1116/2024
Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung „Fuß- und radverkehrsfreundliche Neugestaltung der Kalker Hauptstraße“
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Anlage 2 Ergebnisse Öffentlichkeitsbeteiligung
43692 Zeichen
Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“
www.koeln-freiwillig.de/beteiligen | beteiligen@koeln-freiwillig.de
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung
der Kalker Hauptstraße
Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
Titelfoto: Ausschnitt des Titelblattes der Postwurfsendung zu diesem Beteiligungsverfahren
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“
2
Zusammenfassende Einleitung 3
I Quantitative Auswertung 5
1 Anzahl der Rückmeldungen mit Anliegerstatus (Frage 4.1) und Mobilitätsform
(Frage 4.2) 5
2 Rückmeldungen nach Bezug zur Kalker Hauptstraße (Frage 4.1) &
Mobilitätsform (Frage 4.2) 6
3 Auswertung der Veränderungswünsche (Fragen 1.1 – 3 und 5) 7
3.1 Es soll Verbesserungen für Radfahrende geben, zum Beispiel breitere und
sichere Radwege. 7
3.2 Es soll Verbesserungen für zu Fuß Gehende geben, zum Beispiel breitere
Fußwege. 9
3.3 Busse der KVB sollen weiterhin hier fahren dürfen. 11
3.4 Es sollen weniger Autos fahren. 13
3.5 Autos sollen langsamer fahren als jetzt. 15
3.6 Autos und Radfahrende sollen klar voneinander getrennt werden, zum
Beispiel durch Markierungen oder Barrieren. 16
3.7 Es soll weniger Parkplätze geben. 18
4 Was fehlt auf der Kalker Hauptstraße, damit Sie sich gerne hier aufhalten (also
Treffen mit anderen Menschen, zusammensitzen …)? (Freitextantworten) 20
5 Was möchten Sie uns noch sagen? (Freitextantworten) 20
II Qualitative Auswertung – inhaltliche Begründungen und Hinweise zu den
jeweiligen Antworten 21
1 Was ist Ihnen bei der Neugestaltung der Kalker Hauptstraße wichtig? 21
1.1 Es soll Verbesserungen für Radfahrende geben, zum Beispiel breitere und
sichere Radwege. 21
1.2 Es soll Verbesserungen für zu Fuß Gehende geben, zum Beispiel breitere
Fußwege. 22
1.3 Busse der KVB sollen weiterhin hier fahren dürfen. 24
1.4 Es sollen weniger Autos fahren. 25
1.5 Autos sollen langsamer fahren als jetzt. 26
1.6 Autos und Radfahrende sollen klar voneinander getrennt werden, zum
Beispiel durch Markierungen oder Barrieren. 27
1.7 Es soll weniger Parkplätze geben. 28
2 Was fehlt auf der Kalker Hauptstraße, damit Sie sich gerne hier aufhalten (also
Treffen mit anderen Menschen, zusammensitzen …)? (Freitext) 29
3 Was möchten Sie uns noch sagen? (Freitext) 30
5 Sie besitzen ein Gewerbe an der Kalker Hauptstraße? Dann haben wir eine
weitere Frage an Sie: Was ist Ihnen für die Neugestaltung der Kalker
Hauptstraße wichtig? (Freitext) 30
III Anhang 32
Die Fragen und Antwortoptionen 32
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“
3
Zusammenfassende Einleitung
Die Kalker Hauptstraße soll zukünftig im zentralen Abschnitt zwischen Kapellenstraße und Rols-
hover Straße zugunsten des Fuß- und Radverkehrs neugestaltet und insgesamt aufgewertet
werden (so der Beschluss des Verkehrsausschusses1). Wie die Kalker Hauptstraße vor diesem
Beschlusshintergrund zukünftig aussehen und wie der Verkehr geregelt sein sollte, war die lei-
tende Fragestellung für das Beteiligungsverfahren, das vom 16. bis zum 29.10.2023 durchge-
führt wurde.
Über dieses Beteiligungsverfahren wurde auf verschiedenen Wegen (Presse, Hauswurfsendun-
gen an die Haushalte im Umfelder des Abschnitts der Kalker Hauptstraße, Infostände vor Ort
zwischen dem 16. und dem 26.10.) informiert. Rückmeldungen konnten online über das Beteili-
gungsportal meinungfuer.koeln gegeben werden sowie durch Einwurf der handschriftlich ausge-
füllten Fragebogen in fünf Beteiligungsbriefkästen2 oder durch mündliche Beantwortung bei den
Infoständen vor Ort3.
Insgesamt haben uns 2.147 Personen Rückmeldungen erreicht (192 vor Ort, 135 via Briefkas-
ten, 1.820 via Beteiligungsportal).
Die Hauptfrage lautete: „Was ist Ihnen bei der Neugestaltung der Kalker Hauptstraße
wichtig?“ Die Antwortmöglichkeiten wurden mit jeweils folgenden Tendenzen beantwortet:
1. Es soll Verbesserungen für Radfahrende geben, zum Beispiel breitere und si-
chere Radwege: 79% JA | 18% NEIN – Ein mehrheitliches JA gab es aus allen Mobili-
tätsperspektiven („zu Fuß“, „mit dem Fahrrad“, „mit dem Auto“ (54% JA)).
2. Es soll Verbesserungen für zu Fuß Gehende geben, zum Beispiel breitere Fuß-
wege: 65% JA | 31% NEIN – Bei den Mobilitätsperspektiven „zu Fuß“ und „mit dem Rad“
lag die Zustimmung jeweils bei über 70%, bei der Perspektive „mit dem Auto“ gaben 55%
ein NEIN an.
3. Busse der KVB sollen weiterhin hier fahren dürfen: 84% JA | 12% NEIN – Das JA
lag bei allen drei Mobilitätsperspektiven bei über 80%.
4. Es sollen weniger Autos fahren: 73% JA | 23% NEIN – Bei den Mobilitätsperspektiven
„zu Fuß“ bzw. „mit dem Fahrrad“ lag die Zustimmung bei 80% bzw. 90%, bei „mit dem
Auto“ überwog das NEIN mit 54%.
5. Autos sollen langsamer fahren als jetzt: 72% JA | 24% NEIN – Das JA überwog bei
allen Mobilitätsperspektiven: „zu Fuß“ 77%, „mit dem Fahrrad“ 85%, „mit dem Auto“ 51%.
6. Autos und Radfahrende sollen klar voneinander getrennt werden, zum Beispiel
durch Markierungen oder Barrieren: JA 83% | NEIN 13% - Das JA überwog bei allen
Mobilitätsperspektiven: „zu Fuß“ 88%, „mit dem Fahrrad“ 93%, „mit dem Auto“ 73%.
1 Vorlage 1542/2022 -> im Ratsinformationssystem: https://buergerinfo.stadt-koeln.de/vo0053.asp?__kvonr=108445
2 Standorte der Beteiligungsbriefkästen: Bezirksrathaus Kalk, Kalker Hauptstraße 247 – 273, 51103 Köln | Bürgerhaus
Kalk, Kalk-Mülheimer Straße 58, 51103 Köln | Integrationshaus e.V., Ottmar-Pohl-Platz 5, 51103 Köln | Fairstore
Kalk, Kalker Hauptstraße 177, 51103 Köln | Veedel e.V., Stadtteilbüro Kalk-Nord, Loestraße 8, 51103 Köln
3 Standorte & Termine der Infostände: 16.10., 11:00-14:00, Kalk Kapelle / Bezirksrathaus | 18.10., 15:00-18:00, Kalk
Post / Markt | 21.10., 09:00-12:00, Kalk Post / Markt | 24.10., 15:00-18:00, Kalk Kapelle / Bezirksrathaus | 26.10.,
11:00-14:00, Kalk Post
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“
4
7. Es soll weniger Parkplätze geben: 62% JA | 32% NEIN – Während aus den Perspekti-
ven „zu Fuß“ und „mit dem Rad“ mit 68% bzw. 82% das JA überwog, überwog aus der Per-
spektive „mit dem Auto“ mit 65% das NEIN.
Zur zweiten Hauptfrage „Was fehlt auf der Kalker Hauptstraße, damit Sie sich gerne
hier aufhalten (also Treffen mit anderen Menschen, zusammensitzen …)?“ gab es
1.730 (81%) Freitextantworten, die nach Stichworten gebündelt im zweiten Teil der Ergebnis-
auswertung zusammengefasst wurden. Diese Aussagen waren weitgehend Wiederholungen von
Antwortbegründungen zu den vorgenannten Antwortoptionen.
