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0280/2022

Bilanz des Stadtverschönerungsprogramms und "Win-Win für Köln" (AN/0033/2022)

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 02.02.2022

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Nächste Beratung: Wirtschaftsausschuss, Sitzung am 10.02.2022, TOP 15.3

Anlage 1 Erfolgsbericht der Stadtverschönerungsträger

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Anlage 1 Erfolgsbericht der Stadtverschönerungsträger

11647 Zeichen

Stadtverschönerungsprogramm der Stadt Köln 
 
1. Ziele und Inhalte des Programms 
 
Seit 1983 existiert das Stadtverschönerungsprogramm als nachhaltiges Instrument der 
kommunalen Arbeitsmarktförderung in der Stadt Köln. Im Rahmen des Projektes wird 
langzeitarbeitslosen Menschen eine berufliche Perspektive geboten. Durch 
kommunale Beschäftigungsträger werden fachliche Kompetenzen und handwerkliche 
Qualifikationen im Bereich unterschiedlicher Gewerke vermittelt. Des Weiteren werden 
durch das Programm Kontakte zu Arbeitgeber*innen des allgemeinen Arbeitsmarktes 
vermittelt und Ausbildungsangebote generiert.  
Im Rahmen des Stadtverschönerungsprogramms werden öffentliche Aufträge der 
Stadt Köln umgesetzt, z.B. in Schulen, Kindergärten und gemeinnützigen Vereinen. 
Der entscheidende Vorteil des Programms ist die Umsetzung von realen Projekten. 
Die Qualifizierungsmaßnahmen finden also nicht in einer fiktiv e Übungsumgebung, 
sondern auf Baustellen statt. Dadurch werden die Menschen auf reale 
Arbeitssituationen vorbereitet.  
Als zusätzliche Maßnahme hat die Stadt Köln im Jahr 2008 das Programm „Win -Win 
für Köln“ beschlossen. Neben der Qualifizierung von arbeitslosen Menschen steht hier 
die Idee im Fokus, denkmalgeschützte Objekte der Stadt Köln zu renovieren und diese 
wieder an die Kölnerinnen und Kölner zur gemeinschaftlichen Nutzung 
zurückzugeben. 
Im Stadtverschönerungsprogramm werden langzeitarbeitslose Menschen im Rahmen 
von Arbeitsgelegenheiten (AGH) eingesetzt. Dies ist eine Maßnahme für Menschen, 
die dem Arbeitsmarkt schon länger fern sind und häufig multiple Herausforderungen 
in ihren Biografien m itbringen. Gemäß der Zielsetzung von AGH ist nicht die 
unmittelbare Wiedereingliederung von Teilnehmenden in den Arbeitsmarkt die 
Zielsetzung der Maßnahme, sondern eine Aufrechterhaltung, Verbesserung und 
Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit von arbeitsm arktfernen Personen. Die AGH 
ermöglicht eine Partizipation am Arbeitsleben mit dem Ziel der mittel- oder langfristigen 
Integration auf dem Arbeitsmarkt. Ein passgenauer Integrationsweg steht im Fokus der 
Maßnahme. Die AGH erfüllen häufig eine Brückenfunktion vom Sozialen Arbeitsmarkt 
in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Im Rahmen von AGH erhalten die Teilnehmenden 
psychosoziale Unterstützung durch Integrationsfachkräfte bei den Trägern. Des 
Weiteren sind alle Anleiter*innen bei den Trägern des Stadtverschönerungsprogramm

in der Arbeit mit der Zielgruppe geschult und können auf individuelle 
Herausforderungen adäquat reagieren. Dadurch kann die Motivation aufrechterhalten 
werden und Abbrüche der Maßnahme werden reduziert.  
 
Die Arbeit in den einzelnen Arbeitsgelegenheiten erfolgt unter genauer Anleitung und 
die Teilnehmenden haben die Möglichkeit , Aufgaben in ihrem eigenen Tempo zu 
erledigen und sich dadurch langsam wieder an die Anforderungen auf dem 
allgemeinen Arbeitsmarkt zu gewöhnen. Trotzdem leisten alle Proj ekte einen 
sinnvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben und dadurch erfahren die 
Teilnehmenden Anerkennung und Wertschätzung. Dies ist für die dauerhafte 
Stabilisierung von hoher Bedeutung. Zielsetzung ist immer eine Wiedereingliederung 
ins Arbeitsleben.  
 
