommen für die sonderpädagogische Förderung 
im Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung/Erziehungshilfe folgende Maßnahmen 
bzw. Förderorte in Betracht: 
 
 Gemeinsamer Unterricht 
Hier legt der Feststellungsbescheid des Staatlichen Schulamtes den Umfang des 
Gemeinsamen Unterrichtes (in der Regel ca. 4 – 8 Stunden) fest. Die 
sonderpädagogische Förderung erfolgt durch eine/n Förderschullehrer/in am Förderort 
Allgemeine Schule. In der Praxis kommt Gemeinsamer Unterricht für Schüler/innen der 
Klassen 1 – 4 in Betracht. 
 Schule (bzw. Klasse) für Erziehungshilfe 
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurden – in enger Kooperation zwischen 
Staatlichem Schulamt und Jugendamt – die beiden folgenden Projekte etabliert. Ziel 
der Beschulung in beiden Angeboten ist die Rückführung der Schüler/innen in die 
Allgemeine Schule. 
 In der Schule am Geisberg, Bereich: Schule für Erziehungshilfe in Darmstadt, werden  
seit Frühjahr 2006 Schüler/innen der Klasse 6 -10 beschult. Hierfür stehen zurzeit 20 
Plätze zur Verfügung. Der Träger der Schule am Geisberg ist EVIM – Evangelischer 
Verein für Innere Mission in Nassau. Die Schule am Geisberg ist eine staatlich 
anerkannte Förderschule für Erziehungshilfe und Kranke.  
 Seit Anfang 2010 stehen der Schule am Ge isberg neue, großzügigere Räumlichkeiten  
zur Verfügung. 
 EVIM plant derzeit eine ergänzende sozialpädagogische Hilfe für die Schüler/innen der  
Schule  
am Geisberg: Konzept „Hilfen zur Schulischen Integration“. 
 Das Tagesprojekt PETRA bietet seit 2008 seine individuell gestaltete Beschulungs- und  
Betreuungsform in Darmstadt an. Die Zielgruppe sind Schüler/innen der 
Jahrgangsstufen 1 – 6. Derzeitig ist die Schulgröße auf maximal 12 Schüler/innen in 2 
jahrgangsübergreifenden Klassen ausgelegt. Träger des Tagesprojektes ist die Projekt 
PETRA GmbH & Co. KG.  
 
Beide Projekte werden von Schule und Jugendhilfe gemeinsam finanziert. Das Land Hessen 
finanziert jeweils die Lehrerstellen. Des Weiteren erfolgt die Finanzierung der Beschulung über 
die mit dem Jugendamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt vereinbarten 
Entgeltvereinbarungen.  
Für die Beschulung müssen die Eltern beim Jugendamt einen Antrag auf Hilfe zur Erziehung 
nach dem SGB VIII stellen.  
Die 12 Plätze des Tagesprojektes Petra für die Beschulung „Förderbedarf Erziehungshilfe“ 
Klasse 1-6 und die 20 Plätze der Schule am Geißberg für die Jahrgangsstufen 6-10 sind aus 
Sicht des Jugendamtes ausreichend. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
48

Resultierende Schulorganisatorische Maßnahme gemäß § 146 HSchG im Bereich 
Förderschulen 
 
Mühltalschule: der Schulträger beantragt die perspektivische räumliche Verlagerung der 
Grundstufe an die benachbarte Ludwig-Schwamb-Schule zur Schaffung eines Inklusiven 
Schulstandortes im Grundschulbereich. 
 
Weiterhin beantragt der Schulträger die sukzessive Auflösung der Mittel- und Hauptstufe der 
Mühltalschule (Moratorium für derzeitige Schüler/innen analog Diesterwegschule).  
Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf Lernhilfe in der Mittel- und 
Hauptstufe aus dem Stadtteil Eberstadt sollen künftig unter 2 Alternativen wählen können: 
 
 Angebot einer Förderschule, hier steht die Ernst-Elias-Niebergall-Schule mit 
ausreichend neuen Schulräumen zur Verfügung. 
 Inklusive Beschulung im Stadtteil an der Gutenbergschule unter Beibehaltung und 
weiterem Ausbau vorhandener Kooperationen mit den angesiedelten Trägern der 
Jugendhilfe und sozialer Dienstleistungen am Standort Grenzallee. 
 
Herderschule : Manifestieren des zentralen Schulstandortes als Sprachheilschule mit 
Abteilung für Hörgeschädigte durch Abschluss der im Entwurf vorliegenden öffentlich-
rechtlichen Vereinbarung mit den Schulträgern Landkreis Darmstadt-Dieburg, Landkreis 
Groß-Gerau, Stadt Rüsselheim, Stadt Kelsterbach und Odenwaldkreis gem. § 140 Abs.1 
HschG. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
49

3.3.4. Gymnasien- HSchG § 24 
Gymnasien in Darmstadt  
 
 Eleonorenschule,  
 Georg-Büchner-Schule  
 Justus-Liebig-Schule  
 Lichtenbergschule 
 Ludwig-Georgs-Gymnasium  
 Viktoriaschule  
 Bertolt-Brecht-Schule (GOS) 
 
Die 6 tradierten Gymnasien im Schulträgerbereich umfassen insgesamt 25 Züge. Durch die 
Profilbildung der Gymnasien verfügt der Schulträgerbereich hiermit über ein weit gefächertes 
gymnasiales Bildungsangebot. 
 
Das Schulprofil der Eleonorenschule
 ist geprägt durch ein differenziertes 
Fremdsprachenangebot, eine vielfältige naturwissenschaftliche Förderung und die Entwicklung 
sozialer Kompetenzen. So bietet die Eleonorenschule Spanisch und Englisch als erste 
Fremdsprache, als zweite Fremdsprachen Englisch und Französisch, die bereits in 
Jahrgangsstufe 5 begonnen werden. 
Weitere Schwerpunkte sind seit 2009 die Begabtenförderung (Hochbegabtensiegel des 
Hessischen Kultusministeriums) und seit 2008 die Berufsorientierung in der Oberstufe. 
 
Die Georg-Büchner-Schule mit bilingualem Profil und der Möglichkeit einer bilingualen 
Abiturprüfung ist zudem "Schulsportzentrum". Der bilinguale Zug beginnt im Jahrgang 6 mit 
Unterricht in englischer Sprache in den Fächern Erdkunde, Geschichte, Politik und Wirtschaft. 
In seiner Funktion als Schulsportzentrum ist an der Georg-Büchner-Schule seit dem Schuljahr 
2004/2005 eine Sportklasse eingerichtet. 
 
Das differenzierte Sprachenangebot, das neben Englisch auch Französisch als 1. Fremd-
sprache, letzteres als fakultativ bilingualer Zweig ermöglicht, stellt gemeinsam mit einem 
ausdifferenzierten naturwissenschaftlichen Unterrichtsangebot das Profil der Justus-Liebig-
Schule dar. Im musischen Bereich wird als besonderes Profilangebot sei über 10 Jahren 
„darstellendes Spiel“ in der Oberstufe als Alternative zu Kunst oder Musik angeboten. 
 
Als Europaschule ist die Lichtenbergschule
 zum wiederholten Mal vom Land Hessen zertifiziert. 
Vier zentrale Profile prägen das Profil: Bilingualer Schulzweig, MINT, Sprachen, und 
Gestaltung.  
Im Rahmen des kommunalen Projekts "Internationale Begegnungsschule" ist die 
Lichtenbergschule seit Jahren ein wichtiger Partner. Der bilinguale Zweig beginnt im Jahrgang 
6 und ist mittlerweile durchgängig bis Jahrgang 13/12 ausgebaut.  
Die Lichtenbergschule ist das Internationale Schulangebot der Stadt Darmstadt, das, im 
allgemeinen Schulsystem angesiedelt, zum einen für einheimische Schüler/innen und zum 
anderen für die Kinder von Beschäftigen internationaler Firmen in Darmstadt und der Region 
ein attraktives Schulangebot darstellt. So ist der bilinguale Leistungskurs Mathematik einmalig 
in Hessen. 
Als Hessisches Zentrum für Sprachen und Begabtenförderung mit einem angeschlossenen 
Sprachenzentrum, dessen Angebote allen allgemein bildenden Schulen offen stehen, und als 
Internationale Begegnungsschule mit einem bilingual deutsch-englisch naturwissenschaftlichen 
Profil kommt der Lichtenbergschule eine große überregionale Bedeutung zu. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
50

Das Ludwig-Georgs-Gymnasium ist das einzige "Altsprachliche Gymnasium" in der gesamten 
Bildungsregion Darmstadt und Darmstadt - Dieburg. 
Vom Hessischen Kultusministerium wurde die Schule 2004 mit dem "Gütesiegel Hochbega-
bung" ausgezeichnet. Das Schulprofil ist geprägt durch das besondere Sprachenangebot mit 
Latein + Englisch als 1. Fremdsprache; Griechisch + Französisch als 2 Fremdsprache ab 
Jahrgang 8 und später Hebräisch und Italienisch in Form von Arbeitsgemeinschaften. 
 
Das Profil der Viktoriaschule ist geprägt durch den vom Hessischen Kultusministerium 
anerkannten musikalischen Schwerpunkt. Neben Englisch wird auch Französisch als 1. Fremd-
sprache angeboten. In den Jahrgängen 5 + 6 sind Blässer- und Streicher-Klassen eingerichtet, 
in den Klassen 7 – 10 folgt ein Schwerpunkt-Angebot Musik. In der Oberstufe wird neben 3-
stündigen Musikgrundkursen, Musik als Leistungskurs angeboten. Es besteht eine enge 
Kooperation mit der Akademie für Tonkunst. 
Ein weiterer Unterrichtsschwerpunkt im Bereich des Faches Sport ist das Tanztheater, das seit 
1996 weltbekannte Dramen tanztheatralisch bearbeitet. 
 
Ergänzt wird das gymnasiale Angebot durch die Gymnasiale Oberstufenschule (GOS), Bert-
Brecht-Schule, die für rund 650 Schüler/innen verteilt auf 3 Jahrgänge ein breit gefächertes 
schulisches Angebot mit Schwerpunkten u.a. im musischen und naturwissenschaftlichen 
Bereich anbietet. Aufgrund des großen Angebotes an unterschiedlichsten Grund- und 
Leistungskursen und damit verbundenen Kombinationsmöglichkeiten, ist eine hohe individuelle 
Förderung gewährleistet. 
 
Ein weiteres Angebot zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife bietet die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule
. Hier werden in 3 
Jahrgangsstufen verteilt rund 310 Schüler/innen mit anwendungsogenem Schwerpunkt 
unterrichtet. Das berufliche Gymnasium stellt jedoch eine Schulform des beruflichen 
Schulwesens dar und wird deshalb näher im Schulentwicklungsplan für berufliche Schulen 
erörtert und hier nicht näher beleuchtet. 
Das gleiche gilt für die Fachoberschulen Darmstadts, die bemüht sind, jährlich ca. 1050 
Schüler/innen in 2 Jahrgängen zur Fachhochschulreife zu qualifizieren. (Details siehe 
Schulentwicklungsplan berufliche Schulen). 
 
Ein weiteres gymnasiales Schulangebot halten die „Schulen in freier Trägerschaft“ 
(Privatschulen) mit derzeit insgesamt 10 Zügen vor: 
 
Edith-Stein-Schule (5 Züge) 
Freie Christliche Schule (1 Zug) 
Freie Waldorfschule (2 Züge) 
Schulzentrum Marienhöhe (2 Züge) 
 
Die Aufnahme an diese Schulen erfolgt nicht ausschließlich aus dem Schulträgerbereich Stadt 
Darmstadt. Der Anteil Darmstädter Schüler/innen beträgt etwa 40 – 45 % (Schuljahr 
2008/2009).
24 
                                                 
24 Datenauswertung Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Statistik und Stadtforschung,  
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
51

Das Wahlverhalten beim den Übergängen in die Jahrgangsstufe 5 zeigt deutlich den 
Elternwunsch nach gymnasialer Bildung (G 8) für ihre Kinder. Über 60 % des Jahrgangs 4 sind 
in den vergangenen Schuljahren an ein Gymnasium gewechselt. Durch die positive 
Bevölkerungsentwicklung der nächsten Jahre wird bei gleich bleibendem Wahlverhalten die 
derzeitige gymnasiale Kapazität selbst für die im Schulträgerbereich wohnenden Schüler/innen 
nicht mehr ausreichen. 
Zudem hat die Stadt Darmstadt in ihrer Bedeutung als Oberzentrum für die Region auch als 
Schulträger Rechnung zu tragen. Die Schüler/innen aus den umliegenden, kreisangehörigen 
Kommunen Mühltal und Messel haben bei der Wahl der weiterführenden Schulen durch eine 
Schulvereinbarung aus 1997 den gleichen Status wie Darmstädter Schüler/innen. 
In den vergangenen Schuljahren mussten immer wieder viele Schüler/innen aus anderen 
Kommunen des Landkreises Darmstadt-Dieburg zurück gewiesen werden, weil die gymnasialen 
Kapazitäten in Darmstadt für deren Aufnahme nicht ausreichten. 
 
Schuljahr Zurück gewiesene Schüler/innen 
2007/2008 120 
2008/2009 50 
2009/2010 160 
20010/2011 95 
 
Der Schulträger beabsichtigt daher die derzeitige, gymnasiale Zügigkeit G 8-auszubauen. 
Hierzu sind folgenden Maßnahmen möglich: 
 
 Erhöhung der Zügigkeit an bestehenden Gymnasien 
An folgenden, bereits bestehenden Gymnasien kann die derzeitige Zügigkeit erhöht 
werden: 
 
Schulinsel – Eleonorenschule + Justus-Liebig-Schule 
Eleonorenschule und Justus-Liebig-Schule befinden sich auf der so genannten 
Schulinsel, wo sich weiterhin die Gebäude der ehemaligen Diesterwegschule befinden. 
Diese wurde zum Ende des Schuljahres 2009/2010 organisatorisch aufgehoben, 
wodurch eine große räumliche Entspannung an der Schulinsel entstanden ist. Die 
nunmehr mögliche Nutzung der Gebäude der Diesterwegschule, ehemals 3-4 zügige 
Haupt- und Realschule mit angegliederter 2-zügiger Grundschule, durch beide 
Gymnasien, ermöglicht eine Erhöhung der Zügigkeit um insgesamt 2 Züge ohne 
zusätzliche bauliche Investitionen. 
Im Rahmen einer städtebaulichen Voruntersuchung wurden die baulichen  und 
raumorganisatorischen Entwicklungsmöglichkeiten der Schulinsel untersucht und in 
einen logistisch aufgebauten Stufenplan gebracht, dessen Verfolgung die 
Stadtverordnetenversammlung vom Grundsatz her zugestimmt hat. Dieser so genannte 
„Masterplan Schulinsel“ hat neben der Bildung von sinnvollen Bauabschnitten im 
Rahmen der aktuellen Schulbausanierung, die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten der 
beiden Gymnasien als Campus, insbesondere auch im Hinblick auf Ganztagsschule, im 
Fokus. 
 
Ludwig-Georgs-Gymnasium 
Das 3-zügige Ludwig-Georgs-Gymnasium mit humanistischem Profil ist in den letzten 
Jahren stark nachgefragt bei der Wahl weiter führender Schulen nach Abschluss der 
Grundschule, da es das einzige altsprachliche Gymnasium in der gesamten 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
52

Bildungsregion Darmstadt und Darmstadt-Dieburg ist. Durch die im aktuellen 
Berufsschulentwicklungsplan geplante räumliche und organisatorische Verlagerung der 
benachbarten Alice-Eleonoren-Schule, in die beiden Berufschulzentren der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt kann eine perspektivische Erweiterung um 1 Zug 
räumlich ermöglicht werden. Mit dieser räumlichen Erweiterung können zugleich die 
Anforderungen im Hinblick auf die Weiterentwicklung zur Ganztagsschule erfüllt 
werden. Das Ludwig-Georgs-Gymnasium ist seit dem Schuljahr 2008/2009 
Ganztagsschule/Pädagogische Mittagsbetreuung. Am Schulstandort Alice-Eleonoren-
Schule sind eine sehr gut ausgebaute Küche sowie eine Cafeteria vorhanden. 
 
Georg-Büchner-Schule 
Durch die eintretende räumliche Entspannung nach vollständiger Umsetzung von G8 an 
der Georg-Büchner-Schule ist die Erweiterung um 1-Zug darstellbar. Weitere 
Raumpotentiale im denkmalgeschützten Baubestand könnten durch den 
perspektivischen Umbau der heutigen Hausmeisterwohnung und einer vorhandenen 
Heizzentrale geschehen, die von ihrer Grundform das vorhanden Klassenraster 
aufnehmen und in der Fläche wiedergeben. So könnten 2 weitere Unterrichtsräume 
geschaffen werden, ohne in die denkmalgeschützte Systematik und Grundstruktur 
störend einzugreifen und ohne die Notwendigkeit zusätzlicher Anbauten. 
Die Georg-Büchner-Schule hat im Schuljahr 2006/2007 mit dem verkürzten 
gymnasialen Bildungsgang (G 8) begonnen, der letzte G-9 Jahrgang wird die Schule 
2013/2014 verlassen. 
 
 Schaffung eines neuen Schulstandortes auf der Konversionsfläche oder alternativ an 
einem anderen Standort.  
 
Die Notwendigkeit einer weiteren Erhöhung der gymnasialen Zügigkeit wird von der 
Bezugsfertigkeit der Konversionsflächen abhängig sein. Auf dem Gelände der Lincoln 
Siedlung könnte, je nach städtebaulichem Konzept, ein neuer Schulstandort für ein 3 
zügigen Gymnasiums geschaffen werden.  
Sofern davon abgesehen werden sollte, bleibt jedoch auf alle Fälle der aus den 
wohnbaulich entwickelten Konversionsflächen entstehende Bedarf an schulischer 
Versorgung zu berücksichtigen und ein vielfältiges Schulangebot zu gewährleisten. 
Neben der Grundschule betrifft das auch weiterführende Schulen. Nach heutiger 
Prognose ist dieser zusätzlich entstehende Bedarf an Schulplätzen aufgrund der 
allgemein steigenden Schülerzahlen in Darmstadt nicht im Bestand der bestehenden 
allgemein bildenden Schulen aufzufangen. 
 
 
 
Resultierende schulorganisatorische Maßnahme gemäß § 146 HSchG 
 
Der Bestand und die Vielfalt der Profile und Schulprogramme der Darmstädter Gymnasien 
werden gesichert. Der Schulträger Stadt Darmstadt beantragt im Hinblick auf die 
Festschreibung der Klassengrößen der Mittelstufe der G8-Gymnasien (max. 30 Schülerinnen 
und Schüler pro Klasse) die dafür notwendige sukzessive Erhöhung der Zügigkeit der 
Gymnasien ab dem Schuljahr 2011/2012, um den Zugang von Schülerinnen und Schülern zu 
gewährleisten. Dies soll perspektivisch an der Schulinsel erfolgen und gegebenenfalls in den 
Folgejahren an der Georg-Büchner-Schule und am Ludwig-Georgs-Gymnasium.  
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
53

3.4 Schulen für Erwachsene 
 
Schulen für Erwachsene ermöglichen gemäß HSchG § 45 – 48 den nachträglichen Erwerb eines 
Schulabschlusses. 
Die Schulen für Erwachsene bieten hierzu eigenständige Wege, die eine fundierte 
Allgemeinbildung und schulische Abschlüsse ermöglichen, die denen der allgemein bildenden 
Schulen gleichgestellt sind. 
 
In Darmstadt gibt es zwei Schulen für Erwachsene, das Abendgymnasium (seit 1955) und die 
Abendrealschule (seit 1985), die ein lebenslanges Lernen, eine berufliche und persönliche 
Neuorientierung durch den nachträglichen Erwerb schulischer Abschlüsse ermöglichen. 
 
 
Abendgymnasium Darmstadt 
 
Das Abendgymnasium Darmstadt, mit Außenstellen in Groß Gerau und Michelstadt, ist eine 
eigenständige Schule am Schulstandort Martin-Buber-Straße 32, den sie gemeinsam mit der 
Peter-Behrens-Schule (Berufsschule) nutzt (Doppelnutzung). Die räumliche Situation ist 
angemessen. 
Das Abendgymnasium ermöglicht in Nachmittags- und Abendkursen erwachsenen Hauptschul- 
und Realschulabsolventen in einem 2 ½ bzw. 3 ½-jährigen Studiengang den Erwerb der 
Fachhochschulreife und des Abiturs. Hauptschülern kann auf Antrag nach 1 ½ Jahren der 
Realschulabschluss zuerkannt werden. Für ausländische Studierende und Aussiedler ist ein 
einjähriger Aufbaukurs Deutsch dem Bildungsgang vorgeschaltet. 
Die Studierenden des Abendgymnasiums kommen weitgehend aus der Stadt Darmstadt, den 
Kreisen Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau. 
 
Studierendenzahlen des Abendgymnasiums
25 (ohne Außenstellen) 
 
Schuljahr Studierende 
2005/2006 384 
2006/2007 336 
2007/2008 332 
2008/2009 315 
2009/2010 303 
 
 
Abendrealschule Darmstadt 
 
Die Abendrealschule Darmstadt ermöglicht mit ihrem Bildungsangebot den nachträglichen 
Erwerb eines Mittleren Bildungsabschlusses. Dies zielt vor allem auf Personen, die über keinen 
Hauptschulabschluss verfügen, mindestens 18 Jahre alt sind und keine Berufstätigkeit 
nachweisen können, somit die Aufnahmevoraussetzungen für das Abendgymnasium nicht 
erfüllen können.  
Die Abendrealschule ist organisatorisch und räumlich der Wilhelm-Leuschner-Schule (Haupt- 
und Realschule), Bessunger Straße 195, angegliedert. Auf Grund der zeitversetzten Nutzung 
gibt es keine Probleme bezüglich der Raumkapazitäten.  
Die Entwicklung der Studierendenzahlen spiegelt das erfolgreiche Schulangebot wieder. 
                                                 
25 Datenquelle: Staatliches Schulamt Gießen 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
54

Studierendenzahlen26 der Abendrealschule  
 
Schuljahr Studierende 
2003/2004 150 
2004/2005 186 
2005/2006 202 
2006/2007 210 
2007/2008 216 
2008/2009 209 
2009/2010 212 
 
Das Abendgymnasium und die Abendrealschule bleiben als Bildungsangebote in der 
derzeitigen Form erhalten. 
 
                                                 
26 Datenquelle: Abendrealschule Darmstadt 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
55

3.5 Maßnahmenplanung –Zusammenfassung 
 
 
Der Schulträger beantragt folgende schulorganisatorische Maßnahmen gemäß § 146 HSchG 
 
 die dauerhafte Erhöhung der Zügigkeit an der Frankensteinschule von 2 auf 3 Züge 
zum Schuljahr 2011/2012. 
 
 die Umwandlung einer Eingangsstufenklasse in eine Regelgrundschulklasse zum 
Schuljahr 2012/2013, um für alle Familien des Schulbezirks Goetheschule ein 
wohnortnahes Regel-Grundschulangebot vorhalten zu können. 
 
 Gesamtschulen 
Gutenbergschule: der Schulträger beantragt die Umwandlung der Gutenbergschule in 
eine Integrierte Gesamtschule. Zusätzlich soll für den südlichen Schulträgerbereich 
perspektivisch eine gymnasiale Oberstufe angeboten werden. 
 
 Förderschulen 
Mühltalschule: der Schulträger beantragt die perspektivische räumliche Verlagerung 
der Grundstufe an die benachbarte Ludwig-Schwamb-Schule zur Schaffung eines 
Inklusiven Schulstandortes im Grundschulbereich. 
 
Weiterhin beantragt der Schulträger die sukzessive Auflösung der Mittel- und 
Hauptstufe der Mühltalschule (Moratorium für derzeitige Schüler/innen analog 
Diesterwegschule).  
Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf Lernhilfe in der Mittel- und 
Hauptstufe aus dem Stadtteil Eberstadt sollen künftig unter 2 Alternativen wählen 
können: 
 
 Angebot einer Förderschule, hier steht die Ernst-Elias-Niebergall-Schule mit 
ausreichend neuen Schulräumen zur Verfügung. 
 Inklusive Beschulung im Stadtteil an der Gutenbergschule unter Beibehaltung 
und weiterem Ausbau vorhandener Kooperationen mit den angesiedelten 
Trägern der Jugendhilfe und sozialer Dienstleistungen am Standort 
Grenzallee. 
 
Herderschule : Manifestieren des zentralen Schulstandortes als Sprachheilschule mit 
Abteilung für Hörgeschädigte durch Abschluss der im Entwurf vorliegenden 
öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit den Schulträgern Landkreis Darmstadt-
Dieburg, Landkreis Groß-Gerau, Stadt Rüsselheim, Stadt Kelsterbach und 
Odenwaldkreis gem. § 140 Abs. 1 HschG. 
 
 die sukzessive Erhöhung der gymnasialen Kapazität beginnend zum Schuljahr 
2011/2012,  
o im ersten Schritt auf der Schulinsel an der Eleonorenschule und/oder der 
Justus-Liebig-Schule,  
o und gegebenenfalls in den Folgejahren an der Georg-Büchner-Schule und am 
Ludwigs-Georgs-Gymnasium. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
56

Seite 
 
4. Mediale Ausstattung und Versorgung      
 
4.1 IT-Bereich         5 8  
 
4.2 Medienzentren        5 9  
 
4.3 Stadt- und Kreisbildstelle      6 0  
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
57

4 Mediale Ausstattung und Versorgung 
 
4.1 IT- Bereich 
 
Der Schulträger unterstützt die Weiterentwicklung an Darmstädter Schulen im IT- Bereich 
ausdrücklich. Die Grundausstattung sowie das Entwicklungspotential stellen sich derzeit an 
den allgemein bildenden Schulen so dar: 
 
Grundausstattung 
 
Grund- und Förderschulen: 
 
Mit Ausnahme von einer Grundschule (Heinrich- Hoffmann- Schule / bedingt durch räumlich 
beengte Verhältnisse) verfügen mittlerweile alle Grund- und Förderschulen über mindestens 
einen PC- Raum mit mindestens 8 bis 12 Schüler- PC-Plätzen und einem Lehrerarbeitsplatz 
einschließlich Internetzugängen.  
 
Gesamtschulen und der Gymnasien: 
 
An allen Gymnasien sind mittlerweile mindestens 2 PC-Räume (mit je 15 
Schülerarbeitsplätzen, je einem Lehrerarbeitsplatz sowie je einem Beamer) vorhanden, 
vernetzt und an das Internet angeschlossen. An den 5 Gesamtschulen verfügen 3 Schulen über 
je 2 PC- Räume, 2 Schulen über je 1 PC- Raum; diese Räume sind vernetzt und verfügen über 
einen Internetzugang. 
 
Vernetzungen an Schulen 
 
Die Darmstädter Schulen verfügen im Unterrichtsbereich wie auch im Verwaltungsbereich alle 
über funktionsfähige Netzwerke. Die Netze des Unterrichts- und des Verwaltungsbereiches sind 
hierbei aus Gründen des Datenschutzes physikalisch von einander getrennt.  
Internet- Zugänge 
Von den 43 Darmstädter Schulen verfügen alle Schulverwaltungen mittlerweile über einen 
Internetzugang.  
 
Schulverwaltungsnetz 
 
Grundsätzlich haben inzwischen alle Schulverwaltungen einen Internetzugang, einschließlich E-
Mail. Diese Zugänge wurden derzeit auf einen weitgehend einheitlichen Standard gebracht. 
Die Schulen ohne direkte Leitungsanbindung über das Stadtnetz gehen über T- ISDN / T- DSL 
ins Internet. Nach Rücksprache und auf Wunsch der Schulen wurden diese Schulen über eine 
VPN-Lösung über die städtischen Sicherheitsstrukturen (Firewall) an das Internet angebunden 
und gleichzeitig der Zugang zum Intranet und dem städtischen Server ermöglicht. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
58

Anschaffungen und Support 
Für die Abdeckung des Supports im Verwaltungsbereich der Schulen ist derzeit eine Planstelle 
vorhanden. 
Für den Support im Unterrichtsbereich wurde den Schulen erstmals Mitte 2002 Mittel zum 
externen Einkauf von Supportleistungen bereitgestellt. Ab dem Haushaltsjahr 2003 wurden die 
IT- Mittel für Kauf und Support im IT- Bereich separiert und erheblich aufgestockt.  
Entwicklungsperspektiven im IT- Bereich 
 Hauptaugenmerk muss im Ausstattungsbereich künftig auf einen möglichst aktuellen 
und modernen PC- Bestand an den Schulen gelegt werden (Austausch veralteter 
Geräte), was angesichts der angespannten Haushaltslage der öffentlichen Hand nicht 
einfach werden wird.  
Die Kommunen, auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt, gehen davon aus, das sich das Land 
Hessen am IT- Bereich der Schulen in Zukunft auch weiterhin, wie seit dem Jahre 2001 
geschehen, im Rahmen der Maßnahme "Schule @ Zukunft" finanziell beteiligt. Ohne diesen 
Beitrag aus "Schule @ Zukunft" wäre die Aufrechterhaltung der IT- Infrastruktur im 
Schulbereich zumindest gefährdet.  
 
Von Seiten des Schulamtes und des Hauptamtes/ IT- Abteilung sind Planungen angelaufen, in 
Kooperation mit der Heinrich- Emanuel- Merck- Schule und der TU- Darmstadt eine "Internet- 
Unterrichtsplattform" an Schulen einzuführen, die die Kommunikation zwischen der Schule, 
den Lehrkräften und den Schülern ermöglicht und so den Unterrichtsablauf zusätzlich auf eine 
neue Ebene bringen soll.  
Auf dieser "Plattform" soll u. a. künftig die Möglichkeit geschaffen werden, in einem 
abgesicherten Netzwerk durch die Lehrkräfte Aufgaben und Tests an Schüler zu senden, auf 
diesem Wege wieder zurück zu erhalten, Hausaufgaben kurzfristig an Schüler zu verteilen, von 
Seiten der Schüler Lehr- und Lernmaterial aus dem Netz der Schule abzurufen.  
Der Schulträger sieht in diesem Bereich weitere Maßnahmen vor, die im späteren Text noch 
erläutert werden. 
4.2 Medienzentren 
Die Aufgaben von Medienzentren sind in §162 des Hessischen Schulgesetzes festgelegt. Sie 
umfassen die Bereitstellung von audio-visuellen, informations- und 
kommunikationstechnischen Hilfsmitteln für den Unterricht, die den Schulen vorübergehend 
überlassen werden sowie die Entwicklung der Mediennutzung und –pflege in der Schule. 
Weiterhin heißt es, dass die Schulträger zur Einrichtung und Fortführung der Medienzentren 
verpflichtet sind. Zur Leiterin oder zum Leiter des Medienzentrums soll von dessen Träger im 
Einvernehmen mit dem Staatlichen Schulamt eine Lehrkraft bestellt werden, deren 
Personalkosten das Land trägt [§ 162 (2) HSchG] 
Absatz 3-4 führen aus: 
 
(3) Die Träger der Medienzentren tragen deren Verwaltungskosten. Die Aufwendungen zur 
Beschaffung der in Abs. 1 aufgeführten Hilfsmittel, die den Schulen vorübergehend 
überlassen werden, trägt das Land. Die Schulträger leisten hierzu Beiträge. Das 
Kultusministerium setzt im Einvernehmen mit dem für das Kommunalwesen zuständigen 
Ministerium einen Pauschalbetrag je Schülerin oder Schüler fest. 
(4) Das Land und die Träger der Medienzentren wirken bei der Medienentwicklung und ihrer 
Einführung in den Unterricht zusammen. Sie können zu diesem Zweck öffentlich-rechtliche 
Vereinbarungen, insbesondere über die Grundsätze der Organisation, Wahrnehmung der 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
59

Aufgaben sowie über den Erwerb und die anteilige Finanzierung von technischem Gerät, 
Medien oder Nutzungsrechten an Medien abschließen. 
 
Aktuelle Situation: 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt unterhält derzeit  gemeinsam mit dem Landkreis 
Darmstadt-Dieburg eine Stadt- und Kreisbildstelle. 
Diese Bildstelle versorgt die im Gebiet der Stadt und des Landkreises liegenden Schulen, ohne 
den ehemaligen Landkreis Dieburg (Vertragsgebiet), mit audiovisuellen Medien. Sie erfüllt 
somit ihre Aufgabe gemäß § 162 Hessisches Schulgesetz. 
Die Bildstelle kann auch außerschulische Veranstaltungen unterstützen, sofern sie den Zielen 
der Schule förderlich sind oder den Zwecken der Jugendpflege oder der Erwachsenenbildung 
dienen. Voraussetzung ist, dass die Betreuung der Schulen hierdurch nicht beeinträchtigt wird. 
 
Bedingt durch die Einführung immer neuer IT- Techniken an Schulen bedarf es im Bereich der 
Bildstelle eines Ausbaus/ Wandels des Angebotes. 
Als neuer Schwerpunkt kann hier beispielsweise die Einführung von interaktiven Whiteboards 
im Unterrichtsbereich an Schulen angeführt werden, die sicherlich auf längere Sicht sukzessive 
die bislang vorhandenen Kreidetafeln ablösen werden. 
 
Hierzu wurde von Seiten der Wissenschaftsstadt Darmstadt für die Fortbildung von Lehrkräften 
ein Seminarraum mit 4 mobilen interaktiven Whiteboards in der Stadt- und Kreisbildstelle 
Darmstadt eingerichtet. 
 
Planungsziel Medienzentrum: 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat Anfang 2005 einen Planungsprozess begonnen, der das 
Ziel hat die Aufgabenstellung der Bildstelle dem neuen technischen Fortschritt anzupassen und 
das Angebot entsprechend auszurichten. 
4.3 Stadt- und Kreisbildstelle Darmstadt 
Die Stadt- und Kreisbildstelle in Darmstadt ist eine Abteilung des Schulamtes der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben haben die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg 
eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung getroffen. Die Vereinbarung regelt die Versorgung der 
Schulen mit audiovisuellen Medien für den Bereich der Stadt Darmstadt und den ehemaligen 
Landkreis Darmstadt.  
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
60

Seite 
 
5. Weitere schulformübergreifende Angebote und Planungen   
 
5.1 Ganztagsschulentwicklung      6 2  
 
5.1.1  Familienfreundliche Schule    62 
 
5.1.2  Grundschulen      6 2  
 
5.1.3  Weiterführende Schulen     6 4  
 
5.2 Internationale Be gegnungsschule     66 
 
5.3 Ausbau der Schulso zialarbeit      68 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
61

5. Weitere schulformübergreifende Angebote und Planungen 
 
5.1 Ganztagsschulentwicklung 
 
5.1.1 Familienfreundliche Schule 
In der Stadt Darmstadt gibt es eine stetig steigende Nachfrage nach Betreuungs- und 
Bildungsangeboten über den Regelunterricht hinaus. Nicht nur durch nationale und 
internationale Vergleichsstudien zu Leistungen und Qualität der schulischen Systeme, sondern 
auch die zunehmende Notwendigkeit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf möchten viele 
Eltern zusätzliche Betreuungs- und Bildungsangebote am Ort Schule gewährleistet sehen.  
Im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeit stehen darüber hinaus vorrangig die Schüler/innen, für 
die sich Schule zu einem neuen Lern- und Lebensraum entwickeln soll. 
Dem trägt die Stadt Darmstadt mit dem kommunalen Programm „Familienfreundliche 
Schule“ Rechnung. 
 
5.1.2 Grundschulen 
 
Alle Darmstädter Grundschulen haben im Rahmen der „Betreuten Grundschule“ ein 
nachschulisches Angebot.  
Dies geschieht überwiegend durch ehrenamtliche Betreuungsvereine.  
Hierbei unterscheiden sich die Betre uungsmöglichkeiten (Ende der Betreuung 
zwischen 13:30 Uhr und 17 Uhr) sowie de r Versorgungsgrad (von 10 % bis 44 % 
der Gesamtschülerzahl) erheblich.  
Derzeit ist von einer sehr unterschiedlich en Qualität der Betreuung auszugehen.  
 
Auf dem Weg zur Ganztagsgrundschule wird ein stadtweiter strategischer Planungsprozess zur 
Abstimmung der Angebote in den Bereichen Betreuten Grundschule, Familienfreundliche 
Schule, Ganztagsschule und Hortbetreuung stattfinden (Herbst 2010 – Sommer 2011). 
Folgende Aspekte
  werden unter anderem für den Planungsprozess maßgeblich sein:27 
 
 Strategische Entscheidung zur zukünftigen Ausrichtung der Schulkinderbetreuung in 
Darmstadt.  
 Ziel ist eine integrierte Betreuung von Schulkindern am Ort Schule unter Beachtung der 
personellen und räumlichen Anforderungen für den unterschiedlichen Bedarf der 
Schülerinnen und Schüler (modulares System).  
 Umsetzung der Vorgaben des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans. 
 Alle Betrachtungen und Planungen folgen dem sozialräumlichen Ansatz. 
 Neben dem quantitativen Bedarf sind insbesondere qualitative Aspekte  bei der Planung 
zu berücksichtigen.  
 Der Planungsprozess soll in einem Sozialraum modellhaft starten und erprobt werden.  
 
Die Ergebnisse des Planungsprozesses werden die Basis (Rahmenkonzeption) für alle 
Grundschulstandorte bilden und die Entwicklung von individuell auf den Schulstandort 
abgestimmten Angeboten ermöglichen.  
 
 
                                                 
27 Auszug aus dem Beschluss des Jugendhilfeausschusses, Sitzung vom 30.9.2009 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
62

Als nächster Schritt ist im Rahmen des Programms „Ganztägig arbeitende Schulen“ 
Mehrjahresprogramm 2010 – 2013 des Hessischen Kultusministeriums die Ausweitung in den 
Grundschulbereich vorgesehen. Dies geschieht auch in Abstimmung mit dem Um- und  
Ausbau der Schulsozialarbeit. Bei der Ganztagsschulentwicklung ist eine enge 
Zusammenarbeit mit den Anbietern der Schulsozialarbeit vereinbart. 
 
Im „Ganztagsprogramm nach Maß“ unterscheiden sich gemäß der Richtlinie für Ganztägig 
arbeitende Schulen nach § 15 Hessischem Schulgesetz folgende Organisationsformen: 
 
1. Schulen mit Pädagogischer Mittagsbetreuung (PMB) 
Die PMB bietet an mindestens 3 Tagen bis 14:30 Uhr erweiterte Angebote im Bildungs- 
und Freizeitbereich, Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen und die Möglichkeit eines 
Mittagessens. 
Die Teilnahme ist freiwillig, nach Anmeldung aber verbindlich. 
 
2. Kooperative Ganztagsschule mit offener Konzeption (OGS) 
Die OGS bietet an mindestens 5 Tagen (Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 17 Uhr, 
Freitag 7:30 bis 14 Uhr) erweiterte Angebote im Bildungs- und Freizeitbereich, 
Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen und die Möglichkeit eines Mittagessens. 
Die Teilnahme ist freiwillig, nach Anmeldung aber verbindlich. 
 
3. Kooperative Ganztagsschule in gebundener Konzeption (GGS) 
Die GGS als verlässliches Ganztagsangebot umfasst an 5 Tagen nachmittäglichen 
Pflichtunterricht sowie erweiterte Angebote im Bildungs- und Freizeitbereich, 
Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen und die Möglichkeit eines Mittagessens. 
Die Teilnahme ist ganz oder teilweise verpflichtend. 
 
Seit dem Start des Förderprogramms des Landes „Ganztagsprogramm nach Maß“ zum 
Schuljahr 2003/2004 wurden bis zum Schuljahr 2009/2010 alle „Familienfreundlichen 
Schulen“ der Sekundarstufe I aufgenommen.  
 
Durch die Aufnahme der Grundschulen in das Förderprogramm 
Familienfreundliche Schule/Ganztagsschule werden die Qualität, die 
Betreuungsmöglichkeiten und der Versorgungsgrad mit dem vorhandenen Bedarf 
der Schulkinder, deren Eltern und der Schule in Einklang gebracht. Dies ist 
fachlich dringend erforderlich, zum einen in Bezug auf das Landesprogramm 
„Ganztägig arbeitende Schulen“ und den damit verbundenen Kriterien, zum 
anderen mit Blick auf die grundsätzliche Vergleichbarkeit von Grundschulen, 
deren Besuch durch die Schulbezirke festgelegt ist (keine Profilbildung!). 
 
In einem ersten Schritt wurde die Aufnahme folgender Grundschulen in das Landesprogramm 
beim Hessischen Kultusministerium genehmigt: 
 
 Andersenschule 
 Georg-August-Zinn-Schule 
 Schillerschule. 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
63

Bei der Auswahl dieser Grundschulen waren zum einen die bereits bestehenden 
Kooperationen mit anerkannten Trägern der freien Jugendhilfe im Bereich  
„Betreuten Grundschule“28 und zum anderen sozialer Betreuungsbedarf sowie 
regionale Aspekte maßgebliche Kriterien. 
 
Damit der Schulträger seinen Verpflichtungen gemäß den Richtlinien für ganztägig arbeitende 
Schulen nachkommen kann, wurden alle drei Grundschulen zu Beginn des 2. Schulhalbjahres 
2009/2010 in das kommunale Projekt „Familienfreundliche Schule“ aufgenommen und mit 
investiven Maßnahmen unterstützt. 
 
Im nächsten Schritt werden folgende Schulen zum Schuljahr 2011/2012 bzw. zum Schuljahr 
2012/2013 in das kommunale Förderprogramm „Familienfreundliche Schule“ aufgenommen 
 
 Astrid-Lindgren-Schule 
 Friedrich-Ebert-Schule 
 Heinrich-Heine-Schule 
 Käthe-Kollwitz-Schule 
 
und zum Schuljahr 2012/2013 die 
 
 Wilhelm-Hauff-Schule. 
 
