1678/2017
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Umgestaltung Kreuzung Klarastr./Stammstr. Köln-Ehrenfeld (Az.: 02-1600-59/17)
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Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/3 Vorlagen-Nummer 1678/2017 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Umgestaltung Kreuzung Klarastr./Stammstr. Köln- Ehrenfeld (Az.: 02-1600-59/17) Beschlussorgan Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld dankt dem Petenten für seine Eingabe und beauftragt die Verwal- tung, eine Verkehrszählung durchzuführen. Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 11.09.2017 2 Begründung: Der Petent bemängelt die Verkehrssituation an der Kreuzung Klarastraße/Stammstraße und bringt verschiedene Vorschläge zu deren Verbesserung ein (vgl. Anlage 1). Stellungnahme der Verwaltung: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld hatte in ihrer Sitzung am 18.01.2010 unter TOP 9.9, (Antrag der SPD-Fraktion, Änderung der Durchfahrt Klarastraße/Wißmannstraße), die Verwaltung gebeten, den Kreuzungsbereich Klarastraße/Wißmannstraße baulich so zu verändern, dass eine Durchfahrt von der Klarastraße zur Wißmannstraße unmöglich gemacht wird. Die Verwaltung hat daraufhin einen Ortstermin am 22.06.2010 durchgeführt. Vor Ort wurden im Be- reich des Baumbeetes in Höhe der Klarastraße Reifenspuren vorgefunden, welche darauf schließen lassen, dass Fahrzeuge verbotenerweise von der Klarastraße in die Wißmannstraße abbiegen. Um diesen Abbiegevorgang zu verhindern, hat die Verwaltung geprüft, ob mit einfachen Mitteln (z. B. Pol- ler entlang des Baumbeetes aufstellen oder den vorhandenen Findling im Baumbeet verschieben) das verbotene Abbiegen von der Klarastraße in die Wißmannstraße unterbunden werden kann. Auf- grund des Wurzelbereiches ist es nicht möglich, entlang der Bordsteinführung im Bereich des Baum- beetes zusätzliche Poller einzubauen. Die Verwaltung hatte sich daher dafür entschieden, den vor- handenen großen Findling weiter in Richtung der Einmündung Klarastraße innerhalb des Baumbeets zu verschieben. Im Jahresbericht 2015 für die Bezirksvertretung Ehrenfeld hatte die Verwaltung ergänzend darauf hingewiesen, dass eine weitere Einengung der Einmündung Klarastraße aufgrund der Schleppkurve für das Müllfahrzeug nicht möglich ist. Als weiteren Schritt wird die Verwaltung zunächst eine Verkehrszählung durchführen. Die Kölner Polizei wurde am 04.05.2017 von der Verwaltung gebeten, die Anregung der Bürgerein- gabe aufzugreifen und den Kreuzungsbereich Klarastraße/Stammstraße im Rahmen ihrer personellen Möglichkeiten zu kontrollieren sowie entsprechende Regelverstöße von verbotswidrig abbiegenden Fahrzeugen von der Klarastraße in die Wißmannstraße zu ahnden. Ferner hat die Verwaltung die Kölner Polizei gebeten, das in der Bürgereingabe angesprochene Ver- kehrsverhalten des fließenden Verkehrs in der Wißmannstraße in Köln-Ehrenfeld aus Ihrer Sicht zu bewerten und offensichtliche Geschwindigkeitsüberschreitungen zu ahnden. Anlagen
Anlage 1- Eingabe
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Von: Gesendet: Freitag, 28. April 2017 12:07 An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden Betreff: Eingaben und Beschwerden gem. § 24 GO - Umgestaltung der Kreuzung Klarastr. / Stammstr. zur Verhinderung des verkehrswidrigen Abbiegens Sehr geehrte Damen und Herren, im Jahre 2010 hat die Bezirksvertretung Ehrenfeld die Umgestaltung der Kreuzung Klarastr. / Stammstr. beschlossen. Dieser Beschluss wurde von der Verwaltung bislang nicht umgesetzt. In der aktuellen Vorlage zur nächsten Sitzung der BV wird dieser Beschluss erneut als "erledigt" betrachtet, obwohl bislang keine Umgestaltung der Kreuzung erfolgt ist. Im Januar 2016 habe ich mich