Zielsetzung der AGH: 
- Heranführung an das Arbeitsleben, 
- Gewinnung einer durch die Anforderungen  des Arbeitsalltages geprägten 
Tagestruktur, 
- Stärkung des Arbeits- und Sozialverhaltens, 
- Veränderung beruflicher Perspektiven und/oder, 
- Ausgleich individuelle Wettbewerbsnachteile. 
 
Hier leistet das Stadtverschönerungsprogramm einen wichtigen Beitrag bei der 
Integration langzeitarbeitsloser Kölner und Kölnerinnen. Ein Angebot zur 
niederschwelligen Beschäftigung für den beschriebenen Person enkreis besteht 
unverändert fort. Die Stadt Köln übernimmt mit dem Programm Verantwortung für die 
Arbeitsmarktintegration von stark benachteiligten Personengruppen. Besonders im 
Rahmen des Teilhabechancen gesetz nach § 16i SGB II leistet das 
Stadtverschönerungsprogramm einen wichtigen Beitrag, da AGH hier eine Brücke 
baut. Damit besteht die Möglichkeit, für bisher langzeitarbeitslose Menschen in 
Nordrhein-Westfalen eine dauerhafte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu 
fördern und ihnen eine Perspektive auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu eröffnen. 
Viele Teilnehmende aus AGH werden über die Förderung des Teilhabechancengesetz 
in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung übernommen und nach fünf 
Jahren bietet sich dadu rch die Möglichkeit einer dauerhaften Perspektive auf dem

Arbeitsmarkt. Diese wichtige Aufgabe leistet die Stadt Köln in Kooperation mit diesen  
6 Trägern. 
 
2. Die Träger der Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahme 
 
- Die eva -gGmbH wurde 2003 als 100ige Toch ter des Ehrenfelder Verein für 
Arbeit und Qualifizierung e.V. gegründet, der seit 1985 erfolgreich im Auftrag 
der Stadt Köln, der Agentur für Arbeit Köln und des Jobcenter Köln 
Dienstleistungen für Arbeit suchende Menschen erbringt. Die eva -gGmbH hat 
die ü bergeordnete Zielsetzung, (langzeit -)arbeitslose Menschen sowie 
Menschen mit Fluchterfahrung bei der erfolgreichen Integration in den 
Arbeitsmarkt zu unterstützen.  
 
- Die Jugendhilfe Köln e.V. wurde 1976 auf Wunsch des Jugendamtes der Stadt 
Köln gegründet, um die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Sie ist ein 
gemeinnütziger Verein und anerkannter freier Träger der Jugendhilfe. Ihr Ziel 
ist u. a. die berufliche und die soziale Integration sozial benachteiligter junger 
Leute, Langzeitarbeitsloser und Menschen mit besonderen Schwierigkeiten im 
Rahmen von Beauftragungen der Stadt Köln, des Jobcenter Köln und der 
Agentur für Arbeit.  Die Jugendhilfe Köln ist als „Gründungsmitglied“ seit 1983 
im Stadtverschönerungs-Programm aktiv. 
 
- Die IB West gGmbH,  Gesellschaft für Bildung und soziale Dienste mbH, 
Arbeitsprojekt, gegründet 1986, übernimmt als soziales und 
arbeitsmarktpolitisches Dienstleistungsunternehmen Aufträge für die Stadt 
Köln, das Jobcenter Köln, die Agentur für Arbeit und das Land NRW. Das 
oberste Ziel is t die eigenständige dauerhafte Integration langzeitarbeitsloser 
Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt. 
 
- Die Kölner Gesellschaft für Arbeits - und Berufsförderung mbH ist ein ge-
meinnütziges, kommunales Unternehmen, das 1989 gegründet wurde. Zu den 
Aufgaben des Unternehmens gehören die Organisation und Durchführung ei-

nes Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms für arbeitslose Kölner Ein-
wohner. Am Stadtverschönerung sprogramm nimmt die KGAB mit der Bereit-
stellung von ausschließlich geförderten Arbeitsverhältnissen teil. 
 