Die Aufnahme in das Landesprogramm ist zum Schuljahr 2011/2012 und 2012/2013 für 
diese Schulen beantragt. 
 
5.1.3 Weiterführende Schulen 
 
Beginnend mit dem Schuljahr 2002/2003 wurden alle Schulen der Sekundarstufe I in das 
Förderprogramm Familienfreundliche Schule aufgenommen. Der Schulträger stellt hierfür 
Finanzmittel in Höhe von derzeit 250.000.- Euro jährlich zur Verfügung. 
 
Die Zielsetzung der Angebote im Bereich der Sekundarstufe I ist gemäß des von den 
Stadtverordneten beschlossenen Rahmenkonzepts  
 
 Schülerinnen und Schülern am Nachmittag ein bildungsnahes Angebot zu machen, das 
es ihnen ermöglicht, in einem nicht durch Notendruck und Lehrpläne geprägten Klima 
freie Lernangebote wahrzunehmen 
 
 Schülerinnen und Schülern und deren Eltern ein verlässliches Betreuungsangebot in 
der Zeit von 12:15 bis 17 Uhr zur Verfügung zu stellen, das die Möglichkeit beinhaltet, 
ein Mittagessen einzunehmen 
 
 Schülerinnen und Schülern aus benachteiligten Milieus die Möglichkeit zu geben, 
sprachliche, motorische und soziale Kompetenzen zu erwerben und zu entwickeln 
 
 Entwicklungsbedarfe in musischen, ökologischen und motorischen Themenangeboten 
aufzugreifen und Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre Interessen 
und Fähigkeiten zu entdecken und zu vervollständigen 
 
                                                 
28 gemäß Magistratsbeschluss 0346/2002 Vorraussetzung bei der Entwicklung von Familienfreundlicher Schule zur 
Ganztagsschule  
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
64

 Schülerinnen und Schülern friedliche Formen der Konfliktregelung durch Mediation zu 
ermöglichen 
 
 Schülerinnen und Schülern interkulturelles Lernen zu ermöglichen 
 
 Maßnahmen des Übergangs Schule und Beruf und der Ausbildungs- und 
Berufsförderung zu unterstützen; Fördervorrang haben dabei die Schulen mit nicht 
ausschließlich gymnasialem Bildungsgang 
 
 Schule am Nachmittag als einen interessanten Lebens- und Lernort zu erfahren und an 
dessen Gestaltung aktiv mitzuwirken. 
 
Im Einzelnen nehmen folgende Schulen der Sekundarstufe I teil: 
 
Bernhard-Adelung-Schule Ernst-Elias- Niebergall-Schule  Eleonorenschule 
Erich Kästner-Schule  Georg-Büchner-Schule   Gutenbergschule 
Justus-Liebig-Schule  Lichtenbergschule   Ludwig-Georgs-Gymnasium 
Mornewegschule  Stadtteilschul e Arheilgen  Viktoriaschule 
Wilhelm-Leuschner-Schule. 
 
Alle Schulen befinden sich in der ersten Ausbaustufe - Pädagogische Mittagsbetreuung – mit 
Ausnahme der Mornewegschule, die bereits seit 1992 „Ganztagsschule“ mit dem Status 
„Kooperative Ganztagsschule in offener Konzeption“ ist. 
 
Mehrere Schulen der Sekundarstufe I haben die Weiterentwicklung zur „Kooperative 
Ganztagsschule mit offener Konzeption (OGS)“ beantragt.  
 
Die Entwicklung zur Ganztagsschule ist gemäß § 15 HSchG keine schulorganisatorische 
Maßnahme, die im Rahmen der Schulentwicklungsplanung genehmigt werden muss. Über die 
Ganztagsschulentwicklung wird in einem gesonderten Antragsverfahren entschieden. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
65

5.2 Internationale Begegnungsschule29 
 
Die zunehmende Globalisierung und auch die Ergebnisse der PISA-Studie verweisen auf die 
Notwendigkeit eines internationalen Bildungsangebotes in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
sowohl für die international Beschäftigten aus Industrie und Wirtschaft, als auch für die in der 
Region ansässigen einheimischen und ausländischen Familien. 
Die Attraktivität der Stadt Darmstadt als Standort internationaler Unternehmen und 
Institutionen hängt zunehmend auch von einer schulischen Infrastruktur ab, die der beruflichen 
Mobilität hoch qualifizierter ausländischer und einheimischer Mitarbeiter internationaler 
Unternehmen und Institutionen flexibel Rechnung trägt. 
Im September 2001 beschließt die Stadtverordnetenversammlung einstimmig die Erstellung 
eines Konzeptes zur Einrichtung einer »Internationalen Schule« in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, das in Abstimmung mit der Hessischen Landesregierung umzusetzen ist. 
 
Ebenfalls im September 2001 konstituiert sich unter der Federführung des Präsidenten der TU 
Darmstadt die Arbeitsgemeinschaft »‘Internationale Schule‘ im Rahmen des Netzwerks‚ 
„Wissenschaft-Wirtschaft-Politik-Verwaltung in der Region Starkenburg“ mit dem Ziel der 
Konzeptentwicklung für ein internationales Schulangebot in der Wissenschaftsstadt  
Darmstadt auf der Basis des Modells »Internationale Begegnungsschule (IBS)«.  
 
Im November 2001 wird durch den Arbeitskreis eine linguistische Studie zu »Internationale 
Begegnungsschule (IBS) Darmstadt« in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse die Autorin, Frau 
Dr. Irma Marquardt (Leiterin des Didaktischen Zentrums für den Fremdsprachenerwerb, 
CEDAI, Quito), Expertin für den Zweit- und Drittsprachenerwerb, Studie in einer öffentlichen 
Fachveranstaltung im Februar 2002 in dem Unternehmen EUMETSAT präsentiert. 
Der Schulträger reagiert frühzeitig, indem er sich für das Konzept der Internationalen 
Begegnungsschule entscheidet und sich auch öffentlich für dieses Konzept einsetzt. Im März 
2003 wird der Schulleiter der Lichtenbergschule durch die Schuldezernentin der  
 
Stadt Darmstadt offiziell mit der Projektentwicklung auf der Basis des Modells "Internationale 
Begegnungsschule (IBS)" beauftragt. 
 
Das Konzept der „Internationalen Begegnungsschule (IBS)“ 
Aufbauend auf seinen langjährigen Erfahrungen an inländischen Schulen mit internationaler 
Ausrichtung (UNESCO-Projekt-Schulen, Europaschulen) und an einer deutschen 
Auslandsschule hat Herr Oberstudiendirektor Peter Herrmann das Konzept einer 
Internationalen Schule im öffentlichen Schulwesen als attraktive Alternative zu den 
International Schools angloamerikanischer Ausrichtung entwickelt, das für die innerdeutsche 
Schullandschaft Modellcharakter hat: 
 
Es sieht einen schulstufenübergreifenden Schulzweig »Internationale Begegnungsschule« vor, 
der als durchgängiger zweisprachiger Bildungsgang in deutscher und englischer Sprache vom 
Kindergarten bis zum deutschen Abitur und optional zu einem internationalen Abschluss führt. 
Das Ziel einer ausbalancierten Zweisprachigkeit bedingt, dass der Unterricht bis zur Hälfte in 
der Zweitsprache Englisch gegeben wird. Grundlage des zweisprachigen Unterrichts sind 
kombinierte deutsche und internationale Lehrpläne. 
 
                                                 
29 Auszug aus dem Zwischenbericht der Projektleitung 2003 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
66

Das IBS-Konzept ist eine besondere Profilbildung im Rahmen des Europaschulprogramms  
des Landes Hessen.  
Die meisten Elemente dieses Konzepts sind daher bekannt: Förderung der Mehrsprachigkeit, 
Förderung der Naturwissenschaften, Bilingualität, Englisch in der Grundschule, vorschulische 
Förderung im Kindergarten. 
Das IBS-Konzept ist der praktische Versuch, diese Mosaiksteine zu einem stimmigen Bild 
zusammenzusetzen – unter der „selbstverständlichen“ Voraussetzung, dass die öffentliche 
Schule als eine pädagogische Einheit von Klasse 1 bis Klasse 13 bzw. 12 zu begreifen ist– 
unter Einbeziehung der vorschulischen Bildung im Kindergarten.  
 
Das Sprachenzentrum im Rahmen der Europaschule an der Lichtenbergschule ist 
schulübergreifend aufgebaut. Bereits vorhanden sind: 
 
 Integrierter, muttersprachlicher Unterricht „Russisch“ für Gymnasien 
 Förderangebot „Deutsch als Zweitsprache“ 
 
Geplant ist: 
 
 Die Erweiterung des Sprachenangebots (Fremd - + Herkunftssprache) für alle 
Darmstädter Gymnasien ab Klasse 11 
 
Dieses vorhandene Sprachenzentrum an der Lichtenbergschule wird für die Bedürfnisse der 
IBS ausgebaut. 
 
 
Aktueller Stand 
 
Nachdem 2006 die 3 Kindertagesstätten
30 in das Projekt aufgenommen wurden, wird dort seit 
2008 eine Heranführung an die englische Sprache in spielerischer, pädagogisch fundierter 
Form durch „native speaker“ gestaltet. Das Spiel und das Zusammenleben in der Gruppe sind 
die Basis für Sprachbegegnung, Sprachbearbeitung und Sprachanwendung. 
 
Seit dem Schuljahr 2006/2007 werden an zwei Grundschulen
31  bilingualer Zusatzunterricht 
mit naturwissenschaftlichen Elementen in additiver Form im Rahmen des IBS-Projekts 
angeboten.  
 
Am Gymnasium32 gibt es seit dem Schuljahr 2004/2005 einen bilingualen Zweig beginnend 
mit der Jahrgangsstufe 7 durchgängig bis zur Jahrgangsstufe 12/13. 
 
In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Grundschulen und Gymnasium wurde ein 
Übergangsprofil für das Fach Englisch erarbeitet, dass auf andere Schulen übertragbar ist. 
                                                 
30 Ev. Andreasgemeinde + Ev. Christuskirchengemeinde + Städt. Kita Pestalozzihaus 
31 Bessungerschule + Frankensteinschule 
32 Lichtenbergschule 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
67

5.3 Ausbau der Schulsozialarbeit33 
 
„Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird bis 2013 die Schulsozialarbeit nach einem 
sozialräumlichen Konzept flächendeckend ausbauen. Die Evaluation der bisherigen 
Schulsozialarbeit durch die Ev. Fachhochschule hat gezeigt, dass eine Umsteuerung von einer 
standortbezogenen in eine sozialraumorientierte Schulsozialarbeit fachlich geboten ist.  
Die Um- und Ausbauplanung der Schulsozialarbeit wurde in der Koordinierungsgruppe 
Jugendhilfe und Schule mit allen betroffenen Akteuren erarbeitet und im Konsens abgestimmt. 
Ergebnis ist eine Rahmenkonzeption und eine festgeschriebene Ausbau- und Finanzplanung. 
 
Sozialraumorientierung bedeutet, dass für Darmstadt fünf Planungsregionen gebildet werden, 
um die Steuerung der Ressourcen für die Schulsozialarbeit planbar zu machen. Die 
Planungsregionen sind Nord, Innenstadt Nord, Innenstadt-Süd, Waldkolonie und Eberstadt. Die 
Berufsschulen werden gesondert behandelt.  
Ziel ist es, 2013 in allen diesen Planungsräumen (und für die Berufsschulen) Schulsozialarbeit 
durch einen freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe anzubieten, der mit seinen Ressourcen 
alle Schulen versorgen kann.  
Der Ausbau der Schulsozialarbeit folgt vier Prämissen: 
Kein Umbau ohne Ausbau. Beim Umstieg in die sozialraumorientierte Konzeption müssen 
zusätzliche Ressourcen bereitgestellt werden. 
Im Sinne des Präventionsgedankens werden die Grund- und Förderschulen beim Ausbau zuerst 
beachtet. 
Schulen, die Angebote der Schulsozialarbeit wahrnehmen wollen, müssen eine 
Kooperationsvereinbarung mit dem freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe schließen. 
Die Aufträge für die Planungsregionen werden in einem öffentlichen, transparenten Verfahren 
vergeben. Die Entscheidung über die Vergabe, nach der Bereitstellung der Mittel durch die 
Stadtverordnetenversammlung, hat der Jugendhilfeausschuss. Die betroffenen Schulen der 
Planungsräume können eine Empfehlung abgeben. 
Das Endszenario 2013 sieht folgendermaßen aus: 
 
Planungsraum    Anzahl der Schulen  Stellen 
 
Nord      5   4,00 
Innenstadt Nord    10   5,50 
Innenstadt Süd    12   7,25 
Waldkolonie     1   0,75 
Eberstadt     6   3,00 
Berufsschulen     6   2,25 
 
Die Schulkinder in Darmstadt haben erhöhte Unterstützungsbedarfe vor allem im Bereich des 
Übergangs Schule – Beruf und der sozialen Integration. Zunehmend werden Bedarfe über die 
individuellen Hilfen zur Erziehung bearbeitet, die im Sozialisationsfeld Schule entstehen und 
auch dort bearbeitet werden müssen. Somit hat die Schulsozialarbeit mit Anbindung an die 
Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ein präventiv verhinderndes Ziel im Hinblick 
auf Maßnahmen der Jugendberufshilfe (gescheiterte Übergange Schule - Beruf) und Hilfen zur 
Erziehung (gescheiterte soziale Integration). 
                                                 
33 Textbeitrag der Sozial- und Jugendhilfeplanung, Herrn Emanuel, Magistratsvorlage 2010/0294 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
68

Ziel der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist die Verringerung von Armut und Ausgrenzung durch 
Herstellung von Bildungsgerechtigkeit. Nur dadurch können die sozialstaatlichen Leitideen von 
Sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit auf kommunaler Ebene verwirklicht werden.“ 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
69

Seite 
 
6. Quantitative Schulentwicklung       70 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich,       72 
Räumliche Situation, Erlasse und Anträge,  
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HSchG 
Schülerzahlentwicklung Schuljahr 2003/2004 – 2009/2010 
Prognose/Trendfortschreibung Schuljahr 2010/2011 – 2015/2016 
Methodenerläuterung des Amtes für Wirtschaft und Stadtentwicklung 74
 
 
6.1 Grundschulen        79 
 
 A n d e r s e n s c h u l e         8 4  
 A s t r i d - L i n d g r e n - S c h u l e        8 7  
 Bessunger Schule        9 0  
 Christian-Morgenstern-Schule      94 
 E l l y - H e u s s - K n a p p - S c h u l e        9 7  
 Erich Kästner-Schule       100 
 F r a n k e n s t e i n s c h u l e        1 0 3  
 F r i e d r i c h - E b e r t - S c h u l e        1 0 6  
 Georg-August-Zinn-Schule      109 
 G o e t h e s c h u l e         1 1 2  
 H e i n r i c h - H e i n e - S c h u l e        1 1 5  
 Heinrich-Hoffmann-Schule      118 
 Käthe-Kollwitz-Schule       121 
 L u d w i g - S c h w a m b - S c h u l e        1 2 4  
 M o r n e w e g s c h u l e         1 2 8  
 Schillerschule        132 
 W i l h e l m - B u s c h - S c h u l e        1 3 5  
 W i l h e l m - H a u f f - S c h u l e        1 3 8  
 
6.2 Gesamtschulen; Hau pt- und Realschule    141 
 
 Bernhard-Adelung-Schule, IGS      150 
 Erich Kästner-Schule, IGS      153 
 Gutenbergschule, KGS       156 
 M o r n e w e g s c h u l e ,  I G S        1 6 3  
 Stadtteilschule Arheilgen, KGS      166 
 Wilhelm-Leuschner-Schule, H+R      174  
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
70

Seite 
 
6 . 3  F ö r d e r s c h u l e n         179 
 
 Christoph-Graupner-Schule      180 
 Ernst-Elias-Niebergall-Schule      184 
 H e r d e r s c h u l e         1 8 9  
 Mühltalschule        193 
 
6 . 4  G y m n a s i e n          196 
 
 Abendgymnasium        204 
 Bertolt-Brecht-Schule       205 
 Eleonorenschule        208 
 G e o r g - B ü c h n e r - S c h u l e        2 1 2  
 Justus-Liebig-Schule       216 
 Lichtenbergschule       220 
 Ludwig-Georgs-Gymnasium      224 
 Viktoriaschule        228 
 
6.5 Allgemeinbildende Schulen  in Freier Trägerschaft  231 
 
 Edith-Stein-Schule       233 
 Freie-Montessori-Schule       235 
 Freie-Christliche-Schule       238 
 F r e i - C o m e n i u s - S c h u l e        2 4 1  
 Freie Waldorfschule       243 
 Schulzentrum-Marienhöhe      246 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
71

6. Quantitative Schulentwicklung 
 
 
Im Kapitel quantitative Schulentwicklung werden sämtliche städtischen Schulen unter 
den folgenden Aspekten beleuchtet und beschrieben: 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich,  
hier werden die spezifischen Charakteristika und Versorgungsbereiche der einzelnen 
Schulen benannt. 
 
 
Räumliche Situation,  
nach allgemeiner Beschreibung im Text erfolgt eine Bilanz / Gegenüberstellung eines 
Standard-Raumprogramms (Soll) zum tatsächlichen Schulraumbestand (Ist), 
unberücksichtigt einzelner Jahrgangsspitzen auf einem separaten anschließenden 
Datenblatt.  
Da es in Hessen keine verbindlichen Schulraumempfehlungen wie in anderen 
Bundesländern gibt, hat sich eine Arbeitsgemeinschaft der hessischen Schulträger zu 
diesem Thema gebildet, deren aktuelle Arbeitsergebnisse bei der Angabe des „Soll“ als 
Orientierungswerte zugrunde gelegt werden.  
In der folgenden Beschreibung wird dort, wo aktuelle Schulbausanierungen 
durchgeführt werden, der perspektivische Raumbestand nach neuer Planung als „Ist“ - 
Bestand zugrunde gelegt, da der Schulentwicklungsplan die mittelfristige 
Gesamtperspektive und Entwicklung der Schule im Blick hat. 
Der bei der Raumerfassung und Gegenüberstellung genannte Bedarf an 
Gruppenräumen 
ist sehr unterschiedlich und u.a. abhängig von der Schulform. 
Gruppenräume dienen zur Stillarbeit und Differenzierung. Je nach Unterrichts-
Konzeption ist ihr Flächenbedarf unterschiedlich groß, in der Regel beträgt er ca. die 
Hälfte eines Klassenraumes. Das Erfordernis basiert auf neueren pädagogischen 
Konzepten. Aufgrund früherer baulich umgesetzter Schulbauprogramme, die diese 
Erkenntnisse noch nicht berücksichtigten, fehlt es im Schulbaubestand häufig an 
diesen Funktionsräumen. In den folgenden Tabellen ist der Bedarf zwar formuliert, eine 
bauliche Umsetzung kann jedoch in der Regel perspektivisch nur dann stattfinden, 
wenn eine Schule neu gebaut wird oder eine Sanierung so umfangreich ist, dass sie in 
die Grundstruktur der Grundrisse eingreift. Das Fehlen von Gruppenräumen, wie es in 
den Tabellen der Raumerfassung häufig vorkommt, ist daher nicht als Anlass für eine 
akute bauliche Erweiterung zu bewerten. Daher auch der Hinweis bei den Bemerkungen 
der Tabellen. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
72

Erlasse und Anträge,  
Beschreibung aktueller gestellter Anträge zur Organisation der Schule bzw. Erlasse des 
Hessischen Kultusministeriums 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HSchG 
Entwicklungsperspektiven und -planungen (Schule, Schulträger, Rückschlüsse aus 
Schülerprognosen) 
 
Schülerzahlentwicklung Schuljahr 2003/2004 – 2009/2010 
 
Prognose/Trendfortschreibung Schuljahr 2010/2011 – 2015/2016 
Zum besseren Verständnis siehe hierzu Erläuterungen des Amts für Wirtschaft und 
Stadtentwicklung, Abteilung Statistik und Stadtforschung 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
73

Datenzusammenstellung für den Schulentwicklungsplan der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2010
Allgemeinbildende Schulen
Datenquellen:
Schuljahre 2003/04 bis 2008/09: LUSD - Stichtag: im September des jeweiligen Jahres (Datenabzug der HKM)
Schuljahr 2009/10: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
vom Staatlichen Schulamt Darmstadt
Nachrückende Geburtenjahrgänge: Einwohnermeldewesen Stichtag: 30.06.2009
Berechnungszeitraum: Februar/März 2010 in der Abteilung Statistik und Stadtforschung
Methodenerläuterung
1. Schritt
Beispiel:
Geburtszeitraum: Einschulung:
2. Juli 2004 bis 1. Juli 2005 Schuljahr 2011/12
2. Juli 2005 bis 1. Juli 2006 Schuljahr 2012/13
2. Juli 2006 bis 1. Juli 2007 Schuljahr 2013/14
2. Juli 2007 bis 1. Juli 2008 Schuljahr 2014/15
2. Juli 2008 bis 1. Juli 2009 Schuljahr 2015/16
Kinder, die in der Zeit zwischen dem 2. Juli 2004 und dem 1. Juli 2005 geboren sind, werden im Schuljahr 
2011/12 eingeschult.
Grundschulen
Als Datengrundlage wurden die Schüler- und Klassenzahlen für die zurückliegenden Jahre aus der jeweiligen 
LUSD-Datenbank, bzw. aus der Zusammenstellung von HESIS in Tabellen erfasst. Für die Prognose der 
Schuljahre 2010/11 bis 2015/16 werden die Daten aus dem Einwohnermeldewesen zum Stichtag 30.06.2009 
heran gezogen. Diese Zahlen geben die Kinderzahl pro Geburtszeitraum vom 2. Juli eines Jahres bis zum 1. 
Juli des Folgejahres für jeden Grundschulbezirk an. Damit können für jeden Grundschulbezirk die zu 
erwartenden Schülerzahlen angegeben werden.
In der Prognose werden diese Daten für die entsprechenden Schuljahre in der Jahrgangsstufe 1 eingesetzt 
und linear fortgeschrieben. Die Zahl der Zu- und Wegzüge und der Wiederholer kann hierbei außer acht 
gelassen werden, da sich diese Veränderungen innerhalb eines Schuljahres in der Regel ausgleichen.
Die auf dieser Datengrundlage ermittelten Schülerzahlen in Jahrgangsstufe 4 sind Grundlage für die weiteren 
Trendberechnun
gen der Sekundarstufe I.
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung | Statistik und Stadtforschung | Sh 5.10.2010 - Seite 1
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
74

2. Schritt
Weiterführende Schulen
Jahrgangsstufe 4
Schuljahr 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Schüler 1.237 1.177 1.294 1.242 1.232 1.300 1.309
Übergang von Jahrgangsstufe 4 in Jahrgangsstufe 5
Schuljahr 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Schüler 1.237 1.177 1.294 1.242 1.232 1.300 1.309
minus 70 70 70 70 70 70 70 70
Schüler im Folgejahr 1.167 1.107 1.224 1.172 1.162 1.230 1.239
Förderstufe 6,0% Gymnasiale Schulform 60,8%
Hauptschule 2,0%
Realschule 9,0%
IGS 22,2%
insgesamt 39,2%
Übergang von Jahrgangsstufe 4 in Jahrgangsstufe 5
Schuljahr 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Schüler im Folgejahr 1.167 1.107 1.224 1.172 1.162 1.230 1.239
39,2% davon gehen auf eine Gesamtschule, Hauptschule oder Realschule
39,2% der Schüler 457 434 480 459 456 482 486
Übergang von Jahrgangsstufe 4 in Jahrgangsstufe 5
Schuljahr 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Schüler im Folgejahr 1.167 1.107 1.224 1.172 1.162 1.230 1.239
60,8% davon besuchen den Bildungsgang Gymnasium  
60,8% der Schüler 710 673 744 713 706 748 753
Als nächstes Kriterium wird nach der Schulform der weiterführenden Schule differenziert. Hierfür wird die 
Verteilung der Darmstädter Kinder in Jahrgangsstufe 5 des Schuljahres 2008/09 auf die einzelnen 
Schulformen zu Grunde gelegt.
Darmstädter Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen in Jahrgangsstufe 5 im Schuljahr 2008/09 
besuchen folgende Schullform:
Das heißt, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 4 im Schuljahr 2009/2010 sind die potentiellen 
Schüler der Jahrgangsstufe 5 für das Schuljahr 2010/11. Diese Zahlen sind damit Ausgangsbasis für alle 
weiteren Berechnungen.
Zur weiteren Differenzierung wurden die Schülerzahlen der Jahrgangsstufe 4 in einem Jahr und der 
Jahrgangsstufe 5 im Folgejahr analysiert. Hierbei wurde festgestellt, dass die Anzahl der  Schülerinnen und 
Schüler mit Wohnort Darmstadt, die die Jahrgangsstufe 4 in Darmstadt besucht haben und die Anzahl der 
Schülerinnen und Schüler in der Stufe 5 des Folgejahres um durchschnittlich 70 differiert. D.h. circa 70 
Schülerinnen und Schüler aus Darmstadt gehen nach der Jahrgangsstufe 4 nicht in eine weiterführende 
Darmstädter Schule. Da dieser Wert relativ konstant ist, wird er als feste Größe von der Schülerzahl 
abgezogen.
Dies bedeutet, dass 39,2% der Darmstädter Kinder in Stufe 5 eine Gesamtschule, Hauptschule oder 
Realschule besuchen und 60,8 % einen gymnasialen Bildungsgang wählen.
Für alle weiterführenden Schulen wurden die Schülerzahlen der letzten 6 Schuljahre erfasst und in Tabellen 
für jede Schule und jede Schulform dargestellt. 
Für die Trendberechnung liefern die Daten aus der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulen die Grundlage.
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung | Statistik und Stadtforschung | Sh 5.10.2010 - Seite 2
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
75

Gesamtschule, Hauptschule oder Realschule
Übergang von Jahrgangsstufe 4 in Jahrgangsstufe 5
Schuljahr 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Schüler im Folgejahr 457 434 480 459 456 482 486
plus 83 Schüler 83 83 83 83 83 83 83
Schüler im Folgejahr 540 517 563 542 539 565 569
Bildungsgang Gymnasium
Übergang von Jahrgangsstufe 4 in Jahrgangsstufe 5
Schuljahr 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Schüler im Folgejahr 710 673 744 713 706 748 753
plus 358 Schüler 358 358 358 358 358 358 358
Schüler im Folgejahr 1.068 1.031 1.102 1.071 1.064 1.106 1.111
3. Schritt
Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf die einzelnen Schulformen
Gesamtschule, Hauptschule oder Realschule
Die Schülerinnen und Schüler in Jahrgangsstufe 5 verteilen sich auf die folgenden Schulformen
Förderstufe 13,3%
IGS 53,1%
Hauptschule 5,0%
Realschule 28,6%
insgesamt 100,0%
Verteilung laut der oben genannten Anteile auf die einzelnen Schulformen
Übergang von Jahrgangsstufe 4 in Jahrgangsstufe 5
Schuljahr 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Schüler im Folgejahr 540 517 563 542 539 565 569
Förderstufe 13,3% 72 69 75 72 72 75 76
IGS 53,1% 287 274 299 288 286 300 302
Hauptschule 5,0% 27 26 28 27 27 28 28
Realschule 28,6% 155 148 161 155 154 162 163
Hiermit sind die Schülerzahlen für den Eingang in die Jahrgangsstufe 5 für den Bereich Gesamtschulen | 
Hauptschulen | Realschulen und für den gymnasialen Bildungsgang ermittelt.
Ein weiterer nicht unerheblicher Aspekt der Trendberechnung sind die Schülerinnen und Schüler, die die 
weiterführenden Schulen in Darmstadt besuchen, aber nicht in der Wissenschaftsstadt wohnen. Auch hier 
wurden zur Analyse die Daten der letzten Schuljahre in Jahrgangsstufe 5 herangezogen. Im Durchschnitt der 
letzten Jahre besuchten 441 Schüler aus dem Umland eine weiterführende Darmstädter Schule, davon 
besuchten 358 einen gymnasialen Bildungsgang und 83 eine Förderstufe, eine IGS, eine Haupt- oder eine 
Realschule. Dieser Wert wird als konstante Größe in die Berechnung einbezogen.
Die Verteilung der Schüler auf die einzelnen Schulformen wird entsprechend dem Schuljahr 2008/09 in 
Jahrgangsstufe 5 vorgenommen.
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung | Statistik und Stadtforschung | Sh 5.10.2010 - Seite 3
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
76

Innerhalb dieser Schulformen verteilen sich die Schülerinnen und Schüler auf die einzelnen Schulen
Förderstufen Hauptschulen
Stadtteilschule Arheilgen                                        90,0% Wilhelm-Leuschner-Schule               57,7%
Freie Montessori-Schule Darmstadt                       10,0% Gutenbergschule                              42,3%
IGS Realschulen
Bernhard-Adelung-Schule                                      34,4% Freie Christliche Schule Darmstadt  14,0%
Erich-Kästner-Schule                                             28,3% Gutenbergschule                              26,0%
Freie Comenius-Schule                                          6,5% Schulzentrum Marienhöhe                14,0%
Mornewegschule                                                    30,8% Wilhelm-Leuschner-Schule               46,0%
Verteilung laut der oben genannten Anteile auf die einzelnen Schulen einer Schulform
am Beispiel Wilhelm-Leuschner-Realschule mit einem Anteil von 46,0% an allen Realschulen
Übergang von Jahrgangsstufe 4 in Jahrgangsstufe 5
Schuljahr 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Realschüler im Folgejahr 155 148 161 155 154 162 163
WLS-Schüler - Folgejahr 71 68 74 71 71 74 75
Jahrgangsstufe 56789 1 0
2010/11 71
2011/12 68 71
2012/13 74 68 71
2013/14 71 74 68 71
2014/15 71 71 74 68 71
2015/16 74 71 71 74 68 71
Für die Trendfortschreibung an der Wilhelm-Leuschner-Realschule bedeutet dies Folgendes:
Die berechnete Schülerzahl für die Jahrgangsstufe 5 im Schuljahr 2010/11 beträgt 71 Schülerinnen und 
Schüler, d.h. die Jahrgangsstufe 5 im Schuljahr 2010/11 der WLS-Realschule wird mit 71 Schülern 
fortgeschrieben.
Alle weiteren Daten folgen diesem Schema. Daraus ergibt sich folgende Trendfortschreibung
Die Zahl der Zu- und Wegzüge und der Wiederholer kann hierbei außer acht gelassen werden, da sich diese 
Veränderungen innerhalb eines Schuljahres in der Regel ausgleichen.
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung | Statistik und Stadtforschung | Sh 5.10.2010 - Seite 4
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
77

Bildungsgang Gymnasium
Übergang von Jahrgangsstufe 4 in Jahrgangsstufe 5
Schuljahr 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Schüler im Folgejahr 1.068 1.031 1.102 1.071 1.064 1.106 1.111
Innerhalb dieser Schulform verteilen sich die Schülerinnen und Schüler auf die einzelnen Schulen
Edith-Stein-Schule 13,6% Justus-Liebig-Schule 11,6%
Eleonorenschule 11,4% Lichtenbergschule 16,7%
Freie Christliche Schule Darmstadt 2,6% Ludwig-Georgs-Gymnasium 8,6%
Freie Waldorfschule Darmstadt 5,1% Schulzentrum Marienhöhe 3,3%
Georg-Büchner-Schule 10,8% Viktoriaschule 11,6%
Gutenbergschule 2,8% Stadtteilschule Arheilgen 2,1%
Verteilung laut der oben genannten Anteile auf die einzelnen Schulen 
am Beispiel Justus-Liebig-Schule mit einem Anteil von 11,6% an allen Gymnasialen Schulformen
Übergang von Jahrgangsstufe 4 in Jahrgangsstufe 5
Schuljahr 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Schüler im Folgejahr 1.068 1.031 1.102 1.071 1.064 1.106 1.111
JLS-Schüler - Folgejahr 124 119 128 124 123 128 129
Daraus ergibt sich folgende Trendfortschreibung
Jahrgangsstufe 56789 1 1
2010/11 124
2011/12 119 124
2012/13 128 119 124
2013/14 124 128 119 124
2014/15 123 124 128 119 124
2015/16 128 123 124 128 119 124
Die Trendfortschreibung aller Schulen erfolgt analog zur oben beschriebenen Methode.
Die Zahl der Zu- und Wegzüge und der Wiederholer kann hierbei außer acht gelassen werden, da sich diese 
Veränderungen innerhalb eines Schuljahres in der Regel ausgleichen.
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung | Statistik und Stadtforschung | Sh 5.10.2010 - Seite 5
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
78

Jägertorstr.
Klappacher
E451
E35
E451
672
5
AS
WEITERSTADT
AUTOBAHNKREUZ
 DARMSTADT
5
67
67
AUTOBAHNDREIECK
 DARMSTADT
AS DARMSTADT/
GRIESHEIM
67
5
Wixhausen
Arheilgen
WALDKOLONIE
SIEDLUNG TANN
HEIMSTÄTTEN-
SIEDLUNG
JEFFERSON-
SIEDLUNG
ST.-BARBARA-
 SIEDLUNG
Eberstadt
LINCOLN-
KIRCHTANNEN-
SIEDLUNG
SIEDLUNG
DARMSTADT
EUROPAVIERTEL
GSI
TU Lichtwiese
Südbahnhof
Ost-
bahnhof
Nord-
bahnhof
str.
Falltor
Bahnhofstr.
Trinkborn- str.
Messeler-Park-Str.
Hindem
ith
Messeler
Str.
str.
Str.
straße
Dieburger
Georg- Str.
Landgr.-Bleichstr.
Pallaswiesenstr.
Gräfenhäuser
Str.
Frankfurter
Str.
Hanauer
KranichsteinerStr.
Jägertorstr.
Straße
Hügel-
Hindenburg-
str.
Groß- 
Gerauer
Weg
Allee
Haardtring
Eschollbrücker
Straße
Heidelberger
Str.
Str.
Karlsruher
Heidelberger
Landstraße
Str.
str.
Heinrich- Nieder-
Ramstädter
Str.
Reuterallee
Karlsruher
Straße
Str.
Gernsheimer                 
Str.
Otto-Röhm-Str.
Lohberg-Tunnel
Neckarstr.
Pfungstädter           Str.
Kranichsteiner
Langener
Str.
Berliner
straße
straße
str.
Frankfurter
RingKing-
Dieburger
Mainzer
Str.
Michaelisstr.
Eifelring
Landstr.
Carl-Schenck-Ring
Kranichsteiner
Straße
Rheinstr.
Rheinstr.
Frankfurter
Landstraße
Str.
Str.
Kasino-
Landskronstr.
Bismarck-
Rheinstr.
Donnersbergring 
K 177
3094
Martin- Luther-
426
Hbf
Teichhausstr
Rhönring
/MT169/MT32/MT86/MT101/MT114/MT109/MT101/MT115/MT115/MT117/MT110/MT103/MT115/MT97/MT109/MT116/MT32/MT50/MT48/MT49/MT48
Wilhelm-Busch-Schule
Erich-Kästner-Schule
C.-Morgenstern-Schule
Astrid-Lindgren-Schule
Georg-August-Zinn-Schule
E.-Heuss-Knapp-Schule
 Morneweg-Schule
 Heinrich-Heine Schule
H.-Hoffmann Schule
/MT71/MT114/MT117/MT110/MT100/MT115/MT99/MT104/MT117/MT108/MT101/MT110
/MT109/MT105/MT116
/MT71/MT114/MT117/MT110/MT100/MT115/MT99/MT104/MT117/MT108/MT98/MT101/MT122/MT105/MT114/MT107/MT101/MT110
Käthe-Kollwitz-Schule
Goetheschule Schillerschule
Bessunger Schule
Andersenschule
Ludwig-Schwamb-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
 Friedrich-Ebert-Schule
Frankensteinschule
Heidelberger
Landstr.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
79

Grundschulen in Darmstadt
Andersenschule 
Astrid-Lindgren-Schule 
Bessunger Schule 
Christian-Morgenstern-Schule 
Elly-Heuss-Knapp-Schule 
Erich Kästner-Schule 
Frankensteinschule 
Friedrich-Ebert-Schule 
Georg-August-Zinn-Schule 
Goetheschule 
Heinrich-Heine-Schule 
Heinrich-Hoffmann-Schule 
Käthe-Kollwitz-Schule 
Ludwig-Schwamb-Schule 
Mornewegschule 
Schillerschule 
Wilhelm-Busch-Schule 
Wilhelm-Hauff-Schule 
Private Grundschulen:
Freie Christliche Schule Darmstadt 
Freie Comenius-Schule 
Freie Montessori-Schule Darmstadt 
Freie Waldorfschule Darmstadt 
Schülerzahl an Darmstädter Grundschulen 
Schuljahr 2009/10
162
410
410
225
285
446
194
261
187
332
171
131
257
215
232
349
277
180
63
44
33
203
0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500
Andersenschule 
Astrid-Lindgren-Schule 
Bessunger Schule 
Christian-Morgenstern-Schule 
Elly-Heuss-Knapp-Schule 
Erich Kästner-Schule Grundschule 
Frankensteinschule 
Friedrich-Ebert-Schule 
Georg-August-Zinn-Schule 
Goetheschule 
Heinrich-Heine-Schule 
Heinrich-Hoffmann-Schule 
Käthe-Kollwitz-Schule 
Ludwig-Schwamb-Schule 
Mornewegschule 
Schillerschule 
Wilhelm-Busch-Schule 
Wilhelm-Hauff-Schule 
Freie Christliche Schule Darmstadt 
Freie Comenius-Schule 
Freie Montessori-Schule Darmstadt 
Freie Waldorfschule Darmstadt 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
80

Zusammenfassung Grundschulen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Eingangstufe 1 Eingangstufe 2 
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/ 
innen  Klassen Schüler/ 
innen  Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/ 
innen  Klassen Schüler/ 
innen  Klassen Schüler/ 
innen  Klassen
2003/04 120 5 1.307 59 1.193 56 1.143 52 1.148 52 4.911 224
2004/05 103 5 1.329 62 1.317 62 1.199 57 1.144 54 5.092 240
2005/06 128 5 1.260 60 1.291 61 1.331 62 1.203 58 5.213 246
2006/07 114 5 1.264 57 1.247 58 1.281 60 1.301 60 5.207 240
2007/08 115 5 1.202 57 1.275 58 1.226 57 1.256 59 5.074 236
2008/09 119 5 1.265 60 1.160 57 1.297 58 1.217 57 5.058 237
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 117 5 1.242 53 1.294 54 11 1.177 57 1.237 58 5.067 227
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Eingangstufe 1 Eingangstufe 2 
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/ 
innen  Klassen Schüler/ 
innen  Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/ 
innen  Klassen Schüler/ 
innen  Klassen Schüler/ 
innen  Klassen
2010/11 66 3 1.232 52 1.242 53 11 1.294 60 1.177 57 5.011 236
2011/12 61 3 1.300 53 1.232 52 11 1.242 58 1.294 60 5.129 237
2012/13 77 3 1.309 57 1.300 53 11 1.232 58 1.242 58 5.160 240
2013/14 81 4 1.444 60 1.309 57 12 1.300 59 1.232 58 5.366 250
2014/15 86 4 1.478 65 1.444 60 13 1.309 63 1.300 59 5.617 264
2015/16 - - 1.314 57 1.478 65 11 1.444 67 1.309 63 5.545 263
Eingangsstufe bedeutet, dass die Kinder mit 5 Jahren eingeschult werden. Deshalb gibt es für das Schuljahr 2015/16 noch keine Zahlen.
Das ist auch bei der Betrachtung der Prognose für das Schuljahr 2015/16 insgesamt zu berücksichtigen.
Jahrgangstufe 
1+2
Erich-Kästner-
Schule
Klassen
Jahrgangstufe 
1+2
Erich-Kästner-
Schule
Klassen
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
81

Grundschulen
Entwicklung der Grundschulen in Darmstadt
Besonderheiten:
- Eingangsstufe an der Goetheschule, hier werden die Kinder mit 5 Jahren, d.h. 1 Jahr früher eingeschult  
- Eingangsstufe an der Bessunger Schule, hier wird ein Teil der Kinder mit 5 Jahren, d.h. 1 Jahr früher eingeschult  
Bei der Prognose für die Einschulungen wird nicht berücksichtigt, dass ein Teil der Kinder 
- schulpflichtig ist, aber nicht schulreif, d.h. Einschulung in eine der Vorklassen (zwischen 50-60 Kinder pro Jahr),
- in eine Förderschule eingeschult werden.
Private Grundschulen haben keinen eigenen Grundschulbezirk und sind offen für alle Kinder der Region (Stadt Darmstadt, umliegende Landkreise
und Gemeinden). Die Schülerinnen und Schüler, die eine privaten Grundschule besuchen werden und in Darmstadt wohnen, werden deshalb in der Prognose
ihrem Schulbezirk zugerechnet. Deshalb können an einzelnen Grundschulen die Schülerzahlen von den Prognosezahlen abweichen.
Schülerzahlen an Grundschulen 
für die Schuljahre 2003/04 bis 2009/10
4.700
4.900
5.100
5.300
5.500
5.700
2003/04 2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10
Prognose der Schülerzahlen an Grundschulen 
für die Schuljahre 2010/11 bis 2014/15
4.700
4.900
5.100
5.300
5.500
5.700
2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
82

Grundschulen
Entwicklung der Grundschulen in Darmstadt
Darmstadt-Süd
Bessunger Schule 
Elly-Heuss-Knapp-Sch
u
Friedrich-Ebert-Schule 
Heinrich-Heine-Schule 
Heinrich-Hoffmann-Sc
h
Mornewegschule 
Darmstadt-Nord
Christian-Morgenstern-
Goetheschule 
Käthe-Kollwitz-Schule 
Schillerschule 
Darmstadt-Eberstadt
Andersenschule 
Frankensteinschule 
Ludwig-Schwamb-Sch
u
Wilhelm-Hauff-Schule 
Darmstadt-Arheilgen
Astrid-Lindgren-Schule
Wilhelm-Busch-Schule 
Darmstadt-Kranichst
e
Erich Kästner-Schule 
Darmstadt-Wixhause
n
Georg-August-Zinn-Sch
Prognose der Schülerzahlen an Darmstädter Grundschulen
für die kommenden Schuljahre
0
400
800
1.200
1.600
2.000
2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15
Darmstadt-Süd
Darmstadt-Nord
Eberstadt
Arheilgen
Kranichstein
Wixhausen
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
83

Andersenschule 
 
 
  
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Andersenschule (2 Züge) ist eine von 4 Grundschulen im Stadtteil Eberstadt. 
Im Rahmen des Konjunkturprogramms erhält die Schule eine Erweiterung des  
Betreuungsbereichs. 
 