Die detaillierte quantitative Auswertung der Antworten – jeweils differenziert nach Anliegersta-
tus, verwendeter Mobilitätsformen (bzw. Mobilitätsperspektiven) - ist im ersten Teil dieser Er-
gebnisdokumentation („Quantitative Auswertung“) zu finden.
Ergänzend zu den jeweiligen JA/NEIN-Antwortoptionen konnten Begründungen für die JA- bzw.
NEIN-Entscheidung als Freitext angegeben werden. Die insgesamt sehr umfangreichen Begrün-
dungen4 wurden durch uns verschlagwortet und entlang der Schlagworte gesichtet. Auf dieser
Grundlage wurden dann zu jedem Schlagwort die Vielzahl der Begründungen in ein oder zwei
Sätzen zusammengefasst, die nach unserer Wahrnehmung die wesentliche Tendenz der Be-
gründungen wiedergegeben. Diese zusammengefassten Begründungen sind im zweiten Teil die-
ser Ergebnisdokumentation („Qualitative Auswertung – inhaltliche Begründungen und Hinweise
zu den jeweiligen Antworten“) zu finden. Hier sind auch die Freitextantworten zu den Fragen
„Was möchten Sie uns noch sagen?“ und aus der Perspektive der Gewerbetreibenden wiederge-
geben.
Im Anhang ist schließlich der Fragebogen mit allen Fragen und Antwortoptionen dokumentiert.
Köln, im März 2024
Kölner Freiwilligen Agentur | Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung
beteiligen@koeln-freiwillig.de
4 Das Textdokument mit allen den Schlagworten zugeordneten Begründungen umfasst 615 Seiten. Auf Wunsch kann
dieses Dokument zur Verfügung gestellt werden.
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5
I Quantitative Auswertung
1 Anzahl der Rückmeldungen mit Anliegerstatus (Frage 4.1)
und Mobilitätsform (Frage 4.2)
Aufschlüsselung Anliegerstatus x Rückantwortmedium
Rückmeldekanal: vor Ort
(Termine
á 3h mit
3er/4er-
Team)
Briefkasten Portal
(14 Tage)
gesamt
gesamt: 192 135 1.820 2.147
Anliegerstatus:
Anwohnende 29 15% 54 40% 218 12% 301 14%
Vermieter:in 3 2% 8 6% 18 1% 29 1%
Wohnen in der Nähe 92 48% 69 51% 1001 55% 1.162 54%
Arbeit 22 11% 13 10% 179 10% 214 10%
Gewerbebesitz 4 2% 11 8% 24 1% 39 2%
Anlieger:in 73 38% 18 13% 764 42% 855 40%
Durchfahrt 10 5% 5 4% 457 25% 472 22%
Mobilitätsform:
zu Fuß 158 82% 120 89% 1371 75% 1.649 77%
▪ ausschließlich zu Fuß 52 27% 24 18% 237 13% 313 15%
per Fahrrad 69 36% 82 61% 1199 66% 1.350 63%
▪ ausschließlich per Fahrrad 5 3% 7 5% 227 12% 239 11%
per Auto 51 27% 44 33% 556 31% 651 30%
▪ ausschließlich per Auto 2 1% 4 3% 126 7% 132 6%
% = Anteil an Teilgesamtheit („vor Ort“, „Briefkasten“, „Portal“, „gesamt“)
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6
2 Rückmeldungen nach Bezug zur Kalker Hauptstraße (Frage
4.1) & Mobilitätsform (Frage 4.2)
Rückmeldungen nach Bezug zur Kalker Hauptstraße & Mobilitätsform
Mobilitätsform: zu Fuß
per Fahrrad
per Auto
Bezug: gesamt
Anwohnende 301 281 93%
203 67%
96 32%
Vermieter:in 29 21 72%
6 21%
17 59%
Wohnen in der Nähe 1.162 992 85%
774 67%
319 27%
Arbeit 214 161 75%
133 62%
78 36%
Gewerbebesitz 39 28 72%
18 46%
18 46%
Anlieger:in 855 628 73%
527 62%
283 33%
Durchfahrt 472 245 52%
327 69%
187 40%
% = Anteil der Mobilitätsform an der Gesamtheit des Bezugsstatus („Anwohnende“ usw.)
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7
3 Auswertung der Veränderungswünsche (Fragen 1.1 – 3 und 5)
3.1 Es soll Verbesserungen für Radfahrende geben, zum Beispiel breitere und sichere Radwege.
1.1 Es soll Verbesserungen für Radfahrende geben, zum Beispiel breitere und sichere Radwege. | Antworten nach Mobili-
tätsform
zu Fuß mit dem Fahrrad mit dem Auto
gesamt: 2.147 100% 1.603 100% 1.330 100% 629 100%
"ja": 1689 79% zu Fuß 1.342 84% Fahrrad 1.256 94% Auto 338 54%
ausschließlich zu
Fuß unterwegs
243 15% ausschließlich mit
dem Fahrrad unter-
wegs
231 17% ausschließlich mit
dem Auto unter-
wegs
34 5%
"nein": 397 18% zu Fuß 261 16% Fahrrad 74 6% Auto 291 46%
ausschließlich zu
Fuß unterwegs
61 4% ausschließlich mit
dem Fahrrad unter-
wegs
7 1% ausschließlich mit
dem Auto unter-
wegs
94 15%
k.A.: 61 3%
% = Anteil an Teilgesamtheit („Fuß“, „Fahrrad“, „Auto“)
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1.1 Es soll Verbesserungen für Radfahrende geben, zum Beispiel breitere und sichere Radwege. | Antworten nach Bezug zur Kalker
Hauptstraße
Anwohn. Vermiet. Wohn. i.d.
Nähe
Arbeit Gewerbe Anlieg. Durchf.
gesamt: 2.147 100% 297 100% 27 100% 1.130 100% 207 100% 39 100% 730 100% 464 100%
davon "ja": 1.689 79% 234 79% 10 37% 949 84% 161 78% 22 56% 653 79% 356 77%
davon "nein": 397 18% 63 21% 17 63% 181 16% 46 22% 17 44% 177 21% 108 23%
k.A.: 61 3%
% = Anteil an Teilgesamtheit („Anwohn.“, „Vermie.“ usw.)
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
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9
3.2 Es soll Verbesserungen für zu Fuß Gehende geben, zum Beispiel breitere Fußwege.
1.2 Es soll Verbesserungen für zu Fuß Gehende geben, zum Beispiel breitere Fußwege. | Antworten nach Mobili-
tätsform
zu Fuß mit dem Fahrrad mit dem Auto
gesamt: 2.147 100% 1.593 100% 1.302 100% 629 100%
"ja": 1.402 65% zu Fuß 1133 71% Fahrrad 956 73% Auto 281 45%
ausschließlich
zu Fuß unter-
wegs
234 15% ausschließlich
mit dem Fahr-
rad unterwegs
172 13% ausschließlich mit
dem Auto unter-
wegs
40 6%
"nein": 666 31% zu Fuß 460 29% Fahrrad 346 27% Auto 348 55%
ausschließlich
zu Fuß unter-
wegs
72 5% ausschließlich
mit dem Fahr-
rad unterwegs
62 5% ausschließlich mit
dem Auto unter-
wegs
86 14%
„ja/nein“: 1 0%
k.A.: 78 4%
% = Anteil an Teilgesamtheit („Fuß“, „Fahrrad“, „Auto“)
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10
1.2 Es soll Verbesserungen für zu Fuß Gehende geben, zum Beispiel breitere Fußwege. | Antworten nach Bezug zur
Kalker Hauptstraße
Anwohn. Vermiet. Wohn. i.d.
Nähe
Arbeit Gewerbe Anlieg. Durchf.
gesamt 2.147 100% 295 100% 28 100% 1.120 100% 202 100% 39 100% 828 100% 458 100%
"ja": 1.402 65% 202 68% 13 46% 777 69% 125 62% 22 56% 560 68% 279 61%
"nein": 666 31% 93 32% 15 54% 343 31% 77 38% 17 44% 268 32% 179 39%
„ja/nein“: 1 0%
k.A.: 78 4%
% = Anteil an Teilgesamtheit („Anwohn.“, „Vermie.“ usw.)