- Ökobau gGmbH führt seit 1984 für die Stadt Köln im Rahmen des Stadtver-
schönerungsprogramms Projekte in verschiedenen Handwerks- und Grünberu-
fen aus. In Zusammenarbeit mit der Stadt Köln, der Agentur für Arbeit und dem 
Jobcenter Köln bietet ÖKOBAU Integrationsmaßnahmen und Arbeitsdienstleis-
tungen an. Mit dem Ziel, Langzeitarbeitslose zu stabilisieren und einen sozialen 
Abstieg zu verhindern, können Teil nehmenden im Anschluss an eine Arbeits-
gelegenheiten Chancen geboten werden, über den zweiten Arbeitsmarkt zurück 
in die Gesellschaft zu finden. Ökobau ist seit 1989 als gemeinnützige GmbH 
eingetragen, Gesellschafterin ist der Förderverein Ökobau e.V., beide sind Mit-
glied der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. 
 
 
- Zug um Zug Beschäftigung und Qualifizierung gGmbH  ist eine 100%ige 
Tochter des Vereins Zug um Zug e.V., der seit 1987 im Feld der 
Beschäftigungsförderung mit dem Ziel der beruflichen und soziale n Integration 
von arbeitslosen Menschen tätig ist. Zug um Zug arbeitet als 
Arbeitsmarktdienstleister in vielfältigen Programmen und Maßnahmen der 
Jobcenter Köln und Leverkusen, der Agentur für Arbeit Köln und Bergisch 
Gladbach sowie der Stadt Köln.va-gGmbH. 
 
Die Teilnehmenden können in folgenden Bereichen eingesetzt werden: 
- Metallbau 
- Maler/Trockenbau 
- Grünpflege/GaLa Bau 
- Textilwerkstatt 
- Tischlergewerk 
- Zimmergewerk 
 
3. Zahlen (2016-2021

Anschlussperspektive Anzahl 
 
Arbeitsaufnahme 33 
 
16i 
 
62 
16e 1 
16f 2 
Soziale Teilhabe 
 
2 
Ausserbetriebliche Ausbildung/Umschulung/Qualifizierung 
 
4 
4. Best Practice 
 
Die Textilwerkstatt von Zug um Zug arbeitet seit über 20 Jahren im 
Stadtverschönerungsprogramm der Stadt Köln. In dieser Zeit konnten in den Schulen, 
Kindergärten und anderen sozialen Einrichtungen, sehr dringend benötigte 
Verdunklungs- und Sonnenschutz Ga rdinen, sowie unterschiedliche Polster und 
Kissen angefertigt und montiert werden. Ohne das Mitwirken des zweiten 
Arbeitsmarktes wären diese Arbeiten nicht ausgeführt worden. Die Arbeiten werden 
durch Teilnehmende aus verschiedenen Maßnahmen unter professi oneller Anleitung 
durchgeführt. Die Teilnehmenden können durch die Arbeiten ihre Leistungsfähigkeit 
überprüfen und steigern. Zudem fördert die Zusammenarbeit im Team das eigene 
Selbstwertgefühl. Die Teilnehmenden gehen zur „Arbeit“ und sind dadurch wichtiger 
Bestandteil eines Arbeitsprozesses. Das wird ihnen auch immer wieder in den 
Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen und von den Mitarbeitenden der 
Stadt Köln vermittelt.  
Die eva -gGmbH setzt im Rahmen des Stadtverschönerungsprogramms die 
Parkreinigung und das Baumscheibenprojekt (eva e.V.) um. Das 
Baumscheibenprojekt ist im gesamten Stadtbezirk Ehrenfeld bekannt. Im Rahmen des 
Projektes kümmern sich AGH -Teilnehmenden um die Pflege und Bepflanzung der