Räumliche Situation 
 
Die Schule verfügt nur über den notwendigsten Raumbestand für eine 2-Zügige Grundschule. 
Neben Klassenräumen sind lediglich ein Mehrzweckraum, eine kleine Lernwerkstatt und die 
Gymnastikhalle vorhanden. Zurzeit wird die Schule um 3 multifunktionale Räume und eine 
kleine Essensausgabe erweitert. Hier soll in erster Linie Ganztagsbetreuung, aber auch die 
Möglichkeit von Unterricht ermöglicht werden. Die Schule verfügt über ein ansprechendes 
Außengelände und befindet sich zudem an einem Waldrand. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Antrag zur Aufnahme in das Ganztagsprogramm des Landes wurde gestellt. 
Gemäß Erlass des Hessischen Kultusministeriums ist die Andersenschule seit dem Schuljahr 
2010/2011 Ganztagsschule mit pädagogischer Mittagsbetreuung. 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
Zum Schuljahr 2010/2011 hat die Stadt Darmstadt die Aufnahme der Andersenschule in das 
Landesprogramm "Ganztagsprogramm nach Maß", Mehrjahresprogramm 2010 - 2013 bean-
tragt und unterstützt die Weiterentwicklung der Schule zur Ganztägig arbeitenden Schule im 
Rahmen des kommunalen Förderprogramms "Familienfreundliche Schule/Ganztagsschule".  
Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" basie-
rend auf den Ergebnissen in der  Modellregion Waldkolonie geplant. 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt eine 
stabile 2 Zügigkeit auf. Die Andersenschule bleibt als Grundschule erhalten. 
 
Die Schulbezirke wurden zuletzt geändert durch Satzung vom 29.1.2010. 
Diese Änderung ist bei der Datenzusammenstellung für den vorliegenden Schulentwicklungsplan, 
dessen Datengrundlage der 30.6.2009 ist, nicht eingerechnet. 
Die veränderten Prognosezahlen sind im Anhang „Nachrückende Geburtenjahrgänge“ ersichtlich. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
84

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009/2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Andersenschule
Brandenburger Straße 74
64297 Darmstadt
Fon: 06151/ 5 14 15  Fax: 53 75 70
Andersenschule@darmstadt.de
www.andersenschule.de/
Sanierung 2008, Erweiterung 2010
Grundschule
3201
2
gut
162
Eberstadt
1966, 2010
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 8 8 0
Gruppenräume / Differenzierung 4 -4 *
Multifunktionsraum 1 1 0 in Neubau
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 220
Kunst/ Werkraum 1 1 0 Mehrzweck
IT 1 1 0 Mediothek
weitere Funktionsräume 0
Schülerbibliothek 1 -1
Sporthalle, 1-Feld 1 1 0 Gymnastikhalle
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  110
Speiseraum        110
Gruppenräume 2 2 0
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Neubau
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
85

Name: Andersenschule
Schulbezirk: 11007
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 44 2 38 2 39 2 43 2 164 8
2004/05 48 2 46 2 40 2 41 2 175 8
2005/06 47 2 48 2 46 2 40 2 181 8
2006/07 41 2 49 2 46 2 46 2 182 8
2007/08 39 2 33 2 47 2 44 2 163 8
2008/09 43 2 39 2 34 2 47 2 163 8
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 49 2 39 2 39 2 35 2 162 8
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 50 2 49 2 39 2 39 2 177 8
2011/12 53 2 50 2 49 2 39 2 191 8
2012/13 65 3 53 2 50 2 49 2 217 9
2013/14 61 3 65 3 53 2 50 2 229 10
2014/15 56 3 61 3 65 3 53 2 235 11
2015/16 44 2 56 3 61 3 65 3 226 11
Hinweis:
Die Prognosezahlen wurden auf Grundlage der nachrückenden Geburtsjahrgänge laut Einwohnermeldewesen vom 30.06.2009 für jeden Schulbezirk ermittelt.
Auf Grund der sich hieraus ergebenen Schülerzahlen wurden am 17.12.2009 die Schulbezirke für die Andersenschule, Frankensteinschule, 
Heinrich-Heine-Schule, Bessunger Schule, Mornewegschule, Käthe-Kollwitz-Schule, Goetheschule und Ludwig-Schwamb-Schule geändert. 
Die sich daraus ergebenen Verschiebungen sind hier nicht berücksichtigt.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
86

Astrid-Lindgren-Schule 
 
  
  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Astrid-Lindgren-Schule (4 Züge) ist eine von zwei Grundschulen und Vorklassen-
standort im Stadtteil Arheilgen.  
 
Räumliche Situation 
 
Die räumliche Ausstattung der Schule ist aufgrund der vorherigen Nutzung als IGS 
recht gut. Insbesondere stehen verschiedenen Fachräume wie IT und Forscherwerkstatt 
sowie ein großer Werkbereich, Aula und ein Schulküche zur Verfügung. Im Neubau 
steht eine ganze Etage mit 5 Räumen für die Betreuung bereit. Eine multifunktionale 
Nutzung der Fachräume an Vor- und Nachmittag ist möglich. 
Weiterhin beherbergt die Schule zurzeit noch 3 Gruppen einer Kita. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Antrag zur Aufnahme in das Ganztagsprogramm des Landes wurde gestellt. 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
 
Zum Schuljahr 2011/2012 hat die Stadt Darmstadt die Aufnahme der Astrid-Lindgren-
Schule in das Landesprogramm "Ganztagsprogramm nach Maß", Mehrjahresprogramm 
2010 2013 beantragt. 
Im Rahmen von Familienfreundlicher Schule/Ganztagsschule wird die Weiterentwick-
lung zur ganztägig arbeitenden Schule ab dem Schuljahr 2011/2012unterstützt. 
Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" 
basierend auf den Ergebnissen in der  Modellregion Waldkolonie geplant. 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt 
eine stabile 4 Zügigkeit auf, in einzelnen Schuljahr sogar eine 5 Zügigkeit.  
Die Astrid-Lindgren-Schule bleibt als Grundschule mit Vorklasse erhalten. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
87

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Astrid-Lindgren-Schule
Stadtweg 1
64291 Darmstadt
Fon: 06151/ 13 34 26 Fax: 13 28 16
Astrid-Lindgren-Schule@Darmstadt.de
www.astrid-lindgren-schule-darmstadt.de
3205
4 zügig + 1 Vorklasse
420
Arheilgen
1901 (?) , 1991
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 17 19 2
Gruppenräume / Differenzierung 8 6 -2 *
Multifunktionsraum 2 2 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 264
Kunst/ Werkraum 1 2 1
I T 110
weitere Funktionsräume 3 3 Musik, Forscherwerkstatt
Schülerbibliothek 1 2 1
Sporthalle, 1-Feld 2 2 0
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  110
Speiseraum        110
Gruppenräume 4 4 0
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
88

Grundschule
Name: Astrid-Lindgren-Schule
Schulbezirk: 11030
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 118 5 82 4 91 4 80 4 371 17
2004/05 96 4 112 5 84 4 88 4 380 17
2005/06 98 4 94 4 122 5 85 4 399 17
2006/07 97 4 101 4 103 4 120 5 421 17
2007/08 84 4 103 4 101 4 100 4 388 16
2008/09 97 4 87 4 102 4 101 4 387 16
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 114 5 99 4 89 4 108 4 410 17
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 115 5 114 5 99 4 89 4 417 18
2011/12 93 4 115 5 114 5 99 4 421 18
2012/13 85 4 93 4 115 5 114 5 407 18
2013/14 110 5 85 4 93 4 115 5 403 18
2014/15 102 5 110 5 85 4 93 4 390 18
2015/16 91 4 102 5 110 5 85 4 388 18
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
89

Bessunger Schule 
 
       
  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Bessunger Schule (4 Züge) ist eine von fünf Grundschulen im Stadtteil Bessungen. 
Alternativ zur Regelgrundschule bietet sie eine 2 jährige Eingangsstufe (2 Züge). 
Seit 2009 ist die Schule in einem komplett sanierten Schulgebäude untergebracht. Sie 
ist vom HKM zertifizierte musikalische Grundschule und Medienausbildungsschule, in 
der u.a. alle Darmstädter Grundschulen im Umgang mit Interaktiven Whiteboards aus-
gebildet werden. 
Im Rahmen des kommunalen Projekts "Internationale Begegnungsschule" ist die Bes-
sungerschule ein wichtiger Partner. Seit dem Schuljahr 2006/2007 wird an der Bes-
sunger Schule bilingualer Zusatzunterricht mit naturwissenschaftlichen Schwerpunkten 
angeboten. 
 
 
Räumliche Situation 
 
Die Sanierung der Schule wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen. Sie befindet sich 
baulich wie ausstattungsmäßig annähernd in einem Neubauzustand. Die Schule ist voll 
ausgestattet mit Interaktiven Whiteboards (IWB). Je 2 Klassenräumen ist jeweils 1 
Gruppe- oder Differenzierungsraum zugeordnet. Zusätzlich zur im Gebäude befindli-
chen Betreuung (2 Räume mit zuschaltbarem Mehrzweckbereich) stehen noch 2 sanier-
te Containerräume im Schulhof zur Verfügung. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Antrag zur Aufnahme in das Ganztagsprogramm des Landes wurde gestellt. 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Im Rahmen von Familienfreundlicher Schule/Ganztagsschule ist eine Weiterentwicklung 
zur ganztägig arbeitenden Schule geplant. 
Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" 
basierend auf den Ergebnissen in der  Modellregion Waldkolonie geplant. 
 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
90

Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt 
eine stabile 4 Zügigkeit auf. Die Bessungerschule bleibt als Grundschule mit Eingangs-
stufe erhalten. 
 
Die Schulbezirke wurden zuletzt geändert durch Satzung vom 29.1.2010. 
Diese Änderung ist bei der Datenzusammenstellung für den vorliegenden Schulentwicklungs-
plan,dessen Datengrundlage der 30.6.2009 ist
, nicht eingerechnet. 
Die veränderten Prognosezahlen sind im Anhang „Nachrückende Geburtenjahrgänge“ ersichtlich. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
91

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009/2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Bessunger Schule
Ludwigshöhstraße 10
64285 Darmstadt
Fon: 06151/ 13 25 41  Fax: 13 38 69
Bessunger Schule@darmstadt.de
www.bessunger-schule.de
3204
4 + 2 E1
410
Bessungen
1977
Abschluß 2009
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 18 18 0
Gruppenräume / Differenzierung 8 9 1 *
Multifunktionsraum 1 1 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 231
Kunst/ Werkraum 1 1 0
IT/ Lernwerkstatt 1 1 0
weitere Funktionsräume 1 1 Musik 
Schülerbibliothek 1 1 0
Sporthalle, 1-Feld 2 2 0
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  110
Speiseraum + Grruppenraum 110 im Betreuungsbereich
Gruppenräume 3 3 0
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
92

Grundschule
Name: Bessunger Schule
Schulbezir 11004
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Eingangsstufe 1 Eingangsstufe 2 und 
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen  Klassen E2 Stufe 1  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 48 2 47 46 4 93 4 99 4 84 4 417 18
2004/05 32 2 47 46 4 89 4 90 4 101 4 405 18
2005/06 49 2 36 46 4 95 4 87 4 91 4 404 18
2006/07 51 2 46 47 4 90 4 92 4 87 4 413 18
2007/08 52 2 47 42 4 92 4 89 4 93 4 415 18
2008/09 52 2 50 35 4 89 4 91 4 88 4 405 18
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 47 2 52 46 4 83 4 91 4 91 4 410 18
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Eingangsstufe 1 Eingangsstufe 2 und 
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen E2 Stufe 1  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2010/11 60 3 98 4 83 4 91 4 332 15
2011/12 55 3 60 3 98 4 83 4 296 14
2012/13 56 3 55 3 60 3 98 4 269 13
2013/14 62 3 56 3 55 3 60 3 233 12
2014/15 61 3 62 3 56 3 55 3 234 12
2015/16 60 3 61 3 62 3 56 3 239 12
Grundschule mit Eingangsstufe und regulärer 1. Klasse -> parallele Klassenführung von E2 und 1. Klasse
Eingangsstufe bedeutet, dass die Kinder mit 5 Jahren eingeschult werden.
Die Bessunger Schule bekommt durch die besondere Schulform der Eingangsstufe vermehrt Gestattungsschüler aus anderen Schulbezirken.
Für die Prognose wurde die Eingangsstufe nicht berücksichtigt, da es auch eine reguläre 1. Klasse gibt, 
die nachrückenden Geburtsjahrgänge wurden hier komplett der Jahrgangsstufe 1 zugeordnet
Hinweis:
Die Prognosezahlen wurden auf Grundlage der nachrückenden Geburtsjahrgänge laut Einwohnermeldewesen vom 30.06.2009 für jeden Schulbezirk ermittelt.
Auf Grund der sich hieraus ergebenen Schülerzahlen wurden am 17.12.2009 die Schulbezirke für die 
Andersenschule, Frankensteinschule, 
Heinrich-Heine-Schule, Bessunger Schule, Mornewegschule, Käthe-Kollwitz-Schule, Goetheschule und Ludwig-Schwamb-Schule geändert. 
Die sich daraus ergebenen Verschiebungen sind hier nicht berücksichtigt.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
93

Christian-Morgenstern-Schule 
 
   
  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Christian-Morgenstern-Schule (3 zügig) ist eine von drei Grundschulen und Vorklas-
senstandort in der nördlichen Innenstadt. Im Bürgerpark gelegen, befinden sich in der 
unmittelbaren Nachbarschaft zwei Förderschulen, eine Integrierte Gesamtschule, ein 
Oberstufengymnasium und das Berufschulzentrum Nord. 
 
Räumliche Situation 
 
Die Schule wurde im Jahr 2001 saniert und verfügt über einen auskömmlichen Raum-
bestand und eine gute Ausstattung. Da die Schule über keine eigene Sport oder Gym-
nastikhalle verfügt, wäre eine Erweiterung der Sportflächen im Bürgerpark um eine wei-
ter Halle / Sportfeld wünschenswert. Das Schulgrundstück selbst bietet hierfür nicht 
genügend Raum. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Keine. 
 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
 
Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung“ 
basierend auf den Ergebnissen in der  Modellregion Waldkolonie geplant. 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt 
eine stabile 3 Zügigkeit auf.  
Die Christian-Morgenstern-Schule bleibt als Grundschule mit Vorklasse erhalten. 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
94

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009/2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Christian-Morgenstern-Schule
Vogelbergstraße 50
64289 Darmstadt
Fon: 06151/ 13 25 40  Fax: 13 34 01
Christian-Morgenstern-Schule@darmstadt.de
www.schulserver.hessen.de/darmstadt/
christian-morgenstern/index.htm
3202
3+ 1 Vorklasse
gut
225
Nördliche Innenstadt
1969
2001
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 13 13 0
Gruppenräume / Differenzierung 6 1 -5 *
Multifunktionsraum 1 1 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 220
Kunst/ Werkraum 1 1 0
I T 110
weitere Funktionsräume 0
Schülerbibliothek 1 -1
Sporthalle, 1-Feld 1 -1 Sporthallenmitbenutzung BAS
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  1- 1 in Gruppenraum integriert
Speiseraum        1- 1
Gruppenräume 3 2 -1
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
95

Grundschule
Name: Christian-Morgenstern-Schule
Schulbezirk: 11021
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 69 3 65 3 59 3 60 3 253 12
2004/05 74 3 64 3 65 3 56 3 259 12
2005/06 59 3 74 3 61 3 60 3 254 12
2006/07 58 3 60 3 70 4 59 3 247 13
2007/08 63 3 56 3 59 3 69 3 247 12
2008/09 56 3 61 3 57 3 59 3 233 12
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 55 3 54 3 58 3 58 3 225 12
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 44 2 55 3 54 3 58 3 211 11
2011/12 74 3 44 2 55 3 54 3 227 11
2012/13 60 3 74 3 44 2 55 3 233 11
2013/14 64 3 60 3 74 3 44 2 242 11
2014/15 91 4 64 3 60 3 74 3 289 13
2015/16 53 3 91 4 64 3 60 3 268 13
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
96

Elly-Heuss-Knapp-Schule 
 
 
  
  
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich
 
 
Die Elly-Heuss-Knapp-Schule (3-4 Züge) ist eine von fünf Grundschulen und Vorklassen-
standort im Stadtteil Bessungen. 
 
Räumliche Situation 
 
Aufgrund der ehemaligen Nutzung der Elly-Heuss-Knapp-Schule als Grund- und Haupt-
schule verfügt die heutige Grundschule über ein gut auskömmliches räumliches Ange-
bot. Aufgrund der baulichen Gliederung und des sehr großzügigen und abwechslungs-
reichen Außengeländes hat die Schule viele gestalterische Möglichkeiten. Der Baube-
stand ist allerdings in akut sanierungsbedürftigen Zustand. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Antrag zur Aufnahme in das Ganztagsprogramm des Landes wurde gestellt. 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
Im Rahmen von Familienfreundlicher Schule/Ganztagsschule ist eine Weiterentwicklung 
zur ganztägig arbeitenden Schule geplant. 
Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" 
basierend auf den Ergebnissen in der  Modellregion Waldkolonie geplant. 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt 
eine stabile 3 – 4 Zügigkeit auf. Die Elly-Heuss-Knapp-Schule bleibt als Grundschule mit 
Vorklasse erhalten. 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
97

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009/2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Kohlbergweg 1
64287 Darmstadt
Fon: 06151/ 43 017  Fax: 41 523
EHKS@darmstadt.de
www.ehks-darmstadt.de
3209
3
sanierungsbedürftig
292
1954
erforderlich
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 12 15 3
Gruppenräume / Differenzierung 6 -6 *
Multifunktionsraum 1 -1
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 231
Kunst/ Werkraum 1 1 0
I T 110
weitere Funktionsräume 1 1 Musik
Schülerbibliothek 1 1 0 klein
Sporthalle, 1-Feld 1 1 0
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  110 auch als Fachraum nutzbar
Speiseraum        1- 1
Gruppenräume 3 2 -1
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
98

Grundschule
Name: Elly-Heuss-Knapp-Schule
Schulbezirk: 11001
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 96 4 82 4 69 3 80 3 327 14
2004/05 90 4 97 4 76 3 70 3 333 14
2005/06 78 3 86 4 98 4 76 3 338 14
2006/07 80 3 78 3 85 4 96 4 339 14
2007/08 63 3 76 3 74 3 81 4 294 13
2008/09 71 3 57 3 84 3 76 3 288 12
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 74 4 70 3 63 3 78 3 285 13
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 62 3 74 4 70 3 63 3 269 13
2011/12 75 4 62 3 74 4 70 3 281 14
2012/13 90 4 75 4 62 3 74 4 301 15
2013/14 102 5 90 4 75 4 62 3 329 16
2014/15 96 4 102 5 90 4 75 4 363 17
2015/16 95 4 96 4 102 5 90 4 383 17
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
99

Erich Kästner-Schule (Grundschule) 
 
 
 
 
   
  
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Erich Kästner-Schule (5-6 Züge) ist die alleinige Grundschule im Stadtteil Kranich-
stein und einzige Grundschule in Darmstadt mit Flexiblem Schulanfang. Sie ist eng 
verbunden mit der gleichnamigen Integrierten Gesamtschule, von der sie seit 2008 
organisatorisch getrennt ist. 
Der Stadtteil Kranichstein wurde durch das Projekt "Hessische Gemeinschaftsinitiative 
Soziale Stadt" besonders gefördert. Der Förderzeitraum des Projektes ist 2010 ausge-
laufen. (Abwicklung der Fördergelder bis voraussichtlich 2012/2013) 
 
Räumliche Situation 
 
Die Schule verfügt über eine zufrieden stellende räumliche Ausstattung. Betreuung und 
Hausaufgabenhilfe findet in den Pavillons statt, die mittelfristig abgängig und bei Be-
darf zu ersetzen sind. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Keine. 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
 
Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" 
basierend auf den Ergebnissen in der  Modellregion Waldkolonie geplant. 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt 
eine stabile 5 – 6 Zügigkeit auf.  
Die Erich Kästner-Schule bleibt als Grundschule erhalten. 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
100

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Erich Kästner-Schule
Wickopweg 2
64289 Darmstadt
Fon: 06151/ 79 09 70  Fax: 71 23 49
Erich-Kästner-Schule@darmstadt.de
www.eks-igs.de/
3210
5, flexible Schuleingangsphase
446
Kranichstein
1969 und später
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 20 26 6
Gruppenräume / Differenzierung 10 9 -1 *
Multifunktionsraum 2 -2
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 231
Kunst/ Werkraum 1 1 0
IT 1 -1
weitere Funktionsräume 2 2 Musik, Küche
Schülerbibliothek 1 -1
Sporthalle, 1-Feld 2 1 -1
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  1- 1
Speiseraum        1- 1
Gruppenräume 5 5 0
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
101

Grundschule
Name: Erich Kästner-Schule
Schulbezirk: 11033
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 130 6 119 5 124 5 115 5 488 21
2004/05 134 6 128 6 123 5 100 5 485 22
2005/06 134 6 117 5 134 6 125 5 510 22
2006/07 103 5 131 5 122 5 134 6 490 21
2007/08 113 5 123 5 112 5 125 5 473 20
2008/09 125 6 104 5 125 5 108 5 462 21
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 109 - 151 - 11 105 5 81 4 446 20
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 136 - 109 - 11 151 6 105 5 501 22
2011/12 140 - 136 - 11 109 5 151 6 536 22
2012/13 123 - 140 - 11 136 6 109 5 508 22
2013/14 161 - 123 - 12 140 6 136 6 560 24
2014/15 151 - 161 - 13 123 6 140 6 575 25
2015/16 120 - 151 - 11 161 7 123 6 555 24
In der Erich Kästner-Schule werden die Jahrgänge 1 und 2 gemeinsam unterrichtet.
Im Schuljahr 2009/10 besuchten 260 Schülerinnen und Schüler 11 Klassen in dieser gemeinsamen Stufe
Davon wurden 109 Schüler/innen neu eingeschult und können damit der Stufe 1 zugeordnet werden, 
151 Schüler/innen haben bereits ein Schuljahr absolviert und werden der Stufe 2 zugeordnet.
Klassen
Jahrgangstufe 
1+2
Klassen
Jahrgangstufe 
1+2
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
102

Frankensteinschule 
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Frankensteinschule ist eine von 4 Grundschulen im Stadtteil Eberstadt. 
Die 2-zügige Grundschule erhält im Zuge des Konjunkturprogramms einen Anbau, der 
neben der Schaffung von Betreuungsräumen künftig die 3-Zügigkeit ermöglicht. 
Im Rahmen des kommunalen Projekts "Internationale Begegnungsschule" ist die Fran-
kensteinschule ein wichtiger Partner. Seit dem Schuljahr 2006/2007 wird an der Fran-
kensteinschule bilingualer Zusatzunterricht mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt 
angeboten. 
 
Räumliche Situation 
 
Nach Umsetzung der aktuellen Erweiterungsbaumaßnahme verfügt die Schule über ein 
großzügiges Raumangebot sowohl für Schule als auch für Betreuung, insbesondere 
auch unter dem Aspekt der geplanten Weiterentwicklung zur ganztägig arbeitenden 
Schule. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Antrag zur Aufnahme in das Ganztagsprogramm des Landes wurde gestellt. 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
 
Im Rahmen von Familienfreundlicher Schule/Ganztagsschule ist eine Weiterentwicklung 
zur ganztägig arbeitenden Schule geplant. 
Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" 
basierend auf den Ergebnissen in der  Modellregion Waldkolonie geplant. 
 
Der Schulträger beantragt aufgrund der Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen 
bis zum Schuljahr 2015/2016 die dauerhafte Erhöhung der Zügigkeit an der Franken-
steinschule von 2 auf 3 Züge zum Schuljahr 2011/2012. 
 
 
Die Schulbezirke wurden zuletzt geändert durch Satzung vom 29.1.2010. 
Diese Änderung ist bei der Datenzusammenstellung für den vorliegenden Schulentwicklungs-
plan, dessen Datengrundlage der 30.6.2009 ist
, nicht eingerechnet. 
Die veränderten Prognosezahlen sind im Anhang „Nachrückende Geburtenjahrgänge“ er-
sichtlich. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
103

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009/2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Frankensteinschule
Heinrich-Delp-Straße 187
64297 Darmstadt
Fon: 06151/ 13 28 96  Fax: 13 34 03
Frankensteinschule@darmstadt.de
www.frankensteinschule.de
3211
2 bis 3
zur Zeit in Sanierung
194
Eberstadt
1970
Erweiterung und Sanierung 2010
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 10 11 1 davon 2 Großklassen
Gruppenräume / Differenzierung 5 2 -3 *
Multifunktionsraum 1 -1
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 220
Kunst/ Werkraum 1 1 0 Mehrzweck + Küchenzeile
I T 110
weitere Funktionsräume 0
Schülerbibliothek 1 1 0
Sporthalle, 1-Feld 1 1 0
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  110
Speiseraum        110
Gruppenräume 3 2 -1 hat die Fläche von 2,5 Räumen
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
104

Grundschule
Name: Frankensteinschule
Schulbezirk: 11008
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 53 2 46 2 45 2 53 2 197 8
2004/05 53 2 51 2 47 2 45 2 196 8
2005/06 38 2 53 2 49 2 49 2 189 8
2006/07 56 2 38 2 54 2 48 2 196 8
2007/08 45 2 52 2 40 2 55 2 192 8
2008/09 40 2 45 2 54 2 38 2 177 8
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 47 2 41 2 46 2 60 3 194 9
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 38 2 47 2 41 2 46 2 172 8
2011/12 46 2 38 2 47 2 41 2 172 8
2012/13 29 2 46 2 38 2 47 2 160 8
2013/14 38 2 29 2 46 2 38 2 151 8
2014/15 27 2 38 2 29 2 46 2 140 8
2015/16 33 2 27 2 38 2 29 2 127 8
Hinweis:
Die Prognosezahlen wurden auf Grundlage der nachrückenden Geburtsjahrgänge laut Einwohnermeldewesen vom 30.06.2009 für jeden Schulbezirk ermittelt.
Auf Grund der sich hieraus ergebenen Schülerzahlen wurden am 17.12.2009 die Schulbezirke für die Andersenschule, Frankensteinschule, 
Heinrich-Heine-Schule, Bessunger Schule, Mornewegschule, Käthe-Kollwitz-Schule, Goetheschule und Ludwig-Schwamb-Schule geändert. 
Die sich daraus ergebenen Verschiebungen sind hier nicht berücksichtigt.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
105

Friedrich-Ebert-Schule 
 
       
  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
 
Die Friedrich-Ebert-Schule (3 Züge) ist alleinige Grundschule in der Heimstättensied-
lung und Vorklassenstandort. Sie erhält derzeit im Rahmen des Schulbausanierungs-
programms auch eine Erweiterung des Betreuungsbereiches. 
 
Räumliche Situation 
 
Aufgrund der ehemaligen Funktion als Grund- und Hauptschule verfügt die Friedrich-
Ebert-Schule über ein sehr großzügiges Raumangebot, das zur Zeit im Rahmen der 
Umsetzung der Sanierung und energetischen Aufrüstung durch einen Neubau zusätz-
lich verbessert wird. Nach der Umsetzung dieser Baumaßnahme, die z.Zt. in vollem 
Gang ist, bietet die Schule räumlich die ideale Basis für die geplante „ganztägig arbei-
tende Schule“. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Antrag zur Aufnahme in das Ganztagsprogramm des Landes wurde gestellt. 
 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
Zum Schuljahr 2011/2012 hat die Stadt Darmstadt die Aufnahme der Friedrich-Ebert-
Schule in das Landesprogramm "Ganztagsprogramm nach Maß", Mehrjahresprogramm 
2010 - 2013 beantragt. 
Im Rahmen von Familienfreundlicher Schule/Ganztagsschule wird die Schule bei der 
Weiterentwicklung zur ganztägig arbeitenden Schule ab dem Schuljahr 2010/2011 
unterstützt. Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schul-
kinderbetreuung" basierend auf den Ergebnissen in der  Modellregion Waldkolonie ge-
plant. 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt 
eine stabile 3 Zügigkeit auf. Die Friedrich-Ebert-Schule bleibt als Grundschule mit Vor-
klasse erhalten. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
106

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009/2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
266
Heimstättensiedlung
Erweiterung 2010
www.tu-darmstadt.de/schulen/fes-da/
3212
3 + 1 Vorklasse
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Friedrich-Ebert-Schule
Pulverhäuserweg 31
64295 Darmstadt
Fon: 06151/ 13 25 47  Fax: 13 34 04
Friedrich-Ebert-Schule@darmstadt.de
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 13 14 1
Gruppenräume / Differenzierung 6 -6 *
Multifunktionsraum 1 1 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 253
Kunst/ Werkraum 1 1 0
I T 110
weitere Funktionsräume 3 3 Musik, Schulküche und Englisch
Schülerbibliothek 1 1 0
Sporthalle, 1-Feld 1 1 0
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  110
Speiseraum        110
Gruppenräume 3 3 0
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
107

Grundschule
Name: Friedrich-Ebert-Schule
Schulbezirk: 11006
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 60 3 54 3 62 3 53 2 229 11
2004/05 59 3 64 3 54 3 65 3 242 12
2005/06 57 3 58 3 70 3 56 3 241 12
2006/07 67 3 58 3 62 3 67 3 254 12
2007/08 61 3 68 3 54 3 67 3 250 12
2008/09 61 3 58 3 65 3 56 3 240 12
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 72 3 69 3 53 3 67 3 261 12
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 58 3 72 3 69 3 53 3 252 12
2011/12 69 3 58 3 72 3 69 3 268 12
2012/13 70 3 69 3 58 3 72 3 269 12
2013/14 70 3 70 3 69 3 58 3 267 12
2014/15 70 3 70 3 70 3 69 3 279 12
2015/16 57 3 70 3 70 3 70 3 267 12
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
108

Georg-August-Zinn-Schule 
 
 
   
  
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich
 
 
Die Georg-August-Zinn-Schule ist die einzige Grundschule (3 Züge) im Stadtteil  
Wixhausen, dem nördlichsten Stadtteil der Stadt Darmstadt. 
 
Räumliche Situation 
Das Raumprogramm ist für die zwischen 2 und 3 Zügen mäandernde Grundschule sehr 
gut, wenn die Sanierung des Altbaus abschießend umgesetzt wird. Zurzeit bestehen 
noch räumliche Einschränkungen aufgrund brandschutztechnischer Auflagen, deren 
Behebung im Vorfeld zur Gesamtsanierung beantrag ist. Weiterhin steht dann noch die 
Außengestaltung des Schulhofgeländes an. 
 
Erlasse und Anträge 
Ein Antrag zur Aufnahme in das Ganztagsprogramm des Landes wurde gestellt. 
Laut Erlass des Hessischen Kultusministeriums ist die Georg-August-Zinn-Schule seit 
dem  Schuljahr 2010/201 Ganztagsschule mit pädagogischer Mittagsbetreuung. 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
Zum Schuljahr 2010/2011 hat die Stadt Darmstadt die Aufnahme der Georg-August-
Zinn-Schule in das Landesprogramm "Ganztagsprogramm nach Maß", Mehrjahrespro-
gramm 2010 - 2013 beantragt und unterstützt die Weiterentwicklung der Schule zur 
Ganztägig arbeitenden Schule im Rahmen des kommunalen Förderprogramms "Fami-
lienfreundliche Schule/Ganztagsschule". 
Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" 
basierend auf den Ergebnissen in der  Modellregion Waldkolonie geplant. 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt 
eine stabile 3 Zügigkeit auf.  
Die Georg-August-Zinn-Schule bleibt als Grundschule erhalten. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
109

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009/2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Georg-August-Zinn-Schule
Bert-Brecht-Straße 2-4
64291 Darmstadt
Fon: 06150/ 99 02 55 Fax: 06150/ 86 044
GAZ-Schule@darmstadt.de
www.gaz-schule.de
Erweiterung 2005
Grundschule
3506
2 bis 3
4.500 m²
Neubau sehr gut, Altbau sanierungsbed.
187
Wixhausen
1962
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 8 10 2 derzeit 9 Klassen
Gruppenräume / Differenzierung 4 5 1 *
Multifunktionsraum 1 1 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 231
Kunst/ Werkraum 1 1 0
I T 110
weitere Funktionsräume 1 1 Musik
Schülerbibliothek 1 1 0
Sporthalle, 1-Feld 1 0 -1 Nutzung Halle des Sportvereins
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  1- 1
Speiseraum        110 Ausgabe integriert
Gruppenräume 2 2 0
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Nach Abschluß der Sanierung stehen 3 weitere Fach- und Unterrichtsräume 
zur Verfügung
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
110

Grundschule
Name: Georg-August-Zinn-Schule
Schulbezirk: 11034
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 58 3 55 3 41 2 57 3 211 11
2004/05 62 3 58 3 57 3 43 2 220 11
2005/06 42 2 64 3 57 3 57 3 220 11
2006/07 49 2 39 2 59 3 52 3 199 10
2007/08 45 2 44 2 40 2 59 3 188 9
2008/09 52 2 44 2 42 2 41 2 179 8
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 46 2 56 3 46 2 39 2 187 9
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 58 3 46 2 56 3 46 2 206 10
2011/12 49 2 58 3 46 2 56 3 209 10
2012/13 55 3 49 2 58 3 46 2 208 10
2013/14 57 3 55 3 49 2 58 3 219 11
2014/15 55 3 57 3 55 3 49 2 216 11
2015/16 39 2 55 3 57 3 55 3 206 11
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
111

Goetheschule 
 
   
  
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Goetheschule (3 Züge) ist eine von drei Grundschulen in der nördlichen Innenstadt 
und bietet in allen drei Zügen die zweijährige Eingangsstufe. 
 
Räumliche Situation 
 
Die Goetheschule verfügt über einen auskömmlichen Raumbestand. Zurzeit erhält die 
Schule eine neue Turnhalle. Zur räumlichen Verbesserung wäre eine verbesserte Koope-
ration zwischen Betreuung und städtischem Hort, der zurzeit mit 1 Gruppe im Gebäude 
untergebracht ist, wünschenswert. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Keine. 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" 
basierend auf den Ergebnissen in der Modellregion Waldkolonie geplant. Zum Schuljahr 
2012/2013 wird für die Goetheschule die schulorganisatorische Änderung zur Schaf-
fung von 1 Regelgrundschulklasse neben der Weiterführung von 2 Eingangsstufenklas-
sen beantragt. Die rechtliche Verpflichtung der Aufnahme von schulpflichtigen Schü-
ler/innen aus dem Schulbezirk kann nur durch diese Organisationsänderung sicherge-
stellt werden. Eine Aufnahme der Schulpflichtigen in die "Eingangsstufen-Klasse 2" ist 
pädagogisch und organisatorisch nicht sinnvoll. 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 20115/2016 zeigt 
eine stabile 3-Zügigkeit. 
 
 
Der Schulträger beantragt die Umwandlung einer Eingangsstufenklasse in eine Regelgrund-
schulklasse zum Schuljahr 2012/2013 um allen Familien des Schulbezirks Goetheschule ein 
wohnortnahes Grundschulangebot vorhalten zu können.  
 
Die Schulbezirke wurden zuletzt geändert durch Satzung vom 29.1.2010. 
Diese Änderung ist bei der Datenzusammenstellung für den vorliegenden Schulentwicklungsplan, 
dessen Datengrundlage der 30.6.2009 ist, nicht eingerechnet. 
Die veränderten Prognosezahlen sind im Anhang „Nachrückende Geburtenjahrgänge“ ersichtlich. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
112

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009/2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
z.Zt. Turnhalle
www.goetheschule-darmstadt.de/
3213
3 + 3E1
332
Johannesviertel
1896
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Goetheschule
Viktoriastraße 31
64293 Darmstadt
Fon: 06151/ 13 25 48  Fax: 13 34 05
Goetheschule@darmstadt.de
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 15 15 0
Gruppenräume / Differenzierung 6 1 -5 *
Multifunktionsraum 1 1 0 Aula
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 21 - 1
Kunst/ Werkraum 1 1 0
IT 1 -1
weitere Funktionsräume 0
Schülerbibliothek 1 1 0
Sporthalle, 1-Feld 1 1 0 im Bau
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche/ Essen 110
Hortgruppenraum 110
Gruppenräume/ Betreuung 3 1 -2 Mitnutzung Aula
separate 
Hortgruppe
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
113

Grundschule
Name: Goetheschule
Schulbezirk: 11024
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Eingangsstufe 1 Eingangsstufe 2 und 
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 72 3 74 3 74 3 73 3 70 3 363 15
2004/05 71 3 70 3 74 3 65 3 73 3 353 15
2005/06 79 3 69 3 68 3 70 3 66 3 352 15
2006/07 63 3 76 3 63 3 70 3 72 3 344 15
2007/08 63 3 59 3 76 3 63 3 66 3 327 15
2008/09 67 3 62 3 58 3 80 3 56 3 323 15
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 70 3 68 3 64 3 58 3 72 3 332 15
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Eingangsstufe 1 Eingangsstufe 2 und 
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2010/11 66 3 70 3 68 3 64 3 58 3 326 15
2011/12 61 3 66 3 70 3 68 3 64 3 329 15
2012/13 77 3 61 3 66 3 70 3 68 3 342 15
2013/14 81 4 77 3 61 3 66 3 70 3 355 16
2014/15 86 4 81 4 77 3 61 3 66 3 371 17
2015/16 86 4 81 4 77 3 61 3 305 14
Grundschule mit Eingangsstufe
Eingangsstufe bedeutet, dass die Kinder mit 5 Jahren eingeschult werden. Deshalb gibt es für das Schuljahr 2015/16 noch keine Zahlen.
Die Goetheschule bekommt durch die besondere Schulform der Eingangsstufe vermehrt Gestattungsschüler aus anderen Schulbezirken
Hinweis:
Die Prognosezahlen wurden auf Grundlage der nachrückenden Geburtsjahrgänge laut Einwohnermeldewesen vom 30.06.2009 für jeden Schulbezirk ermittelt.
Auf Grund der sich hieraus ergebenen Schülerzahlen wurden am 17.12.2009 die Schulbezirke für die 
Andersenschule, Frankensteinschule, 
Heinrich-Heine-Schule, Bessunger Schule, Mornewegschule, Käthe-Kollwitz-Schule, Goetheschule und Ludwig-Schwamb-Schule geändert. 
Die sich daraus ergebenen Verschiebungen sind hier nicht berücksichtigt.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
114

Heinrich-Heine-Schule 
 
  
  
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich
 
 
Die Heinrich-Heine-Schule (2 Züge) ist eine von fünf Grundschulen im Stadtteil Bessun-
gen. Seit 2007 ist sie in einem Neubau untergebracht. 
 
Räumliche Situation 
 
Die Heinrich-Heine-Schule befindet sich in einem hervorragenden baulichen Zustand 
mit neuwertiger, aktueller Ausstattung. Kein Handlungsbedarf. 
 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Antrag zur Aufnahme in das Ganztagsprogramm des Landes wurde gestellt. 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
Zum Schuljahr 2011/2012 hat die Stadt Darmstadt die Aufnahme der Heinrich-Heine-
Schule in das Landesprogramm "Ganztagsprogramm nach Maß", Mehrjahresprogramm 
2010 - 2013 beantragt.  
Im Rahmen von Familienfreundlicher Schule/Ganztagsschule wird die Weiterentwick-
lung zur ganztägig arbeitenden Schule ab dem Schuljahr 2011/2012 unterstützt. 
Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" 
basierend auf den Ergebnissen in der  Modellregion Waldkolonie geplant. 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt 
eine stabile 2 Zügigkeit auf. Die Heinrich-Heine-Schule bleibt als Grundschule erhalten. 
 
