0280/2022
Bilanz des Stadtverschönerungsprogramms und "Win-Win für Köln" (AN/0033/2022)
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Anlage 1 Erfolgsbericht der Stadtverschönerungsträger
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Stadtverschönerungsprogramm der Stadt Köln 1. Ziele und Inhalte des Programms Seit 1983 existiert das Stadtverschönerungsprogramm als nachhaltiges Instrument der kommunalen Arbeitsmarktförderung in der Stadt Köln. Im Rahmen des Projektes wird langzeitarbeitslosen Menschen eine berufliche Perspektive geboten. Durch kommunale Beschäftigungsträger werden fachliche Kompetenzen und handwerkliche Qualifikationen im Bereich unterschiedlicher Gewerke vermittelt. Des Weiteren werden durch das Programm Kontakte zu Arbeitgeber*innen des allgemeinen Arbeitsmarktes vermittelt und Ausbildungsangebote generiert. Im Rahmen des Stadtverschönerungsprogramms werden öffentliche Aufträge der Stadt Köln umgesetzt, z.B. in Schulen, Kindergärten und gemeinnützigen Vereinen. Der entscheidende Vorteil des Programms ist die Umsetzung von realen Projekten. Die Qualifizierungsmaßnahmen finden also nicht in einer fiktiv e Übungsumgebung, sondern auf Baustellen statt. Dadurch werden die Menschen auf reale Arbeitssituationen vorbereitet. Als zusätzliche Maßnahme hat die Stadt Köln im Jahr 2008 das Programm „Win -Win für Köln“ beschlossen. Neben der Qualifizierung von arbeitslosen Menschen steht hier die Idee im Fokus, denkmalgeschützte Objekte der Stadt Köln zu renovieren und diese wieder an die Kölnerinnen und Kölner zur gemeinschaftlichen Nutzung zurückzugeben. Im Stadtverschönerungsprogramm werden langzeitarbeitslose Menschen im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten (AGH) eingesetzt. Dies ist eine Maßnahme für Menschen, die dem Arbeitsmarkt schon länger fern sind und häufig multiple Herausforderungen in ihren Biografien m itbringen. Gemäß der Zielsetzung von AGH ist nicht die unmittelbare Wiedereingliederung von Teilnehmenden in den Arbeitsmarkt die Zielsetzung der Maßnahme, sondern eine Aufrechterhaltung, Verbesserung und Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit von arbeitsm arktfernen Personen. Die AGH ermöglicht eine Partizipation am Arbeitsleben mit dem Ziel der mittel- oder langfristigen Integration auf dem Arbeitsmarkt. Ein passgenauer Integrationsweg steht im Fokus der Maßnahme. Die AGH erfüllen häufig eine Brückenfunktion vom Sozialen Arbeitsmarkt in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Im Rahmen von AGH erhalten die Teilnehmenden psychosoziale Unterstützung durch Integrationsfachkräfte bei den Trägern. Des Weiteren sind alle Anleiter*innen bei den Trägern des Stadtverschönerungsprogramm in der Arbeit mit der Zielgruppe geschult und können auf individuelle Herausforderungen adäquat reagieren. Dadurch kann die Motivation aufrechterhalten werden und Abbrüche der Maßnahme werden reduziert. Die Arbeit in den einzelnen Arbeitsgelegenheiten erfolgt unter genauer Anleitung und die Teilnehmenden haben die Möglichkeit , Aufgaben in ihrem eigenen Tempo zu erledigen und sich dadurch langsam wieder an die Anforderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu gewöhnen. Trotzdem leisten alle Proj ekte einen sinnvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben und dadurch erfahren die Teilnehmenden Anerkennung und Wertschätzung. Dies ist für die dauerhafte Stabilisierung von hoher Bedeutung. Zielsetzung ist immer eine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben. Zielsetzung