bereits in exakt der gleichen Angelegenheit an den Beschwerdeausschuss der Stadt Köln gewandt. Außer der Information, dass meine Email an die Mitglieder der BV weitergeleitet worden sei, habe ich in dieser Sache keine weitere Rückmeldung erhalten (siehe Schriftverkehr weiter unten). Die Verkehrssituation an der Kreuzung Klarastr. / Stammstr. ist nach wie vor unverändert. Im Minutentakt wird hier falsch abgebogen, um auf schnellem Wege von der Venloer Str. zur Subbelrather Str. zu gelangen. Hierdurch ergibt sich für den verkehrsberuhigten Bereich der Wißmannstr. ein viel zu hohes Verkehrsaufkommen. Da die Fahrzeugführer diesen Weg als schnelle Abkürzung nutzen, halten sie sich auch regelmäßig nicht an die in der Wißmannstr. vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit. Der Aufenthalt von Kindern auf der Fahrbahn - so wie es die StVO in Spielstraßen vorsieht - ist daher nach wie vor nicht möglich. Für die Anlieger der Wißmannstr., die vor ihren Häusern zum Teil keine Gehwege haben und somit beim Verlassen des Hauses sofort auf die Fahrbahn treten müssen, ist diese Situation insbesondere für Kinder äußerst gefährlich. Die Fahrbahn der Wißmannstr. wurde vor einigen Jahren aufwändig repariert, da der damalige Straßenbelag für das viel zu hohe Fahrzeugaufkommen (insbesondere die hohe Anzahl an Lkw) nicht geeignet war. Auf Grund des nach wie vor viel zu hohen Verkehrsaufkommens, ist auch das neue Pflaster an vielen Stellen bereits beschädigt und brüchig geworden. Ich rege daher an, die Kreuzung Klarastr. / Stammstr. durch bauliche Maßnahmen so umzugestalten, dass ein Abbiegen von der Klarastr. in die Wißmannstr. nicht mehr ohne Weiteres möglich ist. Die Örtlichkeit wurde von mir in der Vergangenheit mit einem Architekten und zwei Mitgliedern der BV Ehrenfeld mehrfach in Augenschein genommen. Eine Umgestaltung mit einfachsten Mitteln und ohne großen Kostenaufwand erscheint ohne Weiteres möglich. Die eher geringfügige Investition dürfte zur Verhinderung von hohen Folgekosten hinsichtlich der weiteren Beschädigung der Pflastersteine beitragen. Auf Grund meiner Erfahrungen aus dem Jahre 2016 (keine Reaktion seitens der Verwaltung auf mein Schreiben) bitte ich die Geschäftsstelle des Beschwerdeausschusses dieses Schreiben als Eingabe gem. § 24 GO zu bearbeiten. Mit freundlichen Grüßen ---------- Weitergeleitete Nachricht ---------- Von: < armin.schall@stadt-koeln.de > Datum: 27. Januar 2016 um 17:01 Betreff: AW: Eingaben und Beschwerden gem. § 24 GO - Umsetzung von Beschlüssen der Bezirksvertretung Ehrenfeld An: Sehr geehrter, zu Ihrer Information möchte ich Ihnen mitteilen, dass Ihre E-Mail an die Mitglieder der Bezirksvertretung Ehrenfeld weitergeleitet wurde, so dass sichergestellt ist, dass die von Ihnen formulierten Anregungen und Hinweise bei der Beratung des Jahresberichtes des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik berücksichtig werden können. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Armin Schall Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin Bürgeramt Ehrenfeld Venloer Str. 419-421 50825 Köln Telefon: 0221/221-94313 Telefax: 0221/221-94342 E-Mail: armin.schall@stadt-koeln.de Internet: www.stadt-koeln.de Von: Gesendet: Dienstag, 26. Januar 2016 10:18 An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden Betreff: Eingaben und Beschwerden gem. § 24 GO - Umsetzung von Beschlüssen der Bezirksvertretung Ehrenfeld Sehr geehrte Damen und Herren, in dem Jahresbericht für die Beschlüsse der Bezirksvertretung Ehrenfeld aus der Zuständigkeit des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik vom 24.11.2015 werden seitens der Verwaltung folgende Beschlüsse der BV als erledigt betrachtet: 1. Antrag der SPD-Fraktion vom 18.01.2010, Änderung der Durchfahrt Klarastraße/Wißmannstraße 2. Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 03.11.2014, Sicherung des Spielstraßenbereichs in der Wissmannstraße Bezüglich der Änderung der Durchfahrt Klarastr. / Wißmannstr. ist nach wie vor zu jeder Tages- und Nachtzeit eine große Anzahl von Verkehrsverstößen festzustellen. Bei eigenen Beobachtungen habe ich bis zu zwanzig Fahrzeuge pro Stunde gezählt, die verkehrswidrig von der Klarastr. geradeaus in die Wißmannstr. fahren. Diese Möglichkeit hier von der Venloer Str. auf schnellem Wege zur Subbelrather Str. zu gelangen, führt zu einer unangemessen hohen Verkehrsbelastung in der Wißmannstr. Viele Fahrzeugführer, die diese Verbindung als schnelle Abkürzung nutzen, halten sich selbstverständlich nicht an die hier vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit. Bezüglich des Antrags "Sicherung des Spielstraßenbereichs in der Wißmannstr." wurde von der Verwaltung folgendes ausgeführt: Die Verwaltung hat im Frühjahr 2015 in der Grimmstraße insgesamt 16 zusätzliche Fahrradabstellplätze geschaffen. Beschluss ist damit erledigt. Bei dieser Formulierung wird offensichtlich, dass die Verwaltung die von der Bezirksvertretung Ehrenfeld geforderten Maßnahmen für den Bereich Wißmannstr. gar nicht erst umgesetzt, sondern völlig willkürlich in der Grimmstr. Maßnahmen durchgeführt hat. Das eigentliche Problem in der Wißmannstr. wurde von der Verwaltung anscheinend gar nicht erkannt. Es ist nach wie vor zu jeder Tages- und Nachtzeit festzustellen, dass die relevanten Bereiche in der Wißmannstr. in hohem Maße zum verkehrswidrigen Parken genutzt werden. Die von der Verkehrsüberwachung mehrfach täglich erteilten Verwarngelder führen zu keinerlei Verhaltensänderungen bei den Verkehrsteilnehmern. Vermutlich wirkt das Verwarngeld in Höhe von 10 € auf Grund der angespannten Parkplatzsituation nicht mehr abschreckend. Somit gibt es zu den von der BV geforderten baulichen Maßnahmen keine Alternativen. Die aktuelle Verkehrssituation in der Wißmannstr. ist nach wie vor unhaltbar und führt auf Grund der fehlenden Bürgersteige zu Gefahrensituationen für Anwohner, Fußgänger und im besonderen Maße für Kinder, die sich in diesem nach der Rechtslage eigentlich für sie besonders geschützten Bereich aufhalten. Das laut StVO für diesen Bereich erlaubte "Spielen" wird durch besonders rücksichtslose Fahrzeugführer regelmäßig völlig vereitelt. Die Verantwortlichen in der Verwaltung haben in den letzten Jahren mit ihren Begründungen und ihrem Handeln hinsichtlich der beiden von mir angesprochenen Themenkomplexe umfangreich dokumentiert, dass es ihnen am fachlichem Know-how, an der nötigen Kreativität und an der entsprechenden Motivation zur Erarbeitung und Umsetzung von Lösungskonzepten fehlt. Ich rege daher an, dass die Bezirksvertretung Ehrenfeld die Verwaltung - gegebenenfalls auch unter Hinzuziehung eines externen kompetenten Fachmanns - erneut mit der Durchführung der seit Jahren geforderten und dringend erforderlichen baulichen Maßnahmen beauftragt. Darüber hinaus rege ich an, dass sich die Verwaltung bei der Polizei um verstärkte Überwachungsmaßnahmen hinsichtlich der Durchfahrt Klarastr. / Wißmannstr. und der Geschwindigkeitsüberwachung in der Wißmannstr. einsetzt. Selbstverständlich biete ich der Verwaltung nach wie vor an, mein Erfahrungswissen als Anwohner bei der Erarbeitung von Lösungsansätzen mit einfließen zu lassen. Mit freundlichen Grüßen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (7)
- Klarastraße
- Wißmannstraße 2
- Stammstraße
- Venloer Straße 419
- Subbelrather Straße
- Grimmstraße
- Straße 4
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 1678/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 19.07.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27