 
Die Schulbezirke wurden zuletzt geändert durch Satzung vom 29.1.2010. 
Diese Änderung ist bei der Datenzusammenstellung für den vorliegenden Schulentwicklungsplan, 
dessen Datengrundlage der 30.6.2009 ist, nicht eingerechnet. 
Die veränderten Prognosezahlen sind im Anhang „Nachrückende Geburtenjahrgänge“ ersichtlich. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
115

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Heinrich-Heine-Schule
Moltkestraße 18 a
64295 Darmstadt
Fon: 06151/ 13 25 49 Fax: 34 06
H-Heine-Schule@darmstadt.de
www.heinrich-heine.darmstadt.schule.hessen.de/
3215
2
Neubau 2008
171
Bessungen
Neubau 2008
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 8 8 0
Gruppenräume / Differenzierung 4 4 0 *
Multifunktionsraum 1 1 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 220
Kunst/ Werkraum 1 1 0
I T 110
weitere Funktionsräume
Schülerbibliothek 1 1 0
Sporthalle, 1-Feld 1 1 0
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  110
Speiseraum        1- 1
Gruppenräume 2 2 0
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
116

Grundschule
Name: Heinrich-Heine-Schule
Schulbezirk: 11028
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 49 2 40 2 47 2 45 2 181 8
2004/05 39 2 45 2 35 2 46 2 165 8
2005/06 37 2 38 2 47 2 38 2 160 8
2006/07 38 2 36 2 38 2 45 2 157 8
2007/08 41 2 37 2 37 2 37 2 152 8
2008/09 44 2 40 2 36 2 37 2 157 8
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 52 2 43 2 37 2 39 2 171 8
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 52 3 52 2 43 2 37 2 184 9
2011/12 73 3 52 3 52 2 43 2 220 10
2012/13 72 3 73 3 52 3 52 2 249 11
2013/14 63 3 72 3 73 3 52 3 260 12
2014/15 81 4 63 3 72 3 73 3 289 13
2015/16 67 3 81 4 63 3 72 3 283 13
Hinweis:
Die Prognosezahlen wurden auf Grundlage der nachrückenden Geburtsjahrgänge laut Einwohnermeldewesen vom 30.06.2009 für jeden Schulbezirk ermittelt.
Auf Grund der sich hieraus ergebenen Schülerzahlen wurden am 17.12.2009 die Schulbezirke für die Andersenschule, Frankensteinschule, 
Heinrich-Heine-Schule, Bessunger Schule, Mornewegschule, Käthe-Kollwitz-Schule, Goetheschule und Ludwig-Schwamb-Schule geändert. 
Die sich daraus ergebenen Verschiebungen sind hier nicht berücksichtigt.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
117

Heinrich-Hoffmann-Schule 
 
      
  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Heinrich-Hoffmann-Schule (2 Züge) ist eine von fünf Grundschulen im Stadtteil  
Bessungen. 
 
Räumliche Situation 
 
Das Raumprogramm der Heinrich-Hoffmann-Schule bewegt sich am untersten Limit für 
das einer 2-Zügigen Grundschule. Neben den erforderlichen 8 Klassenräumen und 2 
kleinen Funktionsräumen gibt es noch eine Turnhalle. Betreuung ist in 2 zusätzlich er-
richteten alten Containerklassen untergebracht. Über eine Verbesserung der desolaten 
innerstädtischen Situation muss nachgedacht werden, insbesondere auch im Hinblick 
auf die verbesserten baulichen Zustände der benachbarten Grundschulen. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Antrag zur Aufnahme in das Ganztagsprogramm des Landes wurde gestellt. 
 
 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
 
Im Rahmen von Familienfreundlicher Schule/Ganztagsschule ist eine Weiterentwicklung 
zur ganztägig arbeitenden Schule geplant.  Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Um-
setzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" basierend auf den Ergebnissen in der  
Modellregion Waldkolonie geplant. 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt 
eine stabile 2 Zügigkeit auf. Die in einzelnen Schuljahren prognostizierte mögliche 3 
Zügigkeit wird gemäß § 143 HSchG jährlich überprüft. (Schulbezirksgrenzen) 
Die Heinrich-Hoffmann-Schule bleibt als Grundschule erhalten. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
118

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Heinrich-Hoffmann-Schule
Heinrichstraße 78
64283 Darmstadt
Fon: 06151/ 13 27 22  Fax: 13 34 07
H-Hoffmann-Schule@darmstadt.de
www.heiho-darmstadt.de
3216
2
131
Innenstadt
1976
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 8 8 0
Gruppenräume / Differenzierung 4 -4 *
Multifunktionsraum 1 1 0 Foyernutzung
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 21 - 1
Kunst/ Werkraum 1 1 0
IT 1 -1 Laptop-Ausstattung
weitere Funktionsräume 0
Schülerbibliothek 1 1 0 sehr klein
Sporthalle, 1-Feld 1 1 0
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  1- 1
Speiseraum        1- 1
Gruppenräume 2 2 0 mit Essensausgabe, Container
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
119

Grundschule
Name: Heinrich-Hoffmann-Schule
Schulbezirk: 11003
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 33 2 40 2 30 2 33 2 136 8
2004/05 36 2 34 2 37 2 30 2 137 8
2005/06 33 2 36 2 39 2 35 2 143 8
2006/07 36 2 41 2 33 2 40 2 150 8
2007/08 35 2 35 2 42 2 33 2 145 8
2008/09 31 2 32 2 35 2 40 2 138 8
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 33 2 28 2 34 2 36 2 131 8
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 44 2 33 2 28 2 34 2 139 8
2011/12 46 2 44 2 33 2 28 2 151 8
2012/13 56 3 46 2 44 2 33 2 179 9
2013/14 64 3 56 3 46 2 44 2 210 10
2014/15 61 3 64 3 56 3 46 2 227 11
2015/16 68 3 61 3 64 3 56 3 249 12
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
120

Käthe-Kollwitz-Schule 
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Käthe-Kollwitz-Schule (3 Züge) ist die alleinige Grundschule im Stadtteil  
Waldkolonie. 
 
Räumliche Situation 
 
Die Schule verfügt über ein auskömmliches Raumprogramm für eine 3-zügige Grund-
schule. Im Jahr 2004 wurde der 1970 errichtete und Anfang der 90er Jahre PCB-
sanierte Bau um 4 Klassenräume und 1 Fachraum erweitert. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Antrag zur Aufnahme in das Ganztagsprogramm des Landes wurde gestellt. 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Zum Schuljahr 2011/2012 hat die Stadt Darmstadt die Aufnahme der Käthe-Kollwitz-
Schule in das Landesprogramm "Ganztagsprogramm nach Maß", Mehrjahresprogramm 
2010 - 2013 beantragt. 
Im Rahmen von Familienfreundlicher Schule/Ganztagsschule wird die Weiterentwick-
lung zur ganztägig arbeitenden Schule ab dem Schuljahr 2011/2012 unterstützt.  
 
Die Käthe-Kollwitz-Schule ist Teil des Planungsprozesses zur Entwicklung eines Rah-
menkonzeptes der Schulkinderbetreuung in der Modellregion Waldkolonie. Hierbei sind 
die unterschiedlichen Versorgungsstrukturen (Hort, Betreuende Grundschule + Fami-
lienfreundliche Schule/Ganztagsschule) zu verknüpfen. 
 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt  
eine stabile 3 Zügigkeit auf. Die Käthe-Kollwitz-Schule bleibt als Grundschule erhalten. 
 
 
Die Schulbezirke wurden zuletzt geändert durch Satzung vom 29.1.2010. 
Diese Änderung ist bei der Datenzusammenstellung für den vorliegenden Schulentwicklungsplan, 
dessen Datengrundlage der 30.6.2009 ist
, nicht eingerechnet. 
Die veränderten Prognosezahlen sind im Anhang „Nachrückende Geburtenjahrgänge“ ersichtlich. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
121

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009/2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Waldkolonie
www.kaethe-kollwitz-schule-darmstadt.de
3217
3 + 1 Vorklasse
257
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Käthe-Kollwitz-Schule
Koblenzer Straße 8
64293 Darmstadt
Fon: 06151/ 89 64 35  Fax: 82 40 22
Kaethe-Kollwitz-Schule@darmstadt.de
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 13 14 1
Gruppenräume / Differenzierung 6 2 -4 *
Multifunktionsraum 1 1 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 231
Kunst/ Werkraum 1 1 0
I T 110
weitere Funktionsräume 1 1 Musik
Schülerbibliothek 1 1 0
Sporthalle, 1-Feld 1 1 0
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  110 auch Schulküche
Speiseraum        1 -1 nur bei Neubau realisierbar
Gruppenräume 3 2 -1 nur bei Neubau realisierbar
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
122

Grundschule
Name: Käthe-Kollwitz-Schule
Schulbezirk: 11026
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 54 2 45 2 39 2 35 2 173 8
2004/05 38 2 58 3 45 2 37 2 178 9
2005/06 59 3 41 2 59 3 38 2 197 10
2006/07 59 3 74 4 43 2 58 3 234 12
2007/08 58 3 61 3 69 3 39 2 227 11
2008/09 68 3 56 3 68 3 64 3 256 12
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 74 4 64 3 58 3 61 3 257 13
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 60 3 74 4 64 3 58 3 256 13
2011/12 82 4 60 3 74 4 64 3 280 14
2012/13 71 3 82 4 60 3 74 4 287 14
2013/14 82 4 71 3 82 4 60 3 295 14
2014/15 73 4 82 4 71 3 82 4 308 15
2015/16 66 3 73 4 82 4 71 3 292 14
Hinweis:
Die Prognosezahlen wurden auf Grundlage der nachrückenden Geburtsjahrgänge laut Einwohnermeldewesen vom 30.06.2009 für jeden Schulbezirk ermittelt.
Auf Grund der sich hieraus ergebenen Schülerzahlen wurden am 17.12.2009 die Schulbezirke für die Andersenschule, Frankensteinschule, 
Heinrich-Heine-Schule, Bessunger Schule, Mornewegschule, Käthe-Kollwitz-Schule, Goetheschule und Ludwig-Schwamb-Schule geändert. 
Die sich daraus ergebenen Verschiebungen sind hier nicht berücksichtigt.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
123

Ludwig-Schwamb-Schule 
 
     
  
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich
 
 
Die Ludwig-Schwamb-Schule (3 Züge) ist eine von vier Grundschulen im Stadtteil  
Eberstadt und Vorklassenstandort.  
Auf dem gleichen Gelände befindet sich die Mühltalschule, eine Förderschule für  
Lernhilfe. 
 
 
Räumliche Situation 
 
Die Ludwig-Schwamb-Schule verfügt über die notwendigsten Räume für den Betrieb einer 
3-zügigen Grundschule mit Vorklasse. Durch die Kooperation mit der Mühltalschule, die 
teilweise im gleichen Gebäude unterrichtet und dort Fachräume hat, ist ein geregelter 
Unterrichtsablauf möglich. Eine Verbesserung der räumlichen Situation ist im Zusam-
menhang mit den baulichen und organisatorischen Planungen zur Mühltalschule zur er-
warten. Die Betreuung ist in relativ abgenutzten Containerklassen untergebracht. Eine 
Essensausgabe konnte im Foyer eingerichtet werden. 
Die Schule wird sukzessive saniert. Die Sanierung der Fassade und der Gebäudehülle  
des Unterrichtsgebäudes sowie Brandschutzmaßnahmen wurden aktuell beendet. 
 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Antrag zur Aufnahme in das Ganztagsprogramm des Landes wurde gestellt. 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Im Rahmen von Familienfreundlicher Schule/Ganztagsschule ist eine Weiterentwicklung zur 
ganztägig arbeitenden Schule geplant. Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des 
Konzepts "Schulkinderbetreuung" basierend auf den Ergebnissen in der  Modellregion  
Waldkolonie geplant.  
 
Mit der Verlagerung der Primarstufe der Mühltalschule an die Ludwig-Schwamb-Schule soll ein 
"Inklusives Schulangebot im Grundschulbereich" entstehen. Durch die bereits bestehende, enge 
Kooperation beider Schulen, sind hier günstige Vorraussetzungen vorhanden. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
124

Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt eine  
stabile 3-Zügigkeit auf. Die in einzelnen Schuljahren prognostizierte mögliche 4-Zügigkeit wird 
gemäß § 143 HSchG jährlich überprüft. (Schulbezirksgrenzen) 
Die Ludwig-Schwamb-Schule bleibt als Grundschule mit Vorklasse erhalten. 
Die Schulbezirke wurden zuletzt geändert durch Satzung vom 29.1.2010. 
Diese Änderung ist bei der Datenzusammenstellung für den vorliegenden Schulentwicklungsplan, 
dessen Datengrundlage der 30.6.2009 ist, nicht eingerechnet. 
Die veränderten Prognosezahlen sind im Anhang „Nachrückende Geburtenjahrgänge“ ersichtlich. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
125

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009/2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
221
Eberstadt
www.ludwig-schwamb-schule-eberstadt.de
3219
3 + 1 Vorklasse
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Ludwig-Schwamb-Schule
Nußbaumallee 6
64297 Darmstadt
Fon: 06151/ 13 28 44  Fax: 13 34 08
Ludwig-Schwamb-Schule@darmstadt.de
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 13 13 0
Gruppenräume / Differenzierung 6 -6 *
Multifunktionsraum 1 1 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 231
Kunst/ Werkraum 1 1 0 Gemeinsame Nutzung Mühltalschule
I T 110
weitere Funktionsräume 1 1 Schulküche mit Mühltalschule
Schülerbibliothek 1 -1
Sporthalle, 1-Feld 1 1 0
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  110
Speiseraum        110 im Foyer/ Verwaltung
Gruppenräume 3 2 -1
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
126

Grundschule
Name: Ludwig-Schwamb-Schule
Schulbezirk: 11010
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 61 3 60 3 59 3 54 2 234 11
2004/05 73 3 60 3 57 3 65 3 255 12
2005/06 58 3 63 3 60 3 59 3 240 12
2006/07 64 3 58 3 61 3 64 3 247 12
2007/08 48 2 63 3 55 3 56 3 222 11
2008/09 66 4 47 2 65 3 56 3 234 12
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 40 2 65 3 47 2 63 3 215 10
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 58 3 40 2 65 3 47 2 210 10
2011/12 59 3 58 3 40 2 65 3 222 11
2012/13 58 3 59 3 58 3 40 2 215 11
2013/14 52 3 58 3 59 3 58 3 227 12
2014/15 81 4 52 3 58 3 59 3 250 13
2015/16 68 3 81 4 52 3 58 3 259 13
Hinweis:
Die Prognosezahlen wurden auf Grundlage der nachrückenden Geburtsjahrgänge laut Einwohnermeldewesen vom 30.06.2009 für jeden Schulbezirk ermittelt.
Auf Grund der sich hieraus ergebenen Schülerzahlen wurden am 17.12.2009 die Schulbezirke für die Andersenschule, Frankensteinschule, 
Heinrich-Heine-Schule, Bessunger Schule, Mornewegschule, Käthe-Kollwitz-Schule, Goetheschule und Ludwig-Schwamb-Schule geändert. 
Die sich daraus ergebenen Verschiebungen sind hier nicht berücksichtigt.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
127

Mornewegschule 
 
  
  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Mornewegschule (3 Züge) ist eine von fünf Grundschulen im Stadtteil Bessungen. Sie 
ist Bestandteil einer Integrierten Gesamtschule (=deren Grundstufe), die ein schulisches 
Angebot von Jahrgang 1 bis Jahrgang 10 darstellt, das alle Bildungsgänge beinhaltet,  
ohne dass ein Schulwechsel zwangsläufig erforderlich wäre.  
Bereits seit 1992 ist die Mornewegschule "Ganztagsschule in offener Form" (OGS).  
Die Mornewegschule ist zum wiederholten Mal als "Europaschule" des Landes Hessen 
zertifiziert.  
 
Räumliche Situation 
 
Nachdem der Neubau im vergangenen Jahr bezogen werden konnte und 2003 
Jahrgangsflure und Fachräume im Hauptgebäude hergestellt bzw. saniert wurden, stellt 
sich die räumliche Situation für die IGS sehr gut dar. Die Grundschule könnte noch mehr 
Raum gebrauchen, insbesondere auch unter dem Aspekt ganztägig arbeitender Schulen. 
Der Schulhof ist flächenhaft groß, jedoch nicht sehr abwechslungsreich gestaltet. Aktuell 
wurde aus Sonderinvestitionsmitteln ein Spielfeld mit einer Spezialbeschichtung errichtet. 
Für die Kleinen existiert ein Abenteuerspielplatz, der mit viel Eigeninitiative der Schule 
gestaltet wurde. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Antrag zur Weiterentwicklung zur Ganztagsschule in gebundener Form ist gestellt. 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
Im Rahmen von Familienfreundlicher Schule/Ganztagsschule ist eine Weiterentwicklung 
zur ganztägig arbeitenden Schule geplant. Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die 
Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" basierend auf den Ergebnissen in der  
Modellregion Waldkolonie geplant. 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt eine 
stabile 3 Zügigkeit. Die traditionell sehr hohen Prognosezahlen relativieren sich durch die 
Aufnahme vieler Kinder des Schulbezirks Mornewegschule in die benachbarte 
Eingangsstufe der Bessunger Schule. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
128

Der Schulträger prüft, ob eine räumliche Trennung, durch die Verlagerung der Grundschule 
an den nahe gelegenen Schulstandort „Herrmannstraße 47“ (ehem. Außenstelle der Peter-
Behrens-Schule/Berufsschule) oder einen anderen, nahen Standort zu einer Stärkung der 
Grundschule führen kann. In einem ersten Schritt wird die Schaffung einer „Dependance“ 
erwogen. Hierdurch würde auch ein Ausbau der derzeitigen 3 Zügigkeit zu einer 
tragfähigen 4 Zügigkeit der stark angewählten IGS  Mornewegschule geprüft. 
Die Mornewegschule bleibt als Grundschule erhalten. 
 
 
Die Schulbezirke wurden zuletzt geändert durch Satzung vom 29.1.2010. 
Diese Änderung ist bei der Datenzusammenstellung für den vorliegenden Schulentwicklungsplan, 
dessen Datengrundlage der 30.6.2009 ist
, nicht eingerechnet. 
Die veränderten Prognosezahlen sind im Anhang „Nachrückende Geburtenjahrgänge“ 
ersichtlich. 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
129

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009/2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand: weiterer Sanierungsbedarf
232
Bessungen
1904 und später, zuletzt 2009
Teilsanierung 1999-2001
www.tu-darmstadt.de/schulen/mws/
4207
3
16.800 m²
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Mornewegschule
Herrmannstraße 21
64285 Darmstadt
Fon: 06151/ 13 34 18  Fax: 13 25 53
Mornewegschule@darmstadt.deRäume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 12 12 0 3 im Neubau /Doppelnutz. Betr.
Gruppenräume / Differenzierung 6 1 -5 *
Multifunktionsraum 1 -1 Gemeinsame Nutzung mit Sek.I
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 231
Kunst/ Werkraum 1 1 0 Gemeinsame Nutzung mit Sek.I
I T 110
weitere Funktionsräume 1 1 Gemeinsame Nutzung mit Sek.I
Schülerbibliothek 1 1 0 Gemeinsame Nutzung mit Sek.I
Sporthalle, 1-Feld 1 2 1 Gemeinsame Nutzung mit Sek.I
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  1 1 0 Gemeinsame Nutzung mit Sek.I
Speiseraum        1 1 0 Gemeinsame Nutzung mit Sek.I
Gruppenräume 3 3 0 Im Hausmeistergebäude
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
130

Grundschule
Name: Mornewegschule
Schulbezirk: 11002
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 63 3 42 2 38 2 36 2 179 9
2004/05 68 3 61 3 43 2 42 2 214 10
2005/06 63 3 65 3 62 3 41 2 231 11
2006/07 67 3 62 3 63 3 59 3 251 12
2007/08 48 2 69 3 64 3 65 3 246 11
2008/09 48 2 43 2 70 3 66 3 227 10
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 63 3 51 2 47 2 71 3 232 10
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 87 4 63 3 51 2 47 2 248 11
2011/12 81 4 87 4 63 3 51 2 282 13
2012/13 109 5 81 4 87 4 63 3 340 16
2013/14 107 5 109 5 81 4 87 4 384 18
2014/15 125 6 107 5 109 5 81 4 422 20
2015/16 124 6 125 6 107 5 109 5 465 22
Hinweis:
Die Prognosezahlen wurden auf Grundlage der nachrückenden Geburtsjahrgänge laut Einwohnermeldewesen vom 30.06.2009 für jeden Schulbezirk ermittelt.
Auf Grund der sich hieraus ergebenen Schülerzahlen wurden am 17.12.2009 die Schulbezirke für die Andersenschule, Frankensteinschule, 
Heinrich-Heine-Schule, Bessunger Schule, Mornewegschule, Käthe-Kollwitz-Schule, Goetheschule und Ludwig-Schwamb-Schule geändert. 
Die sich daraus ergebenen Verschiebungen sind hier nicht berücksichtigt.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
131

Schillerschule 
 
   
  
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich
 
 
Die Schillerschule (4 Züge) ist eine von drei Grundschulen in der nördlichen Innenstadt 
(Martinsviertel) und Vorklassenstandort. 
 
Räumliche Situation 
 
Nach Abschluss der aktuellen Sanierung und Neuerrichtung eines Pavillons mit 4 Grup-
penräumen und Essensausgabe wird die Schule über ein auskömmliches Raumangebot 
für eine 4-zügige Grundschule mit Betreuung verfügen. Die Turnhalle wurde bereits 
saniert und der Schulhof mit Mitteln aus der Städtebauförderung zur allgemeinen Nut-
zung kinderfreundlich hergerichtet. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Antrag zur Aufnahme in das Ganztagsprogramm des Landes wurde gestellt. Gemäß 
Erlass des Hessischen Kultusministeriums ist die Schillerschule seit dem Schuljahr 
2010/2011 Ganztagsschule mit pädagogischer Mittagsbetreuung. 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
Im Rahmen von Familienfreundlicher Schule/Ganztagsschule wird die Weiterentwick-
lung zur ganztägig arbeitenden Schule seit dem Schuljahr 2010/2011 unterstützt.  
Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" 
basierend auf den Ergebnissen in der Modellregion Waldkolonie geplant. 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt 
eine stabile 4 – 5 Zügigkeit auf. Die traditionell sehr hohen Prognosezahlen in künftigen 
Eingangsklassen kommen erfahrungsgemäß nicht zur Einschulung. Der Grund hierfür 
liegt nach Einschätzung des Schulträgers in den Wohnstruktur des Stadtteils, die über-
wiegend eher kleinräumige Wohnungen darstellt. Es ist davon auszugehen, das Familien 
sobald sich der Bedarf nach geräumigeren Wohnungen einstellt (das zweite/dritte 
Kind), das Wohngebiet verlassen. 
Die Entwicklung in einzelnen Schuljahren wird gemäß § 143 HSchG jährlich überprüft. 
(Schulbezirksgrenzen) 
Die Schillerschule bleibt als Grundschule mit Vorklasse erhalten. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
132

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
ab 2004
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Schillerschule
Müllerstraße 11-13
64289 Darmstadt
Fon: 06151/ 96 73 39 0  Fax: 96 73 39 33
Schillerschule@darmstadt.de
www.schillerschule-darmstadt.de
3221
4
in Sanierung
359
Martinsviertel
1879, 1950 ff, zuletzt 2010
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 16 15 -1
Gruppenräume / Differenzierung 8 -8 *
Multifunktionsraum 2 -2
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 220
Kunst/ Werkraum 1 1 0
I T 110
weitere Funktionsräume 0
Schülerbibliothek 1 1 0 Lernwerkstatt
Sporthalle, 1-Feld 2 1 -1
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  1- 1 im Speiseraum
Speiseraum        110
Gruppenräume 4 -4
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Zur Zeit entstehen im Neubau 4 weitere Funktionsräume, die nach Bedarf der Schule als
Unterrichtsräume oder für Betreuung belegt werden.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
133

Grundschule
Name: Schillerschule
Schulbezirk: 11022
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 61 3 88 4 65 3 63 3 277 13
2004/05 81 4 57 3 86 4 62 3 286 14
2005/06 86 4 77 4 50 2 86 4 299 14
2006/07 89 4 85 4 76 3 51 2 301 13
2007/08 86 4 86 4 81 4 64 3 317 15
2008/09 102 4 82 4 87 4 79 4 350 16
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 84 4 100 4 85 4 80 4 349 16
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 119 5 84 4 100 4 85 4 388 17
2011/12 115 5 119 5 84 4 100 4 418 18
2012/13 139 6 115 5 119 5 84 4 457 20
2013/14 154 7 139 6 115 5 119 5 527 23
2014/15 129 6 154 7 139 6 115 5 537 24
2015/16 154 7 129 6 154 7 139 6 576 26
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
134

Wilhelm-Busch-Schule 
 
   
  
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich
 
 
Die Wilhelm-Busch-Schule (3 Züge) ist eine von zwei Grundschulen im Stadtteil  
Arheilgen. 
 
Räumliche Situation 
 
Die Schule verfügt über den notwendigen Raumbestand für eine 3-Zügige Grundschule. 
Erweiterungsbau 2003, Betreuungsbau 2007. Perspektivisch wäre noch der Bau einer 
Turnhalle als Ersatz für die Gymnastikhalle wünschenswert, das gilt jedoch für sämtli-
che Grundschulen mit Gymnastikhallen. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Keine. 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" 
basierend auf den Ergebnissen in der Modellregion Waldkolonie geplant. 
 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt  
eine stabile 3 Zügigkeit.  
Die Wilhelm-Busch-Schule bleibt als Grundschule erhalten. 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
135

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009/2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Wilhelm-Busch-Schule
Wilhelm-Busch-Weg 6
64291 Darmstadt
Fon: 06151/ 37 14 35  Fax: 35 10 06
info@wbs-darmstadt.de
www.wbs-darmstadt.de
3223
3
277
Arheilgen
1968, 2003, 2007
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 12 12 0
Gruppenräume / Differenzierung 6 2 -4 *
Multifunktionsraum 1 -1
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 231
Kunst/ Werkraum 1 1 0
I T 110
weitere Funktionsräume 1 1 Musik
Schülerbibliothek 1 -1
Sporthalle, 1-Feld 1 1 0 Gymnastik
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  110
Speiseraum        110 im Foyer der Betreuung
Gruppenräume 3 3 0
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
136

Grundschule
Name: Wilhelm-Busch-Schule
Schulbezirk: 11032
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 82 3 55 2 52 2 69 3 258 10
2004/05 67 3 83 3 53 2 51 2 254 10
2005/06 63 3 65 3 78 3 58 2 264 11
2006/07 70 3 65 3 66 3 73 3 274 12
2007/08 73 3 71 3 69 3 61 3 274 12
2008/09 63 3 74 3 72 3 70 3 279 12
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 69 3 65 3 76 3 67 3 277 12
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 68 3 69 3 65 3 76 3 278 12
2011/12 64 3 68 3 69 3 65 3 266 12
2012/13 62 3 64 3 68 3 69 3 263 12
2013/14 74 3 62 3 64 3 68 3 268 12
2014/15 79 4 74 3 62 3 64 3 279 13
2015/16 53 3 79 4 74 3 62 3 268 13
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
137

Wilhelm-Hauff-Schule 
 
   
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Wilhelm-Hauff-Schule (3 Züge) ist eine von vier Grundschulen im Stadtteil Eberstadt 
und Vorklassenstandort.  
Zentrales Einzugsgebiet ist die Kirchtannensiedlung, die durch das Projekt "Hessische 
Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt" besonders gefördert wurde. Der Förderzeitraum 
des Projekts ist 2009 ausgelaufen (Abwicklung der Fördergelder bis voraussichtlich 
2011/2012). 
 
Räumliche Situation 
 
Aufgrund der Möglichkeit der Kooperation mit dem benachbarten Kinderhaus Paradies 
und weiteren Einrichtungen im Stadtteil, wie z.B. Zirkus Waldoni, ist die räumlich Situa-
tion der Schule zufrieden stellend. Die nach heutigen pädagogischen Ansprüchen not-
wendigen Differenzierungs- oder Gruppenräume, lassen sich im Baubestand leider nur 
selten darstellen, so auch hier.  
Eine Sanierung und Funktionsverbesserung ist notwendig. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Antrag zur Aufnahme in das Ganztagsprogramm des Landes wurde gestellt. 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Zum Schuljahr 2012/2013 hat die Stadt Darmstadt die Aufnahme der Wilhelm-Hauff-
Schule in das Landesprogramm "Ganztagsprogramm nach Maß", Mehrjahresprogramm 
2010 - 2013 beantragt.  
Im Rahmen von Familienfreundlicher Schule/Ganztagsschule wird die Weiterentwick-
lung zur ganztägig arbeitenden Schule ab dem Schuljahr 2012/2013 unterstützt.   
Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Umsetzung des Konzepts "Schulkinderbetreuung" 
basierend auf den Ergebnissen in der Modellregion Waldkolonie geplant. 
Die Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt 
eine stabile 3 Zügigkeit auf. Die Wilhelm-Hauff-Schule bleibt als Grundschule mit Vor-
klasse erhalten. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
138

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
erforderlich
www.wilhelm-hauff-schule-da.de
3224
2 bis 3
187
Eberstadt
1970
Grundschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Wilhelm-Hauff-Schule
Stresemannstraße 5
64297 Darmstadt
Fon: 06151/ 27 86 62  Fax: 59 64 78
Wilhelm-Hauff-Schule@darmstadt.de
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Klassenräume 13 13 0 1 Vorklassenraum
Gruppenräume / Differenzierung 6 3 -3 *
Multifunktionsraum 1 -1
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 220
Kunst/ Werkraum 1 1 0
IT 1 -1
weitere Funktionsräume 1 1 Musik
Schülerbibliothek 1 -1
Sporthalle, 1-Feld 1 1 0 Gymnastikhalle
zusätzlich: Ganztagsbereich
Ausgabeküche  1- 1
Speiseraum        1- 1
Gruppenräume 2 -2
Betreuung im Kinderhaus
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
139

Grundschule
Name: Wilhelm-Hauff-Schule
Schulbezirk: 11009
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 48 3 59 3 60 3 68 3 235 12
2004/05 53 3 44 3 55 3 56 3 208 12
2005/06 43 2 50 3 45 3 49 3 187 11
2006/07 42 2 38 2 47 3 44 3 171 10
2007/08 58 3 35 2 41 2 46 3 180 10
2008/09 58 3 52 3 34 2 42 2 186 10
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 33 2 58 3 53 3 36 2 180 10
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 53 3 33 2 58 3 53 3 197 11
2011/12 60 3 53 3 33 2 58 3 204 11
2012/13 48 3 60 3 53 3 33 2 194 11
2013/14 46 2 48 3 60 3 53 3 207 11
2014/15 59 3 46 2 48 3 60 3 213 11
2015/16 36 2 59 3 46 2 48 3 189 10
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
140

Jägertorstr.
Klappacher
Donnersbergring 
E451
E35
E451
672
5
AS
WEITERSTADT
AUTOBAHNKREUZ
 DARMSTADT
5
67
67
AUTOBAHNDREIECK
 DARMSTADT
AS DARMSTADT/
GRIESHEIM
67
5
Klappacher
E35
E451
5
67
Klap her
Donnersbergring 
672
5
AUTOBAHNKREUZ
 DARMSTADT
AUTOBAHNDREIECK
 DARMSTADT
AS DARMSTADT/
GRIESHEIM
67
Wixhausen
Arheilgen
WALDKOLONIE
SIEDLUNG TANN
HEIMSTÄTTEN-
SIEDLUNG
JEFFERSON-
SIEDLUNG
ST.-BARBARA-
 SIEDLUNG
Eberstadt
LINCOLN-
KIRCHTANNEN-
SIEDLUNG
SIEDLUNG
DARMSTADT
EUROPAVIERTEL
GSI
TU Lichtwiese
Südbahnhof
Ost-
bahnhof
Nord-
bahnhof
str.
Falltor
Bahnhofstr.
Trinkborn- str.
Messeler-Park-Str.
Hindem
ith
Messeler
Str.
str.
Str.
straße
Dieburger
Georg- Str.
Landgr.-Bleichstr.
Pallaswiesenstr.
Gräfenhäuser
Str.
Frankfurter
Str.
Hanauer
KranichsteinerStr.
Jägertorstr.
Straße
Hügel-
Hindenburg-
str.
Groß- 
Gerauer
Weg
Allee
Haardtring
Eschollbrücker
Straße
Heidelberger
Str.
Str.
Karlsruher
Heidelberger
Landstraße
Str.
str.
Heinrich- Nieder-
Ramstädter
Str.
Reuterallee
Karlsruher
Straß
e
Str.
Gernsheimer                 
Str.
Otto-Röhm -Str.
Lohberg-Tunnel
Neckarstr.
Str.
Pfungstädter  Str.
Kranichsteiner
Langener
Str.
Berliner
straße
straße
str.
Heidelberger
Landstr.
Frankfurter
RingKing-
Dieburger
Mainzer
Str.
Michaelisstr.
Eifelring
Landstr.
Carl-Schenck-Ring
Kranichsteine
r
Straße
Rheinstr.
Rheinstr.
Frankfurter
Landstraße
Str.
Str.
Kasino-
Landskronstr.
Bismarck-
Rheinstr.
K 177
3094
Martin- Luther-
426
Hbf
Teichhausstr
Rhönring
/MT71/MT101/MT115/MT97/MT109/MT116/MT115/MT99/MT104/MT117/MT108/MT101/MT110
/MT72/MT97/MT117/MT112/MT116/MT45/MT32/MT117/MT46/MT32/MT82/MT101/MT97/MT108/MT115/MT99/MT104/MT117/MT108/MT101
/MT169/MT32/MT86/MT101/MT114/MT109/MT101/MT115/MT115/MT117/MT110/MT103/MT115/MT97/MT109/MT116/MT32/MT50/MT48/MT49/MT48
Erich-Kästner-Schule
Bernh.-Adelung-Schule
Stadtteilschule Arheilgen
 Morneweg-Schule
 Wilh-Leuschner Schule
Gutenbergschule
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
141

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
KGS - Kooperative Gesamtschulen:
Gutenbergschule mit Haupt-, Realschulzweig und gymnasialen Zweig (Förderstufe bis 2005/06)
Stadtteilschule Arheilgen mit Förderstufe, Haupt-, Realschulzweig und gymnasialen Zweig
IGS - Integrierte Gesamtschulen:
Bernhard-Adelung-Schule
Erich Kästner-Schule
Mornewegschule
Hauptschulen:
Diesterwegschule (bis Schuljahr 2007/08)
Wilhelm-Leuschner-Schule
Realschulen:
Diesterwegschule (bis Schuljahr 2009/10)
Wilhelm-Leuschner-Schule
Private Schulen
Freie Christliche Schule Darmstadt - Realschule
Freie Comenius-Schule - IGS
Freie Montessori-Schule - KGS mit Förderstufe
Schulzentrum Marienhöhe - Realschule
Schülerzahl an Schulen mit Förderstufen, Haupt- und Realschulen und 
gymnasialen Zweigen und Integrierten Gesamtschulen 
Schuljahr 2009/10
578
19
384
542
492
542
533
122
97
7
181
0 100 200 300 400 500 600 700
Bernhard-Adelung-Schule
Diesterwegschule
Erich Kästner-Schule
Gutenbergschule
Mornewegschule
Stadtteilschule Arheilgen
Wilhelm-Leuschner-Schule
Freie Christliche Schule
Freie Comenius-Schule
Freie Montessori-Schule
Schulzentrum Marienhöhe
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
142

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Zusammenfassung
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 588 622 632 718 668 578 3.806
2005/06 500 623 599 665 711 573 3.671
2006/07 521 528 614 599 712 583 3.557
2007/08 560 555 534 633 627 542 3.451
2008/09 525 583 573 561 623 476 3.341
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 462 534 579 613 562 500 3.250
Trendfortschreibung
2010/11 533 462 534 579 613 487 3.208
2011/12 510 533 462 534 579 539 3.157
2012/13 555 510 533 462 534 524 3.119
2013/14 535 555 510 533 462 480 3.076
2014/15 531 535 555 510 533 426 3.091
2015/16 558 531 535 555 510 487 3.176
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
143

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Zusammenfassung Förderstufen
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 197 196 393
2005/06 99 208 307
2006/07 70 104 174
2007/08 81 81 162
2008/09 70 93 163
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 53 73 126
Trendfortschreibung
2010/11 65 53 118
2011/12 62 65 127
2012/13 67 62 129
2013/14 65 67 132
2014/15 64 65 129
2015/16 68 64 132
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
144

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Zusammenfassung Hauptschulen
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 32 33 107 154 118 61 505
2005/06 45 33 112 130 134 61 515
2006/07 45 51 91 117 144 49 497
2007/08 23 48 71 98 129 14 383
2008/09 26 18 71 82 99 - 296
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 20 32 55 74 75 - 256
Trendfortschreibung
2010/11 27 20 54 55 74 - 230
2011/12 26 27 36 54 55 - 198
2012/13 28 26 47 36 54 - 191
2013/14 27 28 45 47 36 - 182
2014/15 27 27 49 45 47 - 194
2015/16 28 27 47 49 45 - 195
Die Stadtteilschule Arheilgen führt erst ab Stufe 7 einen Hauptschulzweig
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
145

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Zusammenfassung Realschulen
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 119 116 241 285 289 272 1.322
2005/06 121 137 215 238 295 263 1.269
2006/07 147 139 251 220 270 276 1.303
2007/08 202 168 214 267 234 279 1.364
2008/09 150 207 228 235 256 228 1.304
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 148 151 260 262 242 254 1.317
Trendfortschreibung
2010/11 155 148 202 260 262 242 1.268
2011/12 148 155 185 202 260 262 1.211
2012/13 161 148 200 185 202 260 1.155
2013/14 155 161 191 200 185 202 1.094
2014/15 154 155 208 191 200 185 1.093
2015/16 162 154 200 208 191 200 1.115
Die Stadtteilschule Arheilgen führt erst ab Stufe 7 einen Realschulzweig
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
146

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Zusammenfassung IGS
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 240 277 284 279 261 245 1.586
2005/06 235 245 272 297 282 249 1.580
2006/07 259 234 272 262 298 258 1.583
2007/08 254 258 249 268 264 249 1.542
2008/09 279 265 274 244 268 248 1.578
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 241 278 264 277 245 246 1.551
Trendfortschreibung
2010/11 287 241 278 264 277 245 1.592
2011/12 274 287 241 278 264 277 1.621
2012/13 299 274 287 241 278 264 1.643
2013/14 288 299 274 287 241 278 1.667
2014/15 286 288 299 274 287 241 1.675
2015/16 300 286 288 299 274 287 1.734
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
147

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Datenherkunft:
 HESIS Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 4
Schuljahr 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Schüler 1.237 1.177 1.294 1.242 1.232 1.300 1.309
minus 70 1.167 1.107 1.224 1.172 1.162 1.230 1.239
39,2% 457 434 480 459 456 482 486
83 83 83 83 83 83 83 83
540 517 563 542 539 565 569
Trendfortschreibunggrundlage: Schuljahr 2008/09 - Verteilung der in Darmstadt wohnenden Schüler in Stufe 5 auf die einzelnen Schulformen
70 gehen im Durchschnitt der letzten 4 Jahre nach der Stufe 4 an einer Darmstädter Grundschule 
nicht in eine weiterführende Schule in Darmstadt
39,2% der Darmstädter Kinder besuchen eine Förderstufe, eine IGS, eine Hauptschule oder eine Realschule
441 Schüler kommen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg
358 davon besuchen ein Darmstädter Gymnasium
83 eine Förderstufe, eine IGS, eine Hauptschule oder eine Realschule
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
148

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Entwicklung der Gesamtschulen, Hauptschulen und Realschulen in Darmstadt
Schülerzahlen an Förderstufen, Hauptschulen, Realschulen 
und Integrieten Schulen (IGS)
2.000
2.500
3.000
3.500
4.000
2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10
Trendfortschreibung der Schülerzahlen an Förderstufen, 
Hauptschulen, Realschulen und Integrieten Schulen (IGS)
2.000
2.500
3.000
3.500
4.000
2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
149

Bernhard-Adelung-Schule 
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
 
Die Bernhard-Adelung-Schule, eine 4-zügige, Integrierte Gesamtschule liegt in der nördli-
chen Innenstadt in unmittelbarer Nachbarschaft zu verschiedenen Schulen (Grundschule, 
Förderschulen, Oberstufengymnasium und Berufsschulzentrum).  
Die Bernhard-Adelung-Schule ist Familienfreundliche Schule + ganztägig arbeitende Schu-
le mit pädagogischer Mittagsbetreuung.  
Seit dem Schuljahr 2005/2006 ist eine 5. Klasse als Ganztagsklasse organisiert.  
 
 
Räumliche Situation
 
 
Nachdem im vergangenen Jahr der Neubau einer Mensa mit Bibliothek und Ganztagsbe-
reich errichtet wurde, verfügt die Schule über ein befriedigendes Raumangebot. Wün-
schenswert, aber im Gebäudebestand nicht darstellbar, wären zusätzliche Gruppenräume 
zur Differenzierung bzw. Jahrgangsräume. Der Gebäudebestand von 1958 = Klassen-
raumtrakte und Verwaltung sind in sanierungsbedürftigem Zustand. 
 