der AGH: - Heranführung an das Arbeitsleben, - Gewinnung einer durch die Anforderungen des Arbeitsalltages geprägten Tagestruktur, - Stärkung des Arbeits- und Sozialverhaltens, - Veränderung beruflicher Perspektiven und/oder, - Ausgleich individuelle Wettbewerbsnachteile. Hier leistet das Stadtverschönerungsprogramm einen wichtigen Beitrag bei der Integration langzeitarbeitsloser Kölner und Kölnerinnen. Ein Angebot zur niederschwelligen Beschäftigung für den beschriebenen Person enkreis besteht unverändert fort. Die Stadt Köln übernimmt mit dem Programm Verantwortung für die Arbeitsmarktintegration von stark benachteiligten Personengruppen. Besonders im Rahmen des Teilhabechancen gesetz nach § 16i SGB II leistet das Stadtverschönerungsprogramm einen wichtigen Beitrag, da AGH hier eine Brücke baut. Damit besteht die Möglichkeit, für bisher langzeitarbeitslose Menschen in Nordrhein-Westfalen eine dauerhafte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu fördern und ihnen eine Perspektive auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu eröffnen. Viele Teilnehmende aus AGH werden über die Förderung des Teilhabechancengesetz in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung übernommen und nach fünf Jahren bietet sich dadu rch die Möglichkeit einer dauerhaften Perspektive auf dem Arbeitsmarkt. Diese wichtige Aufgabe leistet die Stadt Köln in Kooperation mit diesen 6 Trägern. 2. Die Träger der Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahme - Die eva -gGmbH wurde 2003 als 100ige Toch ter des Ehrenfelder Verein für Arbeit und Qualifizierung e.V. gegründet, der seit 1985 erfolgreich im Auftrag der Stadt Köln, der Agentur für Arbeit Köln und des Jobcenter Köln Dienstleistungen für Arbeit suchende Menschen erbringt. Die eva -gGmbH hat die ü bergeordnete Zielsetzung, (langzeit -)arbeitslose Menschen sowie Menschen mit Fluchterfahrung bei der erfolgreichen Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. - Die Jugendhilfe Köln e.V. wurde 1976 auf Wunsch des Jugendamtes der Stadt Köln gegründet, um die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Sie ist ein gemeinnütziger Verein und anerkannter freier Träger der Jugendhilfe. Ihr Ziel ist u. a. die berufliche und die soziale Integration sozial benachteiligter junger Leute, Langzeitarbeitsloser und Menschen mit besonderen Schwierigkeiten im Rahmen von Beauftragungen der Stadt Köln, des Jobcenter Köln und der Agentur für Arbeit. Die Jugendhilfe Köln ist als „Gründungsmitglied“ seit 1983 im Stadtverschönerungs-Programm aktiv. - Die IB West gGmbH, Gesellschaft für Bildung und soziale Dienste mbH, Arbeitsprojekt, gegründet 1986, übernimmt als soziales und arbeitsmarktpolitisches Dienstleistungsunternehmen Aufträge für die Stadt Köln, das Jobcenter Köln, die Agentur für Arbeit und das Land NRW. Das oberste Ziel is t die eigenständige dauerhafte Integration langzeitarbeitsloser Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt. - Die Kölner Gesellschaft für Arbeits - und Berufsförderung mbH ist ein ge- meinnütziges, kommunales Unternehmen, das 1989 gegründet wurde. Zu den Aufgaben des Unternehmens gehören die Organisation und Durchführung ei- nes Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms für arbeitslose Kölner Ein- wohner. Am Stadtverschönerung sprogramm nimmt die KGAB mit der Bereit- stellung von ausschließlich geförderten Arbeitsverhältnissen teil. - Ökobau gGmbH führt seit 1984 für die Stadt Köln im Rahmen des Stadtver- schönerungsprogramms