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11
3.3 Busse der KVB sollen weiterhin hier fahren dürfen.
1.3 Busse der KVB sollen weiterhin hier fahren dürfen. | Antworten nach Mobilitätsform
zu Fuß mit dem Fahrrad mit dem Auto
gesamt: 2.147 100% 1.581 100% 1.288 100% 626 100%
"ja": 1.799 84% zu Fuß 1.389 88% Fahrrad 1.142 89% Auto 529 85%
ausschließ-
lich zu Fuß
unterwegs
273 17% ausschließlich
mit dem
Fahrrad un-
terwegs
201 16% ausschließlich
mit dem Auto
unterwegs
106 17%
"nein": 256 12% zu Fuß 192 12% Fahrrad 146 11% Auto 97 15%
ausschließ-
lich zu Fuß
unterwegs
31 2% ausschließlich
mit dem
Fahrrad un-
terwegs
201 16% ausschließlich
mit dem Auto
unterwegs
20 3%
„ja/nein“: 2 0%
k.A.: 90 4%
% = Anteil an Teilgesamtheit („Fuß“, „Fahrrad“, „Auto“)
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12
1.3 Busse der KVB sollen weiterhin hier fahren dürfen. | Antworten nach Bezug zur Kalker Hauptstraße
Anwohn. Vermiet. Wohn. i.d.
Nähe
Arbeit Gewerbe Anlieg. Durchf.
gesamt: 2.147 100% 291 100% 28 100% 1.111 100% 204 100% 39 100% 825 100% 456 100%
"ja": 1.799 84% 239 82% 24 86% 975 88% 175 86% 33 85% 732 89% 400 88%
"nein": 256 12% 52 18% 4 14% 136 12% 29 14% 6 15% 93 11% 56 12%
„ja/nein“ 2 0%
k.A.: 90 4%
% = Anteil an Teilgesamtheit („Anwohn.“, „Vermie.“ usw.)
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13
3.4 Es sollen weniger Autos fahren.
1.4 Es sollen weniger Autos fahren. | Antworten nach Mobilitätsform
zu Fuß mit dem Fahrrad mit dem Auto
gesamt: 2.147 100% 1.598 100% 1.313 100% 628 100%
"ja": 1.578 73% zu Fuß 1.264 80% Fahrrad 1.179 90% Auto 290 46%
ausschließlich
zu Fuß unter-
wegs
225 14% ausschließlich
mit dem Fahr-
rad unterwegs
223 17% ausschließlich
mit dem Auto
unterwegs
24 4%
"nein": 490 23% zu Fuß 324 20% Fahrrad 134 10% Auto 338 54%
ausschließlich
zu Fuß unter-
wegs
73 5% ausschließlich
mit dem Fahr-
rad unterwegs
14 1% ausschließlich
mit dem Auto
unterwegs
104 16%
k.A.: 79 4%
% = Anteil an Teilgesamtheit („Fuß“, „Fahrrad“, „Auto“)
1.4 Es sollen weniger Autos fahren. | Antworten nach Bezug zur Kalker Hauptstraße
Anwohn. Vermiet. Wohnen i.d.
Nähe
Arbeit Gewerbe Anlieger:in Durchfahrt
gesamt: 2.147 100% 293 100% 28 100% 1.119 100% 205 100% 38 100% 823 100% 461 100%
"ja": 1.578 73% 234 80% 13 46% 888 79% 147 72% 21 55% 609 74% 325 70%
"nein": 490 23% 59 20% 15 54% 231 21% 58 28% 17 45% 214 26% 136 30%
k.A.: 79 4%
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
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14
% = Anteil an Teilgesamtheit („Anwohn.“, „Vermie.“ usw.)
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
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15
3.5 Autos sollen langsamer fahren als jetzt.
1.5 Autos sollen langsamer fahren als jetzt. | Antworten nach Mobilitätsform
zu Fuß mit Fahrrad mit dem Auto
gesamt: 2.147 100% 1.578 100% 1.294 100% 627 100%
"ja": 1.544 72% zu Fuß 1.217 77% Fahrrad 1.104 85% Auto 319 51%
ausschließlich
zu Fuß unter-
wegs
235 15% ausschließlich
mit dem Fahrrad
unterwegs
212 16% ausschließlich mit
dem Auto unter-
wegs
34 5%
"nein": 512 24% zu Fuß 361 23% Fahrrad 190 15% Auto 308 49%
ausschließlich
zu Fuß unter-
wegs
67 4% ausschließlich
mit dem Fahrrad
unterwegs
22 2% ausschließlich mit
dem Auto unter-
wegs
94 15%
k.A.: 91 4%
% = Anteil an Teilgesamtheit („Fuß“, „Fahrrad“, „Auto“)
1.5 Autos sollen langsamer fahren als jetzt. | Antworten nach Bezug zur Kalker Hauptstraße
Anwohn. Vermiet. Wohnen i.d.
Nähe
Arbeit Gewerbe Anlieger Durchfahrt
gesamt: 2.147 100% 290 100% 28 100% 1.111 100% 203 100% 37 100% 826 100% 458 100%
"ja": 1.544 72% 222 77% 21 75% 849 76% 148 73% 27 73% 608 74% 312 68%
"nein": 512 24% 68 23% 7 25% 262 24% 55 27% 10 27% 218 26% 146 32%
k.A.: 91 4%
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
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16
% = Anteil an Teilgesamtheit („Anwohn.“, „Vermie.“ usw.)
3.6 Autos und Radfahrende sollen klar voneinander getrennt werden, zum Beispiel durch Markierungen oder
Barrieren.
1.6 Autos und Radfahrende sollen klar voneinander getrennt werden, zum Beispiel durch Markierungen oder
Barrieren. | Antworten nach Mobilitätsform
zu Fuß mit dem Fahrrad mit dem Auto
gesamt: 2.147 100% 1.585 100% 1.310 100% 628 100%
"ja": 1.785 83% zu Fuß 1.398 88% Fahrrad 1.212 93% Auto 461 73%
ausschließlich
zu Fuß unter-
wegs
258 16% ausschließlich
mit dem Fahrrad
unterwegs.
221 17% ausschließlich mit
dem Auto unter-
wegs
75 12%
"nein": 274 13% zu Fuß 187 12% Fahrrad 98 7% Auto 167 27%
ausschließlich
zu Fuß unter-
wegs
38 2% ausschließlich
mit dem Fahrrad
unterwegs
14 1% ausschließlich mit
dem Auto unter-
wegs
51 8%
k.A.: 88 4%
% = Anteil an Teilgesamtheit („Fuß“, „Fahrrad“, „Auto“)
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“
17
1.6 Autos und Radfahrende sollen klar voneinander getrennt werden, zum Beispiel durch Markierungen oder Barrieren. |
Antworten nach Bezug zur Kalker Hauptstraße
Anwohn. Vermiet. Wohnen i.d.
Nähe
Arbeit Gewerbe Anlieger Durchfahrt
gesamt: 2.147 100% 294 100% 28 100% 1.115 100% 206 100% 39 100% 825 100% 459 100%
"ja": 1.785 83% 252 86% 20 71% 984 88% 175 85% 26 67% 708 86% 380 83%
"nein": 274 13% 42 14% 8 29% 131 12% 31 15% 13 33% 117 14% 79 17%
k.A.: 88 4%
% = Anteil an Teilgesamtheit („Anwohn.“, „Vermie.“ usw.)
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“
18
3.7 Es soll weniger Parkplätze geben.
1.7 Es soll weniger Parkplätze geben. | Antworten nach Mobilitätsform
zu Fuß mit dem Fahrrad mit dem Auto
gesamt: 2.147 100% 1.558 100% 1.278 100% 628 100%
"ja": 1.336 62% zu Fuß 1.061 68% Fahrrad 1.046 82% Auto 218 35%
ausschließlich
zu Fuß unter-
wegs
176 11% ausschließlich mit
dem Fahrrad un-
terwegs
206 16% ausschließlich mit
dem Auto unter-
wegs
20 3%
"nein": 689 32% zu Fuß 497 32% Fahrrad 232 18% Auto 410 65%
ausschließlich
zu Fuß unter-
wegs
114 7% ausschließlich mit
dem Fahrrad un-
terwegs
22 2% ausschließlich mit
dem Auto unter-
wegs
107 17%
„ja/nein“ 2 0%
k.A.: 120 6%
% = Anteil an Teilgesamtheit („Fuß“, „Fahrrad“, „Auto“)
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“
19
1.7 Es soll weniger Parkplätze geben. | Antworten nach Bezug zur Kalker Hauptstraße
Anwohn. Vermiet. Wohnen i.d.