 
Erlasse und Anträge 
 
Die Bernhard-Adelung-Schule will sich zur "Gebundenen Ganztagsschule" weiterentwickeln 
und hat den Antrag auf Ganztagsschule in offener Konzeption gestellt. 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
 
 
Die Trendfortschreibung der Schülerzahlentwicklung bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt eine 
stabile Gesamtschülerzahl auf.  
Die Bernhard-Adelung-Schule bleibt als Integrierte Gesamtschule erhalten. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
150

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009 / 2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
nördliche Innenstadt
Fon: 06151/ 13 25 39  Fax: 13 29 43
BAS@darmstadt.de
www.bas-darmstadt.de/
1958, 1984, 2009
4
IGS 
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Bernhard-Adelung-Schule
Vogelsbergstraße 50
64289 Darmstadt
6127
578
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume 29 25 -4 *
Klassenräume 24 24 0
Gruppenräume / Differenzierung 4 -4 *
Mehrzweckräume 1 1 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume 7 13 6
Naturwissenschaften 3 5 2
Musik 1 1 0
Kunst 1 2 1
I T 121
Arbeitslehre 1 2 1
Maschinenraum 1 1 0
Hauswirtschaftsbereich 1 1 0
weitere Fachräume 1 1
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 1 0 Soll: 100m² 
Sporthalle, 1-Feld 2 1 -1
zusätzlich: Ganztagsbereich
110
110 als Aula nutzbar
Gruppenräume 4 2 -2
Schüleraufenthalt/ -cafe 1 1 0
Forum / Aula 1 1 0 in Mensa
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Ausgabeküche
Speiseraum               Mensa
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
151

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Bernhard-Adelung-Schule
IGS
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 67 96 102 100 99 95 559
2005/06 103 71 100 102 104 99 579
2006/07 93 98 98 100 105 99 593
2007/08 88 96 98 96 105 89 572
2008/09 96 99 94 95 97 99 580
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 80 97 103 102 99 97 578
Trendfortschreibung
2010/11 99 80 97 103 102 99 580
2011/12 94 99 80 97 103 102 575
2012/13 103 94 99 80 97 103 576
2013/14 99 103 94 99 80 97 572
2014/15 98 99 103 94 99 80 574
2015/16 103 98 99 103 94 99 597
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
152

Erich Kästner-Schule 
 
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Erich Kästner-Schule ist eine 3-zügige, Integrierte Gesamtschule im Stadtteil  
Kranichstein. 
Zusammen mit der gleichnamigen, eigenständigen Grundschule fungiert die Schule als 
Bildungszentrum des Stadtteils und verknüpft ein umfassendes Netzwerk von Einrichtun-
gen.  
Durch das Projekt "Hessische Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt" erhielt die Schule seit 
2000 eine besondere Förderung. Der Förderzeitraum des Projektes ist 2010 ausgelaufen. 
(Abwicklung der Fördergelder bis voraussichtlich 2012/2013) 
Die Erich Kästner-Schule ist Familienfreundliche Schule + ganztägig arbeitende Schule mit 
pädagogischer Mittagsbetreuung. 
 
Räumliche Situation 
 
Die Schule wurde in 3 Bauabschnitten in den vergangenen 13 Jahren errichtet und verfügt 
daher über ein sehr gutes Raumangebot sowie eine entsprechende Ausstattung. Auch der 
Außenbereich ist ansprechend und abwechslungsreich gestaltet. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Die Aufstockung als "Ganztagsschule in gebundener Konzeption" im Rahmen des Ganztags-
programms des Landes wird seit 2004 verfolgt. 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Die Trendfortschreibung der Schülerzahlentwicklung bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt 
eine stabile Gesamtschülerzahl auf. 
Die Erich Kästner-Schule bleibt als Integrierte Gesamtschule erhalten. 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
153

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009 / 2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Kranichstein
Fon: 06151/ 79 09 80  Fax: 79 09 821 
EKS-IGS@darmstadt.de
www.eks-igs.de/
1997, 1999, 2003
3
IGS
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Erich Kästner-Schule, IGS
Bartningstraße 33
64289 Darmstadt
3210
384
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume 25 27 2
Klassenräume 18 18 0
Gruppenräume / Differenzierung 6 8 2 *
Mehrzweckräume 1 1 0 deckungsgleich mit Aula s.u.
Fachübungs- + -unterrichtsräume 7 9 2
Naturwissenschaften 3 3 0
Musik 1 1 0
Kunst 1 1 0
I T 121
Arbeitslehre 1 2 1
Maschinenraum 1 1 0
Hauswirtschaftsbereich 1 1 0
weitere Fachräume 0
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 1 0 Soll: 75 m² 
Sporthalle, 1-Feld 1 1 0
zusätzlich: Ganztagsbereich
110
110
Gruppenräume 3 -3 weitere Gruppenräume s.o.
Schüleraufenthalt/ -cafe 1 1 0 Foyer, Mehrzweckhalle
Forum / Aula 1 1 0 zuschaltbar Musik und Mensa
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Ausgabeküche
Speiseraum               Mensa
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
154

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Erich Kästner-Schule Integrierte Gesamtschule
IGS
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 71 77 85 82 77 74 466
2005/06 38 68 71 88 82 68 415
2006/07 66 43 68 68 88 74 407
2007/08 66 63 42 71 74 73 389
2008/09 79 58 69 45 73 68 392
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 61 78 61 71 49 64 384
Trendfortschreibung
2010/11 81 61 78 61 71 49 401
2011/12 78 81 61 78 61 71 430
2012/13 85 78 81 61 78 61 444
2013/14 82 85 78 81 61 78 464
2014/15 81 82 85 78 81 61 467
2015/16 85 81 82 85 78 81 491
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
155

Gutenbergschule 
 
   
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich
 
 
Die Gutenbergschule ist eine Kooperative Gesamtschule und einzige weiter  
führende Schule im Stadtteil Eberstadt. 
Die Schule hat sich zum Schuljahr 2008/2009 für "G 9" entschieden.  
Sie ist Familienfreundliche Schule und Ganztagsschule mit pädagogischer 
Mittagsbetreuung. 
 
Räumliche Situation 
 
Im Jahr 2000 erhielt die Gutenbergschule einen Neubau zur Erweiterung des  
historischen Gebäudebestandes aus dem Jahr 1908. Der übrige Gebäudebestand 
wurde in den anschließenden Jahren sukzessive saniert, aktuell wird das Hauptge-
bäude umfangreich instand gesetzt und die naturwissenschaftlichen Fachräume 
ausgebaut. Der Raumbestand ist für die Organisationsgröße befriedigend. Weiterer 
Handlungsbedarf besteht bei der Sanierung des Turnhallengebäudes und Sanitär-
anlagen. 
 
Erlasse und Anträge 
 
 
Die Weiterentwicklung im Rahmen des Ganztagsprogramms zur Ganztagsschule in 
offener Konzeption ist beantragt.  
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
 
Der Schulträger beantragt nach eingehender Prüfung und Beratung, wie unter Punkt 3.3.2 
detailliert beschrieben, die Gutenbergschule von einer Kooperativen Gesamtschule zu einer 
Integrierten Gesamtschule umzuwandeln. Perspektivisch soll für den südlichen Schulträger-
bereich zusätzlich eine gymnasiale Oberstufe eingerichtet werden. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
156

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009 / 2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
KGS 
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Gutenbergschule, KGS
Gabelsbergerstraße 4-8
64297 Darmstadt
3214
542
Eberstadt
aktuell
Fon: 06151/ 96 98 44 0  Fax: 96 98 44 44
Gutenbergschule@darmstadt.de
www.gutenbergschule-darmstadt.de/
1908 und später, 2000
4, 1H+2R+1G
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume 29 27 -2 *
Klassenräume 24 26 2
Gruppenräume / Differenzierung 4 -4 *
Mehrzweckräume 1 1 0 wird für Musik genutzt
Fachübungs- + -unterrichtsräume 8 8 0
Naturwissenschaften 4 2 -2
Musik 1 -1 Nutzung des Mehrzweckraumes
Kunst 1 1 0
I T 121
Arbeitslehre 1 3 2
Maschinenraum 1 -1
Hauswirtschaftsbereich 1 -1
weitere Fachräume 0
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 1 0 Soll: 100m² 
Sporthalle, 1-Feld 2 -2
zusätzlich: Ganztagsbereich
110
110
Gruppenräume 4 1 -3 weitere Möglichkeiten im DG
Schüleraufenthalt/ -cafe 1 1 0
Forum / Aula 1 1 0
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Das erforderliche Raumprogramm für die KGS / IGS steht nach Abschluß der Sanierung zur Verfü-
gung. Für weitere organisatorische Entwicklungen ist gegebenenfalls eine Anpassung erforderlich.
Ausgabeküche
Speiseraum               Mensa
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
157

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Gutenbergschule  kooperative Gesamtschule mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium (Förderstufe bis 2006/07 )
insgesamt
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 99 92 96 113 107 67 574
2005/06 76 102 92 90 110 86 556
2006/07 90 76 108 82 98 87 541
2007/08 93 89 76 108 73 89 528
2008/09 82 99 95 91 119 46 532
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 71 90 101 111 108 61 542
Trendfortschreibung
2010/11 76 71 90 101 111 76 525
2011/12 72 76 71 90 101 72 482
2012/13 79 72 76 71 90 80 468
2013/14 76 79 72 76 71 71 445
2014/15 75 76 79 72 76 64 442
2015/16 79 75 76 79 72 64 446
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
158

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Gutenbergschule  kooperative Gesamtschule mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium (Förderstufe bis 2006/07 )
Förderstufe
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 99 92 191
2005/06 - 102 102
Die Förderstufe wurde zum Schuljahr 2006/07 aufgelöst
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
159

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Gutenbergschule  kooperative Gesamtschule mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium (Förderstufe bis 2006/07 )
Hauptschule
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 - - 26 42 34 10 112
2005/06 24 - 35 22 41 24 146
2006/07 29 26 34 33 24 25 171
2007/08 22 28 23 41 32 14 160
2008/09 15 18 28 32 53 - 146
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 7 19 21 39 32 - 118
Trendfortschreibung
2010/11 11 7 19 21 39 - 97
2011/12 11 11 7 19 21 - 69
2012/13 12 11 11 7 19 - 60
2013/14 11 12 11 11 7 - 53
2014/15 11 11 12 11 11 - 57
2015/16 12 11 11 12 11 - 58
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
160

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Gutenbergschule  kooperative Gesamtschule mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium (Förderstufe bis 2006/07 )
Realschule
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 - - 46 56 49 42 193
2005/06 27 - 30 44 49 38 188
2006/07 37 25 51 26 56 43 238
2007/08 50 39 27 51 22 58 247
2008/09 39 54 43 34 50 29 249
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 35 41 55 53 51 46 281
Trendfortschreibung
2010/11 40 35 41 55 53 51 275
2011/12 38 40 35 41 55 53 263
2012/13 42 38 40 35 41 55 251
2013/14 40 42 38 40 35 41 237
2014/15 40 40 42 38 40 35 236
2015/16 42 40 40 42 38 40 243
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
161

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Gutenbergschule (Gymnasialzweig)
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 00 0
2004/05 0 0 24 15 24 15 78 0 78
2005/06 25 0 27 24 20 24 120 0 120
2006/07 24 25 23 23 18 19 132 0 132
2007/08 21 22 26 16 19 17 121 0 121
2008/09 28 27 24 25 16 17 137 0 137
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 29 30 25 19 25 15 143 0 143
Trendfortschreibung
2010/11 30 29 30 25 19 25 158 0 158
2011/12 29 30 29 30 25 142 0 142
2012/13 31 29 30 29 30 148 0 148
2013/14 30 31 29 30 29 30 178 0 178
2014/15 30 30 31 29 30 29 177 0 177
2015/16 31 30 30 31 29 30 179 0 179
Gym8-Klassen -> keine Stufe 10
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 67,9% 63,0% 75,0% 72,0% 50,0% 70,6% 67,2% 67,2%
LK Da-Di 32,1% 37,0% 20,8% 28,0% 50,0% 29,4% 32,1% 32,1%
übrige 0,0% 0,0% 4,2% 0,0% 0,0% 0,0% 0,7% 0,7%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
162

Mornewegschule 
 
   
  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Mornewegschule ist eine 3-zügige, Integrierte Gesamtschule mit Grundstufe und 
Ganztagsangebot im Stadtteil Bessungen. Sie macht ein schulisches Angebot von Jahr-
gang 1 bis Jahrgang 10, das alle Bildungsgänge beinhaltet, ohne dass zwangsläufige ein 
Schulwechsel erforderlich wäre.  
Bereits seit 1992 ist die Schule "Ganztagsschule" mit dem Status "Ganztagsschule in offe-
ner Konzeption" und seit Beginn (2002) im Programm "Familienfreundliche Schule". 
Die Mornewegschule ist zum wiederholten Mal als "Europaschule" des Landes Hessen zer-
tifiziert. 
 
Räumliche Situation 
 
Nachdem der Neubau im vergangenen Jahr bezogen werden konnte und 2003 Jahrgangs-
flure und Fachräume im Hauptgebäude hergestellt bzw. saniert wurden, stellt sich die 
räumliche Situation für die Integrierte Gesamtschule sehr gut dar. Die zusätzlich organi-
satorisch angebundene Grundschule könnte noch mehr Raum gebrauchen, insbesondere 
auch unter dem Aspekt ganztägig arbeitender Schulen. Der Schulhof ist flächenhaft groß, 
jedoch nicht sehr abwechslungsreich gestaltet. Aktuell wurde aus Sonderinvestitionsmit-
teln ein Spielfeld mit einer Spezialbeschichtung errichtet. Für die Kleinen existiert ein 
Abenteuerspielplatz, der mit viel Eigeninitiative der Schule gestaltet wurde. 
 
 
Erlasse und Anträge 
 
Die Mornewegschule will sich im Rahmen des Ganztagsprogramms weiterentwickeln und 
hat den Antrag auf Ganztagsschule in gebundener Konzeption gestellt. 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
 
Die Trendfortschreibung der Schülerzahlentwicklung bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt 
eine stabile Gesamtschülerzahl auf. 
Die Mornewegschule bleibt als Integrierte Gesamtschule erhalten. 
Der Schulträger prüft, ob durch die Verlagerung der Grundschule, ein Ausbau der derzeitigen 3 
Zügigkeit zu einer tragfähigen 4 Zügigkeit der stark angewählten IGS Mornewegschule erreicht 
werden kann. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
163

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009 / 2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand: weiterer Sanierungsbedarf
Fon: 06151/ 13 34 18   Fax: 13 2553
Mornewegschule@Darmstadt.de
www.schulradar.de/Darmstadt/Mornewegschule
1904 und später, zuletzt 2009
3
Teilsanierung 1999-2001
16.800 m²
IGS 
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Mornewegschule, IGS
Herrmannstraße 21
64285 Darmstadt
4207
514
Bessungen
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume 25 25 0
Klassenräume 18 18 0
Gruppenräume / Differenzierung 6 6 0 Jahrgangsräume
Mehrzweckräume 1 1 0 Gemeinsame Nutzung mit GS
Fachübungs- + -unterrichtsräume 7 11 4
Naturwissenschaften 3 3 0
Musik 1 1 0
Kunst 1 1 0
I T 121
Arbeitslehre 1 4 3
Maschinenraum 1 1 0
Hauswirtschaftsbereich 1 1 0 Lehrküche
weitere Fachräume 0
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 1 0 Soll: 75 m² Gemeinsame Nutzung
Sporthalle, 1-Feld 2 2 0 Gemeinsame Nutzung mit GS
zusätzlich: Ganztagsbereich
1 1 0 Gemeinsame Nutzung mit GS
1 1 0 Gemeinsame Nutzung mit GS
Gruppenräume 3 1 -2
Schüleraufenthalt 1 1 0 Spieleraum
Forum / Aula 1 1 0 Nutzung der Mensa
Ausgabeküche
Speiseraum               Mensa
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
164

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Mornewegschule Integrierte Gesamtschule
IGS
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 85 89 84 85 76 66 485
2005/06 80 88 88 92 83 73 504
2006/07 85 79 88 81 88 75 496
2007/08 85 83 94 84 76 70 492
2008/09 86 93 95 87 85 72 518
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 82 85 85 88 80 72 492
Trendfortschreibung
2010/11 88 82 85 85 88 80 508
2011/12 85 88 82 85 85 88 513
2012/13 92 85 88 82 85 85 517
2013/14 89 92 85 88 82 85 521
2014/15 88 89 92 85 88 82 524
2015/16 93 88 89 92 85 88 535
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
165

Stadtteilschule Arheilgen 
 
   
  
 
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich
 
 
Die Stadtteilschule Arheilgen ist eine Kooperative Gesamtschule und einzige, weiterfüh-
rende Schule im Stadtteil Arheilgen. Die Kapazität umfasst in der Regel 5 Klassen pro 
Jahrgang.  
Zum Schuljahr 1996/1997 wurde an diesem Standort aus der ehemaligen "Carl-Ulrich-
Schule" (IGS) und der "Thomas-Mann-Schule" (Realschule) die jetzige "Stadtteilschule" 
(KGS) zusammen geführt. Die Schule ist Familienfreundliche Schule und ganztägig  
arbeitende Schule mit pädagogischer Mittagsbetreuung.  
Die Schule hat sich zum Schuljahr 2008/2009 für  "G 9" entschieden. 
Im Schuljahr 2009/2010 wurde erstmals eine gymnasiale Eingangsklasse G5 eingerichtet.
 
 
Räumliche Situation 
 
Der Raumbestand an der Stadtteilschule Arheilgen ist nach Bezug des Neubaus im Früh-
jahr 2010 sehr gut und großzügig. Arbeitslehre, Ganztagsbereich und Naturwissenschaf-
ten wurden in einem Neubau nach aktuellstem Raumprogramm errichtet. In den Altbau-
ten (Klassentrakte und Verwaltung) besteht weiterhin hoher Sanierungs- und Rückbaube-
darf, der in den kommenden Jahren Erledigung finden soll. 
  
Erlasse und Anträge 
 
Die Stadtteilschule Arheilgen hat die Weiterentwicklung zur Ganztagsschule in offener  
Konzeption beantragt. 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Die Stadtteilschule Arheilgen bleibt Kooperative Gesamtschule. Die bereits jetzt er-
kennbaren positiven Ansätze zur Stärkung der Schule werden vom Schulträger unter-
stützt und anerkannt. Für die Geltungsdauer dieses Schulentwicklungsplans soll sie Zeit 
und Raum für ihr Schulprofil und Schulprogramm erhalten und deshalb keine Organisa-
tionsänderung angestrebt werden. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
166

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009 / 2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
KGS 
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Stadtteilschule-Arheilgen, KGS
Grillparzerstraße 33
64291 Darmstadt
6136
543
Arheilgen
Fon: 06151/ 13 34 27 Fax: 13 28 41
STS-Arheilgen@Darmstadt.de
www.sts-arheilgen.de
gegründet 1996, Bj. 1968, 2010
4, 1H+2R+1G
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume 29 29 0
Klassenräume 24 26 2
Gruppenräume / Differenzierung 4 1 -3 *
Mehrzweckräume 1 2 1
Fachübungs- + -unterrichtsräume 10 10 0
Naturwissenschaften 4 4 0
Musik 2 2 0
Kunst 1 1 0
I T 110
Arbeitslehre 2 2 0
Maschinenraum 1 1 0
Hauswirtschaftsbereich 1 1 0
weitere Fachräume 0
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 1 0
Sporthalle, 1-Feld 2 2 0
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
167

Raumerfassung
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
zusätzlich: Ganztagsbereich
110
110
Gruppenräume 4 2 -2 *
Schüleraufenthalt/ -cafe 1 1 0
Forum / Aula 1 1 0
* Nach Rückbau und Sanierung der alten Fachräume sind Gruppenräume ausreichend vorhanden.
Ausgabeküche
Speiseraum               Mensa
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
168

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Stadtteilschule Arheilgen      kooperative Gesamtschule mit Förderstufe, Hauptschule, Realschule und Gymnasium
insgesamt
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 98 104 113 124 125 68 632
2005/06 99 106 107 121 116 94 643
2006/07 70 104 103 112 117 82 588
2007/08 81 81 120 111 109 76 578
2008/09 63 93 81 126 111 74 548
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 75 73 104 88 119 83 542
Trendfortschreibung
2010/11 87 75 73 104 88 97 524
2011/12 84 87 75 73 104 70 493
2012/13 90 84 87 75 73 81 490
2013/14 88 90 84 87 75 51 475
2014/15 86 88 90 84 87 59 494
2015/16 91 86 88 90 84 67 506
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
169

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Stadtteilschule Arheilgen      kooperative Gesamtschule mit Förderstufe, Hauptschule, Realschule und Gymnasium
Förderstufe
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 98 104 202
2005/06 99 106 205
2006/07 70 104 174
2007/08 81 81 162
2008/09 63 93 156
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 53 73 126
Trendfortschreibung
2010/11 65 53 118
2011/12 62 65 127
2012/13 67 62 129
2013/14 65 67 132
2014/15 64 65 129
2015/16 68 64 132
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
170

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Stadtteilschule Arheilgen      kooperative Gesamtschule mit Förderstufe, Hauptschule, Realschule und Gymnasium
Hauptschule
Jahrgangsstufe
Schuljahr 7 8 9 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 34 31 21 86
2005/06 30 36 21 87
2006/07 30 30 34 94
2007/08 29 30 32 91
2008/09 24 29 29 82
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 23 18 22 63
Trendfortschreibung
2010/11 22 23 18 63
2011/12 16 22 23 61
2012/13 20 16 22 58
2013/14 19 20 16 54
2014/15 20 19 20 59
2015/16 20 20 19 59
Für die Trendfortschreibung wird davon ausgegangen, dass die Kinder, die die Förderstufe der Stadtteilschule Arheilgen besuchen, auch in den Hauptschul- bzw. Re
a
schulzweig der Stadtteilschule übergehen. Die Verteilung wird mit 30,3% Hauptschüler und 69,7% Realschülern entsprechend der Werte vom 
Schuljahr 2008/09 berechnet. Im Schuljahr 2009/10 wurde an dieser Schule erstmals eine Gymnasialklasse Stufe 5 eingeführt.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
171

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Stadtteilschule Arheilgen      kooperative Gesamtschule mit Förderstufe, Hauptschule, Realschule und Gymnasium
Realschule
Jahrgangsstufe
Schuljahr 7 8 9 10 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 49 62 84 49 244
2005/06 56 55 64 74 249
2006/07 55 61 55 50 221
2007/08 70 57 58 48 233
2008/09 57 75 57 57 246
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 53 70 78 55 256
Trendfortschreibung
2010/11 51 53 70 78 252
2011/12 37 51 53 70 211
2012/13 45 37 51 53 186
2013/14 43 45 37 51 176
2014/15 47 43 45 37 172
2015/16 45 47 43 45 181
Für die Trendfortschreibung wird davon ausgegangen, dass die Kinder, die die Förderstufe der Stadtteilschule Arheilgen besuchen, auch in den Hauptschul- bzw. Re
a
schulzweig der Stadtteilschule übergehen. Die Verteilung wird mit 30,3% Hauptschüler und 69,7% Realschülern entsprechend der Werte vom 
Schuljahr 2008/09 berechnet. Im Schuljahr 2009/10 wurde an dieser Schule erstmals eine Gymnasialklasse Stufe 5 eingeführt.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
172

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Stadtteilschule Arheilgen      kooperative Gesamtschule mit Förderstufe, Hauptschule, Realschule und Gymnasium
Gymnasium
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 - - 30 31 20 19 100
2005/06 - - 21 30 31 20 102
2006/07 - - 18 21 28 32 99
2007/08 - - 21 24 19 28 92
2008/09 - - 0 22 25 17 64
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 22 - 28 0 19 28 97
Trendfortschreibung
2010/11 22 22 - 28 - 19 91
2011/12 22 22 22 - 28 - 94
2012/13 23 22 22 22 - 28 117
2013/14 23 23 22 22 22 - 112
2014/15 22 23 23 22 22 22 134
2015/16 23 22 23 23 22 22 135
Der gymnasiale Zweig der Stadtteilschule Arheilgen wird im Kapitel Gymnasien ebenfalls aufgeführt.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
173

Wilhelm-Leuschner-Schule 
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Wilhelm-Leuschner-Schule (4 Züge) ist die einzige Haupt- und Realschule in  
Darmstadt.  
Im Stadtteil Bessungen gelegen, ist sie Einzugsgebiet der gesamten Stadt.  
Es besteht eine enge Kooperation mit der Abendrealschule, die am gleichen Schul-
standort untergebracht ist.  
Die Schule ist Familienfreundliche Schule und ganztägig arbeitende Schule mit  
pädagogischer Mittagsbetreuung. 
 
Räumliche Situation 
 
Die Schule befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude von 1956 und wurde 
im vergangenen Jahr durch einen naturwissenschaftlichen Neubau ergänzt. Der übrige 
Gebäudebestand steht zur Sanierung an. Insbesondere der Verwaltungsbereich sowie 
der Ganztagsbereich bedürfen zudem einer Erweiterung. Analog zu den übrigen Sekun-
darstufe I –Schulen soll eine Mensa und ein Aufenthaltsbereich geschaffen werden. 
Weiterer Handlungsbedarf besteht bei Turnhallengebäude und Sanitäranlagen. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Die Wilhelm-Leuschner-Schule will sich im Rahmen des Ganztagsprogramms weiter-
entwickeln und hat einen Antrag auf Ganztagsschule in offener Konzeption gestellt. 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Die Trendfortschreibung der Schülerzahlentwicklung bis zum Schuljahr 2015/2016 
zeigt eine stabile Gesamtschülerzahl auf.  
Die Entwicklung des Hauptschulzweiges ist im Auge zu behalten. 
Die Wilhelm-Leuschner-Schule bleibt als Haupt- und Realschule erhalten. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
174

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009 / 2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
WLS@darmstadt.de
www.wlsda.de
1956 , Neubau NAWI- Trakt 2009
4, 1 H+ 3 R
H+R
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Wilhelm-Leuschner-Schule, H+R
Bessunger Straße 195
64295 Darmstadt
3225
533
Bessungen
06151/ 13 25 25
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume 29 25 -4 *
Klassenräume 24 24 0
Gruppenräume / Differenzierung 4 -4 *
Mehrzweckräume 1 1 0 wird als Musikraum genutzt
Fachübungs- + -unterrichtsräume 8 8 0
Naturwissenschaften 4 4 0
Musik 1 -1
Kunst 1 1 0
I T 121
Arbeitslehre 1 1 0
Maschinenraum 1 1 0
Hauswirtschaftsbereich 1 1 0
weitere Fachräume 0
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 -1 Soll: 100m² 
Sporthalle, 1-Feld 2 1 -1
zusätzlich: Ganztagsbereich
110
110
Gruppenräume 4 -4 im Klassenraum
Schüleraufenthalt/ -cafe 1 0 -1
Forum / Aula 1 -1 Nutzung der Sporthalle
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
zu klein mit Doppelnutzung ALAusgabeküche
Speiseraum               Mensa
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
175

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Wilhelm-Leuschner-Schule Haupt- und Realschule
insgesamt
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 88 91 118 104 122 86 609
2005/06 74 104 96 123 112 70 579
2006/07 86 94 111 101 127 81 600
2007/08 93 102 92 114 109 80 590
2008/09 80 96 103 108 93 74 554
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 85 81 104 97 92 74 533
Trendfortschreibung
2010/11 87 85 81 104 97 71 525
2011/12 83 87 85 81 104 80 520
2012/13 90 83 87 85 81 93 519
2013/14 87 90 83 87 85 68 500
2014/15 86 87 90 83 87 72 505
2015/16 91 86 87 90 83 71 508
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung | Statistik und Stadtforschung | Sh
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
176

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Wilhelm-Leuschner-Schule Haupt- und Realschule
Hauptschule
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 18 22 23 25 41 129
2005/06 19 19 22 37 25 122
2006/07 15 21 20 25 35 116
2007/08 - 16 15 20 21 72
2008/09 11 - 19 21 17 68
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 13 13 11 17 21 75
Trendfortschreibung
2010/11 16 13 13 11 17 70
2011/12 15 16 13 13 11 68
2012/13 16 15 16 13 13 73
2013/14 16 16 15 16 13 75
2014/15 16 16 16 15 16 78
2015/16 16 16 16 16 15 79
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
177

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Wilhelm-Leuschner-Schule Haupt- und Realschule
Realschule
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 70 69 95 79 81 86 480
2005/06 55 85 74 86 87 70 457
2006/07 71 73 91 76 92 81 484
2007/08 93 86 77 94 88 80 518
2008/09 69 96 84 87 76 74 486
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 72 68 93 80 71 74 458
Trendfortschreibung
2010/11 71 72 68 93 80 71 455
2011/12 68 71 72 68 93 80 452
2012/13 74 68 71 72 68 93 446
2013/14 71 74 68 71 72 68 425
2014/15 71 71 74 68 71 72 427
2015/16 74 71 71 74 68 71 430
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
178

Jägertorstr.
Klappacher
Donnersbergring 
E451
E35
E451
672
5
AS
WEITERSTADT
AUTOBAHNKREUZ
 DARMSTADT
5
67
67
AUTOBAHNDREIECK
 DARMSTADT
AS DARMSTADT/
GRIESHEIM
67
5
Klappacher
E35
E451
5
67
Klap her
Donnersbergring 
672
5
AUTOBAHNKREUZ
 DARMSTADT
AUTOBAHNDREIECK
 DARMSTADT
AS DARMSTADT/
GRIESHEIM
67
Wixhausen
Arheilgen
WALDKOLONIE
SIEDLUNG TANN
HEIMSTÄTTEN-
SIEDLUNG
JEFFERSON-
SIEDLUNG
ST.-BARBARA-
 SIEDLUNG
Eberstadt
LINCOLN-
KIRCHTANNEN-
SIEDLUNG
SIEDLUNG
DARMSTADT
EUROPAVIERTEL
GSI
TU Lichtwiese
Südbahnhof
Ost-
bahnhof
Nord-
bahnhof
str.
Falltor
Bahnhofstr.
Trinkborn- str.
Messeler-Park-Str.
Hindem
ith
Messeler
Str.
str.
Str.
straße
Dieburger
Georg- Str.
Landgr.-Bleichstr.
Pallaswiesenstr.
Gräfenhäuser
Str.
Frankfurter
Str.
Hanauer
KranichsteinerStr.
Jägertorstr.
Straße
Hügel-
Hindenburg-
str.
Groß- 
Gerauer
Weg
Allee
Haardtring
Eschollbrücker
Straße
Heidelberger
Str.
Str.
Karlsruher
Heidelberger
Landstraße
Str.
str.
Heinrich- Nieder-
Ramstädter
Str.
Reuterallee
Karlsruher
Straß
e
Str.
Gernsheimer                 
Str.
Otto-Röhm -Str.
Lohberg-Tunnel
Neckarstr.
Pfungstädter  Str.
Kranichsteiner
Langener
Str.
Berliner
straße
straße
str.
Heidelberger
Landstr.
Frankfurter
RingKing-
Dieburger
Mainzer
Str.
Michaelisstr.
Eifelring
Landstr.
Carl-Schenck-Ring
Kranichsteine
r
Straße
Rheinstr.
Rheinstr.
Frankfurter
Landstraße
Str.
Str.
Kasino-
Landskronstr.
Bismarck-
Rheinstr.
K 177
3094
Martin- Luther-
426
Hbf
Teichhausst
Rhönring
Chr.-Graupner-Schule
Ernst-Elias-Niebergall-Schule
 Herderschule
Mühltalschule
/MT70/MT154/MT114/MT100/MT101/MT114/MT115/MT99/MT104/MT117/MT108/MT101/MT110
/MT169/MT32/MT86/MT101/MT114/MT109/MT101/MT115/MT115/MT117/MT110/MT103/MT115/MT97/MT109/MT116/MT32/MT50/MT48/MT49/MT48
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
179

Christoph-Graupner-Schule 
 
     
  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Christoph-Graupner-Schule ist eine Förderschule für Praktisch Bildbare mit Abteilung  
für körperbehindert Praktisch Bildbare.  
Seit 2002 ist die Schule zudem Regionales Beratungs- und Förderzentrum für körperbe-
hinderte Schüler/innen aus allgemein bildenden Schulen und weiteren Förderschulen aus 
der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg.  
Seit 1979 ist die Christoph-Graupner-Schule als Gebundene Ganztagsschule organisiert.  
Die Schule liegt im nördlichen Martinsviertel. Die Schüler/innen stammen überwiegend aus 
der Stadt Darmstadt, bis zu 30 Plätze werden an Schüler/innen aus dem Landkreis Darm-
stadt-Dieburg gemäß Schulvereinbarung vergeben. 
 
 
Räumliche Situation
 
 
Aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen (die Schule war auf 70-100 Schüler/innen ausge-
legt), ist der Raumbestand nicht mehr ausreichend. In den vergangenen Jahren wurden 
durch Um- und Mehrfachnutzung von Räumen bereits alle möglichen Ressourcen aktiviert. 
Weiterer Raumbedarf entsteht durch die Funktion als Beratungs- und Förderzentrum, das 
weitere Verwaltungsräume benötigt. Auch im Hygienebereich besteht großer Verbesse-
rungsbedarf. In Zusammenhang mit der geplanten auszubauenden Kooperation mit dem 
Landkreis Darmstadt-Dieburg (siehe unten) soll ein gemeinsam getragener Ausbau stattfin-
den, der allerdings seine Grenzen in der Organisationsgröße und den vorhandenen Erweite-
rungsmöglichkeiten auf dem begrenzten Grundstück finden wird. Dieses Vorgehen ist un-
abhängig von einer offensiven Verfolgung des Inklusionsgedankens zu betrachten, da das 
Erfordernis eines entsprechenden und angemessenen Förderschulangebotes aufgrund der 
Elternrechte erhalten bleiben muss. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Keine. 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Die Schule soll in ihrer vorhandenen organisatorischen Form gestärkt und qualitativ  
ausgebaut werden. Die weitere Kooperation mit dem Landkreis-Darmstadt Dieburg ist an-
gestrebt, eine entsprechende öffentlich-rechtliche Vereinbarung befindet sich im Entwurfs-
stadium. 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
180

Raumerfassung
Förderschulen/ Praktisch Bildbare/ körperbehindert Praktisch Bildbare
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009 / 2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Christoph-Graupner-Schule
Vogelsbergstraße 38
64289 Darmstadt
4732
123
Innenstadt Nord, Bürgerpark
Grund-, Mittel- und Hauptstufe
Fon: 06151/ 13 28 31  Fax: 13 34 11
Christoph-Graupner-Schule@darmstadt.de
www.schulserver.hessen.de/darmstadt/christoph-graupner/
1978
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume (insgesamt): 26 19 -7 *
Klassenräume 20 17 -3
Gruppenräume / Differenzierung 5 1 -4 *
Mehrzweckräume 1 1 0 Rhythmikhalle
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt): 9 9 0
Musik 1 1 0 kombiniert mit KG/Ergotherapie
Kunst/ Bühne 2 2 0 teils unbelichtet (Sehrestförderung)
Arbeitslehre/ Werken 2 2 0
Maschinenraum 1 1 0
Hauswirtschaftsbereich / Schülercafe 2 2 0 teils kombiniert mit Cafeteria
weitere Fachräume 0 0 PC-Raum z.Zt. in  Metallwerkstatt
Schülerbibliothek 1 1 0 unbelichtet
Therapiebereich: 6 1 -5
Snoezelenraum 1 -1
Sprachheilraum 1 -1
Hygieneraum 2 1 -1
Krankengymnastik 1 -1
Ergotherapie 1 -1
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
181

Raumerfassung
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Schwimmhalle 1 1 0
Bewegungszentrum, Sporthalle 1 1 0
Vorbereitungs- und Spülküche 110
Forum / Aula 1 1 0 in Bewegungszentrum
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
182

Schuljahr Grundstufe
Mittel-und 
Hauptstufe Werkstufe Gesamt
2004/05 34 59 17 110
2005/06 35 57 13 105
2006/07 36 56 15 107
2007/08 33 57 16 106
2008/09 38 62 17 117
2009/10 51 55 17 123
Schuljahr Gesamt
2010/11 120
2011/12 125
2012/13 128
2013/14 128
Aufgrund der Umsetzung des Inklusionsgedankens, sind die Trendfortschreibungen 
allerdings unter Vorbehalt zu betrachten
* Datenzusammenstellung: Staatliches Schulamt 
● Trendfortschreibung *
Christoph-Graupner-Schule
●   Bisherige Schülerzahlenentwicklung *
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
183

Ernst-Elias-Niebergall-Schule 
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Ernst-Elias-Niebergall-Schule ist eine Förderschule für Lernhilfe. 
 
Die Schule liegt im nördlichen Martinsviertel, die Schüler/innen kommen aus dem ge-
samten Stadtgebiet und in geringer Anzahl aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg.  
 
Seit 1994 ist die Schule Beratungs- und Förderzentrum der Stadt Darmstadt. Damit 
gehören Beratung und Prävention (Förderschwerpunkt Lernen) an allen allgemein bil-
denden Schulen in Darmstadt zu den Aufgaben der Schule.  
Den Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung deckt das der Schule angeglie-
derte Zentrum für schulische Erziehungshilfe ab. 
 
Die Abteilung Schule für Kranke ist ebenfalls an die Ernst-Elias-Niebergall-Schule ange-
bunden. Neben dem Unterricht an der Prinzessin-Margaret-Klinik übernehmen die Lehr-
kräfte der Abteilung auch den Häuslichen Sonderunterricht. 
 
Seit 2006 ist die Ernst-Elias-Niebergall-Schule "Familienfreundliche Schule", seit dem 
Schuljahr 2009/2010 ganztägig arbeitende Schule mit Pädagogischer Mittagsbetreu-
ung. Vielfältige und zahlreiche Angebote im sozialen, sprachlichen und motorischen 
Bereich sowie Bildungsangebote bereichern täglich bis 16 Uhr das Schulleben. Außer-
dem ist für alle Schüler/innen die Möglichkeit ein warmes Mittagsessen einzunehmen 
gegeben. 
 
 
Räumliche Situation 
 
Nachdem in den Jahren 2006-2010 Umbau und Erweiterungsmaßnahmen an der Schu-
le umgesetzt wurden, ist das vorhandene Raumprogramm den pädagogischen Ansprü-
chen entsprechend gut. Nächster Schritt ist neben Brandschutzmaßnahmen die zeitna-
he bauliche Umsetzung der Kücheninfrastruktur, um den vorhandenen Ganztagsbereich 
voll nutzen zu können. 
 
 
Erlasse und Anträge 
 
Keine. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
184

Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Die Schule hat sich in den vergangenen 10 Jahren stabil 2-zügig etabliert und wird auch 
aufgrund der Trendfortschreibung in den kommenden Jahren so fortgeführt werden. 
Aufgrund der Umsetzung des Inklusionsgedankens, sind die Trendfortschreibungen 
allerdings unter Vorbehalt zu betrachten.  
Die Ernst-Elias-Niebergall-Schule wurde erst kürzlich baulich erweitert und dem aktuel-
len Bedarf an modernen Unterricht und Ganztagsangebote angepasst. Aufgrund der 
räumlichen und organisatorischen Größe sowie zurückgehender Schülerzahlen besteht 
die Möglichkeit zur Aufnahme weiterer Schüler/innen der Mittel- und Hauptstufe der 
Mühltalschule, deren Schulstandort perspektivisch aufgelöst wird. 
 
Die Funktion als Beratungs- und Förderzentrum wird beibehalten und durch die neuen 
räumlichen Möglichkeiten gestärkt. 
 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
185

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009 / 2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
nördliches Martinsviertel
teilsaniert sowie Neubau
Fon: 06151/ 13 25 57  Fax: 13 34 12
E-E-Niebergall-Schule@darmstadt.de
www.ernst-elias-niebergall-schule.de
1971, 2007, 2010
2
Grund-, Mittel- und Hauptstufe
Förderschulen/ Lernhilfe
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Ernst-Elias-Niebergall-Schule
Vogelsbergstraße 46
64289 Darmstadt
4623
304
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume (insgesamt) 31 40 9
Klassenräume 20 26 6
Gruppenräume / Differenzierung 10 13 3
Mehrzweckräume 1 1 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 792
Naturwissenschaften 1 1 0
Musik 1 1 0
Kunst/ Textiles Werken 1 2 1
I T 121
Arbeitslehre/ Werken 2 2 0
Maschinenraum 1 1 0
Hauswirtschaftsbereich 1 2 1
weitere Fachräume 1 1 0 Fahrradwerkstatt
Therapiebereich: 0 4 4
Ton- und Schmierraum 1 1
Sprachheilraum 1 1
Psychomotorik 1 1
Schulsozialarbeit/Trainingsraum 1 1
0
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 1 0 Soll: 50 m² 
Sporthalle, 1-Feld 1 2 1 Turnhalle+ Gymnastikraum
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
186

Raumerfassung
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
zusätzlich: Ganztagsbereich
110
110
Betreuung / Familienfreundliche Schule 330
Forum / Aula 0 Foyer, Turnhalle
Aula/ FoyerAusgabeküche
Speiseraum               Mensa
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
187

Schuljahr Grundstufe
Mittel- und
Hauptstufe Werkstufe Gesamt
2004/05 71 249 7 327
2005/06 71 227 298
2006/07 76 242 318
2007/08 79 238 317
2008/09 62 238 300
2009/10 65 234 299
Schuljahr Gesamt
2010/11 298
2011/12 262
2012/13 251
2013/14 261
* Datenzusammenstellung: Staatliches Schulamt 
Aufgrund der Umsetzung des Inklusionsgedankens, sind die Trendfortschreibungen 
allerdings unter Vorbehalt zu betrachten
Ernst-Elias-Niebergall-Schule
●   Trendfortschreibung *
●   Bisherige Schülerzahlenentwicklung *
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
188

Herderschule 
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Herderschule ist eine Förderschule/Sprachheilschule mit einer Abteilung für  
Hörgeschädigte. 
Das Einzugsgebiet umfasst neben dem Stadtgebiet und dem Landkreis Darmstadt-
Dieburg, die Landkreise Groß-Gerau, Rüsselsheim und Odenwaldkreis.  
Ab Jahrgangsstufe 7 ist die Herderschule für die genannten Schulträger zentraler Schul-
standort.  
Die Schule leistet zudem umfangreiche Beratungs- und Ambulanzarbeit für die allgemein 
bildenden Schulen in Darmstadt, teilweise auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg. 
 