Projekte in verschiedenen Handwerks- und Grünberu- fen aus. In Zusammenarbeit mit der Stadt Köln, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Köln bietet ÖKOBAU Integrationsmaßnahmen und Arbeitsdienstleis- tungen an. Mit dem Ziel, Langzeitarbeitslose zu stabilisieren und einen sozialen Abstieg zu verhindern, können Teil nehmenden im Anschluss an eine Arbeits- gelegenheiten Chancen geboten werden, über den zweiten Arbeitsmarkt zurück in die Gesellschaft zu finden. Ökobau ist seit 1989 als gemeinnützige GmbH eingetragen, Gesellschafterin ist der Förderverein Ökobau e.V., beide sind Mit- glied der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. - Zug um Zug Beschäftigung und Qualifizierung gGmbH ist eine 100%ige Tochter des Vereins Zug um Zug e.V., der seit 1987 im Feld der Beschäftigungsförderung mit dem Ziel der beruflichen und soziale n Integration von arbeitslosen Menschen tätig ist. Zug um Zug arbeitet als Arbeitsmarktdienstleister in vielfältigen Programmen und Maßnahmen der Jobcenter Köln und Leverkusen, der Agentur für Arbeit Köln und Bergisch Gladbach sowie der Stadt Köln.va-gGmbH. Die Teilnehmenden können in folgenden Bereichen eingesetzt werden: - Metallbau - Maler/Trockenbau - Grünpflege/GaLa Bau - Textilwerkstatt - Tischlergewerk - Zimmergewerk 3. Zahlen (2016-2021 Anschlussperspektive Anzahl Arbeitsaufnahme 33 16i 62 16e 1 16f 2 Soziale Teilhabe 2 Ausserbetriebliche Ausbildung/Umschulung/Qualifizierung 4 4. Best Practice Die Textilwerkstatt von Zug um Zug arbeitet seit über 20 Jahren im Stadtverschönerungsprogramm der Stadt Köln. In dieser Zeit konnten in den Schulen, Kindergärten und anderen sozialen Einrichtungen, sehr dringend benötigte Verdunklungs- und Sonnenschutz Ga rdinen, sowie unterschiedliche Polster und Kissen angefertigt und montiert werden. Ohne das Mitwirken des zweiten Arbeitsmarktes wären diese Arbeiten nicht ausgeführt worden. Die Arbeiten werden durch Teilnehmende aus verschiedenen Maßnahmen unter professi oneller Anleitung durchgeführt. Die Teilnehmenden können durch die Arbeiten ihre Leistungsfähigkeit überprüfen und steigern. Zudem fördert die Zusammenarbeit im Team das eigene Selbstwertgefühl. Die Teilnehmenden gehen zur „Arbeit“ und sind dadurch wichtiger Bestandteil eines Arbeitsprozesses. Das wird ihnen auch immer wieder in den Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen und von den Mitarbeitenden der Stadt Köln vermittelt. Die eva -gGmbH setzt im Rahmen des Stadtverschönerungsprogramms die Parkreinigung und das Baumscheibenprojekt (eva e.V.) um. Das Baumscheibenprojekt ist im gesamten Stadtbezirk Ehrenfeld bekannt. Im Rahmen des Projektes kümmern sich AGH -Teilnehmenden um die Pflege und Bepflanzung der Bäume in Ehrenfeld, befreien diese von Unrat und kümmern sich um Sommer um die Bewässerung. Neben dem wertvollen Beitrag für das Ökosystem in Ehrenfeld wird dadurch auch das Stadtbild deutlich attraktiver. Die Teilnehmenden erfahren dadurch viel Anerkennung und Dankbarkeit aus der Bevölkerung für diese wichtige Arbeit. Des Weiteren übernehmen Ehrenfelderinnen und Ehrenfelder die Patenschaft für Baumscheiben und der eva e.V. unterstützt dabei. Dadurch nehmen die Teilnehmenden auch wieder am Sozialleben teil und treten in Interaktion. Dies ist ein wichtiger Schritt beim ihrem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Darüber hinaus übernimmt die eva-gGmbH die Parkreinigung. Während der Corona-Pandemie war die Maßnahme zwischenzeitlich ausgesetzt. Viele Bürger*innen