Nähe
Arbeit Gewerbe Anlieger Durchfahrt
gesamt: 2.147 100% 291 100% 28 100% 1.099 100% 201 100% 38 100% 810 100% 448 100%
"ja": 1.336 62% 194 67% 8 29% 748 68% 128 64% 20 53% 528 65% 297 66%
"nein": 689 32% 97 33% 20 71% 351 32% 73 36% 18 47% 282 35% 151 34%
„ja/nein“ 2 0%
k.A.: 120 6%
% = Anteil an Teilgesamtheit („Anwohn.“, „Vermie.“ usw.)
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
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20
4 Was fehlt auf der Kalker Hauptstraße, damit Sie sich gerne
hier aufhalten (also Treffen mit anderen Menschen, zusam-
mensitzen …)? (Freitextantworten)
2. Was fehlt auf der Kalker Hauptstraße, damit Sie sich
gerne hier aufhalten (also Treffen mit anderen Menschen,
zusammensitzen …)?
gesamt: 2.147 100%
Rückmeldungen mit Freitext: 1.730 81%
k.A. 417 19%
5 Was möchten Sie uns noch sagen? (Freitextantworten)
3. Was möchten Sie uns noch sagen? (Freitextantworten)
gesamt: 2.147 100%
Rückmeldungen mit Freitext: 946 44%
k.A. 1.201 56%
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
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21
II Qualitative Auswertung – inhaltliche Begründungen und
Hinweise zu den jeweiligen Antworten
Für die Qualitative Auswertung wurden alle Freitextkommentare verschlagwortet. Die
Schlagworte wurden nach und nach aus den Kommentartexten heraus abgeleitet. Daher er-
geben sich manche überlappende Schlagwortbildungen oder auch solche, die sich im Nach-
hinein als nicht relevant für die Auswertung ergeben haben.
Zu jeder Frage und Ja/Nein-Antwortoption wurden zu jedem Schlagwort die Kommentartexte
extrahiert. Diese sortierten Kommentare wurden wiederum hinsichtlich der Kerninhalte bzw.
der wesentlichen Tendenz der Aussagen gesichtet. Nach Möglichkeit wurde die Aussagen-
tendenz in ein oder zwei Sätzen zusammengefasst, die in den folgenden Tabellen zu finden
sind.
Da es zu jeder (Unter-)Frage die Möglichkeit der Kommentierung gab, gibt es zahlreiche
Doppelungen in den Aussagen. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass durch die
Vielzahl und Kleinteiligkeit der Schlagworte letztendlich alle wesentlichen Begründungen,
Hinweise u.a.m. erfasst und in der Gesamtheit der folgenden Tabellen widergeben wurden.
In den folgenden Tabellen wird zu den Schlagworten jeweils die Anzahl des Vorkommens
(z.B. „Ausreichen“ #43 = 43 mal wurde dieses Schlagwort bei den Begründungen zu dieser
Frage vergeben) insgesamt sowie bei den JA- bzw. NEIN-Begründungen angegeben. Die
Summe der JA/NEIN-Begründungen kann niedriger sein als die Gesamtzahl des Schlagwort-
vorkommens. Das ist immer dann der Fall, wenn es Antwortbegründungen ohne eindeutige
JA/NEIN-Zuordnung gab.
1 Was ist Ihnen bei der Neugestaltung der Kalker Hauptstraße
wichtig?
1.1 Es soll Verbesserungen für Radfahrende geben, zum Bei-
spiel breitere und sichere Radwege.
JA NEIN
„Ausreichend“ #43
#42
Die Radwege sind breit genug / ausrei-
chend.
„Aufenthaltsqualität“ #12
#11
Mehr Sicherheit, Lebens-, Aufenthaltsqualität.
„Barrierefreiheit #12
#10
Sie verbessern die Barrierefreiheit.
„Beleuchtung“ #2
#2
Gut ausgeleuchtete Radwege.
„Breitere Radwege“ #62
#62
Verbreiterung der Radwege u.a. für mehr Si-
cherheit.
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
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22
JA NEIN
„Falschparken #159
ja #153 & nein #6
Falschparker gefährden Radfahrende. Daher viele Plädoyers für bauliche Abtrennung der
Radwege.
„Kontrollen“ #24
#17 nein #7
Konsequente Kontrolle und Ahndung von
Verstößen bzw. des Falschparkens auf den
Radwegen.
Kontrolle der Radfahrenden.
„Parksituation“ #234
#219 #15
Problematiken: Dooring, Zweite-Reihe-Par-
ken, Falschparken von Autos auf den Radwe-
gen.
Parkplätze: „mehr“ vs. „genug“
„Sicherheit“ #679
ja #652 nein #27
Breitere Radwege sorgen für mehr Sicher-
heit. Bzw.: Bei gleicher Breite müssen die
Radwege sicherer gestaltet werden.
Mehr Sicherheit für Fußgängerinnen und
Fußgänger. Radfahrende gefährden die Si-
cherheit.
„Verkehrsberuhigung“ #84
#80
Es braucht eine Autoreduzierung bzw. Ver-
kehrsberuhigung auf der Straße.
„Verkehrsführung“ #558
#522 #36
Zu einem hohen Anteil Plädoyers für eine
bauliche Trennung zwischen Radwegen und
Autostraße.
Für flüssigen Autoverkehr in beide Richtun-
gen. Breite Radwege würden Autoverkehr
einschränken.
„Verkehrswende“ #36
#36
Verkehrswende weg vom Autoverkehr.
1.2 Es soll Verbesserungen für zu Fuß Gehende geben, zum
Beispiel breitere Fußwege.
JA NEIN
„Ausreichend“ #230
#29 #199
Gehwege sind bis auf wenige Ausnahmen
breit genug.
Die Gehwege sind breit genug.
„Aufenthaltsqualität“ #192
#177 #14
Verbesserung der Aufenthaltsqualität u.a.
durch mehr Sitzmöglichkeiten. Es sollte Platz
für Fußgängerinnen und Fußgänger und
Gastronomie geben. Mehr Begrünung.
Mehr Sauberkeit.
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23
JA NEIN
Raum für entspanntes Flanieren.
„Barrierefreiheit“ #193
#156 #33
Platz für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwa-
gen auf den Gehwegen.
Gehwege breit genug. Sie werden jedoch
durch Außenverkauf, Außengastronomie,
Werbeschilder künstlich eingeengt.
Gehwege sind teilweise vollgestellt: Werbe-
Störer, Außengastro, Außenverkauf, Litfaß-
säule,
Absenkung von Bordsteinen für Rollstuhlfah-
rende, Kinderwagen u.a.
„Falschparken“ #31
ja #30 & nein #1
Die Gehwege werden durch falsch parkende Autos eingeengt.
„Gewerbe“ #51
ja #39 & nein #11
Vereinbarkeit von Zufußgehen auf den Gehwegen mit genügend Raum und der Außengast-
ronomie, der auch Raum gegeben werden sollte.
„Kontrollen“ #9
ja #7 & nein #2
Mehr Kontrollen und Vorgehen gegen eScooter.
„Parksituation“ #56
#43 #13
Weniger Parkplätze zugunsten von mehr
Raum für die Gehwege.
Erhalt der bzw. mehr Parkplätze.
„Sicherheit“ #67
ja #61 & nein #4
Sichere Gehwege. Für (mehr) Sicherheit für Zufußgehende gegenüber Radfahrenden und
Autos (parkend, fahrend).
„Verkehrsberuhigung“ #35
#35
Verkehrsberuhigung: Weniger bis gar keine
Autos.
„Verkehrsfluss“ #175
#166
Die Gehwege sind tagsüber stark frequen-
tiert. Es gibt Engpässe beim gegenläufigen
Fußverkehr auf den Gehwegen.
„Verkehrsführung“ #190
#157 #32
Bauliche Trennung zwischen Geh- und Rad-
wegen.