Räumliche Situation 
 
Aufgrund der beschriebenen Zentrumsfunktion ist der vorhandene Raumbestand völlig 
unzulänglich. Eine Erweiterung des Gebäudebestandes unter Einbeziehung eines benach-
barten Gebäudes (Bessunger Straße 80) wurde bereits von den städtischen Gremien be-
schlossen. Die Kosten sollen zwischen den profitierenden Schulträgern verteilt werden.  
Es besteht akuter Handlungsbedarf. 
 
 
Erlasse und Anträge 
 
Keine. 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
 
Der Ausbau zum zentralen Standort für Sprachheilförderung und Hörgeschädigte wird 
fortgesetzt und gefördert. Der Entwurf einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit den 
kooperierenden Landkreisen liegt vor und soll in Kürze zur Unterschrift gebracht werden.  
 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
189

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009 / 2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Grund-, Mittel- und Hauptschule
Förderschulen/ Sprachheilschule
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Herderschule
Am Kapellberg 2
64285 Darmstadt
4624
203
Bessungen
Altbau sanierungsbedürftig
Fon: 06151/ 27 86 53 0 Fax: 27 86 53 20 
herderschule@darmstadt.de
1900 (?), 1995
2, in Mittelstufe 1
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume (insgesamt): 29 20 -9
Klassenräume 18 15 -3
Gruppenräume / Differenzierung 9 4 -5
Mehrzweckräume 2 1 -1
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt): 6 5 -1
Naturwissenschaften 1 1 0
Musik 1 1 0
Kunst/ Textiles Werken 1 1 0
IT 1 0 -1
Arbeitslehre/ Werken 2 2 0
Maschinenraum 1 1 0
Hauswirtschaftsbereich 1 1 0
weitere Fachräume 0
Therapiebereich: 4 4 0
Snoozelraum 1 1 0
Sprachheilraum 1 1 0 unzulänglich
Audiometrie 1 1 0 unzulänglich
Psychomotorik/ Gymnastikhalle 1 1 0 200 m²
*     siehe Erläuterungen unter Punkt 6. Räumliche Situation
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
190

Raumerfassung
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 1 0 Soll: 75 m² Bestand unzulänglich
Sporthalle, 1-Feld 1 0 -1 Nutzung Psychomotorikhalle
Infobereich:
Aufenthaltsbereich 110 im Flur
Forum / Aula 1 0 -1 Nutzung Psychomotorikhalle
Durch den Umbau wird der Raumbestand an den mit der Schule abgestimmten und an das Profil 
der Schule entsprechende Raumbedarf angepasst.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
191

Schuljahr Grundstufe
Mittel- und
Hauptstufe Werkstufe Gesamt
2004/05 111 84 195
2005/06 108 95 203
2006/07 117 95 212
2007/08 113 86 199
2008/09 116 85 201
2009/10 112 91 203
Schuljahr Gesamt
2010/11 191
2011/12 199
2012/13 189
2013/14 174
Herderschule
●   Bisherige Schülerzahlenentwicklung  *
* Datenzusammenstellung: Staatliches Schulamt 
●   Trendfortschreibung *
Aufgrund der Umsetzung des Inklusionsgedankens, sind die Trendfortschreibungen 
allerdings unter Vorbehalt zu betrachten
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
192

Mühltalschule 
 
  
  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Mühltalschule ist eine Förderschule für Lernhilfe im Stadtteil Eberstadt. 
Zentrales Einzugsgebiet ist die Kirchtannensiedlung, die mit dem Projekt "Hessische 
Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt" besonders gefördert wurde. Der Förderzeitraum 
des Projekts ist 2009 ausgelaufen (Abwicklung der Fördergelder bis voraussichtlich 
2011/2012). 
 
Räumliche Situation 
 
Die Mühltalschule ist auf dem Gelände der Ludwig-Schwamb-Schule in eigenständigen 
Pavillons sowie mit Verwaltung und Fachräumen im Gebäudebestand der Ludwig-
Schwamb-Schule untergebracht. Die Pavillons sind in desolatem Zustand und abgän-
gig. In Zusammenhang mit der Schulentwicklungsplanung ist über die weitere räumli-
che Versorgung zu befinden. Es besteht akuter Handlungsbedarf. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Die Mühltalschule hat einen Antrag auf  Pädagogische Mittagsbetreuung im Rahmen 
des Landprogramms "Ganztagprogramm nach Maß" gestellt. 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Für die Mühltalschule beantragt der Schulträger die räumliche Verlagerung der Grund-
stufe an die benachbarte Ludwig-Schwamb-Schule zur Schaffung eines Inklusiven 
Schulstandortes im Grundschulbereich, sowie die Verlagerung der Mittel- und Haupt-
stufe an die Ernst-Elias-Niebergall-Schule. (detailliert unter Punkt 3.3.3 Förderschulen) 
 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
193

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen 2009 / 2010:
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Förderschulen/ Lernhilfe
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Mühltalschule
Nußbaumallee 6
64297 Darmstadt
4626
43
Eberstadt
Grund-, Mittel- und Hauptstufe
Klassenräume desolat
Fon: 06151/ 13 28 49  Fax: 13 34 08
Muehltalschule@darmstadt.de
1959 und 1968
1 (Unterricht jahrgangsübergreifend)
nicht möglich
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume (insgesamt) 660
Klassenräume 4 4 0
Gruppenräume / Differenzierung 2 2 0
Mehrzweckräume 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 440
Kunst/ Textiles Werken 1 1 0
Gemeinsame Nutzung mit
Mühltalschule
I T 110
Hauswirtschaftsbereich 1 1 0 Schulküche mit Mühltalschule
weitere Fachräume 1 1 0
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 -1 Soll: 50 m² 
Sporthalle, 1-Feld 1 -1 Turnhalle+ Gymnastikraum
zusätzlich: Ganztagsbereich
1- 1
1- 1
Gruppenräume 1- 1
Der Raumbestand ist unzulänglich in baufälligen Containern untergebracht.
Ausgabeküche
Speiseraum               Mensa
im Foyer/ Verwaltung 
Ludwig-Schwamb-Schule
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
194

Schuljahr Grundstufe
Mittel-und
Hauptstufe Werkstufe Gesamt
2004/05 12 44 56
2005/06 8 45 53
2006/07 11 34 45
2007/08 6 39 45
2008/09 11 36 1 48
2009/10 9 33 1 43
Schuljahr Gesamt
2010/11 49
2011/12 35
2012/13 30
2013/14 28
* Datenzusammenstellung: Staatliches Schulamt 
●   Trendfortschreibung *
Aufgrund der Umsetzung des Inklusionsgedankens, sind die Trendfortschreibungen 
allerdings unter Vorbehalt zu betrachten
Mühltalschule
●   Bisherige Schülerzahlenentwicklung *
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
195

Jägertorstr.
Klappacher
Donnersbergring 
E451
E35
E451
672
5
AS
WEITERSTADT
AUTOBAHNKREUZ
 DARMSTADT
5
67
67
AUTOBAHNDREIECK
 DARMSTADT
AS DARMSTADT/
GRIESHEIM
67
5
Klappacher
E35
E451
5
67
Klap her
Donnersbergring 
672
5
AUTOBAHNKREUZ
 DARMSTADT
AUTOBAHNDREIECK
 DARMSTADT
AS DARMSTADT/
GRIESHEIM
67
Wixhausen
Arheilgen
WALDKOLONIE
SIEDLUNG TANN
HEIMSTÄTTEN-
SIEDLUNG
JEFFERSON-
SIEDLUNG
ST.-BARBARA-
 SIEDLUNG
Eberstadt
LINCOLN-
KIRCHTANNEN-
SIEDLUNG
SIEDLUNG
DARMSTADT
EUROPAVIERTEL
GSI
TU Lichtwiese
Südbahnhof
Ost-
bahnhof
Nord-
bahnhof
str.
Falltor
Bahnhofstr.
Trinkborn- str.
Messeler-Park-Str.
Hindem
ith
Messeler
Str.
str.
Str.
straße
Dieburger
Georg- Str.
Landgr.-Bleichstr.
Pallaswiesenstr.
Gräfenhäuser
Str.
Frankfurter
Str.
Hanauer
KranichsteinerStr.
Jägertorstr.
Straße
Hügel-
Hindenburg-
str.
Groß- 
Gerauer
Weg
Allee
Haardtring
Eschollbrücker
Straße
Heidelberger
Str.
Str.
Karlsruher
Heidelberger
Landstraße
Str.
str.
Heinrich- Nieder-
Ramstädter
Str.
Reuterallee
Karlsruher
Straß
e
Str.
Gernsheimer                 
Str.
Otto-Röhm -Str.
Lohberg-Tunnel
Neckarstr.
Str.
Pfungstädter           S
tr.
Kranichsteiner
Langener
Str.
Berliner
straße
straße
str.
Heidelberger
Landstr.
Frankfurter
RingKing-
Dieburger
Mainzer
Str.
Michaelisstr.
Eifelring
Landstr.
Carl-Schenck-Ring
Kranichsteine
r
Straße
Rheinstr.
Rheinstr.
Frankfurter
Landstraße
Str.
Str.
Kasino-
Landskronstr.
Bismarck-
Rheinstr.
K 177
3094
Martin- Luther-
426
Hbf
Teichhausstr
Rhönring
/MT169/MT32/MT86/MT101/MT114/MT109/MT101/MT115/MT115/MT117/MT110/MT103/MT115/MT97/MT109/MT116/MT32/MT50/MT48/MT49/MT48
Bertolt-Brecht-Schule
Eleonorenschule
Ludwig-Georgs-Gymnasium
Justus-Liebig-Schule
Lichtenbergschule
Viktoriaschule
Georg-Büchner-Schule
/MT71/MT121/MT109/MT110/MT97/MT115/MT105/MT101/MT110
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
196

Gymnasien in Darmstadt
Eleonorenschule
Georg-Büchner-Schule
Justus-Liebig-Schule
Lichtenbergschule
Ludwig-Georgs-Gymnasium
Viktoriaschule
Gymnasiale Oberstufenschule:
Bertolt-Brecht-Schule
Private Gymnasien:
Edith-Stein-Schule
Freie Christliche Schule Darmstadt
Freie Waldorfschule Darmstadt
Schulzentrum Marienhöhe
Anzahl der Schülerinnen und Schüler an Darmstädter Gymnasien 
Schuljahr 2009/2010 
1.063
1.027
1.018
1.577
816
1.047
650
1.339
173
337
502
0 500 1.000 1.500 2.000
Eleonorenschule
Georg-Büchner-Schule
Justus-Liebig-Schule
Lichtenbergschule
Ludwig-Georgs-Gymnasium
Viktoriaschule
Bertolt-Brecht-Schule
Edith-Stein-Schule
Freie Christliche Schule Darmstadt
Freie Waldorfschule Darmstadt
Schulzentrum Marienhöhe
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
197

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Zusammenfassung
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 1.075 1.105 1.179 1.115 973 955 6.402 1.156 949 945 3.050 9.452
2004/05 1.089 1.038 1.172 1.207 1.115 964 6.585 1.149 1.069 874 3.092 9.677
2005/06 1.112 1.045 1.083 1.172 1.156 1.078 6.646 1.150 1.066 988 3.204 9.850
2006/07 1.133 1.082 1.087 1.082 1.129 1.102 6.615 1.277 1.049 1.001 3.327 9.942
2007/08 1.071 1.093 1.070 1.060 1.056 1.063 6.413 1.233 1.131 973 3.337 9.750
2008/09 1.062 1.074 1.057 1.066 1.036 1.005 6.300 1.278 1.248 1.043 3.569 9.869
HESIS-Daten Stichtag: 02.10.2009
2009/2010 1.045 1.059 1.085 1.040 1.012 879 6.120 1.322 1.198 1.149 3.669 9.789
Trendfortschreibung
2010/11 1.068 1.045 1.059 1.085 1.040 349 5.646 1.709 1.322 1.198 4.229 9.875
2011/12 1.031 1.063 1.045 1.059 1.085 158 5.441 1.500 1.709 1.322 4.531 9.972
2012/13 1.102 1.031 1.068 1.045 1.059 65 5.370 1.247 1.500 1.709 4.456 9.826
2013/14 1.071 1.102 1.031 1.068 1.045 79 5.395 1.237 1.247 1.488 3.972 9.367
2014/15 1.064 1.071 1.102 1.031 1.068 104 5.440 1.197 1.237 1.247 3.681 9.121
2015/16 1.106 1.064 1.071 1.102 1.031 106 5.480 1.224 1.197 1.237 3.658 9.139
Gutenbergschule (KGS), Stadtteilschule Arheilgen (KGS) Durch Einführung der Gym8-Klassen -> doppelter Jahrgang
 und Freie Waldorfschule führen weiterhin die Stufe 10
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 63,6% 63,7% 54,7% 54,6% 52,6% 48,7% 56,4% 50,6% 48,5% 45,0% 48,2% 53,4%
LK Da-Di 33,7% 33,6% 41,8% 42,7% 44,4% 47,8% 40,6% 44,8% 47,0% 50,6% 47,3% 43,0%
übrige 2,7% 2,7% 3,5% 2,7% 3,0% 3,6% 3,0% 4,5% 4,5% 4,4% 4,5% 3,6%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
198

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Datenquelle:  HESIS Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 4
Schuljahr 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Schüler 1.237 1.177 1.294 1.242 1.232 1.300 1.309
minus 70 1.167 1.107 1.224 1.172 1.162 1.230 1.239
DA 60,8% 710 673 744 713 706 748 753
LK Da-Di 358 358 358 358 358 358 358 358
2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16 2016/17
Verteilung der Schülerinnen und Schüler,  die Stufe 5 1.068 1.031 1.102 1.071 1.064 1.106 1.111
besuchen auf die Darmstädter Gymnasien / Gym-Zweige
Edith-Stein-Schule 13,6% 145 140 150 145 145 150 151
Eleonorenschule 11,4% 122 117 126 122 121 126 127
Freie Christliche Schule Darmstadt 2,6% 28 27 28 28 28 29 29
Freie Waldorfschule Darmstadt 5,1% 54 52 56 54 54 56 56
Georg-Büchner-Schule 10,8% 115 111 119 116 115 120 120
Gutenbergschule 2,8% 30 29 31 30 30 31 31
Justus-Liebig-Schule 11,6% 124 119 128 124 123 128 129
Lichtenbergschule 16,7% 178 172 184 178 177 184 185
Ludwig-Georgs-Gymnasium 8,6% 92 89 95 92 92 95 96
Schulzentrum Marienhöhe 3,3% 35 34 36 35 35 36 36
Viktoriaschule 11,6% 124 119 128 124 123 128 129
Stadtteilschule Arheilgen 2,1% 22 22 23 23 22 23 23
100,0% 1.068 1.031 1.102 1.071 1.064 1.106 1.111
Prognosegrundlage: Schuljahr 2008/09 - Verteilung der in Darmstadt wohnenden Schüler in Stufe 5 auf die einzelnen Schulformen
70 gehen im Durchschnitt nach der Stufe 4 an einer Darmstädter Grundschule nicht in eine weiterführende Schule in Darmstadt
60,8% der Darmstädter Kinder besuchen in Stufe 5 ein Gymnasium
441 Schüler in Stufe 5 an Darmstädter Schulen kommen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg
358 davon besuchen ein Darmstädter Gymnasium
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
199

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Entwicklung der Gymnasien in Darmstadt
Besonderheiten:
-   Mit der Einführung der G8-Klassen gibt es in den Schuljahren 2010/11 bis 2012/13 durch doppelte Jahrgänge noch erhöhte Schülerzahlen.
-   Danach wird der Wegfall einer ganzen Jahrgangsstufe (ca. 1.000 Schülerinnen und Schüler) sichtbar, allerdings wird ein Teil
 des Verlustes durch steigende Schülerzahlen aufgehoben.
-   Die kommenden geburtenstarken Jahrgänge aus den Grundschulen sind in der Grafik Trendfortschreibung Jahrgangsstufe 5 sichtbar..
 
Schülerzahl an Gymnasien
7.000
8.000
9.000
10.000
11.000
2003/04 2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/2010
Trendfortschreibung der Schülerzahl an Gymnasien
7.000
8.000
9.000
10.000
11.000
2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16
Wegfall der letzten
doppelten Jahrgänge
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
200

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Entwicklung der Gymnasien in Darmstadt in Stufe 5
Stufe 5
Schülerzahl an Gymnasien
900
1.000
1.100
1.200
1.300
2003/04 2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/2010
Stufe 5
Trendfortschreibung der Schülerzahl an Gymnasien
900
1.000
1.100
1.200
1.300
2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16 2016/17 2017/18 2018/19
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
201

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Gutenbergschule (Gymnasialzweig)
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 00 0
2004/05 0 0 24 15 24 15 78 0 78
2005/06 25 0 27 24 20 24 120 0 120
2006/07 24 25 23 23 18 19 132 0 132
2007/08 21 22 26 16 19 17 121 0 121
2008/09 28 27 24 25 16 17 137 0 137
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 29 30 25 19 25 15 143 0 143
Trendfortschreibung
2010/11 30 29 30 25 19 25 158 0 158
2011/12 29 30 29 30 25 142 0 142
2012/13 31 29 30 29 30 148 0 148
2013/14 30 31 29 30 29 30 178 0 178
2014/15 30 30 31 29 30 29 177 0 177
2015/16 31 30 30 31 29 30 179 0 179
Gym8-Klassen -> keine Stufe 10
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 67,9% 63,0% 75,0% 72,0% 50,0% 70,6% 67,2% 67,2%
LK Da-Di 32,1% 37,0% 20,8% 28,0% 50,0% 29,4% 32,1% 32,1%
übrige 0,0% 0,0% 4,2% 0,0% 0,0% 0,0% 0,7% 0,7%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
202

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Stadtteilschule Arheilgen (Gymnasialzweig)
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 -- -
2004/05 - - 30 31 20 19 100 - 100
2005/06 - - 21 30 31 20 102 - 102
2006/07 - - 18 21 28 32 99 - 99
2007/08 - - 21 24 19 28 92 - 92
2008/09 - - - 22 25 17 64 - 64
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 22 - 28 - 19 28 97 - 97
Trendfortschreibung
2010/11 22 22 - 28 - 19 91 - 91
2011/12 22 22 22 - 28 - 94 - 94
2012/13 23 22 22 22 - 28 117 - 117
2013/14 23 23 22 22 22 - 112 - 112
2014/15 22 23 23 22 22 22 134 - 134
2015/16 23 22 23 23 22 22 136 - 136
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 81,8% 84,0% 64,7% 78,1% 78,1%
LK Da-Di 18,2% 16,0% 35,3% 21,9% 21,9%
übrige 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
203

Raumerfassung
Schule:
Adresse: Martin-Buber-Straße 32
Fon: 06151/ 13 25 67  Fax: 13 25 68
Email-Adresse: abendgymnasium@darmstadt.de
Homepage: www.abendgymnasium-darmstadt.de
Schülerzahlen: 2009/2010
Gymnasium / Gymnasiale Oberstufe
Abendgymnasium
64287 Darmstadt
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
301
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume (insgesamt) 21 21 0
Klassenräume 20 20 0
Gruppenräume / Differenzierung 0
Mehrzweckräume 1 1 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume (gesamt) 61 0 4
Naturwissenschaften 3 7 4
Musik 1 1 0
Kunst 1 1 0
IT 1 1 0
weitere Fachräume 0
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 1 0
Schüleraufenthalt/ -cafe 1 1 0
Forum / Aula 1 1 0
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
204

Bertolt-Brecht-Schule 
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Bertolt-Brecht-Schule ist das einzige Oberstufengymnasium in Darmstadt mit 
einer Kapazität von 225 Schüler/innen pro Jahrgang. 
Die Schule liegt in der nördlichen Innenstadt in unmittelbarer Nachbarschaft zu 
verschiedenen Schulen (Grundschule, Integrierter Gesamtschule, Förderschulen 
und Berufsschulzentrum). 
Die Schule hat ein naturwissenschaftlich und musisch geprägtes Schulprofil. 
 
Räumliche Situation 
 
Die Schule wird zurzeit durch einen naturwissenschaftlichen Fachraumtrakt er-
weitert. Anschließend erfolgen umfangreiche Sanierungen im Baubestand. Eine 
Erweiterung der Jahrgangsbreite wird weder organisatorisch noch baulich ange-
strebt. Der Raumbestand wird derzeit den Erfordernissen an die veränderte Päd-
agogik und Schwerpunktsetzung einer modernen GOS angepasst. 
 
 
Erlasse und Anträge 
 
Keine. 
 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
 
Die Trendfortschreibung der Schülerzahlentwicklung bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt eine  
stabile Gesamtschülerzahl auf. Die Bertolt-Brecht-Schule bleibt als  
Oberstufengymnasium erhalten. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
205

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen: 2009/2010
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Gymnasium / Gymnasiale Oberstufe
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Bertolt-Brecht-Schule
Kranichsteiner Straße 84
64289 Darmstadt
220 Schüler/innen pro Jahrgang
650
Fon: 06151/ 13 28 37  Fax: 13 28 38
5212
Bertolt-Brecht-Schule@darmstadt.de
www.brechtschule.de
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume 27 23 -4
Klassenräume 26 22 -4
Gruppenräume / Differenzierung 0
Mehrzweckräume 1 1 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume 12 16 4
Naturwissenschaften 6 10 4
Musik 2 2 0
Kunst 2 2 0
I T 220
weitere Fachräume 0
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 2 1 Soll: 108m² 
Sporthalle, 1-Feld 1,5 -1,5
zusätzlich: Ganztagsbereich
1- 1
1- 1
Beratung 1 1
Schüleraufenthalt/ -cafe 1 1 0
Forum / Aula 1 1 0
Ausgabeküche
Speiseraum               Mensa
Die Bertolt-Brecht-Schule wird zur Zeit ausgebaut (Neubau und Sanierung), um den mit der Schule 
abgestimmten und dem Profil der Schule entsprechenden Raumbedarf zu erreichen.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
206

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Bertolt-Brecht-Schule
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 245 185 218 648 648
2004/05 228 236 165 629 629
2005/06 219 212 210 641 641
2006/07 218 214 196 628 628
2007/08 176 197 190 563 563
2008/09 224 236 189 649 649
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 222 212 216 650 650
Trendfortschreibung
2010/11 210 222 212 644 644
2011/12 212 210 222 644 644
2012/13 214 212 210 636 636
2013/14 220 214 212 646 646
2014/15 207 220 214 641 641
2015/16 198 207 220 625 625
Bertolt-Brecht-Schule wird überwiegend von Schülern besucht, die vorher eine andere Schulform besucht haben 
Die Prognose wurde auf Grundlage der Daten vom Schuljahr 2008/09 berechnet.
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 63,4% 47,9% 48,7% 53,5% 53,5%
LK Da-Di 33,0% 45,3% 42,9% 40,4% 40,4%
übrige 3,6% 6,8% 8,5% 6,2% 6,2%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
207

Eleonorenschule 
 
    
     
  
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich
 
 
Die Eleonorenschule, ein 4-zügiges Gymnasium liegt in unmittelbarer Nachbarschaft 
mit der Justus-Liebig-Schule (4-zügiges Gymnasium) im Johannesviertel auf der so 
genannten "Schulinsel".  
Das Schulprofil ist geprägt durch ein differenziertes Fremdsprachenangebot, eine viel-
fältige naturwissenschaftliche Förderung und die Entwicklung sozialer Kompetenzen. 
Dies äußert sich in Spanisch und Englisch als erster Fremdsprache, den zweiten 
Fremdsprachen Englisch und Französisch, die bereits in Jahrgangsstufe 5 begonnen 
werden, einer nachhaltigen Förderung der Kompetenzorientierung und der Arbeit im 
schuleigenen Landheim. 
Weitere Schwerpunkte sind seit 2009 die Begabtenförderung (Hochbegabtensiegel des 
Hessischen Kultusministeriums) und seit 2008 die Berufsorientierung in der Oberstufe. 
 
Sie ist eine familienfreundliche und ganztägig arbeitende Schule mit pädagogischer 
Mittagsbetreuung.  
 
 
 
 
Räumliche Situation 
 
Die Eleonorenschule, denkmalgeschütztes Gebäudeensemble aus dem Jahre 1911, 
wird aktuell im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms des Landes Hessen und mit 
Mitteln des Schulbausanierungsprogramms der Wissenschaftsstadt Darmstadt unter 
denkmalpflegerischen Gesichtspunkten und den oben beschriebenen Planungsaspek-
ten umfänglich saniert. Durch die Möglichkeit das Gebäude der ehemaligen Diester-
wegschule in unmittelbarer Nachbarschaft als Ausweichstandort zu nutzen, ist es mög-
lich die Schule im laufenden Betrieb zu sanieren und zu modernisieren. Die erforderli-
che Mensa wird zunächst in einem ersten Schritt durch den Umbau der ehemaligen 
Aula der Diesterwegschule ab Schuljahresbeginn 2010/2011 bereitgestellt. Die weitere 
geplante Entwicklung wird im so genannten „Masterplan Schulinsel“ beschrieben. Mit 
Abschluss der geplanten Sanierung verfügt die Schule über ein auskömmliches und 
gutes Raum-und Fachraumangebot für ein 4-5-zügiges Gymnasium. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
208

Erlasse und Anträge 
Die Eleonorenschule ist seit Dezember 2009 vom Hessischen Kultusministerium als 
"Hochbegabtenschule" anerkannt. 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Der Schulträger Stadt Darmstadt beantragt die Genehmigung von weiteren 3-4 gymna-
sialen Zügen und somit die sukzessive Erhöhung der gymnasialen Kapazität auf zu-
nächst insgesamt 28-29 Züge zum Schuljahr 2011/2012. 
 
Eine Erhöhung der Zügigkeit an der Eleonorenschule um 1 Zug ist ohne zusätzliche 
bauliche Investitionen, durch die Nutzung der Gebäude der ehemaligen Diesterweg-
schule möglich. Diese wurde zum Ende des Schuljahres 2009/2010 organisatorisch 
aufgehoben, wodurch eine große räumliche Entspannung an der Schulinsel entstanden 
ist. Die Eleonorenschule hat im Schuljahr 2004/2005 mit der verkürzten Schulzeit G8 
begonnen. Der Doppeljahrgang G8/G9 verlässt 2012 die Schule.  
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
209

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen: 2009/2010
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Gymnasium / Gymnasiale Oberstufe
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Eleonorenschule
Julius-Reiber-Straße 1
64293 Darmstadt
4
1.063
Fon: 06151/ 13 25 65  Fax: 13 26 47
5122
Eleonorenschule@darmstadt.de
www.schulserver.hessen.de/darmstadt/eleonoren
Johannesviertel
1911
aktuell in Umsetzung
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume 33 39 6
Klassenräume 32 35 3
Gruppenräume / Differenzierung 4 4
Mehrzweckräume 1 -1
Fachübungs- + -unterrichtsräume 12 17 5
Naturwissenschaften 6 10 4
Musik 2 2 0
Kunst 2 2 0
I T 220
weitere Fachräume 1 1 "Jugend forscht"
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 2 1 Soll: 144m² 
Sporthalle, 1-Feld 2 2 0 auch Kasinohalle
zusätzlich: Ganztagsbereich
110
110
Gruppenräume 4 -4 Plan: Ausbau Sanitärgebäude DWS
Schüleraufenthalt/ -cafe 1 1 0
Forum / Aula 1 -1 in Turnhalle oder Mensa
Bestand nach Sanierung
SchulinselAusgabeküche
Speiseraum               Mensa
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
210

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Eleonorenschule
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 135 136 150 128 105 108 762 104 104 83 291 1.053
2004/05 138 123 137 142 123 97 760 113 95 88 296 1.056
2005/06 132 134 122 148 120 122 778 100 98 88 286 1.064
2006/07 130 128 132 120 139 121 770 137 92 93 322 1.092
2007/08 131 124 126 119 119 126 745 134 126 78 338 1.083
2008/09 123 127 125 121 109 118 723 129 126 113 368 1.091
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 119 122 125 121 113 600 229 121 113 463 1.063
Trendfortschreibung
2010/11 122 119 122 125 121 609 113 229 121 463 1.072
2011/12 117 122 119 122 125 605 121 113 229 463 1.068
2012/13 126 117 122 119 122 605 125 121 113 359 964
2013/14 122 126 117 122 119 605 122 125 121 368 973
2014/15 121 122 126 117 122 608 119 122 125 366 974
2015/16 126 121 122 126 117 612 122 119 122 363 975
Durch Einführung der Gym8-Klassen -> doppelter Jahrgang
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 69,1% 79,5% 64,0% 60,3% 67,0% 62,7% 67,2% 62,8% 61,9% 49,6% 58,4% 64,3%
LK Da-Di 29,3% 20,5% 33,6% 37,2% 32,1% 29,7% 30,3% 34,1% 34,1% 48,7% 38,6% 33,1%
übrige 1,6% 0,0% 2,4% 2,5% 0,9% 7,6% 2,5% 3,1% 4,0% 1,8% 3,0% 2,7%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
211

Georg-Büchner-Schule 
 
   
  
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Georg-Büchner-Schule ist ein 4-zügiges Gymnasium mit bilingualem Profil (Bilinguale 
Abiturprüfung) und zudem "Schulsportzentrum".  
Seit dem Schuljahr 2006/2007 beginnt die zweite Fremdsprache, Französisch oder La-
tein, bereits im Jahrgang 5. 
Der bilinguale Zug beginnt im Jahrgang 6 mit Unterricht in englischer Sprache in den 
Fächern Erdkunde, Geschichte, Politik und Wirtschaft. 
In seiner Funktion als Schulsportzentrum ist an der Georg-Büchner-Schule seit dem 
Schuljahr 2004/2005 eine Sportklasse eingerichtet. 
Die Georg-Büchner-Schule ist Familienfreundliche Schule und Ganztagsschule mit Päd-
agogischer Mittagsbetreuung. 
 
Räumliche Situation 
 
Die Georg-Büchner-Schule, ein denkmalgeschützt Meisterbau von Schwippert aus dem 
Jahr 1960, wurde in den 70ger Jahren durch einen naturwissenschaftlichen Fachklassen-
trakt erweitert, der zur Zeit saniert wird. Im Anschluss wird die weitere Sanierung des 
überwiegend ebenerdigen Gebäudes stattfinden. Der Gebäudekomplex wird weiterhin ak-
tuell durch den Bau einer Mensa erweitert. Das vorhandene und aktuell neu geschaffene 
Raumprogramm ist für das 4-zügige Gymnasium zufrieden stellend. Bei Überlegungen, 
die Schule auf eine 5-Zügigkeit zu erweitern, müsste eine räumliche Erweiterung einkalku-
liert werden. Hier gibt es noch Potenziale im Raumbestand (Hausmeisterwohnung und 
Heizzentrale). 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Aufstockungsantrag zur Weiterentwicklung als Ganztagsschule mit offener Konzeption 
im Rahmen des Ganztagsprogramms des Landes Hessen wurde gestellt. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
212

Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Der Schulträger Stadt Darmstadt beantragt die Genehmigung von weiteren 3-4 gymnasialen Zügen 
und somit die sukzessive Erhöhung der gymnasialen Kapazität auf zunächst insgesamt 28-29 Züge 
zum Schuljahr 2011/2012. 
 
Durch die eintretende räumliche Entspannung nach vollständiger Umsetzung von G8 und wei-
terer, vorhandener Raumpotentiale an der Georg-Büchner-Schule ist die Erweiterung um 1-Zug 
darstellbar. Die Georg-Büchner-Schule hat im Schuljahr 2006/2007 mit dem verkürzten gym-
nasialen Bildungsgang (G 8) begonnen, der letzte G-9 Jahrgang wird die Schule 2013/2014 
verlassen. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
213

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen: 2009/2010
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Gymnasium / Gymnasiale Oberstufe
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Georg-Büchner-Schule
Nieder Ramstädter Straße 120
64285 Darmstadt
4
1.027
Fon: 06151/ 13 25 60  Fax: 13 35 98
5123
GBS@darmstadt.de
www.gbs-darmstadt.de
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume 33 33 0
Klassenräume 32 29 -3
Gruppenräume / Differenzierung 3 3
Mehrzweckräume 1 1 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume 12 20 8
Naturwissenschaften 6 10 4
Musik 2 2 0
Kunst 2 3 1
IT 2 3 1 1 kleiner
weitere Fachräume 2 2 Medienräume
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 1 0 Soll: 144m² 
Sporthalle, 1-Feld 2 3 1 Schwerpunkt
zusätzlich: Ganztagsbereich
110
110
Gruppenräume 4 -4
Schüleraufenthalt/ -cafe 1 2 1 1Aufenthalt, 1 Schülercafe
Forum / Aula 1 1 0 Alte Turnhalle
im BauAusgabeküche
Speiseraum               Mensa
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
214

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Georg-Büchner-Schule
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 128 116 140 127 119 102 732 105 85 101 291 1.023
2004/05 136 118 125 130 131 110 750 108 97 83 288 1.038
2005/06 133 127 122 119 123 122 746 111 98 95 304 1.050
2006/07 131 127 125 121 116 121 741 132 105 95 332 1.073
2007/08 133 117 128 126 119 118 741 109 110 105 324 1.065
2008/09 126 131 114 126 129 113 739 111 105 101 317 1.056
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 113 123 131 108 123 125 723 99 107 98 304 1.027
Trendfortschreibung
2010/11 115 113 123 131 108 123 713 125 99 107 331 1.044
2011/12 111 115 113 123 131 594 231 125 99 455 1.049
2012/13 119 111 115 113 123 582 131 231 125 487 1.069
2013/14 116 119 111 115 113 575 123 131 231 485 1.060
2014/15 115 116 119 111 115 577 113 123 131 367 944
2015/16 120 115 116 119 111 581 128 113 123 364 945
Durch Einführung der Gym8-Klassen -> doppelter Jahrgang
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 67,5% 62,6% 65,8% 51,6% 52,7% 38,1% 56,6% 22,5% 28,6% 30,7% 27,1% 47,7%
LK Da-Di 32,5% 37,4% 34,2% 47,6% 46,5% 61,9% 43,2% 76,6% 70,5% 68,3% 71,9% 51,8%
übrige 0,0% 0,0% 0,0% 0,8% 0,8% 0,0% 0,3% 0,9% 1,0% 1,0% 0,9% 0,5%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
215

Justus-Liebig-Schule 
 
      
  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Justus-Liebig-Schule, ein 4-zügiges Gymnasium liegt in unmittelbarer Nachbarschaft 
zur Eleonorenschule (4-zügiges Gymnasium) im Johannesviertel auf der so genannten 
"Schulinsel". 
Bereits seit dem Schuljahr 2001/2002 werden durch die Einrichtung von "Turboklassen" 
umfangreiche Erfahrungen mit der verkürzten Gymnasialzeit gesammelt. 
Das Schulprofil ist geprägt durch ein differenziertes Sprachenangebot (neben Englisch 
auch Französisch als 1. Fremdsprache, letzteres als fakultativ bilingualer Zweig möglich). 
Einen weiteren wichtigen Profilbaustein stellt das ausdifferenzierte naturwissenschaftliche 
Unterrichtsangebot dar. Im musischen Bereich wird als besonderes Profilangebot seit über 
10 Jahren „darstellendes Spiel“ in der Oberstufe als Alternative zu Kunst oder Musik ange-
boten. 
Die Justus-Liebig-Schule ist "Familienfreundliche Schule" und "Ganztägig arbeitende Schule 
mit Pädagogischer Mittagsbetreuung". 
 
Räumliche Situation 
 
Die Justus-Liebig-Schule hat vergleichbare Rahmenbedingungen wie die Eleonorenschule. 
Im gleichen Zeitraum und auf dem benachbarten Gelände zur Eleonorenschule errichtet, 
teilt die Schule weiterhin das naturwissenschaftliche  Fachraumgebäude, das „Listgebäu-
de“,  das so genannte Sanitärgebäude und die Mensa mit der Eleonorenschule, ebenso das 
Raumpotenzial der ehemaligen Diesterwegschule im Hinblick auf die in den kommenden 
Jahren anstehende Gesamtsanierung.  
Das vorhandene Raumprogramm ist für ein 4-5 zügiges G8-Gymnasium gut auskömmlich. 
Weitere große Raumpotenziale im Dachgeschoss sollen in den kommenden Jahren durch 
Umbauten und die Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen aktiviert werden. Hierdurch 
können z.B. dringend benötigte Mediotheks- und Stillarbeitsbereiche für Schüler/innen und 
Lehrer/innen entstehen. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Keine. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
216

Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Der Schulträger Stadt Darmstadt beantragt die Genehmigung von weiteren 3-4 gymnasialen Zügen 
und somit die sukzessive Erhöhung der gymnasialen Kapazität auf zunächst insgesamt 28-29 Züge 
zum Schuljahr 2011/2012. 
 
Eine Erhöhung der Zügigkeit an der Justus-Liebig-Schule um 1 Zug ist ohne zusätzliche bauli-
che Investitionen, durch die Nutzung der Gebäude der ehemaligen Diesterwegschule möglich. 
Diese wurde zum Ende des Schuljahres 2009/2010 organisatorisch aufgehoben, wodurch eine 
große räumliche Entspannung an der Schulinsel entstanden ist.  
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
217

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen: 2009/2010
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Gymnasium / Gymnasiale Oberstufe
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Justus-Liebig-Schule
Julius-Reiber-Straße 3
64293 Darmstadt
4
1018
Johannesviertel, Innenstadt
1911
teilsaniert 2007, 
Schulbau-Sanierungs-Programm 2014 ff.
Fon: 06151 / 13 25 61 Fax: 13 25 84
5124
Justus-Liebig-Schule@darmstadt.de
www.lio-darmstadt.de
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume 33 42 9
Klassenräume 32 38 6
Gruppenräume / Differenzierung 4 4
Mehrzweckräume 1 0 -1
Fachübungs- + -unterrichtsräume 12 19 7
Naturwissenschaften 6 10 4
Musik 2 2 0
Kunst 2 3 1 ehem. Werkraum als Kunst gen.
IT 2 3 1 1 Raum nur für Kleingruppen
weitere Fachräume 1 1 Erdkunde-, Präsentationsraum
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 1 0 Soll: 144m² , derzeit zu klein
Sporthalle, 1-Feld 2 2 0 Nutzung Kasinohalle
zusätzlich: Ganztagsbereich
110
110
Gruppenräume 4 4 0 im Pavillon
Schüleraufenthalt/ -cafe 1 1 0 Oberstufencafé
Forum / Aula 1 1 0 Listhalle / Mensa
Ausgabeküche
Speiseraum               Mensa
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
218

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Justus-Liebig-Schule
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 130 133 161 152 111 126 813 115 84 98 297 1.110
2004/05 136 125 141 151 144 110 807 116 112 81 309 1.116
2005/06 133 120 125 138 141 115 772 126 104 89 319 1.091
2006/07 130 127 122 126 134 109 748 128 107 96 331 1.079
2007/08 128 121 118 123 127 98 715 117 102 99 318 1.033
2008/09 139 128 117 118 127 97 726 108 109 87 304 1.030
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 121 143 126 120 108 92 710 107 99 102 308 1.018
Trendfortschreibung
2010/11 124 121 143 126 120 634 200 107 99 406 1.040
2011/12 119 124 121 143 126 633 120 200 107 427 1.060
2012/13 128 119 124 121 143 635 126 120 200 446 1.081
2013/14 124 128 119 124 121 616 143 126 108 377 993
2014/15 123 124 128 119 124 618 121 143 126 390 1.008
2015/16 128 123 124 128 119 622 124 121 143 388 1.010
Durch Einführung der Gym8-Klassen -> doppelter Jahrgang
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 59,0% 66,4% 48,7% 48,3% 55,1% 46,4% 54,5% 50,9% 39,4% 43,7% 44,7% 51,7%
LK Da-Di 41,0% 33,6% 50,4% 50,0% 44,1% 52,6% 44,8% 47,2% 59,6% 54,0% 53,6% 47,4%
übrige 0,0% 0,0% 0,9% 1,7% 0,8% 1,0% 0,7% 1,9% 0,9% 2,3% 1,6% 1,0%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
219

Lichtenbergschule 
 
   
  
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Die Lichtenbergschule, in der südlichen Innenstadt gelegen, ist mit 6 Zügen das größte 
Gymnasium der Stadt Darmstadt.  
Als Europaschule des Landes Hessen zum wiederholten Mal zertifiziert, sind  
vier zentrale Profile der Schule ausgeprägt: Bilingualer Schulzweig, MINT, Sprachen 
und Gestaltung.  
Im Rahmen des kommunalen Projekts "Internationale Begegnungsschule" ist die  
Lichtenbergschule seit Jahren ein wichtiger Partner. Der bilinguale Zweig beginnt im 
Jahrgang 6 und ist mittlerweile durchgängig bis Jahrgang 13/12 ausgebaut.  
Die Lichtenbergschule ist das Internationale Schulangebot der Stadt Darmstadt im Be-
reich der weiterführenden Schulen. Im Rahmen des kommunalen Projekts „Internatio-
nale Begegnungsschule“ entwickelt der Schulträger ein internationales Bildungsangebot 
„aus einem Guss“ im Verbund aus Kitas, Grundschulen und der Lichtenbergschule. Die 
neu eingerichtete internationale Kita auf dem Campus der Lichtenbergschule ist eben-
falls Partner des Projekts. 
Als Hessisches Zentrum für Sprachen und Begabtenförderung mit einem angeschlosse-
nen Sprachenzentrum, dessen Angebote allen allgemein bildenden Schulen offen ste-
hen, und als Internationale Begegnungsschule mit einem bilingual deutsch-englisch 
naturwissenschaftlichen Profil kommt der Lichtenbergschule eine große überregionale 
Bedeutung zu. 
Die Lichtenbergschule ist Familienfreundliche Schule und Ganztagsschule mit Pädago-
gischer Mittagsbetreuung. 
 