Bäume in Ehrenfeld, befreien diese von Unrat und kümmern sich um Sommer um die 
Bewässerung. Neben dem wertvollen Beitrag für das Ökosystem in Ehrenfeld wird 
dadurch auch das Stadtbild deutlich attraktiver. Die Teilnehmenden erfahren dadurch 
viel Anerkennung und Dankbarkeit aus der Bevölkerung für diese wichtige Arbeit. Des 
Weiteren übernehmen Ehrenfelderinnen und Ehrenfelder die Patenschaft für 
Baumscheiben und der eva e.V. unterstützt dabei. Dadurch nehmen die 
Teilnehmenden auch wieder am Sozialleben teil und treten in Interaktion. Dies ist ein 
wichtiger Schritt beim ihrem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Darüber hinaus 
übernimmt die eva-gGmbH die Parkreinigung. Während der Corona-Pandemie war die 
Maßnahme zwischenzeitlich ausgesetzt. Viele Bürger*innen haben sich gemeldet, da 
die Parks und Spielp lätze verschmutzt gewesen sind. Hier hat sich nochmal deutlich 
gezeigt welchen wertvollen Beitrag die sozialen Träger und die AGH -Teilnehmenden 
für die Menschen in Köln leisten. Viele der Menschen aus dem Bereich konnten 
danach erfolgreich in einen Garten-und Landschaftsbaubetrieb vermittelt werden. 
Die Mitarbeitenden und Teilnehmenden des Malerbereichs des IB sind insbesondere 
in Schulen tätig und leisten hier einen wichtigen Beitrag für die Gestaltung der 
Schulräume.  
Der Gala-Bereich kümmert sich beispie lsweise um die Ufereinfassung von Weihern 
und Kanälen. Hervorzuheben ist die Sanierung, laufende Betreuung und Pflege des 
„Felsengartens“ im Kölner Festungsring (Fort VI), der ein besonderes 
Naherholungsgebiet für Kölnerinnen und Kölner darstellt. Die Init iative für die 
Sanierung kam vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege. 
 
 
5. Zukunft und Perspektive des Programms 
 
Im Rahmen des Stadtverschönerungsprogramms werden jährlich über 100 Projekte 
umgesetzt. Der vorliegende Bericht zeigt deutlich, dass neben der Integration von 
langzeitarbeitslosen Menschen auch die gesamte Kölner Stadtgesellschaft von 
diesem Programm profi tiert. Eine echte Win -Win Situation. Das Programm ist daher 
als Instrument der Arbeitsmarktförderung nicht mehr wegzudenken aus der Stadt Köln 
und muss auch in Zukunft fortgeführt und ausgebaut werden.

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

5571 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/50/505 
 
Vorlagen-Nummer 
 0280/2022 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 10.02.2022 
Wirtschaftsausschuss 10.02.2022 
 
Bilanz des Stadtverschönerungsprogramms und "Win-Win für Köln" (AN/0033/2022) 
Anfrage: 
 
Die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung gemäß der Anfrage AN/0033/2022 um einen Sachstandsbe-
richt zum Stadtverschönerungsprogramm der Stadt Köln und „Win-Win für Köln“ im nächsten Aus-
schuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren. 
 
 
Stellungnahme der Verwaltung: 
 
Das Stadtverschönerungsprogramm ist ein nachhaltiges und wirkendes Instrument der kommunalen 
Arbeitsmarktförderung und verfolgt seine grundsätzliche Zielsetzung konstant: In erprobten und be-
währten Strukturen wird mit diesem zahlreichen Menschen von der Arbeitslosigkeit in ein Beschäfti-
gungsverhältnis verholfen. 
 
Zur ausführlichen Beschreibung ist dieser Stellungnahme in der Anlage ein Bericht der im Stadtver-
schönerungsprogramm tätigen Beschäftigungsträger beigefügt. 
 
Das Stadtverschönerungsprogramm besteht seit 1983 und eröffnet seitdem jungen sowie älteren 
Menschen in Arbeitslosigkeit eine berufliche Perspektive. Kölner Träger vermitteln durch Beschäfti-
gung mit begleitender fachlicher Schulung und Qualifizierung in verschiedenen Gewerken und Tätig-
keitsbereichen wichtige handwerkliche Kompetenzen und soziale Fähigkeiten, aber auch Kontakte zu 
potentiellen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern. 
 
Bei vielen Teilnehmenden müssen in der Person liegende Vermittlungshemmnisse, aufgrund der lan-
gen Arbeitslosigkeit sowie ihres Alters, überwunden werden. Diese persönlichen Defizite erschweren 
einen Wiedereinstieg in das Arbeitsleben zusätzlich. Daher bieten die Beschäftigungsträger darüber 
hinaus auch Hilfen im Alltag, Bewerbungstraining usw., die durch die praxisorientierte Beschäftigung 
im Stadtverschönerungsprogramm sinnvoll ergänzt werden. 
 
Die Teilnehmenden werden bei den Beschäftigungsträgern in folgenden Bereichen des Handwerks 
eingesetzt: 
 
- Metallbau 
- Maler / Trockenbau 
- Grünpflege / Garten- und Landschaftsbau 
- Textilwerkstatt 
- Tischlergewerk 
- Zimmergewerk

2 
 
 
Der Fokus der Beschäftigung liegt dabei auf der Möglichkeit der Teilhabe am Arbeitsleben und der 
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben über Beschäftigung. 
 