Gehwege sind breit genug. Bzw.: Genug
Gehwegraum bei einer baulichen Verlage-
rung der Radwege.
„Verkehrswende“ #7
#7
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24
JA NEIN
Priorität für Fuß- und Radverkehr.
1.3 Busse der KVB sollen weiterhin hier fahren dürfen.
JA NEIN
„Barrierefreiheit“ #59
#59
Wichtig für mobilitätseingeschränkte Men-
schen. Busse barriereärmer als U-Bahn.
„Gewerbe“ #22
#22
Gut und notwendig für den Handel.
„Lärm“ #10
#7 #3
Busse sind leise(r). Busse sind laut.
„Mobilität“ #350
#348 #1
ÖPNV ist wesentlich für die Mobilität und
muss erhalten werden.
Besser eine Fahrradstraße und Umleitung
der Busse über andere Straßen.
„Sicherheit“ #21
#7 #14
Auf mögliche Gefährdungen des Radverkehrs
durch Busverkehr achten.
Gefährdung der Radfahrenden durch die
Busse.
„Streckenführung“ #191
#102 #85
Die Streckenführung ist sinnvoll. Haltestellen
sollen erhalten bleiben – bzw. ergänzt wer-
den: bisher keine Haltestelle auf der Kalker
Hauptstraße / neue Haltestelle zwischen Kalk
Post und Kapelle.
Es gibt auf dieser Strecke schon die U-Bahn.
Die Busse könnten über die Dillenburger
Straße umgeleitet werden.
„Umwelt“ #31
#29 #2
ÖPNV / Busse sind gut für die Umwelt. Abgase durch die Busse und Rückstau der
PKW
„Verkehrsberuhigung“ #90
#64 #26
Sie entlasten bzw. bündeln den Individualver-
kehr.
Tendenz zur Fußgängerzone und damit auch
die Busse raus.
„Verkehrsfluss“ #53
#17 #34
Ambivalenz wegen des Verkehrsflusses: Ei-
nerseits Reduktion des MIV andererseits Blo-
ckaden durch den Bus.
Sie sind zu breit und verstopfen die schmale
Straße.
„Verkehrsführung“ #67
#46 #20
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25
JA NEIN
Tendenz: In Verbindung mit Einbahnstraße –
wegen des Platzes und einer anzustrebenden
klaren Trennung von den Radwegen.
Die Straße ist zu eng.
„Verkehrswende“ #192
#189 #1
Es braucht die Verkehrswende zu weniger
motorisiertem Individualverkehr.
Ideal: Fußgängerzone. Ansonsten weiter
ÖPNV.
1.4 Es sollen weniger Autos fahren.
JA NEIN
„Anlieger“ #23
#19 #4
Tendenz zur Fußgängerzone – mit freier Zu-
fahrt für Anlieger.
Kunden, Gebrechliche, dort Arbeitenden be-
nötigen die Zufahrtsmöglichkeit mit dem
Auto.
„Aufenthaltsqualität“ #108
#108
Dies sorgt für die zu verbessernde Aufent-
haltsqualität und auch die Luftqualität.
„Barrierefreiheit“ #5
#2 #3
Mehr Raum für barrierefreie Wege. Es braucht die Zufahrtsmöglichkeit für mobili-
tätseingeschränkte Menschen.
„Einbahnstraße“ #5
#5
Plädoyer für die Einbahnstraße.
„Falschparken“ #60
#52 #8
Hinweise auf das häufige Falschparken. Das Problem der Falschparker sollte ange-
gangen werden.
„Gewerbe“ #52
#16 #36
Ist förderlich für die Einkaufsstraße bzw. die
Ladengeschäfte.
Ist schädlich für die Einkaufsstraße bzw. die
Ladengeschäfte.
„Kontrollen“ #7
#3 #2
Mehr Verkehrs- / Parkplatzkontrolle. Mehr Verkehrs- / Parkplatzkontrolle.
„Lärm“ #189
#187 #1
Reduziert den Lärm. Schafft in den Nebenstraßen mehr Lärm.
„Mobilität“ #44
#31 #13
Würde die Mobilität für andere Verkehrsteil-
nehmer verbessern. Bisher stockender Ver-
kehr u.a. durch Parkplatzsuche.
Es gibt Menschen, die auf das Auto angewie-
sen sind
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JA NEIN
„Parksituation“ #39
#31 #8
Weniger Parksuchverkehr. Es braucht genügend Parkplätze.
„Sicherheit“ #341
#332 #8
Das erhöht die Sicherheit für die anderen
Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer.
Es muss die sichere Nutzung der Straße für
alle geregelt werden.
„Sperrung“ #10
#10
Die Straße für Autos sperren = autofrei.
„Umwelt“ #226
#225 #1
Weniger Emissionen und Umweltbelastung. Weniger Schadstoffe, mehr e-Autos.
„Verkehrsberuhigung“ #152
#141 #7
Für eine Verkehrsberuhigung mit Tendenzen
zur Einbahnstraße bis kompletter Autofrei-
heit.
Es reicht, wenn Autos langsamer Fahren –
Tempo 30.
„Verkehrsfluss“ #163
#148 #15
Das sorgt für einen besseren Verkehrsfluss
und weniger Staus.
Es ist eine Hauptverkehrsstraße. Würde zu
mehr Verkehr in den Nebenstraßen führen.
Weniger Fahrradfahrende auf der Straße.
„Verkehrswende“ #102
#93 #7
Dies trägt zur notwendigen Verkehrswende
bei.
Der ÖPNV müsste erst leistungsfähiger und
günstiger werden.
1.5 Autos sollen langsamer fahren als jetzt.
JA NEIN
„Aufenthaltsqualität“ #28
#28
Das erhöht die Aufenthaltsqualität.
„Ausreichend“ #11
#11
Die jetzige Geschwindigkeit ist angemessen.
„Falschparken“ #6
#3 #3
Hinweis auf Falschparker als Problem. Hinweis auf Falschparker als Problem.
„Kontrollen“ #40
#32 #7
Es braucht entsprechende Geschwindigkeits-
kontrollen.
Das Problem sind die fehlenden Geschwindig-
keitskontrollen.
„Lärm“ #126
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
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27
JA NEIN
#126
Das reduziert den Lärm.
„Sicherheit“ #526
#512 #12
Das sorgt für mehr Sicherheit.
„Tempo 30“ #179
#155 #21
Plädoyer für Tempo 30. Tempo 30 reicht.
„Tempo 50“ #19
#5 #14
Tempo 50 ist zu schnell. Tempo 50 passt.
„Umwelt“ #78
#74 #4
Mindert Emissionen. Ist gut für die Umwelt. Temporeduktion erhöht die Abgasbelastung.
„Verkehrsberuhigung“ #111
#91 #18
Führt zu Verkehrsberuhigung. Plädoyers zwischen „Autos ganz weg“ und
„weiterhin mit Tempo 50“
„Verkehrsfluss“ #202
#77 #120
Es geht sowieso nicht, schneller als ca.
Tempo 30 zu fahren.
Es geht sowieso nicht, schneller als ca.
Tempo 30 zu fahren.
„Verkehrswende“ #22
#21 #1
Es trägt zur Verkehrswende weg vom Auto
bei.
1.6 Autos und Radfahrende sollen klar voneinander getrennt
werden, zum Beispiel durch Markierungen oder Barrieren.
JA NEIN
„Barrieren“ #151
#143 #7
Barrieren, bauliche Trennung, „Protected
Lines“.
Für Barrieren ist kein Platz. Gegenseitige
Rücksichtnahme.
„Falschparken“ #113
#111 #2
Verhindert das Parken auf Radwegen. Radwege nicht zuparken.
„Markierungen“ #103
#95 #7
Plädoyer für Markierungen. Zum Teil aber
auch Hinweis, dass Markierungen nicht aus-
reichen könnten und daher Barrieren sinnvol-
ler wären.
Es sind doch schon Markierungen vorhanden.
„Parksituation“ #13
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28
#12 #1
Hinweise auf Behinderungen durch
(aus-)parkende Autos.
Es würden Parkplätze wegfallen.
„Sicherheit“ #699
#677 #20
Trägt zu mehr Sicherheit bei. Unter anderem Verweise auf regelwidrige
Fahrweisen von Radfahrenden.
„Verkehrsberuhigung“ #38
#26 #10
Plädoyers für Verkehrsberuhigung bis Auto-
freiheit.