Räumliche Situation 
 
Die Lichtenbergschule ist in den vergangenen Jahren mit dem vorhandenen Raumpro-
gramm relativ gut zu Recht gekommen, obwohl es deutlich unter dem anzustrebenden 
Standard für ein 6-zügiges Gymnasium liegt. Eine gewisse Entspannung wird durch G8 
erwartet, wobei hier durch die doppelten Oberstufenjahrgänge zunächst ein starker 
Engpass entsteht. Dieser kann aktuell durch die Nutzung des Gebäudes Herrmannstra-
ße 47 (Oberstufe) abgefangen werden. Bereits seit einigen Jahren wird die Schule suk-
zessive saniert, zurzeit erhält sie eine Fassadensanierung des Hauptgebäudes. Im 
Rahmen des IZBBs wurde eine ehemalige Gymnastikhalle zur Mensa umgebaut. Die 
gute Annahme des Angebotes und die hohe Frequentierung des Raumangebotes macht 
eine perspektivische Erweiterung notwendig. 
 
 
 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
220

Erlasse und Anträge 
 
Ein Aufstockungsantrag zur Weiterentwicklung als Ganztagsschule mit offener Konzep-
tion im Rahmen des Ganztagsprogramms des Landes Hessen wurde gestellt. 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Die Trendfortschreibung der Schülerzahlentwicklung bis zum Schuljahr 2015/2016 
zeigt eine stabile Gesamtschülerzahl auf. Die Lichtenbergschule bleibt als Gymnasium 
erhalten. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
221

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen: 2009/2010
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Fon: 06151/ 13 25 63  Fax: 13 34 13
5125
LUO@Darmstadt.de
www.ls.cabacos.de
Gymnasium / Gymnasiale Oberstufe
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Lichtenbergschule
Ludwigshöhstraße 105
64285 Darmstadt
6
1576
Bessungen
1966
Beginn 2006
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume 50 40 -10
Klassenräume 48 40 -8
Gruppenräume / Differenzierung 0
Mehrzweckräume 2 -2
Fachübungs- + -unterrichtsräume 17 20 3
Naturwissenschaften 9 11 2
Musik 2 3 1
Kunst 3 3 0
I T 330
weitere Fachräume 0
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 2 1 Großes+kleines Wissenszentrum
Sporthalle, 1-Feld 3 3 0
zusätzlich: Ganztagsbereich
110
220 1-2 Abhängig von Größe
Gruppenräume 6 -6
Schüleraufenthalt/ -cafe 2 2 0
Forum / Aula 1 1 0
Ausgabeküche
Speiseraum               Mensa
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
222

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Lichtenbergschule
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 187 196 202 185 153 164 1.087 131 112 104 347 1.434
2004/05 196 186 185 208 180 152 1.107 162 119 109 390 1.497
2005/06 205 186 179 182 212 176 1.140 144 148 106 398 1.538
2006/07 233 196 186 183 173 209 1.180 158 127 142 427 1.607
2007/08 177 228 189 186 183 176 1.139 205 143 121 469 1.608
2008/09 175 180 211 180 178 179 1.103 180 184 130 494 1.597
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 174 176 177 206 171 169 1073 166 171 167 504 1.577
Trendfortschreibung
2010/11 178 174 176 177 206 911 340 166 171 677 1.588
2011/12 172 178 174 176 177 876 206 340 166 712 1.588
2012/13 184 172 178 174 176 883 177 206 340 723 1.606
2013/14 178 184 172 178 174 885 176 177 206 559 1.444
2014/15 177 178 184 172 178 888 174 176 177 527 1.415
2015/16 184 177 178 184 172 895 178 174 176 528 1.423
Durch Einführung der Gym8-Klassen -> doppelter Jahrgang
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 90,3% 86,1% 65,9% 71,7% 59,0% 58,1% 71,6% 63,3% 53,3% 53,1% 56,9% 67,1%
LK Da-Di 9,7% 13,9% 34,1% 28,3% 41,0% 40,8% 28,2% 36,1% 46,2% 45,4% 42,3% 32,6%
übrige 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 1,1% 0,2% 0,6% 0,5% 1,5% 0,8% 0,4%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
223

Ludwig-Georgs-Gymnasium 
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
 
Das Ludwig-Georgs-Gymnasium, 3-zügig, ist das einzige "Altsprachliche Gymnasium" in 
der gesamten Bildungsregion. 
Vom Hessischen Kultusministerium wurde die Schule 2004 mit dem "Gütesiegel Hochbe-
gabung" ausgezeichnet. Das Ludwig-Georgs-Gymnasium ist Familienfreundliche Schule 
und ganztägig arbeitende Schule mit Pädagogischer Mittagsbetreuung. Das Schulprofil ist 
geprägt durch das altsprachliche Angebot (Latein + Englisch als 1. Fremdsprache; Grie-
chisch + Französisch ab Jahrgang 8, später Hebräisch und Italienisch als Arbeitsgemein-
schaften). 
Die Schule liegt zentral in der Innenstadt, in der unmittelbaren Nachbarschaft zu einer 
Beruflichen Schule. 
 
Räumliche Situation 
 
Als ebenfalls denkmalgeschützter Meisterbau aus den 50er Jahren von Max Taut, arbeitet 
das Ludwig-Georgs-Gymnasium unter stark eingeschränkten räumlichen Bedingungen. 
Nur durch die Nutzung eines Raumes im benachbarten „Alten Pädagog“ kann der Unter-
richt gewährleistet werden. Ganztagsangebote werden in Gebäuden außerhalb des Schul-
geländes durchgeführt, wofür die Stadt Räume angemietet hat. Bauliche Erweiterungs-
möglichkeiten bestehen auf dem ohnehin kleinen Schulhof nicht.  
Organisatorisch und baulich ist eine Erweiterung wünschenswert. Sobald durch Umset-
zung der Planungen aus dem Berufsschulentwicklungsplan die benachbarte Alice-
Eleonoren-Schule auszieht, besteht dort ein entsprechendes Erweiterungspotenzial. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Aufstockungsantrag zur Weiterentwicklung als Ganztagsschule mit offener Konzeption 
im Rahmen des Ganztagsprogramms des Landes Hessen wurde gestellt. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
224

Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG 
 
Der Schulträger Stadt Darmstadt beantragt die Genehmigung von weiteren 3-4 gymnasialen Zügen 
und somit die sukzessive Erhöhung der gymnasialen Kapazität auf zunächst insgesamt 28-29 Züge 
zum Schuljahr 2011/2012. 
 
Durch die im aktuellen Berufsschulentwicklungsplan geplante räumliche und organisatorische 
Verlagerung der benachbarten Alice-Eleonoren-Schule kann eine Erweiterung des Ludwig-
Georgs-Gymnasium um 1 Zug räumlich ermöglicht werden. Mit dieser räumlichen Erweiterung 
können zugleich die Anforderungen im Hinblick auf die Weiterentwicklung zur Ganztagsschule 
erfüllt werden. Das Ludwig-Georgs-Gymnasium ist seit dem Schuljahr 2008/2009 Ganztags-
schule mit pädagogischer Mittagsbetreuung. Am Schulstandort Alice-Eleonoren-Schule sind 
eine sehr gut ausgebaute Küche sowie eine Cafeteria vorhanden. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
225

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen: 2009/2010
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Gymnasium / Gymnasiale Oberstufe
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Ludwig-Georgs-Gymnasium
Nieder-Ramstädter-Straße 2
64283 Darmstadt
3
816
Innenstadt
Fon: 06151 / 13 25 62  Fax: 13 33 68
5126
LGG@Darmstadt.de
www.lgg-darmstadt.de
1955
aktuell Fassade
sanierungsbedürftig
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume 27 22 -5
Klassenräume 26 22 -4
Gruppenräume / Differenzierung 0 0
Mehrzweckräume 1 -1
Fachübungs- + -unterrichtsräume 12 10 -2
Naturwissenschaften 6 5 -1
Musik 2 2 0
Kunst 2 2 0
IT 2 1 -1
weitere Fachräume 0
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 1 0 Soll: 108m² 
Sporthalle, 1-Feld 1,5 1 -0,5
zusätzlich: Ganztagsbereich
1- 1
1- 1
Gruppenräume 3 -3
Schüleraufenthalt/ -cafe 1 1 0
Forum / Aula 1 -1 Nutzung der Turnhalle
Ausgabeküche
Speiseraum               Mensa Angebot ausserhalb der Schule 
Aquarium/  Hütte / Café Latino
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
226

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Ludwig-Georgs-Gymnasium
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 100 101 88 95 85 87 556 71 64 53 188 744
2004/05 102 97 98 93 89 86 565 71 63 61 195 760
2005/06 102 101 95 98 86 94 576 80 69 64 213 789
2006/07 101 101 102 99 92 83 578 82 71 68 221 799
2007/08 103 99 100 95 97 86 580 80 82 71 233 813
2008/09 96 103 94 102 93 100 588 78 82 77 237 825
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 90 95 104 99 91 95 574 93 73 76 242 816
Trendfortschreibung
2010/11 92 90 95 104 99 480 186 93 73 352 832
2011/12 89 92 90 95 104 470 99 186 93 378 848
2012/13 95 89 92 90 95 461 104 99 186 389 850
2013/14 92 95 89 92 90 458 95 104 99 298 756
2014/15 92 92 95 89 92 460 90 95 104 289 749
2015/16 95 92 92 95 89 463 92 90 95 277 740
Durch Einführung der Gym8-Klassen -> doppelter Jahrgang
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 71,9% 76,7% 60,6% 70,6% 58,1% 52,0% 65,1% 44,9% 36,6% 40,3% 40,5% 58,1%
LK Da-Di 28,1% 22,3% 38,3% 29,4% 40,9% 47,0% 34,2% 52,6% 58,5% 55,8% 55,7% 40,4%
übrige 0,0% 1,0% 1,1% 0,0% 1,1% 1,0% 0,7% 2,6% 4,9% 3,9% 3,8% 1,6%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
227

Viktoriaschule 
 
   
  
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich
 
 
Die Viktoriaschule, im Stadtteil Bessungen gelegen, ist ein 4-zügiges Gymnasium mit an-
erkanntem musikalischem Schwerpunkt. Bläser- und Streicherklassen in den Jahrgängen 
5 + 6, Schwerpunktangebote Musik in den Jahrgängen 7 – 10 sowie Musik als Leistungs-
kurs in der Oberstufe sind in enger Zusammenarbeit mit der Akademie für Tonkunst ein-
gerichtet. 
Neben Englisch wird auch Französisch als 1. Fremdsprache angeboten. 
Die Viktoriaschule ist Familienfreundliche Schule und Ganztagsschule mit pädagogischer 
Mittagsbetreuung. 
 
Räumliche Situation
 
 
Der denkmalgeschützte Bau von 1898 mit den Anbauten aus den 60ger Jahren liegt deut-
lich unter dem anzustrebenden Raumstandard eines 4-zügigen Gymnasiums. Zurzeit wer-
den durch Umbauten im Souterrain die räumlichen Angebote für die Umsetzung des Ganz-
tagsprogramms verbessert. Die Mittagsessensversorgung wird außerhalb der Schule in 
(räumlicher) Kooperation mit der evangelischen Kirche angeboten. Durch G8 wird sich die 
Raumsituation mittelfristig verbessern. Die Möglichkeit einer baulichen Erweiterung be-
steht in einer Baulücke zur Heinrichstraße. 
 
Erlasse und Anträge 
 
Ein Aufstockungsantrag zur Weiterentwicklung als Ganztagsschule mit offener Konzeption 
im Rahmen des Ganztagsprogramms des Landes Hessen wurde gestellt. 
 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
 
Die Trendfortschreibung der Schülerzahlentwicklung bis zum Schuljahr 2015/2016 zeigt  
eine stabile Gesamtschülerzahl auf. Die Viktoriaschule bleibt als Gymnasium erhalten. 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
228

Raumerfassung
Schule:
Adresse:
Email-Adresse:
Homepage:
Dienststellennummer:
Zügigkeit:
Schülerzahlen: 2009/2010
Stadtteil:
Baujahr:
Sanierung:
Grundstücksgröße:
Bewertung Bauzustand:
Gymnasium / Gymnasiale Oberstufe
Gegenüberstellung von Bestand und Bedarf
Viktoriaschule
Hochstraße 44
64285 Darmstadt
4
1047
Fon: 06151/ 13 25 66 Fax: 13 25 86
5127
Viktoriaschule@Darmstadt.de
www.Viktoriaschule-Darmstadt.de
Bessungen
1898 / 1951 ff.
Räume SOL
L Raumprogramm
IST 
Gebä
ud
ebestand
Diffe
renz
Bemerkungen 
Allgemeine Unterrichtsräume 33 28 -5
Klassenräume 32 24 -8
Gruppenräume / Differenzierung 3 3
Mehrzweckräume 1 1 0
Fachübungs- + -unterrichtsräume 12 19 7
Naturwissenschaften 6 9 3
Musik 2 4 2 Schwerpunkt Musik
Kunst 2 4 2
I T 220
weitere Fachräume 0
Schülerbibliothek incl. Einzelarbeitsplätze 1 1 0 Soll: 144m² 
Sporthalle, 1-Feld 2 1 -1 Nutzung der Böllenfalltorhalle
zusätzlich: Ganztagsbereich
1- 1
1- 1
Gruppenräume 4 -4
Schüleraufenthalt/ -cafe 1 1 0
Forum / Aula 1 1 0 Säulenhalle
Nutzung der "Hütte" 
in der Kiesstraße
Ausgabeküche
Speiseraum               Mensa
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
229

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Viktoriaschule
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 118 120 148 130 116 96 728 103 81 59 243 971
2004/05 123 115 123 155 115 108 739 92 100 76 268 1.007
2005/06 131 121 118 126 149 118 763 97 79 100 276 1.039
2006/07 126 129 121 115 120 142 753 111 66 76 253 1.006
2007/08 126 124 122 119 107 111 709 137 91 63 291 1.000
2008/09 120 124 120 126 117 107 714 109 132 82 323 1.037
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 121 116 127 117 120 117 718 104 104 121 329 1.047
Trendfortschreibung
2010/11 124 121 116 127 117 120 725 117 104 104 325 1.050
2011/12 119 124 121 116 127 607 237 117 104 458 1.065
2012/13 128 119 124 121 116 608 127 237 117 481 1.089
2013/14 124 128 119 124 121 616 116 127 237 480 1.096
2014/15 123 124 128 119 124 618 121 116 127 364 982
2015/16 128 123 124 128 119 622 124 121 116 361 983
Durch Einführung der Gym8-Klassen -> doppelter Jahrgang
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 60,0% 62,1% 45,8% 42,9% 38,5% 44,9% 49,2% 52,3% 57,6% 51,2% 54,2% 50,7%
LK Da-Di 40,0% 37,9% 54,2% 57,1% 60,7% 54,2% 50,6% 46,8% 42,4% 48,8% 45,5% 49,0%
übrige 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,9% 0,9% 0,3% 0,9% 0,0% 0,0% 0,3% 0,3%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
230

Jägertorstr.
Klappacher
Donnersbergring 
E451
E35
E451
672
5
AS
WEITERSTADT
AUTOBAHNKREUZ
 DARMSTADT
5
67
67
AUTOBAHNDREIECK
 DARMSTADT
AS DARMSTADT/
GRIESHEIM
67
5
Klappacher
E35
E451
5
67
Klap her
Donnersbergring 
672
5
AUTOBAHNKREUZ
 DARMSTADT
AUTOBAHNDREIECK
 DARMSTADT
AS DARMSTADT/
GRIESHEIM
67
Wixhausen
Arheilgen
WALDKOLONIE
SIEDLUNG TANN
HEIMSTÄTTEN-
SIEDLUNG
JEFFERSON-
SIEDLUNG
ST.-BARBARA-
 SIEDLUNG
Eberstadt
LINCOLN-
KIRCHTANNEN-
SIEDLUNG
SIEDLUNG
DARMSTADT
EUROPAVIERTEL
GSI
TU Lichtwiese
Südbahnhof
Ost-
bahnhof
Nord-
bahnhof
str.
Falltor
Bahnhofstr.
Trinkborn- str.
Messeler-Park-Str.
Hindem
ith
Messeler
Str.
str.
Str.
straße
Dieburger
Georg- Str.
Landgr.-Bleichstr.
Pallaswiesenstr.
Gräfenhäuser
Str.
Frankfurter
Str.
Hanauer
KranichsteinerStr.
Jägertorstr.
Straße
Hügel-
Hindenburg-
str.
Groß- 
Gerauer
Weg
Allee
Haardtring
Eschollbrücker
Straße
Heidelberger
Str.
Str.
Karlsruher
Heidelberger
Landstraße
Str.
str.
Heinrich- Nieder-
Ramstädter
Str.
Reuterallee
Karlsruher
Straß
e
Str.
Gernsheimer                 
Str.
Otto-Röhm -Str.
Lohberg-Tunnel
Neckarstr.
Str.
Pfungstädter           S
tr.
Kranichsteiner
Langener
Str.
Berliner
straße
straße
str.
Heidelberger
Landstr.
Frankfurter
RingKing-
Dieburger
Mainzer
Str.
Michaelisstr.
Eifelring
Landstr.
Carl-Schenck-Ring
Kranichsteine
r
Straße
Rheinstr.
Rheinstr.
Frankfurter
Landstraße
Str.
Str.
Kasino-
Landskronstr.
Bismarck-
Rheinstr.
K 177
3094
Martin- Luther-
426
Hbf Pützerstr.
Rhönring
/MT169/MT32/MT86/MT101/MT114/MT109/MT101/MT115/MT115/MT117/MT110/MT103/MT115/MT97/MT109/MT116/MT32/MT50/MT48/MT49/MT48
Edith-Stein-Schule
/MT83/MT99/MT104/MT117/MT108/MT101/MT110/MT32/MT105/MT110
/MT70/MT114/MT101/MT105/MT101/MT114
/MT84/MT114/MT138/MT103/MT101/MT114/MT115/MT99/MT104/MT97/MT102/MT116
Freie Christliche Schule
Freie Waldorfschule
Schulzentrum Marienhöhe e.V.
Freie Montessori-Schule
Freie Comenius-Schule
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
231

6.5 Schulen in freier Trägerschaft 
 
Da leider nicht alle Schulen in freier Trägerschaft der Aufforderung zur Beteiligung bei der 
Erstellung des Schulentwicklungsplans (Datenblätter) nachgekommen sind, werden nur 
nachfolgende Schulen nach eigenen Angaben komplett aufgeführt: 
 
 Edith-Stein-Schule 
 Freie Montessori-Schule 
 
Von folgenden Schulen in freier Trägerschaft ist nur die seitherige Schülerzahlentwicklung und 
Prognose/ Trendfortschreibung (Datenzusammenstellung vom Amt für Wirtschaft und 
Stadtentwicklung) aufgeführt: 
 
 Freie Christliche Schule 
 Freie Comenius Schule 
 Freie Waldorfschule 
 Schulzentrum Marienhöhe 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
232

Edith-Stein-Schule 
 
 
   Adresse 
   Edith-Stein-Schule Darmstadt  
   Seekatzstr. 18-22  
   64285 Darmstadt  
   Telefon: 06151 - 96 48 11   
   Fax: 06151 - 96 48 48  
   E-Mail: sekretariat(@)ESS-Darmstadt.de 
 
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich
 
 
 
Erlasse und Anträge
 
 
 
 
 
Entwicklung der Schulorganisation nach § 146 HScHG
 
 
 
 
 
 
Die Edith-Stein-Schule Darmstadt ist ein Gymnasium in kirchlicher Trägerschaft.  
Als Katholische Schule sind wir dem Leitbild einer christlichen Erziehungsgemeinschaft 
verpflichtet. 
Zu dieser Erziehungsgemeinschaft gehören die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerin-
nen und Lehrer und die Eltern - gemeinsam gestalten wir das Schulleben.  
Grundlage für unsere Arbeit ist das christliche Menschenbild. Es umgreift alle Bereiche 
schulischen Lebens, auch den Umgang miteinander, die Begegnung zwischen Schülern 
und Lehrern in gegenseitigem Respekt und mit Takt.  
Unser Ziel ist, eine qualifizierte Wissensvermittlung mit christlicher Wertorientierung zu 
verbinden. Dabei sind wir bestrebt, möglichst jeder Schülerin und jedem Schüler gerecht 
zu werden und ihre Begabungen zu fördern.  
Der Einzugsbereich unserer Schule ist die Stadt Darmstadt, der Landkreis Darmstadt-
Dieburg sowie Teile der Landkreise Groß-Gerau und Offenbach. Über die Aufnahme wird 
nach einem Aufnahmegespräch entschieden. 
 
Bis zum Schuljahr 2003/04 war die Edith-Stein-Schule 6-zügig; seit Beginn des Schul-
jahres 2004/05 werden 5 Klassen in die Jgst. 5 aufgenommen.  
Die Klassenstärke der Eingangsklassen betrug bis zum Schuljahr 2008/09 30 Schüle-
rinnen und Schüler; seit dem Schuljahr 2009/10 werden 28 Schülerinnen und Schüler 
pro Klasse aufgenommen. 
Bei der Aufnahme in die Jgst. 5 werden 50% der Plätze an Schülerinnen und Schüler 
aus der Stadt Darmstadt und die anderen 50% an Schülerinnen und Schüler aus dem 
Umland vergeben. 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
233

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Edith-Stein-Schule
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 175 179 182 173 171 153 1.033 148 114 127 389 1.422
2004/05 157 176 181 175 171 160 1.020 132 125 109 366 1.386
2005/06 150 153 177 179 169 164 992 146 124 124 394 1.386
2006/07 150 149 157 173 183 161 973 158 140 118 416 1.389
2007/08 151 151 139 157 168 179 945 137 139 135 411 1.356
2008/09 148 153 146 145 156 156 904 181 152 133 466 1.370
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 142 149 146 146 141 150 874 150 163 152 465 1.339
Trendfortschreibung
2010/11 145 142 149 146 146 728 291 150 163 604 1.332
2011/12 140 140 142 149 146 717 146 291 150 587 1.304
2012/13 150 140 145 142 149 726 146 146 291 583 1.309
2013/14 145 150 140 145 142 722 149 146 146 441 1.163
2014/15 145 145 150 140 145 725 142 149 146 437 1.162
2015/16 150 145 145 150 140 730 145 142 149 436 1.166
Durch Einführung der Gym8-Klassen -> doppelter Jahrgang
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 45,3% 38,6% 41,8% 40,0% 44,2% 41,0% 41,8% 37,6% 48,7% 40,6% 42,1% 41,9%
LK Da-Di 45,9% 51,0% 48,6% 50,3% 44,9% 52,6% 48,9% 49,7% 40,8% 54,1% 48,1% 48,6%
übrige 8,8% 10,5% 9,6% 9,7% 10,9% 6,4% 9,3% 12,7% 10,5% 5,3% 9,9% 9,5%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
234

Freie Montessori-Schule 
 
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich
 
 
Die Freie Montessori Schule Darmstadt ist eine Schule in freier Trägerschaft und um-
fasst die Grundschule mit Förderstufe und ab dem Schuljahr 2010/11 die Integrierte 
Gesamtschule bis Jahrgangsstufe 10. 
Die aktive Beteiligung der Eltern am Aufbau und an Entscheidungsprozessen der Schule 
ist ein wesentliches Kulturmerkmal. 
Das pädagogische Konzept basiert auf den Prinzipien der Montessori-Pädagogik erwei-
tert um neue Ansätze und Erkenntnisse mit dem Ziel selbständiges, ganzheitliches und 
vernetztes Lernen zu ermöglichen. 
 
 
 
Statistik und Prognose (Angaben der Schule) 
 
 
Es gibt jahrgangsübergreifende Lerngruppen (1.-3. ; 4.-6. usw.). 
 
Bisherige Schülerzahlenentwicklung
 
 
2006/07 Jgst. 1-3:  25,  1 Gruppe 
2007/08 Jgst. 1-3:  37,  2 Gruppen 
2008/09 Jgst. 1-3:  36,  2 Gruppen, 
Jgst. 4-5:  6,  1 Gruppe 
2009/10   Jgst. 1-3:  43  2 Gruppen,  
Jgst. 4-6:  31,  2 Gruppen 
 
Schülerzahlenprognose:
 
 
2010/11   Jgst. 1-3:  42,  2 Gruppen,  
Jgst. 4-7:  42,  2 Gruppen 
2011/12   Jgst. 1-3:  42,  2 Gruppen,  
Jgst. 4-6:  44,  2 Gruppen,  
Jgst. 7-8:  18  1 Gruppe 
2012/13   Jgst. 1-3:  42,  2 Gruppen,  
Jgst. 4-6:  44,  2 Gruppen,  
Jgst. 7-9:  32  2 Gruppen 
2013/14   Jgst. 1-3:  42,  2 Gruppen,  
Jgst. 4-6:  42,  2 Gruppen,  
Jgst. 7-9:  42,  2 Gruppen,  
Jgst. 10:  6,  1 Gruppe 
 
 
 
 
 
Adresse:
 
 
Pützerstraße 18 
64287 Darmstadt 
Fon: 06151 6017284 
Fax: 06151-601 72 83 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
235

Grundschule
Name: Freie Montessori-Schule Darmstadt
Schulbezirk:
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 00
2004/05 00
2005/06 00
2006/07 00
2007/08 11 1 13 1 9 4 37 2
2008/09 11 1 8 1 14 1 12 45 3
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 11 1 8 1 14 1 33 3
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 11 1 8 1 19 2
2011/12 11 1 11 1
2012/13
2013/14
2014/15
2015/16
Da die privaten Schulen keinem Schulbezirk zugeordnet sind, gibt es hier keine Daten für nachrückende Geburtsjahrgänge
keine Daten vorhanden
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
236

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Freie Montessori-Schule Da  kooperative Gesamtschule mit Förderstufe, Hauptschule, Realschule und Gymnasium
Förderstufe
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2008/09 7 - 7
2009/10 keine Daten vorhanden
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
237

Grundschule
Name: Freie Christliche Schule
Schulbezirk:
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 10 1 3 1 13 2
2004/05 41913100 1 63
2005/06 15 1 5 1 13 1 7 1 40 4
2006/07 15 1 15 1 5 1 16 1 51 4
2007/08 16 1 16 1 14 1 6 1 52 4
2008/09 16 1 16 1 16 1 15 1 63 4
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 16 1 16 1 16 1 15 1 63 4
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 16 1 16 1 16 1 48 3
2011/12 16 1 16 1 32 2
2012/13 16 1 16 1
2013/14
2014/15
2015/16
Da die privaten Schulen keinem Schulbezirk zugeordnet sind, gibt es hier keine Daten für nachrückende Geburtsjahrgänge
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
238

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Freie Christliche Schule Darmstadt
Realschule
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 10 ----- 1 0
2005/06 19 10 ---- 2 9
2006/07 20 18 13 - - - 51
2007/08 21 20 17 18 - - 76
2008/09 21 21 19 18 17 - 96
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 22 22 22 19 20 17 122
Trendfortschreibung
2010/11 22 22 22 22 19 20 127
2011/12 21 22 22 22 22 19 127
2012/13 23 21 22 22 22 22 131
2013/14 22 23 21 22 22 22 131
2014/15 22 22 23 21 22 22 130
2015/16 23 22 22 23 21 22 131
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
239

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Freie Christliche Schule Darmstadt
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 24 24 25 23 20 20 136 13 5 0 18 154
2004/05 20 21 25 22 20 15 123 15 11 5 31 154
2005/06 26 23 19 24 21 21 134 8 15 10 33 167
2006/07 26 25 21 21 23 20 136 22 8 13 43 179
2007/08 25 26 27 18 20 24 140 11 15 7 33 173
2008/09 27 24 25 25 17 21 139 20 6 12 38 177
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 27 26 22 21 23 16 135 16 19 3 38 173
Trendfortschreibung
2010/11 28 27 26 22 21 23 147 16 16 19 51 198
2011/12 27 28 27 26 22 129 44 16 16 76 205
2012/13 28 27 28 27 26 136 22 44 16 82 218
2013/14 28 28 27 28 27 137 26 22 44 92 229
2014/15 28 28 28 27 28 138 27 26 22 75 213
2015/16 29 28 28 28 27 139 28 27 26 81 219
Durch Einführung der Gym8-Klassen -> doppelter Jahrgang
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 22,2% 12,5% 32,0% 24,0% 17,6% 33,3% 23,7% 30,0% 50,0% 16,7% 28,9% 24,9%
LK Da-Di 66,7% 62,5% 48,0% 64,0% 70,6% 52,4% 60,4% 55,0% 33,3% 50,0% 50,0% 58,2%
übrige 11,1% 25,0% 20,0% 12,0% 11,8% 14,3% 15,8% 15,0% 16,7% 33,3% 21,1% 16,9%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
240

Grundschule
Name: Freie Comenius-Schule
Schulbezirk:
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 14 1 16 1 15 1 17 1 62 4
2004/05 15 1 15 1 16 1 15 1 61 4
2005/06 14 1 14 1 16 1 14 1 58 4
2006/07 13 1 15 1 15 1 15 1 58 4
2007/08 15 1 14 1 13 1 16 1 58 4
2008/09 14 1 16 1 14 1 14 1 58 4
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 14 1 16 1 14 1 44 3
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 14 1 16 1 30 2
2011/12 14 1 14 1
2012/13
2013/14
2014/15
2015/16
Da die privaten Schulen keinem Schulbezirk zugeordnet sind, gibt es hier keine Daten für nachrückende Geburtsjahrgänge
keine Daten vorhanden
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
241

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Freie Comenius-Schule Integrierte Gesamtschule
IGS
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 17 15 13 12 9 10 76
2005/06 14 18 13 15 13 9 82
2006/07 15 14 18 13 17 10 87
2007/08 15 16 15 17 9 17 89
2008/09 18 15 16 17 13 9 88
Datenquelle: keine Daten vorhanden, Durchschnittswert eingefügt
2009/10 18 18 15 16 17 13 97
Trendfortschreibung
2010/11 19 18 18 15 16 17 103
2011/12 18 19 18 18 15 16 103
2012/13 19 18 19 18 18 15 107
2013/14 19 19 18 19 18 18 110
2014/15 18 19 19 18 19 18 111
2015/16 19 18 19 19 18 19 112
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
242

Grundschule
Name: Freie Waldorfschule Darmstadt
Schulbezirk:
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe und Anzahl der Klassen
Datenquelle: LUSD
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr
Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen Schüler/innen  Klassen
2003/04 37 1 37 1 36 1 33 1 143 4
2004/05 48 2 36 1 37 1 36 1 157 5
2005/06 48 2 48 2 37 1 38 1 171 6
2006/07 51 2 51 2 52 2 37 1 191 7
2007/08 52 2 52 2 53 2 52 2 209 8
2008/09 52 2 52 2 52 2 52 2 208 8
Datenquelle: HESIS - Hessisches Schulinformationssystem - Status: vorläufig - Stichtag: 02.10.2009
2009/10 46 2 53 2 52 2 52 2 203 8
Prognose anhand der nachrückenden Geburtenjährgänge laut Einwohnermeldewesen Stand 30.06.2009
Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3 Jahrgangsstufe 4 insgesamt
Schuljahr Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen Schüler/innen Klassen
2010/11 46 2 53 2 52 2 151 6
2011/12 46 2 53 2 99 4
2012/13 46 2 46 2
2013/14
2014/15
2015/16
Da die privaten Schulen keinem Schulbezirk zugeordnet sind, gibt es hier keine Daten für nachrückende Geburtsjahrgänge!
Erfahrungsgemäß kommen ca. die Hälfte der Kinder aus Darmstadt
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
243

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Freie Waldorfschule
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 36 39 38 37 51 36 237 30 25 27 82 319
2004/05 36 36 38 39 37 51 237 34 32 19 85 322
2005/06 37 36 35 38 39 35 220 42 33 25 100 320
2006/07 38 38 35 35 39 39 224 33 42 27 102 326
2007/08 37 37 38 32 34 38 216 33 32 33 98 314
2008/09 52 37 37 39 30 34 229 38 30 30 98 327
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 53 49 37 38 39 28 244 28 38 27 93 337
Trendfortschreibung
2010/11 54 53 49 37 38 39 270 28 28 38 94 364
2011/12 52 54 53 49 37 38 283 39 28 28 95 378
2012/13 56 52 54 53 49 37 301 38 39 28 105 406
2013/14 54 56 52 54 53 49 319 37 38 39 114 433
2014/15 54 54 56 52 54 53 324 49 37 38 124 448
2015/16 56 54 54 56 52 54 327 53 49 37 139 466
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 38,5% 35,1% 37,8% 30,8% 33,3% 38,2% 35,8% 31,6% 36,7% 46,7% 37,8% 36,4%
LK Da-Di 48,1% 59,5% 40,5% 56,4% 46,7% 50,0% 50,2% 55,3% 56,7% 46,7% 53,1% 51,1%
übrige 13,5% 5,4% 21,6% 12,8% 20,0% 11,8% 14,0% 13,2% 6,7% 6,7% 9,2% 12,5%
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
244

Gesamtschulen - Hauptschulen - Realschulen
Schulzentrum Marienhöhe Realschule
Realschule
Jahrgangsstufe
Schuljahr 56789 1 0 insgesamt
Datenquelle: LUSD
2004/05 22 30 23 43 37 44 199
2005/06 20 23 36 23 46 41 189
2006/07 19 23 21 38 25 61 187
2007/08 38 23 23 24 44 47 199
2008/09 21 36 25 21 34 46 183
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 19 20 37 40 22 43 181
Trendfortschreibung
2010/11 22 19 20 37 40 22 160
2011/12 21 22 19 20 37 40 158
2012/13 23 21 22 19 20 37 141
2013/14 22 23 21 22 19 20 126
2014/15 22 22 23 21 22 19 127
2015/16 23 22 22 23 21 22 131
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
245

Gymnasien und gymnasiale Zweige
Name: Schulzentrum Marienhöhe
Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe  Jahrgangsstufe  
Schuljahr
56789 1 0 Sek I
insgesamt 11 12 13 Sek II
insgesamt insgesamt
Datenquelle: LUSD
2003/04 42 61 45 65 42 63 318 91 90 75 256 574
2004/05 45 41 65 46 61 41 299 78 79 78 235 534
2005/06 38 44 43 66 45 67 303 77 86 77 240 543
2006/07 44 37 45 45 64 46 281 98 77 77 252 533
2007/08 39 44 36 45 44 62 270 94 94 71 259 529
2008/09 28 40 44 37 39 46 234 100 86 89 275 509
Datenquelle: HESIS Stichtag: 02.10.2009
2009/10 34 30 37 45 39 44 229 108 91 74 273 502
Trendfortschreibung
2010/11 35 34 30 37 45 181 83 108 91 282 463
2011/12 34 35 34 30 37 169 45 83 108 236 405
2012/13 36 34 35 34 30 168 37 45 83 165 333
2013/14 35 36 34 35 34 173 30 37 45 112 285
2014/15 35 35 36 34 35 174 34 30 37 101 275
2015/16 36 35 35 36 34 175 35 34 30 99 274
Durch Einführung der Gym8-Klassen -> doppelter Jahrgang
Oberstufe: in der Prognose nicht enthalten sind Schüler, die von anderen Darmstädter Gymnasien an das Schulzentrum Marienhöhe wechseln.
Herkunft der Schülerinnen und Schüler - Schuljahr 2008/09
Darmstadt 42,9% 32,5% 31,8% 54,1% 48,7% 34,8% 40,2% 52,0% 57,0% 44,9% 51,3% 46,2%
LK Da-Di 42,9% 57,5% 59,1% 43,2% 48,7% 54,3% 51,7% 40,0% 32,6% 47,2% 40,0% 45,4%
übrige 14,3% 10,0% 9,1% 2,7% 2,6% 10,9% 8,1% 8,0% 10,5% 7,9% 8,7% 8,4%
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung | Statistik und Stadtforschung | Sh 28/06/2010 | 68
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
246

Seite 
 
7 .  A n h a n g            
 
Aufstellung barrierefreier Schulen       248 
Satzung über Schulbezirke in der Stadt Darmstadt    249 
Nachrückende Geburtenjahrgänge in den Grundschulen   253 
Schulvereinbarung Stadt Darmstadt / Landkreis Darmstadt-Dieburg 257 
 
 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
247

Stand: 21.10.2010 
Behindertengerechte Einrichtungen an Schulen 
Name der Schule Behinderten-
parkplätze 
Personen-
aufzug 
barrierefreier 
Zugang 
Fachräume 
barrierefreier 
Zugang 
Schulgebäude
barrierefreier 
Zugang 
Klassen-
räume 
behinderten-
gerechte 
Toilette 
Handläufe 
Treppen-
aufgang 
Handläufe 
Außentreppe 
Andersenschule     EG    
Astrid-Lindgren-Schule         
Bessunger Schule         
Christian-Morgenstern-Schule         
Diesterwegschule         
Elly-Heuss-Knapp-Schule         
Frankensteinschule         
Friedrich-Ebert-Schule         
Georg-August-Zinn-Schule         
Goetheschule         
Heinrich-Heine-Schule         
Heinrich-Hoffmann-Schule         Nur EG    
Käthe-Kollwitz-Schule         
Ludwig-Schwamb-Schule         Nur EG    
Schillerschule         
Wilhelm-Busch-Schule   Teilweise   Teilweise     
Wilhelm-Hauff-Schule         Nur EG    
Wilhelm-Leuschner-Schule   im Neubau      
Hirtengrundhalle         
 
Abendgymnasium         
Bertolt-Brecht-Schule         
Eleonorenschule   teilweise      
Georg-Büchner-Schule         
Sporthalle GBS         
Justus-Liebig-Schule         
Lichtenbergschule         
Lichtenbergschule / 2. SP-Halle         
Ludwig-Georgs-Gymnasium         Nur EG    
Viktoriaschule      teilweise    
 
Alice-Eleonoren-Schule         
Erasmus-Kittler-Schule         
Fachschule für Sozialpädagogik         
Friedrich-List-Schule         
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule         
Martin-Behaim-Schule 5        
Peter-Behrens-Schule 2        
Außenstelle, Hermannstraße         
Außenstelle, Martin-Buber-Straße         
Kyritzschule         
 
Christoph-Graupner-Schule         
Ernst-Elias-Niebergall-Schule     Teilweise     
Herderschule         
ehemalige Lessingschule         
Mühltalschule         
 
Bernhard-Adelung-Schule   teilweise      
Erich Kästner-Schule, Bart. 33         
Erich Kästner-Schule, Wick. 2         
Gutenbergschule   teilweise      
Mornewegschule   teilweise    teilweise    teilweise    
Stadtteilschule Arheilgen         
 
Jugendverkehrsschule         
 = vorhanden    = im Bau 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
248

Schulbezirkssatzung 410 a 
Satzung 
über Schulbezirke in der Stadt Darmstadt 
 
Vom 09. September 19831
 
Auf Grund der §§ 5, 50, 51 Ziff. 6 der He ssischen Gemeindeordnung i.d.F. vom 01.04.1981 
(GVBl. I S. 65 ff) sowie auf Grund der §§ 12, 41 Abs. 1 des Gesetzes über die Unterhaltung 
und Verwaltung der öffentlichen Schulen und die Schulaufsicht (Schulverwaltungsgesetz) in 
der Fassung vom 04.04.1978 (GVBl. I S. 231), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 
11.05.1982 (GVBl. I S. 99) und § 5 Abs. 2 Schulpflichtgesetz i.d.F. vom 30.05.1969 (GVBl. 
S. 104), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10.10.1980 (GVBl. S. 393), hat die 
Stadtverordnetenversammlung der Stadt Da rmstadt in ihrer Sitzung am 25.08.1983 folgende 
Satzung über Schulbezirke in der Stadt Darmstadt beschlossen: 
 
§ 1 
 
Für folgende Grundschulen werden Schulbezirke in den Grenzen der als Anlage beigefügten 
Karten 1 a - 1 d* nebst Beschreibung ihrer Abgrenzung (§ 4) gebildet. 
 
1. Georg-August-Zinn-Schule 
2. Wilhelm-Busch-Schule 
3. Astrid-Lindgren-Schule 
4. Erich-Kästner-Schule 
5. Christian-Morgenstern-Schule 
6. Schillerschule/Kyritzschule 
7. Goetheschule 
8. (entfallen) 
9. Käthe-Kollwitz-Schule 
10. Heinrich-Hoffmann-Schule 
11. Mornewegschule 
12. Bessunger Schule 
13. Heinrich-Heine-Schule 
14. Elly-Heuss-Knapp-Schule 
15. Friedrich-Ebert-Schule 
16. Frankensteinschule 
17. Andersenschule 
18. Ludwig-Schwamb-Schule 
19. Wilhelm-Hauff-Schule 
 
Eingangsstufe und differenzierte Grundstufe von Goetheschule und Bessunger Schule können 
im Rahmen ihrer Aufnahmekapazität auch von Schülern aus anderen Schulbezirken besucht 
werden. Schulpflichtige des Schulbezirks Goet heschule, die diese nicht besuchen wollen, 
steht der Besuch z.B. der benachbarten Gr undschulen offen. Entsprechende Anträge sind 
beim Staatlichen Schulamt zu stellen. 
 