Für eine erfolgreiche Umsetzung des Stadtverschönerungsprogramms war immer schon eine gute 
Kooperation mit dem Jobcenter maßgeblich, um die Zuweisung der Teilnehmenden in Maßnahmen 
des Stadtverschönerungsprogramms sicherzustellen. Dabei stehen nach aktueller Rechtslage Maß-
nahmen in Arbeitsgelegenheiten (AGH) nach § 16 d SGB II und die sich vielfach daraus entwickeln-
den Beschäftigungsverhältnisse im Rahmen des Teilhabechancengesetz nach § 16i SGB II im Vor-
dergrund. Eine ausführliche Beschreibung der Bedeutung von AGH und der nach §16 i SGB II ge-
förderten Beschäftigung kann dem in der Anlage beigefügten Bericht der Stadtverschönerungsträ-
ger entnommen werden. 
 
Bisherige Sonderprojekte: 
 
1. „Win-Win für Köln“: 
Das Programm ist nahezu abgeschlossen. Projekte, wie z.B. Teile des Fort I (Friedenspark), 
Jagdhaus im Tierheim Dellbrück und der Turm an der Bottmühle wurden bereits wertsteigernd 
saniert und wieder einer Nutzung zugeführt. 
Ob das Projekt „Sanierung Kuhstall im Krebelshof“ noch weitergeführt werden kann, wird derzeit 
durch die gebäudeverwaltende Dienststelle der Verwaltung geprüft. 
Das Projekt „Sanierung Herrenhaus im Thurner Hof“ in Köln Dellbrück ist baulich abgeschlossen 
und steht kurz vor der Beendigung.  
Die Arbeiten im Projekt „Sanierung des Rheinparkcafés“ entsprechen dem aktuellen Bauzeiten-
plan. Wie bereits der Presse zu entnehmen war, werden Abnahmetermine für das Frühjahr ange-
strebt, so dass im Sommer mit der Eröffnung zu rechnen ist. 
 
2. „Gute Schule 2020“: 
Das Stadtverschönerungsprogramm hat wesentlich bei der Umsetzung des Projekts mitgewirkt. 
Insbesondere wurden an Kölner Schulen des gesamten Stadtgebietes umfassende Anstrich-
maßnahmen, zahlreiche Schulhofmaßnahmen sowie die Herstellung und Montage von Gardinen 
umgesetzt. 
 
Die Verwaltung entwickelt das Stadtverschönerungsprogramm in einem fortlaufenden Prozess im 
Sinne eines lernenden Programmes weiter. So ist zukünftig die verstärkte Beteiligung an Sonderpro-
jekten (z.B. Digitalpakt NRW, Sanierung Denkmalgeschützter Gebäude) angedacht. 
 
Für die flexible Beteiligung an Sonderprojekten im Rahmen des Stadtverschönerungsprogramms, 
aber auch, um auf die Herausforderungen in Verbindung mit sich stetig ändernden Strukturen und 
Gesetzesanpassungen dauerhaft eingehen zu können, ist zur weiteren Steuerung des Stadtverschö-
nerungsprogramms der Erhalt einer entsprechenden Fachlichkeit (Verwaltungsmitarbeitende und 
technische Fachkräfte für die verschiedenen Gewerke) in der Abteilung Arbeitsmarktförderung sehr 
wichtig.  
 
Hinsichtlich der Finanzausstattung stehen im Haushaltsjahr 2022 zur Umsetzung des Stadtverschö-
nerungsprogramms folgende Mittel zur Verfügung: 
 
Betrag Zielsetzung Art 
706.697 Euro Zuschüsse Beschäftigungs-
förderung und Sachkosten-
projekte 
konsumtiv 
75.178 Euro Projektkostenbeteiligungen konsumtiv 
129.000 Euro Investitionsgüter (Fahrzeuge, 
Maschinen) 
investiv 
 
Die Verwaltung wird auch zukünftig über neue Entwicklungen im Bereich des Stadtverschönerungs-
programms berichten.

3 
 
 
 
Anlage 1 
Bericht der Beschäftigungsträger des Stadtverschönerungsprogramms

Beratungsverlauf (2)

10.02.2022 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.02.2022 Wirtschaftsausschuss
TOP 15.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0280/2022
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
02.02.2022
Erstellt
24.01.2022 11:12