Nicht notwendig, wenn: Tempo 30, Fahr-
radstraße, Einbahnstraße …
„Verkehrsfluss“ #23
#17 #6
Sorgt für besseren, sicheren Verkehrsfluss –
für die Radfahrenden.
Nicht notwendig.
„Verkehrsführung“ #115
#73 #37
Für klare, getrennte Verkehrsführung. Der Platz ist nicht ausreichend.
1.7 Es soll weniger Parkplätze geben.
JA NEIN
„Anlieferung“ #28
#16 #12
Ja, aber Ladezonen für Lieferverkehr. Parkplätze für Anwohner und Lieferverkehr.
„Anwohnerparken“ #70
#29 #39
Parkplätze vorwiegend oder nur für Anwoh-
ner.
Es gibt zu wenig Parkplätze für Anwohnerin-
nen, Kundschaft, dort Arbeitende.
„Aufenthaltsqualität“ #35
#35
Dies ermöglicht mehr Aufenthaltsqualität.
„Barrierefreiheit“ #14
#5 #9
Aber es braucht Parkplätze für Menschen mit
Behinderung.
Es braucht Parkplätze für Menschen mit Be-
hinderung
„Falschparken“ #67
#30 #35
Hinweise auf die Problematik des Falschpar-
kens.
Das erhöht die Problematik des Falschpar-
kens.
„Flächenumverteilung“ #451
#447 #3
Mehr Raum für Menschen, Kinder, Grün,
Gastronomie
„Gewerbe“ #91
#17 #73
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
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29
Tendenz: Könnte sich positiv für den Einzel-
handel auswirken.
Das wäre negativ für den Handel.
„Kontrollen“ #13
#7 #6
Mehr Kontrollen und Abschleppen. Mehr Kontrollen der Parkenden.
„Mehr Parkplätze“ #92
#1 #91
Es sind schon zu wenige Parkplätze. Es
braucht mehr.
„Notwendig“ #51
#9 #42
Es braucht aber Alternativen: Parkhaus, Vee-
delsgarage.
Die Parkplätze muss es weiter geben.
„Parkhaus“ #113
#88 #22
Es wird auf vorhandene Parkhäuser bzw.
Tiefgaragen (Arcaden, Kaufland, Bezirksrat-
haus …) als alternative Parkmöglichkeit ver-
wiesen. Ggf. zusätzliche Quartiersgarage.
Es braucht die bzw. mehr Parkplätze. Als Al-
ternative wird oft auf (zusätzliche) Parkhäu-
ser verwiesen.
„P&R“ #20
#19 #1
Plädoyer für Park & Ride-Parkplätzen bzw.
Shuttle-Busse zwischen solchen Parkplätzen
und der Kalker Hauptstraße.
Schaffung zentraler Parkplätze, damit das
Problem nicht in die Nebenstraßen verlagert
wird.
2 Was fehlt auf der Kalker Hauptstraße, damit Sie sich gerne
hier aufhalten (also Treffen mit anderen Menschen, zusam-
mensitzen …)? (Freitext)
„Beleuchtung“ #7: Beleuchtung – mehr, heller, ansprechend.
„Fahrradabstellmöglichkeiten“ #20: Abstellmöglichkeiten bzw. Ständer & Flächen für Fahr-
räder, Lastenräder, eScooter.
„Grün“ #631: Mehr „Grün“ – Bäume, Blumen, …
„Gewerbe“ #526: (Außen-)Gastronomie – Cafés, Restaurants, (einladende) Kneipen. Ladenge-
schäfte – andere, abwechslungsreicher.
„Kontrollen“ #81 bzw. „Kriminalität“ #51: Mehr Kontrollen an Brennpunkten, der Parkplätze.
Mehr Polizeipräsenz. Vorgehen gegen Kriminalität erforderlich. Einzelne Kommentare richten
sich gegen Kameraüberwachung (abschaffen bzw. nicht einrichten).
„KVB“ #4: Schnelle(re) Reparatur der Rolltreppen. Funktionierende Aufzüge – Rolltreppen
nicht barrierefrei.
„Lärm“ #206: Mehr Lärmschutz bzw. Ruhe(inseln) im öffentlichen Raum.
„Mobilität“ #1: Behindertenparkplätze.
„Obdachlose“ #105: Lösungen für die (zunehmende) Obdachlosigkeit werden gefordert.
„Parksituation“ #40: Mehr vs. weniger Parkplätze
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30
„Sauberkeit“ #260: Mehr Sauberkeit, saubere Sitzgelegenheiten.
„Schatten“ #15: Mehr Schatten (mit Sitz- / Aufenthaltsgelegenheiten).
„Sicherheit“ #105: Mehr Sicherheit, ein erhöhtes Sicherheitsgefühl.
„Sitzgelegenheiten“ #661: Mehr Sitzgelegenheiten – Plätze zum Verweilen, Bänke, Ruheorte
„Soziales“ #9: (Mehr) Begegnungsorte.
„Verkehrsführung“ #74: Breitere Gehwege, breitere Radwege; getrennte Geh- und Rad-
wege.
3 Was möchten Sie uns noch sagen? (Freitext)
„Anlieferung“ #6: Die Belieferung der Geschäfte muss garantiert sein.
„Aufenthaltsqualität“ #80: Plädoyers für eine Gestaltung, die die Aufenthaltsqualität erhöht.
„Beleuchtung“ #5: Bessere, schönere Beleuchtung.
„Falschparken“ #30: Problematik des Falschparkens.
„Gewerbe“ #76: Für mehr Vielfalt und Qualität der Ladengeschäfte.
„Kontrollen“ #90: Mehr Kontrollen – Polizei, Ordnungsamt. Plädoyers für bzw. gegen Video-
überwachung.
„Kriminalität“ #42: Hinweise auf die Kriminalitätsproblematik
„KVB“ #7: Bessere Pflege der U-Bahn-Stationen, Aufzüge, Rolltreppen.
„Obdachlose“ #84: Lösungen für die Obdachlosenproblematik.
„Sauberkeit“ #89: Mehr Sauberkeit
„Sicherheit“ #87: Mehr Sicherheit für Fuß- und Radverkehr.
„Verkehrsberuhigung“ #154: Plädoyers für weitgehende Verkehrsberuhigung bis hin zur Au-
tofreiheit.
„Verkehrsführung“ #122: Vielfältige Hinweise zu Aspekten der Verkehrsführung, die auch
schon bei vorherigen Fragen in den Kommentaren gegeben wurden.
5 Sie besitzen ein Gewerbe an der Kalker Hauptstraße? Dann
haben wir eine weitere Frage an Sie: Was ist Ihnen für die
Neugestaltung der Kalker Hauptstraße wichtig? (Freitext)
„Anlieferung“ #11: Der Lieferverkehr muss weiterhin gewährleistet sein wie auch Parkplätze
für Handwerker.
„Aufenthaltsqualität“ #19: Plädoyers für die Erhöhung der Aufenthaltsqualität – mit mehrfa-
cher Erwähnung des Fußverkehrs.
„Flächenumverteilung“ #2: Mehr Raum für Treffpunkte, Rad- und Fußwege – weniger Park-
plätze.
„Grün“ #3: Mehr Grün – Bäume …
„Kontrollen“ #4 & „Kriminalität“ #4: Mehr Kontrollen – höhere Polizeipräsenz. Gegen Krimi-
nalitätsproblematik
„Parksituation“ #13: Mehr bzw. ausreichen Parkplätze (#11) vs. weniger Parkplätze (#2).
„Sauberkeit“ #13: Mehr Sauberkeit.
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31
„Sicherheit“ #12: Mehr Sicherheit.
„Verkehrsberuhigung“ #14: Plädoyers für Verkehrsberuhigung – Tempo 30 bis hin zu Auto-
freiheit.