                         
1 I.d.F. der Änderungssatzung vom 07.01.1997, veröffentlicht im Darmstädter 
  Echo am 23.09.1997, in Kraft getreten am 24.09.1997, zuletzt geändert 
durch Satzung vom 29.01.2010, veröffentlicht im Darmstädter Echo am 
08.02.2010, in Kraft getreten am 09.02.2010. 
* nicht mit abgedruckt 
 1
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
249

§ 2 (gestrichen) 
 
§ 3 (entfallen) 
 
 
§ 4 
Die Karten 1 a - 1 d* über die Grundschulbe zirke und die Beschreibungen der Abgrenzungen 
sind Bestandteil dieser Satzung. 
 
§ 5 
 
Diese Satzung tritt am Tag nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft. 
 
Darmstadt, den 09. September 1983 
 
Der Magistrat der Stadt Darmstadt 
 
Benz, Stadtrat 
 
 
 
 
 2 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
250

Schulbezirkssatzung 410 a 
Abgrenzung der Schulbezirke der Satzung 
der Stadt Darmstadt1
 
Grundschulbezirke gemäß § 1 der Satzung: 
 
1. Georg-August-Zinn-Schule Ist umschrieben mit der Gemarkungsgrenze von 
Darmstadt-Wixhausen. 
2. Wilhelm-Busch-Schule Frankfurter Landstraße (westl.), Römerstraße 
(nördl.), Wechslerstraße (westl.), 
Schorlemmerstraße (nördl.) bis zur Bahnlinie, 
Stadtgrenze, Gemarkungsgrenze Wixhausen. 
3. Astrid-Lindgren-Schule Frankfurter Landstraße (östl.), Römerstraße 
(südl.), Wechslerstraße (östl.), Schorlemmerstraße 
(südl.) bis zur Bahnline, Täubcheshöhlenweg 
(nördl.), Gemarkungsgrenze Arheilgen 
(Maulbeerallee), Eisenbahnlinie Darmstadt – 
Aschaffenburg, Gemarkungsgrenze Wixhausen. 
4. Erich-Kästner-Schule Eisenbahnlinie Darmstadt-Aschaffenburg, 
Stadtgrenze, Dieburger Straße (nördl.), An der 
Fasaneriemauer (östl.), Kranichsteiner Straße, 
Eisenbahnlinie Bhf. Kranichstein-Darmstadt- 
Ostbahnhof. 
5. Christian-Morgenstern-Schule Frankfurter Straße (östl.), Gemarkungsgrenze 
Arheilgen, Eisenbahnlinie Bhf.  Kranichstein-
Darmstadt-Ostbhf., An der Fasaneriemauer 
(westl.), Dieburger Str. (südl.), Stadtgrenze, 
Bundesstraße 26, Erbacher Str. (nördl.), 
Spessartring (östl.), Rhönring (nördl.). 
6. Schiller-/Kyritzschule Rhönring (südl.), Spessartring (westl.), Erbacher 
Str. (nördl.), Fiedlerweg (westl.), Landgraf-Georg-
Straße (nördl.), Schloßgraben (östl.), Alexanderstr. 
(nördl.), Zeughausstr. (nördl.), westliche 
Begrenzung Herrngarten, Frankfurter Str. (östl.). 
7. Goetheschule Frankfurter Str. (westl.), westl. Begrenzung 
Herrngarten, Zeughausstraße (nördl.), 
Wilhelminenstraße (westl.), Rheinstraße (nördl.), 
Eisenbahnlinie Darmstadt–Frankfurt, Stadtgrenze. 
8. entfallen  
9. Käthe-Kollwitz-Schule Eisenbahnlinie Darmstadt-Frankfurt, 
Hilpertstraße, Bergschneise, Salzlackschneise bis 
Stadtgrenze, Stadtgrenze. 
10. Heinrich-Hoffmann-Schule Landgraf-Georg-Str. (südl.), Teichhausstr. 
(westl.), Nieder-Ramstädter Str. (westl.), 
Herdweg. (nördl.), Martinstr. (östl.), Heinrichstr. 
(nördl.), Wilhelminenstr. (östl.), Zeughausstraße 
(südl.). 
11. Mornewegschule Rheinstr. (südl.), Wilhelminenstr. (westl.), 
Heinrichstr. (südl.), Martinstraße (westl.), 
Jahnstraße (nördl.), südl. Begrenzung Prinz–
Emils–Garten, Heidelberger Straße (westl), 
                         
1 Die Schulbezirksgrenzen gelten ab 01.08.2011. 
 3
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
251

Bessunger Straße (nördl.), Donnersbergring 
(östl.), Groß Gerauer Weg (nördl.), Berliner Allee.
12. Bessunger Schule Südl. Begrenzung Prinz-Emils-Garten, Bessunger 
Str. (westl.), Jahnstr. (südl.), Martinstr. (westl.), 
Seekatzweg (südl.), Steinbergweg (südl.), Nieder-
Ramstädter Str. (westl.), Stadtgrenze, 
Gemarkungsgrenze Eberstadt, Karlsruher Str. 
(öst.), Donnersbergring (östl.), Bessunger Str. 
(südl.). 
13. Heinrich-Heine-Schule Eisenbahnlinie Darmstadt-Heidelberg, Rheinstr. 
(südl.), Berliner Allee, Groß-Gerauer-Weg 
(westl.), Donnersbergring (westl.), Karlsruher Str. 
(westl.), Gemarkungsgrenze Eberstadt. 
14. Elly-Heuss-Knapp-Schule Landgraf-Georg-Str. (südl.), Fiedlerweg (östl.), 
Erbacher Str. (südl.), Bundesstr. 26, Stadtgrenze, 
Nieder-Ramstädter Str. (östl.), Steinbergweg 
(nördl.), Seekatzstr. (nördl.), Martinstr. (östl.), 
Herdweg (südl.), Nieder-Ramstädter Str. (östl.), 
Teichhausstr. (östl.). 
15. Friedrich-Ebert-Schule Eisenbahnlinie Darmstadt-Heidelberg, 
Gemarkungsgrenze Darmstadt-Eberstadt, 
Stadtgrenze, Salzlackschneise bis Stadtgrenze, 
Bergschneise, Hilpertstr. (südl.). 
16. Frankensteinschule Gemarkungsgrenze Eberstadt, Stadtgrenze, 
Mühltalstraße (nördl.), Oberstraße (nördl.), 
Heidelberger Landstraße (östl.), 
Bodelschwinghweg, Ostpreußenstraße, Randweg, 
Bäckerweg, Hundschneise, Stadtgrenze. 
17. Andersenschule Heidelberger Landstr. (westl.), Pfungstädter 
Straße (nördl.), Stadtgrenze, Hundschneise, 
Bäckerweg, Randweg, Ostpreußenstr. (beidseitig), 
Bodelschwinghweg (beidseitig), Heidelberger 
Landstr. 145. 
18. Ludwig-Schwamb-Schule Pfungstädter Straße (südl.), Oberstr. (südl.), 
Mühltalstraße (südl.), Stadtgrenze, Seeheimer Str. 
(östl.), Ringstr. (nördl.), Heidelberger Landstr. 
(östl.), Stadtgrenze 
19. Wilhelm-Hauff-Schule Ringstr. (südl.), Seeheimer Str. (westl.), 
Stadtgrenze, Heidelberger Landstraße (östl.). 
 
 
 
 4 
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
252

7 Wissenschaft, Bildung und Kultur
7.10 Nachrückende Geburtsjahrgänge in den Grundschulen (Primarstufe)
Zahl der Kinder, die vom 2.7. ... bis zum 1.7. ... geboren sind
2004 - 2005 2005 - 2006 2006 - 2007
Schule männl. weibl. insg. dar. 
Ausl. männl. weibl. insg. dar. 
Ausl. männl. weibl. insg. dar. 
Ausl.
Darmstadt-Wixhausen
Georg-August-Zinn-Schule 31 24 55 6 31 23 54 8 36 18 54 6 
insgesamt 31 24 55 6 31 23 54 8 36 18 54 6 
Darmstadt-Arheilgen
Astrid-Lindgren-Schule 52 52 104 4 49 39 88 3 62 50 112 6 
Wilhelm-Busch-Schule 43 17 60 1 31 28 59 2 36 37 73 4 
insgesamt 95 69 164 5 80 67 147 5 98 87 185 10 
Darmstadt-Kranichstein
Erich Kästner-Schule 81 68 149 17 65 56 121 18 89 77 166 21 
insgesamt 81 68 149 17 65 56 121 18 89 77 166 21 
Darmstadt-Nord 0 
Christian-Morgenstern-Schule 33 36 69 6 32 30 62 9 35 35 70 6 
Goetheschule 43 38 81 8 36 32 68 2 51 35 86 3 
Käthe-Kollwitz-Schule 30 43 73 6 40 20 60 4 39 27 66 7 
Schillerschule 57 61 118 8 58 69 127 6 65 70 135 10 
insgesamt 163 178 341 28 166 151 317 21 190 167 357 26 
Darmstadt-Süd
Bessunger Schule 45 27 72 2 38 30 68 5 30 41 71 2 
Elly-Heuss-Knapp-Schule 38 38 76 1 43 48 91 6 56 43 99 8 
Friedrich-Ebert-Schule 38 34 72 2 45 31 76 4 37 34 71 1 
Heinrich-Heine-Schule 29 25 54 7 35 21 56 5 20 23 43 5 
Heinrich-Hoffmann-Schule 19 25 44 0 31 24 55 2 34 24 58 6 
Mornewegschule 44 47 91 15 65 50 115 16 50 54 104 16 
insgesamt 213 196 409 27 257 204 461 38 227 219 446 38 
Darmstadt-Eberstadt
Andersenschule 15 22 37 6 32 21 53 2 29 20 49 1 
Frankensteinschule 34 25 59 0 20 22 42 1 29 28 57 3 
Ludwig-Schwamb-Schule 35 35 70 4 31 37 68 4 33 28 61 6 
Wilhelm-Hauff-Schule 23 40 63 6 35 18 53 6 21 25 46 8 
insgesamt 107 122 229 16 118 98 216 13 112 101 213 18 
Primarstufe insgesamt 690 657 1.347 99 717 599 1.316 103 752 669 1.421 119 
Daten zum Stand vom 16.07.2010
Nachrückende
Geburtsjahrgänge in
0 
50 
100 
150 
200 
250 
300 
350 
400 
450 
500 
2004 - 2005 2005 - 2006 2006 - 2007 2007 - 2008 2008 - 2009 2009 - 2010
Darmstadt-Süd
Darmstadt-Nord
Darmstadt-Eberstadt
Darmstadt-Arheilgen
Darmstadt-Kranichstein
Darmstadt-Wixhausen
18.8.2010
 Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
| Statistik und Stadtforschung
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
253

Wissenschaft, Bildung und Kultur 7
7.10 Nachrückende Geburtsjahrgänge in den Grundschulen - Fortsetzung -
Zahl der Kinder, die vom 2.7. ... bis zum 1.7. ... geboren sind
2007 - 2008 2008 - 2009 2009 - 2010
Schule männl. weibl. insg. dar. 
Ausl. männl. weibl. insg. dar. 
Ausl. männl. weibl. insg. dar. 
Ausl.
Darmstadt-Wixhausen
Georg-August-Zinn-Schule 27 23 50 4 23 23 46 7 28 24 52 4 
insgesamt 27 23 50 4 23 23 46 7 28 24 52 4 
Darmstadt-Arheilgen
Astrid-Lindgren-Schule 51 52 103 4 53 46 99 4 56 63 119 3 
Wilhelm-Busch-Schule 37 46 83 3 32 31 63 0 28 21 49 1 
insgesamt 88 98 186 7 85 77 162 4 84 84 168 4 
Darmstadt-Kranichstein
Erich Kästner-Schule 85 65 150 18 64 64 128 12 57 62 119 8 
insgesamt 85 65 150 18 64 64 128 12 57 62 119 8 
Darmstadt-Nord
Christian-Morgenstern-Schule 42 35 77 11 31 23 54 8 48 35 83 12 
Goetheschule 38 44 82 11 52 43 95 7 47 39 86 5 
Käthe-Kollwitz-Schule 31 31 62 3 32 27 59 5 41 19 60 3 
Schillerschule 64 62 126 9 77 80 157 8 72 79 151 6 
insgesamt 175 172 347 34 192 173 365 28 208 172 380 26 
Darmstadt-Süd
Bessunger Schule 42 44 86 3 43 33 76 7 29 39 68 4 
Elly-Heuss-Knapp-Schule 42 47 89 11 50 45 95 7 47 43 90 4 
Friedrich-Ebert-Schule 42 34 76 4 30 39 69 3 37 31 68 1 
Heinrich-Heine-Schule 23 31 54 11 27 28 55 6 15 22 37 6 
Heinrich-Hoffmann-Schule 27 27 54 5 38 32 70 7 35 38 73 3 
Mornewegschule 67 59 126 16 65 55 120 20 77 80 157 16 
insgesamt 243 242 485 50 253 232 485 50 240 253 493 34 
Darmstadt-Eberstadt
Andersenschule 15 19 34 2 19 21 40 3 23 17 40 2 
Frankensteinschule 18 25 43 1 17 23 40 0 24 18 42 2 
Ludwig-Schwamb-Schule 46 40 86 0 35 36 71 7 36 44 80 8 
Wilhelm-Hauff-Schule 35 34 69 6 24 26 50 4 26 24 50 9 
insgesamt 114 118 232 9 95 106 201 14 109 103 212 21 
Primarstufe insgesamt 732 718 1.450 122 712 675 1.387 115 726 698 1.424 97 
Daten zum Stand vom 16.07.2010
Nachrückende
Geburtsjahrgänge1.347 1.316 
1.421 1.450 
1.387 1.424 
0 
300 
600 
900 
1.200 
1.500 
2004 - 2005 2005 - 2006 2006 - 2007 2007 - 2008 2008 - 2009 2009 - 2010
Primarstufe insgesamt
darunter Ausländer/innen
18.8.2010
 Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
| Statistik und Stadtforschung
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
254

7.10 Nachrückende Geburtsjahrgänge in den Grundschulen (Primarstufe)
Daten zum Stand vom 16.07.2010
Darmstadt Süd
0 
30 
60 
90 
120 
150 
180 
2004 - 2005 2005 - 2006 2006 - 2007 2007 - 2008 2008 - 2009 2009 - 2010
Mornewegschule 
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Bessunger Schule 
Friedrich-Ebert-Schule 
Heinrich-Hoffmann-Schule
Heinrich-Heine-Schule
18.8.2010
 Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
| Statistik und Stadtforschung
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
255

7.10 Nachrückende Geburtsjahrgänge in den Grundschulen - Fortsetzung -
Daten zum Stand vom 16.07.2010
Darmstadt Nord
0 
50 
100 
150 
200 
2004 - 2005 2005 - 2006 2006 - 2007 2007 - 2008 2008 - 2009 2009 - 2010
Schillerschule 
Goetheschule
Christian-Morgenstern-Schule 
Käthe-Kollwitz-Schule 
18.8.2010
 Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
| Statistik und Stadtforschung
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
256

Schulvereinbarung Stadt Darmstadt/Landkreis Darmstadt-Dieburg  412
1
öffentlich-rechtliche Vereinbarung
zwischen
der Stadt Darmstadt
vertreten durch den Magistrat,
und
dem Landkreis Darmstadt-Dieburg,
vertreten durch den Kreisausschuß
In der Absicht, eine gemeinsame Grundlage für die weitere Entwicklung des Schulwesens in
der Stadt Darmstadt sowie im Landkreis Darmstadt-Dieburg zu schaffen, wird zwischen der
Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg aufgrund des § 140 Abs. 1 und 2 des
Hessischen Schulgesetzes i. d. F. vom 17. Juni 1992 (GVBl. I, S. 233) geändert durch Gesetz
vom 28.11.1994 (GVBl. I, S. 695) in Verbindung mit §§ 24 ff. des Gesetzes über kommunale
Gemeinschaftsarbeit vom 16. Dezember 1969 (GVBl. I, S. 307), zuletzt geändert durch das
Gesetz zur Änderung kommunalrechtlicher Vorschriften vom 24. Juni 1978 (GVBl. I, S. 420)
gemäß den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung vom 6. Februar 1997 und des
Kreistages vom 9. Dezember 1996 folgende
öffentlich-rechtliche Vereinbarung
geschlossen:
§ 1
Haupt-, Real- und Gesamtschulen, Gymnasien
(1) Die Stadt Darmstadt verpflichtet sich, Schülerinnen und Schüler aus der Gemeinde
Messel ohne Einschränkung ab dem 5. Schuljahr an den Schulen der Stadt
Darmstadt aufzunehmen.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
257

2
(2) Die Stadt Darmstadt verpflichtet sich, Schülerinnen und Schüler aus der Gemeinde
Mühltal ohne Einschränkung ab dem 5. Schuljahr an den Schulen der Stadt Darmstadt
           aufzunehmen.
(3) Die Stadt Darmstadt verpflichtet sich, soweit Klassenkapazität hierfür gegeben ist,
Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg aufzunehmen, die als
erste Fremdsprache eine Sprache wählen (z. B. Latein, Französisch, Spanisch  oder 
Russisch), die an der nächstgelegenen aufnahmefähigen Mittelstufe im Landkreis nicht
angeboten wird.
(4) Darüber hinaus ist die Stadt Darmstadt bereit, Schülerinnen und Schüler aus dem
Land-reis, bei denen die schulischen Voraussetzungen erfüllt sind, an Schulen der
Stadt Darmstadt aufzunehmen, wenn es die Aufnahmekapazität der Schulen zuläßt.
(5) Ein Anspruch auf Aufnahme an eine bestimmte Haupt- und Realschule, Gesamtschule 
oder Gymnasium besteht nicht.
 (6) Der Landkreis Darmstadt-Dieburg verpflichtet sich demgegenüber, Schülerinnen und
Schüler aus der Stadt Darmstadt, Stadtteil Wixhausen, die die schulischen Voraus-
setzungen erfüllen, an der Hessenwaldschule ab dem 5. Schuljahr aufzunehmen.
Darüber hinaus ist der Landkreis bereit, Schülerinnen und Schüler aus der Stadt
Darmstadt, bei denen die schulischen Voraussetzungen erfüllt sind, an seinen Schulen
aufzunehmen, wenn es die Aufnahmekapazität der Schulen zuläßt.
§ 2
Berufliche Schulen
(1) Die Stadt Darmstadt verpflichtet sich, Schülerinnen und Schüler, die der verlängerten
Vollzeitschulpflicht unterliegen und die keine weiterführende Schule besuchen, sowie
die berufsschulpflichtigen Schülerinnen und Schüler, die ihren Wohnsitz bzw. ihre
Ausbildungsstellen in den Städten und Gemeinden des ehemaligen Kreises Darmstadt
haben, an den beruflichen Schulen der Stadt Darmstadt aufzunehmen.
(2) Die Stadt Darmstadt erklärt sich bereit, Gestattungen für Schülerinnen und Schüler zu
befürworten, die in Roßdorf/Gundernhausen wohnen und berufliche Schulen in
Dieburg  besuchen wollen.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
258

Schulvereinbarung Stadt Darmstadt/Landkreis Darmstadt-Dieburg  412
3
§ 3
Sonderschulen
(1) Die Stadt Darmstadt verpflichtet sich, sprach- und hörbehinderte Schülerinnen und
Schüler aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg ab dem 5. Schuljahr an der
Herderschule, Sprachheilschule in Darmstadt im Rahmen ihrer Aufnahmekapazität,
aufzunehmen.
(2) Desgleichen werden dem Landkreis Darmstadt-Dieburg an der Christoph-Graupner-
Schule, Schule für Praktisch Bildbare in Darmstadt, bis zu 30 Plätze , vorwiegend für
Schülerinnen und Schüler aus dem ehemaligen Landkreis Darmstadt, zur Verfügung
gestellt.
(3) Schülerinnen und Schüler aus der Gemeinde Messel, die eine Schule für Lernhilfe
besuchen, werden an der Ernst-Elias-Niebergall-Schule in Darmstadt aufgenommen.
§ 4
Lehranstalt für pharmazeutisch-technische Assistenten
(1) Die Stadt Darmstadt verpflichtet sich, Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis
Darmstadt-Dieburg an der Lehranstalt für pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA)
aufzunehmen. Der Landkreis zahlt dafür die für Berufsfachschülerinnen und -schüler
festgelegten Gastschulbeiträge (derzeit  737,00 DM je Schülerin/Schüler).
§ 5
Zusammenarbeit
(1) Die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg werden Schulentwicklungs-
planung, Schulorganisationsmaßnahmen und Schulbauprogramme gegenseitig abstimmen,
soweit dies für die Durchführung der Vereinbarung von Bedeutung ist.
(2) Die Vertragspartner sind sich darin einig, daß die in dieser Vereinbarung angeschnittenen
Schulprobleme nur gemeinsam zu lösen sind. Gegenüber dem Land vertreten sie die Auf-
fassung, daß dies bei der Gewährung von Zuschüssen für Schulbauten bei beiden Schul-
trägern angemessen zu berücksichtigen ist. Dabei ist insbesondere an die Entwicklung der 
Beruflichen Schulen in Darmstadt gedacht. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg beteiligt sich
auf Grund dieses gemeinsamen Interesse entsprechend dem prozentualen Anteil seiner
Schülerinnen und Schüler an den Darmstädter beruflichen Schulen mit 25 % an den Inves-
titionen für Zubaumaßnahmen. Die Investitionsplanungen müssen zwischen dem Land-
         kreis Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt frühzeitig abgestimmt werden.
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
259

4
§ 6
Kostenregelung
(1) Die Gastschulbeiträge und der Anteil aus dem kommunalen Finanzausgleich reichen zur
Deckung der Kosten nicht aus. Aus diesem Grund beteiligen sich der Landkreis
Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt gegenseitig an dem ungedeckten Kosten-
anteil mit einem jährlichen Zuschuß in Höhe von 3,5 %, aufgerundet auf die nächsten
Tausend, des im Vorjahr errechneten Gastschulbeitrages.
(2) Sollten die Gastschulbeitragssätze wesentlich verändert werden, ist der Prozentsatz in
Abs. 1 neu zu verhandeln.
§ 7
Kündigung
(1) Diese Vereinbarung kann von den Beteiligten unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 
einem Jahr jeweils zum 31. Juli gekündigt werden.
§ 8
Aufsichtsbehörde
(1) Die Genehmigung der Aufsichtsbehörde ist einzuholen. Die Vereinbarung ist mit dem
 Genehmigungsvermerk der Aufsichtsbehörde öffentlich bekanntzumachen.
§ 9
Bisherige Vereinbarung
(1) Die bisherige Vereinbarung vom 12./18. Juli 1984 wird aufgehoben.
§ 10
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
260

Schulvereinbarung Stadt Darmstadt/Landkreis Darmstadt-Dieburg  412
5
Inkrafttreten
(1) Diese  Vereinbarung tritt an dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag in Kraft.
Darmstadt, Darmstadt,
Der Magistrat der Stadt Darmstadt Der Landkreis Darmstadt-Dieburg
....................................................... ...........................................................
Peter Benz Dr. Hans-Joachim Klein
Oberbürgermeister Landrat
......................................................... ................................................................
Daniela Wagner Dietmar Schöbel
Stadträtin Kreisbeigeordneter
Schulentwicklungsplan Allgemein Bildende Schulen 2011 - 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Schulamt - Planungsreferat
261

2010/0478

14103 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
28.10.2010 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat IV  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Schulamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2010/0478 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Fortschreibung des Schul entwicklungsplans Allgemein bildende Schulen 2011 - 2016 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
Vorlage vom: 27.10.2010 
 
Beschlussvorschlag: 
 
1. Die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans 2011 – 2016 der Wissenschaftsstadt 
    Darmstadt wird in der vorliegenden Fassung beschlossen. 
 
2. Wesentliche Anregungen und Bedenken aus dem Beteilungsverfahren wurden in die 
    Beschlussvorlage eingearbeitet und berücksichtigt.  
 
3. Nach erfolgter Beschlussfassung durch den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung 
    wird der Schulentwicklungsplan dem Hessischen Kultusministerium gemäß § 145 des  
    Hessischen Schulgesetzes zur Genehmigung zugeleitet.   
 
 
Anlagen: Schulentwicklungsplan Allgemein bildende Schulen 2011 - 2016 der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
 
Datenschutzrelevante Anlage:

2 
... 
 
Beschluss des Magistrats vom

3 
... 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 27.10.2010:  
 
 
I. Fortschreibung des Schulentwicklungsplans Allgemein bildende Schulen 2011 – 2016 der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
Das Hessische Schulgesetz (HSchG) regelt die Aufstellung von Schulentwicklungsplänen durch den 
Schulträger in § 145. 
 
Hiernach sind Schulentwicklungspläne innerhalb von 5 Jahren nach der Zustimmung durch das 
Kultusministerium auf ihre Zweckmäßigkeit zu überprüfen und – soweit erforderlich – 
fortzuschreiben. 
 
Mit Genehmigung des letzten Schulentwicklungsplans mit Erlass des Hessischen 
Kultusministeriums vom 30. Januar 2007 wurde der Wissenschaftsstadt Darmstadt als Schulträger 
zur Auflage gemacht, mit Blick auf die nunmehr aufgelöste Diesterwegschule, eine 
Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplans für den Bereich Sekundarstufe I bis 30.9.2009 
vorzunehmen. 
 
Aufgrund des Vorhabens eine regionale, schulträgerübergreifende Schulentwicklungsplanung 
gemeinsam mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg vorzulegen, wurde die vorgenannte Frist vom 
Hessischen Kultusministerium anschließend um 1 Jahr verlängert. Nachdem das Vorhaben eines 
gemeinsamen Schulentwicklungsplans zunächst zurückgestellt wurde und nunmehr die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg eigene Pläne aufstellen, 
wurde die der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom Hessischen Kultusministerium gesetzte Frist 
erneut bis Ende des Jahres 2010 verlängert. 
 
Obwohl somit aufgrund der vorgenannten Auflage bzw. Fristsetzung des Hessischen 
Kultusministeriums formal betrachtet nur eine Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplans für 
den Bereich Sekundarstufe I erforderlich wäre, erscheint es gleichwohl geboten eine komplette 
Fortschreibung des Schulentwicklungsplans für Allgemein bildende Schulen vorzunehmen. 
 
Der nunmehr vorliegende Entwurf des Schulentwicklungsplans enthält entsprechend der 
gesetzlichen Vorgaben des Hessischen Schulgesetzes die Ausweisung des gegenwärtigen und 
zukünftigen Schulbedarfs sowie von Schulstandorten. Das örtliche Bildungsangebot wird dargestellt 
und reflektiert. Der Plan liefert damit die Grundlagen für einen zweckentsprechenden Schulbau 
sowie den Rahmen für eine Standortentwicklungs- und Ausstattungsplanung bis zum Jahr 2016. Er 
versteht sich als Leitlinie für die Entscheidungsfindung bei den erforderlichen 
schulorganisatorischen und schulbaulichen Einzelmaßnahmen. 
 
Schließlich enthält der Schulentwicklungsplan sowohl die langfristige Zielplanung des Schulträgers 
als auch die einzelnen Durchführungsmaßnahmen unter Angabe der zeitlichen Verwirklichung. 
 
Seit Erstellung des letzten Schulentwicklungsplans im Jahr 2006 hat sich der Schul- und 
Bildungsbereich stetig weiterentwickelt, selbstverständlich auch in Darmstadt. Zu nennen sind hier 
beispielsweise die mittlerweile an allen Darmstädter Gymnasien erfolgte Einführung der verkürzten 
Gymnasialzeit („G8“), der Ausbau der Ganztagsangebote an mittlerweile allen weiterführenden 
Darmstädter Schulen und beginnend mit dem Schuljahr 2010/2011 auch an einigen Grundschulen. 
Beim Schulwahlverhalten bezüglich der Wahl der weiterführenden Schule beim Übergang von der 
Klasse 4 zur Klasse 5 hat sich der Trend verstetigt, dass immer mehr Darmstädter Eltern für ihre 
Kinder einen gymnasialen Bildungsgang wählen (zurzeit mehr als 60% pro Schülerjahrgang). 
 
Auch ist für Darmstadt gegenüber dem bundesweiten Trend in den vergangenen Jahren eine 
positive Bevölkerungsentwicklung zu verzeichnen.

4 
... 
Nicht nur diese exemplarisch aufgeführten Entwicklungen sind in den vorliegenden Entwurf des 
Schulentwicklungsplans aufgenommen worden, sondern gerade auch die für die Zukunft zu 
prognostizierenden Entwicklungen. 
 
Dabei war maßgeblich zu berücksichtigen, dass für die Bevölkerungszahlen Darmstadts bis über 
das Jahr 2020 hinaus weiterhin eine Steigerung erwartet wird, die auch mit einem weiteren 
Wachstum bei den Schülerzahlen einhergeht. Der Entwurf des Schulentwicklungsplans legt die 
Gründe hierfür detailliert und nachvollzi ehbar dar und liefert so eine äußerst verlässliche 
Datengrundlage. In der Sitzung der Schulkommission am 25.10.2010 wurde durch das Amt für 
Wirtschaft und Stadtentwicklung, Abteilung Statistik und Stadtforschung eine umfassende und 
detaillierte Methodenerläuterung zur Datenzusammenstellung gegeben, welche die Validität der 
Datenermittlung nochmals bestätigt hat.  
 
Auffallende Ergebnisse sind insoweit die zu erwartenden Zuwächse bei der künftigen Anzahl der 
Grundschüler sowie bei den Schülerinnen und Schülern, die ein Gymnasium besuchen werden. Im 
Entwurf des Schulentwicklungsplans ist deshalb auch im Hinblick auf die Festschreibung der 
Klassengrößen der Mittelstufe der G8-Gymnasien (max. 30 Schülerinnen und Schüler) die dafür 
notwendige sukzessive Erhöhung der Zügigkeit der Gymnasien ab dem Schuljahr 2011/2012 
vorgesehen, um den Zugang von Schülerinnen und Schülern zu gewährleisten. 
 
Besondere Beachtung muss künftig auch die Inklusion, die gemeinsame Beschulung von 
Behinderten und Nichtbehinderten finden. Obwohl seitens des Landesgesetzgebers der rechtliche 
Rahmen zur Einführung inklusiven Unterrichts noch nicht endgültig geschaffen ist, nimmt sich der 
vorliegende Entwurf des Schulentwicklungsplans dieser wichtigen Thematik an. Der hierin 
vorgesehene Aufbau eines „Inklusiven Schulangebots Grundschule“ durch sukzessive Verlagerung 
der Primarstufe der Mühltalschule, Förderschule für Lernhilfe, an den Schulstandort Ludwig-
Schwamb-Schule und eine Wahlmöglichkeit der derzeitigen Schüler/- innen mit 
sonderpädagogischem Förderbedarf Lernhilfe in der Mittel- und Hauptstufe der Mühltalschule 
zwischen den Angeboten der Ernst-Elias-Niebergall-Schule (Förderschule) und der Umsetzung von 
Inklusion im Stadtteil Eberstadt an der Gutenbergschule ist insoweit ein erster Schritt.  
Mit dem vorliegenden Entwurf bekennt sich die Stadt als Schulträger zudem dazu, im Rahmen ihrer 
Zuständigkeit Initiativen Darmstädter Schulen auf dem Weg zur inklusiven Schule zu 
unterstützen.  
Der Entwurf des Schulentwicklungsplans greift darüber hinaus weitere schulformbezogene 
Angebote und Planungen auf. Zu nennen ist hier auch die Weiterentwicklung des 
Ganztagsschulbereichs, womit der zunehmenden Bedeutung der schulischen Betreuungsangebote 
im Sinne qualitativer Schulentwicklung sowie zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Fam ilie und 
Beruf Rechnung getragen werden soll.  
 
 
II. Durchführung des Beteiligungsverfahrens
 
 
Aufgrund des Beschlusses des Magistrats vom 15.09.2010, Vorlage Nr. 2010/0391 wurde der 
Entwurf zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans in das Beteiligungsverfahren gegeben. 
 
Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens wurden zahlreiche Stellungnahmen von beteiligten 
Institutionen, Schulen und Schulträgern abgegeben, von denen einige nach Abwägung der 
Bedeutung inhaltlich in die jetzt vorliegende Fassung des Schulentwicklungsplans eingeflossen 
sind. Weiterhin wurden Anregungen der Schulkommission, die den Schulentwicklungsplan in Ihrer 
Sitzung am 25.10.2010 beraten hat, im Wesentlichen übernommen. 
 
So wurde die Sicherung eines vollständigen, wohnortnahen und ausgewogenen Bildungsangebotes 
mit der damit einhergehenden Vielfältigkeit und Gewährleistung der Wahlmöglichkeit zwischen G 8 
und G 9 noch deutlicher als erklärtes Ziel des Schulträgers ausgeführt. Den Gesamtschulen kommt 
hierbei eine besondere Bedeutung zu, leisten diese durch die Aufnahme so genannter 
„Bildungsgangwechsler“ (Rückläufer vom Gymnasium) wichtige Integrationsaufgaben.

5 
... 
Die besondere Bedeutung der Kooperativen und Integrierten Gesamtschulen als zweites Standbein 
neben den Gymnasien mit ihrem verkürzten Bildungsgang G 8 wird auch von den Schulleitern der 
Gymnasien betont. Darüber hinaus wird eine engere Kooperation zwischen den Gymnasien und den 
Gesamtschulen von allen Seiten befürwortet und angestrebt. 
Das im ersten Entwurf des Schulentwicklungsplans vorgesehene „Moratorium“ für die 
Stadtteilschule wurde gestrichen. Die bereits jetzt erkennbaren positiven Ansätze hinsichtlich der 
Stärkung der Stadtteilschule Arheilgen werden vom Schulträger unterstützt und anerkannt. Insofern 
wird mit dem nun vorliegenden Schulentwicklungsplan keine Organisationsänderung 
angestrebt. 
 
Nach Abwägung aller Eingaben im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zur Gutenbergschule soll 
diese in eine Integrierte Gesamtschule umgewandelt werden. Für den südlichen Schulträgerbereich 
soll zusätzlich eine gymnasiale Oberstufe perspektivisch angeboten werden. Dem Ziel des 
Schulträgers entsprechend, die Vielfältigkeit des Bildungsangebotes, insbesondere die 
Wahlmöglichkeit zwischen G8 und G9 zu erhalten, soll die Attraktivität des Schulstandorts und 
insbesondere der gymnasiale Bildungsgang weiterentwickelt und gestärkt werden. 
 
Da die Wissenschaftsstadt Darmstadt ihrer Bedeutung als geografisches, verkehrstechnisches und 
kulturelles Oberzentrum für die Region auch als Schulträger Rechnung tragen muss, wurden 
gegenüber dem ersten Entwurf des Schulentwicklungsplans nunmehr die Profile der Gymnasien 
noch deutlicher herausgearbeitet. Hinsichtlich der beabsichtigten sukzessiven Erhöhung der 
gymnasialen Kapazitäten ergab sich aufgrund des Beteiligungsverfahrens kein Änderungsbedarf, so 
dass die Erhöhung der gymnasialen Züge unverändert im Schulentwicklungsplan vorgesehen ist. 
 
Bei Ziffer 2. „Gesetzliche Ausgangslage/Rahmenbedingungen“ zum Thema Inklusion wurde ein 
detaillierter und umfassender Planungsprozess formuliert. Die konzeptionelle Arbeit zum Thema 
Inklusion wurde im zuständigen Staatlichen Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die 
Stadt Darmstadt mit der Einrichtung eines „Inklusionsbeirates“ und ersten Arbeitssitzungen sowie 
der Strukturierung erster, inklusiver Schritte begonnen. Der Schulträger – vertreten durch Schulamt 
und Jugendhilfe – ist an diesem Prozess beteiligt. Ziel und Ergebnis dieses Planungsauftrages ist 
die Erarbeitung einer „Konzeption zur Umsetzung der Inklusion“. 
Dies beinhaltet:

6 
... 
 
1. die Entwicklung inklusiver Strukturen und Lernmethoden und die entsprechende 
Vorbereitung der Lehrkräfte auf diese neuen Anforderungen 
2. den Aufbau von Kooperationsstrukturen und -methoden zwischen Regelschullehrerinnen 
und -lehrern mit Förderschulen, Heilpädagogen, sozialpädagogen, Psychologen, 
Jugendhilfe u.a.m. 
3. die Überprüfung und Anpassung der räumlichen Rahmenbedingungen sowie die 
sukzessive Schaffung notwendiger Barrierefreiheit, wo in den Schulen möglich und noch 
nicht hergestellt. 
 
Der unbestrittene Handlungsbedarf an der Mühltalschule/Förderschule für Lernhilfe wurde in der 
nun vorliegenden Fassung präzisiert. Die Mühltalschule soll als eigenständiger Schulstandort 
perspektivisch aufgelöst werden. Diese Intention begründet sich aus folgenden Umständen und 
Rahmenbedingungen: 
• rückläufige Schülerzahlenentwicklung 
• Auftrag zur Inklusion 
• hoher Sanierungsbedarf für das Schulgebäude der Mühltalschule, das durch einen 
Neubau ersetzt werden müsste 
 
Aufgrund der genannten Faktoren plant der Schulträger die perspektivische räumliche Verlagerung 
der Grundstufe an die benachbarte Ludwig-Schwamb-Schule zur Schaffung eines 
ersten Inklusiven Schulstandortes im Grundschulbereich. Bezüglich der aktuellen Mittel- und 
Hauptstufe der Mühltalschule ist an ein sukzessives Auslaufen des Angebotes am vorhanden 
Schulstandort gedacht (Moratorium für derzeitige Schüler/innen analog Diesterwegschule). 
Neue Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf Lernhilfe in der Mittel- und Hauptstufe 
aus dem Stadtteil Eberstadt sollen künftig unter 2 Alternativen wählen können: 
• Angebot einer Förderschule, hier steht die Ernst-Elias-Niebergall-Schule mit ausreichend 
neuen Schulräumen zur Verfügung. 
• Gemeinsames Unterrichten im Stadtteil an der Gutenbergschule unter Beibehaltung und 
weiterem Ausbau vorhandener Kooperationen mit den angesiedelten Trägern der 
Jugendhilfe und sozialer Dienstleistungen am Standort Grenzallee (Näheres in den 
Einzelbeschreibungen der genannten Schulen). 
 
Die aus dem umfassenden Planungsprozess abgeleiteten Maßnahmen sind unter Ziffer 3.5 des 
Schulentwicklungsplans zusammengefasst aufgeführt. 
 
Der vorliegende Entwurf des Schulentwicklungsplans gründet somit auf einer breit diskutierten und 
kommunizierten Beteiligungsbasis und kann nach Beschlussfassung durch Magistrat und 
Stadtverordnetenversammlung dem Hessischen Kultusministerium zur Genehmigung vorgelegt 
werden. 
 
Darmstadt, 27.10.2010 
Plr- -40- kr/la 
 
 
Dezernat IV 
 
 
 
Dr. Dierk Molter 
Stadtrat

Beratungsverlauf (5)

TOP 1
TOP 17
TOP 24
TOP 585
TOP 1

Orte (94)

  • Nußbaumallee 6
  • Bessunger Straße 195
  • Grenzallee
  • Jägertorstraße
  • Messeler-Park-Straße
  • Bleichstraße
  • Pallaswiesenstraße
  • Otto-Röhm-Straße
  • Michaelisstraße
  • Rheinstraße
  • Landskronstraße
  • Reuterallee
  • Bartningstraße 33
  • Gabelsbergerstraße 4
  • Grillparzerstraße 33
  • Martin-Buber-Straße 32
  • Heinrichstraße 78
  • Kiesstraße
  • Seekatzstraße 18
  • Pützerstraße 18
  • Hermannstraße
  • Römerstraße
  • Wechslerstraße
  • Schorlemmerstraße
  • Maulbeerallee
  • Dieburger Straße
  • Kranichsteiner Straße 84
  • Erbacher Straße
  • Alexanderstraße
  • Zeughausstraße
  • Frankfurter Straße
  • Wilhelminenstraße
  • Hilpertstraße
  • Teichhausstraße
  • Nieder-Ramstädter Straße 120
  • Martinstraße
  • Jahnstraße
  • Heidelberger Straße
  • Berliner Allee
  • Karlsruher Straße
  • Mühltalstraße
  • Oberstraße
  • Heidelberger Landstraße 145
  • Ostpreußenstraße
  • Seeheimer Straße
  • Ringstraße
  • Eifelring
  • Carl-Schenck-Ring
  • Donnersbergring 672
  • Rhönring
  • Täubcheshöhlenweg
  • Spessartring
  • Fiedlerweg
  • Schlossgraben
  • Herdweg
  • Groß-Gerauer Weg
  • Steinbergweg
  • Bodelschwinghweg
  • Randweg
  • Bäckerweg
  • Am Kapellberg 2
  • An der Fasaneriemauer
  • Messeler Straße
  • Gräfenhäuser Straße
  • Eschollbrücker Straße
  • Gernsheimer Straße
  • Pfungstädter Straße
  • Langener Straße
  • Frankfurter Landstraße
  • Ludwigshöhstraße 10
  • Heinrich-Delp-Straße 187
  • Bert-Brecht-Straße 2
  • Koblenzer Straße 8
  • Wilhelm-Busch-Weg 6
  • Stresemannstraße 5
  • Vogelsbergstraße 50
  • Julius-Reiber-Straße 1
  • Landgraf-Georg-Straße
  • Salzlackschneise
  • Bahnhofstraße
  • Neckarstraße
  • Mainzer Straße
  • Pulverhäuserweg 31
  • Viktoriastraße 31
  • Moltkestraße 18a
  • Müllerstraße 11
  • Bergschneise
  • Hundschneise
  • Wegscheide
  • Haardtring
  • Stadtweg 1
  • Kohlbergweg 1
  • Wickopweg 2
  • Hochstraße 44

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2010/0478
Typ
Magistratsvorlage
Datum
27.10.2010
Erstellt
29.09.2026 00:00