haben sich gemeldet, da die Parks und Spielp lätze verschmutzt gewesen sind. Hier hat sich nochmal deutlich gezeigt welchen wertvollen Beitrag die sozialen Träger und die AGH -Teilnehmenden für die Menschen in Köln leisten. Viele der Menschen aus dem Bereich konnten danach erfolgreich in einen Garten-und Landschaftsbaubetrieb vermittelt werden. Die Mitarbeitenden und Teilnehmenden des Malerbereichs des IB sind insbesondere in Schulen tätig und leisten hier einen wichtigen Beitrag für die Gestaltung der Schulräume. Der Gala-Bereich kümmert sich beispie lsweise um die Ufereinfassung von Weihern und Kanälen. Hervorzuheben ist die Sanierung, laufende Betreuung und Pflege des „Felsengartens“ im Kölner Festungsring (Fort VI), der ein besonderes Naherholungsgebiet für Kölnerinnen und Kölner darstellt. Die Init iative für die Sanierung kam vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege. 5. Zukunft und Perspektive des Programms Im Rahmen des Stadtverschönerungsprogramms werden jährlich über 100 Projekte umgesetzt. Der vorliegende Bericht zeigt deutlich, dass neben der Integration von langzeitarbeitslosen Menschen auch die gesamte Kölner Stadtgesellschaft von diesem Programm profi tiert. Eine echte Win -Win Situation. Das Programm ist daher als Instrument der Arbeitsmarktförderung nicht mehr wegzudenken aus der Stadt Köln und muss auch in Zukunft fortgeführt und ausgebaut werden.
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/50/505 Vorlagen-Nummer 0280/2022 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 10.02.2022 Wirtschaftsausschuss 10.02.2022 Bilanz des Stadtverschönerungsprogramms und "Win-Win für Köln" (AN/0033/2022) Anfrage: Die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung gemäß der Anfrage AN/0033/2022 um einen Sachstandsbe- richt zum Stadtverschönerungsprogramm der Stadt Köln und „Win-Win für Köln“ im nächsten Aus- schuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren. Stellungnahme der Verwaltung: Das Stadtverschönerungsprogramm ist ein nachhaltiges und wirkendes Instrument der kommunalen Arbeitsmarktförderung und verfolgt seine grundsätzliche Zielsetzung konstant: In erprobten und be- währten Strukturen wird mit diesem zahlreichen Menschen von der Arbeitslosigkeit in ein Beschäfti- gungsverhältnis verholfen. Zur ausführlichen Beschreibung ist dieser Stellungnahme in der Anlage ein Bericht der im Stadtver- schönerungsprogramm tätigen Beschäftigungsträger beigefügt. Das Stadtverschönerungsprogramm besteht seit 1983 und eröffnet seitdem jungen sowie älteren Menschen in Arbeitslosigkeit eine berufliche Perspektive. Kölner Träger vermitteln durch Beschäfti- gung mit begleitender fachlicher Schulung und Qualifizierung in verschiedenen Gewerken und Tätig- keitsbereichen wichtige handwerkliche Kompetenzen und soziale Fähigkeiten, aber auch Kontakte zu potentiellen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern. Bei vielen Teilnehmenden müssen in der Person liegende Vermittlungshemmnisse, aufgrund der lan- gen Arbeitslosigkeit sowie ihres Alters, überwunden werden. Diese persönlichen Defizite erschweren einen Wiedereinstieg in das Arbeitsleben zusätzlich. Daher bieten die Beschäftigungsträger darüber hinaus auch Hilfen im Alltag, Bewerbungstraining usw., die durch die praxisorientierte Beschäftigung im Stadtverschönerungsprogramm sinnvoll ergänzt werden. Die Teilnehmenden werden bei den Beschäftigungsträgern in folgenden Bereichen des Handwerks eingesetzt: - Metallbau - Maler / Trockenbau - Grünpflege / Garten- und Landschaftsbau - Textilwerkstatt - Tischlergewerk - Zimmergewerk 2 Der Fokus der Beschäftigung liegt dabei auf der Möglichkeit der Teilhabe am Arbeitsleben und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben über Beschäftigung. Für eine erfolgreiche Umsetzung des Stadtverschönerungsprogramms war immer schon eine gute Kooperation mit dem Jobcenter maßgeblich, um die Zuweisung der Teilnehmenden in Maßnahmen des Stadtverschönerungsprogramms sicherzustellen. Dabei stehen nach aktueller Rechtslage Maß- nahmen in Arbeitsgelegenheiten (AGH) nach § 16 d SGB II und die sich vielfach daraus entwickeln- den Beschäftigungsverhältnisse im Rahmen des Teilhabechancengesetz nach § 16i SGB II im Vor- dergrund. Eine ausführliche Beschreibung der Bedeutung von AGH und der nach §16 i SGB II ge- förderten Beschäftigung kann dem in der Anlage beigefügten Bericht der Stadtverschönerungsträ- ger entnommen werden. Bisherige Sonderprojekte: 1. „Win-Win für Köln“: Das Programm ist nahezu abgeschlossen. Projekte, wie z.B. Teile des Fort I (Friedenspark), Jagdhaus im Tierheim Dellbrück und der Turm an der Bottmühle wurden bereits wertsteigernd saniert und wieder einer Nutzung zugeführt. Ob das Projekt „Sanierung Kuhstall im Krebelshof“ noch weitergeführt werden kann, wird derzeit durch die gebäudeverwaltende Dienststelle der Verwaltung geprüft. Das Projekt „Sanierung Herrenhaus im Thurner Hof“ in Köln Dellbrück ist baulich abgeschlossen und steht kurz vor der Beendigung. Die Arbeiten im Projekt „Sanierung des Rheinparkcafés“ entsprechen dem aktuellen Bauzeiten- plan. Wie bereits der Presse zu entnehmen war, werden Abnahmetermine für das Frühjahr ange- strebt, so dass im Sommer mit der Eröffnung zu rechnen ist. 2. „Gute Schule 2020“: Das Stadtverschönerungsprogramm hat wesentlich bei der Umsetzung des Projekts mitgewirkt. Insbesondere wurden an Kölner Schulen des gesamten Stadtgebietes umfassende Anstrich- maßnahmen, zahlreiche Schulhofmaßnahmen sowie die Herstellung und Montage von Gardinen umgesetzt. Die Verwaltung entwickelt das Stadtverschönerungsprogramm in einem fortlaufenden Prozess im Sinne eines lernenden Programmes weiter. So ist zukünftig die verstärkte Beteiligung an Sonderpro- jekten (z.B. Digitalpakt NRW, Sanierung Denkmalgeschützter Gebäude) angedacht. Für die flexible Beteiligung an Sonderprojekten im Rahmen des Stadtverschönerungsprogramms, aber auch, um auf die Herausforderungen in Verbindung mit sich stetig ändernden Strukturen und Gesetzesanpassungen dauerhaft eingehen zu können, ist zur weiteren Steuerung des Stadtverschö- nerungsprogramms der Erhalt einer entsprechenden Fachlichkeit (Verwaltungsmitarbeitende und technische Fachkräfte für die verschiedenen Gewerke) in der Abteilung Arbeitsmarktförderung sehr wichtig. Hinsichtlich der Finanzausstattung stehen im Haushaltsjahr 2022 zur Umsetzung des Stadtverschö- nerungsprogramms folgende Mittel zur Verfügung: Betrag Zielsetzung Art 706.697 Euro Zuschüsse Beschäftigungs- förderung und Sachkosten- projekte konsumtiv 75.178 Euro Projektkostenbeteiligungen konsumtiv 129.000 Euro Investitionsgüter (Fahrzeuge, Maschinen) investiv Die Verwaltung wird auch zukünftig über neue Entwicklungen im Bereich des Stadtverschönerungs- programms berichten. 3 Anlage 1 Bericht der Beschäftigungsträger des Stadtverschönerungsprogramms
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0280/2022
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 02.02.2022
- Erstellt
- 24.01.2022 11:12