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32
III Anhang
Die Fragen und Antwortoptionen
Der folgenden Fragen mit den jeweiligen Antwortoptionen wurde textgleich online im Beteili-
gungsportal, über die Hauswurfsendung wie auch bei den Vor-Ort-Befragungen gestellt:
1. Was ist Ihnen bei der Neugestaltung der Kalker Hauptstraße wichtig?
1.1 Es soll Verbesserungen für Radfahrende geben, zum Beispiel breitere und sichere Radwege.
Ja □ | Nein □
Was ist Ihnen wichtig und warum? (Freitext)
1.2 Es soll Verbesserungen für zu Fuß Gehende geben, zum Beispiel breitere Fußwege.
Ja □ | Nein □
Was ist Ihnen wichtig und warum? (Freitext)
1.3 Busse der KVB sollen weiterhin hier fahren dürfen.
Ja □ | Nein □
Warum? (Freitext)
1.4 Es sollen weniger Autos fahren.
Ja □ | Nein □
Warum? (Freitext)
1.5 Autos sollen langsamer fahren als jetzt.
Ja □ | Nein □
Warum? (Freitext)
1.6 Autos und Radfahrende sollen klar voneinander getrennt werden, zum Beispiel durch Mar-
kierungen oder Barrieren.
Ja □ | Nein □
Warum? (Freitext)
1.7 Es soll weniger Parkplätze geben.
Ja □ | Nein □
Warum? (Freitext)
2. Was fehlt auf der Kalker Hauptstraße, damit Sie sich gerne hier aufhalten (also
Treffen mit anderen Menschen, zusammensitzen …)? (Freitext)
3. Was möchten Sie uns noch sagen? (Freitext)
4. Wir möchten verstehen, wie Sie die Kalker Hauptstraße nutzen. Daher haben wir
noch zwei Fragen:
4.1 Wohnen oder arbeiten Sie hier?
(Mehrere Antworten möglich)
▪ Ich wohne hier an der Kalker Hauptstraße
▪ Ich vermiete eine Wohnung hier an der Kalker Hauptstraße
▪ Ich wohne in der Nahe
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33
▪ Ich arbeite an der Kalker Hauptstraße
▪ Ich besitze ein Gewerbe an der Kalker Hauptstraße
▪ Ich wohne hier nicht, besuche aber die Geschäfte, Praxen oder ähnliches
▪ Ich wohne hier nicht und nutze die Straße nur zur Durchfahrt/um mein Ziel zu erreichen
▪ Anderes: (Freitext)
4.2 Wie nutzen Sie die Kalker Hauptstraße meistens?
(Mehrere Antworten möglich)
▪ zu Fuß
▪ mit dem Rad
▪ mit dem Auto
▪ mit einem Lieferfahrzeug
▪ als Treffpunkt/Aufenthaltsort
▪ in anderer Weise, und zwar (Freitext)
5. Sie besitzen ein Gewerbe an der Kalker Hauptstraße? Dann haben wir eine wei-
tere Frage an Sie: Was ist Ihnen für die Neugestaltung der Kalker Hauptstraße
wichtig? (Freitext)
Mitteilung Ausschuss
1457 Zeichen
Dezernat, Dienststelle III/68/682/4 Vorlagen-Nummer 18.04.2024 1116/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 23.04.2024 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 25.04.2024 Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung „Fuß- und radverkehrsfreundliche Neugestaltung der Kalker Hauptstraße„ Durch den Beschluss 1542/2022 (Planungsbeschluss für die Umgestaltung der Kalker Hauptstraße zwischen Rolshover Straße und Kapellenstraße und Durchführung einer Öffentlichkeitsbeteiligung) wurde die Verwaltung unter anderem beauftragt, Vor- schläge zur Aufwertung der Kalker Hauptstraße mit Umverteilung der Flächen zuguns- ten des Rad- und Fußverkehrs zu prüfen und Anwohner*innen und Gewerbetreibende vor Festlegung verkehrlicher Maßnahmen in den Prozess einzubinden. Die Öffentlichkeitsbeteiligung fand vom 16. bis 29. Oktober 2023 statt. Es wurden 4.500 Postwurfsendungen mit Fragebögen verteilt und 5 Termine vor Ort durchge- führt. Der Fragebogen konnte zudem digital auf dem Beteiligungsportal mei- nungfuer.koeln ausgefüllt werden. Insgesamt hat die Verwaltung über 2.100 Rückmel- dungen erhalten. Diese wurden durch einen externen Dienstleister ausgewertet. Die vollständige Ergebnisdokumentation sind angehängt. Die Ergebnisse werden ebenfalls auf dem Beteiligungsportal veröffentlicht. Gez. Egerer Anlage Anlage 1 Ergebnisse Öffentlichkeitsbeteiligung Kurzfassung Anlage 2 Ergebnisse Öffentlichkeitsbeteiligung
Anlage 1 Ergebnisse Öffentlichkeitsbeteiligung Kurzfassung
9666 Zeichen
Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“
www.koeln-freiwillig.de/beteiligen | beteiligen@koeln-freiwillig.de
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung
der Kalker Hauptstraße
Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
Kurzfassung
Ver02
Die Kalker Hauptstraße soll zukünftig im zentralen Abschnitt zwischen Kapellenstraße und Rols-
hover Straße zugunsten des Fuß- und Radverkehrs neugestaltet und insgesamt aufgewertet
werden (so der Beschluss des Verkehrsausschusses1). Wie die Kalker Hauptstraße vor diesem
Beschlusshintergrund zukünftig aussehen und wie der Verkehr geregelt sein sollte, war die lei-
tende Fragestellung für das Beteiligungsverfahren, das vom 16. bis zum 29.10.2023 durchge-
führt wurde.
Über dieses Beteiligungsverfahren wurde auf verschiedenen Wegen (Presse, Hauswurfsendun-
gen an die Haushalte im Umfelder des Abschnitts der Kalker Hauptstraße, Infostände vor Ort
zwischen dem 16. und dem 26.10.) informiert. Rückmeldungen konnten online über das Beteili-
gungsportal meinungfuer.koeln gegeben werden sowie durch Einwurf der handschriftlich ausge-
füllten Fragebogen in fünf Beteiligungsbriefkästen2 oder durch mündliche Beantwortung bei den
Infoständen vor Ort3.
Insgesamt haben uns 2.147 Rückmeldungen erreicht. Die zahlenmäßige Aufschlüsselung der
Antworten nach Rückmeldekanal, Anliegerstatus und Mobilitätsformen befindet sich am Ende
dieses Dokuments.
Die Hauptfrage lautete: „Was ist Ihnen bei der Neugestaltung der Kalker Hauptstraße
wichtig?“ Die Antwortmöglichkeiten wurden mit jeweils folgenden Tendenzen beantwortet und
darüber hinaus in Freitextantworten begründet (Auswahl von Begründungsschwerpunkten):
1. Es soll Verbesserungen für Radfahrende geben, zum Beispiel breitere und si-
chere Radwege: 79% JA | 18% NEIN – Ein mehrheitliches JA gab es aus allen Mobili-
tätsperspektiven („zu Fuß“, „mit dem Fahrrad“, „mit dem Auto“ (54% JA)).
„Sicherheit“ – JA (#652): Breitere Radwege sorgen für mehr Sicherheit. Bzw.: Bei gleicher
Breite müssen die Radwege sicherer gestaltet werden.
NEIN (#27): Mehr Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger. Radfahrende gefähr-
den die Sicherheit.
„Parksituation“ – JA (#219): Problematiken: Dooring, Zweite-Reihe-Parken, Falschparken
von Autos auf den Radwegen.
1 Vorlage 1542/2022 -> im Ratsinformationssystem: https://buergerinfo.stadt-koeln.de/vo0053.asp?__kvonr=108445
2 Standorte der Beteiligungsbriefkästen: Bezirksrathaus Kalk, Kalker Hauptstraße 247 – 273, 51103 Köln | Bürgerhaus
Kalk, Kalk-Mülheimer Straße 58, 51103 Köln | Integrationshaus e.V., Ottmar-Pohl-Platz 5, 51103 Köln | Fairstore
Kalk, Kalker Hauptstraße 177, 51103 Köln | Veedel e.V., Stadtteilbüro Kalk-Nord, Loestraße 8, 51103 Köln
3 Standorte & Termine der Infostände: 16.10., 11:00-14:00, Kalk Kapelle / Bezirksrathaus | 18.10., 15:00-18:00, Kalk
Post / Markt | 21.10., 09:00-12:00, Kalk Post / Markt | 24.10., 15:00-18:00, Kalk Kapelle / Bezirksrathaus | 26.10.,
11:00-14:00, Kalk Post
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
Kurzfassung
Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“
2
„Falschparken“ - JA (#153) & NEIN (#6): Falschparker gefährden Radfahrende. Daher
viele Plädoyers für bauliche Abtrennung der Radwege.
„Verkehrsführung“ – JA (#522): Zu einem hohen Anteil Plädoyers für eine bauliche Tren-
nung zwischen Radwegen und Autostraße.
NEIN (#36): Für flüssigen Autoverkehr in beide Richtungen. Breite Radwege würden
Autoverkehr einschränken.
„Breitere Radwege“ – JA (#62 Begründungen): Verbreiterung der Radwege u.a. für
mehr Sicherheit.
2. Es soll Verbesserungen für zu Fuß Gehende geben, zum Beispiel breitere Fuß-
wege: 65% JA | 31% NEIN – Bei den Mobilitätsperspektiven „zu Fuß“ und „mit dem Rad“
lag die Zustimmung jeweils bei über 70%, bei der Perspektive „mit dem Auto“ gaben 55%
ein NEIN an.
„Aufenthaltsqualität“ – JA (#177): Verbesserung der Aufenthaltsqualität u.a. durch
mehr Sitzmöglichkeiten. Es sollte Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger und Gastro-
nomie geben. Mehr Begrünung.
„Barrierefreiheit“ – JA (#156): Platz für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen auf den
Gehwegen. | Gehwege sind teilweise vollgestellt: Werbe-Störer, Außengastro, Außen-
verkauf, Litfaßsäule | Absenkung von Bordsteinen für Rollstuhlfahrende, Kinderwagen
u.a.
NEIN (#33): Gehwege breit genug. Sie werden jedoch durch Außenverkauf, Außengast-
ronomie, Werbeschilder künstlich eingeengt.
3. Busse der KVB sollen weiterhin hier fahren dürfen: 84% JA | 12% NEIN – Das JA
lag bei allen drei Mobilitätsperspektiven bei über 80%.
„Mobilität“ – JA (#348): ÖPNV ist wesentlich für die Mobilität und muss erhalten werden.
„Streckenführung“ – JA (#102): Die Streckenführung ist sinnvoll. Haltestellen sollen er-
halten bleiben – bzw. ergänzt werden: bisher keine Haltestelle auf der Kalker Haupt-
straße / neue Haltestelle zwischen Kalk Post und Kapelle.
NEIN (#85): Es gibt auf dieser Strecke schon die U-Bahn. Die Busse könnten über die
Dillenburger Straße umgeleitet werden.
4. Es sollen weniger Autos fahren: 73% JA | 23% NEIN – Bei den Mobilitätsperspektiven
„zu Fuß“ bzw. „mit dem Fahrrad“ lag die Zustimmung bei 80% bzw. 90%, bei „mit dem
Auto“ überwog das NEIN mit 54%.
„Sicherheit“ – JA (#332): Das erhöht die Sicherheit für die anderen Verkehrsteilnehmerin-
nen und –teilnehmer.
„Aufenthaltsqualität“ – JA (#108): Dies sorgt für die zu verbessernde Aufenthaltsqualität
und auch die Luftqualität.
„Lärm“ – JA (#187): Reduziert den Lärm.
5. Autos sollen langsamer fahren als jetzt: 72% JA | 24% NEIN – Das JA überwog bei
allen Mobilitätsperspektiven: „zu Fuß“ 77%, „mit dem Fahrrad“ 85%, „mit dem Auto“ 51%.
„Sicherheit“ – JA (#512): Das sorgt für mehr Sicherheit.
6. Autos und Radfahrende sollen klar voneinander getrennt werden, zum Beispiel
durch Markierungen oder Barrieren: JA 83% | NEIN 13% - Das JA überwog bei allen
Mobilitätsperspektiven: „zu Fuß“ 88%, „mit dem Fahrrad“ 93%, „mit dem Auto“ 73%.
„Sicherheit“ – JA (#677): Trägt zu mehr Sicherheit bei.
NEIN (#20) Unter anderem Verweise auf regelwidrige Fahrweisen von Radfahrenden.
Fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung der Kalker Hauptstraße | Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens
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7. Es soll weniger Parkplätze geben: 62% JA | 32% NEIN – Während aus den Perspekti-
ven „zu Fuß“ und „mit dem Rad“ mit 68% bzw. 82% das JA überwog, überwog aus der Per-
spektive „mit dem Auto“ mit 65% das NEIN.
„Flächenumverteilung“ – JA (#447): Mehr Raum für Menschen, Kinder, Grün, Gastrono-
mie
„Parkhaus“ – JA (#88): Es wird auf vorhandene Parkhäuser bzw. Tiefgaragen (Arcaden,
Kaufland, Bezirksrathaus …) als alternative Parkmöglichkeit verwiesen. Ggf. zusätzliche
Quartiersgarage.
NEIN (#22): Es braucht die bzw. mehr Parkplätze. Als Alternative wird oft auf (zusätzli-
che) Parkhäuser verwiesen.
„Mehr Parkplätze“ – NEIN (#91): Es sind schon zu wenige Parkplätze. Es braucht mehr.
„Anwohnerparken“ – JA (#29): Parkplätze vorwiegend oder nur für Anwohner.
NEIN (#39): Es gibt zu wenig Parkplätze für Anwohnerinnen, Kundschaft, dort Arbei-
tende.
„Anlieferung“ – JA (#16): Ja, aber Ladezonen für Lieferverkehr.
NEIN (#12): Parkplätze für Anwohner und Lieferverkehr.
Zur zweiten Hauptfrage „Was fehlt auf der Kalker Hauptstraße, damit Sie sich gerne
hier aufhalten (also Treffen mit anderen Menschen, zusammensitzen …)?“ gab es
1.730 (81%) Freitextantworten, die weitgehend Antwortbegründungen zu den vorgenannten
Antwortoptionen wiederholten.
Gewerbetreibende wurden explizit gebeten, per Freitextantwort zu benennen, was ihnen bei
der Neugestaltung der Kalker Hauptstraße wichtig ist. Auf die Straßen- bzw. Verkehrssituation
bezogen lassen sich die Antworten wie folgt zusammenfassen (weitere Antworten in der aus-
führlichen Dokumentation):
„Anlieferung“ #11: Der Lieferverkehr muss weiterhin gewährleistet sein wie auch Parkplätze
für Handwerker.
„Aufenthaltsqualität“ #19: Plädoyers für die Erhöhung der Aufenthaltsqualität – mit mehrfa-
cher Erwähnung des Fußverkehrs.
„Flächenumverteilung“ #2: Mehr Raum für Treffpunkte, Rad- und Fußwege – weniger Park-
plätze.
„Grün“ #3: Mehr Grün – Bäume …
„Parksituation“ #13: Mehr bzw. ausreichen Parkplätze (#11) vs. weniger Parkplätze (#2).
„Verkehrsberuhigung“ #14: Plädoyers für Verkehrsberuhigung – Tempo 30 bis hin zu Auto-
freiheit.
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Anzahl der Rückmeldungen nach Rückmeldekanal, Anliegerstatus
und Mobilitätsform
Rückmeldekanal: vor Ort
(Termine
á 3h mit
3er/4er-
Team)
Briefkasten Portal
(14 Tage)
gesamt
gesamt: 192 135 1.820 2.147
Anliegerstatus:
Anwohnende 29 15% 54 40% 218 12% 301 14%
Vermieter:in 3 2% 8 6% 18 1% 29 1%
Wohnen in der Nähe 92 48% 69 51% 1001 55% 1.162 54%
Arbeit 22 11% 13 10% 179 10% 214 10%
Gewerbebesitz 4 2% 11 8% 24 1% 39 2%
Anlieger:in 73 38% 18 13% 764 42% 855 40%
Durchfahrt 10 5% 5 4% 457 25% 472 22%
Mobilitätsform:
zu Fuß 158 82% 120 89% 1371 75% 1.649 77%
▪ ausschließlich zu Fuß 52 27% 24 18% 237 13% 313 15%
per Fahrrad 69 36% 82 61% 1199 66% 1.350 63%
▪ ausschließlich per
Fahrrad 5 3% 7 5% 227 12% 239 11%
per Auto 51 27% 44 33% 556 31% 651 30%
▪ ausschließlich per
Auto 2 1% 4 3% 126 7% 132 6%
% = Anteil an Teilgesamtheit („vor Ort“, „Briefkasten“, „Portal“, „gesamt“)
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1116/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 18.04.2024
- Erstellt
- 27.03.2024 08:17